*. Telegramm⸗Adrefſe:(Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2602. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poftauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. der Stadt Maunheim und Um gebung. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. heimer Journal. 2 (Mannheimer Volksblatt.) Verantwortliche für den polit. und allg. Ther: J..: Ernſt Müller. für den lok. und prov. Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche e 95„Mannheimer Journal“ ſt Eigenthum des katholiſchen Einzel⸗Nummern 3 Pfg.— 8 5 5 ürge Hoppel Numiers 5 5fß. I 6, 2 Seleſenſte und verbreitetür Zeitung in Maunheim und Amgebnng. G, in Nr. 204. Montag, 29. Juli 1895.(GTelephon⸗Ar. 218.) Bildung eines Verbands ſelbſtſtändiger Kaufleute und Gewerbetreibender in Baden. r. Offenburg, 28. Juli. Die konſtituirende Verſammlung zur Bildung eines Verbands ſelbſtſtändiger Kaufleute und Gewerbetreibender des Großherzogthums Baden fand heute Nachmittag im Gaſthaus zum„Schwarzen Adler“ ſtatt. Der Verband bezweckt namentlich durch feſten Zuſammenſchluß die Be⸗ ſeitigung von Mißſtänden, welche die Detailhändler ſtark ſchädigen, zum Theil ſogar in ihrer Exiſtenz bedrohen: nämlich die unlautere Concurrenz der Schwindelausver⸗ käufe, der Schleudergeſchäfte, des Hauſirhandels und Detailreiſens. Den Verhandlungen, welche von über 70 Vertretern des Detailhandels und mittleren Kaufmann⸗ ſtandes beſucht war, wohnte auch der Vorſitzende der Handelskammer in Lahr, Herr Commercienrath Stößer und der Sekretär der Handelskammer, Herr Hiller, an Herr Landtagsabgeordneter Fiſcher, Freiburg, welcher das Hauptreferat hatte, beleuchtete die mißliche Lage des Detailgeſchäfts in ſehr eingehender Weiſe, zeigte die Schäden des unlauteren Wettbewerbs und betonte in Noth⸗ wendigkeit des Zuſammenſchluſſes aller Detailhändler, wenn Ausſicht auf Beſſerung ihrer Lage nicht ganz ver⸗ loren gehen ſolle. Die Gründung eines Verbandes wird deßhalb von dem Redner warm befürwortet. Auch die Handelskammer Lahr ſteht im Gegenſatz zu andern Handelskammern, namentlich denen in größeren Städten, zur Beſſerung der Lage der Detailliſten ſympatiſch gegen⸗ über. Der Handelskammerpräfident ſagt die thatkräftige Unterſtützung der Kammer zu. Nachdem noch eine ganze Anzahl Redner, darunter auch Herr Treiber⸗Stuttgart, der über die Thätigkeit des württemb. Schutzvereins für Handel und Gewerbe Aufſchluß gab und namentlich auf die ſchwere Schädigung des mittleren Kaufmannsſtandes durch die Kon ſum⸗ vereine hinwies, ſich für die Bildung eines Verbandes ausgeſprochen hatte, wurde der Statutenentwurf verleſen und mit geringen Abänderungen genehmigt. Nach§ 1 der Statuten iſt der Zweck des Verbandes insbeſondere durch engen Zuſammenſchluß der Vereine und durch gemeinſame Thätigkeit die ehrenhafte Stellung des Kaufmannsſtandes und der Gewerbetreibenden zu ver⸗ treten und mit allen geſetzlichen Mitteln zu för⸗ dern; ferner die berechtigten kaufmänniſchen und gewerblichen Intereſſen zu ſchützen und zu wahren.— Der Verband ſoll ſich in nächſter Zeit hauptſächlich mit der Vorbereitung derjenigen Schritte befaſſen, welche im Hinblick auf eine günſtige Einwirkung auf den geſetzge⸗ benden Körper Erfolg verſprechen; mit anderen Worten: Der neue Geſetzentwurf über den unlauteren Wettbewerb ſoll ſo abgeändert werden, daß die Intereſſen der Detail⸗ händler gewahrt werden, die Hauſierer und Wanderlager ſollen höher zur Steuer herangezogen werden u. ſ. w. Alles Wünſche, die nicht zum erſten Mal geäußert wer⸗ den, die aber nach Anſicht der Verſammlung möͤglichſt zahlreich und intenſiv geäußert werden müſſen, um ihrer Erfüllung etwas näher gerückt zu werden. Nach der Genehmigung der Statuten wurden die Vorſtandswahlen vorgenommen, welche folgendes Reſultat hatten: J. H. Kern⸗Mannheim, 1. Vorſitzender, erz⸗Mannheim, Rechnungsführer, Keim⸗Mann⸗ heim, Sekretär, L. Franz⸗Mannheim, Wolf⸗Mann⸗ heim, Wehinger⸗Donaueſchingen, Frohmüller⸗Waldshut, Kern⸗Karlsruhe, Werner⸗Bluſt⸗Freiburg, Meßner⸗Baden, Mathlener⸗Pforzheim, Franz Meyer⸗Offenburg, Knab⸗ Lahr, Vorſtandsmitglieder. Herr Kern⸗Mannheim, der die Verhandlungen leitete, ſchloß die Verſammlung mit einem Hoch auf Offenburg. Ein gemeinſames Mahl im „Schwarzen Adler“ vereinigte hierauf die Gründer des Verbands. ——-—0 Aufſehen erregen wird die Darſtellung eines Streitfalles zwiſchen dem Lehrer und dem Pfarrverweſer in St. Roman. Wenn ſich der in Rede ſtehende Vorgang in Wirklichkeit ſo zu⸗ etragen haben ſollte, als wie er von dem Lehrer ge⸗ ſchldert wird, ſo müßte das Verhalten des badiſchen Oberſchulraths in der Angelegenheit von jedem Freunde des Lehrerſtandes auf das Schärfſte verurtheilt werden. Warten wir jedoch, ehe wir weitere Schlußfolgerungen ziehen, ab, was der badiſche Oberſchulrath ſagt, denn den Beſtrebungen zur Gründung eines Verbands 85 f alle Beed'!“ Der betreffende Lehrer in St. Roman erzählt: Wegen angeblich ungenügender Leiſtungen des Lehrers als Organiſt, machte der Pfarrverweſer dieſem vom Altar aus vor verſammelter Gemeinde Vorwürfe, worauf der Lehrer das Organiſtenamt niederlegte, auf Beſchwerde des Pfarrverweſers beim Großh. Oberſchulrath daſſelbe aber wieder aufnehmen mußte. Gleichzeitig aber hatte der Pfarrverweſer behauptet, der Lehrer hänge unſittliche Bilder im Schullokal auf, es waren dies Illuſtrationen eines weitverbreiteten Würzburger Wandkalenders. In ſeiner Rechtfertigung an den Oberſchulrath beſtritt der Lehrer den unſittlichen Charakter der Bilder und meinte, man könnte mit dem gleichen Recht den Chriſtusleichnam im Schooße der Mutter Gottes unſittlich nennen. Dieſe letztere Wendung wurde vom Oberſchulrath für unange⸗ meſſen erachtet und die Kreisſchulviſitatur Offenburg ertheilte dem Lehrer deßhalb einen Verweis. Inzwiſchen fuhr der Pfarrverweſer fort, Letzteren öffentlich und zwar in der Kirche mit beleidigenden Aeußerungen zu kränken; er nannte ihn u. A. einen„unehrenhaften, charakterloſen, geſetzwidrigen Menſchen“, ein ander Mal ſagte er,„einen elenderen miſerableren Menſchen habe er noch nie vor Augen gehabt.“ Das Geſuch des Lehrers an den Gr. Oberſchulrath, Strafantrag zu ſtellen, blieb unerwiedert, dagegen unternahm der Pfarrverweſer wäh⸗ rend der gottesdienſtlichen Handlungen weitere Ausfälle auf den Lehrer und forderte dabei die Ortsbewohner auf, dieſen„fortzuſchaffen.“ Am 10. März that er dies in beſonders heftiger Weiſe, indem er den Lehrer mit Bezug auf jene Wendung gegenüber dem Ober⸗ chulrath einen Gottesläſterer, ferner einen Wolf im Schafspelz nannte, einen unſittlichen Menſchen, der die Herzen der Kinder vergifte. Hierbei fiel ihm nun der auweſende Lehrer in's Wort und verbat ſich ſolche Be⸗ leidigungen an dieſem Platze. Wiederum erfolgte auf die Mittheilung an den Oberſchulrath keine Antwort, da⸗ gegen machte der Pfarrvperweſer gerichtliche Anzeige; das Landgericht Offenburg ſtellte aber die eingeleitete Vor⸗ unterſuchung ein, weil es das Eingreifen des Lehrers in der Kirche als Nothwehr anſah. Als dieſer ſich überzeugt hatte, daß der Oberſchulrath keinen Strafantrag ſtellte, reichte er Privatklage ein. 2 Monate ſpäter wurde ihm ein Erlaß des Oberſchulraths eröffnet, wonach dem Ortsgeiſtlichen ſein ungehöriges Betragen ſeitens des Ordinariats verwieſen worden ſei und man nun vom ihm(dem Lehrer) erwarte, daß er ſeine nicht weiter verfolge. Damit war ein Ver⸗ weis wegen ſeines Verhaltens dem Geiſtlichen gegenüber, namentlich wegen der Störung des Gottesdienſtes ver⸗ bunden und es wurde ihm Verſetzung in den einſtweiligen Ruheſtand in Ausſicht geſtellt. Bei dieſer Sachlage ent⸗ ſchloß ſich der Lehrer ſchließlich, die Klage durch Annahme des ihm angebotenen Vergleiche zurückziehen. Unſer Parteiweſen. In der letzten Nummer des„General⸗Anzeigers“ brachten wir den Auszug eines Artikels der„Hamburger Nachrichten“ über das heutige Parteiweſen in Deutſch⸗ land. In dieſem Artikel des Hamburger Blattes, welches bekanntlich innige Beziehungen zu Bismarck unterhält und deſſen Artikel zum größten Theile vom Altreichs⸗ kanzler inſpirirt ſind, wurde der Nachweis zu liefern ge⸗ ſucht, daß die bisherigen politiſchen Parteien mehr und mehr an Bedeutung verlieren, da die wirthſchaftlichen Intereſſen ſich immer weiter in den Vordergrund ſchieben. Namentlich ſuchte das Hamburger Blatt die national⸗ liberale Partei von der Nothwendiokeit zu überzeugen, mehr als bisher die wirthſchaftlichen Faagen zu betonen. Als eine Antwort auf dieſen Artikel des Bismarck'ſchen Organs kann wohl ein von dem„Hannov. Courier“, der Beziehungen zu dem nationalliberalen Führer Rudolf v. Bennigſen unterhält, veröffentlichter Artikel gelten. Derſelbe hat folgenden Wortlaut: Die Anhänger der nationalliberalen Partei und ihre Ab⸗ geordneten haben es wohl aus der langen politiſchen Ver⸗ gangenheit gelernt, als die„Puffer⸗Frakkion“ zu gelten. Es ift ja eine durchaus deutſche Eigenthümlichkeit, denjenigen, welcher mit Vorliebe Oppoſition macht, als den charakter⸗ feſteren, als den Mann mit ſtärkerem Rückgrat zu bezeichnen. Man braucht auch heute nicht näher darauf einzugehen, wo der Mißerfolg der nationalliberalen Partei bei der letzten Reichstagsnachwahl ſämmtliche Regiſter hat aufziehen laſſen in den freiſinnigen und demokratiſirenden Blättern, und wo die politiſch ſtille Zeit dieſen Blättern aufs Neue die Veran⸗ laſſung gegeben zu haben ſcheint, den Nationalliberalismus als mauſetodt zu bezeichnen. Die Ztg.“ nennt ſchon ſeit längerer Zeit bei jeder Gelegenheit die nationalliberale Partei eine hinſterbende, eine Parkei, mit der überhaupt ſo zu „Eines Mannes Reb- iſt keine Red“, man muß ſie hören ſagen gar nicht mehr zu rechnen nöthig ſei. Wir wollen nicht annehmen, daß hierbei der Wunſch der Vater des Gedankens iſt, ſondern uns nur mit den etwas ernſthafter zu nehmenden Kritiken des Nationalliberalismus bier befaſſen, die nicht in dieſer kraſſen Form bei Gelegenheit des letzten Wahlaus⸗ ganges dem Nationalliberalismus ein langes Sündenregiſter vorhalten zu müſſen glauben. Die nationalliberale Partei hat eine Vergangenheit, deren ſich ein ſonſtiges politiſches Gefüge in dem neuen politiſchen Leben der Nation kaum zu erfreuen hat, und gerade aus dieſem Grunde kann ſie eher wie jede andere Partei von dieſer feſten Baſis aus Selbſtkritik üben und da die beſſernde Hand anlegen, wo ſie glaubt, es nöthig zu haben. Sie iſt nie ſelbſtgerecht geweſen, ſie hat nie einen Phariſäer⸗Standpunkt vertreten, und das Unfehlbarkeitsdogma iſt für die Partei niemals proklamirt. Aber trotz alledem und gerade deßhalb wird der aufrichtige Anhänger der Partei es nicht unter⸗ laſſen, wenn er den niederſchlagenden Thatſachen, welche die letzten Wahlreſultate für die Partei ergeben haben, feſt ins Auge blicken will, daraus ſeine Schlüſſe zu ziehen, und er wird nicht wie jene„Unentwegten“ zu dem Schluſſe kommen, daß es allein die Macht der Umſtände ſei, welche hier gewirkt hat, ſondern er wird ſich als guter Nationalliberaler die Frage vorlegen: Iſt in der Partei auch Alles ſo wie es ſein ſollte? Freilich, darüber herrſcht kein Zweifel, daß eine Partei wie die ſich nicht auf jenes Gebiet der Schlagwortpolitik begeben kann, daß ſie ſich nicht darauf begeben darf, wenn ſie nicht ihren ſämmtlichen Traditionen untreu werden will. Und auch das wird man ſich nicht verhehlen, daß hier der Kernpunkt liegt, von dem aus jene für die Partei betrüben⸗ den Niederlagen der letzten Zeit ſich erklären laſſen. Und wenn er es dann mit ſeiner Partei ehrlich meint, ſo wird er von den Gegnern lernen wollen, er wird ſeine ehrlichen Gegner herausſuchen und alle jene Ausführungen, die insbe⸗ ſondere einen Fehler in der Taktik, einen Fehler in dem jetzigen Gefüge der Partei glauben conſtatiren zu müſſen, nicht ſo ohne Weiteres beiſeite ſchieben. Der Standpunkt der nationalliheralen Partei in dem tobenden Kampfe der mate⸗ riellen Intereſſen iſt immer ſchwieriger geworden, ihre Stärke und ihre Bedeutung beruht in erſter Linie auf der Betonung jener nationalen Geſichtspunkte, die leider in eben dieſem Kampfe jetzt beträchtlich zu kurz gekommen ſind. Aber daß dafür noch ein Boden vorhanden iſt, das beweiſen die verſchiedenen Gelegenheiten, bei denen der all⸗ verehrte Führer der Partei, Rudolf von Bennigſen es immer noch wieder vermocht hat, aus em öden Materialismus der Reichstagsdebatten heraus die Dis⸗ cuſſion auf jenes Gebiet der nationalen Begeiſterung zu tra⸗ gen, auf dem ſich auch die jetzt zum Theil zerſplitterten Fähn⸗ lein wieder zuſammenfinden werden, wenn der richtige Moment den richtigen Mann finden wird. Dieſer Grundlage wird die Partei nie entrathen können und auch nie entrathen wollen, und deshalb iſt es in gewiſſer Beziehung nicht mehr als folge⸗ richtig, wenn ſie den ſchwebenden wirthſchaftlichen Fragen ihren Mitgliedern einen gewiſſen Spielraum läßt, wenn ſie dieſe Intereſſen nicht als die suprema lex hinſtellt, wenn ſie nicht verlangt, daß ihre Angehörigen ſich dictatoriſch einem Führer fügen, ſondern wenn ſie Jedem nach ſeiner freieſten Ueberzeugung den Muth ſeiner Meinung läßt. Daß nach der zeitlichen Lage der Dinge hier eine Angriffsſtelle liegt und eine Schwäche, die in den letzten Mißerfolgen bei den Wahlen klar zu Tage getreten iſt, wird Niemand leugnen, und wir meinen, daß hier eine etwas größere Geſchloſſenheit und Ein⸗ heitlichkeit am Platze wäre, daß insbeſondere vermieden würde, mit jenen extremen Elementen von beiden Seiten zu liebäugeln, und daß hier eine reinliche Scheidung eintrete, wie ſie ſeinerzeit Bennigſen in richtiger Er⸗ kenntniß durchführte, als er dem Dr. Diedrich Hahn zu erkennen gab, daß für ihn in der Partei kein Platz ſei. Dieſe ſelbe Freiheit in den wirthſchaftlichen Fragen, die nach der individuellen Seite unter den heutigen ſchwankenden Verhält⸗ niſſen und bei den ſonſtigen Grundſätzen der Partei in der Natur der Dinge liegt, hat nun auch das zur Folge, daß ein⸗ zelne impulſive Naturen die Partei im beſten Glauben in Situationen hineingeriſſen haben, für welche die Partei, ein⸗ edenk ihrer Einmüthigkeit, wenigſtens inſoweit einzutreten ſich verpflichtet fühlte, daß ſie dieſelben nicht offtziell des⸗ apouirte. Es war zu erwarten, daß hieraus die vielen Gegner der Partei Waffen ſchmieden würden, um ſie bloßzuſtellen als eine, die nicht geſinnungstüchtig ſei, die ſchwankende Grund⸗ ſätze habe. Trotzdem wird ſich aber die Partei niemals dazu verleiten laſſen, jene Art von diktatoriſcher Disziplin einzu⸗ führen, wie ſie Herr Eugen Richter auszuüben beliebt. Er iſt natürlich, obwohl ſein zuſammengeſchmolzenes Häuflein ihm eigentlich am allerwenigſten Veranlaſſung dazu geben ſollte, in irgend welches Triumphgeſchrei über die Niederlage der Nationalliberalen in Waldeck einzuſtimmen, der erſte und weitgehendſte hierin. Wer den Erſcheinungen, wie ſie die letzten Wahlen gezeitigt haben, auf den Grund gehen will, der wird, wenn er ehrlich iſt, vor allen Dingen nicht vergeſſen dürfen, daß die nationaliberale Partei in der Wahl ihrer Agitationsmittel nach ihrer ganzen Vergangenheit nicht das Maß von Scrupelloſigkeit anwenden darf, welches das ein⸗ ſeitige Hervorkehren der materiellen Intereſſen und das Koket⸗ tiren mit dem Socialismus aus Rückſicht auf das allgemeine Stimmrecht zur Grundlage macht für den Wahlerfolg. Wer die Art und Weiſe verfolgt hat, mit welcher inſonderheit bet der Wahl in Waldeck gewüthet iſt, der wird, wenn ihm ſein Vaterland lieb iſt, nicht ohne traurige Beſchämung ſich ein⸗ geſtehen müſſen, daß ein bedenklicher Rückgang in der Werthung und Beurtheilung aller jener Grundfragen des deutſchen po⸗ litiſchen Daſeins eingetreten iſt, und daß hier ein Same geſäet iſt, deſſen Aufgehen man ja ſchon zum Theil verfolgen kann, vor deſſen Früchten uns aber nicht jene Leute bewahren werden, die mit phariſäiſchem Hochmuth von dem Hinſterben des Na⸗ tionalliberalismus ſprechen, ſondern nur jene, die, eingedenk der großen Vergangenheit und eingedenk des durch unſere Vartei zum arößten Theil Erreichten, nicht den Glauben un⸗ 2. Seite. SGeneral⸗Auzeiger. Mannheim, 29. Juli. Reren wollen an bie glückliche polftiſche Zukunft des ſchwer vor einem Viertelfahrhundert Grrungenen. 95 freilich mittlerweile die nationalliberale mit verſchrankten Aruzen zuſehen darf, wie dieſe Güter mehr und mehr ſchwinden und wie damit dann auch allerdings die Grundſcaalen der Nurtei erſchüttert würden, das iſt ebenſo unzweifelhaft und dazu gehört gegenüber all' dieſem Getriebe eine größere Einheitlichkeit in der Partei, eine nicht zu weit ehende Freiteit des Einzelnen in der Stellung zu den im ordergründe ves Intereſſes ſtehenden wirthſchaftlichen Fragen; dazu gehört auch eine größere taktiſche Disciplinirtheit, die auch wir, wir wollen es uns nicht verhehlen, an verſchiedenen Ftellen leider haben vermiſſen müſſen. Wenn nur der alte nationalliberale Wedanke wieder voll zum Durchbruch gelangt, deun wad ſich auch dieſe Unterordnung des Einzelnen unter das gruße politiſche Ganze der Partei wieder mit Leichtigkeit von ſelbſt vollziehen, und dann werden unſere Gegner von dem hohen Kothurn der Geſinnungstüchtigkeit, die ſie gepachtet u haben glauben und deren Auspoſaunen ein Hauptinventar⸗ ück ihres politiſchen Handwerkszeugs bildet, herunterſteigen müſſen und nicht mehr die Maſſe Gläubige finden, auch wenn ſie noch mehr den Inſtinkten der Maſſe zu ſchmeicheln ver⸗ ſuchen. Die nationalliberale Partei können ſolche Unkenrufe nicht an dem Glauben irre machen, daß ihre Grundſätze und ihre Ziele eines der nothwendigſten Glieder bilden in dem politiſchen Leben unſeres Volkes. artei nicht —— Aus Stadt und Tand. Mannheim, 28. Juli 1895. Nationalliberaler Bezirksverein Schwetz⸗ inger Vorſtadt⸗Lindenhof. Am Samſtag Abend hielt der Verein in der Kaiſershütte wieder eine Verſammlung ab, die überaus ſtark beſucht war. In Abweſenheit des zweiten Vorſitzenden, Herrn Seyfried, welcher verreiſt iſt, übernahm im Einverſtändniß der Ver⸗ ſammlung Herr Stadtrath Reuling den Vorſitz und gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung in warmen, von Herzen lommenden und zu Herzen gehenden Worten des jüngſt ver⸗ ſtorbenen Herrn Direktor Hoff, des erſten Vorſttzenden des Vereins ſeit deſſen Gründung, indem er Folgendes ſagte: Es bleibt mir die Grledigung einer traurigen Pflicht, in⸗ dem ich des ſchweren, von uns Allen tiefempfundenen Ver⸗ luftes gedenke, den unſer Verein vor wenigen Tagen durch den Tod unſeres erſten Vorſitzenden, des Herrn Director Hoff, erlitten hat. Die Trauerbotſchaft kam für mich, wie für alle die vielen Freunde und Bekannten, die der Verſtorbene hatte, ſo unerwarket, daß ich kaum heute noch genügend Worte finde, um den erſchütternden Eindruck ſchildern zu können, den die Nachricht von dem plötzlichen Tode des hochverehrten Freun⸗ des auf 1 8 und alle Diejenigen machte, die das Glück hatten, mit Herrn Hoff in näherer Berührung zu ſtehen. Haben wir doch Alle in ihm einen mit den ſchönſten und edelſten Man⸗ nestugenden ausgeſtatteten, hochehrenwerthen Charakter kennen elernt und denſelben nicht nur als Vorſttzenden unſeres Hereins, als 9 umſichtigen Leiter und kräftige Stütze ver⸗ ehrt, ſondern als Freund und Berather, der ein warmes Herz hatte für ſeine Mitmenſchen und der mit Rath und That gerne denjenigen unterſtützte, der ihn um Rath und Hilfe anging. Wer kennt nicht das ſchöne Verhältniß, das zwiſchen ihm und den Arbeitern, ſowie ſeinen Mitbeamten des Geſchäfts beſtanden hat, deſſen Leitung ſeit langen Jahren ſeinen Hän⸗ den anvertraut war? Es war dies ein Verhältniß, deſſen Beſtand ſich auf gegen⸗ ſeitige Achtung und Werthſchätzung gründete, wo der Verkehr wiſchen Vorſtand und Untergebenen bei aller, für die er⸗ Fein⸗ Leitung jeden Betriebs nothwendigen Strenge und dnung mehr ein freundſchaftlicher als abſoluter war. Herr Director Hoff verſtand es, die Intereſſen des Ge⸗ 100 mit den Intereſſen der Arbeiter weit thunlichſt in inklang zu bringen und ward deßhalb von dieſen mit Recht verehrt und geliebt. Wenn 0 noch ſeiner Thätigkeit im öffentlichen Leben darf, ſo war er als Mitglied des Stadtverordneten⸗ ollegiums und Bezirksraths eine werthgeſchätzte Kraft, deren 28 auch in dieſen Kreiſen tief empfunden werden wird. ir Bewohner der Schwetzinger Vorſtadt aber verlieren in ihm doppelt viel, denn er half allezeit thatkräftig mit, wo 5 1 5 die Intereſſen unſerer Vorſtadt zu wahren und zu rdern. Es iſt voruber— und es bleibt uns nur die Erinnerung an den treuen Freund und hochgeſchätzten Mann. Laſſen Sie uns, meine Herren, dieſe Grinnerung dauernd wachhaltend und uns beſtrebt ſein, nach ſeinem Vorbilde im Intereſſe unſeres Vereins ſowie im Intereſſe der Allgemeinheit! Und hiermit ſchließend, fordere ich Sie auf, ſich zum ehrenden Angedenken an den Verſtorbenen von Ihren Sitzen zu erheben. In die hierauf eintretend, wurde die Neu⸗ wahl des erſten Vorſitzenden vollzogen und Herr Reuling einſtimmig gewählt. Unter der Zuſtcherung, daß er gerne ſein Beſtes für das fernere Gedeihen des Vereins 6 55 Feuilleton. — Aushebung eines Adlerneſtes. Letzter Tage wurde im Morteratſchthal von Waldhüter Danüſer, Dr. O. Bernhard, Schloſſer Gredig und dem jungen Führer Andreas Rauch, denen ſich noch ein Fabrikant aus Winterthur angeſchloſſen aus einer hohen Felswand ein ausgehoben. 0 man ſich durch ein 60 Meter langes Seil, das oben am Rande des Abgrundes an einer Arve feſtgebunden war und noch etwa 3 Meter unter das Neſt herunterreichte, ge⸗ ſichert hatte, wurde der Horſt von unten herauf in Angriff ge⸗ nommen. Die Männer konnten bis etwa zwei Meter an das Neſt heranklettern; daſelbſt poſtirten ſich die einen, um die alten Adler zu begrüßen, falls ſie unangenehm geworden wären, während der junge Rauch an das Seil gebunden wurde und ſich in das Neſt ſchwang. Dem großen Horſte wurden zwei wohlgenährte junge Steinadler entnommen und in einen Sack eſteckt. Im Horſte fanden ſich die Ueberreſte von zwei jungen Ulniſen einem gewöhnlichen und einem Alphenhaſen. Von einem Murmelthiere, das Waldhüter Danüſer am Tage vorher dem Horſte zutragen ſah, war keine Spur mehr vorhanden. Wenige Tage darauf hat der Waldhüter Johann Wäsler in Frutigen ein Adlerneſt ausgehoben. Nach längerer Beobachtung gelang es dem Schützen, am Lerchi ob Gaſtern(an der Gemmi⸗ koute) einen mächtigen Steinadler zu ſchießen und am folgenden Tage auch den ſchier unzugänglichen Horſt zu leeren. Ein drei Wochen altes Pärchen war die Beute des mit den größten Schwierigkeiten verbundenen Streifzuges. — In der freundlichen Donauſtadt Linz conſtituirte im verfloſſenen Winter eine aus Mitgliedern des dortigen Stadttheaters und aus angeſehenen Bürgern beſtehende Tiſch⸗ geſellſchaft unter der Bezeichnung„Elub der Gefühlvollen“, Die„Statuten“ dieſes Clubs enthielten ſehr erheiternde, zu⸗ meiſt auf die„geiſtigen Genüſſe“ Bezug habenden Beſtim⸗ müngen, es wurde aber auch der Armen gedacht und dieſe Verſammlung von gefühlvollen Männern verſtand es, ebenſo wacker zu trinken, wie Wohlthaten zu üben. Eines der luſtigſten Mitglieder der Geſellſchaft, der Heldenſpieler A, ſchied nach Selus der Theaterſaiſon aus dem Engagement und ihm zu mehrere herrliche und meiſterhaft geſungene wolle, nahm derſelbe unter dem freud igen Beifall der Ver⸗ ſammlung die Wahl an. Herr ne theilte hierauf mit, daß ihm durch die Cenkralleitung zur Kenntniß gebracht worden ſei, die auf dem Lindenhof wohnenden Parteimitglie⸗ der hätten ſich vor einigen Tagen zu einem beſonderen Be⸗ zirksverein conſtituirt und ſpricht ſein Bedauern aus, daß hierdurch der Verein Schwetzinger Vorſtadt, deren thatkräf⸗ tiger Mitwirkung verluſtig ging, wenngleich auch ſeines Er⸗ achtens die Decentraliſtrung der Parkei in möglichſt viele Bezirke nur den Intereſſen derſelben förderlich ſein könne. Der engere Vorſtand wurde durch die Wahl der Herren Güterexpedient Duball und Glaſermeiſter Lamerdin auf ſeine beſtimmun sgemäße Mitgliederzahl ergänzt. Hier⸗ mit war der geſchäftlſche Theil der Tagesordnung erledigt und ertheilte der Vorſitzende nunmehr Herrn Profeſſor Be⸗ hagel das Wort zu einem ebenſo lehrreichen als intereſ⸗ ſanten Vortrag über die Ereigniſſe bei Ausbruch des deutſch⸗franzöſiſchen Krieges von 1870/71, über die Stellung unſeres Altreichskanzlers des Fürſten Bismarck zu jener Zeit nationgler Erhebung, deſſen, trotz aller gegneriſcher Ver⸗ unglimpfung, mackellos in der Geſchichte daſtehendes Ver⸗ halten als pflichttreuer Rathgeber ſeines Königs, unſeres großen Kaiſers Wilhelm., und über die mit ſchweren Opfern erkämpften Errungenſchaften, deren Erhaltung als eine heilige Pflicht erklärend. Auf die äußere Politik über⸗ gehend, wurden durch Redner der ſchmachvolle Anſchlag auf Stambulow, den bulgariſchen Bismarck, das unnatürliche Bündniß zwiſchen der Republick, welche die Erbin der Ideale der großen Revolution zu ſein behaupte und dem despotiſch regierten Rußland, gebührend gekennzeichnet, die Friedens⸗ bürgſchaft hervorgehoben, welche der von dem großen Kanzler eſtiftete Dreibund biete, hierbei aber auch die Nothwendig⸗ eit betont, ſich auf die eigene Kraft verlaſſen zu können und deßhalb eine Schwächung der deutſchen Wehrkraft mit allen Mitteln zu bekämpfen, Bei Beſprechung der inneren Politik nahm Redner Ge⸗ legenheit den klaren politiſchen Blick unſeres Reichstags⸗Ab⸗ geordneten Baſſermann zu rühmen, der die verderblichen Wirkungen jener auf eine Art Sozialiſtengeſetz hinzielenden Beſtrebungen auf dem Parteitag in Frankfurt vorausgeſagt habe.— Nicht ein Ausnahmegeſetz, ſondern treue politiſche Arbeit ſei das Mittel, die Unzufriedenheit zu vermindern und den Ausgleich zu finden zwiſchen den einzelnen Ständen und Berufskreiſen. Redner ſprach noch die Hoffnung aus, daß insbeſondere die beſſer geſtellten Klaſſen ſich mehr als bisher auf ihre Pflicht beſinnen möchten, ohne Rückſicht auf Beſchimpfung und Verläſterung, auf Dank oder Undank ſich an der Löſung der politiſchen Aufgaben der Gegenwart zu betheiligen und ſchloß ſeinen mit großem Beifall aufgenommenen, geiſtreichen Vortrag mit einem Hoch auf das Deutſche Vaterland, in welches die Verſammlung begeiſtert einſtimmte. Der Vorſitzende ſpricht ſeinen warmen Dank für den hoch⸗ intereſſanten Vortrag aus, weiſt auch ſeinerſeits eindringlichſt darauf hin, daß es Angeſichts der Anſtrengungen, welche die Gegner in jetziger Zeit machten, um durch Förderung der Unzufriedenheit und des Unfriedens das mühſam Errungene zu gefährten, doppelt Pflicht eines jeden Einzelnen ſei mitzu⸗ arbetten an den Aufgaben der Partei und hofft, Herr Pro⸗ feſſor Behagel wolle aus dem reichen Schatz ſeines geſchicht⸗ lichen Wiſſens, wie ſeines Wiſſens überhaupt, noch recht halteg in den Vereinsverſammlungen gleichbelehrende Vorträge alten, wie heute. Die Mitglieder des Geſangvereins„Sängerkreis“, welche auch bei dieſer Verſammlung erſchienen waren, trugen hierauf errlt Lieder vor und ernteten hierfür den wohlverdienten Beifall der Verſammlung ſowie den berechtigten Dank für deren be freundlich gebotene Mitwirkung bei dem ſchönen Verlauf des geſelligen Zuſam⸗ menſeins der Vereins, den Herr Güterexpedient Duball zum Ausdruck brachte und der Vorſitzende dahin erweiterte, daß er im Namen der Verſammlung die Bitte ausſprach, der Verein„Sängerkreis“ wolle auch Aurr in gleicher Weiſe 115 Verſchönerung der Vereinsabende beitragen und auf eſſen Vorſtand, Herrn Lamerdin wie Dirigenten, Herrn Reuter, ein Hoch ausbrachte, in das die Ver⸗ ſammlung freudigſt einſtimmte. Herr Oberinſpector Wolfhard erbat ſich hierauf das Wort und ſprach Herrn Reuling für die Annahme der Wahl zum Vorſtitzenden im Namen ſämmtlicher Parteige⸗ noſſen den herzlichſten und wärmſten Dank aus, berührte dann noch die Frage der Mittelſtandsbewegung und richtete an die Parteileitung die ernſte Mahnung, mit aller Energie und mit Nachdruck ſich den Intereſſen des bedrängten Mit⸗ telſtandes nach Kräften anzunehmen. Sein Hoch galt dem deutſchen Volks⸗Ideal, der Quelle unſerer ſittlichen Kraft, unſerer nationalen Wohlfahrt und inneren Zufriedenheit. Reicher Beifall lohnte auch dieſen ſchöne ſchwungvolle Anſprache. m weiteren Verlauf nahmen noch die Herren Tubach und Zeiler das Wort, Erſterer, indem er in freundlichen Worten Herrn Reuling ſeine Anerkennung ausſprach, daß derſelbe krotz ſſeſe vielſeftigen Berufspflichten und im öffent⸗ lichen Intereſſe ſchon übernommenen Laſten nunmehr auch noch die Leitung des Bezirksvereins Schwetzinger Vorſtadt zu übernehmen ſich entſch 8 habe, Letzterer, indem er einerſeits ſeinem Bedauern Ausdruck gab, über die durch die ——',ß8ä—— Ehren wurde eine ſolenne„Gefühlsduſelei“ abgehalten, wie die Clubabende benamſet werden. Als der Gefeierte ſich in gehobener Stimmung um die ſechſte Morgenſtunde zu Bette begeben wolle, ſtörte ihn eine— Pfändungscommiſſion. Was jedoch das Betrübendſte an dieſer an und für ſich unange⸗ nehmen Thatſache war und den Mimen in die Stimmung des raſenden Roland verſetzte, war der Umſtand, daß es der Schneider., ein Wil des des Club, war, der auf ſolche Weiſe der Vergeßlichkeit des Herrn.beikommen wollte. Voller Entrüſtung berief der Schauſpieler am ſelben Tage noch eine außerordentliche Verſammlung des Club ein und ſtellte den Antrag, daß der Schneidermeiſter, welcher ſich als ſo wenig gefühlvoll erwieſen hatte, aus dem Verbande der„Gefühl⸗ vollen“ ausgeſchloſſen werde. 013 wurde dieſe Angelegen⸗ 5 779 zur Zufriedenheit des Gläubigers und Schuldners eigelegt. — Napoleous Degen. Auf der zur Zeit in Paris ſtatt⸗ Beit der Ausſtellung von hiſtoriſchen Gegenſtänden aus der eit der erſten franzöſiſchen Revolution und des erſten Kai⸗ ſerreichs befindet ſich eine ganze Anzahl von Degen, die Na⸗ poleon J. gehörten. Gegenüber der Stattlichkeit dieſer Samm⸗ lung verdient jedoch die Thatſache Erwähnung, daß Napoleon ſeit ſeinem Austritte aus dem eigentlichen Truppendienſt, d. h. als erſter Konſul und Kaiſer, nur dreimal den Degen gezogen hat. Das erſte Mal that er es während des Rückzuges aus Rußland 1812, einen Tag nach der Schlacht vor Malo⸗Jaros⸗ lawez, gegen eine Schaar Koſaken, die ihn und ſeinen General⸗ ſtab angriffen. Das zweite Mal war die Handlung noch dra⸗ matiſcher. Es war bei Areis⸗ſur⸗Aube(1814), als die Kaval⸗ lerie⸗Diviſion des Generals Colbert gegen die Oeſterreicher und Ruſſen vorrückte, aber, von Kartätſchenfeuer empfangen, Kehrt machte und von den Koſaken verfolgt wurde. Als Napoleon das ſah, ſpornte er, außer ſich vor Zorn, ſein Pferd an und ſprengte mitten in den wirren Knäuel von Verfolgten und Verfolgern. Er will den Degen ziehen, allein dieſer iſt eingeroſtet; erſt mit Hilfe ſeines Adjutanten gelingt es Napoleon, die Klinge aus der Scheide zu keißen, wobei er ſich an der Hand verletzte. Inzwiſchen war bereits eine Gruppe der flüchtigen franzöſiſ avallerie nach Arcis ga⸗ edner für ſeine Centralleitung beſchloſſene Abtrennung des Lindenhofs von dem Verein Schwetzinger Vorſtadt, andererſeits ebenfalls der Ueberzeugung und Anſicht war, daß durch ein beſſeres Zu⸗ ſammenwirken im engeren Kreiſe die Intereſſen der Geſammt⸗ Partei mehr gefördert werden könnten. Erſt gegen ½12 Uhr erreichte die impoſante Verſamm⸗ lung ihr Ende, die von Neuem den Beweis lieferte, daß die nationalliberale Sache in Arbeiter⸗ und Bürgerkreiſen immer feſtere Wurzel faßt, und wir getroſt und mit froher Zuver⸗ ſicht der weiteren Entwickelung der Dinge entgegenſehen können. Perſonalnachrichten. Gr. Miniſterium des Innern. Verſetzt wurden in gleicher Eigenſchaft: Haas, Karl, Poltzeiwachtmeiſter in Pforzheim, nach Karlsruhe. Ruder, Cyprian, charakteriſirter Pelsze a in Karlsruhe, nach Freiburg.— Verſetzt wurde: Geier, Rudolf, charak⸗ teriſirter Polizeiwachtmeiſter in Freiburg, unter gleichzeitiger Ernennung zum etatsmäßigen Polizeiwachtmeiſter zum Amt Pforzheim.— Ernannt wurden: Brogle, Kaver, charak⸗ teriſirter Polizeiſergeant in Freiburg, zum etatsmäßigen Poli⸗ zeiſergeanten. Bittiger, Ludwig, Poligeiſergeant in Frei⸗ burg, zum etatmäßigen Polizeiwachtmeiſter.— Verlſehen wurde: Stier, Eduard, Polizeiwachtmeiſter in Pforzheim, der Charakter als Polizeikommiſſär.— In den Ruheſtand wurde verſetzt: Frey, Johann Karl, Polizeiwachtmeiſter in Karlsruhe, unter Anerkennung ſeiner langjährigen, treugeleiſteten Dienſte. Verſetzt wurden in gleicher Eigenſchaft: Jauer, Niko⸗ laus, Amtsdiener beim Amt Karlsruhe, zum Amt Sinsheim. Stadelhofer, Friederich, Amtsdiener beim Amt Sins⸗ heim, zum Amt Karlsruhe. Walter, Auguſt, Schutzmann beim Amt Karlsruhe, zum Amt Mannheim. Scherer, Cle⸗ mens, Schutzmann beim Amt Karlsruhe, zum Amt Pforzheim und Schneider, Jakob, Schutzmanu beim Amt Karlsruhe, zum Amt Freiburg. Miniſterium der Juſtiz, des Kultus und des Unterichts. Etatsmäßig angeſtellt wurden: Branner, Karl, Aktugr beim Amtsgericht Ettenheim, als Aktuar beim Amtsgericht Neckarbiſchofsheim. Zirkel, Adam, Aktuar beim Amtsge⸗ richt Neckarbiſchofsheim, als en reaee, Braun, Martin, Gerichtsvollzieher in Meßkirch. Höflin, Claudius, Gerichtsvollzteher in Bonndorf.— Verſetzt wurden: Gieſer, Jakob Aktuar beim Amtsgericht Schopfheim, zum Amtsge⸗ richt Ettenheim. Lang, Guſtav, Aktuar beim Amtsgericht Bruchſal, zum Amtsgericht Schopfheim. Hermann, Mar⸗ tin, Aktuar beim Amtsgericht Sinsheim, zum Amtsgericht Bruchſal. Bachmann, Johann, Aktuar beim t Bonndorf, zum Landgericht Waldshut. Bercher, Aktuar beim Amtsgericht St. Blaſten, zum Amtsgerich Konſtanz.— Zugewieſen wurde: Hollerbach, Wilhelm, Rechtspraktikant, dem Amtsgericht Sinsheim. Etatmäßig angeſtellt wurde;: Bollong, Max, Aktuar beim Amtsgericht Kehl.— Zurückgenommen wurde: die Ver⸗ ſetzung der Gerichtsvollzieher: Güde, Johann, in Kehl, nach Karlsruhe, Liede, Heinrich, in Mosbach, nach Kehl.— Ver⸗ ſetzt wurden: die Gerichtsvollzieher; Jeſter, Stefan, in Triberg, nach Karlsruhe, Adelberg, Franz Viktor, in Kon⸗ ſtanz, nach Triberg, Liede, Heinrich, in Mosbach, nach Kon⸗ ſtanz, Zirkel, Adam, in Neckarbiſchofsheim, nach Mosbach. — Ernannt wurde: Keller, Karl, Militäranwärter, von Kippenheim, zum Gerichtsvollzieher in Waldshut, chulweſen. A. Mittelſchulen. Verſetzungen und Ernennungen: Die Reallehrer: 9 at h, Karl, vom Gymnaſium in Lörrach an die höhere Mädchen⸗ ſchule in Heidelberg, Kratzer, Rudolf, von der höheren Mädchenſchule in Heidelberg, an das Gymnaſtum in Lörrach, B. Volksſchulen. Bär, Ernſt Joſef, Unterlehrer in Konſtanz wird Haupt⸗ lehrer daſelbſt, Baumann, Georg, Unterlehrer von Sunt⸗ hauſen nach Reichenbach, A. Triberg. Bechler, Joh, Schul⸗ verwalter in Gaienhofen, A. Konſtanz, wird Hauptl. daſelbſt, 1555 cher, Georg, Unterlehrer in Sinsheim, wird Haupt⸗ ehrer in Sandweier, A. Baden, Fiſcher, Julius, Unter⸗ lehrer, von Schönwald nach Watterdingen, A. Engen, Graf, Karl, Unterlehrer, von Watterdingen nach Schönwald, A. Triberg, Heckmann, Albert, Hilfslehrer, von Jitlingen nach Oberöwisheim, A. Bruchſal, Schöpflin, Emil, Un⸗ terlehrer, von Reichenbach, A. Triberg, nach Sunthauſen, A. Donaueſchingen, Schweizer, Donat, Hilfslehrer in Nieder⸗ ebisbach, als Unterlehrer nach Stetten a. k.., A. Meß⸗ rch, Sigriſt, Johann, Unterlehrer in Stetten a. k.., als Hilfslehrer nach Wehr, A. Schopfheim.— Geſtorben: Uihlein, Johann Anton, penſ. Hauptlehrer in Sandhauſen, Gr. Steuerverwaltung. Verſetzt: Weiler, Wilhelm, Steuereinnehmergehilfe bei der Steuereinnehmerei III in Karlsruhe, zu der Steuer⸗ Einnehmerei II daſelbſt, Auer, Matthäus, Steueraufſeher in Lörrach, nach Walldürn anſtatt nach Ueberlingen.— Etat⸗ 9 8 angeſtellt wurde: Beathalker, Gregor, Steuer⸗ Au 88 5 in Mannheim.— Uebertragen wurde: Gai, Karl, Fußgendarm in Lemberg, eine etatmäßige Gehilfenſtelle bei der Stkeuereinnehmerei III in Karlsruhe in nicht etat⸗ mäßiger Weiſe.— Geſtorben: Herbſter, Jobann, Steuer⸗ Einnehmer in Altbreiſach, am 7. Juli ds. Is. langt; der Kaiſer holte ſie ein, ſtellte ſich vor den Brücken⸗ kopf und ſchrie, den Degen ſchwingend:„Wer wagt es, 40 niederzureiten?“ Die fliehenden Truppen machten beſchäm Kehrt und griffen nun mit beſſerem Erfolg neuerdings den Feind an. Das dritte und letzte Mal zog Napoleon den Degen bei Waterloo, als er am Abend, von einem Viereck ſeiner alten Garde geſchützt, die Flucht ergriff, Er wollte noch einmal den Kampf aufnehmen, aber ſeine Bemühungen waren nutzlos. Er mußte auf den Gebrauch des Degens.— diesmal auf immer— verzichten. 5 —, Der verdienſtvolle Schwiegervater. Als der ſelige Grevy ſeines Eidams Wilſon halber die Präſidentſchaft der Republick niederlegen mußte, lautete das Tagesgeſchrei der Pariſer:„Ah! quel malheur'avoir ur gendre!“— Welch Unglück einen Schwiegerſohn zu haben. Aber ſo ſchlimm iſt das doch nicht in manchen manchmal iſt es ſogar ein Vortheil. Dem Senator Guinot ſoll jetzt in ſeiner Hei⸗ mathſtadt Amboiſe ein Denkmal vor dem Rathhauſe geſetzt werden. Wer iſt dieſer Herr Guinot? Ein ehrenwerther Gerbereibeſitzer, der zur monumentalen Verherrlichung keines⸗ wegs beſtimmt ſchien. Aber in ſeiner Werkſtatt hat Herr Felix Faure das Handwerk gelernt und mit ſeiner Tochter hat er ſich vermählt. Herr Guinot bekommt ſein Denkmal als Schwiegervater. Ah, quel bonheur davoir un gendre — Von kleinen und großen Königen. Den kleinen König von Spanien und den von Siam, die noch im Knaben⸗ alter ſtehen, ausgenommen, iſt der Kaiſer von China der kleinſte aller Könfge, nur eine Königin iſt noch kleiner als er und zwar die Königin Victoria, die beiſpielsweiſe beim Photographiren ſtets auf einem Schemel ſteht, und deren Sitz — ſei es nun im Thronſaale, im Speiſeſaale, im Theater oder im Wagen— ſtets beträchtlich erhöht iſt. Das Haus Hohenzollern hat der Welt meiſt große Fürſten gegeben. Kaiſer Wilhelm I. war s engliſche Fuß hoch, ſein Bruder Prinz Karl 6 Fuß 4 Zoll, am impoſanteſten aber iſt Prin Albrecht, der 6 Fuß 6 Zoll hoch einhergeht. Nur um 2 Zo 1 555 1 die König von Belgien und wieder um 3 leiner als dieſer, aber noch immer eine außerordentlich ſtatt⸗ Je 5 erworbenen Mannheim, 29. Jull. General⸗ Anzeiger. Ernannt: Weiß, Theobald, mit Verfehung einer Gehil⸗ fenſtelle bei der Steuereinnehmerei III in Karlsruhe betraut, zum etatmäßigen Steuereinnehmereigehilfen.— Verliehen: Eberhardt, Franz, Steueroberaufſeher in St. Blaſien, die Auszeichnung für 18jährige treue Dienſte.— In den Ruheſtand verſetzt: Schleicher, Friedrich Auguſt, Steuer⸗ einnehmer in Mosbach, auf Anſuchen wegen leidender Geſund⸗ heit unter Anerkennung ſeiner langzährigen treuen Dienſte.— Geſtorben: Rieſter, Michael, Steuereinnehmer in Walds⸗ hut, am 17. d. M. Großh. Zollperwaltung. Ernannt: Ritter, Gregor, Zolleinnehmer in Büß⸗ lingen, zum Nebenzollamtsaſſiſtenten in Leopoldshöhe.— Uebertragen: Mösle, Stephan, Privatlageraufſeher in Mannheim, die Stelle eines Grenzaufſehers in Rielaſingen. Griesbaum, Richard, Privatlageraufſeher in Mannheim, die Stelle eines Grenzaufſehers in Grenzacherhorn.— Etat⸗ mäßig angeſtellt wurden: die Grenzaufſeher Seubert, Wilhelm, in Neuhaus, Klaiber, Andreas, in Konſtanz, Uhrig, Anton, in Wiechs, Weber, Martin, in Thengen. — Verſetzt: die Grenzaufſeher Hemmlein, Gregor, in Hauenſtein, nach Waghäuſel und mit der Verſehung der Stelle eines Rübenzucker⸗Steueraufſehers betraut, Roos, Joſeph, in Unteruhldindingen, nach Lüttingen, Motz, Roman, in Säckingen, nach Baſel, Moſer, Pius, in Horn, nach Unteruhldingen, Weiß, Wilhelm Andreas, in Gailingen, nach Haltingen.— Zurückgenommen: Die Verfetzung des Grenzaufſehers Wilhelm Seeberger von Horn nach Grenzacherhorn.— Entlaſſen wurde: Biſchoff, Georg Joſeph, Grenzaufſeher in Ofterdingen. Gr. Geudarmerie⸗Korps. Penfionirt wurden: die Gendarmen: Schill, Wil⸗ helm, vom 3. Diſtrikt, ſtationirt in Wieſenthal, A. Bruchſal, Pfunber, Hermann, vom 1. Diſtrikt, ſtationirt in Säckin⸗ gen, Klauſer, Martin, vom 2. Diſtrikt, ſtationirt in Otten⸗ Nene A. Lahr. Verſetzt wurden: Die Gendarmen: Saurer, Wil⸗ helm, von Ettenheim nach Kenzingen, Hofmann, Hugo, von Kenzingen nach Hauſach, Eckerle, Albau, von Haufach nach Löffingen, Win d, Philipp, von Löffingen nach Otten⸗ heim, Helmel, Johann, von Kehl nach Gengenbach, Zol⸗ ler, Joſeph, von Gengenbach nach Kehl, Nagel, Karl, von Neckarbiſchofsheim nach Seckenheim, Doll, Leopold, von Mannheim nach Neckarbiſchofsheim, Mühlbach, Georg, von Mannheim nach Adelsheim.— Zum proviſoriſchen Gendarmen wurde ernannt: Tröller Franz, Sergeant vom 5. Bad. Infanterie⸗Regiment Nr. 118, beim 2. Gen⸗ darmerie⸗Diſtrikt in Freiburg. Eine 1 der Frieſenheimer Juſel fand am letzten Samſtag Nachmittag durch Mitglieder des Stadt⸗ raths und des Bürgerausſchuſſes ſowie Vertreter der Preſſe ſtatt. Auf einem ſtattlichen Dampfer der Mannheimer Dampf⸗ ſchleppſchifffahrtsgeſellſchaft wurde nach 4 Uhr die Rundfahrt angetreten. Die Einſchiffung erfolgte in der Nähe der Floß⸗ hafenſchleuße. Zunächſt ging es durch den Floßhafen enklang dem Ufer der Frieſenheimer Inſel. Auf der Fahrt gaben 135 Oberbürgermeiſter Beck und Herr Tiefbauinſpektor aſten in der liebenswürdigſten Weiſe die nöthigen Erklä⸗ rungen. Sodann wurde in den Rhein gebogen und ſtromauf⸗ wärts bis an die Oppauer Fähre geſteuert, woſelbſt die Lan⸗ dung ſtattfand. Unter brauſenden 870 1 der Mitfahren⸗ den betrat Lhet Oberbürgermeiſter Beck als Erſter den neu⸗ heil des Mannheimer Gebiets. Hierauf wanderte man über die Inſel. An dem jenſeitigen Ende derſelben wur⸗ den an einer Wieſenböſchung kleine Erfriſchungen für die Theilnehmer an der Beſichtigungsfahrt bereitgehalten. Bei Bier, Wein und Schinkenbrödchen entwickelte ſich alsbald eine ſehr animirte Stimmung, in welcher die Freude über die bedeutende Vergrößerung der Mannheimer Gemarkung zum Ausdruck gelangte. Den Reigen der Reden und Toaſte eröffnete Herr Oberbürgermeiſter Beck mit einer humorvollen Anſprache, ſchließend mit einem Hoch auf den neuerworbenen Gebietstheil der Stadt Mannheim. Als Herr Oberbürgermeiſter Beck geendet hatte, wurde die Mannheimer Flagge auf der Inſel unter Böllerſchüſſen und den Hochrufen der Anweſenden gehißt. Herr Dr. Alt feierte in ſchwungvollen Worten das hochver⸗ diente und hochverehrte Oberhaupt unſerer Stadt, Herrn Oberbürgermeiſter Beck. Herr Ulm toaſtete auf den Vor⸗ ſtand und den Gemeinderath Sandhofen, der die Mann⸗ heimer Herren beim Landen an der Oppauer Fähre empfangen und begrüßt hatte. Herr Emil Hirſch gedachte tn einer zündenden Anſprache der Gemeinden Oppau und Frieſenheim, Herr Kern weihte ſein Glas dem älteſten Bürger von Frieſen⸗ heim, Herrn Dehouſt. Herr Fulda toaſtete auf das einträch⸗ tige Zuſammenwirken im Bürgerausſchuß. Herr Fröbel brachte ein Hoch auf die Preſſe aus. Herr Georg Müller gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Stadt Mannheim ihre mit der Uebernahme der Inſel eingegangenen Verpflichtungen und ge⸗ gebenen Verſprechungen auf das Nachdrücklichſte vertreten und recht bald erfüllen möge. Herr Dreesbach trank auf die neue Bahnverbindung Sandhofen⸗Mannheim, ſowie auf die zweite Neckarbrücke. Inzwiſchen war es 7 Uhr geworden und die Stunde des Aufbruchs herangenaht. Hochbefriedigt kehrten die Theilnehmer nach der Oppauer Fähre zurück, um hier wieder den Dampfer zu beſteigen und rheinaufwärts bis an Santa Elara. Roman von B. Riedel⸗Ahrens. Nachdruck verboten.) 80(Fortſetzung.) „Und jetzt iſt der gereifte Mann eines Veröältniſſes über⸗ drüſſig, das die Unerfahrenheit des jungen Studenten ihn ein⸗ gehen ließ,“ ſagte Marga lachend,„ſelbſtverſtändlich! Aber ich bitte Sie um alles in der Welt, beſter Doktor, ſehen Sie denn nicht ein, daß jene Leute mit ihren Gefälligkeiten nur ein ſchlau berechnetes Spiel in Scene ſetzten und es der reizloſen Henriette nur daran lag, einen Mann zu erobern, und Sie, der harmloſe Student ohne Menſchenkenntniß, ſchienen ihr vorzüglich geeignet, auf den Leim zu gehen. Sie liebten ja das Mädchen garnicht, und aus Dankbarkeit eine unangenehme Perſönlichkeit zu hei⸗ rathen— verzeihen Sie mir, aber das grenzt offenbar an Thor⸗ heit, da hört denn doch Verſchiedenes auf. Nein, ſuchen Sie ſich nur ſo ſchnell wie möglich von ſolchen unleidlichen Feſſeln zu befreien.“ „Alſo das iſt Ihre feſte Ueberzeugung?“ „Aber zweifellos! Meine und jedes andern vernünftigen Menſchen Ueberzeugung. Um Himmelswillen aus ihrer Erzäh⸗ lung geht ja deutlich hervor, daß die beiden Frauen ihre Uner⸗ fahrenheit ausbeuteten und benutzten! Wie viele mögen denen ſchon vor Ihnen aus der Schlinge entwiſcht ſein! Was haben Sie an ſolcher Frau, die alt, häßlich, verknöchert und obendrein an 7 0 unter Ihnen ſteht? Fort mit Schaden! Sie begehen i lche Verbindung ja unerhörte Sünde gegen ſich ſelbſt.“ warSalſhe unb ähnliche orte klangen Doktor Spangenberger wie Muſik. „Seit kurzem iſt auch der Wunſch, das Verhältniß zu Hen⸗ riette zu löſen, dringend an mich herangetreten,— beſonders, ſeitdem ich hier auf Santa Clara weile. eodor ſchwieg, und da Marga nicht genau wußte, wo er 1 0 ſe ihn aus ihren dunkelbewimperten, klaren Augen fragend an. den Landungsſteg der Köln⸗Düſſeldorfer Geſellſchaſt zu fahren, wo man ſich an das Ufer begab. Prämiirung. Herrn Geigenbauer W. Aug. Keßler jr., Q 4, 1, wurde auf der gegenwärtig in München ſtattfin⸗ denden Ausſtellung von Erfindungen und Neuheiten durch die Jury das Ehrendiplom mit goldener Medaille(höchſte Aus⸗ zeichnung) verliehen. »Ein prächtiges Feuerwerk fand am vergangenen Samſtag Abend im Stadtpark ſtatt und hatte daſſelbe eine nach Tauſenden zählende Menſchenmenge in das herrliche Stückchen Mannheimer Erde gelockt. Das Feuerwerk wurde von Herrn Kunſtfeuerwerker Lorenz Schubert aus Bad Homburg ausgeführt. Das Concert führte die Kapelle Peter⸗ mann in ſehr beifallswürdiger Weiſe aus. Es war ein ſchöner, herrlicher Abend. *Die beiden Arbeiter⸗Extrazüge Maunheim⸗Kehl, welche geſtern von hier abgelaſſen wurden, waren beide dicht beſetzt. Die Fahrt verlief in der ſchönſten und beſten Weiſe. Beide Züge krafen pünktlich an ihrem Beſtimmungsorte ein und begaben ſich die zahlreichen Theilnehmer von Kehl aus direkt nach Straßburg, um vorläufig die Stabt und ihre Sehenswürdigkeiten in Augenſchein zu nehmen. Das Hauptziel der Ausflügler bildete ſelbſtverſtändlich das altehrwürdige Münſter. Am Nachmittag fand ſodann der Beſuch der Aus⸗ ſtellung ſtatt, welche durch ihr großartiges Arrangement den beften Eindruck machte. Tauſende von Menſchen bewegten ſich in den ſchönen Anlagen des Ausſtellungsplatzes und das Gedränge in den Ausſtellungshallen war oft ſo ſtark, daß es ſchwer hielt, vorwärts zu kommen. Die Mannheimer intereſſirten hauptiächlich die prächtigen Ausſtellungen hieſt⸗ ger Firmen, welche Zeugniß ablegten von dem guten Rufe, welchen ſich Mannheim auf induſtriellem Gebiete erworben hat. Die Abfahrt von Kehl erfolgte Abends pünktlich um die angegebene Zeit und nach Mikternacht trafen die Aus⸗ flügler in der heiterſten Stimmung hier wieder ein. Wir wollen nicht unterlaſſen, der Generaldirektion der badiſchen Staatseiſenbahnen, auch an dieſer Stelle den Dank auszu⸗ ſprechen, für die Bereitwilligkeit, mit welcher ſie den Ar⸗ beitern die Züge zu dem enorm billigen Preiſe zur Verfügung ſtellte und ſo Gelegenheit gab, die großartige Ausſtellung in Straßburg zu beſichtigen. Ein erfriſchendes und durſtſtillendes Mittel erſten Ranges ſcheint der chineſiſche Thee zu ſein. Laut einer Mittheilung in den„Münchener Neueſten Nachrichten“ vom 24. Juli wurden bei der Truppenverpflegung in den letzten Jahren ſo gute Erfahrungen in dieſer Hinſicht gemacht, daß für die diesjährigen Herbſtmanöver Thee zur täglichen Feld⸗ flaſchenfüllung und auch dann ſtets in Verwendung kommen ſoll, wenn ärztlicherſeits das in den Quartieren und Biwaks verfügbare Trinkwaſſer beanſtandet wird. In touriſtiſchen Kreiſen ſowie für die Sommerfriſche findet chineſ. Thee als durſtſtillendes und belebendes Mittel gleichfalls immer aus⸗ gedehntere Verwendung. Ein Luſtmord iſt geſtern Abend in unſerer Nachbar⸗ ſtadt Ludwigshafen verübt worden und zwar an dem s Jahre alten Töchterchen des ſtädtiſchen Arbeiters Eich. Das Kind war mit ſeinen Eltern auf einem Feſte geweſen, das in dem noch vom pfälziſchen Sängerfeſte ſtehenden Feſtzelt ſtattgefunden hatte. Unterwegs bemerkte das Mädchen, daß es ſeinen Hut in dem Zelte liegen gelaſſen habe. Es eilte zurück, während ſeine Eltern den Heimweg fortſetzten. Das Mädchen kehrte aber nicht mehr nach Hauſe zurück. Heute früh fand man das Mädchen als Leiche in einem Haferfelde in der Nähe der pfälziſchen Preßhefenfabrik. Alle Anzeichen laſſen darauf ſchließen, daß an dem Mädchen zuerſt ein Sittlichkeitsver⸗ brechen vorgenommen und es dann erdroſſelt worden iſt. *Verbrechen oder Selbſtmord. In Mundenheim wurde im Rheine in der Nähe der Ziegelei Kaiſerwörth die Leiche eines unbekannten jungen Mannes geländet. Dieſelbe war bekleidet mit Hoſe und Hemd. Ob Selbſtmord oder ein Verbrechen vorliegt, iſt noch nicht bekannt, jedoch vermuthet man das Letztere, da die Leiche ſtarke Kopfwunden hat und außerdem nur die Uhrkette vorgefunden wurde, während die Uhr und jede Baarſchaft fehlt. Unter dem Verdachte der Kuppelei wurde der Wirth zum„Württemberger Hof“ am Samſtag verhaftet. Die Wirthſchaft wurde polizeilich geſchloſſen *Verhaftet wurde geſtern ein Arbeiter, der vor etwa 8 Tagen in den Anlagen hier ein Sittlichkeitsverbrechen an einem Mädchen verübt hatte. Der Verbrecher wurde dadurch entdeckt, daß er das betreffende Mädchen wieder an ſich zu 0 ſuchte, was aber von der Mutter deſſelben bemerkt wurde. Muthmafßliches Wetter am Dienſtag, 30. Auguft. Infolge des von Island her in ſüdlicher Richtung vor⸗ dringenden Hochdrucks mußte der iriſche Luftwirbel gegen die Loirmündung ſich zurückziehen. Trotz des inzwiſchen erfolgten Ausbruchs vereinzelter Gewitter in Süddeutſchland dauert bei uns die Gewitterneigung noch fort. Doch iſt für Dienſtag und Mittwoch von kurzen Störungen abgeſehen, größtentheils trockenes und heiteres Wetter zu erwarten. — „Ich lernte hier eine junge Dame kennen für die ich ſehr viel Intereſſe empfinde, bei deren Anblick ich erſt deutlich empfunden habe, was eigentlich wahre Liebe heißt.“ „Lucianna?“ fragte Marga. „Nein, ſie iſt es nicht,“ äußerte Theodor verlegen lächelnd und die Spitzen ſeines röthlichen Bartes zwirbelnd. Doch nicht etwa Dong Manuela, meine Schwiegermutter, — ſie iſt beiläufig geſagt fünfundfünfzig,“ rief Marga ſcherzend. „Nein, nein, Fräulein Brandes,— Sie machen ſich luſtig über mich, aber mir iſt es wahrhaftig ernſt r zu Muthe; Sie ſollen alles erfahren,— es iſt ihre Schweſter Leonie. Aber mein Wort darauf, daß ich bis dahin auch nicht durch einen Blick die junge Dame merken ließ, wie es mit meinem Herzen ſteht.“ „Das durften Sie auch nicht, als der Verlobte einer Andern, Doktor Spangenberger,“ erwiderte Marga kalt. „Gewiß nicht,— ich möchte mir auch nur noch eine Frage geſtatten, werden Sie es zugeben, daß ich um die Liebe hrer Fräulein Schweſter werbe, ſobald die nöthigen Schritte zu einer möglichſt ſchonenden Löſung meiner Verbindlichkeiten gegen Henriette Bandelmann gethan ſind?“ Marga ſann eine Weile nach; ſoviel ſie bis jetzt aus den Aeußerungen des Doktors vernommen, waren ſeine Verhältniſſe geregelte und er wohl im Stande eine anſpruchsvollere Frau als Leonie zu ernähren, ſobald deshalb das ſtörende Bündniß beſeitigt, lagen weiter keine Schwierigkeiten vor, ja Marga hieß im Grunde die vortheilhafte Verbindung ſogar recht willkommen, Leonie kam dadurch früh an einen paſſenden Mann und ſie ſelbſt war für immer der läſtigen Sorge um die jüngere Schweſter enthoben. „Unter ſolchen Umſtänden habe ich nichts gegen Sie ein⸗ zuwenden, Doktor, im Gegentheil, ich kann Ihnen nur die Ver⸗ ſicherung geben, daß Sie mir als Schwager willkommen ſein werden. Was Leonie anbetrifft, ſo iſt ſie ja noch ein halbes Kind, das gar keinen eigenen Willen haben darf,— ſelbſtver⸗ ſtändlich wird ſie das ſich ihr bietende Glück dankbar anerkennen und die Ehre zu ſchätzen wiſſen, die Gattin eines ſo tüchtigen und gelehrten Mannes zu werden.“ Das war wieder ganz nach dem Herzen Doktor Spangen⸗ berger's geſprochen,— er und Marga verſtanden ſich in der That vorzüglich. Sein Selbſtbewußtſein ließ natürlich nicht die B. Sette. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheim. 7 77 S8 8 58 88 88 3 2 2 2 2. 2 8 8 88 8 8 8 Bemerk⸗ Zeit 88 en G 5* S S F mm& 2 25 3 28. Juli Morg.7752,5 20% 8S8W 2 28.„ Mittg. 2750,0 88,0 8 2 28,.„ Abds. 980750,0 27,6 WBSW. 29.„ Morg.75⁰ 754,0 20,8 SW 4 öchſte Temperatur den 28. Juli 38,0 iefſte 75 vom 28/29. Juli 19,5 Aus dem Grofherzogthum. Friedrichsfeld, 28. Juli. In der vergangenen Nacht brannten dahier die mit Fruchtgarben gefüllten Scheuern des Philipp Dehouſt und des Kronenwirths Ries nieder. Nur durch die angeſtrengteſte Thätigkeit der Gemeindeſpritze ſowie der mit ihren Spritzen erſchienenen ilfsmannſchaften von Seckenheim und derjenigen der deut⸗ chen Steinzeugwaarenfabrik 1 es, die angrenzenden ohngebäude zu retten. Die Entſtehungsurſache des Feuers iſt bis jetzt noch unbekannt. *Heidelberg, 27. Juli. Der wüthende Sturm, der geſtern Abend gegen 7 Uhr das hereinbrechende Gewitter be⸗ gleitete, hat großen Schaden hier und in der Umgebung, namentlich auf den Gemarkungen von Kirchheim und Rohrbach angerichtet. Im Walde und in den Anlagen des Schloſſes und der Stadt ſind armdicke Aeſte von den Bäumen herab⸗ geriſſen, manche von dieſen ſelbſt entwurzelt worden; auf dem Felde wurden namentlich die Hopfenanpflanzungen arg mit⸗ enommen und die Tabakpflanzen durch den Hagel ſtark be⸗ chädigt, Beim Cementwerk wurde ein großer Theil des neu aufgelegten Daches des Lagerhauſes vom Sturme in die Höhe gehoben und einzelne Balken etwa 40 bis 50 Meter weit bis ur Inſel fortgeriſſen. Das naheliegende Büreaugebäude wurde urchſchlagen. An der Cantine wurde eine beim Brande nicht zerſtörte, freiſtehende Mauer umgeriſſen. Leider iſt dabei auch ein Meſchenleben verloren gegaugen. Der in der Nähe mit Kohlenfahren beſchäftigte Arbeiter Jakob Fritz aus Plank⸗ ſtadt, ein Wittwer mit drei Kindern, wurde von dem herab⸗ ſtürzenden Mauerwerk erdrückt und war ſofort eine Leiche. Der Geſammtſchaden dürfte 10—12,000 Mark betragen.— An der Ueberle'ſchen Badeanſtalt wurde die Wand der Garderobe eingedrückt und die Kleidungsſtücke weggeſchwemmt Die Damen mußten zum Theil in fremden Kleidungsſtücken, 50 e 100 Freundlichkeit der Frau Ueberle beſchaffte, nach auſe gehen. 5 Karloruhe, 27. Juli. Die mit der Front der Kai⸗ ſerſtraße zu gelegene und eine Verbindung mit den nordweſt⸗ lichen Straßenzügen darſtellende Kaiſer⸗Paſſage, in der ſich zwei Reſtaurants und eine größere Anzahl von Kaufläden be⸗ finden, kommt Anfangs des nächſten Monats nochmals zur erichtlichen Verſteigerung, da bisher der Werthanſchlag des 55 ausgedehnten Anweſens nicht erreicht wurde. Der An⸗ chlag beträgt nahezu 800,000 Mark und zu dieſem Preiſe wollte ſich bis jetzt kein Käufer finden, obgleich das Grund⸗ ſtück ſich in einer guten Geſchäftslage befindet und bei der wachſenden Ausdehnung der Stadt nach Weſten hin gewiß eine 8 hat. *Wolfach, 26. Juli. In Kirnbach erhängte ſich heute Nacht ein Anfangs der 40 Jahre ſtehender wohlhaben⸗ der Landwirth, nachdem er mit ſeiner Mutter in Streit gerg⸗ then war, in ſeinem Hhieſt— Eine rohe That verſetzte heute Abend um 6 Uhr die hie 9 Stadt in große Aufregung. Ein hieſiger Wirth ſchlug eine Kellnerin, die bei ihm außer Dienſt treten wollte, zuerſt in der Wirthſchaft und als das Mädchen in den zweiten Stock flüchtete, auch hier und warf ſie die Treppe hinunter. Das Mädchen, das in Folge des Sturzes am Kopfe verwundet wurde, ſtürzte ſich in ſeiner Angſt wie raſend auf die Straße und wollte„ins Waſſer“. Sie wurde endlich von 3 Männern bezwungen, in die Zwangsjacke ge⸗ ſteckt und ins Spital gebracht. Bei dem bedauernswerthen Mädchen, das die allgemeine Achtung beſitzt und tief bedauert wird, iſt die Tobſucht ausgebrochen in Folge der rohen Miß⸗ handlungen. * Ueberlingen, 27. Juli. Die Eröffnung der Bahnlinie Stahringen⸗Ueberlingen iſt am 17. Auguſt, an welchem Tage vorausſichtlich der Großherzog die Linie befahren wird. Am gleichen Tage(Mittags) wird auch die Ausſtellung des Be⸗ zirks Ueberlingen hier eröffnet werden. »Freiburg, 26. Juli. Nach längerer Pauſe fand wieder eine Sitzung des Bürgerausſchuſſes ſtatt. Aus den Bera⸗ thungsgegenſtänden heben wir heryor den genehmigten Ver⸗ kauf der Paradiesmühle und i eete Anweſens zum Zweck des Neubaus der Univerſitätsbibliothek. Beide An⸗ weſen werden an die Univerſttät zum Preis von 176,000 M. abgetreten, dagegen werden die zu 311,000 M. veranſchlagten angrenzenden vädtiſchen Anlagen, ſoweit ſolche zu dem Neu⸗ geringſten Zweifel an Leonie's Bereitwilligkeit, die Seine zu werden, in ihm aufkommen, und im Geiſte ſah er ſich bereits als Gatte an der Seite dieſes elfenhaften Mädchens, bei dem alle ſeine Gedanken weilten.— Marga grübelte noch lange über den wichtigen Gegenſtand und nahm ſich vor, Leonie auf alle Fälle dahin zu ſtempeln, daß ſie ſich nicht etwa einfallen laſſe, den Doktor abzuweiſen, denn ſeit kurzem hatte ein Argwohn ſich ihrer bemächtigt, der immer mehr an Wahrſcheinlichkeit gewann. Ihrer wachſamen und ſcharfen Beobachtung war es nämlich nicht entgangen, daß Gonzaga viel Intereſſe für ſeinen Schützling zeigte, das Mädchen ſelbſt aber ging ja vor Bewunderung für ihn ganz auf! Wohin ſollte das ſchließlich anderes führen, als zur Liebe? Das mußte verhindert werden, und hierfür bot ſich in der Bewerbung des Doktors ein vortreffliches Mittel. Marga wollte jetzt, daß Leonie und der Doktor ein Paar würden, und was vermochte wohl ſich ihrem energiſchen Willen zu widerſetzen? Sie beherrſchte bereits ihre Umgebung; Dona Manuela's nachgiebige Natur fügte ſich leicht dem überlegeneren Charakter der Braut ihres Sohnes, Carlos gehorchte ihr blind⸗ lings, er ſuchte jeden Wunſch zu erfüllen, noch ehe er ausge⸗ ſprochen war, auch Lucianna ließ ſich von Marga beherrſchen und fürchtete ſelbſt ein wenig die unerbittliche Autorität der Lehrerin; nur Gonzaga 0 ſeinen Weg, der einzige, welcher keinen Einfluß irgend welcher Art auf ſich geſtattete. Ueberdies war ſie diejenige, der allein das Recht zuſtand, entſcheidend auf Leonie's Zukunft zu wirken, und was ließ ſich für die pfennig⸗ loſe Waiſe wohl beſſeres denken, als die Verbindung mit einem Manne wie der Doktor? Mitternacht iſt längſt vorüber; über Santa Clara, inmitten des urwaldlichen Kranzes am Fluß bereitet ſich— wie geſchmückt mit dem flimmenden Gürtel der weißlich glänzenden Milchſtraße, der weite Sternenhimmel; in den kryſtallklaren Tiefen ſchwebt der Mond und ſendet ſein goldiges Acht friedensvoll auf die einſame Fazenda. In ſeinem Zimmer ſaß Theodor Spangenberger und ſchrieb — doch legte er bald die Feder nieder und blickte ſinnend vor ſich hin; es war ſchwer, die paſſenden Worte für das zu finden, was er Henrietten ſo ſchonend wie möglich mittheilen wollte. (Fortſetzung folgt⸗) 4. Solte⸗ Seneral⸗Anzeiger. Nannhelm, 29. Jufr. bau erforderlich ſind, urentgeltlich an die Univerſität über⸗ laſſen.— Eine weitere Vorlage des Stadtraths betraf die Erſtellung billtger Wohnhäuſer, vorzugsweiſe für die Arbeiter⸗ bevölkerung, an der Beurbauungsſtraße. Schon in den Jah⸗ ren 1886 und 1889 wurden an jener Straße je 16 ſolcher Wohnhäußer erfſtellt und jetzt ſollen abermals 16 Häuſer mit einem Aufwand 288 000 M. gebaut werden. Der Bürger⸗ ausſchuß gab ſeine Genehmigung. Die Umwandlung der hie⸗ ſigen Realſchule in eine Oberrealſchule in eine Oberrealſchule durch Hinzufügung einer neunten Klaſſe, worüber mit dem Oberſchulrath Verhandlungen ſtattgefunden hatten, fand gleich⸗ falls die Zuſtimmung des Bürgerausſchuſſes. Konſtanz, 27. Juli. Der Bürgerausſchuß verhandelte in ſeiner jüngſten Sitzung über die Fortſetzung der Zogel⸗ mannſtraße bis zur Bodanſtraße und der Stadelhofgaſſe bis zur Kreuzlingerſtraße. Die vorgelegten Kaufverträge mit Privaten, welche der Stadtrath abgeſchloſſen, wurden vom Bürgerausſchuß einſtimmig genehmigt. Damit iſt nun die Heuebhne der Zogelmannſtraße in der Richtung der Axe der ruderthurmgaſſe, ſowie der Durchbruch der Stadelhofgaſſe gegen die Kreuzlingerſtraße geſichert. Geſchäftliches. Weim letzten Manöver war der geſuchteſte Soldat ſeiner ganzen Corporalſchaft der Einfährige B. Der viel⸗ exeiſte ſunge Mann hatte ein Töpfchen Liebig's Fleiſch⸗Extract n den Torniſter gepackt, da er ſchon aus Erfahrung wußte, welche gute Dienſte dies Labemittel in der Fremde leiſten kann. Kommt man nach anſtrengendem Marſche müde und matt in's Quartier, ſo ſtärkt und erquickt bald eine 17 1 guter Fleich⸗ brühe, denn ein Töpfen Waſſer iſt raſch in's Kochen gebracht, während man ſich wäſcht und den Anzug ordnet. Die ſtets unſchädliche Bouillon labt in ganz anderer Art, als Milch, Bier, Wein oder gar Schnaps. Und wie außerordentlich werth⸗ voll erweiſt ſich das Fleiſch⸗Extract zur Verbeſſerung der 05 ſowohl der vom Wirthe gelieferten, wie der im Bipouak ſelbſt⸗ bereiteten! Das merkten auch die Kameraden bald, und B. theilte ihnen gern vom ſeinem Schatze mit. Manmmheimner Kunſtverein. oe. In den nächſten Tagen wird im Saale unſeres Kunſt⸗ vereins eine umfaffende Ausſtellung von Gemälden des be⸗ kannten Münchener Malers Hans Olde eröffnet werden, nachdem ſoeben die Ausſtellung der intereſſanten Trübner'ſchen Bilder beendet iſt. Die letzten Zeiten haben unſerem Kunſt⸗ verein ungewöhnlich viel Novitäken modernſter Art gebracht, was ſelbſtverſtändlich nur erfreulich iſt, denn es kann gleich⸗ viel, ob man für oder wider dieſe Kunſtrichtung iſt, doch nur nützlich und unterrichtend ſein, wenn von den verſchieden⸗ artigſten Bewegungen in der modernen deutſchen Kunſtwelt auch charakteriſtiſche Zeichen zu uns kommen. Und daß gerade zu einer Zeit, wo in allen andern Kunſtſtädten nach Beendig⸗ ung der Theaterſaiſon die bildenden Künſte in den Vorder⸗ rund treten, ſich auch bei uns auf dieſem Gebiete ein regeres Leben entfaltet und der frühere Sommerſchlaf ſich nicht wieder einſtellt, iſt ein recht freudig zu begrüßender Fortſchritt. Unter den ſoeben eingetroffenen Novitäten iſt ein größeres nordiſches Küſtenbild,„S. M. Schiff Hohenzollern in Norwegen“ be⸗ titelt, von dem berühmten ſich in Berlin aufhaltenden nor⸗ wegiſchen Landſchafts⸗ und Marinemaler A. Normann jedenfalls die Intereſſanteſte. Nur ſelten bekommt man ſolche Kraft und Klarheit der Farbe zu ſehen, wie ſie auf dieſem Bilde mit virtuoſeſter Technik zur Geltung gebracht worden iſt. Nach ſo manchem Weichlichen And Phantaſtiſch⸗Nebelhaften anderer Gemälde wirkt das die pbriginellen aee e der gewaltigen nordiſchen Gebirgs⸗ und Waſſerwelt veranſchaulichende Colorit dieſes Bildes 7 erfriſchend und belebend. Außerdem ſendeten noch J. Willroider(München) eine auf einen feinen Ton geſtimmte„Landſchaft bei Roſenhain“, R. Lipps München) ein in tiefen, dunkelgrundirten Farben gehaltenes er des Domes zu Verona, F. Koch(Karlsruhe) ein in Bezug auf die Darſtellung der ſturmgepeitſchten Meeres⸗ wogen gut gelungenes Strandbild und E. v. Eicken (Berlin) eine zu ſchlichter, naturwahrer Stimmung „Dorfſtraße mit Kühen“. Auch M. v. Kalkreuth (München) beſchickte die Ausſtellung außer mit zwei impreſ⸗ ſtoniſtiſchen Lebensbildern noch mit zwei italieniſchen Land⸗ ſchaften„Olivengarten“ und„Am Mittelmeer“, die gleichfalls in virtuoſer ausgeführt ſind. Drei Stillleben „Rother Mohn“,„Im Sonnenſchein“ und„Im Hochſommer“ von Sophie Ley(Karlsruhe) ſind, die vorzügliche Schule von Frau Prof. Kallmorgen verrathend, der lebhafteſte künſt⸗ keriſche Ausdruck der Freude über die reiche Farbigkeit der Blumenwelt, während ſich dagegen ein Bild„Roſenzeit“ von D. Lehmann(Hamburg) zu ſüßlich und weichlich aus⸗ nimmt. Von den noch ausgeſtellten Phantaſteſtücken Max Kuſchels ſind zwei hier zu namhaften Preiſen verkauft worden. Ausgeſtellt iſt ferner noch der CEyklus von Reproduktionen nach den für den Aachener Rathhausſaal von Meiſter Alfred Rethel ſ entworfenen und von ihm und Kehren ausge⸗ führten Frescogemälden, welche bleibende Zeugniſſe einer 920 Hiſtorienmalerei ſind, die heute vergeblich ihres leichen ſuchen dürfte. — Ueueſte achrichten und Jelegramme. (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) * Bochum 29. Juli. Von dem 36 bei dem Gruben⸗ unglück auf der Zeche„Prinz von Preußen“ umgekommenen Bergleute wurden geſtern Nachmittag 32 auf dem hieſigen Kirchhof in Maſſengräbern beerdigt. Drei Verunglückte wurden ihrer Heimath beſtattet, einer iſt noch nicht be⸗ erdigt. 23 waren verheirathet. Die Betheiligung des Publikums bei dem Begräbniß war außerordentlich groß. *Hamburg, 29. Juli. Seit heute Nacht 12½ Uhr ſtehen die ſämmtlichen Gebäude der Export⸗Sprit⸗ lager⸗Aktien⸗Geſellſchaft vormals Nagel auf dem Stein⸗ wärder, am linken Elbufer gelegen, in hellen Flammen und ſind wahrſcheinlich völlig verloren. Der Schaden iſt nach Millionen zu berechnen. Kiel, 28. Juli. Abends 7⅛ Uhr. Der Kaiſer iſt ſoeben auf der Hacht„Hohenzollern“ gefolgt von dem „Gefion“ hier eingetroffen. Die Strandbatterien von Friedrichsort, ſowie die im Hafen liegenden Schiffe feuerten Salutſchüſſe ab. Der Kaiſer reiſt 10.25 Uhr nach Wild⸗ park weiter, wo er morgen früh eintrifft. *Sigmaringen, 28. Juli. Die kaiſerlichen Prinzen beſuchten heute unter Führung des Fürſten von Hohen⸗ zollern die Stammburg Hohenzollern. Deſſau, 28. Juli. Der„Anhaltiſche Staatsan⸗ zeiger“ meldet: Prinzeſſin Friedrich von Anhalt, geb. Prinzeſſin Marie von Heſſen⸗Kaſſel, iſt heute im Alter von 81 Naten auf Schloß Hohenburg geſtorben. Snſſnitz, 28. Juli. Die kaiſerliche Hacht„Hohen⸗ zollern“ und der Kreuzer„Gefion“ ſind heute Vormittag balb 12 Uhr von hier nach Kiel abgegangen. Paris, 29. Juli. Heute fanden die Neuwahlen der Hälfte der Generalräthe für ganz Frankreich ſtatt. Dieſelben verliefen ſehr ruhig. Nach den bisherigen Ausſichten ſcheinen die gegenwärtigen Parteiverhältniſſe keine merkbare Umänderung zu erleiden. * Brüſſel, 28. Juli. Seit 8 Uhr Morgens treffen hier zahlreiche Züge von Liberalen und Sszialiſten ein, um gegen das Schulgeſetz Proteſt zu erheben. Ueberall iſt Polizei aufgeſtellt, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. In der Umgebung des„Maiſon du Peuple herrſcht lebhafte Bewegung. Bis jetzt iſt keinerlei Zwiſchenfall zu verzeichnen. Der Himmel iſt ſtark bewölkt. *Brüſſel, 29. Juli. Der geſtrige Aufzug der Manifeſtanten gegen das Schulgeſetz dauerte 2½ Stunden. Elne Abordnung legte auf der Place des martyrs einen Kranz am Denkmal für die Kämpfer von 1830 nieder. Janſon hielt eine Anſprache. Eine andere Abordnung legte auf der Place Petit Sablon Palmen für die Märtyrer der Gewiſſensfreiheit aus dem 16. Jahrhundert nieder. Als der Zug auf der Grande Place ankam, hielten Janſon und Anſeele heftige Reden gegen das Schulgeſetz. Hierauf zerſtreuten ſich die Manifeſtanten. Es iſt kein Zwiſchenfall vorgekommen. * Leus, 28. Juli. Die ſtreikenden Kohlenarbeiter in Oſtricourt haben, nachdem ihnen gewiſſe Zugeſtändniſſe gemacht worden ſind, die Arbeit wieder aufgenommen. * Rom, 28. Juli. Deputirtenkammer. Der Miniſter des Außern Baron Blaſſe, beantwortete die An⸗ frage betr. die grauſamen Mißhandlungen italieniſcher Unterthanen ſeitens der chileniſchen Polizei in Santiago und erklärte, entgegen den erſten Nachrichten ſcheine nach der eingeleiteten Unterſuchung die Annahme wahrſcheinlich, daß die Gerüchte von Geißelungen falſch ſeien. Die Unterſuchung dauere indeſſen noch fort; nach Abſchluß derſelben werde darüber berichtet werden. Nach längerer Diskuſſion wurde der Handelsvertrag mit Japan ge⸗ nehmigt. Die geheime Abſtimmung über denſelben wird morgen ſtattfinden. * London 28. Juli. Das Reuterſche Bureau meldet aus Tanger von heute: Der italieniſche Kreuzer„Ara⸗ hibu“ iſt hier angekommen, um die ſchwebenden Rekla⸗ mationen der italieniſchen Regierung gegen Marokko zu unterſtützen, beſonders betreffs des Angriffs auf die Back „Sontula“, welcher von Schiffspiraten im Oktober ver⸗ übt wurde. London, 28. Jull. Das Reuterſche Bureau meldet aus Vokohama: Seit Ausbruch der Cholera in Japan ſind 9000 Fälle vorgekommen, wovon 5000 tödt⸗ lich verliefen. Athen, 28. Juli. In der geſtrigen Sitzung der Kammer wurde das Budget mit 111 gegen 1 Stimme genehmigt. Die Oppoſttion enthielt 15 der Abſtimmung. 3 Athen, 28. Juli. Der König iſt nach Aix⸗les⸗ Bains abgereiſt. Während der Dauer ſeiner Abweſen⸗ heit übernimmt der Kronprinz die Regentſchaft.— Delyannis wurde zum Geſandten in Paris, Rhangabs zum Geſandten in Berlin und Mavrocordato zum Ge⸗ ſandten in London ernannt. * Petersburg, 28. Juli. Der Finanzminiſter Vitte hat ſich geſtern Abend nach Niſchni⸗Nowgorod begeben um die Arbeiten für die dortige Ausſtellung zu beſichtigen. Petersburg, 28. Juli. Der„Birebewja Wjedemoſti“ zufolge lehnte das Finanzminiſterium das Geſuch der polniſchen Bauern um Erhöhung des Zolles auf aus⸗ ländiſchen Hopfen ab. Die Hopfenbauer beſchloſſen darauf, angeſichts der ausländiſchen Concurrenz ein Syndikat für den gemeinfamen Betrieb des Hopfenhandels zu bilden. * Petersburg, 28. Juli. Der Kaiſer und die Kaiſerin ſind aus Kraßnoje⸗Selo nach Peterhof zurückgekehrt. * Kiew, 28. Juli. Die bulgariſche Deputation iſt hier eingetroffen und von Mitgliedern des flawiſchen Wohlthätigkeitsvereins am Bahnhof empfangen worden. *Sofſia, 28. Juli. Die„Agence Balcanique“ mel⸗ det: Infolge einer in den Straßen angeſchlagenen Pro⸗ klamation, in welcher die Bevölkerung zur Theilnahme an einer Gedächtnißfeier für die Opfer des Prozeſſes Belt⸗ ſchew aufgefordert wurde, wohnte eine zahlreiche Menge heut Vormittag aus dem erwähnten Anlaß dem in der Kathedrale abgehaltenen Requiem bei. Eine große An⸗ zahl der Theilnehmer begab ſich alsdann nach dem Fried⸗ hof, wo an den Gräbern der betreffenden Perſonen eine religtöſe Ceremonie ſtattfand. Unter den dort gehaltenen Reden wurde namentlich die des bekannten Zankowiſten Stankiew bemerkt, welcher das Regime Stambulows brand⸗ markte und der Regierung Lob zollte, welche die Politik der Annäherung an Rußland inaugurirt habe. Die Menge wollte hierauf am Grabe Stambulows eine De⸗ monſtration veranſtalten, ſtand aber auf Verlangen der Poltzei, welche umfaſſende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte, davon ab. Ein Zwiſchenfall iſt nicht vorgekommen. *Sofia, 29. Juli. Die„Agence Balcanique“ meldet von geſtern: Heute Vormittag fand in der Kathe⸗ drale ein von dem Präſidenten der Synode, Gregor, unter Aſſiſtenz zahlreicher Geiſtlicher celebrirter Trauer⸗ gottesdienſt für die in den jüngſten Kämpfen mit den türkiſchen Truppen gefallenen Offiziere ſtatt. Die Kirche, welche überfüllt war, umlagerte eine große Menge. Man zeigte den Anweſenden die Porträts der Gefallenen. Nach dem Gottesdienſt ordnete ſich vor der Kirche eine Prozeſſion, an welcher ungefähr 300 Perſonen theil⸗ nahmen. Dieſe durchzog in voller Ordnung mehrere Straßen. In der Kirche, vor derſelben ſowie auf einem anderen Platze und vor dem Lokal des macedoniſchen Komitees wurden Reden gehalten. Belgrad, 28. Juli. Mittels Ukaſes ſind zu Mit⸗ gliedern der Monopolverwaltung ernannt worden: Georg Weifert, Gouverneur der Nationalbank, Marco Stofa⸗ novitſch, Vicegouverneur der Nationalbank, Demeter Radovitſch, ehemaliger Präſident des Kaſſationshofes, De⸗ meter Kosmanovitſch. Großhändler, Graf St. Daulmont und Carl Dierenberger.— Garaſchanin iſt heute früh nach Paris abgereiſt. *Konſtautinopel, 28. Juli. Einer Meldung der Agencia Stefani zufolge iſt der hieſige italieniſche Bot⸗ ſchafter Catalani heut Vormittag infolge eines Herzſchlages plötzlich geſtorben. “Konſtantinopel, 29. Juli. Der verſtorbene tuͤr⸗ kiſche Botſchafter hatte den Tag vor ſeinem Tode mit Arbeiten verbracht und Abends eine Spazierfahrt am Bosporus unternommen. Bei dem Schlafengehen fühlte ſich der Botſchafter unwohl und erwachte Morgens 3 Uhr unter heftigen Schmerzen. Um 6 Uhr Abends trat der Tod ein, wahrſcheinlich in Folge von Herzlähmung. Dienſtag erfolgt die proviſoriſche Beiſetzung. 140 Perſonen umgekommen. * Pokohama, 28. Juli. meldet: Als in der vergangenen Nacht um 1 Uhr ein aus 1 Lokomotive und 23 Waggons beſtehender Eiſen⸗ bahnzug mit 400 invaliden Soldaten auf der Fahrt von Hiroshima nach Kobe bei furchtbarem Sturmwind eine exponirte Stelle an der Seeküſte paſſirte, trafen gewaltige Waſſerwogen den Zug derart am Anfang und Ende, daß derſelbe in 2 Theile auseinandergeſprengt wurde. Der vordere Theil, beſtehend aus der Lokomotive und 11 Waggons, ſtürzte in die See. 140 Perſonen ſind umgekommen. Mannheim, 27. Juli. Aus der Handelskammer, Güterwagen auf Station Mannheim betr. Heute waren; beſtellt und bereitgeſtellt; 401 gedeckte e. 621 offene Zuſammen 1022 Wagen 5 Maunheimer Marktbericht vom 29. Julti, Stroh per Ztr. M. 1,50, Heu per Ztr. M. 2,50, Kartoffeln von M. 4,00 bis 5,00 per Ztr. Bohnen per Pfd. 12 Pf., Blumen⸗ kohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 00 Pf., Wirſing per Stüct 8 Pf. Rothkohl per Stück 25 Pf., Stück 10 Pf., Weißkraut per 100 Stück o., Kohlrabi 8 Knollen 15 Pf., Mehſpea per Stück 5 Pf. Endivienſalat per Stück 6 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per Stück 8 Pf. Zwiebeln per Pfd. 10 Pf., rothe Rüben per Portion 20 Pf., weiße Rüben per Port. 00 Pf., gelbe Rühen per Portion 15 Pf., Carrotten per Buſchel 5 Pf. Pflück⸗ Erbſen per Pfund 10 Pf., Meerrettig per Stange 12 1155 Gurken per Stück 20 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 0,80., Aepfel per Pfd. 20 Pf., Birnen per Pfund 20 Pf., Pflaumen per Pfund 20 6 Zwetſchgen per Pfund 20 Pf., Kirſchen per Pfd. 25 Pf., Trauben per Pfd. 90 Pf., Pfirſiche per Pfund 70 Pf. Aprikoſen per Pfund 80 8 8 Nüſſe per 25 Stück 10 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 35 Pf., Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,00., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per b. 85 Pf., 1,40., Barſch per Pfd. 90 Pf., Weißfiſche per Pfd. Laberdan 517 d. 00 Pf., Stockfiſche ger pfd. 00 Pf., e per Stück 0,00., Reh per Pfd. 100., Hahn(jung) per Stück 1,50., Huhn(jung) per Stück 1,50., Feldhuhn 15 112 0 1 0 i dleb 55 0 1 15 Tauben per aar 1,20., Gans(lebend) per Stück ,00., geſchlachtet per Stück—6 M. 3 Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 26. Juli. Schiffer ev. Kap. Schiff Kommt von Sadung Etr. Hafenmeiſterei II. Seutin[Amſterdam 8 Amſterdam Stückgüter 2176 Schre Ruhrort 7 Rotterdam 7 Schwenzer an Ruhrort Eiſenwaaren 7970 Muno Ruhroxt 16 Rotterdam Stückgüter 14968 Borgarbs T. Schürmann 8 Ruhrort Kohlen 17000 Kühnle elvetia Rotterdam Stückgüter 11668 Seißler ichtenberger Hochhauſen 8085 1070 Becker Petersberg Antwerpen Stückgüter 1185 Breit Aognos 1 5 Vom 27. Juli: Haſenmeiſterei 1. Bieſemann Stegfried Rotterdam Stückgüter— Moltke 2. 7 arbach 2167 Köln 4— Keidel Wilhelm.⸗Steinach Stelue 1800 Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Juli. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 24. 25. 26. 27. 28. 29. Bemerkungen. Konſtanz 6,74 3,77 3,75 8,75 Hüningen 2,58 2,50 2,47 2,44 Abds. 6 U. Kehll 2,88 2,87 2,85 2,88 2,81 N. 6 U. Lauterburg. 3,97 3,95 3,93 8,86 Abds. 6 U. Maxan 4,16 4,10 4,08 4,06 4,00 2 U. Germersheim 3,90 3,96 3,91 8,88.-P. 12 U. Mannheim 3,81 8,88 8,88 8,88 3,77 8,72 Mgs. 7 U. Mainz 2,02 2,05 2,08 2,07 2,08.-P. 12 U. Bingen ,861,80 1,801,83 10 U. Kaub. 2,00 2,08 2,06 2,06 2,00 2 U. Koblenz 2,11 2,09 2,14 2,18 10 U. Köln. 2,09 2,08 2,08 2,12 2,10 2 U. Nuhrort 1,58 9 U. vom Neckar: Maunheim 3,82 3,87 3,89 8,84 3,80 8,78 V. 7 U. Heilbronn J0,79 0,79 0,75 0,75 0,62 7 U. V. Waſſerwärme des Rheines am 28. ds.: 18½¼ o R. Mitgetheilt von der Schwimm⸗ und Bade⸗Anſtalt von Chr. Herweck⸗ Auszeichnungen: Münchenl888. Oöln 1889. . Karlsruhe 1891 Onicago I898. W e,E Hof.Hobelfabrit, Nunststrasse. Gοes luοf von 7 godlisgonon Molæ- und Holster.-Illoboln. S DECOHNATIOUNHEH. S 0 feitig, Ouscbeed— Qerbeoelrdiel. gaetaudi.f 8 rre 7 2 2 5 2 Zum Einj.- Freiwilligen-, z. Primaner- u. Fähnrieh Examen bereitet d. Institut Fecht, Karlsruhe(Baden) vor- Unterr., Aufsicht und Verpfleg. äuss. sorgf. Seit 1877 be⸗ standen v. 435 Schülern dess. 403 die Einj.-Freiw.-Prüf.; Ref. im Prosp.; Eintritt jederzeit. 68972 Die Fabrikate der Firma Otto Herz& Cie., Schuh⸗ fabrik Frankfurt a.., übertreffen die beſte Maaßzer deit 10 Bezug auf Haltbarkeit und Eleganz und ſind nur Weniges theurer als andere minder gute Waare. Für Mannheim und Ludwioshafen Alleinverkauf bei Georg Schuh⸗ geſchäft E 4 6 am Fruchtmarkt untere(Telephon 443) 88988 Das Reuterſche Burean **—5 — den verſteigert. Mannheim, 29. Juli. General⸗Anzeiger. 81 Seite. Amks⸗ und Kreis⸗Verkündigungshlatt. Anmtliche Anzeigen Gr. Bad. Staatgeiſenbahnen. Mit Giltigkeit vom 1. Sep⸗ tember l. Is. werden im direkten rumäniſch⸗ſüddeutſchen Güterver⸗ kehr polirte Eiſen⸗ und Stahl⸗ waaren nicht mehr zu den Fracht⸗ ſätzen der Abtheilung., ſondern 7 den Frachtſätzen der Abtheilung des Ausnahmetarifs Nog ab⸗ gefertigt. 5 Weitere Auskunft ertheilen die Verbandſtationen. Karlsruhe, den 25. Juli 1895. Generaldirektion. Brkauntmachung. No. 11894. Die Ehefrau des Kaufmanns Georg Eberle, Eliſe geb. Keller in Mannheim, hat gegen ihren Ehemann bei diesſeitigem Landgerichte eine Klage mit dem Begehren eingereicht, ſie für be⸗ rechtigt zu erklären, ihr Ver⸗ mögen von demjenigen ihres Ehe⸗ mannes abzuſondern. Termin zur Verhandlung hier⸗ über iſt auf Mittwoch, den 16. Oktober 1895, Vormittags 9 Uhr beſtimmt. 69536 Dies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger andurch ver⸗ öffentlicht. Mannheim, den 26. Juli 1895. Gerichtsſchreiberei Großh. Landgerichts. Engler. Sekanntmachung. No. 11895, Die Ehefrau des Jakob Beiſel, Marie Beiſel geb. Bernauer in Mannheim, hat gegen ihren Ehemann bei dies⸗ ſeitigem Landgerichte eine Klage mit dem 85 eingereicht, ſie Ur berechtigt zu erklären, ihr ermögen von demjenigen ihres Ehemannes abzuſondern. Termin zur Verhandlung hier⸗ über iſt auf: 22. Oktober 1895, orm. 9 Uhr 69587 ies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger andurch ver⸗ öffentlicht. 69587 Mannheim, den 28. Juli 1895. Der Gerichtsſchreiber Großh. Landgerichts. Schulz. Steinlieferung jum Rheinban. Gr. Rheinbau⸗Inſpeetion Mannheim vergibt die Lieferung von 7500 ebm Uferbauſteine an den Rhein zwiſchen Neuburgweier und der heſſiſchen in 16 Loosabtheilungen im Sub⸗ miſſtonswege. Die Uebernahms⸗ bedingungen und Looseintheilung liegen auf dem Inſpectionsbureau (M 7, 24) ſowie bei den Damm⸗ meiſtern Müller in Maxau und Sane in Neckargemünd zur inſicht auf, Angebote find crit., Slein en und mit Auf⸗ ſchrift.„Steinlieferung“ ver⸗ ſehen bis zum Submiſſionstermin Samſtag, den 10. Auguſt l. Is., Vormiitags ½10 Uhr, hierher et ichen. i lagsfri Serbel 46 b. 8052 Bekauntmachung. No, 20544. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß nach§ 40 der Feldpolizeiordnung für den Amtsbezirk Mannheim vom 15. Mai 1895 mit Geld bis u 60 Mk. oder mit Haft is zu 14 Tagen beſtraft wird, wer das Einſperren der Tauben während der Reps⸗ u. Getreide⸗ ernte unterläßt. 67534 Mannheim, 25. Juni 1895. Hürgermeiſteramt rünnig. Kieſer. Hekanntmachung. Nr. 23417. Wir bringen hiermit ur Kenntniß, daß das ſtädtiſche auſebad in der Schwetzinger⸗ vorſtadt wegen Reparaturarbeiten von heute ab auf ca. 14 Tage geſchloſſen bleibt. 69324 Mannheim, 28. Juli 1895. ürgermeiſteramt: räunig. — Lemp. Verſteigerung. 85 ausrangirtes Arbeits⸗ 33 erd, noch brauchbar für ndwirthe, wird 69391 den 5. 1. ormittags 9 Uhr auf dem ſtädt. Viehhofe gegen Baarzahlung an den Meiſthieten⸗ Mannheim, den 25. Juli 1895. Direction der ſtädt. Gas⸗ u. Waſſerwerke Mannheim. gekauntmachung. Die Gemeinde Großſ 17 am Dienſtag, den 6. Auguſt d.., Vormittags 11 Uhr in dem Ratbhaus dahier den Platz ür Aufſtellung eines Caron⸗ ells, ſowie 2 weitere Plätze zur ufſtellung von Schießſtänden auf die Dauer von 3 Jahren meiſtbietend verſteigern, wozu Steigliebhaber eingeladen werden den 28. Juli 1895 ürgermeiſteramt. Merkel. Bekauntmachung. Zur Fortführung der Vermeſ⸗ ſungswerke und der Lagerbücher nachfolgender Gemarkungen iſt im Einverſtändniß mit den Ge⸗ meinderäthen der betheiligten Ge⸗ meinden Tagfahrt jeweils auf dem Rathhauſe der betreffenden Ge⸗ meinde anberaumt. Für die Ge⸗ markung 69568 1. Mannheim, Montag, den.ff Anguſt d.., Vormittags 9 Uhr. 2. Neckarau, Mittwoch, den 7. Auguſt d.., Vormittags 9 Uhr, 8. Sandhofen mit 3 Kolonien, Montag, den 12. Auguſt d. J, Vormittags 9 Uhr, 4. Käferthal, Freitag, den 16. Auguſt d. J, Vörmittags 9 Uhr, 5. Feudenheim, Montag, den 19. Auguſt d.., Vormittags 8 Uhr, 6. Neckarhauſen, Mittwoch, den 21. Anguſt d.., Vormittags 8 Uhr, 7. Ladenburg, Donnerſtag, den 22. Auguſt d. J, Vormittags 8 Uhr 8. Schriesheim, Dienſtag, den 27, Auguſt d.., Vormittags 8 Uhr. Die Grundeigenthümer werden mit dem Anfügen in enntniß igeſetzt, daß das Ver⸗ zeichniß der ſeit der letzten Fort⸗ führung eingetretenen, dem Ge⸗ meinderath bekannt gewordenen Veränderungen im Grundeigen⸗ thum während 8 Tagen vor dem Fortführungstermin zur Einſicht der Betheiligten auf dem Rath⸗ hauſe aufliegt; etwaige Einwend⸗ ungen gegen die in dem Verzeich⸗ niß vorgemerkten Beränderungen in dem Grundeigenthum und deren Beurkundung im Lagerbuch ſind dem Fortführungsbeamten in der Tagfährt vorzutragen. Die Grundeigenthümer werden gleich⸗ zeitig aufgefordert, die ſeit der letzten Fortführung in ihrem Grundeigenthum eingetretenen aus dem Grundbuch nicht erſichtlichen Veränderungen dem Fortführungsbeamten in der be⸗ zeichneten Tagfahrt anzumelden. UHeber die in der Form der Grundſtücke eingetretenen Ver⸗ änderungen ſind die vorgeſchrie⸗ benen Handriſſe und Meßurkunden vor der Tagfahrt bei dem Ge⸗ meinderath oder in der Tagfahrt bei dem Fortführungsbeamten abzugeben, widrigenfells dieſelben auf Koſten der Betheiligten von Amtswegen beſchafft werden müßten. Auch werden in der Tagfahrt Anträge der Grund⸗ eigenthümer wegen Wiederbe⸗ ſtimmung verloren gegangener Grenzmarken an ihren Grund⸗ ſtücken entgegen genommen. Mannheim, den 27. Juli 1895. Der Großh. Bezirksgeometer. Forſtbezirk Schwetzingen. Holzverſteigerung Aus Domänenwald Hardtwald, Abth. Behäng und Pferchbrunnen unächſt Oftersheim werden erſeng den 2. Auguſt d. Is., Morgens ½9 Uhr anfangend im Adler in Ofters⸗ heim mit Borgfriſt verſteigert: 350 Ster forlene Scheiter, 1250 Ster forlene Prügel. 69542 Lahrniß⸗Verſteigerung. Mit amtsgerichtlicher Ermäch⸗ tigung verſteigere ich aus dem Nachlaſſe der TMarie Lebert hier im Hauſe 0 4, 18 öffentlich gegen Baarzahlung: Mittwoch, den 31. Jult 1895, Nachmittags ½3 Uhr Weißzeug, Leib⸗ u. Bettwäſche, meiſtens neu und ungebraucht, Frauenkleider, 1 ger. Bett, 1 Nachttiſch, 1 ovaler Tiſch, 1 Chif⸗ fonier, 2 Schränkchen, 1 einth Schrank, Bilder ꝛc. 69557 annheim, den 28. Juli 1895. Jakob Dann, Waiſenrichter. Aufforderung. Alle Diejenigen, 1 eine Fopeſvalt⸗ an den Nachlaß des Privatiers Auguſt Wunder hier zu machen haben, werden erſucht, ſolche innerhalb acht Tagen bei dem Unterzeichneten einzu⸗ Aae 6955 annheim, 28. Juli 1895. Jacob Daunn, Waiſenrichter. Iwangs verſteigerung. Im Vollſtreckungswege 69498 werden Dienſtag, 30. Juli 1895, Nachmittags 2 Uhr im Pfandlokale O 4, 5 da⸗ hier als letzten Reſt 500 Flaschen Cognac 8 Marke: Francois Jaumont gegen Baarzahlung öffentlich verſteigert. Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt. Mannheim, 27. Juli 1895. Gebhardt, Gerichtsvollzieher, 8 1, 15. Iwangs⸗Derfteigerung. Dienſtag, den 30. Juli d. Is., Nachm. 2 2 Uhr verſteigere ich im Pfandlokal Q 4,5 dahier gegen Baarzahlung eine ſilberne Damenuhr mit Kette 2 Tiſche, 5 Bilder, 2 Bodenteppiche mit Fenſterkiſſen⸗ 69563 Mannheige den 29. Juli 1895. ebkuchen, Gericktsvollzieher, 1. Querſtr. 2 Oeffentliche Verfleigerung. Am Dienſtag, 30. Juli 1895, Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5 in Bezug auf Art. 348.⸗G.⸗B. im Auftrage 69551 6 Kiſten Romadourkäſe und 12 Stück Holländerkäſe gegen Baarzahlung öffentlich ver⸗ ſteigern. Die Verſteigerung beſtimmt ſtatt. Mannheim, den 29. Juli 1895. törk, Gerichtsvollzieher, C 1, 12. Heffeutliche Verſteigerung. Dienſtag, den 30. Juli 1895, Vormittags 11 Uhr werde ich im Auftrage der Firma Sandel⸗Katz in Caſſel im Fabrik⸗ lager des Vereins deutſcher Oel⸗ fabriken Lindenhof hier: 69546 400 Ctr. Seſamkuchen 48/50% Protein und Fettgehalt gegen Baarzahlung öffentlich ver⸗ ſteigern. Mannheim, J. 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