(Badiſche Boltszeitung⸗) Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte engetragen unter Nr. 2602. Abonnement 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Qnartal. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. kral⸗ der Stadt Maunheim und Umgebung. Mannheimer Jo (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Stleſenſte und verbreitett: Zeitung in Manunheim und Umgebung. 8 (Mannheimer Volksblatt.) Verantwortlich: für den polit. und allg. Theil: Chef⸗Redakteur Herm. Meyer. für den lok. und prov. Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: 4 Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). 1121„Mannheimer Journal““ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. E 6, 2 Nr. 130. Was nun? Die Würfel ſind gefallen. Die Umſturzvorlage, die ſeit den letzten Herbſttagen wie eine düſtere Wetter⸗ wolke über den Gemüthern der Deutſchen ſchwebte, iſt hinweggefegt worden, es bleibt, wie es vordem war. Ob man ſich mit den links ſtehenden Parteien darüber freuen kann und darf, daß gegenüber der verderbenbringenden Umſturzbewegung nunmehr nichts geſchehen ſoll, iſt eine Frage, die wir mit Ja nicht zu beantworten vermögen, wohl aber wird es allgemein mit Befriedigung erfüllen, daß die geplanten und durch die Kommiſſton weſentlich verſchlechterten Maßregeln vom Reichstage abgelehnt worden ſind. Doch ernſt erhebt ſich dem gegenüber die Frage: Was ſoll nun geſchehen? Die Reichsregierung hat eine offenkundige Niederlage erlitten. Wenn man ſagt: Die Reichsregierung— ſo iſt das wohl nicht ganz zutreffend, es müßte eigentlich heißen: Die preußiſche. Denn ohne einen Gegenſatz zwiſchen den Bundesregierungen zu kon⸗ ſtruiren, darf man behaupten, daß es in erſter Linie Norddeutſchland, ſpeziell preußiſche Regierungskreiſe waren, aus denen die Vorlage emporgewachſen iſt. Ge⸗ naues über die Stimmung im Bundesrathe letzterer ge⸗ genüber iſt zu wenig bekannt, aber ſoviel ſteht feſt und iſt auch aus gelegentlichen Erklärungen zu entnehmen, daß die ſüddeutſchen Regierungen nicht ſo ganz mit gleichen Füßen, wie man zu ſagen pflegt, in dieſes Ge⸗ ſetz geſprungen ſind. Preußen hat gewollt, da ſind die andern nolentes volentes mitgegangen. Dafür ſpricht auch, wenn man die letzten Verhandlungen im Reichs⸗ tage an ſich vorüberzieben läßt, der Umſtand daß es in erſter Linie preußiſche Bundesrathsbevollmächtigte waren, welche mit einer gewiſſen Energie und Zähigkeit in die Debatten eingriffen und zu retten ſuchten, was vielleicht noch zu retten war. Der Reichsſtaatsſekretär des Inneren und der Reichskanzler haben ſich mit kurzen, zum Theil ſehr platoniſch gehaltenen Erklärungen begnügt, während der preußſſche Kriegsminiſter und namentlich der preußiſche Miniſter des Inneren mehrfach in einer Tonart zu ſprechen beliebten, die eine ſehr ſtarke Anhängltchkeit an dem vorgelegten Entwurf verrieth. Ueberhaupt darf man wohl, ohne fehl zu greifen, den Miniſter v. Köller als den Vater der Vorlage anſprechen. So grob, wte jener es im Reichstage gethan, kann nur Jemand drein⸗ ſchlagen, der ſeinen eigenſten Ideen beſonders ſtark auf die Hühneraugen getreten, der ſich ſelbſt getroffen fühlt. Mag man nun aber die Urheberſchaft an dem miß⸗ lungenen Werk zuſchreiben, wem man will, die Reichs⸗ regierung hat formell das Odium des Mißlingens zu tragen. Erſt vor wenigen Wochen hat die Kommiſſion ihr die Tabakſteuer verſagt— was das Plenum thut, wird ſich demnächſt zeigen— und jetzt zerſchlägt ihr der Reichstag bald hinterher die Umſturzvorlage. Das ſind zwei große Nieten in kurzer Zeit. Das ſind Dinge, welche zur Evidenz zeigen, daß die leitenden Kreiſe in Berlin parlamentariſch der gegenwärtigen Lage keines⸗ wegs gewachſen ſind, daß man dort ſicherlich viel guten Willen beſitzt, aber nicht jene divinatoriſche Einſicht und politiſche Combinationsfähigkeit, die nölhig iſt, um eine ſo komplizirte Geſetzgebungsmaſchine, wie ſie eine Volks⸗ vertretung iſt, zu erfolgreicher Thätigkeit in Be⸗ wegung zu ſetzen. Und ebenſo wenig virtuos ſcheint man gegenwärtig in jenen Kreiſen die öffentliche Meinung, die Stimmung im Volke behandeln zu können. Ja, vielfach macht es den Eindruck, als würde vom grünen Tiſch aus nur ſo blindlings dreingeſchlagen. Das Vorgehen des Miniſters v. Köller und theilweiſe auch das des preußiſchen Kriegsminiſters zeugt gewiß von einer eminenten Ueberzeugungstreue in ihren Grundſätzen, aber Staatsmänner ſind jene Herren nicht. Unſer moderner Konſtuutionalismus erheiſcht eine andere Kampfweiſe. Wie die ſozialdemokratiſchen Führer in den Parlamenten mit der Zeit die plumpe Keule bei Seite gelegt und eine viel diplomatiſchere Hal⸗ tung angenommen haben, und zwar mit Erfolg für ihre Sache, ſo ſollten auch die Vertreter der Regierung ſich dieſer beſſeren Einſicht nicht verſchließen und mit mehr Klugheit, Ruhe und Kaltblütigkeit das parlamentariſche Kaleidoſkop zu ſchütteln ſuchen. Als Repräſentant des Abſolutismus mag ſich Herr v. Köller garz gut aus⸗ nehmen, aber dem konſtitutionellen Monarchismus ver⸗ mag er durch ſein letztes Auftreten kein Förderer zu ſein. Aber was hat nun zu geſchehen? Drei Wege werden möge, daß nichts überſtürzt witd und daß man ſcheint es für die Regierung zu geben. Entweder nimmt Montag, 13. Mai 1895. ſie die Niederlage nicht ſonderlich zu Herzen, quittirt ſie mit Schmerzen und ſchiebt den größeren Theil der Schuld dem Schickſal und den Sternen zu. Oder ſie vollzieht an ſich eine Art Reinigung, ſcheidet ungeeignete Kräfte aus und ſucht ſich durch Rezeption zeitgemäßerer Elemente aus der Affaire zu ziehen. Oder ſie kehrt den Spieß um und ſagt zum Reichstag: Du haſt mich ge⸗ ärgerl, Du kannſt gehen, Du biſt aufgelöſt! Man mag nun über die Nützlichkeit dieſer drei Epentualitäten denken, wie man will, die letztere iſt ſicher⸗ lich die verhängnißvollſte. Wenn man die gegenwärtige politiſche Lage betrachtet, wenn man ſich die Zerxiſſenheit und Zerklüftung in unſerem Volksleben, das Kriſeln und Gähren innerhalb der Parteien vor Augen ſtellt, ſo muß man ſagen, daß eine Reichstagsauflöſung und im Ge⸗ folge davon Neuwahlen nur zur Vermehrung des allge⸗ meinen Wirrwarrs beitragen würden. Und die Regie⸗ rung hätte auch nicht die geringſte Ausſicht, daß die ihr naheſtehenden Parteien irgendwie gekräftigt aus dei Wahlkampfe hervorgehen würden. Im Gegentheil, die letzten Nachwahlen haben es zur Genüge gezeigt, es würde nur der Weizen der Sozialdemokratie blühen und unfer politiſches Leben würde mit Rieſenſchritten immer raſcher jenen Extremen zutreiben. Daß die Regierung irgend einen entſcheidenden Schritt zu thun gedenkt, iſt ſehr wahrſcheinlich. Bereits am Samſtag fanden gleich nach Schluß der Reichstagsſitzung lebhafte Beſprechungen am Bundesrathstiſche ſtatt, in welche auch der Vizepräfident Spahn und der Abg. v. Bennigſen gezogen wurden. Was verhandelt worden, weiß man nicht, das aber iſt der lebhafte Wunſch weiter Kreiſe, daß in dem gegen⸗ wärtigen kritiſchen Augenblicke der rechte Weg gefunden vor allen Dingen auch in Berlin ſich ſagt: Es wird auch innerhalb Trojas geſündigt! —— Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 13. Mai. Ueber Privattranſitlager für Getreide u. ſ. w. ſchreibt die„Berl. Corr.“: Der Bundesrath hat in ſeiner geſtrigen Sitzung einen Antrag Preußens angenommen, welcher darauf abzielt, den Verkehr bei den vorhandenen gemiſchten Privattranſttlagern ohne amt⸗ lichen Mitverſchluß für die in Nr. 9 des Zolltarifs aufgeführten Waaren(Getreide u. ſ..) zu kontroliren. Nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres haben danach fortan die betheiligten Regierungen dem Bundesrath eine Nachweiſung vorzulegen, welche erſichtlich macht, wie ſich auf den einzelnen dieſer Privattranſitlager der Verkehr im abgelaufenen Jahre geſtaltet hat, insbeſondere, welche Beſtände von den verſchiedenen Getreidegattungen beim Beginn des Jahres vorhanden waren, und welche Mengen im Laufe des Jahres neu eingelogert, in das Ausland verſandt oder in den freien Verkehr geſetzt wurden. Grund zu dieſem Beſchluſſe hat die Erfahrung gegeben, daß bei dieſen Lagern, welche nach dem Zolltarifgeſetze nur fakultativ auf Grund vorhandenen Bedürfniſſes zugelaſſen ſind, ſeither ein erheblicher Theil des auf Lager gebrachten Getreides nicht wieder ausgeführt wurde, ſondern in den freien Vekehr des Zollinlandes überging. Aus einer beträchtlichen Anzahl von Privattranſitlagern haben über⸗ haupt nur Verſendungen nach dem Inlande ſtattgefunden, und in vielen Fällen waren die eingelagerten Waaren von vornherein für den inländiſchen Markt beſtimmt und haben nur einſtweilen von der Entrichtung des Zolles befreit werden ſollen. Der Reichstag hatte ſich am 14. März v. J. mit dieſer Sache befaßt; er war zu dem Schluſſe gekommen, daß ſolchergeſtalt benutzte Lager über⸗ wiegend ſpekulativen Intereſſen zum Schaden der Inland⸗ preiſe dienten, und erſuchte den Reichskanzler, in Erwägung zu nehmen, ob dieſe Lager ſowie die den Inhabern von Mühlen bei der Ausfuhr ihrer Fabrikate gewährte Zoll⸗ erleichterung ganz oder theilweiſe aufzuheben oder der mit dieſer Begünſtigung verbundene Zollkredit zu beſchränken ſei. Dieſem Beſchluſſe iſt in ſeinem zweiten Theil bereits dadurch Rechnunz getragen, daß der Zollkredit von der früheren halbjährigen auf vierteljährige Dauer eingeſchräukt wurde. Ueber den prinzipalen Antrag ſind die Erörter⸗ ungen jedoch noch nicht abgeſchloſſen und zunächſt ſoll die beſchloſſene ſchälfere Kontrole des Verkehrs den Bundes⸗ rath in den Stand ſetzen, zu prüfen, ob die Voraus⸗ ſetzingen für die Zulaſſung derartiger Lager überall noch zutreffen und an welchen Orten nach den obwaltenden (Gelephon⸗Ar. 218.) —— namhaften Tranſithandels mit hinreichender Sicherheit zu erwarten iſt, um die Genehmigung zu Privattranſitlagern zu rechtfertigen. In Rom rechnet man auf einen großen Erfolg der Regierung bei den bevorſtehenden Wahlen. Selbſt die Gegner Crispis zweifeln nicht darau, daß die neue Kam⸗ mer eine bedeutende miniſterielle Mehrheit haben werde. Unter den oppoſitionellen Parteien dürfte, wie der römiſche Berichterſtatter der„Polit. Corr.“ annimmt, keine aus dem Wahlkampfe mit ſolchen Einbußen hervor⸗ gehen, wie die radikale. Die Ausſichten dieſer Gruppe und der mit ihnen verbündeten Sozialdemokraten ge⸗ ſtalteten ſich von Tag zu Tag ungünſtiger, und es ſei vorauszuſehen, daß eine beträchtliche Anzahl ſelbſt der führenden Radikalen geſchlagen werden. Mehr als drei Viertel der Kandidaten treten mit ausgeſprochen mint⸗ ſteriellen Programmen auf und auch die Programme der meiſten oppoſitionellen Kandidaten zeigten nicht ſo ſcharfe Gegenſätze zur Regierung und verriethen keine ſolche Feindſeligkeit gegen dieſe, wie ſie ſonſt in Wahlfeldzügen wahrzunehmen ſind. Gemeinſam ſei den miniſteriellen wie den gemäßigt⸗oppoſitionellen Programmen die ent⸗ ſchiedene Stellungnahme gegen die Radikalen und Sozialdemokraten, deren Lehren und Tendenzen, von einem kleinen Anhange abgeſehen, im ganzen Lande den ſchärfſten Widerſpruch hervorrufen. Eine große Anzahl von Reden und Schreiben an die Wähler iſt zu erwarten. Zunächſt iſt das Schreiben erſchienen, worin Marcheſe di Rudini ſein Programm entweckelt. Am 12. werden der Staatsſchatzminiſter Baron Sidney Sonnino, der frühere Staatsſchatzminiſter Luzzatti und der, ſrühere Juſtizminiſter Villg in ihren Wahlcollegien ihre Wahlreden halten. Im Verlaufe der kommenden Woche werden der Finanzminiſter Boſellt und der Marine⸗ miniſter, Viceadmiral Morin, vor ihren Wählern ſprechen. Der Miniſterpräſtdent Crispi wird bekanntlich in einer öffentlichen Rede in Rom das Programm der Regierung entwickeln. Der erſte Act der Regierung in der neuen Kammer nach deren Conſtituirung wird die Einholung der Bewilligung zur proviſoriſchen Budgetgebahrung bis Ende December bilden. Der Staatsſchatzminiſter, Baron Sonnino, wird in einer der erſten Sitzungen das Finanz⸗ expoſs vortragen, aus dem, wie man ankündigt, erhellen wird, daß ſich die finanzielle Lage des Landes im Laufe dieſes Jahres außerordentlich gebeſſert hat, die Einnah⸗ men ſtetig wachſen und der Credit Italiens ſich fort⸗ während hebt. Es befeſtigt ſich daher immer mehr die zuverſichtliche Hoffnung, daß in dem nächſten Budget das Gleichgewicht im Staatshaushalte vollſtändig hergeſtellt ſein wird. —— Deutſcher Reichstag. Berlin, 11. Mai. (Schluß.) Dr. Oſann(kl., nuf der Tribüne ſehr ſchwer verſtänd⸗ lich): Ich nehme als ſüddeutſcher Abgeordneter einen an⸗ dern Standpunkt ein als der Abg. Haußmann und glaube, es war nicht recht von ihm gehandelt, Süddeutſchland und Norddeutſchland hier in einen Gegenſatz zu bringen. Wir ſind der Meinung, daß man nicht aus gewiſſem Partikularis⸗ mus heraus Süddeutſchland und Norddeutſchland gegenein⸗ ander ausſpielen ſoll, daß man vielmehr ſuchen muß, die Gegenſätze auszugleichen und nicht in ſchrofferer Weiſe unſern norddeutſchen Brüdern entgegenzutreten. Den Stand⸗ punkt der nationalliberalen Fraktion hat der Abg. Hauß⸗ mann vollſtändig verkannt; ich muß der Behauptung ent⸗ gegentreten, als ob wir den Standpunkt verlaſſen hätten, den wir ſeinerzeit in Frankfurt eingenommen haben.(Wider⸗ ſpruch.) Wir haben in Frankfurt erklärt, daß wir es für nöthig hielten, den Beſtrebungen auf gewaltſamen Umſturz entgegenzutreten, wie ſte in verſchiedenen Ländern Europas ſich gezeigt haben. Wir haben die vürgerliche Geſellſchaft aufgerufen und haben gemeint, daß auch die verbün⸗ deten Regierungen die Nothwendigkeit erkennen werden, von der Zaghaftigkeit, von dem Schwanken abzugehen und ſich auf beſtimmte leitende Gedanken zu vereinigen. iſt aber nicht richtig, daß wir in Frankfurt na irgend welcher Umſturzvorlage gerufen hätten.(Zuru links: Doch richtig!) Wir haben hier im Hauſe im Weſent⸗ lichen unfer Einverſtändniß mit der Regierungsvorlage er⸗ klärt. Nachdem aber die Kommiſſion Dinge hineingebracht und andere Dinge herausgeſtrichen hat, auf die wir den größten Werth gelegt haben, iſt es doch ein durchaus rich⸗ kiges Vorgehen, mit dem wir uns ſehen laſſen können. (HSeiterkeit bei den Socialdemokraten), wenn wir uns jetzt gegen dieſe verſchlimmerte Vorlage erklären. Daß man mit der Reichstagsmehrheit draußen im Lande nicht einverſtanden iſt, zeigt die Wallfahrt nach Friedrichsruh.(Großer Lärm links.) Es gibt doch genug Menſchen, die glauben, daß der Weg, den wir unter der ruhmreichen Führung des Fürſten Bismarck gewandert ſind, Deutſchland zu hohem Anſehen ge⸗ Verbältniſſen der Fortbeſtand oder die Entwicklung eines bracht hat. während jetzt dieſes Anſehen ſchon tief geſunten 2. Seite. ift;? wir ſind im Großen und Ganzen mit dieſem Paragra⸗ phen in der Faſſung der Regierungsvorlage einverſtanden geweſen. Der Kommiſſionsbeſchluß hat uns aber nicht das gebracht, was wir uns urſprünglich gedacht haben. Auch ſonſt iſt vielfach die Meinung hervorgetreten, daß es dem Centrum 195 ſonderlich ernſt mit der Vorlage oder ihrer Verbeſſerung oder Verſchlechterung geweſen ſei; aber das iſt nicht das Entſcheidende. Enkſcheidend iſt der Inhalt des Kom⸗ miſſionsbeſchluſſes. Man kann ſagen: nach der einen Seite geht der Kommiſſtonsbeſchluß viel weiter als die Regierungsvorlage, auf der andern aber bleibt er hinter ihm in der Wirkſamkeit der Mittel zurück. In den Kommiſſionsverhandlungen waren wir Nationalliberale gegen den Antrag des Centrums, der ſpäter angenommen wurde. Wir haben uns ausgeſprochen und geſtimmt für die Regierungsvorlage, wir haben aber ſchließlich, als wir ſahen, daß die Regierungsvorlage nicht mehr zu halten war(Zurufe aus dem Centrum), mitgeſtimmt, allerdings für die Kommiſſionsfaſſung geſtimmt, weil wir etwas zu Stande bringen wollten und das Beſſere nicht den Feind des Guten ſein laſſen wollten. Wie liegt nun heute die Sache? Sie liegt weſentlich anders als damals.(Hört, hört! links), Wir haben aus dem Munde des n enn ſten eine Aeußerung gehört, die klang etwa wie: wir önnen mit der Kommiſſtonsfaſſung nichts anfangen. Das ſcheint ja auch ſonſt die Meinung der maßgebenden Perſönlichkeiten zu ſein. (Unruhe rechts.) Der Kriegsminiſter hätte ſich nur noch etwas deutlicher ausſprechen ſollen.(Ruf links: Damit Sie wiſfen, was Sie thun ſollen! Heiterkeit. Glocke des Präſt⸗ denten.) Wir würden es gern ſehen, wenn der ſeinen Standpunkt zur Kommiſſionsfaſſung genauer ezeichnen wollte. Wir ſind nicht dazu da, Dockorfragen zu löſen, Abſtimmungen vor unehmen, die nur Stimmwerth haben. (Lachen links). ir ſind dazu da, immer nach dem Beſten zu ſtreben.(Lachen links.) Herr Bebel hat Alles von ſeiner Partei abgeſchüttelt, was an den Gedanken ſtreifen könnte, daß die Sozialdemokratie jemals auf Gewalt aus⸗ gehen könne. Ich vermag ihm darin nicht völlig zu folgen. Iſt es nicht ein merkwürdiges Zeichen der Zeit, daß aus hohen und höchſten Kreiſen chriftſtücke in ſozialdemokratiſche 05 gelangen, und weil einmal Schriftſtücke fälſchlich der oztaldemokratie zugeſchrieben werden, ſo verallgemeinert Bebel das und macht der Regierung Vorwürfe, wie ſie ſolches Material zur Begründung der Vorlage beibringen könne. Er würde das wahrſcheinlich noch bei anderm Material gethan haben. Für dieſe Vorlage war meines Ermeſſens gar kein Material nöthig. Wer nur den Kopf auf dem rechten Fleck hat und die Augen aufmacht, braucht ſich nicht erſt durch Schriften darüber belehren zu laſſen, was aus der Sozial⸗ demokratie herauswachſen kann. Ich betone das„kann“. Auch in der Kommiſſion iſt ausdrücklich von den verſchieden⸗ ſten Herren betont worden: das Geſetz richtet ſich nicht gegen die Sozialdemokratie als ſolche, trifft ſie nicht und kann ſie nicht treffen. Die Sozialdemokraten ſagen ja ſelbſt: wir werden nie etwas thun, was zu dem Geſetz Anlaß gibt. (Sehr gut! Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Aber ſind denn die Führer ſo allmächtig geworden, daß ſie alle Geiſter im Zaume haben? Darf man die„Jungen“ als durchgebildete und reife Männer betrachten, die immer Mäßigung bewahren werden? Glauben Sie, die Sie ernſte und verſtändige Männer ſind, daß dieſe jungen Leute nicht einmal zur Revolution gedrängt werden können, wenn dem nicht ein Damm entgegengeſetzt wird? Vorzeichen dazu haben wir ſchon. Haben Sie die Verurtheilung der beiden Leute vergeſſen(Zurufe: Namen!)— die Namen ſind mir entfallen (Lachen bei den Sozialdemokraten)— der beiden Anarchiſten, die auf Schutzmänner geſchoſſen haben?(Singer: Die ſind auch beſtraft worden) Das beſtreite ich nicht, aber wer bürgt uns dafür, Lente oder 0 enoſſen nicht auch ähnliche Vergehen, die bistzer nicht 12 wurden, ausüben r80 Solche Fälle ſind nicht bloß in Berlin vorgekommen, ſondern in einer Reihe von andern deutſchen Großſtädten. Glauben Sie denn, daß die Anarchiſten dadurch, daß Sie ſie von ihren Rockſchößen abſchütteln wollen, verſchwinden werden? Haben Sie es denn in Ihrer Hand, wie viele Anarchiſten einmal aus Abren Reihen hervorgehen werden?(Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Deshalb verſchließen wir uns nicht dem Gedanken, daß poſitive Maßregeln gefunden worden ſind und gefunden werden müſſen, um der drohenden Gefahr, die wir für in Ausficht ſtehend halten, entgegenzutreten. Dazu ſollten wir uns Alle die Hand reichen, wir ſollten zuſammen arbei⸗ ten, um in einem ſolchen Kampfe die Stellung der bürger⸗ lichen Geſellſchaft aufrecht zu erhalten. Wir glauben nicht veranlaßt zu ſein, für den Commiſſionsantrag zu§ 112 zu ſtimmen, ſondern werden uns auf 8 112 in der Faſſung der Commiſſion zurückziehen.(Beifall bei den Nationalliberälen.) Kriegsminiſter Bronfart v. S chellendo vff erklärt, er könne über den Standpunkt der Regierungen keine Erklä⸗ rung abgeben, ſondern nur Namens des preußiſchen Kriegs⸗ miniſteriums ſagen, daß er die Regierungsfaſſung vorziehe. Abg. Spahn bemerkt, Staatsſeeretär Nieberding und Generalauditeur Ittenbach hätten in der Commiſſion nicht betont, daß man auf die Regierungsfaſſung zurückkommen wolle. Die Commiſſionsfafſung gehe doch weiter als die Re⸗ terungsfaſſung. Das Centrum ſtimme gegen den Antrag ann und für die Commiſſionsfaſſung. Staatsſekretär Nieberding erklärt: die Vorausſetzung u der Kommiſſionsfaſſung war eine andere Geſtaltung des 5 112. Generalauditeur Ittenbach betont, daß er in der Kommiſſion keine bindenden Erklärungen abgegeben habe. Abg. Bebel(Soz.) meint: Die herrſchenden Kreiſe wünſchen die Sozialdemokratie zu Gewaltthaten zu provoziren, um ſie dann durch Militärgewalt niederzuſchlagen. Dieſen Weg werden wir aber nicht 8 Die Verſchärfung der Strafbeſtimmungen iſt überſtüſſig, und trifft nur die noth⸗ wendige Kritik. Das Material der Regierung iſt nicht beweis⸗ kräftig, und wäre ohne Agents provocateurs noch dürftiger. Kriegsminiſter Bronſart v. Schellendorff eitirt aus dem„Vorwärts“ einen Artikel, in dem die Rede davon iſt, den Kriegsminiſter wie einen tollen Hund niederzuſchießen. 15 ſo etwas ſchreibt, thut es nicht. Guruf Bebels: Sehr richtig!) Der Kriegsminiſter fortfahrend: tiſcher Burſche, der ſolches lieſt, könnte zur That angereizt werden. Der Miniſter beſtreitet, daß er den Bürgerkrieg als heiteres Bild hingeſtellt habe. Allerdings wäre es heiter, wenn die Maſſen, wegen nichtgehaltener ſozialiſtiſcher Ver⸗ ſprechen ungeduldig geworden, die ſozialdemokratiſchen Ab⸗ geordneten vor die Front riefen, wo ſie dann wider Willen zu heroiſchen Thaten aufgefordert würden.(Seiterkeit). Abg. v. Kardorff(Reichsp.) ertlärt: Die Reichspartei für die Regierungsfaſſung und gegen die Kommiſſtons⸗ aſfung. Abg v. Levetzow gibt die gleiche Erklärung Namens der Konſervativen ab auf Grund der Erklärung des Kriegs⸗ mtniſters. Redner bemerkt, es ſei keine Ausſicht vorhanden, daß ſich der Bundesrath auf einen anderen Standpunkt ſtellt als der preußiſche Kriegsminiſter. 5 Hiermit ſchließt die Diskufſion. Abg. Haußmann zieht ſeinen Nunmehr wird§ 112 in der Re Konſervativen, die Reichspartei un abgelehnt. 1 Die Kommiſſionsfaſſung wird gegen das Centrum ab⸗ elehnt.— 5 Abg. Richter(freif. Volksp.) bemerkt: für die Zuſtimmung Aber ein fana⸗ Antrag zurück. ierungsfaſſung gegen die die Nationalliberalen Seneral⸗Anzeiger. Manußeim, 18. Mat. eine Reihe von Abſtimmungen die ganze Vorlage ſchnell aus der Welt kommt.(Große Heiterkeit; lebhafte Wemegat 5 Nachdem§ 112 in der Commiſſions⸗ wie in der Regie⸗ rungsfaſſung abgelehnt worden, verzichtet das Haus auf die Weiterberathung der geſammten Vorlage. Die ganze Um⸗ ſturzvorlage wird paragraphenweiſe ohne Debatte abgelehnt und darauf die Sitzung geſchloſſen. Das Haus trennt ſich in lebhafter Erregung. Montag: Zollgarantie⸗Vertrag mit Oeſterreich⸗Ungarn, Novelle zum Militärrelikten⸗Geſetz und Tabakſteuervorlage. —— Aus Stadt und Land. Mannheim, 18. Mai 1895. Perſonalnachrichten. Miniſterium des Junern. Auf Anſuchen wurde entlaſſen: Schneider J, Friedr., Schutzmann beim Amt Karlsruhe.— Verſetzt wurde: Maſe 775 Karl, Schutzmann beim Amt Karlsruhe zum Amt Mannheim. — In Ruheſtand verſetzt: Bach, Joſef, Schutzmann beim Amt Karlsruhe. Miniſterium der Juſtiz, des Kultus und Uunterrichts. Verſetzt wurden: Laier, Adam, Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht Wolfach zum Amtsgericht Säckingen. Ott, Bernhard, Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht Mannheim zum Amtsgericht Lahr. No p per, Michgel, Gerichtsvollzieher beim Lahr zum Amtsgericht Mannheim. Schmitt, Robert, Aktuar beim Amtsgericht Bruchſal zum Amtsgericht Baden. Vogt, ohann, Aktuar beim Amtsgericht Buchen zum Amtsgericht Bruchfal.— Zugewieſen wurden: Wal d⸗ vogel, Hermann, Aktuar, dem Großh. Amtsgericht Karls⸗ ruhe. Kimmig, Oskar, Aktuar, dem Großh. Amtsgericht Buchen Schulweſen. A. Bekanntmachungen. Nachbenannte Zöglinge des 5. Kurſes der Lehrerbldungs⸗ anſtalt in Meersburg wurden nach beſtandener Abgangs⸗ prüfung unter die Volksſchulkandidaten aufgenommen: Beil, Moritz, Stetten a. k.., Breinig,., Waltersweiher, Döbele, Fridolin, Rhing, Elſäßer, Joſef, Dürrheim, Erath, Otto, Meersburg, Gratz, Wilhem, Triberg, Haas, Franz, Meersburg, Herbſt, Karl, Arlen, Herzog, Otto, Riedböhringen, Hierholzer, Theodor, Hütten, Hilde⸗ brand, Franz, Oensbach, Karrer, Auguſt, Allensbach, Kehl, Karl, Stühlingen, Kirchn er, Ernſt, Pfullendorf, Kolmerer, Julius, Endingen, Obert, Karl, Zell a. H. Rahner, 19 5 Horben, Rögele, Eugen, Eckartsweier, Rohrer, Herm,, Neudingen, Späth, Albert, Biberach, Steidlinger, Gg. Aulendorf, Vetter, Eugen, Göggingen. Walter,., Oberſchopfheim, Wang, Franz, Meersburg, Weckerle, Fridolin, Scheer, Wintermantel, Furtwangen, Zimmerer, Nikolaus, Grlach. An der Lehrerbildungsanſtalt in Meersburg haben im Frühjahr 1895 die Dienſtprüfung beſtanden: J. Für erweiterte Volksſchulen: Bär, Ernſt, Konſtanz, Brombach,., Rickenbach, Ehringer,., Wackersbofen, Höuth, Rich., Garlingen, Kunzelmann,., Welſchingen, Kur rus, Pius, En⸗ dingen, L 5 Auguſt, Schutterzell Orſinger,., Eigeltingen, Reilinsper ger,., Bergzell, inter⸗ mantel,., Furtwangen. 2. Für einfache Volksſchulen. 5 Albiez, Joſeph, Schachen, Diemer, Albert, Neun⸗ kirchen, Drexler, Leo, Möhringen, Rudolf, Her⸗ dorf, Frey Hermann Waldhaufen, luitz, Ed., Kekten⸗ acker, Hättich, Guido, Neukirch, Helmle, IJ., Ober⸗ bronnen, enslingen, Knöre,., Kappelwindeck, Mün 1 Wagenſchwend, Obergſelt„., Bräunlingen, Schmid, Hermann, Meßkirch, Winkle r, Karl, Oberflörshein, Zeiler, Ludw., Steinhilben. B. Dienſtnachrichten. Volksſchulen. Verſetzungen und Ernennungen: Brau n, Oskar, Schul⸗ kandidat, als Unterlehrer nach Wilferdingen, A. Durlach. Büchner, Jvyſef, auptlehrer, von Bulach nach Beiertheim. Eckert, Richard, Hilfslehrer, von Hugsweier nach Waldhof, A. Mannheim. F7 ranz, Schulkandidat, als Unter⸗ lehrer nach Egringen, A. Lörrach. Geiger, Auguſt, Hilfs⸗ lehrer, von bergebisbach nach Mauchen, A. Bonndorf. Gluitz, Eduard, Unterlehrer, von Sipplingen nach Stockach. Göll, Johann, Unterlehrer, von Egringen nach Meßkirch. Grambach, Bertha, Hilfslehrerin in Freibur„ wird Unter⸗ lehrerin daſelbſt. Himmelsbach, oſef, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Willaringen, A. Säckingen. Karrer, Auguft, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Sipplingen, A. Ueberlingen, Maier, Julie, als Hilfslehr, nach eidelberg. Neidecker, Karl, Unterlehrer, von der landwirthſchaftlichen Winterſchule in Freiburg an die Volksſchule in Baden. Non, Karl, Hilfslehrer in Schönau, A. Heidelberg, wird Schul⸗ verwalter daſelbſt. Rahner, Hermann, Unterlehrer, von Willaringen nach Görwihl, A. Waldshut. Reitter, Chr., Unterlehrer, von Wilferdingen nach Oberkirch. Schö chlin, Ming, Schulkandidatin, als Unterlehrerin nach Schopfheim. Schönig, Otto, in Bilfingen, Amt wird Unterlehrer daſelbſt. Seyferle, Guſtap, als chul⸗ verwalter nach Ballenberg, A. Tauberbiſchofsheim. Volk, Lina, Schulkandidatin, als Hilfsl. nach Raſtatt. Winter, Georg Karl, Unterlehrer in Meßkirch, als Hilfslehrer nach Karlsruhe. Wirth, Karl, Hilfslehrer von Luttingen nach Strittberg, A. St. Blaſien. Zwecker, Wilhelm, Unterlehrer in Oberkirch, als Schulverwalter nach Oetlingen, A. Lörrach. Erledigte Stellen für Militärauwärter. Straßenwart auf ſofort nach Hofsgrund(Amts⸗ bezirk Freiburg). Bewerbungen an die Großh. Waſſer⸗ und Straßenbau⸗Inſpektion Freiburg. Rottenführer im Geſchäftsbereich der kaiſerl. Eiſen⸗ bahn⸗Betriebsdirektion Mülhaufen. Lebensalter der Bewerber nicht unter 21 und nicht über 40 Jahre. Schreibgehülfe auf ſogleich bei der Domänen⸗ direktion Karlsruhe. Erforderlich: Gewandtheit im Leſen und Schreiben. Gehalt zunächſt 70 bis 85 Mark monatlich, ſodann bei befriedigender Dienſtleiſtung ſteigend bis zu 1400 Mark jährlich. ewerbungen ſind an Großh. Domänen⸗ direktion zu richten. 5 Straßenwart auf ſofort nach Mahlſpüren im Thal (Amtsbezirk Stockach). Bewerbungen an die Großh. Waſſer⸗ und Straßenbauinſpektion Konſtanz. Trühfahrswettrennen des Rlubs. Begünſtigt von dem herrlichſten Wetter fand geſtern das Frühjahrswettrennen des hieſigen Velocipedklubs ſtatt. Das Sportsfeſt hatte ſich eines ganz außergewöhnlichen Beſuchs zu erfreuen. Wohl annähernd 3000 Menſchen mochten ſich eingefunden haben, um dem intereſſanten und feſſelnden Schau⸗ ſpiel beizuwohnen. Vor Beginn des Rennens wurde ein Corſo abgehalten, der am Stadtpark begaun und ſich entlang der Ringſtraße nach dem Rennplatze bewegte. An dieſem Corſo betheiligten ſich etwa 500 Fahrer in ihren kleidſamen theil⸗ weiſe ſehr geſchmackvollen Koſtümen. Um 4 Uhr begannen die Rennen, welche folgenden Verlauf hatten: Veloriped- kurz, verzichten wir auf die Weiterberathung, damit durch Machen wir 1 *— Huber, Ernſt, Konſtanz, Knaupp K, Langen⸗ 1. Gaueeelenbs et Otzen für Meitgitedet des Gauverbandes Nr. 5Mitelrheingau des D..N. Strect. 2000 Meter, 6 Runden, Einſatz M. 2. Drei Ehrenpreiſe, ge ſtiftet vom Gauverband Nr. 5, Mittelrheingau. J) Ludwig Gimmy vom Velociped⸗Club Mannheim mi 3 Min. 18 Sek.; 2) Sigmund Metzger von Karlsruhe mit 3 Min. 18½ Sek.; 3) 8. Tangert1 vom Radfahrer.⸗B Badenia Mannheim mit 3 Min. 20 Sek. Außerdem ſtarteten Karl Metzger von Pirmaſens und Karl Naumann von Worms; letzterer kam bei der dritten Runde zu Fall und mußte abſtoppen. 2. Niederrad⸗(Eröffnungs)⸗Fahren. Offen für alle Rennfahrer. Strecke 3000 Meker, 12 Runden, Einſatz 3. Drei Preiſe: M. 75, 50, 30. 1) Carl Jörns von Kaiſerslautern mit 5 Min. 24 Sek.; 2 Alwin Vater von Karlsruhe mit 5 Min. 24/% Sek.; 3) Carl Zimmermann vom Vel.⸗Club Mannheim mit 5 Min. 24% Sek. Ferner betheiligten ſich an dem Rennen Paul Nolly von Mainz, Val. Leonhard vom Radfahrerverein Vorwärts in Mannheim, O. Kux von Dortmund, Theodor Laß vom Vel.⸗Club Mannheim, Julius Piſter vom Vel.⸗ lub Mannheim, Auguſt Habich von Karlsruhe und W. Koch von Frankfurt. Jörns gewann leicht mit 1 Länge. 3 Niederrad⸗Erſtfahren. Beſchränkt für Ama⸗ teure, die noch keinen Preis auf der Rennbahn gewonnen, Strecke 2000 Meter, 6 Runden, Einſatz M. 3. Drei Ehren⸗ preiſe. 1) H. Wilker von Göllheim mit 3 Min. 27¼ Sek., 2) Auguſt Letzing von Caſſel mit 3 Min. 27%½ Sek., 3) Emil Scherer von eidelberg mit 8 Min. 28¾ Sek. Außerdem fuhren noch Jacob Schmidt, Einzelfahrer von Mannheim, Joh. Wehnes von Mannheim, Carl Gunkel von Heidelberg, Karl Brenkm ann von Mannheim und Fritz Horber von Heidelberg. Nach der zweiten Runde kam Brenkmann zu Fall und verurſachte auch den Sturz des Wehnes, Gunkel, Rikter und Horber. 4. Schützenhausfahren mit Vorgabe. Beſchränkt für Amateure. Strecke 3000 Meter, 9 Runden, Einſatz M. 3. Drei Ehrenpreiſe. 1) Carl Zimmermann vom Velocipedklub Mannheim (vom Mal) mit 4 Min. 54 Sek, 2) Auguſt Habich von Karlsruhe(60 Meter Vorgabe) mit 4 Min, 55 Sek., 8) Franz Heß von Waldmohr(120 Meter Vorgabe) mit 4 Minuten 55% Sek. Ferner ſtellten ſich noch dem Starter: DO. Kux von Dortmund, Carl Heß und Adolf Lehmann vom Velbeipedklub Mannheim, Alwin Vater von Karlsruhe Valentin Leonbardt von Mannheim, H. Wilcker von Göllheim und Georg Kiſſel von Heidelberg. 5. Ermunterungsfahren. Beſchränkt für Ama⸗ teure, die noch keinen 1. Preis auf der Rennbahn errungen haben. Strecke 3000 Meter, 9 Runden, Einſatz M. 3. Drei Ehrenpreiſe. 1) Ludwig Gimmy vom Velocipedelub Mannheim mit 5 Min. 9 Sek; 2) Karl Feldmüller von Kaiſerslautern mit 5 Min, 92% Sek.; 3) Franz Heß von Waldmohr mit 5 Min. 10½½ Sek.; ferner ſtarteten Emil Scheerer von Heidelberg, Julius Piſter vom Velocipedelub Mannheim, Stegm. Mebßger von Karlsruhe, Max Sink von Frankfurt und Karl Metzger von Pirmaſens. 6. Niederrad⸗Vor abefahren. Offen für alle Rennfahrer. Strecke 3000 eter, 9 Runden, inſatz M. 8. Drei Preiſe: M. 75, 50, 30. 1) Carl Jörns von Kaiſerslautern(vom Mal) mit 4 Min. 50 Sek.; 2) Theodor Heß vom Velocipedklub Mann⸗ heim(vom Mal) mit 4 Min. 50d% Sek., 3) Auguſt bich von Karlsruhe(70 Mtr. Vorgabe) mit 4 Min. 50¾ Sek. Außerdem fuhren 8 Nolly von Mainz, welcher aber bald abſtoppte, W. och von Frankfurt, Ludwig Gimmig und Adolf Lehmann vom Velocipedklub Mannheim, Joh. Wehnes von Mannheim und Valentin Leonhardt von e 5 f Jugendfahren. Offen für Knaben unter 14 ren. Strecke 1000 Meter, 3 Runden, Einſatz frei. 05 1) Joſ. Münch mit 1 Min. 46 Sek.; 2) Jac. Faß old mit 1 Min. 46 Sek.; 8) Friedrich Bruch mit 1 Min. 47 Sek. 6 Knaben fuhren. 8. 5 uptfahren. Offen für alle Rennfahrer. Strecke 10,000 Meter, 30 Runden, Einſatz M. 3. Drei Preiſe: M. 100, 70, 30. Ferner ein Führungspreis: M. 50. 1) Karl Jörns von Kaiſerslautern mit 17 Min. Sek.; 2) Kark Zimmermann vom Velocipedklub heim mit 17 Min. 35 Sek.; 8) Karl Heß vom Velocipedklub Mannheim mit 18 Min. An der letzten Kurve der letzten Runde kamen die ſämmtlichen Fahrer außer Jörns zu Fall. 190 mermann trug ſein Rad durch die Bahn, während karl Heß ſein Rad durch das Ziel ſchob. Kux hatte be⸗ reits nach der 3. Runde abgeſtoppt. Den Führungspreis er⸗ hielt Auguſt Habich. 9. Tandemfahren. Offen für alle Rennfahrer. Strecke Einſatz M. 5 per Paar. Drei Preiſe: 3000 Meter, 9 Runden, M. 80, 50, 30, für jedes Paar. 1) W. Koch von Frankfurt und Adolf Lehmann vom Velocipedklub Mannheim(100 Meter Vorgabe) mit 4 Min. 41 Sek, 2) Ludwig Gimmy und Jul. Piſter, beide vom Velocipedklub Mannheim(75 Meter Vorgabe) mit 4 Men. 42 Sek., 3) Auguſt Habich und Alwin Vater von Karls⸗ ruhe mit 4 Min. 47 Sek, Das 4. Fahrerpaar waren Carl Jörns von Kaiſerslautern und Carl Zimmermann von Mannheim. Dieſes Paar mußte jedoch balb nach Beginn des Rennens abſtoppen, da an der Maſchine der Gummireifen zerſprang. Um ½7 Uhr waren die Rennen beendigt. Die Preis⸗ vertheilung fand Abends im„Badner Hofe“ ſtatt, wo eine Tanzunterhaltung das ſchöne Sportsfeſt beſchloß. 4090 Mann⸗ Zur Jutendantenwahl. Wie wir hören, findet am nächſten Freitag, 17. Mai, eine Sitzung des Stadtraths ſtatt, auf deren Tagesordnung als einziger Berathungsgegenſtand die ſendgiltige Wahl des Intendanten des hie⸗ ſigen Hoftheaters ſteht. Die Sitzung beginnt Nach⸗ mittags 4 Uhr. Kolonial⸗Verein. Am Montag den 13. ds. Mts. Abends%½ Uhr, findet ein von der hieſigen Abtheilung der Deutſchen Kolonialgeſellſchaft in Gemeinſchaft mit dem Ge⸗ werbe⸗ und Induſtrie⸗Verein und dem Arbeiter⸗Fortbildungs⸗ verein veranſtalteter Vortra gsabend ſtatt; den ge⸗ nannten Vereinen iſt es gelungen, den hier als Redner bereſts rühmlich bekannten Afrikareiſenden und Forſcher Herrn n Einwald ſowie Herrn Fabrikanten Max Schubert von Chemnitz für dieſen Vortragsabend zu gewinnen. Vortragsgegenſtände ſind:„Siebzehn Jahre in Südafrikar(Herr Einwald) und„Die Be⸗ deutung Süd⸗Afrikas für deutſche Auswan⸗ derung und deutſchen Export“(Herr Schubert). Herr Einwald iſt derjenige deutſche Forſcher, der länger als irgend ein anderer in Afrika verweilt und insbeſondere Süd⸗Afrika und die Golddiſtrikte am gründlichſten kennen ge⸗ lernt hat; ſechsmal iſt er ſeit 1877 in Afrika geweſen, theils im Auftrage engliſcher Geſellſchaften und des Herrn Lüderitz. theils auf eigene Koſten. Sein letzter, mit dem Be⸗ ſuche zahlreicher Länder des mittleren Süd⸗Afrika verbundener Aufenthalt währte von Mitte 1886 bis Ende 1894. Ein⸗ walds Fiertenuugen galten in erſter Linie der Auffindung von Gebieten, deren Klima und Bodenbeſchaffenheit Anlage europäiſcher, deutſcher ‚ den 55 el u u wie umfaſſendem Maße ihm dies freilich au 4 2 dgen bauſcen daedetedts, deee* Mannheim, 18. Mai General Anzeiger. 3 Sei ſeute Abend aus ſeinem eigenen Munde vernehmen. Schubert, ein praktiſch thätiger Induſtrieller(er und deutſchen Ausfuhrhandel beleuchten. Auch er iſt als des Vortrags⸗Abends neben der Unterhaltung auch reiche Be⸗ 5551 Spinnwirte lehrung geboten werden wird. Der Vortrag findet im Herr ſdie allgemeinen Geldverhältniſſe der Zinsfuß für Guthaben]Thüre und dann auch mehrere Fenſter ein. Nun erſchien rak f beſitzt] von 3000—10,000 M. nur noch 3¼, für ſolche über 10,000.] Schmidt wieder und feuerte mit einem Revolver auf Hug, ine Manometerfabrik in Chemnitz) wird die Trageweite der nur noch 8 pCt. betragen. Guthaben unter 3000 M. ſollen den ſeine Großmutter von weiteren Unthaten abhalten wollte, Jorſchungen des Herrn Einwald für deutſche Auswanderung] nach wie vor mit 3½ pEt. verzinſt werden.— An der Neuen⸗ mehrere Schüſſe ab, von denen einer die alte Frau am Arme Red⸗ heimer Landſtraße hat man kürzlich beim Graben von unda⸗ verwundete, während ein anderes Geſchoß dem Hu in den ner ſchon vielfach mit Beifall aufgetreten, ſo daß den Beſuchern menten einen Steßer mit dem Stempel der 8. Legion 115 ein ſon Hug Ka⸗ fino⸗Saale ſtatt. Außer den Mitgliedern der veranſtal⸗ Blätter ging, erweiſt ſich als ein ſchlechter Scherz, den locken⸗ lenden Vereine ſind alle Freunde kolonialer Beſtrebungen] bacher Bürger ſich mit einem Zeitungskorreſpondenten er⸗ früher gegen ihn erkannter Strafen wegen Woce e 9 willkommen. laubten. Die Mitglieder des Gewerbe⸗ und Induſtrie⸗] Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Vereins werden auf den heute— Montag Abend ½8 Uhr aunheim em Kaſinoſaal ſtattfindenden Vortrag der Herren 1) Afrika⸗ 5 reiſender Ein wald:„Siebzehn Jahre in Südafrika“, SA 88 2) Landtagsabgeordneter Schubert⸗ hemnitz:„Die Bedeu⸗ 8 22 3 3 S tung Südafrikas für deutſche Auswanderung und deutſchen 2 Zeit 5 8 22 588 8 Ss 2Bemerk⸗ Export“ beſonders aufmerkſam gemacht. 8 88 S8 S32 s ungen * Stadtpark. Mit dem heutigen Tage beginnen die S—— 228 cegelmäßigen Concerte wieder, ſo zwar, daß an Wochentagen mm c— je ein Concert Abends, an Soyntagen je zwei Concerte Nach⸗ mittags und Abends ſtattfinden. 13. Mai Morg.7762,1 17, ſtill *Maimeſſe. Der Bbig herrliche eee ee die einen äußerſt ſtarken eſuch unſerer aimeſſe. Auch die 18.„ Mittg.29761,5 28,0 N 4 Landbevölkerung war ſehr zahlreich vertreten. Was den Geſchäftsgang auf der Verkaufsbudenmeſſe anbelangt, ſo wird 18.„ Abds. 920762,3 20,0 NW 2 derſelbe als nicht ſehr günſtig *Dr. Nieſer J. In der Nacht vom Samſtag zum 14.„ Morg.78768,8 14,2 NW 2 Fonnig erlag Dr. fa egern er im Alter von ahren einem ſchweren, langandauernden 8 Leiden. Mit ihm verliert unſere Stadt einen hier auf dem lefſe Temperatur 988 014 8 781 Gebiete der Wiſſenſchaft und Kunſt hochverdienten Mann. 85 5 Derſelbe war Mitbegründer der hieſigen öffentlichen Bihlio⸗ Pfälziſch · Heſſiſche Nachrichten. thek, für die er 25 Feg lang in uneigennützigſter thätig geweſen iſt. Weiſe örte ſeit der 1869 erfolgten*Kleine Mittheilungen. In Weiter s w eiler be⸗ Bauch fuhr und eine ſo gefährliche Verletzung verurſachte, el aus römiſcher Zeit gefunden.— Der daß der Verletzte 12 Wochen lang arbeitsunfähig war. Wegen old fund bei Flockenbach, der kürzlich durch alle] Körperverletzung wurde Schmidt vom Schöffengericht zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Hug erhielt mit Zurechnun eine Geſammtſtrafe von 2 Monaten 1 Voche Gefängniß. eute ſtehen die Berufungen der Beiden zur Verhandlung. u Gunſten des von Rechtsanwalt Dr. Katz vertheidigten ngeklagten 1 nahm heute das Gericht nur eine Ueber⸗ ſchreitung der Nothwehr an und ſprach denſelben frei. Die Berufung Hugs wurde als unbegründet verworfen. 5) Die 29 Jahre alte Dienſtmagd Sabine Schreider von Trappſtadt, welche erſt vor einigen Wochen wegen mehreren in Heidelberg begangener ſchwerer Diebſtähle von der gleichen Straftkammer zu längerer Zuchthausſtrafe verur⸗ theilt worden war, ſtand heute wegen eines erſt nachträglich ermittelten Diebſtahls nochmals vor den Schranken. Im Monat Februar oder März iſt ſie nächtlicherweile in die Wirthſchaft zur„Kümmelſpalterei“ in Heidelberg eingeſtiegen und hat ein Portemonnaie mit 30 Mark Inhalt, ſowie einen Bund Schlüſſel entwendet. Das Gericht gelangte heute zu einer Geſammtſtrafe von 5 uchthaus. Ferner wurde auf der bürgerlichen Ehrenrechte auf die gleiche Dauer und Stellung unter Poli eiaufſicht erkannt. 6) Bei einem auf der Ortsſtraße in Lobenfeld am 2. März d. J. entſtandenen Streite ließ ſich der 48 Jahre alte Poli⸗ zeidiener Franz Dick hinreißen, dem Taglöhner Franz Hönig, der zuſchaute und auf ſeine geſ a ſeines Weges zu ehen, nicht parirte, einen Sto mit der Fauſt und einen Schlag mit einem Stock zu verſetzen, worin ihm die Taglöh⸗ eh 8 84 f ibliot 8 tand fand ſich der 20jährige Dienſtknecht Peter Vecker ſeit dem in 5 ...!. welches Ehrenamt er bis zu ſeinem Tode innehatte. Aie Be unten in 57 bet euf die Zund behſe ver⸗ un demonfeene enen miteg renee e Vorher vertrat er auch einige Jahre das anfänglich] mittelſt Veißzange Linen w ſtift auf die Zündkapſel und 3 Angeklagten(der Polizeidi Vorſtandsmitgliedern obliegende Amt eines Bibliothekars in brachte mit einem Hammer die Patrone zur Exploſion. 191 5 dem Beſichtspun des 8 240.St 8. ange aufopferungsvoller Weiſe und auch ſpäter beſchäftigte er 5 bei wurde ihm die Hand zerriſſen und er auch an der weiterhin mit dem Bücherweſen, auf welchem Gebiete er ſi bezüglich der Ordnung und des Arrangements erdienſte erwarb. Wie er in der der Bibliothek große wird. Das in der Nähe ſtehende S nchen— Dienſtherrn kam mit dem bloßen Schrecken davon. ruft erheblich verletzt, ſodaß er längere 5 15 arbeitsunfähig ſein ückſicht auf den bisherigen guten Leumund der heute wegen wurden gegen ſie Geldſtrafen ausgeſprochen. Franz Dick er⸗ hielt 100 M. event, 20 Tage Gefängniß, Friedrich Dick 80 M. event. 16 Tage Gefängniß und Neideck 50 M. Geldſtrafe eventl. 10 Tage Gefängniß. Vertheidiger:(für Franz Dick).⸗A. Bibliothek ganz beſonders auch die 19 der Kunſt⸗*Oppau, 12. Mai. Der hieſige e jend bei] Dr. Moufang. au wiſſenſchaft förderte. ſo war er Künſten ſelbſt als Vizepräſident des hieſigen Kunſtvereins, mit welcher Ehrenſtelle er ſeit 1874 betraut wurde, ein ver⸗ dienſtvoller Förderer. Seine literariſchen Arbeiten, die er 520 cht i ; Reſtaurirung eines Grabes auf demſelben ein den bildenden und in demſelben die Leiche eines 1 Kindes. Das Säckchen mit dem ſchauerlichen Inhalt war etwas einge⸗ aart und mit dürren Blumen und Kränzen bedeckt. Das ſt jetzt eifrig bemüht, wo die kleine Leiche, die am gelegentlich in der„Allgemeinen Zeitung veröffentlichte, Halſe blaue Flecken hat, herrührt. zeugen von feinem Kunſtverſtändniß. Dr. Nieſer war eine edle, vornehme Gelehrtennatur, die mit ſtillem Fleiße in unſerer G5 ETidijtszeitung. Stadt Bedeutendes wirkte und ſchaffen half. Sein Lebe n und„Manuheim, 10. Mai.(Strafkammer III.) Vor⸗ in Heidelberg, bei welcher ſie in Dienſt treten zu wo leines Säckchen 7) Das 30 Jahre alte Dienſtmädchen Anna Dd enk von Tiefenbach entwendete im Februar oder März d. Is. einer Frau Glöckler in Heidelberg, bei der ſie diente, bezw. zwei bei Frau Glöckler wohnenden Studenten Kleidungsſtücke und Weißzeug im Werthe von 17 M. Verſchiedene Geldbeträge, die ihr Frau Glöckler zum Einkauf von Fleiſch übergab, be⸗ hielt ſie für ſich und endlich entlockte ſie der eeee en vor⸗ Wirken verdient deshalb alle Zeit das dankbarſte Gedenken. gender: Herr Landgeri sbirettor Weizel. Vertreter der gab, 3 M. Haftgeld. Vandalismus. Kaum iſt die Natur zu neuem erwacht, ſo glaubt ſich auch ſchon eine gewiſſe Sorte Menſchen ſi Leben Großh. Staatsbehörde: Herr Staatsanwalt v. Duſch. 8) Student Karl Hund in Heidelberg, hatte vom Schöf⸗ 1) Der 34 Jahre alte Taglöhner Martin Bohrmann J fengericht wegen Ruheſtörung eine Geldſtrafe von 8 M. ex⸗ berufen zu fühlen, die blühenden Sträuche ihres ſchönſten von Feudenheim hatte dem Wirth Joſef Feuerer. in Wieb⸗ halten. Auf ſeine von.⸗A. Dr. Kaufmann vertretene Schmuckes zu berauben. So plünderte heute früh gegen. 4 üingen als Fauſtpfand für eine Zechſchuld von r M. 50 Pf. Berufung bin wurde er heute freigeſprochen. Uhr ein beſinnungslos betrunkener Menſch Jie ſtaddiſchen 5 Gennle lader Werlaſſen 2 ger dieſe benöthigte 115„ Maunheim, 11. Mai. Für die nächſte Schwurgerichts⸗ Anlagen am Waſſerthum, vor dem Quadrate 0 7; indem er] Geld zur Auslöſung nicht befaß brachte er dem Wirt einen periode liegen jetzt ſchon 8 Fälle vor. ganze Aeſte von den daſelbſt blühenden Zwerg⸗Fliederſtämmen gefälſchten Gutſchein des Landwirths Adar Bauer in 5 uben⸗ Tlyeater, Kunſt und Wi ſrenſ⸗ chaft. abriß. Beim Herausſteigen aus den Anlagen blieb er mit heim für den betr. Betrag. Gegen dieſe Bürgſchaft des einem Fuße an dem Zaun hängen und biieb wie todt auf früheren Dienſtherrn Bohrmanns gab Feuerer die Kleider Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. dem Trottoir liegen, wobei er bedeutende Hautabſchürfungen heraus. Bohrmann wurde heute nißſtr der begangenen Zweites und letztes Gaſtſpiel an der rechten Geſichtsſeite davontrug. Vorübergehende 3 7 5 boben den vollſtändig Beſinnungsloſen auf und brüchten ihn eee zu einer Gefängnißſtrafe von 2 Wochen von Gleonora Duſe. wieder mühſam auf die Beine, worauf er ſeinen Weg nach der Schwetzinger⸗Vorſtadt zu fortſetzte.— Auf dem P Tagen Ein Kind Bäumchen vollſtändig abgeklnickt. * in i Cavalleria rustieana.— La loeandiera- 2) Am 14. Dezember v. J. pfändete der Gerichtsvollzieher Am Samſtag Abend hatte man Gelegenheit, zu ſehen, arade⸗ 2 9 1 f 1 2 5 7 2 5 99— Janda bei dem Gärtnergehilfen Otto Raudis in Rohrbach, daß die Cavalleria ruſticana auch ohne die Maskagniſſche platz wurde gleichfalls heuke Nacht ein daſelbſt vor einigen d h. er wollte pfänden, fand aber nichts. Er wollte dezhalb] Muſik, als Schauſpiel außerordentlich wirkungsvoll iſt. Mit 0 geknickt..in dem anſtoßenden Zimmer nach pfändbaren Gegenſtänden wenigen kräftigen Strichen at Giovanni Verga damit einen Kind vermißft. Aus Frankenthal wid gemeldot: fahde Die Bewohnerin eee de Modiſtin Martha bramdtiſchen 2 1 5 5 kt geſchaffen, der ſo gewaltig von dem Eifer⸗ Seit Donnerſtag Nachmiktag iſt das 11jährige Mädchen des Gaube und Verlobke Raudts“ 8 1; 0„gerieth darüber in Wuth und ſu tsthema und wilder Volksleidenſchaft mit ihrem blutigen in der Welſ hasſſe 5 4 fiſf Schule Aan ſchloß mit den Worten:„Unverſchämter Menſch!“ ſo ſchnell Finale durchglüht iſt, daß der bis ins Innerſte abgängig. Das Kin 110 ſeit dieſer 5 5 9 171 85 je. die Thür, daß Janda ſeine Hand dazwiſchen ließ, welche davon ergriffen wird. Dieſe ſtarte Wirkung war nicht zum doch nicht nach iſt ſei ß 2 ſe 15 niu. ddern blutig getlemmt wurde. Wegen Widerftands und Körperver⸗] wenigſten der trefflichen Darſtellung zuzuſchreiben, welche ſchwunden. Das Mädchen war außer ſeinen Urredernn letung wurde Martha Gaube vom Schöffengericht zu 1 Woche das Künſtler⸗Perſonale der Eleonora Duſe bot. angezogen mit einem grauen Kleidchen, ſchwarzen Strümpfen Gefängniß verurtheilt. Sie legte hiergegen Berufung ein, Im und Schnürſchuhen und hatte ſeine Schultaſche mit B bei ſich. Wer etwas von dem vermißten Kinde weiß, üchern möge es den betrübten, geängſtigten Eltern oder der dortigen Polizei 5 Tage Gefängniß umgewandelt wurde. anmelden. * Muthmaffliches Wetter am Dienſtag, 14. Mai. Für von Hagenbach verkaufte im Dienſtag und Mittwoch iſt ein weſentlicher Umſchla bisherigen Witterung nicht zu erwarten. Aus dem Groſtherzo gthum. O Heidelberg, 10. Mai. Wie bei anderen Spar⸗ le kaſſen, ſo kommt es auch bei der hieſigen häufig vor, daß S olksthümlichen ſcheint die Hauptſtärke der Truppe zu welche, von.⸗A. Dr. Jord an vertreten, leute den Erfolg] liegen. Die einzelnen Figuren waren äußerſt charakteriſtiſch, hatte, daß die Strafe in eine Geldſtrafe von 20 Mk. event. durch und durch realiſtiſch und im Dialog ſowie im Geher⸗ denſpiel ſehr leiſtungsfähig. Namentlich kann dies von den 3) Der 30 Jahre alte Hiarz p Wilhelm Herkel] Dar tellern des Turridu und des Alſio geſagt werden. Auch ärz d. J. ſeinem Meiſter, dem die Maſſenſzenen wurden ungemein lebhaft und dramatiſch g der Zimmermann Horange in Heidelberg eine Brunnenkette, die bewegt gegeben. Als zum Schluß der Todesſchrei des Ge⸗ ee er Berufung ein, welche heute die Kapitaliſten und Geſchäftsleute kurz vor Schluß des Monats anwalt Dr. Katz. große Beträge in die Sparkaſſe einzahlen, um von Beginn 4) Eine bösartige Familienſzene pielte ſich zwiſchen dem Duſe. Wiederum bewunderten wir an ihr die Eiufachheit des nächſten Monats ab die Sparkaſſenzinſen zu genießen, 84 Jahre alten Taglöhner Georg Schmidſt von Petersthal des Auftretens, die ſchon im Koſtüm ſich kundgab. Da war während die Sparkaſſe ſelbſt dieſe Gelber nicht gleich deft und feinem 18 Jahre alten Neffen, Andregs Dug am 8. keine grelle Farbe, unſcheinbare Stoffe vom einfachſten Zu⸗ nitiv anlegen kann, ſondern ſich mit dem Bankzins begnügen] Juli v. Is. ab. Schmidt erwiſchte ſeinen Nefſen bei Aus⸗ 15 umhüllten ihre Geſtalt und ihre Finger begleiteten uß und auf dieſe Weiſe Einbußen erleidet. Um dieſem übung eines Verbrechens der widernatürlichen Unzucht und er 18 Monate vorher ſeinem früheren Meiſter, dem Zimmer⸗ tödteken erſchallte, gerieth das Volk auf der Gaſſe in ſo mann Oberfeld in eidelberg, unterſchlagen hatte. Vom müächtige Bewegung, malte ſich in den Geſichtern der Eilen⸗ Schöffengericht deshalb zu 12 Tagen Gefängniß verurtheilt, den das Entſetzen über die geſchehene Blutthat ſo draſtiſch Herabſeßun der ab, daß man kaum den Reflex eines grauſigen Ereigniſſes rafe auf 6 Tage zum Erfolg hatte. Vertheidiger Rechts⸗ ergreifender dargeſtellt ſehen kann. Im Mittelpunkte des Einakters ſtand natürlich die Santuzza der Eleonora urch fortwährendes Hantieren mit einem weißen Lopf⸗ m Uebelſtande abzuhelfen, ſollen von jetzt ab Einlagen von 3000 ſchlug alsbald mit einem Prügel auf ihn ein. Hug ergriff tuche die innere Erregung. Das feine Geſicht war bleich, Mark und mehr erſt vom erſten Tage des übernächſten Mo⸗ hierauf eine Miſtgabel und ſein Onkel mußte vor ihm flüchtig müde, apathiſch, in jedem Zuge die Schwermuth verrathend, nats an verzinft werden. Außerdem ſoll mit Rückſicht auf] gehen. Hug verfolgte ihn bis ins Haus und ſchlug deſſen ———— zweim 1 f ‚ 1 in liebevolles Wort ürde, Wer liebte ihn mehr? çdae are de e een dee Sene n e ſen Autoriſirte aus dem Engliſchen von W. v. Schönau. (Fortſetzung.) bitten, die ſie trug? Ryeburn verabſchiedete ſich förmlich von den Damen. Kachdru verbsten, Als er fork war, lehnte ſich Klara zurück und ſagte ſiegesgewiß:„Und Du ſollſt mich doch noch lieben lernen, „Sord Ryeburn, der in der Nähe ſtand, kam auf ehe das Jahr zu Ende geht.“ ſte. zu. „Ich hörte Ihr Geſpräch mit dem Großfürſten“, ſagte er;„hitte, nehmen Sie keine Rückſicht auf mich, ich trete zu⸗ 18. Kapitel. rück, wenn Sie es wünſchen.“ „Möchten Sie das?“ fragte ſie lachend. Es war ein nutzloſer Kampf, den Lord Ryeburn kämpfte, er mochte thun, was er wollte, ohne unhöflich zu ſein, „Nein, gewiß nicht, aber der Großfürſt— nun, er iſt konnte er nicht umhin, Lady Klara Gordon oft und viel immerhin ein Großfürſt, und ich dachte, Sie würden vielleicht] zu ſehen. gern mit ihm tanzen.“ Sie lachte wieder und ſagte:„Ich möchte um Preis einen unſerer Walzer verlieren.“ Ihre Mutter hatte ihn förmlich mit Beſchlag belegt, ſie keinen behandelte ihn, als ob er ſchon ihr Sohn ſei, und er war nicht im Stande, ihre Bitten abzuſchlagen. Seine Ritterlich⸗ Als er ſah, wie die vornehmſten Herren ihrer Schönheit keit, ſeine Dankbarkeit und das Bewußtſein, welche Ent⸗ huldigten und wie ſie nur für ihn Blicke und Worte hatte, täuſchung er ihnen Allen bald bereiten mußte, ließen ihn wie ſte aus ihrer gewöhnlichen Ruhe hergustrat, um freund⸗ ungewöhnlich freundlich und aufmerkſam gegen ſie ſein. licher gegen ihn zu ſein, ſchmeichelte ihm das, aber er ver⸗ Lord Gordon wurde am 3. Juli zurückerwartet und am gaß darüber Carmen keinen Augenblick. Der Ball bildete einen Lebensabſchnitt für zwei Me 27. mußte das auf Lancedene ſtehende Geld abgetragen nſchen.] werden; er hatte es ſo eingerichtet, daß er Zeit hatte, in den Lord Ryeburn fühlte, daß ein neues Glied in die Kette, die dazwiſchen liegenden Wochen alle Geſchäfte zu erledigen. ihn band, eingefügt war; denn er konnte ſich der Thatſache Jetzt war es Mai und die betreffende Firma hatte Lord nicht verſchließen, daß Lady Klara ihn liebte, und dieſe wurde Ryeburn eine Notiz geſchickt, daß ſie den Verkauf von Lan⸗ ſich immer wohr bewußt, daß das Intereſſe ihres Lebens cedene beantragen würde, wenn ſie das Geld nicht rechtzeitig einzig und allein in dem Grafen Ryeburn von Lancedene erhielte. gipfelte. 5 Lady Gordon und ihre Tochter brachen zeitig auf. Der unglückliche junge Mann ſtöhnte laut. Als ob ich daran erinnert zu werden brauchte!“ rief er „Sie beſuchen natürlich noch Ihren Klub“, ſagte die aus.„Als ob der Gedanke mich eine Minute bei Tag oder Erſtere zu ihrem Begleiter,„wir werden Sie dort ab⸗ Nacht verließe! Wohin ich ſehe, ſteht der Name Lancedene ſetzen.“ Zeit, mo ſie dart Lain Gilääck beſchienen, und Klarg bat vor mir, und ich kann den Verluſt nicht überleben.“ Ladu Gordon ſchloß die Augen, ſobald ſie im Wagen Jeder wunderle ſich, warum Lord Ryeburn ſo elend aus⸗ ſaß, und Klara ſah Lord Ryeburn an und wartete auf das, was er ihr noch ſagen würde Aber das ſante Ligt d Sterne hatte ſeine Gedanken nach Liſſabon gelenkt, hin ö ſah; man ſah ihm an, daß er einen Kummer mit ſich herum trug, den er Niemaud miltheilen konnte, und Keiner begriff, der wes es ein önnte. ue n Er hätze win Aedem tauſchen mögen, as Lonnte keinan al angeredet, ohne eine Antwort zu erhalten. Ob er Nein. Der Wagen hielt vor dem Klubhaus, und Lord welche unglückſelige Leidenſchaft ihr auf die Seele egt. ſchwerer geprüften Menſchen in der Welt geben. Sobald Lord Gordon zurückkam, mußte er ihm ſagen, daß eine Ver⸗ bindung zwiſchen ihren Familien unmöglich ſei. Er mußte deſſen Vorwürfe ſtill hinnehmen: ach, wenn er nur allein zu leiden gehabt hätte, aber ſeine Mutter und Schweſter würden am Härteſten getroffen werden. enn das Alles geordnet war, wollte er Carmen ab⸗ holen und mit ihr nach Amerika auswandern. Es war kein ſehr lockender Plan, und ſein Herz blutete, wenn er daran dachte. Dennoch mußte er gge werden, Der Mai verging, der Juni kam heran. Lord Ryeburn ſchwankte, ob er ſeine Mutter vorbereiten ſollte, beſchloß aber 0 75 ſo lange wie möglich in glücklicher Ungewißheit zu aſſen. Es war ein großes Gartenfeſt auf einem Landſitze der Herzogin von Kent in der Nähe Londons. Die Gräfin Ryeburn ſah in ihrem eleganten Anzuge gut aus, und ihr Geſicht trug einen ſo glücklichen Ausdruck, der ihrem Sohne ins Herz ſchnitt; wußte er doch, wie bald ſelbſt ſolche Vergnügungen ihnen verſchloſſen ſein würden. Die Gräfin fragte nach Lady Klara Gordon, und die Antwort der Herzogin war bezeichnend. „Wo Sie eine kleine Gruppe Herren beiſammen ſehen, einige mit glücklicher, andere mit mißvergnügter Miene, aber Alle voll Bewunderung, da können Sie ſicher ſein, daß Klarg Gordon in der Nähe iſt.“ Gräfin Ryeburn lachte, aber die Beſchreibung traf zu. Die Gruppe ging auseinander, als Sord Npebunn herantrat; denn Jeder hatte geſehen, wie die Augen bes jungen Mädchens ihm entgegenglänzten. Sie begrüßten ſich freund⸗ ſchaftlich und gingen zuſammen eine der ſchattigen Alleen hinunter. 17 hatte Sie ſchon vermißt“, ſagte Klara.„Sie kamen o ſpät. „Ich kann ſtolz darauf ſein, daß Sie mich vermißt haben“, erwiederte Lord Ryeburn, aber es war ein müder Ton, in welchem er ſprach. Fortſetzung folgt⸗ —— 4. Seite 85 Weneral⸗Anzeiger. Nannherm, 18. Mrat. Aber wie mächtig leuchtefe es in dieſem Anklitz auf, als ſie*Fronſtabt, 12. Mai. Der Verkehr mit der See der Portion 15 Pf. Carkotten per Buſchel 10 Pf. Pflück⸗ ihr innerſtes Herz enthüllte, als ſie dem drohenden Liebhaber iſt durch 15 elaufenen engliſchen eröffnet Erbſen per Pfund 00 Pf., Meerrettig per Stange 12 Nf. egenüber ſich aufbäumt und das gekränkte Weib in ihr mit ele⸗ 9 Gurken per Stück 30 Pf Af. Einmachen 15 100 Stück 8 f.* nentarer Gewalt ſeine Rechte behauptet. Bewundernswerth war] worden. Der Kapitän deſſelben theilte mit, daß ſich 0,00., Aepfel per Pfd. 14 Pf., Birnen per Pfund 00 Pf., en dieſer Santuzza wiederum das Fernſein von jeden Pa⸗ zwiſchen Seskaer und Sommars viel Eis befindet. Bei Pflaumen per Pfund oo Pf, Zwetſchgen per Pfund thos, ſie zeigte ſich als eine echte Figur aus dem Volke ohne Seskaer ſaß ein Dampfer im Eiſe feſt. 90 Pf., Kirſchen per Pfd. 00 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf., leden theatraliſchen Aufputz. In der Art, wie ſie im letzteu„Wien, 12. Mai. Die Wiener Ztg.“ veröffent⸗ Pfirſiche per Pfund 00 Pf., Aprikoſen per Pfund 00 45 Moment bei dem Todesſchrei des Geliebten auf die Bühne% 77 der Szi eNüſſe per 25 Stück 10 Pf., Kebe per Pfd. 35 Pf., ilt und zuſammenbricht, lag ſo viel Ausdruck und Meiſter⸗ licht ein kaiſerliches Handſchreiben an den Miniſter des Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,00., Handkäſe chaft, wie ſte eben nur einer Duſe zu Gebote ſteht. Man]Auswärtigen Grafen Kalnoky und die Miniſterpräſidenten per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per önnte vielleicht mit ihrer Geſammtauffaſſung von der San⸗ Fürſt Windiſchgrätz und Baron Bauffy, nach welchem 1,30., Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 35 Pf., Uzza⸗Rolle rechten. Zu düſter, zu traurig iſt dieſes Mädchen. die Dele ationeu für den 6. Mai 8 nach Wien ein⸗ Laberdan per Pfd. 50 Pf., Stockfiſche per Pfd. 25 Pf., Haſe Über das liegt eben im ganzen Charakter der Duſe: Ueber 8 55 9 5 0 per Stück 0,00., Reh per Pfd. 1,00., Hahn(eaſd per hrem Antlitz, über ihrem Seelenleben ſcheint ein Schleier berufen werden. Stück 1,50., Huhn(jung) per Stück 2,00., Feldhuhn rüber Reſignation zu liegen. Man war daher am Samſtag Wien, 12. Mai. Der Kaiſer hat heut noch keine per Stück o,00 M, Ente per Stück 3,50., Tauben per 5 nicht 0 ſte 5 1 11 Entſcheidung über die ihm von dem ungariſchen Miniſter⸗ 8 5* per 9 9 5., geſchlachtet ehen, welche ein freundlicheres, onnigere olorit trägt. Ar. 9 7 8 chr er— Spargeln 30—40 Dieſe Freude wurde uns zu Theil. Merkwürdig, daß die Baron Vorſchläge ge Schifffandts— rſten Künſtler⸗Celebritäten ihre Rollen oft in den fadeſten troffen. aron Banffy reiſt heut Abend nach Budapeſt Manuheimer afen Verkehr vom 9. Mai. Stücken ſuchen! 5 riedrich Aahre 8 die zurück. Schiffer ev. Kap. 1 ee Ladung broblematiſcheſten Luſtſpiele aufgeführt, weil er eine anz⸗* aris, 12. Mai. Der Krie sminiſter, General 5 n colle dartn hat, Die Duſe hat ſich La locandiera“ ausge⸗ zur Gunben begab ſich heute rh 00 Einweihung ee Bader aee 1290 lücht, ein dreiaktiges Luſtſpiel von Goldoni, das von den un⸗ 5 655— Stel Marie Antwerpen Stückgütei 16524 Aaublichſten Albernbeſten geradezu ſtrotzt. Eigentlich führt der neuerrichteten militär. medieiniſchen Schule nach Nachugan Fr. Gr. v. Baden Ruhrork Koßblen 11200 0 1757. 1 1 j f Wiſchmann arl 7 5 21800 1 es nach der Hauptrolle den Titel:„Mirandolina“ und iſt] Lyon. Der Miniſter wurde mit Hochrufen auf die] Peſter Daß deheingold Rotterdem eruggüter 17550 8 tuch, wenn wir recht ſind, früher ſchon an unſrerArmee und Republik empfangen. Bei der Uebernahme Lern D..⸗P.⸗G. 4 8 Petroleum 20764 7. r jenee Luſſpiels dar Mehrere Epiſoben, ſo das Auſtreten welcher er ausführte, die mediciniſche Schule in Lyon Scher 3 de e 18050 zweier Schwindlerinnen, ſind gänzlich geſtrichen worden. ſtelle den Schlußſtein an dem Werke der franzöſiſchen 1 Haſfnmneifefel m1 75 85 7f 5 55 950 Heeresorganiſation dar, das nun vollendet ſei. Frank⸗ Selbach ſeteng uns ee 1857 Eine aſtwirthin zu orenz, ng,„ ledig, du 5 er Ziin Veith Ruhrort 5 RNotterdam Weizen 14683 den Tod ihrer Eltern in den Beſitz eines wohlbe⸗ reich könne 110 9 1 5 der an Bock Aon 8 i den Steine 4 ſtelten Gaſthofs gekommen; dbetreibt diefen weiter ſeine großen Aufgaben in Sicherheit un Frieden ver⸗ 85 Hellerean Sal⸗ 1483 in Gemeinſchaft mit dem Kellner Fabrizio, der ihr folgen. Söhringer Friedrich 95 eld* 1816 br— d be ereſe 27 7 1 7 Budapeſt 13. Mai. Der„Budapeſter Corre⸗ Lauck 5320 7 1— Gitehmeuſt. Aber ſte will ſeine Liebe prüfen indem ſie die ſpondenz zu Folge erſtattete Banffy dem Kaiſer inn Satenmeigerel IV.(Recar bafc). iferſ i erweckt. dieſem Sin läßt ſie 5 3. 8 Volge erſt eie Banſſy dem Kos Dui adernen dee ſeiner Audienz Bericht über die polttiſche Lage. Der Puzteen Fee t 5 Gaſthof abgeſtiegen ſind und ſich beide in ſie verlieben, Kaiſer behielt ſich die Entſcheidung vor. Die Beantwor⸗ Dewald r Hirſchhorn 8 15 den Hof machen, und ſucht einen dritten Gaſt, einen tung der Interpellation Helfys erfahre darum Aufſchub. Aerr Nagdalene 1 1800 weiberfeindlichen Baron, durch Liebenswürdigkeit von Paris, 12. Mai. Die amtliche Statiſtik der Zoll⸗ Bock Vortsärtgeſſen Gberbach„ 7— ſeiner Weiberfeindlichkeit zu kuriren. Ihr Plan gelingt direktion b 14 di Wa de ee 1 9 1 5 e—5 portrefflich: Graf und Marquis ſtehen ſich als Nebenbubler di eziſſert die Waareneinfuhr in den erſter Fann⸗ B. Blüm 4 Kh'igönuheim 82⁰ feindlich gegenüber, der Baron iſt wie umgewandelt und naten des laufenden Jahres auf 1210 487 000 Fr. gegen] Japves Jobanna Eberbach Breunzolz— ſtammelt Liebeserklärungen und Fabrizio weiß ſich vor Eifer⸗ 1466 000 000 Fr. in demſelben Zeitraum des Vorfahres, Junſeneen Feiſgeae e ee 4000 ſucht nicht zu laſſen. Mirandolina aber lacht alle vier die Ausfuhr auf 1087119000 Fr. gegen 1008 000 000 Piter Sedan 98 4 1840 Männer aus und reicht dem erprobten Fabrizio ihre Hand. 80 8 1717—0 9 Boßler(Ellſabeth.⸗Gemünd Steine 1800 Und wie lachte dieſe Mirandolina! Reizend, reizend!—Fr. in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Flosholz:—— obm. angekoneen 2898 ebm, abgegangen. mußte man ſich ein über das andere Mal ſagen. Wie umge⸗ Paris, 18. Mal. Gegen 500 ongeſehene Monarchiſten wandelt war Eleonora Duſe gegenüber der ernſten Camelien⸗ vereinigten ſich geſtern zu einem Bankett, bei welchem Pickert Moltre Kbln Stücrgüt r— dame und der traurigen Santuzza! Ihr Geſicht war wirklich ahlreiche ro aliſtiſche Reden gehalten wurden Schließ⸗ Farbach Woethe Rotterdam 55— ſchön, eine leichte, feine Röthe ſchimmerte auf ihren Wangen zahlt 9 9 15 Euian 9 leberbach Stelue 5 und um ihren Mund lauerte beſtändig ein allerliebſtes Lächeln. lich wurde dem Herzog von Orleans in einer Adreſſe! Veidenreich Suſann 1500 70 ‚ 1 Schrell⸗ Dampfer Augulg, Niete Leicht und graziös bewegte ſte ſich unter dan Cavalieren Jeſ dde unerſchüttert e änzlichtzt an die Bationaz 2 beker e e e 5 ſcheidenheit der funcen n, een eeee 4 Aktren⸗Gef, ſt am 16. Mar wöz Beſcheidenheit der Jungen Wirtyin, zſe Sittſamkeſt Jer che und Füe-Gelidde der 85 doe menen eee Jungfrau, außerordentlich viel gute Lebensart und Klug⸗ Ronarch, und Jk-Gelldde def Lren öhe den haite n Mew Nork angekon ö D ͤ 1 8 12. Mai. Zahlreiche ſocialiſtiſche Mitgetheilt von der loertretung für Baden: 411 heit an den Tag legend. Die kleinen Epiſoden des N Bordeaur, 1 e nichtsſagenden Stückes wurden ſo zu hochintereſſanten Gruppen verſammelten ſich geſtern vor dem Gebäude, in 5. Reck 285 1 1 1 1 Mai Weiſtergennebildern, von denen man gewünſcht hätte, welchem das Bankett zu Ehren des Miniſterpräſidenten e eeee vom Monat Mai⸗ 15 e e ber Mirandglenu eren akecrete Ribot ſtattfand. Als dieſer und die Miniſter das Ge⸗ 10 Anleen gezeigt. Faſt aus dem Nichts möchle man fage bäude verließen, verſuchten die Socialiſten unter Pfeifen 8 E4f 548— 1 ſchafft ſie in dewunderungswürdiger Genialität ein Meiſter⸗ und Geſchrei eine Kundgebung zu veranſtalten. Die Po⸗ iaen 2557.72.65 Abds. 6 U. werk, und zwar mit ſo beſcheidenen Mitteln, daß man nicht lizei trieb die Socialiſten auseinander und verhaftete gegen Kehl!.. 608 8,04 8,02 8,01 2,99 N. 6 U. geiſ worſter man mehr ſtaunen ſoll, ob über die Höhe der 20 Perſonen. Die übrige Berölkerung begrüßte Ribot Lanterburg..29 4,25 4,22 4,20 Abds. 8 U. Leiſtung, oder über die Einfachheit, womit dieſe erreicht wird. und die Miniſter lebhaft Maxan 4,46 4,41 4,38 4,86 4,88 2 U. Man vergißt darüber auch vollſtändig, daß eigentlich in einer ut 1 je] Sermersheim 4,86 4,29 4,25 4,22.P. 12 U. aneden, prache vof uns verbandelt wird, man ſieht wahr⸗ Brüſſel, 13. Mai. Der König hat die ber die Naunbeim 40 4,84 4,29.24 4,20 4,16 1 ee e 2 1 5 5 Giftmiſcherin Frau Jonfaux verhängte Todesſtrafe in Wainz..562,52247 2482,40.-P. 12 H. ehen, um es zu begreifen. Der Beifall und das Intereſſe länglicke igsarbei gew 5 2,17 2,18 U. des Hauſes ſtand denn auch mit dem Gebotenen auf gleicher lebenelängtecde Zwangsarbeit 88 U. Höhe. Bei offener Scene und nach den Aktſchlüſſen wurde 10 *Alt.Mai. Anläßli 5 Kaub. 2,60 2,52 247 2,44 2,88 2 jöhe. offener e den 15 10 12. Mai. lndäßlich der Eröffnung die Künſtlerin ſtürmiſch gerufen. Diejenigen, welche Gelegen⸗ der Weltausſte ung fand geſtern Abend im Induſtrie⸗ Köln ,00 2,88 2,79 2,70 2,64 2 heit hatten, ſie zu ſehen, werden ihr ſicherlich ein dankbares An⸗ palaſt ein Diner ſtatt, bei welchem verſchiedene Anſprachen Ruhrort 2,62 2,51 2,40 2,81 9 denken bewahren. Mag auch Manchem der etwas hoch bemeſſege ˖ Obolus, den er an den beiden letzten Abenden der vorigen Woche auf gataren zurden Nach dem ee ei Neckar: 5 Mannheim 4,41 4,35 4,30 4,25 9580 4,16 5 RN den Altar der Kunſt opfern mu te, eine etwas peinliche auf der Amſtel veranſtaltet. Spende geweſen ſein, 1 7055 auch ae über dem ſcn 5 Bukareſt, 11. Mai. Die Kammer nahm mit 74 Heilbronn 1,081,00 1,00 0,98 555 115 en an gegen 12 Stimmen den vom Senate bereits notirten Ge⸗ Auskoſtung der gebotenen Kunſtleiſtung beeinträchtigt worden ſein, wir zweifeln dennoch nicht, daß das Mane 1 ben de 1 91 5 e Theaterpublikum Eleonora Duſe als eine Künſtlerin aller⸗] wird, aß ei den Jah en egangene ewaltthätigkeiten, 1 erſten 355 kennen und ſchätzen gelernt und niemals ver⸗ welche bisher als politiſche Delicte galten, vor das Zucht⸗ Hale wird. Möge das Gaſtſpiel, für deſſen ſchließliches polizeigericht verwieſen werden. Der Miniſter vertheidigte uſtandekommen auch unſerer Theaterleitung Anerkennung jes ue auch befruchtend und läuternd auf unſere heimiſche 15 Geſetzentwurf und wies darauf hin, daß Unruhe⸗ it, ſtifter bei den Wahlen bisher ſtraflos blieben. Sodann nwir 1 0 der atrh i und der usSgiaßeif zer Glnere e genehmigte die Kammer das franzbſiſch rumäniſche Marken⸗ ein freundlich von ihr geſpendetes. weihevolles Gaſtgeſchenk ſchutz⸗Uebereinkommen. Hierauf wurde das Parlament bei uns zurückbleiben! H. M. mit einer Thronrede geſchloſſen, in welcher demſelben für 5 ſeine erſprießliche Thätigkeit Lob gezollt wird. Der Trompeter von Säkkingen. f Iicen 12. Mai. Die amtlichen 1 der geſtrigen Aufführung der Neßleriſchen Oper gab veröffentlichen die Ernennung des Contreadmirals Frl. + 1255 h Maale die Maſe Jen Schönau, Skrydlow zum Chef des Oſtſeegeſchwaders. welche Partie ſte muſikaliſch und darſtelleriſch vollſtändig be⸗ i i. Strei i Nerſchte und at gulem Grelge danchführt ſtändig Chicago, 12. Mai. Der Streik der Arbeiter Auszeichnungen: München1888, Oöin 1889. N Hof.- Mobel fabrit, Nunststratia nHOSSHS LAeoERN ron geatogonon Nolæ. und Folstor. Mobola. S DECOHATOHEN G 5 220 got tige Saesbataue,— Olt, kebabtauf 9 der Illmois-Stahlwerke wird als beendet angeſehen. 5 Viele Arbeiter haben die Arbeit wieder aufgenommen. erſteigerung iu 57 aupl 2 2 Neueſte Aachrichten und Celegramme. No. 13948. Die Stadtgemeinde Mannheim läßt am: * Buenuos Aires, 11. Mai. Gold⸗Agio 259. V “Laibach, 11. Mai. Der„Voſſiſchen Ztg.“ wird MNannheimer Handelsblatt. Monteg, den 13. Mai 1895, ap. Vit 8 Uuhr von hier gemeldet: Zwei neue Erdſtöße erfolgten. Die Badiſche Anilin⸗ und Sodafabrik. An der am Sams⸗ ee er Stoc mo, 1 folgende Beuplabe ee 5 N 8 tag ſtattgehabten Generalverſammlung der Aktionäre wurden Baugelände: arten: Aufregung der Bevölkerung iſt geſtiegen. Die Sprünge dis Autelge des Aufſichtsrathes zur Gewinnvertheilung für] Friedrichsring No. 30 309520 qm. 46870 en an den Häuſern haben ſich vermehrt. Zahlreiche Obdach⸗ das Rechnungsjahr 1894 genehmigt und die Dividende auf 10„ 30a 217,83„ 1100„ loſe lagern noch in Zelten. M. 150 pro Aktie(25 pt.) feſtgeſetzt, welche ſofort zahlbar 1„ 32 390,00„ 88,%0„ 8 J9 der Statuten wurde dahin abgeändert, daß der Gtsſt be No. g 8965 5 28,00„ N„ 1 ufſichtsrath aus höchſtens zwölf beſtehen kann. Rupderd Anſchſag für das Paugekünde beträgt N. 80.— Fünſzig 1 im Turnus aus dem Aufſichtsrath ausſcheidenden Mit⸗ Mark pro Quadratmeter während das Vorgartengelände zum feſten (Privat⸗Telegramme des„General⸗ Anzeigers“.) ee wurden wiedergewählt; neu gewählt wurde 385 Preis von Mk. 10.— Zehn Mark pro Quadratmeter mitder. Berlin, 12. Mai. Der Kaiſer empfing heute fommerzienrath Dr. Glaſer, bisher Mitglied des Vor⸗ kfauft wird 1 des. lan und Verſteigerungsbedingungen liegen bis zum oben be⸗ Mittag den Reichskanzler, Miniſter v. Köller und un⸗ ſtan Badiſche Rück⸗ und Mitverſicherungs ⸗Geſellſchaft. e Termin im Ratſhaus 2. Stog 7. 4 in Jeberwanng mittelbar darauf Finanzminiſter v. Miquel. In der am Samſtag ſtattgefundenen Sitzung des Aufſichts⸗ Aan 850 1808 Berlin, 13. Mai. Der Kaiſer beehrte den für kathes der Badiſchen Rück⸗ und Mitperſicherun 8⸗Geſellſchaft e ee Stadtrath heute Mittag zum Vortrag befoplenen Reichskanzler in Mannheim wurde der Geſchäfts⸗Abſchluß fär das Jahr Beck. 1894 vorgelegt, welcher einen Reingewinn von M. 126 408.30 Lebeng⸗Verſicherung. Fürſten Hohenlohe ſowie die gleichfalls zum Vortrage ausweiſt. Der Aufſichtsrath beſchloß, der am 11. Juni a. e. hefohlenen Miniſter v. Köller und v. Miquel mit einer ſtattfindenden 5 5 Dividende von 7 pCt. auf das nunme rige ienkapital, e die Umſturzvorlage in die Ueberweiſung von M. 57,797.85 an den Kapital⸗ Die Platz event. Haupt⸗Agentur einer erſten Geſellſchaft mit einem feſten Ein⸗ kommen von Mk. 600—1200, ſowie den üvlichen Proviſionen iſt zu vergeben und 774 eſervefond und M. 11,145.85 an den Spezial⸗Reſerve ond, zweiter Leſung in allen Theilen abgelehnt worden iſt, 91 dſe Abſchreibung von M. 10,000 auf das Geſelſchafts ſind gefl. Offerten sub G. 2153 an Rudolf Hosse in Stuttgart erbeten. Es findet eine dritte Leſung nicht ſtatt. haus vorzuſchlagen. Berlin, 13. Mai. Das„Kleine Journal“ Maunheimer Marktbericht vom 18. Mai. Stroh wollen ſich aber nur ſolche Herren be⸗ werben, die ein belangreiches neues Ge⸗ meldet aus Wien: Die Gräfin Leiningen⸗Weſter⸗ der Jtr. M..50, Heu per Ztr. M. 250, Kartoſſeln von ſchäft in Ausſicht ſtellen können 64303 455 2 M. 3,00 bis 5,00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 150., Blumen⸗ burg iſt wegen öffentlicher Gewallthätigkeit, Falich Jkohl ver Stück 380 15 Spinat per Portion 15 92 Wirſing meldung, Kuppelei, Schwindelei und Betruges veihafle per Stück 0 Pf. Rothkohl per Stück 00 Pf. Weißkohl per und dem Landgericht eingeliefert worden. Die Gräfin Stück 00 Pf. Weißkraut per 100 Stück 0., Kohlrabi 3 iſt 48 Jahre alt, in New Pork geboren und Wiitive] Knollen is Pf. Kopfſalat ver Stück 10 Pf. Endipfenſalat iſ 125 Leiningen. derver Stück 00 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per des 1878 verſtorbenen Grafen Emich Leiningen, der Stück 5 Pf., Zwiebeln per Pfd. 8 Pf., rothe 5 ſeiner Zeit des Landes verwieſen worden war. I Vortion 15 Pz. weiße Rüben per Poct. 60 Pf., gelde Rüben N Mannheim, 18. Mal. Seneral⸗Anzeiger. 5. Seite. Geländete Leiche. Am 8. Mai 1895 wurde im Rheine zu Nierſtein eine weibliche Leiche geländet, die etwa 6 Wochen lang im Waſſer gelegen haben mag. Die Leiche war bekleidet mit einer blau⸗roth⸗geſtreiftenſtattunſchürze, 1 Paar Schuhe von blauem Tuche, 1 Paar ſchwarzen Strümpfen, 1 baumwollenen Jacke von rother Farbe mit gelben Tupfen, 1 Cor⸗ ſette mit weißen Spitzen verſehen, 1 baumwollenen Hemde, roth⸗, weiß⸗ u. blaugeſtreift, 1 baum⸗ wollenen Rocke von dunkelrother Farbe mit ſchwarzen Tupfen, 1 Pr. baumwollenen Unterhoſen von rother Farbe. Das Alter der Leiche wird auf 35—40 Jahre geſchätzt. Auf dem linken Vorderarme ſind die Buchſtaben„J..,“ auf dem rechten Vorderarme die Buch⸗ ſtaben„K..“ tätowirt. Anhaltspunkte, die zur Feſt⸗ ſtellung der Perſönlichkeit der Leiche führen können, wollen un⸗ ver 1 5 anher oder dem Gr. Heff misgericht Oppenheim mit⸗ getheilt werden. 64316 Mannheim, 11. Mai 1895. Gr. Bezirksamt: 85 Fekaunlmachung. Kur Verſammlung des Bürger⸗ ausſchuſſes wurde Tagfahrt auf Dienſtag, den 14. Mai 1895, Nächmittags 3 Uhr in den großen Rathhausſaal dahier anberaumt. 63770 ie Tagesordnung ver⸗ zeichnet folgende Gegenſtände: 1. Herſtellung eines Regenaus⸗ laſſes für das Ringſiel von der Straße zwiſchen U—U s bis gum 2. Verkauf einer kleinen ſtädt. Geländeparzelle an Franz Wey⸗ mann. 3. Dienſtpertrag mit dem Vor⸗ ſtand des ſtatiſtiſchen Amtes. 4. Bewilligung der Mittel für die Beſoldung des Rektors der KRädt. Volksſchulen. 5. Abänderung der Zinsver⸗ ütung der Sparkaſſe an die niece 6. Abänderung der Satzungen der Sparkaſſe Mannheim. Die Herren Mitglieder des Bürgerausſchuſſes werden zu der bezeichneten Verſammlung hiermit eingeladen. 68770 annheim, den 2. Mai 1895. Der Stadtrath: Beck. Winterer. 2. Mus⸗Perſtägerung. In Folge fügung wird dem Albert Mack, Schloſſer dahier am 63014 Freitag, den 17. Mai 1895, Nächmittags 3 Uhr im hieſtgen Rathhauſe verſteigert; Das Wohnhaus dahier Litera U6 No. 3 ſammt Seitenbauten, Werkſtätte und ſonſtiger liegen⸗ ſchaftlicher Zugehör, im Maaßge⸗ halte von 442,80 qm. neben Hein⸗ rich Buß u. Friedrich Schwander. Der Zuſchlag erfolgt in dieſer 2. Steigerung, auch wenn der Schätzungspreis mit 55,000 Mk. nicht geboten wird. Mannbeim, den 20. April 1895. Der Vollſtreckungsbeamte. Großh. Notar: Schroth. J. Steigerungsaukündigung. Infolge richterlicher Verfügung wird den Leonhard Thomas, Gaſtwirth⸗Eheleuten dahier am Montag, den 10. Juni 1895, Nachmittags 3 Uhr im Rathhauſe dahier öffentlich zu Eigenthum verſteigert und zuge⸗ ſchlagen, wenn der Schätzungs⸗ preis oder mehr geboten wird. Liegenſchaft Litera 3 Nr. 4 beſtehend in: 64264 à einem dreiſtöckigen Wohnhaus mit Wirthſchaftslocal, gewölbtem Keller und Manfarden, b. einem dreiſtöckigen Seiten⸗ bau mit Wohnung, Gallerie und Dachzimmern, o. einem vierſtöckigen Querbau, Aubale neben Wittwe Leopold ühnle und C. W. Joſt, geſchätzt zu Mk. 64.000.—. Mannheim, den 9. Mai 1895. Der Vollſtreckungsbeamte. Großh. Notar: Woerner. Fahrniß⸗Herſteigtrung. Aus dem Nachlaß des Tapezier Aes Röſchel werden in 8.10 ſtenſtag, den 14. Mai d.., Vormittags 9 Uhr gegen Baarzahlung verſteigert: Verſchiedene Tapezier Werkzeuge, Gerätbe, 2 Doppelleitern, 1 Hand⸗ larren, Hausrath, Geſchirr etwas Weißzeug, 5 Betten, 1 Kanapee Kleiderſchränke, Tiſche, i Küchenſchrank, Anxichte zꝛe. 64925 A. Gros, Waiſenrichter. HBekanntmachnug. Behufs Berkaufs des in eitog 1420 Strobſäcken befindlichen aus⸗ elagerten Strohez iſt auf amstag, den 18. Mai d.. Votrmittags 1 Uhr ein Verdingungser unm im Bur der unterzeichneſen Derwalfung A 1,(— anberaumt woſelbſt porher die Bedingungen einge (ehben werden können. 847288 richterlicher Ver⸗ Konkursverfahren. Nr. 22948. In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen der minderjährigen Kinder der Franz Dochnahl Wwe. Magda⸗ lena, Helena Katharinag und Franz Dochnahl in Mann⸗ heim, vertreten durch ihre genannte Mutter als geſetzliche Vormün⸗ derin, iſt zur Prüfung der nach⸗ träglich angemeldeten Forderungen Termin auf Freitag, den 7. Junt 1895, Vormittags 10 Uhr vor dem Großherzoglichen Amts⸗ gerichte III hierſelbſt 3. Stock, Zimmer Nr. 18 anberaumt. 64287 Mannheim, 15 10. Mai 1895. alm, Gerichtsſchreiber ör Amtsgerichts. Koglenlieferung. Der Bedarf an Ofenbrand für die badiſchen Centralſtrafanſtalten ſoll im Submiſſionswege verge⸗ ben werden. 64291 Die Lieferungsbedingungen lie⸗ gen im Geſchäftszimmer des Gr. Verwalters auf und ſind Ange⸗ bote verſchloſſen und mit ent⸗ ſprechender Ueberſchrift verſehen, bis ſpäteſtens zum 20. d. Mts., Vormittags anher einzureichen. Mannheim, am 10. Mai 1895. Großh. Landesgefängniß⸗ Direktion. Iwangs⸗Perſteigerung. Dienſtag, den 14. Mai ds. Is., Nachm. br verſteigere ich auf dem Meßplatze — Zuſammenkunft beim Erheber⸗ häuschen— 64395 1 Wohnwagen. Mannheim, den 12. Mai 1895. Lebkuchen. Gerichtsvollzieher, I. Querſtr. 2. Zwangs⸗Perſteigerung. Dienſtag, den 14. Mai l. Is., Vormittags 8 Uhr werde ich im Rathhauſe zu Neckarau 1 Ladentheke, 1 Real mit Schubladen, 1 Schaft, 1 Laden⸗ waage, 3 Fäßchen, 1 Kanapee, 1 Dezimalwaage mit Gewicht, 1 Kleiderſchrank, 1 Waſch⸗ u. 1 Nacht⸗ tiſchchen, Spiegel, 1 Kommode, 1 Muff. 1 Bohnenſchnitzer und ſonſt verſch. Spezereiwagren öffentlich gegen Baarzahlung im Vollſtreck⸗ ungswege verſteigern, 64285 Mannheim, den 12. Mai 1895. öbel, Gerichtsvollzieher C 4, 8. Zwangs⸗Verſteigerung. den 14. Mai d.., Nachm. 2 Uhr verſteigere ich im Pfandlokal 4, 5 dahier gegen Baarzahlung: 1 Nähmaſchine, I Coupe, 2 5 Pfanpſcheine, 1 Pfe daber 4 4 üchenſchrank, 1 viereckiger Tiſch, 1 Bettflaſche, 1 Handkoffer und ſonſt Verſchiedenes. 6429 Mannheim, 12. Mai 1895. Lebkuchen, Gerichtsvollzieher, 1. Querſtr. 2. Erkiwillige Nerſttigerung. Dienſtag, den 14. Mai l. Is,., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Auftrage des C. Pfefferkorn: 4 Betten, davon 2 eiſerne Bett⸗ ſtellen, 1 Schrank, 2 Tiſche, ein Amerikanerſtuhl,! Waſchkommode, 2 Spiegel, 3 Fenſtertritt, 1 dop⸗ pelter Schreibpult,! Küchentiſch, 1 Schulbank, 1 Drehorgel, 1 Kinder⸗ ſchlitten, dier Stühle, Ladenein⸗ richtungsgegenſtände und noch Verſchiedenes gegen Baarzahlung tlich verſteigern. 64288 Maunnheim, den 12. Mai 1895. Störk, Gerichtsvollzieher, C 1, 12. 12 N 96979 Blaufelchen, Seezungen Forellen, Hummer, Aheinlachs, nene Häringe; Mal teſer Kartoffeln, ig. Günſe, Rehe ete. Straube N 3 No. 1, Eeke, gegenüber dem„Wilden Mann.“ 9 1 N 0 2 Düſſſeldorfer Senf von A. B. Bergrath ſel. Ww. in Töpfen mit Steindeckel u 25 u. 50 Pfg. 64327 Alleinverkauf für Mannheimbei htodor Straube, N 3, Ecke gegenlld d„Wilden Mann.“ * Falat-Hele bocpfeto aud teinſchweckend, enflahl 4⁴ [Car! Fr Bauer „, d, d. Ner Frläck⸗ 6werden hiermit zu dem am Kepplerſtraße 28, 8 Aala Amks- und Kreis⸗Verkünd Badiſche Bank. Die Dividenden⸗Coupons pro 1895 bis einſchließlich 1919 nebſt Talon zu den Actien der Badiſchen Bank werden ausgeliefert und zwar: in Mannheim und Karlsruhe bei der Badiſchen Bauk, „ Freiburg bei der Agentur der Badiſchen Bank, Herrn Chr. Mez, „Frankfurt a. M. bei den Herren M. A. von Roth⸗ ſchild& Söhne, „Berlin bti der Direction der Distonto⸗Geſellſchaft. Die Actien ſind zu dieſem Behufe in den bei jeder der vorbezeichneten Stellen üblichen Geſchäftsſtunden, in Begleitung eines arithmetiſch geordneten genauen Nummern⸗ verzeichniſſes, wozu die Formulare bei dieſen Stellen er⸗ hältlich ſind, zu hinterlegen. Der dem Hinterleger da⸗ die Actien nebſt deren neuen Couponsbogen und Talon ausgetauſcht.) Die Actien werden mit einem Stempelaufdruck ver⸗ ſehen, welcher die Verabfolgung der neuen Couponsbogen und Talon conſtatirt. 64272 Diejenigen Actienbeſitzer, welche ihr Domicil nicht an einer der fünf obengenaunten Plätze haben, wollen ihre Actien nebſt einfachem Nummernverzeichniß frankirt an die Badiſche Bank in Manuheim ſenden, van welcher ſie dieſelben abgeſtempelt mit Couponsbogen und Talon unter vorgeſchriebener Werthangabe, auf ihre Koſten und Gefahr zurückempfangen. Mannheim, den 10. Mai 1895. Badiſche Vanſt Die Direktion. Hypotheßen Darlehen à4%, 4 bis 4 empfiehlt der Vertreter verſchiedener größerer Geldinſtitute. Louis Jeselsohn, L I3, 5„55 3. gegen zu behändigende Empfangſchein, wird ſpäter gegen 60169 igungs blatkt. Casino-Saal Mannheim. 25 Dienstag, 14. Mai 1895, vormittags ½10 u. nachm. ½3 Uhr beginnend, Grosse ogdgemäde ucfong 5 Die Bilder sind Sonntag, den 12, und Montag, den 13. Mal zu Jedermanns Besſchtigung in genanntem Lokal ausgestellt. Näheres durch Catalog. 64050 A. Donecker, Kunst- und Pianoforte-Handlung. Coacespreise der Städt. Gas⸗ und Waſſerwerke vom 1. Mai dſs. Is. ab bis 0 Weiteres: Coges I. Sorte Mt. 190 Pf. Coges für Füllbfen„.10 pr, 100 Kil; Bei Abnahme von mehr als 500 Kilo ftei an's Haus geliefert. Mannheim im Mai 1895. 63440 Die Direction. Danlsagung. Für die uns bewieſene liebevolle Theilnahme bei dem uns betroffenen ſchweren Verluſte unſeres inniaſt geliebten Gatten und Vaters denm Keafpan nnScbeufeef für die zahlreiche Leichenbegleitung und Blumen⸗ ſpenden, ſowie für die troſtreichen, tief zu Herzen gehenden Worte des Herrn Stadtpfarrer Hitzig am unſeres theuren Entſchlafenen, ſagen herzlichſten Dan Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Mannheim, den 13. Mai 1895. 64299 92. N Unſere verehrlichen Mitglieder Montag, den 13. l. Mts., Abends ½8 Uhr im Kaſinoſaal ſtattfindenden Vortrag der Herren 1. Afrikareiſender Einwald: „Siebzehn Jahre in Südafrika“, 2. Landtagsabgeordneter Maz Schubert⸗Chemnitz: „Die Vedeutung Südafrikas für Montag, Mittwoch, Freitag, 75 75 709 Allstav- Mannheim 1895. Die letzten Vorſtellungen finden ſtatt: den 13. A 7 Uhr 7 55 7 4 Mai, Abends „ 56 75 22 Sonntag, deutſche Auswanderung und deut⸗ ſchen Export“ 8„ freundlich eingeladen. 64270 5 Mannheim, den 10. Maf 1895. Der Vorſtand. 0 7 7 Manuheimer Liedertofel. Montag, 13. Mat, 64307 Abends präeis 8 Uhr Gesammt-Probe und Schwägerin, Fra AIlW Kneipp-Verein. eee den 14. Mai 1895, (bends 9 Uhr 64315 Vertius⸗Verſammlung. Der Vorſtand. Blaufelchen berg geſtocben iſt. Maifische Afunden ote Schellfiſche Mannheim, den Merlan Bärſch Rhein⸗ u. Weſerſalm (ſehr billig) 64324 Alfred Hrabowski D Teleph. 488. Blaufelchen Hatjes-Häringe Morgen 64325 Jommer⸗Aialka⸗ Karkoffel. Ph. Gund, Planten. Hiochfeinen Himbeerſaft vom ſächſ. Erzgebirge, Citronenſaft 1 64320 arl Fr. Bauer, K 1, 8, an der Neckarbrücke. Stalt jod Nach langem ben en ſunges Solßer⸗ f Eutloufen an Die Beerdigun e e enlttags 3½ Uhr eiche ugeben argen Belahn. Me Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten die Trauerkunde, daß unſere liebe Tante am Freitag Nachmittag, den 10, d. Mts. nach ſchwerem Leiden in Heidel⸗ Um ſtilles Beileid bittend, fügen wir bei, daß die Beerdigung, nach Wunſch der Verſtorbenen, in aller Stille auf dem hieſigen Friedhof ſtatt⸗ er besonderen Anzeige. lieber Gatte, Vater, Schwiegervater und Schwager, Herr Dr. Ludwig Nieser im 62. Lebensjahre sanft entschlafen. Mannheim, den 12. Mai 1895. Die trauernden Hinterbliehenen. aen; 1 64284 ine Roes geborene Büttner 12. Mai 1895. 1 55 Die trauernden Hinterhliebenen. 5 schwerem Leiden ist gestern Abeud unser 6461⁰0 g findet Montag, den 13. Mai, Naes vom Prauerhause, Kaiserring 22, aus t. Seneral-Anzeiger.— —8 Mannheim 18. Nat! 6.** * Freiwilige Feuerwehr. Da in der nächſten Woche mit der Ver⸗ H legung des Uebungsgebäudes begonnen werden ſoll, ſo können die für den 13., 20. und 27. Mai norgeſehenen Compagnie⸗Uebungen nicht ſtattfinden. 64125 KA. Dagegen wird nuumehr die für den 10. Juni in Ausſicht genommene Hauptübun g ſchon am nächſten Montag, den 13. Mai, Abends ½7 Uhr abgehalten. Die Mannſchaft der drei Compagnien, ſowie der Neckarvorſtadt⸗ Abtheilung wird hiermit aufgefordert, ſich pünktlich u. vollzählig in ihren Spritzenhäuſern einzufinden. Mannheim, 9. Mai 1895. Das Commando: W. Bonquet. Petein für f. Stellenpermifllung d. Diener, Augläufer und Hausburſchen. Qusflug 2 Sonntag, den 19 Mai nach Heilbronn mit ene e Abfahrt präcis 5 uhr. Collegen * und Freunde des Vereins ſind freundlichſt eingeladen. Anmeldungen längſtens bis 16. Mai im Lokal„Stolzenfels“. 64173 Der Vorſtand. Mlaunheimer Parkgeſellſchaft Von Montag, den 13. Mat ab beginnen wieder die 64293 regelmäßigen Concerte ſo zwar, daß an Wochentagen je ein Concert des Abends, an Sonntagen ſe zwei Concerte Nachmittags und Abends ſtattfinden werden. 5 Die Abonnenten werden dringend erſucht, ihre Karten vorzu⸗ zeigen, da ohne ſolche der Eintritt nicht geſtattet werden kann. Der Vorſtand. Maunheimer Parkgeſelſchaft Einladung zum Abonnement. Das neue Abonnement hat begonnen mit Montag, den 1. April 1895, an welchem Tag die alten Karten ihre Gültigkeit erlieren. Die Hintrittspreiſe ſind: 1. Abonnenten⸗Karten: 2. Gine Einzelkarte M. 12.— Die zweite Karte A..— b. Für Familien: Die dritte Karte„.— Die erſte Karte„ 12.— Jede weitere Karte.— 75 Die Aktionäre haben nach§8 9 der Statuten gegen Ablieferung des Dividendenſcheines pro 1894 Anſpruch: 1 5 bei 1 Aktie auf 1 Abonnentenkarte für Glieder bei 2 Aktien auf 3 Abonnentenkarten ihrer bei 8 Aktien auf unbeſchränkte 9 1 Abonnentenkarten Familie. Soweit ein Aktionär mehr amilien⸗Abonnenten⸗Karten nimmt als er kraft Beſitzes an Aktien zu beanſpruchen hat, ſo ſind für die zweite, dritte und vierte Karte u. ſ. w. die für die ſonſtigen Abon⸗ nenten feſtgeſetzten zu zahlen. Als zur Familie gehörig werden betrachtet: Der Fami jenvorſtand, deſſen Ehefrau, ſeine minderjährigen Söhne(unter 21 d ſeine unverheiratheten Töchtet, ſowie die zum Haushalt gehörenden, unſelbſtſtändigen Per⸗ ſonen.(Dienſtboten jedoch nur als Begleitung der Herrſchaft, oder als Begleitung der Kinder“ Penſionäre nur inſoweſt als dieſelben das 18. Jahr nicht überſchritten haben 2. Fremden⸗Karten. Abonnenten können für auswärtigen, bei ihnen wohnenden Beſuch Abonnentenkarten mit einmonatlicher Gültigkeit auf Namen lautend, zum Preiſe von 3 Mk. nehmen. Aktionären ſteht es frei, zu dieſem Zwecke Dividendenſcheine an Zahlung zu geben, deren jeder zu 8 Fremdenkarten die Berechtigung ibt Wir bitten das verehrliche Publikum dringend, die An⸗ meldungen fetzt ſchon einreichen zu wollen, da ſpäter bei großem Andrang eine prompte Exledigung unmöglich ſein wird. Für Neu⸗ Abonnenten haben die Karten ſofortige Giltigkeit. 60278 Der Vorstand. . ITmbach, Mode- ———— 5 5 Bazar Eunststrasse. Wengl.Regen-u. Sonnenschirme. eee Kaunheim. EEAEHEITZI E Gr. Bad. Hof⸗ u. Nationaltheater. Montag, 7. Vorſtellung 5 8 ben 13. Mai 1895. Nin Abonnement B. Zum erſten Male: Standhafte Liebe. Faſtnachtsſpiel in 4 Akten von Heinrich Kruſe, In Scene geſetzt von Herrn Regiſſeur Jacobi. Hugo von Sennecterre, Abt von Saint⸗Germain Herr Neumann. 1 Herr von Couey, Kammerherr und 1E Seneſchall 8 Herr Schreiner. Tourangeaud, ein Goldſchmieb„Herr Blankenſtein. E Tinette, eine Leibeigene Frl. Hofmann. Prior g 5„Herr Tietſch. E Erſter Nönß. HHerr Eichrodt, Zweiter Mönch„„„ Herr Bauer. Ein Diener 8 f f Hr. Langhammer. Mönche. Trabanden. Vorher: BILau. Luſtſpiel in einem Aufzuge von Max Bernſtein. In Scene geſetzt von Heren Regiſſeur Hecht. Dr. Müller, Rechtsanwalt Paul Wedding, Maler 8 Hedwig Meyer g. Dreſſel 8 HaEn Herr Löſch. Herr Kökert. Frl. Wittels. Herr Hecht. Kaſſeneröffn.7 Uhr. Anf. 7 Uhr. Ende 510 Uhr Der Schauplatz iſt bei und in Paris.— Zeit um 1500. Nach dem erſten Stück findet eine größere Pauſe ſtatt. Gewöhnliche Preiſe. Spielplan⸗Entwurf: 12 15 5 15 15 2 2 2 15 2 Mittwoch, 15. Mai. Abonn. A Nr. 87. Hochzeit⸗ E morgen. Burſchenliebe. Donnerſtag, 16. Mai. Abonn. B Nr. 88. Neu elnſtudirt! ᷣdie Grille. Freitag, 17. Maz. Abonn. 4 Nr. 88. lager in Grauada. NNEBAMNABNAHAENHU Das Nacht⸗ 2 55 Bekanntmachung. Infolge der übergroßen Nachfrage nach Kindermilch muß der Verein ſein Betriebslokal vergrößern.— Leider können, ſolange wie die Neueinrichtung nicht vollendet iſt, keine Neuanmeldungen mehr angenommen werden. 64276 Der Vorftaud des Sorhletvereinz. mnzeige. Dem hieſigen wie auswärtigen Publikum diene zur Nach⸗ richt, daß die Schwimm- u. Bade-Anſtalt von Christian Herweeck eröffnet iſt. Um geneigten Zuſpruch bittet Christian Herweck. Mannheim, den 1. Mai 1895. Von der Reiſe zurückgekehrt. 64254 Dr. A. Saece Specialarzt für Hautkrankheiten. Meine Arbeitsſchule u. Wohuung befindet ſich von heute an E 7,.,. II. 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Luiſe Friedrich Melter. vil. Geborene: 30. Margaretha, T. v. Ad. Schneider, Tagner, 5 Johann. S. v. Bened. Jak. Schäfer, Fabrikarbeiter. Mai. 5 31595 T. v. Joh. Schreiner, Schuhmacher. akob. Eliſabetha, T. v. Wilhelm Steinhäuſer, Tagner Maria Marg., T. v. Math. Dillmann, Stationsführer. Frieda, T. v Philipp Braun, Schreiner. „Cliſabetha. Heinrich Emil, S. v. Hch. Wegmann, Former. Martin Otto, S. v. Mart. Reiß, Zimmermann. „Ernſt Friedrich, S. v. Leonh Fiedler, Wilh. Philippina, T. v. Milh Och. Weber“ Bierbrauer, Katharina, T. v. Karl Frdr. Vogelmann, Kutſcher. Jakob Friedrich. S. v. Friedrich Graſſer, Fabrikarbciter. Maria Franziska, T. v. Franz Mayer, Nffiſtent. Emil Joſef, S. v. Aug. Siegmund, 1 9 8 Eva, T. v. Wilh. Ant Ländle, Fabrikarbeiter. Karl Theod., S. v. Joſef Fuchs, Fabrikarbeiter. Barbara. Ferd Oskar Franz, Schloſſer. 90 90 n oo .. AA SDHnN ο ο ο „Erneſt. Maria Eliſab., T. v „Karl Heinrich. Karl Julius. Anna, T. v. Ad. Hoffmann, Kohlenträger, Franz Eugen, S. v. Frz. Feldbauſch. Uhrmacher. ai. Geſtorbene. Jakob Rang, 66 J. a, Tagner. Carl Kambeitz, Fabrikarb. Frieda Johanng, 1 J. a,, T. v. irl Anna Suſanna, 7 M.., T. v. Philipp Weckauf, Schloſſer. Anna, 7 M. a, T v Carl Mohra, Fabrikarb. Maria Eva, 1 J. 3 M. a. T. v. Lorenz König, Fabrikarb. Oskar, 8 M.., S. v. Peter Landknecht, Kohlenarb. Maris Kath 3 M.., T. v. Michl. Oehlenſchläger, Vorarb. Bertha, 10.., T. v. Joſ. Kaufmann, Maurer. Nikolaus Hußlein, 57 J. a. Zugführer. Peter Paul 1 J. 1 M. a, S. v. Peter Glahn, Schutzmann. „Friedrich. 1 J. 3 M.., S. v. Friedr. Croiſſant, Magazinarb. „Anna Chriſtmann, 30 J.., Ehefr. v. Wilh. Meininger,.⸗A. ο= Se 98 10 j0 50 g u „Philipv, 1 J 1. M. a, S. v. Julius Spring, Fabrikarb. Amalia Barbara, 1 J 11 M. a,, T. v. Jakob S ieß,.⸗A. Bernh. Heinr., 1 J. 2 M. a. Bernh. Rühl, Fabrikarb. g. Michl Huhn, Ma 1 M. a. S. v. Theodor Werner, 11 M.., S. v. G Mag., 6. M.., S. v. Wilh. Chriſt. Gogel,.A 8. Wilh. Chriſtian, 1 J. 6. 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