5 5 ö 0... f 5 0 g. 1 e 72 5 al- Versammlung S ne aa 3 ſtatt. e e 1. Rechnungs⸗ 15 N 10 ablage und Entlastung des Vorſtandes; N b 0 1 2. Wahl ſämtlich. Chargen; 3. Feſtſetzung( 1 eee d. Wee u. Wahl ein. Kaſſierers; nochiolne Saat,, J 4. Verſchledenes. Die aktiven, paſſiven 1 Liter Mk. A und Ehrenmitglieder ſind ce höflichſt eingeladen. b 4 10 Aktive Mannſchaften erſcheinen in 1. Uniform. tochter Provengen Liter Pland 4.98, 6,50, 5.50 reines 5 Beitücher Gewebe Stuek 6.40, 5.90, 4,75 ige (Viernheimer? Bürger⸗Ztg.— Viernh. Volksblatt) nz Viernheimer Tageblatt Anzeigenpreise: Die einſpalnige Millimeterzeile koſtet 5 Pfg., die Reklamezeile 50 Pfg., bei Wiederhslung abgeſtuſter Rabatt.— Annahmeſchluß für Inſerate und Notizen vormittags 8 Uhr, größere Artikel einen Tag vorher.— Inſerate müſſen bei Aufgabe bezahlt werden, mit usnahme derjenigen, die in lfd. Rechnung ſtehen 3³⁰ Der Voyſtand. Bettvorlagen 0 i(Viernheimer Zeitung— Viernheimer Nachrichten) Mk. 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Die heſſiſche Zentrumspartei iſt bereits zur Vorbereitung der Reichstagswahlen auf den Plan getreten. Größere Bezirksverſamm⸗ lungen haben ſtattgefunden in Heppenheim a. B., Bensheim a. B., Mühlheim a M. und Friedberg(Oberheſſen). Die Kreisorganiſatio⸗ nen für den Kreis Dieburg und Bensheim ha⸗ ben Vertrauensmännerkonſerenzen abgehalten. Weitere Bezirksverſammlungen ind vorgeſe⸗ hen. Ebenſo hat eine Reihe örtlicher Verſamm⸗ lungen in Oberheſſen und Starkenburg ſtatt⸗ gefunden. Zum 6. April wird in Frankſurt a. M. ein Landesparteitag der heſſi⸗ ſchen Zentrumspartei einberufen wer⸗ den. In der am 14. März in Darmſtadt ſtatt⸗ gefundenen Landesvorſtandsſitzung der her ſchen Zentrumspartei wurde die benorſtehende Wahl eingehend beſprochen. Man hatte darum auch die Vorſitzenden der Kreisorganiſationen und die Mitglieder der Landtagsfaltion ein⸗ geladen. Trotz aller Schwierigkeiten, die dem Zentrum aus der ſtrupelloſen Wahlarbeit der Links⸗ und Rechtsradikalen entſt ehen werden, war man doch einſtimmig der Anſt yt, daß das Zentrum auch in Heſſen getroſt in den Kampf eintreten könne. Die gute und gerechte Sache ſpreche für das Zenteum. Dazu ſeien der Partei in letzter Zeit gar manche zug⸗ kräftige Wahlgedanken gegeben woeden. Der ſeitherige Vertreter der heſſiſchen Zentrums⸗ partei, Miniſter von Brentann, hat eine Wiederwahl abgelehnt. Er iſt durch ſeine Arbeiten als Miniſter des Innern und Ver⸗ treter des Juſtizminiſteriums mit Arbeit ſo reich geſegnet, daß er erfolgreich an den Ar⸗ beiten des Reichstages ſich nicht kann. Allgemein war man der Ueberzeugung, daß der heſſiſche Vertreter kein Doppelman⸗ dat kaben dürfe. Er müſſe imſtande ſein, an den Reichstagsverhandlungen ſich auch zu be⸗ teiligen und in der Fraktion auch eine Ar⸗ beitskraft zu ſein. Selbſt von Pucteigenoſſen des nicht beſetzten Gebietes wurde noch betont, daß es wünſchenswert ſei, wenn der heſſiſche Vertreter auch noch Rheinheſſe ſei, zun die For⸗ derungen der Bewohner des beſetzten Gebietes nachdrucksvoll in Berlin vertreten u können. Die endgültige Entſcheidung über die Kandi⸗ Datenliſte fleht flat r 173 ii dalenliſte ſteht ftanntengemäß dem Landesaus⸗ ſozialdemolkratiſchen Partei ſchuß zu. Die Narteikaſſe zeigt Ebbe. Darum ſollen für jede bei der letzten Wahl abgegebene Stimme fünf Pfennige in die Lanves⸗ parleikaſſe gezahlt werden. * Neichstagslandingten des hadiſchen Feenums Karlsruhe, 19. März. Für das badi⸗ ſche Zentrum werden bei der 10 Reichstagswahl, wie verlautet, an erster kandidieren: Fehrenbach, Dr. Wüeth, und Erſing. komm 1 und Vaneriſche Volkspartei in Pfalz. Zentrum Ludwigshafen, 20. März. Wie der „Neuen Pfälziſchen Landeszeitung aus Mün⸗ chen berichtet wird, iſt an den Gerüchten über eine Liſtenverbindung zwiſchen Vayeriſcher Volkspartei und Reichszentrum zu den kom⸗ menden Reichstagswahlen kein wohtes Wort. Ferner iſt die Meldung, wonach die Vayeriſcke Volkspartei bereit ſei, einer neue lichen Zen⸗ trumskandidatur des Reichstagsabg. Hof⸗ mann Ludwigshafen für Schwierigkeiten bereiten, ebenfalls Luft gegriffen. Volkspartei in der Pfalz einen eigenen Kandi⸗ daten aufſtellen. Dazu ſchreibt die og lich bedeutſame Meldung kommt für die Pfalz überraſchend, umſomehr, als bisher in bieſer Angelegenheit noch keine Beſprechungen inner⸗ halb der pfälziſchen Parteiorganiſation und noch keine Rückſprache mit dem nächſtbetrofſe⸗ nen Reichstagsabgeordneten Hofmann ſtat⸗ gefunden haben. Bevor ein weiteres Urteil ab⸗ gegeben werden kann, wollen wir abwarten, was die pfälziſchen Parteiinſtanzen insbeſon⸗ dere der Parteivorſtand, der morgen zuſam⸗ menzutreten beabſichtigt und auch der in Bälde zuſammentretende Partejausſchuß zur Aufſtel⸗ lung der Kandidaten beſtimmen. Ferner kommt die Meldung überraſchend, daß kur; vor dem Auseinandergehen des Reichstages die Vor ſtandſchaft der Reichstagsfraltion des Zen trums und der Reichstagsfraktion der Bayeri— ſchen Volkspartei miteinander wegen eine weiteren Zentrumskandidatur des Noichstags⸗ abgeordneten e e 05 der und daß die Hauptvertreter der beiden Frationen für e skandid des beteiligen Nose Einſpruch erhoben. tand hat jetzt laut. daß für die kommende Legielaturperiode des ai 58 Neichstages „Gründe ſich zu eigen gemacht, die auf dem der ſcher Bund“ nennt. N „Neue Pfälziſche Landeszeitung“: Dieſe außerordent⸗ eichstagsabg. en ha ben. Maßgebend für eine ſolche Kandidatur ſind ja auf der einen Seite die Partelinſtanzen in München und in der Pfalz und auf der an⸗ deren Seite die pfälziſche Bevölkerung. Aus Schleſien, 17. März. Das Zen⸗ trum hat als Spitzenkandidaten gufgeſtellt: für den Bezirk Breslau Oberſtaatsanwalt Schulte, für den Bezirk Liegnitz Pfarrer Wilkens. Erfurt, 18. März. Für den Thüringer Wahltreis hat die Demokratiſche Partei ge⸗ ſtern Dr. Gertrud Bäumer wieder als Spit⸗ zenkandidaten aufgeſtellt. Den zwenen Platz auf der Liſte nimmt wie bei der vorigen Wahl Profeſſor Gerland(Jena) ein. Berlin, 18. März. Im Wahlkreisver⸗ band 3(Teltow⸗Beeskow⸗Charlottenburg) hat die Vertreterverſammlung der Deutſchen Volkspartei die drei bisherigen Abgeord⸗ neten des Wahlkreiſes mit Dr. Streſe⸗ mann an der Spitze von neuem aufgeſtellt. Hinter Dr. Streſemann folgen die bisherigen Reichstagsabgeordneten v. Kardorff und Dr. Luther. Weimar, 18. März. Bei den kommen⸗ den Reichstagswahlen in Thüringen wird diesmal der Thüringer Landhbund eine eigene Liſte aufſtellen. Als Kandidaten wur⸗ den in der letzten Sitzung zwei Landwirte aus Meinigen und in der Gegend bei Neuſtadt q. O. beſtimmt. Helfferich nicht mehr Spitzenkandidat in Hamburg. Hamburg, 18. März. Die bdelltſchnatio⸗ nationale Volkspartei, Wahlverband Ham⸗ burg, hat als Spitzenlandidaten für die Reichstagswahl Direktor Gok von der Werft von Blohm u. Voß aufgeſtellt. Bisher wurde allgemein angenommen, daß Helſfe⸗ rich wieder wie bei der vorigen Wehl an er⸗ ſter Stelle erſcheinen würde. Gegen eine Kanvidatur Noßſe. Bezirkstag Hannover⸗Nocodweſt der hatte beim Partei— borſtand in Berlin gegen die Kandidatur Der Parteivor⸗ Vorwärts“ euntſchieden, Der 70 8 einer Kandidatur Noskes Wie in einer ſchriftlichen Einſpruch erhebenden Be⸗ Partelvorſtand bei weſenilichen die von dung dem zirk mitgeteilt wird, hat der ſeiner Entſcheidung im zirksparteitag am 2. März in Haimnover und auf ver Uelzener Konferenz am 9. Marz gegen die Kandidatur Noskes vorgetragen wurden. Eine neue Partei. Berlin, 19. März. Wie ein Mittagsblatt Bürger t A.⸗G., Zahlſtelle Viernheim— Schriftleitung, Druck und Verlag: Joh. Martin, Geſchäftsſtelle: Nathausſtr. 36 1924 I Aoubrgang 422555——— war. Es iſt unrecht, die Volksvertretung allein ob ihrer Ohnmacht und Unfähigkeit zu ſchel⸗ ſen: weite Wählermaſſen, das heißt die Mehr⸗ heit der zuerſt verantwortlichen Bürger, denen die neue Verfaſſung die Regierung des Volks⸗ laates zuweiſt, haben mit ihren wirren Wün⸗ mii ſchen und unmöglichen Anſprüchen, kurz ihrer Verantwortungsloſigkeit und mangeln⸗ den Einſicht in den Ernſt unſerer Lage ganze Parteien und große Gruppen anderer Parteien terroriſiert, eingeſchüchtert und handlungsun⸗ ſähig gemacht. Die Folge war, daß die einen Parteien mit dem Kopf gegen die Mauer den Notzuſtände rannten, daß andere nicht den vollen Mut aufbrachten, das zuſtande zu brin⸗ oen, was nun die bevollmächtiate und ihrer Verantwortung bewußte Regierung aus ſich mit ſtarker Hand fertig brachte.- Das Ausland ſieht damit zum erſtenmale ſeit der Revolniton von der deutſchen Regie⸗ rung den achtunggebietenden Wellen auf⸗ gebracht, mit gewaltigen Opfern Orvnung im Staat und Wirtſchaft zu ſchaffen. Das bringt uns die bisher vom Auslande vernüßte wirt⸗ ſchaftliche und politiſche Kreditwürdig⸗ keit; auf dieſe ſind wir in unſerem Elend angewieſen, da wir fremder Hilfe und des Vertrauens des Auslandes zum Wiederauf⸗ ſtiege bedürfen. Kreditwürdig gilt unter Pri⸗ vatleuten und unter Völkern nur der, welcher durch ſeine ganze Haltung, durch den ernſtien Willen zur moraliſchen Selbſtbehauptung be⸗ weiſt, daß er weiß, was er will, und dann auch will. was er ſoll und muß. Bei der zurzeit ermächtigten Regierung findet das Ausland dieſe Haltung insbeſon⸗ dree auch in ihrer Entſchloſſenheit, den Reichs⸗ tag aufzulöſen und an die Wähler, das heißt an das Gewiſſen der beſonnenen zu appellieren, falls von verantwortungsloſen Maſſenwünſchen einge⸗ ſchüchterte Parteien der Regierung in den Rük⸗ ken fallen wollen. Die nahen Reichstagswahlen ſind die Ant⸗ wort auf dieſen Appell. Bekundet die Mehr⸗ beit der Wähler den einmütigen ſtarken Wil⸗ len, auf dem von der Regierung eingeſchlage⸗ nen Weg auch mit großen Opfern weiterzu⸗ gehen, dann kann die leiſe begonnene, aber noch lange nicht geſicherte Wiederaufrichtung Fortſchritte machen. Das heißt, die im Reichstage eu ſichern, die feſt gewillt und fähig ter zu nungsliebende Volk und Vaterland auf ſeiner Seel iſt, den Weg der jetzigen Reg'e-ung zur Geſundung Deutſchlands mutig und klug wei⸗ beſchreiten. Jeder Gutgeſinute, Ord⸗ müß die Pflicht gigen ſein laſten fühlen, als mündig gewordener Bürger ihr zuerſt durch ſeine Wahlſtimme Genie leiſten. Je ſtärker im neuen Neichstag eine ſoſche Koa⸗ litionsregierung iſt, umſo eher können dann Be⸗ berichtet, hat der aus der USP d. dusgeſchie⸗ dene Reichstagsabgeordnete Lede bour im Verein mit mehreren Geſinnungsgenoſſen eine neue Partei gegründet, die ſich„Sozialiſti⸗ Die neue Partei will neuen Wahlkampf mit eigenen Liſten in den ö als eingreifen. In Berlin wird Ledevour Spitzer 17. Uüfgefte we de 0 die Pfalz keine Spitzenkandidat aufgeſtellt werden der Vielmehr wird die Banyeriſche **. 1. N Wahlparole Nach fünf jammervollen Jahren ſehen wir Deutſche zarte, ſchüchterne Anfänge einer beſ⸗ ſeren Zukunft. Unter Verpfändung und ſchwe⸗ rer Belaſtung von Grund und Boden haben wir dem Währungsverfalle Halt gebeten. Ol bieſes Halt Beſtändigkeit haben wird, hängt davon ab, daß wir nicht wieder die Schulden. wirtſchaft im Staate einreißen laſſe n, daß wir unſere notwendige Einfuhr an Rohſtofſen und Lebensmitteln mit den Erzeugniſſen vermehr⸗ ter Arbeit decken, zugleich die Erwerbsloſigkeiſ beſeitigen. Wir müen uns mühſam, opferberein wieder emporarbeiten. Es iſt bezeichnend, daß dieſe Anfänge den Beſſerung nicht aus freier, einmütiger Tat der Volksvertretung zuſtande kamen. Dieſe erwies ſich als ohnmächtig dazu. Darum mußte die Regierung auf Grund von weitgehenden Voll⸗ machten durch das Ermüchtigungsgeſetz die nötige freie Hand und Entſchiedenheit erlan. gen, um ſchnell und durchgreifend zu tun, was die Geſundung von Staat und Wirtſchaft er. iſcht. Die V 55 chlech 9055 svertretung war nicht le „als b s die Mehrheit ihrer Wähler N uch alle berechtigten Einzelwünſche der Wäh⸗ lergruppen Erfüllung finden. Ein wieder haltlos und kreditunwürdig gewordenes deut⸗ „os NN 2 ches Volk ware, der Lage, meil bankerott, gar nicht in ſolche Wünſche, außer mit dem Kunde, zu erfüllen. e 4 41* Die Sachberſtändigen vor * er 5* Beendigung ihrer Arbeit Paris, 19. März. Der„Temps“ teilt mit, daß die techniſchen Arbeiten des Sachverſtändi⸗ genkomitees jetzt als beendet angeſehen werden können. Es handle ſich nun darum, den Sach⸗ verſtändigenbericht auszuarbeſten, was voraus— ſichtlich bis Anſang April dauern werde. Es frage ſich im übrigen auch, ob die Berichte zu gleicher Zeit veröffentlicht werden könnten, wenn ſte der Reparationskommiſſion überreicht würden. Die Sachyerſtändigen befürworten im allgemei⸗ nen die ſofortige Neröffentlichung, um zu ver⸗ meiden, daß durch Indiskretion ſalſche Gerüchte an die Oeffentlichkeit gelangten. Dr. Schacht in Paris. Paris, 20. März. Wie bereits genteldet, iſt Reichsbankpräſident Dr. Schach tgeſtern vormit⸗ tag wieder in Paris eln troffen. Gegen Mit⸗ tag hat eine zweiſtündige Beſprechung mit den Mitgliedern des Währungsunterausſchuſſes ſtatt⸗ gefunden, die ſich mit den Statuten der neuen internationalen Goldwährungsbank befaßt, die bisher noch nicht endgültig feſtgelegt wrden ſind. Die Beſprechungen werden mehrere Tage an⸗ dauern, ſodaß Dr. Schacht kaum vor Ende dieſer Woche nach Berlin zurückkehren dürfte. Wie nunmehr in Sachverſtöndigenkreiſen auf das be⸗ ſtimmteſte verlautet, ſoll der Bericht nicht vor Anfang April der Reparationskommiſſion über⸗ geben werden. Der Währungsunterausſchuß hatte geſtern vormittag auch Besprechungen mit den Eiſenbahnſachverſtär digen Leſevre und Arkwriabt 1 2 nach Lage der Dinge ü vornebmlichſte Wahl⸗ parole muß ſein: Helft mit, eine Mehrheit werden könne. delegierte bereits einer Befürwortung len laſſe. ier die Reßregniteiin des deutſchen Eiſen⸗ bahn 3 Auch der! donaſis ſchuß hielt geſtern eine Sitzung ab. Feſtſetzung der deutſchen Reparationslieferungen für April. Paris, 20. März. Die Reparationskom⸗ miſſion ſetzte in ihrer geſtrigen Sitzung die deut⸗ ſchen Kohlenzwangslieſerungen für April wie⸗ derum auf 1.8 Millionen Tonnen feſt. Newyork, 19. März. Wie aus Tokio ge⸗ meldet wird, iſt der Kaiſer von Fapan ſo ſchwer erkrankt, daß mit ſeinem Able⸗ ben gerechnet werden muß. Der pfälziſche Kreisaus⸗ ſchuß legt ſein Amt nieder Von der Rheinlandlommiſſion beſtätiat. Ludwigshafen, 19. März. Di Rheinlandkommiſſion hat einſtimmig beſchloſ ſen, die Miſſion, die dem Kreisaus ſchuf zm 13. Februar übertragen wurde, als beende anzuſehen und den Kreisausſchuß zu bitten, in den Grenzen ſeiner formalen Vollmachten an der Beruhigung der Geiſter mitzuwirken. Da⸗ mit hat alſo die Rheinlandkommiſſion die Nie⸗ derlegung des Amtes von Dr. Bavers d ö 1 fer gegenüber der Sonderkommiſſion in der Pfalz angenommen. Die Tätigkeit des Sonderausſchuſſes. Aus der Pfalz, 19. März. Die Wir⸗ kung der Inſpektionsreiſe des Sonderau S ſchuſſes der Rheinlandkommiſſi on macht ſich in verſchiedenen Erleichrerungen durch die Beſatzungsbehörde bemerkbar. So hat ſchon vor einer Woche General de Metz erklärt, daß der Bewaffnung der en waſſneten deutſchen Polizei und Gendarmerie keine Hin⸗ derniſſe mehr im Wege ſtünden, falls die beſte⸗ henden Vorſchriften eingehalten würden. Was die Entwaffnung der Separiſten betrifft, ſo hat die Sonderkommiſſion ſich dahin ausge⸗ ſprochen, dieſe Entwaffnung ſei nicht nur das Recht, ſondern auch die Pflicht dere deutſchen gehörden. Schließlich äußerten ſich die Mit⸗ glieder des Ausſchuſſes bei den Beſprechungen über die Rückkehr der Ausgewieſenen dahin, daß, ſoweit die Ausweiſungen durch die Rheinlandkommiſſion erfolgt ſeien, die Er⸗ laubnis zur Heimkehr nur von dieſer erteilt Doch hat der franzöſiſche Kreis⸗ zugeſiche das er es an ſolcher Geſuche nicht feh⸗ 2 8 2 3 Der Friedenswille der *. 2 Macdonald-Negierung London, 19 März. Im Unterhaus entwik⸗ kelte ſich am Dienstag Abend eine Debatte über die Marine⸗Kredite parlamentariſche Se⸗ kretär der Admiralität teilt zunächſt mit, daß die Regierung beſchloſſen habe, endgültig auf den Plan einer Flottenbaſis in Singapore zu ver⸗ zichten. Er ſetzte die Gründe auseinander, die dazu geführt haben. Ferner teilte er mit, daß die Regierung Maßnahmen ergriffen habe, um der Marine genügend Petroleumvorräte zu ſichern. Der Redner verſicherte, daß der Beſchluß der Regierung, fünf neue Kreuzer und zwei neue Zerſtörer zu bauen, nur aus dem Grunde gefaßt worden ſei, weil es ſich darum gehandelt habe, altmodiſche Einheiten durch neue moderne zu er⸗ ſetzen. Der frühere Erſte Lord der Admiralität Amery, bedauerte darauf den Veſchluß der Re⸗ gierung über die Flottenbaſis in Singapore und ſprach die Anſicht aus, daß dieſe Baſis keine Ge⸗ fahr gegenüber Japan bedeutet haben würde. Der London, 19. März. Die Regierung hat am Dienstag Nachmittag im Oberhauſe eine Nieder⸗ lage erlitten. Nachdem der Marineminiſter Lord Shelmsford im Oberhaus die Gründe auseinan⸗ dergeſetzt hatte, die die Regierung bewogen hat, auf die Schaffung der Flottenbaſis von Singapor zu verzichten, hat das Oberhaus einen Antrag angenommen, worin das tiefe Bedauern des Oberhauſes über den Beſchluß ausgedrückt wind, den die Regierung in Bezug auf die Flottenbaſis von Singapore gefaßt hat. Ablehnung des liberalen Miſttrauensvotums. London, 19. März. Das Unterhaus hat in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch mit 304 gegen 114 Stimmen das Mißtrauensvotum der Liberalen wegen des Beſchluſſes der Regierung, 5 neue Kreuzer und 2 Zerſtörer zu bauen, abge⸗ lehnt,% 0 Zeign Leipzig, 19. März. Im Zeigner⸗Pro⸗ zeß wurde heute mit der Zeugenvernehmung fortgefahren, die jedoch wenig begchtenswertes ergab. In einem Falle wird Dr. Zeigner vor⸗ geworfen, einem ukrainiſchen Staatsangehöri⸗ gen Schmerler Aufenthalt verſchafft zu haben. Die Vernehmung Schmerlers und Zeig⸗ lers ergibt, daß Zeigner keine dienſtliche Ent⸗ ſcheidung in der Angelegenheit hat treffen können, da ſie nicht zu ſeinem Reſſort gehörte. Dr. Zeigner will ſich bei dem zuſtändigen Reſ⸗ ſort nur erkundigt haben, ob in der Sache etwas zu tun ſei. Der Zeuge, Oberlehrer Bergner, ſoll Ausſagen machen, daß Frau Zeigner verſucht hat, durch dieſen Zeugen auf den Zeugen Brandt in dem Sinne ken, daß er ſeine Ausſagen zu Gunſten von Dr. Zeigner ändere. Die Verteidigung wies nach, daß Dr. Zeigner zu jener Zeit ſchon in Haft war, ſodaß er mit dem angebtichen Be⸗ einfluſſungsverſuch auch perſönlich nichts zu tun habe. Was eine Frau tue— und wenn es auch das Unvernünftigſte ſei— um ihrem Mann zu helfen, das ſei menſchlich negrefflich, Der Zeuge Bergner konnte jedoch nicht ver⸗ ſtommen werden, da er nicht anweſend war. Kommunalpolitiſche Vereinigung der Zentrumspartei Hagen i. W., 18. März. Am Sonntag jagte hier die Kommunalpolitiſche Vereini⸗ zung der Zentrumspartei. Juſtizrat Mön⸗ nin, der 1. Vorſitzende der Vereinigung, wies in ſeiner Begrüßungsanſprache auf die bevor⸗ ſtehenden Reichstags⸗ und Kommunalwahlen hin zund beſtritt die Auffaſſung, daß der Ständegedanke uns aus der Not helfen könne. Wir bedürften für die neuen Parla⸗ mente ſolcher Männer, die über den ein⸗ zelnen Ständen ſtünden und wenn auch aus dem einen oder anderen Stande her⸗ vorgegangen, Verſtändnis für die anderen Stände zeigten, ſo daß die Gewähr geboten ſei, zu einem Ausgleich, zu einer Abrundung, zu gegenſeitigem Verſtehen zu gelangen. f Die eigentliche Tagesordnung degann mit einem Referat von Landeshauptaann Dr, Horion(Düſſeldorf) über das Thema: Gemeinde, Staat und Reich. 9 Von beſonderem Intereſſe waren dabei ſeine grundſätzlichen Ausführungen über Föderalis⸗ mus und Unitarismus: Die Weimarer Ver⸗ faſſung hat dieſe Frage nicht klac entſchieden. Heute wpird auf eine Entſcheidung gedrängt. Vorwärts zum Unitarismus, das iſt, auch wenn es verwaltungstechniſch das Bequemſte wäre, ſchon deshalb unmöglich, weil es zum deutſchen Volke nicht paßt und von einem gro⸗ ßen Teil ſeiner Stämme entſchieden abgelehnt wird. Aber auch ein Zurück zum Föderalismus des alten Bismarckſchen Bundesſtaates if augenblicklich unmöglich. Im Ernſte will dies auch wohl die bayeriſche Denkſchrift nicht; denn der Kern der früheren Reichsverfaſſung war die Vormachtſtellung Preußens. Deshalb war einzuwir⸗ 11 5 ſchen Baye 5 e Het lariſtiſchen Uu ge i völterungskreiſen, die ſich zum Teil Reich richten, wie die Enthüllungen aus Mu chen in den letzten Tagen beweiſen. Aber au Preußenabend“ ſtattgefunden, der, wie es im Bericht heißt,„ein eindrucksvolles Zeichen von dem ſichtbaren Erwachen der beſonderen preu⸗ ßiſchen politiſchen Kräfte darſtellt.“ Die Feſt⸗ rede hielt Prof. Mar! e! Spahn, und der Schluß war eine einmütige Entſchließung, in der die Aufrichtung einer völkiſchen Monarchie gefordert wurde. Was völkiſch für uns bedeu⸗ tet, hat uns der größte Völkiſche Ludendorff in München dargelegt. Dieſe Beſtrebungen würden daher, wenn ſie, was aber wohl aus⸗ geſchloſſen iſt, zur Herrſchaft kämen, Spreng⸗ hulver für Preußen und auch für das Reich bedeuten. Bei dieſen Gegenſätzen wäre es aber ge⸗ fährlich, die Reichsgewalt zur Zeit weſentlich zu ſchwächen durch die Einführung des grund⸗ ſätzlichen Föderalismus. Der gegenwärtige Augenblick außer⸗ und innerpolitiſcher Hoch⸗ pannung erſcheint auch für umwälzende Ver⸗ aſſungsreformen wenig geeignet. Nichts deſto⸗ weniger können und müſſen die Verwaltungs⸗ beziehungen zwiſchen dem Reich und den Län⸗ bern auf Grund mancher ſehr beachtenswerten Anregungen der badiſchen und bayeriſchen Denkſchrift geändert werden, aber unter Auf⸗ cechterhaltung der Reichsverfaung, und zwar dadurch, daß der Fehler des Zentralismus, d. h. der zentraliſtiſchen Geſtaltung der Reichs⸗ geſetzgebung und der Reichsverwaltung in den letzten Jahren wieder aufgegeben wird. Alſo Dezentraliſation unter Beibehaltung der Reichsverfaſſung. . Die dritte Steuernotverordnung iſt dieſen Weg ſchon gegangen, indem ſie beſtimmt, daß die Wohlfahrtspflege, das Schul⸗ und Bil⸗ dungsweſen und die Polizei den Ländern zur ſelbſtändigen Regelung und Erfüllung über⸗ laſſen wird. 5 ö Am Nachmittag ſprachen noch Beigeord⸗ neter Dr. Odenkirchen(Düſſeldorf) über allgemeine Verwaltung, Sparmaßnahmen, Goldetat; Studiendirektor Dr. Heibges [Hamm i. W.) über Schulabbau und Univerſi⸗ kätsprofeſſor Dr. Heinrich Weber über Ab⸗ bau der Wohlfahrtspflege. * in Preußen hat am 11. März in Berun in Ge⸗ genwart des Prinzen Oskar von Preußen ein * * Wucherbekämpfung und Mittelſtand. Ana⸗ an die Juſtizbehörden des Volksſtaates Heſſen mit Recht Stellung genommen gegen die Ueber⸗ treibungen auf dem Gebiete der Wucherbekämpf⸗ ung. Allmählich haben manche Staatsanwälte (z. B. das Landgericht der Provinz Rheinheſſen) in ihrem Uebereifer über Ziel geſchoſſen und da⸗ durch auch den reellen Handel zum Schaden der Volkswirtſchaft und Volksernährung empfindlich getroffen. Im Intereſſe des Volksganzen, ins⸗ beſondere des hart genug geprüften Mittelſtan⸗ Kleine Rundſchau. * Das deutſche Hultſchiner Ländchen. Die Ge⸗ meindewahlen Tſchechoſlowakei abgetretenen Hultſchiner Länd⸗ chen, die nach Anullierung der erſten Wahlen ſtattfanden, haben wieder mit einem Sieg der Deutſchen geendet. * Die Rüſtungen zur See. Aus Waſhington wird berichtet, daß ſich dort ein immer ſtärkerer Druck auf den Präſidenten Coolidge bemerkbar mache, um ihn zu bewegen, ſo bald wie möglich eine zweite Entwaffnungskonſerenz nach Waſ⸗ hington einzuberufen, nachdem England mit gutem Beiſpiel jetzt vorangegangen ſei und die der Föderalismus für Deutſchland tragbar, weil es eine ſtarke Reichsgewalt gewährleiſtete dadurch, daß dieſer Reichsgewalt ſtändig die Gewalt des größten Föderalſtaates als eigene Seerüſtungen erheblich eingeſchränkt habe. Die zweite Konferenz ſollte ſich hauptſächlich auf Rü⸗ ſtungsbeſchränkung im U-Boot⸗Weſen erſtrecken. in dem von Deutſchland an die des, iſt deshalb das erwähnte Ausſchreiben des heſſiſchen Juſtizminiſteriums, das ziemlich um⸗ fangreich iſt und ſich die preußiſchen Richtlinien zu eigen macht, eher zu begrüßen. Rechtsanwalt Nu ß. Für die Landwirtſchaft 8505 Die erſten Feldarbeiten. ei der Frühjahrsausſaa⸗ liegt es gerad N gekehrt wie bei der gerbſckeeleng 0 1 Ausſaat hinauszuſchieben ſuchte, damit die vielen tieriſchen Schädlinge wie die Fritfliegen keine Gelegenheit fanden, ihre Eier an den jungen Saaten abzulegen. Im Frühjahr muß darau geſehen werden, daß die kleinen Pflanzen ſchon bis zu einem gewiſſen Grade erſtarkt ſind und Widerſtandsfähigkeit beſitzen, wenn die Angriffe der Wintergeneration einſetzen. Darum heißt es, möglichſt früh das Land beſtellen. f Aber auch ſonſt darf man nicht warten, bis die Frühjahrswinde über die rauhe Furche dahin⸗ ziehen und ſo die über Winter gewonnene Gare wieder zu nichte machen. Froſt und Feuchtigkeit machten den Acker mürbe, Sonne und Regen er⸗ härten und verſchlämmen ihn wieder. Sobald es alſo irgend angängig iſt, mit allen Geſpannen auf den Acker, um ihn abzuſchleifen und abzueg⸗ gen. Wer jetzt noch pflügen muß, etwa um Dünger unterzubringen oder das Land für Kar⸗ toffeln vorzubereiten, der ebne ſofort wieder ein und laſſe das Land niemals in rauher Furche liegen, in der es ſchnell austrocknet. Dabei ſollten die Feldwege nicht vernachläſſigt werden. Sie laſſen ſich jetzt leichter abſchleifen, was ſpäter viel ſchwerer iſt oder auch ganz un⸗ terbleibt, da dann keine Zeit mehr dazu da iſt. Garten⸗Beſtellung. Der im Feldbau längſt geübte Fruchtwechſel vird bei der Gartenarbeit noch imm H⸗ züſſigt. Dieſelben Gemüße werden womöglich im. mer auf den gleichen Platz gebaut und alſo ein Raubbau getrieben, der das Land ausſaugt und im Verhältnis doch nichts rechtes einbringt. ö Selbſt eine Lielleicht gut gemeinte Düngung kann dieſen Fehler nicht qusgleichen, da ja 1 5 manche Pflanzen gar keinen Dünger vertragen. log dem Erlaß des preußiſchen Juſtizminiſters hat nunmehr auch das heſſiſche Miniſte⸗ ſterium der Juſtiz in Darmſtadt in einem wichtigen Aus ſchreiben vom 7. März l. J. Erbſen kommen im nur einen Boden, der nach der Düngung m ſtens eine, beſſer noch zwei Ernten abgetragen hat. Und ſo in dauerndem Wechſel. ö Die Dreifelder⸗Wirtſchaft bringt jedenfalls die beſten Erträge, die ſich bei rationeller Düngung erzielen laſſen. 5 5 Friſchgepflanzte Roſen. Wenn im Frühjahr Roſen— Hochſtämme oder Buſchroſen— verpflanzt werden, ſind ſie vor Austrocknung zu ſchützen, bis ſie neue Wurzeln gebildet haben. Am beſten legt man die hoch⸗ ſtämmigen um und bedeckt ſie mit Erde, Büſche häufelt man leicht an. Wo dies nicht geſchehen kann, wie z. B. auf Rabatten uſw. beſchmiert man die Pflanzen mit einem dickflüſſigen Lehm⸗ brei, ein Mittel, das ſich auch bei jungen Obſt⸗ bäumen bewährt hat. Den Stamm mit Moos zu umwickeln, das ſtets feucht zu halten iſt, iſt höchſt unpraktiſch und gar nicht regelmäßig durch⸗ zuführen. Vor der Pflanzung ſind die Roſen, einerlei welcher Form, kräftig zurückzuſchneiden und alle dünne Aeſte gänzlich zu entfernen. Es genügt, wenn 3—4 Augen ſtehen bleiben. Das oberſte Auge eines Zweiges ſoll möglichſt nach außen gerichtet ſein, daß der daraus entſtehende Zweig nicht in die Krone mächſt. Nach dem Pflanzen ſind die Roſen kräftig anzugießen und der Boden iſt zum Schutze gegen Austrocknung 5 kurzem Dinger, Moos oder Torfmull zu be⸗ egen. Vermehrung der Geranien durch Stecklinge. Dieſe Vermehrungsweiſe gelingt bei einiger Sorgfalt auch im warmen Zimmer ſehr leicht. Andere Stecklinge, die nur ſchwer ſich bewurzeln, ſind zu beſchatten und bedürfen der feuchten Luft im geſchloſſenen Raume. Nach Entfernung des Stecklings von der Mutterpflanze muß er gleich verſtopft oder auf kurze Zeit in feuchtes Papier geſchlagen werden, damit er nicht welkt, ſonſt geht er nur ſchwer an. Die Stecklinge werden in recht ſandige Miſtbeeterde geſtopft, ſind anzugie⸗ ßen und jeden Tag öfters leicht zu beſpritzen. Vor den Sonnenſtrahlen ſind ſie bis zur Be⸗ wurzelung zu ſchützen. Sobald ſich neue Blätter bilden, werden die nun bewurzelten Pflänzchen einzel in kleine Töpfchen geſetzt. Aus Nah und Fern. Bechtheim, 19 März. Ein Opfer ſeines B 0 5 E. ruſes wurde der Fabrikarbeiter 1 Bückert der im Tonwerk Weſthofen beſchäftigt iſt, ſtürzt. ſo unglücklich die Treppe herab, daß er ſofor tot war. Der raſch herbeigerufene Ar g zt konnte nur noch den Tod des Mannes feſtſtellen. Nackenheim, 19. März. Eine Reihe Schiffs⸗ unfälle ſind dieſer Tage durch 25 1 Waſſerſtand, der die Schiffahrt ſehr behindert entſtanden. Die Sandbänke, die jetzt in größerer Zahl aus dem Strom herausragen, bilden eine große Gefahr, und ſo kommt es, daß fortwährend Schiffe auffahren. So liegen jetzt noch eine An⸗ Handbeutels, in weichem ſie wahrte. Ob die Frau den Beutel verloren hat einkaufen. Hier entdeckte ſie auf einmal den Verluſt ihres 45 ihr Geld auſbe⸗ oder ob ein Diebſtahl vorliegt, ſteht noch nicht feſt. 5 i Mainz⸗Koſtheim, 19. März. Von einem La⸗ gerplatz am Floßhafen wurden etwa 70 Holz⸗ ſtämme geſtohlen. Als Eigentümer kommt ein hieſiges Sägewerk in Frage. Die Diebe konnten noch nicht ermittelt werden, auch weiß man noch nichts über den Verbleib der geſtohlenen Stämme. Bingen, 19. März. In Iſerlohn prellte ein gefährlicher Schwindler Auswanderungsluſtige um 114 Billionen Mark und erhielt davor ſieben Monate Gefängnis. Es handelt ſich um den Kaufmann Ludwig Proeſt, der vor 2 Jahren in Bingen zu einem Jahr 8 Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Bei den damaligen Schwindeleien gab er ſich als ſchwediſcher Attachee von Koſör aus, beſchäftigt bei der Geſandtſchaft in Berlin, und prellte als„Aufkäufer der ſchwe⸗ diſchen Regierung“ eine Anzahl Firmen um er⸗ hebliche Beträge. Bensheim, 19. März. Ein Sittlichkeitsverbre⸗ cher ſchlimmſter Sorte wurde geſtern hier feſtge⸗ nommen. Als nachmittags kurz nach 1 Uhr eine ältere Arbeiterfrau auf den Feldern nach Salat ſuchte, tauchte plötzlich ein junger kleiner Menſch mit einem ſchwarzen Hute auf und gab ſich als Feldſchütze aus. Es gelang ihm, die arme Frau trotz Gegenwehr unter Bedrohung mit einem Meſſer zu vergewaltigen. Da die betroffene Frau eine genaue Beſchreibung des Täters geben konnte, gelang es, ihn am Abend noch hier feſtzu⸗ nehmen. Es iſt ein gewiſſer Adolf Winter, der erſt 19 Jahre alt und Mitglied einer in Zell la⸗ gernden Zigeunerbande iſt, die bereits auf den Weg nach Bensheim abzog und in der Nähe der Eulerſchen Fabrik geſtellt wurde. Bei ſeiner Feſt⸗ nahme warf Winter ſeinen Hut und ein feſtſteh⸗ endes Meſſer ſeinen Kumpanen zu. Er wurde bei einer Gegenüberſtellung von der Frau wieder⸗ erkannt und gab ſchließlich das Verbrechen zu. Nordheim, 19. März. Holzräuber machen ſich recht unangenehm in der hieſigen Umgegend bemerkbar. Sie begnügen ſich nicht allein mit abſälligem Holz, ſondern richten auch großer Schaden an den jungen Bäumen an. Gundershauſen, 19. März. Einbrecher ſtat teten einem hieſigen Speyereiladen ihren ungebe. tenen Beſuch ab. Es ſielen ihnen größere Men, gen Zigaretten, Zigarren und Wurſt in Hände Die Täter ſind unerkannt entkommen. Fulda, 18. März. am 8. Januar ds. Is. auf dem Kalibergwerk der Gewerkſchaft Neuhof bei Fulda gekommen. Die Neuregelung der Arbeitszeit hatte Differen⸗ zen zur Folge, es kam zur Arbeitsniederlegung und zu Zuſammenſtößen zwiſchen Ausſtändigen und Arbeitswilligen, ſowie zu Angriffen auf die Landjägerei, welche die Arbeitswilligen zu ſchützen hatte. Vor der Strafkammer hatten ſich deshalb wegen Landfriedensbruch 46 Bergleute zu ver⸗ antworten. 14 Angeklagte wurden zu je vier Monaten, neun zu je drei Monaten Gefängnis Zu Unruhen war es Am nachmittags 4 Uhr findet im„Freiſchütz“⸗ Nebenſgal eine gemeinſame Verſammlung aller Vertrauensleute Damen und Herren, der fünf Bezirke ſtatt, Es iſt Ehrenpflicht für Alle, in dieſer außerordentlich wichtigen Verſammlung zu erſcheinen. i Der Parteivorſtand. Lokale Nachrichten. „ Zum Konflikt in der Anilin. Es haben wieder Verhandlungen ſtattgefunden, die wiederum ergebnislos verlaufen ſind. Daß ſich die Verhandlungen zerſchlagen haben, dürfte hauptſächlich darauf zurückzuführen ſein, weil der„Induſtrleverband“ ſeine Anerkennung als Verhandlungsfaktor zu erreichen ſucht. Dadurch ſind die Bemühungen zur Beilegung des Konflikts zunächſt auf einen toten Punkt angelangt. Hemeinderatsſtzung um 18. Mätz 1924. Kurz nach 7 Uhr konnte der Bürgermeiſter die Sitzung eröffnen. Die Mitglieder des Ge⸗ meinderats ſind faſt alle erſchlenen. Der Zuhörer⸗ raum iſt gut beſitzt. 1. Klage des Peter Ehatt Erben, hier, gegen die Gemeinde daſelbſt wegen Enteignung von Baugelände. Im Jahre 1923 hatte der Bezirkswohnungskommiſſar das Straßen- und Baugelände in dem Seegarten zu Wohnbauzwecken enteignet. Hiergegen erhoben die Eigentümer Einſpruch. Die Klage war anhängig am Land⸗ gericht Darmſtadt. Am Sams tag den 15. März hüte das Landgericht Darmſtadt einen Verglelchs⸗ teemin auf dem hieſigen Rathaus einberufen, um die hohen Prozeßkoſten für belde Teile zu vermeiden und um das Gelände ſo ſchnell als möglich ſeinem Zwecke zuzuführen. Den Vorſitz fuhrte Herr Laudgerichtsrat Werner, Darm⸗ ſtadt, Mit großer Umſicht und Geduld leiteie der Vorſitzende die langwierigen Verhandlungen. Es war eine ſchwere Aufgabe für ihn, die beiden Parteien auf eine Vergleichsbaſis zu bringen. Nach zweiſtündiger Verhandlung war ihm dies doch gelungen. Heute liegt der Vergleich dem Gemeinderat zur Beſchlußfaſſung vor. Die Ge⸗ meinde zahlt für das ca. 2000 qm große Ge⸗ lände an die Peter Ehatt Erben außer den be⸗ reits gezahlten 380— Goldmark noch 3150.— Goldmark am 1. April 1924. Jeder Teil trägt ſeine Koſten. Da die Fraktionen bei dem Ver⸗ gleichstermin vertreten waren, ſind die Mitglieder des Gemeinderats über die geführten Veͤrhand⸗ lungen informlert und der Vergleich wird nach kurzen Bemerkungen einſtimmig angenommen. 5„ tützung zu en iſt. Da Zahl von Famillenpätern Arbeit 3. Zt. nicht beſchafft werden kann, erblickt der Gemeinderat hierin eine große Härte. Einſtim⸗ mig wird beſchloſſen, daß ſchon am Mittwoch Herr Bürgermeiſter Lamberth und die Herren Gemeinderäte Niebler und Riehl in Heppen⸗ heim vorſtellig werden, damit dleſe Verfügung zurückgenommen wird. Schluß der öffentlichen Sitzung 10 Uhr. Sport und Spiel. D. J. K.⸗Sport. Proleten— Bauern 3: 2. Die Begegnung unſerer beiden Rivalen iſt vorüber. Die Arbeiterſchaft hat den Sieg an ſich geriſſen und die Bauern mit obigem Reſultat nach Hauſe geſchickt. Letztere haben nicht ſchlecht geſpielt, wofür das knappe 3: 2 eine gute Garantie dafür bietet. Dieſelben haben an ſich nichts fehlen laſſen und maſſi⸗ ven Widerſtand geleiſtet. Es waren 2 gute Verteidiger und Torwort bei denen es ſchwer geruſt hat und dabei ſaubere Aufräumungs⸗ arbeit leiſteten. Ein beſonderes Lob gebührt dem Bauern-Mittelläufer, er verſteht den Fuß⸗ ball? Er war manchesmal der Retter in der Not und hat ſeine ſieben Sachen gepackt und zum Teufel befördert. Die Bauernſtürmerei läßt jedoch viele Torſchanzen aus, welche zum Siege hätten führen können. Bei den Arbei⸗ tern hat es ja vielfach beſſer geklappt, was die Ueberlegenheit im Spiel bewieſen hat. Der „Aller“ im Tor hat ſeine Sache prompt er⸗ ledigt und dürfte ein geſuchter Torwart geben. Die Verteidigung 2 alte D. J. K. Kämpe, da erübrigt ſich ja jede Kritik. Die Läuferreihe war gut, beſonders der kleine„Schwarze“, der weiß jetzt wo den Bauern die Knöchel drücken. Die Stürmerei hatte wohl ein ſchönes Zuſpiel (bis vors Tor), aber der Schuß auf die Kiſte fehlt. Der Metzger hat halt alles vermetzelt. Der Schiedsrichter war im Durchſchnitt nicht ganz miſerabel. Das Spiel hatte an ſich einen ſchönen Verlauf und erfreute jeden Zuſchauer. Am nächſten Sonntag geht die 2. Runde los: „Beamten gegen die Bauern“!!! H. H. National⸗Theater Mannheim. Freitag, 21. März. E IV 7.„Brunhild.“„Chriem⸗ hild.“ Kleine Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Samstag, 22. März. A l 7.„Die Liebe, ein goldenes Buch.“„Heirat.“ Mittlere Preiſe. Anfang 7½ Uhr. Im neuen Theater. Freitag, 21. März.„Vloletta.“(La Traviata.) Anfang 7½ Uhr. i Samstag, 22. März.„Mignon.“ Anf. 7½ Uhr. Briefkaſten. Herrn N. A. Leider iſt es uns dieſe Woche doch nicht möglich geweſen, Ihren Bericht zu bringen. Es wurde ja ſchon öfters darauf hingewieſen, daß nur für kurz gehaltene Artikel eine Aufnahme verbürgt werden kann. Ihr Artikel hätte einen Setzer zwei Tage in Anſpruch ge⸗ nommen, was doch des Guten zu viel iſt. Sonſt ſtehen wir immer gern zur Verfügung. Die Red. für eine größe die Er Bekanntmachung. Betr.: Sozial- und Klein rentnerfürſorge. 0 Die Bezüge der Sozial⸗ und Kleinrentner für den Monat März haben wir angewieſen und kommen ſolche in den nächſten Tagen bei der Gemeindekaſſe zur Auszahlung. Zur Deckung der Unkoſten, welche dem Ver⸗ treter der Sozial⸗ und Kleinrentner bei der Reichs⸗ konferenz in Berlin entſtänden ſind, ſoll jeder Rentner einen Beitrag aon 25 Pfg. leiſten, der von dem Vorſtand der Organiſation am Zahl⸗ tage erhoben wird. Es wird daher gebeten, daß jeder Rentenempfänger 25 Pfg. Kleingeld mit⸗ bringt. Betr.: Reinigung und Unterhaltung des Bann⸗ holzgrabens. Am Montag, den 24 d. Mts. vor⸗ mittags 9 Ahr wird auf dem Rathauſe das Reinigen des Bannholzgrabens in verſchledenen Loſen an die Wenigſtbietenden verſteigert. Betr.: Vergebung der gemeinheitlichen Fuhren Am Montag, den 24. d. Mts. vormittags 9 Uhr, werden auf dem Rathauſe die gemein⸗ heitlichen Fuhren für das Rechnungsjahr 1924 öffentlich an die Wenigſtfordernten verſteigert. Heſſ. Bürgermeiſterei Viernheim. Lamberth. Bekanntmachung. Betr.: Das Ballſpiel in den Straßen und auf öffentlichen Plätzen in der Gemeinde. Die Unſitte des Fußballſplels, Ballwerfens uſw., verbunden mit ungebührlichem Lärm auf den öffentlichen Plätzen und Straßen unſerer Gemeinde ſeitens der jüngeren und erwachſenen Jugend hat wieder derart an Umfang zjuge⸗ nommen, daß faſt Niemand mehr unbeläſtigt durch die Straßen gehen kann. Jeder Paſſant muß fürchten, daß ihm ein Ball in das Geſicht zwiſchen die Beine uſw. fliegt; Fenſter werden hierbei eingeworfen, in Gärten wird eingeſtiegen und ſonſtiger Unfug dabei getrieben. Dieſem Unfug werden wir ietzt mit aller Strenge ent gegentreten. Wir haben unſere Beamten ange⸗ wieſen, der in den Straßen und auf den öffen⸗ lichen Plätzen Ball werfenden oder tretenden Jugend, die Bälle wegzunehmen und die Eltern und ſonſtige Aufſichts verpflichteten auf Grund des§ 360 Ziffer 2 des Reichsſtrafgeſetzbuches zur Anzeige zu bringen. Die Eltern und ſonſtige Aufſichts verpflichteten ſind haftbar für das Treiben ihrer Kinder und Pflegebefohlenen. Schließlich bitten wir noch alle Ginſichtigen recht dringend, doch dazu mithelfen, daß die Ungehörigkeiten künftig unterbleiben und uns im Betretungsfall die erforderl. Unterſtützung zuteil werden zu laſſen. Betr.: Sonntagsruhs im Handelsgewerbe. Nach 8 105 b, Abſ. 2 der Gewerbeordnung in der Faſſung von Art. 1 der Verordnung der Reichsregierung vom 5. 2. 1919, dürfen Ge⸗ hilfen, Lehrlinge und Arbeiter an Sonn⸗ und Feiertagen nicht beſchäftigt werden. Nach 841 a der Gewerbeordnung darf deshalb an dieſen Tagen in offenen Verkaufsſtellen ein Gewerbe⸗ *Typhusepidemie auf der engliſchen Flotte. Aus Gibrallar wird berichtet, daß annähernd 10g engliſche Matroſen von der engliſchen Mittel⸗ meerflotte, die angenblicklich im weſtlichen Mittelmeer manövriert, an Land gebracht werden mußten, da ſie an Typhus oder Influenza er⸗ krankt ſind. Auf der engliſchen Flotte ſoll an⸗ geblich eine heftige Typhusepidemie ausgebro⸗ chen ſein. Die Erkrankten wurden in Militär⸗ lazarette gebracht. verurteilt; allen wurde Strafausſetzung auf die Dauer von drei Jahren bewilligt, da die Straf—⸗ taten in der Erregung begangen worden ſeien. Ein Angeklagter, der erheblich vorbeſtraft war, erhielt ein Jahr Gefängnis und keine Strafaus⸗ ſetzung. 22 Angeklagte wurden freigeſprochen. Groß⸗Niedesheim, 19. März. Verunglückt iſt der Gärtner P. von hier. Er ſtürzte beim Baumbeſchneiden von der Leiter und erlitt einen doppelten Beinbruch. Frankenthal, 19. März. Geſtern vormittag hat ſich dahier in der Friedhofſtraße ein 32 Jahre alter Vorzeichner durch einen Revolverſchuß das Leben genommen. St. Wendel, 19. März. Auf der Tholeyer Bahnſtrecke wurde an einer ſcharfen Kurve ein etwa 40 Jahre alter Mann überfahren. Der Kopf wurde ihm vom Rumpfe getrennt. Es handelt ſich dem Vernehmen nach um einen Händ⸗ ler aus Blieſen, der ſich zuweilen mit Selbſt⸗ mordgedanken getragen hat. Macht zur Verfügung ſtand. Heute dagegen haben wir eine, von der Reichsgewalt völlig unabhängige preußiſche Staatsgewalt, die auch Politik gegen die Reichsgewalt machen kann. Dazu kommt, daß die Unterſchiede und Ge⸗ genſätze zwiſchen den Ländern weit größen ſind, als zwiſchen den früheren Bundesſtaaten Dieſe batten aleichgerichtete Dunaſtien. eine Eine Dreiteilung des Gartens iſt am empfeh⸗ lenswerteſten. Manche Pflanzen verlangen kräf⸗ tig gedüngten, manche wenig gedüngten und an⸗ dere ungedüngten Boden. Eine kräftige Stall⸗ miſtdüngung verlangen die Kohlarten. Die ge⸗ nüaſamen ſind die Wurzelgewächſe, wie Radies, Rettich, Zwiebeln und Rüben. Sie werden nach friſcher Düngung vielfach madig und bekommen einen ſcharfen Geſchmack. Die anſpruchsloſeſten ſind Erbſen und Bohnen. eee eee eee Der Vergleich muß für die Gemeinde als günſtig bezeichnet werden. 2. Ab waſſerkläranlage der Brennerei Reinhard.— Die Kultur- inſpektion Darmſtadt hat zur Klärung der Bren⸗ neret⸗Abfälle einen Plan nach den neueſten Er⸗ fahrungen der Technik entworfen. Hlernach werden in der Brennerei ſelbſt und in dem Garten des Herrn Reinhard je ein Klärbecken eingebaut, ſodaß nur reines Waſſer durch einen neu zu er⸗ ſtellenden Kanal auf das Gelände hinter den Zäunen abfließt. Der Gemeinderat gibt h'erzu ſeine Genehmigung mit der Auflage, daß die Anlage ſofort geändert werden muß, wenn ſich wieder Mißſtände ergeben ſollten. 3. Geſuch des Michael Brechtel hier um Aufnahme als Ortsbürger. Der Ge⸗ meind rat bleibt bel ſeinem Beſchluß, daß auch für den Geſuchſteller das Ortsbürgerſtatut maß⸗ gebend iſt. Ein Nicht⸗Ortsbürger kann erſt in das Ortebürgerregiſter eingetragen werden, wenn das Einzugsgeld bezahli iſt. n hier; Feſtſetzung des Kauſprelſes.— Der Ge⸗ 2 46 175. Nach meinderat ſetzt den Verkaufspreis auf 2½ Gold⸗ einer neuen Entſcheibung ver Beſatungszoll- pfennig pro qm, genau wie bei den Firmen behörde unterliegen Pakete mit Büchern bei Brückmann und Burnus. Verſendung vom unbeſetzten ins beſetzte Ge⸗ 5 Vergebung von Wohnungen biet den für Poſtpakete feſtgeſetzten Einheits⸗ Im Vierfamiltenhaus der Eliſabethenſtraße. Ja⸗ „Ja, dam. ä a N doch die einzelnen Worte nicht verſtehen. Mitunter zollſätzen. Freie Einfuhe beſteht nur für Le⸗[kob Samstag iſt hier ohne Genehmigung meisten Pause 1 8 1 8 be 18 e glaubte ich die Stimme des Mädchens heftig und bensmittel. der Wohnungskommiſſton eingezogen. Der an⸗ brachten. Dann wünnſchte ſie einen Boten nach aufgeregt zu hören. Dann und wann brach ſie 0„ Leordnete Tauſch Eliſabethenſtraße— Klesſtraße Verwick⸗Hall zu Lord Paget Eoremond zu ſenden Blur in heftiges Schluchzen aus, ſo daß mir da? Die Reichsindexziſſer⸗ 8 Ich ſagte ihr, daß Lord 90 e Woche Blut zu Kopfe ſtieg. Zwei volle Stunden blieb ſie Berlin, 20. März. Die Reichsrichtzahl dot und deen eiche ausgefekei. Sie können ſich in dem Hunger daun erf äffnete die Tür ſch für die Lebenshaltungskoſten weiſt gegenüber meine Bestürzung denken, als ſe bel, dieſer Nach⸗ wieder und Gertrud trat heraus, die in ihren der Vorwoche eine Steigerung von 0,9 Pro⸗ richt mit einem Schrei zu meinen Füßen nieder⸗ feßt wie en Ge 11 5 hr Gef 9 115 zent auf, die Großbandelsrichtzahl des Sta⸗ ſpalz dellehe dat öder nichkn erke Dean lenz. ze Kredde aer 145 1 Fhrealch an 1 tniſchen dieichsamts eine Steigerung von 1 mals geliebt hat oder nicht, Gertrud Deane l ſehen. Sie streckte bli 5 1 105. Prozent ihn jedenfalls; das ließ ſich nicht verkennen“. 2 riff 150 6 Ar 5 9 80 Wee eee i Hugos Stimme klang bewegt und ſeine Augen 925 Als e 9 e e 0 trübe und traurig vor ſich hin, als er Poor Femnharb, welchen 46 1 Tür 1 10 11 70 „A 8 N 1 5 N immers gekommen war und uns n ute. Er 0 ihr“ h Mädchen! Was geſchah weiter 00 blaß aus, aber im übrigen 300 0 wie 1 7 0 1 0 1. W 1 ee 11 120 lee Se entrang ſich Hugos Bruſt. 255% 755 1 hatte kein Verlangen, hlen des Vakers Tode aus ihr wurdes Dann ſtand ſie auf und beſtand darauf, 5 ich 1 105 dieſes Zeichen ſeines Schinerzes zukücku⸗ eee ee eee der gen — 902 du eilen, als es unbedingt notwendie] Der Adminiſtrator muſterte ſeinen Beſuch genau ie nach Berwick⸗Hall 1 55 55 ee ,,,, 5 telle des 0 f, 1 Es kommt mir vor, als hätte ich Sie ic e 1 ae%ͤ;;́iP u ee d 00 ar hen See 7 a 0 i Weſen beſien möchte wie dz ng nen Ha Graf Berwick f en erzählte weit 9 Frankfi 5 5. 1 0. biber aeuddoo gelbe. Ille tr. de, e Maun. 5 0 g„„ einem 1 55 1 3 a 1 zahl Schiffe hier feſt, und es iſt noch ni t ge⸗ lungen, ſie flott zu machen. f 1 Dienheim, 19. März. Stürmiſche Gemeinde- ratsſitzungen ſind in der letzten Zeit hier an der Tagesordnung. Die Gegenſätze ſpitzen ſich ſogar zu Tätlichkeiten zu. In der letzten Sitzung wie⸗ derum verließen einfach die Gemeinderäte den Saal und ließen den Bürgermeiſter allein tagen. Mainz. 19. März. Ein bieſiger 24 jähriger I. r ſagen, wa eworden, g in das 5 aach was ſie jet iſt, Mer, Chandos“, erwiderte er der Tol, jag Un den Pi kennt in gehen, re Sie ing u eee 1 400 r Tote lag. An der Tür jedoch winkte mir Miß ſchein Al le die Tir eee ſah 15 Kung allein hinein. „Freiburg am Rhein!“ wiederholte Hu„Fußende der Bahſe ſdehen Er blicte zu ber ein be indem es in ſeinen 9 e elner 1 6 5 W hinter ſich we dmintiſ 5 0 eine 1491 zumachte 10h 0 Rae, fa eh ee ſeinen Beſucher und nun waken die beiden miteinander allein“. „Nach dent Tode ihres Vaters, welcher um die⸗ Hugos Nerven ſchienen aufs äußerſte erſchüttert. elbe Zeit erfolgte, als Lord Paget Evremond ſtarb, Ein cherer Keufzer, den er ee ee ee erhielt ich von Miß Deane ein Schreiben, in wel⸗ Biete rech u cc wöle anſ denen delten aer, hem ſie mir mitteilte, daß ſie im Begriff ſei, nach Nute d ee 1 zurückzukommen und ihres Vaters Schuld Tode ſhreg Bel 5 c e. 1 5 . mit 1 0 n deen ee l N ihres Vaters niemals wieder nach Wilcheſter 6dĩðũ f e 901 dach m ich au ite 9 Saane d als Lüge darſtellte, hielt er für eine andt,, Mr. Lamb, des, ne chrieben und in welchem ich ſie um Zahlung ge⸗ 900% %% pf // ede 1710 bte, M 19558 n 5000 0 i er be. nahe ſei. Sie bezeichnete den 9. ihrer Ankunft Deane und Lord Leonhard ſtanden alſo zuſammen 925 gelte„Mr. Deane habe von Ihnen 1 und 15 175 a beſtimmten Zeit an den Bahn⸗ am Sarge Pagets! Und dann?“ 7095 n 1150„I hof, um ſie in Empfang zu nehmen“. Der Adminiſtrator zögerte, nach einer Pauſe fuhr 0 5 ene 11 1 für]„Sie kam alſo hierher nach dem Tode ihres Va⸗ er jedoch fort; e 5 0 chere 15 ge nen, denn er ſag e in freund⸗ ters?“ fragte ugo lebhaft. 14 80 ſtand auf dem Korridor und obgleich i Der Adminiſtrator nickte. die Stimmen der beiden deutlich hörte, konnte i betrieb nicht ſtattfinden. Hiervon ſind für Viern⸗ heim folgende Ausnahmen zugelaſſen: 1. Bäcker, Konditoren und Metzger dürfen an allen Sonn⸗ und Feiertagen mit Ausnahme der erſten Weihnachts-, Oſtern⸗ und Pfingſtfeler⸗ tage von 7—9 Uhr vormittags die Läden offen halten und verkaufen. 2. Friſeure und Barbiere dürfen in Monaten April bis September einſchlleßlich von 710 Uhr vormittags und in den Monaten Oktober bis März einſchließlich von 9—12 Uhr vor⸗ mittags an allen Sonn- und Feſttagen mit Ausnahme der Weihnachts-, Oſter⸗ und Pfingſt⸗ felertage ihre Läden offen halten und darin arbeiten. Ein Verkauf von Waren darf in dieſer Zeit nicht ſtattfinden. 3. An den 4 letzten Sonntagen vor Weih⸗ nachten, ſowie an Kirchweihſonntagen dürfen alle Verkaufsſtellen von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags für den geſchäftlichen Verkehr geöffnet ſein. Weitere Ausnahmen ſind hier nicht zugelaſſen. Wir machen die hieſigen Gewerbetreibenden auf obige Beſuummungen aufmerkſam und empfehlen deren ſtrikte Befolgung. Unſere Beamten ſind angewieſen, Zuwiderhandelnde zur Strafanzeige zu bringen. Betr.: Den Ladenſchluß an Werktagen. Nach§ 9 des Reichsgeſetzes betreffend Ver⸗ ordnung über die Regelung der Arbeitszeit der Angeſtellten vom 18. 3. 1919 müſſen von 7 Uhr abends bis 7 Ahr morgens offene Verkaufsſtellen mit Ausnahme der Apotheken für den geſchäftlichen Ver⸗ kehr geſchloſſen ſein. Die beim Ladenſchluſſe ſchon anweſenden Kunden dürfen noch bedient werden. Elne Ausnahme hiervon haben hier nur die Friſeure, die ihre Geſchäftsräume bis 8 Uhr abends geöffnet laſſen dürfen. Ein Ver⸗ kauf von Waren darf aber von 7 Uhr abends nicht mehr ſtattfinden. Wir machen die Gewerbetrelbenden auf die bis jetzt wenig beachtete Beſtimmung aufmerkſam und empfehlen deren ſtrikte Befolgung. Unſere Beamten ſind angewieſen, Zuwliderhandelnde unnachſichtlich ohne nochmalige vorherige Ver⸗ warnung zur Anzeige zu bringen. f Wiern heim, den 21. März 19 Heſſ. Poltzeiamt Waren und Märkte Mannheimer Produktenbörſe. Mannheim, 20. März. Infolge der Geldknappheit und der ungenügenden Zuteilung an Deviſen verkehrte der Markt bei ſtarkem An⸗ gebot in ruhlger Haltung. Rheiniſcher Wei⸗ zen wurde mit 18,90—19,25, GM. per 100 kg bahnfret Mannheim offeriert. Mitteldeutſcher Weizen war zu 18,25 GM. Frachtparttät Magde⸗ burg angeboten. Für auslündiſchen Weizen Manitoba l wurden 21,50— 21,75 und für Plata⸗ Weizen 20— 20,25 GM. per 100 kg bahnfrei Mannheim verlangt. Ruſſiſchen Roggen nannte man mit 16 und Inlandroggen mit 16,25— 16,50 GM. per 100 kg bahnfrei Mannheim. Gerſte war zu unveränderten Preiſen bahnfrei Mannheim am Markte. As Stationen verlangte man für rheinheſſiſche Gerſte 20,50 GM. und ab unterfränkiſchen Stationen 22 GM. Hafer war, je nach Qualität, zu 15,50— 16,00 GM. Hrachtparität Mannheim offertert. Mais ſtellte ſich auf 19,75— 20,25 GM. bahnfreil Mannheim. Für Welzenkleie wurden 10,50 und für Roggen⸗ klele 9,50 GM. für 100 kg bahnfrei Mannheim gefordert. Weizenmehl(Baſis 0) war ſeltens der Mühlen zu 28 und aus zweiter Hand zu 27,25 GM. per 100 kg bahnfrei M'heim offertert. N 2 dase ssd 2 25 2% 0 d d e e 2 22 0 25 26 Geſchäfts⸗ Eröffnung iſt wegen ſchwerer Nachteile, die ſich für den 2 0 Mieter in der Klesſtraße ergeben würden, nicht 0 und Empfehlung 4 durchführbar. Samstag bleibt vorerſt wohnen* 25 277 meiner werten Nachbarſchaft zur Nachricht, 15 daß ich in meinem Hauſe neben meinem 88 Fahrradgeſchäft noch eine 2 und zahlt eine Geldſtrafe von 25.— Goldmark, 2 Aalontalwaren-anclung 6.— 8. werden in geheimer Sitzung erledigt.] 7 Aebadadaddaaaaaadaadaadaddd Bei Punkt„Verſchledenes“ hat der Herr 8 Buürgermelſter noch viele Fragen. Zum Bel⸗ 85 ſplel! Jagdverpachtung. Der derzeitige 818 Pächter ſoll zur Regelung des Pachtpretſes zu 2 elner Sitzung der Finanzkommiſſion eingeladen eröffnet habe. Es wird mein Beſtrehen ſein, werden, um die Sache, wie im Vorjahre, auf nur gute, e zu 99 90 0 gütlichem Wege zu erledigen. Gelingt dies der A ee 3 0 0 ringen nanzkommiſſion nicht, ſo wird das Jagdpacht⸗ Hochachtungsvol Leonhard Hoock 2. Rathausſtraße 62 Rathausſtraße 62. e ee F ͤ K 5 N den N Das vergraben 55 Roman von Ed. Wagner. 1 Machdruck verboten.) „eine Haushälterin ſagte mi Sie mi zu 9155 wünſchten, M Mr 22005 1 1 „Chandos“, fiel Hugo ergänzend ei i Name iſt o C Ich bin Male an 9 Gs Bonden s. Ich bin Maler un! Es ſchien, als habe Hadd ſich i . ten, Ha 9 durch den Eindru ben der junge Mann auf den erſten Blick auf ih achte, täuſchen 140% denn bei dieſer Erklärun⸗ es wurde ſein Benehmen kälter. Augenschein lich hielt er es nicht für richtig, ſeine Höflichkeit an 5 e Maler zu verſchwenden. ech, ein Künſtler!“ rief er in einem To die Dämpfung ſeiner vorherigen reſpektvollen Ne Fund c 115 e ne Maler, nicht! 5 und mit eigenem F 0 hier, oder ſammeln ge nur Aufttäge“ e 5. rer— 5 655 4 8 5 ber Adminiſtrator.„Wahrhaftig, Si j ber 2.„Wahrhaftig, Sie ſehen Testament. ähnlich, den ich getunt 5004 ee f„Entſchuldigen, Sie, Mr. Hadd, daß ich ohne weitere Umſchweife ſofort zum Zweck meines Hier⸗ ſeins komme“, verſetzte Hugo mit Anſtand.„Ich wollte einige Nachfragen machen in betreff eines zewiſſen Mr. Deane, der früher Lehrer zu Berwick⸗ Hall war“. f „Da fragen Sie beſſer in jenem Hauſe ſelbſt“ unterbrach der Adminiſtrator ihn.„Er il 7 Jahre im Dienſte des Grafen geweſen“. „Ich war bereits dort“, entgegnete Hugo,„bi * 5* in aber von der Auskunft, die mir ort 91 5 nich' „Hugos Wangen erglühten; er richtete de j 0 n K — auf und warf dem en er e einen zu 12h weiſenden Blick on, inden er 10 5„Der Wirt hat recht. Ich habe Mr. Deane off f det f Geld geliehen. Tatſache iſt, daß Mr. Deane großes „Sie irren ſich, Mr. Hadd. Ich bin nicht hier. Talenk beſaß, 550 Einkommen halbjährlich 9 55 3 Sie um Ihre Gönnerſchaft zu bitten, ſondern die erheben. Er kaufte dann Bücher und frönte F um mich nach einer Fami 510 8 e Leidenſchaft in ſolchem . gent 9 mich im höchſten Grade inter 1 10 immer in Schulden war, obgleich er %%% * f 1 15 1 N..„ n. „So“, verſetzte der Adminiſtrator,„dann ſetzen Sein Beſitztum beſtand in einer Farm irgendwo dene. blen de. Bie, chan Es ſollte nick en dorden ther G e ene, Fuer hnen die gewünſchte Auskunft erteilen 3 195 jedezeſ bereſ wit gab 1 05 mit scher 110 en er e br 4 auch ſonſt ein rechtſchaffener Mann war, der mich un e i 55 Pe einen Fah 55 meine Hülfe tung, gern und gut honorierte. Wette zu ſpielen während u Petſchaft an ſeinen Er ue mir bei ſeinem Tode noch eine ziem⸗ bugs hafen, 5 rend ſein ſcharfer Blick auf 1977 belich han 105 N ſagen, daß ſeine e 1 5 ehr ehrli an indem ſie meine Forderun eee nahm Hadd 1. Platz. Das hoch. 105 auf den letzten Heller bezahlt hat“. 9 a g krabende Weſen des Adminiſtrators widerte f Ich intereſſi i ür Mi 10 5 5 hn]„Ich intereſſiere mich beſonders für Miß Deane n und er ging deshalb ſogleich auf ſeine Ange, iel Pugo ein.„Können Sie mir ſagen, was na Der geehrten dance insbeſondere 45 Ein Rheinlandtag der Zentrumspartei. Berlin, 20. März. Die vor einiger Zeil beſchloſſene Tagung der d des preußiſchen Landtages 45 11 5. und 6. April 8 0 00 iſt 10 9 0Ä⁊ 190 1 e ee Reichstagswahlen nach Rückſpra i 5 9 05 der Nec g klion auf den He Eintgungsamt Bensheim angerufen.— Den Rathausumbau behandeln Bau⸗ nnd Finanz⸗ f reitagabend in gemeinſamer eitsamt Heppenheim 115 10