—2 überall gründet man Irren⸗Colonien, in welchen die ausſprechen, daß das deutſche Irrenweſen auf einer ſehr hohen Stufe der Entwicklung ſteht. Telegramm⸗Adreſſe: Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2602. Abonnement: 60 Pfg. mouatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, burch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. JInuſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 Mannheimer der Stadt Maunheim und Um gebung. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte uud verbreitetäe Zeitung in Maunheim und Amgebnug. Ieiger Journal. (Mannheimer Volksblatt.) S für den polit. und allg. Theik: Chef⸗Redakteur Herm. Meher, für den lok. und prov. Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). 7—„Mannheimer Journgl“ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. H 6, 2 Nr. 162. Ueber den Stand der öſfentlichen Irren⸗ pflege in Deutſchland nimmt ein Fachmann in der Münchener„Allg. Ztg.“ das Wort, indem er an die Vorgänge im Aachener Alexſanerkloſter anknüpft. Für letztere hat er ſelbſtver⸗ ſtändlich nur Ausdrücke des ſtrengſten Tadels. Ganz entſchieden aber warnt er davor, dieſen Tadel zu generaliſtren und die Zuſtände in allen Irrenanſtalten in Bauſch und Bogen zu verdammen. Ob der betreffende Fachmann in der verſuchten Ehrenrettung aus nahe liegenden Gründen zu optimiſtiſch denkt, bleibe dahin geſtellt. Jedenfalls verdienen ſeine Ausführungen über eine ſo wichtige und gegenwärtig im Brennpunkte des allgemeinſten Intereſſes ſtehende Frage ſorgſamſte Be⸗ achtung. In dieſem Sinne ſei daher Folgendes mitge⸗ theilt. Der Gewährsmann des Münchener Blattes ſchreibt: Wenn von verſchiedenen Seiten auf Grund der Aachener Vorgänge über das geſammte deutſche Irren⸗ weſen ohne weiteres und Unterſchied der Stab gebrochen wird; wenn ganz im allgemeinen von der nothwendigen Regelung unſeres öffentlichen Irrenweſens geſprochen und ſo bei Fernerſtehenden der Eindruck erweckt wird, als ſei unſer Irrenweſen ein ungeregeltes und verlottertes; ſo muß gegen eine derartige Verallgemeinerung der Aachener Vorkommniſſe ſowohl im Intereſſe des Publicums, als der Kranken ſelbſt der allerentſchiedenſte Proteſt erhoben werden. Wir ſind überzeugt, daß wir die ſämmtlichen deutſchen wirklichen Irrenärzte hinter uns haben, wenn wir jede Gemeinſchaft mit der Auffaſſung der Alexianer von der Irrenpflege mit Entrüſtung zurückweiſen, und wir dürfen es mit vollſter Beſtimmtheit ausſprechen, daß ähnliche Vorkommniſſe, wie ſie ſich ſeit Jahren in Marta⸗ berg abgeſpielt haben, in einer deutſchen, vom einem wirklichen Irrenarzte geleiteten Anſtalt abſolut unmöglich ſind, denn die Grundſätze, nach welchen die deutſchen Fachmänner ihre Anſtalten leiten und die Kranken be⸗ handeln, ſind bei Allen: äußerſte Geduld, größte Milde und Humanität, Wahrhaftigkeit und ſtrengſte Gerechtig⸗ keit. Ungehörigkeiten des Perſonals gegen die Kränken werden nicht geduldet und noͤthigenfalls unnachſichtig beſtraft. Wenn man nun hört, daß von dem theilweiſe noch ſo duſteren Gebiete des Irrenweſens geſprochen wird, ſo muß man wirklich mit Erſtaunen fragen: ſind denn die großen Fortſchritte, welche die deutſche Irrenpflege in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, in weiteren Kreiſen ſo gänzlich unbekannt geblieben? Iſt denn gar nichts davon bekannt geworden, wie bei der Einrichtung von Irrenanſtalten jetzt Alles darauf hindrängt, den Kranken ſo viel Freiheit der Bewegung als nur irgend möglich zu verſchaffen, den Irrenanſtalten den ſpeziftſchen Charakter zu nehmen und ihnen möͤglichſt den allge⸗ meineren Charakter von Krankenhäuſern für Nerven⸗ und Gehirnleidende zu geben? Die meiſten von den neu gebauten Anſtalten haben, außer in den Abtheilungen für die Unruhigen, keine vergitterten Fenſter mehr, in vielen ſind ſogar die Mauern weggefallen, den Kranken wird reger Verkehr mit der Außenwelt geſtattet, und Kranken in voller Frelheit wohnen. Nein, trotz der Aachener Vorgänge dürfen wir es mit Genugthuung Den beſteu Beweis hiefür liefert die Thatſache, daß alljährlich von den Regierungen der verſchiedenſten europäiſchen Staaten Aerzte zum Studium der deutſchen Irrenanſtalten und des deutſchen Irrenweſens abgeordnet werden. Hier möchten wir noch einige weitere Worte zur Aufklärung der beunruhigten öffentlichen Meinung anfü⸗ gen. Es ſind im Laufe des letzten Jahres eine ganz ſtattliche Anzahl von Broſchüren erſchienen, in welchen geklagt wird, daß angeblich geiſtig Geſunde in öffentlichen Irrenanſtalten eingeſperrt worden ſeien, welche theilweiſe den Eindruck hinterlaſſen konnten, als würden in ver⸗ ſchiedenen deutſchen Irrenanſtalten Geiſtesgeſunde dutzend⸗ weiſe zurückgehalten. Diejenigen, welche unſere Irren⸗ anſtalten aus eigener Anſchauung kennen, werden für ſolche naive Unterſtellungen nur ein mitleidiges Lächeln haben. Denn wir wüßten nicht, wie es der Director einer öffentlichen Irrenanſtalt anfangen ſollte, ſelbſt wenn er wirklich einer ſoſchen Schlechtigkeit fähig wäre, einen Geiſtesgeſunden in der Anſtalt zurückzuhalten, ohne daß dies bet der ganzen Organiſation unſerer öffentlichen Irrenanſtalten in kürzeſter Friſt bekannt werden würde. Es iſt einfach nicht möglich. Die Kranken erhalten ia Montag, 17. Juni 1895. haufig Beſuch ihrer Angehörigen, dieſe Beſuche finden vielfach in den Krankenabtheilungen ſtatt und die Beſuchenden verkehren nicht nur mit ihren Angehörigen, ſondern auch mit anderen Kranken; die Mehrzahl der von den Kranken geſchriebenen Briefe wird nicht von den Aerzten geleſen; die Kranken aus den verſchiedenſten Abtheilungen verkehren bei der Arbeit, bei gemeinſamen Vergnügungen ungehindert miteinander, können ſich alſo alles Auffällige mittheilen; viele haben freien Ausgang, andere machen häuftige Ausflüge, kommen in Wirthshäuſer und haben da alle Gelegenheit, beliebige Mittheilungen zu machen; Wärter und Wärterinnen haben ihre regelmäßigen Aus⸗ gehtage und können olles Mögliche über die Anſtalt aus⸗ plaudern; beſonders aber würden es ſich jene Bedienſte⸗ ten, welche, wie es leider öfter vorkommt, wegen Pflicht⸗ widrigkeiten entlaſſen werden müſſen, ſicher nicht entgehen laſſen, dem Arzte, der ſie entlaſſen, Schwierigkeiten zu beretten. So weiß Jeder, der nur einige Zeit in einer öffentlichen Irrenanſtalt gelebt hat, daß kein irgendwie bemerkenswerther Vorgang verheimlicht werden kann, daß jedes auffälligere Ereigniß in kürzeſter Friſt wie ein Lauffeuer in der ganzen Anſtalt ſich verbreitet hat. Die Aerzte der öffentlichen Irrenanſtalten, weit entfernt, Geiſtesgeſunde aufzunehmen oder zurückzuhalten, ſind vielmehr eifrigſt beſtrebt, auch alle, deren Geiſtes⸗ zuſtand einigermaßen zweifelhaft erſcheint, ſo bald als nur immer möglich los zu werden. Welches Intereſſe könnten ſie auch daran haben, ſich Schwierigkeiten zu bereiten, da ſie doch nicht auf Tantieme⸗Gelder angeſtellt ſind! Die beſte Gewähr dafür, daß derartige Ungeſetz⸗ lichkeiten in den deutſchen Irrenanſtalten, zu welchen das Alexianer⸗Kloſter Mariaberg nicht zu rechnen iſt, nicht vorkommen, liegt daher in der Gewiſſenhaftigkeit und in dem anerkannt hohen Pflichtgefühl, welches ihre ärztlichen Leiter durchgehends beſeelt. Fragt man nun, wem die Verantwortung dafür bei⸗ zumeſſen iſt, daß ſich ſo ſchlimme Zuſtände in dem Aachener Kloſter haben entwickeln können, ſo muß man in erſter Linie das Gewerbegeſetz nennen, welches unſere Aerzte zu Gewerbetreibenden gemacht, dadurch mit Hauſtrern und Keſſelflickern auf gleiche Stufe geſtellt und das Anſehen des ärztlichen Standes zweifellos tief herunter⸗ gedrückt hat. Erſt ſeitdem ſind Privatanſtalten aller Art, von Nichtärzten geführt, wie die Pilze aufgeſchoſſen, da es ja Jeder⸗ mann geſtattet iſt, die ärztliche Kunſt auszuüben, wenn er ſich nur nicht Arzt nennt. In zweiter Linie kann der Pro⸗ vinzialverwaltung der Rheinprovinz ein ſchwerer Vor⸗ wurf nicht erſpart werden. Es iſt ganz unverſtändlich, wie dieſe es dulden konnte, daß Hunderte von Geiſtes⸗ kranken und Epileptikern der Pflege von Leuten anver⸗ traut wurden, welche als frühere Schneider, Schuſter, Maurer ꝛc. keine Ahnung von der Behandlung der Geiſteskranken haben können und deren Pflegebefohlene von den außerhalb der Anſtalt wohnenden Aerzten„im Nebenamte“ beſorgt werden. Und wie beſorgt werden! Hat doch ein Wärter ausgeſagt, daß er auf ſeiner Ab⸗ theilung in 11 Monaten keinen Arzt geſehen habe! Man denke, 660 Irre und Epileptiker und kein Arzt im Hauſe. Und zu Allem die offenbar ganz ungenügende behördliche Ueberwachung dieſes— Pflegehauſes. Wird wohl die Provinzialverwaltung der Rheinprovinz den von dem 89. Provinziallandtag gebilligten Beſchluß des Provinzial⸗ ausſchuſſes, die Geiſteskranken der Provinz auch ferner⸗ hin in den von religiöſen Genoſſenſchaften geleiteten Pflegeanſtalten unterzubringen, auch jetzt noch aufrecht erhalten? Schließlich empfiehlt der Gewährsmann zur beſſeren Regelung der Irrenpfl ge folgende Maßnahmen: 1) Die nahen Beziehungen des Irrenweſens zur Rechtspflege ſind allg⸗mein bekannt. Wie die Rechts⸗ pflege im Reiche einheitlich geordnet worden iſt und wil d, ſo halten wir es auch für nothwendig, daß das ganze Reich eine einheitliche Irrengeſetzgebung erhalte. Zunächſt würden die Aufnahmebedingungen für ſämmtliche deutſche Irrenanſtalten durch ein Reichsgeſetz gleichmäßig zu regeln ſein. Außerdem ſollte unbedingt eine Generalinſpeckion für die ſämmtlichen deutſchen Irrenanſtalien, öffentliche wie private, eingerichtet werden, wie eine ſolche in Frank⸗ reich und England ſchon längſt beſteht. Zu General⸗ inſpectoſen wären nicht zu junge Irrenärzte(Anſtalis⸗ dirtctoren), Männer mit weitem Blicke und mit ausge reifter, langjährigen, praktiſcher Erfahrung auszuwäblen, welche olljäorlich ſämmiliche Irrenanſtalien des Riiches einer eing henden, genauen Reoiſton zu unterziehen hätten. Se hälten die Inſtanz zu bilden, an welche alle das Irrenweſen, die Irrenanſtalten oder deren Perſonal be⸗ (Aelephon⸗Ar. 218.) treffenden Beſchwerden zu richten wären. Die Ernennung deſer Generalinſpektoren wäre den Einzelſtaaten der Größe entſprechend zu übertragen. Daß ihrer Selbſt⸗ ſtändigkeit durch dieſe Einrichtung zu nahe getreten würde, wäre nicht zu befürchten. Daß die lokalen Beſonder⸗ heiten in Bezug auf Einrichtungen oder Verpfl gung in den Irrenanſtalten erhalten bleiben würden, wäre ſelbſt⸗ verſtändlict. 2) Es ſollte durch Reichsgeſetz beſtimmt werden, daß in jeder Anſtalt, in welcher Geiſteskranke, Epilepti⸗ ker und Idioten einbegriffen, verpflegt werden, ein Arzt wohnen und daß die ärztliche und adminiſtrative Leitung immer einem Arzte übertragen werden muß. Die Dienſt⸗ anweiſung desſelben würde, ſoweit es ſich um Privatan⸗ ſtalten handelt, der Aufſichtsbehörde zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen ſein. 3) Ein Reichsgeſetz ſollte verbieten, daß Geiſtes⸗ kranke, deren Unterhatt dem Staate, den Kreiſen, Be⸗ zrken oder Communen ganz oder theillweiſe obliegt, in Privatanſtalten untergebracht werden. Unſres Wiſſens nehmen in Deutſchland nur die Stadt Berlin, die Rhein⸗ provinz, das Königreich Württemberg und das Groß⸗ herzogthum Oldenburg Pripatanſtalten in Anſpruch. Wir können dieſe Art der Irrenpflege, nach welcher die Maſſen⸗ verpflegung mittelloſer Geiſteskranker von Privaten als Erwerbsquelle behandelt werd, nicht billigen. Ueberſicht. Politiſche 8 VWannubeim, 17. Juni Die gegen die Theilnahme der franzöſiſchen Flotte an den Kieler Feſtlichkeiten gerichteten Mani⸗ feſtationen auf dem Concordienplatze zu Paris ſind vor⸗ geſtern trotz der von den chauviniſtiſchen Blättern an die Boulangiſten, die Mitglieder der Patriotenliga, die Elſaß⸗ Lothringer und die Kombattanten von 1870 erlaſſenen Aufrufe ohne bemerkenswerthen Zwiſchenfall verlaufen. Bald nach 4 Uhr rückten etwa 60 Manifeſtanten an und marſchirten, links und rechts von Schutzleuten begleitet, vor die Statue der Stadt Straßburg und befeſtigten am Kopfe derſelben Trikoloren und einen Kranz. Auf der Terraſſe des Tuileriengartens und den Trottoirs des Concordienplatzes hatten ſich etliche 1000 Perſonen an⸗ geſammelt. Indeſſen fanden die Rufe der Manifeſtanten: Es lebe Frankreich! Es lebe Elſaß Lothringen! nur ſehr ſchwachen Widerhall. Die Schutzleute ſorgten für die Freihaltung der Wege. Ueber die ruſſiſch⸗chineſiſche Anleihe wird von Berlin geſchrieben: Der Abſchluß der von Rußland gazantirten chineſiſchen Anleihe darf nun als geſichert angeſehen werden. Iſt ein gewiſſes Mißbehagen, welches dieſes Ereigniß in Börſenkreiſen hervorgerufen hat, wohl begreiflich, ſo fehlt für den Vorwurf, daß die deutſche Diplomatie ſich eine ernſtliche Niederlage zugezogen habe, doch bisher noch die thatſächliche Unterlage. Nicht einmal für die Behauptung, daß auch die Regierung gleich der finanziellen Welt von dem Anleihegeſchäft überraſcht wor⸗ den ſei, ift der Beweis erbracht, und was inzwiſchen aus Bankierkreiſen verlautet, beſtätigt nur, daß man ſelbſt hier, wenn auch in engeren Zirkeln, über das Vorhaben Rußlands unterrichtet geweſen iſt. Bei den Verwicklungen in Oſtaſien iſt das Ziel der deutſchen Politik nur ge⸗ weſen, zu verhindern, daß etwa bei der Neuordnung der Dinge unſere handelspolitiſchen Intereſſen in dem oſt⸗ aſtatiſchen Machtgebiet gefährdet würden. Eine ſolche Gefahr ſchien zu drohen aus den Abmachungen, die Ja⸗ pan mit China in handelspolitiſcher Beziehung getroffen, und aus den beabſichtigten Landerwerbungen, die es ſich zur Sicherung ſeiner Vormachtſtellung in Oſtaſten aus⸗ hedungen hatte. Die deutſche Regierung hat mit Ruß⸗ land, das, wenn auch aus anderen Gründen, zu den gleichen Bedenken gegen den Friedensvertrag von Schi⸗ monoſekt gekommen war, auf eine Beſeitigung dieſer Abmachungen und eine Ermäßigung der Forde⸗ rungen hinzuwirken geſucht. Dieſe Bemühungen ſind auch von Erfolg geweſen, ohne daß die Ver⸗ wicklungen eingetreten wären, die man für das Vorgehen der deutſchen Regierung bereits in Ausſicht geſtellt hatte. Für die Beurtheilung des Anleihegeſchäfts fehlt es bisher noch an einer zuverläſſigen Kenntniß der Vorgänge. Officiös war, als die erſten Andeutungen von dem Vorhaben Rußland erfolgten, erklärt worden, daß nur bei gleicher Behandlung aller in Frage kommen⸗ den Mächte Deutſchland ſich an der Aufnahme der neuen chineſiſchen Anleihe betheiligen und daß einſeitige Ab⸗ 2. Seite. Seneral⸗Anzeiger. Manuheim, 17. Juni. machungen mit nichtdeutſchen Finanzgruppen den Anlaß geben würden, neuen chineſiſchen Papieren den deutſchen Markt zu verſchließen. An dieſer Auffaſſung und Abſicht wird, ſo weit wir horen, auch jetzt noch feſtgehalten. Für das Vorgehen Rußlands in der Anleihefrage fehlt es noch an überzeugenden Gründen. Nachdem vor Kurzem erſt noch von ruſſiſcher Seite der Werth der deutſchen Unterſtützung in der Friedensvertragsfrage anerkannt worden iſt, wird es ſchwer, zu glauben, daß Rußland ſich in der Anleiheſache ſchroff von Deutſchland abge⸗ wendet habe, obwohl es für ſeine eigenen finanziellen Bedürfniſſe noch lange Zeit auf den weſteuropäiſchen 5 Markt angewieſen ſein wird. Man erzählt, daß 5 vornherein China angeboten habe, Rußland von die große Summe des Anlehens aus eigenen Mitteln als Darlehen gegen Schuldſcheine zu gewähren. Frank⸗ reich habe ſich an dieſen Verhandlungen erſt ſpäter betheiligt. Und als dann Anfragen anderer Staaten eingelaufen ſeien, haben Rußland und Frankreich ſich bereit erklärt, ihnen in zweiter Linie eine Betheiligung an der Anleihe zu gewähren. Deutſchland habe dies rundweg abgelehnt, und daraufhin habe ſich zunächſt der Frankfurter und dann auch der Pariſer Rothſchild von dem Geſchäfte zurückgezogen. Es wird anch noch mit⸗ getheilt, daß die deutſche Regierung die Ertheilung von Aufträgen an die deutſche Induſtrie zur Vorbedingung für die Betheiligung an der Anleihe gemacht habe, während Rußland ſeinen Credit ganz bedingungslos angeboten habe. Ganz klar laſſen auch dieſe Andeutungen nicht blicken. Um ſo weniger aber liegt Anlaß zu An⸗ griffen auf die deutſche Regierung vor, zu denen ſich hier wunderſamer Weiſe Börſen⸗ und Agrarier⸗Blätter vereinigt haben. Aus Stadt und Land. Maunheim, 17. Juni 1895. Verſonalnachrichten. Miniſterium des Junern. Uebertragen wurde: Junker, Karl, Verwaltungsaktuar in Karlsruhe, die Stelle eines Aktuars beim Amt Raſtatt; Sigmund, Rudolf, Verwaltungsaktuar, z. Zt. in Mann⸗ heim, die Stelle eines Aktuars beim Amt Mannheim.— Zu⸗ getheilt wurde: Eiſenbauer, Georg, Aktuar, z. Zt. Kanzlei⸗ gehilfe bei der Oberdirektion des Waſſer⸗ und Straßenbaues in Karlsruhe, zum Amtsaktuar ernannt, als ſolcher dem Be⸗ irksamt Karlsruhe.— Ernannt: Breunig, Auguſt, Aktuar im Amt Buchen, zum etatmäßigen Amtsaktuar. Berſetzt wurden: Koſten, Friedrich, Aktuar, beim Amt Raſtatt, zum Amt Karlsruhe und Schoder, Ludwig, Amts⸗ aktuar, beim Amt Mannheim, zum Amt Pforzheim.— Ver⸗ liehen wurde: Trapold, Thomas, Schutzmann, der Charakter als Sergeant. Miniſterium der Juſtiz, des Kultus und Unterrichts. Franz Joſef, Ger spoleher beim Amtsgericht Karlsruhe, auf Anſüchen Kaſſen des Landes bis jetzt 65 darunter aber alle größeren n den Ruheſtand wurde verſetzt: Büche, wegen körperlicher Leiden. Großh. Bad. Staatseiſenbahnen. Entlaſſen: Volk, Heinrich, von Unterſimonswald, zuletzt Bahnhofarbeiter in Frei— Geſtorben: Rieth, Heinr,, Magazinsmeiſter, am 5. Mai l.., Kraft, Emil, Expe⸗ dittonsgehilfe, am 7. Mai l.., Riegger, Wilhelm, Loko⸗ motivführer, am 9. Mai l.., Wollenſchläger, Ludw., Bahnwärter, am 13. Mai l.., Gröbel, Jakob, Stations⸗ aufſeher, am 16. Mai l.., 5 rior, Bernhard, Expeditions⸗ aſſiſtent, am 17. Mai l.., Hohmeiſter, Friedrich, Expe⸗ ionsgehilfe, am 18. Mai l. J. Gr. Steuerverwaltung. Ernannt wurde: Nees, Johann Ludwig, Steuereinneh⸗ mereigehilfe bei der Steuereinnehmerei II. in Karlsruhe zum Steuereinnehmer in Schopfheim.— Verſetzt wurde: Ehmann, Otto, Steueraufſeher in Pforzheim nach— Entlaſſen wurde: Uehlin, Georg Friedrich, Steueraufſeher in Mannbeim, “ Die Adreſſe, welche, wie ſchon kurz berichtet, von einer Abordnung der Vertreter der Fabrikanlagen in Karlsruhe und Umgebung am letzten Freitag dem Großherzog und der Groß⸗ herzogin überreicht wurde, hat folgenden Wortlaut:„Durch⸗ lauchtigſter Großherzog! Gnädigſter 2 0 und Herr! Der Beſuch, mit dem Eure Königliche Hoheit in den letzten Wochen die größeren Fabrikanlagen von Karlsruhe und Umgegend be⸗ ehrten, hat bei den Geſchäftsleitern, den Beamten und der D—————ꝛ̃— Feuilleton. — Bon einem tragiſchen Vorfall wird aus Hamdurg berichtet: Der Lootſe auf dem nach amburg gehenden Schiff„Albis“ hatte ſich für kurze Zeit in die Kajüte begeben, um zu frühſtücken, und zwar weil es regnete, ſonſt hätte er ſeine bie Fal auf der Kommandobrücke gehalten. Er ver⸗ traute die Führung des Schiffes dem erſten Steuermann an. Dieſer hatte das Unglück, ein Boot mit drei Inſaſſen, die 5 dem Krabbenfang oblagen, anzurennen; das Boot kenterte und einer der Fiſcher, die aus Brunsbüttel ſtammten, ertrank. Ganz verwirrt über dies von ihm angerichtete Unglück verließ der Steuermann, ein 27jähriger hoffnungsvoller Seemann und Reſerbelieutenant, ſeinen Poſten, ging in ſeine Kabine und erſchoß ſich. Die Braut des Steuermanns befand ſich als Paſſagier auf dem Dampfer. — Madagaſſiſche Sitten.„Man hat die Frau gern, aber man liebt die Schwiegermutter“, mit dieſem Sprichwort ſetzen ſich die Madagaſſen— ſo ſchreibt man der„Bresl. Ztg.“— in einen ſchroffen Widerſpruch zu unſerer geſammten, mühſam errungenen europäiſchen Kultui. Da die Madagaſſen ſo frühzeitig heirathen, daß die Frauen oft noch im Kindes⸗ alter ſtehen, ſo iſt es klar, wenn von einer Liebe zur Frau zunächſt nicht die Rede iſt. Ueberhaupt nimmt die Fract im Haushalt eine recht untergeordnete Stellung ein, ſie iſt nicht viel mehr als Sklavin. Dem Mann ſteht(oder ſtand wenigſtens bis vor kurzer Zeit noch offtziell) das Recht zu, 4 ſich ohne Weiteres von der Frau zu ſcheiden, uno zwar, weiin er es will, ſo, daß die Frau nicht wieder heirathen darf. Er überreicht ihr ein ſchwarzes Huhn, was den Wunſch aus⸗ drückt, daß ſie in Zukunft allen Männern widerwärtig ſei, einen Stab, an dem ſie als Ausgeſtoßene durch die Straßen irren ſoll, ein Goldſtück als Symbol, daß ſſie von Almoſen leben ſoll, und ſchließlich etwas weiße Watte, als Zeichen, daß ſie als Wittwe bleiben möge, bis ihr Haar vom Akter ebleicht iſt. Der Mann iſt Alles im Haushalt, ſelbſt ein Name iſt geheiligt. Ein vornehmer Madagaſſe wird ſich, 55 5 75 wohl hüten, ſeinen eigenen Namen ünnütz ar prechen; das 8 gilt nicht als geſittet. Fragt man einen a oder Bethſileg. 5 nach ſeinem Namen, ſo wird er im günſtigſten Falle durch einen Sklaven Beſcheid geben laſſen. Und dabei haben die Povas ſo ſchöne wohlklingende Namen, die uns in ihrer eſammten Arbeiterſchaft innigſte Freude, wärmſten Dank und höchſte Begeiſterung erweckt. Eure Königliche Hoheit bethätig⸗ ten bei dieſem Anlaſſe das ſebhafteſte Intereſſe für ſämmk⸗ liche VBerhältniſſe der einzelnen Unternehmungen und brachten allen die ſoziale Lage der Arbeiter fördernden Einrichtungen das größte Wohlwollen entgegen. Die Erinnerung hieran wird deßhalb bei ſämmtlichen in den betreffenden Betrieben beſchäftigten Perſonen zu den ſchönſten ihres Lebens zählen. Um den Gefühlen des Dankes auch einen ſichtbaren Ausdruck zu verleihen, haben die ehrerbietigſt Unterzeichneten Beträge gezeichnet, welche ſie durch Eurer Königlichen Hoheit Vermit⸗ telung Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin für ſolche Zwecke des Badiſchen Frauenvereins zur Verfügung ſtellen möchten, die vorzugsweiſe dem Wohle der Arbeiter dienen. Die Zeichnungen ergaben die Summe von Siebzehntauſend fünfhundert Mark und kann die letztere bei dem Bankhauſe Karl Auguſt Schneider in Karlsruhe auf Anweiſung des Frauenvereins erhoben werden. Geruben Eure Königliche Hoheit, auch bei dieſer Gelegenheit die Verſicherung unſerer unwandelbaren Treue und unſerer tiefſten Verehrung entgegen zu nehmen.“ Der Großherzog dankte der Abordnung wieder⸗ holt für all' das Schöne und Intereſſante, das derſelbe bei der Beſichtigung der Fabriken wahrgenommen hatte. Hoch⸗ erfreut waren die Höchſten Herrſchaften über die für Zwecke des Badiſchen Frauenvereins gezeichneten Beträge und tief ergriffen dankte insbeſondere die Großherzogin für die Würdigung der Thätigkeit des Frauenvereins, welche in dieſer Schenkung erblickt werden dürfe. Dem Präſidenten der Karls⸗ ruher Handelskammer, der gleichfalls nach Schloß Baden berufen worden war, ſprach der Großberzog nochmals ſeine Anerkennung über den befriedigenden Verlauf der Fabrik⸗ beſichtigung aus, und die Großherzogin dankte demſelben für die von ihm gegebene Anregung, die gezeichneten Beträge für Zwecke des Frauenvereins, welche dem Arbeiterwohle dienen, zur Verfügung zu ſtellen. Juriſtiſche Staatsprüfung. Auf Grund der zweiten juriſtiſchen Staatsprüfung ſind folgende Rechtspraktikanten zu Referendären ernannt worden: Karl Bender aus Freiburg, Dr. Ernft Bernauer aus Aha, Dr. Otto Bielefeld aus Karls⸗ ruhe, Dr. Siegfried Bodenheimer aus Emmendingen, Dr. Rud. Carlebach aus Heidelberg, Dr. Eugen v. Freydorf aus Karls⸗ ruhe, Karl Giehne aus Karlsruhe, Leopold Gräſer aus Malſch, Dr. Julius Guth⸗Bender aus Baden, Dr. Martin Hartmann aus Ladenburg, Dr. Karl Heintze aus Weinheim, Otto Heinr. Vaen aus Eppingen, Dr. Ernſt 1 aus enningen, Max Herrmann aus Kehl, Johannes Katter⸗ mann aus Michelfeld, Rudolf Kimmig aus Thiengen, Ludwig Kupferſchmid aus Liptingen, Auguſt Maier aus Ettenheim, Viktor Martin aus Staufen, Otto Michageli aus Eberbach, Ludwig Mornhinweg aus Karlsruhe, Robert Müller aus Müllheim, lexander Neff aus Heidelherg, Alfred Graf v. Oberndorf aus Edingen, Dr. Eugen Oppen⸗ heimer aus Heilbronn, Julius Oppenheimer aus Eberbach, Otto Platenius aus Berkheim, Dr. Franz Popp aus Heidelberg, Dr. Guſtay Reis aus Mannheim, Karl Schilling aus Tannenkirch, Bernhard Schloß aus Dittigheim, Hermann Schmid aus Hilzingen, Friedrich Schmitt aus Neuſtadt, Walther Schmitt aus Freiburg, Johannes Schweitzer aus Freiburg, Dr. Emil Selb aus Mannheim, Ernſt Serger aus Buchen, Wilhem Simon aus Boſenbach, Auguſt Ziller aus Emmendingen. »Verbandsverſammlung badiſcher Sparkaſſen. Die am 10. d. Mts. in Karlsruhe abgehaltene erſte ordentliche Verbandsverſammlung badiſcher Sparkaſſen war von 46 Kaſſen durch 64 Vertreter beſchickt; das Großh. Miniſterium des Innern hatte ſeinen Referenten für das Sparkaſſenweſen, errn Oberamtmann Dr. Nicolai, zur Theilnahme an der Verſammlung entſandt. Dem Verband gehören von den 118 mit zuſammen 84 Prozent aller Einlagen im Großher⸗ zogthum, an. In drei Sitzungen hakte der Vorſtand die Frage der Exrrichtung einer Geldvermittlungsſtelle, der Einfüghrung des Uebertragbarkeitsverkehrs, die Reviſton des Sparkaſſengeſetzes, die Behandlung der Rechnungsabhör, die Gewährung von Annuitätsdarlehen und die Verwendung von Kursgewinnen aus verkauften Werthpapieren vorbereitet und behandelt. Aus dem Referat des Herrn Vorſttzenden, Herrn Bürgermeiſter Siegriſt⸗Karlsruhe, über die Thätigkeit der von der Spaxkaſſe Karlsruhe verwalteten Geldvermitt⸗ lungsſtelle klingt die allgemeine 2 über ſchwer unterzu⸗ bringende Gelder heraus, o daß die Geldangebote bei der Stelle bei weitem die Nachfrage überſteigen. Dem vom Vorſtandsmit⸗ glied Hrn. Bürgermfir Ir. Weiß⸗Eberbach geſtellten Antrag auf Erweiterung der Vermittlungsſtelle zu einer Centralkaſſe konnte bisher aus techniſchen Gründen noch nicht ſtattgegeben werden. Der Verband beſchloß die Einführung des Uebextragbarkeits⸗ verkehrs nach dem Muſter des deutſchen Sparkaſſenverbandes. Behufs Aenderung einzelner Beſtimmungen des bisher im Allgemeinen ausgezeichnet bewährten Sparkaſſengeſetzes be⸗ ſchloß die Verſammlung, eine Umfrage bei den Verbandskaſſen zu veranſtalten, um bis zum nächſten Verbandstag entſprechende Anträge vorlegen zu können. Ein von Herrn Bürgermeiſter Ghrel⸗Weinheim vertretener Antrag auf Vereinfachung und Verbilligung der Rechnungsabhör fand mit dem von Mann⸗ heim beantragten Zuſatz einſtimmige Annahme, daß den Ge⸗ meinden mit über 4000 Einwohnern mit ſtaatlich geprüften ..— Länge recht ſeltſam anmuthen. Namen wie Rainevoninahi⸗ trinſony oder Rabodanandrianampoinimerina ſind für unſere Zungen doch recht unbequem, wenn wir auch zugeſtehen müſſen, daß ſie poetiſcher ſind als Müller oder Schultze, denn ſie be⸗ deuten„der Vater des Ruhmes des Fluſſes“ und„das Kind des Fürſten in dem Herzen von Imerina“(der Centralprovinz der Fapas) Im Gegenſatz zu dieſer behaglichen Breite der Worke, welche auch im Anreden und Reden ſtets zum Aus⸗ druck kommt, ſteht die faſt unglaubliche, unbehagliche Enge der Wohnräume, die natürlich auch in der ſchwulſtigen phra⸗ ſenreichen Sprache der Bewohner als köſtliche Paläſte geprie⸗ ſen werden. Die beſten Wohnhäuſer, wenn man die Hütten ſo nennen darf, finden ſich bei dem herrſchenden Stamm der Hovas. Bei den anderen Stämmen, z. B. den Sakalavas, wohnen in einer Hütte von vielleicht zwölf Fuß im Qua⸗ drat„das zärtlich liebende Paar“, ſechs Kinder und etwas Vieh. Auf der einen Seite befindet ſich das Thürloch, 8 Juß über dem Erdboden beginnend, ſo daß man ein guter Turner ſein muß, will man einen Beſuch abſtatten, auf der anderen Seite der 5 iſt ein noch kleineres Loch, das das Fenſter darſtellt. er Hauptraum der Hütte wird durch das„Ge⸗ bäude“ des auf allen Seiten geſchloſſenen Bettes eingenommen: ein rieſiger Kaſten, in dem es, wie Sibree ſagt,„fehr warm und ſehr lebendig ſein muß“. Sämmtliche Hütten, und in ihnen wieder das Bett, ſind genau von Süden nach Norden gerichtet. Daher kommt der ſeltſame Gebrauch, daß die Hovas da, wo wir„rechts oder links, hinter uns oder vor uns“ an⸗ wenden, die Himmelsgegenden gebrauchen, alſo z. B. ſagen: „Lege die Matte öſtlich vom Bett nieder.“ Aber nicht nur als Kompaß dient ihnen das Haus, ſondern auch als eine ganz, vortreffliche Sonnenuhr. Die einzelnen Stunden des Tages werden je nach der Stelle bezeichnet, die die Sonne gerade beſcheint. So heißt z. B. 3 Uhr Nachmittogs ampe⸗ matöra-jauakömoy,„an der Stelle des Kalbanbindens“ das iſt die Zeit, zu der die Stelle, wo das Kalb Nachts angebunden iſt, von der Sonne zuerſt beſchienen wird. — Amerikaniſche Aerzte. Daß es unter Guropas Heil⸗ künſtlern an geſchäftlichen Genies fehle, wird Niemand be⸗ haupten; reicher aber noch als bei uns iſt die mediziniſche Wiſſenſchaft in Amerika mit ſpekulativen Köpfen geſegnet. Auf den Eiſenbahnſtationen, an den Straßenecken, an den Giebeln hoher Gebäude, an den Bretterwänden don Neubauten prangen Rechnungsbeamten die Repifion durch dieſe Beamien geſtattet ſein ſolle. Die Verſammlung beſchloß ferner einmüthig den Eintritt des badiſchen in den deutſchen Sparkaſſ⸗nnerband. 9. Pfälziſches Säugerfeſt. Die Vorarbeiten zum Aufbau der Feſthalle ſind jetzt ſoweit gediehen, daß ev. nächſte Woche ſchon mit dem Aufſchlagen begonnen werden kann. Die Koſten für die Feſthalle ſtellen ſich jetzt nach genauer Berechnung nur auf etwa 4000 Mk. und ſind nach dem Vor⸗ 909 an dieſem Ausgabepoſten allein ſchon 1000 Mark eingeſpart. *Eine Gauturufahrt verbunden mit Volks⸗Wett⸗ turnen unternahm geſtern der Rhein⸗Neckar⸗Gau. Der Marſch begann früh ¾8 Uhr mit 158 Theilnehmern ab Heidelberg über das Gebirge nach Bammenthal, woſelbſt man nach 10 Uhr eintraf. Um ¼12 Uhr erfolgte die Fahrt per Bahn nach Sinsheim und wurden dortſelbſt die Vereine vom dortigen Turnverein mit Muſik empfangen und in die Stadt geleitet. Um 2 Uhr fand wiederum der Abmarſch auf eine Anhöhe bei Sinsheim(Burghalde) ſtatt, worauf das Wettturnen in Weit⸗ und Hochſprung, ſowie Steinſtoßen begann. Die höchſt zu er⸗ reichende Punktzahl 30 errang der Turner A. Stapf vom Turnverein Mannheim und ſomit den 1. Preis. Weitere Preiſe erhielten: den 2. A. Dell, Weinheim, 26 Punkte, 3. Kerber, Turnv. Mannheim und Dörffel, Turn⸗ und Fecht⸗ Club Heidelberg, 25½ Punkte, 4. Groh und Hoffmann, Tbd. Jahn Neckarau, 25 Punkte, 5. Stichs, Tb. Mannheim, Kurz, Tb. Neckarau, Rauch, Tv. Heidelberg, Weckeſſer, Tv. Neckarau, 24% P. 6. Weiß, Frankenthal, 24 P. 7. P. Dell, Weinheim und Diehl Frankenthal, 28½ P. 8..⸗V. Mannheim, 28 P. 9. Beck, Frankenthal 22½ P. 10. Siegel, .⸗V. Mannheim, Pohl,.⸗B. Mannheim, Becker,.⸗B. eidelberg, Bauer, Sinsheim, 22 P. 11. Hörauf,.⸗ u..⸗Club Heidelberg, 21½ P. 12. Simon,.⸗B. Neckarau, 21 P. 13. Ernſt,.⸗V. Mannheim und Blank, Frankenthal, 20½ 30 14. Keſſelbach,.- u..⸗Club Heidelberg, 20 P. 1 e Bammenthal, 19¼½ P. 16. Zentner,.⸗B.⸗Germ. Mannheim u. Krämer, Speier, 19 P. 17. Bodenſohn, Speier, 18½ P. 18. Gieſer, Kirchheim, Huhle,.⸗V. Heidelberg und Weber, .⸗B. Neckarau, 18 Punkte. „Der Werband nichtſozialdemokratiſcher Arbeiter⸗ vereine hielt geſtern Nachmitkag ſein alljährliches Waldfeſt unter ſehr zahlreicher Betheiligung im Viernheimer Walde ab. Die Abfahrt von hier erfolgte mittels zwei ſtark be⸗ ſetzten Extrazügen der Mannheim⸗Weinheimer Nebenbahn. Nach Ankunft in Viernheim ging es alsdann unter Voran⸗ tritt der Muſtk nach dem Feſtplatz, als welchen der Vorſtand des Verbandes einen prachtvollen Laubwald im ſogen. „Ochſenbrunnen“ gewählt, welcher ſeitens der großh. heſſi⸗ ſchen Domäne dem Verbande in bereitwilligſter Weiſe zur Verfügung geſtellt worden war. Auf dem Feſtplatze ent⸗ wickelte ſich bald nach Ankunft des Zuges ein äußerſt re Leben und Trerben, hatte doch das Waldfeſt⸗Comits für Leibes Nothdurft ebenſowohl wie für verſchiedene Volks⸗ beluſtigungen vorgeſorgt. Zwei Muſikkapellen concertirten abwechſelnd und bald fanden ſich die Paare zum Tanze auf dem grünen Raſen unter den prächtigen Eichen; der Arbeiter⸗ geſangverein der Mannheimer Port andcementfabrit und die Geſangsabtheilung des kath. Arbeitervereins trugen mehrere Lieder vor; verſchiedene Volksbeluſtigungen für die Jugend fehlten nicht, und den Schluß des Feſtes bildeten„Wetkrennen mit und ohne Hinderniſſe“, welche zu vielfacher Heiterkeit Anlaß gaben. Das ganze Feſt, welches auf das Beſte var⸗ bereitet war, verlief in der ſchönſten und würdigſten Weiſe und wurde trotz der großen Menſchenmaſſe, welche ſich im Walde eingefunden hatte, durch keinen Mißton geſtört. Dem eſteomite für ſeine e auch an dieſer ſtelle der der Theilnehmer ausgeſprochen zu werden. Nach 6 Uhr rüſtete man ſich zum Aufbruch; die Muſtk ſetzte ſich an die Spitze und wieder ging es im Zuge zurück nach dem Bahnhofe in Viernheim, wofelbſt die Extrazüge ſchon bereit ſtanden. Um halb 9 Uhr trafen die? aldfe tler hier — 5 dem Bewußtſein, einen ſchönen Nachmittag verlebt zu en. Einer wiſſenſchaftlichen Abhand lung über die Wol⸗ kenbrüche vom.—7. Juni, welche von der meteorologiſchen Station in Karlsruhe veröffentlicht wird, entnehmen wir die jedenfalls nicht Jedermann bekannte Thatſache, daß Mann⸗ 5 lagsärmſte Station des Großherzogthums aden i Falb's Wetterprophezeiungen lauten für die nächſten Tage. 17. bis 18. Juni: Die vom 18. Juni an herrſchende bedeutende Kälte nimmt ab. Die Regen laſſen nach. 19. bis 27, Juni: Die Temperatur ſteigt. Es ſtellen ſich wieder zahlreiche Gewitter mit Wolkenbrüchen ein, beſonders nach dem 22.(kritiſcher Tag 2. Ordnung). Es wird warm. Auch im Allgemeinen ſind die Niederſchläge ziemlich bedeutend und anhaltend. Um den 23. droht Soche ee 28. bis 30. Juni: Die Temperatur, anfangs zurückgehend, ſteigt neuer⸗ dings. Regen und Gewitter nehmen ab. Warnung vor Schwindel. Vor etwa—4 Wochen ſtand in der Bad. Landeszeitung eine Anzeige, in welcher eine amerikaniſche Familie 105 zwei Töchter ein Penſionat oder ſonſt eine feine Famile ſucht, um die deutſche Sprache zu lernen. Anerbietungen ſeien an eine bekannte Anzeigen⸗ Expedition in Genf zu richten. Auf die Meldung erhielt ———————.—————....... die großen Reklamen der Aerzte in fetten, weithin ſi tbaren Buchſtaben. Außerdem laſſen in Amerika nicht nur Kleider⸗ händler, Speiſewirthe, Beſitzer von Cafs⸗Chantants u. ſ. w. ihre Geſchäftskarten an den Straßenecken den Paſſanten in die Hände drücken, ſondern auch viele amerikaniſche Aerzte bedienen ſich dieſes ſelben marktſchreieriſchen Mittels, um be⸗ kannt zu werden. Im Weſten habe ich, ſo erzählt der New⸗ Yorker Berichterſtatter der„Köln. Volksztg.“, ſogar öfters er⸗ ebt, daß Aerzte in den Stunden des größten Straßenverkehrs durch Arbeiter breite und in grellen Farben gehaltene Plakat⸗ 9 15 in den Straßen auf und ab tragen ließen. Auf dieſen Plakattafeln empfahlen dann die Aerzte ihre billigen, ſchnellen und ſchmerzloſen Kuren in den hochtönendſten Phraſen. Da die amerikaniſchen Aerzte faſt durchweg zunächſt Geſchäfts⸗ leute ſind und erſt in zweiter Linie Prieſter Aeskulaps, ſo darf es uns nicht überraſchen, wenn manche nach Art der Kaufleute förmliche Schaufenſter mit üblichen Einrichtung und Dekoration vor ihren Wohnungen oder„Offices“ haben. So ſah ich in Montana in dem Schaufenſter eines Arztes zunächſt deſſen große Photographie. Unter dem Bilde lagen eine Anzahl chirurgiſcher Inſtrumente, wenn auch nicht gerade geſchmackvoll geordnet. Ferner be⸗ fanden ſich auf einem Carton aufgeklebt und unter Glas und Rahmen eine Reihe Zeitungsausſchnitte. Dieſe Notizen ent⸗ hielten Berichte über günſtig verlaufene Kuren und Operatio⸗ nen des großen Heilkünſtlers. Andere Photographien ſtellten Patienten vor und nach der Kur, vor und nach der Operation u. ſ. w. dar. Die Abbildungen vor der Kur zeigten leidende Perſonen mit ſchwächlichen oder ganz gebrochenem Körper. Die Photographien von Perſonen nach der Kur veranſchau⸗ lichen blühende und kraftſtrotzende Geſtalten. Ferner lagen in einer eleganten Mappe die Dankſchreiben von Hunderten glücklich geheilter Perſonen. Beſonders die Wanderärzte im Weſten, welche vier Wochen in dieſer, vier Wochen in jener Stadt praktiziren, führen ganze Ausſtattungsſtücke mit ſich, die ſie dann im Schaufenſter ihres„Ofſiee“ ausſtellen. Uebrigens laſſen auch in den großen Städten des Oſtens viele küchtige Aerzte ihre Photographien in den Schaufenſtern der Buch⸗ und uſikalienhandlungen oft aus hängen, gerade ſo wie dies bei uns Sängerinnen und Schaun Aieer e thun. —— der 1 —— Mannbeim, 17. Junt. General Angeiger. 3. Seite. Schreiber dieſes ſofort von einem Herrn Fraſer die Mit⸗ theilung, daß ihm das Anerbieten zuſage und daß er ſich in Kurzem den Platz ſelbſt anſehen und die Bedin ungen er⸗ fahren wolle, die er zum Voraus aecceptire. Er habe ſchon die Anordnung erheen daß drei Koffer, die noch in Liver⸗ pool liegen, hierhergeſandt werden. Einige Tage darauf er⸗ hielt ich richtig von einem Speditionshaus in Antwerpen die Anzeige, daß drei Koffer für mich aus Boſton dort ange⸗ kommen ſeien. Die Auslagen würden mit 97 Mark bei mir durch Poſtauftrag erhoben werden, da der Betrag in's Ausland nicht wohl nachgenommen werden könne. Einige Tage ſpäter wurde mir von einem Bankhaus in Baſel der betreffende Wechſel zugeſchickt. Da eine Nachnahme auf Reiſegepäck auch in's Ausland ohne Schwierigkeit bewerk⸗ ſtelligt werden kann, ſo wies ich in der Ahnung, daß ein Schwindel vorliege, den Wechſel zurück, ließ aber zu gleicher Zeit bei dem Basler Bankhaus nähere Erkundigungen ein⸗ ziehen. Ich erfuhr, daß 8 Aufträge von je 97 Mark abge⸗ ſchickt worden, aber noch keine Gelder hierfür eingelaufen ſeien. Das Bankhaus, welches natürlich keine Ahnung von dem Schwindel hatte, war über die Aufklärung ſehr über⸗ raſcht und verſprach, etwa eingehende Beträge zurückzubehalten und den Abſendern wieder zuzuftellen. Dies ſei Denen, die etwa auf den Leim gegangen ſind, zum Troſt mitgetheilt. „Gelänudete Leiche. Am Samſtag Nachmittag wurde bei Sandhofen die Leiche des ſeit einiger Zeit vermißten Schneiders Joſef Friedlein geländet. »Muthmaßliches Wetter am Dienſtag, 18. Juni. In⸗ Rar einer plötzlichen Kältewelle aus Norden ſind am Skager⸗ ack, in Schleswig, Mecklenburg und Thüringen ſchwache Luftdrucksminima von 760 mm entſtanden, die in einem Theile Süddeutſchlands nochmals kurze Niederſchläge jetzt aber wieder völlig verſchwunden ſind. Die letzte nordiſche Depreſſion iſt nach dem Nordka zurückgewichen und über ganz Mitteleuropa liegt ein ziemlich gleichmäßiger Hochdruck von ca. 765 mm. Von Nordweſten ſcheint zwar wieder eine Depreſſton gegen Irland im Anzug zu ſein, welche aber vor⸗ erſt auf den Witterungscharakter in Süddeutſchland ohne Einfluß bleiben wird. Für Dienſtag und Mittwoch ſteht bei wärmerer Temperatur trockenes und mehrfach heiteres Wetter in Ausſicht. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station auuheim. 2 3 S88288 8 A E Zeit 8 8 5 88 38 Bemerk⸗ 8*Ss SSSss ungen 8 S SS28S mm 85 2 88 2—— 16. Juni Morg. 720759,0 9,4 NNW4A 16.„Mittg.20757,5 16,0 Nw 5 16.„ Abds. 9207570 11,78 ſtill 17.„ Morg. 75786,8 10,8 NW2 1 Temperatur den 16. Juni 17,0 efſte 85 vom 16/17. Juni 7,5 Aus dem Großherzogthum. Karlsruhe, 14. Juni. N der letzten Sitzung der hieſigen Strafkammer kam die nklage gegen den 35 Jahre alten Kaufmann Guſtav Kirchberger aus Raſtatt wegen Untreue und Unterſchlagung zur Verhandlung. Kirchberger hatte im Mai des Jagres 1891 das Mallebrein'ſche Bank⸗ geſchäft zu Baden, in dem er vorher als Prokuriſt thätig eweſen, mit geringen Mitteln übernommen, was zur natür⸗ ichen Folge hatte, daß ſchon von Anfang an ſein Geſchäfts⸗ betrieb unter dem Mangel ausreichenden Betriebskapitals zu leiden hatte. Er ſelbfſt hatte nur 2000 Mark beſeſſen und von einem Bruder waren ihm Werthpapiere im Betrage von 20,000 Mark zur Verfügung geſtellt worden. Um nun flüſſige Mittel zu gewinnen, entſchloß ſich der Angeklagte, Wertß⸗ papiere, welche von Kunden bei ihm hinterlegk worden waren, bei auswärtigen Banken zu verpfänden. Nach und nach hatte Kirchberger für 28,000 Mark anvertraute Werth⸗ papiere verpfändet. Daß bei derartigen Geſchäfts⸗ praktiken das Geſchäft eines ſchönen Tages zu Grunde gehen mußte, war auch für Kir chberger eine Wahrheit, deren Bitterkeit er ſchon im Jahre 1894 empfinden mußte. Im November des oben genannten Jahres wurde über ihn das Konkursverfahren ver ängt. Es ſtellte ſich nun heraus, daß Kirchberger nicht nur ſeine Handelsbücher ſo un⸗ ordentlich geführt, daß ſie keine Ueberſicht über ſeinen Ver⸗ mögenszuſtand gewährten, und daß er entgegen den geſetz⸗ lichen Beſtimmungen keine Bilanz gezogen, ſondern daß er er den Geldbetrag von 793 M. 55 Pf., die er zur Anſchaffung von Obligationen erhalten, und 2900., die er für ein Wechſelaccept erlöſt hatte, unterſchlagen. Die Gläubiger des Kirchberger, deren größter Theil ſich aus Perſonen zuſammen⸗ ſetzt, Welche Kirchberger für einen ehrlichen Mann gehalten, werden um ca. 18,000 M. geſchädigt ſein. Kirchberger wurde zu 3½ Jahren Gefängniß und 3 Jahren Ehrverluſt ver⸗ urtheilt. Wer liebte ihn mehr? Autoriſirte 905 8 95 dem Engliſchen önau. Nachdruc derbsten. 47(Fortſetzung.) Viktor legte ſeine Hand auf ihr goldiges Haar. „Klara,“ 1 er, OHdeine Stinme iſt ſo Wde und Dein Blick ſo traurig; ich möchte wiſſen, was vorgefallen iſt.“ Die Antwort:„Ich habe einen Dispens gefunden, auf dem Dein und Miß Ercells Namen ſteht,“ ſchwebte ihr auf den Lippen, aber ſie unterdrückte ſie. „Du ſcheinſt an Einbildungen zu leiden,“ antwortete ſte J. 95 Lord Ryeburn wußte nicht, was er aus ihr machen ſollte, er nahm ihre beiden Hände und ſagte ſehr entſchieden: „Klara, ſeit ich Dich vorhin verließ, iſt etwas zwiſchen etreten.“ 85 er Ernſt ſeiner Stimme verfehlte den Eindruck auf ſie 9 es etwas, was zwiſchen uns treten könnte und müßte?“ 8 Er dachte nur an ſeine treue Pflichterfüllung ſeit ſeiner Heirath und ſagte; „Nein.“ „Warum vermutheſt Du es dann?“ „Weil Du verändert biſt, Klara; ich werde vielleicht nie erfahren, was Du heute gehört oder geſehen haſt, aber ich weiß, daß es mich betrifft.“ „Uud ich weiß, daß Du es Dir nur einbildeſt.“ „Du thuſt mir weh, Klara,“ ſagte er leiſe und ließ ihre Hände los. Er ſah ein, daß ſie jetzt kein Intereſſe für ihn hatte und ging fort, um das gefundene Dokument an ſich zu nehmen. 26. Kapitel. Kein Schlaf kam die folgende Nacht in Lady Klaras Augen, Sie hatte ihren Gakten und Carmen den ganzen Sport. Große ehrenvolle Erfolge haben geſtern die Mann⸗ heimer Ruderer in Heilbronn auf der dortigen Regatta erzielt. Von den 11 zur Gewinnung ſtehenden Preiſen ſielen nicht weniger als 5 nach Mannheim und zwar wurden der Ruder⸗ verein„Amicitia“ dreimal und die Mannheimer Rudergeſell⸗ ſchaft zweimal Sieger in zum Theil erſtklaſſigen Rennen. Der Mannheimer Ruderklub hatte in Heilbronn nicht genannt. Die Mannheimer Ruderer haben ſomit die diesjährige Regatta⸗ ſaiſon mit großen Ehren eröffnet. Hoffentlich geſellen ſich zu den ganz hervorragenden Siegen in Heilbronn noch ſolche in Mainz, Mannheim und Frankfurt. Ganz beſonders verdient es hervorgehoben zu werden, daß der Königspreis, welchen die Heilbronner mit der größten Energie vertheidigten, in die Hand der Mannheimer Amicitia gefallen iſt. Der Verlauf der Rennen war folgender: 1) Vierer⸗ G a ſtrennen. Ehrenpreis der Stadt Heilbronn. 1) Mann⸗ heimer Amicitia 6,17, 2) Offenbacher Undine 6,25½, 3) Stutt⸗ garter⸗Canſtatter Neckar 6,25 ½. 2) Einer für Juniors. 1) Otto Ernſt von Ulm 7,06, 2) H. Aubeer von Straßburg 7,10, 8) B. Vorgt von der Mannheimer? udergeſellſchaft 7,14, W. Bopp von der Mannheimer Amiceitia 7,17½.8) Viererfür Juniors. 1) Ulmer Donau 6,24, 2) Mannheimer Ruderge⸗ . ellſchaft 6,85, 3) Offenbacher Undine 6,87½. Stuttgart⸗Canſtätt und Heilbronn waren ſchon durch das Vorrennen ausge⸗ ſchieden. 4) Großer Vierer. Großer ſüddeutſcher Wan⸗ derpreis, geſtiftet vom deutſchen Ruderverband. 1) Mann⸗ heimer„Amicitia“, 6,17, 2) Heilbronner„Schwaben“, auf⸗ a 5) Doppelzweier für Funiors. 1) Kon⸗ ſtanzer„Neptun“ 7,21, 2) Ludwigshafener Ruderverein 730. 6) Vierer. Ehrengabe der Königin Charlotte. Das Rennen mußte zweimal gefahren werden. Im erſten Rennen wurden Erſter die Mannheimer Rudergeſellſchaft, Zweiter Ulmer „Donau“. Ulm legte jedoch Proteſt ein, da ſein Boot von Mannheim angefahren worden war. Das Rennen wurde ſodann noch einmal gefahren, wobei Ulm als erſtes und Mannheim als zweites Boot ankam. 7) Einer. 1. E. Heuberger von Ulm.55, 2. Ludw. Diehl vom Mannheimer Ruderverein„Amieitia“ 7,8½. A. Rübſamen von Straßburg diſtaneirt, B. Voigt von der Mannheimer Rudergeſellſchaft aufgegeben. 8) Vie rer, Ehrengabe des Prinzen Herrmann zu Sachſen⸗Weimar. 1. Stuttgart⸗Cann⸗ ſtatter„Neckar“.36¼8. Heilbronner„Schwaben“ abgeſtoppt. 9) Achter für Juniors. 1. Mannheimer Rudergeſellſchaft 5,56 ½¼, 2. Heilbronner„Schwaben“.12. 10) Dollen⸗ Zweier. 1. Oberrader Rudergeſellſchaft.10, 2. Konſtanzer „Neptun“.12½. Ludwigshafener Ruderverein und Speyerer Rudergeſellſchaft abgeſtoppt. 11) Achter. Ehrengabe König Wilhelms II. I. annheimer„Amicitia“.46, 2. Heil⸗ bronner„Schwaben“.55 ½, 3. Offenbacher„Undine“.60. war durch Vorrennen ausgeſchieden. as 5. internationale Nadwettfahren in Kaiſers⸗ lautern, welches geſtern ſtattfand, ergab, wie man uns ſchreibt, die Superiorität des Herrn 5 aſemann⸗Kaiſerslautern über die auch in Mannheim ſehr bekannten Rennfahrer Jörns, Opel und Herty. Der Verlauf der Rennen war folgender: Eröffnungsfahren. 4000 Meter, 7 Fahrer. 1) Emil aſemann⸗Kaiſerslautern 7 Min. 12 Sek., 2) Karl Jörns⸗ aiſerslautern, 3) Fritz Opel⸗Rüſſelsheim. Prinzregen⸗ tenfahren. 6600 Meter, 7 Fahrer. 1) Emil Kaiſerslautern 10 Min. 23 Sek., 2) Karl Jörns⸗Kaiſers autern, ) Fritz Opel⸗Rüſſelsheim. Führungspreis: Auguſt Habich⸗ Karlsruhe. Hauptfahren. 10,000 Meter, 6 Fahrer. 1) Emil eee eee 2, Fritz Opel⸗Rüſſelsheim, 3) Karl Jörns⸗Kaiſerslautern. Führungspreis: C. Heß⸗ Mannheim. Herr Haſemann, der vor nicht langer Zeit in Sportskreiſen erſt zu den erſtklaſſigen Fahrern eingereiht wurde, hat ſich durch die erzielten Erfolge mit einem Schlage zu den bedeutendſten Rennfahrern Deutſchlands empor⸗ geſchwungen. Haſemann fuhr ein Rad aus der berühmten und angeſehenen Pfälziſchen Nähmaſchinen⸗ und Fahrräder⸗ Fabrik vorm. Gebrüder Kayſer in Kaiſerslautern. Berlin, 17. Juni.(Privat⸗Telegr.) In der geſtrigen Ruderregatta zu Grünau bei Berlin, welcher der Kaiſer beiwohnte, ſiegte beim Kampfe um den ſilbernen Pokal Kaiſer Friedrichs der Mainzer Ruderverein; zweiter wurde der Kieler Ruderclub, dritter Berliner Ruderclub, vierter „Germania“ Hamburg. Triton⸗Stettin und Berliner Ruder⸗ verein gaben auf. Den vom Kaiſer Wilhelm geſtifteten Preis für academiſche Rudervereine, gewann der academiſche Ruderverein Berlin. Zweiter wurde der academ. Ruder⸗ und Schwimmverein Münſter. Der Kaiſer wohnte den Kämpfen vom Start aus mit ſeiner Pacht an und überreichte den Siegern die Preiſe perſönlich. Tagesneuigkeiten. — Berlin, 14. Junz. Geſtern Abend gab der Kaiſer zu Ehren des Erzherzogs Franz Salvator im Schloß Sansſouci ein Coſtümfeſt. Der Kaiſer erſchien in der Uniform onen richs des Großen. Die Kaiſerin und die übrigen Perſonen Abend beobachtet; wenn ihr bisher etwas entgangen war, jetzt würde ſie es ſehen, aber abſolut garnichts hatte ihren Argwohn beſtärken können. Das Benehmen der Beiden gegen einander war tadellos höflich und kühl, ſte machten den Ein⸗ druck von einander innerlich ganz fremden Menſchen. Wenn das unſelige Papier nicht geweſen wäre, ſo hätte ſte Alles für einen böſen Traum halten können, aber da lag es in ihrem Fach, und alle Augenblicke ſah ſie es an und überzeugte ſich von ſeinem Inhalt. Das ſchwerſte aber war doch die Thatſache daß Viktor ſo kurz nach Ausführung dieſes Dispenſes um ſie angehalten hatte; das konnte ſie nicht verwinden. Sie konnte weder eſſen und trinken noch ſchlafen, das Geheimniß drückte ſie nieder und raubte ihr alle Ruhe. Was ſie auch that, ihre Gedanken waren unabläſſig bei dieſer Sache, und die beiden Namen Viktor, Graf Ryeburn und Carmen Ercell ſtanden wie mit feurigen Buchſtaben geſchrieben vor ihrem Geiſte. Jedesmal, wenn ihr Mann mit ihr ſprach, trat ihr die Faror auf die Lippen: 77 5 Du je im Begriff geweſen, armen Ercell zu heirathen?“— aber ſie fand nicht den Muth, ſie auszuſprechen. So kam der Donnerſtag heran, an dem er nach Trewyn reiſen wollte. Lord Gordon war Tags zuvor angekommen und ſehr erſchrocken über das kranke Ausſehen ſeiner Tochter; auch Lord Ryeburn konnte ein Gefühl von Sorge nicht unter⸗ drücken, als er am Morgen der Abreiſe in das Zimmer ſeiner Frau kam, um Abſchied zu nehmen. „Ich hoffe, ich brauche nicht lange fortzubleiben,“ ſagte er. Sie antwortete nicht. „Wäre es Dir lieb, wenn ich bald zurückkäme?“ fragte er, etwas gereizt durch ihr Schweigen. Sie ſah ihn an und dachte, ob er wohl um ihretwillen wünſchte, bald wiederzukommen, oder ob die Trennung von Carmen ihm ſchwer würde. „Du ſiehſt mich ſo fragend an,“ fuhr er 8„willſt Du mir auch jetzt nicht ſagen, was Dich bedrückt?“ Ihr Herz ſehnte ſich, um ihren Kummer mitzutheilen, aber ſie konnte ſich nicht dazu entſchließen und wendete ſich kalt ab. „Deine fixe Idee langweilt mich nachgerade,“ ſagte da —— der Hofgeſellſchaft, auch die Dienerſchaft, hatken alle Coftüe aus der Jeit des Philofophen von Sansfouci angelegt. Ueber das Jei berichtet die„Voßß Ztg.“: Als Menzel ſein be⸗ rühmtes Flötenconcert malte hatte der damalige Hof⸗ marſchall ſein Geſuch, das hiſtoriſche Muſikzimmer in Sansſouei bei Abendbeleuchtung als Studium dafür ſehen 95 dürfen, abgelehnt. Jetzt wollte der Kaiſer dem Künſtler ie Freude machen, dieſen Raum nicht nur in Abend⸗ beleuchtung, ſondern auch gefüllt mit einer Hofgeſellſchaft im Coſtüm der Zeit des großen Königs ſehen zu können. Und es war ein glänzendes Vild, was dieſen Abend Sansſouci bot. Vor dem von Knobelsdorffs zierlicher Colonnade um⸗ rahmten Vorfahrtsplatz des Schloſſes war ein dies Grenadiere der langen Garde, mit dem Rücken gegen die Colonnade, ront gegen das Schloßportal, aufgeſtellt. Zu Seiten des Portals erblickte man außer zwei nachhaltenden Grenadieren, Geſtalten einiger höheren fridericianiſchen Officiere, in der Vorhalle unter dem Portale einen General⸗ adjutanten König Friedrichs in Cuira ſierumſorm zum Em⸗ pfange der Gäſte: den Kaiſer felbſt, ſo überraſchend echt im Ausſehen und in der Haltun jener Zeit, daß er trotz hellſten Tageslichtes im erſten Augenblicke von einigen der Ankommenden ſelbſt beim Händedruck nicht erkennt wurde. Im hiſtoriſchen Muſikzimmer hatte ſich inzwiſchen eine dieſen nicht großen Raum etwa gerade fül⸗ lende Geſellſchaft um die Kaiſerin verſammelt, die wie alle übrigen Herrſchaften in Roccoco⸗Coſtüm chellem Atlasunter⸗ kleid mit dunkelgrünem, ſilbergeſticktem Sammetüberkleid, auf gepudertem Haar ein kleines dreieckiges 15 581 erſchienen war. Um den Flügel hatte ſich ein Quartekt von Hofmuſikern in geſtickten Röcken und Perücken, vor Friedrichs des Großen hiſtoriſchem Notenpult ein Flötenbläſer aufgeſtellt. Die anze Verſammlung war genan nach Menzels bekanntem Bilde gruppirt. Als Profeſſor Menzel draußen erſchien, be⸗ grüßte der Kaiſer, als Adjutant des großen Königs, ihn mit einer Anſprache etwa des Inhalts, daß der König durch die Wache von ſeiner Anweſenheit in Potsdam gehört habe ihn auf Sansſouei zu ſehen wünſchte. Menzel, obgleich vollſtändig überraſcht, erwiderte ohne Beſin⸗ nen: Er glaube, in dem ihn begrüßenden Offizter den General⸗ adjutanten Oberſten Lentulus zu erkennen, und daß er ihn bitte, dem König ſeinen beſten Dank auszuſprechen. Der Ge⸗ neraladjutant ließ ihn dann die Na der Schloßwache ab⸗ ſchreiten und geleitete ihn zur aiſerin und den übrigen Gäſten ins Muſikzimmer, wo Schüler der Bochſchuge, ebenfalls in Roccocotracht, zwei alte Muſikſtücke von Bach und vom Prinzen Louis Ferdinand von Preußen vortrugen. Den Schluß bildete eine Söngte von Haendel, die oachim in unvergleichlicher Weiſe ſpielte. An das Abende ſen ſchloß ſich ſpäter eine feenhaft künſtliche Beleuchtung des Parks von Sansſouci und der Waſſerkünſte. Die Theilnehmer des Feſtes wiſſen nicht genug von der großartigen Wirkung dieſer Beleuchtung zu erzählen. Im ganzen waren gegen 40 Einladungen mit der Bitte um Geheimhaltung ergangen, an die nächſte Umgebung der Majeſtäten, an Miniſter Miquel, den Chef des Civil⸗Cabinets von Lucanus, an eine Reihe unſerer hervorragendſten Künſtler, darunter den greiſen Präſidenten der königlichen Akademie der Künſte, Profeſſor Becker, der aber wegen Unwohlſeins der Einladung nicht folgen konnte, an Begas, v. Werner, Joachim u. a. Sie alle waren gebeten worden, in Roccoco⸗Coſtüm mit weißer Perrücke zu erſcheinen. Nur an Menzel war eine Einladung wie zu jedem andern kleineren Hoffeſte ergangen, und er war alſo auch der einzige, der im ſchwarzen Fracke erſchien und völlig überraſcht wurde. — Berlin, 15. Juni. Der ehemalige Kanzler von Kamerun, Leiſt, der durch Urtheil des Disciplinarhofſes aus dem Reichsdienſte entlaſſen worden iſt, hat ſich hier als Rechtsanwalt niedergelaſſen. Die„Berl. N. Nachr.“ wiſſen mitzutheilen, daß er geſtern in einer erheblichen Streitſache, deren Werth ſich auf 12000 Mark belief, vor dem Oberver⸗ waltungsgericht plädirte und ein obſiegendes Erkenntniß er⸗ ſtritten habe. — Breslau, 15. Juni. Ein Unwetter verheerte die Gegend um Glatz und das Königshainer Gebirge. Sämtliche eee find vernichtet, Wieſen, Aecker und Gärten ver⸗ ee weggeſchwämmt und Fahrdämme zerſtört. eſ. Itg.) Hamburg, 15. Juni. Das„Fremdenblatt“ meldet: Im benachbarten Ahndorf, das 700 Einwohner zählt, zerſtörte eine Feuersbruſt in einer Stunde neun Gehöfte mit 40 Ge⸗ bäuden; die Kirche, das S ulhaus und das Gut blieben verſchont. 600 Menſchen ſin obdachlos. Die Hufner ſind größtentheils verſichert, die kleinen Beſitzer aber unverſichert. Der Schaden iſt bedeutend. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗ Theater in Maunheim. Aida. Die geſtrige Aufführung der Verdi'ſchen Oper„Aida“ gab Herrn Baſſermann Gelegenheit den Rhademss zum erſten Male hier zu ſingen, und wie immer wußte er durch ſein ſchauſpieleriſches Talent den ägyptiſchen Heerführer ſehr würdig darzuſtellen. Jedoch was die Stimmmittel anbetrifft, ſo können wir nur wiederum konſtatiren, daß ſie für ein Haus wie das Mannheimer Hoftheater nicht ausreichen, was den Sänger öfters veranlaßt, auf Koſten des Wohlklangs die die prachtvollen Er ſah ſie traurig an und verließ das Zimmer wenig befriedigt, er konnte ſeine Frau uicht mehr verſtehen. Der Gedanke, daß ſie auch nur die leiſeſte Ahnung von ſeinen Beziehungen zu Carmen haben könnte, lag ihm durchaus fern, ſonſt hätte er ihr offen ſelbſt die Wahrheit geſagt. Den ganzen Tag verbrachte Lady Klara in qualvollem Zweifel; ſie nahm ſich vor, das verhängnißvolle Papier zu vernichten und dann zu verſuchen, Alles zu vergeſſen und ihren Mann in dem glücklichen blinden Vertrauen weiter zu lieben, aber ſie fühlte, daß das über ihre Kräfte ging. Am folgenden Morgen erzählte die Gräfin von Viktors Reiſen und wie ſehr er ſie genoſſen hätte. Ein Gedanke durchblitzte Lady Klara. „War Viktor auch in Portugal?“ fragte ſie. „Ja, er verbrachte einige Wochen in ifſabon, er hatte dort Bekannte getroffen,“ erwiderte die Gräfin.„Er hat mir nicht viel davon erzählt, aber er muß die Zeit ſehr genoſſen haben, denn ſeine Brieſe klangen ſo beſonders vergnügt.“ „Die aus Liſſabon?“ Ja,“ ſagte die Gräfin, und Klara fragte nicht weiter. Dort alſo hatte er Carmen kennen gelernt. Sie mußte jetzt die Wahrheit wiſſen, ſie konnte Alles eher ertragen als dieſe Ungewißheit. Sie mußte Carmen fragen, die war ſo gut, ſo aufrichtig, und würde ihr Alles ſagen. Sie fand ſie im Schatten einer alten Linde ſitzend und leſend, und als Carmen aufblickte und die ſchöne Geſtalt auf ſich zukommen ſah, da dachte ſie, wie wunderbar es ſei, daß Lord Ryeburn ſeine Frau nicht von ganzem Herzen liebte, und doch fühlte ſie, daß er das nicht that. „Ich möchte mit Ihnen ſprechen, Miß Ereell,“ ſagte Lady Klara und ſetzte ſich neben Carmen auf die Bank. Dann zögerte ſie; ſie ſtand jetzt vor dem Augenblick, der ihr Schickſal enthüllen ſollte, und ſie fürchtete ſich, das Schlimmſte zu hören. „Ich muß Sie etwas fragen,“ begann ſie endlich,„und ich weiß, daß Sie mir die Wahrheit ſagen werden. Haben Sie Lord Ryeburn in Liſſabon gekannt?“ Sie las die Antwort in dem plötzlichen Erbleichen des jungen Mädchens, und ein leiſer Schrei kam über ihre Lippen. Fortſetzung folgt.) 4. Seite. General⸗Auzeiger. Stimme zu foreiren. Im dritten Akte glückte dem jungen Künſtler zwar Manches, jedoch konnte die Geſammt⸗ leiſtung in ſtimmlicher Hinſicht nicht befriedigen. 7 8 gut war Frl. Heindl als Alda und eine vorzügliche Leiſtung bot 61—5 Seubert als Amneris. Auch an Herrn Knapp's Amonasro konnte man ſeine Freude haben. Den Ramphis gab Herr 1 Die anderen kleinen Partien waren durch die Herren Starke und Rüdiger, ſowie Irl, Wagner angemeſſen vertreten. Die ganze Aufführung verlief unter Herrn Hofkapellmeiſter Röhr's Leitung in be⸗ friedigender Weiſe, Repertoir⸗Entwurf der Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienſtag, 18.:„Tannhäuſer“. Tannhäuſer: err Kraus vom Hoſtbeater in Mannheim als Gaſt. ittwoch, 19.:„Sommernachtstraum.“ Donnerſtag, 20.: „Don Pasquale.“—„Zaubergeige.“ Freitag, 21.:„Schöne n Samſtag, 22.:„Lohengrin.“ Lohengrin: Herr raus von Mannheim als Gaſt. Sonntag, 28.:„Huge⸗ notten.“ Dienſtag, 25. Zum 1. Male:„Janie.“ Schauſpielhaus. Dienſtag, 18.:„Großſtadtluft.“ Donnerſtag, 20.: Abſchieds⸗Vorſtellung von Fränl. v. Le⸗ renzi.„Madame Sans⸗Gene.“ Freitag, 21.:„Charley's ante.“ Vorher:„Friedensſtifter.“ Samſtag, 22.: Shake⸗ peare⸗Cyclus IX. Abend. Neu einſtudirt:„Die Komödie er Irrungen.“ Sonntag, 23.„Komödie der Irrungen.“ Montag, 24.: Shakeſpeare⸗Cyelus X. Abend.„Richard III.“ Berlin, 15. Juni. Das Preisgericht für das Bismarck⸗ Denkmal erkannte den erſten Preis zu: Robert Bärwald und Otto Schmalz, Ludwig und Emil Cauer, Guſtav Eberlein, C. Echtermeyer, Hilgers und B. Schmitz, O. Leſſing und H. Fillaert W. V. Ruemann, F. Schaper, Hut Schneider, ziemering; den zweiten Preis: Max Baumbach und B. Schaede, L. Brunow, Joh. 155 E. Herter, Max Klein, P. Peterich, Joh. Pfuhl, Joh. Schilling, V. Uechkritz, Max Unger; den dritten Preis: Ed. Albrecht, Clemens Buſcher, Dietſche⸗Länger, Joſeph Engl, 55 Magnuſſen, A. Reichel, H. Richter, Joſeph Uphues, H. Volz, M. Wieſe. P. Wien, 15. Juni. Der Componiſt Richard Gense 19 heute geſtorben. Derſelbe war am 7. Februar 1823 in anzig als Sohn des Opernſängers Johann Friedrich Gense geboren. Er widmete ſich von vornherein der Muſik, abſol⸗ virte hier die bezüglichen Studien und ging im Jahre 1848 als Muſikdirector zur Bühne über, in welcher Eigenſchaft er in Reval, Riga, Köln, Düſſeldorf, Aachen, Danzig, Mainz, Prag und ſeit 1868 am Theater an der Wien zu Wien fungirte. Schon im Jahre 1856 debütirte er als Componiſt in Danzig mit der komiſchen Oper„Polyphem, oder ein Abenteuer auf Martinique“, in der er mit Glück die von Lortzing eingeſchlagene Bahn verfolgte. Einen noch größeren Erfolg hatte im nächſten Jahre die Oper„Der Geiger von Tyrol“, zu welcher er, wie zu vielen anderen ſeiner Vocal⸗ werke, ſelbſt den Text verfaßt hatte. Eine lange Kette er⸗ folgreicher Werke ſchloß ſich an, von denen wir nun die fol⸗ genden zu nennen brauchen, um freundliche Erinnerungen wach zu rufen:„Der Seecadett“(1876),„Nanon“(1877), „Neſida“(1880),„Rosnia“(1881),„Die Dreizehn“(1887). Neben dieſer ſchaffenden Thätigkeit producirte Gense eine roße Reihe Lieder und humoriſtiſche Männerchöre. Eine ſlebenswürdige Perſönlichkeit iſt mit dem Entſchlafenen von ane gegangen. Ae überleben ſein Bruder Rudolf, ſowie eine Schweſter Ottilie. Sein Andenken gehört der Theater⸗ geſchichte an. Geſchäftliches. Eine ſehr bemerkenswerthe Erklärung dafür, daß aee das erſte Gericht der Mahlzeit des ceiviliſirten enſchen zu bilden pflegt, gibt Dr. med. Franke in einem Aufſatz:„Die Küche der Blutarmen“, den die Monatsſchrift für das deutſche Haus„Die praktiſche Küche“(Verlag von Max Paſch in Berlin) in ihrem Mai⸗Heft 1895 veröffenklicht: Die Mahlzeit beginne man mit einem Teller Fleiſchſuppe. Die aus dem Fatiſc durch Kochen extrahirten Fleiſchſalze (namentlich die Kaliſalze) haben nämlich die Eigenſchaft, das im Magen in einer Vorſtufe als Propepſin vorhandene ieen beim Zuſammentreffen„zu laden“ und es 'pfort in eigentliches Pepſin umzuwandeln, ſo daß alſo ein Teller Suppe für die Verdauung von großem Vortheil iſt, Wohlvperſtanden Fleiſchſuppe— den anderen Suppen, mögen ſie heißen, wie fie wollen, kommt dieſe Eigenſchaft nicht zu. Will man Kochfleiſch vermeiden, ſo nehme man Fleiſch⸗Extract, welches genau dem gleichen Zweck entſpricht“.— Die letztere Bemerkung ſtimmt mit der Thatſache, daß allen Magen⸗ ſchwachen ein Täßchen Bouillon aus Liebig's Fleiſch⸗Extract zu hochwillkommener Labung dient. ————ů— Atueſie Aachrichten und Telegramme. (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) Potsdam, 16. Juni. Der Kaiſer begiebt ſich heute Abend mittelſt Sonderzugs nach München, um dort am Montag den Umbau und die Neuordnung der Schack'ſchen Gallerie zu beſichtigen. Die Rückreiſe nach Potsdam wird an demſelben Abend von München angetreten. Der Kaiſer wird dort das ſtrengſte Inkognitv bewahren und in der preußiſchen Geſandſchaft abſteigen. Kiel, 16. Juni. Der kommandirende Admiral Knorr hat ſich heute früh auf dem Artillerieſchulſchiff „Mars“ eingeſchifft. Die im Hafen liegenden Flagg⸗ ſchiffe ſalutirten ſeine Flagge. Kiel, 16. Juni. 686 Abends. Das ſchwediſche Ge⸗ ſchwader läuft ſoeben in den Hafen und wechſelt mit den Strandbatterien auf Friedrichsort den Salut. Hamburg, 16. Juni. Der engliſche Rheder Sir Donald Currie gab geſtern Abend an Bord ſeines Dampfers „Tantallon Caſtle“ ein großes Diner, an welchem 200 Gäſte, Engländer und Hamburger, theilnahmen. Nachdem der Gaſtgeber ſeine Gäſte begrüßt hatte, brachte Bürger⸗ meiſter Dr. Mönckeberg ein Hoch auf die Königin von England aus, während Gladſtone in verbindlichſten Worten auf Hamburg, deſſen Gaſtfreundſchaft und groß⸗ artige kommerzielle Entwickelung toaſtete. Nach dem Diner fand Conzert und Abendunterhaltung ſtatt. Das Feſt nahm einen glänzenden Verlauf. Der Dampfer „Ariadne“ brachte die Gäſte gegen 2 Uhr Nachts von Brunshauſen nach Harburg und ſodann nach Hamburg Surück. *Leipzig, 16. Juni. Eine heute Abend von 1200 Maurern 1 Verſammlung hat mit allen gegen 2 Stimmen beſ fällten Schiedsſpruch anzunehmen. kann demnach als beendet betrachtet werden. Breslan, 16. Juni. Der Centrumsabgeordnete onrad, Vertreter für Pleß⸗Nybuik, Gutsbeſitzer auf te S t geſtern Nachmittag geſtorben. chloſſen, den an dem Einigungsamte ge⸗ Der Maurerſtreik Mannheim, 17. Juni. Grünau, 16. Juni. Der Kaiſer traf auf dem Dampfer„Alexandra“ um 4 Uhr hier ein und empfing die Sieger des geſtrigen Schülerwettruderns, denen er die Preiſe überreichte. P. Wien, 16. Juni. Die„Wiener Allgem. Ztg.“ meldet den beabſichtigten Rücktritt des Miniſterpräſidenten Fürſten Windiſchgrätz. Wien, 16. Juni. Den hieſigen Blättern zufolge fand geſtern eine Miniſterkonferenz ſtatt. Die Blätter ſpiegeln die verwickelte innere Situation wieder. Nach dem„Fremdenblatt“ bekunden die Koalitionsparteien Geneigtheit für alle Vorſchläge, welche zur Vermeidung der Kriſe führen könnten. Er fehlt auch nicht an Be⸗ mühungen, bezügl. der Frage des Gymnaſiums in Cilli noch vor der Abſtimmung im Budgetausſchuß zu einem Arrangement zu gelangen. Die„Neue Fr. Preſſe“ und das„Neue Wiener Tageblatt“ halten eine Miniſterkriſis für unmittelbar bevorſtehend. Das„Vaterland“ ſagt, alles bisher Verlautende ſei ohne feſte Begründung und widerſpreche der Natur der Verhältniſſe oder den geltenden geſetzlichen Beſtimmungen. Nur darin herrſche Ueberein⸗ ſtimmung, daß die Regierung jetzt die Initiative erzwingen müſſe, um durch ihren Entſchluß die obwaltende Ver⸗ wirrung zu beendigen.— Die„Neue Fr. Preſſe“ meldet aus Peſt: der vorgeſtern beigelegte Bäckerſtreik ſei wieder ausgebrochen, da die Meiſter die bewilligten Forderungen nicht reſpektiren. Brüſſel, 16. Juni. Die der Kammer am 14. ds. Mts. von der Regierung vorgelegten Geſetzentwürfe genehmigen die mit dem unabhängigen Kongoſtaate abge⸗ ſchloſſenen Konventionen, welche dahin gehen, daß der bel⸗ giſche Staat ſich verpflichtet, unter dem Titel eines Dar⸗ lehens dem unabhängigen Kongoſtaate die Summe von 5 287 415 Frs. vorzuſchießen, welche den unabhängigen Kongoſtaat von dem 1. Juli für die Rückzahlung der ihm von einem Bankhauſe in Antwerpen gewährten Vor⸗ ſchüſſe verwenden ſoll. Der belgiſche Staat gewährt hierin dem Kongoſtaat eine weitere Summe von 1⁰ Millionen, um den Ausfall im Budget zu decken. *Madrid, 16. Juni. Die Prinzeſſin von Aſturien iſt an den Maſern erkrankt. Der Hof wird infolgedeſſen ſeine Reiſe nach San Sebaſtian bis Ende Juli verſchieben. —. Das Gerücht von dem Unwohlſein des Königs wird offiziell für unbegründet erklärt.— Der Zuſtand des Generals Primo Rivera iſt immer noch bedenklich. Madrid, 16. Juni. Im Senate erklärte der Miniſter des Auswärtigen in ſeiner Autwort auf die An⸗ frage, welche Maßregeln getroffen ſeien, um zu vermeiden, daß die amerikaniſchen Republiken die Aufſtändiſchen auf Cuba unterſtützen, es ſei unmöglich, die den politiſchen Agenten im Auslande ertheilten Weiſungen zu veröffent⸗ lichen. Der Miniſter fügte hinzu, das Miniſterium werde ſeine Pflichten dem Vaterlande gegenüber erfüllen. Madrid, 17. Juni. Der Miniſterrath beſchloß den Ankauf von 20 Kanonenbooten für Kuba und die Entſendung von 25,000 Mann; außerdem ſollen weitere 10,000 Mann in der nächſten Woche abgehen. „Madrid, 17. Juni. Die Beſatzung des ruſſiſchen Schiffes„Aprahs“, welches vor St. Sebaſtian geankert hatte, empörte ſich. Der Kapitän bemeiſterte mit Hfe der ſpaniſchen Zollpolizeibeamien den Aufſtand. Der Hochbootsmann und die Köche wurden verwundet. Eine Unterſuchung iſt eingeleitet. Belgrad,17. Juni. Geſtern früh 9 Uhr 16 Min. fand hier eine leichte, 3 Sekunden dauernde Erderſchüt⸗ terung ſtatt. In Palanka Kypria wurde ein etwas heftigerer Erdſtoß verſpürt. * London, 17. Juni. Der Herzog von York be⸗ giebt ſich morgen an Bord der Yacht„Osborne“ von Sheerneß nach Kiel zur Eröffnung des Nord⸗Oſtſeekanals. *Athen, 16. J Das Budget weiſt auf an Einnahmen 91,381,118 Drachmen und an Ausgaben 89,342,724 Drachmen.— Die Munizipalwahlen ſind auf den 29. September verſchoben worden. Petersburg, 16. Juni. Der Präſident des Miniſter⸗ komités v. Bunge iſt geſtorben. Literariſches. Zur Nord⸗Oſtee⸗Kanal⸗Feier. Bei der Verlagsbuch⸗ handlung von Lipſius u. Tiſcher in Kiel iſt eine höchſt intereſſante Karte des Kieler Hafens mit dem Ankerplan der en fremdländiſchen und deutſchen Kriegsſchiffe er⸗ chienen, welche an der Flottenrevue am 21. Juni theilnehmen. Der Plan iſt eine willkommene Ergänzung zu dem bei der⸗ ſelben Verlagshandlung erſchienenen offtziellen Führer. Der 105 erſcheint dadurch als ein unentbehrlicher Führer für die heilnehmer an der Flottenrevue, da es ohne denſelben nicht möglich ſein würde, ſich ein klares Bild davon zu machen, wie die Schiffe der vertretenen 15 Nationen im Hafen ver⸗ theilt ſind. Dem Plane iſt ein Verzeichniß der Kriegsſchiffe mit den wichtigſten Daten, als Größe, Maſchinenleiſtung, e Beſatzungsſtärke und Jahr des Stapellaufs eigegeben. Wie wir unſer eiſern Kreuz erwarben, Kriegs⸗ eriunerungen, unter dieſem Titel erſcheint im Verlage des Deutſchen Verlagshauſes Bong& Co., Berlin W. 57 ein neues Lieferungsprachtwerk(vollſtändig in 15 Lieferungen à 50 Pf.), das unter ähnlichen Verherr ichungen der Jubel⸗ jahre 1870—71 eine hervorragende Stelle einzunehmen beſtimmt iſt. Im Gegenſatz zu anderen Veröffentlichungen handelt es ſich hier nicht um eine nachträgliche Schilderung der Kriegser⸗ laßniſſe⸗ ſondern um eine lebhafte Darſtellung der Einzeler⸗ lebniſſe der Mitkämpfer durch dieſe ſelbſt. Das Ganze ſtellt ſich als ein Ruhmesalbum der deutſchen Armee dar, in das jeder Krieger den beſcheidenen Antheil, den er an der Wieder⸗ errichtung des deutſchen Reiches genommen, in der ihm eigen⸗ thümlichen ſchlichten Sprache erzählt. Birgt der Name des Herausgebers, des Herausgebers, des Generalmajors z. D. Frhr. Ird. v. Dincklage⸗Campe, der ſich der Redaltion des groß angelegten Werkes unterzogen, für die militäriſche Korrektheit ſowohl, wie für eine geſchmackvolle Auswahl und Bearbeitung, ſo liegt der Hauptreiz des originellen Unternehmens in der Heranziehung der ihre eigenen Erlebniſſe erzählenden Mitar⸗ beiter, in der Lebhaftigkeit einer Darſtellung, die unter dem Glüfluſſe der friſchen Erinnerung entſtanden, ſich wie ein Ausſchnitt aus dem geſammten Kriegstableau gibt. Neue Reichsbanknebenſtelle. Am 1. Jult d. I. wird in Hilden(Reg.⸗Bez. Düſſeldorf) eine von der Reichsbank⸗ ſtelle in Däſſeldorf abhängige Reſchsbanknebenſtelle eröffnet werden. 7 8 auf Hilden, welche nach dem 1. Juli d. J. fällig werden, können von jetzt ab angekauft werden. Mannheim, 16. Juni. Aus der Handelskammer. Güterwagen auf 57 5 Mannheim betr. Heute wurden: t beſte bereitgeſtellt 485 gedeckte 435 gedeckte 522 offene 522 offene Zuſ. 557 Wagen Zuſ. 957 Wagen Mannheimer Marktbericht vom 17. Juni. Skroh per Ztr. M. 1,50, Heu per Ztr. M. 2,50, Kartoffeln von M. 2,80 bis 4,50 per Ztr., Bohnen per Pfd. 100 Pf., Blumen⸗ kohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 20 Pf., Wirſing per Stück 15 Pf. Rothkohl per Stück 00 Pf. Weißkohl per Stück 15 Pf., eißkraut per 100 Stück O., Kohlrabi 3 Knollen 20 Pf., 1 5 per Stück 8 Pf., Endivienſalat per Stück 10 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per Stück 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 10 Pf., rothe Rüben per Portion 20 Pf., weiße Rüben per Port. 00 Pf., gelbe Rüben per Portion 90 Pf., Carrotten per Buſchel 8 Pf., Pflück⸗ Erbſen per Pfund 15 Pf., Meerrettig per Stange 12 Pf., Gurken per Stück 25 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 0,0., Aepfel per Pfd. 40 155 Birnen per Pfund 00 Pf., Pflaumen per Pfund 00 Pf., Zwetſchgen per Pfund 00 Pf., Kirſchen per Pfd. 15 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf., Pfirſiche per Pfund 00 Pf,, prikoſen per Pfund 00 Pf., Nüſſe per 25 Stück 10, Haße ae per Pfd. 35 Pf., Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per 5f. 1,00., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per Pfb. 1,30., Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 35 Pf., Laberdan per Pfd. 00 Pf., Stockfiſche per Pfd. 00 Pf., Hafe per Stück 000., Reh per Pfd. 1,00.,(jung) per Stück 1,50., Huhn(jung) per Stück 1,80., Feldhuhn per Stück 0,00., Ente per Stück 3,00., Tauben per Paar 1,20., Gans(lebend) per Stück 3,50., geſchlachtet per Stück—7 M. Spargel 30—50 Pfg. Schifffahrts Nachrichten. „„ Verkehr vom 12. Juni. Schiffer ev. Kap. Kommt von Ladung Ctr. Hafenmeiſterei II. Weber Hoffnung Jagſtfeld Steinſalz 80¹⁰ Maas Ruhrort 38 Rokterdam Getreide 16504 ae Admiraal Antwerpen Weizen 16988 önig Baſalt 5 15 Stückgüter 120⁰⁰ A. Knorr Jagſtfeld Steinſalz 3812 Trippert Vereinigung 11 Ruhrort Kohlen 8800 Scholten Suſanng Hochfeld 77 18400 Karl Karl 7 ſtfeld Steinſalz 2880 Wippel Badenig 4 uhrort Stückgüter 6000 Becker Petersberg Antwerven„ 12570 Strack D..⸗P.⸗G. 2 Rotterdam Petroleum 19814 ell Principio Getreide 18516 teſen 510 t Ruhrort Kohlen Loſerma- onprinz. v. Pr. 5 8. 12000 Vom 14. Juni: Hafenmeiſterei 11 Ulrich Chriſtina Biebrich Cement Weudt Mannheim 41 Rotterdam Stückgüter 8018 Page Mannheim 40 2 1 17860 Walter Kätchen Heilbronn Latten 800 Stüber Erna Antwerpen Stückgüter 18224 S(Mannheim 28 Rotterdam 55 16358 Schumacher Geſchwiſterlieb⸗ 5 Getreide 2162 Winsberg Crefeld Ruhrort Kohlen 10394 v. Geenen St. 1 7 9 Antwerpen 1 17716 Markus Straßburg Ruhrort Fohlen 22600 Stein b. Caprivi 7 Tarbholz 720 Berthold Ernſt Jagſtfeld teinſals 2284 Röderer Jullus„„ 219 Müßig 5. Marchthaler 5 75 25⁰ afenmeiſterei 7(Neckarhafew. Schmiz Fſeren Dufsburg Kohlen 14864 Weitkamp Kercher See e Buchloh Wilhelm 7 77 Nipken R. Karcher 8 15 7 18000 Döppenbecker Fatharing 75— 62 8 Asbeck Poſeidon Ruhrort 5 9000 Dahmen Sermann 5 75 60982 ammn Jetzt Vorwärts 4 5 1608 voſten Die Loftn 7 5 17689 ötten e Hoffnun 1 5800 Elaug Siſas 5 4200 Ullri Maric Aung ochfeld Spitzlay BVooruitgang 1 5 Stelite 9000 Wagner Anng Weiſenan Eement 15190 Knobel 1.⸗Gemünd Steine 1600 Sonnk wann E Menzer Eberbach 5 2000 chmitt Einigkeit.⸗Gemlünd—750 Floßholz:—— obm, angetommen, 500 obm. abgegangen. Vom 16. Juni: Hafenmeiſteret 1 Mohr Eliſabeth Rotterdam Stückgüter— Maunheim 39 75 Borbe 18610 Werr Walpod Köln Stückgüter 2555 Claaßen Sdseerſhide⸗ Notterdam 55 Devant Hohenſtaufer. 1 6 2255 Mier Tracherfel Kblz 0— en Drachenfe[Köln 75 New Nork, 12. Junl.(Drahtbericht der Whtte Star Linie, Liverpool.) Dampfer„Mafeſtic“, am 5. Juni ab Liverpool, iſt heute hier angekommen. durch die General⸗Vertreter Gundlach& Bärenklau in Mannheim, R 4, 7. Waſſerſtandsuachrichten vom Monat Juni. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 12. 13. 14. 15. 16. 17. Bemerkungen Konſtanz „„„ 4,58 3,47 3,29 3,21 Abds. 6 U. Nlf 3,72 3,86 3,88 3,72 8,64 N. 6 U. Lauterburg 5,14 5,22 Abds. 6 U. Magan J35,25 5,38 5,44 5,29 5,18 2 U. Germersheim 5,18.sP, 12 U. Mannheim 5,56 5,56 5,69 5,64 5,50 5,34 Mgs. 7 U. Mainz 3,45 3,28 8,36 3,36 38,80.-P. 12 U. Bingen 36,07 2,97 10 U. Kaub. 43,61 3,43 3,48 3,52 3,45 2 U. oblenz 3,52 10 U. Köln 3,95 3,76 38,60 3,66 8,68 A. Nuhrort. ,49 9 U. vom Neckar: Maunheim 5,61 5,65 5,68 5,67 5,55 5,40 V. 7 U. Heilbronn 2,53 2,62 2,02 1,79 1,78 W 7. 8 — Höchste 5 Auszeichnungen: Auszeichnungen: 4 Munchen1888, Oöln 1889. Karlsruhe 1891½ HofelHöbelfabriſh, Kunststrasse. 65OSSES LAEH von 7 godlisgenen Hole- und Bolstor-Illobeln. Se DECORNTeEH, G 30 Eebege Ssetetectume.— Oiebed, gauauli. 2 eeee eeeeeeeeeee Lilbhaber vo praktiſchem Schuhwerk mit breiten, run⸗ den und ſpitzen Fagonen mit breiten, niederen, mittleren und hohen Abſätzen finden die arößte Auswabl, auch in gan; billigen Artikeln, nur bei Georg Hartmaun Schuhgeſchäft E 4, 6, am Fruchtmarlt untere Scke(Tleephon 5 Mannheim, 17. Juni. Seneral⸗Anzeiger. 5 8. Seite. mis- und Kreis⸗Verkündigungsblaft. 1 Die Schweineſeuche betr. L. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in Neckarhauſen die Schweineſeuche dürch aus der bayeriſchen Rhein⸗ pfalz ſtammende Ferkel eingeſchleppt und in mehreren Stallungen conſtatirs worden iſt. Es wird deshalb hiermit auf Grund der 88 18 ff, 65, 66 Reichs⸗ Seuchen⸗Geſetzes, 9 328.⸗Str.⸗G.⸗B.§ 90 bad. Pol⸗Str.⸗G.⸗B. 5. 30, 23 ebenda Stallſperre für die verſeuchten Stallungen und Gemarkungsſperre für die Gemarkung eckarhauſen für die Dauer der Seuchengefahr angeordnet. Es dürfen alſo bis auf Weiteres keine Schweine aus der Ge⸗ markung abgetmeben werden. Die erkrankten Thiere müſſen ſtreng von anderen Schweinen getrennt gehalten werden. Sämmtliche Stallungen, in welchen ſich erkrankte Schweine befanden, ſind gründ⸗ licher Desinfektion mit heißer Lauge zu unterwerfen und mit Kalk⸗ milch anzuſtreichen. Der Weidgang und die Tränkung der Schweine außerhalb der Stallungen wird bis auf Weiteres unterſagt. erner wird auf Grund obengenannter Geſe und zwar neben der noch weiter in Kraft bleiben vom 9. 120 d. Is. No. 8795, die Maul⸗ und betr. und mit Wirkung für Neckarhauſen und den ganzen übrigen Bezirk für die Dauer der Seuchengefahr folgendes angeordnet: esbeſtimmungen en Anordnung 1. Sobald verdächtige Erkrankungen unter den Schweinen vor⸗ kommen, iſt fofortige Anzeige an die Ortspolizeibehörde 55 erſtatten. welche ungeſäumt das Großh. Bezirksamt und den Gro thierarzt in Kenntniß zu ſetzen un Thiere fürſorglich anzuordnen hat. h. Bezirks⸗ die Iſolierung der verdächtigen 2. Es iſt dafür zu 95 daß erkrankte oder verdächtige Thiere nicht in Berührung mit an eren, noch geſunden Thieren kommen. Ebenſo ſind Produkte und Geräthe, welche mit den kranken Thieren in Berührung gekommen ſind, ſorgfältig außer Berührung mit anderen Thieren zu laſſen und geeignet zu desinfieiren. 8. Der Faneeen mit Schweinen aller Art wird für den Bereich des Amtsbezirks Mannheim bis auf Weiteres unterſagt. 4 Der Weidgang der Schweine in den Gemeinden, in welchen die Seuche conſtatirt iſt, wird bis auf Weiteres verboten. 5. Sämmtliche Stallungen, in welchen ſich kranke Schweine be⸗ fanden, ſind mit heißer Lauge zu reinigen und mit Kalkmilch gründ⸗ lich anzuſtreichen. 6. Sollten Schweine innerhalb der letzten 10 Tage in die Ge⸗ meinde eingeführt worden ſein, oder in der nächſten Zeit eingeführt werden, ſo iſt ſofort deren Herkunft feſtzuſtellen. 7. Es dürfen in den Bezirk überhaupt keine Schweine eingeführt werden, ohne daß für dieſelben genaue thierärztliche Geſundheits⸗ zeugniſſe erwirkt ſind. mů denjenigen nach§ 5 der V⸗O vom 286. ſen, haben nur 5 Tage Giltigkeit. Dieſe Geſundheitszeugniſſe, welche analog ai 1885 beſchaffen ſein Umgeſtandene Schweine und Ferkel dürfen nur durch den Wa⸗ ſenmeiſter vorſchriftsmäßig auf den Waſen gebracht werden und müſſen mit einer dicken Schichte un Einfaches Verlochen auf dem Anwe elöſchten Kalkes umgeben werden. en des Eigenthümers iſt verboten. (Vergl. auch§ 91.⸗Str.⸗G.⸗B. u. V. O. vom 17. Auguſt 1865, die Behandlung gefgllener ꝛc. Thiere betr.) 9. Zuwiderhandlungen werden, ſofern nicht§ 328.⸗Str.⸗G.⸗B. Anwendung findet, auf Grund des 8 90 Pol.⸗Str.⸗G.⸗B. 29 155 der §865/68 Reichs⸗Seuchen⸗Geſetzes mit Geldſtrafe bis zu 150 Mk. oder mit 0 beſtraft. ie Ortspolizeibehörden werden beauftragt, dieſe Anordnungen in der Gemeinde ortsüblich und den Viehhändlern und Schweine⸗ 1 0 nach beſonders bekannt zu geben, den Vollzug zu überwachen, und jede Zuwiderhandlung ſofort anher anzuzeigen. annheim, den 15. Juni 1895 Großh. bad Bezirksamt: Dr. Strauß. Mein Ausſchreiben vom 12 d. Mts wird dahier abgeändert hezw. ergänzt: 66625 Der Verdacht gegen Taver Sauter Schmied von Altusried hat ſich nicht beſtätigt. Die Fahndung nach ihm wird zurückgenommen. Thäter ſind: Kürſchner Joſef Schmied von Wurzach(Württemberg) O. A. Leutkirch und Eiſendreher Eugen Beihl nicht Leiſt von Metzingen(Würk⸗ temberg) O. A. Urach. Den entwendeten Berliner haben die Thäter bei Heidelsheim in der Nähe von Bruchſal weggeworfen und ebenſo deſſen Inhalt, insbe⸗ ſondere die drei 100 frs. Scheine. Die Thäter ſind daher nur noch im Beſitze von 45 Stück 5 frs. Stücken in Silber, die ſie wohl umzumechſeln beſtrebt ſein werden. Karlsruhe, den 15. Juni 1895. Der.ee 0 * Bekauntmachung. Die Schweineſeuche betr. Dem Bernehmen nach ſoll die Schweineſeuche(Schweinepeſt) in der baeriſchen Pfalz neuerdings wieder ſtärker an Ausbreitung ge⸗ nonnen haben. Wir bringen dies biermit zur öffentlichen Kenntniß, indem wir ausdrücklich alle Metzger, Schweinehalter, Landwirthe und Händler zu äußerſter Vorſicht bei dem Bezug von Schweinen aus der bayeriſchen Rheinpfalz er⸗ mahnen. Sofern der Bezug von Schweinen aus der baheriſchen Rheinpfalz z. Zt nicht ganz unter⸗ bleiben kann, iſt jeweils genau zu gonſtatiren, ob unzweideutige Ge⸗ ſundheitszeugniſſe bei dem Trans⸗ porte ſind. Sollte dies nicht der Fall ſein, ſo wäre ſofort das Nöthige zur Unter⸗ ſuchung der Thiere durch einen Thierarzt zu peranlaſſen und An⸗ zeige der Ortspolizeibehörde und endarmerie zu erſtatten. Wir machen auch darauf aufmerkſam, daß die Führer von wandernden Schweineherden im Beſitze eines ihterärztlichen Zeugniſſes über den ſeuchefreien Züſtand der Herde lein müſſen. Sollten dieſe Fübrer obne ſolche Zeugniſſe ſein, ſo wäre ſofort der Gendarmerie bezwſe. der Polizei Anzeige zu erſtatten und dem Führer wolle in ſolchen Fällen, wenn irgend möglich nichts äbgekauft werden, damit die Ein⸗ ſchleppung der ſo ſehr gefährlichen Seuche in den Bezirk vermieden werde. 66174 Mannheim, den 4. Junt 1895. Großh. Bezirksamt: gez. Dr. Strauß. No. 18428. Vorſtehendes brit wir zur öffentlichen Kenntniß. Mannheim, den 7. Juni 1895. Bürgermeiſteramt: Martin. Bekanntmachung. Verſteigerung der 25 zum Fleiſchverkauf auf den Markt⸗ plätzen& 1 und zwiſchen 6 u. 6 6. Zum Verkaufe von Fleiſch u. Fleiſchwaaren ſind auf dem Markt⸗ platze G 1, ſechzehn Plätze auf jenem zwiſchen N 6 u. O 6 zwei Plätze beſtimmt. 66203 Die Vergebung dieſer Plätze für die Zeit vom 1. Juli bis mit 31. Dezember 1895. findet am Donnerſtag, den 20, d. Mts., Vorm. 11 Uhr auf hieſigem Rathhauſe im Wege der öffentlichen Verſteigerung an den Meiſtbietenden ſtatt. Die Bedingungen können in⸗ zwiſchen im Rathhauſe 3. Stock Zimmer No. 7 eingeſehen werden. Es wird bemerkt, daß die Hälfte des Steigerungspreiſesſofort baar beim Zuſchlage der Reſt zum Voraus am 1. Oktober 1895 zu bezahlen iſt. Die Steigerer haben zahlungs⸗ fähige Bürgen zu ſtellen. Aus⸗ wärts wohnende Steigerer haben behördliches Aeitvit über ihre Zahlungsfähigkeit vorzulegen. Mannheim, den 8. Juni 1895. Das Bürgermeiſteramt: Bräunig. Kallenberger. Jahlungs⸗Auffarderung. Die Entrichtung des Schulgeldes für den Beſuch der Bürger⸗ ſchule betr. No. 1082. Diejenigen Zahl⸗ ungspflichtigen, welche das für die Zeit vom 23. April bis 23. Juli 1895 verfallene Bürgerſchul⸗ geld nicht bezahlt haben, werden erſucht, ſolches binnen 10 Tagen bei Vermeiden der vorgeſchriebenen Mahnung anher zu entrichten Mannheim, den 14. Juni 1895, Die Stadtkaſſe: Hoffmann. 66551 Steigerungsankündigung. In Folge richterlicher Verfüg⸗ ung wird den Kaminfegermeiſter Ludwig Gnam Eheleuten hier am 66252 Mittwoch, den 26. Juni d.., Nachm. 2½ Uhr im hieſigen Rathhauſe die nach⸗ beſchriebene Liegenſchaft einer öffentlichen Verſteigerung ausge⸗ ſetzt, wobei der endgültige Zu⸗ ſchlag erfolgt, wenn mindeſtens der Schätzungspreis erreicht wird. Beſcreibung der Liegenſchaft Das Wohnhaus dahjer Litera E 4, Is ſammt liegenſchaftlicher Zubehör im Maaße von 214 qm. — 2. U. leſtöckig, neben Gerhard Sieber und Karl Treutle tax. zu 27,000 M (Sieben⸗ u zwanzigtauſend Mark). Mannheim, 22. Mai 1895. Großh. Notar Weihrauch. 66262 Jahrniß⸗Verſteigerung. Aus dem Nachlaß des Lud⸗ wig P. Leininger, Buchhalter hier, werde ich der Theilung wegen T 4, 30 Zahlung verſteigern: ſenſtag, den 18. Juni 1895, Vormittags 9 Uhr Aat bankungegegenſtände aller lrt. Herrenkleider, als Ueber⸗ zieher, Anzüge, Hoſen Leibwäſche; 1 gold. Taſchenuhr, Schmuckſachen, 6 ſilb. Kaffeelöffel, 1 Alabaſter⸗ Uhr, Nippes, Bilder, 1 Näh⸗ maſchine. 66508 Badiſcher Frauenverein. Abtheilung. Im Heim des Friedrichſtifts für alleinſtehende Damen gebil⸗ deter Stände, werden zum Herbſt (September oder Oktober) d. J. mehrere Wohnungen von je zwei Zimmern beziehbar. Anmeldungen bezw. Anfragen wollen an die unterzeichnete Stelle gerichtet werden. 66617 Karlsruhe, im Juni 1895. Däs Comite der Unterabtheilung des Friedrichſtifts. (Gartenſtraße 47.) Nachmittags ½3 Uhr: Betttücher, Bettbezüge, Handtücher, Frauenhemden, guͤte Federbettung 2c. zc. ſodann und Mittwoch, den 19. Juni, Vormittags 9 Uhr 1 1 Commode, 2 Schränke, 1 Schreibtiſch,! Etagere⸗ ſchrank, 1 Ausziehtiſch, Tiſche und Stühle, 2 franz. Bettladen mit Matrazen, 1 Waſchtiſch mit Mar⸗ morplatte, Spiegel ꝛc. ꝛc. 66508 A. Gros, Waiſenrichter. Fahrniß⸗Verſteigerung. Wegen Umzugs werde ich im Auftrag im Hauſe L 14, 15, 2. Stock öffentlichgegen Baarzahlung verſteigern: 66469 Donnerſtag, den 20. Inni d. J. Nachmittags 2½ Uhr: 1 Commode mit Marmorplatte, 1 franzöſ. Commode, 1 Caſſen⸗ ſchrank, 1 Waſcheommode, 1 Nacht⸗ tiſch mit Marmorplatte, 6 Nohr⸗ ſtühle, 1 kleines Canapee, 1 Rips⸗ canapee, Polſterſtühle, 1 runder Tiſch, 1 1 Secretär, 1. Spiegel, 1 Leihſtuhl, 1 aufge⸗ rüſtetes franzöſ Bett, 1 großer Weißzeugſchrank, 1 Betthimmel mit Stangen, 1 Weinſchrank und verſchiedener Hausrath. Die Möbel ſind gut erhalten, Bürk'ſches Fabrikat. Mannheim, den 14. Juni 1895. Gg. Voiſin, Waiſenrichter. Fährniß⸗Verſteigernng. Im Auftrage werde ich im Hauſe G 5, 2, 2. Stock öffentlich gegen e verſteigern Dienſtag, den 18. Juni 1895, Nachmittags 2½ Uhr 1 Cameebroſche, 1 gold. Uhr, 2. Bruchgold⸗Knöpfe, 18 ſilb. Caffeelöffel, 1 ſilb. Vorleger, Herrenkleider, Bettzeug, Weiß⸗ zeug, Hausrath, 1 Küchenſchrank, 1 Büffet, 1 Regulateur, 2 Canapee, Stühle, 1 Schreibtiſch, 3 Spiegel, 6 Tiſche, 1 Pendule, 1 Nachttiſch, 1 Waſchtiſch mit Marmorplatte, 1 Schreibpult, 1 Pfeilerſchrank, 8 Schrank, 1 Chiffonier. 8 Betten, 1 Lampe ꝛc. 66470 Mannheim, 14. Juni 1895. Gg. Voiſin, Waiſenrichter. Jwangs⸗Jerſeigerung. Dienſtag, den 18. Juni d. J. Nächmittags 2 Uhr verſteigere ich im Pfandlokal Q4,5 dahier gegen Baarzahlung: 48 Mtr. verſch. Sammt, 112 verſchiedene garnirte u. ungarnirte Damen⸗ ſilzhüte, 28 Kinderkäppchen, 20 Chenillierhauben, 1 Chiffonier, 1 Sopha, verſchiedene Hecken u. Käfige mit Canarienpögeln ꝛc., 1 kleiner Tiſch, 1 Anrichte und 1 Schreibtiſch. 66647 Mannheim, 16. Juni 1895. Lebkuchen, Gerichtsvollzieher, 1. Querſtr. 2. Zwangs⸗Perſteigerung. Dienſtag, den 18. Juni d.., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal Q 4, 5: 1 Kommode, 2 Nähmaſchinen, J. Theke, 2 Wandreale, 1 Eis⸗ ſchrank, 2000 ECigarren, Rauch⸗ tabak, Kautabak, Kaffee, Zucker, Eichorie, Seife, 3 Fäßchen, 1 Kelter, 1 Nachttiſch, 1 Kanapee und noch Verſchiedenes im Voll⸗ ſtreckungswege gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. 66329 Mannheim, deß 17. Juni 1895. Störk, Gerichtsvollzieher, G1, 12. Lalkwaare⸗Verſteige rung. Mittwoch, den 19. ds. Mts, Vorm, von ½10 u. Nachm. von 1 hr ab verſteigere ich in 66580 , 13 (bei den Herren R. Glöklen& Cie, Spediteure) ca. 800 Kg Copallack, „ 900 kg Bernſteinlack, „ 400 kg Siccatif Baarzahlung. ie Waare iſt in Kannen von 12½, 18 u. 25 kg Inhalt verpackt. Die Lacke ſind von Fachleuten von tadelloſer Qualität befunden. Proben ſtehen ſchon jetzt bei den Herren R. Glöklen& Cie E 8, 13 zu Dienſten. Anſtett, Auctionator F 7, 18. Schan Absoßſag Prima kalblederne Herrenzug⸗ ſtiefel in allen Faconen—9 Mk. Kalblederne Damenzugſtiefel—7 Mk. Kalblederne Damenſchnür⸗ ſchuhe—5 M. u. ⸗Pantoffel billig. 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Ein Theil des badiſchen und württembergiſchen Oberkandes iſt in den letzten Wochen von verheerenden Wolkenbrüchen und Ueber⸗ ſchwemmungen heimgeſucht worden, welche die vormals ſo blühenden Ländſchaften in Stätten arger Verwüſtungen und großen Elends verwandelten. 5'eler wohner, Wohnſtätten, Viehſtaud, der geſammte zu den ſchönſten Hoffnungen berechtigende Ertrag der diesjährigen Ernte, den grauen⸗ haften Naturereigniſſen zum Opfer gefallen. Die Mehrzahl der Betroffenen iſt, foll ihre Exiſtenz nicht dauernd oder doch auf viele Jahre in Frage geſtellt ſein, auf nachhaltige Unterſtützung von Seiten ihrer Mitmenſchen angewieſen. Zahlreiche Menſchenleben, Hab und Gut vieler Be⸗ 66646 Ein ſolches Unglück hat nun zu allen Zeiten den mit Recht ge⸗ rühmten Gemeinſinn der Bevölkerung Mannheim's Anlaß zu werk⸗ thätigem Eingreifen gegeben und eine Aufforderung, unſeren be⸗ drängten Landsleuten nachhaltige und vor bringen, wird nicht unerhört verhallen. llem ſchnelle Hülfe zu Zur Entgegennahme freundlicher Gaben ſind die unterzeichneten Mitglieder des badiſchen Schwarzwaldvereins, die weiter Unterzeich⸗ neten und die Expeditionen der hieſigen Blätter gerne bereit. Mannheim, den 15. Juni 1895. Bensheimer Alb., Buchhändler. iffens, Geh. Commerzienrath. Hirſch Emil, Kaufmann. Dr. Hohenemſer, Bankier. ., Geh. Commerzienrath. Reiß., Generalconſul. Seubert., Major a. D. geordneter. berſtadt Auguſt, Fabrikant. rend in der am Dienſtag u. Frei⸗[Dr. Glaſer, Commerzienrath. tag jeweils von—12 Uhr unter⸗TGrimm Auguſt, Ingenteur. richteten Vormittagsabtheilung Groſch., Bankdirector. noch Plätze frei ſind. Helwerth Carl, Kaufmann. Anmeldungen hiezu werden bis Hüttenmüller Robert, Director. zum 20. dſs. Mts. Abends von Krauth Emil, Fabrikank, 710 Uhr in der Kochſchule E 2 Mattes, Gr. Notar. entgegengenommen. Mit den An⸗ Mayer⸗Dinkel, Wilh., Kaufmann. meldungen ſind Beſcheinigungen Meyer Herm. Chef⸗Redakteur. darüber daß ſowohl Peter L.., Fabrikant. Eltern wie Arbeitgeber ſich ver⸗ Adolf, Kaufmann. pflichten, zum Beſuche der Koch⸗ Pfeil Louis, Kaufmann. ſchule die Einwilligung und die Schreiber Heinrich, Kaufmann. nöthige 19 0 zu gewähren. For⸗Strauß Hermann, Kaufmann. mulare hiezu ſind ebenfalls in Vogelgeſang H. Bankdixrector. der Kochſchuͤle zu erhalten. Volk Auguſt Fabrikant. Mannheim, 15. Juni 1895. Das Comité. Zeiß Alexand., Rechnungsrath. (Mitglieder des Schwarzwald⸗ Vereins). Beck, Oberbürgermeiſter. Bräunig, Bürgermeiſter. Martin, Bürgermeiſter. 1., Stadtrath. Dr. Clemm, Stadtrath. Fre tag., Stadtrath. Hroß., Stadtrath. Gruber., Stadtrath. enz Chr. Stadtrath. erſchel., Stadtrath. irſchhorn Fr., Stadtrath⸗ ordan., Stadtrath. ahn., Stadtrath. Kaltenthaler G.., Stadtrath. Ladenburg., Skadtrath. Ludwig., Stadtrath. Magenau., Stadtrath. Reuling., Stadtrath. Rittmüller., Stadtrath. Sperling., Stadtrath. * 0 Lirferung einer Fahne betreff. Ein größerer Geſangverein beabſichtigt die Anſchaffung einer Fahne. Lieferanten werden erſucht, Skizzen mit Preisangaben inner⸗ halb 14 Tagen an Frau Bau⸗ meiſter Lehr, Werderſtraße 5 in Mannheim, einzureichen. 66599 Arb.-Fortb.-Verein R 3, 14. Dienſtag, den 18. ds. Mts., Abends punkt 9 Uhr Kneipp Abfahrt um 2 Uhr. Um vollzähliches 66640 Verein. Der Verein für Hombopathie und Naturheilkunde feiert am Sonntag, den 23. I. M. ein Sommer-FPFeest im Garten der Oberndorff'ſchen Branuerei in Edingen, wozu die Mitglieder nebſt Familienangehörigen des Kneipp⸗ Vereins freundlichſt eingeladen ſind. 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