———— Telegramm⸗Abrefſe:(Badiſche Volkszeitung. „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2602. Abonnement: 60 Pfa. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M. 4 30 pro Quartal. Inuſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. der Stabt Mannheim und Umgebung. Mannheimer Journal. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. (Nannheimer Volksblatt.) Seönte für den polit. und allg. Theil: Redakteur Herm. Meher. r den lok. und prov. Theil: üller. „ H. Haas'ſchen Buch⸗ benenel(Erſte Mannheimer (Das„Mannheimer Journugl“ Typographiſche iſt Etgenthum des katholiſchen Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 Seleſenſe und nerbreitette Jeitung in Mannhein aud eee E 6, 2 ſemeiſch Manahen Nr. 118. Mittwoch, 1. Mai 1895. Celephan⸗Ar. 218.) Zweites Blatt. werd' mein einzig geliebtes Kind an den Meiſtbietenden Der Doktor warf einen flüchtigen Blick in das Der Zegen der Selbſteinſchätzung. Humoreske von Maximilian Kraemer(Berlin). Nachdruck verboten.] Der Herr Rathszimmermeiſter a. D. Klimpe war wieder einmal höchſt übler Laune. Er ſchlug auf den Tiſch, daß die Kaffeetaſſen klirrten und zerknitterte die Zeitung, die ihm ſonſt als beruhigende Morgenlektüre diente. Denn auch in das Heim des ſonſt unumſchränkt herrſchenden Haustyrannen war der Geiſt des Umſturzes gaeen und der Führer der Umſturzpartei ſaß ihm 7095 er in Geſtalt ſeiner Tochter Emmi, einer ebenſo 50 wie energiſch blickenden Blondine. „Das nennſt Du freie Arztwahl?“ ſchrie Klimpe erregt.„Und heute ſagſt Du es mir erſt, ungerathenes Ding! Meuchlings, hinter dem Rücken Deines leiblichen Vaters— haſt Du Dich mit dieſem Giftmiſcher verlobt!“ „Ein Giftmiſcher iſt Hans nie geweſen“, erwiderte Emmi ruhig,„Du weißt doch, daß er praktiſcher Arzt iſt.“ „In meinen Augen ein höchſt unprattiſcher Arzt! Denn er verſteht nichts und er hat nichts! Nicht mal ein Mittel gegen die Influenza hat er entdeckt, wo doch jeder vernünftige Doktor heutzutage ſeine zehn eigenen Recepte dagegen hat. Der bringts nie zum Sanitätsrath,— hoͤchſtens zum Konfuſionsrath!“ „Hans iſt allerdings etwas zerſtreut“, gab Emmi zu aber ich werde ihn ſchon davon kuriren, wenn er erft mein Mann iſt!“ „Hahaha, ein Doktor, der ſich von ſeiner Frau ku⸗ rtren ßt!“ lachte Klimpe.„Das iſt mir ein netter Doktor! Er wird mit ſeiner Kopfloſigkeit noch das größte Unheil anrichten— wenn er was verſchreibt, verſchreibt er ſich!“ „Aber er hat trotzdem eine große Praxis, er mußte ſich erſt kürzlich ein zweites Wartezimmer einrichtenn. „Natürlich, das eine genügte ihm nicht mehr, um auf die Patienten zu warten!— Und ſo ein Menſch, der nichts iſt und nichts hat, will meine leibeigene Tochter heirathen! Er ſoll mir nur kommen, ich will ihm ſchon zeigen, wo der Rathszimmermann das Loch gelaſſen!“ Herr Klimpe warf ſich erſchöpft in ſeinen Sorgen⸗ ſtuhl, der an dieſem Morgen ſeinen Namen in der That verdiente. „Er wird gar nicht zu Dir kommen“, ſagte Emmi mit bewegter Stimme,„er wird Dir ſchreiben und erſt ſpäter in aller Form um meine Hand anhalten. Und wenn Du„nein“ ſagſt, dann, Vater— haſt Du eine Tochter weniger!“ „Hm, weniger als eine kann ich doch nicht haben! Na, weine nur nicht gleich und ſitze nicht da, wie ne Begasſche Brunnenjungfer!— Hat's nicht eben geklingelt?“ „Ein Brief an Herrn Klimpe!“ ließ ſich in demſelben Moment das Dienſtmädchen vernehmen. „Von ihm!“ frohlockte Emmi, raſch aufgeheitert. Herr Klimpe warf ſeiner Tochter einen ſtrafenden und dem Brief einen prüfenden Blick zu. „Kanzleiformat?“ meinte er verwundert.„Er macht es zu feierlich! Das ſieht ja beinahe wie eine Einladung nach Moabit aus!“ „Hans achtet Dich auch viel zu hoch, als daß er auf einem gewöhnlichen Briefbogen an Dich könnte!“ 5 Der ehemalige Polier lächelte geſchmeichelt. „Das gehört ſich auch für den Vater meiner Tochter! Aber laß doch mal ſehen, was der Herr Doktor eigent⸗ lich will!“ Emmi ſtellte ſich hinter den Stuhl ihres Papa, ihren Arm um ſeinen Hals und blickte glückſelig in den Brief. „Hochgeehrter Herr“, las Klimpe.„Anliegend ge⸗ ſtatte ich mir, Ihnen die nothwendige Ruskunft über meine Verhältniffe zu geben— über ſeine Verhältniſſe— was gehen mich ſeine Liebſchaften an?“ „Er meint ſeine Vermögens⸗Verhältniſſe, Papachen.“ „So'n Auſſchneider!— Aber was iſt denn das? Er legt ſeine Steuerdeklaration bei— die Schlauheit bätt' ich ihm gar nicht zugetraut.“ Eichſt Du, Herzensväterchen, wie hoch er Dich achtet! Ehe er es Miquel verräth, ſchreibt er es lieber Dir!“ „Aber— eine Unverſchämtheit bleibt es doch! Statt einer Braubewerbungenettien ſchickt er mir einfach die Steuererklärung!— Glaubt der Großkooz wilck ich verſchachern? Das Geld allein macht nicht glücklich— apropos, wie hoch ſchätzt er ſich denn auf's Jahr?“ „Du kannſt ja nachſehen, Papa!“ „Hm, die Steuerdeklaration ſoll zwar geheim gehalten werden— aber was thut ein Vater nicht für ſein ein⸗ ziges Kind?“— Herr Klimpe ſuchte die entſcheidende Rubrik, dann ſtieß er einen Ruf des Erſtaunens aus. „Donnerwetter— was?— 30000 Mark pro. Jahr 2! Das hätt' ich dem Duckmäuſer wahrhaftig nicht zugetraut!“ „Das iſt auch entſchieden zu hoch!“ zweifelte Emmi. „Zu hoch? Na, ſo dumm wird doch keiner ſein und ſich zu hoch einſchätzen? Beſonders Dein Doktor nicht, das ſcheint mir ein ganz Geriebener ſein! Nach ſeinem Gethue hätte man wirklich glauben müſſen, er habe keinen rohen Heller! Mir unerklärlich!“ „Papachen!“ rief Emmi freudeſtrahlend.„Ich weiß es! Er wollte die Echtheit meiner Liebe prüfen, als er ſich für mittellos ausgab!“ Der Rathszimmermeiſter a. D. machte ein ſehr ver⸗ dutztes Geſicht. „Ein edler Menſch und ein Schlauberger!“ geſtand er.„Ich begreife nicht, wie ich den Mann fürin Schwach⸗ kopf halten konnte? Ich nehme Alles zurück und gebe Dich ihm noch zu!“ Emmi ftel ihrem Vater um den Hals. O, wie bin ich glücklich!“ jubilirte ſie. „Das kannſt Du auch ſein mit ſo'nem Mann!“ meinte Klimpe, indem er ihr zärtlich das Haar ſtreichelte, „30000 Mark!— Ein klotziges Geld!“ Das Dienſtmädchen ſtörte die kleine Fanilengruppe, allerdings durch eine Freudenbotſchaft. „Herr Dr. Hans Mauer wünſcht ſeine Aufwartung zu vice 4 „Es iſt mir ein Vergnügen!“ rief Klimpe erfreut, „herein mit ihm!“ „Soll ich mich zurückziehen, Papa?“ „Warum denn? Es iſt ja Alles glatt!— Da iſt er ja ſchon! Herzlich willkommen, lieber Herr Doktor.“ Herr Dr. Hans Mauer, ſehr blond und ſehr ⸗ ſichtig, rückt an der Brille und macht dann eine tie e „Hochgeehrter Herr Baurath“, beginnt er.„Schon mein äußerer Menſch wird Ihnen deutlich verrathen, daß ich— ich— wie geſagt—“ Ich weiß Alles, lieber Doktor! Obgleich Sie Lack⸗ ſtiefel über Ihre Freiersfüße gezogen haben, merke ich den⸗ noch Ihre Abſicht und werde nicht verſtimmt. Ich habe mich aus Ihrem Briefe überzeugt, daß Sie der Mann ſind, der eine Frau glücklich machen kann. Emmi, komm her— bitte, bedienen Sie ſich, Herr Doktor!“ Die Ueberglückliche fällt ihrem Auserwählten freude⸗ ſtrahlend um den Hals. „Liebſter Hans!“ „Meine theure Emmi! Kl impe weidete ſich an dieſem Anblick; er that ſeinem Herzen wohl. „Na, Schwiegerſöhnchen“, ſcherzte er dann, indem er den Doktor vertraulich auf die Schulter flopfte.„Sie waren doch neulich ein eingefleiſchter Feind aller Steuern. Erkennen Sie jetzt endlich den Segen der Selbſtein⸗ ſchätzung?“ „Gewiß, Schwiegerpapa; ich habe mich auch ganz pflichtſchuldigſt eingeſchätzt. Leider—“ „Leider?“ ſagte er mit ſcharfer Bethonung.„Jetzt brauchen Sie ſich doch nicht mehr zu verſtellen, Sie alter Duckmäuſer, Sie!“ „Papa, hat nämlich Deine Steuerdeklaration geleſen, lieber Hans“, erklärte Emmi. „Papa Geleſen? Wie kommen Sie denn Herr Klimpe?“ „Na, Sie haben ſie mir ja doch zu meiner In⸗ formation geſchickt.“ „Ich?“ Der Doktor wiſchte ſich den Schweiß von der ſogenannten Denkerſtirn.„Alle Heiligen!“ rief er 174 dann„da habe ich am Ende die Couverts verwechſelt! Sie haben die Steuerklärung erhalten und bei dem Ober⸗Regierungsrath Tuebben hab' ich um die Hand ſeiner Tochter angehalten! Entſetzlich!“ Klimpe reichte ihm die Deklaration. „Na, na, ein bischen zerſtreut ſind Sie ja, liebes Doktorchen!“ rkonſtatirte er mit väterlicher Milde. „Aber dieſe Zerſtreutheit hat uns heute Glück ge⸗ bracht!“ fügte Emmi hinzu„Nicht wahr, Hans?“ Dabei iſt vorausgeſetzt, daß die Schriftſtück. „Gewiß, mein Schatz!“ ſagte er dann.„Und ſieh nur, wie gut es war, daß die Deklaration ihre richtige Adreſſe nicht gleich gefunden hat; da ſehe ich eben, daß ich mich bei der Fixirung des Jahreseinkommens wieder einmal verſchrieben habe— es iſt natürlich eine Null zu viel! Hausentwäſſerungen, geſundheits⸗techniſche Eilrichuſten⸗ Cloſet's, Büäder, Toiletten, Pläne, Koſtenanſchläge, ſolide billige Ausführung dung Ph. Fuchs& Priester, eeeeee 6 2 1 F. H. Psch. Otengeschätt, E 1, 3, Breitestrasse 5 dringend, die nach dem scharfen Winter nöthig gewordenen Ausbes- serungen an Amerikanischen, Irischen u. anderen Oefen möglichst schon jetzt anzumelden, im Herbst die Zeit fehlt, solche ghieh pünktlich Unck sorgfältig wie jetzt zu besorgen. 6084 Unsere Einrichtungen zum Verniekeln Verkupfern, und zur Emailfarben-Bema- lung gusseiserner Gegenstände halten wir empfohlen und machen besonders das Ver- nickeln von Fahrrädern aufmerksam,. An- nahmestelle B I, 3. 60842 ESch& Co., Fabrik Irischer Oefen. Noman⸗Bibliothek des General-Anzeigers. Für die zuletzt erſchienenen Romane Die Sandgräfin. Gefährliches Geheimniß. Dagankenblut laſſen wir eine überaus geſchmackvolle Cinbanddecke in gepreßter Leinwand mit eingeprägtem Titel auf Rücken und Deckel des Buches herſtellen. Der Preis dieſer Einbanddecke beträgt, einſchließ⸗ lich Porto, 30 Pfeunig. Gegen Einſendung dieſes Beträges von 30 Pfennig in Briefmarken expediren wir dieſe Einbanddecke franco an unſere auswärtigen Abon⸗ nenten und zwar nach der Reihenfolge der eingehenden Beſtellungen. Im Verlage(E 6, 2 hier) abgeholt, koſtet dieſe Einbanddecke 20 Pfennig. Diejenigen Abonnenten, welche des Roman bei uns einbinden laſſen wollen, haben für das Einbinden nebſt Decke den Preis von 40 Pfe zu entrichten. fämmtlichen Lteferungen tomplet nach der Seitenzahl geordnet, im Verlage franes gabgeliefert werden. Romaue, welche dieſer Bedingung nicht entſprechen, werden vom Buchbinder zurückgewieſen. Auswärtige Abonnenten wollen uns den Betrag von 40 Pfennig, nebſt 25 Pfennig ür das fückporto in Briefmarken zukommen laſſen. Der billige Preis von 40 Pfeunig kann nur dann beanſprucht werden, wenn die zu bindenden Exem⸗ plare vor dem 15. Maui in unſere Hände g⸗langen; für ſpäter eintreffende Exem⸗ plare müßten wir einen höheren Preis berechnen. Wir erſuchen daher unſere verehrlichen Abonnenten dringend, ihre Romane nach der Seitenzahl geordnet, vor dem 15. Mai in unſerer Expedition abgeben zu wollen und bitten wir bei Ein⸗ lieferung das Geld ſofort zu entrichten. Seite. General⸗Anzeiger. Die Badische Bank übernimmt unter Garantie in Mannheim und in Karlsruhe die Aufbewahrung geschlossener Depositen, sowie die Aufbewahrung und Verwaltung von Werthpapieren, Hypothekendokumenten, Vor- mundschafts- u. Pflegschafts-Depots in offenem Zustande. Die Badische Bank besorgt hiernach: a. auf Verlangen die Kontrole der Verloosungen und Kündigungen von den bei ihr deponirten Werth⸗ papieren; b. den Einzug von Zins- und Dividende-Koupons, verloosten und gekündigten, Werthpapieren und Hypothekenzinsen; c. den Bezug neuer Kouponsbogen und definitiver Stilcke; d. die Ausübung von Bezugsrechten, Kontertirungen und Einzahlungen nach Auftrag, ferner: den Ankauf u. Verkauf von Werthpapieren, sowie alle mit der Anlage von Kapitalien ver- bundenen Obliegenheiten, und eröffnet provisions- kreie verzinsliche Checkrechnungen. Bedingungen und Formulare sind von den beiden Bankanstalten unentgeltlich zu beziehen. Mannheim und Karlsruhe. 55066 Direction der Badischen Bank. Hfalziſche gauk Maunheim. Hauptsits Ludwigshafen a. Rh. Zweigniederlassungen in: Neustadt a.., Koeiserslautern, Pirmasens, Düurkheim .., Worms, Osthofen, Commaänditen in Zweſbrücken und Berlin. Vollbezahltes Actiencapital Mk. 12,600,000— Reserveen Mxk. 1,600,000— An- und Vverkauf von Efrecten jeder Art, 79 24 8 Beeihung von Efecten und Waaren. 1 Annahme von Werthpapieren zur Aufbewahrung in f verschlossenem und zur Verwaltung in offenem Zustande. Eröffnung von laufenden Rechnungen mit und ohne provisionsfreſe Checkrechnungen Diseontirunug langsichtiger Wechsel auf Bank- uld Nebenplätze. 55125 Inensso von Wechseln ete. An- und ver-krauf von Dewisen. Ausstellung von Tratten, Checks, Anweisungen und Creditbriefen ete, Coulanteste und billigste Bedingungen. e Hannheimer Ban!. Gegründet 1868. Wir gewäbren Oredit in Form von Vorschüssen und in Iamfender Rechnung und eröffnen provisionsfreie Check- vechnungen unter vereinbarter Zinsberechnung. Wir discontiren Wechsel auf Bank- und Nebenplätze und besorgen das Inensso von Wechseln zu Ausserst niedrigen Spesensätzen. 57134 Wechsel, Checks und Oreditbriefe auf das In- und Aus- land erlassen wir billigst. Wir übernehmen dle Aufbewsahrung von Werthpapieren te, in offenem und Zustande in unsern feuerfesten Kassengewölben und besorgen die mit der verwaltung der- selben verbundenen Obliegenheiten gegen mässige Gebühren,. An⸗ ste. Sto. und Verkauf von Werthpapieren, Coupons gesellschaft f. Lebens- und Rentenversicherungen in Wlen. — Gegründet 1858.— Concessionirt in Baden.— Versicherungsstand Ende 1893 es. 431 Millionen Mark. Aussahlungen bis 1„5„ Vermögen 5 180 55 75 Billige Prämien bei bohen Dividenden für die Versicherten. Günstige Bedingungen und Tarife für Lebens- und Renten-Versicherungen sowie besonders für 56499 f 2 Kinder-Versicherungen 2 (Ausstener, Militairdienst, studium u. 6. w. Prospeots versendet unentgeltlich u, Auskünfte ertheilt berelt- Willigst dle Generalrepräsentanz für Baden: S. Kaufmann, D 5, 1, in Firma Jsidor Weismann& Cie. Tiüchtige Vertreter werden gesucht. 7** Internationale Transporte Schenker& Co., Mannheim, C 8, 9. Haupt-Niederlassung: WIEN., Nieuthorgasse 17. 5 Agentur der 55935 Französischen Ostbahn Great Estern Eisenbahn. Paris-Lyon-Mittelmeer-Bahn. Geueral-Agentur für die kgl. bayer Staatseisenbahnen. Heneral-Agentur dexr orientalischen Eisenbahnen. General-Agentur für Oesterreich-Ungarn der Cempagnie eneral Trautatlantigue: Compagrie des Lessageries Naritimes französische Peetdepter-Gee General-Vertretung des Oesterreichischen Lloyd, FI LIALEN: Belgrad, Budapest, Bucarest, Bregens, Constantinopel, Dedesgh, Eger, Fiume, Hamburg, Hof, London, Lindau, München, Nürnberg, PFassau, Prag, Philippopel, Salonichi. Soin, Schönpriesen, Tetschen a.., Rotterdam. Comptoir Genéral de Transit in Belfort, Petit-Croix, Montreux-Vieux und Marseille, e iachen⸗Fardernde dewie Capes, Man⸗ Damen⸗ u. Mädchen⸗Garderobe, aalken d. Veründer⸗ ungen, alles nach neueſtem Schnitt und guten Sitz werden aufs Billigſte und pünktlichſte angefertigt. 63085 Mannhelm, 1. Mai. + 2—— Conservatorium für Musik in Mannheim. Der Ein neuer Schüler u. Schülerinnen kaun zu jeder Zeit exfolgen. Das Honorar wird vom Tage des Ein- tritis an berechnet. Der Unterricht ist sowohl für Dilletanten als für die vollständige Ausbildung von Künstlern, sowie Lehrern u, Le rinnen bestimmt, die Opernschule bildet Stimmbegabte ündig für die Bühne aus. Zugleich besteht eine Schule für Anfänger in Klavier-, violin- und violon- cellspiel. 61567 Aumeldungen werden täglich bei der Direktion Lit. P2, 6 entgegengenommen, ebendaselbst werden Prospekte der Austalt ausgegeben. Die Direktion des Conservatoriums für Musik: M. Pohl, Musikdirector. bfcmnasa- und Rea-Lehfstfiͤt Besteht seit 1888. Kurse mit beschränkter Schülerzahl und Einzelunterricht. Ein-, und Austritt zu jeder Zeit. Eröffnung neuer Kurse auch Während der Schulferien. Schnelle und gründliche Vorbereitung für den Eintritt in alle Klassen der Gymnesien und Realschulen, in dite tech- nischen und soustigen Fachschulen, in den Kaufmanns⸗ stand und jeden Bureaudienst. Vollständige Ausbildung für das Abiturium, Föhnrichs- und Einj. Freiw. Examen. Jederseit Gelegenheit zur Theilnahme an bestehenden und neu zu bildenden Kursen, sammtliche während der letzten fünf Jahre vorbereiteten Schüler exreichten das Ziel.(Nachweise auf Anfrage auch brleflich.) Täglich bis zu 8 Unterrichts- und Ar⸗ beitsstunden. Honorar pr. Monat Mk. 10 bis 20. Täglicher Nachhülfe-Unterricht für Schüler der Mittel- und Unterklassen, nachmittags zwischen 2 und 7 Uhr, in genauem Anschluss an die Forderungen der Schule; auf Wunsch pollständige Ueberwachung. Schnelle Er- folge zumeist selbst in den schwierigsten Füällen, worüber zabl⸗ reſche Anerkennungen vorliegen. Waährend der Ferien vor- mittags gründlieher Repetitions Unterricht.(Honorar pr. Monat Mk. 12.) Abendkurse für Schüler der Oberklassen in Latein, Griechisch, Französisch, Englisch und andern Fächern. Tages“ und Abendkurse für junge Kaufleute, unter Be- freiung vom Besuch der Fortbildungsschule.(Wöchentlich 2 bis 3 Stuuden, viertelfahrulch Mk..) 61648 Abendkurse flir Post-, Eisenbahn-, Zoll- und sonstige Beamte zur Vorbereſtung auf Dienstprüfungen, Adresse in der Expedition dieses Blattes, lustitut u. Pensionat H. Sigmund Mannheim, B 6, 22Za. Staatl. conceſſ.— Vorbereitung Einjährig⸗Freiwilligen⸗ u Fähnrichsexamen, kir höhere Lehranſtalten wie für den Handels⸗ ſtand. Beginn des Sommerſemeſters am 22. April. Spraczkurſe(franz, engl., deutſch) nach der imitativen Methode, Connerſation u. Correſpondenz— Nachhilfe.— Erſte Referenzen.— Näheres durch die Direction. 61814 Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft verm. Schucker 4 00. Ewelgniederlassung Mannheim. Elektrische Beleuchtungs-Anlagen. Bau elektrischer Zentralen, elektrischer Strassenbahnen. Arbeitsübertragungen. 55871 Galvanoplastische und elektrolytische Einriobtungen. 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Ja milie Soweit ein Aktionär mehr Familien⸗Abonnenten⸗Karten nimmt als er kraft Beſitzes an Aktien zu beanſpruchen hat, ſo ſind für die zweite, dritte und vierte Karte u. ſ. w. die für die ſonſtigen Abon⸗ nenten feſtgeſetzten Preiſe zu zahlen. Als zur Familie gehörig werden betrachtet: Der Familienvorſtand, deſſen Ehefrau, ſeine minderjährigen Söhne(unter 21 Jahren), ſeine unverheiratheten Töchter, ſowie die zum Haushalt gehörenden, unſelbſtſtändigen Per⸗ ſonen.(Dienſtboten jedoch nur als Begleitung der Herrſchaft, oder als Begleitung der Kinder.) Penſionäre nur inſoweſt als dieſelben das 18. Jahr nicht überſchritten haben 2. Fremden⸗Karten. Abonnenten können für auswärtigen, bei ihnen wohnenden Beſuch Abonnentenkarten mit einmonatlicher Gültigkeit auf Namen lautend, zum Preiſe von 3 Mk. nehmen. Aktionären ſteht es frei, zu dieſem Zwecke Dividendenſcheine an A e zu geben, deren jeder zu 3 Fremdenkarten die Berechtigung i Wir bitten das verehrliche Publikum dringend, die An⸗ meldungen fetzt ſchon einreichen zu wollen, da ſpäter bei großem Andrang eine prompte Erledigung unmöglich ſein wird. Für Neu⸗ Abonnenten haben die Karten ſofortige Giltigkeit. 60278 Der Vorstand. Bringe mein Lager in Nähmaſchinen ſämmtlicher Syſteme, für Familie und Gewerbe, Specialität der berühmten Seidel& Naumann⸗Nähmaſchinen, leiſtungsfähigſte Fabrik des Continents, ferner alle Sorten 51779 Maagen und Gewichte in empfehlende Erinnerung. Reparaturen an Nähmaſchinen aller Syſteme und Waagen gründlich bei Jos. Kohler, Mechaniker, N 4, 6. Ich empfehle Jeinſten Centrifugen⸗Jüßrahm⸗Tafelbutter r. 20 W. 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Maria Lina Hebenſtreit⸗ Adolf Heinrich Haueiſen, Juſpektor u. Anng 20. Philipp Heinrich Keinath, Monteur u. Maria Siegel. 22 Joh. Knoblauch, Bahnarbeiter u. Karol. Hettesheimer. Carl Fiſcher, Kaufm. u. Carol. Margarethg Noth. 22. Auge Guſt. Emil Jakob, Schneider u. Barbara Krauß. „Adolf Moſes, Kaufm. u. Maria Adoftne 8 28. Peter Adam Müller, Schloſſer u. Ant. Juiſe Meffert, 24. Phil. Feßler, Cigarrenmacher u. Eltſ. Rheinſchild. April. Getraute: 20. Michl. Seibel, Fabrikarb, m. Elif. Schmidt. 20. Gg. Flory, Schneidermeiſter m. Carol, Rüd. 25. Gottl. Frdr. Lud. Zinſer, Mühlenverw. m. Gliſab. Shriſtmanm. 25. Joſ. Weingarten, Schneider m. Joſefine Weber. April. Gehorene: 18. Ludwig Carl, S. v. Carl Völter, Eiſenbahnheizer. 18. Herm. Judwig, S. v. Friedr. Hetl, Lokomotipführer. 14. Georg Peter, S. v. Joh. Thomas, Aabe 17. Karl, S. v. Georg Jung, Maſchinenführer, 18. Jobanm, S. y. Johann Bohn, Bahnbedienſteter. Ella Maria Eliſab. T. v. Emil Rheinwald, Kaufmann. 16., Gebhard, T. v. Tobigs Seitz, Maſchinenführer. 19. Hans Georg, S. v. Franz Schädler, Kaufmann. 21. Frledrich S. v. Friedrich Llitzel, Schreiner. 19. Anna Johanna, T. v. Michl. Stemplinger, Bankdiener 21. Michael, S. v. Friedr. Huh, Maurer. 5 21. Maria Anna, T. v. Anton Doſch, Fabrikwächter. 20. Conſtantine, T. v. Lorenz Glaſer, Heane 17. Georg, S. v. A Liebler, Schreiner. 18. Eugen, 9 riedrich Berweck, Fabrikarbeiter. 19. Friedrich Wilhelm. Farol. Friederika, T. v. Jakoß Dieterle, Fabrilarbeites 18. T. v. Joſef Huber, Buchdruckereibeſitzer. Wilhelm Karl, S. v. Heinrich Reffert, Gaſtwiriz. 20. Margaretha, T. v. Phil. Keßler, Bureauptener⸗ 18. Marla Luiſe, T. v. Kark Sailer, Schreiner. 18. Walter. 5, 28. Eliſabetha, T. v.. Bel Schlamp, Tagner. 20. Philipp,. S. v. 5 Dörrzapf, Fahrikarbeiter. 22, Heinrich, S. v. Anton Kullmanff, Fabrikheizer. 28. Frieda Carol., T. v. Jakob Littig,.⸗Schmied. 23. Franz Theodor, S. v. Franz Urban, Fahbrikarbeiter. 22. Cuma Varb., T. v. Zudwig Pfaff, Fabritardeſter, 20. Minna, T. v. Karl Berthold, Schloſſer. 22. Gottfried, S. v. Gottfried Dötter, Fabrikarbeiter. April. Geſtorbenen 19. Barb., 1 J. 7 M.., T. v. Mathias Heim, Kitfer. 18. Johann, 10 M.., S. v. Seb. Obnsmann, Mepger. 0 855 2 J.., T. v. Adam Unrath, Fabrikarbeſter. 18. Jakob, 8 J. 10 M.., S. v. Frz. 5 ef Holweck, Fabrikerd, Tate 8 M. a. T. v. Ludwig Bode, Maurer 19. Katharina, 1 J. 1 M.., T. v. Edm. Hartlaub Schreiner. 18. Karl, 4 M. a. 20., Karl, 11 M.., S. v. Wilhelm Maier, 20, Barb. Eleonora, 4 M. a T. v. Paul 20. Auan de Barbara, 10 M. a. abrikarb. Uller, Maſchinenf. 20. Anna Catharina, 1 J. 3z Mů. 1 19. Valentin, 2 J. 8 M.., S. v. David Zeiß, Zimmermann. 20. Phil. Heinrich, 1 J. 4 M. a. S. v. Phil. Hoffmann, Tagner. 21. Eliſabestha. 8 M.., T. v. Wilh. Rehn, Obmann. 21. Heinrich S 7 24 Neſ n Sere 4 J... S. v. Joh. Reſſel, ſtädt. Nann gee Jabritaufſeher. 21. Georg, 1 J. 1 M.., S. v. Georg Geißler, Tagner. 22. Wilhelm 1 J. 9 M. a. 21. Eliſab. Friedr. 19 M.., S. v. Peter Breitſch, Ausläufer, 23. Franz, 5 M.., S. v. Adam Unrath, Fabrikarbeiter. 22. Martin, 1 J. 3 M. a. S. v. Joh. Hermann, Fabrikarbeiter. 28. Auguſt Sudwig, 1 J. 6 M.., S. v. Joh. Schreier, Schuhn. 22. Karl, 10 M. a. S. v. Seb. Ohnsmau, Metzger. 23. Anna, 1 J. 1 M.., T. v. Heinrich Stauffer II., Dekonom 28. Carolina, 7 M.., T. 25 928 90755 er, e 23. Emma, 3 J. 6 M.., T. v. Jako ephan, Mauxer. 24. Franz Albert 1 J. 4 M.., S. v. Martin Bruder, Brunnemm, 28. Eliſabetha, 16. N.., T. p. Jakoh Brechtel, Keſſelſchmied. 24. Joſef Bruno Binder, 45 J. 11 M.., kgl. Poſtoffizigl. 55 uiſe, 9 J. 11 M. a. T. 5 12— we. 4. Martin Herzog, 44 J.., Fabrikarbeiter. „Wwe. v. Joſef Denig, Steinhauer. 24. Suſanna Mathes, 51 J. a 25. Peter, 1 J. 6 M.., 8. v. Peter Wilhelm, Tagner. Kopfwaſchen für Damen Iſt bei eintretender ichengt 1 von größter igkeit. 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C. 10 Stück a 500 M. Nr. 38, 140, 218, 222, 294, 319, 322, 433, 439, 541. Lit, D. 7 Stück à 200 M. Nr. 99, 119, 192, 266, 304, 350, 405. B. Aulehen vom Jahre 1884. Lit. A. 2 Stück à 2000 M. Nr. 75, 161. Lit. B 17 Stück àa 1000 M. Nr. 27, 62, 282, 299, 357, 420, 589, 566, 638, 677, 831, 833, 886, 860, 879, 984, 1108. Lit. C. 22 Stück à 500 M. Nr. 23, 94, 102, 104, 320, 331, 400, 558, 602, 677, 726, 768, 974, 1016, 1017, 1040, 1080, 1125, 1198, 1199, 1385, 1397. Lit. D. 11 Stück 4 200 M. Nr. 189, 205, 216, 229, 259, 285, 495, 518, 544, 587, 679. C. Anlehen vom 1 1888. Lit. A. 3 Stück z 2000 M. Nr. 75, 108, 192. Lit. B. 15 Stück à 1000 M. Nr. 12, 91, 176, 222, 305, 383, 449, 476, 481, 576, 706, 760, 894, 955, 1040. Lit. C. 20 Stück a 500 M. Nr. 1, 67, 251, 312, 322, 353, 540, 717, 751, 758, 799. 853, 869, 888, 893, 895, 984, 1089, 1201, 1289. Lit. D. 6 Stück à 200 M. Nr. 54, 386, 357, 4838, 477, 686. D. Anlehen vom Jahre 1890. Lit. A. 8 Stück à 2000 M. Nr. 147, 171, 815, 380, 486, 501, 508, 532. Lit. B. 14 Stück à 1000 M. Nr. 13, 19, 27, 55, 58, 64, 100, 679, 810, 811, 814, 982, 988, 1071. Lit. C. 13 Stück a 500 M. Nr. 18, 65, 76, 135, 807, 859, 380, 430, 489, 651, 652, 882, 978. Lit. D. 5 Stück à 200 M Nr. 113, 203, 398, 457, 489. Die unter 4 aufgeführten Schuldverſchreibungen werden hiermit zur c e u auf 1. Oktober d.., die unter B und D aufgeführten auf 1. Dezember d. J. und die unter G erwähnten auf 1. Auguſt d. J. gekündet. Die Auszahlung obiger Obligationen im Nenn⸗ werthe erfolgt an den genannten Tagen bei folgenden Kaſſen und Banken: 4. Aulehen von 1881. Stadtkaſſe Freiburg im Breisgau, Bankhaus S. Bleichröder in Berlin, E. Ladenburg in Frankfurt am Main und W. H. Ladenburg& Söhne in Mannheim. B. Anlehen von 1884. Stadtkaſſe in Freiburg im Breisgau, Bankhaus Chriſtian Mez in Freiburg im Breisgau, Bank für Handel und Induſtrie in Darmſtadt, ſowie deren Niederlaſſungen in Berlin und Frankfurt am Main. C. Aulehen von 1888. Stadtkaſſe Freiburg im Breisgau, Filiale der Rheiniſchen Creditbank und Bankhaus Chriſtian Mez in Freiburg im Breisgau, W. H. Ladenburg& Söhne in Mannheim, Rheinif Creditbank in Mannheim und deren Filialen in Heidelberg, Karlsruhe und Konſtanz,(5. Ladenburg und Deutſche Pereinsbank in Frankfurt am Main, Bank für Handel und eſen⸗ e in Darmſtadt und deren in Berlin und Frankfurt am Main, Aktien⸗e ſchaft für Boden⸗ und Communal⸗Credit in Elſaß⸗Lothringen in Straßburg. D. Aulehen von 1890. Stadtkaſſe Freiburg im Breisgau, Filiale der Rheiniſchen Creditbank und Bankhaus Chriſtian Mez in Freiburg im Breisgau, Rheiniſche Creditbank in Mannheim und deren Filialen in Geſen erg, Karlsruhe und Konſtanz, E. Ladenburg in Frankfurt am Main, ſowie der Aktien⸗Geſellſchaft für Boden⸗ und Communal⸗Credit in Elſaß⸗Lothringen in Straßburg, der Deutſchen Vereinshank in Frankfurt am Main und W. H. Ladenburg Söhne in Mann⸗ heim. Mit den ausgeloſten Schuldverſchreibungen ſind auch die unverfallenen Zinsſcheine, ſowie die Talons abzuliefern, der Betrag der etwa fehlenden unverfallenen Zinsſcheine wird bei der Auszahlung am Kapital in Abzug gebracht. Mit dem 1. Oktober bezw. 1. Dezember und 1. Auguſt d. I: hört die Verzinſung der gezogenen Schuldverſchreibungen auf. Schließlich wird noch bemerkt, daß von den früher zur Heimzahlung gekündigten Schuldverſchreibungen folgende noch nicht eingelöſt ſind: Anlehen von 1881. Lit. B Nr. 775. Lit. D. Nr. 70. Anlehen von 1884. Lit, D. Nr. 292 und 358. Anlehen von 1888. Lit, B. Nr. 461 und 809. Lit. C. Nr. 347, 902, 1068, 1084 und 1065. Freiburg im Breisgau, den 24. April 1895. Der Oberbürgermeiſter: 63376 Dr. Winterer. Mörder, Sfadlörief Bertehr Mannheim. E 4, II. Bureau E 4, II. Der g⸗orten Geſchäftswelt die ergehene Mittheilung, daß wir unterm Heutigen aus der Geſellſchafts⸗Firma„Privat⸗Stadt⸗Brief⸗Beförderung“ ausgetreten ſind, und auf gemeinſam; Rechnung eine Stadt⸗Brief⸗Beförderung unter der Firma Stadt⸗Brief⸗Verkehr Mannheim Häussler, Ochs& Co. zu folgenden Portoſätzen errichtet haben. Briefe bis 250 Gram. 3 Pfg. Packete bis 500 Gram 10 Pfg. Karten:;; iber 5000 Druckſachen bis 50 Gramm. 2,„ Einſchreibe⸗ u. Werthbriefe. 13„ 250„Eilbriefff Geldſendungen in jeder Höhe 10„ Bei Geldſendungen und Packeten wird vom Empfänger keine Beſtellgebühr erhoben. Bei größeren Aufträgen entſprechender Rabatt. 62420 Die Leerung der Briefkaſten beginnt 9 Uhr Vormittags, ½1 Uhr und 4½ Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. Die Beſtellung beginnt 6½ und 10 Uhr Bormittags, 2 und 5½ Uhr Nach⸗ mittags.— Briefkaſten und Markenverkaufsſtellen ſind durch Plakate erkenntlich und bitten wir, auf unſere 8 Briefkaſten zu achten. ie mit Stadtmarken verſehenen Briefſchaften dürſen nicht in Briefkaſten der Reichspoſt ge⸗ legt werden. 2 Der Aufſchwung, welchen die Stadtbriefbeförderung ſeither an hieſigem Platze gewonnen hat, iſt vornehmlich auf unſere unermüdliche Thätigkeit zurückzuführen. Wir werden dieſelbe in gleicher Weiſe unſerem neuen Unternehmen widmen, wodurch wohl volle Garantie für deſſen gedeihliche Entwickelung geboten iſt, und uns ſtets beſtreben, allen, ſelbſt den weitgehendſten Anſorderungen in jeder Hinſicht zu genügen, in welcher Aufgabe wir weſentlich durch den gleichzeitigen Uebertritk des alten, ſehr ſtadt⸗ kundigen Perſonals und den meiſten unſerer bisher innegehabten Filialen unterſtützt werden. Indem wir für das uns ſeither entgegengebrachte Wohlwollen und Vertrauen verbindlichſt danken, bitten wir daſſelbe auch unſerer neuen Firma gütigſt zu Theil werden zu laſſen und empfehlen uns unter Zuſicherung prompter und gewiſſenhafter Bedienung. Hochachtungsvollſt J. Häussler, M. Oehs, G. Trunk, J. Brenner in Firma Stadt⸗Brief⸗Verkehr Mannheim Häussler, Ochs& Co. + Weereeeee ers———— MASOQHINENFEABRIK — ee ND EISENGIESSEREI 10 Arbeiter WAGEMASOHINEN für alle ZwWecke der industrle, des Handels und der Landwirthschaſt, besonders: Waggonwaagen mit und ohne Geleis sunterbtechung, Führwerkswaagen gdeuestet Constructionen sämmtlich mit vorzüglichen pat. 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