* *— 5 n 2 5 eee der Stadt Mannheim und Umgebung. 933 8 8g. Die Rellamen⸗Zelle 40 Pfg urch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ 5 5 ſchigg M..90 pro Quartal. Badiſche Volkszeitung. Beng,, ee Mannheimer Volksblatt. eeeeee 5 55. 9 5 8 Ar. 134. Seleſeullr und verbreilelſie Jeitung in Monnheim und Amgebung. Freitag, 10. Juni 1887. und gleichzeitig habe ſie durch ihre Vertreter im Aus⸗ lande bei den Mächten mündlich die Bitte vorbringen h hiern laſſen, dieſelben mögen der Pforte empfehlen, ſich im all⸗ und beſtimme, daß die darin enthaltenen Grundſätze Sgemeinen Friedensintereſſe bei der Entſcheldung in Betreff und Jeſtſetzungen für die Zukunft allein maßgebend der berechtigten Forderungen der Kretenſer von dem Geiſte ſein ſollen. Der hiernach für die praktiſche Ausübung] der Mäßigung und Verſöhnlichkeit leiten zu laſſen. Dieſer des Felddienſtes abſichtlich offen gelaſſene Spielraum] Schritt des Athener Kabinets habe bei den Mächten und ſoll der ſelbſtändigen Entſchließung der Führer aller der Pforte eine günſtige Aufnahme gefunden. Grade zu Gute kommen; eine Beſchränkung dieſer Wien, 8. Juni. Die Pforte hat den ottoma⸗ unbedingt erforderlichen Selbſiſtändigkeit durch weiter⸗ niſchen Botſchaftern bei den Großmächten neue Inſtruk⸗ be formelle, Feſtſetzungen iſt unter keinen tionen zugehen laſſen, durch welche die erſteren angewieſen Umſtänden ſtatthaft.“ werden, ihre Bemühungen zur Herbeiführung des von Die Einleitung umfaßt 27 einzelne kurze Ab⸗ der Pforte in ihrer letzten Zirkularnote angeregten Ideen⸗ ſchuitte; kreffend wird in derſelben hervorgehoben, daß austauſches über die bulgariſche Frage fortzuſetzen, nur im Laufe der Zeit die Mannszucht erreicht werden Szegedin, 8. Junf. Geſtern iſt die! kann, welche den Grundpfeiler der Ar die Vor⸗ degenen 8, en eeſ en een ebengeg 125 lchen Erſolg bildet und welche für alle Senenſe ſume den neu aeen e 1 ed pſole 5 Ff iſſ mit Energie begründet und erhalten wer⸗ e 19 en mu ickf ö ö Mako und Väſärhely das Schickſal Szegedins erleiden. „In hohem Grade bemerkenswerth erſcheint folgender Eine Anzahl 55 bhſen Nh die 11 Lehm Paſſus der Felddienſtordnung:„Bei einer ſyſte⸗ ſind, wurden bereits weggewaſchen. Von der oberen Theiß ae in allen eneen, mii vom wird dazu ein Steigen des Waſſerſtandes um 28 Einfachen zum Schweren, vom Einzelnen zum Ganzen]Centimeter d S ſteigend fortſchreitet, darf der gewichtige Grundſatz nicht ſür ol Rabnwen Sbehedin begannen Sammg außer Acht gelaſſen werden, daß eine Hauptſtärke des Frankreich. Heeres in ſeiner ſteten Bereitſchaft beruht. Um beiden Paris, den 8. Juni. Um den Beſchlüſſen der Rückſichten möglichſt gerecht zu werden, bdürfen alle Deputirtenkammer zu entſprechen, wird Kriegsminiſter Uebungen, welche der uumittelbaren kriegeriſchen Thätig⸗ keit am nächſten ſtehen, wie das Schießen der Infanterie, Ferron bedeutende Abſtriche in verſchiedenen Kapiteln Felddienſt und die größeren Truppenübungen vom 17. Juni 1870“ erforderlich gemacht haben, genehmige Ich hiermit die nachſtehende„Felddienſt Ordnung“ Reichstag. Berlin, 8. Juni. Der Reichstag trat heute in die zweite Berathung der Anträge Hitze bezüglich der Arbeiterſchutzgeſetzgebung ein. age und hebt hervor, Deutſcher 1 Hitze(Centr.) begründet ſeine Anträg Deutſchland dürſe hinter anderen Culturländern, welche dem e erhöhte Aufmerkſamkeit zuwenden, nicht zurück⸗ eiben. Schmitt(dfr.) iſt gegen die Petitionen des Central⸗ verbandes deutſcher Induſtrieller, der in 551 Anträgen liegen⸗ den humanen Beſtrebungen zu vereiteln ſuche. Merbach(Reichspartei) hält das gänzliche Verbot der Kinderarbeit für bedenklich. „Niethammer(nat) bekämpft die Beſchlüſſe der Com⸗ miſſion als nicht ſachgemäß. Nach weiterer wenig erheblicher Debatte, woran Niethammer, Klemm, Cegielski, Meiſter, Kleiſt⸗Retzow, Baumbach und Windthorſt theilnahmen, wurde der erſte Artikel(Beſchäftigung von Kin⸗ dern unter 14 Jahren) unter Ablehnung aller Beränderungs⸗ anträge in der Commiſſionsfaſſung angenommen. Nächſte Sitzung Freitag. ——..—.—.—..—.——————————.8KKK—— 5t⸗ E* 7 FCFCCCCCC Politiſche Aeberſicht. Deutſches Reich. 1 Maunheim, 9. Juni. Nicht weniger als 1259 Pe⸗ titionen ſind zu dem Branntweinſteuerentwurf bei dem Reichstage eingelaufen. Viele derſelben richten ſich gegen die Nachbeſteuerung des bis zum 1. Oktober, alſo bis zu dem Tage, an welchem das neue Branntwein⸗ ſteuergeſetz in Kraft treten ſoll, im freien Verkehr be⸗ findlichen Branntweins. Irgend eine Ausſicht auf Er⸗ — folg ſcheinen die Petitlionen jedoch nicht zu haben. Der letzte Schimmer von Hoffnung wird bei den Petenten wohl geſtern verflogen ſein, als die Nachricht von den Beſchlüſſen der Branntweinſteuerkommiſſion eintraf,. Von allen Parteien, ausgenommen von den Deutſchfrei⸗ ſinnigen iſt beantragt worden, eine Nachſteuer von 30 Mark für den Hektolſter Branntwein zu erheben. Mit allen gegen 4 Stimmen wurde ſowohl dieſe Be⸗ der Felddienſt bei allen Waffen und die Erhaltung der Pferde in leiſtungsfähigem Zuſtande nicht an eine be⸗ ſtimmte Jahreszeit gebunden ſein!“— Der IJ. Theil der der Felddienſt⸗Ordnung beſpricht den Dienſt im Felde (Aufklärung, Sicherungsdienſt, Marſch, Unterkunft, Ver⸗ pflegung, Sanitätsdienſt, Munitionsergänzung), während der II. Theil die Beſtimmungen für die Herbſtübungen des Kriegsbudgets, namentlich in der Central⸗ verwaltung vornehmen. Der Miniſter des Aeußern, Flourens, hofft durch ſeinen Plan der„indo⸗ chineſiſchen Union“ bedeutende Erſparniſſe für die Schutzländer zu erzielen, ſo eine Anleihe zu Stande zu bringen, um in Tonking und Anam zur Hebung des Verkehrs und der Induſtrie erſprießliche öffentliche Ar⸗ ſtimmung, wie auch das ganze Geſetz, welches außerdem enthält. Das ganze Buch zählt 216 Seiten Tert und beiten ausführen zu laſſen.— Das Ergebniß der in⸗ hre noch beſtimmt, daß vom Tage der Verkündigung des mehrere Anlagen. direkten Steuern während der erſten 5 Monate 1887 Geſetzes an, bis zum 1. Oktober d. J,(alſo dem Tage Gelſenkirchen, 8. Juni, Heute Abend 8 Uhr ſind blieb um 211½ Millionen hinter den Voranſchlägen im 85 des Inkraftretens) der Betrieb der Brennereien auf die letzten 13 Leichen, davon 10 theilweiſe verkohlt, auf⸗] Budget zurück, überſtieg jedoch die Elunahmen in dem gefunden worden. *Dresden, 8. Juni. Der König und die Königin ſind heute Nachmittag von Sibyllenort hier wieder eingetroffen. Leipzig, 8. Juni. Die Verhandlungen vor dem Reichsgericht gegen die des Landesverraths angeklagten Elſaß⸗Lothringer werden, wie nunmehr beſchloſſen, öffentlich ſein. Kiel, 8. Juni. Der bekannte hieſige Chirurg Geh. Medizinalrath Profeſſor Esmarch iſt in den Adelſtand verſetzt worden. Oeſterreich-Ungarn. *Wien, 8. Juni. Ein in der„Pol. Corr. ver⸗ öffentlichtes offizielles Communigus der griechiſchen Regierung konſtatirt, daß die griechiſche Regierung be⸗ müht ſei, an der Aufrechthaltung des Friedens und der geſetzlichen Ordnung auf der Inſel Kreta mitzuwirken. Die Regierung habe ihre Konſular⸗Agenten auf Kreta angewieſen, eine Beruhigung der Gemüther herbeizuführen, entſprechenden Zeitraum des vorigen Jahres um 13½ dreiviertel des Umfanges des Vorjahres zu Millionen. beſchränken iſt. Der Geſetzentwurf wird zweifellos in der nächſten Woche vom Plenum des Reichstags ange⸗ 0 nommen werden. Abändernde Beſchlüſſe ſind kaum noch e 0 ndt London, 8. Juni. Von der Weſtküſte Afrikas ſind hier nachſtehende Meldungen eingelaufen: Zwiſchen den engliſchen und den franzöſiſchen Behörden iſt ein ziemlich ernſter Streit entſtanden bezüglich des Eigen⸗ thumsrechts auf einem kleinen Gebietstheil an der Küſte unweit Porto Novo. Die Franzoſen hißten jüngſt dort ihre Flage auf, aber der Chef der Polizei von Lagos war der Meinung, daß ſie dazu nicht befugt waren. Er begab ſich folglich mit 40 Hoaſſas nach dem Orte und riß die Fahne nieder. Weitere Einzelheiten liegen noch nicht vor, aber der Gouverneur Bayol hat ſich nach Porto Novo begeben, um die Angelegenheit Namens der franzöſ. Regierung zu unterſuchen und das franzöſiſche Kriegs⸗ ſchiff der Station ſoll dahin entſendet werden. London, 8. Juni. Das Unterhaus nahm in erſter Leſung die Bill an, welche das Kapital der Geſell⸗ zu erwarten. Alsbald nach der Annahme des Geſetzes erfolgt die Verkündigung desſelben. Es erſcheint deß⸗ halb geboten, daß die Intereſſenten alsbald entſprechende Maßregeln wegen ihrer Bezüge und Lieferungen treffen, um ſich vor Verluſten zu ſchützen. Darmſtadt, 8. Juni. Die Zweite Kammer iſt auf den 15. Juni einberufen. Am 16. ſoll die kirchenpolitiſche Vorlage zur Verhandlung kommen. Berliu, 8. Juni. Den Truppentheilen der deut⸗ ſchen Armee wird noch im Laufe dieſes Monats eine neue Felddienſtorbnung zugehen, welcher folgende Worte des Kaiſers vorangeſtellt ſind: „Nachdem die neueren Erfahrungen eine Ab⸗ änderung und Ergänzung der bisherigen„Verord⸗ nungen über die Ausbildung der Truppen für den Feuilleton. —Auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege. Aus Berlin ſchreibt man: Er iſt ein Mann von eirca 45 Jahren, gut konſervirt, Rentier, draußen vor dem Halleſchen Thor, unverheirathet, oder, wie er es mit grimmigem Jung⸗ geſellen⸗Humor nennt, noch unbeſcholten. Aber wie das ſo zu ſein pflegt, das Alleinſein fing an, unſerm Hageſtolz mehr und mehr 5 mißfallen. Alle ſeine Freunde und Bekannten wählten ſich ein holdes Weibchen und wurden nicht müde, unſerem 4Hjährigen die himmliſchen Freuden der Ehe in den ſchönſten Farben tagtäglich auszumalen. Vielleicht thaten die Freunde das, damit er nichts vor ihnen voraushabe; doch gleichgiltig; unſer Rentier beſchloß zu heirathen, In ſeinem Innern ſtand es felſenfeſt: in der Ehe findeſt Du Dein Glück! Aber wen? Darüber zerbrach er ſich nun den Kopf. In der Wohnung ſeiner verwittweten Schweſter, welche in dem Haufe wohnte, fanden ſich bei deren bildhübſchem Töchterlein viele junge, begehrenswerthe Mädchen ein; aber ſie waren ihm alle zu jung. Dann kannte er auch eine Anzahl junger Wittwen, aber auch unter ihnen fand er nicht die Richtige. Was war da zu machen? Er überlegte hin und her, da kam ihm ein guter Gedanke: er wollte es mit emem Heirathsgeſuch verſuchen! Hatte doch erſt vor einigen Tagen ihm zufällig ſeine hübſche Nichte bei Tiſch mit Be⸗ geiſterung von den guten Wirkungen eines ſolchen erzählt; eine ihrer Freundinnen hatte einen„reizenden“ Mann auf dieſem Wege bekommen. Das merkte er ſich und that des⸗ gleichen. Eines Tages ließ er ein„ernſtgemeintes Heiraths⸗ geſuch“ in die Blätter einrücken, und ſiehe da, am nächſten e hatte er elf Briefe in der Hand, von denen ihm zwei ganz beſonders konvenirten, In Nr. 1 ſchrieb ihm eine erſt an, ob genügende Vorſichtsmaßregeln genommen werden könnten, um den werthvollen Diamanten vor Diebſtahl zu ſichern. Dr. Schlegel gab ſein Gutachten dahin ah, daß es für eine wiſſenſchaftliche Sammlung nicht ſo ſehr darauf ankomme, ob ein Diamant groß oder klein ſei, da die Kry⸗ ſtallform in beiden Fällen doch dieſelbe ſei; er ſchlage des⸗ halb vor, den borneo'ſchen Diamanten nicht der Sammlung des Muſeums einzuverleiben, ſondern denſelben zu verkaufen und den Erlös zum Ankauf von ſolchen Gegenſtänden zu verwenden, von welchen die Wiſſenſchaft wirklichen Nutzen ziehen könnte, Aber es blieb beim Vorſchlag, und was aus dem Diamant geworden iſt, weiß Niemand zu ſagen; nach einem unverbürgten Gerüchte ſoll er in der niederländiſchen Bank aufbewahrt ſein. Für den Fall aber, daß er in der That noch nicht verkauft iſt, wäre letzt eine zünſtige Ge⸗ e ihm die von Dr. Schlegel zugedachte Beſtimmung zu geben. — Noble Freunde Man ſchreibt aus Paris: Diverſe Kapaliere, die im Jockey⸗Klub eine Rolle ſpielen, haben be⸗ ſchloſſen, Sammlungen einzuleften, um jenen Damen des Ballets, die beim Braude der Komiſchen Oper ihre Juwelen eingebüßt, dieſe nach Mäßigkeit zu erſetzen. Die betreffenden Künſtlerinnen wurden aufgefordert, eine Liſte jener Gegen⸗ ſtände vorzulegen, die ſie vermiſſen; die Damen ließen ſich hiezu nicht zweimal auffordern und wenn man dieſen„amt⸗ lichen Dokumenten“ Glauben ſchenken darf, beklagt jede Ballet⸗ elepin ein halb Dutzend Kohinors. Nachdem man ſich alſo auf dieſe Weiſe Gewißheit verſchaffen konnte, bleiht den erxen nichts anderes übrig, als nach eigenem Ermeſſen zu andeln und einfach eine größere Partie Diamantſchmück an⸗ und jeder der Damen einen koſtbaren Gegenſtand zu widmen. — Eine Reihe pikanter Scherze aus der Kunſtwelt entnehmen wir einem ſoeben erſchienenen hübſchen kleinen Hefte, betitelt:„Echte Spitzen,“ geſammelt von Georg Winter, (Augsburg, Adalbert Botſch), welches allerlei humoriſtiſche und ſatiriſche Allotria aus alter und neuer Zeit, aus dem Leben von Gelehrten, Fürſtlichkeiten und fünſtlern enthält: Die Darſtellerin der Medea hatte ihren furchtbaren Fluch 5 mit vielem Jeuer vorgetragen, ſah aber aleich darauf wäh⸗ er ſich das vorſchriftsmäßige Blumenſträußchen, verbarg es vorläufig im Gewande und ſchritt nun heflügelten Schrittes, aber nach allen Regeln der Kriegskunſt, zum Stelldichein. Er umging das ſüdlſche Thorgebäude des Potsdamer Platzes und lugte nach der Normal⸗Uhr hinüber. Sieh da! Dort drüben kam eine junge Dame mit einem Maiblumenſträußchen in der linken Hand; das Geſicht wurde von einem rothen Sonnenſchirm bedeckt: Alles wie verabredet.— Das Uebrige, was er von der Heirathsluſtigen ſehen konnte, ſpaunnten ſeine Erwartungen auf das Höchſte. Tadel⸗ loſer Wuchs, geſchmackvolle Toilette und ein Füßchen zum Entzücken! Mit wenigen Schritten flog er über den Damm, riß das Blumenſignal aus dem Paletot, und jetzt trat er klopfenden Herzens gn die Maid heran. Den Hut zum Gruß lüſtend, bog unſer Seladon ſich vor, um nun auch das holde Geſichtchen unter dem Schirm ſehen zu können, prallte aber im nächſten Augenblick entſetzt einen Schritt zurück, und auch die Dame zuckte in töstlicher Verlegenheit zuſammen: Onkel und Nichte hatten ſich ein Rendezvous gegeben, Im nächſten Augenblick fuhren zwei Droſchken nach verſchiedenen Richt⸗ ungen von dannen, und am nächſten Tage erſchien der Onkel nicht zu Tiſch, er ließ ſich bei der Schweſter entſchuldigen: er war zu Schiff nach Potsdam. — Bei Gelegenheit der Verſteigerung der franzö⸗ ſiſchen Kroudiamanten erinnerte der„Arnheim ſche Cou⸗ rant“ an einen großen Diamanten, der ſich ſeit vierund⸗ zwanzig Jahren im Beſitze der niederländiſchen Regierung befindet, ohne daß man übrigens irgend je etwas Näheres über ſeine Verwendung und Beſtimmmung gehört hätte. Derſelbe hafte unter die Reichskleinodien des Sultanats Bandjermaſſin gehört, wog etwa zweiundſiehenzig Karat und wurde im Jahre 1863, nachdem genanntes Reich dem nieder⸗ junge Dame: ſie ſei geneigt, ihn kennen zu lernen und ländiſch⸗indiſchen Colonialbeſitz einverleiht worden war, vom gab ihm für nächſten Mittag 12 Uhr ein Rendezvous damaligen General⸗Gouverneur an das Colonial⸗Miniſterium an der Noxmal⸗Uhr auf dem Potsdamer⸗Platz; Erkenn⸗ geſandt. Der damalige Miniſter des Innern, Thorbecke, ungszeichen beiderſeits ein Maiblumenſträußchen in der linken wollte den Stein den naturgeſchichtlichen Sammlung des Hand. Sie wollte noch, ſo ſchrieb ſie, in der Rechten einen Muſeums in Leiden überlaſſen, da aber kurz vorher ver⸗ tothen Sonnenſchirm tragen. Inhalt und Ton des Briefes ſchiedene Male verſucht worden war, die aus Aruba geſchick⸗ rachen ihn ſehr an. Am nächſten Morgen ſtleg er bereits ten Stücke Golderz aus dem Muſeum zu ſtehlen ſo fragte II Uhr die Treupe binab; am Halleſchen Thor kauſte der Miniſter beim Direktor des Muſeums, Dr. Schlegel, zu⸗ DQulte. General⸗Anzeiger. 19. Junt. ſchaft für den Bau eines Schifffahrtskanales bei Mancheſter erhöht. Rußland. Petersburg, 8. Juni. Es heißt jetzt, daß die be⸗ igeordnete Verabſchiedung von Saburow ind Tatiſchew auf dringende Vorſtellung, die von Einflußreicher Seite ausgegangen, dahin abgeändert wurde, daß den betreffenden das kaiſerliche Mißfallen ausgeſprochen wurde. Der Zar hat ſich über die indis⸗ kreten Enthüllungen der beiden Herrn ſehr tadelnd aus⸗ geſprochen. Die Deutſche Landwirthſchaftliche Ausſtellung in Frankfurt a. M. (Von unſerem Spezialcorreſpondenten.) 1 St. Frankfurt a.., 8. Juni. Die Deutſche Landwirthſchaftliche Ausſtellung wird zwar erſt morgen Vormittag offiziell eröffnet, doch war mir heute ſchon genheit geboten, den größten Theil der Ausſtel⸗ e zu beſichtigen. Die Ausſtellung, kaum 2 M Oſtbahnhof entfernt, iſt überaus reich beſchickt Fein gewaltiges Terrain ein. Soweit möglich, werde nen heute und an den nächſten Tagen verſchiedene lexr und deren Spezialitäten anführen. Aus der un Umgegend finden wir gleich Palmkern⸗ und Cocos⸗ nu„Preß⸗Palmkuchen ꝛc. aus 1849 gegründeten Fabrik von Georg Wolff Söhne in Großgerau. Sehr reichlich begegnen wir den Produkten der Reis⸗ bampfmühlen von R. C. Rickmers in Bremen, der Phos⸗ der Phatfabrik Hogermann in Nienburg und Peine, der Oel⸗ labrik Gaiſer u. Co. in Harburg und Lagos(Weſtafrika), ſämmtlich vertreten durch B. Marxſohn hier. An der weſklichen Wand der großen Halle ſind die Koſt⸗Pavillons der bekannteſten Weinfirmen, da begegnen wir u. A. der Deut⸗ ſchen Weingeſellſchaft Duhr u. Co. aus Köln und Frank⸗ furt a.., welche ſich bis jetzt auf allen Ausſtellungen die erſten Preiſe bald für ihre Weine, bald für ihren Cognac oder Sect holte. Diesmal haben Duhr u. Co. als Spezialität die alleinige Vertretung der Moſel übernommen, wodurch erweiſe fünf verſchiedene Natur⸗Moſel⸗Weine zu zpreiſen probiren kann.— Ein ſehr reiches Sorti⸗ ment von Conſerven und ganz beſonders von Fruchtweinen, wie Weichſel⸗, Brombeer, Preiſelbeer⸗, Erdbeer⸗ und Maul⸗ heer⸗ Weine hat die Fruchtwein⸗ und Conſervenfabrik von Max Haaſen hier, vorgeführt. Die Haaſen'ſchen Fabrikate d nicht nur in den hieſigen Familien, ſondern auch in allen Gaſthöfen ſehr geſchätzt.— Die Staßfurter Kali⸗In⸗ duſtrie präſentirt ſich durch eine Collektiv⸗Ausſtellung in Carnallit, Kainit, Steinſalz, Viehſalz, Kalidüngerſalz, Glauber⸗ ſals und vielen anderen chemiſchen Artikeln.— H. u. C. Albert in Biebrich ſtellen den ſchon ſehr bekannten, billigen Ppoſphorſäuredünger und das Thomasphosphatmehl aus, deſſen Erfolge ſchon ſehr bedeutend ſind. Aus Stadt und Land. * Maunheim. 9. Juni 1887. Frohuleichnamsfeſt. Wenn auch nicht vollſtändig ſo haben die re und iſraelitiſchen Bewohner Anſerer Stadt der Bitte ihrer katholiſchen Mitbürger bezüglich des Frohnleichnamsfeſtes doch inſoweit entſprochen, daß faſt in allen Stadttheilen, namentlich aber in den Haupt⸗ verkehrs⸗Adern eine gegen das werktägige Treiben wohl⸗ thuend abſtechende Ruhe und Stille herrſcht. So weit wir bemerken konnten, ſind die öffentlichen Arbeiten ein⸗ geſtellt und nur ſehr vereinzelt, ſo z. B. am Fruchtmarkt an einem einzigen Baue wird gearbeitet. Es dürfte dies ge⸗ nügen, um zu beweiſen, daß in unſerer Stadt der confeſ⸗ ſionelle Friede auf der gegenſeitigen Achtung der verſchiedenen Confeſſionen beruht, was gewiß deſſen ſicherſte und ſchönſte Grundlage iſt. Militäriſches. Der geſtrigen Vorſtellung des hie⸗ ſigen Dragonerregiments vor Sr. Excellenz General von Obernitz wohnten von anderweitigen Garniſonen folgende Offiziere bei: Herr Oberſt Edler von der Planitz, Bri⸗ gadekommandeur und deſſen Adjutant, Herr Rittmeiſter von WerdereKarlsruhe; die Herren Premierlieutenants von Haugwitz und von Oettinger⸗Karlsruhe; Major Frei⸗ herr von Maltzan, die Herren Major von Bau ſe, Major von Liers und Major Kühls aus Bruchſal; Herr Oberſt von dem Kneſenbeck mit ſeinem Adjutanten, Herrn Pre⸗ mierlieutenant Fries aus Freiburg. * Audienz. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfing geſtern eine Abordnung des Badiſchen Frauenvereins in Audienz und nahm die Meldung des Secondelieutenants Richelot und des Zahlmeiſters Tſchirner vom 2. Bad. Grengdierregiment Kaiſer Wilhelm Nr. 110 entgegen. Statiſtiſches aus der Stadt Mannheim von der 21. Woche von 1887(22. bis 28. Mai). Angemeldet Geburtsfälle, darunter 1 Todtgeburt und 24 Sfälle. Unter letzteren betrafen 6 Kinder unter 1 Jahr. odesurſache ſind folgende Krankheiten angegeben: Bei 1 Scharlach, bei 1 Unterleibstyphus, bei 4 Lungenſchwind⸗ ſucht, bei 2 akute Erkrankung der Athmungsorgane, bei 2 akute Darmkrankheiten, bei 4 Brechdurchfall(darunter 2 Kin⸗ der unter 1 Jahr), bei 11 ſonſtige verſchiedene Krankheiten Und bei 1 tord. * Todesfälle in der Zeit vom 22. bis 28. Mai d.., berechnet auf das 1000 Einwohner und das ganze Jahr: Kaſſel 11,8: Wiesbaden 12,7; Darmſtadt 14,9; Karlsruhe 15,2; Lübeck 15,6; Mainz 17,6; Dresden 18,2; Düſſeldorf 18,8; Stuttgart 18,8; Hannover 19,0; Mannheim 19,6; Berlin 19,8; Straßburg 20,9; Leipzig 21,7; Crefeld 21,8; Aachen 22,1; Danzig 22,3; Hamburg 22,7; Breslau 23,5; Frankfurt a. M. 23,7; Bochum 24,1; Barmen 24,7; Magde⸗ burg 25,0; Köln 25,9; Würzburg 25,9; Nürnberg 26,9; Frei⸗ burg i. Br. 30,3; Königsberg 30,3; Augsburg 30,9; Mün⸗ chen 378. 5 * Straßeunſperrung. Wegen Herſtellung der Geleiſe⸗ verbindung auf der Weſtſeite des langen Beckens der hieſigen Hafenaulagen nach der neuen Drehbrücke im Rheinzollhafen bleibt die verlängerte Jungbuſchſtraße vom Etabliſſement der Firma Herrmann und Biermann bis zur Dammſcharte gebäude morgen und übermorgen geſperrt. itzwechſel. Herr Direktor Girtanner verkaufte Zuchdruckereibeſitzer Adolf und Aug. Gengen⸗ lätze L 7 Nr. 7 und 7 à(Baumſchulgärten( zu je 29,000 Verkauft wurde die Liegenſchaft Litera Nr. 2, 9½ beſtehend aus Wohnhaus, Comptoir und Magazins⸗ gebäuden ca. 759 Qmtr. meßend, der Familie H. A. Bender hier gehörig, zum Preiſe von M. 90,000, an die Herren H. Barbe hier und Rentner J. M. Reilenbach von Schn gen. Der Geſchäftsabſchluß geſchah durch Agent J. Zilles U 1, 1a. „Tagesordnung für die Strafkammerſitzungen am Freitag den 10. Juni: 1) Ludwig Gerdon von Oberotterbach wegen Ver⸗ gehens gegen§ 216 des.⸗St.⸗G.⸗B.; Vertheidiger: Herr Rechtsauwalt Dr. Hachenburg. 2) Bernhard Friedrich Kreß von Adelsheim wegen Diebſtahls. 3) Jakob Kilian von Schönau wegen Uuterſchlagung. 4) Samuel Lauer von Eppelheim wegen Sachbeſchädig⸗ ung und Ruheſtörung. 5 Der Unterbadiſche Genoſſenſchaftsverband hält ſeine diesjährige Tagung am 19. und 20. ds. Mts. in Schwetzingen ab Auf der Tagesordnung ſtehen u..: Be⸗ ſprechung der Petition an die badiſchen Kammern, die Be⸗ ſteuerung der Vorſchußvereine betreffend; ferner Bericht und Beſprechung über den in Kolberg gefaßten Beſchluß zum Zwecke der Abwehr von Angriffen gegen unſere Genoſſen⸗ ſchaften, zum Zwecke der Belehrung in Genoſſenſchaftsange⸗ legenheiten und zum Zwecke der Anregung und Anweiſung zur Errichtung neuer, geſunder und leiſtungsfähiger genoſſen⸗ ſchaftlicher Vereinigungen, über die Darlehenskaſſe nach dem Syſtem Raiffeiſen, über die Unterſcheidung derſelben von unſern Genoſſenſchaften und über die von demſelben erzielten Erfolge, ſowie über Reviſion des Genoſſenſchafts⸗ geſetzes und die Zulaſſung von Genoſſenſchaften mit beſchränk⸗ ter Solidarhaft. Preiswettfahren. Zu dem am Sonntag, den 19. ds, Mits auf der Rennbahn des hieſigen Veloziped⸗ Clubs ſtattfindenden Preiswettfahren zwiſchen den berühm⸗ teſten Meiſterſchaftsfahrern Mr. H. O. Duncan, Meiſter⸗ fahrer der Welt, Mr. Jules Dubois, Meiſterfahrer von Europa und Mr. P. Meédinger, Meiſterfahrer von Paris, ſind folgende 2 Rennen vorgeſehen: Rennen.: Diſtance 2000 m, 6 Runden. 1. Preis Mk. 200, 2. Preis Mk. 100 in Baar und dem erſten eine goldene Führungsmedaille. Rennen II.: Diſtance 10,000 w, 30 Runden. 1. Preis Mk. 300. 2, Preis Mk. 200 in Baar und dem erſten eine goldene Führungsmedaille. Sport. Herr Herbel vom hieſigen Veloeiped Club errang bei den am letzten Sonntag in Homburg in der Pfalz ſtattgehabten Velocipedwettſahren im 2000 Meter⸗Rennen den zweiten Preis, ſowie ein ſilbernes Ehrenzeichen. * Sängerfeſtlichkeiten. Am nächſten Samſtag Abend 8 Uhr werden die getiven Mitglieder des Karlsruher Lieder⸗ kranzes, ca. 50 Herren, dem hieſigen Sängerbund einen Beſuch abſtatten. Letzterer wird die Gäſte am Bahnhof em⸗ fpangen und in die beſtimmten Gaſthöfe geleiten. Bei günſtiger Witterung findet darauf ein Gartenfeſt im Ballhauſe ſtatt. Auf Sonntag Vormittag 9 Uhr iſt eine Rheinfahrt, ſowie Beſichtigung der Hafenanlagen vorgeſehen, welcher nach⸗ her das gemeinſchaftliche Mittageſſen im Ballhauſe folgt. Nachmittags wird ein Ausflug nach Neckargemünd unter⸗ nommen, an welchen ſich zum Schluß eine Kahnfahrt zurück nach Heidelberg anreiht, von wo aus die Heimfahrt der Gäſte erfolgen wird. * Submiſſion. Die Stadtgemeinde Mannheim bedarf für den Winter 1887/O88 ca. 24 000 Zentner Ruhrer Stückkohlen beſter Qualität; ca. 45000 Stück Lohkäſe, ca. 130 Ster grob Buchenſcheitholz, erſter Qualität; ca. 30 Ster Tannenholz, erſter Qualität. Angebote ſind bis 18. ds. Mts. auf der Stadtrathskanzlei einzureichen. Kohleulieferung. Die Kreispflegeanſtalt Sinsheim bedarf 1600 Ctr. Ruhrer, ſ. g. Lokomotivkohlen und 200 Ctr. Ruhrer Gaskoaks. Angebote ſind bei der Verwaltung der genannten Anſtalt bis zum 20. ds. Mts. einzureichen. — remnmeeree rend ihr Partner ſprach, mit liebenswürdigem Lächeln nach dem Logen, um die Wirkung ihres Spieles auf den Geſichtern zu leſen.—„Fräulein D. iſt ein gutes Mädchen. Sie kann wohl in Wuth gerathen, aber es hält nicht lange vor,“ ſagte ein Abonnent. ** Eine Dame trat nach dem Beginn ein Konzertes in den Saal nnd begab ſich in geräuſchvoller Weiſe zu ihrem Platze. „Jadame,— flüſterte ihr ein alter Herr zu— wo man tingt, da laß Dich ruhig nieder!“ * Ein mit großen Koſten ausgeſtattetes Ballet hatte nicht den vom Direktor erwarteten Erfolg. „Vielleicht könnte man durch Kürzung helfen,“ ſagte der „Aber welcher Szenen?“ „Nicht der Szenen, ſondern der Kleider der Tänzerinnen. — In Jarcelona wurde ein weitverzweigtes Syſtem oon Poſträuberei, die von den Poſtbeamten ſelbſt begangen wurde, entdeckt; zahlreiche Poſtbeamte ſind verhaftet und der Prozeß gegen ſie eingeleitet worden. Eine Hausſuchung bei den Verdächtigen ergab eine Menge Briefe und Packete mit Geld, Wechſeln und ſonſtigen Werthſachen. Die Kaufmann⸗ ſchaft von Barcelona hat ſchon längſt Beſchwerde geführt über die Verluſte, die ihr auf der Poſt, namentlich auf der Route nach Frankreich erwuchſen, aber die Beſchwerden hatten keinen Erfolg. Das Poſtweſen wird jetzt wohl einer gründlichen Reviſion unterzogen werden müſſen, obgleich der Generalpoftmerſter eine ſolche erſt kürzlich noch in den Cortes als„ganz unnöthig“ dargeſtellt hat. Theater, Runſt u. Wiſſenſchaft. Dr. bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Mittwoch, den 8. Juni 1887 * Feodora. Orama in 4 Aufzügen 55 1 Sardou. Deutſch von Paul Lindau. Die franzöſtichen Realiſten der heutigen Republik unter⸗ für Wöchnerinnen, Zur Frage des Aſyls Gegen die Errichtung eines W̃ Würzweiler'ſchen Hauſe unter einem Theile der hieſigen Bürg geltend, welche ſich nicht in eſſes bewegt, und deßhalb prüfen ſcheint. Wir nehmen deßhalb hier 0 an das Großh. Bezirksamt dahier gerichteten Schrift, welche zu dem Antrag kommt, den Bezirksrath auf, Grund des 8 8 des Verwaltungs⸗Geſetzes zu hören und die Exrichtung eines Wöchnerinnen⸗Aſyls in dem Hauſe Lit. M 3 No. 5 auf Grund des§. 30 des Polizeiſtrafgeſetzes zu unterſagen. Die Frage nach der Nothwendigkeit und dem Segen eines ſolchen Aſyls für unſere Stadt berührt die erwähnte Schrift nicht, weß⸗ halb wir annehmen, daß die Verfaſſer und Unterzeichner derſelben mit der Errichtung einer ſolchen Anſtalt überhaupt einverſtanden ſind. Können wir den angeführten Gründen für Errichtung dieſer Anſtalt in einem anderen Theile der Stadt im Intereſſe des Aſyls ſelbſt unſere Billigung und Zuſtimmung nicht verſagen, ſo erſcheinen uns die allgemeinen Gründe, welche gegen das vorwürfige Projekt angebracht werden, weniger ſtichhaltig. Zwiſchen einem Kranken⸗ haus, welches man in der Neuzeit von dichtbevölkerten Stadttheilen entfernt zu errichten pflegt, und einem Aſyl für Wöchnerinnen beſteht denn doch ein himmelweiter Unter⸗ ſchied. Das ſcheint jene Schrift ſelbſt herauszufühlen, wenn ſie verlangt, daß die Anſtalt in einem Stadttheil oder in deſſen Nähe errichtet werde, wo das Bedürfniß nach einer ſolchen vorhanden iſt. Es dürfte aber ſchwer zu beſtimmen ſein, wo gerade dieſes Bedürfniß herrſcht. Nehmen wir an, daß, wie dies auch anderwärts der Fall iſt, Arbeiter⸗ und kleinere Bürgerfrauen, welche im eigenen Hauſe nicht die nöthige Pflege finden, von einer ſolchen Anſtalt Gehrauch machen, ſo wird wohl kaum ein einziger Stadttheil zu finden ſein, der nicht ſolche Frauen beherbergt. Daß der gewählte Stadttheil von dieſer„Privatentbindungsanſtalt“(2) keinerlei Vortheil haben ſollte, verſchlägt alſo an der Sache nichts, Unter den vielen Gründen im Intereſſe dieſes Stadttheils befindet ſich auch der, daß der„Verkehr“ durch die Erricht⸗ ung des Aſyls dortſelbſt„behindert“ würde. Wir können allerdings nicht einſehen, wie dies möglich ſei, und hätten überhaupt am Platze der betreffenden Antragſteller daran gedacht, daß nichts beweist, wer zu zuviel beweist, oder ſoll z. B. das Verbringen der Wöchnerinnen,„wenn einmal eine Epidemie ausgebrochen iſt, in ein anderes Kranken⸗ haus wegen Schwere der Erkrankung oder wegen Ueber⸗ füllung der Krankenhäuſer“ in anderen Stadttheilen weniger ſchwierig ſein als dort? Wenn aber gar als Sittlichkeits⸗ gründe für die Nichterrichtung des Aſyls in einem Stadt⸗ theil vorgebracht werden will,„daß es nicht Jedermanns Sache ſei, das regelmäßige Ab⸗ und Zugehen von Frauen im letzten Stadium der Schwangerſchaft vor Augen zu haben“, und daß ihr Anblick namentlich für Kinder, welcher in großer Menge durch jene Straße gehen, nichts weniger als paſſend ſei, ſo möchten wir fragen, ob dies nicht in jedem anderen Stadttheil der Fall ſein würde, wenn wir überhaupt ſchon ſo tief geſunken wären, daß durch die Möglichkeit des Er⸗ blickens einer geſegneten Frau ein„polizeiliches Ein⸗ ſchreiten im Intereſſe der öffentlichen Sittlichkeit(1) geboten erſchiene!“ Abgeſehen davon wird ja geradezu behauptet, daß die Gebäude jenes Stadttheils enkweder„Herrſchaftshäuſer“ oder Häuſer ſeien, in welchen gewerbliche Unternehmungen betrieben würden, was dieſes Intereſſe für die öffenkliche Sittlichkeit“ gewiß weniger gefährdet erſcheinen läßt, als in einem dichtbevölkerten und mit Kaufläden beſetzten Stadt⸗ theil, wo infolge deſſen der Verkehr denn doch ein ganz an⸗ derer iſt, als vor dem Hauſe M 3 Nr. 5.— Wenn ſich die Nachharſchaft jenes Hauſes gegen die Errichtung des Aſyls in demſelben ausſpricht, ſo iſt ihr die Wahrung ihres Intereſſes durchaus nicht zu verdenken, wenn auch das vergebliche,„oft ſtundenlange Schreien der niederkommenden Frauen“ angeſichts des heutigen Standes der Geburtshilfe nur ein Lächeln erregen kann.— Wir haben einige der vorgebrachten allgemeinen Gründe eingehend be⸗ zu ſollen geglaubt, weil wir in einer ſolchen Sache Niemand zulieb und Niemand zuleid ſchreiben; und wenn wir dieſe auch nicht als ſtichhaltig anzuerkennen vermögen, ſo nehmen wir doch keinen Anſtand, im Intereſſe des Aſhls ſelbſt uns mit dem Ziel dieſer Schrift einverſtanden zu er⸗ klären, da auch nach unſerer Ueberzeugung das Aſyl beſſer und zweckentſprechender in einer der Vorſtädte errichtet würde, wo es möglich wäre, dasſelbe iſolirt zu bauen und einen Garten für die Wöchnerinnen anzubringen.— Da die Schrift übrigens ſo warm für jenen Stadttheil eintritt, ſo hätte ſie die nahe Dragonerkaſerne und deren Stallungen nicht an⸗ führen ſollen, denn es läge doch wohl im Intereſſe jenes Stadttheiles, daß ihm durch Verlegung derſelben das nöthige Terrain zu weiterer Ausbreitung und Entwickelung freige⸗ macht würde, auch dürften die Anwohner gewiß gern auf das Flingelnde Spiel der abmarſchirenden und zurückkehren⸗ den Schwadronen“ verzichten, wenn jener Stadttheil durch Errichtung großartiger Neubauten zu einem der verkehrs⸗ reichſten und belebteſten umgeſchaffen würde, was überhaupt dürſt nur mehr eine Frage vielleicht der nächſten Zeit ſein ürfte. * Deffentliche Verſammlungen. Am Sonntag, den 12. ds. Mis. findet in der Wirthſchaft Layer, 1 2 Nr. 7, Iſyls in dem J No. 5 macht ſich erſchaft eine Bewegung zmen des Privatinter⸗ Beachtung werth er⸗ ehend Notiz von einer ſcheiden ſich gewaltig von denen des zweiten Kaiſerreichs. Die Alexandre Dumas, Octave Feuillet, Theodore Barriere, Erneſte Faideau, Edmond About, Ch. P. Vaudelaire, Ponſont du Terrail und Adolphe Belot ꝛc. nennen ſich und ſind auch Realiſten; aber ihre Bücher, welche das Parifer Volk und in begreiflicher Nachahmung ganz Frankreich und in weniger be⸗ — Nachäfferei auch die ſogenannte gebildete und feine elt Deutſchlands verſchlang, ſind nichts anderes als Lob⸗ lieder, welche dieſe Autoren dem raffinirten Luxus, der Schwelgerei, der Frivolität und der Blaſiertheit geſungen haben. Die Welt, in der ſie hauſen, iſt die Halbwelt, ihr Ideal die ſinnliche Trunkenheit und ein alles bezwingender Materialismus. Eine Reaktion konnte nicht ausbleiben; allerdings trat dieſelbe nicht in der Geſtalt einer Rückkehr zur claſſiſchen Form und einer Verherrlichung der idealen Güter hervor Die großen franzöſiſchen Poeten unſerer Zeit glauben viel⸗ mehr ſchon Gewaltiges gethan und den Kampf mit dem giftathmenden Drachen aufgenommen zu haben, indem ſie den ehernen Ring der Halbwelt zu durchbrechen und einen Realismus größeren Stils und höheren Sinns zu ſchaffen verſuchten, indem ſie nicht blos die Schattenſeiten einer corrumpirten Pariſer Geſellſchaft, ſondern die Ein⸗ wirkung dieſer auf das Leben Frankreichs und franzöſiſche Zuſtände auf dem Hintergrunde der großen alles bewegenden ragen unſerer Tage zu ſchildern verſuchten. Als ächte Rea⸗ iſten haben auch ſie gerade keinen allzuhohen Glauben von der Menſchennatur, aber ein Sardou, Flaubert, Daudet, Claretie, Ohnet und wie ſie alle heißen mögen, verdienen ſicherlich ernſtere und tiefere Theilnahme, als jene im Sumpfe ihrer Zeit waltenden Poeten, die wie Faideau, Abobut, Bélot ihre Erfolge auf die allerniederſten Triebe und einer corrumpirten und raffinirten Zeit gründeten. Als den Hauptvertreter dieſer über Daudet bis zu einem Ohnet und Malot ſich ausdehnenden Gruppe hervorragender Talente iſt Bietorien Sardou der furchthare Schöpfer einer ganzen Reihe von Senſationsdramen zu betrachten mit denen er in fruchtharem Schaffen bis zum heutigen Tage noch, nicht blos die Bühne ſeines Landes verſorgt, ſondern auch die unſerige beherrſcht und die in unſerer eigenen Ltteratur Nachahmung genug gefunden haben. Die Erfolge eines Oscar Blumenthal ſind gewiß zu einem großen Theil der mehr oder minder glücklichen Nachahmung dieſes Autors und ſeiner Schule zuzuſchreiben. An die Stelle einer munteren und heiteren Lebensauf⸗ faſſung, wie ſie der früheren Zeit vorgeſchwebt haben mag, treten in den modernen Sittendramen die großen ſozialen Kämpfe, nicht mehr werden einzelne bedeutende Charaktere, ſondern geſellſchaftliche Zuſtände geſchildert. Als Meiſter gilt derjenige, der es am beſten verſteht, ſolche Zuſtände in möglichſt effektvolle theatraliſche Handlung umzuſetzen und ihnen nur neue Geſichtspunkte abzu⸗ gewinnen. Vielſeitigkeit und Erfindnungsgabe werden vom Dichter verlangt. Wie kaum ein anderer genügte Sardou dieſen Erforderniſſen; er iſt unübertroffen in der Erfindung und Führung perſonenreicher Dramen, ein Meiſter in der Kompoſition groß angelegter Szenen voll Leben und Bewegung. Den Höhepunkt dieſer Kunſt hat er in ſeiner„Feodorg“ erreicht, denn es erſcheint ge⸗ radezu unmöglich mit noch größerer Geſchicklichkeit für den künſtleriſchen Aufbau theatraliſcher Scenen eine Hand⸗ lung zu erſinnen und dramatiſch aufzubauen, welche in gleichem Maße die athemloſe Spannung der Zuſchauer vom erſten Akte an bis zum Schluſſe feſſeln kann. Allein dieſe ge⸗ radezu fascinirende Handlung verträgt eine kühle, objektive Kritlk nicht, der blendende Schein ihres Lebens zerfließt und zerſtiebt vor dem Herzſchlage kraftvollen, wirklichen Lebens und das, was der Dichter als den Höhepunkt der Aktualität und der Unmittelbarkeit betrachtet wiſſen will, entpuppt ſich zum Schluſſe als völlige Unwirklichkeit der ſchlimmſten Art. Die Aufführung hat dem Fräulein Kathi Frank Ge⸗ legenheit zur Entfaltung ihrer Meiſterſchaft in der Durch⸗ führung eines feinen, raſch fließenden Converſations⸗ und Salontones, eines ariſtokratiſchen Spiels zugleich aber auch einer dämoniſch⸗orientaliſchen Leidenſchaft gegeben, die ihr wohlberechtigte Triumphe geſichert haben. Es iſt bedauerlich, daß die Dame nur in franzöſiſchen Sittendramen und nicht auch in einer klaſſiſchen Tragödle un ſerer Literatur ſich zeigen wird. Der Schwerpunkt der Aglle des Herrn Dr. Baſſer⸗ eneee *. rrr errer 10. Junk⸗ General⸗Anzeiger. 8. Serke. eine öfſentliche Verſammlung der Schifferdeckergehilfen, und am Montag. den 13. ds. Mts. im Nebener 995„Prinz Max, e 5 1 Lakierer ſtatt. eierelub macht am kom Abend eine Spritztour nach Edingen. * Zu dem Unglücksfall im Villenviertel wird uns von werthgeſchätzter Seite geſchrieben: Das ſchreckliche Un⸗ glück, welches ſich vorgeſtern hier ereignete und den Tod zweier braver Familienväter herbeiführte, die allgemeine Theilnahme, mit welcher dieſer Fall überall beſprochen wird, veranlaſſen den Schreiber dieſer Zeilen, einige Mittheilungen und praktiſche Winke zu veröffentlichen, welche geeignet ſein dürften, wenn auch nicht gerade ähnliche Unglücksfälle zu verhüten, doch über die Urſache Aufklärung zu geben und die Mittel zu bezeichnen, durch welche— bei einiger Vorſicht— ſolche traurige Fälle vermieden werden können. Es iſt leider ſchon ſo häufig vorgekommen, daß Menſchen in Brunnen⸗ ſchachten, Dunggruben, in Kellern de. durch Einathmung von Kohlenſäure oder andern giftigen Gaſen ihr Leben verloren. Solche Goſe bilden ſich in Folge Verweſung organiſcher Stoffe und ſammeln ſich, da ſie ſpezifiſch ſchwerer ſind, als die atmoſphäriſche Luft, auf dem Grunde der betreffenden Verliefungez. Es giebt nun ein einfaches Mittel, einen Brun⸗ nenſchacht oder Dunggrube auf ſchädliche Luft zu prüfen, das iſt ein brennendes Licht. Wo ein Licht brennen kann, da kann auch ein Menſch athmen. Ein vorſichtiger Brunnen⸗ macher wird z. B. niemals einen ihm fremden Schacht be⸗ ſteigen, ohne ein Licht mitzunehmen, welches etwa in Bruſt⸗ höhe getragen wird. Wird die Flamme des Lichts ſchwächer, oder erliſcht dieſelbe ganz, ſo iſt das Vorhanden ſchlechter Luft konſtatirt, man ſteigt wieder heraus und reinigt den Schacht, ehe die betreffende Arbeit vorgenommen wird. Wie ich erfahren habe, ſo hat nach erfolgtem Unglück die Reinig⸗ ung der Dunggrube von der ſchlechten Luft längere Zeit in Anſpruch genommen, und konnte erſt, nachdem eine ſeitliche Oeffnung vom Keller aus gebrochen war, wobei die giftigen Gaſe in den Keller gewiſſermaßen„abfloſſen“, als beendigt angeſehen u. die Verunglückten herausgeholt werden. Es iſt wohl als ſicher anzunehmen, daß auch die denkbar ſchnellſte Reinigung der Grube von den giftigen Gaſen den armen Verunglückten nichts mehr geholfen hätte da bis zur Ankunft der erſten Hülfe gewiß ſchon mehrere Minuten ver⸗ ſtrichen ſein mußten, eine für ſolche Verhältniſſe ſehr lange Zeit Dennoch will ich ein Verfahren angeben, durch welches 3. B. ein Brunnenſchacht in kurzer Zeit von ſchädlichen Gaſen gereinigt werden kann, ein Mittel, das ſchon mehrmals mit Erfolg angewandt wurde und auch überall raſch be⸗ ſchafft werden kann: Ein gewöhnlicher Küchen⸗ oder Stall⸗ eimer wird an ein Seil gebunden, ein Gefäß mit Spiritus (Taſſe, Topf Teller ꝛc.) wird hineingeſtellt, der Spiritus an⸗ gezündet und der Eimer langſam in die Tiefe gelaſſen. In der ſchädlichen Luftſchichte gugekommen, droht der Spiritus zu erköſchen, durch Auf⸗ und Abziehen des Eimers kann aber das Erlöſchen verhütet werden und man kann immer tiefer mit dem Eimer in die Stickluft eindringen. Die Luft wird raſch erwärmt und ſteigt ſchnell aufwärts, während friſche Luft an den Wänden abwärts zieht. Sobald der Eimer mit dem brennenden Spiritus auf dem Boden, beziehungs⸗ weiſe dem Waſſerſpiegel angelangt iſt, kann der Schacht als genügend gereinigt angeſehen und beſtiegen werden. Auf dieſe Weiſe haben meine Leute ſchon in zehn Minuten Brun⸗ nenſchachte gereinigt, welche faſt ganz mit Stickluft gefüllt, mehrere Tage vergebens offen gehalten worden waren, ohne daß die Luft ſich gebeſſert hatte.(W..) Kleinfener. In einer am Neckarvorland gelegenen Lackfabrik brach geſtern Feuer aus, das indeſſen ohne Scha⸗ den angerichtet zu haben, ſofort wieder geldſcht wurde. „Uufall. Ein bei einem hieſigen Schloſſermeiſter in Arbeit ſtehender Schloſſerlehrling aus Ludwigshafen kam mit der rechten Hand in das Getriebe einer Bohrmaſchine, welche ihm zwei Finger faſt vollſtändig abtrennte. Der bedauerns⸗ werthe Junge wurde im allg Krankenhaus verbunden und N von ſeinem Vater mittelſt Chaiſe nach Hauſe ver⸗ racht. *Unfall. Auf dem Exercierplatze ſtürzte geſtern ein Dragoner von ſeinem ſcheu gewordenen Pferde und erlitt anſcheinend ſchwere innere Verletzungen. Er wurde mittelſt Krankenwagens in das Militärlazareth verbracht. Das ſcheugewordene Pferd rannte durch und konnte erſt an der Kettenbrücke wieder eingefangen werden. Berichtigung. Die in der vorgeſtrigen Nummer unſeres Blattes gebrachte Nachricht, daß gegen einen bei der Gr. Obereinnehmerei angeſtellten Steuererheber Unterſuchung 115 Unterſchlagung eingeleitet ſei, beruht auf einem Irr⸗ H. Pirmaſens, 8. Juni. Ueber die telegraphiſch ge⸗ meldete Ermordung eines Gensdarmen bringt der hieſige „Anz. folgenden genaueren Bericht: Heute Morgen durch⸗ eilte die Schreckenskunde unſere Stadt, ein Gensdarm ſei in letzter Nacht in der Nähe der Ziegelhütte erſchoſſen worden. Leider war dies nur zu wahr. Der als ſehr brav bekannte und bei Jedermann beliebte hiefige Gensdarm Bähr gelei⸗ tete geſtern Abend um 9 Uhr ſeine Braut, eine Müllerskoch⸗ aus der Nähe, auf ihrem Heimwege ein Stück Wegs. Als ſie in der Nähe der neuen Ziegelhütte, beim Joſephshofes waren, kamen ihnen drei Männer oder Burſchen entgegen, von denen ſich der eine abtrennte und an dem Paare vorbei⸗ ging, worauf er, nachdem er den Gensdarmen erkannt hatte, den Anderen ein Zeichen gab, welches dieſe veranlaßte, feld⸗ einwärts zu flüchten. Mit den Worten:„Das ſind Wil⸗ derer, die muß ich fangen“, wollte ſich B. an die Verfolgung machen, woran ihn aber ſeine Braut zu hindern ſuchte. Doch eingedenk ſeiner Pflicht riß ſich B. los, indem er rief:„Ich muß!“ Nachdem er die Fliehenden eine Strecke verfolgt, hörte das zurückgebliebene Mädchen rufen:„Halt, im Namen des Geſetzes!“ worauf alsbald zwei Schüſſe fielen Nun rannte das Mädchen allein nach Hauſe. Gegen 11 Uhr hör⸗ ten die Bewohner der Ziegelhütte Hilferufe. Sie gingen denſelben nach und fanden im Felde den Gensdarmen mit einem Schrotſchuß im Unterleib. Sie holten eine Traabahre herbei und ſchafften den Schwerverwundeten in ihre Behau⸗ ſung, worauf ſie den Arzt herbeiriefen, der aber um 1 Uhr Nachts nur noch eine Leiche vorfand. Es fand heute eine größere Zahl von Verhaftungen Solcher ſtatt welche im Verdachte des Wilderns ſtehens. Hoffentlich gelingt es, den oder die Thäter ausfindig zu machen. Auch darf erwartet mann liegt im dritten Akte, den er, namentlich gegen den Schluß der Scene hin mit viel Erfolg geſpielt hat. Herr Rub zeichnete ſich durch eine natürliche und diskrete Auf⸗ faſſung ſeiner mehr hegleitenden Rolle und namentlich dadurch aus, daß er ſich niemais ſtörend in den Vordergrund zu drängen verſucht hat. Dr. Haas. Berliner Hoftheater. *Verlin, 7. Juni. Auf der Bühne des königl. Operuhauſes, das uns in dieſem Frühjahr ſo viele intereſſante Gäſte vorführt, wird auch Herr Plank vom Hoftheater in Karlsruhe dieſer Tage in einigen Wagner⸗Partien erſcheinen. Der Künſtler, den der Generalintendaut Graf Hochberg jüngſt im Richard Wagner⸗ Verein Berlin⸗Potsdam zuerſt hörte, ſingt wahrſcheinlich heute Donnerſtag, den Wotan in der„Walküre“, beſtiumt aber am nächſten Sonntag den Kurneval in„Triſtan und Nolde· werden, daß Jedernann, du auf dle Spur der Thäter feiten kann, dies thun wird, um dieſer Unthat zur gerechten Sühne zu verhelfen. Gerichtszeitung. * Manunheim, 8. Juni. Schöffengericht. Es kamen folgende Fälle zur Verhandlung: 5 1) Margaretha Wagner, Mitglied einer Zigeunerbande, erhält wegen Körperverletzung 2 Monate Gefängniß, wovon 4 Wochen Unterſuchungshaft abgehen. 2) Anna Eſchelbach von Feudenheim erhält wegen Betrugs 4 Wochen Gefängniß. „„ Johann Schütz von Buſchklingen, wegen Betrug er⸗ hält 5 Tage Gefängniß. 4 Andreas Keller von Neckarhauſen wegen erſchwerter Körperverletzung wird zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. 5) Philipp Knobloch von hier wegen Körperverletzung erhält 3 Wochen Gefängniß. 6) Adam Wagner von Ilvesheim wird wegen er⸗ ſchwerter Körperverletzung unter Annahme mildernder Um⸗ ſtände zu 3 Wochen Gefängniß und die Koſten verurtheilt. „Koburg, 8. Juni. Die„Koburger Zeitung“ weiſt in einer anſcheinend halbamtlichen Mittheilung die Gerüchte über die Vereinigung der diesſeitigen Herzogthümer mit Sachſen-Meiningen als jeder Begründung entbehrend zurück. *Budapeſt, 8. Juni. Die Situation im Ueber⸗ ſchwemmungsgebiet hat ſich ſeit heute Mittag weſent⸗ lich gebeſſert. Der Waſſerſtand der Theiß und Maros iſt gefallen. *Szegedin, 8. Juni. Der Kommunikationsminiſter Baroß iſt heute Morgen hier eingetroffen und beabſich⸗ tigte die Schutzvorkehrungen in Vaſarhely und die Ar⸗ beiten zur Errichtung eines Kreis dammes bei der Kiſtis⸗ zaer Schleuſe; derſelbe ordnete deren energiſche Betreibung an und beſuchte weiter die bedrohten Ortſchaften Lele, Földiak und Mako und reiſte Nachmittags nach Temes⸗ var. Der Vaſarhelyer Bahnkörper iſt nunmehr geſichert. Nachmittags traf die freudige Nachricht ein, daß der Kreisdamm bei der Kiſtiszaer Schleuſe ſeiner Vollendung nahe, wodurch auch für Mako welches noch in größter Gefahr ſchwebt, Hoffnung zur Abwendung derſelben erwächſt. Paris, 8. Juni. Die„Union des Gauches“ be⸗ zeichnete Delunsmontand, Develle und Arene als Kandidaten für die Budgetkommiſſion, das Vizepräſidium der Kammer und das Sekretariat an Stelle Rouvier's, Spuller's und Etienne's, die in die Regierung getreten ſind. Die Rechte beſchloß, für Delunsmontand und Spuller zu ſtimmen, dagegen nicht für Arene wegen der Haltung der Republikaner Korſikas. Paris, 8. Juni.„France“ will wiſſen, das Kabi⸗ net beabſichtige zu erwägen, ob es nicht angebracht ſei, die Weltausſtellung bis 1890 aufzuſchieben. Paris, 8. Juni. Der Munizipalrath erließ ein Tadelsvotum gegen den Polizeipräfekten, den Miniſter des Innern und den Miniſter der ſchönen Künſte, da dleſe als verantwortlich für die Kataſtrophe der Opera Comique anzuſehen ſeien, und beſchloß, den Theatern und Concertlokalen in Paris eine Friſt von 3 Monaten zu ſetzen, um die Gasbeleuchtung durch elektriſches Licht zu erſetzen. *Brüſſel, 8. Juni. Kammer. In der fortge⸗ ſetzten Berathung der außerordentlichen Militärkredite vertheidigte Nothomb die Maasbefeſtigungen mit Grün⸗ den internationaler Nothwendigkeit und als Ergänzung des Defenſipſyſtems von 1859. Warnat bekämpft die⸗ ſelben als bedrohlich für Lüttich im Falle einer Invaſion und verlangt beſſere Aufklärung. Er ſagt, die Kammer dürfe nicht mit verbundenen Augen zuſtimmen. Der Berichterſtatter de Bruyn ſucht die Frage der Armeever⸗ mehrung von der vorliegenden Frage zu trennen und be⸗ ruft ſich auf die Erklärungen des Kriegsminiſters, daß die Heeresſtärke zur Beſetzung der Fortifikationen aus⸗ reiche und ſagt: Im Kriegsfalle gelte es, mit Hilfe der Befeſtigungen die Maasbrücken zu vertheidigen, ihre Zer⸗ ſtörung würde nutzlos ſein.— Juſtizminiſter Devolder erlangte von der deutſchen Regierung die Freilaſſung des unlängſt zugleich mit dem Anarchiſten Newe verhafteten Luxemburger Werkführers Groß aus dem Gefängniß in Frankfurt a. M. Die Bemühungen des Lütticher Deputirten Hanſſens haben dieſes Ergebniß zu Wege gebracht. Bezüglich Newe's erwartet man weitere Schritte des Juſtizminiſters.— Glaubwürdig wird mitgetheilt, daß die belgiſche Regierung bei Krupp für 16 Millionen Francs Stahlkanonen beſtellt hat. Klerikale Blätter billigen, li⸗ berale tadeln dieſe Wahl.— Die Strikebewegung iſt jetzt auch im Borinage entſchieden im Niedergang. Zahlreiche Ent⸗ laſſungen von Arbeitern im Revier von Charleroi er⸗ regen großen Unmuth.— Der Brüfſſeler Appellhof ſprach heute die fünf kürzlich wegen Publikation der Courſe und Ziehungen fremder nicht autoriſirter Loos⸗ und An⸗ leihewerthe correctionell zu Geldſtrafen verurtheilten Finanzblätter frei. In den Urtheilsmotiven heißt es, die Publikation von Liſten herausgekommener Num⸗ mern ſei nicht in fraudem legis geſchehen. * Athen, 8. Juni. Der König begibt ſich morgen in Begleitung des Kronprinzen auf die Reiſe und wird ſich einige Tage in Paris aufhalten. Die Königin reiſt zunächſt nach Wiesbaden. Der franzöſiſche Geſandte Montholon hatte geſtern mit dem König eine Unter⸗ redung, worauf er den Kronprinzen zur Theilnahme an den großen franzöſiſchen Manövern einlud. * Belgrad, 8. Juni. Der Bankgouverneur Ch ri⸗ ſties, der frühere Geſandte in London, begibt ſich in einer Spezialmiſſton nach London, um der Königin an⸗ läßlich ihres Jubiläums die Glückwünſche des Königs Milan zu übermilteln. Teegramm. t2. Karlsruhe, 9. Juni. Im Prozeß des Baunn⸗ ternehmers Kirchenbauer wurde Abends 9 Uhr dgs Urtheif geſprochen. Kirchenbauer wurde wegen fahr⸗ läſſiger Tödtung und Körperverletzurg zu drei Mongten Gefaͤngniß und Tragung der Koſten verurtheilt. — Mannheimer Handelsblatt. Mannheimer Effektenbörse⸗ (Aus dem„Mannheimer Journal“) 5 AMannheim, 8. Juni. An der heutigen Börse zeich- neten sich Anilin-Aktien durch eine schöne Cours-Ayanes aus; dieselben wurden zu 238½ POt. umgesetzt und bliebes zu diesem Preise weiter gesucht. Auch Württemberger Transportversicherung waren höher und wurden à M. 828 bezahlt. Lagerhaus-Aktien waren zu 97 pt. gesucht, iu⸗ dessen ohne Abgeber. Westeregeln notirten 157½ Geld. Von Brauerei-Aktien waren Schwetzinger 84 beg. u.., Sinner 144¼ G. 145½¼½ B. und Schwarz 145¼ bez. Des Frohnleichnamstages wegen bleibt die Börse heute geschlossen. Telegraphische Coursberichte. Frankfurter Effekten-Soeietät. Frankfurt, 8. Juni. Die nachbörslich auf Paris eingetretene Staatsbahnstei- gerung konnte sich im Abendverkehr in Folge matterer Schlussnotirungen nicht ganz behaupten, obgleich die Tendens für das Effekt eine recht feste war. Als Motiv der heutigen Coursbesserung von Franzosen wird nächst Gerüchten van einem Pariser Hausse- Consortium auch die Meldung ver⸗ breitet, dass die Bahn im Begriffe stehe, ihre Taxife zu erhöhen. Credit-Actien circa fl./ matter, auch Disconts⸗ Commandit abgeschwächt, angeblich wieder auf Bertiner Nachrichten bekannter Art. Renten still. Egypter einen Bruchtheil schwächer. Oesterr. Eisenbahn-Actien gefragt, auch Deutsche Werthe fest, und theilweise höher. Unter-Elbe- Eisenbahn-Aetien gingen von 96.60 à 97 lebhaft um. Schweizer Bahnen gut behauptet. Nordost auf das offizielle Communiqué der Bahn- Direktion erholt. Mittelmehr matter. Laura 1 pOt. höher. EKredit 229¾ à 229 4 ½, Staatsbahn 183¾ à% à ½5 Lombarden 71½, Galizier 466¼, 4pOCt. Ungarn 81.85, Egypter 75.90 à 75.80, Türken 14.65, 1880er Russen 83.40, II. Oxient 56.90, 1887er Russen 48.50, Diskonto 202.80 à 202.40.202.80, Gotthard 102.80 à 103, Schweizer Nordost 66.20 à 66 8. 68.20, Schweizer Union 79.80, Schweizer Central 102.80, Schwerger Westbahn-Akt. 23.30 à 23.40, Schweizer Prior.-Akt. 97.10, Böhmische Nordbahn 144½, Böhmische Westbahn 225%, Graz-Köflacher 178½, Mittelmeer-A. 121.50, Lübeck-Büchen⸗ Hamburg 159.40, Mecklenburger 188, Hess. Ludwigsbahn 97.50, Laurahütte 70. Schlusscourse: Fester. Kredit 229½, Staatsbahn 188¼8 Disconto 202.70, Lombarden 71½. London, 8. Juni. Nachmittags 3 Uhr 55 Min. Cours vom 72 8[Gours vom 7. 8. Consols 101¾8101½¼ Neue Türken 14¾8 148 18731 Russ. 98½0 96% Combardlen—.— 50/ Italien. 99987½ Prie. Bahn 84¼% 34½ 4% Spanier 675/s[ 675/8 Platz Diso. 5 1 40% Egypt. 751½ 75. Wechsel d. P. 20 52 2053 Privil. do. 98.— Pah— 30/0 Portug. 57½ Still. New-Vork, 8. Juni.(Kabeltelegramm 6 Uhr Abds.) 6. 855 6. 25 Wechse] Berlin 95.¼ 95½¼] Union Paciſe Shaxes] 60.¾8 598/8 Wechsel London 484.3/4484¼ JChicago Milw.& St. 4% fund. Anleihe 129./129½ Paul Shares 91 ⁰% 905⁰8 Erie Railroad Shares 33./ 328 IIlinois Central Shar.126.— 125— New. Vork Central Shar. 113.—112¾ St. Louis& St. Fran- Ohicago andN.- Western zisco pref, Shares 81.½—8 ordin, Shaxes 126./8128%8, Canada Southern Sh. 62./* Lake Shore Shaxes 97./8 97¼ Northern Pacifio Gentral Pacifio Shares 40.½ 88½] common Shaxes 82.— 8˙ Northerrn Paeiſie Denver& Rio Grande prefexred Shares 60.% 60 Sjaxes 81.%/ Basfe Louisville& Nashville.-Vork, Ontario, a. Shares 67./] 66⅛] West. ordin. Shar.] 18.— 18% Petroleum i. New.Vork6./8 68¾ Mais(old mixed) 48— 48.— Petrol. i. Phlladelphia.%8 65/8 Kaffee fair Rio 222/ 23.50 Petrol. pipe Iinedertifio, 62.% 62¼ Schmalz(Wilcos).25 75 Mehl.70.70 Schmalz per Juli.600 7˙80 Weizen 100.— 99½ Getreidefracht nach Weizen per Juni 99.%898¼8 Liverpool! 2⁰5“,.— Weizen per Sept. 96.½% 955% Zucker fair refning Weizen per Oet. 93.—925/ muscovados. ½8 Producten-Börsen. Telegraphische Handelsberichte. »London, 8. Juni.(Telegramm.) Rübenrohzucker 11 sh. 10½ d. Ruhig, „fliverpool, 8. Juni. Baumwolle-Markt. Schlussbericht. Tages-Import—. Umsatz 10,000 B. Fest. Amerikaner steigend, Surats fest, *Glasgow, 8. Juni. Warrants 41 sh. 1 d. * New- Vork, 8. Juni.(Telegramm.) Café Rio Ne. 7 der Juli 20,70, per August 21,20. Amerikanische Produkten Märkte⸗ Schlusscourse vom 8. Juni. mitgetheilt von E. Blum& Strauss, Mannheim. Mew-Tork Ohioago Monat Wei⸗ Wei⸗ 4 JLen Hais chmnt bae zen Mais gcmahz Juni 985%8 47—.90 20.50 87% 38—.66 Juli 955/8 48578.96 20.75 86³%6 3910/⁴.67½8 August 92/8 49500.06 21.10 83 40%.75 Septbr. 925⁵8 50—.16 21.25 83.— 4157⁸.85 Oktbr. 93¼—.28 21.35— 41%.92½ Novbr. 94—.37 21.40——— Deabr. 95¼6—— 21.45 85/1—— Januar 1888——— 21.45——— Febr.——— 21.45——— Marz——— 21.45——— April——— 21.45——— Mai 100%———.———— Tendenz: Weizen niedriger. Mais niedriger. Schmalz höher, Caké niedriger. Die Schweinezufuühren betragen in Chicago 21,000, an allen Hauptmärkten 47,000. Wasserstands-NMachrichten. Rhein. Datum Stand Datum Stand Konstanz, DOüsseldorf, Juni Hüningen 7. Juni 3,54 Dulsburg, 8.„ 5,47 Pones 45 8 3,47— 0,07 Ruhrort, 8.„ 5,68 0,24 Kehl, 8 5.61[005 Emmerleh, 5 Lauterburg 5,78 Arnhelm, 7.„ 11,11/ ½% 58 77 5,55—0,3 Mymwsgen, 7.„ 14,17 0,58 Haxau, 8. 5,78—0,27 Vreeswyk, 7.„ 367 0,60 5.45 Neckar. Hannhelm, 35 6,55—0,45 ffellbronn g.— 155 9758 1 5 5 8.„.90—0,40 Slebrloh, 8.„ 4,18 +0% Hannhelim, 9.„ 6/58s—0,22 72 en j 25 Main. 15 ahrwasser re Gaub, 85 468 0,08 2 1.0 8. 1,24 Coblenz, 8. 5.24—0,½1 N Köln, 87 5,96 0,18 J Trſor- 8.„ 2,88—0,46 Die größte Auswahl in feinen und gewöhnlichen Sorten Schuhwaaren bietet das Schuhwaarenlager von Georg Hartmann in Lit. E 46(am Mohrenkopf, untere Ecke). 4887 KKKKKK2ʃ ͤ K2½2?———— Herausgeber: Dr. jur. Hermann Haas. Verantwortlich: Für den volitiſchen Theil: L. Lautz. Für den lokalen und Handelstheil: J. Zarder. 8 115— 5. Rotationsbrack und Verſag der Dr.. Laa⸗ chen Bunh⸗ druterei, ſämmtlich in 5 4 Geſte. General⸗Anzeiger n Feichsbank 4/. Frankfurter Bank%. Coursblatt der Frankfurter Börse vom 5. junf. 1387 Främ.-Ertiärung ſ. Uitime I. lun! Skassgapiers. Eisenbam- Aktſen.„„ank-Aktlen. 4 OJest. Staats.100.30 G. Anlehęas-LO088. Industrie-Aktien. pe 4 tsch.-Reichs Anleheni08.80 bz. 4 Hesg. Ludwigsbahn 97.40 G. ½ Dtsch. Reichsbk. 135.00 G. ſ Gest..-VIII. E. F. 3½ Cöln-MHindener 130.00 G. 5 Zuckerf. Waghäusel 73.90 8. 4 Freuss. Consols. 108.40 G. 4 Berbacher. 4218.80 6. 8 Erankfurter Bank 136.,1% 6. 44 Prag Duxer rämie 186 00 G. 4 Dtsch. Edison-Ges. 17 80 b. 8* Frankf. Sdadt-Anl, 99.70 G. 5 Lüdek Büchener 1358.70 bx. 1 Barmstädter Bank 140.80 b, 2 Raab-Oedenburg Ami 135.50 G. 5 Schefde-Anstalt 219.50 G. Bagr. Oblig..105.10 G. Aröid-Fium. 146.25 G. Peutsche Bank 16 f00 bz. 4 Budolf Silb. ö. W. fl. 5 Oldenb. 40 Thlr. 161.70 fl. 5 Ptseh. Verlgs.- An. 199.00 b3. 4 b. Obl...104.% 6. ſ Bühm. Nerdb. 144.— G. Ntsch. Handelsges. 78.80 ba G. Sotthard 2 5 55 4 Raab-Grazer 7 70 G. 4 FErkf. Branerei-Ges, 78.40 bz. G. 4 Bad. Oblig..04.90 b. 5 Behm. West 228/ bE. Dtsch. Vereinsbk. 33.50 bz. 65 Toscan. Cent. B BBB 5 Brauerei Storchen 188.00 Dx. G 4 Gr.. 1084 ba. 5 Buseteh. Lt. B. 188 G. Dise.Com.. p. ult. 203.90 bE. ntie und Pacine 3 00 bz. G. Sraunschw, 20 Thlr.94.90 G. 4 Bothr. Eisen-Werke1.90 f. 1 GonRente,„ 70 C. 5 Donau-Dran 1 8. Dresdener Bank. 1381.40 bz, Buffalo NF.. g. Ph. 48.20 G. Kurh. 40 Thlr.-Hooseſa bz. 5 Westereg, ogns. Alk. 158.00 d ale öst, Sud R. s FN. 88.90 ve, ſ½ Dun- Bodenbz. esen bz. 4 Frankf. Bankverein 5 Ohic. Miiw. u. St. P. 195.20 8 5 Oester, v. 1860 ö. W. 114.60 ba. 4 Türk. Tab.-Reg. ult. 7400 G. 5 Ost. Fap.[Mai] ö. W. 55•40 6. 5 Klisabetn 4 Heininger Bank 95.40 bz. G. 3 Louisville u. Nashv.59.70 bf.6 Oesterreieh, v. 1884 872.80 bz. Versloh.-Aktlen. 58t. Papier von 1881½7.60 f. 5 Franz-Jese. 5 Oest.-Ung. Banx 705.00 bz. 6 Missouri Pac, Cons. 114.00. Oest. Oredit v. 1858 287.80 b. 3 D. Fhönix 20% E. 185.00 f. Hug. g. HR p. opt. 61 90 ba. 5 GlE. Sarfa. p. ult.88% pz. Hest. Orsditakt. p. u. 229.75 bz. Denver u. Rio Gr Ung. Staats fl. 100. 214.80 bz. Kkf. Leb. Vers. 100% E. 121.— f. 1 Ung, Pap.-Rente.00 G. 5 Graz- Töflecher„ 178¼ G. 5 Ung. Creditb. p. ult. 232½ bz. G. Georgis Aid 5 Don. Reg. 6. W. fl. 100 3 Erkf. Rückv. 10% E. 114.00 G. 5 tallenische Rente. 98.50 bz. 5 Oest. Fr.-Stb.„ 183½ 52 5 Wiener Bankverein 76— bz G. 6 Holl. Comm. fl. 100102. 40 4 Providentia 10% E. 129.80 P. Rumän Rente 94.50 ba. Gest. Lokald. 10.½ bz. G.[4 Württb. Vereinsbk. 118,70 bz. Frandbriete, 5, Hadrider. Fr. 10048.00 G. 2 ditto Rüchkv. 20% E. 128.— br. 0 Russ. Gold-Rente. 10.20 b. ſs HGest. Südbahn„ 70. b. D. Efflektenbank 122.20 G. 4 Frkft. Hyp.-B. M. 10200 bz. Tü. 400 inel. Coup..60 bz. Weohesl, Kurze Sieht. 5 51 1877 Rente.80 8. 5 Oest. Nordwest 129% bz G. Fr. Hypothekenbk. 119.50 bz. 4 Erkf. Hyp.-Or.-V. M. 101.20 bz. Freiburger. Fr. 1528.80 bz 3½ London L. 1020.385 ba. —* II. Qrient p. ult. 57.00 bz. Elbthal. 138.—;. Prloritäten. 4 Nass. Lds.-Bk...104 50 G. Genua Le. 150116.30 bz. 3 Paris Fr. 100080.80 b. 5% Russ Gonsols 18751.80 G. ſs Rudok. 149 ¼ bz. G. Dortmunder Un. V. Aet. 3½ Nass. Lds.-Bk..99.00 G Mailänder Er. 45½48.80 bz 4 Wien f. 100160.0 b. 5 Russ. Anl. 1880 p. opt. 88.50 bz. 5 Vorarlberger 160½% G. 4 Elis.-Pr. stptl..94.20 G. 4 Rhein. Hyp.-B. M. 100.40 bz. Mailänder. Fr. 1001640 bz. deldsorten. 8 nte 20.90 bz. 4 Bern-qura 82.80 bz. 1 Elis.-Pr. stfir. M. 101.10 G. 4 Südd..Ux. 30 G. Meininger fl. 724.20 G. Dukaten.55—50 4 enbahn 82 50 bz. Gotthard-Bahn Fr. 108.90 bz. 4 Franz-Jos. Silb. ö. W. 5 EHgypt. Or. Fono 0 G. Neuchateler Fr. 10 20 Fr.-Stüeke 1819.—15 5*55 67.80 ba. Showeigz, Central.„102.80 G. 5 Qest..-Lb. fl. Er. 102.40 bz. 5 Ital. Imm.-Ges. Lireſi01. Schwedlische Thlr. 10064.80 G. Engl. Souvereigns 20.32—28 8 rken 475 be. Schw. Nord-Ost Fr. 65.90 bz. 3 QJest..-Lb. fl. Fr. 59.60 bz. 5 RBussisehe.-.97.90 bz. Venetianer Uire 3024.60 G. Russ. Imperials 16.69.—65 Unif. Egypt. p. ult. 76 00 bz. G. l4 Verein. Schw.-B. 79.40 bz. 5 Oest. Staats fl.106 40 bz. 4 Schwedische M. 10170 Dz. 0 Pappenh fl. 7 Dollars in Gold.20—16 Okkauntmachung. Die Verſteigerung von Heugras und Klee vom Heutigen wurde genehmigt. Mannheim, 8. Juni 1887. 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Haben Sie nicht den Muth, Toska zu ſagen, daß ſte vermögend iſt, ſo werde ich es thun und ſie zu überzeugen ſuchen, daß ſie Ihre Liebe nun dop⸗ pelt hochſchätzen müſſe, deun ein vermögendes Mädchen habe ſtets viel gegen ſich.“ Lächelnd reichte Sand dem Freunde die Hand. „Ich werde es ihr ſelbſt ſagen,“ ſprach er.„Sie wird mir glauben, daß ich nicht an ihr Vermögen gedacht habe, aber werden dies auch die Menſchen glauben?“ „Beſter Freund, was kümmern Sie andere!“ rief Trappe.„Was die Menſchen ſagen werden, kann ich Ihnen genau mittheilen. Eine kleine Anzahl, welche Sie gut kennt, wird ſo ſprechen, wie wir denken, eine etwas größere Zahl wird ſagen, daß Sie ſehr vernünftig gehandelt, das Herz der reichen Erbin ſelbſt zu gewinnen, und der große Haufe, der keinem andern ein Glück gönnt, wird natürlich rufen, daß es Ihnen nur um Toskas Vermögen zu thun ſei, denn dieſer Haufen denkt nicht und traut andern ſtets das Schlechteſte zu, weil er ſelbft ſo empfindet. Das können Sie nicht äudern. Und wenn Sie Toska bewegen, ihr ganzes Vermögen den Armen zu ſchenken, ſo würden ſofort giftige Zungen erzählen, auf dem Vermögen ruhe ein Fluch, weil es mit Unrecht erworben ſel, deshalb ſet es verſchenkt, um den Fluch damit auf andere zu übertragen.“ „Halten Ste wirklich die Menſchen für ſo ſchlecht?“ warf Sand ein. „Ich halte die Mehrzahl für dumm und die Dummheit iſt noch ein grö⸗ ßeres Uebel, denn mit ihr iſt nicht zu rechnen. Sie iſt zu allem fähig und thut gewöhnlich das, was kluge Köpfe für unmöglich halten.“— Als Sand Toska wenige Tage ſpäter mittheilte, daß ſte ſehr vermögend ſel, faßte ſie dies ganz anders auf, als er erwartet hatte. Sie ſchien nicht den geringſten Werth darauf zu legen. „Haſt Du mich deshalb lieber?“ fragte ſie und blickte ernſt zu ihm auf. „Nein, nein, Kind!“ rief Sand.„Es wäre mir lteber, Du wärſt arm, damit ich ganz allein für Dich ſorgen könnte!“ Weit lebhafter erfaßte ſie das, was er ihr von ihrem Vater erzählte, deſſen blaſſes feingeſchnittenes Geſicht noch klar vor ihr ſtand. Sie wurde nicht müde, ihm zuzuhören, und richtete immer neue Fragen an ihn. „Er würde ſich freuen, wenn er ſehen köunte, wie glücklich ich bin!“ ſprach ſie. „Ju, Toska, das würde er!“ rief Sand.„All ſeine Gedanken während ſeiner Krankheit waren nur auf Dich und Dein Glück gerichtet!“ Er hatte durch Philtppt erfahren, daß Toska ſeit dem Duell weder Stift noch Pinſel angerührt hatte. Er fragte ſie nach den Grunde. (Fortſetzung folgt.) Thee. Mache aufmerkſam auf meine relle, feine und hochfeine Thee' „Jouchong, MHaysan, Congo, Pecco.“ Offen und in Pagueten von Mark.— bis Mark.— per Pfund. 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Sie küßte ihn und dann ſank ſie vor ihm nieder auf die Kniee, preßte ſeine Hand an ihre Lippen und ſchluchzte laut und letdenſchaftlich. „Toska, mein Kind— mein Kind!“ ſprach Sand, indem er ſich zu ihr beugte und ihr Haar küßte.„Du haſt mir das Leben wievergegeben, nun ſoll es auch Dir gehören, ſo lange ein Athemzug in meiner Bruſt lebt!“ Toska ſchien die Worte kaum zu hören, ſie mußte ſich ausweinen, aber immer auf's Neue preßte ſie ſeine Hand an ihre Lippen. „Meine Toska!“ ſprach Sand leiſe. Da richtete ſie den Kopf empor, ihre Augen trafen ſich, ſie ſchlang belde Arme um ſeinen Hals und rief:„Ja, ich will Dir gehören! Mein Herz iſt ja immer Dein geweſen!“ Trappe war in dem Nebenzimmer an's Fenſter getreten und blickte auf die Straße hinab. Er hörte Toska's Schluchzen und Sand's Worte der Liebe, und in ſeiner Erinnerung ſtieg ein ſeliger Augenblick auf, der Jahre hinter ihm lag, aber noch immer ſein Herz freudig erzittern machte, es war der, in dem er Lotte gefunden hatte. Wie viel Glück war ihm ſeit jener Stunde beſchieden worden! Er faßte kaum, daß er im Stande geweſen war, das Alles zu tragen. Er ſah ſein blühendes, junges Weib vor ſtch, er ſah ſeinen herzigen Jungen und preßte die heiße Stirn an das kühlende Fenſterglas. „Trappe— Trappe!“ rief Sand's Stimme aus dem Nebenzimmer. Wie aus einem Traume erwachend, fuhr er empor und folgte dem Rufe. „Haben Sie denn für das Glück zweier Menſchen keinen Glückwunſch?“ rief ihm Sand entgegen. „Doch— doch!“ rief Trappe, indem er Sand in die Arme ſchloß und Toska auf die Stirn küßte.„Mögt Ihr das erreichen, was ich gefunden habe, mehr kann ich Euch nicht wünſchen!!— Als Trappe des Freundes Glück ſeiner Frau mittheilte, war dieſelbe wenig überraſcht. „Ich habe es vorausgeſehen, erwiderte ſie lächelnd. (Nachbruck verboten. —— 9 5 uhel Geueral⸗Anzeiger. T urne 1bu R d P, 10. Handſchuhe! P 1. 10. 85 „Germania.“ Al unſer Keoßes daur in Glacé-, dänischleder und Unſeren verehrlichen Mitgkiedern zur Fachricht, daß die Abfahrt nach Heidel⸗ berg zu dem 6854 Sonntag, den 12. d. Mts. in Kirchheim ſtattfindenden TLurnfest mit Zug 12 Uhr 24 Min. erfolgt. Der Tururath. SGSasinO (Singehor) Freitag, den 10. Juni Abds. ½9 UAhr Heſammt⸗Probe der Chöre mit Orcheſter, die bei unſerem Ausfluge am 12. d. M. ge⸗ ſungen werden, 6993 Um vollzähliges und pünktliches Er⸗ ccheinen bittet Der Dorſtand. 8 7 „Frohſinn. Sonutag, den 12. ds. Mts., Abends 8 Uhr anfangend Abendunterhaltung im Lokal zum„Maunheimer Brau⸗ haus“, 2 1, 9, wozu die Mitglieder mit Familien höflichſt einladet 6906 Der Vorſtand. Geſang⸗u Unterhaltungs⸗ Verein„Eugenia“. Sonntag, den 26. Juni 1887 findet ein Augflug nach Aeuſtadt ſtatt, wozu alle activen und paſſiven Mitglieder freundlichſt einladet Der Vorſtand. 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Sie erwähnte nie Sand's Namen und wenn ich von ihm ſprach, glitt eine leiſe, flüchtige Röthe über ihr Geſicht hin, daraus erkannte ich, daß ihr Herz ihm gehörte und daß ſie befürchtete, ſich zu verrathen.“ „Sollte das wirklich ein ſicheres Zeichen geweſen ſein?“ fragte Trappe. „Ich habe es bei Dir früher nie bemerkt.“ „Ich wollte Dich auch nicht lieben— ich wollte Dich haſſen!“ rief Lotte lachend. „Weshalb haſt Du mich denn nicht gehaßt?“ „Weil— weil— Du ohne mich ein unglücklicher Menſch geworden wäreſt,“ entgegnete die junge Frau und warf fich an die Bruſt ihres Mannes. „Ja, Lotte, das wäre ich geworden!“ rief Trappe, ſie feſt an ſich preſſend. „Ich ſollte es Dir eigentlich nicht geſtehen, ſonſt wirſt Du zu übermüthig.“ „Das iſt recht— das iſt recht, Benno! Häng ihr den Brodkorb höher!“ rief der Hauptmann, der hinzutrat und nur die letzten Worte gehört hatte. „Sie iſt von Jugend auf zu übermüthig geweſen und ich war leider zu ſchwach, ſonſt hätte ich ſie in eine Penſton geſchickt, damit ſie ſtreng erzogen wäre.“ „Papa, Du hätteſt es ohne mich ia nicht acht Tage ausgehalten!“ ent⸗ gegnete Lotte. „Acht Jahre!“ verſicherte Hagen mit glücklichem Lachen.„Benno, Benno, Du verwöhnſt ſie noch mehr, als ich gethan habe!“ wandte er ſich an ſeinen Schwiegerſohn. Trappe zuckte mit ſcherzendem Ernſte mit den Schultern und ſeufzte laut. „Was Da verdorben haſt, was kann ich nicht wieder gut machen!“ entgegnete er. „Haha, dann müſſen wir unſer Geſchick in Geduld ertragen!“ rief der Hauptmann und verſetzte liebkoſend ſeiner Tochter einen leichten Schlag auf die Wange.„Die böſe Perſon macht uns das Leben recht ſchwer!“ Vfierzehntes Kapitel. Der kleine Apotheker fühlte ſich ſehr erleichtert, nun es ihm vergönnt war, Sands Glück allen Menſchen zu verkünden. Mit Stolz rühmte er ſich, ſchon ſeit Wochen um das Geheimniß gewußt und dasſelbe nicht durch eine Miene ver⸗ rathen zu haben. Es war ihm, als ob ſein eigenes Glück jetzt erſt vollſtändig geworden ſei. Toska beſuchte Sand täglich, und jedes Mal, wenn ſie zu ihm kam, trat ſie ihm mit einem ſchüchternen Gefühl entgegen, als befürchte ſie, daß alles nur ein Traum ſei. Erſt wenn ſie in das Auge des Geliebten blickte, wenn ſeine Hand die ihrige erfaßt hatte, wich dies Bangen von ihr. Dann lauſchte ſie entſcheiden. wie ein Kind auf ſeine Worte und all ihr Wänſchen ging nicht weiter, als immer ſo neben ihm ſitzen zu können. Sand erſtarkte mit jedem Tage mehr. Mit unſagbarem Gkück ſah er der Zukunft entgegen. Nur eins drückte ihn. Noch wußte Toska nicht, daß ſie reich war, noch hatte er ihr über das Leben ihres Vaters nichts mitgetheilt. Nach dem Wunſche des Verſtorbenen ſollte ſie dies erſt erfahren, wenn ſte achtzehn Jahre alt war. Er ſprach zu Trappe darüber. „Sand, Sie ſind ein Thor!“ rief der Rechtsanwalt.„Wollen Sie dem Toska heirathen, ohne ihr vorher alles mitgetheilt zu haben?“ „Nein. Ich werde warten, bis ſie achtzehn Jahre alt iſt.“ „Weshalb— weshalb?“ „Sie iſt noch ein Kind und muß Zeit haben, ihr Herz zu prüfen. Ez war mein ernſter Entſchluß, ihr meine Liebe nicht früher zu verrathen, als bis ſie die Papiere ihres Vaters geleſen habe. Dann wußte ſie alles und konnte frei Es iſt anders gekommen.“ „Und es iſt gut, daß es ſo gekommen iſt, denn Sie hätten ſich noch länger als ein Jahr gepeinigt!“ fiel Trappe ein.„Toska bedarf keiner Prüfung, denn ihr Herz gehört Ihnen längſt. Nun handeln Sie wie ein vernünftiger Mann. Geben Sie Toska die Papiere noch nicht zu leſen, aber theilen Sie ihr das weſentliche mit, werden Sie ſo ſchnell als möglich völlig geſund und dann will ich mit Ihnen eine Wohnung aufſuchen, in die Sie Ihr junge Frau einführen. Das iſt mein ehrlicher Rath, den ich Ihnen als Freund und Rechtsanwalt ertheile. Befolgen Sie denſelben, Sie werden es nie bereuen.“ Wie träumend blickte Sand vor ſich hin; er konnte es nicht faſſen, daß ihm das Glück ſo nahe bevorſtehen könne. Seine Augen leuchteten, ſeine Wangen glühten.„Aber Toskas Vermögen!“ rief er dann. „Nun, das benutzen Sie, um ſich und Ihrer Frau das Leben möͤglichſt angenehm zu machen.“ „Sie weiß noch nicht, daß ſte reich iſt.“ „Dann ſagen Sie es ihr.“ „Und wenn nun der Gedanke in ihr aufſteigt, daß ich nach ihrem Vermd⸗ gen getrachtet habe, warf der Geneſende ein. „Doktor, Sie haben eine wunderbare Gabe, ſich ſelbſt zu peinigen!“ rief Trappe lachend.„Glauben Sie denn, Toska kenne Sie ſo wenig? Doch ich will Ihnen keinen Vorwurf machen, denn wenn man verliebt iſt, iſt man den thörichſten Gedanken zugänglich. Ich will Ihnen geſtehen, daß ich, als ich mich mit meiner Frau verlobt hatte, von einem ähnlichen Wahne befangen war. Ich hätte damals am liebſten geſehen, wenn meine Braut arm, ganz arm geweſen wäre, nur damit ſie die volle Gewißheit habe, daß ich nur ſie liebe und nicht zugleich das Vermögen, welches ſie einſt zu erwarten hat. Heute denke ich viel vernünftiger, weil ich ruhiger bin. Ich möchte meine Frau nicht um alle Schätz⸗ Aen⸗ 128. S 1 s 8 92 . 88 ſie ei —— e 20 In einem ſchäfte, g ſucht ein in Comptoir zubilden, Vo⸗ lontair. 6877 Gefl. Offerten unter Nr. 6877 an die Expeditio — als 9 und Heizer haniker), der in einer der größten Sp ritfabriken Deutſchlands thä⸗ lig war, allen vorkommenden Repara⸗ turen in Kupferarbeit, ſowie in Gas⸗ und Waſſerleitung vorſtehen kann ſucht geſtützt auf prima Zeugniſſe nur dau⸗ ernde Stellung. 7024 — 5 Ais Außlänfer, Einkaſirer, Portier, Magafinier ſucht ein militärfreier mit guten Zeug⸗ niſſen veſrehener cautionsf.(1000 Mk. j. Mann Stelle bis 1. Juli ode ſpäter. Gefl. 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Handſch., Correſpond. u. dopp. Buchführ. vollkommen mächtig, ſucht Stellung auf Comptoir. 1434* Ein geprüfter Schloſſergeſelle ſucht ſich zu verändern als Werkzeugmacher Modellſchloſſer oder anderee ſeiner Arbeit event. als Maſchinenmeiſter oder Vorarbeiter in einer Fabrik hier oder auswärts. 1529 Geſetzt. Mann ſucht Stellung als Ein⸗ kaſſirer, Ausläufer oder Bureaudiener in größern Geſchäften,(cautionsfäh. 1000.) 1518 Ein junger Mann ſucht Beſchäftigung auf dem Bureau einer Fabrik eventl. als Ladungsgehilfe in einem Spedi⸗ tions⸗ oder Verſicherungsgeſch. 1510 Gewandter Diener ſucht Stellung als: Kutſcher, Ausläufer oder Ladungs⸗ gehilfe in Speditionsgeſchäften. 1525 Ein junger Lehrling der bereits 7 Mo⸗ nat in einem Colonial⸗ u. Producten⸗ geſchäft thätig war u. krankheitshalb. daſ. ausget. ſucht in gleicher Branche ſeine Lehrzeit zu beendigen. Koſt u. Logis im Haus erwünſcht. 1486 Cautionsfähiger Mann, geſetzt. Alters, früher Militär, ſucht Stelle als Auf⸗ ſeher, Portier, Einkaſſtrer oder dgl. Gute Zeugniße u. Referenzen. Offerten 1413. Mehrere verheirathete Leute ſtadtkundig, theilweiſe kautionsfähig, ſuchen Stelle als Aufſeher, Ausläufer, Einkaſſirer oder dergl.—(Schloſſer u. Heizer.) Weibliche Perſonen: Jung. Frl., kath., ſucht Stellung als Stütze der Hausfrau oder zu Kinder in feiner Familie event. zu einzelner Dame. Eine gewandte Ladnerin bereits in einem Damencoufectionsgeſch. thätig, ſucht Stellung in gleichen oder ähnlichen Branchen. 1501 Ein muſikaliſch gebildetes Frl., erfahren in allen modernen Sprachen ſucht Stellung in feiner Familie zu Kinder oder Stütze der Hausfrau. 1464 Gebild. Wittwe ſucht Stellung als Haus⸗ M 2 zwei Parterrezimmer zu 5 9 vermiethen. 6119 M 2 18 der 3. Stock, 6 Zimmer 9 nebſt Zubehör bis 15. Juli zu vermiethen. 6479 M 3 5 2 ſchöne Manſarden an 9 ruhige Leute zu verm. Näheres 2. 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Freikarten ſind für dieſes Rennen aufgehoben. Näheres durch Plakate. Mannheim, 8. Juni 1887. Der Vorstand. Zu einer am Montag, den 18. Juni 1887, Abends 9 Uhr im„Prinz Hax“, Nebenzimmer ſtattfindenden Oeffentlichen Versammlung werden ſämmtliche Maler, Tüncher und Lackierer Mannheims, Ludwigshafen und Umgegend freundlichſt eingeladen, Wichtiger Beſprechung halber werden die Herren Collegen gebeten recht zahlreich zu erſcheinen. Der Eiunberufer: VSSeDn. Oeſſentliche Schieferdeckergehilfen⸗Verſammlung. Sümmtliche Schieferdeckergehilfen von Mannheim, Ludwigshaßen und Umgegend werden dringend gebeten, ſich zu der am Sonntag, den 12. Juni cr., Nachmittags 3 Uhr in der Wirthſchaft Layer(J 2 No. 7) ſtattfindenden chieferdecker⸗Verſ ammlung einzufinden. Vel 155 2 700³ Tagesordnung: Verſchiedenes. Der Eiuberufer. Gabelsberger Stenografenverein. 6874¹ Verein 2 Diejenigen welche Förderungen an uns zu machen haben, wollen ihre — 4 2 Lokal D 4, 5 abgeben. deutſcher Kaämpf⸗Genoſſen. Durlach er H of. fünerhalb 8 Tagen in unſerm Lokal D 4 5 f 1950 1 onnerſtag(Frohnleichnamsfeſt)—1 25 20 6 Ab 2 0 9 Fümi Manuhein. L roßes Abſchieds-Concert Groh. Jad. 90f.% ee, der urgemülplichen Wiener Jäuger⸗Geſellſchaft Donnerſtag, f i 2— tr cuunt außer Abon 2 Glelggellg pfehlt 105 75 Aufenthalt 800 5 Hofes den 9. Juui 1887.— Wprißt i ieeeeee nebſt vorzüglichem Lager⸗ und Wiener⸗Bier. 702⁰(Mit aufgehobenem Abonnemtent) H. Weiß. Zum erſten Male wiederbolt: Seuntgg eß, 18 P 1887 Großer Mayerhof. Merlin. Nachmittags 4 Uhr im Lokal Huber H 5, 1 Mitglieder⸗Derſammlung, und werden alle Mitglieder höflichſt erſucht, ſich recht zahlreich Randen Heute Dounerſtag(Frohnleichnamsfeſt) Großes Streich⸗Concert der Kapelle Petermaunn. 6999 wollen. Aufaug 4 Uhr Nachmittags. Tagesordnung: Eine wichtige Beſprechung. Der Vorſtand. Fathurrein der Maler, Cüncher und Lackierer zu Maunheim. Samſtag den 11. Juni 1887, Abends 9 Uhr im„Prinz Maxe, Nebenzimmer Außerordentliche Verſammlung. Tagesordnung: 1. Anſchluß an den Verband. 2. Verlegung des Vereinsabends auf den Samſtag. 8. über unſer Stiftungs⸗ eſt. 4. Verſchiedenes. Um vollzähliges Erſcheinen bittet 701¹ Der Vorſtand. Sängerbund. Freitag Abend 9 Uhr. 7014 Probe Gewerkverein der deutſchen Tiſchler und ver⸗ wandten Berufsgenvoſſen. Eingeſchr. Hilfskaſſe. und Medieinkaſſe. rtsverein Maunheim. Samſtag, 11. Juni 1887, Abds. 8 Uhr Wilder Mann. Donnerſtag(Frohnleichnamsfeſt) Cröffnung der Hofwirthſchaft verbunden mit der„Hubertushalle“. Nachmittags von—11 Uhr Aros828 Sfreich-Congert. Anſtich von hochfeinem Lagerbier und 5. Ucl-Bgt. J. F. Gaschott. 5, 24. 25 5 ſäkts-Epfefl 702¹ 2 Mrſs „Halber 1 55 Nitenzimmet 1 Habe unterm Heutigen mit N Verſammlung. meiner Volksküche eine 138 Tagesordnung: 1. Protokoll. 2. Mo⸗ eil-& Biernirihſhuft Eads d. 4, Unſer Stiftungsfeſt. ahlreiches Erſcheinen erwarbet 1084 Der Vorſtand der Aüneiner verbunden. Mädchen dis das Feinbügeln 5 erlernen wollen, werden angenommen. 4 7 Ar 562¹ H 4, 4. 7 5 9 5 FFDD Oper in drei Acten von Carl Goldmark. Text von Siegfried Apiner. Artus, König der Briten Ginevra, ſeine a lin g 0 Lank. Modred, ſeine Neffe, rl. Lancelot, Ritter der Tafelrunde 9 5 Starke. Gawein,(Hert Schilling. Glendower, Schloßvogt 8 Ditt. Merlin 7CCCTVVVVVVT Göͤtjes. Viviane B 2 Bedwyr, ein Ritter Groſſer. Die Fee Morgana f g rau Seubert. Der Dämon 1 5 err Mödlinger. Ritter und Krieger, Volk(Männer, Frauen, Mädchen), Geiſter, die f Jungfrauen Vivianes. Handlung ſpielt in Wales, nahe der Hauptſtadt Karleon. Im II. Acte: Geiſterreigen arrangirt von Frau Gutenthal, getanzt von derſelben, den Damen des Ballets und den Kindern. Die geſammte neue decorative Ausſtattung iſt von Herrn Hoftheater⸗ maler Oscar Auer entworfen und ausgeführt; die neuen Coſtüme ſind von Herrn Garderobeinſpeetor Natterer hergeſtellt, Texte ſind beim Portier, am Kiosk und an der Kaſſe für 60 Pfennige zu haben. Aufaug 6 Ihr Eude ½10 Ahr. Kaſſeneröffunng 26 Aht. ff Große Preiſe. Hee Bayer. Hilfsverein SDer Ilub Mannheim. 19 1 8 0 Samſtag, 11. Juni d. 1 1* 0 Sountag, den 12. Junt d.., Sprtztont nah Edingen. Mittags 3½ Uhr im Locale gol⸗ fahrt: Main⸗Neckar⸗Zug 7 Uhr 28 M. Abenbs. dener Falken ſtattfindenden 5 jämmtliche Mit 125 ir hi mm Piertelſähr. Hanptverlammlung dreſe uag Aaben, beden oi unſere Mit⸗ und Ehreunmitglieder die Theilnehmer ſich in die durch den freundlichſt ein, und bitten um voll⸗ I. zähliges Erſcheinen. Aae einzeichner Tages⸗Ordnung: 1. Vereinsbericht.„ 2. Rechnungsſtelung III. Quartal. Der Borſtand. Einige tüchtige 95 eeeee e 7039 5oo Mark Miſchinenſchloſer werben Aden buhe Zinſen und wönet⸗ finden dauernde und Lohnende Beſchäf i 7008 liche Ah M. 25 aufzuneh tigung. 5 geluct Amneſſen. Anter 5. 5020 an Aoliengeseltschaft für chemische die Expedition erbeten. 6920 auustrie, fthabnαꝰL¹ß. 7012