4 93 8 SS EE Awoch, 14. Sebruar. 81 13 N* meral⸗ er aunheim. ernſprecher: 8— 7942. 79⁴— gsbaten a——— un Dr en- den Sune lie heineeeier druch u berſag der Dr. 9 Dacs ſchen rucker „Ad. —— zꝛ9 Kudren WMittags⸗Ausgabe. Mannheimer General⸗An Badiſche Neuoſte athrichten 1017.— Ur. 78. eige 33 le 120 Guug Abendbiaz 5 e 1 Rolonelzenle 40 Pis, Bell 6, Mittagbiatt Sr N U Ar Anzeigen an deikimmten Tage rd keine Verantwortung übernommen. nachm Stellen u Kusgah⸗ Sagerk Parg elePel Sezegen etene 48 Bel ingert Burch die, en vierte n Skeneece Wber Fef ſungsge abgeh Mi..90 Einzel⸗ Nr ð Hig Und abermals: Es gibt kein Zurück. Berlin, 13. Febr.(WTB. Amtlich.) In der neutralen Preſſe wird eine Reuter⸗Meldung verbreitet, wonach Deutſch⸗ lond die Sch weiz erſucht haben ſoll, der amerikaniſchen Regierung mitzutellen, wir ſeien nach wie vor he⸗ relt, mit den Vereinigten Stagten über die mit dem letigen WBootkrieg zuſammenhängende Sperrgebiets⸗ erklörung zu verhendeln, ſeſern die Handelsſperre gegen England dadurch nicht berührt würde. Die Regierung der Vereinigten Staaten babe dem ſchweizeriſchen Ce andten Ritter daraufhin mitteilen laffen, daß ſie nicht in Verhand⸗ lungen eintreten könne, ehe Deutſchland ſein nach der„Suſſex“⸗ Angelegenheit gegebenes Verſprechen wieder in Kraſt geſetzt und ſeine Ankündigung über die Berſchärfung des Tauchboot⸗ krieges zurückgezogen habe. Dieſer Meldung liegt folgender Sachverhalt zu Orunde: Der deutſchen Regierung war durch die Schweiz ein Tele⸗ gramm des ſchweizeriſchen Geſandten in Walhin ⸗ton über⸗ mittelt worden, in dem der Geſandte ſich erbot, falls Deutſch⸗ land einverſtanden ſei, Verhandtungen mit der amerikaniſchen Regierung über die Sperrgebietserklärung zu vermit eln, weil dadurch die Gefahr eines Krieges zwiſchen Deutſchland und merika vermieden werden könn. Die Schweizeriſche Regierung iſt daraufhin gebeten wor⸗ „ihren Eeſandten in Waſhington dahin zu verſtändigen, daß Deutſchland nach wie vor zu Verhandlun⸗ gen mit Amerika bereit ſei, falts die Handels⸗ lperre gegen unſere Feinde, alſe nicht gur gegen England, da durch unberührt bleibe. Wie ſich von ſelbſt verſteht, hätte ſich Deutſchland auf derartige dandlungen nur unter der Bedingung einlaſſen können, dah zunächſt die diplomatiſcheneziehungen zwiſchen Amerika — uns wieder dergeſtellt worden wären. Als Gegenſtand er Verhandlungen wären ferner gewiſſe Zugeſtänd⸗ niſſe auf dem Gebiete des amerikaniſchen Per⸗ lonenvertehrs in Betracht gekommen. Die durch den U⸗Boot⸗Krieg über unſere Feinde ver⸗ dängte Sperre der üherſeeiſchen Zufuhr würde mithin, ſelbſt wenn die diplomatiſchen Beziehungen wieder hergeſtellt wor⸗ den wären, unter keinen Umſtänden irgendwie Lekecert worden ſein. In der Antwort an den ſchwei⸗ Keiſchen Eeſandten in Waſhington iſt dies ja auch mit aller eutlichteit zum Ausdruck gekommen. Wie ſchon wiederholt guch von amtlicher Seite erklärt worden iſt, gibt es in der entſchloſſenen Durchfüh⸗ fung unſeres U⸗Beet⸗Krieges gegen die ge⸗ lemte öberſeeiſche Zufuhr unſerer Feinde zein Jurüs. 2 Dieſe kraftvoll in alle neuen Intrigen und Machenſchaſten uuſerer engliſch⸗ameritaniſchen Feinde hineinfa 9 Erklä⸗ Au Vert für ſich 1000 und hedarf keiner Erläuterung, Nur n Vort dankbarer Zuſtimmung braucht die deutſche Preſſe 10 ſchreiben zu dieſen—— Worten, die ſich nicht Mahen und deuteln kaſſen uud gans den Geiſt der Rimmer⸗ 1 Aunſchen Rote pom 1. Februar aimen. Es waren ja in den etzten ragen von Amerika aus mehrfach intrigante Verſuche — ernammen worden, fufetand doch noch zu exweichen Kalr Rürhe zu machen, Wir haben erſt Kibbern hier von ihnen prochen. Immer wieder ſüchte man die 9040 äiſchen Neu⸗ Wse en doch Pema Druck auf Berlin aus⸗ en. Was von dieſen Bemühungen verwirklicht worden nd was von ihnen geblieben iſt, 1 60 wir aus der obigen hocherfreulichen amtlichen Mittei i ntlichen Mitteilung, Es iſt herzlich weni Geer* nͤchis 15 Sinne. 96n 2 0N aſhingtoner Depeſche der Agentur Radio atte behguptet, daß der ſchwediſche und Geſandte ſind der ſpaniſche Batſchafter P drei Tagen eifrig 1 bemühten, das Terrain für eine Wiederannäherung zwi⸗ — Berlin und Waſhington zu ſondieren. Bavon iſt ebenſo⸗ 1 Rede wie von einem Verſuch von ſich 65 fühlung mit Waſhington zu gewinnen. Was übrig bleibt, 0 der an ſich dankenswerte auf eigenen Antrieb unkernom⸗ Zetke Verſuch des der Schweig in Amerikg, hoch e e ae e ſeht der amerikaniſchen Wünſche. ffung nahmen mußf, Deint weiter ſehen, tweilen n Roch nicht recht k . Er hat offenbar mit ſtarken Friedensſträm⸗ enen Hauſe 10 0 und imuß Run fuchen, d die Eröffnung der Feindſeligkeiten zuzuſchieben. Rea. Sre 1910 10 dußerſt plumpe Mittel der nach Bor⸗ nach ausgeſandten Provokationsſchiffe diene ilſon hält ch den neueſten Meldungen weiter lange Beſpre ungen mi eht man ne klar, wo⸗ aaßen ind Ein ie uns ſetzt und die den e 68 S nzuſtimmen. Wilfon muß nun ie, er e nachdem 8 rſten Lanſing, dem Kriegs⸗ und Marineminiſter, ſowie mit ſeinem Freund und Berater, dem Oberſt Houſe. Im Falle eines U⸗ Bootangriffes auf einen eenen Dampfer will er ſich vom Kongreß die Erlaubnis zur 2 ewaffnung der Handels⸗ ſchiffe geben kaſſen. Und dann können die ee auf hoher See kommen, die den uror americanus entfeſſeln follen. Wir ſind darauf gerichtet und bereit, den Stoß abzufangen, Wilſon anſcheinend weniger. was will eigentlich wilſon; ABerlin, 14. Febr.(Bon unſerem Berliner Büro.) Aus dem Haag wird gemeldet; Die„United Preß“ meldet aus New Vork: Das Waſhin toner Departement wird bald eine Entſcheidung 8 00 9 die Frage der Bewaffnung von Handelsſchiffen angeſichts der zunehmenden Stillegung des amerikaniſchen Frachtkaums genau erwogen hat. Amt⸗ liche Erläuterungen von höberen Stellen erklären die gegen⸗ wärtige Lage für 30 ſie die Blockade tatſächlich die 0 Der ent 1 erklärt ie Stimmung am Montag dart exheblich erleichtert, obgleich immer noch b4e Furcht vor einer offenen ſeindlichen Tat gegen amerikaniſche Schiſſe beſtehe. Die allgemeine Entrüſtuna darüber, daß man ſich in die deutſche Blockade ergebe auf Koſten der Erdroſſelung des ameritaniſchen Handels nehme chnell zu. Allgeniein ſei man darüber einig, daß unter dieſen imſtänden der Präſident nicht mit Deutſchland unterhandeln könne, wenn nicht Berlin den erſten Schritt tue und den U⸗ Bootkrieg ändere. Lord gibt die Kriedensarbeit auf. Keopenhagen 19. Fehr.(WB. Richtamtlich.) Vom Sae der Ford⸗Konſerenz im Haag traf heim bief gen Forb⸗Romitee ein Telegrammi ein, daß Ford am 1. März die Friedenskonferenz auflöſe, Hierdurch wird die Mel⸗ heſtätigt, daß Ford ſeine bisherige Friedensarbeit auf⸗ Die Friedensſreunde in Amerila emſig an der Pubeit ern, 19. Febr,(Wr, Nichtamtlich.) Der Londoner S ecolo meldet, daß nach Rachrichten aus in den Nereinigten Staaten anläßlich des Jahres⸗ tages Kineoln hieden ſtattgefunden haben, Bern, 13. Fehr,(PTB. Richtamtlich) Matin zufalge meldet Rewyork Herald. een verſuche bei den Behörden alles, um einen endgültigen Beuch zwiſchen Deutſchland und den Vereinigten Stagten zu perhindern, Bern, 13. Fehr,(WTB. Richtamtl.) Der Waſhingtoner Bexrichterſtatter des Petit Pariſien meldet, daß die Friedens⸗ ee 6 mit der größten Rührigkeit fortgeſetzt werden. Wilſon häbe eine große Anzahl von Telegrammen erhalten, in denen er gedränt wird, alle Maßnabmen zu ergreifen, um den Frieden mit Deutſchland zu bewahren. Herr Gergrs erzählt. UBertin, 14, Febr,(Pon unſerem Berliner Bürg.) Aus Genf wird e er frühere 5 Botſchaf⸗ ter in Berlin Gerard wurde in Zürich und Bern von einer Reihe franzöſiſcher Journaliſten ausgefragt. Er erklärte, er werde vorläufig in Bern bleiben, um dort die Inſtruktionen ſeiner Regierung abzuwarten. Ueberdies habe er viele Be⸗ richte abzufaſſen, Er glaube aher ſich hald einſchiffen zu künnen. Er ſei in Berlin auf das böflichſte hehandelt worden. Die gmeritaniſchen Konſule, welche Deutſchland noch nicht verlaſſen haben, würden nach Erledigung ihrer Arbeiten ah⸗ reiſen. Ueber den Eindruck, welchen der Bruch mit Amerika auf die Berliner gemacht habe, erzählte Herr Gergrd: Die Bevölkerung erfuhr den Abbruch der diplomatiſchen Beziehyſi⸗ gen Sonntag mittgas durch die„B. Z. am Mittag“. Die Nachricht ließ ſie auf den erſten Augenblick gleichqültig. Es kam zu keinerlei Kundgebungen vor der amerikaniſchen Bot⸗ ſchaft und ich konnte in den Straßen von Perlin kuühig ſpa⸗ zieren gehen. 9910 Gergrd hemerkte, er habe guch nie unter der Lebensteuttelnot gelitten. Er hahe im Gegenteil einen Teil der fünf Tonnen Nahrungsmittel, welche er⸗ von ſeiner letzten Reiſe aus Amerika mitdebracht habe, vor ſeiner Aeae aus Berlin unter eine Anzahl Reutrgler verteilen önnen. Der U⸗Hosſbrieg in vollen Gange 8998 Die Beute wächſt. Bern, 13. Febe,(2 B. Richlamilich.) Der„Figaxo“ veröſſentlicht eine Aufflellung der Nerluſie der Handelsflatien der Alliſeren und Reulralen vam 1. Februar bis 10. Februar. Die Aufſtellunc umfaßt insgeſamt 58 Handelsſchiffe der Alliierten und 32 der Neutra⸗ len mi zuſammen 176929Tonnen. Lie ſtätzt ſich ledigſich guf die Llondsmeldungen und läßt eine große Anzahl von ſelbſt in der franzöſſſchen Preſſe alg verſenkt gemeſdeien Schiſſen außer acht. Frot der in niedrig ge⸗ kiſfenen Angaben glaubt aber der„Figarg“ die geſer mit der offnung nerkröſten zu müſſen, daß die-Beolfätigkeit nicht lange auf ſolcher Höhe bleiben könne. berall Berſammlungen fül den und aufterdem um meitere 19 Schilli als bisher. Es ſei R ſoktſchreitenden Verminderung bes S Damffſchiffahrtgeſellſ meſdet gus kid: Der Miniſter des Innern deingend aufgeſordert, ſich jeder Stl ngnahme ge u9 0 K tellung 1855 Berlin, 13. Febr.(W. Nichtamtlich.) es wurde bekannt gegeben, daß ein rückkehrendes U⸗Boot im Atlan⸗ Uſchen Ozean zehn Schiffe mit 19900 Tennen Ge⸗ ſamtraumgehalt verſenkt hat. Darunter be⸗ fanden ſich zwei Schiffe von 4300 Tonnen mil Getreide und Lebensmitteln, eins von 2300 Tonnen mit Sal⸗ peier nach England, zwei von 5000 Tonnen mit Kohlen nach Gibratter bezw, für die italieniſche Staatseiſenbahn und eins von 2100 Tonnen mit Hel nach Hueenstown. Von einem U⸗Bool wurde ein engliſcher Priſenoffizier von einem holländiſchen Dampfer heruntergehelt. Rach neu eingegangener U⸗Boet⸗Meldung wurden ſer⸗ ner verſenkl ſechs Peampfer und ein Segel ſchiff een insgeſamt 29990 Fennen, Ein White Star⸗Paſſagierdampfer verſenkt. Lendon, 13, Fehr,(WB.) Meldung des Reuterſchen Bureaus, Der Paſſagierdampfer der Bhite Ktar Line„Afrie“(11999 Bruttoregiſtertonnen) iſtverſenkt worden. 17 Mann der Beſatzung werden vermißt.— Rach einer weiteren Meldung wurden 5 Perſonen bei der Verſen⸗ kung getötet. Landon, 13. Febr.(WT B. Nichtamtlich) Das Motor⸗ hgot„Rorwegeweſt“ wurde perſenkt, die Beſatzung ge⸗ landet. Das ieae„Athenian“ und die Bark „Lerche⸗Blekorka“ ſind rerſenkt worden. Die Beſagung der„Athenian“ iſt gelandet. Bei der Berſenkung des Star⸗Dampfers„Afrie“ wurden 5 Perſonen getötet, Amſterdam, 13. Fehr.(WB. Richtamtlich) Heute Mittag kam in Pmmiden der Frachtdampfer„Krakatgu“ aus Padung nach der neuen von Deutſchland angewleſenen Route üher Bergen an. 934 Bern, 13. Febr.(WB. Nichtamtlich) Wie Temps meldet, ſind 17 Mann von der Beſatzung des perſenkten its ⸗ lieniſchen Dampfers„Famiglia“(2972.R..) in Bar⸗ eelona eingetroffen Zaugeſicknoniſſe an Holland, DBerlin, 14. Fehr,(Von unſerem Berliner Bürg.) hite Aus Rotterdam wird gemeldet: Die Leitung des niederlän⸗ diſch⸗indiſchen Einfuhrtruſtes teilt folgendes mit: Im Anſchluß an die Regierung über die Fahrten derholländiſchen Dampfer von Amerika nach Holland könne er⸗ klärt werden, es ſtehe ſetzt auch grundſätzlich feſt, daß jedenfalls für die nach Amerikg fahrenden Schiſſe ein ühnliches Zuge⸗ ſtändnis gemacht werde, Ferner heſtehe Ausſicht, daß auch für nach und von Indien fahrende Schiffe eine gleiche Regs⸗ lung erfolgen werde, Alle Berhandlungen gelten vorlaufig nur den Frachtdampfern, Ueber eine Verhreiterung der Fahrrinne zmiſchen den Minenfeldern von engliſcher Seiſe aus ſind Ber⸗ handlungen im Gange⸗ Erhöhung der Frachtraten für neutrale Schiffe, EIBerkign, 14, Fehr.(Von unſerem Berliner Bürg) „Coxriere dellg Serg« meldet aus Hondo n, deh mit dem 18. 69— eine Erhöhung der Pae e für die neutralen ſe ins Leben aee iſt, welche Kohlen nach Rn und. Stelien und Eſſenerze auf dem Rückwege befördern. Die neuen Kaxiſe fur die frängöſiſchen Häſen imm Kanal und der itaſieniſchen Küſte 105 um, 50 Prozent, die für die fran⸗ zöſiſchen und ſtalſenſſchen Mittelmeer 19 um 50 Prozent 0 ür die Tonne höher England megen der Schiffergums binnen kur⸗ zem genötigt ſein werde, die Einſuhr aller Artifel, welche ſiicht Firekt zum Leben oder für den Krieg notwendig ſind, einzuſchränken. Unterbindung der däniſchen Rusſuhe nach England. Kepenhagey, 18. Februgr.(WeB. Nichtamtlich) aut eAtite ab Pabens6h 1 antwiriſchaftlichen e und der daß die groß« Meng 50 0 A N KP 45 1 die ſeit geftern infelge der deutſchen Geſcent r Ee ſei wahrſcheinſi land in Kopenlagen und Aarhus aufgeſpeſchert wurde, ,e Ae Relben 5 Pch Hae e 9 erden foll, dis ſich darauf alten haben 3 Die Zurückhaltung der paniſchen Reglerusg ⸗ Bern i8 Februgr,(Wes. Richtamtlich) 11 zur Abreiſe bereit zu en Krieg⸗ führende zu enthallen. Alle fendenzſöſen Rachrichten müſſen zuvor dem Miniſterium des Innern umterbreitet wer⸗ den. Der Marineminiſter wird lediglich amtlich beglaubigte —— 14 1 9 8 9 3 Nr. 6. 2. Seite. Maienheimer General⸗Anzeiger. Mittas⸗Ausgabe.) Mittwoch, den 14. Februar 191T. Torpedierungen mitteilen, um einen falſchen Alarm zu ver⸗ hindern. Gerüchtweiſe verlautet, das Parlament werde bis 3 um Samstag vertagt werden. Die ſteigende Kohlennot in Norwegen. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Baſel wird gemeldet: Wie aus Chriſtiania berichtet wird, habe dort der Kohlenmangel bewirkt, daß beinahe die ganze Schiffsflotte Norwegens—. werde. England hatte die ganze Zeit die nötigen Kohlenvorräte zugeſichert, aber dieſe Hoffnung iſt bis heute enttäuſcht worden. In Chriſtiania ſel⸗ ber wird der Kohlenmangel jeden Tag ſchlimmer. Man fängt letzt an, eine Reihe alter Holzhäuſer abzubrechen, um mit dem Material die Oefen zu heizen. E 5 Engliſcher hochmut. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus dem Haag wird gemeldet: Das engliſche Unterhaus hat einſtimmig den neuen Regierungskredit von 11 Milliarden Mark angenommen.— Bei dieſem Anlaß erklärte„Daily Chronicle“, Deutſchland müſſe bereits vor Friedensſchluß eine höhere Kriegsentſchädigung bezahlen(). London, 13. Febr.(WTB. Nichtamtl.)„Daily Chro⸗ nicle“ ſchreibt im Anſchluß an die Ertlärungen des Schtz⸗ miniſters Bonar Law: Es wird nach dem Krieg Pflicht jedes Engländers ſein, ſparſam und einfacher zu leben und mehr zu arbeiten. Wir müſſen ſolche Friedensbedingungen ſtellen, daß ſie uns jegliche Laſten aus dem Krieg, den wir nicht gewünſcht und nicht verurſacht haben, erſparen. Wir haben den Krieg gewiß nicht angefangen, um etwas zu erhalten, aber wir können uns jetzt auch nicht mehr leiſten, mit leeren Händen daraus hervorzugehen. Der Eiuſluß eiues Krieges nit Aneria auf Unſere Volkswirtſchalt. Man hat die Gefahr einer kriegeriſchen Verwicklung zwi⸗ ſchen den Vereinigten Staaten und Deutſchland häufig im Hinblick auf unſere weltwirtſchaftliche und handelspolitiſche Zukunft beſonders ſchwarz gemalt. Aber es gilt gerade in dieſem Augenblick, ſich ſtärker an die nackten ſtatiſtiſchen Datſachen zu halten als an irgendwelche allgemeine und zumeiſt übertriebene Vorſtellungen von der Bedeutung des nordamerikaniſchen Wirtſchaftskörpers für un⸗ ſere Volkswirtſchaft. Im Jahre 1913 importierten wir aus den Vereinigten Staaten für 1711 Millionen 4, d. h. 15,9 vom Werte unſerer Einfuhr fiel auf die Vereinigten Staaten, welche bezüglich der Wareneinfuhr an erſter Stelle im Deut⸗ ſchen Reiche ſtanden. Demgegenüber repräſentierte unſere Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten 713 Millionen J, d. h. nur 7,1 des Wertes unſerer Geſamtausfuhr. Aus dieſen Ziffern ergibt ſich, daß wir als Käufer amerikaniſcher Waren für die Vereinigten Staaten eine viel größere Bedeutung hatten als dieſe als Käufer für unſere Waren. In der Tat ſtanden wir in der Liſte derjenigen Län⸗ der, nach welchen die Vereinigten Staaten Waren ausführten, im Jähre 1913—14 mit 344,7 Millionen Dollar an zweiter Stelle aller europäiſchen Länder. Unſere Einfuhr repräſen⸗ tierte allein den etwa vierten Teil der Geſamtausfuhr der Bereinigten Staaten nach Europa. Nun wird man freilich ſagen müſſen, daß die Bedeutung, welchen die Handelsbeziehungen zweier Länder miteinander haben, von der Art der Waren abhängig iſt, welche die betreffenden Länder einführen reſp. ausführen. In dieſem Sinne könnte es ſein, daß gerade die ſtarke Einfuhr aus den Vereinigten Staaten ein Zeichen dafür wäre, daß wir die Vereinigten Staaten wirtſchaftlich benötigen. Deshalb gilt es, die Hauptwarenpoſten der Ein⸗ und Ausfuhr einzeln durchzu⸗ gehen. Allein für 461 Millionen/ führten wir Baumwolle aus den Vereinigten Staaten ein, für 294 Millionen/ Kupfer, für 164 Millionen 1 Weizen, für 112 Millionen Schweineſchmalz, für 66 Millionen Felle und für 53 Mill. Erdöl. Dies wären die Hauptpoſten unſerer Einfuhr. Es dürfte nun in einem Handelskriege nach dem Kriege für Amerika ſchwer ſein, etwa einen differentiellen, ſpeziell gegen Deutſchland gerichteten Ausfuhrzoll für Baumwolle oder Kupfer zu legen, denn ſolche differentiellen laſſen ſich techniſch nicht durchſühren. Die Vereinigten Staaten kön⸗ nen im Frieden keine Kontrollorganiſation ſchaffen, welche, wie im Kriege etwa der N. O. T.(Niederländiſche Ueberſee⸗ Truſt), dafür garantieren würde, daß etwa nach Schweden, Norwegen oder Holland ausgeführte Baumwolle von dort nicht wieder nach Deutſchland weiter verfrachtet würde. Solche differentiellen Ausfuhrzölle können vielmehr nur dann in der Handelspolitik Anwendung finden, wenn ſich aus der Trans⸗ rtrichtung der betreffenden Ware ohne weiteres ergibt, daß ſie nur in ein beſtimmtes Land auf einem beſtimmten Wege gelangen kann. Amerika würde alſo mit einem Ausfuhrzoll auf Baumwolle oder Kupfer die ganze Welt gleichmäßig tref⸗ jen und damit ſeine eigenen Exporteure zugunſten an⸗ derweitiger Konkurrenz ſchädigen. Was die amerikaniſche Weizen⸗, Schweineſchmalz⸗ und Erdöleinfuhr angeht, ſo könnten wir uns von derſelben— dem Kriege durch Verbrauchsregelung und anderweitigen Bezug relativ unabhängig machen, ebenſo würden wir auf die Einfuhr von Fellen verzichten können. Betrachtet man demgegenüber das, was wir den Vereinigten Staaten ausführten, ſo handelt es lich in erſter Linie um Chlorkalium, Abraumſalze, Teerfarb⸗ ſtoſſe und eine große Reihe anderer chemikaliſcher und phar⸗ mazeutiſcher Produkte. Sollte ſich Amerika von dieſen unab⸗ 0 zu machen ſuchen, ſo kann es dies nicht beim Kali. Ein lusfuhrzoll auf Kali, für welches es keine anderweitige Kon⸗ kürrenz gibt, würde die amerikaniſche empfind⸗ lich ſchädigen. Eine große Reihe anderer Produkte, welche Amerika von uns bezieht, wie Kinderſpielzeug, Glacéhand⸗ baumwoll. Spitzenſtoffe und Spitzen, Stahlwaren und aſchinen, Strümpfe, Porzellane, elektr. Vorrichtungen uſw., beſteht aus Waren, welche die Vereinigten Staaten angeſichts bohen Löhne nicht ſo billig er-eugen können wie wir, deren ſchluß vom amerikaniſchen Markte alſo nur auf Grund einer ſtarken Belaftung der amerikaniſchen Konſumenten vor ſich Keoen könnte. Demgegenüber könnten wir wiederum fehr Wohl ohne die amerikaniſchen Nähmaſchinen, Metallbe arbei⸗ kungsmaſchinen, Rechen⸗ und Schreibmaſchinen uſw. auskom⸗ men. da wir in dieſen Induſtriezweigen unſereErzeugung ohne Sthebliche Verteuerung ausdehnen können. So haben wir alſo auch für die Zukunft von einer un⸗ eundlichen Geſtaltung unſerer Beziehungen zu den Vereinig⸗ 10 Stagten weniger zu befürchten als dieſe, wenn ſie einen ker wichtigſten und kaufkräftigſten Kunden verlieren würden. Riemand wird ſich der ſchweren Sorge verſchließen kön⸗ nen, welche ein von uns ſicher nicht gewünſchter Bruch mit den Bexeinigten Staaten mit ſich bringen würde. Aber dieſe Sorge wird völlig in den Schatten geſtellt durch das uns jetzt viel näher, ja einzig am Herzen liegende Ziel: den Krieg zu gewinnen. Nur die Erreichung dieſes Jieles kann uns überhaupt die Grundlage erhalten, auf welcher das Deutſche Reich wirtſchaftlicheri⸗ ſtenzfähig bleibt. Selbſt die beſten Beziehungen zu den Vereinigten Staaten würden uns nichts nützen, wenn uns dieſe Grundlage verloren ginge. Das Mittel aber, die Er⸗ reichung jenes Zieles zu ſichern, halten wir mit unſerer U⸗ Boot⸗Waffe feſt in der Hand. Deutſcher Abenoͤbericht. Berlin, 13. Jebruar, abends.(WTB. Amilich.) Vormittags ſcheiterte ein engliſcher Teil⸗- angriff ſüdlich von Serre. Im Weſien und Oſten ſonſt keine großen Kampfhand⸗ lungen. Im Cerna-Bogen wurden Gegenangrifſe in der von uns genommenen Höhenſtellung abgewieſen. Der bulgariſche Bericht. Sofia, 13. Febr.(wrB. Nichtamtlich.) Bericht des Generalſtabs vom 12. Jehruar. Mazeooniſche Front Ziemlich ſchwache Artillerietäligkeit an der geſamten Ftont. Ja einzelnen Abſchnilten Gewehr⸗ und Maſchinen⸗ gewehrfeuer zwiſchen den, Wachtpoſten. In der Luft lebhafte Kampfläligkeit im Wardartal und oberhalb der Küſte bei Or⸗ fano. Oeſtlich des Bahnhofes von Dovo zwang Anterleutnant Braunnock einen engliſchen Iweidecker zum Niedergehen. Das Flugzeug zerbrach auf dem Erdboden. Der Fühter iſt tot. Rumäniſche Front. Bei Iſaccea vereinzelies Artilleriefeuer an beiden Donau⸗ ufern. Bei Mahmudie Kugelwechſel zwiſchen den Poſien auf beiden Seiten des Si. Georges⸗Kanals. Kaiſer Wilhelm in Wien. Kaiſer Rarl preußiſcher Generalſeldmarſchall. Berlin, 12. Febr.(WT B. Amtlich.) Seine Majeſtät der Kaiſer von Oeſterreich, Apoſtoliſcher König von Ungarn hat die heute ihm von Seiner Majeſtät dem Deutſchen Kaiſer angetragene Würde eines preußiſchen Generalfeldmarſchalls angenommen. die Abreiſe. Wien, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des K. K. Telegraphen⸗Korreſpondenz⸗Bureaus. Kaiſer Wilhelm hat um 3 Uhr nachmittags Wien nach einem Aufenthalt verlaſſen, der ihn faſt ununterbrochen in der Geſellſchaft Kaiſer Karls weilen ließ und ihm, ſo oft er ſich der ie zeigte, bewies, wie herzlich und innig das Empfinden in Wien für den treuen Freund und Bundesgenoſſen des Kaiſers Karl iſt. Der Aufenthalt in Wien hat, der ernſten Zeit entſprechend, keine feſtlichen Veranſtaltungen gebracht. Um ſo mehr war den Majeſtäten Zeit geboten, das Beiſammenſein auszunützen. Auch der Abſchied war auf Wunſch des Deutſchen Kaiſers ſchlicht wie die Ankunft. Kurz nach.30 Uhr verließ der Deutſche Kaiſer die Hofburg, von Kaiſer Karl zum Bahnhof geleitet. Die Monarchen waren auf dem ganzen Wege durch die Stadt der Gegenſtand ſtürmiſcher Kundgebungen des Publikums; namentlich vor dem Nordweſtbahnhof, der Feſt⸗ kleid trug, fanden ſich Hunderte ein, die die Monarchen mit lebhaften Hoch⸗ und Hurrarufen begrüßten. Die Majeſtäten begaben ſich in den Hofwarteſalon, wo der Deutſche Kaiſer vom Botſchafter, den Herren der Botſchaft und der Begleitung Kaiſer Karls ſich verabſchiedete. Gegen drei Uhr traten die Monarchen auf den Bahnſteig. Der Abſchied war ebenſo herz⸗ lich wie die Begrüßung bei der Ankunft. Die Kaiſer küßten ich wiederholt und tauſchten Händedrücke aus. Als der Zug ich in Bewegung ſetzte, ſalutierten die Monarchen und wink⸗ ten ſich zu, ſolange ſie einander ſehen konnten. Ausſprache über Polen. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Beſprechungen der beiden Monarchen in Wien ſcheinen ſich auch auf Polen bezogen zu haben. Die Kriſe in Griechenland Athen, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterſchen Büros. In der Waffenfabrik im Piräus brach Feuer aus, das ſich raſch verbreitete. Die Matroſen der Alliierten halfen den griechiſchen Feuerwehrleuten bei den —— Viele Menſchen ſind dem Brand zum Opfer gefallen. Ium Ableben des Großaòmirals haus. Berlin, 13. Februar.(WTB. Nichtamtlich.) Auf ein Beileidstelegramm des Chefs des Admiralſtabs anläßlich des Ablebens des Großadmirals Haus iſt aus Wien folgendes eingegangen;, n Seine Kee Admiral von Holtzendorff, Chef des Admiralſtabes der deutſchen Marine, Berlin. Wien, 13. Februar. Tief gerührt durch die ſo herzlich warm empfundene Teilnahme anläßlich des Hinſcheidens unſeres unvergeßlichen Großadmirals und Führers, ſage ich Euerer Exzellenz und dem Kaiſerſich deutſchen Admiralſtabe namens der K. und K. Kriegsmarine Dank. In unſerem tiefen Schmerz um den Dahingeſchiedenen erhebt uns das Bemußtſein, in unerſchütterlicher Eintracht und Zuſam⸗ menarbeit mit der golrreichen deutſchen Seemacht im Sinne des teuren Verblichenen bis zum letzten für die ge⸗ ——— hehren Ziele unſerer treu verbündeten Reiche einzuſtehen. Der Stellvertreter des k. und k. Kriegsminiſters. Marineſtation: Vizeadmiral Kailer von Kaltenfels. Eine Ronferenz katholiſcher politiker in Zürich. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Wie die hat 55——.— 5 Konfere oliſcher er arlamentarier — aus Oeſterreich⸗Ungarn, der übertragen. Belgien, Holand, der Schweiz und Deutſchland beſchickt war. Aus Deutſchland waren anweſend die Abgeordneten Erzberger, Spahn, Dr. Porſch und Held, der Vorſitzende der entrumsfraktion des bayriſchen Landtags. Die Kriegslage in Deutſch⸗Oſtafrika. Berlin, 13. Febr.(Wr B. Nichtamtlich.) Vom Ko⸗ lonialkrieg in Deutſch⸗Oſtafrika erfahren wir die meiſten Vor⸗ änge einſtweilen naturgemäß nur in der Darſtellung des See So wurde General Smuts, der ſeitherige Ober⸗ befehlshaber der engliſch⸗ſüdafrikaniſchen Streitkräfte, nicht müde, immer wieder zu betonen, wie ſchwer in allen Gefech⸗ ten die Verluſte der Deutſchen und wie geringfügig ſeine eigenen geweſen ſeien. Demgegenüber liegt eine bemerkens⸗ werte Nachricht der ſüdafrikaniſchen Preſſe vor, die jene Schönfärberei des Herrn Smuts in das rechte Licht rückt. Darnach ſind in Durban große Truppenabteilungen von Kranken und Verwundeten aus Oſtafrika angekommen. Das Demobiliſationslager in Congella iſt gefüllt. Viele leiden auch an der Malaria Da die Lazaretträume durchaus ungenügend ſind, wurde angeregt, das Rathaus für Lazarettzwecke zu be⸗ nützen. Es ſcheint alſo doch beinahe, daß unſere wackeren Oſtafrikaner Herrn Smuts mehr zu ſchaffen machten, als er wahr haben möchte. Die Spaltung in der Sozialdemokratie. Barmen, 13. Febr. Der politiſche Redakteur der Freien Preſſe, Herr Niebuhr, iſt gemaßregelt worden, weil er in dem Blatte den Standpunkt der Oppoſition vertrat. An Stelle Nie⸗ buhrs wurde Herr Haberland als Redaktionsleiter eingeſetzt. Dieſer Vorgang beſchäftigte eine ſozialdemokratiſche Verſamm⸗ lung am Sonntag, die u. a. folgende Entſchließung annahm: „Die Parteigenoſſen des Wahlkreiſes proteſtieren mit aller Schärfe gegen die parteizerſtörende Tätigkeit des Parteivor⸗ ſtandes, gegen die dem nächſten regelrechten Parteitag die Entſcheidung obliegt.“ Nach dem Ausfall dieſer Verſammlung und nach den dort in die Erſcheinung getretenen Gegenſätzen ſcheint auch in der Wuppertaler Sozialdemokratie die reinliche Scheidung zwiſchen den Anhängern der Fraktion und den Radikalen der ſozialdemokratiſchen Arbeitsgemeinſchaft nicht mehr zu vermeien zu ſein. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Dresden wird gemeldet: Eine außerordentliche Lan⸗ desverſammlung der Sächſiſchen ſozialdemokratiſchen Partei nahm mit 69 gegen 11 Stimmen eine Entſchließung zu Gunſten der ſozialdemokratiſchen Mehrheit an. In den Lan⸗ desvorſtand der Sächſiſchen ſozialdemokratiſchen Partei wurde anſtelle des der Minderheit angehörigen Abgeordneten Schultze, der Reichstagsabgeordnete Dr. Gradnauer, der der Mehrheit angehört, gewählt. Berlin, 14. Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Wie verlautet, dürfte es demnächſt auch zu einer Spaltung der ſozialdemokratiſchen Fraktion in der Berliner Stadtver⸗ ordnetenſitzung kommen. Wieder eine Exploſion in einer engliſchen Munitionsfabrik. London, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Das Munitions⸗ miniſterium teilt mit, daß ſich in der Munitionsfabri von Norkſhire eine Exploſion ereignet habe. Die Zahl der Opfer iſt noch nicht bekannt, man glaubt aber, daß alle Per⸗ ſonen gerettet ſind. In der Nachbarſchaft wurde einiger Schaden angerichtet. Die Verlegung der 8 von Kirkwall nach Halifax. Kopenhagen, 13. Februar.(WTB. Nichtamtlich) Wie die„Rational⸗Tidende“ meldet, nähern ſich die Verhand⸗ lungen zwiſchen England und Skandinavien über die Ver⸗ legung der Kontrollkommiſſion von Kirkwall nach Halifax dem Abſchluß. Die Dampfer ſollen weder Poſt noch Fahrgäſte mitnehmen, ſondern nur Frachtladungen. * JBerlin, 14 Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Leipziger Verlagsbuchhandlung von Reclam iſt wegen Kohlenmangels zeitweilig geſchloſſen worden. Auth die fen„Reclams Univerſum“ kann vorläufig nicht er⸗ einen. Berlin, 14 Febr.(Von unſerem Berliner Büro.) Als Erſter Kapellmeiſter an das Stadttheater zu Straßburg iſt G g. Szell vom Berliner Königlichen Hofopernhaus be⸗ rufen worden. ebr.(WrB. Nichtamtlich) Zur Abfahrt Berlin, 14. des holländiſchen Getreidedampfers, der ſeit dem 15. Dezember in England zurückgehalten worden war, ſchreibt der „Lokal⸗Anzeiger“, faſt zwei Monate hat die holländiſche Regierung mit anſehen müſſen, daß ein von ihnen geſcharterter Dampfer mi Lebensmittel für die Beoölkerung in England zurückgehalten wurde. Die Bunkerkohlen wurden ihm verſagt. Die holländiſche Regierung hat ſich entſchließen müſſen, zwei Schlepper nach Schottland zu ſchicken und die Welt erlebt das Schauſpiel, daß ein holländiſcher Regierungsdampfer, weil ihm England die Kohlen verſagt im Schneckentempo von zwei Schleppern über die Nordſee bugſiert wird. Wir wünſchen dem ſeltſamen Transport von gangem hn ch daß er nicht auf eine Mine laufe. Unſere U⸗Boote werden ihn nen. Haag, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Die Kammet hat eine Geſetzesvorlage zur ſtrengeren Unterdrückung des Schmuggelhandels während des Krieges ange⸗ nommen. Bern, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Lyoner Blätter melden: Inſolge Getreidemangels mußte in den De⸗ partements Haute⸗Garonne und Lot die Requirierung von Getreide- und Mehlvorräten auch in den privaten Haushal⸗ tungen angeordnet werden. Die Volksernährung. Ein Staatskommiſſar für Preußen. Berlin, 11. Febr.(WXB.) Die„Norddeutſche Allgemeine Zeitung“ ſchreibt: Die Ernährungsfragen beſchäftigen in der letzten Zeit das preußiſche Staatsminiſterium eingehend. N Verhandlungen unter den beteiligten Reſſorts fand geſtern ein Sitzung des Staatsminiſteriums ſtatt, in der über organiſatoriſ Maßnahmen wichtige Beſchlüſſe gefaßt wurden. Es iſt in Aus⸗ ſicht genommen, die auf dem Gebiete der Vollsernährung währ des Krieges errichteten oder noch zu errichtenden preußiſchen Landesſtellen(Landesgetreideamt, Vandesfleiſchamt uſw.) der Lei⸗ tung eines beſonderen Staatskommiſſars zu unterſtellen und ihm die den beteiligten Miniſtern zuſtehenden Aufſichtsbefugniſſe au Gleichzeitig wird dieſer Staatskommiſſar mit dent Kriegsernährungsamt in enge Verbinbung gebracht werben⸗ Durch dieſe Regelung wird ein ſchnelles und einheitliches Zuſaunnten⸗ arbeiten zwiſchen bem Kriegsernährungsamt und der preutziſchen Berwaltung geſichert. 13 — ———. 5 8 ch, ben 14.—— Mit dem 15. Jebruar treien für den Feldpoſt Ber⸗ fandneue Beſtimmungen in Kraft. Wir bitten unſere rauen Bezieher, die richtig geſtellten Adreſſen, ſoweit dies noch nicht geſchehen iſt, umgehend an unſere Geſchäftsſtelle einzuſenden, damit Verzögerungen in der Zuſtellung ver⸗ mieden werden. PEPPCCCC BNRus Stadt und Land. Kriegsauszeichnungen. Are Gefreiter Fernſprecher Karl Krupsky, Inhaber des Eiſernen reuzes, wurde mit der Badiſchen filbernen Verdienſtmedaille ausgezeichnet. Herbert Moninger, Beamter der Rhein. Creditbank, Unter⸗ offigier in einem Reſ.⸗Inf.⸗Regt., Inhaber des Eiſernen Kreuzes, wurde die Badiſche ſilberne Verdienſtmedaille verliehen. Nenderungen im Rantinenweſen der Truppen. Mi Die, Beſtimmungen über die Bewirtſchaftung der ilitärkantinen im Heimatgebiet ſind neuerdings geändert worden: Vom 1. April 1917 ab dürfen die Kantinen —.— die Truppen nicht mehr ſelbſt bewirtſchaftet, ſondern ſollen ktdachtet werden. Bei Verpachtung der Kantinen ſind kanfüg. nur tioch aus dem ausgeſchiedene kriegs⸗ eſchädigte oder Seen erechtigte Unteroffiziere zu berüͤck⸗ tigen. Vor Bekanntgabe des neuen Erlaſſes bereits angenom⸗ tene, bewährte Pächter, die nicht zu dieſem Perſonenkreiſe ge⸗ Baes, körmen jedoch in ihrer Stellung verbleiben. Die Kantinen ounen unter Umſtänden auch durch Ehefrauen der im Felde be⸗ Kadlichen Pächter weitergeführt werden. Bei der durch die erhältniſſe bedingten Einſchränkung des Vierverbrauchs und des rlaufs von Lebensmitteln und Web⸗ uſw. Waren ſoll die achtſumme möglichſt niedrig bemeſſen werden. de Den Truppen iſt empfohlen von r. Ausſchreibung freiwer⸗ Rarder oder neu zu beſetzender Kantinenpächterſtellen in den vom kegsminiſteriumm herausgegebenen„Anſtellungs⸗Nachrichten“ wöglichſt weitgehenden Gebrauch zu m Dieſe Nachrichten Wben künftig unter„Stellennachweis für den Pruvatdienſt“ einen n Abſchnitt„Oſfene Kantinenpächterſtellen“ enthalten. zur Truppe eingezogene, nur garniſonsdienſtfähige Katinen⸗ dächter ſollen bei Verſetzung zu anderen Truppenteilen tunlichſt in wrem Standort belaſſen werden, ſoweit es die militäriſchen Rück⸗ ten zulaſſen. In verpachteten Kantinen und deren Aufbewah⸗ fungsräumen iſt jede Beſchäftigung von Soldaten verboten. Auf ie Kantinen(Marketendereien) der Feldtruppen, des Efappen⸗ ts und der finden die neuen Beſtim⸗ mungen keine Anwendung. Für die Kantinen(Marketendereien) 10 Bereich der Generalgouvernements in Belgien und Warſchau ſtimmen die Generalgouverneure, welche Kantinen ſelbſtbewirt⸗ ftet und welche nach den vorſtehenden Geſichtspunkten ver⸗ tet werden ſollen. der Kierzu wird uns mitgeteilt, daß an der bisherigen Eigenſchaft er Militärkantinen als Privateinrichtung der Truppen nichts Kändert worden iſt. Die Auswahl der Pächter iſt Sache der ruppenkommandeure, auf die hierbei ſeitens des Krieg mini⸗ keriums nicht eingewirtt wird, Aus dieſem Gruade ſiud Bewer⸗ zungen um offene Kantinenpächterſtellen im Heimatgebiet lediglich an den betreffenden Erſatztruppenteil, nicht an das Kriegsmini⸗ terium, zu richten. Die Bwerber werden zur Erſparung un⸗ nötiger Müke und Koſten gut tun, zunächſt die Bekanntgabe offener antinenpächterſtellen in den oben genannten Anſtellungs⸗ chten“ abzuwarten. 8 * Ernannt wurde Oberſtationskontrolleur Chriſtian Hen⸗ nger in Karlsruhe zum Oberreviſor. Boſtaliſches. Wegen weiterer Einkerufungen von Beamten Rereunterbearten zum Heeresdienſt und der 8 dafür 2 ſtfähigen Erſatz zu beſchaffen, ſieht ſich das Poſtami 1 zu Faaen edauern geswungen, die Zweigſtelle 4(Akademie⸗ ahe—6) vom 13. Februar ab bis auf weiteres für den Poſt⸗ und Telegraphenverkehr zu f chließen. — iſches vom Februar. Der Sonnenbogen wirb ſchon muerkti größer. War die Tageslänge Anſang Jannax 7 Std. 99 Min. — iſt ſie zur Zeit 8 Std. 56 Min., ſo wird ſie zu Ende des Monats 10 Teits 10 Std. 40 Min. betragen. Das iſt dann ſchon ein ſehr erheb⸗ uner Fortſchritt! Die Sonne geht 169 etwa 8 Uhr auf, 5 lihr Mier.“ Ende Februar it das 6 Uhr 58 Min., beziebentlich 5 kyr 83 nĩ n. — das Zeichen der Fiſche.— Von den Planeten iſt der Merkur brend—— Minuten in der erſten Hälſte d. M.(in der Morgen⸗ Rirer krung im Südoſten) ſichtbar; die Venus verſchwindet gegen * d. M. als Abendſtern, wird aber dafür als Morgenſtern ſicht⸗ Me: Der Mars ſteht in der Mitte d. M. bei Sonnenuntergaug im Birrtdian, und iſt dann ſechs bis ſieben Stunden am weſtlichen mmel zu erblicken. Der Jupiter geht immer früher am Abend auf * iſt Ende Februar neun Stunden lang ſichtbar, während der Sa⸗ Wr d. M. noch vier, Ende d. M. kaum brei Stunden lang* uk. W Den bargeldloſen Zahlüngsrerkehr fördert, wie aus einer Be⸗ Haßeraceng in dieſer Nummer kerrorceht, die Direkfion der ſtädt. Poe Gas⸗ unb Elektrizitätswerte, indem ſie ſedem Inhaber eines check- Bank- oder Sparkaſſenkontos ermöglicht, die Waſſer⸗, Has⸗ 2* Kache. Von Guſtav Schröer. Der Gerichtsvollzieher tritt in Pauline Retmanns Hütte. a66 ⸗Reimannſche, da iſt die Forderung des Bernhardt Schmidt — Anenfeldt, zweihundert und vierzig Mark, wie ſolls damit rden? Wollen Sie zahlen?“ T„Nein. Ich habe nichts. Die Hütte gehört dem Ackermann und ſch, Stuhl und Bett kann ich nicht entbehren.“ 8 g6⸗„Reimannſche, wo iſt das Geld von Ihrer letzten Wieſe hin⸗ ommen?“ wie„Alle iſt's bis auf den letzten Pfennig Wem ſich das Unglück — ein blutdürſtiges Tier auf den Leib hängt, dem ſaugt es auch sten Tropfen aus.“ „So müſſen Sie den Offenbarungscid leiſten.“ „Was iſt das?“ mctz ie müſſen ſchwören, daß Sie außerdem, was ich hier ſehe, mehr beſihen, gar nichts mehr, hören Sie?“ mei.„Freilich, wenn mein Geldbeutel ſo gut beſtellt wäre wie eine Ohren, dann kämen Sie nicht umſonſt.“ 10„So will ich das dem Herrn Armtsrichter melden. Halten Sie Gu bereit. Sie werden eheſtens vor Gericht gefordert werden. ten ag.“ Auch ſoviel!“ Pauline Reimann ſetzt ſich an den Tiſch. Recente iſt ein großes Weib, mit breitem, knochigem Geſicht und Tie aden Augen. Ihr Mann iſt vor etwa zwel Jahren geſtorben. ein Leute haben nicht gut zufammen gelebl. Der Reimann hatte Gemüt wie ein Kind, Sein Weib hatte ihn geheiratet, als 2— dem Altenſtedter Verwalter, der ihr die Ehe verſprochen, entogen worden war. So richtig im Zorn hatte ſie den Reimann — mmen und es ihn entgelten laſſen, daß er ſeine Hand nach ſichtz tolzen, herriſchen Mädchen ausgeſtreckt. Der Mann hatte kein ehrlich ſauer werden laſſen, aber wenn das Weib ſo⸗ gar e Freude am eigenen Beſith hat, ja, gerade darauf ſinnt, ibn er ern, weil ſich die Gleichgültiateit genen den Gatten oll⸗ in Haß umgewandelt hat, dann iſts kein Dunder, wenn 8 kurger Jeit ſchoͤn die Schulden ihre gierigen Hände auch auf letzten Acker legen.“ Gerade rechtzeitig war der Reimann an Hufſchlage geſtorben, den ihm der Schimmel verſetzt. der Fal. Am 19. Februar nachmittags 1 Uhr tritt die Sonne 1 und Stromgelder allmonatlich ohne ſein fedesmaliges be⸗ ſonderes Mitwirken zu bezahlen. ſind jederzeit erhältlich) veranlaßt die Direktion die allmonatliche Um⸗ buchung Rechnungsbetrags von den obenerwähnten Konti auf daslenige der Werke. Auch eine weitere werwolle Reuerung wurde damit eingeführt, daß ab Februar 1917 die monatlichen Waſſer⸗, Gas⸗ und Stromverbrauchsrechnungen, ſoweit ſie beim Vorzeigen durch den Erheber weder in bar noch durch Scheck auf Mannheimer Banken oder die ſtädt. Sparkaſſe werden, dem Verbraucher zur „Zahlung innerhalbs Tagen ausgehändigt werden. ugleich wird + noch eine, bis auf Name, Wohnung und Betrag chon ausgefüllte Zahlkarte mit übergeben. * Verein für Voiksbildung. Der für heute Mittwoch abend augeſetzte 2. Vortrag des Heren Direktors Dr. Cantzler über „Zuſammenſetzung, Näbrwert und Verfälſchung der wichtigſten Rahrungs⸗ und Genußmittel“ muß wegen Erkrankung des Redners auf Mittwoch den A. Februar verſichoben werden. * 80. Gburtstag. Der bekannte Vertreter der Architektur an der Techniſchen Hochſchule zu Karlsruhe, Geheimer Rat Prof. Dr. phil., Dr.⸗Ing. Joſeph Durm, wird am 14. Februar 80 Fahre alt. Geboren am 14. Februar 1887 zu Karlsruhe, beſuchte er die da⸗ malige Polhtechniſche Schule ſeiner Vaterſtadt, beſonders unter den Profeſſoren F. Fiſcher, Hochſtetter und Lang, beſtand das Staatsexamen im Baifach, war dann praktiſch tätig, erwarb ſich mehrere erſte Preiſe in Konkurrenzen und unternahm im Jahre 1866 längere Studienreiſen nach Italien und Frankreich. Im Herbſt 1868 erfolgte ſeine Berufung zum Profeſſor an der Karls⸗ tuher Techniſchen Hochſchule. Später wurde er dann mit der Leitung des Badiſchen Hockbauweſens als Baudirektor und Ober⸗ baudirektor betraut unter Beibehaltung ſeiner Stellung als ord. Profeſſor an der Techniſchen Hochſchule, ein Amt, das er heute noch bekleidet. In dieſe Zeit fallen die Ausführungen der großen Staats⸗ und Privalbauten. Geheimrat Durm'iſt Mitbegründer und Mitherausgeber des Handbuches der Architektur, für das er die Baukunſt der Griechen, der Etrüsker und Römer und der Renaiſ⸗ ſance in Italien bearbeitete. Die Univerſität Heidelberg ernannte ihm zum Ehrendoktor der Philoſophie, die Techniſche Hochſchule verließ ihm die Würde eines Dr.⸗Ing. ehrenhalber, letztere in Anerkennung ſeiner hochbedeutenden kaukünſtleriſchen Arbeiten und erfolgreichen Forſchungen und Veröffentlichungen auf dem kunſt⸗ geſchichtlichen Gebiete der Arch'tektur. Ungezählte öffentliche und rivate Bauwerke lennzeichnen ſeine Tätigkeit; ie große Univerſitätsbibliothek in Heidelberg die große katholiſche Kirche in Freiburg i. Br., der Bau der Oberrheini ſchen Verſicherungsgeſellſchaft in Mannheim, ferner in Karlsruhe; das E bgroßherzogliche Palais, das Palais Schmieder, die Kunſtgewerbeſchule und das Kunſtgewerbemuſeum, die Feſt⸗ halle, der Anbau der Techniſchen Hochſchule, die Synagoge. Ve⸗ rufungen nach Darmſtadt, München und Berlin hat er abgelehnt. Gedenket der hungernden Vögel! Berſtärkter Gemüſe⸗ und Kartoſſelauban. Aus unſerem Leſer⸗ kreiſe wird uns geſchrieben: Mit vollem Recht wurde im vorigen Frühlahre von den Behörden darauf hingewieſen, ſeden Fiecken freien Landes zum Anbau von Gemüſe und Kartofſeln auszunützen. Er⸗ feulicherweiſe wurde dieſem Anſuchen auch von allen verſtändigen Leuten entſprochen. Trotzdem mußte Schreiber ds. im vergangenen Sommer und Spätfahr feſtſtellen, daß noch viel Gelände nicht bebaut, d. h. für den Ban von Feld⸗ und Gartenfrüchten nicht EA ugt klar gemacht werden, daß es ihre Pflicht iſt, das egende Geſinde Alglich Iu vermerten. Sind Jie Beiſiher Peelen Gellnbes nicht felbſt in ber Lage, dasſelbe mit Gemüſe zu debauen, ſo muß ihnen zur Pflicht gemacht werden, basſelbe im Frühjahr an Leute abzugeben, die gerne bereit ſind ein Stückchen Land Bedürfniſſe zweckmäßig zu bewirtſchaften. Da die Bautätigkeit wäh⸗ rend des Krieges eingeſtellt iſt, kann das Or. Bezirksamt unbedenklich eine Verordnung erlaſſen, wonach ſämtliche Plätze, die für Wohnungs⸗ oder ſonſtige Gebände dorgeſehen ſind, in dieſem Jahre dem Gemüſe⸗ und Kartoffelbau freigegeben werden. Namentlich in unſeren Vor⸗ orten liegen ſeither lelder ungenützt Pläte in großer Menge, welche FSCSS 2 1 gentümer an ibre en gegen⸗ über em Volkewohl* brach liegende Gelände Zeit, das etwas geſchieht. e Erſatz der Kartoſſeln durch Erbkohlraben. Nachdem die Kar⸗ tofferratkon für die Woche nochmals herabgefetzt werden mußte, em⸗ 41T es ſich dringend, für alle Hausfrauen mehr wie bisher die dkohrraben zur Streckung Die Verſuche baben ge⸗ zeigt, daß die Erdkohlraben zu allen lichen Gerichten ſehr gut zu verwenden ſind, ſogar beim Brot ſind ſie mit Erfolg zugeſetzt worden an Stelle von Kartoffeln. Der Mannheimer Haus⸗ frauenbund veranſtgltet am 1 18. Februar. abends uf Antrag(Formulare nutzbax gemacht werden, dann iſt es höchſte 40. Uhr, im alten Rathaus eine Ausſte Gerichte von Erdkohlraben. das Tauwetter hat geſtern mit den Schneereſten gehörig aufgersumk, ſodaß nur noch die Hausdächer einen Teil ihres wiißen Schr uckes Geſtern abend mußte man noch durch den ſchlüpfrigen Maiſch waten, in den der Schnee durch die eingetretene milde Witterung derwandelt war. Heute morgen war die Situation wieder P010 verändert. Leichter Froſt hafte die Straßen glaſtert, ſodaß man — 0 2 7 e nt mit 4— Erde unfrei⸗ illig Bekann machte. Am in wurden heute 5 Grad C. Kulte feſtgeſtellt, ein Unterſchied——— Nun hatte das Weib vor vier Wochen die letzte Wieſe ver⸗ kauft. Davon Hatte ſie noch einhundertzwanzig Mark im Hauſe. Dann war ſie wirklich am Nichts und mußte arbeiten oder betteln gehen. Sie wußte noch nicht, was ſie tun würde. Da kam ja mei⸗ ſtens wie von ſelbſt ganz etwas Unvorhergeſehenes, Gutes oder Schlimmes, das war gleichgültig, und ſtreckle die Hand nach einem aus, ſo daß man nur zuzufaſſen brauchte. Nun war der Eid da. Die hundertzwanzig Mark wird Pau⸗ line Reimann dem Schmidt nicht geben. Das iſt gewiß. Aber den Sid ſchwören und im Beſitz des Geldes ſein, das iſt auch ein eigen Ding. Es geht da ums Zuchthaus. So ſinnt ſie und kommt zu keinem Ende. Eine Stimme in ihr ſagt: halte die Hände rein und gib das Geld hin, eine andere, ſtärkere, aber ruft: ſie ſtehen in deiner Schuld, nicht du in der ihren; denn einer von ihnen hat das Beſte in dir zerbrochen, als du noch an die Menſchen glaubteft! 8 Pauline Reimänn haßt die Menſchen, wahllos und berbiſſen, und wenn ſie das Geld zurückbehält, ſo geſchieht es aus dieſem Haß beraus. 5 Es wäre gut, wenn man einen Schein des Rechtes fände Da iſt der Ruppert, ein übelberufener Trinker und Winkel⸗ adbokat. Der iſt mit allen Hunden gehetzt. Am Eude weiß er Rat. Als der Abend hereingebrochen iſt, kloptt Pauline Reimann an des Rupperts Türe. Der ſitzt an einem Tiſch, ähnlich dem Schreibtiſche eines Rechtsanwalts, mit Sthßen Papier bedeckt, und ſchreibt. Er wendet ſich ein wenig in ſeinem Stuhle und bittet die Be⸗ ſucherin, Platz zu nehmen. Eiue Weile fährt ſeine Feder noch kratzend über das Papiet. Das verdrießt Paulige Reimann „Ruppert,“ ſagt ſie,„ſetzt laß deine Faxen Biſt du allein, dann kauſt du vor langer Weile allen deinen Federhaltern die Schwänze ab. und kommt jemand zu dir, dann tuſt du, als könnteſt du's gar nicht ſchaffen vor lauter Arbeit. Ich glaube dit nicht. Alſe „Schwatz nicht! Hör zu! Der Schmidt kriegt unoch Iwe ihun⸗ bertbierzig Mark vön mir. Heute war der Gerichtsbollzieher da. Ich ſoll zahlen, tu's aber nicht!“ enannt ſeien hier e muß dieſen Säumigen unbe⸗ r ihre eigenen zu erinnern. Soll in dieſem Jahre aber das ung der verſchiedenen 6 übereinander, ſie a 8 Grad, denn „Ginen Augenblic, Srau Retmanm, ſ0, aun bitte.⸗ 8. Seite. Nr. 7. Am Donnerstag, den 15. Februar gelten folgende Marken: Kartoffeln: Zum Einkauf: Für je 4 Pfund die vom Händler —— Abſchnitte der Marke 16, ſowie die Empfangs⸗ ttel für die Zuſagmarke 9 und die Wechſelmarken. Zur Seheliras Die Marke 16, die Zuſatzmarke 10 und die Wechſelmarken. Kohlrüben: Für 5 Pfund die Allgemeine Lebensmittelmarke O 6. (Gilt ſchon ab Dienstag.) Brot: Für je 750 Gramm die Marken 1, 2, 8 und 4. Für 20 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke. O 7. Mehl oder Brötchen dürfen auf dieſe Marke nicht entnommen werden. (Gitt ſchon ab Mittwoch.) Teigwaren: Für 125 Gramm die Marke 0 8. Butter: Für ein achtel Pfund die Buttermarke 47 in den Verlaufs⸗ ſtellen—580 auf Kundenliſte. 8 ſtellen—200 auf Kundenliſte. 8 Graupen: Für 250 Gramm die Marke 0 4. Grieß: Für ein, Piund die„Lebensmittelmarke für Kinder“ Nr. 2 für 125 Gramm die Marke 0 1. Haferflocken: Für 100 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke N 2(45 Pig. das Pfund). Ger: Für ein Ei die Eiermarke 9 in den Verkaufsſtellen—625 auf Kundenliſte. 8 Milch: Für Vollmilch die Tagesmilchmarken; für Mager⸗ milch die Magermilch arken—183. Kondenſierte Milch:— jede Haushaltung eine Doſe auf Kunden⸗ liſte in den Verkauſsſtellen für Butter und Eier Nr.—714 gegen die Haushaltungsmarke 7 der Ausweiskarte. Gilt ſcho de Haushaltu i Doſ fKunde liſt Doſen⸗Käſe: Für jede Haushaltung eine Doſe auf Kundenliſte⸗ 15 den Verkaufsſtellen für Kolonialwaren Nr..—800 gegen die Haushaltungsmarke 8 der Ausweiskarte. Außerdem für die Haushaltungen mit 5 und mehr Mitgliedern eine Doſe gegen die Haushaltunasmarke 9 der Ausweiskarte. Zucker: Für je 250 Gramm die Zuckermarken 28 und h in den Verkaufsſtellen für Kolonialwaren Nr.—744 auf Kunden⸗ liſte. Süßſtoff: Für jede Haushaltung 2 Brieſchen gegen die Haushal⸗ tungsmarke 8 191 Fleiſch: ür dieſe We 9 ramm. S Feinſeife(Toilette⸗ u. K..Seife) und 250 Gramm Seifenpulder die Februar⸗Marken der Seifenkarte. 2— Mit Kartofſeln ſparſam wirtſchaften! * Bett: Sie cen Pfund die Fettmarke 24 in den Verlaufs⸗ Brotzulage. Von heute Mittwoch ab kommt für die geſamte Bevölkerung eine allgemeine Zulage von Pfund Brot auf die All⸗ gemeine Lebensmittelmarke O 7 zur Ausgabe. Die Zulage iſt eine einmalige, Wiederholungen werden nicht ſtattfinden. Immer wieder ſei die Bevölkerung eindringlich* hingewieſen, daß mit dem Brot aufs äußerſte hausgehalten werden muß. Die Brotmarken dürfen nicht eher geltend gemacht werden, als dem darauf aufgedruckten Tag eutſpricht. Wer die ihm zu⸗ ſtehende Brotmenge zu raſch verbraucht, hat die Folgen ſelbſt zu tragen, wenn ihm an Gide der Kertenperiode die Marken nicht reichen. Vom Lebensmittelamt körmen keinerlei weitere Zulagen gewährt werden. Städtiſches Lebensmillelamt. * Eas iſt patriotiſche Pflicht jeder Hansfrau, alle irgend entbehr⸗ lichen geirager an Kleidungs⸗, Wäſche ⸗Siücke, Schuhwaren und Unlformen möglichſt ſoſort entg⸗itlich oder unentgeltlich abzuliefern. An⸗ nahmezeiten—12 und—76 Uhr. Städt. Bekleidungsſtelle F 3, 5/6. geſtern Nachmittag zeigte das Wetterhäuschen auf dem Parade⸗ Rle 3 Grad C. Warme an. Wenn man die Wahl zwiſchen 2 7 kaltem Wetter und leichtem Froſt hat, dann wird man ſich zwei los für das letztere entſcheiden, ſchon im Intereſſe der Geſundheit der Bevölkerung.— Vom Mittelrhein wird üns gemeldet, daß das Eingreiſen der Pioniere an den vereiſten Stellen im Gebirge, am Loreleyfelſen und am Kammereck ſchnell und ſicher geſchehen iſt. Das Eis am Lore⸗ leyfelſen weiſt eine Dicke von etwa einem halben Meter auf, es wird burch einfache Sprengung beſeiti Am Kammereck liegen die Eis⸗ ben bis zu einer Höhe von einundein⸗ oben und aufgeſtaut, das Sprengen verur⸗ rbeit und Schwierigkeiten. Man bringt es rch Anwendung von Sprengbüchſen mit elektriſchen Zündern auseinander. Es zürſte bald gelingen, die ganze Aufſtauung zu be⸗ ſeltigen. Für die ganzen mittelrheiniſchen Plätze Kaub St. Goar, St. Goarshanſen, Bacharach, Oberweſel u. a. aber iſt es ein Gefühl der Erleichterung zu wiſſen, daß unſer Militär mit größ⸗ ter Schnelligkeit eingegriffen hat, um die Anwohner ror der Eis⸗ und Hochwaſſergefahr zu ſchützen.— Von der holländiſchen Landesgrenze Vyren iſt die Eisdecke des Rheins, die eine Länge von 34 km hat, unverändert, ſedoch zeitweiſe in Bewegung. In Hol⸗ lb Meter acht— ſo· mehr „Haben Sie denn noch etwas?“ „Ich denke, hier ſitzen ſich zwei gegenüber, die einander ver⸗ ſtehen und wahr muß ich ſein, ſonſt kannſt du mir nicht raten. Alſo: ich habe noch hundertzwanzig Mark von der Wieſe.“ „Dann müſſen Sie zahlen, ſoviel Sie noch beſitzen.“ „Das tu ich aber nicht!“ „Weshalb nicht?“ „Das iſt meine Sache. Am Gelde hänge ich nicht, aber haben ſolls der Schmidt doch nicht.“ Ruppert kratzte ſich hinter den Ohren „Nun ſoll ich den Offenbarungseid leiſten.“ „Das können Sie nicht!“ „Natürlich lann ichs und du ſollſt mir helfen. Den Eid will ich ſchwören und doch das Geld behalten.“ „Dann verſtecken Sie'.“ „Das iſt nichts, denn dam ſchwöre ich einen muß anders gehen.“ Ruppert überlegte. 4 „Ich mache Ihnen einen Vorſchlag, Wenn Sie mir vertrauen, iſt's zu machen, ſonſt nicht.“ „Heraus damit!“ „Sie ſchenken mir das Gelbd, berſtehen Sie niich?“ „Ruppert, du biſt ein Fuchs, aber ſei's! Während ich den Eid ſchwöre, iſt das Geld dein und.. 93 ſchenke ich es Ihnen wieder und ziehe mir gehn ark ab.“ „Gut. Hier iſt das Geld.“ Pauline Reimann knhoft ihte Jacke über der Bruſt auf und zählt das Geld auf den Tiſch.— Einige Tage fordert man die Frau vor Gericht. Der Amtsrichter redet ihr ins Gewiſſen. Es kann keiner en, daß das Geld für die Wieſe wirklich aufdedraucht ut. Nauline Rei⸗ 3 12 ſie—3 7— im etg 8 was man ihr un ſſen mü ſchwört ſch c den Ae Abend füicht ſie den Rupperk wieder „Nun wär's ſotbeit, und du darſſt mit Meineib. Das 2 acben.“ (Schluß folgt.) ———— Mannheimer Heneral-Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Mittwoch, den 14 Februar 1917. land haben- Baal und Leck Eisſtand. Die M⸗ Die Sghen hat eine feſte Eisdecke auf 53 kua Länge. Die Beſtrebungen zur Ginſparung des Heizmate⸗ rials haben zu weiteren Verordnungen geführt. So gibt das heſſiſche Miniſterium bekannt, daß die Be etzung von Theatern, Konzertſälen, Verſammlungsräumen und allen öffentlichen Ver⸗ mügungsſtätten einſchließlich der Wirtſchaften mit Varietekonzeſ⸗ ſion für das ganze Großherzogtum verboten iſt. In be⸗ ſonderen Fällen zann von den Kreisämtern eine Ausnahme zu⸗ geſtanden werden.— Der Evg. Oberkirchenrat hat an die Kirchen⸗ gemeinderäte und Kirchenvorſtände der badiſchen Landeskirche ein Rundſchreiben gerichtet, in welchem empfohlen wird, in Anbetracht der erſchwerten Zufuhr von Kohlen die Behergung der Kir⸗ chen für die nächſte Zeit zu unterlaſſen, ſoweit, mit den auf dieſe Weiſe freiwerdenden Vorräten an Heigmaterial Not in den Privathäuſern gemildert werden kann. Der Overkirchenrat hebt Hervor, daß trotz der ſchweren Bedenken, die gegen die Maßnahme der Nichtheizung der Gotteshäuſer geltend gemacht werden können, die Kirche ſich angeſichts der beſtehenden Notlage dem Wunſche der Regierung, die Kirchenbeheizung einzuſtellen, aicht habe ent⸗ ziehen können.— In Heidelberg muß die Wiederaufnahme es Unterrichts an der Höheren Mädchenſchule und der Oberreal⸗ ſchule um weitere acht Tage, bis zum 22. Fehruar, verſchoben werden.— In Düren wurden ebenfalls die Volksſchulen bis auf weiteres geſchloſſen. Um die Kinder vieler: dürftiger Familien, in denen das Heizmaterial knapp iſt, nicht zu Hauſe frieren zu laſſen, iſt die Heizung von mehreren Schulſälen in drei ſtädti⸗ ſchen Schulen angeordnet worden, wo die Kinder einen behaglichen warmen Aufenthalt finden. Sie werden von Lehrern und Leh⸗ rerinnen beaufſichtigt und nützlich beſchäftigt.— In Köpenick iſt wegen der Schwierigkeiten in der Heranſchaffung von Heizmate⸗ rial das Gerichtsgefängnis geſchloſſen warden. Die 18. Inſaſſen des Gefängniſſes wurden Berliner Strafanſtalten zu⸗ geführt. Rus Luòwigshaſen. * Zum Tode des Eiſenbahnpräſidenten v. Gayer. Das Bei⸗ leidstelegramm, das der König der Witwe des Verſtorbenen ſandte, hat folgenden Wortlaut:„Schmerzlich berührt durch die unerwartete Nachricht vom Hinſcheiden Ihres Gatten ſprechen die Königin und ich Ihnen unſer innigſtes Beileid und unſere auf⸗ richtiaſte Teilnahme aus. Der Heimgegangene hat ſich umfaſſendes Wiſen und Geſchäftsgewandtheit ausgezeichnet. Durch ſeine unermüdliche Schaffensfreudigkeit hat er ſich im Verlaufe des Krieges um die geregelte Abwicklung des Eiſenbahnperkehrs in der Pfalz ganz beſonders verdient gemacht. Möge Ihnen die Verſicherung, daß wir dem Verewigten dauernd ein ehrendes Gedenken bewahren werden zum Troſt in Ihrem ſchweren Leid gereichen. Ludwig.“ — pfalz, Heſſen und Umgebung. * Darmſtadt, 13. Febr. Das heſſiſche Fin mominiſte⸗ rium hat an die Großh. Oberförſtereien ein Ausſchreiben er⸗ laſſen, wonach zur Befriedigung des Holzbedarfs wäh⸗ rend der jetzigen Holzknappheit es ſich empfiehlt, in erſter Linie das aufgearbeitete(geſchlagene) Holz ſo raſch wie möglich zu verſteigern. Auch ſollte bei dem derzeitigen lanzſamen Fort⸗ ang der Holzhauerarbeiten nicht gewartet werden. bis ein Schlag vollſtändig fertiggeſtellt iſt, ſondern es ſind ent⸗ ſprechende Teilergebniſſe ſofort zu ve⸗ſteigern. Dieſes Ver⸗ fahren wird auch in den Gemeindewaldungen Platz greiten müſſen. Den Großh. Bürgermeiſtereien iſt die raſche Ver⸗ wertung des Holzes anheimzuſtellen. Zugleich wird darauf, hingewieſen, daß das Dürrholz beſonders in jüngeren Be⸗ ſtänden der Bevölkerung zur Selbſternte gegen den Taxpreis überlaſſen werden kann. Auch aufgearbeitetes Dürrholz iſt in, dringenden Fällen gegen den Taxpreis ab ugeben. * Mainz, 12. Febr. Ein früher oft genannter Er⸗ finder iſt in Ober⸗Ingelheimin aller Stille zu Grabe etragen worden. Johann Odernheimer, ein Ober⸗ ngelheimer, war als Erfinder eines Flugzeuges früher weit⸗ hin bekannt. Schon in den Jünglingsjahren zog ihn ſein Geiſt hinaus in die weite Welt durch Deutſchlands größte Städte hinüber nach Amerika. Von dort nach Hauſe zurückgekehet, beſchäftigte er ſich eingehend mit allerlei Erfindungen, be⸗ ſonders aber mit langjährigen Verſuchen im Flugweſen. Schon 1870 führte Odernheimer an zahlreichen größeren Plätzen Deutſchlands Flugverſuche mit einem ſelbſt konſtru⸗ ierten Apparat mit beweglichen Flügeln aus. Ohne freinde Unterſtützung und ohne eigene größere Mittel mußte er ſeine immerhin aufſehenerregenden Arbeiten ſpäter einſtellen. Ein ſchweres Nervenleiden endete jetzt ſein bewegtes Leben. Frankfurt a.., 13. Febr. In der Hanſa⸗Allee verſuchte ein höherer Offizier auf einen fahrenden Straßm⸗ babnwagen zu ſpringen. Er kam zu Fall, wobei ihm ein Bein nahezu abgefahren wurde. Rommunales. Zweibrücken, 12. Fehr. Mit dem Friedhofs⸗ weſen beſchäftigte ſich der Stadtrat in ſeiner letzten Sitzung. Zunächſt wurde über die Auszgeſtaltung des Kriegerfriedhoſes be⸗ raten, wo die Gräber der deutſchen Soldaten mit dem Eiſernen Kreuz, die der Franzoſen mit dem Wappenzeichen der republique franzaiſe„R..“ und die der Ruſſen mit dem Andreaskranz (0TT———— Rus dem Mannheimer Runſtleben. Im graphiſchen Kabinett der Kunſtausſtellung Gebrüder Heibelbergerſtraße O 7, 14, iſt gegentocteig eine kleine Sammlung von Werken des Mann⸗ heimer Malers Karl Dillinger ausgeſtellt. Dieſelbe beſteht aus Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen. Die Ausſtellung iſt ununterbrochen von morgens 10 bis abends 7 Uhr geöffnet. Ein⸗ tritt frei. Buck, Der 70. Geburtstag Otte Franz Genſichens wurde geſtern im Berliner königlichen Schauſpielhaus mit einer neuen„Märchentante“ ſinnig und feſt⸗ lich begangen. Das dichtbeſetzte Haus folgte der vortrefflichen —9 6 in beſter und freundlicher Stimmung und ſpendete mehrfach bei offener Szene Beifall, der— en anweſenden Dichterjubilax wiedexholt vor den Norhang rief. Suchertiſch. Flemmings U⸗Boot⸗Kriegskarte. Der neue U⸗Boot⸗Krieg macht r weiteſte Kreiſe eine Uar überſichtliche Karte Europas erforderlich, ie ſpeziell auf die dadurch entſtandene neue Kriegslage Curopas Rückſicht nimmt. Als eine ſolche erſchien ſoeben Flemminge U⸗Boot⸗ KNriegskarte von Europa. Die Karte geigt das ſetzige U⸗Boot⸗Kriegs⸗ biet nach der Erklärung unſerer Regierung, den frei aoterkenſe erere, für amerikanſſche und 655 hollänbiſche Paffagterdampfer, ie freigelaſſenen Verbindung mit Griechenland und mit dem ſüdfran⸗ ſiſchen Hafen Cette, der heute als ein Ein, und Ausfuhrhafen für di eig große Bedeutung erlaugt hat. Ferner veranſchaulicht da trei— unſere Landgewinne und Lanbverluſte im gegen⸗ ricge, den heutigen Stand der Fronten und die zukünf⸗ kigen Welthau ſege von kitelenropa nach deut Orient. Die Bane Kübet Nr. 89 der Flemmingſchen Kriegskarten und koſtet 1 Nk. 0 tel-hat- eine Eis⸗ decke bei Lay non Kattens bis Alten, bei Hatzenport auft22 kui Länge. Kollegien 100,000 durch ſamtförderung an geſchmückt werden ſollen; mit Ausnahme der letzteren Ausſtattung, über die noch Beſchluß gefaßr wird, wurden die Vorſchläge gut⸗ geheißen. Ferner ſtimmte der Stadtrat einer Neuxegelung des ſtädtiſchen Beerdigungsweſens zu, wodurch die An⸗ ſtellung eines eignen Leichenſchaffners, ferner Leichenwärter und Wärterinnen, Anſchaffung eines Sargſenkapparates uſw. nötig wird. Die jetzigen Vorſcheiften gehen zumteil bis aufs Jahr 1851 zurück: der Friedhofausſchuß hat nunmehr neue und ausführliche Beſtimmungen mit Gebühtenordnung aufgeſtellt die im allge⸗ meinen Zuſtimmiung kinden, zwecks weiterer Ergänzung aber für ſpätere Beſchlußfäſſung zurückgeſtellt werden. Dagegen wurde ohne Erörterung ein Entwurf über die Benützung der ſtädtiſchen Leichenhalle angenommen.— Eine Stiftung von 14 000 Mark, deren Zinſen für Handwerker zum Beſuch bon Fachſchulen Verwendung finden ſollen und die die Rentnerin Roſſi hier er⸗ richtet hat, wird entgegengenommen.— Einer Anregung, nach dem. Vorbild anderer Städte auch hier die Schulen au ſchließen, kann ſich der Stadtrat nicht anſchließen, zumal hier für die Volksſchulen kein direkter Brennſtoffmangel beſteht. * Nürnbieirg, 8. Febr. Vor einiger Zeit hatten die ſtädtiſchen el für die Errichtung von Volksſpeiſean⸗ ſtalten bewilligt. Inzwiſchen iſt die ehemalige Kropfſche Autogarage, Treuſtraße 9, mit einem Koſtenaufwand von 35 000 in die erſte Volksſpeiſungsküche umgewandelt worden. Sie iſt einſtweilen in der Lage, täglich über 3000 Liter Speiſe zur Bewirtung von 2500 „Perſonen herzuſtellen, doch ſoll ihre Leiſtungsfähigkeit bis zur Spei⸗ ſung von 1000 Perſonen gebracht werden. Dieſer Tage wurde die Küche durch die ſtädtiſchen Kollegien und geladene Gäſte beſichtigt. In der Begrüßungsanſprache teilte Rechtsrat Dr. Weiß mit, daß noch andere Küchen in anderen Stadtteilen geplant ſeien, und daß die Teilnahme an der Speiſung durchaus freiwillig ſei. Nach der Beſich⸗ tigung wurde das Probe⸗Eſſen eingenommen. Es gab um 50 Haferflockenſuppe und Scherrübengemüſe in ausgezeichneter Zuberei⸗ tung. *Berlin, 9. Febk. In Anweſenheit des Oberbürgermeiſters Dominicus, ſowie zahlreicher Vextreter des Magiſtrats und dex Stadt⸗ verordnetenverſammlung non Schöneberg wurde auf dem Leuthen⸗ Platz die erſte Volksſpeiſungsbaracke eröffnet. Es iſt eine geräumige Halle, deren Speiſeſaal über 3000 Plätze enthält. In ſechs Rieſenkeſſeln werden die Speiſen zubereitet. Die Speiſen können auch abgeholt werden. Es ſind fünf weitere Baracken ähnlicher Art geplant, davon die nächſte im Friedenauer Ortsteil von Schöneberg. Eingabe des Deutſchen Städtetages gegen die Erhöhung de Kohlenpreiſe. Der Vorſtand des Deutſchen Städtetages hat an den Handelsminiſter eine Eingabe gerichtet, die ſich gegen die Abſicht des Kohlenſindikats wendet, die Kohlenpreiſe zu erhöhen (wie es heißt, um 1 bis 2 die Tonne), ohne Rückſicht darauf, wer der Verbraucher iſt. Insbeſondere, ſo heißt es in der Eingabe u.., ſchei⸗ nen die Kohlen für die Gasanſtalten, die zu 90 v.., im Deut⸗ ſchen Reich in der Hand der Gemeinden ſind, und ſcheints auch die Magerkohle als Hausbrandkohle mit einbezogen werden zu ſollen. Die dadurch den Verbrauchern entſtehende Belaſtung würde recht er⸗ heblich ſein, da die deutſchen Gaswerke etwa 10 Milltonen Tonnen im Jahr brauchen und an Hausbrandkohle, wenn wir nicht irren, etwa 20 Millionen Tonnen benötigt werden. Auch in den Gaswerken auf⸗ zuerlegende Belaſtung von im ganzen 10 Millionen Mark bei Erhö⸗ hung des Köhlenpreiſes um 1 Mark müßte auf die Berbraucher abgewälzt werden. Eine neue Tariferhöhung würde ſich bei einer Steigerung des Kohlenpreiſes nicht umgehen laſſen, da in den Ausgaben der Gaswerke das Kohlenkonto eine ausſchlaggebende Rolle ſpielt. Aehnliche Verhältniſſe würden ſich hinſichtlich der ſtäd⸗ tiſchen Elektrizitäts⸗ und Waſſerwerke ergeben. Sollte aber, wirklich eine Steigerung der Geſtebungskoſten bei den Koflen eingetreten ſein, die nicht auf irgendwelchem andern Weg ausgeglichen wird, ſo bitten wir darauf hinweiſen zu dürfen, daß die ſtädtiſchen Werke und der Hausbrand doch nur einen kleineren Anteil der Ge⸗ Steinkohlen von ſchätzunosweiſe 140 Millionen Tonnen jährlich im Deutſchen Reich beanſpruchen. Es wäre deshalb, da dieſer Abnehmerkreis jedenfalls ſich nicht in alänzender Lage be⸗ findet, u. E. zum mindeſten geboten, dieſen Teil der Kohlen von der Preisſteigerung auszunehmen. Zuſammenfaſ⸗ ſend bittet die Eingabe dringend, von jeder Preiserhöhung der Kohlen ſolange abzuſehen, als nicht eine unausweichliche Notwendigkeit nach⸗ gewieſen iſt. e Eine ſtäbtiſche Wurſimacherei iſt Mitte Dezember 1916 in Dan⸗ zin in Betrieb geſetzt worden. Sie befindet ſich im ſtäbtiſchen Schlachthofe; aus dieſem bezieht ſie auch ihre Rohſtoffe, die nicht mehr den Fleiſchern überlaſſen, ſondern ron der Stadt ſelbſt übernammen werden. Unter der Oberauſſicht des Dezernenten im ſtädtiſchen Kriegs⸗ ernährungsamte werden täglich bis zu 25 Zentner Blutwurſt herge⸗ ſtellt. 12“ Fleiſchermeiſter wirken dabei ehrenamtlich mit. denen auch bie Regelung der Vexieilung übertragen iſt. Mit der Wurſtmacherei werden nun eine Knochenverwertungsanſt alt und eine Schweinemaſtanſtalt verbunden, in der 500 Schweine ge⸗ mäſtet werden ſollen. Schließlich wird auch im Januar auf dem Schlachthof eine ſtädtiſche Maſſenküche eröffnet werden, die täalich 60 600 Liter Eſſen liefern ſoll. KK. Letzte Meloͤungen. Der uneingeſchränkte U⸗Vootkrieg. Das Fernbleiben der neutralen Schiffe. m. Köln, 14. Febr.(Priv.⸗Tel.) Zum verſchärften U⸗ Bootkrieg meldet der Berliner Korreſpondent der„Kölniſchen Zeitung“: Nun iſt der U⸗Bootkrie inſofern endgültig im Gange, als nun auch die äußerſte Schonfriſt für neutrale Schiffe abgelaufen iſt. Die letzten neutralen Schiffe, die von dem deutſchen Entſchluß keine Kenntnis hatten, ſind nunnehr eingelaufen. Auf See befinden ſich nur noch Schiffe, die ent⸗ ſchloſſen ſind, die deutſche Bekanntmackun! nicht zu achten. Es iſt anzunehmen, daß das nur wenige ſind. Darum darf man ſich im deutſchen Volke nicht wundern, wenn von nun an die Zahl der Verſenkungen neutraler Schiffe abnimmt. Das würde eben bedeuten. daßentſprechend weniger— fahren wird, der U⸗Bootkrieg mithin die gewünſchte Wirkung hat. Das weſentliche iſt ja, daß die Fahrten abnehmen. Ob das nun unmittelbar durch Ver⸗ nichtung der Schiffe erreicht wird oder mittelbar dadurch, daß die Schiffe dem Sperrgebiet fernbleiben, iſt für unſere Kriegs⸗ zwecke völlig gleich. Die Verſenkungen an ſich haben nur im Hinblick auf die Zeit nach dem Krieg eine Bedeutung, über die ſich namentlich auch die Schiffahrtsgeſellſchaſten überall klar ſein dürften. Für die zu erwartende Haltung der neutralen Staaten ſprechen die zahlreichen Nachrichten, wonach Schifſe aufgelegt werden oder die Seeleute ſich weigeen, zu fahren. Wie die feindliche Schiffahrt jetzt weiterhin unter dem Du ke der Not und der U⸗Boo⸗Gefahr handeln wird, können wir ruhig abwaren. So oiel iſt ſicher, die mitte bare und unmittel⸗ bare Wirkung des U⸗Boot⸗Krieges kann uns ſchon jetzt mit Zuverſicht erfüllen, und die feindlichen Kommentare dazu und das Schwanken der engliſchen Preſſe zwiſchen geſpielter Unbekümmertheit und echter Angſt ſind ebenſo bezeichnend wie Meaend. 50 925 Beſtürzung in England und Frankreich. Rotterdam, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Die 857 in England über die Wirkſamteit des deut⸗ en U⸗Boot⸗Krieges geht aus der Tatſache hervor, daß die „Daily News“ bereits ernſtlich vorſchlägt, England ſolle nach deutſchem Vorbild ſich Handelstauchboote durch den Ameri⸗ kaner Ford bauen laſſen. Das engliſche Blatt empfiehlt dieſen Ausweg in der— daß ein Handelstauchboot vor der U⸗Boot⸗Gefahr verhältnismäßig ſicher ſei. Amſterdam, 18. Fehr. 65„Kichtamtlich! Die Times“ erfährt aus Kapftabt, daß die„Cohs Times Vergeltungsmaßregeln gegen bden beceeen K Be en—— ſeher, ſchluſſes an die Politik der Vereinigten ſtützung legmaterial einbrachte. deren Ertrag auf 1200 Frankreich ige Internierung aller feindlicher Untertanen, die ſich ioch auf freiem Fuße befinden, und die größte Ausbeutung der Diamanten⸗ minen von Deutſch⸗Südweſtafrika. Paris, 13. Febr.(W B. Nichtamtlich.) Die letzten Er⸗ gebniſſe des verſchärften U⸗Bootkrieges rufen in Paris Beun⸗ ruhigung hervor. „Paris Midi“ und„Information“ fordern dringend, daß alle Maßregeln getroffen werden. „La France“ ſchreibt: Wo ſtehen wir? Man muß wün⸗ ſchen, daß die Regierung ſchnellſtens im Parlament Erklä⸗ rungen abgibt, damit den Gerüchten ein Ende bereitet wird, die die Oeffentlichkeit nervös machen. Das Blatt fragt weiter: Welche Bedeutung hat der neue U⸗Boottrieg? Sind unſere Verteidigungsmittel wirkſam? Werden die Neutralen die Schiffahrt fortſetzen? Wohin gehen die Waren, die nicht zu uns gelangen? In welchem Maße wird die wirtſchaftliche Not⸗ lage unſerer Feinde erleichtert? Das Blatt fügt hinzu: ſind lauter Fragen, auf die wir eine genaue Antwort müſſen. die chileniſche Rote. Berlin, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der hieſige chileniſche Geſandte Dr. Chruchage überreichte im Auswärtigen Amt eine Note, durch welche die chileniſche Regierung die! ut⸗ wort auf die deutſche Mitteilung über die neuen Maßnahmen für den U⸗Bootkrieg übermittelt. Die chileniſche Note ſtimmt inhaltlich mit der Mitteilung überein, die der chileniſche Miniſter des Aeußern vor einigen Tagen an den kaiſerlichen Eeſandten in Santiago gerich' hat. Wie bereits aus den von uns wiedergegebenen telegra⸗ phiſchen Nachrichten zu entnehmen war, beſchräntt ſich die chileniſche Regierung darauf, ihren Proteſt zu formulieren und gleichzeitig auszudrücken, daß ſie ſich alle die Rechte vor behalte, die einen Beſtandteil ihrer bisher beobachteten ſtren gen Neutralität bilden, welch letztere ſie auch weiterhin auf⸗ recht zu erhalten gedenkt. In Deutſchland hatte man im Hin bick auf die Feſtigkeit und Unabhängigkeit, die ſtets die Merk⸗ zeichen der internationalen Politit von Chile waren, begründe ten Anlaß, von dieſem Lande die in ſeiner Nole ausgedrückte Haltung unbeirrter Neutralität zu erwarten, die am beſten den ſeit altersher zwiſchen den beiden Landern beſtehenden friedlichen Beziehungen entſpricht. China ſchließt ſich Wilſons Politik an. m. Köln, 14. Febr.(Pr.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung meldet aus Amſterdam: Die Morningpoſt erfährt aus Tientſin In amtlichen Pekinger Kreiſen ſei die Neigung zu einem Brug mit Deutſchland vorhanden. Im Kabinett ſei anfänglich die Meinung dafür geweſen, nichts zu tun. Allein nach Eingon der Note Wilſons habe ſich die Meinung des An⸗ Staaten geändert, Zwei Mitglieder des Kabinetts ſeien dagegen geweſen. Dem Vernehmen nach würde China vor dem förmlichen Abbruch der Beziehungen mit Deutſchland einen Einſpruch gegen de⸗ unbeſchränkten Unterſeebootkrieg erheben und von der Ant⸗ wort Deutſchlands wird es abhängen, wie die chineſiſche Re⸗ gierung ſich weiter verhalten wird. Feinoͤliche Mißerſolge in Weſt und Oſt. Berlin, 13. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Außer den gemeldeten ſechs engliſchen Angriffen in der Nacht zum Mon, tag fanden nördlich der Ancre noch zwei weitere engli che Angriffe ſtatt, die ebenſo erfolglos blieben. Ein engliſcher An⸗ 921 eim St. Pierre⸗Vaaſtwalde, wo geſtern nach ſchweren rtilleriefeuer ſpät abends das Auffüllen der engliſchen Grü⸗ ben mit Sturmmannſchaften erkannt wurde, kam er nicht Ausführung. Nördlich von Courcelette brachte eine deutſche Patrouille acht Gefangene und zwei Maſchinengewehre den feindlichen Gräben zurück. Zwiſchen Lille und Arras vei⸗ ſuchten die Engländer ſechs Patrouillenvorſtöße, die ſä zurückgeſchlagen wurden und für die Engländer mit Verluſten an Toten, Gefangenen und Material endeten. Ein Funkſpruch vom Eiffelturm, 12. Februar nachmi, tags ſpricht von einem geglückten Handſtreich auf der Höh 304. Die deutſchen Truppen haben von dieſem Handſtreich nichts wahrgenommen. Mit dem Nachlaſſen der Kälte macht ſich an der ruſſiſchen Front erhöhte Patrouillentätigkeit bemerkbar. Nach der blutigen Scheitern ihrer mit großen Maſſen unternommene Offenſive im Rigaer Brückenkopf verſuchten ſich die Ruſſen in den letzten Tagen längs der Düna⸗Front in verſchiedenen Vorſtößen einzelner Sturmtrupps, die, in Schneemäntel ge⸗. hüllt, in dunklen Nächten ſtellenweiſe bis an die deutſchen Drahtverhaue herankamen, dort aber regelmäßig verjagt wur, den. Im wohlgezielten Feuer der wachſamen Verteidi koſtete ihnen der Rückzug über die breite ſchutzloſe Eisflü jedesmal erhebliche Verluͤſte. Das gleiche Schickſal ereih, ruſſiſche Unternehmungen am 10. Februar bei Poſtawiy un Zloczow, ſowie am 12. Februar weſtlich Luck. Das einzig Unternehmen größeren Umfanges bildete der zweimalige 5 griff mehrerer ruſſiſcher Bataillone bei Zwyzyn am obere ereth am 12. Februar, der trotz ausgiebiger Artillerien völlig ergebnislos bereits vor der deutſchen Lunte⸗ zuſammenbrach. Im Gegenſatz dazu hatten die deut chen Pe trouillen und Jagdkommandos auch in den letzten Tagen wie⸗ derholt anſehnliche Erfolge zu verzeichnen. Am unteren Stochod gelang einer 9 1— Aufklärungsabteilung am 1 Februar eine Streife, die außer Gefangenen wertvolles Be egn. Ein kurzer heftiger Vorſtoß bei K ſielin am 11. Februar führte zur Gefangennahme von 3 Offizieren und 40 Mann. Südlich des Dryſwiaty⸗Sees wur den am 12. Februar 90 Mann gefangen genommen. Einen Erfolg größerer Bedeutung erzielten ſüdlich der Valeputm, Straße unſere Truppen im Raume von Meſtecaneſci, wo d 1 Ruſſen ſchon wochenlang in einer Reihe von zumteil heftigen Angriffen einen ſtarken Druck ausübten. 3 neue Reichsſteuern. m. Köln, 14. Febr.(Pr.⸗Tel.) Wie die Kölniſche Volte, 3 aus parlamentariſchen Kreiſen erfährt, werden— eichstag zur Deckung der Zinſenſchuld drei——*. illionen derechnet wirt, 5 ſoll eine nach dem Wert der zu fördernden Kohlen ahge⸗ ſtufte Förderabgabe pro Tonne Kohle erhoben werden. 9* ner ſoll eine Verkehrsabgabe und ein dai ag von 20 Pro zur Kriegsgewinnſteuer erhoben werden. 4* K D. Berlin, 14 Febr.(Von unſerem Berliner Büro) Hentik Ibſens Bruder, Ole Ibſen, iſt, 82 Jahre alt, k Alitenheim Frederiksvaern geſtorben. cruer,(Wrg. Nichteneich) u 4% Tauwetter eingetreten. Bern, 13. 77 SSSSSS=— 2SS2 SSS3 SS3 S e2r 93 Sa N EE „ R — 1 FPü r Se 1517. mlaunheimer Heneral-Anzeiger.(mtittags⸗Ausgabe.) —. Selte. Nr. 15. Rus dem Großherzogtum. 958 Weinheim, 14. Febr. Herr Landwirt Peter 015 h von hier begeht heute mit ſeiner Gattin das Feſt der enen Hochzeit. Aus dieſem Anlaſſe wurde dem ſerne C 75 5 9080 Hartmann die ejubiläumsmedaille zugleich mit den herzlichſten Aüghenalcen berreicht ſchen Tauberbiſchofsheim, 14. Febr. Es hat Auf⸗ berg liregt, ſo ſchreibt der„Tauberbote“, daß im Bezirk Box⸗ ihr u kurzer Zeit drei verdiente Bürgermeiſter melſt mt niedergelegt haben, und zwar die Bürqger⸗ bei—5 von Boxberg, Ballenberg und Windiſchbuch. Wenn Paten Amtsniederlegung auch private Gründe mitbeſtimmend ſein di ſo ſagt man doch allgemein, daß der Hauptgrund der hun Hürfte, daß die ſchwere Laſt, die eben einen Bürgermeiſter „uhnen zu ſchwer und nicht mehr mit ihren übrigen Be⸗ ru 5 5 ſhſtieten vereinbar ſchien. Es gehort ein hohes Maß von 1 fe ſer Vaterlandsliebe dazu, heute ein Landbürgermeiſter dice n, und nicht bloß das, auch ein guter Humor und eine aut oder, vornehmer ausgedrückt, gute Nerven. wurde Karlsruhe, 12. Febr. In den letzten beiden Tagen 0 n zwei Frauensperſonen, die von einem Straßenbahn⸗ 0 n während der Fahrt abſrangen, nicht uner eblich ver⸗ dah ſt en Wagen ab, ſtürzte und blieb bewußtlos Legen, ſo⸗ — ins Krankenhaus verbracht werden mußte; eine in der Sernhofſtraße wohnende Frau eines Taglöhners, die bei der ſhe mtertopf zu und mußte ebenfalls ins Krantenbaus über⸗ Poſsrden.—In der Ettlin de ſtraße wurde ein verheirate⸗ auem ſähriger Stadttaglö ner beim Reiniqen der Straße von bei 0 Straßenbahnwaden erfaßt und zur Seite geworfen, wo⸗ terun einen Schädelbruch und eine ſchwere Gehirnerſch't⸗ der 10 davontrug.— Ein Kanonier des Felda⸗t llerie⸗Reg. 14, Süchder öſtlichen Kaiſerſtraße mit einem Hind wa ſen einer ecerenden Abteilung vorfarren wollte, ſtieß mit'nem wurde ihm berkommenden Straßenbalnvagen zuſammen; er ung ezu Boden geworfen und kam unter die Schutzrorrich⸗ in das liegen, wobei er erheblich verletzt wurde und * Garniſonslazarett überführt werden mußte. worde Pforzheim, 14. Febr. Wie ſeiner Zeit berichlet ſähri n war, hatte man in der Nähe von Oetisheim den 17⸗ heſunden Mechanikerlehrling Gottlieb Wahl erſchoſſen auf⸗ rbeit en. Einige Tage darauf war der gleichalkrige Fabrik⸗ uch e ert Müller von Oetisheim unter dem Verdacht haben et worden, den Wahl getötet und beraubt zu im hroß Im Unterſuchungsgefängnis hat jetzt Müller die Tat n n Ganzen eingeſtanden, wenn er auch mit den näle⸗ üler tänden noch zurückhält. Nach ſeinen Ausſagen hat d hi den Wahl durch einen Schuß in den Hinterkopf getötet 5 Morgleinen Wochenlohn mit 10.80 M. abgenommen. Ob geſtelltat mit oder ohne Ueberlegung geſchah, iſt noch nicht 66 9 Handel und Industrie. Soetreicle· wocnenpericht. * Wrausgesagte und mit Ungeduld erwartete, mildere Wei⸗ Mitie der abgelauſenen Woche eingetreten. Wenn Wüwiert, durch den ergiebigen Schneeiall bestenenden Verkehrs- Aeus iSkeiten damit noch nicht behoben sind, 50 ist doch wenig⸗ Maänan ie zuständigen Stellen haben inzwischen alle möglichen Ugen. dien ergritlen, um die Zufuliren von Getreide zu beschleu- Wsiomgr Hat 2. B. die RG. den Kommunalverbänden und Kom- om 8 ren kür alten Weizen und Roggen, weicher in der Zeit Lergütü 18 Zum 28. ds, auf den Weg gebracht wird, eine Prümien- zum zung eingeräumt in Höne von 5 M. die Tonne vom 8. bis Prä* ds. und von 3 M. die Tonne vom 21 bis 28. ds. Diese Igen t als Vergütung gedacht für außerordentliche Austreng- t Ka—5 Aufwendungen der Kommissionäre, den Drusch des a5510 Weigü en Beyllogenheit, auch in gewissen Fällen Fuhrlühne zu Weinirae ern sié nämlich durch die Fuhrenailieferungen Eisen- cers— erspart. Ueberhaupt liat die NG. von jeher, beson- Wrüchi er in letzter Zeit alle in Betracht kommenden Stellen nach- öglicß st darauf hingewiesen, datz es höchst erwünscht sei, in Uenst weitem Umfange Getreide durch Fuhre dirckt an die 0 Hieſeru, und die Eisenbahn dadurch zu entlasten. Wie og Sollen diese verschiedenen Bemühungen schon einigen Keuneen habt haben und die täglichen Andienungen sowie Ah⸗ muug an die EG. bzw. an deren Mülilen bereits eine Steige⸗ Sctseſ enüber den letzten Tagen auiweisen. Die Reichsgersten- a0 hat dem Vernehmen nach die Lielerung von Gerste Mhrencereckungszwecken mangels Materials bereits eingestellt, 100600— sie noch vor einigen Wochen die Lieſerung vou R mutz 10. Gerste zu genanntem Zweck bestimmt zugesagt hatte. Alrech, inlolgedessen in weitem Umiange Weizenschrot zur Brot- Di 8 Selieiert und verwendet werden. insicht ndigung der Frostperiode ist besonders auch in der dist wWi zu begrüſßen, daß die Wasserwege nunmehr in kurzer eine W leder benutzbar sein werden und die Eisenbahn dadurch ungen enliche Entlastung erfahren wird. Auch viele Kalin⸗ Rocht Getreide, Mehl, Kohlen usv), die vom Frost über⸗ Kung urden und eingefroren waren, lönnen nun ihrer Besüm- Jugeführt werden. 5 0 en amerikanischen Märkien ist die Stimmung seit Ab⸗ Porden er diplomatischen Bezichungen mit Deatschland jester ge- 188 5 besonders sind gegen Ende der Woche auch die fclten estiegen. Von besonderem Einfluß hieraul waren Nach- an verl ien SPerber ungünstiges, weil kaltes Wetter, die Besserung der cReucwelerThältnisse und gesteigerie Nachfrage der Mühlen, Von bcch cher Beschränkung der Ausiuhr wurde nichts gemeldet, Wichlenan auch anerkannt hervorragende fachmännische Per⸗ Htrankten aus der Union ihre Stimme erheben und vor unein⸗ 100——0 Ausfuhrtätigłkeit warnen, weil die Versorgung der Nostellt bst bis zur nächsten Erute dadurch ernstlich in Fr schemerden köunte. Es steht zu hoffen, daßf die Tätigleit der Rch gen EBoote an Stelle eines Auskührverbotes den Export 8 Entente⸗Ländern einigermaßen einschränken wird. 90 abericht der Preieberichtsstelle des Deutschen Landwirischult-rats* V. vom o0. bis 12. Februar 1917. 8 0 10. die Kar den Tag und Kopi nur noch 1 Piund Kartofieln ihrer — Februar ab dürien die Kartofielerzeuger bis zum 20. nte fiz weuq urPieh und- für jeden Angekörigen ihrer Wirtschaft ver· Uun. 20 3 Ur die übrige Bevölkerüng wird der Lageskopfsatz bis Viche Zall auf höchsteue 24 Plund und flur Schwerarbeiber eine- 8 ulsge bis Piund festgesetzt. Die lür die menschliche Erlau, Richt geeigneten Kartofiein dürien künftig uur noch s des Kommunabverbandes an Schweine und Feder- besitzer, * leßt. G Renben Dienſtmädchen ſpranz in der Kriegſtraße von einem rdsſtraße abſprang, zoz ſich bedeulende Verletznen Seiten Zurückhaliung geürt wird, nur gering. di- Angehote ni nt größer geworden. rung, sobald Jas Dreechen weiter vorgeschriiten sein wird. 8 stimmuing. virg 1 holfen, daß dies schon in nächster Zeit der Fall sein faherde Zu. beschleunigen, Eisenbahnwagen zu heschafſen usw. ichertem bat sich die RG. bereit erklärt, in Abweichung von der 10 zu 3 aut 750 000 M. zureduzieren. vieh verlüttert weiden. Durch Anorduung der preußischen Lan- deszentralbehörden ist für den preußischen Staat als besondere Vermittlungsstelle zwiscken der Reichszuckerstelle und den Kom- munalverbänden ein Landeszuckeramt in Berlin errichtet, Bienen- r, die 1916 keinen steuerireien, mit Sand vermischten Zucker zur Bienenfütterung bezogen haben, und diesen zur Not- kütterung im Frühjahr erhalten Wollen, müssen sofort bei ihrein zuständigen Zollamte den Antrag auf Ausstellung eines Berech- tigungsscheines stellen und diesen Schein umgeheud an die in Frage kommende Bienenwirtschaifliche Proyinzial- bzw. Landes- Stelle einsenden. Alle Landwirte, weiche an die Kommissionäre des Kriegsausschusses iür Oele und Fette im vergangenen Jahre Oelfrüchte wie Raps und Rübsen geliefert haben, fragen in stei⸗ gender Erregung: wo bleihen die Oelkuchen?. Es ist unverant- worilich, daß auf der einen Seite die Landwirte durch Versprech- ungen zum Anbau von Oelfrüchten autgemuntett werden und daß dann nachträglich diese Versprechungen nicht gehalten werden. An verantwortlicher Stelle wird man sich dann uicht mehr wun⸗ dern dürien, daßg auf diese Weise die Produktion untergraben Wird. Zur Strohaufschließung in der eigenen Wirtschait hat der Viehhondelsstaud in Dauzig den westpreußischen 50 000 M. aus seinen Ueberschüssen zur Verlügung gestellt. In Würitemberg ist der Preis für Verarbeilungsmüch beim Verkauf durch den Erzer ger auf 21. Pig. für den Liter oder das Kilo- gramm kestgesetzt. In Baden hettägt der FHlöchstpreis iür Hühner⸗ eier beim Verbaul durch deu(Nlügellialter 22 Pig. und beim Weiterverkauf an den Verbraucher 20 Pig. ſür das Stück. In Unterelsaß ist der Höchstpreis für Hühnereier heim Verkauf durch den Erzeuger aui 30 Pig. zid beim Vethaut ausden Ver- braucher auf 35 Pig. festgesetzt. Aui dem inländ Sthen Markt, war einiges Geschäft in Saat⸗ hafer zu verzeicen. Die Versorgung ist hierin zu mäßigen Ptei⸗ sen ais Ziemlich ebgeschlossen zu betrachten, während das Cie- schäit in Saaigersie ncen unentwickelt ist. In Industrielafer hält die Zetückhaltung weiter an undl die Uinsätze siud, da von heiden In Sämereien sind Besonders Kleesaaten sind noch wenig im Markte. Mau erwartet aber demnäckst eine Aende⸗ Um- Sätze entwickehen schſeciglich in Seradella, die ziemilich reichlicn und in beiriedigenden Qualitäten angeboten ist. Das Geschäit in Saafiupinen ist dagegen noch beschränkt, da die Bestimmangen noch Unklarhei:en autwelten und die hohen Richtpreise die Käu- ker abschtreckien. Sehr knapp sind Rüben- und. Möhrensamen.“ Am Futtermittelmarkt halten sich die Zufuhren in Rauhiutter in den engsten Grenzen, 90 daß besonders in Heu die Nachfrage das Angebot erheblich übersteigt. Wegen des Frostes sind auch Au- ſuhren von kütterrüben kaum möglich. 5 Eüsnmmenschlues im badischen Nrühlengewerbe. .Wie man uns berichtet, sind zurzeit Bestrebungen im Gang, die Mittel- und Kleinmülen Badens zu einem„Badischen Müller- hund'? zusanmienzuschließen, ähnlich den Vereinigungen, wie sie schon in Bayern, Elsaß-Lothringen usw- bestelien. Den Zu- sämmenschluß erachtet man als dringeud notwendig, um den Kampi um die wirtschaftiche Existen: der Mittel- ünd Klein- mühjen energischer und mit mehr Aussicht aut Erſolg führen zu können. 2 Wiener Wertpapierbsree, Wien, 13. Pebr. WIB) An der Börse herrschte alge- meine Zuxückhaltung. Nur für Montan- und Rüstungswerte zeigie sich einige Realisgiionslust, doch hewirkten die vorgenommenen „Abgaben nur einen mäßigen Kursrückgang. Diese Tatsache in Verbindung mit de Sleigerung einzeiuet Eisenbaknwerte und der, lebhaften Nachirage nach Kriegsanieihen, in denen große Umsätze Ststtfanden, entsprach eine unverminderte Festigkeit der Grund- j aAmsterdamer Weripapierbörse- AnSTERO AU 13. februer. 3 1613.12. 7 8 7 18% 12.„ 18., 12. Soh. Beriin 417—%8 Miegerid. t01ve 1017eSout“ Pao. 95— 93% Vien 2535 25.20, 3%„„ 73 7 Kalw. 2% 28½% Sohwelz 49.— 49.22Kul. Petr. 6 512% 50½½Union Pac. 189— 139 „ Kopenhg.67.50 67.50 fHon.-Am.-1. 408½ 4/2½ Knaconda 166 168. „ Stookhol.72 85 72.55 ff-äd. H. 227½ 223—Stoeis. 104½ Jo, „ London. 11.73 11./2 Jatohleon 10 101½* Faris. 42.22½ 42.2) Rock isiand e, Anſeme 91— 83½ Soheok auf Mew-Vork 246.25(246.—). Hamburg-Amerika-Linle 26.%(78.%)). Pariser Wertpapierbsrve. PARIS 13 februar GKassa-Harkt.) 13.12—4 12. 1312. 3% Rente 62,5 62.25[Saragosse——[Toulaa 1810 5% Anlelhe 67.85 97.6[Suez Kanal A44c 4430 Rio Pinto 174⁰/ ᷣ 1731 4% Span. üus. 99.80 99.25 Thom Houst. 87—— Copper 116.—119.— b0/%flussen 1906 93.05 89.25 faff Fa7. 410 412ſ05. na Copper 330.—6312.— 3% do. 1696/ 54.20 53.90Caout ou 166 164Utha Copper 633.—634 4%.rken 60 N 60.—KHalakks 12% 126/ Thareis 146.—145.—— Bang. de Paris 10.40 10,2[de u 1717 1702JDe Seers 345.—— Gen Lyenvals 1190/ 11.9208rlanscx 430 44% Soldtieias*— Un FParislen.“ 635 SaeLlanosoft.. 39% 3 öLens Gold. 52.— 52.— Retropolttala 423/ 423/Katkzoft Fabr. 20 930 Jagersfont.63.87 66.50 Rorg Espdag.“ 41%— lbe Aaphte 444f flandmines. 99.97/ 69.15 Spasskl Vopper 58½(xuletzt 65—). in veues russisches Bahuprojekt. ZBerlin, 14. Febr.(Von unserm Berliner Büro.) Aus Vetersburg wird gemeldet: Die Sonderkommission des rus- sischen Finanzministeriums hat sich endgiltig lür den Bau einer Eiscilbabn von Moskau nach dem Doduetz-Kohlen⸗ becken ausgesprochen. Eine Gruppe amerikanischer Finanz- leute hat sich erboten, die Eisenbahn innerhalb 3¼ Jahren zu bauen und das Kapital von über 500 Millionen Dollar vorzulegen, ohne daß irgendwie eine Hilie der kegierung geleistet wird. bbie Syndizierung der-Vrodukte. Die für den 13. d. Mts. vorgesehenen Verhaudlungen ſür die Errichtung von Verbäuden für die-Produste im Anschluß au den Stallwerksverband sind, Wie wir hören, abermals und zwär auf den 20. Februar vertagt worden. 0 Bunk ftür Landwirischatt und Severbe, aöln. r. Düsseldort, 14. Febr.(Priv.-Tel.) Iu der außerordent- lichen Geueraſyxersammlung Wurde vach langen Erörterüngen be⸗ schlossen, das Aktienkapital, der(iesellschalt im Verhältnis vou Der Hietbei freiwerdende Betrag von 1 750 000 M. soll zu Abschreibungen verwandt Wer⸗ den. Der Gesellschaft ist, wie der Vorstand mitteilt, von nahe⸗ stehender Seite eine große Barsumme für den Bettieb zur Verlug- ung gestellt worden. 993 8 Die Kayerteche Hypotbeken- und Wechsel-Hauir, welche bekanntlich hereits seit der im Jahre 1905 eriolgten Grün⸗ duig der Bayerische Discouto- und Wechselbaus etwäu die Klällte des Aktienkapitals dieses lustituis besitzt, hat sich nunmelir auch chejenigen Aktien gesichert, welche seinerzeit durch die Direlction der Disconto-Gesellschaft in Berlin und von auderer belreundeter Seite erworben worden waren, Der Beweggrund für dieses Ge⸗ schäſt ist in der Ahsiciu der Bayerischen, Hypotheken- u. Wechsel- Bailk zu erblicken, sich- ihr Tochter-Institut nock enger als seither anzugliedern und so die direkten Beziehungen zur bayerischen- Provinz sowohz im Intercsee ihres kaulmännischen als auch älires Kiypothckengeschäites zu verstärkan. Die selt Viclen Jahren be⸗ stehenden nahen ſreundschaltlichen Bezienungén zwischen der- Dircktion der Discautg-Gesellschaſt in Berlin und der Baherischen. Hypotheken- und Wechsel-Bank ia München, die in besonderem Landwirten 4 ühnliche Erhebungen im Gange.“ gebnisse zcigen, daß der Holzbedark des deutschen Heeres aui un- 70/(696). Mate ber der Sründung der Bayerischen Diseonio- und Wechsel-—0 m Sind, Wie auch das Vérkältuis Bank zum Ausdruck ge zwischen der Disconto-Gesellschafi und der Bayerischen Dis- conto- und Wechsel-Bank, haben, ahgesehen davon, daß die Dis- conto-Gesellschaft jetzt nicht mehr Groß-Aktionär des letztgenaun⸗ ten Institüts sein wird, bei dieser neuen Transalkon keinerlei Ver⸗ änderung erfahren. Seletkellerei J. Oppmann.-G. in Würsburs· Das Geschäft 1916 schließt mit einem selieu guten Ergebnisse ab. Der Absatz war der größte seit dem 50jährigen Bestehen des Geschäites bei guten Preisen, entsprechend den hohen Bewertun⸗ gen der Stillweine. In der Voraussicht, daß bei der geringen 1916er Weinernte mit hoken Herbstpreisen zu rechnen sein dürſte, habe sich die Gesellschaft Ende September nock reichlich an der Mosel und Saar mit Weinen des guten-Jahrgauges 1015 eingsckeckt und Zwar zu Preisen nicht höher als die Herbstpreise des ge- ringei Jahres 1916. Bei einem Fabrikatjionsgewinn von 127 681 Mark(i. V. 64794.) ergibt sich nach 25 485 M.(9010.) Ab- schreibungen ein Reingewinn von 98 430 M.(43 247), woraus 12 Proz.(8. Proz.) Dividende verteilt, 6168 M.(2043.) der Re- serve zugewiesen, 13 213 M.(0) ſür Kriegssteuer zurückgestellt und 14.085 M.(561.) vorgetragen werden sollen. In der Bilanz erscheinen 243 168 M.(307 754.) Vorräte, 70 172 M.(24247 M) Kasse, Wechsel und Efiekten, und 330 855 M.(169 20%.) Debi⸗ ioren einschließlich der zifierumäßig nicht genannten Bankgut⸗ haben, während außer 140 950 M.(70 500.) gestundeier Schaum⸗ weinsſeuer keine laufenden Verbindlichkeiten vorhanden eiid. Deutsche Photogravur,.-G. in Siegburg- Bie Verwaliung dieser mit der Herstellung voa graphischen Erzelignissen sich heiassenden Gesellschaft beantragt in einer demnachst stattfindenden Hauptversammlung, den Gegenstaud des Unternehmens zu erweitern. Die Herstellung von Metallwaren und von Erzeugnissen für den Bedari des Heeres soll neu auf⸗ genommen werden.(Die Gesellschaft hatte im Jahre 1915 ihr Grundkapital von 600 000 M. auf 300 000 M. herabgesetzt, und zwar unter anderem zur Deckung der im Jalre 1914 vorhanden gewesenen Unterhilanz von 270 230 M. Gleichzeitig wurdeè zur Beschafiung von Bettiebsmittelu eine Zuzahlung von 50 Prozent aut die zusammeugelegten Aktien, und deren Umwaudlung n Sproz. Vorzugsaktien mit der Wickung vom 2. Januar 1916 ab be⸗ Jahre schlossen: Dividende hat das Unternehmen seit der- im 1916 erfolgten Gründung nicht verteilen können.) Kamügarmepinnerei.-Gladbarh zu.-Gladbach. Die lieutige Generalversammlung setzte eine Dividende von 10(i. V. 6) Prozent jest. Der Rohgewinn für das Geschiäftsſahr 1916 beträgt 427 000 M. Nach Absetzung von 97 902(65 605) M. Abschreibungen bleiben 302 167(132 924) M. Reingewinn. Davon Werden 30 000 M. zu außerordentlichen Abschreibungen, 50 000 (0) M. für den Reservefonds II 43 807(13 0000 M. Tantieme für den Aufsichisrat, 32400(51000 M. Gratifikationen, 72 960(2 80 M. Vortrag auf neue Rechuung. Das Werk hat. in der Feingara⸗ Spinnerei einen neuen Fabrikationszweig auigenommen und das Ergebnis dadurch günstig beeinflugl. Alb. Fesen& Co Mschineniabrik und Eisen- Kiebherei.-G. Das, Werk, dessen Aktien sich sämtlich im Besiize des Stalil⸗ Werks Becker.-G. in Willig betinden, erbrachte im Geschäfts⸗ jahre 1916 einen Betriebsüberschuſ von 399 182(260 042) M. Der Reingewinn beträgt nach Absetzung von 232 910 M. Verkiströr- trag aus deni Vorjahre, 65 044(50 648), M. Handiungsunkesten, 900(10 304) M. Zinsen, 20 144(144 3800 M. Abschreibungen 19 182 M. Davon sind. durch Generalversammlungsdeschluß 10 000 Martz dem gesetzlichen Reserveſonds überwiesen und 9182.M. a neue Rechnung vorgeträgen.(Im Voriahre ermäßigte der Verlust⸗ vortrag sich von 290 612 M. auf 232 910.) Nach dem Geschäfts⸗ bericht ist das günslige Ergebnis der Beseitigung der Unter⸗ bilauz inſolge des günstigen Pachtvertrages, der mit der Stähl- werk Becker KG. in Willick. Kure vor Beginn des neuen Gs⸗ Schäftsjahres ahgeschlossen worden ist, erzielt.) Waren und Vor⸗ räte an Rohmaterialien, die in der vorigen: Biauz mit 20000.. bewertet Waren, konnten nach und nach zu angemessenen Preisen abgestoßer Werden, 80 daß dieses Konto jetzt ganz in Wegiall gekommentist. Ebenso ist das Masckinenkonto, das am 31. Dez. 1015 ebenſalſs mit 20 000 M. zu Buch stanc, durch vorteiſhaſte Verwertung der Bestände ausgeglichen. Abschireibungen brauck⸗ ten nur aukl Gebäude- und Gleisanschlußkonto vorgenommen zu werden, dä die übrigen Konti, soweit sie in Betracht kommen, be⸗ reits auf 1. M. abgeschrieben waren. Die für unsichere Außen⸗ stände und Garantien im Vorjahre geschaffene Rücklage mußte bereits in diesem Geschäftsjahre zum Teil in Anspruch genonmen werden. Die Bilanz per 31. Dezember weist., a. aus Effekten 10 607 M. 410 657), Debitoren 613 883(510 201)., Kreditoren 6246(04 925) M. Hisenhüctenwerle Thale.-., Thale i. H. .. In der Aulsichisratssitzuag wurde beschlossen, der am 10. März 1017 in Thale 4. H. stattüindenden Generalversammluns die Verteilung einer Dividende von 20 Prozeut und außerden einer besonderen Vergütung von 125 M. für je 600 M. Aktien⸗ Kapital vorzuschlagen(i. V. 20 Prozent Dividende) Der Geschäfts- wie vor veelit lebhait. keeine Holanot in beutschland. Durch eine danbkeuswerte Umirage, die der Verein Ost⸗ deutscher klolzhändler und Hokindustrieller in seinem Vereins⸗ gebicic veränstaltet hat und an der sich außer den Mitgliedern über ein halbes Tausend anderer Firmen beteiliet haben, ist ein außerordentlich güustiges Ergebnis für die in Deutschland Ver⸗ lügbaren Holzvorräte festgestellt worden. Denmach stelit es lest, daß die zur Zeit herrschende Holzknappheit nicht auf Holzmangel zurückzuführen ist. In den ostdeutschen Forsten allein liegen gang ist nach weit üher 2 Millionen Festmeter Rohhölzer, die jederzeit ahge- fahren-werden hönnen. Auch seitens Westdeutscher Verbäude sincd Schon die jetzt vorliegenden Er- begrenzte Zeit sichergestellt ist. Londoner Müllermarkt. London, 12. Febr. Müllermarkt. Oifizielle Notie⸗ iungen. Weizen nom. Vornötierung nom.). Mais amerik. —————— ———— Wasserstandsbeobachtungen im Monat Februar. Pegelstatlon vom Hatum 93 85 4 SInE o8 085 09 d2.5 060 Adends 6 Ubr 125.82 13.0.85.36 Rachm. 2 Unr Haxau 337 359.5 33.20.0 Kachm 2 Uur Hannheim 254 20 2½ 20.25.0 orgens 7 Ube Kainz..5 661.5 96%.55 E3 12 Ube Kaun. 5 4 Vorm. 2 Uhr. Küln——.86 124128 858 Hachm, 2 Uhr vom Neckar: 39* beln 2 2522 227 22.5 Vorch. 1 Ubr 5¹5 43 047J.52.50 Vorm. 7— Acdeckt- Welbungen unk vemchae, Einlahrigenzeugms. —— — — —— —— 9 Nr. 75. 6. Seite. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Mittwoch, den 14. Februar 19ʃ, HDfalz heſſen und Umgebung. Ausder,Pfalz, 13. Febr. Allgemein wurde ange⸗ nommen, daß die Weinpreiſe, wie ſie heuer erzielt wur⸗ den— zum Beiſpiel 48 000 Mark für 1000 Cter Bae erregend hoch ſeien ünd noch nie dageweſen wären. Auch hier E. wieder der alte Ben Akiba recht: Alles ſchon da⸗ geweſen! Es wurden für den berühmten 65er Wein bis 500) und 6000 Gulden auf den ſeinerzeitigen Verſteigerungen.löſt. Das entſpricht dem heutigen Geldwert von ungefähr 40 000 Mark, denn die Kaufkraft des Geldes war damals eine vier⸗ malſo hohe wie heute. Abgeſehen davon, raß dieſe Tat⸗ loche allgemein bekannt iſt, dürften als Beweis die ortsübli hen Taglöhne dienen, die damals 32 bis 36 Kreuzer betrugen, wüh⸗ rend ſie heute auf—4 Mark geſtiegen ſind. Die ortsüblichen Taglöhne drücken bekanntlich den Lebensunterhalt des Arbei⸗ ters in barem Geld aus. Wenn man weiter bedenkt, daß 1865 Friedenszeit wor und wir jetzt Krie zskonjunttur haben, ſo iſt der Preis von 48 000 Mark für die Spitze rer Edelweine durchaus nichts Als außergewöhnlich nied⸗ rig konnte man nur den Weinpreis des 1900er nennen, den man in ſeinen edelſten Sorten für einige Tauſend Mark haben konnte, während er heute tatſächlich mit Gold auf gewogen * 6 Bad Dürkheim, 12. Febr. Seinen 70. 6 8⸗ tag feierte in aller Stille Vogt, 95 5 Geiſtlicher und Menſch wegen ſeiner Charaktererrunge ꝛſchaften und ſeiner liberalen Geſinnung in ſeinem ganzen Dekanats⸗ Bezir und weit über deſſen Grenzen hinaus großer Achtung und Beliebtheit erfreut. Seit Sommer 1882 iſt er in Dürkheim tätig nachdem er 7 Jahre Vikar und 5 Jahre Pfarrer in Otterberg ge⸗ weſen war, Bis 1880 bekleidete er die Stelle eines 3. Pfarrers, Mäthilde Sanbrepz neue Che. 44)(Fortſetzung.) Eliſe Rouanet ſtarrte ſie an.„O, ich bin unglücklich,“ hrach ſie los und zitterte. Alles in ih bebte vor der Größe des Unglücks, das wie ein Sturm über ihr Herz gebrochen war. „Ich ſehe ihn jetzt nie mehr. Er weicht mir aus.— O, es iſt alles ſo entſetzlich. Ich kann mir nicht helfen. Ich weiß nicht, wie ich leben ſoll..“ „Einmal, fuhr ſie fort,„ſah ich ihn noch.. Es war eines Abends im Theater. Ich war dorthin gegangen, um ihm 6¹ bege nen, denn zuHauſe war er ja nie. In der Pauſe ging er mit Ihnen an mir vorbei. Er ſah mich nicht einmal; aber nachher ſprach ich ihn an. Er ſagte, daß er nun viel zu tun habe und keine Zeit für mich finde. D, er wär roh zu mic, wie er das ſagte, aber ich liebe ihn ja Sie war wie todmüde nach all dieſen ſchlafloſen Nüchten und durchlittenen Tagen, gan; in ſich zuſammengeſunken. Eein Gedante durchfuhr Mathilde und ſie tat eine Frage ihres jäh erwachten Mißtrauens:„Wie lange kennen Sie Walter Arrhenius?“ Die Fremde ſann einen Augenblick vor ſich hin.„Seit vier Jahren,“ antwortete ſie dann leiſe.„Wir ſahen uns bei einem Rennen in Antenil. Seitdem beſuchte er mich in jedem Jahre. Zweimal waren wir miteinander an der See Aber diesmal kam er nicht. Eines Tages begegnere ich ihm auf der Straße. Er war anders als ſonſt, ſtiller und ernſter, als habe er einen Kummer. Zuerſt ſahen wir uns ſelten, aber dann wünſchte er ſelbſt, daß wir häufiger zuſammen ſeien. Ich war ſehr glücklich...— Eines Tages war es zu Ende: er blieb immer fort...— Ich habe ihn immer gellebt, aber ſeit⸗ weiß ich, daß ich unglücklich werde, wenn er von mir geht„5 0 Mathilde fühlte ſich ein wenig befangen. Der fremde Kummer war ſo unmittelbar auf ſie hereingeſtürmt. Plötzlich ſagte ſie aus „Sind ſie noch ſehr jung, Fräulein Röuanet.“ Elſe Rouanet ſchaute ſie verwundert an. zwanzig,“ ſagte ſie. Mathilde lächelie müde bei dem Gedanken an das Ueber⸗ gewicht, das dieſes Mädchen ihr gegenüber in ſeiner Jugend „Zweiund⸗ 64 Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachriché duss meine liebe Frau, unsere gute Tochter, Schwester, Schwügerin und Tante 4669 Frau Frieda Wolf geb. Backfiach Montag Nacht nach schwerem Leiden sauft verschieden ist. Mannheim(Weidenstr.), Dallau, Lohrbach, Zuzen⸗ hausen, den 14. Fobruar 1917 Die trauernden Hinterbliebenen:“ Aug. Welf, 2. Zt. im Felde Familie Jakob Sommer Familie Bachtisch Familie Hofmann, Lohrbach. Die Beerdigung findet am Donnerstag nachmittag 2 Uhr von der Leichenhalle aus statt. Todes-Anzeige. Taute und Schwägerin imn Alter von 36 Jahren 8 Monaten. MANNHETM(Ach, Lanzstr. 20), den 18. Februar 1917. Iui Namen der tieftrauérnden Hinterbliebenen Familie Wilbelm Hahn. nachmittags 2½ Uhr von der Leichenhalle aus statt. ——— lietere schael, ugd o er 1900 die Dekandtsfunktion übertragen. feſſionellen Krie 9 Unerwartet schnell verschied gestern sanft meine liebe Gattin, unsere gute, trbubesorgte Mutter, Tochter, Schwester, 4676 Klara Hahn geb, Sehlem Die Beerdigung findet Dounerstag, den 15. Februar, Trauerüntels-Xet dann die des 1. Pfarrers. Nach dem am 4. Januar 1608 er⸗ 328 Ablebens des bisherigen 2. Pfarrers Lewerer würde er auf 2. Pfarrer ernannt. orſchlag des Geſamt⸗Presbyteriums zum Auch wurde ihm nach dem am 17. April 1000 erfolgten Tode des Kgl. Dekans und Kirchenrates Bickes in Wacheuheim am 4. Juni Damit war das prote⸗ ſtantiſche Dekanat Dürkheim, das 45 Jahre lang mit der—9 ſtelle zu Wachenheim verbunden war, wieder an ſeinen eigentlichen Sitz zurückverlegt. Am 1. Fanuar 1013 wurde Dekan Vogt der Titel und Rang eines Kirchenrats verliehen. Mäinz, 13. Febr. Im Bahnhof Oppenheim war die 22jährige Schaffnerin Anna Diehl aus Mainz an einem Zuge Oppenheim⸗Worms beſchiſtigt. Sie glitt aus und wu⸗ de überfahren. Ihr Tod erfolgte in kurzer Zeit. Bad Hom bu 0 v. d.., 8. Febr. Die Mitinhaber der Rex⸗Konſervenglas⸗Geſellſchaft Johann Emil Leon⸗ hardt und ſeine Frau haben ein hier belegenes Haus im Werte von 100000 Mark zur Errichtung eines interkon⸗ erwaiſenhauſes der Stadt ge⸗ ſchenkt. Der Magiſtrat iſt bereits mit dem Kriegeminiſterium in Verbindung getreten; Bad Homburg würde gegebenenfalls durch dieſe Stiftung das erſte Kriegerwaiſemaus in dieſem Kriege errichten. ——— 2 2 Gerichtszeitung. Unebermüßige Friedenspreiſe müſſen im Kriege herabgeſetzt * merden. (Urteil des Reichsgerichts vom 9. Februar 1917.) sk. Leipzig, 9. Febr.(Nachdr. verb,) Das Kandgericht EChemnitz verurteilte am 24. Nobember 1916 den Kaufmann Albert Helbig wegen übermäßiger Preisſteigerung du einer, Geldſrrafe von 8000 N. Der Angeklagte hatte a ult.1915 die Minervawerke in Chemnitz, deren Buchhalter er her geweſen war, übernommen. Fabriziert und vertrieben wi Streumehl aus 70 Prozent Holgmehl und 30 Progent kohlenſan Kali, das von den Bäckern ſeit dem Verbole, Getreidemehl Streumehl zur Iſolierung von Teigſtücken zu verwenden, 9 wird. Dabei verkaufte Helbig den Zentner Streumehl für 1 und an eine Dresdner Firma, die waggonweiſe 99 fur 1 d. h. zu demſelben Preiſe, wie ſein Vorgänger im eſchäft Mehl ſm Frieden und im erſten Krlegsſabre verkauft halte· Gewinn betrug dabei 58 bezw. 44 Prozent. Obwohl der u klagte die Ver im Kriege nicht geſteigert hatte wg er wegen übermäßiger Preisſteigerung verurteilt. Seine Ren fübrte vor allem aus, daß man Streumehl nicht als Oegen bes täglichen Bebarfs anſehen darf. Der Reichsamwalt machte) egen geltend, daß es genüge, wenn bei Kew Kreiſen des ums Bedarf danach beſte t. Im übrigen ſei jeder, der im 90 den einen Gewinn 65 70060 hab im Kriege im Intereſſe der Allgemeinheit die + üſetzen. Dies ſei auch der Wille des Geſetzgebers bei Erla Bun esratsverordnung geweſen. Das Reichsgericht ſich den Ausführungen des Reichsanwalts an und derwat Rebiſion.(Aktenzeichen: 4 D. 17/1.) * Darmſtabt, 12. Febr. Ein vielfach vorbeſtraſter ſcu er Dieb, der ſeine Diebesfahrten zu Waſſer ausführt, iſt der ee ahre alte Arbeiter Joſeph Staudt aus Heidelberg. Mit. 60 achen befuhr er den Neckar ſtromauf und ſtromab, um die 071% Ufer liegenden Orte zu brandſchatzen. Er iſt angeklagt einen diebſtahl in Neckarſteinach ausgenbt zu haben, leugnet aber 91 1 0 am fraglichen Abend in jener Gegend geweſen zu ſein. Da 1 ſchiebene Zeugen beſtimmt geſehen haben, wie er die Haſen, führte, hülft ſein Leuonen nichts und wird er unter Einbeztehunge vorher erhaltenen Strafe zu zwei Jahren Zuchthaus teilt. e, verpfſah eeeeeee beſaß, und ſie fragte weich:„Und Sie möchien, daß Walter zu Ihnen zurückkehrt?“ 1 Das junge Mädchen nickte.„Er muß,“ ſagte es, denn ich iebe ihn.“ Mathilde verſtand ſich ſelbſt nicht: Sie ſuchte die Tren⸗ nung, und jetzt widerſtand ſie der Gelegenheit; ſie ſtand im Begrilf, ſich von Walter zu löſen, und jetzt klammerte ſie ſich an das Gefühl, das ihn ihr verbunden hatte. Beneldete ſie dieſes Mädchen um die Kraft ſeiner jungen Liebe, die noch geben durfte, ohne zu fragen, die noch wählen und ſich ent⸗ ſcheiden konnte, die noch aller andern Verpflichtungen ledig war, die noch verſprechen und darbringen durſte? Und ſie dachte, das Schickſal hätte es fügen können, daß ſie Walter be; gegnete, als auch ſie noch gewähit hatte; und dieſe Vorſtellung erſchütterte ſie. Ein Gedanke duurchſchoß plötzlich Mathildens Kopf und während ihr Geſicht den Ausdruck wechſelte und eine krankhafte Spannung annahm ſagte ſie:„Wiſſen Sie, daß Wulter krank war? Daß er an einer Verwundung zu Bett lag?“ In Eliſe erwachte die ſchmerzliche Erinnerung daran, daß ſie nicht hatte bei ihm ſein dürfen, daß man ſie abgewieſen, und ſpiegellte ſich in ihren Zügen; und ſie ſtieß ein gequältes „Ja“ hervor. Mathilde ſenkte die Wimpern und beobachtete unter ihnen hervor Eliſens Eeſicht. „Der Stoß hätte ſchlimmer treffen können. Es war die Herzſeite.— Er hätte ſterben können.“ Sie ſah, das Eliſens Lippen zitterten und ſie fuhr fort:„Was würden Sie dann getan haben?“ Eliſe*5 die Hand über die Augen, als ſei etwas blen⸗ dendes in die aufgeriſſenen Augen hinein eſprungen. Ein i Zucken rann durch ihren—3 Kötper. ls ſie dann aufblickte, war ir Geſicht ruhig und mild. „Ich würde mit ihm geſtorben ſein,“ ſagte ſie einfach.„Ich würde dann ſehr glülich geweſen ſein!“ Sie ſa te das ſelbſt⸗ verſtändlich und apathiſch, als gäbe es tatſächlich für ſie in einem ſolchen Falle nur dieſen einen Weg. 5 Mathilde verſtummte vor dieſer erſchütternden Aeußerung eines fremden Gefühls. Ein großes Erſtaunen lag in ihren Augen und ſie vermochte keinen 9 5 in die 7 999 keit dieſer Worte zu ſeßen. Sie glaubte dieſem Mädchen, daß es mit einem letzten einzigen Gedanken an den Geliebten ſein Leben beendet hätte. Sie kam ſich gedemütigt vor. Dieſelbe Frage hatte ſie da⸗ mals an ſich gerichtet und war einer Antwort mit Einwänden 51* reeee, rhöhung des Ekammens durch Versicherung von Leibrente bei der Preues chen fenten-Versfcherungs-Anstalt Sofort beginnendegleichblerbende Rente für Männer: Heim Eintrittsakter(hahess: 60 50 60 66%9 75 farſſch/ der Einſage: J24 fc,244 JV,o18 f IA,veſlö, 120 nei lüngerem Autschub der Ränte lung wesent⸗ lion höhere, Sätze. K361 Für Frauen gelten beso Tarife. [Aktiva Ende 1 124 Miinionen M. Tarike und nähere Auskunft durch: Heinr. Kasten, in Mannheim, Augustaanl. 17 Fornspreoher K0. 7564 und Müller-Engelhardt, in Mannheim 04, 7. Hof-Kalligrapnen Gander's Vehrsib- uul Handelskurst. Gegründet 1867. Ppipiom 1589. Tages- und Mbendkurse = in sämtlichenhkaufm. Fächern Beste Gelesenheit Für bamen und Herren jeden Alters, sicku tüchtigen Buchhaitern, Kontoristen, KontoristinnenStenotypistinnen eto. auszubilden. 4⁴6 E Kurze Ausbildungszeit. Mäßiges Honorar. eustellungen behilflick. Prospekte kosteniok. 38 am Cerr ander, 0 1, 8 Paradeplatz. Vollene — fllg 5 8 Deutſche Vereinsbank. ſiebenundvierzigſten ordentlichen Generalverſamm eingeladen, welche zu Frankfutt a. M. im Bankgebäude, Junghoſſtraße 11. ſtattſinden wich Tages⸗Orduungz teifnehmen wolleu, werden erſunht, ihre Aktien, und zwer Freitag, den 9. März 1917, bei eiſer der nachgenannten Stellen, namlich' zu hinterlegen obder küſſen dagegen bie Eintriutslarten in Empfang zu nehmen. egangen. Ihr war zu 0 fragte Mathilde:„Gl. er liebe? So liebe, wi⸗ und Zweifeln aus dem Wege wie nach einer großen Enttäuſ Die Blicke feſt auf Eliſe gerichtet, Sie wirklich nicht, daß auch ich Frau lieben muß?“ Eliſe ſchüttelte den Kopf. und ihre Stimme klang weich,„das glaube ich nicht. tom, zeihen Sie, wenn ich ſo ohne Rückſicht ſpreche. Wr 110 offen miteinander reden; wir ſind beide Frauen. Sie ihn nicht ſo, wie man ihn lieben muß: geben ſie ihn freil“ „Kes Sie frei.. ſagte Mathilde leiſe. für eine andere Frau geſchähe? Eine, die Sie vielleicht kennen; eine die ihn nicht liebt, wie ich ihn liebe?“ fra andere. 90 Mathilde erhob ſich und ſchritt wie in einer ſtillen durch das Zimmer. 6⁰⁰ Eliſe empfand Mitleid mit dieſer Frau, die ihr den 16 0 ten entzogen, die aber nun hilflos war, wie jedes W Herzenskämpfen. Faſt unhörbar ſagte ſie:„Ich verſte 100 Aber ſagen Sie mit bitte etwas, an das ich mich halten 5 Ich will Sie in ihren Entſchlüſſen nicht drängen. Aber nicht vergebens auf eine Antwort warten müſſen.“ 0 Mathilde blieb jetzt an den Tiſch gelebnt ſtehen. Sie die Hände an die Schläfen gelegt und ſann krampfhaft vo⸗ mit einem Ruck ihren Körper un er Blumen. Und mit einer ſchw) lichen Bewegung reichte ſie ihn dem jungen Mädchen. 1 Eliſe ſtand, die Veilchen an ihre Bruſt preſſend, beſ durch dieſe Wendung noch nicht ganz begreifend. 1 endlich verſtand ſie; das Glück zitterte in ihr, und ein 0 ſchaftlicher Elanz kam in ihre Augen. Mit ihrer Liebe h heſtegt, und das Bewußtſein dieſes Sieges ſtärtte ihre ſu⸗ ſchönen Glieder, ließ ihre Schönheit noch zarter und lötzlich ſtr K Sheaug 0 und Haltung beiſeite ſtand. 65 morgen ſchon abreiſen, ſagte ſie und ſcb einem—* zu lächeln, hinzu:„Genügt'nen das 5 ch banke Ihnen,“ ſagte Eliſe und reichte Mathilb⸗ and. (Fortfetzung kolat.) Tie Akkonäte der Deuiſchen Vereinsbank werden hiermit zur 0 am Donnerstag, den 15. März 1917, vormittags 11 Uhr erkaufspreiſe* Ae „Nein,“ entgegnete ſie 9 6„ endert das etwas? Würde es ihnen leichter, weng 30 hin. Von der Tiſchplatte dufteten die Veilchen und mit 101 Geruch ſtieſen vielfältige Exinnerunzen in Mathild fieberndem Hirn auf. 55 1 erſcheinen, während Mathilde noch immer in erkrampfter? 5* iun e h 8 Rie, 66 Aug 8 e Vior⸗ Nr Ae — —— — 1. Bericht der Direltion über das Geſchäftsſahr 1916. 2. Bericht des Auſſichtsrates; Antrag auf Genehmiguna des Rech 4 ebichluſſes und auf Entlaſtung der Direktion und des Auichte e 3. Beſchlußfaſſung über den im Jahre 1916 erzielten Reingen emän§ 30 der Statuten. 4. Neuwahl von Mitgliedern des Aufſichtsrates. Diejeniſen Herten Aklionäre, welche an der Generalpertammi ſpäteſten in 5 a. M. der 5467716770 Vereinsbank, „ Baſel bei der Bagſer Handelsbank, „ Berlin bei der Deſtſchen Bank,* „„„„„ Pliner Kanpelsgeſenſchaſt, „ Desbner Ban „ Darmſtabk rei de Deuiſchen „ Geuf bei den Hetren Cheneviere 4 60., „ Hanau bei den Perten „ Kreuznach bei day Herren Kronenberger& 6o., 5 Leipzig bei der Algemeinen Deutſchen Ereditanſtalt, Verkinsbaul, Filiale Darmſtabt,* „ Mainz bei den Herten Kronenberger& 60., „ Mannheim beiſ der Aheiniſchen Freditbant, ſowie bei Zweiginſtalten, Sfenda* 7 eulſchen Beiciüsbank, Nieberlaſ büch g. 8 57, Stattun det Vereinsbant, ſowie bei de e anſtalten, 5„ Stuttgari 5 ertiſgen Bankanſtalt, voru Da1 m„ „ Stuttgart pei der Aligemeinen Reutenanſtalt, „ Zür E. eriſt El 8 ˖ Hint Peie anem Notar rechtzettig noh 05 Prankfurt a.., den 14. Febtuat 1917. Der Auſſichts rat der Deutſchen Beheins bank · e en Grnaeit,, aier ma 6¹ 0 W monnhetmer General⸗Anseiger. (mittags⸗Ausgabe.) 7. Seite Nr. 75. e un uhm ſſchen Verzinbe ſofort geſucht & Cie., Heldelbeg. u Munitions⸗ Bevorzugt, wenn Tasl 1715 flicken S 1 8 ledern f ehlose chtsk tsk Urse, etan iel. Rat, u. 0 de 1 witt delqwädtigen C ird eine en 80 eidelherg Karge; nüind.) 0 A 1 elterer, familienloſer 9helmſtraße 14 4 Hzarbeiter. 3 859 Tö51 urieh Schlert enweg—7. ellenvermittlurg eim u. Umgebung Stehen zur Verfügung: nversichexung, Vorträge, ltungsabende, Biv- Auskunft beru Aür l. Angeiegenb. 30 erteilung u. Ans⸗ öder Rohmaterialien Then V4 8 Aen Pachaus. 8 Wanſichrigung von aut Wi kädchen im Pack⸗ giſche Eintritt en ſich nur 11“ 4 * Ac de W Beſchäf⸗ 662 FF geſucht 4674 Hirſchler, L 13 Häusarh. mögl. kleiner Familie geſucht. Beœ6: uch Haus⸗ S0Cch arb. übernim., ouf 1. Mörz d. J. geſucht. 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Muſgebet von Pfansſcheinen, Es wurde der Anix 9 g lellt ſolgende 6 ſcheine des Eind iſchen Veihgmts Männheim, welche angeblich 1 0 Ne nach 0 a0 eihamtsſgenngen un⸗ K 4 15 9 15530 6 WE4 90 955 10 99574 4 Eü We i016. Vie 0 e dieſer Pfand cheine werden hiermit aufgefordekt, ihre che 606 oxiag E der andſcheine Hale 4. Wochen vom Dgge An des Erſchenens dieſer Be⸗ ugerechnet 9 m. Siidt i e 92 00 Iiche Sat riannesme Front bloht, Rheumatsmus, N. uraiglen, Lsshias sto, Weyden Bach der geuesten Heilmethode erfelgreieh mit Radium behandelt. lek habe dahier eine Raclumhellansde Bäch den AlRaen von Geheimrat Pref, 95 Auskunkt wirg hereitwilligst ert Spreehzeit vormittags 911 Ehr, nsehmitigs! Redlumheilanslent, U 6, 6 1901599 Jeihamz Lül. eitend zu macheh, Pr die 1 Bange u. e ger enf Turr am Nain is Lröfknet, Mane Bistie 3 Selange Vorret 570 liefere unter Nachnahmen Es us iederne Schlenschoner 2 N 1010 ann iſfenit, Verſirf Donnerstag, 1 Merſelgerung, 10, U 11 W i 11 F10 Maunheim, g. W 191r. 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