Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2602. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf ⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Jnſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Maunheim und Um gebung. Mannheimer Journal. (105. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte und verbreitette Zeitung in Maunheim und Amgebung. NAtig 9 9 (Mannheimer Volksblatt.) Verantwortlich: für den polit. und allg. Theil: Chef⸗Redakteur Herm. Meyer. für den lok. und prov. Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Anſtalt). „Maunheimer Journal“ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. E 6, 2 Nr. 240. Landgerichtspräſident Friedrich Kiefer 15 Mitten in den patriotiſchen Sedanjubel hinein kommt von Freiburg aus eine Trauerbotſchaft. Dort iſt geſtern Abend plötzlich in Folge eines Schlaganfalls der Land⸗ gerichtspräſident und Landtagsabgeordnete Friedrich Kiefer aus dieſem Leben abgerufen wurden. Sein Tod wirkt umſo tragiſcher, als er ihn mitten in der Sedan⸗ feier heimſuchte, die den Veteranen von der Stadt ge⸗ geben wurde. Von einem Gehirnſchlag getroffen, brach er zuſammen und gab alsbald, nachdem er aus dem Feſt⸗ ſaal gebracht worden, ſeinen Geiſt auf. Kiefer hat ein Alter von 65 Jahren erreicht. Er war geboren am 14. Januar 1830 zu Mappach in Baden, ſtudirte 1850—54 zu Heidelberg die Rechte, wurde 1864 Staatsanwalt am Kreis⸗ und Hofgericht zu Offenburg und, nachdem er 1865 in die badiſche Zweite Kammer gewählt worden war, 1867 Miniſterialrath im Juſtizminiſterium, nahm aber, als er infolge eines Kon⸗ flikts der liberalen Partei mit dem Miniſterium zur Generaldirektion der Verkehrsanſtalten verſetzt wurde, ſeinen Abſchied und ließ ſich als Anwalt in Offen⸗ burg nieder. Nach Wiederherſtellung der Eintracht zwiſchen der Regierung und der liberalen Partei im Landtag 1869—70 nahm Kiefer die Stelle eines Ober⸗ ſtaatsanwaltes in Mannheim an, wurde 1879 Landge⸗ richtsdirektor in Freiburg i.., 1884 Präſident des Landgerichts in Konſtanz und iſt ſeit 1893 in gleicher Eigenſchaft in Freiburg. Dem badiſchen Landtag ge⸗ horte Kiefer ohne Unterbrechung bis heute an. Er trat bald mit Lamey, Eckhard und anderen an die Spitze der nationalliberalen Partei Badens. Er war einer der eifrigſten Kämpfer für die Rechte des Staates gegen die ultramontanen Anſprüche und wirkte 1866—70 fament⸗ lich für der Vereinigung Badens mit dem Norddeutſchen Bunde. Dem deutſchen Reichstage gehörte er 1870—73 und 1877—1881 an. Es begreift ſich von ſelbſt— ſo ſchreibt die„Bad. Landesztg.“— daß er als einer der beredteſten und kenntnißreichſten Mitglieder unſerer Partei in das Vorder⸗ treffen geſtellt, viel Haß und Feindſchaft der Gegner auf ſich geladen hat. Aber an ſeiner Todtenbahre wird ihm Keiner derſelben die Achtung verſagen, die er als Menſch, als Beamter, als Charakter u. als ideal geſinnter Deutſcher beanſpruchen darf. Kiefer war ein ganzer Mann! Unſere Partei und die Mehrzahl des badiſchen Volkes ſind ſtolz auf ihn und ſein Name wird ſtets in hohen Ehren ge⸗ halten werden. Das Hinſcheiden des Abgeordneten Kiefer, dem die Reſidenz noch als ihrem ſpeziellen Vertreter be⸗ ſonderen Dank ſchuldet, iſt plötzlich erfolgt und wird überall großen Eindruck heroorrufen. Die tragiſche Be⸗ deutung des traurigen Ereigniſſes wird noch dadurch er⸗ hoͤht, daß während ſeiner Sedans⸗Feſtrede der Tod ihn als ſein Opfer bezeichnete. Während er die öffentliche Begeiſterung für die große Zeit von 1870 entflammte, wurde er abberufen und das Schickſal hat ihm nicht mehr vergöͤnnt, den Glanz einer patriotiſchen Regung zu ſehen, für die Zeitlebens ſein Herz warm empfunden hat. Uns aber, die wir trauernd an einem Freudentage an ſeiner Bahre ſtehen, hinterläßt er als politiſches Vermächtniß die Deviſe, die er ſich erkoren: Allezeit treu bereit für des Reiches Herrlichkeit!“ An die Adreſſe der hieſigen „Volksſtimme“. Von ſozialdemokratiſcher Seite werden wir um Aufnahme der folgenden Zeilen erſucht: Ein Wort und eine Frage an die„Volksſtimme“. Nummer 195 der Volksſtimme bringt einen„Landtags⸗ wahl“ betr. Artikel, deſſen Schluß lautet:„Wer ſogar nationalliberalen Blättern, Schmähartikel gegen ſeine kämpfenden Brüder liefert,— freilich nicht, ohne ſich feige hinter die Verantwortlichkeit der Redakteure zu ſtecken, der iſt kein Freund der Arbeiter, der iſt kein Sozialdemokrat, ſondern ein ehrloſer Schuft.“— Dazu bemerkt Einſender: Es kann den Einzelnen der Minorität egal ſein, was die Aktionäre der Volksſtimme über ſie denken, ſtünde die Volksſtimme einem Jeden zur Ver⸗ fügung, wie ſie dem Herrn Dreesbach und Conſorten zu Dienſten ſteht, dann allerdings hätte man nicht nöthig, die gegneriſche Preſſe zu benutzen.— Betreffs vverſtecken hinter die Verantwortlichkeit der Redakteure“ diene Folgendes zur Antwort: Nicht jeder kann wie die Herren der„Volksſtimme“ von der Gutmüthigkeit Dienſtag, 3. September 1895. ſichten, wenn der eine oder andere ſeinen Namen nicht der Oeffentlichkeit bekannt gibt, um ſich zur Freude ge⸗ wiſſer Genoſſen der Arbeitsloſigkeit event. auszuſetzen,— denn das wird ſelbſt grünen und unreifen Bu⸗ ben nicht einfallen. Doch noch eine Frage, um deſſen Beantwortung man bittet: Liebknecht bekommt als Chefredakteur 7,200 Mark Gehalt ohne die Nebeneinnahmen, verſteckt ſich aber auch als alter Demokrat hinter den Rücken eines 61jährigen Mannes mit 1500 Mark Gehalt, dieſer alte Mann, Dierl heißt er, muß zur Zeit 6 Monate Ge⸗ fängniß abſitzen, und für wen? Fuür Liebknecht! Bis heute habe ich noch nicht in der„Volksſtimme“ geleſen, daß man Liebknecht der Feigheit zeiht. Aber, ihr Herren der„Volksſtimme“, nach oben ducken, nach unten mucken, ſo wie es Euch beliebt. Dort iſt es der unab⸗ hängige Liebknecht, deſſen Gehalt weitergeht, ob er ſitzt oder nicht, hier iſt es der um das Wohl ſeiner Familie bekümmerte Arbeiter, wer will nun entſcheiden, was das Rechte von Beiden iſt? Nun, noch einige Worte über: „Der iſt kein Freund der Arbeiter.“ Iſt Herr Dreesbach ein Freund der Arbeiter? Auf was hin denn? Vielleicht daß er von der Partei lebt, und für die Erhaltung ſeiner Exiſtenz in Wort und Schrift thätig iſt, iſt doch nicht bewieſen, daß er ein Arbeiterfreund iſt. Er lebt und webt für ſeine eigenen Intereſſen, und dieſes wird noch verſtärkt durch die in Ausſicht(2) ſtehenden Landtags⸗ diäten pro Tag 12 M. Oder glaubt Dreesbach ſeine Arbeiterfreundlichkeit dadurch dokumentirt zu haben, daß er gemeinſchaftlich mit der ſozialdemokratiſchen Stadt⸗ verordnetenfraktion, auf Koſten der Maunheimer Steuer⸗ zahler, ſtädt. Gelände zur Erbauung einer kath. Kirche zum Spottpreiſe bewilligt hat? —— Zur Vereinfachung der Arbeiter⸗ verſicherung. Es tauchen jetzt verſchiedene Pläne auf, wie man die Verſicherungen der Arbeiter gegen Krankheit, Unfall, Invalidität und Alter vereinfachen könne. Da darf es nicht wundern, daß man auch den radikalſten Vorſchlag wiederholt, alle Verſicherungen zuſammenzuwerfen und eine einzige Organiſation zu ſchaffen, oder vielmehr gar keine Organiſation, ſondern alles den Gemeinden und den Ge⸗ meindeverbänden zu übertragen und die Koſten durch Steuern aufzubringen. So einfach dieſer Vorſchlag er⸗ ſcheint, ſo dürfte er doch ſchließlich am ſchwerſten durch⸗ zuführen ſein angeſichts der Verſchiedenartigkeit der ge⸗ werblichen und wirthſchaftlichen Verhältniſſe und ange⸗ ſichts der hiſtoriſchen Entwickelung. Ja, es möchte frag⸗ lich ſein, wenn man tabula rasa hätte, ob man dann den Verſuch machen durfte, die ganze Arbeiterverſicherung auf die Grundlage der Gemeinden zu ſtellen. Unſere Krankenkaſſen verdanken in den induſtriellen Bezirken der Selbſtverwaltung ihren Urſprung; die Gemeinden führten durch Ortsſtatut den Verſicherungszwang ein, die Kaſſen entfalteten ihre Thätigkeit innerhalb beſtimmter Gewerbs⸗ zweige oder Betriebe. Namentlich die Betriebskrankenkaſſen, deren hohen Werth als gemeinſames Arbeitsfeld für die Unternehmer und ihre Arbeiter Niemand beſtreiten wird, würden in der Uebertragung der geſammten Ver⸗ ſicherungen auf die Gemeinden vollſtändig untergehen. Das möchte den Socialdemokraten vielleicht angenehm ſein, aber nicht denen, die eine ſocialpolitiſche Wirkung gerade von dieſem Zuſammenarbeiten der verſchiedenen Volksklaſſen erwarten. Für dieſes gemeinſame Arbeiten bieten nicht die Betriebs⸗, ſondern auch die Ortskranken⸗ kaſſen eine gute Baſis; ſie dienen wegen ihrer Abgrenzung nach Gewerbezweigen der Judividualiſtrung der Kranken⸗ pflege, die nie ausgedehnt genug ſein kann. Gerade die Thätigkeit der Berufsgenoſſenſchaften auf dem Gebiete der Heilung, der Wiederherſtellung der Arbeits⸗ und Erwerbs⸗ fähigkeit findet in den Krankenkaſſen ihre Vorarbeit— oder kann ſie wenigſtens finden, wenn genügend darauf hingearbeitet wird. Für die erſten dreizehn Wochen einer Krankheit haben die Krankenkaſſen einzutreten; trotzdem greifen die Berufsgenoſſenſchaften ſchon während dieſer Periode ein, um von vornherein den Heilungsprozeß in die richtige Bahn zu leiten. Geht die Kranken⸗ und die Unfallverſicherung auf die Gemeinden über, dann fehlt es an dem nöthigen Intereſſe, dann tritt das ſchematiſche Verfahren an die Stelle der individuellen Behandlung und damit würde der bisher erreichte Fortſchritt wieder beſeitigt werden. Es darf hier wohl daran erinnert wer⸗ den, daß einer der erſten Vorſchläge für die Arbeiter⸗ (Celephan⸗Ar. 218.) beſtehenden Volkswirthſchaftsrathe unterbreitet wurde, davon ausging, daß die Gemeinden, weil ſie in ihrer Armenlaſt erleichtert würden, zu dieſer Verſicherung einen Zuſchuß leiſten müßten. Das verwarf man damals; die Regierung kam nur noch mit dem Vorſchlage eines Reichszuſchuſſes, den der Reichstag aber für die Unfallverſicherung ablehnte. Erſt bei der Invalidenverſicherung gelangte er zur Annahme. Bei dieſer letzteren liegt die Sache allerdings anders. Wenn auch die vier Lohnklaſſen— und danach eine ver⸗ ſchiedenartige Rentenberechnung— eingerichtet ſind, ſo kann man dabei doch von einer eigentlichen Individuali⸗ ſirung nicht gut ſprechen; die Kennzeichen für die In⸗ validität ſind ſo allgemein gefaßt, daß es hierbei nicht auf eine beſtimmte Organiſation ankommt. Die Organi⸗ ſation der Invalidenverſicherungsanſtalten läßt ſich mit der der Berufsgenoſſenſchaften auch nicht im Entfernteſten vergleichen. Hier könnten allerdings— ohne der Sache zu ſchaden— Vereinfachungen erzielt werden in Betreff des Markenklebens ꝛc., namentlich aber in Bezug auf die Belaſtung, die den Gemeindebehörden aus dieſer Ver⸗ ſicherung erwächſt. Dagegen würde es bedenklich ſein, an der Grundlage der Berufsgenoſſenſchaften, insbeſondere der gewerblichen Berufsgenoſſenſchaften, etwas Weſent⸗ liches zu ändern. Soweit die einfacheren Verhältniſſe der Landwirthſchaft— die aber beſonders unfallreich iſt, mehr als mancher Maſchinenbetrieb— und des Handwerks in Betracht kommen, könnte man den Apparat etwas ver⸗ einfachen; bezüglich der Landwirthſchaft iſt es ja auch geſchehen. Im Uebrigen ſollte man eine noch engere Ver⸗ bindung zwiſchen Berufsgenoſſenſchaften und Kranken⸗ kaſſen herſtellen, um die namentlich von den erſteren an⸗ geſtrebte gründliche Heilung der Folgen von Unfällen zu fördern. — Die Alexianerbrüder. Die Sachwalter der Alexianerbrüder von Mariaberg glauben, jetzt ſei ſeit dem Mellageprozeß Zeit genug ver⸗ ſtrichen, um öffentlich für die Ordensbrüder eintreten zu können. Darauf hin zielt eine ſoeben im Verlage der „Germania“ erſchienene Flugſchrift:„Der Aachener Alexianerprozeß im Lichte der Wahrheit, Geſchichte und Würdigung“, deren Verfaſſer nicht genannt iſt. Rundweg abgeſtritten können die vor Gericht feſtgeſtellten That⸗ ſachen nicht werden. Darum hat man eine beſondere Taktik eingeſchlagen. Das Prozeßverfahren, durch das jene Thatſachen feſtgeſtellt wurden, wird bemängelt und angegriffen. Ferner wird verſucht, unzweifelhafte Miß⸗ handlungen unſchuldig auszulegen. Ein Bruder hat einen Tobſüchtigen, als dieſer in eine Zelle getragen wurde, mit den Schlüſſeln auf die Beine geſchlagen. Das gibt der Verfaſſer der Flugſchrift zu, aber, ſo ſagt er, das iſt nicht, um ihn zu mißhandeln, geſchehen, ſondern um ihn zum Stillliegen zu bringen.“ Von dem ſcheußlichen Tauchbade heißt es in der Flugſchrift kurz und bündig:„Die Anwendung der Douche und des Tauchbades iſt als Mißhandlung behandelt, ſelbſt wo ſie Disciplinarmittel war.“ Das genügt! Zur Lage in Kuba. Der Aufſtand auf Kuba dauert nun, wie aus Madrid geſchrieben wird, ſchon viele Monate, und noch immer kann der Zeitpunkt ſeines Erlöſchens nicht mit Sicherheit vorausgeſehen werden. Bei Beurtheilung der Rebellion auf der Inſel muß man in erſter Reihe im Auge behalten, daß ihre Urſachen in der begründeten Unzufriedenheit der kubaniſchen Bevölkerung mit ihrer materiellen Lage liegen. Viele Agenten der ſpaniſchen Regierung auf der Inſel haben durch eine Reihe von Jahren ihre Stellung in gewiſſenloſer Weiſe zur Selbſt⸗ bereicherung benutzt. Dieſe verwerfliche Praxis geſchah nicht ſelten in ſo offenkundiger Weiſe, daß dadurch auch in den patriotiſch geſinnten Kreiſen Erbitterung entſtehen mußte. Die an die Centralregierung nach dieſer Rich⸗ tung ergangenen Weiſungen haben leider nicht den ge⸗ wünſchten Erfolg gehabt. Ein ſchwerwiegender Grund für die Unzufriedenheit der Kubaner liegt ferner in dem zwiſchen dieſer Kolonie und dem Mutterlande beſtehenden Zollverhältniß. Während nämlich Spanien auf den großen Antillen für ſeine eigene Fabrikate Zollfreiheit genießt, wird Kuba in dieſer Beziehung von der ſpaniſchen Regierung als Ausland behandelt und ſeine Ausfuhr⸗ artikel unterliegen daher in Spanien den betref⸗ der Geneſſen leben und deshalb ſind es Klugheitsrück⸗ verſicherung, der des Herrn Baare der dem damals noch fenden Zollſätzen. Dieſer Umſtand ſchädigt natürlich 2. Soöite. den kubanſſchen Export nach dem Mutterlande in ſehr bedeutendem Maße. Zur Beſeitigung dieſer Uebelſtände wurden zwar ſchon wiederholt Enqueten angeordnet, ſie verliefen aber bisher ausnahmelos ohne jedes praktiſche Ergebniß. Die aus den bezeichneten Gründen unter den Kubanern erzeugte Mißſtimmung trug mit zu dem gegen⸗ wärtigen Aufſtande bei. Eine dauernde Beruhigung der Kolonie kann ſomit nur dann eintreten, wenn die erwähn⸗ ten Uebelſtände beſeitigt werden. Die bezüglichen Wünſche der Kubaner haben ſich im Laufe der Jahre in Folge des vielfach verbreiteten Mißtrauens gegen die Central⸗ regierung allerdings über das urſprüngliche Maß geſtei⸗ gert. Nach der Anſicht unterrichteter Gewährsmänner laſſen ſich die Forderungen der Inſelbewohner, wie ſte heute aufgeſtellt werden, in folgende Punkte zuſammen⸗ faſſen: Die Centralregierung müſſe Kuba die weitgehendſte Autonomie gewähren. An der Spitze der Kolonie könne wohl ein von der ſpaniſchen Regierung ernannter Gouverneur oder Generalkapitän ſtehen, der Beamten⸗ ſtand auf der Inſel müſſe aber zum größten Theile aus Einheimiſchen zuſammengeſetzt ſein. Kuba müſſe ferner Spanien gegenüber Zollfreiheit zugeſtanden werden und hätte zum Militärbudget nur ſoviel beizutragen, als das Erforderniß für die Inſel bedinge. Es wäre ſchließlich eine Art von Landesvertrelung auf Kuba zu bilden, welche Abgeordnete in den ſpaniſchen Kongreß entſenden⸗ würde. Als Gegenleiſtung würde ſich die Kolonie ver⸗ pflichten, alljährlich einen zu vereinbarenden Prozentſatz ihrer Einkünfte an das Mutterland zu entrichten. Nach dem Urtheile von Kennern der Stimmung auf Kuba wird es für die ſpaniſche Regierung unvermeidlich ſein, nach der Unterdrückung des gegenwärtigen Aufſtandes zu dieſen Forderungen der Inſelbewohner in ernſter Weiſe Stellung zu nehmen. —— Aus Stadt und Land. Maunheim, 3. Septbr. 1895. Karlsruher elektriſche Ausſtellung. 4 Karlsruhe, 1. September. I. Im Frühjahre ds. Is, beſchloß der hieſige Gewerbeverein in Karlsruhe eine zelektriſche Ausſtellung“ zu veranſtalten mit beſonderer Berückſichtigung des Kleingewerbes und der Der übernahm in bereitwilligſter eiſe das Protektorat über dieſe Ausſtellung, der ſowohl von Seiten des Staates wie auch der Stadt reiche Unter⸗ ſtützung zu Theil wurde. Die feierliche Eröffnung der in der Ausſtellungshalle untergebrachten Ausſtellung fand heute Mittag halb 12 Uhr im Beiſein des Protektors, des Erbgroßherzogs, ſtatt, mit dem auch Miniſter Eiſenlohr und andere hohe ſtaatliche und ſtädtiſche Würdenträger erſchienen waren. er Vorſtand der Ausſtellungs⸗Commiſſton, Herr Gene⸗ 11155 Schwindt hielt die Eröffnungsrede, welche die Geſchichte und Ziele der Ausſtellung beleuchtete und in ein Hoch auf den höhen Protektor, den Erbgroßherzog Friedrich, e Das Hoch fand ſtürmiſche Erwiderung. Der Erbgroßherzog wendete ſich ſodann mit folgender Anſprache an die Anweſenden: Meine Herren! Zunächſt muß ich Ihnen meinen ver⸗ bindlichſten Dank ausſprechen für die warme Begrüßung durch Ihren Vorſitzenden, die einen ſo freundlichen Widerhall gefunden hat, und meiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen, für das Vertrauen, das die Ausſteller und Kommiſſionen mir er⸗ wieſen, indem ſie mir das Protektorat angeboten, das ich mit großem Vergnügen übernommen habe, da die Ziele, welche die Ausſtellung im Auge hat und welche wir ſoeben in aus⸗ führlichen Worten dargeſtellt bekommen haben, mein 98 Intereſſe für ſich in Anſpruch nehmen. Ich reue mich, daß nun auch in unſerem engeren Heimath⸗ lande insbeſondere in der Stadt Karlsruhe eine elek⸗ triſche Ausſtellung zu Stande gekommen iſt, und die Mög⸗ Feuilleton. — Eine Kriegs⸗Aneldote. Ein niedliches Zeugniß für die unvperſchämt ſiegesſſchere Stimmung, welche 1870 dſe franzöftfchen Offtziere beherrſchte, 1 5 in der folgenden Anekdote, welche uns ein Leſer unſeres? lattes mittheilt?„Kurz nach der Kriegs⸗ erſchien der franzöſtſche Konſul' des Staales Durango in Mexiko im Hauſe des deutſchen Konſuls daſelbſt. Der Herr war etwas verlegen, kam aber ſchließlich mit ſeinem Anliegen herver und ſagte zu unſerm Kouſul, er habe von dem Kolonel .Hilter, der unlängſt erſt in Piexiko und mit dem General Caſtagnt in Durango geweſen, einen Brief erhalten, mit der Bitte bei dem„consul de Prusge“ doch anzufragen, aus welchem Orte Deutſchlands derſelbe den ſchönen Hühnerhund bezogen habe, der damals dort angekommen ſei. Er wolle ſich bei —9 0 Marſch nach Deutſchland gern auch von der Raſſe einen olen. Der Mann erhielt die gewünſchte Auskunft. Graf Stolberg, von deſſen Förſtereien der Hund bezogen, wär bei ibe een 55 Herr Kolonel aber„rückte“ mit zer Armee unter ſeinem Chef Bazaine als Gefangener in ein. VV , Auf dem ſagenumwobenen Kyffhüuſer, der durch die Errichtung eines Kalſer Wlhehnn Denlal noch einen be⸗ Enderen Reiz gewinnt, hlelt am 25. d. M. der Thüringiſch⸗ Sächſiſche Vereine flür Erdkunde ſeine diesjährige Wanderver⸗ ammlung ab. Den Hauptvortrag hielt Oberlehrer Rudolf Steinhoff aus Blankenburg g. H. über die Kyffhäuſerſage. Wenn auch die(zuerſt von Michelſen 1858 angeſtellte) Hihoriſche orſchung längſt erwieſen habe, daß die Entſtehung der deutſchen Pa ſich nicht an Friedrich., fondern an Frledrich II. ulpfte und daß die Barbaroſſaſage üÜberhaupt erſt im 16. Jahrhundert entſtanden ſei, werde das deutſche Volk doch nie⸗ Mals von der ihm lieb gewordenen Vorſtellung kaſſen, daß es 15 der Kaiſer Friedrich iſt, der im Kyffhäuſer ſchlummere. ie Kyffhäuſerſage iſt wahrſcheinlich eine Verguickung von Sage und Mythus; weshalb die Sage aber gerade an dieſen Berg angelehnt hat, iſt noch nicht ermittelt. Der in einer Urkunde des Kloſters Walkenried vorkommende Name Wodansberg wird von Einigen guf den Kyffhäuſer bezogen, und wenn man be⸗ denkt, daß dieſer Berg, deſſen älteſter Name Cuffeſe einen zelk⸗ beige Hügel oder Berg bedeutet, einem zudem häuffg von ebeln umgegebenen rieſigen Wohnzelte gleicht, ſo lag es für; die Volksanſchauung nahe, ihm als Wohnſtätte des himmliſchen Wettermachers Wodan anzuſehn. Daß aber von den verſchledenen Wodansbergen gerade an den Kyffhäuſer die Kaiſerſage ſich an⸗ elehnt hat, ſei ſicherlich nichts weiter, als ein Spiel des Zufalls. im zweiten Theile des Vortrages gab der Redner eine Dav⸗ legung der Stellung der Kyffhäuſerſage in der deutſchen Literatur, die ehenſo intereſſant wie erſchöpfend war Ausgehend von dem zwiſchen 1814 und 1817 entſtandenen und zum Volksliede ge⸗ wordenen Gedichte Rückerts vom alten Barbaroſſa, dem älteſten er ſich leuchtenden Auges näherte, rufen: doch die nobelſte Nation!“ Mich lockte, den tieferen Grund der und immer no ſchönſten aller Kyffhäuſerlieder, wies der Vor⸗ Seneral⸗Anzeiger. Mannheim, 8. September. lichkeit geboten wird, von den bedeutenden Forkſchritten, die die letzten Jahrzehnte auf dem Gebiete der Elektrizität gezeitigt haben, Kenntniß zu nehmen. Ich kann nur wünſchen, daß die Ziele und Zwecke der Ausſtellung in Erfüllung gehen und eine reiche, fruchtbringende Thätigkeit von derſelben aus⸗ gehen möchte. Ich möchte aber auch nicht verſäumen, meine Freude darüber auszuſprechen, daß wir vor einem Werke ſtehen, das nur dadurch geworden, daß Alle, auf die es an⸗ kam, freudig zuſammengewirkt haben, die Ausſtellung zu einem ſchönen Abſchluß zu bringen. Meine beſten Wünſche begleiten den ferneren Verlauf dieſes Unternehmens, dem ich den beſten Erfolg wünſche. Ich erkläre nunmehr die Ansſtellung für eröffnet! „Mit einem Rundgang durch die Ausſtellung wurde der offizielle Eröffnungsakt beendet. Der Grofherzog, welcher bis jetzt in Straßburg weilte, beſichtigte geſtern das Exerzieren des Infanterie⸗ Regiments Nr. 132 bei Bitſch und begab ſich ſodann nach Metz, woſelbſt er im Hotel„Europäiſcher Hof“ Abſteige⸗ quartier nahm. Abends wird der Großherzog einer Einlad⸗ 11 des Bezirkspräſidenten Freiherrn von Hammerſtein Folge eiſten. „Die Frau Groſtherzogin von Baden iſt vom Kaiſer zum Chef des Auguſta⸗Regiments ernannt worden. Ernennungen und Verſetzungen. Der Großherzog hat dem Notar Eduard Schirrmann in Haslach die Notarsſtelle Waldkirch und dem Referendär Chriſtian Aberle aus Freiburg eine etatmäßige Notarsſtelle im Amtsgerichts⸗ bezirk Triberg unter Ernennung deſſelben zum Notar über⸗ tragen. Ferner wurden 1. der Direktor des Progymnaſiums in Donaueſchingen, Karl Biffinger, zum Direktor des Gymnaſiums in Pforzheim, der Vorſtand des Reaſprogym⸗ naſtums in Villingen, Joſef Neff, zum Direktor des Progym⸗ naſiums in Donaueſchingen, der Profeſſor Frdr. Grohmann am Realprogymnaſium in Mosbach zum Vorſtand des Realpro⸗ gymnaſiums in Villingen ernannt; 2. in gleicher Eigenſchaft verſetzt: der Profeſſor Wilh. Schnarrenberger an der Bürgerſchule in Buchen unter Enthebung von der orſtandſchaft dieſer Anſtalt an das Gymnaſium in Bruchſal, der Profeſſor Dr. Adolf Ausfeld am Gymnaſtum in Bruch⸗ ſal an jenes in Baden, der Profeſſor Peter Weygoldt am Realprogymnaſium in Sinsheim an die Höhere Bürgerſchule in Rheinbiſchofsheim und der Profeſſor Heinrich Schmidt an der Höheren Bürgerſchule in Rheinbiſchofs⸗ heim an das Realprogymnaſium in Sinsheim; 3. nachbenannten Lehramtspraktikanten, unter Ernennung der⸗ ſelben zu Profeſſoren, etatmäßige Profeſſorenſtellen an nach⸗ bezeichneten Anſtalten übertragen: an der Höheren Bürger⸗ ſchule in Buchen, unter gleichzeitiger Betrauung mit der Vor⸗ ſtandſchaft dieſer Anſtalt, dem Lehramtspraktikanten am Gymnaſium in Raſtatt Fidel Neuburger, am Real⸗ progymnaſium in Mosbach dem Lehramtspraktikanten am Gymnaſium in Lahr Hugo Frank, an der Realſchule in Baden dem Lehramtspraktikanten an dieſer Anſtalt Adam Linden, am Realprogymnaſium in Sinsheim dem Lehramtspraktikanten am Gymnaſtum in Pforzheim Hermann Welcker. Dem Großh. Notar Chriſt. Aberle wurde die Notarsſtelle in Furtwangen übertragen, Expeditionsaſſiſtent Oskar Vollmar beim Stationsamt Emmendingen wurde zur Güterverwaltung Konſtanz verſetzt. *Kilometerhefte. Nachdem ſchon unlängſt die Benütz⸗ ung der Kilometerhefte bei Reiſen, die ſich über das Gebtet der badiſchen Bahnen hinaus erſtrecken, dadurch erleichtert worden, daß man, ſofern gleichzeitig ein Eintrag für Hin⸗ fahrt und für Rückfahrt bewirkt und abgeſtempelt wurde, dem Eintrag für Rückfahrt eine Giltigkeitsdauer von zehn Tagen beigelegt hat, iſt nunmehr zum gleichen Zweck noch die Einrichtung getroffen worden, daß eine Abſtempelung der Einträge und die Einſetzung der Kilometer auf den Stationen Frankfurt a.., Darmſtadt, Bensheim und Weinheim der Main⸗Neckarbahn, ſowie auf den badiſchen und öſterreichi⸗ ſchen Bodenſeeſchiffen erfolgt. Dabei können natürlich von den Main⸗Neckarbahnſtationen nur Einträge ab Heidelberg oder ab Schwetzingen, von dem Perſonal der Bodenſeeſchiffe nur ſolche ab Konſtanz behandelt werden. Es darf erwartet werden, daß die Reiſenden dieſe vorerſt verſuchsweiſe getrof⸗ fene dadurch unterſtützen, da ſie die zu befahrende Strecke, ſowie die Perſonenzahl vorher ſelbſt mit Tinte oder Tintenſtift richtig eintragen,. * Erſatzwahl zur Erſten Kammer der Ständever⸗ ſammlung. Der Abgeordnete des grundherrlichen Adels ober⸗ halb der Murg Frhr. Emil v. Schauenburg in Gaisbach hat ſein Mandat niedergelegt. PPVUVUVVUVUVUVUVUVœVVVVVV—————————— tragende nach, wie die großen politiſchen Ereigniſſe dieſes Jahr⸗ hunderts, namentlich die von 1848 und 1866, ſich auch in den die Kyffhäuſerſage hehandelnden Dichtungen wiederſpiegelten und wie ſeit dem Kriege von 1870/71 eine Reihe von Gedichten und ſonſtigen poetiſchen Bearbeitungen der Kyffhäuſerſage ent⸗ ſtanden ſeien, in denen nicht mehr von dem Schlafen, ſondern von dem Erwachtſein des Kaiſers Rothbart die Rede ſei. Auch das Kaiſer Wilhelm⸗Denkmal— auf die Nothwendigkeit det Errichtung eines Denkmals an dieſer Stelle ſoll zuerſt Bürger hingewieſeſt baben— iſt ſchon in einem im vorigen Jahre entſtandenen Gedichte beſungen worden. — Die nobelſte Natign. Aus Bern wird geſchrieben:„Als ich geſtern in der Abenddämmerung beim Berner Bahnhofe vor⸗ befging, hörte ich einen Dienſtmaun, die blendend rothe Dienſt⸗ mütze auf dem Kopfe, laut zu zwei andern Dienſtmännern, denen „Die Deutſchen ſind Entzückung zu kennen. Der Dienſtmann, der eben einem Deütſchen das Gepäck zu einem Wagen getragen hatte, bemerkte iütt, die Deutſchen zahlen ſolche Dienſtleiſtungen von allen Nationen am anſtändigſten. Auch die Oeſterreicher thäten das⸗ elbe, ſo daß einem ſchon das Herz freudig ſchlage, wenn ein remder mit dem Zuge ankomme, ein rundes grasgrünes Hüt⸗ lein auf dem Kopfe. Am kargſten, ſchmutzigſten, fuhr der Dienſt⸗ man fort, ſind die Franzoſen, gerade die reichen Franzoſen, die Italtener gleichen ihnen darin. Heute wurde mir erzählt, ein Franzoſe habe dem Hotelportier für das Schuhputzen fünf Rappen (un sou) gegeben; der ärmſte Arbeiter in der Schweiz würde einem Portter für die nämliche Arbeitsleiſtung beſſer erkeuntlich ſein. Man hat auch hier in Bern, einer doch an der Sprach⸗ grenze ſtehenden Stadt, die Deutſchen durchſchntttlich lieber als die Franzoſen. Dagegen beklagen ſich die Deutſchen hier und da, daß etliche Berner Gaſthäuſer noch immer franzöſtſche Speiſenkarten vorſetzen. In einem guten mittleren Gaſthofe kam eines Abends ein Deutſcher an, der mit knurrendem Magen die Speiſenkarte verlangte. Ich bemerkte ſogleich, daß alle die uten Speiſen, die da der Reihe nach ſtanden!, ſpaniſche Dörfer 5 ihn bildeten. Cotelette hatte er ſchon gehört, aber bei Cotte⸗ ette de mouton, cotelette de pore sté., hörte ſein Verſtand auf, Der Gaſtgeber ſah ſofort ein, daß er fortan die Speiſen deutſch und franzöſiſch benennen müſſe. Mit der deutſchen Sprache allein käme ein Berner Gaſthaus nicht aus. Daß die Franzoſen anſpruchsvoller ſind als die Deutſchen, habe ich in einem elatanten Falle ſelbſt einmal beobachtet. Im Gaſthauſe zum Tiefenbachgletſcher im Urſerenthal langte eines Abends ein Zweiſpänner an, ein Pariſer Ehepaar führend! Die Dame ſtellte Anſprüche, wie in einem großen Hotel der Städte. Des Morgens wollte die Pariſerin den Kaffee erſt probiren, bevor ſie ſolchen endgiltig beſtellte. Der Leſer kann ſich denken, daß der Wirth in ſeinem Aerger den Pariſern eine geſalzeue Rech⸗ nung machte. Am andern Tage traf ich daſſelbe Ehepaar im Zwweiſpänner ſitzend, bei dem kleinen Wirtsnauſe hart am Fur⸗ AZu einer ſehr lebhaften Sitzung wird ſich voraus⸗ ſichtlich die heutige Sitzung des Bürgerausſchuſſes geſtalten, auf deren Tagesordnung bekanntlich die Berathung des Etats des Hoftheaters pro 1895 /96 ſteht. In hochherziger und nachahmenswerther Weiſe haben an verſchiedenen Orten die Beſitzer großer induſtrieller Etabliſſements das Sedanfeſt begangen. Die Badiſche Anilin⸗ und Sodafabrik in Ludwigshafen hat jedem Arbeiter, der an dem Kriege 1870/1 theilgenommen, im ganzen 160 Mann, ein Schreiben zugehen laſſen, inhaltlich deſſen die Direktion beſchloſſen hat, denjenigen ihrer Aufſeher und Arbeiter, die vor 25 Jahren als Soldat einberufen wurden, einen Urlaub von einer Woche zu bewilligen und ihnen während dieſer Zeit den Lohn zu ver⸗ güten. Gleichzeitig war jedem Schreiben der Betrag von fünfzig Mark baar beigefügt, um den Betreffenden die Annehmlichkeit einer Erholungsreiſe zu bereiten.— Die Chemiſche Fabril Rheinau hat jedem Arbeiter, der am Kriege Theil genommen, 20 Mark ausbezahlt, die übrigen Arbeiter erhielten je M..50. Ferner wird aus Frankenthal berichtet: Die Verwaltung der Zucker⸗ fabrik verſammelte am Sonntag ſämmtliche Krieger von 1870/1, die in der Fabrik beſchäftigt ſind, um denſelben eine Ehrung zu Theil werden zu laſſen. Der Vorſtand der Fabrik betonte in einer kurzen Anſprache, daß er ſtets an allen freudigen wie ſchmerzlichen Ereigniſſen regen Antheil genommen, welche die Beamten und Arbeiſter betroffen, und daß dies auch in Zukunft ſo bleiben ſolle. Er wolle allen Denen, die vor fünfundzwanzig Jahren des Reiches Einigkeit mit erkämpfen halfen, im Namen der Zuckerfabrik ſeine Glückwünſche darbringen, und er hoffe, daß das kleine Ehrengeſchenk, das er ihnen über⸗ reiche, ein Beitrag ſein werde für die Feier des 25jährigen Geburtstages des Deutſchen Reiches.— Die Krieger, ſichtlich ergriffen, dankten dem Vorſtand der Fabrik für die ſchöne Ehrung.— In der Maſchinen⸗ und Armaturfabrik, vormals Klein, Schanzlin& Becker, wurden gleichfalls Ehren⸗ geſchenke in Geld unter paſſender Anſprache an die Krieger vertheilt, ebenſo in der Ko pp'ſchen Fabrik und in der Kork⸗ fabrik Bender& Cie. Haftceie folgt man in Mann⸗ heim dieſem ſchönen und edlen 1 Aus Aulaß des geſtrigen Sedantages ſen zahl⸗ reiche Geſchäfte unſerer Stadt ihre Räume geſchloſſen; infolge⸗ deſſen trugen die Straßen der Stadt einen ſehr belebten Charakter. Das Sedansfeſt iſt vorgeſtern und geſtern an allen Orten in der feſtlichſten Weiſe begangen worden. Aus allen Städten und Dörfern laufen Berichte über die ſtattgefundenen eſtlichkeiten ein, deren Abdruck aber zu weit führen würde. s genügt, mit freudiger Genugthuung zu konſtatiren, daß das Sedansfeſt in allen deutſchen Gauen mit einmüthiger Erhebung gefeiert wurde. “Höhenbeleuchtung. Wie vom 00 wald und vom Odenwald berichtet wird, ſind daſelbſt ſowohl am Sonntag Abend als geſtern Abend auf den Höhen zahlreiche Freuden⸗ feuer aus Anlaß der Sedanfeier abgebrannt worden, Das Gleiche wird vom Mittelrhein gemeldet. *Eine tropiſche Hitze herrſcht ſeit einigen Tagen. Geſtern Nachmittag hatte es den Anſchein, als ob der er⸗ ſehnte Regen eintreten ſollte, jedoch erwies ſich dieſe Hoffnung wieder als vergebens. * Das 25jährige Geſchüftsjubilkum feierte am Sonntag, 1. September die Firma A. Strauß, Habanna⸗ Export dahier. Als wichtige Punkte für das Submiſſionsverfahren bezeichnet in ihrem Jahresberichte die Karlsruher 185 els⸗ kammer: 1) Bei der Vergebung von Arbeiten und Lieferungen 11 noch mehr, als es z. Zeit geſchieht, auf die perſönliche üchtigkeit und den Ruf des Unternehmers oder Lieferanten geachtet werden. 2) Bei der Abnahme von Arbeiten und Lieferungen ſollte ſtrengſtens darauf geſehen werden, daß dieſelben genau den geſtellten Bedingungen ſowie etwaigen Muſtern oder Proben entſprechen; nicht vorſchrifts⸗, ſowie nicht probe⸗ oder muſtermäßige Arbeiten und Abich F ſollten unbedingt zurückgewieſen werden. 3) Inländiſche Be⸗ werber ſollten ſo lange in erſter Reihe berückſichtigt werden, als andere deutſche Staaten die gleiche Praxis üben.“ 6 Ausführungen der Karlsruher Handelskammer verdienen die größte Berückſichtigung Seitens derjenigen Behörden, welche Arbeiten in Submiſſton vergeben. * Das vom Brieftanben⸗Verein„Pfeil“ am ver⸗ gangenen Sonntag abgehaltene Preisfliegen mit Tauben 1895er Brut ab Achern(105 Kilometer Luftlinie) war vom beſten Erfolg gekrönt. Die Thiere legten die Strecke in 1/ ———ñññ——— kagletſcher. Eben kehrte ich vom Gletſcher zurlück, zu dem ein kurzer Fußweg führt, und bemerkte zu dem Partſer Ehepaar, der Gletſcher ſei höchſt ſehenswerth.„Est-os qu'on peub aller en voiture?“(Kann man im 1 5 dahin 10 ſihte mich die Pariſer Dame allſogleich mit dem ernſteſten Ge⸗ ichte von der Welt. Ich konnte die Frage leider nicht befahen!“ — Das Tätowiren in England. Ueber den Geſchmack darf man bekanntlich nicht ſtreiten. Und ſo muß man ſich auch darauf beſchränken, mit gebührendem 1 d davon Notiz zu nehmen, daß die engliſche Ariſtokratie die Mode des Tätowirens immer weiter ausgeſtaltet. Das Fachblatt„Medical Preß und Eircular“ bringt darüber erbauliche Mittheilungen. Elne 2 Anzahl von Mitgliedern des Hauſes der Lords trägt um reiche Tätowirungen am Körper. Die Einen dae n ſich m bloßen Initialen, Andere haben Waffen und Wappen in den verſchiedenſten Farben. Selbſt ein königlicher Prinz trägt eine künſtleriſch ausgeführte Zeichnung auf ſeinem Unterarm. Bon einem wohlbekannten Mitgliede des Unterhauſes wird verſtchert, ſowohl er wie ſeine Gattin und fünf Kinder ſeien mit einge⸗ brannten Angaben ihres Namens, Titels un ee Adreſſe verſehen, damit ſie bei Unglücksfällen ſofort kenntlich ſeien. Das eitirte mediziniſche Blatt macht noch allerlei An⸗ gaben über die Methode des Tätowirens. Tannin ſpielt dabei eine große Rolle. Es dient dazu, das Verhellen der Wunden zu verhindern. Die eigentliche Operation wird mit ganz feinen Nadeln vollzogen. Doctorfreuden in Marokko. In Marokko iſt der ärzt⸗ liche Beruf mit mancherlei Unannehmlichkeiten verknüpft. Gerhard 11 erzählt in den„Münch. Neueſt. Nachr.“, dagß z als „Lelbarzt des Sultans“ eines Tages in den Palaſt Fexrufen wurde.„In einer reizenden Veranda ſaß der Sultan, leicht kenntlich an ſeinem großen ſchwarzen Bart, mit unter 90 15 enen Beinen. In einer Niſche hockte auf einer Matra +55 mächtt er Jüngling, Mulei Iliman, der Sohn des Sultans und mu 10 maßlicher Thronerbe.„Dieſer iſt krank,“ hieß es,„behandle ihn.“ Rohlfs fand bald heraus, daß er ſeinen Magen über⸗ laden und vielleicht etwas Fieber hakte.„Ich verordnete ihm dagegen„milha inglese“(engliſches Salz, wie die Marokkaner die magnesia sulphuriea nennen) und zwar einen Eßlöffel voll. Außerdem Chinin in Pillen. Sodann wurde ich vor den Sultan geführt und er fragte mich, wie ich ſeinen Sohn gefunden und was ich verordnet habe. Auf meine Antwork er⸗ widerte er„Thaib, thaib“(gut, gut), ließ mir das Bitterſalz bringen und befahl mir, die a davon zu nehmen, was ich auch natürlich thun mußte. Vou dem Chinin nahm er Abſtand und damit entließ er mich. Dies iſt das Unangenehmeſte bei dem Behandeln der marokkaniſchen vornehmen Pattenten, daß ſie immer verlangen, man ſolle die Hälfte der verordneten Mediein ſelbſt einnehmen. Ich, der ich es gar nicht nöthig hatte, verſpürte den ganzen Tag die Wirkung des Mittels, r— Vere⸗ —* — 4 — * — Von den ausgeſetzten Preiſen erhielten: ., 12. und 19., J. Ran., 10. und 21., L. Wellen⸗ Auguſt erhielten Mittageſſen 86 Perſonen, Abendeſſen, Obdach und Frühſtück 631 Perſonen, zuſammen 717 Perſonen, mithin 49 Perſonen ſuchen mußte. Die allgemeine Wetterlage iſt noch immer unverändert. Lahmeyer aus Frankfurt in einem hieſigen Selbſtmordverſuch, verwechſelte aber die Patronen und lud Mannheim, 3. September. 85 6 5 Stunden zurück und krafen ſo ſchnell auf einander hier ein, daß ſämmtliche Preiſe in 20 Minuten vergriffen waren. G. Sommer., reuther.,.,., 14., 15. 16. und zwei Ehrenpreiſe, A. Smoll.,., 9. und 20., F. Schroth 11. und 17., A. Wittemann 13., Gg. Settelmayer 18. und einen Ehrenpreis, F. Naßner einen Ehrenpreis. Hiermit hat die Reiſezeit für die Tauben für dieſes Jahr ihren Abſchluß gefunden und wünſchen wir dem Vereine für nächſtes Jahr gleiche Erfolge. Verein gegen Haus⸗ und Straßenbettel. Im Monat Unterſtützung durch Gewährung von mehr als im vorigen Monate, in welchem ſich die Zahl auf 668 Perſonen belief. Das Unterſtützungslokal befindet ſich nach wie vor in 8 1, ge. Ein böſer Ehegatte. Der Maurer Joh. Miſchler in Käferthal lebt mit ſeiner jungen Frau wie Hund und Katze. Am 19. Auguſt kam er Mittags nach Hauſe und fand, daß das Mittageſſen noch nicht fertig war. Der zornige Gatte ergriff einen Teller und warf dieſen der Frau an die Stirn, außerdem ſchlug er ſie mit dem Beſenſtiel, ſo daß ſie zahlreiche Wunden davontrug und Schutz bei ihren Eltern Bevor der rohe Patron von ſeiner Gattin geſchieden wird, legte ihm geſtern das Schöffengericht eine Gefängnißſtrafe von 2 Monaten auf. Kuppeleiprozeß. Am 10. September, Vormittags 8 Uhr wird vor der hieſigen Strafkammer der große Kuppelei⸗ prozeß gegen den Wirth Karl Rauſch(Drei Kronen) zur Verhandlung kommen. In dieſem Prozeß ſind bereits über 100 Zeugen vernommen worden. Muthmaßliches Wetter am Mittwoch 4. September. Ueber ganz Mittel⸗ und Südeuropa behauptet ſich ein ziemlich hoher Druck und auch die gewitterigen Lufteinſenkungen in Süd⸗ deutſchland werden immer wieder aufgelöſt, ohne daß es zu größeren Entladungen kommen könnte. Demgemäß iſt für Mittwoch und Donnerſtag eine Fortſetzung des bisherigen größtentheils heiteren und ſehr warmen Wetters zu erwarten. JAus dem Großherzogthum. *Oftersheim, 2. Sept. Geſtern Nachmittag wurden im Haardtwald ca. 10 Hektar 11jäh. Forlenbeſtand 9 Feuer vernichtet. Hilfe war bald zur Stelle. Der Braud oll durch Kinder entſtanden ſein. Der Schaden iſt ein bedeutender. *Baden, 1. Sept. Einen Gradmeſſer für die koloſſale Menge, die am Hauptrenntag den Badener Turf bevölkerte, kann die Ziffer der Wetten am Totaliſator geben. Es wurden im Ganzen 110,000 Mk. gewettet, wovon 11,000 Mk. der Staatskaſſe und 11,000 Mk. der Klubkaſſe zufallen. »Konſtanz, 2. Sept. Geſtern verübte Ingenieur W. Hotel einen mit Platzpatronen, ſo daß nur die Bruſt leicht verletzt wurde. Er hatte bereits eine Anzahl Abſchiedsbriefe ge⸗ ſchrieben. Pfälziſch⸗Heſſtſche Nachrichten. *Neuſtadt, 2. Septbr. Die verſtorbene Frau Wittwe Sauter hat das Sauterſtift nebſt den umliegenden Wieſen uſw. dem bayeriſchen Frauenverein, ihr übriges beträchtliches Vermögen der Stadt Neuſtadt zugewieſen, letzteres mit der ſolen daß mit dem Geld alte Schulden bezahlt werden ollen. Ernteberichte. Tabak. Mannheim, 31. Aug. Das Verwiegen der neuen Sandgrumpen iſt flott im Gange. Bezahlt werden fürs Pfund in Heddesheim, Sandhofen Viernheim, Lorſch ꝛc. 12 Pfg. friſch vom Feld, exel. Steuer. Auf der Hardt wurden die Sandgrumpen auf den höchſten auswärtigen Hauſe Anlaß gab, in eis verkauft, was einem riedrichsthal ca. 30 Ctr. zu 27 Mark excl. Steuer zu kaufen, um ſo diefer Einkaufsart einen koſtſpieligen Stempel aufzudrücken, was um ſo ſchmerz⸗ hafter für die„Preis“⸗Käufer ſein dürfte, als das Ergebniß der diesjährigen Sandgrumpenernte in Folge der Trockenheit kein geringes ſein wird.— In Folge der anhaltenden Dürre iſt in alten Tabaken trotz der heißen Sammertage ein leb⸗ hafterer Verkehr zu bemerken. Ein hieſiges Haus ſoll einen größeren Poften gaer Ernte zu feften Preiſen an hieſige Fabrikanten verkauft haben.— Gekauft wurden von einem hieſigen Fabrikanten in Lampertheim einige hundert Zentner gaer Sandhöfer Tabak zu ca. 44 Mark. Eine Firma ver⸗ kaufte 500 Ctr. g4er Neckarthaler Tabak an einen hieſigen Fabrikanten zu ca. 47 Mark tranſit, ferner wurde Neckarthaler (Eppinger Gegend) zu 57 Mark verſteuert verkauft. Alsdann wurden gehandelt verſchiedene Parthieen g4er entrippte Ein⸗ lage zu ca. 60—62 Mark, Magazinabfälle(loſe Blätter) zu 38/40 Mark tranſit.— Rippen geſchäftslos.— Der gber Sandblatt⸗Einkauf geſtaltete ſich: Im bad. Oberland zu 22—27 Mk., in der Pfalz: Herxheim 22 Mk., Kandel 22 Mk., Hayna 25—26 Mk., Erlenbach ebenſo, Rheinzabern 23.—25 Mk., Hatzenbühl 25 Mk., Rülzheim iſt der Preis noch zoffen, Bellheim 24 Mk., die Bellheimer Gegend 20—22 Mk., Speierer Gegend je nach Orten 20 und 22—25 Mk.,; Bad. Hardt: Blankenloch 27 Mk., Spöck 26—29 Mk., Staffort Santa Clara. „ Noman von B. Riedel⸗Ahrens. 5 Nachdruck verboten) 2(Fortſetzung.) Im Sturmſchritt näherte ſich drei Tage ſpäter Doktor S zeodor Spangenberger der Villa Branka; von Zeit zu Zeit ußte er ſich den Schweiß von der Stirne trocknen, denn es herrſchte eine wahrhaft tropiſche Hitze, aber ſein breites Geſicht ſtrahlte, und in der Freude ſeines Herzens ſpürte er kaum die Sonnengluth, welche ihm auf dem Rücken brannte. „Sie haben wohl das große Loos gewonnen, Doktor?“ fragte Marga, nachdem ſie ihn begrüßt hatte. „Nein, aber etwas noch viel beſſeres, Baronin; denken Sie ſich, ich habe meine Freiheit gewonnen!“ „Ah! Fräulein Henriette iſt doch nicht plötzlich gar ge⸗ ſtorben?“ „Nein, Gott ſei Dank nicht; in dieſem Falle würde ich wenigſtens anſtandshalber kein ſo unverſchämt vergnügtes Ge⸗ ſicht zur Schau tragen. Ich Glücklicher habe keine Braut mehr — Henriette heirathet— einen Andern!“ „Einen Andern?“ fragte Marga lachend. „Ja! Ich erzählte Ihnen doch, daß ſie eine Stellung im Hauſe des deutſchen Tiſchlermeiſters Zenker angenommen hat; nun, ſie führte dem Manne die vernachläſſigte Wirthſchaft ge⸗ wiſſenhaft und nahm ſich nach Kräften ſeiner beiden mutter⸗ loſen Kinder an; Alles ging am Schnürchen, der Meiſter lebte unter der behaglichen Ordnung förmlich auf. Da entſchloß er ſich kurz und engagirte Henriette zum Bunde für das ganze Leben, und ſie griff zu, hat ſie doch nun ihr Ziel erreicht, einen Mann.“ „Natürlich,“ beſtätigte Marga,„da hinaus ging doch ihr ganzes Sinnen und Trachten.“ „Soeben begegnete mir Herr Zenker in der Rua de Quvpidor, und ich war, als er mir die Neuigkeit erzählte, ſo von Dankbarkeit durchdrungen, daß ich den Mann auf offener Straße imarmi WDer Gute abnt garnicht, was er mit für Seneral⸗Anzerger. 27—29 Mk., Friedrichsthal 30—31 Mk., Büchenau 24 Mk., ſpäter 26—28 Mk., Karlsdorf 20—22 Mk., Neuthardt 22 bis 25 Mark. Der Grumpen⸗Einkauf geſtaltete ſich: In Friedrichsthal zu 27 Pfg., Blankenloch 20 Pfg., Spöck 17 bis 20 Pfg., Stafforth ebenſo, Büchenau 15—18 Pfg., Karlsdorf und Neuthardt 10 Pfg., auf der Bergſtraße zu 12—14 Pfg. per Pfund ohne Steuer. Hopfen. Schwetzingen, 30. Auguſt. Die Hopfen⸗ ernte iſt in vollem Gange; aber das Ergebniß wird ein ſehr geringer bleiben. Es gibt zwar Aecker mit ſchönen, vollen und lupulinreichen Dolden, aber ſolche, die kaum den Zupfer⸗ lohn eintragen. Man kann alſo kaum auf eine Viertelsernte rechnen. Leider wollen auch die Preiſe nicht in die Höhe gehen; denn 20 Mark für geringe und 70—80 Mark für gute Waare ſind für den Hopfenbauer nicht ſehr verlockend, und ſchon fängt man an, den Handelsverträgen die Schuld zuzu⸗ ſchieben. Zweifellos iſt, daß das Konſerviren der Hopfen in guten Jahren einen weſentlichen Einfluß auf die Preiſe hat. Jedenfalls dürfte, ſo ſchreibt man der„Heid. Ztg.“, es ge⸗ boten erſcheinen, den Hopfenbau einzuſchränken. Theater, Kunſt und Wiſfenſchaft. Gr. Bad. Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Zur Feier des 25jährigen Gedenktages der Schlacht bei Sedan. Der Prinz von Homburg. Schauſpiel von H. v. Kleiſt. Geſtern Abend haben ſich die Pforten unſeres Kunſt⸗ tempels zum Mal nach der Ferienpauſe wieder geöffnet, zum erſten Male auch unter der neuen Intendanz des Herrn Dr. Auguſt Baſſermann. Ein guter Stern ſtand über der Aufführung. Schon die patriotiſche Veranlaſſung, die Sedan⸗Gedenkfeier, brachte einen weihevollen Zug in das Publikum und auf die Bühne. Deutſchnationale Kunſt— unter dieſem Zeichen ſtand der geſtrige Abend. Wir wollen es auch als Zeichen für die geſammte Wirkſamkeit des neuen Inten⸗ danten nehmen. Am Sedantage den„Prinz von Homburg“ zur Auffüh⸗ rung zu bringen, darf man als durchaus glücklichen Gedanken bezeichnen. Wem iſt der große Erfolg der Schlacht bei Sedan, überhaupt des ganzen großen Krieges zuzuſchreiben? Doch wohl nur der militäriſchen Superiorität des Hohenzollernthums, welches durch eiſerne Zucht groß und mächtig geworden und 1870 das geſammte Deutſchland mit ſich fortriß! Das iſt auch der Leitſatz in dem Kleiſt'ſchen Schauſpiel. Die Schlacht bei Fehrbellin ſteht als ein Pendant zu Sedan im Mittelpunkte der Handlung, und die unbeugſame militäriſche Strenge des Preußenthums iſt verkörpert in der Perſon des großen Kur⸗ fürſten. Aber noch von einem andern Geſichtspunkte aus haben wir das Kleiſt'ſche Schauſpiel begrüßt. Es war für unſer Publikum ſo gut wie eine Novität. Viele Jahre lang hat es bei uns das Lampenlicht nicht erblickt und hatte ſo, neben dem klaſſiſchen Hauche den Reiz der Neuheit. Einge⸗ leitet wurde die Vorſtellung durch einen Prolog, den Herr Blankenſtein vor einer ſinnig arrangirten, mit den Büſten der Heroen des großen Krieges geſchmückten Blatt⸗ pflanzen⸗Scenerie mit gutem Ausdruck und klangvollem Organ vortrug. Die Dichtung iſt die Arbeit eines jungen Mann⸗ heimers, des Studioſus Karl Wollf, und bewegt ſich nicht in den Bahnen einer effekthaſchenden Versmacherei, wie man ſie leider allzu oft bei ſolchen Gelegenheiten über ſich ergehen laſſen muß, ſondern zeugt von einem entſchiedenen poetiſchen Talent, das ſich ernſt und ruhig zu gediegener Anſchauung zu vertiefen ſtrebt. Wir können uns nicht enthalten, den Prolog im Folgenden wieder zu geben: Ein ſeltſam Erbtheil legte dem Germanen In ſeine Bruſt des Schickſals ernſtes Wort. Ein tiefgeheimes, ſehnſuchtsvolles Ahnen Zieht von der Heimath ihn gewaltig fort. Von eigner Sitte und vom eignen Wohle, Von ſeines Herdes freundlich milder Gluth Lockt ihn der Reigen ſchimmernder Idole ur Ferne hin, die dämmernd vor ihm ruht. ft ſah die Welt, wie er ſich willig beugte Vor Trug und Tand, weil ſie die Fremde zeugte. Des Südens wildes, thatbereites Streben Ward nicht dem Deutſchen vom Geſchick geſchenkt. Im tiefſten Denken findet er das Leben, In ſeines Geiſtes ſtille Welt verſenkt. Denn oft, wenn draußen die Drommeten ſchmettern, Und der Geſchichte Flammenſtrudel gährt, Gräbt er und forſcht in längſt vergilbten Blättern, Statt daß das Schwert ihm aus der Scheide fährt. Dann gleicht er Hamlet, der da ſann und träumte, Bis er des Handelns beſte Zeit verſäumte. Doch wenn der Zorn, der lang verborgen brütet, In ſeiner Bruſt zu voller Kraft gereift, Wird er dem Sturm gleich, der entfeſſelt wüthet, Der Eichen Wipfel donnernd niederſtreift. Dann regt der Deutſche ſich, wie jene Horden, Die einſt geſiegt im Teutoburger Forſt, Dann fühlt er Enkel ſich des Volks aus Norden, Vor dem einſt Roms Cäſarenthron zerborſt, Und der noch eben diente fremder Mode, Zeugt jetzt für Deutſchlands Größe noch im Tode, barl⸗ Dienſt mit dieſer Erlöſung von meiner Braut geleiſtet at! Darauf begann Doktor Spangenberger von Leonie zu ſprechen und theilte Marga die Abſicht mit, von neuem mit ſeiner Werbung zu beginnen; da ſie indeſſen gegenwärtig die Schweſter nicht gern entbehren würde und auch von anderer Seite noch ein Freier aufgetaucht war, ſo verhielt ſie ſich den Wünſchen Theodor's gegenüber kühler als auf Santa Clara. Am Nachmittag, als die Schweſtern mit einer Handarbeit. beſchäftigt im Wohnzimmer ſaßen äußerte Marga: „Du biſt merkwürdig vom Glück begünſtigt, Leonie; trotz Deiner Armuth bieten ſich Dir jetzt zwei ſehr vortheilhafte Partien.“ „Ich wüßte nicht,— zwi 2⸗ „Nun ja; Spangenberger's alte Braut heirathet den Tiſchlermeiſter, es liegt demnach nur an Dir, Dich mit dem Doktor zu verloben; außerdem kann es Dir nicht entgangen ſein, daß auch Donati Dich in ſein Herz geſchloſſen hat. Doch rathe ich Dir von dieſem entſchieden ab,— Künſtler ſind zer⸗ 13 75 Menſchen, die immer unglücklich mit ihren Frauen eben.“ Leonie hatte allerdings ſchon lange bemerkt, das Rafaelo Donati etwas auf dem Herzen hatte, aber ſie wich ihm ſorg⸗ fältig aus; nicht daß er ihr unſympathiſch war, im Gegen⸗ theil, Leonjie empfand Intereſſe für ihn und bewunderte ſtets von neuem ſein geniales Spiel, es träumte ſich entzückend in dieſer Welt melodiſcher Töne, welche er dem Inſtrument zu entlocken wußte, obgleich ſie im Bann der zauberhaften Klänge im Geiſte immer nur Gonzaga ſah. Denn es lag auf dem ganzen Sein des Künſtlers ein Hauch, der ſie wiederum ab⸗ ſtieß, etwas Wildes, Unruhvolles, das zeitweilige Stimmungen verriethen. „Nein, entgangen ſind mir die Abſichten Senhor Donati's nicht, Marga“. „Und ich weiß aus ſeinen Andeutungen, daß er ſich Dir in nächſter Zeit erklären wird; Du haſt alſo die Wahl, wer von den beiden ſoll es ſein?“ So war es einſt, als mit den Schwedenſchaaren Bei Fehrbellin der große Kurfürſt rang, So war es, als in ſteben großen Jahren Einſt Friedrichs Geiſt die ſtumpfe Welt bezwang, So war es, als auf Leipzigs weiten Planen, Des Völkerkampfes dumpfer Donner ſchwieg, So war's, als Deutſchland, würdig ſeiner Ahnen, Begeiſtert ſtritt um Einigung und Sieg, Als bei Sedan des Hochmuths giftiger Drache Im Staube lag vor der gerechten Sache! Sedan! Du biſt's, auf das die Weltgeſchichte Mit eh'rnem Griffel heute mahnend weiſt, Als riefe ſie:„Laßt in verklärtem Lichte Sein Bild erneut erſteh'n vor eurem Geiſt! Wenn das Jahrhundert, unaufhaltſam eilend, An ſeine Kette Jahr um Jahre reiht, Schaut heute an, was unverrückbar weilend Geheiligt ruht in der Vergangenheit, Daß die Erinn'rung an den Tag der Größe Euch aus des Alltags engen Banden löſe!“ So laßt uns thun! Denn wem das ganze Ringen, Das große Kämpfen ſeines Volks vertraut, Der fühlt den Geiſt beflügelt höher dringen, Daß er der Welt Gewoge überſchaut. hn ſchrecken nicht der Zutunft dunkle Loſe, nd er vertraut dem waltenden Geſchick, Denn das Vergangene, dem aus reichem Schoße Das Jetzt entſtrömt, liegt klar vor ſeinem Blick: Nur wer gelernt, Vergang'nes zu verſtehen, Vermag ins Herz der eignen Zeit zu ſehen. So laßt uns heute ſchau'n zu jenem großen, 5 dem Triumphtag von Sedan zurück, o von dem Thron des Kaiſers der Franzoſen Auf immer wich das ungetreue Glück, Und wo der Siegsgott ſeine ſtolzen Roſſe Vorangeführt Germania's kühner Schaar, Bis er ihr legte im Verſailler Schloſſe Die Kaiſerkrone auf das blonde Haar, Wo er aus Blut und Eiſen ſchuf die Bande, Die uns geeint im deutſchen Vaterlande! Schaut ihr ſie nicht im Geiſte heute wandeln, Die Helden alle jener großen Zeit, Die uns voran im Denken und im Handeln Die ganze Kraſt dem hohen Werk geweiht? Seht ihr den edlen Kaiſer nicht, den greiſen, Nicht ſeinen Sohn, der Herz um Herz gewann, Seht ihr den Kanzler nicht, den Mann von Eiſen, Und bei ihm Moltke, der die Schlachten ſann? Gedenket ihrer, daß ihr Bild euch ſtärke Zu gleichem Geiſte und zu gleichem Werke! Denn wenn auch jetzt die Waffen nicht mehr dröhnen, Und längſt der Schlachten blut'ge Würfel ruh'n, Laßt uns den Geiſt vom Kampfe nicht entwöhnen; Es gibt auch 1710 für Helden noch zu thun. ſt auch das Reich auf ſich'rem Grund vernichtet, er innre Ausbau fordert Kraft und Geiſt, Daß nichts der Mauern ſtarken Wall errichtet, Das feſt Gefügte auseinander reißt, Daß Ruhe wir nach Kampf und Sieg gewinnen, Und Friede wird nach außen wie nach innen! Drum möge klar in liebendem Erinnern Alldeutſchlands Kampf vor unſerer Seele ſteh'n, Daß wir dereinſt auch jeden Feind im Innern Se unſren Füßen überwundrn ſeh'n. enn, ob ſich auch ein finſtrer Argwohn quäle, Noch lebt wie einſt der Seele freier Schwung: Erhebt am Bild der Größe eure Seele, Dann droht nicht Umſturz, nur Erneuerung! Ja neue Formen kleidet ſich das Alte, aß ſich der Geiſt in ſeiner Kraft erhalte! Kein Raſten gibt es, denn mit raſchen Pferden 0 ſeine Bahnen das Geſchick dahin, in ewig Wachſen und ein ewig Werden A55 der Geſchichte wunderbarer Sinn. aßt uns im Sturm des ewig Wandelbaren Den Markſtein ehren einer ernſten Zett, Daß vorwärtsſchreitend wir dem Leben wahren Die großen Lehren der Vergangenheit! Der Geiſt der Väter zeuge Kraft den Söhnen, Und beider Wirken wird die Zukunft krönen! Mit ſichtlichem Beifall nahm das Publikum die Dichtung auf. Nachdem ſodann das Orcheſter unter Herrn Hofkapell⸗ meiſter Langer's Leitung die Weber'ſche Jubel⸗Ouverture vorgetragen, ging„Der Prinz von Homburg“ in Seene, Die Aufführung war im Allgemeinen eine würdige und wohl⸗ gelungene. Herr Neumann führte ſeinen Kurfürſten wacker durch, ebenſo mit bekanntem Feuer Herr Stury die Titel⸗ rolle. Sonſt waren noch thätig die Herren Schreiner(Graf v. dee Jacobi(Obriſt Kottwitz), Eichrodt, 5 t, Hildebrandt und Bauer, während die beiden amenrollen von Frl. v. Rothenberg(Kurfürſtin) und Frl. Wittels(Prinzeſſin von Oranien) in durchaus ange⸗ meſſener Weiſe gegeben wurden. Die Inſcenirung und Lei⸗ „Gewiß muß davon geſprochen werden,“ behauptete Marga ſcharf. Ich will Dir etwas ſagen, Leonie, Du biſt mir hier in meinem Hauſe ja ſehr lieb, aber ewig kann das doch nicht ſo fortgehen,— einmal mußt Du heirathen. Es würde ſelbſt⸗ ſüchtig von mir ſein,“— hier kam Baronin Marga ſich ſehr roßmüthig vor—„Dich zu meinem Vortheil davon abzu⸗ halten,— nichts geht über ein eigenes Heim! Am klügſten wäre es von Dir, den Doktor zu nehmen.“ Der Gedanke einer Ehe mit Theodor Spangenberger er⸗ weckte auch heute wie ſchon ſo oft in Leonie ein Gefühl unüber⸗ windlichen Grauens. „Ich kann mich unmöglich zum Heirathen entſchließen bitte, Marga, dringe nicht in mich.“ „So; ſoll ich Dir den Grund Deiner hartnäckigen Weige⸗ rung nennen?“ fragte Marga in eigenthümlich kaltem, be⸗ ſtimmten Tone.„Du haſt Dir nämlich etwas in den Kopf geſetzt und bildeſt Dir ein, daß Gonzaga Dich gern habe.“ „O Marga!“ Sie hob das gluthübergoſſene Antlitz raſch 19 der Schweſter empor, Verwirrung und Angſt in den Zügen. arum hatte ſie mit ſchonungsloſen Worten das an's Licht gezerrt, was bis dahin von Niemanden geahnt, einem Heilig⸗ thum glich, welches in ihrer Seele verborgen ruhte? „Ich habe mir längſt ſo etwas gedacht,“ fuhr Marga un⸗ erbittlich fort,„und ſehe nun ein, daß meine Vermuthung eine richtige war; aber da Baron Gonzaga ein ſonderbarer Patron iſt, ein aufgeblaſener Menſch, der überhaupt nichts anderes zu lieben vermag als ſich ſelbſt und nicht im ent⸗ fernteſten an Dich denkt, ſo wird auf alle Fälle Dein weiblicher Stolz Dir verbieten, die unerwiderte Neigung zu nähren. Einem Manne, der mich verſchmäht, zeige ich, daß auch er mir gleich⸗ gültig iſt, indem ich einen andern wähle,— ſo gehört es ſich.“ Dieſe Worte thaten Marga unbeſchreiblich wohl, es war die Erleichterung der befriedigten Rache. Wie ſie ihn heute haßte, den Stolzen, der feindlich gegen ſie auftrat,— welch' eine Wonne es ſein müßte, ihn dieſelbe bittere Enttäuſchung durchkoſten zu laſſen, die ſie einſt im Gewitterſturm des Urwaldes vor ihm erlitt! Und das ſollte gelingen— es handelte ſich nur darum Leonie bei dieſer Gelegenheit in der richtigen Weiſe „Ich mag weder den einen noch den andern,— ſprich nicht davon, Maraa.“ zu ſtempeln. ſolat) 4. Seite. Genueral⸗Anzeiger. Nannheim, 8. Septemker. tung lag in den Händen der Jiſtendanz, die mit Bofrſedigung auf den erſten Vorſtellungsabend unter ihrer Aegide zurück⸗ blicken darf. Alles ſpielte ſich glatt und flott ab— angenehm hemerkt wurde auch die Abkürzung der Zwiſchenakte. Viel⸗ leicht etwas zu oft wiederholten ſich indeſſen die Verwand⸗ lungen bei offener Scene. Doch trifft die Schuld hierfür mehr den Autor als den Regiſſeur. Das ewige Auf⸗ und Abziehen des Vorhanges hat auch ſeine Schattenſeiten. Alles in Allem genommen war der geſtrige Abend eine würdige Eröffnung der neuen Spielzeit und ein ſchöner Anfang für unſern neuen Intendanten, den das in Anbetracht der Hundstagshitze ziem⸗ lich zahlreich anweſende Publikum zum Lohne für ſeine künſt⸗ leriſchen Intentionen am Schluß durch mehrfachen Hervorruf auszeichnete. Hermann Meyer. Theater⸗Notiz. Von der Hoftheater⸗Intendanz wird uns gemeldet: In Folge Erkrankung der Frl. Csurgay hat Frl. Mugrauer die Partie der„Prinzeſſin Endoxia“ in der heutigen Oper„Die Jüdin“ übernommen. Bei den Muſter⸗Vorſtellungen Wagner'ſcher Werke in München gelangten letzten Sonntag„Die Meiſterſinger von Nürnberg“ zur Aufführung. Herr Kammerſänger Auguſft Knapp, unſer beliebter Baritoniſt, ſang mit großem Erfolg den Hans Sachs. Wegen Raummangel müſſen wir Näheres darüber auf morgen verſchieben. Spielplan der vereinigten Stadttheater zu Frauk⸗ furt a. M. Opernhaus. Dienſtag, 3. Sept.:„Rienzi“. Mittwoch,.:„Oberſteiger“. Donnerſtag,.:„Die verkaufte Braut“. Freitag,.:„Tannhäuſer“. Samſtag,.:„Trom⸗ peter von Säckingen“. Sonntag,.:„Der Troubadour.“ Montag,.:„Napoleon, oder: Die hundert Tage“. Schauſpielhaus. Dienſtag, 3. Sept.:„Der Menonit“. Mittwoch,.:„Frauenkampf“,„Im Civil“. Donnerſtag,.: „Charley's Tante“. Freitag,.:„Fedora“. Samſtag,.: „Der Hüttenbeſitzer“. Sonntag,.: Zum erſten Male:„Paſtor Broſe“. Montag,.:„Fortunios Lied“,„Die Nürnberger Puppe.“ Münchener Kunſtgusſtellung. In unſerem Berichte über die Münchener Kunſtausſtellungen muß es am Schluſſe des zweiten Abſchnittes nicht zählt, ſondern zählte heißen, wie auch dem Sinne des betr. Satzes zu entnehmen iſt. Herr 4 10 1. ſelbſtverſtändlich nur zu einer Zeit, wo er noch i ünchen künſtleriſch thätig war, zu den Jurymitgliedern der Ausſtellung. Wie aus Breslau berichtet wird, eröffnete das Lobe⸗ theater die Winter⸗Saiſon mit Alexander von Noberts Schauſpiel„Treue“, das vor gut beſetztem Hauſe in An⸗ weſenheit des Dichters ſeine erſte Aufführung erlebte. Das Stück fand außerordentlichen Beifall. Darſteller und Dichter wurden nach jedem Akt wiederholt gerufen. Die Operette„Die Karlsſchüler“, zu welcher Hugo Wittmann den Text und Weinberger die Muſik ge⸗ ſchrieben hat, gelangt in München und Frankfurt a. M. zur Aufführung und wird auch im Verlaufe des Winters am „Theater Unter den Linden“ ihre Premisre erleben. Die Erſt⸗ aufführung fand in Wien ſtatt. „Der Ueberfall“, die neue Oper von Heinrich Zöllner, erlebt ihre Erſtaufführung am Hoftheater in Dresden. Das Recht der erſten Aufführung beſitzt Generalintendant Poſſart in München und wurde der Heaher zu Dresden anf beſonderen Wunſch des Grafen Seebach abgetreten, AUeueſte Nachrichten und Telegramme. *Köln, 2. Sept. Der Beſitzer der„Kölniſchen Zeitung“, even Dumont, hat anläßlich der Sedanfeier 60,000 Mark ſtiftet. Mit dieſem Kapital ſoll eine Wittwen⸗ und Wai⸗ enkäſſe für die Arbeiter der Druckerei gegründet werden. Berlin, 2. Sept. Die Kaiſerin richtete an das Centralcomité der deutſchen Vereine vom Rothen Kreuz einen Erlaß, keſagend: Die 25. Wieder⸗ kehr der ruhmreichen Waffentage des Heeres rufe die Erinnerung an die denſelben in allen Keeiſen des Volkes erwieſene Liebestbätigkeit wieder wach. Der Kaiſerin erſcheine es daher angemeſſen, daß dem er⸗ folgreichen Zuſammenwirken oller Organe der freiwilligen Krankenpflege, die vor 25 Jahren unter dem Schutze der Kaiſerin Auguſta ſich mit Ausdauer und Hingebung be⸗ währte, eine ernſte Gedenkfeier gewidmet und eine dank⸗ bare Anerkennung kundgegeben werde, welche auch dieſe Bethätigung der Liebe zum Vaterlande und der Dienſte an den Opfern und an den Leiden der Kriegszeit ge⸗ währt, beauftragt die Kaiſerin das Centralkomitee, die Veranſtaltung einer ſolchen Feier in die Wege zu leiten. Berlin, 2. Sept. Der„Reichsanzeiger“ ſchreibt: Der Kaiſer ließ dem Fürſten Bismarck heute früh nach⸗ folgendes Telegramm zugehen: Heute, wo ganz Deutſch⸗ land die 25. Wiederkehr des weltgeſchichtlichen Kapitulations⸗ tages von Sedan ſeiert, iſt es mir Herzensbedürfniß, Euerer Durchlaucht auszuſprechen, daß ich ſtets mit tiefempfundener Dankbarkeit der unvergänglichen Verdienſte gedenken werde, welche Eure Durchlaucht in jener großen Zeit um meinen hochſeligen Großvater, das Vaterland und die deutſche Sache erworben haben. Fürſt Bismarck antwortete: Ew. Majeſtät lege ich ehrfurchtsvollen Dank zu Füßen für die gnädige telegra⸗ phiſche Begrüßung am heutigen Tage und für Ew. Majeſtät huldreiche Anerkennung meiner Mitarbeit an dem nationalen Werke des hochſeligen Kaiſers. Madrid 2. Sept. Campos Martinez iſt in der Havanna angekommen, um Weiſungen zu geben und die neu eintreffenden Truppenverſtärkungen zu vertheilen. Die Regierung beſchloß, energiſch vorzugehen bezüglich des in Ferrol geleiſteten Widerſtandes, der ſich gegen⸗ über den Befehlen zur Entſendung von Kriegsſchiffen kundgab. London, 2. Sept. Timesmeldung aus China. In der Nähe von Hinghwa, Provinz Fokien, wurden mehrere chineſiſche Chriſten grauſam mißhandelt, ihre Häuſer angezündet, ihr Eigenthum geplündert, Vieh ge⸗ ſtohlen. Man glaubt, eine Perſon ſei erheblich verwundet worden. Die Obrigkeit weigerte ſich, einzuſchreiten, trotz⸗ dem ſie mehrfach aufgefordert war. Sie hat einen zwei⸗ deutigen Aufruf erlaſſen, worin ſie die Greuelthaten in Kutſcheng beſpricht und zu einer Erhebung gegen die Chriſten aufreizt. Schlimmere Unruhen werden befürchtet. E 4* (privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) Berlin, 2. Sept. Bei dem heutigen Parade⸗ diner i eſtrigen in Weißen Sagle des königlichen Schloſſes brachte! Merles der Kaiſer folgenden Trinkſpruch aus: Wenn ſch am heutigen Tage einen Trinkſpruch auf meine Garde aus⸗ bringe, ſo geſchieht es frohbewegten Herzens, denn unge⸗ wöhnlich feierlich und ſchoͤn iſt der heutige Tag. Den Rahmen für die heutige Parade gab ein in Begeiſterung aufflammendes ganzes Volk, und das Motiv füͤr die Begeiſterung war die Erinnerung an die Geſtalt, an die Perſönlichkeit des großen verewigten Kaiſers. Wer heute und geſtern guf die mit Eichenlaub ge⸗ ſchmuͤckten Fahnen blickte, der kann es nicht gethan haben ohne wehmüthige Rührung im Herzen; denn der Geiſt und die Sprache, die aus dem Rauſchen dieſer zum Theil zerfetzten Feldzeichen zu uns redeten, erzählten von den Dingen, die vor 25 Jahren geſchehen, von der großen Stunde, von dem großen Tage, da das deutſche Reich wieder auferſtand. Groß war die Schlacht und heiß war der Drang und gewaltig die Kräfte, die auf⸗ einanderſtießen. Tapfer kämpfte der Feind für ſeine Lor⸗ beeren, fur ſeine Vergangenheit, für ſeinen Kaiſer; es kämpfte mit dem Muth der Verzweiflung die tapfere fran⸗ zöſiſche Armee. Für ihre Güter, ihren Herd und für ihre zu⸗ künftige Einigung kämpften die Deutſchen. Darum berührt es uns auch ſo warm, daß ein Jeder, der des Kaiſers Rock getragen hat oder ihn noch trägt, in dieſen Tagen von der Bepölkerung beſonders geehrt wird. Ein ein⸗ ziger aufflammender Dank gegen Kaiſer Wilhelm., und für uns, beſonders für die jüngeren, die Aufgabe, das, was der Kaiſer gegründet, zu erhalten! Doch in die hohe, große Feſtesfreude ſchlägt ein Ton hinein, der wahrſcheinlich nicht dazu gehört. Eine Rotte von Menſchen, nicht werth, den Namen Deutſcher zu tragen, wagt es, das deutſche Volk zu ſchmähen, wagt es, die uns geheiligte Perſon des allverehrten verewigten Kaiſers in den Staub zu ziehen. Möge das geſammte Volk in ſich die Kraft finden, dieſe unerhörten Augriffe zurückzuweiſen! Geſchieht es nicht, nun denn, ſo rufe ich Sie, um der hochverrätheriſchen Schaar zu wehren, um einen Kampf zu führen, der uns befreit von ſolchen Elementen. Doch kann ich mein Glas auf das Wohl meiner Garden nicht leeren, ohne deſſen zu ge⸗ denken, unter dem ſie heute vor 25 Jahren ge⸗ fochten haben. Der einſtige Führer der Maas⸗ Armee ſteht vor Ihnen! Seit 25 Jahren haben Se. Majeſtät der König von Sachſen alles Leid und alle Freude, die unſer Haus und Land betroffen, treulich mit uns getheilt; desgleichen auch Württembergs König, deſſen höchſte Freude es iſt, in den Reihen des Gardehuſaren-Regiments geſtanden und Kaiſer Wilhelm gedient zu haben, und der hergeeilt iſt, um mit uns in Kameradſchaft den Tag zu feiern. Wir können, wie geſagt, nur geloben, das zu erhalten, was die Herren für uns erſtritten haben. Und ſo ſchließe ich denn in das Wohl des Gardecorps ein das Wohl der beiden hohen Herren, vor allem des Führers der Magsarmee: Seine Majeſtät der der König von Sachſen, er lebe hoch! und nochmals hoch! und zum dritten Male hoch!“ Nach dieſem Trinkſpruche des Kaiſers erhob ſich der König von Sachſen und erwiderte Folgendes:„Indem ich eurer Majeſtät in meinem Namen und in dem Namen des Königs von Württem⸗ berg für die gnädigen Worte danke, erlaube ich mir, heute noch einmal die Führung des Gardekorps zu über⸗ nehmen und in deſſen Namen das Glas zu leeren auf den erhabenen Chef: Seine Majeſtät der Kaiſer, er lebe hoch! hoch! hoch!“ Berlin, 3. Sept. Die„Voſſ. Itg.“ meldet aus Lemberg: Im Petroleumſchachte von Wisniewski in Schodnica wurden durch eine Exploſion eine Perſon ge⸗ tödtet und zwölf verwundet.— Das„Berliner Tagbl.“ meldet aus Saarlouis: In Losheim äſcherte eine Feuersbrunſt 10 Häuſer ein. Der Brand wüthet fort, ſodaß der ganze Ort gefährdet iſt.— Der„Lokalan⸗ zeiger“ meldet aus Ancona: Ein auf dem Meere für das Publikum gelegentlich eines Concertes errichteter Holzbau brach ein. Ueber 60 Perſonen ſtürzten ins Meer. Niemand iſt ertrunken, doch kamen viele Ver⸗ wundungen vor. Budapeſt, 3. Sept. Erzherzog Ladislaus, Sohn des Erzherzogs Joſeph, hat ſich geſtern auf der Jagd in Kishenve durch Zufall eine Kugel in den rechten Schenkel geſchoſſen. Von hier ſind Aerzte zur Hilfeleiftung ab⸗ gereiſt. Mannheimer Handelsblatt. Mannheimer Vieh⸗ und Pferdemarkt am 2. Sept. Es waren beigetrieben und wurden verkauft per 100 Ko. Schlachtgewicht zu Mark: 48 Ochſen JI. Qual. 148. II. Qual. 140. 550 Schmalvieh J1. 144, II. 130, III. 110, 17 Farren J. 124 II. 120. 107 Kälber J. 160, II. 155, III. 150. 359 Schweine I. 120, II. 115, 102 Luxuspferde und Arbeitspferde 900—200. 82 Milchkühe 450—200,— Ferkel——. 16 Schafe 30. Lämmer—.— Ziege—.— Zicklein—, Zufammen 1281 Stück. Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 30. Auguſt. Schiffer ev. Kap. Schiff Kommt von Sadung Etr. Hafenmelſterei 1 5 Bauer Hollandia Rotterdam Stück 25 Pickert Moltke* 5— Werr Walpod Köln 15 Rübſamen Mannheim 21 Rotterdam 5 13862 Schmitt Bruderliebe.⸗Steinach Steine 1000 7 05 Doffnung Speher 15 600 aul Anna 6 1. 60⁰0 Brech B. Sp. Ziegelwerk„ 75 640 Hook Gebr. Baumann 2 Altrip 600 Hört Gebr. Marx 5 17 1 5⁴⁰ Nies C. Weyl u. Gie, 1 Hochfeld Chem. Fabr 3800 Pören 10 II. rreuther ott mit uns Heilbronn Steinſalz 5 be der Werdt St. Raphael Hotterdan Hlauzolz 2946 Hilterhaus Wilh. Auguſt Ruhrort Kohlen 9062 b. Beckum Marie Rotterdam Stückgüter 2706 Stein Karl 1 0470 Bürk L. Grieſer Ruhrort Kohlen 18500 Fachinger L. Rabeueck 75 5 11400 leper Na Erneſtine 5 5 18000 22 inz 1 Antwerpen Stückgüter 8408 Gleſen G. Nikolaus Hochfeld Kohlen 10490 Vereinigung Antwerpen Stücgüter 1 Safenmeiſterei IV.(Neckarhafen). Maier Salier[Ruhrort Kohlen 145800 Böllert Vorwärts +— 12000 Kempken Der junge Joh. 7 1 8400 Kehl N: Karcher 18 Duisburg 15 18200 Loh Gertrud 7 75 12000 Otten R, Karcher 10 70 20000 Anſtatt Philtop Hochfeld 3 12326 Neuer Louis Heilbroun Bretter Schmitt Einigkei:.⸗Gemünd Steine 8⁰⁰ Heilmann Ludwig 4 Pleutersbach 1 5 Schweikert Gebr. Baumann 1 Altrip 0 Herrmann Auguſt Speyer 7 800 5 Sp. Dampfziegelei? 75 800 1 Mundenheim 750 Zimmermann 8. v. Gemmingen Duisburg Kohlen 3000 Specht 8 Vater Jahn 7 2 7148 Floßholz:— ehm. angekommen, 1520 obm, abgegangen. Vom 31. Auguſt: Haſenmeiſterei II. Sack Cornelis Straßburg Stückgüter Möhlen Se Ruhrort Kohleſt 18570 Leutz Frieda Heilbronn Steinſalz 780 Staubitz Eintracht 5 860 Kiepen T. Schürmann 9 Hochfeld Brikettg 16100 Stein v. Caprivi Duisburg Kohlen 16000 Borgards T. Schürmann 8 Ruhrort 7 16800 Bretzer Conrad.⸗Gemünd Mehr 800 Hauck Wilhelm Heilbronn Steinſalz 680 Itzſtein Ruhrort 21 Rotterdam Getreide 18640 5 Saſenmeiſterei I Neckarhafen). Sagt Argo Rotterdam Erze 10886 eiberg Niederrhein Duisburg Kohlen 14000 nobel Hilda Jagſtfeld Salz 1792 Maier Fr. Gr. v. Baden.⸗Gemünd Steine 900 Schmitt Eliſabeth Hirſchhorn 175 9000 VBauer Gott mit uns Speyer 5 70⁰0 eckhoff. Heinrich Ruhrort Kohlen 12500 Hauck A. Metzger Heilbronn Soda 1840 New Pork, 1. Septbr.(Drahtbericht der Compagnie genérale transatlantique). Schnelldampfer„La Bourgogne,“ abgefahren am 24. Aug. von Havre, iſt heute Morgen 5 Uhr Wöllpehalten hier eingetroffen. Philadelphia, 31. Auguſt.(Drahtbericht der Red Star Line, Antwerpen). Der Dampfer„Illinois“, abgefahren am 14. Aug. von Antwerpen iſt heute hier angekommen. (Mitgetheilt von der konzeſſionirten Auswanderungs⸗ Generalagentur Conrad Herold in Mannheim, N 1, 1. Kaufb. Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Auguſt/ Sept. Pegelſtationen D 5 vom Rhein:29. 30. 31. 1. 2. 3. Bemerkungen. Konſtanz 8,54 Hüningen. 2,21.,08 1,95 Abds. 6 U. 2,59 2,50 2,44 2,32 N. 6 U. Lauterburg 3,71 3,65 3,55 3,46 Abds. 6 U. Maxau 3,85 8,76 3,71 3,62 2 U. Germersheim 3,65 3,57 3,35.-P. 12 Ul. Mannheim 3,52 3,48 3,40 3,38 3,27 8,19 Mgs. 7 U. Mainz 1,84 1,82 1,76 1,67.-P. 12 U. Bingen 1,64 1,54 10 U. Kaubb 1,85 1,82 1,80 1,751,70 2 M. Koblenz. 1 1,80 1,79 10 U. nn s 1,86 2 U. Nuhrort. ,25 1,21 1,14 9 U. vom Neckar: Maunheim 3,55 3,50 3,41 3,35 3,293,20 V. 7 U. Heilbronn.. 0,50 0,53 0,52 0,59 V. 7 U. Liebhaber von praktiſchem Schuhwerk. mit breiten, run⸗ den und ſpitzen Fagonen mit breiten, niederen, mittieren und bohen Abſäsen finden die arößte Auswahl, auch in ganz billigen Artikeln, nur bei Georg Schuhgeſchäft E 4, 6, am Fruchtmarkt untere Ecke(Tleephon 443). 66989 37 zas erhält man vor Fliegen. Schnacken, Auhe für 2 Pfeunige Flaen ne w. dach ⸗Jelm fe 1 7115 davon tötet alle Fliegen u. f. w. eines Zimmers, de üche oder Stallung in 3 Minuten unt. Garantie, Für Menſchen u. Hausthiere unſchädl. Glas 30 u. 50 Pf., dazu gehöriger Patentbeutel 15 Pf. In allen Apoth auf Lager. In Mannheim in d. Mohrenaporheke und in der Kronen⸗Apotheke(am Tatterpall.) 67⁴4⁴⁰ Conservatorium für Musik in Mannheim. Beginn des neuen Schuljahres am 16. September.J. Der Unterricht ist sowohl für Dilletanten, als zur voll- ständigen Ausbildung von Künstlern, sowie Lehrer und Lebre· rinnen bestimmt. Die Opernschule bildet Stimmbegabte vollständig für die Bühne aus. Zugleich besteht eine Schule für Anfänger im Olavier-, Violin- und Violoncelispiel. Der Unterricht umfasst Chor-, Solo- und dramatischen Gesang, Olavier-, Orgel-, Violin-, Violoncellspiel und Contrabass, sowie alle Blas- instrumente und Harfe. Ensemblespiel für Clayier, Violin und Violoncell, Streichquartett und Orchesterspiel, Fonsatz- und In- strumentationslehre nebst Partiturspiel, Geschichte der Musik, Deolamation und Mimik, italienische Sprache. Anmeldungen können von jetzt an bis zum 15. August und dann wieder vom 8. September an täglieh bei der Direktion Lit. U6, I2a, parterre, erfolgen. Ebendaselbst werden die Sta- tuten und das vollständige Frogramm der Anstalt ausgegeben, Mannheim im Juli 1895. 697 Die Direotion des Conservatoriums für Musik M. Pohl, Musikdirektor. ds-Ulühlicht. 25% billiger u. beſſer wie jede Concurrenz. Kein Patent-Schwindel! Eine Probe wird Jeden davon überzeugen. Vollſtändige Lampe mit Inſtallation Mk..50, Glühkörper Mk..— pr. Stück. 50%% Gas⸗Erſparniß. 0g7 AZu jeder Lampe wird unentgeldlich Jenaer's Goldſtempel⸗Cylinder gegeben. Erstes Rheinisches Velociped-Depot D2, 14, Maunheim. derd. Baum. 00. 1 0 neben der liefern frei an's Haus: Poſt,. Prima ſtückreichen Fettſchrot, gewaſchene und geſiebte Nußkohlen, dentſche und engliſche Anuthraeitkohlen, Ruhrſteinkohlen⸗Bri be t8, Koks für iriſche und Füllöfen, trockenes Bündel⸗ und zerkleinertes Tannenholz. Torfſtreu und Torfmull ab Lager in Ballen und f Waggonladungen. 68905 Carbolineum iu biligſen rriſen. * artmaun, 8 1 45 Mannheim, 8. September. General An⸗zeige 5. Seite. Kreis⸗Verkünd Bekauntmachung. Die Gewährung von Bei⸗ hülfen an bedürftige ehe⸗ malige Kriegstheilnehmer aus dem Unterofſizier⸗ u Mannſchaftenſtand auf Grund des Reichsgeſetzes vom 22. Mai 1895 betreff. Zu Folge des Reichsgeſetzes vom 22. Mai 1895 wegen Ahänderung des Geſetzes vom 23. Mai 1873, hetr. die Gründung und Verwal⸗ tung des Reichsinvalidenfonds (Reichs⸗Geſ.⸗Bl. S. 237) können ſolchenpPerſonen des Unteroffiziers⸗ und Mannſchaftsſtandes des Hee⸗ res und der Marine, welche an dem Feldzug von 1870/71 oder an den bon deutſchen Staaten vor 1870 geführten Kriegen ehrenvollen Antheil genommen haben und ſich wegen dauernder gänzlicher Erwerbsunffähigkeit in unter⸗ ſtützungsbedürftiger Lage be⸗ finden, Beihülfen bewilligt werden; die letzteren betragen jährlich 120 Mk. und werden monatlich im Voraus bezahlt; ſie unterliegen nicht der Beſchlagnahme. Ausgeſchloſſen von der Gewäh⸗ rung der Beihülfen ſind a. Perſonen, welche aus Reichs⸗ mitteln geſetzliche Invaliden⸗ penſionen oder entſprechende ſonſtige Zuwendungen be⸗ iehen, alſo insbeſondere auch ie auf Grund des Aller⸗ höchſten Gnadenerlaſſes Sr. Majeſtät des Kaiſers vom 22. Juli 1884 ſchon mit fort⸗ laufenden Unterſtützungen be⸗ dachten Kriegstheilnehmer; b. Perſonen, welche nach ihrer Lebensführung der beabſich⸗ tigten Fürſorge als unwürdig anzuſehen ſind; e. Perſonen, welche ſich nicht im Beſitze des deutſchen Indige⸗ nats befinden. Bei gleicher Anwartſchaft ent⸗ ſcheiden für den Vorzug in nach⸗ ſtehender Reihenfolge in der Regel: A. Auszeichnung vor demFeinde, b. die früßere Feldzugsperiode, an welcher der Bewerber theilgenommen hat, ., das höhere Lebensalter. Die Bewilligung der Beihülfen erfolgt unter Ausſchluß des Rechts⸗ wegs im e und zwar entſcheidet darüber endgiltig das Gr, Miniſterium des Innern. Alle diejenigen ehemaligen Kriegstheilnehmer, welche auf Grund obiger Beſtimmungen An⸗ ſpruch auf Gewährung von Bei⸗ hülfen erheben wollen, werden hiermit aufgefordert, ihre Geſuche Unter Vorlage der in ihrem Beſitz Militärpapiere— ins⸗ beſondere des Militärpaſſes und ſonſtiger für den Nachweis des Vorhandenſeins der perſönlichen Vorausſetzungen zum Bezug der Beihülfe dienlichen Belege(ſpäte⸗ 8 bis zum 15. Auguſt l. Is.) ei dem für ihren Wohnort zu⸗ ſtändigen Bezirksamt einzureichen oder zu Protokoll zu geben. Die nach dem feſtg en Zeitpunkt einlaufenden Geſuche haben keine Anwartſchaft darauf, bei der erſt⸗ maligen Vertheilung der nur in beſchränkter Zahl zur Verfügung ſtehenden Beihülfen berückſichtigt zu werden. Karlsruhe, den 23. Juli 1895. Großh. Miniſterium des Junern. A. A Schenkel. (240) Nr. 33705. Vorſtehend bringen wir die Bekanntmach⸗ ung Großh. Miniſteriums des Innern vom 23. Juli l. Is. abermals zur öffentlichen Kennt⸗ niß mit dem Bemerken, daß die Friſt zur Einreichung der Geſuche beim Bezirksamt des Wohnorts bis zum 15. Sep⸗ tember l. Is. verlängert wird. Mannheim, 31. Aug. 1895. Gr. Bezirksamt. Dr. Schmid. Hekaunkmachung. No. 26824. In letzter Zeit ſind Fälle bekannt geworden, daß der Inhalt der Dunggruben in die Hauskanaliſation durch Einſchö⸗ pfen in den Hofſinkkaſten abge⸗ leitet wurde, angeblich, um einer Ueberfüllung der Dunggrube vor⸗ zubeugen. Wir machen darauf aufmerk⸗ ſam, daß derartige Handlungen dem§ 13 Abſatz der Vorſchriften der Hausentwäſſerungsordnung zu widerlaufen und ſtrafbar ſind. Mannheim, 28. Auguſt 1895. Bürgermeiſteramt. 71891 Lemp. Siädf. Gaswerk Maunheim. des Leuchtgaſes vom 26, Auguſt 1895 bis 1. Sept 1895 bei einem ſtündlichen Verbrauch einer Flamme von 150 Liter 16,50 Normalkerzen. Sekauntmachung. Es wird hiermit bekannt gege⸗ ben, daß den 1 5 in dienſtlichen Angelegenheiten an leden Bothentuge, jeweils Vor⸗ mittags von 11—12 Uhrinſeinem Amtszimmer— Friedrichsſchule — zu ſprechen iſt. 7170⁵ 8 Au oſtsſchl Das Pektorat der Vo ulen: Dr. Sickinger. Amks⸗ und geßguntmachung. Impfung betr. (297) No. 33726J. Die unent⸗ geltliche Impfung der pflichtigen Kinder wird im laufen⸗ den Jahre jeweils Mittwochs und Samſtags Nachmittags 2 Uhr im Impflokal, Schulhaus R 2, 2 durch den Gr. Bezirksarzt vor⸗ genommen. Mit der Impfung wird erſtmals am: Mittwoch, den 4. September, Nachmittags 2 Uhr begonnen. 7174⁰ Geimpft müſſen werden: 1. Jedes Kind vor Ablauf des auf ſein Geburtsjahr folgenden Kalenderjahres ſofern es nicht nach 1 0 Zeugniſſe die e lattern überſtanden at. 2. Aeltere impfpflichtige Kinder, welche noch nicht oder ſchon einmal oder zweimal, jedoch ohne Erfolg geimpft wurden. Eltern, Pflegeeltern, Vormünder, deren Kinder und Pflegebefohlene dem Geſetze zuwider der Impfung entzogen bleihen, werden an Geld bis zu 50 Mk. oder mit Haft bis zu 3 Tagen beſtraft. Für Kinder, welche von der Impfung wegen überſtandener Blattern oder früherer Impfung befreit ſein ſollen oder z. Zi. ohne Gefahr für Leben oder Geſundheit nicht geimpft werden können, ſind die ärztlichen Peuaniſſe dem Impf⸗ arzte vorzulegen. Die geimpften Kinder müſſen bei Strafvermeiden zu der von dem Impfarzte bei der Impfung beſtimmten Zeit zur Nachſchau gebracht werden. Mannheim, 30. Auguſt 1895. Großh. Bezirksamt: Kapferer. „Gekauntmachung. Die Landtagswahlen betreffend. No, 27202. Die Liſten der Ur⸗ wähler aus der Stadt Mannheim liegen vom Monutag, den 2 Sep⸗ tember d. Is. an 8 Tage lang bis einſchließlich Montag, den 9. September d. Is. und zwar an den Wachentagen jeweils Vormittags von—1 Uhr und Nachmittags von—8 Uhr und Sonntag, den 8 September d. Is. Vormittags von—12 Uhr auf dem Rathhauſe 1. Stock Zimmer No. 9— Bürean des ſtatiſtiſchen Amtes— zu Jeder⸗ manns Einficht auf. 25 Wer die Liſten für unrichtig oder unvollſtändig hält, kann dies gemäߧ 3 der Verordnung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 2. Juli 1877 innerhalb 8 Tagen nach dem Be⸗ 100 der Auslegung bei dem tadtrathe ſchriftlich anzeigen oder zu Protokoll geben und muß die Beweismittel für ſeine Be⸗ hauptungen, falls dieſelben nicht auf Notorität beruhen, beibringen. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, machen wir darauf aufmerkſam, daß bei der Wahl der Wahlmänner nach 914 9 annter Verordnung nur Die⸗ gen zur Stimmabgabe zuge⸗ laſſen werden dürfen, welche in die Wählerliſte aufgenommen worden ſind. 71716 Mannheim, 30. Auguſt 1895. Der Stadtrath: Martin. Winterer. Zwangs⸗perſteigerung. Mittwoch, 4. September d.., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfändlokal Q 4, 5 dahier: 71892 1 vollſtändiges Bett mit Stroh⸗ und Seegrasmatratze, 3 Dienſt⸗ botenbetten, 2 zweithür, Kleider⸗ ſchränke, 1 Kanapee, 1 Pfeiler⸗ kommode, 2 Nachttiſche, 2 Stühle, 2 Waſchtiſche. 1 Waſchſchränkchen, 1 Blumentiſch, 1. Tiſch, 4 Stühle, verſchiedenes Weißzeug, Anricht, 1 Eisſchrank, 264 Stück Damen⸗ filzhüte, 60 Stück Kinderhäubchen, 1 Wgarenſchrank, 1 Aktenſchrank, 1 Schreibmaſchine, 1 Elektricitäts⸗ Ventilator, 1 Dynamomgſchine, 2 Strommeſſer, 2 Spannungs⸗ meſſer, 1 elektriſcher Luſtre und ſonſt verſchiedene Gegenſtände im Vollſtreckungswege gegen Baar⸗ zahlung öffentlich uend Mannheim, 3. September 1895. Ebner, Gerichtsvollzieher N 4, 4. Freiwillige Verſteigerung. Mittwoch, 4. September d.., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal a 4,8 dahier: 71885 1 Polſtergarnitur(Sopha und 6 Saſſel, Plüſch), 1 opaler Tiſch, 1 Chiffonier, 2 vollſtändige Betten, 1 Kommode, 1 Pfeilerſchrank, ein Divan, 1 Nacht⸗ und 1 Waſchtiſch mit Marmorplatte, 6 Seſſel, ein Fauteuil mit Einrichtung, ein Regulateur 17 Bände Meyers Converſations⸗Lexikon, neueſte Auflage, 3 Paar Vorhänge ein Kleiderſtänder, Bilder, Spiegel und ſonſt Verſchiedenes, ferner 1 vollſtändige Kücheneinrichtung im Auftrag gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. Mannheim, 3. September 1895 Ebner, Gerichtsvollzieher, N 4, 4 Geſunde Schenkammen ſuchen und. finden Stellen durch Frau Ad. Reinig Wwe., Weinheim Lindenſtraße, 64686 impf⸗ Imangs⸗gPerſteigernng. Mittwoch, den 4. dſs. Mts., Nachmitlags 2 Uhr verſteigere ich in dem Pfandlokal 4, 5 hier öffentlich gegen Baarzahlung: 71862 1 Zither, 1 Nähmaſchine, eine Wanduhr, 1 Hobelmaſchine, zwei Wagen⸗Pferde, zwei Kleider⸗ ſchränke u. a. Mannheim, 2. September 1895. Bräuninger, Gerichtsvollzieher M 1, 9. Freiwillige Jerſteigerung. Mittwoch den 4. d. Is., Nachmittags 2 Uhr verſteigere ich in Q 4, 5 im Auf⸗ trage des A. Fuchs hier: 4000 Eigarren öftentlich gegen Baärzahlung. Mannheim, 2. September 1895. Bräuninger, 71868 Gerichtsvollzieher. Heffentliche Nerſteigerung. Am 71905 Mittwoch, den 4. September, Nachm. 2 Uhr werde ich im Auftrage: 14 Kugeln Edamer⸗, 7 Stück Holländer⸗ und 1 Kiſte Romadourkäſe gegen Baarzahlung öffentlich ver⸗ ſteigern. Mannheim, 2. September 1895. Störk törk, Gerichtsvollzieher C 1. 12. Zwangs⸗Jerſteigerung. Mittwoch, den 4. September Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal Q 4. 5 hier: 71883 1 Chiffonier, 1 Kommode, ein Glasſchrank, 1 Schreibtiſch, ein Kaſſenſchrank, 1 Hobelmaſchine, 1 Syenitſäule, 6 Stühle, 1 Hocker, 1 Tiſch, 1 Bierſervice, 1 Totletten⸗ ſpiegel u. 2 Kleiderhalter gegen Baarzahlung im Vollſtreckungs⸗ wege öffentlich verſteigern. annheim, 2. September 1895. Freimüller, Gerichtsvollzieher, D 5, 4. Fahrniß⸗Verſteigernng. Im Auftrag der Erben ver⸗ ſteigere ich in Lit. F 8, 18½: Dienſtag, den 3. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr Folgendes: 71818 Verſch. Gaslüſtre, Küchen⸗ und Keller⸗Geräthſchaften, Frauen⸗ kleider, 1 Polſtergarnitur, 1 Ca⸗ napee, 1 Büffet, Tiſche, Stühle, Kommode und ſonſt Verſchiedenes. Aberle. Bekanntmachung. D Erneuerungs⸗ 0 zur II. Kammer der Ständeverſamm⸗ lung im 44. Wahlbe⸗ zirk betr. No. 3012. Die Liſten der Ur⸗ wähler aus der Stadt Ladenburg liegen vom 71865 Montag, den 2. Sept. d. Is. ab acht Tage lang und zwar jeweils von Vormittags 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von—6 Uhr auf diesſeitigem Geſchäftszimmer zu Jedermanns Einſicht auf. Wer die Liſten für unrichtig oder unvollſtändig hält, kann dies innerhalb der obigen Friſt bei dem Gemeinderathe ſchriftlich anzeigen oder zu Protokoll geben und muß die Beweismittel für ſeine Behauptungen, falls dieſel⸗ ben nicht auf Notorität beruhen, bezeichnen. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, machen wir darauf aufmerkſam, daß bei der Wahl der Wahlmänner nach den Beſtimmungen der Wahlordnung nur diejenigen Urwähler zuge⸗ laſſen werden dürfen, welche in die Wählerliſten aufgenommen worden find. Ladenburg, 31. Auguſt 1895. Gemeinderath: Hartmann. Betz. Schafweide⸗Petpachtung. Wallſtadt(Amt Mannheim). Die hieſige Winterſchafweide, welche mit 400 Stück Schafen betrieben werden kann, wird Mittwoch, 11. September d.., Vormittags 10 Uhr für das Jahr 1895/96 im Rath⸗ hauſe dahier öffentlich verſteigert. allſtadt, den 31. Auguſt 1895. Bürgermeiſteramt: Löb. 71864 Ohmet⸗Gras⸗ Verſteigerung. Das Ohmetgras von den Frei⸗ herrn v. Heyl gehörenden 1100 Morgen Wieſen zu Seehof bei Hemsbach wird 71646 Donnerſtag, 5. u. Freitag, 6. September ds. Is., je Morgens 9 Uhr beginnend, in den auf dem Gute errichteten Hallen, am erſten Tage im oberen, am zweiten Tage im unteren Theile des Gutes loosweiſe ver⸗ ſteigert. 71646 Ehrhard, Rentmeiſter. 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