uſeres NSSK e verantwo rtlich für den allgemeinen und Handelsteil: redakteur Pakn bidendaug für den— Auten rl er. L0* exlag der Dr. B. Haasſchen Buchdrucherei, G. m. b.., ſami⸗ Poſ—* 2 8 7944, 7945. Poſtſche —LBaeonto Ur. 2917 Ludwigshaſen a. Bh.— Vöchentliche Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.— — Das franzöſiſche Uriegsziel. H0b Paris, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence me as. Die von der Kammer mit 455 gegen 55 Stimmen angenom⸗ ne Vertrauenstagesordnung lautet: Kammer der Deputierten als der direkte Ausdruck der Sou⸗ des franzöſiſchen Volles ſendet der ruſſiſchen und der De⸗ 3* der anderen Alliierten ihren Gruß. Indem ſie ſich zu dem en Widerſpruch bekennt, den 1871 die National⸗ ör ammlung der Vertreter Elſaß⸗Lothringens, obſchon es ankreich entriſſen war, erhoben hat, erklärt ſie, daß ſie von dem lutege, der Europa burch den Angriff des imperialiſtiſchen Deutſch⸗ ſehter aufgezwungen wurde, zuſammen mit der Befreiung der be⸗ *2 Gebiete die Rückkehr Elſaß⸗Lothringens zu ſei⸗ übeDutterlande und eine gerechte Wiedergutmachung der Unte en erwartet. Indem ſie jeden Gedanken an die Eroberung und die Uiochung fremder Völker von ſich weiſt, rechnet ſie darauf, daß flat nſtrengung der Heere der Republik und der Alliierten ihr ge⸗ lit wird, nach Niederſchlagung des preußiſchen Mi⸗ arismus eine dauernde Gewähr der Unabhängigteit für die en und großen Völker in der nunmehr in Vorbereitung begrif⸗ uen NrBanfſation der Völkergemeinſchaft zu erhalten. Im Ver⸗ iſche darauf, daß die Regierung dieſe Ergebniſſe durch die militä⸗ vied und diplomatiſche Zuſammenarbeit aller Alliierten ſichern verwirft ſie jeden Zuſatz und nimmt die Tagesordnung an. R4 Paris, 4. Zuni.(W7B. Nichtamtlich.) Deputiertenkummer. Riſder Empfehlung der Tagesordnung Klotz verſicherte iſter⸗ Pallte Ribot, daß Frankreich keine Eroberungspolitik, ſondern eine ſoet: e des Völkerrechtes und der Gerechtigkeit verfolge. Ribot fuhr iq hiſlen wir uns nicht durch Formeln täuſchen, deren Zweck es ie Demokraten irrezuleiten. Wir ſuchen die Wiederherſtellung 9 Beſitzes und die Wiedererlangung der Provin⸗ mere nie aufhörten, franzöſiſch zu ſein und die uns gewaltſam viſ en wurden. Wir wallen einfach, was uns gehört. Das Ge⸗ en der Welt gibt Franlreich Recht. Wie ſollte es uns die Ge⸗ Uiten ng für die in der Geſchichte beiſpiellos daſtehenden Grauſam⸗ verweigern? Ribot richtete die Mahnung an alle Franzoſen, Mübenickeit zu bewahren, welche dem Heere ſeit drei Jahren er⸗ 0 auszuhalten, welches verſtand, daß es ein einiges Frank⸗ gebe. * Aus geſtern die Nachricht von dem Abſchluß der langen Geheim⸗ der franzöſiſchen Kammer mit einem Vertrauensvotum für Kabinett kam, konnte es kaum noch zweifelhaft ſein, welches Kwännbalt dieſer Vertrauenskundgebun fe. durch welches alt⸗ Wielhrte Zaubermittel Ribot alle Op 9 on wegblaſen und die Mguftigen Sozialiſten an die Heimat feſſeln würde: Elſaß⸗Loth⸗ 68 it Es ſoll dem Mutterlande wieder zugeführt werden. Was e dieſer Zugehörigkeit auf ſich hat, darüber hat zuerſt im Gau⸗ llexder bekannte fiar biche ilitärſchriftſteller General Cheri⸗ Wegneh aufrichtige Bemerkungen gemacht, ſie ſeien gerade heute gegeben: 9 man von einem Verzicht 9 Annexionen ſo iſt das kindlich, ketzeriſch und unhiſtorlſch. Wenn wir er Demokraten verdanken, ſo war es ünter dem 2 5 as wäre unſer Land ohne die von unſern Königen ſchritt⸗ Nekrdurchgeführten Annexionen? Hat Ludwig XI/, Elſaß⸗ Wech 10 60 nicht erſt franzöſilch gemacht? Die chte iſt eine Kette von Annexionen. Um der feindlichen Macht Keigt pf abzuſchlagen und ihr„fur die Zukunft die— zur Ver⸗ Putag zu nehmen“. aber auch die zum Angriff, muß man zur Aittel gtion der Landesteile ſchreiten, in denen der Sitz ihrer Kampf⸗ iſt. Daher muß ſich jemand anders ſie aneignen. N E0 liegt's in der Tat. Die annektierende Macht war Frankreich Uöb le es die„Provinzen“ annektierte, verurteille es damit Deutſch⸗ Das Ju Ohnmacht. Wir haben dann wieder genommen, umudwig IV. uns geraubt, und uns damit endgültig von der Sradſchaft Frankreichs befreit. Das kann die nationale Citelkeit anzoſen nicht verwinden. Die en des„Sonnenkönigs krrd ederkehren, das ſind die ſinnloſen Phantaſien des armen Mhach ic, daß ſich noch immer eine neue Größe träumt, während Rlen nur noch Werkzeug Englands iſt. Um dieſes Machttraums Mie der mit einer neuen Annektierung Elſaß⸗Lothringens Wirk⸗ Mion werden ſoll, gefährden die franzöſiſchen Sozialiſten die Inter⸗ Rate und die Stockholmer Konferenzen, indem ſie den Beſchluß ſerttionalrats auf Teilnahme„aufſchieben“, gefährden Rn e Iüne und Kammer ſogar das alte Bündnis mit Rußland, das .augenblicklich etwas wie eine Kriſis durchmacht. Der letzte 0 beucer Kriſis iſt ja nicht zweifelhaft. Die proviſoriſche Regie⸗ 99 ckt auf Frankreich, ſein auf Eroberung und Raub geſtelltes 9 Rielprogramm abzuändern, aber Frankreich läßt es lieber auf Dfber Brechen ankommen, als daß es ſeine Hoffnungen auf⸗ le ſehr ſtarke Mehrheit, die Ribot erzielt hat, zeigt, daß olitie ſich och eines kräftigen Rückhaltes erfreut. Wie das e Vertrauenskundgebung aufnehmen wird, wiſſen wir natür⸗ tunde noch nicht. In Stockholm ſcheint man zu erwarten, ffüs franzöſiſchen Sozialiſten nun erſt recht eine lebhafte Agita⸗ en Frieden entfalten und Kammer und Kabinett doch noch mereißen werden. und in der Erklärung der Sozialiſten, die wir geſtern veröffentlicht haben, liegen ſchwerlich Anhaltspunkte für dieſe em ng. Zwiſchen franzöſiſchen Sgzialiſten und deutſchen So⸗ okraten kann es eine Uebereinſtimmung über Elſaß⸗Loth⸗ llcicht geben, denn auch eine Volksabſtimmung kommt 8— für uns nicht in Frage über ein altes deutſches Gebiet, das N aubt war und wieder geraubt werden ſoll. Einen beding⸗ Wrdech Verzicht Frankreichs ober, der doch allein dem Frieden Wat und der Gerechtigkeit Ribots entſprechen würde, können üen hdle franzöſiſchen Sozialiſten nicht zuſtimmen, ohne ſich im 2 olke unmöglich zu machen. W5 iſt die Lage. Eine doppelte Kriſe entwickelt ſich, in der bonale und in den ruſſiſchranzöſiſchen Beziehungen. Die aun dazu führen, daß Stockholm die Unterhaltung nur Ral Anteleurppa und Rußland gefiſhrt wird, die zweite ſtellt die es auswärtige Politik vor die ſchwerſte Frgge; vorläuſig ihekarte der, Anneftioniſten dis in die ſozialiflſchen Kreſſe unbeſtrittene Uebergewicht, weifel an dem ruſſiſchen Bundesgenoſſen. 8 S Ueberſchrift:„Gefährdung des ruſſiſch⸗franzöſiſchen meldet der Schweizeriſche Preßtelegraph aus Paris: eſe —— — in hlimismus, mit dem die franzöſiſche Preſſe noch vor kurzem In dem Vertrauenspotum(435 gegen 55 WMittags⸗Ausgabe. Badiiſche Neueſte Nachrichten „Das Weltgeſchehen im Bilde“ in Kupfertiefdruck⸗Ausführung. 1917.— Nr. 259. eigenpreis: Die Iſpalt. Nolonelzeile 40 Pig., Reklamezeile R. 1 Buahene Giuß; Miseaqblalt vorm. 50 Uhr, Abendblatt nachm. 5 Ubr. Für Anzeigen an beſtimmten Tagen, Stellen u Kusgabe wird keine Ver⸗ antworiung übernommen. Be, Ue reis in Mannheim u. Umg, monatl. M..40 einſchl. Bringerl. Durch die Poſt bezogen viertelj. M..52 Poſtzuſtellungsgebühr. Bel der Poſt abgeh. M..90. Einzel⸗Nr. 5 Elſaß⸗Lothringen, Frankreich und Rußland. die Entwicklung in Rußland zu betrachten begann, hat wieder ernſter Beſorgnis Platz gemacht. Trotz des Beſchluſſes des Arbeiter⸗ und Soldatenrats vom 30. Mal, der den Anſpruch Frankreichs auf Elſaß⸗ Lothringen anerkennt, iſt man über die wahren Abſichten der revo⸗ lutionären Regierung im Unklaren, um ſo mehr, als dieſer Beſchluß vor der Ribotſchen Rede gegen die Stockholmer Konferenz gefaßt worden iſt. Die Preſſe enthält eine Reihe von Auslaſſungen, die be⸗ weiſen, daß man vielfach an der Feſtigkeit der ruſſiſch⸗franzöſiſchen Allianz zu zweifeln beginnt. Jacques Bainville, der in diplo⸗ matiſchen Dingen als Autorität gilt, veröffentlicht in der Action Francaiſe einen auffallenden, 10 ernſten Artikel über das ruſſiſche Bündnis. Er ſchreibt, man müſſe mit der Möglichkeit rechnen, daß durch den Beſchluß des franzöſiſchen Miniſteriums eben die Reiſe der Sozialiſten nach Stockholm die ruſſiſch⸗franzöſiſche Allianz in Frage geſtellt werde. Bainville ſchreibt wörtlich:„Wir können uns darauf gefaßt machen, das franzöſiſch⸗ruſſiſche Bündnis durch die Stockholmer Konferenz aufs Spiel geſetzt zu ſehen. Das iſt eine der möglichen Folgen, iſt das Riſiko der Entſcheidung, die die franzöſiſche Regierung aus den angegebenen bedeutſamen und ent⸗ ſcheidenden Gründen getroffen hat. Natürlich hat ſie alle Folgen auch überlegt und voxausgeſehen.“ Ganz die gleiche Stimmung zeigt ein Leitartikel, den Gabriel Hanotaux im„Figaro“ veröffent⸗ licht. Hanotaux ſagt, es ſei das beſte, man mache ſich ganz ein⸗ fach klar, daß ein großer Teil des ruſſiſchen Volkes und der ruſſiſchen Armee entmutigt ſei, und Rußland als Aktivpoſten für die Entente nicht mehr in Frage komme. Die Möglichkeit dürfe die Alliierten nicht erſchrecken, die Hilfe Nord⸗ und Süd⸗ amerikas bringe ausreichenden.09 Hanotaux macht darauf aufmerkſam, daß ſchlimmſtenfalls Japan und China zum Eingreifen bereit ſein würden, falls Rußland den Verband durch einen förm⸗ lichen Sonderfrieden gefährden wolle. Der„Matin“ hatte nämlich eine Erklärung des Leiters der japaniſchen Propaganda in den Ver⸗ ——9 Staaten, Dr. J veröfentlicht, in der ein Ein⸗ greifen der beiden oſtaftaliſchen ächte für den Fall eines ruſſiſchen Berrats angekündigt werde. Hangtaus erklärt ſich in der Lage, dieſe beſtätigen zu können, Ribot werde wohl, ſo ſetzt er hinzu, Gelegenheit haben, den Fürſten Lwow und Kerenſki 7 die Möglichkeit aüfmerkſam zu machen. Auch Stephan Pichon läßt im„Petit Journal“ durchblicken, es beſtehe Grund, an der unbedingten Zuverläſſigkeit der ruſſiſchen Revolutions⸗ regierung hinſichtlich der Anerkennung der franzöſiſchen Kriegsziele etwas zu zweifeln. In einer Auseinanderſetzung mit dem Friedens⸗ rogramm der ruſſiſchen Revolutionäre ſchlägt der„Temps“ eben⸗ 15 einen ernſten Ton an. Die bulliſche Emanzipation, ſchreibt das tt, wurde durch die Armeen der Marne, Verduns und Somme möglich gemacht. Wenn die militäriſchen Hauptkrüfte Deutſchlands nicht durch die Frucht unſerer Kämpfe worden wären, hätte das Hohenzollern⸗Regiment an der Oſtgrenze niemals ein Re⸗ gime der Freiheit beſtehen laſſen. Der„Temps“ verwahrt ſich gegen die Möglichkeit, daß das Kriegsprogramm Frankreichs durch Ruß⸗ land in Frage geſtellt werden könnte. In ihrem eignen Intereſſe würden die ruſſiſchen Verbündeten auch nicht einen einzigen Augen⸗ blick annehmen können, daß Frankreich in ſeinen Kriegszielen zurück⸗ weiche. Frankreich, ſagt der„Temps“, hält ſeine Hoffnun⸗ gen unvermindert aufrecht., Elfaß⸗Lothringen er⸗ löſen, die Sicherheiten gegen einen neuen deutſchen Angriff ſelbſt beſtimmen, das ſind Forderungen, über die ſich niemand, der im Namen Frankreichs ſpricht, jemals wird in eine Auseinanderſetzung einlaſſen können. Man ſieht aus den obigen Zeitungsſtimmen, was für Enthül⸗ lungen die beiden aus Petersburg zurückgekehrten Sozialiſten mit⸗ gebracht haben, und wie die Grundlage einer mehr als zwanzigjährigen Politik in Frankreich wankt. Das deutſche Elſaß⸗Lothringen. Straßburg, 5. Juni.(WTSB. In Anweſenheit der meiſten Abgeordneten beider Kammern und der oberſten Beamten des Handes fand heute nachmittag im die feierliche Eröffnung des V. Landtages 1 ngen ſtatt. Seine Eröffnungsanſprache ſchloß der kaiſerliche Statthalter Dr. v. Dall⸗ witz mit folgenden Worten: Die geſegneten Fluren Elſaß⸗Lothringens ſind bis auf kleinere Grenzgebiete von den Schrecken des Krieges unberührt geblieben, dank der ſturmerprobten Tapferkeit unſeres Heeres und deſſen her⸗ vorragender Führung. Der unbeugſanie Wille zur ſiegreichen Be⸗ endigung des Völkerringens wird auch weiterhin unſer deut⸗ ſich Elſaß⸗Lothringen zu ſchirmen wiſſen. Das tarke Heimatsgefühl und die Liebe zur Scholle, die die elſaß⸗loth⸗ ringiſche Bevölkerung beſeelt, werden, deſſen bin ich gewiß, dazu beitragen, alle Kräfte des Landes zum Schutze des eigenen und da⸗ mit unſeres gemeinſamen großen BPaterlandes bis aufs äußerſte an⸗ ee B3 dieſem Willen weiß ich mich einig mit den berufenen ertretern des Landes, und glaube ich ihren Gefühlen Ausdruck zu geben, wenn ich mit Dank und Bewunderung der Helden, die unſer Land beſchirmen, inſonderheit der tapferen Söhne unſeres Landes gedenke, die, ihrem Fahneneid getreu, in Oſt und Weſt in den Reihen unſeres Heeres ihren Mann ſtellen. Der Statthalter ſchloß mit einem Hoch auf den Kaiſer, nachdem er im Namen Seiner Majeſtät des Kaiſers den Landtag für eröffnet erklärt hatte. Daran reihte ſich im großen Sitzungsſaal des Landtages die erſte Sitzung in der Zweiten Kammer, zuͤnächſt mit der Wahl de⸗ Büros, aus der mit 20 von 46 Stimmen der bisherige Präſident Dr. Ricklin(Zentrum) als wiedergewählt hervorging. Zum Vizepräſidenten wurde Jung(Lothringer) mit 36 Stimmen ge⸗ wählt. Dann trat die Kammer nach einer Anſprache Dr. Ricklins ſofort in die Beratung des Etats ein. Zur gleichen Zeit war in einem Saal des Miniſteriums die Erſte Kammer zu einer kurzen Sitzung zuſammengetreten. die Sozialiſtenkonferenz in Stockholm. EJ Verlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm meldet der Vorwärts: Die Delegationen der deutſchen Sozialdemokratie und der deutſchen Gewerkſchaften nahmen heute die Verhandlungen mit dem holländiſch⸗ſkandinaviſchen Ko⸗ mitee unter dem Vorſiß Troelſtras auf. Nachdem man ich über die geſchäftliche Methode der Verhandlungen verſtändigt hatte, gab Scheidemann ein ausführliches Referat über die Stellung der deutſchen Sozialdemokratie zur Kriegs⸗ und Sa An der Ausſprache beteiligte ſich van Kol, Branting und Troelſtra, Dann wurden die Verhandlungen auf Mitt⸗ woch früh vertagt, weil einige Mitglieder des Komitees am Diens⸗ tag verhindert ſind. In Stockholm erſchien die erſte Nummer des Auslandsbulletins der Bolſchewiki. Nachdem der Parteikongreß bereits ſeinen Anſchluß an die Zimmerwalder erklärt hatte, beſchloß die Exekutive den Austritt für den Fall, D0 die Zimmerwalder an der Stockhol⸗ mer Konferenz teilnehmen. In dieſem Falle werde man an die wahrhafte Internationale der Arbeiter appellieren. Die Exekutive fordert eine allgemeine Abſtimmung der Front, ob ſie die Fortſetzung des 4— wünſche. Die erſte Sitzung mit der deutſchen Delegation dauerte bis 1 Uhr mittags. Vorläufig wurde nichts über ſie veröffentlicht, doch verlautet, daß Erklärungen von deutſcher Seite über die Halt ung der deutſchen Sozialdemokratie während des Krieges und ihre Friedensarbeit abgegeben wurden, worauf das Komitee Fragen über die Kriegsziele zuſtimmte. Nach der Auffaſſung von Alberda, Huysmans und Branting wird die Lage als hoffnungsvoll angeſehen. Die Rede Ribots wird von ihnen als ein Agitationsmittel für den Frieden be⸗ zeichnet, denn nach dieſer Rede muß ſich ja jedes Dorf in Frankreich mit dem Friedensproblem der Stockholmer Konferenz beſchäftigen. Fur Paßverweigerung für die Franzoſen. Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm wird gemeldet:„Socialdemokraten“ berichtet, daß im So⸗ zialiſtenkonferenzausſchuß beſchloſſen wurde, den Bericht über die Verhandlungen mit den deutſchen Mehrheitsſozialiſten nicht früher zu veröffentlichen, als bis auch die Verhandlungen mit der Minder⸗ heitsgruppe ſtattgefunden haben. Aus den Kreiſen der Konferenz erfährt das genonnte Blatt weiterhin, daß man im Anſchluß an die Rede Ribots und die Haltung der franzöſiſchen Regierung eine be⸗ deutende franzöſiſche Agitation für die erwarte. Man hofft, alle So ialiten werden geſchloſſen die Bewilligung der Päſſe für die franzöſiſchen Delegierten verlangen. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 6. Juni.(Pr.⸗Tel., 3. K. Nach Schweizer Meldungen aus Paris teilt die ſozialiſtiſche Min⸗ derheit der franzöſiſchen Kammer den Parteigenoſſen mit, daß drei franzöſiſche Delegierte 19 bereits ſeit Monaten in der Schweiz befinden und trotz der Verweigerung der Reiſepäſſe ver⸗ werden, zur Stockholmer Friedenskonferenzizu ahren. Ramſay Maedonalds Programm. Bern, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Die Entſchließungen von Ramſay Macdonald und Genoſſen in der am 3. Juni in einberufenen Sozialiſtenverſammlung umfaſſen folgende Punkte; 1. Die Verſammlung beglückwünſcht das rufſiſche Volk zur Er⸗ langung der Freiheit. 2. Die erſucht die britiſche 1 ſofor⸗ —— Einverſtändnis mit den bekanntgegebenen Kriegszielen der aus⸗ —0 Politik der demokratiſchen Regierung Rußlands anzu⸗ ndigen. 3. Die Verſammlung fordert eine Generalamneſtie für alle wegen politiſcher und religiöſer Verbrechen Verhafteten, ſowie die Beſrelung des Arbeiterſtandes von jeder Art Zwang und Be⸗ hinderung. 4. Die Verſammlung fordert die vertretenen Körperſchaften auf, 1053 zwecks harmoniſcher Zuſammenarbeit zur Durchſetzung der urch die übrigen Entſchließungen bezeichneten Ziele allerwärts Ar⸗ beiter⸗ und Soldatenräte einzuſetzen und angeſtrengt auf einem vom Volke der verſchiedenen Länder gemachten Frieden, ſowie 11 die vollſtändige politiſche und wirtſchaftliche Befreiung des zwiſchen⸗ ſtaatlichen Arbeitertums hinzuarbeiten. Die Arbeiter⸗ und Soldaten⸗ räte ſollen dabei jeden Uebergriff gegen die induſtrielle und bürger⸗ liche Freiheit abwehren und der Frauenarbeit beſonderes Intereſſe widmen, im allgemeinen die Wirkſamkeit der Gewerkſchaften fördern ſowie den Nahrungsmittelwucher verhindern. Die Gründe für Alexejews Rücktritt. Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm wird gemeldet: Der Rücktritt des Generals Alexe⸗ jew iſt nicht auf ruſſiſche operative Abſichten, ſondern auf einen Konflikt mit dem Arbeiter⸗ und Soldatenrat, ſowie mit der proviſoriſchen Regierung Zurückzuführen. Alexejew äußerte bekanntlich, die Haupttheſe der Erklärung der neuen Regierung über einen annexionsloſen Frieden ſei utopiſch. Dieſes abſprechende Urteil veranlaßte den Arbeiterrat zu auf⸗ geregten Proteſten. In Riga demoſtrontierten die Soldaten gegen den Oberbefehlshaber. Abgeordnete von zehn Diviſionen im weſtlichen Frontabſchnitt forderten den Rücktritt des Generals und erklärten, ſie würden den Befehlen Alexejews nicht mehr nachkom⸗ men. Kerenſki ſelbſt begegnete auf ſeiner Frontreiſe allenthalben dem Ruf, Alexeſew müſſe zurücktreten und ſetzte dann ſofort nach ſeiner Rückkehr die Abſetzung des geſchwätzigen Generals durch. Der bereits an der Front angedrohte Eintritt des Offizierkorps für den Höchſtkommandierenden verſchlimmerte noch die Lage. Der Rück⸗ tritt Alexejews erweitert den Riß zwiſchen dem obertorp⸗ und der Armee. Es iſt nicht anzunehmen, daß Bruſſilow als letzter übrigbleibender Offizier der zariſchen Heeresleitung lange den Poſten behalten wird. Strikte Ablehnung der Jorderungen Jinnlands. Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm wird gemeldet: Wie finniſchen Blättern aus Petersburg gemeldet wird, iſt die 5 Regierung einmütig entſchloſſen, ich den finnländiſchen Autonomieforderungen, wie ie in dem bekannten Beſchluß des finnländiſchen Senats Ausdruck efunden haben, auf das entſchiedenſte zu widerſetzen. as maßgebende Helſingforſer„Stadsblad weiſt darauf hin, daß nicht nur Kerenski, wie man aus ſeinen jüngſten Helſingforſer Reden heraushören konnte, ſondern ſämtliche Mitglieder und deren juriſtiſche Ratgeber auf einem ablehnenden Stand⸗ punkte ſtehen. Man ſei in Petersburg wohl gewillt, eine gewiſſe finnländiſche Autonomie wieder herzuſtellen, aber keineswegs For⸗ derungen nachzugeben, die auf Finnlands Trennun 9 von Rußland hinausliefen. Die Blätter weiſen ferner auf die immer wahrſcheinlicher werdende Möglichkeit ernſter Konflikte zwiſchen Finnland und Rußland hin, da in Finnland nun⸗ mehr eine kompakte Majorität für die Forderung einer finnländiſchen Selbſtändigkeit beſteht. * Berlin, 6. Juni.(Bon unſerem Berliner Büro.) Aus Stockholm wird gemeldet: Der Rjetſch meldet, daß der Rücktritt des Handelsminiſters Konovales von gleich großex Bedeu⸗ tung wäre und einen ebenſo charakteriſtiſchen Sſtritt in beſtimmter Richtung bezeichne, wie der Rücktritt Gutſchkows und die darauf folgende Bildung des Koalitionsminiſterums. ——————————————ᷣ———— toiger —.— — ———— Kr. 259. 2. Seite. Mannheimer Gener⸗l⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Funi 1917, Mittwoch, den 6. Juni Deutſcher Abenöbericht. Berlin, 5. Juni, abends.(WTB. Amtlich.) Beiderſeits von Wytſchaete dauert die Artillerieſchlacht an. Am Chemin-des⸗Dames iſt bei Braye ein dritter Nacht⸗ angriff der Franzoſen, am Winterberg ein ſtarker Vorſtoß geſcheitert. Sonſt nichts Weſentliches. Die Kriegslage. Berlin, 5. Juni.(WTB. Nichtamtl.) Im Wytſchaetebogen wurde die feindliche Artillerie in der Nacht zum 4. Juni von den deutſchen Batterien unter wirkſames Feuer genommen. Infolge⸗ deſſen war am Vormittag des 4. Juni das Feuer an dieſem Front⸗ abſchnitt matter. Von 1 Uhr mittags an ſteigerte es ſich aber zu außergewöhnlicher Heftigkeit. Eine nach heftiger Feuervorbereitung ſüdlich des Bächchens Douwe vorgehende eng⸗ liſche Abteilung wurde teils ſchon vor den Hinderniſſen abgewieſen, teils, wo ſie eingedrungen war, im Gegenſtoß wieder geworfen. Eine um Mitternacht vom 4. zum 5. Juni weſtlich Wytſchaete vor⸗ gehende ſtärkere engliſche Erkundungsabteilung wurde zum Teil im Gegenſtoß vertrieben und Gefangene einbehalten. Am Morgen des 5. Juni lebte das Artilleriefeuer be⸗ ſonders nordweſtlich Lille ſtark auf. An der Artoisfront war das Feuer beſonders im Aſbſchnitt Lens und ſüdlich davon lebhaft. Die Stadt Lens und andere franzöſiſche Orte wurden wiederum mit ſchwerem und ſchwerſtem engliſchen Kaliber beſchoſſen. Im Laufe des Nachmittags trat eine ſtarke Feuerſteigerung faſt auf dem ganzen Front⸗ abſchnitt ein, die auch nachts anhielt. An mehreren Stellen wurden feindliche Erkundungsabſichten vereitelt und feindliche Patrouillen verjagt. Feſtſtellungen haben ergeben, daß Portugieſen bei unſerem erfolgreichen Stoßtruppsunternehmen in der Nacht vom 3. zum 4. Juni nördlich des La Baſſeekanals in der Gegend von Richebourg außerordentlich ſchwere Verluſte erlitten haben. Eine Anzahl verwundeter Portugieſen wurde ge⸗ fangen genommen. An der Aisnefront hielt die beiderſeitige Artillerie⸗ und Infanterietätigkeit an den verſchiedenen Brennpunk⸗ ten an, beſonders bei Braye war die Kampftätigkeit lebhaft. Nach⸗ dem die Franzoſen mehrere heftige volkkommen ergebnisloſe An⸗ griffe gegen unſere nach gewaltſamer Erkundung gehaltenen Stel⸗ lungen nordöſtlich Braye gerichtet hatten, bereiteten ſie durch ſtarke Feuertätigkeit die gemeldeten zwei Angriffe vor, die um 10 Uhr abends und 12 Uhr Miternachts erfolgten, indeſſen wie die vorher⸗ gehenden unter ſchweren Verluſten zuſammenbrachen. Die Beute aus dem in der Nacht vom 3. zum 4. Juni hier durch⸗ geführten Vorſtoß hat ſich auf 7 Offiziere, 134 Mann, 20 Maſchinen⸗ und Schnelladegewehren erhöht. Bei Courtecon und Juvincourt brachten deutſche Pa⸗ trouillen Gefangene aus den feindlichen Gräben zurück. In der Weſtchampagne nahm der Artilleriekampf beſon⸗ ders an der Höhenſtellung große Heftigkeit an. Die Franzoſen feuer⸗ ten mit ſchwerem und ſchwerſtem Kaliber. Zahlreiche Patrouillen⸗ vorſtöße wurden leicht abgewieſen. An der Oſtfront war die Artillerietätigkeit beſon⸗ ders bei Dünaburg, Smor gon und weſtlich Zloczow ͤleb⸗ aft. Bei Brody und in der Gegend von Brezezany er⸗ gten wirkungsloſe Minenſprengungen. Erfolgreiche Tätigkeit unſerer Flieger. Berlin, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Das günſtige Wetter gab unſeren Bombenfliegern Gelegenheit zu großangelegten und überaus erfolgreichen Angriffen, die ſich in erſter Linie gegen feindliche Anlagen hinter den Hauptkampffronten richteten. Nach den Beobachtungen der Flugzeugbeſatzungen und unſerer Truppen auf der Erde erzielten ſie ganz gewaltige Wirkungen. Hinter der Champagnefront erhielt in der Nacht vom 2. zum 3, Juni eine Munitionskolonne einen Volltreffer, ihre Wagen flogen hintereinander mit hellem Feuerſchein in die Luft. Am 4. Juni rief ein Bombenangriff auf Munitions⸗ und Truppenlager bei Arras mehrere Brände hervor. Ein anderes Geſchwader ſuchte die ganze Nacht hindurch die Anlagen im Veſtetal heim, und warf nicht weniger als 6750 Kilogramm Sprengſtoff ab; über 60 Exploſionen, darunter ſolche von großem Umfang wurden gezählt. Die Induſtrie⸗ werke von Neuves Maiſſon ſüdlich Naby wurden in der Nacht mik 4⁰⁰ Kilogramm Sprengſtoff bedacht. In der Nacht vom 4. zum 5. Juni griff eines unſerer Geſchwader militäriſche Anlagen nordweſt⸗ lich Arras und Munitionslager ſowie Bahnanlagen hinter der Champagnefront an. Insgeſamt wurden während der drei Tage und Nächte 25.825 Kilogramm Sprengſtoff abgeworfen. Ihre mo⸗ raliſche Wirkung war gewiß nicht geringer als ihre materielle. Ein Seegefecht vor Oſtende. Berlin, 5. Juni.(WTB. Amtlich.) Feindliche Monitore beſchoſſen am 5. Juni morgens Oſtende. Eine große Anzahl von belgiſchen Einwohnern wurde getötet und verletzt, ſowie einiger Sach⸗ und Häuſerſchaden angerichtet. Starke über⸗ legene Aufklärungsſtreitkräfte, die den Monitoren beigegeben waren, ſtießen auf zwei unſerer Wachtorpedoboote, von denen nach hef⸗ tigem Gefecht„S 20“, bis zum letzten Augenblick feuernd, zum Sin⸗ ken gebracht wurde; ein Teil der Beſatzung konnte gerettet werden. Der Klubſeſſel. Skizze von Paul Alexander Schettler. Jeden Nachmittag, wenn wir denſelben Weg machten, kamen wir an dieſem fatalen Schaufenſter vorüber. Sekundenlang ſetzte das Geſpräch aus und unſere Augen ſtahlen ſich in das Innere des Ladens. Verzehrende Blicke uneingeſtandenen Begehrens. Aber ſchweigend ſchritten wir weiter, als ob nichts geſchehen ſei. Endlich hielt ichs nicht mehr aus und mit harmloſer Zuſchauerfreude rief ich diesmal aus: „Donnerwetter, ſo nen Klubſeſſel zu Hauſe haben! Schlem⸗ 368. tl“ mund Erich Stropp fuhr zuſammen, wie ein ertappter Schulbube.. „Wieſo ſchlemmerhaft?!“ fuhr er mich gereizt an. „Nein, er muß ſich doch wunderbar um die Lenden ſchmiegen. Weißt Du, wenn man des ganzen Getriebes ſatt iſt. Ich denke mir, es muß ein Ausruhen ſein, wie in den Armen einer Frau, aller Erdenſchwere enthoben— wunſchlos——“ —— 5 wohl noch nie in ſolchem Ding geſeſſen?“ fragte Ed⸗ „Riel“ antwortete ich aus vollem Herzen.„Dagegen auf ge⸗ birgigen Kanapees und harten Rohrſtühlen zur Genüge.“ „Na, ich ſaß einmal auf ſo em Ding,“ begann er wieder,„es war, als ich bei einem Theatergewaltigen wegen einer Tragödie um Audienz erſucht hatte. Ich ſage Dir— fürchterlich!“ „Fürchterlich?!“ erſchrak ich. „Alſo, man ſackt hinein und iſt rettungslos verloren, dem Willen ſeines Peinigers fe ullerH ihm glate ausgeliefert. O, a 1 es, iſt die raffinierteſte W. einmial in dieſe Falle.“ Ich merkte, er wollte ihn mir ausreden. „Wie aber, wenn ich mich mir ſelbſt auslieferte, ich— ein Dich⸗ ter— meiner Muſe?“ Aaue ich. Das traf. Seine Züge wurden hart. e aller„Mächtigen“! Ich gehe nicht noch „Nein, mein Lieber. Entweder Dichter oder Genießer. Schaff' ihn Dir an— Deine Feinde meinetwegen, aber wenn Dir die Un⸗ ſterblichkeit lieb iſt——, ſagte er gereizt. Shi Mach nichte, 1 karfe bbn Poch Eil Teugehing, 0 warte Honorar!“ + ebu 2 Lſessmon O. Sllgount 86 4 9⁰ Gegoule C. O 9 0 4 Longacue Kll bose 2222 20. 255 SBumme Kncees, 8 K i O lſe:- Cumreaug unnecue, es fmrones O IHapuerie 0 46 O He, Kefſerger. e amäge oU 223 ſügel OiefbfsicheeusNt FhoouzeaucourkrHargicourk⸗ 555 Die feindlichen Streitkräfte erhielten mehrere Treffer und zogen ſich vor dem Feuer der Küſtenbatterien zurück. Der Chef des Admiralſtabs der Marine. Der Wiener Gericht. Wien, 5. Juni.(WTB. Richtamtlich.) Amtlich wird verlautbark: Oeſtlicher und ſüdöſtlicher Kriegsſchauplatz. Unverändert. Italieniſcher Kriegsſchauplatz. Südlich von Jamiano, halbenwegs zwiſchen Monfalcone und der Hermada eroberten unſere Truppen in einem planmäßig vorbereiteten und ausgeführten Gegenangriff einen beträchtlichen Teil der vor zwei Wochen in dieſem Abſchnitt von den Italie⸗ nern genommenen Gräben zurück. Vergebens warf der Jeind ſeine zu Juß und mit Kraftwagen herangeführten Reſerven in den Kampf, um uns das gewonnene Gelände wieder zu entreißen. In dem Tag und Nacht andauernden Kingen, das ſich heute früh infolge des Einſetzens neuer italieniſcher Verſtärkungen zur größten Heftigkeit ſteigerte, blieb unſere heldenmütige Infanterie auf der ganzen Linie fiegreich. Der Jeind iſt überall geworfen. Auch die Verſuche der Italiener, ihren Südflügel durch Vorſtöße bei Coſtanjevica, auf dem Fajti Hrib und öſtlich von Görz zu enklaſten, ſcheiterten an der lapferen Gegenwehr unſerer Truppen völlig. Die Jahl der geſtern bei Jamiano zurückgeführten Gefangenen be⸗ trägt 171 Offiziere und 6500 Mann. die in dem letzten Bericht gemeldete Geſamtſumme iſt ſomit auf die für eine Abwehr ⸗ ſchlacht außergewöhnliche Höhe von 22000 Mann geſtiegen. Aueber Cortinad Ampezzo wurde ein feindlicher Doppeldecker im Luftkampf abgeſchoſſen. Der Chef des Generalſtabes. Norwegiſche Neutralität. Berlin, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Norddeutſche All⸗ gemeine Zeitung“ ſchreibt unter der Ueberſchrift:„Norwegiſche Neu⸗ tralität“: „Die geſtrige erſte Meldung des Norsk Telegrammbureaus über die Torpedierung des deutſchen Dampfers„Gamma“ in der Nähe der norwegiſchen Küſte durch engliſche Kriegsfahrzeuge ließ die Vermutung aufkommen, daß es ſich bei dem Vorfall um eine außerordentlich brutale Verletzung der norwegi⸗ ſchen Neutralität handelte. Dieſe Vermutung iſt durch die jetzt vorliegenden genaueren Nachrichten beſtätigt. Der deutſche Dampfer wurde nicht nur innerhalb der norwegiſchen Hoheitsgewäſſer an⸗ gegriffen, ſondern ein engliſcher Offizier ſchoß auf den Kommandanten des deutſchen Handelsſchiffes. Nach Berichten, die hier vorliegen, wurde die„Gamma“ noch beim Stranden von den engli Kriegsſchi i i ⸗ gliſchen ſchiffen weiter beſchoſſen. Drei Torpedos er⸗ Edmund Erich wurde blaß. „Mit Dir iſt nicht zu reden,“ ſagte er tonlos. Ich fühlte ſeinen Neid. „Doch, ich kauf ihn für Dich— wenn Du mich beſuchen kommſt. Aber ich— muß ihn haben. Ich liebe ihn, ich bin vernarrt in ihn, ich muß ihn beſitzen!“ „Pathologiſchl“ ziſchelte mein Begleiter. Wir verabſchiedeten uns. Ich ſtürzte zurück zum Schaufenſter, blieb ſtehen und ſog mich 1 Blick das Bild des innig begehrten Gegenſtandes in mich auf. Mein Herz klopfte, als ich den Laden betrat. „Was koſtet der Seſſel?“ „Dreihundertfünfzigl“ „Teilzahlung?“ fragte ich geradeheraus. „Mit 5 v. H. Aufſchlag,“ ſagte der Verkäufer,„von wegen das Riſiko.“ „Gut, ich kaufe ihn. Morgen erhalten Sie die erſte Rate. Im Laufe des morgigen Tages ſchicken Sie ihn an meine Adreſſel Ich beſaß ihn, ich beſaß einen Klubſeſſel, einen richtig gehenden ledernen Klubſeſſell Ich, ein möblierter Junggeſelle und hungernder Poet. Ich fieberte vor Aufregung. Einen Klubſeſſell O, meine erhitzte Fantaſiel Bilder von orientaliſcher Ueppigkeit ſchwankten an meinen Augen vorüber. Ich ein Dichter, ein Klubſeſſell Der Klubſeſſel mein eigen, mein Reich. Es klopfte. Der Geldbriefträger. Er brachte die erwartete Summe. Ich fuhr in die Kleider und ſchickte zum Möbelhändler. Dann verließ ich mein häßliches, möbliertes Zimmer, um erſt abends wiederzukommen. Er würde inzwiſchen da ſein, mein Klubſeſſel. Bebend, wie bei der Erwartung der Geliebten betrat ich meine Wohnung. Die Wirtin trat mir entgegen.„Der Möbelhändler“, begann ſie. Ich ließ ſie nicht zu Worte kommen und ſtürzte in mein Zimmer. Da ſtand er, glänzend, neu, feſtlich, ſchlemmerhaft, wie ein Prinz aus Feenland ſtand er da— inmitten eines Bettlerlagers. Ich betrachtete ihn, ſtreichelte ihn. Liebkoſend fuhr meine Hand über ſeine herrlich kühle, unnahbar kühle Lederhaut. „O, du ſpröde kühle Schöne“, flüſterten meine Lippen,„mein biſt 2 du jetzt, mein! Und dann ließ ich mich in ſein Polſter fallen. Ich verſank in ihn, es mir den Atem benahm. Den ganzen Abend verließ ich ihn Zch. mußte nie, daß Siten ein Genuß ſein kann. Jeßt wußte ich es, ſtreckte meine Glieder aus und genoß. wegiſche Geſandte in London erhielt den Auftrag, gegen rechtswidrigen Akt beſtimmten Einſpruch zu erheben. D Norwegen diejenigen Folgerungen aus dem engliſchen die es ziehen mußte. Die Angelegenheit iſt damit, ſoweit wegiſche Regierung in Frage kommt, erledigt. Die Haltung der Chriſtianiaer Preſſe zu d 0 ſie uns vorliegt, nötigt uns aber doch noch, mit einigen ſſe ch näher auf ihn einzugehen. Wir ſtellen feſt, daß dieſe Pre— damit begnügte, den Fall, trotzdem es ſich um einen klar 51 genden Uebergriff einer kriegführenden Macht gegenübe ſteht wegen handelte, einfach zu regiſtrieren. Dieſe Haltung eh fen Gegenſatz zu der Haltung der nonſſhe früheren Fällen, wo es ſich um angebliche eſſe 1200 enſa⸗ in einem ſchrof ſchen Preſſe in Uebergriffe handelte. Da war die Mehrzahl der norwegiſ ſchnell bei der Hand, ſolche Vorfälle aufzubauſchen, du tionelle Ueberſchriften beſonders hervorzuheben und ſie zwecks Hetze gegen Deutſchland nicht aus den Spalte verſchwinden zu laſſen. Ferner ſteht in auffallendem Att, jetzigen Haltung der Chriſtianiaer Preſſe die hetzeriſche ediſcher mit die jüngſten Vorfälte, die Begegnung deutſcher und E Flieger und das angebliche Ueberfliegen ſchwediſchen Te durch deutſche Zeppeline von der norwegiſchen Preſſe ausg rd eitorin, Wir hängen hiermit dieſe einſeitige Parteinahme der ſchen Preſſe für England niedriger. In dieſem Zuſammenhang mu Sioefahrtstidende“ erwähnt werden, vorjährigen deut flikt zum Anlaß ß ein Artikel der„H der einen Rückblick en Unterſeebootele von Ausfällen auf Deutſchland nimmt unioie, der ſchärfſten Auslaſſungen des ſogenannten norwegiſchen els 00. mus darſtellt. Es iſt in Deutſchland bekannt, daß die„Ha, iſt, o Sjoefahrtstidende“ das Organ der norwegiſchen Reedertreiſe ir den, über die Sorge für die Wohlfahrt des Landes die Sorge ſchafte eigenen Geldbeutel und für die Gewinſte der Schiffahrtsgeſe in⸗ ſtellt. Wenn eine ſolche Hetze allein ſtehen würde, en kein Wort darüber zu verlieren. Dies iſt licherweiſe nicht der Fall. Wir ſtellen deshalb hiermi alle einſichtigen Kreiſe in Norwegen, ob ſie den F ſolchen Hetze dulden wollen. Sie muß auf die Dauer dem Schaden gereichen und ihre Duldung macht in De ſchlechteſten Eindruck. Die Regiſtrierung in Amerika. Newyork, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Die Vor aller männlichen Amerikan Nn ſch⸗norwegiſch te b edauel, 0 26 bereit 50n egiſtrierung 20—31 Jahren ſind b erwartet, daß man ze zuſammenbringt, Militärdien eendet. Die Regiſtrierung erfolgt mo hein Millionen militärpflichtige 7 1 1 da 8 Be 2 unterdrücken t Lande als n von denen dann eine Million ſt ausgehoben werden ſoll. Man glͤ in einigen Orten zu Unruhen kommen wer ſind entſchloſſen, jeden Widerſtand energiſch zu hat angeordnet, daß der morgige Tag im ganzen naler Feſttag betrachtet werden ſoll. * Franzöſiſche Flieger für Rußland. c. Von der ſchweizeriſchen Greuze, ew ſin berichtet aus Peter In Kiew 8 einl Nilitärfli Offigſind, wenn Du wüßteft, w Genießer oder Dichter? Genießer und Dichter, mein Lieber! Ich hätte ein ganzes Drama ſchreiben können, Gedanken zu, aber ich hätte aufſtehn und mir Papie Und aufſtehn?— Warum nicht gar! Drama ärmer ſein! Für den nächſten Abend hatte ich meine Sie kamen nicht. Ein jeder brauchte eine and boykottiert? Das war Stropps Werk. O, er konnte ra der zarte Frauenlob. Aber andere kamen, ungebetene. die Kleine der Büglerin, mit Brieſchen kamen ſie, Und meine Zimmervermieterin ſelber, mit unterw Grinſen: ſie können doch jetzt wohl hoffen, da ich zu en rief ich,„nichts habe ich, nichts! Wie komm Edmund Erich Stropp, und dichten läßt. e eingel de. ſeil, 9ierig f0 Der Schneider, „Vermögen?“ auf ſolche Verdächtigungen?“ 8 Ihr Blick blieb an meinem Klubſeſſel hängen. „Wie, darf ſich ein armer Dichter nicht einen lauben!“ ſchrie ich außer mir. Sie zwinkerte mit den Augen. Ich warf ſi Und andere kamen. Agenten von Lebensver mit Bettelliſten, verſchämte Arme und Unverſchämte. kam ich, von notleidenden Kollegen, He Ich flüchtete in meinen Klubſeſſel und ſuchte Dann kam der Tag der fälligen zweiten Rate. J hatte nichts geſchrieben und konnte kein Honor konnte die zweite Rate nicht einlöſen. Zum erſten Male mißfiel mir der Klubſeſſel Monat hatte ich in ihm geruht und nicht eine 3 bracht. Ich hatte genoſſen, geträumt und— nichts Ich nahm mir Papier und warf mich i Genug, Freund, der Faulenzerei, ſa welche Entdeckung! Er warf mich und riß mir die Arme zurück. Es war nicht möglich, ein vernünftiges Wort zu Papier zu bringen. 95 5 mich ſtieß ihn K heran und ſiehe, der Bann war gebrochen. udler, er jolle Ich den Selfel B kleinen L 900 Belel en iratsangebote/ ral. 9 rten · erſch inen r g⸗ eile geſch 90 ä ach, die e dieſet alten dem Möbel igſt. den völ amit 50⁰ ui i6 em Vorfall, iaga der Büan Gegenſah 5 norwebl⸗ and 80 auf,„n. Frage⸗ 4 ücland 0 en Per el d. 9 wit ſo flogen müſſe r Hoel um ei 0 S nhe le irfig. angen. el gue 01 be⸗ 110 e, 900 900 0 — E2 Marnheimer General⸗Anzeiger. Mitta s⸗Ausgabe.) 8. Seite. Für die U⸗Boot⸗Spende liad weiter folgende Beiträge eingegangen: Uebertrag M. 846.70, zekannt M. 100, Frau Carl Bender M. 40, Frau Kommerzienrat „ſen. M. 20, 880 Withelm Wilhelm Brechtbilder M. 3, Frau Berta Joachim Vogel M. 2, Joſ. Samsreither, 2 4, 2, M. 20., —2 zuſammen M. 3651, 70. ſtere Spenden nimmt entgegen die Geſchäftsſtelle des Mann⸗ heimer Ger ral⸗Anzeigers. —— S 23 Rus Staot und Land. Pfuchologiſches vom Sammeln. 5 irgendwann einmal zu verwerten ſind. Freilich, will man den halt der Sammelbüchſe über das Durchſchnittsmaß bringen und geſch beſagten ideellen Vorteil genießen, muß man über pſychologiſch abbutten Blick und eine Reihe von Eigenſchaften verfügen, die da 10 Ausdauer, Beredſamkeit, ein biſſerl Keckheit, Schlagfertigkeit. Her Liſte ließe ſich noch fortſetzen. Das kommt daher, daß unſer ˖0* ſehr verſchiedene Koſtgänger hat; für den einzelnen die rich⸗ 0 Es gibt viele darunter— zur Ehre unſerer Bevölkerung ſei's Gäaat—, die wirklich aus gebefrohem, dankbarem Herzen ihr erflein entrichten und dabei nur den eigentlichen Zweck im Auge en. Zu dieſen kann man in gewiſſen engbegrenzten Zeitabſtänden Rfene wieder kommen, man findet ein freundlich Wort und eine 338 Hand. Das ſind uns natürlich die liebſten. Ihnen am nächſten 8* ————— deh ark nicht ſo, wie ein armer Teufel, der auf der Straße ein die ner opfert. Unſere Weinfreunde, die haben auch Verſtändnis für rbeit, die die Sammlerin ſelbſt leiſtet. Denn das geht vielen Welenſt würden ſie manchmal nicht ſo abweiſend. Wir haben mal 180 kleinen Ueberſchlag gemacht, was wir beim Sammeln für die Kſchene bis jetzt„abgelaufen“ haben. Das Stehenbleiben an den ſie en abgerechnet würden die Gänge, neben einandergeſetzt, etwa Aber es gibt Wtetrecde Mannheim⸗Neckargemünd ausmachen. 5 ch Leute, die das anerkennen und deshalb noch ein beſonderes kflein geben, ja wir fanden ſogar einen Spender, der uns eine 9 90 echter Lindtſchokolade teilte. Man denke echte Lindt, die gibt 0 enigſtens offiziell, ſchon lange nicht mehr. Sie wird dement⸗ Retend gekoſtet haben, aber wir bekamen von ihm noch mehr in hum Sammelbüchſe. Der U⸗Bootſpende ging alſo nichts ab. Nun int noch der Mittwoch abend und der ganze Donnerstag. Viel⸗ gel 105 zieht der eine oder andere noch raſch vor Toresſchluß eine Lehre * 05 Srdre badiſche Berordnung über die Verſorgung der Gaſthöfe Ubremden mit Lebensmitteln. In den nächſten Tagen wird die ſhötung des Miniſteriums des Innern über die Verſorgung der Wer die und Fremden mit Lebensmitteln erſcheinen. Wir erfahren 12 ie Beſtimmungen folgendes: Wer für eine längere Zeit als kge zur Kur oder auf Reiſen ſich begibt, hat ſich zu Hauſe von forderlichen Lebensmittelkarten erhält. Auf Grund der Meldebeſchei⸗ nigungen der Fremden erhalten dann die Kurorte beſondere Lebens⸗ mittel zur Verſorgung der Fremden, entſprechend den allgemein feſtgeſetzten Sätzen. Wer weniger als 14 191 ſich an einem Ort aufhält, kann nur verpflegt werden, ſoweit Lebensmittel vorhanden eſondere Zuwendungen an Lebensmitteln. Für den Tagesausflugs⸗ verkehr ſind beſondere Zuweiſungen von Lebensmitteln nicht mög⸗ lich. Wer„hamſtert“ und dabei ertappt wird, wird von der Ver⸗ ſorgung ausgeſchloſſen. In zahlreichen Amtsbezirken des Landes mit erheblichem Fremdenverkehr bedarf es zur Beherbergung der Fremden der beſonderen Erlaubnis des Kommunalverbandes. * Von der Handels⸗Hochſchule. Der als Philoſoph und Redner weithin bekannte Straßburger Univerſitäts⸗Profeſſor Dr. Simmel eröffnet heute Mittwoch abend 8 Uhr in der Aula der Handels⸗ Hochſchule eine 3 Abende umfaſſende Vortragsreihe über „Philoſophien des Lebens“. Auf die Vorträge wird hier⸗ durch nochmals beſonders hingewieſen. Karten zu 30 Pfg. am *-Beol-Sammlung. Wie bereits ſchon früher mitgeteilt, findet die letzte Straßenſammlung in Mannheim am Donners⸗ tag, den 7. Juni, von morgens 10 Uhr bis abends 7 Uhr, ſtatt. Alle Kreiſe ſollten ſich an der Sammlung für unſere wackeren U⸗ Boot⸗Leute beteiligen. Auch die kleinſte Gabe iſt willkommen. nehmen ferner entgegen die bekanntgegebenen Sammel⸗ tellen. Metallſammelſtelle Luiſenring 44 erfolgen können. Die Beſitzer ſolcher Gegenſtände, die die Meldung und Ablieferung verſäumten, handeln in ihrem eigenen Intereſſe, wenn ſie die Meldung und Ablieferung nunmehr umgehend nachholen, da ſie ſich bei der ſpäteren Nach⸗ kontrolle der Beſtrafung ausſetzen. gegebenen Verhältniſſen anpaſſen und darnach ihre Maßnahmen treffen werden.— Im Anſchluß hieran ſei das Tragen von Hol z⸗ ſchuhen empfohlen, die ſich ſchon vielfach bewährt haben. Der Holzſchuh hat vor dem Lederſchuh die größere Haltbarkeit voraus und bietet auch in geſundheitlicher Hinſicht mancherlei Vorteile. Der Fuß kann ſich in Freiheit ausdehnen und wird nicht eingepreßt, wie es beim Lederſchuh oftmals der Fall iſt. Daher hat er keine der üblichen Krankheitserſcheinungen, wie Verkrümmung der Zehen, Bil⸗ dung von Hühneraugen u. dergl., zur Folge. Man kann nur wünſchen, daß der Holzſchuh ſowohl aus wirtſchaftlichen wie hygieniſchen Gründen größere Verbreitung finden möge, als bisher. Zur Kohlenverteilung. Die hieſige„Volksſt.“ bringt in ihrer Montags⸗Nummer eine Zuſchriet, die die hieſige Kohlenverteilung be⸗ mängelt und u. a. den Vorwurf der Bevorzugung der„oberen Zehn⸗ tauſend“ zu Ungunſten der arbeitenden Klaſſen erhebt. Da in dem Artikel die„Anker“ Kohlen⸗ und Briket⸗Werke, G. m. b. H.(früher liefere und daß ſie die Lieferung an bezugsſcheinpflichtige Perſonen abgelehnt habe oder ablehne, weil ſie keine neuen Kunden mehr an⸗ nehmen wolle. Wahr ſei dagegen, daß ſie täglich an durchſchnittlich weit über 100 Perſonen gegen Bezugsſcheine Kohlen liefere und nie⸗ mals die Lieferung davon abhängig gemacht, daß dieſe Perſonen ſchon früher Kohlen von ihr bezogen haben. Die Firma ſtellt weiter Nr. 259. Ain Freila, den S. Julci, gellen foigende Matken⸗ Brot: Für je 750 Gramm die Brotmarken 1, 2, 8 und 4 und die Zu⸗ ſatzmarken A, B, C,.“ Ratl, Naper M. 500, Dr. Erich E. Mayer M. 1000, Hermann Hans ſind. Un den Uebernachtüngsverkehr wenigſtens in mäßigen Gren⸗[Kartoffeln: Zum Einkauf: für 2 Pfund der Lieferungsabſchnitt kaxer M. 1600, Generoldirektor B. Spielmeyer M. 100, Klusmann en. aufrecht erhalten zu können, erhalten die ländlichen Kurbezirke B der Kartoffelmarke 31, der Zuſatzmarke 25 und die Wechſel⸗ marken. Zur Beſtellung: bis ſpäteſtens Mittwoch den 6. Juni abends die Beſtellabſchnitte der Marke 82, der Zuſatzmarke 26 und die Wechſelmarken. Fett: Für ein Achtel⸗Pfund die Fettmarke 31 in den Verkaufsſtellen 301—411, auf Kundenliſte. Butter: Für ein Achtel⸗Pfund die Buttermarke 60 in den Verkaufs⸗ ſtellen—530, auf Kundenliſte. Eier: Für ein Ausland⸗Ei bie Eiermarke 27(30 Pfg.) in den Ver⸗ kaufsſtellen—220, für ein Inland⸗Ei die Eiermarke 27(26 Pfg.) in den Verkaufsſtellen 221—714, auf Kundenliſte. Die Verkaufs⸗ ſtellen von Schreiber und Konſum⸗Verein bringen die Eier erſt am Freitag zum Verkauf. Das Werben mit der Sammelbüchſe um Gaben für den oder i i ögli Milch: Für 2 i ie Tagesmi für N ⸗ Eingang.— Dr. Muckle iſt es leider unmöglich, heute abend zu ilch: Für Vollmilch die Tagesmilchmarken für Mager⸗ und ſn guten Zweck hat ſeine beſonderen Reize. Es laſſen ſich bei leſen. Er wird das An einee— 5— Bukttermilch die Magermilchmarken 51—57. er Tätigkeit ganz hübſche Studien machen, die vielleicht irgendwo dieſen gemeinſam mit ſeinen Hörern feſtſetzen. Doſenmilch: Eine Doſe kond. Milch(Mk. 1,50) oder 2 Flaſchen ſter. Milch(zuſ. Mk. 2,40) für jede Haushaltung auf die Kundenliſte für Butter und Eier in den Verkaufsſtellen 39—256 gegen die Haushaltungsmarke 19 der Ausweiskarte. Zucker: Für 200 Gramm die Zuckermarke 44 in den Kolonialwaren⸗ Verkaufsſtellen—746, auf Kundenliſte. Haſerſlocken: Für 150 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke S 6 in den Kolonialwaren⸗Verkaufsſtellen—746, auf Kundenliſte. Fleiſch: Für dieſe Woche 250 Gramm, ſowie eine Zulage in gleicher ge Behandl ei Sfinde inzige— i Umſchrei iſte für Fleiſch Mll erkeube— 90 dle Sctmelbüchſe fülts“ Das⸗ 05„, Ablieſerung der Pebrauchsgegenſtände oon Aupfec, meſſing Bis heute, Wwoch Asend Pönuchr 9e Kin ceihue ſiſche Moment trütt bei der Straßenſammlung wohl wenig in Er⸗ und Reinnickel. Die ſtädtiſche Metallſammelſtelle gibt im Anzeigenteil[Kundenliſte für Fleiſch in der Wandelhalle des Roſengartens vorge⸗ cheinung aber beim Sammeln in Kaffechäufern Und Reſtauratio⸗ des geſtrigen Abendblattes bekannt, daß bisher verſchwiegene bezw.] nommen werben. In den Vororten ſind die Umſchreibungen nen läßt ſich ar Mans bedbacht Man k ine„Opfer“ verſäumte oder unterlaſſene Meldungen und Ablieferungen beſchlag⸗ in der Fleiſchkundenliſte am Freitag den 8. und Samstag den 9. Juni ganz beſti 9 K intoil en. an kann ſeine„Opfer“ in nahmter und enteigneter Gegenſtände aus Kupfer, Meſſing und Rein⸗ bei den dortigen Markenverteilungsſtellen vorzunehmen. Die auf⸗ eſtimmte Kategorien einteilen. nickel nachträglich noch bis zum 15. Juni 1917 bei der ſtädtiſchen grund der Umſchreibung berichtigten Fleiſchkundenliſten ſind vom Montag den 11. Juni ab giltig. Wer ſich alſo umſchreiben hat laſſen, muß von nächſter Woche ab das Fleiſch von demneugewähl⸗ ten Metzger beziehen. Städtiſches Lebensmittelamt. In Anbetracht des bevorſtehenden Feiertages(Fronleichnahm) ſind unſere Verkaufsräume dieſe Woche in der Buchſtaben⸗Reihen⸗ Poen diejenigen, die einem bittenden Blick und einem freundlichen—— iiieeeeeeeolge: Montag—0 8 aus jungem Mädchenmund nicht widerſtehen können; auch ſie. Dienstag—0 von—½7 Uhr en gerne, aber nicht ſo reichlich, weil ſie daran denken, es kommen U⸗Boote heraus Mittwoch P2 Rrit ſo und ſo viele, die auch ein Scherflein haben wollen. An geöffnet. Die neuen Einteilungen treten dann übernächſte Woche in * Stelle ſtehen dann diejenigen, die nicht gerade roſiger Laune lautete die ſiegverheißende Loſung! Kraft. Stäbt. Bekleidungsſtelle, E 3, 5/6. „wenn man ſie bei Lektüre oder Unterhaltung ſtört, die aber Bezugsſcheine. Anbetracht der lieben Nächſten, die einem beobachten könnten, Unſer Dank Man erleichtert ſich die Beſchaffung eines Bezugsſcheines für neue 0 geben. Manchmal bedarf es für die Sammlerin nur des Er⸗ 4 Gegenſtände durch Abgabe getragener Stücke bei der 10— der Situation mit ein paar Worten und die Duldermiene des für die glänzenden Taten ſei der Erfolg der Städt. Bekleidungsſtelle, E 3, 6. Telephon über Rathaus). e mit ers löſt ſich in Wohlgefallen auf. Dann kommen diejenigen, die 60 kinem kurzen:„Ich habe ſchon dreimal gegeben“ wegſcheuchen U B 0 ot 2 Sp end E Kinderwäſche! 0 linnen glauben. Wenn es ſich nicht um einen gar zu verknöcherten Erſtlingswäſche iſt dringend nötigl er feer u0 mit dem Hinweis eeeeeee Auch Kinderwagen und Kinderbetten Ie ſehr! en, daß unſere U⸗Bootleute auch nicht ſagen können, wir ſind 9 Wir bitten um entgeltliche oder unentgeltliche ieferung. bon drermet ausgefahren jeht machen wie Sgluß, Manchnat meiſeranklichen Berumnahane vom 18.Pal iuſoſebn gugelaſen, Städt. Bekleidangsſtelle P 3,%. feht—7 alle Beredſamkeit nichts, man vergeudet ſeine Zeit und als am Freitag, den 8. Juni in den Metzgerläden Fleiſch und 5 oben ab. Ueberhaut wenn einer von der Fammlerin erſt einen[Fleiſchwaren abgegeben werden dürſen. Sammelt die Küchenabfälle. e Samiwripac verlangt und ſelbſt einen ſolchen hält, fällt für* Schuhmode und wirtſchaftliche Lage. Die herrſchende Knappheit 8 2 8 G E. Ei f i 2 8 2 r ſir 1 n1. ögeht, deſto 4 3 188 ab, je raſcher und ruhiger die Sache 5 zebietet uns hierin, wie in allen, waz unſere 3 Bringt ſie zu den Annahmeſtellen der Mannheimer Abfall⸗Ver⸗ ir haben jetzt ſchon unſere„Stammkundſchaft“ und die iſt in ung betrifft, ächte Sperſemegt. In kraſſem Gegenſatz ſteht]wertung oder meldet, Ihr Hausfranen, in der Geſchäftsflelle, wo und 0 n inſtub 5t 4 8 Rach 0 dazu, wie vor einiger Zeit im Magiſtrat einer bayeriſchen Großſtadt] wann ſie abgeholt werden künnen. veiſt einſtuben zu finden. Nach unſerer Erfahrung ſcheinen ſich[bemerkt wurde, die neue Schuhmode, die Leder zu Schuhen mit Die Annahmeſtellen ſind geöffnet: 45—/7 Uhr: „* n Herzen zum goldenen Wein zu finden, allerdings hat hohen Schäften verwendet. Eine ſolche Mode iſt gänzlich unverein⸗]am Marktplatz jeden Tag, 4 er ache auch eine finanzielle Seite, denn der Wein iſt heute ſo]bar mit den wirtſchaftlichen Kriegszielen. Von der Einſicht der[Ecke Wallſtadtſtraße: Diengtags, Donnerstags, Samstags, Peeysdaß es ſich nur der Gutfundierte leiſten kann, und der ſpürtbeteiligten Geſchäftskreiſe darf man wohl erwarten, daß ſie ſich den[ Uhlandſchule. Montags, Mittwochs, Samstags, Ouiſenring 44: Dienstags, Donnerstags, Samstags, Lindenhof⸗Marktplatz(Johannkskirche): Montags, Mittwochs und Samstags. Die Kommiſſion der Maunheimer Abfall⸗Verwertung: Geſchäſtsſtelle: O 7, 9. Telephon über Rathaus. S ließ, die hieſige Bevölkerung ohne Rückſicht darauf, welchen ſozialen Schichten die Bezieher angehören, mit Brennmaterialien zu verſorgen. Sie habe auch zeitweiſe die Lieferung auf die einzelnen Bezugsſcheine bis auf 2 Zentner beſchränkt, um einem größeren Kreis ron bezugs⸗ berechtigten Perſonen Kohlen liefern zu können, obwohl mit der öfte⸗ ren Abfertigung natürlich erhebliche Mehrarbeit verbunden iſt. Die Bürgerſchaft wird von dieſen Feſtſtellungen, die von einem der größten hieſigen Kohlengeſchäfte ausgehen, mit Befriedigung Kenntnis nehmen. Wir ſind der Ueberzeugung, daß auch die anderen hieſigen Firmen nicht anders handeln werden. *Verkaufsſtelle der Landwirtſchafllichen Hausfrauenvereinigung. 0n ieſen Zeilen und beeilt ſich in die Gruppe zu kommen, die uns[Sondikatfreie Kohlenvereinigung) erwähnt ſind, hat ſich die Firma 4 365 1 kWtd te iſt, zu denen, die ie und öfters ebc aus reiner Dank⸗ veranlaßt geſehen, der„Bolkeſt,Peine Berichligung zugehen zu Kaffen, Seit 1. Mai d. J. hat die Landwirtſchaftliche Hausfrauenvereinigung, % eit für unſere U⸗Bootleute. Paula Picker. im der feſtgeſtellt wird, daß die in dem Artikel enthaltenen Beſchul,[die ſchon ſeit längerer Zeit in Städten wie Heidelberg, Karlsruhe, en digungen völlig unzutreffend ſind. Die Firma bemerkt, es ſei unwahr, Freiburg u. a. Verkaufsſtellen für Gemüſe und Obſt errichtet hat, es daß ſie an bezugsſcheinpflichtige Perſonen ohne Bezugsſchein Kohlen auch in Mannheim einen Laden eröffnet. Geleitet von dem Ge⸗ danken, alles auf dem Lande an Lebensmitteln Entbehrſiche(Ge⸗ müſe und Obſt) der gegenwärtig an ſo vielem notleidenden ſtädt. Bevölkerung zuzuführen, wird das Unternehmen ſich auch am hieſigen Platz als ſegensreich erweiſen und, namentlich in der ſpäteren ge⸗ müſcarmen Zeit, mit dazu beitragen, das Durchhalten zu erleichtern. Der Verkauf erfolgt ohne jede Einſchränkung an die Allgemeinheit bensmittelverſorgnug abzumelden. Dabet ſind die Lebens⸗ feſt, daß ſie ſetzt Lepentend mehr au ſolche Perſonen lieſere, die niemals[und zwar zu möglichſt geringen Preiſen, da das Unter⸗ 4— arten zurückzugeben, abgeſehen von der Reichsfleiſchfarte, der* 997 ee Nuhen chelken will Die Nachfrage war Rkekarte und der Seifenkarte. Die Brotkarte iſt in Reiſebrot⸗ gehört. Auch die Hauſierkulſcher hätten wiederholt ſtr Anweifund f bis jetzt eine ſehr rege, erfreulicherweiſe konnten auch die meiſten en 4 90 Ideſchei* iſcher hatten wie erholt ſtrenge Anweiſung 3 ge, erſ 9 3 5015 5 ihe⸗ Ude umzutauſchen. Der Reiſende erhült einen Abmeldeſchein, bekommen, die Kohlen gleichmäßig zu verkeilen. Die Firma legt Wünſche befriedigt werden. Die Verkaufsſtunden ſind täglich—12 n er dann ſür die Zeit ſeines Aufenthaltes im Kurort die er⸗ beſonders Wert auf Feſtſtellung, baß ſie es ſich immer angelegen ſein und—6 Uhr. d———*Die Beſchaffenheit des Brotes. In der letzten Zeit wurden aus 100 Murann ſuchte ich Edmund Erich Stropp auf. Er ließ ſich ver⸗[— Im Neuen Theater kommt Schillers„Kabale und Liebe“ zur[Verbraucherkreiſen wiederholt Klagen über ſchlechte Beſchaf⸗ 19*.— Ich drang jedoch bis in ſein Allerheiligſtes vor. Aufführung. Die Rolle der„Luiſa“ ſpielt Helene Leydenius. fenheit des Roggenbrotes laut. Einige Proben ſolchen diund Erich,“ begann ich,„ich weiß einen Klubſeſſel für Dich, Am Freitag wird Shakeſpeares„Maß für Maß“ in der[Brotes wurden amtlich unterſucht. Die Unterſuchung ergab jeweils, 1 3—* 16*3 392* für den* 70 Neueinſtudierung wiederholt. deß 83—8 vom Bacillus 10 Beſc opp horchte auf.„Sehr edelmütig von Dir,“ ſagte er m en Brotes) befallen war, woraus ſi ie beklagte Beſchaffenhei endem Lächeln.„Iſt es etwa derſenige, welcher—“ In der am Sonntag, den 10. Juni ſtattfindenden Aufführung ohne weiteres ergab. Nach dem Gutachten der Karlsruher öffent⸗ „E„Tannhäuſer“ ſingt die Partie der„Eliſabeth“ das lang⸗ 3 68 Halte x iſt es,“ ſagte ich. jährige frühere Mitglied des Hoftheaters§ A Rock lichen Unterſuchungsanſtalt haftet der Bazillus der äußeren Spalte 900 WieNun, ich will Dir ein Geſtändnis machen. Auch ich beſaß ihn 9 3* Frau Anna Rocker des Getreidekernes an und gelangt bei ſtarkem Kleiegehalt des 0 vor Monaten und habe die erſte Rate darauf gezahlt Mehles in 5 faltge er dann—“ 2 aufgetreten, ſo iſt es Pflicht des Bäckers, durch ſorgfältige Reinigung andeſt Du, daß er auf dem Wege zur Unſterblichkeit hinder⸗ Großh. Hof⸗ und Nationaltheater Mannheim. aller Geräte, Gefäße uſw. ſowie der Wände der Backſtube mit heißer fte/ ei?“ Sodalauge einer Weiterverbreitung des Bazillus entgegenzugrbeiten. Der Poſtillon von Lonjumeau. Auch fräftige Säuerung des Brotes, gegebenenfalls unter Gebrauch Vergleiche ſind mißlich; es geht nicht an, Herrn Sinzheimer mit Allerbings—!“ ſagte Edmund Erich,„das tat ich und ſchickte 9 ſag 0 9 ſch von Milchſäure(Sauermilch) oder von Eſſigſäure kann als Mittel rückl“ —— 9e e—— 50 Wi müſen mit GHerr Ein in Barallele für zur Verhütung des Bakterienwachstums werden. 75 giſeri 5 Ben: ir müſſen wohl bedenken, daß Herr Sinzheimer eine für[Gefahr des Auftretens dieſer Brotkrankheit iſt bei Verwendung des E xkaiſerin von Madagaskar unò Gallieni. ſeine dermalige Verfaſſung ſchwere Aufgabe zugefallen war, daß zu 94 Prozent ausgemahlenen Mehles und der erhöhten Temperatur Herrn Lipmanns Geſangsweiſe neuerdings auf Fauſt und Tamino eingeſtellt iſt. Aber den Stil des Kunſtwerks gegen Mißverſtand ſicherzuſtellen, iſt dennnoch künſtleriſche Pflicht. Herr Sinzheimer verkennt das feine Luſtſpiel der Franzoſen, ſeine Tempi— nament⸗ jetzt beſonders gegeben. Es empfiehlt ſich, da die Krankheit ſich meiſt erſt nach—3 Tagen bemerkbar macht, keine zu großen Vorräte zu entnehmen und vor allem müſſen die Bäcker auf beſſeres Durch⸗ backen und damit geringeren Waſſergehalt des nläßlich des Todes der früherin Kaiſerin von Madagaskar, o, die in Frankreich als einfache Rentenempfängerin ſtarb, der Excelſior von einer merkwürdigen Begenung, die vor —* — 3 22 * 95 * zwiſchen der abgeſetzten afrikaniſchen Kaiſerin und ihrem fer General Gallieni ſtattfand. Eine reiche Pariſerin veran⸗ n Feſteſſen, zu dem lauter berühmte und intereſſante Per⸗ leken eingeladen worden waren. Unter anderem war die arauf verfallen, auch die exotiſche Ranavalo zu ſich zu bitten, der Geſellſchaft eine Senſgtion zu bieten, hatte ſie guch den uger Madagaskars, General' Gallieni, eingeladen. Natürlich Kalle Gäſte dem ſo merkwürdig eingefädelten Zuſammentreffen ani en früheren Feinde mit größter Spannung entgegen. Der 5 ſchen Exkgiſerin hatte man von dem Erſcheinen Gallienis kein Uswort geſagt. So wie nun Ranavalo den General erkannte, en ihr Fall und ihre Verbannung herbeigeführt worden ſtreckte ſie mit einer hilfloſen Gebärde die Arme aus und ſiel, a mpf geſchüttelt, in ihren Seſſel zurück. Da trat m an di kaiſerin heran, er beugte ein Knie und legte eine * die Bruſt, wie es die Sitte am einſtigen Hof von Madagas⸗ weſen war und murmelte einen Gruß in der Sprache der mikenen. Dann bot er Ranavaſo den Arm und führte ſie zu teiner Gebärde, als ob er die Königin von England geleilete!“ Aus dem Mannheimer Kunſtleben. achricht. Wend onnerstag, Fronleichnamstag, wird Perdis„Aida“ »Die muſikaliſche Leitung hat Wilhelm Furtwängler. — —— — 5 — —— en, ein N 49 9 lich die Uebereilung der Ritornelle wie der Finalia— zielen auf derbe, ſchwankhafte, alſo operettenartige Wirküngen. Werum blieb er nicht in den Geleiſen der allen komiſchen Oper? Warum ging er darauf aus, Herrn Lederers ſtilgerechte Neueinſtudierung zu berich⸗ tigen?... Die komiſche Oper der Franzoſen rechnet mit dem ſingenden Schauſpieler, Herr Lipmann aber zielt auf ſtimmliche Quantitätswirkungen. Dieſe gefallen dem bekannten Ge⸗ ſchmack der Mehrheit, während wir anderen der Meinung ſind, daß die Pflege tonſchöner Geſangsweiſe auf Grund einer ſeingeſchliffenen Darſtellung für Partien wie Fradiavolo, George Browne oder Cha⸗ pelou⸗Saint⸗Phar Vorausſetzung iſt. Man kann die Romanzen, wie ſie Auber, Boieldieu und Adam für den feinen Sinn ihrer Pariſer ſchrieben, nicht nach dem Vorbilde der Trompete ausführen. Jeder künſtleriſch angelegte Menſch fühlt, daß Chapeſous Kantilene in E, die das Terzett unterbricht, gleichſam Violoncello⸗Reize haben muß, der Gegenmelodie der Bioloncelle entſprechend. Man kann nicht zweifeln, wie das berühmte Poſtillonlied, wie die empfindſame Ro⸗ manze des zweiten Aktes ausgeführt werden muß! Herr Lipmann verkennt das Weſen ſolcher Lyrik, aber gerade da, wo ihm die Schön⸗ heit des Tones mangelte, fand er Beiſall. Erkennen wir an, daß der allzeit fleißige Sänger die ganze Partie ſorgſam einſtudiert halte und nehmen wir das Dilemma zwiſchen ſchöner Stimme und ſtilgerechter Geſangsweiſe mit heiterer Gelaſſenheit. Der eigentliche Erfolg des Abends de übrigens dem Ba zuteil, insheſondere den Tänzen von Fräulein Hannelore Zieg A. Bl. Brotes bedacht ſein. Allzuſcharf macht ſchartig. Ein Neutraler, kein„Hamſterex“, ſchreibt das„Darmſt. Tgbl.“:„Ein aufregender Vorfall ſpielte ſich am vergangenen Freitag bei dem 5,10 Uhr nachm. von Reichelsheim einfahrenden Zuge auf dem Bahnhof Reinheim ab. Alle ausſteigen⸗ den Reiſenden wurden von ziwei auf dem Bahnſteig poſtierten Gen⸗ darmen in Empfaug genommen und ſämtliches Handgepäck: als Ruck⸗ ſäcke, Koffer, Pakete und dergleichen, auch dasjenige der im Urlaub be⸗ findlichen und aus dem Odenwald kommenden armen„Feldgrauen“, auf darin euthaltene Lebensmittel unterſucht unk E Lag es denn wirklich im Si los beſchlagnahmt. 7 nen Beſtimmungen, daß man in einer ſo rück pörenden Weiſe gegen einzelne Stadtbewohner vorgeht, die ihre Not⸗ lage bezüglich der Ernährung daburch zu verbeſſern ſuchen, daß ſie bei Verwanböten oder Freunden unter den Landbewohnern, die doch un⸗ ſtreitig niht in dem Umfange unter dem Mangel an Lebensmf namentlich an.Räucherwaren, Butter, Eier und dergl. zu leſden haben, geringe Beihilfe von deren eigenem Bedarf erbetteln? Dann ſollte man doch eine Grenze für die Menge ſolcher erbettelten Lebensmittel feſtſetzen und erſt bei deren Ueberſchreitung eingreifen und nicht Jeden, der ein halbes Pfund Butter oder—6 Eier mit Bitten und Barmen erbettelt hat, als„Hamſterer“ bezeichnen. Sehe man doch lie „großen“ Hamſterern auf die Finger, die ihre Hamſterei zu Preis⸗ treibereien und Wuchergeſchäften verwerten und der Allgemeinheit mehr ſchaden als jene, die das„Hamſtern“ in ſo engen Grenzen za ihrem eigenen Bebarf betreiben. Uebrigens ſind doch durch verkehrte htsloſen, geradezu em⸗ Nr. 259. 4. Seite. Mannheimer General⸗Anzeiger.(mittags· Ausgabe. Mittwoch, den 6. Juni 1917. —— Maßnahmen vom grünen Tiſch und Organiſationsfehler Tauſende von Zentnern der allernötigſten Lebensmittel verdorben und der Allge⸗ meinheit verloren gegangen, ſo daß die geringen Mengen, die Ein⸗ zelne auf die vorerwähnte Art für ihren eigenen Bedarf„erbetteln“, durchaus nicht ins Gewicht fallen.“— Ein Standpunkt, der durchaus zu billigen iſt und den wir auch ſtets vertreten haben. * Proteſt der heſſiſchen Städte gegen die Obſthöchſtpreiſe. In der vergangenen Woche hatte die heſſiſche Landesobſtſtelle für das Großherzogtum Heſſen Obſthöchſtpreiſe feſtgeſetzt, deren Höhe an das Maßloſe grenzen und die alles in Heſſen dageweſene weit hinter ſich laſſen. Außerdem überſchreiten ſie ſchon im Satz für Erzeuger die Preiſe, die das Reich im April feſtgeſetzt hat, zum großen Teil und zwar bis hundert Prozent. Auf dieſe Weiſe wird dem Verbraucher gerade in den gangbarſten Einmachfrüchten eine unerträgliche Höhe der Preiſe zugemutet, ſo z. B. bei Kirſchen 70 Pfg., Stachelbeeren und Johannisbeeren 46 bis 56 Pfg., Pflaumen 45 Pfg. Dieſe Preiſe, die ſofort in der Preſſe deutlicher Ablehnung begegneten, ſind nun auch ſofort auf den Widerſpruch der am meiſten betroffenen Stellen, der Städte, geſtoßen. Die heſſiſchen Städte haben unverweilt bei der heſſiſchen Regierung allerſchärfſten Proteſt gegen eine derartige Preisfeſtſetzung erhoben, die es den Verbrauchern unmöglich macht, ſich durch Einkochen für den Winter zu decken und die damit nur in erhöhtem Maß der Verſorgung durch die allgemeine Rationierung zur Laſt fallen. Während die Städte dem Grundſatz der lückenloſen Bewirtſchaftung der Obſternte durch die Landesobſtſtelle zuſtimmen, verlangen ſie unter allen Umſtänden eine Richtigſtellung des Vor⸗ greifens in der Preisfeſtſetzung nach unten, indem ſie u. A. auf das Beiſpiel der badiſchen Regierung verweiſen, die beim Erzeugerpreis in der Mehrzahl erheblich unter den Reichspreiſen geblieben iſt. * Todesfall. Unerwartet raſch verſchied in Freiburg an den Folgen eines Schlaganfalles der Stadtpfarrer von St. Urban(Her⸗ dern), Herr Ignaz Keßler. 1850 in Achern geboren, ſtudierte der Heimgegangene nach Beendigung ſeiner Schulzeit in Freiburg Theo⸗ logie. 1875 zum Prieſter geweiht, war er zunächſt einige Zeit in der Seelſorge tätig, bis ihn der damalige(Bistumsverweſer Orbin zu ſeinem Hofkaplan ernannte. Nach Orbins Tod wurde Keßler 1886 zum Pfarrverweſer und im folgenden Jahre zum Pfarrer von St. Urban ernannt. Seit drei Jahrzehnten hat er mit größter Pflicht⸗ treue und Gewiſſenhaftigkeit ſeines Amtes gewaltet. Polizeibericht vom 6. Juni. Tödliche Unglücksfälle. Die im Polizeibericht vom 4. ds. Mts. erwähnte 58 Jahre alte Taglöhnersehefrau, welche am 2. ds. Mts., in ihrer Wohnung in der Meerfeldſtraße plötzlich tobſüchtig wurde und ſich in dieſem Zuſtande mit einem Küchenmeſſer Stichwunden in die Bruſt beibrachte, iſt an deren Folgen am 5. ds. Mts., abends 9½ Uhr, im Allgem. Krankenhauſe, wohin ſie verbracht worden war, ge⸗ ſtorben.— Geſtern Nachmittag 2½ Uhr wollte der 6 Jahre alte Oskar Allgaier in ſeiner elterlichen Wohnung Gärtnerſtraße 48 vom Abortfenſter des 2. Stockes in das Küchenfenſter klettern, bekam dabei das Uebergewicht und ſtürzte in den Hof hinunter. Er zog ſich dabei einen Schädelbruch zu und wurde mit dem Sanitätswa⸗ gen ins Allgem. Krankenhaus überführt. Abend 9 Uhr.— Auf dem ſtädt. Ausladegeleiſe beim Waldhofbecken in Waldhof lief geſtern Nachmittag 5 Uhr der 27“ Jahre alte Knabe Wilhelm Dürr in einem unbewachten Augenblick unter daſelſt auf⸗ geſtellte leere Eiſenbahnwagen. In dem Moment, als das Kind unter dem Wagen hervorlaufen wollte, wurden die Wagen vorgezogen und das Kind geriet dabei unter ein Wagenrad. Es wurde überfahren und auf der Stelle getötet. Die Leiche wurde nach der Leichenhalle des Friedhofes Käfertal verbracht. Spielplan des Grofhh. Hof- U. Vational-Theaters Mannheim Hof-Theater Neues Theater 6. Juni Abonnement A Zum ersten Male 9 Mittwochſ Miitlere Preise 3 9 Vorstellung 7. Juni Abonnement D Aida Kabale und Liebe Donnerstagl Hohe Preise Anfang 6 Uhr Ankang 7½ Uhr 8. Junt Abonnement C Maß für Maß K Vorstell Freitag Hleine Preise Anfang 7 Uhr S 9. Juni Außer Abonnem.] Das Dreimäderlhaus Samstagſ Mittlere Preise Anfang 7 Uhr Keine Vorstellung 10. Juni Abonnement C Tannhäuser Schneider Wibbel Sonntag] Hohe Preise Anfang 6 Uhr Anfang 8 Uhr vergnügungen. * Mannheimer Künſtlertheater„Apollo“. Durch anderweilig eingegangene Verpflichtungen mußte ſ. Z. die Gilbert'ſche Operette „Die Fahrt ins Glück“ vom Spielplan abgeſetzt werden. In den beiden Nachmittagsvorſtellungen am Donnerstag(Fronleichnam) und Sonntag wird nun die Operette nochmals gegeben werden, wodurch der inzwiſchen erfolgten Nachfrage genügt werde dürfte. Die Vor⸗ ſtellungen finden zu gewöhnlichen Preiſen ſtatt.„Die Kaiſerin“ von Leo Fall erfreut ſich eines regen Beſuches und bleibt noch bis einſchl. Sonntag als Abendvorſtellung auf dem Spielplan. * Friedrichspark. Morgen Donnerstag(Fronleichnam) werden das Nachmittag⸗ und Abendkonzert von der Kapelle des J. Erſatz⸗Bataillons K. W. Nr. 110 beſtritten. Die Militärmuſik wird im Verein mit dem herrlichen Wetter dem Parke wieder einen vollen Beſuch bringen. Herr Muſikmeiſter Schulze bringt in ſeinem Pro⸗ gramm u. a. Teile aus„Oberſteiger“,„Dichter und Bauer“,„Fleder⸗ maus“,„Carmen“ und Lohengrin“. ANus Luòwigshafen. Einheitsbier. Wie der Bayeriſche Gaſtwirtever baud mitteilt, iſt bei den zuſtändigen Behörden der Antrag geſtellt worden, für den Verbrauch im Inlande nur mehr ein leichtes Einheits⸗ bier herſtellen zu laſſen. Die maßgebenden Behörden haben die Richtigkeit dieſes Antrages auerkannt und nachdem inzwiſchen auch die techniſchen Schwierigkeiten als überwunden betrachtet werden können, kann damit gerechnet werden, daß es in nächſter Zeit nur mehr ein Einheitsbier gibt. Für die Heereslieferungen ins Feld müſſen jedoch Vollbiere mit mindeſtens 6 Prozent Stammwürze nach Balling hergeſtellt werden. Die Mitgliederverſammlung des Bayer. Gaſtwirte⸗Verbandes hat an die zuſtändigen Behörden das Erſuchen gerichtet, bei der Einführung des Einheitsbieres den Wirten denſelben Rohverdienſt wie bei Vollbier zu gewähren. Auch an die Bier⸗ trinkende Bevölkerung wird appelliert, ſie wolle einſehen, daß die Wirte mit einem geringen Rohverdienſt nicht exiſtieren können, und mit einer entſprechen den Erhöhung des Bierpreiſes einverſtanden erklären. Stimmen aus dem publikum. Slädtiſche Bekleidungsſtelle. Dem Aufruf oder, beſſer geſagt, Notſchrei der Städt. Beklei⸗ dungsſtelle kann man nur beſten Erfolg wünſchen. Ich ſelbſt bin dadurch erſt darauf gekommen, Erſtlingswäſche etc. zuſammen zu ſuchen und abzugeben. Aber wie die Belleidungsſtelle ſich einer⸗ ſeits bemüht, die Bevölkerung für ſich zu ſo verdirbt andererſeits die Bezugsſcheinausgabeſtelle alle dieſe An⸗ ſtrengungen. So habe ich vor kurzem mehrere Paar alte Lederſtiefel gegen Abgabeſchein der Bekleidungsſtelle überwieſen und ehrlich muß ich ſagen: Mit kaufmänniſcher Promptheit bekam ich 3 Abgabe⸗ beſcheinigungen. Wie wohl ſedem bekannt iſt, beſagen dieſe Abgabe⸗ ———— daß man ſich ohne Prüfung der Notwendigkeit neue Ware kaufen kann. Nun bin ich als Reiſender ſehr viel unterwegs und brauche deshalb auch mehr Schuhzeug. Die Bezugsſchein⸗Aus⸗ gabeſtelle verweigert aber die Ausgabe zweier Bezugſcheine für denſelben Artikell!! Angeblich ſei ihr dies vorgeſchrieben. Nun frage ich mich in aller Welt, weshalb ſoll man denn alte Sachen abgeben, wenn man andererſeits keine Möglichkeit hat, ſich die betr. Artikel wunſchgemäß zu kaufen. Denn ſchließlich kauft man ſich doch zwei Paar Stiefel, damit ſie durch wechſelſeitiges Tragen länger vorhalten. Wie ſtellt ſich die der Bezugsſcheinausgabeſtelle vorgeſetzte Behörde zu dieſem Sachverhalt? HK. Pfalz, heſſen und Umgebung. „Altrip a. Rh., 5. Juni. Geländet wurde am 2. ds. Mts. im Rheine bei der Altriper Fähre eine Knabenleiche, die etwa Daſelbſt ſtarb er geſtern 10—14 Tage im Waſſer gelegen haben muß. Beklleidet iſt die Leiche mit Matroſenanzug, auf dem linken Arm das Matroſenabzeichen, einem weißleinenen Hemd, das gezeichnet iſt mit einem Buchſtaben ., gelben Schuhen und braunen Strümpfen. Das Alter des Knaben wird auf acht bis zehn Jahre geſchätzt. * Speyer, 5. Juni. Der 1. Vorſitzende des Landw. Kreis⸗ ausſchuſſes der Pfalz, Exzellenz von Neuffer, gibt folgen⸗ den Nachruf bekannt: Am 23. Mai verſchied zu Speyer im 82. Lebensjahre Herr Regierungsdirektor a. D. Albrecht v. Ritter, deſſen große Bedeutung als Heger und Pfleger der pfälziſchen Wal⸗ dungen allgemein anerkannt wurde, der aber auch als Mitglied des Landw. Kreisausſchuſſes ſich ſehr große Verdienſte um unſeren Verein erworben hat. Seine reiche Lebenserfahrung, ſeine große allgemeine Bildung und die tiefe Kenntnis der forſtwirtſchaftlichen Produktion hat er mit ſcharfem Verſtand in den Dienſt der landw. Erzeugung zu ſtellen gewußt. Hauptſächlich auf dem Gebiete der Düngerlehre hat er neuzeitlichen Anſchauungen Bahn zu brechen ver⸗ ſtanden und manchen Zweifler von der grundlegenden Bedeutung rationeller Düngung gerade in der Landwirtſchaft überzeugt. Den Wald und ſeine Produkte ſtellte er überall da in reichem Maße der Landwirtſchaft zur Verfügung, wo ſie derſelben bedurfte, auch dann, wenn die Anforderungen eine Höhe erreichten, daß ihre Befriedigung nur mit dem Umfang der Notlage begründet werden konnte. So werden ſich viele Vereinsmitglieder noch der Jahre 1893 und 1895 erinnern, wo Herr v. Ritter alles tat, um uns über die ſchwere Zeit der Futternot hinwegzubringen. Auch mit ſeinen rein ſachlichen Kenntniſſen ſtand er uns häufig als Berater zur Seite. Hier zählen die ausgedehnten Aufforſtungen bei Maßweiler zu ſeinen ſchönſten Schöpfungen. Der Landw. Kreisausſchuß wird Herrn v. Ritter als einem der beſten ſeiner Ausſchußmitglieder ſtets ein treues dankbares Andenken bewahren. * Frankenholz(Pfalz), 5. Juni. Zwei Todesopfer hat bisher die Exploſion auf der hieſigen Grube gefordert. Als zweites Opfer iſt der 23jährige ledige Bergarbeiter Franz Deckarm von Waldmohr ſeinen ſchweren Brandwunden erlegen. * Frankfurt a.., 5. Juni. Die Zahl der ſtädt. Pachtgüter für Milch⸗ und Weidegewinnung ſoll um das Gut Schülermühle im Taunus vermehrt werden. Es handelt ſich um Weidewirtſchaft für Milchvieh, der Pachtvertrag ſoll auf 9 Jahre unter Vorkaufs⸗ recht abgeſchloſſen werden. c. Aus dem Rheingau, 5. Juni. Die Vereinigung Rheingauer Weingutsbeſitzer hatte im erſten Halbjahre 1917 insgeſamt Ausgebote von 40 Verſteigerern. Dieſe verſteiger⸗ ten zuſammen rund 586 Stück Wein und zwar 95 Stück 1916er, 419 Stück 1915er, 20 Stück 1914er, 3 Stück 1913er, 24 Stück 1911er, Stück 1909er Weißweine, 2 Stück 1916er, 17 Stück 1915er, 4 Stück 1914er Rotweine. Der geſamte Erlös ſtellte ſich auf 7 562 320 Mark. * Wiesbaden, 5. Juni. Die Gasſperre wird vom 7. Juni ab auch auf die Nachtſtunden von 11.30 Uhr abends bis 5 Uhr morgens ausgedehnt. Außerdem wird von demſelben Tage an die Straßenbeleuchtung eingeſtellt und die Benutzung der Gasbadeöfen unterſagt. Cetzte Melsungen. Rußland und die Alliierten. Eine wichtige Erklärung Lloyd Georges in Ausſicht. Haag, 5. Juni(WTB. Nichtamtl.) Das holländiſche Nieuwe Büro meldet aus London: Man erwartet, daß Lloyd George heute oder am Donnerstag im Unterhaus eine ſehr wichtige Erklärung über die Lage in Rußland abgeben wird. Die Originalurkunden der zwiſchen Rußland und den Weſtmächten abgeſchloſſenen Verträge verſchwunden. m. Hamburg, 6. Juni.(Pr.⸗Tel.) Das Hamburger Fremdenblatt meldet aus Stockholm: Nach einem geſtern von ruſſiſchen Kreiſen ausgeſtreuten Gerücht ſind die Originalurkunden der ſeit 1913 zwiſchen Rußland und den Weſtmächten abgeſchloſſenen Ver⸗ träge im Auswärtigen Amt zu Petersburg nicht mehr zu finden. Das Verſchwinden ſteht im Zuſammenhang mit den ge⸗ heimen Einbruchsdiebſtählen, von denen ſowohl das ruſ⸗ ſiſche Auswärtige Amt wie die Wohnungen der fremden Botſchafter in Petersburg betroffen werden. Der Diktator von Uronſtadt. Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus dem Haag wird gemeldet: Der Petersburger Berichterſtatter der„Aſſo⸗ ciadet Preß“ meldet, daß der Führer der Revolutionäe in Kronſtadt, Anatol Lamanow, ein junger Student der Chemie von der Techniſchen Hochſchule in Petersburg ſei, der ſich durch ſeine Beredſamkeit und ſeine Geiſteskraft ſelbſt zum Vorſitzen⸗ den des lokalen Rates der Arbeiter und Soldaten und zum eigent⸗ lichen Diktator von Kronſtadt aufgeworfen habe Vor der Revolution machte er ſich bereits einen Namen bei den Arbeitern durch packende Vorträge gegen die Ariſtokratie. Er ſtrebt danach, ein Napoleon zu werden, indem er eine entſchloſſene Regierung zur Bekannigabe neuer politiſcher und ſozialer Ge⸗ danken zu gründen ſucht. Seinen Plänen zufolge ſoll Ruß⸗ land in zahlreiche kleine Einheiten aufgelöſt werden, die durch die lokalen Räte der Arbeiter⸗ und Soldatenabgeordneten ver⸗ waltet werden ſollen. Sie ſollen nur loſe durch einen allgemeinen Kongreß von Vertretern der lokalen Räte, der ſeinen Sitz in Peters⸗ burg erhalten ſoll, verbunden werden. Lamanom erklärte, der allruſſiſche Kongreß der Vertreter aus allen Teilen de⸗ Landes ſoll am 14 Juli zuſammenkommen. Er ſoll den Kern für die künftige Verwaltung Rußlands bilden. Bevor der Kongreß in Petersburg zuſammentrete, werde die Regierung kaum wagen, Maßnahmen zu ergreifen. Bedingtes Verbleiben des Arbeiter ⸗ und Soldatenrales in der Regierung. c. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 6. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Nach Schweizer Meldungen aus London berichtet der Korreſpondent der„Daily News“ aus Petersburg, der Arbeiter⸗ und Solda⸗ tenrat mache ſein Verbleiben in der proviſoriſchen Regierung von der umgehenden Zuſtimmung der alliierten Mächte zur Stockholmer Friedenskonferenz ab⸗ hängig. Der Beſchluß des Arbeiter⸗ und Soldatenrats iſt mit allen gegen 45 Stimmen gefaßt worden. Keine Offenſive von Seiten Rußlands. m. Köln, 6. Juni.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ meldet aus Kopenhagen: Einer Drahtmeldung aus Petersburg zufolge wird in der ruſſiſchen Preſſe ſeit einiger Zeit der angebliche Plan der ruſſiſchen Regierung, den Wünſchen der Alliierten gemäß eine neu Offenſive an der Oſtfront zu ergreifen, lebhaft erörtert. Der Plan findet jedoch keine günſtige Aufnahme, namentlich die radikale Preſſe iſt entſchieden dagegen. Sie erklärt, daß die ruſſiſchen Revolutionäre dem Beginn einer neuen Offenſive nicht zuſtimmen würden, weil eine ſolche vollkommen ausſichtslos ſei. Das Sprachrohr des Ar⸗ biter⸗ und Soldatenrats meint, überall höre man das Wort Offen⸗ ſive, eine ſolche ſei aber nicht die Aufgabe der neuen Regierung. Es ſei nicht richtig, daß Rußland eine neue Offenſive an der Front vorbereite, eine Offenſive könne nicht durch Entſchließungen und Reden eingeleitet werden. Der Bruch mit Braſilien. E Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Amſterdam wird berichtte: In einem Reutertelegramm aus angeblich autoritativer Quelle, as die Genugtuung über Braſiliens Auf⸗ gabe der Neutralität im Kriege zwiſchen den Vereinigten Staaten und Deutſchland nicht verbergen kann, heißt es:„Es kann als ſicher angenommen werden, daß Braſilien wie die Vereinigten Staaten ſeine Hilfskräfte an Menſchen und Material in den Krieg ſchicken wird. Dies beweiſe die Marine⸗ und Armeevorlage, die von mündliche Verſtändigung zwiſchen Waſhington und dem Vizepräſidenten des Senats im Parlament eingebracht wurde. Als erſten Schritt hat Braſilien 42 deutſche Schiffe beſchtag⸗ nahmt, die in ſeinen Häfen liegen. So weit bekannt, reperäſentie dieſe Schiffe gerade die Tonnage, die augenblicklich benötigt Die Schiffe ſind faſt unbeſchädigt und ſollen den Verbündeten al. zur Verfügung geſtellt werden. Bei einer Bevölkerung von 26 die lionen kann Braſilien baldweitere Armeen ausheben, 2 ſich als eine beträchtliche Unterſtützung auf dem europäiſchen Krieh ſchauplatz erweiſen werden. England und Amerika gegen Japan. Stockholm, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.)„Nya Dagligt 190 handa“ veröffentlicht einen Aufſatz, der das Verhältnis der Veren nen ten Staaten zu Japan behandelt. Das Blatt weiſt zunächſt auf deſſen Artikel im Maihefte der Zeitſchrift Nine eenth Century“ hin, 5 Verfaſſer, Norſton Frewen, die Schöpfung eines großen, Eland amerikaniſchen Zollvereins verlangt, mit dem Enſchlah beſonders günſtige Handelsverträge abſchließen ſolle. Im Anſe hieran errötert der Verfaſſer das Verhältnis Englands ür⸗ Amerikas zu Japan. Dabei wird betontt, daß Japan⸗ ugels⸗ licher Entwicklungsdrang durch den engliſch⸗amerikaniſchen Harſag⸗ vertrag unterdrückt werden müſſe und nur eine Entfaltung rift⸗ nſichen Seeſchifahrt erlaubt werden könne. Dieſen Plan des Durch ſtellers Frewen vervollſtändigt das ſchwediſche Blatt noch kür intereſſante Mitteilungen eines amerikaniſchen Diplomaten, lich einem Mitarbeiter des Blattes erklärte, Wilſon erkenne em japaniſche Gefahr ſehr wohl und wiſſe, daß England in Pan geeigneten Augenblicke den Vereinigten Staaten gegen beſtehe helfen werde, was es ſogar ſchon verſprochen habe. Es k eine in dieſem Punkte kein formelles Bündnis, wohl aber 5 iell rken/ worden. Amerika ſtrebe danach, China gegen Japan zu ſhenſcht denn eine militäriſche Rüſtung Chinas könne nach Wilſons Anſic Japan auf lange Zeit in Ruhe halten. Inzwiſchen wolle mit kleinen Zugeſtändniſſen und freundlichen Worten hinha Die Revolution in China. 2 J Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) ung wird gemeldet: Nach Meldungen aus 90 19 401 brach in Mittel⸗ und Nordchina eine große Revolu, Re⸗ aus. Der größte Teil der Armee ſchloß ſich an Beſth er⸗ volutionäre an, welche ſchon von mehreren Dörfern 55 noch griffen. die republikaniſchen Truppen fieh Menſchen allen Richtungen. Mehrere Orte ſtehen in Flammen, viele ſind getötet worden. Glückwunſch des herzogs Eugen an Generaloberſt Boro e⸗ Wien, 5. Juni.(WTB. Nichkamtlich.) Aus dem Srer l, quartier wird gemeldet: Feldmarſchall Her zog Eugen ha richtet des Telegramm an den Generaloberſten Boroevic gefſaſeer⸗ Freudig bewegt von den an die Iſonzoarmee gerichteten, gläck gnädigſten Worte ſeiner Majeſtät des Kaiſers und Könige dieſer, wünſche ich Euere Exzellenz als Führer und die Truppen 3 das jedermann ergreifenden Anerkennung, deren ſichtbares Zeiche ria⸗ Euerer Exzellenz verliehene Kommandeurkreuz de⸗ Witieig der Thereſia⸗OIrdens, alle mit Stolz erfüllen muß, die in den derloge tapferen Iſonzoarmee kämpfen, die dem Feinde die 10. Ni bereiteten. evie · Amerika und die Neutralen. hamſche Rotterdam, 5. Juni.(Priv.⸗Tel.) Der„Nieuwe Rotterd eibt⸗ Courant“ meldet aus Newyork: Die Newyorker„Times 5 verlal. Schweden, Norwegen, Dänemark und Hollan ben wir gen mehr Lebensmittel, als wir geben können. Bielleicht— Be⸗ in den nächſten 12 Monaten nicht genug, um unſere Wenn dürfniſſe und die unſerer Bundesgenoſſen in Europa zu decke rden die Neutralen Europas amerikaniſches Getreide benötigen ſie es vielleicht nur erhalten, wenn ſie ſich England Deutſchland anſchließen und Deutſchland den Kr klären. Spanien und die Drohungen der Entente.* Berlin, 6. Juni.(Von unſerem Berliner Büro) che Genf wird der„Voſſ. Ztg.“ gemeldet: Die inner pol rib⸗ Lage Spaniens bleibt, ſo meldet das Journal aus nach wie vor geſpannt. Gerüchte von einer Miniſterkriſe Preſſ durch das Regierungsdementi nicht beſchwichtigt. Die neutra wehrt ſich mit Energie gegen die von der Eutente ang gung Zufuhreinſchränkung oder gar Zufuhrſperre. fot und El Debato erklären, wenn die Entente Spanien 60 9f t, werde Spanien eben einfach die Ausfuhr von ver Eiſen und landwirtſchaftlichen Erzeugniſſerihun, bieten. Die engliſche Seemacht, ſo ſchreibt die eut⸗ iſt nicht mehr zu fürchten, ſeitdem Spanien alleß ſchen Ü⸗Booten umgeben iſt. In Barcelona war⸗ m ſprech, ruhig. Heffentliche Verſammlungen ſind verboten. N ond wieder von der Möglichkeit, daß der Belagerungss. verhängt werden müßte. Neue Verſenkungen. Nieud Rotterdam, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Nach 99 Rotterdamſchen Courant“ ſind die großen Dampefr„ Stavorel, gen“ und„Holland“ von dem Fahrdienſt Enthunzen 5 die im vorigen Jahr den Kohlentransport nach Frankreich kürzlich im Kanal verſenkt worden. Der„Maasboode“ meldet, die Schiffe„Macedonie „Freden“ wurden zum Sinken gebracht. die ſchweizeriſche Gefangenenfürſorge Konſtanz, 5. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Vier ſchwinem Sonith ſind in den letzten Tagen in Ko nſtanz eing ſen, um für eine neue Internierung franzöſiſcher 70 + ener als Kontrollkommiſſion zu arbeiten. Vorerſt ha. ie 9 die Ausleſe von Kranken, die vorher ſchon für die Juter nte, vorgeſehen waren, aber aus irgend einem Grund nicht 3 gene 0 Ende Juni werden neue Kriegsgef lene Ausleſe kommen. Etwa 15 000 bisher in der Schweid e—5 0 ſollen in ihr Heimatland zurückgeſandt werden. Eine 9955 Nanz, wird für Deutſchland in Konſtanz, Heidelberg Roulil heim ſtattfinden, für Frankreich in Lyon, Renan, 5 Blaye, Lemans, Tours und Carpentras. Franzöſiſche Kultur. 20 Berlin, 5. Juni.(BTB. Nichtamtlich.) deſterreichthen 5 tauſchgefangene berichten, daß ſie am 18. Mai zwiſchen Bellegarde einen Transport franzöſiſcher Iuſogi 10 ſehen hätten, der von der deutſchen Weſtfront nach Sa rren ſtimmt war. Die franzöſiſchen Soldaten rühmten ſich den 6 ſchen und deutſchen Geſangenen gegenüber damit, den dert hſe wundete Deutſche ermordet und aus geptü on, die ſt ten. Viele von ihnen zeigten Uhren und Wertſachen bierh den Ermordeten abgenommen hatten. Selten wurde die niſch berichtete Unmenſchlichkeit franzöſiſcher Soldaten ſo 901 ihnen mit Beweiſen belegt. Eine neutrale Legion. Ae Berlin, 5, Junt.(WrrB. Nichtarukrch) Die Parzſeurel, des„Newyork Herald“ vom 1. Juni fordert, daß 1 für eine in Frankreich anſäſſig ſind, eine neutrale Legio noaß a Frontdienſt bilden oder Frankreich verlaſſen lunwinefe große Ententezeitung eine derartige Forderung unumw fran zuſprechen wagt, dürfte von neuem die unglaubliche weiſen, angelſächſiſche Anmaßung den Neutralen gegenüber * Das Hochwaſſer in Italien. 4 hat en Bern, 5. Juni.( B. Nichtanich) Laut Abach e Mincio bei Mantau einen großen Damm aſhr⸗ und den Bahnhof, ſowie Teile der Stadt Mantuag un gacht un geſetzt. Dder Eiſenbahnverkehr iſt ſeit geſtern brochen. Laut„Corriere della Sera“ hat ſich 4 4 cenge mittelkommiſſion nach Jcanepa und P ſenen 0 eben, um die durch die Ueberſchwemmung hervorgeru Pio eſtzuſtellen. Alle Schulen und öffentlichen Gebäude ſind von flüchtigen Landbewohnern beſetzt. ſuchung gelangten. rſohen ————————————— ———— SS SS S23e88 9. S.„—— 9779 — — —————————— — S — 2 —— S * 1 —— —————— * en er 190 be⸗ ——————————————————— — den B. Junf 1917. Mannheimer Seneral⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) —————‚——— 5. Seite. Nr. 289. ndel Und cSrie. Getreide-Wechenbericht. Das Weiter in der abgelatenen Wocbe kana in jeder Etiusicht —— günslig jür die Saaten bezeichnet werden, zumai in den —— Tagem durchwegs reichhiche Niedensciiäge eingetreten sind. 5 Einn heute als feststelend betracktet werden, daß der harte inter kineswegs Schaden gebracht hat, daß vielmehr die lang andauernde reichliche Schneedeche eutschieden Von Vorteil für ie Boden gewesen ist. Die lange Dater des Frostes hat die — allendings verzögert, docu wird diese aber, Wern die Gunst des Wetters uns aulch iemierhin reu bleibt, wieder fingeholt werden. Der Stand der Felder kann heute als mitielgut Dieichnet werden, die Blüite des Roggens hat bereits begonnen. G0 bli ngen au Broigetreide haiten sich in den bisherigen Temzen, chenso die Einfuhr runämschen Weizens, weicker in USter Iänie Zur Herstellung von Grief, Verwendung ſindet. Die Sriältnisse in der Wagengestellung haben sich wesentlich ge⸗ bessert, sodag Heſmung besteht, dagß auch in der Kohlerversor- Eune bald eine fühlbare Erleichterung eintreten wird. Voxverkäuie von Getreide der kommenden Ernte sind in der⸗ koben Weise. wie dies vor der leſſcten Ernte geschehen ist, ver- ten worden. Die Borichte über die Eruten der Donau-Monarchie lauten fichtalls erkreuich günstig. Der Stand der Saaten wird sowonl u Oesterreich als auch in Ungarn als selir befriedigend bezeich- 5 auch soll die inſolge der verspäteten Frühjahrsbestellung ent- andene Verzögerung der Ernte durch die gute Willerung heute Wi eingeholt worden sein. Man rechnet bestimmt, daß die intersaaten ein ganz erheblich besseres Ergebais als im vorigen Ar Zeitigen werden. 101 den amerikanischen Börsen war die Stimmung matt, in⸗ e88 einlaufiender günstiger Saatenstandsberichte, Gerüchte über ie zeitweise Schliegung des New) Voricer Halens, Beiürcktungen k edetenng von Höchstpreisen uswW. Gegen Ende der Woche Gmeten die Sasterstandeberichte jedoch wieder ungünstiger, so⸗ W eine Befestigung eintrat. Mit groger Spannung muß man den Schätzungen über Früh- Mhrs-Weizen entgegenschen, da erst dann die Frage beantwortei debalen kann, ob die Union im nächsten Erntejahr in der Lage en wird, Brotgetreide auszuführen oder nicht. Angesichts des Staudes der Wintersaat wird das Ergebnis der Sommer- — aber ein ganz hervorragendes sein müssen, wenn nicht nur 6h Bedarf der Vereinigten Staaten gedeckt, sondern auch noch Ewport-Uckersckuß verbleiben soll. In England wäckst die UInzufriedenheit mit den von der Re- Rerung in cen Lebensmittelfragen getroftenen Maßnahmen, was aach durch den Rüiclttritt des einen Tchenemitlel Dilctators geleenn- üchnet wird. In der Tat muß die Lage des Inselreiches schr Alerierig Sein, da durch die zahlreichen Torpedierungen ja nicht —— der Schifieraum vermindert wird, sondern auch die jeweils Senlete Ware verloren geht und nicht zur Einluhr gelangt. Zur Melonierung hat man sich aber immer noch nicht entschloesen. eeeene. Firmenänderung. Die Syndikatfreie KFohlenvereinigung G. m. b. Mannbeim, teilt uns mit, daß der Name der Cesellschalt in Wnker⸗ Kohlen- und Briket⸗Werke Gesellschalt mit ckränkter Haftung(Telegr.-Adr.: Ankerwerke Mannheim) ab- Walert wurdke. ue Ausschreibungen von behördl. Holslieferungen. ſon Die Holzbeschaffungsstelle schreibt nunmelir die. Lieberungen Rrof, l jür die Monate August und September aus. Es werden Diebe Mengen Bretter, Kantfiölzer und Schurzrahmen gebraucht. Kog ugecbote für die Monate Juni und Jeli sind auf Grund einer heügigen Propaganda in starkem Unifang eingegangen, sodaß de Sinführung des augedrohten Lieferzwanges zum Vorteil für Hin Sagewerksindustrie vermieden werden konnte. Es sei darauf üe wiesen, daß die deutschen Sägewerlee gut tun werden, wenn Ptncn auch an der neuen Ausschireihung mit reichlichen Ange- Ahrn, beteiligen. Dann kann auch für die Zukunit von der Ein- unfüne eiues Lieierzwanges abgesehen werden. In den Interes- autenkereisen ist man bei Würdigung aller dieser Umstände zu LUee lebkaflen Beteiligung an den Holzlieſerungen für die nächste rperiode bereit. Deutsche Benzol-Vereinigung. de Diese Gesellschalt m. b. H. in Bocum sagt im Geschalts- Eicnt unter anderem: Wairend in der ersten Flälte des Jalires — Bedarf leicht gedeckt werden konnte und in den letzien 0 des ersten Halbjahres, mit Rücksicht auf den damals ein⸗ enden starken Wettbewerb des Bemzins sogar befürchtet wer⸗ her, muſlte, daß ein Teil der Benzol- Frzeugung nicht abgesetat unden köunte, änderte sich diese Sachlage unvermittelt, als die Ur von Bemzin ins Stocken und schlieplich zum Erliegen kam. Infolgedessen setzte in der zweiten Hälfte des Jahres derartig Starke Nachfrage nach allen Benzol-Erzeugnissen ein, das wir, Obgleich die Herstellung bis zur Mitte des Jahres nicht unwesent⸗ lich gesteigert worden war und bis dahin erhebliche Bestinde sich angesaminclt hatten, nicht in der Lage waren, den Bedari zu decken. Auch erforderte es sehr viel Kleinarbeit und unausgesetzte Umstellung getroflener Maßnahmen, die fjür den freien Verkehr verfügbaren Benzol⸗Mengen in Uebereinstimmung mit den Maß⸗ nahmen der Regierung und den wirtschattlichen Bedürinissen s0 in die einzelnen Kanäle zu leiten, daß der in den verschiedenen Gewerberweigen vorhandene Bedari einigermaßen gieichzeitig nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten berücksichtigt werden Konnte. Der Bau neuer Benzolgewinnungsanlagen wurde mit aller Macht getrieben; die Beteiligungsziflern iür Benzol sind demzu- folge innerhalb unserer Vereinigung im Berichisjahre um etwa 13 Prozent gewachsen. Für Toluol, Lösungsbenzol usw. war während des ganzen Jalires Absatz in vollem Umkange der Herstellung vorhanden. Mit den nachstehenden Werken kaben wir Abmackungen hin⸗ sichtlich des Verkaufes ihrer Benzolerzeugnisse durch uns getrol- jen: Witkowitzer Bergbau- und Eisenhüitten-Gewerkschafi Witko- Witz i. Mähren), Witkowitzer Steinkohiengruben(Mähr--Ostrau), Steinkohlenbergbau Orlau-Lazy(Dombrau i. Oest.-Schlesien), ferner mit der Oberschlesischen Kokswerke u. Cchemische Fabri⸗ keu.-G.(Berlin) hinsichtlich der Erzeugung der Katiowitzer .-G. ſür Bergbau und Eisenhüttenbetrieb(Kattowitz). Metallhütte Aktiengesellschaft, Duisburg-Wanheim. Frankfurt e.., 5. Juni. Das am 31. Dezember 1916 zu Ende gegangene Geschäſtsjahr erbrachte einschließlich Vortrag einen Bruttogewinn von 910 200.72., Abschreibungen erfordern 610 508.35., der Reingewinn beträgt also 209 690.37 M. Der Aulsichisrat beschloß die Verteilung einer Dividende von 5 Pro- zent. Der Rüglegang des Erträgnisses gegenüber dem Voriahre 8 Prozent Dividende) wird hauptsäcklicu mit der fortdauernden Steigerung der Arbeitslöhne und der Kohlen- und Matertalien⸗ Preise begründet, ür welche die Marktverhältnisse den Lohnzink⸗ kütten keinen Gegenwert bieten, ferner auch mit der hauptsächlich durcn Arbeitermaugel verursackten verspäteten Fertigstellung vou Neuanlagen. Preiserhöhung im Stahlwerksverband⸗ Die Versammiung der Mitglieder des Stakhwerksverbandes hat beschlossen, die Preise für Formeisen uni 10 M. die Tonue Zur Lieſerung im diritten Vierteljahr hinauſzusetzen. Ferne: wer⸗ den die Preise ſür Halbzeuge für den gleicken Lieſerungs- abschmitt bei Geschäften, welche bis zum 31. Juli abgeschlossen wercen, um 50 M. die Tonne erhölit. Von dann ab steigert sicn der Halbzeugpreis für alle Geschäfte zur Lieferung im dritten Vierteljahr um 60 M. die Tonxe. Schiftahrt aut dem Obermain, Donau-Main-Kanal und Donau. Der Verkehr war auck während heutiger Berichtswoche noch sehr lebhaft geblieben. Noch fortwährend kamen von den Ruhr- häſen Kohlen⸗ und Koksladungen mit direkt nacli dem Obermain fahrenden Schiffen in Aschafienburg, Würzhurg, Kitzingen, Schweinkurt und Bamberg an, von wo diese Sendungen per Balin Weiterbefördert werden. Da das Wessel noch immer fallend war, Konnten die Schiile nicht mit voller Ladung ihren Bestinunungsort erreichen und mußten schon in Franlefurt aut Wasserstand ge- leicktert werden. Die Schifie mit Ladung nach Bamberg mußten auherdem nochmals in Würzburg einen weiteren Teil der Ladung aui die Bahn überladen, um überhaupt bei dem viedrigen Wasser- stand nach Baniherg fahren zu können. Der niedrigste Pegel- stand betrug in Aschaffenburg 106 em, Würzburg 85 und Ban: berg 22 cm, sodaß fütr die Fahrt nacli Bamberg nur mit 95 em Jauchtieie gerechnet werden konnte, Außer Kohlen und Koks hrachten die Schifſe nock Mehl, Kleie und Stückguisendungen nach Obermainstationen. Nach Würzburg waren allein 15 Schifle Wwährendl heutiger Berichtswoche gekommen. An manchen Tagen lagen mehr als 30 Schiffe in Würzhurg, woraus hervorgeht, dab der Umschlagsverkehr stark war. Abgeiahren von Würzburg nach dem Nhein sind 21 Schiffe, welche Zetreide und Holz ge⸗ laden hatten. In Kitzingen, Stadtprozelten, Wertieim und Milten⸗ berg kanien Holzransporte zur Verladung und in Bamberg haupt- Sächlich Weizen und Roggen. Von Regensburg sind durch deu Donau-Main-Kanal einige Schiſſe mit Getreide nach Bamberg ge⸗ kommen, welche Sendungen durch größere Mainschiſſe nach dem Khein Verladung janden. Von Bamberg nach dem Donau-Main⸗ Kanal hHatten die Schiſie hauptsächlich Mehl geiaden, das mit heinschilſen eingetrotten war. Auf dei Douau hat sich der Schiffsverkehr endlich gebessert; seit Ende Mai ist auch im Re⸗ gensburger Haſen wieder Betrieb. In Bamberg sind verschiedene Schlepper mit Getreide von Wien eingetroiſen, welche zum Teil durch Kanalschiffe Verladung finden, um via Donau-Main-Kanal, Main, nach dem Rhein befördert werden sollen. Gruppe der REhein- und e in öln. r. Düsseldorh 6. Juni.(Priv.-Tel.) Die Verwaliung der Khein- und Sceschiffahrtsgesellschaft, sowie der mit ihr in Interessengemeinschaft verbundenen beiden Unterneh⸗ mungen, der Maunheimer Dampfschleppschiffahrts⸗ gesellschaft und der Mannheimer Lagerhausgeseli⸗ schaft wird auch für 1916 davon absehen, eine Dividende vor- Zuschlagen. Die Erträgnisse haben sich gegen das Vorjahr zwar gebesser? und der verfügbare Gewinn würde die Verteilung einer Dividende zulassen, es sei jedoch beabsichtigt, den Gewinn zur inneren Stärkung der Gesellischaft zu vecwenden. Wiener Wertpapierbsrse, Wien, 5. Juni. Der Börsenverkehr nahm imolge jort- gesetzter privater Karffaufträge einen seur günstigen Verlaul. Die namhaftesten Urasätze zu steigenden Kursen fanden am Banken⸗ markite statt, wo insbesondere leitende Werte bei lebhafte-: Nach⸗ frage eine weitere ansehnliche Steigerung erzielten. Auch für ahlreiche Industriepapiere Zeigte sich rege Kauflust, namentlich für Munitionspapiere, Kohlen⸗, Petroleum-, Lokomotiv- und Pa⸗ Pierlabriksaktien. Die anfangs vernachlässigten Eisenwerte erhen⸗ ten sich schließlich auf den günstigen Quartalsabschluß der Prager Eisenindustrie-Gesellschait. Schiffahrtsaktien, denen der Verkehr in der Kulisse eutzogen ist, bekundeten im Schrankenverkehr keine einheitliche Haltung. Schwächer waren Kabelfabriks-, Automobil⸗ und Elektrizitätsakt'en, sowüe türkische Tabakswerte. Der An⸗ lagemarkt war unverändert ſest. Für ungarische Schatzscheine be- stand Nachfrage. Newyorker Wertpapierbörse. MEW vonk, 4. Juni(Ergängsungskurse). 4. 2.* 2 or Korth. Ore Cert. 33¼% 34- J general Eleotr. 952— 153½ Lehigh Valie7. 63— 63— Kational Lealcd. 277% 59 Union Pacifio pret. 79— 79½ Utah Copper oom. 118% 114— Consolldated Gas. 107½ 107% Schifferbörse zu Duisdurg-Ruhrort. Duisburg-Ruhrort, 5. Juni.(Amtliche Notierungen.) Berglahrt: Schlepplöhne: nach St. Goar.10., nach Mainz⸗ 8., nach Mannheim.80—.— M.(100 fl. = 272.—.). Wasserstandsbeobachtungen im Monat Juni. Pegelstation vom Datum Halghgein 12 Bemerkungen Huningen))ʒ 4267.83 273.71269.60 abends 6 Unr eibv 47370 367 359 3555.51 Rachm. 2 Un Maxaoͤũ))m.53.58.53.47.37.30] Nachm. 2 Uhr Mannheim: 466 476 409.74 456.55 Rergens 7 Uhr Maln:.78.86.65.841.82.-B 12 Uhr Kaud.93.08.813.05.00 Vorm. 2 Uhr. NomW„„„„„„„.79.06.67.92.97 Nachm. 2 Uhr vom Neckar: Mannheiin.55.67.72.66.58.48] Vorm. 7 Uhr Hellbrooen 40.64—.59.63 Vorm. 7 Uhr bed. 4 150. §—»-———————————— Briefleaſten. R. E. Wir haben uns zwecks Auskunft an die zuſtändige Stelle gewandt. Sobald wir dieſe erhalten, werden wir auf Ihre Anfrage zurückkommen.(685) Oka. Fragen Sie beim„Badiſchen Heimatdank“ in Karlsruhe an, ob Ihnen ein Exemplar der„Richtlinien“ überlaſſen wird.(686) H. H. Sie erkundigen ſich am zuverläſſigſten beim hieſigen Orts⸗ ausſchuß der Reichsverſicherung, Herrn Karl Hamm, Heinrich Lanz⸗ ſtraße 31, Sprechſtunden Montags und Donnerstags von—10 Uhr abends.(698) C. K. Wenden Sie ſich an die Städt. Fuhr⸗ und Gutsverwaltung, Luiſenring 49.(703) A. A. 65. 1. Sofern es ſich um ein alkoholfreies Getränk handelt, ſtehen kriegsgeſetzliche Maßnahmen dem Vertrieb nicht entgegen.— 2. Geſetzlich ſchützen laſſen können Sie das Präparat als ſolches aber nicht, ſondern nur den Namen und die Packung.— 3. Der Betrieb muß der Steuerbehörde angemeldet werden.— 4. Es kommt darauf an, ob bei der Herſtellung nicht etwa dem freien Verkehr entzogene Drogen verwendet werden. In dieſem Falle dürften ſie nur en gros verkaufen und der Abſatz nur durch Apotheker ſtattfinden.(663) Neckarau, Friedrichſtraße. 1. Man kann die Schnecken am beſten verwenden, wenn ſte ſich eingekapſelt haben, d. h. im Spätſommer und Herbſt.— 2. Bei der Zubereitung ſetzt man die Schnecken mit kochendem Salzwaſſer auf und kocht ſie eine Stunde dgrin. Dann zieht man ſie mit der Gabel heraus, nimmt das ſchwarze Häutchen oben davon, ſchneidet den Ring, der an dem Häutchen um die Schnecke herumgeht, ab und entfernt die Spitze vorne. Hierauf nimmt man die ſauber geputzten und getrockneten Häuschen, tut etwas von einer Miſchung aus gehackten Sardellen, Peterſilie, Muskatblüh, Pfeffer, Butter, Weinbrot und Mehl hinein, legt die Schnecke darauf und ſchließt das Häuschen mit obiger Miſchung. Die gefüllten Häuschen werden mit der Oeffnung nach oben in eine Pfanne geſetzt und ge⸗ braten.— 3. Der Huflattich bezw. deſſen Blätter müßten gereinigt und an der Sonne getrocknet werden. Wir halten allerdings nichts von dieſem Surrogat.— 4. Die Adreſſe lautet: Emil Sahm, Grenz⸗ hauſen(662) F. U. ie maßgebende Stelle in dieſer. Angelegenheit iſt das Bezirksamt in I. 6, Abt. I.(705) Nein, das bleibt Redaktionsgeheimnis.(707) — llheilende Einſamkeit. Novelle von Agnes Harder. (Nachdruck verboten!) 1 Schluß.) ube,Die Blumen würden ſich wundern,“ ſagte ſie mit einem en Lächeln. enn ſtand lange zwiſchen den Roſen und wählte. Die tonnisvolle Schwermut der Marechal Niel reizte ſie, und lette La France. Aber dann wählte ſie ein paar ein⸗ lafpeiße Roſen mit ihrem ſchönen Laub und ging in das zimmer zurück vor den Spiegel. Die Roſen ſaßen nicht, Niend vieder ſteckte ſie ſie anders. Endlich! Und wie ſie noch einen langen Blick auf ihr Bild warf, da er⸗ Wirtach das Weib wieder. Das Bewußtſein ihres Reizes ſie und ließ ihre Augen leuchten. hheiette ftand hinter ihr. Als ſich ihre Blicke im Glaſe Herrötete Sibylle. Rurtedecke für zwei,“ flüſterte ſie.„Ich habe die Vaſen im Weal ſchon gefüllt. Streue Roſen auf den Tiſch, viele 0 wie der Wind war ſie entflohen. Mehn ſtand ſie auf der Eſtrade, das Geſicht auf die Hand ſächücz durch den breitſchattenden Luiſenhut vor der Sonne enn Sie ſah hinüber über das Feld, das einen Fußweg ne hin nach dem Eichenkamp. Eine leuchtende Er⸗ lag in ihren Augen. Und dal Nun löſte ſich eine 05 Männergeſtalt aus dem Schatten der Bäume, kam 50 näher, bis ſie die winkende Hand ſah und zuletzt 0 estrunkenen Augen. Und dann fand Udo von Rothaus chenweilig, durch die Gärtnerwohnung zu gehen, auf ſo mien Pfad zu ſo märchenhaftem Glück. Sibylle ſtieß einen Panf des Schreckens aus. Wieder bebte der Efeu, lief Riel en durch all die feſt verwachſenen Ranken, die den alten klammert hielten. Dann ſprang er lachend in den S des in ahne Primanerübung, Geliebte. Ich wünſche, 4 es gäbe alle Feuer⸗ und Waſſerproben des Mittelalters, um Dir meine Liebe zu beweiſen.“ Als er ſie dann aber in den Armen hielt, ſagte er ernſt: „Die alte Mauer hat dich gut verwahrt. Im Grunde war die Eroberung ſchwer genug. Du weiße Winde.“ Was für ein Tag in dieſer Weltverlorenheit! Alles lebte mit, alles hatte Beziehung, Bedeutung. Es war ein König⸗ reich, das die alte Mauer einfaßte, ein Paradies. „Kennſt du den Roman von Zola:„La faute de'Abbé Mouret?“ fragte er ſie gegen abend,„findeſt Du nicht, daß das alles hier an den Paradougarten erinnert, in dem er wohl nur das Wort Paradies umſchreibt, und ſind wir nicht ſelbſt Albine und ihr Geliebter.“ „Nein,“ ſagte ſie ernſt.„Wir ſtehen nicht unwiſſend gleich ihnen in der Welt, wie die beiden erſten Menſchen unter dem Baum des Lebens. Ich bin hierher geflüchtet, um zu ver⸗ geſſen. Du—“ „Ich bin hier eingebrochen, um mir das Glück zu holen.“ Sie lachte. Die Bäume und Blumen, dte ſpäten Vögel und die Schlangen mochten ſich wundern über dieſe Laute, die ſie zum erſten Male hörten. Sie ſchwieg und ſah ihn an. Was war die Defe des Mummelteichs, aus dem die Unken nach dem Königskind riefen, gegen dieſe unergründlichen Augen! „Ich will nur Dein Weib ſein!“ Gegen eins wehrte ſie ſich. Sie wollte nicht nach der Oberförſterei kommen, nicht allein, nicht in Liſettes Begleitung. Sie hing an dem Schutz der Efeumauer, und erſt, wenn er ſie zu ſeiner Mutter nach Berlin führen wollte, zu ihrer Hochzeits⸗ feier, wollte ſie ihren Frieden vertaſſen. Er hatte nachgeben müſſen. Aber täglich kam er, täglich wartete ſie an dem — und immer tiefer wurde die Sehnſucht in ihren ugen. 9und dann ging ſie wieder durch den Buchengang über gelbes, raſchelndes Laub. Der Teich war nie ſo klar geweſen wie in dieſer Morgenfriſche. Er funkelte gleich bläulichem, geſchliffenem Stahl. Die Wolken allein ſegelten über ihn hin. Faſter und Schwalben waren verſchwunden. Die ſilber⸗ grauen Weiden hingen noch zu ihm hinab, und im Schilf ſah man deutlich das verlaſſene Neſt der Waſſerhühner, das ſich wie ein Schiffchen aus trockenem Rohr ausnahm. In den Blumenrabatten war es auch ſtiller geworden. So viel braune Samenkapſeln, ſo viel abgeblühte Stühle. Aber hin und wieder noch immer eine Blüte, ja ſogar eine Fülle von Knoſpen, die ſich nicht mehr erſchließen würden, die nichts weiter waren als ein Verſprechen unvergeßlichen Lebens. Nur das Helio⸗ tropbeet ſchickte noch immer neue, ſchwarzgrüne Triebe aus, gab der ſpärlichen Sonne immer wieder den ſchwülen Duft ſeiner Sammetblumen. Die Fuchſien hingen ihre roten Knoſ⸗ pen wie Blutstropfen darüber, und hierher irrte wohl auch 9900 ein verſpäteter Falter, aber müde, mit zerriſſenen Flü⸗ geln. Das Schönſte waͤren die Marienfäden. Wie geſponnenes Silber zogen ſie von Zweig zu Zweig oder flatterten leiſe, vom Morgenwind getragen, durch die Luft. Sie hingen ſich an Sibylles Reiſekleid, als hielte ſie der Garten ſelbſt, als wollte er nicht, daß ſeine Seele ihn verließe, als hätte er am liebſten ſein Kleinod gebunden, das die Welt zurückverlangte. Und ſie ſtand zum letzten Male an dem Luginsland und ſah in die Welt. Liſette brachte die Koffer auf den Wagen unter, Rothaus wollte zu Fuß kommen. Sie zitterte, als ſollten die Marienfäden, die ſie eingeſponnen, Recht behalten, als ſei ihr Leben hier und dort draußen. Fremde und Kälte. Die Welt! Noch einmal ſtieg die Angſt vor ihr auf vor dem Geſpenſt, das ſie darunter verſtand. Aber da ſtürmte er über das Feld. Er mußte ſich ver⸗ ſpätet haben. Gewiß war es Zeit zu fahren. Sie winkte ihm zu, daß ſie nach dem Gärtnerhaus wollte, er ſolle ſie nicht erſt holen. Die Welt? Ach nein, es war das Leben, das ſie zurück⸗ forderte, das Leben und die Liebe. Sie breitete die Arme aus nach dem Garten, der in dem klarſten Sonnenſchein des Oktobertages faſt durchſichtig mit ſeinen Blumengruppen vor ihr lag. „Habe Dank, Mutter Natur! Sei gewiß, ich werde deine Lehre nie vergeſſen. Und halte den Weg für mich offen, wenn ich dich ſuchen komme, allheilende Einſamkeit.“ 9 * Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) führer unserer Gesellschaften Herr beneraldirektor unseres Syndikats an. Cöln, den 4. Juni 1917. Am 3. Juni entschlief unerwartet im Alter von 50 Jahren der Geschäfts- Vilhelm Sehröder Mit dem Verstorbenen ist ein Mann dähingegängen, der um den Rheinischen Braunkchlenbergbau sich die allergrössten Verdienste erworben hat. Vor 12 Fahren, unter schwierigen Verhältnissen, trat er sein Amt als Geschäftsführer Seiner Tätigkeit ist mit in erster Linie die grosse Ent- Wieklung unseres Bergbaues zu danken; die richtige Wertung unserer Erzeug- nisse ist sein Werk. Besondere Verdienste erwarb sich der Verstorbene um die Erxneuerung unseres Syndikats im Jahre 1913. Herr Schröder war uns allen nicht nur Führer, sondern persönlicher Freund. Durch die Lauterkeit seines Charakters, sein Pflichtbewusstsein und seinen Ge⸗ rechtigkeitssinn hat er unsrer Aller Verehrung und Zuneigung sich erworben. Grosse und tiefe Dankbarkeit hat er sich über das Grab hinaus gesichert. Sein Andenken ist unvergesslich. Die Gesellschatter des Rheinischen Braunkohienbrikett-Syndikats und der Vereinigungsgesellschaft Rheinischer Braunkohlenbergwerke. lauterer Gesinnung. Cöln, den 4. Juni 1917. Am 3. Juni wurde uns das Vorstandsmitglied unseres Vereins Helr eneraldirektor Wiihelm Schröder durch einen unerwarteten Tod entrissen. Wir bellagen in dem Verstorbenen nicht nur einen eifrigen Förderer unserer Bestrebungen, der sich um die Entwickelung des ganzen rheinischen Braunkohlenbergbaus unschätzbare Verdienste er- Worben hat, sondern auch einen treuen Freund voll Herzensgüte und Verein für die Interessen der rheinischen Braunkohlen-Industrie E..) achtung entgegenbrachten. schwerer, harter Verlust. Cöln, den 4. Juni 1917. Unerwartet entschlief am 3. Juni der Generaldirektor unseres Syndikats Herr Wilhelm Schröder Der Verstorbene war uns ein vorbildlicher Führer, ein gerechter und wohlwollender Vorgesetzter, dem wir alle die grösste Verehrung und Hoch- Sein Tod ist für jeden einzelnen von uns ein Sein Gedächtnis wird bei uns in Dankbarkeit und Verehrung jortleben. Die Direktoren, prokuristen und Beamten des Rheinischen Braunkohlenbrikettsyndikats G. m. b. H. Cöln Trauerhüte Schwarze Hüte von.50 bis 25 Mk. Schleier, Flore in grosser Auswahl, auf Wunsch Auswahl ins Haus. 6122 Guge Zimmern, N 2, 9, Kunststx. 1265. DPebentende u vaſan Kapikalien ſuchen unter günſtigen Bedingungen Anlage in Handel und Industrie namentlich zum Zweck der Geſchäftsausdehnung oder Ablöſung von Teil⸗ habern, Ausführung von Heereslieferungen, Warenbeleihung⸗ Vertreter des Konzerns: G. Ebert, Stuttgart, Wilhelmsban. Für Manuheim erteilt Auskuuft: Kaufmann.. Stritter, E 7, 1. C260 * 8* Oeffentliche Aufforderung. Umgrabung und Wiederbelegung älterer Friedhofteile betreſſend. Im Hauplifriedhof hier gelangen demnächſt im &. Teil in der 3. 6. und 9. Abteilung zur Umgrabung: a) Die Gräber der in der Zeit vom 19. Septem⸗ ber 1809 bis 17. Juli 1900 verſtorbenen Kinder, b) die bei der erſtmaligen Umgrabung dieſer 3. Abteilungen in den Jahren 1899/1900 bereits einmal übergangenen Gräber von in den Jahren 1874/1884 verſtorbenen Kindern. Gegen Entrichtung der feſtgeſetzten Taxen die für die unter a) bezeichneten Gräber Mk. 15.— und für die unter b) bezeichneten Mk. 30.— für ein Einzel⸗ grab betragen, werden die Gräber auf eine weitere 12 jährige Ruhezeit übergangen. Anträge hierwegen ſind bis längſtens 15. Juni 1917 bei unſerem Sekretariat im Rathaus N 1, 2. Stock Zimmer 51 zu ſtellen. Grabdenkmäler, Einfaſſungen und Pflanzungen auf Gräbern, deren Uebergehung nicht beantragt wird, ſind bis längſtens 15. Juni 1917 zu entfernen. Nach Ablauf dieſer Friſt werden wir über die nicht entfernten Materialien geeignete Verfügung treffen. Sp79 Mannheim, den 12. April 1917. Friedhofkommiſſion: Brehm Tauwrbriele Zettler Uetert schnell und billig Dr. H. Haus'sche Wuchdrunkerei⸗ Durch Beſchluß der Ge⸗ ſellſchaft vom 16. Januar 1911 iſt die Auflöſung der irma Cigarren⸗Import⸗ gerſandhaus GeorgBrück G. m. b. H. in Mann⸗ heim beſchloſſen. Dies geben wir bekannt mit der Aufforderung, daß die Gläubiger der Geſellſchaft ſich bei derſelben zu mel⸗ den haben. C173 Cigarren: Import⸗Ver⸗ ſandhaus Georg Brück G. m. b. H. in Mannheim i. L. Liquidator: Georg Brück. Heugrasverſteigerung Das Heugras von 170 ha des Hemsbacher Schloß⸗ guts wird verſteigert am Dienstag, 12.Juni, vorm. 9 Uhr im Schützenhaus an der neuen Weſchnitz nächſt der Straße Hemsbach⸗ Hüttenfeld. Zahlungsfriſt bis Martini 1917. Bei Barzahlung 4% Rabatt. Weinheim, 4. Juni 1017. Gräfl. von Berckheim'⸗ ſches Rentamt: H177 Schretzmann. Kind in Pflege. Akade⸗ mikerfamilie nimmt geſ. Kind beſſ. Herkunft, nicht unt. 3 Jahr., in durchaus gute u. liebev. Pflege. Anfr. lerb. unt. La 4044 an Ru⸗ dolf Moſſe,'haſen a. Rh. Spönglerei u. Instal- lations-Geschätt von W. Reusch. Lange Rötterſtr. 84 empfiehlt ſich in allen Facharbeiten. 920 Meirat aller Stände ver⸗ mittelt reell u diskr Htea Fr. Geiger, 7, 24. Jeder dari radiahren ohne Erlaubnis m. 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Angenehmer, kühler Aufentnalt. Mannheimer Künstertheater Fer 1 Tel. 1824„APoLLo“ Tel. 7144 Nur Doch heute und morgen 0 Keute, Mittwock, abénds 7/ Ukr, Börgen, 4 Handels- Donnerstag(Frohnleichnam), abends 7/ Uhr: 8 I KaiserIn Maria rska Schule Dle ar ins Giden or bershmte Künstlerin in dem CAkter 98 0 — Am Umi beginnen neue 22* Friecddriehs-Park Der lebende Tote Handelskurse für Mädchen. Seute Mitthwoch, d. Sunt aoe ds khiies ütettafigr ebrrnann ee eeee ee ee 1 Machmittag. u. Abend-Konzert Preleng, den. en Tages-Hurse für amen Jeden Altens. apelle Petermann. Abendkurse für Damen un Srren. TO0 8—— Dor Huule otflohen! 70 schreibmaschinen und Apparate Donnerstag, 7. Juni 1—————— Auskunft und Prospekte jederaeit 5 084 os, Sonntags von 11—12 Uhr, duro Maehmittax- u. Abend-Konzert—————— 22 des I. Erſatz⸗Batl. Grenadier⸗Regt. 110. 33 20 0 Der F remdenverkehr nach Bayern it nich gesperrt. 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