——— PDerantwortii 1 für den allgemeinen und Handersteil: fredakteur Dr. Frit Goldenbaum; 155 den Anzeigentell: Sae efeſer 8 u. Vertag: Druckerei Br. Saas Raunheimer General⸗ Ensetger G. m. B.., ſänttlich in Mannheim— Draht⸗Adreſſe: Heneral⸗knzeiger Maunheim.——— Ur. 7940, 794ʃ, 794 7943, 7944, 7945.— Poſtſcheck⸗Konto: Rr. 2917 Lubwigshafen a.. Badiſche Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.— Das Weltgeſchehen im Bilde in moderner Kupfertiefdruck⸗Ausführung. euglteHlachtchken 5 eigenprele: Die iſpalk. Koloneizeile 40 Pfg., Reklamezeile N 1 20 Annahmeſchluß: Mittagblatt vorm. 8½ Uhr, Abendblatt 9 5 5 Uhr. Für flitzeigen an beſtimmten Tagen, Stellen u Kusgabe wird keine Ver⸗ antwortung übernommen. Oezugspreis in Mannheim u. Umg mongtl. M..70 einſchl. Bringerl. Dur oſt en vierteli. M..52 einſchl. Poſtzuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. M..80. Einzel⸗Nx. 10 Pfa⸗ Belgien als Schutz und Bollwerk. Deutſcher Abenobericht. Berlin, 4. Okt., abends.(WZB. Amilich.) Auf dem Schlachtfeld in Flandern ſind die Eng ⸗ länder auch bei dem heuligen Grohangriff nur etwa einen Kilometer kief in unſere Abwehrzone zwiſchen Poel⸗- kapelle und Gheluvell eingedrungen. Beſonders erbittert wird noch öſtlich von Zonne⸗ beke und weſtlich von Becelaere gekämpft. Die§landernſchlacht. Berlin, 4. Okt.(WB. Nichtamtlich.) Am 3. Oktober ge⸗ ang es uns trotz ſtärkſter feindlicher Gegenwirkung, unſere dorderſte Linie an der Straße Renin—Dpern vor r uck 4* ngländer ſetzten den über ihre planmäßigen 0* gen um Ypern fort, die ſich gegen Abend zwiſchen Poelk elle und Zandvoorde wiederholt zu ſtärkſtem Feuer⸗ orkan ſteigerten. Beſonders planmäßiger Beſchuß richtete ſich gegen Zonnebeke. Auch während der Nacht hielt vom Weſt⸗ Fande des Houthoulſter⸗Waldes bis zur Lys, öſtlich rn, ſtärkſtes Jeuer an, das am 4. Oktober 5 Uhr 43 vor⸗ —35 auf der Klaser Front von Mengelaars bis zum Kanal ollebeke f lagartig in wildeſten Feuerwirbel überging ununterbrochen in größter Stärke andauerte. Hier erfolgte am frühen Morgen der erwartete neuefeindliche Groß⸗ 81. ffgegenden Ppernbogen. Die Flandern⸗ ſchlacht iſt wieder in vollem Gange.“ Auch ſübdlich 3— 85 von Hollebeke bis zur Deule ſteigerte ſich die Feuer⸗ katigkeit. Bei lebhafterem Feuer an der Arrasfront wurden Vermelles und füdlich Monchy ſtarke feindliche Pa⸗ krouillen unter blutigen Verluſten für den Feind abgewieſen. Stärkeres Feuer in Gegend St. Quentin verurſachte in der adt neue Brände. 8 An der Aisnefront ſteigerte ſich gegen Abend das Feuer an der Laffaux⸗Ecke und in Gegend Braye zeitweiſe zu hroßer Heftigkeit. In Gegend Braye kehrten unſere Patrouil⸗ len, die bis 83 zweiten feindlichen Graben vorgedrungen waren, mit Gefangenen zurück. Auch ſüdöſtlich Reims brach⸗ en wir Gefangene ein. Oeſtlich der Maas blieb nach den abgeſchlagenen zahl⸗ keichen Gegenangriffen das feindliche Feuer lebhaft und ſtei⸗ gerte ſich von 8 Uhr 30 abends zu größter Stärke. Hierauf erfolgten wiederum ſtarke Angriffe des Gegners in tiefgeglie⸗ derten Wellen gegen unſere dortigen neugewonnenen Sie wurden im Sperr⸗ und Maſchinengewehrfeuer unter ſchwerſten Verluſten abgewieſen. An einer Stelle vorüber⸗ Ebend eingedrungener Feind wurde in ſofortigem egenſtoß geworfen. Die Stellung iſt reſtlos in un⸗ ſerem Beſitz. Die Zahl der Gefangenen, die in unſerer Hand blieben, hat ſich auf 170 erhöht. Die Verluſte des Feindes ſind mitt bon und räben. außerordentlich ſchwer. Zwiſchen Maas und Moſel ſetzte nach⸗ mittags auf unſere Stellungen weſtlich Pont⸗a⸗Mouſſon plötz⸗ lebhaftes feindliches Feuer ein, das jedoch gegen Mittag wleder abflaute. Im Oſten ſteigerte ſich zeitweiſe die Artillerie⸗ tätigteit nördlich der Düna und am Zbrucz. An der Su⸗ dawa wurden feindliche Vorpoſten trotz heftiger Gegenwir⸗ ung etwa einen Kilometer zurückgebrückt. Am unteren Sereth rangen Sturmtrupps nördlich Maxineni in die ſeindliche tellung ein, feindliche Minenwerfer, fügten dem einde ſtarke Verluſte zu und kehrten mit Gefangenen und aſchinengewehren zurück. An der oberen Don au war die Artillerietätigkeit zeit⸗ Weiſe lebhafter. Die ſeindlichen Luftangriffe, Berlin, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Der Funkſpruch Paris dem 1. Oktober 4 Uhr nachmittags meldet: Als Vergeltung für die deutſchen Fliegerangriffe auf die offene Stadt Bar⸗le⸗Duc war⸗ ſen zwei franzöſiſche Flugzeuge in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober auf die befeſtigte Stadt Stuttgart Bomben ab. Dieſer Satz ſtellt in ſeinen beiden wichtigen Punkten die Wahrheit auf den Kopf. Erſtens iſt Bar⸗le⸗Duc ein berechtigtes Ziel mili⸗ täriſcher Angriffe, da es Truppen in Ruhe als nterkunftsort dient und eine Hauptetappe für die fran⸗ zöſiſche Armee darſtellt. Zweitens iſt Stuttgabt keine befeſtigte, ondern eine offene Stadt ohne jede mikitäriſche Bedeutung. Der Fliegerangriff gegen Stuttgart kann alſo nichts anderes als die Schädigung friedlicher Bürger und bürgerlichen igentums bezwecken. Die Arbeit unſerer Flieger über London. Berlin, 5. Oktober.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus dem Haag wird gemeidet: Der„Nieuwe Tourant“ bringt folgende intereſſante ittellung eines Holländers, der nach einem erzwungenen Aufenthalt von ſechs Monaten ſoeben don England nach Holland zurückgekehrt iſt. Er ſchreibt, daß die Fllegerangriffe auf London hauptſächlich in der Umgegend der Towerbrücke, der Bank von Eng⸗ land— großer militäriſcher Anlagen ſtattge⸗ ſunden haben. Am 29. September wurde ein Teil der Tower⸗ rücke pernichtet. In Piccadilly ſiel eine Bombe in ein Friſeurgeſchäft. Hierbei wurden 7 Menſchen getötet und mehrere verwundet. Eine andere Bombe fiel auf die Oxford⸗ Kreet, gerade als ſich ein Theater entleerte. Es folgte eine Panik. Drei Menſchen wurden getötet und vier verwundet. Am ſelben Tage wurde ein neuer Eiſenbahnviadukt über die Themſe ſchwer beſchädigt. Eine Bombe fiel auf die Kaſerne der Küraſſiere. Am 30. September fiel eine Bombe auf das Monument Wellingtons, das ſchwer beſchä⸗ digt wurde. Berlin, 5. Oktober.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Lugano wird gemeldet: Eine Londner Depeſche des „Secolo“ gibt die ſchweren Verheerungen und die große Zahl der Menſchenopfer infolge des letzten Luftbombardements von London zu. Nach amt⸗ lichen Mitteilungen waren es hundert deutſche Flug⸗ zeuge, welche London angriffen und von denen etwa fünf⸗ ehn die Schutzlinien durchbrachen und Bomben auf das erz der Stadt abwarfen. Die Londoner Blätter beklagen den verhängnisvollen Einfluß, den dieſe beſtändigen Luft⸗An⸗ Kole auf das Leben der Bevölkerung ausüben und verlangen ergeltungsmaßnahmen, die dam Lloyd George in einer Anſprache an das Volk auch verſprochen habe. Die belgiſche Frage. Eine amtliche Melbung über die füngſten Flieger⸗ angriffe, die wird im geſtrigen Abendblatt veröffentlicht haben, ſchloß mit einem Satz, der kräftig hervorgehoben zu werden verdient. Es wird berichtet, daß nur ein Flieger bis Dortmund gelangt ſei, und an dieſe erfreuliche Tatſache die Bemerkung geknüpft: Zeigt der Angriff auf das weſtfälilche Induſtrie⸗ gebiet erneut, welchen Wert der Gegner auf die Vernichtung dieſes Hauptſitzes unſerer wirtſchaftlichen Stärte legt, ſo zeigt er andererſeits, daß der Heimat das von unſerem Heer gehaltene feindliche Jebiet auch gegen Luftangriffe Schutz und Bollwerk iſt. Ein Blick die Karte zeigt, welches feindliche Gebiet als Schutz und Bollwerk dem weſtfäliſchen Induſtriegebiet vorgelagert iſt: Belgien. Es iſt bedeutungsvoll genug, daß die Heeresleitung gerade jetzt an einem augenfälligen Beiſpiel den ungeheuren militäriſch⸗ſtrategiſchen Wert Belgiens für uns nachweiſt. Man muß es immer wieder betonen, daß ein wie⸗ derhergeſtelltes Belgien das beſte Aufmarſchgebiet für Eng⸗ land und Frankreich bilden wird, der Einfall von dort aus würde bequem erfolgen können. Und unſer wichtigſtes Indu⸗ ſtriegebiet würde einem ſolchen Einfall gegenüber nicht genü⸗ gend geſchützt ſein. Mit Sicherheit würde zu erwarten ſein, daß ſofort nach Kriegsausbruch. Cröpere feindliche Flug⸗ geſchwader verſuchen würden, ins Eſſener Gebiet vorzudrin⸗ gen; je kürzer der Weg von der Grenze bis zum Tatort iſt, um ſo größere die Ausſicht auf Gelingen; von der 95 Grenze bis Eſſen aber 10 der Weg nur ſo kurz, daß die Gefahr der Zerſtörung wichtigſter Lebensquellen für Krieg und Frieden—— iſt. Es iſt aus dieſem Grunde ſchon durchaus falſch, Belgien lediglich unter dem Geſichtspunkt des austauſchbaren Fauſtpfandes zu betrachten, wie es in ihrem geſtrigen Abendblatt wieder die Frankfur⸗ ter Zeitung tut. Nach dieſer Auffaſſung würde Belgien wieder ein volllommen unabhängiger Staat werden, auf den Deutſchland weder in politiſcher noch in militäriſcher Hinſicht irgend einen Einfluß üben könnte. Im Intereſſe unſerer und Sicherheit müſſen wir fordern, daß die Rechtslage Belgiens ſo umgeſtaltet wird, daß wir gegen jene Gefahr ſind, die uns die letzten Tage wieder einmal aufs deutlichſte vor Augen gerückt—3 ir müſſen, wie Großadmiral von Tirpitz zutreffend eſcht hat, wollen, daß nicht England, ſondern Deutſchland die Schutzmacht Bel⸗ giens werde. Es iſt daher ſehr zu begrüßen, daß das amtliche Telegraphen⸗Büro heute früh einen wei⸗ teren Artikel verbreitet, der die unabweisliche Nutzanwendung aus den letzten Fliegerangriffen zieht. Der Artikel lautet: Berlin, 4. Oktober.(W4 B. Nichtamtlich,) Die neuen Flie⸗ gerangrifſe auf eine Reihe offener Städte Weſtdeutſchlands haben zwar keinen militäriſchen Schaden hervorgerufen, beweiſen aber von neuem, wie ſtark die Notwendigkeit für Deutſchland war, die Baſis der feindlichen Flieger möglichſt weit zurückzudrängen. Hätten die Flieger der Entente die Maas⸗ linie oder Belgien als Baſis für ihre Angriffe, ſo müßte damit ge⸗ rechnet werden, daß nichtnur Weſtdeutſchland, ſondern auch das Herz des Landes den Bomben der feindlichen Aeroplane ausgeſetzt wäre. Wie groß das Bewußtſein für die Notwendigkelt einer ähnlich gelegenen Baſis auch bel dem Gegner iſt, bewelſt die „Daily Mait“ vom 26. September. Das Blatt ſchreibt über den Luftangriff auf London am 21. September: Was die geforderten Ver⸗ geltungsmaßnahmen anbeteiftf, ſo rechtfertigen ſte die Annahme, daß dieſe Erfolg haben warden und ebenſowenig können Gründe für dieſen Vorſchlag beigebracht werden, den jeder anſtändig denkende Menſch von ſich weiſen wird. Jeder muß ſich damit abfinden, daß es unfehlbare Mittel gegen Luftangriffe augenblicklich nicht gibt. Die einzige Möglichkeit für eine wirkſame Verteidigung liegt in dem Uebergang der belgiſchen Küſte in Be⸗ ſitz. Aus demſelben Grund, aus dem England die flan beſitzen zu müſſen glaubt, iſt für Deutſchland eine unabweis⸗ liche Forderung der nationalen Selbſtverteidi⸗ gung, daß Belgien in Zukunft nicht mehr in die poli⸗ tiſche und militäriſche Abhängigkeit der Entente⸗ mächto gerät. Wir nehmen an, daß dieſer Artikel nicht nur die Anſicht lichen Dank riſche Küſte rung wiederſpiegelt, daß auch letztere alſo keineswegs zu einer einfachen und bedingungsloſen Wiederherſtellung Bel⸗ giens die Hand bieten wird, die ja nur ein Deckmantel für die abſolute politiſche wie militäriſche Abhängigkeit Belgiens von der Entente ſein würde. Nach den Ereigniſſen dieſes Krieges wäre weniger denn je zu erwarten, daß ein unabhängiges Belgien in einem neuen Streit mit England und Frankreich auf unſere Seite treten oder auch nur neutral bleiben würde. Es würde der offene Parteigänger Englands ſein, die belgiſche — bei Aachen würde die engliſche Grenze gegen Deutſch⸗ and ſein. Hindenburg an die helden des Nolonialkrieges. Berlin, 4. Okt.(WTB. Nichtamtl.) Zum 70. Geburtstage Hindenburgs ließ der Staatsſekretär Dr. Solf folgende Glück⸗ Sunſchpapeſche an den Generalfeldmarſchall abgehen: Eurer Exzellenz geſtatte ich mir zum heutigen 70. Geburtstag, an dem Millionen Herzen Eurer Exzellenz in beſonderer Dankbarke und tiefſter Verehrung entgegenſchlagen, auch meinerſeits und zu⸗ gleich im Namen meines Amtes der geſamten Kolonialſtreitkräfte die dllerherzlichſten Glückwünſche—— Geſtützt auf das uneln⸗ eſchränkte Vertrauen Ihres allerhöchſten Kriegsherrn und des ge⸗ 35 deutſchen Volkes möge es Eurer Exzellenz genialer Felbherrn⸗ kunſt beſchieden ſein, den gewaltigen Weltbrand durch einen ſieg⸗ reichen Frieden zum Abſchluß zu bringen, der Deutſchland einer lebenskräftigen Zutunft entgegenführt und ſeine Stellung in der Welt ſichert. Auch 99 55 olonien werden auf dem europätſchen ie a verteidigt; ſo hoffe ich zuverſichtlich, daß die Siege unſeres Heimatheeres dem Vaterlande ein Kolonialreich werden, das den Bedürfniſſen des deutſchen Volkes entſpricht. Dieſe begleiten Eure Exzellenz in das neue Lebensſahr. indenburg erwiderte: Eurer Exzellenz und den Herren der Kolonialſtreitkräfte herz⸗ ſür die freundlichen Geburtsta 8 Die Taten ie vorbildli Unſerer Kolonialtruppen werden in der Geſchi ch fortleben. Was will die deutſche vaterlandspartei? Der Vorſtand der Deutſchen Vaterlandspartei hat Gelegen⸗ heit genommen, nachdem nunmehr die Organiſation der Partei überall in die Wege geleitet und die Saßung 5 dem erſten Parteitage endgültig feſtgeſtellt worden iſt, Ziele und Auf⸗ gaben der Partei in einem Rundſchreiben an die Landesvereine und Ortsgruppen nochmals klarzulegen. Dieſe Feſtlegung widerlegt am leſten allerhand wahrheitswidrige Entſtellungen und liefert zugleich den bündigen Beweis, daß die Partei mit innerer Politik nichts zu tun hat. Es heißt in dem Rundſchreiben: Maßgebend für das Ziel der Partei iſt der§ 2 der am 24. Sep⸗ tember 1017 auf dem erſten Parteitage feſtgeſtellten Sapung. Nach ihm begweckt die Vaterlands⸗Partei „die aller vaterländiſchen Kräfte ohne Unter⸗ 3 der ſonſtigen politiſchen Parteiſtellung“ un „will Stütze und Rückhalt ſein für eine kraftvolle Reichsregierung, die nicht in ſchwächlichem Nachgeben nach innen und außen, ſon⸗ dern in deutſcher Standhaftigkeit und unerſchütterlichem Glauben an den Sieg die Zeichen der Zeit zu deuten weiß. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei will mit den beſtehenden politiſchen Parteien nicht in Wettbewerb treten. Mit ihnen will ſie zur Stärkung des Siegeswillens und zur Ueberwindung aller ihm entgegentretenden Schwierigkeiten Hand in Hand arbeiten.“ Erſchöpfende und authentiſche Erläuterung dieſer Sätze findet ſich in den demnächſt in Druck erſcheinenden Reden des Ehrenvor⸗ ſitzenden, des 1. und 2. Vorſitzenden der Partei in der Verſamm⸗ lung am 24. September 1917 in Berlin. Hiernach ergibt ſich folgendes: 1. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei hat kein anderes Ziel als das: Alle Deutſchen unter der Fahne des Kampfes gegen den äußeren Feind zu ſammeln, den deutſchen Siegeswillen zum überwälti⸗ genden Durchbruche zu bringen und den Beweis zu liefern, daß nicht eine kleine Gruppe mit parteipolitiſchen oder egoiſtiſchen Beweggründen, ſondern die weit überwiegende Mehrheit des deut⸗ 5 olkes entſchloſſen iſt, bis zu einem Frieden weitergu⸗ ämpfen, der Entſchädigung bringt für die erlittenen Verluſte und die Grundlagen ſchafft für eine ſrehe Entwicklung deutſcher Wirt⸗ ſchaft und Kultur in der Welt. Mit der Gründung der Vaterlands⸗Partei hat die Volksabſtim⸗ mung begonnen, die die wahre Mehrheit des deutſchen Volkes feſt⸗ ſtellen wird! 2. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei iſt eine Einigungs⸗ und eine Vol kspartei. Sie will Angehörige aller arteirichtungen, Konfeſſionen und exufs⸗ ſtände unter der Fahne des deutſchen ſammeln. Sie hat daher mit innerer Politik, Wirtſchaftspoli⸗ tilund Sogialpolitilzu tun. Sie läßt jedem ſeine Ueher⸗ eugung auf dieſem Gebiete. Sie miſcht ſich nicht in innerpolitiſche Angelegenheiten der Bundesſtaaten und nimmt daher auch keine Stellung zu der preuhiſchen Wahlrechtsreform. Sie iſt auch nicht in der Lage, verhindern, daß, nachdem einmal innerpolitiſ Sragen aufgerollt worden ſind, dieſe zwiſchen den Parteien erörtert werden. Wohl aber will ſie verhindern, daß ſolche Erörterungen zu dem unheilvollen Zuſtande dauernden inneren Zwiſtes führen, unter dem wir dor dem Kriege litten haben, und den das deutſche Volt auf dem beſten Wege iſt, auch im Kriege wieder herbeizuführen. In dieſem Sinne ver⸗ Deutſche Vaterlands⸗Partei im§ 8 der Satzung alle itglieder, „mit allen Kräften dahin zu wirken, daß bis zum Friedensſchluſſe der innere Zwiſt ruht“. Es ſollen alſo nicht Streitigkeiten um die Reichsverfaſſung mitten im ſchweren Daſeinskampfe im ſtehen und unſere Kräfte zerreiben, ſondern alle Deutſchen ſollen un⸗ nerwandt das Hauptziel ins Auge faſſen: den Kampf gegen den äußaren Faindl Sie will ferner den unheilvollen Hader zwiſchen den Berufs⸗ der Heeresleitung, ſondern auch die der politiſchen Füh⸗ 1 Kaſſen, zwiſchen Stadt und Land bekämpfen und dafür ſorgen, daß 2. Seite. Nr. 465. Mannhetmer General · Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Freitag, den 5. Oktober 1917. die deutſchen Erwerbsſtände ihre Zuſammenge⸗ hörigkeit unter dem Geſichtspunkte des großen Zieles erken⸗ nen und beweiſen. Ebenſo will ſie an ihrem Teile dazu beitragen, daß jeder reli⸗ giöſe Streit im Kriege ſchweigt. Sie macht alſo ausdrücklich kei⸗ nerlei Unterſchied zwiſchen den Konfeſſionen. 3. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei will in keiner Weiſe in die vielſach ſchon heſtehenden Verbände und Einzelorganiſationen ein⸗ greifen. In der großen Schlachtlinie iſt Platz für viele. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei ſammolt alle Kräfte auf das eine große Ziel, identifiziert ſich aber nicht mit den einzelnen Organiſationen. 4. Die Deutſche Vaterlands⸗Partei will weder auf Hurra⸗ patriotismus, noch auf große Worte und Maßloſigkeiten hinaus. Was ſie braucht, iſt eiſerne ſelbſtloſe Arbeit. Zeit iſt nicht mehr zu verlieren! Der Welt muß gezeigt werden, daß nach drei ſchweren Kriegs⸗ jahren das deutſche Volk in ungebrochenem Siegeswillen feſt entſchloſſen iſt, ſich den Frieden zu erkämpfen, den es braucht! Die Interpellationen. Eine bewegte Reichstagsſitzung in Ausſicht. +Berlin, 5. Oktober.(Von unſerem Berliner Büro.) Der große Tag war geſtern noch nicht angebrochen. Schon am Mittwoch auf dem parlamentariſchen Abend beim Kanzler ging das Gerücht, die Beantwortung der Inter⸗ pellationen würde von der Regierung erſt für Sams⸗ tag zugeſagt werden. So lautete denn auch die Erklärung, die zu Beginn der Sitzung Herr Helfferich abgab. Ueber den Verlauf dieſer Auseinanderſetzungen ſchon heute eine Vermutung zu wagen, iſt einigermaßen mißlich. Es hat ſich ohne Frage allerhand Zündſtoff angeſammelt und eine Ausſprache über Wege, Ziele und Methode der Vaterlands⸗ partei gibt an ſich ſchon Anlaß genug, ſich über alle Dinge und noch einiges zu unterhalten. Dabei könnte es dann leicht, wenn die Gemüter erſt erhitzt ſind(und ſie ſind im Grunde jetzt ſtändig erhitzt), zu allerlei bewegten und vielleicht au unerquicklichen Szenen kommen. Daß ſie ganz zu ver⸗ meiden ſein werden, glauben wir auch heute noch nicht. Im⸗ merhin beſteht das Bemühen, die Erörterung einzu⸗ engen. So werden, wie wir hören, die bürgerlichen Parteien das Thema Belgien nicht in die Debatte ziehen, womit noch keine Gewähr dafür gegeben iſt, daß das nicht von ſozialdemokratiſcher Seite geſchieht. Daß die ſog. Unabhängigen ihren Gefühlen auch nur den geringſten Zwang antun werden, möchten wir ſogar für ſchlechthin aus⸗ geſchloſſen halten. Dder Kanzler, ſo nimmt man an, wird am Samstag nicht ſprechen. Den militäriſchen Deil der Interpellationen dürfte der Kriegsminiſter beantworten, in bezug auf die allgemeinpolitiſche der Vizekanzler Rede ſtehen. Einſtweilen rechnet man aber damit, daß die wilden Waſſer ſich am Samstag verlau⸗ ſen werden. Zu dem Ende ſoll eben die Sitzung ſchon am frühen Vormittag beginnen. Am Montag und Dienstag würde dann nach einem alten parlamentariſchen Brauch die Ausſprache langſam abebben. Einen Auftakt zu der gro⸗ ßen Ausſprache am Samstag wird man vielleicht heute ſchon erleben, wo die Entſcheidung über den Nachtrags⸗ etat und die neuen Staatsſekretäre fallen wird. Daß hierbei Helfferich, wenn auch ohne ſonderliche Begeiſte⸗ rung, ſein neues Amt wohl bewilligt werden wird, haben wir ſchon geſtern hier geſagt. Die geſtrigen Erörterungen drehten ſich, worum man ſchon am Tage zuvor ſich geſtritten hat, um die Vorlage zur Wiederherſtellung der Handelsflotte. Herr Henke, der Ver⸗ treter Bremens, von der ganz verwegenen ſozialdemokrati⸗ ſchen Färbung, hielt eine donnernde Anklagerede im Volksverſammlungston gegen die Reedereien, die er als der Ausbeuter ſchlimmſte hinſtellte. Dafür nahm ſich Herr Waldſtein, der Fortſchrittsmann aus Harburg, ihrer warm an und verwies auf die großen Leiſtungen der deutſchen Schiffahrtsgeſellſchaften auch im Kriege. Aber ſonſt bewegte ſich die Ausſprache im weſentlichen in den gleichen Bahnen wie vorgeſtern. Man verkannte nicht, wo man ein wenig tiefer in die Materie einzudringen ſich bemühte, daß es ſich hier um einen wenig gewöhnlichen und nicht ganz un⸗ bedenklichen Vorgang handelt, um eine erſtaunlich hohe Subvention für private Unternehmungen. Aber man verſchloß ſich ſchweren Herzens auch nicht der Einſicht, daß angeſichts der Bedeutung der Needereien für die Volkswirtſchaft ein Opfer der Geſamtheit hier ſchlechterdings nicht zu umgehen war. Und ſo wurde die Borlage ſchließlich mit großer Mehrheit angenommen. Berlin, den 4. Oktober 1917. Schluß.) Abg. Henke(Unabh. Soz.): Die Gegenfätze, die in der Kom⸗ miſſion in der Haltung der ſozialdemokratiſchen Mitglieder— beide waren Gewerkſchaftsvertreter— zutage getreten ſind, beweiſen, daß die ganze Frage noch nicht ſpruchreif iſt. Die Fortſchrittliche Volks⸗ partei übt an der Vorlage weit härtere Kritik als der Sozialdemo⸗ krat Schumann. Dem Geſetzentwurf müßten zum mindeſten Ga⸗ rantien beigefügt werden, die das Intereſſe der Arbeiterſchaft ſichern. Bei keiner anderen Kapitaliſtengruppe iſt das Beſtreben, Herr im eigenen Hauſe zu ſein, ſo ausgeprägt wie bei den Reedereien. Das Koalitionsxecht der Seeleute muß vor allen Dingen ge⸗ ſichert werden. Es iſt noch gar nicht klar, wie das Reich die Mittel zur Deckung dieſer Beihilfen aufbringen ſoll. Für Arbeiterintereſſen und bei der Fürſorge für die Kriegerfrauen hat die Regierung nie⸗ mals ſolche Vorausſicht gezeigt, wie bei der Vorlage zu Gunſten der ſtärkſten Kapitaliſten, der Reeder. Auch wir wollen den Wieder⸗ der Handelsflotte, aber in anderer Form. Damit ſchließt die Generaldebatte. 8 1 wird angenommen. i§ 2 begründet Abg. Waldſtein(Bp.) einen Antrag, der den über 6 Prozent hinausgehenden Gewinn dem Reiche als Rück⸗ vergütung ſichern will. Der Redner führt aus: Wer die Reedereien noch immer als ſtarke Kapitaliſten bezeichnet, kennt nicht die wahren Verhältniſſe. Falls die Reedereien wieder zu größerer Blüte ge⸗ langen, ſo müßten Garantien geſchaffen werden, daß das Reich wie⸗ der zu ſeinem Gelde kommt. Miniſterialdirektor Dr. von Joucquieres: Es verſteht ſich von ſelbſt, daß wir den Reedereien keine Geſchenke machen wollen. Die Reedereien ſind aber keineswegs die Verkörperung des Kapitals. Das beweiſen die letzten gezahlten Dividenden. Die Anträge, die Beihilfen nur als Darlehen zu gewähren, find unannehmbar. Die Reeder müſſen wiſſen, woran ſie ſind. Deshalb ſollte man das Geld rückhaltslos geben. Eine Beteiligung des Reichs an dem Ge⸗ wiun wird ſtets als Damoklesſchwert über der Zukunft der Schiff⸗ ſahr, Perneren 85 Abg. Stove(natl.): Die in Ausſicht genommenen Zuſchüſſe, die das Reich zu den Friedenspreiſen bezahlen ſoll, ſind nicht zu hoch bemeſſen. Der eilige Aufbau unſerer Handelsflotte iſt drin⸗ nötig, um uns von der ausländiſchen, namentlich der eng⸗ iſchen Schiffahrt zu befreien. Es handelt ſich hier nicht um eine Liebenswürdigkeit den Reedereien gegenüber, ſondern um ein Werk für uns alle. 9 Wer die Reeder als not⸗ tadt! kewend hegeihnet. Let f. wahre Lage di Unternehmer ſchlecht. aufb Sie ſtehen ſich außerordentlich günſtig. Eine Liebesgabe von einer Milliarde auf Koſten der Allgemeinheit wäre eine Ungeheuerlichkeit. Der Mittelſtand hat ganz anders durch den Krieg gelitten als die Reeder. Dieſe Liebesgabe von einer Milliarde wäre größer als der Geſamtwert der Handelsflotte, der vor dem Kriege Milliar⸗ den betrug. trums angenommen. der Zuſchläge bei höheren, über den Friedensbaupreis(§ 4) hinaus⸗ gehenden Baukoſten wird Hammelſprung notwendig. Jahres einen Zuſchlag von 60—80 Prozent vor. liche Volkspartei beantragt, hier den Satz von 65 Prozent einzu⸗ ſetzen. Die Auszählung ergibt, daß 115 Abgeordnete für den fort⸗ ſchrittlichen Antrag ſtimmen, 126 dagegen. abgelehnt. Innern. bot einer Verſammlung in Mannheim, das zum Gegen⸗ ſtand einer Anfrage des Abgeordneten Geck gemacht worden war, wird in der Antwort des Reichskanzlers folgendermaßen be⸗ gründet:„Erſt als bekannt geworden war, daß eine Störung der Verſammlung durch hetzeriſche Agitation anderer poli⸗ tiſcher Richtungen beabſichtigt ſei, wurde nachträglich zur Bedingung gemacht, daß keine Diskuſſion ſtattfinde und Anfragen an den Redner unterbleibe. ſätzlich die Erörterung' der Kriegsziele in öffentlicher Verſammlung im Großherzogtum Baden verhindert worden iſt oder verhindert wird, ſondern lediglich in einem einzigen Fall die Abhaltung der Verſammlung an Bedingungen geknüpft wurde, die ſich im Intereſſe der öfſentlichen Sicherheit als notwendig erwieſen. antwortet: Der Verbrauch deutſcher Kohlen in der 4. ar Herſtellung feindlicher Geſchoſſe iſt ver⸗ indert. Lieſching wegen Verhängung der Vorzenſur über die Draht⸗ meldungen des Berliner Büros der„Frankfurter Zeitung“ nach Frankfurt a. M. wird darauf hingewieſen, daß die gegen die An⸗ ordnung eingelegte Beſchwerde von dem Obermilitärbefehlshaber für begründet erachtet und die Verfügung des Stellvertretenden Generalkommandos aufgehoben worden iſt. Es würde fortgeſetzt dar⸗ auf hingewieſen, daß die Zenſurbehörden die Richtlinien für die Handhabung der Zenſur weitherzig auslegten. der Schweizer Grenze: Zur Rede Czernins ſchreibt der„Baſler Anzeiger“ u..: Die Rede dürſte bei allen Friedensfreunden ein ſehr zuſtimmendes Echo finden. Graf Czernin ſieht das Heil für Europa in einer internationalenobligatoriſchen Schiedsgerichtspartei und allgemeiner Abrüſtung zu Waſſer und zu Lande, in der Freiheit des hohen Meeres und in unbedingter Vermeidung eines künftigen Wirtſchaftskrieges. Ganz beſonders wichtig erſcheint uns an ſeiner Rede, daß Graf Czernin zum erſten Male ſeinen Gegnern eine goldene Brücke ſchlägt, indem er ihnen von ſeiten der Mittelmächte einen billigen Frieden ſchon jetzt anbietet, wenn ſie Frieden ſchließen wollen, und ſteigendes Riſiko in Ausſicht ſtellt, wenn ſie den Krieg fortführen werden. des Grafen Czernin ſchreibt„Meſſagero“: wohl für den vom Papſt gewünſchten Frieden erklärt. Während aber der Papſt einen territorialen Ausgleich zwiſchen Oeſterreich und Italien befürwortet, verlangt Czernin die Räumung der von Italien Entſchädigungen. Es ſei großes Opfer, auf irgendwelche territoriale —— es ſei jedoch ſelhſtverſtändlich, daß, falls die Allüerten ohne weiteres der freien Hand im Balkan, in Rußland, der Lom⸗ bardei und Venetien wieder aufnehmen würde. nins findet in der ſchwediſchen Preſſe eine Aufnahme. tungen des Graſen Czernins hervor, daß die Fortſetzung des Krieges die Mittelmächte gen zu verſchärfen. Im Anſchluß hieran ſchreibt die Zeitung: RRR ahne Riſiko offnung auf günſtigere Konjunkturen, fortſetze Mittelmächte bei ihrem Angebot„Ohne Annexionen und Entſchä⸗ digungen ſowie Abrüſtung und Schiedsgerich Die Alliierten haben wohl ſchon ihre Entſcheidung gefällt, doch Czer⸗ nin ſtellt ihnen nun klar und deutlich die Frage, ob ſie ſich jetzt zu einem Verſtändigungsfrieden entſchließen wollen. Die ab⸗ lehnende Antwort wird wohl nicht lange ausbleiben, das iſt die an Gewißheit grenzende Wahrſcheinlichkeit, die beſonders auf Seiten der Neutralen nur mit tiefem Bedauern feſtgeſtellt werden kann. Oeſterreich Serbien und Montenegro herausgeben wolle und erklärt im Anſchluß hieran, wenn das der Fall ſei, und Deutſchland ſeine Zuſtimmung gebe, ſo ſei das Angebot gemacht, deſſen Ablehnung die Ententeregierungen vor dem eigenen immer ehr von der Friedensſehnſr teidigen könnte; dann könnte man nicht länger ſagen, daß der Krieg für die Befreiung der kleinen Nationen fortgeſetzt werde. dam wird gemeldet: Die„Times“ meint zu der Nachricht des„Jour⸗ nal'Italig“ von dem neuen päpſtlichen Vermittlungs⸗ vorſchlag: Wir hoffen, daß dieſe Meldung nicht wahr iſt. Die Entente und ſchläge, welche der Papſt in jener Note nannte, als unannehm⸗ bar. Sie haben keine Luſt, mit den Zentralmächten zu verhandeln. Die Zentralmächte haben nur die Wahl zwiſchen Unterwerfung und Niederlage. es nicht. Deutſchland kann morgen Frieden haben, wenn es unſere Bedingungen annimmt und ſeine vollkommene Niederlage anerkennt. Die Reden Czernins und Kühlmanns können die Entente nicht anderen Sinnes machen. Denn ſie will nichts wiſſen von Kon⸗ ferenzen und Erklärungen, wo es gilt zu kämpfen für die Freiheit der Menſchheit und vor allem für die Zukunft Englands. wird gemeldet⸗ 2 berichtet ſeinem Blatt am 2. die Aufnahme der Bekanntmachung der 62 des Houſe. Die meiſten Blätter Rew Norks 8 Aufgabe ein Zeichen baldigen Friedens und wärk es ſogar ein Sonderfriede zwiſchen Deutſchland und BVereinigten Staaten. dieſer Miſſ § 2 bleibt unverändert.§ 3 wird mit dem Antrag des Zen⸗ Bei der Abſtimmung über die Grundſätze für die Bemeſſung Die Vorlage ſieht für die Zeit innerhalb des erſten bis dritten Die Fortſchritt⸗ Der Antrag iſt ſomit Der Reſt des Geſetzes wird unverändert angenommen. Damit iſt die Tagesordnung erſchöpft. Nächſte Sitzung: Freitag 2 Uhr. Anfragen und Nachtragsetat betr. Teilung des Reichsamtes des Schluß 6 Uhr. Der Reichskanzler über das Diskuſſionsverbot des Mannheimer Scheidemann⸗Abends. L Berlin, 5. Okt.(Von unſerem Berliner Büro.) Das Ver⸗ Hieraus ergibt ſich, daß keineswegs grund⸗ Eine Anfrage des Abg. Werner⸗Gießen wurde wie folgt be⸗ In der Antwort auf eine Anfrage der Abgeordneten Do ve und Czernins Rede. mn. Köln, 5. Okt.(Priv.⸗Tel.) Die Kölniſche Zeitung meldet von Das Echo der Auslandspreſſe. Bern, 4. Okt.(WTB. In Beſprechung der Rede Ezernin hat ſich beſetzten Gebiete und allerdings für Oeſterreich ein rpflichtungen zu ver⸗ nachgeben, Oeſterreich ſein imperaliſtiſches Programm Stockholm, 4. Okt. CWTB. Nichtamtlich.) Die Rede Czer⸗ ſehr gute „Stockholms Dagblad“ hebt beſonders die Andeu⸗ dazu nötigen würde, die Bedingun⸗ n kann, wobei er die Sicherheit hat, daß die arren werden. „Svenska Dagbald“ entnimmt der Rede das Zugeſtändnis, daß icht ergriffenen Volke nur ſchwer ver⸗ 9 Die„Times“ gegen jeden neuen Vermilllungsvorſchlag. Berlin, 5. Oet.(Vou unſerem Verliner Büro.) Aus Amſter⸗ die Vereinigten Staaten erachten die Vor⸗ Einen Mittelweg gibt Kommenlare zur Miſſion des Oberſten Houſe. E Berkin, 5. Okt.(Bon unſerem Verliner Bäro.) Aus Bern Der Waſhingtoner Vertreter der„Morningpoſt ktober intereſſante Einzelheiten über berſten ehen in dieſer neuen den Viele Zeitungsſtimmen wollen in on des Oberſten einen Mißklang zwiſchen der Entente und den Vereinigten Staaten erkennen, der zu einer unabhängigen Stellungnahme der Vereinigten Staaten auf der Friedenskonferenz führen würde. Anders klingt jedoch, was der New Yorker⸗Mitarbeiter des„Petit Pariſien ſeinem Blatt meldet. Er bezeichnet die Betrauung des Oberſten Houſe mit der Sammlung aller Dokumente über den Frieden und über die Probleme, welche mit der künftigen Friedenskonferenz zuſammenhängen, als die große Nachricht des Tages. Oberſt Houfe ſoll angeblich ſelber geſagt haben, es wäre ein großer Irrtum, daraus zu ſchließen, die Friedenskonferenz ſtünde nahe be or. Er, Houſe, würde auf der Friedens⸗ konferenz, die noch in weiter Ferne ſei, den Präſidenten zu vertreten haben, und er wolle nun jetzt in aller Ruhe die Balkanfrage, diejenige wegen Elfaß⸗Lothringen, Trieſt, Trient, Polen und Syrien ganz beſonder⸗ ſtudieren, damit Amerika bei der Friedenskonferenz nicht in diplomatiſcher Hinſicht ſo entwaffnet daſtehe, wie dies militäriſch bei Ausbruch des Krieges gegen Deutſchland der Fall geweſen ſei. Eine neue franzöſiſche Berleumdung. Paris, 4. Okt.(WTB. Nichtamtl.) Meldung der Agence Havas. Der Dampfer„Admiral Kerſaint“ wurde am 14. September in den ſpaniſchen Hoheitsgewäſſern von einem Unter ſeeboot angegriffen, das ſich nahe an der Küſte hielt, inmitten von Fiſcherbooten. Die Anweſenheit der Fiſcher geſtattete dem franzö⸗ ſiſchen Fahrzeug nicht, die Geſchütze wirkſam zu gebrauchen. Nach einem längeren Kampfe, in deſſen Verlauf er die ſpaniſchen Ho⸗ heitsgewäſſer verließ, ſank der„Kerſaint“ etwa 5 Meilen vom Lande entfernt. Der Kapitän blieb in der Hand des Feindes, acht Mann der Beſatzung wurden während des Kampfes getötet. Der zweite Kapitän und ein Schiffsjunge erlagen ihren Verwundungen. Von zuſtändiger Stelle erfahren wir hierzu: Die neueſte Lügennachricht der Agence Havas iſt ein Schulbeiſpiel dafür, mit welchen Mitteln von franzöſiſcher Seite gearbeitet wird, um den deutſchen U⸗Bootkrieg herabzuſetzen. Diesmal handelt es ſich allerdings um ein derartig plumpes Machwerk, durch das die Ver⸗ leumder und ihr Verfahren niemals in vollerer Deutlichkeit gekenn⸗ zeichnet werden können. Der wirkliche Sachverhalt iſt folgender: Ein deutſches U⸗Boot ſichtete am 14. September in der Nähe der ſpaniſchen Oſtküſte in der Morgendämmerung den bewaffneten franzöſiſchen Dampfer„de Kerſaint“ und griff ihn bald darauf mit Artillerie an. Im Augenblick des Feuereröffnens ſtand das U⸗ Boot mehr als ſechs Seemeilen von dem nächſten Land entfernt, alſo über drei Seemeilen außerhalb der ſpa⸗ niſchen Hoheitsgewäſſer. Kein einziges Fiſcherboot oder ſonſt ein Fahrzeug befand ſich in der Nähe des Bootes. Der fran⸗ zöſiſche Dampfer ſtand noch 6000 Meter weiter nach See zu. Das -Boot, zwiſchen Küſte und Dampfer ſtehend, ſchoß nach See, ſodaß auch keine Möglichkeit beſtand, daß zu weit gehende Granaten die Hoheitsgewäſſer erreichen könnten.„Admiral de Kerſaint“ flüchtete gleich nach den erſten Schüſſen, von unſerem U⸗Boot verfolgt, mit öſtlichem Kurs nach See, wobei er bald Treffer erhielt, durch die ein Geſchütz ausfiel. Mit der offenkundigen Abſicht, ſich vor dem bernichtenden Feuer des U⸗Bootes zeitweiſe zu bergen, fuhr der Dampfer dann in eine ſpaniſche Fiſcherflottille hinein, die er zwi⸗ ſchen ſich und das U⸗Boot brachte, und ſo letzterem das Feuern er⸗ ſchwerte. Das näherkommende U⸗Boot jagte den Dampfer wieder auts den Fiſcherfahrzeugen heraus und durchfuhr, auf kürzeſtem Wege verfolgend, naturgemät ſelbſt kurze Zeit die ſpaniſche Fiſcher⸗ flottille. Der verfol und immer ſchwerer beſchädigte Dampfer ſuchte nun, ſich nach Süden wendend, in einem großen Bogen das Land zu erreichen und ſich zu retten. Dabei ſuchte er noch ein zweites Mal, Schutz zwiſchen den Fiſchern zu finden, ohne Rückſicht auf deren Gefährdung zu nehmen, wurde aber wieder verjagt und ſank bald darauf, auch jetzt noch mehr als 4 See⸗ meiſen außerhalb der ſpaniſchen Hoheitsgewäſſer. Der hier auszugsweiſe wiederg drahtliche Gefechesbericht des deutſchen Kommandanten wird durch die Schiffsaufgeichnungen des franzöſiſchen Kapitäns des„Admiral de Kerſaimt“, der ſich als Kronzenge in unſerer Hand Punkten beſtätigt. Deutſches Keich. Beamienzuſammenſchluß und Beſoldungsfragen. Zur Erreichung eines Zuſammenſchluſſes aller deutſchen Beamten iſt, wie erinnerlich, auf einer im vorigen Monat in Stuttgart abge⸗ haltenen Tagung von Vertretern der großen Beamtenverbände ein Reichsarbeitsausſchuß eingeſetzt worden, an deſſen Spitze der Vor⸗ ſitzende des Verbandes Deutſcher Beamtenvereine, Miniſterialdirektor Juſt, ſteht. Dieſer Reichsarbeitsausſchuß wird demnächſt ſeine erſten Beratungen abhalten und dabei zur Frage der künftigen Geſtaltung des Beſolduugsweſens Stellung nehmen. Ueber das Syſtem der Be⸗ amtenbeſoldung gehen in Beamtenkreiſen die Anſchauungen ſtark aus⸗ einander. Teilweiſe wird gefordert, daß die Beſoldung nach dem im übrigen wirtſchaftlichen Leben maßgebenden Prinzipy der Eutloh⸗ nutug nach dem Grade der Leiſtungen geregelt werden ſoll, teilweise tritt man für eine Berückſichtigung des Fa⸗ milienſtaudes der Beamten ein, um auf dieſe Weiſe einen ſtan⸗ desgemäßen Unterhalt der Beamtenfamilien zu ermöglichen. Im all⸗ gemeinen dürfte das erſte Prinziu, der Beſoldung nach dem Grade der Leiſtungen, in der Beamtenſchaft erheblich mehr Anhänger haben als die zweite ſogenannte Akimentationstheorie. Um über die An⸗ ſchauungen der Beamten über dieſe Fragen Klarheit zu gewinnen, hat der Vorſtaud des Verbandes Deutſcher Beamtenvereine an alle ihm augeſchloſſenen Vereine eine Umfrage gerichtet, um jedem einzel⸗ nen Verein Gelegenheit zu geben, die Stellungnahme ſeiner Mitglie⸗ der zu der Frage des Beſolbungsfyſtems zum Ausdruck zu bringen. Die Vereine ſollen ſich zu drei grundſätzlichen Fragen ausſprechen: 1. Wird das ſeitherige Beſolbungsſyſtem, das ohne Berückſichtigung des Familienſtandes ein nach der Dienſtſtellung verſchieden hohes, in Altersſtufen auſſteigendes Gehalt neben einem nach Ortsklaſſen ver⸗ ſchieden bemeſſenen Wohnungsgeldzuſchuſſes gewährt, grundſätzlich für befriedigend erachtet; oder 2. wird es für gerechtfertigt erachtet, den Wohnungsgeldzuſchuß allgemein— ähnlich wie es im preußiſchen Lehrerbeſoldungsgeſetze geſchehen iſt— verſchieden abzuſtufen für Verheiratete und Ledige ohne eigenen Hausſtand; oder 8. erſcheint es gerechtfertigt und volkswirtſchaftlich vertretbar, allgemein den Fa⸗ milienſtand bei Bemeſiung der Beamten⸗ und Lehverbeſoldung zu be⸗ rückſichtigen? Wird dieſe Frage beiaht, welche Grundſätze ſind dann für die Bemeſſung der Zulagen als gerecht und billig anzuſprechen, prozentuale Zuſchläge zum Einkommen oder feſte Sätze, wie ſie bei der Neuregelung der Teuerungszulagen gewährt ſind; bis zu welchem Lebensalter würden die Zulagen für unverſorgte Kinder zu gewähren ſein?— Die Beantwortung dieſer Fragen muß bereits bis zum 10. Oktober d. J. erfolgt ſein. Einſchränkung des Reiſeverkehrs. Wir ſtehen augenblicklich im Zeichen der Kohlenknappheit. In⸗ folge des gewaltigen, während des Krieges ſtändig gewachſenen Kohlenverbrauchs unſerer Induſtrie iſt die Menge der verfügbaren Kohlen für unſere Heiz⸗ u. Feuerungszwecke nicht mehr ausreichend. Es muß daher nach Möglichkeit geſpart werden. Eine Erſparnis bei unſerer Kriegs⸗ und Rüſtungsinbuſtrie iſt unmöglich, eine Enſchrän⸗ kung bei anderen induſtriellen Betrieben nur in beſchränktem Um⸗ fange durchführbar. Dagegen laſſen ſich darvch Herabſetzung des Kohlenverbrauches der Eiſenbahnen nicht unbeträchtliche Erſparniſſe machen, wenn die Züge, die bisher lediglich dem Reiſeverkehr gedient habert, in Zukunft eine Einſchränkung erfahren. Das Publikum wird während des Winters ſicherlich gern ſein Reiſebedürfnis unter⸗ drücken und alle nicht unbedingt nötigen Reiſen auf beſſere Zeiten verſchieben. Wenn ſich jedermann vor Augen hält, daß unſere Eifen⸗ bahnen im Kriege vor allem dem Zwecke der Heeresleitung, ſowie der Beförderung der unentbehrlichen Lebensmittel und Rohmate⸗ rialien dienen müſſen, dann wird er nur als billig empfinden, daß der private Reiſeverkehr bei der überaus großen Kohlenknappheit während des Winters auf ein Mindeſtmaß beſchränkt wird. befindet, in allen — —— Jungnickel, den ich für den Reformator des deutſchen Märchen⸗ Freitag, den 5. Oktober 1917. Mannheimer Gener⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Aus Stadt und Land. Mit dem ausgezeichnet; —3 Lambert Marx, Gefreiter im Grenadier⸗Rgt. 110, Sohn des Spenglermeiſters Joſeph Marx, U 4, 26, gleichzeitig mit der Badi⸗ ſchen fülbernen Verdienſtmedaille. Füſilier Franz Lurz, ſtädt. Verwaltungsgehilfe an der Handels⸗ Hochſchule, unter Ernennung zum Gefreiten. Das Eiſerne Kreuz 1. Klaſſe erhielt Notar De. Ritter von Ladenburg. Li. d. L. bei einem Fußartl.⸗Regt, für ſeine Känpfen als Batterie⸗ und Beobachtungsofftzier in ſchweren Kämpfen. eie Sonſtige Auszeichnungen. Das Ritterkreuz 2. Klaſſe mit Schwertern des Ordens vom Zäh⸗ kinger Löwen erhielt Leutnant d. R. Franz Cramer, Inhaber des Etſernen Kreuzes, bei einer Maſchinengewehr⸗Kompagnie, Sohn von Frau Leonhard Cramer Ww., Gontardſtraße 40. Verſonal⸗Beränderungen Ernennungen, Beförderungen und Verſetzungen im Bereiche des 14. Armeekorys. Es wurden befördert. Zum Leutnant der Reſerve: Fillmann(Mannheim), Bizefeldw., z. Et. d. Reſ. d. Kraftf.⸗ Jataillons, May(Karlstuhe), Vizewachtmſtr., z. Lt. d. Reſ. d. Train⸗Abtlg. 14, Ketterer(Kaſtatt), Vizefeldw., z. Lt. d. Reſ. d. Kraftf.⸗Batls., Frick(Freiburg i Br.), Vizefeldw., z. Lt. d. Reſ. d. Nußartl., Glock(Karlsruhe), Fron, Gellert u. Ludwigs (Nannheim), ſämtl. Vizefeldw., z. Lts. d. Reſ. d. Kraftf.⸗Batls, Heuſer(Rannheim), Sütterlin(Lörrach), beide Vizeſeldw. 3. Lts. Reſ. d. Fußartl.— Zum Leutnant der Landwehr: Hürgert(Freiburg i. Br)), Lt. 5. Landw.⸗Inf. Aufgeb. Der Charakter als Major verliehen: Ziegler, Bohlmann, Oberſtlt. z. D. Hauptm. d. Landw.⸗Inf. 2. Aufgeb, e Der Abſchied bewilligt: im Frieden Kdeur. des Landw.⸗Bez. 1 Mülhauſen i. Elſ., jetzt Kdeur. D. 2. Erſ.⸗Batls. d Inf.⸗Regts. 111, mit ſeiner geſetzl. Penſion und N. Erlaubnis 5 Tragen d. Unif. des Anf.⸗Regts. 112. Stenkhoff, Oberſtit. v. d. Armee u. kom. z. Dienſtlſtg. b. Kdo. d. Landw.⸗Bez. 1 Röthauſen i. Elſ., im Frieden Vorſt. d. Feſtgs.⸗Gefängniſſes in Cöln a. Rh., mit der geſetzl. Penſion zur Dispoſ. geſtellt u. zum Kdeur. des Landw.⸗Bez. I Mülhauſen ernannt. Im Veterinärkorps: Zum Oberſtabsveterinär: Kinsky, Stabsveter, beim Feldartl.⸗Regt. 76.— Zum Stabsveterinär ohn e Patent:“ Haushalter, Oberveler. d. Landw 1. Aufgeb. (RMülhauſen i. E beim Jäger⸗Regt. z. Pf. 5.— Zum Ober⸗ geterinär: Dr. Wetzel(Mosbach), Veter. d. Reſ.— Für die Dauer der Verwendung im Kriegsveterinär⸗ dienſt zum Feldhilfsveterinär ernannt: Koop, nichtapprob. Unterveter.(Feldunterveterinär) beim.⸗Drag.⸗Regt. 20. Vizefeldw., 3. * Antwortlelegramme. Auf die am Geburtstag Hindenburgs abgeſandten beiden Telegramme ſind die nachſtehenden Drahtant⸗ worten eingelaufen. An Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Kutzer, Mannheim. Großes Hauytquartier, 4. Oktober 1917. Ihnen und Mannheims Bürgerſchaft herzlichen Dank für die freundlichen warm empfundenen Worte zu meinem 70. Geburts⸗ tage. Feldmarſchall von Hindenburg. . An Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Kutzer, Mannheim. 1 Großes Hauptquartier, 3. Oktober 1917. S. M. der Kaiſer danken herzlich für Huldigungsgruß und Treugelöbnis der Bürgerſchaft Mannheims. Geh. Kabinettsrat von Valentini Herbſtkontrollverſammlungen. Li. Erlaß des Kriegsminiſtertums nom 26. September 1917 iſt von der Abhaltung der diesjährigen Herbſtkontrollverſammlungen abzuſehen. Militäriſche Beförderung. Der Gefreite Karl Tafel, In⸗ haber der Bab. ſilbernen Verdienſtmedaille, wohnhaft K 2, 18, wurde zum Unterofftzter befördert. * BVon ber Hanbels⸗Hochſchule. Regierungsrat a. D. Profeſſor Endres, hat einen längeren Krankheitsurlaub nehmen müſſen und kann infolgedeſſen die für das Winter⸗Semeſter angekündigten Vor⸗ leſungen nicht halten. Für ihn wird Profeſſor Dr. Krauß von der Univerſität Frankfurt a. M. leſen: Wirtſchaftsgeographie von Mittel⸗ europa Montags—6 Uhr, Geographiſche Uebungen zur Weltwirtſchaft MNontags—7 Uhr. Beginn Montag, den 8. Oktober.— Profeſſor Dr. Altmann hat die Vorleſung des verhinderten Dr. Lederer über Allgemeine Volkswirtſchaftslehre übernommen. Die Montagsſtunde wurde auf Mittwoch von—6 Uhr verlegt, die Freitagsſtunden wurden beibehalten. Beginn der Vorleſung: heute. Alt-KHatholiſche Gemeinde. Außer den alt⸗katholiſchen Kindern, die durch Vermittlung der Schule den Sommer über Iflegeſtellen auf dem Lande gefunden hatten, wurden durch die alt⸗katholiſche Gemeinde Mannheim noch 43 Kinder in alt⸗ katholiſchen Familien des Schwarzwaldes und des Badiſchen Ober⸗ landes koſtenlos untergebracht. Die meiſten 5 bereits wieder mit koten Wangen zurückgekehrt. Den Reſt der Kinder, darunter ſolche, die bereitz ſeit Mitte Mai auf dem Lande weilen, bringt Pfarrer tiller aus Dettighofen am 3 nach Mannheim zurück. Pfarrer Stiller wird bei dieſer Gelegenheit am Sonntag um 10 Uhr der Schloßkirche die Predigt halten. Eheſrau Kätchen geb. Köhler. * Hütet Eure Zungen! Der ſtellvertr. komm. General des 14. Armeekorps hat beſtimmt:„Jede böswillige, für die öffentliche Ruhe und Ordnung, für die Machtſtellung oder für das Anſehen des Deutſchen Reiches oder eines Bundesſtaats ſchädliche oder ſie ge⸗ fährdende Kundgebung, jede Verbreitung unwahrer Nachrichten über den Krieg, die deutſche Kriegsführung oder erhebliche wirt⸗ ſchaftliche Vorgänge iſt verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis zu einem Jahr beſtraft.“ * Stellungnahme der hieſigen kaufmänniſchen Verbände zur durchgehenden Arbeitszeit. Die Arbeitsgemeinſchaft der Kaufmänni⸗ ſchen Verbände(600 000 Mitglieder), Ortsausſchuß Mannheim, hat in der Frage der durchgehenden Arbeitszeit folgende Entſchlieſ⸗ ſung hefaßt:„Die Arbeitsgemeinſchaft der kaufmänniſchen Ver⸗ bände, Ortsausſchuß Mannheim, begrüßt es, daß eine Anzahl Firmen zu der durchgehenden Arbeitszeit übergeht; er hält die allgemeine Einführung der durchgehenden Arbeitszeit im Intereſſe des Kaufmannsſtandes durchaus erwünſcht, ſieht es aber als erfor⸗ derlich an, daß ſich insbeſondere auch die Behörden, Poſt, Bahn uſw. 91 der Einführung der durchgehenden Arbeitszeit entſchließen. Der Ausſchuß hält es Unbedingt erforderlich, daß bei einer durchgehenden Arbeitszeit von—4 Uhr eine mindeſtens halbſtündige Pauſe ein⸗ geſchaltet wird, in der den Angeſtellten die Möglichkeit zur Einnahme eines warmen Eſſens geboten iſt. Des weiteren iſt bei der durch⸗ gehenden Arbeitszeit ein pünktlicher Arbeitsſchluß ſchon im Intereſſe der Erhaltung der Leiſtungsfähigkeit der Angeſtellten dringend geboten.“ Der Mannheimer Mietvertrag. Man ſchreibt uns: Wie be⸗ kannt, iſt der ſogenannte Mannheimer Mietvertrag ſeit einer Reihe von Jahren umſtritten, indem wohl nicht ganz mit Unrecht ihm eine Reihe von Unbilligkeiten zum Vorwurf gemacht werden. Der dagegen entworſene Mietvertrag der Mieter⸗Vereinigung konnte in nicht viel Fällen praktiſche Geltung erlangen, weil nur ſelten ein Vermieter ſich auf ihn eingelaſſen hat. In außerordentlich dankenswerter Weiſe hat die Stadtverwaltung es unternommen, in ſchwierigen Verhandlungen ein Formular zu Stande zu bringen, das die Intereſſen von Mietern und Vermietern in angemeſſener Weiſe verhindet, der ſogenannte Normalmietvertrag. Gerade am Hindenburgtage iſt das Werk zu Ende geführt worden. Dieſen Verhandlungen haben Ver⸗ treter der hieſigen Gerichte ſowie des Anwaltsvereins mit Rat und Tat beigewohnt. Es wäre dringend zu wünſchen, daß dieſem Formu⸗ lar, das jetzt endgültige Faſſung erlangt hat, von Mietern ſowie von Vermietern endgültig zugeſtimmt werden würde. Hierdurch würden beide Intereſſen⸗Vertretungen den Beweis erbringen, daß ſie ſozial und nicht engherzig empfinden, es würde manche Verbitterung und viel Streit in Zukunft beſeitigt werden. Wir brauchen Alle unſere Kraft für wichtigere Dinge. Hoffen wir, daß jetzt, nachdem die Ver⸗ handlungen drei Jahre gedauert haben, alle dieſe Arbeit, der ſich die Stabtverwaltung unterzogen hat, nicht fruchtlos war. n Stiftung. Der frühere erſte Vorſitzende des Rhein⸗Neckargau⸗ Verbandes des Bad. Militärvereinsverbandes, Rittmeiſter d. L. a. D. Kuhn, ein auch in Mannheim hochgeehrter Parteifreund, hat an⸗ läßlich ſeines Ausſcheihens aus dem Heeresdienſt dem Militärvereins⸗ verband den Betrag von 10 000 Mark überwieſen zur Errichtung einer Stiſtung, die kriegsbeſchädigten Verbandsmitgliedern oder deren Witwen und Waiſen zugute kommen ſoll. * Per Grund⸗ und Hausbeſiterverein Mannheim ruft ſeine Mitglieder nur noch zu ganz wichtigen Boſprechungen zuſammen, damit den Zeitläuften Rechnung tragend. Für die geſtrige Mit⸗ lieberverſammlung ſtand die am 26. Juli erlaſſene Bundesratsverordnung„Zum Schuß der Mieter“ zur Behandlung. Der Vorſitzende, Herr von Au, teilte mit, daß die Abſicht beſteht, in allen Städten Deutſchlands Mieteinigungsämter zu errichten, denen die Befugnis zuerteilt wird, darüber zu entſcheiden, ob eine gegebene Kündigung oder Erhöhung der Miete zu Recht beſteht; denn eine Kündigung der Wohnung oder Mieterhöhung kann erfolgen. Vorausſetzung für die erſtere iſt: Unpünktliche Miet⸗ zahlung, Unzuträglichkeit mit andern Mietern oder ſchlechte Behand⸗ lung der Wohnung, Trotz der Verordnung muß dem Vermieter Gelegenheit gegeben ſein, Einnahmen und Ausgaben auszugleichen. Denn die meiſten Mietſteigerungen erfolgien entweder gegen Kapitalzinsſteigerungen oder der 7605 Reparaturkoſten uſw. wegen. Die Aufhebung der Mietzinsnachläſſe 9 nicht als Steigerung betrachtet werden. In einigen großen S haben die Vermieter beſchloſſen, die Miete allgemein prozentual zu erhöhen. Wir ſind der Auffaſſung, führte, Herr von Au aus, daß die Erhöhung der Mieten von Fall zu Fall behandelt werden müßte. An dieſe Ausführungen reihte ſich eine lebhafte Beſprechung über die Verordnung an.— Punkt 2 der Tagesordnung ands⸗ tag in Hannover“ wurde infolge Verhinderung des Herrn Dr. Wein⸗ gart bis zur nächſten Verſammlung zurückgeſtellt. Unter „Verſchiedenes“ wurbe der Wunſch ausgeſprochen, daß die Formu⸗ lare zu Erhebungen über Mietausfälle nicht aur von den Mitgliedern pünktlich ausgefüllt zurückgegeben werden, ſondern daß ſich auch Richtmitglieder daran beleiligen. Ddie For⸗nulare ſind in der Geſchäftsſtelle zu haben.— Auch die Froge der Brandyerſiche⸗ rung wurde berührt und gewünſcht, daß auch hier die Möglichkeit geſchaffen würde, die Brandverſicherungsſumme der heutigen Zeit entſprechend zu 187 anleihe ſchloß der Vorſitzende die Verſammlung. pP. * Zur Nachahmung empfohlen! Dieſer Tage wurden in Frankfurt 107 Kinder, die würdigſten Knaben und Mädchen aller Oberklaſſen der Volksſchulen, mit je einem 100 Mark⸗ Kriegsanleiheſchein und den dazu gehörigen Zinsſcheinen beſchenkt. Die freundliche Stifterin, die zugleich auch 10 700 M. Kriegsanleihe zeichnete und 107 Frankfurter Familien auf ſinnige Weiſe beſchenkte, war Frau May Maher⸗Herg⸗Frankfurt. Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiert am morgigen Samstag Herr Eiſenbahnſchaffner Karl Stephan aus Heidelberg mit ſeiner 0 das deutſche Märchen auf der Bühne. In dem dritten Blatt der„Dramaturgiſchen Berichte““) hat ſich Ernſt Leopold Stahl für eine verdienſtvolle Sache eingeſetzt: ur eine 2 des Kinderſtücks, insbeſondere des Weihnachts⸗ märchens. enn man den Leitartikel der„Dramatiſchen Berichte“ leſt, in dem ſich Stahl über die Entwickelung und den derzeitigen Stand bezw. Tiefſtand der Kinderkomödie verbreitet, dann wird man überzeugt ſein, daß hier ganz energiſch fd Fereſch werden muß, enn in punkto Weihnachts⸗ und Kinderſtück herrſcht ſelbſt bei den orſten Theatern noch richtiggehender Schmierenbetrieb. Daß am Braunſchweiger Hoftheater noch heutigen Tages der Inſpizient Slljäyrlich von den Weihnachtsmärchenmuſe„geküßt“ wird, mag dem Lalen grotesk genug erſcheinen; wer ſelbſt hinter die Kuliſſen geſchaut hat, der weiß, daß Direktoren, Schauſpieler, Theatermeiſter und In⸗ ſpigienten an allen Theatern mit ſte Sübelkcther Märchenſpielen„an die Oeffentlichkeit treten“, eine wüſte Sudelköcherei, bei der ſich weder um Poeſie noch Plagiat geſchert wird. Zwei Momente ſind bei der modernen Kinderkomödie für Direktion und Darſtellung maßgebend: Erſtens muß die Sache ein Kaſſenſtück ſein, und zweitens— müſſen 5 die Herren Darſteller amüſieren. Das letztere mag vielleicht über⸗ 7 eben erſcheinen, es iſt aber Tatſache. Ich habe es ſelbſt an einer Provinzbühne, die ſonſt allerhand Prätentionen hat, erleben müſſen, daß das ohnehin zweifelhafte Görnerſche Aſchenbrödel zu einer Bur⸗ leske ſchlimmſter Sorte verarbeitet wurde. Sogar dem Publikum iel das auf— und das will bei einem Weihnachtsmärchen ſchon etwas heißen. Was ſind nun Stahls Forderungen? Einmal: Weg mit dem „Original“⸗Zaubermärchen, die hinter den Kuliſſen ausgeſchwitzt werden, weg mit den Machwerken Görners und ſeiner Gpigonen die Theater, Ballett und Zirkus zuſammenkoppeln; weg aber auch wenigſtens als Kinderſtücke— mit den zu Muſikdramen aufgebla⸗ enen Märchenopern Humperdinkſchen Stils Wie ſoll nun das Reformkinderſtück— ein wenig ſchöner Name — ausſehen? Hier kann nur die Moderne Bahn brechen. Die komantikerſchule— Tieck— iſt der Tendenz halber gänzlich unge⸗ eignet als Vorbild. Und da möchte ich mehr noch als auf Dehmel and Anderſen auf einen unſerer Jüngſten hinweiſen: auf May ———— 8 9. R Berichte, herausgegeben von Dr. Eruſt Leo⸗ vold— 85 im Auftrage des Verbandes zur Förderung deutſcher ſpieles halte. Er hat das wirkliche deutſche Märchengemüt: Er hört die ſonnendurchſtrahlte Natur ſprechen und trägt die glücklich⸗ Sehnſucht nach der blauen Blume in ſich, ohne den laſſeger Humor, die lachende Träne im Wappen, vermiſſen zu aſſen „Die„Dramaturgiſchen Berichte“ bringen eine Reihe von Be⸗ E Bang neuer Märchenſpiele; auch ein Sankt Nikolausſpiel und ie Hans Sachs⸗Komödie von der ſchönen Magelona iſt zu finden. Man kann Stahls Programm:„Radikale Befreiung des Märchenſtücks aus den Händen der Macher und Pfuſcher, der Herren und Damen aus der Weihnachtsſtückinduſtrie, liebevollſtes Verſtändnis für die Bedürfniſſe des Kindergemüts im Bund mit unſerer neuen Bühnen⸗ bildkunſt, einerlei, ob es ſich um Bearbeitungen alten Volksguts, oder aber um mehr oder weniger freie Erfindungen handelt“ nur unterſchreiben. O. K. * Kunſt und Wiſſenſchaſt. Das Lebenswerk eines deutſchen Phyſiologen.(Zum 70. Geburts⸗ tag von N. Zuntz, 6. Oktober.) N. I16 utz, deſſen 70. Geburtstag nicht nur die Gelehrtenwelt, ſondern die Angehörigen der verſchiedenſten Berufskreiſe und Rich⸗ tungen feiern, kann als der vielſeitigſte Phyſiologe der Gegenwart bezeichnet werden. Sein Lebenswer, das A. Loewy in der Deut⸗ ſchen Mediziniſchen Wochenſchrift beſpricht, war reich an Erfolgen auf mannigfachen Gebieten. Er verlebte ſeine Studiengeit in ſeiner Geburtsſtadt Bonn, promovierte bereits 1868 zum Doktor, und ſchon ſeine Diſſertationsarbeit hatte weittragenden Wert, da in ihr die ſeither berühmte Feſtſtellung über die Bindung der Kohlenſäure im Blut gemacht wurde. Nach vorübergehenden Studien in Berlin, beſonders bei Virchow, kehrte Zuntz 1870 als Aſſiſtent Pflügers nach Bonn zurück und wirkte während des deutſch⸗franzöſiſchen Krieges als freiwilliger Arzt in dortigen Lazaretten. Hierauf war er von 1874 bis 1880 als Extraordinarius an der Mediziniſchen Fakultät der Bonner Univerſität beſchäftigt. Sein Hauptwerk aber leiſtete Zuntz in dem nach ſeinen eigenen Plänen 1910 errichteten neuen Wierkohſiofogiſchen Inſtitut. Aus den Laboratorien dieſes Juſtituts gingen folgenſchwere Arbeiten hervor, und auch andere Gelehrte ſuchten dieſe Räume guf, um hier ihren Forſchungen obzultégen. Beſonders groß ſind die Berdienſte Zuntz' in ſeinem Lieblingsfach, nämlich auf dem Gebiet des Stoffwechſels. Da er die Möglichkeit ſchuf, in großem Maßſtab an landwirtſchaftlichen Nutztieren Ver⸗ ädten Norddeutſchlands Mit einer Werbung für die 7. Kriegs⸗ Ergebnis der Mitgliederbeiträge hat in dieſem Sommer die S rt ſuche anzußſellen, Nr. 465. 3. Seite. 55 Salnstah, ö. üloser, Keilen oigende Marken- Brot: Für je 750 Gramm die Brot⸗ und Zuſatzmarken Nr. 1 und 2. Butter: Für ein achtel Pfund die Marke 78 in den Verkaufsſtellen 531—714, die Marke 80 in den Verkaufsſtellen—245 auf Kunden⸗ Iiſte. Fett: Für ein Achtel⸗Pfund die Marke 87 in den Verkaufsſtellen 3 437—600 auf Pig) die Marke 30* zier: Für ein Inland⸗Ei.) die Marke in Verkaufs⸗ ſtellen—70, für ein Ausland⸗Ei(40 Pig.) in den Verkaufsſtellen 71—270. Mager⸗ und Buttermilch: Für Liter die Marken 28—82. Kartoffeln: Zum Einkauf von 5 Pfund der Lieferungsabſchutt B der Kartoffelmarke 48, ſowie die Wechſelmarken. Kartoffelbezugsſcheine. Viele Haushaltungen fragen an, warum ſie noch nicht im Beſitz ihres Kartoffelbezugsſcheines ſind, um ihn ihren Lieſeranten zu⸗ zuſtellen. Es wird daher mitgeteilt, daß das Lebensmittelamt kurzer⸗ hand die Kartoffelbezugsſcheine den Ausfuhrkommunalverbänden un⸗ mittelbar zugeſtellt hat, die ſie unmittelbar den Lieferern weitergeben. Die Kommunalverbände und die Bürgermeiſterämter brauchen für das Berfahren und die notwendigen Eintragungen natürlich eine gewiſſe Zeit. Bezug ſtädtiſcher Kartoſſeln zur Einkellerung. Diejenigen Haushaltungen, die nicht bei einem Erzeuger Kor⸗ toffeln zur Wintereinlagerung beſtellt haben, können ihren vorrat durch den Kommunalverband beziehen. Die das Berfahren regelnde Verorönung wird in den nächſten Tagen werden von der Markenverteilungsſtelle Kartoffeleinkellerungsſcheine zur Einlagerung für die Zeit vom 25. November 1917 bis 25. Mai 1918 ausgegeben. Zur Vermeidung allzugroßen Andrangs an einigen Tagen wird nachſtehende Reihenſolge zur Abholung der Einkel⸗ lerungsſcheine aufgeſtellt. Es können erſcheinen die Haushaltungen: der Quadrate A bis Lam., 6. und 8. Oktober, der Quadrate M bis Uam 9. bis 11. Oktober, der Straſſen mit den Aufangsbuchſtaben A bis F am 12. und 13. Oktober, der Straßen mit den Anfangsbuch⸗ ſtaben G bis 2 am 15. bis 17. Oktober. Die in den Bororten wohnenden Haushaltungen müſſen den Au⸗ trag auf den Zweigſtellen in den Vororten ſtellen. Der Roſengarten iſt geöfſnet von 9 bis%1 Uhr und von /½3 bis 5 Uhr. Gaſtmirte melden ihren Bedarf in der Wirte⸗Abteilung(Colliniſtraße 1, Zim⸗ mer 28) an, Anſtalten und ſonſtige Maſſenſpeiſeeinrichtungen in der Kartoffelſtelle(E 7, 28). Städt. Lebensmittelamt. Unſere Berkauſeränme heiben bis auf Velferes geſchloſſen. Stäbtiſche Bekleidungsſtelle F 3, 5/8. eee Leder iſt unerſetzlich. Geht in Holz⸗Sandalen, oder laßt Eure Kinder während der warmen Jahreszeit barfuß gehen! Tragt Holz⸗Sohlen! 50 e ee ee eeeeeee ee Spart an Schuhen und Sliefelnt 75 für den Winter! Städtiſche Bekleidungsſtelle, F 8, /4. * 0 Die Ausgabeſtellen für Bezugsſcheine der mneren Stadt ſind mit Wirkung von heute wie ſolgt geöffnet: Vormittags von 9 bis 12 Uhr, nachmittags von 2 bis 5 Uhr, Bei den Bororten richtet ſich die Oeffnungsgeit nach—— Prüfn Schont Eure Lederſtiefel des Lebensmittelamtes. Sammelt die Küchenabfälle. Bewahrt ſic vor Verberb. 5 Ihr ſireckt dadurch unſere Biehſattervorräte. 13 Bringt ſie au den Annahmeſtellen der M werinug oder meldet, Ihr Hansfrauen, in der— N— wann ſie abgeholt werden können. Die Aunahmeſtellen ſind geöffnet: 65—-7 Uhrer em Marktplatz ſeden Tag, 44 Scke Wallſtadiſtraße: täglich, Uhlandſchule: Montags, Mittwochs, Samstags, F 3, 7[Laden): Jeden Tag(Annahme von jegl. Sorten Altwaven wie Papier, Lumpen, Metalle, Korken, Flaſchen, Gummi, Knochen, Kaffeeſatz. Geöffnet von—6 Uhr. Eindenhof⸗Marktplatz(Johanniskirche: Montags, Mittwochs un Samstags. Die Kommiſſion ber Mannheimer all⸗Berwer zung: Aeenen Aler Racenz Geſchäftsſtelle: O 7, 9. Vereinsnachrichten. * Der Badiſche Blindenverein N ſeinen 17. Rechen⸗ ſchaftsbericht. Das 93 Seiten ſtarke Büchlein berichtet aus⸗ 5 über die im abgelaufenen Jahre Kiree ſegensreiche Für⸗ orgetätigkeit. Die Hauptarbeit hatte der Neugeſtaltung de⸗ Vereinsorganismus Negen Die neuen Satzungen brachten eine Aenderung des Titels des Vereins in„Badiſcher Sein Weſen, die Verbindung von Blindenverein und Fürſorgeverein, iſt beſtehen geblieben. Beirat und Auſſichtsrat ſind für die Folge in einen Geſamtvorſtand verſchmolzen, in dem die Vertreter des Miniſteriums und der drei badiſchen Blindenanſtalten, Mannheim, Freiburg und Ilvesheim, Sitz und Stimme haben. Der beſtand betrug in dieſem Jahre 230 ordentliche Mitglieder, un⸗ terſtützende Einzelmitglieder, 1368 Gemeinden, 6 Kreiſe und 188 Frauenvereine, zuſammen 5459. Die Zahl der Blinden hat einen Zuwachs von 20 neuen Mitgliedern Pa Durch eine Reihe ſeiner Mitglieder, die an allen Fürſorgeſtellen tätig ſind, i der Verein mit der Arbeit für die Kriegsblinden aufs engſte ver⸗ knüpft. So iſt für die Kriegsblinden die Erſchließung neuer Arbeits⸗ möglichkeiten in mancherlei Betriehen durchgeführt worden; gegebe⸗ nenfalls können auch geeignete Friedensblinde in der Induſtrie be⸗ Ha werden, von denen ein großer Teil wegen Mangel an ohmaterial für die Blindenhandwerke zurzeit arbeitslos iſt. Das umme wurden die landwirtſchaftlichen Intereſſen dunch ihn auf ungewöhnliche Weiſe gefördert. Die Ergebniſſe dieſes Zweiges ſeiner Tätigkeit werden ſich noch als bedeutſam für menſchliche Pathologſe, vor allem für die Verdauungskr eiten, erweiſen müſſen. Dies leitet zu den Arbeiten des Zuntzſchen Labo⸗ ratoriums während des Krieges über, die dem Einfluß der Kriegs⸗ ernährung auf den Menſchen, der Verdaulichkeit und Ausnutzbar⸗ keit der zahlreichen und ſtets ſich erneuernden be⸗ züglicherweiſe Erſatzfuttermittel galten. So kann ohne Ueber⸗ treibung geſagt werden, daß Zuntz einer der bedeutendſten Helfer in unſerem Kriegsernährungsweſen iſt, daß öahlreiche wichtige Kriegsmaßnahmen in dieſem Rahmen überhaupt erſt ihm ihre Ent⸗ ſtehung verdanken. Das Hindenburglied der Hamburger Straßenjungen, Zum 70. Geburtstag Hindenburgs, ſo ſchreibt uns ein Mit⸗ arbeiter, haben die Hamburger Jungen ein Lied gedichtet, das ſie in der Morgenfrühe am 2. Oktober in der Singweiſe 50 du biſt mein Augenſtern“ luſtig ſangen: „Hindenburg biſt unſer Hoffnungsſtern, Hindenburg, wir haben Dich bannig gern. Hindenburg, biſt ein ſchneid ger Mann, Und ſchaffft, was kein and'rer kann. Hindenburg, ſchlag die Ruſſen platt, Hindenburg, mach uns alle ſatt. Hindenburg, wir gratulieren ſchön, Wünſchen, Du darfſt bald zu Muttern geyn.“ Ueber Verſe und Rhythmus ſtolpern die kleinen Sänger abt oft, aber ſie ſchmettern es ſo ſtolz aus der Kehle heraus, daß ſelbſt der Gefeierte ſeine Freude daran haben würde Aus dem Mannheimer Kunpkleben. Theaternachricht. Nach der heutigen„Aufführung„Totentanz“(II. Teil) folgt Strindbergs Einakter„Die Stärfere“. Die Rolle der Schauſpielerin Frau X ſpielt Lore Buſch, die der Mlle. Y Grete Berger. Muſikaliſche Alademien. Wir mathen unſerg vorſührlgen Abonnenten nochmals darguf aufmerkſam, baß das Vorrecht züm Bezug ihrer gewohnien Plätze Samstag, den 6. Ottober abläuft. Ab Montag, den 8. Oktober wird über die Plätze anderweitig verfügt, N Blindenderein“. . eee — * e —— 4. Seite. Nr. 465. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Freitag, den 5. Oktober 1917. von 20 000 Mark erreicht. Das Geſamtvermögen des Vereins be⸗ trägt 209 852,45 Märk. Die fällige Wahl des Aufſichtsrabes hatte folgendes Ergebnts: Ceh. Oberregierungsrat Dr. Clemm⸗Mannheim, Regierungsrat Dr. Stocker⸗Karlsruhe, Rektor Koch⸗Ilvesheim, Geh. Hofrat Profeſſor Dr. Axenfeld⸗Freiburg, Profeſſor Dr. Kühlewein⸗ Lörrach. Vergnügungen. * Bunter Abend im Roſengarten. Die Roſengartenkommiſſion veranſtaltet am Sonntag, den 7. Oktober, abends 8 Uhr, im Nibe⸗ lungenſgal einen Bunten Aben d. Die Leitung der Veranſtal⸗ tung iſt dem Humoriſten Wilhelm Maier, welcher den Beſuchern der Roſengartenveranſtaltungen durch die Feldgrauen und Bunten Abende im Frühjahr ds. Js. in guter Erinnerung iſt, übertragen; unter den Mitwirkenden befindet ſich der beliebte Tenoriſt, Konzert⸗ ſänger Ludwig Maier, Metz, und der bekannte Vortragskünſtler Albert Walter, Mannheim. eeee eee Splelplan des Grohh. Eal- u. Matienal- Theaters Mannheim Beginn der Arbeitszeit wurde 8 Uhr morgens empfohlen. Das Ende Hoi-Theater Neues Theater 5. Oktob Abo C Totentanz II. 8 tärk Freitag] Kieine Preise Büer 6. Oktober Auser Abonn. Alt Heidelberg Samstagſ Kleine Preise Anfaug 7½ Uhr 8* Neu einstudiert: 10 Dei . Oktober Abonnement A Dle beiden Seehunde 2 Sonntag] Hohe Preise Bur Anfaug 7 Uhr Nus Luòwigshaſen. * Aenderung der Arbeitszeit im Intereſſe von Lichi ⸗ und Kohlen⸗ erſparuis. Eine auf Veranlaſſung des Bürgermeiſteramts im Stadt⸗ ratsſaal ſtattgefundene Verſammlung, in der faſt alle ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden ſowie ſonſtige Behörden und Firmen vertreten waren, um über die obige Frage einen Gedankenaustauſch zu pflegen, erklärte die allgemeine Einführung einer ungeteilten Arbeits⸗ zeit namentlich im Hinblick auf die heutigen Ernährungsverhältniſſe für ſchwer durchführbar. Sie hielt die Einlegung einer Mittagspauſe von ein bis anderthalb Stunden für erforderlich und legte im In⸗ tereſſe der Möglichkeit der gemeinſamen Einnahme der Mittags⸗ mahlzeit durch alle Familienmitglieder größten Wert darauf, daß die Mittagspauſe einheitlich und zwar um 71 Uhr beginnt. Als der Arbeitszeit ſoll möglichſt um 5 Uhr eintreten. Die verſammelten Vertreter richteten an alle Beteiligten die dringende Bitte, ſich am Montag, den 15. Oktober der vorſtehenden 5 Regelung anzu⸗ ſchließen. 8 KLandesverſammiung des Evangeliſchen Bundes Badens. 7 80 5 1 5 0 * 4 0 weil die Metz am Sonntag folgten am Montag die geſchäftlich 7 hausvereins Direktor Dr. Fath aus Pforzheim. Elauſing erſtaftete den 83 Befriedigung feſtſtellen, daß das Diakoniſſenhaus Friedensarbeit auch eine ſegensreiche Kriegstätigkeit entfalten konnte. 2 abhe en mit einem wenn auch nur geringen Einnahmeüber⸗ 9 *Karlsruhe, 4 Okt. Einer gottesdienſtlichen Eröffnungsfeier ichen Bera⸗ mit einer Sitzung der tungen. Sie wurden am akriſtei der adtkirche Vorſtände der Bezirksvereine in der eingeleitet. Nachmittags 2 Uhr folgte in der kleinen Kirche die Jahresverſammlung des Freibur er Diakoniſſen⸗ Leitung des Uffichtsratsvorſitzenden Der Anſtaltsgeiſtliche Pfarrer hresbericht und konnte dabei mit neben ſeiner unter auch erfreuliche Wirkungen gezeitigt, ſo hat er günftig * den Zugang zur Schweſternſchaft gewirkt. Die Zahl de 3— ern des Hauſes beträgt nunmehr 185. Trotz der Verteuerung ge ten Lebenshaltung konnte das Jahr 1916 dank der reichen chuß abgeſchloſſen werden. Dieſe Zuwendungen ſind aber in der nicht zu entbehren, müſſen ſogar noch reichlicher fließen, Anforderungen immer größer werden. Die von Bankier aus Freiburg vorgelegte Bilanz gab ein erfreuliches Bild der Entwicklung der Anſtalt, die vor kaun 25 Jahren in beſcheidener Weiſe ins Leben geruſen worden war. Der Vorſitzende gedachte auch 7 4 Landesverſammlung des evang. Bundes. * war auch, 0 dann die Aufgaben des evaug. Bundes während und nach der „vielſach irrig verbreitete Auffaſſung, als ob der evang. vom Kampf lebe, „Täligkeit Hauptſache iſt. des Gründers des Hauſes, Studie Oberkirchenrats Fakultãt Sege g Kirchenrat Bauer. er Urſprung der deutſ Reformation. Nach Erſtattung berichts und Erlebihung 9 abswäosgafeu, 2. Ludwigshafen über dem Bezirk Rockenhauſen von dem ſammelt und nach Ludwigshaf des vor zwei Jahren verſtorbenen Rrats Dr. Albrecht Thoma. Um drei Uhr folgte unter Leitung des Landesvorſißenden Pfarrer Vath aus Mannheim die Anweſend on bei der vorausgegangenen Verſammlung, üſident Dr. Uibel und namens der theologiſchen ür die Begrüßungs⸗ pivereine des evang. 5 anſprachen undes aus Heſſen, Württemberg, der Pfalz, des Guſtcw⸗Adolf⸗Vereins durch Hof⸗ — 5 Fiſcher, des Vereins für Innere Miſſion durch Pfarrer Wolfahrt⸗Burlach in Vertretung des verhinderten Prälaten Schmitthenner u. a. dankte der Vorſitzende, der in ſeinem Bericht wie ſ Kriegszeit zeichnete. Er führte u. d. aus, wie die Kriegszeit die und rur als irrig erwiejen habe. Die Errichtung des Diakoniſſenhauſes in Freiburg, die ſegensreſche Kriegstätigkeit hätten „deutlich bewie daß dem Bund eine atzende und helſende t Theologiepcofeſſor Dr. Niebergalt Faus Heidelberg ſchilderte damm in einem Boctrag den reügisſen 85 iunerer Angel iten fäͤnd die mit Gebet eröffnste Verſammung ihren Aſch. en der Beppikerung in⸗ it der Nilch, die aus 29 3. Okt. die ſchlechte 5 Rochbey ge en abgekiefert wurde, veranlaßte die Poligei in Ludwigshafen in Gemeinſchaft mit der Gendarmerie Rockenhauſen, durch Unterſuchung der gelieferten Milch und Ent⸗ nahme von Stallproben bei den Erzergern der Sache cuf die Spur 3zu kommen. daß gege Bauersleuten, die ihre Milch durch Zuſatz von Waſſer und andere Hantierungen gefälſcht hatten, Anklage erhoben wurde. riette Bittighöfer geb. Reich in Schönborn ſoll ihrer Milch bis zu 31 Prozent Waſſer zugeſetzt haben. Dieſe und Amanda Bit⸗ tighöfer geb. Das Ergebnis war, m eine Anzahl von Die Hen⸗ 1 Scheid, Ehefrau des Jakob Bittighöfer, wurden beute vom zu 1500 Mk., letztere zu 1000 Mk. Geldſtrafe verarteilt. ie Frieda Braun geb. Bittighöfer, Ehe⸗ frau des Heinrich Braun allda, ſoll ihre Milch zu 21 Prozent ge⸗ wäſſert haben. Sie will verſehentlich der Milchſammlerin„Back⸗ miſch“ gegeben haben. Sie muß ihr Verſehen mit 800 Mk. Geld⸗ ſtraſe büßen. Die Philippine Eberle, Chefrau des Karl Eberle in Schönborn, hat 10 Prozent Waſſer zugeſetzt. Strafe 600 Mk.“ „Die Philippine Neu geb. Steller in Schönborn geb. 1859 zu Dörn⸗ bach, hat Milch abgeliefert, die zu 24 Prazent Waſſer enthielt. Sie Fentſchuldigt dies damit, daß ohne ihr Wiſſen und Willen der Samm⸗ lerin die für ihren eigenen Haushalt beſtimmt geweſene Miſchmilch abgegeben worden ſei. Sie wurde zu 50 Mk. Geldſtrafe verurteilt. „Die 18iährige Johanna Schön, Tochter von Friedrich Schön in Schönborn, hat nach dem Gutachten des Sachverſtändigen die Milch mit 19 Prozent Waſſer verfälſcht, was ſie darauf zurückzuführen fucht, daß das Vieh an jenem Tag ſchwer gefahren hätte. Strafe 400 Mk. Die Magdaleng Böhmer, Ehefrau des Valentin Böh⸗ mer in Schönborn, hat Miich geliefert, die mit 10 Prozent Waſſer verfälſcht war. Bei der Entnahme der Stallprobe ſuchte die durch⸗ triebene Frau den Gendarmen durch Zuſchütten von Waſſer in den Eimer, in den die Probemilch gemolken werden ſollte, zu täuſchen, zwas aber mißlaug. Das Schöffengericht verurteilte ſie U.„Pfälz. Rundſchau“ zu 500 Mk. Geidſtrafe. Die ſiebente Kriegsanleihe. Gegen Betcugsmandver mit Kriegsanleihe. ſiebente Kriegsanleihe von gewi Die Zeit der Zeichnungsfriſt für die in eingeſnen Teilen unferes B des Kaſſen · aus Wien: In Birdapeſter Friodensrede Czernins vor allem eine Wir⸗ 9 N oſen und ————— Leuten— namentlich auf dem Lande— durch Vorlegen von zum Teil gefälſchten Kursnotierungen ausländiſcher Zeitungen und durch andere unſaubere Mittel Stücke der früheren Anleihen für billiges Geld zu erwerben. Demgegenüber ſei feſtgeſtellt, daß die Kriegsanleihepapiere an den deutſchen Börſen nicht notiert werden, daß aber das Reichs⸗ bankdireklorium die Reichsſtellen und Nebenſtellen angewieſen hat, Stücke früherer Kriegsanleihen, die aus irgendeinem Grunde ver⸗ käuft werden ſollen, von den Zeichnern ſelbſt zum Ausgabekurs von 98 Prozent abzüglich einer kleinen Verkaufsgebühr bis zum Betrage von 1000 Mark anzunehmen. Die oben geſchilderten Machenſchaften gewiſſer Aufkäufer ſind reiner Betrug, durch den leichtgläubige und kleinmütige Landleute und Arbeiter um ihr ſauer erworbenes Geld gebracht werden. Es kann daher nicht dringend genug vor dem niederträchtigen Treiben dieſer Perſonen gewarnt werden, die teils aus Geldgier, teils mit hochverräteriſchen Abſichten ihr ſchmutziges Handwerk betreiben. Jeder Deutſche, zu dem jemand mit ſolchen Vorſchlägen über den Verkauf von Kriegsanleiheſtücken kommt, erweiſt ſich ſelbſt, ſeinen Landsleuten und dem Vaterlande einen großen Dienſt, wenn er den Betrüger feſtnimmt und zur Anzeige bringt, damit er unſchädlich gemacht und beſtraft werden kann. * Auf die ſiebte Kriegsanleihe zeichnete die Aktiengeſell⸗ ſchaft Kühnle, Kopp u. Kauſch, Frankenthal, 200 000 Mark. Damit betragen die Geſamtzeichnungen der Firma 1 200 000 Mark. Außerdem hat die Betriebskrankenkaſſe der Ge⸗ ſellſchaft insgeſamt 70 000 Mark Kriegsanleihe gezeichnet. Auf die ſiebte Kriegsanleihe zeichnete die Sunlicht⸗ Geſellſchaft von 1914 Rheinau⸗Mannheim, Mark 2 100 000, womit die Geſamtzeichnungen der Firma die Höhe von Mark 5 600 000 erreichen. Letzte Meldungen. Die Lage an den öſterreichiſchen Fronten. Wien, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegspreſſe⸗ quartier wird gemeldet: Italieniſcher Kriegsſchauplatz. Am geſtrigen Tage kam es an der keinen großen Kämpfen. Im Gabriele⸗Abſchnitt wiederholte Artillerieüberfälle, ſowie kleinere Handgranatenangriffe des Feindes, die abgewieſen wurden. Drei feindliche Flieger wurden im Laufe des Tages im Luftkampfe abgeſchoſſen, darunter ein Franzoſe. Unſere Flugzeuge rückten nach den Kämpfen vollzählig ein. Beiderſeits des Etſch⸗Tales lebhatſe Artilleriekämpfe. Oeſtlicher Kriegsſchauplatz. Im allgemeinen war die Artillerietätigkeit geringer. Ein k. u. k. Flugzeug ſchoß einen ruſſiſchen Nieuport ab. Der Inſaſſe des abgeſchoſſenen Aeroplans, ein ruſſiſcher Kapitän, war tot. An der Heeresfront des General⸗ oberſt Erzherzog Joſeph kam es nur zu Patrouillenkämpfen. Bei der Heeresgruppe Böhm⸗Ermolli war die Artillerietätigkeit reger als in den vorhergegangenen Tagen. Zur Vergeltung für feindliche Bombenabwürſe wurde der Standort des ruſſiſchen Stabes ſüdöſtlich Grymalow von einem Flugzeuggeſchwader angegriffen. Zahlreiche Treſſer und ausbrechende Brände wurden beobachtet. Alle unſere Flugzeuge kehrten unverſehrt zurück. Südöſtlicher Kriegsſchauplatz. Keinerlei Kampf⸗ handlungen wichtigerer Natur. 555 Jür die Deutſchen im Ausland. El Berlin, 5. Okt.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Ab⸗ eordneten Heckſcher, Dr. Streſemann, Zimmermann —3 Den Auslandsdeutſchen ſind durch das brutale und völkerrechtswidrige Eingreifen Verluſte und Schäden entſtan⸗ den. Iſt der Herr Reichskanzler bereit, bei den Friedensver⸗ handlungen dafür einzutreten, daß die Auslandsdeut⸗ ſchen für die ihnen zugefügten Vertuſte ſchadlos gehalten werden? Profeſſor Jöcſter. Berlin, 5. Okt.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus München wird gemeldet: Profſſeor Förſter, der vor dem Krieg die neu⸗ geſchaffene Profeffur für Padagogik an der Univerſität München erhalten hatte, und der im letzten Semeſter in Zürich weilte, an⸗ 8 zum Studium, in Wirklichkeit aber, um ſeine politiſche gitation gegen Deutſchland vom Ausland aus zu be⸗ treiben, hat ſeine Rücktehr nach München und den Wiederbeginn ſeiner Vorleſungen telegraphiſch angezeigt. Dieſe Anzeigen ſind je⸗ doch vom Schwarzen Brett entfernt worden und die Frage ſeiner Leyrtätigkeit an der Univerſität München wird in der nächſten Zeit für immer enteeden werden. In den htien Menaten hat ſich Herr Förſter übrigens auch be⸗ ſonders enizebſam in Oeſterreich betätigt, wo er dem ringerden de.ligen Deutſchtum in den Rücken fiel. Herr 5 Profeſſor Förſter iſt mehrſach von Kaiſer Karl empfangen worden Czeruius Rede. 5 m. Köln,§. Okt.(Prid.⸗TTel.) Die„Kötniſche Zeitung“ meldet hieügen amttichen Kreiſen erwartet mau von der kung auf die breite Naſſe der Bevökkerung des eigenen und der verbündeten Reiche. Es ſoll dieſen nochmats in klarer, ge⸗ meinverſtändlicher Weiſe eingeprägt werden, daß nicht die Mit⸗ telmächte es ſind, die die Einſtellung der Feindſekigeerten ver⸗ hindern, daß ſie vielmer unter Bedingungen, die bisher unerhört ſchienen, bereit ſind, einen ehrenvolten, auf lange Dauer bewährten Verſtändigungsfrieden zu ſchließen. Daneben rechnet man in dieſen Kreiſen auf eine ſtarke Wirkung bei den neutra⸗ leu und namentlich feindlichen Völkern, die die verſtockten Machthaber der letzteren vielleicht doch zwingen wird, von ihren wahnſinnigen Vernichtungsplänen abzulaſſen und ſich Verhand⸗ kungen zugänglich zu zeigen. Mit allem Nachdruck bekont man aber den bedingten und zeitlich befriſteten Charakter der Er⸗ klärung Czernins. Man will nicht den Wahn aufkommen laſſen, als ob dieſe Erklärung ein neues Friedensangebot darſtellte. Sie habe vielmehr aks letzte Befriſtung des noch einmal ſcharf um⸗ riſſenen vorjährigen Anerdietens zu getten. Im Falle der Richt⸗ Se in dieſer Friſt wird das ganze Anerbieten null und wüch tig. Eine neue Spionageaffäre in Genf. „I Berlin, 5. Okt.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Bern wird gemeldet: Wie die„Reue Züricher Zeitung“ meldet, verhaftete die Genſer Polizei am Mittwoch unter dem Verdacht der Spio⸗ nage den echemaligen öſterreichiſch⸗ungariſchen Konſul in Nizza, Jellinek⸗Mercedes, der ſeit Beginn des Krieges in Genf wohnt. Nach eingehendem Berhör wurde er gegen eine Kaution von 200 000 Franken proviſoriſch freigelaſſen. Dem öſterreichiſchen Konſularagenten, Baron von Polcka, welcher von der Polizei geſucht wurde, gelang es, die Flucht zu ergreifen. Endlich iſt noch ein türkiſcher Prieſter wegen der gleichen Angelegenheit verhaftet worden. Jellinek⸗Mercedes, der ein be⸗ trächtliches Vermögen beſitzt, das in Frankreich beſchlagnahmnt wurde, iſt Großinduſtrieller und Inhaber von Automobilpatenten, welche ſeinen Namen tragen. In ſeiner Wohnung wurde eine um fang⸗ reiche Korreſpondenz beſchlagnahmt. Die Zerſetzung in der ruſſiſchen Armer. m. Köln, 5. Okt.(Priv.⸗Tel.) Eine Meldung der„Nußta Wolja“ aus Mohilew(dem Standort des ruſſiſchen Hauptquartiers) vom 23. September beſagt, daß die Zuſtände in der Armee in jeder Hinſicht. eruhigend ſeien. Die Reldungen, die e — 10 und den Siaat feldzug entgegenſehen. Im Moskauer„Rußkoje Slowo“ ſagt Ge⸗ neral Alexejew u..: Wir haben keine Armee mehr, die den letzten Schlag, den die Deutſchen gegen uns zu führen beabſichtigen, ab⸗ wehren könnte. Die Lage der Armee iſt unheilbar. Da ich angeſichts der in Petersburg getroffenen Anordnungen die erſchüt⸗ terte Manneszucht durch demokratiſche Einwirkung herzuſtellen, keine Beſſerung für möglich hielt, ſah ich mich gezwungen zurückzu⸗ treten. Der Eiſenbahnerſtreik in Argentinien. Buenos Aires, 3. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Der Eiſenbahnerausſtand iſt noch nicht beigelegt. Der Krieg⸗miniſter hat die Unterſtützung der Geſell⸗ ſchaften abgelehnt. Sämtliche Angeſtellte der Staatsbahn haben ſich dem Ausſtand angeſchloſſen. Ein Verzicht Fraukreichs? EBerlin, 5. Okt.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Genf wird gemeldet: Herr Poincaré hielt eine Rede, welche nach fran⸗ zöſiſchen Blättern u. a. die Wendung enthalten hat, daß ſich Frank⸗ reich eventuell mit dem Sieg franzöſiſcher Ideen und franzöſiſcher Kultur beſcheiden werde, falls nicht alle Kriegs⸗ ziele erreichbar wären. Handel und lndustrie. Reichsbank-HKusweis. Berlin, 4. Okt.(WIB.) Der Ausweis der Reichsbank vom 29. ist deweh zwei Momente beeinfiußt: erstens durch die Einzahlungen auf die siebente Kriegsanleihe, die vom 20. Sep⸗ tember ab geleistet werden konnte, und ferner durch den Viertel- jahreswechsel. Die Finanztechmik, die in der zwischen der 6. und 7. Kriegs- anleihe liegenden Zeit angewendet worden ist, entspricht dem bei den fritheren Kriegsanletheemissionen mit Eriolg durchgeführ- ten System. Die Finanzverwaltung hat bei der Reichsbank Schatz- amweisungen diskontiert, diese wWurden von der Reichsbank zum Teil an Bankeu, Sparkassen, Geschäftshäuser, Privatleute weiter⸗ begeben und fließeii jetzt bei ihrer Fälligkeit oder ihrem nahe be- vorstehenden Fälligwerden an die Reichisbank zurück, weil mit dem Erlös Einzahlungen auf die siebente Kriegsanleihe geleistet werden. Die Folge davon ist ein erhebliches Anschwellen der Ka- Pitalanlage der Reichsbank, insbesondere der bankmäßigen Declumg, unter der die diskontablen Schatzanweisungen verbucht werden. Die letziere stieg in der Zeit vom 22. bis Zum 29. Sep⸗ tember um den Releordbetrag von 4366,5 auf 15 632,5 Millionen Marlc und die gesamte Kapitalanlage um 4340,8 auf 15 801,3 Mill. Mark. In der letzten Märzwoche des Jahres 1017, die im Zeichen der ersten freiwilligen Einzahlung aut die sechste Kriegsanleihe stand, war die Kapitahanlage um 4332,) Mill.., mithin um einen etwas geringeren Betrag gestiegen. Dagegen war der Zuwachs der fremden Geider, der in unmittelbarem Zusammenhang mit der Vermelrrung der Anlage und dementsprechend auch mit den Einzahlungen auf die Kriegsanleihe steht, in der letzten März- Woche des Jahres 1917 mit 3002 Mifl. M. höher uls in der letzien „in der sich die fremden Geider um 3508,8 auf 9540,9 Mikl. M. vermehirt hatten. Zur gleichen Zeit des Voriahres, die durch die Einzahlung auf die fünfte Kriegsanleihe beeinflußt War, blieb ki die Erhöhumng der fremden Gelder um rund eine Milliarde Mark kinter der jetæt zu beobachtenden Steigerung Zurück. Die außerordentlich große Zunahme der Anlage und der fremden Gelder ßt die Schlußfolgerung Zzu, daß schon am 29. September die Einzallhungen auf die siebente Kriegsanleihe eine gewaltige Summe erreicht haben. Inzwischen ist bereits im allge⸗ memen Teil dieses mitgeteilt Worden, daß an den Einzahi Hungstagen, vom September E ein Berer Einzahſhmgsbetrag als während der gleichen Zeit bei kestgestellt werden konnte lich im Notenumlauf zum Ausdrucic, der sich um 601,3 auf 10 204.9 Mikionen M. erhöht hat. Diese V. deni(607,0 Min.), um den sich Ende uber des Jahres 1913, im der F* Steigert katte. Hinzi: Kommmen aflerdings diesmal 1800 Mill. M. Darehmskassenscheine, die vom Verkehr beansprucht wurden. Der Bestand der Reichsbank an Darlehnscassenscheinen hat in der Be- richtswoche um 2250 Mill. M. auf 975 Mill. M. wobei zu berücksichtigen ist, daß die Darlemstassen in der letz- im 442,5 Mill. M. mehr Dar⸗ im Zusammenhang mit den Quartalserfordernissen um 5,9 auf 101,8 Min. M. zurück⸗ en, den Bestand an Reichsſcssenscheinen um 3,4 auf 11.5 1 Marl. Eine wesentliche Fnſtastutig zeigt diesmal in nut der Ei von Zinsscheinen durch das Reich War am 22. Septernber mit 1700 Mill. M. belastet, am 29. Septem- ber nut 15304 Mifl. M. beträchtliche Der näckste Ausweis der Reichsbank dübre ene Abnahme der Kapitakanlage erhennen lassen, da die Einlösung von Schatzanweisungen vornehmen wird. Vom Fabakmartet. Mannheim, 3. Okt.(Wochenbericht.) Die andauernd trockne Witterung ermäghichte nahezu restloses Einbringen der Spattabake in einer durchaus befriedigenden Verfassung. Ein er⸗ heblicher Teil dieser Ware ist übrigens schon unter das Dach ge- hängt. Die Entwicklung geht dort in durckaus zufriedenstellen- der Wieise vor sich und man wird nach gehöriger Auslaugung einen in jeder Hinsicht einwandfreien Rohtabak erwarten können, der bei der beschränkten Erfuhr von Auslandsware sehr gute Dienste leisten wird. Von der Erlaubnis, Nachtabake zu zielien, haben die Pflanzer keuer in weitgehendster Weise Gebrauch ge⸗ miacht, einmal weil die vortreffliche Witterung ein gutes Gedeihen derselben gewährleistet und außerdem mit hohen Eriösen zu reck- nen ist. Alte Pfälzer Roktabake zogen fortdauernd regstes In- teresse der Verarbeiter auf sich. Im Vordergrund der Beachtung standen Umblattabake, welcke aber in sortierter Ware knapp zu werden beginnen, so daß wohl oder übel an die Besckaffung von Originalware kerangetreten werden muß. Dadurch, daß Zigarren- fabriken, welcke seither nur Auslandsware verarbeiteten, nach der neuen Verfügung auch einen Teil der Umblattmengen in Inland- ware verwenden miissen, hat sich der Umsatz in Pfälzer Umblatt merklich gesteigert. Es war aber auch fortdauernd Interesse fuir Einlagetabale vorkanden, von welchen ebenfalis Kleinere Mengen stets ihre Eigner wecliselten. Auch die Schneideguthersteliung be⸗ kundete befriedigendes Kaufinteresse und erwarb fortwährend alte Pfälzer Ware. Die Andienungen in überseeischen greifharen Roh- tabalcen erwiesen sich auch weiterhin als spärlich. Bei an den Markt gelangten Posten handelte es sich fast ausschließlich um kleinere Mengen, für die aber durchweg hohe Preise verlangt und erzielt wurden. Des besten Begehrs erfreuten sich Decichlattabake. Feinstes 8— der Preislage von etwa 335—465 C.(Rurs angebo gehandelt. Für Rauch⸗ tahabwecke— Mengen Mauzia Isabella-Tabalce 2u etwa 120 c.(Kurs 2896) ang Außerdem forderte man u. a. für Deli Ba Mi XSLV 2 476., für desgl. NSI.V3 350., für PVD AK Deli I. 3 420., für EFH/K 2 413., für LPCG Pad Tjermin/ N. 3 320., für SM Sumatra AXLV2 371 C, für Sene⸗ bah Mij BK/K/s 364 c. Zi tabake erfreuten sich lebhaf- testen Interesses bei gleichfalls beschränkten Angeboten. Der am 27. Oktober d. J. seitens der Zigarettentabak-Einkaufsgesellschaft 1. Zelent des Quartalswechsels kommen vorneli errtspricht ungeiahr en Verteil e e e — Drrenuas den 8. Ortober 1017. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Nr. 465. 5. Seite. dem Verkkauf teilnehmen können, Zweckes Feststellung der Vor- räte, Verbrauch usw. hat die genannte Gesellschaft jetzt einen an die Zigarettenherstellex und-Rohtabakhändler Versandt. Am Markte für Rippen zeigte sich große Kauflust, deren Befriedigung aber bei den mäßigen freien Beständen an trockner, verarbeitungsfähiger Ware Schwierigkeiten verursachte. Hauptkäuferin war wieder die Rauchtabalcherstellung, welche die un sie gestellten Anforderungen hinsichtlich Liejerung fertiger Rauchtabake nur zum kleinsten Teil befriedigen kann. Fertige Rauchtabake waren zu 600—700 Mi. der Zeniner leicht verkäuf- lich. Aber auch die Zigarrenhersteller interessierten sich für Rip- pen, vorwiegend überseeische Ware. Die jüngste Einschreibung in Amsterdam umfaßte rund 18 650 Ballen Sumatra- und über 600 Ballen Borneotabake. Für deutsche Rechnung fanden um- kassende Ankäufe in Sumatraware statt, deren Beschaffenheit so- wohl hinsichtlich Farbe, wie auch sonstiger Güte rückhaltlose An⸗ erkennung fand. Auch Gsterreich und Amerika beteiligten sich am Einkauf, der wieder weiter steigende Preise brachte. Es wur⸗ u. à. erzielt für 438 Packen Deli Mij/Deli Toewa/s 401 c (Schätzung 101), für 334 P. Rott. Deli Mij/Arnh./ 290 C (164), 284 P. desgi. //1 203 c(159/%), 354 P. desgl. 253 c (147%), 207 P. Beli Maatschapij /PB/ a 310 c(174 œ, 286 P. PCPadang BrahrangſV 275 c(1384), 135 P. PK/Beli/B 226 c(123 0, 420 P. Deli Maatschij/P/s 313 C(171), 363 P. Deli Mij/CB/Lank(1 300 c(161%), 425 P. Med. Tabak Der 355 c(160), 476 P. Deli Ba Mii/TL/1 208 c 6402 O. 750 P. Deli BaMiffTandem/3s 430 C(19000, 210 P. ASL/ Cie/ Oeli/SA/1 318 c(170), 216 P. desgl. T0/II 323 C (03/ c0, 121 P. desgl. T0/III 211 c(123½), 346 P. Senebah M5/N/2 437 c(37), 430 P. Amist. Deli CIE/Ajc 251 c. (138), 277 P. Amst. Beli Cie/SB/3 251 C(137%), 423 P. Senembah Ni/PM2 305 C(175), 220 P. Deli Ba MII/1 365 C (14055 O, 420 P. desgl. TI/2 341 Cc(150%). 186 Deli Ba MV/PR/I 236 C(1452). 207 P. NLBT Co./ Ranau/ 1 325 c (164), 177 P. Deli Mii,Lankat/3 340 c(173), 307 P. Deli Maatschij5 343 c(189), 700 P. Medan Tab. Miifs/Langkat/2 380 c(176% O, 454 P. Amst. Deli Cie/A/7 und C7 und /IH/́T, SB7 u. V/7 223 c(235 c, 300 P. desgl. V/s 261 c(140 0, 562 P. desgl. /A/8 224 c(1203%). Wie zetet beicaunt wird, erzielte die I Deli Langkat Tabak-Maatschappij im Jahre 1916 von 360 Feldern durchschnittlich 10,54 Piculs Tabak und seither im Jahre 1917 von 310 Feldern durchschnittlich 8,96 Piculs. Nach einem wei⸗ teren Bericht stellte sich der Ertrag der Holland Sumatra-Tabak- Maatschappij seither in 1917 bei 350 Feldern auf durchschnittlich 10 Piculs auf das Feld. In der Zeit vom 1. Januar bis Mitte Juli 1917 wurden aus Kuba 166 991 Seronen Tabak verschifft gegen 218 800 Seronen zu gleicher Zeit des Vorjahres. Von ebenda wurden in gleichem Zeitraum 1917 53 386 600 Stück Zigarren gegen 63 751 000 Stück in gleicher Zeit des Vorjahres verladen. Nachi letzten Berichten vom Markt in Louisville herrschte dort ziemlich reger Verkehr, besonders in Burleytabaken. Vom 1. Januar bis Mitte August d. J. wurden an diesem Markte gegen 32 150 Faß Burley- und 3550 Faß dunkle Tabake gegen 46 520 bzw. 5200 Faß i. V. gehandelt. Deutsche Gasglühlickt-.⸗G. Berlin, 4. Okt.(WIB.) Bei der Deutschen Gasglühlicht- .-G. Auergesellschaft) waren die Betriebe des abgelaufenen Ge⸗ schäftsjahres infolge der Arbeiten für die Landesverieidigung bis Zzur äußersten Greuze des Möglichen beschäftigt. Die Umsätze hoben sich hierdurch auch in diesem Jahre. Gegenüber dem stärk- Sten Friedensjahr der Gesellschaft betragen sie das Dreifache. Der Gewim hat sich nicht in dem gleichen Verhältnis gehoben und beträgt M. 14 350 674. Es wird vorgeschlagen, auf M. 8 808 000 Vorzugsaktien und 19065 Stammaktien Lit. Cje 5% und ferner auf M. 7 935000 Stammaktien Lit. A. 259% Dividende zu verteilen. Außerdem sollen bis 1064 Stammaktien Lit. A unter Zahl von M. 4000 per Stück in Aktien Lit. C umgewandelt werden. Ferner sollen die gleiche Anzahl Vorzugsaktien zum Preise von M. 1070 per Stück zurückgekauft werden, und zwar chne Dividenden- Scheine für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Aktien Lit. C Sind bekanutlich solche Aktien, die auf Grund des Beschlusses der letz- ten Generalversammlung auf Aktien minderen Rechts(20% weni⸗ ger Dividende als die Aktien Lit. A) abgestempelt wurden. Letzte Nandelsnachrichten. r. Düsseldorß, 5. Olct.(Pr.-Tel.) Der Aufsichtsrat der .-G.„Stadtherger Hütte, Niedermarsberg“ beantragte eine Divi- dende von 5 Prozent gegen 8 i. V. Pariser Wertyapierbörse. PARIS 4. Oxtober(Kassa-Markt.) 4. 3. 4. 3. 4. 3. 3% Rente. 60.60 60.20[Saragossa.— 445/ Toula 785 750 50% Anteihne. 66.35 88.550Suez Kanal.4595 4600/ BIo Tinto—— 185⁵ 4% Span. üul. 111.900—.— Thom Houst..—[Cape Copper 113.—113.— 5% Russen 1906 71.30, 71.30Raff Faß. 460 470/ China Copper 850.— 3% do. 1896 14.½ 44.-[Caoutohouo. 241 2490Utha Copper—.621.— 4% Türken 58.½—.— HMalakka 152 1540 Tharsis. 155.—157.— Bang. de Paris— BAKu. 1493 1400/De Seers.. 390.—392.— Sréd LVonnals 11.45 11.400Briansk. 14 312 goldfleids.—.—48.— Un, Prrisſen. 610 SsLianosoff.— 285/L.ena Gold.. 46—47.— Metropolltain 55 435 Katizoff Fabr.] 418 412/IMgersfont 115.— Mord Espoag.—(— le Maphte. 332] 326ʃ Bandmines.. 35.——.— Spasskl Copper—.(zuletzt—.—) Wasserstandsbeobachtungen im Monat Oktober. Pegelstation vom Datum Rhein 0 Hüningen)h).52.27.35.301.30.23] Abends 6 Uhr NMehulll]ll.43.35.26].26.23.17 Machm. 2 Un⸗ Mauan.00.95.61 f.32.743.73J Rachm. 2 Uhr Hannbelldd.012.96.89.77.71.68 Korgens 7 Uhr Malun.62.57.51.46.-B 12 Uhr Kaud 41.73141.52.55 Vorm. 2 Uhr- Köln.46 1411.35.31 RHachm. 2 Uur vom Neckar: Mannhen(¶de 42.62.80.82.72.86.65 Vorm. 7 Une Hellbrongn. 40.47.45.43.42.40 Vorm. 7 Uur Bed.- 110, Wetter-Aussichten für mehrere Tage im Voraus. (E..) Unbefugter Nachdruok wird gerichtlioch verfolgt! 6. Olctober: Wolkig, teils sonnig, milde, nachts kalt. 7. Oktober: Sonnig, tags warm, nachts kalt, strichweise Regen. 8. Oktober: Meist wolkig, milde, teils heiter. 9. Olctober: Veränderlich, warm. 10. Oktober: Sonne mit Wolken, angenehm. 11. Oktober: Wolkig, miide, teils sonnig, Strichregen. 12. Okiober: Wenig verändert. 13. Olctober: Sonne, warm. Im fremden Reich. 5 Roman von Marie Diers. (Nachdruck verboten!) Fortſetzung. Aber als ſeine Predigt ihn weiterriß vergingen ihm die düſtern Gedanken. Er vergaß nicht wieder, daß eine unter ſeiner Gemeinde ſaß, die nicht hineingehörte, aber indem er von dem Hirtenamt in keiner Macht und Verantwortlichkeit ſprach, löſte er ſich ſelber die die erſchrocken eine Zeitlang gekauert und in alte Zeit zurück und in neue vorangeſchaut hatte. So hatte ihn die helle, ſtarke Gegenwart ſchon oft von dunklem Grauen befreit. Als er herunterkam, waren ſeine großen blauen Augen ſo hart A0 11. ſo hell wie nur je, aber die ihren ſtanden voll einer dunklen Ja, ſie war freilich in dieſe Kirche hineingeweht wie ein Blüt⸗ 0 das jedem Winde verfällt. Es kann nicht ſagen, ob der Wind es in einen ſtillen Garten oder ins wilde, ſchwarze Waſſer tragen wird. Darum konnte ſie auch ihre Freude vom Morgen her nicht feſthalten, ſich nicht gegen die Angſt wehren, die ſich auf ſie warf, als die Stimme von der Kanzel ſo klar und bewußt niedertönte. Als das Nachſpiel der Orgel einſetzte und die Leute ſich durch die Gänge ſchoben, ging Karl Dorn zu ihr hinüber. Sie wurde von er Befangenheit überwältigt, daß ſie kaum die Augen heben konnte. Sie ſchämte ſich ihres Kranzes, 15 ihres Hierſeins überharpt. Wie konnke ſie an dies kühle, frem nur je eine Beziehung nüpfen? Er reichte ihr die Hand und dankte ihr für ihren Blumengruß, b ganz natürlich, als geſchehe ihm dies alle Tage. Nur, bat er, möge ſie den Kranz abnehmen, und ihn draußen auf das friſche rab legen. Dort gehöre er hin, nicht hier. Er werde ſie begleiten und ihr die Stelle zeigen.“ „Ja,“ ſagte ſie gehorſam. Sie ging zu dem Nagel und nahm den Kranz herunter. Er ſchritt ihr voran, den Gang entlang, ſogar durch die Tür ließ er ihr nicht den Vortritt. Er behandelte ſie nicht als⸗ Dame, ſondern als Kind— als Gemeindekind vielleicht. Das gab ihr einen ſeltſamen Troſt und ſtillte ihre qualvolle Unruhe. Dann ging ſie an ſeiner Seite auf den Kirchhof. Auf dem ſriſchen Grabe lagen nur ein paar arme Feldblumenkränze, und als ſie ihre Veilchen dazu legte, ſahen ſie faſt prunkend aus. „Es iſt eine junge Mutter, die hier liegt,“ ſagte er. Sie hinter⸗ läßt vier kleine Kinder, und der Mann iſt einer der Aermſten im Dorf. Mir hat das Herz gewankt, als ich hier ſtehen mußte.— Sehen Sie, wie ſchön liegt Ihr Kränzlein hier.“ Sie ſah darauf nieder, ihre Gedanken waren noch bei der kurzen kraurigen Geſchichte, die er ihr erzählt hatte. Ja, der Frühling geht über die Welt, aber er kann auch nicht alle Tränen trocknen. Auls ſie aufblickte, begegnete ſie ſeinen Augen. Er ſah ſie freund⸗ licher als zuvor an. Daß ſie ihm ſo kindlich gehorchte, verwandelte ein ganzes Herz gegen ſie. Er fühlte, als habe er ihr vorhin in ſeinen Gedanken unrecht getan, und wehrte ſich nicht mehr gegen den leiſen Zauber, der von ihr auf ihn ausging. „„Haben Sie Zeit und Freude daran, mich über Land zu be⸗ gleiten? Ich gehe in ein Filialdorf predigen. Sie brauchen aber nicht zum zweitenmal zur Kirche, ſondern können gleich wieder um⸗ kehren. Nur der Weg iſt ſo ſchön jetzt. Ich fahre zu Kahn über den See und gehe dann zehn Minuten durch den Wald.“ „Ol“ rief ſie wie außer ſich, und er hatte noch nie ein ſo von Freude überwältigtes Geſicht geſehen. „So kommen Sie mit ins Haus. Ich kleide mich erſt um und beſorge Ihnen einen großen Mantel zum Ueberwerfen. Es iſt noch ſehr kühl auf dem Waſſer.“ Als ſie miteinander gingen, fing er plötzlich an zu lachen. „Immer ſetzen Sie ſich hier Gefahren aus! Aber Ihren Schnupfen haben Sie wohl nicht bekommen?“ „Nein. Den hat Tante Agathe.“ „So? Solche Tante müßte ſich jeder halten.“ Im Wohnzimmer mußte ſie wieder warten, doch war dieſesmal kein Max da. Nur— ja, ſie hatte ſie in ihrem Glück ſolange ver⸗ geſſen, bis ſie in ihrer ganzen hageren Länge auf der Schwelle ſtand Seſich Großmutter, Frau Konſul Straſen, zeigte wieder ihr An⸗ geſicht. Flog Kätes Schreck wie ein dunkler Vogel gleich ſie zu und verſchlug ihr ihre zuckerige Liebenswürdigkeit, oder 35 dle ihr aus anderen Gründen abhanden gekommen— edenfalls zeigte Frau Straſen heute ihr wahres Geſicht. Sie brachte es nur auf ein etwas eſſigſaures Lächeln und hielt es im übrigen nicht der Mühe für wert, ihr mißgünſtiges, lauerndes und ſpitziges Weſen zu verſtecken. Käte legte dem keine tiefere Bedeutung bei. Sie fand im Gegen⸗ teil die heutige Manier erträglicher als die widerliche Freundlichkeit vom erſtenmal. Die Alte„bedauerte“, daß keiner weiter zu Fräu⸗ lein v. Stohriegels Unterhaltung da ſei als ſie und fragte, ob es ihr wirklich Ernſt damit ſei, mit ihrem Schwiegerſohn über den See zu fahren. Ob ſie keine— Erkältung fürchte, Es gehörte ſchon viel dazu, hier nicht die Bosheit zu ſpüren. Aber Käte war dieſen Pfeilen viel zu weit entrückt. „Meiner armen Ina geht es heute wieder recht ſchlecht,“ begann dann die Frau Konſul in dem Ton des Lamento.„Sie i Waſchſchüſſel zerſchlagen, gerade in der Kirchzeit, und ich habe ihr die blutenden Hände verbinden müſſen. Ich bin ja nach die einzige, die wirklich Sorge um ſie trägt. Mein Schwiegerſohn, ſobald er draußen iſt, vergißt den Jammer, den dieſe Mauern bergen.“ „Das ich nicht,“ 190 Käte kurz. „Nein? Kennen Sie ihn ſchon ſo gut? Nun, manche Menſchen werden ſchnell miteinander bekannt.“ Zum Glück erſchien er in der Tür. Es wäre auch nicht mehr lange zum Aushalten geweſen. Er trug einen Ueberrock und hielt einen hellen Strohhut in der Hand. „Da die Sonne ſo ſcheint, habe ich mir den vom Boden geholt,“ ſagte er. Er hatte eiwas Junges in dieſem Augenblick. ſchon, bald „Warſt Du ſchon bei Ina?“ fragte ihn ſeine Schwiegermutter. —— Sie ſah jetzt wirklich zum Fürchten widerwärtig aus.„Wie eine lauernde Katze,“ dachte Käte. „Rein,“ entgegnete er.„Ich weiß, daß es ihr ſchlecht geht, aber ic 6056 letzt nichts helfen. Es würde mich nur aufhalten, und i Frau Konſul Straſen räuſperte ſich und ſah Käte an. Siehſt Du, wie er iſt! ſagten ihre Blicke. „Kommen Sie, Fräulein v. Stohriegel,“ ſagte der Paſtor in einem veränderten, befehlenden Ton.„Adieu, Mama.“ Er wartete beine Antwort ab und drückte hinter Käte die Tür zu. Sie gingen miteinander durch den großen, vernachläſſigten Gar⸗ ten, einen Hügel hinunter und über Grasboden an einen See, der ſich zwiſchen Wald, Wieſen und kleinen halbinſelartigen Vorſprüngen ausbreitete. Drüben erhob ſich das ganze Ufer zu bergiger Anhöhe, auf dem das lichte junge Grün durch 855 grade Tannen ſchimmerte. Käte tat einen entzückten Ausruf. Sie hatte gar keine land⸗ e zu finden erwartet und wurde nun ſo wundervoll erraſcht. Karl Dorn freute ſich an ihrer Freude. Man verlernt ja manch⸗ mal in den harten Jahren, das Schöne noch als ſchön zu ſehen. Faſt jeden Sonntag kam er hier herunter, fuhr über den See oder lief auf Schlittſchuhen darüber oder karrte mühſelig im dicken Sand mit ſeinem Fuhrwerk um ihn herum. An die achtzehn Jahre nun früh zum Morgengottesdienſt, bald wie jetzt zur Mittags⸗ eit. Erſt hatte ſein Herz auch manchmal vor Luſt geſchrien wie ätes fetzt. Aber wohl ihm immer noch, daß, als die Luſt vergangen war, die Kraft der Pflicht ſo ſtählern aufrecht blieb! Unten am Kahn polterte ſein Knecht mit den Rudern. Der hatte auch die Mäntel und Tücher mitgebracht, die man auf dem feuchten Element brauchte. Ein leiſer, ſcharfer Wind pfiff durch die noch kahlen Weiden, und die Wellen glitzerten in der Sonne Ich ſetze mich aus Steuer,“ ſagte Kärl Dorn.„Setzen Sie ſich dorthin in die Mitte.“ Es war ein großer, ungefüger Kahn, der auch wohl etwas Waſſer zog. Der Knecht hatte eben ausgeſchöpft und Bretter für die Kafk⸗ hingelegt. Ein ſtarker, friſcher Geruch von Teer war in der 1 Käte empfand nicht Angſt, nicht Kälte. Hinter ihr tönte das taktmäßige Rudern des Knechtes. Der Kahn zog eine leuchtende Furche. Vor ihren Augen wich das Ufer zurück und wenn ſie ſich Umkehrte, ſah ſie die ſtolzen Tannen näher kommen. Das tiefe Glücksgefühl in ihr löſte ihr die Zunge. Sie fing an zu fragen und u plaudern, als ſei dieſer Mann nicht derſelbe, unter deſſen Stimme ſie noch vor kaum einer Stunde gezittert hatte, ſondern ihr Freund und Vertrauter von altersher. War es der helle Strohhut, der ihn ſo jung, ſo leichtblickend machte? Alles Schwere war dahinten am Ufer geblieben, und als ſie drüben in die ſtille Bucht einführen, wo das Wellengekräuſel auf⸗ hörte und das Waſſer dunkel war von der Spiegelung der Tannen, da waren ſie beide miteinander wie zwei luſtige Kameraden. Auch der breitmäulige Knecht lachte übers Sorſe Geſicht, er hatte ſolche Ueberfahrt mit ſeinem Herrn noch nicht erlebt. Eortſetzung folgt.) Man beachte die Lichtfülle und das schöne weiße Licht im Vergleich mit anderen Lampen. SSrf-Lamp Die bekannte Schutzmarke auf der Glasglocke gewährleistet die Qualität. 6. Seite. Nr. 465. Rosehgarten Mannheim Nibelungensaal. Sonntag, den 7. Oktober 1917, abends 8 Uhr Bunter Abend. Unter Leitung des durch die ſeldgrauen Abende be⸗ kannten und beliebten Humoriſten Wnhelm Maler. Mitwirkende: Fräulein Erna Laſſen, Scherzlieder⸗Sängerin Herr Ludwig Maier, Konzertſänger(Metz) Herr Albert Walter, Pfälzer Humor Am Flügel: Herr Arthr Herbold(Karlsruhe). 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Freitag, den b. Oktober, abends.45 Uhr. Samstag, den 6. Oktober, morgens.90 Uhr. Fürbitte für Heer und Vaterland. Abends 6,35 Uhr. Laubhütten⸗Schlußfeſt. Sonntag, den 7. Oktober, abends.45 Uhr Montag, den 8. Oktober, morgens.30 Seelenfeier mit Predigt Herr Stadtrabbiner Dr. Steckelmacher Montag, den 8. Oktober, abends.90 Uhr Geſetzesfreude Dienstag, den 9. Oktober, morgens.30, abends.30 An den Wochentagen: Morgens 6/ Uhr. Abends.30 Uhr. Kriegsinvalide, 24 H.., wünſchtKriegswitwe(auch mit Kindern aber nicht Wickelgamaſchen ſind in dieſer Jahreszeit eine willkommene Liebes⸗ gabe, ebenſo meine Moos⸗ ſohlen, Taſchenlampen u. ſ. w. Xfi42⁊a Sporthaus Witimann Mannkeim P 3, 5. über 2) kennen zu lernen zwecks baldiger Heirat. Zuſchriften mit Bild unter U. O. 19 an die Geſchäftsſtelle. 8319a Gebr. Klavier zu mieten geſucht. Mongt—7 Mk. Angeb. u. V. M. 42 an In der Clausſynagoge. reitag, den 5. Oktober, abends.45 Uhr. amgtag, den 6. Oktober, morgens 8 Uhr. Predigt, Herr Rabbiner Dr. Unna. Sonntag, den 7. Oktober, abends.45 Montag, den 8. Oktober abends.30 Uhr. Dienstag, den 9. Oktober, abends.30 Uhr. An den Wochentagen: Morgens.30 Uhr.— Abends 5 Uhr. die Geſchäftsſtelle. 8885g9 Palesi-Hheater 8 Breitestrasse J1, 6 Breitestrasse Won Freitas den S. bas Donmerstes, 11. OE.. Erst-Aufführung! EennYPorten Christa Hartungen Dãs Hoehleitsgeschenk] Baceoct und Sargralne 2 lustige Akte. Hais bel P dssSad. BunEnIUER Nochotenwerk. PEEEFEEEE Taeffellung in 5 Ocheufeuſlern f Das Neueſie in moòern garnierten Damen- Mabchen- und Ainderhuten Kaufen Gie ſtets bᷣei Hugo Jimmern Selanbon 26e Q 2, 9 Nunſiſtraße 22,9 aStuelenbon 160 — Jahren Anwaltsbureau, wegen Todesfall auf 1. Aaaſtellung iu ã Ochauſeuſteru Mannhetmer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Freitag, den d. Bitdver Wrà. Populärer Musensaal— Montag, 8. Oktober, 8 Uhr Wagner-Liszt- a K. u. k. Kammersüngerin Edyth Walker Die geteierte Fidelio- Darstellerin der glänzenden Festspielwoche in Amsterdam. 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Ueberſetzt von Emil Schering In Szene geſetzt von Carl Hagemaun Ort: Auf einer einſamen Inſel, Zeit: Gegenwart Spielleitung: Max Krüger Hierauf: 2 42 Die Stärkere Eine Szene von Auguſt Strindberg Spielleitung: Richard Weichert Perſonen: Frau., Schauſpielerin Perſonen: Gat— der Feſtungs⸗—.— SD** artillerie Haus Gode ——— Frau Grete——— Das unübertreffliche Pracht ·* rt, Quarantänemeiſter Fritz Alberti t* Allan, Kurts Sohn MaxGrünberg SS—5 — Edgars Tochter Alice Liſſo 4— ,—— Hilse Waxren Unſen-! RenR⸗ Neater Tercton 88— P6, 2½4 Heute Froitag, den 5. Oktober: EEELELD und der Ted Die Geschichte einer unglücklichen Liebe. Ein in Aufbau und Spannung unerreichtes Filmwerk verheiratet Lore Bu 8 Mlle.,., Schauſpielerin* Hauptdarstellerin: Erstaufführung unverheiratet Grete Berger— 75 Schauplatz: Das Rauchzimmer eines Damen⸗Caſés in Schweden Bauſe nach„Totentanz“ Kaſſeneröff.7 Uhr Anf. 7½ Uhr Ende geg. 9½ Uhr Kieine Breiſe. Kammer⸗ Leichiſpiele N 7, 7.— Fel. arme Törin Drama in 3 Akten. 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Fabrikate reo. langi · — Zirkus-Drama 5 SSS E 88 60 23 onv n 0 8 8 S U58 Laben— Neue Salzqurken S nscte Pranaet S Zwaren! leNeue Essiggurken — 5—— ohund garagttert 10. OctoberF 2 Hüen 0—d eee— 22 ee9rode Salzheringe Mache den geehrten Damen von Mannheim und 37 900 M Siock 30 5 Akte 5 Urmgebung die ergeb. Mittteitmg, dab ich meine 985 8 Pig. Die Photogramme sind von seltener——— Sa rdinen Sehönhete und wurden bis ſetzt 9 5 20 8900 U. derartige Iim Fm 288 Geidgewiane in Tomaten und in Brube 3 ene er SakintttablgntmmümnumatguungdutkühuuinummntkibnnttnäſutelueirlumnuuABn 17 000 M. 2 2 eeeee eröifget habe und lade das verehet. Pubikum Fes e 6 7 Oelsardinen 8 Sdra,—— zur Besichtigung ohne Kaufzwang ein. ablenlt lotterie- ülseusbur sind au hmal— 8 2 Lorgenohen au verdee, abter, Pelzhaus Seligmann[.. Stürmer Frische Aepfel dark erwähnt werden, dass sich die 2 eéstrascburg 1.., Langstr. 17 Pid. 22 Pig. 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