—. ——ůů——————ðà —. Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Maunheim.“ In der Poſtliſte erngetragen unter Ne. 2602. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Jnuſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Maunheim und Umgebung. Mannheimer Journal. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſe und verbreitetür Zeitung in Manuheim und Amgebung. Azeiger (Mannheimer Volksblatt.) Beruntwopiid für den polit. und 255 Teil: Chef⸗Redafteur Herm. 0 für den lök. und prov. Theil; Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: KTarl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). F„ onrnal“ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. E 6, 2 Nr. 119. Die Maifeier. Als vor einigen Jahren die Führer der ſozial⸗ demokratiſchen Bewegung den 1. Mai als Welt⸗Feiertag für die Arbeiter proklamirten, glaubten ſie etwas ganz Beſonderes, Welterſchütterndes zu verrichten. Das Rad der Geſchichte— ſo bildeten ſie ſich ein— müſſe vor ihrem Kommandowort ſtille ſtehen, die Maſchine, die verhaßte, welche den Bourgeois das ſchnöde Geld zu⸗ ſtrömen laſſe, müſſe raſten, jede Hand müſſe ruhen, da⸗ mit der beſtehenden Geſellſchaft drohend geſagt werde: Wir, die Sozialdemokraten, ſind die Beherrſcher der Welt, wir ſprechen und, ſiehe da, auf unſern Wink feiert die Welt! In der That, es liegt etwas Beſtechendes in dieſem Gedanken, welcher der beſtehenden Ordnung der Dinge ein Schnippchen zu ſchlagen ſich bemüht. Es mag auch zu Anfang, als der Weltfeiertag in den Köpfen der Genoſſen noch als etwas Neues gährte und brauſte, nicht an Leuten unter ihnen gefehlt haben, welche in einer Art von Glaubensſelig⸗ keit meinten, die Führer hätten den 1. Mai den großen Maſſen zu Liebe als Feiertag ausgerufen. Doch bald ſah man auch auf jener Seite ein, daß ein ſo gewaltſam inſzenirter Feiertag ſeine ernſten Schattenſeiten hat. Ein arbeitsloſer Werktag bringt dem Arbeiter neben der Ruhe auch einen Lohnausfall, außerdem ſoll er an dem Feier⸗ tag noch beſondere Ausgaben machen. Das ſchreckt Manchen ab. Noch mehr aber hat dieſelbe Wirkung die unter den Maſſen ſich immer mehr Baähn brechende Er⸗ kenntniß, daß die ſozialdemokratiſchen Führer den Weltfeiertag lediglich zu ihren egoiſti⸗ ſchen Zwecken ausbeuten. Sie ſchaffen ſich damit auf billige Weiſe, indem ſie dem feiernden Arbeiter das Geld aus der Taſche jagen, eine Gelegenheit, im Mantel des opferfreudigen Volkstribunen vor der Maſſe zu para⸗ diren und dieſelbe für ihre Zwecke zu ködern. Doch die ſchön redenden und goldene Berge ver⸗ ſprechenden Mundhelden ſind erkannt. Die Maifeiern werden von Jahr zu Jahr weniger impoſant und die⸗ jenigen, welche mitmachen, thun es ohne ſonderliche Be⸗ geiſterung für die Sache. Der geſtrige 1. Mai iſt, wie von allen Sen. be⸗ richtet wird, überaus harmlos verlaufen. Wie von Paris gemeldet wird, iſt die Malfeier in Frankreich weder all⸗ gemein geweſen, noch durch irgend einen Zwiſchenfall bis jetzt bemerkenswerth. Die letzten Nachrichten aus der Provinz melden überall Ruhe. In dem ſsziaaliſtiſchen Mittelpunkt Roubaix feiern 12,000 Arbeiter, während 20,000 thätig ſind. Der Abgeordnete Jules Guesde be⸗ gab ſich mit einem Gefolge von Vertretern der Gewerk⸗ vereine auf den Kirchhof und legte an den Arbeitergrä⸗ bern Kränze nieder, wobei Reden gehalten wurden. Auf dem Bürgermeiſteramt, wo Ducquercy und Frau ſich ebenfalls einfanden, wurden neue Reden gehalten. Der Bürgermeiſter erklärte darauf die Kundgebung f. be⸗ endet. Aus Belgien, welches bekanntlich ſozialdemokratiſch ſehr ſtark durchſeucht iſt, liegen noch harmloſere Mel⸗ dungen vor. So ſchreibt man aus Brüſſel: Von einer Maifeier iſt hier kaum etwas be⸗ merken. In den Vorſtadten ſind die Schulen geſchloſſen. Sozialiſtiſche Maueranſchläge fordern die Bürger Brüſſels auf, ihre Kinder ebenfalls nicht in die Schule zu ſchicken. Das Arbeiterviertel iſt belebter; theilweiſe wird nicht gearbeitet. Im Lütticher Bezirk feiert die Hälfte der Arbeiter, im Mittelbecken faſt Alles. In Gent ſind nur einige Werkſtätten geſchloſſen. Die Feiernden ver⸗ halten ſich überall ruhig. Ruhig iſt es auch, ſoweit die Berichte reichen, überall in Deutſchland zugegangen. In Berlin iſt von einer ſozialiſtiſchen Maifeier wenig zu merken. Nur ganz vereinzelt wird nicht gearbeitet. Die Vormittags⸗ verſammlungen waren meiſtens ſchwach beſucht. Die Stimmung der Sozialdemokraten iſt gedrückt, wegen der unerwarteten Niederlage des Genoſſen Meiſt bei der Reichstagserſatzwahl im Kreiſe Lennep⸗Mettmann. Ebenſo iſt, wie uns ein Privattelegramm aus Wien meldet, dort Alles ruhig verlaufen. Man ſieht, die Welt iſt, Gott ſei Dank, noch nicht ſo weit, daß ſie vor dem Machtwort ſozialdemokratiſcher Führer einfach die Segel ſtreicht und arbeitet und feiert wenn es jenen ſür ihre egoiſtiſchen Zwecke paßt. —— 7 lament hat unbeſtreitbar das Recht zu jeder Frage ſich auszuſprechen. Donnerſtag, 2. Mai 1895. Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 2. Mai Die Branntweinſteuerkommiſſion des Reichstags hat ſich geſtern konſtituirt. Zum Vor⸗ ſitzenden wurde Abg. Holtz(Rp.), zu deſſen Stellver⸗ treter Abg. Szuma und zu Schriftführern die Abgg. Weber, Weiß und Werner gewählt. Das„Berl. Tageblatt“ hatte das Verfahren des Oberpräſidenten v. Achenbach gegen den Stadt⸗ verordneten Dr. Langerhans abfällig kritiſirt und ſeine Rechtsgiltigkeit in Zweifel gezogen. Die„N. A..“ verweiſt deßhalb auf das Landesverwaltungsgeſetz Titel V § 132, wo es heißt:„Der Regierungspräſident, der Landrath, die Ortspolizeibehörde und der Gemeindevor⸗ ſteher ſind berechtigt, die von ihnen in Ausübung der obrigkeitlichen Gewalt getroffenen, durch ihre geſetzlichen Befugniſſe gerechtfertigten Anordnungen durch Anwendung folgender Zwangsmittel durchzuſetzen:... Soll eine Unterlaſſung erzwungen werden, ſo ſind die Behörden berechtigt, Geldſtrafen anzudrohen und feſtzuſetzen, und zwar.. d. der Regierungspräſident bis zur Höhe von dreihundert Mark.“ Für die Stadt Berlin tritt bekannt⸗ lich(§ 76 der Städteordnung) der Oberpräſident an die Stelle des Regierungspräſidenten. Formell iſt ſomit von Seiten des Oberpräſidenten durchaus korrekt gehan⸗ delt worden, ebenſo auch von Seiten des Oberbürger⸗ meiſters Zelle. Ebenſowenig kann man auch der Ber⸗ liner Stadtverordneten⸗Verſammlung daraus einen Vor⸗ wurf machen, daß ſie einen Proteſt gegen die Umſturz⸗ vorlage beſchloß und abſchickte. Ein kommunales Par⸗ Die ganze Angelegenheit iſt unſers Er⸗ achtens lediglich eine Opportunitätsfrage, ſowohl für den Oberpräſidenten, als für das Gemeindekollegium. In der geſtrigen Sitzung der Tabakſteuerkom⸗ miſſion gab Staatsſekretär Dr. Graf v. Poſadowsky die Erklärung ab, die Regierung ſei bereit, die Tabak⸗ ſteuer bis auf das effektive Bedürfniß von 10½ Mill. zu ermäßigen. Die Verhältniſſe würden dazu zwingen, aus dem Tabak oder dem Bier höhere Einnahmen zu beſchaffen. Mit Rückſicht auf Süddeutſchland ſei durch die Tabakſteuer mehr zu erzielen als durch die Bierſteuer. Die verbündeten Regierungen ſeien einſtimmig der An ſicht, daß die Finanzreform eine der dringendſten Auf⸗ gaben der Gegenwart ſei. Die Tabakfabrikatſteuer ſei ein Schritt auf dieſem Wege. Es müſſe eine Staffelung bei den Steuerſätzen für billige Cigarren eintreten. Schließlich wurde§ 4 der Vorlage mit 18 gegen 4 Stimmen abgelehnt, ebenſo die§§ 1, 2 und 3. Damit iſt die ganze Vorlage beſeitigt. Das Plenum wird nun noch das letzte Wort zu ſprechen haben, das ſchwerlich anders ausfallen dürfte. Ueber die letzte Sitzung der Kanitz Kom⸗ miſſion ſchreibt die„K..“: Wenn die Kommiſſion, die die Freude hatte, alle ihre Weisheit durch den Stift der Stenographen der Unſterblichkeit überliefert zu ſehen, in dem Tempo und mit denſelben Beweiſen von tiefein⸗ dringendem volkswirthſchaftlichen Verſtändniß weiter arbeſtet, ſo hat ſie noch ein langes Leben vor ſich und wird die Welt mit großen, neuen Geſichtspunkten krotz⸗ dem nicht beglücken. Vergeblich ſuchte der Vorſitzende, Dr. Paaſche, den Redeſtrom einzudämmen und auf den Zweck des Antrages zu beſchränken; das Centrum wünſchte, den Vorwurf im Keime zu erſticken, als ob man den Antragſtellern nicht die Gelegenheit bieten wolle, ihre wahren Abſichten gründlich und ausgiebig zur Sprache zu bringen, und ſo redet man wahrſcheinlich auch morgen noch zwecklos üben den Zweck. Graf Kanitz und v. Manteuffel vertheidigten nochmals die gute Abſicht des Antrages, das Centrum ſtellte auch heute in Herrn Kloſe aus Schleſien und Aichbichler aus Bayern zwei Redner auf, die mit ihren Vorderſätzen das Lächeln der Befriedigung auf den Lippen der Kon⸗ ſervativen hervorriefen, ſchließlich aber mit ihren Nach⸗ ſätzen von der Undurchführbarkeit diejenigen enttäuſchten, die ſchon auf die ſieghafte Macht ihrer Ideen auch beim Centrum rechneten. Herr Kloſe fand natür⸗ lich freudigſte Zuſtimmung bei ſeinem Landsmann von Kardorff, als er die internationale Währungsfrage als den ſpringenden Punkt bezeichnete und alle Noth durch deren Regelung beſeitigt glaubte. Seine wiederholte Bitte an die verbündeten Regierungen, deutliche Erklä⸗ rungen über ihre Abſichten abzugeben, führte nur dazu, (delephan⸗Ar. 218.) daß einer der Vertreter der verſchiedenen Reſſorts mit⸗ theilte, daß er nur thatſächliche Aufklärungen zu geben berechtigt ſei, aber keine Abſichten der Regierungen kund thun könne. Der badiſche Centrumsvertreter Hug ſprach bei allem Wohlwollen für die Landwirthſchaft doch ſehr energiſch und geſchickt gegen den hier formulirten Zweck und Schulze⸗Henne betonte in eindringlicher Weiſe, daß es ihm in ſeiner Stellung als Vertreter des Volkes nicht möͤglich ſei, ſo einſeitige Intereſſen des ihm gewiß nicht minder am Herzen liegenden Standes der Landwirthe zu befürworten. Der Socialiſt Herbert zeigte in ſehr ruhi⸗ ger Auseinanderſetzung, daß das Eindringen des Socia⸗ lismus auch in ſeiner Heimath Pommern nur der Be⸗ gehrlichkeit und Hetzerei der Agrarier, der Großgrundbe⸗ ſitzer zu danken ſei. Die Ernennung des Majors v. Wißmann zum Gouverneur von Oſtafrika wird überall in der Preſſe freudigſt begrüßt. Wißmann's Verdienſte— ſo ſchreibt der„H..“— in colonialer Beziehung ſind ſo bekannt, daß ſie nur flüchtig in das Gedächtniß zurück⸗ gerufen zu werden brauchen. Auf ſeinen Durchquerungen des dunklen Continents, die er zuerſt in Begleitung Pogges und ſodann in den Dienſten des Congoſtaates ausführte, erwarb er ſich jene umfaſſenden Kenntniſſe der afrikaniſchen Verhältniſſe, die ihm in ſeiner ſpäteren Thätigkeit in den colonialen Reichsdienſten als Grund⸗ lage dienen konnten. Er wurde in dieſe Dienſte be⸗ kanntlich berufen, als er gerade im Begriffe ſtand, zu⸗ ſammen mit Dr. Peters zum Erſatze Emin Paſchas nach der Aequatorialprovinz aufzubrechen, und als damals im Küſtengebiete unſerer oſtafrikaniſchen Colonie der Aufſtand der Araber ausbrach. Wißmann erhielt damals als Reichskommiſſar eine ſehr ſelbſtſtändige Stellung— ſelbſtſtändiger, als ſie nachher irgend ein Gouverneur gehabt hat—, und es gelang ihm in kurzer Zeit, den Aufſtand zu beenden und mit großem Organiſations⸗ talente und richtigem Blicke in der Behandlung der Neger die Verwaltung der Colonie neu einzurichten. Um ſo größer war dann das Erſtaunen, als Herr v. Soden zum Gouverneur von Deutſch⸗Oſtafrika ernannt wurde und Wißmann, der als„Reichskom⸗ miſſar zur Verfügung des Gouverneurs“ äußerlich allerdings dem Reichsdienſte erhalten blieb, dann über⸗ haupt nicht mehr zu activer Thätigkeit in den kolonialen Dienſten des Reichs gelangte; denn das größere Unter⸗ nehmen, das er ſeitdem ausgeführt hat, die Hinaufbringung des nach ihm benannten Dampfers nach dem Nyaſſaſee, hat er im Auftrage des Antiſklavereikomites geleitet, und ſein Anerbieten, bei dieſer Gelegenheit vom Weſten her gegen die Wahehe vorzugehen, kam nicht zur Ausführung. Aber der Name Wißmanns iſt ſeit der erſten Zeit ſeines Reichskommiſſariats hoch angeſehen bei den Negern Deutſch⸗Oſtafrikas geworden, und wenn der Major jetzt an die Spitze der Kolonie tritt, ſo iſt ſchon durch dieſe bloße Thatſache eine vermehrte Bürgſchaft für die Auf⸗ rechterhaltung der Ruhe und Ordnung dort draußen ge⸗ geben. Auf der andern Seite iſt der Gouperneur von Oſtafrika durch die Kabinetsordre vom Dezember v. J. jetzt bekanntlich der Kolonialabtheilung weit beſtimmter untergeordnet, als früher, und es iſt klar, daß vor der Ernennung Wißmanns eine Verſtändigung zwiſchen ihm und der Kolonialabtheilung über die allgemeinen Ver⸗ waltungsgrundſätze und insbeſondere auch über die ſo berechtigten Wünſche, die ſich auf eine Voranſtellung der würthſchaftlichen Entwickelung der Kolonie beziehen, ſtatt⸗ gefunden haben muß. Ein Bericht der„Times“ aus db. denkliche Kriſis in den Beziehungen Japans zu R land in Ausſicht. Der japaniſchen Preſſe iſt jede Bezugnahme auf die Kriſis verboten. Vier Zeitungen n Tokio wurden ſuspendirt wegen des bloßen Berichtes, daß eine geheime Berathung des Miniſteriums ſtattgefun⸗ den habe. Audere Blätter erſcheinen mit überſchwärzten Stellen. Der Vertreter der„Times“ erfährt aus Hiero⸗ ſchima, daß die Miniſter eine entſchloſſene Haltung gegen die ruſſiſchen Forderungen eingenommen hätten und den Ruſſen das Recht zu einer Einmiſchung abſprechen, indem ſie ſich darauf verlaſſen, daß die ruſſtſchen Mill tärkräfte in Oſtaſien zur Durchſetzung der Forderungen nicht ausreichen. Auswärtige Kriegsſchiffe verſamm ſich in den japaniſchen Häfen. Franzöſiſche Kriegsſchiſſe haben der Befehl, ſich auf alle Fälle vorzubereite 2. Seite. General⸗Anzeiger. 5 Mannheim, 2. Mai. Deutſcher Reichstag. Berlin, 1. Mai. Das Haus iſt ſehr ſchwach beſetzt. Abg. Grillenberger(Soe.) begründet den Antrag Auer betreffend das Verſammlungs⸗ und Verein 05 ungsxvecht, ſowie das Coalitionsrecht. Der Antrag wolle ein freleres und gleichmäßigeres Verſammlungrecht erzielen, In Sachſen und Bayern herrſchten ähnliche Zuſtände wie unter dem Sozialiſtengeſetz. Der ſächſiſche Geſandte Graf Hohenthal weiſt die Angriffe Grillenbergers gegen den fächſiſchen Miniſter des ae unter wiederholten Unterbrechungen ſeitens der ogfaldemokraten, welche Präſident Frhr. v. Buol rügt, zurück. Das ſächſiſche Vereinsgeſetz ſei geradezu ein Juwel. (Großes Gelächter.) Die Preisgabe dieſes Geſetzes wäre die Sanktionirung der Anarchie. Der bayeriſche Bevollmächtigte v. Herrmann tritt den e d Grillenbergers bezüglich Bayerns entgegen. Abg. Dr. Bachem(Centr.) bezeichnet es als begxeiflich, daß die Sozialdemokraten ein einheitliches deutſches Vereins⸗ geſetz fordern. Im Reichslande werde das Vereinsgeſetz gegen das Centrum noch ſchärfer angewendet, als gegen die Sozialdemokraten. Aber der vorliegende Antrag ſei zu radical, als daß ihm das Centrum zuſtimmen könnte. Das Weib dürfe an den politiſchen Heager keinen thätigen Antheil nehmen, ſonſt werde die Würde des Weibes verletzt. Das Centrum wäre aber bereit, eine Reſolution auf Forderung Snies Reichsvereinsgeſetzes einzubringen. Leider hätte in der letzigen Zeit, wo wir das allgemeine Wahlrecht, den Boden, auf dem der Reichstag ſteht, gegen Angriffe vertheidigen müſſen, die Reſolution keine Ausſicht. Bei der herrſchenden Stimmung ſei von den Regierungen kein für das Centrum annehmbares Vereinsgeſetz zu erwarten. In Sachſen und Bayern würden die Goztaldemokraten thatſächlich ungerecht behandelt. Abg. Beckh(freiſ. Volksp.) begrüßt den Grundgedanken des Antrags, bekämpft jedoch die vorliegende Faſſung und weiſt die Angriffe Grillenbergers gegen die bayeriſche Juſtiz urück. Abg. Dr. v. Marquardſen(natl.) bezeichnet eine reichsgeſetzliche Regeluug des Vereinsweſens als wünſchens⸗ werth; in der heutigen Zeit habe dieſelbe jedoch keine Aus⸗ ſicht auf Verwirklichung. Nach einer Auseinanderſetzung zwiſchen Grillenberger und Beckh über die Nürnberger Polizeibehörde ſpricht ſich Abg. Hälpert(bayer. Bauernbund) gegen den Antrag aus, trotz ſeiner Sympathie für die Tendenz desſelben. Abg, Bueb(Soc.) befürwortet den Antrag mit beſon⸗ derer Rückſicht auf die elſaß⸗lothringiſchen Verhältniſſe. 70 Abg. Frhr. v. Hodenberg(Welfe) meint, gegen die Welfen werde das Vereinsgeſetz ſchärfer gehandhabt als gegen die anderen Parteien. Damit ſchließt die Diseuſſion, da Commiſſtonsberathun nicht beantragt iſt, wird die zweite Leſung demnächſt im Ple⸗ num ſtattfinden. orgen Zolltarifnovelle, Communalweinbeſteuerungsgeſetz, Petitionen. —— Aus Stadt und Land. Mannheim, 2. Mai 18985. Das Großherzogliche Paar in Heidelberg. Unſere Nachbarſtadt Heidelberg hat jetzt die Ehre, das Großherzog⸗ liche Paar in ſeinen Mauern beherbergen zu dürfen. Die Riadt prangt aus dieſem Anlaß in einem herrlichen Feſt⸗ ſchmuck. Auf dem Bahnhofsplatz erhebt ſich eine mächtige Ehrenpforte, an welche ſich entlang des Eingangs zur Haupt⸗ ſtraße venetianiſche Maſten ſchließen, die untereinander durch Baubgewinde verbunden ſind. Die Ankunft des hoben Paares in Heidelberg erfolgte geſtern Abend um 7 Uhr 10 Min. Auf Beh Bahnhof hatten ſich die Spitzen der Staats⸗ und ſtädtiſchen ehörden ſowie Vertreter des zum Empfang des hohen Paares eingefunden. Der Großherzog und die u Großherzogin richteten an ſämmtliche zum Empfang er⸗ tenenen Herren einige freundliche Worte. Die 184 in Stabt erfolgte unter Glockengeläute und Böller 1 1 en. Die Militärvereine, die Feuerwehr, die Studentenſchaft uud Schulen bildeten vom Bahnhof aus Spalier. Eine un⸗ lige Menſchenmenge füllte den Bahnhofsplatz und die an⸗ canzenden Straßen und bereitete dem Fürſtenpaar die be⸗ eiſtertſten und herzlichſten Ovationen. Unter dem Publikum e man zahlreiche Mannheimer. Abends nach 9 fand eine Gefangsſerenade der Heidelberger Geſang⸗ veteine im Hofe des Großh. Palais ſtatk. Ehrenbürgerbrief für Bismarck. Von der Ehrenbürgerbrief 5 den Fürſten Bismarck von den Stäbten Mannheim, Karlsruhe ꝛc. gewidmet, in den Ver⸗ kaufslokalttäten der Hof⸗Möbelfabrik L. J. Peter, Lit. M 1 No, 2 hier, zur allgemeinen Beſichtigung ausgeſtellt. Wir wollen nicht verfehlen, auf das neueſte Produkt des iaie an 5 Herrn Profeſſor Hermann Götz, aufmerkſam zu machen. eute ab iſt Auszeichnung. Herr Dr. Ludwig Reuter, 1889—1891 Afftſtent an der Apothele des akademiſchen Krankenhauſes zu Heidelberg, z. 85 Vorſtand des Hauptlaboratoriums der chemiſchen Fabri Wohlgelegen bei Mannheim, iſt von dem Fürſten von Bulgarien durch Verleihung des Ritterkreuzes des Civilverdienſtordens ausgezeichnet worden. Feuilleton. — Ein lehrreiches Geſchichtchen trug ſich jüngſt in dem Städtchen B. zu. Kneipten da vier Pidſge Familien⸗ väter in ihrem Stammwirthshaus, bis ſie am Ende ihrer Kraft waren, und wurden von dem beſorgten Wirth in An⸗ hetracht ihrer beſonders ſchwerwiegenden Umſtände beim Morgengrauen in eine Droſchke gepackt. Natürlich erhielt der Kutſcher genauen Beſcheid, wo ein jedes Päckchen abzuladen war. Bei der erſten Heimſtätte angelangt, bringt der auf⸗ opfernde Roſſelenker einen ſeiner hinfälligen Fahrgäſte unter Müh' und Drangſal bis an ſeine drei Treppen hoch gelegene Wohnung. Als auf das Klingeln zu ſo ungewohnter Stunde 10 Mann pflegte in ſelbſtſtändigerem Zuſtande den Korridor⸗ 0 möglichſt leiſe zu benutzen!) die erſchreckte Frau er⸗ —— ſcheint, ſagte der Kutſcher:„Madämle, do bring' ich Ihne 0 r Mann, er hat en Mordsbrand, helfe Sie mir ihn nei⸗ chaffe.“ Den vereinten Kraftanſtrengungen Beider eltnt es, das Familienoberhaupt ſeiner Zuſammengeſunkenheit zu entreißen, doch als ihn der Lichtſchein näher beleuchtet, ſchreit die Frau ba:„Um Gotteswillen, wenn bringen Sie mir denn da, das iſt ja gar nicht mein Mann!“ Der Kutſcher betrachtet ſich lopfſchtltelnd und wehmüthig die ihm nochmals aufgebürdete ſüße Laſt und ſagt dann mit einem Seufzer: „Ja, Madämle, da müſſe Sie ſcho ſelwer mit runter komme und ſich den Richtige rausfuche, ich kann doch net die ganze 'ſellſchaft Ihne zur Auswahl ruffſchleppe?“— Was denn die treue Gattin auch that.— Alſo geſchehen und dem Schreiber dieſer als ein Beweis, welch' ſüße den armen Frauen auferlegt. — Die Tugendwächter in Weimar. Pflichten der heilige Eheſtand n. Seit vielen Jahren hatten die Beſucher der dor⸗ Zeilen von der jungen Frau ſelbſt erzühlt. 5 Eine charak⸗ teriſtiſche Geſchichte hat ſich jüngſt in der Muſenſtadt Weimar dzage Sonderzug nach Verlin. Der erſte der diesjährigen Sonderzüge von Straßburg nach Berlin über Worms Mainz.—Sachſenhauſen mird am Mittwoch vor Pfingſten— 29. Mai d. J.— abgelaſſen. Zu dieſen Zügen werden be⸗ kanntlich Rückfahrkarten mit 45tägiger Gültigkeitsdauer zu bedeutend ermäßigten Preiſen ausgegeben. »Aus der Handelskammer. Auf ihr, an den Staats⸗ ſekretär des Reichspoſtamts, Wirklichen Geheimrath Excellenz Dr. v. Stophan, anläßlich ſeiner kürzlichen Jubiläums⸗ feier gerichtetes Glückwunſch⸗Telegramm, wurde die Handels⸗ kammer für den Kreis Mannheim mit der folgenden, an ihren Präſidenten, Herrn Geheimer Kommerzienrath Ph. Diffenée gerichteten telegraphiſchen Erwiederung beehrt:„Ich danke Ihnen, lieher Freund, ſowie der verehrten Handelskammer herzlichſt für das liebenswürdige Gedenken, welches mich hoch erfreut hat. Seien Sie überzeugt, daß es mir ſtets zur be⸗ ſonderen Genugthuung gereichen wird, auf dem mir anver⸗ trauten Gebiete die Intereſſen der großen Verkehrsmetropole Mannheim nach Kräften zu fördern.“ Guſtav⸗Adolf⸗Feſtſpiel. Wie wir erfahren, hat der Großherzog beſtimmt zugeſagt, gelegentlich ſeiner An⸗ weſenheit hier am Sonntäg, 5. Mai, die Vorſtellung des en, eeit mit Höchſtſeiner Gegenwart zu be⸗ ehren. Für die Beſucher des Schwarzwaldes dürfte die Nachricht von Intereſſe ſein, daß das Belchenraſthaus mit dem heutigen Tage wieder eröffnet werden wird. Die Wen er nach Braſilien nimmt, wie von verſchiedenen Seiten her berichtet wird, in neuerer Zeit wieder zu. In den verſchiedenſten europäiſchen Staaten tauchen Agenten auf, welche von den arbeiterbedürftigen braſilianiſchen Großgrundbeſitzern ausgeſandt und beſoldet werden und in den Mitteln zur Erreichung ihres Zwecks, die Leute zur Auswanderung zu veranlaſſen, nichts weniger als wähleriſch ſind. Trotzdem in den meiſten Ländern, auch in Deutſchland, dem Treiben der Auswanderungsagenten ſchärfſtens auf die Finger gepaßt wird, finden ſich doch immer Unerfahrene und Leichtſinnige, welche ſich durch die Lockungen der Agenten bethören laſſen, ſodaß eine nachdrückliche Warnung wohl am Platze erſcheint. Die von der braſilia⸗ niſchen Regierung zur Unterdrückung des Unweſens ge⸗ troffenen Veranſtaltungen haben ſich als gänzlich unzulänglich erwieſen; es ſollen drüben jetzt ſchärfere Maßregeln zur Er⸗ wägung ſtehen, die Hauptſache aber bleibt doch immer, daß ſpi Niemand, auch unter noch ſo verführeriſchen Vor⸗ piegelungen, bewegen läßt, aufs Gerathewohl nach Braſilien auszuwandern, ſondern, wenn ihm dergleichen Anträge ge⸗ macht werden, die Behörde davon verſtändigt, als das wirk⸗ ſamſte Mittel, das gemeingefährliche Treiben jener Individuen thunlichſt einzudämmen. Verein gegen Haus⸗ und Straßenbettel. Im Monat April erhielten Unterſtützung durch Gewährung von Mittageſſen 22 Perſonen, Abendeſſen, Obdach und Frühſtück 449 Perſonen, zuſammen 471 Perſonen, mithin 384 Perſonen weniger als im vorigen Monate, in welchem ſich die Zahl auf 855 Perſonen belief. Das Unterſtützungslokal befindet ſich nach wie vor in 8 1, ge. Dreſſirte Löwen. Während der nüchſten Tage wird etwas ſehr ſeltenes geboten werden. Wie nämlich durch In⸗ ſerate bekannt gegeben, ſind die beiden ausgezeichneten Domp⸗ teuſen Fräulein Ferntne und Berg mit 4 Löwen eingetroffen. Ein ganzes Buch mit Zeitungsaus⸗ ſchnitten liegt vor uns, in welchen die Arbeit der jungen Damen außerordentlich gelobt wird. Wenn nun auch ſolche ſtändigen Gutachten haben müthigkeit, mit der die betreffenden wunderung ausdrücken, hervor, daß dieſelben ſich jedenfalls bei den Vorführungen der vier Beſtien durch die genannten Damen gut unterhalten haben. Wie aus den Mittheilungen der Preſſe hervorzugehen ſcheint, produziert ſich Fräul, Her⸗ mine Berg mit zwei vollſtändig gezähmten, nach Art von Hunden Kunſtſtücke ausführenden Kaplöwen, während Fräul. Henxriette Berg zwei ſchon alt eingefangene Nubier vorführt, deren wildes Naturell nur durch die Autorität, den Blick und die Peitſche der Bändigerin ſoweit unterdrückt wird, daß die Thiere auf Befehl der Herrin durch einen Feuerregen umher⸗ laufen, über Barrieren ſpringen u. dergl. Nach dem Mitge⸗ theilten glauben wir nicht mehr nöthig zu haben, den Beſuͤch der ˖ ee intereſſanten Vorſtellungen beſonders zu empfehlen. * Bei der eihrtgen, Ziehung der Frankfurter Pferde⸗ lotterie ftel der 13. Gewinn Nr. 114067 und der 26. Nr. 7501, je 1 1 in die Collecte des Herrn Auguſt Gehweilet, 0 5, 8 hier. * Der Ausſchuß der deutſchen Studenten fordert zur Betheiligung an einer Preisbewerbung um eine Beſchreibung der Huldigungsfahrt der deutſchen Stubentenſchaft zum Fürſten Bismarck auf. *Ein Preßprozeß mäßigen Jutereſſes unterbrach geſtern Nachmittag die lange Reihe der in der gegenwärtigen Schwurgerichtsperiode ſtehenden Verbrechen. Angeklagt waren wegen Beamtenbeleidigung durch die Preſſe: 1. Der 40 Jahre alte Landwirth und Gärtner Linus Eiermann von Het⸗ tingen, 2. der 32 Jahre alte Redakteur Karl Anniſer von Tauberbiſchofsheim und 3. der 25 Jahre alte Redakteur ermann Eiermann von Mosbach. Der„Tauber⸗ und Peankenbete⸗ enthielt in ſeiner Nummer 48 vom 24 Februar d. J. folgenden Artikel: Hektingen, 24. Febr. Vor Kurzem ging der Sohn einer armen Familte in den Eberſtadter Wald, um Tannenzapfen zu brechen. Kaum hatte er einige Hand voll, ſo kam der Waldhüter. Der Knabe nahm Reißaus und tigen Kunſtſchule nicht Gelegenheit gehabt, einen„weiblichen Ait⸗ zu zeichnen oder zu malen. Was dies bei der Ausbil⸗ dung von Kunſtakademikern zu bedeuten hat, liegt für jeden Verſtändigen auf der Hand. Um nun dem Mangel des Ewig⸗ weiblichen in der Kunſt abzuhelfen, ſorgten einige Profeſſoren für die Heranziehung eines weiblichen Modells aus Berlin. Schon die daeſ affe g einer Wohnung ſtieß auf Schwierig⸗ ketten und das junge Mädchen, eine in Berliner Künſtlerkreiſen bekannte und geſuchte Erſcheinung, wurde ſchließlich als„Kunſt⸗ ſchülerin“ untergebracht. Es dauerte indeß nicht lange, bis die Sache ruchbar und das Modell zu einem Verhör vor die Polizei geladen wurde, Dabei kam natürlich nichts heraus Aber die Kunde, daß ſich ein weibliches Weſen in ſeiner natür⸗ lichen Beſchaffenheit den Blicken der Kunſtakademiter darbiete, hatte eine ſolche Aufregung in der guten Stadt Weimar her⸗ vorgerufen, daß man ſchließlich mit Fingern auf das Modell zeigte und daß die Straßenjugend das, was die Alten ſich zuflüſterten, laut verkündigte. Als nun gar dem Berliner Mädchen die Wohnung wegen ſeines„unmoraliſchen Lebens⸗ wandels“ gekündigt wurde und die Sticheleien auch in einem neuen Heim nicht aufhörten, 0 ſich das Opfer der Weimariſchen Kunſtauffaſſung, ſein Bündel zu ſchnüren. Vor einigen Tagen iſt es, um die merkwürdigen Erfahrungen reicher, wieder in Berlin eingetroffen. Mathilde K.— ſo heißt das Modell— ſoll ſich übrigens mit einem Akademiker in Weimar verlobt haben. — Ein„Pilgerſchiff“ hat am Dienſtag Abend den Hafen von Genua verlaſſen, der Dampfer„Aſia“, der 220 zumeiſt deutſche Paſſagiere an Bord hat. Dieſe Paſſagiere ſind katholiſche Paläſtina⸗Pilger und ſtammen zumeiſt vom Aßeine. Es finden ſich unter ihnen 15 Damen und viele Prieſter. Die erſte Cajüte des Schiffes iſt in eine Kirche umgewandelt worden. Der Papft hat zu dieſem Behufe, andeblich zum ertten Mal wieder ſeit den Kreuzzügen, die Aae der 19% nicht den Werth von ſachver⸗ önnen, ſo 1 5 doch aus der Ein⸗ erichterſtatter ihre Be⸗ ließ ſeine Zapfen zurück. Der Waldhüter fuchte Ihn aber zu ermitteln und fand ihn ſchließlich auch in der Schule. Ver⸗ geblich verſuchte der Vater ſe vermitteln. Der Knabe ſollte ſeiner Strafe nicht entgehen, denn der Frevel betru ja 10 Pfennig. Es wurden ihm zwei Tage Geſängniß zugeſprochen, welche er bei grimmiger älte abſitzen mußte, d. h. nur bei Nacht, bei Tag mußte er die Amts⸗ und Gefängnißtreppen nur vom Schnee reinigen, und obſchon dürftig gekleidet, immer außerhalb arbeiten, des Nachts aber hinter Schloß und Riegel erſt recht die Kälte ertragen. Zu Hauſe angekommen, mußte er ſich bald in's Bett legen; denn er hatte ſich dadurch eine ſehr ſchmerzhafte Krankheit zuge⸗ zogen, die nach vier Tagen den Tod herbeiführte. Die Hoff⸗ nung, daß er ſeine ſchon alten Eltern unterſtützen werde, iſt dahin. Möge die ewige Gerechtigkeit mit ihm nicht ſo ſtreng verfahren, wie die weltliche.“— Dieſer Artikel war dem weiten Angeklagten von dem erſten Angeklagten, dem Ver⸗ faſſer, eingeſandt worden und der dritte Angeklagte hatte ihn abgedruckt. Linus Eiermann war von dem Vater des ver⸗ ſtorbenen Knaben inſpirirt worden, allein unrichtig; denn die Angaben über die Arbeit und die Behandlung im Gefängniß war nach den Angaben anderer Gefangenen unzutreffend. Der Knabe konnte ſich zwar auch im Gefängniß erkältet haben, allein das konnte ebenſowohl nach ſeiner Entlaſſung geſchehen ſein. Die An⸗ geklagten ſollen ſich durch die Verbreitung des Artikels einer Beleidigung des Gefangenenwärters Stegmüller ſchuldig ge⸗ macht haben. Hermann Eiermann iſt außerdem noch der Be⸗ leidigung der Gendarmen Würth und Röſch in Neudenau an⸗ geklagt. Am 29. ede d. J. brachte er in der Nummer 49 des von ihm redigirten„Mosbacher Volksblattes“, worin er auch den Abdruck des obenerwahnten Artikels veranlaßt hatte, folgenden Originalartikel:„Aus Neudenau kommt uns folgende kaum glaubliche Nachricht zu: Ein junger Burſche von hier, der in Mannheim in Dienſt ſtand, wurde wegen Unterſchlagung von 100 M. gerichtlich verfolgt und kürzlich in ſeiner Heimath feſtgenommen. Bei ſtrengſter Winterkälte wurde er mit auf den Rücken der Gendarmerie den drei Stunden langen Weg nach Mosbach transportirt. Unterwegs ſoll der Feſtgenommene wiederholt unter Ausdruck größten Schmerzes gebeten haben, ihm ein Taſchentuch um die Hände zu 4 55 da es ihn ſehr gefroren habe; ſeiner Bitte ſet aber keine Folge gegeben wor⸗ den. Schließlich kam der Unglückliche mit erfrorenen Händen in Mosbach an und müſſen dieſelben, wie man hört, abge⸗ nommen werden. Wir übergeben dieſe uns von zuverläſſiger Seite mitgetheilte Nachricht der Oeffentlichkeit, um den bethei⸗ ligten Behörden Veranlaffung zu bieten, den Fall zu unter⸗ ſuchen. Sollte ſich die Sache als richtig herausſtellen, woflür wir noch keine Gewähr übernehmen können, ſo müßten wir darauf dringen, daß dem Unglücklichen oder deſſen Angehöri⸗ en eine Sühne zu Theil werde und daß Maßnahmen getrof⸗ en werden, wodurch ſolche Unannehmlichteit und überhaupt Mißbrauch der Amtsgewalt vermieden würde. Denn auch Gefangene ſind Menſchen und haben das Recht, auf eine menſchliche ee Es iſt nicht unſere Abſicht, gegen trgend eine Behörde einen Vorwurf zu erheben. Aber es iſt die Aufgabe der Preſſe, auf Abſtellung von Mißbräuchen hinzuwirken und deßhalb haben wir obige Nachricht licht ohne eine Gewähr für die Richtigkeit derfelben zu 5 nehmen. Sollte dieſelbe nicht richtig ſein, ſo würde es uns freuen, ſollte ſie ſich aber als richtig beſtätigen, ſo müßten wir auf's Entſchiedenſte proteſtiren gegen Unmenſchlich⸗ keiten, welche nicht einmal in Afrika möglich wären, zu welchen ſelbſt der geſtrenge Kanzler Leiſt den ſchwarzen Selavinnen gegenüber ſich verſteigen konnte, Wir erwarten Aufklärung.“ Auch dieſer Artikel war bedeutend übertrieben, Der Häftling, ein gewiſſer Neubeck, war allerdings an dem zwar kalten, aber jonnigen Wuntertage geſchloſſen trans⸗ portirt worden, allein das Schließzeug war nur loſe angelegt. Neubeck war als entſchloſſener, er⸗ dächtiger Burſche geſchildert worden, der ſchon einmal beim Militär wegen Meuteret beſtraft worden war⸗ 8 hatten die Gensdarmen Vorſichtsmaßregeln angewandt. Vom Erfrieren der Hände war keine Rede, vielmehr konnte Neu⸗ beck unmittelbar nach 1 Einlieferung in Mosbach ein Protokoll klar und deutlich unterſchreiben. Giermann hatte, obwohl ihm der Schreiber der Nachricht, Notariatsgehülſe Nos, gerathen hatte, ſich zuvor noch einmal nach der hr⸗ eit zu erkundigen, den Artikel ohne Weiteres aufgenommen. dte Angeklagten erklärten, im guten Glauben gehandelt und die Abſicht zu beleidigen nicht gehabt zu haben. Anniſer betonte, er habe lediglich an einem„praktiſchen“ Beiſpiel zeigen wollen, wie un erechtfertigt es ſei, einen 12½jährigen Finngen wegen eines Forſtfrevels von 10 Pfg. ins Gefängniß u ſperren und wie dringend nothwendig eine Abänderun er bszügl. ſtrafgeſetzlichen Beſtimmungen ſeli, Der Sta anwalt erſuchte, dem Angeklagten einen Denkzettel zu geben. Der Vertheidiger Linus Etermanns,.⸗A. Dr. Stadecker, führte aus, beleidigt könne im höchſten 255 die ſtrafvoll⸗ ztehende Behbrde ſein und das ſei die Staatsanwaltſchaft, nicht der Gefangenwärter. Die Spitze des Artikels ſei über⸗ haupt nicht gegen dieſen, ſondern gegen den Waldhüter ge⸗ richtet..⸗A. Dr. Kah, der Vertreter der beiden andern Angeklagten, meint bezügl. Hermann Giermanns, dieſer habe nur thatſächlich umgelaufene Gerlüchte wiedergegeben und das könne nicht beſtraft werden. Die Geſchworenen bejahen die Schuldfrage, worauf das Gericht gegen Linus Eiermann und Karl Anntſer auf Geldſtrafen von je 30., gegen Her⸗ mann Eiermann auf eine Geldſtrafe von 50 M. erkannte. Das Urtheil iſt in den betheiligten Blättern und in den „Amtsverkündigern“ von Tauberbiſchofsheim und Buchen be⸗ kannt zu geben, außerdem ſind die verwendeten Druckformen zu zerſtören. rr Erlaubniß ertheilt, daß auf dem Schiffe ein Altar aufgeſtellt werde. Die Dauer der Pilgerfahrt iſt auf 50 Tage berechnet. — Ein Eiferſuchts»Drama füllt mit ſeinen 9 heiten die Spalten der Pariſer Blätter. Der Held derfel iſt ein bekannter Veloſportsman, Medinger, der ſich vom Mechanikergehülfen zum wohlhabenden Fabrikanten aufge⸗ ſchwungen hat und bei den Wettfahrten oft als Sieger ge⸗ nannt wurde. Seine Frau, eine Engländerin, hat ihn und dann ſich ſelbſt getödtet, als ſie die Gewißheit ſeiner Untreue erlangt hatte und als Flehen ihn nicht zur Umkehr zu bewegen vermochte. — Ein fürſtlicher Beſuch. Aus London, 28, April ſchreibt man: Geſtern iſt der zweite Sohn des Emirs von Afghaniſtan, Nasrullah Khan, mit einem glänzenden von 90 afghaniſchen Edelleuten, Soldaten und Dienern Bombay eingetroffen. Der Prinz, der ein prächtiges, gold⸗ ſtrotzendes Gewand trug, wurde am Bahnhof von den tretern der indiſchen Regierung und einer Ehrenwache von hundert eingeborenen Soldaten mit Muſik und fliegenden Fahnen empfangen. In den Straßen, die zum Bahnhof führten, drängten ſich Tauſende von Muhammedanern, die den Vertreter des mächtigen„Amir“ herzlich willkommen bießen. Der Prinz wird heute Adreſſen der Muhammedaner Bombays entgegennehmen und ſich Abenos auf dem„Clive“ nach Eng⸗ land einſchiffen, wo ſeiner ein Empfang harrt, der bewe welch hohe Bedeutung die hieſige Regierung ſeinem Beſuch beimißt. — Ein ſchweres Unglück fand am 26. April zu Cocheton im Staate New⸗Nork ſtatt. Ein Felsvorſprung, worauf zwei junge Männer und drei Mädchen ſtanden, gab plötzlich nach; vier von ihnen ſtürzten in den 300 Fuß tiefen Abgrund und wurden getödtet. Ein junges Mädchen klammerte ich an den Kauln nach einer halben Stunde konnte man ſie mühevoll rebten. geſchloffenen Händen von 1 * 5 Mannheim, J. Mai. General⸗Anzeiger. 3. Seite. *Die Maifeier, welche geſtern im Rheinpark ſtattfand, war von etwa 2000 Perſonen beſucht. Die Feſtrede hielt Herr Dreesbach und wurde eine Reſolution für Ein⸗ führung des 8ſtündigen Arbeitstages angenommen. Kleinfeuer. Geſtern Abend nach 10 Uhr gerieth auf dem Meßplatze jenſeits des Neckars das Dach einer Schieß⸗ bude in Brand. Das Feuer konnte jedoch alsbald gelöſcht werden. Mit dem Einbruchsdiebſtahl im hieſigen Hofthea⸗ tergebände hatte ſich geſtern das hieſige Schöffengericht zu befaſſen. Angeklagt war der Taglöhner Johann Kugel da⸗ hier wegen Sachbeſchädigung, welche er dadurch verübt hatte, daß er eine Fenſterſcheibe eindrückte, wofür er 3 Tage Gefäng⸗ niß erhielt. Da bis jetzt überhaupt noch nicht aufgeklärt wer⸗ den konnte, wie K. in das Theater gekommen iſt, werden weitere Erhebungen unternommen. K. ging Nachts 12 Uhr aus einer Wirthſchaft betrunken fort und wurde gegen 4 Uhr Morgens vor einem Weißzeugſchrank im Theater ſchlafend angetroffen. Man glaubt, daß derſelbe im Rauſch in das Theater gelangt iſt, ohne es zu wollen. Eein trauriges Bild ſittlicher Verworfenheit bot eine geſtern vor dem hieſigen Schöffengericht ſtattgefundene Verhandlung. Der 12½jährige Volksſchüler Anton Kirſchner, der bereits trotz ſeiner Jugend wegen Diebſtahl und Sachbe⸗ ſchädigung vorbeſtraft iſt, war angeklagt zwiſchen den Qua⸗ draten H und J 7 in wahrhaft flegelh after Weiſe am hellen Nachmittag unzüchtige Handlungen nach§ 183 des.⸗St.⸗ .⸗B. ausgeführt zu haben. Der ſittlich verwahrloſte Junge erhält 3 Wochen Gefängniß und wird nach verbüßter Strafe einer Beſſerungsanſtalt übergeben, in der ſich auch bereits ſeine Geſchwiſter befunden haben. Muthmaſtliches Wetter am Freitag, 3. Mai. Für 5 und Samſtag iſt zwar größtentheils trockenes und eiteres doch auch zeitweilig gewitterhafte Bewölkung mit Neigung zu vereinzelten Entladungen zu erwarten. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheim. — 22 SsS. SSSSS 288 „ er d men — 28 2 2 S ungen 6 E SS mm 8 5* S 1. Mai Morg.720764,0 118 92 8 2 1.„ Mittg.220762,3 20, 62 8 2 1.„ Abds. 920762,4 160 78 ſtill 2.„ Morg.780764,0 12,0 93 WNW 3 1 70 Temperatur den 1. Mai 20,6 Tiefſte 55 vom 1/2. Mai 10,0 Aus dem Großherzogthum. +. Weinheim, 1. Mai. Die Frau Großherzogin traf heute Vormittag hier ein, um die Frauenarbeitsausſtellung des Amtsbezirks ſowie verſchiedene Wohlthätigkeitsanſtalten zu beſichtigen. Die hohe Frau ſtieg bei Freiherrn v. Berckheim ab. Die hieſige Einwohnerſchaft bereitete der Großherzogin 15 1* warmen Empfang. Die Stadt prangte im Feſt⸗ muck. OHeidelberg, 1. Mai. Von ruchloſer Hand iſt letzte Nacht die am l. April im Bismarckgarten gepflanzte Bis⸗ marckeiche abgeſchnitten worden. Der Umſtand, daß der Thä⸗ ter die Nacht auf den 1. Mai für ſein Bubenſtück wählte, gibt einen Fingerzeig, in welchem Lager der Held zu ſuchen iſt. *Karlsruhe, I. Mai. Ein Cartonnagekurs, vom Bad. Frauenverein veranſtaltet, beginnt in der zweiten Hälfte des Monats Mai in der Kunſtſtickereiſchule. Freiburg, 1. Mai. Der unter dem Protektorate der Erbgroßherzogin ſtehende Volkstrachten⸗Verein veranſtaltet am 9, Mai d. J. bis auf Weiteres im Kaufhausſaale dahier eine en o von über 400 Bildern, welche Trachten des badiſchen Oberlandes aus früherer Zeit und jetzt darſtellen, darunter nahezu 100 Oelgemälde und Oelſtudien von bei⸗ läufig 50 Bildern, welche die Umwandlung der Uniformen des badiſchen Militärs in dem Zeitraume von faſt hundert Jahren zur Anſchauung bringen und von 17 in der Kunſt⸗ ſtickereiſchule zu Karlsruhe angefertigten naturgetreuen Trachten⸗ puppen. VPfälziſch-Heſſtſche Nachrichten. Zweibrücken, 1. Mai. Geſtern iſt Herr Bürgermeiſter und Landtagsabgeordneter Hofrath Th. Märker 63 Jahre alt, nach kurzem Krankſein an Herzbeutelwaſſerſucht geſtorben. * Darmſtadt, 1. Mai. Ein gemeingefährlicher Verbrecher iſt dermalen im Provinzial⸗Arreſthauſe hier internirt. Es iſt der in Unterſuchungshaft befindliche Einbrecher, welcher ſeit Jahresfriſt die Diebſtähle in verſchiedenen Eigarrenfabriken und öffentlichen Gebäuden des Großherzogthums verübt hat, ſich in Mainz und Koſtheim aufhaltend, die Namen Joſeph Kreutz aus Düren, alias Schröder, Schwarz u. A. m. beilegte, durch die Polizeidiener in Koſtheim verhaftet wurde und bei ſeinem Hierhertransport dem Gendarmen mit erſtaunlicher Gewandheit, gefeſſelt, aus dem Zuge bei Kleingerau entwichen iſt, von Arbeitern aber wieder aufgefangen wurde. Nun⸗ mehr hat ſich derſelbe als ein gewiſſer Wilhelm Pütz aus Elberfeld entpuppt, der im April 1894 in Eſſen nach mehr⸗ monatlicher Unterſuchungshaft, wegen vieler ſchwerer Dieb⸗ ſtähle zu 12 Jahre Zuchthaus verurtheilt, auf dem Trans⸗ port nach Paderborn in derſelben Weiſe, wie oben erwähnt, die Flucht ergriffen hat. Er verſtand es, ſich ſo lange auf freiem Fuße zu erhalten und zahlreiche Einbrüche zu verüben. 9 Mainz und Koſtheim, von wo aus er ſeine einzelnen aubzüge unternahm, und wohin er ſtets zurückkehrte, lebte er auf großem Fuße, gab ſich als den Verwandten und Ge⸗ ſchäftsreiſenden der angeblichen„Cigarrenfabrik von Joſeph Kreutz in Aachen“ aus und verkaufte ſo unbemerkt die zu Tanſenden geſtohlenen Cigarren an Händler, Wirthe ꝛc. Zu dieſem Zwecke ließ er ſich Notas auf die angenommene drucken und quittirte mit„Joſeph Kreutz zu Mainz.“ ine ſolche Nota, welche er bei dem Einbruche im Rathhauſe u Rüdesheim im März lfd. Is. verlor, wurde für ihn ver⸗ hängnißvoll Sie führte die Spur nach Mainz zurück, dort auf den angeblichen Kreutz und weiter nach Aachen, wo ſich der Schwindel herausſtellte. Mehrere Complicen und Hehler befinden ſich bereits mit ihm in Haft, andere werden noch verfolgt. Pütz ſoll jetzt ſämmtliche oben erwähnte Diebſtähle eingeſtanden haben. Werichtsfeitungs. *Maunheim, 30. April.(Schwurgericht.) Vor⸗ ſitzender: Herr Landgerichtsrath Traub. Vertreter der Großh. Staatsbehörde: Herr Staatsanwalt Sebold. 156. Fall. Vier Angeklagte nehmen in dieſem Falle auf der Anklagebank Platz, um ſich wegen betrügeriſchen Bankerutts, bezw. Beihilfe hierzu zu verantworten. Es ſind dies:., der 26 Jahre alte Tüncher Philipp Haas:., deſſen 28 Jahre alte Ehefrau Maria Haas geb. Wagner; ., die 56 Jahre alte Näherin Margarethe Brandel;., der 31 Jahre alte Landwirth Georg Sohns, alle von Uiffingen. Der Angklagte Haas betrieb in Uiffingen neben ſeiner Tüncherei als Nebengeſchäft einen kleinen Kramladen. Et ließ ſich für dieſen letzteren Geſchäftsbetrieb von Reiſenden alles Mögliche aufhängen, kalkulirte aar nicht, wie er ſeine Waaren verkaufen müſſe, um einen Gewinn zu erzielen und kam ſo gänzlich zurück. Am 25. Oktober v. Is. mußte er ſich in Konkurs erklären. Vorher und theilweiſe auch nachher ließ er Mobilien und Waaren im Geſammtwerth von ca. 170 Mk. auf die Seite ſchaffen, theilweiſe zu den Mitange⸗ klagten Brandel und Sohns, welchen die kritiſche Lage des Haas bekannt war. Die Geſchworenen bejahten die Schuld⸗ frage bei Haas, der Brandel und Sohns, verneinten ſie aber bei der Ehefrau Haas. Desgleichen wurde bez. der Erſtge⸗ nannten die 6 der nach mildernden Umſtänden bejaht. Das Urtheil lauteke demnach: Philipp Haas 3 Monate 2 Wochen Gefängniß, abzüglich 2 Wochen der Unterſuchungshaft, Brandel und Sohns je 4 Wochen Gefängniß. Die Chefrau Haas wurde freigeſprochen. Als Vertheidiger hatten gewirkt: für die Eheleute Haas Rechtsanwalt Dr. W. Köhler, für Brandel und Sohns Rechtsanwalt Dr. Loeb. 157. Fall. Wegen Unterſchlagung und falſcher Buchführung im Amte war der 44 Jahre alte Eiſenbahn⸗Expeditor und Stationsvorſtand Georg Wilhelm Geiger von Daudenzell angeklagt. Der Angeklagte hatte als Vorſtand der Station Aglaſterhauſen in der Zeit von 1892 bis Anfang Februar 1895 das ihm bewilligte Bureauaverſum mit jährlich 52 Mark zur Beſtreitung perſönlicher Ausgaben verwendet, ferner aus der ihm unterſtellten Stationskaſſe zuſammen etwa 800 Mark nach und nach für Privatbedürfniſſe verbraucht und um dieſe Geldentnahmen zu verdecken, die von ihm zur Kontrole und zur Eintragung über die Einnahmen und Ausgaben der Stationskaſſe zu führenden Bücher, das Kaſſentagebuch, das Nachnahmebuch, die Frachtkartenkontrole und deren Zuſammen⸗ ſtellungen, die Schalterkontrole und die Frachtbriefreſten⸗ zeichniſſe theils durch Nichteintragen oder Zuſpäteintragen bezw. unrichtiges Eintragen willkürlich erfundener Buchpoſten unrichtig geführt. Der Angeklagte geſtand die Defraudationen zu und entſchuldigte ſich mit ſeiner durch Krankheit in der Familie und eigene Krankheit— ein Schlaganfall hatte ihn nur betroffen— entſtandenen Nothlage. Der Wahrſpruch der Geſchworenen bejahte die Schuldfrage und die Frage der mildernden Umſtände, worauf das Gericht zu einer Gefäng⸗ nißſtrafe von 10 Monaten, abzüglich 2 Monaten der Unter⸗ ſuchungshaft, gelangte. Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Köhler. 18. Fall. Ein angeblicher Amerikaner, der 25 Jahre alte Numan Benſon aus Texas, nahm unter der Anklage der räuberiſchen Erpreſſung, des Diebſtahls und des Gebrauchs falſcher Papiere auf der Anklagebank Platz. Der Angeſchul⸗ digte traf am 30. Januar d. J. in Adersbach mit dem Dienſt⸗ knecht Heinrich Heſſer von Frankenbach zuſammen. Heſſer bezahlte Benſon, der einem Handwerksburſchen gleichſah, Bier und ein Veſperbrod. Später ſchloß ſich der Angeklagte dem angetrunkenen Heſſer auf dem Wege nach Steinsfurth an. Er hatte geſehen, daß dieſer Geld beſaß und wollte es ihm ab⸗ nehmen. Zuerſt griff er dem Heſſer von hinten in die Taſche und als Heſſer das Geld in einer andern Taſche verwahrte, verſetzte er ihm mehrere Stöße, ſodaß Veſſke einmal in den Schnee fiel. Sodann zwang er ſeinen Begleiter trotz ſeines Widerſtrebens, mit ihm den Vieinalweg gegen Steinsfurth einzuſchlagen, und rief ihm, nachdem ſie etwa 40 Schritte weit gegangen waren, zu:„Gib Dein Geld her! Du haſt das Geld geſtohlen; ich bin Geheimpoliziſt und will es in Verwahrung nehmen.“ Zugleich griff der Angeklagte in die Taſche und zog die geballte Fauſt heraus, ſo daß Heſſer vermuthete, der An⸗ eklagte habe ein Meſſer in der Hand. Als Heſſer zögerte, ſuhr der Angeklagte fort:„Gib Dein Geld her, oder es kommt etwas Anderes!“ und verſetzte zugleich dem Heſſer mit der Fauſt einen Stoß auf die Bruſt, ſodaß er zu Boden fiel. Auf nochmaligen Zuruf des Angeklagten, er ſolle ſein Geld her⸗ eben, zog Heſſer in der Angſt, es könne ihm an's Leben gehen, ſein Portemonnaie heraus und gab es dem Angeklagten. Als Heſſer darauf dem Letzteren folgte, um ſein Eigenthum wieder zu erlangen, wurde er vom Angeklagten abermals zu Boden geworfen und gewürgt. Am 19. Februar wurde Benſon in Philippsburg verhaftet. Er gab an, ein gewiſſer Gervas Mentele aus Kleinlandau(Oberelſaß) zu ſein und wies einen auf dieſen Namen ausgeſtellten Militärpaß vor. Nach⸗ forſchungen ergaben, daß er dieſen Paß, einen geſtrickten Wams, eine Uhr und ſonſt Verſchiedenes jenem Mentele in Kleinlandau am 30. Dezember v. J. entwendet hatte. Ueber den Zweck ſeines Aufenthaltes in Europa bezw. in Deutſch⸗ land erklärte Benſon heute, er habe ſich dasſelbe einmal an⸗ ſehen wollen. Bei ſeiner Landung im November v. J. habe er noch ziemlich 100 Mark gehabt. Die Geſchworenen erkannten den Angeklagten nicht der räuberiſchen Erpreſſung, ſondern, einer von der Vertheidigung(Rechtsanwalt Tilleſſen) be⸗ antragten Frage entſprechend, nur der einfachen Erpreſſung, des Diebſtahls und der Falſchmeldung ſchuldig. Das Urtheil lautete auf 8 Monate Gefängniß und 3 Wochen Haft, welch letztere durch die Unterſuchungshaft erſtanden ſind. * Maunheim, 1. Mai.(Schwurgericht.) Vor⸗ ſitzender: Herr Landgerichtsdirektor Dr. Cadenbach. Ver⸗ treter der Großh. Staatsbehörde: die Herren Stagatsanwälte Geiler und Sebold. 19. Fall. Die 28 Jahre alte Arbeiterin Katharina Anna Egelauf von Weinheim gebar in der Nacht vom 16. zum 17. März d. Js. im Hauſe G 4, 6, wo ſie bei den Eheleuten Baumann logirte, ein Kind weiblichen Geſchlechts, welches ſie unmittelbar nach der Geburt, während zwei Logiskolleginnen auf dem Wege nach einer waren, dadurch, daß ſie dem jungen Weltbürger Mund und Naſe zuhielt, erſtickte. Die Geſchworenen bejahten die Schuldfrage und die Frage nach mildernden Umſtänden, worauf das Gericht gegen die geiſtig etwas beſchränkte Perſon eine Gefängnißſtrafe von 2 Jahren 3 Monaten ausſprach. 1 Monat der Unterſuchungshaft wurde abgerechnet. Vertheidiger: Rechtsanwalt Tille 7 en. 20. Fall. Auf ganz gleichartige Weiſe hatte das 18 Jahre alte Dienſtmädchen Anna Minna Augspurger vom Neckarhäuſer Hof, welche in der Nacht vom 29. zum 30. Jauuar ds. Js. im Hauſe ihrer Dienſtherrſchaft K 2, 12 niederkam, ſich ihres Kindes entledigt, welches übrigens ungeachtet ihrer Jugend innnerhalb eines Jahres ſchon das zweite war. Auch die Augspurger erſtickte ihr Kind und verſteckte die Leiche im Keller. Die Geſchichte kam erſt nach 6 Wochen in Folge der Anzeige eines Nachbars zur Kenntniß der Kriminalbehörde, da die Angeklagte ihre beſonderen Umſtände und die Geburt auf's Konſequenteſte verleugnet hatte. Zwei Tage vor ihrer Niederkunft hatte ſie noch auf dem Kaiſersballe getanzt und am Morgen nach demſelben ſtand ſie an der Waſchbütte und wuſch. Als am 15. März Hausſuchung vorgenommen wurde, lag die Leiche immer noch im Keller. Die Ausſagen eines Zeugen, des Lehrers B. aus., den die Angeklagte als Vater des Kindes bezeichnet und der heute auf ſeinen Eid hin jede näheren Beziehungen zu ihr energiſch beſtritt, wurden auf Antrag des Staatsanwalts zu Protokoll genommen. Das Urtheil gegen die Augspurger lautet, nachdem die Geſchwo⸗ renen die Frage der mildernden Umſtände bejaht hatten, auf eine Gefängnißſtrafe von 2 Jahren 7 Monate. Ver⸗ theidiger: Rechtanwalt Geißmar jun. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Theater⸗Notiz. Wie wir vernehmen, wird Herr Baron von Kaskel aus Dresden der heute hier ſtattfindenden Erſtaufführung ſeiner Oper„Hochzeitmorgen“ perſönlich bei⸗ wohnen. Wiesbaden, 1. Mai. Geſtern Abend 10 Uhr iſt Guſtav Freytag geſtorben. Vom einfachen Bauernjungen zu einem der berühm⸗ teſten Münchener Maler hat ſich in verhältnißmäßig kurzer Zeit Franz von Defregger, der geſtern ſeinen ſech⸗ ziaſten Geburtstag feierte, enpor geſchwungen. Wer von den Bauern im Puſterthal hätte geahnt, daß in dem Franzl, der des Vaters Kühe auf die Alm trieb, ſolch ein Talent ſtecke. Freilich war kein Stückchen Holz vor ſeinem Meſſer ſicher, und jedes Bild, das er ſchaute, ſuchte er in roher Zeichnung feſtzuhalten. Es geht ſogar die ziemlich verbürgte Sage, daß er einmal eine Fünfguldennote ſo getreulich kopirte, daß er faſt als Falſchmünzer in Verdacht gekommen wäre. Als nach ſeines Vaters Tode ihm der Ederhof, das Beſttzthum ſeines Vaters in dem kleinen Dörfchen Stranach, zugefallen war, da wurde er bald des Bauernlebens ſatt, verkaufte das Gütchen und wanderte— nachdem er die Idee, nach Amerika auszu⸗ wandern, aufgegeben— gen Innsbruck. Hier unterwies ihn Meiſter Pbz in der Bildſchnitzerei, und manch„Herrgöttle“, manch„Marienbild“ in den Tyroler Thälern ſtammt von ſeiner Hand. Als er ſich aber ſpäter gen München wandte, da war es ihm ſchon klar, daß er mehr zum Maler als zum Bildhauer paßte. Pilotn nahm ihn, nachdem er von mehreren Anderen abgewieſen war, als Schüler auf. Schon 1869 iſt Defregger durch ſeinen „Joſeph Sveckbacher“ in München in Aller Munde. Ein Jahr ſpäter hat er ſich mit einer Tochter der Iſarſtadt ver⸗ lobt, da wirft ihn ein Gelenkrheumatismus auf's Kranken⸗ lager. Er kann die meiſten ſeiner Bilder nur in liegender Stellung malen. Er will nun ſeiner Verlobten ihr Wort zurückgeben. Doch dieſe meint, daß er gerade jetzt erſt recht ihrer bedürfe. So lag er ſiech darnieder, da ſuchte ihn eine Deputation aus ſeinem Heimathsdorfe auf, wohin auch bereits ſein Ruf gedrungen war. Darunter war auch der Dorfargt, der ihn ſchon als Jungen auf den Knieen geſchaukelt hatte. „Franzl, i will Di geſund machen“, ſagte er zu ſeinem Lieb⸗ ling. Und Franzl hatte Vertrauen zu dem alten Praktikus, der ihn gründlich kurirte. Dann kräftigte der Meiſter ſeinen angegriffenen Korper durch einen längeren Aufenthalt in Bozen und war fortan geſund wie ein Fiſch im Waſſer. Defregger hatte mancherlei Ehren geernket. Er wurde Profeſſorder Akademie und Inhaber goldener Ausſtellungs⸗ medaillen. Möge dem Jubilar noch ein langer Lebensabend beſchieden ſein. Guſtav-Adolf-geſtſpiel in Mannheim. Erſte Aufführung am 1. Mai. Das katholiſche Volk hat ſeine Wallfahrten und General⸗ verſammlungen, auf denen es ſich alljährlich in den Beſonder⸗ heiten ſeines Dogmas zu ſtärken und 55 Solidarität zu be⸗ kunden pflegt. Den Proteſtanten fehlen derartige Konzen⸗ trationsgelegenheiten. Wohl ſchlingt unter ihnen der evange⸗ liſche Bund, der Proteſtanten⸗Verein und der Guſtav⸗Adolf⸗ Verein um weite Kreiſe das Band innigerer Zuſammen⸗ gehörigkeit, aber alle dieſe Vereinigungen bergen trotz der Gemeinſamkeit ihrer Ziele ſtarke Divergenzen in ſich. Solche Erwägungen mögen den verſtorbenen Dr. Otto Deprient eleitet haben, als er es unternahm, ſeinen„Guſtav dolf“ zu dichten, damit einen Mann auf die Bühne zu bringen, der zu ſchwerer 1 ein ſtarker Hort und Schirm⸗ herr des bedrängten evangeliſchen Glaubens wurde, und mit den packenden Mitteln der dramatiſchen Kunſt dem proteſtan⸗ tiſchen Volke Deutſchlands einen lebenerweckenden, mächtig treibenden Mittelpunkt zu ſchaffen. 1 hatte der Dichter aber auch apologetiſche Zwecke im Auge. Er wollte den edelen, im idealen Sinne für ſeinen Glauben ſtreitenden Schwedenkönig gegen den von Rom kommenden Vorwurf, daß er der„Verwüſter Deutſchlands“ geweſen, in berechtigten Schutz nehmen und zeigen, wie dieſer von Norden her in die Wirren des 30jährigen Krieges mit mächtiger Fauſt ein⸗ greifende Kriegsheld im Gegenſatz zu den auf katholiſcher Seite mit der Wucht des länderverheerenden Schreckens kämpfendengeldherren Menſchlichkeit, ideales Streben, Sieg und Ruhm an ſeine kurze glänzende Laufbahn auf deutſchem Boden Devrient hat dieſe 1125 Aufgabe im beſten Sinne gelöſt. Wenn auch das Werk, das er geſchaffen, nicht frei von Mängeln iſt, ſo ſtellt es ſich doch als ein echtes und rechtes Volksſchauſpiel dar. Es malt uns ein draſtiſches Bild jener Zeit. Krieg iſt der Hintergrund, von dem ſich die Heldenge⸗ ſtalt Guſtav Adolfs mächtig abhebt. Und der Zeit ent⸗ ſprechend iſt die Sprache des Werkes wuchtig und kraftvoll, in ihrer Einfachheit erinnernd an Martin Luther und in ihrer Poeſie zurückweiſend auf Hans Sachs. In 5 Akten be⸗ wältigt der Dichter den maſſenhaften Stoff. Wir ſtehen vor den Thoren Stettins, wo das ausgeplünderte, verhungernde Volk Schutz hinter den Mauern der Stadt ſucht. Wie ein Lichtſtrahl bricht durch den Jammer die Kunde von dem Herannahen des Schwedenkönigs. Er kommt. Zögernd öffnet ihm Herzog Bogislaus, der wie die meiſten deutſchen Fürſten damals im ohnmächtigen Mißtrauen den„fremden Gewaltherrn“ empfing, die Thore. Voll Hadni ſchließt Guſtav Adolf mit dem Pommernherzog ein ündniß. Doch bald ſtellen ſich bittere Erfahrungen ein. Vor Köpenik, wohin uns der zweite Akt führt, macht er ver⸗ geblich den Verſuch, den unſchlüſſigen Kurfürſten von Bran⸗ denburg aus den jeſuitiſchen Klauen ſeines Miniſters Schwarzenberg zu entreißen, der grauſige Fall von Magde⸗ burg wird gemeldet und muthlos faſt ſcheut Guſtav Adolf vor der Wendung der nunmehr ſchier gänzlich verzweifelten Lage der deutſchen Glaubensgenoſſen zurück. Nur die Kunde, daß ea um nicht als Beute dem verhaßten Tilly in die Hände zu fallen, ſich ſelbſt glaubenstreu geopfert, ſowie der Anſchluß Bernhard's von Weimar und Heſſens erheben noch einmal ſeine Thatkraft. Siegreich dringt er bis Frankfurt a. M. vor. Dort erreicht im dritten Akt ſein Schickſal den Höhe⸗ punkt. In glänzender Hofhaltung ſehen wir an ſeiner Seite die geliebte Gattin Eleonore, ſehen wir um ihn die Vertreter zahl⸗ reicher Städte, nichts fehlt ihm als der Name eines deutſchen Kaiſers. Dieſer gewaltige Erfolg bringt ihm aber auch einen ſchweren inneren Conflict. Laut ſchallt ihm der begeiſterte Ruf entgegen, der ihn zum Kaiſer machen will. Wohl trifft dieſer Wunſch auf eine in ihm ſelbſt anklingende Saite, aber nur für efnen Augenblick, der reine, ideale Sinn ſeines Weibes reißt ihn aus dem inneren Kampf, er hat auch in dieſem geſiegt, er will nichts anderes ſein als Schirmherr der proteſtantiſchen Nation in Deutſchland. Doch bald erkennt er— vierter Akt— daß auch dies ſeine Miſſion nicht iſt. Vor Nürnberg belagert er den Wallenſteiner und macht die traurige Erfahrung, daß mit den Deutſchen, die auch unter ſeinem Regiment alle Mannes⸗ zucht verleugnen, ein gedeihliches Zuſammenwirken unmöglich iſt. In dieſer Erkenntniß lernt er dann ſeine eigentliche Sen⸗ dung würdigen, er will nur noch für den Frieden in Deutſch⸗ land und den evangeliſchen Glauben wirken. Um dieſen Zweck zu erreichen und um zugleich ſeine Pflichten gegen Schweden nicht zu vernachläſſigen, ſinnt er auf die Gründung eines großen proteſtantiſchen Oſtſeereiches, als deſſen mächtigen Be⸗ herrſcher er vorahnend im Geiſte den Großen Kurfürſten von Brandenburg erſchaut. Indeſſen reißen ihn die Ereigniſſe aus der Bahn. Bei Lützen muß er ſein Leben laſſen. Seiner kla⸗ genden Gattin läßt er ſein großes Teſtament zurück. Damit ſchließt die Dichtung. Wenn wir zu dieſer kurzen Skizzirung hinzufügen, daß die fünf Akte, in denen ſich die Handlung ab⸗ ſpielt, die letztere in ihrer vollen hiſtoriſchen Treue und ber⸗ wältigenden Impoſanz und Maſſenhaftigkeit zum Ausdruck bringen, ſo iſt damit zu Genüge gekennzeichnet, welche Rieſen⸗ arbeit die ſceniſche Darſtellung erfordert, die geſtern Abend zum erſten Male im Saalbauſaale an dem Auge des B chauers vorbeizog. Dieſe Arbeit aber iſt in außerordentlich glänzender Weiſe gelungen. Ueber 200 zumeiſt dielettantiſche Paen und Herren aus den verſchiedenſten Bevölkerungskreiſen Mann⸗ heims, ſahen wir vor uns agiren mit einem Intereſſe, einer Lebbaftigkeit, mit ſoviel Offenbarung dr 4. Seite General⸗Anzeiger. faffens und Könnens im Einzelnen wie ſm Fanzen, daß man freudigen Herzens in den lauten Beifall einſtimmte, der ſich bei den Aktſchlüſſen kund gab. Leider verbiete! uns der Raum, hier auf die Menge der Einzelleiſtungen näher einzugehen. Tüchtige Vertreter in Rede und Geberde hatten die meiſten der hervorragenden Herrenrollen aufzuweiſen und unter dem reichen Flor der Damen, die auf der Bühne thätig waren, vermöchten wir mancher anmuthigen Erſcheinung etwas Angenehmes ins Stammbuch zu ſchreiben. Ausnahmlos glänzend war die Koſtümirung, man ſah, daß viele mit krefflichem Ge⸗ ſchmack beſondere Aufwendungen gemacht hatten. Auch die Dekoration der räumlich in ete Weiſe vergrößerten Hühne ſtellt ſich äußerſt prächtig dar. Im Mittelpunkte des anzen Unternehmens wie der Aufführung ſteht die Perſon des Herrn Dr. Auguſt Baſſermann. ie ein ſieghafter Feld⸗ herr hat er die Fahne Devrients durch Deutſchlands Gaue getragen. Geſtern Abend war es ihm nunmehr vergönnt, in ſeiner Vaterſtadt als erfolgreicher Bühnenleiter und Künftler aufzutreten. Wer es weiß, was es bedeutet, ein Heer von Dilettanten in einer verhällnismäßig kurzen Zeit zu ſammeln, zu unterweiſen und zu ſo ſchönem Erfolge zu führen, der kann Herrn Dr. Baſſermann die Anerkennung nicht verſagen, daß er in hohem miagſe die Fähigkeiten beſitzt, die ein Bühnenleiter haben ſoll. Wir hoffen, daß er dieſe Probe zur rechten Zeit gter in Mannheim abgelegt hat. Schauſpieleriſch hat Herr Baſſermann ſeit ſeinem Scheiden von unſerem Hoftheater ent⸗ ſchieden gewonnen. Seine Kunſt iſt ruhſger, geſetzter, abge⸗ klärter geworden. Sein Guſtav Adolf iſt eine Muſterleiſtung. Mit frapptrender Treue in der äußeren Erſcheinung zeigt er uns den Schwedenkönig in allen Phaſen ſeines bewegken Lebens groß, inpontrend, zur rechten Zeit beſonnen ſeine Umgebung meiſternd und ebenſo, wenn es der Moment erfordert, mit dem raſchen, ſichern Fluge des Genies Alles mit ſich fortreißend. Ihm zur Seite ſtand als ebenbürtige Künſtlerin in der Rolle der Königin Frau Dr. Hauſer⸗Burska. Anmuthig von Erſcheinung, verräth ſie im überlegenen Spiel die bühnen⸗ gewandte Darſtellerin, welcher ebenfalls ein Hauptantheil an dem ſchönen Gelingen der Aufführung gebührt. Die Zuſchauer⸗ ſchaft, welche den großen Saal überaus zahlreich füllte und unter welcher ſich die Vertreter der ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behör⸗ den, ſowie viele Ehrengäſte von Nah und Fern befanden, folgten dem Spiele mit ſpannendem Intereſſe und lohnte die Darſteller mit reichem, wohlverdientem Beifall, zu dem ſich prächtige Kranzſpenden geſelllen. So kann derleitende Feſtſpiel⸗ Ausſchuß mit Stolz auf die Erſtaufführung zurückblicken und ein günſtiges Omen für die weiteren Vorſtellungen daraus entnehmen. Mögen dieſelben ebenſo eenden wie die geſtrge Vorſtellung zur Ehre ſämmtlicher Mitwirkenden, zum erhebenden Genuße aller Beſucher und zum Ruhme des ſchönen edlen Zweckes, zur Stärkung des evangeliſchen Glgubens im Bewußtſein unſeres Volkes! H. M. ——3— Aeueſſe Nachrichten und Tlegrannt. Berlin, 1. Mai. Der frühere Jeſuit Graf Hönsbroech iſt nach der Germania in Frankfurt a. O. als Regierungsreferendär beſchäftigt.— Nach der„Freiſ. Zig.“ ſoll die Regierung beabſichtigen, die Tabakvor⸗ lage am Mittwoch in der Kommiſſion des Reichstags zuruͤckzuziehen und fuͤr den Herbſt eine neue Vorlage aus⸗ zuarbeiten. Berlin, 1. Mai. In Parlamentskreiſen verlautet, die polniſche Reichstagsfraktion habe 94 00 beſchloſſen, lien die Commiſſionsbeſchlüſſe der Umſturzvorlage zu mmen. Laibach, 1. Mai. Geſtern Abend 6 Uhr 57 Minuten 9 J7 ein mäßig ſtarker, 2 Sekunden dauernder Erdſtoß, Nachts zwei ſchwächere Stiße. In Folge der Erdſtöße der jüngſtvergangenen Tage erweitern ſich ſpie Riſſe und die Sprünge in den Mauern der Häuſer. Lowestoft, 1. Mai. Bei der heutigen Fortſetzung der Verhandlung des Proceſſes wegen des Unterganges der„Elbe“ faßte der Leichenbeſchauer die gemachten Zeu⸗ genausſagen zuſammen. Die Jury gab nach 18/ſtün⸗ diger Berathung ihren Wahrſpruch dahin ab, daß nach ihrer Meinung dem Steuermann der„Crathie“ und dem Manne auf dem Ausguck eine große Nachläſſigkeit vor⸗ zuwerfen ſei, weil ſie nicht ordentlich Wache gehalten hatten. In Anbetracht des Feblens jeder Zeugenausſagen von Seſten der auf der„Elbe“ befindlich geweſenen Perſonen war die Jury der Anſicht, daß kein genügender Beweis vorhanden ſei, daß wegen des Zuſammenſtoßes die„Crathie“ allein ein Tadel treffe. In der Frage der Hilfeleiſtung nach dem Zuſammenſtoß ſprach die Jury die„Crathie“ von jedem Vorwurf frei. ** (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) Köln, 2. Mai. Der Prinzregent von Braun⸗ ſchweig traf geſtern Nachmittag von Holland kommend, hier ein und reiſte nach Bonn weiter, um ſeinen dort ſtudirenden Söhnen einen Beſuch abzuſtatten. Von dort iſt der Prinzregent nach mehrſtündigem Aufenthalt nach ſeinem Schloſſe Reinerzhauſen bei Erbach weitergereiſt. Berlin, 1. Maf. Der„Poſt“ zufolge wird die Reichs partei bei Beginn der zweiten Leſung der Umſturz⸗ vorlage eine formulirte Erklärung dahin abgeben, daß die Kommiſſtonsvorſchläge mit Ausnahme der auf die Mili⸗ tärverhältniſſe bezüglichen Paragraphen für ſie unan⸗ nehmbar ſeien. Berlin, 1. Mai. Die Kunſtausſtellung iſt heute durch den Cultusminiſter Dr. Boſſe mit einer Anſprache eroffnet worden, in der er beſonders die Theilnahme der ſüddeutſchen und ausländiſchen, namentlich auch der fran⸗ zöſiſchen Künſtler, mit Befriedigung hervorbob und die Hoffnung ausſprach, daß die rege Theilnahme ſich auch im nächſten Jahre wiederholen möge. Der Feierlichkeit wohnten Cabinetschef Gr. v. Lucanus, andere Würden⸗ träger und zahlreiche geladene Gäſte bei. Berlin, 2. Mai. Die„Kölniſche Zeitung“ meldet aus Berlin: Der Direktor der Kolonialabtbeiluug des Auswärtigen Amtes hatte vor einigen Wochen ohne Unterbrechung ſeiner Thätigkeit wegen einer komplizirten Kronkheit eine Arſenikbehandlung begonnen. Durch Nichtbeachtung einiger Anzeichen, welche das Einſtellen der Behandlung erforderlich gemacht hatte, ſind am 27. April Erſcheinungen von Blutpergiftung eingetreten, die einen energiſchen operativen Eingriff erforderten, welcher geſtern anſcheinend erfolgreich ausgeführt wurde. ſoruch nahmen Mannheim, 2. Mai. Berlin, 2. Mai. Die„Voff. Ztg.“ meldet aus Wiesbaden: Die Eröffnung des Teſtaments Guſtav Freytags findet am 4. d. M. im Gerichtsgebäude zu Gotha ſtatt. Die Trauerfeier erfolgt Freitag im Sterbehauſe, die Beerdigung Samſtag in Liebleben.— Der„.⸗A.“ berichtet aus Kopenhagen: Der Direktor einer hieſigen großen Fabrik iſt wegen Unterſchlagung einer Summe im Betrog von 50,000 Kronen verhaftet worden. Der Kaſſtrer derſelben Fabrik hat ſich erſchoſſen. Wie das „Kleine Journal“ aus Warſchau meldet, iſt die Stadt Olkrienikt(Gouvernement Wilna) von einer verheerenden Feuersbrunſt heimgeſucht worden. 86 Häuſer, 2 Kirchen und die Synagoge wurden eingeäſchert. 500 Familien ſind obdachlos; 7 Perſonen werden vermißt. Hamburg, 2. Mai. Das große Manufaktur⸗ waarengeſchäft Hirſch u. Co. am Rieſendamm iſt in Brand gerathen. Der Schaden iſt ſehr bedeutend. * Athen, 2. Mai. Der Rücktritt Trikupis aus dem politiſchen Leben hat hier bedeutendes Aufſehen ge⸗ macht. Die Blätter ſprechen ſich ſympathiſch über die Perſönlichkeit Trikupis aus. Die„Akropolis“ meint, Trikupis ſei das Suͤhneopfer eines Syſtems geworden, das er nicht hat niederwerfen wollen. Die delyaniſtiſchen Blätter äußern ſich noch nicht. Gerüchtweiſe verlautet, das Kabinet werde morgen ſeine Entlaſſung einreichen, doch wird vor der Rückkehr des Königs, welcher morgen das St. Georgsfeſt außerhalb verbringt, keine Entſchei⸗ dung getroffen. Nieuve Port, 2. Mai. Eine kleine Barke mit 5 Perſonen, die am Sonntag den Hafen verließ, iſt ſeit⸗ dem ſpurlos verſchwunden. London, 2. Mai. Die„Times“ melden aus Peking: Bezüglich der Ratifikation des Vertrags von Shimonoſekt iſt noch keine Entſcheidung getroffen. Li⸗ Hung⸗Tſchang hatte eine Audienz beim Kaiſer. TLiterariſches. Stechert's Armee⸗Eintheilung und Quartier⸗Liſte des deutſchen Reichsheeres und der Kaiſerlichen Marine für das Jahr 1895(Frühjahrs⸗Ausgabe), Nach amtlichen Quellen bearbeitet! 36. Jahrgang. 320. Auflage. Einzelpreis 60 Pf. Dieſe ſeit langen Jahren regelmäßig er⸗ ſcheinende Armee⸗Liſte enthält eine kabellariſche und ſehr über⸗ ſichtliche Zuſammenſtellung aller Truppentheile der deutſchen Armee mik namentlicher Angabe der Cheſs,(Inhaber), Kommandeure und Garniſonen, ferner die Perſo⸗ nalien der Kriegsminiſterien, die Generalſtäbe und höheren Militärbehörden, Inſpektionen, Gouvernements und Komman⸗ danturen, Erziehungs⸗ und Bildungsweſen, Verwaltungs⸗ behörden; ferner die Bezirks⸗Kommandos und die Abgrenz⸗ ungen der Territorial⸗Bezirke; ein Verzeichniß ſämmtlicher Truppentheile nach Waffengattung und Nummerfolge und den alphabetiſchen Quartierſtand. Maunheimer Handelsblatt. Mannheimer Effektenbörſe vom 1. Mai. Heute notirten: Verein chem. Fabriken 169.50., Anilin 395., Brauerei Eichbaum 147.50., Mannheimer Dampfſchlepp⸗ ſchiffan 119.50 G. bürsblatt der Maunheimer Börſe vom 1. Mai. Obligationen. 3½% Badiſche Obligat. 105. bz3½ Rhein. Hyp.⸗Pfandbriefe 101.10 b 4 Bad. Oblig. Mark 105.80 beſt R. Ohb.⸗Pfbbr. S. 44 40 58 100.50 G 4„„ 885 106.95 b34 5„„ 62 85 102.85 bz 1 4 1 fl. 105. 53/4„ unkündbar bis 1902 106.— G 4„, T. 100 Looſe 145. 0 31 Rh. Hyp.⸗Communal 101.20 3 Reichsanleihe 97.95 bz.3˙% Mannheimer Obl. 1888 102.50 81¹.3 105.05 5505˙5 5 5 85 102.50 G 4 106.45 biſ4 17 2 100 50 G 3 Preuß. Conſols 98.60 bzſz Freiburg i. B. Obl. 102.50 P 50„ 115 105.10 böſs12„ 102. 6 1. 75 108.0 534% Lüdwigshafen M. 704.50 4 Bayer. Obligationen M. 10745 534 75 15 104.50 G 3,. 1 M. 105.50 P4½ Wagh. Zuckerfabrit 100.— G 4 Pfalz. Ludwigsbahn M. 102.80 b35 Oggersheimer Spinnerei 00. 4„ Sudwigsbahn fl. 102.10 534½ Verein Chem. Fabriken 102. 4„ Maxbähn 102.80 bzſß Weſteregeln Alkaliwerke 108.50 5j 4.„ Nordbahn 102.80 b4¼ H. Pr.⸗O. d. 139755 3. 100. 3½% Eiſenbahnen 102.70 4½ Hed tofffabrik Waldhof 106.25 bz Aktien. Brauerei z. Storch 185.— b Badiſche Bank 115.40 b5 Heidelberger Aktienbrauerei 145. e Exeditbank 132.75 G Brauerei Schwartz 106.— G Rhein. Hyp.⸗Bank 178. G] Sinner Brauerei 245.— P Pfälz. Hyp.⸗Bank 166.25 bz S Brauerei 74.— G 1 75 junge 165. Badiſche Brauerei 48.— bz Pfälziſche Bank 189.90 b3 Ganter, Brauerei Freiburg 117.— G Maunheimer Baut 138.50 PBrauerei z. Sonne Welz 1839.25 G Deutſche Unionbank 94.10 5f Mannh. Dampfſchleppſchiff. 119.50 G Köſter's Bauk.⸗G. 120.— G] Köln. Rhein⸗ u. Seeſchifffahrtt.— Gewerbebank Speyer doooe 124. bz] Bad. Schifffahrt⸗Aſſecuranz 697.50 h Landauer Volksbauk 605 oß 181.— G Bad. Rück⸗ u. Mitverſich. 210.— bz Pfälziſche Ludwigsbahn 240.— Verſicherung 617.50 „ Maxbahn 154.— GMannheimer Rückverſtch. 460.— 6 „ Nordbahn 121— GWürtt. Transportverſich. 845.— eidelberg⸗Speyerer Bahn 5 Oberrhein. Verſ⸗Geſellſchaft 300. P orzu 8⸗Att d. Ver, ch. Fabr. 169.50 8 Oggersheimer Spinnerei 25.— P Babſſche Anilin⸗ u. Soda 395.— 6 Ektlinger Spinnerei 108.— Weſteregeln Alkaliwerke 161.— Mannheimer Lagerhaus 108.— bz Chem. Fabrik Goldenberg 142.— bz Mannh. Gum.⸗ u. Asbeſtfabr. 128.— ofmann u. Schötenſack 0 Karlsruher Maſchinenbau 141.50 bz erein D. Oelfabriken 101.25 G Hüttenheimer Spinnerei 76.— G Waghäusler Zuckerfabrit 68.— arlsr. Rähmf. Haid u. Reu Mannheimer Zuckerraffin. 119.— GVerein Speyerer Ziegelwerke-— Mannheimer Aktienbrauerei 149. G Pfälz. Preßh. u. Spritfabe—— Eichbaum⸗Brauerei 47.50 GPortl.⸗Cementwk. 142.50 G Ludwigshafener Brauerei 209.— G Zellſtofffabrik Waldhof 199.— bz Schwetzinger Brauerei—— Emaſllirwerke Maikammer 127.50 G Die Wiederherſtellung des Kranken dürfte einige Zeit in An⸗ Fraukfurter Effekten⸗Societät v. J. Mai, Abds. 6¼ Uhr. Oeſterreich. Kredit 388, Diskonto⸗Kommandit 2˙7.90, Nationalbank für Deutſchland 135.10, Berliner Handelsgeſell⸗ ſchaſt 159.20, Darmſtädter Bank 151.70, Dresdener Bank 157.20, Banque Ottomane 143.40, Oeſterr.⸗Ung. Staatsbahn 865, Lombarden 89¼, Raab⸗Oedenburger 783, Mittelmeer 92.30, Prinee Henri 87.30, Spanier 71.40, Liſſabonner 70.50, Aproz. Griechen 36.50, 6proz. Mexikaner 88.30, Sproz. do. 28.80, Ungar. Looſe 289, Allgem, Elektrieität⸗Aktien 234.20, Schuckert Elekt.⸗Akt. 209.75, Gelſenkirchen 164.90, Harpener 145.90, Laura 131.90, Bochumer 146.50, Concordia 129, Nordd. Lloyd 102.10, Alluminium 139.20, Hibernia 149, Gotthard⸗Aktien 184, Schweizer Central 140.40, Schweizer Nordoſt 139.30, Jura⸗Simplon 81.80, Union 95.20, Sproz Italiener 87.60. Manunheimer VBieh⸗ und Pferdemarkt am 1. Mai. Es waren beigetrieben und wurden verkauft per 100 Ko. Schlachtgewicht zu Mark:— Ochſen 1. Qual.—. II. Qual. — Schmalvieh 1.—, II.—, III.—,— Farren I.— II.—. 70 Kälber L. 150, II. 145, III. 135. 352 Schweine I. 110, II. 105.— Luxuspferde,— Arbeitspferde———. — Milchkühe———.— Ferkel——.— Schafe — Lämmer—.— Ziegen—.— Zicklein—— Zuſammen 422 Stück. 5 Maunheimer Produktenbörſe vom 1. Mai. Weizen per Mai 14.80, Juli 14.85, Nov. 15.30. Roggen per Mai 18.40, Juli 18.50, Nov. 13.80. Haſer per Mai 12.60, Juli 12.90, Nov. 18.20. Mats per Mai 12.05, Juli 11.75, Nov. 11.50 M.— Tendenz: matter. Amerikaniſche Flauheit be⸗ wirkte einen ſtarken Rückgang für Weizen und Pogeer, doch fand das Angebot zu den zewichenen Preiſen ſchlanke Auf⸗ nahme. Hafer und Mais ruhig. Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 1. Maf. Rew⸗Nork Ebieagp Monark 3 4 Weizen Mais Schat Caffee meten Mais Ss0 15 2—— Apki—— ie—5 Mai%½.—„„ en Juni 6—— 1430ͤ———— Falt“ 88850 Saf 715 ſ 7 si%½e 40 8. Auguſt—.———————— September 69— 54½— 14.65————.—— Dezember R 146014—————— Schifffahrts⸗ Nachrichten. Maunheimer F vom 29. April. Schiffer ev. Kap. Schiff Kommt von Labune Haſenmeiſterei II. Michel Ruhrort 3 Rotterdam Stückgüter 14888 Tepper Kaiſer Friedrich Ruhrort Kohlen 1000⁰ Füſcher Admirgal Fueeen 8 Agütte 15730 Platz Joſephine Rotterdam Petroleum 16918 v. Heubel Enndeng 1 Stückgütter 1 Uisbach Chriſtina 1 5 5 Buſſemer Gott mit uns dl ſtfeld Steiuſalz 2586 2 5 4 Ruhrort Seen 18 ortheuer Walhalla + 75[Kohlen Elee Mannheim 1 Notterbam Sedcglter Weller Marie.sLahnſtein 10 enmehl Conſtantin Clara Straßburg Su üter— Wagemakers[Meta Maria Antwerpen Weizen 1¹ Detzers Rudolf Duisburg CKohlen 29500 5eiſe 16 55 mit uns Iu 5555 Seitele 3 59 Hoffmann Ja Suſtavs burg Brike Mellinghoff Ir, Gr. b. Baden Ruhrort Kohlen 18500 i ieen 15 18976 D..⸗P.sG. 5 Rotterdam Petroleum 26650 Haſenmeiſterei III Herrmann(Ruhrort 19 Rotterdam Getrelbe 1bds Raudenbuſch ſb. Douglas Heilbronn Steinſa⸗ 2114 10 Raudenßuſch 5 4 1488 Eſet Friedrich 2 3 5 Waibel E. Seelig 10 17 2816 Zimmermann Apollo 15 1 1950 75 Diana 1 Schneider Gundermann 1 Dorde 180⁰0 Hafenmeitterei(Neckarhafen). Schipper Adelheit Franziska Ruhrort Kohlen 10 00 Unger Poſeldon 113 7 5800 Schöler Herm. der Deutſchee 4805 Bütefür Eintracht Rotterdam Schbvefelties ö 360⁰ Lempken Der junge Johann Feſſenarein 0 11280 Wunſch Hildegark zeiſenau ement 3540 Dries Vater Rhein Biebrich 1800 Watbel Wilhelm Jagſtfeld Salz 8087 Stumpf Eliſe 1 7 4 2247 Kinzler Friedrich„ 7 3110 Saue Ar. n. Kachinka„ 19 Haue Metzger 4 15 Eiſengrein Friedrilt Ngemünd Stene 1709 Schmitt Hermann eilbronn Bretter 1 1400 9 Herrmann Auguſt peyer Steine 800 4 Sp. Dampfziegelei 2 800 Hollenberg[Maria Helens Dulsburg Kohlen 14000 New Vork, 27. April.(Drahtbericht der White Star Linie, Liverpool.) Dampfer„Adriatic“, am 17. April ab Liverpool, iſt heute hier angekommen. New⸗Pork, 1. Mati.(Drahtbericht der Red Star Line, Antwerpen.) Dampfer„Noordland“ am 20. April von Antwerpen ab, iſt heute hier angekommen. Mitgetheilt durch die General⸗Vertreter Gundlach& B n in Mannheim, R 4, 7. Philadelphia, I. Mai.(Drahtbericht der Reb Star Line, Antwerpen). Dampfer„Switzerland“, abgefahren am 17. April von Antwerpen iſt heute hier angekommen. von der konzeſſionirten Auswanderungs⸗ Generalagentur Conrad Hevold in Mannheim, N 1, 1, Kaufßh.) Waſſerſtaudsnachrichten vom Monat April/ Mai. Pegelſtattionen Datum: dvom Rhein: 27.28. 29. 30. 1. 2. Bemerkungen Kouſtanz 8,47 Säningen 8 05 65,24 3,08 Abds. 6 U. 5,40 8,89 8,38 8,35 8,48 N. 6 U. Lauterburg 4,73 4,73 4,68 4,78 Abds. 6 U. Maxau 4,92 4,95 4,89 5,01 2 U. Germersheim.87.82 488.-E. 12 U. Maunheim 4,91 5,00 5,00 4,95 4,90 4,98 Mgs. 7 K. 2,88 2,97 2,99 2,99 2,94.-P. 12 U. Bingen 2,67 2,65 2,64 2,60 10 U. 2,94 3,09 3,13 3,09 3,04. ftoblenz 3,15 3,21 3,25 8,28 10 U. Kölin J3,10 3,30 3,48 8,58 3,58 2 U. Nuhrort 2,69 2,93 8,04 3,12 9 U. vom Neckar: Maunheim 4,95 5,00 5,00 4,95 4,904,90 V. 7 u. Heülbronn. ,41 1,85 1,24 1,581,37 B. 7 U. Geld⸗Sorten. Dukgten Mk..52—9 48 350 Imperials Mt.— 20 Fr.⸗Stücke„ 1628 19 Dollars in Gold„ 420—10 Engl. Souvereigns„ 20 42 38 Selden von Eſten& Keussen, Crefeld, b. ber Scheg farbige und weiße Seidenſtoffe, Sammte, Plüſche und Velvets Man verlange Muſter mit genauer Angabe des Gewünichten eeeee. 3 ee EEEE S SSDSSSrrr 8 5 5—— —5 710 8* 8 210 5 25 0 2 Erste Mannheimer Typographische Anstalt. 9 Buch-, Kunst- u. Accidenzdruckerei 2 2 Lithographische Anstalt 2* Buchbinderel. 21 10 Terphon No. g4%l——— Faupten ue 56l. 4** 245 Anferiigung von Druckardeiten aller Art g 4 für Gewerbe, Handel u. Industrie. 210 5 Speeialitat: 710 klerstellung von Katalogen, Preislisten eto, f 8 in feinstem IIlustrationsdruck. 5 2 2 2 8 Besondere Abtheilung æur Anfertgung von 8 Alodien, Obiigalionen und sonslIgen Hortnpapiaron, 2 20670. 5 Besteingericntete Druekerei Mannheins. 8 2 SErosstes reichhaltigstes Papierlager. 25 81 —— eeeee Mannheim 8. Mai. Autliche Alzeigen Akkuuntmachung. Am Hauſe Nr. 12 der Gontard⸗ zraße auf dem Lindenhof iſt ein Poſtbriefkaſten angebracht wor⸗ den. 6352 Mannheim, den 1. Mai 1895. zdiſerliches Bahnpoſtamt Nr. 27. Jockers. Gt. Bad. Skaatseiſenbahnen. Die in unſerer Bekanntmachung „om 2. März l. J. angekündigten neuen Tarife für die Beförderung doncüternimfüdweſtdeutſchenVer⸗ bande(Theil II ſowie Heft 5 Elſaß⸗ Baden und Heft 7 Saarbrücken⸗ Baden) gelangen am 1. Mai l. J. zur Einführung. ür die Beförderung von Lelchen, lebenden Thieren und Handnen d im Verkehr zwiſchen tätionen der Großh. Badiſchen Stagtseiſenbahnen und Stationen der Reichs⸗Eiſenbahnen in Elſaß⸗ Lothringen(Tarifheft 2 vom 1. anuar 1891) kommen bei der rachtberechnungoteentfernungen des Gütertarifhefts 5 vom 1. Mai 1895 nur inſoweit zur Anwendung, als in dem Tarifheft 5 vom 1. Juni 1890 keine Entfernungen vor⸗ eln er ſind, und im übrigen, ſo⸗ en i ende eintreten, nur wenn die Abſender auf die Vor⸗ ſchreibung eines beſtimmten Trans⸗ poxtweges verzichten. Bei Vorſchreibung eines von der Megeleitung des für den Güter⸗ verkehr abweichenden Transport⸗ weges werden nach wie vor die höheren Entfernungen des Güter⸗ karifhefts 5 vom 1. Juni 1890 nebſt Nachträgen der Frachtbe⸗ rechnung zu Grunde gelegt. Die in dis Takife aufgenommenen zu⸗ ſätzlichen Beſtimmungen zur Ver⸗ kehrs⸗Ordnung ſind gemäß den Vorſchriften unter 1“ der letzteren genehmigt worden. 63504 Karlsruhe, den 29. April 1895, Generaldirektion. Herſtellung einer Stützmauer in Mannheim an Stelle des mittleren Schloß⸗ gartenviadukts ſoll im öffent⸗ lichen Verdingungswege vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen auf meinemGeſchäftszimmer zur Einſicht auf, wo auch der Ver⸗ dingungsanſchlag zum Einſetzen der bezogen werden kann Die Angebote ſind ver⸗ ge portofrei und mit ent⸗ ſprechender Aufſcheift verſehen, ſpäteſtens bis zu der am 15. Mai D. Js., Nachmittags 8 Uhr ſtatt⸗ findenden Tagfahrt bei mir ein⸗ zureichen. 6349 n 3 Wochen. annheim, den 27. April 1895. Gr. Bahnbauinſpektor. Kohleulieferung. Großh. Rheinbau⸗Inſpeetion Mannheim bedarf für die Zeit bis zum 1. Juni 1896 a. 150000 kg. Ruhrmaſchinen⸗ b. 60000„ geſiebte Ruhr⸗ Nußkohlen frei guf die Schiffe oder auf den Lagerplatz der Inſpection am Ver⸗ bindungskanal geliefert. Angebote ſind ſchriftlich pro 100 Kilogramm zu ſtellen u. ver⸗ ſchloſſen bis 3540 ittwoch, den 8. Mat d. Is., Vormittags 8 Uhr auf unſerem Bureau M 7, 24 ein⸗ zureichen. Die Lieferungsbeving⸗ ungen liegen bis dahin zur Ein⸗ t auf. ſich ſchegfriſ 14 Tage. Hekauntmachung. Aus dem Erträgniß der 3. Ab⸗ Sarer der Freiherrlich von 8 veb'ſchen tiftung dahier wurden in dieſem Jahre den 85 genannten hieſigen Bürgerstöch⸗ kern Ausſtattungspreiſe von je 3500 Mark zuerkannt, was wir gemäߧ 89 der Statuten hier⸗ mit verbffentlichen. 15— Wilhelmine. 2. Blättler, Franziska. 3. Hoffart,Johannacbhriſtina. 4. Schäfer, Anna Catharina. Mannheim, 29. April 1895. Der Stiftungsrath. Bräunig. Kallenberger. Ackerverpachtung. Am Samstag, 4. Mai 1895, Vormittags 10 Uhr wird im ſtädtiſchen Bauhof der t. Acker, 10. Sandgewann, agerbuch No, 1864, auf weiteren neünfährigen Zeitbeſtand inöffent⸗ licher Verſteigerung perpachtet. 63552 FCultur⸗Commiſſion: Bräunig. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffent⸗ lichen Kenntnis, daß während der Maimarkttage eine Omnibusfahrt vom Tatterſall nach dem Viehhof und zurück eingerichtet wird. Preis der Einzelfahrt iſt 30 Pf Mannheim den 30. April 1895. Städt. Schlacht⸗ u. Viehhof, Der Direktor: Fuchs. 63559 Nachtrag. Die auf heute Nachmittag 2 Uhr anberaumte Freiwillige Verſteigerung iſt auf Antrag des Herrn Farl Stieler angeordnet. Mannheim, den 2. Mai 1895. t 63564 benietsvofibtsher, K 2. Cl. General-Anzeiger. und Kreis⸗V 5. Seite erkünd igungsblatt. Bekanntmachung. Das Feuerwehrübungsgebäude ſoll abgebrochen und auf dem ſtädt. Platz hinter der Weſpin⸗ ee e ebaut werden. Die hierzu erforderlichen Ar⸗ beiten werden im Wege des öffent⸗ 6lichen Angebots entweder unge⸗ theilt an einen Unternehmer, oder aber in zwei Looſe getrennt ver⸗ geben, wobei das eine Loos die Erd⸗, Maurer⸗ Steinhauer⸗ und Dachdeckerarbeit, das andere die nebſt den Übrigen Arbeiten umfaſſen ſoll. Angebote hierauf ſind ver⸗ ſchloſſen und mit entſprechender Aufſchrift verſehen bis Samſtag, den 11. Mat d. Is., Vorm. 11 Uhr bei der unterzeichneten Stelle ein⸗ zureichen. Die Angebotsformulare können vom 4. d. Mts. ab gegen Erſatz der Umdruckkoſten bei uns erhoben werden. Den Bietern ſteht es frei, der Eröffnung der Angebote, welche an dem oben angegebenen Zeit⸗ punkte ſtattfindet, beizuwohnen. Mannheim, 30. April 1895. Hochbauamt: Uhlmaun. 68580 Jahrniß⸗Verſleigerung. „Im Auftrage verſteigere ich Freitag, den 3. Mat dſs. Is., Nächmittags ½3 Uhr im Hauſe K 3, 28 öffentlich gegen 10 lung: 1 Sekretör, 1 ovaler Tiſch, 1 Ausztehtiſch. 1 Bettroſt, 1 Schreib⸗ tiſch, 1 Kleiderſtänder, 1 Papagei⸗ käfig mit Ständer, 2 andere Käfige, 1 Waſchmaſchine, 1 Douche, 18 Herrenhemden, Porzellan, Gläſer, Bücher ꝛc. ꝛc. 63578 Mannheim, 2. Mai 1895. Jakob Dann, Waiſenrichter, Ankündigung. In Folge richterlicher Verfüg⸗ ung wird dem Bäckermeiſter Frledrich Keller hier die nach⸗ verzeichnete Liegenſchaft am den 21. Mai d. Is., orm. 10 Uhr im Rathhauſe hier öffentlich ver⸗ ſteigert, wobei der endgiltige Zu⸗ ſchlag erfolgt, wenn der Schätz⸗ ungspreis oder mehr geboten wird. Beſchreibung der Liegenſchaft. Die Liegenſchaft, Schwetzinger⸗ ſtraße No. 81, im Flächenmaß von 336 qm. Darauf befinden ſich! 1. ein vorderes Wohnhaus mit in Eiſen gewölbtem Keller, Ver⸗ kaufsladen, Wohnung und Dach⸗ gaupen, dreiſtöckig, 2. ein Querbau mit in Eiſen gewölbtem Keller, Backhaus mit 9 Backofen, Mehlmagazin, 2ſtöckig, 3. Schwein⸗ und Geflügelſtall mit kleinem hölzernem Magazins⸗ anbau, als Seitenban links, ein⸗ Andreas Nutzinger und Victor Bauer, We zu 5 ek. 35000. Fünfunddreißigtauſend Mark. Die Steigerüngsbedingungen können bei Unterzeichnetem ein⸗ geſehen werden. 6349 Mannheim. 18. April 1895. Der Großh. Notar: Eſchbach, 0 1, 8. Jwangs⸗Herſteigerung. Freitag, den 3. Mat 1898, Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5 dahier 2 Schreibtiſche, 3 Kommode, 2 Waſchkommode, 2 Kanapee, 3 Nachttiſche, 1 großer Reiſekoffer, 1 aufgerüſtetes Bett, Pfeiletkom⸗ mode, 2 Spiegel, Wanduhr, Näh⸗ maſchine, Bilder, Leuchter, Vaſen, Muſcheln, Kleiderſchrank, 6 Seſſel, Vorhänge, 1 neues Sofa, Stroh⸗ hüte, Kinderhäubchen, edern, Blumen, 2 große Spiegel, Hänge⸗ lampe, 1 Sekretär,! Tafelklavier, 1 Chiffonier, 1 Tiſchchen, dat, 1 Mörſer öffentlich gegen Baar⸗ zahlung im Vollſtreckungswege verſteigert. 6553576 Mannheim, den 2. Mai 1895. Gebhardt, Gerichtsvollzieher 8 1, 15. Freiwillige Verſteigerung. Im Auftrage der Frau Aver⸗ kamp hier verſteigere ich am Freitag, den 3. Mai d. Js., Naächmittags 2 Uhr im Pfandlokal 4, 5: 63575 5 aufgerüſtete Betten und eine große neue Badewanne öffentlich gegen Baarzahlung. annheim, den 1. Mai 1895. tbſchenberger, Gerichtsvollzieher, A 1, 9. Imangs Perſtigernug, Weeicc den 3. Mai 1895, achmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5, im Vollſtreckungswege: 5 Betten, 6 Chiffoniere, fünf Kommode, 4 Waſchkommode drei Kanapee, 5 Spiegel, 2 Vikkoria⸗ wagen, 1 Pferd, 1 Kaſſenſchrank, 1780 Str. Rothwein, 1 Parthie Putzartikel ꝛc, Bänder, Federn. Spftzen ꝛc. 4 Grabſteine 1 Näh⸗ maſchine, 2 Pianino, 2 Büffet, 1 Divan, 1 Tiſch, ſechs Stühle, 1 Parthie Packdüten und noch ver⸗ ſchied, gegen Baarzahlung öffent⸗ lich verſteigern. 63562 Mannheim, den 1. Mai 1895. Störk, Gerichtsvollzieher, G 1, 12. Fypothenengelder zu 3/½/ auch auf gewerbliche Anlagen, in höchſter Beleihungsgrenze vermit⸗ telt raſch und billig 51165 Kurl Seiler, Buchhalter „ Las Exeiwilige Herſteigerung. Am Freitag, den 3. Mai, Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5 im Auftrage des W. Bauer hier 16,000 Eigarren gegen Baarzahlung öffentlich ver⸗ ſeen 33561 Mannbeim, den 1. Mai 1895. Störk, Gerichtsvollzieher C 1, 12. Bikanntmachnug. Die Mitglieder des Bad. Renn⸗ vereins können nach Maßgabe des § 6 der Statuten Tribünenkarten zu je 6 Mark bei dem Secretariat, Schwetzingerſtraße 6/8, erheben und zwar: 63483 Freitag, den 3. Mai, Samstag, den 4. Mai, Vormittags von 10 bis 1 Uhr und Nachmittags von —5 Uhr. Sonntag, den 5. Mai, Montag, den 6. Mai, Dienstag, den 7. Mai, Vormittags von 10 bis 1 Uhr. Mannheim, den 24. April 1895. Das Directorium. 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Wir erklären uns ſebo hiermit bereit, noch unbenutzte zum Zwecke des eigenen 91 gekaufte Briefmarken und Kärten e Inſtituts im Intereſſe unſerer Sache gegen unſere Briefmarken reſp. Karten bis 7. nächſten Monats bei unſeren Briefträgern koſtenlos umzutauſchen Achtungsvollſt 63374 Stadt⸗Brief⸗Verkehr Mannheim E 4, II1. Häußler, Ochs& Co. E 4, 1I. Felephon No. 930. Von der Reſſe zurſſck. Dr. Emil Fischer, Frauenarzt, E 3. 16. FJußboden⸗Ylatten. Einige Tauſend Quadratmeter prima Thonplatten offerire, wegen kleinen Schönheitsfehlern per[OMet. à M..— ab Lager Mannheim. 68179 Die Platten eignen ſich vorzüglich für Fabrikräume 26. Heinrieh Schwarz, Baumaterialiengeſchäft Friedrichsfelderſtraße, nächſt dem Hauptperſonenbahnhof⸗ Geſchäftg⸗Eröffnung n. Eupfehlung. Meinen Bekannten und einem titl. Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich hier, Lit. D 4, 7, am Fruchtmarkt ein 68807 Specialgeſchäft Chocoladen, Confectüren, Cacao, Thee ete. ete. am 1. Mai eröffnen werde. Indem ich mich bei Bedarf beſtens empfehle, werde ich für gute Waaren ſtets bedacht bleiben. Mit Hochachtung 9 4. 7 E. Fesenbecker) 4, 7. 7J77ͤ ͤv Dankſagung. Dem Verein chemiſcher Fabriken in Mannheim geſtatten ſich die am 1. Mai mit einer Gratiftkation bedachten Meiſter, Aufſeher und Arbeiter ihren tiefgefühlten Dank auszuſprechen. Wohlgelegen, den 2. Mai 1895. 68579 Die dankenden Meiſter, Aufſeher n. Arbeiter. 82671 Dankſagung. Für die vielen Beweiſe der innigſten Theilnahme bei der Beerdigung meiner lieben Frau, unſerer guten Mutter, ſtatten 63536 wir hiermit Allen unſeren innigſten Dank ab. Mannheim, den 1. Mai 1895. Schiffer P. Hell nebſt Familie, Schiff Subito. Dumanmm. Rur, SenerasAnzeiger aulsstay Adolf-Fe in Mannheim im grossen Saale des Saalbaues Gustav Adolf bistorisches Charakterbild in 5 Aufzügen von Ootto Devrient. Dargestellt von 250 Einwohnern Mannheims. Ipie! 629 44 Gustay Adolf) zeue ven Seuveden Herr Dr. August Bassermann Marie Eleonore, zosten von Sehreden Frall Dr. Hauser-Burska-Berlin Mittwoch, I. Mai, Abends 7 Uhr. Donnerstag,..,„ 7„ Sonntag, 5.„ 15 Anfang pünktlloh. Dle Saalthüren werden bel Dauer des Festsplels 3½ Stunden.— Beginn der Vorstellung geschlossen. Mündliche Vormerkungen auf Plätse nehmen die Hof-Musikalienhandlung von K. Ferd. Heckel sowie die Musikalſenhandlung von Theod. Sohler entgegen, bei denen auch der Tagesverkauf von Sperrsitzen stattfindet. Stehplätze sind bis 5 r am Kiosk zu haben. Schriftliche Vorausbestellungen sind an Herrn Major z. D. Seubert, M 5, 7 zu richten. Eintrittspreise: Sitzplätze, sämmtlich nummerirt, 3 und 2 Mark. Stehplätze 1 Mark. Kassen-Eröfnunz eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. Die Damen werden böflichst ersucht, die Hüte abzunehmen. Eisenbahnzüge: von Mannheim: nach Heidelberg 11 Uhr 15 und 12 Uhr 08, nach Schweteingen 11 Uhr 15, nach Heppenheim 11 Hhr 153 von Ludwigshafeu: nach 8 eyer und Jeustadt 11 Uhr, nach Neustadt und Strassbur 1 Uhr, nach Worms 11 Uhr 30. 5 dankenswerthe Entgegenkommen der verehrl. Direktionen ist der Abgang verschledener Züge für die Spioltage etwas Später gelegt. 2 Heirathen Kaiſer Friedrich, O03,A mematben Montag, 6. Mai, Abends 7 Uhr größter Verſchwiegenheit ver⸗ Donnerſtag, den 2. Mai 1895. 68517 mittelt. 63538 Ph. Gund. Petermann-Concert. Wirthſchafts⸗Eröffnung und Empfehlung. Freunden und Bekannten, ſowie der verehrl. Nachbar⸗ barſchaft die Mittheilung, daß ich an dem Heutigen die Wirthschaft zum Tattersall cröffnen werde, wo Bier aus der Brauerei Durlacher Hof zum Ausſchank kommt. 68521 Wohuungsveränderung. Meine Wohnung befindet ſich von heute an Kleinfeldſtraße Nr. 11, parterre. 63532 Ph. Gund. 7 Pianino's vorzüglich in Ton u. 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