In der Pofliſte eingemagen unten Nx. 2888. Abounement: 50 Pfg. monatlich. Bringerkahn 10 Big. menatlich, burch die Peß bez. inel. Besſtanf⸗ ſchlag M..20 pre Quaxtal. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Neklamen⸗Zeile 66 die. Einzel⸗Nummern 3 Pfs. Doppel⸗Rummern 5 Pig der Stadt Maunheim und Umgebung. I 95 9 101. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſtieben Mal. urn Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Telegramm⸗Adreſſe: „Jonurnal Maunheim.“ Berantwortlich: für den politiſchen u. allg. Thent Shef⸗Redakteur Julius Katz, für den lokalen und prov. Theil Ernſt Müler, 8 für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Notationsdruck und Berlag den Dr. H. Haas ſchen Buch⸗ denckerei, (Das„Mannheimer Joneual“ in Gigenthum des kathsliſchen Zürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Nannbeim. (Nannheimer Volksblatt.) Ar.(Aelenzez-Ar. 218.) wird auch in der auswärtigen Preſſe lebhaft erörtert. Ob⸗ gleich nicht gerade neue Geſichtspunkte bei dieſen Beſprech⸗ ungen hervortreten, bietet es doch Intereſſe, die Anſichten außerbadiſcher Preßorgane kennen zu lernen. Nachdem wir wiederholt das Reſultat der Landtagswahlen beſprochen und die hierdurch geſchaffene Lage einer leidenſchaftsloſen Erörterung unterzogen haben, ſei es uns geſtattet, einige Auszüge aus den Beſprechungen auswärtiger Preßorgane hier folgen zu laſſen. Wir geben zunächſt das Wort einem der nationalliberalen Partei ſehr wenig geneigten Blatte, den„Basler Nachrichten.“ Das für die demokratiſch⸗ freiſinnige Partei ſchwärmende ſchweizeriſche Blatt ſchreibt U..: 5„. Die demokratiſch⸗freiſinnige Partei hat vier Man⸗ date gewonnen. Damit iſt ſie noch weit entfernt von der Aus⸗ ſicht, die herrſchende Partei zu werden. Die Ultramontanen dagegen, die überhaupt ſchon eine Poſition, wie im Lande, ſo auch im Landtage beſaßen, haben acht Mandate gewonnen, wodurch ihre Stellung weſentlich verſtärkt wird.. Die Ultramontanen haben in einigen Wahlbezirken, in welchen ihnen ſelbſt keine Ausſichten ſich öffneten, der oppoſitionellen Linken zum Siege verholfen und dieſe iſt ihnen damit in einzelnen Punkten zur Heeresfolge ver⸗ pflichtet. In der Kloſterfrage wird ſie ihre Dankbarkeit erweiſen. Paris vaut bien une messe“, bat Heinrich IV. ge⸗ ſagt; ein Paar Kammerfitze ſind ſchon ein Paar Kapuziner werth. Das iſt der Inhalt des ungeſchriebenen Wahlabkommens. Oder werden die Herren die Welt durch ähre Undankbarkeit in Erſtaunen ſetzen? Unter dem Vor⸗ wande, daß man keine Ausnaßmegeſetze aufrecht erhalten dürfe, haben ſich ſa ſchon einige freiſinnige durch ultramomanen Bei⸗ ſtand gewählte Reichstagsmitglieder für die Zulaſſung der Jeſuiten verpflichtet; andere freilich, die ohne ſolchen Beiſtand in den Reichstag gelangt ſind, haben ſich gegen dieſe Zumuthung —erwahrt. Ein Paar Kapuziner mehr oder weniger, das braucht freilich keinem noch ſo liberal denkenden Menſchen deu Schlaf zu rauben. Die Frage liegt ganz anders. Iſt es, wenn man ſich nicht als Beſiegter erkennt, für einen fortſchrittlich ge⸗ ſinnten Menſchen zuläſfig, einen mit ungebeurer Müheſgon einer älteren Generationerrung⸗ enen Poſten aufzugeben und ihn demprinzi⸗ piellen Gegner zu überlaſſen, oder gebietet es nicht vielmehr Pflicht und Ehre, an den freiheitklichen Er⸗ rungenſchaften der Väter feſtzuhalten und um keinen Preis einen Schritt rückwärts zu thun? Das iſt es, warauf es bei dem Zugeſtändiß in der Kloßterfrage ankommt, dem Zu⸗ geſtändniß an eine Partei, welche ſich nie befriedigt fühlt, ſo lange ſie nicht die letzteihrer For⸗ derungen durchgeſetzt bhat. Man dalte uns doch nicht für ſo kurzſichtig oder rechthaberiſch, daß wir in ein Paar Kapuzinern oder ſelbſt Jeſuiten eine Gefalr ſehen in einer Zeit, wo der Geiſt des Jeſuitismus den geſammten römiſchen Klerus durchdringt. Breit und ſiegesfroh fitzt dieſer da auf der von ihm gewonnenen Poſition, ſtärker als je, trotz des Verluſtes der weltlichen Herrſchaft des Papſtes, und um es ihm zu Gemütbe zu fübren, wie ſtark er iſt, und es ihm recht bequem zu machen, drängen ſich weitherzige Freidenker heran, izm einen Schemel unter die ficheren Füße zu rücken. Wenn das in einer Zeit ſich vertheidigen läßt, in welcher eden noch eine Million Menſchen nach Trier zum heiligen Rock gewandert find, dann kann man freilich, wie dies ein unerſchütterlicher Demokrat in Mannheim ge⸗ than, den Männern, welche eine ſolche Politik empfehlen, nur rathen, ebenfalls eine Wallfahrt nach dem berühmten Heilig⸗ thum anzutreten.“ 5 Es iſt merkwürdig, daß jetzt, nach dem Ausfall der Landtagswahlen die freiſinnigen„Basler Nachr.“ ſo klug geworden ſind; früher haben ſie nicht genug über die Un⸗ duldſamkeit der badiſchen Nationalliberalen ſich erboſen können. Die badiſche nat.⸗lib. Partei fürchtet ſich auch nicht vor„einigen Kapuzinern“, ebenſowenig wie vor demokratiſchen Schreiern! Wenn ſie aber trotzdem gegen die Klöſter und Mönchsorden iſt, ſo thut ſie dies im Gefühle der auf ihr laſtenden Ver⸗ antwortung, die es ihr verbietet„einen mit ungeheurer Mühe von einer älteren Generation errungenen Poſten aufzugeben.“ Die Gründe, welche dieſe Haltung der nat.⸗lib. Partei und eine ſolche Stellungnahme ver⸗ anlaſſen, ſind überdies bekannt. Es genügt, zu konſta⸗ tiren, wie die„Basler Nachrichten“ jetzt plötzlich zur Erkenntniß kommen, daß die nationalliberale Partei die Verpflichtung habe, dem ultramontanen Anſturm zu trotzen. Etwas ſpät allerdings kommt dem ſchweizeriſchen Blatte dieſe Erkenntniß und ſein Verdienſt iſt eß gewiß nicht, wenn die nationalliberale Partei die Mehrheit in der Kammer ſich zu erhalten vermocht hat. Ein treffendes Wort ſpricht die„Straßburger Poſt“. Sie ſagt: „.. Der Deutſche läßt ſich das volitiſche Dogma nicht rauben, daß das Schimpfen der Güter höch⸗ ſtes iſt und er kommt erſt dann wieder zur Einſicht, wenn er klar vor Augen ſieht, das die neuen politiſchen Parteigötter nicht beſſer ſind als die früheren, And daß ſie namentlichnicht zuhalten vermögen, 5 Großherzogthum wWas ſie verſprochen haben. SGeleſene Ind perbreitetſte Jeitung in Maunßzeim and 95 Dag Ergebniß der gandtagsnahlen Baden ſcheint dieſe alte und doch ewig neu bleibende Erfah rung durchmachen zu müſſen.“ Es wäre vielleicht für den Bürgerfrieden beſſer, wenn dem Großherzogthum dieſe Schule der Erfahrung erſpart bleiben würde. Nicht die nat.⸗lib. Partei iſt es, welche die Folgen des Wahlreſultats zu fürchten hat; die Verantwortung für das Anwachſen des ultramontanen und ſozialen Radikalis⸗ mus fällt auf jene linksliberalen Parteien, welche, trotz der Erkenntniß ihrer numeriſchen Schwäche, ſtatt eine Annäherung an die nat.⸗liber. Partei zu ſuchen, ſie mit einer Leidenſchaft⸗ lichkeit bekämpft haben, welche mit der Zer⸗ trümmerung der nationalliberalen Partei bewußt deie Stärkung der ordnungsfeindlichen Elemente bezweckte und dieſen Zweck erreichte. Der Zuwachs der acht Centrumsmandate und zweier ſozialdemokratiſchen Sitze iſt dem Treiben der demokratiſch⸗freiſinnigen Partei⸗ leitung und ihrer Preſſe zu danken, welche eine Ver⸗ ſtändigung mit der liberalen Partei nicht nur nicht erſtrebten, ſondern ſie geradezu unmöglich machten. In ſachlich rubiger und treffender Weiſe erörtert der„Schwäbiſche Merkur“ mit folgenden Worten die Sachlage: „Jener brave atheniſche Wahlmann, der es nachgerade über hatte, Ariſtides den Gerechten nennen zu bören, war nicht ein kurioſer Kauz, wie ſie unter den Landsleuten des Diogenes, Timon und auderer Sonderlinge vorkamen, ſondern er iſt ein Typus, der uns immer wieder entgegentritt, wenn wieder ein⸗ mal gewählt werden ſoll. Durch 30 Jahre hat die liberale Partei in Baden die Politik eines weiſen Fürſten und einer ſreiſinnigen Regierung unterſtützt, mit denen die gegneriſchen Parteien ſich angeblich ſelbſt nicht in Widerſpruch ſetzen woll⸗ ten; fragen wir nun aber, was jene Partei verbrochen habe, um das beiſpielloſe Keſſeltreiben der Ultramontauen, Konſer⸗ vativen, Freiſinnigen und Sozialdemokraten, das wir füngſt erlebten, zu verdienen, iſt die Antwort: die Nationalliberalen haben ſich kang genug breit gemacht, ſie treiben Perſonenkul⸗ tus, ſie ſind verbraucht, wir wollen neue Leute, das heißt, wir ſind es müde, ewig wieder dieſelben Namen nennen zu hören. So iſt es bei den Wablen für eine Partei an ſich ſchon ein Nachtheil, durch 30 Jahre hindurch politiſchen Ein⸗ fluß gehabt zu haben, denn dex Demos liebt das Neue. Dazu kommt, daß eine herrſchende Partei, je länger ſie ſich am Ruder befindet, um ſo mehr für alles verantwortlich gemacht wird, was in dieſer beſten Welt an Erdenelend nun einmal nicht zu beſeitigen iſt. Die Ernte iſt ſchlecht, die Reben wollen nicht mehr kragen, alſo ſtimmt der Bauer gezen die Regierung. Die Kartoffeln werden theuer, das Brod ſchlägt auf, alſo geht der kleine Mann zur Oppoſition. Gewiſſe findige und rührige Leute werden ſchneller reich als andere, alſo iſt es nichts mit den Geſetzen, die die Nationalliberalen gemacht haben. Fabriken ſeinen Markt, alſo weg mit den Nationalliberalen. „Ich wähle den Herrn jetzt ſchon zwanzig Jahre und es bat mir nichts geholfen,“ ſagte ein Bäuerlein meiner Umgegend, „da will ich's einmal mit dem andern probiren.“ Wenn dann die Herren Schwarzröcke, Advokaten und Agitatoren die Sitze einnehmen, aus denen mit den bürgerlichen Miniſtern auch die bürgerlichen Abgeordneten verdrängt ſind, dann freilich wird die Landwirthſchaft blühen, der Schacher wird aufhören, das Ausland wird unſerem Handel ſeine Thore weit aufttzun und das goldene Zeitalter wird anbrechen. Das iſt die Pfycho⸗ logie der Landtagswahlen, wie die letzten Wochen in Baden ſie zu Tage treten ließen Was die Freiſinnigen betrifft, die es mit Hilfe des Centrums nun wirklich zu der impoſanten Machtſtellung von 6 Sitzen in der Kammer bringen werden, ſo begreifen wir ſie ſo ſehr aus den Unarten der menſchlichen Natur, daß wir auch bier keine Mittel zu empfehlen wiſſen als Geduld und Humor, denn ernſthaſt kann man dieſe Leute doch wirklich nicht nehmen. Sie betheiligen ſich an der Hetze gegen die Liberalen und beſorgen ſo die Geſchäfte der Fraktionen, von denen eine viel tiefere Kluft ſie trennt als von dem Liberalismus. Frägt man nach ihren Gründen, ſo iſt die Antwort, der Partei der Jaſager müſſe das Heft aus der Hand genommen werden, als ob das Neinſagen, auch wo man einverſtanden iſt,eine beſondere Mannes⸗ tugend wäre und als ob die Konſervativen und Ultra⸗ montanen zu dem„ja“ſagen würden, was die Demokraten als ihre Ideale preiſen, Sie klagen über den Perſonenkultus, den Geldſtolz, den politiſchen Hochmuth, die Superklugheit der libzeralen Partei, das heißt ſie vertreten den Biertiſch gegen⸗ über dem Komptoirpult, das Wirthshausgeſchwätz gegenüber den agroßen Geſchäftsintereſſen, die radikale Rohheit gegen⸗ über der Mäßigung des gebildeten Mannes, der nichts politiſch verlangt, was er nicht auch für praktiſch durchführbar hält. Dieſe Sorte von Demokraten hat es allezeit gegeben und die Ultramontauen haben ganz recht, wenn ſie ſie den Liberalen vorziehen, denn im Grunde find dieſe Poltergeiſter, ſo lang nur eine feſte Regierung vorhanden iſt, vollkommen harmlos Daß die neuen Wahlen die Aufgabe der badiſchen Regierung erheblich erſchweren könnten, glauben wir nicht. Noch immer ſteht die ſtärkſte Partei zu ihr und wird jetzt um ſo eifriger beſtrebt ſein, 55 Konflikt zu vermeiden, je geſpannter die Lage iſt. ehr oppoſitionelle Reden als die zehn Ultramontanen der letzten Kammer werden die zwanzig der gegenwärtigen auch nicht halten können. Ihre Anträge können zwar bald auf Unterſtützung der zwei Konſervativen, bald auf die der ſechs Amgebung. Amerika verſchließt unſeren Montag 5 Oktober 1891. Freifinnigen zählen, aber die Majorität könnte ein ſolcher Antrag nur erhalten, wenn die Nationalliberalen nicht voll⸗ zählig auf dem Platze ſind. Bringt aber eine Zufallsmehr⸗ heif die eine oder die andere Vorlage zum Fall, ſo wird die Regierung ſicher keine konſtitutio⸗ nelle Komödie aufführen und dem Landes⸗ herrnein Miniſterium Buol⸗Muſer empfeh⸗ len, ſondern ſie wird ihre Vorlagen für eine ſpätere Tag⸗ ung zurücklegen und einſtweilen bleibt es beim Alten. Die Proben von Staatsweisheit, die die Oppoſition auf dem letzten Landtage gegehen hat, waren wahrlich nicht danach angethan, ihr die Geſchicke des Landes anzuvertrauen, und die Lektüre des„Bad. Beobachters“ und der„Landpoſt“ wird die Neigung dazu inzwiſchen ſchwerlich gemehrt haben.“ Die Stellung des Großh. Miniſteriums wird in ähnlicher Weiſe in der„Köln. Zig.“ erörtert, welche ſchreibt: .. Wenn der„Bad. Beobachter“ meint, es erſcheine aſt ausgeſchloſſen, daß das Miniſterium Turban länger am Ruder bleiben könne, dürfſte er ſich einer Täuſchung hingeben. Da die nationalliberale Partei die— wenn auch ſehr kleine— Mehrheit behauptet, die Oppoſition ſich aber aus vier Parteien zuſammenſetzt, ſo würde nicht einmal in Eugland Anlaß zu einem Miniſter⸗ wechſel beſtehen, um ſo weniger bei uns, wo nicht die Par⸗ teien über Bleiben oder Abtreten eines Miniſteriums ver⸗ fügen, ſondern ausſchließlich und von allem Parteiweſen unabhängig der Großherzog die Räthe der Krone ernennt und entläßt, der wohl keinen Anlaß hat, infolge des Aus⸗ falls der Wahlen den Männern ſein Vertrauen zu entziehen, denen er es erſt kürzlich in der ehrenvollſten Weiſe ausge⸗ drückt hat. Wie das Frohlocken der Gegner der National⸗ liberalen einen Theil ſeines Grundes in der Hoffnung hatte, ſich nun in Baden ein Syſtemwechſel vollziehen werde, te dieſe Hoffnung eine gänzlich trügeriſche geweſen ſein. s Miniſterium Turban war bisber kein Parteiminiſterium, und es liegt für dasſelbe daher auch kein Grund vor, ſein Syſtem, ja, nicht einmal eine Veranlaſſung, ſeine Methode zu ändern. Denn dieſe Methode beſtand in der Achtung der Rechte aller Staatsbürger und war weit entfernt davon, im Partei⸗Intereſſe irgend jemandes Recht zu verletzen oder zu beugen. Und ſo wird es auch in Zukunft bleiben.“ Wir können, nach unſerer Kenntniß der Sachlage, dieſen auf die Stellung des Großh. Miniſteriums bezüg⸗ lichen Anſchauungen rückhaltlos zuſtimmen. Wir haben ſtets der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß das gegen⸗ wärtige Miniſterium kein Parteikabinet und ſomit nicht von der jeweiligen Stellung der Parteien zu der Regierung abhängig iſt. Nicht erſt heute, unter dem Eindruck des Wahlergebniſſes, ſondern ſchon am 17. September haben wir darauf hingewieſen, daß„wir in einem Stagate leben, in welchem der Landesfürſt nicht nur herrſcht, ſondern auch thatſächlich regter.“ Dem Großherzog die Wege vorſchreiben zu wollen, welche ſeine Regierung wandeln möge, kann wohl ultramontane Parteileidenſchaft ſich erkühnen; über das Wollen reicht aber die Vermeſſenheit nicht hinaus. Vor kaum Monatsfriſt hat der Großherzog die Fortdauer jener Regierungsgrundſätze, welche ſeit Jahrzehnten das Großherzogthum auf den Bahnen geiſtiger und wirth⸗ ſchaftlicher Entwicklung voranſchreiten ließen, angekündigt; daß dieſe Fortdauer durch das Wahlergebniß gefährdet werden ſollte, entſpricht nicht den Thatſachen, und auch das die Anſchauungen der maßgebenden und höchſten Stelle im Staate wenig berückſichtigende ungeſtüme auf die Entlafſung des Großherzogl. Miniſteriums ge⸗ richtete Anſinnen, ſcheint weit eher den Wünſchen der Parteileidenſchaften, als der Rückſicht auf das Staatswohl zu entſpringen. Das Ergebniß der Landtags wahten, und vor Allem die dem Ausfall zu Grunde liegenden Urſachen, laſſen die Fort⸗ dauer der Wirkſamkeit des gegenwärtigen Miniſtertums im allgemeinen Intereſſe, das allerdings nicht gleich⸗ bedeutend iſt mit den Beſtrebungen und Hoffnungen mancher Parteien, wünſchenswerth erſcheinen. Der Deutſche Herein für Armenpflege und Wohlthätigkeit. Die verſammelten deutſchen Armenpfteger haben in Hamburg eine erfolgreiche Verſammkung abgehalten. Ste kamen zum erſten Mal mit ihren Gegenſtänden durchmeg zum Ziele, und fügten noch einen neuen iuzu; ven dan örtlichen Wohlthätigkeitsvereinen war eine ungewzudic große Zahl leitender Perſönlichkeiten zugegen, und eine in Werden kefindlicke Taemüße Weſoum du anhichm * * Seite. Seneral-Angeiger. Mannheim, 5. Oktober. Nrpie pflege brachten ſie auf guten Weg, vorbehaltlich ihres zu erreichenden ſchließlichen Zweckes. Der neu hinzugefügte Gegenſtand iſt eine von jetzt an wohl alljährlich ſich anſchließende Ueberſicht der wichtigſten Nachbarſtaaten, die dem Vicepräſidenten des Bereins, Frhr. von Reitzenſtein aus Freiburg im Breisgau, zu danken war. Vorerſt zeigt es ſich als ein Verdienſt der Literstur, daß ſte die Darſtellung auch der im Ausland beſtehenden Armenpflege⸗Einricht⸗ ungen in ihren Bereich aufgenommen und dadurch den Boden für eine vergleichende Behandlung geebnet hat. Namentlich unſere dentſche Literatur weiſt, ſeit Kries, Bitzer, Emminghaus zuerſt dieſe Bahn betraten, eine reiche Fülle von Schriften auf, welche das auf die Inſtitutionen des Auslandes bezügliche Material zur Anſchanung bringen. In unmittelbarer Wechſelbeziehung zu dieſen Anregungen zweitens ſteht diejenige, welche von den Vereins⸗Organi⸗ ſationen ausgegangen iſt. Es kommen zunächſt in Be⸗ tracht die in den einzelnen Ländern gebildeten Geſell⸗ ſchaften, welche als Centralpunkte für die Förderung der inländiſchen Armenpflege angeſehen werden koͤnnen. Ob⸗ gleich ſie in erſter Linie die Verbeſſerung der Armenpflege ihres Landes ſich zum Ziele ſetzten, hat doch die Erfüllung dieſer Aufgabe in häufigen Fällen ſie dahin geführt, auch von den Einrichtungen anderer Länder Kenntniß zu nehmen; das gilt eben ſo von dem Deutſchen Verein für Armenpflege und Wohlthätigkeit wie von der Schweizer gemeinnützigen Geſellſchaft und von der Nationalen Wohlthätigkeitskonferenz in Amerika. Nicht ſelten haben dieſe Geſellſchaften die Behandlung der ein⸗ heimiſchen Armenfrage zu einer vergleichenden erweitert. Einen weiteren kräftigen Anſtoß endlich hat dieſe Be⸗ handlung durch die internationalen Armenpflegerkongreſſe erfahren. Es iſt ein Verdienſt der letzten Pariſer Welt⸗ ausſtellung, daß man die in den letzten Jahrzehnten nicht mehr angeregte Idee dieſer Kongreſſe wieder aufgenommen und mit der Ausſtellung, wie überhaupt eine Reihe ſozial⸗ polttiſcher Kongreſſe, ſo auch einen ſolchen für Armen⸗ pflege in Verbindung geſetzt hat, zu welchem Fachvereine aller Nationen eingeladen wurden. Aus demſelben iſt eine bleibende Organiſation inſofern hervorgegangen, als die durch die Berhandlungen gegebene Anregung zur Gründung der„Internationalen Geſenſchaft für das Studium der Unterſtützungs⸗Fragen“ geführt hat, einer Geſellſchaft, welche ein vergleichendes Studium der Armenpflege⸗Ein⸗ richtungen der verſchiedenen Völker fich zur Aufgabe macht. Ungeachtet dieſer Bemeſſung der Aufgabe behauptet in den Berhandkungen der Geſellſchaft der auf Frankreich bezüg⸗ liche Stoff den weitaus größten Umfang; indeſſen ſcheint der den Bildungen des Auslandes hier gewidmete Raum neuerbings ſich ausdehnen zu wollen. Von deutſchen Einrichtungen haben, abgeſehen von dem Elberfelder Syſtem, neuerdings die Naturalver⸗ pflegungs⸗Stationen und die Arbeiter⸗Kolo⸗ nien eingehendere Beachtung gefunden. Eine von der Geſellſchaft gebildete Kommiſſton, der auch ein Mitglied für Deutſchland angehört, iſt zur Zeit damit beſchäftigt, die Fragen des internationalen Armenpflegerrechts, d. h. die in den einzelnen Staaten betreffs der Fürſorge für fsbebürftige Ausländer beſtehenden Grundſätze zu er⸗ mitteln und zu erörtern. Daß die für das Jahr 1898 vorbereitete Weltausſtellung in Chicago in den gleichen Weg einlenken wird, iſt, wie die„National⸗Ztg.“ meint, ſchon heute gewiß. Wie die ſoeben verſendeten Druck⸗ ſachen des betreffenden Komité(„Erſter Bericht des Welt⸗ Hüͤlfs⸗Kongreſſes“) erkennen laſſen, iſt neben der mit der Inswerkſetzung der Ausſtellung beauftragten Kom⸗ miſſion eine zweite beſondere Organiſation zu dem Zwecke gebildet worden, die Kongreſſe vorzubereiten, welche über die ſchwebenden Fragen auf aklen Sebieten der menſch⸗ lichen Kulturentwicklung im Anſchluß an die Ausſtellung abgehalten werden follen. Der darin der Verhandlung des Armenweſens einzuräumende Platz wird jedenfalls ein ehrenvoller ſein, ob nun dieſe Materie in dem für den September 189 in Ausſicht genommenen Kongreß DS.ʃIt Fenuilleton. .nezer unſere Poſtkarten und Briefmarken bringt die„Papier⸗Zeitung eine intereſſante Mittheilung. Auf der Vorde der deutſchen Reichspoſtkarten findet ſich in der rechten unteren Ecke ſtets eine Reihe kleiner Ziffern und Buchſtaben, deren Bedentung nicht Vielen bekannt ſein dürfte. Auf einer Poſtkarte ſteht z. B.„391.“ Das bedeutet: der betreſfende Poftkartenkarton iſt im 3. Monat, alſo im März des Jahres 1891 geliefert worden und zwar als ſiebente Lieferung in dieſem Monat. Die erſte Ziffer bezeichnet ſomit den Monat, die zweite und dritte das Jahr, der angefügte Buchſtabe, jeinem Range im Alphabet gemäß, die Karton⸗ lieferung. Da die letztere in der Retel ſofort verarbeitet wird, o bieten die Zeichen auch einen Anhalt für die Ausgabezeit der betreffenden Karte. Aber nicht allein Nummer und Zeit der Liefer ung, ſondern auch der Name des Carton⸗Lieferanten läßt ſich für den Eingeweihten aus jeder Poſtkarte erſehen. Hierzu dient ein durchaus unauffälliges Merkmal in der für Straße und Hausnummer beſtimmten Punktlinie. In dieſer Linie fehlt nämlich ſtets irgendwo ein Punkt, und e nachdem die Sücke ſich an der linken oder rechten Seite be⸗ ndet, ſowie je nach der Zahl der abgetrennt ſtehenden Punkte kann der eingeweihte Breamte der Poſtverwaltung oder der Reichsdruckerei ſofort die liefernde Firma erkennen. Dieſe Maßregel ift hauptfächlich deßdalb getroffen worden, um ſtets die Bezugsquelle feſtſtellen zu können, wenn ſich am Farton Mängel, insbeſondere unsenügende Leimfeſtigkeit, zeigen. — Die ueueren Reichspoſtmarken beſitzen ein untrügliches Kennzeichen, welches Gelegenheit bietet, ihre Echtheit ſofort feſtzuſtellen. Daſſelbe iſt in weiteren Kreiſen noch völlig un⸗ bekannt und beſteht darin, daß ſich beim Befeuchten der Marke mit konzentrirtem Ammoniak blaßrothe Querſtreifen zeigen, welche ſehr bald wieder verſchwinden, die Marke alſo nicht dauernd entſtelen. Die chemiſche Löſung, welche in der beſchriebenen Weiſe reagirt, wird dei der Gummirung aufge⸗ tragen. Poſtkarten mit aufgedruckter Marke zeigen dieſe Streifen daher nicht.“ — Die Millionäre des Berliner Waarenhandels. In Berlin exiſtiren 25 Mitglieder des Berliner Wagren Handels, deren Vermögen auf 2 bis 5 Millionen Mark ge⸗ ſchützt wird. Man zählt deren 18, deren Vermögen die Höhe von 5 bis 10 Millionen Mark erreicht. Es können 10 Mit⸗ für Sozlalwſſſenſchaft ſhre Stelle finden oder den Gegen⸗ ſtand eines beſonderen Kongreſſes ausmachen wird. In letzterem Falle wird aller Wahrſcheinlichkeit nach die Jahresverſammlung der„Nationalen Konferenz für Wohl⸗ thätigkeit und Beſſerung“, welche im Mai abgehalten zu werden pflegt, zu einem internationalen Armenpfleger⸗ Kongreß erweitert werden. Dieſe ſeit etwa 20 Jahren beſtehende Vereinsorganiſation hat eine zumal in neuerer Zeit ſtets wachſende Bedeutung erlangt. Von den ſachlichen Erörterungen kamen in Hamburg zuerſt die„Grenzen der Wohlthätigkeit“, diesmal ge⸗ riethen ſie endlich zur Erledigung. Der Vorſitzende L. F. Seyffardt hatte noch kleine Verbeſſerungen hinzugefügt. Ob und was dadurch erreicht iſt, vermögen wir nicht recht abzuſehen. An wen wendet ſich der Beſchluß? doch nicht an die ohnehin nicht zu faſſenden Leſer? Aufmerk⸗ ſame Leſer trifft hͤchſtens Herrn Seyffardt's geretteter Antrag:„Akte der Wohlthaͤtigkeit, welche in Zuwen⸗ dungen, Stifungen und dergleichen für Armenzwecke be⸗ ſtehen, bedürfen reiflichſter und ſachkundigſter Prüfung hinſichtlich des Zweckes und der Art der Verwendung, ſowie eines möglichſt weiten Verwendungs⸗Spielraums für die Verwaltung, die am beſten den Orts⸗ oder Landesarmenämtern zu überlaſſen iſt.“ Völlig zum Schluſſe gelangten die mehrjährigen Berichterſtatter F. Kalle(Wiesbaden) und Dr. Otto Kamp(Frankfurt..) mit ihrem Haushalts⸗Unterricht für ärmere Mädchen. Hier trat indeſſen ein arger praktiſcher Mangel hervor: die Gleichgiltigkeit der höheren Schulverwaltungsbeamten. Herr Kalle be⸗ fürchtet davon ſo etwas wie ein„Jena“. Der Haupt⸗ gegenſtand des ganzen diesjährigen Kon⸗ greſſes war die Verbindung zwiſchen öffentlicher Armen⸗ pflege und organiſirter Privatwohlthätigkeit; Referent Bürgermeiſter Dr. Münſterberg(Iſerlohn). Er erledigte in anderthalb bis zwei Stunden den Stoff vollauf, und ſo, daß allſeitiger, ausnahmsloſer Beifall ihm zu Theil wurde. Städte, wie Breslau, Dortmund, Dresden, Frankfurt a.., Hamburg u. ſ.., in denen Anfänge gemacht worden ſind, führte er vor, und konnte daran ſeinen Gedanken ganz entwickeln. So wurde hier eine völlige Uebereinſtimmung nach allen Richtungen hin deutlich. Endlich die Einſetzung einer Kommiſſion zur Prüf⸗ ung der Frage, in welcher Weiſe die neuere ſoziale Geſetzgebung auf die Aufgaben der Armen⸗ geſetzgebung und Armenpflege einwirkt, wofür Magiſtratsaſſeſſor Dr. Freund(Berlin) das Re⸗ ferat übernommen hatte. Daß thatſächlich durch die neue Sozial⸗Geſetzgebung eine Entlaſtung der Armenpflege ſtattgefunden habe und noch weiter ſtattfinden werde, ſtellte er als unzweifelhaft hin. Es frage ſich nur: in welchem Maße? Das ſei aber eine Quantitätsfrage, welche das Prinzip unberührt laſſe. Trotz der direkten und indirekten Entlaſtung konſtatirte Herr Dr. Freund wenigſtens für Berlin, daß eine Ver⸗ minderung der Geſammt⸗Ausgabe für die Armenpflege noch nicht einmal relativ eingetreten ſei. Dies habe, abgeſehen von anderen Umſtänden, auch darin ſeinen Grund, daß die Armenverwaltung, ſoweit es irgend ihre finanzielle Lage geſtatte, die Entlaſtung durch Erſparniß auf der einen Seite benutze, um auf der anderen Selte intenſiver wirken zu können. Auch ſei wohl über⸗ haupt durch die Sozialgeſetzgebung die ganze Lebens haltung der breiten Klaſſen des Volkes auf eine höhere Stufe geſetzt worden. Der Referent empfahl dringend die Ein⸗ ſetzung einer Kommiſſtion, um alle die in Betracht kom⸗ menden Verhältniſſe klar zu ſtellen. Auf Antrag des Grafen Wintzingerode wurden folgende Herren in die Kommiſſion gewählt: Dr. Freund⸗Berlin, v. Reitzenſtein⸗ Freiburg i. Br., Zimmermann⸗Köln, Röſtel⸗Berlin, Dr. Rumpelt⸗Glauchau, Dr. Fleſch⸗Frankfurt und Martius⸗ Breslau. VVVVVVVVVDVDUDUVDUDVVUVUVUVUVUVUVUVUVUVUVUVUVDUVVUVUVUVUVUVUVUVVV glieder des Wagrenhandels namhaft gemacht werden, die auf 10 bis 20 Millionen Mark geſchätzt werden. Außerdem finden wir dort mindeſtens 200 Firmen, welche 1 bis 2 Millionen Mark im Vermögen baben. Es bandelt ſich hierbei, ſo ſchreibt der„Konfekt.“ nicht um ererbte Vermögen, ſondern um ſelbſtgeſchaffene Reichtbümer in den letzten zwanzig Jab⸗ ren, Seitdem Berlin Reichsbauptſtadt geworden iſt dat ſich dort der Handel des ganzen Reiches konzentrirt. Berlin iſt eine Handelsſtadt erſten Ranges geworden, welche jetzt 348 Millionäre aufweiſt, die dem Waarenhandel angehören. — Ein neuer Sport. In dem amerikaniſchen Seebade Bar Harbor iſt jetzt ein neuer verrückter Sport in Mode ge⸗ kommen. Ein früherer Seekapitän bat eine Anzahl alter Boote gekauft, mit denen nur— Schiffbruch geſpielt wird. Wer gern in den Ruf eines beherzten Mannes kommen will, wer ein naſſes Bad nicht ſcheut und ſeinem Mädchen durch ein ſolches Wageſtück imponiren möchte, macht gegen Zahlung einer ziemlich hohen Summe die Fahrt mit. Der Kapitän lenkt ſein Boot in die See hinaus und läßt es auf dem Rück⸗ wege auf einen Felſen fahren, daß es zerſchellt. Der Kapitän zieht doppeltes Geld aus dieſem Sport. Gegen Zahlung von einem Dollar gibt er an, wo der Schiffbruch ſtattfinden ſoll und jedesmal finden ſich genug Leute, die gerne einem ſolchen realiſtiſchen Schauſpiele beiwohnen. Für die„Schiffbrüchigen“ wird durch eine Lebensrettungs mannſchaft geſorgt, die mit Rettungsbooten zur Stelle iſt. — Afrikaniſche Regenmacher. Anders als in Ame⸗ rika, wo man durch Dynamitentladungen Regen zu erzeugen ſucht, wird das Wetter in Afrika gemacht: hier beſtimmt ein⸗ fach der Majoritätsbeſchluß des verſammelten Volkes, ob es regnen ſoll oder nicht. Freilich iſt damit die Sache nicht ab⸗ gethan nud das weitere Verfahren iſt nicht ſo ganz einfach. Jetzt iſt es Sache des Wettermachers, ſeines Berufs zu walten. Diejenige Perſon, die dieſe hohe Gabe beſitzt, iſt bei den meiſten Stämmen der Häuptling, der ſeine Wiſſenſchaft aber auch auf einzelne ſeiner geliebten Unterthanen übertragen kann. Nur bei den Kaffern iſt, wie Th. Seelmann in den „Münch. N..“ ausführt, das Amt des Königs und des Wetter⸗ oder Regenmachers nicht in einer Perſon vereinigt; Letzterer verdankt ſeine Stellung einer Reihe von Uebungen, denen er ſich unterworfen bat. Soll er nun Regen machen, ſo iſt die angenehme Einleitung des Verfabrens die, daß der Häuptling ihm einen Ochſen ſchickt, von dem zwar Theile Aus Stadt und Jand. „ Mannbeim, 5. Oktsber 1891. Perſonalnachrichten. Miniſterium der Juſtiz, des Kultus und Unterrichts. Enthoben wurde ſeines Dienſtes: Rechtspraktikant Walter Schmitt im Sekretariat des Gr. Oberlandesgerichts auf Anſuchen.— Zugewieſen wurden: Aktuar Ludwig Dern⸗ dinger(anftatt des Aktuars Aug. Stroß) dem Gr. Amts⸗ gericht Adelsheim. Rechtspraktikant Dr. Karl Viſcher dem Sekretariat des Gr. Oberlandesgerichts. Referendär Albert Uhde der Gr. Staatsanwaltſchaft Mosbach als Gehilfe und Amtsanwalt.— Verſetzt wurde: Referendär Dr. Theodor Hofmann, z. Z. Amtsanwalt und Gehilfe der Gr. Staats⸗ waltſchaft Mosbach, in gleicher Eigenſchaft 75 Gr. Staats⸗ anwaltſchaft 1— Geſtorben iſt: Auſſeher Burg am Amtsgefängniß Bruchſal. Staatseiſenbahn⸗Serwaltung. Verſetzt: Reiſch, Karl, Eiſenbahnaſpirant(Expeditions⸗ getzilfe) bei der Zentralverwaltung, nach Durlach, die Expe⸗ ditionsgehilfen: Müller, Karl in Heidelberg, nach Hirſch⸗ horn, Strauß, Wilh. in Graben, nach Altbreiſach, Traut⸗ mann, K. in Müllheim nach Appenweier, Henninger, K. in Appenweier, nach Bühl, Hofſtetter, Gottfr. in Lahr, nach Bretten, Gerſpach, Ludw. in Heitersheim, nach Rap⸗ penau, Tröndle, Aug. in Murg, nach Heitersheim, Huber, riedr. in Gengenbach nach Säckingen. Erhardt, Th. in ffenhurg, nach Gengenbach, Schleyer, Friedr. in Wyhlen, nach Lauda, Rheiner, Friedr. in Freiburg nach Wyhlen. Als Expeditionsgehilfen wurden beſtätigt: Rectanus, Karl, Eiſenbahnkandidat in Pforzheim. Hartmann, Joſeph, Eiſenbahngehilfe in Immendingen. Stenerverwaltung. Finanzpraktikant Franz Effinger. z. Zt. beim Großg. Steuerkommiſſär in Schopfheim, wurde als Hauptamtsgehilfe 11 Gr. Hauptſteueramt Konſtanz verſetzt und Finansprakti⸗ ant Julius Stuber, z. Zt. beim Gr. Steuerkommiſſär in Lahr, der Kataſterkontrole Großh. Steuerdirektion zugetheilt. — Uebertragen wurden: die Stelle des Großh. Steuerkom⸗ miſſärs für den Bezirk Hornberg, mit dem i in Horn⸗ berg, dem Kataſterkontrolaſſiſtenten Friedrich Meßmer in Karlsruhe, unter Ernennung desſelben zum Steuerkommiſſär; eine erſte Gehilfenſtelle bei Gr. Obereinnehmerei Schwetzingen dem Finanzaſſiſtenten Rudolf Wollfarth in Thiengen.— Betraut: Steueraufſezer Johann Georg Schuhmacher in Sinsheim mit Verſehung der Stelle des Steueroberaufſebers daſelbſt.— Verſetzt wurden: die Steueroberaufſeher Peter Anton Jakoby in Sinsheim nach Müllbeim, Eduard Laier in Offenburg nach Pforzheim, der prov. Steueroberaufſeher Johann Baptiſt Kramer in Bruchſal nach Offenburg. Steueroberaufſeher Lorenz Weidenberger in Oberkirch nal Bruchſal. Steueroberauſſeber Otto Frei in Villingen na⸗ Oberkirch. Die Steueraufſeher Ludwig Staatsmann in Weinheim nach Villingen zur Verſehung der Stelle des Steueroberaufſebers daſelbſt, Wilhelm Wild in Ettentzeim nach Weinheim. Wilh. Ullrich in Heidelberg nach Etten⸗ heim, Meinrad Einhart in Offenburg nach Heidelberg. Mart. Schneider in Konſtanz nach Offenburg Chriſtof Meier in Tiefenbronn nach Konſtanz. Franz Schmidt in Hardheim nach Fe e Epp in Kbnigshofen nach Karlsruhe. J. Hatzler in Birkendorf nach Königshofen. A. Geiger in Villingen nach Birkendorf. Ph. Gallion in Lichtenau nach Sinsheim G. J. Gräßlin in Hugſtetten nach Lichtenau. Max Glaß in Freiburg nach Neuſtadt. Zollverwaltung. Ernannt wurden: Reize, Gebhard, Zolleinnehmer in Weil, zum Anſagepoſtenverwalter am Bahnhof orrantddeg in — Uebertragen: Pfaff, Ferdinand, Privatlageraufſeßer in Mannheim, die Stelle eines Grenzaufſehers in Thengen.— Verſetzt wurden: Steiner Joſef, Hauptamtsaſſiſtent in Karlsruhe, nach Säckingen. Bader, Karl, Hauptamtsaſſiſt. in Säckingen, nach Karlsrube. Dorn, Auguſt, Lagerbaus⸗ aufſetzer in Karlsrube, nach Heidelberg. Gottſtein, Franz Anton, Lagerhausaufſeher in Heidelberg, nach Karlsruhe. Kramer, Joſef, Grenzaufſeher in Büßlingen, nach Wallbach. Domäuen⸗Verwaltung. Ernannt wurden: Forſtaſſiſtent Korn in Karlsruhe zum Gehilfen der Bezirksforſtei Karlsruhe. Forſtaſſiſtent Köhler in Waldkirch zum Geh. der Bez.⸗Forſtei Pforzheim Forſiprakt. 85 ntzling in Oberprechthal, zum Gehilfen der Bezirksforſtei onndorf. Forſtpraktikant Dr. Hausrath in Kandern, zum Gehilfen der Bezirksforſtei Kaudern. Forſtpraklikant J. Müller, z. Zt. Einjährig⸗Freiwilliger Unteroffizier im 1. Bad. Feld⸗Artillerie-Regiment Nr. 14, zum Gehilfen der Be⸗ zirksforſtei Freiburg. Erledigte Stellen für Militäranwärter. 1. Landbriefträger beim Poſtamt Adelsheim. Ge⸗ halt 650., Wobnungsgeldzuſchuß 60 M. Bewerbung bei der Ober⸗Poſtdirektion in Karlsruhe. —ñ.-——. geopfert werden, der aber doch zu drei Vierteln in die Küche des Maniers wandert. Iſt das Opfer vollzogen, ſo zeigt dieſer ſich als Königlicher Solotänzer. Mit allerlei aben⸗ teuerlichem Geräth, getrockneten Gallenblaſen, Schlangen⸗ häuten, Schildkrötenſchalen, bunten Thierfellen und Federn phantaſtiſch aufgeputzt, vollführt er vor der andächligen Menge, die ihn mit ihren eintönigen Geſängen begleitet, einen wilden Tanz, den er endlich erſchöpft abbricht. Nun muß er das Allbeilmittel gegen die Tücke des Himmels angeben. Das iſt der heiligſte Augenblick, denn die ganze Politik des Regen⸗ machers läuft darauf hinaus, ſeine Stammesgenoſſen bei guter Laune zu erhalten, um ſo viel Zeit zu gewinnen, bis der Dimmel— eben ſelbſt regnen läßt. Der Regenmacher weiß ſich immer zu helfen; gern bezeichnet er ſolche Perſonen als die Urſache des Regenmangels, von denen er weiß, daß das Volk ſich gegen ſie einzuſchreiten ſcheut. Nicht allzu ſelten kommt es vor, daß der dunkle Schwarzkünſtler einen Miſſionar als den Uebelttzäter angibt, der den Himmel ver⸗ ſchloſſen hält. Bietet ſich eine ſolch' willkommene Gelegenheit nicht, die Verantwortung auf einen anderen abzuwälzen, ſo iſt darum der Wetterprophet noch nicht verlegen. Im Bruſt⸗ ton tiefſter Ueberzeugung macht er ſeiner Gemeinde bekannt, daß ſich der Regen dann einſtellen würde, wie ihm die Geiſter mitgetheilt bätten, wenn die Männer ibm einen Pavian lebendig fingen, ohne daß ihm dabei die leiſeſte Verletzung 2018 würde. Es wird damit eine Probe waidmänniſcher eſchicklichkeit erſten Ranges gefordert, da bekanntlich die vierhändigen Vorfahren der Menſchen einer gütlichen Ein⸗ ladung zur gefälligen Uebergabe nicht Folge leiſten. Iſt endlich nach kagelangem Auflauern der Fang geglückt, ohne daß der erwünſchte Himmelsſegen derabgerieſelt iſt, dann muß ſich der Regenmacher durch einen weiteren Kniff zu helfen wiſſen. Er bedarf noch das Herz eines Löwen. Wieder zieben die Mannen aus, und es vergehen noch ein paar Tage, ehe das Herz des Königs der Tbiere dem Zauberer zu Füßen gelegt werden kann. Und noch hat es nicht geregnet. Aber Zeit gewonnen, Alles gewonnen. Jetzt iſt noch eine Pflanze nöthig, die nur in einer beſtimmten Gegend wächſt und deren Standort mebrere Tagemärſche entfernt iſt. Eine kleine Ab⸗ ordnung bricht auf, um das Zauberkraut zu holen, und der Regenmacher hat Glück. Inzwiſchen ſind die Regenwolken heraufgezogen, das erquickende Naß iſt herabgefallen, und böher den je ſteht das Anſetzen des Propheten. dereekereee, Mannheim, 5. Oktober. Seneral⸗Angeiger. 3. Selke, Landbriefträger beim Poſtamt Baden⸗Baden. 55 Wohnungsgeldzuſchuß 144 M. Bewerbung wie Ziffer 1. 3. Rottenführer bei der Betriebsdirektion Colmar. Gehalt 920 bis 1320 M. und 90 M. nicht penſionsfähigen Zuſchuß. . Packetträger beim Poſtamt Durlach. Gehalt 700 1 85 Wohnungsgeldzuſchuß 108 M. Bewerbung wie bei iffer 1. 5 5. Landbriefträger beim Poſtamt Durlach. Ge⸗ halt 650., Wohnungsgeldzuſchuß 108 M. Bewerbung wie bei Ziffer 1. 6. Weichenſteller bei der Bau⸗ und Betriebsver⸗ für jüddeutſche Nebenbahnen in Grünwinkel. Gehalt 720 M. 7. Packetträger beim Poſtamt Heidelberg. Gehalt 810., Wohnungsgeldzuſchuß 180 M. Bewerbung wie bei Ziffer 1. 8. Stationsaſſiſtent bei der Bau⸗ und Betriebs⸗ verwaltung für ſüddeutſche Nebenbahnen in Karlsruhe. Ge⸗ halt 1000 M. 9. 2 Packetträger beim Bahnpoſtamt Nr. 27 in Mannheim. Gehalt 700., Wohnungsgeldzuſchuß 180 M. Bewerbung wie bei Ziffer 1. 10. 2 Diurniſten in Mannheim, Spezialdirektion der heſſiſchen Ludwigs⸗Eiſenbahngeſellſchaft zu Mainz. Taggeld je 2 M. 20 Pf.; Ausſicht auf definitive Anſtellung mit 1000 Mark Gehalt. 11. Landbriefträger bei der Poſtagentur Menzen⸗ ſchwand. Gehalt 650., ſteigt auf 900., Wohnungs⸗ geldzuſchuß 60 M. 12. Landbriefträger beim Poſtamt Mosbach. Ge⸗ 75 9 R* Wohnungsgeldzuſchuß 108s M. Bewerbung wie eEli Ziſſerx 1. 18. Landbriefträger beim Poſtamt Neckarbiſchofs⸗ heim. Gehalt 650., Wohnungsgeldsuſchuß 60 M. Be⸗ werbung wie bei Ziffer 1. 14. Landbriefträger bei der Poſtagentur Neckar⸗ ungsgeldzuſchuß 60 M. Be⸗ gerach. Gehalt 650., werbung wie bei Ziffer 1. 15. Landbriefträger beim amt Oss. Gehalt 30—35 Wohnungsgeldzuſchuß 60 M. Bewerbung wie bei iffer 1. 16. Stadtpoſtbote beim Poſtamt Pforzheim. Ge⸗ bes gie 12 Wohnungsgeldzuſchuß 14% R. Bewerbung wie Et ifer 1. I. Landbriefträger beim Poſtamt Raſtatt. Ge⸗ halt 660., Wohnungsgeldzuſchuß 144 M. Bewerbung wie bei 9 5 5 85 18. Packetträger beim Poſtamt wetzingen. Ge⸗ bel 81ſe 5 Wohnungsgeldzuſchuß 108 M. Bewerbung wie ei Aſſer 1. 19. Landbriefträger beim Poſtamt Schwetzingen. Gehalt 660 M. Wohnungsgeldzuſchuß 108 M. Bewerbung wie bei Ziffer 1. 20. Landbriefträger bei der Poſtagentur Unter⸗ ſchüpf. Gehalt 650., Wohnungsgeldzuſchuß 60 M. Be⸗ werbung wie bei Ziffer 1. 21. Landbriefträger beim Poſtamt Wertbeim. Gehalt 650., Wohnungsgeldzuſchuß 108 M. Bewerbung wie bei Ziffer 1. Daßs Heidelberger Schloß. Der Zweiten Kammer wird eine Vorlage wegen des Heidelberger Schloſſes zugehen. Eiue befondere Kommiſſton unter dem Vorſitz des Baudirektors Durm hat das Schloß in baulicher Beziehung einer genauen Beſichtigung unterzogen und an das Finanzminiſterſum ein eingehendes Gutachten eingereicht. Nach demſelben ſoll an⸗ geblich ein Wiedergufbau des Schloſſes möglich, aber mit großen Koſten(ſelbſtverſtändlich) verknüpft ſein. Das Finanz⸗ kriniſterium wird ſich daher zunächſt ſchlüffig machen, ob der Frage deß Wiederaufbaues näher getreten werden ſoll oder 5 nur die Mittel zur Unterhaltung des Schloſſes im jetzigen Stand angefordert werden. Es wird ſich wohl für das letztere entſcheiden. Die Geſellſchaft„Elpſiam“ bielt am Samſta Abend in den Lokalitäten des Badner Hofes ihre diesſabrige Herbſtunterhaltung ab, welche ſehr gut beſucht war und einen in allen Theilen gelungenen Verlauf nahm. Sämmtliche Nummern des ſehr reichhaltigen Programms, größtentbeils aus muſikaliſchen und komiſchen Vorträgen beſtehend, wurden von ſämmtlichen Mitwirkenden mit großer Präziſion zu Ge⸗ hör gebracht und ernteten großen Beifall. Ein nachfolgendes Tänzchen, an dem ſämmtliche Anweſenden ſich betheiligten, bildete den Schluß der Feier und trennte man ſich erſt in ſpäter Stunde. Dieſes ſeſt kann in Bezug auf Arrangement and Verlauf den ſeitherigen Veranſtaltungen des„Elyſium“ würdig an die Seite geſtellt werden und gebührt der Leitung eesſelben alles Lob. Nicht minder trug die vorzügliche Küche ind Kkeller der Frau Hillebrand zum guten Amüſement bei. *Der Oeſterr.⸗Ungar. Berein Maunheim⸗ndtwigs⸗ gafen feierte am Samſtag Abend ſein erſtes Stiftungsfeſt, zerbunden mit der Feier des Namenstags des Kaiſers von ſterreich im hinteren Lokale des Fallſtaff“, das ans dieſem Anlaß mit exotiſchen Pflanzen, Wappenſchildern und einem Bilde des öſterreichiſchen Monarchen geſchmackvoll dekorirt var. Die Veranſtaltung nahm einen glänzenden Berlauf Pflicht und Liebe. Roman von E. Wild. 6(Fortſetzung.) Baon gleichgültigen Dingen ſprechend, beendeten die Ge⸗ ſchwiſter ihr Mahl, dann machten ſie eine kurze Promenade in den Park, doch nicht bevor noch Magda dem alten Diener befohlen hatte, den Tiſch abzuräumen, die Windlichter anzu⸗ zünden und eine Flaſche Wein und das Cigarrenkäſtchen für den Freiherrn bereit zu ſtellen. Der alte Fritz war jahrelang im Hauſe und kaunte die Hausordnung nur zu wohl, allein Magda würde geglaubt baben, in der Sorge gegen den Bruder zu fehlen, wenn ſie nicht immer alles zu ſeiner Bequemlichkeit Nöthige ſelbſt an⸗ geördnet hätte. Als die Geſchwiſter zurück kamen, ſtand ſchon alles bereit; vor dem Sitze des Freiherrn befanden ſich die Cigarren und der Wein, an Magdas Platze ſtand das zierliche Körbchen von Silberdraht mit dem unvermeidlichen Strickſtrumpfe, denn das Freifräulein von Linden ſtrickte ihre Strümpfe ſelbſt. und ſie würde es ſehr übel aufgenommen haben, wenn ihr dies irgend Jemand verargt hätte. „Eine Frau muß in allen weiblichen Handarbeiten hewandert ſein,“ pflegte ſie zu ſagen,„ſonſt iſt ſie keine echte Hausfrau, und wo man alles außerm Haus zu machen aibt, da iſt es eine ſchlechte Wirthſchaſt, wo es nimmer ein Gedeiten geben kann.“ Die Geſchwiſter ſetzten ſich. „Der Freiherr zündete ſich eine Cigarre an und Magda griff nach dem Strickſtrumpfe. Der volle Schein der Wind⸗ lichter fiel auf ihr gutes rothes Geſicht, wie ſie ſo daſaß mit dem Strickſtrumpfe in der Hand, die leibhaftige Proſa in Geſtalt. Unwillkürlich ſtellte Gerhard Vergleiche zwiſchen ihr und der ſchönen Baronin an, wie ſie, ſchon mit dem Tode ringenk Neglige vor ihm 7N* Nachbruck verbsten. in hrem loketten, ſpitzenbeſetzten Amhül 7i 27411 Freizendes Bild troß aller Verwüſtung, welche Krankheit und und ließ erkennen, daß der noch junge Verein zu den beſten Hoffnungen berechtigt und wohl bald eine erſte Stelle unter den hieſigen Vereinen einnehmen wird. Die Beranſtaltung beſtand aus einem gemeinſchaftlichen Abendeſſen und einer muftkaliſchen Unterhaltung, die ſich an dieſes anſchloß. An erſterem nahmen ebenfalls mehrere Damen Theil. Die Feſt⸗ rede hielt der Vorſitzende des Vereins. Dieſelbe ſchloß mit einem Hoch auf den Kaiſer von Oeſterreich. Während der Tafel wurde auch auf den Deutſchen Kaiſer, den Großherzog von Baden, den Verein und auf die Frauen toaſtirt. Das Menu war ein ſehr reichhaltiges und ließen Küche und Keller des Herrn Manz nichts zu wünſchen übrig. Die mufikaliſche Unterhaltung, als zweiter Theil des Abends, brachte eine Menge muſikaliſcher und geſanglicher Genüſſe, da mehrere hervorragende Mitalieder des Großh. Hoftheaters, ſowie verſchiedene Dilettanten mitwirkten. Es wurden Violinſoli's, ein Trio für Violine, Bratſche und Klavier von Mozart, Zitherſoli's, Solilieder und Deklamationen zu Gehör gebracht und zwar in ſolcher Fülle, daß das Feſt lange nach Mitternacht ſchloß. Dem Oeſtereichiſch⸗Ungar. Verein gereicht ſein erſter Unterbaltungsabend zur größten Ehre. Hoffentlich, ſo wünſchen ſeine Mitglieder und Freunde, läßt ein zweiter nicht lange auf ſich warten. *Turnverein. Wie alljährlich, ſo veranſtaltete auch am geſtrigen Sonntage der hieſige Turnverein wieder ein Zöglings⸗Wettturnen in der Turnhalle des Schulhauſes in K 5. Die Zöglinge und die ſonſtigen Mitglieder des Vereins hatten ſich zu demſelben zahlreich eingefunden und bewieſen die Zöglinge durch ihre Leiſtungen, daß ſie wacker geübt hatten. Die vorgeführten Uebungen ließen erkennen, daß unſere Jugend ſich wacker der edlen Sache der Turnerei Fingebt und dürfte der Turaperein durch den Eintritt einer Anzabl gut vorge⸗ bildeter Zöglinge in die Reihen ſeizer Mitglieder Pieder eine erhebliche Anzahl tüchtiger Turner gewinnen.— Am Abend fand in der Glashalle des„Badner Hofes“ die Preisvertheil⸗ ung, welche von Herrn Turnwart Hellbach vorgenommen wurde, ſtatt und erhielten folgende Zöglinge hierbei Preiſe: 1. Preis Diehl, Ludwig. 2. Goetz, Joſeph. 3. Raſt⸗ berger, Adolf. 4. Meſſmer, Franz. 5. Diebold, Zuſtav und Wenzel Karl. 6. Rhein, Heinrich und Scholl, Julins. 7. Ruſchmann, Joſeph 8. Mittel⸗ dorf, Franz. 9. Bügler, Fritz. 10. Schmitt, Wilhelm und Wilhelm, H. 11 Baumbuſch, Heinrich und Wetzel, H. 12. Bonn, Jakob. 13. Koerber, Heinrich. Die Preiſe beſtehen aus Diplomen. Der Abend wurde ver⸗ ſchönt durch Geſangs⸗ und ſonſtige Vorträge und blieben die Turner mit ihren Angehörigen bis zum ſpäten Abend in heiterſter Stimmung beiſammen. Meſſeraffairen ſpielten ſich geſtern Abend in der Schwetzingerſtraße und in den Neckargärten ab. In der Schwetzingerſtraße wurde der Guſtav Wagner von einem Un⸗ bekannten durch Meſſerſtiche verletzt, während in der Mittel⸗ ſtraße über dem Neckar der ledige Joſ. Schreiber in den rechten Oberarm geſtochen wurde. Ueberfall. In der Nacht von Samſtag auf Sonntag wurde auf der Straße bei F 4 der ledige Joh. Fröhlich von einem Unbekannten hinterrücks überfallen und ſchwer verletzt, ſodaß er nach dem Allg. Krankenhaus verbracht wer⸗ den mußte. Grober Uufng. Am Samſtagg Abend feuerte der Sattler Chriſt. Ebert auf der Straße bei Wohlgelegen auf einen Voxübergehenden zwei Schüſſe ab, ohne denſelben zu treffen. Ebert wurde verhaftet. Meteorologiſche Beobachtungen heim vom 5. Oktober Morgens 7 Ubr Thermometer der Station Mann⸗ Höchſte und niederſte Tem⸗ ter⸗ i 15 in Celſius e peratur bes verg Tages in mum Trocken] Feucht Stärke Maximum Minimum 754.9.8.7 NNIin 3 17.0.5 0 Wtubſtille; 1: ſchwacker etwas ſtärker ꝛc.; 8: Sturm: 10; Orkan. Sielbau Nachrichtendienſt. Mannheim. Beobachtungen vom 4 auf 5. Oktober. Beobachtungszeit Grundwaſſerſtände Meteorologiſche Besbachtungen Temperatue ygre⸗NegenHöhe Tag Stunde eeeee in Celſ. meter 8 75 58 über Norm.] Null[Max.] Min, Temp.] 9o mm. re 4. dacn.—— 16,0 10,010 70— 7 N 5. 8—.——.——.—10.0 8,00 8,0 95 Grundwaſſerſtände werden nur noch Mittwochs und Samſtags aufgenommen. *Muthmaßliches Wetter am Dienſtag, den 6. Okt. Der angekündigte Hochdruck aus dem atlantiſchen Ozean dringt nunmehr nicht nur über Südfrankreich bis zu 9 Gegenden und darüber hinaus bis nach Böhmen vor, ſondern er macht ſich nunmehr auch über Großbritanien geltend und verdrängt die Reſte des jüngſten Luftwirbels nach der Oſtſee, wo ſie zur völligen Auflöſung gelangen, da der Hochdruck in Oſteuropa andauert. Im Mittelmeer ſcheint ein Luft⸗ wirbel im Entſtehen begriffen zu ſein, welcher für uns nur ſoviel Bedeutung hat, daß bald wieder nördliche Winde ſich einſtellen. Demgemäß iſt für Dienſtag und Mittwoch trocke⸗ ein aufreibendes Leben in dem ſchönen Geſicht angerichtet. Dort Tod und Vernichtung noch in ein beſtrickendes Ge⸗ wand gehüllt, ein poetiſches, duftumfloſſenes Sterben, zwiſchen Spitzen und Blumen den letzten Hauch ausatbmend; hier das nüchterne, proſaiſche Leben, geſund, ehrlich und praktiſch. Dort wilde, verheerende Leidenſchaften, hier Ruhe und ſtiller Friede; ein Uebermaß der Gefühle, keine ſtürmiſche Sehnſucht nach Glück, hier war die Pflicht das höchſte Glück, dort— ſte ganz einfach als unnützer Ballaſt über Bord geworfen. Welche von den beiden war die begehrenswerthere, die am meiſten beglückende 12 dieſe ſchöne, verführeriſche Sünde hatte ſo manches Ein eigener Reiz umgab dieſe unter Blumen drohende Gefahr; ſelbſt wenn man nur vom Glücke träumte, mußte dieſer Traum die höchſte Seligkeit in ſich ſchließen— wie heißt, wie verlangend hatte noch die Sterbende gerufen:„Mein ganzes Leben war ein Suchen und ein Niemals⸗Finden!“ Wenn ſie am Leben geblieben wäre, wenn ſie das geſuchte, geträumte Glück gefunden hätte, in weſſen Armen und an weſſen Bruſt? Ein heißer Schauer durchrieſelte ſeine Glieder. Er ſah die brechenden Augen des ſterbenden Weibes auf ſich gerichtet, er hörte ſie mit angſtvoller Stimme ihre letzten Worte ſtam⸗ meln:„Nicht, nicht!“ „Nicht,“ wiederholte er entſchloſſen bei ſich, ſich plötzlich ſtraff emporrichtend „Magda,“ ſagte er mit leiſer Stimme. Sie ließ die emſigen Hände ruhen und ſah mit ihren guten, ehrlichen Augen zu ihm auf Ja, hbier war Wahrheit! Wahrheit und jene echte Her⸗ zensgüte, welche weder durch Schönheit, noch durch ſcharfen Verſtand erſetzt werden kann— all das Glänzende, Sinnbe⸗ rückende war nur ein Traum, ein Traum! „Wirſt Du nun bald beginnen?“ fragte Magda freundlich. Der Freiherr ſchenkte das Glas voll und leerte es auf für einen Zug. Eine dunkle Röthe auf ſeinem Geſicht warf ihren nes und bfelerorts heiteres Wetter bei kühler Nacht⸗Tem⸗ peratur in Ausſicht zu nehmen. Aus dem Grofherfogthum. *Weinbeim, 2. Okt. Im heſſ. Orte Liebersbatt verlor dieſer Tage ein 10jähriger Knabe auf eigenthümliche Weiſe ſein Leben dadurch, daß er von einer Kuh, der er zu führen hatte, todtgeſchleift wurde, weil es ihm nicht gelang, den um die Hand gewickelten Strick zu löſen.— In Lauden⸗ bach verlor geſtern ein Arbeiter beim Dreſchen mittels der Dreſchmaſchine einen Finger und zog ſich überdies Verletzungen an der Hand zu.— Viele Arbeit macht gegenwärtig unſern Baumbeſitzern das Abmachen des Obſtes. Moſtobſt gilt per Centner—5., gedrochenes ca. 6., 15 12—18 M Obſtwein wird äberall gekeltert und iſt es möglich, dieſes Jahr endlich wieder einmal die ſer zu füllen. BVaden⸗Baden, 2. Okt. Geſtern Nachmittag beſuchte die Großherzogin die Kreishaushaltungsſchule Sinzheim und war über das Ergebniß der daſelbſt ſtattgefundenen Prüfung ſehr zufrieden. Die hohe Fürſtin ſprach ſowohl dem Lehr⸗ perſonal als auch den Schülerinnen ihre große Freude aus über das für die weibliche Jugend unſerer ländlichen Be⸗ völkerung ſo ſehr wichtige und nutzbringende Kreisinſtitut. Die Vertreter der Großh. Regierung, der Kreisverwaltung und der Gemeinde Sinzheim waren dei dieſem hohen Beſuch zugegen. BVon der Tauber, 3. Okt. Es iſt Oktober! Sonſt iſt in dieſem Monat die Traubenleſe mit all' ihren freudigen Begleitungen; heuer iſt es damit nichts, rein gar nichts; auf den Morgen kommt ein Hektoliter, Und was für Trauben ſind dies außerdem? Kein Dutzend vollkommen ausgereifte Die übrigen haben meiſt harte Beeren, tauglich zum Drei⸗ männerwein; in den Reborten iſt deßbalb, was Niemand wundern kann, eine gedrückte Stimmung unter den Winzern Wfälziſch⸗Helliſche Nachrichten. *Fraunkenthal, 2. Okt. Zur Mabnung für Fubrleute dürfte nachgenannter Fall dienen. Geſtern Abend um 5 Uhr ſtellte der Ackerer Wilbelm Schubing von Dannſtadt ſein Fuhrwerk vor die Calletſch'ſche Wirthſchaft und verließ das Gefährt auf kurze Zeit, ohne dasſelbe beauffichtigen zu laſſen. Durch das Toben der Mücken wurde das Pferd ſcheu, ſprang durch die obere Wallgaſſe und überfubr dort das 2jährige Kind des Keſſelſchmiedes Jakob Becker. Es mußte ſofort ärztliche Hilfe in Anſpruch genommen werden; glücklicherweiſe trug das Kind ernſtliche Verletzungen nicht davon. Tagesnemigkeiten. — Frankfurt a. M, 4. Okt. Bei dem geſtern Nach⸗ mittag um 5 Uhr 14. Min, vom hieſigen Haupkbahnhofe ab⸗ gegangenen Schnellzuge Nr. 47 ſchlu als der Zug die Aterfübrung der Main⸗Weſerbahn paſſirte, die mittlere, offene Coupethüre des direkten Wagens Frankfurt⸗Paris an die Mauer des Viaduktes an und wurde zu Boden ge⸗ ſchleudert. Der Schaffner, der die Thüre gehffnet hatte, wurde durch ſie geſtreift und am rechten Arm ünd Bein ver⸗ letzt; er ſtürzte nicht hinab, da er ſich an die Wagengriffe feſtgeklammert hatte. In dem Coupe 1. Klaſſe ſaß eine ein⸗ zelne Dame; ſie mußte die Reiſe bis Mainz in dem offenen Coupe machen. — Müunchen, 4. Okt. Nach den„Neueſten Nachr.“ wurde der flüchtige Direktor Ziegler der Eberl⸗Brauerei in Budapeſt verhaftet. 55 — Berlin, 2. Okt. Die 23jährige Ehefrau des in der Frankfurter Allee wohnenden Schneiders P. zeigte ſeit einigen Tagen Spuren einer geiſtigen Störung, die ſich zunächft darin bemerkbar machten, daß die Frau plötzlich anfing, aller⸗ hand religiöſe Werke und Gebetbücher zu leſen. In ihrer Stube ſang ſie Choräle und geiſtliche Lieder, ſetzte ſich dann auf einen Stuhl und predigte, als ob ſie einer ganzen meinde gegenüberſtände. Der Mann ließ ſie anfangs ge⸗ währen und tröſtete ſich mit dem Gedanken, daß die„dummen Einfälle“ ſich von ſelbſt wieder verlieren würden. Schließlich begab ſich die Frau nach den ſogen. Armenfeldern, wo ſie ſich am Rande der Chauſſee aufſtellte und zu predigen an⸗ fing. Nun eutſchloß ſich ihr Gatte endlich, ſie zur Beob⸗ achtung ihres Geiſteszuſtandes nach der Neuen Charitee 18 bringen. Von dieſer Abſicht muß die Unglückliche 1 erhalten haben, ſie begab ſich in der geſtrigen Nacht heimli auf den Hausboden, wo ſich mittelſt einer mitgenommenen Waſchleine an einem Sperrhacken erhängte. — Verlin, 4. Okt.(Telegr.) Der Internationale Stenographentag iſt mit der geſtrigen Feſtverſammlung geſchloſſen worden. Die Herren Potin(Paris) und Graf Moerner(Stockholm) ſprachen ihren Dank aus für das liebens⸗ würdige Entgegenkommen und die freundliche Aufnahme in Berlin, welche alle Erwartungen überlkroffen hätten. Heute findet noch ein Ausflug nach Potsdam ſtatt. Der nächſte Kongreß ſoll 1894 in Stockgolm ſtattfinden. — Berlin, 4. Okt. Mit einem Schuß in den Mund wurde der Kaufmann Richard Engel, welcher bei ſeinen Eltern wohnte, in einem Stadtbahnzuge aufgefunden und in das Krankenhaus zu Charlottenburg gebracht. Dort iſt der⸗ ſelbe geſtorben. Hiermit hateine Liebestragödie ihren Abſchluß gefunden, Engel hatte ſeit einiger Zeit ein Liebesverhältniß mit der Tochter eines hieſigen höheren Beamten unterbalten und am Tage der Tbat ohne Wiſſen ſeines Vaters um die Hand des jungen Mädchens — „Ich muß für Jahre zurückgehen,“ begann er endlich mit poller, klarenr Stimme,„damit Du die Verhältniſie kennen lernſt, um Dir ein klares Bild von dem Ganzen machen zu können, den Du liebſt doch Klarheit vor allen Dingen.“ „Gewiß,“ verſetzte ſie beſtimmt,“ und ich bilde mir auch niemals ein fertiges Urtheil über einen Menſchen, bevor ich ihn nicht gründlich kennen gelernt.“ „Darüber ließe ſich ſtreiten! Es gibt Menſchen, die man eigentlich nie ſo recht kennen lernt.“ „Denen gehe ich aus dem Wege,“ ſagte Magda ruhig; zmit unergründlichen Charakteren gebe ich mich nicht ab.“ Ein leiſes Lächeln verſchönte Gerhards ernſte Züge. „Daran erkenne ich meine praktiſche Schweſter; wo ſie des Erfolges nicht ſicher iſt, gibt ſie ſich keine Mühe.“ Es lag in den Worten ein leiſer Spott, der ihr nicht entging. „Nicht ſo, Gerhard,“ ſprach ſie erröthend,„auf ſolche Weiſe will ich mir nicht eine billige Unf hlbarkeit ſichernz ich mag nur nicht das Unmögliche erſtreben. Sinn⸗ und zweck⸗ loſe Grübeleien waren mir ſtets verhaßt.“ Serhard gab keine Antwort; finnend blickte er vor ſich hin, in die ſtille, duftgeſchwängerte Sommernacht hinein, dann endlich begann er: „Wie Du weiſt, war Baron Buchfeld nicht nur mein Vetter, ſondern auch mein lieber Freund. Es war keine jener überſchwänglichen Jugendfreundſchaften, die meiſt im— Alter jählings erkalten, ſondern eine ſtille, ruhige 7 die uns mit einander verband, gegründet auf gewiſſe überein⸗ ſtimmende Anſichten, die uns vom Anfang unſerer Bekaunt⸗ ſchaft an mit einander vereinigt hatten. Der Baron zählte einige Jabre mehr als ich und führte trotz ſeines Reichthums ein ziemlich eingezogenes Leben. Ich war damals meiner Studien wegen in der Reſidenz und brachte einen großen Theil meiner freien Zeit bei Buchfeld u. Bei einem Ballfeſte lernte er Meline von Lottum kennen; 15 war zu dieſer Zeit kaum 16 Jahre alt, ſchön wie eine Fes und bewundert und gefeiert, wo ſie ſich nur zeigte. (Fortſetzung folgt,) — General⸗Anzeiger. Mannheim, 5. Oktober. in aller Form angehalten. Seine Werbung wurde rundweg zurückgewieſen. Als die junge Dame dies erfuhr, ſuchte ſie wenige Stunden darauf den Tod in der Spree und wurde an der Mühlenſtraße als Leiche gelandet. In dieſem Augenblick kam E. an jener Stelle vorbei, ſah ſeine Braut und rannte ſchnurſtracks nach Hauſe, wo er ſein ter mittheilte, was vorgefallen ſei, und gleich⸗ zeitig auf immer nehmen wollte. Der erſchrockene Mann nem Sohne die Abſicht, in den Tod zu gehen, guszureden und emwand ihm auch den Revelver, welchen er hereits zu ſich geſteckt hatte. Der junge Mann aber entzog ſich den Armen ſeines Vaters und lief davon. Nach kurzer Zeit kehrte er wieder zurück mit der Erklärung, daß er von ſeinem Vater in einer ſolchen Stimmung nicht ſcheiden könne. Der alte Mann wandte nun kochmals alle Ueberredungs⸗ kunſt auf, um den unſeligen Plan zu verbüten, und ſchien auch Gehör zu finden. Der Sohn ſchied von ihm, unter der Erklärung, daß er die Selbſtmordgedanken aufgegeben habe, aber zu Hauſe augenblicklich keine Ruße finden könne. Er nahm äußerlich völlig ruhig von ſeinem Vater Abſchied und ging fort. Dann kaufte er ſich die Waffe, mit der er ſeinem Leben ein Ende machte. Theater, Kunſt und WMiſſenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Die geſtrige Aufführung der Mozart'ſchen Oper„Sigaros Hochzeit“ vermochte nicht ganz zu befriedigen, wenngleich nicht verkannt werden ſoll, daß die Darſteller im ſpäteren Verlaufe der Aufführung immerhin zum Theil auf der Höbe ihrer Aufgabe ſtanden. Frl. Mohor, welche die„Gräfin“ zum erſtenmale ſang, ſchien Anfangs recht befangen zu ſein. Der Bortrag ihrer erſten Arie litt unter dieſer Befangenheit, die ſpäter einer größeren Sicherheit wich. Die zweite Arie, vornehmlich das derſelben vorangehende Reeitativ, welches zu freierer Entfaltung der Stimme und der Ausdrucksmittel Gelegenheit bietet, gelangen und wurden durchaus korrekt geſungen. Sehr gut ſang Fräulein Mobhor ihr Duett mit Fräulein Tobis, deren liebenswürdige Darſtellung der„Suſanne“ Anerkennung verdient. Herr Knapp ſchien nicht ganz gut disponirt zu ſein; ſeine Stimme war in den Enſembleſtellen etwas ermüdet. Herr Döring, der zum erſtenmale auf unſerer Bühne den„Figaro“ gab, erfreute auch geſtern durch den geſchmackvollen Vortrag und den angenehmen Klang ſeiner Stimme, jedoch ließ die Darſtellung die Leichtigkeit der Bewegungen vermiſſen; er nahm die Rolle zu ſchwer.— Frl. Graichen hat auch geſtern wie⸗ der bewieſen, daß ihre Darſtellung für das ihr zugewieſene Jach nicht ausreicht. Irl. von Bartberg bemühte ſich wohl, die Rolle des Pagen charakteriſtiſch zu geſtalten, was ihr je⸗ doch nur zum geringen Theile gelang; auch reichte ihre Stimme nicht immer aus Die übrigen Rollen entſprachen ziemlich den Anforderungen. Eine größere Lebhaftigkeit der Zeitmaße würde der Aufführung, die namentlich im zweiten Akte ſchleppend ſtatten g⸗kommen ſein. r. Hof⸗ und Natisnal⸗Theater. Nächſten Don⸗ nerſtag, den 8. October, findet in unſerem Hoftheater eine „Tannhäuſer“ ſtatt, auf welche ganz beſonders hinzuweiſen wir hiermit gerne Veranlaſſung neh⸗ men. Die Vorſtellung erfolgt zu Gunſten unſeres Hofthegter⸗ Singchors, und derſelben die erſten Kräfte unſerer 4 5 ſo Fräulein ohor, die Herren Goetjes, napp. Guagt; Herr Doexing, welcher erſt ſeit Beginn der neuen Spkelzeit unſexer Oper angehört und ſich in verſchiedenen Rollen hier ſchon ſehr günſtig einführte, hat im letzten Som⸗ mer in Bayreuth den Landgrafen mit großem Erfolg geſun⸗ gen. Allen Freunden unſeres Theaters bietet ſich demnach am nächſten Donnerſtag die ſchöne Gelegenheit, nicht nur das Meiſterwerk Richard Wagners in ſorgfältigſter Beſetzung und Einſtudirung zu genießen, ſondern auch dem Cyorperſo⸗ nal für ſeinen ſtets bewährten Eifer und ſeine Tüchtigkeit 8 ahktreichen Beſuch die wohlverdiente Anerkennung aus⸗ zuſprechen. Academſe Conzerte. Man ſchreibt uns: Da der Verkauf der Ahonnementskarten zu den Academie⸗Conzerten nicht mehr im Theater⸗Gebäude ſtattfinden kann, hat die Hof⸗ mufikalienhandlung von K. Ferd Heckel hier die Freund⸗ lichkeit, die Ausgabe derſelben zu übernehmen. Es ſind ſo⸗ mit die Abonnementskarten zu den Muſikaliſchen Academieen ausſchließlich in der Heckel'ſchen Hofmuſikalienhandlung nächſten Donnerſtag und Freitag von 2 bis 6 Uhr in Em⸗ pfang zu nehmen oder gegen ſchriftlichen Aus weis abholen zu laſſen. Fiterariſches. Badiſche Biographien.(Vierter Theil.) Herausgegeben von Dr. Friedr. von Weech.(Karlsruhe, G. Braun'ſche Hofbuchhandlung.) Sechs Jahre nach dem Erſcheinen der beiden erſten Theile der„Badiſchen Biographien“ folgte im Jahre 1881 der dritte Theil. Seitdem find 10 Jahre ins Land gegangen und die große Zahl verdienter Männer unſerer Hei⸗ math, welche im Laufe dieſer Jahre aus dem Leben geſchieden ſind, mahnte an die Pflicht, eine neue Sammlung von Lebens⸗ beſchreibungen zu veranſtalten. Auch für dieſen Theil iſt die Mitwirkung hervorragender und ſachkundiger Perſönlichkeiten nicht verſagt geblieben und darf in Folge der Zugehörigkeit der Mitarbeiter zu verſchiedenen Berufsarten und Parteien geſagt werden, daß— was bei früheren Theilen dieſes Werkes 9 anerkannt wurde— auch in dem vorligenden Bande onne und Schatten bei der Beurtheilung unſerer verdienten Landsleute gerecht vertheilt wurde. Daß auch dieſes Mal eine kleine Anzahl von Namen, die einer älteren Generation angehören, nachgetragen wurde, bedarf wohl keiner Rechtfer⸗ 1 00 Und ſo möge denn auch dieſer vierte Theil der Biographten“ unſeren Leſern freundlichſt empfoh⸗ en ſein. Neuelle Nachrichten und Telegramme. „»Stmttgart, 4. Okt., 7½ Uhr Morgens. Das Befinden des Königs. Bis Mitternacht große Unruhe, anhaltende Beſchwerden. Nach gewährter weiterer Hilfe von Mitternacht bis Morgens ziemlich ruhiger Schlaf mit erheblicher Erleichterung. * Stuttgart, 4. Okt. Bulletin über des Königs Befinden. Ausgegeben 11 Uhr 30 Min. Die bisherigen Störungen haben ſich in letzter Nacht bis zur vollſtändigen Harnverhaltung geſteigert, welche die Punktion der Blaſe nothwendig gemacht hat. Darnach iſt nur vorübergehend Erleichterung erreicht, während ſich die entzündliche Er⸗ ſcheinung noch weiter ausgebreitet hat. Kräftezuſtand unbefriedigend. Fetzer. Bruns. Burckhardt. Marc. * München, 5. Oktober.(Priv.⸗Telegr.) Wei dem heutigen, das Oktoberfeſt abſchließenden Pferderennen, welchem der geſammte Hof beiwohnte, durchbrach die Zuſchauermedge die Barriere und drang in die Rennbahn⸗ ſchranken. Eine Anzahl Perſonen wurden verletzt. * Wien, 4. Okt. Der König von Sachſen iſt heute früh 8¾ Uhr auf dem Nordweſtbahnhofe hier ein⸗ getroffen. Der Kaiſer in Marſchalluniform, ſowie die Spitzen der Behörden und der Generalität erwarteten die Ankunft des Königs. Nach Abſchreitung der Ehrenkom⸗ Doering ꝛc. mit Freuden ihre Mitwirkung zu⸗ pagnie erfolgte die Vorſtellung der beiderſeitigen Gefolge. Der König fuhr ſodann, zur Rechten des Kaiſers ſitzend, nach Schönbrunn. Abends reiſen der König von Sachſen, Prinz Leopold von Bayern und der Erzherzog von Tos⸗ cana zu den Hofjagden nach Steiermark. Der Kaiſer folgt nach. *Melk, 5. Okt.(Priv.⸗Teleg.) Das vom Zaren gewidmete neue Denkmal für das Grab ruſſiſcher Krieger aus dem Jahr 1805 wurde feierlich eingeweiht. *Haag, 5. Okt.(Privat⸗Telegramm) Der Prinz von Neapel iſt geſtern eingetroffen und in der italie⸗ niſchen Botſchaft abgeſtiegen. Brüſſel, 4. Okt. Die hier anweſenden Freunde und Anhänger Boulangers ſtellten in einer geſtern Abend ſtattgehabten privaten Verſammlung den Wortlaut einer Erklärung feſt, welche beſagt, daß ſie das von Bou⸗ langer unternommene Werk im Intereſſe Frankreichs fortſetzen werden.— Bei dem anläßlich des Leichen⸗ begängniſſes Boulangers ſtattgehabten Getümmel kam es wiederholt zu Zuſammenſtößen zwiſchen der Menge und der Polizei, wobei mehrere Perſonen verwundet — Der Friedhof iſt heute von vielen Tauſenden beſucht. Die dahin führenden Straßen ſind ſchwarz von Menſchen. Das Grab Boulanger's iſt von Polizei umſtellt; Nie⸗ mand wird zugelaſſen. Die franzöſiſchen Deputirten ſind faſt alle abgereiſt. Es iſt noch unentſchieden, wer Vermögens⸗Nachfolger wird, da es möglich iſt, daß die Kinder des Generals das Teſtament, welches ſeine Nichte zur Univerſalerbin einſetzt, anfechten. Die Mutter iſt noch immer ahnungslos. Rom, 4. Okt. Wegen des Vorganges im Pantheon fanden geſtern auch in Peggio di Calabria, Caltaniſetta, Verona, Cagliari, Genua und Arezzo Proteſtkund⸗ gebungen ſtatt. Dem„Don Chisctotte“ zufolge wurde auch von einer Schaar von 46 ungariſchen Pilgern gegen die von den Franzoſen im Pantheon verübte Frevelthat Proteſt erhoben. *Rom, 4. Okt. Die Zolleinnahmen in den letzten Monaten, die weſentlich gegen den Voranſchlag zurückgeblieben ſind, fangen an, ſich wieder zu heben. Hauptſächlich die Petroleum⸗ und Zuckereinfuhr hat neuer⸗ dings weſentlich zugenommen. Dieſe beiden Produkte allein haben im September 19 Millionen erbracht, was den Durchſchnitt bereits überſteigt. Im Uebrigen macht ſich einſtweilen eine gewiſſe Unſicherheit in der Einfuhr be⸗ merkbar mit Rückſicht auf die ſchwebenden Handelsver⸗ trags⸗Verhandlungen, die jedoch ſofort ſchwinden dürfte, ſobald das Reſultat derſelben bekannt wird. * Rom, 4 Okt. Der„Riforma“ zufolge übermittelte der hieſige franzöſiſche Botſchafter Billot dem Miniſter des Innern Nicotera den Ausdruck des Be⸗ dauerns wegen des geſtern im Phantheon von franzbö⸗ ſiſchen Stagtsbürgern begangenen unbeſonnenen und tadelns⸗ werthen Aktes. Der Sindaco von Rom erhielt geſtern aus verſchiedenen Städten des Königreiches Telegramme, in welchen der geſtrige Vorfall im Pantheon beklagt, Rom als unantaſtbare Hauptſtadt und Viktor Emanuel als der Vater des Vaterlandes bezeichnet wird. Die Opi⸗ nione“, der„Fanfulla“ und andere Blätter verſichern, der Papſt habe der Handlungsweiſe der drei franzöſiſchen Pilger lebhaft getadelt. Der„Opinione“ zufolge ſind die Letzteren noch nicht freigelaſſen, dagegen ſei es unrichtig, daß gegen dieſelben ein Prozeß eingeleitet ſei. Im Beſchluſſe des fran⸗ öſichen Miniſterratbes, ein Rundſchreiben an das franzöſiſche piskopat zu richten, erblickt die„Opinione“ einen Akt des Entgegenkommens gegenüber Jlalien.— Geſtern fand unter dem Vorſitze Menotti Garibaldis eine aus Delegirten der politiſchen Vereine Roms und zahl⸗ reichen Veteranen beſtehende Verſammlung ſtatt. In der⸗ ſelben wurde nach langer und lebhafter Debatte eine Tages⸗ ordnung beſchloſſen, welche der Bevölkerung die Aufrechter⸗ haltung der Ruhe empfiehlt, den erſten Artikel der Verfaſſung, welcher den Katholizismus als Staatsreligion einſetzt, als den Nationalrechten zuwiderlaufend bezeichnet und dazu auf⸗ fordert, die Auftebung dieſes Artikels und die Beſeitigung des Garantiegeſetzes mit allen geſetzlichen Mitteln anzuſtreben. *Nizza, 4. Okt. Im Laufe des geſtrigen Nachmittags trafen General Canzio und zahlreiche itali⸗niſche Deputirte zur Theilnahme an der Enthüllungsfeier des Garibaldi⸗ Denkmals hier ein. Abends machten dieſelben dem Miniſter Nouvier in der Präfektur einen Beſuch. Der Zu⸗ fluß von Fremden zur Theilnahme an der Feier iſt ein ſehr erheblicher. Petersburg, 5. Okt.(Privat⸗Telegramm). Das Kaiſerpaar, der Thronfolger, die Großfürſtin Fenia, der König und die Königin und die königliche Familie Grie⸗ chenlands ſind geſtern Mittag mit der Yacht„Polar⸗ ſtern“ nach Dänemark abgereiſt. Buenos Aires, 3. Oet. Der Präfident der Republik hat ſich in das Innere des Landes begeben, um Maßregeln gegen die Heuſchreckenplage zu treffen, welche in dieſem Jahre veerender als jemals auftritt.— Die Annahme der Geſetze, betreffend die Einführung des Zwangscourſes und die Neuemiſſion von 45 Millionen Papiergeld erfolgte in den Kammern mit großer Majorität. Gleichwohl haben die Beſchlüſſe in der Bevölkerung eine gewiſſe Beunruhigung verurſacht, und es iſt ein Meeting einberufen worden, um gegen die gedachten Geſetze zu proteſtiren. Nacguez, der des abweſenden Präſidenten, iſt ein Gegner er Geſetze. Nannheimer Handelsblatt. Mannheimer Marktbericht vom 5. Okt. Stroh pr. Ztr. M..—, Heu per Ztr. M..60, Kartoffeln, weiße.50 rothe.50, blaue M..00 per Ztr. Bohnen per Pfd. 15, Pfg., Blumenkohl per Stück 20 Pfg., Spinat die Portion 15 Pfg., Wirſing per Stück 6 Pfg., Rothkohl per Stück 12 Pfg., Weißkohl per Stück 10 Pfg., Weißkraut per 100 Stück M. 00.00, Kohlrabi 3 Knollen 15 Pfg., Kopfſalat per Stück 5 Pfg., Endivienſalat per Stück 7 Pfg., Feldſalat per Portion 12 Pfg, Sellerie per Stück 6 Pfg., Zwiebeln per Pfd. 8 Pfg., rothe Rüben per Portion 20 Pfg., gelbe Rüben per Portion 18 Pfg., Carrotten per Buſchel 4 Pfg., Pflück⸗ Erbſen per Pfd. 00, Merrettig per Stange 12 Pfg., Gurken per Stück 6 Pfg., zum Einmachen per 100 Stück M..00, Aepfel per Pfd. 10 Pig, Birnen per 25 Stück 40 Pfg., Pflaumen per 100 Stück M..00, Zwetſchen per 100 Stück M..40, Kirſchen per Pfd. 00 Pfg., Trauben 50 Pfg., Pfirſiſche per 5 Stück 15 Pfg,, Aprikoſen per 5 St. 00 Pfg., Nüſſe per 25 St. 15 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd.— Peg, Eier ver 5 St. 30 Pfg., Butter per Pfd. M..00, Handkäſe per 10 Stück 40 Pfg., Aal per Pfd. M..00, Breſem ver Pfd. M..40, Hecht per Pfd. M..20, Barſch per Pfd. M..70, Weißfiſche per Pfd, 30 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg., Stockfiſch per Pfd. 25 Pfg., Haſe per Stück M..20, Reh per Pfd. M..80, Hahn(jung) per Stück M..50, Huhn (iung) per Stück M..40, Feldyuhn per Stück M..80, Ente per Stück M..50, Tauben per Paar M. 100, Gans (lebend) per Stück M..00, geſchlachtet per Pfd. M..75. Freiburg, 3 Okt.(Original-Marktbericht.) Auf dem heutigen Frucht⸗ narkte wurden die Früchte verkanft per 100 Kilo: Weizen Mark 25—, 24.48, 28.50, Halbweizen 28.,.22, 22—, Roggen 21.55, 21.06, 21.—, Molzer.— 17.87, 17.50, Gerſte 17.—, 17.—, 17.—. Hafer 16.—, 15.47, 15.—. Verkauſt wurden 11089 Kilo. Geſammterlös Mark 2487.%. Schifffahrts⸗Nachrichten. MNanheimer Hafen⸗Verkehr vom 2. Oktober. Schiffer ev. Kav Schiff. Kommt von Ladung Ttr. Ha fenmeiſterei J. Karbach Rhein Köln Stückgüter— Lock Mathilde Rotterdam— Kempers Wilhelmine 1 1— Claaſen Chriembilde 5 1— Mohr Abolf 5 7—— Hafenmeiſſerei 1“ Heck Karolina Jagſtfeld Salz 576 Nüttgers Armin Ruhrort Kohlen 1080⁰0 Wunderle Albort Duisburg 11000 Schumacher Kaiſer Foiedr. III, Nuhrort 5 1103⁰ Kill Eman Antwerpen Stückgüter 10770 Optenhorſtert Bull Duisburg Schienen 15252 Urmetzer Eliſabeth Rotterdam Getreide 18432 Krapp Pfalz Köln Stückgüter 3000 D. Joſten Maria Rotterdam[Hon 40 Hafenmeiſterei III. Beit Stolzenfels Jagſtfeld Salz 872 Zoe er Induſtrie 7 Dulsburg Stückgüter 1200 Schreck Jeinrich⸗ Socher Salz 648 „ B. v. Scheffel ochfeld Kohlen 1100⁰ Lang Ludwig Jagſtfeld Salz 616 Eliſe 1 55 70³ Engler Fiſcher Heilbronn 75 626 5 Schmitt— 0 62⁸ Wilhelm 7 75 434 Schreck Schreck 5 7 85 Kumpf Marie 5 Soda 67⁴ Hafenmeiſterei Iy Schneidler Magdalena Duisburg Kohlen 10350 Schmitz Niederrhein 7 5 8 2990 Teriung Vatey Jahn 7 5 16000 Pickert Maria 2 16200 Dickermann Seniorß St. Goar Schwefelltes 2600 Nollert Vorwärts Eoerbach Steine 70⁰ Bock Emilie 5 5 1000 Eiſengrein Friedortie cargemünd„ 800 Dewald Sottfried 1 3 1000 Kauder Roland Sorrſie 7 2740 Jakob D. Blüm 1 Altrip 5 50⁰ artmann D. Olüm 4 12 1 520 mering Johanna Waldſee 55 1308 Augspurger Stolzeneck Ruhrort Kohlen 2870 Bock Souis Neckarſtein'chSteine 200⁰ Floßholz: angekommen 680 obm., abgegangen—— obm. Khein⸗Damvyfſchifffahrt.„Kölniſche und Düſſeldorfer Geſellſchaft“ Per⸗ ſonen⸗ und Güterbeförderung nach allen Rheinſtationen bis Rotterdam und in Serbindung mit der Great Eaſtern Company nach London via Harwich.— Abfahrt von Mannheim v. 1. Okt. ab: Morg. 5½ Uhr bis Köln—Düſſeldorf und Samſtags ausgenommen, bis Rotterdam—London. Zu Mainz Anſchluß an die Schnellfahrt der Salonboote. Nachmittags 12½ Uhr bis Bingen, nächſten Morgen 5½ Uhr weiter bis Köln-Düſſeldorf-Rotterdam(London).— Ab⸗ fahrten von Rainz Morgens 7½, 9½,, und 10½ Uhr bis Köln, 12½ bis Koblenz und 4% Uhr bis Dingen. Mittags 12 und Nachm. 2 Uhr nach Mannßeim. ) Schnellfahrten der Salonboste. J) excl. Samſtags bis Rotterdam⸗London. Weitere Auskunft über Frachten ꝛc. ertheilt die Agentur. Waſſerſtands⸗Nachrichten. Rbein. Bingen, 1 Okt. 174 m.—.5. Konſtanz, 2. Okt. 3 60 m.—.05 Laub, 2. Okt. 88 a.—.09. Hüningen. 3 Okt. 2 18 m— 0 00 Koblenz, 4 Okt..05 m.— 061. Kehl, 8. Okt, 2 44m—.09 Sauterburg, 3. Okt../2 n— 0 06 DNaxau, 3 Okt. 3 /9—.96 Wannbeim. 5, Okt..59 m + 0 04 annbeim, 5 Okt. 8 6t un—.04. Wainz, 2. Okt. 121 m +(01. Heilbronn, 5 Ott. 0 58 m.—.06. Geld⸗Sorten. Dulaten Mk..60—665 Ruſſ. Imperials 2 Fr.⸗Stücke„ 16.09—12 Dollars in Gold Engl. Souvereigns„ 20.26—80 Köln, 3 Okt..08 m—.02 Nubrort 3 Okt. 135 m.—.00. Ne ra e Mk. 16.60—85 „.16—20. —— Liebhaber von praktiſchem Schuhwerk mit breiten, runden und ſpitzen Fagonen, mit breiten, niederen, mittleren und hohen Abſätzen finden die größte Auswahl auch in ganz billigen Artikeln nur bei Georg Hartmann, Schuh⸗ geſchäft, E 4, 6, am Fruchtmarkt untere Ecke(Telephon 443). 19260 Photsgraphie. Herr G. Greul iſt aus der ſeither unter der Firma Schmidt& Greul, P 7, 19, beſtandenen photographiſchen Anſtalt ausgetreten. An ſeine Stelle krat Herr G. Tittmann, welcher in mebreren der bedeutendſten photographiſchen Ateliers Deutſchlands beſchäftigt geweſen 115 als Theilzaber und Geſchäftsführer in obengenannte irma ein. Union Lebens⸗Berſicherungs⸗Geſellſchaft. Dieſe zu den älteſten Verſicherungs⸗Geſellſchaften überhaupt ge⸗ hörende Anſtalt— ſie beſteht ſeit 177 Jahre—, welche ſchon ſeit 1816 in Deutſchland mit Erfolg thätig iſt, veröffentlicht ſoeben ihren Rechenſchaftsbericht der Lebens⸗Verſicherungs⸗ Abtheilung. Wir entnehmen demſelben Folgendes: Die Ge⸗ ſchäftsreſultate im Jahre 1890 waren überaus befriedigende, denn der Zugang an neuen Verſicherungen übertraf die bis⸗ berigen Zugänge um ein Bedeutendes Es wurden abge⸗ ſchloſſen 3733 Policen über M. 23,441,832 Verſicherungs⸗ Summe und M. 862,475.40 Pf. Prämien im Vergleich zum Vorjahre(1889) ein Mehr von M. 8 Millioneu Verſicherungs⸗ ſumme und M. 350,000 Prämien. Ein beredtes Zeugniß für die kräftige Weiterentwickelung der Geſellſchaft und ein Be⸗ weis dafür, daß die neu eingeführten, liberalen Verſicherungs⸗ bedingungen volle Anerkennung gefunden haben und den⸗ jenigen anderer Geſellſchaften zum mindeſten gleichgeſtellt werden dürfen. Der Ueberſchuß pro 1890 betrug M. 990,743.30 Pf. und wurde dem Reſervefonds zugetheilt, ſo daß derſelbe auf M. 28,484,851.60 Pf. erhöht werden konnte. Außer dieſem Reſervefonds beſteht eine weitere ausſchließliche Garantie für die Lebens⸗Verſicherunbs⸗Abtheilung von M. 7,175,000; die Sicherheiten, welche ausſchließlich dieſer Abtheilung gehören, waren demnach am 31. Dezember 1890 von M. 35,609,851.60. Rechnen wir das bezahlte Actienkapital von.690,000 ſo be⸗ tragen die Garantien der Union Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſell⸗ ſchaft M. 40,000,000; die Solidität dieſer Geſellſchaft iſt dem⸗ nach unzweifelhaft. Forddeutscher Lloyd. Post- und Sehnelldampfer m BREME Nun e ane bstisleg((J sen aadle Pal Nähere Auskunft ertheilt: 1¹ 0187 Fh. Jac. Eglinger, Haunhelm, feidelbergersck hn 50 Ns ct⸗ 48, uſt er⸗ ind nd 18 9 on er en en en ite ſe e. e⸗ 0187 FTFTW Seneral⸗Anzeiger. Mannheim, 5. Oktober. Hung. karten Ver⸗ betr An ermeiſter⸗ ämt Verrech⸗ n· Orts⸗ und Be⸗ trie und an die mit dem der Marker betrauten Arbeitgeber des 8. (273) No. 101,191. Schon in einer Anzahl von Fällen iſt die Frage aufgetreten, wie die Quit⸗ fungskarten Verſtorbener zu be⸗ handeln ſeien. So lange dieſe Frage nicht von Reichswegen ge⸗ ordnet iſt, wird zunächſt von fol⸗ gendencheſichtspunkten auszugehen ſein. In den erſten vier und ein⸗ halb Jahren nach Inkrafttreten des Geſetzes vom 22. Juni 1889, D. h. ehe gemäß 8 31 des Ge⸗ ſetzes den Hinterbliebenen des Karteninhabers ein Recht auf Er⸗ ſatz der Beitragshälfte zuſtehen kann, werden mit dem Tode des Karteninhabers die Ein⸗ klebung der Beitragsmarken in die Qufttungskarte begründeten Rechtsanſprüche hinfüllig und es iſt auf Seite des Verſicherten Niemand vorhanden, welcher aus der Karte Anſprüche abzuleiten befugt wäre. Andererſeits bleibt auch nach dem Tode des Ver⸗ ficherten der Anſpruch der Ver⸗ ſicherungsanſtalt beſtehen, unter gewiſſen Borausſetzungen in den Beſitz der Quittungskarte zu ge⸗ langen, welche die Urkunde über das zwiſchen ihr und dem Ver⸗ ſicherten begründete Rechtsver⸗ hältniß bildet. Die Verſicherungsanſtalt hat an dem Beſitz einer ſolchen Karte ein Aſellg um rechtliches Inter⸗ eſſe, theils um nöthigenfalls da⸗ für zu ſorgen, daß ſämmtliche im Augenblick des Todes etwa noch rückſtändigen Beiträge entrichtet werden, theits um zu verhüten, daß mit der unbrauchbar gewordenen Quittungskarte, wenn ſie im freien Verkehr belaſſen wird, Miß⸗ brauch getrieben, insbeſondere die darauf befindlichen Marken zur Wiederbenützung abgelöſt werden. Die Einzugsſtellen der Kranken⸗ kaſſen und die mit der Einklebung der Marken betrauten Arbeitgeber haben deshalb, ſofern ihnen das Abſterben eines Verſicherten, deſſen Quittungskarte bei ihnen hinter⸗ legt iſt, zur Kenntniß kommt, die Karte zutreffendenfalls nach Ein⸗ ziehung beziehungsweiſe Entricht⸗ ung der Roch rück⸗ ſtändigen Beiträge, an die Aus⸗ gabeſtelle des betreffenden Orts abzuliefern. Die Ausgabeſtelle (Bürgermeiſter) hat alsdann und zwar gebührenfrei, eine ſtandes⸗ amtliche Beurkundung über den d des Berficherten auszuſtellen, bezw. falls derſelbe an einem an⸗ dern Orte erfolgt iſt, zu erheben und die Karte ſammt der Todes⸗ beurkundung, in der Regel boei der Einfendung ver 18 mtauſch eingereichten Quit⸗ ungskarten(Ziffer 29 der Ver⸗ ordnung vom 28. Oktober 1890, die Ausgabe der Qittungskarten betreffend), der Verſicherungsan⸗ ſtalt zu übermitteln. 1924 Mannheim, 26. Septbr. 1891. Gr. Wild. Bekauntmachung. No. 15,341. Die Ehefrau des Wirths KarlSchlager in Mann⸗ dat Katharina geb. Schüßler at gegen ihren Ehemann bei dieſſeitigem Landgerichte eine Klage mit dem Begehren einge⸗ reicht, ſie für berechtigt zu er⸗ klären, ihr Bermögen von dem ihres Ghemannes abzuſondern. Termin zur Verhandlung hier⸗ über iſt auf: Mittwoch, 10. November 1891, Vormittags 9 Uhr ies wird zur Kenntnißnahm der Gläubiger andurch veröffent⸗ licht. 19271 annheim, 1. Oktober 1891. Gerichtsſchreiberef Großh. Landgerichts. Schulz. Sekaunimaczung. No. 15,343. Die Ehefrau des Wirthes Adam Lilli, Katharing Eliſabethg geb. Deſer in Mann⸗ eim, 5 gegen ihren Ehemann ei dieſſeitigem Landgerichte eine Klage mit dem Begehren einge⸗ reicht, ſie für berechtigt zu er⸗ klären, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzuſondern. „Termin Verhandlung hier⸗ Über iſt auf: 19272 Dienſtag, 10. November 1891, Vormittags 9 Uhr beßtimmt. Dies wird zur Kenntnißnahme andurch veröffent⸗ i Mannheim, den 2. Oktober 1891. Gerichtsſchreiberei Großherzogl. Landgerichts. Schulz. Handelsvegiſtereimträge Nr. 45201. Zu.⸗Z. 168 Geſ⸗ Neg. Bd. FI iſt eingetragen zur Firma, Zellſtofffabri'Waldhef“ in Mannheim: 19390 Die dem Heinrich Helwig er⸗ theilte Prgeura iſt Georg Link, Gottfried Schaile A. Garl Spiegelberger, Kaufleute ing cheim find als Proeuriſten beſtellt in der Weiſe, daß jeder derſelden gemeinſchaftlich mit einem Vorſtendsmitglede oder Aten weiteren Pracüriſten zur Vevtretm d Firmenzez a t und Firmenzeichnung Me„ 2 Oktager 1891. Er. Amtsgericht EII. Sonkursverfahren. Nr. 43803. In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Schloffers Louis Gerlach in Mannheim iſt Termin zur Ab⸗ nahme der Schlußrechnung und zur Erhebung von Einwend 5 75 9Uhr vor Gr. A gevicht II hier be⸗ ſtimmt. 19288 Mannheim, 25. September 1891. Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts. Stalf. Kekauntmaczung. Errichtung einer Harzgas⸗ anlage durch die Firma A. Wingenroth betreffend. (273) Nr. 101117. Die Firma A. Wingenroth beabfichtigt in ihrem Fäbrikanweſen an der Kä⸗ ferthalerſtraße eine Harzgasan⸗ lage zu errichten. Wir bringen dies zur öffent⸗ lichen Kennkniß mit der Auffor⸗ derung, etwaige Einwendungen bei dem Bezirksamte oder dem Stadtrathe hier binnen 14 Tagen vom Ablauf des Tages an vorzubringen, an welchem das dieſe Bekanntmachung enthaltende Amtsverkündigungsblatt ausge⸗ geben wurde, widrigenfalls alle nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen als verſäumt gelten. 19291 Die Beſchreibungen und Pläne liegen während der Einſprachs⸗ friſt auf den Kanzleien des Be⸗ zirksamts und des Stadtrathes hier zur Einſicht offen. Mannheim, 25. Sept. 1891. Großh. Bezirksamt. (gez.) Dr. Fuchs. Nr. 15532. Vorſtehende Be⸗ kanntmgchung bringen wir zur Kenntniß der Betheiligten. Mannheim, 1. Oktober 1891. Der Stadtrath: Bräunig. Winterer⸗ An die verehrliche Ein⸗ wohnerſchaft Mannheim's. Für die beim geſtrigen durch die Anweſenheit Seiner König⸗ lichen Hoheit des Großherzogs, beſonders verſchönerten Feſte der zu Theil gewordene Unterſtützung durch Beflaggung der Häuſer, durch Betheiligung am Feſtzuge, wie überhaupt an dem ganzen Feſte, ſpricht der Stabtrath hier⸗ mit ſeinen beſten Dank aus. Mannheim, 30. Sept. 1891. Der Stadtrath: Bräunig. 19201 Lemp. Sekanntmachung. Die Lieferung des Mobiltars für den Erweiterungsban des Allgem. Krankenhauſes ſoll im Wege des öffentl Angebots vergeben werden. Angebote auf dieſe Arbeiten find Aufſchrift verſehen bis „Rontag, den 12. Okt. ds. Bormittags 10 Uhr“ an unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, zu welcher Zeit dieſelben in Gegenwart etwa erſchienener Bieter eröffnet werden. Ebendaſelbſt liegen die Zeich⸗ nungen und Bedingungen zur Einſicht auf und können ſolche gegen Erſetz der Umdruckkoſten in Em⸗ pfang genommen werden. 8. Oktober 1891. ſpäteſtens ds. ochbauamt: Pflaſterſteinen. No. 2237. Die Lieferung von 200 cbm. Bafaltpflaſterſteinen und 560„ Mekaphyrpflaſterſteinen ſollen im miſſtonswege ver⸗ gehen 8 19229 Angebote, welche n Kubir⸗ meter geftellt ſein müſſen, ſind portofrei, verſtegelt, und mit enkſprechender Aufſchrift verſehen, ſpäteſtens btes Mittwoch, 14. Oktober l.., Bormittags 11 Uhr bei unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt Bedingungen und Angebotsformulare in Em⸗ pfang genommen werden können. Den Bietern ſteht es frei, der Eröffnung der eingelaufenen Angebote an genanntem Termin tannheim, 2. Oktober 1891. Tiefbauamt. Kaſten. Heſfentliche Verſteigerung. Dienſtag, den 6. Oktober, Nachmittags 2 Uhr werde ich in meinem Pfandlokal T I, 2 folgende Fahrniſſe im Vollſtreckungswege gegen Bgarzah⸗ kung öffentlich verſteigern: 1 Pianino, Canapee. 1 Divan, Schreibtiſch, Bücherſchrank, 1 Se⸗ kretär, 2 Spiegelſchränke, Chiffo⸗ nier, Kleiderſchränke, Commode u Waſchkommode, 2 gerüſtete Betten 1 Regulateur und beſſere Bilder, Nähmaſchine, Ladentheke und Ge⸗ ſtelle, Eisſchrank und dergl., 2 Pferde, 1 Rolle, Pfuhl⸗ u. Bord⸗ wagen, Futterſchneidmaſchine, 1 Rübenmühle zc. Mannheim, 4. Oktober 1891. Weelc, Gerichtsvollzieher. 19305 K. Zimmermann, Kleidermacherin, oe Einweihung der neu erbauten B Neckarbrücke Seitens der verehr⸗ 500, lichen Einwohnerſchaft der Feler eih verſchloſſen und mit entſprechender 1 Fahrniß⸗Herſteigernug. Der Erbtheilung wegen werden in N 1 No. 1, 2. Stock Dienſtag, den 6. Oktober, Nachmittags 2½ Uhr baare Zahlung ver⸗ 152 19148 ge und§ ſtände, 6 P Portieren Bettun m 3 it Träger, Rouleaux, Bettladen mit Roſt, Wafß 1 Ausziehtiſch, 1 Schr htiſch, Sophgtiſche, 1Sopha, 1 Sopha mit 2 6Stühlen, 2 Seſſel, 1 großer Spiegel in Goldrahme, Jver⸗ goldene Conſols mit Spiegeln, 2 Kleiderſchränke, 1 Küchenſchrank, 1 Kochherd, 1 Ofen, 1 Fliegen⸗ ſchrank, 1 Stehleiter, 1 Stufen⸗ tritt, 1 Korb mit ältern Büchern und Verſchiedenes. 19148 Nöthigenfalls wird Mittwoch, den 7. Oktober, Nachmittags 2½ Uhr mit der Verſteigerung fortgeſetzt. A. Gros, Waiſenrichter. +—— 1 l. Verſteigrrung. In Folge richterlicher Verfüg⸗ ung wird den Karl Doll Ehe⸗ leuten hier am 19199 Freitag, den 16. Oetober d.* Nachmittags 3 Uhr im Amtszimmer des Unterzeich⸗ neten D 1, 3 die in der Ankün⸗ digung vom 1. September d. J. näher beſchriebene Liegenſchaft Lit. 5 No. 10, taxirt zu 50,100 M. Fünfzig tauſend einhundert Mark daerſte gerung aus⸗ geſetzt und endgiltig zugeſchlagen, wenn der Schtungsprelg auch nicht geboten wird. Mannheim, 29. Septhr. 1891. Großherzogl. Notar. Weihrauch. Heſfentliche Verſteigerung. Im Auftrage des Konkursver⸗ walters, Herrn Rechtsanwalt Dr. Jordan hier, werde ich am Donnerſtag, 8. Oktober d.., Nachmittags 2 Uhr im Pfandlokale in Lit. 1 12 2 dahier aus der Konkursmaſſe der Firůma P. Pohl u. Sohn hier: Eine Forderung der⸗ Concurs⸗ maſſe auf Herausgabe folgender Verthpapiere: 1 Hbligation der dige Eiſenbahnanleihe über rk, 2 Stlck 3 teuils und ſolge D 41 anleihe über 100 Gu den jeweiligen Coupons und Talons, welche bei der Bau⸗ und Betriebsverwaltung für Süd⸗ deutſche Nebenbahnen in Berlin hinterlegt ſind und nach Umlauf der Garantiefriſt zurückgegeben werden, gegen Baarzahlung öſfent⸗ 31 9 den nebſt lich verſteigern. 1927: Mannheim 3. Oktober 1891 Burgard, Gerichts vollzieher. Heffeuttiche Jerſfelgernag. Dienſtag, den 6. Oktober d. J, Nächmittags 2 Uhr ich im Mandlokale Litera 19293 1 Drahtſtrickmaſchine, 1 Chif⸗ fonnier. 1 ovaler Spiegel, 2 Nachttiſche, 1 gepolſterter Seſſel, 1 Nipptiſch und ſonſt Ver chiedenes gegen baare Zahlung im? ollſtreck⸗ ungswege öffentlich verſteigern. Mannheim, den 4. Oktober 1891. Eſchenguer, Gerichtsvollzieher, G 1, 15. Heffeutliche Verſleigerung. Mittwoch, 7. Ortob„Js., Kachnane 2 Uhe 5 ee 4 5 5 19287 ier ich im Pfandlokal 213015 1. Bett, I Bücherſchrank, 1 Vergebung Waſchkommode 1 Piäns und von 1 vierrädrigen Wagen, 1 Parthie Siebreifen und noch Ver chie⸗ denes gegen Baarzahlung im Voll⸗ ſtreckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern. Mannheim, 5. Oktober 1891. Störk Gerichtsvollzieher. Hferde ⸗Nerſeigtrung. Die Mannheimer Pferdever⸗ ſicherung läßt am 19278 Dienſtag, den 6. Oktober, Morgens 10 Uhr auf dem Viehhof dahier zwei 6jährige Pferde zum Schlachten verſteigern. 19278 Maunheimer Pferdeverſicherung. Iferde⸗Herfeigerung. Int Kaſernement zu Durlach bei Karlsruhe werden am Dien⸗ ſtag, den 13. Oktober d.., Vor⸗ mittags 9 Uhr 79, am Mittwoch, den 14. Oktober d.., Vormittags Oktober d. J. Nachmittags 1 Uhr 60, am Samſtag, den 31. Oktober d.., Vormittags 9 Uhr ca. 28 Stück überzählige Dienſtpferde gegen Baarzahlung öffentlich ver⸗ ſteigert. 19286 Kommando des Badiſchen Train⸗Bataillon Nr. 14. Friſche Hamme Hammelrücken gehackt) 9 Pfd. re 3beizutreten 9 Uhr ca. 9, am Freitag, den 30. Weinteſtautaut Lorelei. E. May. er 189l. gorſtand. Dienſtag, den 6. October, Abends 81/ Uhr im kleinen Saale des Saalbaues 54 Vortrag des Herrn Lie. Dr. F. Kirchner aus Berlin „Ueber Gemüthsbildung“. Für Nichtmitglieder find Abonnementskarten à M. 12 für ſämmtliche Vorträge, Tageskarten à M..50 in unſerem Bureau, in der Hof⸗Muſikglienhandlung 55 Ferd. Heckel, in den Muſi⸗ alienhandluͤngen A. Donecker, A.[Hasdendeufel, Th. Sohler und im Zeitungskiost hier, ſo⸗ wie in Baumgartner'ſche Buch⸗ handlung in Ludwigshafen zu haben. 19085 Die Karten ſind beim Eintritt in den Saal vorzuzeigen.(Die Tageskarten abzugeben). Pie Saalthüren werden punkt 8½¼ Uhr geſchloſſen. Ohne Karte hat Niemand Zu⸗ tritt. Kinder ſind vom Beſuche der Vorleſungen ausgeſe loſſen. Der Vorſtand. Perein für Klaſſ. Kirchenmuſiß Montag, den 5. Oktober, Abends halb 8 Uhr Wiederbeginn der regelmüßigen Proben. Damen und Herren, welche ge⸗ ſonnen ſind dem Vereine als active Mitglieder beizutreten, belieben ſich ⸗bei Herrn Muſikdirektor A. Hän⸗ lein, B 6, 6 zu melden. 19174»Der Vorſtand. Musikverein., Dienſtag, Nachmtttags 3 Uhr für Sopran u. Alt⸗ Damen und Herren, welche dem Vereine als active Mitglieder wünſchen, werden erfucht, ſich bei dem Vereins⸗ Wadde Herrn Muſikdirektor Waldemar b. Baußmann in We L 14, 11, in den ormittagsſtunden perſönlich an⸗ 19304 Der Vorſtand. 7 1 4 N. 7 Geſangrerein Bapgrig. Nächſten Sonntag, den 11. Oktober findet in unſerem Lo⸗ kale„Drei Kronen“, J 2, 20 7 Lokal⸗Einmeihung ſtatt, wozu wir unſere Vereins⸗ mitglieder mit ihren Angehörigen freundlichſt einladen. 19295 Der Vorſtand. Muunheiner gither⸗lal eute Abend 15148 Keine Probe. Der Vorſtand. 5 Reelles Heirgthogeſuch Ein Geſchäftsmann, 35 Jahre alt, dem es an Damenbekannt⸗ ſchaft fehlt, ſucht auf dieſem Wege ein Fräulein oder junge Wittwe behufs Verehelichung. Suchender ſteht in feſter Stell⸗ ung, macht ſich jedoch in Kürze ſelbſtſtändig und braucht dishalb eine Lebensgefährtin. Liebens⸗ würdiger Charakter Hauptbe diugung. Offerten wenn mög⸗ lich mit Photographie sub A B. 19275 an die Expedition dieſes Blaties erbeten. Diseretion ſelbſtverſtändlich. 19275 Heirathk. Ein jüngerer Dr. phil., Apo⸗ theker, wünſcht die Bekanntſchaft einer vermögenden Dame behufs Heirath. Anbedingte Diskretion eſichert. Gefl. Off. erb. sub J. 19265 an die Exp. d. Bl. zumelden. Ein Fräulein, kath. in allen ſeineren Arbeiten, ſowie auch Haushaltung tüchtig mit 9500.M. Baarvermögen wünſcht ſich bald J verhefrathen. Herrn in geſich. Lebensſtellung mit beſtimmtem Hehalt bevorzugt. rt. mit Namensunterſchrift 9, d. Mts. unter W. Sch: die Exped. d. Bl. erbeten. a 8 Mk. 300 zu leihen geſucht oder gebürgt, don beſſerem Handwerker, dei monall. Abz. von M. 20 und Zinſen. Off. S. H. Nr. 18862 an die Erpedition dſs. Bl. Kind in gute Pflege zu 0 nehmen geſucht von jungen kin⸗ 2 21 2 a. eien 4 Im Auftrag werden: ſtiefel, 50 Paar Pantoffel Ferner: Nickel⸗Beſtecke, 20 Dutz. 2 Dutz. Kinderkleidchen, ſchiedenes, wozu höflichſt einladet Große Verſteigerung. Montag, den 5. Oktober d.., Machmittags 2 Uhr in meinem Verſteigerungslokal Lit. Q 4, 2 dahier baare Zaßlung öffentlich verſteigert: 50 Paar Schuhe, 50 Paar Herrenſtiefel, 50 Paar Damen⸗ n. 30 Dutz. Britannia⸗Löffel und Gabeln, gegen gleich 18577 6 Dutz. Theelöffel, 6 Dutz. Vorleglöffel, 10 Dutz. Paar Frauenſtrümpſe, 40 Paar Gummiträger, 8 Dutz. Taſchentücher und Ver⸗ Th. Paul jun., Antctionator NB. Vorverkauf zum Taxwerth. Academie Das Orchèester des Hofkapellmeisters Herrn den 9. Oetober, jeweils Abonnementskarten und Ansprüche verlustig welche Saal-Sperrsitz -Concerte. Grossh. Hoftheaters er- öffnet mit dem 15. Oetober ds. Js. die diesjährigen „Acht musikalischen Academien“ unter Leitung des Ka EI FTnK im Concertsaale des Grossh. Hoftheaters. Die Abgabe der Karten für die abonnirten Plätze findet Donnerstag, den 8. und Freitag, mur Nachmittags von 2 bis 6 Uhr ausschliesslich in der Hofmusikalien- handlung von K. Ferd. Heckel hier, O 3, 10 statt und bleibt den verehrlichen Abonnenten das Vorrecht auf die bisher innegehabten Plätze nur bis zu dieser Zeit gewahrt. Spätere Reklamationen können wegen der starken Nachfrage nach Plätzen nicht berücksichtigt werden, auch ist das Uebertragen von Abonnements auf andere Personen nicht gestattet. dürfen vom Inhaber verkauft werden, andernfalls derselbe aller Rechte Einzelne nicht geht. 19829 Ueber diejenigen Abonnements des Vorjahres, bis Freitag, den 9. October, Nach- mittags 6 Uhr nicht abgeholt sind, wird unmit- telbar nach dieser Zeit anderweitig verfügt werden. Abonnem ents- Preise M. 25.—Saal-Stehplatz Gallerie-Sperrsitz,, 16.— Gallerie-Stehplatz,.— M. 14.— . zählig einzufinden. Molitor. Feuervehr. N Die Mannſchaften der zweiten und dritten Compagnie werden hiermit auf⸗ gefordert, ſich behufs 2„altung einer Probe am Montag, 5. Abends 5 Uhr an den Spritzenhäuſern pünktlich und voll⸗ Oktober 1891, Die Hauptleute: Koch. 191338 Wir haben heute unter NO. Anſchluß an 2 55 0 die Feruſprecheinrichtung erhalten. 19268 141 Doll& Cie. Jall:⸗ und Farben⸗Fabrik. C 4, 6. Pener-Assecuranz- Gegründet 1830. 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