— 2 Badiſche Volkszeitung.) In der Poſiltſte eingetragen unter Nr. 2388. Abonnement: 50 Ffg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, burch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..90 5ro Quartal. Inſerate: Die Colenel⸗Zeile 20 Pfs. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfs. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfs der Stadt Maunheim und Umgebung. (101. Jahrgang.) Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe: „Jourual Mannheim.“ für d polleiſchen u. al Then r den politiſchen u. allg. The Chef⸗Redakteur Julius Katz, für den lokal Kotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ deuckerei, (Das„MNannheimer ournal“ it Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) fämmtlich in Rannheim. Maunheimer Journal.. Nr. 358.(Helepbsn⸗Ar. 218.) Des Neujahrsfeſtes wegen erſcheint die nächſte Nummer am Samſtag. Zer General⸗Anzeiger der Stadt Maunheim (Mannheimer Journal) iſt die verbreitetſte Zeitung ſowohl in der Stadt Mannheim und deren Umgebung, als auch im Groß⸗ herzogthum Baden überhaupt. Der„General⸗ Anzeiger“ iſt dabei das reichhaltigſte, unterhaltendſte und verhältnißmäßig billigſte Blatt im Groß⸗ herzogthum Baden. Der„General⸗Anzeiger“ koſtet bei unſerer Expedition, unſeren Trägerinnen und Agenturen abonnirt nur 50 Pfennig im Monat (ausſchließlich Traggebühr). Der General⸗Anzeiger der Stadt Mannheim (Maunheimer Journal) koſtet, bei der deutſchen Reichspoſt abonnirt, M..90 im Bierteljahr, frei ins Haus gebracht. Wir bitten unſere Poſt Abonnenten, die Be⸗ ſtellung auf dieſe Zeitung für das neue Quartal un⸗ verzüglich erneuern zu wollen, damit keine Unterbrechung in der Zuſtellung entſteht. Dieſe Zeitung iſt unter Nro. 2388 in der Poſtzeitungsliſte eingetragen. Die Roman⸗Bibliothek des General⸗Anzeigers, welche ſeit Anfang Januar v. J. in unſerem Verlage erſcheint, erfreut ſich eines ganz außergewöhnlichen Erfolges. Dieſelbe erſcheint täglich in ſchöner Ausſtattung im Um⸗ fange von 8 Seiten Octav und koſtet monatlich nur 25 Pfennig, durch unſere Mannheimer Expedition bezogen. Auswärtige Abonnenten können dieſelbe zu⸗ gleich mit dem„General⸗ Anzeiger“ durch die Poft⸗ ämter beziehen und es koſtet in dieſem Falle der „General⸗Anzeiger“ mit wöchentlich 6 al er⸗ ſcheinender Roman⸗Bibliothek vierteljährlich M..45 am Poſtſchalter abgeholt, M..85 frei ins Haus gebracht. Der„General⸗Anzeiger“ mit Roman⸗Bibliothek iſt eingetragen in der Poſtzeitungsliſte unter Nro. 2389. * Dit fatſchen Darſtellungen der politiſchen Lage in Baden, denen man in einem Theile der heimiſchen Preſſe begegnet, gelangen auch in den nichtbadiſchen Zeitungen vielfach zum Ausdruck, was den einigermaßen kundigen Beobachter des Zeitungsweſens und Correſpondentendienſtes nicht in Erſtaunen ſetzt. So⸗ weit es ſich bei dieſen unrichtigen Anſchauungen um den Ausdruck einer wirklichen Ueberzeugung handelt, wird man gut thun, die Sachlage klar zu ſtellen. Anders aber geſtaltet ſich die Angelegenheit, wenn bei ſolchen Preßerörterungen die Abſicht, thatſächliche Unrichtigkeiten zu politiſchen Sonderzwecken auszubeuten, unverkennbar iſt. Dieſes Beſtreben offenbart ſich wohl am meiſten in dem Berliner leitenden Organ der konſervativen Partei, deſſen Correſpondenzen aus Baden den unverhüllten Zweck verfolgen, der gegenwärtigen badiſchen Regierung im Lande Schwierigkeiten zu bereiten, deren Bewältigung angeblich nur durch die Berufung eines konſer⸗ vativen Miniſteriums möglich ſein ſollte. Wenn man auch den Anſchauungen der Redaktion der„Kreuzztg.“, die dieſen abſichtlich gefärb ten Berichten Aufnahme gewährt, in Anbetracht ihrer völligen Un⸗ kenntniß der badiſchen politiſchen Verhältniſſe keine Be⸗ deutung beimeſſen mag, ſo fordert doch die badiſche Be⸗ richterſtattung des konſervativen Blattes eine ent⸗ ſchiedene Zurückweiſung heraus, weil ſie bemüht iſt, auf dem Ummwege über Berlin Zerwürfniſſe nach Baden zu tragen. Daß dieſe Bemühungen bisher zu einem für die badiſchen Stleſeuſtt und nerbreitelſte Zeilung in Mannheim und Ungeenng. Konſervativen vom Schlage des Herrn von Stock⸗ horner wenig günſtigen Ergebniſſe führten und auch in Zukunft führen dürfte, kann in Anbetracht der badiſchen politiſchen Verhältniſſe nicht weiter in Er⸗ ſtaunen ſetzen. Die Beſtrebungen des Herrn v. Stock⸗ horner und ſeiner Genoſſen ſtehen den Volksintereſſen in ſchroffſter Weiſe entgegen und ſie werden gewiß nicht dadurch gefördert, daß ſie in der konſervativen Partei⸗ preſſe unter heftigſten Ausfällen gegen die Regierung und die erdrückende Mehrheit des badiſchen Volkes vertreten werden. In der Politik muß man mit Thatſachen rech⸗ nen, denen ſich Wünſche unterordnen müſſen. Wenn die Führer der badiſchen Konſervativen ſich dieſes poli⸗ tiſche Wahrwort beſſer zu eigen gemacht hätten, als es offenbar der Fall iſt, dann würden ſie unzweifelhaft ſich und ihren publiziſtiſchen Vertretern die vergebliche Mühe ſparen, die badiſchen Verhältniſſe in ſo düſteren Farben zu ſchildern, und ſich als alleinige Retter in der Noth aufzudrängen. Wer ſtets nur an die Wahrung der eigenen Intereſſen auf Koſten der Allgemeinheit denkt, und ſeine Perſon in den Vordergrund zu ſtellen bemüht iſt, der wird auch in der Politik ſehr bald verdächtig. Deſſen ſollten auch jene Wortführer der badiſchen Extrem⸗Konſervativen eingedenk ſein, deren Staatsweis⸗ heit in dem gegen andere Perſonen gerichteten Grund⸗ ſatze gipfelt: Stehet auf, damit wir uns auf eure Plätze ſetzen! * Dem Jahresbericht der Mannheimet Handelskammer für das Jahr 1891 geht eine Einleitung voraus, welche bereits heute zur Ausgabe gelangt. Dieſelbe wurde uns von dem Sekre⸗ tariate der Handelskammer in freundlichſter Weiſe zur Verfügung geſtellt und wir laſſen ſie hier folgen. Sie lautet: Der Geſammteindruck, welchen die nachſtehende— dank den freundlichen reichhaltigen Mittheilungen zahlreicher Fir⸗ men des Handelskammerbezirkes ſo ziemlich erſchöpfende— Darſtellung des Geſchäftsjahres 1891 bei dem Leſer zurück⸗ läßt, kann nur theilweiſe als befriedigend bezeichnet werden. Aus unſeren früheren volkswirthſchaftlichen Jabresbilanzen war zu erſehen, wie ſich von 1885 ab von Berichtsperiode zu Berichtsperiode langſam eine Beſſerung der induſtriellen und kommerziellen Verhältniſſe entwickelt hat, welche in 1889 ihren Höhepunkt erreicht hatte. Seitdem hat ſich in umge⸗ kehrter Richtung wieder ein gewiſſer Rückgang geltend gemacht, der offenſichtlich in 1891 erheblicher war, als in dem unmit⸗ telbar vorausgegangenen Jahre. Die Entwicklung unſeres Getreide handels zeigt dieſes Mal ein weſentlich anderes Bild als je zuvor: die Preis⸗ unterſchiede zwiſchen dem erſten und dann wieder dem zweiten bis letzten Viertelſahr waren bedeutender als in irgend einem früberen Jabre. Das erklärt ſich durch den außergewöhn⸗ lichen Umfang der Mißernte gerade in den ſonſt getreide⸗ exportfähigſten Ländern der Welt, deren Wirkung durch die außerordentlich günſtige Ernte in den Vereinigten Staaten von Nordamerika nicht gänzlich beſeitigt werden konnten. Jedenfalls kamen die Preiskonjunkturen nach oben wenig⸗ ſtens zum Theil dem bieſigen Getreidegroßbandel zu gute. Die Anfuhren zu Waſſer waren erheblicher wie im Vorfahr, alſo auch bedeutender als jemals früher. Der Verkehr nach der Schweiz ſcheint wieder im Zunehmen zu ſein, ohne freilich die Ausfuhr früherer Jahre erreicht zu gaben.— In Hopfen ging dieſes Mal der Ertrag über eine ſchwache Mittel⸗Ernte nicht hinaus, dagegen war die Qualität beſſer, als man angeſichts der ungünſtigen Witterung erwartet hatte. Die erſte Hälfte des Kalenderjahres war ſchleppend, die zweite dagegen belebter und für den Export nicht ganz unbefriedigend.— Dem Großvdandel in Sämereien aller Art kam die ungünſtige Ernte in dieſem Artikel ſehr zu ſtatten. Derſelbe ſieht auch dem neuen Jabre mit Zuverſicht entgegen, weil für die Frühjahrsausſaat großer Bedarf zu decken ſein wird.— Unſere Mahlmühlen hatten unter den ſchon erwähnten Getreidepreisſchwankungen im Berichtsjahr ein ſeur ſchwieriges Geſchäft; immerhin waren die Verhältniſſe der Art, daß es das ganze nicht vorkam, das auf Vorrath gearbeitet werden mußte. Beſonders günſtig waren diesmal die Verhältniſſe in Futter⸗ artikeln. Die norddeutſchen Mühlen konnten mit den ſüd⸗ deutſchen Mühlen nicht ernſtbaft in Konkurrenz treten; als die Staffeltarife ins Leben traten, war die Waſſerſtraße faſt nicht mehr konkurrenzfähig.— Die Bran ntweindren⸗ nerei bewegte ſich in normalen Grenzen, die höheren Spi⸗ rituspreiſe erklären ſich durch die geſteigerten Preiſe der Roh⸗ materialien. Das Gleiche gilt von der damit verbundenen Preßhefefabrikation.— Der Branntweinhandel hat, ſoweit es ſich um techniſche Zwecke handelt, erheblich zugenommen, während der Gebrauch von Konſumbranntwein im Abnehmen beariffen iſt. Für die Bierbrauereien beſtanden in 1891 wenig günſtige Momente: ſchlechte dem Konſum nachtheilige Witterung, hohe Roh⸗ und Brennmaterialpreiſe.— Für die Malsfabri⸗ kation gelten natürlich ſo ziemlich die gleichen Erwägungen. —Die 189 1er Weinernte war quantitativ und qualitativ Jahr Donnerſtag, 31. Dezember 1891. geringer als ihre Vorgängerin, auch der Verkehr in älteren Weinen war nicht beſonders belebt. Den Wirkungen der neuen Handelsverträge wird mit getheilten Erwartungen ent⸗ gegengeſehen. Das Geſchäft in ausländiſchen Weinen bewegte ſich in normalen Grenzen.— Die Berichtsperiode war für die Zuckerraffinerie ſo günſtig wie letztes Jahr dadurch, daß zumeiſt zwiſchen den Rohzucker⸗ und Raffinerie preiſen ein entſprechender Unterſchied blieb.— Im Zucker⸗ bandel haben wir eine Periode hinter uns ohne eigentliche Hauſſe und Baiſſe, der Abſatz war demgemäß beſchränkt und nur von Hand zu Mund.— Der Geſchäftsgang in Kaffee war das ganze Jahr hindurch, wenigſtens für den Zwiſchen⸗ bandel, ſehr erſchwert durch die Ausſicht auf eine große Ernte und dadurch bedingten Preisrückgang; die Vorräthe blieben fortgeſetzt ſehr reduzirt.— Der Kaffeebrennerei waren die diesfährigen hohen Preiſe inſofern nachtheilig, als ſie der Einfuhr von Surrogaten Vorſchub leiſteten. Die jetzigen billigen Preiſe werden wohl dieſe Surrogate wieder verdrängen und den Kaffee⸗Conſum wieder weiter heben. — Im Tabakhandel machen ſich onne Unter⸗ brechung ſchwierige Abſatzverhältniſſe getend, die Preiſe waren gedrückt, die Konkurrenz der billigen Java⸗ und Sumatratabake macht ſich auf pfälziſche Roh⸗ tabake immer fühlbarer. Die Cigarrenfabriken waren nicht in dem gleichen Maße gut beſchäftigt wie im Jahre vorher, die Arbeitslöhne mußten vielfach etwas erhöht werden, ohne daß beſſere Fabrikatpreiſe zu erzielen waren. — Das Geſchäft in(gereinigten) Bettfedern war in der Berichtsperiode ſehr ſchwierig und wenig lohnend.— In Därmen waren die höchſten Preiſe notirt, die bisher be⸗ kannt waren.— Der Export von geſchlachteten Hämmeln nach Frankreich litt unter den geſteigerten Einkaufspreiſen.— Das Fleiſchwaarengeſchäft im Allgemeinen erwartet erſt von der nächſten Zukunft Erfolge, da bis zur Stunde die Aufhebung des Einfuhrverbots von Schweinefleiſch aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika noch nicht ver⸗ werthet werden konnte.— Die Fabrikation von Spiegel⸗ glas aller Art auf dem Waldhofe war ſo gut gebettet wie in den Vorjahren: die gegebenen Aufträge konnten wieder nicht vollſtändig zur Ausführung gebracht werden.— Für die Cementin duſtrie ſcheint ſich langſam ein Rückgang Nangen find denn die Bauluſt nimmt überall raſch ab, die Feſtungen find in der Hauptſache mit dem nöthigen Bauma⸗ terial verſorgt.-In Thonröhren und Steingut⸗ waaren war das Geſchäftsjahr im Allgemeinen ungünſtig. Die Bauthätigkeit war eine verminderte, haupkſfächlich in Bezug auf Miethhäuſer. (Schluß folgt.) U——ͤ— * Reaktionäre Wünſche. Die„KreuzZeitung“ betrachtet die deutſchen politi⸗ ſchen Verhältniſſe bekanntlich durch die Brille der preußiſchen Extrem⸗Konſervativen und glaubt demnach gewiſſe Mißſtände, welche mehr durch die Zeitverhältniſſe als durch die beſtehenden Geſetze zutage treten, nach extrem⸗konſervativer Methode gründlich beſeitigen zu können. Da es aber nicht angeht, die öffentlichen Zuſtände auf die vor Jahrzehnten vorhanden geweſenen Verhältniſſe zurückzuſchrauben, ſo verſucht es das konſervative Organ, durch Abänderungsvorſchläge die beſtehenden Geſetze in reaktionärem Sinne umzumodeln. Neuerdings hat ſich die„Kreuz⸗Zeitung“ die Freizügigkeit zum Verſuchs feld ihrer publiziſtiſchen Kuren auserſehen und bei dieſer Gelegenheit Anſichten zum Ausdruck gebracht, welche deut⸗ lich bekunden, daß ihr und ihren politiſchen Partei⸗ freunden das zur Beurtheilung der Verhältniſſe noth⸗ wendige Verſtändniß abgeht. Soweit es ſich nur um die Anſchauungen des preußiſchen extrem⸗konſervativen Organs handeln würde, könnte man über dieſelben ein⸗ fach zur Tagesordnung hinweggehen; die„Kreuz⸗Ztg.“ thut aber ſo, als ob ihre Anſichten, wenigſtens theilweiſe, von den maßgebenden Faktoren gebilligt würden. Ob⸗ gleich die„Badiſche nationalliberale Correſpondenz“ Grund zur Annahme hat, daß dieſe Vorausſetzung nicht nur bei der preußiſchen Regierung, ſondern auch bei der weitaus überwiegenden Mehrzahl der verbündeten Regie⸗ rungen nicht zutrifft, moͤchte ſie doch nicht unterlaſſen, darauf hinzuweiſen, daß reaktionäre Maßregeln im Sinne der„Kreuzztg.“, oder ſolche, die auch nur entfernt den Anſchauungen der„Kreuzztg.“ ähneln würden, auf den entſchiedenſten Widerſtand in den badiſchen national und liberal geſinnten Schichten des Volkes ſtoßen müßten, und daß dieſer Widerſtand von allen anderen Parteien, die keine Gemeinſchaft mit den preußiſchen Extrem⸗Kon⸗ ſervativen haben, getheilt würde. Dazu würde auch noch der Umſtand beitragen, daß man in Süddeutſchland und wohl auch in anderen deutſchen Landestheilen keine Ur⸗ ſache hat, den preußiſchen Agrariern zuliebe, die ſich für völlig ungenügende Löhne Arbeitskräfte ſichern moͤchten, die Geſetzgebung rückwärts zu ſchrauben und ſich in Widerſprach mit dem naturgemäßen Gang der Dinge zu ſetzen. Daß auch durch die Freizügigkeit Mängel und Schäden hervorgetreten ſind, die eine eingehende ſach⸗ liche Prüfung erheiſchen, iſt unzweifelhaft und wird ge⸗ W. 22 Seite. Seneral⸗Anzeiger. Mannheim, 31, Dezember⸗ wiß auch von liberalen Politikern nicht beſtritten werden. Wenn ſich die nationalliberale Partei mit aller Ent⸗ ſchiedenheit gegen die Uebertragung der Kreuzzeitungs⸗ Anſchauungen in die Geſetzgebung wenden muß, ſo wird ſie doch ihre Mitwirkung nicht verſagen, wenn es ſich um ſachgemäße Abſtellung von ſichtlichen Mängeln und Schäden handelt. ——— Aus Stadt und Jand. Manundeim, 31. Dezember 1891. Hofbericht. Geſtern Vormittag von 11 Uhr an er⸗ cheilte der Großherzog zahlreichen Perſonen Audienz u. a. dem Oberbürgermeiſter Beck und dem Profeſſor Oehmann von Mannheim. Nachmittags von 4 Uhr an nahm derſelbe die Vorträge des Geheimeraths Frhr. von Ungern⸗S tern⸗ berg, des Geheimergths v. Regenauer und des Legations⸗ raths Dr. Frhr. v. Babo entgegen. Juvaliditäts, und Altersverſicherung. Im Jahre 1891 ſind mit Rückſicht darauf, daß die Zeit vom 1. bis 4. Januar 1891 als erſte Beitragswoche erklärt worden iſt, von den Jahr hindurch in verſicherungspflich⸗ tigen Arbeitsverhältniſſen beſchäftigten Perſonen für 53 Wochen Beiträge für die Alters⸗ und Invalidenverſicherung zu ent⸗ richten. Dieſer Umſtand hat da und dort zu Zweifeln Ver⸗ anlaſſung gegeben, wie dieſe 53,. Woche in Beziehung auf die Einklebung der entſprechenden Beitragsmarke in die Quittungs⸗ karte, ſowie hinſichtlich der Verrechnung des hierfür zu ent⸗ richtenden Beitrages zu behandeln ſei. Was nun zunächſt das Einkleben der Marke für die 53. Woche in die Quittungs⸗ karte anbelangt, ſo iſt die Quittungskarte allerdings nur zur Aufnahme von 52 Marken eingerichtet; es ſind aber keines⸗ wegs, wie nicht ſelten angenommen wird, die Zahlen der Markenſelder auch als die Zablen der Kalenderwochen anzu⸗ ſehen. Ein Zuſammenhang mit dem Kalenderjahr beſteht in dieſer Beziehung für die Juittungskarte nicht; iſt die Quit⸗ tuggskarte mit 52 Marken voll geklebt, ſo iſt eden die 53. Marke in die nächſte— neue— Quittungskarte einzukleben. Auch die Verrechnung des Beitrags für die 53. Woche kann keine beſonderen Schwierigkeiten bieten. Ob die Verrechnung des Beitrags für die Kalenderwoche vom 28. Dezember 1891 bis mit 3. Januar 1892, welche theils dem Jahre 1891, theils dem Jahre 1892 angehört, ſeitens der Krankenkaſſen noch für das Jahr 1891 oder für das Jabr 1892 erfolgt hängt in erſter Reihe davon ab, wie die Einzugsperioden bei den ein⸗ zelnen Klaſſen georduet ſind. Den Krankenkaſſen iſt es ſodann unbenommen, die der Rechnungsanweiſung vom 1. Dezember 1890 beigegebenen Muſter der e den Verhält⸗ niſſen anzupaſſen, insheſondere die Ueberſchriften der einzelnen Finzugsfpalten nach Bedürfniß zu ändern; wird z. B. der Betrag für die 58. Woche in der letzten Zahlungsſpalte ver⸗ zechnet, ſo wird in letzterer beiſpielsweiſe ſtatt„49. bis mit 52. Woche zu ſetzen ſein„49. bis mit 53. Woche“ u. ſ. w. Bylveſter⸗ und RNenjahrsbränche. Höchſt mannig⸗ ſach und je nach Volk und Land verſchieden ſind Sylveſter⸗ und eee Meiſt haben ſie ſich ſeit grauer Vor⸗ zeit erhalten und knüpfen noch an das Heidenthum an. Im a legen Ackerbeſitzer ein Bündel Heu vor ihr Ge⸗ öft und laſſen einen Schimmel langſam durchs Dorf laufen, ohne ihn zu führen. Von weſſem Hen der Schimmel naſcht. Nm iſt dies das Zeichen einer guten Ernte im neuen Jahre. In einigen Gegenden Deutſchlands pflegen die Mädchen, die ja in dieſer Hinſicht weit neugieriger ſind als die Männer, nach dem Schafftall zu gehen und im Dunkeln nach den Thieren zu greifen Faſſen ſie emen Hammel, ſo heirathen ſie im nächſten Jabre. Auch wird an den Hühnerſtal geklopft und das Geſchrei des Hahnes als ſicheres Anzeichen einer Heirath noch im felben Jahre betrachtet. In Bayern und Oeſterreich raffen die Mädchen eine Handvoll Kieſel aus dem Bach. Iſt die Zeit ungleich, ſo muß die Arme ſich noch ein Jahr tröſten. Auch huldigt man der Sitte des Pantoffelwerfens. Das Mädchen ſtellt ſich mit dem Rücken gegen die Thür und wirft einen Pantoffel hinter ſich. llt er mit der Spitze nach außen, ſo ſteht die Hochzeit der erferin bevor. Bleigießen iſt weit verbreitet, ebenſo die Sitte der Lebens⸗ und Liebesſcifflein, die brennende Licht⸗ chen in ſich tragen. Die Männer feiern Sylveſter meiſt im Wirthshaus. In vielen Dörfern Beutſchlands wird der Ab⸗ lauf des alten Jahrs durch Flinten⸗ oder gar Böllerſchüſſe angezeigt. Auf manchen Gutshöfen verſammeln ſich die Knechte am Sylveſterabend auf dem Hofe und geben der Herrſchaft mit ihren Peitſchen ein Knallkonzert. In Thüringen beſteht der Aberglaube, daß derjenige, welcher ſich in der Neujahrsnacht mit dem zwölften Glocken⸗ ſchlage in etwas abgelegener Gegend auf einem Kreuzweg ſtellt und ſich mit dem Geſicht nach Sonnenaufgang wendet, alle freudigen und traurigen Ereigniſſe vorausſieht, die ihm und ſeinen Verwandten im nächſten Jahre bevorſtehen. Ferner geſteht in Thüringen in vielen Famiktien der Gebrauch, am Neufahrstage nur Reis ohne jedwede Zugabe zu eſſen, da man glauht, gierdurch dem Glück in die FamilieEingang zu verſchaffen. In Berlin ißt man am Sylveſterabend gewiſſenhaft Fiſche; wer von den Schuppen derſelben einige in ſein Geldtäſchche n eckt, hat Glück und Geld für das kommende Jahr. Ein latt Srünkohl hinter den Spiegel geſteckt, ſoll die Geſund⸗ heit dex ganzen Familie im nächſten Jahre erhalten. Im alten Berliner Bürgerhauſe fehlt am Neujahrstage ſelten dieſes Gemüſe auf dem Mittagstiſche, während man in Oeſter⸗ reich Blaukraut vorzieht und ein Spanferkel dazu. Am all⸗ ————.r.——..———.— ———— Fenilletan. Vetrunkene Gendarmen. Ende September er⸗ regte die in Münchner Zeitungen enthaltene Notiz, daß zwei betrunkene Gendarmen Nachts ohne allen Grund in die Woh⸗ nung eines geachteten Bürgers eindrangen und ſich dort ex⸗ ceſſiv benahmen, berechtigtes Aufſehen. Der Vorfall beſchäf⸗ tigte jetzt die Strafkammer des Münchner Landgerichtes, vor welcher ſich die beiden Gendarmen der 9, Brigade der Stadt⸗ kompagnie Günther und Braun wegen Hausfriedenbruches begangen im Amte zu verantworten hatten. Der Thatbeſtand iſt folgender: In der Nacht vom 24. auf 25. September gegen Uhr wurde an die Thüre des im erſten Stockwerke des Hauſes Nr. 13 an der Goetheſtraße(München) wohnenden Brivatiers Anton Heiler wiederholt heftig geklingelt. Auf die Frage, wer draußen ſei, wurde geantwortet:„Es iſt die Oendarmerie, es wird eine Hausſuchung vorgenommen.“ Als Herr Heiler öffnete, ſtand er den zwei Gendarmen gegenüber, von denen Braun ohne Mütze und Seitengewehr war und Schlappſchuhe trug, während Günther pollſtändig dienſtmäßig bekleidet war. Beide drangen in die Wohnung ein und be⸗ annen dort den erſchreckten Eigenthümer der Wohnung, deſſen rau und das bei dieſen bedienſtete Dienſtmädchen Marie Wimmer unter beleidigenden Aeußerungen einem Verhör zu unterziehen. Obwohl Heiler die Eindringlinge wiederholt aufforderte, ſeine Wohnung zu verlaſſen und ſeine Perſona⸗ lien rubig angab, blieben Günther und Braun faſt drei Viertel Stunden in der Wohnung anweſend. Da erklärte ihnen Heiler, er werde mit ihnen auf das Poli⸗ zeibezirkskommiſſariat gehen, worauf ſie ſich endlich dazu be⸗ wegen lietzen, ihm dorthin zu folgen. Auf dem Wege dort⸗ bin wurde Heiler von Braun mit den gemeinſten Schimpfnamen belegt. Ebenſo äußerte Günther: Sie müſſen ein gemeiner Menſch ſein, ſonſt hätten Sie Nachts nicht gemeinſten verbreitet iſt unſtreitig die Sylveſterbole in Form von Punſch, Grog, Glühwein oder ſonſtigen, lieblich duften⸗ den und wärmenden Getränken, bei deren Genuſſe die letzten Stunden des alten Jahres froh verrinnen. Für den Neufahrs⸗ tag ſind beſondere Bräuche, wie ehedem, in Umzüge der Zünfte und Gaſtereien, nicht mehr üblich. Nur die Sitte oder Unſitte des Glückwünſchens mit Spekulgtion auf Trinkgelder hat ſich erhalten und nichts Gutes wünſchen die Gratulanten dem, der ſeine Börſe geſchloſſen hält. In China und Japan werden am Neujahrstage alle Schulden bezahlt, ſäumige Schuldner können ſofort gepfändet werden. Die Chi⸗ neſen betrachten ebenſo wie die Japaner, den Neufjahrstag als das bedeutungsvollſte Feſt des Jahres. Bemerkenswerth iſt dabei, daß erſtere die Bräber der Verſtorbenen beſuchen, während letztere gar nicht daran denken. Bei den Japanern, die ohnehin wenige Feſte haben, iſt es ein rechter National⸗ feſttag, und mit der dieſem Volke eignen liebenswürdigen Unbekümmerheit geben ſie ſich den Freuden des Lebens bin, in dem Glauben, daß ein froh verlebtes Neujahr ſeinen roſigen auch auf die übrigen 364 oder 365 Tage aus⸗ gießt. Das Jabr 1892. Man übe die Feder, daß ſie ſich gewöhne, an Stelle der ſterbensmüden 1 in unſerer Jahres⸗ zahl die 2 zu ſetzen. Vor Allem die Regiſtrirung, daß 1892 ein Schaltjahr iſt und ſomit wieder, aller Vorausſicht nach, eine Reihe von Menſchen in die Welt ſetzen wird, die nur alle vier Jahre einmal, am 29. Jebruar, ihren rechtmäßigen Geburtstag feiern können. In 52 Wochen und zwei Tagen werden ſich die Greigniſſe des Jahres vollziehen, und daß die uns nur Heiteres und Schönes bringen, dafür mag uns Frau Venus bürgen, welche 1892 zum Range einer Jahres Re⸗ gentin erhohen wird. Die Liebe ſoll Herrſcherin ſein— brüderliche Liebe und Eintracht mögen die Menſchen regieren, dann wird man rund in der Welt mit 1892 wohl zufrie⸗ den ſein. Ein geradezu unheimliches Beiſpiel bewußter Unwahshaftigkeit findet ſich im Dienſtag⸗Morgenblatt der „N. Bad. Landesztg“. Wir hatten vor einigen Tagen darauf hingewieſen, daß das demokratiſch⸗freiſinnige Blatt noch vor kurzer Zeit den Sieg des ſozialdemokratiſchen Reichstagsabgeordneten für den Wahlkreis Mannheim⸗Weinheim⸗Schwetzingen freudig be⸗ grüßt hat. Daraufhin antwortet die„N. Bad. Ldsztg.“ im Tone der Unſchuld: „Das iſt wiederum eine dreiſte Unwahrheit. Wir haben nur daran erinnert, daß bei der vorjährigen Reichstagswahl alle Wähler, welche im erſten Wahlgange den demokratiſchen Kandidaten Stadtrath Dr. Richter in Pforzheim wählten, bei der Stichwahl für Dreesbach geſtimmt haben, und wir haben dies in keiner Weiſe zu bereuen.“ Obaleich es ſonſt nicht unſerer Geſchmacksrichtung entſpricht, ſich mit dem demokratiſch⸗freiſinnigen Blatte, deſſen Unwahrhaf⸗ tigkeit gerichtskundig iſt, in Auseinanderſetzungen einzulaſſen⸗ ſo ſehen wir uns doch im Hinblick auf die grundſätzliche Be⸗ deutung des Falles veranlaßt, der Redaktion der„Neuen Bad. Odszte.“ nachzuweiſen, daß ihre neueſte Behauptung wieder der Wahrheit widerſpricht. In ihrer Ausgabe vom 13. Oktober d. J. ſchrieb dieſelbe„Neue Bad. Odsztg.“, welche jetzt von einer„freudigen Begrüßung“ des ſozialdemo⸗ kratiſchen Wahlſieges nichts wiſſen wil, wörtlich Folgendes: „Wir geſtehen es auch heute noch offen, daß es zur größten Genngthunng der demokratiſchen Par⸗ teileitung gehört hat, daß jene 7800 Stimmen, welche im erſten Wahlgange auf den Namen des Dr. Richter fielen, ſich faſt alle auf den ſocialdemokratiſchen Kandidaten vereinigten. Wahrlich, ein glänzendes Zeugniß für die politiſche Reife der Wähler unſeres Reichstagswahlkreiſes.“ Es wäre thöricht, wollte man annehmen, daß nach dieſer aktenmäßigen auf ihre eigenen Worte geſtützten Be⸗ weisführung die Redaktion des demokratiſch⸗freiſinnigen Blattes ſich der bewußten Entſtellung und Unwabrhaftig⸗ keit ſchuldig bekennen würde. Wir hätten auch dieſe Unwahr⸗ heit der„N. Bad. Odztg.“ ruhig durchgehen laſſen— da es ja doch zu weit führen müßte, wenn wir jede bewußte Ent⸗ ſtellung, deren ſich dieſes demokratiſch⸗freifinnige Blatt ſchuldig macht, widerlegen wollten— aber die politiſche Bedeutung dieſes beſonderen Falles erforderte eine Beleuchtung der Kampfesart der„N. Bad. Odztg.“ Wenn nun gar die„N. Bad. Edztg.“ trotz dieſes Schuldbewußtſeins auf ihrer un⸗ wahren Behauptung verharrt, ſo überſchreitet ein ſolches Vor⸗ gehen die Grenzen der Preßfreiheit und artet in jene Gebahr⸗ ungsweiſe aus, welche es verſchuldet, daß der Preſſe nicht immer die Achtung gezollt wird, die ihre Organe— mit Aus⸗ nahme der„N. Bad. Odztg.“ und der ihr ebenbürtigen Zeit⸗ ungen— zu beanſpruchen berechtigt ſind. Den vielfachen Unfällen durch Scheuwerden der Wagenpferde vorzubeugen, bezweckt eine von Herrn auſgemacht, Schließlich erklärten ſie Heiler, ſie würden ihn nicht zum Kommiſſär laſſen und veranlaßten ihn ſo, wieder nach Hauſe zu gehen. Beide Angellagte ſuchen ſich beute auf hochgradige Trunkenheit auszureden. Sie hätten vorber in der mit der Station im gleichen Hauſe befindlichen Wirth⸗ ſchaft zum„Weißen Roß“ gezecht und hätten dann in ihrer Trunkenheit ein in der Goetheſtraße wohnendes Mädchen auf⸗ ſuchen wollen, ſeien hierbei aber vor die falſche Wohnung ge⸗ kemmen. Zeuge Heiler ſchilderte den Vorgang in der oben angeführten Weiſe. Gendarm Günther habe das ſchlafende Kindsmädchen aus dem Bette Vor dem Stationslokale hätten itn beide in der geſchilderten Weiſe in⸗ ſultirt, ihn an der Bruſt gefaßt und ihn gehindert, zum Kom⸗ miſſär zu gehen, ſo daß er gezwungen geweſen ſei, umzu⸗ kehren. Hierbei hätte Braun noch einem dem Vorfalle zu⸗ ſehenden Paſſanten zugerufen:„Nicht wahr, Sie haden geſeyen, wie exzeſſiv ſich der Mann gegen uns benommen hat.“— Die Ausſagen Heilers wurden durch diejenigen ſeiner Frau und ſeines Dienſtmädchens unterſtützt. Staatsanwalt Arnold bennzeichnete in ſcharfen Worten das Gebabren der beiden Angeklagten, welche als Organe der öffentlichen Sicherdeit dazu berufen ſeien, den Hausfrieden der Bürger zu ſchützen, ſelbſt der denkbar gröblichſten Eingriffe in den Frieden einen achtbaren Familie ſich ſchuldig gemacht hatten. Er beantragte für jeden der Angeklagten ſechs Monate Gefänaniß. Der Gerichtsbof erkannte für Günther auf ſechs, für Braun auf ſieben Monate Gefängniß. —Ein Mittel gegen Vergeßlichkeit. Er batte manchmal das ganze Taſchentuch voller Knoten, ein ſehr ver⸗ geßlicher Mediziner in Wien, und ſtand dann rathlos vor der räthſelhaften Bedeutung der vielen Erinnerungszeichen. Da verfiel er auf ein zuverläſſigeres Mittel, ſeinem Gedächt⸗ nüß zur Hilſe zu kommen. Er ließ ſich von ſeiner Gatkin täglich ein Dutzend Korreſpondenzkarten in die Taſche ſtecken, Eduard Muchenderger von Karlsruhe erfundene und von dem deutſchen Reichspatentamte mit Gebrauchsmuſterſchutz verſezene Schutzvorrichtung. Dieſelbe iſt an jedem normal gebauten Wagen anzubringen und zeichnet ſich durch Einfach⸗ heit, Sicherbeit und Billigkeit vor ähnlichen Vorrichtungen aus. Ein Durchgehen der ſcheu gewordenen Pferde wird durch dieſe neue Erfindun unmöglich gemacht. Der Inſaſſe eines Wagens kann ebenſo wie der Kutſcher durch Ziehen eines Hebels ſofort die Pferde zum Stehen bringen. Konkurſe in Baden. Karlsruhe. Ueber das Vermögen des Schneidermeiſters Floria Krajcg in Karls⸗ ruhe; Konkursverwalter Waiſenrichter Hubert Feederle in Karlsruhe, Prüfungstermin Montag, 1. Februar.— Ueberlingen. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Wilhelm Eichele in Markdorf; Konkursverwalter Rechts⸗ agent E. Bommer in Ueberlingen; Prüfungstermin Don⸗ nerſtag, 21. Januar. 5 Eine Interimswoche iſt dieſe zwiſchen Weihnachten und Neujahr. Noch gießt das Chriſtfeſt goldenen Schein verklärend aus, und ſchon wirft das neue Jahr eine gewiſſe Beleuchtung auf die Dinge, die da kommen ſollen, gehüllt in den geheimnißvollen Schleier hangender und bangender Er⸗ wartung, und von der menſchenfreundlichſten Himmelstochter: Hoffnung, für ach wie viele Menſchenkinder, geleitet.— Das arme neue Jahr wird viel zu thun bekommen, will es Allen gerecht werden, aber— es iſt dafür geſorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachſen,— wohin käme ſonſt der Menſch mit ſeinem oft ſo unglaublich, tbörichten Wünſchen und Hoffen. Ob es immer auch ſein mag, daß— wie es heißt— die meiſten Wünſche eigentlich in Erfüllung zu gehen pflegen, nur gewöhnlich dann, wenn man es nicht wünſcht? Möge das neue Jahr jedem Herzen bringen, was ihm noth thut! 5 Geldgeſchenke für Düppel⸗Stürmer. Das Preußi⸗ ſche Kriegsminiſterium hat die Abſicht, für Soldaten, welche bei Erſtürmung der Düppeler Schanzen invalide geworden ſind, Geldgeſchenke zu verleihen. Es finden deshalb amtliche Jeſtſtellungen ſtatt. 5 Schleypdienſt auf der Moſel. Für die rheiniſchen Gewerbetreibenden wird nachſtehende Mittheilung gewiß von Intereſſe ſein. Die große Rhedereifirma H. A. Diſch in Mainz wird bei eintretender günſtiger Witterung den Verſuch machen, einen regelmäßigen Schleppdienſt auf der Moſel von Koblenz bis Trier einzurichten. Hier u ſoll einer der beſten Schraubendampfer der genannten Firma, welcher ſehr flach geht, dienen. Der Dampfer traf Anfangs der vorigen Woche in Koblenz ein und machte eine Probe⸗ fahrt auf der Moſel. Der eintretende Eisgang verhinderte einſtweilen die weitere Ausführung des Unternehmens, letz⸗ teres ſoll, ſobald der Eisgang beendet iſt, aufgenommen wex⸗ den. Hierdurch würde einem längſtgefühlten Bedürfniſſe ab⸗ geholfen werden. 85 Die Ergebniſſe des Peſtalozzi⸗Vereins badiſcher Volksſchullebrer ſind dieſes Jahr recht erfreuliche Die Ueberſchüſſe werden— ſtatt in Jorm von Dividenden an jeden Verſicherten— zu den Benefizien, die an die Hinter⸗ bliebenen verſtorbener Mitglieder ausbezahlt werden, zuge⸗ ſchlagen. So kommt dann jedes Mitglied bezw. ſeine Hinter⸗ bliebenen einmal in den Genuß. Darum können z. B. für's Jahr 1891 nach dem erſchienenen Rechenſchaftsbericht— ſtatt den ſtatutengemäßen 1000 Mark— nunmehr 1134 Mk. aus⸗ bezahlt werden. Kritiſcher Tag. Den heutigen letzten Tag des lau⸗ fenden Jahres bezeichnet Rudolf Falb als einen kritiſchen Tag dritter Ordnung. In den erſten Tagen von 1892, beſonders aber um den 5. oder 6. Januar, ſollen wegen der Erdnähe und Aequatorſtellung größere Niederſchläge— wahrſcheinlich Schnee— zu erwarten ſein. 5 Zwei nene Planeten ſind auf der Sternwarte in Heidelberg am 22. und 23. Dezember entdeckt worden. Die⸗ ſelben ſtehen im Sternbilde der Zwillinge und ſind nur mit ſtarkem Fernxohr zu ſehen. Die ſtädtiſchen Uhren laſſen in der letzten Zeit in Bezug auf regelmäßigen Gang wieder viel zu wünſchen übrig. So hatte ſich heute früh die Rathhausuhr um eircg 2. Stunden verſpätet, denn um 7 Uhr zeigte dieſelhe erſt die fünfte Stunde an. Es iſt überhaupt hohe Zeit, daß von zu⸗ ſtändiger Seite einmal den hieſigen ffen Uhren etwas mehr Aufmerkſamkeit zugewendet wird. 5 Saalbau. Im großen Saalbauſaale findet morgen Abend ein großes Concert ſtatt, ausgeführt vom Herrn ebe⸗ maligen Hofſchauſpieler Worms, dem preisgekrönten Wiener humoriſtiſchen Geſangs⸗Trio Geſchwiſter Hammerl und der hieſigen Grenadierkapelle. Das Concert verſpricht ſomit den Theilnehmern deſſelben einige recht angenehme und genuß⸗ reiche Stunden zu bereiten. Der Beſuch der Veranſtaltung kann nur auf das Wärmſte empfohlen werden. 8 Der evangeliſche Kirchenchor wird unter der Lei⸗ tung des Herrn Hofmuſikus Julius Unger heute Abend 4 Uhr in dem Schlußgottesdienſt der Concordienkirche zwei Chöre ſingen und zwar„Danket dem Schöpfer“ von Flemming und Lobgeſang“ von Schulz. Der Conditor⸗Gehülſen⸗Berein feierte am ver⸗ gangenen Sonntag ſein wien Der Stiftungs⸗ und Weih⸗ nachtsfeſt im Ballhauſe dahier. Der Verlauf war der denkbar beſte. Zur Aufführung gelangte der Schwank:„Dr. Kranich's Sprechſtunde“ und zeichneten ſich beſonders die Träger der Hauptrollen Frl Beinder, Herr Neuburger und Herr Ernſt aus Jedoch auch die übrigen Mitwirkenden ernketen großen Beifall. Die Verlooſungsgegenſtände übten auch in dieſem Jahre wieder eine große An iehungskraft aus. Die Looſe waren in kürzeſter Zeit vergriffen, was bei den wirklich werthvollen Gewinnen Niemand verwundern konnte, hoffte doch Jeder auf einen großen Mandelberg oder Aufſatz, die die mit ſeiner eigenen Adreſſe verſehen waren. Sobald er ſich etwas merken wollte, ſchrieb er es auf eine Karte und ſteckte ſie in den nächſten Poſtkaſten. Mittags und Abends fand er dann die Karten zu Hauſe vor und las einfach aus den Karten heraus, was er zu beſorgen hatte. „—.Zeitungsweſen in Mexico. Der in Mexico er⸗ ſcheinende„Economiſto Mexicanb“ ſchreibt unter dieſer Rubrik: Wir glauben, daß man keine vollſtändige Idee hat von der Zahl und der Verſchiedenheit der in Mexico erſchei⸗ nenden Zeitungen, welche ſich auf 328 belaufen, von denen 77 in der Hauptſtadt das Licht erblicken. Es ſind politiſche und literariſche 106, offizielle 37, kaufmänniſche 29, katholiſche 26. ausſchlieslich literariſche 25, Verſchiedenes 20, pädagogiſche 15, wiſſenſchaftliche 12, induſtrielle 11, Organe der fremden Colonieen 10, juriſtiſche 9, proteſtantiſche 7, ſpiritiſtiſche 9, ausſchließlich politiſche 3, landwirthſchaftliche 3. für Stier⸗ gefechte und öffentliche Schauſpiele 2, militäriſche 2 und je 1 don folgenden Elaſſen: Pharmacie, Telegrapb, Bipliographie, Muſik, Gymnaſtik und Geſellſchaften. Drei erſcheinen in eng⸗ liſcher, 2 in franzöfiſcher und eine in deutſcher Sprache, „Bermania“, eine ſehr gut redigirte Zeitung, 29 erſcheinen täglich, 174 wöchentlich, 21 zwei Mal in der Woche, 65 halb⸗ monatlich, 33 monatlich und 6 vierteljährlich. — Ein Jeamtengemütb in halbvergangener Zeit. „Nun, Herr Regiſtrator, Sie mögen anch geſtern Nachmittag während des furchtbaren Gewitters eine ſchöne Angſt ausge⸗ ſtanden haben in Ihrer hochgelegenen Regiſtratur!“—„Ach. ich verſichere Ihnen, Herr Kanzleirath, eine ſolche Angſt wie geſtern habe ich in meinem ganzen Leben nicht gehabt!— Außer der offiziellen Angſt wegen der Akten, hatte ich auch noch eine beſondere Privatangſt, da meine Frau mit des 05 ſich bei der Landpartie nach Sonnenberg betheiligt hatte. eeeemeeeeereeeeer — — Mannheim, 31. Oezemder! General⸗Anzeiger. 31 Seite: in Fülle vorhanden waren. Den Schluß der Feſtlichkeit bildete ein Tänzchen, an welchem über 80 Paare kheilnahmen. Der Mannbeimer Carnarienzüchterverein hielt, wie uns nachträglich noch berichtet wird, am verfloſſenen Sonntag, 27. Dez., in ſeinem Vereinslokale G 3. 6 ſeine erſte Familienfeſtlichkeit oab. Wenn guch rückſichlich des erſt kurzen Beſtandes des Vereines es nicht, wie urſprünglich geplant, exmöglicht werden konnte, eine Ausſtellung von prima Harzer Sängern in größerem Nahmen zu veranſtalten, wie es wohl in den Intentionen des Vorſtandes der ſtrebſamen Vereinigung gelegen hätte, ſo verlief die Feier doch in recht würdiger, ani⸗ mirter und gemüthlicher Weiſe, die allen Mitgliedern in an⸗ genehmer Exinnerung bleiben wird. Die Feſttheilnehmer ver⸗ ſammelten ſich ſchon zu früher Nachmittagsſtunde und erregte die Verlooſung einer hübſchen Anzahl prächtig ſingender Carnarienhähne manch heitere Scene unter den Loosinhabern. Es war bei dieſer Gelegenheit eine ſehr ſchöne Collection der diesjährigen Nachzucht edler Stämme ſeitens einiger Mit⸗ glieder ausgeſtellt und berechtigt dieſer Umſtand zu der An⸗ nahme, daß wenn der Verein auf dem begonnenen Wege rüſtig weiterſchreitet, er bereits im nächſten Jahre Reſultate zu verzeichnen haben wird, um die ihn mancher Schweſter⸗ derein beneiden dürfte. Man trennte ſich in ſpäter Abend⸗ ſtunde mit dem Verſprechen, wacker darauf hin zu arbeiten, dem in den Statuten Ausdruck gegebenen Ziele, der Vered⸗ lung der Zucht des Harzer Karnarienvogels durch emſiges Wirken und Schaffen näher zu kommen. *JIm Folge der regneriſchen Witterung der letzten Tagen ſind Rhein und Neckar in ſtarkem Steigen begriffen. Beide Flüſſe ſind ſeit geſtern um über 1 Meter geſtiegen.— Von auswärts liegen folgende telegraphiſche Nachrichten vor: Diedesheim: Neckarſtand geſtern Abend 295, heute 477 ſteigt ſtündlich 13 em. Raſtatt: Murg geſtern Mittag 12 Uhr 280; ½6 Uhr Morgens 350 ſteigend. Heidelberg: Neckar 402. Kehl: Rhein 308, geſtern 223, geſtiegen 83, noch ſteigend. Heilbronn: 8 Uhr 415, raſch ſteigend. Maxau: Rhein geſtern 366, heute 460, ſtark ſteigend. Mannheim: Rhein geſtern 345, heute 450; Neckar geſtern 340, heute 440. * Zimmerbrand. Geſtern Abend gegen 7 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr abermals alarmirt. Ju dem Hauſe 86, 1b. war ein Zimmerbrand ausgebrochen, der einen nicht unbedeutenden Schaden anrichtete, durch die Feuerwehr aber bald wieder gelöſcht werden konnte. * Verhaftet. In Heidelbers wurde ein funger Burſche verhaftet, welcher in Mannheim mehrere bedeutende Kleider⸗ diebſtähle verübt hatte. *Verhaftet wurden 3 Stromer, welche ſeit einigen Tagen die Nächte in dem Neubau N 8, 18 zugebracht haben und ſich daſelbſt behufs ihrer Erwärmung ſtets Feuer an⸗ zündeten. *Muthmaßliches Wetter am Freitag den 1. Januar. Für Freitag und Samſtag iſt fortgeſetzt trübes, regneriſches und windiges Wetter zu erwarten. Meteorologiſche Beobachtungen der Station Mann⸗ heim vom 31. Dezember Morgenß 7 Uhr. Thermometer ind* Höchſte und niederſte Tem⸗ in Celſius 8 5 58 25 peratur des verg. Tages Trocken Feucht Maximum Minimum —10.8—.6—.6—56.1 Barometer⸗ ſtand in mm 747.8 Stärke SW 5 Beob⸗ Tag Stunde achtungsort ) Windſtille; 1: ſchoacher Zuftzus; 2: etwas ſtärker ꝛc.; 3: Sturm: 10; Orkan. Sielbau Nachrichtendienſt. Mannheim. Beobachtungen vom 30. auf 31. Dezember. Beobachtgszt. Meteorolog. Beobachtungen Grunbwaſſerſtände, Coten in N. N. . üů Stand ae⸗ een eene 0 Max. Min. Temp.] o Null 1891 30, er—— 7A95[R 5, arankenh. 91,7988,4888,58 D15,Sindeuhft. 91.3588,75 88,89 80, gan. s s s 100,s, S Kealſc 89,7/— uhr 8 bantenen 5,07 88.50 31. Borm. 410½ 7 +1% 98 Nsgerankenſtallo5, 80 5 A 8, Couliſſhe. 97,73—.—88,31 ) R5 wird ſeit 1. Japuar 1877 beobachtet. Höchſter. Stand 92,00 F. N. am 1. Januar 1883. Niedrigſter Stand 87,59 N. N. am 17. Oktober 1883. Regenfall: 20,9 m/m. Aus dem Groſtherzogthum. Sandhofen, 30. Dez. Ihre Notiz über die Weih⸗ nachtsbeſcheerung auf der Zellſtofffabrik Waldhof bedarf in⸗ ſofern einer Ergänzung, als durch die Direktion der genannten Fabrik auch hier eine Reihe von Arheiterfamilien mit Gaben bedacht worden find. Derſelben gebührt neben dem Dank der Beſchenkten die Anerkennung des Menſchenfreundes. Durch werkihätige Liebe ließe ſich auch der ſcharfe Gegenſatz von Arbeit unb Kapital, von Arbeit⸗Gebern und⸗Nehmern mildern, wenn nicht aufheben. USchriesbeim, 30 Dez. Die ſeitherigen Poſtdienſt⸗ räume im Hauſe des Gaſtwirths Herrn Carqus ſind für die heutigen geſteigerten Verkehrsverhältniſſe am hieſigen Platze zu eng geworden. In Anbetracht dieſes Umſtandes war die Ober⸗Poſtdirektion in Karlsruhe mit dem Privatier Herrn Joh. Ph. Hübſch wegen Erſtellung eines neuen Poſtgebäudes in Unterbandlung getreten. Der Neubau geht nunmehr ſeiner Vollendung entgegen. Die Eröffnung des Poſt⸗ und Tele⸗ graphenbetriebes in demſelben wird am 5. Januar ſtattfinden. Das Medaillon. Roman von Ewald Auguſt König. Nachorntk verbsten. 8²³0(Fortſetzung.) „Wer redet denn von Ihrer Braut?“ unterbrach ihn Legränd.„Wenn ich Sie verdächtigen oder, richtiger geſaat, anklagen wollte, ſo würde ich mich an eine andere Perſon wenden. Wiſſen Sie, daß der Graf von Maiſonrouge augen⸗ blicklich hier weilt? 5 Leon Delattre blieb ſtehen; er klemmte das Lorgnon haſtig auf die Naſe und blickte den Fragenden erwartungsvoll an. „Haben Sie das auch in der Fremdenliſte geleſen?“ fragte er. „Allerdines. „Und nun beabſichtigen Sie, auch den Grafen um eine Unterſtützung zu bitten?“ „Vielleicht“ erwiderte Legrand ruhig.„Sie ſehen ja, wi⸗ arm ich bin. Ich habe in einem Wirthshauſe hier Schulden machen muſſen, und ich weiß nicht, was ich beginnen ſoll, um mein Daſein zu friſten; da kann's Niemand mir verargen, wenn ſch alle Mittel benutze, um mich aus dieſem Elend her⸗ auszuwinden.“ 0 Es gibt noch andere Frauzoſen hier, deren Hülfe Sie beanſpruchen könnten.“ 5 5 „Mag ſein, aber ich bin kein Bettler! Sie wiſſen, wie ich mich bei dem Grafen revanchiren könnte.“ „Davon weiß ich gar nichts,, antwortete Delattre, der jetzt wieder auf und ab ſchritt.„Ich verſtebe Ihre Andeu⸗ tungen, Ihre Drobungen nicht. Sie mögen irgend eine Ge⸗ ſchichte erſonnen haben, die Sie vielleicht mir als eine Waffe zeigen wollen, um eine Unterſtützung von mir zu erpreſſen; aber Sie imponiren mir damit keineswegs. „Dann wäre es unnütz, mit Ihnen weiter darüber zu reden,“ ſagte Legrand mit gemeſſener Ruhe.„Drohen und feilſchen iſt meine Sache nicht; als ehrlicher Mann gehe ich zu dem Grafen.“ 96,49—.—88,68 I Heddeshein. 29. Dez. Verfloſſenen Sonntag Abend hielt die hieſige Caſino⸗Geſellſchaft ihre Weihnachtsfeier in dem Caſino⸗Lokale ab. Das ſehr hübſch arrangirte Feſt, welches recht zahlreich beſucht war, wurde durch eine ſchöne Anſprache des Herrn Präſidenten eröffnet, worauf dann wie alljährlich die zu dieſer Feier von dem Vexreine angekauften Gegenſtände zur Verloſung kamen. Den Chriſtbaum hatie man wieder mit dem neueſten, theilweiſe ſehr koſtbaren Schmuck geziert, ſo daß Jedermann von deſſen Schönheit entzückt war. Zur Unterhaltung trugen beſonders die Geſangs⸗, komiſchen und Muſikvorträge bei. Die Muſikpiecen des Herrn stud. rer. nat. Schaaff aus Aachen wurden mit ganz beſonderem Bei⸗ fall aufgenommen. Durch das anhaltende Amüſement ver⸗ anlaßt, konnten ſich die auswärtigen Gäſie erſt Morgens von ihren hieſigen Freunden trennen. SHeidelberg, 30. Dez. In Betreff der ſchon vor einiger Zeit angeregten Frage wegen Herſtellung eines Noth⸗ hafens am Ausgangsbecken der Elſenz in den Neckar in Ne⸗ ckargemünd fand hier im Beiſein des Herrn Bürgermeiſters Thilo und eines Gemeinderathsmitglieds von Neckargemünd ſowie einer Anzahl Schiffer eine Beſprechung ſtatt. Der er⸗ forderliche geringe Aufwand von nur etwa—8000 M. ſoll durch einen Beitrag der Stadt Heidelberg, der Gemeinde Neckargemünd, des Kreiſes u. ſ. w gedeckt werden. Der Noth⸗ hafen iſt für die Aufnahme von 36—40 Schiffen berechnet. „„Sinsbeim, 30. Dez. Geſtern wurde in einem kleinen Bächlein bei Rohrbach die Leiche der 52 Jahre alten ledigen Katbarina Eiermann von dort aufgefunden. Bis jetzt iſt noch nicht feſtgeſtellt, ob ein Unglücksfall oder Selbſtmord vor⸗ liegt. Handſchuhsheim, 28. Dez. Durch die Heidelberger Gendarmerie wurden geſtern dabier zwei Burſchen verhaftet, welche auf der Ortsſtraße einen anderen jungen Menſchen überfallen und derart mit Stockſchlägen auf den Kopf traktirt hatten, daß der Verletzte faſt hoffnungslos darniederliegt. Am Tage zuvor begingen dabier zwei andere Burſchen eine gleiche Rohheit, indem ſie gleichfalls auf der Ortsſtraße einen braven Invaliden aus dem Feldzuge von 1870/71 miß⸗ handelten und ihm körperliche Verlezungen zufügten.— Der hieſige Landwirth L. Weber hatte das Unglück, vom Heu⸗ 1 auf die Tenne herabzuſtürzen. Er war auf der Stelle odt. * Donzlingen, 28. Dez. Geſtern iſt Rektor Gſell li. Meldung des„Hochb. Boten“ an der hieſigen Station aus⸗ geſtiegen und hat ſich nach der Hochbura begeben. Ob die gegen ihn eingeleitete Unterſuchung eingeſtellt, oder ob er gegen Sicherheitsleiſtung auf freien Fuß geſetzt, iſt nicht be ⸗ kannt; doch ſcheint das Letztere das Wahrſcheinlichere.— (Wie nachträglich von kompetenter Seite mitgetheilt wird, deruht dieſe Nachricht auf Irrtzum. Gſell befindet ſich nach wie vor in Unterſuchungshaft.) * Stockach, 30. Dez. In dem benachbarten Wahlwies hat ſich Hauptlehrer Franz im Schulzimmer erhängt. Abends vorher hielt er noch Geſangprobe ab. Seit einiger Zeit ſoll an ihm Schwermuth beobachtet worden ſein, was wohl das Motiv der That war. neberlingen, 30. Dez Die hieſige Fiſchzuchtanſtalt bietet gegenwärtig einen intereſſanten Anblick. Millionen pon Fiſcheiern bewegen ſich in den ſeit letzten Herbſt aufgeſtellten Apparaten, den ſogen. Selbſtausleſern, auf und nieder. Dieſe Apparate ſind ſehr ſinnreich eingerichtet. Durch einen immer⸗ währenden Waſſerſtrom treiben ſie die nicht mehr entwick⸗ lungsfähigen Fiſcheier, die leichter ſind als die geſunden, an die Oberfläche des Behälters und über den Rand hinweg, ſodaß alſo ununterbrochen eine ſelbſtthätige Sonderung ſtatt ⸗ findet. Die meiſten der augenblicklich in der Anſtalt vor⸗ handenen Fiſcheier ſind ſolche von Blaufelchen, nämlich .600,000 Stück. Gangfiſcheier ſind 1,132,000 vorhanden, ge⸗ liefert von den Gebr. Einhart in Konſtanz. 224,000 Weiß⸗ felcheneier hat die Großh. Regierung zur Verfügung geſtelt, während 380,000 Sandfelchen theils aus der Schweiz, theils von Hagnauer Fiſchern geliefert ſind. Nach dieſen Zahlen dürfte die Fiſchzuchtanſtalk demnächſt in der Lage ſein, große Lieferungen an Setzfiſchen übernehmen zu können. 7 Kleine Mittheilungen. In Kenzingen wurde ein auf den Schienen befindlicher Mann, der auf unaufge⸗ klärte Weiſe dahin gelangte, von der Güterzugmaſchine un⸗ mittelbar erfaßt und zu Boden geworfen, wo er mit einge⸗ drücktem Schädelknochen todt aufgefunden wurde. Der Be⸗ i heißt Heitz u. iſt aus Marlen. In Oeflingen wurde ein Raubanfall auf einen Arbeiter der Fabrik Herofe ausgeführt. An jenem Tag war in dieſer Fabrik Zahltag B Der Arbejter wurde durch Schläge mit einem ſtocke auf den Kopf halb betäubt zu Boden geſchlagen und ſeine Taſchen durchſucht. Doch wurde nichts erwiſcht, weil anf das da i noch rechtzeitig Leute nahten und der Thäter das Geld nicht fand. Als der That verdächtig wurde der Fuhrknecht Peter Albiez von Niedergebisbach ver⸗ haftet.— Altbürgermeiſter Linus Heine von Heudorf und deſſen Sohn Norbert, welche ſchon früher längere Zeit wegen Verdachts der Brandſtiftung in Haft ſaßen, wurden neuerdings, dem„Nellenb..“ zufolge, unter gleichem Ver⸗ dacht gefänglich eingezogen. Wfältiſchh-Heſſiſche Rachrichten. »Speyer, 30. Dez. Um einige Einkäufe zu machen verließ die Frau des Fußrmanns Leiſt ibre Wohnung, in welcher das 7jährige Söhnchen allein zurückblieb. Bei ihrer Geſchichte auch beweiſen können,“ warnte Delattre. ch kann es.“ „Darf ich fragen, womit!? „Der Herr Graf wird dieſer einfachen Geſchichte Slanben ſchenken, weil alles, was ich ihm erzählen werde, den Stempel der Wahrheit trägt.“) „Dann wird er Sie fragen, weshalb Sie ſo lange ge⸗ ſchwiegen haben“/ „War ich verpflichtet, zu reden?“ „Früher— ja, heute nicht mehr.“ „Meine Armuth muß mein Schweigen entſchuldigen, Sie 1 Recht, es wäre meine Pflicht geweſen, früher zu reden. „Und mich zu verdächtigen? Nein, antwortete Delattre ſcharf.„Wollen Sie, wenn ich Ihnen eine Unterſtützung gebe, dieſe Stadt ſogleich wieder verlaſſen?“ „Weshalb wünſchen Sie das?“ „Um Ihnen nicht wieder zu begegnen. Sie duften nach Branntwein, ſind dem Trunk ergeden.“ „Das bin ich nicht.“ „Gleichviel. Sie verkehren an Orten und mit Leuten, die gefährlich ſind, und trotzdem ich kein Unrecht darin erblicke, wünſche ich doch nicht, daß jetzt noch und dazu außerbalb Frankreichs von meiner Betheiliaung an den Thaten der Franctireurs geredet wird. Ich wünſche ferner nicht, daß man in den Wirthshäuſern über meine Familienangelegenheiten ſpricht. Sie wiſſen, mein Vater iſt damals bei dem Ueber⸗ fall in Maiſonrouge durch eine preußiſche Kugel gefallen; ich habe mir ſeitdem oft den Vorwurf gemacht, daß ich an dem Tode des alten Mannes die Schuld trage, weil ich jenen Ueberfall leitete; von Anderen möchte ich mir dieſen Vorwurf nicht machen laſſen.“ „Das wäre das Wenigſte, ſagte Jacques Legrand, deſſen Lippen ein ſpöttiſches Lächeln umzuckte.„Sie handelten da⸗ mals im Intereſſe unſeres Vaterlandes; das Ende des Kampfes konnten Sie nicht voraus ſetzen.“ „Andere urtheilen nicht ſo—“ „Andere wiffen davon nichts, und von mir wird Niemand es erfahren.“ „Prüfen Sie aber vorher, ob Sie die Wahrheit Ihrer Jurückkunft nach kurzer Zeſt bot ſich ihr ein grauſiger An“ blick. Das Kind, welches nur mit einem Hemd gekleidet war, batte wahrſcheinlich mit Feuerzeug geſpielt; dabei hatte das Hemd Feuer gefangen und das hilfloſe Kind war auf die ſchrecklichſte Weiſe verbrannt. *Landau, 28. Dez. Eine Rabenmutter, kaum aus der Sonntagsſchule entlaſſen wurde heute dahier gefänglich eingebracht. Dieſelbe, von Gleiszellen ſtammend, Katharina Knorr mit Namen, hatte ein Kind geboren. welchem ſie den Kopf abſchnitt und die Leiche ſodann vergrub. Worms, 30. Dez. In der hieſigen Handelskammer wurde mitgeteilt, daß von der Herſtellung eines linksrheiniſch⸗ linksmainiſchen Bezirksfernſprechnetzes abgeſehen, daß aber die Verbindung der pfälziſchen Städte mit Frankfurt a. M. durch Fernſprecher ins Auge gefaßt worden iſt. Die Eröffnung des letzterwähnten Sprechverkehrs könne ſtattfinden, ſobald die Un⸗ regelmäßigkeiten, welche die Vorverſuche bis jetzt ergeben haben, beſeitigt ſeien. Wegen eines Sprechverkehrs Pfals⸗ Worms könne der Reichstelegraphenverwaltung erſt dann Vor⸗ lage gemacht werden, wenn die länaſt geplante Sprechver⸗ bindung Mannheim⸗Worms ausgeführt ſei. Auf Grund dieſer Mittheilungen beſchloß die Kammer, die Herſtellung eines Fernſprechers Ludwigshafen⸗Worms⸗Mainz mit Anſchlüſſen einerſeits nach Mannheim, anderſeits nach Frankfurt g. M. zu erſtreben. Die Kammer beſchloß, die heſſiſche Regierung zu bitten, dieſe möge den Bau der rbeinheſſiſchen Nebenhahnen zu aleicher Zeit ausführen laſſen. Ferner erklärte ſich die Kammer für die Auftebung der Kohlenausfuhrtarife und für Offenhalten der Ladengeſchäfte an Sonn⸗ und Feiertagen in den Stunden von—1 Uhr Vormittags. * Mainz, 30. Dez. In die Magazine der Garniſons⸗ verwalkung werden gegenwärtig ca. 20,000 Centner amerika⸗ niſcher Weizen und Roggen eingelagert, welches Getreide durch holländiſche Schiffer von Antwerpen bier eintrifft. Daſſelbe wurde kurz vor der Inkrafttretung des ruſſiſchen Ausfuhr⸗ verbots durch das preußiſche Kriegsminiſterium in Antwerpen direkt bei den Importeuren aufgekauft. Auch die übrigen rheiniſchen Feſtungen erhalten ſolches Getreide. * Mainz, 30. Dez. Die Errichtung einer beſonderen Schulklaſſe für geiſtig zurückgebliebene Kinder bat der ſtädt. Schulvorſtand nunmehr deftnitev beſchloſſen. Dagegen hat der Schulvorſtand von der Errichtung einer beſonderen Schule für ſittlich verwahrloſte Kinder Abſtand genommen, da die Zahl ſolcher Kinder verſchwindend klein iſt, und daher die Verbringung ſolcher Kinder in eine Beſſerungsanſtalt für zweckmäßiger erachtet wird. Gerichtszeitung. » Mannheim, 30. Dez.(Strafkammer 1) Vor⸗ ſitzender: Herr Landgerichtsdirector Ullrich. Vertreter der Großh. Staatsbehörde: Herr L. Staatsanwalt Dietz und Herr Staatsanwalt Mühling. 1) Wegen Betrugs und Urkundenfälſchung haben ſich die Handlungsreiſenden Karl Lindner von Niedermansberg, 33 Jahre alt, und Chriſtian Kraus von Bahyreutb, 184⁴ geboren, zu verantworten, die beide ſchon wegen zahl⸗ reichen Betrügereien mehrmals längere Gefängnißſtrafen er⸗ ſtanden haben. Heute handelt es ſich wieder um eine neue Serie von ihnen verübter Betrügereien und Fälſchungen. Im Oktober d. J. ließen die beiden Angeklagten in hieſigen Blättern eine Stelle als Bureaudiener für ein hieſiges kauf⸗ mänuiſches Geſchäft ausſchreiben, auf welche Annonce hin ſich auch mehrere Leute anmeldeten. Von dieſen verlangten nun die Angeklagten Cautionen, die ſie von Einigen, Namens Hellinger, Streſtenberger und Hauck in Geſtalt von Spar⸗ kaſſenbüchern und Pfandbriefen im Geſammtwerthe von ca. 600,., auch erhielten. Den Empfang dieſer Cautionen guittirten die Angeklagten jedesmal durch Unterzeichnung mit dem fingirten Namen Groß; dann ließen die Schwindler nichts mehr von ſich hören. Ferner betrog Lindner noch einen hieſigen Geſchäftsmann um 8., indem er letzteren ber Bezahlung und Beſtellung eines angeblich zum Beſten er Feriencofonien offcrirten Buches veranlaßte, deſſen Liefe⸗ rung jedoch nicht erſolgte, während Kraus in Karlsruhe, ſowie in Lampertheim bei mehreren Perſonen das gleiche Manöver mit demſelben Erfolg ausführte. Der Gerichtshof erkennt für beide Angeklagten auf je 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverluſt, außerdem für Lindner auf 1080 Mark Geldſtrafe(event. weitere 72 Tage Zuchthaus), und für Kraus auf 1500 Mark Geldſtrafe(event. weitere 100 Tage Zuchthaus).— 3) Der 26 Jahre alte Taglöhner Jakob Keppner von Merchingen, z. Zt. hier wohnbaft, iſt ange⸗ klagt, im Oktober d. J. durch Ueberlaſſen ſeines Militär⸗ paſſes dem hier für das Bad. Feldartillerie⸗Regiment Nr. 14 ausgehobenen Rekruten Oskar Brecht von Reinsheim zur Deſertion nach Baſel verholfen zu haben. Nach der heutigen Verhandlung des Falles wird Keppner nach 8 141 Ziff. 1 des.⸗Str.⸗G.B. zu einer Gefängnißſtrafe von 1 Mongt verurtheilt. Tagesneuigkeiten. — Solingen, 29. Dez. Im hieſigen Krankenhauſe wird Kochs Tuberculin noch fortaeſetzt angewandt und zwar mit unverkennbar günſtigem Erfolge namentlich bei Drüſen⸗ und Knochentuberculoſe, ſowie bei hartnäckigen Hautkrank⸗ heiten. — Cottbus, 30. Dez. Contre⸗Admiral Köſter auf Schlichow erlitt beim Schlittſchuhlaufen einen ſchweren laf„Gleichwohl beſtehe ich darauf, daß Sie die Stadt ver⸗ aſſen.“ Wieviel wollen Sie mir zahlen?“ Leon Delattre hatte bereits ſeine ſeidene Börſe aus der Taſche gezogen; er nahm fünf Goldſtücke heraus und leate ſie auf den Tiſch. „Nur fünfzig Gulden?“ fragte Legrand, indem er raſch ſeine Hand auf das Gold legte.„Mehr iſt Iynen mein Schweigen nicht werth. Wollen Sie die Summe nicht ver⸗ doppeln?“ „Nein,“ antwortete Delattre entſchloſſen.„Wenn ich es auch wollte, ich könnte es augenblicklich nicht; meine Reiſekaſſe iſt ohnehin ſchon ſtärker in Anſpruch genommen worden, als ich es erwartete.“ Legrand hatte die Goldſtücke in die Weſtentaſche geſchoben und ſich vom Stuhle erhoben. „So will ich dies als eine Abſchlagszahlung betrachten. die mir keine Verpflichtungen auferlegt,“ ſagte er„Schreiben Sie nach Lyon und laſſen Sie Geld von dort kommen; mit dieſen fünfzig Gulden werden Sie mich nicht los.“ „Sie ſind unverſchämt!“ brauſte Delattre zornig auf. b„Ich wahre mein Intereſſe; der Graf würde mir mehr zahlen.“ „Wollen Sie zu ihm gehen?? „Heute noch nicht. Ich komme vorher noch einmal zu Ihnen. Das, was Sie mir geſagt haben, macht mich nicht irre; ich weiß ſehr wohl, welchen Werth mein Schweigen für Sie hat. Sie werden ſich die Sache überlegen und mir nicht die Thür weiſen, wenn ich wiederkomme.“ Mit dem fuchſigen Hut in der Hand ſtand er bereits an der Thür. „Wann, alauben Sie, das Geld zu haben?“ fragte er. „Scheren Sie ſich zum Teufel!“ rief Delattre wüthend, „Ich warne Sie noch einmal: bereiten Sie mir Unannehm⸗ lichkeiten, ſo werde ich die Behörde auf Sie als einen unver⸗ ſchämten Bettler aufmerkſam machen, und meinem Einflufſe hier wird es ſicherlich gelingen, Sie durch Schub über die Grenze zu bringen.“ (Fortſetzung folgt.) * General⸗Anzeiger. Beinbruch digend. Das Befinden iſt nach der Operation beſrie⸗ ID, 30. Dez. Der wegen Ermordung ſeiner theilte Bäckergeſelle Wilhelm Ober⸗ 8 ſeiner That abgelegt. 0. Dez. Ein angeſehener Paſtor im chtig, er wird wegen unglaublicher verfolgt. Um über 100,000 Mark itute betrogen, darunter auch die hieſige ef, 29. Dez. Ein unbekannter junger Mann dem Bahnhofe durch einen Revolverſchuß. Der bſtmörder traf mit dem 8 Uhr⸗Zuge von Köln aus hier Er fuhr 4. Klaſſe und war im Beſitze einer Eiſenbahn⸗ Johrkarte Elberfeld⸗Bonn. Als der Schaffner dem jungen Manne die Fahrkarte abforderte, übergab er ſie mit der Be⸗ merkung, der Schaffner könne die Karte gleich behalten, da er ſie nicht mehr gebrauche; er ſei Kaufmann und gegenwärtig ohne Stellung, weßhalb er in Roisdorf ausſteigen und ſich dort erſchießen wolle. — Juüterbog, 28. Dez. Bei den Artillerie⸗Schieß⸗ übungen auf dem benachbarten Schießplatz hat ſich wieder ein Unglücksfall ereignet. Ein Unteroffizier hatte ſich eine mit Pikrin gefüllte Graugte angeeignet und mit auf ſeine Caſernen⸗ ſtube genommen. Hier crepirte die Granate in ſeinen Händen und riß ihm die rechte Hand und einen Theil der Backe fort. — Paries 30. Dez. In Montpellier herrſcht große Aufregung. Aus dem dortigen Zuchthauſe ſind nämlich fünf Sträflingeentſprungen, nachdem ſie vorher einen Kerkermeiſter und einen Sträfling, der ſich ihnen nicht anſchließen wollte, erwürgt hatten. — Lille, 30. Dez Bei einer Feuersbrunſt auf einem Bauernhofe bei Lannillis kamen drei Kinder in den Flammen um. 5 — Amſterdam, 30. Dez. Das mit Holz von Parama⸗ ribo nach Amſterdam beſtimmte Schiff„Ruſt en Werk“ iſt bei Zgandvoort voll Waſſer gelaufen und gilt für verloren, Die Mannſchaft iſt gerettet. — Maprib, 30. Dez. An der Nordküſte Cubas ſtran⸗ dete der Stahldampfer„Manuelita y Maria“ und wurde ganz wrack. — Sondon, 29. Dez. Im Theatre Royal in Gates⸗ geadon⸗Tyne entſtand am Samſtag Abend während der Vor⸗ ſtellung der Pantomime„Aladdin und ſeine Wunderlampe“ durch falſchen Feuerlärm eine Panik, bei der zehn Perſonen getödtet und viele verletzt wurden. Zwei Burſchen rauchten und ließen brennende Zündhölzchen fallen, ohne ſie auszu⸗ treten. Eine Frau, die den Nauch bemerkte, ſchrie Feuer. Die Zuſchauer im Parterre und auf den Balconen gelangten ohne Unfall ins Freie, Auf der Galerie waren die Ausgänge verſchloſſen. Als ein Karteneinnehmer Namens Forſter den Ruf Feuer hörte und das Toben der Menge vernabhm, rannte er zu dieſen Ausgängen und öffnete ſie. Wie ein Orkan raſten die ſich drängenden und ſtoßenden Menſchen über ihn din und zertraten ihn. Außer dem genannten Forſter wurden noch neun Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren todt⸗ getreten oder erdrückt. Die Zahl der Verletzten konnte noch nicht genau ermittelt werden; gewiß iſt ſie aber ſehr groß. Theater, Kunſt und Wiſfenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. In der geſtrigen Aufführung des„Fliegenden Hol⸗ länder, begann Herr Franz Bartowsky vom Königs⸗ berger Stadttbeater ein auf Engagement abzielendes Gaſtſpiel, das äußerlich einen recht guten Erfolg hatte. Ein abſchließen⸗ des Urtheil über die Fähiskeiten des Sängers kann nach dieſem erſten Auftreten noch nicht gefällt werden, weil der Künſtler offenbar unter einer ſtimmlichen Indispofition litt, die eine freie, volle Entfaltung des Organs verhinderte. Immerhin war zu erkennen, daß Herr Bartowsky ein gut deranlagter Sänger iſt, der ſeine Mittel in künſtleriſcher Weiſe anzuwenden weiß⸗ Ueber den Umfang der Stimme läßt 155 ebenfals nichts Beſtimmtes ſagen, weil der Sänger ſich ſchonte und namentlich in der Höhe die Thne nicht ſicher trafen. Der weitere Verlauf des Gaſtſpiels wird erweiſen, oh Herr Bartowsky nicht nur ein geſchmackvoller Künſtler iſt, ſondern ob er ein ausreichendes Organ beſitzt.— Herr Gbtjes war ſehr gut disponirt; Herr Döring war als Daland auffallend unſicher, auch klangen die hohen Tböne gepreßt.— Die Senta des Fräuleins Mohor iſt als eine der beſten, vollendetſten Leiſtungen bekannt und mit wachſendem Erſtaunen muß man ſich angeſichts ſo hervorragender Darſtellungen fragen, was denn eigentlich da⸗ mit bezweckt werden ſoll, wenn man— wie es heißt— immer wieder auf der Suche nach einer anderen erſten Sängerin iſt. Neuerdings ſoll beabſichtigt ſein, eine Sängerin aus Newyork kommen zu laſſen, die in jenen Rollen auftreten ſoll, die feit⸗ ger Frl. Mohor innehatte. Wir denken, man ſollte es bei den Kaſchowska ⸗Verſuchen und anderen ähnlichen Experimenten bewenden laſſen. Unſere Bühne iſt oft zum Verſuchsfeld für angehende Künſtler auserſehen worden und das Publikum hat, wenn es vom Talent des Debutanten überzeugt war, das ſelbe gefördert und unterſtützt. So löblich derartige künſt⸗ leriſche Erziehungsverſuche ſind, ſo muß es doch anderſeits das Beſtreben der Theaterleitung ſein, wirkliche Künſtler dem Mannheimer Theater dauernd zu erhalten und wir glauben, daß Fräulein Mohor ſich dieſen Ehrentitel durch eine Reihe hervorragendſter Leiſtungen wohl ehrlich verdient hat. Wo kommen wir ſchließlich mit dem Zuſammenſpiel unſerer Künſtler bin, wenn aus unſerer Bühne ein Durch⸗ gang gemacht und der Perſonal⸗Wechſel die einzig feſtſtehende Einrichtung wird? Ein gutes Enſemble kann ſich nur auf gegenſeitiges künſtleriſches Ineinandergreifen der Dar⸗ ſteller aufbauen, und dieſes wird nicht von heute auf morgen erreicht Man laſſe doch ab von den Verſuchen, bei denen ge⸗ wöhnlich das Gute gegen Minderwerthiges umgetauſcht wurde und vor allem ſuche man ſich eine Künſtlerin zu er⸗ galten, die ſeder großen Bühne zur Zierde gereichen würde. Stabilität thut auch dem Theater noth, und wenn wir dafür eintreten, daß nicht jeder wechſelnden Laune des Monſieur Toutlemond auf die Geſtaltung der Theaterverhältniſſe Ein⸗ fluß gewährt werde, ſo müſſen wir anderſeits dringend wünſchen, daß im Intereſſe des Kunſtinſtituts von Seiten der Theaterleitung es vermieden werde, durch überflüſſtge Expe⸗ rimente eine ſchädigende Unſicherheit in das Enſemble zu tragen. Es iſt zum mindeſten eine ſonderbare Art der Er⸗ munterung der Künſtler, wenn man ihnen trotz ihrer Erfolge unausgeſetzt Nachfolger an die Ferſen heftet. K. Wegen Heiſerkeit des Herrn Rüdiger kann morgen (Neufabrstag) die Oper„Die Meiſterſinger von Nürnberg“ nicht zur Aufführung kommen. Es wird dafür die Oper „Carmen“ gegeben, welche ohnehin für den 3. Januar mit Frau Sorger in der Titelpartie in Ausſicht genommen war, ſo daß alſo das erſte Wiederauftreten der Frau Sorger ſchon morgen ſtattfindet. Am 3. Januar(Sonntag) foll dafür die Oper„Tannhäuſer“ gegeben werden. Titerariſches. Am Schluß des Jahres 1891 vollziebt ſich der erſtmalige Umtauſch der für die gegen Invalidität und Alter verſicherten Perſonen vollgeklebten Quittungskarten. An Stelle der letzteren erhalten die Verſicherten eine neue Karte und gleichzeitig eine Beſcheinigung über die bisher geleiſteten Beiträge 20. Der Umtauſch der Karten und die Ertheilung der Beſcheinigung wiederholt ſich bekauntlich von Jahr zu Jahr, ſobald die be⸗ händigten Juitkungskarten vollgeklebt ſind. Die ertheilten Bi⸗ II gdnnd ar 171 A1t 11 1 Aiemun von Anſprüchen aus der Verſicherung vorzufegen. Jur Ver⸗ meidung von Verluſten und Beſchädigungen der zahlreichen Einzelbeſcheinigungen iſt von dem durch ſeine ſozialpolitiſchen Schriften bekannt gewordenen Beamten des Reichs⸗Verſiche⸗ rungsamtes, Emil Götze, ein Sammelbuch herausgegeben, welches die die Forderungsausweiſe der Verſicherten bildenden Einzelbeſcheinigungen nach Art der Sparkaſſenbücher in einem Sammelheft vereinigt und außerdem noch ein zur Aufbe⸗ wahrung der Quittungskarte beſtimmtes Täſchchen enthält, Um gleichzeitig den Verſicherten bei Enkſtehung ihrer durch die Verſicherung begründeten Anſprüche über den Umfang der⸗ ſelben und über das zu ihrer Geltendmachung einzuſchlagende Verfahren zu belehren, iſt den für eine lange Relhe von Jahren berechneten Beſcheinigungs⸗Formularen ein Anhang angeſchloſſen, in welchem in kurzer, allgemein verſtändlicher Faſſung und unter Anführung entſprechender Beiſpiele ein Wegweiſer für die Verſicherten und deren Hinterbliebene, ge⸗ geben iſt. Dieſes Büchlein, welches ſich jeder Verſicherte, dem an einer ordnungsmäßigen Aufbewahrung ſeiner Verſicherungs⸗ ausweiſe gelegen ſein muß, beſchaffen ſollte, iſt in C. Hey⸗ manns Verlag, Berlin W. 41, erſchienen und infolge vielfacher amtlicher Empfehlungen bereits von einer großen Anzahl Be⸗ hörden und Privaten bezogen worden. Die Preiſe der auf amtlich geprüftem ſtarken holzfreien Papier gedruckten Bücher ſtellen ſich wie folgt: Ausgabe A ohne Taſche: einzeln M. 0,35, in Partien zu 100 Expl. M. 25, 500 M. 110, 1000 M. 180, Ausgabe B. mit Taſche für die Arbeits⸗ heſcheinjgungen ꝛc.: einzeln M. 0,40, in Partien zu 100 Expl. M. 30, 500 M. 125, 1000 M. 210. Aeneſte Nachrichten und Celegramme. Berlin, 30. Dezbr. Das Kaiſerpaar iſt heute Nachmittag von Potsdam in Berliu eingetroffen. Berlin, 30. Dez. Der„Reichsanzeiger“ bringt die in der Sitzung des Bundesrathes vom 22. Dezember beſchloſſenen Abänderungen der Vorſchriften über die Ent⸗ werthung der Marken bei der Invaliditäts⸗ und Alters⸗ verſicherung, ſowie die neuen Beſtimmungeu über die Be⸗ freiuug vorübergehend beſchäftigter Arbeiter von der Ver⸗ ſicherungspflicht, und die Vorſchriften über Entwerthung und Vernichtung der Marken zur öffentlichen Kenntniß. *Berlin, 30. Dez. Der portugieſiſche Geſandte, Mar⸗ auis Penafiel, iſt an den Folgen der Influenza geſtorben. München, 30. Dez. Der hieſige preußiſche Geſandte Graf Eulenburg iſt an der Influenza erkrankt. Bern, 30. Dez. Die geſtrige Konferenz zur Be⸗ rathung der Handelsverträge mit Frankreich, Spanien u. ſ. w. iſt zu keinem Beſchluß gelangt. Da am 17. Februar der Händelsvertrag mit Frankreich abgelaufen, der neue franzöſiſche Zolltarif aber noch nicht fertig be⸗ rathen ſein wird, dürfte wohl ein vorläufiges Abkommen mit Frankreich getroffen werden.— Der Bundesrath übergab beim heutigen Abſchiedsbankett dem Bundespräſt⸗ denten Welti einen Ehrenſchild. Wien, 30. Dez. Koͤnig Wilhelm II. von Württem⸗ berg iſt zum Oberſtinhaber des 6. Huſarenregiments er⸗ nannt worden. *Wien, 30. Dez. Aus ruſſiſchen Städten, wie Jekaterinoslaw, Lublin, Tſchitomir und namentlich aus Warſchau werden weitere Verhaftungen gemeldet, darunter überall die von Frauen.— Infolge der Mißbräuche bei der Vertheilung der Nothſtandsſpenden werden kaiſerliche Kommiſſäre in die Nothſtandsbezirke entſendet, die direkt an die Kabinetskanzlei berichten. Mehreren Gouverneuren droht angeblich Abſetzung. Paris, 30. Dez. Deputirtenkammer. Cavaignge ver⸗ lieſt einen Bericht über Bewilligung eines vorläufigen Zwölf⸗ tels als Budgets für den Jannar. Es wird beſchloſſen, die Vorlage ſofort zu berathen. Rouvier erklärt, die Regier⸗ ung beabſichtigte nicht, die außerordentliche Tagung durch einen Erlaß zu ſchließen. Es erſcheine ihr beſſer, daß die Berathungen in beiden Häuſern bis zur Erledigung des Bud⸗ gets fortgeführt werden. Das Januarzwölftel wird alsdann mit 454 gegen 17 Stimmen bewilligt. Senat. Zolltarif. Nach langer Berathung wird die Ausnahme von ölhaltigen Kernen, wie die Kammer ſie beſchloſſen hatte, angenommen. Mit Zuſtimmung der Regierung wird der Zoll von 18 Franken auf Petroleum nach dem Kammerbeſchluß bewilligt. Dagegen für raffinirtes Petroleum der Satz von 24 Fr. beibehalten, den die Kammer auf 12 Fr. herabgeſetzt halte. Der ganze Tarif wird mit 306 gegen 6 Stimmen angenom⸗ men. Wegen des Petroleumzolles muß er an die Kammer zurückgehen. Das proviſoriſche Zwölftel wird einſtimmig mit 258 Stimmen bewilligt. Paris, 30. Dez. Anläßlich ber Einweihung der neuen Geſchäftsräume der hieſigen Handelskammer betonte der Handelsminiſter, es werde unter den gegenwärtigen Ver⸗ hältniſſen eine ſchwere Aufgabe ſein, für die Produkte Frank⸗ reichs günſtige Exportbedingungen zu ſichern. Bordeanx, 39. Dez. Der Afrikareiſende, Kapitän Toſpier theilte dem„Journal de Gironde“ mit, Brazza habe thatſächlech eine Expedition nach dem Tſchadſee unternommen. Brazza ſei mit anſehnlichen Streitkräſten aufgebrochen und das Gelingen des Unternehmens wahrſcheinlich. Rom, 30. Dez.„Don Chisciotte“ zufolge hat der Juſtizminiſter ſeine Entlaffung eingereicht. *Rom, 30. Dez. Papft Leo XIII. nahm heute von mehreren Mitgliedern des diplomatiſchen Corps die Glück⸗ wünſche zum Jahreswechſel entgegen. Brüſſel, 30. Dez. Im Senat unterſtützt Baron von Coninck die Bittſchrift des nationalen vlämiſchen Bundes, welche Abſchaffung der chauviniſtiſchen franzö⸗ ſiſchen Bücher in den Schulen Belgiens fordert. Brüſſel, 30. Dez. Ein Dynamitanſchlag wurde in vergangener Nacht in La Louvire bei Mons verübt. Eine Patrone war am Eingang zur Wohnung des Feldhüters niedergelegt worden. Im Gemeindehauſe iſt alles zertrümmert. Petersburg, 30. Dez. Die Petersburger Duma kaufte zur Verpflegung der Hauptſtadt für ungefähr 300 000 Rubel Roggenmehl in Libau. Das Mehl er wies ſich jetzt ſo ſtark mit Kleie, Linſen⸗ ſtaub und Sand verſetzt, daß die„Nowoje Wremja“ nachgerechnet hat, die Duma hätte allein den beigemengten Sand mit 35 000 Rubel bezahlt. Eine Unterſuchung durch die Behörde iſt eingeleitet. Seitens der Duma ſchloß den Kauf der Stadldeputirte Niman mit dem Libauer Commiſſtionär Puchard ab. Letzterer iſt zur Verantwortung hierher gerufen und eingetroffen. Die Empörung über den kopfloſen Kauf ohne genügende Aufſicht, wie über die Manußeim, 31: Dezember⸗ Mannheimer Handelsblatt. Badiſche Geſellſchaft für Zuckerfabrikation. In der vorgeſtern im Lokale der Rheiniſchen Creditvank abge⸗ haltenen ordentlichen Generalverſammlung der Aktionäre der badiſchen Geſellſchaft für Zuckerfabrikation wurde der Ge⸗ ſchäftsbericht des Vorſtandes über die Reſultate der Cam⸗ pagne pro 31. Auguſt 1890/1 erſtattet und die Bilanz vor⸗ gelegt. Letztere ſchließt mit einem Gewinnſaldo von Mark 6767.64, wovon M. 5000 als Gratiale an Beamte und An⸗ geſtellte zu verwenden ſind und reſtliche M. 1766.64 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nach Ertheilung der Ent⸗ laſtung des Vorſtandes ſund Aufſichtsrathes für das abge⸗ laufene Geſchäftsjahr erfolgten die ſtatutenmäßigen Wahlen in der Weiſe, daß die ausgeſchiedenen Mitglieder Herr Com⸗ merzienrath Carl Ladenburg in den Aufſichtsrath und die Herren Geh. Commerzienrath Hugo Haniel, General⸗Conſul Hartogenſis und Bankier Guſtav Ladenburg in den Ausſchuß wiedergewählt worden ſind. Mannbeimer Effectenbörſe vom 30. Dezember. An der heutigen Börſe notirten Anilin⸗Aktien 277 G, Weſterregeln 67½., Oelfabrik 79,80 bez. Brauerei Sinner 184 G. Verſicherung 540 bez. und., Württemberg. Trans⸗ port 775., Lagerhaus 80 bez. Frankfurter Mittagbörſe vom 30. Dezember. Die cen des geſtrigen Nachgeſchäfts und der letzten Abendbörſe ſchien ſich heute anfangs nicht behaupten zu wollen. Große Realiſationsordres des außenſtehenden Pud⸗ likums und ſtarke Abgaben für norddeutſche Rechnung drückten auf den Markt. Die Berliner Spekulation ſetzte wie geſtern den Hebel bei Montanwerthen an, verbreitete ungünſtige Berickte über die Lage des Kohlenmarktes und ſuchte den Markt überhaupt nach jeder Richtung à la baisse zu beein⸗ fluſſen. In der zweiten Börſenhälfte geſtaltete ſich die Ten⸗ denz aber recht feſt. Auf den meiſten Verkehrsgebieten war das Geſchäft weſentlich ruhiger als geſtern. In der Nach⸗ hörſe waren Creditactien ſtark ſteigend.— Privatdisconto 3½—8 pCt. Fraukfurter Effecten⸗Sorietät v. 30. Dez., Abends 6½ Uhr. Oeſterr. Kredit 251½, Diskonto⸗ Rommandit 171.40, Darmſtädter Bank 123.50, Deutſche Bank 183.50, Banque Ottomane 107.50, Oeſterr.⸗franz. Staatsbahn 250½, Lom⸗ barden 73¼, Bvſchtherader 414¼ñ„)Nordweſt 177¼, Elbthal 198½, Mittelmeer 95.10, Meridional⸗Aktien 125.10, Ungar. Goldrente 92., Zproc. Portugieſen 32.20, Türk. Looſe 18.75, Ottom. Zoll⸗Obligat. 88.10, Zproc. Mexikaner 27.80, Guans 140.10, La Voloce 70.70, Alpine 49.90, Gelſenkirchen 184.30, Harpener 143.80, 1860er Looſe 121.40. Laura 105.10, Bochum 113., Gotthard⸗Aktien 137.70, Junge Gotthard 129. Schweizer Central 127.40, Schweizer Nordoſt 107.90, Union 67.10, Jura Simplon St.⸗Act. 56., 5proc. Italiener 90.20. Maunheimer Produktenbörſe vom 30. Dez. Weizen per März 22.66, Mai 22.60; Roggen März 28.—, aĩ 22.75; Hafer März 15.65, Mai 16.40; Mais März 14.15, Mai 13.55. Tendenz: flau. Die Stimmung an heutiger Börſe verflaute ſich abermals und erfuhren ſowohl Weizen⸗ ee ee eine Ermäßigung. Hafer preishaltend, ais flauer. Mannheimer Marktbericht vom 31. Dez. Stroh pr Ztr. M..40, Heu per Ztr. M..80, Kartoffeln, weiße.00, rothe.80, blaue M..00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 00, Pfg. Blumenkohl per Stück 40 115 Spinat die Portion 30 Pfa., Wirſing per Stück 8 Pfg., Rothkohl per Stück 12 Pfg. Weißkohl per Stück 8 Pfg., Weißkraut per 100 Stück M..00, Kohlrabi 3 Knollen 15 Pfg., Kopfſalat per Stück 0 Pfg. Endivienſalat per Stück 8 Pfg., Feldſalat per Portion 12 Pfg., Sellerie per Stück 10 Pfg., Zwiebeln per Pfd. 8 Pfg., rothe Rüben per Portion 20 Pfg., gelbe Rüben per Portion 15 Pfg., Carrotten per Buſchel 0 Pfg., Pflück⸗ Erbſen per Pfd. 00, Merrettig per Stange 12 Pfg., Guürken per Stück 00 Pfg., zum Einmachen per 100 Stück M..00, Aepfel per Pfd. 12 Pfg., Birnen per 28 Stück 100 Pfg., ngen per 100 Stück M..00, Zwetſchen per 100 Stück .00, Kirſchen per Pfd. 00 Pfg., Trauben 60 Pfg, Pfirſiſche per 5 Stück 00 Pfg., Aprikoſen per 5 St. 00 Pfg., Nüſſe per 25 St. 10 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 35 Pfg., Eier ver 5 St. 35 Pfg., Butter per Pfd. M..10, Handkäſe per 10 Stück 40 Pfa., Aal per Pfd. M..00, Breſem per Pfd. N..50, Hecht per Pfd. M..20, Barſch per Pfd. M..70, Weißfiſche per Pfd, 30 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg., Stockfiſch per Pfd. 25 Pfg., Haſe per Stück M..50, Reh per Pfd. M..90, Hahn(jung) per Stück M..50, Huhn (jung) per Stück M..40, Feldhuhn per Stück M..00, Ente per Stück M..80, Tauben per Paar M..00, Gans lebend per Stück M..00, geſchlachtet per Pfd. M..80. Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 30. Dez. NeW J9r Fhieag Weizen] Mais Snal Caffee Weizen Mais Schmalz Februarf———————— März 107%8 52——— 11.75————— April CCGCCTCCCCCCC(0u(0 Mai——— 11.68Äꝛ ůß—— 1—— Juni————2———— Juli— ſ———ES 11.))- 8 Auguſt——————— September—————.———— Oktober—.————.————— November—————.— Dezember 1055/ 5199[—.——— Januar 1052/5 51/[[—— 12.— 895/80 397——.— Mai 1892 107% 50 ⁰—.—— 951˙7⁰8⁶ 41˙%5 2— Schifffahrts⸗Nachrichten. Naunheimer Hafen⸗Verkehr vom 29. Dezember. Da fenmeiſterei J. Sckiffer ev, Kay Schiff. KLommt von Ladung Etr. Nußbaum Goethe Rotterdam Stückgüter 1— Kempers Wilhelmine 15—— Meffert Gienanth 810 Hafenmeiſter ei IV. Schmitz Eliſabetha Ruhrort Kohlen 1100⁰ Buchle Anna Eliſa Duisburg 7 142⁰00 Aſterot Ruhnort 4 St. Goar 5 4009 Schweickert Hebr. Baumann 1 Altrip Steine 60⁰ New⸗York, 27. Dez. Der Schnelldampfer„La Cham⸗ pagne“, der Compagnie génerale transatlantique, welcher am 19. Dez. von Havre abgegangen, iſt heute hier wohlbehalten angekommen. 5 Mitgetheilt von der Generalagentur Conrad Herold ſin Mannheim. Waſſerſtands⸗Nachrichten. Rhein Bingen, 30 Dez..80 m. 4.11. Konſtanz, 30. Dez..98 m.— 000 Kaub, 30 Dez..92 m. 4.02. Züningen, 29 Dez. 0 00 m.— 0 00. Koblenz. 30 Dez..27 m.— 008. Kehl, 3) Dez, 199 m.—.00 Köln, 30 Dez. 237 m.—.01. Sauterbnra, 30, Dez. 3 78 u. 0 26 Nubrort 30. Dez..82 m.—.94. WMaxau, 30 Dez..81 +( 26. Necar. Wannbeim, 31. Dez..50 n +.05.] WManndeim, 31 Dez. 4 40 m T1. Mainz, 29 Dez..16 m + 04. Heilbronn, 30 Dez. 127 m.—.15. Geld⸗Sorten. Mk..70—— Ruſſ. Imperials Mk. 16.60—68 „ 16.20—14 Dollars in Gold„.15—19. 20.26—80 Dulaten 20 Fr.⸗Stücke Engl. Souvereigns I 0— 9 5 U, Tk. Schlatter, 8 res eb det Selbſtgekelterte Weine in Flaſchen und in Gebinden. Impor' ausländiſcher Weine und Spirituoſen. Medieinalweine. Specialität in ächtem Cognac. Hochf. Liqueure,(holl. u. franz Art) zu Fobrikpreiſe. Punſch⸗Eſſenze in unübertroffenen Mehlfälſchung iſt allgemein. Die Angelegen⸗ Dem aller aemeldek worden Duglitäten, Deutſche und franz Cgampagner lerſte Marke) Für die Beförderung von Gü⸗ tern zwiſchen Stationen der Bröl⸗ thaler Eiſenbahn und diesſeitigen Stationen im rheiniſch⸗weſtfäliſch⸗ ſtdeutſchen Verband iſt mit 8 it vom 1. Januar 1892 ein ueuer Tarif ausgegeben wor⸗ ch welchen der Tarif vom vember 1886, jedoch mit Ausnahme der Frachtſätze für Lindau, welche noch bis auf Wei⸗ teres in Geltung bleiben, zur Auf⸗ hebung gelangt. Soweit durch den neuen Tarif Erhöhungen eintreten, bleiben die ſeitherigen Frach89e bis zum 15. Februar 1892 in Kraft. Karlsruühe, 24. Dezember 1891. Generaldirektion. 24935 Bekanntmachung. (858) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in Seckenheim und Oftersheim, Amts Schwetzingen, die Maul⸗ u. Klauen⸗ ſeuche erloſchen iſt. 24964 Mannheim, 28. Dezember 1891. Großh. Bezirks⸗Amt: Dr. A. Schmid. Hekauntmachung. Die Polizeiſtunde in der Neujahrs⸗ nacht betr. (857) Nr. 137305. Wir bringen hiemit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir die Polizei⸗ ſtunde für die Neujahrsnacht in der Stadt Mannheim all⸗ gemein auf 2 Uhr feſtgeſetzt haben. 24894 Mannheim, 29. Dez. 1891. Großh. Bezirksamt: Dr. Fuchs. Konkuraverfahren. No. 63028. Das Konkursver⸗ fahren über das Vermögen der offenen Handelsgeſellſchaft Schwa⸗ bacher u. Löwenthal in Liquidation in Mannheim wurde durch Be⸗ ſchluß Gr. Amtsgerichts III hier⸗ ſelbſt vom 29. d. Mts. nach Ab⸗ haltung des Schlußtermins auf⸗ gehoben. 24994 Aoſchre 30. Dezember 1891. Gerichts alm. Bekanntmachung. Nr. 24,206. Karten für Ent⸗ hebung von Neufahrsgratu⸗ lationen werden 1920 in dieſem Jahre gegen Entrichtung von wenigſtens einer Mark von Mittwoch, den 16. d Mts. ab bei nachberzeichneten Stellen ab⸗ gegeben: 1. auf dem Büreau der Armen⸗ verwaltung R 5, Neubau, 2 in der gemeinſamen Melde⸗ — ſtene, 2 27 5, de 8. im eee „Das Erkrägniß dieſer Karten iſt zur Verwendung für würdige Arme beſtimmt. Wir laden zur Löſung von Karten mit dem Bemerken er⸗ gebenſt ein, daß die Namen der Spender bekannt gegeben werden. Mannheim, den 12. Dez. 1891. rmenkommiſſton; — 24068 Katzenmaier. Bekauntmachung. Am 31. Dezember iſt die Brief⸗ annahmeſtelle des unterzeichneten Poſtamts für den Verkehr mit dem Publikum bis 9 Uhr 30 Mi⸗ nuten Abends geöffnet. Mannheim II. 27. Dezhr. 1891. Kaiſerliches Bahnpoſtamt Nr. 27 und Poſtamt 2. Jockers. 24773 Heffentliche Verſteigerung. Donnerſtag, 31. Dezember 1891, Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal T 5, 5 dahier: 2495 1 Kommode, 1 Waſch⸗ u. 1 Nachttiſch egen baare Zahlung im Voll⸗ öffentlich ver⸗ treckungswege rn. Eſchenauer⸗ Gerichtsvollzieher, O 1, 15. Die anerkannt feinſten Punsch-Essenze als: Arae, Rum, Orangen, [Anauas, Burgunder Rhein⸗ wein, Portwein u. Schlum⸗ mer⸗Punſch empfiehlt zu 12 fabrirn.Wei dieſ Liqueur⸗ fabriku. Weinhandlung von C. Th. Schlatter, O 3, 2. Telephon No. 690. Sämmtliche Spirituoſen in Hächten unübertroffenen Qua⸗ litäten. 24884 Fortwährend werden die ent⸗ ſtandenen 22466 Reſte Burkin und Kammgarne, unſeres Lagers zu Hoſen, An⸗ zügen und Paletots geeignet, be⸗ deutend unter Fabrikpreis M 5, 5, part. einzeln abgegeben. ſteige 2 Mannheim 30. Dezember 1891. Samſtag, 2. Januar 1892, Abends 9 Uhr Kameradſchaftliche Zuſammenkunft im Vereinslokale. Vortrag von Kamerad Prof. Mathh über „Rundgang auf dem Schlachtfelde von Mars la Tour.“ 24978 Teuerwehr⸗Fingch k. Unſere 24686 Ehriſtbeſcheerung findet Sonntag, 3. Januar 1892, Abends 7 Uhr im Sgale des Schwarzen Lammes ſtatt u. laden wir hierzu ſämmt⸗ liche Kameraden mit Familie freundlichſt ein. (Bier vom 8 Der Vorſtand. Mannheimer Liedertafel. Freitag, den 1. Januagr 1892, Abends 5 Uhr 24990 Bier-Probe. Akb.⸗Fortb.⸗Herein R 3, 14 * Der bevorſtehenden Abſchlüſſe wegen erſuchen wir unſere Mit⸗ glieder um Berichtigung ſämmt⸗ licher Rückſtände in allen Kaſſen. Freitag, 1. Januar 1892, Abendunterhaltung 1 m Lokal. 24891 Der Vorſtand. Geſangverein Savaria. Heute Donnerſtag Zuſammenkuuft im Lokal. 24995 Der Vorſtand. Cabljan, Sthellfiſche, Turbot, Außzander, Hummer, Auſtern, Rheinſalm, Aftrachan⸗ Cauiar, Wildeuten, Faſanen, Behe, Theodor Straube, N 3, 1(Ccke gegenüber dem„Wilden Mann“. Friſche 25013 holl Schellſiſche Bratbückinge Kieler Sprotten Brathäringe Kopfſalat empfiehlt J. H. Kern, C 2, II. Auſtern, Hummer, Curbot Seezungen, Labljane, 5Schellſiſche, ruſſ. Caviar, große Waldhaſen, Kehe, faſauen, fette Gänſe, 3. Hahnen, Enten, Lapaunen, Welſchhahnen I. Kopfſalat, Atti⸗ ſchoken, Schwarzwurzeln Jac. Schielh Großh. Hoflieferant⸗zooe C 2, 24, n. d. Theater. Pommerſche Gänſebrüſte in friſcher ſchöner Waare Vorzügl. Lachsſchinken Bajonner Schinken,—4 Pfd. Elb⸗Caviar größtes Korn, feinſte Qualität Aſtrachan⸗Caviar Straßb. Gänſeleberpaſteten in Terrinen von M..80 bis M. 16 Feinen Aufſchuttt Feine Käſe, Tafelbutter Pumpernickel ſtets friſch 25004 Herm. Hauer, 2,6. Auhängschloß 14791 per St. 10 Pfg. 2 8, 7. Herr Carl(Firma Herm. 0 Back, Louis, Dammſtr. 32. „ Bärenklau, Sattler u. Familie „ Bauer, Carl, Kaufm. u. Frau. „ Baum,., Auguſt. Bechtel, Stationsmeiſter und * * „Frau. Bender, Friedr., Kaufmann und Frau. „ Beſemfelder, Wilhelm. Frau Binder, Kath., Oberinge⸗ nieurs⸗Wittwe. Herr Biundo, C. und Frau. „ Bohrmann, Carl und Frau. Heinrich ſen „ Bohrmann, Wilhelm. Frau Bohrmann,., Wttb. und Familie. „ Buürkel, Chriſt., Wttb. und Familie. Herr Carlein, S. Dauth, Cark, commiſſür. Daut, J. und Familie. Dedule, W. Delp, Heinrich, Schreiner⸗ meiſter u. Frau, Langſtr. 26. Deutſch, J.., Hofthegter⸗ friſeur. Dickgießer, Fridolin u. Frau. Diebold, Emil, U 5, 21. Dippel, Richard und Frau. Dröll, Carl Friedr. u. Frau. „ Dröll. Friedr. ſen. Herren Dünkel& Ratjen. Frau Eck, Jacob, Wttb. err Eßlinger, J. W. und Frau. „ Faas, Rechtsanwalt. Fräul. Feil, J. Herr Feſenbecker, H. Baumeiſter und Frau. N 5 Carl und Frau. 2 7 Oberſteuer⸗ *. 7˙ 77 7· „ Forſter, Eduard und Frau. „ Freyſeng, Eduard und An⸗ gehörige. „ Dr. Friedmann und Frau. Frau Fucke, Hebamme. Herr Fucke, Wilhelm Baumeiſter und Frau. Gabriel,., Inſtitutsvor⸗ ſteher und Frau. Gamper, Emil, Kaufmann. Giershauſen, Kaufmann. Ginz, Conrad und Frau. Götz, Auguſt u. Frau, Caſino. „ Goktſchalck, Otko und Frau. „ Greiff, Dr. und Frau. Hänlein,., Mufikdirector und Frau. „ Hänsler, Wilhelm. Frau Hafner, Franz, Wttb. Ferr Hafner, Hermann und Fa⸗ milie, C 3, 1/4. „ Hammer, Jul. und Familie. ammerſtein,., General⸗ agent. Hanſer, Profeſſor. Hartmann; Georg und Frau, M 7, 14. Helfenſtein. Jean, Wirth und Frau. Heller, Bernhard und Frau. Heß, Michael und Frau (Schloß) Heuck, Dr., Guſtav. Hirſch, Jacob jr. und Frau⸗ offmann. Peter, Fabrikant. von Horn und Frau. ornüng, Otto und Frau. umburger, J. M. u. Frau. „ Jäger, Profeſſor. Johanning. Herr Irſchlinger, Heinrich. uillerat⸗Chaſſeur u. Frau. Junker, Chriſt. und Frau. Frau Körner, Auguſte, Wttb., D 2, 14 Herr Kopp, Wilhelm, Gr. Re⸗ gierungsrathu. Landesgef.⸗ Director in Freiburg. Frau Kruſt,., Wltb. Hotel Landsberg. Herr Langeloth, Zahnarztu. Frau. Langenbach, Jean und Frau. Leemann, Alb. und Frau, M 7, 24. Lehmann, Gr. Bahninge⸗ nieur und Frau. Leib, Conrad, Wirthu, Frau. Leis,., Grund⸗ U. Pfand⸗ buchführer. Leis, Hugo. Lenhard, Louis, U 5, 21. Leonhard, Carl, Tüncher⸗ meiſter und Frau. Leudecke, Victor, Chemiker in Ludwigshafen a/Rh. Marx, Martin. Mayer, Carl, Kaſſier. „ Metz, Philipp. „ Müller, Adolf. Jean und Familie, 1 4, 4. Fräul. Myrbach, Emma, Modes. Herr Noellner. Dr. Ludw., Aſſi⸗ ſtenzarzt im allgemeinen Krankeſhauſe. Peliſſier, Auguſt, Muſik⸗ lehrer und Frau. Popp, Hauptlehrer u. Frau. Poſt, Ludwig und Frau. Rapp, Jacob und Frau. Reither, Franz und Frau, F 8, 14. Reuter,., Baumeiſter. Rickert, Georg. Ries, Friedr. und Frau. Ritter, Friedr., Baumeiſter und Frau. Röchling, Auguſt. Rudmann, Notar und Frau. Sachs, Buchhalter. Schad, Robert. Sa Architekt. Schiruska, Joſef, J 1, 16. Schliferowitſch, Dr. u. Frau. Schneider,., G 3, 16. Schneider, Joſef, Wttb., 9a. Herren Schreiner, Gebr., Friſeur. 77 77 70 17 7* 77 77 77 77 7 70 150 7* 7* * 7* 7* 77 17 7 * 77 77 * 77 Frau „Soherr, Hermann. Speer, Albert, Architekt. Stachelhaus, Wilhelm und und Frau. Stern, Oscar und Frau. Sternheimer, Jacob und amilie. Stoll, Friedrich, L 11, 17. Stoll, Louis. Tilleſſen, Rudolf, Architekt. Ueberrhein, Ludwig, Vogel, Carl u. Frau, Eliſe geb. Barth. Voß, Heinrich, Architekt. 17 10 7˙ 18 70 18 1* 1 70 71 Frau Herr Walleſer, Director u. Frau. „ Weher, Caxl u. Frau, G 7, 24 „ Weber, Georg, meiſter und Frau. Weilmann, S. Wendel, Phil. und Frau. A. und Frau (Kleidermacherei). Wickenhöfer, Georg u. Frau. Wieſen, Buchhalter. Werner,., Hofbuchhändler und Nuſe Frau Wolf, Luiſe Wtb. „ Kaſten, Tiefbauinſpector. „ Katzenmaier,., Secretär und Frau. und Frau. Würung Architekt u. Frau. 1 Kauffmann, C. Waiſenrichter„ Würmell,.Schreinermeiſter 5 N F. Gott 8 755 ürtz, Carl u. Frau. 8 25 985 7 Wüß, e u. Frau. 5 irchner, Jacobß un au. üſt, 0. Khnng Heinrich und Frau, 7 14 011 Jegn. M I, 10.„Zeyher, Carl u. Frau. Katholiſche Gemeinde. Jeſuitenkirche. Sylveſterabend, 31. Dezbr. 5 10 0 1 Dankgottesdienſt zum Jahresſchluß. redigt. Litanei. Te deum. Freitag, 1. Januar(Feſt 6 Uhr Frühmeſſe. 8 Uhr Hauptgottesdienſt. Predigt und Amt. Vesper mit Segen. Sonntag, 6 Uhr Frühmeſſe. 8 Uhr Uhr Hauptgottesdienſt. Predigt Uhr Sakramental. Bruderſchaft. Dienſtag, 5. Januar. Von 3 Uhr Mittags an Beicht der hl. 3 8 Uhr Zweiter Gottesdienſt. Mittwoch. Feſt 6 Uhr Frühmeſſe. 0 Hauptgottesdienſt. Feſt⸗Predigt. Uhr Vesper mit Segen. Kath. Bürgerhoſpital. Singmeſſe. 4 Uhr Abendandacht. ber Beſchneidung Chriſti.) Militärgottesdienſt. 11 Uhr Meſſe. ½3 Uhr 8. Januar. Zweiter Gottesdienſt. halb 10 und Amt. 11 Uhr Meſſe. Könige.(Erſchelnung). Hochamt. Am., 8. u. 6. Januar. Predigt.“ 11 Uhr Meſſe. ½3 8 Uhr Femeinde der biſch. Freitag, den 1. Jan., Nachm.—4 Uhr, Nachm. ½2—½j8 Uhr Kindergottes⸗“ —4 Uhr Relig. Vortrag von Herrn! Abds. /½9— ½10 Uhr Erbauungs⸗ Herrn Prediger L. Mann. Sonntag, den 3. Jan,, dienſt.(Sonntagsſchule). Prediger L. Mann. Dienſtag, den 5. Jan., ſtunde. Donnerſtag, den 31. Dez. l. „Abds. 9 Uhr: Holländer Schellfiſche eute eingetroffen 25014 arnst bangmann, N 2, 12. 24998 Wer auf einen f 1 atenen Miktagsliſch reflektirt(im Abonnement 60 Pf.) wende ſich vertrauensvoll in den Melhodiſtenkirche U 6, 28, Hinterh. Relig. Vortrag von 73 Predigt. ., in Ludwigshafen, Bismarck⸗ i i edermann frei. arbeit von Wolbert& Ziegelmeyer, Dom mit Uhr betr., fiel der Gewinn eingetroffen. 24999 Jos. Pfeiffer, Großen Mayerhof. E 5, 1, am Fruchtmarkt. Seeeeeeeeeeeeeeeee Herr Schwarz,., Inſtitutsvor⸗ 8 ſtand. 5 N3,13b. Wachenheim, A. Wttb., L 17,9f Maurer⸗ Herr Wolff, Peter, Weinhändler 5 %10 uhr 78 ½10 uör auf das Loos Nr. 45. 24956 Friſche Schellfiſche Sylveſter(Schlußgottesdienſt). Abds. 4 Uhr Predigt. Mannheim, 31. czember⸗ Seneral-Anzeiger. N 8. Salle Intlig Aſheigen Aenfahrsgratnlakions⸗Euthebungskarten Kirchen⸗Anſagen. Gr. Gad. Fiaalseiſenbahnen. Militä eein Mannheim. ſſnd am 30. Dezember worden von 24989 ungtk Poten, Trinitatiskirche. Herr Kirchenrath Greiner.(Collecte). Coneordienkirche. pfarrer Ahles.(Collecte). Lntherkirche. Abds. 6 Uhr Predigt. Simon.(Collecte). Friedenskirche. Sgeltzer.(Collecte). Abds. 4 Uhr Predigt. Herr Stadt⸗ Herr Stadtpfarrer Abds. 6 Uhr Predigt. Herr Stadtvikar Neujahrsfeſt. Trinitatiskirche. 8½ Uhr Predigt. Herr Stadtv. Göhrig. Militär,. 10 Uhr Predigt. Herr Dekan Ruckhaber Abds. 6 Uhr Predigt. Herr Stadtvikar Mühlhäußer. Concordienkirche. ½10 Uhr Predigt. Hitzig. Lutherkirche. 10 Uhr Predigt. Herr Stadtpf. Simon. „ ½10 Uhr Predigt. Herr Stadtvikar Saeltzer.) Diakoniſſenhauskapelle. Abds. 8 Uhr liturgiſcher Abend⸗ gottesdienſt. Herr Kirchenrath Greiner. Euangeliſches Pereinshaus, K 2, 10. Am Neujahrstage, Nachm. 3 Uhr, Predigt von Herrn Predigt⸗ amtskandidat Hegemann. Jedermann iſt freundlich eingeladen. In der Synagoge. Freitag, den 1. Jan., Abends 4 Uhr, Samſtag, den 2. Jan,, 9¼ Uhr Schrifterklärung. Herr Stadtrabbiner Dr. Appel. Nachmittags 2¼ Uhr Jugendgottesdienſt mit Schrifterklärung. Herr Stadtpfarrer Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten widmen wir die— ſchmerzliche Nachricht, daß unſer theurer, unver⸗ geßlicher Bruder, Schwager und Onkel, Herr Georg Frank, Rentner dahier nach langem Leiden im Alter von 52 Jahren heute Vormittag entſchlafen iſt. 24984 Wir bitten um ſtille Theilnahme. Stuttgart, den 29. Dezember 1891. Marie Braun geb. Frauk in Maunheim. Peter Frank in Liverpool. L. Ang. Braun in Maunheim. Dr. Aug. Schneider in Heidelberg nebſt Augehörigen. gier ſat 75 Ie Auztigt. Todes-Anzeige. 58 Tieferſchüttert machen wir Freunden und Bekannten die ſchmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmäch⸗ tigen gefallen hat, unſere innigſt geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Gertrude Matter nach kurzem, ſchwerem Leiden heute Mittag—ſ ſich abzurufen. Mannheim, den 50. Dezember 1891. Die lieftrauernden Hinkerbliebenen: Theodora Matter, Martha Gabriel geb. Matter, Wilhelm Gabriel, Guſtav Matter. 5 Die Beerdigung findet Freitag, den 1. Januar, Vor⸗ mittags 10 Uhr vom Trauerhauſe P 7, 19 aus ſtatt. Uhr zu 24987 Danlsagung. 5 Für die vielen Beweiſe aufrichtigſter Theil⸗ nahme an dem uns durch das ſchnelle Hinſcheiden unſeres Gatten, Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels 24966 Conrad Letſch betroffenen ſchweren Verluſte, ſowie für die zahl⸗ reiche Leichenbegleitung und Blumenſpenden ſagen wir unſern innigſten Dank. Die tranernden Hinterbliebenen. Mannheim. 30. Dezember 1891. Zugleich mache ein tit. Publikum, ſowie meine 0 werthe Kundſchaft darauf aufmerkſam, daß das Café Victoria in unveränderter Weiſe von mir fortgeführt wird und bitte um ferneres Wohlwollen. 24967 Jchanna Letsch, Wittwe. General⸗Anzeizer. *Mannheim, N 3, 5. Mittagstiſch zu 1 Mk. und 1 Mk. 20 Pfg., im Adonne Abends reichhaltige Speiſekarte, Abendeſſen für Abonnenten 80 Hochachtungsvoll Friedr. .....—————— 5 3 In allen Staaten patentirt. 30%% Gaserſparniß nachweisbar, geringe Wärme, kein Rauch, Nebenzimmer mit Klavier zur Abhaltung von Hochzeiten u. 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Auch wird bei mir eine nur reinliche u. gute Küche geführt. Heute Abend hochfeiner Punſch und Glühwein, wozu höflichſt einladet 24993 Schwörer. Ball findet am 30. Jaunar 1892 im großen Saale des Saalbaues ſtatt. Mannheim, den 20. Dezember 1891. Das Ball-Comits. Freiwillige Jeuerwehr. Heute Sylveſter⸗Abend. Zu einem gemüthlichen geſelligen Abend, an welchem dem kamerad⸗ ſchaftlichen Zuſammenhang Ausdruck gegeben werden ſoll, erlauben ſich mehrere Kameraden, die Mannſchaft der 1. Compagnie am Sylveſter⸗ Abend um 8 Uhr im hinteren Saale zum Luxhof freundlichſt ein⸗ zuladen. 24982 Mehrere Kameraden. WWolel Auch wünſchen wir dem Hochverehrten Publikum viel Glück im neuen Jahr. Familie Schwörer. nlm Hiesel 4, 5. 24, 5. Heute Freitag, den 1. u. Samſtag, den 2. Januar 1892, Grosse deklamatorisch-humoristische 3 Unterhaltung 2 Herren. der Fidelitas⸗Geſellſchaft. 1 Dame. Es gelangen nur die neueſten Sachen zur Aufführung, meiſtens für Familien amüſant. 25009 Zum höflichen Beſuche ladet ein Die Geſellſchaft Fidelitas. Reſtaurateur L. Waibel. Punſch⸗Eſſenze ö duiuende s ubr in den Sälen des Badner Hofes weun e Flaſchen eeeeeee Ball1— aus Arage, Rum, Annanas, Burgunder und Portwein bewährter Fabriken. Holländer und Hamburger Schellſiſche, Cabljaue, Zander, Bratbückinge Dizd. 90 Pfg., Wiunterrheinſalm, Seezungen, Turbot, lebende Hechte, Karpfen, Schleien zu billigſten Tagespreiſen wozu wir unſere verehrlichen Mitglieder mit Familienangehörigen freundlichſt einladen. 24816 Borſchläge für einzuführende Damen beliebe man Montags und Donnerſtags, jeweils Abends von—11 Uhr im Local 8 2, 21 einzureichen. Schluß der Karten⸗Ausgabe: Montag, den 11. Januar. Fun e N 2, 5 Gr. bab. 4Jen Kaufmänniſche Geſellſchaſt Mierkur. Ph. Gund, Nian n Goſtieferant Zu dem, anläßkich unſeres V. Stiftungsfestes am 2. Jannar 1892, Abends 8 Uhr, in den Sälen des Badner Hof ſtattfindenden Adolf Leo, E 1, 6 Breite Straße E 1, 6 25007 empfiehlt Ist. Düsseldorfer Punsch-ESsenze als Arac⸗, Rum⸗, Ananas⸗ und Burgunder⸗ Punſch⸗Eſſenze, ferner: deutſche und franzöſiſche Liqueure, Schaumweine in größter Auswahl. RRotheeine F als Zeller, Affenthaler, echten Bordeanx von M..50 an. In den Anfangs Jannar beginnenden Tanz- OGurasus können noch einige Damen und Herren eintreten. Anmeldungen bitte baldigſt zu machen. J. Kühnle, A 3, 71½ AAMAHAHAMHn Nannbein. HHHNHEHR Sr. Beb. 5if⸗ U. Ggg% Nrtianalthtater. Freitag, 5 8 E laden wir 9 verehrl. Mitglieder, ſowie Freunde und Bekannte der Geſellſchaft, nebſt deren Familienangehörigen freundlichſt ein. Der Vorſtand. NB. Borſchläge für Einzuführende können täglich in unſerem Lokale Stadt Worms“, 8 1, 9 eingereicht werden. Einladung. Mittwoch, den 6. Jannar 1892 fidet der diesjährige Pleischer-Innungs-Ball in den feſtlich decorirten Sälen des„Badner Hofes“ ſtatt. Anfaug präcis ½8 Uhr. 24975 Das Comite des Fleiſcher⸗Innungs⸗Balles. Mannheimer Parkgeſelfſchaft. Sonntag, den 3. Januar, Nachm. von—6 Uhr Grosses Concert 24991 der Kapelle Petermann. Direktion: Herr Kapellmeiſter C. Petermann. Entree 50 Pfg. Kinder 20 Pfg. Abonnenten frei. Den Abonnenten iſt der Eintritt nur gegen Vorzeigen der Abonnementskarten geſtattet. Der Vorſtand. Desdosdeseesssses 5 Zur gefl. Beachtung! Striekarbeiten 24648 werden ſolid u. billig ausgeführt von der Maſchinenſtrickerei Lina Schweizer, K 3, 10b. 1. Jannar 1892.22. Carmen. Romantiſche Oper in 4 Akten von Georges Bizet. E Text von H. Meilhac und Ludovic Halevy. 5 15 12 2 12 5 Kaſſeneröffn. /6 Uhr. Aufang 6 Uhr. Ende geg. 10 Uhr. 5 Erhöhte Eintritts⸗Preiſe. Der neue Handelsvertrag bezweckt u. 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