— — ——— — —————— 22— —————— — ————— S2 ——— rere S 00 derwortuch für den allgemetnen und Handelsteil: Chefredakteur Deabri Goldenbaumz für den kinzeigenteil: Ottotzeinevetter 5 69 erlag der Dr. 5 Haas ſchen Büchdruckerei, G. m. b.., ſämt⸗ Schprrtenn eim— Draht⸗Köreſſe: General⸗Knzeiger Mannheim — Ar. 7940, 7941. 7942, 7943, 7934, 7945 pPoſtſ. 5 Konto Ur. 2917 Ludwigshafen d. Rh.. Der deutſche Tagesbericht. SroßesHauptquartier, 11. März.(W B. Amllich.) Weſtlicher Kriegsſchaupiat. Im Vorfeld unſerer neuen Ancre front kam es geſtern lebhaftem Artilteriekampf und bei Icles zu 10 nteriegefechten, nach denen die Nachhulabteilungen be⸗ lsgemäß auf die Haupiſtellungen auswichen. Zwiſchen Ancre und Oiſe blieben nach heftigem Jeuer zelne franzöſiſche Vorſtöße erfolglos. Zu der Champagne erneuerten die Iranzoſen 8 ihre Angeiffe gegen unſere Stellungen auf dem Je hange der 96he 1685 und beiderſeits der Champagne⸗ erme. Sie wurden trotz Einſatzes ſlarker Kräfte und er⸗ cher Munition überall blutig abgewieſen. Oeſilicher Ariegsſchauplatz. In räumlich begrenzien Abſchnitten leble zeitweilig die Geſechtstätigkeit auf. An der Mazedoniſchen Front Miie gage unverändert. 5 Der Erſte Generalquartiermeiſier: Ludendorff. Deutſcher Abenoͤbericht. 1 Berlin, 11. März, abends.(W B. Amilich.) An der ere, zwiſchen Ayre und Oiſe, in der Champagne der Maas war die Feuertätigkeit aft. Aus dem Oſten iſt nichts Beſonderes gemeldet. * Jranzöſiſcher Heeresbericht vom 11. März, vormittags. Melc üdlich der Ayre führten wir geſtern unter Tage mehrere Hand⸗ 1 che aué, die es uns ermöglichten, dem Feinde Verluſte zuzufügen Ka mit Gefangenen zurückzukehren. Oeſtlich vom Armencburt⸗Wald lc den unſere Abteilungen in den durch unſer Artilleriefeuer gänz⸗ wr duſammen geſchoſſenen dritten deutſchen Graben ein. Norööſtlich oiſſons unternahmen wir bei Crouy Einfälle in die deutſche und machten etwa zehn Gefangene. Zwei feindliche Unterneh⸗ der Gegend von Reims — Linie aucen gegen unſere kleinen Poſten in en in unſerem Feuer zuſammen. In der Champagne war die Nacht an einigen Punkten der ut durcherbitterten Kampf gekennzeichnet. An der Butte Deut esuil und bei Maiſons de Champagne verſuchten die Auf ſchen wiederholt die von uns eroberten Gräben wieder zu nehmen. Magſoer linken Seite des Abſchnittes warfen wir den Feind nach de elndem Erfolge ſchließlich zurück und erzielten Fortſchritte. Auf echten Seite brachen die deutſchen Unternehmungen in unſerm zuſammen. Wir behaupteten unſere ſämtlichen Stellungen. 1 32 dem rechten Ufer der Maas griffen die Deutſchen die von Melesprückeraberten Stellungen nördlich des Cauriereswaldes 0 ngs en. Unſere ſofort einſetzenden Gegenangrifie verdrängten egner aus einigen Grabenſtücken, in die er hatte eindringen en. Von der übrigen Front iſt nichts zu melden. Die Kämpfe an der Anere. „Aus dem Großen Hauptquartier wird uns ge⸗ ſhrieben. ßen Hauptg 9 Die Schlacht an der Somme hatte mit den Kämpfen der on Novemberwoche 1916 ihr Ende geſunden. In fünf aten eines beiſpiellos blutigen—* hatte der Feind 990 einmal die taktiſchen Ziele erreicht, deren Erkämpfung hattar die erſten Tage ſeiner Offenſive in 00 t genommen beu: den Beſitz der militäriſch wie wirtſchaftlich gleich be⸗ Katengsloſen Provinzſtädtchen Bapaume und Peronne. Die ont giſche Aufgabe; die Durchbrechung der deutſchen Weſt⸗ ien mit dem Ziele der Befreiung Nordfrankreichs und Bel⸗ — Ziele, welche die feindlichen Heeresbefehle unzwei⸗ net hatten— war völlig geſcheitert. llar Trotzdem war man ſich auf deutſcher Seite darüber völlig Reswdah der Feind die Kampfhandlung an der Somme kei⸗ Witsegs als aufgegeben betrachtete. Lediglich die ungünſtigen Wien feener tniſſe der Monate Dezeinber und Januar m ſeinen Anſtrengungen ein vorläufiges Ende bereitet. Gelleerbin vatten die zähen Bemühungen des Feindes, an Mde des nicht erzwingbaren Durchbruchs die allmähliche Zu⸗ Uſereingung unſerer Front zu erzielen, die Folge N daß huſche zum Beginn des* entſtandene Linie ah als die eigentliche Aufgabe der Sommeoffenſive be⸗ Arras und Roye eine ſtarke Einbuchtung erlitten felten eſonders empfindlich machte ſich das an ſener Ecke t d, wo nördlich Albert der Lauf der Ancre die beider⸗ Unen Stellungen durchſchultt. Hier ſprang die deutſche 100 mit einer ſcharfer Zacke in das in Feindeshand befind⸗ keim Hebiet vor, und die Verteidiger dieſer Zacke ſahen ſich 4 Wichüclederaufieben der Kämpfe einem ſie von drei Seiten Aeiler einſetzenden Teilvorſtößen des Feindes wirkſam vor⸗ mäßi ete. Ein ſtückweiſes Aufgeben dieſer Ecke ſchien zweck⸗ benden konzentriſchen Feuer 0 0 t, das den Mitte % um dem Verteidiger den Zwang zu erſparen, unver⸗ Mittags⸗Ausgabe. 3 49⁰ 23 3 —* — 8 — 4 Halſamun Zncbnfine lecul. d Codalã leunee hältnismäßig hohe Opfer an die Behauptung einer erſt un⸗ ünſtig, dann nachgerade unhaltbar gewordenen Stellung zu etzen. Dieſer Entſchluß wurde dadurch erleichtert, daß ſich hinter der vorderſten von uns gehaltenen Linie eine wohlaus⸗ ebaute Reſerveſtellung befand, welche die beiden ſumpfigen berläufe des Ancrebaches vor unſerer Front läßt und dadurch — 7— e ee für Ausbau und Feſthaltung der Stellungen bietet als das verſchlammte und durch die monatelange aceee völlig grundlos gewor⸗ dene Gelände des Bachgrundes. Die Zurückverlegung unſerer Verteidigung in dieſe Re⸗ ſerveſtellung iſt nunmehr zum Abſchluß gelangt. Sie erfolgte in zwei Abſchnitten. Beide Male iſt unſer Zu⸗ rückgehen vom Feinde nicht erkannt und deshalb auch nicht ge⸗ ſtört worden. Der erſte Schritt in dieſer Richtung war die in der Nacht vom 4. zum 5. Februar erfolgte Aufgabe von Grandcourt. Der 91 beſchoß dieſen Ort noch mehrere Tage, nachdem un⸗ ſere Truppen ihn verlaſſen hatten, und verlegte erſt zehn Tage ſpäter ſeine Gräben an den nordöſtlichen Rand der Dorf⸗ 83— in der Richtung auf Miraumont. Den zweiten Teil un⸗ erer Frontverlegung bildete eine einheitliche Unternehmung, die nach einem bis in alle Einzelheiten durchgearbeiteten Plan in den Sen vom 10.—23. Februar durchgeführt wurde und in jeder Hinſicht den planmäßig feſtgelegten Verlauf genom⸗ men hat. Alles, was dem Feinde hätte von Nutzen ſein kön⸗ nen, war vorher zurückgeſchafft oder zerſtört worden. Alle dieſe Arbeiten und Bewegungen wurden durch unſichtiges Wetter unterſtützt und blieben ſo dem Feinde völlig verborgen. Die verlaſſene Stellung und das zwiſchen ihr und der nunmehr von den Hauptkräften bezogenen neuen Verteidi⸗ ungslinie—— Gelände waren nach vorher feſtgelegtem Plane mit Poſtlerungen und Nachhuten beſetzt worden. Dieſe zurückgelaſſenen Abteilungen haben ihre Aufgabe, die Zurück⸗ 7 unſerer Front zu verſchleiern und das feindliche Nachdringen e ſo glänzend gelöſt, daß es dem Feind länger als eine Woche unmöglich geworden iſt, die beabſichtigte Linie unſeres neuen Widerſtondes zu erkennen, geſchweige denn ſich auf Kampfentfernung an ſie heranzu⸗ ärbeiten. Erſt am Nachmittage des 23. Februar, des erſten Tages nach der vollzogenen Räumung, erkannte der Feind, daß in unſeren vorderſten Gräben eine Veränderung vorgegangen ſein müſſe. Vorſichtig fühlte er mit Patrouillen und loſen Schützenlinien gegen Teile unſerer alten Stellung vor. Die erheblichen Verkuſte, welche das Feuer unſerer Nachhutabtei⸗ or Geneml Anzeig che Neueſte Nachrichten Wöchentliche Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.—„Das Weltgeſchehen im Bilde“ in Kupfertiefdruck⸗Ausführung. Lebhalle Feuerlätigkeit an der ganzen Weſtfront. 1917. 3 Nr. 119. 4 in R 354 14 4 9 57 W4 er amezeile N. 1 20 9 Anzeigenpreie: Oie iſpalt. Kolonelzeile 40„ Rell. 1 Annahmmeſluß: Mittagblatt vorm. 5 K rnbblen na 8 Uhr. Für Anzeigen an beſtimmten Cagen, Steilen u Kusgabe wird keine Ber⸗ übernommen 8. ugepreis in Mannhſeim u. Umg monatl. M..40 einſchl Bringerl. birch die Poſt bezogen vierteli R. 452 einſchl. Holtzuſtellungsgebühr Bei der Polt abgeh m..90—— Pfg. lungen ihm ſchon jetzt* ſchrieben ſeinem Vordringen ein ſehr zögerndes Zeitmaß vor, und nur an wenigen Stellen er ſchon an dieſem Tage, ſchwache Kräfte bis in den orderſten Graben der verlaſſenen Stellung vorzuſchieben. Die Teile, von denen aus das Feuer unſerer zurückgebliebenen Patrouillen beſonders wirkungsvoll geweſen war, wurden vom Feind am 24. unter ſtarkes Artilleriefeuer gelegt, nachdem ſie längſt vom letzten Mann unſerer Nachhuten geräumt wor⸗ den waren. Wie wenig der Feind an dieſem Tage erkannt hatte, was vorgegangen war, beweiſt die Tatſache, daß er ſeine eifrige Arbeit an ſeinen eigenen Drahthinderniſſen fort⸗ ſetzte. Im Tal der Ancre trieb er zwar bereits Patrouillen über unſere alte vorderſte Linie hinaus vor, beſetzte aber unſeren erſten Graben nur an einzelnen Stellen ſeines Verlaufs, um ihn hier und da ſogar wieder zu räumen. Infolgedeſſen konnten einige beſonders unternehmungsluſtige deutſche Patrouillen ſogar nochmals rückwärts über unſere verlaſſene Stellung hin⸗ aus bis in das bisherige Zwiſchengelände vorſtoßen. Auch am 24. Februar war ſich der Feind offenbar noch nicht im klaren über die Tragweite der eingetretenen Bewe⸗ gung, geſchweige denn über den Verlauf unſerer neuen Haupt⸗ ſtellung. Auf einem Teil der letzteren lag lediglich, wie auch in früheren Zeiten, feindliches Streufeuer. Im Vorgelände fühlten 75 Mittag teils ſtarke feindliche Patrouillen, teils größere Abteilungen vor. Dieſe boten dem energiſchen Feuer unſerer Nachhutinfanterie wie auch unſerer längſt wieder voll⸗ wirkſamen Artillerie ein erwünſchtes Ziel. Es gelang unſeren Patrouillen an mehreren Stellen, Gefangene zu machen. In der Nacht zum 26. und an dieſem Tage faßte der Feind den Entſchluß zu kräftigerem Nachdrängen und arbei⸗ tete ſich an den meiſten Stellen bis dicht an unſere Nachthut⸗ ſtellung heran. Auch begann das feindliche Artilleriefeuer auf einige Teile unſerer neuen Hauptſtellung zu wirken. Erſt am 27. Februar konnten wir beobachten, daß der Feind ſich anſchickte, ſeine Feldartillerie vorzuziehen. Das iſt ihm ſtellenweiſe ſchlecht bekommen: an der Butte de Warlen⸗ court wurde eine ſeiner Batterien im Auffahren——* — + Am gleichen Tage begannen 80 ere feindliche 0 fn e auf unſere urſprünglich nur zur Deckung der inzwiſchen ängſt vollzogenen Rückwärtsbewegung aufgeſtellten Nach⸗ huten, denen es alſo gelungen war, weit über die urſprünglich in Ausſicht genommene Zeitdauer hinaus dem feindlichen Nachſtoß Halt zu gebieten. Dieſe Angriffe führten zu einer Reihe größerer Gefechte, die dem Feinde insgeſamt 11 Offi⸗ iere, 227 Mann an Gefangenen, 11 Maſchinengewehre und —.—. blutige Verluſte koſteten. Ueber dieſe Kämpfe ſoll noch ausführlicher berichtet werden. Lieferten ſie doch den Beweis, in wie hohem Maße unſerer durch den langen Stellungskampf auf eine harte Probe Infanterie der fröhliche An⸗ riffsgeiſt erhalten geblieben iſt. Er wartete nur auf den ugenblick der Betätigung, welche ihm geſtatten würde, außerhalb der Gräben in wiedererlangter Bewegungsfreiheit ſich auszuwirken und das unverminderte Vertrauen zur Füh⸗ rung und zur lange nicht mehr ausgiebig verwendeten Schuß⸗ waffe durch Leiſtungen zu bekunden, die auf der höchſten Höhe des Kriegsverlaufes ſtehen und die Ueberlegenheit unſerer In⸗ fanterie über die des Feindes wieder einmal glänzend be⸗ wieſen haben. Briands ſchwindende Mehrheit. Bern, 10. März.(WT B. Nichtamtlich.) Wie aus Pariſer Meldungen—— t, war die vorgeſtrige Kammer⸗ ſitzung in Paris außerordentlich bewegt undſtürmiſch. Beſonderes Aufſehen erregten die Ausführungen des Vor⸗ ſitzenden des Budgetauzſchuſſes Klotz, der einen Brief ver⸗ las, den er am 30. März 1916 an Briand richtete, um ange⸗ ſichts des U⸗Bootkrieges auf die Dringlichkeit von Ge⸗ genmaßnahmen hinzuweiſen. 8 ah aber die Re⸗ gierung nur zögernd und unvollkommen ſcheid und machte erſt ini Februar 1917 vor der Budgetkommiſſion einige ge⸗ nauere Angaben. Dieſe Politik der Regierung könne man nicht gutheißen. Die Erregung, die bereits groß war, ſteigerte ſich noch, als Briand anfangs ſeiner Rede betonte, daß die ganze Debatte ausſchließlich politiſchen Charakter angenommen habe. Es ſei leicht, Briefe zu verleſen, welche gegen die Regie⸗ rung gerichtet ſeien, die täglich mit den— Schwierig⸗ keiten kämpfe, und es ſei leicht, damit das Gelände für ander⸗ weitige eee vorzubereiten. Es ſei ouch leicht, für alle Fragen eine ausführliche Anklagerede gegen die Regierung aus⸗ zuarbeiten. Nach Stellung der Vertrauensfrage ergab die Abſtimmung 256 Stimmen dafür und 178 dagegen bei 40 Enthattungen; 73 Deputierte waten abweſend, von denen die Mehrzahl bei früheren Abſtimmungen ſich als Regierungsgeg⸗ ner 99648 hatten. Bei der zweiten Abſtimmung, die übrigen⸗ nur 295 Stimmen für die ergab, enthielt ſich mit anz wenigen Ausnahmen die geſamte Minderheit. Es iſt ervorzuheben, daß die diesmalige Mehrheit der Regierung die ſchwäch ſte Mehrheit ſeit der Bildung des Kabinetts Briand im November 1915 darſtellt. Der Wiener Gericht. Wien, 11. März.(WB. Richtamtlich.) Amlich wird verlautbart: Oeſtlicher und Südöſtlicher Kriegsſchauplatz. Keine beſonderen Ereigniſſe. ————— Nr. 119. 2. Seite. Montag, den 12. März 1017. Italieniſcher Kriegsſchauplatz. Die lebhaftere Artillerie- und Flieger⸗ täkigkeit hielt namentlich in einzelnen Abſchnitten der küſtenländiſchen Front auch geſtern an. In der vergangenen Nacht bewarſen italieni ſche Flieger die Städie Trieſt, Muggia, Zſola und Pi⸗ rano mit Bomben. Der Stellvertreter des Cheſs des Generalſtabs: von Höfer, Feldmarſchalleutnant, Der öſterreichiſche Generalſtabschef im Großen Hauptquartier. Berlin, 11. März.(WTB. Amtlich.) Der kaiſerliche und königliche Chef des Generalſtabs General der Infanterie Arz von Straußenberg iſt zur Beſprechung der Operationen im deutſchen Großen Hauptquartier einge⸗ troffen. Enver Paſcha über die militäriſche Lage. Konſtantinopel, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agentur Milli. Der ſtellvertretende Ober⸗ beſehlshaber Enver Paſcha iſt heute von der Sinai⸗ front zurückgekehrt. Gelegentlich der Beſpre⸗ chung des Kriegsbudgets gab er in der Kammer Auf⸗ klärungen über die allgemeine Lege und ſagte u..: Die Verbündeten erwarten mit Ruhe die Offen⸗ ſive, die der Feind vermutlich im kommenden Frühjahr auf irgend einer Front planen könnte. Der Miniſter betonte. daß die Verteidigung der Meerenge und der Küſte niemals geſicherter ſei, namentlich ſeit dem verſtärkten U⸗Bootkrieg. An der Sinaifront ſei die Lage faſt unverän⸗ dert. An der Meſopotamiſchen Front ſind wir, ſo fügte er hinzu, infolge militäriſcher Maß⸗ nahmen gegen den Nordtigris zurückgegangen. An der Perſiſchen Front haben wir uns aus denſelben Er⸗ wägungen heraus, gegen Kermanſchah zurückgezogen. Die Paſc an der Kaukaſusfront iſt unverändert. Enver Paſcha ſchloß, indem er betonte, daß wir im Vertrauen auf die Zukunft und auf die Gnade des Allmäch⸗ tigen den endgültigen Sieg erringen werden. Die Dumg. Anwachſen der deutſchfreundlichen Richtung.— Starker Peſſimismus auf der Linken. Kopenhagen, 10. März.(WTB. Nichtamtlich.) Nach Berichten der ruſſiſchen Zeitungen hat die erſte Sitzung der neuen Seſſion der Reichsduma einen ganz anderen Verlauf genommen als die Petersburger Telegraphen⸗Agen⸗ tur meldete. Die Reden der Abgeordneten waren von tiefſter Erregung durchzittert. Alle Rebdner ſtellten die troſtloſe Lage auf dem Gebiete der Lebensmittelverſor⸗ gung und die Unfähigkeit der Regierung feſt, das Land aus dieſer Lage herauszubringen, doch hielt ſich bis auf einige Ausnahmen die Kritik an der Regierung in mäßigen Gren⸗ den. Das offiziöſe Blatt„Kolokol“ trifft wohl das richtige, wenn es ſchreibt, daß der Wille, eine Auflöſung der Duma zu verhüten, der erſten Sitzung das Gepräge verlieh. Nach einer farbloſen patriotiſchen Anſprache des Duma⸗ präſidenten Rodsjanko ergriff der Landwirtſchaftsminiſter Rittich das Wort. Er ſchilderte eingehend die traurige Lage des Lebensmittelmarktes. Die Bevollmächtigten der Regierung für den Einkauf von Getreide ſtünden vor unüberwindlichen Schwierigkeiten. Im Dezember und Januar habe noch unter Schwierigkeiten Getreide beſchafſt werden können. Es beſtehe jedoch keine Sicherheit, ob das auch wieder gelingen werde. Die Landbevölkerung Kebe Geld genug und halte ihre Vor⸗ räte zurück. Daran ſei das oppoſitionelle Verhalten gewiſſer Geſellſchaftsſchichten gegenüber der Trägheit des Landwirt⸗ ſchaftsminiſteriums ſchuld. Statt in der Landbevölkerung für die Hergabe an landwirtſchaftlichen Produkten Propaganda zu machen, werde in ihnen das Vertrauen zur Regierung immer mehr untergraben. Sie ſehen, ſchloß Rittich, ich bin garnicht optimiſtiſch geſtimmt. Ich fürchte mich vor der Po⸗ litik, die Zwietracht ſät. Ich erwarte mit Ungeduld die Ant⸗ wort der Duma. Nach Rittich verlas der Oktrobiſt Schidlowskij eine Erklärung des progreſſinen Blocks, die die jetzige Regierung für unfähig erklärt, das Vertrauen des 5 zu erwerben. Hierauf ſprach der Sozialiſt Tſcheidſe, der ſich gegen die Politit des progreſſiven Blocks wandte. Er geißelte, daß der Progreſſive Block das Friedensangebot Deutſch⸗ lands für unwert erachtet habe, ſich mit ihm zu befaſſen. Bisher habe der Block trotz ſeiner konſequenten Kriegspolitik keine des Regierungsſyſtems durchzuſetzen ver⸗ mocht. Eine ſolche Aenderung könne er nur durch einen Kampf im Innern des Volkes herbeiführen. Tſcheidſe ſchloß: Die jetzige Regierung ſtrebt dem Abgrund zu und wird auch Euch mit hineinziehen. Puriſchkewitſch ſagte u..: Die deutſch⸗ freundliche Partei gewinnt in unſerm Vater⸗ lande täglich an Boden. Die Regierung iſt demora⸗ liſiert und treibt Rußland dem Abgrund zu. Der Führer der progreſſiven Fraktion Efrenow bezeichnete die Berhaftung der Arbeitergruppe des kriegsinduſtriellen Ko⸗ mitees als einen Schlag ins Geſicht des ganzen ruſſiſchen Volkes. Die Lage des Landes ſei kataſtrophal. Unter der Beyölkerung greife immer mehr die Hoffnungsloſig⸗ keit Platz. Die Zahl derjenigen, die an der Duma vorbei die Beſeitigung des Syſtems ſuchten, wachſe täglich. Scharfe Angriffe gegen die Regierung im Reichsral. Kopenhagen, 11. März.(WZB. Nichtamtlich.) Im ruſſiſchen Reichsrat brachte nach den letzten Meldungen aus Petersburg der Präſident des Kriegsinduſtriekomitees Gutſch⸗ kow namens 36 Mitgliedern des Reichsrates eine Interpella⸗ tion über die Lebensmittelverſorgung ein. Er richtete dabei einen ſehr ſcharfen Angriff gegen die Regierungs⸗ politik. Der Redner führte aus: Die 950 langem bekannte Des⸗ organiſation des ruſſiſchen Verkehrsweſens hat nun ſolche Form angenommen, daß ſie zu einem Staats⸗ unglück zu werden drohe. So wie die gung des Landes und des Heeres mit Lebensmitteln 5 ge, müſſe der Krieg mit einer Kataſtrophe für Ruß⸗ land enden. Das auf den Bahnſtationen aufgelagerte Ge⸗ treide werde nicht weiter befördert. In Sibirie u ſeien ſo ungeheure Getreidevorräte, daß ſie jetzt von Fäulnis bedroht ſeien. Seit Mitte Februar ſeien die Bahnen nur mit der Beförderung non Brennmaterial für den eigenen Bedarf beſchäftigt, wöährend das Land unter dem Mangel an Brennmaterial leide. Biele Mühlen, die genug Ge⸗ SwWee, ies d ———— Seruſurme Sci, den gete, treide zum Mahlen hätten, müßten den Betrieb wegen Mangel an Brennmaterial einſtellen, Wegen des Mangels an Be⸗ leuchtung ſeien nach dem Sonnenuntergang die Städte und Dörfer ganz Rußlands in tiefſtes Dunkel gehüllt, wodurch die koſtbarſte Arbeitszeit verkürzt würde. Trotz aller Verſiche⸗ rungen der Regierung ſei eine Beſſerung in den Zuſtänden noch nicht eingetreten. Der tiefe Abgrund zwiſchen Regie⸗ rung und Volksvertretung ſei der wahre Grund des jetzigen Zuſtandes der Auflöſung, der die Lebensmittelintereſſen des Landes bedrohe und das Beſtehendes Reiches unter⸗ grabe. Gutſchkom fordert ſchließlich Antwort auf fol⸗ gende Anfragen: Welche Maßnahmen gedenkt die Regierung zu ergreifen, um dem vollſtändigen Verfall des Verkehrs⸗ weſens vorzubeugen und die Verſorgung des Heeres und Lan⸗ des mit Lebensmitteln und Rohſtoffen zu ſichern? Der Beſchluß auf Zulaſſung der Interpellation zur Beratung im Reichsrat wurde einſtimmig gefaßt. Die ruſſiſche Preſſe begleitet die Beſprechung dieſer Sitzung mit heftigen Angriffen gegen die Regierung. Rußkoje Volja ſagt, die Regierung könne auf dieſe Anfragen nicht mit Worten antworten, ſondern nur mit einer einzigen Tat, nämlich ihrem Rücktritt. Wenn auch nicht zu er⸗ warten ſei, daß dieſes geſchehen werde, ſo ſei es doch die Pflicht eines jeden Bürgers, ihn immer wieder laut zu ver⸗ langen. —— Der nueingeſchrünkte U⸗Vootlrieg. Deutſche U⸗Boote im Indiſchen Ozean, Berlin, 12. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm wird gemeldet:„Ruski Wjedomoſti“ meldet aus Wladiwoſtok: Aus Tokio wird berichtet, daß anläßlich der Gerüchte über das Auftreten feindlicher U⸗Boote im Indiſchen Ozean japaniſche Reedereien ihre Frachttarife erhöht haben. Der engliſchä Hafenverkehr und der Transportraum. Die engliſche Regierung hält es für zweckmäßig, wö⸗ chentliche Ausweiſe zu veröffentlichen, die die Zah⸗ len der ein⸗ und auslaufenden Schiffe in den eng⸗ liſchen Häfen den Zahlen der verſenkten Schiffe gegenüber⸗ ſtellen. Dabei zeigt ſich dann, daß die Zahl der in der Woche ein⸗ und ausgelaufenen Schiffe in die Tauſende geht. Für die erſte Märzwoche erreichte ſie rund 2500 Schiffe, während nur eine ganz geringfügige Ziffer jener Woche, einundzwan⸗ zig, als verſenkt gemeldet wird. Angeſichts eines ſolchen Ver⸗ hältniſſes, muß man in der Tat die Frage aufwerfen: Wenn knapp ein Prozent des engliſchen Seevertehrs vernich⸗ tet wird, dann iſt es kaum zu verſtehen, weshalb das eng⸗ liſche Parlament faſt täglich ſich über die U⸗Bootdrohung unterhält und warum die Miniſter und Admirale immer wie⸗ der den ſchweren Exnſt der Lage betonen, warum Einfuhr⸗ perbote in ſolcher Zahl erlaſſen werden, daß die Induſtrie und der Handel Englands und die Ausfuhr ſeiner Verbündeten nach England aufs ſchwerſte betroffen werden, und warum das engliſche Volk zu drakoniſchen Einſchränkungen auf⸗ gerufen wird. So hat, wie eben bekannt wird, noch am 9. März der engliſche Marineminiſter Carſon in einer neuer⸗ lichen Rede über die ſchwere Schädigung der engliſchen Schiffahrt durch den U⸗Bootkrieg Klage geführt. Die Auf⸗ gabe der engliſchen Marine, welche ihr Aufmertſamkeit allen Meeren der Welt zuwenden muß, ſei ſchwer und die Lage ernſt. Die Mittel zur Bekämpfung der„barbariſchen“ Me⸗ thoden des Feindes ſeien bis jetzt noch nicht gefunden. Es ſei daher die Mitwirkung des ganzen Landes notwendig, um die Schwierigkeiten des Moments zu überwinden. Jene Veröffentlichungen der Regierung ſcheinen vor⸗ nehmlich dazu beſtimmt zu ſein, die öffentliche Meinung in England und nicht zum wenigſten im neutralen Ausland zu beruhigen. Man hat auch ſchon neutrale Berichterſtatter ver⸗ ſammelt, um ihnen zu zeigen, wie lebhaft und ungeſtört es in den engliſchen Häfen zugeht. In England ſelbſt verfan⸗ gen dieſe Darſtellungen indes ſchon nicht mehr. Die eng⸗ liſche Wochenſchrift„Truth“ tadelt ſolche künſtlich auf⸗ gebauſchten Statiſtiken, die Küſtenſchiffahrt und Kriegsſchiffe mitzählt und ofſenbar auch ſolche Schiffe, die mehrere engliſche Häfen anlaufen und jedesmal von neuem rechnen, vorausgeſetzt, daß auch mit dieſen Einrechnungen die Ziffer wirklich ſtimmt. Man muß, wie auch„Truth“ ganz richtig ſagt, daran feſthalten: Der U⸗Bootkrieg iſt ein Krieg gegen den Handel zur See, und zwar ausſchließlich gegen den Ueberſeehandel. Legt man ihn zu Grunde, dann freilich kommt ein ganz anderes Zahlenverhältnis her⸗ aus, als bei den offiziell verlautbaren engliſchen Ziffern. Vor allem muß immer wiederholt werden. daß es nicht cuf die Zahl der Schiffe, ſondern auf den Fracht raum ankommt, der der engliſchen Handelsflotte entzogen wird Mögen jetzt auch unter den Verhältniſſen des Krieges mehr Schiffe klei⸗ neren Umfangs der Seefahrt zugeführt werden, um die vor⸗ handenen Lücken auszufüllen, ſo kann man doch auch jetzt agen, daß es weſentlich Schiffe von 1500 bis 2000 Tonnen und darübr ſind, die im Ueberſeeverkehr zählen. Im Januor 1917 lieſen rund 3,3 Millionen Tonnen Fro in den engliſchen Häſen ein. Rechnet man ſie im Durchſchnitt von 5000 Tonnen, ſo handelt es ſich in einem Monat in einen Eingangsverkehr von 1100 Schiffen gegen rund 2500 Schiſſen in der Woche nach der amtlichen engliſchen Meldung. Maß⸗ gebend wird aber, wie geſagt, das Verhältnis des Fracht⸗ raums ſein. Schon heute läßt ſich überſehen, daß die im Fe⸗ bruar verſenkte Tonnage einen Prozentſatz des engliſchen Ser⸗ verkehrs darſtellen wird, der auch den weitreichenden Ermartungen bei Freund und Feind genügen kann. Die engliſchen Angaben über den verſenkten Frachtraum ſind durchweg falſch und bleiben weit hinte! der Wirklichkeit zurück. Peſſimiſtijche Reußerungen ſeinolicher Staatsmänner Bern, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Laut Petit 05 riſien hat Nivelle Chamberlain in einer Rede in Balfon. erklärt, es iſt uns vollkommen unmöglich, durch— Schiffsraum, den die Werften fertig ſtellen, die Tonnaß zuerſetzen, die dem feindlichen UL⸗Bootkrieg zum Opfit fällt. Die einzige Löſung, die wir ins Auge faſſen können i daher, die Einfuhrziffer noch weiter herabzuſetzen. Berlin, 11. März.(Pr.⸗Tel.) Der„Berl. Lokalanzeige veröffentlicht ein Telegramm des Mailänder Corriere— Sera aus London, wonach die Rede Carſons im Unte, haus über den U⸗Bootkrieg weſentlich düſterer geklunge hat, als in den erſten Berichten darüber zu leſen geweſen 36 Der Marineminiſter ſagte u..: Er ſei weder Peſſimiſt non Optimiſt, man müſſe aber die Lage ſo ſchauen, wie ſie 5 Der U⸗Bootkrieg ſchädige die engliſche Schiffahrt ſchwer. Sau komme, daß es den Deutſchen gelungen ſei, überall, ſowohl— Kap der Guten Hoffnung, wie im Golf von Aden und an d 1 indiſchen Küſte, Minen zu legen. Die Aufgabe der engliſche Marine, die ihre Aufmerkſamteit allen Meeren zubende müſſe, ſei ſchwer und bleibe ernſt. Mittel zur Bekämpfun der barbariſchen Kampfmethode des Feindes ſeien his 99 7 noch nicht gefunden, und es ſei daher die Mitwiz kung des ganzen Landes notwendig, um 1 Schwierigkeiten des Augenblicks zu überwindehe Der Korreſpondent des Mailänder Blatte⸗ fügt hinzu, daß 4 Rede als Ankündigung weiterer Beſchränkun gen der Einfuhr angeſehen werde. 0 Berlin, 12. März.(Von unſerem Berliner Büre, Aus Lugano wird gemeldet: Marinemimiſter Corſi antworte, vorgeſtern irr der Kammer auf verſchiedene Anfragen wege, der Verſorgungsſchwierigkeiten, daß die durch den Unterſes, bootkrieg verurſachte Beunruhigunggerechtf erh ſei. Der bereits angerichtete Schaden ſei bedeutend. Bei Erohen fung der Gegenmaßregeln müſſe Italien gemeinſam mit be⸗ Verbündeten vorgehen. Alle möglichen Maßregeln ſeien reits getroffen worden, was jedoch nicht ausſchließe, daß Ren andere erdacht werden könnten. Die Anwendung von Ne⸗ 1 gegen die Unterſeeboote ſei im Mittelmeer wegen der grosh Seetiefe ſehr ſchwierig. Der Dienſt in der Straße von Otren werde ſchon ſeit vielen Monaten von etwa 200 Kriegsſchiff beſorgt. Das beſte Mittel gegen die Unterſeeboote Hfe ſich noch in der Bewaffnung der Handelsſchiſh ergeben. Etwa 60 Prozent der italieniſchen Hand 0 flotte ſei bereits bewaffnet. Das Syſtem der gleitſchiffe habe neben manchen Mängeln große Vorzüge Afe man werde von nun an dafür ſorgen, daß die Handelsſchrhe unter Begleitung von Kriegsſchiffen reiſen. Eite beſondere Funkentelegraphendienſt werde jede Geſahr melden. Die 19 tion müſſe die Anſtrengungen der Marine durch Einſchränte im Verbrauch unterſtützen. Man müſſe bedenken, daß ſe 9 bei dem ſofortigen Aufhören des Unterſeebootkrieges die fr ſamte Handelsflotte der Verbündeten und Neutralen nicht die Bedürfniſſe der Schiffahrt ausreichen würden. Nach 05 Marineminiſter nahm der Lebensmittelkommiſſar Canepa nn Wort. Er erklärte bis zur neuen Ernte würde man nur Dogr ausreichen, wenn man ſparſam mit dem Mehl umginge. kündigte an, unter Umſtänden alle Mühlen zu requixieren. Durchbrechung der engliſchen Einfuhrverbole zugunſten Frankreichs. ö 5 Bern, 11. März.(WiB. Nichtamtlich.) Eine oſſihen Note an die Pariſer Preſſe beſagt, daß die Unterredungen zwiſchen Clementel und dem engliſchen Arbeitsminiſter ichen die engliſchen Einfuhrverbote beendet ſind und in Jahlre ach⸗ Punkten ein Abkommen ermöglichten, wonach die Daupfüh lichſten Erzeugniſſe Frankreichs doch nach England eingefühn werden dürfen. Die Einfuhr anderer Artikel werde noch emn Prüfung unterzogen. Man hoffe ein endgültiges Abeonſchen Fu erzielen, welches möglichſt die Intereſſen der franzöſiſ Produktion wahre. MK Herrenhaus und U- Bootkrieg. Berlin, 12. März.(Von unſerem Berliner Buun Zu dem Antrag des Grafen Hoensbroech iſt dem Herre en⸗ folgender Abänderungsantrag des Herrn v. Oldeg⸗ burg zugegangen: Das Herrenhaus wolle beſchließen: ige⸗ Herrenhaus gibt ſeiner Freude Ausdruck, daß der unahe⸗ ſchränkte U⸗Bootkrieg eröffnet iſt, weil nur durch die rü pe⸗⸗ loſe, durch keinerlei Einflüſſe abgeſchwächte Durchführung ller ſelben, in Verbindung mit der kraftvollen Anwendung liche Kampfmittel ein ehrenvoller, die politiſche und wirtſſchen Zukunft des Vaterlandes ſichernder Friede den gebra frog Opfern entſprechend erkämpft werden muß.“ Dieſer An*9 trägt auch die Unterſchrift des Herzogs Ernſt Günter Schleswig⸗Holſtein, des Bruders der Kaiſerin. Die deutſch⸗amerikaniſche Kriſe. der Kampf um die Sewaffnung der Handelsſchifft im Senat. 5 Berlin, 12. März.(Von unſ. Berl. Büro.) Auf Genf wird gemeldet: Den ergänzenden Verichten des 5 Pariſien“ über die letzte Senatsſitzung in Waſhington iſt tor zu entnehmen, daß das Haupt der Obſtruktioniſten, Se Lafolette, ſowie ſein Anhang nicht zugegen war, mit nahme der beiden Senatoren Stone und Cummins, die, lei⸗ ie der Einſchüchterungspolitik nicht länger Widerſtand Ge⸗ ten konnten, ihre Zuſtimmung zur Abänderung der chäftsordnung des Senats gaben. itiett Aus dem Gutachten des Generalſtaatsanwalts Fatte, Radio focgendes Dem Präſidenten der Republik iſt geſtchen⸗ auch vor dem Votum des Kongreſſes die der bewaffneten ib tralität entſprechenden Maßnahmen zu treffen. Aber 8 ein Geſetz, welches der Regierung unterſagt, ihr Kri 3 material Privatperſonen oder wolt Berfügung zu ſtellen. Sonit geß der Generalſftaatamſo⸗ die Frage ofſen, ob Wilſon berechtigt ſei, Handelsſchiffe, lange ſie ſich im Privatheſitz befinden, zu hewaffnen. ng dieſen Umſtänden erklärt ſich die in einer weiteren Walm * 9 Nontag, den 12. März 1917. 8 Mannheimer General⸗Anzelger.(Mittags⸗Auscdabe.) —————————————— Meldung Lyoner Blätter erwähnte Verzögerung der Die„Times“ 93 eſthaung der Handelsſchiffe, die nicht ohne ausdrückliche Zu⸗ ſtimmung des Kongreſſes vorgenommen werden könne. Mit Bezug auf die Fertigſtellung der Kriegs⸗ ſchiffe meldet Radio: Im Juni können 9 kunterſeeboote ein⸗ werden, Mitte des Jahres 1918 2 Panzer, Ende dieſes zahres, vorausgeſetzt, daß keine Störung auf den Werften eintritt, 3 Dreadnoughts. de Nach einer Meldung des„Matin“ wird die Zahl der eutſchen, welche aus den Vereinigten Staaten auf mexika⸗ niſches Gebiet übertraten, auf 50 000 angegeben. Lorò Rortheliſſe weiſt Nmerika ſeine Rufgaben ſür den Kriegsfall zu. 902 vom 3. März teilt eine Anſprache Lord Northeliffes mit, die er auf einem Bankett American Luncheon Elub in London hielt, das ihm und Herrn 3 ſaac Rarcoſſon, einem amerikaniſchen durnaliſten, zu Ehren gegeben war. Er ſagte dabei unter rem: Wenn ich kürzlich darauf hinwies, daß die Zahl der in Frankreich kämpfenden Amerikaner 50 000 Mann betrüge, ſo war das eher zu niedrig gegriffen. Ich machte die Berechnung auf Grund der von engüſchen und franzöſiſchen Autoritäten gelieferten Angaben. Tatſache iſt, daß weit mehr als 50 000 lunge Kreuzfahrer über den Ozean kamen, nicht um für König oder Land zu kämpfen, ſondern um gegen den Fluch der Welt aufzutreten, gegen den Verſuch der Deutſchen, erſt Europa und dann Amerika zu beherrſchen.(Beifall.) Beim Anblick dieſer ſungen Amerikaner erhält man eine Vorſtellung davon, was ie amerikaniſche Armee leiſten wird. 6 Wir müſſen für jede Hilfe, die uns durch die Vereinigten Staaten gewährt wird, ſehr dankbar ſein. Gleichwohl bin ich * Ueberzeugung, daß John Bull mit der Sache ſchon allein ertig werden wird.(Hört! Hörtl) Ich bin ſicher, daß wir und unſere Verbündeten den Krieg allein zu Ende führen önnen.(Hört! Hört!) Zweifellos würden wir jede Hilfe willkommen heißen, welche uns die rieſenhafte Laſt der Finan⸗ hierung einiger unſerer Bundesgenoſſen erleichtern würde. eifalll) Wir würden uns 9 falls die Vereinigten taaten weiter ihren großen hiſtoriſchen Sympathien für rankreich Ausdruck geben würden, indem ſie ſeine Induſtrie wiederbelebten oder ihm einige ſeiner erdrückenden finan⸗ ziellen Verpflichtungen tragen helfen würden. Wie ich ſchon eſagt habe, bin ich völlig davon überzeugt, daß wir, ſoweit ngland in Frage kommt, den Krieg gewinnen werden. Falls er die Vereinigten Staaten in den Krieg eintreten ſollten, möchte ich doch beſcheidenerweiſe anregen, daß ſie ſich mit Aner beſtimmten Aufgabe des Krieges befaſſen ſollten, zum Jeiſpiel der Befreiung Belgiens, der Abpatroullierung des amerikaniſchen Teils des Atlantiſchen Ozeans, der Kon⸗ Be von Schiffen mit Nahrungsmitteln über den Atlan⸗ fük!(Bei Wilſon, denn ich bin ſelbſt zu oſt an Orten in England wie in alll) Ich halte nichts von Sticheleien über Präſident Hrankreich und Amerika geweſen, die von den Kriegsſchau⸗ Hlätzen weit entfernt ſind, um nicht zu wiſſen, daß die Ent⸗ ſernung die Einbildungskraft abſtumpft.(Beifalll) Wie ſchwer muuß es den in mittleren Weſten der Bereinigten Skaaten Le⸗ enden, die niemals den Ozean geſehen haben, fallen, ſich ein ZBild des Seekrieges zu machen. Wie können ſie ſich vorſtellen, daß der unter ihnen lebende friedliche Deutſche dieſelbe Art Renſch iſt, welcher jene ſchrecklichen Greueltaten in Belgien verübt hat. Gerade die Anweſenheit von zahlreichen fried⸗ lichen Deutſchen unter ihnen— die manchmal als die beſten Sürger bezeichnet werden— macht es den Amerikanern bhmwer, den verpreußten Deutſchen von dem zu unterſcheiden, er 1848 auswanderte. Ich zweifle jedoch nicht, daß Sie, wenn Sie Herrn Marcoſſons Eindrücke von der Organiſation unſeres Heeres vernommen haben, mir darin beiſtimmen werden, daß o ſehr Sie auch aus Gefühlsgründen eine Beteiliqung beſtellt den Krieg gewinnen werden. In der Erwiderung Herrn Iſaac Marcoſ⸗ ſons auf die Anſprache Lord Northcliffes ſind folgende Stel⸗ en, die von einem beſonders ſchäbigen Geſchäftsſinn Zeugnis legen, hervorzuhebenn: Der Weg des Friedens würde den internationalen Selbſt⸗ mord zur Folge baben, der des Krieges führt zu internatio⸗ nalem Preſtige. Der Krieg iſt ein rieſenhaftes Ge⸗ ſchäftsunternehment: die Waren, die dahei verhandelt werden, ſind nicht Sicherheitsraſierapparate, Seife und Hoſen, ſondern Menſchenblut und Menſchenleben. Die Welt iſt mit Erzählungen von Heroismus in dem Kriege geradezu über⸗ Heroismus war in dem Kriege aber die ge⸗ ſchüttet worden. gierung. Der Zuſatz der Reuterdepeſch riege Ihrerſeits wünſchen werden, auch auf uns ſelbſt Bvon faſt all hof. N wöhnlichſte Sache von der Welt. Das Schönſte in dieſem Kriege iſt vielmehr die Geſchäftsorganiſierung.— In Amerika rühmt man ſich ſehr, daß die Vereinigten Staaten das erſtemal in ihrer Geſchichte die günſtügſte Ge⸗ ſchäftslage in der ganzen Welt zu verzeichnen haben. Freilich ſollte man dabei nicht vergeſſen, daß das Herzblut und die entſetzlichſten Kämpfe der Nationen dazu herhalten mußten, um das zu erreichen. „Frederik 8“ unterwegs nach Koyenhagen. Ehriſtiania, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Dampfer„Frederik 8“ mit dem Graſen Bernſtorff iſt nach Kopenhagen gefahren. Rein Abbruch der Bulgarien Sofia, 11. März.(We B. Nichtamtlich.) Die bulgariſche Depeſchenagentur iſt ermächtigt, das in der ausländiſchen Preſſe verbreitete Gerücht, als ob die bulgariſche Regiekung eine Note an die Vereinigten Staaten gerichtet hätte, welche den Abbruch der Beziehungen unvermeidlich zur Folge haben würde, auf das Formellſte in Abrede zu ſtellen. In den letzten Tagen wurde weder dem amerikaniſchen Vertreter in Sofia noch dem Staatsdepartement in Waſhington eine Note überreicht. Es iſt abſolut falſch, daß der bulgariſche Geſandte in Waſhington den Auftrag bekommen habe, ſeine Päſſe zu verlangen. Das Ende des Nufſtandes auf Kuba. Bern, 11. März.(WrB. Nichtamtlich.) Wie Lyoner Blätter über Newyork aus Havanna erfahren, iſt General Gomez mit ſeinem ganzen Generalſtab nach Havanna gebracht worden, wo er wegen Hochverrats abgeurteilt werden ſoll. Santiago iſt von Regierungstruppen beſetzt worden, wodurch der Aufſtand tatſächlich beendet ſein ſoll. Ins Ne Eine drah hlamil.) Meldun urde halbamilich Waſhingion, in Einie loſer Verbindung Unterſuchung wurde an ((Die Errichtung einer drahtloſen Station in Mexiko wäre 50f* elbſtverſtändlich das ureigenſte Recht der mexikaniſchen Re⸗ 92— 2 42 4 e„eine Unterſuchung wurde angeordnet“, zeigt, wenn die Sache zutrifft, eine unver⸗ 6619 1 ſtändliche Einmiſchung der Vereinigten Staaten in innere An⸗ gelegenheiten des völlig ſelbſtändigen Mexikos,) ich.., ung Zep⸗ t, Freiherrn von ſchall Grafen von Stuttgart, 11. Kaiſer hat mit ſeiner pelins den preußiſchen Gefandt Seckendorfſ der Kronprinz den Hofmar Bismarck⸗Bohlen beauftragt. Stuttgart, 11. März.(2 Kapelle des Pragfriedhofs iſt di in einem ſchweren Eich Nichtamtlich.) Brafen igshauſe und 4en Reichstag ein. letzten Gruß a drang war auß⸗ Zeppelin 9 Es iſt eine vorgeſehen, an gebände eine nor anſchließen wird. — Der Du gwangſt zum ſtummen Gehorſam All die Dämonen hoch in der Luft, Herold des Wagens, Genius der Deutſchen, Fahnen ſinken an Deiner Gruft, Meiſter der Lüfte, 4 Dem die Gottheit nichts Herbes erſparte, Dem die Dämonen die Krone mißgönnt, Ritter ohn' Furcht, mit Adel der Seele, Haſt Du Geiſter der Lüfte verſöhnt, Meiſter des Schickſals. Rächer des Frevels, Werkzeug des Himmels, Gut wie ein Kind im frommen Gemüt, Den Du ſäteſt, auch Du mußt ihn ernten: Hoch aus den Lüften ſpielt er ſein Lied, Meiſter der Tod. 3 Und nun gib ihm, ewiger Vater, Der Du allein die Geheimniſſe weißt, Aller der Dinge, aller Geſetze, Gib ihm des Schauens beſeligten Geiſt, Meiſter des Lebens. 8 Wir aber leſen aus ewigen Sternen, Daß das Geſchick uns gewogen iſt, Weil mit ſolcher Menſchengröße Gott nur ſeine Sieger grüßt, 5 Meiſter des Sieges. Dr. David Koch⸗Stuttgart. Kunſt und Wiſfenſchaſt. Biedermeier⸗Abend. Biedermeier iſt der Hätſchelhaus unſerer Zeit. Man liebt wohlwollend und mit Nachſicht wie einen Bruder, der ins Leben Summe von Gefübl. Weitſchweifiakeit und umſtändlichem Be⸗ um ſich zu Herr und§ ſchönſte Berlin, her * Biedermeierſächelchen, die kaum bekannten„Ehe unbekannt), neben Langbei⸗ 6 ech aßte und ſich früh aufs Altenteil zu⸗ kückzog; und man dichtet ihm an Eigenſchaften vorzüglich das einem ſelbſt abhanden gekommen iſt: eine runde Bemerkungen Saphirs, des. mit garn, deſſen märchenhaſt böſe Zu 55 dieſes Konterfei en Zügen nahe enn er, unbe⸗ hagen. Es tu dem hiſtoriſch kommt, e ˖ ſchwert von 2 ſammelt oder Man freut ſich ern Abend bie⸗ dermeierlich anhein gleitung der bei⸗ den reizend i im Kaſinof Freud und das Viel Was aus dieſe Jahrhunderts rettete, ha (Grillpa Tummelple bücher, die S getragen ihre (Georg Her ner Bieder⸗ mann, Jette 56 meier⸗Spez ermeier“ bei Bong, dieſen Taiſachen recht geſchickt 8 * ſchen Herr Maur fand ſich mit ab und ſetzte neben die paar h — oſen aber cha 95 rakteriſt . ſehr bekannte und oft mißh „Kanapeelied 30 ind Sch fand einer mutter nahm“ und einie ſie bei Geſellſchaſtsfpielen 2 Biedermeier⸗Geiſt qtmenden t farbloſen Jugenderinnerung ne mit einer kritiſchm ten Betrachtung über damaliges Reiſen aus der„Monographie der deutſchen Poſtſchnecke“ und bazu ein pagr unterhaltende zigen, wortſpieleriſchen Un⸗ ſeinen literariſchen Ruhm mloſen und dieſen kritiſchen den wenig weit überlebte. Zwiſchen jenen h Der Deutſches Reich. Der Rufſtieg der Begabten. Aus den Kreiſen des Deutſchen Lehrervereins wird uns geſchrieben: Der Aufſtieg der Begabten findet in im⸗ mer größeren und einflußreicheren Kreiſen Freunde, und ſeit des Reichskanzlers Loſungswort: Freie Bahn für alle Tüch⸗ tigen! iſt wohl keine Schulforderung ſo oft in der Oeffentlich⸗ keit erörtert worden wie die, Maßnahmen in der Schule zu treffen, um den begabten Kräften aus den unbe⸗ mittelten Schichten den Zugang zur höheren Bildung zu erſchließen. Man glaubt aber vielfach noch, der großen Aufgabe, deren ganze Größe und Notwendigkeit uns erſt die Zukunft voll offenbaren werden laſſen wird, mit kleinen Mitteln beikommen zu können. Zunächſt bezweifelt man wohl, daß unſere höheren Schulen in der Tat als Stan⸗ desſchulen, als Schulen für den Nächwuchs der vermögenden Kreiſe, angeſprochen werden können; ihre Schüler, heißt es da, ſetzen ſich aus allen Ständen zuſammen Tatſächlich ſitzen denn auch heute ſchon in höheren Schulen, namentlich in den größe⸗ ren Städten, auch Söhne aus den ärmeren Volksklaſſen. Von dem Opfer und von den Entbehrungen, die ſich die dem Ar⸗ beiterſtande angehörenden Väter ſolcher Schüler mit ihren Familien auf Jahre hinaus auferlegen, ſoll hier nicht weiter geſprochen werden. Schon daß die Tatſache ſelbſt ſo auffällt, zeigt zur Genüge, daß es ſich nur um Ausnahmen handelt. Das höhere Schulgeld, das unſere höheren Schulen erheben, erſchwert den unbemittelten Kreiſen den Beſuch ungemein, und es macht ihn für ſie dann faſt zur Unmöglichkeit, wenn ſie nicht am Orte ſelbſt wohnen, wenn die Eltern alſo neben dem Schulgeld auch noch die hohen Koſten für Unterhalt und Wohnung aufbringen müſſen. So werden die höheren Schu⸗ len zu Standesſchulen, ſelbſt dann, wenn ſie nicht von Haus aus darauf angelegt ſind. Much das iſt richtig, was einmal im preußiſchen Abgeord⸗ netenhaus ausgeführt wurde: Wirklich fähigen jungen Leuten iſt bei uns die Möglichkeit zur Fortbildung gegeben. Daß die Möglichkeit aber für alle hervorragend tüchtigen Köpfe ſtehe, wird nicht behauptet, noch weniger bewieſen werden können. Und darauf gerade kommt doch alles an. Mit vollem Rechte ſagte der Abg. Baſſermann im Reichstage: In einer Zeit, wo wir die Beſten bluten ſehen, wo wir ſo unendliche Ver⸗ lufte an deutſcher Augend und Volkskraft erleiden, müſſen wir alle Schichten des Volkes heranziehen, müſſen alle büro⸗ kratiſchen und konfeſſionellen Schranken fallen. Reſerven geiſtiger Kräfte ſind in unſerm Volke vorhanden, ſie müſſen nur für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Das Ta⸗ lent bricht ſich durchgus nicht immer ſelbſt und mit eigener Fraft Bahn. Die Bahn muß ihm erſchloſſen wer⸗ den. Dazu genüat es aber keineswegs, die Zahl der Frei⸗ ſtellen an höheren Schulen um einige zu vermehren. Mit ein paar Erieichterungen und Stivendien mehr iſt es wirklich nicht getan: es wäre das nichts anderes als eine Erleichte⸗ rung des beſtehenden Zuſtandes mit allen ſeinen Mängeln und Schwöchen, und das Heer unſerer Kämpfer draußen in Weſt und Hſt würde ſich nach der Rückkehr zu den Stätten friedlicher Arbeit damit auch nicht zufriedengeben. Nur bei einer grundſätzlichen und durchgreifenden Re⸗ gelung des Bildungsweſens wird es gelingen, ſede Pegabung an ihren Platz zu bringen, jeder Begabung den Weg zur Stötte ihrer vollen Entfaltung im Dienſte der Ge⸗ m aft zu öffnen: nur ſo wird allen Kräften im Volke der Ifſtieg von der Voltsſchule zu den höheren Lehranſtalten bis zur Hochſchule ermöalicht werden. Die nationale Einheits⸗ Schule mit der Forderung des Aufſtiegs der Begabten geſtellt d, am ſicherſten und wirkungsvollſten zur Löſung gelangt. Sadiſche Politik. Die hadiſche Regierung und die Kanalprojekte. — )6Karlsruhe, 12. März. Vor einigen Tagen war berichlet worden, es ſei eine grundſätzliche Uebereinſtimmung der Regierungen Baden und Württembergs hinſichtlich der Schaffung eines Großſchiffahrtsweges vom Rhein über den Neckar zur Donau feſtzuſtellen. Hierzu iſt zu bemerken, daß eine amtliche Kundgebung vonſeiten der badiſchen Regierung über ihre Haltung gegenüber den verſchiedenen Kanalprojet · ten noch nicht erfolgt iſt. Möglich wäre, daß dieſe Fragen den dennächſt zuſammentretenden Landtag beſchäftigen. Ju be⸗ achten bleibt immer, daß für Baden der Ausbau des Rhein⸗ ſchiffohrtsweges bis zum Bodenſee von weit größerer Wichtig⸗ keit iſt, als wie alle anderen Projekte. Stimmen zur Zeitgeſchichte tauchten dann u. a.— ein Kapitel „Jettchen Gebert“ als dichteriſche Spiegelung war auch da— ein zeitloſes Anderſenſches Märchen„Die Prinzeſſin auf der Erbſe“ und ein paar hübſch gefaßte und ſehr wirkſame Kinder⸗ ſcherze auf, beide Dinge von Frau Arden⸗Maur anmutig und klug nüanciert vorgetragen und mit ſo viel reinerer Wirkung wie ihr weiterer Programmanteil, als dieſe Stücke dem Temperament und der Ausdrucksfähigkeit der Künſtlerin näher zu liegen ſcheinen. mit Saphir und den Eheliedern in einer klaren und unver⸗ ſchnörkelten Art ſehr gut zurechtfand, brachte das Programm nbildern, jenen Nacht⸗ und Geſpenſterſtücken an eine rfrichterstochter, in denen ſeine Grotesk⸗Kunſt ſich tum⸗ rfte. Mit den beiden Kindertänzen, von Herrn Muſik⸗ direktor Bartoſch, der außerdem zwei Soli ſpendete, am Kla⸗ vier begleitet, ſchloß ſich der Abend zu einem reich bedachten Ganzen zuſammen, dem das herzliche und beifallsfreudige Wahlgefallen des Publikums ſich zuwandte.. 8 5 Mannheimer Künſtler auswärts. Wie wir hören, gaſtierte Frl. Glſe Wühler vergaugene Woche mit großem Erfolg in Darmſtadt und entnehmen wir der dortigen Zeitung folgende Zeilen: Geſtern ſang Frl. Wühler von der Wiener Volksoper in Rich. Wacgner's„Lohengrin“ die„Elſa“. Der Atem geht einem höher, wenn ſie ihr wundervolles Piano anſetzt, den zarten Bogen ihres Tones ſpannt: anſchwellend mit bravouxöſer Leichtigkeit und Aus⸗ ichung zum Forte hin und im Diminuendo wieder zurück, Dieſe Beherrſchtheit der Dynamik 8 alles: wie wundervoll die Lagen⸗ übergänge hinziehen, wie reich die Modulation und Phraſierung, hinreichend die Ausſprache ſind bei dem ſtets ſüßen, lagengleichen Timbre ihrer Stimme. Frl. Wühler liegen die lyriſchen ganz beſonders glücklich; ſtets iſt ihre Stimme von köſtlichem Adel, iſt natürlich auch in der darſtelleriſchen Komponente: ihr Spiel iſt voll befriedigender reicher Einzelleiſtungen(wie ſie ſich 3 B. im 2. Akt vor Lohengrin niederwarf— mit welch vollkommener ſchön Linie!—) poll Skrebens nach glücklicher Inividugliſieruſg. Dieſe Wienerin kann man reſtlos gern haben; wie e ie ſäuge recht bald noch einmal— rein um einen Genuß zu haben! 9— 0— 3. Seite. Rr. 113. ſchule iſt der Weg, auf dem die Aufgabe, vor die die deulſche Auch für Herrn Maur, der ſich deres Leibgericht: zwei Gedichte Heines aus den enen die Künſtlerin voll geiſtiger Atemweite und innerer Dabeiſeins, ———— —— ——— — ————————— — — — —————— — ——— —— —————— ——— — ————————— — ——————— —— ——— —————————————————— ——— —— — Nr. 119, 4. Seite. Manaheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Nus Stadt und Land. Mit dem ausgezeichnet 2 Jahrer Hans Zengler, bei einer Munitions⸗Kolonne, Sohn des Kaufmanns Carl Zengler, Große Merzelſtraße 26, Beamter der Firma Heinrich Lanz. Sonſtige Auszeichnungen. Landſturmmann Strauß, Kaufmann in Mannheim, Meer⸗ ſeldſtraße 43 und Th. Frühwein, Neckarvorſtadt, beide bei einem mobilen Landſturm⸗Inf.⸗Batl. wurden mit der Heſſiſchen Teipferkeitsmedaille ausgezeichnet. ————— Der flüdtiſche Voranſchlag für 1917. In dem von Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Kutzer erſtatteten Vorbericht, aus dem wir das weſentlichſte bereits in der letzten Nummer wiedergegeben haben, wird noch folgendes ausgeführk: Die lange Dauer des Krieges hat die anfängliche Hoffnung, daß nach Wiederkehr des Friedens die alte Friedenswirtſchaft auch des Gemeindehaushaltes wiederkehren werde, ſtark erſchüttert; wir wiſſen ſchon heute, daß von den Einnahmequellen der Stadt manche nur ſehr langſam wieder auf den alten Stand ſich erheben werden und bei den anderen es unſicher iſt, ob nicht die gegenüber der fieberhaften Kriegsarbeit ruhigere Friedensarbeit, deren Ge⸗ ſtaltung überdies noch im Ungewiſſen liegt, unſere Einnahmen gegenüber den Kriegsergebniſſen mindert. Andererſeits iſt es bei den Ausgaben ſicher, daß der perſönliche Aufwand ſich ſteigern wird, nicht minder der Schuldendienſt. Daher darf man die Maßnahmen, die einer geordneten Weiterführung des Haushalts dienen, nicht auf die Friedenszeit vertagem, weil dieſe beſſer fähig ſei, neuen Anſprüchen zu genügen. Der Bericht ſtellt feſt, daß eine dieſer Maßnahmen die Ord⸗ nung der Erneuerungsfonds iſt. Der Stadtrat hat hierfürneue Grundſätze beſchloſſen, auf die wir weiter unten Räher eingehen. Für 1917, ſo heißt es in dem Bericht weiter, wird jedoch der Haushalt hierdurch kaum belaſtet, da der Wegfall der Zinſen der Erneuerungsfonds(Voranſchlag 1916: 310 000 Le.) wettgemacht wird durch eine den neuen Grundſätzen zufolge durch⸗ geführte Minderung der Abſchreibungsſätze. Für die Folge aber werden die Fonds doch namhaft geſtärkt, da ihre infolge des Hin⸗ zutrittes neuer Anlagen wachſenden Beſtände noch um die wachſen⸗ den Zinſen ſich vermehren. Freilich wachſen auch die Anſprüche der Erneuerungsfonds ſietoalüc⸗ je älter die Anlagen werden, denen ſie dienen. Ein beträchtlicher Betrag dieſer Fonds, rund 5 Millionen, iſt beim Grundſtock angelegt, dem inſoweit erſpart blieb, Anlehen aAufzunehmen; während aber dieſe getilgt werden, hat bisher eine Tilgung dieſes Vorſchuſſes noch nicht eingeſetzt,— eine Aufgabe, welche der Zukunft vorbehalten bleibt. Dieſe wird auch für die Ausdehnung der Fonds auf andere Einrichtungen der Gemeinde, 5 dem Verderb und der Entwertung ausgeſetzt ſind, zu ſorgen haben. Eine andere Maßnahme iſt die nunmehr begonnene Rück⸗ ſtellung von Mitteln zur Deckung der Verbindlichkeiten der Stadt aus den ihren Beamten, Angeſtellten und Arbeitern eingeräumten Anſprüchen auf Verſorgung bei Dienſtunfähigkeit und Tod. Vor⸗ exſt iſt freilich für die Bedienſteten der grundſätzlich als wirtſchaft⸗ liche Unternehmungen angeſehenen Betriebe eine Rückſtellung vor⸗ geſehen, nicht aber für die zahlreichen Bedienſteten der mehr Ver⸗ — dienenden Betriebe(ſo Tiefbauamt und Fuhr⸗ hof); bei n Beamten iſt im übrigen nur der Betrag eingeſtellt, der zu leiſten wäre, wenn die Stadt ihre Angeſtellten nicht aus der reichsgeſetzlichen Angeſtelltenverſicherung gelöſt hätte. Die Notwendigkeit ſolcher Rücklagen bedarf in Mannheim, deſſen Bebölkerung wirtſchaftlich zu denken gewohnt iſt, kaum einer Be⸗ gründung. Die Regelung durch eine Satzung iſt in Ausſicht genommen. Schon in früheren Jahren iſt mit der Bildung eines Bau⸗ fonds für Schulhäuſer begonnen worden. Dieſer Fonds wird im Voranſchlag 1917 in der Höhe geſpeiſt, wie der von den Kollegien urſprünglich aufgeſtellte Plan es erfordert. Weitere Baufonds für Hochbauten fehlen leider in unſerem Haushaltplan; die Hoffnung, ſolche aus Ueberſchüſſen vergangener Jahre zu bilden, iſt voxerſt geſcheitert, weil der Ueberſchuß aus 1915 zur Ausgleichung des Voranſchlags benötigt wird. Nachfolge findet der Grundſatz gleichmäßiger Bereit⸗ ſtellung von Mitteln für ſolche Aufwendungen, die nicht dem Haus⸗ halte eines einzelnen Jahres auferlegt werden können, nur bei den Neuherſtellungen von Straßen, insbeſondere der Pflaſterung. Ueber 800 000 Qm. Straßenfläche ſind ja noch ungepflaſtert; auch die gepflaſterten beſitzen keineswegs alle die endgültige Geſtalt, noch iſt ihre Beſchaffenheit einwandfrei. Ein Geſamtplan über die gewaltige Arbeit, die in dieſer Hinſicht ſich auftürmt, war vor dem Krieg in Auftrag gegeben; er konnte noch nicht vorgelegt wer⸗ den. Man kann hier an der Notwendigkeit, planmäßig zu arbeiten, Richt vorbeigehen; für 1917 ſind 500 000., ein Betrag, der übri⸗ gens nicht ſtark über die in früheren Jahren bereits bewilligten Beträge hinausgreift, eingeſtellt; der etwa nicht verbrauchte Be⸗ trag ſoll in anderen Jahren verwendet werden, d. h. es wird ein Straßenbaufonds gebildet. In ähnlicher Weiſe wird für Brückenbauten ein Anſatz gemacht, indem erſtmals 100 000 Mark eingeſtellt werden,— ein freilich in Andetracht der bevor⸗ ſtehenden Aufgaben recht beſcheidener Betrag. Es iſt ſelbſtver⸗ und entſpricht dem Willen des Stadtrates, daß Neubauten und Neuherſtellungen, die aus Baufonds, Pflaſterfonds und ——.—— heſtritten werden ſollen, nur mit Zuſtimmung des erausſchuſſes werden dürfen. Der beträchtlichen Anzahl ſchwerwiegender Mehrausgaben und * ſtehen gegenüber zunächſt an geringeren Ausgaben: 1. die geringeren Koſten der Straßenbeleuchtun mit Jsned0., 5 9 2. der geringere Zuſchuß der traßenbahn Tariferhöhung und Verkehrszunahme) 59000., Z. der Minderaufwand für die Krankenanſtalten mit 88 600., letzterer nur in dieſer Höhe, obgleich rund 200 000 M. inſolge der Tariferhöhungen an Einnahmen zugingen; dann an höheren Einnahmen: 1. aus der Erhöhung der Tarife für Gas und elektriſchen Strom 750 000., 2. an Einnahmerückſtänden 400000 M.— man er⸗ wartet, daß den auf 1 Million Mark geſtiegenen Rüchſtänden an Einnahmeausfällen gegenüber den Anſätzen 1917 kein höherer Be⸗ trag enigegenſtehen wird, als nach dem Voranſchlag 1916—, 8. an Umlagen bei gleichem Fuß wie 1916, alſo bei 40 Pfg. Heaw. 16 Pfg. von 100 M. des Steuerwertes des Vermögens und bei 80 Prozent der erhöhten ſtagtlichen Einkommenſteuer 3330 000 M. Zur Mehrung des Umlageerträgniſſes iſt zu be⸗ (infolge merken: Während im Jahre 1915 die Steuerwerte beim Betriebs⸗ vermögen um ein Geringes, beim Kapitalbermögen erheblich ge⸗ —. waren, die Einkommensbeträge aber nach den alten Sätzen Staatsſteuer um rund Million Mark weniger an Staats⸗ ſteuer erbracht ſich das Bild im Jahre 1916 gewendet. Lie Steuerwerte des Betriebsvermögens haben ſich um 124 Mil⸗ lionen wohl hauptſächlich egen dey ſtarken Vorräte an Fabrik und Halbfabrikaten und wegen hoher Geldanlagen; die enftener iſt diach den unter Auwendung des Geſetzes vom 2. Sebrudr 1918 für Mannheim mabgebenden erhöhten ſterrtlichen Säzen um 2400000 M. gewachſen. Dies ergibt für 1917, falls auch für dieſes Jahr der erhöhte Steueranſatz der Einkommen⸗ ſteuer Grande wird, bei gleichem Umlageſatz ein Mehr von a gang 25 en Mark. Dieſe Beſſerung der Steuer⸗ 9— 11 die den Verluſt des Vorjahres nicht nur wett macht, hohen Zugang bringt, muß freilich als angeſehen rden. Sie hat ihren Beſchüftigung Mannheinter Induſtrien einen ungewöhnlich —— ehende ud en der lohnenben 5 auch in dem 1 ſte iunen unnd razkellien er Vetriebe. 5 meindebeſteuerung in der Vorlage zur Sitzung vom 20. März 1916 Räfe hat, ſeitend des Kanalbetceins württembergiſchen über den Neckar Gt Donau g werde. Ferner f den Beſchluß des Badiſchen Handelstages vom 18. Maf 1916 ver⸗ wiefen, der lautet: u und in der Ausnützun— dieſe günſtigen Erwerbsverhältniſſe längere Zeit fortdauern, iſt nicht anzunehmen. Auch die Verbeſſerung der Lage des auch in Mannheim darniederliegenden Handwerkerſtandes, die nach dem Kriege erwartet werden muß, kann die Ausfälle nicht ausgleichen, welche das Verſchwinden der Kriegskonjunktur zeitigen wird. Gerade dieſe Erwägung ſpricht dafür, die Mittel für Maßnahmen, die nötig ſind, aber von der Gegenwart des Krieges wegen nicht durchgeführt werden können, der Zukunft aufzubewahren. Neben dem höheren Anſatz des Umlageerträgniſſes ergab ſich bei Ab⸗ wägung aller Wahrſcheinlichkeiten die Zuläſſigkeit, auch die für 1917 zu erwartenden Nachträge höher anzuſetzen, als für 1916, während die Abgänge zwar ebenfalls, aber nicht in gleichem Maße erhöht werden mußten. Hieraus erklärt ſich die obige Ziffer von 3 359 000 M. Mehrerträgnis der Umlage. Aus der Ordnung über die Anlage, den Zweck und die Verwaltung der Erneuerungsfonds der Stadt Mannheim ſind folgende Grundſätze mitteilenswert: Die Erneuerungsfonds dienen dem Erſatze der durch den Ge⸗ brauch, durch Unzulänglichkeit, durch Einführung zweckmäßigerer Einrichtungen(Veralten der bisherigen) oder in anderer Weiſe dem Verderben oder einer erheblichen Wertsminderung ausgeſetz⸗ ten Gegenſtände. Sie ſollen grundſätzlich für alle gemeindlichen Vermögensgruppen(Anſtalten, Betriebe, Einrichtungen) gebildet werden, die oder deren Teile einer ſolchen Wertsminderung aus⸗ geſetzt ſind. Die Zuweiſungen an die Fonds ſind grundſätzlich ſo zu bemeſſen, daß durch jährliche Abführung einer gleichen Summe und durch Anſammlung der Zinſen nach den Geſetzen der Wahrſcheinlichkeit der Erſatz beſchafft oder die Wertsminderung ausgeglichen werden kann. Die Zuweiſung beginnt in der Regel mit dem nächſten Rechnungsjahr nach Herſtellung eines Gegen⸗ ftandes. Die Zuweiſung endet, ſobald die angeſammelten alten Mittel ausreichen, um den Erſatz zu beſchaffen. Die Speiſung der Erneuerungsfonds bildet eine Laſt der Wirtſchaft. Die erforder⸗ lichen Mitkel ſind in den Voranſchlag einzuſtellen. Die Anſamm⸗ lung eines Erneuerungsfonds ſteht in keinem Zuſammeahang mit der Tilgung des für die Anſchaffung verwendeten Kapitals. Die gelwöhnliche Unterhaltung, insbeſondere die Beſeitigung kleinerer Schäden, geht auch bei den mit Erneuerungsfonds ausgeſtatteten Unternehmungen zu Laſten des laufenden Betriebs. Die über die gewöhnliche Unterhaltung hinausgehenden Arbeiten und Ergän⸗ zungen, die zur Erhaltung der Leiſtungsfähigkeit und Lebens⸗ dauer der Einrichtung nötig ſind, werden aus den Erneuerungs⸗ fonds beſtritten. Soweit zur Verbeſſerung oder Aenderung einer Einrichtung behufs Erhöhung ihrer Lebensdauer oder Leiſtungs⸗ fähigkeit höhere Aufwendungen erforderlich werden, als für die Erhaltung der urſprünglich zu erwartenden Lebeusdauer oder der urſprünglichen Leiſtungsfähigkeit notwendig wäre, ſoll der höhere Aufwand nicht dem Erneuerungsfonds endgültig entnommen wer⸗ den. Beim Erſatz eines unbrauchbar oder unzweckmäßig gewor⸗ denen Gegenſtandes durch einen neuen fließt der Erlös für den aufgegebenen Gegenſtand oder ſein Verkaufswert dem Erneue⸗ rungsfonds zu. Der gänzliche oder teilweiſe Erſatz von Beſtand⸗ teilen eines Unternehmens iſt auch dann aus dem Erneuerungs⸗ fonds zu decken, wenn der für dieſe Beſtandteile erforderliche Be⸗ trag rechnungsmäßig noch nicht in voller Höhe angeſammelt iſt. Der Erneuerungsfonds hat hiernach auch die Eigenſchaft eines Ausgleichsfonds für den unerwartet frühen oder ſpäten Eintritt der Notwendigkeit des Erſatzes, ſowie für höhere oder geringere Erſatzkoſten gegenüber dem urſprünglichen Aufwand. Wird eine Anlage völlig außer Betrieb geſetzt, ſodaß ein gemeindliches Unter⸗ nehmen ganz oder in einem ſelbſtändigen Betriebe zu beſtehen auf⸗ hört, ſo iſt der für dieſe Anlage vorhandene Erneuecungsfonds zur Tilgung der etwa für die Herſtellung noch beſtehenden Schulden zu berwenden; ſind ſolche nicht vorhanden, ſo ſteht er zur Ver⸗ fügung der Gemeinde und kann insbeſondere zur Auffüllung un⸗ zulänglicher Fonds dienen. Gemeinde⸗Einkommenbeſteuerung. Auf der Tagesordnung der am Dienstag, den 27. März ſtati⸗ findenden SS in der die Beratung des Haushaltplanes der Stadt Mannheim für das Fahr 1917 be⸗ ginnt, ſteht noch der Punkt ⸗Gemeinde⸗Einkommenbeſteuerung“. Dem Kollegium liegt folgender Antrag zur Genehmigung vor: Im Jahre 1917 ſind die Umlagen hom, Einkommen (Paragr. 96 Abſ. 2 und 107 Abſ. 1 der St.⸗O.) ſtatt nach Hundert⸗ teilen der Normalſteuerſätze nach Hundertteilen derjenigen Steuer⸗ ſitze zu erheben, welche nach Beilage 3 Ziffer 1 zu Artikel 3 des Geſetzes vom 24. Dezember 1915, die Feſtſtellung des Haushalts⸗ etats für die Fahre 1916 und 1917 betreffend, der Erhebung der ſtaatlichen Einkommenſteuer zu Grund gelegt werden. Begründung: Nach Artikel 1 des Geſetzes vom B. Februar 1916, die Gemeinde⸗Einkommenbeſteuerung betreffend, fann durch Gemeindebeſchluß mit Staatsgenehmigung beſtimmt werden, daß in den Jahren 1916 und 1917 die Umlagen vom Ein⸗ kommen nach Hundertteilen derjenigen Einkommenſteuerſätze zu er⸗ heben ſind, die nach dem Geſetz vom 24. Dezember 1915 der Staats⸗ beſteuerung zu Grund gelegt werden. Von dieſer Möglichkeit haben die ſtädtiſchen Kollegien bereits im Jahre 1916 Gebrauch gemacht. Die für die ſchärfere Heranziehung des Einkommens zur Ge⸗ angeführten Gründe, auf die verwieſen wird, treffen im Hinblick auf die Fortdauer des Kriegszuſtandes auch weiterhin zu. aus den Darlegungen zum Haushaltplan des Näheren zu erſehen ift, erſcheint es deshalb gerechtfertigt, von der oben erwähnien ge⸗ ſetzlichen Befugnis auch für das Jahre 1917 Gebrauch zu machen. Handelskammer für den Kreis Mannheim. Bericht über die Jahresverſammlung der zur Handelskanuner Wahlberechtigten und die 3. Vollverſammlung der Handels⸗ kammer für den Kreis Mannheim vom 7. März 1917. 1. In der Jahresverſammlung der zur Handels⸗ bammer Wahlberechtigten wurde die Rechnungs⸗ ſtellung für das Jahr 1916 und der Vor anſchlag für das Jahr 1917 genehmigt. Der Steuerſatz bleibt der gleiche wie bisher. Dem Rechner, Herrn Emil Mayer⸗Dinkel, wurde Entlaſtung erteilt und für ſeine Mühewaltung— wie auch den bisherigen Rechnungsprüfern— der Dank der Kammer ausgeſpro⸗ chen. Zur Rechnungsprüfung für das Jahr 1917 wurden die Herren Adolf Oberndörfer, Ludwig Stockheim und neu Herr Direktor Dr. von Zuccalmaglio gewählt. Der lang⸗ jährige Rechnungsprüfer, Herr Direktor Offenbächer, wurde zum ſtellvertretenden Rechner der Kammer gewählt. 2. Bei der ſich daran anſchließenden VBollyerſammlung ſpurde nochmals die Frage der Herausgabe von Notgeld, mit der ſich die Handelskammer ſchon wiederholt eingehend be⸗ beſprochen nud beſchlofſen, wegen Herausgabe von Notgeld ſich erneut an die Regierung 95 wenden, ferner zwecks Be⸗ ſeitigung des Kleingeldmangels bei der Skraßen⸗ bahn, die beſondere Ausgabe von Fahrſcheinheften für 1 Mk. oder 2 Mk. zu beantragen. 3. Herr Syndikus Dr. Blauſtein erſtattete ſodann einen eingehenden Bericht über die letzte Ausſchußſitzung des Deutſchen Handelstags, in der die neuen Kriegsſteuern(Zuſchlag zur Kriegsgewinnſteuer, Kohlenſteuer, Verkehrsſteuer) behandelt wur⸗ den, Jusbeſondere bei der Verkehrsſtener wies der Berichterſtat⸗ ter darauf hin, daß geprüft werden ſollte, ob ſich nicht Ein⸗ ſparungen, durch organiſatoriſche und betriebstechniſche Verein⸗ in der Richtung eines engeren Zuſammenſchluſſes der eutſchen Staatsbahnverwaltungen ein großer Teil der Steuern erſetzen ließe. Die Kammer ſprach ſich dahin aus, daß jedenfalls die Steuern, deren Tragtoeite heute nicht zu iſt, nicht länger als ein Jahr, nach Kriegsbeendigung ohne Abänderung be⸗ ſtehen bleiben ſollten. 4. Bezüglich der Rhein⸗Donau⸗Verbindung tourde Din Audienzen beim 1 n bezto. badiſchen Miniſterium verlangt, daß auch ein Reichszuſchuß zur Prüfung der weſtlichen Linie bom Rhein au Nm Dienstag, den 15. März gelten folgende Marken: Brot: Für je 750 Gramm die Marken 1, 2, 3 und 4. Kartoffeln: Zum Einkauf: Die Lieferungsabſchnitte der Marke 19, ſowie der Zuſatzmarke 13 und der Wechſelmarken. Wegen der Unfich Erheit der Zufuhren wird die diesmalige Wochenmenge in zwei Teilen ausgegeben. Jeder Händler erhält in den erſten drei Tagen nür die Hälfte der angemeldeten Mengen und darf auf jede Haus⸗ haltung nur die Hälfte der von ihr beſtellten Kartoffeln verabfolgen. Das ſoll ſo geſchehen, daß die Lieferungs⸗ abſchnitte durchgeriſſen und die rechten Hälften den Beſtellern wieder zurückgegeben werden, damit dieſe als Beleg für die Entnahme in der zweiten Hälfte der Woche gelten können. Der andere Teil der Wochenmenge wird dann von Donnerstag ab an. Händler und Haushaltungen aus⸗ gegeben.— Zur Beſtellung: Dic Beſtellabſchnitie der Marke 20, der Zuſatzmarke 14 und die Wechſelmarken. Kohlrüben: Für 7 Pfund die Allgemeine Lebensmittelmarke P 7. Butter: Für cin achtel Pfund die Allgemeine Lebensmittelmarke P 5 in den Verkaufsſtellen 185—714, die Allgemeine Lebens⸗ mittelmarke P S in den Verkaufsſtellen—183 auf Kunden⸗ Iiſte. Fett: Für ein achtel Pfund die Fettmarke 24 in den Verkaufs⸗ ſtellen—900 auf Kundenliſte. Eier: Für ein Ei die Eiermarke 12 in den Verkaufsſtellen—600 auf Kundenliſte. Milch: Für Vollmilch die Tagesmilchmarken; für Mager⸗ und Buttermilch die Magermilchmarken—5. Zucker: Für je 250 Gramm die Zuckermarken 32 und 33 in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—746 auf Kundenliſte. Süßſtoff: Für jede Haushaltung 2 Brieſchen gegen die Haushal⸗ tungsmarke 11 der Ausweiskarte.(Gilt ſchon ab Dienstag.) Grieß: Für 100 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke P 6 in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—746 auf Kundenliſte. Graupen: Für 200 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke E in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—400 auf Kundenliſte⸗ Haferflocken: Für 150 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke B 29 in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—744 auf Kundenliſte. 5 Hafermehl: Für 1 Pfund die„Lebensmitielmarke für Kinder Nr. 4 in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—744 auf Kundenliſte. Seife: Für 50 Gramm Feinſeife(Toilette⸗ u. K..⸗Seife) und 250 Gramm Seifenpulder die März⸗Marken der Seifenkarke, Fleiſch: Für dieſe Woche 250 Gramm. * Mit Kartoffeln ſparſam wirtſchaften! W. Mit dem Brot ſehr ſparſam umgehen! Federmann halte mit ſeinem Brot aufs äußerſte haus. Die Brotmarken dürfen nicht eher geltend gemacht werden, als dem darauf aufgedruckten Tage entſpricht. Wer die ihm zuſtehende Brotmenge zu raſch verbraucht, hat die Folgen ſelbſt zu tragen, wenn ihm am Endeé der Kartenperiode die Marken nicht reichen. * Zur Magermilchverſorgung. Da zur Zeit nur geringe Mengen Magermilch zur Verteilung kommen können, hat das Lebensmittelamt verfügt, daß die bisher ohne Marken frei zum Verkauf kommende Buttermilch au 9 auf Magenmilchmarken verkauft wird. Jeder Milchhändler wird daher ab und zu an Stelle von Magermt Butiermilch an die Magermilchbezieher verkaufen. Städtiſches Lebensmittelamt. * Gebi Dienſtboien frei für die Jeldbeſtellung! * Die dringende Notwendigkeit, alles noch Brauchbare auszu⸗ nützen und der Allgemeinheit zuzuführen, macht es jeder Hausfrau zur Pflicht, alle entbehrlichen Klei⸗ dungs⸗ und Wäſcheſtücke, Schuhwaren und Unt⸗ formen ſchnellſtens entgeltlich oder unentgeltlich abzuliefern. Für die entgeltliche oder unentgeltliche Ablieferung getragener und noch brauchbarer Oberkleidung und Schuhwerk werden 10 Wunſch Abgabebeſcheinigungen ausgeſtellt, welche den Erhal eines Bezugsſcheines für neue Erſatzſtücke erleichtern. 5 Unentgeltlich zur Verfügung geſtellte Gegenſtände holen wir Emf, 5 425 um Nachricht per Karte oder durch Telefon Amt, Rathaus).— Es wird höflich gebeten, zu beachten, daß unſere Abholer über alles Erhaltene Beſcheinigung erteilen müſſen, die vom Ablieferer als richtig gegengutzeichnen iſt. Für den Ankauf iſt unſere Stelle nach wie vor täglich von —12 Uhr und—6 Uhr geöffnet. Städt. Bekieidungsſielle F 3, 5/. ——— denen Verkehrsprojekte, die Wichtigkeit des Verkehrsweſeus für die Geſtaltung der ſtihen mittelenropäiſchen Arbeitsgemein⸗ ſchaft und für unſere ſpätere Verſorgung mit Rohſtoffen Lebensmitteln erſucht der Badiſche Handelstag die Großh. Re⸗ gierung, ſich mit den anderen Bundesſtaaten ins Benehmen zu ſetzen, um eine einheitliche Verkehrsleitung auf den Giſenbahnen und Waſſerfraßen unter mög⸗ lichſter Ausnutzung der letzteren anzubahnen. 3 Soweit ein Zuſammenwixken aller beteiligten Staaten nicht erreichbar iſt, ſollten mindeſtens die ſüddeutſchen Bu desſtgaten mit Rückſicht auf die mitteleuropäiſchen Ver kehrspläne und, um ſich die wirtſchaftlichen Vor teil des Großbetriebs nutzbar zu machen, in ihrer Eiſenbahn⸗ 5 Waſſerſtraßenpolitik zu einem einheitlichen Vorgehen ge⸗ angen. Der Badiſche Handelsiag begrüßt alle Beſtrebun gen nach größerer Vereinheitlichung im edie er kehrsweſen, insbeſondere im Eiſenbahnverkehr, fern beabſichtigte Gründung eines Neckar⸗Don au⸗Vereins, und erwartet, daß Giſenbahnen, See⸗ und Binnen, waſjerſtraßen und Hhäſen künftig lediglich unter dem Geſichtspunkte gemeinſamer, größtmöglichſter worn ſchaftlicher Ausnutzung unker Ausſchaltung ötlich und lvirtſchaftlicher Gegenſätze und unter Hinzuziehunk der beteiligten Kreiſe verwaltet werden. 275 Die Präſidialkonferenz beſchloß ferner, die Großh. Regiez d des rung auf die Dringlichkeit des Ausbaues Oberrheins hinzuweiſen mit der Bitte, auch während Krieges die Vorarbeiten hierfür nach Möglichkeit zu förder Gleichzeitig brachte ſie die Erklärung der Vollverſammlung 9925 vom 7. Mai 1914 wieder in Erinneruns/ ie lauiet: * „Der Badiſche Handelstag daukt Herrn Geh. Oberbaura Dr. Ing. Sym der⸗ erlin für ſeine überzeugenden Ausführnen fFen über das Projekt der Schiffbarmachung des Oberrheins⸗ 833 ihnen iſt ſowohl die t che Durchführbarkeit des großcügege⸗ Planes als auch deſſen Wictſchaftlichteit eimandfrei nachgeſ ſen. Die Verſammlung befürwortet einmütig die baldige 37 loirklichung dieſes Planes, den zwiriſchafklich bedeulendſan⸗ Stromm Curopas bis zum Bodenſee der Großſchiffahrt gu en ſchließen. Sie erwartet hiervon und von der damit berhunde ag Ausnützung der gewaltigen Waſſerkräfte eine mächtige Fördermm der Wwiriſchaftihen Eutwicklung des geſamien Sberrhem“ 0 + einen Retrag vau 100 ———— Montag, den 12. März 1041. Sgsanieihe Purbe Beſchhe er, 9 005 20 — ulag, den 12. März 1917. Mannheimer General⸗Anzeiger.[Mitta ys⸗Ausgabe.) 5. Seite. Nr. 119. 3 Eb Ernannt wurde Verwaltungsaktuar Konrad Breithauvt L irksamt Waldkirch zum Amtsaktiar beün Bezirksamt Frei⸗ LaerSrlaſtung als Rechtsauwalt. Vom Miniſterium des Großh. Lebe der Juſtiz und des Auswärtigen iſt Rechtsanwalt Julius une! in Mannheim, der mit Wirkung vom 1. März auf ſeine Zu⸗ keim Oibeim Landgericht Maunheim verzichtet hat, als Rechtsanwalt Weufen oogecht in Karlsruhe mit dem Wohnſitz in Karlsruhe orden. Lortrag über vaterländiſchen Hilfsdienſt. Der vor kurzem ſen 9 Kohlenmangels abgeſagte Vortrag des Herrn General⸗ Aun. 0 Baum von Frankfurt a. M. findet nunmehr beſtimmt Aur wetag, 15. Märg, im Nibelungenſaal des Roſengartens ſtatt. ur Redner hatte in der Zwiſchenzeit wiederholt Gelegenheit ge⸗ men, auf dem Kriegsamt in Berlin den Fortgang der Arbei⸗ 11 Durchführung des vaterländiſchen Hilfsdienſtes zu ver⸗ el. Durch den neuerdings in Ausſicht genommenen Zwang leer Einziehung der Hilsdienſtpflichtigen, ſowie durch die 0 Heitig einſetzenden Vorbereitungen zur Zuſammenlegung Iu. etrieben ſind neue Fragen von größter Wichtigleit für die emeinheit der Erwerbsſtände aufgetaucht und Aufklärung über beplanten Vorkehrungen wird ſicherlich in allen Kreiſen mit Rllereſſe erwartet. Ueber dieſe Fragen, ſowie über den weiteren f u des Hilfsdienſtes wird ſich der Redner unter Berückſichti⸗ 0 der lokalen Verhältniſſe ausführlich ausſprechen. rü Ein Witterungsumſchlag, der in dieſer Schnelligkeit und enlcheit zu den Seltenheiten gehört, hat mit dem hoffentlich dar Schnee dieſes Jahres aufgeräumt. Auch nicht eine Spur 1. begeſtern in der Rheinebene mehr zu entdecken. Während es ſc, n frühen Morgenſtunden noch leicht gefroren hatte, entfernte Mmee weiter der Tag borſchritt, das Queckſilber im Thermometer duune zmehr vom Nullbunkt. Nachmittags berſteckte ſich die ſint e, die am Vormittag noch freundlich gelächelt hatte, wieder 0 micderauen Wolkenvorhängen. Trotzdem blieb die Temperatur felere“⸗ daß man ſich bei einem Spaziergang in die nähere oder upide Umgebung immer wieder ſagen mutte: ein derartiger leienrn Wikterungsumſchwung iſt ſchon, lange nicht mehr dage⸗ Ke, Aber gefreut hat ſich jedenſalls alles über die untrüg⸗ Uurberger Rodelklubs, daß der Königſtuhl den 11. Rodel⸗ ſntag ſehen würde, hat ſich nicht erfüllt. Wie uns der Vorſitzende 10 2 herrſchte Samstag morgen noch ſtarker Schneefall .Grad Kälte. Gegen Miftag ſprang der Wind von Nordweſt mö weſt über und innerhalb weniger Stunden war die Winter⸗ obh aft ſowie die Schneedecke wie weggeblaſen. Am geſtrigen Kinkag eröffnete man auf dem Königſtuhl bei 22 Grad Wärme Gartenwirtſchaftl Behüt dich Golt, Rodelbahn! Ul, Ernſt Zahn am Vortragspult. Mit einer ſchlichten, eindrucks⸗ flen Feier beging die hieſige Schweizerkolonie das Gedächtnis des her Seburtstags ihres berühmten Landsmannes Nikolaus von fe e. Der in Deutſchhand verträute und geſchätzte ſchweize⸗ lier Schriftſteller Ernſt Zahn war hierhergekommen, um uns in 0 eiſenharten Zeit zu erzählen von dem Leben und Trachten Einſiedlers auf deur Ranft, der zeitlebens ein Friedensſucher 10 0 ſeinem Volke auch zum Friedensbringer werden durfte. le dit ci ſtimmungsreichen Landſchaftsſchilderung eingelettet, aus der 0 der Ernſt Zahn 1905 901 uns dus zahlreichen Werken bekannk gto⸗ un ſchilderte er die kriegsumtobte Iugend des kleinen lhteus Löwenbrugger, der am 21. Märg 1317 zu Fluehn das 5 der Welt erblickte, als Sohn atigeſehener, frommer Eltern. klchm lebte ein myſtiſcher Drang zur Einſamkeit, aber er wurde⸗ 1——*2—** 1 00 und wurde Vater von zehn Kindern, die zu tüchtigen Men⸗ Mün heranwuchſen und faſt alle ii Amt und Würden kamen. Es hub Lin ſchwererkämpfter Entſchluß geweſen ſein, als Nikolaus Ader Flue am Gallustage 1467 unter die Seinen trat und ihnen kihat. daß er ſie verkaſſen und ſein Leben in der Einſamkeit die ſiezen worle. Barhäuptig und barfuß ging er von ihnen auf gei Wanderſchaft, kehrte aber bald wieder in die Nähe ſeines Kütatsortes zurück und lebte dork im Ranft, einem ſelsumzackten Kechen, wo man ihm eine Kapelle und eine Klauſe errichtete. 20 Weltflucht war entſtanden aus Ueberdruß am Weltgeſchehen. kallimmer war fein Frieden im Land, Solothurn und Freiburg 0—0 in die Eidgenoſſenſchaft aufgenommen werden und ihr H angen hatte Unfrieden in das Bündnis geſät. Es wäre zur Haudäng gekommen, häkte nicht der Einſiedler vom Ranft„Bruder üus, wie man ibn nannte, ſeinen Einfluß geltend gmacht Er ſde. in weiſer Mann, deſſen Zuſpruch Erhebung und Stärkung Uüitete und der in ſeiner Menſchlichkeit andere zu erwärmen d, Sein Werk iſt das Vorkommnis zu Htans“ aus ſeinen Kliensermahnungen heraus entſtand dieſes Abkommen, das die fache Ausköhmung und damit den Frieden in das Schweigerland ſie. Fünfeinhalb Jahre nach dieſer Tat ſtarb Bruder Klaus liebgiaſten Lebensjahr.— Sehr ſchün fand der Vortragende den esgang zu unſerer Zeit, in der in tauſenden und abertauſenden ürskiedensſehnſucht, die jenem Einſiedler eigen war, lebt. In Welzüngsſtarken Wolten klang der Vortrag, der großen Beifall aſte, aus. Umrahmt wurde die er x 90 f0. üter Leitung des Herrn Lenz, ausdrucksvoll zur Wiedergabe ae A, Wit der geſtrigen Sonutagsverauſtaltuug im Nibelungenſa 0 ere künſtkeriſchen Geunß. Schon im Rovember N 91 Jahrez hatten die Tanzkünſtler des Frankfurter Overnhauſes ſſeen bekungenfaal ein großes Publilum öu ſtarkem Beifall hinge⸗ Ude und es war vorauszufehen, daß eine Wiederholung der„Tanz⸗ 0 und Charaktertänze“ wieder ein volles Haus bringen würden. in war es auch, über 3000 Perſonen ſanden ſich im Nibelungenſaale ſernud waren dankbar für das viele Gute, das von den Frankfurtern Mer uch nicht zuletzt von dem Heidelberger ſtädtiſchen Orcheſter, ge⸗ en urde. lüend Gelegenheit, wieder aufs neue ihr hervorragendes Können kerrnveiſen. Bei den Orcheſteruummern folgten ſie dem Stabe des Aankf, Ruſikdirektors Radig, die Tanzuummern wurden von dem rl. gurter Käpellmeiſter Haus Avril dirigiert. Frl. Gäbler Aund o vit und Herr Kröller erregten mit ihrer Tanzkunſt Be⸗ luſterung, aber auch die übrigen Tänzerinnen gaben ihr Beſtes und Mlen au dem unbeſtrittenen Exſolg des Abends teilnehmen. Wir lxde nicht einzelnes aus dem Programm hervorheben, was geboten Achte war gut und au einen ſolchen Abend, der keine Mißklänge e denkt man gerne noch lange zurück. pp. Holizeibericht 8 vom 12. März 1917. Seeſmord. Am 10. ds. Mts., vormittags 5% Uhr, hat ſich lt Haabre alter verheiraieter Gußputzer von Unter⸗Moſſau, wohn⸗ 1010 Jheinhäuſerplatz, iin ſeinem Keller durch einen ſcharfen Revolper⸗ ein. 1 ſammenſtoß. Auf der Hauptſtraße in Feudenheim erfolgte ds. Mts., nachts 9 Uhr, ein Zuſammeuſtoß zwiſchen einem „ Nus dem Mannheimer Kunſtleben. 0 ernachricht. Ge der hentigen Erſtaufführung„Di e Warſchauer Zita⸗ 1 don Gabryela Zapolska ſind die Rollen wie folgt beſetzt: Horn Aglbertde. Garriſon, Sberſt Korniloff— Frauz Everth, Botkin— 0 Schettow, Ritiforoff— Fritz Abälberti, Agatonof— Georg Rar. Wötrelkoff— Juliuß F. Janfon, Kaſimir Gorski— Max Grän⸗ 0 Hugo Voiſin, Wyſchkii— Alexander Kökerk, Gendarm— Santfe Frau Gorska— Juile Sanden, Mariha Gorska— 3830 + Iewet Helene Leydenius und Alice Liſſo, Pepi— Aliee Liſſo, Frau G0 Eliſe de Dank, Franzt— Aenne Leonie, Frau Körbel NtausH——. R enstag wird Verdis„Bioletta“ gegeben.— Am Sams⸗ 5 dunft Kourad Dreher mit ſeiner Geſellſchaft im Hoftheater und ag im Reuen Theoter im Roſengarten mit em Müuchner he, von Gey 61„Der alte Feinſchmecker“ Schau⸗ 18. ane Au. ee von Kalter Harleus„Tas Nurnber⸗ Aer Zeichen des herannahenden Frühlings, der auch das Ende elb ohlennot bringen wizs. Die ſichere Erwartung des Hei⸗ men ſtoriſche Vortnag wurde von Ernſt Zahn mit einer wunder⸗ Herr, tat ſeine Pflicht, als Bauer und Kriegsniann, heiratet Gedenkfeier von Chorgeſängen, Das umfangreiche Programm brachte den Muſikern it fen den Mund entleibt. Grund zur Tat dürfte unheilbare Krauk⸗ abanski— Wenzel Hoffmann, Geyer—Fiitz Oldemar, Frel⸗ dheim, Annn Laſſotzka— Thila Hummel; Sophie und Marie Straßenbahnwagen der Linie 9 und einem unbeladenen, unbeleuch⸗ teten Zweiſpännerfuhrwerk eines hieſigen Fuhrunternehmers. Per⸗ ſonen wurden hierbei nicht verletzt; am Straßenbahnwagen wurden einige Fenſterſcheiben und der Motortiſch zertrümmert, ſodaß der Wagen außer Betrieb geſetzt werden mußte. Spielplan des Groflh. Hof- U. National-Theaters Mannheim Hof-Theater Neues Theater 7 Zum ersten Male: 12. März Abonnement B Die Varschauer Zitadelle Keine Vorstellun Montag Mittlere Preise G: Keiter) 8 Anfang 7 Uhr 13. März Abonnement Violerta Dienstag Mittlere Preise eee Zum Besten der Hof- 3 Ahonnement B 989 19 14.—— u Verpienung NRR Keine Vorstellung Woch Mittiere Preise A2g 7 Uhr 15. MArz Abonnement D Flachsmann als Erzieher 9 8(R; Weichert Keine Vorstellun Donnerstag] Kleine Preise E 992 8 16. März Abonnement C Die verkaufte Braut Freitag Mittiere Preise Anfang 7 Uhr ine Meiee 7* 3 17. März Auß. Abonnem.— 555 Lamskar Kiene krele per le eele, ene Verstelunt Anfang 7 UThr Oastspiel rad Dreh 18. März Abonnement D(R. 8 Wolkes) ber e 5 Sonntag] Hohe Preise er alte Feinschmecker 40 Ankang 6 Uur Anfang 7 Uhr vereinsnachrichten. * Mannheimer Journaliſten⸗ und Schriftſteller⸗Berein E. B. Wegen der Erſtaufführung der„Warſchauer Citadelle“ findet die Vereinsverſammlung ſtatt heute abend, erſt Mittwoch, den 14. März ds. Is., abends pünktlich 8 Uhr, im„Speiſehaus Hindenburg ſtatt. 8 Letzte Meldungen. Plõtzlicher Tod des amerikaniſchen Geſanoͤten in Tokio. Tokio, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der hieſige amerikaniſche Botſchafter Guthrie iſt einem Schlaganfall erlegen. Die ſchwedijche Kabinettskriſe. Stockholm, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Laut „Stockholms Tidningen“ führten Erwägungen im Kriegs⸗ miniſterium zu einem vorläufigen poſitiven Ergebnis meaiug auf den Weg zur Beſeitigung der Kriſe. Die Zuſam⸗ nkunft der Regierung mit den führenden Reichstagspar⸗ teien dürfte in der nächſten Zeit zu erwarten ſein. Dieſe Nach⸗ richt deutet darauf hin, daß es im Miniſterium zu einer Einigung inbezug auf die engliſch⸗ ſchwediſchen Berhandlungen gekommen ſei. Die Unterſuchung in Halifax. Berlin, 12. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Chriſtiania wird gemeldet: Ueber die Unterſuchung in Halifax, die dem Dampfer„Frederik 8“ zuteil wurde, werden noch folgende empörende Einzelhei⸗ ten gemeldet: Der Dampfer wurde zwölf Tage von den Eng⸗ ländern aufgehalten. Die Unterſuchung war ſehr ſcharf. Von den Mitreiſenden werden haarſträubende Dinge darüber er⸗ zählt. Sogar das wenige Monate alte Töchterchen der Fürſtin Hatzfeld wurde aus den Windeln gewickelt. Als ihm dabei etwas Kindliches paſſierte, durften erſt nach Einholen der Er⸗ laubnis des Kommandanten trockene Windeln herbeigeholt werden. Die Fürſtin Hatzfeld wurde einer perſön⸗ lichen Leibesunterſuchung unterworfen, welche eine Stunde dauerte. An ihren Zähnen wurde gezerrt, weil man ſie für unecht hielt. Vor jeder Kabine wurde während der Un⸗ terſuchung mindeſtens ein Wachpoſten aufgeſtellt. Zwei kama⸗ diſche Zollbeamten, welche die Paſſagiere zu unterſuchen hat⸗ ten, wurden weggeſchickt, weil ſie ſinnlos betrunken waren, Gaſſenhauer gröhlten und vor den Kabinen tanzten. Große Aufregung rief der engliſche Befehl hervor, daß alle Deutſchen ihr Geld bis auf einen geringen Betrag abliefern ſollten. Es kaim dabei zu herzzerreißenden Szenen, als die Dienſtboten ihre geſamten Erſparniſſe hergeben mußten. Später wurde auf Verwendung des britiſchen Marinekommandanten der Befehl wieder zurückgenommen, weil die Engländer ſich offenbar vor der Kritik der an Bord befindlichen amerikaniſchen Korreſpon⸗ denten fürchteten, denen anfänglich auch mehrere Tauſend Dollar in Gold abgenommen worden waren. Die Gräfin Ma⸗ tuſchka, eine geborene Amerikanerin, bekam ebenſo wie der Hauptmann zurück. Die Gräfin vefrlor 125 000, die beiden anderen klei⸗ auſche und der Handelsagent Patezaer nichts nere Beträge. Es wird betont, daß das Verhalten der britiſchen Marineoffiziere einwandfrei war im Gegenſatz zu den kana⸗ diſchen Zollbeamten und den Frauen, welche die Leibesunter⸗ ſuchung vorzunehmen hatten. Die norwegiſchen und däniſchen Paſſagiere gaben ihrem Unwillen über das unverſchämte Auf⸗ treten der Kanadier auch lauten Ausdruck, was einem Nor⸗ weger die vorübergehende Verhaftung eintrug. Viele Vorfälle bei der Unterſuchung durch die Kanadier können überhaupt nicht wiedergegeben werden. Ihr Kommandant ſagte darüber, wenn alles öffentlich bekannt würde, gäbe es einen großen Skandal. Graf Bernſtorff wurde nicht unterſucht, mußte aber ſchriftlich verſichern, daß er weder Schriftſtücke noch Depeſchen bei ſich führe. Die Angriffe auf Briand. Bern, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Aufmerk⸗ ſamkeit der franzöſiſchen Preſſe wendet ſich ganz den letzten Kammerdebatten zu. Sie erklärt, dieſe Debatten hätten durch das Eingreiſen von Klotz und Briand ganz einen politiſchen Charakter angenommen. Selbſt die regierungstreue Preſſe gibt zu, daß die Lage des Kabinetts Briand einen Augenblichlang ſehr gefährdet war. Unterſtützt wird die Regierung durch„Petit Pariſien“,„Echo de Paris“, „Journal des Debats“ und„Liberté“, die ihre altgewohnten Angriffe gegen das Parlament wiederholen und darauf hin⸗ daß die ſchwierige wirtſchaftliche Arbeit augenblicklich von den Regierungen aller Länder hewältigt werden müſſen. „Journal des Debats“ ſchreibt: die unangenehme Seite an der Lage iſt die, daß das parlamentariſche und gouverne⸗ mentale Unbehagen durch die ſtändige Wiederholung der Vertrauensfrage nicht gemildert werden kann. Man muß ſich wieder daran gewöhnen, daß das Parlament wie in Frie⸗ denszeiten ſeine Gewohnheit, die politiſchen Kämpfe und die Bekömpfung der Regierung, wieder aufgenduunen hot. „Echo de Paris“ ſchreihl: Man muß augenblicklich alle Parteimtereſſen denen des Landes unlerordnen. Es ſei die Frage, wie man aus der Anarchie und dem Chaos, die aus der allzu langen Periode der Untätigkeit entſtanden ſeien, wieder herauskommen werde. „Figaro“ frägt angeſichts der erheblich gewachſenen Oppo⸗ fition, ob man aus der ſtändigen Abnahme der Mehrheit ſchließen müſſe, daß dieſe ſich auflöſe und ſchließlich kein Ver⸗ trauen mehr zu der Regierung haben werde. „Temps“ tadelt die ſchwankende Politik der Regierung und fordert das Parlament auf, nicht aus politiſchen Gründen Oppoſition zu treiben. Die Regierung habe nicht mehr die gewohnte Mehrheit gefunden. Dieſe könne nur durch eine etzte Kraftanſtrengung und Aenderung der Methode zurück⸗ gewonnen werden. Das Land wolle, daß die Verſprechungen auch verwirklicht würden. „Radikal“ betont, daß die Regierung es niemals an Verſprechungen habe fehlen laſſen. Angeſichts des Verſagens der Regierung ſei es ſchwierig, von ihr ein energiſcheres Vor⸗ gehen für die Zukunft zu erwarten. „'oevre“ ſchreibt, die Mehrheit, die Briand ſchließlich noch gefunden habe, ſei nicht enthuſiaſtiſch geweſen. Das Par⸗ lament billige Briand nicht mehr, begnüge ſich aber noch mit ſeiner Regierung. Dies werde ſolange dauern, bis die Ab⸗ geordneten es müde ſein würden, ihn zu ſtützen. „Evenement!“ ſtellt ſchließlich die Tatſache feſt, daß zwei Abſtimmungen notwendig geweſen ſind, um ſo der Ge⸗ ſchäftsordnung des Hauſes die erforderliche Zahl von Stim⸗ men für die Mehrheit zu erhalten. Das ſtehe in der parla⸗ mentariſchen Vergangenheit Frankreichs einzig da. Für die Kriegszeit ſei dies jedenfalls keine unmögliche Lage. Lebensmittelunruhen in Petersburg. Kopenhagen, 11. März.(WTB. Nichtamtl.) Wie die Petersburger Telegraphen⸗Agentur meldet, haben die außerordentlich ſtarken Schneefälle dieſes Winters ernſtliche Störungen in dem Getreidefracht⸗ verkehr der ruſſiſchen Eiſenbahnen und Schwterigkeiten in der regelmäßigen Verſorgung der Hauptſtadt verurſacht und in der Bevölkerung übertriebene Beſorgnis hervorgerufen. Die Bevölkerung fing aus Furcht, daß auch die Getreidevor⸗ räte zur Neige gehen könnten, an, das Brot mit Gewalt fortzunehmen und führten auf dieſe Weiſe einen mehr oder weniger fühlbaren Mangel herbei. Beſonders die Frauen der unteren Stände riefen in einigen Stadtteilen Unruhen hervor, die aber dank der energiſchen Maß⸗ regeln der Behörden nirgends einen ernſthafteren Charakter angenommen haben. Gleichzeitig wurde eine Reihe von außerordentlichen Maßnahmen getroffen, ſo der öffentliche Verkauf von Brot in den verſchiedenen Stadkvierteln. Da überdies die Schneefälle nachgelaſſen hätten, ſei die normale Verſorgung der Hauptſtadt nur noch eine Frage der Zeit. Juſammenkunft des Kaiſerpaares mil der Königin von Schweden. Berlin, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Kaiſerpaar nahm heute Nachmittag den Tee bei der Königin Schweden in der ſchwediſchen Ge⸗ ſandtſchaft. von London, 10. März.(WB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterſchen Bureaus. Heute Abend iſt das Urteil gegen die vier Perſonen gefällt worden, die der Verſchwörung zur Ermordung Lloyd Georges und Henderſons ange⸗ klagt waren. Frau Wheeldon erhielt 10 Jahre Zuchthauts. Handel und industrie. Frankenthaler Volksbank, Rbet.-Ges. in Frankenthal Ptalzj. Nach dein Bericht des Vorstaudes über das 52. Ge⸗ Schäftsjahr setzte sich die im vorjälirigen Bericht erwähnte leh⸗ Hafte LJätigkeit und außerordentliche Steigeruug der Unisätze auch im Jahre 1916 fort. Industrie, Gewſerbe und Haudwerlkt konnten sich! immner mehr den Kriegswerkältuissen anpassen. Ihre guten Ergebuisse wirkten auch günstig atit das Bankgewerbe ein. Des⸗ halb kann auch die Frankeutlialer Volksbank mit Beiriedigung aui die Ergebnisse hlicken. Der Reingewiun gekt den erhöhten Um⸗ Satzzilfern entsprechend weit über deujenigen des Vorjahres hin⸗ aus. Der Gesamt-Jahresumsats beträgt 75 864 222.91 M. gegen 61 024 696.77 M. des Vorjahres, Der Reingewinn, der sich im Voriahr auk 87 819.02 M. belier, stellt sich auf 101 053.51 M. Hierzu komint der Vortrag vom Jahre 1915 mit 51 47257., se⸗ daß der Gesamtgewinn die Summe von 152 526.08 M.(138 430.) ergibt. Im Einverständuis mit dem Aulsichtsrat wird folgeude Gewinnverteilung vorgeschlagen: 7 Frozent(/ Prozent) Divi⸗ dende 70000., Ueberweisung auf Rücklage für Geschäitsver⸗ Iuste 10 000., für Wertpapiere 15 600., für Talousteuer 1000 Mark, Zuweisung für Kriegsfürsorge 2500., Gewinnauteil an den Aufsichtsrat 1053.21., Vortrag auf neue Rechnung 52072.8 Mark. Unter Hinzurechnung obiger Zuweisungen beiauſen sien die offenen Rücklagen auf 548 372.87 M. oder 54,83 Prozent des Alctienkapitals. Zur vierten und fünften Kriegsanleihe konnten von über 1100, Zeichuern etwa vier Millionen Mack zur Anmeidung gebracht werden. Der frühere Stand der Einlagen aui Sparkasseu⸗ und Depositen-Rechnungen wurde nicht nur wieder erreicht, sou- dern Bis zum Jahresschluß überschritten, sodaß sich das Unter⸗ nehmen für die nächste Kriegsanleihe wiederum einen guten Er⸗ ſolg versprechen kann. Nach dem Rechuungsabschluß am 31. Dezember 19ʃ6 stelien bei 1 Mill. M. Aktienkapital 483 300 M.(465 300 M) kück⸗ lagen, 90 675 M.(120 635.) Bürgschaften, 285 000 M.(835500 Mark) Akzepten und 1 797 564.02 M.(1 453 317.42.) Sparkassen· Einlagen 114 364.42 M.(80 008.93.) Kasse und Guthaben, 1170 450 M.(410 20 M Wechselbestand, 736 460 M. 508 156.98 Mark) eigene Weripapiere, 466 314.85 M.(304 691.37.! Guthaben hei Banken und 224 174.58 M.(169 052.10.) Zessionen und Hy⸗ potheken gegenüber. Die Kreditoren haben sich von 1 212 256.87 Mark auf 1 790 302.31 M. erköht, die Ausstände von 3 540 703.77 Mark auf 2 851 773.02 Marle ermäßigt. .-KR. für chemische Produlete vorm. H. Scheidemandel, In der Generalversammiung wies der Vorsitzende tierr Geh. Justizrat Matimilian Kempner darauf hin, daß die Gesellschaft Gurch die vielen Fabrikationen, durch die Leistungen, die sie durch Aufnahume von Ersatzstoffen, Herstellung von Gelatine und Blutverwendungen vollbracht habe, dem Vaterlande große Dienste geleistet habe. Doch hätten sich bereits Schwierigkeiten bemerk⸗ bar gemacht, denn der Anfalt von Kuocnen sci erheblich zurü⸗ 825 gangen. Nicht ohne Sorge müsse man der Eutwicklung eutgegeu⸗ Schien. Iu erster Liuie komme es darauf an, den inneren Kufbau der Ciesclischait für die Urustellung auf den Friedensbetrieh zu Stärkeu. Durch reichliche Absckreibu Uabe mau hierlür Vor- sorge gelronen. Die Flllesigkeit der Mittel Iege dar, daß man hej — ——»„»—- ————— —— — . Nr. 119. 6. Seite. 8 Mannheimer General⸗Anzeiger.(Writtage⸗Ausgabe) Montag, den 12. Mörg der Umstellung außerordentliche Kosten haben werde. Die Ge⸗ Sellschaft habe beschlossen, sich an der neuen Kriegsas⸗ leihe mit 3250 000 Mark zu beteiligen und außerdem den Obli. gationãren den Umtausch ihrer Obligationen gegen Kriegsanleihe ohne Schaden zu ermöglichen, indem die Gesellschait innen die 2 Prozeut, die die Kriegsanleihe unter pari ausgegeben w/erde, har erstatte. klerr Generaldirektor M. Salomon verwahrte sich gegen die Angrile, die die Konkurrenz gegen die Scheidemandel- Gesellschaft trotz ihrer Entwicklung erhebe. Das Märcnen aus cker Vergangenheit sei wieder aufgetischt, sie strebe eine Monopol- stellung in der Beschaflung von Knochen an. Er stelle demgegen⸗ über lest, daß Scheidemandel immer bestrebt gewesen sei, auch mit de, Konkurrenz in ein gutes Verhältnis zu treten. Es entspreche nicht den Tatsachen, daß neugegründete Gesellschaiten durch sie nicht hätten auikommen können. Mehr als 12 Mill. M. habe die Gesellschalt zum Ankauf anderer Firmen angelegt und sie habe daner wokl legitimen Anspruch daraui, auf die entsprechende Roh- stoſtbesorgung Anspruch zu erheben. Auf Anirage eines Aktio- närs führte Herr Salomon weiter aus, daß bei der Bewertung der Kohstofie die Gesellschaft auch im Falle, daß Hochstpreise festge- setzt werden sollten, ein Verlust nicht möglich sei. Sodann betonte der eRdner, daß die Zuweisung von 500 000 Mark zum Preisaus- gleichsionds durchaus keinen Ofiensiven Charakter in sich berge. Es handle sich auch um keine Abschreibung, sondern um eine Entnahme aus dem Reingewinn. Es habe die Holinung bestanden, mit der Konkurrenz eine Einigkeit im Einkauf zu erzielen. Diese Holinung sei jetzt wieder geschwunden. Der Preisausgleichsſonds sei gegründet, um einen Fonds zur Veriügung zu haben, der den Wettbewerb im Einkaut ermögliche, falls eine gemeinsame Ver⸗ tretung im Einkaui nicht zustande somme. Jedenlalls sei man be- müht, in Harmonie und Uebereinkommen mit der Konkurrenz ge⸗ meinsame Interessen zu vertreten. Gerade Scheidemandel könne nur an der Geschlossenheit des Auftretens liegen, da 90 Prozent ihres Einkauis organisiert und sie sich wegen der übrigen 10 Pro- zent aul keinen Weitbewerb einlasse. Man hoffe, daß unter Mit⸗ Wirkung der Kriegsausschüsse der unnatürliche Wettbewerb im Rohstofleinkauf ausscheide. Falls sich jedoch keine Eingung er⸗ zielen lasse, Würde die Verwaltung der nächsten Generalversamm- lung eine Erhöhung des Preisausgleichsfonds vorschlagen. Die Schleidemandel-Gesellschaft könne ohne Veberhebung behauptn, daſꝭ sie im abgelaufenen Jahre seusationelle Erfolg erzielt habe, in- dem sie aus minderwertigen Fettabfällen vollwertige Speiselette veriertigt habe. Aber gewisse Orgunisationen hätten die Weiter⸗ entwicklung vereitelt. Der Vorsitzende teilte sodann noch mit, daß von den Obligationen 703 000 Mark gegen Kriegsanleihe ausgelöst seien. Die Verwaltung habe es nicht lür richtig gehalten, in diesem Jahre einen großen Vortrag zu bilden, da es den Auschein er⸗ Wwecken könnte, als sollte dadurch für künitige Gewinne vorgesorgt werden. Der Abschluß wurde darauf einstimmig genehmigt, die Eutlastung erteilt und die Dividende auf 12 Prozent ſestgesetzt. Ueber die Aussichten führte der Vorsitzende aus, daß man nach Maßgabe der Bestände bemüht sei, den Betrieb aufrecht zu er⸗ halten und soviei wie möglich zu lielern. Es sei im laufenden Jahre eine weitere erireuliche Flüssigkeit der Mittel eingetreten. Der Prozeß gegen die Ceres.-G. sei bis auf einen lleinen Puukt durch Vergleich ohne Inauspruchnahme der Bilanz beigelegt. Franbeturter Hypotheken⸗Kredit- Verein. OFrankfurt a.., 10. März. In der heute ahgehaltenen Generalversammlung waren 15 Aktionäre anwesend, die mit 9312 Stimmen ein Kapital von 5 587 200 M. vertraten. Die in den ein- zelnen Positionen der Tagesordnung gestellten Auträge wurden ein⸗ Stimmig genehmigt. Die turnusmäßig ausscheidenden Herren: Gch ſustizrat Dr. H. Oswalt und Geh. Hofrat Franz Inteimaun Wwurden wiedergewählt. An Stelle des Herrn Karl Roger, welelier sein Mandat zu Gunsten eines aktiven Direktions-Mitgliedes der Darmstädter Bank niedergelegt hat, wurde lierr Direktor Heinrich-Niederhofbein. gewählt. Die auf 8 Prozent iestgesetzte Dividende gelangt sciort zur Auszahlung. Bheinische Hypothekenbank, Mannheim. In der Sitzung des Auisichtsrats der Nheinischen Hypothexen- bank vom 10. Mälz wurde beschlossen, der Generalversammlung neben teichlichen Ruckstellungen die Verteilung einer Divi⸗ dende von 9 Prozent für das Geschättsjahr 1916 vorzuschlagen. Die Generalxersammluug ist aui den 29. März d. J. einberulen. Newyerker Wertpapierbörse. New Vork, 10. März. Der Entschluß Wilsons, die Han- delsschiffe zu bewaliuen und aui den Monat April eine außer⸗ ordentliche Kongreßsitzung einzuberulen, bewirkte an der Fonds- börse wiederum ein lebhaftes Steigen der Kurse, von dem nament- lich die Werte der Rüstungsindustrie und Schiflahrts-Aktiengesell- schaften Nutzen zogen. Bemerkenswerte rege Kauilust bestand für Steels, die 86 Dollars anziehen konnten. Am Eisenbahnmarkt ging es wesentlich ruhiger zu, doch war auch hier die Stimmung zu⸗ Versichtlich, wenn auch später iniolge von Gewiunrealisationen die von Mark 18.— per Mille au. 2Zigarr Qualitätsmarken in allen Preislagen Verkauf nur solange der Vorrat Neben Warenhaus Kauder. Tage Zigaretten W. Koob TLE Tendenz etwas unregelmäßig wurde, s0 Schloß die Börse doch ſest. Umsatz 500 000 Stück. REW Vogk 10. Mär:(Devisenaarkt) 10 9. 10 9. Tendenz für Gelcd.. nom. 0 haupt. PWeohsel aut Lond Geld auf 24 Stunden(50 Tage/.71.—.— (Burchschnlttsrate)) aom. 2½ Wechsel aut London Geld letztes darlehen nom. 2½(Cable TJransfers).76.45.76.45 Slohtweohsel Berlin 69.½ 66.½ Sülber Bullion 75.½ 75./ Slohtwechsel Faris..05.—.65.25 New⸗Vork. 10, März(Sonds- und Aktienmarky). 20. 9. 10. 9. Acht. Top. Santa Fé 4% Missouri Paolfllo 29— 29— Bonds. 101½ 101— Kat. Rallw. ot Nen.—36—8 United States Corp. Corps Rew Tork Sen r. 0. 95½ 36¼ 5% Bonds. 108⸗% 106% 40. Ontarlo& Western 23% 23% Aoht. Top. Santa Fé 101¼ 102— Korfolk& Western.. 128— 128½ do. pret. eol. Divid 89—99½¼ Korthern Paoltic * 350 Baltimore& OIo. 75½ 75½ Fennsyivanlla 55½ 53¼ Sanadian Paciftoo.. 1b½ 163½ f Readiüg— 94½6 94.— Ches.&. Ohio 57/ 56—[Chio. Rok. 1sl.& PSo. 37—37%8 Chio. MIw.& St. Paul. 61 ½⁰ 6½ Soutbern Paoifio 93%/% 94½ Denever& Rio Grande. 11—-[11— Southera Ralwa/ 27⁵⁵ 27⁰ S 26½%[26— Southern faitway pret. 52— 56¼ Erle lst Ppret. 39.— 36¾ Ugion Paolflo 136½ 185% Erie 28t preif.. 31—1 31— Wabash pret. 46½ 43ʃ½ Great Nothern prei. 113½ 113½ Amerlo Can 468 46½ Iinois Central 101—101— Amer Smeit.& Rel.. 106% 105% interborough Cons Cörß. 13— 13—-Knao. Copp. Hinn.„ 88% 88½ * do. do, pref. 66½] 65½¼, Bethlegem Steel. 140—110 Kansas Clty& Southern 21½ 21½ Cemral Leather 935%[ 93½ do. pret. 5½/ 54— intern. Reroantile Karine 28¼28½ 900 0. prer 76— 75½ Loulsville u. Nashullle 125—125—[ Untted States Steelsorp. 12%¾ 112¼ Missourl Kans.& Texas 7— 7½% 1 United Stat. Steel Corppr. 118— 117½ Aktien-Umsatz 590 000(790 000) MEW VoRk, 10. März(Ergüngeungskurse). 10 9. 10. 9. dr Morth. Ore Cert. 35— 28½ general Sleotr.. 166—165— Lohigh Valleè d. 68¾ 69˙/ Mational Leattkt 57: 56— Union Paclfio prei. 82. 62— Utah Copper oom... 114— 114%%8 Consolidated Gas„ 1120½ J 120½ 10. 9. 10.—3 Balt. Ohio 4½ B0s. 94% 84½ UnlonPe%Bde. 88% 92%8 Ohes. Ohlo 4½ 86s..„ 62½ 32½ 4% Unlon Stat. 10636 108½ 4% Ohig.R. Isl.& PaNN Denver Rio Gr. pr.. 305 20.— Flrsté R.&.58,934.%8 29% Ries Oans. Tex. pr. 107 15.— North. Pao. 3 Bds. 50½ 66½[West Marylancd 22½ 22% K. Pao. Pr.Llen 4808s. 94— 63%8 Amerioan Canpref.. 107—107½ Americ. Looom. o. 728 73— St. L. S Fr-Li. Hertg. 4 8. 67½ 67½ 0. Sugar Rof. o. 111— 110% St. Louls& San. F. noome Mexlo. PeiroleuWd. 39¼ 90— Rortgage 6% Serle K. 68.- 52½ Viegin. Car. Ohem. o. 44½ 41— Souta. Pab.0 4/8 18288 63½ 85%/ Sears Roebuck oom. 232— 231— Londoner Wertpapierborse. Lokdon 10, Kärz. 10. 0 10 0. 10. 9. 2½ Konsol 52/ 32% fBaltlmore——— f fle Tiato 6¼ f 62— 5 Argentin.———[Canad. Pao—— 167% Ohartered.1, 17⁵ 4 Bräsillaen.———[Erie——— de Beers12— 14— 4 Japaner. 68½ 69¼ Pennsyivan.—— Seldiideis 1¾ 1% Foriugiesen— 82 South Po..——[Kat. R. Mex 957 5 Russenis08— 8½% Union Pad. 14½—— Bandmiaes. 31½ 3 716 Rus9.1800———[Steels. 118½ 11½ Pr. Diskont, 45½ E ½ Kriegell—— Anaconde0. 16—16— Süber 37½ 8/½% 3½% Kriegsanleihe 35½(zuletzt 66%). Pariser Wertpapierdörse. PARIS 10. Rürz(Kassa · Markt⸗ 10 9. 10. 9. 10. 3% fente 61.26 6125ISaragosss,— Toula 170 145⁵ 5% Anleihe. 66.05 98.0 Suez Kanal—-—— Blo Tiato 90 1740 %8 pan, Aus. 101.65102.20 FThom Houst..—660 3 Copper 127—. B/oRunsen 1903] 82.—82.20 Haft Fay Ohſna Oopper 268.— 387.— 1³⁰ 3% do. 1686—.—[Pabutohou. 161Uma Oopper 7096——.— 4% Tarken—.— Halakka 129 Thareis—4— Bang. de Paris—— Ba.„1775 1822ſDe Seers. 346.— 347.— Sred Lvonnals—.—Erlanex 44% 48%Koldfleſos, 40—.— Un, Parislen.—ſttanosoff.. 422 40 tena Goid..55— 57.— Metropolltaln J0[Matkzoft Fabr. 640[ZAgersfont.68.— 63.— Hord Kapdag. 42 Je Haphio 40% 406 Randmines, 94.— Spasskl Copper 55.75(xuletzt 66.25) Ausweis des Notendepartements der Société Générale de Belgique vom s. Marz(gegen 1. Märsz). Aktiva: 8. März. 1. März. Metallbestand und deutsches Geld. 12867,542 12,566,681 Guthaben im Auslande 327,060,630 327,100,572 Darlehen gegen Guthaben im Ausland 85,998,715 85,952,773 Darlehen gegen Schatzscheine der belgischen Provinzen 4380,000,000 480,000,000 Wechsel u. Schecks auf belg. Plätze 57,729.904 61,830,403 Darlehen Küen inländ. Wertpapiere 3,612 235 3,0627.235 Sonstige Aktiven 14,790,588 14.759,711 Gesamtsumme N,,09,514 J 985,852,405 Passiva: Betrag der umlaufenden Noten. 855,860,005 852,822,423 Olroguthaben 101884,32 106,742,085 Sonstige PassVvgn 24315 187 24,287,627 Oesamtsumme 982,059,514] 955,852,435 Ungarische Allgemeine Kredithank. Budapest, 10. Marz.(WTB.) Die Bilanz der Unga⸗ rischen Allgemeinen Kreditbank schließt mit einem Rentable angenehme bamen-Existenzen Lohrkurse uber 86 öuhelis ſlege. Massage mit àt zil. Prüſung Aründl. Ausbildung im Frisleren, Ghamponſeren etc. Lelchte MZthode. Leurzeit ca. sschs Kochen(tägl. ehe otunde). Mässiges Honorar. Die Kurse begimhen jeden 1. und 15. des Monats, Eio — Hunderte Dankſchreiben. Wunderbarc Erfolge , Liühei, Müall Körige Sonntags von 9 507 wie Neryenſchwäche verbunden mit Weinkrämpfen, Platzangſtꝛe., Hyſterie, Neuralgien, Iſchias. Lähmungen, Kinderlähmungen; Herzerkrankungen: Herzerweiterung, Fettherz, zneuroſe. Stoffwechſei⸗ leiven: Gicht, Kheumatismus, Zuckerharnruhr, Leber, Galle, Milz, Nieren⸗ und Blaſenerkrankungen. Haut⸗ und Haarleiden Haarausfall, kreis⸗ förmige Kahlheit, ſtarke Schuppenbildung, trockene undxaſſe Flechten, Bart⸗ ſtechte, tuberk loſe Geſchwüre, Beingeſchwüre. Geſſhlechtskrancheiten, Frauenkrankheiten. Kropk⸗ u. Brüſenleiden behandelt mieſtem Erſolge die G2, 7 Demenbedienung 3 ärztl. gepr. Maſſenſe.— Geöſfnet von—9 Uhr, —1 Uhr.— Auslunſt und Proſpekte gratis und franko.“ SSSaasaKasesssgasc0eo˖asseæaagsas B n a a n ler l ln Pür Industrien Grossisten der Kolonälwaren-, Drogen- u. Parfümerpbranche, empfehlen wir die bei Behörgen u. Industrien 5— bereits stark verbreitetenfverkehrskreien in allenBuchh⸗ -Was Qualitäten und Preise;om Kriegsausschuss Un die Seh Dreyfuhs Comp. akees Senererereereli e dn KReiuge wiun voen K. 16 431 203.38 ab, aus dem eiue Prvicdend ven beträgt K. 1 Million, für die Immobilienreserven ebemal— 1 Million- K. 3 803 400.53 werden als Gewiunübertrag aui A Rechnung geschrieben. Als außerordentliche Spende werden. 1069 038.70, in welche die dem Steianiebund für Mutter⸗— Säuglingsschutz zugedachten K. 500 000 inbegritien sind, Wril0l det. Die Verwaltung fremder Kapitalien erhöhte sich aul K.— Mill. Unter den Kriegsanleihekonti ſigurieren 318 Er Mil jährige 109 Mill. Die eigenen Kapitalien betragen K. 23¹ Newyorker Warenmarkt. NewVork, 10. März.(WTB.) Kafiee ueigie bei 4 des Verkehrs zur Schwäche, da für europäische Rechnung V a01 vorgenommen wu-a. Später beiestigte sich die Teipden Käuie, die durch lebhaftere Nachirage der Importhäuser Ver um waren. Schluß behauptet bei geringer Kurserhöhung.— 59 12 wolle eröffnete bei iester Tendenz mit Kurssteigerungen u ſuen, bis 15 Punkte. Ler Beschluß. die Kauflahrteischifſe zu beun machte einen sehr guten Eindruck. Ferner regten unglinstis e terberichte aus dein Südwesten in Verbindung mit Käulen Ku lebhaiter Naclurage der südlichen Spinner an. Das höhere 0 niveau wurde später der Anlaß zu Oewinneicnerstelluugez his eine leichte Ermattung herbeiführten. Schluß behauptet, 10 Punkte höher. MEW Vonk, 10. nurr. 5 4. Baumwolle 10, 9. 10. 9. Iwelzen hard 10. 8 Zuf. Ati. Hät. 3500/ 1300] pr Kärz 17.82 1711...2 neue 207.— 200 im lanern 5000—- br Bai. 173// F. 18uõο Kothern 4 Exp.. Engi..00 11 Terptäew:.— 4 cbltd 2²5.— 10.— h.. d. S. 00fTer(xVoer 50. Sc Jeede-s a. MoKc0 10.260 18.— Sohmalz WSi 10.82 19,30/K8.10 0 a. Lf 122 ½]— pr Mürz. 16.07 17.81/ Taig spezial 12, f Rent Spr. 660.10 K 70 pr Apfül. 18.— 1770 Zucl 89 Tet. 5 5b. oi.(aooj 7650 br Hal 17⁴ 17. loko.½ 9. Kleesam la 16.— pr Juni. 17.81 1762.51.50 do. is 16— Mai 3) AKaftee 2 or J 12% e, etr. Kupk. 0,/600 r August. 17.52 17.37 Sept.70 T. T7HBeREinn. 53 r Septenö. 167 10.31 Ur.7 Ber 794 72/Petroleum 3— 0 K. Orleanelk 17.50 17.38 Jan..—].90IOred.Salano. ) die ersten drel uartale nom. 31½—35.—(nom 31½—35—9. Cnlengoer Warenmarnt. 65 Chicage, 10. März. WIB) Weizen Setzte a f Nachricht von der beabsichtigten Bewallnung der Laute ci0 nüchst um 17'— c. höher ein; da günstige Wetteraussichten 42 Rückgaug der Verschifiungszifiern gemeldet wurden. leicht⸗ Hausseepartei mit Stützungsläulen eingriſt, eriolgte aure hegrlu⸗ Erholung, die auch durch die geringe inlundische Zuluhi 11 i0. det war. Schlieblich setzte sich die Neigung zur Mattighet iolge von Verkäuien Armours und ungünstiger Auifass 15 politisclien Lage von neuem durch. Schlug unregelmäßig. zeigte ebenialis kein einheitliches Bild. Aulänglich eeitteghef Marict fci jester Tendenz um c. höher eiu, da die Berichte unl die Bewatinung der Handelsschifte gut aulgenommen Wurdeche die Spelkulaticn sich zu Deckungen veranlaßt sah, doch atcha, sich dann der Einfluß des Weizenmarktes ungünstig re c4r zumal da die Zuluhren schr bedeutend waren. Stützungstel ViaT Haussiers und umiangreiche Verschiffungen vermochten den 4 nur vorübergehend zu beleben, und schließlich schwächte Sichel, Tendenz abermals ab, weil die kleinen Kurserhöhungen 2u Schlub stellungen benutet wurden und die Exportirage entiäuschte. träge. oEo400, 10, mrz. 9. .40. 9, 10 9. 10 1 Welzen Mal 188.½ 167.2Sobmalz Spk 17½ Jull. 156.% 188% Pr. Iuiſ.. 1092 1. T7SWeine 1500 106., Porx: Mai 2 220/ ſeiobte. 148 e er- M. 177Z01. 47900 10000 1050J Pe.. 180 f4r. Cüess. 11 8001 10 betate Randeisnachrienten. 1 Moutreal, 10. März. Die Brutto-Einnahme aer 0 he· clian-Pacific-Eisenbahn in der ersten Murze uoche trägt 2 442 000 Dollar, die Zunahme gegenüber der Vo 24⁴ 000 Dollar. Wasserstandsbeobachtungen im Monat MA Pegeistallon vom Datum Tomertuale Rheln 7. LEe L9 10. 112. 77 0 Hugingen7) 403 087 075 0e 0,70 092 ene J 0, 94 18.79.75 725.72 Saben 20 NeBäÄ u 484 ee Tanaheidg—- ee 8„„„„„ r. 73.80 25.2⁰*— 271 Köie Becki:. 1 vom Neckar: 7 Hannbeiin 42 22 24 2% 22 2 e Kelbran 2 886 0½0 435 0% d 6 e Bedeckt 55 Küer Warenhäuser AUsw. Soeben erschienglunt vorrätis Berlin rkannt Sasburg. E12 Songicer Hun Für alle ArG. NMANNEENNN Bf. INSTAHIHATENEN 99 8. 68880.202,7405 9088 (aus Papier, frei für Berbraucher), Breiten von 30 bis 150 mim prompt lieſerbar. H 88 Gollbrecht& Co., Duisburg. Treibrièmen 8 von K. 48 verteilt wird Die Dotation für außerordentliche 99 Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) ——————————————— — SSKSSS8 Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, geliebte Gattin, Schwägerin Lina N ied geb⸗ im Alter von nahezu 46 Jahren nagh⸗ Adgem schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Tochter, Schwester, Namen der trauernden Hinterbliebenen: K Nied, Hauptlehrer nebst Tochter. erdigung ſindet am Dienstag, den 13. März, Friedhof Feudenheim aus Statt. Schmitt dab uns Tante nachmittags 6278 7. Seite. Nr. 119. Else gestern abend im Alter von 10 Jahren 4 Monaten nach kurzem schweren Leiden sauft entschlafen ist. MANNEHEEITM(Gr. Merzelstr. 26), den 10. März 1917. In tiefer Trauer: odes-Anzeige. hüttert teilen wir Verwandten, Freunden und Be⸗ ünten Mit, dass unsere liebe, gute, unvergessliche Sef Hermann M71 ilſtraße 4. Jad4 aunheim(Jungbuſch) 8 Tel. 4673 arben, Lacke, Oele Robert Link Schifts-Utensilien. Johanna Linl, geb. Correll 9 Robert Link 90 Johanna Link. Die Beerdigung fündet Dienstag, nachmittag 3/¾ Uhr der Leichenhalle aus statt. Von Kondolenzbesuchen bitte abzusehen. Dies statt besonderer Auzeige. Verloren* * VOUn Ein Ohrring Ferd.imaand Leutnant d. R. Ing geb. Koch v. Rheinauſtr bis Meer⸗ feldſtr. verloxen gegangen. Abzug. gegen Belohnung Rheinauſtr. 28, 2 Tr. 6260 die an Gesichtshaaren, War⸗ zen, Leberflecken, N reinigkeiten leiden, unbedingt sichere, erfolg- reiche Behandlung bei B 1, 8 uise ier P1, 6 Mannheim, gegefüber Landauer. Institut für Gesich Pflege.— 18jähr. Praxis. Rat hereifwill. u. kostenlos. Weitgehendęte Garantie. 9164 M- And Kekire für dauernde Beſchäſtigung ſofo Kannbeimer Pflwat- Jeleion. WEsolischaft mit beschränkter Haitung, N 8, 11. Aelterer Vorarbeiter bfort, geſucht, der in Anfertiguhig von Werkzeugen Feallwwarenfabrikation, Maſſ der Fabrikation als nsſtellung. Kriegslie ſerungen Sigmund Keller, —8 Bedarfsartikel Beſta Pasiſtr ahhe Baukantine. Zur Leitung einer Baukautine in Mann⸗ ſizenberg, in welcher da. 150 Arbeiter berköſtigt werden ſollen, wirb Wirt oder! deri in der Lebensmittelbeſchaffung ſeſucht. 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