der Poſtliſte eingetragen unes 55 Nr. 2288. Abonnement: 50 Pfg. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..90 pro Quartal. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. Amts⸗ und Kreisverkündi Erſcheint täglich, auch Sonntags; jeweils Vormittags 11 Uhr. der Stadt Maunheim und Umgebung. 0 (100. Jahrgang.) er Journal. gungsblatt (Mannheimer Voksblakt.) Telegramm⸗ Abreſſe: „Journal Mannheim.“ Verantwortlich: für den politiſchen u allg. Theik: Chef⸗Redakteur Julius Katz, ſür den lokalen und prov. Ernſt Müller, für den Inſeratentheil: Jakob 5. Kotationsdruck und Berlag Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ 5988 Das„Mannheimer Jon* 5 Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 6.(Celephon⸗Ar. 218.) Auflage über 11,300 Exemplare. (Notariell beglaubigt.) Ein Epilog zur Bangfrage. Die Diskontpolitik der deutſchen Reichbank hat in den letzten Tagen eine ſo glänzende Rechtfertigung ge⸗ funden, daß dieſelbe als Epilog zu den bei Verlänger⸗ ung des Reichsbankprivilegiums ſo eifrig erörterten Fragen gelten kann, welcher den Nachweis erbringt, wie die Reichsbankverwaltung verſteht, den verſchiedenen ihr ge⸗ ſtellten Aufgaben gerecht zu werden, ohne die eine der⸗ ſelben unter der prompten Erfüllung einer anderen leiten zu laſſen. Bei jenen Erörterungen wurde für Beibehaltung der bisherigen bewährten Organiſation unſeres Centralbank⸗ inſtitutes insbeſondere hervor gehoben, daß die Aufgaben der Bank ihrer Wichtigkeit nach verſchiedene ſind und daß dieſer verſchiedene Grad der Wichtigkeit ſich in der Reihen⸗ folge ihrer Aufzählung im Bankgeſetz ausdrückt. Als die wichtigſte Aufgabe ſteht Aufrechterhaltung der Reichs⸗ währung voran, dann folgt Regelung des Geldumlaufes im geſammten Reichsgebiet und erſt in dritter Stelleſſſteht Kreditgewährung. Gerade dieſe Wichtigkeitsſkala ließen aber vielfach diejenigen außer Acht, welche eine noch weitergehendere Kreditgewährung, als die Reichsbank ſchon jetzt leiſtet, glaubten beanſpruchen zu müſſen. Bei der ſo abgeſtuften Wichtigkeit dieſer drei Auf⸗ gaben der Reichsbank kann es kommen, daß die Rückſicht auf eine der voranſtehenden Funktionen vorſchriebe, eine der nachſtehenden einzuſchränken. Es iſt alſo der Fall denkbar, daß, um die Aufrechterhaltung der Währung zu erfüllen, die Reichsbank genöthigt wäre, die Kreditge⸗ währung einzuſchränken. Letzteres würde ſich nicht etwa in partieller Kredit verſagung, in Ablehnung ange⸗ botener Diskontirungen oder Lombardbeleihungen aus⸗ drücken, ſondern in Erhöhung des Zinsſatzes für dieſe Kredite, alſo vor Allem des Diskonts. Der Bankdiskont pflegt ſich der Regel nach mehr an den landüblichen Zinsfuß in allen Ländern zu halten. Iſt die Kreditnachfrage groß, ſo ſteigt der Diskont über den landesüblichen Normalzinsſatz und zwar deſto höher, je größer jene Nachfrage wird: iſt letztere gering, ſo ſinkt der Diskont unter den Normalzinsfuß und die Bank ſieht ſich zur Beſchäftigung ihrer Fonds genöthigt, ſogar unter dem offiziellen Bankdiskont Wechſel zum ſogen. Privatdiskont in offenem Markte anzukaufen. So würde ſich die Bankpolitik bei einer Bank voll⸗ ziehen, welche nur Kreditbank iſt, alſo mit der Auf⸗ rechterhaltung der Währung nicht befaßt iſt. Letzterer Zweck kann Diskonterhöhungen über den Stand des Normalzinsfußes bedingen, wenn Gefahr vorläge, unſere Goldbeſtände ins Ausland abfließen zu ſehen, und kann er bei hohem Diskont ausländiſcher, insbeſondere der engliſchen Bank, dazu fuͤhren, unſeren Diskontſatz ſo knapp wie irgend möglich zu bemeſſen, um vom Auslande das Gold in unſere Bank zu leiten. Merkwürdiger Weiſe erfolgte nun kurz vor Weih⸗ nachten von Oeſterreich aus und zwar in der offiziöſen „Politiſchen Korreſpondenz“ ein Angriff auf die Diskontpolitik unſerer Reichsbank. Man ſtellte der letzteren gegenüber, die Oeſterreichiſch⸗ungariſche Bank habe eine umſichtigere Diskontpolitik in letzterer Zeit geübt, indem ſie ſich früher und raſcher zu einer Diskonterhöhung entſchloſſen habe als die Reichsbank, ſo daß das Wiener Bankinſtitut dem mit dem Jahreswechſel eintretenden Geldbedarfe beſſer gerüſtet entgegenſehen könne, als das Berliner und zwar umſomehr, als letztere für rund 300 Millionen Mark täglicher Verbindlichkeiten aufzukommen habe, welcher Sorge das Wiener Geld⸗ inſtitut, Dank(1) der öſterreichiſchen Papierwährung, gänzlich enthoben ſei. Der Vergleich der Diskontpolitik beider Banken iſt an ſich ſchon nicht angebracht, eben weil die eine Papier⸗ währung mit Zwangscours hat, alſo reine Kreditbank iſt, während die andere zuerſt die deutſche Währung im internationalen Geldverkehr zu ſtützen und dann erſt den Kreditanſprüchen gerecht zu werden hat. Deshalb haben für die Reichsbank die fremden Wechſelcourſe, auf Grund deren ſich das Reportagegeſchäft entwickelt und welche neben den jeweiligen Diskontſätzen den Zu⸗ oder Abfluß von Edelmetall bedingen, eine Bedeutung, die ſie für die öſterreichiſch⸗ungariſche Bank nicht haben. Erſcheint ſchon hiernach dieſer Angriff auf unſere Reichsbank, der dieſe kurz vor dem Jahresſchluſſe zu Geleſenſte und uerbreitetſte Zeitung in Mannßeim und Umgebung. einer Diskonterhöhung ſtimuliren wollte, deplazirt, ſo iſt dieſes gewiß noch mehr der Fall, nachdem die Reichs⸗ bank, ohne ſolche Erhöhung eintreten zu laſſen, alſo ohne dem Lande das Geld zur Regulirung der um Neu⸗ jahr in großen Beträgen fälligen Verbindlichkeiten zu vertheuern, ihren beiden hier in Betracht kommenden Aufgaben— Aufrechterhaltung der Währung und Kredit⸗ gewähr in dem nach ihren Normativbeſtimmungen üb⸗ lichen Umfange— glänzend gerecht geworden iſt. So lange die Wechſelcourſe uns günſtig ſind, pflegt die Reichsbank den Diskont über 5 pEt. hinaus nur dann zu erhöhen, wenn vorauszuſehen wäre, daß die Grenze für die Ausgabe unverſteuerter Noten auf längere Zeit erheblich überſchritten bleiben werde. Letzteres richtet ſich weſentlich nach Höhe der Anlagen der Bank in Wechſeln und Lombard. War aber auch die Steuergrenze in der letzten Septemberwoche vorübergehend um rund 72 Millionen Mark überſchritten, ſo hatten doch die Noten der Bank immer noch 67 Prozent, Noten und fremde Gelder zuſammen noch 52 Prozent Metalldeckung. Nun ging, wie aus den Wochenüberſichten zu erſehen, ſchon in der zweiten Okioberwoche die Bankvorlage in normale Grenzen, von 759 auf 692 Millionen Mark zurück, die damals erfolgte Erhöhung des Diskonts auf 5 pCt., welche unter gleichzeiniger Einſtellung des An⸗ kaufs von Wechſeln im Privatdiskont erfolgte, hatte alſo vollkommen genügt, um den Status der Bank zu ſichern. Da die von der Bank durchſchnittlich 70 Tage laufenden, zum Privatdiskont angekauften Wechſel bis Mitte Dezem⸗ ber abliefen, reſp. deren Werth in die Kaſſen der Bank zurückfloß, ſo hatten trotz einer Anlage von 707 Mil⸗ lionen Mark am 23. Dezember, die Noten 75 pCt. Noten und fremde Gelder zuſammen 55 pt. Metall⸗ deckung, während faſt 70 Millionen Mark Notenreſerve vorhanden waren. Dieſer Bankſtatus genügte vollkommen, um den zu Neujahr zu erwartenden Kreditanſprüchen in Ruhe ent⸗ gegenzuſehen, und zwar um ſo ſicherer, als die zu Neu⸗ jahr ſtets ſteigende Anlageziffer ebenſo regelmäßig ſchon in den erſten Januarwochen wieder auf den Normalſtand zu ſinken pflegt; alſo ſelbſt eine momentane Ueberſchreitung der Steuergrenze durch die ausgegebenen Noten eine Dis⸗ konterhöhung noch nicht bedingen würde. War alſo der Angriff des Wiener Organs auf unſere Diskontpolitik durchaus verfehlt, ſo haben die Thatſachen unſerer Bankverwaltung darin Recht gegeben, daß ſie den Diskont nicht erhöht hat, wodurch ſie den Neujahrsgeldbedarf erheblich vertheuert haben würde. Außerdem hat ſie aber auch die Aufrechterhaltung der Währung beſorgt; denn eben vor Neujahr, am 30. Dezember, mußte die Bank von England ihren Diskont auf den dort ganz unerhörten Satz von 6 pCt. erhöhen. Hierzu war das engliſche Bankinſtitut veranlaßt, weil dte fremden Wechſelkurſe uns fortgeſetzt ſo günſtig ſtanden, daß ein lebhafter Report ſich entwickelte und große Beträge ſeitens unſerer Reporteure theils in Paris, theils in London lombardirt wurden, wodurch ſehr erheb⸗ liche Goldbeſtände unſerer Bank zufloſſen. Wir haben dieſe Vorgänge einen Epilog zu den Bankdebatten im Reichstage genannt, ſie zeigen, wie unſere Bankverwaltung der Kreditgewährung gerecht zu werden verſteht, ohne die Wahrungserhaltung außer Acht zu laſſen. Der im Reichstag gemachte Vorſchlag, der Reichsbank die Aufgabe der Kreditgewährung zu nehmen, ſie einem neu zu kreirenden Central⸗Inſtitut zu übertragen, oder behufs umfangreicherer Kreditgewährung durch die Reichsbank deren Stammkapital zu erhöhen, erſcheint gerade durch dieſe neueſten Vorgänge auf dem Gebiete der Bankpolitik widerlegt. Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 6. Januar, Vorm. Das Richter'ſche Blatt begrüßt das in Baden erſtrebte Antikartell der demokratiſchen Parti⸗ kulariſten und Freiſinnigen in einem ſchwungvollen Ar⸗ tikel und hofft,„der Offenburger Tag möge für ganz Süddeutſchland weithin das Signal geben zur entſchiedenen Abkehr von dem Kartell, welches die liberale Sache ver⸗ rathen und einer zunehmenden Entartung des deutſchen Volksgeiſtes Vorſchub geleiſtet hat, die jeden wahren Patrioten mit banger Sorge um die Zukunft des deutſchen Volkes und Vaterlandes erfüllen muß.“— So ſchön das auch geſagt ſein mag, auf die Dauer der Einigung der Herren Richter und Sonnemann im Anttkartell darf man geſpannt ſein.— Aber wenn die Lage der Dinge Dienſtag, 7. Januar 1890. durch Elablirung eines ſolchen Antikartells„vereinfacht werden ſoll, weshalb, dann die Windthorſt'ſchen und Bebel'ſchen Bundesgenoſſen ausſchließen?— Unter der Spitzmarke:„Freiſinniger W̃ ah l⸗ zauber“ ſchreibt das Berliner ſozialdemokratiſche „Volksblatt“: „Die„Freiſinnige Zeitung“ baufirt jeßzt. bei allen mög⸗ lichen Kategorien von Unterbeamten mit ihrer Menſchen⸗ freundlichkeit herum. Augenblicklich hat ſie den Gendarm in ihr Herz geſchloſſen und bringt ſpaltenlange Artikel darüher, wie ſchlecht es gerade dieſen Beamten geht. Ein Mal ſind es die Briefträger, die das Herz des Heren Richter rühren, dann die Gendarmen, morgen wird Herr Richter die Steuer⸗ beamten und übermorgen die Eiſenbahnſchaffner beglücken. Nicht etwa, daß wir nicht ſelbſt davon überzeugt wären, daß es dieſen Beamten ſehr ſchlecht gehl,— wer. aber die Mancheſterei gerade des Richter'ſchen Flügels der Freifinnigen nur einigermaßen kennt, dem kommen ſolche Wahlkapriolen doch mehr als lächerlich vor.“ Die Herren Antikartellbrüder ſcheinen ſich demnach genau genug zu kennen und dem entſprechend zu ſchätzen. Den„Times“ wird aus Conſtantinopel gemeldet, die Pforte ſei von ihrem Vertreter in Deutſchland dahin informirt worden, Oeſterreich finde ſich gänz⸗ lich iſolirt in ſeinem Vorgehen in Sophia, weil Fürſt Bismarck es ablehne, dasſelbe zu unterſtützen. Italien theile die Politik der Enthaltſamkeit des Reichskanzlers. Das engliſche Cabinet ſtimme, da es mit anderen Dingen vollauf beſchäftigt ſei, mehr mit den Anſichten Deutſch⸗ lands überein, weil dieſelben weniger gefährlich für den allgemeinen Frieben wäre, als die Politik Oeſterreichs auf dem Balkan. Die britiſche Unterſtützung der bulga⸗ riſchen Ziele ſei neuerdings beträchtlich erſchlafft. Wahr⸗ ſcheinlich in Folge dieſer Information beabſichtige die Pforte, eine Circularnote an die Großmächte zu richten, worin das jüngſte Vorgehen Bulgariens in finanziellen und anderen Fragen als direkte Verletzung der ſouverä⸗ nen Rechte des Sultans dargeſtellt werde. König Humbert ſoll beim Neujahrsempfange gegen⸗ über einer Deputation von Abgeordneten folgende Aeußer⸗ ung gethan haben:„Es war eine Zeit, in der ich nicht gewagt hätte, auch nur für 14 Tage für den Frieden einzuſtehen; jetzt aber ſind wir ruhiger, da das rappro⸗ chement zwiſchen Deutſchland und Rußland die Aufrechterhaltung des Friedens unterſtützt.“ Das neue ſpaniſche Miniſterium iſt noch nicht gebildet, aber die Verſöhnung der liberalen Parteien iſt Thatſache geworden. Gamazo ſteht momentan von der Einführung der Rentenſteuer ab, Sagaſta geſteht die Erhöhung der landwirthſchaſtlichen Zölle gelegentlich des Abſchluſſes neuer Handelsverträge zu.— Der wahrſcheinliche Finanzminiſter iſt Gamazo, Maura dürfte Miniſter des Aeußeren werden, Armijo bleibt. Die letzte Erkrankung des kleinen Königs iſt in der Preſſe ſtark übertrieben worden, er litt unter einem ungefähr⸗ lichen Kolikanfall. ——k6ᷓ— * Aleber die Nerbrüderung des Freiſinus mit der Demokratie ſchreibt die nat.⸗lib. Correſpondenz in treffender Weiſe: Mit der offenen Verbrüderung, welche die deutſch⸗ freiſinnige und die Volkspartei jetzt allenthalben in Suͤd⸗ deutſchland, namentlich in Baden und der Pfalz, voll⸗ ziehen, hat die erſtere eine Etappe weiter in dem Nieder⸗ gang zurückgelegt, dem ſie unretthar verfallen iſt. Morgen tritt in Offenburg Herr Rickert, an der einen Hand den ſchwäbiſchen Demokraten Hausmann, an der andern den badiſchen Demokraten Muſer, zur Einweihung des großen Verbrüderungsfeſtes auf. Der Ort Offenburg iſt vor⸗ bildlich für dieſe Aktion. Es iſt der Hauptort eines Wahlkreiſes, der vor Kurzem nach dem Tod des national⸗ lüberalen Abg. v. Degenfeld durch Demokraten und Sozialdemokraten den Ultramontanen wieder zugeſchanzt wurde, nachdem er im heißen Kampf im Jahre 1887 denſelben mühſam entriſſen worden. Die ſüddeutſche Volkspartei iſt eine in beſtändigem Rückgang begriffene, innerlich abgeſtorbene, greiſenhafte, dabei in Unausgeſetz⸗ tem Hader unter ſich ſelbſt liegende Partei, eine Ruine aus dem Jahre 1848 und der Zeit vor Errichtung des deutſchen Reiches. Bei den letzten Wahlen in Baden brachte die Volkspartei von 275537 abgegebenen Stimmen ganze 16,906 auf, die deutſch⸗freiſinnige 6720, auf Konſervative und National⸗Liberale fielen 162.,136, auf das Centrum 76,397, auf die Sozial⸗Demokraten 13,088 Stimmen. Dieſe Zahlen beweiſen, welche hoff⸗ nungsloſen Minderheiten in Baden alle Richtungen gußer den Kartellparteien und den Ultramontanen bilden. Der 2. Sette. Seneralhngerger. Mamtihrtet, T. Jauuar. geſammte Radikalismus vom Deutſch⸗Freſſinn bis zu der Sozialdemokratie iſt natürlich vollkommen unvermögend ohne den Anſchluß an das Centrum. Er vermag einen oder den anderen heiß umſtrittenen Wahlkreis den Ultra⸗ montanen zuzutreiben, wie füngſt Offenburg, und hofft, das Centrum werde ihm dafür vielleicht ein Gnaden⸗ geſchenk machen. Und doch hat ein Aufruf an die„frei⸗ ſinnigen“ Männer Badens den Muth, zu erklären, es ſei jtzt die Aufgabe, die entſchieden freiſtnnigen Bürger Badens in einem Antikartell zu ſammeln zu gemeinſamem Kampfe gegen die der freiheitlichen Entwickelung unſeres Bolkes von rechts und links drohenden Gefehren. Was iſt denn links noch vorhanden, da die Sozialdemokraten doch die beſte Kerntruppe der bürgerlichen Demokratie ſind? Wenn wirklich mit Hilfe der Demokraten die Ultramontanen einen oder den anderen Wahlkreis in Baden erobern, dann wird die deutſche Freiheit gerettet ſein! Soeben macht eine Erörterung des leitenden Organs der bayriſchen Deutſchfreiſinnigen, des„Frank. Cour.“, die Runde, worin es bei einer Beſprechung des Referats des uktramontanen Abg. Daller über den Kultus⸗ etat heißt:„Es werden manchen Leuten die Augen auf⸗ gehen, und ſie werden ſich eine Vorſtellung davon zu machen im Stande ſein, was aus dem Königreich Bayern werden würde, wenn die Finſterlinge Daller, Hauck, Walter und Genoſſen jemals das Heft in die Hand be⸗ kämen und wenn Perſonen ſolchen Kalibers am Staats⸗ ruder ſich befänden. Das Daller'ſche Referat iſt die beſte, kräftigſte Wahlrede, es wird, ſo hoffen wir zuver⸗ ſichtlich, bei den Reichstagswahlen und ebenſo bei den Gemeindewahlen alle liberalen Männer Münchens, alle mit einander zum Kampf gegen den gemeinſamen, gefähr⸗ lichen Kulturfeind verbinden und verbünden.“ In Baden aber will Herr Rickert die deutſche Freiheit mit ſolchen Bundesgenoſſen retten! Eine Mahnung gegen wirthſchaſtliche Kartelle, die an und für ſich nicht geſetzwidrig, im concret ge⸗ gebenen Falle doch die Intereſſen des eigenen Landes zum Vortheile des Auslandes zu ſchädigen und ſogar innerhalb gewiſſer Kreiſe des Heimathlandes eine völlige zu 1 3 310 enthält in ihrer neueſten Nummer die„Nordd. Allg. Ztg.“, welche in hocho iziöſer Weiſe ſchreibt: Aus den Kreiſen der Landwirthſchaft werden zahl⸗ reiche Klagen laut über die ganz übertriebene Preisſteigerung der als Phosphorſäurequelle für die Landwir thſchaft, beſonders für die Bewirthſchaftung der ärmeren Böden, überaus wichtigen Thomas⸗ ſchlacke. Eine Vereinigung von Fabrikanten hat ſich durch längere Abſchlüſſe mit den Thomasſchlacke produzirenden Hüttenwerken in den faſt ausſchließlichen Beſitz des Roh⸗ materials geſetzt und beutet dieſes Verhältniß zum Scha⸗ den der deutſchen Landwirthſchaft in der rückſichtsloſeſten Weiſe aus. Um die in kurzer Zeit faſt verdoppelten Preiſe für das Inland halten zu können, ſind, ſicheren Vernehmen nach, nicht unbedeutende Quantitäten ins Ausland verſchleudert worden, und zwar unter der Be⸗ dingung, daß dieſelben nicht nach Deutſchland zurückver⸗ kauft werden dürfen. Unter ſolchen Verhältniſſen wird die Frage nicht abzuweiſen ſein, welche Mittel und Wege nach Lage unſerer Geſetzgebung gegeben ſind, um einem ſolchen an ſich erlaubten Vorgehen wirkſam entgegentreten zu können; denn wenn auch Verabredungen dieſer Art formell nichts entgegenſteht und man ſie innerhalb gewiſſer Grenzen auch materiell für voll berechtigt anerkennen muß, ſo über⸗ ſchreiten ſie doch im vorliegenden Falle alles Maß, ſchädigen die Landeskultur und damit die gemeinwirth⸗ ſchaftlichen Intereſſen der Nation. Der deutſche Hilfsverein in Paris. Aus ſicherer Quelle entnehmen wir einen Bericht über die gugenblicklichen Zuſtände der deutſchen Armen in Paris, welcher für unſereren Leſerkreis nicht ohne Intereſſe ſein dürfte, auch hoffen wir, da er dazu beitragen wird, alle die nicht mit reichlichen Mitteln ausgeſtatteten Deutſchen, welche ſich Paris oder Frankreſch überhaupt zum Ziel geſteckt haben von ihrem Vorhaben vollſtändig zu heilen. Tususſpitäler beſpricht im neueſten Heft der bei Hölder erſcheinenden 5— Kliniſchen Wochenſchrift“ Hofrath Billroth und findet dieſelben für die Bedürfniſſe der Menge viel zu koſtſpielig ausgeſtattet. Der Verfaſſer ſagt u..:„Für einen Mann und eine Frau aus dem Volke iſt es ſchon eine himmliſche Wohlthat, wenn ſie im Winter ein autes Bett, ein warmes Zimmer haben und der täglichen Sorge für ihre Leibesnahr⸗ ung enthoben ſind, ja ſogar von Anderen bedient werden, was ihnen vielleicht früher nie vorgekommen iſt. Da kommen dann wohl auch die komiſchſten Prätenſionen vor; die Leute ſind wie die„verwunſchenen Prinzen;“ ihre Phantaſie erbebt ſich zu den höchſten Anſprüchen: zu Backhühnern und Schweiner⸗ nem mit Kraut u. ſ.., und beſehlen thun ſie und laſſen die Wärterin hin und her ſchießen, um zu erproben, wie weit wohl ihr Zuſtand Traum oder Witklichkeit iſt. Wir ſind gewiß dafür, daß es den Spitalkranken möglich gut während ihrer Leidenszeit geht, doch die Leiſtungsfähigkeit des Staates oder der Gemeinden hat denn doch auch nach dieſer Richtung ihre Grenzen.“ Bezüglich der geforderten Vereinzelung von Kranken meint Billroth:„Meine Erfahrung geht dahin, daß ich die Männer und Frauen aus dem Volke höchſt unglück⸗ lich, auch als Kranke höchſt unglücklich fühlen, wenn ſie allein find. Die meiſten Iſolirten bitten— ſelbſt menn ſie die Iſolirung als Bedingung für ihre Aufnahme in's Spital haben— ſchon am 2. oder 3. Tage, ins große Kran⸗ enzimmer verlegt zu werden.“ Auch ſei es falſch, daß ſich die Kranken nicht gerne als„kliniſches Material“ verwerthen ließen.„Mi ſeltenen Ausnahmen ſchätzt ſich jeder kliniſche Patient glücklich, wenn er das Intereſſe des Profeſſors oder der Aſſiſtenten erregt; im kliniſchen Auditorium vorgeſtellt und aus ührlich beſprochen zu werden, iſt den Meiſten eine Hochgefühl. Dieſe armen Menſchen, um die ſich nie Je⸗ m gekümmert hat, werden mit einem Male Gegenſtand des ſtärkſten Intereſſes von Menſchen, die wie aus einer höheren Region über ihnen ſchweben, und fühlen ſich dadurch ausgezeichnet und beglückt. Ja bei jungen Frauen und Mädchen iſt dieſer Reiz des Beachtetwerdens ſo groß, daß ſie, wenn ſie ſich vernachläſſigt glauben, Aller⸗ lei erfinden, um wieder ihr Selbſt bemerklich zu machen. Trotz Ermabnungen Jeglicher Art iß deren Bahl Lelder noch immer Legion und liefern beſonders in en und der Pfalz einzelne Orte ein ununterbrochenes ntingent; es gibt heute noch Fälle genng, wo Leute, verblendet von falſchen Vorſpiegelungen, zu Hauße Bett und Stuhl verkauſen, um in Paris, dem gelobten Lande, ihr Gtück zu verſuchen. Und welches Loos wartet des Armen dort! Vor 1871 beſtand die Armee der Straßenkehrer faſt ausſchließlich aus Deutſchen, und manche zahlreiche Familie gab es darunter, welche das unglaubliche Meiſterſtück ſertig brachte mit einem täglichen Verdienſt von Frs.—5 eine große Kinderſchaar zu ſättigen und noch etwas bei Seite zu legen. Die weniger Be⸗ günſtigten fanden Beſchäftigung in den zahlreichen Zucker⸗ ſiedereien, aber welche? Sie waren genöthigt, den ganzen Tag oder während der Nacht in Behältern von 30—400 zu arbeiten und Hunderte von braven Männer kehrten mit dem Heim einer unheilbaren Bruſtkrankheit wieder mit Frau und in die Heimath zurück, wo ein ſicherer Tod ihrer artete. Ehe der Krieg jene ſich niemals wieder ausfüllende Kluft zwiſchen den beiden Nationen geſchaffen, waren die Deutſchen als gute und zuverläſſige Arbeitskrafte ſehr geſucht und fan⸗ den überall bereitwillige Aufnahme, es gab in Paris ganze Straßen ja ſogar Viertel, welche ausſchließlich von Deutſchen bewohnt waren. Und nun trat jene Reaktion ein, welche man ſelbſt durchlebt haben muß, um ſie in ihrer vollen Wahrheit ermeſſen zu können; die bekannte Spionenriecherei nahm ungeahnte Dimenſionen an und wenn man zu einem e ſagte:„Ich bin ein Deutſcher“, ſo überkam jenen ein Gefühl, als werde er mit einer Nadel geſtochen. Die Deutſchen wurden als die Parias der Geſellſchaft betrachtet und von allem Verkehr ausgeſchloſſen, die Sache ging ſo weit, daß, was auch heute noch der Fall iſt, franzöſiſche Frei⸗ maurerlogen unſeren Landsleuten Aufnahme und Zutritt ver⸗ weigerten. Sämmtliche deutſche Handelsartikel wurden ver⸗ pönt und deren Verkäufer öffentlich in den Zeitungen ge⸗ nannt, es geſchah auch ſolches noch vor kurzer Zeit mit den itgliedern der deutſchen Vereine und hat es dabei an un⸗ erquicklichen Randgloſſen nicht gefehlt. Die„France“, jener Haupthebel des Boulangismus, ſtellte an ſämmtliche in Frank⸗ reich wohnenden und naturaltſirten Deulſchen die Anforder⸗ ung, ihre Beziehungen zu Familie und Vaterland ganz und gar aufzuheben, während ſie großherzig(sic) dieſes Recht allen anderen Nationen in gleicher Stellung zuerkannte. Das öffentliche Wohlthätigkeitsamt(Lassistance gubligue) nahm eine ſtrenge Reviſion vor und ſtrich von ſeiner Liſte unerbittlich alle armen Deutſchen, die ſchon während eines Lebensalters Paris bewohnen und welche während einer langen, langen Reihe von Jahren unbehindert Unterſtützungen an Geld oder Naturalien bezogen hatten. Die Folge davon war, daß Hunderte den Pariſer deutſchen Hülfsverein um Beiſtand anflehten, welcher ihnen auch in möglichſt reichem Maße und nicht ohne große Opfer gewährt wurde. Aber wie 1 0 auch ſeine Aufgabe geworden? Die unmittelbaren Folgen dieſer Hetze war natürlich die Ab⸗ nahme der beſitzenden oder beſſer ſituirten Deutſchen Pariſer Bevölkerung und wenn nur irgend die Möglichkeit zu Gebote ſtand, der kehrte dieſem ungaſtlichen Lande den Rücken, um ſich, ſei es im alten Vaterlande oder ſonſtwo einen neuen Heerd zu gründen. Die Zahl der Mitglieder des Vereins wird von Jahr zu Jahr kleiner und noch ſteht ihm manche ſchmerzliche Lücke bevor, während die Anſprüche an ihn im ſteten Steigen begriffen ſind. Und ſo erließ der Vorſtand einen Hülferuf an alle größeren deutſchen Städte, welche in hochherziger Weiſe mit nür wenigen, uns unverſtändlichen Ausnahmen mit größeren oder kleineren Summen ihren Bei⸗ ſtand zuſagten. Wir befinden uns hier nicht allein vor einem Werke der Menſchlichkeit, ſondern es macht uns das Gefühl des Patriotismus zur ganz beſonderen Pflicht, unſere in Frankreich wohnenden armen deutſchen Landsleute, beſonders aber ſolche, welche durch lange Abweſenheit im eigenen Vater⸗ lande bereits ungekannt oder aber verſchollen ſind, nicht dem Hohn der Franzoſen zum Opfer fallen zu laſſen, es ſei nicht eſagt, daß Deutſchland ſeine Armen im Auslande Hungers ſterben läßl. Und wenn wir uns des Titels einer großen Nation würdig erweiſen wollen, ſei es fern von uns irgend eine Gelegenheit zu verſäumen, durch welche wir dieſes nach⸗ drücklichſt zu betonen vermöchten. Die vorliegende Verau⸗ laſſung erſcheint uns um ſo wichtiger und eindringlicher, als es ſich hier um ein Verhältniß zu einer Nation handelt, welche ſich ein ganz beſonderes Vergnügen und Verdienſt daraus macht und ſtets machen wird, den kleinſten unſerer Jehler zu bemäkeln und mit dem Vergrößerungsglaſe des Hohns zu betrachten, wenngleich in ihrem eigenen Auge ſo mancher Balken zu entdecken ſein dürfte. ̃ ———— * Sofialdemokratiſche Wählerverſammlung. Mannheim, 6. Januar. Die hieſige ſozialdemokratiſche Partei hielt geſtern Nach⸗ mittag im großen Saalbauſaale eine Wählerverſammlung ab. Dieſelbe war äußerſt zahlreich beſucht. Herr Hänsler eröffnet gegen 3 Uhr die Verſammlung und dankt für den zahlreichen Beſuch. Die heutige Verſamm⸗ lung werde vorausſichtlich erneuten Beweis von der Tüch⸗ tigkeit der Mannheimer Arbeiterſchaft ablegen. Nach Bildung des Bureaus, in welches die Herren Die Menſchen ſind überall dieſelben, im Salon oder im, Spital. Wer kennt nicht die Geſchichte von dem Mädchen, welches immer Nähnadeln verſchluckte, um ſich die⸗ ſelben immer wieder unter großen Schmerzen da und dort aus dem Körper herausſchneiden zu laſſen? Das Leben des Volkes— mehr noch auf dem Lande als in der Stadt— iſt ſo eintönig, ſo langweilig, daß Alles, zumal das„Graus⸗ liche“ als Unterhaltung mit Begeiſterung aufgenommen wird. Alle Vorgänge in einem großen Krankenſaale werden zur Unterhaltung für die Geſellſchaft. Da wird einer zu einer Operation hinausgetragen, da wird Jemand von einer Operation noch halb in der Narkoſe zurückgebracht— Alles Unterhaltung! Da wird um das Bett eines Sterbenden eine ſpaniſche Wand geſtellt— Unterhaltung!— Schade, das Sterben zu ſehen würde wohl Gruſeln machen; ſie würden hinſchauen, erſchreckt ſich abwenden, gleich wieder hinſchauen — Unterhaltung! Ja, nennt das, wie ihr wollt! Nennt es roh! Aber es iſt nun einmal ſo— Unterhaltung! Im Spital erſetzt das den ſonſt unentbehrlichen täglichen Tratſch, das Lebenselement der Salons und des Greißlerladens! Der von Natur geſellige Menſch liebt es, ſein Ich in Be⸗ ziehung zu den anderen Menſchen zu fühlen; nur den großen Geiſtern iſt es gegeben, ſcheinbar abgelöſt von der Weltſeele, ſich ſelbſt als Weltſeele zu fühlen.“ — Ein promßt eingelöſter Wechſel. Eie Geſchichte, bezeichnend für den rührigen Geſchäftsſinn des griechiſchen Stammes, erzählt der„Akrokorinthos“, eine in Korinth er⸗ ſcheinende Zeitung, Ein griechiſcher Kaufmann in Alexandrien hatte ſich durch jahrelangen Fleiß ein großes Vermögen er⸗ worben und dachte nun daran, eine Frau zu nehmen. Da es ihm jedoch an den nöthigen Bekanntſchaften fehlte, ſo wandte er ſich an einen Geſchäftsfreund in Korinth. Sein Brief begann mit der Beſtellung eines größeren Poſtens Waaren und ſchloß folgendermaßen:„Außerdem erſuche ich Sie, mir voſtwendend mit dem nächſten Dampfſchiff ein junges Mädchen zu ſchicke n, welches geneigt iſt, meine Frau zu werden. Vermögen iſt nicht erforderlich, doch muß die junge Dame einer anſtändigen Familie angehbren und einen untadel⸗ Hänsler und Köberx als Vorſizende, und Herr Fen 21s Schriftfuhrer gewählt wurden, e Herr 5 Auerbach aus Berlin zu zem Reſerat über das Thema:„Die wirthſchaftliche Emwickelung und die Sozial⸗ demokratie“ das Wort. Derfelbe r daß die Kenete peratche Partei überall An er habe, wo ſich rbeiter befinden, wo Arbeiter unterdrückt und ausgebeulet würden. Der ſozialdemokratiſchen Partei ſomme es nicht darauf an, ein Paar Reichstagsſitze zu erobern; die Partei erſcheine nicht blos bei den Wahlen auf dem Plan, um mit ihren Anhängern in Verbindung zu treten, nein, die fozial⸗ demokratiſche Partei befinde ſich mit den Arbeitern in ſtetigem Kontakt und die Zeit der Wahlbewegung diene der⸗ ſelben nur dazu, ihre Prinzipien und Ideen in immer wei⸗ teren Kreiſen der Bevölkerung bekannt zu machen und An⸗ hänger für dieſelben zu gewinnen. Sodann kommt Redner auf die Urſachen der nach ſeiner Anſicht gegenwärtig herr⸗ ſchenden wirthſchaftlichen Noth zu ſprechen. Nicht das Aus⸗ nuhmegeſetz, unter dem die Sozialdemokxaten jetzt ſchmach⸗ teten, 5 es, welches der Sozialdemokratie immer neue und größere Anhängerſchaaren zuführe, auch nicht die Reden, welche über die ſozialdemokratiſchen Ideen ge alten würden, führten dieſe Vermehrung herbei, ſondern das wirthſchaft⸗ liche Projekt ſelbſt, wie es ſich in unſerem geſammten Erwerbs⸗, geiſtigen und Kulturleben in der neueſten Zeit entwickelt habe. In der Zeit des Mittelalters haben ſich Produktion und Konſumtion überblicken und mit einan⸗ der ins Gleichgewicht bringen laſſen; heute, in der Zeit des Dampfes und der Maſchinen, wäre dies nicht mehr möglich; heut zu Tage ſei der Handwerksmei⸗ ſter zu einem gewöhnlichen Lohnarbeiter herabgeſunken. Die Maſchine habe, anſtatt den Arbeiter von den nied⸗ rigſten Beſchäftigungen zu befreien, die werklhätige Bevölker⸗ ung iu tiefes Elend gebracht, habe das Familienleben zu Grunde gerichtet, indem ſie die Frauen aus dem Kreiſe der Familien geholt. Wie viel Familienunglück ſei nicht durch die Einführung der Maſchine vernichtet worden, da dieſelben die Hausiuduſtrie faſt vollſtändig zu Grunde gerichtet hätten. Der Hausinduſtrielle ſei der Paria des Großlapitaliſten, die Hausinduſtriellen ſeien gegenwärtig noch viel ſchlim⸗ mer daran als der Fabrikarbeiter, da ſie von den Arheiter⸗ ſchutzgeſetzen, die eventuell für die letzteren exrichtet würden, keinen Nutzen hätten. Auch die Lage der landwirthſchaft⸗ lichen Arbeiter ſei eine äußerſt troſtloſe. Diefe Leute dank⸗ ten ihrem Schöpfer, wenn ſie nur Brot und Salz zum Le⸗ ben bätten; dieſelben ſeien ja nur weiße Sklaven der Groß⸗ grundbeſitzer und könnten deshalb auch keine freie Ueberzeug⸗ ung haben. Dieſe Arbeiter würden einfach in Schaaren von ihren Aufſehern und Inſpektoren an die Wahlurne geführt, um dann für die Herren konſervativen Adeligen zu ſtimmen. Es ſei eine unverſchämte Heuchelei Seitens der konſervativen Großgrundbeſitzer, 1 ſtaatlichen Schutz forderten, während ſie ihren eigenen Arbei⸗ tern eine wahrhaft ſklaviſche Behandlung zu Theil werden ließen. Redner ſchildert ſodann den Zwiſt, welcher auch heutzutage noch zwiſchen dem Großgrundbeſitz und der Groß⸗ Induſirie beſtehe und der durch kein Kartell zu beſeitigen ſei. Während die Großinduſtrie deshalb ſehr lebhaft für die Freizügigkeit eintrete, weil dieſelbe ihr billige Arbeitskräfte zuführe, müſſe der Grundbeſitz darauf bedacht ſein, die Ar⸗ beiter auf dem Lande möglichſt an die Scholle zu feſſeln. Referent ſucht ſodann in langen Ausführungen nachzuweiſen, daß das Großkapital jauf unſer ganzes wirthſchaftliche und kulturelle Leben ſeinen nachtheiligen Einfluß ausübe, be⸗ hauptet, daß es heut zu Tage Schiller nicht möglich wäre, ſeine Räuber und andere von ihm verfaßte Stücke auf die Bühne zu bringen, da dieſe Werke zu viel Wahrgheit enthiel⸗ ten und man heutzutage die Wahrheit nicht hören wolle. (Redner weiß jedenfalls nichts davon, daß gerade die Ibſen'⸗ ſchen Schauſpiele, welche den nakten Realismus darſtellen, in Deutſchland ſich einer großen Beliebtheit erfreuen) Wenn Schiller heute lebe, dann würden überhaupt ſeine Schriften auf Grund des Sozialiſtengeſetzes verboten werden. Nach der Anſicht des Herrn Auer war alſo unſer großer deutſcher Dichter, Friedrich Schiller, ein Sozialdemokrat(1) Im weiteren Verlaufe ſeiner Ausführungen bekämpft der Redner die Aktiengeſellſchaften, welche auf unſer ganzes Erwerbsleben einen äußerſt unglückſeligen Einfluß ausübten und die nach⸗ gerade zu einem Krebsſchaden in unſerem ganzen wirthſchaft⸗ lichen Leben ſich herausgebildet hätten. Eine wichtige Frage ſei es, wie gegen dieſe unhaltbare Entwickelung unſeres wirth⸗ ſchaftlichen Lebens angekämpft werden könne. Die Zünftler glaubten, durch Errichtung von Innunzen dieſen Zweck er⸗ reichen zu können, doch habe wohl Jedermann die Ueberzeug⸗ ung, daß dieſes Beginnen ein vollſtändig verfehltes ſei. Auch durch die Aufhebung der gegenwärtigen Schutzzollpolitik könne der Gang derEntwickelung des wirtſchaftl. Lebens nicht gehemmt werden, denn zur Zeit des Freihandels ſei der Arbeiter ge⸗ rade ſo ſchlecht daran geweſen, als wie er es heute zur Zeit der Schutzzollpolitik ſei. Auch die Aufhebung oder Ein⸗ ſchränkung des Haufirhandels vermöge nicht im Geringſten zu helſen. Nur dann könne in dieſen unerquicklichen Zu⸗ ſtänden eine Aenderung eintreten, wenn die politiſche Macht inedie Hände der Arbeiterſchaft falle und darauf müſſe des⸗ halb ein jeder deutſche Arbeiter ſein Streben richten, Redner glaubte ſodann der Behauptung entgegen treten zu müſſen, daß die Sozialdemokraten ihr Vaterland nicht liebten. Das haften Ruf beſitzen. Ihr Alter darf zwiſchen 20 und 25 Jahren ſchwanken; außerdem muß ſie hübſch, geſund und ſanft ſein, ſowie eine ſtattliche Mittelfigur haben. Den bei⸗ liegenden, von mir ausgeſtellten Wechſel erſuche ich Sie, zu acceptiren. Bringt mir das Fräulein den Wechſel mit Ihrem Accept nach Alexandrien, ſo können Sie ſicher ſein, daß ich meine Unterſchrift ſofort honoriren und das Fräulein zu meiner Frau machen werde.“ Der Geſchäftsfreund in Korinth war zuerſt ein wenig erſtaunt über dieſe etwas ungewöhnliche Regelung einer Liebes- und Eheangelegenheit; indeſſen half ihm ſein angeſtammter kaufmänniſcher Geiſt leicht über jene Empfindung hinweg, und er ging ſofort daran, ſeinem Lands⸗ mann auch dieſe weibliche Waare ebenſo prompt zu liefern, wie jede andere. Bald hatte er denn auch eine junge Dame gefunden, welche alle gewünſchten Eigenſchaften in ſich ver⸗ einigte, er gab ihr den acceptirten Wechſel des Griechen mit und brachte ſie an Bord des nächſten Dampfers. Gleichzeitig telegraphirte er an den Griechen, daß die beſtellte Waare ſoeben an ihn abgegangen ſei. Sobald das Dampfſchiff in Alexandrien eintraf, erſchien auch ſchon der Grieche und ließ ſeine Blicke ſuchend auf dem Verdeck umherſchweifen. Da hörte er ſich bei ſeinem Namen rufen, ein junges, bübſches Mädchen trat auf ihn zu und ſagte:„Mein Herr, ich bringe Ihnen einen Wechſel, der auf Ihren Namen lautet, hoffentlich werden Sie Ihre Unterſchrift anerkennen.“ Damit überreichte ſie dem Griechen den Wechſel, auf deſſen Rückſeite die Unter⸗ ſchrift des Geſchäftsfreundes in Korinth, ſowie die Bemerkung ſtand:„Ueberbringerin dieſes iſt die beſtellte Gattin.“ Höflich verbeugte ſich der Grieche und ſagte:„Mein Fräulein, und ich denke nicht, bei dem Ihrigen es anders zu galten. Der Wechſel wird pünktlich eingelöſt und ich werde glücklich ſein, wenn Sie geneigt ſind, meine Frau zu werden“. Vier⸗ zehn Tage ſpäter war der Wechſel in der That eingelbſt und der Grieche verheirathet. — Der angebende Tänzer. Onkel(zum Neffen, eines Gymnaſiaſten):„.. Wie ich böre, mimmſt Du Tanzſtunden. Wie gefällt Dir denn der Walzer?“— Neffe:„Der Walzer 5 O, der gefiele mir ſchon, aber das Mädchen iſt mir immer im Weg!“ wenn ſie für den ſtädtiſchen Arbeiter 7 noch niemals iſt ein Wechſel von mir in Proteſt gegangen Mannheim, 7. Jannar. General⸗Anzeiger. 3. Seite. ei unwahr. Auch die deutſchen Sozialiſten liebten ihr Vater⸗ ſand; jedoch würden die Arbeiter aller Länder unter einander verbunden durch die gleichen Ziele und sleichen Frinz pien und aus dieſem Grunde hätten auch die deutſchen Sozialiſten an dem im vergangenen Jabre in Paris ſtatigefundenen großen internationalen Arbeiterkongreß theilgenemmen. Reduer giebt bierbei zugleich bekannt, daß laut Beſchluß dieſes inter⸗ nationalen Arbeiterkongreſſes auf den 1. Mai 1890 ein all⸗ gemeiner Arbeiterfeiertag feſtgeſetzt worden ſei, behufs Er⸗ langung eines Normalarbeitstages. Referent ſchloß mit der Aufforderung an die Anweſenden, dieſem Beſchluſſe gegenüber ebenfalls Stellung zu nehmen. Herr Hänsler bringt hierauf den in Rede ſtehenden Beſchluß des ſog. Pariſer internationalen Arbeiter⸗Congreſſes zur Abſtimmung und wird derſelbe angenommen, ſelbſtver · ſtändlich einſtimmig, denn wehe dem, der es gemacht hätte, ein anderes Votum abzugeben, er wäre gewiß nicht mit heiler Haut davon gekommen. Es wird nunmehr zum zweiten Punkt der Tagesordnung übergegangen, zur Aufſtelung eines ſozialdemokratiſchen Candidaten für die nächſten Reichstaaswablen. Herr Häns⸗ ler gibt bekannt, daß man in engerem Kreiſe natürlich ſchon einen Candidaten nominirt habe, nämlich Herrn Auguſt Dreesbach. Man wolle jedoch auch von einer großen Wählerverſammlung die Genehmigung dieſer Kandidatur haben. Redner macht ſodann 1905 die Mitthetlung, daß Herr Dreesbach ſich anfangs geſträubt habe, die Wahl anzu⸗ nehmen(natürlich!), man ſei ſich jedoch bewußt geweſen, daß nur er der geeignete Mann zu einem ſozialdemokratiſchen Reichstagskandidaten iſt, und deshalb ſo lange in ihn ge⸗ drungen, bis er ſich zur Wiederannabme der Kandidatur bereit erklärt.(Uns iſt über die Vorgeſchichte dieſer Kandi⸗ datur allerdings noch etwas anderes bekannt. Daß Herr Dreesbach ſich geſträubt hat, wieder zu kanditiren, iſt uns ganz neu! Die Herren werden uns ſchon erlauhen, daß wir hieran einen gelinden Zweifel hegen. D..) Die Anweſen⸗ den erklärten ſich hierauf auf Befragen des Herrn Hänsler einſtimmig mit der Kandidatur Drees bach einverſtanden. Nunmehr betritt Herr Dreesbach, von den Anweſen⸗ den lebhaft begrüßt, die Rednerbühne Derſelbe weiſt auf die Wichtigkeit der bevorſtehenden Reichstagswahlen hin, ſchildert kurz die Thätigkeit des gegenwärtigen Reichstags, und bezeichnet hierbei insbeſondere die Verlängerung der Legislaturperioden des Reichstags als eine Berkürzung der Volksrechte. Sodann greift Redner in gehäſſiger Weiſe den gier beſtehenden nationalen Arbeiterverein an und ſuchte den⸗ ſelben nach Möglichkeit verächtlich und lächerlich zu machen. Ob ihm das gelungen iſt, ſei dahingeſtellt. Jedenfalls war aus den Ausführungen des Redners ſo viel zu entnehmen, daß die Bildung des genannten Vereins für die hieſigen ſozialdemokratiſchen Führer eine recht unangenehme Thatſache iſt, welche ſie am liebſten wegleugnen möchten. Herr Dreesbach glaubte ſodann noch unſerem hoch⸗ verdienten Reichstagsabgeordneten Herrn Commerzienrath Philipy Diffens eine kleine„Strafrede“ darüber halten zu müſſen, daß er nicht für die Aufhebung des Sozialiſtengeſetzes eingetreten iſt, ſowie daß er im Reichstag für den Schutzzoll auf Gerſte geſtimmt. Als nächſter Redner ergriff Herr Rechtsanwalt S. Guttenſtein aus Karlsruhe das Wort zu einem Referate über das Themg„Die politiſchen Parteien und die Reichs⸗ tagswahlen.“ Redner faßte ſich jedoch in ſeinen Ausführungen ſehr kurz, einestheils wegen der vorgerückten Zeit und zwei ⸗ tens wegen ſeines ſehr angegriffenen eſundheitszu⸗ ſtandes. Jeder geiſtigen Bewegung habe man von jeher nur mit geiſtigen Waffen gegenübertreten können. Auch heute ſei es noch nicht möglich, die Gedanken und geiſtigen ideglen Beſtrebungen des Menſchen mit Flinten und Kanonen niederzuſchießen. Das ſei insbeſondere nicht möglich gegen⸗ über einer Bewegung, gegenüber einer Partei, deren jeder einzelne Anhänger eine geiſtige b deren jeder einzelne Anhänger einen großen Seelenkampf mit dem ihm anerzogenen Ideen und Anſchauungen auf politiſchem, geſellſchaftlichen und religjöſem Gebiete beſtanden have. Staatsanwälte, Polizeibeamte, überhaupt alle, welche der ſoziademokratiſchen Bewegung zu Leibe gehen, ſie unterdrücken möchten, fragten oft nach der Organiſation der Partei. Er habe dieſe Organiſation gezeigt. Dieſelbe ſei nichts anderes, als daß jeder einzelne Anhänger der Partei ſich geiſtig zu ihr durchgerungen habe, daß jeder Einzelne gebrochen mit den geſellſchaftlichen, politiſchen und religiöſen Anſchauungen, welche ihm in der Schule oder ſonſtwo im öffentlichen Leben beigebracht worden find. Wer für die ſozialdemokratiſche Partei iſt, müſſe ganz für dieſelbe ſein. Nedner theilt ſodann mit, daß er auf Grund langer eingehender Studien zu der Ueber⸗ zeugung gekommen iſt, daß die ſozialdemokr. Partei nicht allein die Partei der Zukunft, ſondern auch der nächſten Gegenwart ſein könne, denn dieſe Partei habe ſich die Wahrung der Intereſſen des geſammten Volkes zur bensaufgabe gemacht. Es könne nur zwei Parteien geben, diejenige, welche auf Seiten der Arbeiter ſtehe, und diejenige, welche den Intereſſen der Arbeiter entgegenarbeite. Um den wirklichen Nan der Arbeiter zu erkennen, müſſe man ihm folgende Fragen vorlegen: Wie verhältſt Du Dich zur Arbeiterfrage, zur Frage des Arbeiterſchutzes, des Normal⸗Arbeitstages, des Sozia⸗ liſtengeſetzes, wie zur Frage der Beſchränkung der Koalitions⸗ freiheit, der Preßfreiheit, zur Frage, ob die gegenwärtigen Geſtörte⸗ Glück. Roman von Th. Schmidt. (Nachbruck derbsten.) 3 Fortſetzung.) „Bor Kugeln und Granaten fürchte ich mich nicht, aber dieſer Ausbruch machte mir das Herz bange, murmelte er leiſe, tief ergriffen.—„Armes Kind, welche Qual wird Dei⸗ nem reinen Herzen noch bereitet werden, wenn das unſelige Dunkel in dem räthſelhaften Verſchwinden des Geldbriefes nicht bald gelüftet wird. Einige in dieſem Augenblicke Vorübergehende, die Ama⸗ liens Aufſchrei gehört hatten, traten auf die Gruppe zu und fragten neugierig, was der jungen Dame paſſirt ſei. Steiner bedeutete die Fragenden, daß man ſich nicht wei⸗ ter um die junge Dame kümmern möge, es wäre nur eine Ohnmachtsanwandlung ſeiner jungen Begleiterin, die ſie hätte aufſchreien laſſen. Die Neugierigen entfernten ſich unter öf⸗ terem Umblicken. Steiner richtete die Ohnmächtige auf und als Amalie wieder aufrecht ſtand, kam auch Leben in ihren Körper zurück. „Liebes Fräulein“, redete der alte Mann ſie an, indem er ſie hülfreich vor einem abermaligen Umfinken ſtützte,»ich wußte im Voraus, daß dieſe Nachricht Sie niederſchmettern würde— aber— weßhalb fragten Sie auch ſo eindringlich. Ts wird ja Alles ſich bald aufklären, deßhalb faſſen Sie uth, Ihr Herr Bräutigam iſt ja nach meiner feſten Ueber⸗ zeugung unſchuldig an der häßlichen Geſchichte. Darf ich Sie jetzt zu Ihrer Frau Mutter begleiten?“ Und ohne Amaliens Antwort abzuwarten, zog er das lautſchluchzende junge Mäd⸗ chen bis an deſſen Wohnung mit ſich fort.„Haben Sie Muth und Gottvertrauen“, ſagte er, indem er ſie ſanft bis ins Haus zog und dann ſchnell davoneilte. In wildem Schlage pochte dem unglücklichen Mädchen das Herz, als es ſchwankenden Schrittes die Stufen zu ſeiner Wohnung erſtieg. Alſo das war die Urſache der Unruhe in dem Weſen des Geliebten, rief eine Stimme in ihr. Das war die Bedeutung ſeines unſtäten ruheloſen Blickes in den Eigenthumsverhältniſſe einer kritiſchen Erörterung zu unterzieben ſind, ob dieſelben nicht gebeſſert werden können und ab hier nicht eine Beſſerung drimgend nothwendis ißt. Nedner kommt 5 auf das allgemeine direkte und gebeime Waßkrecht zu ſprechen, deſſen vollſtändige Einführung bei 7 5 Wahlen er als die beſte Löſung der ſozialen Frage be⸗ zeichnet. Hierauf beſſieg Herr Dr. Rüdt eus Heidekberg die Rednerbühne. Dieſer Herr glaubte den Vogel damit abzu⸗ ſchießen, daß er auf die böſen Nationalliberalen weidlich ſchimpfte. Leider können wir aus Rückſichten des Anſtands die Ausdrücke, deren ſich genannter Herr gegenüber der nationalliberalen Partei und deren Wirkſamkeit im Reichstage bediente, nicht wiederholen. Eine keine Blumenleſe zu geben aus den zaßhlreichen Schimpfwörtern und Kraſtausdrücken, mit welchen Herr Dr. Rüdt zu paradiren und imponiren ſuchte, können wir uns jedoch nicht verſagen. Das Kartell der nationalliberalen und konſervativen Parteien be⸗ legte er mit dem gewiß ſehr geſchmackvollen Namen eines Heringsſalates. Ferner ſprach Herr Rüdt von nationaliberaler Bauchkrieche Schweifwedelei, Gefinnungs⸗ und Charakter⸗ loſigkeit, V träther u. ſ. w. Herr Rüdt kann gewiß auf dieſe Redeart car ſtolz ſein; um den Beifall, den er mit dieſen Schimpfwörtern erntete, wird ihn jedoch kein Menſch beneiden. Herr Rüdt iſt bekanntlich in Kaiſerslautern als Tandidat aufgeſtellt worden. Seine Ausſichten dort ſcheinen jedoch ſchlecht zu ſtehen, wenn er zu ſolchen Kraftausdrücken leine Zuflucht nehmen muß. f Herr Erhart aus Ludwigshafen fühlte auch den Drang in fich, etwas zu ſprechen und zwar machte derſelbe die Mittheilung, daß Herr Auerbach morgen Montag Abend in Ludwigshafen habe ſprechen wollen; die Verſammlung ſei edoch mit Rückſicht auf die in Ludwigshafen ſtark herrſchende Influenza verboten worden. Herr Auerbach ſprach ſodann noch kurz über die po⸗ litiſche Lage und wies darauf hin, daß der Kampf der Sozialdemokratie dem geſammten liberalen Bürgerthum gelte, u dem auch die demokratiſche Partei gehöre. Dieſe Partei 15 auch nicht beſſer als die anderen etwas weiter rechts ſtehenden Parteien. Dieſelbe habe auch nicht allezeit die Volks⸗ rechte hochgehalten. Herr Hänsler forderte die Anweſenden auf, am Wahl⸗ tage Herrn Dreesbach ihre Stimme zu gehen und ſchloß die 55 Verſammlung mit einem Hoch auf die Sozial⸗ emokratie. Aus Stadt und Tand. *Mannbeim, 6. Januar 1889 * Vor dem Feſtmahle, welches die Kaiſerin Auguſta am Freitag der Generalität gab, begrüßte J. M; die erſchienenen Gäſte huldvoll und gab, wie die„Krzztg.“ meldet,— zu dem Generalfeldmarſchall Grafen v. Moltke hingewandt— der Freude und hohen Befriedigung beſonderen Ausdruck, die Herren, die dereinſt ihrem erhabenen Gemahl ſo treu gedient und zur Seite geſtanden hätten, wieder einmal um ſich verſammelt zu ſehen. Hierauf zog die Kaiſerin ſich zurück und die Herrſchaften begaben ſich in den Speiſeſaal, in welchem eine Längstafel mit entzückender Pracht gedeckt war. In der Mitte der einen Längsſeite hatte die Frau Groß⸗ berzogin von Baden ihren Platz zwiſchen den beiden Generalfeldmarſchällen Grafen v. Moltke und Blumenthal; gegenüber ſaß der Großherzog zwiſchen den Generalen v. Los und v. Orff. Der Verlauf der Tafel war ein ſehr anregender.— Leider iſt ſeitdem die greiſe Kaiſerin an einer Erkältung erkrankt, welche im Hofbericht als Influenza be⸗ zeichnet wird. „An der Jufluenza liegen gegenwärtig in hieſiger Stadt, wie uns von kompetenter Seite mitgetheilt wird, ca. 10,000 Menſchen krank darnieder. Sämmtliche Kranken⸗ häuſer ſind mit Influenzakranken überfüllt. Leider hat ſich auch geſtern wieder infolge hinzugetretener Lungenentzündung ein Todesfall ereignet. Von mehreren Seiten ſind wir mit Rückſicht darauf, daß nächſten Dienſtag die Schulen wieder beginnen, erſucht worden, anzuregen, daß die Schulferien wegen der Influenza um einige Tage verlängert werden möchten. Wir können uns dieſem berechtigten Wunſche nur anſchließen und hoffen, daß er Berückſichtigung finden möge. Auch in anderen Städten greift die Grippe immer weiter um ſich.— In Pforzheim hat die Krankheit ſo überhand ge⸗ nommen, daß man ihre Zahl auf mehrere Tauſend beziffern muß.— Auch in Freibur g liegen mehrere Tauſend Ein⸗ wohner, als von der Influenza befallen, krank darnieder.— In Karlsruhe hat die Krankheit in den letzten Tagen in geradezu erſchreckender Weiſe um ſich gegriffen, ſo daß in manchen Geſchäften bereits Betriebseinſchränkungen und manche Störungen vorgekommen ſind. Mehr als 3000 Per⸗ ſonen, darunter viele Aerzte ſollen erkrankt ſein. Am Schlimmſten ſoll es beim Eiſenbahnbetrieb ſtehen, ſo daß, wenn nicht in den nächſten Tagen ein Zurückgehen der Krank⸗ heit eintritt,die Generaldirektion kaum den ganzen Betrieb wird aufrecht erhalten können.— Die erſte amtliche Meldung aus Augsburg über die Influenza lautet: Krankeuhaus Ge⸗ ſammtſtand 450. In den Volksſchulen erkrankten 25pCt. Der Magiſtrat beſchloß die Errichtung eines Reſerveſpitals letzten Wochen, die Hand zum ſchönſten Bunde reichen. Und doch— wie war es möglich! Konnte dieſer Mann, der alle guten Eigen⸗ ſchaften eines ſoliden, ehrbaren Mannes in ſich vereinigte, Verbrecher herabſinken? Nimmermehr ſagte ihr Herz. „Ich muß Gewißheit haben über das, was geſchehen und das ſogleich. Es kann nicht wahr ſein! Die Anſchuldigung 10 zu ungeheuerlich! rang es ſich von Amalien's blaſſen ippen. Mit einem ſchnell gefaßten Entſchluſſe ſtand das ſo hart vom Schickſal betroffene junge Mädchen auf dem Flur, warf Mantel und Kopftuch über und trat, ſcheinbar ruhig und ge⸗ faßt, vor die nichtsahnende Mutter. Nachdem ſie dieſer ihr ſpätes Verlaſſen des Hauſes durch einen unaufſchiebbaren Gang zu einer Freundin und das Ausbleiben ihres Verlobten als durch ſoeben eingetretene Dienſtübernahme desſelben für einen Collegen erklärt, ſowie der Multer das Nöthige, deſſen ſie in ihrer hilfloſen Lage im Lehnſtuhl bedurfte, zur Hand gegeben hatte, verließ ſie eiligen Schrittes das Haus und nahm ihren Weg in der Richtung nach dem Poſthauſe. 2 Der junge Beamte, deſſen im erſten Capitel erwähnt wurde, hatte die Univerſität beſucht, da jedoch ſeine Mittel nicht ausreichten, ſo gab er ſein Studium auf, worauf er in die Telegraphen⸗Verwaltung eintrat. Fokmer's Abſicht war anfangs, im Telegraphendienſte zu verbleiben, da ein raſches Avancement in ſicherer Ausſicht ſtand. Durch die Vereinigung der beiden Verkehrsinſtikute — Poſt und Telegraphie— hatte ſich jedoch in dem kleinen mit der Zeit jene Ausficht ungünſtiger geſtaltet. 1s dann von der oberſten Behörde den jüngeren Eleven be⸗ deutet wurde, daß die Möglichkeit auf baldiges Aufrücken in die böheren Stellen von der Kenntniß auch des Poftdienſtes ſpäter abhängig gemacht werden würde, beſann Fokmer ſich nicht lange, ſondern meldete ſich freiwillig zur Uebernahme einer auf dem Poſtamte in., der fürſtlichen Reſidenz, va⸗ kant gewordenen Stelle. Seinem Wunſche wurde nachgegeben. — einem Verbrecher ſollte ſie in fünf Wochen in der vormallgen Krenzkaſerne.— Aus Erkangen wird gemeldet: Da in der Kaſerne mehr als die Hälfte der Mann⸗ ſchaften an Influenza leidet, wurde die geſunde Mannſchaſt in die ſtädtiſche Turnhalle transferirt.— In Wien erklärt Profeſpor Kabler, daß die Influenza in den letzten zwei Tagen eine Abnahme zeige, doch könne es noch einige Wochen dauern, bis die Epidemie erlöſche. Sümmtliche hieſigen öffentlichen Schulen ſind auf Antrag des Herrn Großb. Bezirksarztes, wegen der großen Verbreitungg der Influenza in hieſiger Stadt, bis zum Donnerſtag, 16. d.., einſchließlich geſchloſſen worden. *Uneber den ſo aus dem Leben abge⸗ ruſenen Profeſſor Tborbecke wird der Heidelgg. Atg. geſchrieben: Der ſo unerwartet raſch geſtorbene Profeſſor Dr. Heinrich Thorbecke war als Nachfolger det Hofraths Weil an hieſige Univerſität bernfen und ſollte mit 1. April ſein neues Amt antreten; nun hat ihn der Tod dahingerafft, noch bevor er das Ziel ſeiner Wünſche erreichte. Denn er liebte unſere Stadt, und von 1888, in welchem Jahre er ſich, 30 Jahre alt, habilitirte, bis 1885, als er nach Halle berufen ward, lebte er in unſerer Mitte, von Allen, die ihn kannten, ob ſeiner vortrefflichen Charaktereigenſchaften hochgeſchätzt. Seit 18783 außerordentlicher, 1887 ordentlicher Profeſſor der orientaliſchen Sprachen, hat er ſich durch verſchiedene wiſſen⸗ ſchaftliche Publikationen einen höchſt geachteten Namen in ſeinem Fache erworben, ſo zählte er zu den erſten Arabiſten. Inmitten umfaffender Vorarbeiten zu einem größeren Werke iſt er ſeiner Wiſſenſchaft, der er mit ganzem Herzen ergeben war, und auch unſerer Hochſchule, die auf ihn gerechnet hatte, allzufrüh entriſſen worden. * Meteorolsgiſche Beobachtungen der Station Mann⸗ heim vom 6. Joanuar. Morgens 7 Uhr. Höchſte und niederſte Tem⸗ Thermometer 1 Baende in en e, ee de en ee in mm Trocken Feucht Stärle Maximum Minimum 766.2—15 Sud 2 —.9.0 5) C: Windſtille; 1: ſchwacher 5 L: etwas ſtärrer ꝛc 8: Sturm; 10: Orkanz Vfälziſche Nachrichten. Ludwigshafen, 5. Jan. Der engere Ausſchuß des nationalliberalen Vereins des Bezirksamtsſprengels Ludwigs⸗ hafen war vorgeſtern zu einer Sitzung F ee um über die bevorſtehende Reichstagswahl zu berathen. Bei dieſer Gelegenheit wurde an unſeren ſeitherigen Reichstags⸗ abgeordneten Herrn Dr. Carl Clemm die Anfrage gerichtet, ob die Gerüchte, welche in jüngſter Zeit in den Zeituugen colportirt wurden, auf Wahrheit beruhten. Unſer Abgeord⸗ neter gab hierauf die Erklärung ab, daß dieſe Zeitungsnotizen jeder thatſächlichen Grundlagen entbehrten und er, trotz ſeiner geſchäftlichen Berufsthätikeit als Leiter einer großen Fabriz nach wie vor bereit ſei falls die Wähler des erſten pfälziſche“ Wahlkreiſes ihm ihr Vertrauen weiter ſchenken würden,. Mandat anzunehmen. Wir glanben dieſe Mittheilung wir unſere Parkeigenoſſe und Freunde mit freudiger Genugthuung erfüllen und Nachrichten verſtummen machen, welche von gegneriſcher Seite, wie wir vermuthen, nicht ohne Abſicht ausgeſtreut wurden, um Verwirrung zu erregen. Tagesneuigkeiten. — Sansbeim bei Mülhauſen, 4. Jan.(Einauar⸗ tierung.) Dem Vernehmen nach werden am 1. April 150 Mann und ebenſoviel Pferde des 3. Badiſchen Dragoner⸗ regiments aus Mannheim dahier Quartier beziehen. An freundlicher Aufnahme wird es den jungen Kriegern bei uns nicht fehlen. — München, 5. Jan.(Influenza.) In den öͤffenk⸗ lichen Militär⸗ und Civilkrankenanſtalten befanden ſich geſtern gegen 1200 Influenzakranke; die Zahl der in Privatpflege befindlichen Kranken beträgt ſicher hoch in die 10,000. — Bayrenth, 4. Jan.(Todtgetreten.) Der 17jährige ruhige Glaspolierer Georg Trepl wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember auf dem Heimwege von Sofienthal von mehreren Burſchen überfallen, zu Boden geworfen und buchſtäblich todt getreten. Als der That dringend verdächtigt wurden der ledige Holzhauer Schöpf und der verheirathete Glasſchleifer Schöpf von Sofienthal in Haft genommen. — Hamburg, 4. Jan.(Mißhandelte deutſche Matroſen) Die Mannſchaft des Hamburger Dampfers „Capri“ wurde von der Mannſchaft des fran öſiſchen Dam⸗ pfers„Colombo“ im Hafen von Marſeille mi handelt. Der Aunet Conſul hat dem Fürſten Bismarck den Vorfall gemeldet. — Baden bei Wien, 4. Januar.(Die ſchwarzen Blattern in Niederöſterreich.) Das heute erſchie⸗ nene amtlich inſpirirte Bezirksblatt conſtatirt in den Ort⸗ ſchaften Maherling, Heiligenkreuz, Alland, ſowie in der Um⸗ gebung das Auftreten der ſchwarzen Blattern. Die Sam⸗ käts⸗Behörde trifft alle Vorkehrungen, damit der CTurort nicht verſeucht werde. — Neufatz, 4. Januar.(Mord in Folge einer Zeitungspolemik) Der Redacteur der hieſigen„Za⸗ ſtava“, Jaſo Tomics, inſultirte im hiefigen Bahnhofe wegen einer Polemik den ehemaligen Rrichstags⸗Abgeordneten und Hauptmitarbeiter des„Branik“, Michagel Dimitrievics, und Seit zwei Jabren verſah der junge Beamte nun den Dienſt bei dieſem Poſtamte, meiſt im Telegraphendienſte thätig. Wenngleich Fokmer, der ein ſehr klares Auffaſſungsver⸗ mögen beſaß und eiſernen Fleiß an die Erlernung des tech⸗ niſchen Poſtdienſtes ſetzte, ſich alsbald die nöthigen Kenntniſſe dieſes in unſeren Tagen ſo complicirten Dienſtes angeeignet hatte, ſo gab es doch noch mancherlei Dienſtverrichtungen, die ihm, wie man ſo zu ſagen pflegt, nicht recht von der Hand wollten. Es war das kein Mangel an Geſchicklichkeit des jungen Mannes, die Urſache des„Andenfingernklebens“, wie ſein älterer College ungeſchicktes Arbeiten nannte, lag vielmehr darin, daß der Vorſteher der Poſtanſtalt Fokmer bis vor Kurzem nur aus bilfsweiſe von Zeit zu Zeit zu den Poſtdienſtgeſchäften heranzog. Dieſes Nichtvertrautſein mit den techniſchen Funktionen ſeines neugewählten Berufes, das unter Umſtänden manches Gefahrvolle in ſich birgt, ſowie eine ausgeſprochene Ver⸗ trauensſeligkeit im Geldverkehr ſchienen Fokmer verhängniß⸗ voll geworden zu ſein, wenn wir aus ſeinem geſchilderten Charakter eine Veruntreuung des von dem alten Steiner angedeuteten, plötzlich verſchwundenen Geldbriefes nicht für wahrſcheinlich halten können. ei den Collegen ſtand Fokmer, trotzdem er außer der Dienſtzeit ſelten mit ihuen verkehrte und ſeine freie Zeit aus⸗ ſchließlich dem Studium ſeines Faches oder den Wiſſenſchaf⸗ ten widmete, in beſonderer Achtung, da er freundlich und beſcheiden auftrat, gern ſich belehren ließ und bereitwilliaſt dei ſich darbietender Gelegenheit Andere im Amte vertrat. Nur ſein kopfhängeriſches, grübelndes Weſen gefiel ihnen nicht. Trotzdem lebte er mit den Collegen in Frieden und er⸗ freute ſich, da ſein Lebenswandel ein ſittlich lauter war, der beſonderen Gunſt Aller, die ihn näher kennen gelernt hatten, Anders ſtand es mit der Bevölkerung des kleinen Ortes, ſpeciell desjenigen Theils desſelben, der eine geſchloſſene Ge⸗ ſellſchaft bildete, in welche Fockmer eingeführt war und welche er aus verſchiebenen Gründen gegen ſeinen Willen dann und wann beſuchen mußte. Man konnte ihm nicht verzeihen, daß er ſo wenig in der Geſellſchaft verkehrte, trotzdem er ſehr wohl ein guter Ge⸗ ſellſchafter ſein konnte. Namentlich verzieh man ihm nicht, 4. Helte⸗ Seneral⸗Anzeiger. brachte demſelden ſe gefährliche Siſche bei, daß Dimitrievlcs na lauf einer Stunde ſeinen Geiſt aufgab. Die 15 5 chen dem„Branik“ und der„Zaſtava“ iſt älteren ums. Wadowiee, 4. Jan.(Der Auswanderungs⸗ ſchwindel⸗Prozeß.) Die Vertheldiger Profeſſor Roſen⸗ blatt, Dr. Korn und Lazarski ſtellen den Antrag, es möge das Verbör der weiteren Zeugen bis zur Geneſung der an Junſtrenza erkrankten Angeklagten Hatalek und Klausner ver⸗ ſchoben werden, Der Geeichtshof gab dieſem Antrage Folge. + Brüffel, 4. Jau.(Die verbrannte Gouver⸗ nante. Erſt heute Mittags wurde unter den Trümmern des Jaekener Schloſſes der verkohlte Leichnam der Erzieherin der Prinzeſſin Clementine, Fräulein von Rancourt, aufge⸗ funden. Der Leichnam iſt bis auf die Knochen verbrannt. Neben dem Skelett wurden 2000 Francs in Gold, welche die Verunglückte im Augenblicke des Brandes retten wollte, geſunden, Der König und die Prinzeſſin Clementine erwie⸗ ſen Nachmittags der Leiche die letzten Ehren. Königin Marie Henriette iſt in Folge der Aufregung erkrankt. Paris, 4. Jan.(In Folge der Influenzo) iſt der Beginn des Unterrichts an allen Schulen und Lehr⸗ anſtalten von Paris auf den 12. Januar verſchoben worden. 55 Centrale mit 700 Schülern zählt allein 400 ranke. Paris, 5. Jan(Im Tode vereint) Am letzten Sountag erkrankte die Polizeikommiſſärswitwe Hoffmann Rue du Rendenz⸗Rous No. 14 an Influenza und bald dar⸗ nach ihre Tochter Marie, ſodaß beide das Bett hüten mußten, während ihre Tochter Carolina, ebenfalls von dem Uebel be⸗ jallen, ſie noch pflegen konnte. Am Freitag ſtarb die 70jährige Frau infolge hinzugekommener Lungenentzündung, und wenige Minuten darnach folgte ihre Tochter Marie ihr im Tode nach. Als die andere Tochter dies ſah, ſtürzte ſie ohnmächtig nieder und gab ihren Geiſt auf, ohne wieder zum Bewußtſein erwacht zu ſein. Geſtern wurden ſie zu gleicher Zeit und in demſelben Grabe beerdigt. eLondon, 4. Jan.(Ratten) verheeren gegenwärtig die Graſſchaft Eaſt Lothian in Schottland in ſolchen Maſſen, daß täglich 100,000 erſchlagen werden, was aber zur Vermin⸗ derung dieſer unliebſamen Gäſte nichts zu nützen ſcheint. Alle bisher ergriffenen Maßregeln gegen dieſe Plage haben ſich als nutzlos erwieſen.(Da kann nur noch die Aufführung des„Rattenfängers von Hameln“ nützen.) e Nöman Deilage des„FeneralKNnzelgers“ (Bogen 1) liegt heute unſerer gefammten Auflage bei. Theater und Muſtik. Er, bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Unſere Oper leidet unter der ernſtlicheren Erkrankung der beiden Tenöre Götjes und Erl; die Influenza ſoll damit nichts zu thun haben. Dagegen hat dieſe letztere den Herrn Petzer, den Baſſiſten, welcher geſtern ſein Gaſtſpiel bei uns eröffnen ſollte, ergriffen. Dennoch würde es, dank der Bereitwilligkeit unſeres ſtets dienſtbereiten, unverwüſt⸗ lichen Mödlinger möglich geweſen ſein, den angekündigten „5idelio“, auf welchen man ſich bereits allgemein gefreut hatte, zu geben, wenn nicht im letzten Augenblicke Herr Neidl hätte abſagen müſſen. Vielleicht trägt an dieſer er⸗ neuten Erkrankung die kalte Zugluft die Schuld, welche am Samſtag während der Volks⸗Vorſtellung geherrſcht hat und ſich Abends während der Fidelio⸗Probe noch geſtei⸗ gert haben ſoll. Trotz aller dieſer erneuten Schwierigkeiten gelang es aber doch, wenigſtens eine Opernvorſtellung her⸗ auszubringen, wenngleich man dabei Jur willigen Martha, die ſchon im neuen Teſtamente als eine fleißige, dienſtbereite Jungfrau galt, die Zuflucht nehmen mußte. Herr KHrau 8, der Heldentenor aus übernehmen ſollte, erklärte ſich in liebenswürdigſter Weiſe bereit, den Lyonel zu ſingen, obwohl er denſelben in Wiesbaden nicht zu 16 85 braucht. Setzt man noch hinzu, daß Herr Kraus ſich unmittelbar nach ſeiner Ankunft dahier indis⸗ ponirt fühlte, ſo hat man alle Urſache, ſeiner Energie und ſeinem Pflichtgefühle zu danken, welches uns einen im großen Ganzen angenehmen Abend verſchafft hat. Herr Kraus beſizt einen namemlich in der Mittellage überaus weichen und wohltlingenden Tenor von vielem Schmelze, der aller⸗ dings die Höhe nicht ganz mühelos erreicht. Seine Partnerin, Fräulein Prohaska, obwohl ſtimmlich indisponirt, ſang und ſpielte mit lobenswerther Pflichttreue, während Herr Mödlinger und Frau Seubert durch ihre vortreffliche Laune das er zahlreich erſchienene Publikum auf's Beſte unterhielten. Der Plumkett iſt nachgerade eine Glanzrolle des Herrn Mödlinger geworden; mit ſeinem prächtigen Trink⸗ liede, das dieſer vortreffliche Säuger in unvergleichlicher Weiſe 11 entfeſſelt er wahre Stürme eines rauſchenden, aher wo lverdienten Beifalls, der nicht eher ſchweigt, als bis er die zweite Strophe wiederholt hat. Von allen Verluſten, die uns bedrohen, halten wir dieſen für den un⸗ erſetzlichſten. Wir wollen nicht ſchließen, ohne auch der um⸗ ſichtigen, fleißigen und verſtändnißvollen Leitung unſeres ſtets dienſtbereiten Kapellmeiſters Langer den gebührenden Zoll unſeres Dankes entrichtet zu haben. München, 5. Januar.(Das Theater am Gärt⸗ nerplatz) brachte geſtern erſtmals die neue vieractige Poſſe von Kneiſel und Hirſchel zur Aufführung und erreichte damit einen guten Erfolg, da das Stück ſich durch eine ge⸗ ſunde burleske Komik und wirklich neue Situgtionen, ſowie durch überaus dankbare Rollen auszeichnet. Ein Akt 3. B. ſpielt in einer elektrotechniſchen Ausſtellung. Von den Verliner Theatern. Im Kgl. Opern⸗ hauſe nimrit an Mittwoch das Gaſtſpiel des Herrn Möd⸗ linger ſem Anfang, der zuerſt als Kardinal in der „Jüdin“ aufn im Freitag ſingt er den Osmin in der „Entführung aus dem Serail“, vermuthlich auch in den neu inſcenirten„Hugenotten“ neben einer Leiſinger, Brethot⸗ er Herzba, neben einem Rothmühl, Betz und Bulß den arcel... m ſtehen noch Carmen, Lohengrin und N em Spielplane; im Kgl. Schauſpiel⸗ auſe dier ich: Turandot, Quitzows, Feurige Kohlen, Tell, Macchentante, Räuber, Schritt vom Wege; im Deutſchen Theater gelangt in der laufenden Spiel⸗ woche vier Mal„Krieg im Frieden“, zwei Mal Göt von Berlichingen“, anßerdem der„Pfarrer von Kirchfeld“ und die„Widerſpenſtige“ zur Darſtellung; im daß er einige Male ſeine Abneigung gegen alle Geſellſchaft offen zur Schau getragen hatte, und nun noch ſeine Verlo⸗ bung mit Amalie Bork. 8 Als dann plötzlich die Nachricht in dem kleinen Städt⸗ chen, in welchem die tonangebenden Perſonen meiſt alle mit einander näher oder entfernter verwandt ſind, wo Jeder des Anderen Familienverhältniſſe kennt oder zu kennen vorgiebt, wwo der Eine nicht rubig leben kann, wenn er nicht weiß was . Nachbar zur Rechten oder zur Linken im Mittage im opſe hat, vorbereitet ward: Der ſonſt ſo ſtolze und lächelnd auf das„Spießbürgerpack herabblickende den Aaeeſekeemte ſei aſte wegen Verdachts einer bedeutenden nterſchlagung verhaftet worden, da hatte man endlich den Kommentar zu ſeinem zurückgezogenen Leben gefunden. Gründlich zog man den Aermſten durch die Hechel. ein Theil der Geſell⸗ fabn bemitleidete, ein anderer verhöhnte auch die Braut des⸗ 5 Gortſetung folgt) iesbaden, welcher hier den Floreſtan Berliner Tbeater: 3 Mal„Hamiet 3 Eu außerdem„Dame Kobold“ und„König Lear“; im Leſſine⸗ theater wird wiedernm 6 Male„Die Ehre“, 1 Mal„Der Fall Clemenceau“ und„Der Zaungaſt“ wiederholt. Wien, 5. Jan.(Wilhelm Knaach greiſt wieder zum Wanderſtabe. Der beliebte Komiker tritt morgen eine große Gaſtſpielreiſe an, welche zahlreiche Städte des In⸗ und Auslandes umfaßt. Zu Oſtern kommt Knaagck wieder nach Wien. Perſchiedenes. TPromovirte Henker. Daß jemals ein Henker mit der Doktorwürde geſchmückt ſein könnte, ſollte man ſchlechter⸗ dinas für unmöglich zalten. wenn nicht thatſächlich ein Fan überliefert wäre, in dem es ſich ſogar um zwei„promovirte Scharfrichter handelt. Zu den vielen Seltenheiten, die ehe, mals in dem 1857 abgebrannten ſogenannten„Neuen Bau in Stuttgart aufbewahrt wurden, gehörte auch ein unanſehn⸗ liches Schwert, das neben dem koſtbaren Palaſch des Herzogs Alexander von Württemberg hing und unter ſeinem Griffe den Bibelſpruch eingeätzt zeigte:„Thue nichts Böſes, ſo wider⸗ fährt dir nichts Böſes.“ Dieſes Schwert war das„Richt⸗ ſchwert“ der vier Brüder Markus, Jakob, Andreas und Johann Bickel, ſämmtlich Nachrichter zu Stuttgart geweſen, welche mit demſelben in einem Zeitraume von 31 Jahren— von 1660 bis 1691— nicht weniger als 315 Verbrecher vom Leben zum Tode gebracht hatten. Im Jahre 1680 aber er⸗ eignete ſich, daß Kaiſer Ferdinand von Nürtingen aus nach Stuttgart geritten kam, gerade zur ſelben Zeit, als ein Brand⸗ ſtifter aus Feuerbach und ein Mörder aus Stuttgart zum Tode geführt wurden. Am„Käſe ſah Kaiſer Jerdinand der Hinrichtung zu, an der ſogenannten Hauptſtatt, nämlich vor dem Hauptſtätter Thor, wo das Enthaupten anfangs zu ebener Erde vorgenommen wurde, bis man 1581 hierzu eine anderthalb Fuß hohe, kreisrunde Mauer, deren innerer Raum mit Erde ausgefüllt war, errichtete, die einem Laib„Käſe“ in der That nicht unähnlich war und deshalb im Volksmunde dieſe Benennung— auf ſchwäbiſch„Käs“— erhielt. Die beiden älteſten Brüder Bickel nun, Markus und Jakob, hatten hei dieſer Gelegenheit ihr Amt mit ſolchem Anſtande, ſolcher Kunſtfertigkeit und„Akkurateſſe“, auch„ſonder Plagb für den armten Sünder verricht“, daß der enthuſtas mirte Kalſer ihnen die Doktorwürde verlieh, wodurch ſie berechtigt wurden, als Aerzte zu praktiziren, und allerlei äußere Leibesſchäden zu heilen nach ihrem beſtlichen Wiſſen“. Von da an ſchrieben ſich die beiden Bickel Doktoren. Sie werden wohl die einzigen Scharfrichter unter der Sonne geweſen ſein, welche je dieſen hohen Titel führen durften, obgleich— wie der Chroniſt meint— die Nachrichter am eheſten dieſes Ehren⸗ diplom verdienten, weil ihre Heilkuren zum ſicherſten Er⸗ gebniß führen. Neueſtes und Celegramme. Berlin, 5. Januar. Die Kaiſer in⸗Wittwe Auguſta hat in der vergangenen Nacht zwar wenig geſchlafen, das Fieber iſt jedoch geringer geworden. Als der Kaiſer in dieſer Nacht um halb 2 Uhr von Trachen⸗ berg zurückkehrte, begab er ſich nach dem Palais ſeiner Großmutter und erkundigte ſich nach dem Befinden der⸗ ſelben. Heute Mittag begleitete ihn ſeine Gemahlin eben⸗ dorthin. Das heute ausgegebene offizielle Bulletin lau⸗ tet:„Die Kaiſerin⸗Königin Auguſta hatte zwar eine mehr⸗ fach geſtörte Nacht, doch iſt das Fieber zurückgegangen und der Verlauf der übrigen Krankheitserſcheinungen bis⸗ her ein normaler.“ Berlin, 5. Jan. In der Hauskapelle des Palais der Kaiſerin Auguſta fand heute Vormittag 11 Uhr ein vom Hofprediger Frommel abgehaltener Gottesdienſt ſtatt, welchem der Kaiſer, die Kaiſerin und der Großher⸗ zog und die Großherzogin von Ba den bei⸗ wohnten. „Berlin, 5. Jan. Der frühere Staatsminiſter von Patow iſt im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit geſtorben. Wien, 5. Jan. Der Kaiſer iſt geſteru Abend von den bei Radmer in Oberſteiermark abgehaltenen Hoch⸗ wildjagden zurückgekehrt und empfing heute Vormittag den ungariſchen Miniſterpräſidenten Tisza. Brüſſel, 5. Jan. Wie verlautet, beabſichtigt die belgiſche Antiſklaverei⸗Geſellſchaft, eine Expedition nach dem Tanganfika⸗See auszurüſten. Brüſſel, 5. Januar. Im Becken von Char⸗ leroi verlangen die ſtrikenden Bergleute nur noch eine zehnſtündige, ſtatt bisher einer neunſtündigen Schicht. Im Becken von Lüttich und Mons hat ſich die Lage ſehr verbeſſert.— Für den Wiederaufbau des Schloſſes Laeken werden ſchon jetzt Pläne entworfen. Charlevot, 5. Jan. In einer Beſprechung des Gouverneurs mit den Delegirten der Ar⸗ beiter haben ſich dieſe zur Wiederaufnahme der Arbeit verpflichtet, ſobald die Grubenbeſitzer in eine Verm in⸗ derung der Arbeitszeit um 1 Stunde willigen. In der Lohnfrage ſind in Bezug auf eine Lohnerhöhung die Delegirten bereit, ſich auf die Billigkeit der Beſitzer zu verlaſſen. London, 5. Jan. Aus Nyaſſo Land werden neue portugieſiſche Uebergriffe gemeldet. Als der engliſche Konſul Johnſton von dem Angriffe des Majors Pinto hörte, erneuerte er den Makololos gegen⸗ über ſeine Zuſage beireffend den britiſchen Schutz. Der König der Makololos hißte die britiſchen Flaggen auf der Seeflottille, worauf die portugieſiſchen Dampfpinaſſen die Schiffe Makololos bordeten und die Flaggen nle⸗ derholten. Die Makololos ſowie andere mächtige Stämme, darunter die kriegeriſchen Karangos ruͤſten ſich zum Kriege. Die portugieſiſche Vorhut iſt in Katumgas angelangt. Die Portugieſeu durchſuchten die Schiffe der britiſchen See⸗Geſellſchaft und erzwangen das Niederholen der britiſchen Flagge. 5 Mannheimer Handelsblaft. 5 pCt. aen jährige Mortgage Id⸗Bonds der Central Paciſic⸗ Heuba u⸗Geſell 91 5 ir veröffenklichen eine Zeichnungseinladung der Deutſchen Bank auf„500,000 D. obiger Bonds, welche einen weiteren der Ankeſhe von 16 Mill. Dollar bilden, von denen 6 Mill. Dollar am 8 27. 1889 von demſeſben Inſtitute in Berlin, Bremen und Hamdurg zur wurden. 15 aus dem ur Informatſon unferer Leſer wlederhole Faneft kerdſfenchen reſset de icleen Quitt. sen Theodor Fontane. len, „anneen d. Junuer eee ee 01 a den 15 8 Weiler ggenen Jinzen boſſtzr k ein Aktienkapita 6 0 5oc d. und eine fündirte Schuld von 51,299,880.39.. Das geſamme Balnneg der Gefellſchaft iſt durch Pachtver⸗ teag Hont Al 1885 ab flür 99 Jahre in den Bekrieb der Soulklern Paeiſte Es. übervnangun, Die Sputſleen Paeißfe Eo. frät ſanuuslich feſten Laſſen der Central Paciſic R. N. C. b ihrr Ponds ꝛc. einſchißſich der auf Naaſe N unn Keugneacten bernhenden Leiflungen) und 3 ihr außerbem 44 Aheliche Pus amme elneg Nasee ben Wenäsſtens I,Seas., warauß dle Feuttal Baeifie M K. Ca. in Jahre 1aeß eine Mvidende vnn 2 peck, auf ihre rien zun Veribring brachte. Der Gcgammtbetrag der 5 AEt. Mavtguge Gold Bmids der Ceutral Pacifie R. R. Co. nt Juhre 1889 macht 16 00%00 D. aus, wovon 3,000,000 D. für Nückzahlungen und Euneuevungen zurllckgeſtellt und 11,00,% B. zur Ausgabe beſtimmt wurden. Vun dieſen 11000%%% wurden 6,000,% am 27. Auguſt 1889 aufgelegt und es gelangen von denſelben jetzt weitere 2,300000 D. zur Subſkription. Dieſe Gold⸗Vonds genietzen ein Pfandrecht an erſter Stelle auf die Lucallinien, das Bahnhofsrigenthum und den ſonſtigen Grundteſitz der Central Paciffe R. R Cu. in San Franciscn, Oafland und Almmeda, ſowie auf die dieſe Städte verdindenden Dampfer und Fähren der Geſellſthaft. Sie haben ein Pfandrecht au zweiter Stelle auf 466,89 engl. Meilen und ein Pfaudrecht an dritter Stelle auf 869/6 engl. Meilen Eꝛſenbahnlinten der Centrrl Paciſie R. R. Co. und ſind außerdem durch eine zweite Hypothek auf den unver⸗ kaunften Theil des der Geſpllſchaft durch Kongreßakte zuge⸗ ſicherten Landbeſitzes(aa. G000000 Aanss) ſicher geſtellt. Die Zahlung von Kaßpital und Zinſen dieſer 5 pet. Mortgage Sold⸗Bonds der Central Paalfic R. R. Co. von 1889 iſt von der Southern Paoiſiec Co. durch Aufdruck guf den Bonds gewährleiſtet. Die Bonds lauten auf den Inhaber in Beträgen von je 1000 D. und tragen 5 pCt. Zinſen. Zius⸗ termine ſind der 1. April und der 1. Oktober. Das Kapital der Bonds verfällt am 1. April 1939. Die Tilgung geſchieht durch Ankauf zu einem Courſe von nicht über 105 pfßt. und zwar erſtens aus den Baareingängen von Landverkäufen, ſo⸗ weit ſoſche nicht zur Tilgung der Lund⸗Grand⸗Bonds von 1870 erſorderlich ſind und zweitens durch Schaffung eines Tilgungsfonds aus den Reinerträgmiſſen der Central Pacißie R. R. Co., in welchen von 1895 ab por Jahr je 50,000 D. ſo lange zurückgelegt werden, bis alle Bonds kgekauft oder bezahlt find.— Nach den letzten Botrtebsausweiſen be⸗ trugen die Bruttoeinnahmen auf der Central Paciſic⸗Gifen⸗ bahn vom 1. Jan. bis 30. Sept. 1889: 11,689,789 D.(1888 11,619,295), während die auf dem Geſamumtnetz der Southern Pockfic Co. erzielten Bruttoeinnahmen für die Zeit Lom 1. Jan. bis 31. Okt. 1889 die Ziffer von 38,580,988 D. er⸗ reichten. Freiburg, 8. Jau.(Original-Narktberfcht.) Tuf dem ffeutigen Fyuchtr⸗ markte wurden die ichte verkanft per 190 Kito: Weizen Mark 2.—, 21.88, 21.50, Halbweizen en 18.—, 17064, 27.50, Molgss 18.80. 16.50, 18.50, Gerſt 15.—, 17. 20, 16.50. Hafer 16.—, 15.6, 18.—. Werlauft wurden 6168 Kilo. Geſammterlös Mark 1240.05. Mannheimer Hafen⸗Berkehr vom—5. Januar. Schiffer ev. Kap. Schiff. Kommt von Ladung Etr. Hafenmeiſterei J. Billisheim Rhein Rotterdam Stückgüte!!— Vauer Siegfried 5—— C. Meffert Gienanth 1 1 1004 N Sal eue 7— Clasmann tolzenfeis 1 2— 5 Hafenmeiſterei IV. Angekommen am 4. Jan.. H. Struckmann UISedan Hochfeld Kohlen 2000 H. Briel Fanny Ruhrort— 780¹ W. Mecher Carolus Magnus ochfeld 15 147%00 5 Schmitz Eliſabeth uhrortf— 1000⁰ „Schipper Margaretha Duisburg— 6800 W. Terjung Wilhelm 980⁰ +* Waſſerſtands⸗Nachrichten. Rhein. Bingen, 4 Jan. 152 m.—.08, Konſtanz, 4. Jan.94 m.—.00 Kaub, 4. Jan..89 m.— 088. Hüningen, 4. Jan.37 m. +.03 Koblenz, 4. Jan..16 m.— 00 Kehl, 3 Jan.99 m—.08. Köln, 4 Jan..98 m. 008. Lauterbnrg, Jan. 3 15 m— 00. Nuhrort 4. Jan..8 m.— 8. Maxau, 4 Jan 3 18 m.00 Neckar Mannbeim 6. Jan.80 m—.03.] Mannbeim, 6. Jan. 287 m.— 08. Mainz, 4. Jan..85 m.—.05. Heilbronn, 5. Jan..00 m. 2 Dampfer⸗Nachrichten. Bremen, 4. Jan.(Telegraphiſche Dampfer-Nachrichten deß Norddeutſchan Jloyd in Bremen, mitgeiheilt von Ph. Jac. Eglinger⸗ alleiniger, Hemer in Mannheim.) Dampfer„Fulda“, welcher am 88 in Bramen ahren war, iſt am 4. Jan. Mg. 6 Uhr woblbehalten in Newüark angatummem Moriz Schlesinger, Maunheim, 0 2 23. Spezialgeſchäft in Bettfedern, Matratzen, vokſtän⸗ digen Betten und einzelnen Theilen bili f. Größte Auswahl, reellſte Bedienung. Anfertigung in eigener Die durch ihre unübertreffliche Paßform, Eleganz und Solidität weltberühmten Schuhwaarenfabrilgte von Okte Herz& Cie., Frankfurt a.., ſind für Mannbeim und Ludwigsbafen nur allein ächt zu haben bei Weorg Hartmanm. Schuhgeſchäft E 4, 6, am Fruchtmarkt untere Ecke(Tele⸗ phon 443. 61046 Die Illnſtriertes Familienblatt. Programm der im Jahrgang 1890 erſcheinenden Erzählungen und Nomane: Flammenzeichen. von E. Werner. [Ein Mann! ven Hermann Heiberg. Baronin Müller.. Karl p. Heigel. Sprung im Glaſe. en A. v. Perfall. Eine unbedeutende Frau. ven W. Heimburg. K W. Belehrende und unterbaltende Beiträge erſter Schpiftſteller. Prachtvolle Illußtrationen bedeutender Künſtler. Abonnements⸗Preis der Gartenlaube in Wechenvummern M..80 vierteljäßel. in jährk. 14 Heſten à 80 Pf. Od. 28 Halöbheſten à 25 Pf. Zu beziehen durch 7088 Tobias Löffler, guchhendtung, N 2. 4½8. e Graſh. 56d. 5 gegen baare General⸗Anzeiger. 5. Seite. antsbahuen. Am 1. Februar I. J. tritt zum Theil II. 5 iſch⸗füddeutſch 1 Nachtratz II in Kraft, welche neben einigen ſonſtigen Aeudernn⸗ gen Erhöhung der Frachtſätze im 8 hre mit den Stationen Lem⸗ Sz itz⸗Jaſſy⸗Bahn ſowie ueinbezogenen Stationen Corabia il⸗Magurele enthält. Bis zur endgiltigen Ausgabe der Nachträge ertheilt das dies⸗ ſeitige Gütertarifburegu Auskunft⸗ Karlsruhe, den 3. Januar 1890. HGeneraldirektion. 70351 t 2 und 3 des rumä⸗ Verbandstarifs 8 Das Gr. Nealgymnaſium Aeibt bis Mittwoch, den 5. Janztar geſchloſſen. Wiederanfang des Unterrichts: Donnerſtag, den 16. Januar, Uhr. 70370 Mannheim, 5. Januar 1890. 5 Die Virektien. 2 1 28 18 125 St. Hiß. Rästzenſchuie. Durch Beſchluß Großh. Be⸗ zirksamts bleibt die Schule bis Donnerſtag, 16. ds. Mts., Vorm. 8 Uhr geſchloſſen. 70363 Großh. Direktion: Walleser. Bekanntmachung. Das Auftreten der Influenza betr. (6) Nr. 838. Auf Antrag des Großh. L Bezirksarztes wird gemäߧ 85 Ziff. 2 des P. Str. G. wegen der großen Verbreitung der Influenza in hieſiger Stadt, die Schließung ſämmtlicher öffent⸗ licher Schulen der Stadt bis zum Donnerſtag, den 16. ds. Mts. ausſchließlich hiermit verfügt. Mannheim, 5. Januar 1890. Gr. Bezirksamt. Benſinger. Bekauntmachung. Vertilgung der Raupen betreffend. (8) No. 360. Die Bürgermeiſter⸗ ämter des Bezirks, welche mit Erlodigung Deſſetiger Verfügung vom 1. October v. J. No. 90,396 (Amtsblatt) noch im Rückſtande ſind, werden hieran erinnert. Mannheim, 2. Januar 1890. Großh. Bezirksamt. Benſinger. 7034⁴ Bekauntmachung. (6) No, 827. Wir bringen hier⸗ mit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Maul⸗ und Klauenſeuche in Heddesheim, Amts Weinheim, wie⸗ der erloſchen iſt. 70342 Mannheim, 4. Januar 1890. r. Bezirks⸗Amt. Wild. Bekaunlmachung. Behufs Ermittlung der Durch⸗ ſchnittspreiſe für die im Jahr 1890 eite e Unterhglt⸗ ungsarbeiten bei ſtädtiſchen Ge⸗ bäuden und zwar für Maurer⸗, immer⸗, Dachdecker⸗, Gypſer⸗, chreiner⸗, Glaſer⸗, Blechner⸗, Tüncher⸗, Tapezier⸗, Gas⸗ und Waſſerleitungn⸗Arbeiten erſuchen wir tüchtige Handwerksmeiſter, welche derartige Arbeiten auszu⸗ führen wünſchen, ihre Einzelpreiſe in die von Stelle zu beziehenden Arbeitsverzeichniſſe einzutragen und dieſelben ausge⸗ füllt und unterſchrieben bis ſpä⸗ teſtens 70¹⁴ ſreitag, den 10. Januar 1890 ei uns abzugeben. Mannheim, 1. Januar 1890. Hochbauamt: mann. Heffentliche Verſteigerung. Dienſtag, den 7. Jaunar 1890. Nächmittags 2 Uhr werde ich in Lit. G 2 No. 17 2. Stock 9 85 1. großer ee 1 Schreibtiſch mit Aufſatz, 1 kanger i„I1 Bücherſchrank, 1 langer Tiſch(Muſtertiſch), 1 Aqug⸗ rium, 1 Büffet, 1 Clavier(Flügel), 1 grünblaue Polſtergarnitur, be⸗ ſtehend in 1 Kanapee, 2 Seſſel 4 Stühle und( Fußſchemel, 1 Kanapee mit 6 Stühle, 1 Kana⸗ pee, 4 gepolſterte Stühe, 1 Spiegelſchrank, 1 Sekretär, 1 2 15 eee 2 Rauchtiſche, ipptiſchchen, 1 Tiſch mit Oügeret 1 Kartentiſch⸗ chen, 1 Pfeilertiſchchen, 6 verſchie⸗ dene Tiſche, 1 Kommode, 3 Schränke, 2 Waſchkommoden mit Marmorplatten, 3 Nachttiſche, 1 Waſchtiſch, 22 Stühle, 2 altdeutſche Rohrſtühle, 1 Tafelſervike für 12 Gedecke, 1 Bronceleuchter, 4 ſil⸗ berne Leuchter, 1 Kukuksuhr, 2 Standuhren, 1 Blumenſtänder mit Blumentopf, 21 Bände Meyer's Converſationslexikon, 13 Paar 5 und farbige Vor⸗ hänge, 1 Eßtiſch, ienneeß 1 Holzkiſte, 1 Schirmgeſtell, 1 Paar Handleuchter, 1 Tarograph Zahlung im Voll⸗ ſtreckungswege öffentlich ſteigern. 70886 annheim, 3. Januar 1890. 5 räuning, Gerichtsvollzieher in Mannheim. Steigerungs⸗Aukündigung. Im Vollſtreckungswege ver⸗ ſteigere ich in meinem Pfandlokale 8 4 17 dahier den 7. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr Kanggel 1 Niähreſchene F Sel apee, ne, el⸗ druckbülder, 1 haute und 1 runde ugfederuhr öffentlich gcgen Baarzahlung. 03⁴⁵ Nannheim, 4. Januar 1890. Kräuter, Gerichtsvollzieher. Heffentliche Verſteigerung. Dienſtag, den 7. Jauuar, Nachmittags 2 Uhr werde ich in meinem Pfandlocal + 1 No. 2 mehrere Büffets, Com⸗ moden, Waſchcommoden, 1 Spie⸗ gel, 1 ovaler 1 Re r, 1 Kähmaſchine, Bilder u. dgl. ſo⸗ wie 1 Hobelbank, 2 Handkarren, 5, neue Thüren mit Füllung im Vollſtreckungswege gegen Baar⸗ zahlung öffentlich verſteigern. Mannheim, 4. Januar 1890. Max, Gerichts vollzieher. 70³⁴9 Jagd⸗Nerpachtung. Mittwoch, 5. Februar d.., Nachmittags 2 Uhr wird auf dem Rathhauſe dahier die Feld⸗ und Waldjagd in der Gemarkung Groß⸗Rohrheim incl. Hammerau, in den ſeitherigen ein⸗ getheilten vier Ja e auf die Dauer von ſech Jahren, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich verpachtet. 815 enahn iſt an der Heſſ. Lud. Eiſenbahn(Riedbahn) ge⸗ legen, und iſt Station, kann ſo⸗ nach von Frankfurt, Mainz, Darmſtadt, Maunheim und Worms in kurzer Zeit per Bahn erreicht werden. Die Feld⸗ und Waldjagd incl. Hetar und umfaßt circa 2000 Hektar und kann zu den ſchönſten und wildreichſten Jagden der Umgegend gezählt werden. Die⸗ ſelbe bietet den Jagdfreunden ein großes Jagdvergnügen, indem auf derſelben alle Arten Wild, als: Rehe, Haſen, wilde Enten, Faſanen u. ſ. w. geſchoſſen werden Lönnen, und iſt nament⸗ lich der Rehſtand dadurch, daß der Großh. Rohrheimer Wald, in der Mitte zwiſchen dem angrenz⸗ enden Gernsheimer⸗Gemeinde⸗ wald, den Fiskaliſchen Wal⸗ Vibbie Jägersburg und dem Bibliſer⸗Gemeindewald, ge⸗ legen iſt, ein vorzüglicher. tähere Auskunft wird ſtets gerne ertheilt. Groß⸗Rohrheim, 6. Jan. 1890. Gr. Bürgermeiſterei Gr. Rohrheim Hofmann. 70332 Bekannkmachung. Die Gemeinde dahier läßt am Mittwoch, den 15. d. Mts., Nachmittags ½2 Uhr im Rathhauſe einen fetten Rinder⸗ faſel verſteigern, was hiermit be⸗ kannt gemacht wird. 70359 Hohenſachſen, 4. Januar 1890. Bürgermeiſteramt. Stöhr. Schmitt. Perſteigerung. Am 362 den 9. d. Mts., Mittags 12 Uhr verſteigern wir: e Dampf⸗ dreſchmaſchine, 1 Backſteinpreſſe, 1 Walzwerk, 1 Kippwaagen mit Geleiſe, öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden. Heiß& Voch in Ladenburg. Möbel⸗ Verſteigerung. Wegen Wegzug verſteigere ich im Auftrage gegen baare Zah⸗ lung, auf meinem Bureau K 2, 17, 2 Treppen hoch, 70339 Dienſtag, 14. Jannar d.., Nachmittags ½3 Uhr, 1) 1 hochfeine Mahagonigarni⸗ tur, beſtehend aus 1 Sopha, 2 Fauteuils, 2 gepolſterte Stühle mit blauſeidenem Damaſt über⸗ zogen. 2) ein Mahagoni⸗Buffet, alles faſt neu. 0 1 großer maſ⸗ ſiver runder Tiſch. 4) antique Leuchter, wozu ich Steigliebhaber einlade. Die Sachen konnen täg⸗ lich von Nachmittags 3 bis ½5 Uhr bei mir eingeſehen und wer⸗ den die Steigobjecte auch vor der Verſteigerung züm Taxwerthe ab⸗ gegeben. Garl Friedr. Stützel, K 2, 17, II Treppen, Rechtsconſulent u. Auctionator. Neujahrsgratulations⸗ Enthebungskarten für 1890. Für Enthebung von 121b grätulationen haben folgende Per⸗ ſonen Karten gelöſt: 70319 erx Aberle, Iſrael. err Ahles, Carl, Stadtpfarrer. „ Albrecht, A. und Frau. de Allſtadt u. Mayer. err Amann, Dammmeiſter. err Andrege, Fried. „ Andrege, Hermann. Angſtmann, W. Bahnmſtr. „ Appler, Hch., O 4, 5. „ Auer, Oscar und Frau. „ Bach, Carl, in Firma Her⸗ mann Bach. Back, Louis. „ Back, Ludwig. Frau Bärenklau, Karl Wtb. „ Balzer, F. W. Herr Bansbach,., Reallehrer. „ Bartenſtein, Dr. Aſſiſtenz⸗ „ Battlehner, A. „ Bauer, Karl und Frau. „ Bauer, Carl, Kfm. u. Frau. „ Bauer, Pfarrer. „ Bauhans, Ph. Hauptlehrer. „ Baus, Joſ., Magazinmſtr. „ Bauß, Karl rau Beauval, Max Wtb. err Beck, 9915 Haäuptlehrer. „ Behn, Wilh. 5 „ Bender, Ph. Familie. Dr. „ Benſinger „ Berg, 6. Hauptlehrer. 77 77 17 17 7 77 17 „ 17 7 1 17 17 7 77 77 77 7 77 Herr 1 115 Herd Bohrmann Wtöb. u. 3 * Herr Dörzenbach, Chr. u. Familie. Frau Elgaß, Fr. Ww. 10 Herr Grieſer, Eugen. 1 Herr Gros, A. Waiſenr, u. Frau. zrau Hauſer, Hugo Wtöb. err Haußmann und Frau. Berndhäuſel& Reiffel, Frau Heißler, Adam Wth. Pfüälzer Hof. Hellmann, C Bernhard, Jſaac, Kaufm.„Hellmann, Simon. Bernthſen, Prof. und Frau.„ Henninger, Joſ. und Frau. Berrer, Wilh.„ Henz, Chr. und Frau. Betz, Carl und Frau.„ Hereus, Fried. Bielefeld, J. M. Frl. Herrmann, Johanna Biſchoff, Karl. in Firma J. Herrmann. Biundo, Casl. Frau Herold, Conrad Wtb. Birkhofer, Johann. Herr Herold, Lud. Blum, Elias und Frau. Fräul- Herold, Pauline. Blum, Gottl., Reſt. u. Frau.„ Hexkold, Anng. Blumhard, Adolf, Architekt. Herſchel, Bernh., Stadtrath. Bohrmann,„ Heck, L. Gewerbeſchulvorſtand Herr Herz, Karl Emil und Frau. err Bohrmann, Hch. u. Frau.„ Heß, Otto, Friſeur. E 1, 16. „ Bohrmann, Karl u. Frau.„ Heß, Wilh. und Frau. „ Bohrmann, Wilhelm.„ Heß, Fr. und Frau. „ Bonn, u Frau„ Heyd, C. „ Bouquet, W. und Familie.„ Heydegger, Aug. u. Frau. „ Bräunig, Bürgermeiſter.„ Hil. Georg, P 2, 14. „ Brechter, Lud u. Frau.„ Hirſch, Jacob jr., T 4, 20. „ Brenner, Wilh. u. Familie.„ Hitze, Franz und Frau. „ Brühl, B.„ Hoff, Wilh. „ Brunk, Dr. Commerzienrath.„ Hoffmann,., Hofapotheker u. Frau in Ludwigshafen. u. Frau. 5 „ Brurein, Wilhelm.„ Hoffmann. Chriſt. Bub, Eberhard.„ Hoffmann, Jof und Frau. Frau Bürckel, Chriſtine Wtb. und, Hoffmann, Joſ., Architekt. Töchter. Frau Holzmüller, Eliſe Wt b. „ Bunſchuh, Gg. u. Peter. Herr Holzmüller, Karl und Frau. „ Carlein.„ Horn, Wilh. „ Caspari, Profeſſor u. Frau.„ Huber, K. Carl, Architekt. „ Conradi, Director.„ Hüttenmüller, Rob. „ Cronberger, Karl. 85„ Hummel, Aug. u. Frau- „ Eronberger W. u. Familie.„ Jäger,., Profeſſor. „ Daus, L. D. ſenior. Frau Johanning, A. Wtb. „ Daut, J. u. Familie. 15 Irſchlinger, Hch. „ Dauth, Oberſteuercommiſſür„ Iſambert. u. Familie. Herr Jubitz,., Kaufmann, Lud⸗ „ Denzel, Aug. u. Frau. wigshafen⸗Hemshof. Fämilie v. Derblin.„ Juillerat, Arkhur. Gel 5 0 67 90 5 Adolf. err Deutſch, J. P.„ Kahn, Bernh., Stadtrath. „ Diebold,. Regiſtrator u.„ Kahn, Karl 5 27 13 Familie.„ Kahn, Emil. „ Dr. Döpfner.„ Kahn, Dr. Joſ. Kahn, Julius, L 2, 18. Dreesbach, Aug.„ Fallenberger, Hch., Seeretär. Dröll, Karl Fried.„ Katz, Julius, Chefredakteur. Dröll, Fried. ſenior. Katzenmaier,., Secretär Dippel, Rich, u. Frau. und Frau, Duffing, Chr.„ Kauffman,., Waiſenrichter. Durler, Rector.„ Kaufmann, Max und Frau. Keim,., Mannh. Gummi⸗ u. Cell.⸗Fabrik. Kempf, Joſ. Hch. Rechner. Keſſelheim, Chr. ſen., N. St. Keſſelheim, Chr. jr. u. Frau. Keßler, J. Direckor. Kiefer, Herm. Bahnmeiſter. Kieſer, Cornel, und Frau. Kirchner, Georg. Eberhard, Apotheker u. Frau. Eder, Val. u. Frau, L11,12. Eichhorn, Ph. Jag., Kaſſen⸗⸗„ und Rechnungsführer. 7 Eichrodt, Hofſchauſpieler. 5 Egel, Hauptlehrer. 5 Egly, Leonh.(Hotel Egly).“„ Eßlinger, F. W. und Frau.„ Herr Exter, Landg.⸗R. u. Frau.„ Kirchner, Jacob. „ Faas, Rechtsanwalt.„ Kloſtermann, Direktor. „ Faiſt, Dr. Anton Joſ., Han⸗⸗„ Knapp, Aug., Hofopernſän⸗ delsſchuldirector. ger u. Frau. „ Feitler, Moriz u; Frau.„ Kolthoff, Wilh. u. Frau. „ Feſenbecker,., Baumſtr. u.„ Kompe, Wilh. Frau.„ Krämer, Guſtav. „ Fiedler, Frd. u. Frau.„ Kraichgauer, M. „ Krauth, Emil u. Frau. Frau Krehbiel Wtb. „ Krönig, Carl, Hoflieferant. Frau Kruſt, C. Wtb. B 5, 12. Kübel, Lothar, Buchhalter. Kühnle, Louis u. Frau. „ Küllmer. Künkel, A. Hauptlehrer. Fieſer, Ober⸗Ingenieur. Firnhäber, Dr. Fiſcher, Gg. u. Frau. Flink, Carl u. Frau. Förſter, Eduard u. Frau. Forrer, Joh. und Frau. Franke, Florian. Franz, Ouis. „ Frech, Miniſt.⸗Rath u. Frau., Labander, James und Frau. „ Frey, Redacteur.„ Ladenburg, Ferdd. 85 reh S. 5„Jamm, Lud. D 0 12. Herr Freyſeng, puard. Landgraf, Dr. Joſ. u. Frau ſrau Freyſeng, Marie Ww. Frau 1 5 Masd, Ww. 7 55 Friebrich Weorg Herr Lang, Oswald. err Friedrich, bg. 975 10 Fuchs, Georg, Zimmermſtr. Langeloth, Fried. 8 Langelot. u. Frau. ee eeee 0 Sangeotte„u. Frau. err Fucke Wi„ Langenbach,., Baumeiſter r Fucke, Wilhelm.„ Langenbach.., 5 Jahs, Verth. u. Familie. 9 25 Abach, Jarob 890 Herr Fuld⸗Traumann, H.„ Aanger Nup Klmeiſter Wilh„ Langloth, Iac F. 20. 85 Gabriel, Herm. Inſt⸗Vorſt. Frau Langeloth, Wilh. Wtb. „ Gamper, Emil u. Familie. Herr Laemann, Alb. u. Frau. „ Gaſchott, P. u. Frau.„ Lehlbach, Ju. Frau, E 3, 18. „ Gaupp, Okto in Ludwigs⸗⸗„ Lehmann, Ph. u. Frau. hafen.„ Leis, C. Grund ü. Pfand⸗ „ Gebhardt, Lud., Privgatmann. buchsführer. „ Genton. Leis, Hugo. 17 Herr Lemmert, Ernſt. Genzken, Amtmann. K Lenhard, Louis. Gerngroß, Herm. „„ Sell „ Glaſer, Dr. C err Lerſch, Joh. Bapt. Glaß, Ph.„„Lichtenthäler, J. „ Göhring, Fr. 5 Fr A. u. Frau. „ Görig, Fr. u. Fra„Link, Gg. u. Frau. 0 tau Görſh, Wr. Wöos 1 Lochert, Louis, Kaufmann. 3525 Görig, W. u. Frau.„ Lochert, Notar. „ Goger, Fr.„ Löb, Albert. „ Graeber, J. Hch.„ Löſch,., Fabrikant u. Frau. „ Graf, Hch. u. Frau.„ Lomniß,., Apothek. u. Frau. „ Grahl u. Frau.„ Lotterhos,., Uhrenhandlg. „ Gramlich, Karl, R 7, 1.„ Ludwig, F. und A. „ Graß, Hofphotograph.„ Lutz, Eugen u. Frau. Frau Grieß, Ph. Ww.„ Lutz, Oberlehrer. Mack, Friedrich. „ v. Martini, Hans. „ Marxx, Sieg. u. Frau, D 8, 4. Maſſot, Adam. Mayer⸗Dinkel, Emil. Mayer⸗Dinkel ſenior. Mayer, Martin u. Frau. Mayer, Traugott. Meyer, Johann u. Frau. Groſch, Wilh. u. Frau. Groß, Karl, Stadtrath. Groß, Daniel. 5 Groß Jacob ſenior. Groß, Jac. u. Frau, D 4,13. Grün, K. u. Frau. Frau Grün, Marg. Wib., P 5, 18.]„ Metz, Aldis u. Frau. Grüſer, W. u. Familie. Günther Chr. Gund, Ph. u. Familie. Gutbrod u. Frau. ags, Carl. Haas, Dr. Haas, Wilh., Firma Conrad Hagas Söhne. ack, Gottl. und Frau. 55 Hänlein, Muſikdirector. „ Metzger, Wilh. Prof. u. Frau. Milek, Alex u. Frau. „ Mitſchele, Wilh. u. Frau. „ Mödlinger, Joſef, Hofopern⸗ ſänger u. Frau. „ Molitor, Edm., Hauptlehrer. „ Moll, Oberbürgermeiſter. Müller, Felix, Brauereidi⸗ reetor in Ludwigshafen. „ Mündel,., Reſt. u. Frau. Herr Hänsler, W. 5„ Murr, Guſt. u. Frau, „ Hafner, Frz. u. Familie.„ Muth, Privatm. u. Frau. „ Neuer, G.., Fuhrherr. Fräul. Neuhofer. „ Neuſtadt, A. Director der bad. Bank. „Nieper, Friedrich. „ Nicol, L. u. Frau. „ Nuber, F. G. „ Obermayer, Ernſt 175 „ Odenheimer, Leopold. „ Olivier, J. u. Frau. „ Orlemann, Wilh. „ Oſiander, Eugen E 8, 4. „ Paul, Erwin. aul, Louis u. Frun. Hafner, Herm. u. Familie. amburger. Dav. u. Fam. Hammer, Julius u. Familie M2, 12. Fe Otto u. Familie. Hammerſtein, Georg. Hanſer, Aug., Director. Sariu Architekt. Hartmann, Georg. artmeyer, F. J. auer, Herm. und Frau. Haug, Director. auptlehrer. Jeter L. J. U. Herr He ler, Karl, Fran. „ Heiler, Hch. u. Frau.„ Peters, Johann. 8 „ Heiler, Jacob. Pfefferkorn, Emil u. Frau 15 en e, b u. Frau. i „ Heinzmann, Theod. u. Frau.] Frau Pfefferkorn, W. Wtb. err Pfeil, Louis u. Frau. err Platz,., O 2, 15. „ Pohl,., Muſikdirector. 1 Poſt L. Hauptlehreru. Frau. „Poſt, Ludwig. Frl. Prohaskg, Hofopernſängerin. Herr Rang, Guſt. u. Frau. „ Napp, Fried. Frau Raſig, Joſefine Wtb. Herr Reichel, W. Herr Reinhardt, Otto, Kalkbren⸗ nereibeſitzer. „ Reiter, Emil. „ Reither, Frz. u. Frau. „ Neuter,., Baumſtr. u. Frau „ Richter, Profeſſor. „ Richter, Reichsbankdirector. Rickert, Georg. Riehm Chr., Pirek. u. Frau. „ Ries, Fried. u. Frau. „ Ries, Fried. n. Adolf in Firma F. L. Ries. „ Rieſter, Xaver. „ RNippert, Herrmannn. „ Rippert, Wilhelm. „ Ritter, Fr., Nee „ Ritter, Tiefhauinſpector. „ Rittmüller, Stadtrath. „ Ritzſchel, Emil, Director u. Frau. Rodius, Hans Kgl. Schauſp. in Wiesbaden. 5 Frau Rodius⸗Jenke, Toni, Hof⸗ ſchauſpielerin. „ Rödlingshöfer, L. und Frau. Frau Rös, Adam Wtb. Herr Röſch, Friedr. u. Frau. „ Röther, Heinrich. „ Rommel, Wilh. „ Roſenfeld, Carl. Herr Roſenfeld, Jacob, N 3, 3. „ Roſtock, Architekt. Herr Rudmann, Notar. „ Sachs,., Buchhalter. „ Sänger, Leop., Badbefitzer. „ Samsreiter, Joſ. u. Familie. „ Sator, Rud. u. Frau. „ Sattler, Dr.., Aſſiſt⸗Arzt. „ Sauerbeck, Richard. 5 Schafßere Karl und Frau. Schäffer, Otto, 595 der irma Jac. Uhl. Scharpinek, F. S. u. Frau. Frau Scheffelmaier, Anna Wtb. Frau Scheuermann, Karl, Ww. Herr Scheirmann, Carl. Familie Schenk, G 2, 12. Herr Scherer, Hch. und eat 5 Pfeiffer, Hch., Güterverwalter. Herr Scherr, Herm. u. Frau. 1 55 u. Frau. „Scheyrer, Oberbetriebs⸗In⸗ ſpector und Frau. 15 Schirnsla Hch. u. Frau. „ Schiruska, J. und Frau. „ Schlatter, Carl Theod. u. Fr. „Schluſſer, Regiſtrator. „ Schmitt, Rud. u. Frau. Frau Schmitz, Anna. Herr Schmitz, Bernh. u. Frau. „ Schneider, Georg. Herr Schneider, C. M. Gummi⸗ und Cellul.⸗Fabrik. Frau Schneller. Magd. Wtb. „ Schütthelm, Cath. Wtb. Pers Schütthelm, C. u. Frau. err Schuh, F. Gaſtwirth u. Frau. „ Schuldheis, Karl, Bahnver⸗ walter. „ Schunk, Franz. „ Schuppe, Jul. u. Frau. Familie Schwaſenberg. Herr Schwarz,., Inſtitutsvor⸗ ſteher. 17 8 Schweitzer, Eliſe. Herr Schwenzke, Chr. u. Frau. „ Seltzer, Hch. „ Senft, Carl, Graveur. Herr Seubert, A. und Frau. „ Seyfarth, Eduard. „ Sido und Frau. „ Sieberg, Apotheker u. Frau. „ Simon, S. Familie von Soiron. Frau Söncker, Anng Wtb. Vebt Sommer, Lud., Amtsvollz. „ Sonner, G.., Verwalter. „ Spangenberg u. Frau. Sperling, Carl und Frau. Staudt, Nb. Peter. „ Steinel, Albert. „Steinel, Wilhelm. „Steiner, Proviantmeiſter. „ Steingötter, Ferd. u. Frau 125 Dr. Stephani Ww. Herr Stern, Dr., Edmund, Spe⸗ eiglarzt für Hautkrankh. Familie Stern, Max, L. C. U 3,8. Herr Stern, Martin, U 3, 8. „ Stober, Lud. u. Frau. „ Stockheim, Max. „ Stoll, Fried. „ Stoll, Louis. „ Strack, C. L. „ Streb, Hch, u. Frau. „ Stutz, Carl, Hauptlehrer. j5 e Profeſſor. Thierer, Val., Kaufmann. Tremel, Emil u. Frau. Uebler, Friedr. „ Ulm, R. Thierarzt. Ungenannt. „ Velten, G. Stiſtungsgelber „ Vetfer,. Baßpbeſſſer. 7 arit „ Bögele, Gaat 0 rl u. Frau geb. arth. „ Vogt, Fritz, Kaufm., L14, 6. „ Voſſin, Georg. Volz, Wilh. u. Frau. Jateutzvorß 17 Voß 0 L „ Voß, Hch. „ Wagner,., pract. Arzt. „ Wagner, Jul. u. Frau. „ Wahl, Gg. u. Frau. „ Weger, J.., Privatmann. „ Weihrauch, Lud. Notar. „ Weinmann, Verw. u. Frau. „ Weiß, Adam, Privatmann, F 7, 25 „ Weiß, Jacob. Firma Werle& Hartmann. „ Werlin, C.., Kaſſen⸗ und Rechnungsführer. „ Werner, Carl, Uhrmacher. „ Werner, Horſt, Buchhüändler. „ Werner, 55 B. und Frau. „ Werner, Dr. Joh. u. Frau. Werner, Karl und Frau. Herr Werner, P. u. Frau, H 1, 15. Frau Will, Marg. Wtb. e 5 H. zamilie Wipprecht. Wirthle, Ober zollinſpector und Frau. rau Wolff, Louis Wtb. err Wolff, Pet., Weinhändler. amilie Wolzkg. err Wühler, Gg. und Frau. Herr Würmell, Ludwig. „ Würz, Carl und Frau. „ Würtz, Peter, Baumeiſter und Frau. „ Würzwetler, Moriz. „ Wurz. Jean. Zeis, Gr. Verwalter des Gr. Landesgefängniſſes. „ Zilke u. Comp. ndem wir die Namen vor⸗ ſtehender Perſonen nochmals zur öffentlichen Kenntniß bringen, bemerken wir, daß der Geſammt⸗ erlös der Enthebungskarten 955 M. 70 Pf. beträgt, wofür wir unſern beſten Dank hierdurch aus⸗ ſprechen. 70319 Mannheim, 2. Januar 1890. Armen⸗Kommiſſion. Klotz Katzenmaierl ooOoo0o0o0 An L. G. Beſten Dank für anonymen Brief; ich bitte aber ſehr— und zwar in meinem In tereſſe, um perſönliche 8 Beſprechung und gefl. 32955 eines Ortes, 1 an welchem Sie treffen 70884 85 kann. 8. Discretion Ehren⸗ 84ae Jachhuülfestunden in Latein und Französisch, sowie Reechnen, deutscher Sprachlehre u. sonst. Fächern f. jüng. etwas azurückgebl. Schü- ler(von—11 Jabren), werden gründlich.gewissenhaft ertheilt, nebst pralct. Anweisung 2. selbst⸗ ständigen Denken und Lernen. (Ev. auch d. Beaufs. d. Schularb.) Gute Erfolge schon erzielt. Näh. 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Chelius, Ludivigshafen. 65614 Pfander Werden unter strengster Verschwiegenheit in und aus dem Leihhause Aalnwerbe..J im Stern. besorgt. 61329 E5, 10/11, 3. Sock 2. Thüre links Pfände werden beſorgt unter Diskretion 5 im Laden. 6572 Pfänder werden unter ſtrengſter Dis] kretion in und außer dem Leih⸗ hauſe beſorgt. 61333 s. Fiſchlein, d 4, 3. Central Pacie Railroad Companp Feolge 50Jährige Mortgage Gold Bonds von 1889. Auf Grund des am 23. Auguſt 1889 veröffentlichten Proſpects legen wir hierdurch 703806 Doll.2, 500,000%ige 50jährige Mortgage Gold Bonds der Central Pacific Eisenbahn-Gesellschaft unter nachſtehenden Bedingungen zur Zeichnung auf: 1. Die Zeichnung findet Mittwoch, den S. Januar 1890, gleichzeitig bei den nach verzeichneten Stellen, nämlich in Berlin bei der Deutschen Bank Bremen 5 Hamburg„»„ Hamburger Filiale der Deutschen Bank „ Amsterdam„ den Herren Gebr. Teixeira de Mattos während der bei jeder Stelle üblichen Geſchäftsſtunden auf Grund eines bei den Stellen erhältlichen Anmeldeſcheins ſtutt. Vorzeitiger Schluß der Zeichnung bleibt dem Ermeſſen jeder einzelnen Stelle vorbehalten. 3. Der Zeichnungspreis beträgt für Deutſchland 99½%,ͤ zahlbar zum Um⸗ rechnungscourſe von 4 M. 25 Pf. für 1 Doll. zuzüglich Stückzinſen vom 1. October 1889 bis zum Abnahmetage. Derſelbe Umrechnungscours ſoll auch im Handel an der Börſe zur Anwendung kommen. 8. Bei der Zeichnung iſt eine Caution von 5% des gezeichneten Betrages in baar oder börſengängigen Werthpapieren zu hinterlegen, welche auf den Zeichnungspreis verrechnet, bezw. nach vollſtändiger Abnahme der zuge⸗ theilten Stücke zurückgegeben wird. 4. Die Zutheilung erfolgt ſobald als möglich nach Schluß der Zeichnung durch ſchriftliche Benachrichtigung der Zeichner. Die Berückſichtigung jeder einzelnen Zeichnung iſt dem Ermeſſen der Stelle überlaſſen, bei welcher die Zeichnung erfolgt iſt. 5. Die Abnahme der zugetheilten effectiven Stücke kann gegen Zahlung des Preiſes(vergl. No. 2) vom 31. Januar er. ab erfolgen. Indeſſen iſt der Zeichner verpflichtet: ½ des zugetheilten Betrages ſpäteſtens am 31. Januar er. N—* 7„ 5 72. 10„ I. arz„ abzunehmen. Für die zugetheilte Beträge unter 5000 Dollars iſt keine ſuceeſſive Abnahme geſtattet und ſind ſolche am 31. Januuar er. ungetheilt zu reguliren. Denjenigen Zeichnern, welche alsbald in den Genuß der Stückzinſen auf die zugetheilten Beträge zu treten wünſchen, ſteht es frei, den Zeich⸗ nungspreis nebſt Stückzinſen bis zum Zahlungstage ſchon vom 15. Januar cr. ab gegen einfache Kaſſenquittung einzuzahlen. Die zur Einlöſung gelangenden Coupons der 5„%igen 50 jährigen Central Pacific Mortgage Gold Bonds werden an unſerer Coupons⸗Caſſe zum jeweiligen Tagescourſe der Dollars⸗Coupons ausbezahlt. Der Text der Mortgage ſowie des am 28. Auguſt veröffentlichten Proſpects liegt an unſerer Effecten⸗Caſſe zur Einſicht aus. Berlin, den 4. Januar 1890. Deutsche Bank. PP ̃ Geſchäftseröffnung und Empfehlung. Allen Freunden deutſchen Kunſtgewerbes beehren wir uns die ergebene Mittheilung zu machen, daß wir am hieſigen Platze H 7. unter der Firma Mannheimer Glasmalerei Kriebitzſch und Voege eine Kunſtauſtalt errichtet haben. Wir übernehmen die Herſtellung von Feuſtern für Kirchen und Profan⸗ bauten in jeder Stylform und Preislage, bei geſchmackvoller Durchführung. Butzen⸗ fenſter, Bleiverglaſungen, farbige und weiße geätzte Scheiben, Tep⸗ pich⸗ und in Kathedral⸗ und Antikglas, Wappen, Cabinetſtücke, Portraits. An der Hand langjähriger praktiſcher Erfahrung und gründlicher künſtleriſcher Vorbildung glauben wir verſichern zu dürfen, jeder Geſchmacksrichtung und allen tech⸗ niſchen Anforderungen zu entſprechen. 7020⁵ Wir empfehlen unſer Unternehmen einem geneigten Wohlwollen und zeichnen Hochachtungsvoll Kriebitzſch und Voege. P6Pmw.——ßß Die Krankheiten der Brust sind unheilbar 69510 wenn der Leidende vernachlässigt, sie zu bekämpfen. Wer an schwindsucht(Aus- zehrung), Asthma(Athemnoth], Luftröhreneatarrh, Spitzenaftectionen, Bronchial- und HKehlkopfentarrh ete, ete, leidet, trinke den Absud des Brustthee(russ. poly 1 welcher, echt in Packeten à 1 Mark bei Ernst Weidemann, Liebenburg a. Harz ernaltlie ist. Wer sich vorher über die grossartigen und überraschenden Erfolge dieser Pflanze, über die Arztlichen Aeusserungen und Empfehlungen, über die dem Importeur gewordenen Auszeichnungen informiren will, verlange daselbst gratis und franco die über die F e handelnde Broschüre. „ Bremer Filiale der Deutschen Bank 8 Turn 5* erein. Samſtag, den 11. Januar 1890, Abends 8 Uhr in den Säälen des„Badner Hofes“ Baliz wozu wir unſere verehrlichen Mitglieder freundlichſt einladen. 66792 Der Vorſtand. NB. Die Vorſchläge für einzuführende Damen werden jeden Montag u. Donnerſtag jeweils Abends von—11 Uhr im Local 8 2, 21 entgegen genommen. An den gleichen Abenden können auch die Mitglieder ihre Eintrittskarten in Empfang nehmen. Schluß der Kartenausgabe Donnerſtag, den 9. Jauuar. Neſſource-Geſellſchaft. S a m ſtaa g, den 1. Febrnar 1890, Abends 8 Uhr, BBALL in den Säälen des Ballhauſes. Näheres durch Rundſchreiben. 70338 Der Vorstand. 2 Wir beehren uns bierdurch mitzutheilen, daß wir Han hieſigem Platze eine Zweigniederlaſſung unſeres Kötlniſchen Hauſes errichteten und empfehlen uns zur Lieferung aller Sorten Kohlen und Coaes in nur a. Qualitäten direct aus den Schiffen. 66755 Specialität: Belgiſche Authracitkohlen, für die uns auf der Internationalen Ausſtellung für Nahrungsmittel u. Hausbedarf Köln 1889 die höchſte Aus⸗ zeichnung(gold. Stern mit Ehrendiplom) zuerkannt wurde. Mannheim, 15. Dezember 1889. C. Mihr& Co. Comptoir G 7, 271. 1 8, 13 Terd. Baum d(., E 8. 13. Telephon Nr. 544. Fettſchrot, Nuß⸗ u. Maſchinenkohlen, deutſche u. belg. Anthracitkohlen, Briquettes B. Bündel⸗ und 1 Torfſtreu, billigſter Erſatz für Stroh. Feuerfeſte Steine aller Art. Lager: Perbindungs⸗Canal linkes Afer. Man biete dem Glücke die Hand Jilber-Lotterie des Bad. Irauen⸗Vereins zum Beſten der Vollendung des Baues einer Herkinsklinik. Preis des Looses M..— Zu beziehen durch die Expeditton des General⸗Anzeigers, Dr. H. Haas'ſche Buchdruckerei. Nach Auswärts gegen Einſendung von Mk..10 Pfg. * AKAn 205 9 Unterricht Stalieniſchen Iranzöſtſchen in und außer dem Hauſe erthellt gründlich und billig ein wiſſen⸗ ſchaftlich gebildeter Herr. Näheres in der Exped. ds. Bl. 65395 EEHHDMNHEN Mannheim. BAMHHHHAIN g Gr. Bad. Huf⸗ 1. Sg88,½% Nationallheattr. g Montag, 115 59. Vorſtellung. den 6. Jan. 1890 enVubonnement B. Der Compagnon. Luſtſpiel in vier Akten von A.'Arronge. Auguſt Voß, Fabrikant. Herr Jacobi. Mathilde, ſeine Frau 8 8 8 Rothenberg. Adele, deren Tochter 8 8 Frl. v. Dierkes. Oskar Schuhmann, Adele's Bräutigam Herr Schreiner. Bernhard Voß, Kanzleirath.Herr Eichrodt. Fanny, U Frl. Elling. Betty, deſſen Töchter Frl. Schwarz. Cäcilie,(Frl. Wagner. Ferdinand Winkler 5 5 Herr Löſch. Witiwe Lerche 5 Frau Jacobi. Louiſe, deren Tochter 5(al N 41 Marie, Dienſtmädchen) Frl. De Lank. Friedrich, Hausdiener bei Aug. Voß(Oerr Grahl. Tante Röper 8 8 8 Frl. Vößl. Gleichenberg, Buchhalter 8 5 Tietſch. .Herr Bauer. „Herr Hildebrandt. „Herr Longhammer. Herr Bucha. Frau Bärtich. Herr Peters. Semmelmann, Kaſſierer. Der Prediger 8 Sturm, Rechtsanwal Doctor Lind 29 22 22 Deſſen Frau 1 Kaufmann Böller 8 Deſſen Frau„Frl. Schelly. Ein Arbeiter„Herr Strubel. Anfang 7 Uhr. Ende 10 Uhr Kaſſeneröffn. 777 Uhr Kleine Preiſe. HaEHNMNEHNMEAHAMNDNHAHAAHAHAH SADEHAHNMNMRENEBNHNHAHA