beſtimmt, in großer entſcheidungsvoller Zeit ein Führer Badiſche Bolkszeitung.) der Poſeliſte eingerragen unter * Nr. 2330. Abonnement: 50 Pfg. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..90 pre Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfs. Einzel⸗Nummern 3 Pfs. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. Mannheimer der Stadt Maunheim und Umgebung. (100. Jahrgang. Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Erſcheint wöchentlich ſechs Mal, Samſtags in zwei Ans gaben. N 22 E 2 ſu Karl Apfel. Manunßeimer Boltsblatt.) Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ Zerantwortlich: für den politiſchen u. allg. Thail; Chef⸗Redakteur Iulins Hatz, für den lokalen und prov. Theil Notationsdruck und Berlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ 3 (Das„Nannheimer Journal“ iſt Eigenthum des kaſholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 264.(Celephen⸗Ar. 218.) Auflage über 11,300 Exemplare. (Notariell beglaubigt.) *Klliſet Friedrich. Eine ernſte, weihevolle Feier vereinigte am Samſtag die Mitglieder unſeres Kaiſerhauſes, unſern Großherzog und die Großherzogin an jener Stelle, an welcher der edle Dulder, weiland Kaiſer Friedrich III., ſeine letzte Ruheſtätte gefunden und an welcher Er zu ewigem Schlummer gebettet iſt. Mit wehmuthsvollem Empfinden begleitete das geſammte deutſche Volk den düuſtern Akt der Trauer, welcher ſich am Samſtag in den Hallen jenes Hauſes vollzog, in denen die Majeſtät des Todes das Szepter führt und in denen der Menſchengeiſt ſinnend der Ewigkeit gegenüber ſteht! Wohl war der 18. Oktober dazu beſtimmt, von Neuem ein leuchtender Feſttag der deutſchen Nation zu werden, ein Kaiſertag, an dem es lange Jahre hindurch die neugewonnene Einheit feiern ſollte. Nach Gottes unerforſchlichem Rathſchluß war es anders gefügt! Aus dem zum Feſttag auserkorenen iſt ein Tag der Trübſal geworden, über welchen ſich die Schatten ſchmerzlicher Erinnerung ausbreiten. Dennoch bleibt er ein unvergeßlicher Tag, an welchem uns das Bild des verklärten Fürſten lebendig vor die Seele tritt, wie wir mit ſtolzer Freude auf Ihn ſchauten, der in der Reihe der Hohenzollern für alle Zeit Seinen ruhmvollen Platz einnimmt, mit der glorreichen Aufrichtung des Reiches untrennbar verbunden, der, dem Koͤniglichen Vater in allen Lebenslagen zur Seite, Seinem Sohn als köſtlichſtes Erbtheil einen Schatz von Liebe hinterließ, wie er noch nie zu⸗ vor in der Weltgeſchichte ein junges Reich geeinigt hat. Mit perſönlichen und Herrſchertugenden ausgerüſtet, die Ihn den Edelſten, den Beſten Seines Fürſtlichen Geſchlechtes ebenbürtig zur Seite ſtellten, war der Heimgegangene des deutſchen Volkes zu ſein. Wie ſein großer Ahn, deſſen Name auch er trug, ſtand Friedrich III. im vollſten Sinne des Wortes auf der Höhe Seiner Zeit, und ſchritt derſelben mit hochſinnigen Gedanken vor⸗ aus. In ſeiner heroiſchen Erſcheinung und der ge⸗ winnenden Leutſeligkeit Seines Weſens vereinigte ſich der Norden und der Süden unſeres Vaterlandes. Der Ehrfurcht, die Seine hohe Stellung einflößte, miſchte ſich in der Seele des Volkes Ihm gegenüber ein Gefühl ſchlichteſter, treueſter Liebe bei. Im deutſchen Süden, wie bei den verſchiedenen Stämmen des Nordens war Unſer Kronprinz die immer mit ſtürmiſcher Begeiſterung empfangene Heldengeſtalt, das lebendige Symbol der nationalen Einheit. Die hohe Bildung und edle Menſchen⸗ freundlichkeit, die Ihn auszeichneten, ſchienen eine Regie⸗ rung des Friedens unter Seinem Szepter zu ver⸗ ſprechen, eine Krönung des Werkes, dem Sein ruhm⸗ voller Vater nach unvergleichlichen Siegen die letzten Jahre Seines Lebens gewidmet hatte. Glaube und Kunſt waren die Sterne, die an Seinem Himmel leuchteten. Sein Wille war, daß in der ſtaatlichen Ge⸗ meinſchaft die ideal gehaltene Geſtalt der Kunſt ſich frei entfalte. Das deutſche Volk vergißt die Treue nicht, die ihm der verklärte Herrſcher gehalten, und bewahrt ihm treu das Erbe, das Ihm zu genießen nicht vergönnt war! Unausbleiblich wie im Leben des Einzelnen ſind auch im Leben der Völker die Schickſalsfügungen, wo die bange Frage nach dem Grunde der Heimſuchung aus dem Herzen ſich erhebt, um ewig unbeantwortet zu bleiben. Aber der ſo jählings uns entriſſene Fürſt, der in die Hallen der Unſterblichkeit eingegangen, hat in der hoheitsvollen Ge⸗ faßtheit, mit der Er Seinem Ende entgegenſah, ein Bei⸗ ſpiel des Heldenthums gegeben, das uns die Kraft ver⸗ leihen ſoll, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. In dieſem Sinne bleibe denn der 18. Oktober nicht nur ein Tag wehmüthiger Erinnerung und unverbrüchlicher Dankbarkeit, ſondern auch ein Tag des Gelöbniſſes, daß wir nach des Heimgegangenen Willen auf dem Funda⸗ ment brüderlicher Eintracht das Reich ausbauen, zum Ruhme Seines Hauſes und zum Segen des Vaterlandes, das nie vergeſſen wird, was es Seinem Kaiſer Friedrich verdankt! Volitiſche Ueberſicht. Manubeim, 20. Oktober, Vorm⸗ Major v. Wißmann begibt ſich, wie bereits be⸗ tichtet worden, gegen den 25. d. M. für den Reſt ſeiner Amtszeit als Reichskommiſſar, alſo bis zum 1. April 1891, Seleſenſte und verbreiteite Jeitung in Maunheim und Amgebung. nach Deutſch⸗Oſtafrika. Ueber die künftige Einrichtung der dortigen Verwaltung iſt noch nichts beſtimmt. In der Preſſe iſt davon die Rede, daß Major v. Wißmann vorausſichtlich zum Gouverneur des Gebietes der großen oſtafrikaniſchen Binnenſeen ernannt wird, während Herr v. Soden wahrſcheinlich Gouverneur der oſtafrikaniſchen Küſte mit dem dazu gehörenden Hinterlande werde. Dies iſt, wie die„Nationalztg.“ vernimmt, einer von mehreren in Betracht kommenden Vorſchlägen; auch er iſt noch nicht angenommen. Ueber den von Preußen im Bundesrathe ein⸗ gebrachten Antrag betreffend die Aufhebung des Identitätsnachweiſes für Getreide wird offiziös berichtet:„Wenn von einer Seite empfohlen wird, Be⸗ rechtigungsſcheine zur Wiedereinfuhr von Getreide im Werthe von 5 Mark für den Doppelzentner auszuſtellen, ſo dürfte das kaum angängig ſein, es ſei denn, daß man die Gefahr, eine über den Betrag des jetzigen Zolles hin⸗ aus eintretende Vertheuerung des Brotkorns geringer an⸗ ſchlüge, als ſie in der That iſt. Seitens der landwirth⸗ ſchaftlichen Intereſſenten des preußiſchen Oſtens wurde gelegentlich der letzten Erhöhung der Getreidezölle wieder⸗ holt betont, daß ſie der Aufhebung des Identitätsnach⸗ weiſes weit groͤßeren Werth beilegen, als der Erhöhung ſelbſt, mit anderen Worten, daß ſie eine materiell weit günſtigere Wirkung auf die Preisbildung der Köͤrner⸗ früchte von der Beſeitigung des Identitätsnachweiſes er⸗ hofften, als dies die Zölle ermöglichen. Es verlautet denn auch, daß an maßgebender Stelle Erwägungen ſtatt⸗ fänden, ob nicht die oben erwähnten Berechtigungsſcheine auf 4 M. für den Doppelzentner auszuſtellen ſein möchten. In unterrichteten Kreiſen wird angenommen, daß der Bundesrath ſich in Bälde mit der Frage zu befaſſen haben werde, welche ja nicht ohne Zuſammenhang mit den zwiſchen Deutſchland und Oeſterreich⸗Ungarn ge⸗ planten Zollvereinbarungen ſtehen würde.“ Zu erinnern wäre hierbei, daß der Reichstag am 5. März 1888 nach langen und lebhaften Erörterungen über den Antrag auf Aufhebung des Identitätsnachweiſes zur Tagesordnung übergegangen iſt. Wie ſchnell und vollſtändig die Teſſiner Angelegen⸗ heit die öffentliche Aufmerkſamkeit in der Schweiz in Anſpruch genommen hat, erhellt ſchon aus der geringen Beachtung, welche dort die Berathung des neuen Zoll⸗ tarifes in weiteren Kreiſen gefunden hat. Dem natio⸗ nalräthlichen Ausſchuß lagen Hunderte von Petitionen, Dutzende von zum Theil umfangreichen Eingaben der verſchiedenen Intereſſentengruppen vor, erregte Volksver⸗ ſammlungen waren abgehalten, energiſche Reſolutionen für oder gegen dieſe und jene Zöͤlle gefaßt und die öffentliche Meinung war durch unzählige Zeitungsartikel bearbeitet worden. Als dann die Berathung im National⸗ rath ſtattfand, verlief die Sache glimpflich und glatt, und ſchließlich wurde die Vorlage in einer Form angenommen, welche Jedermann zu befriedigen ſcheint. Die Landwirth⸗ ſchaft hat einige Erfolge errungen, aber auch vielen Wün⸗ ſchen und Begehren der Induſtrie iſt Rechnung getragen worden, die Liga gegen die Vertheuerung der Lebensmittel beruhigte ſich. Freilich, im Dezember wird der Tarif nochmals den Ständerath beſchäf⸗ tigen, der aber wahrſcheinlich im Weſentlichen keine großen Aenderungen daran vornehmen wird. Die zweite in der Schweiz zur Berathung geſtellte wirth⸗ ſchaftliche Frage von Bedeutung betraf die Reviſion des Banknotenweſens. Zwar wurde nicht das neue Banknotengeſetz des Bundesrathes behandelt, ſondern ein Antrag, der dahin ging, der Bundesrath ſei einge⸗ laden,„bald möglichſt Bericht und Antrag zu hinter⸗ bringen über die Reviſion des Artikel 39 der Bundes⸗ verfaſſung in dem Sinne, daß dem Bunde das aus⸗ ſchließliche Recht der Notenausgabe zuſteht und daß er dieſes Recht einem zu ſchaffenden centralen Bankinſtitute übertragen kann.“ Durch die faſt einſtimmig erfolgte Annahme dieſes Antrages iſt der Entwurf des Bundes⸗ rathes, der nur einige Verbeſſerungen des beſtehenden Geſetzes enthält, hinfällig geworden; hatte ſich doch der Vertreter des Bundesrathes im Verlaufe der Debatte ſelbſt für das ſtaatliche Banknotenmonopol ausgeſprochen. * Per Parteitag der Sozialdemokrakie iſt, nachdem er eine Woche gedauert, zu Ende gekommen. Ueber die letzte Sitzung liegt ein Bericht vor, welcher die endgiltige Verurtheilung der„Jungen“ durch den Kongreß meldet. Wir werden auf die einzelnen Ver⸗ handlungen noch zurückkommen. Daß die„Oppoſition“ Dienſtag, 21. Oktober 1890. zunächſt unterliegen würde, war nicht zweifelhaft; in dieſer Beziehung kommt es deshalb weniger auf die Thatſache ihrer Abweiſung durch den Parteitag, als darauf an, wie die„Jungen“ ſich weiter verhalten werden; eine vor wenigen Tagen in Berlin ſtattgehcbte Verſammlung der⸗ ſelben bewies, daß ſie keineswegs geſonnen ſind, ſich zu unterwerfen. Während die alten Führer gegenüber dieſer Oppoſttion auf dem Parteitag das Heft in Händen behalten haben, iſt es ihnen aber keineswegs gelungen, den von ihnen vorgeſchlagenen Organiſations⸗ plan unverändert durchzuſetzen; hier mußten ſte ſich eine erhebliche Einſchränkung der Macht gefallen laſſen, welche ſie in dem von der ſozialdemokratiſchen Reichstagsfraktion herrührenden Entwurf für ſich in Anſpruch genommen; namentlich die geplante autoritative Stellung der parla⸗ mentariſchen Fraktion innerhalb der Partei iſt weſentlich eingeſchränkt worden— woraus zu ſchließen iſt, daß das„demokratiſche“ Mißtrauen gegen die Führer immer⸗ hin weiter verbreitet iſt, als ſchon jetzt die Neigung zu derjenigen Auflehnung gegen ſie, welche die„Jungen“ verſuchten. Die bemerkenswertheſte Thatſache auf dem Parteitag war die bald zornige, bald verlegene Weige⸗ rung der Wortführer, zu ſagen, wie der ſozialiſtiſche Zu⸗ kunftsſtaat ausſehen ſoll und die Stellung der So⸗ zialdemokratie zur Religion. Hier iſt der ſchwächſte Punkt der ſozialdem. Agitation; dieſe Schwäche ſachgemäß zu he⸗ nutzen, wird die Aufgabe der bürgerlichen Parteien ſein. Es wurde ſchon vor dem Fortfall des Sozialiſtengeſetzes darauf hingewieſen, daß nach dem 1. Oktober die Frage nach der künftigen Geſtaltung des ſozialiſtiſchen Staates den Agitatoren konſequent überall werde vorzulegen ſein; wie vorher die bezüglichen Aeußerungen der ſozialdemo⸗ kratiſchen Preſſe, ſo hat jetzt der Verlauf des Parteitages bewieſen, wie ſehr dieſes Pentagramma der Sozialdemo⸗ kratie Pein macht. Eben deßhalb darf man, auch wenn man völlig frei iſt von der thöͤrichten Selbſttäuſchung, die ſozialdemokratiſche Gefahr gering anzuſchlagen, doch ſagen, daß der Verlauf des Parteitages nicht den Prah⸗ lereien entſprochen hat, mit denen er eröffnet worden iſt. * Die Stellung der Parktien. Mit dem Herannahen der parlamentariſchen Zeit beginnt die Aufmerkſamkeit ſich in erhöhtem Maße der Parteiſtellung zuzuwenden. Dieſe Frage hat gegenwärtig eine höhere Bedeutung, als in früheren Jahren. So lange Fürſt Bismarck am Ruder war, pflegte ſich die öffentliche Meinung um ſolche Dinge wenig den Kopf zu zerbrechen, ſeinen Nachfolgern legt ſich aber die Noth⸗ wendigkeit auf, mit den Parteien zu rechnen. Als einen im allgemeinen ſichern Grundſtock darf auch die gegen⸗ wärtige Regierung die nationalliberale und die konſervative Parteien betrachten. Den Konſerva⸗ tiven verbietet, vielleicht von einem geringen Bruchtheile abgeſehen, ihre Tradition, zu der Regierung in einen wirklichen Gegenſatz zu treten, und die Nationalliberalen ſind durch den Eintritt Miquels in das Miniſterium mit der Regierung durch ein Band verknüpft, welches ſo wenig auch der heutige Finanzminiſter noch als ausge⸗ ſprochener Parteimann betrachtet werden kann, ſeine Wirkung nicht verſagen wird. Die Frage, welche jetzt in den Vordergrund tritt, iſt die nach der Stellung des Centrums und der Freiſinnigen. Nicht allein das Bewußtſein der in Folge des Rücktritts des Fürſten Bismarck und der Reichstagswahlen verän⸗ derten Lage ſich ihnen auferlegenden Verantwortlichkeit, ſondern auch die Ausſicht auf eine möglicherweiſe zu ge⸗ winnende maßgebende Stellung mußte ſie zu einer ernſten Prüfung der Frage veranlaſſen, ob ſie in den bisherigen oppoſitionellen Bahnen weiter wandeln könnten. Das Centrum ſchien ſchnell zum Entſchluſſe gekommen zu ſein. Seine überraſchende Haltung in der Militärfrage bezeichnete in der That einen Bruch mit der Vergangen⸗ heit. Inzwiſchen iſt man doch etwas ſtutzig geworden, Die allzu aufdringliche Weiſe, wie ſich das Centrum als die allein zuverläſſige Säule nicht nur der gegen⸗ wärtigen Sozialpolitik auch des Throues geberdet, erweckt den Argwohn, daß der Ultramontanismus ſich für ſeine Unterſtützung der Regierung einen hohen Preis zahlen zu laſſen trachtet. Beſonnene Beurtheiler der Dinge kön⸗ nen das freilich von vornherein nicht anders erwartet haben. Dennoch iſt man einigermaßen überraſcht über die überaus energiſche Agitation, mit welcher die Forder⸗ ung der Aufhebung des Jeſuitengeſetzes erhoben wird. Wie die Parteiverhältniſſe im Reichstage liegen, iſt die Annahme eines dahin zielenden Antrages wahrſcheinlich eelK. e eeeeeeeeee Maunhein, 21. Oktover. Ueber die Ausſichtsloſigkeit eines ſolchen Beſchluſſes zei den Regierungen aber kann zum mindeſten der Führer des Centrums nicht im Zweifel ſein. Dadurch kann das Verhältniß zwiſchen dem Centrum und der Regierung nicht gewinnen. In ganz entgegengeſetzter Richtung, als das Centrum, iſt die freiſinnige Partei aus der Kriſe des Frühjahrs hervor gegangen. Man erinnert ſich des ſcharfen Conflikts, welcher innerhalb dieſer Partei über die Stellung zu der neuen Regierung ausbrach, gar bald aber unter der gemeinſamen Oppoſttion gegen das Militärgeſetz begraben wurde. Daß indeß der Gegenſatz nur nothdürftig übertüncht war, ſollte ſich bald genug zeigen. Als die Kunde von den Miquel'ſchen Steuerreformplänen ins Land drang, zeigte das Organ des Herrn Eugen Richter ſofort gegen dieſelben eine ebenſo feindſelige Haltung, wie dasjenige des Herrn Hänel, die„Kieler Zeitung“, ihnen mit un⸗ verhohlenem Wohlwollen entgegenkam. Und neuerdings hat Herr Barth den Ruf nach neuen Bahnen für ſeine Partei erhoben. Seinen Hieb gegen die„Maſchinen⸗ politiker“ beantwortet Richter mit einer Verſpottung der „Illuſionspolitiker“. Allem Anſchein nach dämmert es in der freiſinnigen Partei nachgerade doch manchem Kopfe, welche große Thorheit man beging, als man ſich die Gelegenheit, der alten unfruchtbaren Ne⸗ gation endlich zu entrinnen, entgehen ließ. Könnte man ernſtlich an die Möglichkeit glauben, daß dieſe wieder ausgebrochene Gährung zu„neuen Bahnen“ führen würde, ſo würde dieſelbe immerhin ein nicht unwichtiger Factor in der Zukunftsrechnung ſein. Im Ganzen kann man nur ſagen, daß das Bild der Parteiconſtellation, wie es ſich am Beginne der parlamentariſchen Jahreszeit dar⸗ ſtellt, noch ein ſehr unſicheres iſt. Aus Stadt und Land. * Mannbeim, 20. Oktober 1890. Perſonalnachrichten. Miniſterium des Innern. Fritſch, Johannes, Wachtmeiſter beim 3. bad. Drag. Regt.„Prinz Kar!“ Nr. 22 zu Mülhauſen i.., wird mit Perſehung der Stelle des Trinkballeverwalters in Baden be⸗ traut. Speck, Thomas, Trinkballeverwalter in Baden, wird 15 Verwalter beim Friedrichsbad in Baden ernannt. Schrei⸗ zer, Joh. Attuar von Stockach, wird die etatmäßige Stelle eines Gemeinderechnungsrevidenten übertragen und wird der⸗ ſelbe dem Amte Lahr zur Aushilfe im Reviſionsdienſte bei⸗ gegeben. Buſch, Valentin, Aktuar beim Amt Wertheim, wird die etatmäßige Stelle eines Gemeinderechnungsxreviden⸗ zen beim Amt Tauberbiſchofsheim übertragen, Ludwig, Adam, Amtsrevident beim Amt Adelsheim, wird in gleicher Eigenſchaft zum Amt Bretten verſetzt. Theobald, Heinr., Amtsrevident beim Amt Tauberbiſchofsheim, wird in gleicher Eigenſchaft zum Amt Adelsheim verſetzt. WMiniſterinm der Jnſtis, des Kultus und Unterrichts Ernannt wurde: Bender, Karl, Aktuar beim Amtsge⸗ richt Meßzkirch, zum Gerichtsſchreiber bei dieſem Amtsgericht. Srasberger, Hermann, Aftuar, z. Z. Gerichtsſchreiderei⸗ dienftverweſer beim Amtsgericht Weinheim, zum Gerichts⸗ ſchreider deim Amtsgericht Schönau.— Aufgetragen wurde: die Dienſtverwaltung der Notarsſtelle Ettenheim dem Refe⸗ rendär Karl Friedrich Wachter in Staufen.— Zugewieſen wurde: Schwenn, Ludwig, Aktugr beim Amtsgericht Sins⸗ geim, dem Gr. Amtsgericht Meßkirch.— Verſetzt wurde: Hersperger Ebriſtian Friedrich, Gerichtsſchreiber beim Amtsgericht Philippsburg, an das Amtsgericht Weinheim. Teuerſtein, Palentin, Gerichtsſchreiber beim Amtsgericht Schbnau, zum Amtsgericht Philippsburg. Schulweſen. 4. Mittel. und Gewerbeſchulen, Lehrer⸗ bild ungsanſtalten ꝛec. Müller, Leonhard, Lehramtspraktikant und Volantär am Gymnaſium in Raſtatt, als proviſoriſcher Lehrer an die DSS TBBBB..HHHK.— Sardou's„Cleopatra“, Paris, 16. Oktober. Auf dem Zettel werden allerdings Victorien Sardou und Emil Moreau als Verfaſſer des neuen Trauerſpiels ge⸗ nannt, das ſich Sarah Bernhardt für dieſen Winter zurecht⸗ rübren ließ. Aber von dem urſprünglichen Stücke des Herrn Moreau iſt unter den umformenden Händen Sardou's ſehr wenig zurückgeblieben, ſo wenig, daß der Vater ſein Kind nicht mehr erkennen wollte und ſt5 unter allerlei hochtrabenden Verwahrungen ganz von ihm losſagte. Das geſchah im April. Seitdem hat ſich Herr Moreau die Sache überlegt. Er hat ſeinen Dichterſtolz ſäuberlich eingerollt in die Taſche eſchoben und hält es für vernünftiger, mit Sardon den ihm und die Tantismen zu theilen, als überhaupt nicht aufgeführt zu werden. Sein Ruhm wird demnach immerhin nicht zu kurz kommen; was jedoch die Tantismen 5 ſo kann man ſich einen Begriff von dem Profit des Herrn Moreau machen wenn man erfährt, daß Miß Davenport das Recht, Cleopatra in Amerika engliſch zu 114.1 mit hunderttauſend Francs bezahlt hat. In franzöſiſcher Sprache wird Sarah den Pankees das Drama in böchſteigener Perſon vorgaukeln—, natürlich erſt, nachdem ſie die Pariſer mit ihrer neuen„Creation“ in Grund und Boden verblüfft haben Sird. Nächſten Samſtag, 18. d. M. ſoll nun— wenn nicht ein neuerlicher Aufſchub eintritt— der große Tag erſcheinen, an dem ſich Sarah zum erſten Male als Cleopatra zeigt. Wie ſie ſich zeigen und was ſie ſſaden wird, iſt, wie bei allen Werken Sardou's vor der Auffüßhrung, von der undurch⸗ dringlichſten Nacht des Geheimniſſes bedeckt. Den techniſchen Jortſchritten des Jahrhunderts hält jedoch kein Geheimniß Stand und ſomit bin ich in der Lage, Ihnen ſchon heute Etwas von unerhörten Wundern zu erzählen, die wir dem⸗ nächſt auf dem Tbestre de la Porte Saint Martin erſchauen ollen. Die Verfaſſer haben ihren Ehrgeiz darein geſetzt, der Geſchichte Etwas am Zeuge zu flicken. Das Stück beginnt in Tharſis, an den Üfern des Eydmus; es endet am Tage nach der Schlacht von Actium mit dem Tode des Helden und der Heldin, nachdem der Erſtere, Antonius, unſäglichen Jammer ſowohl geduldet, als ausgeſäet, ſeine Geliebte Lykoſis verlaſſen, ſein Weib Octavia verſtoßen, Arſinos dem Tode überliefert und ſchließlich Ehre, Vaterland und Vermögen verloren hat. Den Peripetien der Handlung können wir un⸗ gefähr folgen, wenn wir die Decoration der ſechs Bilder ein kHlein wenig mit unſerer Phantaſte beleben. Erſtes Bild: Oeffeutlicher Platz in Tharſis, auf dem das Tribunal des Antonius Sitzung hat. Ein Säulen⸗ gaug mediſcher Ordnung umſchließt die Architektur, welcher lhchrome Majolikaplatten ein ſehr lebhaftes Anſehen geben. Nn Juße der Colonnade, durch die Säulen heraufſchimmernd, Realſchule in Freſßurg. Brühler, Karl, Realſchulkandidat und Legrer an der Viktoriaſchule in Karlsrube, erhält die etatsmäßige Amtsſtelle eines Reallehrers an der höberen Mädchenſchule in Mannheim. Erhardt, Zohann, Zeichen⸗ lehramtskandidat, als proviſoriſcher Lehrer an die Gewerbe⸗ ſchule in Lahr. B. Volksſchulen. Verſetzungen und Ernennungen: Armbruſter, Georg, Schulverwalter in Halbmeil, als Schulverwalter nach Villingen. Arnold, Luiſe, Schulkandidatin, als Unter⸗ lehrerin nach Schönau, Amts Heidelberg Braun, Johann, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Honſtetten. Breinig, Georg, als Schulverwalter nach Ottenböfen. Burkart, Farl, Unterlehrer in Oberwittſtadt, als linterlebrer nach Rauenberg, Amts Wiesloch. Döther, Heinrich, Schulkan⸗ didat, als Unterlehrer nach Naſſig. Eckſtein, Johann, Un⸗ terlehrer in Asbach, als Unterlehrer nach Sinsbeim, Ef⸗ finger, Franz, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Prinz⸗ hach. Ernſt, Karl Auguſt, Unterlehrer in Daxlanden, als Unterlehrer nach Malſch, Amts Ettlingen. FJahriſchon, Adolf, Hauptlehrer in Dürrheim, wird Hauptlehrer in Zuns⸗ weier. Flachs, Joſef, als Schulverwalter nach Ebenheid. Galm, Adam, Hilfslehrer in Karlsruhe, wird Unterlehrer daſelbſt. Gerber, Emil Franz, Unterlehrer in Sinsheim, wird Schulverwalter daſelbſt. Hager, Hermann Anguſt Mich., Unterlehrer in Eutingen, als Unterlehrer nach Trienz. Heilig, Adolf Wilhelm, Unterlehrer in Dittwar, als Unter⸗ lehrer nach Erſingen. Hauck, Michael, Schulverwalter in Höpfingen, als Schulverwalter nach Krautheim. Hof fmann, Friedrich, Schulverwalter in St. Georgen, Amts Villingen, als Schulverwalter nach Keppendach, Holl, Jakob, als Schulverwalter nach Mittelſchefflen. Horn, Alois, Unter⸗ lehrer in Dittigheim, als Unterlehrer nach Dittwar. Huber, Emil, Unterlehrer in Rauenberg, Amts Wiesloch, als Unter⸗ lehrer nach Dittigheim. Jo ſt, Friedrich Guſt. Herm., Schul⸗ kandidat, als Schulverwalter nach St, Georgen, Amts Vil⸗ lingen. Kamm, Georg, Schulverwalter in Doſſenheim, als Hilfslebrer nach Mannheim. Keller, Otto, Unterlehrer in Prinzbach, als Unterlehrer nach Möhringen. Kirchgegner, Joſef, Unterlehrer in Oeſtringen, als Unkerlehrer nach Raſtatt. rakert, Franziska, Unterlehrerin in Erſingen, als Unter⸗ lehrerin nach Daxlanden. Kübler, Sufanna, Unterlehrerin in Schönau, Amts Heidelberg, als Unterlehrerin nach Kirch⸗ heim Laubenberger, Ernſt, Unterlehrer in Möhringen, als Unterlehrer nach Pfohren. Laumont, Karl, Schulver⸗ walter in Varnhalt, als Schulverwalter nach Förch. Lott, Joſef, Schulverwalter in Thengen, als Schulverwalter nach Katzenſteig. Müller, Franz Kaver, Schulverwalter in Ober⸗ öwisheim, als Schulverwalter nach Büchig, Amts Bretten. Mutter, Eduard, Schulverwalter in Niederbauſen, Amts Emmendingen, als Schulverwalter nach Dürrheim ßfaff, Chriſtine, Schulkandidatin, als Unterlehrerin nach Oberkirch. Rauſch, Wilbelm, Unterlehrer in Sbllingen, Amts Raſtatt, als Unterlehrer nach Waldprechtsweier. Rieſterer, Karl Otto, als Schulverwalter nach Kirchen. Rüd e, Friedrich, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Karlsruhe Ruß, Robert, Unterlehrer in Berghauſen, als Uuterlehrer nach Vogelbach. Saaler, Albert, Unterlehrer in Bahlingen, als Unterlehrer nach Säckingen. Sambel, Johann Wil⸗ helm, Unterlezrer in Korb, als Schulverwalter nach Sbl⸗ lingen, Amts Durlach. Schäfer, Fridolin, Unterlehrer in Raſtatt, als Schulverwalter nach Wieden. Schäuble, Offenburg. Schick, Jranz, Unterlehrer in Karlsruhe, als Schulverwalter nach Wehr. Schleyer, Johann Phil. Anton, Unterſehrer in Mahlberg, als Schulverwalter nach dae Schlipper, Heinr. Paul Wilh., Schulver⸗ walter in Schmid, Friedrich, Unterlehrer in Sörwihl, als Schulver⸗ walter nach Wilfingen. Schmolk, Rudolf, Unterlehrer in Karlsruhe, wird Schulverwalter daſelbſt. Schönig, Kornel, Unterlehrer in Zell a.., als Unterlehrer nach Mahl⸗ berg. Schultheis, Pius, Unterlehrer in Welſchen⸗ ſteinach als Hilfslehrer nach Balzhofen. Seiterle, Franz Kaver, als Schulverwalter nach Bubenbach. Sommer, David, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Karlsruhe Stetter, Heinrich, Schulverwalter in Grüns⸗ feld, als Schulperwalter nach Vilchband. Die Unterlehrer: Studer, Karl, in Pfohren, als Schulverwalter nach Todt⸗ moos⸗Schwarzenbach; Sutter, Karl Auguſt, in Endermet⸗ tingen, als Unterlehrer nach Griesheim; Vogel, Karl, in Kürzell, als Unterlehrer nach Bahlingen;: Weismehl, Joh., in Trienz, als Unterlehrer an die Uebunasſchule des Leßrer⸗ ſeminars II in Karlsruhe; Weyer, Guſtav, in Vogelbach, ——.r—————— fließt der Cydmus, auf dem das Schiff Cleopatras mit pur⸗ 2 5 Segeln und himmelblauem Takelwerk heranrauſcht. uf dem Schiffe befinden 155 dacbgn Perſonen. Eine orien⸗ taliſche Symphonie von Harfen, Guitarren und Flöten be⸗ gleitet den Ruderſchlag der Sklaven. Zweites Bild: Großer Saal des Palaſtes von Memphis, genannt der Saal Ppoſtyle. Ballet von zwölf Almeen mit Brummchor. Eine melancholiſche, ſehnſüchtige, berauſchende Muſik bereitet auf die erwachende Leidenſchaft des Antonius vor. Drittes Bild: Terraſſe des Palaſtes von Memphis von ganz neuer ſceniſcher Wirkung. Man ſieht weder einen Hintergrund, noch Couliſſen— keine Spur von Leinwand und Gerüſten. Wie bei einem Panorama von unendlicher Perſpective ſchweift der Blick über Memphis, ſeine Phra⸗ ramiden und ſeine Palmen bis zu den filbernen Nebeln hin, die ſich über den rothen Wüſtenſand ballen. Es iſt Nacht; der Himmel iſt tiefblau und in vollſter Sternenpracht. Antonius hat nach dem höchſten Liebestaumes Cleopa⸗ tra verlaſſen und in erſchütternden Worten ſehnt Cleopatra's Herz den Geliebten herbei. Der Schluß ihres Monologs, eine Stelle, von der ſich Sarah die größte Wirkung ver⸗ ſpricht, lautet:„O, komm zurück, komm in dieſes Memphbis, das etedem ſo freudig war! Alles erwartet Dich, Alles ruft Dich bier. Von den granitenen Göttern, die träumend ihre Hände auf die Knie breiten, bis zu der Sphinx welche dort unten am Horizont kauert, verlangt Alles nach Dir! Komm zurück, wenn Du begriffen haſt, wie ſehr ich Dich liebe! Komme raſch und erbarme Dich meiner, denn ich ſterbe, daß ich Dich Tag und Nacht rufen und daß ich Dich vergeblich rufen muß!“ Viertes Bild: Das Innere eines kleinen Hauſes, in dem Antonius ſein Haupfquartier aufgeſchlagen hat⸗ Hier, wo auch Oetgvia auftritt, hat Sardou eine Epiſode, welche Cäfſar, der Vorgänger des Antonius, in der Gunſt der Cleopatra, erlebte, zu Gunſten des Letzteren verwerthet. Ein großer Teppich wird hereingebracht, aufgerollt— und die Königin liegt zu den Füßen des Feldherrn. Jünftes Bird: Garten der Cleopatra, Entfeſſelung des Sturmes. Es iſt der Zeitpunkt, da die Flotten Cäſars und Antonins mit einander kämpfen. Anfangs iſt der Him⸗ mel klar. Aber auf das Gebet Cleopatras, deſſen einzelne Sätze von dem Chore der Oſirisprieſter beantwortet wer⸗ den, ändert ſich das Firmament. Die Götter haben die Beſchwörung der rachegierigen Königin erhört. Das Un⸗ wekter bricht los, die Donner grollen, die Blitze zucken und unter der Macht des Windes brechen die ſtolzeſten Palmen. Sechſtes Bild: Das Innere der Pyramide in genguer hiſtoriſcher Nachbildung. Tod der Cleopatra durch Schlangenbiß, wie es die Ueberkieferung vorſchreibl. Allein die Erlöfung tritt nicht ſofort ein und Cleopatra haucht Marig, Unterlehrerin in Oberkirch, als Unterlehrerin nach Zunsweier, als Schulverwalter nach Oedsbach. Untkerleßrer nach NImpürg. Ferner: Böhm, Andreaß, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Oderwittſtadt. Brehm, Emil, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Herbolzheim, A. Mosbach. Erhardt, Jakob, Schulverwalter in VBondels⸗ heim, als Schulverwalter nach Handſchuchsheim. iſcher, Eugen Alfred, Realſchulkandidat und Unterlehrer in Owingen, als proviſ. Lehrer nach Triberg. Hugelmann, Johann, Schulverwalter in Untergrombach, als Unterletzrer nach Mannheim. Kuhn, Tbeodor, Schulkandidat, als Unter⸗ lehrer nach Asbach. Lienhart, Karl Auguſt, Unterlehrer in Herbolzheim, Amts Mosbach, als Unterlehrer nach Güten⸗ bach. Popp, Adolf, Unterlehrer in Pforzheim, wird Schul⸗ verwalter daſelbft. S 1 Karl, Hilfslehrer in Gernsbach, als Unterlehrer nach Pf enthoben: Lamade, Georg, Unterlehrer in Feldberg. Ginanzminiſterium.) Steuerverwaltung. Steuerkommiſſär Reinhard Schellenberg in grei⸗ burg wurde zur Dienſtleiſtung bei dem Kollegium Gr. Steuer⸗ direktion einberufen, der Steuerkommiſſärbezirk Freiburg Stadt dem Steuerkommiſſär Mühl in Lahr übertragen, Kataſterkontrolaſſiſtent Phil. Schuhmann bei der Kataſter⸗ kontrole der Steuerdirektion zum Steuerkommiſſäraſſiſtenten bei dem Steuerkommiſſärdienſt Karlsruhe Stadt ernannt und Finanzaehilfe Wilhelm Georg Joſef Wankel in Wertheim auf ſein Anſuchen in der Liſte der Finanzgehilfen geſtrichen. — Verſetzt wurden: Mafer, Alexander, Steueraufſeher in Schönau, nach Bruchſal, Wieber, Franz, Steuerauffeher in Pforzheim, nach Appenweier, Sacherer, Otto, Vize⸗ wachtmeiſter, von Rothweil, wurde mit Verſehung der Stelle eines Steueraufſehers in Emmendingen betraut.— Zurück⸗ genommen: Die Ernennung des Kataſterkontrolaſſiſtenten Rittershofer zum Steuerkommißfäraſſiſtenten für den Bezirk Karlsruhe Stadt und die Verſetzung des Steuerauf⸗ ſehers Alexander Hertweck in Ladenburg. Zollverwaltung. Ernaunt: Lieb, Karl, Grenzaufſeher in Riedern, zum Holleinnezmer in Jahrhaus.— Zugetheilt: Henninger, Albert Wilhelm, Finanzaſſiſtent, z. 81 in Freiburg, der Zoll⸗ abfertigungsſtelle am Bahnhof Baſel zur kommiſſariſchen Ber⸗ ſehung einer Hauptamtsgehilfenſtelle.— Entlaſſen: Haß ler, Guſtav, Grenzaufſichtsanwärter, mit Verſehung der Stelle eines Grenzaufſehers in Unteruhldingen betraut(auf Anſuchen). Erledigte Stellen für Militärauwärter. Straßenwart in Hohenwarth. Gehalt 37s Mark. Be⸗ werbung bei Gr. Waſſer⸗ und Wiin e Karls⸗ ruhe.— Straßenwart in Schiltach. Gehalt 396 Mark. Bewerbung bei Gr. Waſſer⸗ und Straßenbau⸗Inſpektion Offenburg.— Weichenſteller in Colmar. Gehalt 1040—1440 Mark,. Probezeit 6 Monate mit 80 M. monatlich. Bewer⸗ bung bei der Betriebsdirektion Colmar.— Inzipient beim Bezirksamt Donaueſchingen. Gehalt 68o M, Bewerbung bei Gr. Verwaltungshof in Karlsruhe. Dekopiſt beim Amts⸗ gericht Kenzingen. Gehalt 450 M. und 50 M. Nebenver⸗ dienſt. Bewerbung wie vor.— Straßenwart in Seckenheim. Gehalt 480 M. Bewerbung bei Gr. Waſſer⸗ und Straßen⸗ hau. Inſpektion Heidelberg.— Sechs Schreibgehilfenſtellen. Station unbeſtimmt. Tageggebühr—5., Ausſicht auf Anſtellung als Bewerbung bei Gr. Ge⸗ neraldirektion der Badiſchen Staatseiſenhahnen, unter Vorlage einer von einer Behörde beglaubigten eigenhän⸗ digen Probeſchrift—,Magazinsaufſeher. Station unbe⸗ ſtimmt. Probezeit Jahr, bei definitiver Anſtellung 1200 Mark Gehalt nehft Wohnungsgeld. Beſtimmungen über Prü⸗ fung ꝛc. bei den Bad. Bahnſtationen zu erſehen. Bewerbung wie vor.— Zwanzig ben 2 80 en. Station uubeſtimmt. Tagesgebühr 2 M: 50 Pfg. Alter nicht über 86 Jahre, ledig, Prüfung bei einem Bad. Hauptamk. Be⸗ werbung bei Gr. Zolldirektion in Karlsruhe. Ernennungen und Verſetzungen. Der Großherzog hat den eee Amtsvorſtand, Geheimen Regie⸗ rungsrath Karl Richard in Baden auf ſein Anſuchen und uuter Anerkennung ſeiner langjährigen treu geleiſteten Dienſte in Ruheſtand und nachbenannte Großherzogliche Amtsvor⸗ ſtände in gleicher Eigenſchaft verſetzt, nach Baden den Ober⸗ amtmann Richard Reinhard in Kehl, nach Kehl den Ober⸗ amtmann Richard Teubner in Sinsheim und nach Sins⸗ heim den Oberamtmann Ludwig Gaddum in Oberkirch; der, Amtmann Wilhelm Lamah in Raſtatt wurde unter Verleihung des Titels Oberamtmann zum Amtsvorſtande in Eppingen ernannt. Ferner hat der Großgerzog den Oberſt⸗ lieutenannt Berthold Gemehl in Karlsruhe, beauftragt mit ihren letzten Seufzer erſt nach einem ſechszehn Minuten währenden Todeskampfe voll der gräßlichſten Schmerzen und Wahngebilde aus. Es wird das großartigſte Ster ſein, das Sarah jemals dargeſtellt hat. Aus dieſen Andeutungen kann ſich das Drama in ſeinen großen Umriſſen leicht konſtruiren. Hingegen iſt es ſchwer, auch nur eine Ahnung von dem Schaugepränge zu geben, das in Cleopatra“ entfaltet wird. Alles was bisher in dieſer Richtung an der Porte Saint Martin geleiſtet wurde, ſelbſt die Wunder von„Theodorg“, werden durch das neue Werk Sardou's, durch die Pracht ſeiner Ausſtattung, den Glanz und den Reichthum ſeiner Koſtüme himmelhoch über⸗ boten. Die letzteren— vierhundert an der Zahl— zerfal⸗ len in drei Gruppen: die mediſchen von Tharſis im erſten Bilde, die egyptiſchen für den Hofſtaat Cleopatras und die römiſchen Koſtüme für das Gefolge des Antonius, wodurch eine wechſel⸗ und reizvolle Mannigfaltigkeit erzielt wird. Von beſonderer Koſtbarkeit iſt die Tracht des Antonmus, welche genau der kleinen Statue Julius Cäſars nachgebildet wurde, die man in Velletri gefunden hat und die ſich nun im Louvre befindet. Der Harniſch aus geſchnittenem Leder mit Ornamenten aus getriebenem und gravirten Gold und reichen Stickereien hat allein eine Arbeit von drei Monaten erfordert. Die Koſten der geſammten Rüſtung betragen zehntauſend Francs. Aber was ſoll man erſt von den Toiletten Sarah Bernhardt's ſagen, die jedes Mal ein ganzes Vermögen verſchlingen und an und für ſich ein Ereigniß ſind. Auch die Künſtlerin hat ſich vorgenommen, dieſes Mal Alles in den Schatten zu ſtellen, was man bisher an ihr begafft und beſtaunt hat. Da ſie in allen ſechs Bildern auftritt, muß ſie natürlich ſechs verſchiedene Toiletten produciren. Alle u ſchildern, würde zu weit führen. Begnügen wir uns da⸗ er mit der erſten, mit dem Koſtüm, in dem ſie dem Anto⸗ nius auf ihrer Barke entgegenfährt. Sie trägt dabei eine waſſerblaue Robe aus Seidencrépe, beſtickt mit Gänſeblüm⸗ chen, die aus iriſirenden weißen und gelben Perlen beſtehen. Der breite Gürtel iſt von einem etwas dunkleren Stoffe mit einer mächtigen goldenen Schnalle, von der aus mehrere Reihen alter Edelſteine um den Leib laufen. Das Ganze verſchwindet faſt unter einem Regen von echten Ju⸗ welen: Brillanten, Amethyſten und Türkiſen, die wie zu einem Netz zuſammengewebt über die Erſcheinung gebreitet ſind. Auf dem Kopfe trägt ſie eine goldene Krone, die aus einer ſich zum Kreiſe ringelnden Schlange gebildet iſt. In der Mitte erhebt die heilige Schlange ihr emaillirtes Haupt mit den Augen von funkelndem Rubin eine ſymboliſche Vor⸗ deutung des tragiſchen Todes, den Cleopatra exlitten hat und den nun Sarah bis zum 9. Jänner, das iſt bis zu dem Tage erleiden wird, an dem ſie in ihrem Schiffe den Mil⸗ lionen entgegenfährt, die ihr von jenſeits des Oeeaus winken. orzheim.— Auf Anſuchen der Stelle ——— —— — „—— Mannbeim, 21. Oktober. Seuerai⸗Angeiger. D. SAuuu. der Führung des Kommandos des Großherzoglichen Gen⸗ darmeriecorps, unter Verleihung des Charakters als Oberſt des Großherzoglichen Gendarmeriecorps ernannt, an Stelle des zum Landgericht Karlsruhe verſetzten Landgerichtsraths Zehnter den Landgerichtsrath Waag zum Unterſuchungs⸗ richter beim Landgericht Konſtanz und an Stelle des zum gleichen Gerichte verſetzten Landgerichtsraths Singer den Landgerichtsrath Wiehl zum Unterſuchungsrichter beim Landgericht Waldshut ernannt. *Militäriſches. Hauptmann v. Lützow vom hieſigen Grenadierregiment wurde als Major in das 111. Infanterie⸗ regiment in Raſtatt verſetzt:; Hauptmann v. Langs⸗ dorff 1 wurde zum Hauptmann 1. Klaſſe ernannt. Ritt⸗ meiſter Warder im rheiniſchen Trainbataillon wurde mit der Uniform des badiſchen Dragonerregiments Nr. 20 ver⸗ abſchiedet; die Portepeefähnrichs Claus und Gärtner vom hieſigen Infanterieregiment wurden zu Seconde⸗ lieutenants befördert. Generalmajor v. Arndt, bisher Brigadecommandeur in Frankfurt a.., erhielt das Com⸗ mando der 14. Diviſion in Düſſeldorf. Mit der etner Schiffer⸗Schule befaßte ſich vorgeſtern auf dem Rathhaus eine aus den Herren Ob rbürgermeiſter Moll, Rheinbau⸗Inſpektor Fieſer, Direktor Keßler, Dr. Landgraf und den Herren Stadträthen Dr. Diffens, Hirſchhorn und Baſſer⸗ mann beſtehende Kommiſſion. Die Schule ſoll als die erſte am Rheine noch dieſen Winter ins Leben treten, der Unter⸗ richt wird in den Wintermongten Abends von—7 Uhr ſtattfinden und zwar in einem Volksſchulhaus. Der Staagt hat einen Beitrag zu den Koſten zugeſichert; das Schulgeld wurde auf 5 Mark pro Schüler und Kurs feſtgeſetzt. Im Uebrigen ſoll die Stadt für die Koſten eintreten. Als Ge⸗ genſtände des Unterrichts find Rechnen, Geographie, Deutſch, Schiffsbau und Schiffsdienſt, Schifffahrtslehre, Strompoli⸗ zei, Handelslehre in Ausſicht genommen. Als Lehrer ſollen Elementarlehrer, Schiffs⸗Ingenieure und praktiſche Schiffer, Regierungsbaumeiſter, ſowie der Syndikus der Handelskam⸗ mer fungiren. Durch das energiſche Eingreifen der Handels⸗ kammer und des Stadtraths iſt wohl unſerer Stadt die Priorität unter den rheiniſchen Städten in dieſer wichtigen Neueinrichtung geſichert. Die Schifferſchul⸗Kommiſſion ſol in der nächſten Stadtrathsſitzung ernannt werden. * Viehmarkt. In Sachen des Viehmarktes fand geſtern Abend auf dem hieſigen Rathhauſe eine Konferenz zwiſchen den Herren Oberbürgermeiſter Moll, Bürgermeiſter Bräu⸗ nig, Bürgermeiſter Klotz, den Stadträthen Hirſchhorn und Gro ß, ſowie den hieſigen und auswärtigen Viehhändlern ſtatt. Letztere waren ſehr zahlreich erſchienen. Die Händler brachten nochmals ihre Beſchwerden vor, während der Stadtrath die von ihm gethanen Schritte, ſowie die behufs Erleichterung getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen mittheilte. Die Händler erklärten ſich hiermit zufrieden und verſprachen, den hieſigen Markt auch fernerhin beſuchen zu wollen. Einige hervor⸗ ragende auswärtige Viehhändler fehlten allerdings, doch hofft man, auch dieſe noch zu verſöhnen und zum ferneren Beſuch unſeres Markies zu bewegen. Die Angelegenheit ſcheint ſomit einen allſeits befriedigenden Ausgang zu finden. “ Der Geſangverein„Eintracht“ beging am ver⸗ gangenen Samſtag Abend im„Badener Hof“ ſein 4. Stiftungs⸗ feſt durch ein Concert mit nachfolgendem Ball. Das Pro⸗ gramm des Coneerts enthielt 4 Chorlieder, den ſchönen ſechs⸗ ſtimmigen Chor Barcarole von Brahms, welcher ſehr hübſch geſungen wurde, ein Doppelguartett, ein ſolches mit einem Baritonſolo ſowie Baß⸗, Bariton⸗ und Tenorſolis. Sämmt⸗ liche Programmnummern wurden in ſehr beifallswürdiger Weiſe durchgeführt. Der Vortrag der Chorlieder zeigte von duebf Einſtudirung und bewies, daß der Verein über küchtige trebſame Geſangskräfte verfügt. Die ganze Feſtlichkeit nahm einen amüfanten fröhlichen Verlauf. * Unglücksfall. Geſtern Nachmittag ſprang ein in O 4 wohnhafter Mann während der Fahrt aus einem Wagen der Feudenheimer Dampfſtraßenbahn, weil er ſeinen Stock hatte herausfallen laſſen und erlitt hierdurch ſolche ſchwere innere Verletzungen, daß er mittels einer Droſchke nach Hauſe ver⸗ bracht 19817 8 körperverletzungen. In einer Wirthſchaft in Q 4 ſchlug ein Bäckermeiſter einem Maurerpalier ein Hieree auf den Kopf. wurde in einer Wirthſchaft in der Schwetzingerſtraße ein Schloſſer mit einem Bierglas bear⸗ beitet. In beiden Fällen erhielten die Betreffenden bedeutende Verletzungen. *Muthmaßliches Wetter am Dienstag den 21. Okt. Der geſtern erwähnte Hochdruck im Golf von Biskapa hat dort infolge lokaler Störungen in Mittelfrankreich keine weiteren Fortſchritte gegen Oſten machen können. Dagegen 908 ſich in Irland ein kräftiger Hochdruck eingeſtellt und auch aulss dem Innern Rußlands iſt ein ſolcher gegen Weſten im Anzuge. Der füngſte Luftwirbel wird alſo in der Oſtſee von 2 Hochdruckszentren eingeklemmt und dort aufgelöſt wer⸗ den. Dieſer Prozeß wird ſich in der Hauptſache am Sonn⸗ tag und Montag vollziehen. Demgemäß iſt für Dienſtag und Mittwoch bei weſentlich geſtiegenem Barometer trockenes größtentheils aufheiterndes Wetter und normale Spätherbſt⸗ Der Oberſtuhlrichter. Erzählung von Karoline Deutſch. Nachbruck verboten, 1* Fortſetzung.) „Frauen haben von jeher laxe Begriffe von Recht und Unrecht“, ſagte der Oberſtuhlrichter mit bitterem Spott. Und was für den Mann ein Fels iſt, der nicht von der Stelle zu rücken, iſt für ſie ein Steinchen, das ſie mit der Spitze des Fußes aus dem Wege zu räumen wähnt, es iſt ein Glück, daß ihr keine Richter und Advokaten werden könnt, ihr würdet das Geſetz nach euren Eingebungen modeln und zuſchneiden, wie das— Kleid nach der Mode.“ „Jlona ſah, daß auf dieſem Wege nichts aus zurichten war. Sie krat von ihm weg und durchſchritt in einer Aufregung das Zimmer, die ſich in eine Art Fieber ſteigerte. „Ferencz!“ rief ſie plötzlich in leidenſchaftlicher Haft und blieb vor ihm ſtehen.„Du haſt mir tauſend und tauſendmal betheuert, daß Du mich liebſt, über Alles liebſt, beweiſe es ietzt. Laß Polinski fallen und ſei für Nagy.“ Er ſprang faſt von ſeinem Sitze auf.„Flona!?. „Gib Polinski auf, ſei für Nagy!' rief ſie leidenſchaftlich. In heißer Erregtheit faßte ſie ſeine Hände.„Thue es mir zu Liebe! Ich habe Dich noch nie ſo heiß und innig um etwas gebeten, thue es mir zu liebe, Ferencz.)“ Er ſchüttelte ihre Hände ab, ſein Geſicht war ſehr bleich, aber ſeine Stimme klang ſo feſt und hart wie Metall, als er nach einer Weile ſagte:„So darf ein Weib bitten mit ſolcher Leidenſchaft bitten, wenn das Lebensglück des Gatten, des Kindes auf dem Spiele ſteht, nicht für die unredlichen und Riedrigen Intereſſen eines fremden Mannes.„ „Bis fetzt tümmert mich der fremde Mann nicht“ fuhr ſie fort und Thränen des Zornes ſtürzten ihr b. aüm aus den Augen, nicht in Deinem Sinne. Ich habe ihm aber meine Hilfe zugeſagt, habe mich im blinvden Vertrauen auf deine Kiebe gerühmt, daß ich alles über Dich vermöge alles, Haß es nichts gäbe, was Du mir in Wirklichkeit verſagen temperatur(nachts empfindlich kühl, morgens Nebel, tagsüber ziemlich mild) zu erwarten und das der Traudbenleſe günſtige 9101 wird vorausſichtlich auch die ganze Woche hindurch andauern. Meteorologiſche Beobachtungen der Station Maun⸗ heim vom 20. Oktober, Morgens 7 Uhr. Thermometer 1dr Döchſte und niederſte Tem⸗ in Celſius peratur bes verg. Tages in mm Trocken Feucht Stärke Marimum Minimum 755.1.4.8 NW'ᷓ5 13.6.8 )C: Windſtille; 1: ſchwacher 2: etwas ſtärker ꝛc.; 8: Sturm; 10: Orkan. Gau-Verſammlung der Gewerbever⸗ einne des Pfalzgauverbandes. M. Geſtern fand in Schwetzingen die diesjährige Gauver⸗ verſammlung der Gewerbevereine des Pfalzgauverbandes ſtatt, mit welcher zugleich die Eröffnung der vom Gewerbe⸗ Verein in Schwetzingen daſelbſt errichteten ſtändigen Ver⸗ kaufs⸗Gewerbehalle verbunden war. Die Eröffnung dieſer Halle ſollte nach dem Programm urſprünglich bereits Vor⸗ mittags abgehalten werden, während die Nachmittagsſtunden für die Gauverſammlung reſervirt waren. Da jedoch Herr Geh. Referendär von Stöſſer in Karlsruhe, welcher ſein Er⸗ ſcheinen zugeſagt hatte, erſt Nachmittags in Schwetzingen einzutreffen in der Lage war, wurde die Eröffnung der Ge⸗ werbehalle auf Nachmittags 3 Uhr verſchoben. Die Ver⸗ kaufsgewerbehalle befindet ſich in einem Saale des rechten Zirkelhauſes, welcher geſtern anläßlich der Eröffnung mit Fahnen in den deutſchen und badiſchen Farben, ſowie mit den Büſten des Kaiſers und des Großherzogs geſchmückt war. Der Eröffnungsakt begann mit einigen von dem Vor⸗ ſitzenden des Schwetzinger Gewerbevereins, Herrn Burger geſprochenen Begrüßungsworten, worauf ein Geſangs⸗ chor das Lied:„Mit dem Herrn fang Alles an“ vortrug. Alsdann hielt ein Lehrling eine kleine Anſprache, in welcher er in ſchwungvollen Worten das Handwerk feierte und auf die ideale Bedeutung deſſelben hinwies. Die eigent⸗ liche Eröffnungsrede hielt der Sekretär des Schwetzinger Gewerbevereins, Herr Gewerbeſchullehrer Neumeier. Wie derſelbe ausführte, trachtete der Schwetzinger Gewerbeverein ſchon ſeit einer langen Reibe von Jahren nach der Errichtung einer Verkaufsgewerbehalle. Erſt in dieſem Jahre gelang es ihm jedoch, Dank des Entgegenkommens der Sr. Domänen⸗ verwaltung, die Verwirklichung des Projektes herbeizuführen. Der Gewerbeverein hat für die Halle eine jäbrliche Miethe von 50 M. zu entrichten. Behufs Deckung der Koſten ſollen vorläufig von jedem in der Halle verkauften Stück Arbeit 8 Prozent der erlöſten Verkaufsſumme an den Gewerbeverein entrichtet werden. Von der Erhebung eines Standgeldes für die in der Halle aufgeſtellten Sachen wurde abgeſehen. Der Verein hat es ſich vorbehalten, die Abgabe von der Ber⸗ kaufsſumme evertuell auf 4 oder 5 Prozent zu erhögen. Herr Neumeier gedachte noch des großen Intereſſes, welches unſer Großherzog dem Handwerkerſtande und deſſen auf die Hebung des Handwerks gerichteten Beſtrebungen entgegenbringt und ſchloß mit einem von den Anweſenden warm aufgenommenen Hoch auf unſer erhabenes Fürſtenpagr, worauf die Feſttheilnebmer ſtehend das „Heil unſerem Fürſten Heil“ ſangen. Hierauf nahm Herr Geh. Referendär v. Stöſſer von Karlsruhe das Wort Derſelbe wies darauf hin, daß auch jetzt das Handwerk trotz der Konkurrenz der Großinduſtrie und der großen ma⸗ ſchinellen Betriebe noch einen goldenen Boden habe. Auch unter der veränderten Geſetzgebung ſei es dem Handwerker noch möglich, ſich durch Arbeit ein gefichertes Daſein zu er⸗ ringen, auch heute noch ſei es eine Ehre, dem Handwerker⸗ ſtande anzugehören. Allerdings dürfe derſelbe nicht ſein Augenmerk auf die Wiederkehr längſt vergangener Zeiten richten, ſondern müſſe ſich friſch und kräftig der neuen Geſetz⸗ gebung anpaſſen und auf Grund dieſer veränderten Verhält⸗ 40 ſeine Exiſtenz zu verbeſſern ſuchen, dann würden gewiß die auf das fernere Gedeihen des Handwerks gerichteten Hoff⸗ nungen zur Wirklichkeit werden. Herr v. Stöſſer ſprach ſo⸗ dann noch dem Schwetzinger Gewerbeverein für ſein muthiges Vorgehen ſeine Anerkennung aus, wünſchte dem neuen Unternehmen fröhliches Blühen und Gedeihen und ſchloß mit einem Hoch auf das Schwetzinger Ge⸗ werbe und deſſen Vertreter, den Schwetzinger Gewerbeverein. Bemerkt ſei noch, daß ſich bereits in der Verkaufsge ⸗ werbehalle recht ſchöne und gediegene beiten befinden, welche einen Beſuch derſelben durch das kautluſtige Publitum wohl rechtfertigen. Auch wir wünſchen dem neuen Unternehmen eine glückliche Zukunft. Wenn nur die Handwerksmeiſter ſelbſt ihr Intereſſe an dem von ihnen geſchaffenen Werk nicht erkalten laſſen, dann wird auch das kaufluſtige Publi⸗ kum demſelben ſeine Gunſt mehr und mehr zuwenden. Der Eröffnungsakt nahm zirka eine halbe Stunde in Anſpruch. Nach Beendigung deſſelben begaben ſich die An⸗ weſenden nach dem Gaſthaus zum Wilden Mann, woſelbſt die Gauverſammlung der Gewerbevereine des Pfalzgauverbandes ihren Anfang nahm. Dieſelbe war ſehr gut beſucht und wurde von dem Voxrſitzenden des Vorortes des Berbandes, Herrn Bouquets Mannheim er⸗ öffnet und geleitet, welcher zunächſt Bericht über die Thätig⸗ keit des Ganausſchuſſes wäbrend des verfloſſenen Jahres er⸗ könnteſt, und ich will nicht dem Spotte und der Lächerlichkeit anheimfallen, ich will lieber todt ſein.“ Eine Weile war es ganz ſtill im Zimmer. Wie zwei Gegner ftanden ſich die Gatten gegenüber, in den Augen der Frau blitzte und flammte es, Orefi batte die Stirne geſenkt: nie lagerten ſolche dunkle Schatten auf ihr und noch nie trug das edle, kräftige Antlitz einen ſolchen Ausdruck von Gram und Schmerz. Du prunkſt mit meiner Liebe, wie mit dem Schmucke, den Bu da am Halſe trägſt“, ſagte er dann langſam und ſah ſie an.„Was für eine andere Frau ihr alleiniges Heilig⸗ thum, der ſtillgehütete Cultus ihres Lebens iſt, iſt für dich ein Schauſtück, um Dich deſſen zu rühmen. Natürlich, je mehr Du Deinen Freunden die Schwäche Deines Mannes, der ſonſt als feſt und unbeugſam bekannt iſt, zum Bewußtſein brinaſt, deſto mehr wächſt die Macht Deiner Perſönlichkeit. Du haſt Dich in mir geirrt, Flona“, fuhr er fort, und jetzt leuchtete die alte Kraft und Feſtigkeit aus ſeinen Augen.»es gibt Dinge, worin ich ſtarrer als ein Felſen und unbeugſamer als das Erz bin und eher könnteſt Du verſuchen, dies Haus 9 der Stelle zu rücken, als mich zu einer Pflichtverletzung verleiten.“ Draußen fuhr der Märzwind durch die Straßen und fegte Schnee und Regen vor ſich her, daß ſie mit praſſelndem Geräuſch und in ſchrägen Strahlen an die Mauern und Fenſter ſchlugen, drinnen im traulichen Wohnzimmer ſaß der Apotheker Stanzel mit ſeiner Frau. Die Lampe auf dem runden, weiß gedeckten Tiſche beleuchtete den ganzen Raum in ſeiner Behaglichkeit und Friſche. Ueberblickte man das daranſtoßende Zimmer, deſſen Thür offen ſtand, ſo bot ſich ein noch herzerquickenderer Anblick. Da ſtanden in kurzen Entfernungen eine Anzahl kleiner Bettchen und in den ſchnee⸗ weißen Kiſſen lagen ſechs Kinder, Engeln gleichend, mit den im Schlummer geſchloſſenen Augen und den roſig angehauchten Wangen. Wie nett, ſauber und friſch war Alles! Man ſah überall den ordnenden Sinn, das liebevolle Walten eines reines, warmen Frauenberzens. ſtattete. Hiernach wurden im Berichtsjahre 3 Sitzungen des Gauausſchuſſes abgehalten. Die erſte derſelben fand am 2. April im Harmonieſaale in Heidelberg ſtatt und ſtand auf deren Tagesordnung die wichtige Frage der Errichtung von Gewerbekammern. Die Berathung dieſer Angelegenheit hatte die Abſendung einer Petition des Ausſchuſſes zur Folge, in welcher die Großh. Regierung um die Einrichtung von Ge⸗ werbekammern erſucht wurde. Die zweite Gauausſchußfitzung fand am 27. Juni ebenfalls in Heidelberg ſtatt und wurde in derſelben hauptſächlich der ſtändige Bertreter des Verbandes in der Landesgewerbehalle gewählt, zu welch wichtigem Amte man Herrn Aulbach⸗Manngheim delegirte, der daſſelbe, wie Herr Bouquet nachwies, ſehr ernſt nimmt und die In⸗ tereſſen des Gewerbeſtandes und insbeſondere des Pfalzgau⸗ verbandes auf das Beſte vertritt. Zum Vertreter des Pfalz⸗ gauverbandes im badiſchen Eiſenbahnrath wurde Herr Dr. Landgraf⸗Mannheim gewählt, deſſen Thätigkeit ebenfalls ſehr nutzbringend für den Gauverband iſt. Die dritte Sitzung wurde am 14. September in Mannbeim abgebalten und hatte ſich dieſelbe mit mehreren Beſtimmungen der Novelle zur Gewerbeordnung zu beſchäftigen. Im Laufe des Jahres ſind dem Verbande zwei Vereine nen beigetreten, ſo daß derſelbe jetzt 9 Vereine zählt. Herr Bouquet machte noch darauf aufmerkſam, daß der Schwerpunkt der Thätigkeit der Ge⸗ werbevereine in letztere ſelbſt und nicht in den Gauverband gelegt werden müſſe. Anſchließend an die Berichterſtattung machte Hr. Bouquet die Mittheilung, daß zwei Gegenſtände von der Tagesordnung abgeſetzt worden ſeien und zwar die Punkte:„Reorganiſation des Gewerbeweſens“ und„Die beabſichtigten Aenderungen des Gewerbeſchulweſens“. Der erſtgenannte Gegenſtand mußte aus⸗ fallen, weil der Referent, Herr Aulbach⸗Mannheim auf einer größeren Geſchäftsreiſe begriffen ſei, den zweiten Punkt habe man von der Tagesordnung abgeſetzt, weil dieſe Frage gegenwärtig in ein Stadium getreten ſei, welches angezeigk erſcheinen laſſe, abzuwarten, was die Großh. Regierung in der Angelegenheit thue um den Maßnahmen derſelben nicht durch irgend einen Beſchluß vorzugreifen. Hierauf hielt Herr Hauſer, Sekretär des Gewerbe ⸗und Induſtrie⸗Vereins in Mannheim, einen ſehr lichtvolen und fein durchgearbeiteten Vortrag über die Frage der Errichtung von Gewerbehallen und permanenten gewerblichen Ausſtel⸗ lungen. Herr Hauſer erörterte in ſehr eingehender Weiſe und befürwortete warm die Errichtung ſolcher Hallen und Ausſtellungen, wenn er auch ihre Schattenſeiten und Nachtbeile, welche arößtentheils in der Unrentabilität der Hallen beſtehen, keineswegs verſchwieg. Nach Herrn Hauſer nahm Herr Geh. Referendär dvon Stöſſer das Wort. Derſelbe ſprach zunächſt über die Nothwendigkeit der Errichtung von Gewerbekammern und machte die Mittheilung, daß den Gewerbevereinen des Landes demnächſt ein diesbezüglicher Geſetzentwurf von der Großh. Regierung zur Begutachtung vorgelegt werden würde. In Sachen des Gewerbeſchulweſens bedauerte Herr v. Stöſſer die Stellungnahme der Kammer zu dieſer Frage, welche den Anſichten der Gewerbevereinen diametral entgegenlaufe. Zu⸗ gleich fordert Redner die Gewerbevereine des Landes auf, ihren Anſichten Geltung zu verſchaffen. Bei landwirthſchaft⸗ lichen Fragen könne es nicht vorkommen, daß in der Kammer Beſchluͤſſe der landwirthſchaftlichen Centralſtelle als eine Abnormität bezeichnet werden, wie es bezüglich der Stellung⸗ nahme der Gewerbevereine in Sachen des Gewerbeſchulweſens geſchehen ſei. Herr von Stöſſer befürwortete ſodann eben⸗ falls in warmen Worten die Errichtung von Verkaufs⸗ gewerbehallen und permanenten Ausſtellungen, indem er auf den Nutzen ſolcher Einrichtungen hinwies. Ferner ermahnte er die Kleinhandwerker auf das Eindring⸗ lichſte, ſich zu organiſiren, gemeinſam vorzugehen, gemeinſam Rohſtoffe einzukaufen u. ſ. w. Nur auf dieſem Wege könne das Kleinhandwerk wirkſam und erfolgreich der Großinduſtrie hegeanen. Das fücber eines feſten Zuſammengehens des Kleindandwerkez ei der Grund, wenn daſſelbe nicht zu pros⸗ periten vermöge. Dazu ſei es natürlich nothwendig, da man mit der Vergangenheit vollſtändig breche und ſich au den Boden der neuen Entwickelung des Verkehrslebens ſtelle, Die Geſetzgebung habe nicht zum Erlaß der Gewerbefreiheit gedrängt, ſondern ſie ſei gedrängt worden. Das Handwerk könne nur dann blühen, wenn jeder Einzelne für den An⸗ deren eintrete. 5 Zum Korreferenten über die Frage der Errichtung von Gewerbehallen war Herr Buchdruckereibeſitzer Moriell von Schwetzingen beſtimmt worden, welcher in ſeinen Ausfüh⸗ rungen die Unrentabilität der Verkaufs„Gewerbehallen be⸗ ſürchtete und eine genoſſenſchaftliche Baſis dieſer Unterneh⸗ mungen empfahl. 5 Herr Neumeier⸗Schwetzingen trat dieſen Ausfüh⸗ rungen entgegen und forderte zugleich die Gewerbetreibenden zum Beitritt in die Gewerbevereine auf. Hiermit war die Tagesordnung erledigt. Ein Herr aus Wiesloch brachte noch einen Toaſt auf Hru. von Stöſſer aus, welcher mit einem ſolchen auf den Vorort und deſſen Vorſitzenden Herrn Bou⸗ quet antwortete. Aus dem Grsſthertsgthum. Karlsruhe, 18. Okt. Das hieſige Schwurgericht ver⸗ handelte in ſeiner letzten Sitzung 97an ie unverbeirathete 28⸗ ährige Köchin Antonie Blaß von Rauenthal, zuletzt in Ra⸗ ſtatt wegen Kindsmords. Die Angeklagte hatte am 25. Sept. Ethelka hatte einen Korb Wäſche vor ſich ſtehen und beſſerte aus. Stanzel las. „Weißt Du was, Ethelka?“(ſagte er nach einer Weile, von ſeinem Buche aufblickend.„Wir könnten noch ganz gut ins Concert; jetzt iſt es halb acht und zu Deiner Taolette brauchſt Du nicht viel Zeit; es wird heute ſehr lebhaft im Schützenhaus zugeben.“ „Ich gehe nicht, lieber Sandor. Ich habe keine Zeit. eah wird geplättet, da muß die Wäſche in Ordnung ge⸗ racht ſein. „Es haben Frauen oft noch mehr Kinder, oft einen größeren Haushalt zu führen und finden doch noch Zeit für andere Dinge; es iſt keine eine ſolche Sklavin wie Du biſt“, ſprach er halb geärgert. „Es gibt gewiß Frauen, die viel tüchtiger ſind und beſſer ibre Zeit einzutheilen wiſſen“, verſetzte Ethelka ohne jede Empfindlichkeit.„Ich ſage ja auch nicht, daß ich eine gute Hausfrau bin, lieber Sandor, ich weiß nur, daß ich meine ganze Zeit dazu brauche, mein Haus in Ordnung zu halten. Da Du aber ein Vergnügen an derartigen Zerſtreu⸗ ungen haſt, ſo geh' doch allein, lieber Mann“, fügte ſie herz⸗ lich hinzu. „Ich habe aber keine Luſt, immer und immer wieder allein zu gehen. Die Leute glauben dann, wir führen eine ſchlechte Ehe.“ „Laß ſie glauben, was ſie wollen, wenn es nur nicht wahr iſt. Aber weißt Du was, lieber Sandor, ich habe eine Idee!“ Die braunen Rehaugen lachten ihn freundlich an. „Wir ſind allein, die Kinder ſchlafen, ich habe eine Arbeit in Händen, Du könnteſt mir etwas vorleſen! Sie hatte ſich vorn übergebeugt und ihm leiſe über die Wangen geſtrichen. War es der liebevolle Ausdruck in dem ſanften, gütigen Geſichte, war es der Vorſchlag? Stanzels Geſicht hellte ſi plötzlich auf.„Du willſt Dir wirklich vorleſen laſſen, Ethelka Das iſt ein ſchöner Gedanke!“ ſagte er nun ganz verſöhnt. „Ich habe auch ein berrliches Buch, das Dir viel Vergnügen machen wird, und das ich ſchon zum dritten Male leſe. Wenn uns nur Niemand ſtört“, fügte er hinzu, indem er ſich zu⸗ recht rückte. (Sortſetzung folgt) 4. Seite. General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Oktober. ihr unehelich geborenes Nind gleich nach der Geburt in ein Tuch gewickelt und in einen Koffer eingeſchloſſen. Der Tod des Kindes iſt in Folge Erſtickens eingetreten, wie das Gut⸗ achten des Sachverſtändigen ergibt, da das Kind bei der Geburt gelebt. Die Geſchworenen bejahen die Schuldfrage auf vorſätzliche Tödtung, geſtehen aber auch mildernde Um⸗ ſtände zu: der Angeklagten war die elterliche Thür ver⸗ ſſcht worden, und bei ihrem Dienſtherrn blühte ihr die Ausſicht, auf die Straße gewieſen zu werden. Das Urtheil lautete auf 2 Jahr 6 Monate Gefängniß. 5 Schwandorf, Amtsbezirk Stockach, 18. Okt. Die Familie des hieſigen Landwirths Johann Käſtle wurde von einem ſchweren Unglück heimgeſucht. Die etwa 55 Jähre alte Ehe⸗ frau des letzteren, Wallburga, geb. Renner, welche ſchon ſeit längerer Zeit an Schwermuth litt, ſtürzte ſich in den etwa 4 Meter kiefen, neben ihrem Wohnhauſe befindlichen Schöpf⸗ brunnen. Trotzdem alsbald Hilfe da war und die Frau ſo⸗ fort aus dem Brunnen wieder herausgezogen wurde, gab ſie in Folge der erlittenen Verletzungen nach etwa 2 Stunden den Geiſt auf. Vom Bodenſee, 18. Okt. Die in Salem veranſtaltete Obſtausſtellung bot durch die reiche Auswahl und geſchmack⸗ volle Anordnung der einzelnen Obſtarten und Geräthe ein pielſeitiges Intereſſe dar. Namentlich war eine Muſterkol⸗ lektion von Aepfeln und Birnen bemerkenswerth, die zum Pflanzen zu empfeblen ſind; ſodann eine Zuſammenſtellung derjenigen Aepfel- und Birnenſorten, welche in dieſem Jahr am reichlichſten getragen haben. Tagesneuiskeiten. % + Berlin, 17. Okt. Eine grauſige Blutthat) iſt geſtern in früher Morgenſtunde verübt worden. Ihre Opfer ſind die Frau und die 5 Kinder des Zimmermeiſters Schaaf; das füngſte Kind iſt todt, die Uebrigen ſind ſchwer verletzt, der Mörder, der nach beſtimmteſter Vermuthung Niemand anders als der Vater und Gatte ſein kann, hat das Weite geſucht. Schaaf lebte mit ſeiner Frau in einer wenig glück lichen Ehe. So lange die äußeren Verhältniſſe der Familie noch günſtig waren, kam der eheliche Zwiſt nur ſeltener zum Ausdruck. Noch im Vorjahr hatte Schaaf eine große Anzabl Leute beſchäftigt. Die ſchlechte Lage des Baugewerks in dieſem Jahre aber hatte ihn in finanzielle Bedrängniß gebracht. Zur Zeit bewohnte Schaaf zwei Stuben und Küche im dritten Stock des in der Mügerſtraße gelegenen Hauſes. Als geſtern früh der Polier des Schaaf'ſchen Geſchäfts, wie üblich, bei ſeinem Meiſter erſchien, wurde ihm befremdlicherweiſe nicht gebffnet. Nach einiger Zeit fand ſich auch der Arbeitsburſche Hermann Heß ein und da die nunmehr gemeinſam angeſtellten Verſuche, die Schaaf ſche Familie zu wecken, auch jetzt ohne Erfolg blieben, wurde man ängſtlich und begab ſich nach dem Polizeibureau. Als auf polizeiliche Veranlaſſung die Wohnung gewaltſam geöffnet war, bot ſich den Eintretenden ein ent⸗ 5 Aublick dar. Die Frau und pier Kinder lagen mit laffenden Schädelwunden in ihrem Blute. Das am Orte der That aufgefundene, über und über mit Menſchenblut be⸗ ſudelte Küchenbeil zeigte ſofort, mit welcher Waffe die ent⸗ eßlichen Verwundungen ausgeführt waren. Das jüngſte Kind, ein Mädchen im jugendlichſten Alter, lag todt in der Wiege, das zweite Mädchen zu 0 55 des am Fenſter ſtehen⸗ den Kinderbettes, die übrigen Kinder und die Frau waren in ihren Betten von den verhängnißvollen Schlägen ereilt worden. Der Mann war ſpurlos verſchwunden. Wie ver⸗ lautet, iſt es gelungen, die Frau zum Bewußtſein zurückzu⸗ bringen. Die Polizei entwickelt rege Thätigkeit, um des Mannes habhaft zu werden. Berkin, 19. Okt.(Zuſammenſt o.) Geſtern Vormittag iſt ein Leerwagenzug auf Bahnbof Grunewald mit einem Rangirzuge zuſammengeſtoßen. Hierbei wurde der im 5. Wagen des Zuges befindliche Heizer Winter ſo ſchwer gerletzt daß er bereits bei dem Herausnehmen aus den Wagentrümmern verſtarb. oRatibor, 18. Okt.(Exploſion.) Auf der„Kö⸗ nigin Louiſengrube⸗ ee 20000 Samdee b q⸗ Lariſch, Vater zahlreicher Familie, buchſtäblich zerriſſen. Marſeille, 18. Okt. Unglücksfall) Die Ge⸗ ſammtinduſtrie der Stadt wurde von einem großen Unglück betroffen. In Folge zweier Riſſe des Hauptrohres der Nutz⸗ waſſerleitung mußten alle Fabriken die Arbeit einſtellen. VBa die Reparaturen mindeſtens zehn Tage dauern werden und vollſtändiger Waſſermangel herrſcht, iſt der Schaden ein un⸗ geheurer. Zahlreiche Prozeſſe, ſowie Inſolvenzen ſtehen bevor. — Antwerpen, 18. Olt.(Im Schelde ſtromſtran⸗ dete) eine Vergnügungsyacht, auf welcher ſich zahlreiche Paſſagiere befanden. Bei der Kataſtrophe haben ſieben Perſonen den Tod gefunden. —Newyork, 18 Okt.(Ein Wirbelſturm) ver⸗ heerte verſchiedene Diſtricte von Nord⸗Carolina. Eine Menge von Gebäuden, Fabriken und Meiereien ſind zerſtört und viele Perſonen umgekommen. Theater und Muſik. r. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Die am Samſtag ſtattgefundene Aufführung von Shake⸗ ſpeares„Sturm“, welche vor einem nur ſchwach beſuchten Hauſe ſpielte, fand namentlich in den einer Entfaltung dekorativer Schönheiten günſtigen Scenen den lebhaften Bei⸗ fall des Publikums. Ueber die Aufführung haben wir be⸗ reits wiederholt uns ausgeſprochen. Die geſtrige 1 fien des„'Taunnhäuſer“ hatte das Theater in allen ſeinen Räumen gefüllt. Das Publikum war ſehr geneigt, die Künſtler auszuzeichnen, obgleich gerade die geſtrige Darſtellung der Wagner'ſchen Oper hinter den früheren Aufführungen ſowohl in den Einzelleiſtungen, wie im Zuſammenſpiel zurückſtand. Mit Ausnahme der ausge⸗ zeichneten ſtimmungsvollen und poeſiereichen Darſtellung der„Eliſabeth“ durch Frlu. Mohor entſprach die Durch⸗ führung der anderen Rollen nicht ganz den Anforderungen. Herr Goeties gab ſich wohl alle Mühe, den„Tannhäuſer“ zur beſten Geltung zu bringen, 991 gelang es ihm nicht, eine volle Wirkung zu erzielen, weil er offenbar nicht gut disponirt war. Dasſelbe gilt von Fräulein Matura, deren Organ für die anſtrengende Nolle der„Venus“ nicht ausreichte. Herr Carlhof kann den„Laudgrafen“ nicht zu ſeinen guten Rollen zählen; Herr Hektſtädt, der für Herrn Knapp den„Wolfram! ſang, konnte dieſen Sänger nicht erſetzen, ſowohl was die Tonfülle, wie den Vortrag, den ex zu ſehr in die Breite zog, betrifft. Im Ganzen ließ die geſtrige Aufführung zu wünſchen übrig, und mit Ausnahme der„Eliſabeth“ war es nur noch das Orcheſter, das völlig befriedigte. A. JCh. „Der Verkauf der feſten Plätze für die Volksvor⸗ ſtellung findet von morgen Vormittag 10 Uhr ab auf dem Hoftheaterhureau ſtatt. Theaternachricht. Aus dem Bureau der Intendanz wird uns geſchrieben: Am 24. Oktober werden es 100 Jahre, daß die Oper„Die Hochzeit des Figaro“ in Anweſen⸗ heit Mozart's auf der Bühne des hieſigen Hoftheaters zur erſten Darſtellung gelangte. Die Intendanz beabſichtigte, dieſen Gedenktag durch eine prgfältig vorbereitete Aufführung gegaunter Oper zu feiern. Um dieſer Vorſtellung den Cha⸗ rakter einer Feſtvorſtellung auch in der Rollenbeſetzung zu verleihen, hal Frau Senbert die Gefälligkeit gehabt, die Parthie der„Marzelline“ zu übernehmen und die von ihr bisher innegebabte Parthie der„Gräſin“ an Fräulein Peo hor ab Autreten, Herr Knapp hat die Parthie des„Figaro“ über⸗ kommen. Durch die in den letzten Tagen eingetretenen Un⸗ — päßlichkeiten des Fräulein Mohor und des Herrn Knap p iſt im Studium der Oper„Die Hochzeit des Jigaro“ eine Störung eingetreten, ſo daß die Auffüßrung dieſer Oper in der beabſichtigten Beſetzung und gründlichen Vorhereitung zum feſtgeſtellten Termin nicht mehr möglich wäre. Die Auf⸗ führung muß auf einen ſpäteren Zeitpunkt hinausgerückt werden und kommt dafür in laufender Woche anſtatt „Die Hochzeit des Figaro“ die Oper„Der Freiſchütz' als erſte Volksvorſtellung am Donnerſtag zur Aufführung. In denjenigen Logen des Parterre⸗ und 1. Ranges, welche für das-Abonnement nicht im Ganzen abonnirt ſind, werden nunmehr auch einzelne Plätze abgegeben und zwar zu nach⸗ ſtehenden Preiſen: Partkerre⸗Logen: Vorderplätze per Platz M. 115, Mittelplätze ver Platz M. 100, Rückplätze per Platz „85.— Logen des 1. Ranges: Vorderplätze per Platz M. 1 11 Witteate per Platz M. 130, Rückplätze per Platz ark 110. Kunſt und Wiſſenſchaft. In der permanenten Ausſtellung des Kunſt⸗ vereius ſind neu ausgeſtellt: Ed Grützner„Hinter den Couliſſen“.— J. Hamza„Im Maleratelier“.— A. Egers⸗ dörfer„Sommer“.— K. Weyßer„In Weißenburg im Elſaß“.— V. Rögge„An der Thüre.“ Perſchiedenes. — Eine der ſondesbarſten Aufgaben hatte die Berliner Feuerwehr in einer der letzten Nächte zu erfüllen. Es galt einen Selbſtmordkandidaten zu retten, der ſeinem Daſein, durchaus auf„ſeines Daches Zinnen“ ein Ende machen wollte. Der bereits öſters von Irfinnsaufällen heimgeſuchte Sohn einer im Berliner Roſenthaler Viertel wohnenden Familie hatte nach einem heftigen Auftritt mit derſelben den Entſchluß gefaßt, ſich zu erhängen. Als Auf⸗ knüpfungspunkt hatte er den Schornſtein des Hauſes gewählt. Mitten in der Nacht ſchlich er zum Boden und trat mit einem Strick auf das Dach. Während er ſeine letzten Vorbereitungen traf, wurde er von einem Hausgenoſſen bemerkt, Das Haus wurde alarmirt, aber die Leute erkannten bald, daß ſie den Lebensmüden auf ſo luftiger Höhe nicht zu erreichen ver⸗ möchten, der ungeachtet der Bitten ſeiner von der Dachluke aus ihm zurufenden Angehbrigen ſich weiter bemühte, den Strick am Schornſtein zu befeſtigen. Da kam den Veuten der Einfall, durch die Feuerwehr dem Jüngling„auf's Dach“ ſteigen zu laſſen und ehe noch ſein Strick feſtſaß, war dieſe ur Stelle. Kaum war ein Feuerwehrmann aufgeſtiegen, als er junge Menſch Strick und Schornſtein im Stiche ließ und durch eine andere Luke auf den Boden zurückflüchtete, wo er von ſeiner Familie in Empfang genommen wurde. Donbons für den Varem. Einen Aec g von der Genäſchigkeit der Haremsdamen gibt der jüngſte Bericht der franzöſiſchen Handelskammer. Laut desſelben hat Frankreich allein im verfloſſenen Jahre für 1,600,000 Mark Sü igkeiten nach Egypten und der Türkei ausgeführt. Fondants, Pralinss und üherzuckerte Kaſtanien bilden die Hauptartikel und alle dieſe Unmengen Zuserzeug wurden in den Harems verzehrt. .Die New⸗Nopker Sittenkommiſſion hat auch in den deutſchen Gauen Gefinnungsgenoſſen. ie man ſchreibt, wurbe eines Tages— es mag ſchon eine Weile ber ſein— in einer Mädchenſchule zu Grevenbroich Schiller's„Glocke“ durchgenommen. Dies Gedicht iſt aber, wie die Lehrerin zu ihrem Schrecken bemerkte, nicht für kleine Mädchen geſchrieben, und keider gibt es keine Ausgabe Schiller'ſcher Werke in ueum delphini, denn da ſteht nun einmal gedruckt: Aus der zarten Kinder Schaar, Die ſie blühend ihm gebar.“ Eine geſchickte Ingenderzieherin weiß ſich aber zu helfen und läßt in ſolchem Falle, wie jene Dame ihre Schülerinnen eſen: Aus der zarten Kinder Mitte, Die ſie lehrte fromme Sitte.“ Kntſcher⸗Logik. Dame:„Kutſcher, fahren Sie mich nach dem Thegter, aber recht ſchnell!“— Kutſcher;„Na meinetwegen könnten wir ſchon ſeit einer halben Stunde dort ein.“— Dame:„Wieſo denn?“— Kutſcher:„Na, ick halte ſchun Mer ſeit 4 Ur, wat kann ick dafor, daß Sie erſt jetzt ommen!“ Die Seinen. Gemeindediener:„Bürgermeiſter, der Gemeindeſtier iſt auskummas“— Bürgermeiſter:„Kruzi⸗ im Wirthshaus hat ma Rub' vor ſeine kürken! Nit. amal Gemeindeglieder!“ —Eis originelles Selbſthekenntniß liegt in fol⸗ gendem, im„Schlei Boten“ veröffentlichten Inſerat:„Ich mache hierdurch öffentlich bekannt, daß, da der Ausſchank geiſtiger Getränke an mich verboten iſt, meine Frau die be⸗ treffenden Wirtte beſtrafen laſſen wird, die das Verbot über⸗ ſchreiten. Auch erſuche ich einen Jeden, mir kein Geld zu leihen, da ich, wenn unter dem Einfluß von Spirituoſen. meiner Handlungen und Worte nicht mehr mächtig bin, deß⸗ halb für die zu 15 Zeiten gemachten Schulden nicht haf⸗ ten werde. Grödersby, den 19 Oktober 1830. A. Azomar.“ ————— Aeuele Aachrichten und Felegrammt. »Dresden, 19. Okt. Das Kultusminiſtertum hat mit Genehmigung des Königs angeordnet, daß in den hoͤheren und den Volksſchulen bereits am 25. d. M. anläßlich nes Geburtstages des.⸗F.⸗M. Grafen Moltke eine entſprechende Feier ſtattfinde. »Lübeck, 19. Okt. Die Trave iſt über ibre Ufer getreten; Kanonenſchüſſe allarmiren die Bevölkerung. Auf See finden heftige Stürme ſtatt. Auch aus Kiel wird Ueberfluthung gemeldet. Wien, 19. Okt. Auf allen Strecken iſt heute der Tramwan⸗Verkehr eingeſtellt. Um Ruheſtörungen hintanzuhalten, geſtattete die Direktion auch jenen Kutſchern und Konduktenren, welche in einzelnen Remiſen den Dienſt autreten wollten, nicht einzuſpannen. Die Remiſen ſind von Wachen beſetzt. Bisher iſt keine Ruheſtörung vorgekommen. Die Bevölkerung vermißt angeſichts des prächtigen Sonn⸗ tagswetters ſchwer die Benutzung der Pferdebahn. Briiſſel, 19. Okt. Die heutigen Gemeindewahlen vollzogen ſich lt.„Fr. Zig.“ nach den bis jetzt vorliegen⸗ den Meldungen in Ruhe. Sie bedeuten einen Sieg der liberalen Partei, die in Antwerpen mit der großen Mehr⸗ heit von 2000, in Gent von 1000 die Klerikalen ſchlug. »Rom, 19. Okt. Criſpi iſt heute früh in Mai⸗ land angekommen und begibt ſich ſoeben in den hieſtgen königlichen Palaſt, um mit dem Konig zu konferiren. Nach amtlichen Berichten iſt das Torpedo⸗Boot 105 in Folge einer Keſſel⸗Exploſion mit 18 Mann untergegangen. Zara, 19. Okt. Hier und in der Umgegend ging geſtern ein Hagelwetter nieder, welches drei Stunden dauerte und die Olivenernte total vernichtete. Bukareſt, 18. Okt. Die Nachricht von einer gänz⸗ lichen Umgeſtaltung des Kabinets iſt unbegründet; es ſollen nur nach Eröffnung der Kammern der gegenwärtig erledigte Poſten des Unterrichtsminiſters ſowie das durch die Exnennung des Juſtizminiſters Roſetti zum Bankgouver⸗ neur frei werdende Portefeuflle neu beſetzt werden. — Mannheimer Handelsblakt. Pfälziſche Preßhefen⸗ und Spritfabrik, Ludwigs⸗ nafen. Dem Geſchäfts⸗Bericht entnehmen wir Folgendes: Es wird verſichert, daß unter allen Umſtänden, trotzdem dieſef Jahr/ Jahr weniger gearbeitet wurde, dasſelbe Reſultat erzielt ward, wie voriges Jahr. Die Direktion hat in dieſem Jahre inſofern ausgezeichnet operirt, als ſie die Rohproduktion außerordentlich günſtig abgeſchloſſen hat. Während ruſſiſcher Roggen eben M. 18 ½ koſtet, haben wir Abſchluß für's gae Fir zu M. 16— franco Fabrik mit AbEt. Sconto. Mais koſtet M. 12.20 fco. Fabrik, Gerſte M. 14.25 fco. Fabrik. Nicht nur, daß wir für dieſes Jahr unſern Bedarf ſo günſtig gedeckt, wir haben auch ein Quan⸗ tum von 5000 Sack Roggen per Januar 1891 lieferbar, ebenfalls zu M. 16 abgeſchloſſen und ebenſoviel Mais zu M. 11½, der heute M. 18 koſtet. Da wir das ganze Jahr Alles in Allem ca. 36,900 Sack Gekreide nöthig haben, ſo kann man den Werth dieſer Abſchlüſſe leicht bemeſſen. Wir perarteiten in dieſem Jahr im Durchſchnitt pro Tag 12 Bottiche, ſtatt wie voriges Jahr 10 Bottiche. ie Bottich⸗ anzahl in 9 Monaten wird alſo im großen Ganzen der vor⸗ jährigen von 12 Monaten faſt gleich kommen. Man rechnet auf den Bottich einen Gewinn von eirca Mark 54.— Voriges Jahr hatten demnach bei 320 Arbeitstagen u 10 Bottiche= 3200 Bottiche zu M. 54. M. 172,800. ieſes Jahr bei 245 Arbeitstagen zu 12 Bottiche 2940 Bottiche M. 158,760 und da wir dieſes Jahr ſehr gute Spritpreiſe gatten und zwar zum Mindeſten gegen voriges Jahr M. 2 per Hectoliter mehr= M. 200 per Wagagon, ſo kommen 100 Waggons zu M. 200 binzu M. 20,000, ferner Gewinn für Mehl M. 10,000. M. 30,000, ſo daß ſich dieſes Jahr eine Gewinnziffer von ca. M. 188.—190,000 ergeben dürfte. Wir ſind auch dazu übergegangen, Maismehl zu gewinnen. Außer dem Gewinne, der daraus reſultiren wird, hätten wir dann aber auch die Genugthuung, der arbeitenden Klaſſe ein billiges Brod verſchafft und der Allgemein⸗ heit dadurch einen weſentlichen Dienſt geleiſtet 995 haben. Das Mehl konnten wir, da die Differenz zwiſchen Mehl und Mais eine gewonnene iſt, zu M. 17—18 verkaufen. Die Dieſfer e wt Mais⸗ und Mehlpreis wäre dann Ver⸗ dienſt. ir wollen 20 pet. Mehl ziehen und verarbeiten täglich ca. 100 Ctr. Mais= 10 Sack zu M.—6 Neben⸗ gewinn. Wir bemerken noch, daß wir unſeren Fuhrpark er⸗ heblich vermehrt haben und in Mannheim und hier die Hefe herumfahren und den Abnehmern ans Haus bringen laſſen. Auch die Umgegend zwiſchen bier und Dürkheim, hier und Worms, hier und Deidesheim ſowie hier und Grünſtadt laſſen regelmäßig in gleicher Weiſe befahren. Dieſe Art von Betrieb bewährt ſich ſehr gut. Die neue Fabrik⸗Einrichtung bat ſich, trotzdem wir 11 nicht viel Zeit hatten, viele Pläne zu machen— nach jeder Richtung hin glänzend bewährt. Man kann daher ſchon jetzt auch für nächſtes Jahr ein gutes Erträgniß prognoſtiziren. im September 1890. Sprit ca. Mark 131000, Hefe eg. M. 45000, Melaſſe ca. M. 5000, Schlempe ea. M. 7000, Summa: M. 188000. Demnach auf 12 Mongte M. 188000 12 ca. M. 225600, dagegen auf anderer Seite für Einkauf von Rohmaterialen ꝛc. den gleichen Betrag von M. 2280 00, ſo daß ſich ein Geſammt⸗Umſchlag von ca. M. 4512000 ergibt. Schifffahrts⸗Nachrichten. Manheimer Hafen⸗Berkehr vom 17. Oktober, Schiffer ev. Kap Schiff. Kommt von Ladung Etr. b S⁰ IFoczſerd Kohlen 4800 agen Faaz 2 Stabt Veltdrom Jus 3406 Bickert Heolkke Rotterdam Stüchgüter— Bauer Willem L 4— Baſtian Eugen Wrebe 85* 2984 Napp Drachenfels Kbln 5 Rhein⸗Damofſchifffahrt.„Kölniſche und Düſferdorfer Geſellſchaft“, Per⸗ ſonen⸗ und Güterbeförderung nach allen Rheinſtationen bis Rotterdam und in Berbindung mit der Great Eaſtern Companuy nach London via Harwich.— — Abfahrt von Mannheim: Morgens 5½ Uhr bis Köln—Düſſeldorf— Arnheim—Rotterdam und Zwiſchenſtationen. Abfahrten bon Mai n Morgens 7½ und 10 Uhr bis Köln, 11 Uhr bis Soblenz, ſowie Mittags 12 nach Maunheim. Weitere Auskunft äber Frachten zc. ertheilt die Agentur. Waſſerſtauds⸗Nachrichten. KRhe in. Bingen, 17 Okt. 1. 60 m.—.0 Kaub, 17. Okt..21 m.— 0,08. Konſtanz, 17. Okt..74 m..00..0 11 1 17 Okt.01 m— 01. Koblenz, 12 Okt. 194 m.—.08. ehl, 18 Okt.86 m—.08. Köln, 17 Otkt..84 m.—.08, Sauterburs, 17. Okt. 3 88— 008 Nuhrort 17. Okt..21 m.— 0 98. Maxau, 17. Okt. 3 68 m—.o7. Necar. Mannbeim, 20. Okt. 8. 78 m +.47. Waunbeim, 20 Okt..58 m. + 0,28. WMainz, 17. Okt..00 m—.05. Heilbronn, 19. Okt..80 m. +0.18 18. 4 3 ete, Minwſint, Marhein Bofkieſerant Sr. Agl. Bokeit des Großferzogs von Raulan Fabrißt u. TLager C 8. 3 Auſtellungsfiltale N 2. 8 Uebernahme von completten Wohnungs⸗Einrichtungen incl, Vorhänge, Teppiche, Lüſter, Derorationsgegenſtände etc. 0 5* von K 11 8 In in der Wie gus rofer Leper eun, fangen Aaan eee 20 M immer in jeder Preislage. Aönig rudwigs Medaille Nürnberg 1886 für hervorragende dunſtindrefrleſle elſtung Carl Wunder ract. MHandelslehrer vs, 18 2 rr. Die Fabrikate der Firma Otto Herz& Cie, Schuß⸗ abrik, Frankfurt a.., üdertreffen die beſte Maaßarbeit in ezug auf Haltbarkeit und Eleganz und ſind nur Weniges theurer als andere minder gute Waare. Maunheim und Lubtpigshafen Alleinverkauf bei Georg Hartmann, Schuhgeſchäft. E 4, 6, am Fruchtmarkt untere Ecke(Tele⸗ phon 443.) 8⁴³340 Roruz chlesinger, Maunheim, 0 2. 23. in Bettfederu, Matratzen, vollſtän⸗ digen Wetten und einzelnen Theilen billigſt. Größte Auswabl, reellſte Bedienung. Anfertigung in eigener Werkſtätte. Erfolg herbeizuführen, muss man vor Allem für eine zw,-erckraüssige bfaesung seiner Inserate, Alagemfälligen Satz und die Wahl derjenigen Zeitungern besorgt sein, deren Leserkreis kür den publizirten Gsgenstand das grösste Interesse hat. Die auf diesem Gebiet sahon 84 Jahre, also am längsten thätige Aunoncen-Expedition Maasenstein& Vogler.-., Mannheim, P. 3, 1, Eann in vorerwähnten Punkten sowohl wie auch bezüglich der gresssterz ostemerspergiss jedem Inserenten den zuverlässigsten Rath erthejſen und die S Vortheile durch Rabatk⸗ gowährung bieten. Es ist daher für Jeden, der annonoiren Will, von zusgerster Wichtigkeit, sich an genaunte Firma zu wenden, 8. K J. Vicherd, us Kr, 10(unterricht im Geſaug Klavier, Theorie. Familien⸗Peuſion] Um beim Annonciren sicheren eer — Nassheim, den 21. Oltober. k. Sad. Staatseiſenbahnen. Zum Ausnahmetarif für die Beförderung von Holz und Rinden m ſüddeutſchen Verband(Verkehr mit Oeſterreich⸗Ungarn) Theil IV Heft Nr. 1, iſt mit Giltigkeit vom 15. Oktober J. J. der Nachtrag II erſchienen. 88540 Karlsruhe, den 17. Okt. 1890. Generaldirektion. Bekanntmachung. No. 16215. Die Ehefrau des Wirths Georg Werkmeiſter hier Emma geh. Behnens in Mannheim wurde durch Urtheil der Civil⸗ kammer U des Großh. Land⸗ gerichts Mannheim 1rt ihr en für berechtigt erklärt, ihr Ver⸗ mögen von dem ihres Ehemannes abzuſondern. Dies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger andurch ver⸗ öffentlicht. Manpheim, 8. Oktober 1890. Gerichtsſchreiberei des Gr. Landgerichts. Schneider. Bekanntmachung. No. 16,468. Die Ehefrau des Kaufmanns Leopold Maier, Lina geb. Würzweiler in Mann⸗ heim, wurde durch Urtheil der Civilkammer II des Großh. Land⸗ gerichts vom 8. Ok⸗ kober d. Is. für berechtigt er⸗ klärt, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzuſondern. Dies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger andurch veröffent⸗ f 88561 icht. Mannheim, 8. Oktober 1890. en des Großh. mtsgexichts. Schneider. Bekanntmachung. Stadtverordneten⸗Erſatz⸗ wahlen betr. Nr. 17333. Zu Mitgliedern des Stadtverordneten⸗Collegiums wurden auf eine 3Zjährige Amts⸗ dauer gewählt: à von Seiten der Klaſſe der Niederſtbeſteuerten am 13. Ok⸗ toher ds. Js. 5 Herr Löwenhaupt, Friedrich jun., Tünchermeiſter. b. von Seiten der Klaſſe der am 16. Okto⸗ ber ds. J8 Herr ietz Hermann, I. Staats⸗ anwalt, „ Bohrmann Karl, Wein⸗ 55 ler, „ Wingenroth Adolf, Kauf⸗ mann, „ Neuberger Samuel Kauf⸗ mann. Wir machen dies öffentlich be⸗ kannt mit dem Anfügen, daß die Wahlakten 8 8 Tagen auf der Stadtraths⸗Regiſtratur zu Jedermanns Einſicht aufliegen Und daß etwaige Einſprachen oder Beſchwerden gegen die 1 binnen 8 Tagen von dieſer Be⸗ kanntmachung bei dem Bürger⸗ meiſteramt oder dem Bezirksamt 5 5 tlich oder mündlich zu Pro⸗ tokoll mit ſofortiger Bezeichnung der Beweismittel angebracht werden müſſen. 88548 17. Oktober 1890. Da 85 Winterer. Aulage van nenen ſtädtiſchen Lagerplätzen. No. 17,082. In Folge Aus⸗ baues des Friedrichringes iſt die Stadtgemeinde Mannheim ver⸗ anlaßt, bis zum nächſten Früh⸗ 117 die ſämmtlichen Lager⸗ und ewerbeplätze beim Schlachthauſe zu kündigen. 88246 Zum Erſatze dieſer aufzuheben⸗ den Lagerplätze hat der Stadt⸗ rath beſchloſſen, jenſeits Neckars in der Quergewann, Hochwiehen Ho an die Gewannen wieſen, Spelzengärten J und langen Röt⸗ tern neue Lagerplätze einzuräumen und ſolche vom 1. Dezember 1890 ab zu verpachten. Der Pachtpreis iſt auf 20 Pfen⸗ nig per Quadratmeter und Jahr feſgegeetz Wir bringen dies zur allge⸗ meinen, und insbeſondere auch ur Kenntniß der Pächter der bis⸗ 15 en Lagerplätze beim Schlacht⸗ auſe mit dem Beifügen, daß ſchon jetzt Anmeldungen für Pacht von neuen n in der Quergewann auf dem Tiefbauamte ſtattfinden können, woſelbſt auch er Nhen des neuen Terrains eingeſehen werden kann. „Die Anmeldungen ſind aber längſtens innerhalb vier Wochen anzubringen. annheim, 6. Oktober 1890. Stadtrath: Bräuunig. Kieſer. * 14 Verſteigerungs⸗ Auheige Montag, den 20. ds. Mts., Nachm. 2 Uhr verſteigere ich in G 7, 31, 2 Stoek Fahrniſſe: 2 Betten mit Roßhaagrmatrazen, 2 Unterbetten, 2 Deckbetten und 5 2 zweith. Kleiderſchränke, 1 Sopha mit 3 gep. Seſſel(Roß⸗ haar), 1 Pfeilerſchränkchen, 1 Näh⸗ tiſch, 1 Waſchtiſch mit Marmor⸗ platte, 2 Spiegel, 1 Eßtiſch, 1 Sopha, 1 Nachktiſch, 2 Handtuch⸗ halter, Vorhänge mit Gallerien, 1 Küchenſchrank, 1 Küchentiſch, 1 Waſſerbank, verſch. Porzellan und Küchengeſchirr, 1 Häng⸗ und 2 Stehlampen, Bilder, Wandtaſchen u. J. Hausrath. 88366 NB. Die Sachen ſind noch nicht lang im Gebrauch. Verſteigerung von Maurerrohr und Stren. Der Ertrag an Maurerrohr und Streu von dem Altneckar bei den Neuwieſen wird: reitag, den 24. d. Mts., Na%3 Uhr loosweiſe an Ork und Stelle ver⸗ ſteigert. 88433 Mannheim. 16. Oktober 1890. Die Cultur⸗Commiſſion: Bräunig. Heneckg. Korbweiden⸗Verſteigerung. Der Ertrag an Korbweiden von der ſtädtiſchen Weidenanlage bei der Compoſtfabrik wird: Freitag, den 24, d. Mts., Nachmittags 3½ Uhr loosweiſe an Ort und Stelle ver⸗ ſteigert. 88434 Mannheim, 16. Oktober 1890. Die Cultur⸗Commiſſion: Bräunig. Henecka. Bekanntmachung. Die Gründungsarbetten— Brunnen⸗bezw. Fundamentpfeiler⸗ Gründung— für den Neubau eines Realſchulgebäudes in 8 und zwar Erd⸗ und Maurexar⸗ beiten, einſchl. Lieferung und Ver⸗ ankerung von Brunnenkränzen ſollen auf dem Wege des öffent⸗ lichen Angebotes vergeben werden. Die Zeichnungen und Beding⸗ ungen liegen auf dem Hochbauamt zur Einſicht auf und werden letz⸗ tere gegen Erſtattung der Umdruck⸗ gebühren abgegeben. Bewerber wollen ihre Angebote unter der Aufſchrift: „Angebot auf die Gründungs⸗ arbeiten für den Neubau des Realſchulgebäudes in O 8— Erd⸗ und Maurerarbeiten“ bis 7 75 Donnerſtag, 30. Oktober d. J. Vormittags 11 Uhr verſchloſſen bei der unterfertigten Stelle einreichen, zu welcher Zeit die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erſchienener Bie⸗ ter ſtattſinden wird. Mannheim, 17. Oktober 1890. ochbauamt: Uhlmann. 88500 Ankündigung. 1 ichterli üg⸗ 11 2 Krauth Eheleuten dahier am Mittwoch, 5. November 1890, Nachmittags 3 Uhr im Rathhauſe zu Maunheim die unten erwähnten Liegen⸗ ſchaften der Gemarkung Mann⸗ heim einer öffentlichen Verſteiger⸗ ung ausgeſetzt und als Eigen⸗ thum endgiltig zugeſchlagen, wenn wenigſtens der Schätzungspreis erreicht wird. 8537 1. Eine Ackerparzelle, an der Wald⸗ hofſtraße dahier belegen, im Maaße von 473,74 qm, Theil von Ackergewann.⸗B. No. 7835 N, auf der unteren Mühlau, beim Gutemanngraben, geſchätzt 90 1180 M 2. Das Wohnhaus Litera M? No. 8y nebſt Seitenbau und liegenſchaftlicher Zube⸗ hör, im Maaße von ca. 295,00 qm, geſchätzt zu 44500 M. Funfundbierziglonfend echs⸗ ufundvierzigtauſe echs⸗ hundert und achtzig Mark. Mannheim, 5. Oktober 1890. Der Vollſtreckungsbeamte: Großh. Notar. Weihrauch. Hatren⸗Verſteigerung. Mittwoch, 22. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr ſteigern wir einen zum Ritt gewordenen Rinder⸗ arren. 88456 Neckarhguſen, 16. Oktbr. 1890. ürgermeiſteramt Zieher. Järren⸗Berſteigernng. 8854 Am Donnerſtag, 23. Oktober d.., Vormittags 10 Uhr läßt die Gemeinde Ladenburg guf dem Rathhauſe hier einen fetten See der gegen Baarzahlung verſteigern, wozu Steigerungsliebhaber einge⸗ laden werden. Ladenburg, 17. Oktober 1890. Bürgermeiſteramt. A. Huben. Bekanntmachung. Die Main⸗Neckar⸗Bahnver⸗ waltung verſteigert am 24. ds. Mts., Vormittags ½9 Uhr auf Station Großſachſen begin⸗ nend die in der Bahnmeiſterei Friedrichsfeld an den Bahnböſch⸗ ungen ſtehenden Schnittweiden am Stock. 88547 Darmſtadt, 17. Oktober 1890. Der Bau⸗Inſpector. J. V. Luft. Bekannimachung. Behufs Vornahme der Anſchlüſſe der Geleiſe an die neue Anlage auf der Neckarbrücke wird der Verkehr auf der Nothbrücke vom 21. bis 31. d. M. eingeſtellt. Der Verkehr wird während dieſer Jl mit Omnibuſſen auf⸗ recht erhalten. 88548 Trambahn⸗Direetion. 2000—3000 N. auf eine hieſige Liegenſchaft ge⸗ ſucht gegen Pfandurkunde, Gefl. v 1 f Offerte unter Nr. 871868 beſorgt Gewerbe⸗& Indnſtrievereiz Mannheim. Nach einem mit dem Vorſtand des Kaufmänniſchen Vereins da⸗ hier getroffenen Uebereinkommen haben unſere Mitglieder zu dem am nächſten 88394 Dienſtag, 21. Oktober l.., 5 Abends 8 Uhr im Theaterſaale ſtattfindenden Vortrag des Herrn Kurdirektor F. Heh'l, Wiebaden über „Das Reiſen ſonſt und jetzt“ freien Zutritt. Eintrittskarten wollen auf un⸗ ſerm Büreau(Kaufhausthurm⸗ ſaal) täglich von—5 Uhr Nach⸗ mittags oder bei unſerem Vor⸗ tandsmitglied, Herrn Hofkürſchner sfeifer, 8 1, 3 in Empfang ge⸗ nommen werden. Mannheim, 15. Oktober 1890. Der Vorſtand. — Ndofmänns ze 58 NN 21. Oktober 1890, Abends 8 Uhr im Theater⸗Saale WVortrag des Herrn Kurdirektor Ferdinand Hey'l i Uber „Das Reiſen— früher und jetzt.“ Für Nichtmitglieder ſind Abon⸗ nementskarten à M.:2 für ſämmt⸗ liche Vorträge, Tageskarten à M. .50 in unſerem Buregu, in der e K. Ferd. eckel, in den Muſikalienhand⸗ lungen A. Donecker, A. Has⸗ denteufel. Th. Sohler und im eitungskiosk hier, ſowie in Jauterborn's Buchhandlung in Ludwigshaſen zu haben. Die Karten ſind beim Eintritt in den Saal vorzuzeigen.(Die Tageskarten abzugeben.) Die Saalthüren werden punkt 8 Uhr geſchloſſen. „Ohne Karte hat Niemand Zutritt. 88309 Kinder ſind vom Veſchtef der Vorleſungen ausgeſchloſſen. Der Vorſtand. Werein für klaſſ. Kirchenmnſtk. Heute Montag Abend ½8 Uhr Probe. 388529 Musikverein. Dienſtag Nachmittag 3 Uhr EFErEOQDUe für Sopran und Alt. Casino. Montag, den 20. Oktober Keline Probe. 88563 Der Vorſtand. Sängerbund. Dienſtag, den 21. ds. Mts. Probe. 88578 Anfang präcis 9 Uhr Abends. Sing-Verein. Montag Abend ½9 Uhr 1. u. 2. Baß. Dienſtag Abend ½9 Uhr Geſammtprobe. 88549 Geſangverein Eintracht. Dienſtag Abend 9 Uhr Probe. 84288 Der Vorſtand. Maunheimer Zitherclub. Montag Abend 9 Uhr Probe. Um pünktliches und zahlreiches Erſcheinen bittet 84298 Der Vorſtand. „Olymp“. Dienſtag, 20. Oktober 1890 Verſammlung in unſerm Vereinslokal„zum abereck“, Q 4, 11 wozu wir unſere verehrl. Mitglie⸗ der um vollzähliges 0 erſuchen. 4 18 Der Vorſtand. 77 Geſang⸗Verein„Lyra“. Dienſtag Abend 9 Uhr Probe. im Lokgle Reſtauratton Walther, M 2, 11 Um vollzähliges und pünktliches Erſcheinen erſucht 84481 Der Vorſtand. iS für Jamen u. Mädchen! Mittwoch, 22. u. Donnerſtag, den 23. ds. Mts. Nachmittags v. 2 Uhr ab, verſteigere ich auf meinem gürenn 8 5, 2, 2. St.: circa 200 Stück neue, moderne Damenfilzhüte. Federn und Fantaſieflügel. Zuſchlag erfolgt zu jedem Gebot. 88566 Gg. Auſtett. Klei⸗ Nukanfene Senten e Stiefeln 84887 53 Küchengeräthe, Teppiche, Spiegel, 91988 5 Schellfische Setzungen, Turhot, Hunmmer, Auſtern. Theodor Straube N 3, 1 Etze gegenüber dem„Wilden Mann“. Düſſeldorfer Seuf von A. B. Bergrath ſel. Ww. in Töpfen mit Steindeckel à 50 Pfg. 388577 Alleinverkauf für Mannheim bei Theodor Stranbe, N 3, 1 Ecke, gegenüber dem„Wilden Mann.“ Stockſiſch gewäſſert à Pfund 20 Pfg. empfieh 88578 Worid MolierNahfolge eee Auſtern Sthellfiſche, Cabljane, Seezungen, Turbot, heute eingetroffen. 88575 Jac. Schieh Gr. Hoflieferant O2, 24, u. d. Theater. Aeſtauration Loxeley. e Dienſtag, den 21., früh Wellfleiſch mit 8 Sauerkraut, Abends Wurſtſuppe und hausgemachte Würſte, wozu freundlichſt einladet 88565 Bernh. Heller, G 7, 24. Empfehle meinen reinen hochfeinen 88391 1890er Dürkheimer das ½ Liter L5 u. 20 Pfg., im Faß billiger. Eugen Leitz, R 3, 9 Weinhandlung R 3, 9. Zum weißenSchwanen U1,8, ortwährend ſüßen Apfelmoſt. 88808 Ch. Knauber. Rein garantirte Naturmweine Weißweine pro Fl. zu 60 u. 75 Pf. Rothweine„„„ 1 Für Kranke beſtens empfohlen. 88589 A. Vaugenſtein, R 4, 18. Täglich 100 Liter gute Voll⸗ milch werden geſucht. Offerten unter Nr. 88457 an die Exped. dieſes Blattes. 88457 Milch, Milch, von einem a gut geſucht. 8⁵ Off. unter Nr. 88574 an d. Exp. Hppothekendarlehen in jedem Betrage beſorgt prompt und billig Ernst Weiner, 84482 D 6, 15. Die weltbekannte Bettfedernfabrik Gustav Lustig, Berlin s 18, verſendet geg. Nachnahme(nicht unter 10 Mark) garantirt neue, vorzügl. füllende 8602²⁵ Bettfedern, das Pfd. 55 Pfg. Halbdaunen, das Pfd. M..20, elle Halbdaunen, das Pfd...75, eſte e fd. M..75. on dieſen Daunen genügen 3 Pfd. zum größten Oberbett. Verpackung wird nicht berechnet. Staunend billige Möbel, polirt und geſtrichen, Bettung, Matratzen, Schränke, Haus⸗ u. Regulatore, Nähmaſchinen für Schneider und Schuhmacher, 2 Dezimalwaagen, bei 86788 J. Pollatſchek, J 2, 7. 8 Es wird fortwährend zum Waſchen und Zügeln angenommen und prompt und billig beſorgt. 34292 5, 19 parterre. Saſenfeſfe Beh⸗ und Hirſchfele kauft 88074 0 7 des 125 von C. Raleigh. Noman⸗ibliolhel General⸗Anzeigers. Mit dem heutigen Tage beginnt ein ſehr intereſſanter Roman Margery Dau Die Roman⸗Bibliothek des General⸗Anzeigers er⸗ ſcheint ſechs Mal wöchentlich, acht Seiten ſtark, in ele⸗ ganter Ausſtattung und koſtet für Abonnenten des General⸗ Anzeigers a. in der Stadt Mannheim, mit dem General⸗ Anzeiger 75 Pfennig monatlich, b durch die Poſt beſtellt, mit dem General⸗ Anzeiger, am Poſtſchalter abgeholt, M..45 pro Vierteljahr. Neu eintretende Abonnenten erhalten eine Sammel⸗ Muppe unentgeltlich; dieſe Sammel⸗Mappen erhalten die Abonnenten, welche den Generalanzeiger mit Roman⸗ Bibliothek durch die Poft beziehen, nach Einſendung ihrer Adreſſe von unſerer Expedition in Mannheim zugeſandt, haben jedoch zur Frankirung eine Zehn⸗Pfennig⸗Marke beizulegen. Zu jedem Roman läßt die Verlagshandlung ge⸗ ſchmackvolle Leinwand⸗Einbanddecken in eleganteſter Ausführung herſtellen und ſtellt dieſelben den Abonnenten jeweils nach Abſchluß eines Romans zum Selbſtkoſten⸗ preis zur Verfügung. Für die beiden zuletzt erſchienenen Romane Noman⸗Bibliothel General⸗Anzeigers. DolorogSsag von A. Wilſon von F. Arnefeldt d Die HBrben zuſammen laſſen wir eine überaus geſchmackvolle Einbanddecke in gepreſſter Leinwand mit eingeprägtem Titel auf Rücken und Deckel des Buches herſtellen. Der Preis dieſer Einbanddecke beträgt, einſchlieſz⸗ lich Porto, 30 Pfennig. Gegen Einſendung dieſes Betrages von 30 Pfennig in Briefmarken expediren wir dieſe Einbanddecke franeo an unſere auswärtigen Abon⸗ nenten und zwar nach der Reihenfolge der eingehenden Beſtellungen. Im Verlage(E 6, 2 hier) abgeholt, koſtet dieſe Einbanddecke 20 Pfennig. Diejenigen Abonnenten, welche den Roman bei uns einbinden laſſen wollen, haben für das Einbinden abgeliefert werden. nebſt Decke den Preis von 40 Pfennig zu entrichten. Dabei iſt vorausgeſetzt, daß die ſämmtlichen Lieferungen complet nach der Seitenzahl geordnet, im Verlage franco Romane, welche dieſer Bedingung nicht entſprechen, werden vom Buchbinder zurückgewieſen. Auswärtige Abonnenten wollen uns den Betrag von 40 Pfennig, nebſt 25 Pfennig für das Rückporto in Briefmarken zukommen laſſen. Der billige Preis von 40 Pfennig kann nur dann beanſprucht werden, wenn die zu bindenden Exem⸗ plare vor dem 3I. Oktober in unſere Hände gelangen: für ſpäter eintreffende Exem⸗ plare müßten wir einen höheren Preis berechnen. Wir erſuchen daher unſere verehrlichen Abonnent en dringend, ihre Romane nach der Seitenzahl geordnet, vor dem 31. Oktober in unſere Expedition ab⸗ geben zu wollen. geſ ochachtend d 7 ſaſig fHaller& Abendroth dl 7, J8ſl9 Capezier⸗ und Dekaratiansgeſchäft. zwens Freunden Gönnern hiermit zur Nachricht, daß ich in meinem Hauſe K 2, 17 eine Colonialwagren⸗Handlung errichtet habe und bitte ich um Zuweiſung Ihres geſchätz⸗ ten Wohlwollens und Zutrauens, das ich durch bereits bekannte reellſte Bedienung rechtfertigen werde. KH.2, 17 Jacob 88562 Walther K.17. NB. Mein ſeither betriebenes Thee⸗ u. Korkſtopfen⸗ Ludwig Pirsch, E 5. 8. Mannheim, den 20. Oktober 1890. chüft en gros wird in unveränderter Weiſe weitergeführt. Danksagung. Für die vielen Beweiſe herzlicher Theilnahme bei dem herben Verluſte unſeres lieben Kindes, ſowie für die überaus zahlreichen Blumenſpenden ſagen an dieſer Stelle herzlichſten Dank. Anton Hördt u. Frau. 88563 Ver praktiſchſte Taschenfahrplan. für den 87424 Winterdienſt 1890/%91 iſt ſoeben erſchienen; Für nur 15 Pfenni Derſelbe enthält ausführlichere Angaben über Eiſenbahn⸗, Dampfſchiff⸗, Trambahn⸗ ꝛc. Fahrpläne und Anſchlüſſe ſowie Poſt⸗, Telegraph⸗, Droſchken⸗ Tarife, Theaterhreiſe 2ꝛc. Zu beziehen bei den Träger⸗ innen, ſowie in der Expedition des„General⸗Anzeigers“ E 6, 2 Kaürl Zimmermann T 6, 1ce T 6, Ie Mannheim empfiehlt ſeine Drahtgewebe ſowohl f. techniſche Zwecke als auch f. Vergitterungen aller Art, ferner Drahtgeflechte roh und verzinkt, für Ein⸗ zäumungen in jed. Maſchen⸗ weite und jeder Drahtſtärke ſchon von 40 Pfg. per Qua⸗ dratmeter an. 81864 Gebrüder Bnddeberg, 4A 3 No. 5, gegenüber dem Theatereingang Optisch-oculistische Anstalt. Reichhaltiges Aaer 485¹ in Brillen, Eiener, Perspective für Theater und eee, Barometer u. Thermometer, Chem. u. physik. Utensilien. e ee e e Friedrich Moll Ofenfabrik K 1, 11b K 1, 11b empfehle mein Lager in altdeutſchen Oefen u. Cheminse etc. mit und ohne permanenter in den beſten Sy⸗ ühre nur ſelbſtfabri⸗ irle Aue zu den aller⸗ illigſten Preiſen. Reparaturen aller Art werden ſolid und prompt aus⸗ geführt. 81364 ³˙ Nur Handarbeiten. Eine tüchtige Weißnäh⸗ erin empfiehlt ſich den ge⸗ e 215 Herrſchaften und a äften in feinſten 811 och⸗Arbei⸗ ten und Hohlſäumen in einzelnen Sbucken, ſowie ganzer Ausſtattungen. G7, Ab, parterre. Sackgaffe. 77851 Mein⸗ Wohnung befindet 0 4 jetzt ab 88451 „2. Skock. Härlin, Stellenvermittlungsbureanu. J.—90 ee 19 00 29. von Parguetböden unter i ebenſo im Reinigen u. Wichſen von öden. 82588 Große Betten 12 Mk. (Oberbett, Unterbett, zwei Kiſſen) mit gereiuigten neuen Federn b. Guſtav Luſtig, Berlin, Prin⸗ zenſtraße 43, p. 86024 18 gratis u. franko. tele Anerkennungsſchreſben treuer Rathgeber für alte.j ſbrer e die in Folge Uoler ugendgewohnheiten ſich ge⸗ ſchwacht fühlen Es leſe es auch Zeder, der an Nervoſttät, Herz⸗ Zerdauungsbeſchwer⸗ de rrhoiden leidet, ſeine au Velehrung hilft jähr⸗ 8 lich vielen Tausenden zur (Sesundheitu Kraft. Gegen Einſendung von 1 Mark in Briefmarken zu beziehen von Dr. med. L. Erust, Wien, 8 Eiseſastrasse Nr. l.— Wird in Coupert verſchloſſen ö 7. 2. Friedr. ablbene 27, Bau⸗ u. Möbelſchreinerei, enſiehlt ſich ſeinen geehrten Kunden, ſowie die Herren Archi⸗ tekten und Geſchäftsfreunden in Uebernahme von Neubauten und 85171 Anfertigung von ſolid üchen⸗ und 4441 Maunheim, 21. Oktober. Bechre ch 5 den. e aller Nene in grürrloſe ſi d den Herbſt und Winter ergebenſt anzuzeigen und iſt mein Lager in allen neuen Genre's außergewöhnlich reichhaltig ſortirt. Billigſte Preiſe und reelle Bedienung ſichere zu und zeichne Hochachtend 86068 A. CIOLINA. —— Geſchüfts⸗Eröffnung und Empfehlung. Einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum diene zur g 91 ich am heutigen Tage in UI, 4 Breiteſtraße 1 1, 4 ein Hut- und Kappen-Geschäft errichtet habe, beſtehend in einem reichhaltigen Lager von Seiden⸗, Filz⸗ und Wollhüten in den gangbarſten neueſten Farben und Formen für Herren und Kuaben in allen Preislagen. Langjährige Erfahrung in dieſer Branche und Verbindung mit den größten Häuſern ſetzen mich in den Stand, allen Anforderungen zu entſprechen. Es wird mein Beſtreben ſein, einem geehrten Publikum bei billiger und auf⸗ merkſamer Bedienung nur Gediegenes zu bieten und ſehe einem geneigten Zuſpruch entgegen. Hochachtungsvoll N. KRutterer. 7J rb88, achfolger F 2, 6 8 F. J. Stetter) am Markt empfiehlt für Herbst und Winter Anzug⸗, Hoſen⸗ u. Valetöt⸗Stoffe, Reiſedecken, Weſten u. Cravatten elc. in ſchöner reichhaltiger Auswahl, vorzüglichen Qualitäten zu ſehr billigen Preiſen bei ſtreng reeller Bedienung. 87866 9 90 5 0 9 Specialität in Oefen und Kochherden F. H. ESCH, B 1, 3, Breitestrasse Fabrik und Handlung aller Arten Oefen insbesondere lrischer, Amerikaner etc. für ununterbrochene Heizung. 8526709 Reeder'sche u. a. Kochherde. TIrische Oefen. Um Verwechslungen zu verhüten, zeigen wir an, dass dle patentirten Ori⸗ ginal-Fabrikate der Firma Musgrave& Co. Ld. Belfast in Deutschland nur von uns allein fabrizirt werden und dass wir andere als irische bezeichneten Oefen nicht als dle unsrigen anerkennen. Das Verkaufslokal für unsere bewährten Original Irischen Oefen befindet sleh nach wle vor: B I, 3, Breitestrasse, im Hause des Herrn gulde Pfelfer, Pelzgeschäft. Esch& Co., Fabrik lrischer Oefen, Mannheim. efieciolen. Anerkaunt praktiſche Neuheit. Vermöge dieſer einfachen und billigen Einrichtung werden während des Tages dunkle Läden, Schanfenſter, Züreau's, Ereppeuhäuſer und Fabrikrüume ttaghell erleuchtet. und Proſpeet gratis. Alkiniger Pertreter für Jaden und dit Pfalz: Otto Herm. Ross, Inſtallationsgeſchäft, G 2,13. Neeeee 2 2* e 4. 2 fihhüte 2 4. 2 Neubauten zu dem jeweils nied⸗ rigſten Zinsfuß vermitteltprompt und billig 84295 arl Seiler, Buchhlt, bei ev. für Herren, Damen u. Kinder werden gewaſchen, nach allen mo⸗ dernen Farben gefärbt und der neueſten Fagon umgeändert. Gg. Collectur, 4 2, 4. Dutmacher 1J2 22 Möbellager J. Schönberger, 1 1, 13 empftehlt ſein großes Lages in lallen Sorten Kaſten⸗ u. Polſter⸗ Möbel, Spiegel, Betten, Matrazen ꝛc. in guter Arbeit und billigen Preiſen. 84483 Goldene Gerſte, 1 1. 13.]ö Ein Oberprimaner iſt be⸗ reit, Nachhilfeſtunden zu ertheilen, event. die Aufſicht eines Schülers zu übernehmen. 88225 Näheres in der Expedition. Für Algebra und Geome⸗ trie ein tüchtiger Lehrer auf 2 Stunden pr. Woche geſucht. Gefl. Offerten sub E. C. 86978 an die Expedition. 86979 PPPrrcCccc... Ein gebl. Fräulein, die längere Jahre im Ausland war, wünſcht Kindern franzöſiſchen und engliſchen Unterricht zu ertheilen. Näheres in der 38 de. Bl. 88108 Kitten von 1115 Ge⸗ genſtänden in E 1, 4, Laden. 84504 Pariſer Gummiartikel, ſowie alle vorkommenden Gummi⸗ waaren liefert preiswerth und discret C. Dreßler, 87029 Gummifabrik, Berlin 0, 25. Catalog gratis unter Cupert. ˙ Heſunden efunden: eflügel. Auskunft beim Bezirksamt Zimmer No. 6. 885⁴⁴ Perloren Ein kleiner goldener Damen-Ning 9ea h am Samſtag in der Nähe des Marktes ver⸗ loren. Abzugeben gegen Be⸗ lohnung in der Exped. ds. 88408 2 nkunf Eine gebrauchte Colonial⸗ waaren⸗Einrichtung, die noch gut erhalten, wird zu kaufen ge⸗ ſucht. Offerten unt. Nr. 88510 an die Exped. d. Bl. 88510 Eine goldene Damenuhr wurde geſtern von 2Z4 2, 2 bis über die Brücke verloren. Dem ehrlichen Finder eine ſehr gute Belohnung. Abzugeben Z4 2, 2. Vor Ankauf wird gewarnt. 88571 Merkäauf Gelegenheitskauf. 1 ſehr gutes Piauino (von Trau in Heidel⸗ berg) 2 eleg. Sopha, 1 beinahe neuer Lehn⸗ ſtuhl, 1 Brüſſeler Tep⸗ 155 billig zu verkaufen. äh. im Verl. 87-126 Spezerei⸗& Cslonialwaaren⸗ Geſchäft in größerer Provinzialhauptſtadt Bayerns mit großem Umſatz in ünſtigſter Lage zu verkaufen. äheres IL. 428 durch Haaſenſtein& Vogler, 105 in München. 7097 555 Kapſtaliſten. Wegen Wegzug ein auf 7% rentirendes roßes t gehautes IIN ohnhaus in der Nähe des 5 rmes zu verkaufen. Vermittler — 99 nicht unter fferten unt. Nr. 1228 5 die Exped. 88528 Haus gut rentirendes, mit hübſcher Anz zu kaufen geſ. Werthe Off. u. No. 88236 a. d. Exped. erb. 88286 Ein ſeltener Kauf! Eine neueingerichtete Bäckerei, 8beſter Lage Mannheims, um 27,000., bei guter Beding⸗ ung zu kaufen, event. zu ver⸗ miethen. Näheres 87416 V. Bauer, Schwetzſtr. 68. Eine ſehr gute alte Violine zu verkaufen. 88219 Schwetzingerſtr. 1Ab, part. 3— 1Säule, 2 Dezimalwaagen, 6 u. 10 Ctr. Tragkraft, 1 Sack⸗ karren, 1 zu ver⸗ kaufen. H 7, 88213 Ein Pianino von Berdux, ſehr gut erhalten, iſt wegzugshalber äußerſt preis⸗ würdig zu verkaufen. Näheres in der Erpedition. 84620 Ein Herd(Saulenofen), eiſener Brunnen und ein faſt neuer 2räd. zu verk. 88564 E2 18, 3. Steck rechts Aaſchenbier⸗ Geſchäft zu verkaufen. 88430 Näheres im Verlag. Ein großer Comptotrabſchluß billig zu verkaufen. 88078 L. 4, 8, Ein vollſtändiges Bett und eine Roßhaarmatratze billig zu verkaufen. Näheres O 6, 2, .Stock links. 88270 2 hoͤlz. Firmaſchilder 88985 zu verkaufen. 8383 Näh. E 2, 6, 3. Stock. Meyer's Converſationus⸗ Lexicon, faſt neu, 4. Auflage, billigſt zu verkaufen. 88524 L 17, 1b, 2. Stock. Ein ovaler Tiſch zu ver⸗ kaufen. H 5, 1 87669 außpenfenſter zu verkaufen. Näh. in d. Exped. 88530 Ein ſchwarzer Tuchanzug, 1 u. 1 Reiſedecke bill. zu verkaufen. 88882 Näh. E 2, 6, 3. Stock. Cirka 150 Schmalzfäſſer billig abzugeben. 8 2, 4. 86980 2 gut erh. Sparkochherde mittlerer Größe zu verkaufen. 88274 E 2, 11. 2 faſt neue Zimmerthüren nebſt Futter und Bekleidung zu verk. Nsheres in der Exrp. 86597 J Billig zu berkaufen: Eeim getragener Damen⸗Kapott⸗ Hut von ſchwarzem Sammt, ſowie ein Herren⸗Sommerelleberzieher. 88579 ſb 2, 1, Fiſchhandlung. einfäſſer von 20 N Kit. aufwärks biſs 600 Lit., ovale ½, ½ und 71 Stückfaß, au gebr. Weinfafſer zu verkaufen. Küferei P. Schumm, 87961 VA4, 8. 6 jähr.leichte ele⸗ 9855 aibrücker tute ſeht wegen augenblicklicher Lahmheit in 6, 7 zum 090 Verkauf. 88502 Auskunft bei Herrn Bezirksthier⸗ arzt Ulm und Reichle. dem Fermeneren von Tabak 5 vertrauter Mann wird nach der Südſee zur Einführung u. Beauf⸗ ſichtigung des Tabakbaues daſelbſt zu engagiren geſucht. 8854⁵ Bewerber wollen ihre Offerte unter Mittheilung der 5 Thätigkeit unter 88545 an die Grbebitian dſs. Bl. richten. Ein tüchliger Sladlreiſender geſucht. Wilh. Beutel, Zuchdruckerti, T 2, I. Tüchtige 88487 Lehmformer für dauernde und lohnende Be⸗ ftigung ſchä geſucht. teßerei, g. Serib e Spengler Für ſofort ſuche—5 tüchtigen 8455 Reiſekutſcher. Anmeldung am Sonntag Vor⸗ mittag. C. Futherer, M 2, 18. alb Burſche zu leichter Arbeit geſ. G 7. 10. 88460 Ein Lehrmädchen geſucht. Näheres im Laden Schwetz⸗ ingerſtraßſe 37. 38393 Eine geübte Maſchinen⸗ näherin per ſofort als Lad⸗ nerin geſucht. Offerten unter L. Nr. 88211 an die Expedition ds. Bl. 88221 Ein braves fleißiges Mäd⸗ chen mit guten Zeugniſſen wird per 1. November in eine kleine Familie geſucht; dasſelbe muß beſonders Liebe zu 2 Kindern haben und findet hohen Lohn. 88454 L 15, 17, 4. St. Dienſtmädchen, ein ſehr tüchtiges, das allen häus⸗ lichen Arbeiten ſelbſtſtändig vor⸗ ſtehen kann, gegen hohen Lohn ſofort geſucht. 78 Näheres L 6, I1. Eine ältere, zuverläſſige, allein⸗ ſtehende Perſon zu einzelnem Herrn ſofort geſucht. Sprech⸗ ſtunde—10 Uhr und Nachm. 5 Uhr. Näh i. Verl. 88450 Per ſofort eine zuverläſſige Kinderfrau zu einem Kinde ge⸗ ſucht. Näh. M1. 1, 1 Tr. 87438 In eine Wirthſchaft, auf 1. November ein Mädchen das gut kochen kann, ſowie eine tüchtige, fleißige Kellnerin von angenehmem Aeußern, gegen gu⸗ ten Lohn u. dauernde Steklung geſucht. 87668 Näheres im Verlag. Köchinnen und Mädchen, allein inden Stellen. 88568 Dau augenten —— — ——— —— Mannheim, 21. Okw ber. Seneral⸗Augeiger, 7. Srte. Mehrere Dienſimädchen finden fortwährend gute Stellen. 88261 Bureau Bär, P 4, 15, Strohm. Ein braves, fleißiges Mädchen wird für ſofort geſucht. 88468 Näheres in der Expedition. Ein Fräulein mit guten Empfehlungen, welches Kochen, Nähen u. Bügeln kann, wird als Stütze der Hausfrau geſucht. Offerten unter S. E. Nr. 88171 beſorgt die Expedition. Ein tüchtiges Mädchen g 50 Lohn ſofort geſucht. 88517 Näh. L 7, 6a, 4. Sl. Eine zweitſtillende Amme ſofort geſucht. 88525 Zu erfragen in der Erpedition. Ein jg· aufmann wi nſcht einige 55 Abende in der Woche durch Beitragen von Büchern ꝛe. auszufüllen. Gefl. Off. u. R. R. 8689 1 a. d. Exp. d. Bl. erb. 86891 Ein junger Mann ſucht eine Kaſſendiener⸗ oder ähnliche Stelle. —10000 Mk. Cautionsleiſtung zur Verfügung. Offerten unter A. S. 87762 an die Exped. d. Bl. Eine tüchtige Verkäuferin wünſcht anderweitige Stelle, gleich welche Branche. Offerten unter A. X. Nr. 80501 an die Exped Eine junge Frau ſucht Mo⸗ natsdienſt. J 5, 9, 3. St. 88369 Eine geübte Friſeuſe nimmt noch einige Kunden im Abonne⸗ ment an. 87807 4, parterre. Sehng geſucht aus guter Familie, mit e Schulbildung, gegen ofortige Bezahlung. 88186 Na h. in der Expedit. ds. Bl. Ein——.— Mann auf ein Anwaltsbüreau als Lehrling ſo⸗ fort ge Selöſteeſtr Offerten unt. No. 88349 an die Exped. d. Bl. 88349 Schreinerlehrling geſucht. 87267 Ed. Blum, H 7, 3. Sohn achtbarer Eltern kann bei einer hiefigen Verſicherungs⸗ Geſellſchaft als 88052 Lehrling eintreten. Bewerbungen ſtund unt. M. N. Nr. 88052 an den Verlag zu richten. 25 einer Tolonfal⸗, Materfal⸗ arbwaaren⸗ Handlung wird 0 mit guten Schul⸗ 87839 keuntni ſen geſucht. Näheres im Verlag. 1 größeres oder 2 keine u unms bl. Zimmer, von einem Herrn geſucht. 5 ert. mit Preisangabe unter 8311 an d. Exped. 88311 —— junger Mann ſucht Nähe der Ringſtraße(Verbindungs⸗ kanal) eine comfortable möblirte Wohnung von möglichſt 2 Zim. Offerten bef. unt. No. 88459 die Expedition d. Bl. 52 e e G7,„ 35 geräumige, helle Werktätte, ach als Magazin verwendbar, mit oder ohne Wohnung. 87398 H 8 18² helle Werkſtatt 2 z. verm. 80019 K 3 13 Werkſtatt m. od. ohne 9 1 b, 63 helle Werkſt. ſehr bill. zu Wohng. zu v. 87214 v. Näh. 3. St 88385 .4J, 1 in der Nähe des Rheinhaſeus ein geräumiges Maggzin zu verm. Näh. 2. Stock. 86927 4 85 ane F 8, 4 für gendter zu ver⸗ ethe 88256 Näheres daſelbſt. G8, 3 Bureau, 2 Zimper, Eingang 888 305 vermiethen. Firsbrſchſenße H 5, 13 2 Läden mit oder ohne VBohunng ſofort oder ſpäter zu verm. 87666 H7. 30 Lgel 2. 2888 8 4, 19 Wirthſchaft zur deutſchen Eiche, ſcöne Verein sLeenk zu ver⸗ geben. 87752 Schöner Parterre Raum in Mitten der Sbodt, fülr Comptoir, auf 1. November billig zu vermiethen. Näh. Laden mit anſtoßendem Zim⸗ mer, in beſter Lage, zu verm. Näheres D 6, 1. 86675 Meine Nebenzimmer ſtehen noch einige Tage in der Woche zur Verfügung. 86507 Kl. Saalban, O0 7, 16. Wallſtadtſtraße Nr. 5, ein gangbarer Laden per 1. November zu vermiethen. 86912 Näh. bei J. Lohnert, O0.6, 2. Ein hübſcher Laden, 2 Schau⸗ fenſter in der Nühe der Breiten⸗ Straße ſofort zu verm. 87778 Näheres T 1, 10, 2. St. Gangbare Bäckerei in guter Lage zu. erfragen 88240 3, 10a, 2. Stock. 35 Läden in der Kunſtſtraße, ganz oder ge⸗ theilt zu vermiethen. 85996 Näheres O 4, 17. Täwenkeller, B 6, 3031 Elegantes Nebenzimmer filr Vereine iſt noch auf einige Tage in der Woche frei. 86624 Neues Weinlokal im lebhafteſten Stadttheil mit größ. Wohnung alsbald zu ver⸗ miethen. Näh. Agent Spörry, 3, 2/3. 88518 8 parterre, 4 Biſeter ꝛc. für 5 Comptoir, zu verm. Näh. Agent Zilles, N 5, 11b. 88064 5 4 1 Schillerplatz, 1 2. Stock zu vermiethen. 86186 Näheres parterre. 14, 16 b g. Küche 15 Zubehör zu verm. Näh. B 4, 1, part. 86885 B 6 65 im. m. fr. Ausſ. u. 2 all. Zub. z. v. 87721 2 der 3. Stock, 8 B 7, 16 Zimmer m. Zu⸗ behör, Gas⸗ und Waſſerleitung, zu vermiethen. 84304 0 1, 15 Fim. u. Kilche zu verm. 87431 2 Zimmer u. Küche 6 7, 5 05 vermiethen. Näheres G 7, 6. 86928 60 7, 8 3. Stock, 2 Wohng., 2 Zim. mit Küche, 3 Zim., Küche u. Zubeh. 87392 10 4. Stock, 1 großes 6 155 27* 2 Zimmer m. Küche zu b 88068 R Sackgaſſe, 2 kl. 6 7, 35 Wohng. 37894 6 7 96 Sackgaſſe, 1 Parterre⸗ 9 Wohnung, 2 Zimmer, Keller, Hofraum, Waſſerl. z. v. Preis 14 Mark. 88220 8, N Hths., 1ſch. Wohn. m. Keller u. Wſſrl. zu v. Näh. l. 2. St, 87633 60 8, 1 Wohg. a. d. geh., ſowie kl. Wohg. im Seitenb. z. v. 87765 III., 1 ſehr ſchöne, 8, 24a Auterſt binige 9705 5 beſtehend 3 große Zim., Ra e Küche, abgeſchl. Vorplatz, agdkammer, Keller ꝛc. 3. v. 88314 H 5, 1 iſt der 3. u. 4. Stock mit je 4 u. 3 S Balkon, Gas⸗ und Waſſerl. nebſt ſonſtigem Zube⸗ hör ſofort oder ſpäter zu ver⸗ miethen. 87667 H3 3 1 gr. Zim. m. Alkov 9ſofort zu verm. 88062 1 6 3 U 4 iſt eine ſchöne 9 0 Wohng., 3 Zim. u. Zubeh. ſof, zu verm. 86361 179 4. St., 2 Zim. und 2 Küche ſof. zu verm. Näh. bei E. Klein. U 1, 10. 84181 H 7, 14 Kingſtraße, L 2, 9. 1 L 5 5 Hinterh., 2 Zim. u. Küche an ruhige 28934 Leuke 1 vermie Jen. Wegen Wegzug 2. Stock oder 3. Stock 5—.——— lo, 75 ſof, 510 verm. L12, 30 an Herrn zu verm. ſep. Eingang zu vermiethen. Näheres pakterre. 88532 Ll2 3 part., Seitenb., 2 un⸗ 9 möbl. Zim., ſep. Eing., Herrn zu v. Näh. Parterre. 87420 L15, 10 U. 11 Kaiſerring. 89726 3 elegante Wohnungen, 6 bis 8 Zimmer, ſofort beziehbar z. v. M 4, eine Wohnung im 4. Stock zu vermiethen. 88215 I 6, 12 gegenüber d. Tatter⸗ ſall, 1 kl. Wohnung, 2 Zim, Klche u. Keller bis 15. Nodember zu verm. 87890 N 1, 2 0 die breite Straße 1 ſchöne Woh⸗ nung 15 8 Zimmern nebſt allem Zubehör zu vermiethen. Näheres daf ſelbſt 1. Stock. 88245⁵5 N 1, 8 1 vollſt. neu herge⸗ richt. Wohnung, 4 geräumige Zimmer, Küche, Magdkammer, Waſſerl. u. Zbh. ſofort zu verm. 84257 2 Zimmer u. Küche 4, 2³ 79181 N4, 24 2. Stock, 3 Zim. u. Zubeh. oder kinderl. Familie Auch 2 Zim. part. mit 1Setend 2 iſt eine Parterre⸗ wohnung von 3 2 ſchöne Wohnungen parterre u. bis 4 See nebſt Zubehör 3 St. preiswürdig zu v. 84341 auf 1. Nov. zu verm. 87280 H 3, 21 1n berir g 0 7,16 2eee. 8 Zu 7 24 im Laden. P 2, 1 im 4 76 H 24 Kahe n 9f. iu v. Küche u. Zube⸗ 9 2 Parterre⸗Wohng. hör z. v. Näh. part. 87916 P6, 12 20 verm. 86475 H 7, 30 iee 7, 22 5 9 ia bill 0 im. miethen. 87922z.— ſogl. 8— ſpäter. 84118 2 u. 3 Zimmer zu verm. 87277 mehrere kleine H 7, 30 H 8, 19 Küche ruhige Leute zu ver⸗ miethen, ebendaſelbſt ein leexes Gaupenzimmer⸗ 86796 0 3 3 Tr. hoch, 6 Zim. 9 u. Küche mit Zu⸗ behör ſof, zu vermiethen. 86762 0 3, 18 2. u. 3. Stock, je 6 Zim., Badezim,, Küche, 5. Zubeh., 4. Stock eine kl. Wohnung zu verm.] 87122 kl. Wohnung ſofort 03,20 1 vermiethen. 88878 0 5 8 der 3. Stock zu ver⸗ 9 miethen. 87898 D 2, 7 lanken, 2 Manſard.⸗ a nebſt Küche Keller u. Waſſerl zu verm. 87844 D 2 11 Manſarden,—3 9 Zim., Küche zc. mit Waſſltg. ſof. z. v. 88066 5 4, 910 5„Küche u. er z. v. 88400 Zeughausplatz D 5, 14 2. Stock, 3 Zim, Alkov, Küche mit Waſſerl. und Zubehör zu verm. 87844 Rheinſtr., 2. Stock D 7, 13 einſtr., 0 2 zu verm. Näheres P 2 1, 2. Stock, 84822 D 7, 2 Küche der Straße geh. z. 105 Näh. 5 St. 87918 neu, zu verm. Näheres 2. Stock. 87917 Keller zu verm. 877986 F 7, 12 mehrere kleine verm. Näheres G 3, 16. 86445 F 8, 17 nung, 2 Zim. u. Küche per 1. November zu verm. 88409 im., Küche u. Waſſerk, per 1. 7795 zu v. 87612 Küche u. Zubh. 155 55 verm. 86918 Näh. E 8, Sa, 2. St., 1 kleine Wohnung, 2 Riaz kleine Wohnung zu 4, 21 vermiethen. 87659 G 5, 17⁵ 3. St. 1 kl. Zim. 4 zu verm. 86641 Manſardenwohn. mit Küche, 1 leeres Zim. Mk. 6.— alles mit 0 6 2. St., 2 Zim. 9 Küche zu v. 87415 J. 55. St,—7 3, 9 7,2 F 6 9 2 Zim., Küche m. Wſſltg., Wohnungen zu 0 3, 134 2. St., abgeſchl. Woh⸗ F 8, 17 abgeſchl. Wohng., F 8, 16 2. Stock, 3 Zim., Stb. 2, 3. Stock, u. Küche zu verm. 87895 2 5, 24 gal geee Wafflt.) of. od. ſpät. zu verm. 88081 G 6, 13 U. verm. Näh. 2. Stock. C 2 2 1 kleine Wohnung Wohnungen zu 2 zu verm. 85847vermiethen. 85882 2 0 3, 3 e H 8, 32, Aeuban, ., 8. u. 4. Stock, je 4 Zimmer, Badzimmer u. Küche, Gas⸗ und Wa zu vermiethen. interhaus 27% 8.. 75 Stock, je 2 Zimmer u. Küche mit Glasabſchluß zu vermiethen. 87254 H 8. 38 u 8 W fl. 4 30 zu 925 Näh. 3. St. 88248 H 9, 187. St. 2 Zim. an 1Herrnod. Dame, auch 913 Büreau, zu verm 87643 Näheres 2. Stock Baacke. H9, S· Küche z. v. 87642 H 10, 20 f f ſof. od. ſpäter billig zu 5 87222 2 Wohnungen, je 2 Zim, 12 4 Küche und Zubehör ſof. zu vermiethen. 88870 3 Wohnungen m. J 5, 15 Zbh. z. v. 87401 J7, 15 Ringſtraße, 1. u. 8. Stock, 5 u. 6 Zimmer zu vermiethen. Gärtchen vor und hinter dem Hauſe. 88139 Näheres im 2. Stock. 4J 7, 23 mehrere kl. Wohng. ſofort oder 8225 bilig 5 verm. K 2 7 kleine Gaipenwöhnnt „ zu verm. 86906 ſchöne Part.⸗Wohn., K 2, 283 Auche u. Zubehbe, Gas⸗ A. Waſſerleitung, i8 1. November zu beziehen. Näheres 2. Stock. 87485 K 3 4 1 ſchöne Wohnung mit 5 Balkon, 4 Zimmer u. Küche ſofort zu verm. 88211 K 3 8 2 ineinandergehende 7 Gaupenzimmer, neu hergerichtet, ſowie ein einzelnes, nur an ruhige Leute zu vermiethen. 86595 K 3, 7 abgeſchloſſene 85 terrewohn., 4 8 Küche, vollſtändig neu richtet, ſofort zu verm. 86594. K 3 13 2. St., 2., Küche m. 9 Waſſlig. zu v. 87218 K 4 9 1 frdl. Wohng. im 5 0 2 Vorderh., 1 Zim., 1 Küche u. Keller zu verm. 88386 K 4 80 2., Küche, Keller 9 4 und Waſſerl., per ſof, zu vermiethen. 87749 K 4 8* 3. St,,—4., 9 4 Küche, Keller u. Waſſerl., per ſof. zu v. 87748 K 4, 16 mehr. kl, Wohn. u. kl. Parterrewohng zu 87936 nächſt der Dra⸗ LL 10 gonerkaſerne, 2 Zimmer u. Küche nebſt Keller 0* St., Wohng. z. verm. 78573 Gaupen⸗Wohnung ſof. zu verm. 88535 03,20 94. 17 f 88 9 5, 12 1 kleine Parterre⸗ wohn. z. v. 87763 In meinem neuerbauten Hauſe riedrichsring) find die Parterre⸗ mit Vorgarten, Bel⸗ etage ſowie 8. Stock, auf's Ele⸗ ganteſte ausgeſtattet, mit ſchön⸗ ſter Ausſicht auf die Bergſtraße und die ſtädtiſchen Anlagen, per September oder ſpäter zu verm. Zacharias Oppenheimer, 82408 7, 17a. K R 6 1 2 Zim. und Küche 9 zu verm. 87769 8. Stock Hinths., 8 1, 10 tock Hinth 2 Zimmer und Küche zu verm. 87270 8 2, 1 2 Gaupenzim. Küche Keller, Speicher, u. Wffelt⸗ an ruh. Leute zu v. 869 70 82 72 Zimmer und Küche, ſowie 1 Zimmer ſund Küche zu vermiethen. 88650 8 4, 10 1 Zimmer u. Küche zu Erne 38881 1 2, J. anwem e er u. Kuhe; 25 J. Keen zu bermiethen. 12 2 T 3 9 5 8 Zimmer mit 7 2é6 Küche im 8. Stock zu vermiethen. 86708 Näheres B 6, 15. 1U 4 17 RNingſtraſte, 9 2. Stock, 4 Zim., Küche u. ſonſt. Zubh., ſofort oder ſpäter zu verm. Näheres 2. Stock. 86127 U 5, 14 wungen Jim, Küche d Zubehör ſofor vermiethen. 8693 Näheres v 5, 15, 2. Stock. 603.20 70 19 Dammſtr. 8. St., 1 od. 2 ſchöne, unmöbl. Aim. m. beſ. Eing. z. v. 87891 25 25 gegenitb.d Mannbeim- 15 4 Weinheimer⸗Bahnhof, 1., Küche m. Waſſerl. u. Zubeh. an ordtl. Leute zu v. 38387 Ringſtraße, 2. Stock, 6 Zimmer mit Balkon und ubehör, auf Wunſch auch mit Comptoir, per ſofort zu ver⸗ miethen. Näh. im Verlag. 81476 Schts ee Str. 185, Stock, 4., Küche, Magdk. m. Wſſil. ſofort od. ſpäter zu verm. 88282 Kleine Wohnungen an ruhige Leute zu vermiethen bei J. Doll, Kirchendiener, 2J 2, 1, Neckar⸗ gärten. 84326 In dem Echauſe U 5, 13 Ningſtraße ſind elegante Woh⸗ nungen von—5 Zimmer nebſt allem Zubeh. ſofort zu verm. Näheres Parterre. 87909 Eine Parterrewohn., 4 Zim., Küche, Keller, Waſchküche auf 2 Mon. ſehr bill. zu v. Zu erfr. bei Hamminger K 4, 5. 88884 Wallſtadtſtraße 8a. Schwetz⸗ inger⸗Vorſtadt, mehrere Wohn⸗ ungen, 3 u. 2 Zim. m. Wüche,J Waſſerltg. u. Zubehör zu verm. Näheres bei Heinrich Schwarz daſelbſt. 882786 Am Eingang der Schwetzinger⸗ ſtraße No. 18a, 1 abgeſchl. 8. Stock, 4., Küche, Kam., u. Zub. Pr. 550 M. zu vermiethen. Näheres 2. Stock. 86877 Friedrichsfelderſtr. 6a(Eck⸗ haus) Nähe des Hauptbahnhofs . 3, 9 verſchiedene Zimeer möblirt oder unmöb⸗ lirt 3 vert miethen. 86908 N 4. 1 Treppe, nahe der Artilleriekaſerne, gv., ſchön möbl. Zimmer z. v. 87129 6 Loder 2 möbl. Zim. N—5 8 per 1. Nov. an 1 oder 2 Herren billig zu v. 88290 „ möbl. Zimmer f 3, 11 1 ohne Penſton ſofort zu verm, 88010 0 4, 6 8. St., 2 moͤbl. Fim. zu verm. 88 198 8. Stock hüß 0 0 6,5 0 Sur. ſof, 155 5— 0 75 16 Penſſon zu verm. 88187 P 7 9 9 9 ſch wödf⸗ W0N E 42 zu verm, 5 2 fein möbl. 9 2, 13 Part.⸗Zimmer an—2 Herrn per 1. De⸗ zember zu verm. 88572 25 16 nüchſt 87923 möbl. Part. (Ep. Eing) zu verm. 3. Stock, 1 R 3, 10 möbl. Zimt. mit 2 115 zu Pernn e 8812 K 4. 2. St., 1 einf. möbl. 5 Zim. zu verm. 88928 15 4 13 Vorderh. 3. Stock, 1 möbl. Zim. an 1 od. 2 zu verm. 877 8 15 4 3. Stock, 1 ſch. möblk. Zim. zu verm. 87882 Näh im Porzellanladen. 8 2, 12— St., 1 ſchön mödl. Zim. ſofort zu verm. 87782 4. Stock, 3 Zim., Küche u. all. ſchoͤn möbl. Zim. Zubenee bis 1. Nov. beziehbar + 1„ 14 zu vermiethen. zu verm. Näh. 2. St. 88234 Näh. im Laden. 86294 1 8 Tr. gut möbl. Z. a 43, 5 1 beſſ. Hen. 5 zu v. 87982 einfach möblirtes B 4, 10 Zimmer an junge f 03. 2 0 vermiethen. 87483 5 Stock, 0 3, 2.che m5l. Bir 150 fort 1* vermieth 0 4 1 1 9 ſof, zu verm. 87750 6 eben der C 4, 2021 Iuf⸗Kuſerne (Schillerhalle) 3. Stock links, ein Zimmer mit 2 Betten ſofort zu verm. 85874 3. Tr., g. möbl. Zim. 0 0, 5 b. beſſ. Fat. 3. v. 88050 D 1, 13 8. Stock, großes gut möbl. Zim. ſofort zu verm. 87885 D 2 7 lank., 1 ſchön möbl. 2 im. zu verm. 87843 D 5 4 ſchön möbl. Zimmer 7 mit oder ohne Penſion ſofort zu vermiethen. 88262 E 3, 1 1 gut möblirtes Zimmer z. verm. Näh. Caf ee 88471 F 10 3. St. 1 gut möbl. Zim. 9 ſofort zu verm. 87781 F 4 19 1 einf. möbl. Zim. u 7 2 ineinanderg. möbl. Zimmer ſofort zu verm. 88379 F 5, 15.St⸗ 1 einf. möbl. heizb. Zim. auf die Straße geh., an einen Arbeiter zu verm. 88116 ( 25 11 gut möbl. Zimmer, mit oder ohne Pen⸗ ſton, 2 1 od. 2 ſol. 9 97 ſof. ö 4 ſofort zu vermiethen. 760¹ I 1 9 Breiteſtr. 8. Stock 9 links, möbl. Zim. billig zu vermiethen. 88287 1 4, IA u der der Friedrichsſchule, 2 ſchön möbl. Zim., Part.⸗ 15 55 ie ig zu v. avierbenützung. Näh⸗ K 2, 23, Tafterfollrahe B, 2 Stoch 1. frdl., möbl. Zim. mit Separat eingang 55 verm. Preis 15— enſchl. B edienung. Guten We Café MHeehler. Ebendaſelbſt möblürte Zi mit Penſion. 8777 F. Hüneke, D 3, 11½. Em hüßſch mödl ſep. mit Penſton f 9298 verm. Wohn⸗ 5 Iglaftimner 2 5 1 an 2 erren ſofort zu 98 8858f Näheres Q 7, 8, 2. Stock. ——— (Schlafstellen.) F 6. 8 4 84. Schlafß. mit ob. 0. Koſt ſogl. 3. v. 8749 L N4, 21— Hofſt. 2. St., g. Schlſſt. —— zu verm. 88228 5 4. St, rechs, 2 beff. Arbeiter erh, nſton 101 zu—— Näheres part. 8840 Ningſtr. 1 1 8, 5 mhl. Part⸗Zim., mit od ohne Penſion z. v. 87602 6 8 33 38. St., gut möbl. 9 Zim. an einen ſolid. Herrn zu verm. 86633 K2 33 in der Nähe der 7 Friedrichſchule an der Ringſtr., möbl. Parterre⸗Zim. an 1 oder 2 Herren z. v. 88287 K 3, 9 2 möbl. Zim. m. Penſ. ſof. zu verm. 88380 K 3, Ila 1 möbl. Zimmer mit Klavier ſof. zu 1 55 883708 K 3, 13 3 n e je 3 I 5, 18 885 und 9 5 und 1 e Zim., u. Zubeh, zu verm. 86965 Näheres Y 3, 15, 2. Stock. 1 6, 29 ſcdne gſclef, Wohnung ſofort beziehbar zu v. Parkerre, gut möbl. Zim. zu v. 88498 K 4 5 3. St., 1 ſchön möbl,. 9Zimmer an 1 Herrn ſofort zu verm. 88212 L 11, 1b 1 ſch. möͤbl. Zim. preiswürdig 900 v. Näh. 58 87962 L 11, 20 2. St., 1 ſchön möbl. Wohn⸗ u. 7 4 3 Jungbuſch, Ringſtr., kl. hübſche Wohnungen 2 Zim., Küche mit Waſſerleitung, Wohnung, 1 Zim. u. Küche m, Waſſerl. bezhb. zu vem. 37887 Näheres parterre. 85214 Schlafzimmer zu verm. 87618 Jungbuſch, Ringſtr., 1 Tr. hoch, 8 eleg. 7 45 3 ſehr hübſche Wohnung, L125 3 Zim., Küche, Waſſerl. ſofort beziehbar zu verm. 87888 L 14 8. St., gut mödl. Näheres Wirthſchaft Mack. Zim. zu v. 87403 2 Part,.⸗Zim., un⸗ möbl, an einzelnen M 2. 3 Herrn zu vermiethen. 88888 2. möbl. Zimmer M 37.7 Atik Dr ne Pen oder ſpäter zu verm. 4 billige Foſ und Logts. 87772 möbl. Zim. m. od. G 7, 30 ohne H 4, 7 Koſt uud Lhie H 4, 24 3. Stock 2 einige junge Leute Koſt und Logis. 87641 J 5, 18 Koſt und 851 N 6, 6˙95 5 S 2, 12 nt. en bei J. Hofmeiſter. 84342 8 4 23 d 5. St., Mädchen T 3, 5a für Koſt u. Logis geſucht. 86441 12, 2 8 art., bei einer beſſ. Familie werden einige Herren zum tiſch angenommen. ittags⸗ u. Abend⸗ 88243 Guten, bürgerlichen Mittagstiſch. 87840 7, 10. —4 Herren können an h lichen Mittag⸗ und theilnehmen. Näheres in der Exped. ds 9b. Einige Herren können noſh an gutem, bürgerlichem Priuak⸗Mitlaggtiſt theilnehmen. 87600 Näheres in der Expebition. In den vergrößerten Räumen des Regen-Mäntel in loſe und anliegender Form mit Blouſen, Stickerei ꝛc. Bathft Kinder · In Theater-Ma Promenaden⸗Mäntel Ruſſiſche Rad. in glatten und ramaſchirten General-Anzeiger. Mäntel⸗Lagers ſind Herbſt und Winter aufgeſtelt. Ja Halbanliegend in beſter Verarbeitung aus ſeiden Plüſch und Aſtrachan. Auch für ſtärkere Figuren. arten. ntel Paletots. Müntel Stoffen. oder Aſtrachan. Herrenfacons ſorgfältig abgearbeitet, halboffen und geſchloſſen, aus gutem Chevron und Eskimo mit Aſtrachan, Krimmer, Pelz verarbeitet ṼI Anliegend und halbanliegend mit Herrenrevers, eingefaßt mit Borde Griechenärmel. jezt ſämmtliche Neuheiten für Uuets. Weſtenform mit Seide oder Aſtrachan verarbeitet. Extra lange laquets, hauptſächlich in ſchwarz. Einfache jJaquets von Mark.50 an. und reiche Stickerei. isites. Elegante Ausführungen in Plüſch, Matlaſſé und anderen Stoff⸗ Sehr kleidſam für Griechenärmel mit Soutachirung und Stlickerei. Winter⸗Müntel. junge Frauen iſt eine halbanliegende Form mit Dollmans. Neue lange Formen, bequem u. kleid⸗ ſam für ſtärkere Figuren, in geſtreiften und glatten Sorten, ſowie in Plüſch. Die billigſt geſtellten Verkaufspreiſe ſind feſt und mit deutlichen Zahlen auf jedem Gegenſtand vermerkt. Anfertigung nach Maaß. Gebrüder Prima Wiener Zuſchneider. osenbaum, —— 72an den Vünken. Exters .50 empfehle *F Shinesiseche Thees in N 20 à ¼ Pfd. zu 60, 90, 100 u. 125 Pfge., in Ori C. Struve, G 8, 5, Gebrüder Zipperer, O 6, 3, n: Georg Dietz am Markt, Jacob Lichtenthäler, B 5, 10, 84488 /½e Pfd. zu M..20, M..8S0, M..— Scheerer, L 14, 1, Medicinal⸗Drog. z. roth. Kreuz, N2, 7 E 4. 2——— P7F7F ⁵⁵V Gravir- u. Ciſelir-Anſtalt J. Jander, M 1, 1, Breitestrasse empftehlt beſte und billigſte Ausführung aller Gravirungen, als: Schriften und Mono⸗ gramme auf Gold, Silber, Meſſing, Stahl. Wap⸗ pen u. Siegel. Schablonen u Gumristeinpel Thür⸗ u. e, Stanzen ſowie alle 86570 in das Fach einſchlagende Arbeiten. Geſchäfts⸗Cröffuung und Enpfehlung. Freunden, meinen Gönnern, ſowie einer werthen Nachbar⸗ ſchaft die gefällige Mittheilung, daß ich heute in meinem Hauſe K S, 4 eine Fein⸗ und Brod⸗Bäckerei eröffnet habe. 88317 Es wird mein eifrigſtes Beſtreben ſein, gute und ſchmack⸗ hafte Waare zu liefern und meine Kunden jederzeit zufrieden zu ſtellen. Mit Hochachtung Karl Höfer, bäcker, K 3, 4. Auf Allerheiligen empfehle 87966 SZlechkränze in großſer Auswahl zu billigen Preiſen. Alexander Heberer, O 2, 2, Paradeplatz, O 2, 2. dbad⸗-Arbe— 5 Mexico⸗Cigarren!! Originalbund von 50 St. Mk..50, einzeln 8 Pfennige. Alleinige Hauptniederlage bei 87814 N. Ladenburger D 5,., am Zeughausplatz, P 5, 1 Pianino's, Flügel etoc. von Bechstein, S Jpach, Schiedma Günther& Söhne, Steinweg, Nagel, armonie, Steinthal, Smith etc, etc. neu u. gebraucht, Versaufu. Vermiethung A. Donecker, O 2, 9. Mannheimer Glasmalerei Kriebitzsch& Voege Mannheim, H 7, 24. Aufertigung von Butzenfenſtern, Bleiverglaſungen, Sabe Scheiben, Teppich⸗ und Figurenfenſtern in athedral⸗ und Antikglas für Kirchen⸗ und pfima Ruhr-Teftschrof ſehr ſtückreich, fortwährend direct aus dem Schiff, gewaſchene und geſiebte Nußtkohlen, beſte Marke Anthraeitkohlen, Bri⸗ ckets, Marke B, ferner alle Sorten Breunholz, fein geſpalten, in Bündeln und in ganzen Scheiten, empfiehlt zu billigſten Preiſen K 2. 1204, Friedrich Grohe, 7 435. 35 B8. 10a Ferd. Baum c(.,&, 0a. Telephon Nr. 544. 84829 bauten in jeder Stylform und Preislage. Fettſchrot, Nuß⸗ u. Maſchinenkohlen, Koks, dentſche u. belg. Anthracitkohlen, Briquettes B. Bündel⸗ und Caunenholz. Torfſtreu, billigſter Erſatz für Stroh. Carbolineum Wingenroth. Lager: Verbindungs⸗Caual linkes Aer. Holz-Preisverzeichniss. Der Unterzeichnete liefert frei ins Haus: 84057 eeee 1. Sorte, per Ster.50. Tannenſcheitholz, 1. Sorte,„ Tannen⸗Prügelholz,„„ Buchenholz, geſchnitten und geſpalten, per Etr..30. Taunenholz, fein geſpalien,„ 8 F. Aeckerlin, E 6, 4. Beſtellungen werden in der„Goldenen Gerſte“ angenommen. Fleinverkauf vg. Buittenem Polz E 6, 4. r, Biese, Blüthner, Manthey, 87085 81018 .60. 5 Die geneſten ceee, Brautſchleier 87510 2. empfiehlt J. J. Quilling, D 1 Modes. Damen- und Kinder-Hüte werden geſchmackvoll und billig garnirt in und außer 8˙ Hauſe. 87508 2, 10. Gretchen Buſer. B 2, 10. Local⸗Veränderung. Meine geehrten Kunden, ſowie ein P. T. Publikum erlaube ich mir rgehent zu Dencen daß ich wegen eſchäftsvergrößerun meine Burenux und Magazine vom 15. Oktober ds. Js. ab na⸗ CINr. 12, parterre verlegt. Meine für die elektr. Beleuchtung des Quadrates D 1, ſowie meine Privatwohnung befinden ſich 9018 zuvor D 1 Nr. 1. Hochachtungsvoll L. Frankl, Mannheim, eee für elektriſch. Licht u. Telegraphenbau. Telephon Nr. 214 EIHEAHEEZN Maunzrin. SWEEE E Gt. Bad. Hof⸗. ationaltheater. Montag,. Vorſtellung im 7 den 20. Oktbr. 1890 2 A. Zum erſten Male: Die berühmte Frau. Luſtſpiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Guſtav Kadelburg. Herr Jacobi. „Frl. v. Rathenberg. (Fräul. v. Legrenzi. »CFräul. Elling. Frau Jacobi. Fräul. v. Dierkes. „ Herr Homann. Herr Baſſermann. Baron Römer⸗Saarſtein ſeine Frau 555 deren Töchter Pane 755 wig Ottilie Friedland, ihre Nichte Graf Bela Palmay 5 0 Uliich von Traunſtein Herr Schreiner. Anton) Baron Römer(Herr Schilling. Betty, Stubenmädchen bei Ottilie Fräul. Schwarz. Zeit: Die Gegenwart. Ort der Handlung: Berlin. Kaſſeneröffn. ½7 Uhr. W Uhr Ende geg Uhr. Mittel⸗Preiſe. Profeſſor Georg Ziegler Fräulein Seemann) im Hauſe des(Fräul. Delank. EEEEEEEEEe