Mittwoch, S. Auguſt. Abend⸗Ausgabe. 1917.— Ar. 366. zeiger de. den emetn ur 9 6 9 Anzeigenpreis: Oie iſpalt. Kolonelzetle 40 Pfg., Reklamezeile M. 1 20 e e— SSSS 2 Annahſmeſchluß: Mittagblatt vorm. 8½ Uhr, Abendblatt nachm. 5 Uhr. un Matag der Dr. B. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b.., fämt⸗ Für Anzeigen an beſtimmten Tagen, Stellen u Ausgabe wird keine Ver ⸗ (Enbprechergeim— draht⸗kAdreſſe: Generäl⸗Kinzeiger Mannbeim. antwortung übernommen Hezugspreis in Mannheim u. Umg. 11 S. 7940, 7041, 7942, 7945, 7944, 7948. Poſtſcheck ⸗ Mi..70 eiriſchl. Bringerl. Hurch die Poſt bezogen viertell. N. 4 62 einſchl. Monto ür 2917 Ludwigshafen a. Rb. 9 Poſtzuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. M..90. Einzel⸗Nr. 10 Pfg. cchentlche Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.—„Das Weltgeſchehen im Bilde“ in Kupfertiefdruck⸗Ausführung. Surückwerfung engliſcher Vorſtöße im Küſtengebiet. bewegung unſerer Truppen am 2. Auguſt auf der Straße, die indort fortgeſetzt wird, aus ihm als unüberwindliche Sieger hervor⸗ 6 Der deutſche Tagesb ericht.* 992 5 enen Sbd gehen. Nicht minder haben ſich die deutſchen, öſterreichiſch⸗ungariſchen er F vorgeſchobenen Stellungen am 65 Skoßes hauptquartiet, 8. Auguſt.(WTB. Amtlich.) kib.§ku 10 Meilen füdroärts vertrieben Sahe. Unſere Truppen[und osmaniſchen Truppen bewährt, die zurzeit noch in der Durch⸗ weſtlicher Kriegsſchaupla beſetzten die Farm Schädel. Die Angriffe an der Front wurden führung der Gegenoffenſwe gegen die Ruſſen begriffen ſind. heeres 9 Piat. hauptſächlich von afrikaniſchen Truppen ausgeführt, die gewiſſe Wohl iſt der kriegeriſche Wert der ihnen gegenüberſtehenden Rruppe des Generalfeldmarſchalls Uronprinz Ruprecht Fortſchritte machten. Die Bewegung, die den rechten Flügel des Feinde durch die Einwirkung der Revolution herabgeſetzt, aber an 10 von Bauern Feindes umfaſſen ſollte, ſtieß auf eine ſtark befeſtigte, in dichtem * r e ee e eeKN de Buſch verborgene Verteibigungsſtellung. Es entſpann ſich ein Zahl ſind die Ruſſen ſtark überlegen und die Mehrzahl von ihnen keſtern flandriſche n Fronk hat ſich der Feuerkampfernſter, ſchwerer Kampf. Das Ergebnis war unent⸗ leiſtet noch zähen Widerſtand. Größer ſind die Schwierigkeiten, die deud wieder zu größerer heftigteit geſteigert.ſchieden. Die Verluſte ſind auf beiden Seiten bedeutend. die Truppen dort infolge der Mangelhaftigkeit der vielſach unter⸗ üſtengebiei ſtießen die Engländer nachts nach] Unſere engliſchen und afrikaniſchen Truppen kämpfen mit großer brochenen Verkehrswege, beſonders auch der Eiſenbahnen und der melfeuer 4 Ede Tapferkeit. Unſere Truppen verſchanzten ſich auf dem gewonnenen in Rochofke mil ſtarten Kräften von Rieuvort nach Norden] Boben. Unſer Vorrücken ſoll in kurzem wieber aufgenommen ſich daraus ergebenden Erſchwerung des Nachſchubs zu überwinden 98 vor; ſie wurden im Nahkampf zurück⸗ d 95 0 i 00 t 9 bis]haben. Trotzdem verfolgen ſie ohne einen Raſttag ſeit länger als zum indja⸗Fluß, eilen ſüdweſtlich von Kilwa, vor. i in Eilmä Ite ben Dr a aibank(nordöſtlich von Bixſchoote) und Die feindlichen Kräfte wurden am 19. Juli bei Narongombe öter—45 5 8 5 15 eeche uberg führte der Feind nach Einbruch der Dunkelheit geſchlagen und zogen ſich nach Mihambia, 42 Meilen öſterreichiſch⸗ungariſchen Monarchie bereits die ſeit länger als einem kir ubolt ſtarke Teilangriſſe gegen unſere Dinien; auch] von Kilwa, zurück, wo ſie Verſtärtungen erhielten. Im Rüfidſchi⸗ J Jahre in den Händen der Ruſſen geweſenen Gebiete der Bukowina — ——— er überall verluftreich abgewieſen. 1 t 1 7 füblich n und Oſtgaliziens zurückerobert. Auch ihnen gebührt Ruhm und — lebhafte Jeuertäligkeit zwiſchen Ea Baſſee-Kanal de⸗ Ruffſ 01 W Ruſcha, ſich b Sanben, weſtthärts 4u Ma 9 81 Dank. v. Blume, General d. Inf. z. D. ſhnille— Engliſche Erkundungsvorſtöße gegen mehrere Ab- durch unſere aus dem Kuſtoſchtll vordringenden Abteilungen ver⸗ 6 Jront ſcheiterten. trieben. Im Gebiet von Iringe wurde der Feind auf Mahange Die Gefahr für Rußland ſteigert ſich. zu meeresgruppe des deutſchen Rronprinzen c. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Aug.(Prib.⸗Tel. z..) des Abendſtunden leble das Jeuer längs des Chemin 53 Meilen ſüdlich von Wahenga gerieten unſere Truppen mii[Nach Genfer Berichten aus Paris ſchreibt der Militärkritiker des Dam füdlich v henga g ppen m Uuf zmes auf. einer ſtarken feindlichen Macht in der Gegend von Mondas in„Journal des debats“ über den ruſſiſchen Rückzug, die Gefahr heig dem Oſtufer der Naas brachte ein glücklicher hand⸗ Kampf, Dieſe Unternehmungen werden in ſehr ſchlechtem Gelände, für Rußland ſteigere ſich mit jeder der erſhan badiſcher Sturmabteilungen, die in den ſtark das mit dichtem Buſch bedeckt iſt, ausgeführt. In dem portu⸗ 55 enn. zlen Courriereswald eindrangen, eine Anzahl Gefangener SsE4n Nyaſſaland wurden in den Tälern des rumäniſchen Front durch die Mittelmächte. Das Wiederaufleben uienda und Luchülingo und am Ufer des Nyaſſasſees der Angriffe der Armeegruppe Mackenſen ſei ein Alarm⸗ nördlich vom Rovimafluß alle Abteilungen bis auf eine dur 1 u alle Alliierten, die Einheitsfront di inheit 0 Reeres Oeſtlicher Rriegsſchauplatʒ. unſere ſüdlich— vertrieben. 9 e 939 6— P esgruppe des Generalfeldmarſchalls Prinz Leopold Der franzöſiſche Bericht. ſtrategiſchen und maritimen Anlagen ſei ſchon jetzt von der Luft⸗ 3 von Banern Paris, 7. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Nachmittags⸗ ſchifflotte des Feindes erreichbar. Die Lage ſei zweifellos für 9 ne größeren Aampfhandlungen. bericht. Ziemlich heftiger Artilleriekampf in Belgien, beſonders Rußland und Rumänien eine äußerſt kritiſche. eeresgruppe des Generaloberſten Erzherzog Joſef— 911 Brausöſiſche Sti on Hur iſe elle. K ˖ zöſiſche Stimm Müemen Waldkargathen ſetzten ſich öſterreichiſch⸗ungariſche In der Ch S mir bref Porftöpe in die Bon 8 e 0 0 855 en 8 UH mit ſtürmender Hand in Beſih mehrerer zäh verteidigter deutſchen Linien, bei denen wir dem Feinde Verluſte zufügten und Die e(Priv.⸗Fel. 3. Süͤdt n. Gefangene einbrachten. Auf dem linken Mageufer verſuchten die trachtek die innere und ilitärif 90 Ru 9 1713 7 durden ich des Mr g. Caſinului und ſüdlich des Kloſters Lepſa[Deutſchen morgens kach lebhafter Beſchießung einen An⸗ ernſt. Ackion rancaiſe“ ſchreibt: 600 ki 8 101 9* Rerer neue rumäniſch? Angriffe abgeſchlagen. griff zwiſchen dem Walde von Avocourt und der Höhe 304. win a ſind Fer den Die feinliche Streitmacht iſt bereits 1. gruppe des Generalfeldmarſchalls von mackenſen. 8———5 Podolien erſchienen. Wenn der Vormarſch mit gleicher Wülch der Sunbeuchsſtelle in die ſeindlichen einlen dem ſie empfindiiche Berluſte erütten halten. Im Dberelſaß Fehntl gneit anbeit⸗Air die eh peſſerae de orname dem er don Focſaui wurde erbitteriweitergekämpft, wit Feinde in wenigen Tagen ausgeliefert. Schon iſt die Moldau 9 pft, Patrouillengefechte. ſhneiterken unſeren Erfolg. Ruſſen und Rumänen Rend— Ee zabe eedebunele Pegenangeiſte ber denen Betrachtungen über unſere Gegenoffenſtve Der Miltterrritter des„Kenps“ rät ber euſiſch-emaniſcen Regimenter in Gefangenen beſtäligt wurden. 2 Armee zum ſchleunigen Rückzug auf die Sereth⸗ 11 Mazedoniſche Front. im Oſten. linie. Der raſche Vormarſch der Armee Köveß öwingt die chis Reues. 1 ruſſiſch⸗rumäniſchen Kräfte vor dem Bereck⸗Gebirge und der Puftna zum dringlichen Rückzug, da die Armee Mackenſen, Der Erſie Generalquartiermeiſter: Ludendorff. Als im Herbſt 191: die Heere unſerer Feinde nach den gewal⸗ welche öſtlich Focſani den Sereth heraufmarſchiert, dieſem Rück⸗ 8* tigen Kämpfen und Strapazen, die ſie ſeit Beginn des Krieges zu be⸗ zug in kurzer Zeit Schwierigkeiten machen kann. Die neuen U⸗Booterfoloe. ſtehen gehabt hatten, ſich anſchickten, in die Winterruhe, der ſie drin⸗„Petit Pariſien“ ſchreibt, die Lage verſchlimmere ſich ** gend bedurften, überzugehen, reichten die Mittel und die Tatkraft[zuſehends. Mit einem Schlag ſeien alle Gewinne Bruſſi⸗ 8 2 3 lows vernichtet. Man müſſe blind ſein, um die Bedeutung des 8 noch zu jenem überraſchenden Offenſivunternehmen dieſes peinlichen Abenteuers nicht zu ſehen und die Folgen, die es aus, das mit Unterwerfung Serbiens, Montenegros und Albanienshaben kann, zu leugnen. Die auf der linken Flanke enkblößte ru⸗ Watrlin, 7. Aug.(WB. Amlich) Neue-Boot- Exſolge im ſchen Kanal und Atlantiſchen ozean: —————— 1 23 500 Brutto-Regiſtertonnen. endete. Und im Herbſt des vorigen Jahres wähnte man unſere mäniſche Armee dürfte bald zum Rückzug gezwungen ſein. hhe ner den verſenkten Schiſſen beſanden ſich der bewaffnete eng. Kräfte ſo erſchöpft, daß Rumänien den Zeitpunkt für gekommen er⸗ 5 5 ampfer„City of Jlorence“(6399.) mit Ledec, Kar⸗ achtete, um ſich billigen Kaufes ſeinen Anteil an der Siegesbeute der Monaten künſtlicher Begeiſtevung. Die Verwaltungsmaſchine und Früchten von Balencia nach London, ſowie drei be⸗ Entente zu ſichern. Wie vom Blitz erſchlagen lag es nach wenigen frache, das Wirtſchaftsleben und die Transportverhältniſſe ſeien in nete Dampfer, von denen einer aus Sicherung heraus. Monaten zu Füßen des Vierbundes und liegt, im Stich gelaſſen von Verwirrung. Es bedürfe eines ſtrengen Führers, dem ge⸗ wurde. Ein verſenkter Viermaſtſchoner hatle Petro⸗ den Freunden, denen es ſich in die Arme geworfen hatte, noch da.] horcht werden müſſe, ſollte der Schiffbruch noch abwendbar ſein. 9 — 7 don Newyork nach Le Havre geladen. Und wiederum glaubten vor kurzem unſere Gegner durch den im Verhaftete Generãle. Der Chef des Admiralſtabs der Marine. Weſten uns drohenden Vernichtungsſchlag uns derart gebunden, daß c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Auguſt.(Pr.⸗Tel, K. Hoffnung erwachte, Rußland werde durch ſeine mit Erfolg begon⸗] Nach Schweizer Berichten aus London meldet Dail Mail aus Petersburg: General Gurko iſt in die Peter Pauls⸗Feſtung ver⸗ 1 nene Offenſive von dem Untergange, dem es ſchon verfallen ſchien, ift Der bulgariſche Bericht. gerettet werden, da bereitete die überraſchend einſetzende Gegenoffen⸗ ein Haftbeſcht 7—5 Geberal Dimisriew Gofic, 7. 2 WB. Nichtamtlich) Amilicher Bericht ſi in ſä General Auguſt.(WTB. chtamtlich.) Amllicher Berichtſive des Vierbundes dieſer Hoffnung ein jähes Ende, Auch unſere ſtabs. Gegner haben im Verlaufe des Krieges wiederholt unerwartet, weit⸗ Großfürſt Nikolai erkrankt. Ma niſche Lront. 9 Aher I Berlin, 8. Auguſt.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus 85 greifende Eniſchlüſſe gefaßt und ausgeführt. Aber ſie haben kein Bern wird der B. Z. gemeldet: Rußkoje Slowo meldet, daß der —— ˖— Im 5 aneer Kernabo en ſiemſich lebpaltes Arſillerieſeuer, einer] Glück mit ihren Extratouren gehabt. Nur peinliche Erinnerungen frühere ruſſiſche Generaüſſimus Nikolai Nikotaſewit i jewitſch an de Rgfenagegend,eleſte Mier, enehen ſe für ſe en Kanen ute ut el Anarn, Gellpoll, Ea.] Rielrnüherle in ſchnerſee Form vzrantk. töcine unſerer Erkundungsabteilungen machis Geſangene. Im loniki. innland Urieas Wüſcenadkal, und längs der unteren Strumd Scharmühel Die Urſachen von Erfolg und Mißerfolg in Fällen der vorge⸗ 5 nnian riegszone. Erkundungsabteilungen. dachten Art ſind in erſter Linie bei der Heeresleitung zu ſuchen. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Auguſt.(Pr.⸗Tel., z..) Rumäniſche Frout. Weiter und klarer Blick, ſcharfes Urteilsvermögen, verbunden mit[Nach Schweizer Berichten aus London meldet Morningpoſt au⸗ Reichtum an erfinderiſchen Gedanken, und große Entſchlußkraft der[Petersburg, daß der direkte Zugverkehr über Finnland 2 0 ſhmc gerd von Mahmudia und Jiaccea Arlüllerieſeuer eingeſtellt wurde. Ein Dekret des Diktators erklärt Finnland 5 Gewehrfeuer.— 95 e— 0 50 als Kriegszone. Die engliſche Getreideverſorgung. eſer Eigenſchaften fehlt, i ßerfolg wahrſcheinlich. Er tritt ſicher ſeenezudon. 7. Aug.(WB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuter⸗ da ein, wo Zweck und Mittel nicht miteinander in Einklang ſtehen, Der uneingeſchränkte U⸗Bootkrieg. 90 Uros. Das Unterhaus nahm mit 108 gegen 14 Stimmen in wie es in den angeführten drei Fällen bei unſeren Gegnern zutraf. Angriff eines deutſchen U⸗Boots auf einen ſpaniſchen Fiſchkuttet, 0 Le 8 2 8 1 9 1 0 91 0 ſung die Getreideer f eugungsvorlage an. Land. Woher kamen aber die Mittel, mit denen unſere Heeresleitung ihre Mabrib, 8. Aug.(Prib.⸗Tel) Nach Meldungen aus Vil⸗ Smini efähr 1 ion 0 Rartoffeln 9 ſiegreichen Wendungen erzielt hat, obgleich doch die Gegner über eine[pao griff ein deutſches Unterſeeboot ein ſpaniſches ————2——————————— — worden ſind. große Ueberlegenheit an menſchlichen Kräften und Hilfsmitteln aller[ Fiſcherfahrzeug an, auf dem ein Matroſe getötet und drei Art verfügen? Die Antwort lautet: ſie beſtehen in der überlegenen verletzt wurden. Das Unterſeeboot nahm die Verletzten auf, ver⸗ Die feindlichen Heeresberichte. Tüchtigkeit unſerer Streitkräfte und in der weiſen Oekonomie, die—.—— 8 FE die engliſchen Verichte. eeee ee 3* enechen, Anterfeebecten, der a e ſpenſ e ceen. Pr4 0 1 1„ unſeren Truppen lebt und vor keinem Opfer zurückſcheut, mitgeteilt, daß er ſich geirrt und das ſpaniſche mit einem fran⸗ Pflicht 0 die Feſtigkeit der Diſziplin im Heere und die Ge⸗.5 f iſchen Hiſcherſchreng verwechſelt 5—08 i da, 7. Auguſt.(WeB Nichtamtlich.) Amtlicher Abend⸗ diegenheit unſerer Organiſation ermöglichen uns, ſiegreich gegen]miniſterium überbrachte alle eingegangenen Nachrichten dem Mi ber Küen Außer der gewohnten Artillerietätigkeit iſt nichts zu be⸗ Ueberzahl zu kämpfen und Schwierigkeiten zu überwinden, an denen 79—. 7 8 49 ee 505 400 K drin⸗ Condon, 7. Auguſt.(WrB. Nichtamitlich) Amtlicher Bericht aus] minder tüchtige Truppen ſcheitern. Das haben auch die Ereigniſſe 5 W n e 4 en ſich nichts Bef 10 e 11 1 f ſe⸗in letzter Zeit wieder in helles Licht wußten ſeit— Die verſtlavung waren unſere Patrouillen n e Seee Ue ebermagt un wocen hatten kmmeen int aber auch berüf br. der norwegiſchen Hand elsmarine. hen krtilkerie erzielle Volltreffer auf Geſchühe und Deckungen, die 65 1 1 Ehriſtiauia, 8. Aug.(WTB. Nichtamtl.) Zu der Reuter⸗ wr beläſtigten. u, 5 E W eldung über die Erklärungen Nanſens in Weſbengton über Re Engliſcher Bericht aus Oſiafrika. ſiegreich abzuweiſen. Sie haben dieſer Erwartung bisher in ge⸗bie norwegiſche Tonnage ſchreibt„Afton Poſten“, es ſei aus Sudon. 7. Auguſt.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht wohnter, ruhmvoller Weiſe entſprochen und werden, wenn das augen⸗allgemein bekannt, daß jetzt faſt ſämtliche norwegiſche ſtafrika. Im Lindibezirk begann die Vorwärts⸗ blicklich durch ihre Dapferkeit zum Stillſtand gekommene Ringen J Reeder die engliſchen ſogenannten Bunkerbedingungen ———————— 2. Seite. Nr. 366. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Abend⸗Ausgabe.) Mittwoch, den 8. Auguſt 102—. hätten annehmen und ſich zu Pflichtreiſen ſowie zu allen Frachtabſchlüſſen in Time Charter hätten verpflichten müſſen. Während früher ein großer Teil des norwegiſchen Schiffsraums in gefahrfreier, ſehr lohnender Amerikafahrt, ſowie im fernen Oſten für Rechnung der Befrachter in China, Japan und Indien beſchäftigt geweſen ſei, wären jetzt die norwegiſchen Reeder immer mehr gezwungen, auch dieſe Schiffe der Entente zur Fahrt in die europäiſche Kriegszone zur Verfügung zu ſtellen, obwohl ſie ſich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt haben. Dabei müßten ſie ſich trotz der großen Kriegsgefahr bei europäiſchen Fahrten mit Frachten begnügen, die nicht einmal den Sätzen in den gefahrfreien Gewäſſern entſprechen würden. Jetzt aber verlautet, daß auch Amerika die Einführung von Höchſtfrachten beabſichtige. Bulgariens Uriegsziel. Soſia, 8. Auguſt.(WTB. Nichtamtlich.) Melbung der bulgari⸗ ſchen Telegraphenagentur. Vor ſeiner Abreiſe ins Ausland gab Miniſterpräſident Radoslawow vor Vertretern der hieſigen Preſſe folgende Erklärungen über die Lage Bulgariens ab.„Unſere nationale Einheit iſt durch die Verträge ge⸗ währleiſtet, die unſere Verbündeten als geheiligte und unver⸗ letzliche Sache ſchützen. Die Friedensformel bezüglich der An⸗ nexionen bedeutet keine Beeinträchtigung der Rechte Bulgariens auf den Beſitz der befreiten Gebiete. Un⸗ ſere Verbündeten haben uns diesbezügliche formelle Zuſiche⸗ rungen gegeben, da wir ja keineswegs Krieg führen, um eine imperialiſtiſche Ausbreitung zu erzielen, ſondern um die natio⸗ nale Einheit zu verwirklichen. Bulgarien wird demnach die bisher von ſeinem nationalen Ecbgut abgetrennten Teile ver⸗ einigen und die durch die den Vertrag von Bukareſt begangene Ungerechtigkeit wird dadurch billigerweiſe wieder gutgemacht werden. Die wirtſchaftliche Lage des Landes iſt ſehr gut, die Be⸗ ziehungen zu den Verbündeten ſind ausgezeichnet. Bulgarien leiht ihnen ſeinen Beiſtand, gleichwie die Verbündeten ihm den ihren leihen. Feſt und untereinander ſolidariſch, ſind die Mit⸗ glieder des Bundes der Mittelmächte ſtets bereit, einen ehren⸗ vollen Frieden zu ſchließen. Die Friedensfrage. Der Zweck der Miniſterkonſerenz in London. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Auguſt.(Priv.⸗Tel. z..) Nach Zürcher Meldungen aus Mailand findet ſich in einem Tele⸗ gramm der„Tribuna“ aus London das bemerkenswerte Zugeſtänd⸗ nis, daß die Zuſammenkunft der Miniſter der Alliierten in London den Zweck verfolge, die Entſcheidung des Krieges noch in dieſem Jahre zu ſuchen London, 7. Auguſt.(WTB. P Meldung des Reuter⸗ ſchen Büros. Die Konferenz der Alliierten hat heute begonnen, es wurden zwei lange Sitzungen abgehalten. An der Konferenz nahmen teil: die britiſchen Miniſter, Sonnino, Ribot, der franzöſiſche Munitionsminiſter Thomas, der engliſche Bot⸗ ſchafter in Paris Lord Bertie und eine Anzahl anderer Vertreter der alliierten Länder ſowie hohe Militärs. Gegen die Stockholmer Konferenz. m. Köln, 8. Auguſt.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ meldet aus Amſterdam: In England wird bei den einzelnen Gruppen der Arbeiter eifrig gegen die Stockholmer Konfe⸗ renz gearbeitet. Morgen findet in London ein großer Um zug des britiſchen Arbeiterbundes gegen die Beſchick⸗ ung ſtatt. Unterdeſſen haben die Arbeiter des erſt kürzlich gegrün⸗ deten gemiſchten Verbandes von Gewerkenvereinen, der eine halbe Million Mitglieder zählen ſoll, eine Erklärung veröffentlicht, die be⸗ hauptet, Henderſon und wer ſonſt noch eine freundliche Haltung zu der Konferenz fingenommen habe, begriffen nicht, daß bei einer Zuſammenkunft mit Vertretern der feindlichen Länder ein Vergleich zuſtande kommen müſſe, daß aber angeſichts des Kriegszieles kein Vergleich möglich ſei, außer dem einen, der den Frieden bringt, indem er die Vernichtung des deutſchen Militarismus bewirkt. Andererſeits wird die Angelegenheit mit der geſtern eröff⸗ neten Konferenz der Verbandsminiſter im Zuſammenhang gebracht, die vielleicht noch vor Freitag, wo die Arbeiterpartei ihre Entſchei⸗ dung trifft, eine Erklärung über das Kriegsziel erlaſſen wird. Italiens Kriegsziele. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Aug. Nach Genfer Berichten aus Paris meldet Rom: Die offizielle (Priv.⸗Tel. z..), „Gcho“ de Paris“ aus Bekanntgabe der Kriegsziele Ita⸗ liens erfolgt nach der Rückkehr Sonninos von den Entente⸗ beratungen in London. Der Reichskanzler an die Alldeutſchen. Frankfurt, 7. Aug. Die Ortsgruppe Friedberg des Alldeutſchen Verbandes hatte nach einer Verſammlung ein Telegramm an den Reichskanzler Michgelis geſandt, auf das dieſer nunmehr folgende Antwort gab:„Euer Hochwohlgeboren danke ich für die Mitteilung vom geſtrigen Tage. Ich vertraue feſt darauf, daß die glän zende Kriegslage uns zu einem Frieden verhelfen wird, der die Le⸗ bensbedingungen des Deutſchen Reiches auf dem Feſtlande und Ueberſee dauernd gewährleiſtet. Michaelis, Reichskanzler.“ Gewerkſchaften und Friedensverlrag. Berlin, 7. Auguſt. Eine Verſammlung der Verband⸗vorſtände der freien Gewerkſchaften hat ſich mit der bevorſtehenden internatio⸗ nalen Gewerkſchaftskonferenz in Bern befaßt, die, wie wir berich⸗ Stunden vollkommene Plünderung entſtanden, ſo daß teten, von der ſchweizeriſchen Landeszentrale der Gewerkſchaften im Auftrage der Stockholmer Gewerkſchaftsbeſprechung einberufen worden iſt. Nach einem Referat von Legien wurde beſchloſſen, zehn Vertreter nach Bern zu entſenden. In der Berner Zuſammen⸗ kunft ſoll eine Reihe gewerkſchaftlicher Forderungen bergten wer⸗ den, die im Friedensvertrage beim Abſchluß des Krieges Aufnahme finden ſollen. Bezüglich der ſozialiſtiſchen Konferenz, die in Stock⸗ holm ſtattfand, wurde mitgeteilt, daß die deutſchen Gewerkſchaften mit dem Ergebnis zufrieden ſein könnten; ſei doch eine Ausſprache mit den Vertretern des ruſſiſchen Arbeiter⸗ und Soldatenrats mög⸗ lich geweſen, die zur Förderung der Friedensziele weſentlich bei⸗ tragen werde. die Berufung des Abgeordneten Schiſſer ins Reichsſchatzamt. (J Berlin, 8. Aug.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Er⸗ nennung des Abgeordneten Schiffer zum Direktor im Reichs⸗ ſchatzamt, der nach der Septembertagung des Reichstages ſeine Er⸗ höhung zum Unterſtaatsſekretär folgen wird, bedeutet eine ver⸗ diente Anerkennung für dieſen ungemein begabten Politiker. Zu⸗ gleich erfährt ſo der Aemterwechſel im Reich eine durchaus wün⸗ ſchenswerte Ergänzung. Herr Schiffer iſt auf dem Gebiet, auf dem er nun zu arbeiten haben wird, kein Neuling mehr. An allen Steueraktionen der gegenwärtigen Legislaturperiode hat er be⸗ ſtimmenden Anteil genommen. ſinn den Ausweg aus verzwickten Situationen zu weiſen gewußt. Herr Schiffer wird im Reichsſchatzamt das direkte Steuerweſen zu bearbeiten haben. Die Ordnung der finanziellen Beziehungen zwiſchen Reich und Einzelſtaaten, auch der weitere Ausbau der Erbſchaftsſteuer werden ihm zufallen. In den letzten Tagen iſt hier und da Herr Schiffer als der vorausſichtliche Nachfolger Baſſermanns in dex Leitung der Partei und auch der Reichstagsfraktion genannt worden. Die Meldung eilte den Geſchehniſſen weit vor aus, da über dieſe Dinge teils der Parteiborſtand, teils die Reichstagsfraktion zu ent⸗ ſcheiden haben und beide natürlich noch keine Gelegenheit hatten, ſich mit dieſen Fragen zu befaſſen. Aber die Kandidatur Schiffers ſcheidet ja nun aus. Miniſterialdirektor Schiffer wird ſein Reichs⸗ tagsmandat ſelbſtverſtändlich niederzulegen haben und wird ſich auch um keine Wiederwahl bewerben können. Was man neuer⸗ dings von der Ley⸗Spahn berichtet hat, die die Möglichkeit ſchaffen ſollte, daß Mitglieder des Bundesrats zugleich auch Reichs⸗ tagsabgeordnete ſein könnten, war irreführend. Es iſt aber mög⸗ lich, daß Herr Schiffer dem preußiſchen Landtag erhalten bleibt. Darüber ſchweben, wie wir zu wiſſen glauben, noch Erwägungen. Lethte Wien, 8. Auguſt.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ver⸗ laulbart: Oeſtlicher Kriegsſchauplatz. Die nördlich Focſani kämpfenden Truppen erweiterten krotz ſtarker feindlicher Gegenwirkung ihren vorgeſtern errungenen Erfolg. Die gegen Siebenbürgen angeſetzte ruſſiſch⸗rumä⸗ niſche Entlaſtungsoffenſive fand abermals in mehreren ergebnisloſen Einzelvorſtößen an der Putna und am Caſinubach ihren Ausdruck. RNMüördlich von Gyergyo Tölgyes bemächligten ſich öſterreichiſch⸗ ungariſche Truppen mehrerer vom Jeind zäh verleidigter Höhen. In der Bukowina und in Oſigalizien verlief der geſtrige Tag verhäll ⸗ nismäßig ruhig. Italieniſcher und Valkankriegsſchauplatz. Richts zu melden. Der ſiellvertretende Chef des Generalſtabs. Nachträgliches zur Einnahme von Czernowitz. m. Köln, 8. Auguſt.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ ſchreibt zur Einnahme von Czernowitz: Die über den Pruth führenden Brücken hatte der Feind geſprengt und in Brand eſetzt und die großen Bahnhofsanlagen, Lagerſchuppen mitſamt dem ſtaltlichen erſt wenige Jahre alten Bahnhofsgebäude ſtanden von der Glut der Flammen durchkocht und von dicken Qualmmaſſen um⸗ lagert. Auch in den Straßen, die zur Innenſtadt führten, lohten noch überall die Brände, denn die Löſcharbeiten, um die ſich die Feuerwehr überall bemühte, waren in dem notwendigen Umfange nur ſchwer zu leiſten, ſo war alſo die Stadt Czernowitz dem Feinde entriſſen worden; aber ſie fiel nicht, wie man gehofft hatte, un⸗ verſehrt in unſere Hand. Es iſt auch wieder von den abziehenden Ruſſen viel Schaden durch Brandlegung und in den letzten Vielfach hat gerade ſein Scharf⸗ Freiburg zum Prieſter geweiht worden. ſich die Reihe der verwüſteten Städte noch um eine erweitert hat. Es halt, nicht ſo gelitten wie Tarnopol, Kaluſz und Stanislau, aber es üor ein Bild der ſinnloſeſten Zerſtörung, ein danit Plünderung des bürgerlichen Eigentums n⸗ auch wiederum die ſtarke Desorganiſation, Diiiſh loſigkeit und Willkür, die in der ruſſiſchen Armee um gegriffen haben. Eine neue Offenſive Cadornas? 90 c. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Auguſt.(Priv.⸗Tel. den Der„Zürcher Tagesanzeiger“ meldet: An der italient 15 Front künden die bekannten Anzeichen eine neue Offenſen Cadornas auf breiteſter Front an. Von Tolmein im o Iſonzotal bis zum Meere donnern wieder unaufhaltſam die und ſtarke Erkundungsabteilungen ſuchen in Ausfällen die ge ſchen Verhältniſſe feſtzuſtellen. der Grund für das Stocken der Slandernoffenſive. m. Köln, 8. Aug.(Priv.⸗Tel.) Der Sondervertreter der ſen, niſchen Zeitung“ meldet zum Stocken der feindlichen 91 ſive im Weſten: Die Erklärung für dieſen auffallenden Aupeln iſt ſicherlich in erſter Linie in dem Mißerfolg des 95o er⸗ Sturmſtoßes ſelbſt zu ſuchen. Die zur Ausnutzung de n träumten Durchſtoßes bereit gehaltenen Reſerven hatten ihren geih verloren als unſere deutſche Mauer dem ungeheuren Anprall ſo ch5 widerſtanden. Truppen und Pläne und vielleicht auch Weltan 65 ungen ſtehen da drüben zur Reviſion. Ein weiterer Grut en⸗ jihen Abflauens der Kämpfe iſt in den ungeheuren Reg maſſen zu ſuchen, die ſich in den erſten Auguſttagen auf 55 Flandern ergoſſen, und die das Kampfgelände in ein Schlamm und Tümpel verwandelten. Ein Armeebefehl Petains. 90 c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 8. Auguſt.(Priv.⸗Tel. Züricher Meldungen aus Mailand zufolge berichtet„Secolo ee⸗ der franzöſiſchen Front: General Petain erließ einen befehl, der die Truppen zum Heldenmut und zur Betätigugg nl, vaterländiſchen Liebe in den kommenden Entſcheidungen für 6 reich auffordert. Indiens Forderung an die engliſche Regierung. dem Berlin, 8. Auguſt.(Bon unſerem Berliner Büro.) Au, en Haag wird gemeldet: Aus London wird berichtet: In den B Reden zum 4. Kriegsjahr wurde bei der Teilnahme der Kolt ehe Indien mit keinem Worte erwähnt. Die Urſache Juni Schweigens ergibt ſich aus einem„Times“⸗Telegramm vom 30. Ver⸗ aus Bombah, in dem berichtet wird, daß die Vereinigte her ſammlung des Kongreſſes der Inder und des Ausſchu Teiln mohammedaniſchen Verbände, welcher Vertreter aus allen 9. Indiens beiwohnten, am 28. und 29. Juli in Bombav ſta über⸗ Dem Kolonialminiſter und Vizekönig wurde eine Denk 8 Ent⸗ ſandt, worin 4 Wege angegeben wurden, um„die herrſe ende edet rüſtung zu beſchwichtigen und das Vertrauen in Indien wi herzuſtellen“. Dieſe 4 Wege ſind: ſch 1. daß die Reichsregierung Indien ſofort zu einem ſelbſteregierenden Staat machen möge, 15 der 2. daß ſofort die ſchon gemachten Aenderungsvorſchläge in Verwaltung Indiens von der Regierung angenommen wer celbe Grundlage einer Verfaſſung, die unmittelbar nach dem Krieg in Kraft treten ſoll, äge 3. daß die engliſche Regierung ihre etwaigen Gegenvorſchlol ſofort zur Diskuſſion veröffentlichen ſoll, 4. daß die Unterdrückungspolitik in Indien ſoſortf Seas müſſe und die bekannte Vorkämpferin für Indien?? rau Anny Beſant unverzüglich in Freiheit geſetzt werde. 110 Die Verſammlung hat mehrere Beſchlüſſe gefaßt, von denen ah dahin geht, falls die Regierung nichts von den Bedingungen 20 ſtehen ſollte, die Inder ſich weigern, in den engliſchen tungsbehörden Indiens mitzuwirken, alſo künftig alle wortung den Engländern ſelbſt zu überlaſſen. Die große iriſche Konſerenz. m. Köln, 8. Auguſt. meldet aus Amſterdam: Die große iriſche Konferenz heute ihre Sitzungen in Dublin wieder auf, nachdem währe Oie 14tägigen Aufſchubs der Vorſtand ihre Arbeiten vorbereitet hat. 0 Berichterſtatter der engliſchen Blätter in Dublin melden, det gemeinen herrſchte in Irland mehr Zuverſicht über die Leiſtuns Berſammlung als vor einem Monat. * * 4 3 M( Karlscuhe, 7. Auguſt. Geſtern konnte Milttsroberpus, a. D. Max Berberich ſein goldenes Prieſterjubiliů feiern. Der im 75. Lebensjahr ſtehende Geiſtliche ſtammt 11 und war mit 54 anderen Alumnen von Biſchof von Kettel Berlin, 8. Aug.(Von unſerem Berliner Büro.) holm meldet die„B..“: In Ergänzung der Meldung Tſcheidſe den Vorſitz der Stockholmer Vollkonfereng überm en, wird noch mitgeteilt, daß als Generalſekretäre bei der allgeme Konferenz Huysmans und Roſanoff fungieren. en Magdeburg, 7. Auguſt. Die Schließung von G aſt0% im Harz nimmt weiteren Umfang an. Vom 15. Auguſt 901 den in Wernigerode fünf Hotels, und zwar Hotel Weißer Eteil, Hotel Goethe Haus am Markt, Hotel Lindenberg, Hotel zei berg und Hotel Sennhütte behördlich geſchloſſen, desgleiche Fei Gaſtwirtſchaften. Die Schließung erfolgt wegen Bezugs von auf verbotenem Wege. Der ſchwarze Kakadu. Skizze von Haus Wohlbold. Nordöſtlich von den Samoainſeln geriet die Brigg„Altona“ in einen ſchweren Wirbelſturm, und um das Schiff zu retten, mußte man alles, was nur irgendwie entbehrlich war, über Bord werfen. Auch der Waſſervorrat, den man von Upolu mitgenommen hatte, ging dabei dieſen Weg. Der Verluſt war nicht weiter tragiſch zu nehmen, denn es gibt in jenen Breiten mehr als genug Inſeln, auf denen Süßwaſſer zu finden iſt, und Kapitän Sybrecht, der die Altona führte, entſchloß ſich denn auch, irgendwo ein Boot an Land zu ſchicken und das Nölige zu veranlaſſen. Er ſelbſt war die Strecke zwiſchen den Norfolk⸗Inſeln und San Franzisko ſchon mehr als einmal geſegelt, aber er hatte nie Grund gehabt, ſich um die Ver⸗ hältniſſe auf den kleinen, oft unbewohnten Inſeln zu kümmern, die an ſeinem Weg lagen. Deshalb war es ihm ganz recht, als der Steuermann ihn darauf aufmerkſam machte, daß Simon Potter, einer der Matroſen, ſich wiederholt gerühmt habe, er kenne dieſe Gegend der Südſee genauer als irgendein anderer Menſch, er habe —— auf einer Inſel ganz in der Nähe ſchon einig⸗ Jahre lang gelebt. Der Kapitän ließ Simon Potter kommen, der ihm das alles be⸗ ſtätigte. Es hatte den Anſchein, als täte er es nicht ſehr gern und als ſpreche er nur deshalb jetzt über die Sache, weil er ſich in einem unbedachten Augenblick verſchwatzt hatte. Auf die Frage, welches die Inſel ſei, auf der er einmal lebte, gab er nur ſehr mürriſch Auskunft, wie er denn überhaupt ein Menſch war, der ganz und gar nichts Anziehendes in ſeinem Weſen hatte. Groß und hager, ing er ſtets gebückt, als wenn er auf dem Boden etwas ſuchte und eine Augen, die ſchwarz und funkelnd in dem von Leidenſchaften zerwühlten, bartloſen Geſicht ſtanden, wichen einem feſten Blick ſerne aus. Seine Rede flackerte ſo unruhig wie ſein Blick, aber apitän Sybrecht ließ ihn nicht in Ruhe, bis er das Nötige wußte. Ihm war daran gelegen, ſo ſchnell als möglich weiterzukommen, und es bedeutete eine große Zeiterſparnis, wenn er nur irgendwo ausbooten und Waſſer faſſen brauchte, während ein umſtändliches Suchen vielleicht tagelang aufhielt. So erfuhr der Kapitän ſchließ⸗ lich, daß ſie die Inſel noch vor Sonnenuntergang erreichen konnten. Auf ſeine Frage, was er hier ſo lange getrieben habe, erklärte Simon Potter, der ſeine t unt ab der Nähe Schiffbruch gelitten und ſei mit einem anderen Matroſen an Land geſpielt worden. Sie fühlten ſich ſo wohl hier, daß ſie nicht daran dachten, die Inſel zu verlaſſen, obgleich ſie dazu oft! genug Gelegenheit gehabt hätten. Schließlich aber war der andere geſtorben, und dann war er aufge⸗ brochen, und ſeitdem hatte er die Inſel nicht mehr geſehen. Der Kapitän fragte ihn nicht weiter um Einzelheiten, er war froh, daß alles ſich ſo günſtig fügte, und nach den Angaben des Simon Potter traf er ſogleich ſeine Verfügungen. Die Brigg nahm den Kurs nach Norden, und es waren ſeit der Unterredung de⸗ Kapitäns mit dem Matroſen nur etwa drei Stunden vergangen, als das Schiff bereits in geringer Entfernung von einer kleinen vul⸗ kaniſchen Inſel vor Anker lag. Ein Boot ſtieß von Backbord ab ſteuerte, von kräftigen Ruderſchlägen getrieben, an das flache Peter Ilg, der Steuermann, ſaß am Heck. Er hatte nicht viel zu tun. Die See war ſpiegelglatt wie eine große Silberſcheibe lag ſie im Glanz der Abendſonne unter dem wolkenloſen Himmel, der wie blaue Seide glänzte. Die Inſel, deren Ufer ſich vom flachen Strand ſtetig anſteigend erhöhte, leuchtete in paradiſiſcher Schönheit herüber. Die hohen Wipfel der Kokospalmen wiegten ſich im Abendwind, und ſtellenweiſe lagen blühende Kaffeeſträucher in weißen Wolken geballt vor dem grauen Fels, der größtenteils von ſattem Grün umwuchert war. Mit halbem Ohr hörte Peter Ilg auf das Geſpräch der Matro⸗ ſen, die ſich kräftig in die Riemen legten. Simon Potter war natür⸗ lich unter ihnen. „Jawohl,“ ſagte er eben,„er war immer froher Laune, mein Kamerad. Er ſang vom Morgen bis zum Abend. Da war ein Lied, ich denke er kannte ſonſt kein anderes, weil er immer nur dieſes hören ließ, das fing an: Komm ich einmal mit grauem Haar von meiner letzten Seefahrt heim... Ein ſchönes Lied, und ich habe es ſonſt nie bei einem Menſchen gehört. Und dann hatte mein Maat einen Rasmalos, ſo nennen ſie auf Neuguinea die ſchwarzen Papageien, die großen, mit der grauen Haube der kahlen, roten Wangen...— Potter ſchwieg plötzlich. Er ſah düſter vor ſich hin, als ob ihn die Erinnerung qudle. Der Steuermann, der immer aufmerkſamer zugehört hatte, warf den Kopf mit einem Ruck in die Höhe, als er das von dem Lied hörte. „Und warum bliebſt du nicht hier?“ fragte einer der Matroſen.“ zMein Kamerad ſtarb und dann erbte ich Geld, ſo mußte ich „Wo haſt du es hingebracht, das Geldꝛ⸗ wo ſie ihre Fäſſer füllen konnten. Die anderen Janmaaten lachten, und Potter, der d den einen böſen Blick zuwarf, wurde der Antwort überhoben, das 1 1 95 auf ſüie 9 Peter Bid, der Siea ähren ausſtiegen, ſag eter Ilg, der er „Wie hieß Dein Kamerad, mit dem du bier den Robinſ ſpielteſt?“ „Hermann Mew,“ ſagte Potter. „Seltſam!“ Der Steuermann beſann ſich und ſah troſen ſcharf an,„ſeltſam iſt das“. „Was iſt ſelſam?“ Du haſt ein Lied genannt, das Leben nur von einem Menſchen den No⸗ en be auch ich in meinem ganen ört, weiß nicht, wo er es hatte. Potter erbleichte und wich dem Blick des anderen aus. „War vielleicht Mew, von dem Du es hörteſt.“ Der Steuermänn ſchüttelte den Kopf. el. 4 „Nein,“ ſagte er,„der Mann hieß wie Du, Simon Pocſe Aber Du warſt es nicht. Damals vor acht Jahren mags gen ſein, färbte ſich ſein Haar ſchon grau. Du biſt viel jünger⸗ Petel Potter gab keine Antwort. Er war kalkweiß geworden⸗ Ilg wußte nicht, was er aus der Sache machen ſollte. hin, Die anderen liefen bereits ein Stück voraus am Strande he⸗ wo ein kleiner Bach ſein klares Waſſer ins Meer ergoß. un chen, gannen, an dieſem aufwärts zu 9800 um eine Stelle zu ſu det otter eilte ihnen nach Waſſer⸗ Steuermann folgte langſamer, ſtieg aber dann, als er die W Aals ſchöpfenden erreicht hatte, noch weiter am Bach in die Höhe, per⸗ er plötzlich vor einer halb zerfallenen Hütte ſtand, die faſt Nus ſchwand in dem wuchernden Grün, das üppig um ſie aufſchaß pgelb den mächtigen Blattkaskaden eines hohen Piſang hingen gol ſch die dichten Bananenbüſchel durch das zerbrochene Dach, arom rſchen duftende Gewürznelken wucherten in einer Ecke aus dem 5 mit Aeſte ſoſt Fußboden, ein 55 breitete ſeine mächtigen den kohhrionen Früchten über das Strauchgewirr, das ringsum en undurchdringlch wucherte, und gegen Weſten, wo ſi ebtel faſt mannshohen Geſtrüpp der Blick auf das Meer öffnete. ſtuntel, chlankſtämmige Kokospalmen empor. Die Sonne ging eine ihre Rieſenſcheibe in den ſilberglänzenden Ozean, und breite, leuchtende Brücke lag auf dem Waſſer. 5 Der Steuermann ſah ſich einen Augenblick um. Das ung oenkenweie die Hütte Aunſtedlern zur Wohn 0 85 E 11 kr 9 S*——, (Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche 3 n, — 9 em Sraem öb N⸗ 10 + 0 U⸗ 5 * U 5 2 Wwoch, den 8. Tuguft 79tr7. — Mannhein, er Seneral⸗Anzeiger. Abend⸗Ausgabe.) Nr. 366. 8. Seitc. Nus Stadt und Land. —— Kanonier Ludwig Gordt, bei einem Reſ.⸗Fuß⸗Art.⸗Regt., Sohn n Frau B. Gordt Wwe., S 6, 30. Bu Grenadier Friedrich Rudel. Sohn des Drehers Johann Rudel, gſtraße 1, für beſondere Tapferkeit bei den Kämpfen im Weſten. Musketier Friedrich Winnewiſſer, Krappmühlſtr. 32. Sonſtige Auszeichnungen. keti Mit der Bad. ſilb. Verdienſtmedaille ausgezeichnet wurde Mus⸗ eHans Lumpp, Sohn des Bäckermeiſters Lumpp, U 4, 18, er ſchon längere Zeit im Beſitze des Eiſernen Kreuzes 2. Klaſſe iſt⸗ die Ruhrerkrankungen in Mannheim. Vom Gr. Bezirksamt wird uns folgendes amtlich mit⸗ geteilt: „Seit unſerer letzten Bekanntmachung vom 27. Juli 1917 hat zahl der Ruhrerkrankungen noch zugenommen. Es nd im Ganzen ſeit Anſang Juli rund 600 Fälle beim Bezirksamt Anmeldung gelangt, darunter 54 Todesfälle. Bis in die erſten zahe des Auguſt war noch eine erhebliche Steigerung in der Zahl ſer Anmeldungen zu bemerken; ſeitdem iſt eine langfame Ab⸗ ahme feſtzuſtellen. Zu berückſichten iſt, daß unter den angemel ⸗ zien Fällen zweifellos viele ſich befinden, welche nicht unter den kengen Begriff der Ruhrkrankheit fallen, ſondern von den Aerzten kanerkennenswerter Vorſicht zur Anmeldung gebracht ſind. Auch idd bereits viele Erkrankte wieder geheilt, ſodaß unter Berück⸗ hligung dieſer Umſtände die Zahl der heute an Ruhr erkrankten erſonen nicht mehr als etwa 350 betragen dürfte. 0 In hieſiger Stadt und auch auswärts ſind immer noch ſehr übertriebene Gerüchte über den Umfang und den Charak⸗ * der Krankheit im Umlauf. Es ſei deshalb hiermit ausdrücklich beſteut, daß Cholera, Hungertophus oder derzleichen auch nicht einem einzigen Falle aufgetreten ſind. Abſperrung oder rgleichen iſt weder angeordnet noch bis jetzt beabſichtigt. Solche erüchte entbehren der Begründung. Le Andererſeits darf nicht verkannt werden, daß eine weitere Verbreitung der Krankheit eine ernſte Geikahr in ſich bergen * Deshalb muß jeder Einzelne ſich befleißigen, durch —* Reinlichkeit und Vorſicht beim Genuß von Nahrungsmitteln, 8 eſondere durch Bermeidung des Genuſſes ungekochten Obſtes, das — zum Schutze der perſönlichen und öffentlichen Geſundheit bei⸗ en.“ ie Detar, Ernannt murden auf die katholiſche Pfarret Baden-Lichtental, ats Gernsbach, Pfarrer Peter Pfiſter in Friedrichsfeld, auf kur, 10Poliſche Pfarrei Ziegelhauſen, Dekanats Heidelberg, Pfarr⸗ Herte rechter in Langenbrand und auf die katholiſche Pfarrei nteen Dekanats Säckingen, Pfarrverweſer Franz Nägele in Tkirnach. Die Genannten ſind bereits kirchlich eingeſetzt worden. ffentl, Militärverkehr. Damit die zur Entlaſtung der Züge des 3Latlichen Verkehrs eingerichteten Militär⸗Urlauber⸗ Nb ihren Zweck möglichſt vollkommen erfüllen, wird genehmigt, ktä,Fur Erreichung dieſes Zweckes künftig auch Urlauber mit Mi⸗ bercfabrſcheinen und Urlaubsbeſcheinigungen ohne Schnellzugs⸗ 80 tigung ohne Erhebung des Schnellzugsfahrpreiſes oder laſſen Fug guſchlages zu den Militär⸗Urlauber⸗Schnellgügen zuge⸗ lallen, werden. Zwiſchen Front⸗Urlaubern und Inlands⸗Ur⸗ babern iſt dabei im Bereiche der bayeriſchen Staats⸗ bnen kein Unterſchied zu machen.(.) Nachforſchungen Vermißten. Wie ſchon bekanntgegeben, — des Kriegsminiſteriums die Abbiidun der von in Lazaretten verſtorbenen Heeresangehörigen veröffentlicht, Diefn„Perſönlichkeit bis jetzt nicht hat ermittelt werden können. allee Veröffentlichun kann bei den Gr. Bezirksämtern ſowie bei korR militäriſchen Kommandobehörden, Garniſon⸗ und Bezirks⸗ flär andos, Erſatztrupenteilen, Lazaretten eingeſehen werden. Auf⸗ ſndende Mitteilungen über die abgebildeten unbekannt Verſtorbenen NW.n. das Zentralnachweisbüro des Kriegsminiſteriums, Berlin ., Dorotheenſtraße 48, zu richten. Re: Ein Auftrag auf 250 000 Herrenanzüge. Nachdem die der Bsbekleidungsſtelle vor einiger' Zeit dem Arbeitgeberverband Berliberten⸗ und Knabenkleider⸗Fabrikation Deutſchland, Sitz wie. 125 000 Herrenanzüge in Auftrag gegeben hat, hat ſie jetzt, in„Der Konfektionär“ mitteilt, einen neuen Auftrag auf Anzüge getossbe von 250000 Stück erteilt, der diesmal dem Maßſchneider⸗ erb Es handelt ſich um Anzüge für die aus * e zugute kommt. den Felde heimkehrenden Krieger. un Ehrenurkunden für unentgeltliche Abgabe von Altſachen. Die Sientgeltliche Abgabe getragener Kleidungs⸗ und Wäſcheſtücke ſowie ikuuhwaren durch die wohlhabendern Bevölkerungsſchichten muß ſtell allen Mitteln gefördert werden. Die Reichsbekleidungsſtelle t deshalb den Kommunalverbänden Ehrenurkunden zur eallgung, die von den Altbekleidungsſtellen den Perſonen, die nſtände zu einem Schätzungswert von mündeſtens Mk..— Der Drei⸗, viermal mußte Itg rufen, dann krachte es im Unterholz. Matroſe kam und zwei andere folgten ihm. „Haht Ihr hier gewohnt?? beirn“ a,“ ſtieß er hervor. Die anderen ſahen ſich neugierig um —— letzten Licht des Tages, das ſchnell zu erblaſſen begann. Schon 00 die Dämmerung durch den dichten Wald, und wie mit einem age kam die 9 Lell chweigend zündete Peter Ilg eine Zigarre an. Wie ein den Ikäfer glühte ſie im Finſtern. Er wollte, hier an dieſer Stelle, lich atroſen etwas fragen und fand die Worte nicht. Und plötz⸗ übervar ihm, als grifſe eine eiſige Hand an ſein Herz, denn dicht 5 Ionm hub eine laute Stimme gu ſingen an:. fahrt Pamm ich einmal mit grauem Haar von meiner letzten See⸗ beim“—. Der Matroſe ſchrie auf wie ein wildes Tier. »Simon Potter,“ ſtöhnte er. agte“deo bieß der andere, dem Du den Namen geſtoblen haſt, 0 der Steuermann. Ein weißer Lichtkegel brach grell durch die unddt. Einer der Leute hatte eine elektriſche Taſchenlampe bei ſich baumleuichtete empor. Auf dem unterſten Zweig des Affenbrot⸗ ſüeß eß ſaß ein großer ſchwarzer Papagei mit grauer Holle. Er an: ein trillerndes, klagendes Pfeifen hervor und hub dann wieder Somm ich einmal mit grauem Haar Pottexer Matroſe, der die Vaterne hielt, lachte laut auf. Simon ihn er war mit einem Satz im Dickicht, aber der Steuermann hatte 5 wepackt. ehe er weiterkam. Die anderen ſtanden ratlos dabei, ußten nicht, was dies zu bedeuten hatte. 3 hiele hat ſeinen Kameraden ermordet, als dieſer die Nachricht Papi„daß er Geld geerbt habe, und er hat die Erbſchaft mit deſſen Sren erhoben. Seitdem nennt er ſich Potter, wie jener hieß. ließ ſich Mann gab keine Antwort, er ſchien völlig gebrochen und Trill ich zum Boot hinabführen, während immer noch das klagende ein 05 des ſchwarzen Papageis, das plötzlich ganz unvermittelt in autes Lachen überging, durch die Nacht herüberklang. R0 Nus dem Mannheimer Runſlleben. engarten— Mannheim. bräan der heute Mittwoch, den 8. Auguſt, ſtattfindenden 3 Auf⸗ Sperett der mit ſo großem Beifall aufgenommenen Jarno'ſchen Stu te„Die Förſter⸗Chriſtl“ wird ein junger Tenor, Herr des Im,Schüßler, ein gebürtiger Ludwigshafener, die Partie Földeſſy“ ſingen. unentgeltlich e überreicht werden können. Die Ehren⸗ urkunden, die ein rndes Andenken an unſere große und harte 9 bleiben werden, ſind auf haltbarem Papier in 8 rucke einfach und angemeſſen hergeſtellt ſie tragen links die Unter⸗ ſchrift des Reichskommiſſars für bürgerliche Kleidung; rechts ſollen die Vorſtände der Kommunalverbände durch Unterſchrift und Amts⸗ ſiegel die Urkunde vollziehen. Cagung der deutſchen Tuenerſchaft in Mainz. Den Berichten über die Mainzer Tagung der Deutſchen Turner⸗ chaft tragen wir nach, daß die militäriſche Vorbildung der ugend nach dem Krieg im Mittelpunkte der Erörterungen ſtand. Nach eingehender Darlegungen der Berichterſtatter des Ausſchuſſes Schmuck und Rühl begründete Landgerichtsrat Dr. Wolfhard (Turnverein Mannheim von 1846) die Anträge einer vorausgegan⸗ genen Frankfurter Vertretertagung. Die von hohem Idealismus zeu⸗ genden Ausführungen wurden mit großem Beifall aufgenommen. Die nachfolgenden Leitſätze wurden zum großen Teile einſtimmig angenommen: 1. Jeder junge Deutſche iſt geſetzlich verpflichtet, zwiſchen Schule und Heeresdienſt ſich körperlich weiterzubilden als Vorbereitung für den Wehrdienſt. 2. Innerhalb dieſer Verpflichtung bleibt es der freien Wahl der Jugend anheimgegeben, ſich Jugendabteilungen Leibesübungen treibender Vereine anzuſchließen. Das gilt auch für Fortbildungs⸗ — Für die weibliche Jugend ſind ähnliche Einrichtungen anzu⸗ en. 3. Die Wettkämpfe im Wehrturnen ſind zur dauernden Einrichtung zu machen. Der letzte Wettkampf im 20. Lebensjahr wird als Prüfung für den Eintritt in das Heer beſonders ausgebaut. Gute Leiſtungen und der Nachweis dauernder Körperübungen ſichern dem in das Heer Eintretenden entſprechende Vergünſtigungen, die näher zu beſtimmen ſind, namentlich, ſolange das Einjährigen⸗Vor⸗ recht beſteht, die vom Deutſchen Reichstag in der Sitzung vom 18. Juni 1913(Antrag Ablaß und Genoſſen) einſtimmig z—— der Turner beſchloſſenen Vorteile. Dieſer Beſchluß lautet:„Der Reichs⸗ kanzler wird erſucht, die erforderlichen Maßnahmen zu einer Reform des Einjährig⸗Freiwilligen⸗Dienſtes im Sinne der Erweiterung und Erleichterung der Zulaſſung auf Grund der oder her⸗ vorragender Leiſtungen auf dem Gebiete des Tur⸗ nens durch Anwendung des§ 89a, Ziffer 6a der Wehrordnung ein⸗ zuleiten. 4. Zur Förderung der Militärtauglichkeit ſind die Regierungen und eſetzgebenden Körperſchaften für die Durchführung mceer Leit⸗ fäte zu gewinnen: a) Einführung von 3 Turnſtunden und einem verbindlichen Spielnachmittag möglichſt in allen Schulen; b) Einfüh⸗ rung des Turnunterrichts in den Pflicht⸗Fortbildungsſchulen nach der Denkſchrift der Deutſchen Turnerſchaft; c) Schaffung ausreichender Plätze und Hallen für alle Schulen des Landes; d) die Turnnote zählt bei der Rangordnung und Verſetzung mit, insbeſondere auf den Mittel⸗ und höheren Schulen, bei der Einjährigen⸗ und Abgangs⸗ prüfung; e) die Befreiung vom Turnunterricht darf nur durch den Amtsarzt erfolgen; i) der Turnunterricht in allen höheren Lehranſtal⸗ ten und allen anderen größeren Schulkörpern iſt in der Hauptſache durch geprüfte Turnlehrer zu erteilen, die in allen Zweigen der Kör⸗ pererziehung ausgebildet ſind. Auch die Studierenden haben die Ver⸗ pflichtung, ihren Körper planmäßi in frei zu wählen⸗ den Verbänden. g) Die Aufſicht iſt durch Turninſpektoren im Haupt⸗ amt auszuüben. 9 Zur Durchführung dieſer Beſchlüſſe ſoll mit Parlamentariern aller Parteien in Verbindung getreten werden. Die militäriſche Vorbildung der Jugend während des Krieges wurde von der Beſprechung ausgeſchieden. Dr. Wolfhard, Mannheim, Groh, Leipzig und Winter, Lüden⸗ wurden in den Ausſchuß für Neuorganiſation der Deutſchen urnerſchaft gewählt. die Maſſeneinbrüche in der Pirmaſenſer Schuhinduſtrie vor Gericht. e SZweibrücken, 7. Aug. Der umfangreichſte Ein⸗ bruchsprozeß, der ſeit Fahren das K. Landgericht beſchäftigt hat, ſteht für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in einer be⸗ ſonderen Sitzung vor der Strafkammer an. Nicht weniger als 16 Angeklagte, davon 10 verhaftet vorgeführt, füllen un⸗ ter einem verſtärkten Gendarmerieaufgebot die Anklagebänke. Die Hauptbelaſteten ſind ſchwer mit Gefängnis und Zuchthaus vor⸗ beſtrafte Perſönlichkeiten, einer, der 31 Jahre alte Fabrikarbeiter Georg Hirtz, iſt ein Bruder des vor einigen Jahren in Zweibrücken hingerichteten Raubmörders Hirtz und wegen Teilnahme an deſſen Bluttaten mit 8 Jahren Zuchthaus vorbeſtraft. Bis zu 15 Ver⸗ brechen des ſchweren Diebſtahls wirft die Anklage den Fabrik⸗ arbeitern Karl Rollwa, Karl Diehl, Friedrich Dern, Emil Renneis, Heinrich Franz, Ludwig Rollwa, Emil Ger⸗ hard, Georg Bauer und dem genannten Hirtz vor, ferner bis zu 12 Verbrechen der gewinnſüchtigen Hehlerei und einfachen Diebſtahls den Fabrikarbeitern Otto Gerhard, Wilh. Roll⸗ wa, Ludwig Weinkauf, Friedrich Gerhard, den Frauen Luiſe Dern, Anna Beil und Eliſe Ebelsh'äuſer, ſämtliche aus Pirmaſens. Insgeſamt umfaßt die ſtattliche Anklageſchrift für die Beſchuldigten u. a. gegen 60 Verbrechen des ſchweren, des Rück⸗ falls⸗ und des einfachen Diebſtahls, 25 Verbrechen der gewerbs⸗ mäßigen Hehlerei uſw. Die geheimnisvollen Diebeszüge, die über ein Vierteljahr die Stadt Pirmaſens in Unruhe verſetzten, begannen in der Nacht des 1. Oktober vergangenen Jahres und wieſen als Geſamtbeute bis Ende Januar dieſes Jahres Leder, Schuhwaren, Lebensmittel uſw. im Werte von ungefähr 20 000 Mark auf. Als vierblätteriges Kleeblatt bei den Haupteinbrüchen können die beſchuldigten Karl Rollwa, Diehl, Dern und Renneis bezeichnet werden. Im Oktober und November drangen dieſe, gelegentlich unterſtützt von Mitbe⸗ ſchuldigten, in etwa 7 Fällen in Schuhfabriken, eine Bäckerei und ein Kaufhaus ein, wobei als Anfangserfolg für 2500 Mk. Schuhe, ferner 25 Regenſchirme, 20 Paar Handſchuhe, Lebensmittel ſowie bar Geld in erheblichem Wert weggeſchafft werden konnten. Räume, die gute Ausbeute geliefert hatten, wurden wiederholt be⸗ ſucht. In allen Fällen erfolgten die Einbrüche nach beſtimmten Plänen, Kundſchafter und Aufpaſſer waren beſtimmt. Mehrmals war die Menge des geſtohlenen Gutes ſo umfangreich, daß Trans⸗ portmittel zum Fortſchaffen in Tätigkeit treten mußten, einmal ein großer Schlitten. Im Dezember wurden in einer einzigen Fabrik während zwei aufeinander folgenden Nächten allein für 4600 Mk. Leder, Schäfte und Schuhſohlen geſtohlen. Die Chriſt⸗ nacht ſelbſt erbrachte für 400 Mk., die Sylveſternacht für mehr als 500 Mk. Schuh⸗ und Lederartikel, wobei dieſe Taten keineswegs das lückenloſe Ergebnis des Chriſtmonats darſtellen. Vom 1. bis 20. Januar d. J. wurde die bisherige Ausbeute um ein Erkleck⸗ liches übertrumpft. Bis zu dieſem Tage folgten ſich die Einbrüche Schlag auf Schlag. In den erſten Januarwochen wurden für mehr als 4000 Mark Schuhartikel, Chrom⸗ und Chev⸗ reauleder, Lackkappen, Stiefel, Sohlen u. dergl. nächtlicherweiſe zuſammengeſtohlen, außerdem ein Einbruch in den Kaſſenraum des Uniontheaters und mehrere Kellereinbrüche erfolgreich durch⸗ geführt; als Ausbeute gab es bei letzteren Hunderte von Eiern, Zigarren, Wein, Obſt, Schmalz u. dergl. Den würdigen Beſchluß der Diebesfahrten bildete ein Einbruch in die Schuhfabrik Kling, wobei in einer einzigen Nacht Leder im Werte von mehr als 4000 Mark den Einbrechern in die Finger fiel, das in zweimaligem Abtransport mittels Schlittens weggeſchafft wurde. Hatten ſich die Haupttäter auch von vornherein zur gemein⸗ ſamen Begehung der nicht immer ungefährlichen Einbrüche zuſam⸗ mengetan, ſo gingen einzelne bei Gelegenheit doch ſelbſtändig vor. Gelegentlich beſtahlen ſich die Spießgeſellen auch untereinander, indem die eine Gruppe der Einbrecher die von der anderen Abteilung geſtohlenen Waren aus deren Verſteck wieder für ſich ſelbſt entwendete. Die gewaltigen Vorräte wurden meiſt zu den mitangeklagten Hehlern gebracht, bon dieſen teils ver⸗ ſteckt, teils aber um Spottpreiſe weiter veräußert. Beſonders die Witwe Dern, die in erfolgreichen Nächten die Diebe auch zur wiederholten Rückkehr an den noch Beute verheißenden Schauplatz veranlaßte, entfaltete eine rührige Hehlertätigkeit. Der Verbleib vieler Waren konnte überhaupt nicht mehr feſtgeſtellt werden. Die Schäden, die die Pirmaſenſer Schuhinduſtrie im Zeichen der Leder⸗ knappheit erlitt, waren infolgedeſſen beſonders fühlbar. Die Er⸗ mittelungen der Polizei ſtießen anfänglich auf große Schwierig⸗ keiten. Erſt allmählich gelang die Feſtnahme der Mitglieder der Bande, und die Unterſuchung erforderte mehrmonatliche ange⸗ ſtrengte Arbeit. Der erſte Verhandlungstag brachte in der Haupt⸗ ſache die Vernehmung der Angeklagten, die nur zum Teil geſtändig ſind, ſich teilweiſe gegenſeitig beraſten und teilweiſe leugnen. Das Urteil dürfte nicht vor Donnerstag Abend zu erwarten ſein. Handel und lndustrie. Frankfurter Wertgapierborse. Frankfurt, 8. August.(Pr.-Tel.) Die Umsätze und die Geschäftstätigkeit in Spezialwerten waren heute geringer, da sich das Interesse der Spekulation nicht mehr so stark auf diesen Gebiet konzentrierte, dagegen wurden chemische Werte erneut leb⸗ haft gehandelt. Holzverkohlung und Scheideanstalt traten bei sehr ſester Tendenz ein, gaben aber im Verlauf auf Gewinnsicherungen etwas nach. Höher gingen auch Bad. Anilin und Höchster um. Eine wesentliche Steigerung erfahren Pokorny und Wittekind. Als ſest sind“ ferner zu verzeichnen Gummipeier und Hilbert. Auf dem Montanaktienmarkt machte sich einige Kaufneigung hemerk⸗ bar. Abschwächung erfuhren Phönix und umer. Feste Haltung nahmen Caro Hegenscheidt ein. Von Rüstungswerten wur⸗ den Köln-Rottweiler, Dynamit, Fahrzeug Eisenach zu höheren Kursen aus dem Markt genommen. Maschinenfabriken und Pe⸗ troleumaktien schwächten sich ab. Elektrizitätgesellschaften ruhig. Kabelwerke standen im Angebot. Schiffahrtsaktien waren vernachlässigt. Kaliwerte unregelmäßig. Unter den Banken fanden Bank, Dresdner Bank gute Aufnahme. Am Rentenmarkt waren heimische Anleihen behauptet. Mexikanische Renten haben sich nach anfänglicher matter Haltung gut erholt. Der Privatdiskont stellte sich auf 4,25 Prozent und darunter. Die Börse schloß bei nur unregelmä biger Haltung. Chemische Aktien schwankend. Berhner Werepapierdörse. Berlin, 8. August(Devisenmarkt.) Auszahlungen für: 8. 8 Geld Brief Geld Brief Konstantinope 19.95 20.05 19.95 20.05 Holland 100 Gulden. 203.75 281.25 292.75 202.25 Dänemark 100 Kronen.. 210.50 208.00 00.50 209.00 Schweden 100 Kronen.. 223.25 218.75 222.25 221.75 Norwegen 100 Kronen. 211.75 200.25 210.75 211.25 Schweiz 100 Franken 143.75 141.50 143.25 143.50 Oest.-Ungarn 100 Kronen 64.20 64.30 64.20 64.30 Spanien 125.% 126.½ 125½ 126. Bulgarien 100 Lerrae 80.%% 81./% 80.½ 81.— Newyerker Werwarlerbörse. REW Venk. 7. August(Dovileenmarnz). 7. 6. 7. 6. ftest ſest. auf London old au unden age)..72— 472. (burohschnittsrate).½.— Weohsel auf London Geld letztes Darlehenf.— 2.(Cable Transfers)..76.45.76.45 Slohtweohsel Berlln.——.— Silber Bullion„ 81.% 80./ Siohtwechsel Paris.78.50.76.— Hew-Vork 7. August(Bonds- und Aktienmarkt). 7. 6. 3 Acht. Top. Santa F& 4% Miesouri Faoifiio 53% 83¹6 99— 99—[ Art. Hailw. of. Mex..7 7 United States Sorp. Corps New Vork Centr. o. 89.— 883 5% Bonds 104— 101—— do. Ontario& Western. 22%0 2— Acht. Top. Santa fE 100— 99¼ Rorfolk 4 Western. 122½, 121 90. prei. eol. DivId. 86—30½ korthern Paclfllo. 101% 101— Baltimore& Ohio 69¾ 68¾ PennsyUanlla 52ů 525/ Canadtan Pachfto 162.— 160% Readinceg 95% 840% Ches. 4. Ohilio 60%/ 60% Chicago Rock 181& Pas. 63— 63.— Chlo. Mllw.& St. Paul. 70½ Southern Paclfloco 94½% 84% Denever 4& Rio Grande.—7—[Southern RallvVWax. 25— 274½ PFPFCFCFCCCC 25·(,24/ Southern Rallway prof. 57— 50% Erie lat pre-t. 37% 35½8 Union Facbioͤ 136¾ 138%/ Erie 28t Ppret. 29— 286.[Wabash pret.. 49/ 49¼ Areat Nothern pret 105— 205- Amerio Gan. 46½ 468½ Mlinols Centralll 101½ 101— aAmer. Smelt.& ROI. 103% 704— nterhorough Cons. Corp. 8% 8% Anao. Copp. Min 772ο 78.— do. d0. pret. Dr56%[Bethiehem Steei. 126¼ 126½ Kansas City 4 Southern 2 21% Central Leather 94% 855% do. pref. 52—52½ Intern. Meroantiie Karine] 29% 26% do. do. pref 894/% 88½ Loulsvlile u. Mashylle · 124% 124—[United States SteelsCorp. 125%¼% 127½ Hissourl Kans.& Texas B/„½, 5¼ I Unitedstat- Steel Corppr 117¼ 117½ Aktien-Umsatz 430 000(430 600) NEW Vonk., 7. August(Ergüngsungskurse). 7. 2. 7. 3 Balt. Ohio 4% Bde 437¼ 87¼ UnionPa0..%8 Bds. 89— 68¼ Ohes. Ohio 4½ B82. 78% 78% 4% Union Stat. 104% 104%8 4% Chig..lsl.& Pa. N. Denver Rio Gr. pr. 16— 1 Firstä..x l. B8. 934). 70— 70% Mies. Cans. Tex. pr., 10— 11— Morth. Pac. 3 Bds. 62/ 63— West Marylançcd. 20%¾ 20 N. Pao. Pr.Lien 480ds 62*„ 907½% Amerloan Canpreft. 107½ 107½ Amerio. Lo0om. o 72½ 733/ St. I. S Fr.-Ll. Morig. 4B8. 6½%8 6½½ do. Sugar Ret. o. 123% 122½ St. Louls& San. F. Inoome Rexio. Fefroſeum. 97. 86³. Mortgage%8 Serte A. 49.— 48¼ Virgln. Car. Chem. o. 40% 40. South. Pao.0 4N/S 1929 88 8ʃ½[81— Sesrs Roebrok com.., 168½ 165 Newryorher Warenmartr. NEWVORX, 2. August. Haumwolte 83 3.. 3. Weiren hard 7. 3. Zuk. Atl. Häf.“— 5000] pr Iun—.—.— LVt..2 neue 255— 3 im Innern— 1000/ pr Oxkt.—.—-= Mo 1 Kothern Exp. n. Engl.— 12000 7(Sav. 37/36(buluth) 260.——— Exp. n. d. Et.“—erbeFWorx—.—42.— Sess-Sahl..— 95 MWorktoro 26.— 28.50 Schmalz WSI 22.47 22.50 Ms. 0k0.Lf 244.— 230.— pr August. 37.62 285.040 Talg spezial 15 ¼ 15. meni Spr.——. pr Septemb. 26.22 25.29] Zuck. 96 Tst./—— Wh. ol.(neu) 11/2 160-3200 pr Oktober 29.97 25.04 1oko./.½ Kleesam 14 19.75 pr NoV...25.75 24.70/Kaftee] Soptſ.8.90 do. lla—.—1925 pr Dez. 24.64 Rlio Oez.02.99 Elektr. Kupf. 27˙-29 pr Jan. 25.66 24.60 r. 7 Jan..07.04[Bohzinn. 639-63 63.50 pr Febr. rzſ.17.25 Petroleum. M. Orieansik 26.25 26.60 Mai.27.25[Ored.Balanc.] 310—310.— Chlengoer Warenmarkt. OHCAcC. 7. August. 7. 3. 7* 8 Welzen Sept 225. 227.½ Sohmalr Speox aa a125. 2275 r Dez... pr. Okt..22.32] 22.100 Schweine Mals Aug. 116½—.—[Pork; Sept. 11.80 11.66 ſeichte 15.75 16.40 pr Dez-..—117/ pr Okt..—. Sohwer 15.72 15.45 Hafer Sopt. 505% 60%[Eippen Sohweine⸗ Sohmalz: pr. Sopt..22.57 22.50 Zuf. l. West. 66 000 64 0⁰⁰ pr. Sept.. 22.22 21.95 pr. OEt 242 22,75/üv. chicag. 10 000 1090 Pariser Wertpapicrbörse. PARIS 7. Abgust(Kassa-Markt⸗) .198 7. 6. 3% nente 61 61.50[Saragossa.— HToula.200.30 6% Anlelihe.87.50 37.50[Suez Kanal. 4475/ 4590 flo Tinto 17.59—. %8Span.üub.. 106.40/105.75 Tnom Houst.. 735 221Cape Copper 123.—. 5% Rüssen 1906 74.50 75.—Batt. Faß.. 535/ 54½0china Copper 364.—. 30% do. 1096 61.50—.—[Caoutohono. 200 195/Oma Copper. 657.—650.— 4% Türken Malakka. 130/ 132/Tharsis.——f. Bang. de Paris BaKu 1302/ 1296/De geers. 360.—361.— Gréd Lyonnals1 Brianck. 390 361 goldnelas. 43— 44.— Un. Parislen.—Lianosoft.. 335 334/lena G0(d Botropolitain Matizolt Fabr.) 448 43]Dügerstont. 95.—98.— Mord Espoag. Le Maphto.. 452 449 fandmines,. 20.— 90.— Spasski Copper 47.50(zuletzt—.—) Schiktervörse zu Buisdurg-Kukhrert. Duisburg-Ruhrort, 7. Aug.(Amtliche Notierungen.) Bergfahrt. Frachtsätze von den Rhein-Ruhr-Häfen nach Mainz- Gustavsburg.50, nach Mainplätzen bis Frankfurt a. M..65, nach Mannheim.50, nach Karlsruhe.05, nach Laulerburg.75, nach Straßburg i. E..—; Schlepplöhne von den Rhein-Ruhr⸗ Häfen nach inz-Justavsburg.20—.40, nach Mannheim.40 bis.60. 100 fl 292 M. ————ͤ 4. Seite. Nr. 366. Vertehr mit Oelfrüchten und den daraus gewonnenen Produkten betr. Es iſt zu unſerer Kenntnis gekommen, daß mit den dem Erzeugex nach der Bundeßratsverordnung vom 26. Juni 1916 Reichs⸗Geſetz⸗Blatt Seite 842 Ja 7 R laſſenden 30 Kilo Oelfrüchten, die zur Deckung des Bedarfs des Erzeugers beſtimmt ſind, und mit den daraus gewonnenen Produkten(Oelkuchen), ein ſchwunghafter Handel getrieben wird, wobei die Höchſtpreiſe in der Regel überſchritten werden. Wir weiſen daher auf die der Bundesratsver⸗ ordnung vom 23. Juli 1917 in§ 10 Ziffer 1 neu hinzugefügte Beſtimmung hin, wonach + derienige, der Vorräte, zu deren Lieferung er nach 8 1 Abſatz 2 nicht verpflichtet iſt(ſogen. Freiteil), oder die ihm nach§ 6 Abſatz 2 gelieferten Oelkuchen, an andere entgeltlich abgibt, mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldͤſtrafe bis zu 1500 Mk. beſtraft wird. Mannheim, den 3. Auguſt 1917. Bürgermeiſteramt: Sw4 Dr. Finter. Zettler. Kauf der beſchlagnahmten Einrichtungs⸗Gegen⸗ ſtünde aus Kupfer, Me ſing, Rotguß, Tombach und Bronze. „Ab 20. Juli 1917 können die ſeit dem 20. Juni 1917 beſchlagnahmten Einrichtungs⸗Gegenſtände aus Kupfer, Meſſing, Rotguß, Tomback und Bronze frei⸗ willig an die Städt Metallſammelſtelle Luiſenring 44, ieweils werktags von—12 Uhr vormittags und —4 Uhr nachmittags, abgeliefert werden. Die Annahme findet für die einzelnen Stadtbe⸗ zirke wie folgt ſtatt: 1. Bez. K bis mit D u. Parkring am 20. u 21. Juli 1917 2.„ E.„ Jam 23. bis mtt 25. Juli 1917 „ 2 Sun N. Han i 5„„ U„ 28., 30. und 51. Juli 1917 „ Jungbuſch. Mühlaugebiet und Luiſenring am 1 und 2. Auguſt 1917 „ Oſtſtadt mit Friedrichsring und Neuoſtheim am., 4 und 6. Auguſt 1917 Schwetzingerſtadt. Seckenheimerſtraße u. Kat⸗ ſerring am 7. bis mit 10. Auguſt 1917 „ Stadtteil Lindenhof am 11., 13. u. 14. Aug. 1917 „ Stadtteil Neckarſtadt am 15. bis mit 18. Aug. 1917 Wenn die Ablieferung begründeterweiſe au dem beſtimmten Tage nicht möglich war, ſo kann ſie auch an einem folgenden Tage ſtattfinden. 5 die Vororte erfolgt Ort⸗ und Zeitangabe päter. Von der Beſchlagnahme ſind hauptſächlich be⸗ troffen alle leichtentbehrlichen oder in 8 Aus⸗ führungsart— Holz. Eiſen u. A. erſetzbare Gegen⸗ ſtände in Haushaltungen, aller Arten Geſchäftsbe⸗ triebe, an und in Gebänden, Bahnen, Wagen, Schif⸗ ſen, Jachten uſw. 3. B. Stangen und Ringe an Vor⸗ hängen und Portieren; Stangen, Roſetten, Halter und Quaſten an Gardinen; Tür⸗Knöpfe, ⸗Griffe, ⸗Handhaben und Stangen, ſoweit ſie nicht den Me⸗ chanismus, mit dem die Türe zugemacht oder das Fenſter geſchloſſen wird, in Bewegung ſetzen(damit ſind alſo alle drehbaren oder verſchiebbaren Tür⸗ griffe oder Fenſtergriſfe nicht beſchlagnahmt); Treppen⸗ läuferſtangen und Treppenläuferſtangen⸗Endknöpfe (edoch nicht Oeſen zum Halten vorſtehend genannter Stangen); Garderoben, Hut⸗ und Mantelhaken; Garderobenſtänder und Ablagen, Schirmſtänder, abſchraubbare und aushängbare Kerzenleuchter an Kla⸗ nieren, Wärmeflaſchen, Hohlmaße, Gewichte über 100 Gramm, Handtuch⸗, Schwamm⸗ u. Seifenhalter, Wäſche⸗ haken u. Wäſchekörbe,Namen⸗Firmen⸗u.Bezeichnungs⸗ ſchilder über 250 gem Fläche; Barrierenſtangen nebſt Pfoſtenu. Stützen, Treppenſchutzſtangen u. ⸗Geländer, welche an Wänden angebracht ſind. alſo nicht frei⸗ ſtehen; Schutzgitter, Stoß⸗, Sockelblechbekleidungen, Pfeiler und Füllungsbekleidungen, Tropfſiebe und loſe Teile von Ladentiſchen, Schanktiſchen und Bü⸗ ſetts, Gegenſtände der Schaufenſter⸗Dekorationen und Geſchäftsausſtattungen nebſt Zubehörteile und anderes mehr. Wegen genauer Bezeichnung der von der Beſchlagnahme betroffenen Gegenſtände wird auf die in den Tageszeitungen veröffentlichte Beſchlag⸗ nahme⸗Verordnung des kommandierenden Generals vom 20. Juni 1917 Nr. c./8. 17..R.., ſowie die hierzu erlaſſenen Ausführungs⸗Beſtimmungen des Kommunalverbands Mannheim⸗Stadt vom 5. Juli 1917 verwieſen. Bei der Hauptſammelſtelle Luiſenring 44 und bei den Nebenſammelſtellen, die ſpäter in den Vor⸗ erten noch errichtet werden, ſind Beratungsſtellen dingerichtet, bei welchen Auskünfte eingeholt werden können, ob und welche Gegenſtände von der Beſchlag⸗ nahme betroffen ſind. Auf Wunſch werden durch Or⸗ gane der Beratungsſtelle befeſtigte Metall⸗Gegenſtände an und in Gebäuden, Schaukaſten, Ausſtellungs⸗ ſchränken, Schank⸗ und Ladentiſchen, Büfetts und dergl. auch an Ort und Stelle beſichtigt. Es werden vergütet für jedes Kilogramm: Kupfer, Meſſing, Rotguß * SS253 —¹ * 8. 9. Tomback u. Bronze Gruppe Alt Beſchlagnahme⸗ verordnung.00 M..00 M. Gruppe Blt. Beſchlagnahme⸗ veroronung.75.75 Gruppe Olt. Beſchlagnahme⸗ 8 verordnung.50„.500 Hierzu wird ein Zuſchlag von 1 M. vro Kilo⸗ arawum gewährt, wenn die freiwillige Ablieferung bis 31. Auguſt 1917 erfolgt iſt. Wer ſeine Gegenſtände bis zum 31. Auguſt 1917 freiwillig abgeliefert hat, iſt von der dann angeord⸗ neten Beſtandsmeldung zwecks Enteignung ent⸗ bunden. Sw14 Mannheim den 17. Juli 1917. Die Direktion der ſtädt. Waſſer⸗, Gas⸗ u. Elektri⸗ zitätswerke. Städt. Metallſammelſtelle: Pichler. Mittwoch, den 8. Freunden und Bekannten teile ich hierdurch mit, dass meine liebe, gute Mutter Frau Ffdnziska Reinhard wu, uns unerwartet durch den Tod, infolge eines Unfalles, ent- rissen worden ist.— Was wir in ihr verloren, kann nur der ermessen, der sie in ihrer aufopfernden Liebe kannte. Im Namen der Familie: Alexander Reinhard Hafendirektor der Stadt Strassburg. Die Feuerbestattung findet Donnerstag, den 9. August, nachmittags 3 Uhr, im hiesigen Krematorium statt, 4964a Straßenbahn! Wegen Gleisausbeſſer⸗ ungen zwiſchen Tatterſall u. Schloß(Bahnhofſtraße) fahren am Donnerstag, den 9. d. Mts., die Linie 6 und 10 nicht in Richtung Tatterſall⸗Schloß, ſondern über Waſſerturm⸗Parade⸗ platz. Fahrgäſte. welche in Richtung Ludwigshafen fahren wollen, bezahlen den normalen Fahrpreis. d. h. die Taxgrenze Waſſerturm wird nicht berechnet. Das⸗ ſelbe gilt auch für Strecken⸗ und Netzkarten. Sp6! Mannheim, 8. Auguſt 1917. Straßenbahnamt. Ruäͤchla zverſteigerung. Donnerstag, 9. 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