verantwortlich für den allgemeinen und Handelstell: Chefredahteur 9 ei reis: Die 1hpalt 8 palt. Kolonelgeile 40 Pfg., Rellamezeile M. 1 20 br. Fri 42 den Anzeigenteil: Anton Grieſer. Aumatineeiiug⸗ Mittagblatt vorm. 3/ Uhr, Abendblatt nachm. 5 Uhr. beuck u Herlag der Dr. H. Haas ſchen Buchdruckerei, G. m. b.., ſämt⸗ Für Anzeigen an beſtimmten Tagen, Stellen u Kusgabe wird keine Ver⸗ üch in mr annheim— Draht⸗Adreſſe: General⸗Anzeiger Mannheim. tworiung übernommen. Sezugspreis in Rannheim u. Umg, monatl, FPeanſprecher: Ur. 7940, 7941, 1942, 7946, 7944, 7946. Poſtſcheck⸗ Mi..40 einſcil Bringeri. Burch die Poft bezogen vierteiſ M. 4 C2 einſchl. —Vaeionto Ur. 2917 Cudwigshafen a. Kh. Poſtzuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. M..90. Einzel⸗Ur. ö Pfg. Wöchentliche Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbeſick Mannheim.—„Das Weltgeſchehen im Bilde“ in Kupfertiefdruck⸗ Ausführung. 1917.— Kr. 288. Der deutſche Tagesbericht. Großes Hauptquartier, 24. Juni.(Wro. Amilich.) Wejtlicher Kriegsſchauplatz. heeresgruppe des Generalſeldmarſchalls Kronprinz Uuprecht von Bayern. 9 An der flandriſchen Front und im Arkois beeinkräch⸗ gle bis in die Nachmittagsſtunden Regen die Kampftätigkeit der lelillerie. Sie war dann lebhaft nahe der Küſte von B ixſchoote Armentiéres und zwiſchen Loos und Bullecourt. Wie in der Nacht zu geſtern wurden auch heule vor Hellwerden —+ Siellen eugliſche Erkundungsabteilungen zurück⸗ worfen. Heeresgruppe des deutſchen Kronprinzen. 1 Geſtern früh nahmen nach kurzem, kräftigem Wirkungsfeuer von klillerie und Minenwerfern Ableilungen niederſchleſiſcher Regimen · kr am Chemin des Dames einen Teil der franzöſiſchen Stel⸗ ung ſödöſtlich von Filain im Sturm und hielten die in eima 155 Slometer Breite und 500 Meter Tieſe gewonnenen Grüben gegen dei heflige Gegenſtöße. Der Jeind erlitt ſchwere Verluſte, da auch 1 flüchtende Grabenbeſatzung von unſerem Abriegelungsſeuer ge⸗ aßt wurde. 300 Gefangene konnten zurückgeführt werden. Die Franzoſen griſſen morgens weſtlich des Cornillet und ds bei Vauxaillon an, ohne einen Dorteil zu erzielen. deſtlich von Craonne und auch bei den Maasuſern brachten uns kkundungsvorſtöße Gefangene ein. Heeresgruppe des Generalſeldmarſchalls Herzog albrecht von Würt emberg Längs der Jront nur die übliche Gefechtstätigkeſt. Franzöſiſche zuſelarungskrupps ſind nördlich von Sl. Mihlel und öſtlich der oſel abgewieſen worden. 3 Seit dem 15. Zuni ſind in Luftkämpfen 23, durch Abwehrfener eindliche Flugzeuge, außerdem vier Jeſſelballons der Gegner ab⸗ ſſen worden. Oeſtlicher Kriegsſchauplatz. Erhöhte Jeuertätigkeit heerſchte geſiern wieder zwi ⸗· in der Bahn Semberg⸗Tarnopol und am Dnjeſtr. Magedoniſche Front. Die Lage iſt unverändert. Der erſte Generalquarkiermeiſter: Zudendorff. Der bulgariſche Bericht. Sofia, 22. Juni.(WB. Nichtamtlich) Amtlicher Bericht um 22. Juni. Mazesoniſche Front m Cernabo gen zeitweilig lebhaftes Artilleriefeuer. In der Nogtenagegend wutden ſeindliche Erkundungsableilungen zu⸗ esieſen Zwiſchen Butkovo und Doiranſee erſolgreiche 10 ndungsunternehmungen. 1 0 Auf dem Nordabhang des Kruſchagebirges drang eine 10 Werer Aufklärungsabtellungen bis zum Gebirgskamm bei dem Dorf Wüudlt vor und griff engliſche Wachpoſten mit Bomben und nelten an. Eine feindliche Abteilung wurde zerſprengt. Ge⸗ 4 Mr la piece und Wafſen und anderes Kriegsmaterial wur⸗ ngebra * V — 83——— — ———————— 2 u Auf dem linken Afer der unteren S ruma Geſechte zwiſchen vorgeſchobenen Abteilungen. 70 Auf der übrigen Fronk ſchwaches Artillerieſeuer. 10 Rumäniſche Front. Bei Rahmudia und Jſacceg Gewehrſeuer, bei 1 Manterie⸗ und Arlllerieſeuer. S Wieder 61000 Connen! 010 Mederlin. 23. Junl.(WB. Amilich.) 1. Durch die Täligkeit itcker-Bocte wurden neuerdings in den nördlichen Sperrgebieten 500 Bruttoregiſtertounen verſenkt. Unter den Iuuchtelen Schifien beſinden ſich u. a. der engliſche bewaffnete pfer„Enldwen“ 63694.K..), ein großer bewaffneter un⸗ 10 kannter engliſcher Dampfer und der ilalieniſche Schuner„Cuiſa“. e Ih den anderen verſenkten Schiffen hatte eines 2000 Tonnen Ge⸗ 1 und zwel weitere Holz geladen. Die Ladung der übrigen 0 iſſe konnte nicht feſlgeſtellt werden. 90 Werz Im Mikielmeer wurden von unſeren Anterſeebooten r dings wieder Dampfer und Segler von insgeſami 40 177 el verſenkt. Anter dieſen beſanden N. 1095 r engliſche Truppenkransporter„Cameronian“(5861 Br.⸗ n der franzeſiſche Truppentransporier arre“(4163 Br. ) die bewaffneten engliſchen Dampfer„Islandmore“ e Br. R..) mit 4500 Tonnen Kohlen und Benha“(1878 Na mit 1700 Tonnen Johannisbrot, ferner zwei unbekannte ii fnete engliſche Dampfer von je 5000 Bruttoregiſtertonnen. Mit 605 Mieschiſken wurden Ladungen vernichtet, die in erſter Linie aus en, Getreide, Oel, Wein und Phosphat beſlanden. Der Chef des Admiralſlabs der Marine. — Die Verluſte der normegiſchen Handelsflokte. . Wepenhe, en, 23. Juni.(WrB. Nichtamtl.)„National Tidende“ 6 t aus Ehriſtianiä: Der Vorſitzende des norwegiſchen Reeder⸗ endes teilte in der Hauptverſamimlung des Verbandes mit, da 3 Korwegiſche Handelsflotte bis—09 während— 805 585. Schiffe mit zuſammen 818 988 Tonnen verloren r. Dei Kriegsausbruch betrug die Tonnage der Schiffe über ernen 2650000. Tonnen. Somit iſt ungefahr ein Prittel M00 Meen gegangen. Die Ergänzung der Handelsfſotte während de⸗ s durch Reubauten 1 urch Käufe beläuft ſich 918 600 en, Da der Bat— der Schiffe im etcden Zeit⸗ 100 00 F der f0 fend 8 1 5 00⁰— rs e norwe e Handels e ſom el eführ um 500% 000 St— 4 ols im Auguſt 1914.— ſelbſt in dieſem Kriege noch keine Fahrzeuge verſun Madrid, 19. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Funkſpruch des Vertre⸗ ters des Wiener k, u, k.„Imparcial“ zufolge iſt der Ne„Ballat“ aus Liverpool mit einer Erz⸗ ladung für England in der Nühe von Almeria geſtrandet. U⸗Boote verſenkten in der Nähe von San Sebaſtian einen Dampfer unbekannter Nationalität von ungefähr 6000 Tonnen, ferner an der Weſtküſte von Algarva ben von den Portugieſen beſchlagnahmten deutſchen Dampfer„Energie(740 Tonnen) mit Pferden und Weinen von aſablancqa nach' Bordeaux unterwegs. Was man alles von den amerikaniſchen Holzſchiſſen erwartete. Bekanntlich hat man das amerikaniſche Programm, 1000 Holz⸗ Handelsſchiffe zu 9000 Tonnen zu erbauen, nicht nur fallen laſſen müſſen, ſondern es hat ſich auch die engliſche Fachpreſſe über dieſe Idee nachträglich in unzweideutigem Sarkasmus beluſtigt. Als die amerikaniſche Regierung dieſes Programm vor wenigen Monaten verkündete, da war freilich der Ton der engliſchen Preſſe in dieſer Angelegenheit ein ganz anderer. Die unlängſt veröffentlichte April⸗ Nummer eines Fachblattes des engliſchen Kohlen⸗, Metall⸗ und eine Nummer, welche die ſtolze Ueberſchrift: „Schiffel Schiffel Schiffelll“ trägt, bildet eine flammende Darſtellung der verſchiedenen Vorteile dieſer Holzſchiffe. Wir wollen ſie einmal aufzählen: 1. Der Holzſchiffbau der Vereinigten Staaten ſei ein„Meiſter⸗ ſtreich“, weil Stahl knapp und teuer Holz dagegen in den Vereinigten Staaten reichlich und billig ſei; 2. die Holzſchiffe könnten ſehr ſchnell hergeſtellt werden; 8. einmal fahrbereit, hätfen die Holzſchiffe große ſtrategiſche Vorteile gegenüber den Stahlſchiffen im Hinblick auf die Unterſeebootsgefahr. Das Blatt erklärt dann weiter, durch den Bau der Holzſchiffe 2* die Vereinigten Staaten von Amerika, daß ſie ſich nicht nur nicht auf der Verteidigungslinie halten wollten, ſondern ihren gußer⸗ gewöhnlich praktiſchen„Geiſt“ zur Berfügung ſtellten. Hölzerne Schiffe würden„die allerbeſte Löſung darſtellen, welche die Vereinig⸗ ten Schten von Amerika hinſichtlich des U⸗Boot⸗Problems zu geben vermöchten“. So ſchnell wie dieſe 1900 amerikaniſchen Heluſchef ſind wohl ˖ enl Während aber die obige 5 für uns heute nur noch eine humoriſtiſche Erinnerung iſt, erſcheint eine Stelle derſelben von beſonderer Be⸗ deutung, nämlich das Zugeſtändnis, daß man auf den Holzſchiffbau um ſo mehr Wert legen müſſe, als die Stahlverſorgung knapp undteuer ſei. Wenn nun nach dem Aufgeben des Holz⸗ Ruh n ramms ähnliche 99 e Prophezetungen wie amals an dieſes heute an die Steigerung des baues in den Vereinigten Staaten geknüßft werden, ſo iſt die engliſche. Feſtſtellung einer der Schwierigkeiten, welche dieſer Steigerung entgegenſtehen, von nicht unerheblichen Intereſſe. Engliſche Zweifel an franzöſiſchen Krachtraumziffern. Die Art und Weiſe, wie es der engliſchen Regierung beliebt, die Deffentlichkeit über die Frachtraum⸗Verluſte und die Frachtraum⸗ Pang⸗ aufzuklären, ſcheint der engliſchen Fachpreſſe nachgerade zu unt zu werden. Zu dieſen Fachblüttern gehört das bekannte Liver⸗ pooler Reederblatt„The Journal of Comnierce“, das in der Nummer vom 8. Inni ſich wieher einmal, wenn auch in höflicher Form, da⸗ rüber beſchwert, daß die engliſche Regierung nicht die Verluſte der Tonnage, ſondern nur die Zahlen der verlorenen G von Woche zu Woche angäbe. Allein, da dieſe Art der Verüffentlichung nun ein⸗ mal den Verabredungen mit den Allijerten Englands entſpräche, ſo ſolle man ſie jetzt keiner weitexen Kritik unterwerfen. Dem gegen⸗ über aber ſei feſtzuſtellen, daß dieſe Verabredung ſeitens der Ver⸗ bündeten Englands nicht immer genau befolgt werde, wie eine Feſt⸗ ſtellung zeige, die vor wenigen Tagen der franzöſiſche Admiral La⸗ caze gemacht habe,„um den Mut ſeiner Landsleute, welche ſo ſehr gelitten hätten, zu ſtärken“„Die Feſt⸗ tellung dieſes Motivs der viel beachteten Rede des franzöſiſchen dmirals ſeitens eines engliſchen Blattes iſt für uns umſo wertvoller, als gerade die von Admiral Lacaze gegebenen Zahlen in einer Zu⸗ ſchrift von franzöſiſcher Seite an die„Neue Züricher Zeitung“ als Grundlage längerer Betrachtungen benutzt worden ſind. Das„Journal of Commerce“ meint, es würde intereſſant ſein, wenn die engliſche Regierung einmal zu dieſen Zahlen kritiſch Stellung nehmen würde. Da anſcheinend das engliſche Roederblatt annim 90 die engliſche Regierung dieſer Anregung nicht Folge leiſten wird, ſo macht es ſich ſelbſt an die Kritik. Nachdem das Blatt an einzelnen Punkten,„welche in den franzöſiſchen Zahlen etwas dunkel ſeien“ Kritik geübt hat, verweiſt es auf einen allgemeinen Geſichtspunkt, welcher die Verwendung der betreffenden Zahlen für den gewünſchten Zweck ausſchließe. Das Blatt ſchreibt:„Dieſe Statiſtiken ſind natürlich ganz allgemeiner Natur und ſie berück⸗ behſgan nicht die unbekannte Menge, nämlich das Verhältnis esjenigen verfügbaren Frachtraumes, welcher für rein militäriſche —.— abſorbiert wird und infolgedeſſen nicht in dem gewöhnlichen andel Vexwendung finden kann. Es iſt unmöglich, unſere Streit⸗ kräften außerhalb dez Landes entſprechnd unſerer augenblicklichen militäriſchen Anſtrengungen zu erweitern, ohne mehr und mehr auf die Handelsmarine für Transport⸗Zwecke zurückzugreifen, und ſelbſt, wenn man annimmt, daß die ſchreckliche Verwüſtung der Schiffsraumbeſtände, wie ſie in den letzten 2 Jahren ſtattgefunden hat, bis zu einem gewiſſen Grade aufgehalten würde, ſo muß noch der Druck auf unſere Handelsmarine enorm eiben.“ Wir können dem engliſchen Fachhlatt völlig Recht geben. Nicht auf die Welt⸗Tonnage kommt es im Augenblick an, ſondern auf die dem britiſchen Inſelreich noch nach Abzug der für militäriſche Zwecke benötigten Dampfer übrig bleibende Frachtraummenge. Daß ſelbſt eine Verluſt⸗Steigerung, wie ſie in den letzten 2 Jahren ſtattgefunden hat, dem engliſchen Fachblatt höchſt bedenklich erſcheint, verzeichnen wir ebenfalls mit Genugtuung. Denn wir wiſſen, daß ſeit den See⸗ ſperre ſich die Verluſte der engliſchen oder der England dienenden )andelsflotte im Monat verdoppelt haben. Am intereſſanteſten aber bleibt die Feſtſtellung, daß die Wn Darlegung des Fnge ſche Admirals zur Stärkung des Mukes ſeiner leidenden Landsleute gemacht wurdel Da wird man ja in nächſter Zeit noch manche andere Auslaſſung des bei den Alliierten im Augenblicke ſo beliebten„U⸗Bost⸗Optimismus“ zur Hebung der Gemüter zu erwarten haben! Wilſon's Mauſerung. In außerordentlich treffender Weiſe geſtaltet der Kopenha ner vom 13. Juni aus den Widerſprüchen,— die Beſtrebungen des Präſidenten Wilſon ſeit Kriegsausbruch unter⸗ worfen geweſen ſind, ein Bild der politiſchen Mauſerung dieſes Franzöſiſche Gräben am chemin des Dames erſtürmt. Mannes vom weltbeglückenden Pazifiſten bis zum autokratiſchen Imperigliſten anglo⸗amerikaniſcher 6 rbung. Das Blatt geht von einem Vergleich der Hauptpunkte aus, die in den drei Proklamatio⸗ nen Wilſons enthalten waren, und ſchreibt: In der Note vom 21. Dezember 1916 an alle kriegführenden Regierungen war Wil⸗ ſon der große Vermittler, der meinte, daß alle für das gleiche Ziel kämpften, weshalb man zu einer Verſtändigung kommen werde, wenn nur erſt der Krieg beendet ſein würde. Er gibt keiner Par⸗ tei die Schuld, beurteilt pielmehr beide Parteien mit der gleichen Achtung. In ſeiner großen Botſchaft an den Senat vom 22. Januar 1917 ſtellt er die Parole:„Friedenohne Sieg“ auf. Zwei Jahre hindurch ſchwamm Amerika in europäiſchem Golde, erworhen durch eine Neutralität, die in der Verſorgung der einen Partei mit Kriegsmaterial und Lebensmitteln beſtand. Aber die Neutralität verlor an wirtſchaftlichem Wert, als England und Frank⸗ reich ihre Munition ſelbſt herſtellten. Da gab es für den amerika⸗ niſchen Kapitalismus nur zwei Auswege: entweder Frieden und Um⸗ legung der Betriebe für die Friedensteilnahme oder eigene Teil⸗ nahme am Kriege, damit die Rüſtungsinduſtrie für Amerikas eigene Verſorgung aufrechterhalten werden konnte. Die Stellungnahme des amerikaniſchen Großkapitals zu Krieg und Frieden wird in Mr. Ford verkörpert. Er war Friedensapoſtel und produzierte Friedenspflüge in Maſſen, die Europa überſchwemmen ſollten. Jetzt iſt er Munitionsfabrikant und gleichzeitig Chauviniſt. Da der Frieden und das Geſchäft mit den Pflügen fehlſchlug, ging er mit dem Krieg und fabriziert Kanonen. In beiden Fällen reitet er den Nutzen, und darauf kommt es an. So wurde auch der Frie⸗ densapoſtel Wilſon zum Kriegspropheten, denn beide ſind dasſelbe: ein Werkzeug des Kapitalismus. Der gleiche Wilſon, der im Dezember und Januar den„Frieden ohne Sieg“ proklamierte, Frieden durch Uebereinkommen und ohne Erniedrigung für irgend eine Partei, verlangt jetzt Fortſetzung des Krie⸗ ges, bis Deutſchland beſieat iſt, wälzt dabei die ganze Schuld auf die eine Partei und ſchiebt ihr die ſchlechteſten Ahſichten unter. Er will das Netz, das Deutſchland, Oeſterreich⸗Ungarn, Bul⸗ garien und die Türkei verbindet, zerreißen, dafür aber das Netz zwi⸗ ſchen England, Frankreich, Italien, Rußland und Amerika enger knüpfen. Dieſer Weltzufammenſchluß von Mächten, von denen Eng⸗ land, Frankreich und Italien offen imyerialiſtiſche Ziele anerkannt haben, ſoll nunmehr nach Wilſons Auffaſſung den Krieg im Namen der Freiheit fortſetzen, bis er einen Frieden diktieren kann, der das deutſche Netz zerreißt. Das fordert ietzt derſelbe Wilſon, der im Januar in ergreifenden Worten die ſchrecklichen Folgen des Krieges der einen Partei über die andere ſchilderte. Wilſon, der im Januar meinte, daß eine Konſerenz zwiſchen den Nationen der ſicherſte Weg zum baldigen Frieden ſei. verweigert jetzt amerikaniſchen Bürgern den Paß, die an einer Friedenskonferenz teilnehmen wollen, und nennt deren Mitglieder Werkzeuge des Weltunterdrückers, So ſieht der Wilſon aus, der dem neuen Rußland entgegentritt. Seine —— werden aber kaum die Männer des neuen Rußlands be⸗ bren. Die Geheimverträse. Durch die Norddeutſche erfahren wir von den geheimen Ab⸗ mochungen, die Frankreich mit Rußland über ſeinen Anteil an der Beute dieſes Raubkrieges getroffen hat. Es war die ſozialtſtiſche Berner Tagwacht, der wir die intereſſante Kunde verdanken. Sie berichtete über die füngſte Geheimſitzung in der franzöſiſchen Kammer, welche bekanntlich u. a. auch die Erörterung der franzöſiſchen Kriegsziele und die Forderung der ruſ⸗ ſiſchen Regierung, dieſe für alle Verbandsmächte einer Nachprüfung zu unterziehen, zum Gegenſtand hatte. Ribot habe in dieſer Ge⸗ heimſitzung folgendes mitgeteilt: In einer Note, die Herr Doumergue, der Kolonialminiſter im Kabinett Briand, im Januar dieſes Jahres nach Petrograd gebracht habe, nachdem ſie vorher zur Kenntnis der engliſchen Regierung gebracht worden war, ſeien die Kriegsforderungen Frankreichs der ruſſiſchen Regierung mitgeteilt worden. Auf Grund dieſer Note ſei dann im Februar dieſez Jahres ein ge⸗ heimes Abkommen zwiſchen der ruſſiſchen und ſranzöſiſchen Regierung abgeſchloſſen worden; in dem Frankreich folgende Zuſiche⸗ rungen erteilt wurden: 1. Frankreich erhült Elſaß⸗Lothringen zurück mit den OSrenzen von 1790;3 2. Frankreich erhält das Saargebiet; 3. bezüglich der Rheinprovinz erhält Frankreich eine Art von Vorzugsrecht, wonach es über diejenigen Teile der Provinz, die es braucht, verkügen kann, aus dem Reſt der Provinz aber in irgendeiner Form ein Pufferſtaat gebildet wird; 4. Frankreich erhält Syrien Dieſes Abkommen hat Frankreich noch mit dem zariſtiſchen Rußland geſchloſſen. Im Februar kam es zuſtande, im März brach die Revolution aus. Auf die ſchöne Formel vom Frieden ohne Annexionen paßt es allerdings wie die Fauſt aufs Auge. Dieſes Abkommen, dem ähnliche über die anderen Teile der mitteleuro⸗ päiſchen Beute zur Seite ſtehen werden erweiſt, daß der Weltkrieg van den Ententebrüdern als ein echter und xechter Raub⸗ und Er⸗ oberungskrieg begonnen iſt und weiterg führt wird. Das war uns nie zweifelhaft und auch die ruſſiſche Demokratie war argwöhniſch geworden. Dann haben die Engländer ſie einzuſchläfern geſucht. Es ſei ein Verteidigungskrieg gegen die Eroberungsgelüſte der deutſchen Autokratie Man wolle kein fremdes Gebiet gewaltſam beſetzen und nicht anderen Völkern ihr zugeſtandenes Nationalerbe nehmen. Soweit wir unterrichtet ſind, hat die Entente mit ihrer Bearbeitung der proylſoriſchen Regierung einigen Erfolg gehabt. Herr Tereſtſchenko ſoll ſogar den mehr als wunderlichen Satz geprägt haben, die Alliierten hätten bereits alle imperialiſtiſchen Abſichten aufgegeben und der deutſche Imperiallsmus könne nur durch das Schwert vernichtet werden. Ein gelehriger Schüler der Engländer, die den Ruſſen erklärten, ſie ſtimmten dem Gedanken des Friedens ohne Annexionen von Herzen zu. Vielleicht öffnet das franzöſiſch⸗ ruſſiſche Geheimabkommen vom Februar den Männer der Revolu⸗ tion die Augen, was Sinn und Zweck dieſes Krieges, wofür das ruſſiſche Volk unter den Romanows geblutet hat und wofür es unter Kerenski und Tereſtſchenko weiterbluten ſoll, die Raubgier der 60 06 2 Seite. Nr. 8. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Abend⸗Ausgade.) Sanistag, den W. Juni 1011. Engländer und Franzoſen. Wenn die jetzigen Machthaber das Volk nochmals in den Kampf jagen, ſo geſchieht es, damit das linke Rheinufer franzöſiſche wird; wir ſind geſpannt, ob die ruſſiſche Demokratie ſich gewillt zeigen wird, die auf nackte Eroberung zielen⸗ den Geheimabkommen des Zarismus anzuerkennen und weiterzu⸗ führen, oder ob ſie wirklich ernſt machen wird mit der Nach⸗ prüfung der Verträge. * Tſcheidſe ſchwer erkrankt. O Rotterdam, 22. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Der Vorſitzende des ruſſiſchen Arbeiterrates, Tſcheidſe, iſt augenblicklich ſchwer er⸗ krankt. Wie aus Petersburg gemeldet wird, kann er an keiner Sitzung des Arbeiter⸗ und Soldatenrates mehr teilnehmen, und in anbetracht ſeiner durch frühere Leiden ſehr geſchwächten Körper⸗ konſtitution beſteht wenig Hoffnung auf eine vollkommene Geneſung. Rußland will Jrieden. O Rotterdam, 22. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Aus Stockholm wird gemeldet: Der Vertreter des ruſſiſchen Arbeiterrates in Stock⸗ holm äußerte ſich zu dem Korreſpondenten eines ungariſchen Blattes dahin, daß das geſamte ruſſiſche Volk vor allen Dingen den Frieden anſtrebe. Die diesbezügliche Antwort an Henderſon ſei vollkommen deutlich geweſen und mit äußerſter Entſchiedenheit werde der ruſſiſche Arbeiter⸗ und Soldatenrat ſeine Entſchließungen durch⸗ führen und alle Hinderniſſe aus dem Wege räumen., Auf die Frage, ob Rußland auch für die ſogenannte Befreiung Elſaß⸗Loth⸗ ringens zugunſten Frankreichs kämpfen werde, antwortete Olbert mit einem ſirikten Nein. Ferner äußerte er ſich dahin ‚daß der ruſ⸗ ſiſche Arbeiterrat nur eine Schuldfrage anerkenne, nämlich diejenige, die mit der Fortſetzung des Krieges zuſammenhänge. Schwere Neutereien in Petersburg. e. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 28. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Schweigeriſche Korreſpondenzen bringen Nachrichten von der ruſ⸗ ſiſch⸗ſchwediſchen Grenze, denen zufolge Anfeng voriger Woche in Petersburg Truppenmeutereien ausbrachen. 3 In⸗ fanterieregimenter weigerten ſich, dem Befehl Kerenskis, nach Oranienbaum zu marſchieren, Folge zu leiſten. Sie verließen die Kaſernen und zogen demonſtrierend durch Petersburg. Sie ver⸗ langen den ſofortigen Rücktritt der proviſoriſchen Re⸗ gierung und Einſetzung eines rein ſogialiſtiſchen Kabi⸗ netts. Kavallerie und Pangerautomobile wurden herbeigezogen, und eine Maſchinengewehrabteilung trat in Gefechtsſtellung gegen die aufrühreriſchen Regimenter, die ſchließlich, ohne daß es zu Miutvergießen kam, die Hauptſtadt verliezen und ſich bei Gat⸗ ſchin a einrichteten. Sie beſetzten die Eiſenbahnlinie nach Peter⸗ hof und Gatſchina. Mehrere Raſchinengewehrkompagnien vückten nach. Ob es zu Zuſammenſtößen gekommen iſt, iſt bisher noch nicht belannt. das zweite Stocheln. Die Nationalliberale Korreſpondenz ſchreibt: Der„Vorwärts“ veröffentlichte am Freitag an der Spitze des Blattes die offizielle Einladung des ruſſiſchen Arbeiter⸗ und Sol⸗ datenrates an die deutſche Sozialdemokratie, an der internationalen Konferenz in Stockholm zwiſchen dem 28. Juni und 8. Juli teilzu⸗ nehmen. Die Bertreter der deutſchen Sozialdemokratie haben ihre Zuſage bereits nach Petersburg übermitteln laſſen. Bereits vorher, am 7. Juni, haben ſie von Stockholm aus dem ruſſiſchen Arbeiter⸗ und Soldatenrat den Sohriſe ausgeſprochen, mit ihnen in Fühlung treten. In dieſem Schriftſtück findet ſich der Satz:„Das vom Ar⸗ —— und Soldatenrat und der ruſſiſchen Demokratie proklamierte Sal⸗„Friede ohne Annexion und Entſchädigungen“, iſt auch unſer Neben dieſem Schriftſtück veröffentlicht der„Borwärts“ in der Freitagnummer auch die Antwort des Abgeordneten Dapid an den fran— Munitionsminiſter Thomas, der bekanntlich das in Etockholm feſtgelegte Friedensprogramm der deutſchen Sozialdemo⸗ kratie verächtlich zurückgewieſen hat. Der Abgeordnete David 992 ſich mit dem Miniſter mas in anerkennenswert tapferer Weiſe auseinander. Er ihm Dinge über die deutſchen Kolonialan⸗ ſprüche, über Elſaß⸗Lothringen und über die Scheindemokratie in „ England und Amerika, die franzöſiſchen Ohren ſicher nicht geſallen werden. Dieſe Auseinanderſetzung mit Thomas zeigt, was der deutſchen Sozialdemokratie am internationalen grünen Tiſch blühen wird. Der franzöſiſche Riniſter Thomas kam gerade von — Miſſion in Petersburg zurück, als er die deutſche Sozialbemo⸗ abfertigte. Er muß alſo gewußt haben, welcher Wind in der ruuſſiſchen Sozialbemokratie weht. Auch ſür uns iſt das nach man⸗ cherlei Kundgehung und Gutſchliezung der ruſſiſchen Sozialiſten kein Oe mehr. Benn deshalb die Friebensdelegierten der deut⸗ ſchen Soxielbemekrate ihre zweite Stecholmer Hoffmung auf das ——— des ruſſtſchen Arbeiter⸗ und Solbatenrates und der ruſ⸗ iſchen Demokratze bauan, ſo beweiſt das die Unerſchüͤtterlichkeit ihrer Duigläutigkent. wird alſo einer zweiten Entiünſchung bedürfen, um ſie eines Beſſeren zu belehren. De deuiſche Minderheit in Stockhelm. Stockholm, 23. Juni.(WTB. Richtamtl.) Die Vertreter der deutſchen ſogialdemekratiſchen Rinderheit ſind in Stockholm gängetroffen. der Zall Heſſmann. Die Geſahr einer welſchen Mehrheit. c. Ben der ſchweizeriſchen Srenze, 23. Juni.(Priv.⸗Tel., 1.) Das„Berner Tagblatt“ ſchreibt, die Haltung der beiden welſchen Schweiger Bundesräte Motta und Decoppet, die den Rück⸗ tritt Hoffmanns befürworteten, ſei verſtändlich, da ſie natur⸗ mäß die Auffaſſung ihrer Landsleute vertreten. Hingegen ſei die tellungnahme des Bundespräſidenten SHulthes, eines Deutſch⸗ Schweizers, der geichfalls für Hoffmanns Demiſſion ſtimmte, nicht begreiflich, da er daburch ſich mit der vollſtändig falſchen Auffaſſung der Welſchen, als hätte Hoffmann einen Akt einſeitiger Parteinahme für Deutſchland begangen, identiſch erklärt. Ran ſtehe dadurch vor einer ſehr unbehaglichen Tatſache, denn nachdem ſich der Bundes⸗ präüſident zu den Welſchen geſchlagen habe, würden jetzt 8 Bundes⸗ ratsmitglieder die deutſche und die welſche Sache vertreten. Wird nun der Welſchſchweiger Ador in den Bundesrat gewählt, was doch ſeyr wahrſcheinlich ſei, ſo beſtände der Bundesrat aus einer welſchſchweizeriſchen Mehrheit, was ſicher nicht im In⸗ tereſſe des inneren Friedens der Schweiz ſein könne. Das Blatt betont noch, die deutſche Schweiz habe wahrlich einen andern Stand⸗ punkt ihres Bundespräſidenten in der Hoffmann⸗Angelegenheit er⸗ warte. Die deutſche Schweiz ſpricht ihrer Behörde das Recht und die Pflicht zu, ſich für den Frieden zu verwenden; die Welſchen aber nen es dem Bundesrat zum Berbrechen an, wenn er für den Fr wirke. Herr Wor, der Kann der Satente. c. Bon ber ſehweizeriſchen Grenge, W. Juni.(Priv.⸗Lel. z..) Wie die„Tribune de Geneve“ meldet iſt ſie ermächtigt, zu erklären, Herr Ador würde die Randidatur des Bundesrats endgiltig an⸗ nehmen, falks er, das politiſche Departement erhalte. Wolcher Geiſt im welſchen Lande herrſcht, deigt der diesbegägliche Kommenbar der„Gagette de Lauſanne“, in decn es heißt:„Es iſt t, daß ber künftige Norſiher dan politiſchen Departements, Herr FRoor, perſona grata bei der Enrtente iſt.“ Hierzu meint das„Borner Tageblatt“, ſa nact unb kaß ſei allerdentz noch nie⸗ maßs die Meinung auggeſpuschen wonden,—— die Schweiz an die Entente halten müſſe. Nan will alle Schreig einen Auslandeminiſter, dar nicht die Schwewer, ſondern aſſen die Eutertteintereſſen vertnete. Unter ſolchen Umſtänden weder durch den Kommunalverdand als Selbſtlieferer oder durch die in der welſchen Die Reichsgetreideordnung für die Ernte 1917. Berlin, 23. Juni. Der Bundesrat hat in ſeiner letzten Sitzung dem Entwurf einer Reichsgetreideordnung für die Ernte 1917 ſeine Zuſtimmung erteilt. Die Erfahrungen des letzten Wirtſchaftsjahres ließen es geboten erſcheinen, im kommenden Erntejahr nicht nur das Brotgetreide, ſondern auch Gerſte, Hafer, Hülſenfrüchte, Buchweizen und Hirſereſtlos zu beſchlagnahmen, dieſe Früchte durch eine Hand zu erfaſſen und ſie durch eine Organiſation, die Reichs⸗ getreibeſtelle, zu bewirtſchaften. An dem bisherigen Syſtem der Erfaſſung des Brotgetreides, da⸗ auch auf die übrigen Früchte ausgenehnt worden iſt, iſt grundſätzlich feſtgehalten; die Kite ung der Früchte wird künftig wie bisher ent⸗ Kommiſſäre der Reichsgetreideſtelle bei deren Beſtellung der Kom⸗ munalverband mitzuwirken hat, erfolgen. Dabei iſt die Selbſt⸗ wirtſchaft der Kommunalrerbände auf dieſenigen Kommunalverbände beſchränkt worden, die nach den Erfahrungen der Erntejahre 1915 und 1916 vorausſichtlich zur Verſorgung ihrer Bevölkerung bis zum 15. Mai 1918, alſiog Monate ausreichen; die Lieferung beſchlagnahmter Früchte durch den Kommunalverband an die Reichsgetreideſtelle als Eigen⸗ ändler(Selbſtlieferung) wirs ferner nur den ſelbſtwirtſchaftenden ommunalverbänden unb auch dieſen nur dann geſtattet, wenn ſie beſtimmte Bedingungen erfüllen insbeſondere eine kaufmänniſch ein⸗ gerichtet Geſchäftsſtelle unterhalten, für den Einkauf mindeſtens zwei Kommiſſionäre beſtellen, die gegenſeitig in Wettbewerb treten und die Kommiſſionsgebühren reſtlos überwieſen erhalten, ferner der Reichsgetreideſtelle wöchemlich eine genaue Nachweiſung der ein⸗ kauften Mengen einſenden. Selbſtwirtſchaft wird es übrigens nur bei Brotgetreide und in gewiſſom Umfang zwecks Bewirkung des Futterausgleichs bei Futtergetreide geden; der Aufkauf von Hafer und Gerſte zur Nährmittel⸗ und Bierherſtellung auf Grund beſonderer Bezugsſcheine wird nicht mehr ſtatt⸗ finden, die Zuweiſung geeigneter Qualitäten für dieſen Zweck wird vielmehr ausſchließlich Sache der Reichsgetreideſtelle ſein. Um die Kommunalverbände in den Stand zu ſetzen, den ihnen obtiegenden Pflichten zu genügen und für die Aberntung, den Ausdruſch und die Ablieferung der Früchte Sorge zu tragen, ſind ihnen gegenüber dem biszerigen Rechte weſentlich erwei⸗ terte Machtbefugniſſe eingeräumt worden, entſpre⸗ chend den ſchon für den Frühdruſch vorgeſehenen Maßnahmen; na⸗ mentlich können ſie erforderlichen Falles zur Erfüllung ihrer Ber⸗ pflichtungen alle in ihrem Bezirk vorhandenen landwirtſchaftlichen Geräte und Betriebsmittel jeder Art, alſo auch, ſoweit nicht die be⸗ ſonderen Anorbnungen des Kohlenkommiſſars entgegenſtehen, Kohlen in Anſpruch nehmen. Die Pflicht des Kommunalverbandes, für die Ablieferung der in ſeinem Bezirk angebauten Früchte zu ſorgen, iſt zu einer Haftung für die Ablieferung in der Art verdichtet worden, daß der Kommunalverband eine der für ſeine verſorgungs⸗ berechtigte Bevölkerung und ſeine feſtgeſetzten Ver⸗ brauchsmengen an Brotgetreide, Mehl und Rährmitteln zu gewür⸗ tigen hat, wenn er es etwa ſchuldhaft unterlaſſen ſollte, ſeinen Liefer⸗ pflichten rechtzeitig zu genigen. Die Feſtſtellung der Lieferpflichten ſoll auf Grund der im Sommer ſtattſindenden Ernteſchätzung und der ſpäter vorzunehmenden Nachſchätzungen erfolgen. Dabei ſind die feſtgeſetzten Rengen innerhalb der beſtimmten Friſten, die da⸗ rüber hinaus verfügbaren, alſo die ſonſt ſchon ausgedroſchenen oder durch die Feſtſetzung nicht erfaßten Rengen, jeweils ſofort nachdem ſie lieferbar geworden ſind, der Reichsgetreideſtelle zur Verfügung zu ſtellen. Dieſer Haftung des Kommunalverbandes mit ihren Fol⸗ gen entſpricht eine Haftung der Semeinden gegenüber dem Kommu⸗ nalverbande und eine Haftung der einzelnen Erzeuger gegenüder der Gemeinde oder, wo die Umlage durch den Kommunalverdand unmit⸗ telbar auf die Erzeuger vorgenommen wird, der letzteren gegenüber dem Kommunalverbande. Die Folgen der Haſtung ſollen inſoweit nicht eintreten, als die Unterlaſſ rechtzeitiger und vollſtändiger Ablieferung auf eineen Umſtand hreu iſt, den ein abliefe⸗ rungspflichtiger Betriebsunternehener nicht zu vertreten hat, insbe⸗ ſondere alſo, ſaweit der Ansdruſch infolge Kohlenmangels nicht mög⸗ lich war oder Vorräte nachweislich ahne ſein Verſchulden zu Srunde gegargen ſind. Die Grundlege ſür die Bcherwachung der Erfaſſung werden die Wirtſchaftskarten biden, die für jchen landwiriſchaſt⸗ lichen Betrieb dei dem Kommunalverbande, wahlweiſe auch bei der Gemeinde zu führen ſind. —— 8———— regelung eine erheoliche ar guferieg u ihrer Erfünung ſo in möglichſt großem farig die Lehrkräfte ſowie——— flichtige herangezogen werden; die Verbände ſollen ferner zur Er⸗ ünune der erweiterten Aufgaben rurch Gewährem von Zuſchüſſen aus den Mitteln der Reichzgetr elke inſtaud geſetzt werden. Hier⸗ oc 18 bsi iſt in A t ma, die der 8 nuch d efaen Wee karien zu bemeſſen. 3 Dern Kommunalver d ichten gogeben worden, wecks raſcher und 2 rung der gefetlichen Vor⸗ namentlich; der ichhandels, Borräte, der Keichegetresdefiäl, 1 drfallen za erteren, Heder die Rengen, die de geabeetcte aun ren fauten rüchten zur Srnährum der Seceerſerger, zur Fütterung des in etriebe gehaltenen Biehs und gur der ſum Betciebe ge⸗ Porenden Srunbſtücke derwahm darſen, kontte in der Verord ebenſomenig eiwes werben ue er die Mengen von? und Mehl, die der ei e Berbeaneer in emmenden Gentejahre der Erwie gugewieſen erhalten wid. Dies alles hüugt von Mase von den Nor⸗ derungen für Heereszwecke ah und lann daher E2 ſpäter feſtgeſetzt werben. Hierbei wird auf die Sicherung der Aufrechterhaltung der landwiriſchaftlichen Erzengung durch ausreichende Ernährung von Menſch und Tier entſcheidender Wert gelegt werden. * Allgemeine Beſchlagnahme der Gerſtenernte. Berlin 23. Juni.(WTB. Nichtamtl.) Mit Rückſicht auf die bereits beginnende Gertenernte gibt das Kriegsernährungsamt bekannt: Durch die neue Rei 21. Inni 1917 iſt Gerſte allgemein beſchlagnahnt. können deshalb von den Lauk⸗ wirten nicht wie im abgelauſenen Jahr beſtimmte Reuge aurückbehal⸗ ten werde, auch nicht zu Saatiwecken. Der Hanbel mit Saar gerſte wird zurch die in der Reisegetreidcorbunng vorbehaltene dem⸗ nächſt erſcheinende Berordran über den Berkehr mit Saataut geregelt werben. Behüglich der Sommergerſte, insbeſondere wegen der de Landwirten zu eigenem Berbrauch n Aberlaſſenden Meugen wird ebenfalls noch beſondere Beſtimmuns ergehen. Srnkevorſchsgung. Berlin, 23. Juni.(8TB. Amtlich.) Die Ergebniſſe der Sante der wichtigſten Rährfrüchre biedes Seundlage unſerer Ernäh⸗ rungspolitik. Der gaaze kenn nur aufgeſtelle und die für die Sicherung unſerer Noctsernährung notwendigen Naß⸗ nahmen können nur getroffen wecden, wenn wenigſtens in großen Zügen ein einigermaßen Fverffligr Meberblick üder die zu erwar⸗ tende Erntemenge gewonnen iſt. Um dieſen notwendigen Ueberbkick ſo raſch wie möglich 4 erhalten, hat der Bundesrat wie berrits im vorigen Jahre eine Erntevorſchäzung dec für die Volke: ecnährung wichtigen Faloftihte amgogedaet. Dieſe findet für Protgetreide iz Geeſte im Fali, r Hafer im Auguſt amd für Hülſenfenchte, Kactof⸗ feun Zuckerrüben, R Herbſtrüben, Mip ren und Weizkeil(iae Getember um Oktober ſtatt. Das miſerkiche Statiſtiſche Amt ſoll bis mnn 1. Auguſt beziehungsweiſe 1. Septernber und 15. Oktober im Beſitze der Zahlen der 99 ſein. Die Durchführung der Ernte⸗ vorſchätzung wird in der Weiſe erfolgen, daß für die einzelnen Gemeinden ſeſe S ſtändige und Vertrauensleute Durchſchnitts⸗ tarerträge fe e vor die Front zu beſuchen und Reiſen ins Innere des Landes zu machen. Lehyte Meioungen. Rußland und die Alliierten. Thomas' Miſſion. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 23. Juni.(Priv.⸗Lel. 8 Schweizeriſchen S aus Rom zufolge hat es Mimiſter Thomas, der ſich zurzeit auf der Heimreiſe von Rußland Frankreich befindet, bei der vorläufigen Regierung durchgeſetzt, da bei den Eiſenbahnen nach Rußland jeder andere Verke vorlüufig eingeſtellt und nur Kriegszeug befördert wird. Um den Flieger⸗ dienſt zu vervollkommnen, hat ſich England auf dringenden Wunſch Thomas' bereit erklärt, ſofort eine große Anzahl A Per mit Flugzeugen—— zu während Frankreich die nötige Artillerie ſorgen wird. 4 Bon der ſchrweizeriſchen Grenze, 23. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Einer Schweizer Agenturmeldung aus London zufolge werden nach einer Mitteilung Hodges in den nächſten Tagen Abordunn⸗ gen aller Alliierten ſich nach Rußland begeben, um dort 9 5 ———————— —— Ein Geheimbund zariſtiſcher Offtziere. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 23. Juni.(Priv.,Tel. 3..) Schweizer Blätter berichten über Stockholm aus Petersburg, daß im Bereiche der dritten ruſſiſchen Armee Teile eines weit ver⸗ zweigten Geheimbundes der Offiziere entdeckt wurde, deren Aufgabe darin beſtand, die tätigſten demokratiſchen Elemenke im heer zubeſeitigen. Dieſem Geheimbund fielen namentlich jüngere demokratiſch geſinnte Offiziere zum Opfer, die e⸗ bereits verſtanden, großen Einfluß auf die Frontſoldaten auszuüben. Allein in den letzten drei Monaten ſind mehr als 4000 junge Offiziere ſpurlos verſchwunden. Häufig kommt es vor, daß die Mannſchaften des Offiziersmordes beſchuldigt werden, während die in Wirklichkeit von der ſchwarzen Todesgarde der Roma⸗ no ws beſeitigt wurden. Es beſtätigt ſich übrigens auch, daß vor wenigen Tagen ein Mordplan gegen Kerenski gefunden worden iſt. 0 die feindlichen Heeresberichte. Franzöſiſcher Bericht vom 22. Juni nachmittags. Südlich von La Före machten wir einen Einbruch in die deut, ſchen Linien in der Gegend von Beautor und brachten Gefangen zurück. Es folgte ein Artilleriekampf öſtlich Bauxaillon, der pch im Laufe der Nacht ſüdlich Filain und nördlich von Brave⸗en; Laonnais ausbreitete, wo er eine außergewöhnliche Heftigkeit an nahm. In der griffen die Deutſchen etwa um nen abends nach ſtarker Artillerievorbereitung unſere Gräben am Kamme des Tetonberges und öſtlich dieſes Berges auf einer Front von 400 Meter Breite an. Es gelang ihnen anfangs, in unſere vor, geſchobenen Werde einguöringen. Sie wurden jedoch nach einen beftigen Kampf wieber hinausgeworfen und die franzöſiſche Linie ohn Einbuße wieder hergeſtellt. Lothringen blieb ein deutſcher Hand⸗ ſtreich gegen den Wald von Renieres() erſolglos. Engliſcher Bericht vom 22. Juni nachmittags. Str führten erſolgreiche Strriſen ſüdoklich von Oucant und in der Rähe von Neuſchadelle und Armentieres au“, Engliſcher Abendbericht vom 22. Juni e Eine feindliche Streiſabieilung wurde nachts öſtlich von Epehn zurückgeſchlagen. Der Feind verler m e Tote in unſerem er. u Ein feindlicher Verſuc, einen unſerer Poſten nahe beim Gill), montgehöft in derſelben Bezend auäzußeben, mißelücte gleich, falls. Sieben deutſche Fluggeuge wurden hernntergebolt, drei der unſrigen werden vermißt. Einſchrünkung der amerikaniſchen Getreideausfuhr. m. Köln, 28. Juni,(Priv-Tel.) Die Kölniſche Zeitung“ melbee aus Stockhoim:„Stockholm Dagoladet“ erſährt aus Saſhingt% ſei die Mitteilung eingetroffen, daß große Getreideeinkä 1 10 der europäiſchen Neutralen in den Bereinigten Staaten Wilſon dazu beſtimmt hätien, von ſeiner Aufſichtzbeiagnis fber die Ausfuhr e zu machen. Innerhalb von 90 Stunden bürfte nicht mehr moͤglich ſein, Hetreide ohne beſondere Erlaubnis auszuft ren. Ein Ausfuhrrat wird ein ſtatiſtiſches Amt einrichten, um aus) rechnen, wieviel nach den verſchiedenen Ländern kommen dürfe. 2 8 S alaubt, daß die Ausfuhr nach den neutralen Vändern auf das nötigſte beſchränkt werde. Ein Uebergangskabinert in Ausſicht genormmen? EJ Berlin, 23. Juni.(Bon unſerem Berliner Büro.) Wien wird gemeldet: Der Kaiſer hatie den erſten Präſe* denten des Verwaltungsgerichtshofes und früheren Statthalter von Tirol, Baron Schwarzen au, den zweiten Präſldenten und frühe, 5 3 Baron H————— +* 5 rechts⸗ und Volksrechtslehrer, Herrenhausm rofeſſor Lam“ marſch und den Arbeiteminiſter Freiherrn von Truta empfan 10 Aus dieſen Empfüngen wird in parlamentariſchen Kreiſen 9. 80 ſchloſen, daß gegenwärtig der Plan eines Uebergangskab 7 neits ens Beamten im Vordergrund ſteht. Es würde die 5 ſchaſte bis zum Herbſt, dis zur Bildung eines endgültigen Miniſt rimus führen.* Wanas des Pereid-Cberreicficrumserichen Seafwnape, Bubaheh, W. Nuri.(WXB. Nichtamtlich.) Zu den heute he, Einnenben Berhandlungen des deutſch⸗öſterreichiſch⸗un gariſchen Birtſchaftelundes aub Deutſchland 2.68 Teilnehmer eingetroffen, dawnter der Bihepräſtbent dcs Reich, ñ Po PVaſch⸗ * R Mam, 28, San. G. Durch Wllerhneft, Kabinetteben vom. Funi 1017 iſt die— 5 mung des Genorald der Artillerie 8. W. von Buecking 00 X Geuverneur von Raing aufgehoben worden. Demſelben wu R Be, Re 0 der Roete Ablererden 1. Klaſſe it Gichenlaub verliehen. As 0% lbbe folger wurde Generalleumant Bauſch beſtimmt. 6% em Amſlerdam, 23. Juni.(Priv-Tel) Aus LCondon mecdet 99 8 „Allgemeen Handelsblad“: Der engliſche Arbeiter⸗Delegierte et 0 Zray, der aus Petersdurg zurückgekehrt iſt, teilt mit, daß Suf die Anklage gegen den früheren Zaren und die verh b00 hohen Beamten in öffentlicher Serichtsſitzung perhanpt werden wird. Kerenski ſagte ihm, daß dei der Verhandlung en ſu w Schriftſtüc vorgelegt würde, aus dem hervorgeht, daß man en? 8 Sonderfrieden ſchließen ſollte. mel ſah * Bien, 22. Juni.(Priv.⸗Tel. z..) Die„Wiener Allge ſic ſheit Zeitung“ meldet aus Sravoſa: Im die Hafen ereignete K chtern eis enſſehlices S Hiffsunglück dee, Paor, „Giorgio“ explodierte infolge einer Unachtſamkeit ſeine⸗ und fe6 rers, der in Motorraum ein brennendes Zündholz fortwarf, Teil ſtand ſofort in hellen Flammen. Ein Matroſe wurde mit einem Ber, n des Verdeckes an Land geſchleudert und erlitt lebensgefährliche nen letzungen. Der Motorführer verbrannte und einige andere Perſo 0 erhielten gleichfalls ſchwere Berwundungen. ————— BKetzte Handels⸗Huchridtten · Ven Drahtaarsxt. 3 n r. Hüsselderb N. Juni.(Prir.-Tet) Au 26. und. Me Puckn in Köln Kenferengen der Draktwerke, namaudlick die Drahtverbeinerung in Detrackt konnnt, statt Zwecles oprechung der Markkia der Veriauspreiee, in Hinblick auf die Erhöhung der oie Sigerang mrzogen werden duchan. Gewerlaschatt Vorciunigee Heene umd Amane i r. Düseeldert, 2. ſuni. riv-Te.) in der ————————— Worstand die gcwohnten Erläuterungen znn Kohlenfördrung konnte gegen das Vorjatr erheblich werden und zwar um 20 Proz., die R on um Dementsprechend weist auck die Gewinnung von eine entsprechiend starke Vermchrung auf. Zurzeit einen Welſchen zu wählen, wäre eine Abdankung der deut⸗ ſchen Schweiz und ein wirklicher Umfall auf politiſchem Ge⸗ biet. hel en ſind. Die geſamten Erntemengen ſind dann auf Grund der kurzen angeordneten Ernteflä zu berechnen.(WTB.) was die Produlction und den Abeatz anhetriftt, wie f Die Verwalumg hoſe, daß ein ane g* Ergebnis Zu erzielen i. Nanuheltner Geural=Angeiger.(Wenb⸗Susgubr.) Kr. 88. B. Seite. — ben 28. Suut Lrr. Nus Stadt und Cand. .— Mit dem PHMsgcheicuet Hermann, bei einer Gebirgs⸗Maſchinen⸗ des Fahrradhändlers Joh. wegen Tapferkeit vor dem Feinde. Dos Eiſerne Kreu ſe erhielten: Unteroff. RWay von Dinglin⸗ ellermeiſter Hans tefan Kulm⸗ 8 ermann Kopp von Lahr, Poſtbote beim Poſtamt in St. Georgen(Schwarzw.), i el von Villingen, hrers P. Nartin in Wind, Student der erner Lt. Edwin M ppau, Lt. d. Reſ. und Komp.⸗ heologie von Frankenthal, errmann, Sohn des Hofarbeiters Herrmann der Speyer. Sonſtige Auszeichnungen. Karl Höflich, Sohn des Hau 4* 13 Naſſe des Or hrers Höflich von wurde das—— ne vom Zähringer mit Schwertern verliehen. er⸗Aſpirant, Vizefeldwebel Benno Mord, Gren.⸗Regt. 11, n einem Feldlazarett, Inhaber des Eiſernen Kreu diſche ſilberne Verdienſtmedaille. Einſchränkung im Gasverbrauch. Die Direktion der Stödt. Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke erkſam, daß infolge der beſchränkten Kohlenein⸗ der Bür 1 905 8 9 12*— rauch des Gaſes die größte Sparſamkeit walten 0 Zeit der Druckverminderung das Gas Bei vermindertem Druck wird Brennen beeinträchtigt. Ein Umregulieren der Heizapparate der Zeit der Druckverminderung unterbleiben, weil Brennen in der Zeit normalen Druckes beein⸗ Lampen kann nötigenfalls reguliert werden. iht— 0 lſe⸗ Erreichung des richtigen Brennens des zugeführten Gaſes ige—— Beſchaffenheit der Hausleitungen ſowohl nzelnen Brennſtellen geſorgt werden muß. Beim ſchlechten en des Gaſes fehlt es meiſt an der geordneten Reinigung oder ulierung der Gas⸗ und Luftzufuhr am Beleuch⸗ Wenn die Flamme zurückſchlägt, cht und kollert, kann bekanntlich beim ſtehenden Glühlicht durch eben der Luftlöcher am Bunſenbrenner geholfen Hängelicht iſt der Luftſchieber nach links zu drehen. * Gasherden mit Luftregulierungsvorſchriften iſt mittelſt ihres · gebers die Luftzufuhr zu verringern, während bei Gasherden Regulierungsvorrichtung durch Umlegen eines Karton⸗ oder hringes um das Miſchrohr dasſelbe bewirkt werden kann. Bei zöfen und Warmwaſſererzeugern kann ein höherer Temperachr⸗ wenn dieſer bei ganz geöffnetem Gashahn noch nicht erreicht letztenfalls ſtets doch dadurch erreicht werden, daß der Waſſer⸗ ſe geſchloſſen bezw. gedroſſelt wird. e derartigen Regulierungen bei der Gasentnahme im Hauſe ſtets vom Laien ſelbſt vornehmen. nicht in der richtig „ſo kann der Grund nur noch itung, oder zu enger oder verſt oder Heizapparat ſelbſt liegen. In dieſem manſpruchnahme des nächſten Inſtallateurs. * und insbeſondere in der Ze in dringlichen Fällen benützt. oder Heizapparat ſelbſt. Sollte da und dort en Weiſe der Brennſtelle ent⸗ h an zu enger oder verſtopfter topfter Gaszufuhr am Beleuch⸗ Falle empfiehlt der Obſhzchitoreiſe. Die Karlscuher Zeitung Mit dem Reifen des Frühobſtes wiederholt agenswerte Erſcheinung des vergangenen J daß vorgeſchriebenen Höchſtpreiſe durch die zahlreich Erzeuger einkaufenden ſtädtiſ tt en werden. Reberſchreitung halbamtlich: beim Sterfchri richt ſchark geung verurteilt werdenz denn ſte ſtellen nicht nur ude Bergehen dar, welche mit der ganzen Schärſe des Geſetzes werden müſſen, ſondern ſie erſchweren auch aufs äußerſte die Badiſ Wenn die Landwirte, ungskräftigen Städter, ufkäufern der badiſchen reiſe gebunden ſind, e Belieferung N10 ut durch die ho eisangebote der Pele ihr Obſ verkauſen, anſt Forguna, die au Einbal Pteten, ſo wird eine regeimäßige und ausreichend 9 alverbünbe und damit die Verſorgung auch der minder en Bevölkerung mit Obſt in Frage geſtelt. Di ſind in dieſem Jahre ſe bemeſen, daß ommt und es vicht notig Preiſen vermehrte von der fdtiſchen Bevolkerung erwerket Zurnckhaltung S e auf „ Aicht ge⸗ Hausdalteg zu erhakten, ernte und wenn die Madaahmt —3 werben, kaum be⸗ 9 age kommenben eitungen mlk elen Racbrug wa 4 gewärtigen, wenn ſie gegen die 90 wird dabei noch beſonders davauf Rugewieſen, daß der zab Hof oder der nüchſigelegen en Berlabeſtele unten keinen den Ergeugerhöchtyreis Pran⸗ und ihm auch kein Pöherer Pre augeboten werden darf. eine Ausfehung des Schukunterrichts. Entgegen der den Piern gemachten mündlichen Mitteilung wird der Unterricht an errealſchule und den übrigen Schulen am Montag den 25. n die folgenden Tage nicht ausgeſetzt. Edie Sypende der badiſchen Jeitungen für die 6. Keiegsonleihe. Mark opferten die badiſchen ſtandekommen der letzten O¹ eder Er , feh. Far erkoe. rger auferlegt. minderbemittelten Ni ug des eigenen Obſt für die Berſor zu erhoffenden engewteſen won ⸗ den einen höheren Preis 2 — — eitungen freiwillig für das 9 wie 99 en⸗pfälziſchen Zeitungsverlegervereins in der Hauptver⸗ ——— an Hand einer Statiſtik u. a. mitteilte: Rwurden 180 000 Mark ausgegeben für Löhne, die den Setzern deren geleiſtete Arbeit zu zahlen waren; ferner reſtlichen 88 850 Mark ergeben ſich aus 250 000 ch gelieferten Anzeigenzeilen(die bekannten bildgeſchmück⸗ Vergegenwärtigt man ſich die neben den ebrachten ſonſtigen Opfer und vor allen Dingen die m Wohle des Vaterlandes unfehlbar ausgelöſten Wir⸗ iſt dieſe Opferfreudigkeit umſomehr wert, der breiten ondern ihr ſogar als vorbildlich ferfreudigkeit von einem Gewerbe das durch die Kriegsverhältniſſe mit am ſchwerſten betroffen — — ** 2 8 —— t nicht vorenthalten, zu werden, als dieſe Opf Mittelſtand⸗kaſſe briagt in diefer Rummer die 5. Ver⸗ klichung derſenigen Spender, welche ihr Zuwendungen ge⸗ ſaben. Es ſind bis heute eingegangen 1 100 226.52 A. Ein ichen für das rege Intereſſe, das ſeitens der in Frage ürger und Firmen Mannheims der ſegensreichen Ein⸗ welche durch die Mittelſtandskaſſe geſchaffen eracht wird. Es beteiligten Firmen und Private. ung ſchon recht rege in Anſpruch e konnte von ihr geleiſtet werden. nde bisher ime⸗ e Mittelſtandskaſſe wurde ſeit ornmen uib man⸗ oll aber die Mittel⸗ müß durchgreifend helfen, wobei na⸗ ſe ihrem Beſtreben an die ſpäter heimkehrenden Krieger und den Wiederaufbau ſtenz gedacht iſt, ſo bedarf es noch mnfangreicher Mittel, möchten alle Diejenigen bitten, welche ſich mit ihren Bei⸗ heute noch abwartend verhalten haben, nicht länger mehr euerung der Monalszeikkerien der Straßenbahn. Wir er Stelle darauf aufmerkſam, daß am 1. Juli erneuert werden müſſen. die ſchon im Monat Juni Die Karten der⸗ waren, kömen bereits von heute ab erneuert werden. Alles Nähere iſt aus der Anzeige im Freitag⸗Abendblatt zu erſehen. * Der ungewöhnlich warme Mai 1911. Das 8 amtliche Wetterbürs ſtellt in einem Rückblick auf den verfloſſenen Ronat Mai feſt, daß dieſer ungewöhnlich warm, dabei im ollgemeinen zu frocken und reich an Sonnenſchein geweſen iſt. Man muß ſchon bis zum Jahr 1868 zurückgehen, um auf einen noch etwas wärmeren Mai zu ſtoßen. Wenn auch einmal das Thermometer in freieren Lagen ziemlich tief geſunken iſt, ſo iſt es doch nirgends zu Nachtfröſten gekommen. * Borſicht gegen ſeindliche Keiegsgeſangene. Bon zuſtändiger Seite wird uns geſchrieben: Wi bekannt, hat man in letzter Zeit in Paketen an franzöſiſche Kriegsgefangene in Geheimſchrift ab⸗ gefaßte, bis ins einzelne gehende Anweiſungen vorgefunden mit Auf⸗ forderungen an die Oeſangenen zu Zerſtörungen, Brandſtiftungen, Erregung von Viehſeuchen, Vernichtung von Saat und von Ernte uſw. Da es ſich dabei, wie feſtgeſtellt, nicht um vereinzelte Fälle, eine ausgedehnte Zerſtörungsorganiſa⸗ ion handelt, haben die Behörden alle Vorkehrungen getroffen, um die teufliſchen Anſchläge unſerer Feinde von vornherein zu ver⸗ eiteln. Roch iſt kein nennenswerter Schaden entſtanden, aber wir ſind gewarnt und müſſen— ſtreng auf der Hut ſein. Jeder Einzelne iſt berufen und verpflichtet, gegen dieſe Ruchloſigkeit mit anzukämpfen. Wer nachgewieſen ſolche Anſthläge verhüten hilft, erhält eine öffentliche Belobigung und je nach der Lage des Falles daneben auch eine entſprechende Belohnung in Geld. Wenn jeder ſeine Pflicht tut, wird auch dieſes Machwerk unſerer Feinde völlig zu Schanden werden. Bekizeibericht vom 23. Juni. Leichenländung. Am 14. ös. Mts. wurde aus dem Rhein bei Worms die Leiche eines etwa 50—55 Jahre alten Naunes geländet, die etwa—4 Wochen im Waſſer gelegen haben mag. Be⸗ ſchreibnna: 1,75—1,80 Meter groß, rundes volles Geſicht, kurzes meliertes Haar, vorn Glatze, branner melierter Spitzbart. braune Augen und ziemlich gut erhaltene Zähne. Kleidung: ſchwarzer Sackrock, ſchwarzöraune Weſte, Sunkelgeſtreiſte Hoſe, graue Socken, graue Normalunterhoſen, ebenſolches Hemb, weißes Borhemd, weißer Stehkragen mit brauner Kravatte und ſchwarzen Schnürſchuben mit Sohlenſchonern. In der Weſte befand ſich eine ſilberne Taſchenuhr. Um Anhaltspunkte über die Perſönlichkeit des Verlebten erſucht die Schutzmannſchaft. Auffinden von Kleibern amrechten Reckaruſer: Am rechten Neckarufer in der Nähe der Halteſtelle am Friedhof wurden am 21. ds. Mts., nachmittags 4½ Uhr, eine Hoſe mit Hoſenträgern und eine Bluſe, für einen eiwa 9⸗ oder 10jährigen Knaben paſſend, aufgefunden, deren Eigentümer bis jetzt noch nicht ermittelt werden konnte. Ob ein gewaltſamer Todesfall durch Ertrinken im Neckar vor⸗ liegt, konnte bis jetzt nicht feſtgeſtellt werden, da ein Knabe in ſolchem Alter nirgends als fehlend gemeldet wurde. Beſchreibung der Kleider: weiß und blaugeſtreiſte Bluſe mit Matroſenkragen, alte abgetragene dunkle Hoſe mit dunklen Hoſenträgern. Unfall. Ein 10 Jahre alter Fabrikarbeiter von Lamperiheim und dort wohnhaft wurde am A. ds. Mts. nachmittags in einen Fabrikbetriebe in Sandhoſen von einer Papierſchneidemaſchine erfaßt und am rechten Arm erheblich verletzt. Mit dem Sanitätsauto mußte er ins Algem. Krankenhaus hierher überführt werden. BVerhaftet wurden 14 Perſonen wegen verſchiedener ſtrafbarer — darunter ein Portier von Reichenthal, ein Megger von Zuſenhanſen, eine Dienſtmagd von Harnburg und ein Mälger von Sondernheim, alle wegen Diebſtahls. Splelplan des Groſh. Hoi-u. Vallenal-Tneaters Mannhelm Hof-Theater Neues Theater 24. Juni Abonnement A fG1 L l Heideſbere Sonntar Hohe Prelse Antang E, Uhr“ Aukng Urr 25. Juni.Voreune für Iher Kboncnient 7 Monta Rüstanugs⸗ Im weißen RöeI Keine Vorstellung Eaerbeiter Aufung 8 Uhr 26. Juni 11. Einhelt- Das Nürnbergisch Ei Dienstagſ Vorztellung Anfang 8 Ubr 27. Juni Abomement B Violauta 3 Mittwoch] Mittlere PreisePer Keine Vorstellung t D Neu ſ lert: Auugon⸗ 28. Juni 80 Legie: Weichert. Pifg.: Donnerstag] Mittlere Preise Siazheimier. Anfang 7 Mr Keine Vorstellung 29. Juni Abonnement A Dae Rheingold Freitag] Mitüere Preise Anfang 7 Uhr 30. Juni Auger Abonn. Das Dreimiderlhaus 5 5 Samstag Mitgere Pree Anbng 7 Unr 1. Juli Abonnement B Rie Walkäre Alt-Headelberg Sonntagſ Hohe Preise Anfang% Une Auang 7½ Uhr Aus Ludwigshaſen. * Die geirine Stabtrateſtzuug beſchäftigte ſich u. a. aasgiebig unn der Brennſteſfverſordang der hieſigen Bevolkerung. 88 wurde die Errichtung eineg füzt. Srennſtoſſamtes unter Feitang des neuen Saswerisbirektom Br. Lieſe Beſchleſen uu eine Reihe von Vorſchriſten, die eine gleichmäßige Berteilung von Stein⸗ und Braankohlen, Briketis, Koe und Hols' gewährleiſten ſolen, oo⸗ lalen. Der Kehlendemſteret ſel daburch Spalt febsten werden, dai eine tenane Beſtanbäaufnahne ier vorienbenen Breruſtofß vorräte in den Heuähaltungen und Sewerbebetrieben vorgenemmen und die Kber dee Maz der uoch feſtgaſtelenden Normalmenge—.— ehenbon Buanten im Rotfale cnteiene werben ſolen. Die fe gibe es rur uoch gegen Narken zub cwer enf Fundenliſte.— is Mackteshzans ſent eind Frgengung wach der Richtung +5 der Einkauf von Segenſtänben des Dochenmarktverkehen i dwisehaſen dunch Henbler nur eum Zwecke den iederverkeuſe ia Eubwigeshaſen felbſt erlaubt iſt, und verſchiedene andere Mahnahmen, die eine Bevomugunt einzelner Kunden verhindern ſolen.— Bexügl. der Abfalkrerwertung wurde eine Organiſatien nach dem Bor⸗ gehen der Abfallverwertungskommiſſion in Mannheim beſchloſfen, die die Sammlung von Abfällen und ihre ſoſortige Weitergabe mit gutem Erfolg betreibt— Dem Wunſch des Kommunalverbandes Bürkheim um Anſchluß an die hieſige Altbekleidungsſtelle wurde ſtattgegeben.— Zur Anſchafſung von einem Bullen und 80 weiteren Küben für die ſtädtiſche Gutswirtſchaft in Friefenheim wurde die Summée von 14700 Mark bewilligt, für die Errichtung einer Kühlanlage in der in ſtädtiſcher Pacht vefindlichen Molkerei vorm. Reef der Betrag von 18 845 Mark. Die Bewilligung weiterer 8000 Mark zur baulichen Ausgeſtaltung dieſer Molkerei wurde von dem Zuſtandekommen eines günſtigen Bertrages mit Witwe Neef abhängig gemacht.— Zur Deckung der durch die Ausſtattung uſw. der aufs Land gekem⸗ menen Stadtkinder entſtandenen Koſten wurden 15 000 Mk. ge⸗ nehmigt.— Die Sitzung fand inſolge der Erkrankung des Ober⸗ bürgermeiſters Hofrat Krafft und des 1. Adjunkten Binder, unter dem Vorſitz des 2. Adjunkten Gelbert ſtatt. Maanheimer Schöffengericht. * Unerlaubter Pferbehandel. Der Pferdemetzger David Gärt⸗ Ker von hier kaufte von einem Landwirt in Abelshofen ein Pferd zum Preiſe von 800 K zum Schlachten. Dei nährer Inaugenſchein⸗ nahme ſchien ihm das Tier doch noch befähigt zu ſein, weiter als Zug⸗ tier zu dienen. Er verkaufte es weiter an die Pferdehändler Leop. Deldeim un Vertholb Pfeiſer ven hier, die Gemeinſchaftsge⸗ ſchäſte mache, denen aber beiben keine Frlaubnis zum Pferdehandel erteilt worden iſt. Sie bezahlten an Gärtner 1039 Mk., was ſie dafür wiederum erlsſten, dum nicht zur Sprache, ader man kann ſich ſo nuge⸗ fäbe vorſtelen, daß der nächſte Deſiper mindeſtens das breiſache des Betrages bezahlen hinßte, den ber Abelshofer Landwirt ausbezahlt er⸗ bielt. Das Schöffengericht hatte ſich mit der Gache zu befaſſen. Delheim uue Verthold glanbien mit dem Ginanb barchabringen, daß ſie das Pferd nicht für ſich, ſendern nar kemmiſſiensweiſe gekauſt hatten, aber das Gericht zelte ſich euf den Standpunk, daß duns ſtelv. General⸗ kommanbs Rit ſeinen Sicgbegüügl. Beverbnungen nicht nur den direkten ſonbern jeben Pſerkehenbel Überheupt tre ſen wollte. Gärtner wurde zu goo Rark Geldſtrafe eventl. 10 Tagen Geſänenis, Pfeiſer zu 1000 Mk. eventl. od Tagen unb Delheim zu 29500 Mk. eyentl. 132 Tagen Gefängnis verurteili. Hie Höhe der Strafe richtete ſich 204 den bisherigen Vorſtrafen der Angeklagten auf ähnlichem Ge⸗ Ein Gedenktag. * Karlsruhe. 22. Juni. Aus Anlaß des erſten Jahrestages des Fliegerüberfakles vom 22. Sunt 1916 ſhaben der Groß⸗ PFPPPPöoö Amn Montag, den 25. Juni, gelten folgende Marken⸗ Brot: Für je 750 die 23. Juni und vorher giltigen Brot⸗ marken und die Zuſatzmarken. Brot: Für ie 800 Sramm Brot oder 200 Gramm Brotmehl der Lie⸗ ferungsabſchnitt B der Kartoffelmarke 98 und der Zuſatzmarke 27. Mehl: Für 200 Gramm die Mehlmarke Nr. 1. Kartoffeln: Zum Eiskauf ſür 1 Pfund der Lieferungsabſchnitt 4 der Karteffelmarke 83, der Zuſatzmarke 27 und die Wechſel⸗ marken. Kinbernährmittel:(beſtehend in Gries, Haferfabrilate und Seelberg Kindermehl) zur Beſtellung bis Dienstag den 26. Juni abends in den Kolonialwarengeſchäften für 3 Pfund die Marke C der Karte für Kindernährmittel(die Lieferung wird auf die Marke D erfolgen); die Marke D iſt durch den Geſchäftsinhaber abzuſtem⸗ peln und dem Beſteller e Suppeneinlagen: Für 125 Gramm(beſtehend in einem Suppenwürfel und 75 Gramm Suppeneinlage loſe) die Allgemeine Lebensmittel⸗“ marke T 1 ia den Kolonialsaren⸗Berkaufsſtellen—400, auf Kundenliſte. Die Preiſe ſind für den kleinen Würfel 10 Pfg., für den großen Würfel 15 Pfg. und für 75 Gramm offene Suppen⸗ 6. 667 21050 l⸗Pfund die Fettmarke 81 in den Berkaufsſtell 5 ür ein el⸗Pfun e marke i exkaufsſtellen 501—750 und 891—809, die Fettmarke 38 in den Berkaufsſtellen —411, auf Kundenliſte. Butter: Für ein Achtel⸗Pſund die Buttermarke 65 in den Verkaufs⸗ ſtelen—840, auf Kundenliſte. Eier: Für ein Ei die Eiermarke 29 in den Verkaufsſtellen 221—714, auf Kundenliſſe, Die Berkaufsſtellen vom Konſum⸗Verein und Schreiber bringen die Eier erſt am Freitag zum Verkauf. Milch: Für Bollmilch die Tagesmilchmarken; für Rager⸗ und Buttermilch die Ratermilchmarken—5. Doſenmilch: Die Reſtbeſtände in ſter. Flaſchenmilch(1,20) markenfrei. Haſer⸗Kakap: Zu mm Einkauf: ein Beutel(125 Gramm) gegen den Lieferungsabſchnitt 1 der Kakaomarke.(Der Preis beträgt für den Beutel 99 Pfg.) Teigwaren: Zum Einkauf für 150 Gramm der Lieſerungsab⸗ ſchnitt der Kartoffelerſatzmarke 11 bei den Geſchäften, welche den Lieferungsabſchnitt 10 ſeinerzeit ſür Teigwaren abſtempelten. Einmachzucker: Für 2 Pfund die Zuckermarke 47 in den Kolonial⸗ warengeſchäſten—740, auf Kundenliſte. Der Konſum⸗Verein wirb wegen Transportſchwierigkeiten teilweiſe den Zucker erſt am Montag zum Verkauf bringen. Kirſchen: Für je 1 Pfund die Marken 1 und 2 von fämtlichen Obſt⸗ karten. Die Narkenverteilnugsfelle im Noſengarten iſt von Montas den 5. Juni bis einſchließlich Mittwoch den 4. Juli an den Bormittagen für die Bevölkerung geſchloſſen.(Vor⸗ bereitung der Ausgabe der neuen Lebensmittelmarken.) Stäbt. Lebensmittelamt. Am Montag, den 85. Junt, Dienstag den 26. und Mittvoch den 27. Juni bleibt die Städt. Bekleidungsſtelle für den Ber⸗ t *3 Snbt. Berleirassbele, P 8,. Bezugsſcheine. Man erleichtert die Beſchaffung eines Bezugsſcheines für neue Gegenſtände durch Abgabe getragener Stücke bei der Stätt. Bekleibungeſtele, F 2, 6.(Telephon über Rathans). Singedenk des Sebots der Stunde ſollte in jeder Familie eine gründliche Nachſchau nommen werben und alles irgend Entbehrliche uns oder unentgeltlich zugeführt werden.— auch das Nasloſe unb Herreukleidern(Heſen und Sodangähe fud⸗ un ochenkleidern, Leib- und Beitwäſche Schuhwaren ſauch die —— nder⸗Betten en erbiiten wir uöglichn ſchuck.— Neu ausgedehnt iſt unſere Sammelkisngeett auf Reſte aller Art, die es in—— Familie giht(auch albe Muſterkarten aus Geſchäften kommen in Leder von alzen S„ Taſchen, Schulte Sätteln, Pferbegeſchirren, Militär⸗ —0 uſw. dies bedürfen wir ſehr nötig und ſichern beſte, der Allgemeinheit zu Gute kommende Berwertung zu. Beſonders die ſind wichtig, da wir unr daun von der Erſatzſohlen-Geſell entſprechende Aulieſerungen von guten Stieſelſohlen erreichen unb— 3 dienen iel zu wenig ann immer ſcheinignugen. Gegen dieſe, die der Abg⸗ ſur alle Begen⸗ tänbe, ob eutgeltlich»der unentgeltlic, auf Wunſch auäge⸗ ſtellt werden, erhält jebermann Beongsſchein-GMeichterungt Sammelt die Küchenabſcklle. Dewahrt ſie vor Verberb. Jr kreckt baburch auſere Bringt ſie zu den Aunahn der wectuns oder meldet, Henefranen, in der wonn ſie abgeholt en Eunes. Die Aunahmeſtcklen ſinb gesſſuet:—*7 wee ahe:„ Ublenbſchale; Nutags, Nittwachs, Samatagp, Dniſenring 44: Die„ Donnerstags, P e „* und Siab —— at 3 irche) und Sefcrmele 0/ R Rachend herteg und die 0 erbtvgerm Rease—— ein heutigen erſten Jahrestag des eerſent ucenrige Fliegerangriff⸗ guf Reine Haupt⸗ und Reſidenzſtadt gedenke Ich ihrer und insbeſondere der ſchwergeprüften Angehörigen der zahl⸗ —— 5 1650 mit Beileid. Gott wolle auch in 3 and ſchirmend übe Friedrich, Sroßhernch r Stadt und Vaterland halten. „Am heutigen Tage, an welchem enmal de it ruchloſe Fliegerangriff auf die Bchunt. u Rſennat fihrt, ſind eine Gedanken voll inniger Teilnahme mit der Bürgerſchaft ver⸗ 10 5 ſt durch den Tod eines lieben ehörigen merz⸗ lich betroffen wurden. Hilda,———— Der 1. Bürgermeiſter bringt dieſe Kun ebun Dankesworten zur öffentlichen 3 Ganer i 4 folgendes Schreiben zugegangen: „Euer Hochwohlgeboren deehre ich mich im ten A Ihrer Königlichen Hoheit der r Fuffe gebenſt mitzuteilen daß Höchſtdieſelbe in treuer Erinnerung an den morgigen Jahrestag des Fliegerüberfalls einen Kranz auff der Grabſtätte der Verunglückten niederlegen liezen. Ihre— Hoheit gedenken teilnehmendſt der dämals von dem Unglück be⸗ troffenen Familien. 4 Desgleichen beauſtragen mich Ihrs Majeſt Ne Königi 5 ch 9 Hpenfalls bes orgigen Tages u er vom Un etroffenen Famili denken. Sraf Andlaw, Oberſthofmeiſter.“ Dn Abweſenheit des Oberbürgermeiſters Der 1. Bu ſter det Aen Suiſe und der Königin n für diehe erneute Aeußerung weilnehmender Geſinm für die Stadt Karls⸗ ruhe und hre von dem——— betroffeilen Einwohner, ſowie für die Nioder eines Krauges an den Grübern ber Berunglück⸗ ten den ehefurchtsvolſten Dank ausgeſprochen. Auch die Stadt Karlsruhe hat rum Zeichen des teilnehmenden Gedenkens ihrer Grädern der Verunglückten einen Kranz nieder⸗ egen laſſen. u mit warmen dem Oberbür⸗ — Sportliche Rundſchau. *Das Entſcheidungsſpiel B. ſ../ Phönix um die Mei im Aen Bn⸗ das wiederholt werden muß, findet nunmehr am —— onntag nachmittag auf dem V. f..-Rlatze ſiatt.(Siehe — MRI 4. Seite. Nr. 288. Handel und industrie. Oberrheinische Versicherungsgesellochaft in Mannheim. Die heutige Hauptversammlung, die unter Vorsitz von Kom- merzienrat EBwein stattland, und in der 10 Aktionäre mit 2515 Stimmen vertreten waren, genehmigte die Verwaltungsanträge und Setzte die Dividende auf 30 Prozent 75 Mk. pro Alctie ſest. Der Reingewinn von 740 657 Ml.(843 750 Mk.) findet im ührigen fol⸗ gende Verwendung: Tantième 87 500 Mk.(wie im Vorjahr), freie Reserve 50 000 Mk.(100 000 Mk.), Unterstützungsſond 25 000 Mæ. (Wie i..), Kursverlust 0(50 000 Mk.), Organisationskostenſond (auch- füir Wiederinstandsetzung der durch den Krieg geschädigten Organisation)/ 20 000 Mk.(35 000 Mk.) und Vortrag auf neue Rech- nung 158 155 Mk.(146 258 Mk.). Die ausscheidenden Mitglieder des Auisichtsrats Geh. Hofrat Dr. ing. C. Glaser, Heidelberg, Fiskalanwalt Geong Selb in Mannheim und Direktor Adolf Sternberg in Köln wurden einstimmig wiedergewählt. Frankrurter Wertpaplerdbree. Frankfurt a.., 23. Juni.(Priv.-Tel.) Das Haupigeschäit entwickelte sich bei Beginn in Autowerten, unter welchen zunüchst Adlerwerke Kleyer die Führueng übernalimen, denen sich Ober⸗ ursel und Dürrkopp hei erheblichen Kurserhöhungen anschlossen. Eine starke Auiwärtsbewegeung vollzog sich infolge der bevor- stehenden Kapitalerhöhung in Fabrzeug Eisenach. Es verlautet, daß die neuen Aktien mit einem beträcklichen Agio zur Ausgabe kommen. In den übrigen Rüstungswerten wurde wenig gehandelt, doch hlieb behauptete Tendenz vorherrschend. Das Geschäit auf dem Montanaktienmarkt war erheblich ruhiger Zeitweise wurden Bucberus, Bochumer und Caro reger umgesetzt. Im Verlauie trat auf diesem Gebiet für einzelne Werte Ahschwächung ein. Von Elektropapieren interessierten Felten und Guilleaume. Unter den chemischen Aktien konnten sich Höchster belestigen. Von ein⸗ zelnen Papieren wurden begehrt Aschaſfenburger Maschinen- papierfabrik, Mainzer Gas, Julius Sichel. Von Eisenbahnaktien Stellten sich Orienthahnen mäßi ghöher. Türkische Tabakregie/ Aktien lagen kest. Schiffahrtsaktien unverändert, Russische Banken schwächer. Heimische Anleihen fest. Ausländische Werte wur⸗ den wenig behauptet. Russen bellauptet. Privatdiskont%— Proꝛ. Die Börse schloß mit Ausnahme von Montanpapieren, welche Vereinzelt Abschwüchung erluhren, bei fester Tendenz. Berliner Wertpaplerböree. Berlin, 23. juni(Devisenmarkt.) Auszahlungen für: 2³ 2³, 22. Geld Brief Geld Brief Konstantinopel 20.60 20.70 20.60 20.70 Holland 100 Gulden—. 274.75 275.25 2274.75 275.25 Dänemark 100 Kronen.. 189.50 190.00 139.50 190.00 Schweden 100 Kronen.. 199.25 199.75 199.25 199,75 Norwegen 100 Kronen. 193.75 194.25 193,75 194.25 Schweiz 100 Franken. 131./ 13½/ 131./ 131.7 Oest.-Ungarn 100 Kronen 64.20 64.30 64.20 64.30 Spanlen 125,½ 126.½, 125,% 126,% Bulgarien 100 Lev 89 81.% 60.% 61,½ Berlin, 23. Juni. Teilweise Entlastungskaiule, die aut Ge⸗ Winnsicherungen in den in den letzten Tagen besonders gestie- genen Werten sowie auf die gewöhnlich am Wochenschluß vor- Herrschende Neig zu Realisierungen zurückzuführen waren, hatten im heutigen Börsenverkehr zur Folge, daß bei soust jester Grundstimmung die Kursbewegung vieliach eine Ungleichmäßig⸗ keit und ein Schwanken erkenüen ließ.. Bergwerks⸗ unc Hütten⸗ altien bewahrten durchaus die gute Haltung, Iusbesondere waren ſmitheſtandsiaſſe Töic Sullk- Gemeinnützige Geſ. m. b. H. B. Oeſſentliche Dankſagung. 5 Für die Zwecke unſeres Unternehmens ſind weiter folgende Beträge eingegangen: 9 9 D. Baer& Sohn M. 200.—, Subwig& Schütt⸗ belm M. 250.—, Mannheimer Aktienbrauerei Löwenkeller M. 1000.—, Friebmann& Häusler M. 1000.—, M. Eichtersheimer M. 2000—, Eugen Bragard(i. Fa. E. Imbach Nachf, H. Wurtmann & Cie.) M. 20.—, Baer& Cie. M. 100.—, Ferdinand Naumburg M. 300.—, Hermann Gern⸗ aroß M. 1000.—, Mannheimer e*9 Geſ. m. b. H. M. 250.—, Gebrüder Kalter M. 100.— m. Maſius, G. m. b. O. M. 500.—. Gebrüder FKahn M. 900.—, Gebr, Becker M. 300.—, Lbwe E& Eſchellmann M. 500.—, Peter Joſ. Loſacker M. 200.—, Halle& Benſinger M. 200.—, Beli Falk M. 1000.—, Dr. H. Haas'ſche Buchdruckerel G. m. b. H. M. 500.—, Gebr, Leyi, Papter⸗Engros⸗ Haus P 20.—. Mannheimer Gummiſtoſf⸗Fabrit Rode& Schwalenberg M. 500.—, Julius Marx jr. Wi. 100.—, 3g. Morgenxoth M. 300.—, Verein 1 Mannheimer Wein⸗ und Spirituoſenhändler E. V. lüngstage bei M. 100.—, Iſage Kahn& Cie. M. 500.—, P. & Hans Voſt M. 200.—, Felix Bachenheim i. Fa, zimmer der 35 97 5 9 M. 3600,— Hirſch& Schuſter M. 500.—. Erſte Mannheimer Dampfmühle von Ed, Kauffmann Söhne G. m. b. H. M. 2000.—, Rheiniſche Schuh⸗ fabrik Z. Heinsheimer& Co. M. 1400.— Ober⸗ rheiniſche Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Mann⸗ heim M. 5000.—, Generaldirektor Oskar Stern⸗ berg M. 1000.—, Carlspätet, Mannheim G. m. b. H. P. 1000—, Sübdeutſche Juteinduſtrie M. 1000.—, ——— ordentlichen General-Versammlung am—— 17. Jun 7917, vormittags 10% Uhr im Sitzungs- 1. Vorlage des Geschäftsberichts des Vorstands für das Geschäfts- octer zu kaufen 2. Vorlage des Pruiungsberichts des Aufsichtsrats und der Re⸗ unt. G. 64, 241 an Rucdolf 88080, Mannheim erbeten. Ease visoren. 8. Beschlussfassun 4. Entlastung des §. Aufsichtsratswahl. Die Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teil- nehmen wollen, werden ersucht, nach 8 16 der Statuten ihre Aktien] Zimmer zum 1. Juli. spätestens mit Ablauf des vierten Geschäitstages vor dem Versamm- St bizentrum. banie in Mannkeim oder deren Fllialen zu hinterlegen, bezw, die] bie Geſchäftsſtelle. rkunde über die Hinterlegung bei einem Notar spätestens mit Ab⸗ „Neſensburgers Rach, P. 000 Papyrus Aie. lauk des dritten Geschäftstages vor dem Versammlungstage der Gesell- schait zu übergeben, und dagegen die Legitimationskarten Z⁊ur Teilnahme4 an der Generalversammlung in Ewpfang zu nehmen, Mannheim, den 22. Juni 1917. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Sams i 1917. Mannhein.er General⸗Anzeiger.(Abend⸗Ausgabe.) tag, den 28. Juni 1917. Prönix, Bochumer, Laura, Oberschlesischer Eisenbahnbedart, 0 21. 4 Oberschlesische Eisenindustrie, lerner Bu- or hortp. gor bert 5.———————— 195. 4. derus und Silesia höher. Im übrigen war das Geschäſt gering.] Palcn Pacltie prei.:78— 8. Pan Copper oom: 110% 18 Am Anlagemarkt entwickelte 7 in 3— 4 Oonsolldated das 10½% 107% schen Anleihen ieniges Geschäft zu unveränderten Kursen, glic 5 arks. kündbares Geld 4 Prozent, 0 Rewyorher Ware eeee NEWVORK, 22. Juni. 8 KLondoner Wertyopierdorso, Saumwolle 22. 2 22. 21. ſuſelzen hard 22.[ 2. Zuf. Atl. Häf.,— 4000 ur zull.2538 24.46/ Wt..2 neuee˙(— Loo, 22 zun 40094 2 1 95—2.. 5„ 2/ Bonsoi1 5% S Baftmers. 1 Mle Unte. 62, 6. Erb. 2. 4 F. 1060% Terper ee 5 Argentſn.— 85¾ Sanad. Pao.—177-- Chartered 12½ 123 Vork ioko 26.35 25.70 Schmalz Wet 2702 21.92.10 0 a. Lfu 185.% 162•%1 en, en n—— boe,eers ½% pr Ju 28.23 25,2/ Talg spezfat Ueeſenser JJapaner.— 769 Pennswiva.— Soluſideis——½%/40 or August: 26 20 26.32 Zuck. 96 Tst.] 596 589 Wh. ol.(oeu) 1111 110 pr Septemö. 25.29 25.20 1010% 906 7 7 1880 161 5 Russenigg 75— 2— Union Fas.—75 andmines 8 0 or Ptober 28. 25, Kaffec fl 7. d. le 1 4½ Russ. 1909 Steeis..—— 13½[ Pr, Piskont. 4½ 4% pr N0. 26.56 29.17 Sept.70 J7. 76Elektr. Kupt. 2984 3½ Kriegsl“86% 66¼ Anscondac.———— 1Süber 38% L 30½ pr Bez. 26,41-10 15 0. 70 70 ae„6250 64 * 170/ 170. Ian. 26.50/ 25.316 an. 7. SPStroleum. 5% Krlegsanleibe 94%(94/), 4½% Krlegsamielhe 66/(100.½) 9—* 2508 2450 März 796 Koiſored-Salané.“ 50.— Farlser Wertyapferbörse.) die ersten drel Cuartale 29½—34— 0½½—84—3. PAnis Ze. Jun(Kassa-Rarkt.) Chicngeer Warenmarun, 22 21. 22. 2 2% Rento. 60.— 60.— Saragossa.. 16 436 Toue entsses.. 4 5% Anleihe 66.20 66.15 Suez Kanal.4370 4375 flo Tinto 22. 1. 2. A.—FE. %8Span.äus, 107.107. Tbem Houst.. 71 212 Lape Lopper Welzen Juli 210.— 203.— Schmalz Speonk 0% Rüssen 1906. 74.—74—Raff Fa/. 460 790 Chſna Soppor pr Sept. 164.—78/½ Pr, Sept.21 2Sohseine 166 2% do. 1696 47.— 47.—[Cagutchouo. 166 Utha Copper Mais Jui.155.½ 152½ Pork; Iull 29.20/ jeichte 158.15 16¹⁰ 4⁰⁰——— Halakka— 14 1* 45 116 Se 4 4* 4 Sept-.40.10 39.52 4—9 16 4⁰ de 5 975——fBagE 1376— De Beers afer Juli. 68.½ 62 ppen 3 elao- er6 Kronadi 11.05 U1.07 ſSriansx 20 27 Soiciſeige Sohmalz: pr. Jull 21.65 21.3/ Zut. l. Wost. N. 2 Un, Parislen..— 612 Canesoft*—4 Ie— pr Jull.5 2166 br. Sept..65 21.5/ av, Chloag. 2⁰ U Netropolitain 470 4i0 Watizoff Fahr, 6 4 ersfont. 104 un Erpces. 44. Ite Kacire J iees. 8—— Scbsitserörse zu Bulsdurg-Ghjeuprr. Spasski Copper 49.50(zuletzt 50.—) Newyorken Wertpapierbbrse. EEW/ vonk. 22, Junl Devisengarnt⸗) puisburg-Ruhrort, 22. Iani.(Amfliche Notieruge Bergfahrt. Frachtsätze von den Rhein-Buhr-Häien nach) 0 Gustavsburg 2,0, nach Mannheim 2,50, nach Karlsruhe 205, 1 Lauterburg 2,75, nach Straß den Rhein-Rühr-Hufen nach St. Goar 1,10, nach burg 1,60—1,80, nach Mannheim 1,80—2,.—.— 100 fl i. Elis.—. Sciileppiöhne 10 — 275⁵ —2 2 4 RR Tendenz für deid et 1— eohsel aut London Seid auf 21 Stungen(60 Tage/ 0— 14.72.— (Durohsohnltterate).½.—[Weobsel auf Condon Geld ſetztes Darlehen.—.½(Gabie Transters).76.48.78.45 Sohtweohsel Berlin—.——.— Sliber Sullion 78.½ 76.— Sichtwechsel Faris..76.50 77.87 New-Vork 22. Junl(Bonds- und Aktienmarkh). in seiner rasc Aktien-Umsatz 630 000(50 060) NEW/ Vogk, 22, Jun(ErgIngsungskurse) Southd. 8 1920 B8 61/ͤ 8 L. asckilenbau-Axffengeselschatt in Mannheim. Einladung zur mit Gleis Sinischen eradlitbank in Mannheim. FTagesordnungz über die Bilanz per 31. Dezember 1916. orstands und des Auisichtsrats, 0 4, 8 9 1 Paoiſio 255 5 . Santa FE 4% Sesur! Pa„„** 15 B 105 Poicen 6 1„ Oorps o0 Vork Hen'r. o. 0 4 Uachs 925 0 104½[101½ do, Ontario& Western,22% Acht, Top. Santa FE. 190½ 106/ Korfoik& Western., 123½ 124— 60. proi. gol. DWId. 9½ S½ Kortkern Paolfio„ 1103½ 168½/ Ealtimore 4 OI(o 73— Pae Fennsyvaniae 52/ 52¾ Sanadian Paciito.„„ 160½ 160.— Readingg„ 80% 2 Shes, 4. Oie 60½ 59½ Shie. Rck,sl,& Pao., 43/ 43- Okio. MiiV,& St. Paul. 75— 74¼ J Southern Pagiflo 93½ 983/¼ Denevor& Rlo grande. 6. 6— Southern BalwWaß.. 26— 27%5 — 25%¾ Scuthern Balwey prot. 86— 636— Erie lat örs.... 36½ P88½ Unden Paoo 158,130ʃ½ Erie 28t pret. 55— 197— 23 rei 18½0 7 reat Koikern pret.ꝗ 167— 107- morio Can. 12 Hſnole Gontrafß.. 103—i03- amer Smeſt.à Ref.... 107/ 107 Uawertrotton niorbarough Gons, Corp. 9⁴¹ů 8½ Anao. Corp. Mn.—69½ 824 d0. do. prei. 53½% 55—[Bethiehem Steel.. 141 189ʃ Kansas Oity& Southern 22— 22,[Ceniral keater„;„ 85½ 33/% do. prel., 54½ 34½% iniern, Reroantiie Harine26.—28/ 60. go, pref. 83/ 64/ CoufevIite u. 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Juni 1917) beſtimmen wix mit ſofortiger Wirkung folgendes: Der Verſand und die ſonſtige Verbringung (alſo auch im Fuhrwerk, Handwagen, Reiſe⸗ gepäck oder Poſtſendung) von Obſt aller Art unmit⸗ telbar vom Erzeuger an den Verbraucher iſt: innerhalb des Amtsbezirks frei, b) über den Amtsbezirk hinaus bis zu 3 kg frei, dagegen bei Sendungen von mehr als 3 Eg für jeden Empfänger nur mit einem von der Geſchäfts⸗ ſtelle der Badiſchen Obſtverſorgung abgeſtempelten Beförderungsſchein zuläſſig. B3⁴¹ Karlsruhe, den 22. Juni 1917. Badiſche Obſwverſorgung. Einſchränkung im Gasverbrauch. Infolge der beſchränkten Kohlenzufuhr wurden im der Stadt Mannheim folgende einſchränkende Maßnahmen im Gasverbrauch getroſſen: öffentlichen a) vollſtändige Einſtellung der Straßenbeleuchtung D erhebliche Ermägigung des Gasdrucks in deu Nachtſtunden von 11 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. An die Bürgerſchaft wird das Erſuchen gerichtet, im Gebrauche des Gaſes die größte Sparſamkeit walten zu laſſen, insbeſondere ſoll die Benützung deöſelben in der Zeit der Druckverminderung nur in deingenden Fällen ſtattſinden. Während der Druckverminderung wird haupt⸗ ſächlich bei engen Leitungen das Brennen beeinträch⸗ ügt. In dieſem Falle ſollte die Inanſpruchnahme eines Juſtallateurs? weil zwecklos, nicht erſolgen⸗ BDei Lampen kann nötigenfalls ſelbſt reguliert werden. Bei den Heizapparaten ſollte ein Umregulieren wäh⸗ rend der Zeit der Druckverminderung überhaupt unterbleiben, weil dadurch das richtige Brennen in der Zeit des gewöhnlichen Gasdrucks eeee wird. w1 Bei dieſem Aulaß weiſen wir erneut darauf hin, daß zur Erreichung des richtigen Brennens des zuge⸗ kührien Gaſes die ſtändige einwandſreie Beſchaffen⸗ beit der Hausleitungen ſowohl wie der einzelnen Breunſtellen gewährleiſtet ſein muß. In den meiſten Fällen des ſchlechten Brennens des Gaſes fehlt es an der geordueten Reinigung oder an der richtigen Regulierung der Gas⸗ und Luftzufuhr am Beleuch⸗ tungs⸗ oder Heisewparat. Wenn die Flamme zurück⸗ ſchlägt, muß beim Hängelicht der Lultſchieber verrückt werden Bei den Gasberden mit Luftregulierungs⸗ vorrichtung hat dasſelbe zu geſchehen; bei Hasherden ohne Regulierungsvorrichtung empſiehlt ſich zwecks Aenderung der Luftzufuhr ein Blechring um die Luftöffnung des Miſchrohres zu legen. Bei Badeöfen und Warmwaſſererzeugern kann der gewünſchte höhere Temparaturgrad ſtets erreicht werden, wenn der Waſſerhahn gedroſſelt wird. Alle dieſe eben erwähnten Regulierungen bei der Gasentnahme im Hauſe laſſen ſich ſtets vom Laien ſelbſt vornehmen. Sollte da und dort das Gas trotz⸗ dem nicht in der richtigen Weiſe der Breunſtelle ent⸗ ſtromen, ſo kann der Grund nur noch an zu enger oder verſtopfter Hausleitung oder zu enger oder ver⸗ ſtopfter Gaszufuhr am Beleuchtungs⸗ oder Heiz⸗ apparat ſelbſt liegen. In dieſem Falle empſehlt ſich die Inanſpruchnahme des nächſten Inſtallateurs. Bezüglich neuer Gasanſchlüſſe müſſen wir darauf hinweiſen, daß Anmeldungen zwar nach wie vor an⸗ genommen, daß aber mit einer baldigen Ausführung der Auſchlüſſe in der Retzel nicht gerechnet werden kann. 5 Mannheim, den 22. Juni 1017. Die Direktion der ſtädt. Waſſer⸗, Gas⸗ und Sgeimever. Das Zinſenerträgnis der Luiſe Oppen⸗ 3 für 1917 ik auf 12. Auguft d.§s. zur Berteilung fänig. Es ſon — an Sebürſnse Frauen und Mäbchen, welche uch durch weibliche Handarbeit ernährten»der er⸗ nähren(insbeſ. Putzmacherinnen, Kleidermacherinnen, Näherinnen, Stickerinnen u. Aehnliche) n. welche Hüglo⸗ rinnen inſ. Alters. Krankheit oder ſonſt. Unglücksfälle erwerbsunfähig oder in Bebrängnis geraten ſind, eine Beihilfe gewährt werben.* Borausſetung des Stiftunssgenn 8 die 8 mindeſtens die letzten drei ahre vor der Bewerbung in Mannheim 9 Geſuche um Berückſichtigung ſind binnen 14 en anher einzureichen. Mannheim, den 2. Huni 19. Stiftunsérat: Brehm. Fohlenberſorgung belr. en Firmen, gemeinnützigen Geſelſchaſten, Verelbe— die 958 ihre Angeſtellten, Arbeiter bezic atglieder Brennſtoffe abzugeden beabſichtigen, werden auſgeſordert, ſich bis zum 26 ds. Mts., vor⸗ prittags 8 Uhr, bei der unterzeichneten Stele ſchrift⸗ lich zu melden. Für die Abgabe des Heizmaterials elten die Beſtimmungen der im Amtsblatt vom 8 ds. Mts. veröffentlichten Anordnung über die Verſorgung mit Breunſtoffen vom 11. Juni 1017. Diejenigen Kohlenhändler, die ihre Anmeldung noch nicht vollzogen haben(ogl. unſere Bekannt⸗ machung vom 20. Juni 1917), können bieſe mit letzter Friſt bis ebenfalls 26. d. Mts., vormittags 8 Uhr, koch nachholen. eine werden, ſowohl die Kohlenhändler als auch die Vertreter der oben erwähnten Firmen, gemeinnützigen Geſellſchaften und Bereine zu einer am Dienstag, den 28. d. Mts., abends halb 9 Uhr, im alten Rathaus(Sitzungsſaal) ſtattſindenden Be⸗ ſprechung eingeladen. Mannheim, den 28. Juni 1017. Sw 40 Ortskohlenſtelle Mannheim. Sacbſhie r upffabt Mumsrin. Der angekündigte Unterrichtsausfall findet nicht ſtatt. Die Schüler haben ſich zu ihrem regel⸗ mägigen Unterrichte wie gewöhnlich einznſinden. Mannheim,. Jnni 1017. Das Rektorat: De. Bernhard Weber. Unterricht an der Oterrealſchule. Entgegen der den Schülern gemachten mündlichen tteilung wird der Unterricht an der p57 aun Montag, den 25. Juni und die folgenden Tage nicht ausgeſetzt. Maun den 23. Juni 1917. Bürgermeiſteramt: von Hollauder. Maunhelmer „ Nr. 288. B. Sette. Bekanntmachung. Die unentgeltliche Erſt⸗ impfung in Sandhofen findet am 9 Montag, 25. Juni 1917, nachmittags 4 Uhr, in der„Wirtſchaft zum Karpfen“ ſtatt. Spõ7 Näheres durch Anſchlag an der Verkündigungs⸗ tafel des Rathauſes. Mannheim, 22. Juni 1917. Bürgermeiſteramt: von Hollander. Schweigert. Bürgerſchulgeld. Wir erſuchen. das erſte Viertel des Bürgerſchul⸗ geldes 1917/18 innerhalb einer letzten Friſt von 14 Tagen zu bezahlen. Wer dieſe ſäumt, hat die geordnete Verſäumnisgebührzu ent⸗ richten und die Zwangs⸗ vollſtreckung zu erwarten. Eine beſondere Mahnung jedes einzelnen Säumigen erſolgt nicht. Spõꝛ Stadtkaſſe: Röderer. Grasverſteigerung. Am Mittwoch, den 27. Juni ds. Js., vormittags 8 Uhr verſteigern wir an Ort und Stelle den Gras⸗ erwachs der Reiß⸗Inſel öffentlich und losweiſe. Hieſige Steigerer werden in erſter Linie berückſich⸗ tigt. Zuſammenkunft am Franzoſeuweg vor dem Eingang zur Reiß⸗Inſel. Mannheim, 21. Juni 1917. Städtiſches Tiefsauamt: F. V: Ehlgötz Spö7 Holzverſteigerung. Aus Diſtrikt II. 16 und 18 des Kollektur⸗Waldes Gemarkung Mannheim⸗ Sandhoſen werden§195 Donnerstag, d. 28. Juni s. Is., vorm. 10 Uhr, im Gaſthaus„z. Morgen⸗ ſtern“ in Sandhofen gegen Barzahlung vor der Ab⸗ fuhr öffentlich verſteigert 170 Ster Pthe—5 und Prügelholz 1329 Stück Wellen. Auskunft erteilt Forſt⸗ wart Herdel in Sandhofen. Die Impfung betr. Friſt ver⸗ kär unsere Baustelle Sołort gesucht. General⸗Anzeiger.(Abensd⸗Au 1⁵ Kaualarbeiter Mannheim⸗Waldher Ca94 Bougaet& Ehlers, 2— Es wollen ſich nur die den Rheinverkehr v Ausführliche ſchri nisabſchriften unter Amzeig.-Vermittig. Duisburg. Ein Spebitions⸗ und Schiffahrtsgeſchäft am Niederrhein ſucht per ſoſorteinen tüchtigen EApelienten K. R. 44260—9 5 Holzbauerstrasse b. 8 —5 — ſolche Herren melden, on Grund auf kennen. ftliche Angebote mit Gehaltsanſprüchen, nebſt Referenzen, Ze ¹ Frledr. 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Nachm. 2 Uhr Chriſtenlehre, Stadt⸗ pfarrer Maler. Abends 6 Uhr Predigt, Garniſon⸗ vikar Achtnich. Chriſtuskirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadt⸗ pfarrer Dr. Hoff. 11½ Uhr Kindergottesdienſt, Stadt⸗ vfarrer Klein. Friebenskirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadt⸗ Staölpfarrer Weißheimer, 11 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Weißheimer. Lutherkirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadt⸗ pfarrer Dr. Lehmann. 11 Uhr Kindergottesdienſt, Stadtpfarrer Huß. 11 Uhr Chriſtenlehre, Stabtpfarrer Dr. Lehmann. Melanchton⸗Pfarrei. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Rothenhöfer. 11 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Rothenhöfer. Digtoniſſenhauskapelle Morgens ½11 Uhr Predigt, Pfarrer Schöne. Heinrich Lanz⸗Krankenhaus. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Klein. Neckarſpitze. Morgens 10 Uhr Prebigt, Stadt⸗ pfarrer Renz. 11 Uhr Kindergottesdienſt, Stadt⸗ Pfarrer Renz. Neckarau. Vormittags ½10 Uhr Predigt, 01 17 Kindergottesdienſt der Nord⸗Pfarrei. Nachm. 1 Chriſtenlehre der Nord⸗Pfarrei. Donnerstag. Abends 8 Uhr Andacht. Pi, Noll. Walphof, ½10 Uhr Gottesdienſt,(Glocken⸗ Abſchiedsſeier). ½11 Uhr Jugendgottesdienſt. ½2 Uhr Chriſtenlehre. Statdpfaxxer Bujard. Abbentiſten⸗Gemeinde Saal 0 0, 2 Café Karl Theodor, Nückgebäude 1 Tr. Sonntag nachmittag 5 Uhr, öffentlicher Vortrag: „Die Errettung des Boltes Gottes!“ Miſſionar Zollmann. Epänoeiſche Semelüſchaft 70 5, 0) Sonntag. /10 und ½4 Uhr Predigt, Prediger Maurer. Donnerstag. ½9 Uhr Bibelſtunde. Ireireligibſe Gemeinde Sonntag. Vormitt 10 Uhr: Prediger Dr. Karl Weiß über:„Das Leid und ſeine Ueberwindung“, in der Aula des— Tullaſtraße 8 Nach der Sonntagsfeier Bibliothek⸗ Friiʒi Nohleòer Ee Roßleaͤer geb. Basserx — Vermahitie * Mannßein, BnBolaQNunt 101e. —— — roblere rasleren K Stüudieren Uur zwei Minuten und der Bartist ab. 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