— Telegramm⸗Adreſſe: Badiſche Vollszeitung.) „Journal Mannheim.““ In der Poftliſte en etragen unter Nr. 2602. Abonuemeut: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt vez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Fuſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel- Nummern 5 Pfg. der Stadt Mannheim und Umgebung. annheimer Journal. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte und verbrritetüe Zeitung in Maunhein aud Amgebung. 9 (Mannheimer Volksblatt.) Verantwortlich: für den polit. und allg. Theil: Shef⸗Redakteur Herm. Meyer, für den lok. und prov. Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Ipfel. Dr. H. Haat'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). (Das„Mannheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 44. Arbeiterwohnungen. Unter di ſem Titel ſchreibt die amtliche„Berliner Correſpondenz“: Das Beſtreben, gute und billige Wohnungen für bie Arb iter zu ſchoffen, findet, wie ſich aus den Berichten der Gewerbeaufſichtsbeamten erkennen läß,, immer weitere Anerkennung, wenn auch die Wege, die zur Erreichung dieſes Zieles eingeſchlagen werden, ſehr verſchieden ſind. An erſter Stelle ſtehen die zahlreichen Faͤlle, in denen die Arbeitgeber für ihre Aubeiter Wohnhäuſer er⸗ baut haben. So hat in Palmnicken in Oſtpreußen die Firma Stantien und Becker eine große Zahl guter und beliger Arb iterwohnungen geſcheffen, auf dem Meſſing⸗ weik der Firma Hirſch und Sohn bei Eberswalde haben ſämmilſche auf dem Werk wohnenden ca. 100 Arbeiter⸗ familien geſunde und bequeme Wohnungen für die meiſt ein Miethspreis von nur 54 Mark für das Jahr be⸗ zohlt wird, in Ober Langenbielau beſitzt die Firma Chr. Dierig zwei Wohnhäuſer für je zwöoͤlf Familien, in Blieg B. Przillas ein Wohnhoaus, in Tſchauſchelwitz die Zuckerfabrik eine Kaſerne, in der 64 Arbeiter unent⸗ geltlich Aufnahme finden. Große Fürſorge ver⸗ wendet auch die Papierfabrek von Korn und Vock in Sacrau auf die Wohnungen ihrer Ar⸗ beiter. Im Bezirk Liegnitz wird das Beſtreben der Arbeiter, ſich ſeloſt anzubouen, von den größeren Werken durch Gewährung von Darlehen bereitwillig unter⸗ ſtützt. Das Eiſenhüttenwerk Zawadzki beſitzt eine Reihe von Häuſern mit ländlichem Charakter mit je vier bis acht Wohnungen ſowie Garten⸗ und Ackerland. Die Fürſtlich Stolberg⸗Wernigerode'ſche Verwaltung hat bei dem Sägeweik zu Colonowska eine Anzahl neu erbauter Häuſer mit Ackerland gepachtet, die ſie den Arbeitern gegen einen billigen Micthszins überläßt. Die Glashütte Porta hat duich Neubau von 24 Arbeiterwohnungen nunmehr im Ganzen für 123 Wohnungen geſorgt, die Fechenheimer Anilinfarbenfabrik hat äbermals 24 neue Albeiterwohnhäuſer erbaut. Bemerkenswerth iſt das Vor⸗ gehen der Stadt Bocholt: Dort iſt angeregt worden, durch Ortsſtatut die Arbeiterwohnungen an neuen Stra⸗ ßen der Stadt von Straßenbaukoſten gänzlich frei zu laſſen und dadurch den Bau von Arbeiterwohnhäuſern zu erleichtern; auch woll die ſtädtiſche Sparkaſſe die Be⸗ leihungsgrenze für Arbeiterwohnhäuſer eiweitern. Seit dem Jahre 1869 ſind dort 332 Arbeiterwohnhäuſer ge⸗ baut worden und etwa 100 Einfamilienhäuſer in den Beſitz von Arbeitern übergegangen. In 46 Fabrikbetrieben des Bezirks Oberfranken waren„beſondere Arbeiterwohnungen“ vorhanden, und zwar im Ganzen 1133 Familienwohnungen. Geſtiegen iſt die Zahl der Wohnungen in der Baumwollſpinnerei Bayreuth von 154 auf 178, in der Schiefertofel⸗ und Bleiſtiftfabrit von A. W. Faber in Geroldsgrun von 42 auf 62. Auch aus den Bezirken Schwaben und Baden wird von zahlreichen Bauſen von Arbeiterwohn⸗ häuſern berichtet. Bemerkenswerth iſt das Vorgehen des Koumerzienrathes ten Brink in Arlen, der ſeinen Ar⸗ beitern Ennzelhäuſer mit Küche, vier Zimmern, Keller und Garten zum Preiſe von 2200 Mark herſtellt. Hier⸗ von erhalien die Arbriter meiſt 400 Mark geſchenkt, der Reſt von 1800 Mark wird bii einer Anzahlung von 300 Mark und mit jährlichen Zahlungen von 120 M. für Mieide und Amortiſation mit 3½ pCt. amort ſirt. Auch viele andere Arbeitgeber befolgen das Beſtreben, den Arbeitern den Erwerb eines eigenen Hauſes zu er⸗ möslichen, ſo die Fumen Gebr. Arndt in Quedlinburg, Weber und Otto in Forchheim, de Voß in Izehoe, lezteire Firma bewirkt die Seßhaftmachung ihrer Arbeiter auf die Weiſe, daß ſie die erſie Hälfte des Brandkaſſen⸗ werihes als erſte Hypoihek zu 3½ pCt. hergibt und das übr ge als Darl hen vorſtreckt. Das Kapital wird durch Ralenzahlungen allmählich abgetragen. Aehnlicher Beruältniſſe erfreuen ſich die Arbeiter der Cementfabrik Pullhude, und der Knochendüngerfabrik von Stuhr und Lorenzen in Friedrichſtadt. Auser den genannten haben noch viele andere Arbeitgeber theils durch den Bau von Wohnungen, theills durch Gewährung von Darlehen die Seßheftwachun) ihrer Arbeiter unterſtützt. Neben den Arbeitgebern ſind es Vereine und ge⸗ meinnutzige Gejellſchufien, die ſich in anerkennenswerther Weiſe, meiſt als Spar⸗ und Bauvereine, um die Hebung der Arbeiter wohnungs verhältuſſſe verdient gemacht haben. Bekannt iſt die Bauihätigkeit der Vereine in Hannov r und Berlin, die indeſſen jetzt ſchon an zahlreichen Orten thalkräftige Nachfolge gefunden haben, ſo in Dittersbach Donnerſtag, 14. Februar 1895. (Gelephon⸗Ar. 218.) —5 in Schleſien, in Aachen, Dresden, Mannheim, Lübeck, Herford, Leipzig⸗Lindenau und Straßburg. Andere Ver⸗ eine ſuchen, anſtatt für Arbeiter Häuſer zu erbauen oder zu vermiethen, den Arbeitern den Erwerb eigener Häuſer zu erleichtern. Hierbei erweiſen ſich auch Sparkaſſen vielfach entgegenkommend in der Hergabe von Hypotheken⸗ darlehen. Beſonders hervorzuheden iſt in dieſer Hinſicht die Thätigkeit der Breslauer Sileſia, die für Arbeiter, die ſich in Saarau anſiedeln wollen, Bauplätze zu beſon⸗ ders guͤnſtigen Bedingungen zur Verfügung ſtellt und auch beim Bau ſelbſt beſondere Begünſtigungen gewährt. Denſelben Zweck verfolgen Baugeſellſchaften in Quedlin⸗ burg, Barmen, Erſurt, Flensburg, Haarden, Altona, Gronau und Hohenberg. Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 14. Februar Die Volkspartei in Württemberg arbeitet mit Hochdruck für die Stichwahlen. So kolportirt ſie fetzt wieder jenes alte Märchen von einem angeblichen Tele⸗ gramm Bismarcks, welches gelautet haben ſoll:„Fürſt wünſcht Sabor“ und vor einigen Jahren zur Wahl eines Sozialdemokraten aufforderte. Demg⸗genüber ſtellen die„Berl. Neueſt. Nachr.“ feſt, daß jenes Telegramm faͤlſchlich erdichtet iſt. Der Antrag wegen der Verſchärfung der Dis⸗ ziplinargewalt des Reichstagspräſidenten bat 126 Uaterſchriften aus der nationalliberalen, der freikonſervativen und der konſervativen Partei und dem Centrum gefunden. Als Antragſteller haben unterzeichnet die Abgg. Rören, Graf Holſtein, Gamp und Pieſchel. Die Berathung über den Antrag ſoll am Sonnabend ſtatifinden; ſeine Annahme iſt geſichert. Zur zweiten Etatsberathung im Relchs⸗ tage haben die konſervaliven Abgeordneten v. Leipziger und v. Maſſow und die Centrumsmitglieder Dr. Lieber⸗ Montabaur und Reindl beantragt: im Poſtetat bei den fortdauernden Ausgaben für einen Unterſtaatsſekretär 20,000 Mark und zwei Direktoren je 15,000 Mark einzuſtellen. In der Budgetkommiſſton war die Ausgabe für den Unterſtaatsſekretär geſtrichen worden. Der Reichstag wird nach Erledigung des Poſt⸗ etats die zweite Etatsberathung unterbrechen, um in die erſte Leſung der Geſetzemwürfe über die Finanzreform und die Tabakſteuer einzutreten. Die Verbandlungen des Zollbeirathes über die wirth⸗ ſchaftlichen Intereſſen Deutſchlands an einem Handels⸗ vertrage mit Japan ſollen, wie die„Nordd. Allg. Ztg.“ ſchreibt, nach den bisherigen Dispoſitionen in der zweiten Hälfte dieſes Monais ſtatifinden. Ueber die Lage auf dem oſtaſiatiſchen Kriegs⸗ ſchauplatz wird aus Wei⸗Hai⸗Wei Folgendes be⸗ richtet: Sämmtliche chineſiſche Forts auf dem Feſtlande ſind von den Japanern genommen. Das Fort auf der Ihis⸗Inſel iſt zum Schweigen gebracht. Die chineſiſchen Panzerſchiffe„Ting⸗Huen“ und„Lai⸗Duen“ ſowie die Kreuzer„Tſchin⸗Huen“ und„Wei⸗Puen“ ſind zum Sin⸗ ken gebracht, 13 chineſiſche Torpedeboote ſind zerſtört und genommen. Ein japaniſches Torpedoboot iſt verloren, zwei andere ſind dienſtunfähig gemacht, die übrigen chine⸗ ſiſchen Kriegsſchiffe, darunter das große Panzerſchiff „Tſcheng Puen“, ſowie die Forts auf der Inſel Liu⸗kung⸗ tao befinden ſich noch im Beſitz der Chineſen. Indeſſen ſoll bereits, wie man aus Hiroſchima meldet, ein chine⸗ ſiſches Kanonenboot mit weißer Flagge in das Haupt⸗ quartier der Japaner die Nachricht gebracht haben, Admiral Ting, in deſſen Beſitz die noch uneroberten Foris ſich befinden, ſei bereit, ſich zu ergeben, unter der Bedingung, daß das Leben der Offiziere und Mann. ſchaften der chineſiſchen Schiffe, ſowie der chineſiſchen Soldaten auf den Forts und der Ausländer verbürgt werde. Die formelle Uebergabe ſollte ſpäter vereinbart werden. Deutſcher Reichstag. Berlin, 13. Februar. Tagesordnung: Zweite Leſung der Anträge Auer und Colbus, betreffend ufhebung des Diktaturpara⸗ raphen in Elſaß⸗Lothringen. Am Bundesrathstiſch Staats⸗ ekretär v. Boetticher. Abg. Bueb(Soz.): Staatsſekretär v. Boetticher habe bei der letzten Berathung dieſer Materie dem Abgeordneten Bebel gegenüber geſagt, dieſe Sache ginge eigentlich nur den Landesausſchuß von Elſaß⸗Lothringen etwas an, und der Reichskanzler habe der Behauptung, daß im Landesausſchuß die entgegengeſetzte Praxis geübt werde, ein Kopfſchütteln entgegengehalten. Ich kann den Nachweis liefern, daß letzteres der Fall iſt, denn Staatsſekretär v. Puttkamer hat dem Lan⸗ desausſchußmitglied Dr. Petri erklärt, die Verhandlung über den Diktaturparagraphen gehörte in den Reichstag. Abg. Küch in erörtert die Praxis der Verwaltung von Elſaß⸗Lothringen in der Sprachenfrage, wird aber vom Prä⸗ ſidenten wiederholt mit dem Hinweis unterbrochen, daß dies nicht zur Sache gehörte. Redner ſchließt mit der kurzen Bitte, den geſtellten Anträgen zuzuſtimmen. Ueber die Anträge Auer und Colbus wird einzeln abge⸗ ſtimmt und jeder mit derſelben Majorität(Sozialdemokraten, Freiſinnige und Centrum) gegen konſervative Reichspartei und Nationalliberale angenommen. Es folgt Fortſetzung der Berathung der Anträge Pachnicke, Ancker, und Auer, be⸗ treffend die Verfaſſung in den deutſchen Bundes⸗ ſtaaten. Der hierzu bei Berathung des Gegenſtandes von dem Abgeordneten Frege eingebrachte Antrag auf einfache Tagesordnung, bei deſſen Abſtimmung ſich Beſchlußunfähig⸗ keit ergab, wurde einſtweilen zurückgezogen.(Aha! links, Bewegung.) Abg. Richter(freiſ. Volkspartei) befürwortet die Aus⸗ dehnung der Volksvertretung auf Mecklenburg. Für die Kompe⸗ tenzerweiterung der Reichsverfaſſung bringt Redner hiſtoriſche Belege bei. Seien es geordnete Verhältniſſe, wenn in dem ürſtenthum Ratzeburg von den berufenen zwanzig Vertretern ſen Jahren nur neun erſchienen? Der Landtag werde ſo⸗ dann für beſchlußunfähig erklärt und die Vertreter nach 7575 eſchickt und das Land ohne Landtag regiert.(Heiter⸗ eit.) Has iſt doch einfach ein Verfaſſungsbruch. Und da beruft ſich der Abg, v. Buchka auf die mecklenburgiſche Erb⸗ freiheit. Die ganze mecklenburgiſche Verfaſſung iſt eine durch die frühere Reichsgewalt aufgedrungene Verfaſſung. Um dies zu beweiſen, geht Redner näher auf die Geſchichte Mecklenburgs ein und ſchildert die Entwicklung bis zu den ſogenannten Freiwalder Beſchlüſſen, wo durch die preußiſch⸗ öſterreichiſche Kommiſſion das in Mecklenburg begonnene Ver⸗ faſſungsrecht vernichtet und die alte ſtändiſche Verfaſſung ein⸗ geführt wurde. Wenn das Reich damals in dieſer Richtung aufzutreten berechtigt geweſen, ſo könne es auch heute vor⸗ ehen. Ich beſtreite, daß der mecklenburgiſche Bundesraths⸗ bevollmächtigte ſich als Vertreter des Volkes bezeichnen kann, er iſt nur Vertreter der mecklenburgiſchen Regierung, ich be⸗ weifle auch, daß er das Vertrauen des Volkes beſitzt. Buchka ſee⸗ den Bauern läge mehr an guten Preiſen, als an einer erfaſſung, habe der Bauer nicht das Recht, beides zu ver⸗ langen? Es könnte demſelben auch einmal einfallen, zu ſagen, ihm läge mehr an guten Preiſen, als an der Monarchie, (Große Unruhe.) Der Parlamentarismus ſei im Niedergang, iſt etwa der Partikularismus im Aufſteigen? Derſelbe ſei in der heutigen eit überhaupt nicht durchführbar. Der Partameniarismus iſt der richtige Spiegel der jeweiligen Zuſtände. Herr v. Buchka habe mit großem Selbſtbewußtſein geſagt, der mecklen⸗ burgiſche Kurs bleibe der alte. Die Geſchichte hat auch hier Beiſpiele von dem Gegentheil gegeben. Ebenſo trotzig trat man 1849 gegen die Verfaſſungsbewegung auf und einige Wochen ſpäter ſtellte ſich die mecklenburgiſche Vertretung auf die Seite dieſer geächteten Bewegung. Mecklenburg gebührt eine Verfaſſung und das Reich hat das Recht, dafür einzu⸗ treten, daß dem Volke ſein Recht werde.(Beifall links.— Der Reichskanzler und der Kriegsminiſter haben am Bundes⸗ rathstiſch Platz genommen.) Abg. Bebel(Soz.) hebt in der Einleitung ſeiner Rede kurz hervor, daß der jetzt zur Diskuſſion ſtehende Antrag Auer auch noch die Erweiterung des Wahlrechtes auf die Frauen und die Herabſetzung der Wahlgrenze auf 20 Jahre einbegreife. Die Frage der Kompetenz ſei dahin zu bejahen, daß das Reich in der Lage ſein müſſe, darüber zu wachen, wie in den Einzelſtaaten die Volksvertretung zuſammenkomme. In Be⸗ zug auf dieſe Frage habe ſich innerhalb der ſozialdemokra⸗ tiſchen Partei eine eigenthümliche Wandlung vollzogen. Er ſtehe nicht an, zu erklären, daß er bis in die ſiebziger Jahre hinein auf dem Standpunkt des Föderalismus geſtanden habe⸗ Feſe aber habe ſich ein Umſchwung vollzogen. Das iſt der 110 8 des direkten Wahlrechts, das hat auch Fürſt Bismarck ſelbſt wohl gewußt, denn nur um möglichſt wirkſam gegen den Föderalismus auftreten zu können, hat er das allgemeine direkte Wahlrecht angeboten. Die Wahlrechte der fünfund⸗ zwanzig Bundesſtaaten, welche in Betracht kommen, ſind fämmtlich verſchieden. Das württembergiſche Wahlrecht iſt enau daſſelbe Wahlrecht, wie im Deutſchen Reich. Preußen hat, wie Bismarck geſagt, das miſerabelſte aller Wahlſyſteme, einen Charakter, der durch die neuen preußiſchen Steuergeſetze noch verſchärft worden ſei. Redner beſpricht die Einzelheiten der Berliner Wahlverhältniſſe. Hierzu komme noch, daß das Wahl⸗ recht ein öffentliches ſei. Kein Beamter dürfe der Wahl fern blei⸗ ben, keiner dürfe aber auch ſeine Stimme mißliebigen Perſonen geben. So ſei ein Polizeiwachtmeiſter, der für einen ſozial⸗ demokratiſchen Wahlmann geſtimmt, ſofort entlaſſen worden. Es ſei höchſte Zeit, daß das allgemeine, direkte Stimmrecht zur Einführung gelange und daß die Wahlberechtigung mit dem 20. Lebensjahr beginnt. Unzuträglichkeiten ſeien damit nicht verbunden, wie die Schweiz und Belgien bewieſen. Aber auch wir haben ein Beiſpiel dieſer Art. Sachſen habe ſeit 35 Jahren eine Gemeindeordnung, welche jedem 21jährigen Bürger das Wahlrecht verleihe. Wir verlangen auch das Wahlrecht für die Frauen, wie überhaupt volle Gleichberechti⸗ gung der Frau. Daß die Frauen immer mehr in den Vorder⸗ grund träken, ſei Thatfache und würde auch durch die neue Gewerbezählung bewieſen werden. Abg. Rettich(conſ.) hält die gegenwärtige Verfaſſung Mecklenburgs für verbeſſerungsbedürftig, aber darin ſeien die Conſervativen einig, die ſtändiſche Gliederung zu behalten und keine Einmiſchung des Reichs in die mecklenburgiſchen Autze⸗ legenheiten zu 2. Seite. General⸗Anzeiger. Mannbeim, 14. Feßruar⸗ Abg. Dr. Lieber(Tentr.) wirft Bebel vor, Unmögliches zu verlangen, wenn er in den Einzelſtaaten das Frauenwahl⸗ recht einführen wolle, ohne es zugleich für das Reich zu be⸗ antragen. Das Centrum ſtehe nach wie vor den Anträgen Pachnicke, Ancker und Auer ablehnend gegenüber und halte am früheren föderativen Charakter des Reiches feſt. Abg. Dr. v. Marquardſen(ntl.) hält es gegenüber Bebel für beſſer, es beim männlicheu Stimmrecht zu belaſſen. Abg, Dr. v. Marquardſen(ntl.) erklärt Namens der Nationalliberalen deren Zuſtimmung zu dem Antrag Pachnicke. Abg. Nauck(dk.) wünſcht, daß die Verhältniſſe in Mecklenburg⸗Strelitz ſo bleiben, wie ſie ſind. Abg. Dr. v. Frege(dk.) meint, die Frauenfrage müſſe auf anderem Gebiete als auf dem parlamentariſchen der Gleichberechtigung gelöſt werden. Die zweite Berathung findet ſpäter ſtatt. Der Antrag Ancker betreffend anderweite Abgrenz⸗ ung der Wahlkreiſe wurde gegen die Stimmen der Frei⸗ und Sozialdemokraten abgelehnt. ächſte Sitzung morgen. Etat des Innern, ——— Aus Stadt und Cand. Mannheim, 14. Februar 1894. *Audienzen ertheilte geſtern der Großherzog den Stadt⸗ räthen Dr. Clemm und Ferdinand Ladenburg, ſowie dem Hochbauinſpektor Ahlmann und dem Landgerichts⸗ ſekretär Strauß, ſämmtlich von Mannheim. Landesgeſundheitsrath. Der gemäß landesherrlicher Verordnung vom 19. März 1892 errichtete Landesgeſundheits⸗ rath beſteht für die Jahre 1895, 1896 und 1897 aus folgenden Mitgliedern: Geheimerath Dr. Battlehner, Obermedizinal⸗ rath Dr. Arnsperger, Oberregierungsrath Dr. Lydtin, Medi⸗ zinalrath Ziegler, ſämmtlich in Karlsruhe als techniſche Referenten des Miniſteriums des Innern für Medizinal⸗ für Veterinärweſen und für pharmazeutiſche Angelegenheiten; 2715 Profeſſor Dr. Knauff in Heidelberg, Profeſſor Dr. chottelius in Freiburg auf Grund der Wablen der medizi⸗ niſchen Fakultäten der Univerſitäten Heidelberg und Freiburg; Medizinalrath Dr. Theodor Dreßler in Karlsruhe als Ob⸗ mann des Ausſchuſſes der Aerzte; Oberbaurath Profeſſor Baumeiſter, Geheimer Hofrath Proſeſſor Dr. Engler, Ober⸗ bürgermeiſter Schnetzler, ſämmtlich in Karlsruhe, Bezirksarzt Medizinalrath Schenk in Raſtatt, Bezirksarzt Medizinalrath Dr. Hauſer in Donaueſchingen, Medizinalrath Dr. Gießler in Pforzheim, Mediztnalrath Dr. Baumgärtner in Baden auf Grund der Ernennung durch das Miniſterium des Innern. Schneebeobachtungen. Die Schneelage hat in der Woche vom 3. bis 9. Februar nur unerhebliche Veränderungen erfahren; an einigen Orten hat ſie einen kleinen Zuwachs er⸗ alten, an anderen hat ſie dagegen etwas abgenommen. Am orgen des 9. ſind gelegen in Furtwangen 104, in Dürrheim 84, in Villingen 44, in Stetten a. k. M. 35, in Heiligenberg 48, in Zollhaus 55. in Titiſee 84, in Bonndorf 62, in Höchen⸗ ſchwand 188, in Bernau 112, in Gersbach 176, in Todtnau⸗ berg 100, in Heubronn 82, in St. Märgen 98, in Kniebis 180, in Rippoldsau 95, in Schapbach 46, in Wolfach 22, in 59 05 17, in Offenburg 3, in 86, in Kalten⸗ ronn 105, in Tiefenbronn 25, in Karlsruhe 27, in Krautheim 34, in Strümpfelbrunn 45, in Elſenz 82, in Buchen 25 om. Die Schneehöhe hat am Morgen des 9. Februar 5 75 Feldberger Hof auf dem Schwarzwald 2 Meter be⸗ agen. Der 10. badiſche Handelstag findet nächſten Sonn⸗ tag im 1 0 Rathhausſaale in Karlsruhe ſtatt. Auf der Tagesordnung ſtehen: 1) der Geſetzentwurf zur Be⸗ kämpfung des unlauteren Wettbewerbs; 2) der Erlaß des preußiſchen Handelsminiſters betreffend die Reform der Preußiſchen Handelskammern, ſoweit der andelstag dadurch berührt wird; 8) die Ausdehnung der Un allverſiche⸗ rung auf das Handelsgewerbe; 4) die Ermäßigung der 5) die Kündigung des Handelsvertrages mit rgentinien und die damit zufammenhängende Quebrachozoll⸗ Sese⸗ 6) der Geſetzentwurf betreffend die Abänderung der ewerbeordnung. Nationalliberale Partei. Die Abtheilung IV hält morgen Freitag Abend ½9 Uhr eine Verſammlung im vorderen Nebenzimmer(Eckzimmer) des„Wilden Mann“, N 2 10,11, (Eingang zwiſchen M 2 und N 2) ab, mit folgender Tages⸗ ordnung: 1) Vortrag des Herrn Ph. Wolſhard über: Die Lage des Mittelſtandes“. 2) Diskuſſion über:„Arbeiter⸗ Verſicherung“ Referenten die Herren Hch. Hartmann und Guido Pfeifer. Zu dieſer Verſammlung ſind ſämmt⸗ liche Pa teimitglieder eingeladen. * Bezirksverein zum Schutze eutlaſſener Sträflinge. Unterm 9. ds. Mts. fand unter dem Vorſitz des Großh. Ne: gierungsrathes Dr. v. Engelberg die diesjährige General⸗ verſammlung des Bezirksvereins zum Schutze entlaſſener Strafgefangener ſtatt. Aus dem von dem Herrn Vorſitzenden Teuilleton. — Bismarckhaus in Leipzig. Zur burtstages des Altreichskanzlers wird in erbaute, an der Ecke des Marktes und der Thomasſtraße ge⸗ legene Bismarckhaus durch ein Richtfeſt ewelht werden. Schon ſeit einigen Wochen iſt es in ſeinen Aere Theilen fertiggeſtellt, und die Arbeiten werden jetzt ſo be⸗ ſchleunigt, daß das Haus am 1. April in der auptſache vollendet iſt. — Der Kapitän der„Elbe“ hat an dem Unglücksmor⸗ gen, als er auf der Commandobrücke ſtand und den Unter⸗ 90979 der„Elbe“ vor Augen ſah, noch Zeit gefunden, einige bſchiedsworte auf ein Stück Papier zu 0 und ſie dem Lootſen, der geretiet wurde, mit dem Auftrag zu übergeben, den Zettel perſönlich ſeiner Gattin zu überbringen. EedDie gerettete Fräulein Boecker. Die Kaiſerin hat Fräulein Boecker, die einzige Dame, die vom ordd. Lloyddampfer„Elbe“ gerettet worden, einladen laſſen, ſte in Osborne zu beſuchen. Sie wird auf der Kriegs⸗Yacht 2Alberta“ am Montag von Portsmouth, wo ſie ſich jetzt befindet, nach Cowes auf der Inſel Wight befördert und 5 5 im königlichen Wagen von dort nach Osborne gebracht werden. — Ueber den Brand des Beruer Stabttheaters wird der„N. Zuürich. Zig.“ unterm 9. Februar berichtet: Als gegen 1 Uhr eine Frau, mit der Reinigung des uſchauerraumes beauftragt, den Saal betreten wollte, warf ſie eine mächtige eier bes 80. Ge⸗ eipzig das neu⸗ Rauchwolke in Ohnmacht. Der Qualm drang raſch vorwärts, daß auch andere Perſonen vom ausgebrochenen Brand enntniß erhielten. Die erſte Hilfe durch Zutragen von Waſ⸗ ſer brachten Private. Die Feuerwehr war ebenfalls raſch zur Stelle und es gelang ihr bald, des Feuers Meiſter zu werden. Die Verurſachung des Brandes iſt beim Ofen in einer ſoge⸗ nannten Remiſe zu ſuchen. Dieſe befindet ſich unmittelbar unter dem Parquetraum, von welchem ſie durch eine bedenklich dünne, mit Gips übertünchte Holzdecke getrennt iſt. In dieſer Remiſe in der Richtung gegen den Parterreraum hin, ſteht der etwa anderthalb Meter hohe Backſteinofen, von welchem gus die Wärme durch Röhren über den ganzen Theaterraum ingeleitet wird. Wie nun das Feuer ausgebrochen iſt, läßt vorläufig genau nicht ermitteln. Ein Defekt iſt an dem en nicht zu entdecken. Der Schaden iſt relativ unbedeutend; ümmerhin ſind aber mehrere Plätze der linken Parquetreihen mehr oder weniger ſtark verbraunt und der Boden ſelbſtver⸗ erſtatteten Jahresbericht iſt zu entnehmen, daß im aßge⸗ laufenen Jahre im Ganzen 143 Fälle erledigt wurden und daß der Aufwand, der für die Schützlinge erwuchs, ſich im Geſammten auf 1162 M. 18 Pf. beläuft. Hervorzuheben iſt, daß der Herr Vorſitzende in der angenehmen Lage war, einige Fälle zur Kenntniß zu bringen, in denen die Arbeit des Ver⸗ eins von gutem Erfolg begleitet war, was um ſo höher an⸗ zuſchlagen iſt, als in den vorliegenden Fällen ſchon längere Zeit— 1 bis 3 Jahre— ſeit die Entlaſſung verfloſſen war und die Betreffenden der ihnen erwieſenen Wohlthaten ſich andauernd würdig gezeigt haben. Der Fürſorge für die jugendlichen Beſtraften wurde die gleiche Sorgfalt wie in früheren Jahren zugewendet. Es war auch im verfloſſenen 55 möglich, einige in geeignete Lehrſtellen unterzubringen. ie anderen Arten der Fürſorge beſtanden hauptſächlich in Gewährung von Verpflegung, Reiſeunterſtützung und Zehr⸗ geld, Beſchaffung und Auslöſung von Kleidungsſtücken und Werkzeug, Unterſtützung der Familien während der Haft u. ſ. w. 810 die Swungserziehungsanſtolt Flehingen, die Arbeiter⸗ olonie Ankenbuck und die Anſtalt für Arbeitsnachweis Mannheim wurden namhafte Beiträge verwilligt. An Stelle Herr Stadtpfarrer Bauer in den Vorſtand gewählt. Die 17 er Vorſtandsmitglieder wurden wieder gewählt. Daß die Beyölkerung Intereſſe an den Beſtrebungen des Vereins zeigt, beweiſen die außer den Beiträgen ihm anläßlich be⸗ ſonderer Vorkommniſſe zugewendeten Geſchenke. Hoffen wir, daß auch in Zukunft die gleiche Sympathie den Beſtrebungen des Vereins entgegengebracht wird. Nur dann wird der Verein es vermögen, ſein Ziel zu erreichen, das darin beſteht, Leuten, die theils durch eigene Schuld, theils durch unglück⸗ liche Verkettung von Verhältniſſen in Gefangenſchaft gerathen ſind, in ihrem Entſchluß wieder eine Stelle im Leben zu er⸗ kämpfen, thatkräftig zu unterſtützen. Eine größere Verſammlung badiſcher und heſfiſcher Lehrer wird am 9. März in Hieschhorz ſtattfinden. Hierzu ſind die Lehrer des ganzen öſtlichen und ſüdöſtlichen Odenwaldes, diejenigen des ganzen untern Neckarthales und des Baulandes eingeladen worden. Aus der Haudelskammer. In Ergänzung des be⸗ onderen Polizei⸗Reglements für die Rhein⸗ chifffahrt auf den Flüſſen unter halb Rotter⸗ am bis zur See vom 25. Mai 1892 hat die Königl. Niederländiſche Regierung unterm 14. Dezember 1894 ver⸗ fügt, daß folgender neue Artikel einzuſchalten iſt:„Es iſt verboten, die Ab d längs des rechten Ufers, unterhalb des“ fahrzeuge amHoekvanHolland, zum Feſtmachen, Beiholen oder Anlegen von Fahrzeugen zu be⸗ nutzen.“ Dieſer neue Artikel iſt auch unter die Straf⸗ beſtimmungen des Artikel 12 der erwähnten Verordnung auf⸗ genommen. Kriegerverſammlung. Am g. Nachmittags ½4 Uhr, Fe zu Mannheim im Kaiſerſälchen des Saal⸗ baues eine en badiſcher, pfälziſcher und heſſiſcher Krieger zur Berathung ſtatt. Um 3 Uhr ſoll das Kaiſer Wilhelm⸗Denkmal beſichtigt werden, und nach den Verhandlungen werden die Mann⸗ heimer Vereine den gemüthlichen Theil der Zuſammenkunft übernehmen. Steineklopfen. Von ſämmtlichen zum Steinklopfen angemeldeten 513 Arbeitsloſen arbeiteten geſtern 222 Mann. Der allgemeine weibl. Krankenverſicherungsverein hat am Montag ſeine ordentliche Generalverſamlung abge⸗ halten. Die 11983.48, die Ausgaben Mark 11 358.84, ſomit eine Mehr⸗ einnahme von Mark 624.64. Das Vereinsvermögen beträgt Mark 26 813.77. Der Mitgliederſtand iſt 841. In den Vor⸗ ſtand wurden Boos, Ch. Dutkenhöfer, D. Mayerhofer wieder⸗ und die Herren Conrad Schmidt und K. Wohlfarth neugewählt. Als Erſatz⸗ männer wurden die Herren M. Eſchert u. K W. Schmitt. 82 Rechnungsreviſoren die Herren J. Frauenſchuh, chmitt, J. Gollmart, C. W. Schmitt und Maier ernannt. Bei der Statutenänderung wurde der Antrag, die Krankenrente auf den einmaligen Bezug von 104 Wochen zu beſchränken, abgelehnt; es bleibt ſomit der ſeit⸗ herige Artikel 9 der Statuten in Wirkſamkeit. Beitrittser⸗ klärungen, die in Anbetracht der 0 Vermögensver⸗ hältniſſe des Vereins ſehr zu empfehlen ſind, nimmt der Vor⸗ ſtand und die Erheberin Frau Margarethe Braunwarth, H 5, 14 jederzeit gerne entgegen. Mannheimer Dieſterweg⸗Verein. Der Vortrag des Herrn Schulinſpektors Scherer aus Worms, welcher— lt. unſerer Notiz in No. 48— nächſten Freitag Abend ſtattfinden ollte, muß wegen eingetretener Hinderniſſe auf nächſten ittwoch, den 20. ds. Mts., verlegt werden. An dieſem Tage wird der mit Spannung erwartete Vortrag unwideruflich gehalten werden. »Touriſten⸗Verein Maunheim. Unter dieſem Namen hat ſich zu Anfang dieſes Jahres hier ein Verein gebildet, ſtändlich beſchädigt. Glücklicherweiſe iſt der Feuerausbruch raſch genug entdeckt worden, um die Szenerieſtücke, welche ſich in der Remiſe befanden, unverſehrt herausbringen zu können. So beſchränkte ſich das Feuer in vertikaler Richtung, die leichte Decke zerfreſſend, auf das langſame Zerſtören der Pol⸗ ſterſitze. Man darf ſich glücklich ſchätzen, daß das Feuer nicht während einer Vorſtellung ausgebrochen iſt. Was dies in dem 5055 Theater für eine Panik abgeſetzt hätte, ließe ſich kaum denken. — Zahl der Schiffsunfälle 1894. Die Geſellſchaft „Veritas“ in Partis veröffentlicht eine Statiſtik über die Schiffsunfälle auf dem Meere im Laufe des Jahres 1894. Es gingen zu Grunde 855 Segelſchiffe, darunter 71 franzöſlſche. 488 ſind durch Strandung, 24 durch Brand, 73 durch Schiff⸗ bruch, die übrigen durch andere Unfälle verunglückt. Von 58 Segelſchiffen dat man gar keine Nachrichten bekommen. Dampfſchiffe ſind 208 verloren gegangen, worunter 127 engliſche und 9 franzöſiſche; von 9 hat man keine Nachricht. Beſchädigungen haben erlitten 3218 Dampfer, worunter 2139 engliſche und 135 franzöſiſche. Bei dieſer Statiſtik kommt nur die franzöſiſche und engliſche Marine in Betracht. — Von einer Katze gefreſſen. Wie italieniſche Blätter erzählen, hat im Dorfe Terzo im Venetianiſchen eine Katze einem vier Monate alten Kinde, mit dem ſie allein im Zimmer anweſend war, die Zunge und die Wange weggebiſſen und efreſſen. Das Kind verſchied auch bald Peatgaf unter gräß⸗ 17 7 Schmerzen. — Immer verrückter! In Belgien macht gegenwärtig ein gewiſſer Milo, der, rückwärts gehend, von Antwerpen nach Brüſſel marſchirt iſt, viel von ſich reden. Die Entfer⸗ nung zwiſchen den beiden Städten beträgt 88 Kilometer, und der ſonderbare Fußgänger, der mit Schuhen bekleidet war, welche vorn an der Fußſpitze Abſätze hatten, hat je 15 Kilo⸗ meter in zwei Stunden zurückgelegt. Dabei war das letzte Stlck Weges in Folge der Regengüſſe der letzten Tage ſo aufgeweicht, daß Milo wie in einem Sumpfe ſpazieren ging. Als der„Rückwärtsler“ in Brüſſel anlangte, wurde er von einer großen Volksmenge mit jubelndem Beifalle empfangen, und dabei iſt doch das Rückwärtsgehen in Belgien gar nichts Merkwürdiges denn ein großer Theil der belgiſchen Politiker geht ſchon ſeit Jahren den Krebsgang. — Sang an Aegir beim Sultan. amid hatte wie aus Konſtantinopel geſchrieben wird, ſchon längſt den Wunſch geäußert, die neue Kompyſttion Kaiſer Wilhelms vortragen zu hören. des ausgeſchiedenen Stadtpfarrers Winterroth wurde ergehafens für Reichs⸗ gemeinſchaftlicher Angelegenheiten innahmen im Jahre 1894 betragen Mark Sultan Abdul Als er in voriger Woche ver⸗ der in erſter Linſe es ſich zur Aufgabe macht, ſeinen Mit⸗ gliedern und deren Familienangehörigen möglichſt Gelegen⸗ beit zu geben, in geſellſchaftlicher Vereinigung durch Fußtouren diejenige körperliche Bewegung ſich zu verſchaffen, die dem Stadtbewohner der jetzigen Zeit zur Erhaltung und Förderung ſeines körperlichen und geiſtigen Wohlbefindens unumgänglich nothwendig iſt, beſonders dann, wenn ihn ſein Beruf viel in geſchloſſenen Räumen, wie Bureaus, Läden, Ateliers 20. feſt⸗ hält. Der Verein will dabei, wie aus ſeinem Touren⸗Pro⸗ gramm hervorgeht, auch möglichſt die Familien ſeiner Mit⸗ lieder berückſichtigen und zwar in der Weiſe, daß die Ab⸗ aen zu den Touren nicht zu früh erfolgen, dieſe ſelbſt nicht zu ſehr ausgedehnt werden, ein wirklich wohlthätiger Naturgenuß ſtattfinden kann und die Rückkehr jeweils nicht zu ſpät erfolgte. Da der Verein ebenſowohl die Pfalz, wie den Odenwald, den Schwarzwald und andere nahegelegene ſchöne Gegenden be⸗ ſuchen will, aber dort direkt nicht wohl thätig ſein kann, ſo hat er ſich weiter vorgenommen, Vereine, welche in jenen Gegenden touriſtiſchen Zwecken durch Herſtellung von Wegen, Brücken und Stegen, durch Erbauung von Ausſichtsthürmen, 8 von Ausſichtsplätzen ꝛc. dienen, nach Kräften mit einen Mitteln zu unterſtützen. Ferner ſollen die Mit⸗ glieder in touriſtiſchen Angelegenheiten Beſtrebungen unterſtützt werden, die auf Verkehrs⸗ Erleichterung und Verbilligung abzielen, während belehrende und unterhaltende Veranſtaltungen dazu beitragen ſollen, den Sinn für den Genuß der Natur zu wecken. Aus dem ſoeben zum Verſandt kommenden, geſchmack⸗ voll ausgeſtatteten Programm der Haupt⸗Touren für das laufende Jahr geht hervor, daß von den vorgeſehenen 8 Touren ausgeführt werden: 4 im Odenwald, 2 in der Bayr. Pfalz, 1 im Schwarzwald, 1 im Taunus. Dieſelben ver⸗ ſprechen nach ihrer Zuſammenſtellung recht genußreich zu werden. Außer den genannten Touren werden noch ſoge⸗ nannte Nachmittags⸗Familientouren beſtimmt und bekannt gegeben. Da bereits eine ſtattliche Zahl Männer als Freunde der Touriſtik dem Vereine beigetreten iſt, ſo iſt zu hoffen, daß deſſen Wirken ein recht erſprießliches werden wird. Die regelmäßigen Verſammlungen des Vereins finden im Neben⸗ zimmer des Reſtaurants zum„Wilden Mann“ ſtatt. Kneipp Verein Mannheim. In der vorgeſtrigen gut beſuchten Mitglieder⸗Verſammlung hielt Herr Hechler einen Vortrag über Hypochondrie. Redner ſchilderte in erſter Linie die Entſtehung dieſer gerade unter uns Deut⸗ ſchen ſo ſehr ausgeprägten Krankheit. Dieſelbe wird haupt⸗ ſächlich hervorgerufen durch übermäßige geiſtige Anſtrengung, durch ſitzende Lebensweiſe und Entbehrung friſcher Luft, ſerner durch Ueberfättigung von Genüſſen, getäuſchte Hoffnungen, verfehlte Spekulationen ꝛc. ꝛc. Die Hypochonder ſind nicht berathen und nur eine Plage ihrer ſelbſt und ihrer Umgebung, ſondern auch für die ſie behandelnden Aerzte, denn die Medizin ſteht dieſer Krankheit machtlos gegenüber und ſind gezwungen, be⸗ hufs Heilung zum Naturbeilverfahren zu greifen. An der Hand der Geſchichte und praktiſchen Beiſpielen wies Redner nach, daß ein großer Theil der Menſchheit und hauptſächlich der gebildete Stand, ja auch einzelne große Dichter, unter dieſer Krankheit ſchwer zu leiden hat. Ganz beſonders tritt dieſelbe in unſerer heutigen leicht und ſchnelllebigen 519 75 periode zum Vorſchein. Wie ſind nun dieſe Kranken, ſuhr Redner fort, welche von Morgens bis Abends mit Kummer und Sorgen um ihr werthes Empfinden ſich abmühen und abquälen, zu heilen? Zunächſt durch eine regelrechte Be⸗ ſchäftigung, abwechſelnde geiſtige und körperliche Arbeit, Zer⸗ ſepaene Körperbewegung, Radfahren, Turnen, Schwimmen ꝛc. odann leichte Diät, Einſchränkung geiſtiger Getränke, Ver⸗ meidung von Federbetten und ganz beſonders Zurück⸗ kehrung zu einer naturgemäßen Lebensweiſe und die Anwendung einer Waſſerkur. Die Natur⸗ heillehre faßt vielleicht dieſe Krantheit vom richtigſten Stand⸗ punkt auf. Sie lehrt, daß alle Hypochonder thatſächlich krank ſind, daß jedoch der Sitz des Uebels im geſtörten Organis⸗ mus, oft in den tiefſten Tiefen des Lebens, in der unrichtigen Blutbeſchaffenheit oder in dem zerrütteten Nervenſyſtem ſeinen Sitz hat und deshalb auf eine Blutauffriſchung und Stärkung der Nerven hingewirkt werden muß. Jedoch iſt ernſtlich zu warnen, aus Büchern ſich Raths zu holen, ſondern ſich ver⸗ trauensvollſt an den einſchlägigen Arzt zu wenden, der nach Ergründung des Uebels den Hypochonder bald von ſeinem Leiden befreit haben wird.— Reicher Beifall 91 den Redner für den ebenſo intereſſanten wie lehrreichen Vortrag. Der Vereinsarzt, Herr Dr. Angermeyer, der dem Redner auch vom mediziniſch⸗wiſſenſchaftlichen Standpunkt aus das Lob ſpendete, beantwortete hierauf noch eine Briefkaſtennotiz über die Entſtehung und Heilung von Froſtbeulen und wurde die Verſammlung gegen 11 Uhr geſchloſſen. Bemerken wollen wir noch, daß der Kneipp⸗Verein ſein 2. Stiftungsſeſt am Sonntag den 24. Februar im großen Saale des Saalbaues begeght. hielt Der Maunheimer Ruderverein„Amieitia“ geſtern ſeine diesjährige Generalverſammlung ab, welche ſebr zahlreich beſucht war. Der erſtattete Jahresbericht gibt Zeug⸗ CCC(... nahm, daß in der Deutſchen Bürgerſchule Konſtantinopels dieſer Geſang mit den Zöglingen eingeübt werde, ließ er echsunddreißig derſelben in ſeinen Palaſt entbieten, wo ſte ihm en„Sang an Aegir“ vortragen mußten. Nach dieſem Vor⸗ trage wurden die Zöglinge mit ihren Lehrern reichlich be⸗ wirthet und letztere auch beſchenkt. —, Koſtbarer Ring. Unter einem Diamantringe pflegt man für gewöhnlich einen Goldreif, der mit den koſtbarſten Edelſteinen beſetzt iſt, zu verſtehen; ein Juwelier und Diamant⸗ ſchleifer in Antwerpen, Namens Antoine, hat jedoch nunmehr einen Ring aus einem einzigen großen Diamanten gefertigt, der alſo ganz und gar aus dem werthvollen Material beſteht. Wie bekannt, iſt ſchon das Schleifen und Schneiden der Dia⸗ manten eine äußerſt ſchwierige und mühſame Arbeit; um wie viel mehr Mühe muß alſo die Ausarbeitung eines ganzen Ringes machen, zu deſſen Fertigſtellung denn auch der Künſt⸗ ler nicht weniger als drei Jahre gebraucht hat; der in ſeiner Art wohl einzig daſtehende Ring hat einen äußeren Durch⸗ meſſer von 18 Millimetern. — Ein merkwürdiger Fall von Farbenblindheit. zUnſer erſter Junge war nach meiner und der ganzen Familie Anſicht ein allerliebſtes, kluges Kind. Mit zwei und ein halb ahren plauderte er ſchon viel und richtig, aber er war leider ſanbednd! Das Chriſtkind hatte ihm das Buch„Staberl auf Reiſen“ mit beweglichen Bildern gebracht, und ſo oft er den darin befindlchen Gendarm zappeln ließ, deutete er auf ihn und ſagte:„Mama, ſchwarz!“„Nein, grün!“ ent⸗ gohnete ich, doch mit ſelbſtbewußter Miene rief das Kind: „Mama, ſchwarz!“ Alle Farben ließ der Kleine gelten, aber die grüne Gendarmerieuniform bezeichnete er ſtets als ſchwarz. — Gewöhnlich ging ich Nachmittags zu meiner Mutter, das Kind für eine Stunde unter der Obhut von Kindermädchen und Köchin laſſend. Einmal fiel es mir auf, daß meine Dienſtboten mich gar ſo eifrig an den Nachmittagsbeſuch mahnten. Ich war deshalb mißtrauiſch geworden, kürzte meinen Beſuch ab und überraſchte durch früheres Nachhaufe⸗ kommen. Und nun denken Sie ſich: auf dem Sopha ſaß ein — ſtrammer Gendarm neben meiner Köchin! Meinen Jungen ſchaukelte er auf den Knieen. Beſtürzt ſprang das Liebes⸗ paar auf— mein Junge lief jubelnd auf mich zu und rief, auf den Gendarm deutend:„Mama, Schwarz!!— Mein Kind war alſo nicht farbenblind!— Der Gendarm hieß Schwarz.“ eee—— ummmnmn an„l alnene Lr r eee e —— Mannbeim, 14 Februar. Seneral⸗Anzeiger. 8. Seite. niß von einer in ſeder Hinſicht erfolgreichen Vereinsthätigkeit. Bei einem bedeutenden Zuwachs an Mitgliedern war das Intereſſe an der Sache das ganze Jahr über ein ſehr reges und der ſportliche Erfolg großartig; gelang es dem Verein doch in vergangener Saiſon, bei den Regatten in Mainz, Frankfurt und Mannheim 18 Siege zu erringen, und zwar gegen die bedeutendſten Gegner, ſo daß er, was die Zahl der Preiſe anbelangt, unter die erſten Rudervereine Deutſchlands rangirt. Neben dem Eifer der Mannſchaften iſt dieſer Erfolg hauptfächlich dem bewährten des Vereins, Herrn Heinrich Apfel, zu verdanken, der damit den Beweis erbrachte, daß zu hervorragenden Leiſtungen es nicht gerade eines engliſchen Trainers bedarf. Die Betheilig⸗ ung am Rudern war ſehr rege; es wurden im Ganzen 742 Fahrten mit 3485 Mann unternommen, trotzdem die Fahr⸗ ſaiſon wegen Umbaus des Bootshauſes ſchon gegen Mitte September geſchloſſen werden mußte. Dieſer große Zu⸗ ſpruch veranlaßte den Verein, das Bootshaus zu vergrößern. Solches iſt bereits im Rohbaue fertig und wird, nachdem es mit den in Ausſicht genommenen comſortablen Einrichtungen ausgeſtattet ſein wird, im Frühjahr feierlich eingeweiht werden.— Der Rechenſchaftsbericht liefert ein günſtiges Reſultat, und weiſt das Vereinsvermögen nach erheblichen Abſchreibungen eine weitere e auf. Mit Rückſicht auf die ſtets fortſchreitende Entwickelung des Vereins ſah veranlaßt, den Vorſtand zu vergrößern, der ſich nun aus folgenden Herren zuſammenſetzt: J. Vorſitzender Herr Dr. Eſchellmann, II. Nic. Zilke; J. Schriftführer Phil. Steitz, II. 9 511 Caſſier Fr. Baumſtark; J. Ruderwart Hrch. Apfel, II. Robert Belſer; Verwalter Friedr. Heß; Ruderälteſte Dan. Lutz, Mart. Koehler, Herm. Hauer; Beiſitzende Ed. Laden⸗ burg, Leo Stinnes; Vertreter der Paſſiven Herr Jac. Bitterich. In der Verſammlung wurde u. A. beſchloſſen, bei Bootsbauer Claſper, London, ein Gig⸗Vierer und ein Gig⸗ Zweier zu beſtellen, welche Boote bis Ende März eintreffen werden.— Das zielbewußte Streben des Vereins berechtigt auch für die Zukunft zu den beſten Hoffnungen. „ Der Vorſtand der hieſigen Niederbronner Kranken⸗ ſchweſtern theilt mit, daß die Firma Salomon Maas dem Hauſe der Niederbronner Schweſtern M. 30,156.30 geſchuldet habe; hiervon ſeien bis jetzt 30 Prozent mit M. 9046.89 aus der Konkursmaſſe zurückbezabhlt worden, ſo daß noch M. 21,109.41 e blieben. Vorgeſtern bat nun Herr Landgerichtsrath Dr. Sally Maas in Konſtanz dieſe Summe ſammt Zinſen mit M. 22,284.15 durch ſeinen hieſigen Vertreter, Herrn Commercienrath Lenel, der Anſtalt baar auszahlen laſſen. *Bezüglich der letzten ſoz.⸗dem. Verſammlung im Stefanienſchlößchen wird uns geſchrieben: Es iſt nicht richtig, daß der betreffende Genoſſe ſein Portemonnaie öffnete und Herrn Rüdt das Darlehen von 3.ä zurückgab; er wollte es thun, jedoch Dr. Rüdt nahm das Geld nicht an, darauf ab der betreffende Genoſſe das Geld an der Kaſſe ab zur erwendung bei der Deckung der Tageskoſten, wofür er eine diesbezügliche Quittung erhielt. * Der Beſchluß der Stadtverordneten, dem Stadtrath die Herabſetzung der Verpflegungskoſten im hieſigen Allgemei⸗ nen Krankenhauſe von M..25 auf M. 2. für alle hieſigen Krankenkaſſen zu empfehlen, findet in der hieſigen Bürgerſchaft ungetheilte Anerkennung und Zuſtimmung und hat namentlich in den Kreiſen der Krankenkaſſen lebhafte Freude hervorge⸗ rufen. Hoffentlich erfüllt der Stadtrath den einmüthigen Wunſch der Stadtverordneten. Bei dieſer Gelegenheit wollen wir noch bemerken, daß in der letzten Bürgerausſchußſitzung Stv. Fröbel ebenfalls energiſch für den Antrag Vogel ein⸗ trat, um 8 den freien Hilfskaſſen die Vortheile der Herab⸗ ſetzung der Verpflegungskoſten im Allgemeinen Krankenhauſe zu ſichern, desgleichen wollte Stv. Schindele die Ermäßi⸗ ung der Verpflegungskoſten allen hieſigen Krankenkaſſen zu heil werden laſſen. * 30 Gemeinden des badiſchen Ober⸗ und Unter⸗ landes haben eine mit etwa 2000 Unterſchriften von kleineren und größeren Landwirthen verſehenen Petition an den Reichs⸗ tag geſchickt, in der ſie um Annahme des Antrags Kanitz auf Verſtaallichung des Handels mit ausländiſchem Getreide bitten. Die Petition wurde von dem belannten konſervativen Führer Freiherr v. Göler ausgearbeitet. Das Rheineis iſt geſtern an der neuen Quaimauer chon von wagbalſigen Buben überſchriten worden. Bei orms, Mainz, Bingen u. ſ. w. tummeln ſich täglich zahl⸗ reiche Perſonen auf der Mheineisfläche. Kehl, 13. Jebr. Der Rhein iſt ſeit geſtern hier voll⸗ ſtändig eisfrei. Beſitzwechſel. Verkauft wurden: Circa 31,501 qumtr. Ackerfeld in der 10., 11., 12., 78., 74. und 76. Sandgewann zum Preis von M. 16,490.—, ebenſo 8,647 qumtr. Acker im Harlach und 5,796 qumtr. Acker in den kleinen Weidſtücken zum Geſammtpreis von M. 16,766.— an die Stadtge⸗ meinde Mannheim, ferner circa 9,082 qumtr. Garten im vorderen Meerfeld und 4,229 qumtr. Acker im Harlach, und 5,186 qumetr. Acker in der Oberhellung und in der 5. Sandgewann circa 5,944 qumtr., in der 6. Sandgewann circa 18,774 qumtr. Ackerſeld, ebenſo der Manſar'ſche Garten circa 4,172 qumtr. in der 12. und 13. Querſtraße zum Geſammt⸗ preis von M. 117,648.— an Herrn Privatmann Georg Lud⸗ man ſich zum Preis von M. 115,000.— an Herrn Commerzienrath Dr. Carl Clemm in Ludwigshafen. Sämmtliche vorſtehende Abſchlüſſe erfolgten durch Agent J. Zilles, N 5, 11b. * Die Meſſeraffaire, welche ſich am 26. Dezbr. v. Is. auf dem Tanzboden der Wirthſchaft„zum Waldhorn“ in der Neckarvorſtadt abgeſpielt und welche einem Menſchen das Leben koſtete, fand geſtern vor der hieſigen Strafkammer ihr e Nachſpiel. An jenem Tage fand im„Waldhorn“ anzmuſik ſtatt. Am Tanze betheiligten ſich auch der nicht A 18 Jahre alte Schloſſer Uehlein und der 23 Jahre alte aglöhner Karl Billian gen. Lutz. Als die Beiden nach Beendigung einer Frangaiſe an ihren im Nebenzimmer ſtehen⸗ den Tiſch zurückkehrten, fand Billian ſein Bier ausgetrunken. Er fragte, wer das gethan habe, worauf Uehlein ſagte:„Ich hab es geſoffen, haſt Du was dagegen?“ Billian verſetzte hierauf mit den Worten:„Ich bezahle für Dich kein Bier“ dem Ueh⸗ lein zwei Stöße auf die Bruſt, daß der angetrunkene Uehlein zu Boden fiel. Uehlein erhob ſich, zog ſein dolchartiges Stell⸗ meſſer und wollte auf Billian los. Die Kellnerin Thereſe Gellmaier trat dazwiſchen und wollte abwehren, allein Uehlein ſchleuderte ſie auf die Seite, ging auf Billian zu und rannte ihm das Meſſer bis ans Heft in die linke Bruſtſeite. Eine halbe Stunde ſpäter gab der tödtlich Verletzte in einer benach⸗ barten Barbierſtube ſeinen Geiſt auf. Unmittelbar nach der That übten die Gäſte an dem Burſchen eine Art Lynchjuſtiz, indem ſie ihn gehörig durchprügelten. Nach dem Gutachten des ärztlichen Sachverſtändigen, Medizinalraths Fiſcher, hat der Stich die innere Bruſtkorbarterie durchbohrt und durch innere Verblutung den Tod herbeigeführt. Der Ver⸗ treter der Anklage beantragte, von der Annahme allgemein mildernder Umſtände abzuſehen und auf eine mehrjährige Gefängnißſtrafe zu erkennen. Der Vertheidiger des Ange⸗ klagten, Rechtsanwalt Dr. Katz, plaidirte für die Annahme allgemein mildernder Umftände. Das Gericht billigte letztere zu und ſprach eine Gefängnißſtrafe von 2 Jahren über den Angeklagten aus. *Erſchoſſen. Auf offener Straße bei L 9 hat ſich geſtern Mittag der 30 Jahre alte Dr. jur. Adolf Egelhaaf mittelſt eines Revolvers erſchoſſen. Als Motiv wird Lebensüberdruß angegeben, jedoch zirkuliren auch andere Verſionen. Egelhaaf ſtand früher im Staatsdienſte, hat denſelben aber vor einigen Jahren verlaſſen, um ſich ins Ausland zu begeben. or Kurzem erſt kehrte er nach Mannheim zurück. * Muthmaßliches Wetter am Freitag, 15. Februar. Für 117 7 und Samſtag iſt bei etwas milderer Temperatur neuerdings zunehmende Bewölkung und Neigung zu weiteren Schneefällen in Ausſicht zu nehmen. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheim. — 7—— 8 2 3. 8288 8 22 S Semert 2 S Z 8 Bemerk⸗ à 5 ee ee S SS mm s e S 8 18. Febr. Morg.75e758,7— 7,0 90 8 3 18.„Mittg.25754,6— 2,4 85 8 2 1,2 13.„ Abds. 920756,5— 7,0 93 NW3S 14.„ Morg.750758,8—12,7 92 N 2 Lueſtle Temperatur den 18. Februar— 2,0 ieffte 5 vom 18/14.„ 14,45 Aus dem Großfherzogthum. Karlsruhe, 18. Febr. Hoflieferant Karl Bregenzer, der ſeit/——— in der Heilanſtalt Illenau weilte, iſt ge⸗ ſtorben.— Der 24 Jahre alte Küferburſche Otto Precht aus Huttenheim wurde in ſeinem Schlafzimmer todt aufgefunden. Derſelbe war infolge Einathmung von Kohlengaſen verſchieden. * Hagsfeld,(A. Karlsruhe), 12. Febr. Wie ſich nun ſoll das Deſizit, das der verſt. Bürgermeiſter eß als Kaſſter der hieſigen Vorſchußka ſſe hinterließ, 44,600 Mark betragen. VPfälziſch-Heſſiſche Nachrichten. Frankenthal, 13. Febr. Die Strafkammer ſprach den Landwirth Lauermann aus Kleinbockenheim, der am 25. November 1 5 Mutter erſchoß, frei. Der Grund der ei⸗ ſprechung iſt das ärztliche Zeugnis, nach welchem der Mörder im e der That an deſirium tremens gelitten hat. Neuſtadt, 18. Febr. Die unlängſt verewigte Wohlthü⸗ terin Frl. Hetzel vermachte außer einer Anzahl weiterer Legate auch der pfälziſchen Kinder⸗Heilſtätte in Dürkheim 5000 M. Der Stadt Neuſtadt vermachte Frl. fane 20,000., welche je zur Hälfte für die prot. Diaconiſſinnen und kath. barmherzigen Schweſtern verwendet werden ſollen; ferner erhielt die Stadt Legate von 20,000 und 10,000., deren Zinſen für die Armen zu verwenden ſind. * Mainz, 18. Febr. Die Verſtaatlichung der Heſſ. Lud⸗ wigsbahn wird ſich raſcher vollziehen, als im Allgemeinen an⸗ enommen wird. Die Verhandlungen Heſſens mit ſind, wie ſchon Staatsminiſter Finger in der zweiten Kammer andeutefe, in der Hauptſache abgeſchloſſen und iſt mit Sſcher⸗ heit zu conſtatiren, daß nicht e eſſen, ſondern Preußen die Bahn übernimmt. Um für Mainz den Sitz der künftigen Direktion zu erringen, ein Vortheil, werth des Erſtrebens, wenn auch nur ein theilweiſer Erſatz des für die Stadt Mainz ſicher reſultirenden Verluſtes(die Ludwigsbahn zahlt ea. 80,000 Mark Umlagen) iſt man jetzt eifrig Seitens der Bürgermed⸗ ſterei bemüht, die hierin von der Handelskammer unterſtützt wird. Auch die Militärbehörden intereſſiren ſich für dieſe Be⸗ ſtrebungen. Dieſer Tage wird ſchon Herr Oberbürgermeiſter Gaßner nach Berlin reiſen, um an Ort und Stelle für Vor⸗ geſagtes zu wirken. erichtszeitung. *Maunheim, 12. Febr.(Strafkammer II.) Vor⸗ ſizender Herr Landgerichtsdirektor Dr. Cadenbach. Ver⸗ treter der Großherzogl. Staatsbehörde Herr Staatsanwalt Morath. 1) Der 40 Jahre alte Ziegler Anton Brand und der 28 Jahre alte Ziegler Ludwig Mechler, beide von Neckarau, ſtanden unter der Anklage des fahrläſſigeu Falſcheids. Am 27. Oktober v. J. wurde vor dem Schöffengericht Schwetzingen gegen den Taglöhner Jakob Weber VIII. von Oftersheim wegen Jagdvergehens verhandelt, wobei Brand, als Zeuge vernommen, auf ſeinen Eid hin ausſagte, er habe nie geſehen, daß Weber einen Haſen erlegte, und verſchwieg, 1) daß ihm 4 bis 5 Wochen vor Oſtern 1890 Weber und der heutige Mit⸗ angeklagte Mechler erzählt hatten, ſie hätten zwiſchen Ilves⸗ eim und Relaishaus einen Haſen geſchoſſen und ihn in die eiſetaſche geſteckt, wo ihn Mechler vollends erſchlug, 2) daß er Anfangs Auguſt 1898 ſelbſt geſehen, wie Weber und Mechler in der Rähe der Pohlſchen Ziegelhütte bei Ilvesheim auf dem Feld einen Haſen mit Latkenſtücken verfolgten und erſchlugen. Der gleichfalls als Zeuge vernommene Mechler verſchwieg ſeinerſeits, ſich an den beiden oben angeführten Jägdeleien des Weber betheiligt zu haben. Weber wurde da⸗ mals zu 3 Monaten Gefängniß, Mechler in einer ſpäteren Verhandlung ebenfalls wegen Jagdvergehens zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt, gleichzeitig aber gegen ihn und Brand Anklage wegen fahrläſſigen Meineids erhoben. Unter Berück⸗ ſichtigung der vorhandenen mildernden Umſtände verurtheilte heute das Gericht den Brand zu 3 Wochen, den Mechler ein⸗ ſchließlich der erwähnten früheren Strafe zu 8 Wochen Ge⸗ fängniß. Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Katz. 2) Der 40 Jahre alte Bierbrauer Hermann Störck von Emmendingen verübte am 6. Mai v. 5. in Großſachſen eine kleine Zechprellerei zum Nachtheil des dortigen Kronenwirths ſie Ernſt, dem er 60 Pf. für Nachtlager und ein Glas Bier nicht bezahlte. Der wegen Betrugs wiederholt Beſtrafte erhielt 3 Monate Gefängniß. 8) Die 19 Jahre alte Fabrikarbeiterin Wilhelmine Forler von Speyer, in Neckarau wohnhaft, mißhandelte am 8. Dez. v. Is. die Ehefrau Katharina Göbel von Neckarau nach vor⸗ ausgegangenen Schimpfereien mit einem Stuhlfuß. Vom Schöf⸗ Penun zu 5 Tagen Gefängniß verurtheilt, legte die Forler erufung ein, welche bezüglich des Strafmaßes für begründet erklärt wurde und die Umwandlung der Strafe in eine Geld⸗ ſtrafe von 10 M. event. 2 Tage Gefängniß zum Erſolg hatte. Verth.:.⸗A. Dr. Katz. 4) Der 44 Jahre alte Spitalpfründner Karl Friedrich Boch von Wiesloch verübte im Dezember v. J. und im Januar d. J. verſchiedene unbedeutende Diebſtähle. Da er ſchon mehr⸗ ſach vorbeſtraft, ſo lautete das Urtheil gegen ihn auf 6 Mo⸗ nate Gefängniß. 5) Der 25 Jahre alte Eißengießer Franz Geiger von Löhrbach, in Neckarau wohnhaft, war ſchöffengerichtlich wegen Bedrohung zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Er atte dem Wirth Pius Huber in Neckarau mit„Bauchauf⸗ ſchützen⸗ gedroht. Seine Berufung wurde als unbegründet verworfen. Tagesneuigkeiten. — Spandau, 13. Febr. Großes Aufſehen erregt ein bedeutender„Poſtdiebſtahl“, der auf dem Poſtamt der A Straße hierſelbſt ausgeführt worden iſt. Am onnabend wurden mehrere mit Geld gefüllte 8Urn von der Berliner Generalmilitärkaſſe für verſchiedene Truppen⸗ theile nach Spandau geſchickt. Die Fäſſer wurden in Berlin auf dem Potsdamer Bahnhofe aufgegeben und trafen am Abend um 8 Uhr am Beſtimmungsorte ein. Der Werth ſämmtlicher Fäſſer war angegeben. Die Fäſſer kamen glück⸗ lich nach dem Poſtamt und wurden dort zunächſt in der Packetkammer untergebracht. Am Sonntag Morgen um drei Uhr ſtellte es ſich nun heraus, daß ein Faß fehlte, das für das Garde⸗Fuß⸗Artillerie⸗Regiment beſtimmt war. Sein In⸗ halt beſtand aus insgeſammt 10 720,79 Mark, in 75 Hundert⸗ markſcheinen, 1500 Mart in Silber, 1720 Mark in Gold und 79 Pfennigen.— Der Dieb des Geldfaſſes iſt der Poſtſekre⸗ tär Stättke. Dieſer hatte Nachtdienſt gehabt und das Faß unter ſeinem Kaiſermantel nach ſeiner Wohnung geſchafft, wo er es im Keller unter Kohlen verſteckte. Dort hat es die am Montag Abend bei einer Hausſuchung gefunden. er Sekretär iſt ſofort verhaftet worden. — Halle a.., 12. Febr. Die hieſige Polizeiverwal⸗ tung verſagte dem„Nationaltheater“ die Erlaubniß zur Auf⸗ führung von Gehrhart Hauptmanns Drama„Die Weber“. — Brüſſel, 12. Febr. Die Königin wurde von einem Pferde in die Hand gebiſſen. Die Hand ſchwoll an, und die 41—————. eeeeeeeeeee eeeeeeeeeen wig Mayer hier, ferner das Pfefferkorn'ſche Haus P 3, 1 4— 777PPPTPT Nicolaus Erichſen's Cöchter. Roman von B. Riedel⸗Ahrens. (Nachdruck verbsten.) 82(Fortſetzung.) „In welchem neuen, duftigen Märchen lebſt denn Du?“ fuhr Leonore in ihrem Briefe fort,„woher nimmft Du den der wie Frühlingswehen über den Gedanken ſchwebt? iebſt Du— meine Schweſter? Schatten, Rahel; erinnerſt Du Dich noch dieſes Aufſatz⸗ themas— es war eines unſerer letzten; ich hatte mich bereiks darin ausgelaſſen und ganze dreißig Seiten zuſammengebracht, der Vater lobte die Arbeit. Weil es eine Sonne gibt, muß es auch Schatten geben— der Tag neigt ſeinem Ende zu und ſie ſenken ſich herab zur erquickenden Nacht. Aber es gibt auch Schatten in der Seele, Rahel; und wie wenig kannte ich die, als wir jenen Aufſatz ſchrieben! Ob ich ſie heute kenne? Ich fürchte es; ich fürchte, die Glücksſonne meines Lebens neigt ſich nach kurzem Tag zum Abend und die erſten Schatten fallen. Das iſt das Geſetz der Natur, nur ſei es nicht eine dauernde Nacht! Du denkſt beim Leſen dieſer Zeilen: Leonore befindet ſich heute in elegiſcher Stimmung, und Du haſt Recht; vielleicht bin ich krank, ohne es zu wiſſen, und Eugen iſt gar nicht zu tadeln, als er heftig gegen mich wurde und behauptete, ich ſei ein launenhaftes, anſpruchsvolles Geſchöpf. Das iſt nun am Ende gar nicht ſchlimm und er hat es nicht ſo böſe gemeint — aber ich— ſchilt mich nur tüchtig aus, Rahel, ich habe mich, als er fort war, hingeſetzt und geweint, wie eine wirk⸗ lich launenhafte, alberne Perſen Ich weiß nicht, aber für niich lag ſolch' eine Kränkung, ſolch' eine bittere Enttäuſchung in dem Tadel!— Halt. Ehe ich weiter ſpreche, will ich mich vor Dir rechtfertigen: Du biſt meine einzige Schweſter, ſeit unſerer früheſten Kindheit gab es nichts, das wir nicht getheilt und gemeinſam durchlebt hätten. Du ſtehſt mir faſt noch näher als der Vater, da von Die mich nicht jene ehrfurchtsvolle Scheu trennt, welche das Alter und die Geiſtesüberlegenheit des Mannes mit ſich bringen; ich fühle mich eins mit Dir, und deshalb darf ich Dir vertrauen, was kein anderer Sterb⸗ licher von mir vernehmen würde; denn es gibt Geheimniſſe in der Menſchenſeele, die im Verborgenen hinſterben müſſen — damit ſolches Geſtändniß nicht eines Tages, wenn die Trauer überſtanden und die Sonne wieder lächelt, ſich als etwas greifbar Drückendes wider uns erhebt, weil wir es im Innern des Anderen flüſtern hören, der es nicht vergeſſen kann und vielleicht zum Vorwurf gegen uns erhebt. Eugen hat angefangen, mich zu„erziehen“, wie er es nennt, er meint, ich ſei viel zu ſentimental, voll romantiſcher Schrullen, viel zu eigen, zu empfindlich und was ſonſt noch; nun hege ich aber ſtarke Zweifel ob er mit ſeiner Erziehung mir gegenüber im Rechte iſt, auch gefällt mir ſeine Methode nicht; er hat eine Manier erfunden, mich neckend zu„ſtrafen“, die zuweilen an Grauſamkeit ſtreift; er ergeht ſich nämlich dann in Spöttereien über meine Erziehung zu Hauſe, über Euch und beſonders über den Vater, und das hat ſeinen Grund zum Theil in dem unverſöhnlichen Haſſe, den Eugen gegen ihn hegt. Dieſer Haß dehnt ſich auch auf das aus, was zum Vater gehört, er möchte am liebſten, daß ich dem Verkehr mii Euch entſagte, und das iſt mir doch ganz unmög⸗ lich. Siehſt Du, Rahel, das ſind die erſten Schatten meines ſonnigen Glückes. Nun aber will ich von der Veranlaſſung ſeiner jähzornigen Aufwallung erzählen, die mir ſo großen Kummer bereitete. Die letzte Woche war eine beſonders ge⸗ räuſchvolle für uns geweſen, keinen einzigen Abend hatte ich zu Hauſe, allein mit Eugen, wie ich es ſo reizend finde, ver⸗ leben dürfen, dazu kam geſtern die erſte größere Geſellſchaft bei uns— Rahel, Du kannſt Dir vorſtellen, daß ſchon drei Tage vor dieſem hochwichtigen Ereigniß ein gelindes Angſt⸗ ſieber mich gepackt hatte. Etwa vierzig Gäſte waren geladen, zum größten Theil aus den Militärkreiſen, einige Herren der haute finance mit ihren Damen, ein paar Künſtler— und Eugens Freund, Graf Borristy, in meinen Augen ein wider⸗ licher Menſch, aus dem zweifelhaften Reiche der Nichtsthuer und Verſchwender. Zum Glück beſitze ich in meiner Köchin, die dreißig Jahre nur in Geheimraths⸗, Oberſt⸗ und General⸗ familien gedient hat, ein wahres Juwel an und Kenniniſſen in der für eine junge Hausfrau ſo gef ——— lichen Klippe der grͤßen Geſellſchaften, und da das Serviren von zwei flotten Lohnkellnern höchſt anerkennenswerth beſorgt wurde, ſo hätte ich mich eigentlich Sa nicht zu ängſtigen brauchen— es ging alles wie am Schnürchen. Ich merkte, die Gäſte unterhielten ſich gut, das Eſſen war vorzüglich, und wenn ich trotzdem, als Alles vorüber war, ein gewiſſes Un⸗ behagen verſpürte, ſo kam es daher, daß man mich mit ſchmeichelhaften Worten, bewundernden Blicken und albernen Phraſen derartig überſchüttet hatte, daß nothwendig der Widerwille dagegen eintreten mußte. Ich war empört über die dreiſten Blicke und verhüllten eyniſchen Bemerkungen der Herren, obgleich Eugen, dem ich das klagte, lachte und mir erwiderte, ich ſei eben in der Geſellſchaft noch eine recht un⸗ erfahrene kleine Haideblume, die ſich in dem Ton der Haupt⸗ ſtadt, der allerdings von der asketiſchen Luft von Haralds⸗ holm abweiche, nicht zurecht zu finden vermöge; die Herren hätten ſich ſämmtlich höchſt korrekt benommen, wie das in ſeinem Hauſe nicht anders zu erwarten ſtände. Doch ich ſchweife ab; die Geſellſchaft war alſo glücklich zur vollen Zufriedenheit Eugens überſtanden, ſeine Augen hatten verſchiedene Male voll Stolz und Genugthuung auf mir geruht— iſt doch der Ausdruck ſeines lieben Antlitzes mir ſtets ein Wegweiſer! Aber ich fühlte mich ziemlich an⸗ egriffen und hatte heute feſt auf einen ſtillen Abend mit ugen gehofft, als er mir nach Mittag ankündigte, Billets zum Kroll'ſchen Theater gekauft zu haben, eine berühmte ita⸗ lieniſche Sängerin, die er hören wolle, gebe die Violetta in der„Traviata“. Meine Kopfſchmerzen hatten zugenommen, ich erklärte, unmöglich gehen zu können, und bat ihn, eben⸗ falls zu bleiben, wir wollten einander vorleſen und recht ge⸗ müthlich zuſammenſein. Er meinte— ſehr verdrießlich ge⸗ ſtimmt— das ſei 1 er brauche Zerſtreuung, nach⸗ dem ich mich ſo lebhaft auf das Leben in Berlin gefreut habe, trachte ich ſchon jetzt darnach, die Haideidylle wieder einzu⸗ führen. Das that mir weh, ich begriff nicht, was in Eugen gefahren, er zeigte ſich mit einem Mal ſo verändert, als habe er bis dahin ein die Wirklichkeit verhüllendes Wewaud ge⸗ tragen, das nun abftel.“ (Fortſetzung folgt.) 3 4. Sette. General⸗Anzeiger. Mannteim, 14. Februor. Königin mußte das Seſt duffucherd, doch foll keine Gefaht vorliegen. Theater, Kunſt und Wiſfenſchaft. Et. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Zum erſten Male: Am Spieltiſch des Lebens. Schauſpiel in 4 Aufzügen von Klaus Arſen. 5 Das geſtrige dritte Gaſtſpiel des Herrn Friedrich Paaſe hat uns eine Novität gebracht, die nicht zu den ſchlechteſten gehört, welche uns in der laufenden Saiſon ge⸗ hoten wurden.„Am Spieltiſch des Lebens“ betitelt 14 die Arbeit eines bis dahin unter obigem Namen noch un⸗ dekannten Verfaſſers, welche, wenn wir nicht irren, ihre über⸗ haupt erſte Aufführung vor nicht langer Zeit in Dresden er⸗ lebt hat. Was zunächſt den literariſchen Werth des Schau⸗ ſpiels anlangt, ſo iſt es in ſeinen einzelnen Theilen außer⸗ ordentlich ungleichartig. Die beiden erſten Akte ſind, wenige Vichtpunkte abgerechnet, ziemlich ſeicht und fade und erheben ſich nicht über das Niveau der ſogenannten Luſtſpiele, deren ſchwunghafte Fabrikation in der Reichshauptſtabt betrieben wird. Erſt der dritte Akt bedentet eine Wendung 05 Beſſeren. Die Handlung tritt aus dem Rahmen des Gewöhn⸗ lichen heraus, ergreifende innere Konflikte ſpielen ſich ab, die Verwicklung gewinnt an Tiefe, und mit beſtändig wachſendem Intereſſe, jſa mit Spannung ſieht man Scene für Scene vorübergleiten, um am Schluſſe zu geſtehen, daß das, was wir ſchauten, in der That den Namen Schauſpiel verdient. Schade, daß der Verfaſſer die beiden erſten Akte ſo weit aus⸗ eſponnen hat. Was er uns ſagen will, iſt ja einfach und urz. Graf Stengel auf Rodek, ein älterer Junggeſelle in der Mitte der Fünfziger, iſt ein äußerſt vergnügter, jovialer Herr, den ſein hochgeſpanntes Standesbewußtſein nicht hindert, das zu ſein, was man„Fatzke“ zu nennen pflegt. Im Salon iſt er der aalglatte, mit blaſirten Bonmots um ſich werfende Courmacher und vor allen Dingen ſchwer reich. Nach einem höchſt poſſirlich vorgebrachten Heitathsantenge eht er mit der Gräfin Eva v. Brandt, die er beſonders im auſe des Generals v. Triburg kennen und lieben gelernt, eine ſogenannte Vernunftehe ein. Sie achtet ihren Gatten, ſetrathet ihn, aber nicht aus Liebe, ſondern um ſich und ihre amilie vor dem gän,— finanziellen Ruin zu retten. Das aar zieht auf Schloß odeck un5 lebt anſcheinend glücklich. m Salon des Generals v. ſchließen 15 5 gleicher eit noch zwet weitere Menſchen den Bund für das Leben aus denſelben Motiven, nur im umgekehrten Verhältniſſe. Die kaum dem Backfiſchalter entwachſene Gräfin Ellen v. Tri⸗ burg lebt als Waiſe im Hauſe ihres Onkels. Dort verltobdt ſie ſich in den Lieutenant Heinz v. Rietberg. Derſelbe iſt aber ein höchſt leichtſinniger Patron, ein leidenſchaftlicher 1 55 75 arm und nur reich an koloſſalen Spielſchalden, die er nächſtens ſoll, ohne einen Heller zu beſitzen. Er ſteht vor der Alter⸗ native, entweder eine reiche Heirath zu machen, oder ſich eine Kugel durch den Kopf zu ſagen. Erſteres kann er nicht, weil in ſeinem Herzen eine Geliebte wohnt, die ebenfalls arm iſt wie er. Aber dennoch thut er es. Die ſtürmiſche Liebe der kleinen Ellen ſchafft ſchnell ein kait accompli, ſie iſt enorm reich, ſeine Schulden werden bezahlt— das zweite Paar des Stückes iſt fertig, es zieht auf Triburg, welches in nächſter Nähe des Sch 155 Rodek liegt. nd nun kommen die eigentlichen intereſſanten Verwicklungen. Die beiden Familien Stengel und Triburg verkehren ſehr intim mit ein⸗ ander, heute ift man hüben, morgen drüben und von dem wie verjüngten Grafen Stengel geht eine ſo ſoviale Heiterkeit auf den Kreis über, daß man wähnt, eine ländliche Idylle vor ſich zu haben. Aber ſie iſt nur Schein. Wir erfahren alsbald, daß die Liebe, welche Heinz v. Rietberg Jahre lang im Herzen getragen und die ſo intim wurde, daß ſie eigent⸗ lich nur mit der Ehe enden könnte, keine andere iſt als Eva v. Brandt, jetzige Gräfin v. Stengel. Sie iſt empört über den Treubruch Rietbergs, es kommt zu gelegentlichen kurzen Aus⸗ deren Wen u auf die einſtige Graß dieſes Verhälkniſſes ſchließen läßt. Indeſſen ahnen Gra Stengel und auf der andern Seite die junge Frau p. Rietberg, die ſich ebenſo heiß geliebt wie ſie liebt, vor der Hand noch nichts davon, obgleich die beider⸗ ſeitige Dienerſchaft ſich bereits allerlei in die Ohren tuſchelt. Dann aber naht das Verhängniß in der Perſon des Hettwitz. Derſelbe iſt ein Edelmann ſo gut wie die beiden andern, er war reich, Kamerad und Freund Rietbergs. Er ſpielte auch mit ihm und machte mit ihm Schulden, er übernahm Wechſel⸗ bdürgſchaft für Heigz, er verlor Alles und ing, als er vor derſelben Altergative ſtand, wie Heinz, 5 Amerika, trieb durch dieſen Schritt ſeine Eltern in den Tod und führte in der neuen Welt ein wildes abenteuerliches Leben. Zerlumpt kehrt er nach Veutſchland zurück, ſucht Heinz auf, findet ihn als Jagdbeſuch beim Grafen Stengel, es kommt zu erregten Auseinanderſetzungen, in denen Sn die Summe der damals geleiſteten Bürgſchaft von Heinz zurückverlangt und ſodann in der Trunkenheit die intimen eziehungen zwi⸗ ſchen Eva und Heinz verräth. Graf Stengel iſt wie nieder⸗ geſchmettert, er konſtatirt die Thalſächlichleit dieſes Verhält⸗ niſſes, die Damen eilen auf einen Schuß, der bei dem zum Ringkampf ausgearteten Streit zwiſchen Heinz und ettwitz fällt, herbei— Tableaux! Dann folgt eins tief erſchütternde Ausſprache zwiſchen den Betheiligten, die am andern Tage fortgeſetzt wird, und ſchließlich die Verſöhnung. Das Stengelſche Ehepaar will zunächſt nach Italien reiſen, dann aber ſoll nachbarlich zwiſchen Triburg und Rodek weiter gelebt werden. Man ſieht, die Höhe der liegt ausſchließlich in den beiden letzten Akten, enen es nur zum Vortheil gereichen würde, wenn die Expoſi⸗ tion in den vorhergehenden kürzer und ſtraffer gegeben wäre. Doch man vergitzt faſt den Anfang über dem Ende. Auch onſt enthält das Schauſpiel manch' treffende Beobachtung, ie ebenſo treffend wiedergegeben iſt. Im Mittelpunkt des Intereſſes ſteht die Perſon des Grafen Stengel, der von Friedrich 1 ganz ausgezeichnet verkörperd wurde, ſo⸗ wohl der luſtige, nichtsſagende Redensarten machende Salon⸗ löwe, wie nachher der tief erſchütterte, erſt dann wirklich ge⸗ alterte Edelmann. Es war eine vornehme, fſtilge⸗ rechte Leiſtung. Wie virtuos und echt war die Art, in welcher der Künſtler plötzlich aus der Sphäre des leichten Scherzes in den Ton des Ernſtes und der Herzlich⸗ keit überſprang, oder jene, die uns den faſt gebrochenen, mächtig ergriſſenen alten Herrn zeigte. Frl. Walles als Eva v. Brandt ſtand dem Gaſte würdig zur Seite. Was ſie bot, war in Erſcheinung und Spiel gleich anerkennens⸗ werth und ausgezeichnet. Das andere Paar wurde von Frl. Berg und Herrn Blankenſtein nicht minder tüchtig ver⸗ treten. Die erſtere gab das naive Grafenkind vom Lande recht ſympathiſch. Herr Blankenſtein war uns in den erſten Akten zu ernſt. Heinz iſt doch ein leicht⸗ a er Spieler! Erſt mit der Heirath mußte der mſchwung ſowohl ſeiner äußeren wie inneren Verhältniſſe kommen. Herr Albert Baſſer mann gab den Hettwitz, und zwar recht charakteriſtiſch. Indeſſen ver⸗ hinderte die Rauhheit ſeines Orgaus, die ſich manchmal bis r Undeutlichkeit ſteigerte, eine eigentliche Wirkung ſeiner enrwe Herr N gab den Silberdiener Martin ſehr flilvoll. Sonſt wirkten noch nut Frau De Lank und Bauer. Das Publikum wurde tamentlich im dritten kte in die beſte Stimmung verſetzt. Perr Hildebrandt hatte das Schauſpiel ſehr wirkungsvoll nſcenirt. Zu wünſchen wäre indeſſen, daß die Zwiſchenakze gicht ſo lung ausgedehnt würden. Geſtern Abend dad aunähae insgefanimt 40 Ninuten Pauſe kengattrt H. X. 3 ——— Biel Intereſſe bei den hieſigen Kunſtfreunden erweckt Bier Prloritaten und die Herabſetzung des Zinsfußes der das gegenwärtig am Schaufenſter der Kunſthandlung von Donecker ausgeſtellte Bild„Die Nachricht“ von dem Karls⸗ ruher Maler Franz Walliſcheck. Die poetiſche Auffaſſung einer kragiſchen Scene aus dem Alltagsleben, ſowie die feine, impreſſioniſtiſche, koloriſtiſch äußerſt wirkſame Behandlung des Bildes, ſtellen dem Können und der ſcharfen Beobachtungs⸗ abe des Künſtlers das beſte Zeugniß aus. Wie wir wiſſen, bal ſich Walliſcheck jetzt dauernd hier in Mannheim niederge⸗ laſſen. Wir dürfen wohl erwarten, daß auch in Zukunft gleich tief empfundene und ebenſo charakteriſtiſch durchgeführte Bil⸗ der das hieſige Atelier des Malers verlaſſen werden.—er. Der Centralausſchuß zur Förderung der Jugend⸗ und Volksſpiele in Deutſchland beabſichtigt, an den ſämmt⸗ lichen Univerſitäten Kurſe in den Jugend⸗ und Volksſpielen für die Studirenden ins Leben zu rüfen, wie dies im vorigen Jahre mit ſchönem Erfolge an der Berliner e e be⸗ reits geſchehen iſt, und wird zu dem Zwecke den Rectoren der Univerſitäten einen Aufruf an die Skudentenſchaft über⸗ ſenden. Der Kultusminiſter hat in einem an die Univerſttäts⸗ kuratoren gerichteten Rundſchreiben ſeine völlige Faden zu den Bseſtrebungen ausgefprochen und den Univerſitäts⸗ vektoren die Förderung der Kurſe auempfohlen. Berlin, 18. Febr. Profeſſor Dr. Mommſen hat ſeine Stelle als Sekretär der königlichen Akademie der Wiſſen⸗ ſchaften am Donnerstag, den 7. d..ä niedergelegt. Paris, 18. Febr. Die Erſtaufführung von Suder⸗ mann's„Heimath“, wobei Sarah Bernhardt die Magda ſpielte, hatte einen großartigen Erfolg. Keueſie Aachrichten und Celegrumme. Berlin, 18. Febr. Der„Poſt“ zufolge wurde an Stelle des wegen Erkrankung ausgeſchſe enen Abge⸗ ordneten Frhrn. v. Stumm der Abgeordnete Graf Mir⸗ bach als Mitglied in die Umſturzcommiſſion gewählt. Berlin, 18. Febr. Vom Altreichskanzler Grafen Caprivi berichten ausläudiſche Blätter, daß er eine größere Reiſe nach dem Süden durch Italien und Aegypten unternehmen wolle. »Wien, 18 Febr. Nach einer Meldung aus War⸗ ſchau hat die ruſſiſche Cuſur den polniſchen Blättern eingeſchärft, bei Beſprechung der Verhältulſſe Deutſchlands forzan mit größtmöglicher Rückſi yt vo zugehen. London, 13. Febr. Wie dem„Standard“ aus Berlin gemeldet wird, hat der chineſiſche Sendbote, der ſoeben dort eingetroffen iſt, nur den Aufkrag, mit dem chineſtſchen Ge⸗ ſandten am Donnerſtag nach Pekersburg zu reiſen, um dem Zaren den Glüdwunſch deß Kaiſers von China zur Thron⸗ beſteigung zu überbringen, und hat mit einer Einmiſchung Europas in den Krieg nichts zu thun, da China mehr als je zur Fortſetzung des Krieges entſ loffen ſei. Kaio, 13. Febr. Die Lieblingsſklavin des Khedivs, deren Niederkuuft in Hoffnung auf einen Thron⸗ erben entgegengeſehen wurde, und die alsdann vom Khediv geheiraihet werden ſollte, iſt von einer Tochier entbunden worden. 8 5* (Privat⸗Telegramme des„General⸗ Auzeigers“) Berlin, 14. Fbruar. Die„Nat'onal⸗Zeitung“ meldet: Der Vortrag des Kaiſers in der Kriegsakademie wird nicht im Druck erſcheinen, da er nur ſür Fachkreiſe beſtimmt wat.— Die„Voſſ. Zig.“ berichtet aus Bel⸗ grad: In Alt⸗Serbien ſind wegen der raſchen Schneeſchmelſe große Ueberſchwemmungen einge⸗ treten. Der Sultan hat telegraphiſch 10000 Franes zur Linderung der Noih angewieſen.— Der„Vorwärts“ meldet aus Zwickau: Der 9200 Mit⸗ glieder zahlende Verband ſächſiſcher Berg. und Hürtenar⸗ beiter iſt aufgelöſt worden, desgleichen die 17000 Mit. glieder umfaſſende Begräbaißkaſſe des Verbandes. Mannheimer Handelsblatt. Maunheimer Effektenbörſe vom 18. Febr. An der eutigen Börſe wurden notirt: Anilinfabrik⸗Aktien 402 bz. G. eſteregeln 154.30., Oelſabrik 104.50 G. 105.50., Waghäusler 67 H. 5 Mannhermer Lagerhaus waren zu geſucht. Emaillirwerk Maikammer wurden zu 122.50 umgeſetzt. Maunheimer Lagerhaus⸗Geſellſchaft. Der Aufſichts⸗ rath beſchloß in ſeiner geſtern ſtattgefundenen Sitzung der demnächſt einzuberufenden Henetalb ſanunung noch reichlichen Abſchreibuugen und Dotirung der Reſerven eine Dividende von 7e% für das Geſchäftsjahr 1894 in Vorſchlag zu bringen. Bei der Oberrheiniſchen Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Mannheim gelangten in deren Unfallverſicherungs⸗Ab⸗ theilung im Monat Januar 1895 163 Schäden zur Anmeldung, und zwar 154 auf Einzel⸗Unfallverſicherung, 7 auf Haftpflicht⸗ verſicherung und 2 auf Collectiv⸗Verſicherung. Maunheimer Prodnktenvorſe vom 12. Febr. Weizen per März 14.— Mai 13.80, Juli 18.75. Roggen per Märk 11.80, ai 11.40, Juli 11.50, Hafer per März 12.00, Mai 12.70, Juli 12.30, Mais per März 11.40, Mai 11.40, Juli 11.40.— Tendenz: Behauptet. Die Stimmung für Weizen blieb behauptet. Abgeber offerieren weniger dringlich, ſodaß ſchwaches Amerika keinen Eindruck machte. Roggen ruhig. Hafer ſtill, Mais unverändert ruhig. Mannheimer Marktbericht vom 14. Februar. Stroz per Ztr. M. 2,00, Heu per Ztr. M. 3,50, Kartoffeln von M. 2,80 bis 5,00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 00 Pf., Blumen⸗ kohl 315 Stück 40 915 Spinat per Portion 25 Pf., Wirſing per Stück 12 z, thkohl per Stück 20 eißkohl per Stück 12 Pf., ißkraut per 100 Stück O., Kohlrabi 3 Knollen 18 Pf., Kopfſalat per Stuck 15 Pf., Endivienſalat per Stück 8 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per Stück 8 Pf., Zwiebeln per Pfd. 8 Pf., rothe Rüben per Portion 20 Pf., weiße Rüben per Port. 15 Pf., gelbe Rüben per Portion 18 Pf., Carrotten per Buſchel 00 Pf., Pflück⸗ Erbſen per Pfund 00 Pf., Meerrettig per Stange 15 Pf., Gurken per Stück 00 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 0½00., Aepfel per Pfd. 15 Pf., Birnen per Pfund 18 Pf., Pflaumen per Pfund o0 Pf., Zwetſchgen per Pfund 90 Pf., Kirſchen per Pfd. 00 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf. Pfirſiche per Pfund 00 Pf. Aprikoſen per Pfund 00 15 Müuſſe per 25 Stück 12 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 40 15 Eier per 5 Stück 35 Pf., Butter per Pfd. 1,10., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per Id. 1,30., Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 35 Pf., Laberdan per Pfd. 50 Pf., Stockfiſche per Pfd. 25 Pf., Haſe per Stück 3,50 k, Reß per Pfd. 1,00., Hahn Gung) per Stück 2,00., Gung) per Stück 1,80., Feldhuhn pa 10 9 Mk., per Stück 3,00., Tauben per dar 1,„„Gans(lebend) per Stück 3,50., geſchlachtet 35 Pfd. 0,75 75 Keſchles Frautſurter Effekten⸗Societät v. 18. r. Bei ſehr ruhig. Verkehr age die heutige Börſe 8 8 55— Die Wieldungen von einer bevorſtehenden Welteren G0b ——* altung. Be Dender 8 proz. S. tsſchuld auf Zproz. blieben auf die Tendenz jedoch ohne Einfluß. Heſſiſche Ludwigsbahn⸗Actien ſtellten ſich anfangs circa ½proz. höher, weiterhin gab aber der Cours dieſer Actte etwa 1½proz. nach, welcher Rückgang von durchweg verſtimmendem Einfluß wurde.— Am Mon⸗ tan⸗Markte war für Eiſenwerthe etwas Deckungsluſt bemerk⸗ bar. Bochumer konnten ca proz., Laura etwa 1½proz. anziehen. Am Comptantmarkt blieb feſte Haltung borherrſtg. auch Induſtrie⸗Actien feſt. Privat⸗Disconto 1/%—1½ pCt. Oeſterreich. Kredit 339/,, Diskonto⸗Kommandit 207.80 bö, Natinnalbank für Deutſchland 180.50 bz., Berliner Han⸗ delsgeſellſchaſt 154.70, bz, Deutſche Bank 175 bz., Dresdener Bank 158.50 bez., Banque Ottomane 134.90 bz., Oeſterr.⸗ Ung. Bankaktien 905 bz., Pfälzer Bank⸗Aktien 128.60 bz.., Oeſterr.⸗Ung. Staatsbaͤhn 381¼ bz., Lombarden 88˙ bz., Mittelmeer 95.50, bz., Meridionalaktien 128.60 bez., Heſſiſche Ludwigsbahn 116.20 bz., Marienburger 73.70 bz. Aag Gold⸗ rente 102.50, Ung, Kronenrente 96.60, Oeſterr. Goldrente 103.50, Oeſterr. Silberrente 84 Oeſterr. Mairente 84, Zproz. Portugieſen 26.30, 4. proz. Tabak 91., Türken D) 28.50, Otto⸗ man. Zol⸗Obl. 101.90, Sproz Italiener gar...⸗Obl. 56.30, Zproz. Liworneſer 58.90, 5proz. Toskaner 94.40, Aproz. Griechen.615 öproz. do. 38.30, 6proz. Mexikaner.68, Sproz. do. 72, kl. Bproz. 21.95, 1888er Loofe 338.80, 1860er Looſe 188.50, G. 183.60, cpf.Ungar. Looſe 288, Allgem. Elek⸗ trieitäts⸗Akt. 215, Gelſenkirchen 156.70, Harvener 185.70, Hibernia 130.50, Laura 121.70, Bochumer 136.10, Concorbia 114.20, Hilpert 117.40, G. Sproz. Gotthard⸗Aktien 182.70, Schweizer Central 134.20, bis 138.80, G, Schweizer Nordoſt 133.80,., Jura⸗Simplon 88, Union 96.10, 5proz. Italiener 89.30, G. ult. 61 Uhr: Weſteregeln 155. Allgem. Elektric.⸗ Geſ. 227.50, Mexikaner 77,75, öproz. do. 69, kleine 78, Zproz. do. 22. Coursblatt der Mannheimer Börſe vom 18. Febr. Obligationen. 3770 Badiſche Obligat. 10450 bz 4½ Rhein. Hyp.⸗Pfandbriefe 101. 4 Bad. Oblig. Mark 106.20 böl4 R. Hyp.⸗Pfdbr. S. 44. 49 58 100.50 0 10%%„ 82 02.85 bz „„ 104.80 bſe„, unklindbar bis 1902 08. G 4 T. 100 Sooſe 158. 8˙% Mannheimer Obl. 1888 102.20 G 8 Reichsanleihe 97.50 bf.4 5„ 1885 102.20 G 2* 25 104.80 550.4 5„ 1890 100.50 bz „5 1.20 534 Heibelberg 1 8 Preuß. Conſols 98. G Freiburz l. B. Obl. 058 8„ 5 104.8ß5 5ſ6»„ 1 102. 8 222 105.50 G 4½% Sudwigshafen M. 109.75 2. Baher. Obligationen N. 103.70 8% 5 108.00 bz 5½% 5 M. foss G% Wagh. Zuckerfabrikt ſo. G 4 Pfälz. Ludwigsbahn M. 04.90 öz.5 Oggersheimer Spinneret 100. G 4„ Ludwigsbahn fl. 26“ bze5 Verein Chem. Fabriten 12. G &4„ Marbahn 104/60 bz5 Weſteregeln Alkallwerke 108.50 4„ Nordbahn 104.90 b 4½%. Pr.⸗O. d. Speyer. 8 100. 31% Eiſenbahnen—571 128 ellſtofffabrik Waldhof 106.25 tien. Brauerei g. Storch 183.60 Babiſche Bank 116. 5 Heldelberger Aktienbrauerei 145. Rheiniſche Creditbank 161.75 Brauerei Schwartz 107.— b. Hyp.⸗B. 80 pt. K. 178.80 Sinner Brauerei 245. Pfälz. Hyp.⸗Bank 161. Woerger ſche Brauerez 75.50 Pfälziſche Bank 128.40 PJBadtiſche Brauerei 44. 8 Mannheimer Bank 180.75 G Ganter, Brauerei Freiburg 124.— Deutſche Unionbank 93.50 G Brauerei z. Sonne Wels 189. Köſter'? Bank.⸗G. 116.80 G] Mannh. Dampfſchleppſchiff. 118.7 Gewerbebank Speyer 500f 124.— G Sandauer Volksbank 60o 125.50 G Pfälziſche Ludwigsbahn 241.50 G M bahn Köln. Rhein⸗ u. Seeſchifffahrt 0 Bab. Schifffahrt⸗Aſſecuranz 898.50 Bad. Rück⸗ u. Mitverſich. 29. 5 a 158.75 G Manuheiner Verſicherung 6u5. 10 Nordbahn 127.75 G Nanahemer 59 475.— 8 eibelberg⸗Spegerer Bahn 5 Württ. Transportperſſch. 840. obi 8⸗Akt. d. Berech Fabr. 187. bz Sberrheſn, Vetſ.⸗Geſellſchaft 800. 5 Badiſche Anilin⸗ u. Soda 402.90 8 Oggersheimer Spinnerel 26. Weſteregeln Alkalfwerke 184,30] Ettlinger Spinnerei 08. 2 Them. Fabrit Goldenberg 148.— 5z Raun ge Lagerhaus 100.50 u. Schötenfack Mannh. Gum ⸗ u. Asbeſtfabr. 128.28 5z erein D. Oelfabriken 104.50 8 Karlsruher Maſchinenban 141.50 8 Maghüäusler Zuckerfabrix 67.— G Ferler n Spinnerei 76.— Maunheimer Juckerraffin. 119.— GKarler Nähmf. Daid u. Reu 8 Mannheimer Aktiendrauerei 149.. G Berein Speherer Ziegelwerke 79.— U Eichbaum⸗Brauerei 145.— 15 Pfälz. Preßh. u. Spritfabr.— Sudwigshafener Brauerei 209.— Portl⸗Cementwk. 1115 185.— 55 Schweßinger Brauerei Zellſtofffabriet Waldhof 218. b8 Emalllirwerke Mafkammer 1258 55 Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 11. Febr. 55 RNew Yorr f Gbicag o N Weizen Mais Schmalz Caffee Wetzen Mais ecoab Jenüer— ebruar 87— 47j⁰⁰ ⁴⁶ü—.— 14 85 50%% 42.44 Arz 871⁰4———.— 1435———— Mai 585/8 487—.——— 8% 44596 68.83 Juni 5875—— 6 80———— ult b9%%%———.— 1428— eptember————.— 14850•8————— Dezember———.—— 12———— Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Febrnar. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 9. 10. 11. 12. 13. 14.] Bemerkungen Konſtangz Hüningen. 1,10 0,98 0,94 0,92 0,94 Abds. 6 U. Nel! 1,55 1,59 1,54 1,55 1,58 N. 6 U Lanterburg 2,70 2,67 2,70 2,72 2,60 Abds. 6 U. Magaun 2,84 2,83.8,80 2,782,81 2 U. Germersheim 2,62 2,57 BP. 12 U. Maunheim 2,67 2,66 8,10 8,94 5,61 5,16 Mgs. 7 U. Mainz.,2 1,52 2,32 2,342,41.-P. 12 U. Bingen 1,40 2,78 2,65 2,90 19 U. RKand 4,20 4,16 4,144,38 2 U. Koblenz 1,25 1,161,34 10 U. Köln 0,90 0,80 0,82 2 U. Ruhrort 1,20 0,82 0,72 0,687 9 U. vom Neckar: Maunheim.. 3,08 3,08 8,35 4,20 5,30 5,30 V. 7 U. Heilbreun.. 0,84 0,82 0,90 J0,85 V. 7 U. Geld⸗Sorten. Dukaten Mk 8 52—9 48 Ruff. Imperials Ml.. 20 Fr⸗Stäcke„16 28 19 Dollars in Gold 490—16 Sngl Souvereiaus 20 42 88 „Aühmaſchinen nnr allein zu haben bei lartin Decker 4.4 45679 22 — erſparen alle Diejenigen, welche bei Stellengeſuchen. 5 Geld und Ieit Häuſer⸗Guts⸗Geſchäfts⸗ zc. Käufen und Verkäufen. Pacht oder Verpachtungen, Aſſocie⸗, Vertreter⸗, Agenturgeſuchen ꝛc. ihre Abſicht 975 bdireet in einer Annonce kund geben 95 Man wendet ſich zu dieſem Zwecke an die Central⸗ Annoncen⸗Expedition der dentſchen und ausländiſchen Zeitungen von g. I. paude& Co.(gegründet 1864%½ welche dieſe Chiffre⸗Aunoncen ſoagkeich nach Eingang an! die beſtgeeigneten Zeitungen befördert und die einlaufenden ODffertbriefe gebührenfrei ſtets am Tage des Eingangs dem Auftraggeber zufendet 52695 Billigſte Bedienung, Gewiſſenhafte Rathsertheilung. Büreau in annheim, N 2. 8% ———— rn. rrn 5. Seite General⸗Auzeiger Mannheim, 14. Februnar. Amks⸗ Konknrsverfahten. No. S286. Ueber das Vermögen der Spezerethändlerin Johann Gruber Wittwe, Thereſia geb „Haſtrich in Mannheim, iſt heute Mittags 2 Uhr das Konkursver⸗ (44%0 Nr. 3148J. Mannheim hat fü uadrat im„ f Straßenfluchten und en höhen feſtgeſetzt und in der Natur durch Pfühle anſchaulich gemacht Der Plan liegt von Ausgabe dieſes Blattes an während 14 Tagen auf dem Stadthauſe zur Ginſicht der Betheiligten auf. „Etwaige Einſprachen gegen die beantragte bezirksräthliche Feſt⸗ ellung ſind ſpährend der Auf⸗ agefriſt hierher vorzubringen, widrigenfalls alle nicht auf pri⸗ vatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen fſtr verſäumt gelten Maunheim, 18. Februar 1895. Großh. Bezirksamt: Frhr. Rüdt. Stkauntmachung. Das Auffinden eines Nachens im Rhein betr. (40) Nr. 14014 1J. Jobann Bern⸗ ard Kreuter zu Roſengarten bei 57915 DLampertheim hat am 15. v. Mis. beim Eisgang im Rhein zu Roſengarten einen Nachen ge⸗ ländet, welcher von der ſich als Eigenthümer ausweiſenden Per⸗ ſönlichkeit daſelbſt in Empfang genommen werden kann. 37914 Mannheim, den 21. Febr 1895. r. Bezirksamt: Kapferer. Konkursverfahren. No. 8120. Ueber das Vermögen der Spezereihändlerim Franz Dochnahl Wittwe, Kathartna geb Ferſchner, Inhaberin der Firma Lorenz Dochnahl Wwe in Maunheim iſt heute Nachmiktags 8 Uhr das Konkursverfahren er⸗ öffnet worden Zum Konkursverwalter iſt er⸗ nannt:Kauſmann Friedrich Bühler in Mannheim. Konkursforderungen ſind bis um 15. März 1895 bei dem erichte anzumelden und werden daher alle diejenigen, welche an die Maſſe als Konkursgläubiger Anſprüche machen wollen, hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche mit dem dafür verlangten Vorrechte dis zum genannten Termine ent⸗ weder ſchriftlich einzureichen oder der Gerichtsſchreiberei zu Pro⸗ zokoll zu geden unter Beifügung der urkundlichen Beweisſtücke oder einer Abſchrift derſelben. Zugleich iſt zur Beſchlußfaſſung über die Wahl eines definitiven Verwalters, über die Beſtellung eines Gläubigerausſchuſſes und e da über die in 5 120 der Konkursordnung be⸗ zeichneten Gegenſtände auf Freitag, den 8. März 1895, Vormittags 9 Uhr ſowie zur Prüfung der angemel⸗ deten Forderungen auf e den 29. März 1895. ormittags 9 Uhr vor dem Gr. Amtsgerichte Abth. 8 Termin anberaunit, Allen NPerſonen, welche eine zur Konkursmaſſe gehörige Sache in Beſitz haben oder zur Konkurs⸗ maſſe etwas ſchuldig ſind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein⸗ ſchuldner zu verabfolgen oder zu leiſten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Beſitze der Sache und von den Forderungen, für welche ſie aus der Sache abgeſonderte Befriedigung in Anſpruch nehmen, dem Konkurs⸗ verwalter bis zum 15. März 185 Anzeige zu machen. 57986 annheim, den 12. Febuar 1895. Der Gerichtsſchreiber Großherzog⸗ lichen Amtsgerichts. Mohr. Konkursvetfahren. Nr. 7048. In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Schohwaarenhändlers Jakob RNieger in Mannheim iſt gemäß V.⸗O. Schlußtermin auf: ienſtag, den 5. März 1895, Vormittags 9 Uhr por Gr Amtsgexricht Abth. III hierſelbſt beſtimmt. 57937 Mannheim, 8. Februar 1895. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amts gerichts. Mohr. Aonkursserfahren. ur gerichtlich genehmigten Schußverthetflung in dem Kon⸗ kurſe über das Vermdgen des Schuhmachermeiſters Jakob Rie⸗ ger in Mannheim ſind Mk. 617.87 Da ſind zu berückſichtegen: Mk. 17.10 bevorrechtigte, Mk. 5895 18 unbevorrechtigte Forderungsbe⸗ träge. 57528 Mannheim, 13. Februar 1895. Friedrich Bühler, Konkursverwalter. Br. ad. Siaalsciſenbahnen. Bekanntmachung⸗ Näch ſten Samſtag, den 16. Februar, Nachmittags 3 Unr werden wir in unſerer Landaüter⸗ halle II zwei Korbflaſchen Brannt 50 Kg. gegen Baarzahtung Iffentlich verſteigern, wozu wir Kaufliebhaber einladen. 57918 Mannheim, 12. Februar 1895. Or. Güterverwaltungz. fahren eröffnet worden Zum Konkursverwalter iſt er⸗ nannt: Kaufmann Frieb rich Bühler in Mannheim Konkursforderungen ſind his zun 15. März 1895 bei dem Gerichte anzuntel und werden daher alle diejenigen, welche an die Maſſe als Konkursgläuviger Anſprüche machen wollen, hiermit aufgefor⸗ dert, ihre Anſprülche mit dem dafür verlangten Vorrechte bis zum ge⸗ en Termine entweder ſchrifk⸗ ureichen oder der Gerichts⸗ ſchreiberei zu Protokoll zu geben unter Beifügung der urkündlichen Beweisſtücke oder einer Abſchrift derſelben. Zugleich iſt zur Beſchlußfaſſ⸗ ung über die Wahl eines defink⸗ tiven Verwalters, Über die Be⸗ ſtellun eines Gläubigeraus⸗ ſchuſſes und eintretenden Falles über die in§ 120 der Konkurs⸗ bezeichneten Gegenſtände Guf: Freitgg, den 8. Mürz 1895, Vormittags 9 Uhr ſowie zur Prüfung der angemel⸗ deten Forderungen auf Freitag, den). März 1895, Bormittags 9 Uhr vor dem Gr. Amtsgerichte Abth. 111 Termin anberaumt. Allen Perſonen, welche eine zur Konkursmaſſe gehörige Sache in Beſitz haben oder zur Konkurs⸗ maſſe etwas ſchuldig ſind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein⸗ ſchuldner zu verabfolgen oder zu leiſten, auch die Verpflichtung auf⸗ erlegt, von dem Beſitze der Sache und von den Forderungen, für welche ſie aus der Lag abge⸗ ſonderte Befriedigung in Anſpruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 15. März 1895, Anzeige zu machen. 57985 Mannheim, 18, Februar 1895. Gerichtsſchreiberei Großh. Amtsgerichts. 5— Mohr. Säcke⸗ Lieferung. Die Lieferung von 212000 Jute⸗ ſäcke; 2500 Wergſäcken und 400 baumwollenen Sſicken ſoll in öffent⸗ licher Verdingungvergebenwerden. Angebote hierauf ſind ver⸗ ſchloſſen und mit entſprechender Aujſchrift verſehen bis ſpäteſtens den 6. Mürz l.., Vormi itags 11½ Uhr bei uns einzureichen. Die Bedingungen liegen bei uns zur Einſicht auf, auch werden ſolche von uns auf Verlangen ab⸗ gegeben. 57989 Rappenau, den 12. Februar 1895. Froßh. Salineverwaltung. Pferd⸗Heraeigttung. Nächſten 57811 Montag, den 18. Februar 1895, Vormittags 10 Uhr wird auf dem Viehhofe ein braunes Wallachpferd öffentlich verſteigert Mannheim, 10. Februgr 1895. Städt. Schlacht⸗ und Viehhof. Der Direktor: Fuchs. Iwangs⸗Herſteigerung. Freitag, 15. Februgr ds. Is., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfändlokal Q 4, 5 dabier: 57929 1 Kommode, 1 Glasſchrank, ein Küchenſchrank, 1 Gasofen, Wein⸗ gläſer und Flaſchen, Biergläſer, Krüge, Humpen, Teller Putz⸗ waaren als Hüte, Federn, Blumen, Spitzen, Band, Sammt ꝛc. gegen baare Zahlung im Vollſtreckungs⸗ wege öffentlich verſteigern. Mannheim, 14 Februar 1895. Eſchenauer Gerichtsvollzieher G 1, 15. Zwangs⸗Herfteigerunn. Freitag, den[5. Februar 1895, Nachmittags Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5. 1 Theke mit Preſſion, 8s Wirths⸗ tiſche, 830 Stühle,! Badeeinrichtung mit Kupferofen, 2 Schreibtiſche, 6 Chiffoniere, 5 Waſchtiſche, 4 aufgerüſtete Betten, 1 Eisſchrank, 2 Pfeilerkommoden, 3 Kommoden, 1 Bowle mit ſilbernem Deckel, 1 Schließkorb, verſchiedene 29 gegenſtände als Brochen, Ringe, Kreuze, Ketten,! ſilberne Eigarren⸗ ſpitze, 2 Divan, 2 Pianino, 1 Büffet, 3 Rohrſtühle, 1 Kaſſen⸗ ſchrank, 1 Parthie Putzartikel als üte, Bänder, Spiten piegelſchrank, 1870 Liter Rotb⸗ wein, 5 Säcke Mehl 1 Nähma⸗ ſchine, 1o Bände Mayers Conver⸗ ſationslexikon(neu) 1 Anzug; 10 Spiegel, 5 Nachttiſchchen, ver⸗ ſchiedene Tricotagen als Heinden, Unterhoſen, Jacken, 8 Weiufäſſer, 6 Tiſche, verſchiedene Bilder und noch Verſchiedenes gegen Baar⸗ zahlung öffentlich verſteigern Mannheim, 13. 1 1895. Störk, 795 Gexichtsvollzieher, O l, 12. Ein 29 Jahre alker, gedlldeter Mann. mit Ausſicht auf gute Staatsſtellung, wünſchtm branem Mädchen mit kleinem Vernd en in Verbindung zu treten. Alter bis 30 Jahre 57910 Briefe nicht anonym und eptl Photographie unter No. 57910 an die Expevition ds. Blatktes. nd Kre ———————————————— ts⸗ erkündigungshlatt. Bekauntmachung. Durch Erlaß des Großh. Oberraths vom 1. v. M. wurde die Wahl der weltlichen Ab⸗ geordneten zur Synode auf Frtttag, den 22. d. M. ſeſſhaſee Unfere Gemeinde hat vier Abgeordnete und acht Erſatz⸗ männer zu wählen. Die Abſtimmung der Wahl⸗ berechtigten findet am ge⸗ naunten Tage in unſerem Sitzungsſaale F 2, 14 in der Zeit von 10 Uhr Vor⸗ mittags bis 1 Uhr Rach⸗ mittags ſtatt. 57945 Dies bringen wir zur öffent⸗ lichen Kennkniß Aerde Ge⸗ meindemitglieder. Mannheim, 12. Febr. 1895. Der Synagogenrath. Simon Bensheim. Norderneyer Angel-Fehkellfische der Pfd. 35 Pfg. Sabliau er Pfd. 34 Pfg. Anſchnitt othzungen, Steinbutt Schollen, Turbot Hecht, Zander, Karpfen Feinſten Rheinlachs per Pfd. M. 3 u..75 Kieler Bücklinge, Bratbück⸗ linge, Holl. 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Todes-Anzeige. Wir machen ſchmerzerfüllt die Anzeige, daß Herr Dr. juris Adolf Egelhaaf dahier heute plötzlich verſchieden iſt. 57923 Dies ſtatt beſonderer Mittheilung. Mannheim, den 13. Februar 1895. Jamilie Egelhaaf. Kralgel. pretel. Gemeinsk. Trinitatiskirche. 14. Febr. 1895, Abends 6 Uhr Predigt. Herr Stadtvikar attermann. In der Synagoge. Freitag, I5, Februgr, Abends 8½ Uhr, Samſtag, 16. Febr. 2½ Uhr Jugendgo mit rifterklärung. ends 8 Uhr 25 5 — 6. Seite. Samſtag, den 23. Februar, Abends 8 Uhr Maskenkrämzcehen im grossen Saale des Saalbaues. Sountag, den 24. Februar, Abends 5 Uhr Solantags-Probe im Gesellschaftshause K 2, 32. Faſtnacht⸗Dienſtag, den 26. Febrnar, Nachmittags von—5 Uhr Kinder-Masken-Fest. Von Abends 5 Uhr ab Familien-Abend mit Tanz in den Lokalitäten des Stadtparkes. Näheres durch Rundſchreiben. 57899 Der Vorſtand. Samfſtag, den 16. Februar, Abends präecis 8½ Uhr Herren-Dutten-Abend wozu wir unſere Mitglieder freundlichſt einladen. 57 Einführungen ſind geſtattet. Der Vorſtand. Die verehrlichen Mitglieder der hieſigen Radfahrer⸗Vereine werden zur Beſprechung betreff. Gründung eines Rennvereins auf Donnerſtag, den 14. Februar 1895, Abends 9 Uhr in das Nebenzimmer des„Wilden Mann“ hiermit freundl. eingeladen. 57882 Der Vorstand des Velociped⸗Club Mannheim. Kailser Friedrich. ,. 57939 Donnerſtag, den 14. Februar, Abends 8 Uhr Grosses Streich- Concert. (Kapelle Petermann.) Wirthſchaft zum„Zähringer Löwen“ Sehwetzinger.-Strasse 79b Beſitzer: A. Lamerdin beehrt ſich einem verehrl. titl. Publikum anzuzeigen, daß von heute aß vorzügliches Lager-Bier hell und dunkel aus der Brauerei Sinner in Grünwinkel zum Ausſchank gelangt. Zugleich empfehle mich in guter und billigſter Küche. 57951 15 Emil Kreutzer, Gtſchäſtsführer. 5,6.„Zum Aheingau“ 05,6. Morgen, Freitag, 15. Februar: Großes chlacht Jeſt Morgens Wellfleiſch und Sauerkraut. Abends Wurſtſuppe und hausgemachte Würſte mit prima Pfälzer Wein zum Ausſchank. 57954 August Gräüsser-. 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Neu antheebieeeAebdddbb8e einſtudirt: Sie iſt wannſiunig.(Harleigh: Herr ſe 5 Friedrich Haaſe als Gaſt) Meu einſeudirt: Cine 1PVarthie Niquet(Chevalier von Ro 2 2J Friedrich Haaſe als Gaſt.) g den Fe⸗ 8535 bruar: Neu einſtudirt: Salküre. K. Friedmann, D 1, 1. eeeeeeeeeeeeee —