5 Todes⸗Auzeige. Dem Herrn über Leben und Tod hat es in ſeinem unerforſchlichen Rat⸗ ſchluſſe gefallen, unſeren lieben Gat⸗ es ten, Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Qnkel, Herrn Franz Knapp 2. ganz unerwartet, im 56. Lebensjahre, verſehen mit den hl. Sterbeſakramenten, zu ſich in ein beſſeres Jenſeits abzurufen. Viernheim, den 10. Auguſt 1920. Dankſagung. Zurückgekehrt vom Grabe unſerer lieben nun in Gott ruhenden unver⸗ geßlichen Tochter und Schweſter Margaretha ſagen wir für die liebevolle Anteilnahme bei dem Heimgange, ferner für das zahlreiche Ge⸗ leite zur letzten Ruheſtätte und für die vielen Kranz⸗ und Blumenſpenden unſeren tiefgefühl⸗ ten Dank. Beſonders innigen Dank der hochw. Geiſt⸗ lichkeit für den troſtreichen Beiſtand, den ehrw. barmh. Schweſtern für die liebevolle Pflege, der Fräulein Lehrerin Haas und ihren Mit⸗ ſchülerinnen für das letzte Geleite, ferner dem Schulkind für den ergreifenden Nachruf und den Kindern für den überaus ſchönen Grabgeſang, ſowie den Stiftern von Seelenmeſſen. Viernheim, 9. Auguſt 1920. Die trauernd Hinterbliebenen: Familie Franz Knapp 2. Wee Saatreps bitte von Beſtellern abzuholen und können weitere Mengen ohne Verpflichtungsſchein beſtellt werden. Mikolaus Winkler 12. Waldſtr. 16 Telefon 23 Warenlager landw. Bedarfsartikel und Verſicherungen mit Kleinverkaufſtelle Neubauſtraße. Wenn nicht, die„Deutſche Fahrrad Ver⸗ ſicherung, Aktien-⸗Geſellſchaft Altona“, nimmt Verſicherungen an. a Auskunft und Antragsannahme bei Ignaz Riehl, Holzſtraße 24. Reichsbund der Kriegsbeſchädigten, ehemaligen Kriegsgefangenen, Kriegshinterbliebenen u. r Ortsgruppe Viernheim. Donnerstag Abend ½9 Uhr im Gaſt haus „Zum Eichbaum“ Mitglieder- Versammlung Pünktliches Erſcheinen aller Mitglieder wir erwartet. Der Vorſtand. NB. Mitglieder, die noch einen Anzug zu beziehen wünſchen, können ſich in der Verſammlung melden. ehem. Kriegsteilnehmer Frühkleeſamen Weißrübenſamen Sommerwicken(Königsbgr.) Senf, gelber Ewiger Klee Deutſcher Klee Grasſamen ö ſowie Gartenſämereien und Blumenſamen zur D Herbſtausſaat ferner g Prima Futtermehl Futterkleie Futterhafer, Futterkalk für Schweine und Ziegen. Hühnerfutter Vogelfutter Taubenwicken Hirſe für junge Hühner. Alois Walter vorm. Kühlwein Saatguthaus Tel. 203 3 In tiefem Schmerze: Die trauernde Gattin nebſt Kindern. Die Beerdigung findet Donnerstag nach⸗ mittags 5 Uhr vom Trauerhauſe, Weinheimer⸗ ſtraße 2, aus ſtatt. Achtung 1 Rahmen⸗ Schenkel neu uad abgelagert, 4.50 und 2,50 Meter lang, geeignet für Stubenrippen uſw., ca. 300 Stück. Daſelbſt auch drei gute Bettstellen Georg Dewald 3. Steinſtraße 26. —— Feinſtes Salat-Oel per Liter 25 Mk. Deutſche Kern⸗OGeife Doppelſtück 9 Mk. und Fein⸗Seife Stück 4 Mk., empfiehlt Michael Ringhof Waſſerſtraße 31. Ein neuer Rug (Hinter- und Vorderteil) zu verkaufen Joh. Froſchauer Klesſtraße 8. Alle Sorten la. Obst und Handkäse hat zu verkaufen Georg Mandel 14., Neuhäuſerſtraße 20. N Quantum Hafer gegen Weizen umzutauſchen. Von wem, ſagt die Exped. dieſes Blattes. 5. 5 55 9 Een, ee, ee ufs Kunstmostansatz mit Heidelbeerzusatz mit Süßſtoff zu 100 Ltr. Mk. 22.— zu 5 1%. 2.— ohneSüßſtoff zu 100„„ 17.— Fun 50%,„ 950 a die Flaſche. Rufs Heidelbeeren mit Zutaten ohne Süßſtofſzu 150 Ltr. Mk. 63.75 zu 100„„ 42.50 zu 50„„ 21.50 mit Süßſtoff die 100 Ltr. 4—6 Mark teurer. Ab J. Juni werden die Moſt⸗ anſätze beſteuert, jede Familie ſorge rechtleitig für einen Vorrat. Niederlage: Karl Brügel, Viernheim Weitere Niederlagen werden errichtet. Prima Zwetſchen Pfund 50 Pfg. zu haben bei Karl Adler f. Ernſt Ludwigſtraße 1. Aepfel, Reineclanden Zwetſchen Mirabellen Alle Sorten Gemüse Gelberüben und Zwiebel empfiehlt Cornelius Beyer Waſſerſtraße 31. 1 Waggon la. Gchweine⸗ Maſtfutter eingetroffen Joh. 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Zentralſtelle für das Ge werbe in Darmſtadt findet in Zukunft der Unterricht der Handwerker⸗Zeichenſchule Samstags Nachmittags ſtatt und zwar von 3—6 Uhr. Die Herren Lehrmeiſter werden gebeten, ihren Lehr— lingen dle Zeit zum Schulbeſuch nicht vorzuenthalten, ſon⸗! 15 4 5 5 5 ö 5 dern darauf bedacht zu ſein, den Lehrlingen den rechtzeitigen! Beſuch zu ermöglichen im Intereſſe des Handwerkes un jedes Einzelnen. Erſter Anterrichtstag: Auguſt 1920. ö Für den Vorſtand: Zöller, Rechner. NB. Der Unterricht der Vorſchulen findet fernerhin 0 Sonntags ſtatt. Fußballklub, Amicitia 1909“ Vieruheim. 3 Sportplatz hinterm Gaswerk. Morgeu Mittwoch Abend punkt ½9 Uhr Vorſtands⸗ und Spielausſchuß⸗Sitzung im Lokal„Zum goldenen Stern“, wou die Herren Vorſtandsmitglieder weg wichtiger Tagesordnung gebeten we den, pünktlich und vollzählig erſcheinen zu wollen. Der Vorſitzende. Vergnügungs-besellschaft Germania. 9 Mittwoch Abend 9 Ahr im Lokal Vorstands- Sitzung. Die Herren Vorſtandsmitglieder werden gebeten, pünkt⸗ lich zu erſcheinen. Der Vorſitzende: J. B. Sport⸗Verein„1909“ Vieruh Sportplatz hinterm Gaswerk. Morgen Mittwoch 9 Uhr i Wichtige A be Spielausſchuß⸗Sitzung im Lokal. Sämtliche Herren, die Spielführer, werden gebeten, enſcheinen. D eee ee Empfehle mich zum Prozeßführen beim Amtsgericht Lampertheim, insbeſondere in Samstag, den 14. Anfertigung von Verträgen, Geſuchen und Anträgen 5 jeglicher Art, ſowie in Fertigung von Verzeichniſſen, über den Beſtand des „Eingebrachten Gutes“, bei Eheſchließungen ohne Errichtung eines Ehevertrages, gemäß 81372 B. G 5. und in N Entwürfen zu„gemeinſchaftlichen Teſtamenten“ von Eheleuten. Bechtskonsulent O. Schäfer, Maunheimer Straße 11. S—— hatten, in den Streik zu treten. truppen ſind ſeit Montag andauernd durch Truppen aus Lothringen verſtärkt worden, die mit Tanks, Mi⸗ unruhig zu werden begann, fand ſie dieſelbe noch einen Blick auf den Wagen werfen zu können. disch entlich Geschäfts ⸗ Anzeiger Dienstag, Donnerstag n. Samstag i Bezugspreis: monatlich Pfg. mit Trägerlohn, durch dir Poſt pro Quartal 2. Bestellungen können bei unſerer Expebitie 1 allen Poſtanſtalten 3* [Veilagen: Sonntagsblatt, Wand⸗ kalender und Fahrplan. bag Ji Berein„Anzeiger Lokal⸗Anzeigeblatt für Viernheim 4 Anzelgenpreiſe: Amtsblatt der Bürgermeisterei Viernheim Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Behörden Viernheims und Umgebung. Inſerate finden in der Bürger⸗Zeitung wirkſamſte Verbreitung.— Für Wohnungsinſerate Ausnahme⸗Tarif Schriftleitung, Druck und Verlag: Joh. Martin, Viernheim, Nathausſtraße. Lokale Inſerate bie einſpaltige Petit⸗ Zeils e Pfg., ausw 5 Pfs. Rellamen im Tapttell d fg. auswärts 1% Tewurungszuſchlag. Dellagen für 1000 Cremplare 9 Mark. Dei e Beitreibung wird ber 0 twã abatt hinfällt 2 8 bei ichtbezahlung innerhalb brei Monaten. Fernſprecher Nr. 217 Amt Viernheim. 3— MN 93 Donnerstag, den 12. Auguſt 1920 Poſtſchecklonto Nr. 21577 Amt Frankfurt a. M. 0. Jahrg. 5. 29 Neues vom Lage. Begegnung in der Schweiz. BVerlin, 11. Aug. Unter Vorbehalt melden die Blät— ter, Reichsminiſter Simons, der gegenwärtig im Ur- ub in der Schweiz weilt, werde dort mit Lloyd george und dem italieniſchen Außenminiſter Sforza zuſammentreffen. g Streikdrohung der Kommuniſten. Berlin, 11. Aug. Die kommuniſtiſche Partei droht in einem Aufruf Generalſtreik und bewaffneten Aufſtaud jan, wenn die Neutralität gegen die Bolſchewiſten verletzt werde a f Aus dem beſetzten Gebiet. Saarbrücken, 11. Aug. Der Bürgerrat der Stadt aarbrücken, die Beamten und Arbeiterſchaft, ſowie faſt ſämtliche Gemeinden des Saargebiets haben bei der Re⸗ 3 gierungskommiſſion Proteſt gegen die Vergewaltigung des Saarlandes und der Saarbevölkerung erhoben. f Die Lage im Saargebiet. Frankfurt a. M., 11. Aug. Die„Frankf. Ztg.“ meldet: Die Lage im Saargebiet ſcheint ſich durch die ſtrengen Maßnahmen der Regierungskommiſſion noch er⸗ heblich zu verſchärfen. Heute erwartet man den Ge⸗ reralſtreik, nachdem die Bergleute beſchloſſen Die Beſatzungs⸗ henwerfern, Panzerwagen, Geſchützen und zahlreichen Ma⸗ ſchinengewehren einrücken. Sämtliche Ortseingänge ſind perbarrikadiert und mit ſtarken Militärpoſten beſetzt. Die aßreviſion iſt weſentlich verſchärft“ Sämtliche Paßkon⸗ rolleure ſind mit Liſten derjenigen Perſonen verſehen, egen die Verhaftungsbefehle vorliegen. Die Lälder werden durch berittene Patrouillen abgeſtreift; er ſich nicht einwandfrei ausweiſen kann, wird feſtge⸗ ommen. Zureiſebewilligungen für das Saargebiet wer⸗ en zur Zeit nicht erteilt. Fortgeſetzt werden Haus⸗ uchungen vorgenommen. Die deutſche Preſſe des Saargebiet iſt mundtot gemacht, indem ihre Hauptblät⸗ er auf die Dauer von 4 Wochen verboten worden ind. Der größte Teil der Redakteure wur⸗ e verhaftet, ſoweit ſie ſich nicht rechtzeitig aufs echte Rheinufer in Sicherheit bringen konnten. Die Be⸗ ölkerung, leidet unter e inem unerträalichen ſeeliſchen 8 eee eee eee Primula veris. Erzählung von A. Brüning. Nachdruck verboten. Sie ſchüttelte beiden kräftig die Hand, diejenige Gerts mit faſt kameradſchaftlicher Wärme, doch ihr klares Kinderauge trübte ſich nicht dabei, welche Wahrnehmung dem jungen Offizier einen Stein vom Herzen nahm. So war alſo das Spiel, das er in ſeiner Eitelkeit, um Ga⸗ briele zu reizen, mit ihr getrieben, und wegen deſſen er ſich im Stillen bereits bittere Vorwürfe gemacht, ohne Einfluß auf ihr junges Herz geblieben. „Auf frohes Wiederſehen. Ich eile jetzt, Gabriele noch einmal von Ihnen zu grüßen!“ tönte ihre helle Stim- me noch, indem ſie ſchon mit leichtem Zungenſchlag ihre keurigen Pferdchen antrieb. Gleich darauf flogen die beiden Wagen nach verſchie⸗ denen Richtungen aneinander vorüber. In Mallehnen angekommen, ſuchte Gerda erſt lange vergeblich nach der jungen Frau. Endlich, als ſie ſchon l N in einem kleinen Gemach des höͤchſten Stockwerks. Gabriele war dort hinaufgeeilt, um von deſſen hochgelegenen ie Als Gerda eintrat, lag ſie auf den Knien vor dem Fenſter, das Haupt wie gebrochen auf die verſchränkten Arme ge⸗ funken. Die ſchwarze Schleppe wogte hinter ihr her. Das junge Mädchen legte zärtlich tröſtend den Arm auf ihre Schultern. 5 „Gabriele...., ſagte ſie weich. Sie erhielt keine Antwort; als ſie beſorgt ſich nie⸗ erbeugte und das Antlitz der jungen Frau emporzurich⸗ een verſuchte, ſah ſie, daß dieſelbe bewußtlos war, 0* ** Einige Wochen waren ſeitdem vergangen— blutige ereignisreiche Wochen, in denen die eiſernen Kriegswürfel chlag auf Schlag gefallen waren zwiſchen den beiden mächtigen Gegnern, dem einen zum Siege— dem andern um Antergange. Es war am Tage nach der Schlacht von Mars la Pe Nan ee Druck. Sie hofft in ſtiller Ergevbung auf den Völ⸗ kerbund, der gegen das rückſichtsloſe und eigenmäch- London nach Moskau geſandt, die bei der Sowjetregie⸗ rung darauf tige Vorgehen der Franzoſen einſchreiten und die je⸗ tzige Regierungskommiſſion durch eine wirklich neutrale erſetzen ſoll, da nicht mehr zweifelhaft ſein kann, daß die Kommiſſion in ihrer jetzigen Zuſammenſetzung nur franzöſiſche Aneignungspolitik betreibt. Paris, 11. Aug. Nach einer Meldung des„Matin“ aus London hat Churchill im Unterhauſe mitgeteilt, daß England zur Zeit in Deutſchland noch 13360 Mann Beſatzungstruppen habe.(Im ganzen ſollen es 150000 Mann ſein.) . 3 2 2. A f 55 Krieg im Dſten. 10 Warſchan, 11. Aug. Die Ruſſen erhalten groß Verſtärkungen aus dem Innern Rußlands. Warſchau ſoll von Norden, Oſten und Südoſten angegriffen werden.— Die Arbeiterführer fordern die polniſchen Arbeiter auf, in der Verteidigung Warſchaus ihr Aeußerſtes zu leiſten. In dem von den Bolſchewiſten beſetzten Teil Oſtgali⸗ ziens ſind Räte eingeſetzt worden. Die„völlige Uebereinſtimmung“. Paris, 11. Aug. Die Einigkeit zwiſchen Lloyd George und Millerand-war noch nicht auf der Beſprechung in ſchieden!“ Die Einigung ſoll dann durch die Meldung be⸗ ſchleunigt worden ſein, daß die Regierung der Vereinigten Staaten ganz entſchieden Par⸗ tei für Rußland ergreife.— Der„Matin“ erklärt, die Blockade gegen Rußland wäre unwirkſam, wenn ſie nicht auch gegen Deutſchland verhängt würde. London, 11. Aug.(Unterhaus.) Nach der Erklä⸗ rung von Lloyd George über die polniſche Frage be⸗ dauerte Asquith, daß der Völkerbund nichts getan habe, um den polniſchen Angriff zu verhindern und daß der Oberſte Rat nicht eingegriffen habe. Clynes er⸗ klärte namens der Arbeiterpartei, dieſe werde ihre Hal⸗ tung ändern, wenn es ſich zeigen ſollte, daß Polens Un⸗ abhängigkeit bedroht werde. Auch die Arbeiterpartei er⸗ kenne die Notwendigkeit der polniſchen Unabhängigkeit für ben Weltfrieden an. Lord Robert Cecil ſprach ſeine Befriedigung darüber aus, daß England unter keinen Um⸗ gung 9 ſtänden zu Kriegsmaßnahmen übergehen werde, falls es ſich nicht um die Verteidigung der Unabhängigkeit Polens haudle. e e eee Tour. Schwül blutgetränkte Ebene, in welcher die feindlichen Heere zu kurzem Ausruhen nach dem auf beiden Seiten mit todes⸗ verachtender Erbitterung geführten, aber ohne eigentliche Entſcheidung gebliebenen Kampfe einander gegenüberlagen, bereit zu neuem, gewaltigen Ringen. Marſchall Bazaine hatte den Ruhetag dazu benutzt, ſich in ſeiner ausgezeichnet gewählten Verteidigungsſtellung zu befeſtigen, während auf deutſcher Seite alle verfügba⸗ ren Streitkräfte herangezogen wurden zu einem abermali— gen entſcheidenden Angriff auf dieſelbe. Auf beiden Sei⸗ ten ſah man faſt mit Beſtimmtheit für den folgenden Tag einer Wiederaufnahme des Kampfes entgegen. Bei den Truppen des Prinzen Friedrich Karl herrſchte jene Spannung, welche einem folgenſchweren Ereignis vorherzugehen pflegt. Offizieren und Mannſchaften ſchlug das Herz höher in Erwartung des bevorſtehenden Rin- gens, von dem wahrſcheinlich der Ausgang des ganzen Krieges abhängen würde. Rotglühend, wie in Blut ge⸗ taucht, verſank die Sonne in einer Dunſtſchicht, welche den weſtlichen Horizont umlagerte. Noch lange nachher glänzte es aus derſelben hervor wie ein blutigroter Wiederſchein, bis endlich alles in vio— letten Tinten verſchwamm. Ein hochgewachſener Offizier hatte, von einem der vorgeſchobenen Poſten kommend, eine Weile ſinnend dem eigentümlichen Schauſpiel zugeſehen. Dasſelbe ſchien in ihm trübe Gedanken zu erwecken, auf ſeinen Zügen lag ein Ausdruck melancholiſchen Ernſtes. Plötzlich fühlte er ſich leicht an der Schulter berührt, und von bekannter Stimme klang es ihm freundlich ent— gegen: „Onkel Manfred! das nenne ich Glück, daß wir ein⸗ ander begegnen! Wo kommſt Du her?“ Manfred Blanden, denn er war es, drückte warm die dargebotene Hand. 8 „Ach Gert, Du? nun, das iſt ein glücklicher Zufalll Ich hatte die Ronde drüben bei den Poſten und bin auf dem Rückweg zu den Unſeren.“ „Und ich habe eine Meldung an unſern Kommandeur, der mich, wie Du weißt, geſtern zu ſeinem Adjutanten er⸗ nannt hat. Da können soir alſo zuſammen gehen!“ Und ſenkte ſich der Auguſtabend herab auf die Kraſſin und Kamenew haben zwei Eilboten von r dringen ſollen, daß die engliſchen Vor⸗ ſchläge in der polniſchen Frage angenommen werden. Die Dockarbeiter ſandten an Lloyd George einen Pro⸗ teſt gegen einen Krieg mit Rußland, da der Angriff von Polen ausgegangen ſei. Paris, 11. Aug. Das Notenkontingent der Bank von Frankreich, das zuletzt im Juli 1919 auf 40 Mil⸗ liarden Francs erhöht worden war, wird nach einer Regierungsvorlage, die der franzöſiſche Senat bereits ge⸗ nebmigt hat, auf 43 Milliarde Furancs erhöht werden. Keine Mobiliſierung Ungarns. Budapeſt, 11. Aug. Die Regierung erklärt die Ge— rüchte über die Mobiliſierung für falſch; Ungarn beſitze! gar nicht das nötige Kriegsmaterial. ö Amerika gegen Millerand. Kopenhagen, 11. Aug. Die Blätter melden aus Wafhington, Amerika werde ſich allen Maßnahmen wi⸗ derſetzen, die auf einen offenen Krieg der Verbündeten gegen Rußland hinauslaufen. Man halte es für mög⸗ lich, daß der Präſident die Blockade und die Hilfeleiſtung 8 für Polen billige, aber man zweifelt, ob die Blockade, die Hythe erzielt worden, vielmehr waren nach einer Blät⸗ termeldung beide in großer Verſtimmung voneinander ge⸗ tatfächlich ſchon lange beſteht, eine Wirkung haben werde. 1 nn A Aus Nah und Fern. be Karlsruhe, 10. Aug. Der Taglöhner Otto Schwaur— aus Daxlanden, ein Kriegsinvalide, wurde in der Nacht auf Sonntag in der Nähe der Appenmühle überfallen und durch mehrere tödliche Revolverſchüſſe zu Boden geſtreckt. Die Leiche wurde alsdann noch, anſcheinend zur Unkennt⸗ lichmachung, am Kopf in beſtialiſcher Weiſe durch Meſſer⸗ ſtiche und Schnitte verunſtaltet. Schwall befand ſich auf dem Heimweg von einer in Mühlburg ſtattgeſundenen Verſammlung. Es ſcheint Raubmord vorzuliegen, da Uhr und Geldbeutel fehlen. Als der Tat verdächtig wurden drei Taglöhner ſowie zwei Frauensperſonen feſtgenommen. Durlach, 10. Aug. Am Sonntag wurde beim Wildern der Taglöhner Karl Wenz aus Söllingen auf dem Feld bei Langenſteinbach angeſchoſſen. Der Wilderer iſt ſeinen Verletzungen erlegen. ä Gernsbach, 10. Aug. Das ſchwere Unwetter, das am letzten Donnerstag bei Kir ſchbaumwaſen in den Gärten durch Hagelſchlag große Verwüſtungen anrichtete. ſeinen Arm durch den Manfreds ſchiebend, ſetzte er hinzu: „Ich dachte kaum, daß uns heute noch ein Plauderſtünd⸗ chen vergönnt ſein würde.— Das wird wieder ein heißer Tag werden.“ „Du glaubſt auch an eine Schlacht, nicht wahr?“ „Es deutet alles darauf hin, ich glaube ſogar, daß ſie eine wichtige Entſcheidung bringen wird.“ „Eine Entſcheidung— ja— Du haſt recht. Ich fühle, daß die Entſcheidung nahe iſt,“ nickte Manfred in Ge⸗ danken verloren.„Gert, wenn ich fallen ſollte, ſo weißt Du, daß Du alle meine Papiere und letztwilligen Ver- fügungen in meinem Schreibtiſch findeſt“, ſetzte er in hef⸗ tigem Tone hinzu.„Nicht wahr, Du verſprichſt mir, al⸗ les pünktlich auszuführen?“ „Mein Wort darauf! Aber, Onkel Manfred, woher kommen Dir ſolche düſtere Gedanken? Die morgen zu er⸗ wartende Schlacht iſt ja die erſte nicht, in der wir zu⸗ ſammenſtehen. Geſtern bei Mars⸗la⸗Tour pfiffen die Ku⸗ geln auch dicht genug, ſollte ich meinen, und Du haſt Dich ihnen in einer Weiſe ausgeſetzt, die wahrhaft tollkühn zu nennen war.“ , „Ich tat nur meine Pflicht. Und, was ich noch ſa⸗ gen wollte, lache mich aus, Gert, ich weiß, daß es Aber⸗ glaube iſt, aber als ich ſoeben dem blutigroten Sonnen⸗ untergang zuſah, fühlte ich es im Herzen, wie Todes- ahnung. Ich habe ein Vorgefühl, als ob ich zu den Ge⸗ zeichneten gehöre, unter denen der Tod morgen ſeine Ernte halten wird. Da möchte meine Nähe gefahrbrin⸗ gend ſein! Es iſt ja vielleicht eine Grille von mir.“ ö „So viel es geht, werde ich mich doch in Deiner Nähe halten, Onkel Manfred,“ ſagte Gert ruhig.„Ich glaube nicht an Ahnungen; wäre es jedoch, wie Du ſagſt, ſo hätte ich doppelte Pflicht, in Deiner Nähe zu bleiben. Leider wird von nun an mein Adjutantendienſt mir dies nur noch ſelten geſtatten, wo immer aber ich es ermögli⸗ chen kann, Dir nahe zu ſein, da muß und werde ich es ſicherlich tun!“ „Auch, wenn ich Dir ſage, daß die Unruhe um Dich mir den freudigen Kampfesmut rauben— mich unſicher und befangen machen ni 555 ee Fortſetzung folgt. — hät auch in den Waldungen ſchwer geyauſt. Von der Gewalt des Sturmes kann man ſich einen Begriff machen, wenn man erfährt, daß die ſtärkſten Bäume nicht nur, entwurzelt, ſondern vielfach geknickt und zerſplittert wur⸗ den. Viele hunderte Feſtmeter Holz ſind von dem Orka zu Boden geſchmettert worden. 5 Heivelberg, 10. Aug. Vom Korps Saxo ⸗ Boruſſia, das vor einigen Tagen ſein hundertjähriges Stiftungsfeſt feierte, wurden der Stadt zur Verwendung für Notleidende 15000 Mark überwieſen. W Heidelberg, 10. Aug. Am Wundſtarrkrampf geſtorben iſt abermals ein 8 jähriges Mädchen, das beim Barfußgehen in einen Dorn getreten war. ö Mannheim, 10. Aug. Die Mannheimer Ferien⸗ kinder fühlen ſich in Schweden nach von dort hierher gelangten Nachrichten ſehr wohl und der Aufenthalt im Goben Norden bekommt ihnen ausgezeichnet. Vor allem wird die außerordentlich gute Verpflegung gerühmt.— Das Wohltätigkeitsfeſt(Parkfeſt) des Reichsbunds der Kriegsbeſchädigten, Kriegsteilnehmer uſw. in Ludwigs⸗ hafen hat einen über Erwarten großen Ueberſchuß* bracht, nämlich 141013 Mark als reinen Ueberſchuß. Das Feſt war von annähernd 100 000 Perſonen beſucht. Mannheim, 10. Aug. Zu der Stellungnahme des ſozialdem. Bezirksvorſtands gegen die Penſionierung des Staatspräſidenten Geiß teilt die„Volksſtimme“ mit, daß nur wenige Mitglieder des Vorſtands eine ſolche Stellung eingenommen haben, eine ordentliche Sitzung wegen dieſer Frage habe nicht ſtattgefunden. a Mannheim, 10. Aug. In Rheinau iſt nach dem Genuß von Pilzen die Familie Philipp Molitor erkrankt. Die 15 jährige Tochter iſt geſtorben, während zwei Geſchwiſter in Lebensgefahr ſchweben N »Geſchwend(A. Schönau), 10. Aug. Beim Eingang der Halteſtelle in die hieſige Station wurde eine Frau von Todtnau von hinten zu Boden geſchlagen, wobei ſie erhebliche Verletzungen davontrug. Der Täter, welcher ein Fahrrad bei ſich hatte, entriß der Frau die Handtaſche, die einen Geldbeutel mit 100 Mk. enthielt, und entfernte ſich auf dem Rad in der Richtung nach Geſchwend. 15 Jechtingen b. Breiſach, 10. Aug. Durch Kinder wurde hier ein Feuer verurſacht, dem die gefüllten Scheunen der Landwirte Schüber und Burkhard zum Opfer fielen. Wenige Stunden darnach ſchlug der Blitz in die Scheuer des Landwirts Gerhart und äſcherte ſie ein. Stuttgart, 10. Aug.(Neue Zeitung.) Wie die „Heilbr. Abendztg.“ erfährt, ſoll in Stuttgart eine große rechtsſtehende Zeitung autiſemitiſchen Charakters als Kon- kurrenzunternehmen gegen die demofratiſche„Frankfur⸗ ter Zeitung“ gegründet werden. Hinter dem Unterneh⸗ men, das auch von Heidelberg beeinflußt wird, ſteht Geheimrat Hugo Stinnes, der bereits ein Haus in Stuttgart erworben hat. Auch die Maſchinen ſollen ſchon zur Stelle ſein und zur Beſchaffung des Papiers ſoll eine Papierfabrik angekauft werden. e 4 Karlsruhe, 11. Aug. Das Geſuch des Bad. Gaſt⸗ Wirteverbands um Verlängerung der Polizeiſtunde bis 1 Uhr nachts iſt vom Miniſterium des Innern ab⸗ gelehnt worden. 21270 Mannheim, 11. Aug. Infolge Pilzvergiftung iſt die vierköpfige Familie der Witwe Barbara Weber erkrankt. Der jährige Sohn und die 11jährige Tochter find an der Vergiftung geſtorben, während die Witwe 1600 und ühr 12jähriger Sohn noch in Lebensgefahr ſchweben. Die Familie hatte die Pilze im Wald ſelbſt geſucht.. Altlußheim b. Schwetzingen, 11. Aug. Die Gen⸗ darmerie hat hier eine viele Köpfe umfaſſende Diebes⸗ bande ausfindig gemacht, die ſeit Monaten hier ihr Un⸗ weſen trieb. Bei den Verhafteten wurden über 20 Säcke Getreide, große Mengen Reps, Tabak und Lebensmit- tel beſchlagnahmt. Tauberbiſchofsheim, 11. Aug. Auf der Fahrt mit dem Motorrad ſtürzte Architekt Konrad Diemer ſo unglücklich, daß er eine tödliche Schädelverletzung erlitt. Holzſchlag b. Bonndorf, 11. Aug. Beim Baumfällen wurde der Holzakkordant von einem fallenden Stamm totgeſchlagen. f Villingen, 11. Aug. Infolge eigener Unvorſichtig⸗ keit kam der 21jährige Hilfsarbeiter Emil Schlenker aus Troſſingen der Hochſpannungsleitung des Laufenbur⸗ ger Kraftwerks zu nahe und wurde 10 der Stelle ge⸗ tötet. Donaueſchingen, 11. Aug. In einer Sitzung der für den Preisabbau gewählten Kommiſſionen wurde feſt⸗ geſtellt, daß der Preisabbau nur ein vorübergehender iſt, wenn ſich nicht die Großhändler und Fabrikanten ſchleu⸗ nigſt daran beteiligen. Große Ueberraſchung rief die Mitteilung hervor, wonach das hieſige fürſtliche Elektri⸗ gitätswerk die Preiſe für Kro und Lichtlieferung um 900 Prozent erhöhen will. „Geislingen a. St., 11. Aug.(Ein ſchwäbiſcher Erfinder.) In Stötten hieſigen Oberamts, einem kleinen Dörfchen unſerer Alb, arbeitet ſeit mehr als 10 en ein einfacher Schloſſer ununterbrochen an der. Konſtruktion einer Kraftmaſchine. har lichkeit war er in ſeinem Dachſtübchen am Werk. Als Ziel ſchwebte ihm vor, eine Maſchine, eine Art Motor, ohne Verwendung von Brennſtoff oder Elektrizität, in Bewegung zu ſetzen; er nennt ſeine Maſchine„Luftmo⸗ tor“. Nun iſt ſie fertig; ob ſie arbeitet, muß ſich im Lauf der Zeit zeigen. Mutmaßliches Wetter. Der Hochdruck erhält aus Weſten Verſtärkung. Am Freitag und Samstag iſt meiſt trockenes und warmes Wetter zu erwarten. 9 N Mit zäher Beharr⸗ 3 Spottsunfall. Beim Erfurter Motor⸗Radrennen in An⸗ dreasried am Sonntag gerſeten die Schrittmacher Lauf. müller und Hüttenrauch in der 7. Runde aneinander und. ſtürzten. Der hinter Hüttenrauch fahrende Techmer fuhr auf bie Maſchine Hüttenrauchs aufe überſchlug ſich und ſtunde egen die Umzäunung. Hüttenrauch kam mit Quetſchungen un chür⸗ fungen davon, Teckmer erlitt Rippenbrüche und raufmil ler Beinbrüche. Von den Zuſchauern wurden mehrere verletzt, ba⸗ von zwei ſchwer.. Stuttgart, 9. Aug.( Kundgebung.) Auf Ver⸗ anlaſſung der freien Gewerkſchaften fand heute nachmittag 4 Uhr auf dem Marktplatz eine Kundgebung gegen den Steuerabzug ſtatt. Eine Abordnung verlangte von dem Präſidenten des Landesfinanzamts v. Schubert die Anweiſung an die Finanzämter, daß der Abzug unter⸗ laſſen, werde. Der Präſident konnte nur ſagen, daß er ſich an die Geſetze des Reichstags zu halten habe. Auf weiteres Drängen erklärte er ſich bereit, dem Reichs⸗ finanzminiſterium von dem Verlangen der Gewerkſchaf⸗ ten, die mit Streik und Unruhen drohten, telegraphiſch Kenntnis zu geben. 1. a Leonberg, 9. Aug.(mahlpreiſe.) Der Bezirks⸗ verein des württ.⸗hohenzolleriſchen Müllerbunds hat als Mahilohn feſtgelegt: für Brotgetreide 7 Mk., Schroten mit zweimaligem Durchgang 4 Mk., mit einmaligem Durchgang 3 Mark der Zentner. 5 Neckarſulm, 9. Aug.(Zum Gedächtnis an den Dichter Ganzhorn.) Ein Bildnis Ganzhorns, deſſen Namen mit Neckarſulm und dem Oberamtsgericht aufs engſte verknüpft iſt, wurde am letzten Samstag bei Metzger Bender, dem alten Stammlokal des Dichters, in feierlicher Weiſe enthüllt. Im Mittelpunkt der Feier ſtand ein Vortrag von Profeſſor Dr. Bauer Über Ganz⸗ horn und ſeine Bedeutung für das Volkslied(Von Ganz⸗ horn ſtammt u. a. das bekannte Volkslied„Im ſchön⸗ ſten Wieſenarunde.“) b — Ernteſtreik in Bayern. In Niederbahern und in der Oberpfalz haben die landwirtſchaftlichen Arbeiter ein Ultimatum geſtellt. Sie fordern zu den tarilfich 91 gelegten Erntelöhnen für den Landarbeiter noch 150 Mk. und für die Landarbeiterin 100 Mk. extra. Das Ulti⸗ matum wird ablehnend beantwortet werden und, falls der ee ausbricht, die landwirtſchaftliche Nothilfe ein⸗ greifen. Brand. In Ottowind, einem Dorf bei Rodach in Sachſen⸗Koburg⸗Gotha, ſind 10 Bauerngehöfte vollſtändig und 3 Gehöfte bis auf die Wohnhäuſer niedergebrannt. Große Erntevorräte wurden vernichtet. Rottenburg, 10. Aug.(Drei Biſchöfe.) Als ſel⸗ tenes Vorkommnis verzeichnet es die„Rottenburger Zei⸗ tung“, daß dem Hauptgottesdienſt am Sonntag in der Domkirche drei Biſchöfe anwohnten: Biſchof Dr. Kilian⸗ Limpurg als Gaſt, Biſchof Dr. Paul Wilhelm v.-Kepp⸗ ler und Weihbiſchof Dr. Sproll. Marktbericht. Stuttgart, 10. Aug. agen bene zee Der am letzten Montag im Schlachtvfehhof abgehaltene zweite öffentliche Hun⸗ demarkt war mit 213 Hunden(152 großen und 61 kleinen). aus allen Teilen des Landes 59 icht. Bel hohen Preiſen war anfangs die Kaufluſt gedrückt. r große Hunde wurden Preiſe von 600 bis 2500 Mark, für kleine und junge Hunde von 25 bis 270 Mark verlangt und bezahlt. 809 Hunde gingen raſch an Käufer. Beſonders verlangt ſind Gebrauchshunde, wie Rattenfänger ebenſo Schutz:, Wach⸗ und Begleithunde, wie deutſche ern e und Rottweiler und deren Kreuzungen. Iremden Käufern ift Gelegenheit zum Ankauf gegeben. Lolale Nachrichten. — Sind Teuerungszuſchläge pfändbar? Dieſe Frage unterſucht Geheimrat Dr. Volkmar, Miniſte⸗ rialrat im Reichsjuſtizminiſterium und kommt zu dem Er⸗ gebnis, daß bei der Pfändung des Beamtengehalts die jetzigen prozentualen Teyun engszuſchläge ebenſo wenig pfändbar ſeien wie die Ke gsbeihilfen und Teuerungs⸗ zulagen, die ausdrücklich durch Verordnung vom 2. Mai 1918 von der Pfändung ausgenommen waren und die keinen andern Zweck hatten und auf den gleichen Voraus⸗ ſetzungen beruhten wie die Teuerungszuſchläge. Dagegen fallen die Kinderzuſchläge, deren Höhe im Geſetz be⸗ ſtimmt iſt, nicht mehr unter die genannte Verordnung. — Früher Herbſt. Die Schwalben, die nach der alten„Wetterregel“ an Mariä Geburt(8. September) fortziehen, haben ſich ſchon zur Winterreiſe nach dem warmen Süden geſammelt. In auffallend geringer Zahl ſind ſie im Frühjahr zu uns gekommen; der Krieg ſcheint auch ihnen die Lebensbedingungen erſchwert zu haben, oder ſie ſind in noch größerer Zahl als ſonſt den Vogelſtellern in Italien zum Opfer gefallen. Die Scharen, die jetzt Deutſchland verlaſſen, ſind auch viel kleiner, als man ſie ſonſt bei den Vorbereitungen zum Abſchied beobachten konnte. — Die neuen Reiſebrotmarken, die etwas größer ſind als die ſeitherigen, werden demnächſt zur Ausgabe gelangen. Die alten Marken bleiben daneben bis min- deſtens 1. Oktober, vielleicht noch darüber hinaus in Gültigkeit.. — Die Gütertariße der Eiſenbahn ſollen vom 1. Oktober an wieder um 30 bis 50 Prozent erhöht werden — Das nennt man dann„Preisabbau“. 100 „— Für eine Doppelkrone(20 Markſtück) wurden am Berliner Edelmetallmarkt in voriger Woche 203 Mark bezahlt gegen 205 bis 208 Mark in der vorher gehenden Woche. 17 5 9 5 9 — Der Notenumlauf der Reichsbank iſt in de letzten Juliwoche auf 55 768,6 Millionen Mark geſiſe gen und die Darlehenskaſſenſcheine haben eine Höhe von 13 327.9 Millionen erreicht. Der Umlauf an papierenen Reichsgeldzeichen betrug Ende. Juli. 69 096.5 Millioner gegen 41 196.8 Milltonen im Vorfahr, er hat alſo in einem Jahr um 27 899.7 Millionen zugenommen. — BVilligere Kohlen? Berliner Zeitungen melden, im Reichswirtſchaftsminiſterium werde über eine Verbilli⸗ gung der Hausbrandkohlen beraten, die dadurch erziel! werden(oll, daß die Hausbrandkohle von der Kohlen⸗ 100 1 05 20 Prozent befreit und dieſe auf die Induſtrie⸗ 4 g von Brennmaterial aufzufordern; wer dem Rat gefolgt ziſt, würde jetzt den Schaden haben. — Die Braugerſte. Das Reichsernährungsminiſte⸗ rium beabfichtigt, aus den vorhandenen Gerſtenvorräten eine Rücklage für Brotbereitung zu ſchaffen, der Brau⸗ induſtrie ſoll daher der Gerſtenankauf erſt vom 15. Sep⸗ tember ab geſtattet werden. Die Brauinduſtrie macht dagegen, da von dieſem Zeitpunkt an nur noch wenig Gerſte zu kaufen iſt, den Vorſchlag, den Gerſtenankauf ſchon jetzt ſelbſt in die Hand zu nehmen und einen be Darüber ſchweben Verhandlungen im Reichswirtſchaftsminiſteriun. Das Brauereigewerbe führt ſeine ſchwierige Lage haupt ſächlich darauf zurück, daß kein Qualitätsbier hergeſtellt! ſtimmten Teil an die Regierung abzugeben. werden könne. Die Reichsverordnung geſtattet nur einen Stammwürzegehalt von 4½ Prozent. ö — Maſſendemonſtration. Die Mannheimer Nn beiterſchaft veranſtaltete geſtern Nachmittag zugunſten de ruſſiſchen Sowjet⸗Republik eine machtvolle Straßen⸗ un!“ Proteſtkundgebung. Unter den Demonſtranten ſah man auch viele Viernheimer Arbeiter. Ein Trompeterkorps leitete d gewaltigen Zug ein, rote Fahnen wurden mitgeführt. Da große Nibelungenſaal war nicht in der Lage, die Maſſen der Zugsteilnehmer aufzunehmen, weshalb die Verſammlung unter freiem Himmel abgehalten werden mußte. Alle Straßen und Zugänge zum Nibelungenſaal waren mit Menſchenmaſſen dicht gefüllt. Die Anſprachen zweier Redner, die vom Bal kon aus gehalten wurden, fanden ein lebhaftes Echo be den Maſſen. Mit dem Gelöbnis, alles dranzuſetzen, damit die Weltrevolution die unterdrückte Menſchheit befreit, wurde die Rieſenkundgebung geſchloſſen. G. 5 Gemeinderatsſitzung am Freitag, den 13. Au⸗ guſt, nachmittags 6 Uhr. Tagesordnung: 1. Rege⸗ lung der Gehalts- und Penſionsverhältniſſe einiger Gemeinde. beamten und Ausführung der neuen Beſoldungsordnung; 2. Maßnahmen gegen die Wohnungsnot; hier a) Beratung elnes Antrags des Vermieter⸗Schutzverelns, b) Bereitſtellung erhöhter Mittel aus dem Rezeßbaufonds, e) Ueberweiſung von Zuſchüſſen aus Mitteln des Reiches; 3. Anſteich von Schultafeln; 4. Maßnahmen gegen die Arbeitsloſigkeit; ö. Unterſtützungs⸗ pp. Geſuche; 6. Verſchledenes. ö — Zuſammenſchluß. Eine„Einkaufsgenoſſenſchaſt der Obſt⸗ und Landesproduktenhändler“ hat ſich hier gebil⸗ det. Wir verweiſen auf das Inſerat in heutiger N umme. + Verſteigerung. Die Dietz'ſche Hofrelte kan geſtern auf 60400 Mk.(Steigerer Herr Reinhard); in Grundſtücke hinter den Zäunen gingen ab zu 6800 M. (1474 qm), 11805 Mk.(2929 qm), 12 200 Mk.(2931 qm). Sehr wahrſcheinlich findet auch eine dritte Verſteige rung ſtatt. Prima Zyeſſhen Pfund 50 Pfg. zu haben bei Karl Adler 1. Ernſt Ludwigſtraße 1. Alle Sorten Gemüse Gelberüben und Zwiebel empfiehlt Cornelius Beyer Waſſerſtraße 31. Eingemachte Eſſig⸗ und Galz⸗Gurhe Kluge Frauen ſchützen ſich vor wrrtloſen, teuren Präparaten und gebrauchen bei Regelſtörung Sunn nur einzig und allein mein wirk⸗ ſames Spezialmittel, unſchädlich, mit Garantieſchein. Geld zurück. Schreiben Sie, wie lange Sie klagen. 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Mädchen sammeln ihre uausgekämmten Haare und erhalten dafür den höchsten Preis bei der Haarhandlung Jacobi, Mannheim l. 3, 3. ufkluferinnen gesucht. gewälgt, werden ſoll.— Wenn dies zutrifft, war es nicht nötig, die Verbraucher amtlich zum bal“ digen B einzuſtellen. an dem Athletenſporte hängen. ten wir den Eltern empfehlen, ülbung ihres Sports nicht hinderlich im Wege zu ſtehen und die Parole zu beachten: werden im Vereinslokal entgegen genommen. für das deutſche Volk. tereſſes für dieſes Thema war der letzte Abend gleichzeitig zu einer Mitgliederverſammlung benutzt worden. Galat⸗Einmach⸗Gurkel Vom Verſorgungsamt Erbach k. Odw. geht uns folgende Mittellung zu: Es wird hlermtt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß mit Rückſicht auſ die Beſchleunigung des Abwicklungsweſens, vor allem der Verſorgungsangelegen⸗ heiten, alle Abwicklungſiſtellen angewieſen find, Erinnerungs⸗ ſchrelben von Dienſtſtellen, Privatperſonen u. d. Körperſchaften nicht mehr zu regiſtrleren und unbeachtet zu laſſen. Dem Erſuchen von Körperſchaften oder Privatperſonen um Akten⸗ auszüge und um Beantwortung von Anfragen darf nicht mehr ſtattgegeben werden. Etwa in Angriff genommene Arbelten dieſer Art ſind unter Benachrichtigung des Er⸗ ſuchenden ſofort einzuſtellen. Ausgenommen ſind Anforder⸗ ungen in Ausführung des Friedensvertrages und die Arbeiten, betr. Aufſtellung von Liſten der in der Ukraine Geſtorbenen, Vermißten uſw. Die Aufſtellung und Verſendung von Ge⸗ denkblättern für die Gefallenen iſt zunächſt einzuſtellen. Die ſpätere Fortführung dieſer Arbeiten bei den Abwicklungs⸗ mtern wird erwogen. Die Bearbeitung von Orden-, Eh⸗ ren⸗ und Abzeichen⸗ Angelegenheiten iſt von den Awi.⸗Stellen Neue Anträge dürfen nicht mehr bearbeitet werden. Die Erledigung dieſer Angelegenheiten erfolgt ſeiner Zeit, das heißt nach dem 1. 10. 20, durch die Abw.⸗Aemter. [ Athletik. Der hieſige Stemm⸗ und Ringklub hat jetzt auch, dem Beiſpiele anderer Sportvereine folgend, eine Schülerabteilung gebildet. Es hat ſich bereits ſchon eine ſtattliche Anzahl Schüler gemeldet, welche ſich ſchon in eifrigem Training befinden und auch mit Liebe und Luſt Da wir nur ſtreng ſport⸗ liche Sachen ausführen und auf ſtrenge Zucht halten, dürf— ihren Söhnen bei Aus— zu„Nur wer ſeinen Körper ſtählt, hat das Richtige erwählt.“ Weitere Anmeldungen g l Früh übt ſich, was ein Meiſter werden will. Höchſt i. Odw. Der erſte volkswirtſchaftliche Kur⸗ ſus, den die„Liga zum Schutze der deutſchen Kultur“ hier abhielt, iſt zu Ende. b Die Teilnahme war für Sommerverhältniſſe, und dafür, daß es der erſte Kurſus war, ſehr erfreulich. Am erſten Abend referierte Herr Ge— gneralſekretär Mauve⸗Darmſtadt über Weltanſchau⸗ ungsfragen zweiten Abend ebenfalls Herr Mauve über die geſchicht— liche En wicklung des deutſchen Volkes im letzten Jahrhundert—⸗ Herr Strippelmann--Darmſtadt über die Volks⸗ wirtſchaftliche Entwicklung des deutſchen [Volkes im letzten Jahrhundert, und am letzten Abend wiederum Herr Strippelmann über den Friedens⸗ (Idealismus und Materialismus), am Am dritten Abend refferierte vertrag von Verſailles und ſeine Folgen Wegen des allgemeinen In⸗ Der Kur⸗ us hat gezeigt, daß es die Liga mit ihrer Aufaabe ernſt meint, da ſie tatſächlich parteipolitiſch neutalle Wieder⸗ aufbauarbeit leiſtet. Im Herbſt ſoll derſelbe Kurſus noch einmal abgehalten werden, und für diejenigen, die den erſten Kurſus beſucht haben und für weiter Vorgeſchrittene ein zweiter Kurſus ſtattfinden, der auf den Themen des erſten Kurſus aufbaut. Genaueres wird durch die Preſſe noch bekannt gegeben. Möge es der Liga gelingen, welter⸗ hin dazu beizutragen, daß alle Schichten des deutſchen Vol⸗ kes ſich näher kommen, und das notwendige Wiſſen und Verantwortungsgefühl beſitzen, um ihre Pfiicht als Staats⸗ bürber erfüllen zu können. Amtlicher Teil Betr.: Zuckerverſorgung. Zufolge Verfügung des Kreisamts Heppenheim ſollen für die Monate Juli, Auguſt, September und Oktober 1920 je 700 Gramm Zucker(zuſammen 2800 Gramm) an die Bevölkerung verteilt werden. Hiervon gelangte bereits der Juli⸗Zucker von 750 Gramm zur Ausgabe. Das Reſtquan⸗ tum von 2050 Gramm pro Kopf wird am Samstag, den 14. ds. Mts., bei den Spezereihändlern an ſämtliche Bezugsberechtigten ausgegeben. Der Preis ſtellt ſich auf 2 Mk. pro Pfund. Die Abholung durch die Händler hat am Freitag, den 13. Auguſt 1920, bei Gg. Mich. Winkenbach 2. zu erfolgen. Betr.: Milchverſorgung. Wegen mangelhaſter Milchlieferung, hervorgerufen durch den weiteren Ausbruch der Maul- und Klauenſeuche in den Lieferungsgemelnden können bis auf Weiteres bei der Milch⸗ zuwelſung nur die Kinder unter zwei Jahren berückſichtigt werden. Die übrigen Verſorgungsberechtigten, ſowie die Kranken erhalten pro Woche bel den zugewieſenen Mllchſammelſtellen je eine Doſe coudenſierte Vollmilch zum ermäßigten Preiſe von 7 Tropfen 50 Mk. Flaſche 15 Mark iskreter Poſtver⸗ 1 Betr.: Erwerbsloſenfürſorge. Für die Kalenderwoche vom 9. Auguſt bis 15. Auguſt 1920 gelten für Erwerbsloſen⸗Unterſtützungsbezieher folgende Kontrollzeiten: Von 1— 2 einſchließlich am Montag, den 9. Aug. 1920, vorm. v. 9—10 Ahr Von 2 einſchließlich am Freitag, den 13. Aug. 1920, vorm. von 9— 10 Ahr zwecks Geldanweiſung. a Wir machen ausdrücklich darauf aufmerkſam, daß uns jedes Beſchäftigungsverhältnis bei Strafvermelden ſofort zu melden ſſt. Betr.: Feuerwehr⸗Uebung. Am Sohntag, den 15. Auguſt 1920, vormit⸗ tags/ Uhr, findet eine gemelnſame Uebun Feuerwehr und der Pflichtmannſchaft ſtatt. Entſchuldigungen werden bis ſpäteſtens Samstag, den 14. Auguſt 1920, vormittags 12 Uhr, auf dem Rathanſe dahler— Zimmer Nr. 23— entgegengenommen. Anentſchuldigtes Fernbleiben der Pflichtmann⸗ ſchaft wird beſtraft. Phi Betr.: Preisabbau. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß Mitteilung des Kreisamts Heppenheim in nächſter Zeit elne Kreisprüfungsſtelle errichtet wird, neben den örtlichen Preis⸗ prüfungsſtelleu und Ueberwachungskommiſſionen gebildet und tätig ſein werden. Es wurde uns die Bekämpfung der Preis⸗ treiberel und des Wuchers, insbeſondere mit Lebensmitteln Pflicht gemacht. Unſere Polizei hat ſtrenge Weiſung, alle vorkommenden Fälle ſofort zu melden. Heſſ. Bürgermeiſterei Viernheim. Lamberth. Bekanntmachung. g Die Zahlungsfriſ⸗ für die Entrichtung der 1. und 2. ö vierteljährlichen Rate der Reichseinkommenſteuer für 1920 iſt lt. Anforderungsſchreiben iſt nach Verfügung des Landes- ſinanzamts bis einſchl. 25. lfd. Mts. erſtreckt worden Bis zu dieſem Termin ſind auch die Gewerbeſcheine(a! Mark) einzulöſen, ſowie Brandſteuern und Grundrenten zu Die Anforderungszettel über dieſe beiden Gefälle bezahlen. ſollen demnächſt zugeſtellt werden. Nach dem 25. er⸗ folgt Mahnung. Viernheim, den 11. Auguſt 1920. Heſſ. Antererhebſtelle: Jö ſt. f ehemaligen Kriegsgefangenen, Kriegshinterbliebenen u. ehem. Kriegsteilnehmer Ortsgruppe Viernheim. Donnerstag Abend ½9 Uhr im Gaſthaus „Zum Eichbaum“ N Mitglieder- Versammlung Pünktliches Erſcheinen aller Mitglieder wir erwartet. a Der Vorſtand. NB. Mitglieder, die noch einen Anzug zu beziehen wünſchen, können ſich in der Verſammlung melden. 5 Abend von 6 und Gegenſtänden des täglichen Bedarfs zur beſonderen Aebungs-Ctunde für die Schleradtellung 3 Uhr, Reichsbund der Kriegsbeſchädigten, g der frelw. Slemm⸗ und Ringklub. Verein für Hallen und Bewegungsſpiele. Die regelmäßigen Uebungs-Gtunden finden jeweils Mittwochs u. Samstags abends punkt 8 Uhr ſtatt. Um vollzähliges Er ſcheinen der aktiven Mitgliéder bitten Der Stemmwart Der Ringwart. Mittwochs und Freitags 8 Uhr Der Abteilungs⸗Leiter. Außerdem jeden Sonntag Morgen punkt 9 Uhr Aebungsſtunde für Muſterriege und Spezial⸗ Aebnngen. Fußballklub„Amicitia 1909“ Viernheim. — Sportplatz hinterm Gaswerk N Sonntag, den 15. Auguſt 0 Freundſchaftsſpiele unſerer 1., 2. und 3. Mannſchaft ge⸗ gen 1., 2. und 3. Mannſchaft Fußball⸗ Klub Rheingönheim in Rheingönheim, N Spielanfang der 2. Mannſchaft nachmittags um ½2 Uhr; Abfahrt der 2. Mannſchaft vor⸗ mittags um 11.7 Uhr. Spielanfang der 1. Mannſchaft um 1 Abfahrt der 1. Mannſchaft um 12.7 Uhr; Spiel⸗ anfang der 3. Mannſchaft um 10 Uhr vormittags, Ab⸗ fahrt derſelben morgens um 816 Uhr. Freitag Abend punkt 9 Uhr Spieler⸗Verſammlung im Lokal„Zum goldenen Stern“. Der Spielausſchuß. Druckarbeiten schnell und billigst Viernheimer Bürgerzeitung Manutactunaren. Einige gosfleift Schürzenstoff Bettkattun Ungebleicht Baumwolltuch Sommerstoffe Beispiele: Weiss Hemdentuch eter 18.80, 13. 9.00 Mk. Meter 21.50, 19.50, 12.75 Mk. Baumwollfaneſe für Hemden und Blusen meter 17.—, 13.50 Mä. Meter 22.50, 18.75, 14.50 M. Bettdamast, Bettbarchent, Bettücher, bedeutend im Preise herabgesetzt Anzugstoffe und Aleiderstofz teilweise bis 50 Prozent im Preise ermässigt. Beachten Sie meine Schaufenster! nh. Oppenheimer, venpem Meter 9.75 Ml. Meter von 9.75 Ak.