——————————— 05 2 den — K 5 e a 2 62 in Maus eim— ——— genteil: Anton Grieſer. G. m.— t⸗ al⸗Anzeiger Mannheim. . 790, 7941, 7944, 7944, 7945. Popiſcheck⸗ Nonte Kr. 217— 4 M5. Wöchentliche Beilagen: Amtſiches Verkündigungsblatt für den Die ſiegreiche Durchbruchsſchlacht in Oſtgalizi Die ruſſiſche Front von Carnopol bis in die Karpathen wankt. Derun, 28. Suü.(BB. Richtomtlich) Du Oſtgattsien blieb die kraftvolle Borwürtsbewegung auch am 22. in Fluß. Das ungeſtüme Nachdrängen unſerer Truppen hat die ruffiſche Front von Tarnopol bis ins Karpathenvorgelände ins Wanken gebracht. Unſere Truppen zwiſchen Halie z und Brzezany ſind ebenfalls im Vor⸗ * Die Bahl der Geſangenen ſteht noch nicht feſt. Bisher ſtud — darunter eine grohe Anzahl ſchwerer eingebracht Trrotzdem die Ruſſen die Abſicht hatten, wie hei früheren Rück⸗ Bügen alles in Flammen aufgehen zu laſſen, können ſie dieſen Plan in der Eiſe des Rückzugs nicht voll verwirklichen. Bei Zborow die große Chauſſee⸗Brücke verbrannt. Die ahlreichen und Unte davon über den Sirypa⸗Grund füh⸗ denden Holzbrücken mußten ſie unzerſtört laſſen, ebenſo die große Strußenbrücke von Sezierna über die Woſuſzka. Die ruſſiſchen Duartiere in den Ortſchaſten hünter der Front bezeugen überall den überſtürzten Aufbruch. Bielerorts ſielen bedeutende Rengen von Nahrungsmitteln und Munitſon in die Hände der Verfolger. Die Verſuche der Ruſſen, die Munitionslager in Sezierna in die Luſt zu ſprengen, gelangen nur zum Teil. Ge⸗ waltige Beſtünde blieben unverſehrt und bereits am Vor⸗ mittag des 21. truſen deutſche Laſtzüge ein, um ſie zur elgenen Ber * obgutransportiexen. Auch die rieſigen Ver⸗ oftegungsvorräte in Sezterng konnten die Ruſſen mur kellweiſe durch Uebergießen mit Petroleum unbrauchbar machen. Bereits gegen Mittag des 21. waren bie Ortſchaften Medows und Kozlow, 10 Kilometer ſüdweſtlich und füdlich von Dezierna erobert, während unſere Truppen bereits bis auf 9 Kilo⸗ meter gegen die Stadt Tarnopol vorgedrungen waren, die ſett Beginn des erſten Kriegsſahres in ruſſiſcher Hand iſt. Von den genommenen Höhen ſahen die Verfolger bereits dem⸗ lich den Kirchturm von⸗Tarnapal. Weber durch auſammengefahtes Deuer ouf die große Sandſtraße noch durch ſtorte Gegenangriffe vermochten die Ruſſen den deutſchen Vormarſch aufzuhalten. Auch ein Vorſtoß mit von Tarnopol hevangeführten Panzerautomobilen ſchlug fehl. Dos Sperrfeuer der deuiſchen Geſchüge zwang die zerwagen zur raſchen Umkehr. Der 22. brachte ebenfalls gewalligen Raumgewinn für die Ver⸗ folger. Am öſtlichen Ufer der Strypa vorgehende Kolonnen er⸗ keichten beretts in der Nacht zum 22, hei der Station Denyſow an der Strypa die Eiſenbahnlinie Kozlow⸗Tarnopol. Die oſtwärts abziehenden ruſſiſchen Kolonnen wurden häuſig mit ver⸗ „kichtender Wirkung von unſerer Arnllerte gepackt. Auf allen Straßzen und Wegen liegen Reihen ruſſiſcher Gefallener zerſtreut. Ein Eiſenbahnzug, der nach Oſten zu entkommen ver⸗ uchte, wurde vor Denzſow von Ulanen und Jägern Umkehr dezwungen. Außer Unmengen von Munition und Le⸗ ensmitteln wurden hier ſechs ſchwere Flachbahn⸗ geſchütze erbeutet, die am Bähnhof zum Verladen bereitſtanden. aunn Vormittag des 22. würde die Bohnunte mit Infanterie in reiter Front überſchritten Obwohl die zahlreichen Verteidigungsanlagen am öſtlichen Strypa⸗Ufer mit ihren weitausgedehnte und noch völlig intakten Drahihinderniſſen eine vorzügliche Gelegenheit zur abſchnittsweiſen erteidigung boten, leiſteten die Ruſſen nirgends ernſthaften Wider⸗ kand. Ihre Nachhuten wurden überall geworſen. Weithin am „Dortzont ſah man zu beiden Ufern der Strypa die weichenden ruſſt⸗ ſchen Kolonnen, deren Rückzug ſtellenweiſe in Flucht gusartete. Dos warme trockene Wetter begünſtigte das raſche 5 gen unſerer Truppen. Die Wege haben ſich gebeſſert. Die ſcmwere Artillerie bis zu den ſchwerſten Kanbern wird mit bemerkens⸗ erter Schnelligkeit nachgezogen. ſ Vor Tarnopol leiſten die Ruſſen hartnückigen Wider⸗ and. Auf den Höhen öſtlich der Stadt hatten ſie eine große Maſſe 22 arer und leichter Artillerie zuſammengezogen. Am Morgen des ert, Jult erreichte die deutſche Inſanterie den vor Tarnopol ſeartig 8* Sereth. Die ruſſiſche Artillerie überſchüttete das Weſt⸗ 92 dieſes Fluſſes mit einem Hagel von Schrapnells und Granaten. Kir, chdeitig eröffneten zahlreiche Maſchinengewehre, die auf dem und auf Gebäuden der Stadt aufgeſtellt ſind, ein heftiges wäre ein leichtes, den ruſſiſchen Widerſtand durch ſchwe⸗ 5 auf die Stadt, die ihnen Schutz und Deckung bietet, zu ſe uhnlich wie die Franzoſen in ſolchen Fällen ſich nicht Ghaten, ihre eigenen Süädte in Geund und Boden zu ſchießen. anhmenn unn Oeiſ urſerer Trrppen it ben gäänzenden Eefdoen prechend ſiegesfroh und angriffsfreudig. Petersburg, 22. Juli.(WrS.) Meldung des Reuterſchen Depeſchen aus Galizien mekden, daß die Breſche in W. duſſiſchen Front zwölf Werſt breit und zehn erſt tief iſt. Deutſcher Abenoͤbericht. 11 Berlin, 23. Juli, abends.(WCB. Amtlich.) Artille⸗ eſchlacht in Klandern unvermindert. tarke ruſſiſche Angriſſe ſüdweſtlich von Dünaburg ſind R 4ff Write e e 7 Seuer. Es res Feuer Arfelg as Esſels. R ziehen mit der vorderſten Infanterie und auch die Wittags⸗Ausgabe. Amtsbezirkk Mannheim.— Badliſche Neueſte Nachrich „Das Weligeſchehen im Bilde“ in Kupfe 1947.— Nr. 389. Anzeigenpreis: Die Iſpalt. Kolonelzeile 40 P Annahmeſchluß: Mittagblatt vorm. 8¼ U Für Anzeigen an beſtimmten Tagen, 8 autwortung übernommen Bezugopeeie M..70 einſchl. Bringerl. Durch die Pof Poſtzuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. t rtiefdruck en ———————— Eine Kundgebung der U. ruſſiſchen Armee. Berlin, 23. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Das Komitee der ge⸗ ſchlagenen 11. ruſſiſchen Armee, in dem die Mitſchuldigen Kerenskijs und Bruſſilows an der verhängnisvollen ruſſiſchen Offenſive gegen Lemberg ſitzen, richtete folgendes drahtloſes Telegramm nach Petersburg: An den Kriegsminiſter, die proviſoriſche Regierung, das Zen⸗ tralkomitee des Rates der Arbeiter⸗ und Soldatendeputierten, das Ausführungskomitee der Bauernabgeordneten und an den Ober⸗ befehlshaber des Feldheeres: Die deutſche Offenſive, die am 19. Juli vor der Front der 11. Armee ihren Anfang nahm, entwickelt ſich zu einer furcht⸗ baren Kataſtrophe, die unter Umſtänden den Untergang des revolutionären Rußland zur Folge haben kann. In der Stimmung der Truppen, die vor kurzem durch die heldenmütigen Anſtrengungen der zielbewußten Minimaliſten ge⸗ hoben wurde, hat ſich ein ſcharfer und gefahrdrohender Umſchwung — Die Angriffsluſt erſ e ſich raſch, die meiſten Truppen⸗ teile befinden ſich im Zuſtande einer zunehmenden Zer⸗ KE Von einer Anerkennung der Vorgeſetzten und einer Sub⸗ ordination iſt keine Rede mehr. Zureden und belehren ſind völlig wirkungslos geworden. Sie werden durch Drohungen, zuweilen ſo⸗ gar durch Erſchießen der Zuredenden beantwortet. Manche For⸗ mationen verlaſſen die Schützengräben, ohne das Herankommen des Feindes abguwarten. In einigen Fällen wurde der Befehl, zur Un⸗ terſtützung der Kämpfenden vorzurücken, mehrere Stunden hindurch in Verſammlungen beſprochen. Die Folge davon war eine Ver⸗ ſpätung der Unterſtützung um 24 Stunden. Wiederholt haben Trup⸗ pen auf den erſten Schuß ihre Stellung verlaſſen. Hinter der Front ziehen ſich kilometerweit Zige von Flüchtlingen mit und ohne Gewehr, geſund, friſch, aber bar aller Scham und im Ge⸗ — lliger Sicherheit vor Strafe. Zeiiweilig entſernen ſich ganze Truppenteile. Die Mitglieder des Armee⸗ und Frontkomitees erkennen an, daß die Lage die äußerſten Mittel und Anſtrengungen erfordert, und daß man vor nichts Halt machen darf, um die Revolution vor dem Untergang zu retten. Heute haben der Oberbefehlshaber der Südweſtfront und der Kommandeur der 11. Armee in Uebereinſtim⸗ — den Kommiſſaren und dem Komitee den Befehl erlaſſen, auf Fliehenden zu ſchießen. Das ganze Land ſoll die volle Wahrheit über die vor ſich gehenden Ereigniſſe erfahren, ſoll erſchaudern und in ſich ſelbſt die Entſchloſſenheit finden, ſich auf diejenigen zu ſtürzen, die kleinmütig.... vernichten.. die Revolution. Das Wolfſſche Telegraphenbureau bemerkt hierzu: In dieſem Telegramm verſuchen die Schuſdigen, die Verantwortung für ihre Nied e auf die ſchlecht geführten und zu mutzloſen Opfern ver⸗ führten pen abzuſchieben. verhängnisvollen Ausgang des Angriffs ſeiner heſten Truppen auf ruſſiſchen Revolution abgelenkt werden. Tatſächlich iſt die Niederlage Lembeng und Drohobyez durch die Vehauptung von der bedrohten die operative Folge des Durchbruchs der deuiſchen Truppen bei Zborow, der, als Vergeltung unternommen, ſich plan⸗ mäßig zu einer ſiegreichen Operation der verbündeten Armeen er⸗ weitert und das Zuürückgehen des ruſſiſchen Heeres erzwingt. Erſt dieſer Rückzug hat den engliſchen, franzöſiſchen und ruſſiſchen Füh⸗ rern die Macht über die Truppen genommen, die jetzt einzuſehen beginnen, wozu ſie mißbraucht wurden. Jetzt wollen die Macht⸗ ber die Trüppen wieder in ihre Hand bringen, indem ſie auf laſſen. Auch hierfür ſoll die Lüge von der bedrohten ruſ⸗ ſiſchen Revolution als Entſchuldigung dienen. Nicht die Revolution wird durch das ſiegreiche Vordringen deutſcher und öſterreichiſch⸗ ungariſcher Truppen bedroht, ſondern die Verführungskünſte der Entente und der jetzigen ruſſiſchen Machthaber. Es ſoll verſchleiert werden, daß die Mittelmächte um den Frieden, die Entente um die des verlorenen Krieges kämpft. Sorgen in Paris. Am 19. Juli fiel der große Schlag gegen die ruſſiſche Front, deſſen unaufhaltſames Fortſchreiten wir nun in höchſter Spannung erleben und der auch die neue politiſche Kriſe in Rußland beein⸗ fluſſen muß, mag auch der neue„Zar“, Herr Kerenski, durch Errichtung eines Schreckensregiments ſondergleichen und durch grausliche Schilderungen des hereinbrechenden Unheils, an dem er ſelbſt zie Hauptſchuld trägt, den wankenden Bau zu halten ſuchen. Es iſt nun intereſſant zu ſehen, daß man in Paris ſchon vor dieſem Tage von böſen Ahnungen gequält worden iſt. Bereits am 17. gibt Herve in ſeiner„Victoire“ der Angſt vor einer deutſchen Gegenoffenſive im Oſten beredten Ausdruck. Sein Artikel wirft intereſſante Streiflichter auf die geſamte militä⸗ riſche Lage und auf die möglichen politiſchen Folgen einer neuen ruſſiſchen Niederlage und ſei daher hier wiedergegeben: „Seit 17 Tagen iſt die Offenſive Kornilows in Galizien im Genge und während dieſer ganzen Zeit hat man von einer Ent⸗ laſtungsoffenſive an den übrigen Fronten nicht das ge⸗ ringſte gemerkt. Hoffen wir, daß eine ſolche Offenſive überall, an der engliſchen wie an der franzöſiſchen, an der italieniſchen wie an der Saloniki⸗ oder der rumäniſchen Front vorbereitet wirdl Sollte dies nicht der Fall ſein, welche Enttäuſchung würde der öffentlichen Meinung in ſämtlichen Ländern der Verbandsmächte bereitet werden! Angenommen, Hindenburg würde ſich die Untätig⸗ keit an den anderen Fronten zunutze machen und mit Hilfe des be⸗ wundernswerten deutſchen Eiſenbahnweſens alle ſeine Reſer⸗ ven an guten Stoßtruppen gegen Kornilow in der Gegend von Lemberg konzentrierenl Angenommen, daß es ihm dank der Ueberlegenheit der deutſchen Eiſenbahnen des rollenden Materials und der ſchweren Artillerie gelingen würde, den revolutionären Heeren des neuen Rußlands eine ſchwere Nie⸗ derlage beizubringen, welcher Schlag würde dies für die ruſſiſche Revolution ſein! Welcher für die ruſſiſche Kriegs⸗ partei, für Kerenski und alle Sogialpatrioten, welche mit ihm die ſchwere Aufgabe übernahmen, das neue Regime her⸗ —— und das den Verbandsmächten gegebene Wort zu halten! Welcher Triumph wäre dies für die Extremiſten und ſämtliche Pazi⸗ ſten in Rußland! Und andererſeits, wie würden die„blöbenden azifiſten“ bei uns wieder zunehmen? Wenn die Ruſſen, im Stiche gelaſſen, eine ernſtliche Niederlage erleiden würden, dann würden bei uns die Stimmen immer lauter werden, daß ein Sieg un⸗ möglich ſei, und daß man den Deutſchen., die uns binnen kurzem ihren Verſtändigengsfrieden anbieten werben, eine Ant⸗ wort geben müſſe. Als* letzten Jahre Rumänten unter dem Druck des Verbandes mit in den Krieg eingriff, konſtatierte die Der Blick Rußlands ſoll von dem öffentliche Meinung mit Entſetzen, daß es gerade in dem Mament Offenſive zum ler waren von den, und damals in den Folszug eintrat, als die große Bruſfilowſch Stiliſtand gebracht war. Derartige militäriſche den Berbandsmächten ſchon öfter begangen wor ſprach man ernſtlich davon, eine einheitliche Handlung auf einheitlicher Front durch Schaffung eines großen in⸗ teralliierten Generalſtabes herz Benn man ſieht, wie die Ruſſen ſeit drei Wochen mit den Armeen Hindenburg⸗ allein im Kampf ſtehen, ſo fragt man ſich b ob dieſer große interalliierte Generalſtab anders als auf dem zier beſtehe? Urteile deutſcher Militärſchriftſteller. EBerlin, 24. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Ueber den Sieg der Mittelmächte an der Oſtfront ſchreibt Generalleutnant Baron von Ardenne: Es war ein Durchbruchsverſuch großzügiger Art, denn er er⸗ folgte in einer Breite von 40 Kilometer. Es iſt dies dieſelbe Ausdehnung, die dem Durchbruch von Gorlice⸗Tar⸗ now am 1. Mai 1915 zugrunde lag. Der Erfolg iſt beide län⸗ zend geweſen. Es iſt das umſo erfreulicher, als alle D verſuche unſerer Gegner auf keinem der vielen Kriegsſch Erfolg geführt haben. Die große Breite un gründet ſich auf die Erfahrung, daß es nicht Keil in die feindliche Front zu treiben. Hält d ſtand, ſo wird der Keil wie in einem Schre werden. Die große Breite ſchügt vor einer wenn der Stoßtruppe ſeitwärts, rückwärts geſ folgen. Dem Sturm der deutſchen und öſt Infanterie ging ein nur kurzes, aber überaus wirk: 5 A tilleriefeuer voraus, das beſonders geſchickt g ſcheint. Der vorwärtslaufenden Infanterie kräftiges Sperrfeuer vor die Füße gelegt. B muß werden, daß wieder diejenigen Tru wurden, welche von der ſonſtigen Zerſe: hervorgehoben le überraunt Bung noch nicht er⸗ faßt worden ſind, alſo Garde, ſibiriſche, turkmeniſche und kaukaſiſche Truppen. Wenn es auffällt, daß zugleich mit dieſer Kampftätigkeit der Garde Unruhen in Petersburg ihr zur Laſt gelegt werden, ſo erklürt ſich daraus, daß die Erſatz⸗ truppenteile der Garde ſtärker zu ſein pflegen, als die Bruſſilow hatte aber 1916 60 000 Mann von Gardetru die Front gezogen. Es tritt augenſällig zutage, daß die lichen Truppenteile einen ganz ungleichen Während einzelne ſichsbray und untadelig ſchiagen, Heeresbericht an, daß andere ſich ſchon bei dem löſten und panikartig flohen. Auch wird beſt Einheiten ſich überhaupt weigerten am Kampf ungewohnter Offenheit gibt das der ruſſiſche Heere Juli zu. Der ruſſiſche Rückzug erſtreckt ſich nunmehr Front bis zum Dnjeſtr. Auch ſüdlich des Stromes ſind? tenden Truppen bei Babin, Novica aus ihren Si worfen und befinden ſich auf dem Rückzug auf die Linie Natworna⸗Delatin. Ob der wichtige U gangspunkt 6 alicz ſchon von den ruſſiſchen Truppen wieder ger t worden iſt, iſt noch rt haben. ibt der deutſche 24 m auf⸗ nicht ausgeſprochen worden. Der allgemeine ruſſiſche Rückzug, der von Brody aus in ſüdlicher Richtung bemeſſen in einer Breite von etwa 130 Kilometer ſich vollzieht, wird zu einer weiteren ichung mächtig beüiragen. Nach Tarnow⸗Gorlice brachte der ruſſiſchen Armee weit mehr Verluſte, als der eigentlich Den jetzigen Rückzug werden auch die Entlaſtungsoffe nicht aufhalten, welche General Bruſſilow auf Flügeln der geſamten Front in Szene geſetzt hat. getränkten Geſilden bei Smorgon und Baranowi ſind ruſſiſche Teilangriſſe wirkr deutſche Heeresbericht meldet, daß die 3 genen auf dem Wege nach Tarnopol ſtün erſpricht ſehr beträchtlich zu werden. Die zu einer Brandſtraße gemacht. Al in Flammen. Ob die ſſ wieder zum Kampfe ſte gewinn ſüdlich des Dnjeſ ze 9 einſtweilen unerörtert hleiben. Jedenfalls Gewinn nicht hoch genug ei ſchaft geht zu allen unſeren hart umſtri iſt geeignet, die Her, K nit zu erfüllen und in ihnen das Vertrauen zu ſtär 9 ämpfe beim Kriegsende den wohlver finden werden.“ Ein Aufruf der verlän (WTB. Richtam Petersburger Telegraph Die vorl' folgenden Aufruf veröffentlicht: Bürgerl 2 hat geſchlagen. Das Heer des deutſchen Front der national⸗revolutionären brochen. Dieſe furchtbare Tot wurde! verbrecheriſchen Leichtſinn und mus gewiſſer Leute und durch den Verrat and wie die anderen haben das neue freie Rußland bi feſten mit Verwirrung und Verfall bebroht. In d konnten ſich unter Ausnußung der allgemeinen 1 borgene Kräfte der Gegenrevolntio neu gebildete vorläufige Regierung legt ſich kle über die Verantwortung, die in ihrer ganzen Schultern ruht. Aber die Regierung iſt e in die Kraft des ganzen ruſſiſchen Volkes. auf die ſchnelle Geſundung des politiſchen Nachdem die anſteckende Krankheit, die den nationc erſchüttert, ſich gezeigt und ſich in eine akute Kri glaubt die Regterung feſt, daß dieſe Kriſe zur ung u zum Tode führen wird. Stark in dieſem Glauben iſt die Regierung zum Handeln bereit und ſie wird mit aller Kraft und Entſchloſſenheit handeln, was die augenblicklichen außer⸗ gewöhnlichen Verhältniſſe erfordern. Die Regierung erblickt die nächſte hauptſächliche Aufgabe in der Anwendung aller Kräfte zum Kaunpf gegen den augen⸗ blicklichen Feind und zur Verteidigung der neuen Regierungsform gegen alle anarchiſtiſchen und Wer kann, muß aliſche ** tr der Peiersburg, 22. Juli. Armee milden? ◻— 2 2. Seite. Nr. 39. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) gegenrevolutionären Anſchlägen, ohne vor den ſtrengſten Maßnahmen halt zu machen. Gleichzeitig wird ſie durch ihre äußere Politik von neuem beſtätigen, daß die revolutionäre Armee nur in den Kampf ziehen kann mit der feſten Ueberzeugung, daß nicht ein Tropfen Blutes eines ruſſiſchen Soldaten vergoſſen wird für Ziele, die dem ruſſiſchen Gefühl der Demokratie fremd ſind, die ſie offen vor der ganzen Welt als ihr e Friedens⸗ löſung angegeben haben. Zu dieſem Zweck hat die Regierung in Ausführung der Grundſätze der äußeren Politik, die in der Er⸗ klärung vom 19. Mai dargelegt waren, die Abſicht, die Alliierten zu einer Konferenz im Auguſt einzuladen, um eine all⸗ gemeine Orientierung der äußeren Politik der Alliierten feſtzuſtellen und um ihre Handlungen, betreffend die Anwendung der von der ruſſiſchen Revolurion verkündeten Krundſätze, in Einklang zu bringen. Auf dieſer Konferenz wird Rirßland außer Diplomaten auch durch Verrreter der ruſſiſchen Denokratie vertreten ſein. IIn Fortführung der Arbeit des ſtaatlichen Wiederaufbaues wie cich auf anderen Gebieten auf den in der Erklärung vom 9. Mai ausgeſprochenen Grundlagen hält es die Regierung für unerläßhech, ſofort eine Reihe von Maßnahmen zu treffen, um dieſe Grunidſätze in die Tat umzuſetzen. Die Regierung wird alle Maßnahmen treffen, damit die Wahlen zur verfaſſungs⸗ gebenden Verſammlung an dem feſtgeſetzten Tage, dem 30. Septemberz ſtattfinden und damit die vorbereitenden Anord⸗ nungen zur Sicherung der Freiheit bei den Wahlen rechtzeitig ver⸗ wirklicht werden. Möalichſt ſchleunige Einführung der Selbſt⸗ ſtändigkeit der Gemeinden und Sewſtwos auf der Grundlage des allgemeinen, direkten, gleichen und geheimen Stimmrechts, ſowie die Ausdehnung dieſes Grundſatzes auf das ganze Land, bilden die Hauptfragen der Regierung auf dem Ge⸗ biete der inneren Politik. Indem ſie gleichzeitig beſondere Wich⸗ tigkeit der Schaffung von örtlichen Organen beilegt, die das Ver⸗ trauen der ganzen Bevölkerung genießen, wird ſich die Regierung von jetzt an in der Frage der Einrichtung örtlicher Behörden an die Vertreter örtlicher und ſozialer Einrichtungen wenden, die ge⸗ meinſam eine, eine Reihe von Provinzen zuſammenfaſſende Be⸗ zirksverwaltung bilden ſollen. In ihrem Beſtreben, die Grundſätze bürgerlicher Gleichheit im Leben des Landes in die Praxis umzuſetzen, wird die Regierung demnächſt Anordnungen veröffenklichen, die die Klaſſen und Ränge der Beamten und die Aus⸗ zeichnungen abſchaffen, ausgenommen ſolche für mili⸗ täriſche Verdienſte. Un gegen die wirtſchaftliche Verwirrung kräftig anzulämpfen und um weitere Maßnahmen zum Schutze der Arbeit zu treffen, werden der wirtſchafkliche Beirat und der wirtſchaftliche Ausſchuß bei der Regierung unverzüglich ihre Arbeit begirmen, indem ſie einen allgemeinen Plan der nationalen wirtſchaftlichen Organiſation der Arbeit ausarbeiten und einen Geſetzentwurf und Maßnahmen vorbereiten, die das wirtſchaftliche Leben regelu. Auf dem Gebiete der Arbeiterpolitik werden unter anderem Geſetze über Ar⸗ beitsbörſen und Schiedsgerichtskammern eitet werden. Man iſt dabei, Geſetze betreffend den achtſtündigen Ar⸗ beitstag, den Schutz der Arbeit, die Einführung aller Arten ſozialer Verſicherung und ihre Ausdehnung auf jede Kicht beſoldete Arbeit auszuarbeiten. Die Maßnahmen der Regierung in der Agrarfrage wer⸗ den wie bisher beſtimmt durch die Ueberzeugung, daß in Ueberein⸗ ſtimmung mit den Grundforderungen unſerer nationaken Wirt⸗ ſchaft und den wiederholten Wünſchen der Bauern, ſowie dem von allen demokratiſchen Parteien des Landes aufgeſtellten Programm die zukünftige Agrarreform ausgehen muß von dem Grundſatz der Ueberlafſung des Landes an die Arbeiter. Auf dieſer Grundlage wird der Geſetzentwurf einer Agrarreform aus⸗ gearbeitet, der der verfaffungsgebenden Verſammlung unterbreitet werden ſoll. Die Maßnahmen, die die Regierung ungeſäumt treffen wird, werden ſich beziehen: 1. auf die völlige Aufgabe der früheren Agrarpolitik, die das Dand vollſtändig zerrüttet, 2. den vollen Schutz der Freiheit der verfaſſungsgebenden Verſammlung bei der Teilung des Grundes und Bodens, 3. die Regelung der Bodenverhältniſfe mit Rückſicht auf die In⸗ tereſſen der Landesverteidigung und der Ernährung des Landes mittels Ausdehnung und feſter Verbindung eines Netzes von Agrarausſchüſſen, 4. vermittels einer ähnlichen Geſetzregelung der Grundbeſitzverhältniſſe zur Beſeitigung der ernſten Gefahr, das darauf abzielt, die Landesbedürfniſſe zu befriedigen und den Grundſätzen des Regierungsplanes für die künftige Agrarreform entgegengeſetzt iſt. Indem die Regierung dieſe Probleme aufzählt, hält ſie ſich für berechtigt, bei ihrer ſchweren und verantwortungsvollen Arbeit auf die Unterſtützung aller lebendigen Kräfte des Landes zu bauen, und ſie fordert von dieſen das Opfer ihres geſamten Beſitzes, ja ſelbſt ihr Leben für das große Werk des Wohles des Landes, das aufhört, für die es bewohnenden Völker eine grauſame Raben⸗ mutter zu ſein, für das Land, das ſich bemüht, ſich auf der Grund⸗ lage vollkommener Freiheit und Gleichheit zu vereinigen. * Herr Kerenski hofft mit dieſen radikalen Verſprechungen der Anarchie im Innern Herr zu werden und den Kriegswillen wieder zu beleben. Wahrſcheinlich wird er durch dieſe echt demagogiſche Nachgiebigkeit gegen die extremſten Forderungen, die ſich unmöglich in Zeit von einigen Monaten erfüllen laſſen, die innere Gärung nur fördern, die Zerſetzung immer ärger machen durch Anſtachelung der äußerſten ſozialen Begierde. Der Taumel, in den er das Vol mit ſeinen Verheißungen hineinſtößt, iſt nicht eben die beſte ſeeliſche Vorbereitung für die eiſerne Zuſammenfaſſung der nationa⸗ len Kräfte gegen den eingedrungenen Feind. Petersburg, 23. Juli.(WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen⸗Agentur. In der Vormittagsſitzung des Miniſterrats erfuhr die Miniſterkriſe eine Teillöſung. Es wurde feſtgeſtellt, daß das Auseinandergehen der Anſichten über die Ver⸗ kündung Rußlands zur Republik hauptſächlich daher rührt, daß einige Kabinettsmitglieder die Veröffentlichung eines Aktes ver⸗ langen, der ſofort erklärt, daß Rußland ein republikaniſcher Staat iſt, während die Erklärung, die jetzt über dieſe Frage ausgearbeitet wird, im Hinblick auf die Genehmigung durch die verfaſſung⸗ gebende Verſammlung lediglich eine vorbereitende Maßnahme für die Verkündung der ruſſiſchen Republik darſtellt und die beabſich⸗ tigte Erklärung in keiner Weiſe in die Vorrechte der verfaſſungs⸗ gebenden Verſammlung eingreift. Alle Mitglieder der bleibenden Regierung wurden ſich hierüber einig, ebenſo wie die augenblick⸗ liche Untunlichkeit, in dem ſchwierigen Augenblick der Bedrängung unſerer Front die grundſätzliche Frage aufzuwerfen, nämlich, ob es nötig iſt, die Duma und den Staatsrat aufzulöſen oder nicht, da dieſe Frage für die Richtlinien des Handelns der Regierung keine ausſchlaggebende Bedeutung hat. Der Rücktritt des Miniſterpräſidenten Lwow wurde hauptſächlich durch die Agrarfrage veranlaßt, in der ein un⸗ verſöhnlicher und weſentlicher Gegenſatz der Anſchauungen zwi⸗ ſchen ihm und den ſozialiſtiſchen Miniſtern, namentlich dem Land⸗ zwirtſchafts:niniſter Tſchernow, beſtand. Die vorläufige Regie⸗ rung nahm Kenntnis von dem Rücktritt des Fürſten Lwow don ſeinen Aemtern als Miniſterpräſident und Miniſter des Innern und nahm den Rücktritt des Finanzminiſters Schingarew, des Verkehrsminiſters Nekroſow, des Unterrichtsminiſters Menuillow, des Miniſters für öffentliche Wohlfahrt, Fürſten Schachowskoi und des Juſtizminiſters Perewerſew an und ernannte den Kriegs⸗ und Marineminiſter Kerenskij zum Miniſterpräſidenten unter Beibehaltung des Portefeuilles des Krieges und der Marine; Nekraſow wurde als Miniſter ohne Por⸗ tefeuille mit der Vertretung Kerenstijs als Miniſterpräſident in deſſen Abweſenheit berraut. Das Miniſterium des Innern wurde Tſeretelli übergeben, der vorläufig das Amt des Poſt⸗ miniſters beibehält. Das Unterrichtsminiſterium wird wahrſchein⸗ lich dem gegenwärtigen Landwirtſchaftsminiſter Tſchernow über⸗ kcngen werden. Jedenfalls iſt die Frage offen geblieben, ebenſo wurde dieFrage der Verteilung der übrigen Aemter für die nächſte Sitzung des Miniſterrats zurückgeſtellt. Kopenhagen, 22. Juli. Die Nachrichten, die über Haparanda aus Petersburg kamen, ſchildern die ungeheure Erregung, die dort herrſche über die letzten gegenrevolutionären Begebenheiten, die durch die Kunde von der Meuterei ganzer Regimen⸗ ter an der Front noch geſteigert werde. Man gebe jedoch erſt in zweiter Linie den Soldaten die Schuld, daß ſie dem Feind die Front geöffnet hätten. Die Hauptſchuld ſei im Munitions⸗ mangel zu ſuchen. Trotz der großen Anſchläge auf verſchiedene Lager ſei es zwar geglückt, durch monatelange Zufuhren auf der ſibiriſchen Bahn und der Strecke Archangel—Wologda eine aus⸗ reichende Menge für eine Offenſive anzuhäufen, aber der Nach⸗ ſchub habe völlig verſagt, da die ruſſiſchen Arbeiter trotz der ihnen gewährten hohen Löhne es vorzögen, auf der Straße zu politiſieren, anſtatt in der Fabrik ihre Pflicht zu erfüllen. Eine grenzenloſe Wut richte ſich gegen die verbündeten Weſtmächte, welche das ruſſiſche Heer zu der Ofſenſioe veran⸗ laßt hätten, ohne dieſes ſelbſt an der Weſtfront zu entlaſten. Die lang geprieſene Einheitsfront habe in den letzben drei Wochen ſich als illuſoriſch erwieſen. 5 m. Köln, 24 Juli.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Volkszeitung“ meldet aus der Schweiz: Der St. Petersburger Korreſpondent des „Corriere della Sera“ bezweifelt, daß die Regterung nach ihren anfänglichen Siegen über die Aufſtändiſchen der Sache auf den Grund gehen werde. Die Bolchewiki hielten bereits wieder Verſammlungen ab und erklärten offen, demnächſt den Kampf mit verdoppelter Macht wieder aufnehmen zu wollen. Die Matroſen von Kronſtadt werden beſchuldigt, die größte Zahl der Opfer unter der Bevölkerung von St. Petersburg auf dem Gewiſſen zu haben. bor neuen Schlachten im Weſten. [J Berlin, 24. Juli.(Von unſerem Berliner Büro. In der „Voſſiſchen Zeitung“ ſchreibt Hauptmann von Salzmann: „Ein Volk, von dem man ſchon über tauſend Tage lang be⸗ hauptet, es ſei am Ende ſeiner Kraft, vermochte ſich trotzdem zu einem ſolchen Schlage zu erheben. Was unſere Feinde trotz wirklich ge⸗ waltiger Anſtrengungen auf der Weſtfront noch nicht gelang, das brachte deutſche Tapferkeit gegenüber den beſten Truppen, welche Rußland überhaupt noch ins Feld zu ſtellen vermochte, fertig. Soll ſich da unſer Vertrauen mindern? Wir ſehen voll freudiger Genugtuung nach dem Oſten. Der Oſten ſoll uns aber nicht bannen. Wir müſſen gerade in dieſen Tagen die Augen nach Weſten zu offen halten. Dort leiſtet England ſchon ſeit Wochen die uns aus vielen Offenſiven her bekannte artilleriſtiſche Vorarbeit für einen gewaltigen Angriff, der vielleicht ſe ine Vorgänger noch übertreffen wird. Bei Ppern allein ſtanden geſtern 40 Feſſelballons für Artillerie⸗Beobachtung am Himmel. Das und die ſtarken Fliegerangriffe laſſen darauf ſchließen: der Tag iſt herangerückt, an dem die Inffanterie⸗ ſchlacht um die Entſcheidung beginnen wird. England will eine neue militäriſche Entſcheidung ſuchen. Das iſt Lloyd Georges Antwort auf unſere Friedens⸗ verſicherung. m. Köln, 24. Juli.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ meldet von der ſchweizeriſchen Grenze: In ihrem heutigen Kommentar zu den Kämpfen an der Weftfront ſagte die Havas⸗Agentur u. a: Die Schlacht am Chemin des Dames währt wütend fort. Die ſchwere Artillerie, die die Deutſchen in der Gegend zu einer mächtigen Kon⸗ zentration gebracht hat, beſchießt die franzöſiſchen Stellungen mit einer beiſpielloſen Heftigkeit. Die vom Feinde gelieferten Kämpfe würden ohne Zweifel noch lange fortgeſetzt werden. Vielleicht handle es ſich ſogar um den Beginn einer neuen Verdunſchlacht. Der ungebrochene Kriegswille Frankreichs. Paris, 22. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Senat. Fortſetzung. Clemenceau warf Maloy vor, er ſei gewiſſe Feinde des Vaterlandes ungenügend eingeſchritten. alvy erklärte, er be⸗ zweifte nicht, daß der Senat ſeine Politik, deren Ziel die Einigung aller Franzoſen ſei, billige. Die befolgte Politik ſei die einzige, die zum Siege führen könne, denn ſie flößte allen Teilen der Nation Vertrauen ein. Der Miniſter zählte dann die gerichtlichen Ver⸗ folgungen gegen die Verfaſſer vaterlandefeindlicher Schriſten auf und ſagte, es hätten 121 Verurteilungen ſtattgefunden. Mi⸗ niſterpräſident Ribot trat für den Miniſter deſſen Po⸗ litik das Vertrauen der Arbeiterverbände genieße. Die Polizei müſſe ihre Wachſamkeit verdoppeln. Man befände ſich einer Kampagne gegenüber, deren Hinterliſt man nicht verkennen dürfe. Deutſchland brauche den Frieden und wolle ihn mit allen Mitteln erreichen. Es ſei eine Heuchelei, zu ſagen, daß es alle A ungen machen werde, um ein Einvernehmen der Nationen durch internationale Ge⸗ richtshöfe zu erzielen, nachdem es am Vorabend des Krieges jede Vermittlung abgewieſen. Ein dauerhafter Friede könne ſich nicht auf den Militarismus gründen, der eine beſtändige Bedrohung ſein würde. Die Liga, die ſich zur Beſeitigung dieſer Drohung gebildet habe, werde ſich nicht auflöſen. Wenn das Land aus Müdigkeit den Frieden wolle, ſei es nicht mehr würdig, Frankreich zu ſein. Man müſſe dieſe ſcheußliche Propaganda unter die Erde ſchaffen. Man müſſe die Lage kaltblütig, aber ohne übermäßige Un⸗ ruhe betrachten. Die Engländer würden ihren Teil an der Front ausdehnen. Frankreich könne nicht beſiegt werden, es müſſe bis zum Tage des Sieges kämpfen und könne dies nur, wenn es einig ſei. Ribot bat dann den ganzen Senat, für die Tagesordnung zu ſtimmen, damit das Land mehr Grund habe, auf den Sieg zu hoffen. Hierauf wurde, wie gemeldet, die Tagesordnung einſtimmig angenommen. Deutſche Antwort an Llond George. In einem kräftigen und klaren Berliner Artikel nimmt die Kölniſche Zeitung Stellung zur jüngſten Rede von Lloyd George. Sie ſtellt zunächſt feſt, wie der Zweck engliſcher Miniſter⸗ reden immer der Bluff ſei, um den Preis der Wahrheit und ſach⸗ lichen Möglichkeit einſichtsloſe Hörer mit der Auffaſſung zu erfüllen, daß es gut um die engliſche Sache ſtehen müſſe. Auch die neueſte Rede von Lloyd George ſei unter dieſem Geſichtspunkt zu beurteilen. Dann gibt der Artikel auf das klar umriſſene Belgien⸗Pro⸗ gramm des Lloyd George, eine ebenſo klare Antwort, die ſehr willkommen zu heißen iſt, und ſchreibt: „Die engliſchen Sttatsmänner wiſſen genau, daß ihnen Belgien künftig nicht mehr als Stützpunkt, und Auf⸗ marſchgebiet dienen wird. Nichts deſtoweniger verſucht Lloyd George ſeine Hörer und ebenſo die Belgier in die Hoffnung hineinzuſchwindeln, daß der frühere Zuſtand wieder hergeſtellt werde. Getreu dem Grundſatz, wonach engliſche Miniſterreden angefertig wetrden, erzählt er, unbekümmert um Tatſachen und ſachliche Möglichkeiten, Belgien werde am Schluß des Kriegs größer ſein als je zuvor. Auf derſelben Höhe ſteht die Behauptung, daß die verminderten Verluſte und der vermehrte Schiffbau die Lücken füllen würden, die der U⸗Bootkrieg ge⸗ riſſen habe, und daß die engliſchen Lebensmittelvorräte für 1918 geſichert ſeien, ſelbſt wenn die Schiffsverluſte wachſen würden. Lloyd George iſt durch die zahlreichen Aeußerungen engliſcher Mi⸗ niſter und führender engliſcher Tages⸗ und Fachzeitungen ſelbſt widerlegt, die ſowohl die Schiffsverluſte, wie die Er⸗ nährungsfrage immer wieder als überaus ernſt dar⸗ geſtellt haben. Lloyd George⸗ dreiſt zur Schau getragene Zuver⸗ ſicht iſt aus gewichtigen engliſchen Zeugniſſen längſt widerlegt; und ing der Lücken auch außerhalb Englands kann jeder Sachverſtändige nachrechnen, unſere Gegner auf die Knie bringt. Süden in engüſcher 1 Pelitit, hn ohne aue Bedenten daß die auch nur annähernde Ausfüllu 9 Schiffsraum ſchon wegen der Material⸗ ein Ding der Unmöglichkeit iſt. Aber der Zweck erfordert Täuſchung, und ſo befreit ſich Lloyd George von aller Erden⸗ ſchwere der Tatſachen und der ſittlichen Pflichten eines gewiſſen⸗ haften Staatsmannes und ſtellt die Dinge dar, ſo wie er wünſcht, daß die Maſſen ſie glauben.“ Wir begrüßen die Erklärung eines halbamtlichen Blattes öber Belgien. Die Frankfurter Zeitung aber beeilt ſich Herrn Lloyd George abermals über Belgien beruhigende Verſicherungen zu geben. Sie legt die Rede des neuen Reichskanzlers nochmals in einem England durchaus günſtigen Sinne aus, bekennt ſich abermals zur Wiederherſtellung der vollen belgiſchen Selbſtändigkeit und erklärt, Herr Lloyd George und die Engländer möchten es ſich geſagt ſein laſſen, wenn ſie für die Freiheit Belgiens kämpften, ſo ſei ein Friede bald möglich. Im ſelben Augenblick, wo dieſes liebenswürdige demokratiſche Anerbieten an Lloyd George er geht, verſichert ein halbamtlicher Artikel, ſoweit es in deutſcher Macht ſteht, wird Belgien nicht die Freiheit erlangen, die England ſür es fordert! Im allgemeinen beurteilt die deutſche Preſſe die Rede Lloyd Georges übereinſtimmend als einen Verſuch, wie wir es geſtern hier ausdrückten, die Nervenkriſe in Deutſchland zu verlängern und zu vertiefen. In einem Redactionsartikel ſagt die Kölniſche Zeitung, die Sätze über den Tauchbootkrieg ſeien nur Taktik, mit ihnen wollen die Engländer die Stimmung in Deutſchkand herabdrücken und in Eng⸗ land beruhigen. In manchen Organen der fortſchrittlichen Volkspartel ſcheint man allerdings dieſe Zuverſicht nicht zu teilen. Sie meinen, Lloyd Georges Ruhmredigteit ſei wahl in Rechmung zu ſellen, aber ganz hinein in den Wind ſpreche er auch nicht. Unſere Fachmänner müßten nachweiſen, daß ihre Berechmungen, nicht die feindlichen ſtimen. Wir haben ſchon geſtern geſagt, daß wir unſeren milit⸗ riſchen Autorititen noch immer mehr Vertrauen ſchenken als den feindlichen Staatsmännern, und wollen uns für heute begnügen mit der Wiedergabe eines guten Satzes aus der„Kölniſchen Volks⸗ zeitung“, die zu dieſem Kapitel ſchreibt: Unſere Zuwerſicht bezüglich des U⸗Bootkrieges gründet ſich auf ſorgſam geprüfte Tat? ſachen, denen wir mit größerem Rechte vertrauen können als die Engländer ihren Staatsmännern, die immer über falſche Berechnungen“ anderer Leute höhnen, wo es doch keine Re⸗ gierung gibt, die ſich bei ihrem Eintritt in den Krieg und ſpäter ärger verrechnet hat als die engliſche. der-boot-Krieg und das Bölterrecht. Von Geh. Juſtizrat Profeſſor Dr. Joſef Kohler, Berlin. Der gegenwärtige U⸗Boot⸗Krieg beruht auf dem Prinzip der Seeſperre) und dieſes Prinzip iſt ebenſo einfach wie ſicher. Ein kriegführender Staat iſt ſtets berechtigt, einen Deil des feindlichen Geländes zu beſetzen und den Zu⸗ und Abgang zu verhindern. Dieſes kaun er natürlich auch dann ausüben, wenn das beſetzte Gebiet einen Gürtel bildet, der rings ein Gelände umſchließt, von welchem aus feindliche Operationen ftattzufinden pflegen, ſo die Belagerung einer befeſtigten Stadt, ſo aber vor allem auch die See⸗ mnſchließung eines Geländes, indem man das Küſtenland in die Gewalt nimmt und rings eine Sperre anbringt. Die Sperre kann insbeſondere durch Minenlegung geſchehen, ein Fall, der in der ger Vereinbarung beſonders vorgeſehen iſt. Dieſer Minenlegung ht es aber gbeich, wenn irgendwelche anderen Vernichtungselemente in dieſen Seegürtel gebracht werden, um den Ein⸗ und Austritt zu verhindern; man kann, wenn es techniſth möglich iſt, einen elek⸗ triſchen Strom in den Umſchließungsgürtel legen, welcher alles ver⸗ nichtet, was in ſeinen Bereich kommt; man kann auch ſolche Zer⸗ ſtörungsmittel anbringen, e Entiadung kommen, ſöndern erſt durch einen zugeleiteten elektriſchen Strom; man kann insbeſondere auch Unterſeeboote in den Um, ſchließungsgürtel legen, welche jedes ein⸗ und auslaufende Schiff, das ihnen in den Wurf kommt, vernichten. Der Unterſeebootkrieg iſt daher berechtigt, ebenſo berechtigt wie es wäre, wenn man um eine Feſtung herum einen Gürtel von Ko⸗ nonen aufpflanzte, um jeden, der ſich naht, zu vernichten, oder wenn man ein lohendes Feuer anbrächte, das jeden tötete, der in ſeinen Bereich käme(Waberlohe). nicht durch bloße Berührung zur Fe — Dienskag, den 24. Irrt Wrl. und Arbeiterverhältniſſe die P9 55 232298 8257 —32233 3 3 Die Seeſperre iſt rechtlich von der Blockade unterſchieden; denn bei dieſer wird ein vechtliches Verbot aufgeſtellt, daß niemand ein⸗ dringen darf und daß der Eindringende durch Wegnahme von Schiff und Ladung geſtraft wird. Das 1f0 hier nicht der Fall; es wird hier keine vechtliche Veftimmung gegeben, fondern eine katſächliche Sperre gelegt, ſo daß alles, was in die Sperre fällt, tatſächlich der Ver“ nichtung anheimfällt. Von** Unrecht iſt hier keine Rede; nicht von einem Unrecht gegenüber dem Feind, denn die Umſchließung iſt berechtigt; aber auch nicht von einem Unrecht gegen Dritte, denn es iſt ihre Sache, das Sperrgebiet zu vermeiden, daß wir mit Recht beſetzt haben. Natürlich iſt es unſere Pflicht geweſen, dieſe Seeſperre in genügender Weiſe bekamnt zu machen; dies iſt aber in mehr als hinreichender Weiſe geſchehen, und kein feindliches und kein neutrales Schiff kann ſei darauf berufen, daß ihm die Verhältniſſe unbekannt geblieben eien. Die Neutralen dürfen ſich um ſo weniger darüber beklagen wenn ſich ihre Schifſe in die Sperre hineinwagen, ſo iſt es nur da⸗ Streben nach Gewinn, nach Erlangung der hohen Frachkſätze und Warenpreiſe, das ſie lockt; denn die Gewinne der Seefahrt werden ſich nicht nur um das Drei⸗ und Vierfache, fondern um das Zehn⸗ fache ſteigern. Wollen dieſe neutralen Reeder und Kaufleute Millio⸗ näre werden, ſo iſt das ihre Sache; wenn ſie aber ſich darüber be⸗ klagen, daß ſie in dem Riſiko untergegangen ſind, in das ſie ſich ſelber wiſſentiich begaben, ſo iſt dieſe Klage nicht nur zurückzuweiſen, ſondern ſie iſt im höchſten Grade zu verdauumen, und ein Vorwurf gegen uns fällt auf ſie ſeibſt zurück. Und wenn uns vorgezählt wird, daß ſoundſo viele Seeleute untergegangen ſind, ſo haben ſie eben ſelbſt den Untergang zuzuſchreiben; ſie ſind ja nicht etwa in der Verfolgung humaner Beſtrebung untergegangen, ſondern in dem eigenſüchtigen Streben nach Gewinn, in der Sucht, die Kriegslage und die Not der Kriegspreiſe zu ihrer Bereicherung auszubeuten. Man hat den Unterſeebootkrieg vielſach auf Notwehr und No, ſtand gegründet und betont, daß wir ihn nur begonnen haben, wei man uns die Lebensmittel abzuſchneiden verſuchte und wir uns da⸗ egen wehren mußten; man hat ihn durch das Recht der Repreſ⸗ alien rechtfertigen wollen, die wir gegen unſere Feinde und die⸗ jenigen üben, welche unſere Feinde unterſtützen; man hat das Recht der Blockade angerufen und erklärt, daß wir doch auch die Befugni⸗ hätten, eine Blockade zu legen. Dies alles Betrachtungen, allein es bedarf ihrer nicht, da ſchon die obige Recht⸗ fertigung durchſchlagend iſt. Wir brauchen auch nicht darauf Rückſicht zu nehmen, daß das Leben von Menſchen dadurch gefährdet wird, denn das liegt in der Natur der Sperre und findet durch Minenlegung in gleicher Weiſe ſtatt. Und wenn wir im einzelnen Falle Mittel anwenden, um die gefährdeten Menſchenteben möglichſt zu erhalten, ſo iſt dies von Unſerer Seite eine Guttat, nicht eine rechtliche Pflicht. Wir werden es natürlich tun, ſoweit es ohne Beeinträchtigung unſerer Operatio⸗ nen möglich iſt. Schließlich brauchen wir uns auch nicht darauf zu berufen, daß die ſein können und daß unſere Unter⸗ ſeeboote den Angriff dieſer bewaffneten Schifſe zu gewärtigen hätten. Auch der ſtrikte Nachweis, daß eine 8. Bewaffnung nicht erfolgt iſt, würde uns in keiner Weiſe in unſeren Beſtrebungen beeinträchtigen. Die Anfeindung unſeres Unterſeebootkrieges von ſeiten der Gegner iſt nur das Zeichen ihrer Schwäche und eine Folge der Ohnmacht, ihm wirkſam zu begegnen. Er iſt das ſichere Mittel, da⸗ Darum eine richtige ulk Peihender Enerdie kachyrben, ſind an ſich zutreffende — iſſe die en⸗ N RSASSAS SS88 Ks in K S 8. eeg 1 — n. Mannheimer Seneral⸗Anzeiger.(Wittage⸗Ausgabe.) Nr. 339. 3. Seſte. Rus Stadt und Land. Mit dam eagchicnet Gefreiter Leopold Bez, Beamter beim ſtädtiſchen Hochbauamt. De deiden Bräder Wilhelm und Peter B öhmann bei einem 2 Söhne des Maſchiniſten Konrad Böhmann, * D Stſern ſerne Kreuz 1. Klaſſe erhielt Dr. H. Weiſen⸗ SL und Kompagnieführer in einem Reſ.⸗Inf.⸗Rgt., Sohn des mufmann L. Weiſenſee, Frankfurt a.., gleichzeitig mit dem mit Schwertern des Hohenzollernſchen Hausordens. Sonſtige Auszeichnungen. ——— Karl Siegel beim Städt. Maſchinenamt Mannheim, Reutt des Eifernen Kreuges, erhielt die Badiſche ſilberne Ver⸗ unter gleichheitiger Beförderung zum Vizefeldwebel. Sadtan n Heſe. Der Großberzog wohnte Sonntag früh dem Deiſes im Wehrturnen der Jugendwehren und Turnvereine des derzogin arlsruhe auf dem hieſigen Exerzierplatz an. Die Groß⸗ des Kind nahrm nachmittags in Ettlingen an der Eröffnungsfeier ererholungsheims des Vereins Kinderſchutz Pforzheim teil. * Dberieredt wurden der Vorſtand des Hauptſteueramts Säckingen, Jolla llinſpektor Jultus Weigand, als Vorſtand des Haupt⸗ es nach Baſel, der Vorſtand des Hauptſteueramtes Stüh⸗ —————— H 3——— als des na Säckingen, der Inſpektionsbeamte ber⸗ Eeuerinſpektwr Karl Buſſelmeier bei der Zoll⸗ und Steuer⸗ deg unter Verleihung des Titels Oberzollinſpektor als Vorſtand Se npiſteneramtes nach Stühlingen, der Vorſtand des Finanz⸗ Hornberg, Oberſteuerinſpektor Leo Zeiſer, als Vorſtand *„Inanzamtes nach Emmendingen und Zeichenlehrer Johannes an d er an der Realſchule in Säckingen in gleicher Eigenſchaft 0 ealſchule in Karlsruhe. Vre Tu den Ruheſtand verſetzt wurde Oberſteuerkommiſſär Jul. inter t in Raſtatt ſein Anſuchen wegen vorgerückten Alters Orbe, Verleihung des Ritterkreuzes 2. Klaſſe mit Eichenlaub des vom Sähringer Löwen. 5 Nalts Ausgeichnung. Der Hauptlehrerin Julie Herdt an der O5 ſchule in Heidelberg wurde das Verdienſtkreuz vom Zähringer⸗ 8 verliehen. dem Aerziliche Anterſuchung von Kriegerwitwen. Entſprechend Nuern rdehen anderer Bundesſtaaten hat das Miniſterium des ſmöheit auch für Baden beſtimmt, daß die Begutachtung des Ge⸗ abfind zuſtandes von Kriegerwitwen, die auf Grund des Kapital⸗ der ürenſtHeſetzes eine Abfindung beantragen und die Ausführung en, bichen Unterſuchung durch einen beamteten Zivilarzt be⸗ — W* Bezirksäczte und Bezirksaſſiſtenzärzte unentgeltlich *. ſwretdt rſagmittel Das Preisprüfungsamt, Neues Rathaus, Zim. 106, 2. uns: Auf Anregung des ſtädtiſchen Unterſuchüngsamts fand d0f ds. eine Beſprechung ſtatt, bei der das Großh. Bezirksamt, tͤdtiſche Unterſuchungsamt und das ſtädtiſche Preisprüfungsamt Eegmüttel zren, Da ſich noch immer verſchiedene minderwertige Bebruuche⸗ im Verkehr befinden, wurde beſchloſſen, zum Schutze der er nunmehr die Kontrolle ſchärfer durchzufüh⸗ 5 * ——— Grund der Verordnung des Großh. Miniſteriums des vom 30. Januar ds. Js. dürfen nur ſolche Erſatzmittel ver⸗ werden, die ſeitens des Londespreisamtes in Karksruhe aus⸗ genehmigt ſind. Die Kontrolle wird ſich auch darauf. er⸗ en ob die Zuſammenſetzung der zugelaſſenen Mittel den geſetz⸗ mforderungen und den urſprünglchen mit dem Landespreis⸗ hetroffenen achungen eniſpricht. Soweit geſundheitsſchäd⸗ und verfälſchte Gegenſtände verkauft werden, liegt ferner ein gegen das vor. Es ſei außerdem auf hingewieſen, daß ſeit dem Abſchluß des vom Landes⸗ herausgegebenen alphabetiſchen inzwiſchen atzmittel zugelaſſen wurden. Ueber die Einzelheiten wird Prelsprüfungsamt gerne Auskunft geben. * Anzuträglichkeiten im Perſonenverkehr. Wir machen auf die achung der Eiſenbahndirektion Mainz im Anzeigenteil Rummer aufmerkſam, durch die in Erinnerung gebracht wird, E nicht geſtattet iſt, eigenmächtig eine höhere Wagenklaſſe zu als der Reiſende nach der gelöſten Fahrkarte berechtigt iſt. Nend alle Gepäckſtücke, für die der zuläſſige Raum nicht genügt, 0 Jegepãck aufzugeben. „Deuckheſt der Reichsbekleidungsſtelle. Die Reichsbekleidungs⸗ 3 7745 7 F K hat 4 über die Regelung des Bekleidungsweſens nach dem Stande — 1917 enthält. In ihm ſind vor allem die Bundesrats⸗ und Sch über die Regelung des Verkehrs mit Web⸗, Wirk⸗, Strick⸗ Netenn Huhwaren vom 10. Juni/ 23. Dezember 1916 ſowie die Wder 10 ng des Reichskanzlers über Bezugsſcheine vom 31. Erläuer⸗ 16 ſamt der Freiliſte, den Ausführungsbekanntmachungen, f uingen und Ausnahmebewilligungen der Reichsbekleidungs⸗ Eienaufgeführt. Es enthält u. a. weiter die Neuen Richtlinien für von Bezugsſcheinen vom 27. März 1917 ſamt der Be⸗ dle und der Liſte der Stoffhöchſtmaße, ferner auch Angaben e Zuſammenſetzung der Reichsbekleidungsſtelle und i hre 0 teilung ſowie die Satzungen und Verkaufsbedingungen 0 — Drei Begegnungen. Erlebniſſe von Dr. phil. Exoll, Fähnrich. e hier erzählten drei Begegnungen habe ich aneinander⸗ Gi ſie ein bezeichnendes Licht auf ruſſiſche Zuſtände wer⸗ Weigheite fanden in drei ruſſiſchen Gefängniſſen ſtatt, als mich die don P05 der zariſchen Regierung mit der Strafgefangenén⸗Etappe kau nach Weſtſibirien bringen lietz, wo ich für Kriegszeit werden ſollte. ** ich 855 1. Auguſt brach der Krigg, aus, und am 3. Auguſt wurde Gage aſſe der Zelle 10. Dieſch„Zelle 10“ lag in der oberen We zweiſtöckigen Basmaniſchen Polizei⸗Gefängniſſes in lrt. R9 Das untere Stockwerk war für Uebeltäter gewöhnlicher iche chendiebe, Landſtreicher, Zuhälter, Radaubrüder und ähn⸗ eine Hunkle Ehrenleute beiderlei Geſchlechts beſtimmt und hatte wechſelnde Kundſchaft. Wir oben waren ſeßhafter. Da häuß, die berühmten„politiſchen Gefangenen“, deren Verbrechen hegenr darin beſtanden hatte, daß ſie durch Ungeſchicklichkeit willigen c Zufall die Aufmerkſamkeit eines übereifrigen oder bös⸗ Poligeiſpitzels erregt hatten. Der Platzmangel in der Jengene“ ge geſtattete der Gefängnisleitung, nur„ganz ſchwere Korri in Einzelhaft zu halten. Es waren ihrer zwei. Der luke ia chter, der alle paar Minuten durch die Beobachtungs⸗ weilte, meine Zelle ſchaute und ſich augenſcheinlich ſträflich lang⸗ henag, gagte mir, daß Kr. 12„der andere“ ſei. Ich hatte Muße mochte Sb auszumalen, was Kollege 12 wohl begangen haben u in ſei er wohl auch, wie ich, in Jahresfriſt dreimal von Mos⸗ oöͤchſt——5 Heimat gereiſt war und ſich dadurch„der Spionage Rale Perdeig, gemacht hattee Wir durften 0e um ½12 Uhr war„Spaziergang“ der Sträflinge. in einem engen, hochummauerten Hofe einzeln her⸗ die eine Hälfte links herum, die andere Hälfte rechts ach zehn Minuten wurde„Kehrt“ kommandiert, und das zehn Miederholte ſich in der anderen Richtung. Nach weiteren daun——— war das Ereignis des Tages vorüber. Aber die An der N de Minute war die intereſſanteſte des ganzen Tages. Naängen, bede ſtaute ſich die Schar der Sträflinge, und bei dem 28—— dem Stapfen und Schlürfen der Füße konnte man — Jeinem Mitgefangenen ein paar eilige Worte zuzu⸗ — hatde mir vorgenommen, Nr. 12 kennen zu lernen. hatte ich n auf dem Hofe geſehen, aber mich nach⸗ ſächlich ein Druckheft herausgegeben, das alle wichtigen Beſtim⸗ Wirtſchafts⸗Aktiengeſellſchaft Geſchäftsabteilung der Reichs⸗ bekleidungsſtelle. Das Druckheft iſt ſomit ein Wegweiſer für alle, die ſich mit der Bekleidungsfrage zu befaſſen haben oder ſich ſonſt über den Stand der Geſetzgebung unterrichten wollen. Das Druckheft kann von der Reichsbekleidungsſtelle, Druckſachenverwaltung in Berlin W. 50, Nürnberger Platz 1 gegen Voreinſendung von 75 Pfg. für das Stück(auch Briefmarken) bezogen werden. Hauptverſammlung des Kriegsausſchuſſes für Konſumenten⸗ intereſſen. In der Nachmittags⸗Sitzung wurden die An⸗ träge zur Beratung geſtellt. Der Ortsausſchuß Heidelberg bean⸗ tragte: Die Verſammlung wolle beſchließen, die Hauptleitung zu veranlaſſen, an die Reichs⸗ und Einzelſtaatsregierungen die Bitte zu richten, einen Entwurf zur Errichtung von Konſumenten⸗ und Wirtſchaftskammern ausarbeiten zu laſſen, der den geſetzgebenden Körperſchaften vorzulegen und im Wege der Ver⸗ ordnung einzuführen iſt. Begründet wurde der Antrag durch Geh. Juſtizrat Dr. Voſſen⸗Heidelberg. Nach eingehender Begrün⸗ dung wurde der Antrag einſtimmig angenommen.— Hierauf wurde zur Wahl des geſchäftsführenden Vorſtandes und der Rech⸗ nungsprüfer geſchritten. Es wurden ohne Widerſpruch die ſeit⸗ herigen Vorſtandsmitglieder wiedergewählt: Oberpoſtſekretär Manz, 1. Vorſ.; Arbeiterſekretär Prüll, 2. Vorſ.; Schrift⸗ führer: Poſtſekretär Letule; Oberreviſor Trautmann, Kaſſenführer; Beiſitzer: K. Behring, Ferd. Schwan, Wilh. Müller, Frau Witwe Bott, Frau Ingenieur Ettlinger, Frau Knecht⸗Dur⸗ lach, P. Michel, Prof. Wendling⸗Mannheim. Zu Reviſoren wurden gewählt die Herren Schumann, Maier und Merkel.— Nach eingehender Begründung durch Geſchäftsführer Seufert wurde beſchloſſen, dem Bad. Landeswohnungsverein und dem Hauptausſchuß für Kriegerheimſtätten als körperſchaftliches Mit⸗ glied mit einem Jahresbeitrag von je 20 Mark beizutreten. Auch dieſer Antrag fand ebenfalls einſtimmige Annahme.— Unter Punkt 5„Sonſtiges“ wurden verſchiedene Wünſche ſeitens der Ver⸗ treter der Ortsausſchüſſe zur Kenntnis gebracht und Kritik an den teueren Obſtpreiſen geübt. Auch gegen eine weitere Er⸗ des Milchpreiſes möchte man alle Hebel in Bewegung etzen. ſelbe immer ſchwankend ſei. Der Vorſitzende gab verſchiedene auf⸗ klärende Antworten auf die einzelnen Anfragen.— Drei einge⸗ laufene Anträge: 1. ein ſolcher des Ortsausſchuſſes Freiburg, wel⸗ cher gegen die teueren Obſtpreiſe Stellung nahm und eine Herab⸗ ſetzung desſelben wünſcht, 2. ein ſolcher des Ortsausſchuſſes Dur⸗ lach, welcher den freien Bezug der Kartoffeln direkt vom Erzeuger mittels Bezugsſchein verlangt, 3. ein weiterer des Ortsausſchuſſes Durlach, der eine Verſtändigung in wirtſchaftlichen Fragen mit den Nachbarſtaaten wünſcht, fanden einſtimmige Annahme. Gegen 6 Uhr wurde die Verſammlung geſchloſfen. * Sparſamkeit im amklichen Papierverbrauch. Das württ. Mini⸗ ſterium des Innern hat die ihm unterſtellten Behörden neuerdings wieder aufgefordert, den Papierverbrauch tunlichſt einzuſchrän⸗ ken. Es wird darauf hingewieſen, daß eine weſentliche Erſparnis u. a. erzielt werden kann, wenn darauf geſehen wird, daß Druckſachen nur in dem unbedingt erforderlichen Maße hergeſtellt werden, und daß Veröffentlichungen, die nicht oder zur Zeit nicht notwendig ſind, unterbleiben. Nach dem Vorgang des Reichsamts des Innern iſt für die württ. ſtaatlichen Behörden der Verwaltung des Innern ſodann weiterhin beſtimmt worden, daß gebleichtes Papier nur in dem für das laufende und kommende Vierteljahr erforderlichen Umfang ein⸗ gekauft werden darf, und daß ſofort damit zu beginnen iſt, im in⸗ neren Dienſt in allen geeigneten Fällen, beſonders zu Vordrucken und Entwürfen, ungebleichtes Papier zu verwenden. Den Körper⸗ ſchaftsbehörden iſt ein entſprechendes Verhalten aufs angelegentlichſte empfohlen worden.— Dieſe Aufforderung iſt ſehr dankenswert. Es wäre zu wünſchen, daß auch die verſchiedenen Reichsſtellen ſie beher⸗ zigen würden; denn immer noch werden von dort unendliche Mengen bedruckten Papiers an die Zeitungen verſandt, die natürlich keinen Gebrauch davon machen können, da ſie, ſelbſt wenn ſie die notwen⸗ digen Vorräte hätten, bei recht namhaften Strafen nicht mehr Papier verbrauchen dürfen, als ihnen durch die Kontingentierung zuge⸗ billigt iſt. * Geht barfuß oder in Holzſandalen. der Kommunalverband Kaiſerslautern⸗Stadt erläßt zur Schonung der Schuhwaren folgende Aufforderung an die Bevölkerung: Der Vorrat an Schuhen und Leder iſt ſehr knapp und es ſoll nach einer Bekanntmachung der Reichsbekleidungsſtelle der Bedarf an Schuhwaren äußerſt einge⸗ ſchränkt werden. Es wird daher dringend empfohlen, daß haupt⸗ Schüler und andere junge Leute während der beißhn Holzſandalen tragen oder harfuß gehen. Die feuchte und Sommermonate rfuß Lederſchuhe müſſen aus naheliegenden Gründen für die kalte Jahreszeit aufgeſpart werden. * Säuglingsſchweſtern⸗ und Sänglingspflegerinnenſchule. Aus Freiburg wird berichtet, daß dort eine Schule für Säng⸗ lingsſchweſtern und Säuglingspflegerinnen eröff⸗ net worden iſt. Es dürfte die hieſige Bevölkerung intereſſieren, daß im hieſigen Mütter⸗ und Säuglingsheim in Neckaran ſeit 1. April 1916 jungen Mädchen Gelegenheit gegeben iſt, ſich zur Schweſter oder Pflegerin auszubilden. Neben der praktiſchen Unterweiſung in der Säuglingspflege und Ernährung erhalten die Schülerinnen theoreti⸗ ſchen Unterricht. Außerdem nehmen ſie teil an einigen Unterrichts⸗ ſtunden in der Sozialen Frauenſchule und im Fröbelſeminar. Nach einjähriger Ausbildungszeit erhalten ſie nach abgelegter Prüfung ein Zeugnis, das ſie zur Annahme einer Stellung in Anſtalten oder Familien berechtig. Auskunft erteilt gerne die Oberin des Hauſes, Mönchwörthſtraße 14, oder die Leiterin der Sprechſtunde im Alten Rathaus, Zimmer 12, Dienstag abend—7 Uhr und die Kriegsfür⸗ ſorge im Zimmer 25, N 2, 11 und Zimmer 23, N 2, 4. Vierzigjähriges Dienſijubiläum. Man ſchreibt uns: Am 22. Juli waren 40 Jahre verfloſſen, ſeitdem Herr Theodor Nettler in der hieſigen iſraelitiſchen Gemeinde als Kantor wirkt. In ehren⸗ den Worten der Anerkennung und unter gleichzeitiger Ernennung her beim Betreten des Hauſes nicht unauffällig an ihn heran⸗ machen können. So ſehr gefährlich ſah er übrigens gar nicht aus, er mochte Ende der Vierzig ſein, trug einen leicht angegrauten Vollbart und war ſchmächtig und zart. Eines Tages war mir die Gelegenheit günſtig. Mit unter⸗ drückter Stimme flüſterte ich dem Backenbärtigen in meinem beſten Ruſſiſch zu:„Was hat Sie ins Gefängnis geführt?“ „Lr wandte ſein blaſſes Geſicht um und ſagte:„Wie meenen Wer ſo ſpricht, kann nur zwiſchen Leipzig und Dresden oder nicht gar weit davon entfernt zu Hauſe ſein. Ich konnte ihm nur noch verſichern, daß ich auch kein Ruſſe, vielmehr mit Rußland im allgemeinen und mit meiner Lage im beſonderen ebenſo unzufrie⸗ den ſei wie er ſelber, im übrigen aber verſuchen wolle, ausführ⸗ licher mit ihm zu ſprechen. Der Korridorwächter, dem ich die Kenntnis vom Vorhanden⸗ ſein des„ſchweren Jungen in Zelle 12“ verdankte, war ein gut mütiger Burſche von einigen 20 Jahren. Er holte ſich ſtets pünk, lich alles Schwarzbrot ab, das ich etwa übrig ließ. Eine Gefällig⸗ keit iſt der anderen wert. Das iſt Grundſatz ſogar in ruſſiſchen Gefängniſſen. Ich erklärte ihm, mich intereſſiere mein Leidens⸗ genoſſe Nr. 12, ich wollte gern mit ihm ſprechen. Der Wächter verſprach ſeine Mitwirkung. Als er das nächſte Mal nachts Auf⸗ ſicht in unſerem Flur hatte, ſchloß er meine Zelle auf und gab mir 10 Minuten Zeit, mit Nr. 12 zu ſprechen. Ich klopfte den Backenbärtigen wach und forderte ihn— nunmehr auf deutſch durch die Beobachtungsluke auf, mir ſein Schickſal zu erzählen. Unſer braver Wächter ſtand währenddeſſen an der nach unten führenden Treppe„Schmiere“. Nr. 12 erzählte: Er ſei Maſchinenſchloſſer und Deutſcher von Geburt. Seine Kinder ſeien ruſſiſche Staatsangehörige geworden; er ſei jedoch Deutſcher geblieben und ſpräche überhaupt nur wenige Worte ruſſiſch. In ſeiner Werkſtatt habe er mancherlei Repara⸗ turen ausgeführt, vielfach ganz kleine, einfache Ausbeſſerungen und Ergänzungen an Apparaten und Maſchinen, deren Zweck und Bedeutung er gar nicht kannte. Da habe die ruſſiſche Behörde herausgefunden, daß in ſeiner Werkſtatt auch irgendein Erſatzſtück für einen drahtloſen Telegraphenapparat angefertigt ſei. Dieſer Apparat habe angeblich Spionagezwecken gedient, und jetzt ver⸗ lange die Behörde von ihm genaue Angaben über den Apparat und ſeinen Beſitzer. Seinen Beteuerungen, von drahtloſen Apparaten nicht das Mindeſte zu verſtehen und nicht einmal gewußt zu haben, Das Brot ſollte nach Gewicht verkauft werden, da das⸗ und Am Mitiwoch, den 25. Juli, gelten ſolgende Maärken: Brot: Für je 750 Gramm die Brotmarken und Zuſatzmarken 1, 2. und 3. Für je 100 Gramm Brot oder je 75 Gramm Brotmehl der Beſtellabſchnitt der Kartoffel⸗Erſatzmarke 13 und die linke Hälfte(4) des Stammabſchnitts der Zuſatz⸗Karte für Schwer⸗ arbeiter. Butter: Für ein Achtel⸗Pfund die Buttermarke 66 in den Verkaufs⸗ ſtellen 501—714, die Buttermarke 68 in den Verkaufsſtellen—170 auf Kundenliſte. Eier: Für 1 Inlandei(26 Pfg.) die Marke 32 in den Verkaufsſtellen 321—714 auf Kundenliſte. 5 Fett: Für ein Achtel⸗Pfund die Fettmarke 35 in den Verkaufsſtellen von 101—210. Die Verkaufsſtellen der Firma Schreiber bringen Fett erſt am Donnerstag zum Verkauf. Grieß: Für 150 Gramm die Allgemeine Lebensmittelmarke U5 in den Kolonialwarengeſchäften—746 auf Kundenliſte(gilt auch ſchon ab Samstag.) Kartoffeln(Frühkartoffeln): Zum Einkauf für je 2 Pfund die Lieferungsabſchnitte 4 der Kartoffelmarke 390, der Zuſatzmarke 88 und die Wechſelmarken; außerdem für 1 Pfd. die zum Teil noch nicht eingelöſten Lieferungsabſchnitte 4 der Kartoffelmarke 84 und der Zuſatzmarke 28. Mehl: Für 150 Gramm Brotmehl die Mehlmarke 2. Mager⸗ und Buttermilch: Für Liter die Marken 30 und 31, ſowie —3. Obſt: Für 1 Pfund Kirſchen oder Johannisbeeren oder Heidelbeeren die Marken 5 und 6 ſämtlicher Obſtkarten. 8 Rückkauf der Flaſchen von ſteriliſierter Milch. Die Butter⸗ und Eierverkaufsſtellen machen wir darauf auſmerk⸗ ſam, daß die leeren Dreiachtel⸗Literflaſchen, die ſteriliſierte Milch ent⸗ hielten, nur dann zurückgenommen werden dürfen, wenn dieſelben in den Geſtellen oder Kiſten, in denen ſie ausgegeben wurden, ver⸗ packt ſind. Die Markenverteilungsſtelle im Roſengarten iſt wegen Vorbereitung der neuen Lebensmittelmarken täglich bis ein⸗ ſchließlich Mittwoch, den 1. Auguſt an den Vormittagen für die Bevölkerung geſchloſſen.— Städt. Lebensmittelamt. —————— Eingedenk des Gebots der Stunde ſollte in jeder Familie eine gründliche Nachſchau vorge⸗ nommen werden und alles irgend Entbehrliche uns entgeltlich oder unentgeltlich zugeführt werden.— Alles auch das ſcheinhar Nutzloſe an: Damem⸗ und Herreukleidern(Hoſen und Sackanzüge ſind ſehr erwünſcht), Knaben⸗ und Mäochenkleidern, Leib⸗ und Bettwäſche aller Art, Schuhwaren(auch die ſchlechteſten), Erſtlingswäſche, Kinder⸗Betten, Kinder⸗Wagen atc., erbitten wir möglichſt ſchnell.— Neu ausgedehnt iſt unſere Sammeltätigkeit auf Siurleum⸗ Reſte aller Art, die es in ſeder Familie gibt(auch alte Linoleum⸗ Muſterkarten aus Geſchäften kommen in Betracht). Leber von alten Schuhen, Taſchen, Schultorniſtern, Riemen. Sätteln, Pſerdegeſchirren, Militär⸗Lederzengen uſw.— All dies bedürfen wir ſehr nötig und ſichern beſte, der Allgemeinheit zu Gute kommende Verwertung zu. Beſonders die Ledertaſchen ſind wichtig, da wir nur dann von der Erſatzſohlen⸗Geſellſchaft entſprechende Anlieferüngen von guten Stiefelſohlen erreichen und einigermaßen der Einwohnerſchaft dienen können. Viel zu wenig bekannt ſind immer noch unſere Abgabebe⸗ ſcheinigungen. Gegen dieſe, die der Abgabe für alle Gegen⸗ ſtände, ob entgeltlich oder unentgeltlich, auf Wunſch ausge⸗ ſtellt werden, erhält jedermann Bezugsſchein⸗Erleichterung! iieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee Sammelt die Küchenahfälle. BVewahrt ſie vor Verderb. Ihr ſireckt dadurch unſere Viehſuttervorräte. Bringt ſie zu den Annahmeſtellen der Mannheimer Abfall⸗Ber⸗ wertung oder meldet, Ihr Hausfranen, in der Geſchäftsſtelle, wo und waun ſie abgeholt werden können. Die Annahmeſtellen ſind geöffnet: 615—½7 Uhr: am Marktplatz jeden Tag, 5 Ecke Wallſtadiſtraße: täglich, Uhlandſchule: Montags, Mittwochs, Samstags, Sniſenring 44: Dienstags, Donnerstags, Samsta Lindenhof⸗Marktplatz(Johanniskirchez: Montags, Samstags. Die Kommiſſion der Mannheimer Abfall⸗Verwertung: Geſchäftsſtelle: O 7, 0. Telephon über Rathaus. zum Oberkantor würdigte daher der Synagogenrat die Verdienſte des Jubilars um Hebung und Verſchönerung des Gottesdienſtes. Reich ausgeſtattet mit den Glanzmitteln einer ſelten ſchönen, durch Alter nicht getrübten Tenorſtimme, die durch treffliche Schulung Her⸗ vorragendes auf dem Gebiete kantonaler Sangeskunſt leiſtet, iſt Herr Oberkantor Nettler jedem Beſucher des Gotteshauſes in beſter Erinnerung. Möge es Herrn Rettler, der eine Zierde ſeines Stan⸗ des und ein Vorbild ſeiner Amtsgenoſſen iſt, beſchieden ſein, noch eine große Spanne Zeit mit ſeinem künſtleriſchen Können in der hieſigen iſraelitiſchen Gemeinde zu wirken. Aus Ludwigshafen. * Jür den Opfertag haben uns, ſo wird uns rom Roten Kreuz Panedi. in liebenswürdiger Weiſe zur Verfügung ge⸗ ſtellt: Herr Bankdirektor Dr. Troeltſch 1000 Mk.,* Geheimrat Auguſt Röchling 1000 Mk., Herr Wolf Netter 1000 Mk. Dieſe Spen⸗ der—— uns ſchon wiederholt reichliche Spenden zugehen laſſen prechen wir ihnen hiefür unſeren herzlichſten Dank aus. 88, Mittwochs und was er vor ſich gehabt habe, wurde nicht geglaubt, vielmehr wurde ihm ſeine Weigerung, etwas auszuſagen, als Schuldbewußtſein ausgelegt. Drei Tage nach meiner Einlieferung ins Basmaniſche Gefängnis kam Kollege 12 dahin, und als ich nach mehr als vier⸗ wöchiger Haft ins Moskauer Zentral⸗Verſchickungsgefängnis über⸗ führt wurde, um die weite Reiſe nach Oſten anzutreten, ſaß der Unglückliche immer noch in der gleichen Zelle und in der gleichen Ungewißheit über ſein Schickſal. Bei der Gefangenenkoſt— Schwarzbrot und Kohlſuppe ohne Fleiſch— und unter dem Druck ſeiner Lage verfiel der arme Kerl zuſehends und ließ ſich durch mein Zureden nur für Augenblicke aus ſeiner dumpfen Verzweif⸗ lung aufrütteln. Was aus ihm geworden iſt, weiß ich nicht. ** Wir waren etwa 180 Mann, die eines Vormittags im Ar⸗ reſtantenzuge in Tula— etwa 200 Kilometer ſüdlich Moskau— ankamen, zur Hälfte deutſche und öſterreichiſche Zivilkriegsgefan⸗ gene, zur anderen Hälfte ruſſiſche Strafgefangene. Wir wurden ausgeladen und ſtanden in ſtrömendem Regen auf dem echt ruſſi⸗ ſchen Klopfſteinpflaſter vor dem eintönig grauen, niedrigen Bahn⸗ hofsgebäude. Die Bahnhofsbeamten und die Begleiter unſeres Transportes rannten durcheinander, fragten, ſchimpften, zankten ſich und wären ſich beinahe in die Haare geraten. Die ſchon wäh⸗ rend der Bahnfahrt ſeit einigen Stunden gehegte Befürchtung war eingetroffen: wir hatten den Anſchluß zur nächſten Etappenſtation verſäumt und mußten mindeſtens mehrere Tage in Tula liegen. Der Leiter des Transportes, ein griesgrämlicher Hauptmann, tele⸗ phonierte vergebens in der ganzen Stadt herum, wo er uns unter⸗ bringen könnte, und richtete dann ein verzweifeltes Telegramm nach Moskau und bat um Inſtruktionen. Wir ſtanden immer noch in dem nicht weniger beharrlichen Regen. Nach entſprechender Zeit kam die telegraphiſche Antwort aus Moskau:„Die Gefange⸗ nen ſind irgendwie im Gefängnis unterzubringen.“ Wir nahmen unſere kleinen Bündel auf und gingen los, durch die ganze Stadt hindurch, über das unglaublich ſchlechte, durch ſeen⸗ artige Pfutzen auf weite Strecken gnädig verhüllte Pflaſter, vorbei an der neugierig gaffenden Menge, und kamen an einen rieſigen gelben Bau, über dem in großen Buchſtaben die Worte„Tulaer Gouvernementsgefängnis“ prangten. Der ſtellvertretende Direktor, ein junges, ſehr nervöſes Männchen, war außer ſich und zankte ſich erſt einmal eine halbe Stunde mit unſerem Transportführer herum. Wir ſtanden und warteten. Der Regen hielt an, und es wurde ——— —— wa zehn— erlitten Verletzungen, mir von ſelbſt eine Art 4. Seite. Nr. 889 Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe. Dienstag, den 24. Juli 191 Nus dem Großherzogtum. *Eppelheim, 23. Juli. Die katholiſche Kirchengemeinde feierte geſtern das 25jährige Prieſterjubiläum des Pfarrers Breinlin⸗ ger aus Wieblingen, dem auch die hieſige Pfarrfiliale zugehört. An der Feier beteiligten ſich von der politiſchen Gemeinde der Bürger⸗ meiſter und verſchiedene Gemeinderäte, eine Vertretung der Lehrer⸗ ſchaft und auswärtige Bekannte des Jubilars. Er wurde bei der ein⸗ drucksvollen Feier durch Glückwunſchanſprachen, Vorträge von Lie⸗ dern und Gedichten, ſowie mit vielen Geſchenken geehrt, * Heidelberg, 23. Juli. Das„Kreuz in Eiſen“, eine Stif⸗ tung des Herrn Staatsanwaltſchaftsrate⸗ Dr. v. Braunbehrens, iſt außer Betrieb geſetzt, da die ganze Vorderſeite jetzt benagelt iſt. Die letzten 100 ſchwarzen Nägel für 100 Mark ſtiftete Frl. L. v. Gayette. Nach dem vollendeten Nagelpanzer, wurde das Kreuz in Eiſen am 5. Juli zur dauernden Aufbewahrung der Stadt überwieſen. Das Kreuz hat mit einem Reinertrag von 28 498,40 Mk. abgeſchloſſen.— Bei der Wieblinger Mühle ſank am 22. ds. Mts. das Ketten⸗ boot Nr. 2(Schlepper). Die Schiffahrt iſt dadurch geſperrt.— Im Hauſe Hauptſtraße 57 gerieten zwei taubſtumme Schneidergehilfen miteinander in Streit. Der eine beſchuldigte ſeinen im Hauſe wohnen⸗ den Kollegen des Diebſtahls, worauf ihn dieſer aus ſeiner Wohnung wies. Aus Wut darüber verſuchte nun der Hinausgeworfene, ſich im Hausgang mittels eines Taſchenmeſſers den Hals zu durch⸗ ſchneiden. Er wurde in ſchwerverletztem, jedoch nicht lebens⸗ Zuſtande nach dem Akademiſchen Krankenhaus ver⸗ racht. * Bräumlingen, Amt Donaueſchingen, 21. Juli. Zum dritten Male innerhalb 8 Tagen wurde unſer Städtchen von einem Schadenfeuer betroffen. In der Nacht zum Freitag brach in dem ſtattlichen Anweſen des Landwirts Konſtantin Hornung auf bis jetzt noch nicht feſtgeſtellte Weiſe Feuer aus, das den Hof, einen der größten der ganzen Gegend, innerhalb 2 Stunden vollſtändig zer⸗ ſtörte. Der Geſamtſchaden mit rund 37 000 Mk. iſt um ſo empfind⸗ licher, als der Beſitzer nur ungenügend verſichert iſt. Pfalz, Heſſen und Umgebung. * Heypenheim, 23. Juli. Als Sonntag morgen Herr Beigeord⸗ neter Frz. Keil in Verhinderung unſeres Bürgermeiſters eine Trauung vollziehen wollte, wurde er plötzlich von einem Schlag⸗ anfall getroffen, der nach kurzer Zeit zum Tode führte. Frankfurt a.., 23. Juli. Am Vorabend ſeines goldenen Hochzeitstages verſtarb hier im Alter von 76 Jahren der lang⸗ ſährige ſtädtiſche Standesbeamte Aug. Siebert. Der Verſtor⸗ bene war eine der volkstümlichſten Perſönlichkeiten Frankfurts und genoß in Fachkreiſen den Ruf eines der beſten Kenner des nationalen und internationalen Eherechts.— Auf der Straßen⸗ bahnüberführung über die Frankfurt⸗Gießener Eiſenbahn ſauſte am Samstag Nachmittag ein Motorwagen, der vom Führer nicht mehr gehalten werden konnte, in voller Fahrt die Brücke hinab und rannte gegen ein Haus der Rödelheimer Landſtraße. Durch den Anprall wurde das Mauerwerk eingedrückt. Der Motor⸗ wagen ſelbſt wurde ſchwer beſchädigt. die jedoch nicht erheblicher Natur ſind. Der Sachſchaden iſt groß. Rommunales. 4 Krefeld, 23. Juli. Die Stadt hat im letzten Herbſt und Winter zur Hebung der Milchzufuhr 150 000/ aufgewandt, die an die nach Krefeld Milch liefernden Landwirte als Zuſchüſſe bei der Ergän⸗ zung oder Vermehrung ihres Milchviehbeſtandes verteilt worden ſind. Dieſer Aufwendung iſt es zuzuſchreiben, daß der in den Weiniſch⸗ weſtfäliſchen Städten eingetretene Rückgang der Milchzufuhr im Herbſt und Winter ſich hier in beſcheidener Grenzen gehalten hat. Aus dem Gelde ſind 328 Landwirte unterſtützt worden. Die Unterſtützungs⸗ ſumme verteilt ſich auf 1018 Stück Rindvieh, d. i. mehr als die Hälfte der etwa 2000 Stück betragenden Zahl der nach Krefeld Milch liefern⸗ den Kühe. Es wurde nun in der letzten Stadtveror dneten⸗ ſitzung beſchloſſen, für den Herbſt und Winter dieſelbe Summe zu demſelben Zweck zur Verfügung zu ſtellen. Die Zuſchußgewährung erfolgt auf Grund von Verträgen, die mit den maßgebenden Landwir⸗ ten erörtert worden ſind. Die Bewilligung wurde indeſſen davon ab⸗ hängig gemacht, daß die zuſtändigen Regierungsbehörden die mit die⸗ ſen Mitteln erworbene Milch der Stadt Krefeld auch dann laſſen, wenn die Milchzufuhr nach Krefeld über das geſetzliche Mindeſtmaß hinausgehen ſollte und daß, wenn der Stadt Krefeld Milch zugunſten anderer notleidender Städte abgenommen werden muß, die Städte, zu deren Gunſten die Abnahme erfolgt iſt, für verpflichtet erklärt werden, nach Maßgabe der ihnen überwieſenen Milchmenge für die Krefelder Aufwendüngen verhältnismäßigen Erſatz zu leiſten. Letzte Meldungen. R* 2 2 Die durchbruchsſchlacht in Gſtgalizien. Wien, 23. Juli.(WB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegspreſſe⸗ quartier wird gemeldet: Der Durchbruch bei Zloczow war auf ver⸗ gleichsweiſe ſchmaler Front angeſetzt. Der Gegner war zweifellos überraſcht. Der Durchbruch gelang planmäßig. Er war das Muſter⸗ beiſpiel einer bis ins kleinſte gehenden Einzelvorbereitung. Die Durchführung glückte von Zeitabſchnitt zu Zeitabſchnitt, wie ſie in Ausſicht genommen war. Die Ziele des erſten Tages wurden weit⸗ aus überboten. Am zweiten Tage beherrſchte die⸗Angriffskolonne bereits die Eiſenbahn und die Straße Zloczow.Tarnopol. Die Fahrgäſte— et⸗ An allen Punkten, wo der Gegner ſich zum Kampfe zu ſtellen vermochte, wurde in kurzer Zeit ſein Widerſtand gebrochen. Das nächſte Ziel war die für den Gegner außerordentlich wichtige Eiſen⸗ bahnlinie Brzezany—Tarnopol, die von den unaufhaltſam vordrin⸗ genden und jeder Ermüdung Herr bleibenden Truppen auch tat⸗ ſächlich amdritten Angriffstage erreicht wurde. Wenn man die heiße Jahreszeit, die ſchwierigen Wegeverhältniſſe und die Tat⸗ ſache berückſichtigt, daß der Gegner einzelnen Angriffskolonnen noch ſehr ernſten Widerſtand entgegenſetzt, kann man den Leiſtungen der Truppen nur vollſte und rückhaltloſe Anerkennung zollen. Die Spuren des Feindes zeigen deutlich, daß ſich die zer⸗ ſetzende Wirkung des mächtigen Stoßes von Abſchnitt zu Ab⸗ ſchnitt vergrößerte. Man kann ſich die Schwierigkeiten, unter denen die Ruſſen die Rückbewegung vornehmen mußten, am beſten vergegenwärtigen, wenn man vor Augen behält, daß Teile des Fein⸗ des, die nicht über den Sereth nördlich von Tarnopol auszuweichen oder über Tarnopol nach Oſten abzufluten vermochten, durch die Anlage der Operation gezwungen waren, auf der bisherigen Front gegen Weſten nach Süden abzubauen, alſo ſenkrecht zu den bisherigen Verbindungen zurückzugehen. Iſt ſchon für die Truppe ein ſolcher Frontwechſel, namentlich wenn er durch Kampf erzwun⸗ gen wird, ſehr ſchwierig, ſo iſt er ſelbſtverſtändlich für den ge⸗ ſamten Erhaltungsapparat, der an dem Ende der Trup⸗ pen anbindet, unter Umſtänden vernichtend. Wieweit durch die Ereigniſſe die Moral der ruſſiſchen Truppen erſchüttert iſt, läßt ſich noch nicht klar überblicken. Eine Reihe von Anzeichen ſprechen jedoch dafür, daß unter der Erſchütterung, die nach dem vorgeſchilderten unvermeidlich war, die Auflaſſung von Verbänden, die nach verſchiedenen Richtungen aus⸗ einandergedrängt wurden, auch die innere Widerſtandskraft der Ruſſen auf das gefährlichſte berührt. Ein Aufruf der proviſoriſchen Regierung an die Operatious-Armee. Petersburg, 22. Juli.(WTB. Nichtamtl.) Die vorläufige Regierung hat an die Operationsarmee folgenden Aufruf ge⸗ richtet: Vor drei Wochen haben die Armeen der Südweſtfront auf Be⸗ fehl des Kriegsminiſters und unter dem Befehl des Generaliſſimus mit einem mächigen revolutionären Schwung die Offenſive er⸗ griffen. Mehr als 36 000 Gefangene, mehr als 90 Kanonen, mehr als 400 Maſchinengewehre wurden von dieſer Armee erbeutet. Die glorreiche Bezeichnung„Regimenter des 18. Juli“ wird hinfort in den Annalen der Revolution verzeichnet ſein. Dieſe Helden ſtellten über das eigene Leben die Sicherheit und das Beſtehen eines freien Vaterlandes und das Wohl der ruſſiſchen Revolution, die bedroht ſind vor der Front von den Wilhelm ergebenen Bajo⸗ netten und im Hinterlande durch einen verräteriſchen Aufruhr. Der Aufruhr im Innern wurde durch die Macht des Volkes zu Boden geſchmettert, doch bedroht noch größere Gefahr die Revo⸗ lution. Nach Zuſammenziehung ſeiner Kräfte ging der äußere Feind ſeinerſeits 4 Angriff über. Daß ſein Plan, die Front zu durch⸗ brechen gelang und gleichzeitig der Krieg im Hinterland losgehen konnte, ſchließt alle diejenigen, für die Rußland und ſeine Freiheit nicht eitle Worte ſind, noch mehr zuſammen. Truppen der revolutionären Armeel Eure Brüder, die mit roten Bannern in den Kampf gezogen ſind, rufen euch, ſich ihnen anzuſchließen, um gemeinſam für die Verteidigung der Freiheit zu kämpfen im Namen gerechter Bedingungen für einen dauerhaften Frieden. Nach dem Willen des revolutionären Rußlands und auf Befehl eurer militäriſchen Führer vorwärts die Reihen, ohne auf die Feiglinge und die Vaterlandsverräter zu achten! Rettet die Freiheitl Rettet das Die Urſachen der ſpaniſchen Anruhen. Berlin, 24. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Der„Voſſ. tg. wird aus Madrid gemeldet: Die für den 19. Juli in arcelona angeſagten großen Unruhen ſcheinen aus eblieben. Man kann alſo wohl annehmen, daß die Regierung der einſtweilen Herr geworden iſt. Sie hat ihren Grund gehabt zum Teil in den bekannten catalaniſchen Sonderbeſtrebungen zum eil in einer Erregung, die Offizierskreiſe ergriffen hatte. Den Anlaß u dieſer Erregung gab die Bevorzugung beim Avancement, der f im Gegenſatz zu der Infanterie einige andere Truppengattungen erfreuten. Die Infanterieoffiziere haben darauf eine ſogenannte Junta gebildet und 2 5* überhaupt kein Avancement außer der Reihe anzunehmen Das alles hat dann die Situation der ſpaniſchen Regierung erſchwert, wie ſie e⸗ auch ſonſt gewiß nicht leicht hat. Von Norden drücken die Franzoſen, die Zufuhren vom Meer aus werden durch die Engländer und neuerding⸗ auch durch die Ameri⸗ kaner erſchwert. Immerhin wäre es zu wünſchen, daß die ſpaniſche Regierung den fortgeſetzten Anſtürmen zum Trotz etwas weniger Nervoſität zeigte, als ſie neuerding⸗ zu verraten beginnt. Spanien hat ſich durch ſeine mutige Haltung und durch ſeine ſelbſtbewußte Neutralität in dieſem Kriege viel Kredit erworben. Es wäre bedauerlich, wenn es 1057 ſetzte. 0 Siam im Kriegszuſtand mit den Mittelmächten. Bangkok, 22. Juli.(Priv.⸗Tel.) Reuter⸗Meldung. Siam erklärte, daß der Kriegszuſt and mit Deutſchland und ee dunkel. Der telegraphiſche Befehl aus Moukau brach jedoch ſchießlich den Widerſtand des nervöſen Vizedirektors, und wir wurden ein⸗ gelaſſen. Durch Zuſammenpferchen der Stammgäſte des Gefäng⸗ niſſes in die kleineren Räume machte man einen Saal für uns frei und ſperrte 108 Mann, deutſche Kriegsgefangene und ruſſiſche Sträf⸗ linge in buntem Gemiſch hinein. Dort mußten wir es uns auf dem chmutzigen Fußboden„bequem“ machen. Pritſchen oder andere Usſtättungsgegenſtände gab es nicht. Meine Kenntnis der Sprache und der ruſſiſchen Zuſtände hatte Wortführerſtellung unter meinen Schickſals⸗ genoſſen verſchafft, und ſo kamſes denn. daß einer meiner Gefährten an mich herantrat, ein Mann von etwa 64 Jahren, und mich bat, wenn es irgend ginge, ihn bei einem der leidlich mit Wäſcheſtücken verſehenen Gefährten für kleine Handreichungen zu empfehlen, damit er als Entgelt ein— Paar Strümpfe erwerben könne. In der Tat war der Arme übel dran: Er war ohne Mütze und trug eine ſchäbige Jacke über einem dünnen Leinenhemd und ein ebenſo ſchäbiges Bein⸗ kleid. An den bloßen Füßen hatte er Holzpantoffeln. Eine Koſaken⸗ patrouille hatte ihn in den erſten Auguſttagen, als er— längſt außerhalb des wehrpflichtigen Alters— ſeinen im Lycker Kreiſe (in Oſtpreußen) gelegenen Acker mähte, aufgegriffen und trotz aller Vorſtellungen nach Grodno gebracht Dort war er zur Verſchickung im Etappenwege beſtimmt und ins Gefängnis worden. Man hatte ihn weiter durch die Gefängniſſe von ilna, Smolensk und Moskau geſchleppt und zur Verſchickung nach Tobolsk beſtimmt. Ich verlangte ſofort unſeren Transportführer zu ſprechen und wies ihn auf die ſinnloſe Grauſamkeit hin, einen nicht militärpflich⸗ tigen, alten, unſchuldigen Mann in ſolchem Aufzuge, ohne Geld und ohne Kenntnis der Landesſprache dem ſtrengen ſibiriſchen Winter entgegenzuführen. Ein Achſelzucken war die ganze Antwort des Beämten. Es hielt natürlich nicht ſchwer, von einem beſſer ausgerüſteten Leidensgenoſſen— auch ohne Dienſtleiſtungen— für den oſt⸗ preußiſchen Landsmann ein Paar warme Strümpfe zu erhalten. Eine ſofort für ihn veranſtaltete Sammlung brachte ihm weiter noch einige ſehr erwünſchte Kleidungsſtücke und Gebrauchsgegen⸗ ſtände ein. So ward wenigſtens das Notdürftigſte für ihn beſorgt. Die Behörde glaubte ſich jeder Verantwortung für dieſen brutal verſchleppten Alten enthoben, der ſein Schickſal übrigens mit be⸗ wundernswerte Ruhe und Zuverſicht ertrug. An der Wolga trennten ſich unſere Wege. Auch über ſein weiteres Ergehen weiß ich nichts. 0 Ein Zug von 35 deutſchen und öſterreichiſchen Zivilkriegs⸗ gefangenen bewegte ſich vo Bahnbof Tſcheljabinsk in das große nis. In Tſcheljabinsk vereinigen ſich die von Petersburg und Moskau nach Oſten führenden Schienenwege zur großen ſibiriſchen Bahn. Dies ſollte die letzte Etappenſtation auf dem Wege nach dem uns Verbannungsorte ſein. Nach der bei jeder Einlieferung in ein efängnis und bei jeder Uebergabe an eine neue Begleitmannſchaft erfolgenden ſorgfältigen Unter⸗ ſuchung auf Geld oder verbotene Gegenſtände wurden wir in einen iemlich großen Raum geführt, wo ein buntes Gemiſch aller mög⸗ licher Sträflinge verſammelt war. Mit einem gewiſſen Selbſt⸗ bewußtſein ſtellte ſich uns einer al⸗ rückfälliger Einbrecher, ein anderer als Mörder vor uſw. Eine Gruppe ſolcher verwegener Burſchen hatte augenſcheinlich die größte Luſt, mit uns anzubändeln und benahm ſich frech und herausfordernd. Es koſtete gegenüber einigen Hitztöpfen unter uns, die ſich die kleinen Stiche der Galgen⸗ brüder nicht gefallen laſſen wollten, viel Mühe und Ueberredungs⸗ kunſt der Beſonnenen, um ſie in der für uns alle unbedingt not⸗ wendigen Reſerve zu halten. In der Ecke des Raumes ſah ich einen jungen Burſchen von etwa 15 Jahren, der dem Gebahren der Mitgefangenen mit großen Augen zufah. Ich war neugierig, was der kleine, harmlos und kind⸗ lich ausſehende Kerl begangen mochte, trat auf ihn zu und fragte ihn aus. Er erzählte: Er ſtamme aus einem Dorfe des Tſcher⸗ nigowſchen Gouvernements(Weſtrußland). Vor Jahren ſei ſein Vater auf Zureden der Behörden nach Sibirien ausgewandert, um ſich dort als Koloniſt anzuſiedeln; ihn habe man im Heimatdorfe bei ſeiner Großmutter 9 85 Er habe aber Sehnſucht nach ſeinem Bater bekommen und ſich an den Ortsvorſteher gewandt, um zu ſeinem Vater gebracht zu werden. Da ſeine Angehörigen mittellos waren, habe die Gouvernementsregierung die Erlaubnis erwirkt, daß er auf Staatskoſten transportiert werde. In Rußland gibt es nur eine Art der ſtaatlichen Ueberführung: die durch Gefangenen⸗ etappe. Ich konnte nicht glauben, daß man ihn wie einen Verbrecher oder auch wie uns erwachſene Kriegsgefangene mit Sträflingen zu⸗ ſammen hatte reiſen und in Gefängniſſen auf den nächſten Etappen⸗ anſchluß hatte warten laſſen. Aber es war doch ſo: ſeit über zwei Monaten war der Junge unterwegs, hatte auf der Bahnfahrt und in ſieben Gefängniſſen in alleiniger Geſellſchaft von Dieben, Räubern, Mördern und anderen Galgenvögeln ſein Vaterland durch⸗ und ſchuldete der Regierung des Väterchen Zar am Ende noch ank für die„koſtenfreie Reiſe“!— So ſieht die Kultur aus, für die unſere Feinde zu kämpfen vorgaben, als ſie ſich mit dem weißen Zaren gegen uns verbanden. Dieſe Kultur zu heben, laſſen dem freien Rüßland ſeine Freunde keine Zeit, es ſoll weiter bluten für die gemeinſame Sache— Englands. Verſchickungsgefän Oeſterreich⸗Ungarn beſteht. Alle Deutſchen und Oeſterreicher wurden verhaftet und die Handelshäuſer geſchloſſen. Neun Dampfer mit einem Tonnengehalt von 18 965 Bruttoregiſtertonnen wurden beſchlagnahmt. (Zuſatz: Den hieſigen amtlichen Stellen liegt eine Beſtätigung der Nachricht bis jetzt nicht vor. Bekannt iſt allerdings, daß beſonders England und Frankreich ſeit langem mit allen Mitteln auf Siam drücken, um es zum Bruch zu bewegen Immerhin ſei die Reuter⸗ Meldung mit Vorſicht aufzunehmen, insbeſondere auch hinſichtlich der ſenſationell aufgemachten Einzelheiten über da⸗ angehliche Vor⸗ gehen Siams gegen deutſche und öſterreichiſche Staatsangehörige und deren Eigentum. * Amſterdam, 23. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Dem„Allgemeen Handelsblad“ wird aus Nieuvedip berichtet, daß der deutſche Dampfer„Norderney“ heute vormittag in der Nähe der Neordorbekas⸗Gründe zwei Meilen von der Küſte von einem wahrſcheinlich engliſchen U⸗Boot torpediert wurde. Das Schiff treibt noch. Man wird verſuchen, es nach Nieuvediep zu ſchleppen. Ein Heizer wurde getötet. E Berln, 24. Juli.(Von unſerem Berliner Bitro.) Nach der Neuen Züricher Zeitung berichtet der Corriere della Sera aus Rom: Präſident Wilſon hat die Einladung zur Teilnahme an der Pariſer Konferenz geſtern abgelehnt weil die Union mit Oeſterreich und Bulgarien noch nicht im Kriege iſt und er vermeiden will, in die heikle Balkanangelegenheit, welche auf der Konferenz behandelt werden ſoll, ſich zu miſchen. Wie der Corriere della Sera weiter erklärt, wird die Vierverbandstagung in Paris ſich auch eingehend mit der neuen Kriſe in Rußland ſowie mit den neueſten amtlichen Auslaſſungen der Mittelmächte befaſſen. EBerlin, 23. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Die„B..“ meldet: Der Rektor und Senat der Techniſchen Hochſchule zu Char⸗ lottenburg haben ſoeben durch einſtimmigen Beſchluß dem Staats⸗ miniſter und Miniſter der geiſtlichen und Unterrichtsangelegenheiten D. Dr. von Trott zu 89 0 in Berlin in Anerkennung ſeiner hervor⸗ ragenden Berdienſſe um die Förderung der Techniſchen Hochſchulen Preußens die Würde eines Dr. ing. ehrenhalber verliehen. Handel und Industrie. Preisangabe für Wertpapiere. Berlin, 23. Juſi. Der Stellvertreter des Reichskanziers Bhat, wie nunmehr bekaunt wird, am 7. d. M. eine Bekanntmachung er⸗ lassen, die eine Ausnahmebestimmumg von dem Verbot von Mit- teilungen über Preise von Wertpapieren enthält. Danach werden Mitteilungen über Wertpapierkurse gestattet, wenn sie Zwischen in Inland ansässigen Personen oder Firmen eriolgen, die ge- werbsmäßig Bankgeschäfte betreiben. Ueberpreise im Schahwarenhandel. Eine Bundesratsverorduung vom 12. Juli verfügt eine Ab- änderung der Verordumg über Preisbeschränkungen bei Ver⸗ käufen von Schuhwaren vom 28. September 1916.§ 6 Abs. 2 dieser Verordnung lautet nunmelr:„Das Schiedsgericht prüft auch aluf Antrag der zuständigen Stellen die Preise nach und bestimmt die nach§ 1 in Verbincung mit den von der Gutachterkommission für Scluuhwarenpreise auigestellten Richtsätzen angemessenen Preise. Ergibt sich hierbei, daß ausgezeichnete oder von einem Händler gezalute Preise höher sind als die augemessenen, So hat das Schiedsgericht zugunsten des Reiches die erzielten Ueber- Preise einzuziehen,“ Durch diese neue Fassung wird exreicht, dab nicht nur, wie bisher, im Falle einer zu hohen Preisaus- zeichmung von dem zur Auszeichnung Verpilichteten, der in der Regel der Hersteller ist, das über die angemessenen Preise Hin- ausgehende(die Ueberpreise) zugunsten des Reiches eingezogen werden kann, sondern daß diese Einziehung auch aus, en werden kam, wenn Schuhwaren ohne Auszeichnung oder trotz angemessener Auszeichnung zu übermäßigen Preisen an Händler Verkauft worden sind und daß sowoll in diesen Fällen als auch im Falle einer zu hohen Preisauszeichnung auch Händler, die nicht zur Preisauszeichnung verpflichtet waren, auf Herausgabe der erzielten Ueberpreise zugunsten des Reiches verurteilt werden können. Gleichzeitig ist die Einschränkung der Ueberpreisein- ziehung auf Verkäule der leteten drei Monate und der gleichen Art von Schuhwaren, für die vom Schiedsgericht auf Antrag die Preise festgesetzt worden sind, entfallen, Nürmberger Hoptenmarke. R. In der letzten Wohe, die wieder etwas lebhaftere Kauf- tätigkeit aufwies, die zu einem täglichen Durchschnittsumsatz von 35 Ballen bei 25 Ballen Bahnabladungen führte, kamen zum ersten Male Altmärker Hopfen und zwar schwachsmittlerer Qualität 2u 5 M. zum Verkauf. Die Umsätze volkzogen sick in der Berichts- Woche für Rechnung weniger Einzelläufer und erstreckten sich auf Hallertauer, Württemberger und Elsisser Hopien, die im Preis- rahmen von 60—95 M. den Markt verließen. Am besten schnitten im Preis Württemberger und Hallertauer Hopfen ab. Die Kriegs- Verllältnisse werden in allernächster Zeit auf den N Hopfenmarkt weitere einschneidende Wirkung ausüben. Von den mehreren hundert Hopienhändlern, die an ihm ihr Geschäft aus- üben, und das Kriegsamt dem Vernehmen nach im Veriolg der 2 g der Betriebe vom Beginne der neuen Saison ab nur noch 35 ihr Geschäft ausüben lassen. Durch die zu erwarten- den Maßnahmen des bayerischen Staats zugunsten der Hopfen- 8 werden die Preise in der kommenden Saison, wo ettnanger Hopfen bereits am 1. August gepilücit werden, eine Regulierung erfaliren, die ein weiteres Hinuntersinken der bayeri- schen Hopien unter die Gestehungskosten verhindern soll. Die Produzenten sollen ihre Hopfen mit staatlichen Geldern belehnt bzw. konserviert erhalten, bis sie während oder bestimmt nach dem Krieg bessere Preise dafür erzielen. Wiener Wertpapierbörse. Wien, 23. Juli.(WIB.) Die großen Erfolge der verbündeten Truppel in Ostgalizien haben im Verein mit den günstigen Ernteberichten und den hochgehenden Schätzungen des Ausfalls der Haſbiahresabschlüsse der Banken dem freien Börsenverkehr mit Beginn der neuen Woche eine kräftige Anregung geboten und die Stimnung zu einer überaus festen gestaltet. Sprunghafte Stei- gerungen erzielten die meisten Bankpapiere, sämtliche Kohlen- Werte und Kchlenbahnenaktien, einzelne Eisenwerte sowie Petro- leum-, Zucker-, Spiritus-, Email-, Glas-, Motoren- und türkische im Verkehr war der Schiſiahrts- aktienma geteilter vorwiegend schwücherer Haltung. Der Anlagemarkt lag still. Schifferbörse zu Dulsberg-Rukerort. Duisburg-Ruhrort, 2. Juli.(Amiliche Notierungen, Bergfahrt. Frachtsätze von den—— nach Man Gustavsburg.50, nach Mannheim.50; Schiepplöhme von den eim—.20. Frachtsätze fü ohlenladung für die Tonne 1000 kg). 100 fl 284 M. Wasserstandsbeobachtungen im Monat juli. Pegelstatlon vom Datum Rhoin 19. 20. 21. 22. 2. 24.eWerkungen Huningen)).53.45.22.40.35 231 Abends 6 Uhr Kehlll!.35.28.213.15.03.07 Machm. 2 65. Haxanuu.12.08.99.91.94479 Kachm. 2 Uhr Mannheim 4424 42.16 406.392 Borgens 7 Uur Hainzz 147 150.47 142 17.-—B 12 Uhr N Z[o 255 259—20.4³ Vorm. 2 Uhr. Köln—**2 442⁴7 239.9234/ 229 MHachm. 2 Uur vom Neckar: Mannheim.144.16.00— 391385 Vorm. 7 Uhr Hellbronn„405.50——— Vorm. 7 bur 1 botter. 103 * ——— ⏑⏑E— 1— ———— —— „——————————— 7 * — „FFFFFPPTPP Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Für die äußeren Hluen iltereg mcbſ kaufmänniſche Leitung meines Lager⸗Betriebes ſuche zum ſofortigen Ja236 „ Vlstäudigen Herrn. Er. Hoffstaetter —bhlenhandlung, Luiſenring 61. Angebote mit Gehaltsanſprüche und Zeug⸗ chriften erbeten an Tüchtige Werkzeugdreher Werkzeupmacher Uberrheinisch gesucht. 0 Metallwerke G. m. b. N. inheim-Fabristation. P189 Au für unſeren Sia arenhaus Kander, dtvevſandt geſucht. ——— ——— 5 en 2* 1 Sfälufer oaer Ausläuferinnen La236 li. 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OGefamtgaſtſpiel des Withelm Theaters Magdeburg unter perſönlicher Leitung des Direktors H. Norbert. Dienstag, den 24. Juli 1917 Spb0 SZum 4. Male: 1001 Nachi 69 Phantaſtiſche Operette in 1 Vorſpiel und 2 Akten von Leo Stein und Karl Lindau Muſik von Johann Strauß. In Szene geſetzt von Direktor H. Norbert Kaſſeneröff. 7 Uhr Anf. /8 Uhr Ende geg. /11 uhr Mannheimer Künstlertheater Fernr. 1624 2AEOLLo. Fernr. 71445 Heute und morgen%/ Uhr: 9 Der Glückspiiz Donnersag: Der Vogelhändler. ———— k. EHeiratt. Zuſchriften u. A. L. 11 au die Geſchäftsſtelle. Eine junge Hausdame“dne“ ſucht mit ihrem 14 Jahre alten Töchterchen, bei ält. vornehmen Herrn ein T194 Heim. Zuſchriften u. R. M. 110 an die Geſchäftsſtelle. Einspännerfahewerk ſucht zu fahren 4119a Wanz, Augartenſtr. 39. Telephon 2346. Die Ausfuhr von Heu aus dem Amtsbezt Mannheim iſt durch Bekanntmachung Großh. zirksamts vom 11. ds. Mts. bis auf Weiteres Auntel ſagt, abgeſehen von Sendungen ſichergeſtellten 01 Jan militäriſche Empfangsſtellen. die als ſolche au dem Frachtbrief vermerkt oder bei Landſuhren durt bezirksamtliche oder bürgermeiſteramtliche Beſchei nigung ausgewieſen ſind. 3 Jeder Verkauf von Heu innerhalb bes Seahth⸗ airts oder nach anderen Orten des Amtsdehin Mannheim iſt der Dixektion des ſtädt. Schlacht⸗ und Viehhofes anzuzeigen. Die Unterlaſſung der A hat neben ſtrafrechtlicher Verfolgung den Nachteil, daß dem Verkäufer ſein geſamtes Henerttägnis zuß JWLaſt geſchrieben bleibt und die vertauften N ihm bei einer etwaigen Enteignung und bei Verteilung anderer Futtermittel nicht anger werden. Dieſe Anzeigepflicht gilt auch für die Ber käufe an die Heeresverwaltung. Zum Einkauf von Hen in Orten außerhallh des Amisbezirks Mannheim iſt bie Ausfuhrerlaubengp des für dieſen Ort zuſtändigen Kommunalverbanbe⸗ erforderlich. Dieſe wird nur erteilt aufgrund einen Beſcheinigung der Gemeindebehörde des Käufers ba⸗ rüber, wie groß der Heubebarf des Käufers nach ſeinem Bieh⸗ und Pferdebeſtünd iſt und wieviel e hiervon aus eigenen Grundſtücken gedeckt oder durch Ankauf ſich anderwärts ſchon verſchafft hat. Zuß Ausſtellung ſolcher Beſcheinigungen für Käufer a dem Stabtbezirt Mannheim iſt die Direktion 90 Tieferschüttert teilen wir Verwandten, Freunden und Be⸗ kannten mit, dass mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Schwager, Onkel und Grossvater Joseph Emmrich pens. Bahnbeamter uns plötzlich im Alter von 62 Jahren durch einen sanften Tod entrissen wurde. 4129a Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Emmrich, geb. Baumeister Mannheim, Bellenstrasse 77, den 22. Juli 1917. Die Beerdigung findet am Mittwoch nachmittag ½ Uhr von der Leichenhalle aus statt. S117a S „ 00 —— Danksagung. —— 8 5 aialt⸗ Selbſt die ſchlechteſte 231, 6 Breitestrasse J1, 6 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren ädti ird tadellos repar. 5 ſtädtiſchen Schlacht⸗ und Viehhofes zuſtändig. uns hosttesüebtsste Lioktspiel-Thaatex Mannheims. Nebern in andete Meparo⸗ Verluste unseres lieben Gatten und Vaters, Herrn 4142⁰ Mannheim, den 20. Jun 1017. e —B 5 PENEE Pielplan v. Freitag bis Donnerstag Preiſen m. 2iähr. Garantie 20 8 W 3—— See- eeee Ringer ubrrrzesdg udru Srmer, Salneteer Bekanntmachung Uhrenhandlg. sagen Wir allen unseren aufrichtigsten Dank. Ganz besonders danken 18 Wir verehrlicher Direktion, den Herren Beamten und dem Personal H2,16/17, neben Marktplatz der Brauerei Durlacher Hof für die schönen Blumenspenden und er- der Fleiſchwoche vom 28. bis 29. Juli einen Zehntel Anteil der Vollkarte er 4˙ Joe Deebs lie ochzeit j EAsentrie-Klab Enthaerungs- ieee, geee weit etagemachlenen ne Bun Abenteuer des berühmten qde Deebs Bi6f Pomade Frau Luise Werner und Kinder. Gramm in einem Vorspiel und 4 Akten. entfernt binnen 10Minut. Sine verkolgte Unsctuld it ———— NG1e—Lünke Lustspiel in à Akten jeden lästig. Haarwuchs des Gesichts u. der Arme gefahr- und schmerzlos Glas Mk..50 oder Schlachtviehfleiſch ohne Kuochen, Schimken Dauenwurſt, Zunge, Speck 20 Gramm oder Wildpret, Eingeweide, Wleiſchkonſerven er ſchließlich des Doſengewichts Schwarze Hüte von.50 bis 25 Mk. Trauerhüte eNe s Haus, l, auf Wunsch Auswahl ins Haus. 6123 nuge Zimmern, N 2, 9, KHunststr. 1403. Kurfürsten-Drogerie Th. v. Eichstedt, N4, 13/14. Kunststr. Kurkürstenbaus Perfekte 4103a Schneiderin 50 Gramm. Auf die Fleiſchzuſatzkart wird ein Fleiſchzuſatz in deuſelben Mengen wie oben abgegeben. LeEeeienebe Scbnzi U Ilrt Scüörbfln 0 nimmt noch Kundſchaft an.— Mannheim, den 2. Juli 1517. 109 Lenauſtr. 12,.St rechts Die Direktion des ſtädt. Schlacht⸗ u. Biehhoſen E 7, 7 Telephon 2917 K 7, 7 auch geteilt auf erſte 225 Es iſt te zweite„ auszu⸗ zu unſerer Kenntnis gelangt, 9 85 Erdeaten Ldchtepielnens m Elatss.— 3— Selbſt⸗ 7 res 10— E 1 Kohlenhändler und andere Lieſexanten an Angeſt reflekt erb. unt. Nr. 9980a an die Geſchäftsſt. ds. Bl. Eirkusbluf erosses spannendes Drama in 5 Akten aus dem Cirkusleben. Ihr Calisman ſonen, die nicht im Beſitze entſprechender Bezugſ waren, Brennmgterial geliefert haben. Di nach den Anordnungen des Mannheim⸗Stadt über die Berſorgung mit ſtoſſen vom 2. Februar und 11. uni l. Js. verbene es darf vielmehr Lieſerung von Kohlen und ander e Brennſtoffen nur aufgrund giltiger Begu anewen, und in den 9 1 Darauf vermerkten Mengen folgen. Seit dem 11. Juni 1917 dürſen überdies uur noch die von der Ortskohlenſtelle zugelaſſenen gabeſtellen Brennſtoffe für Hausbrand und Gew lieſern. Wir fordern alle Sieferanten und Empfü von Lieferungen, die unter Anßerachtlaſſung 9. orſchriften erfolgten, auf, uns bis ſpäteſtens 25. * bes neue Programm vom 21. bls 26. Jull ku e 2 Kommunalverband, Breun, Filiale MANNHEIM P 2, 12, Plaskon. Aktienkapital und Reserven Mark 2691000000 Verloren- Silb. Tulaarmhanduhr! verloren. Rückſeite grav. Helene Kohnen. Geg. hohe Belohn. abzugeb. b. Batz, Werderſtraße 8 II. 4042a äarer Koitwoir entlaufen. Abzugeben gegen Belohnung bei Metager Armbruster, 2 V Mts. die Mengen, die Art der Brennſtoffe, die fänger und deren Wohnung anzu Dieſe gilt auch für Kohlenhanöblungen, ſow Groß⸗ wie Detailgeſchäfte. Sonten uberech Besorgung aller bankgeschäftlichen Angelegenheiten. * Caa 5 ſich u T 4a, 7. Vor Anka 20 0 3 Uge in ten Belieſerungen bei der demnächſt einſetzenden a 33 wird gewarnt. Baꝛ meinen Reviſion der——— N Evangeliſch⸗proteſtautiſche Gemeinde wir unnachſichklich Strafauzeige eratken- 0 Mannheim, den 20. Fuli 1917 Dienstag, den 24. Juli 1917. Deiskchleumelle. Kriegsandacht.— Teinitatiskirche. Abends 8 Uhr Stadtoſ Achtnich zu kaufen geſucht. F296 Van⸗ u. Stratenfluch⸗ Bekanntmachung. tenfeſtſtellung betr. Der Stadtrat Mannheim wat die Feſtſtellung der letzter Zeit m en um ein 6 quemen Platz zu 3 III. Schnurzels Hette J. Engelsmann Sämtliche Trikotagen iſt geſtellt worden, eingelne Reiſende abl ſtücke in ſo großer 06 oder in ſolchem Umfang in die Perf mitnehmen, daß die reiſenden hierdurch lich beläſtigt, di geführdet werden. Plan nebſt Beilagen liegt vom Tage der Ausgabe der die Bekanntmachung Gr. Bezirksamts v. 10 Juli 1917 enthaltenden Nummer des Amtsyverkündigungs⸗ blattes, d. i. vom 13. 7. 1917 ab während eines Monats in dem Rathans N1. 3. St., 9 Lustspiel in à Akten. dwigshafen a. Rh. Bau⸗ und Straßenfluchten A 1 e eeeee in guter Cualität, eleganter Anfertigung EN ber vas Geblet vwiſehen ſen, eigen mgig ia ch * Voranzeige! u. 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