Fr —— Telegramm⸗Adreſſe:(Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte emetragen unter Nr. 2602. Abonnement: 60 Pfig. monuatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Voſt bez. inel. Voſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. Mannheimer der Stadt Mannheim und Um gebung. 105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte und gerbreitetle Zeilung in Maunheim und Umgebnng. ournal. (Mannheimer Volksblatt.) Berantwortlt für den polit. und 115 Theik: Chef⸗Redakteur Herm. Meyer. für den lok, und prov. Theil: 998 11 7 5 für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Notationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). 8„Mannheimer Journal“ ſt Eigenzhum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. Nr. 66. Ueber die Reichsſinanzreform ſchreibt die„Bad. natl. Corr.“: Die nationalliberale Partei hat, wie unſere Leſer wiſſen, auf dem vorjährigen Delegirtentag in Frankfurt a. M. einſtimmig eine Reſolution zu Gunſten einer bal⸗ digen Regelung der finanziellen Beziehungen zwiſchen Reich und Einzelſtaaten angenommen. In früheren Zeiten, als noch der paradieſiſche Zuſtand herrſchte, daß die Ueberweiſungen des Reiches an die Einzelſtaaten deren Matrikularbeiträge überſtiegen, hätte man mit einer derartigen Kundgebung jedenfalls ein Ketzergericht wegen Bedrohung der konſtitutionellen und budge mäßigen Nechte des Reichstags hervorgerufen. Inzwiſchen aber hat die Logik der Thatſachen der Reichsfinanzreform derart den Wig geebnet, daß ſogar frühere Gegner, wie beiſpiels⸗ weiſe der Abg. Lieber, den Weg nach Damaskus ge⸗ funden haben und in dem Abg. Hug war ein Zentrums⸗ redner dazu berufen, durch Hinweis auf die Spannungen in unſerem badiſchen Budget eines der wichtigſten Argu⸗ mente für die Neuregelung in's Feld zu führen. Seine Rede war auf denſelben elegiſchen Grundton geſtimmt, den wir in der vorjährigen Landtags periode in allen Etatsdebatten von unſerem Finanzminiſter Buchenberger und den beiden Budgetpräſidenten des Landtags Freiherrn von Göler und Hug zu hören bekamen. Sie haben den Plan einer Reichsfinanzreform in unſerem Lande derart populär gemacht, daß unſere Ausführungen wohl nur noch wenig Arbeit vorfinden werden. Die neue Reformvorlage, wie ſie Mitte der letzten Woche zur Berathung kam, bezweckt eine Sicherſtellung der einze ſtaat ichen Budgets vor Finanzanſprüchen des Reiches. Zur Zeit, als die Matrikularbeit äge ibrer 3 ffer nach den Ueberweiſungen noch den Vornang lieſten, war mit dem ſeitherigen Verhältniß ganz gut auszu⸗ kommen. Im Gegentheile: die Finanzminiſter der En⸗ zelſtnuten ſahen ſich ſogar in die angenehme Lage ver⸗ ſetzt, bei ihren Budgetaufſtellungen noch geheime Wünſche zu hegen, deren Erfüllung durch den Goldſtrom aus der Reich⸗kaſſe ermöglicht wurde und für die nach dem finanziellen Situationsplan nicht unſchwer die Zuſtim⸗ mung der Landboten zu erwarten war. Man hat daher nicht mit Unrecht geliend gemacht, daß einerſeits die Ge⸗ wißheit der Ueberweiſungen und andererſeits die Un ſicherheit über die Höhe derſelben nicht eben anregend für eine feſte zielbewußt umgrenzte Finanzwirihſchaft wirkſam waren. Inzwiſchen aber ſind die Matrikalar⸗ beiträge über die Ueberweiſungen hinaus gewachſen, ſodaß die Budgets der Einzelſtaaten bedenklich in's Wanken gekom men ſind und die Finanzminiſter im Reiche eine gewiſſe unheimliche Furcht vor dem Reichſchatzſekretär und ſeinen Anſprüchen empfinden. Im Vorjahre lag deßhalb bereits ein Reformplan vor, von dem ſich der diesjährige im Wefentlichen dadurch unterſcheidet, daß auf keine feſten Ueberweiſungen an die Elnzelſtaaten über die Matrikular⸗ beiträge in Höhe von 40 Millionen Mark Bedacht ge⸗ nommen iſt. Das Reich ganz auf eigene Füße zu ſtellen, hat auch der diesjährige Eutwurf nicht anſtreben können, weil das Zeutrum auf die Franckenſtein'ſche Klauſel aus ſinanziellen, konſtitutionellen und finanzpolitiſchen Grun⸗ den nicht verzichten will. Die Franckenſtein'ſche Klauſel beſtimmt, wie unſere Leſer wohl wiſſen werden, daß die Reiche überſchüſſe aus Zoͤllen über 130 Millionen Mark nach Maßgabe der Matrikularſätze an die Einzelſtaaten abgeführt werden. Das Rütteln an dieſem intearirenden Beſtandtheil der Zollgeſetzgebung vom Jahr 1879 wüuͤrde deßhalb vergebliche Mühe ſein, weil das Zentrum als ſtärkſte Partei an deſſen Beſeitigung Anlaß zur Vernich tung des ganzen Entwurfs nehmen würde. Inſofern köͤnnen auch wir uns für die Beibehaltung der Klauſel ausſprechen. Bedauerlich iſt es aber, daß im Zentrum ein an⸗ derer Beſtandiheil des Eutwurfs wird geopfert werden müſſen, die Beſtimmung nämlich, daß die Einzelſtaaten ulcht au den rechnungsmäßigen, ſondern lediglich an den etatsmäß gen Ueberſchüſſen betheiligt werden. Die Diffe⸗ renz zwiſchen beiden ſollte einem Ausgleichfond zufließen, der zur Deckung etwaiger Fehlbeträge, oder im Falle des Anwachſens des Fonds auf eine beſtimmt normirte Höhe zur Schuldentilgung dienen würde. Der Abg. Lieber hat jedoch zu di'ſem Paragraphen das Veto eines großen Theiles ſeiner Partei proklamirt. Man kann aber auch dieſer Kundgebung eine freundliche Seite abgewin⸗ nen, ſofern als ſie das bedingte Zugeſtändniß des Zentrums zur geſammten Vorlage enthält. Ferner wird An Reſchsſchatzſekretär ſich mehr zur Sparſamkeit gedrängt henter ſich weiß. Sollte nach Annabme des Reformplanes Ablen, wenn er keine Deckung durch einen Audaleichfaub J. Freitag, 8. März 1815. die Finanzwerthſchaft des Reiches auf ein Deftzit hinaus⸗ laufen, ſo müßte der Reichsſchatzſekretär zu deſſen Deckung einen Zuſchlag auf die Verbrauchsſteuer beim Reichstag beantragen. Im Allgemeinen ſtehen die Ausſichten für die Reichs⸗ finanzreform nicht ungünſtig. Unbedingt ablehnend haben ſich nur die radikaſen Gruppen und zumeiſt Eugen Richter, der Zahlenheld, verhalten. Dieſer Finanzkünſtler, der wahre Jongleurſtückchen mit den Budgets auszu⸗ führen weiß, hat u. A. herausgerechnet, daß das Minus der Ueberweiſungen gegenüber den Matrikularbeiträgen keinesfalls mehr als 4 Millionen betragen werde, alſo ſei ja eigentlich gar kein Schutzwall für die Einzelſtaaten nöthig. Mit Recht hat aber unſer Parteigenoſſe Eneceerus geltend gemacht, daß bei ſolch' relativ ſtabilen Verhältniſſen die Finanzreform um ſo leichter durch⸗ führbar ſei. Sollie aber wider Erwarten die Reform doch ab⸗ gelehnt werden, was bei der ſchwankenden Haltung des Centrums immerhin mit in das politiſche Calcul gezogen werden muß, ſo würde die Unſicherheit in den Budgets der Einzelſtaaten beſtehen bleiben, in einigen aber ſicher⸗ lich zu einer Erhoͤhung der direkten Steuern in hoͤchſt drückender Weiſe führen. Wie es wohl zu erwarten war, iſt bei Berathung der Finanzreſorm wieder kaleidoſkopiſch der verantwort⸗ liche Reichsfinanzminiſter zu ſehen geweſen, jedoch hat er bei der Regierung wenig Liebe gefunden. — ñ— Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 8. Marz Es wurde bereits die Antwort erwähnt, welche Reichstagspräſident v. Levetzow auf die An⸗ frage eines Leipziger Blattes bezüglich einer Ehrung des Fürſten Bismarck durch den Reichstag gegeben hat. Auch andere Parlamentarier waren mit ſolchen Anfragen bedacht worden. Davon ſcheint uns der Abg. Haſſe die zutreffendſte Antwort gegeben zu haben: „Nach der angeſtellten Vorerörterung würde jeder Vor⸗ ſchlag, im Reichstage ſelbſt eine Ehrung des Fürſten Bismarck vorzunehmen, auf den lebhafteſten Proteſt des leider in allen Reichstagsangelegenheiten den Ausſchlag gebenden Centrums ſtoßen, demgemäß abgelehnt und damit die Schande des Deutſchen Reichstages aller Welt kundgegeben werden. Gs werden daher die nationalgeſinnten Abgeordneten zu ihrem Schmerze darauf verzichten müſſen, am 1. April eine Kund⸗ gebung des Reichstages anzuregen und deshalb vorziehen, am 1. April eine Sitzung des Deutſchen Reichstages überhaupt nicht vorzunehmen.“ Heinrich v. Sybel läßt ſich in derſelben Ange⸗ legenheit folgendermaßen vernehmen: 19 bin mit der Ernennung Bismarcks zum Reichs⸗ Ehrenbürger nicht einverſtanden, denn es habe keinen rechten Sinn, Jemanden zum Ehrenbürger einer Gemeinſchaft zu er⸗ klären, der längſt ihr wirklicher Bürger iſt. Ferner hat S. M. der Kaiſer, wie ich höre, bereits eine beſondere Ehrung für Bismarck 111 1. April angeordnet. Die Mehrheit des jetzigen Reichskages, Ultramontane, Freiſinnige, Dänen, Polen, Sozlaldemokraten, dieſelben die die Aufhebung des Jeſuiten⸗ eſetzes beantragt baben, iſt von bitterem Haſſe gegen den Feeen Bismarck erfüllt, er würde jeden Vorſch +265 ſeiner — unter irgend einem Borwande mit J zurück⸗ weiſen.“ Bei der vorgeſtrigen Sitzung des deutſchen Land⸗ wirthſchaftsraths führte Reichsralh Dr. Buhl⸗ Deigesbeim Folgendes aus: Er müſſe bemerken, daß, wenn die Landwirthſchaft ihre Mindeſt⸗Einnahmen von Staatswegen garantirt erhalte, alle anderen Berufsſtände, die Induſtriellen, die Arbeiter u. ſ. w. denſelben Anſpruch erheben könnten. Er könne deßhalb dem Antrage Kanitz nicht zuftimmen. Er zweifle auch, daß der Antrag Kanitz mit den Handelsverträgen vereinbar ſei, die Durchführung des Antrages Kanitz würde außerdem unenp⸗ liche Geldkoſten verurſachen, auf die Dauer der Landwirth⸗ ſchaft aber nicht helfen. Die Regierung habe der Landwirth⸗ ſchaft bereits vielfach durch Auſhebung des Identitätsnach⸗ weiſes, durch Frachtverbilligung ꝛc. behufs Steuerung des t u. ſ. w. geholfen, er habe noch eine ganze eihe anderer Mittel, die anzuwenden wären. Er ſei aber der Meinung, daß man dies nicht der Regierung überlaſſen ſolle, ſondern, daß der Landwirthſchaftsrakh es ausſpreche, was zu geſchehen habe, um der Landwirthſchaft zu helfen. Durch Aufhebung der Meiſtbegünſtigungsklauſel würden die landwirthſchaftlichen Nebengewerbe geſchädigt werden. Vor Allem erſuche er, daß die Landwirthe aus dem Oſten nicht nach Staffeltarifen von Oſten nach Weſten rufen, dadurch werde das harmoniſche Verhältniß unter den Landwirthen ge⸗ ſtört. Er ſei der Meinung, daß auch kleine Mittel, in ge⸗ höriger Weiſe angewendet, helfen können. Jedenfalls dürfe man nicht immer gleich nach Staatshilfe rufen. Die Land⸗ wirthe müſſen 85 in ſchweren Zeiten den Kopf oben be⸗ (Gelepyon⸗Ar. 218.) Ueber die Branntweinſteuer⸗Novelle wird von Berlin geſchrieben: Die dem Bundesrathe vor⸗ liegende Branntweinſteuernovelle enthält drei Artikel. Im erſten wird feſtgeſetzt, daß das Geſammtcontingent, von welchem der niedrigere Abgabeſatz zu entrichten iſt, ſowie der Betrag des letzteren alle fünf Jahre einer Reviſion unterliegen ſolle. Aus den Branntweinarten, welche von der Verbrouchsabgabe befreit ſind, iſt der Branntwein, welcher zu wiſſenſchaftlichen oder Heilzwecken verwendet wird, herausgenommen und die Ermächligung zur Freilaſſung auch dieſes Branntweins iſt dem Bundes⸗ rathe übertragen. Die Bemeſſung des Einzelcontingents erfolgt alle fünf Jahre nach von den bisherigen ab⸗ weichenden Grundſätzen. Die Feſtſetzung der Höhe der Vergütung bei der Ausfuhr für die Verbrauchsabgabe iſt in die Hand des Bundesrathes gelegt. Als land⸗ wirthſchaftliche Brennerei kann auch dann ein Brennerei⸗ betrieb angeſehen werden, wenn eine vorübergehende Ver⸗ äußerung von Schlempe erfolgt oder wenn in kleineren Brennereien neben Kartoffeln und Getreide im Zwiſchen⸗ betriebe nichtmehlige Stoffe verwendet werden. Die Sätze für die Branntwein⸗Materialſteuer ſind dahin abgeändert, daß erhoben werden ſollen: Vom Hektoliter eingeſtampfte Weintreber 0,25., Kernobſt 0,35., Beerenfrüchte aller Art 0,45., Brauereiabfälle u. ſ. w. 0,50., Trauben oder Obſtwein 0,85 M. Die Materialſteuer ſoll von denjenigen Brennern, welche in einem Jahre nicht mehr als 50 Liter reinen Alkohols erzeugen, nur zu vier Zehnteln, von denjenigen, welche in einem Jahre mehr als 50 Liter, jedoch nicht über 1 Hektoliter erzeugen, nur zu acht Zehnteln erhoben werden.— Nach dem Artikel 2 des Novellen⸗ entwurfs wird neben den beſtehenden Branntweinſteuern eine Steuer vom Brennereibetriebe(Brennſteuer) erboben. Die Brennereien mit einer Jahresproduktion von nicht mehr als 300 Hektoliter reinen Alkohols ſollen von der Abgabe befreit bleiben. Die Progreſſion ſelbſt ſoll ſo eingerichtet ſein, daß die Steuer bei den mittleren Brennereibetrieben mit dem Satze von 0,50 M. für das Hektoliter reinen Alkohols beginnt und nach Maßgabe der Höhe der in den einzelnen Brennereien ſtattfindenden Branntweinerzeugung allmälig bis zu einem Satze von 6 M. für das Hekloliter ſteigt. In denjenigen Fällen, in welchen bei der Ausfuhr von Branntwein nach dem Auslande ein Erlaß oder eine Vergülung der Brannt⸗ wein⸗Verbrauchsabgabe eintritt, iſt der Betrag von 6 M. für jedes Hektoliter zu erſtatten. Der Vergütungsſatz von 6 M. iſt vom Bundesrathe entſprechend herabzu⸗ ſetzen, wenn in einem Zeitraum von drei aufeinander⸗ folgenden Jahren die jährliche Durchſchnittsſumme der gezahlten Vergütungen hoͤher geweſen iſt, als die durch⸗ ſchnittliche Jahreseinnahme an Brennſteuer. Der Artikel 8 endlich beſtimmt, daß das Geſetz vom 1. Okt. 1895 mit der Maßgabe in Kraft treten ſoll, daß die Ver⸗ gütung der Brennſteuer auch hinſichtlich des Brannt⸗ weins gewährt werden ſoll, der vor dem 1. Okt. 1895 erzeugt iſt und daß die Repiſion des Geſammtkontingents ſowie die Neubemeſſung der Kontingente zum erſten Mal im Brennereibetriebsjahre 1897/98 vorgenommen wird. Denjenigen landwirthſchaftlichen und Material⸗Brennereien, welche vor dem 1. Oktober 1895 neu entſtanden und betriebsfähig hergerichtet ſind, kann bereits für die Be⸗ trlebsjahre 1896/7 und 1897ù98 ein angemeſſenes Kontingent zugewieſen werden. Der Annahme gegenüber, daß in der Frage der Aufhebung des Jeſuitengeſetzes die Entſcheidung des Bundesraths noch in dieſem Monat bevorſtehe, er⸗ faͤhrt die„Poſt“, daß ſich das preußiſche Staats⸗ miniſterium mit dem Antrage des Grafen Hompeſch bis⸗ her noch nicht befaßt hat. Die Meldung von einer„Unterredung“ des Kaiſers mit dem Herzog von Cumberland wird dahin eingeſchränkt, daß der Herzog nur vom Kalſer Franz Joſeph gelegentlich des Begräbniſſes des Erzherzogs Al⸗ brecht dem Kaiſer Wilhelm vorgeſtellt worden ſei. Trotz⸗ dem bemerkt das in Hannover erſcheinende welfiſche Organ:„Wir ſehen darin wiederum einen wenn auch nur kleinen Schritt zur Wiederherſtellung Hannovers.“ Wie die„Neue Zürcher Ztg.“ mittheilt, iſt der auch in Mannheim bekannte ſozialdemokratiſche Agi⸗ tator Theodor v. Wächter in's Kloſter gegangen, und zwar nach Mariaſtein in Solothurn. Wahrſcheinlich iſt ihm der ſozialiſtiſche Unſinn, den er ſo feurig gepre⸗ digt, dermaßen zu Kopf geſtlegen, J ſüllan 4 2. Seite. Senerat⸗Anzeiger. Deutſcher Reichstag. Berlin, 7. März. Militäretat. Der Kriegsminiſter befürwortet nochmals die von der Budgetkommiſſion nach wiederholter Berathung zur Bewilligung vorgeſchlagene Poſition, die Kommandantur in Altona betreffend. Gegen die Be⸗ willigung wenden ſich die Abgg. Pachnike, Richter und Bebel. Seitens der Abgg. v. Kardorff, Lieber und dem Referenten Schädler wird betont, daß die Nothwendig⸗ leit der Poſition neuerdings der Kommiſſion ſeitens der Mili⸗ tärverwaltung nachgewieſen worden ſei. Abg. Schädler proteſtirt gegen Bebels Behauptung, daß nicht ſachliche Motive das Cenkrum geleitet hätten. Darauf wird die Poſition gegen die Stimmen der Frei⸗ ſinnigen und Sozialdemokraten bewilligt. Bei Kapitel Geldverpflegung der Truppen be⸗ mängelt Abg. v. Vollmar die Kommandirung von Soldaten zu landwirthſchaftlichen Arbeiten bei Rittergutsbeſitzern, wo⸗ durch eine Konkurrenz für die anderen Arbeiter geſchaffen werde und die militäriſche Ausbildung nothleiden müſſe. In Bayern würden viele Soldaten zur Erntezeit entlaſſen behufs Mitarbeit bei ihren eigenen Angehörigen, aber nicht zur Arbeit gegen Lohn bei Fremden. Der Kriegsminiſter erwidert, die Beurlaubungen ge⸗ ſchähen nur, ſoweit ſie mit dienſtlichen Intereſſen vereinbar ſeien. In Preußen wurden im Vorjahre im Ganzen 120,542 Mann zur Erntearbeit bei 3831 Landwirthen beurlaubt. Unter denen, welche Soldaten zwei bis vier Tage beſchäftigten, überwiegen die kleinen Grundbeſitzer. Im Durchſchnitt ſind die Soldaten zu Erntezwecken je 77½10 Tag beurlaubt geweſen; das macht für die geſammte Armee /, Tag pro Kopf. Die Ausbildung der Armee kann alſo nicht darunter leiden. Die Soldaten ſind übrigens keine bi igen Arbeitskräfte, ſodaß von Lohndrückerei keine Rede ſein kann. Es iſt bei den Ernte⸗ arbeiten, wie bei den plötzlichen Gefahren, zu deren Abwehr Soldaten requirirt werden. Was würden Sie ſagen, wenn Sie einmal im Schnee feſtſäßen und Ihnen Soldaten zum Heraushelfen verweigert würden?(Große Heiterkeit.) Abg, v. Manteuffel betont, daß die ſoldatiſchen Ar⸗ beitskräfte viel zu theuer ſind, um in anderen, als Nothfällen in Anſpruch genommen zu werden. Der Kriegsminiſter erklärt, der Durchſchnittslohn be⸗ trage pro Tag 2 M. 90 f exkluſive Reiſekoſten, Unterkunft und Verpflegung. Veln ann alſo von einer Konkurrenz⸗ macherei keine Rede ſein. Abg. v. Vollmar erwidert, an eine ſolche Abſicht der Militärbehörde habe er auch nicht gedacht; er bedauere nur den Thatbeſtand. Abg, Weyß(freiſ. Vollsp.) befürwvortet die von der Kommiſſton vorgeſchlagene Reſolution, daß der erfolgreiche Beſuch eines Lehrerſemiars die Berechtigung zum Einjährig⸗ Freiwilligen⸗Dienſt in ſich ſchließe, und weiſt harauf hin, daß wenn man 17⸗ bis 18jähr, Gymnaſiaſten dieſe Berechtigung zugeſtehe, könne man ſie 19⸗ bis 3ährigen Volksſchullehrern nicht vorenthalten. In Bayern beſtehe 12 70 jetzt dieſe Be⸗ rechtigung. Staatsſekretär v. Bo etticher führt aus: Das preu⸗ 15 80 Staatsminiſterium berathe zur Zeit dieſe Frage. Es ſt möglich, daß dem Wunſche des Vorredners entſprochen wird. Die Reſolution der Budgetkommiſſion iſt jedoch nicht unbedenklich. Nach der Wehrordnung ſtehe dem Reichstanzler die Befugniß zu, diejenigen Anſtalten zu beſtimmen, welchen die Berechtigung zum Eimjährig⸗Freiwilligendienſt zu ertheilen iſt. Vor der Entſcheidung iſt das Gutachten der Reichsſchul⸗ kommiſſton zu hören. Es wäre ferner nicht unbedenklich, wenn der Reichstag durch Gutachtens der Reichsſchulkommiſſion die Entſchejdung daß⸗ halb wolle, weil vdie Seminarbildung gleichwerthig mit der anderer Anſtalten ſei. Der Zuſatzantrag des Abg. Weiß iſt entbehrlich. Die Abgg. Röſicke, Lieber, Baſſermann und von Kardorff treten dieſen Ausführungen bei und befür⸗ worten die Annahme beider Reſolutionen. Die letzteren drei wünſchen, daß Bolksſchullehrern, denen die Mittel zur Ab⸗ leiſtung der einjährig⸗freiwilligen Dienſtzeit fehlen, ein aus⸗ kömmlicher Zuſchuß aus Staatsmitteln gewährt werde. Abg. Pachnike theilt mit, daß infolge der Erklärung 55 die Reſolution Weyß zurückgezogen wor⸗ en ſei. Staatsſekretär v. Boetticher betont nochmals, daß die Entſcheidung wahrſcheinlich im Sinne der Reſolurton aus⸗ fallen werde, daß aber doch zuvor das wiſſenſchaftliche Gut⸗ achten der kompetenten Behörden einzuholen ſei. — rrrtt—— TLeuilleton. — Ueber den Selbſtmord eines Studenten wird dem„Berl. Lokalanz.“ geſchrieben: Ein unter geheim⸗ nißvollen Umſtänden verübker Selbſtmord eines jungen Mannes macht hier von ſich reden. Am Sonntag Abend um 8 Uhr kam ein junger Mann in ein hieſiges Hötel, be⸗ ſtellte ein gut durchwärmtes Zimmer und ein Abendeſſen, welches ihm um ½9 Uhr ſervirt wurde. Als der Kellner f. 9 Uhr in das Zimmer trat, um das Geſchirr zu holen, in Kaſſel and er den jungen Mann als Leiche in die Sophaecke ge⸗ ehnt vor. Der junge Mann hatte ſich eine Kugel durch den Kopf gejagt. Der Selbſtmörder hat die Feſtſtellung feiner Perfjönlichleit ſehr erſchwert; er Monogramme, aus dem Hut das dem Revolver wurden nur ein Eiſenbahncursbuch und ein ola'ſcher Roman, aber keinerlei Papier bei dem etwa 20 ahre alten Manne vorgefunden. Auch hatte er keinen Pfennig Geld bei ſich, war aber auffallender Weiſe vom Kopf bis zum Fuße neu belleidet. In das Fremdenbuch hatte ſich der Selbſimörder als Studioſus der Mediein Richard Leder aus Straßburg eingetragen. Dieſer Name iſt aber jedenfalls nur ein fingirker. Ein fürſtlicher Briefmarkenſammler. Die „Deutſche Briefmarken⸗Zeitung“(Verlag von Dr. H. Brendicke in Berlin) ſchreibt über den Tod des eifrigen Briefmarken⸗ ſammlers, des Großfürſten Alexis Michailowitſch von Ruß⸗ land:„Die philateliſtiſche Welk wird mit uns den Tod des durch Liebenswürdigkeit ausgezeichneten jungen Fürſten be⸗ trauern, der eine Zlerde unſerer Liebhaberei war, Er hatte ſich ſeit längeren Jahren philateliſtiſchen Forſchungen ge⸗ widmet und auf manchem Gebiete Bedeutendes geleiſtet. Be⸗ ſonders beſchäſtigte er ſich mit den Marken ſeiner Heimath und hatte alle Vorarbeiten dazu vollendet, um eine ausführ⸗ liche Arbeit über die ruſſiſchen ſeben. Der Tod hat ihn verhindert, dieſes Werk, das von gender Bedeutung geworden wäre, zu beenden. Bis zum letzten Augenblick iſt er, trotzdem ihn die ſteigende Krank⸗ heit ſchwer münahm, unſerer Liebhaberei treu geblieben, und es liegen uns noch Briefe vor, in denen er in den letzten Tagen ſeines Lebens mit wahrer Hingebung von philate⸗ liſliſchen Dingen ſchreibt. Beachtenswerth iſt gewiß, daß er regen Verkehr mit deutſchen Sammlern unterhielt; ſo ſtand Futter geſchnitten. Außer er mit dem Landgerichtsdirektor C. Lindenderg, fachver⸗ ſtändigem Beirath des Reichspoſtmuſeums, in dauerndem Meinungsaustauſch. Auch die deurſche F ihn ungemein, er ließ ſich über alles Laufeuden erhalten.“ — Ein dreifacher Mord. Aus „In dent Caf« Ertctb⸗ ag, vom 12. Linien⸗ Ebeanen Gduard chliteratur intereſſirte Wiſſenswerthe auf dem Verviers meldet man: In erſchoß der Sergeant Victor Mer⸗ ment die Tochter des Wirthes, den Is und dann ſich kelbt Per vier⸗ Dr. Jakob Sitzler am Gymna ſium die Reſolution vor Abgabe des hat aus der Wäſche die Poſtwerthzeichen herauszu⸗ Abg. Sieber(Centrum) befürworket nochmals die Reſo⸗ 8 ebenſo die Abgg. Werner(Antiſ.) und v. Leipziger onſ.). Abg. Bebel führt dagegen aus, daß die Sozialdemo⸗ kraten gegen den Antrag ſeien, weil ſie prinzipiell gegen den Einjährig⸗Freiwilligendienſt als ein Privilegium der be⸗ 2 5 Klaſſen ſeien. Jeder Vorzug einzelner Klaſſen müſſe allen. Nachdem auch Müller⸗Sagan für die Reſolution ge⸗ ſprochen und die Gewährung einer materiellen Beihilfe für einjährig⸗freiwillige Volksſchullehrer befürwortet hat, wird die Reſolution der Budgetkommiſſion gegen die Stimmen der Hoßialdemokraten angenommen und der Reſt des Kapitals ewilligt. Bei dem Kapitel Naturalverpfle gung“ beſpricht Abg. v. Buol die Getreideankäufe durch die Militärverwal⸗ tung. Das Getreide ſolle möglichſt direkt von den Produzenten bezogen werden und die Kleinproduzenten möglichſt ſich zu Lieferungsgenoſſenſchaften zuſammenthun. Generalmajor v. Gemmin gen ſagt allen berechtigten Wünſchen ſein Entgegenkommen zu. An ausreichender An⸗ leitung der Beamten fehle es nicht. Auch der empfohlene Weg, bei den zu Genoſſenſchaften vereinigten Produzenten zu kaufen, ſei hier und da beſchritten worden. Auf Antrag des Abg. Richter wurde die Weiterberath⸗ ung auf morgen vertagt. Präſidenk v. Levetzow erklärt: Wenn bisher in den Debatten Aeußerungen fielen gegen Perſonen, Parteien, Berufsſtände, Junker, Pfaffen u. ſ.., ſo wurde ſtillſchweigend porausgeſetzt, daß damit die Allgemeinheit gemeint werde, deren Beleidigung unmöglich ſei, nicht einzelne Perſonen. Ahlwardt machte geſtern von der üblich gewordenen Licenz übermäßigen Gebrauch und wendete mit der Würde des Hauſes nicht vereinbare Ausdrücke an, wie zum Beiſpiel die ſeien Raubthiere. Ich rufe deßwegen Ahlwardt zur Ordnung.(Beifall.) Ich bin hierzu veranlaßt auf Grund eigener Erwägung, keineswegs auf Grund der geſchäftsord⸗ nungswidrigen, geſtern von mir zurückgewieſenen Bemerkung Riehters.(Beifall rechts.) ——— Aus Stadt und Land. Mannheim, 8. März 1894. Ernennungen. Der Großherzog hat den Direktor des Progymnaſiums in Durlach, Dr. Adolf B üchle, zum Direktor des Gymnaſiums in Bruchſal und den Profeſſor in Baden zum Direktor des Progymnaſiums in Durlach ernannt, ſowie dem Lehr⸗ amtspraktikanten Dr. Max Müller am Realgymnaſtum in Mannheim unter Ernennung zum Profeſſor eine etatmäßige Profeſſorenſtelle an genannter Anſtalt übertragen. Die National⸗Glückwunſchkarten zum 80. Geburts⸗ lage des Fürſten Bismarck finden allenthalben reißenden Ab⸗ ſaß. Die Karten koſten, wie ſchon mehrfach mitgetheilt, das Stück 10 Pfennig, wovon ein Theil dem Baufonds für das vierte Reichswaiſenhaus zufließt; in Mannheim ſind die⸗ ſelben bei den bekannten Vorſtänden der Deutſchen Relchsfechtſchule erhältlich. „Auszeichnung. Herr Hofjuwelier Carl Heisler da⸗ Heer iſt vom Vorſtande des Bad. Kunſtgewerbe⸗Vereins behufs Ausſtellung von Entwürfen auf der jüngſt ſtattgehabten Aus⸗ ſtellung von Entwürfen für Innendekorationen und kunſt⸗ gewerblichen Arbeiten ſeitens des Bad. Kunſtgewerbevereins in Karlsruhe ein Diplom nebſt ehrendem Begleitſchreiben zu⸗ gegangen. *Nationalliberale Partei. Geſtern Abend hielt die Abtheilung jügendlicher Mitglieder der nationalliberalen Partei im Reſtaurant Förderer⸗ Neckarvorſtadt eine Ver⸗ ſammlung ab, die ſich eines recht zahlreichen Beſuches er⸗ freute. An Stelle des behinderten Vorſitzenden dieſer Abthei⸗ lung eröffnete und leitete Herr Rektorats⸗Verweſer Hoffmann in umſichtigſter Weiſe die Verhandlungen und ertheilte nach einer warmen Begrüßung Herrn Chefredakteur Meyer das Wort, welcher in etwa Iſtündigen Ausführungen einen bei⸗ fällig aufgenommenen Vortrag über die politiſche Sage hielt. An der ſich anſchließenden Diskuſſion betheiligten ſich mehrexe Mitglieder der jugendlichen Abtheilung, welche durch den geſtrigen Abend zahlreichen Zuwachs von jenſeits des Neckars erhielt. Ein in der Abtheilung Sängerchor trug in gelungenſter Weiſe zur Unterha tung bei. Allgemeine Ausſtellung für Erfindungen und Neu⸗ heiten in München 1895. In München findet in dieſem undzwanzigjährige Mergay, der mit der jungen Crickboom ſeit einem Jahre Beziehungen unterhielt, die jedoch ſeinerſeits durch viele Eiferſuchtsauftritte getrübt wurden, ſollte nach ſeiner Heimath in Luxemburg abreiſen und vorher ſein Mauſergewehr in Lier abliefern. Statt deſſen war er ſchon früh 8 Uhr bei Crickboom eingekehrt und hatte übermäßig getrunken. Nachdem er eine Einladung der Familie Crick⸗ boom zum Mittageſſen ausgeſchlagen hatte, ging er in die Küche, wo ſich ſeine Geliebte befand. Wenige Augenblicke darauf fiel ein Schuß. Der in dem Wirthszimmer ſitzende Sergeant Thomas f rang auf die Küchenthür zu, fand ſie aber verſchloſſen. Als er darauf an dem Schloß rüttelte, fiel plötzlich durch die Glasthür ein zweiter Schuß und Thomas brach todt zuſammen. Eine Kugel war ihm in den Kopf ge⸗ drungen. ann folgte ein dritter Knall. Die inzwiſchen herbeigeholte Polizei drang durch ein Oberlicht in die Küche, wo man Mergay und Joſephine Crickboom als Leichen fand. Dem Mädchen war eine Kugel durch Hals und Nacken ge⸗ angen; ſich ſelbſt hatte der Mörder eine ſolche in den und geſagt. In dem Waffenrock Mergay's fand man einen an den Polizeikommiffar gerichteten Brief, worin der Mörder erklärt, ſchon lange die Abſicht 5 85 zu haben, ſeine Geliebte zu tödten, weil ſie eziehungen zu einem Corporal der Garniſon unterhalte. — Für Alle, die nach Süd⸗Kalifornien kommen, iſt es eine angenehme Ueberraſchung, dort ſo ziemlich jeden Tag im Jahre friſche Erdbeeren zu äußerſt mäßigen Preiſen kaufer zu können. Eine Schachtel, welche ein Pfund dieſer ſaftigen Frucht enthält, koſtet dort um Weihnachten 10 Cents und im Mai und Junt nur 5 Cents. Die Erdbeeren werden in Kalifornien nicht nur für den heimiſchen Konſum, ſondern auch für den Export gezogen, und gehen namentlich im Früh⸗ jahr in ganzen Waggonladungen nach den Central⸗ und Oſt⸗ Staaten des Uniongebietes. Die beften Erdbeer⸗Diſtrikte befinden ſich im San Gabriel Vallen, und zwar kommt in erſter Reihe die Ortſchaft Azuſa nebſt Umgegend. Reiſende, welche an der Bahnſtation Azuſa ausſteigen, können ſich nicht genug über die dort haushoch aufgeſchichteten Erdbeerkiſten verwundern. Jede dieſer Kiſten kann 60 mit Erdbeeren gefüllte Schachteln faſſen. Eine mit Zink beſchlagene Abtheilung der Kiſte iſt mit Eis gefüllt, wodurch die Erdbeeren kühl gehaften und unverſehrt nach dem Oſten transportirt werden können. Der in Azuſa gezahlte Durchſchnittspreis für Erdbeeren beträgt 6 Cents per Schachtel. Die Haupt⸗ ſaiſon beginut im März und endigt im Juli, es wurden im vorigen Jahre während dieſer Monate von Azuſa 216,000 Pfd. Erdbeeren nach dem Oſten verſandt. Nahezu 200 Acres ſind in Azuſa mit Erdbeeren bepflanzt, doch bilden dieſe nur ein Nebenprodukt, da dort außerdem noch Orangen, Aepfel, Birnen und andere Obſtſorten gezogen werden. Die Mannheim, 8. März. Jahre vom 15 Junt bis 15. September eine Allgemein Ausſtellung für Erfindungen und Neuheiten ſtatt. Zur Aus tellung und Preisbewerbung werden alle in der leßten Ze im In⸗ und Auslande gemachten Erfindungen, Verbeſſerunge und Neuheiten auf dem Gebiete der Induſtrie, des Klein gewerbes und der Landwirthſchaft im Original oder Mode: zugelaſſen. Ein Hauptgewicht iſt jedoch auf Erfindungen un Neuheiten für die Gebiete der Hygiene, Kur⸗ und Badewefen Sport, Hotel⸗ und Reiſeweſen, ſowie für Hausbedarf, Nahr ungs⸗ und Genußmittel gelegt. Das Ausſtellungs⸗Comits be abſichtigt auch, temporäre Spezialausſtellungen und Konkur reuzen zu veranſtalten und iſt außer einer Bier⸗ und Wein konkurrenz noch eine Eigarren⸗, Tabak⸗ und Rauchrequiſtten Ausſtellung geplant. Alles Nähere iſt durch die Ausſtellungs Direktion München Centralſäle zu erfahren, von welcher auch auf Verlangen Programme und ſonſtige Bedingungen gratiz und franko verſandt werden. 1000 Mark für eine Volkserzählung. Die Ver lagsbuchhandlung des„Hinkenden Boten“, Moritz Schauen burg in Lahr, hat für die beſte Volkserzählung im Umfang von—9 Kalenderſeiten(710000 Worre), die ihr bis zun 1. Oktober 1895 eingefandt wird, einen Preis von 1000 Mk ausgeſetzt. Preisrichter ſind neben den Vertretern des Ver⸗ lags und der Redaklion, Dr. Moritz Schauenburg und Alber Guth, die Herren Adolf Bartels, Redakteur der„Didaskalia“ in Frankfurt a.., Schriftſteller Hermann Heiberg in Schleswig, Profeſſor Dr. Ed. Heyck in Heidelberg, Hofrath Maximilian Schmidt in München und Oberſchulrath Dr. Weygoldt in Karlsruhe. Die Einreichung hat auf die bei Preisausſchreiben übliche Weiſe(Motto, verſchloſſenes Couvert mit Adreſſe) zu geſchehen. Die Entſcheidung erfolgt am 1. Januar 1896. Ausſtellung von kouſervirten Nahrungsſtoffen. Aus Brüſſel wird mir mitgetheilt, daß Ende nächſten Monats daſelbſt am Magdalenen⸗Markt eine allgemeine Ausſtellung aller konſervirten Nahrungsſtoffe eröffnet wird und Interef⸗ ſenten ſich wegen des Programm⸗Reglements an Herrn Leo Philippart, rue Jules van Praet 9 in Brüſſel wenden ſollen. Ein Verbot der Benutzung des Zweirads in den Straßen der Stadt iſt in Frankfurt.) M. von der Polizei beſchloſſen worden. Veranlaßt wurde dieſe Maßregel durch die vielen Unzuträglichkeiten, welche die ſtarke Radfahrerei in den Straßen Frankfurts für die Paſſanten zur Folge hatte. Jedenfalls werden ſich über kurz oder lang andere Städte gezwungen ſehen, dieſem Beiſpiele zu ſolgen. Ein beſcheidenes Bäuerlein aus Neuſtadt a. H. war Willens, ſich auf dem Mannheimer„Gäulsmarkt“ am Monta ein Roß zu Eigenthum zu erwerben. Es ſteckte deßhalb zw nebſt dem nöthigen Kleingeld zu ſich und uhr nach Mannheim. Indeß die vorhandene Auswahl oder vielleicht auch die Preiſe auf dem„Gäulsmarkt“ beſtimmten unſer Bäuerlein, von einem Kauf abzuſeben und ſich dagegen ein kleines Aeffchen beizulegen. Zu Hauſe machte das Bäuer⸗ lein die unangenehme Entdeckung, daß ihm ſeine beiden Hun⸗ dertmarknoten abhanden gekommen waren. Der Bauer glaubte an Taſchendiebe und benachrichtigte ſofort die Diener des Geſetzes, um nach den Gaunern zu fahnden. Alle Recherchen blieben erfolglos, dagegen meldete ſich ein Trambahnſchaffner, der die beiden Scheine in dem von dem Bäuerlein benutzten Wagen auf der Bank liegend vorfand. Ein theurer Spaß. Folgendes hübſches Faſtnachts⸗ ſtückchen wird nachträglich vom Odenwald berichtet: Im Dorfe G. ging es während des Carnevals hoch her. Faſt⸗ nacht wurde in den Wirthſchaften ſo flott gefeiert wie noch nie. Einer der reichen Hofbauern rief in der Weinlaune in den gefüllten Tanzſaal:„Wenn zwei Leute die ganze Kapelle auf einmal herumtragen, bezahle ich das größte Faß Wein für die Geſellſchaft, das der Wirth im Keller hat.“ Jubelnd wurde die Sache aufgenommen, die 7 Muſiker wurden auf ein Brett geſetzt, das die zwei ſtärkſten Leute auf die Schul⸗ tern nahmen und wirklich die Leute im Saale herumtrugen. Der Hofbauer machte doch ein verdutztes Geſicht, als ihm Glüg wurde, das größte Faß Wein halte 1800 Kiter, Zum Glück für ihn war es nur noch halb voll, er mußte aber doch für 9 Hektoliter 2 40 M. gleich 360 M. berappen. Großfeuer in Ludwigshafen. Vergangene Nacht wurde unſere Nachbarſtadt Ludwigshafen wieder von einem Großfeuer heimgeſucht. Im Gasraume der Delfabrik der Pfälziſchen Eiſenbahnen explodirte nämlich gegen 11 Uhr aus bis jetzt noch unbekannter Urſache der kleine Gaſometer, wo⸗ durch ein größeres Feuer entſtand. Die Detonation war eine äußerſt heftige und wurde auch in Mannheim vernommen. rrrrrrnrrnr zen, welche noch vollkommen geſund und ertragsfähig ſind; die mittlere Lebensdauer der Erdbeerpflanze beträgt in Kali⸗ fornien 8 Jahre. Ein anderer Diſtrikt, in welchem Erdbeeren kultivirt werden, iſt die Umgegend von Garding, 10 Meilen ſüdlich von Los Angeles. Ein dortiger bekannter Erdbeer⸗ züchter ſtellte kürzlich eine reizende Kollektion von der Sorte „Monarch of the West“ aus. Einzeine Prachtexemplare wo⸗ en 1½ Unze pro Stück. Dieſe Erdbeeren waren auf einem Grundſtück von 2½% Acres Ausdehnung gezogen worden, von welchem der Beſitzer innerhalb drei Tagen 140 Körbe im Ge⸗ wichte von je 30 Pfund, alſo insgeſammt 4200 Pfund, zum Preiſe von 7 Cents per Pfund verkauft hatte. Der Beſitzer zieht jährlich drei Ernten aus dieſem Grundſtück. — Der Selbſtmord der jungen Kaiſerin von China hat am Hofe zu Peking noch ein ſchweres Strafgericht 15 den höchſten Beamten des Palaſtes zur Folge gehabt. Nur zwei Männer gibt es im ungeheuren Reich der Mitte, die jederzeit zum Kaiſer Zutritt haben und mit ihm ohne weiteres Ceremoniell ſprechen dürfen: Der Eine iſt der„Vortragende Rath des Guten“, der über jede des Lobes werthe That eines Chineſen, ſei dieſer nun Prinz oder Bettler, dem Herrſcher u berichten und eine Belohnung zu beantragen hat; der An⸗ 8585 iſt der„Vortragende Rath des Böſen“. Er bekleidet den höchſten Rang der Cenſorenwürde. Es liegt in der Natur dieſes Amts, daß ſein Inhaber der efürchtetſte Mann im Staate iſt, weil in ſeiner Hand das Schickſal auch der Größten unter den Großen ruht. Seit zehn ahren hatte dieſe Würde Au⸗Juſchung inne, und hinauf bis zihungtſchang zitterte das 1455 der Beamten vor dieſem Cenſor. So nahm er die Ge⸗ egenheit wahr, anläßlich des Selbſtmordes der Kaiſerin vor der Kaiſerinwittwe Beſchwerde über den Kaiſer zu führen, daß dieſer ſeine Gemahlin lieblos behandelt und ſo deren Tod verſchuldet hätte. Die Kaiſerinwittwe ſetzte ihren Sohn deßhalb zur Rede, der darüber in großen Zorn gerieth und ſeiner Mutter verſicherte, daß der Cenſor ihn ſchmählich ver⸗ leumdet habe. Das Unglück des Vaterlandes habe ſeine Frau melancholiſch gemacht und in einem Anfalle von Schwermuth habe ſie Hand an ſich gelegt. Das ſei eben das Schmerzlichſte für das junge Kaiferpaar geweſen, zu ſehen, wie die Kata⸗ ſtrophe den Leuten ſo wenig zu Herzen ginge; darum könnten die Leute auch nicht begreifen, daß Andere die Schmach tief empfänden, und deshalb habe der Hof auch nach anderen Motiven für die traurige That geſucht. So ſprach der Kaiſer. Dann berief er ſich auf das Geſetz, das den Cenſor, der wiſſentlich Falſches berichtet, ſtreng beſtraft und verfügte: „Au⸗Inſchung hat außerhalb der großen Mauer zu wohnen. Seinen Unterhalt hat er ſich felbſt zu verdienen. Sein Ver⸗ mögen fällt dem Staatsſchatz anheim. Seine FJamtlie hat ihn zu begleiten.“ Danach geſchah es, und heute arbeitet in der Mongolei als Chauſſeearbeiter derfelbe Mann, vor wel Erdbeerpflanze lebt in Kalifornſen viel länger als im Oſten Ns- eler Staata c mint Na eee, Me noch vor einem Monat 400 Millionen Menſchen zitterten. eeeee — ——' 8. nein Aus nge lein odez un eſen ahr be ikur zein ten ngs auch atis Ver uen ang zun Mk Ber⸗ ber lia“ in ath Dr. bert 1. 4 ats ing reſ⸗ en. hen zei in tte. dte en A AHTA J — — felbe wollte auf ein Dach ſteigen, ſtürzte jedoch herunter und des Rheinbrückenaufganges wurden zahlreiche Schaufenſter mehreren Küſtenländern, dem ungariſchen Littorale, vielen Gegenden Ungarns und Kroatiens werden bedeutende Schnee⸗ war daher eine ganz geringe. Ffortgeſetzt und hofft man auf im Ganzen 6000 Mark. Ueber die Platzfrage vermochte ſich das Denkmalcomits bis jetzt tages des Fürſten Bismarck ſollen am 31. März zwei große 8. Selte. Mannbeim, 8 Mä⸗z. General⸗Anzeiger. Es klang hier, als ob ein Kanonenſchuß abgefeuert worden der Firma Freudenberg um den Preis von 70 000 M. über⸗ 0 e ffer 11 05 15 5 lubr +5 5 8 egangen. em agen ſte 0 wäre. Die Jenſterſcheiben der in der Nähe befind ge8 Lützelſachſen, 7. März. Bei der heute hier vorge⸗ mittelſt eines Handkarrens nach ſeiner. Wohnung. lichen Häuſer wurden zertrümmert. Der Brand konnte erſt nommenen Pfarrwahl für die Pfarrgemeinden Hoch⸗ und Der eine der Koffer enthielt, die Effekten des nach mehrſtündiger Arbeit gelöſcht werden. Von den Arbeitern des Gaswerks wurde ein Mann verletzt, welchem wahrſcheinlich ein Bein amputirt werden muß. In Folge der klaren Winternacht wurde das Sturmläuten ſowohl als die Allarmiruug der Ludwigshaſener Feuerwehr in Mannheim ſehr deutlich wahrgenommen. Es mußten große Vorſichts⸗ maßregeln getroffen werden, um eine Exploſion des großen Gaſometers zu verhüten. Der Schaden iſt ein ſehr bedeutender. Wie uns nachträglich mitgetheilt wird, iſt das Feuer ausge⸗ brochen, ehe die Exploſion des Gaſometers erfolgte, ſodaß alſo die letztere durch das Feuer verurſacht wurde. Der Schaden iſt ein ſehr bedeutender. Der oben erwähnte ver⸗ lette Arbeiter iſt bei den Löſchungsarbeiten verunglückt. Der⸗ brach die Knieſcheibe. Eine Amputation des Fußes ſoll nicht erforderlich ſein. In der Stadt und zwar ſogar in der Nähe zertrümmert. Die Oelgasfabrik brannte größtentheils nieder · Das Feuer iſt in dem Anſchürraum entſtanden. *Eisgang. Heute früh zeigte hier das Thermometer 6 Grad Kälte. Von auswärts liegen folgende Nachrichten vor: Coblenz, 6. März. Hier treibt der Rhein viel neuge⸗ frorenes Eis. Die Moſel treibt wenig leichtes Eis.— Bingen, 7. März. Das Rheineis iſt bei Trechtingshauſen abgetrieben.— Wien, 7. März. Aus Niederöſterreich, verwehungen gemeldet. Fiume, Agram und Abbazig ſind vom Verkehr mit der Außenwelt völlig abgeſchnitten; infolge Mangels an Lebensmitteln iſt große Theuerung eingetreten. Ein Einbruchsdiebſtahl wurde in der Nacht vom Montag auf Dienſtag in dem in Q 2, 11 befindlichen Eigar⸗ renladen verübt. Der Dieb ſchob den Rollladen der Laden⸗ thüre in die Höhe und erbrach ſodann die Letztere. In der Ladenkaſſe fand der Dieb nur eine ſehr geringe Summe vor. Der Langfinger wollte infolgedeſſen anſcheinend als Erſatz einige Kiſichen feiner Eigarren mitnehmen, jedoch muß er im letzten Augenblick verſcheucht und dadurch verhindert worden ſein, die Zigarren mitgehen zu heißen. Die Beute des Diebes Von dem Thäter hat man bis jetzt noch keine Spur. *Muthmaßliches Wetter am Samſtag, 9. März. In pg iſt das Barometer nunmehr nahezu auf den mittleren tandpunkt geſtiegen. Ueber dem Golf von Biskaya erhält ſich ein mächtiger Hochdruck, und im Uebrigen iſt die allge⸗ meine Wetterlage gleichfalls unverändert. Bei Tags über leichtem, Nachts etwas ſtärkerem Nuen iſt auch für Samſtag und Sonntag eine weſentliche Aenderung des bisherigen Wetters nicht zu erwarten. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Mannheim. 8— f +— 22„ 8 Zeit 88 8 88 3 Bemers⸗ 68 2 8 8 ungen S8 S22 S S mm 88 S 8 7, März Morg.75756,0—12,0 ſtill Nebel. 7.„ Mittg.2755,7— 1,2 NNW 7.„ Abds. 99755,8— 4,2 NNW2 „ Morg.750754,6— 9,6 ſtill öchſte Temperatur den 7. März— 0,5“ iefſte 5 vom 7/8.„— 10,0 Aus dem Großherfſogthum. Hockenheim, 7. März. Die Sammlungen für Er⸗ kichtung eines Kriegerdenkmals dahier haben bis jetzt die Summe von 5000 Mark ergeben. Die Sammlungen werden noch nicht zu einigen. „SHeidelberg, 7. März. Ein Mann aus Viernheim brachte ein Kind in die hieſige Augenklinik, das ohne Augen geboren iſt. Das Kind iſt ſechs Wochen alt und iſt ſonſt efund. Es fehlt ihm auf beiden Seiten jegliche Spur eines Augapfels. 88 Weinheim, 7. März. Zur Feier des 80. Geburts⸗ Feſtbankette ſtattfinden.— Bei dem Spitalbau wurden hier ca. 350 alte größere und kleinere Münzen von zierlichem Gepräge und reinem Silber gefunden.— Die Villa des kürzlich verſtorbenen Rentners Herrn Michel iſt in den Beſitz Nicolaus Erichſen's Cüchter. Roman von B. Riedel⸗Aßrens. (Nachdruck zerdoten.) 8¹(Fortſetzung.) „Und mit Recht befinde ich mich in großer Aufregung!“ fuhr Lilly ungeachtet des Einwurfs Eugens fort.„Ich hatte Rämlich Jemand gefunden, der es aufrichtig mit mir meinte, und war ſo glücklich, ſo glücklich! Und da kam ein Hallunke, ſo einer, den ich mit meinen Händen hier erwürgen möchte mit Wonne thät' ich es— und ſchwärzte mich bei ihm an! Wer das nur geweſen ſein mag, es kennt doch Niemand von meinen Kolleginnen das Verhältniß zu Axel Erichſen und ſo ſchlecht handelt auch keine von denen da. Oder Lilly ſah den Baron plötzlich durchdringend und mit weit Augen an—„ſind Sie es am Ende gar geweſen, r ihn gewarnt hat?“ Eugens Unbehaglichkeit nahm zu, die Perſon gebrauchte in ihrer maßloſen Erbitterung doch recht fatale Ausdrücke, und er überlegte, ob es nicht das Richtigſte ſein würde, ſich ſo ſchnell wie möglich zu empfehlen. „Ich? Um Himmels willen, Lilly, wie ſollte ich wohl dazu kommen? Dürfte ich ja gar nicht, was denken Sie denn?“ Lilly glaubte ihm; nein, ſo ſchlecht und herzlos konnte er nicht handeln, ſie hatte ihm ja nichts gethan, im Gegentheil, ſo viel ſchon durch ihn leiden müſſen. „Das Klügſte iſt, ſich darüber hinweg zu ſetzen, ich bleibe hr Freund, und tritt wirklich die Noth an Dich heran,“ ſügte er leiſer hinzu,„werde ich Dir gern mit vollen Händen geben, ſobald Du nur „Halt!“ unterbrach ihn Lilly eiſig, dedend vor raſender Empörung,„Sie bieten mir auch noch Geld, obgleich ich nie Geſchenke angenommen habe, das heißt das Maß der Schande bis zum Ueberlaufen füllen. Glauben Sie etwa die zum Selbſtmord Getriebene mit Ihrem erbärmlichen Gelde be⸗ zahlen zu können? Aber es lebt ein Gott dort oben und er Lützelſachſen wurde unter den 6 vorgeſchlagenen Bewerbern Herr Pfarrer Däublin von Egringen erwählt. „ Rohrbach, 7. März. Als geſtern die hieſigen Konfir⸗ manden in den Wald gingen, um Moos zur Ausſchmückung der Kirche zu holen, 1 5 ſte I.„H. Ztg.“ auf freiem Felde zwei Rehe in Rehſchlüpfen hängen. Die Knaben trugen das eine Thier in das nahe Dorf, und als ſie kamen, um das andere zu holen, war es verſchwunden. Heute waren 5 Gens⸗ darmen hier, um Hausſuchungen vorzunehmen. Drei hieſige Bauersleute wurden verhaftet. „Karlsruhe, 7. März. Zum Zweck der Erſtellung eines Denkmals für weiland Kaiſer Wilhelm J. wurden vom Bürger⸗ ausſchuß 150,000 Mk. aus Anlehens⸗ und 50,000 Mk. aus Wirthſchaftsmitteln bewilligt, wovon auf 1. Januar 1891 noch 194,385 W. 32 Pf. verfügbar waren, aus welcher Summe ein beſonderer Fonds gebildet wurde. Die Koſten des Denk⸗ mals ſind zu 220,000 M. veranſchlagt, weßhalb die Zinſen dem Fonds ſo lange zufließen ſollen, bis derſelbe dieſe Höhe erreicht hat. Dieſer Fall tritt nach der Zuſammenſtellung im ſtädtiſchen Voranſchlag in dieſem Jahre ein. Die weiteren Zinſen ſollen, ſoweit ſie nicht zur Deckung der Koſten des Denkmals ſelbſt erforderlich ſind, zur Deckung des Aufwandes der Enthüllungsfeierlichkeit verwendet und dem Fonds eben⸗ falls zugeſchlagen werden. Aus dem Fonds wurden bisher 31,000 M. für das Denkmal beſtritten. *Freiburg, 7. März. Geh. Rath Profeſſor Dr. Rümelin von hier wurde als Nachfolger Hartmann's für die juriſtiſche Profeſſur an die Univerſität Tübingen berufen. Profeſſor Rümelin iſt der Sohn des früheren Kanzlers der württem⸗ bergiſchen Landesuniverſttät. Pfälziſch-Hefſiſche Nachrichten. Ludwigshafen, 7. März. Verunglückt ſind vorgeſtern auf gräßliche Weiſe drei Arbeiter eines hieſigen Etabliſſements durch Ueberlaufen eines von ihnen zu ſtark gefüllten Säure⸗ keſſels. Alle drei erlitten ſchwere Brandwunden und iſt einer von ihnen, der hier wohnende Arbeiter Weber bereits ge⸗ ſtorben. Die zwei anderen werden im Spital verpflegt. Weber hinterläßt lt.„N. Pf..“, eine Frau und 6 Kinder. * Deidesheim, 7. März. Das Projekt der Einführung von elektriſchem Licht in hieſiger Staot iſt nun in ein neues Stadium eingetreten, aus dem es verwirklicht hervorgehen dürfte. Eine Geſellſchaft aus Berlin hat ſich für hieſigen Platz in neuerer Zeit intereſſirt und der Stadt recht günſtige Bedingungen gemacht, die von der ganzen Bevölkerung aceep⸗ tirt werden können. Gerichtsfeitung. Mannheim, 3. März.(Strafkammer II.) Vorſitzender; 2 Landgerichtsdirektor Dr. Cadenbach. Vertreter der r. Staatsbehörde: Herr Staatsanwalt Morath. 1) Der 39 Jahre alte Landwirth Philipp Feuerſtein von Ilvesheim war ſchöffengerichtlich wegen Körperverletzung zu einer Gefängnißſtrafe von 7 Tagen verurtheilt worden. Er ſollte am 25. Nov. v. Is. auf dem Bierkeller in Ilves⸗ heim in Gemeinſchaft mit 3 jungen Burſchen den Fabrik⸗ arbeiter Heinrich Stahl von Neckarhauſen mißhandelt haben. Die Berufung Feuerſteins wurde als unbegründet verworfen. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Katz. 2) Nach einem vorausgegangenen Streit im„Ochſen“ in Brühl überfiel der 17 Jahre alte Schreiner Franz Eder den gleichalterigen Taglöhner Philipp Zöllner auf der Straße und verſetzte ihm mit einem Schotterſtein einige Schläge auf den Kopf, die eine zweitägige Arbeitsunfähigkeit des Verletzten im Gefolge hatten. Vom Schöffengericht wurde Eder zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt, wogegen heute die Berufung des Verurtheilten vorliegt. Das Gericht ermäßigte die Strafe auf 1 Woche Gefängniß. Vertheidiger: Rechts⸗ anwalt Dr. Katz. Mannheim, 6. März.(Strafkammer.) Vorſitzender: Herr Landgerichtsrath Trau b. Vertreter der Großh. Staats⸗ behörde 8 Staatsanwalt Dr. Mühling. 1) Wegen Betrugs und ſchweren Diebſtahls hatte ſich der 26 Jahre alte Schloſſer Maximilian Weiß von Bruchſal, wegen Hehleren, deſſen 28 Jahre alte Ehefrau Regina geb. Neuwirth und der 44 Jahre alte Trödler Mich. Bickel von Rimbach, alle zuletzt hier, zu verantworten. Am 23. Oktober v. J. kam Weiß zu Kürſchner Grether und kaufte auf Credit eine Eiſenbahndienſtmütze unter der Vorgabe, er heiße Leis, ſei bei der Bahn angeſtellt und bedürfe nothwendig einer Mütze, da er wiederholt wegen Ueberſchreitens der Ge⸗ leiſe Ordnungsſtrafen erhalten habe. Thatſächlich war er weder bei der Bahn angeſtellt, noch beabſichtigte er, die Mütze zu bezahlen. Vielmehr hatte er dieſelbe ſich nur verſchafft, um ſpäter auf der Eiſenbahn Diebſtähle verüben zu können. Bevor er hierzu überging, machte er ſich noch einer Unter⸗ ſchlagung ſchuldig, indem er von einer armen Frau beauftragt, ein Kopfkiſſen und ein Leintuch zu verſetzen, von dem rloſe von 3 M. 1 M. und den Pfandſchein für ſich In der Nacht vom 9. zum 10. Noy. begab er ſich, die Eiſenbahn⸗ dienſtmütze auf dem Kopf, nach dem Centralgüterbahnhof auf der Mühlau. Vor der Landgüterhalle II ſtand eine Rolle des Güterbeſtätters Reichert, deren Ladung mit einem Plan Lilly ſtürzte fort in's Haus und Eugen ließ das„toll⸗ gewordene“ Frauenzimmer laufen— mochte ſie ſich denn allein ausraſen— die Vernunft würde ihr ſchon zurückkehren. Und ohne ſonderliche Unruhe ſchritt er den Bürgerſteig entlang der Richtung nach den Linden zu in ſeinen Klub.— „Theurer, geliebter Axel! Dir kann ich nicht zürnen! Dies iſt mein letzter Gruß an Dich. Nun ich Dich verloren habe, iſt es mir unmöglich, länger zu leben; was ſoll ich hier noch ganz allein, aus⸗ geſtoßen, verkannt? Und doch bin ich nicht ſchlecht geweſen, fondern immer noch ein viel anſtändigeres Mädchen als taufend andere, die vornehmer und beſſer ſein wollen als ich. Lebe wohl, Axel, Du biſt der Einzige, den ich wahrhaft ge⸗ liebt habe, mein Troſt, daß ich wenigſtens durch Dich leide. Ich ſterbe an der Welt, wie ſo manche Andere, die wortlos untergeht, ich ſterbe an der Ungerechtigkeit, die immer nur verurtheilt, verdammt und niemals hilft oder verzeiht. Lebe wohl, Axel, Du beſter aller Menſchen, es hat nicht ſollen ſein. Lilly Kronach.“ Als Axel am nächſten Morgen früh dieſen Brief erhalten hatte, begab er ſich ohne Zögern nach der Elſäſſerſtraße in Lillys Wohnung; hier kam ihm die Wirthin verſtört entgegen, mit dem Bericht, daß Fräulein Kronach, nachdem ſie geſtern Abend noch ein paar Briefe geſchrieben und 3 Gift ge⸗ nommen habe, an deſſen Folgen ſie bald nach Mitternacht unter heftigem Kampf verſchieden ſei. 8 Tief erſchüttert ſtand Axel Erichſen lange an dem Lager, wo die einſam und verlaſſen Geſtorbene kuhte; auf ihrem Antlitz, das im Tode ſchöner geworden, lag der heilige Friede, den ſie im Leben nicht gefunden. „Vergib mir, armes Kind,“ baten ſeine Lippen unhör⸗ bar, während eine Thräne die erſtarrten Hände der Todten netzte.—— Herbſt. In keuchenden Athemzügen wogt die ſturm⸗ gepeitſchte See und ſprüht den ſchäumenden Giſcht der weiß⸗ Wogen hoch empor; drohend jagen am finſtern Wolkengebilde und hängen ſo tief herab, aide zu ſtreifen ſcheinen. wird mich rächen an ſolchem dlenden wie Sie. 8 Heiner bier auf Erden tyn, r dem Buchendach am Meer erzner-⸗ Auf ih 9 nint Rabel beute, wie ½ uft von hier nach Grenzach verſetzten Grenzaufſehers Oswald Zöller, der andere war Eigenthum des Dienſtmädchens Karoline Diemer in Heidelberg. Am Morgen des 10. No⸗ vember, um 4 Uhr, kam er, ebenfalls wieder mit der Dienſt⸗ mütze bekleidet, auf den Perſonenbahnhof und nahm vor dem Aufnahmslokal einen der Firma Neuenburg& Wachenheim gehörigen Muſterkoffer im Werthe von 50 Mark. Seine Frau packte die Kofſer aus und verwahrte die Sachen in einem Schrank. Eine dem Zöller gehörige Weckeruhr verkaufte ſie für M..50, während Weiß ſelbſt dem Mitangeklagten Bickel ein Paar Rohrſtiefel, eine Juppe und ein Paar Hoſen im angeblichen Werthe von 50 Mark um 7 Mark verkaufte. Weiß war heute geſtändig, ſcheute ſich aber nicht, fortwährend ſeine Frau zu belaſten zu ſuchen, obwohl er ſelbſt ſchon erheblich vorbeſtraft und ſchlecht beleumundet iſt. Das Urtheil lautete gegen ihn auf 1 Jahr 10 Monate Zuchthaus, 8 Jahre Ehrenverluſt und Stellung unter Polizeiaufſicht, gegen ſeine Frau auf 3 Monate Gefängniß. Der von Rechtsanwalt Dr. Katz vertheidigte Bickel wurde freigeſprochen. 2) Der 40 Jahre alte Milchhändler Johann Andreas Arnold von hier erwiſchte am 14. Januar d. J. auf dem Hauptbahnhof außer den ihm zuſtehenden Milchkannen eine fremde, verleibte deren Inhalt ſchleunigſt einem ſeiner mitge⸗ nommenen leeren Kannen ein und fuhr von dannen. Zu ſeinem Unglück war er beobachtet worden und heute erghielt er, trotzdem er noch nicht vorbeſtraft war, weil ſchwerer Dieb⸗ ſtahl vorliegt, eine Gefängnißſtrafe von 3 Monaten. 3) Am 27. Juni v. J. wurde auf der Rheinbleiche von Leſch ein Teppich im Werthe von 50 Mark entwendet, aber Tags darauf wieder über den Zaun auf die Bleiche gewor⸗ fen. Als des Diebſtahls verdächtig wurde die 24 Jahre alte Ehefrau Heinrich Klingmann geb. Diebold unter Anklage geſtellt, vom Schöffengericht aber freigeſprochen. Die Berufun der Staatsanwaltſchaft gegen dieſes Erkenntniß wurde tro der ſehr ſchweren Indizien als unbegründet verworfen. Ver⸗ theidiger:.⸗A. Dr. Köhler. 4) Die Ehefrau Marie Piſter von hier hatte wegen Schmähung 8 Tage Haft erhalten. Ihre von Rechtsanwalt Dr. Köhber vertretene Berufung wurde abgewieſen. 5) Der 14jährige Friſeurlehrling Adam Jöſt von Rim⸗ bach war ſchöffengerichtlich von der Anklage des groben Un⸗ fugs freigeſprochen worden. Die Berufung der Stagtsanwalt⸗ ſchaft blieb erfolglos. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Der Barbier von Sevilla. Mit zwei Gäſten ging geſtern nach langer Zeit wieder einmal der„Barbier von Sevilla“ in Scene. Da Herr Elmhorſt aus Baſel nur für den erkrankten Herrn Exl eintrat und den Almaviva ſang, ſo wollen wir gern über einzelne Mängel hinwegſehen, zumal wir ihn vorausſichtlich nicht mehr hier hören werden. Anders verhält es ſich mit Fräul. Adele Waſſiliewits aus Gotha, welche als Roſine auf Engagement gaſtirte. Die junge Dame verfügt über eine ſchöne, geſunde und kräftige Stimme und eine ganz reſpektable Kehlfertigkeit, die Coloratur quillt mühelos und klar hervor. Das ſind die Hauptvorzüge ihres Geſanges. Mit den Variationen von Proch hatte ſie einen großen Erfolg. Etwas mehr Nüancen und mehr Wärme im Vortrag würden ihrem Geſang mehr Wirkung geben, doch bei den natürlichen Anlagen der Künſtlerin ſind das Dinge, welche ſich leicht erreichen laſſen. Der Dialog verrieth ſehr die polniſche Abkunft. Eine große Geſchmackloſigkeit war die Toilette der Sängerin; ſie war aufgeputzt, als ob ſie auf den Maskenball ginge und geht doch die ganze Handlung an einem ganz gewöhnlichen Werktage vor ſich. Etwas mehr Einfachheit wäre ſehr am Platze geweſen. Herr Knapp ſang den Figaro mit dem ganzen Wohlklang ſeiner ſchönen Stimme. Herr Döring war ſichtlich be⸗ müht, dem Muſikmeiſter Baſilio ſeine komiſchſte Seite abzu⸗ gewinnen und ſang die Verleumdungs⸗Arie ſehr ſchön. Den alten Vormund gab Herr Hildebrand mit gelungener Komik. Es war überhaupt Vieles ſehr komiſch und auch das, was nicht reüſſirte, trug zur Heiterkeit bei. Philharmoniſcher Verein. Willy Burmeſter und Margarethe Peterſen ſind die Soliſten des morgen Abend im Concertſaale des Hoftheaters ſtattfindenden Con⸗ certes. Beide erfreuen ſich als hervorragende Künſtler eines großen Rufes und iſt es namentlich Willy Burmeſter, der mit ſeinen Concerten das Publikum zu Beifallsſtürmen hinreißt, wie es in gleicher Weiſe z. Zt. nur Roſenthal ver⸗ mag. Burmeſter ſpielt das 7. Violineconeert von Spohr mit Orcheſterbegleitung, ſowie Variationen über„Nel cox piu“ von Paganini,„Air“ von Bach und„Zigeunerweiſen“ von Saraſate. Fräulein Peterſen ſingt Lieder von Sulzbach, Leßmann, Kjerulf und Rückauf, ſowie den Liedereyklus „Frauenliebe und Leben“ von Schumann, Unter der bewähr⸗ ten Leitung des Herrn Muſikdirektor Th. Gauls bringt das Vereinsorcheſter Sinfonie No. VII. von Haydn, die Orcheſter⸗ begleitung zu Spohr's Violineoncert und 3 kleine Stückchen für kleines Orcheſter von Gluck und Rameau zu Gehör⸗ Letztere Z Nummern wurden in einem der Frankfurter Mu⸗ ſunken, den Kopf in die Hand geſtützt. War es auch ge⸗ lungen, das Wort zurückzuhalten, das ſie dem Manne ihrer Liebe zu eigen gegeben hätte, ſo erloſchen damit doch nicht die Empfindungen, die ſie mit immer ſtärkerer Gewalt zu ihm ogen. Der rüſtige Schaffensſinn war von ihr gewichen, Rahel richſen iſt ein träumeriſches Mädchen geworden. Sie wollte nicht an ihn denken und ſchalt ſich ſelbft ſchwach und kleinlich; und mit den rollenden Wogen, mit den im Nebel verſchwindenden Fiſcherbarken zerfloß dann wohl ſein Bild, aber die heiße Sehnſucht blieb und entfeſſelte von Neuem den betäubenden Kampf zwiſchen Liebe und Pflicht. Regungslos ſtarrt ſie auf die wogende See; vier Wochen ſind vergangen, ſeit ſie zum letzten Mal hier mit Albrecht von Ravens geſprochen; ob ſie auch heute noch, wo der ehrende Gram begonnen, die Kraft zu lähmen, ſtandhaft genug ſein würde, ihm Nein zu ſagen? Unzählige Male hatte ſte gewünſcht, er möchte kommen, um in derſelben Minute den Wunſch energiſch zu verbannen; unzählige Male hat ſie ihn im Geiſte dort auf dem Haupt⸗ weg an der Biegung erſcheinen ſehen; darum iſt Rahel auch nicht erſtaunt, als jetzt in Wirklichkeit geſchieht, was ſie ſo oft allein durchlebt— Baron Albrecht kam vorüber und näherte ſich ihr. Schweigend, ihre Baun in der ſeinen, ſtanden ſie ſekunden⸗ lang Auge in Auge; dann weckt ſeine Stimme ſie aus der Traumverlorenheit, in die ſeine Gegenwart ſie verſinken ließ. „So geht es nicht länger, Rahel— wir gehen Beide daran zu Grunde. Du verleugneſt das Heiligſte in Dir— des Weibes reine Liebe zum Manne, das darf Niemand, ſelbſt ein Vater nicht verlangen— ex müßte denn von unerbittlicher Grauſamkeit ſein.“ „Mein Vater iſt gut und liebevoll; unerbittlich ſind Sie. Baron, mir dieſe Begegnung nicht zu erſparen,“ äußerte Rahel abgewandt. „Weil ich ſie Dir nicht erſparen kann und Du in blinder Voreingenommenheit für Deinen Vater ein Opfer forderſt, das ich um meinet⸗ und Deiner ſelbſt willen nicht annehmen darf. Ich hätte ſolchen extödtenden Eigenſinn in Dir nicht vermuthet, Rahel, war ſtärker als Du.“ 5 1 n 4. Seite. General⸗Anzeiger. Mannbeim, 8. März. feumsconcerte mit ielem Belfall geſpielt und mußten wieder⸗ holt werden. Das Concert, für welches ſich in den mufika⸗ liſchen Kreiſen das lebhafteſte Intereſſe kundgibt, wird ohne allen Zweifel ein ſehr intereſſantes und ſtark beſuchtes werden. Petri Ketteufeier Roſegger, ſein Leben undſeine Dichtungen. Einen Vortrag über dieſes Thema hielt am Montag, ſo ſchreibt der„Münchener General⸗Anzeiger“, zum Beſten der Penſionskaſſe deutſcher Journaliſten und Schrift⸗ ſteller Herr Hoftheater⸗Intendant Praſch aus Mannheim im Saale des evangeliſchen Vereinshauſes dahier. Roſegger nennt Herr Praſch ſeinen Lieblingsſchriftſteller und ſeinen Freund und er hat ſich mit ſeiner ungewöhnlichen Rezitations⸗ Raahe in kurzer Zeit den Ruf eines vorzüglichen Interpreten pſegger'ſcher Dichtungen erworben. Er eutrollte in kurzen Zügen das Bild des ſteiriſchen Volksdichters. Er führte den⸗ ſelben in ſeinen verſchiedenen Lebensabſchnitten vor, vom ſin⸗ nirenden, kränklichen Waldbauernbuben, den der heimiſche Brauch vor die Alternative ſtellt, entweder Studirter oder Schneider zu werden— vom Schneidergeſellen, der von Hof zu Hof zieht und nebenbei alles Gedruckte gier verſchlingt, deſſen er habhaft werden kann bis zum Fünfzigjährigen, deſſen höchſte Freude ſein trautes milienleben bildet. Bei der Gegenwart ange⸗ langt, proten et Herr Praſch entſchieden gegen die Gerüchte, die in den Zeirungen umlaufen und Roſegger als gemachten Mann hinſtellen, derſelbe habe durch ſeine Schriftſtellerei keine Reichthümer geſammelt. Während der Biographie betonte der Vortragende immer wieder, wie innig oſegger und ſeine ganze Poeſie mit ſeinem ſchönen Oeſterreich, den grünen Bergen ſeiner Heimath verwachſen ſei, wie er auch anders die Unmittelbarkeit, die Tiefe und herzquellende Naivetät nie hätte erreichen können, die alle ſeine Werke kennzeichnen. In ſeinen Vortrag ſtreute Herr Praſch eiue Anzahl Reeitationen ein, wo ſich u. A. das drollige Gedicht „Der dicke Herr von Oberndorf“ befand, das große Heiter⸗ keit hervorrief. Die Skizze„Wenn der Sauhalter Kaiſer wär“, außerdem eine Stelle aus dem Volksſtück„Am Tage des Gerichts.“ Herr Praſch beſitzt eint gute Ausſprache, eine gute Pointirung und hat den ſteieriſchen Dialekt voll⸗ kommen in der Gewalr. Die Zuhörerſchaft drückte ihre An⸗ erkennung in lebhaftem Beifalle aus. Heidelberg, 7. März. Letzten Dienſtag fand das von Freunden der modernen Richtung längſt mitk pannung und Intereſſe erwartete Kompoſitionskonzert des jungen hoch⸗ begablen Tonkünſtlers Philipp Bade ſtatt. Das Pro⸗ gramm umfaßte eine Anzahl Lieder, welche— von Fräulein Elſa Haneke reizvoll vorgetragen— ſolchen Enthuſias⸗ mus enkfeſſelten, daß ihrer mehrere wiedergolt werden muß⸗ ten, den erſten Satz einer noch unvollendeten„Eckehardſym⸗ phonie, ſowie die große ſymphoniſche Dichtung„Trauer und Troſt“, welche ihrer kgl. Hoheit der Großherzogin gewidme iſt und den Tod des Prinzen Ludwig von Baden behandelt. Ein dazu verfaßter poetiſcher Prolog wurde von Fräule Paula Ruze! welche leider das Karlsruher Hoftheg. nächſten Winter it der Züricher Bühne zu vertaüſchen ge⸗ denkt, mit tiefey Verſtändniß und warmer Empfindung ge⸗ ſprochen. Das koße Werk bildete entſchieden den Glanz⸗ punkt des Abends. Die glückliche Erfindung und feine Durch⸗ arbeitung der Themen verdient allein ſchon volle Anerkenn⸗ ung— mehr aber galt mir die unvergleichlich wohlgetroffene, weihevolle Stimmung, welche durch das ganze Werk hindurch treu gewahrt bleibt und den Hörer einen Hauch Lisztſchen Geiſtes empfinden ließ. Außer den vorgenannken Kompo⸗ ſitionen Bades wurde noch die Ouverture zur Oper„die blaue Blume“ von Dr. Rudolf Louis zur Aufführung — eine feine geiſtvolle Partitur, welche beſonders urch die glänzenden inſtrumentalen Effecte intereſſirte. Hinzugefügt ſei noch, daß die beiden Komponiſten mit gro⸗ ßem Geſchick die Aufführungen leiteten.— Der Muſeums⸗ ſaal war ungewöhnlich beſucht und der Beifall ein großer. Karlsruhe, 7. März. Der„zweite Beethovenabend“ des Herrn Reuß fand nun endlich am letzten Mittwoch ſtatt. Die Vorzüge des Herrn Reuß als Beethovenſpieler von Neuem hervorzuheben, iſt unnöthig. Es ſei nur erwähnt, daß er vor wenigen Tagen in Berlin debütirte und die dortige Kritik 55 einſtimmig„etwas vom Genius Bülows“ in ihm wieder and.— Das Programm wies neben Werken aus der erſten Periode des größten Meiſters auch op. 111 und ſechs Bagatellen“(op. 126) auf, welch letztere durch Herrn Reuß der Vergeſſenheit entriſſen ſind und wohl den meiſten Hörern unbekannt waren. Es iſt eine merkwürdige Erſchei⸗ nung, daß trotzdem ſich die 5 letzten Sonaten nun ein 5 810 kum erobert haben, die kleineren und gefälligeren Werke der letzten Beethoven'ſchen Schaffensperiode, in welchen ein ſo reicher— ich möchte ſagen:„meiſterſinger“artiger Humor niedergelegt iſt, der muſikaliſchen Welt fremder blieben. Herr Reuß verdient alſo für dieſe Ausgrabung ſowohl wie für 35 1 88 Wiedergabe ſchon bekannter Werke den wärmſten ank. Aus München wird gemeldet: Turgenjew's Schauſpiel „Natalie“ in der Bearbeikung von Zabel mit Nuſcha Butze in der Titelrolle, ging heute am Gärtnerplatz⸗Theater als Novität in Scene und wurde mit ſtarkem Beifall aufgenom⸗ men, wenn auch das Publikum den pſychologiſchen Feinheiten des Stückes wenig Verſtändniß entgegenzubringen ſchien. Deuri Meilhac hat ein vieraktiges Luſtſpiel unter dem Titel„Grosse Fortune“ beendet, welches er demnächſt dem Beurtheilungskomitee des Thegters Frangais in Paris vor⸗ leſen wird. Ceſare Roſſi's Abſchied von der Kunſt. Aus Florenz chreibt man: Ein ſehr zahlreiches Publikum wohnte am bend des 28. Februar der Vorſtellung im Niccolini⸗Theater bei, um zum letzten Male den tapferen Kämpfen der dra⸗ matiſchen Kunſt Ceſare Roſſt zu begrüßen, der leider den feſten, unwiderruflichen Entſchluß gefaßt hat, ſich von der Bühne zurückzuziehen. Während der Aufführung der„Vita Nuora“ von Gherardr del Teſta war Roſſi Gegenſtand un⸗ unterbrochener, begeiſterter Kundgebungen, und am Schluſſe des Dramas nöthigte ihn ein ſpontaner, wahrhaft großartiger Beifallsjubel, ſich zahlloſe Male der Zuhörerſchaft zu zeigen. Es war ein Augenblick algemeiner Rührung und Bewegung. Die Zuſchauer erhoben ſich von ihren Plätzen, ließen ihre Taſchentücher flattern und nahmen ergreifenden Abſchied von dem Altmeiſter, dem Fürſten der dramatiſchen Kunſt in Italien. Ceſare Roſſi, der tief erſchüttert war, ſprach ge⸗ dankenreiche, tieſgefühlte Worte des Dankes. , Aufgefundenes Gemälde. Im Palaſte Pitti in Florenz, und zwar in den vom Herzoge von Aoſta bewohnten Gemächern wurde, wie ſchon telegraphiſch gemeldet, das von Lorenzo il Magnifico 1488 bei dem berühmten Maler Sandor Botticelli beſtellte Bild der 7 519 von dem auch Vaſari ——5 und das ſeit damals gänzlich verſchwunden war, entdeckt. 5 Neieſt Aachrichten und Telegramme. Stuttgart, 7. März. Die Landesverſammlung der Deulſchen Partet wud am Sonntag den 24, hier ſtatt⸗ nden. 5 Berlin, 7. März. Im deutſchen Londwirthſchafts⸗ rath haben ſich 36 Simmen für, und 32 St mmen gegen den Altrag Kanitz ousgeſprochen. Berlin, 7. März. Die Wirthſchaftliche Vereini⸗ gung des Reichstags berieth heute den Antrag Meyer⸗ Damzio(Reichsp.) den Reichskanzler zu erſuchen, noch in dieſer Seſſion dem Reichstage einen Geſetzentwurf vor⸗ zulegen, wodurch die 3½. und Aproz. deutſchen Reichs⸗ ſchulden in Zprozentige konvertirt werden. Ferner wurde eine Reſolution berathen, des Inhalts, die Konvertirung der 3¼, und Aprozent. Staatspapiere würde eine weſent⸗ liche Ermäßigung des Zinfußes der auf dem Grundbeſitz haftenden Hypotheken, alſo eine Verbilligung der Produk⸗ tionskoſten zur Folge haben; dieſe Zinsermäßigung ſei die Vorbedingung für eine gedeihliche Einrichtung des landwirthſchaftlichen Realkredits. Berlin, 7. März. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zu⸗ folge kann darauf gerechnet werden, daß es der Com⸗ miſſton für die zweite Leſung des bürgerlichen Geſetzbuchs gelingen werde, das Haupkwerk bis zum Herbſt, das Ein⸗ führungsgeſetz bis zum Beginn des nächſten Winters voll⸗ ſtändig fertig zu ſtellen; damit hätte dann die Commiſſion die große nationale Aufgabe erledigt. Berlin, 7. März. Der Poſtſekretär Stättke in Spandau, welcher ein Faß mit 10 700 Mk. entwandt hatte, wurde heute zu 3 Jahren Gefängniß und drei⸗ jährigem Ehrverluſt verurthellt. Wilhelmsbaven, 7. März. Wegen zu hohen Seeganges konnte die beabſichtigte Landung des Kaiſers in Helgoland nicht ſtattfinden. Der Kaiſer iſt daher nach Cuxhafen weitergefahren. Der Courierdienſt wird durch zwei Torpedoboote vermittelt. Sanghai, 7. März. Blättermeldungen zufolge griffen die drite ind fünfte japaniſche Diviſton am 4. März früh die Stadt Niutſchwang von Norden an. Zahl⸗ reiche Chineſen flohen in der Richtung des Vertragshafens Mnkow. Die Chineſen hielten die Häuſer und Straßen von Niutſchwang beſetzt, wurden aber nach hartnäckigem Widerſtande nach und nach daraus vertrieben. Um 11 Uhr abends waren die Chineſen vollſtändig überwältigt. Die Chineſen verloren 1880 Tote und Verwundete, 600 Gefangene, 18 Geſchütze und eine Menge Schießbedarf. Die Verluſte der Japaner betrugen 200 Tote und Ver⸗ wundete. Das Reuterſche Bureau meldet: Die Japaner haben am Montag Abend Niutſchwang nach heißem Kampfe eingenommen. * 8 (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) Berlin, 8. März. Die Morgenblätter melden aus London: In Torting bei London ermordete ein Ar⸗ beiter ſeine Frau, ſeine ſechs Kinder und dann ſich ſelbſt. Das Berliner Tagbl. erfährt, der Abgeordnete Lenzmann werde in der heutigen Sitzung der Umſturzkommiſſion den Antrag ſtellen, in die zweite Leſung der Vorlage über⸗ haupt nicht einzutreten, ſondern dieſelbe im ganzen abzulehnen. Es ſei begründete Ausſicht auf Annahme des Antrages vorhanden. In parlamentariſchen Kreiſen wird ange⸗ nommen, die Regierung werde alsdann die Vorlage zurückziehen. 5 New⸗Nork, 8. März. Als der deutſche Poſt⸗ dampfer„Havel“ g ſtern früh bei ſtarkem Nebel in den Hafen einfuhr, bemerkte der Lootſe, daß das elektriſche Licht auf dem Böjen vom Eiſe zerſtört war. Der Dampfer verſuchte nunmehr umzukehren, ſtieß aber auf Glund. 5 Bugſirdampfer verblieben bei der Havel. Die Paſſagiere erſter Klaſſe wurden gelandet, die übrigen ſind noch auf dem Dampfer. Es beſteht keine Gefahr, obgleich der Nebel foridauert. Um 6 Uhr Abends war die„Havel“ trotz der Bemühungen der Bugſirdampfer nicht wieder flott geworden. Das Scheff wird wahr⸗ ſcheinlich einen Theil ſeiner Ladung abladen müſſen. Der Dampfer liegt 3 Meilen nordöſtlich von Sandy Hook auf Sand und Schlamm. Pokohama, 8. März. General Yü mayata iſt zum Kriegsminiſter ernannt worden. Maunheimer Handelsblatt. 1. aus dem Verwaltungsberichte der Reichs⸗ bank für das Jahr 1894. Der Geſammtumſatz der Reichsbank betrug im Jahre 1894 M. 110,788,951,000 gegen das Vorjahr von M. 110,942,348,000, weniger M. 158,397,000. Der Bankzinsfuß berechnet ſich im Durchſchnitt des Jahres 1894 auf 3, pCt. für Wechſel und auf 3,½ pCEt. bezw. %t, PCt, für Lombard⸗Darlehen. An Banknoten ſind durch⸗ M. 1,000,884,000 im Umlauf und mit 98, pCt. urch Metall gedeckt geweſen. Im Giroverkehr hat der Umſatz rund M. 84,450 Millionen und einſchließlich der Ein⸗ und Auszahlungen für Rechnung des Reichs und der Bundes⸗ ſtaaten M. 88,844 Millionen betragen. Am Jahresſchluß beliefen ſich die Guthaben der Girokunden auf rund M. 274,929,000. An Zahlungsanweiſungen wurden 7923 Stück über M. 180,104,577.38 ertheilt. Wechſel wurden ge⸗ kauft oder zur Einziehung übernommen 3,541,725 Stück über M. 5,619,634,316.91. Darunter befanden ſich 346,381 Platz⸗ wechſel über M. 784,603,822.88, welche für Rechnung der Girokunden koſtenfrei eingezogen worden ſind. Von den Ende Dezember 1894 im Beſtande verbliebenen inländiſchen Wechſeln waren fällig: binnen 15 Tagen M. 192,375,100, binnen 16 bis 30 Tagen M. 107,888,600, binnen 31 bis 60 Tagen M. 181,530,400 und binnen 61 bis 90 Tagen Mark 119,146,600, zuſammen M. 600,340,700. An Lombard⸗Dar⸗ lehen wurden ertzeilt M. 825,030,050 und blieben am S luß des Jahres 1894 ausgeliehen M. 100,881,350. Die We ſel⸗ und Lombard⸗Anlage hat durchſchnittlich M. 628,548,000 betragen. Die Grundſtücke hatten am Ende des Jahres 1894 einen Buchwerth von M. 24,298,500. Offene De⸗ pots waren Ende 1894 255,805 Stück im Nennwerthe von M. 2,688,594,955 in 3665 verſchiedenen Effecten⸗Gattungen niedergelegt. Von den verwahrten Werchpapieren wurden im Laufe des Jahres M. 99,404,980.27 Zinfen und Gewinn⸗ antheile für die Deponenten eingezogen und verrechnet. Der Geſammt⸗Gewinn hat für das Jahr 1894 betragen M. 22 457,012.26, davon gehen ab l) die Verwaltungskoſten mit M. 9,069,875.34, 2) die Ausgabe für Anfertigung von Banknoten M. 117,480, 8) die 85.70% Zahlung an den Preußiſchen Staat von M. 1,865,730, zuſ. M. 11,052,585.84. Es bleibt daher ein Reingewinn von M. 11,404,426.92, davon erhalten: die Antheilseigner 8, pCt. von M. 120,000,000 = M. 4,200,900 und vom Ueberreſte von M. 7,204.426.92 die Reichskaſſe M. 8,000,000 und M. 908,320.19, zuſammen M. 3,908,320.19, die Antheileigner M. 3,000,000.00 und M. 301,106.78, zuſammen M. 8,801,106.78. ſammen w. o. M. 7,204,426.93. Dem Gewinn der Ant eilseigner von M. 3,60, 10578 traten hinzu die am Schluſſe des Hahres 1898 unvertheilt gebliebenen M. 11481.13, ſind zuſammen M. 3,312,587.86, wovon auf jeden Antheilſchein der Reichs⸗ bank als Reſt⸗Dividende M 82.80, mithin auf ſämmtliche 40,000 Antheile M. 3,312,000.00 entfallen und der Reſt von M. 537.86 der ſpateren Berechnung vorbehalten bleibt. Hier⸗ nach erhalten die Antheileigner für das Jahr 1894 auf ſeden Antheil von M. 3000 zu deꝛ bereits empfangenen Dividende von M. 105 noch M. 82.80 Reſt⸗Dividende, zuſammen mithin M. 187.80, was einen Ertrag von 6, pCt. darſtellt. Mannheimer Effektenvörſe vom 7. März. Heute notirten: Verein chem. Fabriken 180 bz.., Oelfabrik 101., Brauerei Eichbaum 144 bez., Bad. Rück⸗ und Mitverſicherung 210., Mannheimer Verſicherung 605 bez., Mannheimer Lagerhaus 108 bez. G. Frankfurter Mittagsbörſe vom 7. März. Wollte man die Anſicht über den Grad der Lebhaftigkeit des heutigen Verkehrs nach der Häufigkeit der Coursſchwankungen bilden, ſo würde man zu unrichtigen Schlüſſen gelangen. Die mehr⸗ fachen Veränderungen, welche ſich vollzogen, fanden bei ver⸗ hältnißmäßig ganz ruhigem Ausſehen des Verkehrs ſtatt. Für Montanwerthe war gute Stimmung bemerkbar und bei den erhöhten Preiſen blieb verhältnißmäßig rege Kaufluft vor⸗ herrſchend. Größeres Intereſſe gab ſich wieder für türkiſche Werthe kund. Gegen Schluß der Börfe hatte die rückläufige Bewegung auf verſchiedenen Gebieten, namentlich in Credit⸗ aktten, weitere Fortſchritte gemacht. Von Induſtriewerthen wurden die neu eingeführten Lederwerke Spicharz heute zum erſten Male mit 118 angeſetzt. Der Markt für einheimiſche Fonds war ziemlich leblos. Privat⸗Diskonto 1% pEt. Fraukfurter Eſſetten⸗Soeietät v. 7. März, Abds. 6% Uhr. Oeſterreich. Kredit 321¼, Diskonto⸗Kommandit 208.90, Berliner Handelsgeſellſchaſt 154.50, Darmſtädter Bauk 152.60, Dresdener Bank 158.30, Banque Ottomane 141.25, Oeſterr.⸗ Ung. Staatsbahn 331/ Lombarden 91¼, Raab⸗Oedenburger 5813, Heſſiſche Ludwigsbahn 118.40, Lübeck⸗Büchen 158, Werrabahn 75.90, Ung. Goldrente 102.60, Türken G 30,65, 4½proz. äußere Argenkinier 44.80, gproz. Mexikaner 77.95, Zproz. do. 22.35, Türk. Looſe 39.40, Gelſenkirchen 158.90, Harpener 139.50, Hibernia 137.20, Laura 124, Dortmunder 62.40, Bochumer 139.80, Concordia 121.60, Courl 87, Maſſen 70, Alluminium⸗Akt. 144.80, Nordd. Lloyd 85.50, Gotthard⸗ Aktien 182.30, Schweizer Central 134, Schweizer Nordoſt 10005 Jura⸗Simplon 81.10, Union 95.40, Sproz. Italiener 60. Mannheim, 7. März.(Mannh. Börſe). Produkten⸗Markt. Weizen pfälz. neu. 14.——14.25 Gerſte rum. Brau——— „ Pommer.—.———.—Hafer, bad. 11.50 12.25 „ ruſſ. Azima 14.25—14.75„ ruſſiſcher 12.50 14.— „ Theodoſia 15.25—— norddeutſcher 12.5018.25 „ Girka 14.— 14.25„ rumäniſcheñ „ Taganrog 13.75—14.25 Mais amer.Mixed12.25—12.50 „ rumäniſcher 14.75—15.25„ Donau 12.25——.— „amerik. Winter 15.——15.25]„ La Plata—.— „ Milwaukee—.———.— Kohlreps, deutſch. 28.50——.— % Walla⸗Wallsañ„ Moldanxꝛ „ La Plata 14.50—14.75 Wicken——.— Kleeſamen dſch. I. 110.—125.— 75 amerik. 98.—105.— „Kanſas Ik. Kernen 5 14.2 Roggen, pfälz. 1 „Luzerne 75.——90.— „ ruſſiſcher 11.75—12.—„Provene, 96.—108.— „ rumäniſcher-——„Eſparſette 26.——28.— Gerſte, hierländ. 14.50—14.75 Leinöl mit Faß 47.50—.— „ Pfälzer 15.——16.— Rüböl,„„ „ ungariſche 18.——18.50 Petroleum Faß fr. „ ruſſ. Brau—.———.— mit 20% Tara 20.50 „Futtergerſte 10.———.—Rohſprit, verſteuert 104.—. 90er do. 20.—.— J Nr. 00 0 1 2 8 4 e 28.50 24.— 22.— 21.— 1975 16.55 Roggenmehl Nr. 0 21.— 1) 18.25 Weizen, Roggen und Hafer feſt. Gerſte unverändert, Maunheimer Prodnktenbörſe vom 7. März. Weizen per März 14.35, Mai 14.20, Juli 14.15. Roggen ver März 11.75, Mai 11.85, Juli 11.85, Hafer per März 12.25, Mai 12.35, Juli 12.50, Mais per März 11.95, Mai 11.50, Juli 11.50 M.— Tendenz: ruhiger. Mehrfache Abgaben und ſchwächeres Amerika verurſachten eine weſentliche Depreſſion für Weizentermine, während Roggen dagegen auf höhere ruf⸗ ſiſche Forderungen einige Beſſerung erfuhren, Hafer geſchäfts⸗ los, Mais feſt. Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußeburſe vom 7. März. New⸗Hork Chicago Monat„ Weizen Mais Schmalz Caffee Weizen Mais Schmalz 1 1 II 1 März 5825/8 48½% f6 80—— 5139¾⁰4276.50 Aprit„% Mai 59—— 49— 6 92 14 70 53% 44%.82 Juni 5597 6——.— 8. 5— Jult 591, 49——.— 1488—.——— 8 7 Auguft BZ September 59˙76 497ͤ—.— 14.75—————.— Dezember„— Schifffahrts Nachrichten. Dampfer„Havel“, welcher am 26. Februar von Bremen abgefahren war, iſt am 7. März, Morgens 7 Uhr wohlbe⸗ halten in New⸗Hork angekommen. Mitgetheilt durch Ph. Jac. Eglinger in Mannheim alleiniger, für's Großherzogthum Baden conceſſtonirter Ge⸗ neralagent des Norddeutſchen Lloyd in Bremen. Waſſerſtandsnachrichten vom Monat März. Pegelſtationen Dat um: vom Rhein:3. 4. 5. 6. 7. 8. Bemerkungen Konſtanz 27486 746 2 77 Hüningen 0,76 0,80 0,80 Abds. 6 U. Kehl!l. ,221,21 1,19 1,21 120 N. 6 U. Lanterburg 2,42 2,40 2,89 2,38 Abds. 6 U. Magau 2,65 2,65 2,60 2,60 2,60 2 U. Germersheim 2,142,12 2,11 2,11 Mannheim. 2,09 2,10 2,08 2,03 2,08 2,00 Mgs. 7 U. MaißßFßFßB((AARNR 2,30 1,92 1,62 1,62 1,29.-P. 12 U. Bingen 2,81 2,80 2,70 2,48 1,62 17 f, Kaub. 3,72 3,69 3,80 8,50 3,37 2 U. Tobleunz 1,77 1,75 1,84 1,78 1,½75 10 U. Kölnn 1,42 1,41 1,45 1,41 1,86 2. K. Ruhrort. J0,90 0,88 0,84 0,86 0,78 9 U. vom Neckar: Maunheim 2,50 2,51 2,47 2,42 2,89 2,32 BV. 7 Uu. Heilbronn. 0,89 0,92 0,76 0,72 0,67 8 7. ñ1ñ„],: Gebrüder feis, Möbelfabrik, vorm. Jakob J. Reis. 2, 22. Großes Lager gediegener Molz- u. Polste,-Möbel. Complette Muſterzimmer. Weitgehende Garantte Vorhänge und Dedoratlonsarbeiten. Berkaufslokal täten: 2, 22 Fabrik: G 7, 88. Die Firma R. Altſchüler, Mannheim 1, 2˙8. Breiteſtr. Teleph. 556 bietet die größte Auswahl aller feinern abrikate, führt Schuhe und Stiefel für ſchmale und breite üße. Alleinverkauf der Fabrikate von Z. Pinet, Paris. ln Eleganz und Haltbarkeit übertrifft die beſte Maß⸗ arbeit. 45785 eln —äͤ — Nunhbeim, 8. März. Genereu⸗Anzeiger 9. SeiK, m Autlit Handelsregiſtereintr No. 12018/19. regiſter wurde eingetragen: 1 Zu.⸗3 129 Geſ.⸗Reg. Bd. VII. Firma:„Mannheimer Säge & Hobelwerk Herrmann Janſohn Cie! in Mannheim. Die Ge⸗ ſellſchaft iſt aufgelöſt und die Firmg erloſchen. 59373/58875 2. Zu.3 180 Geſ. Reg. Bd, VII Firma:„Otto Janſohn& Co.“ in Mannheim. Commanditgeſell⸗ ſchaft. Perſönlich haftender Ge⸗ ſellſchafter iſt Otto Janſohn, Kauf⸗ mann in Mannheim. Eugen Stroppel in Mannheim Procuriſt beſtellt. 8. Zu.3. 504 Firm.⸗Reg Bö. IV. Firma:„S. Dühren⸗ heimer Süddeutſche Papierwaa⸗ ren⸗Druckerei und Stempelmanu⸗ faktur“ in Maunheim. Inhaber iſt Sigmund Dührenheimer, Kauf⸗ mann in Mannheim. Mannheim, 6. März 1895. Gr. Amtsgericht III. Mittermaier. 10— Zum Handels⸗ Ladung. Der am 17. Januar 1864 zu Bergel geborene Schloſſer Johaun Georg Hahn, zuletzt wohnhaft in Mannheim, z. Zt. unbekannt wo, wird beſchuldigt, daß er als beurlaubter Erſatz⸗ reſerviſt ohne Erlaubniß aus⸗ gewandert iſt. 68 Uebertretung gegen 8 8 Ziff. 3.Str-G. Derſelbe Wird auf Anordnung des Großh. e Abtheilung 6, hierſelbſt auf: 59302 Mittwoch, den 8. Mai d.., Vormittags 8 Uhr vor das Großh. Schöffengericht hier zur Hauptverhandlung ge⸗ laden Bei unentſchuldigtem Aus⸗ bleiben wird derſelbe auf Grund der nach§ 472 Abf. 2 u. 3 Str.⸗Pr.⸗O. von dem Bezirks⸗ kommando Mannheim ausge⸗ ellten Erklärung vom 29. anuar 1895 verurkheiltwerden. Mannheim, 4. März 1895. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts. Staudt. Iwangs⸗Verſteigerung. Samſtag, 9. März d.., Nachmittags 2 Uhr verſteigere ich im Pfandlokal gegen Baarzahlung: 2 Sofa, eine Waſchkommode und ein Bett. Mannheim, 7. März 1895. Lebkuchen, 59398 Gerichtsvollzieher, 1. Querſtr. 2. Hafet⸗ieft ung. Auf dem Submiſſionswege ver⸗ geben wir 58956 1600 Centner prima Hafer ganz oder getheilt, lieferbar 400 Centner ſofort und 1200 Centner im Monat April l. J. franco Compoſtfabrik. Als Gewicht wird dasjenige unſerer Fabrikwaage der Berech⸗ nung zu Grunde gelegt. Offerten nebſt Muſter mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift ſind läng⸗ 115 bis ittwoch, den 13. März l.., Vormittags 11 Uhr auf unſerem Bureau im ſtädtiſchen Banhofe franco einzureichen, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung derſelben in Gegenwart etwa erſchienener Submittenten erfolgt. Angebote treten erſt nach Um⸗ fluß von 4 Tagen, vom Eröff⸗ Rungstage an gerechnet, uns gegen⸗ Bber außer Kraft. Städt. Abfuhr⸗Anſtalt. Die Verwaltung. Sauer. Klingmann. Stkunntmachung. s⸗ und Kreis⸗ — — E 3, 7. E Montag, den 11. März, Nachm. 2 Uhr ab. ſowie Dienſtag, 12 d. 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Freitag Abend 9 Uhr Probe für Tenor. 59274 in der Aula des Lymnaſiums. Sing-Verein. Heute Freitag Abend ½9 Uhr Gesammtprobe. Der Vorſtand. Werein Maunheim. Dienſtag, den 12. März er., Abends 8¼ Uhr im Theater⸗Saale Vortrag des Herrn Prof. Dr. Fritz Schultze aus Dresden über: „Triebe, Begierden und Leidenſchaften oder über die Erhaltung der geiſtigen Ge⸗ ſundheit im Zeitalter der Nervoſitäüt. Die Karten ſind beim Ein⸗ tritt in den Saal vorzuzeigen. Die Saalthüren werden punkt 8¼ Uhr geſchloſſen. Ohne Karte hat Niemand Zutritt. 59392 Kinder ſind vom Beſuche der Vorleſungen ausgeſchloſſen. Der Vorſtand. Prloclpediſfen Perein Maunheim. Freitag, 8 März 1895, Adends ½9 Uhr Perſaunlung im Vereinslokal, „Zur Neuen Schlange“. Auf der Tagesordnung ſteht die 59384 Berichterſtattung über den amtlichen Entwurf der nellen Verordnung, den Verkehr mit Fahrrädern betr. Um vollzähliges Erſcheinen 5 Der Vorſtand. 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J. ab bei der Reichsbankhauptkaſſe in Berlin, bei den Reichs⸗ bankhauptſtellen, Reichsbankſtellen, der Reichsbankkom⸗ mandite in Inſterburg, ſowie bei ſämmtlichen Reichsbank⸗ nebenſtellen mit Kaſſeueinrichtung erfolgen. Berlin, den 6. März 1895. Der Reichskanzler. In Vertr tung: V. Boetticher. Mannheimer Maimarkt. Pferder ennen., 6. und 7. Mai 1895. Pferde⸗ und Rindviehmarkt am 6. u. 7. Mai 1895 auf dem neuen Viehhof an der Seckenheimer Straße. Hiermit verbünden: Große Verlooſuug von Pferden, Rind⸗ vieh, Gold⸗ und Silberpreiſen, Maſchinen und Geräthen für Haus⸗ und Landwirthſchaft unker Ausgabe von 50,000 Looſen A Mk..—, Ziehung am 8. Mai 1895 Uebernehmer von Looſen wollen ſich an den Kaſſier, Herrn Johs. Peters, 4 2, 4 dahier wenden.— Auf je 10 Looſe wird ein Freiloos gewährt. 5767 Mannheim, im Januar 1895. Fandmwirthſcaftl. Sezirkoperein, Badiſcher Rennverkin. Feuer⸗Aſſecuranz⸗Verein in Altona. Gegründet 1830. 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Herr Stadtrabbiner Dr. Steckel⸗ macher Nachmittags 2½ Uhr Jugendgottesdienſt mit Schri erklärung. Purim. Samſtag 9. März, Abends 7 Uhr. Sonntag 10. März, Morgens 7 Uhr. Dankſagung. Für die vielen Beweiſe herzlicher Theilnahme an dem mich ſo ſchwer betroffenen Verluſte anläßlich des Ablebens meines theuern unvergeßlichen Gatten, Herrn 8 Joseph Schreiner ſage ich Herrn Stadtvicar Eiſinger für die troſtreichen Worte am Grabe, ſowie allen Freunden und Bekannten, beſonders noch dem Vorſtande des internationalen Schiffer⸗ vereins hiermit meinen herzlichſten innigſten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Mannheim, den 7. März 1895. 59882 Frau J. Schreiner. —...— —— ̃—————. 5 Todes-Anzeige. Mannheim, 5 Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die ſchwerzliche Mittheilung, daß unſer lieber Vater, Bruder, Ludwig Leinin geſtern Abend 7 Uhr nach ſchwerem Leiden, im Um ſtille Theilnahme bitten 59893 amilie Leininger und Tandes. Die Beerdigung findet Sonntag. 10 Ühr, vom Trauerhauſe T 4. 30 aus ſtatt. Schwiegerſohn, Schwager, Onkel und Neffe 95 lter von 88 Jahren verſchieden iſt. 8. März 1895. den 10. März, Vorm. Aloi heute Biederer Chara Mannheim Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, jähriger Reiſender, Herr früh 6 Uhr nach kurzem Leiden verſchieden iſt. geſchiedenen ein ehrendes Andenken. Die Beerdigung findet Samſtag Vormittag, 10½ Uhr, von dem allgemeinen Krankenhaus aus ſtalt. daß mein lang⸗ 59404 5 Hildenbrand kter und treueſtes Pflichtgefühl ſichern dem Dahin⸗ den 7. März 1895. S. Joerger. —* — 1 4* 2 Philharmonischer Verein. Samstag, 9. Mäarz, Abends ½8 Uhr im Concertsaale des Grossh. Hoftheaters unter gefl. Mitwirkung des Fräulein Margarethe Petersen gus (Gesang) und des Violinvirtuosen Burmester aus Berlin. FROGRAMUMM: I. Simfonie,.dur, Haydn. 2. Liedervorträge, 3. VII. Concert- -moll, für Violine. Spobr, 4 a. Air. Gluck b. Menuett KRameau,. Tambcurin. Gluck. 5. Frauenliebe u. Leben. 6. a. Nel cor piu non mi sente. Paganini. b. Air. Bach. ö o. Zigeunerweisen. Sarasate. Kopenhagen Herrn WII Musikdirectors Th. Gaule. 58815 [Billete sind in der Musfkaljenhandlung von Tn. Sohler, bei unserm Vorstandsmitgliede Herrn Jacob Klein(E 2, 4½5) und Abends àn der Kasse zu haben. Reserv Platz im Saal M. 3. Reserv. Platz auf der Gallerie M. 2. Nichtreseryv.„„.2. Nichtreserv.„„„ Das Orchester steht unter Leitang des Herrn Aeno grunlis Anfang nächſter Woche wird ein ca. 10 umfaſſender Kurſus in der verkinfachten Skenographie für ältere Herren eroffnet.— Anmeldungen bis zum Samſtag Mittag an J. Boldt, M 4, 1, erbeten. Den ſich zur Theilnahme Meldenden wird Welteres noch mitgetheilt. Verein für vereinfachte Stenographie 58 Mannheim. Maunheimer Parägeſelſchaft. Sonntag, 10. März, Nachm.—6 Uhr, Abends—11 Uhr Zwei grosse Concerte der hieſigen Grenadier⸗Kapelle, Direction: Herr Kapellmeiſter M. Vollmer. 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