— — der Bofliſte eingerr n Abonnement: 50 Pfa. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die 51 bez. inel. Poſtanf⸗ ſchlag N..90 pre Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die ReklamensZeile 60 Pfs. Einzel⸗Nummern 3 Pfs. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. Badiſche Volkszeitung.) Mannheimer der Stadt Maunheim und Umgebung. (101. Jahrgang. Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. N Ernſt Müll für den Inſeratentheil: U Mannbeimer Volksblatt.) Telegramm-Adveſſe: „Jourmal Maunheim.“ Berantwortlich: für den politiſchen u. allg. Thek: Ehef⸗Redakteur Julius Kac, für den lokalen und prov. Theil üller, Karl Apfel. Notationsdruck und Berlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Das„Nannheimer Journal“ in Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 137.(Celepben-Ar. 218.) Erſtes Blatt. aſſlee Tae wrs Groſhtrzogs, welche anläßlich des jüngſt ſtattgefundenen 50jährigen Militär⸗Jubiläums Seiner Königl. Hoheit eingehend ge⸗ ſchildert wurde, findet in den bei dieſer feſtlichen Gelegen⸗ heit ergangenen Handſchreiben des Katſers und des Königs von Württemberg eine ernente glänzende Würdigung. Der Wortlaut der betden Aktenſtücke wird erſt jetzt in einer zur Erinnerung an das Militär⸗ Jubiläum verfaßten Feſtſchrift veröffentlicht. In Anbe⸗ kracht des hervorragenden Intereſſes, das überall in Baden und weit üder Badens Grenzen hinaus im ganzen Reiche dem Jubiläum unſeres Großherzogs enigegenge⸗ bracht wurde, erachten wir die Weiterverbreitung des Inhalts der beiden Aktenſtücke als nothwendig und laſſen hier den Wortlaut folgen. Der Kaiſer ſchreibt: Durchlauchtigſter Fürſt, freundlich geliebter Vetter, Bruder und Onkel! Euer Königlichen Hoheit ſpreche Ich zum 26. April dieſes Jahres, an welchem Tage Sie vor 50 Jahren die Militärdienſtlaufbahn begonnen haben, hierdurch Meine wärmſten und herzlichſten Glückwünſche aus. Euer Kbnigliche Hobeit baben in dieſer langen Zeit ſo viel Beweiſe des bingebendſten Intereſſes ſowohl für die Entwickelung und Leiſtungsfähigkeit unſeres Heeres als auch für das Wohl des Deutſchen Vaterlandes gegeben, daß Ich in der Erinnerung an Meinen unvergeßlichen Großvater und an Meinen vielgeliebten Vater, an deren Seite Euer Königliche Hoheit mit Ibren Truppen an den kriegeriſchen Erfolgen des letzten Feldzuges ſo rühm⸗ lichen Antheil genommen haben, Meinem wärmſten Dank dadurch Ausdruck zu geben wünſche, daß Ich Euer ſtöniglichen Hoheſt altpreußiſchem Regiment, dem Rheini⸗ ſchen Ulanen⸗Regiment Nr. 7, den Namen ſeines hohen 5 19 5 5 en zanen⸗Regiment Großberzog Friedrich von Baden (Rheiniſches) Nr. 7“ führen wird. Indem Ich Mich der Erwartung hingebe, daß dieſe Beſtimmung Euer Königlichen Hobeit Freude bereiten werde verbinde Ich hiermit zugleich den lebhaften 5 2 5 und 5 uge zu unſerer Freude noch lange Jahre in voller Friſche und Geſundheit erhalten bleiben mögen. Mit berslicher Zuneigung und unveränderlicher auf⸗ richtiger Freundſchaft verbleibe Ich 5 Euer Königlichen Hoheit Berlin, freundwilliger Vetter, Bruder und Neffe den 23. April 1891. i Im R Wilhelm R. An des Großberzogs von Baden Königliche Hoheit. Das Schreiben des Königs von Württem⸗ berg hat folgenden Wortlaut: Durchlauchtigſter Fürſt, freundlich lieber Vetter und Bruder! Das bevorſtehende 50jährige Dienſtfubiläum Euer Kbniglichen Hoheit, zu welchem Ich Dieſelben Meine berzlichſten Glückwünſche zu empfangen bitte, bietet Mir zugleich die willkommene Gelegenheit, den treuen und freundſchaftlichen Geſi nnungen, die Ich für Dieſelben hege, und zugleich dem Wunſche, Euer Königliche Hoheit in ein näheres Verhältniß zu Meinen Truppen treten zu ſehen, durch die Verleihung eines Meiner Regimenter Ausdruck zu verleihen. Hiefür glaubte Ich kein geeigneteres und Denſelben angenehmeres Regiment wählen zu können, als Mein 8. Jufanterieregiment Nr. 126, welches bisher ſchon die re gehabt, unter Euer Königlichen Hoheit Armee⸗ Inſpektion zu ſtehen. Ich bitte Euer Königliche Hoheit daher, die Stelle als Chef dieſes Regiments annehmen zu wollen, welches Ich zur Einreichung ſeines Rapportes und ſeiner Offiziersrangliſte angewieſen habe. Mit Vergnügen ergreife Ich auch dieſen Anlaß zur erneuten Verſicherung der aufrichtigen Freundſchaft und vollkommenen Hochachtung, womit Ich ſtets bin Euer Kbniglichen Hoheit und Liebden Stuttgart, freundwilliger Vetter und Bruder den 25. April 1891. arl. Italieniſche Politik. Aus der Diskuſſion über das Budget des Mini⸗ ſteriums des Auswärtigen, welche in dieſen Tagen das italieniſche Abgeordnetenhaus beſchäftigt, verdienen zwei Punkte hervorgehoben zu werden: der eine betrifft den Dreibund, der andere die italieniſchen Schu⸗ len im Auslande. Mit dem Dreibund haben ſich die Abgeordneten Marazzi, Giovagnoli, Prinetti und Torraca beſchäftigt; erſtere drei gaben in Reden Anlaß zu lebhaften Zwiſchenfällen, der Vierte in einem Büchlein, das volle Beachtung verdient. Der Abgeordnete Marazzi iſt aktiver Offizier im Heere, bei den letzten Wahlen wurde er zum erſten Male ins Parlament entſandt. Im Heere bekleidet er den Rang eines Majors, in der Seleſeuſte und verbrriletſte Zeitung Kreiſen nicht viel Beifall finden. Nachdem er für die Einführung der zweijährigen Dienſtzeit eingetreten, die bekanntlich von der aus Generalen beſtehenden oberſten militäriſchen Kommiſſion bekämpft wird, hat er ſich als Gegner des Dreibundes bekannt, aus Gründen, deren Darlegung im Parlament wiederholten Lärm und leb⸗ hafte Unterbrechungen des Redners hervorrief. Er ver⸗ focht nämlich den Satz, die militäriſchen Kräfte des Dreibundes könnten einem Angriffe der Heere Frankreichs und Rußlands nicht widerſtehen. Und um dieſen Satz zu beweiſen, behandelte er das deutſche Heer in ſehr— ungezwungener Weiſe, und ſagte, die italieniſche Flotte würde nie im Stande ſein, einen Angriff der franzöſiſchen Flotte auszuhalten. Hierauf antwortete der Abg. Giovagnoli mit ſeiner gewohnten Lebhaftigkeit. Nachdem er geſagt, das deutſche Heer ſei noch das nämliche, das bei Königgrätz und bei Sedan geſiegt; der Tod Moltke's und der Rücktritt Bismarck's hätten das mächtige Gebäude des deutſchen Reichs nicht geſchwächt, wies Giovagnoli nach, daß ein Bündniß zwiſchen Frankreich und Italien nie⸗ mals möglich ſein würde. Indem er die ſolche Meinung augenfällig beſtätigenden geſchichtlichen That⸗ ſachen anführte und ſich auf die Autorität Macchiavell's berief, erinnerte er daran, wie Frankreich ſtets das Hin⸗ derniß geweſen für die Einheit und Freiheit Italiens, und behauptete, zwiſchen den beiden Nationen könne keine offene, ehrliche Freundſchaft zu Stande kommen, gerade deßhalb, weil Frankreich daſſelbe producirt wie Italien und mit den nämlichen Dingen handele wie dieſes. Die Konkurrenz ſei ein unüberwindliches Hinderniß für eine Einigung beider Länder. Und da auf der äußerſten Linken wie auf der äußerſten Rechten(es heißt nicht umſonſt les extrémes se touchent) gegen dieſen Satz proteſtirt wurde, griff Giovagnoli zu konkreten Beweiſen, berief ſich auf die Belagerung Roms im Jahre 1849 und auf die Wunderthaten der Chaſſepots bei Mentana im Jahre 1867 und ſchloß mit den Worten:„Die Söhne der bei San Pancrazio, die Brüder der bei Mentana Gefallenen werden niemals mit jenen einmüthig ſein können, welche die Lombardei gegen Nizza und Savoyen austauſchten.“ Um gegen Giovagnoli's Rede zu proteſtiren, erhob ſich ein Mitglied der Rechten, der Abgeordnete Prinetti, der ſich Mühe gab, nachzuweiſen, daß der Dreibund die einzige Urſache der wirthſchaftlichen Uebel ſei, an denen Italien leidet, aber ſeine Worte waren von beſtändigem Lärm begleitet. Als er des Krieges von 1859 gedachte, wo ſich die Franzoſen fuͤr die Befreiung der Lombardei geſchlagen, unterbrach ihn Giovagnoli mit den Worten: „Bei den Kriegen für die Befreiung des Vaterlandes waren Sie nicht, ich war dabei!“ Raffaells Giovagnoli iſt nicht nur ein tüchtiger Romanſchriftſteller, ein hervor⸗ ragender Geſchichtsprofeſſor, er iſt auch ein heldenmüthiger Krieger geweſen. Als er 1867 bei Mentana kämpfte, ſah er an ſeiner Seite ſeinen Bruder, von einer franzöſiſchen Kugel durch⸗ bohrt, niederſinken. Es waren die Chaſſepots, die die berühmten von Napoleon III. geprieſenen Wunderthaten ausführten. Es iſt darum nicht wunderlich, wenn Gio⸗ vagnolt ſich nicht in Liebe für Frankreich verzehrt, um ſo mehr, da er als Römer Gelegenheit hatte, die fran⸗ zöſtſche Herrſchaft in Rom ganz aus der Nähe kennen zu lernen. Er iſt einer der begeiſtertſten Anhänger des Programms Crispi's. Die Abgeordneten Prinetti und Marazzi gehören verſchiedenen Parteien an, erſterer der Rechten, letzterer dem Centrum, doch wie faſt alle Lom⸗ barden(was ſie Beide ſind) ſind ſie unverſöhnliche Gegner des Dreibundes und warme Freunde Frankreichs. Es iſt dies wirklich ein des Studiums würdiges Phä⸗ nomen: die franzöſiſchen Sympathien der lombardiſchen Politiker ohne Unterſchied der Parteien. Crispi iſt krank und mußte auf Weiſung der Aerzte Rom verlaſſen; er konnte daher an der Diskuſſion in der Kammer nicht theilnehmen. Was er geſagt haben würde, kann man ſich leicht denken; er iſt in Italien als der wärmſte und anſehnlichſte Vorkämpfer des Drei⸗ bundes bekannt. Sein Hauptorgan, die„Riforma“, ver⸗ öffentlicht einen Artikel, der viel kommentirt wird, da man ihn für zu lebhaft hält. In dieſem Artikel be⸗ trachtet die„Riforma“ den Dreibund unter einem anderen Geſichtspunkt: es heißt da,„bei der Erneuerung des Dreibundes habe man nicht nur mit den Wünſchen der Italiener, ſondern auch mit denen der beiden andern Alltirten zu rechnen, die ſchließlich auch ohne Italien Kammer hat er die wenigen Male, daß er das Wort in Maunheim und Amgebung. ergriff, Idten tundgethan, die in den hohen militäriſchen Donnerſtag, 21. Mai 1891. Abgeordnete gibt, die auch jetzt den Dreibund heftig be⸗ kämpfen, iſt wahr; daß einige von denen, die an der Regierung ſind, den Dreibund bekämpften, als ſie noch zur Oppoſttion gehörten, iſt gleichfalls wahr; aber man darf nicht vergeſſen, daß Marquis di Rudini von der Miniſterbank aus in ausdrücklichſter Weiſe ſeine Ueber⸗ zeugung von der Nothwendigkeit der Erneuerung des Dreibundes betont hat. So lange Mar quis di Rudini den Ton angibt, braucht man wegen der Erneuerung des Dreibundes keinerlei Beſorgniß zu hegen. 29. Algemeiner deutſcher Lehrertag. Geſtern früh von 7 Uhr an fanden im Zriedrichsſchul⸗ hauſe verſchiedene Nebenverſammlungen ſtatt. Hieran ſchloß ſich um 8 Uhr ein Knabenturnen im Turnfaale des genannten Schulhauſes. Gegen ¼1ů0 Ubr nahm die zweite Hauptverſammlung im großen Saalbauſaale ihren Anfang. Wie die erſte Haupt⸗ verſammlung, ſo war auch die geſtrige zweite Hauptverſamm⸗ lung äußerſt zahlreich beſucht und wurde mit dem Geſang des Beethoven'ſchen Chores:„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ durch den Mannheim⸗Ludwigshafener Lehrergeſang⸗ verein eröffnet. Hierauf ergriff der erſte Vorſitzende, Herr Debbe⸗ Bremen, das Wort und theilte mit, daß vom Großherzog von Baden auf das von der Verſammlung an denſelben gerichtete Huldigungstelegramm ein Antworttelegramm eingetroffen ſei. Herr Debbe brachte hierauf dieſe zwei Telegramme, deren Wortlaut wir ſchon in unſerer geſtrigen Nummer veröffent⸗ licht haben, zur Verleſung und wurden von den Anweſenden ſtehend angehört. Herz Debbe fuhr ſodann fort:„Wir können unſern Dank für dieſe huldvolle Antwort nicht beſſer dar⸗ bringen, als wenn wir wiederholen, was wir geſtern bereits gethan haben: Gott ſeane das Großherzogliche Haus, Gott ſegne das ſchöne Baden. Der Großherzog, er lebe hoch! (Stür miſcher Beifall.) Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. Zu⸗ nächſt erhielt Herr Schulinſpektor Scherer von Worms das Wort zu ſeinem Vortrage über das Thema:„Welche An⸗ forderungen ſtellt unſere Zeit an die Or gani⸗ ſatlonder Voltsſchule?“ Da ſowohl die Ausführungen dieſes Redners als auch die von demſelben aufgeſtellten und von der Verſammlung einſtimmig genehmigten Theſen für die Entwickelung des Schulweſeus in unſerem deutſchen Vaterland von hoher weit⸗ tragender Bedeutung ſind, wollen wir auf denſelben etwas näher eingehen. Redner führte in ſeinen Grundzügen etwa folgendes aus: Die 29. Allgemeine Deutſche Lehrerverſammlung betritt dieſes Jahr das letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Seit einem halben Jahrhundert ſteht ſie auf dem Plan, um den Weg für eine deutſch⸗nationale Bildung zu ſchaffen, in dem Beſtreben nach einer deutſchen Nationalſchule. Doch haben wir heute noch keine Nationalſchule. Sollten wir eintreten in das neue Jahrhundert ohne ſie? Iſt ſie vielleicht nur ein Phantaſiegebilde? Nein! Denn die deutſche Nation bedarf zu ihrem Fortbeſtehen und ihrer Weiterentwicklung einer deutſchen Nationalbildung durch eine deutſche Nationalſchule. Man denkt in Deutſchland allerdings an eine Reform der Schule, aber nicht in erſter Linie der Volksſchule. Wogl hat der preußiſche Kultusminiſter einen Entwurf zu einem Volks⸗ ſchulgeſetz peröffentlicht. Aber gerade dieſer Entwurf zeigt ſo recht die Zerfahrenheit und Zeriſſenheit auf dem Gebiete der Volksſchule. Die Geſchichte der preußiſchen Volksſchulgeſetze ſollte die Staatsmänner belehren, daß auch hier mit Halb⸗ heiten nichts anzufangen iſt. Vom hiſtoriſchen Standpunkt ausgehend, zeigte Redner, wie nach Zerfall des heiligen römiſchen Reiches deutſcher Nation in den Trümmern desſelben römiſches Recht, römiſche Bildung und römiſche Weltanſchauung die Kultur und natio⸗ nale Entwicklung beeinflußten und zum Theil noch beeinfluſſen. Ein deutſches Geſetzbuch wird demnächſt in einer Hinſicht uns von fremden Feſſeln befreien; nur in der Frage der National⸗ ſchule iſt die Löſung noch nicht gefunden, weil man noch nicht ernſtlich verſucht hat ſie zu löſen. Man hat die Zeichen der Zeit noch nicht verſtanden und die Stimmen Dieſterwegs und auderer Schulmänner nicht gehört. Eine deutſche klaſſiſche Litteraturperiode iſt dageweſen; aber die Furcht vor der So⸗ zialdemokratie haben Blick und Urtheil der Staatsmänner getrübt. Nur unſer erhabener Kaiſer hat ſich einen klaren Blick erhalten. Wir haben nicht mehr nöthig, zu den Griechen und Römern in die Schule zu gehen Wir haben eine deutſche Wiſſenſchaft und eine deutſche Bildung. Hätte man die Zeichen der Zeit erkannt, und rechtzeitig die deutſche Bildung auf den deutſch⸗chriſtlichen Boden geſtellt, ſo hätte man den Kampf gegen die Sozialdemokratie nicht zu kämpfen. Eine dentſchechriſtliche Welkanſchauung wird auf geiſtigem Gebiete die deutſche Nation von allen fremden Feſſeln befreien. Die Hinderniſſe, die ſich dem noch entgegenſtellen, können nur hemmend, nicht vernichtend wirken. Eine Rückkehr gibt es nicht mehr auch in Bezug auf Volksbildung. Die ſozialen Fragen und die Bildungsfragen müſſen gelöſt werden. Die Verſöhnung, Ausgleichung, Verſchmelzung zwiſchen ihrem und dem chriſtlichen Glauben ſind Forderungen der Zeit. Dies iſt nur möglich, wenn der Grund dazu durch eine deutſche Nationalſchule gelegt wird. Durch dieſelbe werden alle Bürger in ihrer Weiſe gleich, nur mit Rückſicht auf die Be⸗ rufsbildung verſchieden ausgebildet. Durch ſie wird ein auskommen könnten.“ Daß es miniſterielle italieniſche Fundament gegeben, auf dem ein mächtiger Bau ſich erheben 2. Seite. General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Mal. kann.— Nedner ſommt daun anuf die Anforderanaen der Pädagsaik an eine ſolche Nationalſchule zu ſprechen. Die Anſichten der Staats⸗ und Schulmänner ſeien ſehr verſchieden! Die bekannte Forderung Kaiſer Wilbelms., daß dem deutſchen Volke die Religion erhalten bleiben ſolle, ſei nicht eine Auf⸗ forderung zur Rücktehr zu der alten Kirchenſchule, ſondern er fordert von der Schule die Pflege der Gottesfurcht und baterländiſchen Geſinnung. Demgemäß iſt die ethiſche Seite des Religionsunterrichtes in den Vordergrund, das Deutſche in den Mittelpunkt des Unterrichts zu ſtellen. Alerpings laſſe ſich an die Realiſirung einer deutſchen Nationalſchule unter den jetzigen Zuſtänden nicht denken, ſo lange nicht die wirtbſchaftliche Frage des deutſchen Volkes, der deulſchen Volksſchule und der deutſchen Volksſchullehrer gelöſt ſei. Die deutſche Nationalſchule kenne weder eine Trennung nach Ständen, noch nach Confeſſionen. In allen Confeſſionen könne auf Grund der bibliſchen Geſchichte und des reichen religibs⸗ittlichen Stoffes unſerer Literatur der Religionsunterricht ertheilt werden. Der confeſſionelle Un⸗ terticht müſſe der Kirche im Confirmandenunterricht über⸗ laſſen bleiben. 5 Die Pädagogik fordert auch von der Nationalſchule allgemeine Menſchenbildung in nationaler Form und individueller Ausprägung. Dieſe individuelle Ausprägung mache ſich geltend im ſpäteren Berufke. Die Nationalſchule wird auch den ſpäteren Beruf ihrer Zöglinge in ſo weit zu berückſichtigen haben als die allgemeine Men⸗ ſchenbildung in nationaler Form es zuläßt. Von dieſem Geſicktspunkte aus ergibt ſich eine Gliede⸗ rung der Nationalſchule in eine ſolche, welche vorwiegend die praktiſche Ausbildung, und in eine, welche mehr die wirthſchaftliche berückſichtigt(Bürger⸗ und Gelehrtenſchulen). Redner verzichtet darauf, in den Streit über die Geſtaltung der Gelehrtenſchulen einzutreten und beſchränkt ſich auf die Bürgerſchulen. Er zeigt nun, leitet ſein müſſe, wenn ſie ihren Zweck erfüllen und wirkliche Schüler für Bürgerſtand bilden ſoll und ſchließt mit den Worten: DHoffen wir, daß das 19. Jahrbundert nicht von binnen gehe, ohne daß es die deutſche Nationalſchule ſchafft. Dann wirb es nicht mehr vorkommen daß ein deutſcher Univerfi⸗ tätsprofeſſor mit Witzeleien über die deutſche Volks⸗ ſchulbildung und die deutſchen Voltsſchullehrer ſeine Zuhörer unterhält.(Stürmiſches Bravo! Möge die deutſche Nation ſich eine deutſche National⸗ ſchule ſchaffen, durch welche eine deutſch ⸗chriſtliche Weltan⸗ ſchauung gepflegt und alle ihre Glieder befähigt werden ſol⸗ len, an der Kulturarbeit der Gegenwart ſich zu betheiligen. Die wiſſenſchaftliche Seite der fozialen Frage kann die Schule nicht löſen, ſie kann nur zur Oöſung der ethiſchen Seite bei⸗ daburch, daß ſie dem Streben nach materiellem Ge⸗ nuſſe entgegenarbeitet durch Pflege einer idealen Weltan⸗ ſchauung. Langanhaltender ſt Beifall belohnte die an vielen Stellen dürch begeiſterte Kundgebungen unterbrochenen Aus⸗ führungen des Redners. Herr edrer Gärtner⸗München beantragt, von einer Debatte gang nehmen zu wollen, da der Herr Referent ſein Thema ſo eingehend und objektiv erläutert habe, waß von der Verſammlung bereitwilligſt genehmigt wurde. 8 deutſche Nation bedarf zu ihrem Fortbeſtehen und ibrer geſunden Weiterentwicklung einer„deutſchen National⸗ bildung“ durch eine„deutſche Nationalſchule 2) Um den Boden für dieſe Nationalſchule, die allgemeine Zſchule, zu ſchaffen, muß vor allen Dingen die wirth⸗ liche Fraze des beutſchen Bolkes, der deutſchen Volks⸗ ule und der n Bolksſchullehrer gelöſt werden. 3) Die deutſche onalſchule iſt eine einheirliche und kennt daßer keine Trennung nach Ständen und Konfeſſionen. Die deutſche Nationalſchule vermittelt allgemeine Menſchendildung in nationaler Form und individueller Aus⸗ 9 Bie deutſche Nationalſchule hat daher die allgemeine Voltsſchufe zur Grundlage und gliedert ſich dann auf dieſer mit Rückſicht auf die ſpätere Berufsbildung in verſchiedene Abtheilungen. 6) Die Hauptaufgabe aller Abtheilungen muß die Pflege der deutſch⸗chriftlichen Welt⸗ und Lebenzanſchauung bleiben. Den zweiten Vortraa hielt der Obmann des Badiſchen Volksſchullehrervereins Herr Hauptlehrer Heyd von Dill⸗ Weißenſtein äber daß Thema:„Welche Anforde⸗ rungen ſtellt unſere Zeit an die Ausbildung der Volks ſchullehrer?“ Redner wurde, als er das Rednerpult beſtieg, mit ſtürmiſchen Beifalsrufen empfangen. Derſelbe ſuchte in längeren Ausführungen, welche von der Verſammlung wieder⸗ holk durch lebhafte Zuſtimmungsäußerungen unterbrochen wurden, die Nothwendigkeit der Aenderung des bisherigen Syſtems der Ausbildung der Volksſchullehrer nachzuweiſen, welche heutzutage eine nicht mehr genügende ſei. Vielfach begeane man dem Ausſpruche: Wer die Schule bat, gat die Bebrer Man müſſe aber weiter gehen und ſagen: Wer die ehrer hat, bat die Zukunſt. Denn gerade die Perſönlichkeit der Lehrer ſei es, welche der Schule ihr Gepräge verleihe; an ihm hänat das Wohl und Wehe ſpäterer Generationen. Hauptſächlich verlangt Redner den Wegfall der Präparanden⸗ ſchulen und die Ausbpildung der Lehrerkandidaten auf den beſtebenden höberen Schulen. Die Präparandenanſtalten Fenilleton. — Als eine Megäre entpuppte ſich die Arbeiterfrau Marie Louiſe Marqugrdt geb. Ziebarth, welche unter der Anklage der vorſätzlichen Körververletzung ihres eigenen Kindes vor der 4. Strafkammer des Berliner Landgerichts 1 ſtand. Dieſelbe hat ihre zjäbrige Tochter, welche ſie ihrem Manne mit in die Ehe gebracht hat, in der barbariſchſten Weiſe mißhandelt und die Bewobner des Hauſes, in welchem dieſelbe Portierdienſte leiſtete, nahmen häufig Veranlaſſung, u Gun des ſchreienden und jammernden Kindes der utter 1 zu machen. Das kleine Mädchen war ein übergus ſchwächliches, zartes Kind mit allen Anzeichen der engliſchen Krantteſt und dieſem kränklichen iſt es wohl zuzuſchreiben, daß daſſelbe nicht die Reinlichkeit be⸗ 0 Mutter von ihm verlangte. Die Ange⸗ klagte gerieth über dieſe Untugend ihres Kindes wiederholt in die größte Wuth und handhabte die Ruthe und den Rohr⸗ ſtock in ausgiebigſtem Maße. Als dies Nichts half, folgten Püffe mit der Fauſt und von dem Anprallen an Ecken und Kanten trug das gepeinigte Kind häuſig blaue. und braune Flecke davon. Die Nachbarsleute warnten. die Angeklagte wiederholt und drohten ihr mit einer Anzeige, ſie erhielten aber ſtets die kurz abweiſende Antwort, daß man mit ſeinem Kinde machen könne, was man wolle. Im Februar d. 8 war das Kind zum Beſuch bei einer Hausbewohnerin und da dasſelbe ſich offenbar nicht niederzuſetzen vermochte, ſah man den Körper des Kindes nach und enkdeckte aue an dem Geſäß eine vereiternde Brandwunde in der Größe eines ſülbernen Fünfmarkſtücks welche dem Kinde offenbar große Schmerzen bereitete. Man ſtellte ſodaun die ungeheuerliche Tbaiſache feſt, daß die Mutter dem Kinde brennendes Papier 711 ih die aroße wahrte, welche die wie die Bürgerſchule eingerichtet und ge⸗ ſelen Fachſchulen und dermftteln den Schülern nicht die allge⸗ meine Bildung, wie dies auf den höheren Bürgerſchulen geſchehe. Während ſich die Schüler eines Gymnaſiums, einer Realſchule u. ſ. w. erſt noch der vollſtändigen Abſol⸗ virung dieſer Anſtalten zu einem Lebensberufe zu ent⸗ ſchließen brauchten, habe der Schüler einer Präparanden⸗ ſchule nach dem Eintritt in dieſelbe keine freie Berufs⸗ wahl mehr, er ſei gebunden für das ganze Leben. Von der Schwere des von ibnen erwählten Berufes hätten die meiſten Beſucher der Präparandenſchulen bei ihrem Ein⸗ tritt in dieſelbe keine Ahnung und erſt 199 wenn eine Um⸗ kehr nicht mehr möglich ſei, komme die rkenntniß. Auch der große Pädagoge Adolf Dieſterweg habe ſich gegen die Präparandenſchulen ausgeſprochen und ſie als„Ab⸗ und Zu⸗ richtungsanſtalten“ und„Erzeugungsſtätten der„Mußlehrer“ bezeichnet. Warum ſollen bezüglich ihrer Vorbildung die Lehrer eine Ausnahme machen? Warum ſollen dieſelben nicht die gleiche Bildung erhalten, wie die Beſucher von Real⸗ ſchulen, Gymnaſien u.. w. Nur wenn es den Volksſchul ⸗ lehrern ermöglicht werde, ſich dieſe allgemeine Bildung anzu⸗ eignen, könne er ſich die Stellung im ſozialen Leben erringen, welche ihm gebühre. Die Vorbildung auf Realſchulen u. ſ. w. verlange aber größere finanzielle Opfer, deßhalb ſei es er⸗ forderlich, den Lehrer finanziell beſſer zu ſtellen. Sodann wendet ſich der Redner gegen die Internatsſeminare, welche den heutigen Zeitverhältniſſen nicht mehr entſprächen. Durch die Internatsſeminare werde den jungen Leuten die Gelegen⸗ heit benommen, ſich die Umgauasformen und ſonſtigen An⸗ ſprüche, welche heutzutage die Geſellſchaft von dem Gebildeten fordere, anzueignen. Auch verbinderten die Internate durch den in denſelben herrſchenden großen Zwang die Aus⸗ bildung des ſelbſtſtändigen Willens bei den jungen Leuten. Des Weiteren verlangt der Redner die Ein⸗ führung einer zweiten Dienſtprüfung vor der defini⸗ tiven Anſtellung des Lebrers. An die von dem Redner aufgeſtellten Tpeſen knüpfte ſich eine längere überaus lebhafte welche ſich namentlich um die Frage drehe, ob die Internatsſeminare noch zeitgemäß ſind oder nicht. Von mehreren Rednern wurden die Vortheile dieſer Internate hervorgehoben, die keineswegs zu verachten ſeien. Auch ſpreche die Erfahrung ſehr zu Gunſlen der Internate. Bei vielen Seminaren ſei die Belutzung der Internate frei⸗ geſtellt, die jungen Leute hätten aber, wenn in den Interna⸗ ten einmal kein Platz mehr frei ſei und ſie deßhalb auswärts Logis nehmen müßten, keinen ſehnlicheren Wunſch, als in den Internaten ein Unterkommen zu finden. Die Theſen des Herrn Heyd erfuhren mehrfache Modifikationen, und erhal⸗ ten folgenden endgiltigen Wortlaut: 1) Es liegt im Intereſſe einer einbeitlichen und umfaſſen⸗ den Vorbildung, daß au Stelle der ſogenannten Präparanden⸗ ſchulen und der privaten Vorbereitung der Schulaſpiranten der erfolgreiche Beſuch von einer Realſchule oder höheren Bürgerſchule trete. Der Kandidat, welcher eine ſolche Schule nicht beſucht hat, muß durch eine Prüfung nachweiſen, daß er ſich die gleichwertzige Bildung erworben hat. 2) Das obligatoriſche Internatsſeminar iſt als nicht mehr zeitgemäße Einrichtung aufzuheben. An ſeine Stelle tritt das S Der Beſuch desſelben umfaßt mindeſtens 6 emeſter und vermittelt in allererſter Reihe eine eingehende, auf wiſſenſchaftlicher Grundlage bafirende Fachbildung. 3) Demgemäß werden neben einem gründlichen Studium der Logik und Pfychologie, als Hilfswiſſenſchaften der Päda⸗ gogik, die Geſchichte des Erziehungsweſens, die ſpezielle Methodik, die weitere Nusbildung in den auf den Mittel⸗ ſchulen erlernten neueren Sprachen und die praktiſchen Uebungen an einer vollftändigen Seminarſchule eine ein⸗ gehende Pflege finden. 4) Als Seminardirektoren und Seminarlehrer ſind be⸗ währte Pädagogen zu berufen, welche ihre wiſſenſchaftliche und prakliſche Thätigkeit an einer Volksſchule ſelbſt erprobt aben. 5) Zur deſinitiven Anſtellung als Lehrer berechtigt nur der durch ein Staatsexamen erbrachte Nachweis der wiſſen⸗ ſchaftlichen und techniſchen Ausbildung. Nach einer viertelſtündigen Pauſe ertheilt der I. Vor⸗ ſitzende zunächſt Herrn Thomas aus Leipzig das Wort, welcher der Verſammlung über die Comeniusſtiſtung und die Entwicklung dieſer Bibliothek' Mittheilungen macht. Alsdann tritt Herr Halben vor den Rednerpult und jordert in einem biſtoriſch pädagogiſchen Rückblick die deutſche Lehrerſchaft auf, den 300jährigen Geburtstag des Amos Co⸗ menius würdig zu feiern, nicht durch ein Denkmal, das wir ihm errichten, ſondern durch ein wiſſenſchaftliches Studium ſeiner Werlrte. Indem er die ſozialpolitiſche Frage berührt, richtet er an alle deutſchen Lehrer die Mahnung, die Ausbreitung der Schmutzſchriften zu verhindern und die Schundliteratur zu beſeitigen, dagegen gute Volksſchriften unter dem Volke mehr und mehr zu verbreiten. Auf den Vorſchlag des Herrn Mörle wird Leipzig, welches gewillt iſt, die nächſte Deutſche Lehrerverſammlung in jeinen Mauern aufzunehmen, als Verſammlungsort beſtimmt. Herr Thomas aus Leipzig heißt die Lehrer in ſeinem Namen herzlich willkommen. Sodann erhielt Herr Seminarlehrer Schleyer aus Meersburg am Bodenſee das Wort zu ſeinem Vortrage über das Tbema:„Wie iſt in der Schule Geſundgeits, lehre und Geſundheitspflege zu treiben!“ Redner läßt ſich bei ſeinem Vortrage von folgenden Grund⸗ zügen leiten: Der Arzt, Dr. Levin, welchem das Kind zur Behandlung übergeben wurde, fand dasſelbe in geradezu jämmerlichem Zuſtande vor, denn über den ganzey Körper waren die Spuren gröblichſter Mißhandlung verbreitet. Die Brand⸗ wünde war nicht unbedeutend und konnte, nach dem Gut⸗ achten des Sachverſtändigen, nur durch ein länger andauerndes Hinhalten des brennenden Papiers hervorgerufen ſein. Der Gerichtshof nahm zur Entſchuldigung der Angeklagten an, daß dieſelbe wirklich an den Erfolg des grauſamen Sym⸗ pathie“⸗Mittels geglaubt haben mag, bielt aber die Rohheit derſelben doch für ſo groß, daß er eine Strafe von ſechs Monaten Gefängniß über ſie verhängte. Zwei Monate wurden auf die Unterſuchungshaft angerechnet. — Ein alter Gymnaſiallehrer hat es nie dabin gebracht, ſeine Klaſſe im Zaume zu halten. Die Schüler kommen ſtets ohne Vorbereitung zum Unterricht und machen in der Stunde allen nur erdenklichen Unſinn. Der Profeſſor iſt ſchon ſo daran gewöhnt, daß er es kaum noch merit, jedenfalls ſich nicht mehr dagegen ſträubt. Aber eines ſchönen Tages hat der Direktor in einer andern Stunde der Klaſſe, über die verſchiedene Klagen eingelaufen waren, einmal gehörig den Standpunkt klar gemacht, und aus Furcht vor dem Geſtrengen, der verheißen hatte, ſich in den letzten Tagen einmagl nach den Leiſtungen der Klaſſe umzuſehen, waren heute Alle, auch zu dem Unterricht unſeres Profeſſors gut vorbereitet. Als der Profeſſor in das Schulzimmer tritt, iſt die Klaſſe mäuschenſtell. Er blickt ſich verwundernt um. Er geht nach dem Katheder, legt dort ſeine Bücher nieder, und fängt an, unrubig zu werden. Der Unterricht beginnt. Es werden brauchbare Antworten ertheilt Der Livius in der Hand des Profeſſors fängt an zu zittern. Die weiteren Fragen des Profeſſors werden ſicher deautwortet, während die Klaſſe im tiefſten Stillſchweigen verharrt. Da, plötzlich erbebt der Profeſſor am ganzen Leibe, er wirft ſein Buch aus der Im Inkereſſe einer harmoniſchen Entfaltung der geif und körperlichen Fähigkeiten des Menſchen muß die körper liche Erziehung einen integrirenden Theil der Schulerziehung bilden. Darum iſt von dem Lehrer zu fordern, daß er mit den Grundſätzen der Schulhygiene vertraut ſei und ſich be⸗ züglich der hygieniſchen Forſchungen auf dem Laufenden er⸗ halte. Dies kann erreicht werden a) wenn im anthropologi⸗ ſchen Unterricht in den Lehrerſeminarien die Schulgeſundbeits⸗ lehre die ihr gebührende Berückſichtigung findet, p) wenn die Schulgeſundheitslehre einen Prüfungsgegenſtand bei der zweiten Lehrerprüfung bildet, e) wenn die Lehrerbildungsauſtalten ſelbſt hygieiniſche Muſteranſtalten ſind, d) die Abholtung ſchulhyaieiniſcher Kurſe für Lehrer, wie ſie z. B. in Berlin ſchon ſtattgefunden haben, iſt wünſchenswerth, ebenſo e) die Bildung ſchulhygieiniſcher Sektionen unter den Lekrern arößerer Städte oder Schulbezirke und die zeitweilige Berichterſtattung dieſer Sektionen in den Lehrerverſammlungen, endlich 5 die Aufnahme einer ſtändigen Rubrik für Geſundheitspflege in der pädagogiſchen Preſſe. Die Forderungen der Schulhygieine ſind in der Volksſchule, namentlich auch beim Unterricht in den weiblichen Handarbeiten, zu beobachten und dadurch die Kinder zugleich an eine vernunftgemäße Geſundheitspflege zu gewöhnen. Darum muß namentlich a) der Turnunterricht in den Dienſt der Geſundheitspflege treten und zu dieſem Behufe vorzugsweiſe im Freien ertheilt werden, b) dem Bewegungs⸗ ſpiele, wie es namentlich in England gepflegt wird und das gegenwärtig von Görlitz aus ſeine Verbreitung in Deutſchland findet, mehr Beachtung zugewendet werden. o) Im Dienſte des Unterrichts ſind häufig Ausflüge ins Freie zu unter⸗ nehmen. Neben einer ſorgfältigen Geſundheitspflege geht in der Volksſchule der Unterricht in der Geſundheitslehre einher. Dieſer Unterricht wird nicht als beſonderes Lehrfach, ſondern im Anſchluß an den übrigen, beſonders den naturgeſchichtlichen Uunterricht ertheilt. Er erſtreckt ſich ſomit über die ganze Schulzeit, namentlich auch auf die Fortbildungsſchule. Dieſer Unterricht iſt zu unterſtützen a) durch den Abdruck der wich⸗ tigſten Geſundheitsregeln in den Schulbüchern, vielleicht auf der Innenſeite der Schreibheſte, b) durch Aufnahme von Leſe⸗ ſtücken hygieiniſchen Inhalts ins Volksſchulleſebuch, e) durch anziehende Behandlung hygieiniſcher Stoffe in der Jugend⸗ literatur. Im Anſchluß hieran verbreitet ſich Herr A. Lammers aus Bremen über die Nothwendigkeit der Gewöhnung der Kinder zur Mäßigkeit und ſtellt folgende zwei Grundſätze auf: 1) Die Geſundheit der Kinder wird nicht ſelten dadurch ſchwer geſchädigt, daß man ihnen alkoholiſche Getränke gibt. Außerdem ſchließt dieſe Verirrung die Gefahr ein, daß aus Kindern Gewohnheitstrinker werden. welche mit ihrem ge⸗ ſchwächten Körper den wirthſchaftlichen und ſittlichen Verfall unſeres Volkes befördern. 2) Es gehört deßhalb zu den Aufgaben der Seminare und Schulen, dieſe Erſenntniß auszubreiten. Den Anfang machen in den unteren Klaſſen am beſten verſtändliche, ein⸗ druck⸗ volle kurze Erzählungen; dann in reiferem Alter eine Auseinanderſetzung des ſo leicht den ganzen Geiſt und Körper ergreifenden Nachtheils vergiſtender alkoholiſcher Einflüſſe. Nachdem noch die Tagesordnung für die dritte Haupt⸗ verſammlung feſtgeſetzt worden war, wurde die zweite Haupt⸗ verſammlung geſchloſſen. In den Nachmitiagsſtunden begab ſich der größte Theil der Feſttheilnehmer nach unſerer Schweſterſtadt Ludwigs⸗ hafen, woſelbſt im Geſellſchaftshauſe ein⸗ geſellige unterhaltung mit Concert ſtattfand, welch' letzteres von der Ludwigshafener Stadtkapelle ausgeführt wurde. Auch hier fehlte es an den üblichen Toaſten nicht. Den Reigen eröffnete Herr Lokalſchulinſpektor Dr. Geisbeck von Ludwigshafen, welcher die Gäſte im Namen der Ludwigshafener Lehrerſchaft auf das Herzlichſte begrüßte. Herr Hauptlehrer Selbig von Mannheim toaſtete auf den Prinzregenten von Bayern. Herr Bürgermeiſter Klotz wies auf das gute Einvernehmen der beiden Schweſter⸗ ſtädte Mannheim und Ludwigshafen hin, welche jedes Feſt gemeinſam feierten. Sein Hoch galt der Stadt Ludwigshafen. Herr Lehrer Krebs von Oppau brachte ein launiges Gedicht zur Verleſung, in welchem unſer jugendlicher Kaiſer gefeiert wird und das mit einem Hoch auf denſelben endigte. Hieran ſchleß ſich der allgemeine Geſang der Nationalbymne. Herr Bezirksamtmann Con rad von Ludwigsbafen entbot den Gruß der Stadt Ludwigsbafen und toaſtete auf den deutſchen Lehrerſtand und die Männer, welche an ſeiner Spitze ſtehen. Herr Lehrer Eſſelborn gedachte der Frauen. Weitere Toaſte galten dem Deutſchlhum, dem 8 und Wachſen des deutſchen Geiſtes, ſowie der deutſchen amilie. Gegen ½ Uhr erſchien Herr Oberbürgermeiſter Moll von Mannheim im Saale, don der ganzen Verſammlung ſtürmiſch begrüßt. Die Ludwigshafener Stodtkapelle erwies ſich bei der Feſtlichkeit als ein ſehr gut geſchultes, leiſtungs⸗ fähiges Orcheſter. Abends Punkt 8 Uhr begann im hieſigen großen„Saal⸗ bauſaale“ das ankett. feſtgeſetzten Zeitpunkt batten ſich die Räume vollſtändig gefüllt. Die Staats, und ſtädtiſchen Be⸗ hörden waren zahlreich vertreten. Die Leitung des Banketts lag in den Händen des Herrn Reallehrers Kabus, welcher den Willkommensgruß entsot, nachdem vorber der Mannheim⸗Ludwigshafener Lehrergeſangvereen mit Orcheſter⸗ begleitung ein Chorlied vorgetragen hatte. Als erſter Redner beſteigt Herr Oberbürgermeiſter Moll das Podium, deſſen Schon vor dem z ᷑̃̃Prt!:!:!———8 — Eine rührende Sceue ſpielte ſich auf einem Wiener Tramwaywagen ab. Der Waggon war faſt leer, nur auf der rückwärtigen Plattform lehnten ein Fahrgaſt und der Conducteur an der Brüſtung. Die Pierde holten tüchtis aus, der Wagen rollte mit bedeutender Geſchwindigkeit dahin. Da ſtürzte mit einem Male in ſchnellem Laufe ein Junge von etwa 9 Jahren, bloßfüßig und barhaupt, binter dem Wagen her. Es gelang ihm, ſich auf das Trittbrett zu ſchwingen. In der linken Hand hielt der Kleine ein ſorg⸗ fältig in Papier gewickeltes Fläſchchen. Der Conducteur forderte nach ſeiner Vorſchrift den„blinden Piſſagier“ auf, den Wagen zu verlaſſen. Der Junge ſprang zu Boden, aher das Fläſchchen mit der rechten Haud ſaſſend, hielt er ſich mit der Linken krampfhaft an dem Wagen feſt und lief keuchend zur Seite mit.„Gehſt ſofort weg!“ brummte der Conducteur und trat auf das Trittbreit.„Jeſſas Maria i bitt' ſchön— Herr Conducteur, laſſen S' mi' mitfahren“, kam es von den Lippen des athemloſen Kleinen.„J war in der Apotheken— um die Medizin— i hab dort ſo lang warten müſſen— ſie haben die Medizin erſt kocht— meine Mutter is krank— i biit' ſchön, Herr Conducteur— laſſen S' mi' mitfahr'n... Und dabei blickten die Augen des Knaben ſo angſtvoll aus dem erbitzten, mageren Geſichtchen, während er unermüdlich mitlief. Jetzt miſchte ſich der Fahr⸗ gaſt in das Geſpräch:„Ich zahle für den Kleinen.“ Un auf ſeinen Wink ſtand der Junge auch ſchon auf der Platt⸗ form.„So, und warte“— der Wagen hielt eben bei einer Halteſtelle—„Deine kranke Mutter wird es brauchen kön⸗ nen.“ Damit drückte der Herr, während er ausſtieg, dem Kleinen einen Silbergulden in die Haud. Der Junge hatte ſich von ſeiner freudigen Ueberraſchung noch nicht erholt und kein Wort hervorgebracht, als der Herr, welcher ſeinem Ausſehen nach ein einfacher Gewerbsmann war, ſchon in einer Seitengaſſe verſchwunden war. In der einen Hand das Geld in der anderen vorſichtig die Medizinflaſche hal⸗ ge⸗ ire ing in⸗ ine per pt⸗ pt⸗ eil J8⸗ elle hen ktor im bſte ſtete iſter ſter⸗ Jeſt lfen. icht eiert igte. nne. tbot den iner der dem ſchen oll lung wies ings⸗ daal⸗ die Be⸗ iketts⸗ bus, der eſter⸗ edner deſſen ziener 1 auf der üchtig dahin, Funge dem tt zu ſorg⸗ neteur auf, „aber er ſich d lief te der 18 hren“, J war o lang meine laſſen n des Fahr⸗ und Plakt⸗ einer ein kön⸗ „dem E hatte It und ſeinem hon in 1 Hand de hal. kranken los. Mühſam hält ſie ihre Thränen zurück. 525 N Mannheim, 21. Mai. Seueral⸗Anzeiger. 3. Seite. Hoch dem deutſchen Vaterkande galt: ſtette r⸗Karlsruhe feiert die deutſche Volksſchule. Mörle⸗Gera toaſtirt auf die Kleinert⸗Dresden feierten den einen Trinkſpruch ausbrachte. 5 10 erde olksſchullehrervereins, Herr Schubert⸗Augsb 8 des Bayeriſchen Lehrervereins, Braunſchweiger Lehrervereins. Winkel aus Bregenz. Der heſſiſche ſeine Grüße durch Herrn Backe s⸗Darmſtadt, der Lehrer⸗ verein der Stadt Braunſchweig durch württemberaiſche Lehrerverein durch Herrn Wink.Stuttgart. Herr Röttner⸗Gotha toaſtet ſodann noch auf Herrn Rektor Schi ck⸗Mannheim, welcher ſeinerſeits dankt und ſeinen Trinkſpruch den Vorſitzenden der 6 verſchiedenen lokalen Aus⸗ ſchüſſe entbietet. Verherrlicht wurde das Feſt durch zahlreiche Chorlieder des Mannheim⸗Ludwigshafener Lehrergeſangvereins ſowie durch geſangliche und humoriſtiſche Vorträge ver⸗ ſchiedener hieſiger und Ludwigshafener Herren. Große Heiterkeit erregte ein von dem Mannbeimer Lokalbumoriſt Ebler verfaßtes und von ihm zur Verleſung gebrachtes humoriſtiſches Gedicht über das Leben und Treiben in der Schule. Das Bankett, welches als die glänzendſte Vergnügung während des ganzen Lehrertags bezeichnet werden muß, er⸗ reichte erſt in ſpäter Mitternachtsſtunde ſein Ende. Die Muſik ſtellte die geſammte Kapelle des hieſigen Grenadierregiments. Die Geiſenung der Prinzeſſin Gklifabeth. Karlsruhe, 20. Mai. ie Beiſetzung der Prinzeſſin Eliſabeth von Baden hat heute Vormittag 11 Uhr in feierlicher Weiſe in der Fürſten, gruft in der evangeliſchen Stadtkirche dahier ſtattgefunden. Schon nach kurzer Friſt öffnete ſich die fürſtliche Ruheſtätte wieder, um die ſterblichen Ueberreſte eines Mitgliedes un⸗ ſeres Großherzoglichen Hauſes aufzunehmen. Die Ueber⸗ führung der Leiche vom Palais nach der Kirche war ſchon in der letzten Nacht kurz nach 11 Uhr erfolgt. Der Gro ß⸗ herzog und der Erbgroßherzog, Prinz Wilhelm und Prinz Karl, der Fürſt und Erbprinz zu Hohen⸗ lobe⸗Langenbu ich wohnten der Feier bei. In laut⸗ loſer Stille bewegte ſich der Zug durch die Straße, an wel⸗ cher ein zahlreiches Publikum Aufſtellung genommen. Zur heutigen Trauerfeier in der Stadtkirche war der Zudrang des Publikums ein überaus großer. Vor dem Altar war der Sarg aufgebahrt und vier Kammerherren hielten die Wache. Eine ſtattliche Kranzreihe umgab den Sarg, der auf dem Deckel mit Maiblumen reich geſchmückt war. Nach 10 Uhr begann ſich das Schiff der Kirche zu füllen. Die Hof-, Staats⸗ und Gemeindebeamten, Militärs aus allen Graden mit dem kommandirenden General an der Spitze und zahlreiche andere Perſonen fanden ſich ein. Die evangeliſche und die katholiſche Geiſtlichkeit, ſowie der Geiſtliche der ruſſiſchen Kirche waren erſchienen. Gegen 11 Uhr begannen die Höchſten Herrſchaften einzutreffen. Wir bemerkten die Prinzeſſin Wilhelm, die Prinzen Wil⸗ helm und Karl, den Fürſten und den Erbprinzen von Hohenlohe⸗Langenburg und den Fürſten von Fürſtenberg, den Königlich Bayeriſchen Geſandten und eine Reihe anderer fürſtlicher Abgeſandter. Um 11 Uhr verkündete Glockenge⸗ läute den bevorſtehenden Beginn der Feier; die Orgel er⸗ tönte und in die Kirche traten, von der geſammten Geiftlich⸗ keit empfangen, der Großberzog, die Großher⸗ der Erbgroßherzog, ſowie die beiden fürſt⸗ ichen Schweſtern der Prinzeſſin. Mit dem Chor„Wenn ich einmal ſoll ſcheiden“ nahm ſodann die Trauerfeier ihren Anfang. Während deſſen hatte Prälat D. Doll am Altar Aufſtellung genommen, um, nachdem der Ehor geendet, die Trauerrede zu halten. Den Text hatte der Redner aus dem erſten Buch von den Königen, Kapitel 19, Vers 4:„Es iſt führte ſo nimm nun, Herr, meine Seele“, gewählt. Er ührte aus, daß wie der eben verklungene Chor flehe: Wenn ich einmal ſoll ſcheiden, ſo ſcheide nicht von mir⸗ ſchon viele bange Seelen gebetet; ſchon oft ging dies Flehen über die Schlachtfelder der Tapferen oder erklang, wenn man ſich bei Trauerfeiern in der Kirche verſammelt oder wenn ein treuer Pilger in's Grab verſenkt wurde, Und auch an unſerer lieben entſchlafenen Prinzeſſin ſei dies Flehen wahr auch ſie hat gefleht: Herr ſcheide nicht von mir. Die Wahl des heutigen Spruches aus dem Alten Teſtament Es iſt genng, ſo nimm nun, Herr, meine Seele“ ſei mit Zuſtimmung der hohen Angehörigen der Verewigten erfolgt; könne dies doch in doppelter Weiſe gelten. Es konnten auch über die Prinzeffin drückende Stimmungen kommen; es war bitter, das eigene innere Leben oft nicht verſtanden zu ſehen, Und wenn ein Menſch Jahr für Jahr ſo dahin lebte, ſei ihm da ein Seufzer zu perübeln? Doch wenn unſer Lieben ſterben, ſeien auch die Lichtblicke zu beachten, die der Herr auf ihren Lebenspfad geworfen. Das Bild der lieben Ent⸗ ſchlafenen ſoll vor uns erſcheinen. Das Feſt Trinitatis ſtehe bevor, wo in geſammelter Weiſe gepredigt wird von Gott, der ſeinen Sohn geſandt hat, vom Heiland, der ſich geopfert, Die Weltmüden. Roman von Alfred Stelzuer. Nachbeud verbsten. 600(Jortſetzung.) Graf Trauenfels iſt ja ein höchſt ehrenwerther Mann, aber— hm— wiſſen Sie, was ein Schwerendther iſt— nein?— Sie ſchütteln den Kopf— wie ſollten Sie das auch ſchon wiffen, liebes Kind,— ſo holdſelig und ſo uner⸗ ſatetal— Aber ich werde Ihren deutſchen Wortſchatz ereichern.— Ein Schwerenöther— ſehen Sie— pflegt förmlich Jagd zu machen auf die Frauen, das Herzbrechen gehört bei ihm zum guten Ton in allen Lebenlagen, allen ſchönen Mädchen läuft ſolch' ein Schwerenöther nach und huldigt Allen und ſagt Jeder, daß er nur gerade ſie liebe. Das iſt ein Schwerenßther, Kind, und ich möchte die Wirkung ſeben, wenn unſer lieber Graf Trauenfels Ihnen etwa eine zärtliche Liebeserklärung machen ſollte, und Sie ſähen ihn zum Zeichen, daß Sie ihn durchſchaut hätten, nur ſo von der Seite an und ſagten ſehr gemeſſen nichts als„Sie alter Schwerendther!“— Da ſßollten Sie die Verblüffung ſehen und die ſcheinbare fittliche Entrüſtung!— Nun gehen Sie nur, gehen Sie, meine Liebe, Herr Fuentes wird längſt unten ſein,“ beſchloß Gräfin Barbara ihre zuckerſüße Rede, als ſie merkte, daß es Iſabel, der eine ganz neue Wrlt auf⸗ gegangen zu ſein ſchien, heimlich drängte, ihre grenzenloſe Be⸗ ſtürzung allein auszutragen. Aber halten ſie die Augen offen, wenn Sie nicht fallen wollen. Denken Sie in entſchei⸗ denden Augenblicken an meine Warnungen. Laſſen Sie ſich indeſſen nichts merken. Das wäre ſehr thöricht. Und ver⸗ geſſen Sie nicht, wie gut ich es mit Ihnen meinte. Iſabel brachte kaum einen Dank und ein Abſchiedswort über die Lippen, denn ein unſäglich qualvolles Gefühl von Trotz und Scham, und ein unbeſchreiblicher Widerwille ſchnürte ihr die Bruſt zuſammen und machte ſie faſt ſprach⸗ Herr Profeſſor Höch⸗ err Bartels⸗Gera gedenkt der trefflichen Sängerſchaar, 15 Feſtſtadt Mannbeim, Herr f rt⸗D I. Präſidenten des lokalen Hauptausſchuſſes, Herrn Oberbürgermeiſte Mol. auf den Präſidenten der Lehrerverſammlung, Hrn. Debbe-Bremen Sodann übermittelten Grüße Namens des Allgem. Badiſchen Als Oe r eee Oeſterreicher und Vor⸗ ſtand des Vorarlberger Lehrervereins ſpricht Herr Lehrer Lehrerverein bringt Herrn Bähr, der und vom heiligen Geiſte⸗ hervor, wie die Prinzeſſin an Weihnachten getauft, an Oſtern das erſte Mal das Abendmahl genommen, und Pfingſten es war, als der Tod ſie ereilte. Der Verblichenen war die ſtilleßreude des Wohlthuns immer wieder erſchloſſen worden und ſie bat auch Gnade vor ihrem Heiland gefunden. Wenn nun die irdiſchen Reſte in die Gruft hinabgeſenkt werden, ſo wiſſe man doch, daß der Herr vorangegangen, um eine Stätte zu bereiten. Mit einem Segensſpruch für die Verewigte ſchloß der Prälat ſeine ergreifende Rede Als er geendet, trat der bisherige Hausgeiſtliche der heimgegangenen Prinzeſſin, Herr Militäroberpfarrer Fingado, an den Altar und brachte die Perſonalien zur Verleſung. Während der Abſingung des Chors„Auferſteh'n, ja auf⸗ erſteb'n wirſt du“ verſank der Sarg in die Gruft, wo dem⸗ nächſt die Beiſetzung des Sarges und die Einſegnung der Leiche ſtattfand. Von der Trauergemeinde wurde inzwiſchen „Jeſus meine Zuverſicht“ geſungen. Mit Gebet und Segen kam ſodann die Feier zu Ende. — Aus Stadt und Land. Manundeim 21. Mai 1891 Ordensverleihungen. Der Großherzog hat dem vor⸗ maligen Direktor des Königlich Bayeriſchen Nattonalmuſeums und Generalkonſervator Dr. J. H. Hefuer von Alteneck in München den Stern zum innehabenden Kommandeurkreuz 2. Klaſſe des Ordens vom Zähringer Löwen, ferner dem Finanzrath bei der Markgräflichen Domänenkanzlei der Bodenſeefideikommiſſe J. Widmer das Ritterkreuz 1 Klaſſe, dem Haushofmeiſter weiland der Prinzeſſin Eliſabeth von Baden G. Böß das Verdienſtkreuz vom Zähringer Löwen, und dem Lakaien K. Grimm die ſilberne Verdienſtmedaille verliehen. Im Obexpoſtdirektionsbezirke Karlsruhe haben während des 1. Vierteljahrs 1891 folgende Perſonalveränder⸗ ungen ſtattgefunden; Angenommen iſt: als Poſtagent Schöner in Stein(Amt Bretten.)— Ernannt ſind: 9 zum Poſtpraktikanten, nach beſtandener Sekretärprüfung, die Poſteleven Burckhardt in Karlsruhe, Lang in Karlsruhe, Linder und Sommer in Baden, Wenz in Mannheim: 2) zum Poſtaſſiſtenten, nach beſtandener Poſtaſſiſtentenprüfung, die Poſtgehilfen Morr, Spieß, Walter in Karlsruhe, Paulus, Heil, Münch in Mannheim.— Angeſtellt find: als Poſtſekretäre die Poſtpraktikanten Geiſinger und Huber in Mannheim, Traumüller in Karlsruhe.— Freiwillig ausgeſchleden ſind: die Poſtgehilfen K. Müller in Op⸗ penau und Rupp in Karlsruhe, die Telegraphengehilfin Füller in Karlsruhe und Poſtagent Fuchs in Stein(Amt Bretten.) Geſtorben ſind: Poſtſekretär Fuchs in Raſtakt, Poſt⸗ aſſiſtent Dofel in Pforzheim, Poſtgehilfe Kühner in Klein⸗ eicholzheim.— Verſetzt ſind: die Poſtpraktikanten Ditt⸗ rich von Leipzig nach Karlsruhe, Huber von Düſſeldorf nach Mannheim, Geiſſinger von Karlsruhe nach Mannheim, Burck⸗ hardt von Karlsruhe nach Heidelberg, Sommer von Baden nach Mannheim, Emil Schmidt von Hannover nach Karls⸗ ruhe, Kipphan von Metz nach Karlsruße, Redlich von Berlin nach Mannheim, Wenz von Mannheim nach Annaberg(Erz⸗ gebirg), Burckbardt von Heidelberg nach Hannover. Die Poſt⸗ aſſiſtenten Rebmann von Mannheim nach Karlsruhe(letzt Mannheim), Jakob Schäfer von Mannheim nach Bühl(jetzt Kappelrodeck), Blatz von Pforzheim nach Mannheim, Hügel von Petersthal nach Rappenau(jetzt Karlsruhe), Klempp von Baden nach Pforzheim, Krämer von Wittighauſen nach Karls ruhe, Jacobi von Eberbach nach Bühl, Leiſer von Mannheim nach Mosbach, Speer von Mannheim nach Wertheim, Strub von Mannheim nach Eberbach, Schuhmacher von Mannheim nach Wittighauſen(jetzt Karlsruhe), Fröhlich und Lorge von Mainz nach Mannheim. G. Mayer von Baden nach Karls⸗ ruhe, Jäger von Bretten nach Berlin, Scheidel von Baden nach Berlin, Schmitt von Heidelberg nach Berlin. Steiger⸗ wald von Pforzheim nach Berlin. Der 3. Badiſche Kanoniertag, welcher dieſes Jahr bekanntlich in unſerer Stadt ſtattfindet, wird am Sonntag, den 19. Jul abgehalten; für Montag, den 20. Juli iſt noch eine Rheinfahrt nach dem Niederwald und Nationaldenkmal beabſichtigt. Die Durlacher gedienten Kanoniere haben— wie vor zwei Jahren in Karlsruhe— eine hiſtoriſche Gruppe des Feſtzuges übernommen. Beloeipedſport. Einer Einladung des böhmiſchen Velociped⸗Clubs in Prag zufolge betheiligte ſich Herr Tobias Herbel vom hieſigen Velociped⸗Club an dem großen inter⸗ nationalen Rennen dieſes Vereins und errang ſich daſelbſt einen erſten, fünf zweite und einen dritten Preis. In der Meiſterſchaft von Böhmen auf dem Dreirad mußte Herbel das Rennen wegen Unwohlſein bereits in der vierten Runde aufgeben. Veloeciped⸗Sport. Bei dem am Pfingſtmontag in Berlin ſtattgefundenen großen Velociped⸗Wettfahren errang ſich Herr Carl Zimmermann vom Velocipediſten⸗Verein Mannheim einen I. Preis im Dreiradfahren. Carambolirt iſt geſtern Nachmittag an der Ecke D—E 7 eine Droſchke mit einem Trambahnwagen, wobei beide Fahrzeuge beſchädigt wurden. *Körperverletzung. Ein hieſiger verheiratheter Friſeur doch bei alledem, als ob ſie jetzt erſt merke, wie theuer ihr der geſchmähte Mann geweſen; zugleich aber lag es ihr wie ein Alles löſchender Druck auf der Seele, daß ſie ſich namen⸗ los unglücklich fühlte. Haſtig hatte ſie nach einer ſehr förmlichen Verbeugung das Zimmer der Gräfin verlaſſen. 17. Wie eine höhere Fügung und als ob das Schickſal ſie ſo bald ſchon auf die Probe ſtellen wollte, muthete es Iſabel am Nachmittage des nächſten Tages an, als Graf Trauen⸗ fels, der kurz vorher ohne ihr Wiſſen eine heimliche Beſprechung mit Julio gehabt hatte, ſie aufforderte, in deſſen und ſeiner Begleitung einen gemeinſchaſtlichen Spaziergang am Strande zu machen, um— da das Wetter ruhiger geworden war und ſogar die Sonne bie und da zum Durch⸗ bruch kam— den prachtvollen Wellenſchlag zu beobachten. Mit dem Gefühle faſt, daß er ein Unrecht aut zu machen habe, hatte Trauenfels fich geſtern im Bailli⸗Schloſſe zum erſten Mal Iſabel wieder zuvorkommend genähert gehabt, während er ſich ihr gegenüber in den letzten beiden Wochen vorher— trotzdem er ſie faſt täglich geſehen, faſt ängſtlich zurückgehalten und ihr oftmals ſogar gefliſſentlich ausge⸗ wichen war. Lange hatte er geſchwankt zwiſchen dem, was ihm ſein „geſunder Menſchenverſtand“— alle die tauſend Rückſichten auf die Wünſche ſeiner alten Mutter, auf ſeine Familienan⸗ gehörigen, auf ſeinen Stand, ſeinen Namen und ſeine Zukunft auf der einen Seite, und nichts als ein ſchüchternes Mahnen ſeines Herzens auf der anderen Seite ihm rieth,— zwiſchen Gräfin Barbara, welcher ſich ehelich zu verbinden er wie eine Art Verhängniß hingenommen hätte, und Iſabel, welche er in dem thörichten Glauben gemieden hatte, alſo gefeit zu ſein, an ſie ſein Herz zu verlieren. So oft er ſie aber ſah, fiel ihm der himmliſche Bote ein mit ſeinem Gruße:„Du Holdſelige unter den Weibern.“— r Und der liebliche Schimmer der Holdſeligkeit und deren Eine nie gekanute Empfindung aber durchſchauerte ſie Daran anſchließend hob der Prälat welche ihn bisher immer wieder ſeine Abreiſe gerieth geſtern Nachmittag mit ſeiner Schwiegermutter in Streit, wobei er derſelben mit einem Regenſchirme mehrere Verletzungen beibrachte. Wegen dieſer Heldentbät wurde der Haarkünſtler Seitens der Polizei in Haft genommen. Geſtürzt iſt geſtern Abend vor dem Quadrate Y 1 ein etwa 6jähriges Mädchen über einen in ſchlechter Lage befind⸗ lichen eiſernen Kandeldeckel, wobei das Kind das rechte Schlüſſelbein brach. 5 *Muthmaßliches Wetter am Freitag, den 22. Mai. Der jüngſte Luftwirbel iſt in der Nordſee in langſamer Auf⸗ löſung begriffen, dagegen hat die ebenſo raſche als erhebliche Wiedererwärmung der Luft die vorausgeſehene Wirkung, daß ſich ſpeziell in Süddeutſchland kräftige Gewitter vorbereiten, deren baldigen Ausbruch das raſche Sinken des Barometers ankündigt. Da jedoch nur ſehr unbeſtimmte Anzeichen eines neuen Luftwirbels vorhanden ſind, ſo dürfte die lokale De⸗ preſſion in Süddeutſchland bald wieder verſchwinden. Für Freitag iſt demgemäß noch gewitterſchwangeres Wetter mit⸗ mäßiger Abkühlung, für Samstag dagegen allmähliche Wieder⸗ aufheiterung in Ausſicht zu nehmen. Meteorologiſche Beobachtungen der Station Mann⸗ heim vom 21. Mai Morgens 7 Uhr. Höchſte und niederſte Tem⸗ zarbmeter- Thermometer Windrichtung⸗) in Celſius 8 9˙0 Peratur des verg. Tages in mm Trocken Feucht Stärke Maximum Minimum 744 5 14 0( 13.8 SSW'ᷣ e 16.9.7 )Windſtille; 1: ſchwacher Luftzug; 2: etwas ſtärker ꝛc.; 8: Sturm: 10; Orkan. Alts dein Grofherzogthum. Oftersheim, 20. Mai. Der Sohn des hieſigen Volizeibieners Haug, welcher als Arbeiter in der Fabrik Rheinau beſchäftigt iſt, hatte geſtern das Unglück in einen Behälter, in welchem ſich ätzende Flüſſigkeit befand, zu fallen und ſich lebensgefährlich zu verletzen. *Karlsruhe, 19. Mai. Der auf 26. d. M. einberufene landſtändiſche Ausſchuß beſteht aus dem Präſidenten der letzten Sitzung und drei anderen Mitgliedern der erſten Kammer und 6 Mitgliedern der 2. Kammer. Beiläufig ſei hier bemerkt, daß der Ausſchuß in der Verfaſſungsurkunde nicht als„ſtän⸗ diſcher“, ſondern als„ſtändiger“ bezeichnet iſt, was mit den ihm zugewieſenen Geſchäften gleichſam als Mandatar der Kammer in den Zwiſchenperioden zwiſchen den Landtagen zuſammenhängt. *Königsbach, 19. Mai. Am letzten Donnerſtag verun⸗ glückten hier zwei Knaben(Brüder), 4 und 1 Jahr alt, auf merkwürdige Weiſe. Der Aeltere ſtieß beim Oeffnen der Stubenthüre an den neben derſelben ſtehenden Kochofen, der gerade gefeuert war. Der Ofen, der einen Aufſatz hatte, ſtürzte um und fiel auf den Knaben und außerdem verhrühten ihn die heißen Flüſſiakeiten. Die Verwundungen und körperlichen Schädigungen waren ſo bedeutend, daß das Kind vorgeſtern ſeinen Leiden erlag. Sein Brüderchen, das ſich ganz in der Nähe des Ofens befand wurde mehr verbrannt als verletzt, 1 17 0 ſich noch am Leben, wird aber kaum wieder auf⸗ ommen. * Offenburg, 19. Mai. Letzten Samſtag wurde die Familie des Herrn Fabrikanten R. Hochdanz von ſchwerem Geſchick betroffen. Während Herr Hochdanz zur Desinfektion der Räumlichkeiten, wo ſich ſeine an Diphtherſe erkrankte Frau befand, Chlorgasdämpfe zu bereiten im Begriffe ſtand, wurde er einen Augenblick weggerufen, und dieſen Moment benützte das dreijährige Söhnchen, um aus der zur Chlorbereitung nöthigen Schwefelſäureflaſche einen Schluck zu nehmen. So⸗ fortige ärztliche Hilfe war zur Stelle, und es wurde eine Kehlkopf⸗Operation vorgenommen, um das Kind vor dem Er⸗ en zu retten. Heute nun iſt dasſelbe ſeinen Leiden erlegen. *Emmendingen, 19. Mai. Dieſer Tage langte an den hieſigen Gemeinderath die Nachricht ein, daß der Groß⸗ herzog das am 24. d. M. ſtattfindende Kriegerfeſt des Breis⸗ gau⸗Verbandes mit ſeinem Beſuch zu beehren gedenkt. Der Großberzog wird am gleichen Tag auch die neuerbaute Landesheil⸗ und Pflegeanſtalt beſichtigen. 5 *Kleine Mittheilungen. In Schwetzingen feierte füngſt die älteſte Frau in Stadt und Bezirk, Frau Franziska Kraichgauer geb. Kloe, ihren Geburtstag, umgeben von 65 Kindern, Enkeln und Urenkeln.— In Idhlingen hat ſich dieſer Tage ein entſetzliches Unglück zugetragen; ein zwei⸗ jähriges Kind kam unter die Räder eines Wagens und er⸗ hielt ſo ſchwere Verletzungen, daß es bald darauf ſtarb. Pfältiſch-Heſliſche Nachrichten. * Frankenthal, 20. Mai. Der demokratiſche Reichs⸗ tagskandidat Grohe, ferner Bernhard Metzger und Joſef Schäfer, alle aus Hambach, die des Stimmenkaufs bezw. Stimmenverkaufs bei der Gemeindewahl in Hambach ange⸗ klagt waren, wurden koſtenlos freigeſprochen. * Kürnbach, 19. Mai. Bei der jüngſt ſtattgehabten Re⸗ viſion des Rechnungsweſens der Kaſſe der hieſigen Condo⸗ minatgemeinde hat ſich nach den„N. H..“ ergeben, daß der Rechner dieſer Kaſſe, Weiſert dahier, ein Deſizit von über 6000 Mark hat. Weiſert, welcher ſeit 1878 die Rechnerſtelle verwaltet, wurde am Donnerſtag gefänglich eingezogen und in das Provinzialarreſthaus zu Darmſtadt überführt. „Kleine Mittheilungen. Aus Edenkoben wird berichtet, daß Herr Privatförſter Korz, welcher als pflicht⸗ er Iſabel liebte mit jener Liebe, welche die Menſchen zu Narren macht, um hernach Weiſe und zuweilen auch Glückliche aus ihnen zu bilden. Ihr gütiges Auge, aus dem das unbefleckte Herz ſchaute, und ihr Lächeln, das keine wilde Leidenſchaft kennt und keine Schuld, und der milde Duft auf ihrem Angeſichte, von dem es ausging wie Rührung und ehrerbietige Scheu und wie Wehmuth und Freude, wie ein Seligkeitsgefühl, bei dem man nicht müde wird, zu verweilen, die ganze,— die reiche Gent eines tiefen, anſpruchsloſen Gemüthes verkörpernde eſtalt und ihr ganzes Weſen ſchien jene Holdſeligkeit auszu⸗ ſtrömen, wie die Verklärung des Menſchlichen durch das Göttliche anmuthet. Und dieſe Holdſeligkeit, die ſich nimmermebr erküuſteln läßt, das liebliche Spiel der Bewegungen vielmehr aus ſich heraus bildet, dieſe unbeſchreibliche Herrlichkeit des Weibes, ſelbſt in ſeiner körperlichen Erſcheinung, in dem feinen, ent⸗ zückenden Spiel der Formen, berauſchte Trauenfels, ſo öft er ihr nahe war, wie ein duftiger, wonniger Hauch, der von ihr ausging und über ihn zuſammenſchlug. Oft genug und zumal, wenn er an Elinda dachte, die längſt zu ihm in einem nahezu geſchwiſterl ichen Verhältniß ſtand, war er ſich ſelber ſo unſäglich wetterwendiſch vorge⸗ kommen, daß er mehr als einmal auf dem Sprunge geſtanden hatte, ohne Abſchied abzureiſen, nur um Ruhe zu finden von einer Unſchlüſſigkeit, die ihn beſchämte und die er doch nicht zu zügeln wußte. widerſtehliches Mutter die briefliche Mittheilung erhalten, daß ſein Bruder ſich mit ſeinen Gläubigern noch einmal halbes Jahr verglichen hätte, Hypothek⸗Betrag, von dem auffallenderweiſe garnicht wieder die Ablöſung kleinerer, gekündigter Grundlaſten zwar noch äußerſt erwünſcht, erforderlich ſei, war es ihm plötzlich ſo vor gekommen, ols ob Immer wieder hatte ihn aber etwas Un⸗ gefeſſelt und ſeitdem er geſtern von ſeiner auf ein weiteres und der bewußte Geſammt⸗ zwiſchen ihm und der Gräfin Rede geweſen war, zur bis auf weiteres jedoch nicht mehr unbedingt nur Iſabel und nichts Anderes die Urſache geweſen ſei, hatte ver⸗ Lebenshauch, die Schönheit der unſchuldvollen Seele, war es, f dem er ſich verfallen fühlte, wenn ihn Zweifel beſchlichen, ob chieben laſſen. Gortſetzung folgt.) 4. Sette. General⸗Anzeiger. Mannzeim, 21. Peat. getreuer Beamter bekannt war, ſeinem Beruf zum Opfer ge⸗ ſallen ſei. Derſelbe ſoll von einem Wilderer im Walde er⸗ ſchoſſen aufgefunden worden ſein.— In Zweibrücken hot ſich der in weiteren Kreiſen bekannte 57 Jahre alte In⸗ genieur Otto Dingler erſchoſſen. Wie verlautet, ſoll der⸗ Nabr die That in einem Zuſtand geiſtiger Störung verübt haben. Tagesneuigkeiten. — Wiesbaden, 19. Mai. Ueber den Unfall, welcher 3 Kanonieren der 6. Batterie der hieſigen zweiten Abtheilung Naſfſ. Feld⸗Art.⸗Regiments No. 27 zugeſtoßen iſt, ſei noch erwähnt, daß der am ſchwerſten verletzte Kanonier, Namens Stengel, zu Allendorf an der Werra geboren iſt. Durch den Druck des Geſchützrades, das über ihn hinweggegangen, hat er einen Beckenbruch erlitten, der eine innere Blutung zur Folge hatte. — Köln, 17. Mai. Vorgeſtern Abend ſaßen vier Herren zuſammen in einer„beſſeren“ Wirthſchaft und öffneten eine Reihe von Briefen, welche auf ein Heirathsgeſuch eingegangen waren. Einer der Herren las den Inhalt der einzelnen Briefe mit deutlicher Stimme vor, ſodaß ziemlich entfernt ſitzende Gäſte den Wortlaut verſtehen konnten. Niemand ſchien zu bemerken, wie mit ſtets wachſender Unruhe eine junge Dame, welche in Geſellſchaft ihres Vaters und mehrerer Freundinnen in der Nähe ſaß, den Vorgang ver⸗ folgte. Kaum hatte der Vorleſer einen gewiſſen neuen Brief zu leſen begonnen, als, wie die„Köln. Volksztg.“ erzählt, die Dame kurz entſchloſſen aufſtand, an den Leſer herantrat und das Schreiben aus ſeiner Hand riß.„Sie ſind ein Flegel“, ſagte die Schöne mit einer ihr gut anſtehenden Erregung. Ihre Karte auf den Tiſch legend, ging ſie dann wieder an ihren Platz zurück. Die vier Herren aber ergriffen ſchleunigſt ihre Garderobe und entfernten ſich. Die betreffende Dame war die Schreiberin jenes Briefes. — Geidingsfeld(Bayern), 19. Mai. In der vorigen Woche wurde das Mädchen einer Arbeiterfamilie von ſeiner Lehrerin wegen grober Ungezogenheit mit einer kräftigen Ohr⸗ feige zurechtgewieſen. Das Kind kam nach Hauſe und klagte über heftiges Kopfweh, welches ſich derart ſteigerte, daß der Arzt gerufen werden mußte, welcher gerade kam, als das Kind ſtarb. Nach Gutachten des Arztes ſoll das Kind ſchon längere Zeit an Gehirntuberkeln gelitten haben und daher die Ohrfeige die mittelbare Urſache des Todes geweſen ſein. Es iſt Unterſuchung eingeleitet. — Berlin, 18. Mai. Beim Ruderſport ertrunken iſt der 18 Jahre alte einzige Sohn des Gaſtwirths Sch. Der junge Mann, welcher dem Ruderklub„Germania“ zu Char⸗ lottenburg angehörte, hatte ſich am Nachmittage des Pfingſt⸗ tages um 2¼ Uhr allein in ein leichtes Boot begeben und ruderte die Spree entlang. Hinter dem Spandauer Bock kenterte das Fahrzeug. Oskar Sch. verſank augenblick⸗ lich und iſt auch nicht wieder aufgetaucht. Obgleich der Maler Max Hermann in einem anderen Boote dicht hinter ihm herfuhr und auch den Unfall wahrnahm, ſo war es ihm unter den obwaltenden Umſtänden doch nicht möglich, Hilfe zu bringen. Die Leiche des Ertrunkenen iſt bisher nicht auf⸗ eee 5 — Sübeck, 20. Mai. Der finniſche Dampfer„Bioern“, auf der Reiſe von Lübeck nach Hanggoe, iſt vor Gamla⸗Kar⸗ lehy geſunken. Eine Nachricht über die Rettung der Mannſchaft iſt bisher nicht eingetroffen. Der Dampfer war 9 Tage unterwegs. — Bern, 19. Mai. In Wattwil(St. Gallen) iſt ein furchtbares Berbrechen wahrſcheinlich in der Nacht vom 4. auf den 5. April begangen worden, das erſt jetzt zu Tage tritt. Der Bahnwärter Wagner von dort iſt in jener Nacht ermordet worden; dann wurde der Leichnam entkleidet und in zwei Hälften geſchnitten und in die Thur geworfen. Jetzt fanden ſpielende Knaben im 3 Stunden entfernten Lütisburg an einer Sandbank an der Thur ein Stück des Leichnams; am andern Tage ſand man das zweite, erkannte Wagner und wußte nun, daß er auf die entſetzlichſte Weiſe ermordet wor⸗ den war, während man angenommen hatte, er ſei auf und davon, um häuslichem Unfrieden zu entrinnen. Man fahndet eifrig nach dem Thäter. Nizza, 20. Mai. Ein Münchener Banquier hat ſich in Monte Carlo durch Erhängen getödtet, nach er 900,000 Franes in einer Woche verloren hatte. Dies iſt der ſechſte Selbſtmord in dieſem Monat. Thenter, Kunſt und Wilfenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Jrau Führing ſpielte geſtern im Frankfurter Schauſpielhauſe die Rolle der„Sappho“. Die„Frankf. Zeitung“ ſchreibt:„Die Künſtlerin, eine ſtattliche, faſt über⸗ lebensgroße Erſcheinung, verfügt über ein Arſenal äußerer Mittel, das nur wenige deutſche Tragödinnen beſitzen dürften, — allerdings auch über den Tritt der Heroine, unter dem der Boden der Büßne lauter erdröhnt, als zur Verſinnlichung der Schickſale einer Dichterin juſt nöthig wäre. Ein wohl⸗ geſormter Kopf mit regelmäsigen, ſchönen Geſichtszügen iſt der Künſtlerin zu eigen, aber die geſunde Rundung ihrer Wangen nöthigt ſie, für den mimiſchen Ausdruck vorwiegend das Auge zu verwenden, und ſo wichtig dieſes Organ für den Schau⸗ ſpieler ſein mag— mit Auge und Stirn allein läßt ſich die ſonſtige Starrheit des Geſichts nicht bezwingen. Frau Füh⸗ ring be ferner eine kräftige und wohllautende Stimme, aber es ſſt kein Pedal darin, es fehlen die Abtönungen, die Steigerungen, die Gegenſätze, die den eigentlichen Reiz des künſtleeiſchen Vortrags bifden. Darunter leidet auch die Klarheit der Rede, nicht weil die Künſtlerin weniger deutlich, ſondern weil der Zuhörer weniger aufmerkſam wird. Die Sappho des Gaſtes wies gute Einzelheiten auf, die von der ntelligenz der Darſtellerin zeugen,— den großen Zug der ge der ſich auf Andere überträgt, ſie erwärmt und fortrei t. ieß ſie vermiſſen.“ Und das„Frankf. Journal“ ſchreibt:„Frau Führing bringt für eine„Heroine vorzügliche Mittel der äußeren Erſcheinung mit, aber man verlangt für eine Bühne wie die unſerige mehr als eine ſchöne Erſcheinung und Schule. Es iſt nicht zu leugnen, daß Frau Führing ihre Rolle ſinngemäß durch⸗ führte, aber ſie vermochte nicht zu erwärmen, man merkte ihr den Mangel an echter künſtleriſcher Empfindung an, der ſie verhinderte, in ihrer Rolle gufzugehen, und ſie nur befähigte, dieſelbe gewiſſermaßen in akademiſcher Weiſe zu ſpielen. Es kommt noch hinzu, daß ihr Organ einen ſtörenden naſalen Klang hat und zu der machtvollen Erſcheinung nicht volltönend genug iſt. Ihre Bewegungen dagegen ſind edel und abgerundet. Eifriges Studium haben Frau Führing zu der Stufe geführt, die ſie erreicht hat, aber dieſe genügt eben nicht. Worms, 19. Mai. Am Pfingſtſonntag fand die erſte Aufführung des neuen Wormſer Volksbühnenſpiels:„Die heilige Eliſabeth“ von Wilhelm Henzen ſtatt. Der Erfolg war ein durchſchlagender. Das anweſende Publikum war tief er⸗ griffen von der ganzen Aufführung, bei der dramatiſche Dar⸗ ſtellung auf der dreitheiligen Volksbühne, Orgelmuſik und Chorgeſang zuſammenwirkten. Dem Auge boten die reichen, geſchmackvollen Coſtüme der Spielenden zuſammen mit gut gewählten Decorationen eine ganze Reihe von Bildern von echt künſtleriſcher Wirkung. Vor Allem aber riß Frl. Jäger aus Wien. in deren Händen die Titelrolle liegt, die Zuſchauer förmlich hin durch ihre anmuthsvolle Erſcheinung und ihr edles Spiel; auch Herr Werner, der geiſtige Leiter der ganzen Aufführung, brachte durch ſeine Daxſtellung des Naxren eine große Wirkung auf das Publikum hervor. Der Beifall, der ſchon den einzelnen Szenen in reichem Maße gezollt wurde, ſteigerte ſich am Schluſſe der Vorſtellung zu einem toſenden Beifallsſturm. Doch ſtattete das Publikum nicht blos den Darſtellern, ſondern auch dem anweſenden Dichter und Herrn Friedrich Schön, der das Ganze ins Leben gerufen, ſeinen Dank ab. Die zweite Aufführung am Pfingſtmontag, welcher der Großherzog von Heſſen mit Familie beiwohnte, hatte den gleichen großartigen Erfolg. Zunächſt ſind die Wiederholungen des Volksühnenfeſtſpiels feſtgeſetzt auf den 21., 24., 26., 28. und 31. Mai. Der Beginn iſt an Werktagen um 7 Uhr, an Sonntagen um 4 Ubr. Stuttgart, 20. Mai. Nächſten Sonntag wird das Grabdenkmal des 1 Hofbildhauers Ludw. v. Hofer, welches durch Beiträge der Städte Stuttgart und Ludwigsburg, des Vereins für Förderung der Kunſt und von den Verwandten und Freunden des Verſtorbenen geſtiftet wurde, enthüllt wer⸗ den. Das Denkmal mit einer Marmorbüſte des verſtorbenen Ehrenbürgers unſerer Stadt iſt von Bildhauer Th. Bauſch ausgeführt worden. Bei der Enthüllung wird Prof. Dr. O. Schanzenbach die Feſtrede balten, der Stuttgarter Liederkranz wird bei der Feier mitwirken. Düſſeldorf, 18. Maj. Die Ausſtellung des Kunſt⸗ vereins für Rheinland und Weſtfalen iſt geſtern eröffnet worden. Der Katalog enthält 210 Nummern, wovon 195 Oelgemälde, 12 Aquarelle, 2 plaſtiſche Kunſtwerke und 1 Kupferſtich, derjenige von Fritz Dinger nach Guido Renis Aurorxa, dem Deckengemälde im Palazzo PRoſpiglioſi, ſind. Der Dingerſche Stich iſt das Vereinsblatt des Kunſtvereins in dieſem Jahre. In der Landſchaftsmalerei bewährt Düſſeldorf ſeinen alten Ruf. Düffeldorf, 18. Mai. Am 31. Mai wird hier Max Bruch ein Feſteoncert veranſtalten. Als Hauptwerk des nur aus eigenen Compoſitionen zuſammengeſetzten kommt das „Jeuerkreuz“ zur Aufführung.(Soliſten Perron und Frln. Schauſeil). Ferner wird Joachim ein neues, alſo das dritte Violin⸗Concert von Bruch, vortragen. Der Chor ſetzt ſich aus 800 Sänger und Sängerinnen zuſammen. Berlin, 20. Mai, Für das Muſikfeſt der XXVIII. Tonkünſtlerverſammlung in Berlin(31. Mai bis 3. Juni) iſt unſer neuer Hofkapellmeiſter Felix Weingartner ein⸗ geladen worden, die Direktion des rein orcheſtralen Theils zu übernehmen. Aeneſte Nachrichten und Celegramme. *Berlin, 20. Mai. Seit geraumer Zeit iſt vielfach aus der Mitte der nationalliberalen Partei der Wunſch laut geworden, Vertreter aus allen Theilen Deutſchlands ſollten behufs einer Erörterung der Stellung der Partei zu den wichtigſten Fragen unſeres öffentlichen Lebens zu⸗ ſammentreten. Der Centralvorſtand der nationalliberalen Partei wird demgemäß der„Nationalzeitung“ zufolge in den nächſten Tagen die Einladung zu einem Delegirten⸗ tag verſenden, welcher am Sonntag, den 31. ds., im Architektenhauſe zu Berlin ſtattfinden ſoll. Es war auch die Berufung des Delegirtentags nach Eiſenach in Frage gekommen, weil dieſe Stadt für die Mittel⸗ und Süd⸗ deutſchen, auf deren zahlreiche Betheiligung großer Werth gelegt wird, geographiſch vielleicht etwas bequemer als Berlin liegt; indeß haben die Gründe, welche für die Abhaltung einer ſolchen Verſammlung in der Reichs⸗ hauptſtadt ſprechen, den Ausſchlag gegeben. Die Mit⸗ glieder des Reichstags und des preußiſchen Abgeordneten⸗ hauſes aus der jetzigen und den jüngſten Legislaturperio⸗ den und Delegirte, welche von den nationalliberalen Ver⸗ einen des Landes gewählt werden ſollen, werden den De⸗ legirtentag bilden. Die Verhandlungen, die Herr v. Bennigſen einleiten wird, ſollen, der Natur und dem Zwecke einer derartigen Delegirtenverſammlung gemäß, vertraulich geführt werden, weshalb der Zutritt nur mit Karte geſtattet ſein wird.“ Berlin, 20. Mai. Wie der„Kreuzzeitung“ von angeblich unterrichteter Seite mitgetheilt wird, dürfte die Verlobung des ruſſiſchen Großfürſten⸗Thronfolgers mit der Prinzeſſin Helene von Montenegro unmittelbar nach der Heimkehr des Letzteren erfolgen. *Berlin, 20. Mal. Das Präſidium des deutſchen Handels⸗ tages verſendet ein Rundſchreiben, in welchem um Auskunft gebeten wird, ob der Plan einer im Jahre 1895 in Berlin zu veranſtaltenden deutſch⸗nationalen Ausſtellung die Billig⸗ ung und Unterſtützung namentlich in den induſtriellen Kreiſen finde. Der Ausſchuß habe dieſen Plan beifällig aufgenommen und empfehle ihn den Handelskammern und den wirthſchaft⸗ lichen Vereinen zu gründlichſter Erwägung. Aus dem beige⸗ fügten Protokoll der Ausſchußſitzung geht hervor, daß von dem Ausſchuß nur ein Mitglied für eine internationale Aus⸗ ſtellung, alle anderen für eine deutſche. * Saarbrücken, 20. Mai. Eine heute Vormittag in Altena ſtattgefundene Bergarbeiterverſammlung be⸗ ſchloß, laut„Fr. Ztg.“, morgen in den Strike einzu⸗ treten. *Charleroi, 20. Mai. Die Fuͤhrer der Arbeiter⸗ vereinigungen beabſichtigen, die ſofortige Wiederaufnahme der Arbeit zu empfehlen. *Liſſabon, 20. Mai. Eine Verſammlung von Indu⸗ ſtriellen deſchloß die Bildung einer permanenten Kommiſſion zum Schutze der induſtriellen Intereſſen und zur Erwägung von Mitteln für die Beſeitigung der Kriſe auf dem Gebiete der Induſtrie und der Arbeit. *Belgrad, 20. Mai. Der Polizeipräfekt von Belgrad demiſſionirte.— Die Königin Natalie übergab vor ihrer Entfernung einem hieſigen Advokaten eine vor⸗ bereitete Klageſchrift wegen Verletzung der ſtaatsbürger⸗ lichen Rechte mit dem Auftrage, dieſelbe dem Staats⸗ anwalt zu überreichen.— Die Ruhe iſt ſeit geſtern nicht mehr geſtört worden. Beim Abſchiede bat die Königin Natalie ihre Freunde, für das Wohl des Königs zu ſorgen. General Horvativie verſprach, den König mit ſeinem Blute zu ſchützen. Als der Wagen am Landungsplatze in Semlin ankam, verſuchte die Menge, den Polizei⸗ cordon zu durchbrechen, wich aber zurück, als die Poliziſten blank zogen. * Glasgow, 20. Mai. Bei der Verleihung des Bürger⸗ rechts dankte Salisbury in einer Anſprache, in der er ausführte, daß alle, welche für die europäiſche Politik verantwortlich ſeien, die Geiſel des Krieges zu vermeiden wünſchten. Je mehr Jahre ver⸗ flöſſen und je mehr die furchtbaren Folgen eines Krieges Jedermann ſichtbar würden, deſto mehr trete die Gefahr des Krieges zurück. Bezüglich Afrikas meinte Salisbury, es ſei ein charakteriſtiſcher Zug der Eugländer, die Civiliſation und den Handel vermittelſt Geſellſchaften zu fördern, während andere Länder dieſes Ziel von regierungswegen verfolgten. Newyork, 20. Mai. Eine Verſammlung der aus⸗ ſtändigen Bergleute in Scottdale(Pennſylvanien) beſchloß gegen die Fortſetzung des Strikes. Zwei wider⸗ ſprechende Arbeiter wurden ſchwer mißhandelt. Die Feuerwehr ſchleuderte Waſſerſtrahlen ge⸗ gen die Menge. Die Friedensrichter, welche ihr An⸗ ſehen geltend machen wollten, wurden von der Menge zu Boden geworfen, von der Polizei aber gerettet. Mannheimer Handelsblatt. G Maunheimer Effecteubörſe vom 20. Mai. An der heutigen Börſe wurden Badiſche Bank zu 113.25 und Landauer Volksbank zu 123 pCt. umgeſetzt. Anilin⸗ Aktien notirten 274., 274.50 P. Fraukfurter Mittagbörſe. Irankfurt g.., 20. Mai. Die Abendbörſe hatte im Einklang mit beſſeren Courſen der Weſtplätze in befeſtigter Haltung geſchloſſen und heute vermochte die freundlicher ge⸗ wordene Stimmung ſich zu vertiefen und ſtärkeren Einfluß auf die Coursgeſtaltung zu gewinnen. Als eine Folge der Baiſſebewegung, die wir in dieſen Tagen auf dem Gebiete der auswärtigen Fonds zweiten und dritten Ranges durch⸗ gemacht haben, iſt wohl die heutige Steigerung der Zproc. Scrips anzuſehen, für welche ſich ſtarke Nachfrage bei weſent⸗ lich höheren Courſen zeigte. Hand in Hand hiermit waren auch 3½proc. und 4proc. Deutſche Werthe befeſtigt. Die Wiener Börſe war heute mit Bahnen weſentlich matter, glich aber dieſe Abſchwächung durch eine Beſſerung der Credit⸗ aktien wieder aus. Die Nachbörſe war auf Realiſationen der Tagesſpeculation etwas ſchwächer. Der Montanmaxkt lag ſehr feſt, Kohlenaktien gewannen durchſchuittlich—2 pCt. Von anderen Induſtriewerthen Türk. Tabak 2½ PCt., Nordd. Lloyd.75 pCt. höher. Privatdiskonto 3¼ pCt. Effecten⸗Societät. Oeſterr. Kreditaktien 258, Diskonto⸗Kommandit 198.88, Berliner Handelsgeſellſchaft 140.50, Darmſtädter Bank 1838, Dresdener Bank 141.40, Banque Ottomane 111.10, Internat. Bank Berlin 100.30, Oeſterr.⸗franz. Staatsbahn 235¼ Galizier 185¾8, Lombarden 91¼, Marienburger 69.10, Gotthard⸗Aktien 147.90, Schweizer Central 164.90, Nordoſt 143.40, Union 111.30, Jura⸗Simplon 4½pproc. Prior.⸗Aet. 114.60, 5proc. Italiener 90.90, Ungar. Goldrente 90, Zproc. Portugieſen 42.25, Spanier 70.30, Ottom. Zoll⸗ Oblig. 87.20, Serb. Goldrenle 88.40, öproc. Griechen 88.30, 4½ Argentinier äußere 39.50, 3proc. Mexikaner 29.50, Dur⸗Bodenbacher 479¼, Buſchtherader 427, La Veloce 64.90, Gelſenkirchen 156.80, Laura 124.30, Bochumer 128.40, Dort⸗ munder 67.80, Harpener 181.10, Hibernia 168.30, Concordia 118.80, Courl 92.50. Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 20. Mai. New- Nork Chicag o Monat 2 Weizen Mais Schmalz Caſſee Weizen Mais Schmalz Januar—„„———— Februar—————.——— März————————— Apri]————————— Mai 1891 112% 687ͤ— 17.90 100% 60——— Juni—.————.————— Juli 108————.— 100— 56¼—— Auguſt 104/8 6278ë—.——.————— September 198½⁰—— 16.55 955/6 55/—— Oktober———.————— November———.————— Dezember 104 ½—— 15.10——— Mai 1892 1085˙⁸——————————9 Schifffahrts⸗Nachrichten. Manheimer Hafen⸗Verkehr vom 20. Mai. Schiffer ev. Kay Schiff. Kommt von Ladung Ctr. Hafenmeiſterei Martin Elberfeld Köln Stückgüter— Müske ⸗ Rotterdam—— v. Weyngarten Emma 8 75— Hafenmeiſterei II. Stüber Helvetis Antwerpen Stückgüter 9078 ung Adolf Hochfeld Roheſſen 800⁰0 ern Deuſch⸗A.⸗Feſellſch Antwerpen Vetroleum 78852 Greulich Leſfing 7 Stückgüter 14959 Urmetzer Maria Rotterdam 5 15696 Lichtenberg Frauenlob öln 75 3000 Seutz rieda Jagſtfeld Salz 212⁰ Haus tolzenfels 5 1 1722 Hafenmeiſterei III. Krapp Induſtrie 5 Nuhrort Stückgüter 1800 Adler Ruhrort 21 8 U 200⁰ Hafenmeiſterei IV. Goldberg Mathilde Duisburg Kohlen 5212 Mermann Meta 1„ 5 10046 Müßig Wartenberg Ruhrort 75 4000 Komp Weſtphalen 85 15 14284 Seeger Graf Moltke Hochfeld 1 4740 Schneidler Magdalena Duisburg 7 128900 Klormans Karolina Rotterdam Schwefelkies 9116 Schmitz Serhard Foclolt Kohlen 1075% Terjung Kannengieſer 5 uhrort— 21146 Dungs Kannengieſe vs 75 22102 Ertiſt 7 + 450⁰⁰ Scha f Morgenſtern Rotterdam Kohlen 11816 Bütefür Neptun ochfeld 75 16000 Oeſtrich Seydlitz uhrort 7 17000 Hörnemann Saſtav Duisburg 0 7850 Wäſch Hohenzollern 18000 .·* Waſſerſtands⸗Nachrichten. Nhein. BSingen, 14 Mai 244 m.—.08. Konſtanz, 25. Mai 3 80 m. +.06 Kaub, 20. Mai 282 m. + 005, Hüningen, 19 Mai 382 m.—.00 Koblenz, 20 Mai.94 m. + 0,06. Kehl, 20 Mai.66 m +.01. Köln, 20 Mai.2 m +.07 Sauterbnra, 19. Mai 4 70 m 00 Ruhrort 2d. Mai..58 n 0,04. Wraxau, 19 Mai 492 m +..00 Nedar Mannbeim. 21. Mai.97 m +..09. MNannhbeim, 21 Mai 489 n. 40.07. Maiuz, 20. Mai.98 m— 0 00 Heilbronn, 21. Mai.0 m..00. Rheinwaſſerwärme am 21. Mai 10½ R. Geld⸗Sorten. Dukaten Mk..57—61 Ruſſ. Imperials Mk..60—65 20 Fr.-⸗Stücke„ 16.17—21 Dollars in Gold„.17—20. Engl. Sovereigns„ 20.38—42 ooοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοοσ Jacob J. Reis, aue des Spelssnakte Möbelfabrik und Lager aller Sorten Polster- 95 Kastenmöbel. 8390 SOooOOlooeooooeooooοοõ,Laueοαοεο,HGbeοοοꝙõ,H⏑duöeeee 5 ⸗Fri A 35 1 Adell Bieger Pae ue 90 Bag Unübertroffen in Feinheit und Milde und ſeit zehn Jahren bewährt. Hollägd. Tabak 10 Pid. loſe in Beutel ſcb. 8 Mk. nur bei B. Becker in Seeſen a. Harz. 87326 Tausende Menschen halten die Seife für einen Artikel von ganz nebenſächlicher Bedeutung. Sie verlangen von ihr nichts weiter, als daß ſie reinigt, daß ſie„gut fegt.“ Das iſt eine verwerfliche Anſicht! Die Seife, die zur Reinigung des Körpers verwendet werden ſoll, hat auch den wichtigen Dienſt. die Haut geſund und ſchön zu erhalten, ferner die Haut⸗ thätigkeit zu beleben. Seifen, die dies nicht vermögen, eignen ſich nicht für die Toilette. Um beim Einkaufe keinen Fehl, griff zu thun, mögen Alle, die die Schönheit vflegen wollen, in den Parfümerien. Colonial⸗ oder Droguen⸗Geſchäften Doerings Seife verlangen, die, wie die wiſſenſchaftliche Prüfung begründet, eine Seife von ſolch qualitativen Vor zügen iſt, daß ſie ſelbſt Perſonen mit ſehr empfind ſa 1155 155 7 Wge 15 1 1 1 bad völligen Reizloſigkeit angelegentlichſt empfohlen werden kaun. Dyerings Lelſe hat keine Concurrenz, weder in Qualität nach in Billigkeit. Preis nur 40 Pfg. 2⁵³ ++1—2 —— eee kakiſenbahnen. des vom 1. Septem⸗ giltigen Tarif „den Stationen 0 ttemb. Staats⸗ en andererſeits kommt am 1. J. J. ein neuer Tarif zur Einführung, durch welchen neben mehrfachen Verkehrserwei⸗ terungen eine Reihe Frachter⸗ mäßigungen eintreten. 9636 Exemplare des Tarifs ſind zum Preiſe von 0,40 M. für das Stück bei dem diesſeitigen Gütertarif⸗ bureau erhältlich. Karlsruhe, den 17. Mai 1891. Generaldirektion. Sekanntmachung. Die Behandlung von Re⸗ klamations⸗Geſuchen betr. An die Gemeinderäthe des Amts⸗ bezirks. 97¹5 (137) Nr. 7426. Dem Königl. Generalkommando des XIV. Ar⸗ meekorps werden neuerdings Ge⸗ ſuche um Beurlaubung zur Re⸗ ſerve ſowie um Entlaſſung zur Dispoſition der Erſatzbehörden oder auch des Truppentheils unmittelbar, namentlich durch die Gemeinderäthe vorgelegt. Es wird deßhalb wiederholt darauf hingewieſen, daß Geſuche um Beurlaubung zur Reſerde ſowie um Entlaſſung zur Dis⸗ poſttion der Erſatzbehörden und des Truppentheils zunächſt bei dem Gemeinderath einzu⸗ reichen und von dieſem dann, event. nach geeigneter Borbereit⸗ ung(Verordnung vom 28. Oktbr. 1875 Ziffer XIV, Geſ.⸗ u. B..⸗Bl. S. 165) dem Bezirksamte vorzu⸗ legen, Geſuche um Dispa ſition von den Uebungen der Mann⸗ ſchaften des Beurlaubteuſtan⸗ des aber bei dem Bezirkcom⸗ mando einzureichen ſind. Geſuche um Entlaſſung zur Dispoſttion des Trupßpentheils werden durch das Regiments⸗ commando endgiltig entſchieden; ein Angehen des Kgl. General⸗ commandos um Abänderung einer deßfalls erlaſſenen abſchlägigen Entſcheidung, wie es in neuerer Zeit öfters vorgekommen, iſt da⸗ er unzuläſſig. Die Gemeinderäthe werden be⸗ auftragt, dies in ihren Gemein⸗ den in ortsüblicher Weiſe zur all⸗ gemeinen Kenntniß zu hringen und ſich ſelbſt für die Zukunft genau dänach zu richten, widrigen⸗ falls wir im Hinblick auf die durch Nichtbeachtung 5 Vor⸗ ſchriften verurſachte Beläſtigung der Behörden und Verzögerung der Erledigung der Geſuche zu disciplinärem Vorgehen genöthigt wären. Mannheim, 14. Mai 1891. Großh. Bezirksamt. Wild ———— Leinz. Selangaimachung. Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche betr. (136) No. 51060. Wir bringen hiermit zur öſſentlichen Kenntniß, daß in Edingen— Amts Schwetzingen— und in Groß⸗ ſachſen— Amts Weinheim— die Maul⸗ und Klauenſeuche ausge⸗ brochen iſt. 9716 Mannheim, 19. Mai 1891. Großh. Bezirksamt Wild Belguntmachung. Die Cangliſation der Stadt Mannheim hier Straßenſperre betr. (187) Nr. 50,966. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die nachverzeichnete Straßen⸗ H ſtrecke während der unten ge⸗ nannten Zeit wegen Fortſetzung der Canaliſgtionsarbeiken für den eſammten Fuhrwerksverkehr ge⸗ 125 werden und zwar: Aulaſtraße zwiſchen 8 4 5 5, 8 B 4, B ö, deginnend mit Mittwoch, 20. Mai 1891 mit D 4, Dö5 ſtrecken⸗ weiſe auf die Dauer von je vier ochen. 9717 Mannheim den 20. Mai 1891. Großh. Bezirksamt: Dr. Fuchs. Bekanntmachung. Nr. 8552. Die Ehefrau des Sattlers Wilhelm Kaulmann, Roſa geborene Dürrwang, in Mannheim wurde durch Urtheil der Civilkammer III. des Großh. Landgerichts Mannheim vom 5, Mai 1891 für berechtigt erklürt, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzuſondern. Mannheim, den 12. Mai 1891. Gerichtsſchreiberei des Gr. Landgerichts. Schulz. 9682 Dankfagung. Die Kleinkinderſchule N 6, 9 rhielt durch Teſtamentsbe⸗ ſtimmung von Frau Scharpf, Hofrathswittwe, ein Legat von 200 Mark, Frau Luiſe Küchler, von Fräul. Jakobine Noll Privatin, ein Legat von 350 Mark, was wir zum ehrenden Andenken an die edlen Wohl⸗ thäterinnen, dankbarſt veröffent⸗ lichen. 9645 Der Vorſtand. Kutſchermantel von Schwetz⸗ ingen nach Mannheim am Pfingſtmontag verloren. Abzugeben gegen Belohnung 5. 9572 Sekauntmachnng. Die Ernennung von Ver⸗ trauensmänner für die Invaltditäts⸗ u. Alters⸗ verſicherung betr. (187) Nr. 48698. des Statuts der Berſicherungs⸗ anſtalt Baden bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß für den Amtsbezirk Mannheim fol⸗ gende Perſonen durch den Vor⸗ ſtand der Verſicherungsanſtakt Baden zu Vertrauensmännern für die Invaliditäts⸗ und Altersver⸗ ſicherung beſtellt worden ſind und zwar 9718 J. für den Bezirk der Sta dtge⸗ meinde Mannheim a. Fabrikant E. Brink in rma Brink und Hübner als Bertreter der Arbeitgeber und Hermann bei Hebt Hauſer Wittwe als Bertreter der Arbeitnehmer. Dienſtbezirk: Quadrate A, „„ C, D, L, M, N, Schwetzingervorſtadt Lindenhof. b. Baumeiſter C. Bender als Vertreter der Arbeitgeber und Harpp bei Fabri⸗ ant Joſeph Pallenberg als Vertreter der Arbeitnehmer. Dienſthezirk: Quadrate P. „R, 8, T, U und das Stadtgebiet jenſeits des Neckars. o. Güterbeſtätter Jacob Reich⸗ ert als Vertreter der Arbeit⸗ 15 und Ludwig Klaiber, eſchäftigt bei der Rhein. Gummifahrik als Vertreter der Arbeitnehmer. Quadrate E, F, G. H, J, K, Jungbuſch und Hafengediet. II. Für die Landorte und zwar a. Vertreter der Arbeitgeber b. Vertreter der Arbeitnehmer. 1. Feudenheim. a, Fandwirth Johann Friedrich Bohrmann, „Maurer Georg Boxhei⸗ mer I. 2. eim. a. Hammelſchlächter Heinrich Weber, b. Flußbaugrbeiter Pet. Bit ſch. 3. Käferthal. a. Büreauchef Ewald Moll in Waldhof, b. Obermälzer Adam Eckert in Käfertkhal. 4. Ladenbd und * L urg. „Cigarren⸗Fabrikant Franz Agricola, Schuhmacher Karl Zeiler. 5. Neckarau. Fabrikant Heinrich Vögele in Mannheim, Fabrikarbeiter Valentin Ge⸗ tro ſt. 6. Neckarhauſen. a. Gutsbeſitzer Franz Graf Oberndorff, b. Fabrikarbeiter Georg Adam Betzold. 7. Sandhofen. a. Director der Zellſtofffabrik Waldhof Karl Haas.“ b b. Fabrikarbeiter in der Zell⸗ ſtofffabrik Waldhof Heinrich iehl II. 8. Schriesheim. a. Mühlenbeſitzer Georg Fried⸗ rich Müller, b. Tagner Johann Wilhelm Fath III. 9. Wallſtadt. a. Landwirth Valentin Sohn, b. Maurer Nicolaus Horn II. Die Bürgermeiſterämter wer⸗ den angewieſen, die Ernennung der Vertrauensmänner, ſoweit ſie auf den Gemeindebezirk Bezug hat, in ortsüblicher Weiſe bekannt zu machen und den Vollzug hier⸗ her anzuzeigen. 9718 Mannheim, den 12. Mai 1891. Großh. Bezirksamt. Dr. Fuchs. Waſſerverſorgung der Siadt Weinzeim. Die Gr. Kultur⸗Inſpektion eidelberg eröffnet Namens der Stadtgemeinde eine Wettbewerb⸗ ung zur Herſtellung des Maſchi⸗ nen⸗ und Keſſelhauſes, und zwar getrennt nach folgenden Arbeiten: Anſchlag rund 1. Erd⸗ und Maurer⸗ Arbeiten 15500 M. 22. Steinhauerarbeit 1500 M. 3. Verputzarbeit 1100 M. 4. Zimmerarbeit 2900 M. 5. Schreinerarbeit 1200 N. 6. Glaſerarbeit 800 M. 7. Schloſſerarbeit 1100 M. 8. Blechnerarbeit 400 M. 9. Eiſenlieferung (Träger) 140 M. 10. Tüncherarbeit 660 M. Summa rund 25300 M. Pläne und liegen auf dem Rathhauſe zu einheim, ſowie guf der Kanzlei der Kultur⸗ Inſpektion, Bergheimerſtraße 18 zur Einſichtnahme offen und wer⸗ den von dieſer Stelle auch gegen Erſatz von 1 Mark nach auswärts abgegeben. Schriftliche Angebote, mit Benützung der zu erhebenden Formulare auf Einzelpreiſe ge⸗ tellt, ſind längſtens bis Sam⸗ ſtag, den 30. Mat, 9 Uhr Mor⸗ gens bei der Inſpektion einzu⸗ reichen, worauf deren Eröffnung am gleichen Tage, Nachmittags 3 Uhr, im Rathhauſe zu Wein⸗ heim erfolgen wird. 9699 Verſteigerung. Freitag, den 22. Mai 1891, Vormittags 9 Uhr zu Hördt verſteigere ich nach An⸗ leitung des Art. 343 des deutſchen Handelsgeſetzbuches ungefähr 100 Ctr. Pfälzer Stengel gegen Baarzahlung. 9700 Germersheim, 20. Mai 1891. Schmidt, k. Gerichtsvollzieher. Gemäß 8 16 Pfeilerkommode Senermmnzeiger. Vergebung non Baggerarheiten. Die Sohle des ſog. Riedkanals, untere Lauf des Iſſezheimer Mühl⸗ bachs, eines Seitenbachs der Murg, ſoll durch Ausbaggerung durch⸗ ſchnittlich um etwa 70 om. tiefer gelegt werden, wodurch bei 3 mat. Sohlenbreite eine Aushubs maſſe von etwa 5498 cbm. ſich ergiebt. Das Material iſt auf die Wege hinter den beiderſeitigen Dämmen zu verbringen(10.), die Damm⸗ krone liegt 3 m. höher als die Sohle. Termin 2 Monate. Waſſer⸗ tiefe 40 bis 50 om. „Offerten auf dieſe Arbeit ſind längſtens 9709 Samſtag, den 30, Mai, Abends 6 Uhr an die Inſpection einzureichen. Auskunft ertheilt Kulturober⸗ aufſeher Langenbach in Raſtatt. Karlsruhe, den 17. Mai 1891. Großherzogliche Kultur⸗ inſpection. Vergebung von Tüncher⸗Arbeiten. Die Erneuerung des äußeren Anſtriches des Schulhauſes Litera LiI durch dreimaligen Oelfarben⸗ anſtrich, einſchließlich Abwaſchen und Erſtellung der Gerüſte, ſollen im Wege des öffentlichen Ange⸗ botes vergeben werden. ſind bis Angebote hierauf ſpäteſtens „Samſtag, den 30. Mai ds., Vormittags 11 Uhr“ bei unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt die Bedingungen eingeſehen und die Arbeitsver⸗ zeichniſſe in Empfang genommen werden können. 9615 Die Eröffnung der Angebote findet im Hochbauamte 07 Nr. 7½ im Beiſein etwa erſchienener Bieter ſtatt. Mannheim, 19. Mai 1891. ochbauamt: hlmann. Steigerungsankündigung. In Folge richterlicher Verfüg⸗ ung wird der Wirth Peter Beck⸗ huiſſen Ww. Friederike geb. Hillen⸗ brand hier am 9240 Montag, den 8. Juni d.., Nachm. 3 Uhr im Amtszimmer des Unterzeich⸗ neten D 1 Nr. 3 die unten er⸗ wähnte Liegenſchaft öffentlich ver⸗ ſteigert und endgiltig zugeſchlagen, der Schätzungspreis oder geboten wird. Wohnhaus dahier Lit. Nr. 82 ſammt liegenſchaft⸗ Zugehör im Maße von 64 qm. neben Jakob Ditrich J. Rau(theils 3⸗ 2⸗ und ) geſchätzt; 65000 M. nfundſechszigtauſend Mark. — — 5 kanngeim, zen 8 Mai 1891. Groß h. Notar: Weihrauch. SE e Niegenſchafls⸗Verſteigerung. Freitag, 12, Juni ds. Is., Nachmittags 5 Uhr, wird im Feudenheimer Rathhauſe dem Fuhrmann Johann Retbold dahier die unten erwähnte Liegen⸗ ſchaft der Gemarkung Feudenheim in Folge richtlichen Verfügung öffentlich verſteigert und als Ei⸗ genthum endgiltig zugeſchlagen wenn der Schätzungspreis ode mehr geboten wird. 9708 Beſchreibung der Liegenſchaft. Igrb. Nr. 1782. 9 à 80 qm Acker im Waſſerbett, neben Jakob Montag und Johann Bohrmann Ehefr., 8 taxirt: 350 Mark ſage: dreihundertfünfzig Mark. Mannheim, 11. Mai 1891. Großh. Notar attes. Liegenſchaſts⸗Jerſteigerung. Samſtag, 6. Juni d. Is., 2 Uhr, wird im Rathhauſe zu Sandhofen dem Landwirth Jakob Bohrmann II. von da die ünten erwähnten Liegenſchaften der dortigen Ge⸗ markung in Folge richterlicher Verfügung öffentlich zu Eigenthum verſteigert und endgiltig zuge⸗ ſchlagen, wenn der Schätzungs⸗ preis oder mehr geboten wird. Beſchreibung 5 Liegenſchaften. Lagerbuchnummer 51. 24 à 68 qm Hofraithe u. Hausgarten mit den darauf befindlichen Ge⸗ bäuden, Haus Nr. 51 an der Ausgaſſe, neben Schulhausſtraße und Jo⸗ hann 20,000 M. 10 ha 66 a 31 qm Aecker, Wieſen in ver⸗ ſchiedenen Gewannen 33,450 M. zuſammen 53,450 M. ſage: dreiundfünfzigtauſend⸗ vierhundert Mark. Mannheim, 5. Mai 1891. Der Vollſtreckungsbeamte: Großh. Notar: 9609 . Mattes. Heſfentliche Verſteigerang. Freitag, den 22. Mai, Nachm. 3 Uhr werde ich im Pfandlokale T 5, 5 hier: .Kommode, 1 Kleiderkaſten, 1 und 4 B ers g⸗ tionslexikon, gegen baagre Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern. 970² Mannheim, 21. Mai 1891. Freimüller, Gerichtsvollzieher, N 2, 9½a. Mannheim, 21. Mai. Vorzügliech Vorzüglieh Vorzüglich Zu haben Hang⸗Verſeigernng. Das vierſtöckige Wohnhaus mit Manſarden Litera U 5 No. 27 im Maaßgehalte von 192,32 qm. im Rohbaue, wie ſolches im Grundbuche Band 67 Blatt 221 No. 376 beſchrieben iſt, und im jetzigen Zuſtande einen Werth von 29,000 Mk. hat, wird am Mittwoch, den 27. ds. Mts., Nachmittags 3 Uhr in meinem Geſchäftszimmer Litera F 1, 2 einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt. Die Steigerungsbedingungen können jederzeit bei mir eingeſehen werden. 8869 Mannheim, den 6. Mai 1891. Großh. Notar: Schroth. Heffentliche Jerſteigerung. Am Freitag, den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr werde ich in meinem Pfandlokal Litera S 4, 17 dahier: 1 Damaſtgarnitur mit s gepol⸗ ſterten Seſſel, 6 Kommoden, 1 Schreibtiſch, 2 Schreibſekretär, 1 Blumentiſch, 1 WMaſchtiſch, 2 Spiegel, 3 Tiſche, 3 Nähmaſchinen, 3 Kleiderſchränke, 2 Kanapee, 2 Nachttiſche, 1 Anricht,! Kleider⸗ ſtänder, Bier⸗ und Weingläſer, verſch. Porzellan, 1 Regulakor, 3 Weckeruhren, 2 Tafeluhren, 12 ahrnnzanderuhree Revolver, 1 Kanarienvogel, 3 Vogelkäfige, 1 Wagendecke(u. Blahe) 2Dezimal⸗ waggen, 1 Standuhr mit Glas⸗ glocke, 1 Wirthsſchrank, 254 Liter Weißwein, 66 Flaſchen Cham⸗ pagner, 30 Liter Branntwein, 1 Hobelbank, 1 Werkzeugkaſten, 1500 Stück Cigarren und 1 Futter⸗ ſchneidmaſchine im Vollſtreckungs⸗ wege und ferner im Auftrage: Notizbücher, Schreib⸗, Photogra⸗ phie⸗ und Briefmarkenalbum, Federhalter, Bleiſtifte, verſchiedene Caſetten. Bilder⸗ Geſchichten⸗ Schul⸗ und Malbücher, Schreib⸗ und Muſikmappen, Tinten, Tuſche, Radirgummi, flüſſigen Leim und ſonſt noch Verſchiedenes gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. Mannheim, 85 1891. 58, Gerichtsvollzieher. 9728 Heffentliche Nerſteigerung. Im Auftrage des Konkursver⸗ walters Herrn Ernſt Weiner hier, werde ich aus der Konkursmaſſe über die Verlaſſenſchaft des Schrei⸗ ners E. Blum am 9693 Samſtag, den 23. Mai d.., Vormittags ½10 Uhr in Lit. H 7, 3 dahier: 1 vierräd. Wagen, 5 Hobelbänke, 1 Kanne Lack, 1 großer Leimofen, 1 Stuhtmaſchine, 5, Tiſch⸗ u. 186 Stuhlfüße, 52 Schraubzwingen, 26 Schraubknechte, 84 Schachtel⸗ bord, 1 Fauteuilgeſtell, 5 Gas⸗ lampen, 1 Parthie Dielen, Stäbe, Fournier, Abfallholz, Modelle, Schreinerhandwerkzeug als: Hobel, Säägen, Bohrer, Stemmeiſen, Stechbeutel u. ſ. w. Ferner Nachmittags 2 Uhr im Pfandlokale in Lit. T 1, 2 dahier: Betten, wovon 2 mit franzö⸗ ſiſche Bettladen, 1 Kleiderſchrank, 1 Kommode, 1 Waſchkommode, 1 Nachttiſch, 1 Divan, 1 Kanapee, 6 Rohrſeſſel, 1 Tiſch, 1 Wirths⸗ tiſch mit 7 Stühl, 7 Bilder, 1 1 Wuſcheſc 1 1. Waſchtiſch, 3 Gallerien, 8 Vor⸗ hänge, 1 Taſchenuhr, 1 Firma⸗ ſchild, 2 Kleiderhalter, 3 Anzüge, 2 Ueberzieher, Hemden und noch Verſchiedenes gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. Mannheim, den 20. Mai 1891. Burgard, Gerichtsvollzieher. Heſfenkliche Verſteigerung. Freitag, den 22. Mai d.., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale T 5, 5 dahier: 9698 5 Glasſchränke, 1 Ladentiſch, 1300 Stück Cigarren, 120 ver⸗ ſchiedene große Geſchäftsbücher, Contobücher, Hauszinsbücher, Papier, Couverts, Briefſammler, Tintenzeuge, Federhalter, Reiß⸗ zeuge, Bleiſtifte, Briefbeſchwerer, Geldbeutel, Schreibmappen, Al⸗ bums, Copirtinte, Zeichnenpapier, 1 Fäßchen Rum und ſonſt Ver⸗ ſchiedenes gegen baare ennli im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern. Mannheim, 20. Mai 1891. Eſchenauer, Gerichtsvollzieher, O 1, 15. Theilhaher⸗Geſuch! Ein gewandter Redacteur und ein im Zeitungsweſen er⸗ fahrener Buchdrucker, beide bisher an einer größeren täglich zweimal erſcheinenden Zeitung als Leiter thätig, ſuchen zur Gründung einer nationalen Zeitung in einer größeren leb⸗ haften Stadt der bayer. Rhein⸗ pfalz, die bislang noch kein rich⸗ tiges Preßorgan beſitzt, einen Hapitaliſten als ſtillen Theilhaber. Gefäll. Offert. u. A. B. 9525 a. d. Exp. 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Der Geſchäßftsſtand der Geſellſchaft ergibt ſich aus den nachſtehenden Reſultaten des Rechnungsabſchluſses f ür das Jahr 1890: Begebenes Grundkapital Mark 6 000 000,— Prämien- und Zinſen-Einnahme 3397322,40 Prämien⸗ und Kapital⸗Reſerven„ 2 803 112,— Verſicherungsſumme im Laufe des Jahres 1890„2734738028,— Die Geſellſchaft verſichert gegen feſte Prämien Ge⸗ bäude, Haus⸗ und gewerbliches es Mobillar, landwirth⸗ ſchaftliche Objekte, Waaren und Maſchinen aller Art gegen Feuer⸗, Blitz⸗ und Exploſtonsſchäden und außerdem Spiegelglas⸗Scheiben gegen Bruch. 9708 Zur Vermittelung von Verſicherungen empfehlen ſich: Die General⸗Agenten Joh. Friedrichs, Karlsruhe. Carl Bauer, Mannheim. Mannßeimer Liedertafel. Sonuntag, den A4. Mai d. J. Herren⸗„Ausflug Heidelberg„Kohlhof⸗ Neckargemünd. e FT * Betheikigung— en Der Varſtand. Neidend Verein Hannhein. Zweigverein des de Montag, den 25. 3 Aenbe J½ UAhr im Saale des Badner Hofßes. Oeſfentlicher Vortrag von Dr. Voel be artee Uber Die dentſchen 16. 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Sonntag: b. ageſ Nur für Jugendturner. euhalle(e arvorſtadt) Montag: Riegenturnen, Mittwoch: Riegenturnen, Samft Kürturnen, jeweils von—10 Uhr. Der Vorſtand. Anmeldungen zum Beitritt in den Verein beliebe man ſchrift⸗ lich an den Borſtand zu richten. auch werden ſolche an den Uekungsabenden in den Turn⸗ hallen entgegengenommen. Maunheiner Furnerbund Germania. Freitag, den 22. ert., Abends ½9 Uhr im Locale Dahringer II. Hauptversammlung. Um pünktliches und zahlreiches Erſcheinen erſucht 9692 Der Turnrath. Sing-Verein. Samſtag Abend ½9 Uhr Probe. Seſangverein Eintracht. Freitag Abend 9 Uhr Probe. Der Vorſtand. Mannheimer Kellnerverein. Bezirks⸗Berein des deuiſchen Kellner⸗Bundes Leipzig. Eingetr. Vilfataſſe Jeden Freitag von 3 Uhr eenlih nngeanen im Lokal er Mond. 89113 Ldder Vorſtand. Gtſangvertin Engenia 5 ervorſta Lokal: Jul. Schrauth. Hiermit beehren wir uns, unſern verehrlichen actinen und paſſiven Mitgliedern mitzutheilen, daß unſer diesjähriger g Ausfl 27 am 31. Mai 1891 na ſteinach, Dilsberg ze. ſta und e ucen um recht zahlrei 25 Bethei 55 Die xtszeit iſt auf Vor⸗ mittags 9 kr etzt. orſtand. Heirathsantrag! Ein ſelbſtſtändiger Geſchäfts⸗ mann in Mannheim, Wittwer, m. 91 erzogenen großen Kindern, nfangs 40r Jahren,—7000 Mk. Bergen cht ſich m. einem tüchtigen, häusl. geſinnten Mäd⸗ chen oder Wittwe geſetzten Alters, mit etwas Vermögen, wieder zu verehelichen. Briefe mit näherer Bezeichnung wolle man 10 Unter Nr. 9670 an die Exped. d. Bl. ge⸗ langen laſſen.— Verſchwiegenheit bleibt zugeſichert. in allen Beträgen, Hppotheken aas in Tbeil Ne auf angefangene eubauten zu dem jeweils nied⸗ rigſten Zinsfuß vermitteltprompt und dillig 84295 Rarl Seiler, Buchhlt. bei ev. Collectur, A 2. 4. 7 ſ Bettfedern werden in und außer dem Hauſe durch Dampf gereinigt. Magd. 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