9 Erſcheint wöchentl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 1,70 M. u. J. 9„dch. d. Poſt 2,00 M. einſchl. Poſtbef.⸗ Geb zuzügl. 42 Pf. Beſtellg. Abholſt.: Waldhofſtr. 12, Kronprinzenſtr. 42, Schwet⸗ zinger Str. 44, Meerfeloſtr. 18, Neciſcherſtr. i, FeHauptſtr. 55, WOppauer Str. 8. SeFreiburger Str. 1. Abbeſtell. müſſen bis ſpäteſt. 25. f. d. folgend. Monat erfolgen Trägerl., in unſ. Geſchäftsſt. abgeh. 1,70 M. 80 P Mannheimer Seitong Mannheimer Neues Tageblatt E Opg 22 mm breite Millimeterzeile 12 Pfg., 79 mm breite Textmillimeter- zeile, ültig iſt die Anzeigen⸗Preisliſte Rr. 12. Bei gwangsvergleichen od. Konkurſen wird einerlei Rachlaß gewährt. Keine Gewähr für Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſtimmten Plätzen u. für fernmündlich erteilte Aufträge. Für Familien⸗ und Kleinanzeigen ermäßigte Hrundpreiſe. Allgemein Gerichtsſtand Mannheim. Millwoch. 8. Oülober 1941 Verlag, Schriftleitung und Hauptgeſchäftsſtelle R 1,—6. Fernſprecher: Sammel⸗Rummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Rummer 175 90— Drahtanſchrift: Remazeit Mannheim 152. Juhrgaug— nummer 276 Durdbrudu in der Mltie der Ostiront! Menrere Armeen in derfalle Eine neue Folge gewalliger Vernichtungsſchlachten! (Funkmeldung der NM3) Aus dem Führerhauptquartier, 8. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Während in der Ukraine die Angriffs⸗ und Verfolgungsoperationen in vollem Fluß ſind, hat der am 2. Oktober eingeleitete Durchbruch in der Mitte der Oſtfront zu einer neuen Folge gewaltiger Vernichtungsſchlachten geführt. Allein im Raum von Wjasma ſind mehrere ſowjetiſche Armeen eingeſchloſſen und gehen unerbittlich ihrer Vernichtung Weſtlich von Leningrad ſcheiterte in der Nacht zum 7. Oktober ein erneuter Landungs⸗ — des Feindes, bevor er die Küſte erreicht In kühnen Luftangriffen wurden hinter der ganzen ſowjetiſchen Front Transportwege und Eiſenbahnlinien ſchwer getroffen. Zahlreiche Eiſenbahnzüge wurden zerſtört oder beſchädigt. In der letzten Nacht griff die Luftwaffe kriegs⸗ 9* Anlagen in Moskau und Lenin⸗ grad an. entgegen. Bei Luftangriffen auf die Reede von Suez wurde in der letzten Nacht ein größeres Han⸗ delsſchiff durch Bombentreffer beſchädigt. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet erfolgten nicht. Die RAg-Verluſte im Seytember dub Berlin, 7. Oktober. Die Briten flogen während des Monats Sep⸗ tember ſechzehnmal in das Reich ein. Die britiſche Luftwaffe verlor bei dieſen 16 Seytembereinflügen in das Reich allein 77 Flugzeuge, überwiegend die vielgerühmten viermotorigen Bomber. Sie wird auch jetzt, wie ſchon im Monat Auguſt feſtſtellen müſſen, daß die Einflüge ins Reich ihr teuer zu ſtehen kommen, zu teuer im Vergleich zu der Wir⸗ kungsloſigkeit ihrer Angriffe auf militäriſche Ziele. Noch ſchwerere Verluſte erlitten die Briten bei Verſuchen, am Kanal an zugreifen, ins be⸗ ſetzte Gebiet einzudringen, oder nach Norwegen vor⸗ zuſtoßen. Die deutſchen Jäger, einſchließlich der Nachtjäger, die Flak, die Marine⸗Artillerie, ja ſogar Infanterie, die Wacht im Weſten hält, wehrten ſie ſo kräftig ab⸗ daß insgeſamt 308 britiſche Flugöeuge abgeſchoſſen wurden. Da die deutſche Luftwaffe im Monat September nur 29 eigene Verluſte im Raume Weſten, am Ka⸗ nal, über den beſetzten Gebieten und Norwegen zu verzeichnen hat, ſteht die Verluſtziffer 308:29. Mit anderen Worten: auf einen deutſchen Flugzeugver⸗ luſt im Weſten entfielen im September 10 bis 11 britiſche Flugzeugverluſte. Es wird ihnen angſt und bange London kann den Erfolg der deutſchen Großoffenſive nicht mehr länger verheimlichen Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Liſſabon, 8. Oktober. „Die Berichterſtattung der engliſchen und ameri⸗ kaniſchen Zeitungen und Sender über die neuen großen ſtrategiſchen Operationen im Oſten iſt Hies⸗ mal wenigſtens eine Kleinigkeit vorſichtiger als bei ähnlichen Gelegenheiten der letzten Monate. Man hat offenbar auch in London gemerkt, wie viel Ver⸗ trauen man durch die unwahre und leichtfertige Be⸗ richterſtattung über den Ausgang früherer Schlach⸗ ten an der Oſtfront verloren hat. Der Londoner Rundfunk ſprach am Dienstagmorgen allerdings nur von„einigen deutſchen Erfolgen“, aber die„Times“ gab offen zu, die deutſche Offenſive„habe trotz heftiger ſowje⸗ tiſcher Gegenwehr beträchtliche Fortſchritte ge⸗ macht.“ Die Londoner Zeitungen legen das Schwerge⸗ wicht ihrer Berichterſtattung auf den hartnäcki⸗ gen Widerſtand der Sowjettru ppen und ſchildern ausführlich, wie dieſe jeden Zollbreit Boden verteidigen. Der„Daily Expreß“ kann ſich aller⸗ dings nicht enthalten, mit düſterer Vorahnung auf die Tatſache aufmerkſam zu magchen, die Sowjet⸗ ſtreitkräſte ſeien„leider in den letzten Wochen ſehr ſtark durch den fortgeſetzten Gegenangriff verbraucht worden und müßten nunmehr auch noch das ganze Ungeſtüm einer neuen deutſchen Offenſive über ſich ergehen laſſen. Die deutſchen Angriffe erfolgten „in größerem Ausmaß als je zuvor“. Andere Blätter ſprechen ſchon bedeutungsvoll von einer großen ziffernmäßigen Ueber⸗ legenheit“ der deutſchen Truppen. Das ſind die gleichen Londoner Zeitungen, die noch vor etwa einer Woche übereinſtimmend Tag für Tag berichteten, Marſchall Timoſchenko habe nun endgül⸗ tig die Initiative an ſich geriſſen und die deutſchen Truppen ſeien infolge der ſowjetiſchen Gegenan⸗ griſfe völlig erſchöpft. Jetzt ſind dieſe angeblich völlig erſchöpften deutſchen Soldaten, die einen gro⸗ ßen Teil ihres Materials verloren haben ſollten, plötzlich den Sowjettruppen ziffernmäßig weit über⸗ legen und haben zu einer großen Offenſive ausge⸗ holt. Die britiſchen Zeitungen haben völlig vergeſ⸗ ſen, daß ſie bis in die letzten Tage hinein immer wieder von den„unerſchöpflichen Reſerden“ ſprachen, die den dͤrei Sowjetmarſchällen aus Aſien zuflöſſen. Der einzige Lichtpunkt in dieſem ziemlich trüben Gemälde der militäriſchen Ereigniſſe an der Oſtfront, das die Londoner Blätter geſtern morgen entwarfen, war eine angebliche Offenſive Marſchall Budjennys nördlich des Aſowſchen Meeres. So wurde berichtet, Budjenny habe das„Wunder“ voll⸗ Die Türkei ſtellt feſt Eine gemeinſame deutſch⸗türkiſche Erklärung (Funkmeldung der NM3.) + Berlin, 8. Oktober. In den letzten Tagen haben Preſſe⸗ und Radio⸗ meldungen verſchiedener fremder Quellen zu wie⸗ derholten Malen und in verſchiedenſten Variationen verſucht, den Eindruck zu erwecken, als ob das Deut⸗ ſche Reich durch Forderungen und Preſſionen ſowie Truppenaufmärſche in Bulgarien im Begriff ſtände, die Türkei anzugreifen. Die türkiſche und die deutſche Regierung, welche in keinem Augenblick dieſen tendenziöſen Gerüchten auch nur die geringſte Bedeutung beigemeſſen haben, nd trotzdem übereingekommen, feſtzuſtellen, daß olche jeglicher Begründung entbehrenden Veröffent⸗ lichungen in gar keiner Weiſe geeignet ſind, die Beziehungen der vertrauensvollen Freundſchaft zu ſtören, welche die beiden Länder durch ihr Uebereinkommen vom 18. Juni be⸗ ſtätigt haben. bracht und ſeine am Dnjepr geſchlagenen Truppen neu organiſiert und ſie ſofort zum Gegenſtoß vor⸗ geworfen. Dieſer Vorſtoß Budjennys habe alle deutſchen Pläne in dieſem Frontſektor über den Haufen geworfen. Dieſe aus Moskauer Quelle ſtammenden Berichte wurden wenige Stunden danach durch den letzten deutſchen Wehrmachtsbericht Lügen geſtraft, der ge⸗ rade einen neuen tiefen Einbruch deutſcher Streit⸗ kräfte an der Front vermeldete, wo Budjenny ſo⸗ eben geſiegt haben wollte. Kleinlaut erklärt man jetzt in England ſchon wieder, die ſowjetiſchen Truppen ſeien leider den deutſchen Truppen an der Südfront ziffernmäßig nicht gewachſen. Anſcheinend um die Beſorgnis der Engländer nicht allzu ſtark anwachſen zu laſſen, wird ſchließlich heute von der Londoner Preſſe mitgeteilt, am Sonntag ſei in Moskau die Theaterſaiſon eröffnet worden, was ein Zeichen der Ruhe ſei, mit der man überall in der Sowjetunion die militäriſchen Ereigniſſe betrachtet. Sehr viel Troſt dürften die Engländer wohl auch aus dieſer Meldung nicht ſchöpfen können! Die Kommiſſare ſollen heljen! Drahtbericht unſeres Korreſpondenten 3— Liſſabon, 8. Oktober. Es liegen jetzt neuere Meldungen über den Auf⸗ bau des Syſtems der politiſchen Kommiſſare in der Sowjetunion vor, das bekanntlich nach den erſten Schlappen in den Grentzſchlachten auf Befehl Stalins erneut ins Leben gerufen wurde. Jede einzelne Diviſion des Sowjetheeres wurde politiſch bis in die letzte Einheit herunter durchorganiſiert. Jede Diviſion hat an ihrer Spitze einen politiſchen und einen militäriſchen Generalſtab, und der politiſche Stab, der gewöhnlich 20 bis 25 Perſonen umfaßt, iſt meiſt ſtärker als der militäriſche. Ertrifft alle letzten Entſcheidungen. Der militäriſche Stab hat jede Selbſtänoͤigkeit verloren. Kein mili⸗ täriſcher Befehl eines Diviſionskommandeurs bei⸗ ſpielsweiſe iſt ohne politiſche Gegenzeichnung gültig. Man nennt die Aufgabe der Kommiſſare die„poli⸗ tiſche Sicherung des Gefechtes“. Jeder Widerſtand wird durch Maſſenerſchießungen gebrochen. Auſtraliens neuer Kurs Natürlich für den Krieg, aber gleichzeitig für vorſichtige Diſtanz gegenüber London! Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Liſſabon, 7. Okt. Die neue auſtraliſche Labour⸗Regierung, die an die Stelle der bisherigen bürgerlich⸗bäuerlichen Koalition getreten iſt, dürfte im ganzen außen⸗ und kriegspolitiſch den gleichen Kurs ſteuern wie Menzies und Fadden, nur die ſpezifi⸗ ſchen Sonderintereſſen des Dominion gegenüber dem Empire etwas ſtärker betonen. Obwohl die Baſis des neuen Kabinetts ziffernmäßig ebenſo unſicher iſt wie die der bisherigen Regierung nimmt man an, daß ſie ſich wenigſtens eine Zeitlang halten wird. Es laufen auch wieder Gerüchte um über eine kommende Koalitionsregieruna aller Partei en. Ein ſolches überparteiliches Kabinett war bisher von der Labour Party abgelehnt wor⸗ den, da ſie unter allen Umſtänden ſelbſt die Ge⸗ ſchicke Auſtraliens in die Hand nehmen wollte. Nachdem dies geſchehen und die Labour Party ſich die nötigen Machtſtellungen geſichert hat. ſteht ſie dem Gedanken eines Koalitionskabinetts. das die eigene Verantwortung auf breitere Schultern ver⸗ teilen würde, natürlich etwas ſympatiſcher gegen⸗ über. Man darf aber dabei nicht vergeſſen, daß das neue Kabinett in wirtſchaftlichen Kreiſen auf erbit⸗ terden Widerſtand und ſtärkſte Kritik ſtößt. Der Sonderbeauftragte Auſtraliens für London, Sir Earl Page, der bei ſeiner Ankunft in Singa⸗ pur Nachricht von dem Sturz der Regierung erhielt, die ihn entſandt hatte, teilte der Preſſe mit, der neue Präſident Curtin habe ihn gebeten, ſeine Fahrt nach England fortzuſetzen, wahrſcheinlich werde er aber, ſo fügte Earl Page vorſichtigerweiſe hinzu, nicht lange Zeit dort bleiben. Viel„ olt wird ſeine Begründung:„Im Winter iſt es dort außerordent⸗ lich kalt““ Earl Page meinte zwar, er werde in London„im Namen von ganz Auſtralien“ ſprechen. Angeſichts der dortigen Parteifehde kann aber von einer ſolchen Geſamtvertretung Auſtraliens kaum die Rede ſein. Bemerkenswerterweiſe geht aber Earl Page von Singapur nicht nach Aegpten, um die dortigen auſtraliſchen Truppen zu beſichtigen, wie dies Menzies ſeinerzeit tat, und von dort nach London, ſondern er reiſt zunächſt nach Waſhing⸗ ton, um die Verbindung mit dem Weißen Haus aufzunehmen. Auch dieſe Reiſeroute iſt ſymptomatiſch für die Geſamttendenz der Politik, die Auſtralien in ſeiner kataſtrophalen Lage zwangsläufig immer ſtärker verfolgen muß. Zuſammenſtöße in Sübafrika Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Rom, 7. Oktober. Wie die Agentur Stefani meldet, iſt es in der Südafrikaniſchen Union zu Zuſammenſtößen zwi⸗ ſchen britiſchen Soldaten und Buren gekommen. Ge⸗ neral Smuts, der vollkommen von London abhängig iſt, hat ſeinem Volk verboten, Waffen zu tragen und zahlreiche Verhaftungen angeordnet. eeeeeeexkue,— Stimmungsbild aus Island Geflüchtete Isländer landen in Norwegen Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Stockholm, 8. Oktober. Während der Nacht zum Dienstag erreichte ein Fiſcherboot mit drei Isländern die norwegiſche Küſte, das Island vor einigen Tagen verlaſſen hatte. Die Flüchtlinge waren, wie die norwegiſche Preſſe berichtet, in einen Konflikt mit den Be⸗ ſatzungstruppen geraten. Einige ihnen nahe⸗ ſtehende Frauen waren den Uebergriffen der briti⸗ ſchen Soldateska ausgeſetzt geweſen und in dieſem Zuſammenhang hatte eine fünftzehnjährige Islän⸗ derin, die Schweſter eines der Flüchtlinge, einen Briten, als er ihr zu nahe treten wollte, niederge⸗ ſchoſſen. Daraufhin waren die jetzt Geflohenen den Frauen zur Hilfe geeilt und im Verlaufe einer Schießerei hatten ſie mehrere engliſche Soldaten gleichfalls niedergeſchoſſen. Der britiſche Kommandant hatte daraufhin be⸗ zeichnenderweiſe gegen die isländiſchen Männer, die ſich nur zur Wehr geſetzt hatten, einen auch durch Rundfunk verbreiteten Steckbrief erlaſſen und außer⸗ dem eine Belohnung auf ihre Ergreifung ausgeſetzt. Dennoch gelang es den Männern ſich verſteckt zu hal⸗ ten, bis ihnen die Flucht glückte. Es iſt dabei für die Stimmung, die in Island gegenüber den Beſatzungs⸗ truppen herrſcht, beſonders aufſchlußreich, daß die — 4 durch die Hilfe der Bevölkerung bewerkſtelligt wurd Es geht ums Ganze * Manuheim, 8. Oktober. Die neue deutſche Großoffenſive iſt im Gange. Es handelt ſich nach den Worten des Führers„um ein gewaltiges Ereignis von gigantiſchem Ausmaß“. Die Front dieſer Offenſive erſtreckt ſich von Lenin⸗ grad bis zum Aſowſchen Meer. Ihr ſtrategiſches Ziel iſt das gleiche, das allen Operationen des deut⸗ ſchen Heeres zugrunde gelegen hat: Zerſchla⸗ gung der feindlichen Armeen; über ihren nächſten taktiſchen Zielen liegt begreiflicherweiſe das Dunkel ſtreng gehüteten militäriſchen Geheimniſſes. Aber überall, bei Freund und Feind, herrſcht das Gefühl, nicht zuletzt hervorgerufen durch die Tat⸗ ſache, daß zum erſtenmal der Führer ſelbſt militä⸗ riſche Aktionen perſönlich angekündigt und in ihrem gewaltigen Ausmaße unterſtrichen hat, daß es ſich hier um eine Aktion von entſcheidender Bedeutung für den Ausgang des gewaltigen Ringens im Oſten handelt; ja: es ſind engliſche Stimmen, die ſogar von allgemeiner kriegsentſcheidender Be⸗ deutung dieſer Aktion ſprechen. Das iſt um ſo intereſſanter, als die gleichen engliſchen Stimmen noch vor ein paar Tagen glaubten feſtſtellen zu dür⸗ fen, daß der Schwung der deutſchen Offenſive gebro⸗ chen ſei, die Sowjets allmählich die Initiative zu⸗ rückgewännen und keinerlei begründete Sorge be⸗ ſtehe, daß er Krieg im Oſten vor Eintritt des Win⸗ ters, in dem man nach wie vor die große Chance für die Sowjets ſieht, mit einem klaren Siegesergebnis für die Deutſchen zu Ende gehen würde. Dieſe Meinung der Engländer war nicht ſo naiv, wie ſie heute manchem erſcheinen möchte. Sie grün⸗ dete ſich einfach ſotzuſagen auf die Normalein⸗ ſchätzung menſchlicher Leiſtungsfähig⸗ keit. Was wäre menſchlich verſtändlicher geweſen, als wenn der deutſche Soldat, der ſeit 22. Juni Tauſende von Kilometern marſchiert iſt, deſſen Tage und Nächte mit härteſten Kämpfen angefüllt waren, der, wenn er nicht in wütendem Angriff die Sowjets warf, ſich in verbiſiener Zähigkeit gegen ihre Gegenangriffe zu halten hatte, wenn dieſer Soldat am Rande ſeiner phyſiſchen Leiſtungsfähigkeit ange⸗ langt, nach den gigantiſchen Siegen der Umfaſſungs⸗ ſchlachten von Gomel und Kiew, die dem Gegner das Rückgrat gebrochen hatten, ſich doch endlich müde gekämpft und müde geſiegt hätte! Aber das iſt wohl das Geheimnis der deutſchen Siege, daß ſie denen, die ſie erfechten, immer wieder neue Kraft zu neuen Taten geben! Und das iſt wohl das große Wunder dieſes Krieges, das die anderen nie begreifen, das ſie immer nur mit ungläubigem Staunen und mit immer neuer Hoffnung, es könnte doch einmal zu⸗ ſchanden werden, verfolgen: daß dem deutſchen Sol⸗ daten nicht nur gegenüber ſeinem Gegner, ſondern auchgegenüber ſich ſelbſt nichts unmög⸗ lich iſt! Im Feuer der Schlachten wird er nur noch härter, im Glantz der Siege nur noch durſtiger nach neuer Taten Ruhm! Von dieſen Soldaten gilt wirklich das Wort, das einmal Bismarck dem letzten deutſchen Kaiſer ge⸗ ſagt hat:„Majeſtät, ſolange Sie ſolche Soldaten um ſich haben, können ſie alles wagen!“ Es gilt mehr, als es damals gegolten hat, denn damals war der Soldat es allein, der dͤas Wagnis tragen mußte, diesmal trägt es mit ihm das ganze Volk. Und das ganze Volk wird mit ihm durch die Glut des Krieges hindurchgehen zur Glorie des Sieges! Das Ahnen davon hat heute auch bereits unſere Gegner ergriffen! Man hat in England dieſe neue deutſche Offenſive nicht für möglich gehalten; jetzt, da ſie gekommen iſt, hält man alles für mög⸗ lich: auch den Fall Moskaus, auch den Zuſammen⸗ bruch der Sowjets. Gewiß ſteckt in dem Peſſimis⸗ mus, mit dem die engliſchen Zeitungen und die offiziellen Londoner Kommentare die neue deutſche Aktion begleiten, auch ein gut Stück jener alten Be⸗ rechnung: dem Gegner Ziele und Termine und Ab⸗ ſichten zuzuſchreiben, die man ſelbſt willkürlich auf⸗ ſtellt, um dann hernach tröſtend zu ſeinem Volke ſagen zu könnent: ſeht, ſo ſchlimm iſt es nun doch nicht geworden! Aber diesmal iſt es doch etwas anders: diesmal iſt die Angſt, die hundemäßige Angſt, es könnte diesmal doch ernſt werden, deut⸗ licher als jemals herauszuſpüren. Man fühlt, wie die Chancen für die Sowjets zerbröckeln; man ahnt: wenn ſie dͤie Chance dieſer letzten großen Schlacht verlieren, dann könnte alles verloren ſein! Und man weiß vor allem, daß man ſich dies vor dem eigenen Schickſal nicht leiſten kann! Niemals hat England den Krieg im Oſten ſo ſehr als ſeinen eigenen Krieg empfunden wie in dieſen Stunden der neuen deutſchen Offenſive; nie⸗ mals aber hat es ſich auch ſo ohnmächtig gefühlt. Jetzt begreift es, wie falſch die Hoffnung geweſen iſt, die es am 22. Juni gehegt hatte: daß Sowjzet⸗ rußland ſeinen Krieg führen würde, einer Hoffnung, die engliſche Parlamentarier in den Freudenruf ausbrechen ließ, diesmal hätte der Führer die größte Dummheit ſeines Lebens gemacht! Jetzt ſieht man, daß die Sowjetunion dieſen Krieg für England auch nur mit engliſchen Waffen führen kann, daß, weit entfernt davon, daß der Krieg im Oſten Deutſchland mit einer zweiten Front belaſtet hätte, umgekehrt England in die fatale Lage gedrängt worden iſt, au/ ————— — ———— — — einer zweiten Front zu kämpfen, die Waffen, die es für den Schutz ſeiner Heimat braucht, nach Rußland zu ſchicken, die Truppen und die Generäle, die ihm ſein Empire verteidigen ſollen, den Sowjets zur Verfügung zu ſtellen! Und jetzt erſt überfällt Eng⸗ land die ganze Erkenntnis ſeiner Schwäche, des Un⸗ vermögens, die Laſt des Krieges auf allen entſchei⸗ denden Fronten zu tragen, des zermürbenden unent⸗ rinnbaren Zwanges, dem drohenden Schickſal ent⸗ gegenwarten zu müſſen, ſtatt entgegenhandeln zu können, zuſehen zu müſſen, wie der Gegner die Ini⸗ tiative an ſich reißt und nicht mehr hergibt, wie er das Schlachtfeld beſtimmt, auf dem die Entſcheidungen fallen, wie er Wall um Wall niederlegt, die die eng⸗ liſche Inſel ſorgſam um ihr eigenes Schickſal gezo⸗ gen hat, hoffend, daß an ihnen bereits der deutſche Sturm breche, ehe er den Boden der Inſel ſelbſt er⸗ reicht! England ſpürt es: im Donner dieſer fürchter⸗ lichen Schlacht, die von den Küſten des Eismeeres bis zu den Ufern des Schwarzen Meeres Millionen und aber Millionen gegeneinanderwirft, in der für alle Zeit verbrennen wird, was von der Macht und der Drohung des Bolſchewismus noch übrig geblie⸗ ben iſt, kündigt ſich ſein eigenes Schickſal an. Eng⸗ land hat recht mit dieſer Ahnung: der Führer hat es ihm in ſeiner letzten Rede wieder beſtätigt, daß das Ende der bolſchewiſtiſchen Drohung im Oſten der Beginn der endgültigen Auseinanderſetzung im Weſten ſein wird. Dann wird den Engländern der Spott vergehen, mit dem ſie in den letzten Monaten ihre anfängliche Angſt über jenes Führerwort vom vergangenen Jahr abreagiert haben:„Nur keine Sorge, wir kommen!“ Das Wort gilt auch heute noch! Und ſein Schat⸗ ten ſteht drohender als je über den Felſen der eng⸗ liſchen Inſel. Und je mehr die Glut im Oſten zu⸗ ſammenſinkt, deſto mehr wird dieſer Schatten die Sonne des engliſchen Glücks verfinſtern! Dr. A. W. Die Lage Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung — Berlin, 8. Oktober. Nur über einen Bruchteil der großen Ope⸗ rationen im Oſten iſt vom Oberkommando der „Wehrmacht der Schleier gelüftet. Es iſt ausdrück⸗ lich betont worden, daß auch an allen übrigen Ab⸗ ſchnitten der Oſtfront die Angriffsoperationen ihren vorgeſehenen Verlauf nehmen. Dieſe Hervorhebung Ut notwendig, um die Schlacht im Raum nördlich des Aſowſchen Meeres als Teilabſchnitt der großen Schlacht erkennen zu laſſen, die im Oſten im Gange „iſt. Die Kriegszone im Oſten iſt außerordentlich groß und dementſprechend auch die Schwere und Heftigkeit der Kämpfe. Am Aſonpſchen Meer und nördlich davon iſt tatſächlich der ſüdliche Sowjet⸗ flügel bereits zuſammengebrochen. Aber wenn die Times“ jetzt auch vorahnend ankündigt, daß die Sowjets das ganze ſüdliche Gebiet den Deutſchen überlaſſen müſſen, dann können ſie doch nicht hoffen, dem deutſchen Druck und der deutſchen Zange an anderen Stellen der Front zu entgehen. Das Do⸗ nez⸗Becken, der letzte induſtrielle Lebensquell, der den Sowjets auf europäiſchem Boden noch verblie⸗ ben war, iſt nicht nur bereits weitgehend bedroht, wie der Londoner Nachrichtendienſt geſtern abend ſchamhaft eingeſteht, ſondern liegt bereits Tag für Tag unter den vernichtenden Angriffen unſerer 8 ulfe. BVon den übrigen Frontabſchnitten gibt uns der Wehrmachtsbericht bis jetzt nur kurze Blitzlichter, uber ſie genügen, uns erkennen zu laſſen, daß es „etzt aufs Ganzegeht, daß es keinen Stillſtand im Oſten mehr gibt. Der militäriſche Mitarbeiter der„Times“ betont geſtern, daß bis 70 v. H. der ſowjetiſchen Kriegs⸗ induſtrie jetzt ausfallen und folglich hätten die Bol⸗ ſchewiſten nicht mehr viel Spielraum. Von der groß⸗ angelegten Hilfe Englands für die der letzten Nieder⸗ lage zueilenden Sowjetarmee ſchreibt die„Times“ nichts mehr. * So gewaltig die deutſche Luftwaffe im Oſten den Weg des Sieges für die deutſchen Heere vorbereitet, ſo vernichtend ſchlägt ſie auch im We⸗ ſten zu, wo der Engländer immer wieder verſucht, wenigſtens in der Luft vorzuſtoßen. Die deutſche Bilanz der Abſchüſſe britiſcher Flieger über dem Reich für September, die 77 Abſchüſſe aufweiſt, iſt ein neues Ruhmesblatt, ebenſo die Vernichtung von 308 engliſchen Flugzeugen über dem Kanal und dem beſetzten Gebiet. 4 Der Zuſammenbruch der Hilfeaktion für die Sowjets wird durch die von der TASS bereits angekündigte Entſendung Litwinows nach London und durch die Abreiſe Maiſkys nach Moskau und des amerikaniſchen Botſchafters in Moskau nach Waſhington ziemlich eindeutig hervorgehoben. Viel beachtet wird in London ein Artikel des„Daily Herald“, ſo ſchreibt„Stockholms Dagbladet“, wonach die ideelle Hilfe für Moskau die Garantierung des Fortbeſtandes der ſowietiſchen Staatsidee ſei. Der Sofiater„Mir“ meldet über Iſtanbul den Untergang von zwei ſo wie— Dampfern in Sehweite der türkiſchen Küſte. Beide Dampfer wurden mutmaßlich torpediert. Von den Beſatzungen wurden nur drei Perſonen gerettet, die auf Schiffstrümmern bei der Stadt Midia an Land getrieben wurden. 4 Der geſtern abend erſchienene Londoner„Star“ bringt einen Situationsbericht aus Mos⸗ kau, in dem es heißt, daß die ſowjetiſchen Armeen im langſamen Rückzug auf neue Stellungen begriffen ſeien. Die ſowjetiſchen Panzerdiviſionen ſtänden einer Uebermacht gegenüber, der ſie nicht gewachſen ſeien. Der„Star!-Bericht enthält weiter die Feſt⸗ ſtellung, daß das Gebiet von Moskau den 49. deut⸗ ſchen Luftangriff erlebte. Fnvaſionsmanöver in Fndien! Geht die Angſt der Engländer ſchon ſoweit? Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Stockholm, 8. Oktober. Heute beginnen, wie Reuter aus Bombay meldet, in Indien Manöver von einem Umfang, wie ſie dort bisher noch nicht ſtattgefunden haben. Im Mit⸗ telpunkt ⸗ſteht ein„Invaſionsverſuch“, der ſo realiſtiſch wie möglich durchgeführt werden ſoll und zwar im nordweſtlichen Teil Indiens. Dieſer In⸗ vaſionsverſuch lehnt ſich nach dem Programm, das Reuter gibt, an die deutſchen Operationen auf Kreta an. Fallſchirmjäger verſuchen Flugplätze zu ſichern, wobei Luftlandetruppen abgeſetzt werden. Durch„Bombardierung aus der Subſtrato⸗ ſphäre“, aus einer Höhe alſo, aus der genaues Zie⸗ len nicht möglich iſt, werden die wichtigſten Ver⸗ kehrszentren außer Funktion geſetzt und man wird zu einer ſchnellen Umleitung des Verkehrs gezwun⸗ gen werden. Gleichzeitig wird im ganzen„Kampf⸗ gebiet“ eine ſtrenge Verdunkelung bis zum 14. Oktober angeordnet werden. Die Manöver, ſo ſtellt Reuter feſt, ſollen nicht nur die Verteidigungsmöglichkeiten Indiens über⸗ Prüfen, ſondern auch der indiſchen Bevölkerung eine Vorſtellung vom„Blitzkrieg“ geben. Rooſevelt geht aufs Ganze! Das Neutralitätsgeſetz wird abgeſchaffr- Die Frage iſt nur, ob gleich im ganzen oder ſchrittweiſe! Drahtbericht unſeres Korreſpondenten — Liſſabon, 8. Oktober. Die geſtrige Konferenz zwiſchen Rooſevelt und den Kongreßführern hat noch keine völlige Einigung über die Abänderung der Neutralitätsgeſetze her⸗ beigeführt. Die Beſprechungen mußten auf Mitt⸗ 8 vertagt und ſollen heute zu Ende geſührt werden. Es wird aber jetzt bereits amtlich zugegeben, daß der Präſident nunmehr aufs Ganze gehen und die Neutralitätsgeſetzgebung außer Kraft ſetzen will. Er hat den Kongreßführern zweier⸗ lei vorgeſchlagen: Erſtens Bewaffnung aller amerikaniſchen Handelsſchiffe, zweitens Auf⸗ hebung des Verbots, die Kriegszonen zu befah⸗ ren. Angeblich iſt auch die Mehrheit der Kon⸗ greßführer der gleichen Anſicht. Präſident und Kongreß ſind aber noch nicht darüber einig, in welcher Verpackung man dieſe ſchwerwiegen⸗ den Beſchlüſſe der amerikaniſchen Oeffentlichkeit über⸗ geben will. Man befürchtet, daß die Verkoppelung beider Forderungen in einer einzigen Botſchaft des Priäſidenten an den Kongreß ſtarke Widerſtände der Minderheit und langwierige, zeitraubende Debatten im Senat und Repräſentantenhaus zur Folge haben könnte. Einige der Berater des Präſidenten ſchlugen deshalb geſtern vor, der Präſident ſolle zuerſt den Kongreß um die Ermächtigung nachſuchen. die Han⸗ delsſchiffe zu bewaſfnen, und dann nach einiger Zeit auch die Aufhebung der Kriegszonen verlangen. Dieſe Methode würde der bisher von Rooſevelt ſtets befolg⸗ ten Verſchleierungspolitik entſprechen. Andere Berater des Präſidenten dagegen, vor allem Harry Hopkins, dem die Leitung der Hilfe die Alliierten unterſteht, ſind angeſichts der kriti⸗ ſchen Lage der Sowjetunion und der ſich daraus für England ergebenden neuen Gefahren für ſofor⸗ tige Aufhebung der geſamten Neutra⸗ litätsgeſetzgebung, vor allem für die Ent⸗ 0 amerikaniſcher Handelsſchiffe auch nach Eng⸗ and. Die Lage der Sowjetunion wird in maß⸗ gebenden Kreiſen Waſhingtons immer kritiſcher und kritiſcher beurteilt. Geſtern ging in der ameri⸗ kaniſchen Bundeshauptſtadt das Gerücht um, es ſeien neue große Anleiheverhandlungen zwi⸗ ſchen Moskau und dem amerikaniſchen Schatzſekretär Morgenthau im Gange. Die Sowjetunion habe eine Anleihe von einer halben Milliarde Dollar verlangt. Dieſe Gerüchte haben in weiten Kreiſen der ameri⸗ kaniſchen höchſt unliebſames Aufſehen erregt. Panama macht Schwierigkeiten Drabtbericht unſeres Korrei ondenten — Liſſabon, 8. Oktober. Stärkſten Unwillen hat in Waſhington die Nach⸗ richt hervorgerufen, die Republik Panama habe be⸗ ſchloſſen, die Eintragung amerikaniſcher Schifſe unter die Flagge von Panama wieder rückgängig zu machen, wenn dieſe Schiffe bewaffnet würden, da eine ſolche Bewaffnung unvereinbar ſei mit der von der Regierung prokl zmierten Neu⸗ tralität. Die amerikaniſche Regierung hat ſofort den ſtärkſten Druck ausgeübt, um dieſen„Störungs⸗ verſuch einer kleinen deutſchfreundlichen Clique“, wie man ſich in den Kreiſen des Weißen Hauſes aus⸗ drückt, zu vereiteln.— Unter den amerikaniſchen Reedern fragt man ſich mit naiv wirkendem Erſtaunen, ob denn Panama überhaupt das„Recht“ habe, ſolche Beſchlüſſe zu faſ⸗ ſen, und bringt der kleinen mittelamerikaniſchen Republik ſehr deutlich zum Ausdruck, daß ihre Souveränität natürlich nur innerhalb der Grentzen exiſtiere, die man ihr in Waſhington ziehe. Ob Panama die Kraft haben wird, an ſeinem Ent⸗ ſchluß feſtzuhalten, iſt angeſichts der überwältigen⸗ den Uebermacht des nordamerikaniſchen Koloſſes ſehr fraglich. Immerhin komant ſeinem Proteſt die Be⸗ deutung einer ſehr nachdrücklichen Geſte zu. Es hat ſich nämlich herausgeſtellt, und Staatsſekretär Hull mußte es auf der geſtrügen Konferenz zugeben, daß die amerikaniſche Regierung die.waffnung der an der Englandfahrt beteiligten Panama⸗ Schiffe zuließ, ohne überhaupt auf den Gedanken zu kommen, die Regierung der Rublik Panama zu verſtändigen oder ſie nur in Kenntnis davon zu ſetzen. Dieſes Verfahren aber ſteht im ſchroffſten Wi⸗ derſpruch zu der von Rooſevelt immer wieder pro⸗ klamierten„Politik der guten Nachbarſchaft“ und erinnert peinlich an die„Politik des großen Stockes“, wie ſie der Onkel des Präſidenten, Theo⸗ dore Rooſevelt, um die Jahrhundertwende durch⸗ führte. Dieſe rückſichtsloſe Handlungsweiſe ſteht im ſchroffſten Gegenſatz zu der angeblichen Gleichberech⸗ tigung aller amerikaniſchen Republiken, die das Prunk⸗ und Schauſtück aller panamerikaniſchen Kon⸗ ferenzen zu bilden pflegt. Zwiſchen Panama und Waſhington wurde geſtern eifrig verhandelt. Staatsſekretär Hull mußte ſich auf der Preſſekonferenz einer peinlichen Befragung unterziehen laſſen. Er machte den Verſuch, ſich aus zureden, er ſei perſönlich mit dieſer Frage nicht befaßt worden, da es ſich ſeiner Anſicht nach um eine„untergeordnete“ Maßnahme handle. In Pa⸗ nama iſt man allerdings anderer Anſicht geweſen und hat die Verletzung der Souveränität der Repu⸗ blik keineswegs als eine Frage zweiter oder drit⸗ ter Ordͤnung angeſehen. 0PPPPCPGPVPGPPPPCPGPPGCGCGGGGGPGGGGPGCPGPPPCPPCPPPPPPCPPoPPPPPPoPoPPPPP——PPPPPPPPP—PPPPPP————————————————— Der italieniſche Wehrmachlsbericht Verteidigungsſtellungen bei Tobruk wirkſam beſchoſſen. (Funkmeldung der NM3Z.) + Ro m, 8. Oktober. Der italieniſche Wehrmachtsbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: 3 Nordafrika wieſen unſere Infanterie⸗ einheiten bei örtlichen Unternehmungen an der Front von Tobruk feindliche Annäherungsverſuche ab. Die Artillerie beſchoß wirkſam Verteidigungs⸗ ſtellungen bei Tobruk. Es wurde feſtgeſtellt, daß bei den Luftkämpfen bei Sollum, die im Wehrmgchtsbericht vom 6. Oktober erwähnt wurden, deutſche Jagöflugzeuge fünf auſtatt, wie gemeldet, zwei feindliche Flugzeuge abgeſchoſſon haben. 5 Engliſche Flugzenge warfen ernent Bomben auf Tripolis, die fünf Opfer forderten. Geringe Mate⸗ rialſchäden wurden verurſacht. Italieniſche Flugzeuge bombardierten in der ver⸗ gangenen Nacht die Flughäfen von Malta; große Exploſionen wurden feſtgeſtellt. Die Beſchädigungen der„Nelſon“ Drahtberichtunſeres Korreſoondenten — Rom, 7. Oktober. Das engliſche Schlachtſchiff„Nelſon“, das in der Schlacht in der Straße von Sizilien ſchwer beſchädigt wurde, wird, wie aus Gibraltax gemeldet wird, meh⸗ rere Monate in den dortigen Docks bleiben müſſen, damit die erſten Reparaturen durchgeführt werden. Dann wird das Schiff in einem engliſchen Dock gründlich überholt werden müſſen. Die„Nelſon“ konnte Gibraltar nur erreichen, weil das Meer voll⸗ kommen ruhig war. Bei bewegter See wäre das Schiff mit ſeinen ſchweren Beſchädigungen am Bug wahrſcheinlich geſunken. Unmittelbar über der Waſ⸗ ſerlinie klaſfte in der Panzeruna ein Loch ſo gro wie ein Straßenbahnwagen. Engliſche Matroſen haben erklärt, daß die ita⸗ lieniſchen Torpedoflugzeuge der engliſchen Schiff⸗ fahrt im Mittelmeer immer gefährlicher werden, nicht nur nehme die Zahl der italieniſchen Torpedo⸗ flieger ſtändig zu, ſondern auch ihre Angriffstaktik wird dauernd verbeſſert. Die Fron-Deutſchen in Wien „Heldenhafte Haltung in bedrängter Lage“ dnb. Wien, 7. Oktober. Am Dienstagvormittag trafen mit zwei Sonder⸗ zügen von der ungariſchen Grenze kommend die Iran⸗Deutſchen, 315 Frauen und über 120 Kinder, unter Führung des deutſchen Geſandten Ettel mit dem Perſonal der deutſchen Geſandtſchaft in Teheran auf dem Wiener Oſtbahnhof ein. Nach dem feierlichen Empfang auf dem Wiener Oſtbahnhof wurden die Jran⸗Deutſchen zum Wiener Rathaus geleitet, wo ſie von Gauamtsleiter Heller⸗ mann mit herzlichen Worten begrüßt wurden. Die Haltung, die die deutſche Kolonie unter Führung des Geſandten Ettel gezeigt habe, ſei würdig des Einſatzes der deutſchen Volksgemeinſchaft in dieſem Kampf um die Freiheit des Reiches. Der Einſatz der deutſchen Männer in Iran aber ſei würdig des Ein⸗ ſatzes unſerer Soldaten an der Front. Im Namen des Reichsaußenminiſters von Rib⸗ bentrop hieß Legationsrat Dr. Dräger die heimge⸗ kehrten Deutſchen im Zeichen tiefer Dankbarkeit auf deutſchem Boden herzlich willkommen. Das deut⸗ ſche Volk, ſo ſagte er, beſeele ein Gefühl der Ach⸗ tung, der Bewunderung und des Dankes für die heldenhafte Haltung der Jran⸗Deutſchen in bedräng⸗ ter Lage. Dann verabſchiedete ſich der deutſche Geſandte in Teheran, Ettel, von den Mitgliedern der reichs⸗ deutſchen Kolonie. Er ſtellt feſt, daß es gelungen ſei, alle deutſchen Frauen und Kinder unter den ſchwerſten Umſtänden und trotz häufiger bolſchewiſti⸗ ſcher Drohungen unverſehrt in die Heimat zurück⸗ zuführen. Der 1200 Kilometer lange Rückweg der reichs⸗ deutſchen Kolonie durch ein vom Feind beſetztes Gebiet ſei im wahrſten Sinne des Wortes ein Durch⸗ bruch zur Heimat geweſen. Geſandter Ettel ver⸗ band mit dem Dank an die Reichsdeutſchen für ihre Treue die Hoffnung, daß einſt der Tag ihrer Rück⸗ kehr nach Teheran kommen würde. Gefährliches Pflaſter Wieder ein japaniſcher Gendarm in Schanghai ermordet EP. Schanghai, 7. Oktober. Im japaniſchen Viertel in Schanghai wurde am Montagabend auf offener Straße wieder ein japa⸗ niſcher Gendarm von einem Chineſen, oſfenbar einem Tſchungking⸗Anhänger, ermordet. Die japaniſche Polizei riegelte ſofort den geſamten Bezirk ab, um des Täters habhaft zu werden. Bisher ſind jedoch die Nachforſchungen erfolglos geblieben. 3 Hitler⸗Jugend beſucht Spanien. Die Reichs⸗ jugendführung entſendet in Zuſammenarbeit mit „der ſpaniſchen Jugendfront zu einer zehntägigen Rundreiſe eine Vorführungsgruppe nach Spanien, die dort in mehreren Veranſtaltungen vor des ſpaniſchen Bevölkerung Spitzenleiſtungen der deut⸗ ſchen Jugendarbeit zeigen ſoll. Finnland weiſt Englands Drohung zurück Eine energiſche Antwort: Der finniſche Verteidigungskrieg wird fortgeſetzt! dub. Helſin ki, 7. Oktober. Die engliſche Regierung hat vor kurzem der finniſchen Regierung eine Note zugeleitet, in der ſie für den Fall, daß finniſche Truppen in ſowjetiſches Gebiet eindringen, Finnland mit der Drohung einzuſchüchtern gedachte, das Land nicht nur während des Krieges, ſondern auch nach Friedensſchluß als Feind Englands zu be⸗ trachten. Für den Fall, daß Finnland gewillt ſei, die von Großbritannien geſetzte Bedingung einer Beendigung des Krieges gegen Moskan anzu⸗ nehmen, erklärt ſich London gönnerhaft bereit, „wohlwollend alle Vorſchläge zur Verbeſſerung der Beziehungen zwiſchen Großbritannien und Finnland zu erwägen.“ Die finniſche Regierung hat der enaliſchen Regie⸗ rung neben der praktiſchen Antwort durch die Be⸗ ſetzung Petroſkois nunmehr auch eine eindeutige Antwortnote zugeleitet, in der feſtgeſtellt wird: Der Kampf Finnlands gegen den am 30. Nopem⸗ ber 1939 begonnenen und in verſchiedenen Formen ununterbrochen fortgeſetzten Angriff der Sowjet⸗ union war und iſt Selbſtverteidigung. Wichtige Gebiete innerhalb der Grenzen von 1939 ſind immer noch in Feindeshand und dieſe, ebenſo wie die außerhalb der erwähnten Grenze befindlichen Gebiete, bis zu denen die finniſchen Truppen im Verlauf der Kämpfe vorgedrungen ſind, wurden als Ausgangspunkt eines Angriffs auf Finnland be⸗ nutzt. Die Sowjetregierung hat dieſe Gebiete als denkbar vollſtändige Stützpunkte für nach dem Weſten gerichtete Angriffe ausgerüſtet. Die von der Murmanſk⸗Bahn in Richtung auf die finniſche Grenze abtzweigenden Stichbahnen, wovon bisher fünf feſtgeſtellt werden konnten, ebenſo wie die nur in Angriffsabſichten in die Einöden Kareliens ge⸗ bauten neuen Verkehrsſtraßen und die zahlreichen Flugplätze, enthüllen unbeſtreitbar die Angriffs⸗ pläne der Sowjet⸗Union und die unhaltbare ſtra⸗ tegiſche Lage, in die Finnland auf Grund dieſer Vorbereitungen geraten war. Eine effektive Verteidigung, zu der niemand Finnland das Recht verſagen kann, iſt für das Land nur möglich durch die Borſchiebung ſei⸗ ner Verteidigung auf dieſe Gebiete ſelbſt. Nach der Feſtſtellung, daß dieſe jenſeits der alten Oſtgrenze liegenden Gebiete eine faſt rein finniſche Bevölkerung auſweiſen, heißt es in der Note zum uß: „Finnland führt ſeinen Verteidigungskrieg ohne politiſche Verpflichtungen. Das Land iſt dafür dankbar, daß es diesmal nicht allein zu kämpfen braucht. Finnland kann es nicht verſtehen, daß Großbritannien, mit dem es die Bei⸗ behaltung friedlicher Beziehungen gewünſcht hat und dies immer noch tut, nur aus dem weil Finnland jetzt nicht allein gegen die Sowjet⸗ union kämpft, ſich als berechtigt oder gar als ver⸗ Grunde, pflichtet fühlen kann, Finnland als offenen Feind zu behandeln.“ Was wird nun England tun? Drahtberichtunſeres Korreſpondenten — Stockholm, 8. Oktober. Die finniſche Antwortnote wird zur Zeit im For⸗ eign Office überprüft, ſo daß einſtweilen noch keine amtliche britiſche Stellungnahme erfolgt iſt. Inzwi⸗ ſchen bemüht ſich die geſtrige Londoner Abendpreſſe aus der Note wie auch aus dem finniſchen Rundfunk⸗ kommentar einen„deutſchen Druck“ herauszu⸗ leſen. Es iſt damit die ewig gleiche Phantaſieloſigkeit am Werk, die ſich die finniſche Haltung nicht aus dem wirklichen Verhältnis Finnlands zur bolſchewiſtiſchen Gefahr zu erklären vermag und ſich daher das Motiv —— in einem von außen her geübten Druck vorſtellen ann. Wie der Londoner Korreſpondent von„Dagens Nyheter“ berichtet, ſei die Stimmung in Eugland egenüber Finnland ſehr geteilt, ſo daß die rage einer offiziellen Kriegserklärung 25 der finniſchen Antwort ſich noch keineswegs entſchei⸗ den laſſe. Was hier allgemein über England geſagt wird, betont der Korreſpondent von„Socialdemocraten“ im beſonderen im Hinblick auf die engliſche Arbeiter⸗ ſchaft, wo den ſtarken Kräften, die ſcharfe Maß⸗ nahmen gegenüber Finnland fordern, nicht weniger ſtarke Kräfte gegenüberſtänden. Der Korreſpondent von„Dagens Nyheter“ fügt im übrigen noch die Vermutung hinzu, daß London ſich zunächſt einmal mit Moskau beſprechen werde, bevor die offizielle Stellungnahme zu erwarten ſei. Wichtiger vielleicht aber noch als die bolſche⸗ wiſtiſche Einſtellung dürfte die Haltung Waſhingtons ſein. Obwohl die UsA ſich an der Warnung offiziell nicht beteiligten, iſt doch deut⸗ lich, daß allein ſchon im Hinblick auf die allgemeine Abhängigkeit Englandg zu den Vereinigten Staaten der Einfluß des Weißen Hauſes auch in dieſer Frage non ausſchlaggebender Bedeutung iſt. Cordell Hull hat inzwiſchen ſich bereits geſtern auf einer Preſſekonſerenz dahingehend geäußert, daß die USA zunächſt einmal an der Frage in⸗ tereſſiert ſeien, ob Finnland ſeinen Vorſtoß gegen die Sowjetunion über die durch den Moskauer Vertrag abgetretenen und nunmehr zurück⸗ Gebiete hinaus vortragen werde oder nicht. Das allerdings iſt eine Frage, die nicht nur durch die verſchiedenen verantwortlichen Erklärungen Helſin⸗ kis, ſondern auch durch eine Reihe militäriſcher Ope⸗ rationen der finniſchen Armee längſt beantwortet worden iſt. Wenn es im übrigen noch einer Antwort bedurft ätte, ſo wird ſie heute morgen durch die finniſche reſſe gegeben. So ſchreibt z. B.„Hufvudſtadebla⸗ det“:„Wenn unſere Armee ſich nicht damit begnügt, an der alten Reichsgrenze haltzumachen, ſondern den Feind weiter hinter dieſe zurückgetrieben hat, * bedeutet. ſo ändert dies an dem Charakter unſeres Krieges als einer Selbſtverteidigung nichts. Eine Aufgabe der ſtrategiſch wichtigen Poſitionen in unſerem Ver⸗ teidigungskampf, die durch blutige Kämpfe von der finniſchen Armee erreicht ſind, würde eine ſelbſt⸗ verbrecheriſche Selbſtaufgabe und einen allzu hohen Preis der engliſchen Freundſchaft be⸗ deuten, obwohl das finniſche Volk ſich daran gewöhnt hatte, in England den Beſchützer der kleinen Staa⸗ ten zu erblicken.“„Suomi Socialdemoecrati“ beßeich⸗ net einen offiziellen Kriegseintritt Englands gegen⸗ über Finnland als vernunftwidrig, da er„nur die Stellung der Sowjetunion erleichtern, aber dem engliſchen Intereſſe nicht dienen würde“. Erklärung der Finnland⸗Schwebon (Drahtbericht unſeres Korreſpondenten) — Stocholm, 8. Ont. Um allen Mißverſtändniſſen haben jetzt 186 Finnland⸗Schweden, die alle olksſchichten vertreten, einen Aufruf veröffentlicht, unter dem Titel„Die Finnland⸗Schweden und Deutſchland“. In dem Aufruf heißt es u..: Weil in der ausländiſchen Preſſe und im Rund⸗ funk irreführende Meinungen über die öffentliche Meinung und Stimmung unter der ſchwediſchen Bevölkerung Finnlands vorgekommen ſind, wün⸗ 53 die Unterzeichneten verſchiedener politiſcher Meinungsrichtungen, Berufe und Landſchaften die folgende Deklaration bekanntzugeben, die, wie ſie wiſſen, der Denkungsart unzähliger Finnland⸗ Schweden entſpricht: „Die Sowjetunion hat für ihre Nachbarvölker eine ſtändige ihres Lebens und ihrer Freiheit er Da das deutſche Volk jetzt die bolſchewi⸗ ſtiſche Macht zerſchlägt, ſo bedeutet das, daß eine neue Zeit aufdämmert, welche einen dauernden Frieden und ein menſchenwürdiges Daſein verſpricht. Die Schweden Finnlands, welche an der Seite ihrer fin⸗ niſchen Landsleute die größten Opfer für die Frei⸗ heit und Oroͤnung ihres Landes bringen, begrüßen die bevorſtehende Neuoroͤnung der Verhältniſſe in dieſem Teil der europäiſchen Welt mit Freuden und mit vollem Vertrauen auf die Kraft und den Weitblick des raſſenverwandten deutſchen Volkes. Wir ſind gewiß, daß in dem neuen Europa, das jetzt aufgebaut wird, auch die ſchwediſche Bevölkerung Finnlands eine geſicherte Zukunft und erleichterte Möglichkeit finden wird, ihre Aufgabe zu erfüllen; als ein Teil der Bevölke⸗ rung Finnlands die nordiſchen Gedanken in all ihren Fragen zu befeſtigen.“ Sämtliche Perſönlichkeiten die den Aufruf unter⸗ zeichnet haben, genießen in Finnland einen ausge⸗ zeichneten Ruf, ſo daß dieſer Aufruf tatſächlich als der geſchloſſene Ausdruck der Geſinnung der Finnland⸗ Schweden angeſehen werden muß. D——————— Hauptſchriftleiter und verantwortlich für Politik: Dr. Alois Herausgeber, Orucker und Verleger: Neue Mannheimer Zeitung Dr. Fritz Bode& Co., Mannheim. R 1, 4/6. Zur Zeit Preisliſte Nr. 12 aültig. ſtelle bringt. Bedingt durch ———— * Manuheim, 8. Oktober. 18.52 Uhr .38 Uhr Sonnenuntergang Mittwoch Sonnenaufgang Donnerstag Beachtet die Verdunkelungsvorſchriften! Mit Vombardon und Hellkon Dem anfeuernden Rhythmus einer zackigen Militärmuſik kann ſo leicht keiner widerſtehen. Das iſt eine feſtſtehende Tatſache. Sie ſoll am kommenden Sonntag wieder einmal erhärtet werden. Der An⸗ laß dazu iſt das Luftwaffenkonzert im Nibelungenſaal, füür das gleich zwei Muſikkorps, Spielleute und Mannſchaftschor eingeſetzt ſind. Da gibt es allerhand zu hören. Das Luftwaffenkonzert hat noch eine beſondere Bedeutung, weil es zu⸗ gunſten der Kriegsgräberfürſorge veran⸗ ſtaltet wird. Am Sonntag, dem 12. Oktober, nach⸗ anittags 15 Uhr, finden ſich alle Freunde einer guten, Militärmuſik im Nibelungenſaal ein. Das iſt Ehrenſache. Gifimordverſuch Der Täter hat ſich ſelbſt gerichtet Nach dem Bericht der Kriminalpolizei wurde der 46 Jahre alte Schloſſer., der verſucht hatte, ſeine Ehefrau zu vergiften, da ihm ihre berech⸗ tigten Eiferſuchtsſzenen in der letzten Zeit uner⸗ träglich geworden waren, am Tage der Tat feſt⸗ genommen. Kurze Zeit ſpäter wurde B. einwand⸗ frei überführt, ſo daß er ein Geſtändnis ablegte. Nach einer weiteren Mitteilung hat ſich der Täter im Bewußtſein ſeiner Tat und ihrer Folgen ſel bſt gerichtet. Berbrauchsregelung für Fahrr äder und Motorräder Bezugſcheine werden bei vordringlichem Bedarf 5 verabfolgt Der Reichsbeauftragte für techniſche Erzeugniſſe hat Beſtimmungen über eine Berbrauchsregelung ſüür Fahrräder und Motorräder erlaſſen, die am 15. Oktober in Kraft treten. Die von der Reichs⸗ für techniſche Erzeugniſſe vorgeſchriebenen Bezugſcheine werden von den Wirtſchafts⸗ ämtern ausgegeben. Die neue Verbrauchsregelung umfaßt bereifte und unbereifte Fahrräder und Motorfahrräder. Jedoch werden Bezugſcheine für unbereifte Fahrräder und Motorfahrräder nur aus⸗ nahmsweiſe zur Ausgabe gelangen und nur in ſol⸗ DAS KRTIEGSWINTERHTEFES. WERE IST BAS MACHTVO- LE BEKENNTNIS ZUR SOZEI- AEISTISCHEN GEMEIN- SCHAFT UNSERES VoEKES. KRTEGSWINTERHILFSWERK 1941/42 chen Fällen. in denen der Verbraucher bereits über eine volle und gebrauchsfähige Reifengarnitur ver⸗ fügt und ſofern er dem ausgebenden Wirtſchafts⸗ amt gegenüber den entſprechenden Nachweis er⸗ die Einſchränkung der Fahr⸗ rad⸗ und Motorfahrradproduktion haben nur die Verbraucher Ausſicht auf Zuteilung eines Bezug⸗ ſcheines, bei denen ein wirklich vo rdringlicher und lebenswichtiger Bedarf vorliegt. Die Erteilung eines Bezugſcheines gibt dem Verbraucher kein Anrecht auf eine beſtimmte Fahrradmarke. Die Belieferung des Handels durch die Induſtrie iſt ebenfalls neu geregelt. Die Einzelheiten des Ver⸗ fahrens werden eingehend in den Fachzeitſchriften erörtert. Dus verlorene Ich ———————..——————————————— ROMHAN VoR ALEXANDER VOR TEATER 6 Und Anne Merina? Wie lange ſoll ſie auf mich warten? Robert Enquiſt wurde es ſchwer ums Herz bei dieſem Gedanken. Ich werde einen Ausweg finden, dachte er weiter, das Glück wird mir ſchon helfen helfen 118 Eine Stunde ſpäter ſtand Robert im Hafen. Der Himmel war klar. In den kleineren Baſſins anker⸗ ten einige kleinere Segelſchiffe. Die Bambridge⸗ Inſel ſchimmerte ſilbergrau über den Puget⸗Sund. Obwohl Roberts Herz voll Unruhe war, eilte er nicht zu dem Pier, an dem die kleinen Dampfer lagen, die nach den Villenorten am Sund fuhren. Er ging dorthin, wo die Maſten der großen Alaska⸗ ſchiffe aufragten. Bei manchem hingen Seeleute in den Maſten und ſtrichen ſie mit brauner und weißer Farbe an. Die Seeleute, die dort oben arbeiteten, ſchienen ſich ebenſowenig zu bewegen wie die Doh⸗ len, die auf den Rahen der Segelſchiffe ſaßen. Viele der Schiffe hatten am Vormaſt eine weiße Tonne: Der Platz für den Eislotſen und das Zeichen der Polarfahrer. Robert ging an einem Segler vorüber. Es war ein Schiff ſeines Vaters mit dem Namen„Seehund“. Ueber dem gelb gemalten Namen am weiß geſtriche⸗ nen Rumpf lehnte hoch oben ein Mann an der Re⸗ Iing, wahrſcheinlich ein Steuermann und unterhielt ſich mit einem Mädchen mit glänzenden, um den Kopf gelegten Flechten. Robert fiel das braune, heitere Geſicht des Seemannes auf, die helle Stimme des Mäochens. Alle einfachen Leute haben weniger Sorgen als wir, dachte er. Auf der anderen Seite des Kais lag ein kleiner Schoner aus San Francisco. Robert ſah den Hafen⸗ meiſter am Kai ſtehen und Anweiſungen zur Ver⸗ täuung des Schiffes geben. Der Schoner, unter deſſen Gaffel eine naſſe, amerikaniſche Flagge knatterte, ſchob ſich langſam an den Kai heran. Der Oktober⸗Sternenhimmel Mars, der Erde am nächſten, überſtrahlt ſogar den Jupiter Im Oktober ſtehen die Himmelsereigniſſe im Zeichen der ſich ſeit langem anbahnenden Oppoſition des Planeten Mars, mit der ſeine größte Erdnähe faſt unmittelbar zu⸗ ſammentrifft. Mars iſt jetzt auf dem Gipfel⸗ punkt ſeiner Leuchtkraft angekommen, ſo daß Jupiter noch von ihm überflügelt wird. Er kann während der ganzen Nacht im Stern⸗ bild der Fiſche beobachtet werden. 7 Marsoppoſitionen wiederholen ſich regel⸗ mäßig in Abſtänden von zwei Jahren, und zwar immer dann, wenn die Erde den lang⸗ ſamer wandernden Mars einholt und ſich zwiſchen ihm und der Sonne befindet, ſo daß drei Körper im Raume eine gerade Linie bilden. Von der Erde aus geſehen ſteht der Planet der Sonne dann genau gegenüber und wendet der Erde ſeine vollbeleuchtete Scheibe zu, während er zu anderen Zeiten eine merkliche Phaſenbildung zeigt. Nicht alle Marsoppoſitionen verlaufen für den Beobachter gleich günſtig, da die Entfernung zwiſchen Erde und Mars einem dauernden Wandel unterworfen iſt und ſelbſt zu den jeweiligen Oppoſitionen keinen einheitlichen Wert beſitzt. Dieſe Schwankungen ſind von den Bahnformen beider Planeten abhängig, die von der Kreisgeſtalt ſtark abweichen. So ſchwankt die Sonnenentfernung der Erde zwiſchen 147 Millionen und 152 Millionen Kilometer, die des Mars dagegen zwiſchen 207 Millionen und 249 Millionen Kilometer. Hieraus ergibt ſich, daß die kleinſte Entfernung zwiſchen Mars und Erde immer dann erreicht wird, wenn die Oppoſition des Mars mit ſeiner Sonnennähe (dem Perihel) und der Sonnenferne(dem Aphel) der Erde zuſammenfällt, da der gegenſeitige Abſtand alsdann nur 55 Millionen Kilometer beträgt. Beſonders günſtige Begegnungen beider Planeten (Periheloppoſitionen) wiederholen ſich nur alle fünf⸗ zehn Jahre einmal. Zuletzt trat ein ſolches Ereig⸗ nis im Juli 1939 ein. Die diesjährige Oppo⸗ ſition, die ſich am 10. Oktober ereignet, nimmt keinen ganz ſo günſtigen Verlauf wie die vorige, da der Mars bereits am 4. Auguſt ſein Perihel durch⸗ lief. Damals betrug ſeine Entfernung von der Erde noch mehr als 90 Millionen Kilometer. Wäh⸗ rend der Oppoſition am 10. Oktober wird die Di⸗ ſtanz Mars—Erde aber von 325 Millionen Kilometer zu Beginn des Jahres auf 62 Millionen Kilometer abgenommen haben. Die tatſächlich in der Oppo⸗ ſitionszeit erreichte kleinſte Entfernung fiel ſchon auf den 3. Oktober, zu welcher Zeit der Abſtand beider Welten 61,5 Millionen Kilometer betrug. Das ſind 6,5 Millionen Kilometer mehr als ſich während der günſtigſten Periheloppoſitionen ergeben können. Der Mars iſt viel kleiner als die Erde. Sein wahrer Durchmeſſer mißt am Aequator nur 6780 Kilometer. Die Maſſe der von zwei Monden umkreiſten Planetenkugel entſpricht etwa einem Zehntel der Erdmaſſe. In 687 Tagen umwandert der Mars die Sonne. Die Jahreszeiten ſind auf dieſer Schweſterwelt demnach faſt, doppelt ſo lang als bei uns. Ein Marstag dauert 24 Stunden und 37,5 Minuten. Ob der Planet Lebeweſen oder eine Vegeta⸗ S D 684489 tion trägt, wird wohl immer ein unlösbares Ge⸗ heimnis bleiben. Die Marsatmoſphäre iſt im Gegen⸗ ſatz zur irdiſchen Lufthülle außerordentlich trocken und wolkenarm. Der lebenerhaltende Sauerſtoff fehlt ſo gut wie ganz. Angeſichts des geringen Feuchtig⸗ keitsgehalts der Marsluft iſt es ferner völlia unwahr⸗ ſcheinlich, daß der Planet ausgedehnte Meere oder Waſſerläufe beſitzt. Weiter liegen die mittleren Jah⸗ restemperaturen 30 Grad unter den irdiſchen Mittel⸗ werten, ſo daß es ausſichtslos erſcheinen will, hier irgendwelche Lebensregungen in dem uns geläufigen Sinne zu vermuten. Zuſammenfaſſend läßt ſich heute aus den Ergebniſſen der modernen Forſchung der Schluß ziehen, daß die Oberfläche des Mars ein ſehr kaltes Klima beſitzt und ein wüſtenhaftes. ödes zeigt, das die Ausbreitung des Lebens ver⸗ hindert. Merkur bleibt im Oktober unſichtbar. Venus ſetzt ſich endlich als Abendſtern durch und geht an⸗ fangs eine Stunde, zuletzt 1½ Stunden nach der Sonne unter. Jupiter und Saturn ſind im Sternbild des Stiers ſchon am frühen Abendhimmel zu finden. Sowohl der Ort dieſer beiden Rieſenpla⸗ neten als auch der des Mars iſt in der beiſtehenden Sternkarte angegeben. Hieraus kann auch die Anord⸗ nung des Fixſternhimmels mit ſeinen Sternbildern entnommen werden, wie er ſich um 23 Uhr dem blo⸗ ßen Auge darbietet. Am Morgenhimmel halte man im Oſten nach dem Tierkreislicht Ausſchau, deſſen zarte Lichtpyramide ſich vom Aufgangspunkt der Sonne durch die Sternbilder Löwe und Krebs hinzieht und ſogar bis in die Zwillinge hineinreicht. Die Sonne wechſelt am 23. Oktober aus dem Zeichen der Waage in das des Skorpions hinüber. Der Mond zeigt folgende Lichtgeſtalten: letztes Viertel am 13., Neumond am 20. und erſtes Viertel am 27. Oktober. Dr. Wattenberz. * Kind totgefahren. Eine aus Mannheim in Bad Kreuznach zu Beſuch weilende Frau erlitt einen ſchweren Verluſt. Ihr dreijähriges Kindchen wurde in der Schlachthafſtraße durch ein Laſtauto totgeſahren. il Wenn man das Bügeleiſen nicht abſchaltet. Im Dachgeſchoß eines Hauſes in der Heinrich⸗Lanz⸗ ſtraße vergaß eine Einwohnerin das zum Bügeln benutzte elektriſche Eiſen beim Verlaſſen des Raumes abzuſchalten. Bei der Rückkehr fand ſie drei Fahr⸗ zeuge der Feuerwehr vor ihrem Haus, die den ent⸗ ſtandenen Brand inzwiſchen gelöſcht hatte. a* Goldene Berufsjubiläen. Das Treudienſt⸗ ehrenzeichen der Sonderſtufe für Angeſtellte und Ar⸗ beiter in der freien Wirtſchaft wurde für 50jährige treue Dienſtleiſtung verliehen an den in Mannheim wohnenden Prokuriſten Oskar Merbreier von der Korkfabrik Frankenthal Bender& Co. Gmbh., Joſ. Schremſer in Bürſtadt bei der Zellſtofffabrik Waldhof, an die Facherin Roſa Huber geb. Kaiſer bei der Firma Spinnereien und Webereien Wieſenthal AG., Haagen, Zigarren⸗ macher Ludwig Haas, Seelbach über Lahr, und Zigarrenmacherin Anna Hofſtetter in Dielheim bei der Firma Landfried in Heidelberg. Der Zweigverein Ludwigshaſen⸗Mannheim des Pfälzerwald⸗Vereins unternimmt am kommen⸗ „den Sonntag eine Planwanderung von Wein⸗ heim aus über Ritſchweier und Lützelſachſen zurück nach Weinheim. Eingeführte Gäſte ſind willkommen. Robert beobachtete intereſſiert, wie er vorſichtig manövrierte, er war ſelbſt zu ſehr mit der See ver⸗ ——— um nicht an ſolchem Manöver Gefallen zu inden. Plötzlich ſah er an Deck des Schoners einen Men⸗ ſchen ſtehen, deſſen Anblick ihm das Blut in den Kopf trieb. Auch der Mann am Schoner erkannte Robert. Sie grüßten ſich nicht, ſahen ſich aber unverwandt an. Endlich lag das Schiff am Kai, die Matroſen ſpannten die Troſſen und der Hafenmeiſter ſtieg als erſter an Bord, ſeiner Würde bewußt. Wenige Mi⸗ nuten ſpäter wurde die gelbe Quarantäneflagge eingezogen. Der Mann von dem Schoner ſchwang ſich über die Reling und ſetzte mit einem Sprung auf die oberſte Stufe der Steintreppe, die zum Waſſer hinab⸗ führte. Es war Fred Enquiſt. Wie er jetzt am Kai ſtand, mit einem leiſen Lächeln auf den Lippen, das Geſicht braun gebrannt von der Sonne und der weiten, offenen See, mit breiten Schultern und den blauen, leuchtenden Augen, ſah er nicht nur Robert ähnlich. Er war Robert Enauiſt, wie er lebte, wie er ging und ſeine Füße auf den Boden ſetzte, wie er ſeine Hände bewegte und den Kopf ſtolz und aufrecht hielt. Nur in ſeinen Augen ſtanden ſeltſam blitzende Lichter, als wollte er ſich ſelbſt und die Welt verſpotten. Und auf der Ober⸗ lippe trug er einen Schnurrbart. „Als ob ich angemeldet wäre!“ lachte Fred, ver⸗ mied es aber, ſeinem Bruder die Hand 75 reichen. „Wenigſtens kann ich mir nicht ſchmeicheln, daß du mich hier erwartet haſt“, ſetzte er hinzu. „Das allerdings nicht“, erwiderte Robert, der es nicht verhindern konnte, daß ihm die Röte ins Ge⸗ ſicht ſchoß.„Du biſt jedoch zur rechten Stunde ge⸗ kommen.“ „Es freut mich, daß mein Bruder Robert, der ſtrenge Herr Prokuriſt, ſich nicht ſcheut, mit mir auf offener Straße am lichten Tag zu reden“, ſpottete Fred Enquiſt.„Oder ſollte während meiner lang⸗ jährigen Abweſenheit deine brüderliche Liebe er⸗ wacht ſein?“ „Ich bin betrübt, daß du in einem ſolchen Tone ſpotteſt“, erwiderte Robert.„Du weißt, daß ich immer bemüht war, die Kluft, die du ſelbſt zwiſchen Vater und dir errichtet haſt, zu überbrücken.“ „In den letzten Jahren hättet ihr mich alle zu⸗ ſammen verhungern laſſen, wenn ſich nicht eine ſehr ſchöne und ſehr mitleidige Frau meiner erbarmt hätte“, ſchnitt ihm Fred das Wort ab.„Mache nur kein ſalbungsvolles Geſicht. Deine brüderliche Liebe riecht etwas nach Sauerteig. Es haben ſchon andere Geld von Frauen genommen. Leider mußte ich mich zurückziehen. Es gab in Frisco einen kleinen Skandal.“ Die beiden waren beim Sprechen ins Gehen ge⸗ kommen. Einige Matroſen ſahen verwundert auf, als ſte die beiden zuſammen ſahen. Die Aehnlichkeit an Gang, Geſtalt und Ausſehen ſprang jedem trotz des Schnurrbartes, den Fred trug, ins Auge. „Wollen wir hier einen Whisky nehmen?“ Zwi⸗ ſchen vier Wänden läßt ſich vieles leichter beſprechen“, bat Robert und lenkte ſeine Schritte nach einer der Wirtſchaften, die es im Hafen in jedem Hauſe gab. „Wir wollen einmal ein ernſtes Wort ſprechen“, begann Robert, als ſie ſich gegenüber an einem Tiſche ſaßen und der Wirt die Gläſer gefüllt hatte. Er trank raſch ein Glas aus, Fred ſollte nicht ſehen, wie ſehr er bei ſeinen Worten erregt war. „Ich weiß, daß du Geldſorgen haſt!“ „Halleluja!“ lachte ihn Fred aus.„Seit wann kümmert ſich der Herr Prokuriſt Robert Enquiſt um die Geldſorgen ſeines herabgekommenen Bruders, von deſſen Exiſtenz nicht einmal die Waſchfrauen in den Büros der Alaska⸗Compagnie etwas wiſſen?“ „Es kommt darauf an, warum man Erkundigun⸗ gen einzieht“, entgegnete Robert ernſt und ließ ſich durch das ſpöttiſche Gehabe des anderen nicht aus der Faſſung bringen.„Du biſt der alten Frau Whyer einige tauſend Dollars ſchuldig. Soviel ich höre, ſollen die Wechſel wieder die Unterſchrift unſeres Vaters tragen. Deine Freundin hat dir wohl den gegeben, daß du ſchon alte Witwen betrügſt, was?“ Fred wurde blaß. Seine kräftige Hand umſchloß den Stiel des Glaſes, das er mit einer heftigen Be⸗ wegung an die Lippen führte.„Du weißt von den Wechſeln?“ „Willſt ou das Geld?“ erwiderte Robert. „Ueberflüſſige Frage“, ſpottete Fred.„Welcher Friedensengel hat dich zur Wandlung bekehrt? Als ich vor einem Jahre ſchrieb, kam der Brief zurück. Uneröffnet.“ Filmrundſchau Schauburg: Krach im Borderhaus Vorderhaus verpflichtet. Da darf es nicht ganz ſo heftig hergehen wie beiſpielsweiſe im Hinterhaus, da muß das mittelſtändiſche Element vorherrſchen. Und was nun den Krach anbelangt, ſo iſt eine ge⸗ dämpftere Tonärt angemeſſen. Sonſt braucht kein Unterſchied zu ſein. Wir faſſen zuſammen: Krach im Vorderhaus, vielfältig verſchlungen. Kleine und mittlere Geiſter ſtoßen hart im Raum aufeinander, Klatſch breitet ſich aus und etliches an Gaunerei. Aber die beiden Gauner, die im Kittchen enden, ge⸗ hören nicht zum Vorderhaus! Auch nicht zum Hinter⸗ haus, ſondern zum Kellergeſchoß. Erzählen? Von dem umbauwütigen Konditormeiſter, ſeiner ex⸗ kluſiven Frau und ſeiner theaterbeſeſſenen Bedie⸗ nungsmaid, dem Oberſpitzbuben von Hausbeſitzer und ſeinem gleichgearteten Betreuer? Erzählen, wie alles zu einem guten Ende kam, wie die Konditors⸗ gattin die notwendige Einſicht bokam, der junge Rechtsanwalt und die Bedienung das Theater mit dem Theater aufgaben, wie alles ſchließlich in Butter war? Erzählen? Ach nein. Nur ſoviel, daß die Geſchichte in Berlin NN ſpielt und daß uns Berlinertum bis an die Grenze unſerer ſüddeutſchen Aufnahmefähigkeit vorgeſetzt wird. Eine breit hin⸗ geſetzte Milieuſchilderung— mit mehr Humor als mit knalliger Situationskomik aufgepulvert. Paul Heidemann, der Spielmeiſter, hat ſeine Darſteller ſtraff am Zügel gehalten und nicht er⸗ laubt, daß die alten, bewährten Walzen aufgelegt werden. Unter dieſen Umſtänden kommen Ernſt Waldow, Grete Weiſer, Lotte Werckmei⸗ ſter, Mady Rahl, ja ſogar Rotraut Richter etwas anders, als man das gewohnt iſt. Paul Weſtermeier darf in alter Friſche berlinern, Hans Stiebner macht aus einem Geizkragen von Hausbeſitzer eine treffliche Charakterſtudie. Willi Knollo ſchriebt Rotraut Richter zwei nette Schlager. Franz Schmitt. Blick auf eudwigshafen Die chemotechniſche Abendfachſchule eröffnet am Mon⸗ tag, 13. Oktober, ein erſtes Semeſter. Chemiejung⸗ werker, die die Chemiejungwerkerprüfung wenigſtens mit „befriedigend“ beſtanden haben, können wieder die Aus⸗ bildung für gehobene Poſten in der chemiſchen Induſtrie oder in Laboratorien beginnen. Am Montag können nach einem Einführungsvortrag Anmeldungen getätigt werden. Perſonalveränderungen. Der Führer hat unter Be⸗ rufung in das Beamtenverhältnis die Studienaſſeſſoren und außerplanmäßigen Beamten Dr. Karl Hemmerich und Franz Halbig an der Oberſchule für Jungen an der Oſtmarkſtraße in Ludwigshafen zu Studienaſſeſſoren und außerplanmäßigen Beamten auf Lebenszeit ernannt. Abſchluß des„Sportappells der Betriebe“. Auf dem vor kurzem eingeweihten Sportplatz der JG⸗Farbenindu⸗ ſtrie am IG⸗Feierabendhaus wurde zum Abſchluß des „Sportappells der Betriebe“ eine Kreisſportver⸗ anſtalt'ung durchgeführt, die ſich ſehr guten Zuſpruchs erfreute. Der Vormittag war ausgefüllt von den Darbie⸗ tungen der Frauenmannſchaften. Dann kamen die Män⸗ ner an die Reihe. Kreisſportwart Meyer zollte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Schluß der auf⸗ ſchlußreichen Veranſtaltung herzliche Dankesworte für die auch im vergangenen Jahre geleiſtete treue Mitarbeit im Sinne der Betriebsſportgemeinſchaft. heidelberger Werſchuitt Den 85. Geburtstag ſeierte Frau Gertrud den 70. Geburtstag Gott⸗ Altersfeſte. Englert, Marie⸗Luiſen⸗Heim; lieb Weeber, Wieblinger Weg. BDM⸗Werk„Glaube und Schönheit“. In einer Feier⸗ ſtunde im„Haus der Frau“ wurden die Ajährigen Mädel des BDM⸗Werkes„Glaube und Schönheit“ durch Anſpra⸗ chen von Kreisjugendgruppenführerin W. Jahn und Kreisfrauenſchaftsleiterin Frau Bilabel in die Zugend⸗ gruppen der NS⸗Frauenſchaſt und des Deutſchen Frauen⸗ werkes überwieſen. Mit Mittags⸗ und Abendkurſen in Kochen und Backen ſowie Pantoffelkurſen beginnt demnächſt die Abteilung Volkswirtſchaft⸗Hauswirtſchaft im Deutſchen Frauenwerk, die auch einen neuen Meiſterhausfrauenkurſus(Ende Ok⸗ tober beginnend) veranſtaltet. „„BVielleicht denke ich immer noch daran, daß wir eine gemeinſame Mutter haben“, erwiderte Fred. „Ich will verſuchen, dich auf den Weg der Arbeit zu⸗ rückzuführen.“ „Ich denke nicht, daß ich ihn jemals betreten habe“, lachte der andere. Es war dasſelbe Lachen, dasſelbe Zwinkern der blauen, blitzenden Augen, das Robert ſo ſtark und geſund erſcheinen ließ. So mochten die Wikinger gelacht haben, als ſie über ihre Feinde ein⸗ herfielen. Nur war das Lachen bei Robert voll Freude, voll inneren Humors, bei Fred ſtak Liſt und Hohn dahinter.„Man kann aber darüber ſprechen“, fuhr Fred fort.„Wo ſoll mich dieſer Weg denn hin⸗ führen?“ (Fortſetzung folgt) 9 Se JS Ces laallen SMluſecer;: Wachs quf der Rückseite, Wachshaltiqe Farbe qui der Vorderseite. Kein Rollen, kein Rutschen. Scubere Häride, Elcrre Schrifi. Griffic und handlich. fcirbkrctttiq und ergiebig. Selinun SGUNTHER WAGNER. HANNOVER zu BBZiEHEN puncn piE TrACHGESMATTR it Meiggi's Wörze spert mein gern und leicht. Mein nimimt nur ein pccir Tropfen. Je, deis reichtl weet MaS WRZE x 5 *ᷓ Ats Welt und Leben ſſſſſeſſſſſſſaſſſſſſacepſſſſſeſſſſpſſſſſſſſſſſſſſſſonpaſeſſſeſſſſſſſſſſſſſeſeuſeenſſecſſeecſſſeſſſſſſeſſſcſdſſcſſſuſ Erstes Akademie Konzert * 2 7 Helmut Degens„Hymniſche Feiermuſik Elly Ney ſpielt Beethoven— Die erſte Sinfonie von Brahms Staatskapellmeiſter Elmendorff begann die Elmendorff und ſein Orcheſter ſpielten das neue Reihe der Akademie⸗Konzerte mit einer re⸗ ſpektvollen Verbeugung vor der jungen Muſik und leitete die Vortragsfolge des erſten Abends mit der Uraufführung des neuen Orcheſterwerkes von Helmut Degen„Hymniſche Feiermuſik“ ein. Degen gehört zu jenem Kreis der jungen Muſi⸗ kergeneration, der bewußt um neue muſikaliſche Aus⸗ drucksmöglichkeiten und Stilwerte ringt, ſich dabei vielfach der Muſikgeſinnung der Vorklaſſiker und ihrer 3 Klarheit erinnert, um von ſolchem ver⸗ pflichtetden Anknüpfungspunkt eine Brücke zu den kompoſitoriſchen Gegebenheiten von heute zu ſchlagen und vorzuſtoßen in neue Bereiche abſoluter Muſik. Die herbe und nicht ſelten verbiſſene Eigenwilligkeit, mit der unſere Jungmuſiker ihr Ziel verfolgen, iſt auch ein Kennzeichen des Schaffens Helmut Degens, deſſen bemerkenswerte Begabung bereits verſchie⸗ dentlich durch erfolgreich aufgeſührte Inſtrumental⸗ muſiken zutage trat, und von dem wir im Laufe des Winters(im Rahmen der ſtädtiſchen Sonntagskon⸗ zerte) ein weiteres Werk, das„Capriccio für Orche⸗ ſter“ hören werden. das anderwärts bereits ſeine Feuerprobe beſtand. Die„Hymniſche Feiermuſik“ wird, ſchlicht und gefühlsverhaltend, anit einem lang⸗ ſam und feierlich ſchreitenden Streicherthema eröff⸗ net. Rauſchhaftem akkordiſchen Pomp abgewandt, verläuft das feſſelnde Werk bei zunehmender klanglicher Verdichtung und kunſtreicher Ab⸗ wandlung des Hauptthemas in linear gerich⸗ teter melodiſcher Bahn. Der erhabene Ernſt der Grundſtimmung bleibt auch im Kulmina⸗ tionspunkt der(trotz mancher Reibungen und Unbe⸗ guemlichkeiten für das Ohr) klar und ohne gewalt⸗ ſame Ueberhitzung geſtalteten orcheſtralen Entwick⸗ lung gewahrt. Durch ſeine überlegen gehandhabte Inſtrumentationskunſt erzielt der Komponiſt, ohne gewichtige thematiſche Konfliktsballungen hervorzu⸗ ruſen, vielfältige Ausdrucksſpannungen, die beſon⸗ ders im abklingenden Teil durch ſoliſtiſche Hervor⸗ hebuna von Einzelinſtrumenten und Inſtrumenten⸗ gruppen der Kompoſition aparten Reiz verleihen. glückend. Werk mit ganzer Hingabe und verſchafften ihm eine wenn auch nicht gerade begeiſterte, ſo doch recht freundliche Aufnahme. Der Komponiſt nahm den Dank der Zuhörer ſelbſt entgegen. Dann ſchloß uns Elly Ney, die Hoheprieſterin klaſſiſcher Muſik, mit ihrem Beethovenſpiel die vo⸗ mantiſchen Tore auf. An dem großen Es⸗Dur⸗ Kilavierkonzert, einer der edelſten Offenbarun⸗ gen der Beethovenſchen Muſe, erwies dieſe faſzinie⸗ rende Pianiſtin aufs neue ihre ganze nachſchöpfe⸗ riſche Geſtaltungskraft und Empfindungstiefe. Die wundervolle Ausgeglichenheit ihrer Spieltechnik, die ſublim entwickelte Vortragsbegabung und vor allem die traumwandleriſche Fähigkeit der Berſenkung in die tiefſten Geheimniſſe Beethovenſcher Geiſtes⸗ und Gefühlswelten, wirkten wieder einmal ſchlechthin be⸗ Die Selbſtverſtändlichkeit, mit der Elly Ney das konzertante Element dem ſinfoniſchen In⸗ ſtrumentalbild Bethovens einzuordnen verſteht, iſt kaum zu übertreffen, und ſo entſtand eine makelloſe Einheit zwiſchen Orcheſter⸗ und Klavierpart. Stür⸗ miſche Kundgebungen und Blumen und als lächelnd gewährte Zugabe einen Sonatenſatz. Die monumentale-Moll⸗Sinfonie(op. 68) von Brahms, von Elmendorff gerafft und zucht⸗ voll dirigiert und vom Orcheſter mit ſchönem Schwung der künſtleriſchen Reproduktion geſpielt, machte den krönenden Beſchluß. Die komplizierten rhythmiſchen Verhältniſſe des Brahms⸗Stils mit ſeinen konfliktreichen thematiſchen Durchführungen, finden in Elmendorff einen Kenner und Ausleger, der, ihrer zündenden Wirkung bewußt, ſie ſich mit ſicherem Gefühl für ſeine Vortragskunſt zu Nutze macht. Irdiſches und Ueberirdiſches, Menſchliches und Göttliches, Zeitliches und Ewiges miſchen ſich hier, ähnlich wie in Beethovens Schickſals⸗Sinfonie, zu einer Tonſprache von Kraft und Größe. Und dies wurde auch geſtern abend wieder durch die gerun⸗ dete Wiedergabe mitreißend deutlich. CarlonnO Eisenbart ———— ** 7 Na uub vrb vluie NOull — Der bereits ſeit längerer Zeit ſchwebende Plan der Gründung von Groß⸗Antwerpen iſt nunmehr in das Stadium der Verwirklichung getreten. Nach einem mit dem 1. Januar 1942 in Kraft tretenden Beſchluß der belgiſchen Regierung werden die Ge⸗ meinden Berchem, Borgerhout, Deurne, Hoboken, Merxem, Mortſel, Wilryck und ein Teil der Ge⸗ meinde Erkerem nach Antwerpen eingemeindet. Die Einwohnerſchaft von Antwerpen wächſt damit von 350 000 auf 600 000 an. Mit dieſer Schaffung von Groß⸗Antwerpen iſt zum erſten Male das bisherige belgiſche Kommunal⸗Syſtem, das innerhalb eines organiſchen Stadtbezirks eine Vielzahl von Gemein⸗ den bei weiteſtgehender Selbſtändigkeit beſtehen ließ, durchbrochen worden. Der Kommunal⸗Partikularis⸗ mus hat damit moderneren Verwaltungsprinzipien weichen müſſen. Im Anſchluß an die Gründung von Groß⸗Antwerpen iſt die Schaffung weiterer belgi⸗ ſcher Großſtädte vorgeſehen. Man plant die Zu⸗ ſammenfaſſung von den zur Zeit aus 18 Gemeinden beſtehenden Groß⸗Brüſſel, Groß⸗Lüttich und Groß⸗ Charleroi. Im Zuge dieſer Zuſammenlegungen von Organiſationen wird auch eine Zentvaliſation der belgiſchen Häfen erwogen. — Eine Goldſchieberaffäre hat in dieſen Tagen in Vichy lebhaftes Aufſehen erregt. Beamte der Na⸗ tionalen Sicherheitspolizei konnten an einem der letzten Abende ror einem bekannten Hotel in der Nähe des Kaſinos von Vichy einen 31jährigen Schie⸗ ber namens Lucien Gagnaire nach einer aufregen⸗ den Jagd feſtnehmen. Gagnaire. der ſich durch große Geldausgaben verdächtia gemacht hatte und von der Polizei bereits überwacht wurde, ſuchte einen Käu⸗ ſer für einen Goldbarren im Gewicht von 4,2 Kilo⸗ gramm. Der Barren ſollte 670 000 Franken koſten. Ein Polizeibeamter, der ſich als Intereſſent aus⸗ gab, ſchloß ſchließlich einen Scheinkauf zum Preiſe von 600 000 Franken ab. Bei der nun folgenden Verhaftuna verſuchte Gagnaire das Goldpaket weg⸗ zuwerfen. Es ſtellte ſich dann heraus, daß der Bar⸗ ren aus wertloſem Metall beſtand und nur mit einer Gaignaire be⸗ eines Goloſchicht überzogen worden war. hauptet, er habe den Barren im Auftrage anderen Schiebers verkaufen und eine Proviſion in Höhe von 60 000 Franken erhalten ſollen. Zu der Perſönlichkeit des Verhafteten verlautet. daß er aus Paris ſtammt, ein ziemlich abenteuerliches Leben führte um in den beſten Kreiſen verkehrte. Er ſoll auch auf der bolſchewiſtiſchen Seite am ſpaniſchen Bürgerkriea teilgenommen haben. —Das belgiſche Winterhilfswerk, welches in Zu⸗ ſammenarbeit mit der Poſtverwaltung bereits ver⸗ ſchiedene intereſſante Briefmarkenſerien herausge⸗ bracht hat, deren Erträgniſſe dem gemeinnützigen Zweck des Winterhilfswerkes dienen, hat ſoeben wieder eine neue Briefmarkenſerie in den Verkauf gebracht, die intereſſante Rückblicke auf die wechſel⸗ volle Geſchichte des Landes aibt. Man ſieht auf dieſen Briefmarken die Bilder des bekanntlich im Schloß zu Gent geborenen Kaiſers Karl V. Des weiteren ſieht man die Bilder Philipps des Guten, Karls des Kühnen und Johannas der Wahnſinni⸗ gen. Zu den anderen Damen, die in der belgiſchen Zum 150. Todestag Chriſtian Daniel Schubarts Am 10. Oktober jährt ſich zum 150. Male der Todestag des ſchwäbiſchen Dichters. In einer Zeit überfeinerter Rokokokultur vertrat er rückſichtslos ſeine nationale Geſinnung und deutſches Bolks⸗ tum. Er wurde von Herzog Karl Eugen von Württemberg zehn Jahre lang auf der Feſtung Hohenasperg geſangengehalten. Er gab die viel beachtete Zeitſchrift„Deutſche Chronik“ heraus. Seine Schriften und Dichtungen hatten ſtarken Einfluß auf den jungen Schiller. Geſchichte eine Rolle ſpielen, aehören außer der Kaiſerin Maria Thereſia. Margarete von Parma und vor allem Margarete von Oeſterreich, deren Denkmal ſich in der berühmten Karnevalsſtadt Binche befindet. Mit vollem Recht, denn, zu Ehren ihres Bruders Karls V. fanden hier die großen Spiele ſtatt. bei denen erſtmalig die Einwohner Südamerikas durch verkleidete Perſonen vorgeſtellt wurden. Ein Brauch, der ſich bis zum heutigen Tag erhalten hat, und wie man damals nach dem Gil Blas dieſe Fiauren„Gilles“ nannte, ſo war noch bis zum Kriegsausbruch zur Karnevalszeit auf allen Plakaten zu leſen„Beſucht Binche und ſeine Gilles“ — eine Aufforderung, der außer den Belgiern Tauſende von Ausländern der Nachbarſtaaten folg⸗ ten. Auch Albert und Iſabella, deren Begrüßung in den„Lange Landen an de See“ zu einem zwei⸗ tägigen Eß⸗ und Trinkgelage wurde, welches ſich von Stadt zu Stadt fortſetzte und wobei jede Stadt ſich bemühte, die Vorgängerin zu übertreffen, feh⸗ len natürlich nicht auf dieſen Briefmarken. HAnokls- Uno WInTscMAFTS-ZEHUMC Weilere Abwärisbewegung an den Akiienmärkien Berlin, 8. Oktober. Die nun ſchon ſeit Tagen zu beobachtende Abwärtsbe⸗ wegung der Kurſe an den Aktienmärkten ſetzte ſich auch am Mittwoch fort. Für die Kursgeſtaltung waren kleine Verkäufe verantwortlich. Die Aufnahmeneigung blieb weiterhin auf ein Mindeſtmaß beſchränkt. Bedeutende Umſätze waren indeſſen nach wie vor in Reichsſchatzanwei⸗ ſungen zu verzeichnen. Zu den ſtärker gedrückten Papieren gehörten auch Montanwerte. Hier verloren Rheinſtahl 0,50, Vereinigte Stahlwerke 1/, Buderus 2,25 und Klöck⸗ ner 3 v. H. Am Braunkohlenmarkt ſetzten Deutſche Erdöl um 1,50 v. H. niedriger ein. Von Kaliwerten ermäßigten ſich Salzdetfurth um 2,50, von Autowerten BMWum 2,25 und Daimler um 3 v. H. In der chemiſchen Gruppe ſetzten Farben um 1 v. H. niedriger ein. Goloſchmidt büßten 1,50 und Schering 2,50 v. H. ein. Bei den Elektro⸗ umd Verſopgungswerten gaben Licht und Kraft 1,50, RWeE 1,25, AGG 2,25, Siemens Vorzüge 3,50 und Siemens 4 v. H. her. In Maſchinenbauanteilen kamen Berliner Ma⸗ ſchinen um 2,50, von Metallwerten Metallgeſellſchaft um 2 v. H. niedriger zur Notiz. Zu erwöhnen ſind noch Zell⸗ ſtoffaktien, ſo Waldhof mit minus 1, Aſchaffenburger mit minus 2 und Feldmühle mit minus 2,50 v. H. Bei den Brauereiaktien kamen Schultheiß um 2,50 v. H. niedriger an. Weſtdeutſcher Kaufhof büßten 2, Gebr. Junghans und Bemberg je 2,25, Süchd. Zucker 3, Hotelbetrieb 4,50 und Allg. Loßal und Kraft b v. H. ein.— Die Reichsaltbeſitz⸗ anleihe blieb mit 162,50 unverändert. Berlin, 8. Okt. Am Geldmarkt ſtellten ſich Valuten auf Vortagsbaſis. Gewinnabſchöpfung gehört nicht zu den Betriebsausgaben Unternehmen, deren Preiſe kriegswirtſchaftlich nicht gerechtfertigt ſind, müſſen den Unterſchieds⸗ betrag zwiſchen dem Betriebsgewinn und dem an⸗ gemeſſenen Gewinn als Uebergewinn abführen. Hierzu ſtellt der Reichsfinanzminiſter durch Erlaß klar, daß die Abführungsbeträge keine Betriebs⸗ ausgaben ſind. Sie ſind vielmehr Gewinnverwen⸗ dung. Rückſtellungen für dieſe Abführungsbeträge werden deshalb in der Steuerbilanz nicht anerkannt. Die aleichen Grundſätze gelten auch für die Einheits⸗ bewertung des Betriebsvermögens. Es ſind dem⸗ gemäß Rückſtellungen für Gewinnabführungen in der Vermögensauſſtelluna für die Einheitsbewer⸗ tung ebenfalls nicht zuläſſig. Das gilt auch für Rück⸗ ſtellungen wegen ſolcher Uebergewinne, die vor dem 1. Juli 1941 abgeführt oder von den Preisbehörden angefordert worden ſind. Die Gewinnabführungs⸗ beträge können auch bei der Ermittluna des Geſamt⸗ vermögens nicht abgezogen werden. Badische Gemüse- und Obsipreise Für das Land Baden ſind unter Auſhebung früherer ent⸗ gegenſtehender Anordnungen mit Wirkung vom 6. Oktober 194¹ folgende Erzeugerpreiſe für Obſt und Gemüſe feſtge⸗ ſetzt worden: Blumenkohl: über 920 Millimeter 82 Pfg., über 250 Millimeter 27 Pſg., über 180- 250 Millimeter 22 Pfg., un⸗ ter 180 Millimeter 13 Pfg. je Stück, beim Verkauf nach Gewicht 16 Pfg. 500 Gramm. Salatgurken(Treib⸗ und Kaſtenware), Mindeſtgewicht ⸗ 500 Gramm 24 Pfg., Mindeſtgewicht 750 Gramm 30 Pfg,, Mindeſtgewicht 1000 Gyamm 38 Pfg. je Stück. Eſſiggurken(Einmachgurken), 3 bis 6 Zentimeter lang, 20 Pfg., 6 bis 9 Zentimeter lang 8 Pfg. ie 500 Grgmm. Turner, auf zum Streite! Das turneriſche Leben nimmt nun Abſchied vom grünen Raſen. An Erfahrungen bereichert, von mancherlei An⸗ regungen beflügelt, geht es in die Herbſt⸗ und Winterszeit hinein. Dieſe dient vor allem der Ausgeſtaltung des Turn⸗ betriebs. Um dieſen einheitlich zu geſtalten und ihm ein Ziel zu ſetzen, hat das Reichsfachamt Turnen ſeit Jahren Vereinsmannſchaftskämpfe eingeführt, die ſich in ſteigendem Maße einbürgern und dem winterlichen Tun und Treiben der Turner das Gepräge geben. Das Ge⸗ räteturnen ſoll die Schule, die Pflichtübung die Reifeprü⸗ fung und die Kürübung die Vollendung ſein. Die diesjährigen Ausſchrebungen ſehen von Pflichtver⸗ einsmannſchaftskämpfen ab. Es werden Gerätewettkämpfe aus Pflicht⸗ und Kürübungen in buntem Wechſel, nach Al⸗ ter und Leiſtungsunterſchied verlangt. Die geſtellte Auf⸗ gabe wächſt organiſch aus einem geordneten Betrieb her⸗ aus, fördert den einzelnen Turner in ſeinem Leiſtungs⸗ ſtreben und ſtellt zugleich eine Leiſtungsprüfung guten Willens dar. Zur Durchführung gelangen: Vereinsmann⸗ ſchaftskämpfe für Turner und Vereinsmannſchaftskämpfe für Aeltere. Für die Wettkämpfe der allgemeinen Klaſſe der Turner iſt keine Altersgrenze vorgeſchrieben. Sie werden in zwei Klaſſen ausgetragen. Die Bezirksklaſſe beſtreitet einen Kreisklaſſe beſtreitet einen Vierkampf. wird die beſte Mannſchafft feſtgeſtellt. Für die Vereinsmannſchaftskämpfe der Aelteren ſind zwei Altersklaſſen vorgeſehen. Es beſtreitet Klaſſe A 35⸗ bis 50jährig einen Vierkampf; Klaſſe B über 50jährig einen Dreikampf. Verantwortlich für die Durchführung der Vereinsmannſchaftskämpfe ſind die Bereichsfachwarte für Turnen, die mit den Amtsträgern in den Bezirken und Kreiſen die weiteren Maßnahmen zu treffen haben. Die Durchführung der Kämpfe ſoll im erſten Vierteljahr 1942 erfolgen und zwar ſo, daß keine geldliche Belaſtung der Bezirke oder Bereiche eintritt. Heinrich Henkel und Urſula Roſenow Die deutſche Tennisrangliſte Die Reichsſportführung(Fachamt Tennis) gibt auch in dieſem Jahre wieder eine Tennis⸗Rangliſte heraus, deren Aufſtellung diesmal allerdings einige Schwierigkeiten be⸗ reitete. Die eingeſchränkte Wettkampftätigkeit ließ nicht immer genügende Vergleichsmöglichkeiten zu, und eine ganze Reihe von Spitzenſpielern und Spitzenſpielerinnen trat überhaupt nicht oder nur ganz ſelten in Erſcheinung. Ueber die nachſtehend angeführten„zehn Beſten“ hat die Reichsſportführung eine Reihe weiterer Spieler von Rang⸗ liſtenſtärke namhaft gemacht. Bei den Männern ſteht er⸗ wartungsgemäß Heinrich Henkel⸗Berlin wieder an der Spitze, geſolgt von dem jungen Kölner Kurt Gies, der bekanntlich in Braunſchweig Deutſcher Meiſter wurde. Die nächſten Plätze beſetzen gemeinſam Graf Adam Baworowſki, Rolf Göpfert und Engelbert Koch. Bei den Frauen ſieht man die Deutſche Meiſterin Urſula Roſenow⸗Berlin vor Margarete Käppel⸗Berlin und Ruth Thiemen⸗Hannover an der Spitze. Im einzelnen hat die Rangliſte folgendes Ausſehen: Männer: 1. Heinrich Henkel⸗Berlin; 2. Kurt Gies⸗Köln; .—5. Graf Adam Baworowſki⸗Berlin, Rolf Göpfert⸗Berlin, Engelbert Koch⸗Münſter;.—7. Edmund Bartkowiak⸗Berlin, Otto Bauer⸗Nürnberg; 8. Horſt Richter⸗Prag; 9. Ferdinand Henkel⸗Berlin; 10. Dr. Kurt Eggert⸗Innsbruck. Frauen: 1. Urſula Roſenow⸗Berlin; 2. Marg. Käppel⸗ Berlin; 3. Ruth Thiemen⸗Hannover; 4. Hilde Doleſchell⸗ Wien; 5. Urſula Heidtmann⸗Hamburg; 6. Giſela Hamann⸗ Berlin; 7. Annemarie Debusmann⸗Wiesbaden; 8. J. Kramer⸗Augsburg; 9. Edith Sander⸗Berlin; 10. Inge Schu⸗ mann⸗Kaſſel. Siebenkampf, die In beiden Klaſſen Die beſten Doppelpaare Zuſammen mit der Tennis⸗Rangliſte 1941 hat die Reichs⸗ ſportführung(Fachamt Tennis) auch die beſten Doppel⸗ Gurken aus feldmäßigem Anban: Salater 4 Pfg., Rote Rüben 3,5 Pfg., Tomaten 14 Pfg., Wachsbohnen 20 Pfg., Buſchbohnen ohne Fäden 18 Pfg., Buſchbohnen mit Fäden 16 Pfg., Stangenbohnen 22 Pfg. je 500 Gramm; Karotten, Bund mit 15 Stück, Pariſer runde, Güteklaſſe A, 14 Pfg. je Bund. Andere Sorten, Güteblaſſe A, 9 Pfg. ie Bund, Güteklaſſe B 7 Pfg. je Bund. Karotten ohne Laub 5,5 Pfg., Gelbe Rüben(Möh ven) 4 Pg., Sommerſwinat 1 Pfg. jn 500 Gromm. Kopfſalat Größe 1 Mindeſtgewicht 200 Gramm 7 Pfg., Größe 1 5 Pfg., Endivienſalat 7 Pig, je Stück. Kohlrabi Größe 1 über 7 em Knollendurchm. 7 Pfg., Größe 11 über—7 em 5 Pfg., Größe 11 über—4 em 3 Pig. Rettiche, große Gütellaſſe A 8 Pfg., Rettich Oſtergruß, ge⸗ bunden Güteklaſſe A Bund mit 5 Stück 10 Pfg. je Bund, Güteklaſſe B 6 Pfg., ie Bund. Wirſingkohl 4 Pfg., Weißkohl⸗Ginſchneidware 2,5 Pfg., Rotkohl 5 Pig., je 500 Gramm. Obſtpreiſe Breunpflaumen und Brennzwetſchgen: a) Wagenſtädter Pflaumen 10 Pfg.; b) Sonſtige 8 Pfg. je 500 Gr. Aepfel und Birnen nach der beſ. Anordnung vom 2. September 1941; Falläpfel 3,5 Pfg. je 500 Gr. Für Brennkirſchen und Brennkirſchenmaiſche gilt die Anordnung vom 15. Juli 1940, Badiſcher Staatsanzeiger vom 18. Juni 1940, Folge 65. Die Erzeugerpreiſe gelten, ſoweit nichts anderes an⸗ georonet iſt, für Waren der Güteklaſſe A. Für Waren ge⸗ ringerer Güteklaſſen ermäßigen ſich die Höchſtpreiſe ent⸗ ſprechend der Wertminderung. Zuwiderhandlungen werden beſtraft. F Kfurt ran ur a. H. Ot. Gold u. Suber.. 70,0 968,0 deutsche ſestverzinsliche Werte] Oeutsche Steinzeus 7 8 Durlacher Hot. 2 5 Eichbaum- Werger. 177.0 177,0 DEUrSCHE SrAATSANLEIHENEiektr Licht u. Kraft 270,5.“ 4% Schatz D R. 38. 102,2 102,2 Enzinger Uniorr 4% Baden 192772 I. G. Farben 198 0 196,7 Altbes. Dt. Reich 162.5 162.2J Zesfürel SrADrANLEIHEN 8 u.— 23**5*— arpener Bergban 4% Heidelberg 20. 141.5 101.5 Hei eeee, 0 101 ee e 4% Piorzheim 2 Holzmann PBB. 27².7 95 9 PFANDBRIETE 3 4% Frank Hyv. Gpt. ein. Schanzl., Becker 0* R 8 3 35. 103.5 103.5 Klöckner-Werke. 160.0 4% Mein Hyp. Bank Lanr NAG 267.2% E 3 und8 109,5 103,5* Br. 4% Pfälz. Hyp. Bank udwiasha alm 24—26 R—9.. Mannesmann.. 154.0 152.5 Metallgesellschaft 2210 277,5 Rhein. Elektr. Mannh.. Rhein-Westt. Elektr 4 Rn. Eiyv.-B. 40 u 4 7) Rh. Hvo.- Bank 47·— 5 INDUSTRIEOBLIGATIONEN Rütgers 5. Daimler-Benz 27. 165.5 166.2 Salzdetfurthn... 248.5 244.0 4% Ot. Ind-Bank 39 104.3 164.3 Salzwerk Heilbrorn 5. Gelsenkirchen v. 36 106,6 165.7 Schwartz-Storchen 1384.5 194.0 4% Krupp v. 30.... 104.0 Seilindustrie(Woift) 153.0 155 4 Ver. Stahlwerke. 104.....Siemens u. Halske. 318.0 311.0 6 16. Farb. RM-Anl. 28 151.5... Süddeutsche Zucker 336.0 332.0 AEKTIEN Zellstoff Waldhof 235,5 233.5 Ada-Ada Schuhfabrik 184.0 182.0 BANKEN Adlerwerke Klever.. 152.7 152.0 .. 109.0 Badische Bank.. e, S Aschaflenb Zeilstoi..Commerzbank 141.2 140,0 Funsb. Nürnb. Masch.. Deutsche Bank. 144.0 Bayr Motorenwerke. 189.0 185.0 119 131.7 Brown Boveri& Cie. 168,3 resdner Bannck(0 Zontin. Curmi 0„80,0 581 Eale HBn 160 99 0 Daimler-Ben: 176.. Rhein Hrv-Bank. 176,0 beutsche Erdöl... 162.0..% Zwischenkurs. Waſſerſtaudsbeobachtungen im Monat Oktober Rheiugesel 8 Rheinpegel 6. 7 8 5. 4,5 4 75 50 im.502,432,42,32 welntelcer, 2 662.01.9.092.0i. Kanpheim.30168.887.56 Zreisaen 1,65/5.59ſ 1,581620.560 Kölo 1,351 1,38 1,3312 kehi 7 2 105%•15 3 Mrahbörs 2 15 2,10.66.%2,10 Neskerpegel Uazau, 3,763,7118,65 J,681 3,50l Mannheim 2,502,291 2,372,26 paare namhaft gemacht. Dieſe intereſſante Rangliſte hat folgendes Ausſehen: Männer⸗Doppelpaare: 1. Henkel⸗Gies(Berlin⸗Köln); 2. Henkel⸗Göpfert(Berlin); 3. Koch⸗Buchholz(Münſter⸗ Köln); 4. R. Menzel⸗ v. Metaxa(Berlin⸗Wien); 5. Richter⸗ Benedek(Prag⸗Wien); Dr. Egert⸗Gulcz(Innsbruck⸗Köln); Dr. Egert⸗ v. Metaxa(Innsbruck⸗Wien). Frauen⸗Doppelpaare: 1. Frl. Buß⸗Frl. Thiemen(Bre⸗ men⸗Hannover); 2. Frl. Roſenow⸗ Frl. Sander(Berlin); 3. Frl. Sander⸗Frl. Böſel(Berlin; 4. Frl. Käppel⸗Frl. Roſenthal(Berlin); 5. Frl. Käppel- Frl. Schumann (Berlm⸗Kaſſel); 6. Frau Bartels⸗Frau Hamann(Berlin); 7. Frau Mühlberg⸗Frl. Gentſch(Dresden); 8. Frl. Debus⸗ mann⸗Frl. Müller(Wiesbaden⸗Frankfurt). Angarn klar in Front Die Tennis⸗Wettbewerbe um den Rom⸗Pokal und um den Donau⸗Pokal für Männer wurden am letzten Wochen⸗ ende mit zwei Begegnungen fortgeſetzt. In Berlin ſiegte Ungarn mit:2 über Deutſchland und in Mailand trennten ſich Italien und Kroatien unentſchieden:3. Die, Ungarn haben durch dieſen Erfolg ihre Spitzenſtellung behauptet, während Deutſchland auf den letzten Platz in der Tabelle zurückgefallen iſt. Augenblicklich lautet der Tabellenſtand: 1. Ungarn 5 Kämpfe:2 Punkte 2. Italien 5 Kämpfe:5 Punkte 3. Kroatien 4 Kämpfe 325 Punkte 4. Deutſchland 4 Kämpfe 226 Punkte Am kommenden Wochenende ſteht in Agram das Treffen zwiſchen Kroatien und Deutſchland zur Entſchei⸗ dung. das zum Donau⸗Pokal zählt und nach Davispokalart (vier Einzelſpiele, ein Doppel) ausgetragen wird. Henkel, Gies und Koch ſollen die deutſchen Farben vertreten; Kroatien hat Puncec, Pallada. Mitic und Branovic bereit. Gebietsvergleichskampf im Boxen Baden beſiegt Kurheſſen 13:7 Vor etwa 400 Zuſchauern, darunter ein großer Teil Hitler⸗Fungen, wurde am Samstag in Heidelberg der Vergleichskampf im Boxen zwiſchen dem Geblet Baden(21) und dem Gebiet Kurheſſen(12) ausgetragen. Baden gewann dieſen Kampf mit 13:7 Punkten. Von den ins⸗ geſamt ausgetragenen 10 Wettkämpfen gewann das Gebiet Baden fünf, Kurheſſen zwei. Drezmal lautete das Urteil der en 5— 5J⸗Ringen Heſſen⸗Naſſan—Baden In Mainz⸗Weiſenau kam es zu einem Gebietsvergleichs⸗ kampf im Ringen zwiſchen Heſſen⸗Naſſau und Baden. Die Badener hatten eine ſehr ſtarke Staffel, aber da ſie im Fliegengewicht ohne Kämpfer waren, mußten ſie ſich mit einem Unentſchieden von:4 Punkten begmügen. Die Ein⸗ zelergebniſſe vom Fliegen⸗ bis Schwergewicht: Deyinaſt (S⸗N) kampflos Sieger, Schlagmüller(§⸗N) beſiegt L. Spatz(B) n.., M. M. Spatz(Bebeſiegt Engelhardt(.⸗N) nach Punkten, Weiß(B) beſtegt Wagner(H⸗N) nach:25 Minuten, Heckmann(B) beſiegt Schmidt(§⸗Nà nach., Höllſchmidt(B beſiegt Schneider(H⸗N) nach 2 Minuten, Kuhn(H⸗N) beſiegt Kühn(B) nach Punkten, Klering(§5⸗N) beſiegt Mößner(B) nach 30 Sekunden. Su Die Ergebniſſe: egengewicht: Uhlmann(B) gegen Rotzki(). Steger nach Punkten Rotzki.— Bantamgewicht: Weiſe8 eſtegt Rabbatz(G) nach Punkten.— Bantamgewicht: Burlhordt (B) beſiegt Klein(K) nach Punkten.— Federgewicht: Stein (B)— Schäſer(Ky unentſchieden— Federgewicht: Roth(B) gegen Pape(K) unentſchieden.— Mittelgewicht A: Schuſter (5) gegen Müller(K unentſchieden).— Mittelgewicht B: Lorſch(B) beſiegt Schomberg(K) nach Punkten.— Halb⸗ ſchwergewicht A: Bott(B) beſiegt Stickel(K) nach Punkten. Halbſchwergewicht: Würzberg(K) beſiegt Hunke(B) n. P. Klaſſe-Reiter und Pferde in Frankfurt Drei Tage Turnier auf der Rennbahn Im Gegenſatz zu allen früheren Frankfurter Reit⸗ und Fahrturnieren im Freien, findet das an dieſem Wochen⸗ ende zur Durchführung kommende erſte Kriegs⸗Turnier auf dem weiten Raum der Rennbahn in Niederracd ſtatt. So war es für die Veranſtolter möglich, den Rahmen ſehr weit zu ſpannen und eine Veranſtaltung vorzubereiten, wie ſie im Süodweſten lange nicht mehr geboten wurde. Die Beteili⸗ gung der Turnierſtälle aus Süddeutſchland und Weſtdeutſch⸗ land iſt außerordentlich ſtark. Ueber 700 Meldungen wur⸗ den für die 16, durch Unterteilung auf 22 erweiterten Wett⸗ bewerbe abgegeben. Selbſtverſtändlich ſind alle in Betracht kommenden Pferde der umliegenden Garniſonen dabei, ſo daß es in vielen Kämpfen zu einem neuerlichen Zuſammen⸗ treffen der Sieger aus den vorangegangenen Turnieren in Wiesbaden, Darmſtadt und Hanau kommt. Diesmal greifen aber weiterhin eine Reihe bekannter Reiter und Pſerde, vor allem der nationalen Verbände aus Weſtdeutſchland in die Ereigniſſe ein. So bringt der Stall Küpper(Eſſen) ſein auf vielen Turnieren, zuletzt auch in Wien bewährtes Material, wie den vielſeitigen Burggraf, Norton und Nek⸗ kar für die Dreſſur ſowie die auch für ſchwerſte Jägdſprin⸗ gen geeignete Flak. Der Stall Rumſtich(Düſſeldorf) ſtützt ſich in erſter Linie auf die Dreſſurpferde Romeo und Sor⸗ genbrecher. Auch die Pferde des Stalles Vorſter(Köln) bringen einen klangvollen Ruf mit. Beſonders geſpannt iſt man auf die in Weſtdeutſchland im vergangenen Jahr ſo erfolgreichen Pferde des Stalles Wilderhaus(Düſſeldor“). W. Günther, einer der beſten Reiter des Weſtens, wird die Pferde vor allem des Stalles Ruppe ſteuern. Von Marburg bringt J. Stüven eine Reihe hervorro⸗ gender Hannoveraner, darunter Armin und Aſta, aus dem Saargebiet kommen die SA⸗Reiter Kolb(Saarbrücken) und Hoffmann(Saarlautern) mit erprobtem Material. Er⸗ freulicherweiſe wird auch der Stall Friedrichshof(Kron⸗ berg) ſeine ausgezeichneten Dreſſurpferde Cortes und Lo⸗ hengrin unter Sattelmeiſter Eckhardt in die Wettbewerbe ſchicken. Die SA⸗Gruppe Heſſen bringt in allen Prüfun⸗ gen hervorragende Pferde heraus, ſo Erlkönig, der ſchon in Wiesbaden erfolgreich war, in der ſchwerſten Dreſſur unter Oberſcharführer Kilbinger, und in dem Jagoſpringen Lie⸗ bestraum, Schwerin, Flora u. a,, die von Kilbinger und ſeinem Kameraden W. Schmidt geritten werden und für die weſtdeutſchen Pferde eine ernſthafte Gegnerſchaft abge⸗ ben. Unter den Dreſſurreitern findet man auch Altmeiſter Major Jobſt(Mannheim) und den durch ſeine Erſolge auf Anzeiger bekonnten Leutnant a. D. Czerannowſk. Ganz be⸗ ſonders viel darf man von den Fahrwettbewerben erwarten, wo vor allem die Mehrſpänner, Fünfer⸗ und Sechſerzüge großen Eindruck machen können. Einige Schaubilder um⸗ rahmen die Wettbewerbe. Ragnhilò Hveger erhielt eine Gegnerin Lange Zeit hatte die däniſche Weltrekord⸗Schwimmerin Raanbilo Hyeger in den mittleren und langen Strecken keine ernſthafte Gegnerin. Nun ſcheint ſie aber in der eige⸗ nen Heimat bald ſchärfere Konkurrenz zu erhalten. Es iſt dies die junge Kopenhagenerin Karen Margrit Harup, die auf einem Feſt in der Frederiksborg⸗Schwimmhalle zwar ihr großes Vorbild noch nicht ganz zu gefährden vermochte, ſich aber mit der 400⸗Meter⸗Kraulzeit von 5719,1 ſelbſt übertraf. Ragnhild Hpeger ſiegte in:10,5 noch recht überlegen. Inge Sörenſen nahm es im Bruſtſchwimmen mit den Männern auf und ihr dritter Platz in perſönlicher Beſtzeit von:27,3 für die 400⸗Meter⸗Strecke iſt aller Ehren wert. Das 100⸗ Meter⸗Bruſtſchwimmen entſchied Grete Sörenſen in:27½5 nach ſchärſſtem Kampf nur um Handſchlag gegen Kirſten Ove Peterſen zu ihren Gunſten. Olympiaſieger Hein(Hamburg) gewann beim Jubi⸗ läumsſportfeſt des SV Arnoldi 01 Gotha das Hammer⸗ werfen mit 56,61 Meter vor dem deutſchen Meiſter Storch (Arolſen) mit 56,26 Meter. Zwei neue Weltrekorde ſtellte der ſchwediſche Meiſter⸗ geher John Mikkaelſſon in Oerbro auf, und zwar über die Stunde mit 13,555 km und über 15 Kilometer in :06:37 Stunden. Frankfurter Ringer konnten auf ihrer Weſtſalenreiſe zwei ſchöne Siege erkämpfen. Weſtfalens Mannſchafts⸗ meiſter KS Hohenlimburg und der KS' Witten wurden jeweils mit 43 Punkten beſiegt. Demnächſt werden die Frankfurter in Dortmund gegen eine Stadtmannſchaft an⸗ treten. 80 Gr., emaillierte Badewanne m. 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Geſchäftsſtelle. —..——..............—.—.....—.'˖ Sr freſgrieen nolniſchen B—————————————————— 11 516 Reiches, vor allem die Angehörigen polniſchen Volks⸗ die Preisbildung eingehend mit der Preisbildung zu Radler mit der Heugabel verunglückt. Der Arbeltsbuch nun auch fuͤr Auskänder tums, müſſen für Berufstätigkeit in Deutſchland das für dieſe Erzeugniſſe beſchäftigt und den Verkauf Leichtſinn eines landwirtſchaftlichen Hilfsarbeiters Zu ſeiner Verordnung über die Einbeziehung der Arbeitsbuch haben. Arbeitsbuchfrei ſind dagegen die derartiger Geräte von einer vorherigen Ge⸗ führte in Sinzig zu einem ſchweren Unfall. Der auskändiſchen Saiſonarbeiter in die Arbeitsbuchpflicht ausländiſchen Grenzgänger, die in Deutſchland tätig nehmigung der Verbraucherpreiſe ab. Mann fuhr, mit einer völlig ungeſicherten H gibt der Reichsarbeitsminiſter nunmehr Durchfüh⸗ find, aber ausſchließlich im Ausland oder Protek hängig gemacht. In zahleichen Fällen wurden auf der S chulter durch die Stadt. Al 9 rungsbeſtimmungen. Danach ſind im Intereſſe der torat wohnen. Die Arbeitsämter werden ſich wegen überhöhte Preiſe der Herſteller und Händler bel währe* 0 ie Stadt. ser die Ga⸗ planmäßigen Lenkung des Arbeitseinſatzes jetzt auch der Durchführung mit den Betrieben in Verbindun« herabgeſetzt. Prüfungen bei Einzelhandesfirmen bel währen er Fahrt auf die andere Schulter neh⸗ alle ausländiſchen Arbeitskräfte ar⸗ ſetzen. haben neuerdings ergeben, daß Händler die ſtarke men wollte, gerieten die Zinken der Gabel in das in Deutſchland tätig Nachfrage dazu benutzt haben. Beſtellungen auf Ge⸗ Vorderrad, wodurch er zu Fall kam. Dabei dran⸗ beitsbuchpflichtig, die ſer ihren Wohnort, ſei es auch nur räte gegen Vorauszahlungen entgegenzu⸗ gen ihm zwei Spitzen in das rechte Bein und ver⸗ Rrc ne Seele Feotünden. Als Ausländer E* 5 nehmen. Ein derartiges Geſchäftsgebaren iſt un. ürſachten einen Oberſhe ntelöruch Der Per gelten hierbei ebenſo die Staatenloſen wie die Pro⸗ eleltriſche Heizgeräte ſtatthaft. Gegen die Händler iſt wegen des hierin letzte mußte dem Krankenhaus dugeführt werden⸗ tektoratsangehörigen, die zur Arbeitsaufnahme im liegenden Verſtoßes gegen die Beſtimmungen des Der Fall beweiſt von neuem, daß man Heugabeln, übrigen Reichsgebiet nun gleichfalls des Arbeits⸗ Angeſichts der dringenden Nachfrage nach elektri⸗ Preisſtops vorgegangen worden. Die Vorauszah. Senſen uſw. ſichern muß, bevor man das Rad be⸗ * buches bedürfen. Auch die Schutzangehörigen des ſchen Heizaeräten hat ſich der Reichskommiſſar für lungen ſind dem Verbraucher zurückzuzahlen. ſteigt. ſſatnaieg 2. Wochel Ein meisterlicher Filml Ich klage an Heidem. Hatheyer Paul Harimann- M. Wieman Chr. Kayssler— Ch. Thiele 1 Hs. Nielsen- Harald Paulsen Die neu e Wochenschau .15 Uhr zugelassenl .30 ni cht .45 Jugendl. 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St392 Eppel 21190 Paula Feuchter Angehörigen gefallen. unsere Groß- schwerem Krankenlager. versehen mit den heiligen Sterbesakramenten. heute früh zu sich Mannheim. den 7. Oktober 1941 St419 In tiefer Trauer: und Angehöriaen Die Beerdigung ſindet vergeßlichen Martel Wege unseren innissten Dank. Mannheim-Rheinau. Dänischer Tisch 29 DANKSAGUNG Für die beim Heimgange unserer seliebten. un- in 80 überaus zahlreicher Weise dargebrachte. empfundene Anteilnahme. sagen wir allen auf diesem am Donnerstagnachmittas. 3 Uhr. von der Friedhofkapelle Neckarau aus statt. tief- den 8. Oktober 1941 212⁴7 Familie Karl Schmitt Schreinermeister An unserem neuen Sonntasskurs. 12. IANz-Koch Augusia- Anlage 9 Fernsprecher 447 57 können noch einige iunge Herren teilnehmenl! Okt. beginnend. EINTRITT kREI1I Außer Samstag- und Sonntasaben d Eintrittspreis 50 Pfennie KINGDERNANHRUNE gegen die Abschnitte-D der Klk.- Brotkarte in Apotheken und Drogerien Matienal-Ibeater —— MANNHEIM—— Mittwoch, 8. Oktober 1941 Vorstellung Nr. 36 Miete M Nr. 4 . Sondermiete M Nr. 2 Erlebnis in Bradone Komödie in drei Akten von Roberto Farinacci Deutsche Bühnenbearbeit v. R. Schacht Anfang 18 Uhr Ende nach 20 Uhr er hustet gefährdef sich und andere. Vor Ansteckung und Erkältung schòõtzt wirksam der bewährte in Apotheken u. Drogerien Fl. MM.7 5 v..33 AItgOoId Sllbermünzen—- Brillantschmuck Kauft Srs. Arnold 0 6, 6 Nacht. Pianken Gen. Nr. A und C 41/2039 Die Stenotypistin Wei55. dah Sorgfalt und Ma- schinenptlege heute wichtiger denn je sind. Sie verwendet cdlaher auchnurKohle- Papier und Farb- 9 bänder von Nr. 5, Augusta-Anlage Fernsprecher Nr. 409 00 u. 409 09. Süir Srontfedmper J. Hlirt's Untversal-Tropien das Vorbeugungsmittel. Sie ver⸗ hindern Magen- u. Darmstörunxen. Halsbeschwerden und leisten vor- zügliche Dienste bei Wunden. Preis ½ Flasche RM.50. eine ganze Flasche RM.—. Brosben kostenlos von J. Hirt& Cie, Mannheim, R7. 57 ——————— Amil. Bekanntmachungen Handelsregiſter Amtsgericht FG 3b Mannheim (Für die Angaben in 0 keine Gewähr!) Mannheim, den 4. Oktober 1941. Veränderungen: B 6. Deutſche Bau⸗Aktiengeſellſchaft Niederlaſſung Mannheim in Mannheim als Zweigniederlaſſung der Firma Deutſche Bau“⸗Akkiengeſellſchaft in Berlin. Die Prokura des Fritz Kohler iſt erloſchen. Die gleiche im Handelsregiſter des Hauptſitzes Berlin erfolgte Eintragung wurde im Deutſchen Reichsanzeiger Nr. 221 vom 22. Septbr. 1941 veröffentlicht. A 715. Südd. Samenhaus Conſtantin & Löffler, Mannheim(F 1,). Der Ge⸗ ſellſchafter Heinrich Conſtantin iſt ge⸗ ſtorben; ſeine Witwe Auguſte Conſtantin geb. Hellmuth in Mannheim iſt in Fort⸗ ſetzung der offenen Handelsgeſellſchaft in dieſe als perſönlich haftende Geſell⸗ ſchaf fterin eingetreten. 117. Heinrich Odenheimer, Mann⸗ —(Tatterſallſtraße 12). Die Firma iſt geändert in: Anton Wolf, Südfrüchte⸗ Import, Kolonialwaren. A 138. Alois Akermann, Mannheim (J 7, 28). Kurt Seitter, Kaufmann in Mannheim, hat Einzelprokura. Anoröuungen der 59 A5 Aus amtlichen Bekanntmachungen entnommen. NS⸗Frauenſchaft. Achtung, Ortsfrauen⸗ e e 15.30 Uhr, Beſprechung in 5,— Wohlgelegen. 10. Oktober, 20. 18 uhr, nehmen ſämtliche Mitarbeiterinnen am Appell der NSDAP im„Durlacher Hof“, Käfertaler Straße, teil.— Neckarau⸗Süd. Am 9. Oktober, 19.00 Ahr, Gemeinſchaftsabend in der „Krone“. Stopfzeug und Stricknadel mit⸗ bringen.— Sandhofen. Am 8. Oktober, 16.80 Uhr, wichtige Beſprechung der Stab⸗ und Zellenfrauenſchaſtsleiterinnen im „Adler“. Gleichzeitig Markenausgabe.— Achtung! Die Sprechſtunde des Raſſen⸗ politiſchen Amtes für Frauen⸗ u. Mädel⸗ arbeit findet am 8. Oktober von 18 bis 19 Uhr in N 5, 1, Kreisfrauenſchafts⸗ leitung, ſtatt.— 36 Neckarau⸗Rord. Am 8. Oktober, 20 Uhr, Werkabend bei Merz, Rheingoldſtraße 29.— Wallſtadt. Don⸗ nerstag, 9. Okt., 15 Uhr, Nähnachmittag im Parteiheim. Stopfei, Nadel, Schere, mitbringen. 18 Uhr im Partei⸗ eim wichtige Beſprechung des Stabes und der Zellenleiterin.— 96 Neckarau⸗ Süd. Am 8. Oktober, 20 Uhr, Nähkurſus * Ankauf von Aligold, Alisilber — Lalſen Silbermünzen xr B& c 4½0 460 Brillanischmuck (äsar Fesenmeyer fillxl⸗May⸗ Bünde Bauf! Müler, Mittel, ſtratze 59. 4¹3 Verſteigerung Donnerstag, den 9. Oktober 1941“ vormittags 710 Uhr und nachmittags 743 Uhr, ver⸗ ſteigere ich im Auftrag Parkring 20 Schlafzimmer, Speiſezimmer, Wohnzimmer Schränke, Betten komplett, Friſiertoilette, weiße Kommode, Standuhr, echt ſilb. Beſteckkaſten, Oelbilder, Blei⸗ verglaſungen, Gobelin, Perſerteppich und Brücken, Kelim, Tiſche, Seſſel, Stühle, Koffer⸗Grammophon mit Platten, Küchenſchrank, Eisſchrank, Kinderbett, Vorratsſchrank, Gartenſchlauch, Kriſtall⸗ Puppenküche, Geſchirr uſw. Beſichtigung: ab 749 Uhr. Alois Stegmüller, Verstelgerer, B J, 1 Mütterschulungskurse Oktober— November 1941 Säuglingspflege: Mannheim. P 1. 3 BreitesStraße Stadt⸗ und Fern⸗ Nlöbeltransporte beſorgt L. Prommersberger, B 6, Heallorelber 238 12. Vormittagskurs: Beginn: Montag. den 13. Okt. 41. 10.00 Uhr; Kurstage: Montag und Mittwoch Abendkurs: Beginn: Dienstag. den 14. Oktober 41. 19.00 Uhr; Kurstage: Dienstas u. Donnerstag Erziehungsfragen: in der Nähſchule, Luiſenſtraße. Arma Margarefe Götz Waldemær Herda 2. Z. im Felde Verlobte 7. Oktober 1941 993757 Mannheim. 83 16 Abendkurs: Beginn: Dienstag. den 21. Oktober 41. 19.00 Uhr: Kurstage: Dienstaa u. Donnerstas Kochen: Abendkurs: Beginn: Montag. den 13. Oktober 41. 19.00 Uhr: Kurstage: Montaa und Mittwoch Anmeldungen an die 21236 Mütterschule, Kaiserring 8, Ruf 434 95 Fragen Sie noch einmal nach, wenn Saltrat nicht gleich erhältlich ist. Denken Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste Feldpost-Päckchen fertigmachenl Saltrat das erlösende Fußbad Für zahlreiche Menschen, die von überanstrengten, müden und schmerzenden Füßen ge⸗ plagt wurden, ist ein Saltrat- Fußbad schon zur Etlõsung ge- worden. Cönnen auch Sie lhren Füßen dieses lindernde Mittel. O Hasmlrſi as e. Ein neuer Spitzenfilm der Ufa mit LUiss UrrRien- KanRt 1. DiEHNI WERNER KRAUss Neuesite Wochenschau Beginn:.30.00.30- Für Jugendliche ab 14 Jahren Wir bitten die Nachm.-Vorstellungen zu bevorzugen Gora-PALAsT Aipdeαι Ich bin am 8. und 9. Oktober von 15—18 Uhr in meinem Geſchäft und bitte meine verehrliche Kundſchaft, alle bei mir befindlichen Repa⸗ raturen in dieſer Zeit abholen zu wollen, da ich keine Familienangehörigen hier habe und nur vorübergehend anweſend bin. St366 Uhren Rall, ace.10 das jederꝰ Im Getreidekorn(1) sind besonders der Keim(2) und die Randschichten(3) Speicher Wichtiger Aufbaustoffe. die unser Körper so dringend braucht. Das seit Jahrzehnten bewährte Steinmetz-Wasch- und Enthülsungs- verfahren ermöslicht die restlose Gewinnung dieser wertvollen Gesundheitsstoffe und bietet sie uns dar im Steinmetz-Vollkornbrot. Des- halb ist es auch so leicht verdaulich für jeder- mann. Essen Sie auch täglich Steinmetz-Voll- kornbrot. hergestellt in den Bäckereien: Fr. Häffner, 0 5, 12 Fr. Schroth, 8 4, 13 G. Wenneis, 8 2, 22/23 A. Muschelknauta, Feudenh., Neckarstr. H. Winkenbach, Sand- hofen, Sandh. Str. 274 erhältlich in vielen Bäckereſen allen Retormhäusern und Lebensmittel- Geschäften Achten Sie aber auf den Namen „SIEINFIETZ“ alte Silbermünzen, Brillantschmuck den. A U. c 4½/8168 A P E P 3, Nr. 14 HERMAKK Planken 8— Ankauf cold una Sitber exenüber Modehaus Neusebauer Gegründet 105 Familien-Anzeigen in die NMz ſümen, Joixbuln Die herrlichen Frühlingsblüher in reicher Auswahl eingetroffen- Hyazinthen. Tupen. Narzissen. Kro- kusse. Schneeglöckchen. Seilla uew. S ü d d. 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