Telegramm-⸗ Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2509. adiſche Bollgzeſtung., Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtanf⸗ ſchlag M..30 pro Qnuartal Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. der Stadt Mannheim und Umgebung. Nannheimer Journal. (104. Jahrgang.) Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. kiger (Maunheimer Volksblatt.) Verantwortli für den polit. und all Thell: fer den i5t 5 vxo Tzen en lok. und prov. 2 Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Apfel ar 8 Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). (Das„Mannheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 184.(Felephan⸗Ar. 218.) Reiſ-Abonnemenks und Saiſon-Abonnemenks. Zur Bequemlichkeit des reiſenden Publikums ſowohl als derjenigen Zeitungsleſer, die in Kurorten und Sommerfriſchen bleibenden Aufenthalt nehmen, richten wir, wie bisher, für den Sommer Reiſe⸗Abonne⸗ ments ein. Jeder Inhaber eines Reiſe⸗Abonnements gelangt ſo ſchnell in den Beſitz des„General⸗Anzeigers“, wie es nach Lage der Eifenbahn⸗ und Poſtverbindung des be⸗ treffenden Aufenthaltsortes überhaupt möglich iſt. Bei Rundreiſen wird die Zeitung nach den vorher anzugebenden Orten derart expedirt, daß der Abonnent dieſelbe„poſtlagernd“ oder unter jeder uns aufgegebenen Adreſſe vorfindet. Der Abonnementspreis wird— ohne Rückſicht auf das Land, nach welchem die Exemplare zu dirigiren ſind— auf nur 60 Pfennig per Woche (bei täglich einmaliger Franco⸗Zuſendung) feſtgeſetzt. Auswärtige Beſteller werden darauf aufmerkſam gemacht, daß die Bezahlung am Einfachſten durch Poſt⸗ anweiſung oder Einſendung von Briefmarken bewirkt wird. Bei längerem Aufenthalte an ein und dem⸗ ſelben Ort iſt das außerordentlich billige Abonnement bei den betreffenden Poſtanſtalten entſchieden der direkten Streifbandfendung vorzuziehen. Expedition des„General⸗Anzeigers“ (Maunheimer Jourual). — Zum Bruderſtreit in der badiſchen Sozialdemokratie. Der große Politiker Stegmüller, rühmlichſt be⸗ kannt aus der Straßenmeiſtergeſchichte, die ſich im letzten hadiſchen Landtag abſpielte, fühlt ſich auch berufen, gegen ſeinen Genoſſen Dr. Rüdt mit Steinen zu werfen. Zu dieſem Zwecke hielt er vorige Woche in Lörrach eine ſozial⸗ demokratiſche Volksverſammlung ab, über welche der Offenburger Volksfreund folgenden intereſſanten und be⸗ zeichnenden Bericht bringt: Ein Biertel nach 9 Uhr ergriff unſer Abgeordneter Steg⸗ müller das Wort und beſprach die Centrumsanträge in der Kammer, um dann über ſeine und ſeines Freundes Drees⸗ bach Stellung dazu, ſowohl in der Kommiſſion als im Plenum, etwas an reichliches Gigenlob Gemahnendes vorzutragen. Nach⸗ dem er für ſich und ſeinen Freund für„ihre gute Haltung“ bei den Verſammelten, deren Naſen in der Hetze für Eigen⸗ lobduft unempfänglich waren, die Herzen im Sturm genom⸗ men hatte, begann er gegen ſeinen Parteigenoſſen, Fraktions⸗ kollegen und ehemaligen Buſenfreund Rüdt ein Verdammungs⸗ bemoze das einen Miſſionspater, der den verhaßten Sozial⸗ emokraten vor verſtand⸗ und herzloſen Leuten erbarmungslos beſchimpfen müßte, eiferſüchtig machen würde. Der Abgeordnete Stegmüller wußte gegen ein langjähriges Mitglied der ſozialdemokratiſchen Partei in öffentlicher Verſammlung in einer Stadt, wo die Sozialdemokratie tapfer für ihre Ent⸗ wickelung focht, als man noch keinen Stegmüller kannte— ver⸗ mochte, ſage ich, in der Ausführung gegen Rüdt nur derartiges vorzubringen, was dieſen Mann in den Augen der Anwe⸗ ſenden im ſchlechteſten Lichte erſcheinen ließ. Mit eyniſcher Freude theilte er mit, daß er 175 auf ſeine(Stegmüllers) eigene Koſten eine große Zahl der Broſchüren vertheilen wird, worin eine an Rüdt aus ſeiner Studentenzeit geübte Kritik enthalten iſt(() Er laſſe ſich da das Geld nicht reuen, um dieſen„ſchönen“ Rüdt den hieſigen Genoſſen vor⸗ ane Die Beleidigungen ſielen jetzt hageldicht und ich chäme mich für die ſozialdemokratiſche Partei, auch nur ein einziges dieſer Schmähworte anzuführen. Jedem rechtlich denkenden Menſchen, einerlei welcher Partei, mußte das Schamgefühl eine Röthe auf die Wangen ſenden. Und da ſaßen Hunderte, die Sozialdemokraten ſein wollen, die vor⸗ eben, für Gerechtigkeit und Sittlichkeit zu ſtreben und zu ämpfen, und Keiner proteſtirte gegen ſolche klaſſiſche Unge⸗ rechtigkeit. Und wenn— was er offenbar im Schilde führte — der Sittenrichter Stegmüller die Ausſchließung Rüdt's abſtimmend durchgeführt hätte, ſie hätten Alle— wenige Ueberzeugte ausgenommen— gerufen: an's Kreuz mit ihm! Als nun der Abg. Rüdt aus der Gemeinſchaft der ſitt⸗ lichen Menſchen ausgeſchloſſen war, fällte der Scharfrichter das Urtheil über den Sozialdemokraten Adolf Geck in Offen⸗ burg, ohne ſonſt gravirenderes Material vorzubringen, als daß Geck ſich„zum Rüdt's“ hergegeben hätte und daß der„Volksfreund“ über die der zweitheiligen Kammer⸗ fraktion geſpendeten Lob⸗ und Tadelsworte der Gegner ein⸗ ſeitig berichtet hätte Ein Exemplar des Volksfreund in die öhe haltend, gleich dem Papfte, der die Schrift Giordano rund's verſtuchte, mit hochgeröthetem Antlitz rief Stegmüller vm Katheder: „Ich betrachte den Volksfreund nicht mehr als Parteiorgan und werde denſelben in Zukunft nicht mehr halten!“ Da riefen die Kinder der Finſterniß in ihrer verzethens⸗ Aber ein aina bürdigen Unfchuld Bravo! Geleſenſte und verbreiteite Zeitung in Maunheim und Amgebnng. andererſeits durch den Saal von Leuten, die des Volks⸗ freundes Verdienſte und unbeſchreiblichen Opfer um die ſozia⸗ liſtiſche Bewegung in Baden kennen und welche als über⸗ zeugte Sozialdemokraten das freie Wort der Rede und Schrift nicht mit dem Bannſtrahl der Kirchenräthe beleidigen laſſen. Bei der Abſtimmung über den päpfſtlichen Ukas wagten nur wenige ihre gegentheilige Meinung zu äußern. Später, als die Verſammlung von der Verblüffung zur Be⸗ ſinnung kam, merkten Viele, daß ſie auch noch Verſtand haben und daß dieſer ihnen befiehlt, ohne Anhören des ange⸗ klagten Theiles nicht zu urtheilen. Es ſollen deshalb nächſtens Rüdt und Geck hier ſprechen. Intereſſant iſt auch folgende Notiz, welche wir in dem Organ des Zentrumsfüßrers Wacker, der„Offen⸗ burger Zeitung“ leſen. Es heißt da: „Dreesbach äußerte ſich im Landtag, als Rüdt ſeine bekannte Skandalrede gegen die Orden hielt, einem Abge⸗ ordneten gegenüber,„Rüdt ſinge ſeinen Schwanengeſang, er werde nicht mehr kommen“ und der Sozialiſt Stegmüller erklärte, er habe Rüdt's Schmähungen nicht mehr länger anhören können und deßhalb den Saal verlaſſen. Die beiden ſozialdemokratiſchen Abgeordneten beabſichtigten auch Anfangs, eine Erklärung gegen die Haltung Rüdt's abzugeben. Wir ſesee nicht daran, daß Rüdt keine Landtagsdiäten mehr ezieht.“ Auch wir glauben und hoffen, daß Herr Rüdt keine Landtagsdiäten mehr bezieht, aber eben ſo feſt ſind wir davon überzeugt, daß auch Herr Dreesbach ſich keine Wohnung mehr in Karlsruhe zu miethen braucht und an Herrn Stegmüller werden zweifellos die Lörracher während der Dauer ſeines Landtagsmandats ſo viel „Freude“ erleben, daß ſie froh ſein werden, wenn ſie einen anderen Vertreter in den Landtag ſchicken können. Politiſche Ueberſicht. Manuheim, 9. Juli Bei der Verſicherungsanſtalt Baden ſind im Monat Juni 1894 223 Rentengeſuche(60 Alters⸗ und 163 Invalidenrentengeſuche) eingereicht und 178 Renten(49 +. 129) bewilligt worden. Es wurden 32 Geſuche(7 25) abgelehnt, 152(41 91) blieben unerledigt. Außerdem wurden im ſchiedsgerichtlichen Verfahren 2 Alters⸗ und— Invalidenrente zuerkannt. Bis Ende Juni ſind im Ganzen 6935 Renten(4461 Alters⸗ und 2474 Invalidenrenten) bewilligt bezw. zu⸗ erkannt worden. Davon kamen wieder in Wegfall 1648 (956 + 692), ſo daß auf 1. Juli 1894 thatſächlich 5287 Rentenempfänger vorhanden ſind(3505 Alters⸗ und 1782 Invalidenrentner). Verglichen mit dem 1. Juni 1894 hat ſich die Zahl der Rentenempfänger ver⸗ mehrt um 111(26 Alters⸗ und 85 Invalidenrentner). Die 5287 Rentenempfänger beziehen Reuten im Geſammt⸗ jahresbetrage von M. 661 866.93(mehr ſeit 1. Juni 1894= M. 13 652.93. Der Jahresbetrag für die im Monat Juni bewilligten 49 Altersrenten berechnet ſich auf M. 6493.80 und für 129 Invalidenrenten auf M. 15 387.40, ſomit Durchſchnitt für eine Altersrente M. 132.53, für eine Invalidenrente M. 119.28.(Für ſämmtliche bis 1. Januar 1894 bewilligte Renten betrug der durchſchnittliche Jahresbetrag einer Altersrente M. 128.93, einer Invalidenrente M. 116.13). Im Jahre 1893 haben in Baden 127 Wander⸗ lager mit einem Steuerertrag von Mark 1,550.52, (1892: 136, Steuerertrag M. 1,174.34) und 5 Wa a⸗ renverſteiger ungen mit einem Steuerertrag von M. 10.06(1892: 8 mit M..40) ſtattgefunden. An Gewerbeſteuertaxen wurden 1893 vereinnahmt zu M. 3 M. 26,936.50(1892: M. 24,934.—), zu M. 10 M. 22,157(1892: M. 23,570.—) insgeſammt 49,093.50 Mark(1892: M. 48,504). Die meiſten Wanderlager fanden 1893 ſtatt in Karlsruhe(20); es folgen Baden (15), Freiburg(12), Säckingen und Pforzheim(je), Mannheim, Raſtatt und Wiesloch(je), Freiburg(), Bruchſal, Offenburg(je), Tauberbiſchofsheim und Vil⸗ lingen(je), Heidelberg, Konſtanz und Lörrach(je), Sinsheim(), Kehl, Lahr, Mosbach, Schwetzingen, Ueberlingen, Waldshut, Weinheim und Wolfach(je). Waarenverſteigerungen wurden abgehalten in Bretten, Durlach, Eppingen, Ettenheim und Tauber⸗ biſchofsheim(je). Der höchſte Ertrag an Gewerbe⸗ ſteuertaxen wurde erzielt in Mannheim(M. 8,819.—), Karlsruhe(M. 3,261.50), Pforzheim(N. 2,508.—), Heidelberg(M. 1,805.50), Konſtanz(M. 1,540.—), Freiburg(M. 1,483.—), Ueberlingen(M. 1,335.50), Weinheim(M. 1,168.—), Schwetzingen(M. 548.50), Bretten(M. 516.50), Wiesloch(M. 328.50), Wertheim (M. 309.50), Buchen(M. 307.50), Eberbach(M. 145.—). Begreiflicherweiſe hatten die jüngſten offiziöfen Artikel der„Nordd. Allg. Ztg.“ und der Wiener Polttiſchen Montag 9. Juli 1894. Korreſpondenz“ über die Frage der Ergreifung von Maßregeln gegendie revolutionären Elemente großes Aufſehen erregt und ſeitens der nationalliberalen und freikonſervativen Preſſe eine durchaus abfällige Be⸗ ſprechung gefunden. Man erklärte, daß man es nicht für möglich gehalten hätte, daß eine Regierung gegenüber der drohenden anarchiſtiſchen Gefahr eine ſolche vollſtändig paſſive Stellung einnehmen könnte und nicht ohne Berech⸗ tigung mit bitteren Worten hinzugefügt, daß dieſes Ver⸗ halten der Regierung wohl darin ſeine Urſache habe, daß der Reichskanzler Caprivi bei ſeiner Politik im Reichstage auf die Unterſtützung der Sozialdemokraten angewieſen ſei und er es deshalb mit dieſen nicht verderben könne und wolle. Die Offiziöſen der„Nordd. Allgem. Ztg.“ ſcheinen nunmehr ſelbſt die Unhaltbarkeit und das Ver⸗ fehlte ihrer Stellungnahme in der Frage der Bekämpfung der Anarchiſten eingeſehen zu haben, denn ſtie blaſen jetzt zum Rückzug. In ihrer neueſten Nummer bringt nämlich die„Nordd. Allg. Ztg.“ einen Artikel, in welchem ſte, anknüpfend an die Preßerörterungen über die Verſchärfung der Maßnahmen gegen die Anarchiſten und des Kampfes gegen die Sozialdemokratie, ſchreibt: „Wir ſind für jede, auch die ſchärfſte Maßnahme gegen die Anarchiſten, von der man überzeugend darthun kann, daß ſie ihren Zweck erfüllen wird. Auf dieſen Nachweis warten wir gerade bei den Vorſchlägen. die in gereiztem Tone gegen uns vertheidigt werden, vergebens. Hinſichklich der Sozſal⸗ demokratie haben wir ein Mittel, mit dem ſie ſicher zurück⸗ geworfen werden ee en aller Ordnungs⸗ parteien, aber dieſes wird von einem Theil der Ord⸗ nungsparteien zurückgewieſen. Ob man an die Erneue⸗ rung des Sozialiſtengeſetzes oder andere Maßnahmen denkt, jedenfalls iſt der unerläßliche nächſte Schritt die Her⸗ ſtellung einen Mahrheit des Reichstages, die Beſchlüſſe der erforderlichen Art faßt. Bei einer Bereitwilligkeit zum Zu⸗ ſammenſchluß der zur Unterſtützung der beſtehenden Staats⸗ und Gefellſchaftsordnung bereiten Parteien iſt ein Boden für die Entwicklung einer überlegten Aktion gegeben. Alle anderen Betrachtungen haben kein praktiſches Intereſſe.“ Daß ein Zuſammenſchluß der Ordnungsparteien ſo ſchwer iſt, ja faſt Vielen als eine Unmöglichkeit erſcheint, iſt wohl haupfſächlich die Schuld der Geſinnungsgenoſſen der„Nordd. Allg. Ztg.“, welche nichts unverſucht laſſen, den gemäßigten liberalen Parteſen etwas anzuhängen und ſie bei den Wählern zu verdächtigen. Ueber die Beranlaſſung der augenblicklichen Wirren in Korea entnehmen wir dem„Hann. Cour.“ nach⸗ ſtehendes Thatſaͤchliche: 5 1889 erließ die koreaniſche Regierung ein Ausfuhrverbot auf Bohnen, die einen bedeutenden Handels⸗ artikel nach Japan bilden. Nach einer Abmachung zwiſchen Korea und Japan vom Jahre 1883 beſitzt jenes hierzu ein Recht, aber nur im Falle beſonderer Elementarereigniſſe, und jede Maßregel muß vorher dem japaniſchen Vertreter mitge⸗ theilt werden. Dieſe Beſtimmung war nicht eingehalten wor⸗ den. Die japaniſchen Kaufleute erlitten ſchwere Verluſte und die koreaniſche Regierung bot eine Entſchädigung von 60,000 Dollars an. Da der Verluſt ſich aber auf mehr als 200,000 Dollars belief, die koreaniſche Regierung jedoch vier Jahre lang die Entſcheidung zu verzögern wußte, riß der Tokider Regierung die Geduld und ihr Geſandter erhielt am 17. Mai vorigen Jahres den Auftrag, ein Ultimatum zu ſtellen und ſeine Päſſe zu verlangen. Jetzt verſprach Korea, 110,000 Hen zu zahlen, verlangte aber ratenweiſe Abtragung, die bewillt wurde. Daß das Verſprechen nicht gehalten wurde, war ſelbſt⸗ verſtändlich, und ſo häufte ſich die Erbitterung zwiſchen beiden Ländern, bis ſie durch die bekannte Ermordung des geweſenen koreaniſchen Miniſters Kim⸗o⸗Kim, der als Flüchtling in Ja⸗ pan gelebt hatte, zur hellen Flamme ausbrach. In Tokio war gleichfalls ein flüchtiger Koreaner ermordet worden; der Mörder hatte Schutz in der koregniſchen Geſandtſchaft ge⸗ funden, aber die japaniſchen Behörden holten ſich den Ehren⸗ mann trotzdem, und der Geſandte zog es vor, heimlich abzu⸗ reiſen. Es iſt bekannt, daß die Ermordungen auf Befehl des Königs von Korea geſchahen, daß dieſer die nach Sbul ge⸗ brachte Leiche Kim⸗o⸗Kim's zerſtückeln und die Leichentheile in die Provinzen ſenden ließ, während der Mörder mit den höchſten Ehren bedacht wurde. Darauf brach in der koreani⸗ ſchen Provinz Tſchöllado ein Aufſtand aus. Die Hauptſtadt wuürde von den Aufftändiſchen eingenommen, der König Li 25 verjagt. Li Hui bat China um Hülfe; 2000 Mann hineſen gingen ab, aber Japan kam zuvor, ſendete 9000 Mann nach beſetzte mit 2000 Mann die Hauptſtadt Söul und bemächtigte ſich des Königs, der ſich hierauf nach Waſhington um Schutz gegen Japan wendete. Staatsſekretär Greſham ſchlug das Anſuchen ab, ſtellte jedoch die Vermitt⸗ lung der Vereinigten Staaten in Ausſicht. Die Verhaftungen von Anarchiſten dauern in Frankreich fort. So wurden in Lyon bei etwa 100 Anarchiſten Hausſuchungen vorgenommen, die zu 30 Verhaftungen geführt habhen. In Marſeille wurden 11 Anarchiſten feſtgenommen. In Paris hat die Polizei den Anarchiſten Mangin in Haft genommen, als er gerade Flugſchriften vertheilte. Unter den in Marſeille verhafteten Anarchiſten befinden ſich acht Italiener, die ausgewieſen werden. 5 TT—TT—TTT 2. Seite. General⸗Anzeiger. Nannheim, 9. Juli. Berichte über das Vorleben Caſerſos des Mör⸗ ders von Carnot, in Cette laſſen es immer unbegreiflicher erſcheinen, daß der Menſch von der Polizei nicht beſſer über⸗ wacht worden iſt. Caſerio war den Behörden ſeit langer Zeit als gefährlicher Anarchiſt bekannt. Auf der von dem Poltzeikommiſſar in Cette im Auftrage des Miniſters zu Be⸗ ginn dieſes Jahren angefertigten Anarchiſtenliſte ſtand Caſerio an vierter Stelle. Vor einiger Zeit ſagte er in einem Wirths⸗ hauſe, als von Carnot die Rede war, ganz laut:„Den Präſidenten, den habe ich verurtheilt.“ Ein anderes Mal rief er:„Wir brauchen keine Bomben, ich weiß etwas Beſſeres!“ und machte dabei die Gebärde eines Dolchſtoßes. Gleichwohl konnte er ungehindert einen Dolch beim bekannteſten Waffen⸗ ſchmied in Cette kaufen und die Mordreiſe antreten. Wie aus Lyon gemeldet wird, hat Caſerio ſein dumpfes Schweigen bereits aufgegeben, und knüpft gern ein Geſpräch mit ſeinen Wächtern an. Am Samstag fragte er, welchen Eindruck ſeine That im Publikum gemacht ſat. Als ihm die Wächter ant⸗ worteten, ſeine That habe überall die größte Entrüſtung er⸗ weckt, wandte er ſich überraſcht ab. Nunmehr ſtellt ſich heraus, daß die Zeitungsmel⸗ dungen von der vor einigen Wochen erfolgten Ent⸗ deckung einer großen Verſchwörung gegen das Leben des Zars von Rußland doch auf Wahrheit beruhten, wenn die ruſſiſche offtziöſe Preſſe auch bemüht war, die Sache nach Möglichkeit zu ver⸗ ſchleiern und in Abrede zu ſtellen. Die Petersburger Polizei hat nämlich jetzt die Budapeſter Polizei davon verſtändigt, daß in Peſt ein ruſſiſcher Nihiliſt Namens Konſtantin Gronkowski lebe. 200 Nihiliſten ſeien verhaftet wegen einer Ver⸗ ſchwörung gegen das Leben des Zaren. Viele Briefe Gronkowskis ſeien bei den Verhafteten gefunden worden. Gronkowski war in Budapeſt Hörer der thier⸗ ärztlichen Akademie; er iſt ſchon vernommen worden. Wegen revolutionärer Propaganda war er aus Frankreich und der Schweiz ausgewieſen. Er wurde auch aus Ungarn ausgewieſen, ſeinem Wunſche gemäß an die italieniſche Grenze geſchafft und dort freigelaſſen. Gleich einem Frage⸗ und Antwortſpiel wird ſeit einiger Zeit die Nachricht, daß der ruſſiſche Groß⸗ fürſt⸗Thronfolger an den deutſchen Kaiſer⸗ manövern theilnehmen werde, in der Preſſe theils dementirt, theils aufrecht erhalten. Nunmehr meldet anſcheinend offtziös die„Berliner Poſt“, die Nachricht, der ruſſiſche Thronfolger werde zu den deutſchen Kaiſer⸗ manövern erwartet, für unzutreffend. Gleichzeitig mit den deutſchen fänden die ruſſiſchen Manöver ſtatt, denen der Großfürſt beizuwohnen von vornherein gewillt ge⸗ weſen ſei. Intereſſante Streiflichter auf die Zu⸗ ſtände in Bulgarien wirft die folgende Meldung des Sofiager Korreſpondenten der Petersburger„Nowoje Wremja“, die allerdings, was aus Rußland über Bul⸗ garten berichtet wird, mit großer Vorſicht und ſtarken Zweifeln aufzunehmen ift. Der genannte ruſſiſche Korre⸗ ſpondent ſchreibt, daß weſentlich zum Sturze Stambulows die junge, ſich bei den Bulgaren bereits großer Volks⸗ thümlichkeit erfreuende Gemahlin des Coburgers beige⸗ tagen habe, die, Ariſtokratin von Erziehung, ihrer Ge⸗ ſinnung nach aber Demokratin und dabei ehrgeizig, Stam⸗ bulow für Bulgarien wie für den Fürſten Ferdinand ge⸗ fährlich hielt. Sie ſei ebenſo ſchnell die entſchiedenſte eindin Stambulows geworden, wie die Prinzeſſin lementine ſeine Beſchützerin war. Einſtimmig werde auch behauptet, der Exminiſter Stambulow, der ſeinen Sturz kommen fühlte, habe vorgehabt, das dreijährige Söhnchen JJJ%%VSVVyyWyVVVVVVy%ꝙWhWWÄWWWWWWWͤ1.éßd,éElMW Feuilleton. Die verhexte Kuh. Aus Stuttgart, 5. Juli ſchreibt man der„Frkf. Ztg.“: In einem Dorfe im Oberamt erkrankte eine Kuh. Der Beſitzer ging, wie die Blätter berichten, nicht zum Thierarzt, ſondern zu einem klugen Schäfer, der da feſtſtellte, daß das Thier verhext ſei. Geſchwüre auf dem Rücken der Kuh, die von einem Rücken⸗ marksleiden herrührten, wurden vom Schäfer als Wunden, von Nägeln herrührend, erklärt, die von böſen Nachbarn, die mit Hexerei umzugehen verſtünden, in den Rücken der Kuh eingeſchlagen ſeien. Da es trotz der Entfernung der Nägel immer ſchlechter mit der Kuh wurde und dieſelbe nicht mehr zu ſtehen vermochte, ſann der Beſitzer auf ein Radikalmittel. Der Kuh wurden Stricke um den Leib gewunden, Kloben in die Decke geſchlagen und das Thier ſodann an den Stricken aufgehängt, um ihr das Liegen abzugewöhnen. Da dies ſchon einige Wochen dauerte, wurde die Sache, trotzdem der Stall für Unberufene ſtreng abgeſchloſſen war, ruchbar und kam auch zu Ohren des Landjägers in Bretzfeld, Letzterer nahm in Begleitung eines Gemeinderaths eine Beſichtigung des Stalles vor, wobei ſich denſelben ein trauriger Anblick bot. Die arme Kuh hing, zum Skelett abgemagert, mit ſechs Stricken an die Decke geknüpft. Man entledigte ſie alsbald ihrer Feſſeln, wobei ſich herausſtellte, daß durch Einſchneiden der Stricke am Leibe der Kuh offene eiternde Wunden ent⸗ ſtanden waren. Die Kuh wurde ſofort geſchlachtet und der hexengläubige Beſitzer wird ſich noch wegen Thierquälerei zu verantworten haben. — Ein tragiſches Vorkommuniß unterlag mit Bezug auf das Verſchulden der Beurtheilung der zweiten Straf⸗ kammer des Berliner Landgerichts. Die Arbeiter⸗Ghefrau Ida Demmler ſollte durch Fahrläſſigkeit den Tod ihres eigenen, acht Wochen alten Kindes verurſacht haben. Am Nachmittage des 16. April fuhr die Angeklagte ihr Kind in der Blücher⸗ ſtraße in einem Kinderwagen. Sie traf eine Bekannte, welche in einem Laden Einkäufe machen wollte, und die ſie auf ihre Bitte bis zu dem Geſchäfte begleitete. Hier begab ſich die Freundin der Angeklagten in den Laden, während das acht⸗ jährige Töchterchen der Erſteren bei der Frau Demmler und dem Kinderwagen blieb. Als es der Angeklagten zu lange dauerte, überließ ſie für wenige Augenblicke den Wagen der Aufſicht des kleinen Mädchens, begab ſich an die Ladenthür und rief ihrer Freundin zu, ſie möge ſich beeilen. Als ſie dann ihre Blicke wieder dem Kinderwagen zuwandte, ſchrack ſie zuſammen. Der Wagen war, entweder von ſelbſt oder durch einen Anſtoß des achtjährigen Kindes, in's Rollen ge⸗ kommen und vom Bürgerſteig herunter gerathen. Er war zwiſchen Vorder⸗ und Hinterbeine eines Pferdes gerollt, das Thier war ſcheu geworden und machte heftige Bewegungen mit den Hufen, um das Hinderniß zu beſeitigen. Ein Schlag traf den Kopf des Kindes und zerſchmetterte ihn. Die unglückliche Angeklagte machte noch vor Gericht den Eindruck einer Verzweifelten. Der Staatsanwalt beantragte ſelbſt die Freiſprechung der Angeklagten, der man eine Fahrläſſigkeit Richt nachzuweiſen vermögs. Der Gerichtshof erkannte nach dieſem Antrage. — Er weiß ſich zu helfen! Der Licutenant v. H. hatte des verſtorbenen Grafen Hartenau als Thronkandidaten aufzuſtellen, was Stambulow ſeine Stellung als Regent lange Jahre geſichert haben würde. Die Fürſtin habe ihren Gemahl aufmerkſam gemacht, daß er keineswegs durch Stambulow, ſondern durch das Volk ſtark ſei, das, von Stambulom befreit, dem Fürſten Vieles vergeben und ewig dankbar ſein werde. Zudem dürfte ſich der Fürſt auch der vielfachen Ueberhebungen Stambulows erinnert haben, der ihn am Neujahrstag ſogar im Beiſein des ganzen Hofes zwang, ihm(Stambulow)„zuerſt“ Glück zu wünſchen. In Amerika iſt der Eiſenbahnſtreik zu einem hellen Aufruhr ausgeartet. Während der Nacht vom Freitag auf Samſtag durchzogen in Chicago Schaaren von Ausſtändigen die Stadt und ihre Um⸗ gebung und zündeten Güterſchuppen, Bahnhöfe und anderes Eigenthum an. Die Verluſte einer einzigen Eiſenbahngeſellſchaft wurden auf 1,200,000 Dollars geſchätzt. Der Ausſtand dehnt ſich auch auf die Oſt⸗ ſtaaten aus. Man befürchtet, er werde ſchließlich vom Stillen bis zum Atlantiſchen Ocean ſich erſtrecken. Die Frage des allgemeinen Eiſenbahn⸗Ausſtandes wird Sonntag entſchieden. In Californien herrſcht offener Aufruhr. Neun Zehntel der Bevölkerung ſympatiſiren mit den Strikenden. Jedermann trägt die Abzeichen der Ausſtändigen. Die Miliz in Sacramento weigert ſich, die letzteren anzugreifen. In San Francisco wurde unter dem Beifall der Bevölkerung eine Bekanntmachung verleſen, die dahin lautet, daß die und die Compagnie ſich weigert, zu marſchiren. Die Ausſtändigen in Saera⸗ mento bewaffnen ſich, exerzieren und erhalten Patronen von den Milizen. Das ſind ja neite Zuſtände. Aus Stadt und Tand. Mannheim, 9. Juli 1894. Perſonalnachrichten. Großh. Staatseiſenbahner. Ernannt: Martin, Joſef, Stationsaſſiſtent in Mengen, zum Güterexpeditor, Reber, Heinrich, Stationsaſſiſtent in Ottersweier, zum Bahnexpeditor 1. Klaſſe, Heger, Franz, Expeditionsaſſiſtent, zum Aſſiſtenten der Zentralverwaltung; zu Stationsaſſiſtenten die Expeditionsaſſiſtenten: Mann, Guſt., Mack, Jakob, Dannhauſer, Alois, Wiſſinger, Bernhard, Meßmer, Paul, Steuermann, zum Schiffskapitän; zu Locomotivführern die Reſerveführer: Münch, Albert, Scholl, Karl, Killig, Anton, Herr, Anſelm, Weiß⸗ haar, German, Umminger, Johann, Schlecht, Eduard, Meckler, Hermann, Lauer, Martin, Spony, Theodor, Schwabach, Guſtav, Neugart, Guſtav, Kugel, Karl, Deubel, Bernhard, Kühnle, Joſef, Rieber, Friedrich, Steib, Friedrich, Lehmann, Wilhem, Pampel, Wilh., Billetdruckereigehilfe von Mählburg, zum Billetdrucker, Emmerich, Joſef, Wagenwärter, zum Bureaudiener.— Etatmäßig angeſtellt: Rothmund, Karl, Werkführer, Caſtorph, Ernſt, Werkführer, Rücklin, Karl, Werk⸗ führer, Pro bſt, Friedrich, Bahnmeiſter, Bader, Joſef, Schaffner, Blum, Alois, Schaffner, Kirſtein, Karl, Schaffner, Müller, Hubert, Schaffner, Roſer, Johann, Weichenwärter, Hoffmann, Wilhelm, Weichenwärter.— Als Expeditionsgehilfen beſtätigt die Eiſenbahngehilfen: Schröder, Karl von Dommitzſch(Preußen), Möhringer, Karl, von Altdorf, Griesbaum, Karl, von Herbolzheim. — Als Expeditionsgehilfin beſtätigt: Daiber, Marie, Eiſen⸗ bahngehilfin von Neuhaus.— Als Kanzleigehilfen beſtätigt: Vetter, Armin, Schreibgehilfe, von Karlsruhe, Richter, Guſtav, Schreibgehilfe, von Durlach, Stortz, Johann, Schreibgehilfe, von Konſtanz.— Vertragsmäßig aufgenommen: die Angewohnheit, ſeinen Burſchen ſtets aufzuwecken, wenn er aus Geſellſchaften oder dem Kaſino zu vorgerückter Stunde in ſein Junggeſellenheim zurückkehrte, um ihn an die Zeit des und pünktliches Aufſtehen zu erinnern. Der urſche, ein biederer polniſcher Oberſchleſier, hielt dieſe ſich häufig wiederholende Störung ſeiner Nachtruhe für recht über⸗ flüſſig. Eines Abends kam Herr v. H. wieder um Mitter⸗ nacht nach Hauſe, machte Licht und war im Begriff, ſich in die Burſchenſtube zu begeben, um wie gewöhnlich den guten Katzmarek aus dem Schlaf zu wecken, als er einen auf dem Tiſch liegenden Zettel bemerkte. Neugierig nahm er denſelben zur Hand und las folgende, mit gröen unbeholfenen Buch⸗ ſtaben geſchriebenen Worte„Alſo Johan weis ſchon ſol um ur wekken.“ Johann wurde weder in dieſer Nacht, noch päterhin mehr aus ſeinen Träumen geſchreckt. — Ueber große Skandale bei Stierkämpfen geht dem „Berl. Börſ.⸗C.“ aus Madrid folgender Bericht zu:„Der in Avila hat mit einem ungeheuren, in der Stier⸗ ampfarena entſtandenen Skandal geendigt der ſich faſt als Aufruhr bezeichnen läßt. Die„Cuadrilla“ des Stier⸗ fechters Cayetano Leal, genannt Pepe⸗Hillo, trat gegen vier Stiere in die Schranken; die Thiere ſollten aus einem hoch⸗ berühmten Stalle ſtammen. Die Arena war dicht beſetzt. Die drei erſten Stiere wurden ohne nenneswerthen Zwiſchen⸗ 95„abgeführt“. Als aber der vierte Stier, ein bejahrtes, ornloſes Vieh, eintrat, verlangten die Zuſchauer ſtürmiſch einen anderen Stier. Da keiner zur Stelle war, begannen ſie zu pfeifen und zu ziſchen, bis ſchließlich einige beherzte Jünglinge in die Arena hinunterſprangen, den Stier ergriffen und ihm unter feierlichen Proteſtkundgebungen mit Stöcken und Meſſern den Garaus machten. Dann wurde das todte Thier vor das Haus des Bürgermeiſters, der die„corrida“ (Stiergefecht) geleitet hatte, geſchleppt und dort, nachdem es zerlegt worden war, als willkommene Beute vertheilt. Dieſes Straßenſchauſpiel ging der Guardia civil über den Spaß. Mit gefälltem Bajonnett ging ſie gegen die„Rebellen“ los und es enkſpann ſich eine regelrechte Schlacht, die mit der Ver⸗ wundung eines Lieutenants und eines Poliziſten endigte, außerdem wurden mehrere Bürger nicht unerheblich verletzt. An demſelbem Tage kam es auch in Valdepennas gelegentlich des Stierkampfes zu einem ganz niedlichen Skandal. Das Publikum war hier gleichfalls mit der Qualität der Kampf⸗ ſtiere unzufrieden und griff in ſeinem Unmuth Guardia Civil an; ein Poliziſt wurde durch einen Steinwurf ſchwer ver⸗ wundet. Einige Individuen waren wegen des mißlungenem „Corridia“ auch in ſpäter Nacht noch nicht beruhigt und er⸗ öffneten ein kleines Revolvergefecht gegen mehrere Nachtwächter. Ein Nachtwächter wurde niedergeſchofſen, ſonſt ging alles gut ab. Die Stierkämpferei hat übrigens in den letzten Tagen unter den Stierfechtern ſelbſt einige Opfer gefordert. Hier in Madrid fand am 29. Juni ein Stiergefecht ſtatt, bei welchem faſt ſämmtliche„Brandilleros“ mehr oder minder ſchwer ver⸗ wundet wurden und fortwährend zwiſchen Tod und Leben ſchwebten. Beſonders ſchlecht erging es dem Stierfechter Maera. Dieſer„Torerv“ hatte ſich offenbar vorgenommen, den Zuſchauern das Gruſeln beizubringen; denn er lag faſt beſtändig„halb aufgeſpießt“ auf den Hörnern der Stiexe, und wenn es nicht der Fall war, wunderte man ſich Wangler, Robert, Bahnmeiſter, von Umkirch, Gärtner⸗ Jakob, Wagenwärter, von Leimen, Stehle, Ferdinand, Unterſteuermann, von Freudenthal, Krucker, Karl, Unter⸗ ſteuermann, von Bodmänn, Inholz, Sigmund, Unterſteuer⸗ mann, von Eigeltingen, Schillinger, Johann, Weichen⸗ wärter, von Denzlingen, fundſtein, Joſef, Weichen⸗ wärter, von Nußbach, Stühler, Peter, Weichenwärter, von Reichenberg(Bayern), Gerber, Peter, Weichenwärter, von Hatzenweier, Grampp, Friedr., Bahnwärter, von Diersheim, Köpfler, Konrad, Bahnwärter, von Remetſchwiel.— Verſetzt: Lehmann, Markus, Expeditionsaſſiſtent in Fried⸗ richsfeld, zu dieſſeitiger Generaldirektion, Kißling, Heinrich, Expeditionsaſſiſtent in Dinglingen, nach Immendingen, Hei⸗ lig, Bernhard, Bahnmeiſter in St. Georgen im Schw., nach Freiburg, Setzinger, Robert, Lokomotivführer in Lauda, nach Mannheim, Schuhkraft, Jakob, Reſerveführer in Heidelberg, nach Offenburg, Gabel, Philipp, Reſerveführer in Waldshut, nach Offenburg, Straub, Franz Xaver, Re⸗ ſerveführer in Waldshut nach Offenburg, Bohn, Auguſt, Reſerveführer in Villingen, nach Offenburg, Gruber, Joh., Reſerveführer in Villingen, nach Offenburg, Honold, Lud⸗ wig, Bahnwärter und in Eberſingen, nach Hainſtadt, Fiſcher, Andreas, Bahnwärter und Billetaus⸗ geber in Hainſtadt, nach Neckargerach. Dem geſamm⸗ ten Perſonale des Dampfſchiffes„Greif“, nämlich: Maron, Martin, Kapitän, Bach, Hermann, Steuer⸗ mann(Kapitänsaſpirant), Frank, Jakob, Steuermann, Lauer, Hermann, Unterſteuermann, Walter, Ant., Unter⸗ ſteuermann, Walſer, Friedrich, Schiffskaſſier, Vapn Martin, Matroſe, Beck, Joh., Matroſe, Wagner Baptiſt Schiffsjunge, Scherer, Joſef, Maſchinenleiter, Kreiſel, Gotthelf, Heizer, Martin, Julius, Peſerveheizer, und Straub, Rudolf, Reſerveheizer, iſt für raſche und umſichtige Hilfeleiſtung beim Kentern eines beladenen Segelſchiffes eine Belobung ertheilt worden.— In den Ruheſtand verſetzt: Bechtel, Chriſtian, Stationsmeiſter, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte, Ehmann, Rudolf, Loko⸗ motivheizer, Link, Marzellin, Pförtner, Habermann,., Bahnwärter, Kuhn,., Bahnwärter, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte, Streicher, Frdr., Bahnwärter, Keller, Amandus, Bahnwärter, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte.— Ausgeſchieden: Perpent 6, Eliſabeth, Telegraphengehilfin, wegen körperlicher Dienſtun⸗ tauglichkeit.— Entlaſſen: Zimber, Hermann, von Ram⸗ mersweier, zuletzt Bremſer in Offenburg, Eber le, Herm,, von Oos, zuletzt Bahnhofarb. in Heidelberg, Steinmann, Philipp, von Walldorf und Kolb, Heinrich, von Plankſtadt, beide zuletzt Hilfsgüterarbeiter in Heidelberg, Diebold, Karl Friedrich, von Querbach, zuletzt Hilfsſchaffner in Offen⸗ burg.— Geſtorben: Bachmann, Heinrich, Aſſiſtent der Zentralverwaltung, am 18. Mai l.., Schuhmacher, Adam, Wagenrevident, am 9. Juni l.., Bansbach, Heinrich, Kanzleiaſſiſtent, am 11. Juni l.., Maurer, Karl, Bahnwärter, am 18. Juni l. J. * Der Erbgroßtherzog von Baden iſt am Samſtag mit der Frau Erbgroßherzogin in St. Blaſien eingetroffen, um ſeinen Geburtstag mit ſeinen Eltern zuſammen zil ſeiern. 33 Paar weilt bekanntlich ſchon einige eit hier. * Ernennung. Der Großherzog hat den Dr. Hans Thürach in Heidelberg zum Landesgeologen ernannt. * Main⸗Neckarbahn. Vom 15. Juli l. J. ab hält der Zug 99 der Main⸗Neckarbahn in Wirhauſen und der Sonn⸗ tagszug 63 in Großſachſen. Außerdem gelangen von dieſem an zwei weitere Züge in jeder Richtung auf der Nebenbahn Gberſtadt⸗Pfungſtadt zur Einfüh⸗ rung, wodurch der unmittelbare Anſchluß an die Main⸗Neckar⸗ Bahnzüge 69, 60 und 62r erſtellt wird. Schifffahrt bee ee Aus Offenburg wird gemeldet: Auf Anregung des Herrn Oberbürgermeiſters Schnetzler in Karlsruhe wird auch für Offenburg ein Komits berufen, welchem die Betreibung der auf die Verbeſſerung der Flußwaſſerrinne im Oberrhein von Mannheim bis Kehl und auf die Anlage eines Rheinhafens bei Kehl gerichteten Be⸗ ſtrebungen obliegen ſoll. Das Komits beſteht aus den Herren Bürgermeiſter Hermann, Gemeinderäthen Dunzinger und Bühler; aus dem Kreiſe der Induſtriellen treten die Herren VVFSFVVFFPPPVCCCTCCTCTTCCCCTCTCCTCTCTCTCTGTCTGTTCT((TTTTTT——— darüber. Die Stiere warfen den unternehmungsluſtigen Jüng⸗ ling einander wie einen Spielball zu, und die Sache endete für ihn mit einer dreifachen Verwundung an der rechten Hauptſchlagader und am linken Unterarm. Der Verwundete hat hohes Fieber und ſein Zuſtand erweckt ernſte Beſorgniſſe. Auch in Cadix gab es am 29. Juni ſchwere Verwundungen beim Stierkampf. Der„Toreador“ Pipa wurde von einem Stier in die Luſt geſchleudert und bekam einen Hornſtoß, der ihm das ganze Zellengewebe und die Muſchelſehnen der linken Hand zerriß. Dem„Matador“ Aqualimpia wurde die Unter⸗ Üppe entzwei geſpalten. Dem„Picador“(Bereiter) Arriero zerriß ein Stier die linke Wange. Mehr kann man an einem einzigen Stiergefechttage nicht verlangen. — Reiches Vermächtnißß. Der unlängſt verſtorbene Graf Eugen Luchodolski hat, wie man aus Warſchau ſchreibt, ſein Gut Goſteradow, das ungefähr 12,000 Desja⸗ tinen groß iſt und, da es vollkommen ſchuldenfrei iſt, einen Werth von etwa 2 Millionen Rubel repräſentirt, der War⸗ ſchauer Wohlthätigkeitsgeſellſchaft teſtamentariſch vermacht. Der verſtorbene Graf hat keine Kinder hinterlaſſen; von ſeinen Verwandten weilt nur ein verheiratheter aber gleich⸗ falls kinderloſer Bruder unter den Lebenden. Laut teſtamen⸗ tariſcher Verfügung ſollen nun dieſer in Wien lebende Bruder und deſſen Gattin bis zu ihrem Tode im Beſitze des Gutes Goſteradow bleiben, worauf dieſes an die genannte philan⸗ thropiſche Inſtitution übergeht. — Ueber das verheerende Auftreten der Peſt in Cauton und Hongkong wird berichtet: Nachdem die Bubo⸗ nenpeſt eine Zeit lang in Canton gewüthet hatte, erreichte ſie auch Hongkong. Die erſten Fälle kamen in dem von Schmutz ſtarrenden Chineſenviertel vor. Man erkannte die Krankheſt nicht ſofort als Peſt. Die ärztlichen Behörden waren jedoch auf der Hut und ſobald ſie merkten, daß die Seuche einge⸗ ſchleppt worden ſei, trafen ſie ſofort ihre Schutz⸗ und Abwehr⸗ maßregeln. Die Krankheit tritt meiſt ganz plötzlich auf und entwickelt ſich überaus ſchnell. Die erſten ſind hohe ieberhitze, Anſchwellen der Drüſen, der eichen und des Falſes Bald tritt Bewußtloſigkeit ein und der Tod erfolgt in der Regel binnen 40 Stunden. Leidet der Kranke mehrere Tage, ſo darf er hoffen, mit dem Leben davon zu kommen. 15 ſterben ungefähr 80 Procent aller Peſtkranken. Viele hineſen, die von der Krankheit ergriffen worden ſind, wei⸗ gern ſich, ſich in die Hoſpitäler ſchaffen zu laſſen. Die Ein⸗ eborenen ſuchen ihr Heil überhaupt in allen Ceremonien. ag und Nacht marſchiren ſie durch die Straßen. Sie tragen Joß und brennen Feuerwerk ab, um die böſen Geiſter zu ver⸗ Aaten In Canton hauſt die Epidemie furchtbar. Der Vice⸗ önig, der Gouverneur und die oberen Beamten haben öffent⸗ lich den böſen Geiſtern geopfert, um dadurch das Umſich⸗ greifen der Seuche zu perhindern. Die Peſt ergreift ebenſo⸗ wohl Thiere wie Menſchen. Man hat in Canton etwa 21,000 todte Ratten aufgeſammelt und eingeſcharrt. Von der furcht⸗ baren Gewalt der Peſt zeugt der Umſtand, daß ganze lien von acht oder neun Perſonen in ein oder zwei Tagen durch die Seuche Tobr fgen worden, zwiſchen der Er⸗ e und dem Tode liegen oft nur wenige Stunden. e eee Mannheim, 9. Juli. Seneral-Anzeiger. 3. Seite. Kaufmann Janz und Franz Baur ſen. und Fabrifant Bittali hinzu. *Patent⸗Liſte badiſcher Erfiuder. Angemeldet von: Fabrik techniſcher Apparate Heinrich Stockheim in Mannheim: Apparat zum Kochen bezw. Kühlen von Würze oder dergl. und zum Extrahieren von Hopfen oder dergl.— Ertheilt an: W. Strauß in Mannheim: Reflektor.— Dr. F. Krafft und Dr. A. Roos in Heidelberg: Verfahren zur Darſtellung von Säureeſtern mittels aromatiſcher Sulfo⸗ ſäuren; Zuſatz zum Patente Nr. 69115.— Mayer und Grammelspacher in Raſtatt: Salzfaß mit mechaniſch beweg⸗ baren Deckeln.— A. Kühn in Heidelberg: Gerüſthalter.— A. Mieg in Heidelberg: Selbſtthätige Feuerwaffe mit Cylin⸗ derverſchluß und Kaſtenmagazin.— Th. Bergmann in Gag⸗ enau: Selbſtthätige Feuerwaffe mit Verſchlußcylinder und Verſchlußgehäuſe verkuppelndem Querriegel. Statiſtiſches aus der Stadt Maunheim von der he vom 17. Juni bis 23. Inni 1894. An Todes⸗ urfachen für die 39 Todesfälle, die in unſerer Stadt vor⸗ kamen, verzeichnet das kaiſerliche Geſundheitsamt folgende Krankheiten: In— Falle Maſern und Rötheln, in— Falle Scharlach, in 1 Falle Diphtherie und Croup, in— Falle Unterleibstyphus(gaſtr. Nervenſieber), in— Falle Kindbett⸗ fteber(Puerperalſteber), in 2 Fällen Lungenſchwindſucht, in 10 Fällen akute Erkrantung der Athmungsorgane, in 4 Fällen akuke Darmkrankheiten,(in 1 Falle Brechdurchfall, Kinder bis 1 Jahr.) In 21 Fällen ſonſtige verſchiedene Krankheiten. In 1 Falle gewaltſamer Tod. * Die Mottenplage iſt in dieſem Sommer größer als in den letzten Jahren. Wie es„Heuſchrecken“⸗,„Maikäfer“⸗ ꝛc. Jahre gibt, in denen das eine oder andere Inſekt beſonders häuftg auftritt, ſo iſt das diesjährige ein„Mottenjahr“. Die Kürſchner haben alle Hände voll zu thun, um das ihrem Mottenſchutze anvertraute edle Pelzwerk vor den kleinen ge⸗ fräßigen Inſekten zu ſchützen, die eingefleiſchte Gourmands zu ſein ſcheinen, inſofern, als ſie den theuren Zobel, Marder, Skunks, Iltis ꝛc. dem gemeinen Schafpelze, ebenſo die Seide der Wolle vorziehen und ſich nur bei beſchränkter Auswahl an minderwerthige Sachen halten. Da die Motte in den heißen Monaten Juli und Auguſt am gefrüßigſten iſt, ſo dürften einige Rathſchläge nicht zu ſpät kommen. Der Kürſchner wendet ein Radikalmittel an, deſſen Anwendung dem Publikum allerdings etwas beſchwerlich fallen dürfte. Er klopft alle 14 Tage bis 4 Wochen— je nach der Hitze— ſämmtliche Sachen in freier Luft gründlich aus und während ſich die ſeiner Obhut anvertrauten Gegenſtände im Freien befinden, zündet er in den Aufbewahrungsräumen Schwefel an, deſſen unerträglich ätzender Geruch die etwa vorhandene Mottenbrut tödtet. Alsdann bringt er die Pelze in möglichſt ſtaubfreien Verſchluß, bis zum nächſten Ausklopfen. Wer ſeine Pelze und Tuchſachen ſelbſt verwahren will, verlaſſe ſich nicht lediglich auf Motten⸗, Inſekten⸗ oder ſonſt welches Pulver. Gerade jetzt in dieſen Tagen iſt die Zeit dazu, ſämmtliche gefährdeten Garderobeſtücke auf dem Hofe tüchtig auszuklopfen, ſo küchtig, als wollte man alle Motten todtſchlagen. Bevor man die Sachen wieder in das Spind hängt, zündet man in dem letz⸗ teren(vielleicht auf einer Kohlenſchaufel oder ſonſt welcher eifernen Unterlage) Schwefelfäden oder Schwefelſchnur an, nehme aber vorher aus dem betreffenden Zimmer Blumen, Vögel, Fiſche, denn dieſe würden durch den Schwefeldunſt ge⸗ fährdet. Alsdann hänge man die Sachen in das ausge⸗ ſchwefelte Spind, verſchließe dies und öffne es ſo ſelten wie möglich. Ein Einſtreuen von Naphtalin oder Zacherlin kann natürlich als nützlich anerkannt werden. Dann darf man für —8 Wochen vollſtändig beruhigt ſein. “Militärverein. In der am Samſtag in der Gam⸗ brinushalle abgehaltenen Vereinsverſammlung, welche von dem ſtellvertretenden Vorſitzenden, Kamerad A. Baumann, ge⸗ leitet wurde, gab dieſer zunächſt nähere Aufſchlüſſe über die am nächſten Sonntag ſtattfindende Schänzelfeier in Edenkoben, bei welcher der Verein ſehr zahlreich verkreten ſein wird. Der Vorfitzende erinnerte al n an den am 9. Juli wieder⸗ kehrenden Geburtstag unſeres Erbgroßherzogs, feierte in patriotiſchen Worten die Verdienſte desſelben als Bürger und Soldat und ließ ſeine Anſprache in einem Hoch auf den badi⸗ ſchen Fürſtenſohn ausklingen, in welches die zahlreichen An⸗ weſenden freudigſt einſtimmten. Der weitere Theil des Abends war der Unterhaltung gewidmet, wozu das Doppelquartett des Vereins unter Leitung des Kameraden L. Weber weſent⸗ lich beitrug; Kamerad W. Müller ſang eine Anzahl der 8 Schubert'ſchen Müllerlieder, während Kamerad G. Müller den verbindenden Text ſprach und Kamerad L. Weber die die Einſtudirung der Lieder übernommen hatte. Reicher Beifall lohnte die Ausführenden 55 ihre trefflichen Leiſtungen; außerdem ſang noch Herr rauch mit ſchöner Stimme und gutem Vorkrag mehrere für Tenor. Die ganze Verſammlung verlief wiederum im der ſchönſten Weiſe. Die ſpaniſchen Schwindler ſcheinen ihr Geſchäft nach alter bewährter Methode fortzuſetzen, trotzdem man glauben ſollte, disſer Kniff ſei nun doch endlich zu bekannt und ab⸗ erhielt, wie den„Basl. Nachr.“ von den⸗Baden gemeldet wird, ein Kellner im alten Schloß aimen Brief von einem„Manuel Sanchez“ in den Militär⸗ efüngni zu Modrid. Der Briefſchreiber erzählt das be⸗ caunte in folgender Faſſung: Er habe als Soldat die Kaſſe ſeines Regiments im Betrage von 448,000 Fr. ge⸗ Erzählung aus dem mexikaniſchen Kriege von Max Lay. (Nachbruck verbsten.) (Fortſetzung.) Name, wollen Sie mir den zuerſt ſagen?“ fragte aun nochmals. „Lucinde!“ ſagte ſie kaum hörbar. „Lueinde,“ wiederholte er ſchreibend,„und wie weiter?“ Bieder eine Pauſe. „Oviedo!“ ſagte ſie endlich, als ob ſie ſich erſt beſonnen. „Wo wohnen Sie, wo iſt Ihre Heimath?“ komme von Monterey“, ſuchte ſie von Neuem aus⸗ nweichen. Der Gxaminator hatte Mitleid mit ihrer Verwirrung, eren Grund er in der wenig beneidenswerthen Lage der Ar⸗ den ſuchen zu müſſen vermeinte. Geduldig mit gütigem Acheln fuhr er fort: 5Ganz recht, von Monterey, wohnt dort auch Ihre e 4¹ „Nein— ich—“ „Nun?“ „Mein Vater wohnt in San Louis Potoſi.“ Erſtaunt blickte der Offtzier auf. „In Potoſi— ſo kennen Sie dort vielleicht einen Sennor Aredo?“ Es war gut, daß der Schreibende die Fige Lueindes zicht genau unkerſcheiden konnte, denn im Aufſehen fiel ihm das Licht voll in die Augen; er mußte ſonſt bemerken, wie zie Nennung dieſes Namens von Neuem heftige Beſtürzung zuf ihr Antlitz malte. Erſt als ſie ſah, daß der Ofſizier ruhig eine Notizen chte, ſchüttelte ſie die Beä 9 von ſich nd nahm ſich vor, dem K nden die n bieten. Jas zuvorkommende B n Don Pedros hatte ſie auch ängſt überzeugt, daß er dürchaus kein blukdürſtiger Vanden⸗ ührer war; auch war ſie Evastochter genug, um trotz der ſie ebrohenden Gefahr zu bemerken, daß ihre Erſcheinung auf ſtohlen, den Schatz in die Nähe von Baden⸗Baden gebracht, dort vergraben, ſei aber darauf heimlich nach Spanien zurück⸗ gekehrt, um ſeine liebe Tochter abzuholen, ſei dann erkannt und eingeſperrt worden. Wenn ihm eine ewiſſe Summe durch eine ſpeziell bezeichnete Perſon in Madrld efandt werde, könne er ſeine Tochter nach Baden⸗Baden ſchicken, die einen Plan des Terrains beſitze, wo das Geld vergraben ſei, von welchem dem auf den Leim gehenden Einfaltspinſel der dritte Theil verſprochen wird. Verſchiedene Bewohner der Quadrate von K 1 u. 2, ſowie J 1 und 2 beklagen ſich darüber, daß in den Abend⸗ ſtunden in dieſer Stadkgegend zahlreiche unlautere Elemente ſich herumtreiben, groben Lärm verüben und auch ſonſt eine Aufführung beobachten, die jeden anſtändigen Menſchen ver⸗ letzen muß. Die Bittſteller erſuchen deshalb die verehrliche Polizei, namentlich auf die genannte Gegend ihr Augenmerk zu richten. Preisvertheilung bei der Lehrlingsarbeiten⸗Aus⸗ ſtellung. Geſtern Vormittag 11 Uhr fand im großen Rath⸗ hausſaale die Vertheilung der Preiſe ſtatt, welche bei der diesjährigen vom hieſigen Gewerbe⸗ und Induſtrieverein ver⸗ anſtalteten Lehrlingsarbeiten⸗Ausſtellung zuerkannt worden ſind. Der kleinen Feier wohnten u. a. bei die Herren Ober⸗ bürgermeiſter Beck, Altoberbürgermeiſter Mol!l, zahlreiche ſonſtige Freunde und Gönner des Handwerks, viele Mitglie⸗ der des obengenannten Vereins, ſowie die Lehrlinge, welche ausgeſtellt haben. Der Vorſitzende des Gewerbe⸗ und Induſtrievereins, Herr Bouquet, hielt die Eröff⸗ nungsrede, worauf Hr. G. Pfeiffer die Vertheilung der Preiſe vornahm. Derſelbe theilte nun hierbei mit, daß im Ganzen 76 Lehrlinge ausgeſtellt haben, deren Arbeiten ſämmtlich prämiirt wurden. Von den ausſtellenden Lehrlingen befanden ſich 22 im., 34 im 2. und 20 im erſten Lehrjahre. Die im 1. und 2. Lehrjahre befindlichen Ausſteller bekommen prinzipiell nur Diplome 1. und 2. Klaſſe. Von den Lehrlingen im 3. Lehrjahre erhielten 9 erſte, 11 zweite und 2 dritte Preiſe. Von den 76 Arbeiten wurden in Karlsruhe 71 prämtirt und zwar erhielten 4 erſte, 25 zweite, 18 dritte Preiſe und 24 Lehrlinge bekamen Diplome. Mit Worten des Daukes an die Stadtbehörde ſchloß Herr Bouquet ſodann den Akt. Die Namen der prämiirten Lehrlinge werden wir morgen ver⸗ öffentlichen. Selbſtmord eines Diebes. Am Samſtag wurde da⸗ ier der 19jährige Tüncher Frank von Käferthal, in Mann⸗ eim in Arbeit ſtehend, verhaftet, weil er in letzter Zeit mehrere eloeipede geſtohlen hatte. Geſtern früh fand man nun den im Amtsgerichtsgefängniß todt vor. Derſelbe hatte mit enützung eines Tuches ſeinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. *Erhängt aufgefunden wurde heute früh in der Stepha⸗ nienpromenade oberhalb des Freibades, ein bis jetzt noch un⸗ bekannter Mann. *Leiche geläudet. Am Samſtag Abend wurde im Neckar ein weiblicher Leichnam geländet und nach dem Fried⸗ hof verbracht. Wer die Ertrunkene war, konnte bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt werden. Unfall. In einer Waſchanſtalt in O 7 hat ſich eine daſelbſt beſchäftigte Arbeiterin an der Bügelmaſchine den Arm derart gequetſcht und verbrannt, daß das Mädchen in das Allg. Krankenhaus aufgenommen werden mußte. Unterſchlagen. Der Gehilfe eines Mannheimer Han⸗ delsmannes, welcher mit Tuchreſten zum Hauſtren nach Karls⸗ ruhe geſchickt worden war, hat den Erlös derſelben im Werthe von 28 M. am 4. d. M. unterſchlagen. *Muthmaßliches Wetter am Dienſtag, 10. Juli. Während im Golf von Biskaya und Frankreich das Baro⸗ meter wieder geſtiegen iſt, hat ſich ein neuer Luftwirbel von 755 mm an der Nordküſte Schottlands eingeſtellt. Da jedoch über dem öſtlichen Schweden und Finnland noch immer ein Hochdruck von 770 mm, über dem übrigen Skandinavien, dem deutfchen Reich links des Rheins, der Schweiz, Nord⸗ italten, faſt ganz Oeſterreich⸗ Ungarn und den ruſſiſchen Weſt⸗ provinzen ein ſolcher von 765 mm und darüber ſich behaup⸗ tet, ſo iſt, von vereinzellen Gewitterſtörungen abgeſehen, auch hei Dieuſtag und ittwoch größtentheils trockenes und eiteres Wetter zu erwarten. —— 16. Oberrheiniſche Regatta. „„Ein günſtiges freundliches Geſchick ſchwebte über der dies⸗ jäbrigen Mannheimer Regatta. Seit Jahren war man es gewöhnt, daß es am Mannheimer Regattatage entweder den ganzen 750 regnete, oder daß doch wenigſtens dann der Him⸗ mel ſeine Schleußen öffnete, wenn die Mannheimer Anſtalten machten, hinaus nach der idylliſch gelegenen Rennſtrecke zu wandern. In dieſem Jahre lachte jedoch die Sonne heiter vom Himmel hernieder, ein leichter ſanfter Oſtwind ſtrich über die hellblaue Waſſerfläche und trocknete den Schweiß auf den Angeſichtern der Regattabeſucher, mit einem Wort, ein Wetter, wie man es ſich ſchöner und prächtiger nicht wünſchen konnte. Der Beſuch des hochintereſſanten Sports⸗ feſtes war in Jolge daſſe⸗ auch ein ganz außerordentlich ſtar⸗ ker und die Regattakaſſe hat vorausſichtlich eine ſehr gute Einnahme gemacht, welche ihr umſomehr zu gönnen iſt, als die Vorjahre wegen des ſchlechten Wetters wohl kaum einen Ueberſchuß erzielt haben. Die Tribüne hatte diesmal eine recht praktiſche Aufſtellung gefunden, da ſie ſich das Benehmen ihres Gegenüber einen gewiſſen Einfluß aus⸗ übte. So gelang es ihr, mit ziemlicher Unbefangenheit auf ſeine Frage zu antworten. Ja wohl, Sennor, ich kenne die Familie. Die Tochter des Hauſes iſt meine Freundin.“ Letztere Bemerkung ſchien wieder dem Offizier nicht ganz erwartet zu kommen. Der Mann des Krieges gerieth in Ver⸗ legenheit und zerſtreut blickte er auf ſein Schreiben. Endlich richtete er ſich empor und das Geſpräch wieder auf das Ge⸗ ſchäftliche leitend, fragte er: „Von wem bekamen Sie den Zettel, Sennora. Ich muß annehmen, daß Sie den Inhalt des Schreibens kannten und 5 wohl bewußt waren, welche Folgen für Sie aus der Bot⸗ chaft entſtehen konnten. Und nun noch die Unvorſichtigkeit, ſolche Kontrebande am gefährlichſten Platz zu verlieren!“ 2Ich habe das Papier nicht verloren, Sennor,“ betheuerte die Dame,„es muß mir entriſſen worden ſein, ohne daß ich es 70. es war feſt in eine Falte meines Kleides ein⸗ genäht.“ Don Pedro konnte ein leiſes Lächeln nicht unterdrücken bei dieſer Art der Vertheidigung. „Ich will gern glauben, Sennora, daß Sie an dem Ver⸗ luſt des Papieres unſchuldig ſind; dem Sergeantmajor traue ich alle mögliche Schufterei zu, obgleich er von ſeinem Stand⸗ punkt aus vielleicht nicht unrecht hatte, aber darum handelt es ſich nicht. Ihre Schuld liegt eben in dem Ausführen der Botſchaft— von wem wurden Sie beauftragt?“ Sollte ſie wirklich Alles eingeſtehen und ſich ſo eine unausbleibliche Verurtheilung auf den Hals ziehen? Vielleicht ließ ſich der Mann erweichen, er konnte ja unmöglich der Dame gegenüber hart und rückſichtslos verfahren. Mit dem Blicke des unſchuldigſten Kindes in den ſchönen Augen, die von den langen ſeidenglänzendenden Wimpern halb verſchleiert wurden, ſah ſie bittend auf und fragte mit zagender Stimme: „Muß ich das wirklich alles beantworten? Ich wende mich an die Ritterlichkeit des Mexikaners, Sennor; helfen Sie einem— unglücklichen— Mädchen, das ohne Ihre Hilfe vielleicht verloren iſt! Ihre Augen füllten ſich mit Thränen. Mit dem Aus⸗ druck der tiefſten Hilfloſigkeit blickte ſie flehend auf ihren Inquiſttor. in der Nähe des Richterplatzes befand, ſo daß den Tribünenbeſuchern die Möglichkeit geboten war, die Endkämpfe zu beobachten, welche jedenfalls der intereſ⸗ ſanteſte Theil der einzelnen Rennen ſind. Ein buntfarbiges Bild bot der Rheinhafen am geſtrigen Tage. Taufende um⸗ ſäumten beide Ufer, die zahlreichen im Hafen ankernden Schiffe trugen herrlichen Flaggenſchmuck, die Toiletten der ſtark vertretenen Damenwelt wetteiferten an Farbenpracht und Geſchmack, dazu der blaue, freundlich lachende Himmel. die klare, ſpiegelblanke Waſſerfläche: fürwahr ein köſtlicher Anblick. Der Verlauf des Meetings war ein hoch befriedigen der. Die Farben Mannheims beſtanden wieder mit Ehren und zwar war es in dieſem Jahre hauptſächlich die„Ami eitia“, welche für Mannheim eine große Anzahl Preiſe heim brachte, während der in früheren Jahren ſo ſieggekrönte und ſieggewohnte Mannheimer Ruderklub infolge widriger Ver hältniſſe und eines ihn noch in letzter Stunde betroffenen noch widrigeren Geſchickes diesmal ee ausging, da er von 4 angemeldeten Rennen 3 ſichere Rennen fallen laſſen mußte und im 4. Rennen die ſo überaus tüchtigen Mann ſchaften des Mainzer Rudervereins und der Mannheimer „Amiceitia“ gegen ſich hatte, ſodaß er zwar vor der „Amicitia“, aber hinter Mainz durch's Ziel ging. Was die Mannheimer Rudergeſellſchaft anlangt, ſo er⸗ rang dieſelbe einen ſehr ehrenvollen Sieg gegen ganz hervorragende Rivalen. Außer der Mannheimer„Amieitia“ welche in dieſem Jahre unzweifelhaft die beſten Mannſchaften in ganz Süddeutſchland ſtellt, erzielte der Mainzer Ruder⸗ verein ganz bedeutende Erfolge, dagegen hatten die in den Vorjahren ſo tüchtigen Mannſchaſten der Frankfurter„Ger⸗ mania“ und namentlich auch des Stuttgart⸗Cannſtatter Ruder⸗ klubs„Neckar“ diesmal keinen Erfolg und mußten theilweiſe mit leeren Händen nach Hauſe gehen. Das Glück iſt eben auch auf den Regattaplätzen launiſch und wechſelnd. Das Arrangement der ganzen Regatta bewährte ſich auf das Glänzendfte und es ging Alles wie am Schnürchen, ein Um⸗ ſtand, der zu einem ſchönen Verlauf eines derartigen Feſtes unbedingt erforderlich iſt. Die Muſik ſtellte die Kapelle Petermann, welche ſehr flott und in vorzüglicher Weiſe ſpielte. Die einzelnen Rennen nahmen folgenden Verlauf: IJ. Anfänger⸗Vierer. Ehrenpreis der Mannheimer Rudergeſellſchaft nebſt 5 Ehrenzeichen. Mannheimer Ruderverein„Amicitia“ mit 6 Min. 34% Sekunden 1 Stuttgart⸗Cannſtatter Ruderklub„Neckar“ mit 6 Min. 44 Sekunden 2 Heidelberger Ruderklub mit 6 Min. 58% Sek. 3 er Ludwigshafener Ruderverein ſtoppte etwa 100 Meter vor dem Ziele ab. Der Mannheimer Ruderklub erſchien nicht am Start. Die Führung hatte zuerſt Ludwigshafen, während Stuttgart⸗Cannſtatt als Zweiter und Heidelberg als Dritter folgten. Mannheimer„Amicitia“ hielt ſich anfang zurück, ging jedoch bald mächtig vor und überholte ohne große An⸗ ſtrengung die ſämmtlichen Gegner.„Amieitia“ ſiegte mit zwei Längen. II. Großer Vierer. Wanderpreis, geſtiftet vom deutſchen Ruderverband, nebſt 5 Ehrenzeichen. Der Sieger erhält bei Rückgabe des Preiſes im nächſten Jahre einen ſilbernen Ehrenſchild. Sieger von 1893: Mainzer Ruder⸗ Verein. Mainzer Ruderverein mit 6 Min. 21 Sek. 1 Frankfurter Rudergeſellſchaft„Germania“ mit 6 Min. 32 Sek. 2 Mainz führte während des ganzen Rennens und ſiegte glänzend über die ausgepumpte Frankfurter„Germania“. III. Zweiter Achter. Ehrenpreis des Regatta⸗Comites nebſt 9 Ehrenzeichen. Da der Offenbacher Ruderverein nicht am Start erſchien, ging der Mannheimer Ruderverein „Amiceitia“ in 6 Min. 25 Sek. allein über die Bahn. IV. Junior⸗Einer. Ehrenpreis des Mannheimer Regatta⸗Comitées nebſt 1 Ehrenzeichen. Heinrich Harth von der Heilbronner Rudergeſellſchaft Schwaben mit 7 Min. 17 Sek. 1 ermann Stachelhaus von der Mannheimer Ruder⸗ geſellſchaft mit 7 Min. 18 Sek. Ludwig Diehl vom Mannheimer Ruderverein Amieitia mit 7 Min. 24 Sek. ̃ 3 Franz Raſor von der Rudergeſellſchaft Worms gab auf der hälben Bahn das Rennen auf, während Heinxrich Klein vom Mainzer Ruderverein nicht am Start erſchien. Zuerſt führte Stachelhaus, wurde jedoch von Harth etwa 300 Meter vor dem Ziel auf den zweiten Platz gedrängt und konnte gegen den ſtärkeren Gegner nicht mehr aufkommen, wenn er ihn auch hart bedrängte. V. Vierer ohne Steuermann. Ehrenpreis des Mannheimer Ruderklub nebſt 4 Ehrenzeichen. Die Frank⸗ furter Rudergeſellſchaft„Germania“ ging allein über die Bahn, da die Hanauer Rudergeſellſchaft„Haſſia“ nicht am Start erſchien. Die Zeit wurde in Folge eines Mißver⸗ ſtändniſſes nicht getimt. VI. Junior⸗Bierer. Ehrenpreis der Stadt Mann⸗ heim nebſt 5 Ehrenzeichen. Mainzer Ruderverein mit 6 Min. 28% Sek. 15 Mannheimer Ruderv.„Amiceitia“ mit 6 Min. 35% Sek. 2. Der Heidelberger Ruderklub und der Ludwigshafener Ruderverein gaben auf der halben Strecke das Rennen auf, Nicht am Start erſchienen die Mannheimer Rudergeſellſchaft, Don Pedro immer unbehaglicher. Er ſollte und mußte den unerbittlichen Militär ſpielen, der eine Spionin ertappt, und wäre ihr doch am liebſten zu Füßen geſunken, um Verzeihung zu erbitten für die Peinigung, die ihre Seele erlitt. Der kühne Reiterofftzier, der im Gefecht nicht mit der Wimper zuckte, wenn aus dem Pulverdampfe der verderbliche Feuerſtrahl aufblitzte, hier ſchlug er die Au⸗ en nieder vor dem fanften, bittenden Blick der gefangenen Feindin. Wie ſollte das enden? Das heiße Blut des Mexi⸗ kaners machte auch ſeine Wirkung geltend. Im Angeſicht der berückenden Schönheit ſchmolz allmählich die Strenge for⸗ dernde Stimme ſeines militäriſchen Gewiſſens. Ihr Schluch⸗ zen warf glühende Thränen auch in ſein leicht erregbares Silfe elt der Kavalier erwachte, der der Bedrängten zu Hilfe eilt. „Sennora,“ begann er mit vor Erregung bebendem Ton, „Ihre Lage iſt ſchlimmer, als Sie ſich vorſtellen; den gefan⸗ genen Kundſchafter trifft der Tod, wie kann ich in meiner Stellung da Hilfe bringen? Haben Sie denn Niemand, der Ihnen beiſpringen kann?“ Die Wucht ſeiner Worte ſchmetterte ſie nieder. Stöhnend ſank ſie zurück. „O, heilige Mutter Gottes,“ ſtammelte ſie,„hilft mir denn Niemand, ſoll ich ſo elend untergehen?“ Finſter wie die Nacht, die Lippen blutig nagend, ſtarrte er auf die Unglückliche. Er erhob ſich und krat auf ſie zu. „Sennora,“ ſagte er leiſe, um von einem etwaigen Lau⸗ ſcher an der Thür nicht gehört zu werden,„vielleicht könnten einflußreiche Freunde in des Kaiſers Nähe Ihrem Schickſal eine andere Wendung geben; aber die Zeit drängt; wenn ein Kommandeur befiehlt, ſo— wir haben keinen Boten, der ſchnell genug wäre; die Indianer in Ihrer Begleitung ſind entflohen, „Entkflohen, nicht gefangen?“ Ein Hoffnungsſtrahl ſchien ihr ins Herz zu leuchten.„O, dann iſt Hoffnung, ſie werden—“ Plötzlich brach ſie ab, ſie ſtand ja als Gefangene vor dem Sieger. Ein ſcheuer Blick ſtreifte ihn. „Sie glauben, daß die Indianer zurückkehren 7“ 5 Kortſenung folat. —..——————————— — 9 2 4. Sette Seneral⸗Anzeiger. Mannheim, 9. Juil. der Mannheimer Ruderklub, der Stuttgart⸗Cannſtatter Ruder⸗ Uẽäb und die Frankfurter Rudergeſellſchaft„Germania“. Mainz führte während des ganzen Rennens und ſtegte mit einer halben Länge gegen die tüchtige„Amieitia“, welche etwas zu ſpät geſpurtet hatte. VII. Zweiter Vierer. Ehrenpreis des Regatta⸗Ver⸗ eins nebſt 5 Ehrenzeichen. Mainzer Ruderverein mit 6 Min. 29¾ Sek. 1 Mannheimer Ruderklub mit 6 Min. 29 Sek. 2 Mannheimer Ruderverein„Amiceitia“ mit 6 Min. 30% Sek. 3 Frankfurter Rudergeſellſchaft„Germania“ mit 6 65 35% Sek, Die Hanauer Rudergeſellſchaft vom Jahre 1879 erſchien nicht am Start. Mainz führte während des ganzen Rennens, dicht gefolgt vom Mannheimer Club, welcher Alles aufbot, um in dieſem einen Rennen, in dem er überhaupt ſtartete, den Sieg er⸗ ringen. Das überaus ſchlechte Boot, welches der Klub beſitzt, machte jedoch die Erreichung dieſes Zieles unmöglich, da die Mainzer ein ganz vorzügliches Book beſaßen. Das Mann⸗ ſchaftsmaterial der Mainzer und des Mannheimer Clubs er⸗ wies ſich mindeſtens als gleichwerthig. Dem Mannheimer Club wird wöhl oder übel nichts Anderes übrig bleiben, als ſeine veralteten Boote auszurangiren und ſich neues Bootsmaterial zu verſchaffen, andernfalls wird er in den nächſten Jahren das gleiche Schickſal wie diesmal erleben. Die Mannheimer Amieitia ruderte auch diesmal mit großer Bravour und machte ihren zwei mächtigen Gegnern viel zu ſchaffen, während die Frankfurter Germanig kaum in Betracht kommen konnte. Mainz ſiegte mit/ Bootslänge, während die Amieitia hinter dem Klub in einer Entfernung von kaum ½ Bootslänge folgte. Dieſes Rennen war das heißeſte und intereſſanteſte des Tages, da drei der beſten ſüddeutſchen Mannſchaften hier ihre Kräfte maßen. VIII. Zweier ohne Steuermann. Ehrenpreis 8 Regatta⸗Vereins nebſt 2 Ehrenzeichen. Frankfurter Sachſenhauſen 1 Hiderberger, Ruderklub 2 Die Zeit konnte nicht feſtgeſtellt werden, da das Tele⸗ phon verſagte. Sachſenhauſen führte während des ganzen Rennens und ſiegte mit 1 Länge. IX. Ermunterungs ⸗Bierer. Ehrenpreis des Mannßbeimer Rudervereins„Amicitia“. Mannheimer Rudergeſellſchaft mit 6 Min. 57¾ Sek. 1 Mainzer Ruderverein mit 7 Min. 10 Sek. 2 Ludwigshafener Ruderverein mit 7 Min. 24 Sek. 8 Mannheimer Ruderklub erſchien nicht am Start. Zuerſt führte Mainz, während die Mannheimer Geſell⸗ ſchaft auf dem zweiten Platze lag und Ludwigshafen gleich von Anfang an im Hintergrunde blieb. Nach etwa 200 Metern überholte jedoch die Mannheimer Geſellſchaft den ſehr gefährlichen Mainzer Rivalen und ſiegte mit großer Brapour und ungezählten Längen gegen Mainz, das voll⸗ ſtändig ausgepumpt war. Das Rennen geſtaltete ſich zu einem ſehr intereſſanten und wurden die wackeren Sieger mit ſtürmiſchen Hurrahrufen empfangen. JX. Anfänger⸗Vierer. Ehrenpreis des Mannheimer Regattavereins nebſt 1 Ehrenzeichen. Ludwig Diehl von der Mannheimer„Amieitia“ mit 7 Min. 97½% Sek. 1 Heinrich Harth von der Heilbronner Rudergeſellſchaft „Schwaben“ mit 7 Min. 48¾ Sek. 2 ermann Stachelhaus von der Mannheimer Ruder⸗ geſellſchaft mit 7 Min. 49¾ Sek. 8 ranz Raſor von der Wormſer Rudergeſellſchaft ſtoppte ab, Albert Braun vom Mainzer Ruderverein erſchien nicht am Start. Diehl führte während des ganzen Rennens und ſiegte leicht mit vielen Längen. Stachelhaus war anfangs Zweiter, wurde jedoch dann auf den dritten Platz gedrängt. XI. Erſter Achter. Wanderpreis des Regatta⸗Comitss. Als Nebenpreis erhält der Sieger neun ſilberne Becher in Etui vom Regattaverein zu bleibendem Eigenthum nebſt neun Ehrenzeichen. Sieger von 1898: Frankfurter Rudergeſellſchaft „Germania“. Mainzer Ruderverein mit 5 Min. 50 Sek. 1. 0 urter Rudergeſellſchaft„Germania“ mit 5 Min. 85 Sek. 2 Das Rennen war ein ſehr ſcharfes; Frankfurt führte bis W Länge, worauf Mainz vorging und mit/ Länge egte. XII. Doppelzweier ohne Steuermann. Ehren⸗ veis des Mannheimer Regatta⸗Komitees. Da die Hanauer Rudergeſellſchaft„Haſſia“ nicht am Start erſchien, ging die — 8 805 Rudergeſellſchaft 1879 in 7 Min. 18 Sek. allein ber die Bahn. XIII. Junior⸗Achter. Komitees nebſt 9 Ehrenzeichen. Maunheimer Ruderverein„Amicitia“ mit 5 Min. 57¾ Sekunden 1 Mannheimer mit 6 Min. 2½ Sek. 2 Stuttgart⸗Cannſtatter Ruderklub„Neckar“ mit 6 Minuten 17% Sekunden 8 Die Frankfurter RudergeſellſchaftGermania“ ſtoppte ab, da ihr alsbald nach Beginn des Rennens ein Ruder brach. Amieitia führte von Anfang bis zu Ende und ſiegte glän⸗ zend und wie ſie wollte. Um ½7 Uhr waren die Rennen beendigt und fand ſo⸗ daun die Preisvertheilung durch Herrn Philipp Ficks ſtatt. Derſelbe dankte in markigen Worten der Stadtbehörde, welche der Mannheimer Regatta ſtets ein ſo großes Wohlwollen entgegen bringe und brachte ein Hipp Hipp Hurrah auf die⸗ ſelbe aus. Sodann folgte die Vertheilung der Preiſe. Jeritiftszeitung. Maunheim, 7. Juli.(Schwurgericht.) 10. Fall. Anfangs Januar v. J. lieh ſich der 53 Jahre alte Maurer Bernhard Ueberrhein von Feudendeim von der Ehefrau Peter Pfläſterer VI. in Weinheim 20 M. Das vergaß er und als die Frau Pfläſterer am 15. ſez. v. J. einen Zahlungsdefehl erwirkte, erhod er Wider⸗ ſpruch. Bei der Verhandlung der Klage deſtritt Ueberrhein, von Frau Pftäſterer das Geld erhalten zu haben. Es wurde ihm dann der Eid zugeſchoden, den er auch in dem neuen Termin, 19. April d.., leiſtete. Die Sache hatte aber ein ſo zweifelhaftes Ar n, daß die Unterſuchung wegen Mein⸗ eids gegen den 2 u eingeleitet wr* renen erklärte rhein Ehrenpreis des Regatta⸗ — der Anerkentmumg re Heimath Dom XII. mittelrheiniſchen Muſtkfeſt int Vanmen 8580 gefeiert en waxen, erwäßlt. Scban die lebwergangene Weche war der Feier gewidmet mit Vorveranſtaltungen und kleinen Vor⸗ fa ten, die nach dem, was man hier darüber hört, geel das önſte verliefen. Geſtern, Samſtag, haben die Hauptfeſttage begonnen mit einer Begrüßungsfeier der auswärtigen Vereine und der zahlreichen Feſtgäſte, denen zu Ehren Darmſtadt ſich in feſtlichen Flaggenſchmuck geworfen hat. Die geſtrige Haupt⸗ probe des erſten Feſtconcertes, das die Schöpfung von Haydn bringt, iſt unter zahlreichem Beſuch recht anregend verlaufen. Die Feſthalle liegt in allernächſter Nähe des Bahnhofes, auf dem Exerzierplatz, von dem ein großes Stück durch gärtneriſche Kunſt in einen prächtigen Garten verwandelt iſt, mit 7 brunnen, geſchmackvollen Blumenbeeten, einem Waſſerfall, Kiosks und verſchiedenen Reſtaurationshallen. Die Feſthalle ſelbſt iſt ein ſtattlicher Holzbau von großen Dimenſtonen und einer ſehr intereſſanten Bogendachkonſtruktion. Sie iſt nach Entwürfen des Herrn Conrad Mako erbaut worden zur Ab⸗ haltung eines großen Turnfeſtes, ſie iſt 100 Meter lang, 30 Meter breit und 16 Meter hoch und bietet, abgeſehen von dem rieſigen Podium, auf dem ca. 1000 Menſchen ſitzen, Platz für 3000 Zuhörer. Die Mainzer Stadthalle iſt nur halb ſo lang bei ungefähr der gleichen Breite. Die Feſthalle iſt durch Guirlanden, Fahnen und Wappen⸗ ſchmuck aufs ſtattlichſte herausgeputzt, die imitirten Fenſter⸗ gemälde abemalte Leinwand), machen ſich mit ihren heraldiſchen, allegoriſchen und ene eeeelene beſonders ſchön. Dabei iſt hier im Saale, im Zuſchauerraum, wie auf dem Podium ebenſo wie draußen, alles mit peinlichſter Sorg⸗ falt und größter Umſicht vorgeſehen, ſo daß wohl Alles in ſicherſter Ordnung verlaufen wird. Wenn wir nun noch hinzufügen, daß die Akuſtik in dieſem ungeheuren eine recht gute iſt, ſo dürfen wir bei dem hingebenden Eifer aller Betheiligten dem weiteren Ver⸗ laufe des Feſtes mit den beſten Erwartungen entgegenſehen. Der Chor, in dem zu den Verbandsvereinen noch die von Alzey, Bingen, Friedberg, Gießen, Offenbach, Wiesbaden und Worms hinzugetreten ſind, zählt über 800 Stimmen, das Orcheſter iſt aus Mannheimer, Darmſtädter, Wiesbadener, ſgt aber und Mainzer Künſtlern zuſammengeſetzt und ver⸗ ügt über 188 Mitwirkende. Heute(Sonntag Morgen) fand die 1 1 des II. Konzerts ſtatt, das„Romeo und Julie“ von Berlioz, das Triumphlied von Brahms und Ge⸗ ſangſolis bietet. Sie dauerte von 9¼ bis nach 1 Uhr und fand vor einem recht zahlreichen Publikum ſtatt. Die Ber⸗ 9 Sinfonie errang ſchon hier einen großartigen Sieg. Der Chor hat hier eine undankbare und ſchwierige Rolle, er wird bis morgen noch viel an Sicherheit und Reinheit zu er⸗ ringen haben, wenn er auf der Höhe ſeiner Aufgabe ſtehen ſoll. Das Triumphlied und die Schöpfung waren augenſchein⸗ lich von den einzelnen Vereinen mit viel größerer Sorgfalt vorbereitet worden. Das große Orcheſter, das ſchon einige Geſammtproben gehabt habt, iſt ſicherer und ſpielt ſchon recht exakt, wenn auch der Dirigent noch manches Detail heraus⸗ zuarbeiten und gegen manche Verſchleppung anzukämpfen hat. In dem Hofkapellmeiſter, Herrn Willem de Haan gat das Muſikfeſt einen ſehr tüchtigen und feſten muſikaliſchen Leiter gefunden, der ſeine Maſſen zu lenken und mitzureißen verſteht. Die herrlichen Inſtrumentalſätze der Berlioz'ſchen Sinfonie, das„Feſt bei Capulet“ und„FJee Mab“ kamen heute morgen ſchon recht beifallswürdig heraus. Was das bei einem ſo großen, ad hoc erſt zufſammengeſetzten Orcheſter und dei Stücken wie Berlioz' entzückendem aber enorm ſchwierigen Scherzo„Fee Mab“ heißen will, weiß jeder Muſikkenner. Auch mit den Soliſten iſt das Feſt glücklich gefahren. Wenn auch die Abſage der erkrankten Kammerſängerin Frl. Leiſinger aus Berlin Manchen ſchmerzlich berührt hat, ſo werden wir doch durch eine junge Sopraniſtin, Fräulein Johanna Natban aus Frankfürt, die ſich zwar noch keines ſo berühmten Namens erfreut, aber eine ſehr ſchöne, ſympa⸗ thiſche und wohlgebildete Stimme beſitzt, entſchädigt. Die junge Dame iſt übrigens den Mannheimern vom letzten Liederkranzconcert auf's Vortheilhafteſte bekannt. Der Beſuch von auswärts her iſt ein erfreulich ſtarker. Die Mitwirkenden rühmen allgemein die liebenswürdige, gaſt⸗ freundliche Aufnahme, die ſie bei Darmſtädter Familien ge⸗ funden haben. Das Wetter hat ſich erheblich abgekühlt, die Temperatur im Feſtſaal war heute morgen gegen alles Er⸗ warten angenehm. II. Darmſtadt den 8. Juli Abends. Soeben um 7 Uhr iſt das erſte Feſtconcert, das um 4 Uhr begonnen hatte, zu Ende gegangen. Es verlief ſehr be⸗ friedigend und unter brauſendem Applaus der großen Zu⸗ ſchauermenge. Das große Werk Haydn's, ſeine„Schöpfung“, das ſo viele veraltet nennen, iſt zu großartiger Wirkung ge⸗ kommen, und es hat ſich gezeigt, wie viel Jugendfriſche und packende Gewalt es noch beſitzt, wie ſeine kindlich frommen Weiſen, ſeine naiven, ſinnigen Töne auch ein modernes Pub⸗ likum noch zu begeiſtern vermögen, das an ganz andere Klang⸗ wirkungen gewöhnt iſt. Welch einfache Mittel gebraucht der Kom⸗ pomiſt, um jene entzückenden Stimmungs⸗ und Tonmalereien zu Stande zu bringen, die der, Schöpfung“ ſooftnachgerühmt werden. Wie leicht, graziös und einfach ſind ſeine Melodien, aber wie gehen ſie zum Herzen! In der„Schöpfung“ liegt die Haupt⸗ aufgabe dei den Soliſten, und dieſe ſetzten heute ihr ganzes Können ein, um dem Werke eine glänzende Wiedergabe zu ſichern. Hier verdient Herr Profeſſor Mes⸗ ſchaert vom Amſterdamer Konſervatorium an erſter Stelle mit der größten Auszeichnung genannt zu werden. Die künſtleriſche, tief durchdachte Vortragsweiſe, ſein prachtvoller, deſonders in der tiefen Lage ſehr aus⸗ giebiger Baß, ſeine große muſikaliſche Sicherheit haben ihn als einen hochbdedentenden Sänger weithin berühmt gemacht. Welches Gefühl er in manche für den heu⸗ tgen Geſchmack doch etwas zopfig klingende Recitativs legte, was er aus dieſen machte, war dewundernswerth. Er ſang den Rafael und im 3. Theil den Adam. Seine Partnerin, Frl. Joganna Nathan aus Frankfurt, die Stellvertreterin des Frl. Leiſinget, ſang den Erzengel Gabriel und die Eva, deide mit techniſcher Gewandtheit und gutem Ausdruck unter⸗ ſtützt von ihren ſympatiſchen Stimmmitteln die für den großen Raum noch ſehr gut ausreichten. Sie ſang igre Arien ſehr hüdſch und war durchaus ſicher in den Enſembles. Herr Willy Bircenkoven von Hambdurg, der bekannte Tenoriſt, iſt im Beſitze einer ſehr großen und gut ausgebil⸗ deten Stimme, die ader heute etwas ſtreugt klang und zuweilen etwas tremolierte. Häuftig war a in gewiſſes Zuviel im Ausdruck zu demerken, das manirirt das einem vorkam. Er erſang ſich aber in der Urielpartie den vollen Beifall der Hörer. Die Chorſätze waren gut vorbereitet und Happten gut, an einigen Stellen hatte man ſich nur von der großen Zahl der Stimmen eine noch impoſant ae, Auch das Orcheſter war gut, r etwas ſchwerfälltg und nicht ganz exakt hera Herr de Haan, der zu Anfang vom Publikun Mitwirkenden jubelnd empfangen wurde, hat ſich die grsßte Mühe um das Zuſtandekomm f umſichtiger Dirigent gezei m ltigen Inſtru vereinigt ein großes Gartenfeſt in den Feſtanlagen die frem⸗ die einheimiſchen Feſtgenoſſen zu heiterer Geſellig⸗ Aeneſte Aachrichten und Lelegramme. Berlin, 8. Juli. Der„Reichsanzeiger“ führt gegen⸗ über den in Anknupfung an die Flugſchrift Dr. Pro wes vorgebrachten Klagen der Tagesblätter betreffend den an⸗ geblichen ungenügenden Schutz der Deutſchen in Mittelamerika aus, Prowe habe die erlittenen Un⸗ kilden ſelbſt verſchuldet, da er den Commandanten von San Salvador, General Paſtor, aus ſeiner Stellung im Lande zu drängen verſuchte. Das gerichtliche Verfahren ſei infolge der Entweichung Prowes und des Todes Paſtors eingeſtellt worden. Gegenüber privaten Nach⸗ richten aus Salvador könne auf Grund telegraphiſch ein⸗ geholter Auskunft mitgetheilt werden, daß der deutſchen Geſandtſchaft bei den mittelamerikaniſchen Freiſtaaten Meldungen über heimliche Ermordung von Deutſchen keinerſeits gemacht worden ſeien. London, 8. Juli.„Daily Chronicle“ bringt die zwei erſten Capitel aus Tolſtois Werk, Vaterlandsliebe“ und Chriſtenthum, welches die franzöſiſch⸗ruſſiſche Allianz behandelt. Er vergleicht die Feſtlichkeiten in Toulon und den ruſſiſch⸗franzöſiſchen Gefühlsausdruck einfach mit einer geiſtigen Epidemie; der Endzweck ſei nicht Friede, wie in allen Reden wiederholt worden ſei, ſondern Krieg. Das Ganze ſei ein frecher Betrug. Die plöͤtzliche Liebe der Rueſſu für die Franzoſen ſei ebenſo falſch wie der ruſſiſche Haß gegen die Deutſchen. Das ruſſiſche Volk habe weder vor noch nach den Touloner Feſten beſondere Liebe für die Franzoſen oder Erbitterung gegen die Deutſchen ge⸗ fühlt. Graf Tolſtoi warnt vor einer Wiederkehr der Sach⸗ lage vor dem türkiſch⸗ruſſiſchen Kriege. Plötzlich entdeckte man große ruſſiſche Sympathien für die ſlaviſchen Brüder, von denen man ſeit Jahrhunderten nchts mehr gehört. Männer wie Akſakow und Katkow, die jetzt in Paris für Muſter⸗ patrioten galten, fachten die künſtliche Begeſſterung an. Die Preſſe log und erfand und ſchließlich war Alexander II., obgleich er den Krieg verabſcheute, zum Kriege genöthigt; in derſelben Weiſe werde Alexander III. durch Machtum⸗ ſtände zum Kriege getrieben werden. Daher legt Tolſtoi Verwahrung gegen die Anſicht der Journaliſten ein, daß alle Ruſſen mit den Vorgängen in Kronſtadt und Toulon einverſtanden ſeien. Mllionen von Ruſſen ſeien entrüſtet und angeekelt über die verderblichen Lügen, die über die Stimmung des ruſſiſchen Volkes verbreitet würden. Chicago, 9. Juli. In Hamond verwüſtete ein⸗ Volksmenge das Telegraphenbureau, brachte Güterzüge zum Entgleiſen, wobei fünf Bedienſtete, einer tödtlich, verletzt wurden. Die Salonwageu wurden verbrannt, ſo daß der Verkehr unmöglich war. Der Gouveneur von Indiana ſchickte 750 Miliztruppen nach Hammond. In Chicago iſt die Lage nicht beſſer. Die Eiſenbahnge⸗ ſellſchaft in Penſylvanien erklärt, daß 667 Waggons, davon 100 ſammt Ladung verbrannt worden ſind. In Newyork hat ſich die Lage gebeſſert, in Saint Loufs, Miſſouri, haben die Weichenſteller und Schaffner die Arbeit wieder aufgenommen, ſo daß der Verkehr unbehindert iſt. Maunheimer Marktbericht vom 9. Juli. Stroh per Ztr. M. 2,00, Heu per Ztr. M. 2,50, Kartoffeln von M. 2,80 bis 3,00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 30 Pf., Blumen⸗ kohl per Stück 25 Pf., Spinat per Portion 00 Pf., Wirſing per Stück 8 Pf. Rothkohl per Stück 25 Pf. Weißkohl per Stück 15 Pf., Weißkraut per 100 Stück 00., Kohlrabi 3 Knollen 15 Pf., Kopfſalat per Stück 5 Pf. Endivienſalat zer Stück 10 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per Stück 8 Pf., Zwiebeln per Pfd. 10 Pf., rothe Rüben per Portion 25 Pf., weiße Rüben per Port. 00 Pf., gelbe Rüben per Portion 25 Pf., Carrotten per Buſchel 3 Pf., Pftück⸗ Erbſen per Portion 8 Pf., Meerrettig per Stange 15 Pf., Gurken per 20 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 0,00., Aepfel per Pfd. 0. Pf., Birnen per 25 Stück 30 Pf. Pflaumen per 100 Stück 00 Pf., Zwetſchgen per 100 Stück 00 Pf., Kirſchen per Pfd. 10 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf., Pfirſiche per 5 Stück 00 Pf. Aprikoſen per 5 Stück 25 Pf., Nüſſe per 25 Stück 10 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 35 Pf. Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,10., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per Pfd. .20., Barſch per Pfd. 70 Pf., Weißfiſche per Pfd. 35 Pf, Laberdan per Pfd. 00 Pf., Stockfiſche per Pfd. 25 Pf., Haſe per Stück.00., Reh per Pfd. 100., Hahn(jung) per Stück.50., Huhn(jung) ver Stück 1,20., Feldhuhn per Stück 0,00., Ente per Stück 2,50., Tauben per Paar 0,90., Gans(lebend) per Stück 3,50., geſchlachtet per Pfd. 0,00 M. Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Juli. N Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bemerkungen . CC(ͤ ˙ w Kouſtanz 8,97 Hüningen 2⸗.84.56 2,55 Abds. 6 U. Kehl!.88.82 2,76 2,75.5 n. Sauterburg 402 4½00.84 Abds. 8 U. Magan 4415 ½14.08 4,08 2 U. Sermersheim.05 4,00 3,96 B. P. 12 U. Mannheim 00 3,98.89 8,85 3,.84 Mgs. 7 U. Nainz.062 2,00.97.P. 12 U. Bingen 1,.80 10 U. .01 1,.98 2* Koblenz 2,16 10 U. .03.01 2 Nuhrort.48 9 U. vom Neckar: Mannheim.95 3,98.88 3, Heilbroun. ,48 0,48 0,42 0 Waſſerwärme des Rheines vor mit breiten, run den un 1 Fagone b d. zeren, mittleren und do zen 2 den die zrößte Auswadl, auch in gauz dilligen Artikeln, nur dei Seortz Dartmaus, Schuggeſchäft E 4, 6, am Fruchtmarkt untere Eche Telepdon 443* 42340 Schutzmittel. Specis-Preisläste vers t zossenem Convert ohne Fma gegen Einsendung von 20 Pig. in Marken. 8847 W. H. Mielek., Frankfurt a. N. 7 Oinne i einzig und allein die richtigſte Kneipp 2 Ku Kur, welche jedem Senen 18 in hartnäckigſten Fällen, Hilfe bringt. Verlangen Sie unge⸗ ſaamt Proſpekt der derrl. Kneipp Kur Anſtalt Stadlbad Weindeim Bergſtr.“ 5 81087 Süllige Penſtenspreiſe. Neczül. Sepandluus. r e,ee D ee General-Anzeiger. Fortſch reiten der uſch⸗ 8e“ ſicht auf das Sielbauarbeiten im Jung gebiet wird die„Dalber von der„Werftſtraße“ b „Luiſenring“ von heute ab auf die Dauer von 6 Wochen für den geſammten Straßen⸗ verkehr geſperrt. 43273 Zuwiderhe andlungen werden emäߧ 121.⸗Str.⸗G.⸗B. eirſt Mannheim, 6. Juli 1894. Gr. Bezirksamt: Dr. Seitz. Konknrsperfahren. No. 37018, Das Konkursver⸗ fahren über das Vermögen des Muſikalienhändlers Adolf Hasden⸗ teufel, Inhabers der„A. Hasdentenfel“in Mann durch Beſchluß Gr. An t III hierſelbſt vom heutigen rechtskräftiger Beſtätigung des Zwangsvergleichs aufgehoben. Mannheim, 30. Juni 1894. Gerichtsſ chreiher Gr. Amtsge Mohr. Dangtngabſonderung. Nr. 37523. Durch Urtheil Gr. Amtsgerichts III hierſelbſt vom 5. d. Mts. wurde die Ehefrau des Kaufmanns ndwig Pfaden⸗ haur, Anna Eleonore geb. Rücker in Mannheim für berechtigt er⸗ klärt, ihr Vermögen von dem⸗ jenigen ihres Ehemannes abzu⸗ 43882 Mannheim, 6. Juli 1894. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts. Mohr. Sthanntmachung Die Stelle des II. Bürger⸗ meiſters hieſiger Sladt iſt neu zu beſetzen. 43309 Das nach 8 19a der Städte⸗ ordnung penſionsfähige Dienſt⸗ einkommen beträgt 8000 Mk., außerdem wird ein Funktions⸗ gehalt von 1000 Mk., ſowie für Beſorgung der bürgermeiſteramt⸗ lichen Rechtspflege und den Vor⸗ ſitz beim Gewerbegericht ein ſolcher von 1500 Mk. gewährt. uriſtiſch gebildete Bewerber, unter welchen bewährte Verwal⸗ tungsbeamte den Vorzug erhalten, ſind gebeten ihre Meldungen unter Angabe ihrer bisherigen Thätig⸗ keit binnen 8 Tagen anher ein⸗ zureichen. den 6. 125 1894. tadetr Beck. Seeger. Bekanntmachung. Am Mittwoch, 11. Jult 1894, Vormittags 10 Uhr wird der Erwachs der Ackerlooſe Roſengarten II, Gewann No. 35 u. 36, zuſ. 2 Mrg. 1 Ptl. 70 Ath.(Gaſer und Wicken) und ein Theil der Looſe III. Gewann No 9. 53½, 5 u: 56, zuf, 1 Mrg. 2 Btl. 20 900 (Hafer und Wicken), ſowie der Graserwachs der Boöſchung im Rondell hinter dem Waſſerthurm öbffentlich an Ort und Stelle ver⸗ ſteigert. 433286 Realſchule. Maunheim, den 6. Juli 1894. Die Cultur⸗Commiſſton: Beck. Seeger. Lonrage⸗Kieferung. Auf dem Submiſſionswege ver⸗ gehen wir die Lieferung von 600 Ceutner Hafer und 600 Centner Mats anz oder getheilt, ſofort lieferbar Pa Compoſtfabrik. Gewicht wird das der dädt Waage, der Berechnung zu Grunde gelegt. Offerten nebſt Muſter mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift ſind ver⸗ ſchloſſen längſtens bis tenſtag, den 10. Juli l.., Vorm. 10 Uhr franko auf unſerm Bureau im ſtädt. Bauhofe einzureichen, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung derſelben in Gegenwart etwa er⸗ ſchienener Submittenten exfolgt. Die Angebote treten erſt nach Umfluß von fünf Tagen vom Eröffnungstage an gerechnet uns Stade außer Kraft. tädt. Abfuhr⸗Anſtalt Mannheim Die Verwaltung 43093 Sauer. Klingmaun. Jmangs⸗ Perſteigernag. Dienſtag, den 10, Juli ds. Is., Nachm. 2 Uhr werde ich im Pfandlokal 4: 2 Pianinos, 15 Ztr. Papier, 3000 Stück Cigarren, 1. We mit Gewicht, ca. 1700 Lit. (Deidesheimer), 2 Aushängkäſt⸗ chen, 2 Paar Vorhänge mit Gal⸗ lerien, 2 eiſerne Tiſche, 1 Arbeits⸗ tiſchchen, 1 Spiegel u. 3 Scheiben⸗ gegen Baarzablung im eeee öffentlich ver⸗ 43388 ſteigern. annheim, 7. Juli 1894. Tröndle, Gerichtsvollzieher L 2. FFE Wer vermittelt einem Beamten in ſicherer Exiſtenz ein Darlehen von ca. Mk. 3000 gegen hohe 8 ſton und gute V Gefl. Offerten unter 9 an die Expedition d. Bl. 5 I. Ankündignng. In? Folge richterlicher Verfügung ird dem Wirth YJacobutmüller 0 1 die 151 bzeichnete 9 0 55 am unerſtag, den 26. Juli 5 J5 Nüchmittags 2 Uhr hhauſe öffentlich verſteigert, i der endg e Zuſchlag er⸗ gt, wenn der Schätzungspreis oder mehr geboten 1 0 ird. Beſchreibung der Liegen ſchaft. Das dreiſtöckige Wohnhaus. Schwetzingerſtraße 792 mit Schienenkeller, Wirthſchaftslokal und Dachgaupenwohnungen ſowie zwei Abortanbauten und einem Bretterſchuppen, neben Joh. Keil und Adam Lamerdin, taxirt zu M. 26500. Mannheim, den 28 1894. Der Vollſtreckungsdeamte. Großh. Notar: Eſchbach. Große Verſteigerung von Ital. Rothwein. Dienſtag, den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr verſteigere ich im Auftrag 8 Pass oiroa 5600 Liter Ital. Rothwein nach aufliegenden Proben. Die Verſteigerung der Weine findet in der Güterhalle de Niederländ. Dampf⸗ ſchiff Rhederei, Rhein⸗ vorland(Roland Küpper &Cie.) ſtatt. 43111 Proben ſtehen vom nächſten Samſtag, jeweils Nach⸗ mittags von 4 Uhr ab zur Verfügung. Der Wein kann auch aus freier Hand verkauft werden. Anſtett, Auttiongtor, B 5, 3. Tarren⸗Herſteigerung. Donnerſtag, 12. Juli l. JIs., Vormittags 11 Uhr läßt die Gemeinde im Hofe des Faſſelſtalles einen fetten Rinder⸗ farten öffentlich verſteigern, wozu Steigerungsliebhaber eingeladen 151 1 1 43373 Feudenheim, 7. Jult 1894. Das Bürgermeiſteramt Bohrmaumn. AKuft uf! Es hat ſich als ein dringendes Bedürfniß herausgeſtellt, für die Schwetzingervorſtadteine Kinder⸗ dewahranſt alt zu errichten, in welcher diejenigen Mütter, die wegen Arbeit außer dem Hauſe nicht in der Lage ſind, ſich der Erziehung ihrer! Kinder in geeig⸗ neter Weiſe zu, widmen letztere den ganzen Tag über zwecks Ueberwachung und Erziehung können, in welcher alſo auch die Kinder ähnlich wie 115 der in Ns befindlichen Anſtalt verköſtigt werden ſollen. Da ſich die Räumlichkeiten des riſchen Au eſens 9 eanſtalt r den edaen Zweck ichnet eignen, und der ver⸗ tadtrath auf eine dies⸗ zügliche Anfrage ſich bereit er⸗ klärt hat, den unteren Stock des genannten Hauſes nebſt Garten für eine ſolche Anſtalt eventuell unentgeldlich zur Verfügung zu ſtellen, ſo ſind die Unterzeichneten in dem B B2 reben für die weniger Bemittelten des genannten Stadt⸗ theils eins Wohlfahrtseinrichtung zu ſchaf en, zuſammengetreten, um einen Verein zu gründen, welcher die geplante Anſtalt ins Leben rufen und weiter führen ſoll. Wir geſtatten ſuns alle edel denkenden gut ſituirten Mitbürger aufzufordern, ſich uns anzu⸗ ſchließen, 5 dieſem Zweck in den Liſten, welche wir cirkuliren laſſen werden, ihren Beitritt zu erklären und einen Beitrag zu zeichnen, deſſen Höhe zu einem Jeden berlaſſen bleibt. Mannheim, den 30. Juni 1894. Ernſt Baſſermann, Stadtrath, Mitglied des Reichstags. Ernſt Brinck, Fabrikant. W. Fuchs, Bernhard Her⸗ ſchel, Stadtrath Fritz Hirſch⸗ 923 5 Stadtrach; W. S Fabrikdirektor. Hübner, 5 7 brikant. Vernhard Kahn, Sta 5 rath. Carl Kannengießer Kaufmann. Guſtav ramer, Privatmann. Emil Magenau, Stadtrath. H. Mohr Commer⸗ zienrath. Ferd. Ladenburg Stadtrath H. Lanz, Commer⸗ zienrath. Joſef Pallenberg, Fa⸗ brikant F. Reuling, Stadtrath Sperling, Stadt: ath. H. Vö Faäbrikant. Karl Weingart, mann. 48122 * Ankauf. Lumpen, Knochen Metalle und dergleichen Gegenſtände wer⸗ den zu den höchſten Tagespreiſen gekauft und auf Beſtellungen zum Abholen. Pünktliche Be⸗ dienung zugeſichert. 42579 F. Aeckerlin, E 6, 4. Bekanntmachung. Die Ausſtellung von Apparaten zu Koch⸗ 35 Heizzwecken, welche ſeitens der Herren Carl Achilles Herm. Barber F. H. Esch Alex. Heberer Joseph Leonhardt Georg BRoos Carl Wotzka beſchickt, befindet ſich in den Parterrelokalitäten des Herrn Bildhauers Korwan, C 1, 14, Eingang rechts. Wir laden zu zahl reichem Beſuche derſelben ergebenſt ein. 33505 Mannheim, den 16. Februar 1894. Birection der ſtädt. Gas⸗ und Waſſerwerke. 5 undf Empfehlung. Wir ate hier durch ergebenſt mit, + 2, 4„Harktstrasse, gegenüber 5 Pfarrkirche, verlegt haben. Durch bedeutend vergrößerte Räum⸗ lichkeiten und entſprechend vergrößertes Lager können wir jeder an uns geſtellten An⸗ Fforderung Genüͤge leiſten. 34698 Bei Bedarf beſtens empfohlen haltend, zeichnen Hochachtungsvoll Gebrüder Born, F 2, 4¼. Möbel⸗ und F Triedlrich Flatz Balken⸗, Säulen⸗ und eigene Fabrikation(Syſtem G. Schweizer). 7 C2, 15 Mannheim Ce, 15 Große Auswahl in Gewichten, 5 1 Tafel⸗Waagen. peſelinl Decimal-Waagen, Sämmtliche Meßwerkzeuge für Maſchinen⸗ ꝛc. Fabriken 1* und Baugeſchäfte. Vertretung der Firma Dennert& Pape, Altona. Werkstätite Tür Präcislensmechauik. Ferner bringe mein Optiſches Waaren⸗Lager in empfeblende Erinnerung. 37568 Hausentwäſſerungen, Pläne, Koſtenanſchlüge und ſolide Ausführung durch Ph. Fuchs& Priester, Ichmetzinger⸗Slraße Ur. 45. Celephen Ar. 634. Zu Aus 8 Gerle reit wird bei Eintritt der warmen Witterung zur Nothwendigkeit, Nicht nur, daß durch ein ſachgemäßes Waſchen deß Kopfes und der Haare dieſelben von Schmutz, Staub und den käſtigen Kopf⸗ ſchuppen gründlich gereinigt werden, ſondern es werden auch die bereits abgeſtorbenen und vernachläſſigten Haare zu neuem Wachsthum angeregt. Mein wirklich ſeparater Damenfriſir⸗ Salon iſt mit den anerkannt beſten Apparaten zum Kopfwaſchen und Haartrocknen ausgeſtattet und empfehle ich denſelben zur gefl. Benützung. Erkältungen ſind ausgeſchloſſen, da die Haare vollſtändig getrocknet werden. Die Bedienung iſt eine aufmerk⸗ ſame, als dieſelbe von mir und meiner Frau ausgeführt wird Hch. Urbach, herten⸗ 1. danenftiſent 55 N 3, 7 Ecke der Kunſtſtraße. 4058 für Breslau und die ganze Provinz Schleslen Posen für seine Ingserate Erfolge wünscht, der be- nütze zunächst den von über 36307 OOO (amtlich beurkundet) Abonnenten gelesenen„Brestauer General-Anzeiger“ Post-Abonnenten in der Provins(amtl. bestätigt) über 19900. Insertionspreis nur 25 Pf. Beil Wiederholungen Rabatt. it erſparen alle Diejenigen, E 0 und kit welche bei Stellengeſuchen, Häuſer⸗ Guts⸗Geſchäfts⸗ ie. Käufen und Verkäufen, Pacht oder Verpachtungen.— Aſſocie⸗, Bertreter⸗. Agenturgeſuchen ic. ihre Abſicht direct in einer Annonce kund geben. Man wendet ſich zu dieſem 1985 an die Central⸗ Annoncen⸗Expedttion der deutſchen und ausländiſchen Zeitungen von g. L. Daube& Co.(gegründet 1864), welche dieſe Chiffre⸗Aunoncen ſogleich nach Eingang an ie beſtgeeigneten Zeitungen befördert und die einlaufenden Otfertbriefe gebührenfret ſtets am Tage des Eingaugs; dem Auftraggeber zuſendet. 41847 Billigſte Bedienung. Gewiſſenhafte Rathsertheilung. Büreau in Mannheim, N2, 8½. d der Germania, 2 eſellſchaft in Stettin iſt fol⸗ gender: Verſicherun önde 1898: 175,000 Policen mit 482 Millionen Mark Kapital. Neue Anträge im FJahre 1893: 50 Millionen Mark. Jahreseinnahme an Prämien und Zinſen 1893: 26 Millionen Mark. Ver⸗ mögensbeſtand Ende 1893: 155 Millionen Mark. Zu weiterem Beitritt ladet ein: Die General⸗Agentur Wilbelm Kaesen, Schreibſtube M 3, 6, Ecke der Kur⸗ fürſten⸗ und Marienſtraße. 43356 Fruchtnarlt, EA, Emil Kunzel Mannhrin früher 1. Aſſiſtent Ad Verteeter erſter Zahnärzte, zul. bei Dr. E. Geßler. Speeialität: Kunstliche Zähne und Gebisse, naturgetreu mit Patentſaugplatte, Garantie für gut. und ſicheres Feſtſitzen, ältere Gebiſſe und Reparaturen können nach dieſem Syſtem umgearbeitet werden. Schmerzloſes und natur⸗ getreues Wiederh rherſtellen vollſtändig defecter Zähne durch Gold⸗ und Porzellankronen. Haltbare Plomben in Gold, Amalgam und jedem anderen Material. Schmerzloſes Zahnausziehen. Sprechſtunden von—6 Mäßige Preiſe. 717 850,000 Mark Justeu 11 1,300,000 Mark Privat⸗ Gelder ſind zu—4¼% auf gute Hypotheken 15 kleineren und größeren Poſten unter günſtigen Bedingungen auszulethen. Schriftliche Geſuche bezw. Aufträge, welchen 20 Pfg. 15 Briefmarken zur Rückantwort beizufügen ſind, nimmt und vermittelt die Südweſtdeutſche Zumobilien⸗& Bodentredit⸗ Grſelſcheaſt Karlsruhe. 22 ein 85 kein Kunfteis, größte Kühl⸗ is, kraft, liefert in jedem Quantum das Pfälzer Natureiswerk H. Günther, NL2, 30. NB. Preisliſten werden auf Verlangen wäbekes 05 von Den Bahrburſchen 54erste Preise erhielten auf der Chicag. Welt-Ausstellung die Original-Singer-Nähmaschinen. 87744 G. Neidlinger, 1 2 Holzdraht⸗ Ronltal. Beehre anzuzeigen, daß ich die alleinige NMeneral- Feriree, der erſten deutſchen und zugleich beſtrenommirteſten älteſten Holztonleauxfabrik v. F..Glück Waldſaßen, Bahern habe und liegen Muſter und Muſterroulleaux zur gefl. Anſicht in meinem Bureau 1, 2, Kaufhaus, part. auf. Gust. Adolf Eberle. ſüs-Elwäſftrungen Zur Ausführung empfehlen ſich 41900 W. 580 Kurt&. Bureau: B 5, 3, Telephen Nr. 502 Lagerplatz: Verlänug. Jungbuſchſtr., Telephon Nr. 9. Taunus-Brunnen. Natürliehes Mineralwasser Tafelwasser I. Ranges. Vermöge ſeiner angenehm prikelnden Kohlenſäure beſtes u. billigſtes Erfriſchungs⸗Getränk für Wirthe und rivate. 28860 Friſche Füllung ſtets vorräthig. Haupt⸗Depot für Maunheim Louis Bärenklau Telephon 382. R 4, 7. Call Hschof& Sek 5N 7, 8 Telephon 524 G 7, 8 liefern zu den billigſten Tagespreiſen: 42981 alle Sorten Kohlen, Holz u. Brikets. Ganze Fuhren über die Stadtwaage eiemand ſollte 5 ſich vor Anſchaffung v. RoulleauxMuſter anzuſehen ohne Berechnung der Waaggebühren. Geueral⸗Anzeiger. Beften u. Möbel ſowie ganze Einrichtungen in ſo⸗ lider Waare billigſt bei 37123 Max Keller, 03, 0 l. Rippenheizrohre Verzierte Heizkörper für Dampf. und Fabrikheizungen Trocken-Anlagen n Hannheimer Eisengiesserei Gebrüder Bolze. 104 s888888888 Fabrik-Bedaris-Artikel technische Gummi- u. Asbest-Fabrikate, Gummi Schlzuche für alle Zwecke, Stopfbüchsem Verpatkungen, Manomceter von Schäffer& Budenberg, Eiserne Schuhkarren, Transpoert-Geräthschaften, Fererlösch-Geräthschaften aller Art empfiehlt gut und preiswürdig Heinrich Helwig H 2, S. M 2, 8. Fahr- Räder se empfehle für 2 Rennbahn 42944 8 Landstraase 2 Gesehärtstouren 8 allle Zwecke. Fahrradhandk⸗. Schmidt, n 9, 8, Neparaturwerkſtätte. n Cieflfnbrs-Aekltr der Nan fU. 5 dgf i. Juni. ndete. 5 2 Beiten 155 5 Garrecht Willhand, ndler u, Bar arre 2— Maurer u. Magd. Reiſch. de Maſchinenſchloſſer u. Weichel. Küfer u. Marg. Stolch. 3—9 9 Nat lbrecht, Tagner u. Fall⸗ Margaretha Sohus. 3. Franz Sparn, Kaufmann u. Anna Paulina Fender. 4. eh Kllfer u. Eliſabetha Seſſig. 4. Jatob ch Zinkgraf, Aapeen u. Heleng Carius. etraute. 0 Jalen Günther, Kaufmann u. Antonig Spiesberger. Mich. Straßner,.⸗A. m. 5 Wolf. avid Maurer, Maurer m. Magdal. Huber. rich Bibinger, Ackerer m. Eliſabei a Sauer. 3. Diemer,.⸗A. m. Anna Marg. Forſtmeier. 8. Otto Merk,. Eenbahnbeamter m. Amalia Maria Reitz. 500 3 Heinr. Streid, Bäcker m. Karol. Meier. 95 Bader m. Katharina Scheid. e e om iſen eamter m. Emm Erne mann. Moritz Gimbel, Kaufmann m. Roſa Sternfels Geborene. 2 v. Peter Prone, Erdarb. Otto, S. We f. S. v. Aug. Theodor Kroneis, Kaufmann ttemann, Fuhrknecht. eß, Metzgermeiſter. 1 eenee. Frey,.⸗A oh. Bapt. Fuchs, Tagnet. v. 95 8 5 W Monteur. 1 v. Cyriak ch,.⸗A. S.„Fetod Jung, Taa Friedrich, S. v. Karl Mathes, Tagner. ung Märg., T. v. Conr. Schornh uſer,.⸗A. mann, S. v. 55 Müller, Tagner. Skar, S. v. Johann Mich. Remmele, — lorian 5 S. v. Konr. Frdr. Rohr bach, Bierbrauer. aul Michael, S akob Heinz, Milchhändler. r, T. v tolz, Schloſſer. * Karoling Adam Bauer, Hafenarb. 19 Karl, 95 Karl Schneider, Tüncher. mma Eliſab⸗ v. Joh. Schlageter, A. S. v. J0 800 Heſſwmnm.A. agdalena, T. v. Joh. Hoffmann, Lokomotivheizer. e T. v. Joſ. einr. Frdr. e„Hrch. Kranz, Schloſſermeiſter. luguſta Cliſabetha, S v. Poil Konr. Ernſt, Tapezier. Su anna, T. v. Frz. Mader, Maſchinenführer. Phil. Anna Marta, T. v. Mich. Seeberger,.⸗A. Elſa Frieda 1 0 T. v. Karl Ludw. Stutzmann, Kaufm. 2. Karl Wilhelm, S. v. Frdr. Lang, Depeſchenbote. FAn;;ß; Geſtorbene. 28. Joh. Leidner, 67 J.., penſ. Poſtoberkondukteur. ohann, 2 M.., S. v. ie ig Maurer. Kath. Wolpert, 33 J.., Ehefr. v. Gottl. Hecker, Z 29. Martin Stein, 19 J.., 75 ·A. 80. Barbara Braun, 28 J. a, 155 v. Jak. Joh. Kohlmann, Kirchend. 30. Zoſef Czerny, 71 J.., Gaſtwirth. 20 T.., S. v. Phil. Kraut, F Barbaru, 1 J. 6 88., T. v. Georg KHbert, Schloſſer. Joſef, 10 M.., S. v. Joh. Adam Gotterbarm, Tagner. Juiſe, 4 M. 15 25 v. Gg. Schrauder, Bäcker. Hans Eurt. 1 J. 2 M.., S. v. Paul Alb. Koſchitzky, Schloſſer. Rittling 5. 8„Schiffsarbeiter. lifabetha, 1 M. Joh. hann, 6 M. a, Anlon Moſter, F. Johann, 5 M.., 8 8 Schüler, F. A. 8. Karl, 8 M.., S. 85 Hammelmann,.⸗A. 1 Klara Helena, 9 M. e e gebes, Zimmermann. Wasserheilanstalt und Hötel J. Ranges. 40536 Deinleim Dants u. electrische Behandl. Dampf- u. Heissluftbäder ete. Lufteurort a. d. Bergstr. a (Baden). Vozügliche Verpflegung. 5 grat, u, franco durch den eEALZkEf Rof, dirig. Arzt: Dr. Karillon Dringe meine 33990 —— Milchkuranstalt in empfehlende Erinnerung. Gleichzeitig empfehle garantirt frisehe Eier aus eigenem Hühnerhofe, mit Datum⸗Stempel. Dettweiler, 6 4, 16. Atlien⸗Geſellſchaft für Elektrisckhes Lieht und Telegraphenbau. Vertreter: Max Schoch, Mannheim. Elektrische Beleuchtungsanlagen. Elektrische Kraftüber tragungen. Elektrische Licirt-Centralen. Elektromotoren a. e e Schieenene 40⁰0⁴48 Koſtenanſchläge und Prsſpekte gratis. ee e eee Delmenhorster LIn o ſeum m aus der Germ. Linol.-Manufact. Comp. Id. zin glatt, bedruckt, Granit,(Terazzo) Inlafded, Läufer. Bestes Fabrikat— Neueste Dessins. Albert Ciolina. Kaufhaus. Leonhard Wallmann. D 2, 2 Maunheim D 2, 2 Spezial-Betten- u. Ausstattungsgeschäft empfiehlt 34518 Braut⸗k& Kinderausſtattungen unter Garantie e Ausführung zu billigen Preiſen. Streug reelle Bedienung. Central-Anstalt für unentgeltlichen Arbeits⸗Nachweis Isegr, von hieſigen gemeinnützigen Vereinen u. der ſtädt. Behörde. Mannheim. 8 J, 18. Teleph. 818. Stellen finden sofort: Conditor, Holz⸗Bildhauer, Litho⸗ grafen, Holz⸗ und Beindreher, Friſeure, Barbiere, Perrücken⸗ macher, Metalldrücker, Maler, Anſtreicher, Zimmermann, Gra⸗ veur, Feilenhauer, Schreiner auf Modell, Seſſelmacher Schuh⸗ macher auf Herren⸗, Damenarb., Sohlen und Fleck, Steinhauer, Wagner. Lehrlinge für: Bäcker, Buch⸗ binder, Friſeur, Gärtner, Glaſer, e Küfer, Lackirer, Graveur Sattler, Schloſſer, Schmied, Schneider Schuh⸗ Schreiner, Spengler, Sithograph. Landwirſhſchaftliche Arbeiter. Dienſtmädchen bürgerlich koch., Hausarb., Spülmädchen f. Hotel, Wirthſchaft, Köchin, Lehrmädchen f. Küche, Kindergärtnerin, Kinder⸗ ſct Kellnerin für Bierwirth⸗ ſchaft, Büffetfräulein, Kleider⸗ macherin, Fabrikarbeiterinnen. Stellen suchen: Buchbinder, Buchdrucker, Metall⸗ u. Eiſendreher, Metall⸗ u. Eiſen⸗ S Maurer, Bau⸗Schloſſer, chmied a. Hufbeſchlag, Schneider, Schreiner auf Bau, Fraiſer, Spengler für Bauarb., Möbel⸗ und Zimmer⸗Tapezier. Hausburſche, Haus⸗, Hersſgalte ſund Bureaudiener, Ausläufer, uhrknecht, Fabrik⸗ gxbeiter, M inenarbeiter, eizer, ufſeher, Taglöhner, 1 ee 2 Büglerin, Wäſcherin, ef wo an e wenden. 7575 Anfet kommenden Einmach⸗ Anſetzzeit enpfebke nur reine Haas ſihe Eſſige Din. Auſeß⸗Brauntweine und ichten Nordhäuſer zu äußerſt en Concurr 4 Preiſen. J. Hess, 0 2, 13. 12,000 Mk., J. Sypothel auf Wohnhaus mit flotter Wirth⸗ ſchaft, Taxge 20000 M. ohne In⸗ ventar, zu leihen geſucht per ſof. Offerten unt. Nr. 43394 an die Expedition dſs. Blattes. Gänſefedern 60 919 neue(artbere) p.—5 95 federn, ſo wie dieſelben von 977751 allen, iBdenge 5. 2 K. eßde 1 den Weben tel n en Vernickelungs-Anstalt empfehlen wir zur gefl. Benützung. Abgabe der zu ver- niekelnden Gegenstände in B I, 3, Breitestrasse. Bseh Os., 37007 Fabrik Irischer Oefen. 8 Fabrikation allein von Zorn 4 Euhn in eeeeeen Sanitätsrath Dr. med. Bilflnger' hygienischer Mährkaffee ½ Pfund-Carton n Erfolge bel HMagen- u. Nerrenleiden, Blutarmuth ete: auch als Zusatz zu Bohnenkaftee u. Malzkaftse hoch geschätzt. Niederlage in Hannhelim. Gebr, Koch, F 3, 10 (und Filialen), Louis Lochert, R I, 1, Ph. Gund, 5 2, 9, Adolf Leo, E I, 6. 43850 eeeeeeeeeeeeeeer Jon Keiner Concurrenz erreicht Original Pariſer Neuwaſcherei für und Manſchetten enenen a n Stuttgart t Fragen ir St 6 ffe gegr. 5 per Stick 6 pfg Aiederlage: Ludwigshafeu bei Fran Koller, Bismarckſtraße 79, gegenüber dem payer. Hiesl. Filiale Mannheim bei Herrn Adolf Becker, H 2, 2½. 35544 Unſere Methode allein erzeugt die Wäſche bei 4 85 Schonung in der der Facon, Appretur u. Weiße ſtets wie neu Ein Probeverſuch ſichert meinem Geſchäfte Kundſchaft u. Zubringen der Wäſche innerhalb 5 Tagen gratis. 3c820 Molle-Bazar TMbach, Kunststrasse, englRegen-u. Sennenschirms. änfehalbbaunen Pfund 2,50., rufft ſche Gänſedaunen pfb. 8,0 M. weiße Gänſedaunen er M.(pon letzteren beiden 3 155 4 Pfo. zum großen Oberdett ubllg ee verfendet 1858 unter 1 Gustav Lustig, Berlin., Prinzenſtr. 46. Verpack. 881 Biel. Anerkennungsſchreiß. 36968 Schach- Unterricht erhalten Damen, Herren und Kinder in und außer dem Hauſe bei billigem Honorar. Gefällige erbeten unt 2Schach“ Nr. 41021 a. d. Exped. Es wird fortwährend zum Waſchen und Hügeln (Glauzbügeln) angenommen und prompt und billig beſorgt. 33868 5, 19 parterre. Große VBorhünge werden gewaſchen u. gebügelt bei billig⸗ 1 Steinſchutt zum Auffüllen wird unentgeld⸗ lich abgegeben auf dem Stein⸗ hauerplatz neben dem Booßhauſe der Mannheimer ſchaft. Rudergefell⸗ 48131 Verloren auf dem Wege zum riedhofe eine ſchwarze Onix„Be oſche mit weißem Rand. Abzugeben gegen gute Belohnung in A 1, 1. 43391 Am 5. ds. wurde von Wei⸗ chenwärter Ziegler zwiſchen Rheinbrücke und Perſonenbahn⸗ hof ein goldener Zwicker ge⸗ funden und auf dem Haupte bahnbof ert. 3 e Flaſchen kauft 36959 L. Herzmanm. B 3, 12. 23368 NMannheim, 9. Juli. Kleines 5 2ftöckiges Haus zu miethen ev. zu en deſtc Gefl. Angebote unt. Nr. 42777 an die Expedition ds. Blattes. 43339 Wirihſchafts⸗„Möbel“ Püſfet an Stühle, Tiſche auch üffet mit Preſſion zu kaufen ge⸗ ſucht. Mündl. od. ſchriftl. an J. Storck, Geſchäftsagent, Zud wigshafen, Prinzregentenſtr. 69 Wer zahlt die höchſten Preſſe für getragene Kleider, 0 und Stiefel. M. Bickel, H 2, Ein neues Wohn⸗ haus in der Nähe des afens, ca. 800J] Mtr. e latz für Fabrit, Lager Sder ſonſt für jeden anderen Zweck geeignet, wegen Todesfalls ſehr dillig unter günftigen Bedingungen zu verkaufen. 42588 Näh. J. Levi, E 2, 10, 8. St. Ein gut renfables Hanz mu Wirthſchaft wegen Wegzugs 1954 billig zu verkaufen. Näheres im Verlag. Bäckerei mit oder ohne e eee verkguft J. Storck, Geſchäftsagent, Lud⸗ wigshafen, Prinzregentenſtr. 69. Ein gut gehender 41721 Nasmotor iſt Veränderungshalber ſofort preiswürdig zu verkaufen. Näh. in der Exped. ds. Bl. Ein neues, kreuzſaitiges fetues Pine zu verkanſen 48180 +T 6. 3, in der Wirthſchaft. Pianino .Ineueſter Bauart, 25zugeb 1 11 preiswerth E 8, 15, 2. Stocz, Skreich⸗Jither, eine faſt noch wenig gebrauchte, iſt ſofort zu verk. Zu erfragen U5, 13, 3. Stock, r. 48192 Gebrauchte Ladentheie billig zu verkaufen. 48249 Zu erfragen Q 2, 1 Wegen Mangel an paſſender Räumlichkeit verkaufe ich mein nur kurze Zeit gebrauchtes, no 05 erhaltenes Tra 5 9 1 13 retrad zu 160 Mk.(An⸗ ſchaffungspreis 500 Mk.) auch wird für dasſelbe ein in Tauſch genommen. Näheres bei Herrn Bädermeiſer Walther, H 9, 3. Verkauf. Eine Obſtmühle mit Preſſe, neuefte Conſtruction, ſowie einige guterhaltene Weinfäſſer preiswürdig zu verk. 43198 Lindenhofſtraße 44. ine Fumpföadewanne, ein ſchneidetiſch u. ein Klavier ill. z. v. G 7, 8, 4. St. 43388 Ein großer Finderſports⸗ Wagen zu verkaufen. 43378 Tatterfalſtr. 22. Zwei wenig gebrauchte Betk⸗ laden mit Roſt billig zu verl. 48377 G 5, 8, 3. St. Zu verkaufen. Ein in gutem Zuſtande befind⸗ liches und ſich gut rentirendes Haus, mit einer nachweisbaren ſehr g euner Wirthſchaft, ſoll Reanf eits halber verkauft werden. eflektanten belieben ihre Off. No. 43019 an die edit. dieſes Blattes abzugeben. 430¹5 Zegäle Büſtre, 1 faſt neues Real, (paſſend für Tuch⸗, Manufactur⸗ oder Kurzwaaren) Herxen⸗ und Damenbüſten zꝛc. zu verkaufen. 42298 2 1, 1, Eckladen. 1 mit 9 5 zu verk. L 4, 5 Eime eiſerne N und ein Waarenaufzug, gut erhalten, 5 verkaufen. 431 3, 14, parterre. 0 f Fellen LAalen ümden! Taguiſſent Ein tüchtiger Acguiſiteur für das 42291 Maunheimer Jonnkagsblatt eſncht. Näheres bei der e des Sonntags⸗ blattes, Dammſtraße 18. eeeeeeeeeeee Offene Stellen besitzt kostenfrei der Kauf- münnische Vereinzu Frank⸗ fcurt(Main).— Jahresbeſtrag für neu eintretende auswärfige Mitglieder Mk.— Einschreibe- geild für stellesuchende Nicht- mitglieder Mk..50 für 3 Monats. Hausverwalter geſucht.(Sachkundiger). Off. unt. 8 1n nen 1ennn eeeenenrnen 992 nnn“ 2. nnen * 1 reeeienen nr er Rbeerr Mannheim, 9. Jult. Tüchtige Maſchinenſchloſſer, welche ſchon als Heizer auf Haupt⸗ bahnen gefahren ſind, werden ge⸗ ſucht. Schriftliche Anträge mit Zeugnißabſchriften unt. 2 D 2994 an Haafenſtein& Vogler, 5 12 Maunheim. Gesucht zur Aushülfe für—2 Monate event, länger, von einem hieſ. Geſchäfte ein jüngerer, gut empfohlener Commis mit hübſcher Schrift. Offerten mit kurzer Angabe der bisherigen Thätigkeit unt. X. V, Z. 43248 an die Ex⸗ pedition dſs. Blattes erbeten. + Feuer verſichern üg. Die Hauptagentur einer eingeführten Feuerverſiche⸗ rungs⸗Geſellſchaft iſt bei hoher Proviſion und Incaſſo zu ver⸗ eben. Für Beamte, Angeſtellte, ee oder Gewerbetreibende⸗ die über etwas freie Jeic zu ver⸗ fügen haben, iſt dadurch Gelegen⸗ heit geboten, ſich einen guten Nebenverdienſt zu erwerben. Schriftliche Anmeldungen wolle man bei der Expedition d. Bl. unter Nr. 43244 abgeben. 43245 Lehrling für eine Weingroßhandlung ge⸗ ſucht. Schriftliche Offerten unker S. B. 42021 an die Expedit. dſs. Blattes erbeten. 42021 Sͥfent Fehrfelle. Wir ſuchen einen mit guten Vorkenntniſſen ausgerüſteten jungen Mann als Leheling für unſer Comptoir. 4334⁵ Gebrüder Dörflinger, Achſenfabrik am Neckarauer Uebergang. Lehrling. Ein braver, junger Mann mit guter Schulbildung und aus acht⸗ barer Familie wird in un Hauſe als Lehrling aufgeno; numen. J. M. Back& Co. F 2, 2 43370 Spalkeſtens 12 I. N wird eine geſunde 1 Wohnung,—7Zimmer, Küche, Mägdekammer ie. ic. zu mie⸗ then geſucht. 42751 Anerbieten mit Preis ⸗Angabe unter 8 6 18086 an Haaſen⸗ ſtein& Vogler,.⸗G., Mann⸗ heim erbeten. Füchtiger Werkmeiſter für die Schloſſeret u. Montage einer größeren Maſchinenfabrik gegen gutes Gehalt zu baldigem Eintritt geſucht. Nur als durchaus zuverläſſig u. tüchtig empfohlene und Dävof beſonders ſol wel eine größere Werkſtatt fhr 51 maſchinen(Krahne, Au zäge ic.) oder Waagen(Brücken⸗ waagen ꝛc.) bereits geleitet haben, Berückſichtigung u. wollen unter Beifügung ihrer Zeug⸗ 15 ſe, Gehaltsanſprüche, Angabe des Alters und Beitpunkt event. Eintritt sub 8. 1745 an Haa⸗ ſenſtein Vagler,.⸗G., Köln wenden. 43292 Gtſucht als Vereinsſehretär Architekt oder Baufachmann, wel⸗ cher mit den hieſigen Verhält⸗ niſſen vertraut iſt und die Stelle als Nebenbeſchäftigung annehmen kann. Off. unt Nr. 43362 an die Expedition d. Bl. 43362 Friseurgehilfe ſofort geſucht. L I8, 18. 43228 in byabder Junge mi ſauberer Handſchrift dem Gelegen⸗ heit geboten iſt, etwas zu erlernen, auf ein Büreau geſucht. Näheres Expedition. 482217 Tüchtige Steinhauer werden bei hohem Lohne von der Geſell⸗ ſchaftHarkort amgtheinbrückenbau bei Roppenheim geſucht. 42372 Eine tüchtige Einlegerin wird geſucht. 43346 Dr. H. Haag'ſcheguchdruckerti E 6, 2. 1 Mädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Mädchen für das Kind und Hausarb. p. ſof. geſucht L8, 6, 1. St. 43344 ſolide Mädch. mit gut. Zeugn, werden berückſichtigt. Gut empfohlene Mädchen finden Stellen. Frau Dick, G 2, 9. 42569 Ein jüngeres Mädchen auf ſo⸗ fort oder ſpäter, tagsüber in die N und zu einem Kinde 43209 Stock, Zu erfragen 1 6, 15, 2 von—12 Uhr morgens. Geſucht zum 1. Auguſt zu 3 kleinen Kindern ein zuverläßiges erfahrenes Kindermädchen. Bewerberinnen wollen ſich vorſtellen bei Lieutenant Vier⸗ ordt, Schwetzingen. 43376 Ein braves Mädchen für häusliche Arbeit per ſof. geſ. 43379 P 1—. 3. Stock. Ein junger Ka 177 m a nn, militärfrei, mit ſchöner Schrift ſucht Stelle auf einem Bureau oder als Schreiber. Off. erbeten unt. Z. B. Nr. 48196 an die Expedition. Betheiligung. 1 tüchtiger Kaufmann ſucht mit einem Capital bis Mk. 10000 an einem rentablen Geſchäfte actwe Betheiligung. Offerten unt. Nr. 43225 an die Expedition dſs. Blattes. Aaiten Mann mitſchöner Hand⸗ ſchrift ſucht Stelle als Schrei⸗ er. Offert. sub Nr. 43039 an die Expedition d. Bl, 43039 Tüchtiges Mädchen vom Lande, das Bügeln, Nähen u. Kochen kann, ſucht bei einer veſſeren kleinen Familie ſofort Stellung. 43289 Näh. G 6, 6, 3. Stock. Eine alleinſtehende Beſchäftigung im? und Putzen. 8 Mãd—1 zedient hat, ſuchen ſof. Buregg vobßf, 5 4 Wohnung, 2 kleinere oder 1 größeres Zimmer mit Küche von Ehepaar ohne Kinder(.oder 4. Stock ausgeſchloſſen) per 15. Auguſt ev. 1. Septbr. zu miethen geſucht. 43078 Offerten mit Preisangabe unter No. 43078 an die Expedition dſs. Blattes. Ein Lehramtspraktfkant fucht in der Nähe des Realgymna⸗ ſiums vom Septbr ab ein od. zwei Zimmer. Offerten unter No. 43178 an die Expedition. Im Villenviertel od. Kaiſer⸗ ring von einer kleinen Familie Wohnung mit—6 Aenme u. Badezimmer pr. 1. November d. J. zu miethen geſucht. Offerten unt. Nr. 43194 an die Expedition dſs. Blattes. Wirthſchaft geſucht! Ein 5 intelligenter verh. Mann, Anfangs der 30., ge⸗ lernter Bierbrauer, kautions⸗ fähig, ſucht eine gut gehende Wirkhf aft zu pachten, würde ev. auch eine Ae übernehmen. Gefl. Offerten unt E 15 Nr 43177 an die Expedit erbeten. Möblirtes Zimmer b. 15. 511 10 in der Seckenheimerſtr. od. ähe d. Tatterſalls geſ. 43170 Offert. m. Preisangabe unt. No. 43169 an die Exp. d. Bl. Wohnung, —5 Zimmer, Manſarde ꝛc p. 1. Oktober oder früher zu miethen geſucht. Angebote mit Preisan⸗ gabe an die Expedition dſs. Bl. erbeten; ſolche ohne Preis bleiben ichtigt Arbeitsräume mit Dampfkraft hier oder auswärts geſucht. Reflec⸗ tant würde auch Waſſer⸗ kraft pachten. 43398 Gefl. Angebote unt. Nr. 43393 an die Expedition d. Blattes. 1 pubſch Magazin mit 2 Comptoiren u. großen Kellerräumlichkeiten 1.4 ſofort zu vermiethen. 43120 Näheres im Vorderhaus in der Wohnung zu erfragen. 8 2, 4 Kleine Werkſtätte mit oder ohne Wohnung zu vermie ziethen. 42362 Großſe Varterre Näume zu Bursau, Laden ꝛc. ganz oder getheilt zu 43208 Näheres& 8, 28 Mag azin⸗ 23 Meter 71˙% Meter breit, mit 3 Bi en, preiswerth per ſofort oder ſpäter zu verm. Nä ih. D 4, 9, Part. 43219 In beſter Lage der Sberſtad. große Parter rewohnung auf Wunſch 1 5 Keller, Ein 1 7. Seite. 1 2 Bureau⸗Räume B 2, 10 2 eb. mit Magazin ab 1. Auguft er. ſt er. zu v. 42697 th., groß * 2. St., E +5 S Geceſe Ges ſcaſtreu(50 aut. 5 ſof, zu verm. 43087 geräumiger E 2„139 Laden mit 2 en mit od. ohne Woßhnung zu vermiethen. Näh. F 3, 1, part. 37766 5 IJ Laden zu verm. Zu G 5, L e alg Für Metzger! i1 75 9(Neubau), Laden mit 2 gr. Zimmer, Küche, Heller, Wurſtkl iche u. Zub., gute Lage, ohne Concurrenz, per ſofort oder 1 5 zu verm. 41624 Jiſa Laden m. Woh⸗ N2 9˙4 nung billig zu verm. Näh. bei Herrn 43119 Geiſel, L 13, 170, 8 Tr. In meinem 3703 2 80 Nſchöner ge⸗ 9 3, +ll. 3 räumiger Laden mit 3 Zim. u. Küche, ferner der 2. Stock mit 2 hübſchen Wohnungen, je 4 Zim., Küche u. Zubehör, ſämmtliches vollſtändig neu hergerichtet, zu verm. eꝛ H. Menold, M 7, 22 18 zu ver⸗ 8 6, Laden miethen. Ein ſeit einigen Jahren mit beſtem Erfolge be⸗ triebenes Colonialwaaren⸗ Geſchäft per 1. September oder ſpäter mit oder ohne Wohnung ſammt Etinrich⸗ tung, ſowie etwas Magazin zu vermicthen. 42570 Näh. L 13, 170, Geiſel. U 1, 18 Lirr u. 4082l 1 3, 17 e e Zimmer ev. möbl. zu verm. Näheres parterre. 3544⁵ Für 40058 Bureau einer Holz⸗ oder Kohlenhand⸗ lung oder eee der Lage wegen ganz beſonders geeignet Parterreräume zu ver⸗ miethen. 40058 Zu erfragen Lnuiſenring J 9, 36/38, Ecke des Jung⸗ buſch, 2. Stock, Neubanu, Laden od. Bureau mit oder ohne Wohn,, für jed. Geſchäft geeignet, zu verm. 43055 Näheres G 7, 31a, 2. St. Wirthſchaft zu vermiethen. Näheres& 8, 2 29. 43207 In feinſter Lage, Breiteſtraße, iſt per 1. Oktober a. c. in neuerbautem Hauſe, ein großer, moderner 41994 Laden mit Gallerie, anſtoßenden Räumen Entresole sous terrain 2c. eventl mit oder ohne Wohnung zu vermiethen. Näheres unter W. 3832 an Rudelf eeeeeee 3 5 7 der 2. Stock zu ver⸗ miethen. 42904 B 4 14 eine kleine Wohnung zu verm. 4272⁵ 0 2. St., 4 Zimmer u. B 5, 4 guche zu. 42317 immer und Küche B 6, 11 f ſogl. zu verm. 5 0 37 2 Zim u K. 2 Näh. 2. St. 42296 2 Tr. hoch, neuherg. 3, 1 Wohn, mit 8 Zim., Badeh er und Zubehör zu vermiethen. Näheres 0 3, 10, Hofmuſikalienhandlung. 38434 04, 1, Schillerplat, 2 ende Altov, Küche und Zubehör zu vermiethen. Näh. 2 Trepp. h. 43323 0 4,5 2 Schillerplaßz, ſchöner 3. Stock 6 Zimmer nebſt Zupehbr auf 1. Jult oder ſpäter zu verm. Näher, parterre. 41559 6 4 11 Zeughausplatz, Wohn. 49 4 Zim. mit Balkon und Zubehör preiswürdig z. v. Näh. 3 Treppen. 43359 0 8, 14 Parkerreſtock s Zim⸗ mer mit Zubehör pr. 39687 ſofort 5 vermiethen. Näheres K 8, 11/20. D 4, II platz, Magdkammer und Zube hör per 1. Juli zu verm. 42441 95 ſch. Wohn., 7 Zimmer 9, 1. Zubohör zu verm. 2. Stock. 22174 7 Gbene Part⸗.⸗ Wohr R. beſte h. f in „A 5 und allem Zuh als gera 12 ee Zimmer, 0 8. Stod. 39887 Planken, ſch. Woß⸗ 2„18 nung, ev. zu größ. Burcadg geeign., p. bald z v. 43848 2 Zim., Küche u. Keller E 6, 8 zu verm. 42416 E 8. 14 Rheinstrasse, Hoch- parterre Wohnung sofort zu vermiethen. 41412 9 Parterrewohn, u. 3. F 4, 15 Sl je 8 Zim,, Alkov u. Küche z. v. Näh. 2. St. 42294 3 Zim. u. Küche ſof. F 95 3 zu verm. 39888 3. Stock, El. Wohng. F 5 95 23 zu verm. 42428 6 7 2. Stock, 4 Zim. u. Küche 1 zu vermiethen. 42878 Näheres G 7, La, 2. Stock. N 7, 15 nächſt dem Louiſenring, hübſche Wohnung 6 Zimmer, Manfarde, Zubehör, m. Gas⸗ u. Waſſerl. zu verm. 41682 a—4 Zimmer mit 6 7, 3 Zubehör part. od. 2. Stock und ein Zimmer im Hinterhaus zu verm. 42575 0 8, 10 +. Stock, ſch. Woh⸗ nung 4 Zimmer, Naldebnnter⸗ Küche und Zubehör per 1. Sept. od. früher zu verm. Näheres parterre. 41852 5 I Wohnung zu H 9, 11 vermiethen. Näheres parterre. 48054 H 9. 2 nächſt d. Ringſtraße, 5 freundliche Parterre⸗ wohnung, 4 Zim., Küche u. 830 behör zu vermiethen. 4183 9, 891 H 10 83 2 15 u. Küche 1 Zimmer u. Küche zu 99 7 48042 K 1 3 een Wohn. mit 9 8 hellen, geräumigen Zimmern, Balkon und mit allem Zubehör per 1. Oktober zu v. Näheres parterre. 43072 5 Ringſtr., 3 Zim., 7 17 Küche, Magdk. und Zubeh. pr. 1. Juli od. ſp. z. v Näh. 2. Stock rechts. 42581 K 3 8 2 Manfardenzim u. Keller zu v. Näheres T 6, 19, 3. Stock. K 3, 30 1 kl. Wohn. zu v. 20 Näh. 2. St. 429 78 K 3 50 3 Zim., Küche unebſt Zubehör zu vermiethen. 43199 Näheres G 2, 13, parterre. K 4 12˙4 095 ſtr.) parterre, „gr. Zimmer Anmdbl ſofontz zu verm. 48174 42582 S 3 Nr. 2. 1 Zim, und Küche mit Zubehör an ſol. Leute zu verm. 42523 1) 1 Zim. u. Küche + 6, 12 zu vermiethen G roße Merzelſtraße 43, 45, 47 verſch. Wohn., 8, 2 u. 1 Zim. u. Küche ſof. zu v. Näh. U 6, 19. 33782 U* Breiteſtr. ſch. 3. Stock, 3 Zim., Küche u. Keller pr. 1. Septbr. event. auch früher zu vermiethen. 43180 Näheres Konditorladen. 1 1 9 Breiteſtraße, 2 Stock, 9 eine 5 abgeſchl Balkon⸗Wohnung, 4 Zim., Küche nebſt Zubehör zu verm 42897 Näheres U UY1, 9½¼, 2. Stock. 2. St. n. d. Str., U 6, 20 6,8 20 2 Jim. u. Küche per lofort zu wegg 77 Stock Seitenbau 1 6, 00 zu verm. 42558 I.2 9 Saundan 3 Zim. 52 918 Küche, ſch. abgeſchl. Wohnung, Anfang Auguſt billig zu verm. Näh. parterre. 43270 Bismarckplatz 11. Wegen Weg⸗ zug der 3. Stock, 3 Zimmer, Küche und Magdkammer pi. 1. Okt, zu vermiethen, eytl. auch 9080 exfragen 1. Stock. —12 Mark 1, 2 u. 3 Zimmer mit Wee und Keller zu verm. Traitteurſtr. Nr..10. Schwetzingerſtr. rechts. Eine Wohnung, 2 Zim. u. Küche zu vermiethen. 43029 Näh. S 4, 13, im Laden. + neue Wohng., Nähe J. Park,s 5. Zim, einige in Gärten geh, Badez. Küche 20. ebenſo 3., Küche ꝛc. zu verm. Näh. L 2, 1, part. r. 43176 f elegte. 2. St.,—9 Ringſtraße zin“ ochvart 6 Zimmer, 2. St., 6 Zimmer mit Zugehör zu vexmiethen. 43206 Näheres 8, 29. Schöne Wohn im 2 St. 2 Zim., 1 Badezim. u. Zubeh. z. v. Näheres O 6, 6. 48100 Per 1. September 8 Zimmer, Küche u. mit ſonſtigem Zubehör Unter günſtigen Bedingungen Nane oder getheilkt in nächſter Nähe Mannheims zu vermiethen. Näh. in der Expedition. 43369 Weinheim a. d. Bergſtr. Schöne, neue Wohnung von 5 mit Balkon, Küche m. aſſerleitung, Bleichplatz ꝛc. für Mk. 600 zu vermiethen. 43041 Näh. im Verl. u. b. G. Rens⸗ land, 3 2 immer, Küche u. K 4, 16 5 Keler zu v. 45205 K 9. 13 Ringſtraße, im Hinterhaus vier Zimmer, Kuched und Zubehör mit ſch. Ausſicht auf den Neckar bis 1. Septbr. zu v. 41684 0 4 2. Stock, 5 Zimmer L 12, 4 mit Zubehds per 115 Oktober zu verm. 4302⁵ L 13 18 Schloßgartenſtraße, 3 2. Stock, 7 Zim. u. Zubehör, Balkon u. Veranda per 1. Auguſt oder ſpäter zu v. Näheres L 13, 170. 43361 L 14, Ein eleganter 2. Stock, 7große Zim⸗ mer, Nabez mer und allem Zu⸗ behör zu v. Näheres part. 40693 M 2,1 2. St., 2 Zim., Küche u. Keller an eine elnzelne Dame od. kl. Familie zu vermiethen. 42909 5 leeres Manſ.⸗Zim zu N 9, 5 v. Näh. 2. St. 42696 8 8. St., 4 N 6, 2 behör, W er ꝛc. pr. Se zu verm. 43367 — 0 6, 8 5 St= 5 ſch. Woh⸗ nung, u. Zubeh. 55 1. Ott. 3. v. Näh. 2 St⸗ 42888 P J. 75 St., Manfarden⸗ Wohn., 4 Zim, Küche u. Zubeh. per Mitte Auguſt zu vermiethen. 42925 0 13 1 ſchöne Wohn.,(3. Stock), 6 Zim. mit Zubeh. ſof, zu verm. 42735 Näh. bei der Hausmeiſterin. 8, 8 möbl. Zimmer zu ver⸗ 427380 5 part., ein möbl. B 95 2 Zim. an 1 anſt. Fräulein ſeft zu v. 42781 FB2W Zim. zu v. 43146 4, 1 Schillerplatz 2 Tr hoch, ein ſchön möbl. Wohn⸗ mit Schlafzimmer per Auguſt zu vermiethen. 43392 D 2 1 3. St. möbl. Zim mit 71 Penſ. zu verm. 42718 0 4 3. St., einfach möbl. Zim,, auf die Straße geh., zu vermiethen. 48884 D 4 1. St., 1 mbl. Zim. 9 per 1. Juli zu ver⸗ miethen. 42547 I. 4 18 2 Tr., 1 gut möbl. 10 Zim. zu v. 42766 20 5. St. ein gut möbl. D 95 3 Zim. 40924 3. St., 2 mbl. Zim. D 7, 20„ bm. J18 3 Tr., 1 ſchön möbl. D 75 20 Zimm. an 1 od. 2 „Herxren, auch an Dam. zu v 42599 E 3, 3 Tr., einfach möbl. Zim. zu v. 42427 E 8, 10 1 gut möbl. Part.⸗ Zimmer mit ſepar. Eingang zu verm. 42615 3. St., 1 gut möbl. , 10 Zim. ſof. od, ſpäter zu vermiethen. 42157 6 20 112 2 fein möblirte Zim⸗ mer an 1 od. 2 Herren zu ere 41864 0 2 11 2, St., 2 Zim. und Küche an 1 einzelne Perſon zu vermiethen. 43083 Seitenb,, Wohn., 2 0716095 Zim. u.„Küche zu v. Näh. Hths. 2. Stock. 43046 u verm. „ Stock d 7, 4“ K45. 1. E. 850 R 4, 15 dge. 8 8 1 12 3 Zimmer u. Küche 9 zu verm. 43017 — 2 St,, neu herg. Wohng. 81, 1 nach der Straße geh. Zim. Küche de. ſof, od. ſpät zu v. Näh. 2 an ruhige Fam St. 424ůUʃ und Küche per ſofort zu vermiethen. 35380 Näheres Gebr. Hoffmaun. Baugeſchäft, Kaiſerring 26, Dgut mößl. Part⸗ 66, 14 Zimmer mit ſeparat. Eing. Zu vernlethen. 42497 20 7,1 1* 8. St d. möbl Zim 7 mit oder ohne Koſt zu vermiethen. 42749 7 4. St., 1 ſch. möbl. 6 8, 14 Zimmer mit oder ohne obne Penſton ſof. zu v. 40734 II 2 2, 10 ſchön möbl. Parterre⸗ immer, auf die Straße geh., ſaf. bill. 5 vermiethen. 42850 I.2 5 e g. „90 möbl. Zimmer zu vermiethen. 41433 J25 1* 5 St., einf. möbl. Zim. zu v. 42557 7 25 5 Ringſtr. 1 gut möbl, Zimmer in ſchöner Lage zu mäßigem Preis zu vermiethen. 43085 K 2, 18 Ningſtr1 Tr hoch möbl. A. 1. b. 42894 miethen. 55 Ecke der Ningſte, K 25 181 ſchön möhl. 9225 zu vermiethen. 1 12 20 3. St., möbl. Zim. K 3, 30 zu verm. 42977 5 gut möbl Part⸗ Part⸗Zim, K 3,2 3 24 mit ſepar. Eingang zu vermiethen. 42715 —2 möbl. Part.⸗ 5 2, 1 Zimmer z. v. 43175 2, 10 fein möbl. Zim. mit oder ohne 12 Ion n zu verm. 48086 L 1l, St,, 3 möblirte Zim. in den Schloß⸗ garten Lebend zu verm. 23257 L 14, 2 gut möblirt. Parterre⸗ zimmer zu v. 43022 E 15 2a 3 Trep., gut möhl. 9 Zimmer 3. v. 42554 F 5 Ji ſchön möbl. Park⸗ M 2, 15 Zim. nebſt Schlaf⸗ m. Penſ. z. v. 42524 M 4. 11 1 Treppe hoch, ein gut möbl. 9 ſogl. zu verm 43032 N 4, 2 59 1 Stiege hoch ſrdl. möbl. Zim. ſofort oder b⸗ zu verm. 43067 3. Stock 1 gut N 4,5 24 möbl. Zimmer ſofort zu 5 fee 42864 N 6, möbl. Zim. mit 2 Penſion 3. v. 48865 Heidelbergerſtraße, 15 06.5 55 Igut Embbt. 42 915 ſofort zu vermiethen. 05 5 1 im. m eparat. Eing. zu verm. 4268 0 7, IAa möbl. Zimmer 15 v. Näh. part. 43385 R 3, 4 3 Parterre, ſchön möbl. Zim. mit oder ohne Penſion ſofort bill. zu v. 43084 2 Tr., 1 ſch. möbl. f 3, J5a Jn 1 2. 42815 R 4, 4 ein möbl. Parterre⸗ Zimmer z. v. 42352 83, 17 St., 1 f. möbl. Zim. 2. 1. Juli od. ſp. J. v. 478r0 f 1. 11 2. Stock, 1 g. mößl. Zim. auf 95 Str. geh., ſofort zu verm. 43386 1 1 1 2. St., möbl. 3. 7 zu v. 43013 U D6, 16 5 St., a. d. Ring⸗ ſtraße, Biede zu verm. Seckenheimerſtraße a, neßen der Kaiſershütte, ein gut möbl. Parterrezimmer ſof. zu v. 42551 Schwetzingerſtr. 145, 3 Tr. 1 000 eer zu v. 42684 Im vechten ne Ein fein möbl. Zimmer, Ausſicht in den Schloßgarten, an einen ſoliden Herrn zu vermiethen. Frau Baumgarten, wul. gang zur Bildergallerie. 6. Querſtraße Nr. 21, part., 1 ſchön möbl. Zimmer mit ſepar. Eingang zu 18188 Belbegſraße 47, 3. Stock, (Lindenhof) 1 ſch. möbl. Zim⸗ mer in gutem Hauſe zu ver⸗ 40900 Geſllalstellel. U 1. 2. Sſtock, 5 F4,2 ½ Slg 3. Stock, 2 beff. F 4, 12 12 Schlafft. zu ver⸗ 42289 miethen. 2. St., b. Schlafſt. a. F 5, 22 d. Str. zu v. 42434 F8, 17 43225 . St., g. Schl 9, 16. 40005 3. St., Vohs., 0 4, 131⁴ beſſere Schlaf⸗ ſtelle zu verm. 42710 T 3 1 1. Stock links, zwei 25 beſſ. Schlafſtellen mit Koſt ſofort zu verm. 42856 02 3. St. 5 zwei au 2 Leute in Koſt und Logts e 43366 * 2. St., ut M 1, 10 Peuſtenl 39820 Leute. 2. St.,können einige N 4, 24 Herren guten bür⸗ erlichen Privatmittags⸗ und Abendliſch erhalten. 42297 Stock rechts, 1 ord. 8 3, 15 junger Na findet Koſt 5 Logis. 43387 Es werden noch einige Herren zu ſehr gutem Mittagstiſch, bei ſehr billigem Preiſe angenommen. 42884 4, 12, über 1 Treppe. In einem ſehr ſchön und ge⸗ ſund gelegenen Pfarrhauſe des badiſchen Oberlandes finden ein oder 2 Schüler oder Schülerinnen, namentlich Erholungsbedürf⸗ tige, für kürzere oder längere Zeit ſorgfältigſte Verpflegung U. freundliche Aufnahme. Näheres durch Herrn Stadt⸗ pfarrer Hitzig in Mannheim oder in der Expedition dieſes Blattes. 45 74 In unſerm Verlage iſt in NMeumer Außlage ſoeben erſchienen: 53555 N sokig; Neueſte 80 Plg. ausentwäflerungs-rduung (Anſchluß der bebauten Grundſtücke an die öffentlichen Canäle der Stadt Mannheim). Preis: SO Pfrfg. —— — 42803 (Dr. H. Haas'sche Buchdruckerei, E 6, 2. E 6, 2. An die Katholiken Mannheims! Am Feſte der hl. Apoſtel Petrus und Paulus war der erſte Gedächtnißtag an den Hingang jenes Mannes, der mehr als 43 Jahre in ſeinem erhabenen Prieſteramte in unſerer kath. Gemeinde gearbeitet hat, und den wir am 2. Juli vorigen res unter beiſpiellos großartigem Ehrengeleite ur ewigen Ruhe gebettet 4— Seine vielſeitige, 1 5 geſegnete und ausnahmslos anerkannte Wirk⸗ fantleit wird noch lange vor den Augen und Herzen Aller ſchweben, welche Gelegenheit ge⸗ habt haben, den edten Diener ttes in ſeinem Streben und Walten zu beobachten. Unſchätzbar iſt die Geiſtesſaat, die er in 889 vier Dezennien unter Jung und Alt ausgeſtreut, unzählbar ſind die Verehrer, welche er ſich durch ſeinen lauteren, wohlwollenden und uneigennützigen Charakter zu er⸗ werben gewußt hat. Der verewigte Geiſtl. Rath und Stadtpfarrer Koch hat, wie der Leichenredner mit Recht hervorhob, das einzige Beiſpiel einer ſektenen, unwandelbaren, ſelbſtloſen Hirtentreue gegen ſeine ihm einmal anvertraute Heerde gegeben. Einer ſolchen Hingebung und Treue gegenüber geziemt ſich eine gebührende Antwort von Seiten dieſer Heerde. Zwar hat dieſelbe es an Aufmerkſamkeit, Ehrfurcht und Anerkennung gegen den Lebenden nicht fehlen laſſen, aber das Bewußtſein wird täglich allgemeiner, daß auch gegen den Todten der Tribut der Dankbarkeit über das Grab hinaus gebracht werden müffe. Die Jahre ſchwinden die Zeitgenoſſen wandeln vorüber, Gemüth und Gedächtniß füllen ſich mit anderen Intereſſen. Daher ſoll ein Denkmal aus dauerndem Stein den braven Mann ſtets vor die Blicke der gegenwärtigen und künftigen einheimiſchen Generationen führen. Der Prieſter und Hirte ſoll durch dieſe Verkörperung auch noch mit ſtummem Munde lehren, mit kalter Hand ſegnen, mit geſenktem Stab die zurückgebliebenen Pfarrkinder ſammt ihren Enkeln leiten.— Wir ſind überzeugt, daß auf dem Todtengefilde über dem Neckar keinem Würdigeren ein ſolches Monument errichtet worden ift, noch errichtet werden kann. 43171 Um dieſer Ehrenpflicht zu genügen, hat ſich ein Comits gebildet, welches ſich der nöthigen Ge⸗ eines ſolchen Werkes unterziehen will. Dasſelbe wendet ſich anmit an alle Katholiken Unſerer Vaterſtadt, ſowie an alle Freunde des Verſtorbenen mit der Bitte, zur Errichtung des be⸗ abſichtigten Grabdenkmals über die Gruft des Entſchlafenen einen Bauſtein beizutragen. eichen der geſammten kath. Volksgemeinde ſollte es werden, wie er denn ſelbſt auch ein warmherziger reund des Boltes geweſen und für deſſen Intereſſen in unermüdlicher Arbeit, in Mühen und Sorgen ſein irdiſches Daſein verlebt hat. Die keinſten Gaben werden ſich aus vielen Händen zu einer Summe welche für unſeren chriſtl. Friedhof ein Ehrenmal nicht nur für den Ehrenmann, ſon⸗ rn auch für die Pfarrgemeinde ermöglichen ſoll, welche dadurch beweiſen will, wie ſehr ſie wahres und bleibendes Verdienſt zu würdigen weiß. Die unterzeichneten Comitsmitglieder ſind bereit, Beiträge zu dieſem Zwecke in Empfang zu nehmen und das Werk zur Ausführung bringen zu laffen. Anua, Emil, Wirth. Barth, Guſt. Ad. Privatmann. Baunach. Joh. Anſ., Schuhm. Becker, Guſt., Curat. Bräunig, Alf., Bürgermeiſter. Büchner, Guſt., Hauptlehrer. b. Buol⸗Berenberg, ndgerichtsrath. Dr. Cade„ Carl, Landgerichtsdirektor. Epp Herm. Kaufmann. Franz „Kaufmann. Fritz, Cavl, Pfarrverweſer. Funk, Carl, Bankdir. Fürſt, Raym., Mödelhdl. Fe Kirchenſtenerrechner. Grieſer Eugen, Kaufmann. Hausmaun, Lorenz, Baumeiſter. Helffrich. Chriſt. Kaufmann. Dr. Hirſchbrunn, Fritz, Apotheker. Httze, Franz, Kaufmann. Hollerbach, Adolf, Kaufmann. Hugelmaun, Johaun, Hauptlehrer. Humburger, J.., Schiefer⸗ Decker. Imhoff, Aug. Kaufmann. Dr. Kah, Carl, Anwalt. Kaeſen,., Kaufmann. König, Andr., Mechaniker. Max, Eduard Privatm. Meck, Joſ. Aut. Pfarrer u geiſtl. Lehrer. Dr. Müller, Irz., Oberſtabsarzt a. D. Neumann, Philipp Aut., Spitalverwalter. Oehmann, Joſ., Profefſor. b. Pigage, Carl, Bäckernſtr. Rappert, Mart., Hauptlehrer. Rau, Heinr., Bierbrauerei⸗ 8 Scheubly, Auguſt, Apotheker a. D. Schweixkart, Carl, Architekt. Tilleſſen, Heinr., An⸗ walk. Walliſer,—55 Kaufmann. Dr. Wegerle, Jac., prakt. Arzt. Weirauch, Lud., Notar. Welleureuther, Jacob, Landwirth. Winterer, Heinrich, Rathſchreiber. Winterroth, Irz., Stadtpfarrer. Würtz Carl, Kaufmann. Trühiahts- und Sommer⸗Saſſan 18 S4. Unſere bedeutend erweiterten Geſchäftsräume geſtatteten uns eine um⸗ fangreiche Bergrößerung unſeres Lagers fertiger Herren- und Knaben-Garderobe für den Fe rs⸗ und Sommer⸗Bedarf. tig empfehlen wir unſere eleganten Herren- und HKnaben-Anzüge, Ulſter⸗, Reiſe⸗ und Sports⸗Paletots, Jagd⸗ und Comptoir⸗Joppen, 85 Engl. Havelocks, Jagd⸗ u. Hohenzoller⸗Mäntel in porös waſſerdichten Loden. Liwreen für Diener und Kutſcher Tuch- und Bukskin-Lager in geſchmackvoller und reichhaltiger Auswahl. Anfertigung nach Maaß unter Aſch erunz eleganter Ausführung zu billigen Preiſen. Neue Abtheilung: Herren⸗Artikel* den aug⸗wätlteſten Halsbinden in allen modernen Formen und Farben. Kragen und Manuſchetten. Seiden⸗ und Gloria⸗Herreuſchirme. Reiſe⸗ u. Jagd⸗Mützen, Lawn⸗Tennis⸗ u. Sport⸗Anzüge u. ſ. w. Wir bitten um geneigten Zuſpruch und zeichnen 38284 Hochachtend! GMebrüder Labandter (Inhaber James Labandter) Ecke der Breiten-Strasse Telephon 630. 1, 1, 1, 1. Im Aufpoliren und Wichſen von Möhein, ſowie im Reinigen und Wichſen von Parquetböden empftehlt ſich unter prompter u. billigſter Bedienung. 362⁴43 Jean Behn, Schreinerei, L 4, 17. Felaff- Jerkaul. 2. 15, parterre. — N 2 U 6 41845 leichter laufenderes Rad von der Concurrenz zu noch Ein Liebes⸗ 5 Koks für iriſche und Füllöfen, trockenes Bündel⸗ Torfſtren und Torfmull ab Lager in Ballen und General-⸗Anzeiger. Mannheim, 9. Juli. Premier-Fahrräder KAwerden von heute ab mit beſten Continental-Pneumatie wegen vorgeſchrittener Saiſon, ſo lange Vorrath reicht, mit Mk. 225 verkauft Die Beſchaffenheit der Premier⸗Räder geht aus unten⸗ Iſtehendem Atteſt hervor. Schriftliche Garantie wird zu jedem Rad gegeben, auch wird dafür garantirt, daß kein beſſeres, no ch ſo kheueren Preiſen verkauft wir d. Gleichzeitig warne ich Jedermann, kein Velociped zu kaufen, auf welchem nicht irgend eine Fabrik⸗Marke iſt. F. Mayer, Erstes Rheinisches Velociped-Depot, D 2, 14 MANNHEIM. Mannheim, 4. Juli 1894. Sehr geehrter Herr! 11 as von Ihnen bezogene Premier Safety, Model D 1 mit Helical, hat ſich bis 2285 ſehr gd beahee Trcg ſeiner außerordentlich leichten Bauart hat es bei einem Gewicht von nur 131, Kilo als Tourenmaſchine während einer nahezu Zjährigen Benützung unter meiner Körperſchwere von 198 Pfund auf mitunter recht ſchlechten Wegen und meiſtens größeren Touren nicht den geringſten Schaden gelitten oder irgend welche Veränderung gezeigt. Ich glaube a daß dieſes Fabrikat von irgend einer anderen Marke an Tragfähigkeit und leichtem Gang wird erreicht werden. Es wäre ungerecht dieſer Maſchine das berechtigte Lob vorenthalten zu wollen. Ich beſtätige dies gerne und bin der feſten Ueberzeugung, daß es Ihnen gelingen werde, unterſtützt durch die ge⸗ vadezu noble e Ihrer Abnehmer, das von Ihnen vertretene Fahrrad⸗Syſtem ungeachtet der enormen Concurrenz an erſte Stelle zu ſetzen. An das erſte Rhein. Hochachtungsvoll Velociped⸗Depot Herrn Ferd. Mayer Lud. Hofmann, Leihhauskaſſier. Dahier. [OCafé Dunkel, D 2 Nr. 14. E 3, 1½. Haustesegsapnen-Ung] rrieien Sl Telechon-Anstal Carl Cordt Mittagstiſch im Abonnement; Reſtgurxation àa ls Carte. 6 3, la 63, Ila. Telephonruf SS. de Hochachtungsvoll Emil Anns, entölter, jeleht Jestieher Ogngno. a haben in den meisten Apotheken, Conditoreien, Colo- nialwaaren-, Delicatess-, Dro. guen- und Specialgeschäften, sowie in unserer Hauptniederlage bei Franz Modes, Mannheim, 30711 Der weltberühmt geword ene „Triumphſtuhl“ Sen. 405 4 3 1 in pier verſchiedenen Stellun 7 5 und Bett zu benutzen. Unentbehrlich für Zimmer, Gärten Ve 4˙8, Bivouaks und Badeorte. Preis: Naturgehertzt mit ſtarkem Länfer⸗ ſtoff M..—; mit Armlehne M. 4— mit Verlängerung M..50; mit Armlehne und Verlängerung.50 M.—. Alle Nr. ver Poſt verſend⸗ bar und ſind für Frankatur 50 Pfg. betzufügen. Nur allein zu haben bei: Daongen- AUnakxe 7 alle Zeitungen d. Fechzsitschliften 2— (RUbdolf Mosst 2 N Nmeim 2 den Plaaken O⸗ Karl Komes., Mannheim, Kaufhaus, N. 1. 5 Filialgeſchäft: Baden⸗Baden, Lichtenthalerſtraße 8. 38844 ——— In unserer optischen u. Jeinmechanischen Werk- stälte werden alle in unser Fach einschlagende eOOe Wegen Umzug verkaufe ich von heute an meine 6 „Sämmtlichen Waarenbestände zu bedeutend herabgeſetzten Preiſen. 42971 Neuarbeiten und Anton Werle. Reparataren Porzellan⸗ u. Glaswaarengeſchüft, N 2, 6, Kunſtſtraße. RRRR 58,4 Ferd. prompt und billigst ausge⸗ führt. Bergmann& Mahland, Inh.: Ant. Bergmann Flanken, E I, 15, egen- über dem Pfälzer Hof. NB. Reparaturen an Kunst- gegenständen. 41840 Baum& Co. PpS.4 liefern frei an's Haus: Prima ſtückreichen Fettſchrot, gewaſchene und Nußkohlen, dentſche und engliſche uthracitkohlen, Ruhrſteinkohlen Brikets, Heidelberg. Hotel Pfeiffer. Altbekauntes Haus, nahe am Bahnhof. Touriſten u. Reiſenden beſtens empfohlen. O. Pfeiffer, Beſitzer. Wein, rother per Flaſche 90 Pfg. weißer per Flaſche 50 Pfg., garantirt rein 43051 M 5, 5. und zerkleinertes Tannenholz. Waggonladungen. Carbolineum iu billigſten Preiſen. Bei Abnahme von 40 Cenatner und mehr, wird kein ſtädtiſches Waaggeld berechnet. 40444 Prima ſtückreichen Ofenbrand, gewaſchene und geſiebte Nußkohlen deutsche u. englische Antracitkohlen direkt aus dem Schiffe, ferner 5 30139 Braunkohlenbriquettes, Marle B nund alle Sorten Ia. Brennholz liefert zu billigſten Preiſen B 7, 7. B 7, 7 Jlex Osterhaus Telephon Nr. 442. Glücks-Loose der Frunkfurter Pferdemarkt Lotterie MKk. 1. 10. Es wird ſtets zum Waſchen und Zügeln (Glanzbügeln) angenommen unter Zuſicherung prompter und billiger Bedienung. 34911 X 5, 6 dritter Stock. Ohne Concurrenz. Kochherde in Guß u. Schmiede⸗ eiſen, ein ausgezeichnetes Fabrikat von 20 Mark an unter Garantie zu verkaufen bei Wilh. Baumüller, F6, 3. 15000 Mark gegen gute Sicherheit geſucht. 37716 Offerten unter Nr. 37716 an die Expedition ds. Bl. Damen finden liebevolle Aufnahme unter ſtrengſter Dis⸗ ſind eingetroffen. Expedition des General- Anzeigers. aàction bei Frau Sebamme Dr. H. Haas ſche Buchdruckerei. Weber, Weinheim. 1118 eeeeee eree,