Telegramm⸗Adreßſe:(Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2509. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Jnſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. der Stadt Mannheim und Umgebung. Mannheimer Journal. (104. Jahrgang.) Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Auzeiger (Mannheimer Volksblatt.) Verantwortlich: für den polit. und allg. Theil⸗ Chef⸗Redakteur Herm. Meyer. für den lok. und prov. Theil: .: Herm. Meyer. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ aphiſ 0 ypographiſche Anſtalt). 18„Mannheimer Journal“ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 227.(Gelephon⸗Ar. 218.) Das Programm der freiſinnigen Volkspartei, üͤber welches in der letzten Zeit die Preſſe ſchon allerlei zu erzählen wußte und von dem ſelbſt freiſinnige Zeit⸗ ungen murrend behaupteten, daß es ſehr lange auf ſich warten laſſe, hat ſoeben das Licht der Oeffentlichkeit er⸗ blickt, vorläufig zwar nur in der Geſtalt eines Ent⸗ wurfes, der am 22. September auf dem Parteitag in Eiſenach ſeine endgiltige Faſſung erhalten ſoll. Daß etwas Wahres an der von einigen Seiten be⸗ haupteten Verzögerung des Erſcheinens des Entwurfs ſein muß, erhellt aus den Zeilen, womit die hieſige „Neue Bad. Landesztg.“ in ihrem heutigen Morgenblatt das Elaborat beſpricht. Sie ſcheint beſonderen Werth darauf zu legen, zu betonen, unter welchen Umſtänden das Programm zu Stande kam. U. A. ſoll der frühe Schluß des Reichstages dazu beigetragen haben, daß die Berathungen der Fraktionsgenoſſen erſchwert wurden. Vielleicht ſind es auch Schwierigkeiten mehr innerer Art geweſen, welche die Arbeiten nicht ſo ſchnell zum Abſchluß kommen ließen. Denn wenn auch Männer wie Virchow, Hermes und Eugen Richter die Ausarbeiter waren, ſo weiß man doch in Anbetracht der inneren Fehden, welche in den Reihen der ehemaligen Fortſchrittsmänner getobt und erſt vor Jahresfriſt zu der letzten Sezeſſion geführt haben, daß die Einigkeit nicht zu den hervor⸗ ragendſten Tugenden der freiſinnigen Volksführer gehört. Nun, mag es zugegangen ſein, wie es will, das Pro⸗ gramm iſt da, es iſt, wie die„N. B..“ verſichert, mit vollſter Einmüthigkeit beſchloſſen worden, und dann muß es wohl wahr ſein. Es kann heute nicht unſere Aufgabe ſein, das Pro⸗ gramm bis in ſeine Einzelheiten einer Beſprechung zu unterziehen, ſondern wir müſſen uns darauf becchränken, das Markanteſte aus demſelben hervorzuheben. Und da fällt äußerlich beſonders Eines auf: Das Programm iſt erheblich ausführlicher als alle vorgehen⸗ den, welche von freiſinniger Seite ausgegangen ſind, namentlich iſt es mehr ſpezialiſirt. Es ſoll das von vielen Seiten gewünſcht worden ſein. Kann ſein, aber es iſt auch möglich, daß der allgewaltige Eugen nach den trüben Wahlerfahrungen der letzten Jahre zu der Ein⸗ ſicht gekommen iſt, daß die allgemeinen Schlagwörter, womit ſonſt freiſinnige Programme den Wählern zu im⸗ poniren ſtrebten, keine beſondere Zugkraft mehr auszu⸗ üben vermögen. Weiter unterſcheidet ſich der Entwurf von früheren Programmen noch dadurch, daß er nicht allein Forderungen für die Reichsgeſetzgebung, ſondern auch für die Geſetz⸗ gebung der Einzelſtaaten und für die Thätigkeit in Kom⸗ munalverbänden formulirt und beſonders kräftig an die Selbſthilfe, namentlich in freien Vereinigungen appellirt. Von den einzelnen Programmpunkten heben wir einige der wichtigſten hervor, die ſchon ſeit Jahren auf dem Forderungszettel der Freiſinnigen und zum Theil auch anderer Parteien ſtehen. So will das Programm behufs Ent⸗ wicklung eines wahrhaft konſtitutionellen Verfaſſungslebens: Sicherſtellung der Rechte der Volksvertretung, Verwirk⸗ lichung der Miniſterverantwortlichkeit, Reichsminiſterien, einjährige Finanzperioden, jährliche Steuerbewilligung; Erhaltung des geheimen, allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts für den Reichstag, Ausdehnung des⸗ ſelben auf die Landtagswahlen der Einzelſtaaten, Siche⸗ rung der Wahlfreiheit, dreijährige Wahlperioden, Ein · theilung der Wahlkreiſe entſprechend veränderter Ein⸗ wohnerzahl, Diäten für die Abgeordneten. Was nach freiſinniger Auffaſſung unter wahrhaft konſtitutionellen Verfaſſungsleben zu verſtehen iſt, iſt klar genug, nämlich die Herbeiführung von konſti⸗ tutionellen Zuſtänden, wie ſie gegenwärtig England und Frankreich aufweiſen und wo der koloſſale Verbrauch von verantwortlichen Miniſtern Verhältniſſe herbeiführen, die in Folge ihrer Inſtabilität für Deutſchland durchaus nicht wünſchenswerth 15 5 i erlangt das Programm: ae 5 Geſetz 5ie Anſehen des Standes, der Partei und des Glaubens, keine Bevorzugung des Adels im öffentlichen Dienſt, keine Zurückſetzung wegen religißſer oder politiſcher Ueberzeugungen, volle Gewiſſens⸗ und Reli⸗ gionsfreiheit, gleiches Recht für alle Bekenntniſſe, keine Be⸗ günftigung beſtimmter Kirchen; Schutz der freien Meinungs⸗ äußerung in Wort und Schrift, Preßfreiheit, reichsgeſetzliche Regelung des Vereins⸗ und Verſammlungsrechts auf freiheit⸗ licher Grundlage; volksthümliche Rechtspflege, Schwurgerichte le politiſchen und Preßvergehen, Sicherung einer gleich⸗ en und unparteiiſchen Strafverſolgung, Rechtſprechung der Eingriffe der Ver⸗ ud S„Beſeitigun 5 Strafvollſtreckung ſeitig Rechtspflege durch Er⸗ waltungsbehörden in die ordentliche Etleſeuſtt und perbreiteite Zeitung in Maunhein und Am Dienſtag, 21. Auguſt 1894. hebung des Konflikts, Haftpflicht des Fiskus für rechtswidrige Handhabung der Amtsgewalt, Entſchädigung unſchuldig Verur⸗ theilter und Verfolgter, erleichterte Rechtsverfolgung durch zweck⸗ mäßeg Regelung des Koſten⸗u. Gebührenweſens, freie Advokatur⸗ ie Volksbildung erheiſcht: Förderung und geſetz⸗ liche Regelung des obligatoriſchen unentgeltlichen Volks⸗ ſchulunterrichts, Unabhängigkeit der Schule von der Kirche unbeſchadet der Ordnung des Religionsunterrichts, Um⸗ geſtaltung des höheren Schulweſens entſprechend den Anfor⸗ derungen der Zeit, fachmänniſche Beaufſichtigung der Lehr⸗ thätigkeit. Die Partei widmet ihre e insbeſondere allen Zweigen des Unterrichtsweſens, die geeignet ſind, die beſſere Ausrüſtung der Jugend 92 das heutige wirthſchaft⸗ liche und ſoziale Ringen zu ſtärken. Die Wohlfahrt der Familie iſt die Vorausſetzung des Gedeihens eines jeden Gemeinweſens. Die öffentliche Geſundheitspflege iſt zu fördern und insbeſondere die Beſeitigung der Mißſtände in den Wohnungsverhältniſſen an⸗ zuſtreben. Das Erwerbsgebiet für das weibliche Geſchlecht ſoll erweitert werden, jedoch ohne Beeinträchti⸗ gung des wichtigſten Berufs der Frau als Gattin und Mutter. Die wirthſchaftlichen Verhältniſſe der Ge⸗ ſammtheit und der Einzelnen ſind auf den Grundlagen der beſtehenden Geſellſchaft unter Ablehnung der falſchen Lehre von der Allmacht des Staates zu heben und zwar ſowohl durch Selbſthilfe der Betheiligten, durch freies Zuſammen⸗ wirken aller Geſellſchaftsklaſſen, als auch durch Einwirkung des Staats und der Gemeinden. Staatliche Eingriffe in das wirthſchaftliche Leben mit ihren unvermeidlichen Nachtheilen dürfen immer nur da erfolgen, wo es das allgemeine Wohl erfordert und die Abhülfe auf anderem Wege nicht erreichbar iſt. Die Partei erſtebt deßbhalb in Bezug auf alle Arbeit⸗ geber und Arbeitnehmer: Beförderung aller auf friedliche Verſtändigung zielenden Einrichtungen, geſetzliche Anerkennung der freien Berufsvereine zugleich als berechtigter Intereſſenvertretung, Sicherung der Koalitions⸗ freiheit, Freizügigkeit, Ausbau der Arbeiterſchutzgeſetzgebung, insbeſondere zum Schutz der Arbeiter gegen mißbräuch⸗ liche Anforderungen an ihre Arbeitskraft, Geſtaltung der öffentlichen Betriebe zu ſozialen Muſteranſtalten, zeitgemäße Regelung der Rechtsverhältniſſe der in Haus und Landwirth⸗ ſchaft beſchäftigten Perſonen, Vereinfachung und Ver⸗ beſſerung der Arbeiterverſicherung namentlich auch durch För⸗ derung der auf Selbſthilfe und Selbſtverwaltung beruhenden freien Organiſation der Arbeiter; Handwerk und Ge⸗ werbe: Gewerbefreiheit, Förderung der gewerblichen Fort⸗ bildungs⸗ und Fachſchulen, 0 der Handwerker⸗ und Ge⸗ werbevereine, Bekämpfung der Borgwirthſchaft, zweckmäßige Geſtaltung des öffentlichen Submiſſionsweſens, Ein⸗ ſchränkung der Militärwerkſtätten, Beſeitigung der durch die Gefängnißarbeit entſtehenden Schaden. Landwirthſchaft: Freie Veräußerung, Vererbung, Theil⸗ ung und Zuſammenlegung des Grundeigenthums, Beſeitigung der e die eine Mehrung des bürgerlichen Beſitzes und der Anſäſſigmachung von Arbeitern entgegenſtehen; durch Ver⸗ äußerung von Domänen. Einſchränkung des Beſitzes zur todten Hand, Aufhebung der Fideikommiſſe, Höferollen und Anerbenrechte ſowie durch Förderung der inneren Kolo⸗ niſation, Meliorationen, e e in Bezug auf Regelung der Benutzung der Waſſerläufe, wirkſamen 1 bee gegen Wildſchaden, namentlich durch Einhegung des Hochwil⸗ des, Erweiterung des landwirthſchaftlichen Fachunterrichts, Schaffung leiſtungsfähiger Gemeinden und Kommunalverbände unter Beſeitigung der kommunalen und ſtaatlichen Privilegien des Großgrundbeſitzes und jeder unberechtigten Sonderſtellung von Gutsbezirken; Handel und Verkehr: Handels⸗ und Verkehrsfreiheit im Innern, Handels⸗ und Tarifvertrage mit dem Ausland, Entlaſtung des Reiches in der Kolonialpolitik, Mehrung der Verkehrsmittel, insbeſondere auch Zulaſſung konkurrirender Privateiſenbahnen, durchgreifende Reform und Verbilligung der Tarife im Transport⸗ und Verkehrsweſen, Aufrechterhaltung der Goldwährung. Die öffentlichen Laſten ſind, ſoweit es die Zwecke des Gemeinweſens irgendwie geſtatten, ſparſam zu bemeſſen und unter Schonung derminderleiſtungsfähigen Schultern gerecht zu vertheilen: im Steuerſyſtem: Entlaſtung der nothwendigen Lebensmittel und unentbehrlichen Verbrauchsgegenſtände, keine Zoll⸗ und Steuerpolitik im Dienſte der Sonderintereſſen, keine Steuerprivilegien, keine Monopole: im Militärweſen: Erhaltung der vollen Wehrkraft des Volkes, allgemeine Dienſtpflicht bei möglichſter Abkürzung der Dienſtzeit, keine geſonderte Knabenerziehung zu Berufsſoldaten, keine Verabſchiedung von Offizieren wegen unterlaſſener Beförderung, Beſeitigung der Duelke, Selbſtſtändigkeit der Militärgerichtsbarkeit, Deffentlichkeit und Mündlichkeit des Ver⸗ fahrens, Beſchränkung auf militäriſche Verbrechen und Vergehen, jährliche Feſtſtellung der Friedenspräſenzſtärke durch das Etatsgeſetz. Unterſtützung der internationalen Beſtreb⸗ ungen, Verallgemeinerung des ſchiedsrichterlichen Ver⸗ fahrens bei internationalen Rechtsſtreitigkeiten. Dies alles zum Wohl des Volkes und zum Heile des Vaterlandes mit ſelbſtloſer Hingabe in einmüthigem Zuſammenwirken. Die freiſinnigen Blätter ſind natürlich mit dem Entwurf ſehr zufrieden und die„Voſſ. Ztg.“ meint, derſelbe werde ſich auch der Anerkennung der National⸗ liberalen erfreuen. Nun, die nächſte Zeit wird lehren, was an dem Entwurf von Beſtand bleiben wird. Politiſche Ueberſicht. Manuuheim, 21. Auguſt. Zur Frage der Errichtung einer kathol. theo⸗ logiſchen Fakultät in Straßburg geht der gebung. „Köln. Ztg.“ richt zu: Die bereits ſeit dem Jahre 1871 auf der Tagesordnung ſtehende Frage der Errichtung einer kathol.⸗ theologiſchen Facultät an der Univerſität Straßburg be⸗ ſchäftigt in neueſter Zeit wiederum lebhaft die katholiſche Preſſe unſeres Landes und wird auch von vielen alt⸗ deutſchen Blättern in längern Betrachtungen beſprochen. Friſche Nahrung iſt dieſen Erörterungen zugefloſſen durch eine Meldung der„Nationalliberalen Correſpondenz“, nach der anzunehmen wäre, daß die Errichtung einer katholiſch⸗theologiſchen Facultät jetzt thatſächlich vorgenom⸗ men werden ſoll. Wir ſind in der Lage, feſtzuſtellen, daß dieſe Meldung nicht begründet iſt. Angeſichts deſſen werden jene Betrachtungen gegenſtandslos, doch ſei zur Kennzeichnung der hier zu Lande vorherrſchenden Stimmung die Anſicht eines Katholiken wiedergegeben, die dieſer in den Spalten des Elſäſſer Journals alſo zur Geltung bringt: Die Seminare in ihrer heutigen Geſtalt paſſen nicht in unſere moderne Zeit mit ihrem gewaltigen wiſſenſchaftlichen und ſocialen Pulsſchlag. Als religöſe Erziehungsanſtalten mögen ſie gut und recht ſein, in wifſenſchaftlicher Hinſicht ſtehen ſie nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe; ſie mögen recht fromme Geiſtliche erziehen, aber eine genügende wiſſenſchaftliche Bildung geben ſie ihnen im allgemeinen nicht; die tüchtigen und gelehrten katholiſchen Geiſtlichen, die wir beſitzen, ſind Autodidakten, ſie verdanken ihr Wiſſen ſich ſelbſt. Noch bedenklicher als dieſe mangelhafte Vorbildung erſcheint aber die kaſtenartige, einſeitige Erziehung der Seminare, welche den zukünftigen Geiſtlichen dem Leben entfremdet, ſein Verſtändnis für die tauſendfältigen Gefühle ertötet, die in der Bruſt des Menſchen leben, eine Scheidewand errichtet zwiſchen Geiſtlichen und Laien und hauptiſächlich daran ſchuld iſt, daß der gebildete und denkende Theil der Gläubigen immer mehr der Kirche entfremdet wird. Der zukünftige Geiſtliche ſollte gleich jedem andern jungen Mann, dem dereinſt im Leben eine Stellung eingeräumt werden ſoll, die ihm Einfluß auf ſeine Mitmenſchen gewährt, auch mitten im Leben, unter beſtändiger Fühlung mit ſeinen Mitmenſchen auferzogen werden. Nur ſo wird er Ver⸗ ſtändnis für alles Menſchliche gewinnen, eine Eigenſchaft, die beim Prieſter mehr als in jedem Berufe erforderlich iſt, und zugleich ſich die confeſſionelle Duldſamkeit an⸗ eignen, die in einem Lande wie Elſaß⸗Lothringen, wo Katholik, Proteſtant und Iſraelit auf einen täglichen Verkehr miteinander angewieſen ſind, durchaus unent⸗ behrlich iſt. Soweit unſere Kenntnis reicht, iſt hier die wahre Stimmung aller gebildeten und vorurtheilsloſen Laien wahrheitsgetreu wiedergegeben. Neulich ging durch die Preſſe der Bericht eines Mitarbeiters der„Magdeb. Ztg.“, welcher beim Fürſten Bismarck in Varzin geweſen ſein und den⸗ ſelben über allerlei Dinge ausgefragt haben wollte. Die „Hamb. Nachr.“ ſchreiben nun dazu: In der„Magdeb. Zeitung“ hat kürzlich ein Bericht über ein Geſpräch ge⸗ ſtanden, das ein Mitarbeiter der„Magdeb. Zeitung“ in Varzin mit dem Fürſten Bismarck gehabt haben will. Der Bericht beruht auf Erfindung. Auch der Vergleich der Anarchiſten mit den Schweinen oder irgend ein Wort, an das er ſich knüpfen ließe, rührt nicht vom Fürſten Bismarck her; der Gedanke, der einem ſolchen Vergleich zu Grunde liegen würde, wäre unlogiſch. Die zahmen Schweine ſind dem Menſchen nützlich und Ge⸗ ſchöpfe, die ihren Beruf in dieſer Welt, wenn nicht voll⸗ ſtändig, ſo doch nach Kräften durch ihre Leiſtungen er⸗ füllen. Dasſelbe kann man von den Anarchiſten nicht ſagen. Der Fürſt hat ſpäter, als er von dieſem„Be⸗ richt“ Kenntniß erhielt, geſagt:„Dieſen Vergleich möchte ich doch meinen Schweinen nicht anthun.“ Der Bericht⸗ erſtatter, welcher die betreffende Aeußerung neben anderen gleicherweiſe„authentiſchen“ der„Magdeb. Ztg.“ gemeldet hat, hat den Fürſten Bismarck überhaupt nicht geſprochen, ſondern nur bei einer Ausfahrt im Vorbeifahren geſehen. Und das bloße Sehen hat dieſem findigen Reporter genügt, dem Fürſten die tollſten Dinge nachzureden. Wo bleibt da der Anſtand der Wahrheit! Wie wenig es dem Zentrumsführer Dr. Lieber gelingen will, den einſt„feſten Thurm“ ſeiner Getreuen zuſammenzuhalten, zeigt die Uneinigkeit und der Zwiſt, der immer wieder unter den Ultramontanen zum Durch⸗ bruch kommt. So zieht die in Warendorf bei Münſter erſcheinende ultramontane„Weſtfäliſche Rundſchau“ gegen den Zentrumsadel der Arenberg, Hoensbröch, Balleſtrem, Matuſchka, Schorlemer⸗Alſt u ſ. w. in einer ſo energiſchen Weiſe zu fkelde, als gebörten dieſe Männer einer 2. Seite. General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Auguſt. gegnerſſchen Partef an. Und erſt vor wenſgen Wochen bekam Dr. Lieber ſelbſt von einem ultramontanen Blatte ſeines eigenen Wahlkreiſes einen derben Denkzettel. Zum„Fall Haas“ wird dem Pariſer„Temps“ aus Metz geſchrieben, der Reichstagsabgeordnete Haas werde ſein Mandat nicht niederlegen, ſein Wahlaus⸗ ſchuß habe ihn ermächtigt, der Aufforderung deutſcher Zeitungen, zurückzutreten, nicht Folge zu leiſten, Haas werde alſo im Reichstage erſcheinen und ſei entſchloſſen, allen Stürmen Trotz zu bieten. Das Pariſer Schwurgericht verhandelte geſtern abermals gegen einen Anarchiſten, den Italiener Moſchetto; der Mann hatte die Ermordung Carnots nicht nur gebilligt, ſondern den Toten noch obendrein in der unflätigſten Weiſe beſchimpft. So hatte er unter anderem geäußert, man hätte Carnot in Stücke hauen müſſen. Die Geſchworenen bewilligten dem Kerl trotzdem mildernde Umſtände. Er erhielt ſechs Monate Gefängnis. Man wird auch für dieſes Urtheil nur ein bedenkliches Kopf⸗ ſchüiteln haben. Das Verdikt der Pariſer Geſchworenen im letzten großen Anarchiſtenprozeß wird vom franzöſiſchen Landvolk entſchieden gemißbilligt und als zu milde auf⸗ gefaßt. Ein Berichterſtatter der„Neuen Züricher Zig.“ hat unlängſt eine Reiſe durch Frankreich gemacht und bei dieſer Gelegenheit die Stimmung auf dem Lande keunen gelernt, wovon er folgendes Bild entwirft: Am Sonntag wurden alle Angeklagten mit Ausnahme der Diebe Ortiz und Spießgeſellen ſrelheſprochen Am Montag ging ich in einer ländlichen Ortſchaft der Touraine am Gemeindehauſe vorbei, als das Gedränge der durch den Wochenmarkt herbeigeführten Bauern am ſtärkſten war. ſ ebener Erde iſt eine Halle für die Geflügel⸗, Eier⸗, Gemüſe⸗ händler eingerichtet, und dort ſtand mitten in einer Gruppe von Landleuten der mir bekannte Maire und ſprach laut, heftig giſtikulirend. Man hörte ihm aufmerkſam, aber mit ungläubigen, ſpöttiſchen Mienen zu und hielt ihm das Wilſonſche Blatt, die in Tours erſcheinende„Depeche“, entgegen, welche das Verdikt der Pariſer Geſchworenen als eine der Regierung zugefügte Schlappe deutete. Nachher ließ ich mir von dem Gemeindevorſteher, der ſein Amt ſchon ſeit den letzten Jahren des Kaiſerreichs inne hat, erklären, er habe ſich heiſer reden müſſen, um ſeinen Mitbürgern angeſichts der aus Paris ein⸗ getroffenen Meldung eine richtigere Auffaſſung der Lage bei⸗ zubringen. Sie wollten ihm nicht glauben, daß für die öffentliche Sicherheit in ausreichendem Maße geſorgt ſei in einem Lande, wo die Mißachtung des Lebens und des Eigen⸗ thums anderer ungeſtraft gepredigt werden darf wie dies durch Jean Grave und Sebaſtien Faure geübt worden iſt. Ja ältere Männer, die vor einem Vierteljahrhundert mit ihrem Maire dem Kaiſerreich getrotzt hatten, gaben ihm zu verſtehen, eine Republik, welche die Ihrigen nicht beſſer gegen die Gefahr, jeden Augen⸗ blick das Opfer eines Attentats zu werden, 1 ſchützen vermöge, dürfe nicht länger auf nterſtützung und Gehorſam rechnen.„Das Schlimmſte daran iſt“, fügte der Maire hinzu,„daß ich ihnen it d ͤ t geben konnte und daß ich ihre 17 ſong ankommenden Schiffe durch chineſiſche Kanonen⸗ boote auf Spione und Kriegscontrebande unterſucht. Befürchtungen theile. Wie bei uns, ſo wird man in Tauſenden von Ortſchaften über den Wahr⸗ 1 8 der hauptſtädtiſchen Geſchworenen be⸗ ſtürztoder entrüſtet ſein, und es müßte ein eigener guter Sternüber Frankreich wallten, wenn wir infolgedeſſen nicht böſen Tagen entgegen gingen.“ Am Sonntag Nachmittag wurde in Choiſy le Roi das zur Erinnerung an die Kämpfe am 29. und 30. November 1870 errichtete Denkmal enthüllt. Der Präſident der Republik war durch den Fregattenkapitän Ferminet vertreten, der Marineminiſter Felix Faure ver⸗ trat die Regierung. Letzterer hielt die Weiherede, die folgendermaßen ſchloß:„Frankreich hat ſich unter der Republik mit dem Gefühl ſeiner Macht und ſeines guten 22—-—T— Teuilleton. Berliner Humor vor Gericht.„Wenn Eener denkt, er macht mit ſo'ne Kinkerlitzken bei mir Furage, denn is er ſchief gewickelt!“ Dieſes ſelbſtbewußte Bekenntniß legte der Poſamentier Lange vor dem Schöffengericht ab, vor welchem er ſich wegen vorſätzlicher Sachbeſchädigung zu verantworten hatte.— Präſ.: Sie ſcheinen einen etwas ſtürmiſchen Cha⸗ rakter zu haben, ſonſt würde Sie ein ſo gewöhnliches Bier⸗ bankgeſchwätz nicht in ſolche Erregung bringen.— Angekl.: Herr Präſident, ick ſonſt keene Fenſterladen in'n Kaffee, äber wenn mir Jemanden vor'n Dummkopp eſtimiren wlll, denn adje Speck!— Präſ.: Erzählen Sie uns mal kurz den Vorgang im Schnez'ſchen Schanklokal, um welchen es ſich hier handelt.— Angekl.: Alſo wir ſaßen Alle um den runden Diſch, über den det jroße Meſſer hängt, un diſchkutirten da⸗ drieber, ob det Boykott⸗Bier zum Beſpritzen der Straßen je⸗ braucht werden kann oder ob et ohne Weiteres uff de Rieſel⸗ ſelder jebracht werden müßte. Da riskirt der windige Seiſenſchmierer, den ſe immer„Herr Doktor“ nennen und der immer denkt, er hat alleene't Pulver erfunden, boch ne Lippe un ſagt ſo mit'nen richtigen madigen Tonfall:„Wenn de Arbeiter noch lange det Selterwaſſer ſchlampampen, denn müſſen ſe entſchieden ſeekrank werden, oder et muß ihnen de Brunnenkreſſe im Leibe wachſen.— Präf.: Na, und darauf haben Sie ihm wahrſcheinlich ſofort geantwortet?— Angekl.: Verſtehtſiger Weiſe. Ick ſagte ihm blos: Sie Jammerlappen, wat verſtehen Sie von eenen richtigen Boyeott un von der Seekrankheit? Oho, meent er, er wäre eijentlich een jeborener Admiral, denn er habe lange Zeit eenen Schreiber von de Maxine raſirt, denn eßt er ooch zweemal in de Woche marinirten Hering und eenmal hätt' er doch ſchon in marine⸗ blauen Hut jedragen.— Ja, ſage ick, un bei det Jeſchäft is Ihnen denn wohl doch en kleener Torfkahn über't kleene Jehirn jefahren: Die Unfallverſicherung hat Ihnen aber Nicht verjietet, weil ſie meente, det ja edle Körpertheile nicht verletzt ſein dhäten. Präſ.: Lieber Lange, weun Sie ſo weiter fortfahren, werden wir hier am Ende auch noch ſee⸗ krank. Alſo baben Sie die Gewogenheit, die geiſtreichen Zwiegeſpräche etwas abzukürzen.— Angekl.: Alſo, is jut; der Bartkratzer plinkert mit de Oogen und meent: „Jungeken, bedenke doch Deine Kinder! Wenn ick Lungen⸗ haſcheh aus Dir mache, denn ſind ſe vorzeitig Waiſen!“ „Nanu“, ſage ick, Sie Kiekindewelt! Sie haben ja noch ine Glatze unter de Neeſe! Sie wollen... Präſ.;: Liebſter Lange, machen Sie es gnädig mit uns und laſſen Sie alles Ueberflüſſige hier fort!— Angekl.: Alſo, is jut, wir kommen uff beſagten Hammel von wejen de Seekrankheit nochmals zurück un da meent der Ponadenfritze ſo recht jrienend: „Die Landratten kriejen ja natierlich immer denn de See⸗ krankheit, wenn ſe immerzu in't Waſſer kieken.“ Un denn mennt er, ick ſoll et doch blos mal probiren un mir n Kübel mit Waſſer voll machen und de janze Nacht darin rinkieken, denn wer ick ſehen, det ick eene Seekrankheit habe, aus die man zwee machen könnte... Präſ.: Angeklagter, ich fordere fältig bewachen läßt, Rechts das Anſehen zurückerobert, das ihm geſtattet, ſeinen Platz im Konzert der Nationen wieder einzunehmen. Ohne zu prahlen, dürfen wir ſagen, daß wir der Zu⸗ kunft furchtlos in's Auge ſehen. Unſer Vaterland kann das Geſchick, das ihm beſtimmt iſt, erwarten; ohne Jemand zu bedrohen, verſteht es überall ſeine In⸗ tereſſen geltend zu machen und ſeinen Rechten Achtung zu verſchaffen.“ Wir bemerken hierzu, daß bei ähnlichen Gelegenheiten von franzöſiſchen Feſtrednern ſchon ganz andere Dinge geſprochen worden ſind, und erinnern nur an die Anſpfache Jules Ferry's, die derſelbe vor einem Jahre ungefähr bei einer Bahnhofseinweihung am Fuße der Vogeſen hielt. Die vernünftigen Leute in Frankreich wenden ſich ſcheints immer mehr vom Chaupinſsmus ab. Die Mittheilung des„Standard“, daß Rußland Truppen nach Korea ſchicke und auch in der korea⸗ niſchen Frage ein Sonderabkommen mit Frankreich ge⸗ troffen habe, wird als unrichtig bezeichnet. Die ruſſiſche Regierung, heißt es hier, fahre fort, im Verein mit den anderen europäiſchen Mächten für baldige Wiederher⸗ ſtellung des Friedens zu wirken. Als Beweis dafür, daß man in Rußland keine Verſchärfung der koreaniſchen Frage erwartet, gilt der Umſtand, daß der Director des aſiatiſchen Departements, Graf Kapniſt, in dieſer Tagen einen mehrwöchigen Urlaub antritt. Wie man aus London meldet, habe die dortige japaneſiſche Geſandtſchaft durch ihren Rechts⸗ walter die engliſche Regierung auf den für die chiueſiſche Regierung zu Elswick im Bau begriffenen Torpedofanger aufmerkſam gemacht. Das Boot war ſchon vor Aus⸗ bruch des Krieges bei Armſtrong beſtellt und vollendet worden und würde ohne Einſchreiten der engliſchen Re⸗ gierung ſchon auf dem Wege nach China begriffen ſein. Wahrſcheinlich wird auch gegen mehrere andere Schiffe vorgegangen werden, welche die engliſche Regierung ſolg⸗ So liegt in der Themſe das Kriegsſchiff„Alaska“, das China vor der Kriegserklärung kaufle. Es iſt mit Schnellfeuergeſchützen vortreſflich be⸗ waffnet und ſoll jetzt bemanut und von einem ehemaligen engliſchen[Offizier nach China gebracht werden, was natürlich gegen die völkerrechtlichen Abmachungen verſtoßen würde. Ferner iſt im Tyne vor einigen Wochen aus Cowes ein Stahlſcheff angekommen, das plötzlich von einigen hundert Arbeitern ausgebeſſert und kriegsmäßig ausgerüſtet worden iſt, worauf die Regierung argwöhniſch wurde und mehrere Beamte an Bord ſchſckte.— Der „Times“ wird aus Shanghai berichtet, demnächſt ſolle im Norden Koreas eine große Schlacht ſtattfinden, da ſich die chineſiſchen Truppen dahin zurückzögen, um ſich mit der Nordarmee zu vereinigen. Der „Central News“ zufolge werden alle vor Wu⸗ Unter der Spionriecherei leiden beſonders die Japaner, die deshalb aus Furcht chineſiſche Kleidung anziehen. In Wai⸗ha⸗wai wurden ausländiſche Arſenalarbeiker, beſon⸗ ders Engländer und Schotten, die infolge des Kriegs⸗ ausbruchs das Arſenal verlaſſen müſſen, von Soldaten beſchimpft und ſogar beſchoſſen. Die Hafeneingänge von Wai⸗ha⸗wai gelten zwar infolge der Torpedos und der großen Hafenſperren für unzugänglich, trotzdem gelang es in drei Nächten hintereinander japaniſchen Torpedo⸗ booten, unverſehrt einzudringen und nach Einziehung der befohlenen Erkundigung zu entrinnen. Der Obermagi⸗ ſtrat von Shanghai hat den Umlauf japaniſcher Münzen ... KKKt.᷑ Sie jetzt ganz ernſtlich auf.... Angekl.: Alſo is jut. Ick behalte bei ſeine Uzerei meine janze vornehme Ruhe un ſage blos: Jungeken, wie Sie noch in de Windeln lagen, bin ick ſchon uff't Waſſer gefahren, ick kenne den Müggelſee un alle anderen jroßen Gewäſſer aus'n F F un ick möchte ihm am liebſten eens in de Planken jeben, wenn er mit de Ku⸗ joniren nich ufhören dhäte. Bei ihm erinnerte blos der Kopp an eene nahe Verbindung mit Waſſer— Präſ.: Na, kurz, und gut, Sie haben ſich alſo gegenſeitig ſtark geſchraubt. — Angekl.: Ja woll. Alſo is jut! Mein Urian meent, det wäre immer noch beſſer, als wenn GEenen ſein Kopp nie Waſſer zu ſehen kriegt un ick ſchiene ihm een Anhänger von det Wort„Waſche mit Luft“ zu ſein. Da 45 ick blos zu ihm kommen, er beſchäftige ſich jetzt ville mit Seife un habe'ne jroße Erfindung jemacht: Gharz Kleider müſſe man immer nur mit jrüne Seife un warze mit ſchwarze Seife waſchen, ſonſt nuͤtzt et niſcht. Nu war meine Geduld üi Ende... Präſ.: Und da haben Sie dann zu Ihrem ergnügen den Tiſch mit ſämmtlichen Gläſern umgewörfen? — Angekl.: Nee, erſt ſagte ick blos: T..! un wie er denn ſo recht hämiſch ſingt:„Behüt Dir Jott, et war ſo ſcheen in Gneſen, behüt Dir Jott, wie wird's in Dalldorf ſein?“, da kam mir de Wuth.— Präſ.: Was war denn da ſo auf⸗ regend?— Angekl.: Weil Gneſen mein Vaterland mal war, müßte ich mir doch det anziehen. Ick will mir den Jungen faſſen, komme aber in't Glitſchen un falle unflücklicher Weiſe an den Diſch mit de Jläſer.— Präf.: Sehen Sie, Lange, das kommt davon, wenn erwachſene Leute ſolche Kindereien treiben.— Angekl.: Wir waren durch det boyeoktfreie Selter⸗ waſſer Alle in Bisken in de Rage.— Da durch die Beweis⸗ aufnahme es wahrſcheinlich gemacht wurde, daß das Umfallen des Tiſches mehr auf unglücklichem Zufall, als auf böſer Ab⸗ ſicht des Angeklagten beruhte, ſo wurde Herr Lange ſchließlich freigeſprochen. — Verwülſchungen der Vornamen kommen faſt ebenſo häufig in der bayeriſchen und badiſchen Pfalz, im Saar⸗ brückiſchen und Kurtrierſchen wie im Reichsland vor und geben mitunter zu drolligen Mißverſtändniſſen Anlaß. In Trier ſaß vor einiger Zeit eine brave mit einer Näh⸗ arbeit vor der Thüre. Da kam eine Nachbarin hinzu und ſagte:„Guten Abend Frau Müller'n, was macht er dann do?“„Nu der ſeht's jo Frau Meiern, ich thu Sacktüchelcher auszeechne' vor meine Kinner“, war die Antwort.„Ja der macht ja aber allfort de gleiche Buchſtabe, ich glaab' es iſch en 8, baßt denn des für Alle?“„No ja, do iſch der Schang un der Schak und der Schorſch unn's Schoſefche; für die baßt's doch?“„Ja der hent aber aach e Määche, baßts denn für die aach?“„Ja, des iſch die Zoſie; für die baßt's frei⸗ lich net“, verſetzte die wackere Frau Müller und beeilte ſich, noch ein ſchönes römiſches 2 in etliche„Sacktüchelcher“ ein⸗ zunähen. Eincharakteriſtiſches Gegenſtück lieferte ein ſchwäbiſcher Bauer. Bei dieſen weiß man heute noch nichts von Jean und Georges; ja ſogar„vornehme“ Namen wie Richard oder Al⸗ bert find bei dem württembergiſchen Landvolk verpönt. Den⸗ noch kam einmal zu dem längſt verſtorbenen Pfarrer Hopfer 12 auf Poſten. verboten, was der chineſiſchen Bevölkerung großen Schaden zufügt. Aus Stadt und Land. Mannheim, 21. Auguſt 1894. Der Hofbericht meldet unter dem Datum von geſtern: Am Sonntag Vormittag nahmen der Großherzog und die Großherzogin mit ihren Gäſten am evangeliſchen Gottesdienſt theil, welcher von Stadtpfarrer Kaiſer aus Konſtanz abge⸗ halten wurde. Zur geſtrigen Mittagstafel waren verſchiedene Perſonen geladen. Heute Vormitkag traf der Fürſt von Hohenzollern mit dem Kursſchiff vor 12 Uhr von Ueberlingen guf Schloß Mainau ein und wurde am Landungsplatz von dem Ae und der Großherzogin empfangen. Der ürſt iſt von Krauchenwies zu Wagen bis Ueberlingen ge⸗ ahren und reiſte heute Abend über Konſtanz nach Schloß Weinburg bei Rorſchach ab. Der Großherzog beabſichtigt morgen Schloß Mainau zu verlaſſen. *Kaiſer Wilhelm⸗Denkmal. Heute Vormittag 11 Uhr hat in Anweſenheit mehrerer Comikemitglieder der Schluß des Grundſteines des Kaiſer⸗Denkmals durch Einmauerung der in denſelben niedergelegten Dokumente und Werthe ſtatt⸗ gefunden. Bereits ſind drei Stufen des Sockels hergeſtellt; deſſen weitere Theile und die Bronceabgüſſe treffen unmittel⸗ bar in nächſter 11 5 hier ein, ſodaß mit Ende kommenden Monats die Geſammtaufſtellung des Denkmals vollendet ſein wird. Der durchſchnittliche Prozentſatz der unehelichen Geburten im Großherzogthum betrug im Jahre 1894 nach den Berechnungen des Medizinalraths Dr. Hauſer für das ganze Land 8,73, und die Reihenfolge der einzelnen Kreiſe auf dieſem Gebiete iſt: Heidelberg mit 11½, Konſtanz mit 10,%, Villingen mit 10,, Freiburg mit 9,5, Waldshut mit 8,, Offen⸗ burg mit 8,, Mannheim mit 7,, Karlsruhe mit 77, Lör⸗ rach mit 6, Baden mit 5, und Mosbach mit 4, Prozent uneheliche Gebuxten, »Aenderung im Wachtdienſt der Infanterietruppen. Die zweijährige Dienſtzeit bei den Fußtruppen macht eine be⸗ deutende Umänderung des Wachtdienſtes erforderlich. In einigen Garniſonen iſt zu dieſem Zweck, vorläufig verſuchs⸗ weiſe, die Siden Wachttour eingeführt worden. Während der Soldat bisher von 12 Uhr Mittags bis zum andern Mittag um 12 Uhr den Wachtdienſt verſah, ziehen die Wachen jetzt um 6 Uhr Morgens und um 6 Uhr Abends auf. Bisher waren für jeden Poſten 3 Mann kommandirt, die ſich alle 2 Stunden ablöſten; nach der neuen Tour ſind für jeden Poſten nur 2 Mann beſtimmt, die ſich in gleicher Weiſe ab⸗ löſen. Früher mußte der Mann 4 Mal 2 Stunden Poſten ſtehen, jetzt iſt er 3 Mal 2 Stunden gleich 6 Stunden von Die Zahl der Mannſchaften, die für dieſen Zweck den Truppen jederzeit entzogen werden, wird dadurch um ein Drittel gegen früher vermindert. Ob dieſe Neuerung auch in der Mannheimer Garniſon eingeführt iſt, vermögen wir nicht zu behaupten. Eröffnung der Jagd. Am Freitag, 24. Auguſt, be⸗ ginnt im Großherzogthum Baden die Jagd auf Haſen, Reb⸗ hühner und Wachteln. * Jagdpäſſe. Seit 1. Juli koſten badiſche ede d⸗ päſſe J. und II. Klaſſe für Deutſche 25 M.(ſeither 20.), für nicht in Baden niedergelaſſene Reichsländer(Nichtdeutſche) 50 M.(ſeither 20.), Jagdpäſſe III. Klaſſe(ſog, Wochen⸗ zuſatzpäſſe, erlangbar nur für Deutſche, welche ſchon im Beſitze eines gültigen außerbadiſchen Jahres⸗Jagdpaſſes ſind) 5 M.(wie ſeither). In den Anlagen und Gärten kündet ſich bereits in der Blumenwelt der Herbſt an, denn ſchon tauchen in den gärtneriſchen Rabatten⸗Ausſchmückungen die Aſtern auf. Sonnenblumen, dieſe Vorboten des Herbſtes, ſind in den Gärten— hochaufgewachſen und von dem reichlich genoſſenen Regen üppig ausgebildet— ſchon einige Wochen zu gewahren. Auch die leider rar gewordenen Stockroſen oder Gartenmalven, insbeſondere aber die weißen oder roſenfarbigen, im innern Grund ſchwarzroth gemalten ſyriſchen Eibiſchmalven(Hibiscus syriacus) verkünden ſchon in den ſtädtiſchen Anlagen das Sinken der Sonne und das Herannahen des Herbſtes. Andere Spätſommerblumen der ſchönſten Art können wir im Stadt⸗ park und in andern Anlagen bewundern, ſo an erſtgenannter Stelle gewaltig aufgeſchoſſene ſcharlachrothe Cardinal⸗Lobelien in Kohlberg— einem hübſchen Dorf der alten Bergveſte Fe en gegenüber— ein junger Bauersmann mit einem 90 yſt ſeltſamen Namen, denn er ſeinem Erſtgeborenen in der Taufe geben laſſen wollte.„Wie ſoll das Kind heißen?“ fragte der Geiſtliche.„Asinus, Herr Pfarrer,“ war die Antwort.„So könnt Ihr ihn nicht taufen laſſen“, meinte der Seelenhirt wieder,„wählt einen anderen Namen.“„Und i ſag', er mueß Asinus hoiße!“„Nun, warum denn Asinus?“ rief der Pfar⸗ rer,„das iſt ja gar kein Nam'.“„Was, koi Nam?“ ſchrie der Landmann erſtaunt.„Sie hoißet jo ſelber ſo, Herr Pfar⸗ rer!“ Jetzt ging dem Pfarrer ein Licht auf,„Erasmus wollt Ihr ſagen“, erwiderte er dem biedern Nachbar, der ihm die Fhre erweiſen wollte, des Pfarrers Taufnamen für ſeinen Sprößling zu nehmen.„Ha no' Asinus oder Raſinus wird des ſei'“, meinte der pfiffige Kohlberger, und ſo hat ſein Junge den Taufnamen des berühmten Humaniſten erhalten. („Straßb. Poſt.“) — Eheſcheidungsgründe. So verſchiedenartig wie das zuläfſige Alter zum ae ſo verſchieden ſind auch die Urſachen, die geſetzlich als Scheidungsgrund angeſehen werden. In Frankreich iſt es geſetzlicher Scheidungsgrund, wenn der Mann ſeine beſſere Hälfte in Gegenwart der Kinder beſchimpft oder wenn die Frau ſich weigert, ihren Mann ins Theater zu begleiten. Ferner kann die Ehe in Frankreich getrennt werden, wenn der Mann ſeine Schwiegermütter oder ſeine Stiefkinder ſchlecht behandelt. In Rumänien kann ein Richter die Ehe auflöſen, wenn er zu der Ueberzeugung gekommen iſt, daß „ein fortgeſetztes Zuſammenleben unmöglich iſt“, die Urſache möge nun ſein, welche ſie wolle. In den nordamerikaniſchen Unionsſtaaten Maſſachuſets und Miſſiſſipi iſt„fortgeſetzter Gebrauch von Opium oder andern Betäubungsmitteln“ hin⸗ reichender Grund zur Eheſcheidung. In Rußland liegt die Entſcheidung ohne jede Einſchränkung in der Hand der Prieſterſchaft. Die Koſten der Eheſcheidung ſind aber ſo groß, daß nur reiche Leute im Stande ſind, eine Eheſcheidung durchzuſetzen. In Portugal iſt es Pflicht der Hausfrau, wenn ſie nicht eine Eheſcheidung befürchten will, ihrem Manne überallhin zu folgen, jedoch nur innerhalb der Grenzen des Landes, eine Einſchränkung, die es in Frankreich nicht gibt. Den Frauen iſt es in Portugal verboten, ohne Zuſtimmung ihrer Männer literariſche Arbeiten zu veröffentlichen. Auf dem Moutblanc. In der letzten Sitzung der Akademie der Wiſſenſchaften zu Paris ſetzte der Phyſiker und Meteorologe Janſſen den gelehrten Körperſchaften einen von ihm erdachten ſehr ſinnreichen Mechanismus auseinander, welcher dazu beſtimmt iſt, auf dem Gipfel des Montblanc aufgeſtellt zu werden. Dort ſoll der Apparat einen Thermo⸗ graph und Barograph in Bewegung erhalten, ſo daß dis Witterungserſcheinungen auf der Spitze des Berges ſelbſt⸗ thälig verzeichnet werden können, ohne das Eingreifen irgend einer Perſon zu benöthigen. Der Apparat läuft, einmal auf⸗ gezogen, acht Monate lang und ſein Räderwerk iſt mit einem beſonderen Oele eingefettet, welches erſt bei— 45 Grad Cel⸗ ſius gefriert. Mannbeim Vuguſt. General⸗Anzeiger. 3. Seite. Tobelis cardinalis, prächtige, in vielen Farben auftretende Lalpiglossis oder Trompetenzungen, ſchöne gelb⸗ und ſammet⸗ braune Schön⸗ oder Mädchenaugen(Galliopsis brehn bico- lor), allerlei Nuancen von Schwerteln(Gladiolus) und unter⸗ miſchten rothgelben Cap⸗Monbretien(beide als Tnollwurzlige Irideen), dann verſchiedene Formen neumodiſcher Blumen⸗ oder Knollen⸗Begonien, in den Anlagen insbeſondere auch ſchöne Arten hochſtengelig⸗großblättrigen Blumenrohrs(Canns indica, coccinea und iridiflora), auch dieſes Jahr wegen Feucht⸗ heit überall in den Gärten beſonders auffallend große Blumendolden von Topf⸗Hortenſien, überhaupt von Hor⸗ tenſia-Arten(Hydrangea paniculata, radiata und arbores⸗ cens). Als eigentliche Herbſtblumen werden uns ſpäter das als Einfaſſung beliebte Bohnen⸗Sedum(Sedum Fabaria), die mehr unſcheinbar blühenden, von allerlei bis dahin hochgewachſenen Solanum⸗ oder Nachtſchattenarten, insbeſondere aber Aſtern und Georginen in's Auge fallen. Wenn auch andre hohe, buſchige Ziergräſer unſre Neckar⸗ und Heidelbergerthor⸗Anlagen ſchmücken, wie Guineagras(Panicum altissimum), Ravennagras(Erianthus Ravennae), Gulalia und Andropogon, ſo iſt das früher in der Rheinthor⸗Anlage vor⸗ handen geweſene Silberhaar⸗ oder Pampasgras(Gynerium argenteum) leider dort hinwegeultivirt worden. Auch ver⸗ mißt man nur ungern in den Anlagen jetzt die einige Jahre darin früher cultivirten prächtigen Kolbenlilien(Tritoma Uvaria), ſowie die früher maſſenhaft gezogenen ſchönen Fünf⸗ faden⸗Fingerhutarten(Pentstermon), von denen im Stadtpark nur wenige Exemplare zr bemerken ſind. Ueberhaupt dürfte das Beſtreben der Gärtner, jedes Jahr Neues, noch nicht Da⸗ geweſenes zu bieten, nicht ganz richtig begründet ſein, zumal wenn Bewährtes und Liebgewordenes zu Gunſten von zweifel⸗ haft Werthvollem fallen gelaſſen und aufgegeben wird. Die einſtigen Tuberoſen, Agapanthus, Tritoma, Hemerocallis, Lilium candidum, Feuerlilien,„brennende Liebe“(Lychnis chalcedonicia), Garten⸗Silene(S. Armeria), Garten⸗ und Feder⸗ nelken, Nelkengras und manches andre mehr— ſind es alle ſchon werth, neben Neuem beibehalten zu werden, und nicht von Petunien, Begonien, langweiligen Geranien, Polemonjum reptans, Perilla, Buntblatt(Coleus), Jresine und Alternanthera, von Dickblatt⸗Pflanzen und andere blüthen⸗ und duftloſen mehr verdrängt zu werden. Kneipp⸗Verein. Zum heutigen Delegirtentag der Kneipp⸗ Vereine haben ungefähr 40 Vereine aus allen Theilen Deutſch⸗ lands, ſogar aus Oeſterreich und der Schweiz ihre Delegirten entſandt. Der Intimus von Herrn Prälaten Kneipp, 12 Pfarrer Stückle, Prior Reile und Badbeſitzer eromiller aus Wörrishofen haben ſich auch eingefunden und die Grüße des in aller Gedächtniß durch ſeinen Vortrag am hieſigen Platze noch ſtehenden Prälaten dem Mannheimer Verein überbracht. Dieſe Herren werden auch dem heute Abend 8¼ Uhr ſtattfindenden Familienabend im Ballhaus anwohnen. Geſtern Abend waren die Herren im Stadtpark verſammelt. Im Cireus Schumann gelangte geſtern Abend die große Ausſtattungs⸗Ballet⸗Pantomime„Kleopatra, Köni gin von Egypten“ zum erſten Male zur Aufführung. Die Aus⸗ ſtattung der Pantomime, namentlich was Coftüme und Requi⸗ ſiten anbelangt, iſt eine ſehr glänzende und die Aufführung ſelbſt war eine ſehr ſorgfältig vorbereitete, Alles klappte aufs Beſte, namentlich machten die zahlreich vorkommenden Tänze einen ſehr ſchönen Eindruck und zollte das Publikum dem Balletperſonal reichen Beifall. In der Pantomime wirken nicht weniger als 150 Perſonen ſowie eine Anzahl Pferde mit und werden dem Auge ſo zahlreiche prächtige Bilder ge⸗ boten, daß man oft nicht weiß, wo man zuerſt hinblicken ſoll. Leider ließ der Beſuch des Circus am geſtrigen Abend, durch das ftarke Regenwetter und den kurz vorher ausgebrochenen Brand in der Stadt verurſacht, etwas zu wünſchen übrig. eute findet die zweite Aufführung von Kleopatra ſtatt und können wir den Beſuch dieſer Ausſtattungspantomime nur aufs Beſte empfehlen. Von Heinrich Dowe ging heute Morgen hier das Gerücht um, er ſei in Aachen bei Schießverſuchen auf ſeinen Panzer erſchoſſen worden. Eine Beſtätigung des Gerüchts liegt bis jetzt nicht vor, das um ſo haltloſer erſcheint, als die Telegraphen⸗Agenturen bis zur Stunde von einem derartigen Unglücksfall nichts zu melden wiſſen. „Großfeuer. Geſtern Abend kurz nach 7 Uhr brach im Innern der Stadt ein Brand aus, welcher, nach den dichten Rauchwolken zu ſchließen, von großer Ausdehnung ſein mußte. Um 7 Uhr 25 Min. lief bei der Feuerwache die Meldung„Grvßfeuer“ ein; die Berufsfeuerwehr rückte ſofort ab und es zeigte ſich, daß in dem Hauſe 0 4. 3 und zwar in dem Hintergebäude, welches von der Droguen⸗, Material⸗ und Farbwaaren⸗Handlung von Ludwig& Schütthelm als Magazin benutzt wird, ein größeres Feuer ausgebrochen war. Die freiwillige Feuerwehr wurde aAllarmirt und war bald auf dem Brandplatze anweſend. Das Feuer war in demſelben Raume, in welchem es in den letzten Tagen eer zweimal gebrannt, ausgebrochen und hatte bald die daſelbft lagernden Waaren, meiſtens aus getrock⸗ neten Kräutern ꝛc. beſtehend, welche dem ver⸗ heerenden Element reichliche Nahrung boten. Durch die coloſſale Rauch⸗Entwickelung flogen die Funken überall hin und war ſomit auch Gefahr für die Nachbar⸗ ſchaft vorhanden. Die freiwillige Feuerwehr nahm jedoch Zm Banne geheimer Müchte. Original⸗Roman von Adolphe Belöt. 8(Fortſetzung.) Die erſten Worte, die gehört wurden, waren die Schreckens⸗ rufe der Comteſſe. Sie rief nach Hilfe, nach ihrem Onkel, ihren Dienern. Dann ſtürzte ſie aus dem Zimmer hinaus, auf den Vorflur, die Stiege hinab nach dem unteren Geſchoß. Niemand hatte im erſten Augenblick auf ihre Rufe eantwortet, Niemand war erſchienen; jetzt endlich ſtieß der ndentant des Grafen zu ihr, aus ſeiner Wohnung im zwei⸗ ten Stock herbeieilend. Zu gleicher Zeit nahten ſich vorſichtig, entſetzt, von verſchiedenen Seiten Diener, die mit Anrichtung des Diners im Speiſezimmer beſchäftigt geweſen, alle halb gelähmt vor Schrecken, nicht wiſſend, wohin ſie wagen dürften, ihre Füße zu ſetzen. „Was gibt es, was iſt geſchehen?“ fragte die Comteſſe angſtvoll. „Niemand wußte ihr zu antworten. Der Graf““ rief ſie aufs Neue erſchreckt aus.„Wo iſt er? Weshalb eilt er nicht herbei...er muß gleich uns dies fürchterliche Getön gehört haben. ßmein Gott, und ſein Arbeitskabinet liegt in dieſem Geſchoß, das Gedröhn ertönte hier unten. wenn ihm ein Unglück zugeſtoßen, wenn er verſchüttet wäre Sie eilte hinweg, nach der hinteren Seite des Hauſes zu, mo nach dem Garten hinaus das Arbeitszimmer des Grafen Der Intendant, die anweſenden Diener folgten ihr. Die Thür des Arbeitszimmers war geſchloſſen. Muthig, ohne zu zögern, riß ſie dieſelbe auf und wollte hinein eilen. Erſchreckt prallte ſie einen Schritt zurück. Eine dichte Dampfwolke erfüllte das Gemach, ein ſcharfer, fremdartiger Geruch ſchlug ihr betäubend entgegen, tiefe Finſterniß hüllte das ganze Innere des Zimmers ein. „Luft! Licht!“ rief ſie entſchloſſen aus.„Oeffnet die Fenſter, bringt Leuchter herbei!“ Die Diener ſtürzten hinweg, um dem Befehl zu gehorchen. Andere ſuchten vorſichtig in dem erſtickenden Rauch vorzu⸗ den Brandherd von verſchiedenen Seiten in Angriff, und ſo war es möglich, daß nach einſtündiger Arbeit jede Gefahr für die Nachbarſchaft ausgeſchloſſen war. Nichtsdeſtoweniger aber hatte das Feuer in dem von ihm erfaßten Gebäude bereits mehrere Stockwerke durchgebrannt u. fielen demſelben große Vor⸗ räthe dortlagernder Waaren zum Opfer. Die exploſiven Stoffe, welche im Parterreraum lagerten und deren Lagerraum durch ſtarke ſeuerfeſte Mauern geſchützt iſt, konnten alle her⸗ ausgeſchafft werden. Der Schaden, welcher durch das Feuer entſtanden iſt, wird auf 25—30,000 M. geſchätzt, doch haben auch verſchiedene Angrenzer Schaden erlitten. Nach 9 Uhr wax das Feuer vollſtändig gelöſcht und konnte die Feuer⸗ wehr abrücken. Nur die ſtädkiſche Feuerwache blieb die Nacht über am Platze, um einem eventuellen Wiederausbruch ent⸗ gegentreten zu können. Während des Brandes ging ein ſtrömender Regen nieder, trotzdem hielten Tauſende von Menſchen die angrenzenden Straßen beſetzt. Einen mächtigen Feuerſchein konnte man heute Nacht am Firmament beobachten. Es ſcheint in der Gegend von Großniedesheim in der Pfalz gebrannt zu haben. AUnglücksfall. Geſtern Abend, kurz nach 7 Uhr iſt der vierjährige Sohn eines Käferthaler Einwohners von einem nach Mannheim gehenden Zuge der Weinheimer Nebenbahn in der Nähe des Bähnhofes überfahren worden und alsbald den Verletzungen erlegen. Von dem Zugperſonal hat Niemand geſehen, wie ſich der Unglücksfall ereignete. Den Verletzungen nach zu urtheilen, ſcheint das Kind nicht von der Locomotive erfaßt worden, ſondern zwiſchen die Wagen gelaufen zu ſein. Näheres wird durch die eingeleitete Unterſuchung noch klar zu ſtellen ſein.“ »Bewußtlos aufgefunden mit verſchiedenen Wunden am Kopfe wurde in der Nacht vom Sonntag auf Montag bei der Station Seckenheim ein Mann, welcher auf dem Schienengeleiſe der Nebenbahn lag. Er wurde durch einen Seckenheimer Arzt verbunden und ſodann nach dem hieſigen Allg. Krankenhauſe verbracht. Ob der Mann aus dem Zuge gefallen oder ihm ſonſt ein Unfall zugeſtoßen iſt, konnte bis jetzt nicht feſtgeſtellt werden. * Selbſtmordverſuch. In einem Hauſe des Quadrates E 5 machte geſtern eine Frau einen Selbſtmordverſuch, indem ſie Streichholzköpfchen in ein Glas Waſſer that und dasſelbe ſodann trank. Die Frau wurde jedoch ſofort in ärztliche Be⸗ handlung genommen. Urſache bis jetzt unbekannt. * Mnuthmaßliches Wetter am Mittwoch, 22. Auguſt. Vom hohen Nordweſten her hat ſich ein neuer, wenn auch nur 755 mm betragender Luftwirbel über die ganze Oſtſee und Oldenburg ausgebreitet, weßhalb der aus Weſten gekommene Hochdruck nach Südfrankreich zurückgedrängt wurde und in Süddeutſchland neue Unregelmäßigkeiten entſtanden, welche zu mehrfachen Gewitterregen geführt haben; doch dürfte vom atlantiſchen Ocean her bald wieder ein neuer Hochdruck gegen Irland herankommen. Für Mittwoch iſt noch mehrfach bewölktes und unbeſtändiges Wetter zu erwarten, der Donnerſtag dürfte wieder etwas Beſſerung bringen. Aus dem Großfherzogthum. *Weinheim, 20. Aug. Das 44. Jahresfeſt beging am letzten Montag das nahegelegene Pilgerhaus und war aus dieſem Ankaß eine große Schaar von Feſtgäſten erſchienen. Aus dem Jahresbericht des Hausvaters Klingenfuß iſt zu entnehmen, daß die Anſtalt durch ein ihr im letzten Jahre zugekommenes Vermächtniß ſchuldenfrei wurde. In der An⸗ ſtalt befinden ſich gegenwärtig zur Erziehung 23 Knaben und 9 Mädchen. * Karlsruhe, 20. Aug. In einem Hauſe der Wilhelm⸗ ſtraße wurde im Laufe des geſtrigen Tages in Abweſenheit der Hausbeſitzerin mittelſt Erbrechens eines Schrankes der Betrag von 530 Mk. entwendet. Der That verdächtig iſt der frühere Buchhalter der Beſtohlenen, wohnhaft in der Sophienſtraße, welcher heute früh durch die Schutzmannſchaft am Hauptbahnhof ermittelt und in Haft genommen wurde. Derſelbe hatte Morgens 2 Uhr in der Kaiſerſtraße vor dem Engliſchen Hof einen Studenten durch einen Revolverſchuß am rechten Oberarm ſchwer verletzt, und da man bei ſeiner Ergreifung noch 470 Mk. Geld und Brechwerkzeug bei ihm vorfand, muthmaßt man in demſelben auch den Verüber des oben erwähnten Einbruches. *Karlsruhe, 18. Aug. Die„Bad. Landesztg.“ bringt folgende Nachricht:„Am 14. Auguſt erhielten wir eine Mitteilung, daß am 9. Auguſt der kath. Pfarrer von Buch⸗ holz— Bigott mit Namen— nach Denzlingen in's Schulhaus kam und den dortigen Lehrer bat, eine zehn Jahre alte Schülerin, welche katholiſch getauft iſt, aber ſeit ihrer Geburt bei proteſtantiſchen Eltern erzogen wird und auch den evangel. Gottesdienſt beſucht, ihm einen Augenblick folgen zu laſſen. Der nichtsahnende Lehrer entſprach dem Erſuchen, und ſeitdem wird das Kind vermißt. Von dem betr. Pfarrer ſei weder dem Lehrer, noch den Pflegeeltern, noch dem Vormund, noch der Ortspolizeibehörde Auskunft über den Aufenthalt des Kindes gegeben worden. So geſchehen im Jahre des Heils 1894.“ Die„Landeszeitung“ fügt dem hinzu, daß ihre ander⸗ ſeits eingeholten Erkundigungen das vorſtehend mitgeteilte beſtätigen. Die Sache wurde dem Großherzoglichen Bezirks⸗ amt und der Staatsanwaltſchaft angezeigt. *Dinglingen(A. Lahr), 19. Aug. Anfangs dieſer Woche wird mit der Aufſtellung des Kriegerdenkmals begonnen und findet die Einweihung desſelben beſtimmt am Sonntag den 2. September ſtatt. dringen, um an die Fenſter zu gelangen. Wieder Andere kamen erſt jetzt von ihren Plätzen herbeigeeilt, der Portier, der Kutſcher, der Koch und ſeine Mägde. Lichter wurden Fongehe Laternen, Lampen; an der Spitze ihrer Leute drang omteſſe Sophie in das Gemach ein, deſſen Dampfwolke ſich jetzt mit der Außenluft vermiſcht und ein annäherndes Vor⸗ ſchreiten der Anweſenden ermöglicht hatte. Aber nur unvollkommen durchdrang das vorhandene Licht, nur einen Schritt weit einen bleichen Schimmer ver⸗ breitend. Man mußte faſt tappen, um ſchrittweiſe vorwärts dringen zu können und nicht fürchten zu müſſen, im nächſten Moment vielleicht in einen gähnenden Abgrund zu ſtürzen, oder gegen einen Trümmerhaufen anzurennen. Man ſtieß zunächſt auf einen umgeſtürzten Stuhl, einen ebenſolchen Tiſch, ein wüſtes Durcheinander von Büchern, Schreibgegenſtänden und Utenſilien am Boden. Endlich, als das mehr und mehr durchdringende Licht geſtattete, deutlicher um ſich zu ſehen, erhob die Comteſſe, allen Anderen voran, den Leuchter, den ſie trug, um ihre Blicke freier umherſchweifen zu laſſen. Im nächſten Augenblick ent⸗ ftel der Leuchter ihrer Hand, ſie ſtieß einen gellenden Schrei aus und wandte ſich zurück, entſetzt in die Arme des hinter ihr ſtehenden Kammermädchens fallend. Die ihr zunächſt Befindlichen ſahen, was ſie entdeckt. „Der Graf! Der Graf! Da! Da! Dort iſt er!“ tönte es ſchreckensvoll von allen Seiten. Es bedurfte des Scharfblicks, faſt des Errathens, um zu erkennen, daß jene blutige, dunkle Maſſe dort am Boden der Körper eines Menſchen, der Körper, wie die wohlbekannte Kleidung zeigte, des Grafen Laviſine ſei. Der Leichnam, denn nur ein ſolcher war es noch, lag am Boden auf dem Teppich vor dem Schreibtiſch, halb bedeckt von dem letzteren, der umgeſtürzt über ihn hinwegragte. Kein Möbel in dem ziemlich großen Gemach war unver⸗ ſehrt. Ueberall ſah man nur Trümmer und Bruchſtücke, ein wahres Chaos. Es war, als ſei das Zimmer von Geſchütz⸗ kugeln demolirt, mit Artilleriekraft in eine Ruine verwandelt⸗ worden. Comteſſe Sophie hatte man ohnmächtig auf ihr Zimmer gebracht. *Stockach, 18. Aug. Vorgeſtern wurde in der Abtritt⸗ rube einer hieſigen Wirthſchaft die Leiche eines neugeborenen indes aufgefunden, deren Sektion geſtern ſtattfand. Aeußerem Vernehmen nach hat die ſeit etwa 3 Monaten hier in der betreffenden Wirthſchaft befindliche Dienſtmagd, die 26 Jahre alte Suſanna Nägele von Steißlingen, vor dem Gericht nach hartnäckigem Leugnen jeder Schuld zugeſtanden, ſie ſei in der Nacht von Wehen aufgeweckt worden, habe ſich in den Abort begeben, geboren und ſodann das Kind in der Aufregung den Abort hinuntergeworfen. Die Nägele iſt verhaftet. * Konſtanz, 20. Aug. Als Beſatzung der Burg Hohen⸗ zollern iſt die 5. Komp. des hierſelbſt garniſonirenden 6. bad. Inf.⸗Reg. Nr. 114 beſtimmt. * Lörrach, 19. Aug. Das Turnfeſt des Markgräfler Gauverbands, welches heute hier gefeiert wurde, war von etwa 50 Vereinen aus Baden, aus dem Elſaß und der Schweiz beſucht; etwa 900 fremde Turner waren anweſend. Das Vereinswettturnen nach Urtheil der Richter war ſehr gut, ebenſo die von etwa 400 Turnern ausgeführten Stabübungen. Von dem Kampfrichterkollegium wurde folgendes Telegramm an den Großherzog abgeſandt:„Ueber 1000 in Lörrach ver⸗ ſammelte deutſche Turner entbieten Eurer königlichen Hoheit ihren ebrfurchtsvollſten treudeutſchen Turnergruß in unwandel⸗ barer Treue und Liebe zu Kaiſer und Reich.“ Darnach er⸗ folgte noch Nachmittags folgende huldvolle Antwort:„Von Herzen danke ich den zu Lörrach verſammelten Turnern für die mir gewidmete Huldigung und treue Geſinnung. Friedrich, Großherzog.“ fälziſch-Heſſiſche Nachrichten. *Lndwigshafen, 20. Aug. Franz Erhard Kitz⸗ müller, der Gründer des weitbekannten Reſtaurants„Der bayeriſche Hiesl“ hat am Samſtag Abend 11 Uhr nach langem ſchweren Leiden das Zeitliche geſegnet. Dem Verblichenen gebührt, ſo ſchreibt der„Neue Pf. Kur.“, der unbeſtreitbare Ruhm, im Wirthsgewerbe hier bahnbrechend vorgegangen zu ſein. In den ſiebziger Jahren kam Herr Kitzmüller mit ſeiner thatkräftigen Frau hierher und übernahm, mit nur kleinen Mitteln ausgeſtattet, eine in der Bismarckſtraße gelegene wenig gangbare Wirthſchaft. Seinem unermüdlichen Streben und dem entgegenkommenden Benehmen ſeinen Gäſten gegen⸗ über gelang es dem ſtrebſamen Paare, daß der„Bayeriſche Hiesl“ bald zu einem der frequenteſten Reſtaurants hier wurde. Auch die Fremden aus weiter Ferne ſuchten den „Hiesl“ gerne auf und ſo mußte denn in Kurzem an eine Vergrößerung des Locals gedacht werden. Als dann ſpäter die vorhandenen Räume wieder zu eng und klein wurden, faßte Herr Kitzmüller den Plan zu einem großartig angelegten Reſtaurant. Es war dies für die damaligen hieſigen Ver⸗ hältniſſe ein gewagtes Unternehmen, aber es gelang dem un⸗ ternehmenden Manne hier etwas Außergewöhnliches zu ſchaf⸗ fen, das ſpäter eifrige Nachahmung fand und Ludwigshafen eine Reihe von comfortablen und geſunden Reſtaurations⸗ localitäten verſchaffte. Der Ende der achtziger Jahre immer mehr ſich bemerkbar machende wirthſchaftliche Rückgang im Verein mit der ſchärferen Concurrenz blieben allerdings nicht ohne ſchädltchen Einfluß auf das Rieſenunternehmen des Herrn Kitzmüller. Aber der Verblichene verlor ſeinen Muth und Kopf nicht, im Vereine mit ſeiner nie ermüdenden Gattin ſing er wieder von vornen an zu kämpfen und zu arbeiten bis ihn der Tod, viel zu früh für ſein Unternehmen, zur gro⸗ ßen Armee abrief. Seine zahlreichen Freunde, beſonders jene, welche ihn noch von ſeinem kleinen Anfang her kennen, wer⸗ den ſich ſtets gerne des„Hiesl“ und ſeines trauten Grußes „Grüß Gott“, den er jedem Gaſte bot, erinnern und mit Vor⸗ liebe jener fröhlichen Stunden gedenken, die ihnen ein jovigler Mann bereitet hat. Friede ſeiner Aſche! Mundenheim, 20. Aug. Während eines Streites am Sonntag Abend, der zwiſchen dem Gottl. Wilhelm und ſeinem 20jährigen Sohn Georg wegen Geldangelegenheiten ausbräch, griff Letzterer nach ſeinem Piſtol und feuerte damit einen Schrotſchuß auf ſeinen Vater. Der Schuß ging fehl, traf aber den im Zimmer befindlichen Maurer Hoecker, ſo daß dieſer leichte Verletzungen an der Schulter davontrug. Noch nicht genug damit, zog nun der Burſche ein Meſſer und ſtach damit ſeinen Vater in den Kopf. Nach heftiger Gegen⸗ wehr wurde der Jähzornige überwältigt und heute geſchloſſen nach Ludwigshafen ins Gerichtsgefängniß abgeführt. *Frankenthal, 19. Aug. Auch in dieſem Jahr wird das Sedanfeſt durch ein Bankett in der Halle des Brauhaus⸗ kellers hier begangen, und zwar ſoll dasſelbe am Samſtag, den 1. September Abends ſtattfinden. Näheres wird noch be⸗ kannt gegeben. * Frankenthal, 19. Aug. Ein hieſiger Bierburſche ging heute Abend, ſo berichtet der„Pf..“, mit ſeiner Geliebten, einem hieſigen Dienſtmädchen, ſpazieren. Am Kanal begeg⸗ neten ihnen vier der gerichtsbekannteſten und übelbeleumun⸗ deſten Frankenthaler Schlingel. Dieſe bemächtigten ſich des Mädchens und bedrohten den Bierburſchen mit Todtſtechen, bis er davonlief, und vergewaltigten das Mädchen. Der Burſche lief trotz ſeiner Angſt zur Polizei und erſtattete An⸗ zeige. Einer der elenden Kerls konnte ſofort dingfeſt gemacht werden, während die andern der Nemeſis nicht enteilen können. Vor dieſem Geſindel, die die Namen Kiſtner, Löffler, Kühn und Vierling führen, iſt bald Niemand mehr ſicher. Alle ſind bereits wegen allerlei Reaten vorbeſtraft und nützt ſelbſt die höchſte Freiheitsſtrafe nichts mehr. Unſere Schutzleute, welche der Kataſtrophe verfloſſen, als der Polizef⸗Commiſfär des Reviers auf dem Platze erſchien. 5. Kapitel. Der Beamte traf auf dem Flur des Hauſes mit dem Arzt zuſammen, einem berühmten Profeſſor am mediziniſchen Colleg, der den verſtorbenen Grafen behandelt und den man, da er in der Nähe wohnte, eiligſt herbeizurufen vermocht hatte. Die beiden Männer ibegaben ſich nach dem Arbeits⸗ cabinet des Grafen, dem Schauplatz des Unglücksfalls, wo man bis zu ihrer Ankunft abſichtlich Alles unverändert gelaſſen. Der Arzt trat näher, beugte ſich zu dem Körper des Verunglückten hinab, unterſuchte ihn und ſagte kurz:„Todt. Seit etwa einer halben Stunde. Vollſtändige Zerſchmetterung des Kopfes.“ „Es muß alſo irgend eine Exploſion ſtattgefunden haben, nicht wahr?“ meinte der Commiſſär.„Eine Unvorſichtigkeit mit dem Gaſe vermutlich—“ Der Arzt zog prüfend die Luft ein, die noch immer jenen ſcharfen, penetranten Geruch ſpüren ließ.„Das iſt nicht Gas, was wir hier riechen“, ſagte er. Ich bin Chemiker und glaube dieſen eigenthümlichen Geruch, den wir hier wahr⸗ nehmen, zu kennen. Ich vermuthe Schwefelſäure und Sal⸗ peterſäure.“ „Setzt ſich irgend ein Exploſionsſtoff aus dieſen zuſammen.“ „Es ſind die Grundſtoffe des Dynamits.“ „Sp beſchäftigte ſich der Graf vermuthlich mit chemiſchen Experimenten, iſt durch Unvorſichtigkeit mit Feuer an dis Stoffe gekommen, mit der Cigarre, mit einem Licht „Nein!“ unterbrach ihn der Gelehrte.„Durch Feuer explodirt Dynamit nicht. Es bedarf, um zu ſeiner fürchter⸗ lichen Wirkung zu gelangen, die dann weit gewaltiger und zerſtörender iſt als die des Pulvers, eines Schlages oder Stoßes, einer ſtarken Erſchütterung, wie z. B. durch die Ex⸗ ploſion eines Zündhütchens beim Gewehr—“ (Jortſetzung folgt.) Etwa zwanzig Minuten waren ſeit dem Eintritt! ————— Seite General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Auguſt. Tait Nacht auf den Beinen ſind, können dieſes Geſindel nicht hr brach legen. Hier gehörten andere Maßregeln getroffen und ſollte es faſt frei geſtellt ſein, die Haſelſtaude zu gebrauchen. Dieſe„Herren“ müßten für ihr Unweſen nicht mehr wie Menſchen beſtraft ſein. Deidesheim, 19. Aug. Die regierungsſeitig ange⸗ orduete Unterſuchung eines veblausverdächtigen Weinberges in der Gemarkung von Rehborn bei Odernheim hat laut „Pf..“ als Urſache der Erkrankung einen die Wurzel des Weinſtockes zerſtörenden pflanzlichen Schmarotzer, den Wurzel⸗ pilz Dematophora necatxix ergeben, welcher bei intenſivem Auftreten ähnliche Erſcheinungen wie die Reblaus in den Weinbergen hervorzurufen vermag, aber in ſeiner Ausbreitung ſtets auf Stellen mit undurchlaſſendem Untergrunde be⸗ ſchränkt bleibt. Aus der Pfalz, 19. Aug. Die Ernte iſt nahezu be⸗ endet, obwohl durch das regneriſche Wetter ſeit 14 Tagen ſehr beeinträchtigt; die eingeheimſte Frucht iſt in der Qualität recht befriedigend. Wieſen, Tabak, e Hülſenfrüchte, Klee, Rüben, Futterpflanzen vorzüglich. Auf die Oualität der Gerſte hatte der viele Regen ungünſtigen Einfluß. Der 5 des Getreides befriedigt. Zuckerrüben ſehr gut is gut. Mehr Sport. Müuchen, 19. Aug. Ju dem dreiſtündigen Schluß⸗ Weltkampf erzielte Fiſcher 214, Cody 164 Runden. Das Geſammt⸗Ergebniß das 7 Stunden iſt, daß Fiſcher auf dem Zweirgd 258,000 m, Cody zu Pferde 208,962 m zurücklegte. Achterreunen um den Wanderpreis der Stadt Frankfurt. Das am Sonntag ſtattgefundene Achterrennen der vereinigten Frankfurter Rudervereine hatte folgendes Ergebniß: Frankfurter.⸗G. Germania 6 Minuten 20 Sek., Frankfurxter.⸗Kl. 6 Min. 27 Sek., Frankfurter.⸗G. Sachſen⸗ gauſen 6 Min. 29 Sek., Frankfurter.⸗V. 6 Min. 34 Sek,, 6 Minuten 44 Min. Die Preisvertheilung Oberräder.⸗G. würde gleich darguf im Geſellſchaftshauſe der„Germania“ durch Herrn Oberbürgermeiſter Adickes vorgenommen. Die Germania“ hat mit dieſem Sieg den Preis zum neunten Male in ununterbrochener Reihenfolge gewonnen. Gervidtszeitung. Manuheim, 18. Aug.(Ferien⸗Strafkammer.) Vorſitzender: Herr Landgerichtsdirektor Weizel. Vertreter der Gr. Staatsbehörde: Herr Amtsanwalt Schlimm. 1) Wegen gewohnheitsmäßiger Kuppelei wurde der 21 Jahre alte Tapezier Johann Düttenhöfer von hier nach geheimer Verhandlung zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt, welche als durch die Unterſuchungshaft verbüßt gelten. 2) Die ſchon längere Zeit miteinander in Feindſchaft lebenden Taglöhner Peter Pfeiffer von Winnweiler und Karl Johann Sauer von Möckmühl geriethen in der Nacht vom 18. zum 19. Mai theils in dem Hauſe H 7, Sp, zweimal, theils vor demſelben zweimal in Streit, wobei der Erſtere zum Meſſer griff, während Sauer mit zwei zuſammengebun⸗ denen Schrauben und einem Hammer zuſchlug und zuletzt mit einer brennenden Lampe nach ſeinem Gegner warf. Beide Theile verließen mit Wunden bedeckt den Kampfplatz, um ſich bald darauf vor dem Schöffengericht wiederzufehen, wo jeder mit 14 Tagen Gefängniß beſtraft wurde. Ihre Berufungen 1 dieſes Urtheil wurden heute als unbegründet ver⸗ worfen. 3) Auf dem Badeplatz in Schwetzingen eskamotirte der wegen Diebſtahls ſchon vorbeſtrafte Maurer Mich. Schu m m dem Küfer Wilh. Wieland das Portemonnaie mit 5 M. 75 Pfennig Inhalt aus den Kleidern. Trotz ſeines Leugnens er⸗ hielt er heute 4 Monate Gefängniß. Weil ſeine Frau davongelaufen und ſich im Hauſe ſeines Schwagers in Schriesheim verſteckt hatte, verübte der Taglöhner Jakob Blasauf von Großſachſen am 15. Mai 88. Irs. in der Wohnung des letzteren und ſpäter vor dem Hauſe ſeiner Schwiegermutter einen Heidenlärm. Da er auch noch Bedrohungen gegen ſeine Schwiegermutter, die Wittwe Ant. Wagner, hinzufügte, ſo wurde er ſchöffengerichtlich wegen Hausfriedensbruchs und Bedrohung zu 25 Tagen Gefängniß und wegen Ruheſtörung zu 2 Tagen Haft verurtheilt. Seine gegen dieſes Erkenntniß eingelegte Berufung wird als unbe⸗ begründet verworfen. Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Kahn. 5) Einige unbedachte Aeußerungen, die er in betrunkenem Zuſtande über den Kaiſer gemacht, bringen den 31 Jahre alten Taglöhner Philipp Jakob Kratzert von Neuenheim wegen Majeſtätsbeleidigung vor Gericht. Obwohl der Mann behauptet, von dem Vorgang nicht das Geringſte mehr zu wiſſen, ergeht Urtheil auf 2 Monate Gefängniß, das Straf⸗ minimum. 6) Als der Steueroberaufſeher Föckler am 22. Mai l. J. bei der Ehefrau Katharina Schley pfänden wollte, packte ihn die Letztere bei den Schultern und fuhr ihm mit den Händen ins Geſicht. Obwohl Frau Schley behauptete, Föckler habe zuerſt angegriffen, wurde ſie vom Schöffengericht wegen Widerſtands zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Ihre da⸗ gegen eingelegte Berufung bleibt erfolglos. Verkheidiger Rechtsanwalt Kahn. ) Wie ſ. Zt. berichtet, fiel am 10. Juni v. Is. ein Theil des Eiſendachs der Realſchule während der Aufrichtung durch die Arbeiter der Firma Gebr. Gienanth in Kaiſerslautern zuſammen, ſo daß es faſt ein Wunder zu nennen war, daß zeiner der Arbeiter Schaden nahm. Die eingeleitete Unter⸗ ſuchung ergab, daß es an dem nothwendigen Stützmaterial gefehlt hatte und daß für die vorſchriftsmäßigen Maßnahmen der Monteur Franz Wenzel von der genannten Firma die Verantwortung trug. Letzterer wurde deshalb wegen Ver⸗ gehens gegen§ 330.⸗Str.⸗G.⸗B. unter Anklage geſtellt und heute zu einer Geldſtrafe von 80 Mk. verurtheilt. 8) Der Erdarbeiter Leonhard Rückert prellte anfangs dieſes Jahres den Obſthändler Hch. Weymann J. in Lauden⸗ bach um Koſt⸗ und Logisgeld im Betrage von über 40 Mark. Mit Rückſicht auf ſeine Vorſtrafen erhielt der junge Burſche 4 Monate Gefängniß. 9) Wegen Ruheſtörung waren die Ehefrau Anton Mohr und deren Sohn Anton Mohr von Käferthal ſchöffengericht⸗ lich zu je 5 Mark Geldſtrafe verurtheilt worden, nachdem ſie vom Bürgermeiſteramt nur zu je 1 Mark verurtheilt worden waren, dagegen aber Einſpruch erhoben hatten. Ihre Be⸗ rufung gegen das Erkenntniß des Schöffengerichts wurde koſtenpflichtig abgewieſen. Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Kah. 10) Aus einem Zimmer des 4. Stockes des Hauſes H 1,8 enkwendete der ſchon mit Zuchthaus beſtrafte Maurer Georg Klemm von Wallſtadt am 25. Juni d. J. zwei den Kauf⸗ leuten Kauter und Bernheim gehörige Anzüge im Werthe von 100 Mark und einen Revolver im Werthe von 10 Mark, Trotz ſeiner Behauptung, er habe die Sachen von einem gewiſſen Siegmund zum Verſetzen erhalten, wurde Klemm zu 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus und dreijährigem Ehrenverluſt oerurtheilt. 11) Weil er Petroleumfäſſer mehrere Stunden auf dem Crottoir vor dem Lagerplatz U 5, 5 hatte liegen laſſen, war Jder Kaufmann Jac. Neu von hier durch Mandat und ſchöffen⸗ jerichtlich zu einer Ordnungsſtrafe von 3 Mark verurtheilt vorden. Seine von Rechtanwalt Dr. Kahn vertretene Be⸗ zufung gegen dieſes Erkenntniß wurde verworfen. Tugesneuigkeiten. — Berlin, 19. Aug. In der Kotze⸗Affaire finden, wie has„Berl. Cor.⸗Bur.“ aus zuverläſſiger Quelle wiſſen will, loch fortgeſetzt Vernehmungen ſtatt, die indeß noch immer einen feſten Anhaltspunkt für die Richtung des Verdachts sſchaffen haben. So viel ſcheine nun feſtzuſtehen, daß die 92.60, öproz. Italiener 81.50 5 ominöſen Schriftſtücke nicht in Berlin verfaßt wurden, wenn ſie auch hier zur Beförderung durch die Poſt aufgegeben worden ſind. Die Unterſuchung in dieſer dunklen Angelegen⸗ heit habe man noch nicht einſtellen wollen, weil man immer noch hofft, daß im Laufe derſelben der Zufall auf die Spur des Thäters führen werden. Hr. v. Kotze, welcher nunmehr völlig von dem Verdachte der Thäterſchaft gereinigt erſcheint, dürfte nach Rückkunft des Kaiſers aus England Genugthuung in Form einer Auszeichnung erhalten. — Rio de Janueiro, 20. Aug. Durch eine unbeabſich⸗ tigte Pulverexploſion wurden 25 Perſonen getödtet. Wllenter, Bunſt urtd 1ilfenfrtfaft. Repertoir⸗Eutwurf der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a M. Opernhaus. Dienſtag, 21. Auguſt: „Flick und Flock“(Amor). Mittwoch, 22.:„Götterdämme⸗ rung“. Donnerſtag, 23.:„Hänſel und Gretel“; hierauf: „Verlobung bei der Laterne“. Freitag, 24.:„Bajazzo“; vor⸗ her(zum 100, Male):„Cavalleria ruſticana“. Samſtag, 25.: Lohengrin“. Sonntag, 26.:„Hugenotten“. Montag, 27.: „Flick und Flock“(Amor). Schauſpielhaus. Dienſtag, 21. Auguſt:„Orpheus in der Unterwelt“. Mittwoch, 22.:„Der Jourfix“. Donners⸗ tag, 23.:„Madame Sans⸗Gene“. Freitag, 24.:„Talisman“. Samſtag, 25.:„Der Jourfix“. Sonntag, 26.„Freund Fritz“; hierauf: Mamas Augen“. Montag, 27.: Zur Vorfeier von Goethes Geburtstag:„Iphigenie auf Tauris“. München, 20. Aug. Der I. Cyklus der Wagner'ſchen Werke fand geſtern mit den„Meiſterſingern“ ſeinen Abſchluß, Das Haus war immer ausverkauft. Mit großem Enthuſias⸗ mus nahm das Publikum die Werke auf. Von den Mitwir⸗ kenden wurden beſonders Frau Moran, Frl. Ternina, die Herren Brucks, Vogl und Guva gefeiert. Mittwoch beginnt mit„Triſtan“ der II. Cyklus. Charles Gounod hat in ſeinem Sohne Jean einen Biographen gefunden. Das demnächſt erſcheinende Werk wird außer zahlreichen Briefen auch Tagebücher des Künſtlers enthalten. Heinrich Bulthaupt, deſſen einaktiges Luſtſpiel„Aus der Ferne“ bereits von mehreren Bühnen zur Aufführung an⸗ genommen iſt, hat ein einaktiges Schauſpiel vollendet. Das⸗ ſelbe betitelt ſich„Victoria“. Gemma Bellincioni, die ihre Sommerferien in ihrer Villa zu Livorno verbringt, hat daſelbſt einen Roman „Vittorina“ vollendet. „Eine Nacht unter Mumien“ betitelt ſich ein neues großes Ausſtattungsſtück, welches, wie man aus Cineinnati ſchreibt, der bekannte amerikaniſche Humoriſt Charles Blunt nach einer Idee Robert Thurnburry's geſchrieben hat. Das Stück ſpielt in Egypten, das Vorſpiel auf der Hacht des Lord Dunmore. Aeuelle Aachrichten und Telegramme. Berlin, 20. Aug. Die Kommiſſion zur Vorberathung von Maßregeln gegen die Cholera iſt heute Vormittag unter dem Vorſitz des Direktors im Reichsgefundheitsamt, Dr. Köhler, zuſammengetreten. Unter Anderen nahmen Prof. Koch und Graf Stolberg⸗Wernigerode an der Konferenz theil. Aus der Kommiſſion vorliegenden Berichten iſt hervorzuheben, daß ſich die Cholera von Oſten keineswegs ſo bedeutungsvoll heraus⸗ geſtellt hat, daß Beſorgniſſe Platz greifen dürften. Wenn auch die Erkrankungen und Todesfälle etwas zugenommen hätten, ſo reichten doch die früher getroffenen Maßregeln aus, um die Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Die Kom⸗ miſſion hat dieſe Maßregeln gutgeheißen. Breslau, 20. Aug. In Bendzin(Ruſſiſch⸗Polen) tritt die Cholera heftig auf. Zahlreiche Todesfälle werden von dort gemeldet. Die Grenze bei Laurahütte iſt durch preußiſche Gendarmerie vollſtändig abgeſperrt. Leipzig, 20. Aug. Hier verſammelte 500 Krieger aus 90 Städten beſchloſſen einen Verband von Combattanten aus den Jahren 1848 bis 1871 zu gründen und dem größeren Verbande ſofort beizutreten. Der nächſte Verbandstag findet in Straßburg ſtatt. Meppen, 20. Aug. In Hüntel iſt ein holläudiſcher Kanalarbeiter an Cholera erkrankt, befindet ſich aber auf dem Wege der Beſſerung. Wien, 20. Aug. Die„Dzienik Polski“ in Lemberg ver⸗ öffentlicht heute eine Zuſchrift, worin über grenzenloſe Auf⸗ dringlichkeit der Czechen in Schleſien geklagt wird. Sie be⸗ mühten ſich überall die ſchleſiſchen Polen aus Amt und Schule zu verdrängen. Kaum erfuhren ſie von der beabſichtigten Er⸗ richtung eines polniſchen Gymnaſiums in Teſchen, als ſie alle Oebel in Bewegung ſetzten, um in der Nähe Teſchens in Friedek ein ezechiſches Gymnaſtum zu errichten. Die Zuſchrift hebt hervor, daß ſich die Deutſchen Schleſtiens den Polen gegenüber viel rückſichtsvoller benehmen als die Czechen. Lüttich, 19. Aug. Seit geſtern erfolgten hier drei Erkrankungen und ein Todesfall an Cholera. London, 20. Aug. Die Regierung beſchlagnahmte in Glasgow das ausgerüſtete Schiff„Islam“, welches vermuth⸗ lich nach China oder Japan gefandt werden ſollte. New⸗PYork, 20. Aug. Die„World“ verzeichnet das Gerücht, daß Präſident Cleveland an der Brightſchen Krank⸗ heit leide, jedoch ſei das Leiden noch nicht weit fortgeſchritten. Mannheimer Handelsblatt. Maunheimer Effektenbörſe vom 20. Auguſt. Der Verlauf der heutigen Börſe war etwas belebter; es gingen um: Brauerei Eichbaum⸗Aktien 115.50, Mannheimer Lager⸗ haus 95.25, Mannheimer Verſicherungs⸗Geſellſchafts⸗Aktien 545. Geſucht bleiben Brauerei Sinner 220, Bad. Rück⸗ und Mitverſicherungs⸗Aktien M. 175. Frankfurter Mittagsbörſe vom 20. Auguſt. Die neue Woche eröffnete mit einer verhältnißmäßi ſchwachen Börſe. In den letzten Wochen iſt ſo ſtark und ſo zahlreichen Gebieten von der Spekulation gekauft worden, daß jetzt, wo wir uns dem Ultimo nähern, das Realiſations⸗ bedürfniß kräftiger aufzutreten beginnt. Hier ſtellten ſich die Courſe, von Spezialwerthen ge chen faſt allgemein etwas niedriger. Im Einklang mit der ſehr feſten letzten New⸗ Yorker Börſe konnten amerikaniſche Bonds kräftiger anziehen. Norddeutſche Lloyd⸗Aktien waren weſentlich makter. Gegen Schluß des offiziellen Verkehrs hatte die ganze Börfe ein befeſtigtes Ausſehen, namentlich aber verzeichnen Schweizer Bahnen kräſtige Repriſe. Am Montanmarkte verloren Bo⸗ chumer 1 pEt., Laura ca. ½ pct. Von Kaſſa⸗Induſtrieaktien Alpine 3 pCt., Concordia 2½ pCt. über Samſtag. Privat⸗ diskonto 1¾ pCt. Frankfurter Effekten⸗Societät v. 20. Aug., Abds. 6 Uhr. Oeſterreich. Kredit 295¼, Diskonto⸗Kommandit 193.55, Nationalbank f. 118, Berliner Handelsgeſellſchaft 140.90, Darmſtädter ank 142.20, Deutſche Bank 165.50, Dresdner Bank 145.30, Banque Ottomane 126, Länderbank 2098¼ Oeſterr.⸗Ung. Staatsbahn 2878, Lombarden 92½, Mittelmeer 84, Meridionalaktien 112.30, Heſſiſche Ludwigs⸗ bahn 117, Lübeck⸗Büchener 143.20, Marienburger 86.80, Schuckert Elektr. Akt. 160.50, Allgem. Elektricitäts⸗Geſ. 177.50, 3proz. Portugieſen 25.15, Serb. Hyp. 4 71.80, Sproz. Argen⸗ tinier 48.50,„proz. do. innere 40.40, Sproz. Buenos⸗Ayres 34.10, Sproz. Mexikaner 62.90, 5proz. do. 51.50, Zproz. do. 21.55, Liſſabonner 64.90, Maſſen 62.80, Nordd. Lloyd 85.90, Courl 78.90, Bochum 134.10, Concordig 99.40, Gelſenkirchen 159, Harpener 184.20, Hibernia 130.30, Laura 124, Gott⸗ hard⸗Aktien 171.20, Schweizer Central 138.20, Schweizer Nordoſt 125.20, Jura Simplon St.⸗Aktien 76.80, Union Mannheimer Vieh⸗ und Pferdemarkt am 20. Aug. Es waren beigetrieben und wurden verkguft per Schlachtgewicht zu Mark: 41 Ochſen I. Qual. 168, II. Qual. 164, 517 Schmalvieh I. 156, II. 148, III. 120. 23 Farren J. 140, II. 132. 101 Kälber I. 160, II. 155, III. 150. 390 Schweine I. 128, II. 122.— Luxuspferde 54 Arbeitspferde 900—200. —. 38 Milchkühe 450—150.— Ferkell. 8 Schafe 30.—— Lämmer—.— Ziegen—.— Zicklein——. Zuſammen 1167 Stück. Bei feſten Preiſen ausverkauft. vorigen Woche betrug 2080 Stück. Mannheim, 20. Aug.(Mannh. 1 Weizen pfälz. neu. 14.——14.50] Gerſte rum. Brau—.——. 95 8 Hafer, bad. 14.50—14.75 „ ruſſ. Azima 14.——14.50]„ ruſſiſcher—.—. „ Theodoſia 14.50—14.75]„ norddeutſcher 15.——. „ Girka 13.75—14.25„rumäniſcher 14.——15.— „ Taganrog 13.25—14.25 Mais amer.Mixed1I3.———.— 11.50—11.75 Der Geſammtumſatz der „rumäniſcher 13.75—14.75„ Donau „amerik. Winter 14.25—14.50]„ La Plata—.———.— „ Milwaukee—.———.— Kohlreps, deutſch. 22.———.— „Walla⸗Walla 14.25—14.50 75 ungar.—.——.— „ La Plata 13.75—14.— Wicken———— „Kanſas II. 14.50——.— Kleeſamen dſch..—.——.— Kernen 14.25—14.50 55„ II.—.——.— Roggen, pfälz. alt. 12.——12.25„Luzerne—.———.— 5„ neuer—.———.—„Provene.—.——.—..— „rumäniſcher 12.50—13.—]„ Eſparſette—.———.— „ Rorddeutſcher.—.— Leinöl mit Faß 49.—— Gerſte, hierländ. 13.50—14.— Rüböbl„„ 56.———.— „ Pfälzer 14.——15.— Petroleum Faß fr. „ ungariſche 18.25—18.75] mit 20% Tara 17.50——.— „ ruſſ. Brau—.———.—50er Rohſprit, Inl. 101.—.— „ rum. Futter.50—.7570er e Nr. 00 0 1 Weizenmeht 2728 21.28 22.55 41.25 15.50 15.75 Roggenmehl Nr. 0 21.— 19 18.— Getreide ziemlich unverändert, eher etwas angenehmer. Mannheimer Produktenbörſe vom 20. Aug. Weizen per Nov. 18.50, März 14.—, Roggen per Nov. 11.70, März 12.—, Hafer per Nov. 12.05, März 12.50, Mais per Nov. 10.90, März 11.50 M. Tendenz: behauptet. Juſe zahl⸗ reicher Klagen über Ernteſchäden in Württemberg und Bayern, war die Skimmung für Weizen und Roggen entſchieden feſter. Umſätze waren dagegen nicht bedeutend. Hafer feſter. Mais williger. Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen Verkehr vom 18. Auguſt. Schiffer es. Kap. Schiff Kommt von Ladung Ctr. Hafenmetſterei II. Hofmaun[Maunheim 26 Rotterdam(Stückgüter 1181. Hedmann Homberg Hochfeld Briquets 14400 Sellerbeck Gerhard 25 tohlen 14900 Verburg Hendr. Johauna Antwerven Stückgüter 12470 Gutermann Rubrort 6 Ruhrort Hiſenwaaren 15740 Reinhardr Wilhelim Borte Roheiſen 60⁰0⁰ Wilmſen Ruhrorz 23[Rubrort Kohlen 19000 Haſenmeiſterei IV. Mahen Ludwigshafen Auhrort Kohlen 17600 Tops Vinke 5 5 1180⁰0 Vondecſchen Madelona 14 5 990⁰ Kettier Mederland 7* 72⁰0 Worch Michgel Dufsburg 7 12000 v. Eicken Wilhelmine 8 75 105⁴⁰ Banspach Wiſhelm Heilkronn Sal⸗ 1882 Naus Georg Siuner Magau Bier 22⁰ Herrmann Sp..⸗Ziegelei2 Mundenheim Steine 300 Herrmann 1 1 4 5 750 Bock Prinz p. Heſſen Niſteinach 1 2000 Bernz Gen. v. d Tann iuhrort Kohlen 6245 Floßcholz: 700 cbm. angekommen 880 obm. abgegangen. Vom 20. Auguſt: 5 Hafenmeiſterei I.„„ TClaßmann Siegfried 1— ußbaum Bickoria— 5— üßten Drachenſels 5 Köln 0— Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Auguſt. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 16. 17.18. 19. 20. 21.] Bemerkungen Ky 3„ I4,11 4,204,25 4,25 4,25 3,60 8,51 3,27 3,14 Abds. 6 U. Kehll J3,27 3,27 3,60 3,713,51 N. 6 U. Lauterburg. 4,51 4,564,91 Abds. 6 U. Maxau 4,67 4,68 4,905,17 2 U. Germersheim 4,58 4,55 4,62 5,06.-P. 12 U. Maunheim 4,42 4,50 4,54 4,79 5,03 5,00] Mgs. 7 U. Mainz 2,39 2,43 2,35 2,52 2,72.-P. 12 U. Bingen 2,18 2,202,25 2,25 10 U. Kaubd 2,442,45 2,51 2,57 2,81 2 U. Koblenz 253 2,52 2,60 2,68 10 U. Kölnn 2,66 2,70 2,72 2,75 2,85 5 Ruhrort—— 2,27 2,28 2,26 2,30 2,38 3 9 U. vom Neckar: 85 Mannheim 4,35 4,45 4,48 4,74 4,964,94 V. 7 U. i J0,65 0,640,80 0,85 0,88 V. 7 U. Mannheim, 21. Auguſt. Nach Peilung vom 20. Auguſt 1894 beträgt die kleinſte Fahrwaſſertiefe: bei aael des kl. aſer⸗ Rheinſtrecke Pegels in waſſer⸗ 95 km. Stein 1625 tiefe in om Straßburg Straßburg⸗Lauterburg 154, 340 250 Lauterburg⸗Maxau— 12 Maxau — bayer.—— Maxau⸗Leopoldshafen 196,20 bad. Maxau 14,0% bayer. 510 290 Leopoldshafen⸗Speyer 202, 200 bad. Maxau 19, bayer. 510 380 N 10 Fr. osſe vom Jah re 1878. Ieß⸗ ung am 14. Auguſt 1894. Gezogene Serien: Nr. 126 360 750 864 1259 1552 1558 1738 1795 1958 3447 3735 3986 4047 4056 4241 4445 4781 4830 4843 5029 5047 5108 5135 5196 6688 6824 7504 7546 7751 7973 8269 3531 9055 9978 10139 10182 10471. Die Prämien⸗Ziehung findet am 15. September ſtatt.(Ohne Gewähr.) —————— Möbel-Fabrik Jakob J. Reis, 6 2, 22. Größtes Lager ſelbſtverfertigter MHolz- u. Polster-Möbel. Complette Muſterzimmer. Weitgehende Garantie. Vorhänge und Decorationsarbeiten. Berkaufslokalitäten: 2, 22 Fabrik:& 2, 88. Ee —— Schon in wenigen Tagen, und zwar am 1. September, findet die nächſte Ziehung der von dem Bankhauſe J. Scholl, Berlin⸗Niederſchönhauſen zuſammengeſtellten Se⸗ rienloos⸗Gruppe ſtatt. Dieſe Looſe ſind die chancenreichſten der Welt, weil die Anzahl der Looſe ſehr gering und die Pahl der hohen Treffer verhältnißmäßig ſehr groß iſt. Es ommen nur 44305 Looſe mit 44305 Gewinnen innerhalb eines Jahres zur Entſcheidung, woraus ſich ergibt, daß jedes Loos mit einem Treffer gezogen werden muß, darunter viele hohe Freffer bis 300,000 M. ohne Abzug. Selbſt bei dem kleinen Riſiko von 3,50 M. pro Ziehung kann der Spieler 6800 M. baar gewinnen. Der freundliche Leſer ſei auf das heutige Inſerat des Bankhauſes J. Scholl, Berlin⸗Nieder⸗ ſchönhauſen, aufmerkſam gemacht und wollen ſich die In⸗ tereſſenten vertrauensvoll an dieſe Firma wenden. llliche Azeigt Sekauntmachung. Dis bisher nur für häufiger erſcheinende politiſche Zeitungen und Anzeigeblätter ſtatthaften Zeitungsbeſtellungen ſür den zweiten und dritten oder für den dritten Monat im Vierteljahr ſollen bei den Poſtanſtalten im Reichs⸗Poſtgebiet vom 1. Januar 2895 ab auf alle vierteljährlich zu beziehenden Zeitungen und Zeit⸗ ſchriften, ſo weit deren Verleger ſich hiermit einverſtanden erklären, führuae werden. Wegen Ein⸗ ührung des gedachten Verfahrens werden die Poſtanſtalten mit den alsbald in Ver⸗ indung treten. 46079 Berlin, W. den 9. Auguſt 1894. Der Staatsſecretair des Neichs⸗ Poſtamts. vou Stephan. Hekauntmachung. Straßenſperre betr. (225) Nr. 54597 UI. In Folge der Sielbauarbeiten in der Hafenſtraße wird die Lud⸗ wigsſtraße zwiſchen Stadt⸗ vark und B7 von Montag den 20. Auguſt l. Is. ab auf die Dauer von 14 Tagen geſperrt. 45903 Die nach dem Hauptzollamt fahrenden FJuhrwerke haben durch die Mozart⸗ u. Iffland⸗ ſtraße zu fahren. Desgleichen wird der Luiſenring vor J S u. J 9 vom 20. Auguſt d. Is. ab bis auf Weiteres geſperrt. Zuwiderhandlungen werden gemäߧ 121.⸗Sk.⸗G.⸗B. be⸗ annheim, 17. Auguſt 1894. Großh. Bezirksamt: Dr. Seitz. Konhursverfahren. No. 43164. Das Konkursver⸗ fahren über das Vermögen des Gaſtwirths Heinrich Schäfer in Mannheim wurde durch Beſchluß Gr. Amtsgerichts X hierſelbſt vom 15. d. Mts. nach Abhaltung des Schlußtermins aufgehoben. Mannheim, 18. Auguſt 1893. Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts Galm. 46082 Bekauntmachung. Betr. Vergebung der Entwäſſerung des Piſſoirs neben der Aula in der Real⸗ ſchule Q 8. Die Herſtellung des Piſſoirs neben der Aula in der Realſchule 2 ſoll auf dem Wege der öffent⸗ lichen Ausſchreibung incl. Material und Arbeit vergeben werden und werden Offerten auf Grund des Koſtenanſchlagsauszuges, von welchem Abſchriften zum Preiſe von Mark.— erhältlich, erbeten. Die Bedingungen und Zeich⸗ nungen liegen auf dem Hausent⸗ wäſſerungs⸗Bureau, O 7, 104, Zimmer No. 4 zur Einſicht aus. Obengenannte Koſtenanſchlags⸗ abſchriften ſind vollſtändig, in Einzel⸗ und Geſammt⸗Preiſe aus⸗ gefertigt, verſiegelt u. verſchloſſen bis ſpäteſtens 25. ds. Mts., 1 ühr Vormittags an das Bürgermeiſteramt, 2. Stock, Zimmer No. 4 einzureichen und werden in Gegenwart der erſchie⸗ nenen Submittenten alsdann ge⸗ öffnet, Bezeichnung der Offerten: Au⸗ erbieten auf Piſſoir⸗Herſtel⸗ lung der Realſchule a 8. An das verehrliche Bürgermeiſter⸗ amt im Rathhaus. Für die Zuſchlagsertheilung iſt neben dem Preiſe vor allem die Qualität und Zuverläſſigkeit der Lieferung maßgebend. Die An⸗ erbietenden ſind 6 Wochen an ihr Angebot gebunden. Die Stadt verpflichtet ſich weder zur Annahme des nied⸗ rigſten oder irgend eines der ein⸗ gelaufenen Anerbieten, noch zur Mittheilung von Gründen, welche für die Entſcheidung maßgebend waren. Mannheim, 18. Auguſt 189. Das ſtädtiſche Hausentwäfſerungsbureau. Fahrniß⸗Verſteigerung. Aus dem Nachlaſſe des 7 C. Ziegler werden in K 8, 23 Mittwoch, den 22. Auguſt Nachmittags 2 Uhr 85 gegen Baarzahlung ver⸗ igert: 46062 Küchengeſchirr, Weißzeng, Herrenkleidung, Bettung, Tiſche, Stühls, Schränke, Bettladen und verſchiedener Hausrath. Otto Schwenzke, Waiſenrichter,. Zwangs⸗Berſteigerung. Am Mittwoch, 22. ds. Mts. Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfrandlokal Q 4, 5 1 Schneidmaſchine, 1 Muſter⸗ ſchrank, 1 Buffet, 1 Waſchkom⸗ mode mit Marmorplatte, 1 Nachttiſchchen mit Marmorplatte, 1 Spiegel mit brauner Rahme, 1 Kangpee gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. Maunbeim, 5 n 1893. Schuhmacher, Seſchrene B Ein Kind aus beſſ. Ständen, nird in liebevolle, gewiſſen⸗ afte Pflege genommen von einer Pfarrersfamilie imElſenz⸗ thal.(Adoption nicht ausgeſchl.) Näheres im Verlag. 44798 „ —Dienſtag, den 21. Auguſt 1894 ab, ſwaagen, Viſirſtäbe und Maurer⸗ General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Augußt. Sielbau⸗Mannheim Arbeits⸗Jergebung. Nr. 18888. Sielbau⸗Vertrag Nr. 58. 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Auguſt 1894. 76 Adelaide Road, Haverstock Hill. — Danksagung. Für die vielen Beweiſe herzlicher Theilnahme an dem ſchweren Verluſte meines lieben Mannes, insbeſondere Herrn Dr. Hereus für die überaus aufopfernde Behandlung während ſeiner Krankheit, ſage ich hiermit Allen meinen innigſten Dank. Mannheim, den 21. Auguſt 1894. 46085 Frau Carl Bleſch Wwe. Danksagung. Für die vielen Beweiſe herzlicher Theilnahme an dem uns betroffenen ſchweren Verluſte unſerer unvergeßlichen Mutter, Schweſter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Dante 46088 Frau Karoline Mayer Wwe., geb. Röſer für die ſorgſame Behandlung des Herrn Medizinalrath Dr. Winterwerber, die liebevolle Pflege der Niederbronner Schweſtern, ſowie füx die reichen Blumenſpenden u. die zahl⸗ reiche Leichenbegleitung, insbeſondere auch für die warme An⸗ theilnahme des verehrl. Vorſtandes und der Mitglieder des 85 Mannheim, den 21. Auguſt 1894. Die trauernden Hinterbliebenen. 6. Seite! Seneral⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Auguſt. 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Auguſt: Nach Schluß der Vorſtellung, Abende 11 Uhr 5 Min. geht ein Extrazug von hier nach Edingen, ab Mannbeim(Friedrichsſchule); ferner ab Neckar⸗Vorſtadt 11 Uhr 5 Min. nach Viernheim. 45910 Rr Die Eiſenbahn⸗Verwaltungen haben genehmigt, daß die 1 odel wie an den Theaterabenden verkehren, reſp. Schluß der Vorſtellung abwarten. Alles Nähere durch Plakate und Austragzettel. 46050 Hochachtungsvoll G. Schumann, Director. K 1, 2. Deutscher Michel K 1, 2. Heute Dienſtag. 46090 SOMNCECRERT des I. ſüddeutſchen Mäuner⸗Quartett's Conradi, Buck, Gigel, ſowie der Duettiſten Paula und Donat Gigel. Pianiſt Herr Burchartz. Anfang 8 Uhr. Regie D. Gigel. Reſtauration Liedertafel K 2, 31. K 2, 31. 00 8 Mittwoch früh: Wellfleiſch. Abends: Wurſtſuppe mit hausge⸗ — machten Würſten, wozu freundlichſt einladet 46070 A. Rück. D 5, 11.„Stadt Aachen“.) 5, ll. 88N Morgen es Schl, i⸗ tfeſt Großes Schlachtfeſt. —22 50fß 89 0 05 Kraut, Abends hausgemachte Würſte, wozu höflichſt einladet M. Grimm. Canz⸗Inſtitut J. 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Als ſolche Anmeldeſtellen ſind für die Generalverſammlung beſtimmt: das Bankhans W. H. Jadendurg n. Sühne in Rennheim; die deutſche Pertinsbank in Frauhfurt a..; das Bankhaus E. Ladenburg in Frankfurt a. dit Würltembergiſche Vereinsbank in Stuttgart. Stellvertretung durch andere ſtimmberechtigte Aetio⸗ näre iſt geſtattet, jedoch nur auf Vorlegung ſchriftlicher Vollmacht. Mannheim, den 20. Auguſt 1894. 45618 Die Direction. SSSeeoeoceeeo §SPauline Gutenthal Privat-Tanzlehrinstitut Mannheim beehrt sich einem geehrten Publikum ergebenst mit⸗ zutheilen, dass ihre Unterrichts-Kurse für die kom. mende Wintersaison, Mitte September ihren Anfang nehmen und bittet daher gefällige Anmeldungen in deren Wohnung A 2, 7, Mannheim, von Ende August an bewirken zu wollen. Gleichzeitig mache ich die geehrten PDamen und Herren darauf aufmerksam, dass ich für diese Saison in sämmtlichen Neulleiten der Salontänze auf 0 7 Wunsch Unterricht ertheilen werde. Hochachtungsvoll Pauline Gutenthal, 46024 * 5 2 2 2 Grossh. Hofballetmeisterin a. D. SoooOOOOOOOOOO Jeden Monat für jecen Thellnehmer eln garantirt sicherer Treffer! 12 Siet, Skrienlooſe wete 300000 150 000 f bt treffer 25 MI. baar u. s. Ww.— Jedes dieser 12 Loose muss 120 000 mit je 1 Treffer gezogen werden, Soviel Lopse oviel Preffer.— Der Gesammtbetrag der Treffer beläuft sich im Jabr auf über 6 Millionen Mark. Viehung unter Aufsicht jeden Monat und zwar 12mal im Jahr. z Nächste Ziehung am 1. September. Je 125 Nitglieder bilden eine Gesellschaft. ½2; Antheil kostet zu jeder Ziehung nur.80 Mk., 2 Anthelle 2 Mk. und sind 12 Beiträge Zu entrichten.— Prospekte u. Listen gratis— Keine verbotenen Ratenloose. Gefl. Aufträge erbitte bald. 45365 Bankchaus J. Scholl, Berlin⸗Niederſchünhanſen. Auch sind obige Loose durch Franz Seholl, Schmiedeberg 1. KEiesgb. zu beziehen. 9EWéMbertreter gesucht. Jur gefl Veachkung! 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