die 6 ο 21 he 8n 4a. en⸗ eu⸗ eo, iß, rie 20. ötr. 23 zu⸗ ſik 8 2 ** 9sl 10 Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2. Abonnement: 60 Pfa. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal: Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. (107. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Verantwortlich: für den volitiſchen n allg. J..: Eruſt Müller. für den lokalen und prov. Theil ruſt Müller, (Mannheimer Volksblatt.) für den Inſexatentheil: Karl Apfel. 4 Rotationsdruck und Verlag des Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph Anſtalt.) (Das„Mannheimer Jonrnak⸗ iſt Eigenthum des katholiſchen Das Zuſammengehen des Linksliberalismus dei den nächſten Reichstagswahlen ſcheint ein ſchöner Traum der Herren Rickert, Barth u. ſ. w. bleiben zu ſollen, denn der Parteigewaltige der freiſinnigen Volksparlei, Herr Eugen Richter, hat das Angebot der freiſinnigen Vereinigung auf Wahrung des gegenſeitigen Beſitzſtandes ziemlich brüsk zurück⸗ gewieſen. Richter führt der„Freiſinnigen Vereinigung“ vor, daß ſie Wahlkreiſe inne hat, ohne daſelbſt irgend welchen An hang zu beſitzen: ihre Abgeordneten ſeien 1898 daſelbſt nur als Anhänger der Militärvorlage von Konſervativen und Natio⸗ nalliberalen gewählt worden, um die Wahl eines freiſinnigen Gegners der Militärvorlage zu verhindern. In den übrigen Wahlkreiſen will die Volkspartei die Vereinigung unterſtützen, ſofern nicht größere Gegenſätze hervortreten. Daß mit dem Abgeordneten Richter eine„großlibe ale“ Politik überhaupt nicht zu machen iſt, könnien die Herren von der freiſinnigen Vereinigung doch wohl aus Erfahrung wiſſen. Anknuͤpfend an den Annäherungsverſuch der freiſinnigen Vereinigung an die Richterſche Volkspartei und die Ablehnung, die ſie hier erfahren, ſchreibt die„Nationallib. Korreſp.“: Daß mit dem Abg. Richter eine„großliberale Politik“ überhaupt nicht zu machen iſt, werden die Herren von der freiſinnigen Vereinigung doch wohl aus Erfahrung wiſſen. Da überdies die„freiſinnige Volkspartei“ am Donnerſtag ſchon ihre Ent⸗ ſcheidung gefaßt hatte, ſo wäre es doch zum wenigſten rathſam geweſen, zuvor mit der früheren Freundſchaft über die Aus⸗ ſichten des Abſchluſſes einer neuen vertrauliche Fühlung zu nehmen. Gewiß, in zwei Fällen wäre die verfrauliche Fühlung nicht nothwendig geweſen; dann nämlich nicht, wenn der Abg. Richter der Ueberzeugung wäre, die Verbindung mit der„frei⸗ ſinnigen Vereinigung“ könne ihm ſoviel bieten, wie dieſe ihm bieten zu können glaubte, oder wenn die freiſiunige Vereinigung ſich die Kraft zutraut, jetzt den Abg. Richter endgiltig bei Seite ſchieben zu können. Die Lehren aus dem Ausgang dieſer Ver⸗ handlungen für die nationalliberale Partei ergeben ſich von ſelbſt: nicht nur rechts, auch links wird mit Nachdruck zu den Wahlen gerüſtet. Bei der Parkeizerſplitterung, die bei den letzten Wahlen herrſchte und ſich ſeither unausgeſetzt weiter entwickelt hat, iſt es naturgemäß, daß in manchen Wahlkreiſen, wo die Partei nicht aus eigener Kraft das Mandat erringen kann, Vereinbarungen mit anderen Parteien getroffen werden müſſen, die liberal und national naheſtehen und eine loyale Gegenſeitigkeit verbürgen. Die Entſcheidung über die Reichstagspolltik lag das letzte Mal bei den Stichwahlen, und diesmal wird es wieder ſo ſein. Feſt ſteht von großen Fragen, daß der nächſte Reichstag über die Forſetzung des Militärquinquennats entſche det, das am 1. April 1899 abläuft; womöglich iſt auch, daß er für die zu⸗ künftige Handelspolitſk maßgebend ſein wird. Die eigentliche Wahlparole für die nächſtjährige Wahl und die Vertheilung der Mandate iſt damit aber immer noch eine cura posterior. Nur diej nige Partei wird im kommenden Jahre günſtige Compromiſſe ſchl'eßen, welche in ibrer Organiſaſion gefeſtigt iſt. Und hierauf iſt die nächſte Aufmerkſamkeit zu richten. Im Herbſt hat der nationall berale Parteilag getagt und die Grund⸗ züge feſtgelegt, auf Grund deren die Parteio ganiſation für das kommende Jahr weiter ausgebaut werden kann. Zunächſt muß dieſe„kieine Arbeit“ in Angriff genommen und dabei die Schwierigkeit überwunden werden, daß die Parteiangehö igen unbeirrt bleiben, fowohl von dem tendenziöſen Vorwurf, die Partei hätte den Liberalisnus aufgegeben, wie ſie andererſeils unbeirrt bleiben müſſen von den bekannten Uebertreibungen der Agraragitation mit allem ihrem Zubehör, welche auf dem Parteitag für alle Zukanft abgewieſen worden ſind. Von dem Erfolge dieſer ſtillen Arbeit im Lande hängt der Ausfall dei Wahlen ab. Die hieſige demokratiſch⸗freiſinnige„N. Bad..“ bringt den nachſtehenden Artikel der„Nationallib. Korr.“ ebenfaälls zum Abdruck, benutzt aber dieſen Anlaß, um wieder einmal den Tod der nationalliberalen Partei anzuſagen, indem ſie ausfüh't: „In den ländlichen Bezirken wird wohl ein Maſſenabfall zu Konſervativen und Antiſemiten ſtatlfinden; in den Städten werden ſich dagegen die einſichtsvolleren Wähler klar machen, daß die politiſche Lage eine thatkräftige Abwehr der Selbſtſucht und des Uebermuths der Agrarier erfordert, und daß deshalb die energiſche Unterſtützung der linksſtehenden Parteien den Intereſſen des Volkes am beſten entſpricht.“ Die demokratiſch⸗freiſinnige Preſſe hat ſich ja in den letzten Jahren oftmals das harm oſe Vergnügen gemacht, ihren Leſern das nahe Ende der nationalliberalen Partei zu prophe⸗ zeien, ſodaß man mit einem Lächeln über derartige Phanta⸗ ſtereien hinweggehen könnte. Wenn wir trotzdem den obigen Bemerkungen der„'uen Bad. Landesztg.“ heute einige Worte der Entgegnung widmen, ſo geſchieht dies nur, um wieder einmal zu konſtatiren, wie ſtark die demokratiſch frei⸗ ſinnige Preſſe auf die gläubige Gutmüthigkeit ihrer Leſer ſpeku⸗ lirt. Wir unſererſeits meinen denn doch, daß der.öhlausfall im zweiten badiſchen Reichstagswahlkreis von einem Niedergang der nationalliberalen Partei nicht das Geringſte verſpüren lie' Eher könnte man von einem langſamen aber ſicheren Siechthu der demokratiſch⸗freiſinnigen Partei ſprechen, welche im zweilen badiſchen Wahlkreis es nicht einmal zu einer Zählkandidatur „deen Anmen d l. 1 6, 2 Seltſeuſte und verbreilelſte Zeitung in Maunheim und Amgegend. E 6, 2 We Nr. 34. Donnerſtag, 4. Februar 1897.(Gelephan⸗Ar. 218.) brachte, obgleich man in Singen ein Zentralkomitee gebildet und dieſe große That triumpherend in alle Welt hinauspoſaunt hatte. Die Wohl im 2. badiſchen Wahlkreis hat bewieſen, daß die Landwirthe treu zur nationalliberalen Partei halten, da ſie wiſſen, daß dieſe beſtrebt iſt, ihre Intereſſen nach Kräften zu ſö dern, ohne rtremen und deshalb unerfüllbaren agrariſchen Forderungen nachzuhängen. Was dagegen die ſtädtiſchen Wähler anbelangt, ſo beſtehen hier weite Kreiſe, welche tief durchdrungen ſind von der Ueberzeugung, daß unſere Landwirthſchaft ſich in einer ſehr unerquicklichen Lage befindet und daß deshalb jedes angängige Mittel ergriffen weiden muß, um ihr auf⸗ zuhelfen. Berechtigte Klagen der Landwirihſchaft und extremes Agrarierthum dürfen nicht miteinander identifizirt, werden. Die warmen Freunde, welche die Landwirthſchaft im ſtädtiſchen Bürgerthum beſitzt, werden ihr ſicherlich verbleiben und ihre Intereſſen dadurch am beſten zu fördern ſuchen, daß ſie nach wie vor einem Nationolliberalen die Stimme geben. Die nationalliberale Partei erblickt eine ihrer Hauptaufgaben in der Herbeiführung eines Ausgleichs zwiſchen den Intereſſen der ſtädtiſchen und der ländlichen Bevölkerung. Dieſes Streben verdient die energiſche, eifrigſte Unterſtützung aller Vaterlands⸗ freunde, ob ſie auf dem Laude oder in den Städten wohnen. Von dem mancheſterlichen Freiſinn allerdings, der dem Grund⸗ ſatz huldigt,„Wer nicht ſchwimmen kann, der gehe unter“, hal der Bauer nicht das Geringſte zu erwarten, denn mit den ſchönen Phraſen, welche dieſer drechſelt, kann er ſeine Ver⸗ pflichtungen nicht erfüllen. Was den Traum der Bildung einer großen liberalen Partei mit Einſchluß der Nationalliberalen anbelangt, ſo wird derſelbe wohl ſo lange nicht in Erfüllung gehen, als die radi⸗ kalen Parteien ihre jetzige Stellung zu allen nationalen Dingen, insbeſondere auch ihre ablehnende Haltung in der Frage der Stärkung unſerer Wehrkraft zur See, beibehalten. Gehen doch ſogar die Mannheimer Demokraten ſowet, gegenüber einer durch die Stadt zu verauſtaltenden Feier des 100. Geburtstages des Begründers des deutſchen Reiches eine ablehnende Stellung ein⸗ zunehmen. Kann mit ſolchen Leuten ein national und liberal geſinnter Mann zuſaumeugehen? Niemals! Politiſche Ueberſicht. „Maunheim, 4 Februar. e Eine Hofgeſchichte erzählt die„Berliner Volkszeitung“ wie folgt: Die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den Miniſter von Miquel ruft die Erinnerung an einen Vorgang wach, der im Anfang vorigen Jahres in höchſten Hofkreiſen eifrig be⸗ ſprochen worden iſt, und bei dem ebenfalls der Kriminalkommiſſar von Tauſch eine höchſt„eigenthümliche“ Rolle geſpielt hatte. Bereits früher hatte der Kaiſer die Abſicht gehabt, dem Finanzmiſter den Schwarzen Adlerorden zu verleihen. Wie erſtaunte der Kaiſer aber, als er dieſe ſeine Abſicht, der er bisher lediglich in intimen Privat⸗ geſprächen mit befreundeten Herren Ausdruck gegeben hatte, plötzlich in einem hieſigen nationalliberalen Börſenorgan veröffentlicht fand! In begreiflichem Unwillen befahl der Kaiſer, Nachforſchungen nach der Quelle dieſer Nachricht anzuſtrengen. Der Auftrag, die Quelle ausfindig zu machen, gelangte an den hierauf„geaichten“ Herrn von Tauſch, auf deſſen Zuverläſſigkeit bekanntlich ſeine Vorgeſetzten un⸗ bedingt bauten. Der„findige“ Kriminalkommiſſar hatte, wie immer, ſo auch hier das Glück, nach kürzeſter Zeit die„richtige Spur“ er⸗ mittelt zu haben. Dem Kaiſer wurde berichtet, daß ein Journaliſt W.(gemeint iſt Herr Karl Wedekind, der frühere Vertreter der „.⸗York⸗Staatsztg.“ D. Red.), der, wie allſeitig bekaunt war, in engſten Beziehungen zu dem kürzlich verſtorbenen Fürſten Fürſtenberg, dem Freund des Kaiſers, ſtand, der Verfaſſer des fraglichen Artikels ſei, und daß dieſer die Information hierzu in der That von dem Fürſten Fürſtenberg erhalten habe. Selbſtverſtändlich, war der Kaiſer, der mit dem Fürſten Fürſtenberg über die Verleihung geſprochen hatte, über die peinliche Indiskretion höchſt aufgebracht. Der Monarch gab ſeinem Unwillen bei einem Diner beim Fürſten Ratibor einen derart ſtarken Ausdruck, daß dadurch das Verhältniß zwiſchen dem Kaiſer und dem Fürſten Fürſtenberg Monate hindurch vollſtändig gelöſt war. Sowohl der Fürſt als auch der Journaliſt W. beſtritten auf's Entſchiedenſte, mit der Veröffentlichung in dein nationalliberalen Börſenblatte irgend etwas zu thun zu haben, und der Journaliſt W. hatte ſogar Schritte eingeleitet, um gegen den Kommiſſar von Tauſch Anklage wegen verleumderiſcher Beleidigung zu erheben. Erſt einige Monate vor Beginn des Lützow⸗Prozeſſes, als die Machenſchaften des von Tauſch durch das kräftige Eingreifen des Auswärtigen Amtes aufgedeckt zu werden anfingen, wurden auf Befehl des Kaiſers auch nach dieſer Richtung hin neue Nachforſchungen angeſtellt, und dieſe führten nunmehr zu der Feſtſtellung des wirklichen Verfaſſers und zugleich zu dem unzweideutigen Ergebniß, daß dieſer wirktiche Autor weder mit dem Fürſten Fürſtenberg, noch mit dem Journaliſten W. dies Geringſte zu thun hatte. Auf welche Weiſe v. Tauſch zu der Anzeige gekommen iſt, iſt bis heute noch nicht aufgeklärt. Man kommt vielleicht den Motiven zu derſelben nahe, wenn man ſich vor Augen hält, daß der Fürſt Fürſtenberg an der Spitze der ſogenannten Schrader⸗Partei ſtand, während v. Tauſch als Werkzeug der ſoge⸗ nannten Kotze⸗Partei gebraucht wurde, in deren höchſtem Jutereſſe es ſelbſtverſtändlich lag, eine Verfeindung zwiſchen dem Kaiſer und dem Fürſten herbetzuſühren. *Ein im Januarheft des„Wojenny Sbornik“ veröffentlichter Bericht des verſtorbenen Generals Skobelew über die Ein⸗ drücke, die er bei den großen Manövern der deutſchen Armee im Jahre 1897 erhalten hatte, überraſcht durch die rück⸗ haltloſe Anerkennung der Vorzüge der deutſchen Armee. Wir heben aus dem intereſſanten Berichte nach der„N. Fr. Pr.“ nachſtehend einige Stellen hervor:„Während der Manöver, berichtet der deutſch⸗ feindliche ruſſiſche General, hatte ich nicht ein einziges Mal Gelegen⸗ heit, irgend eine« Unordnung in Folge unklarer oder falſch verſtan⸗ dener Befehl zu merken.... Mit Begeiſterung ſpricht Skobelew von der gegentelgen Unterſtützung aller Waffengattungen und von der Disciplin der deutſe en Truppen. Das Pflichtgefühl, einander aus der Klemme zu helfen, iſt im höchſten Grade entwickelt, ebenſo die Initiative; Furcht vor Verantwortung fehlt dermaßen, daß ein Fall, wo deutſche Truppen völlig den Kopf verlieren, kaum denkbar iſt.... Die Disziplin iſt ſehr ſtreng, und was am wichtigſten iſt, ſie entſpricht der Denkweiſe des Volkes und den Sympathien der Geſellſchaft.... Dieſe Disziplin iſt nicht bloß eine äußerliche, ſon⸗ dern durchdringt das ganze Weſen ſowohl des Offiziers als auch des Soldaten; ſie iſt nicht das Produkt irgend eines Syſtems, ſon⸗ dern das Reſultat der Geſammtheit der Volksanſchauungen, die ihrerſeits wieder aus der Geſchichte dieſes Volkes fließen. Die vor⸗ zügliche Disziplin der deutſchen Truppen frappirt in der Stadt, im Feldzug, auf Manövern. Ueberall herrſcht Stille, Sauberkeit, An⸗ ſtand.... Die Offiziere geben durch Pflichterfüllung ein rühm⸗ liches Beiſpiel.... Von der deutſchen Cavallerie ſpricht Skobelew mit Entzücken. Die in Rußland verbreitete Anſicht, die Pferde der deutſchen Cavallerie ſeien ſchlecht, weiſt er als unbegründet zurück. Ein nicht weniger gutes Zeugniß ſtellt er der deutſchen Arkillerie aus, die ſelbſt dem Gegner Achtung abzunöthigen verſtand. Ein franzöſiſcher Militäragent habe auf die Frage, was in der preuß. Armee ihn am meiſten frappire, geantwortet:„Nach dem General⸗ ſſeit 0 Fähigkeit der Artillerie, vernünftig und heldenmüthig zu ſterben.“ Deutſches Reich. Mannheim, 4. Febr. Die Mannheimer Demokraten bleiben ſich ſelbſt treu! So muß man unwillkürlich ausrufen, wenn man folgende Stelle des Berichts der„N. B..“ über die vorgeſtrige Generalverſammlung des hieſigen demokratiſchen Vereins lieſt: Außerdem interpellirte der Vorſitzende die Auweſenden über ihre Stellungnahme zu dem gelegentlich der letzten Stadtralhs⸗ ſitzung von einem nationalliberalen Mitglied eingebrachten An⸗ trag, den 100jährigen Geburtstag Kaiſer Wilhelm I. durch eine von Seiten der Stadt zu veranſtaltende Feier feſtlich zu be⸗ 11 Es wurde einſtimmig beſchloſſen, ſich ablehnend zu ver⸗ Alten. Dunkel iſt zwar noch der'de Sinn, denn aus dem vor⸗ ſtehenden Paſſus geht nicht hervor, ob die Demokralen es überhaupt ablehuen, den 100. Geburtsſag des RN ichs⸗ begründers zu feiern oder ob ſie ſich nur weigern, ſich an dem von der Stadt in Ausſicht genommenen Feſte zu betheiligen. Bevor wir Aufſchluß haben über dieſe für die Beurtheilung der Hahlung der Demokraten wichtige Frage, wollen wir uns einer weiteren Erörterung entziehen. Für heute ſei nur ſoviel bemerkt, daß ſelbſt für den Fall, daß die Demokraten die Feier des 100. Geburtstages nicht über⸗ haupt ablehnen, ſondern daß ſie nur an der ſtädtiſchen Feier nicht theilnehmen wollen, dieſe Stellungnahme von jedem Patrioten aufs Tiefſte bedauert werden müßte. Geradezu empörend wäre es aber, wenn die erſtere Vorausſ tzung zu⸗ treffen ſollte. Man merkt auf alle Fälle, daß die Deaokraten immer weiter nach links marſchiren. Wir bitten zunächſt um Autwort. * Maunheim, 4. Febr. Es kann nunmehr als feſtſtehend betrachtet werden, daß im 2. badiſchen Reichs agswahlkreis die Kouſervaliven nahezu ausnahmslos für den nationalliberalen Kandidaten Dr. Merz geſtimmt und der von der konſervativen Porteileitung ausgegebenen Parole, welche die Wahl des Zeutrumsmanns Schüler empfiehlt, keine Folge geleiſtet haben. * Manuheim, 4. Febr. Zu der Frage der Beſetzung des Erzbiſchöflich u Stugles ſchickt uns unſer Karlsz uher„Korre⸗ ſpondent eine läugere Darlegung, der wir folgenden Schlußſss entrehmen:„Eine Entſcheidung der Großh. Regierung über die Vorſchlagsliſte des Domkaphſels har mit Rückſicht auf die Krankheit des Groß erzogs nicht erfolgen können. Von keiner der betheiligten Seiten iſt übrigens in irgend einer Weiſe auf eine Eutſcheidung gedrängt worden. Die Vo.ſchlagsliſte iſt jetzt dem Landesfürſten unterb eitet, derſelbe wird in der aller⸗ nächſten Zeit ſeinen Entſchluß faſſen, worguf die Wahl des Elzbiſchofs alsbald erfolgen wird.“ Unſer Korreſpondent be⸗ bauplet, daß ſeine Mitiheilung auf zuberläſſigen Jnformationen beruhe. Inwieweil dies richtig iſt, könuen wir nalürlich nicht kontrolliren. „Donaueſchingen, 3. Febr. Bei der Reichstagswahl im zweiten badiſchen Wahkreis am 28. Januar verlieh in Ev. Tennenbroun, A. Triberg, einer der Wähler ſeinen Gedanken poetiſchen Ausdruck, indem er folgendes Verslein auf ſeinen Zettel ſchrieb: Ich wähle nicht den Liberalen; Auch fur das Centrum ſtimm' ich nicht, Der Sozz, der iſt gewiß von allen, Der allergrößte Böſewicht! Drum laſſ' ich heut das Wählen ſein, Denn mir iſt's ganz egal, Ob bei den Sitzungen bleibt daheim Centrum, Sozz oder Liberal! In Kalh. Teunenbroun peä enterte ſich ein Wahlzettel in Geſtalt einer Schneiderrechnung. *Konſtanz, 3. Febr. Da leſe ich in Nr. 4 des„Frel⸗ burger Kathol. Kirchenblatt“ vom 27. Januar: Neulich ſagte dem Schreiber(vom Schwarzwald kommt des Schreibers Erguß!) ein Konfrater:„„Wenn alle Geiſtlichen ihr Mög⸗ lichſtes arbeiten und kräftige„ mento“ einlegen würden, daun würden die Wahlen beſſer ausfallen.““ Dadurch veranlaßt möchte der Schreiber jene Herren, die in unſerer Wahlzeit jett nicht zu arbeiten brauchen, recht ſehr bitteu, beim Mements 2. Seite. General⸗Anzeiger: Mannheim, 4. Feoruar der heiligen Meſſe und bei der zweiten Hälfte des Gebetes nach der heiligen Meſſe„zum he ligen Michael“ an unſere Wahl ſorgen zu denken, namentlich am Donnerſtag, 28. Januar.“ Ach! Der beilige Michael! Wenn der das ahnte, daß er im 2. Wahlkreis mithelfen muß! Und dieſe hl. Meſſe, bei der man an die Wahlſorgen denken muß! Hm! Hm! Weiter brauchts keinen Kommentar! Wiesbaden, 3. Febr. Aus bieſigen ruſſiſchen Kreiſen vernimmt ein Korreſpondent des„Schw. Merk.“, daß die Reiſe des Miniſters Graſen Murawiew nach Berlin ſchon lange vor ſeiner Reiſe nach Paris beſchloſſene Sache war. Nur um die Franzoſen nicht zu verletzen und um nicht die Meinung aufkommen zu laſſen, als ſei etwa ein neuer Geheim⸗ vertrag wiſchen Rußland und Deutſchland im Spiele, wurde beſchloſſen, die Reiſe nach Paris derj nigen nach Berlin vor⸗ hergehen zu loſſen. Nach dieſer Rücklchtnahme auf den Arg⸗ wohn der Franzoſen kann es nicht auffällig erſcheinen, daß der Kaiſer den ruſſiſchen Miniſter nicht in Berlin empfangen hat, ſondern nach Kiel reiſen ließ: den Franzoſen wird dadurch der Grund zu der Behauptung, die ſouſt ſicher zu erwarten ge⸗ weſen wäre, genommen, der Beſuch des Grafen Murawiew beim deutſchen Ka ſer erfolge lediglich aus dem Grunde, weil der Weg von Paris nach Petersburg über Berlin führe. Berlin, 3. Febr. Es entſpricht nicht der Wahrheit, wenn in einem Theil der Pieſſe fortgeſetzt behauptet wird, am vorigen Dienſtag habe der Finanzminiſter Dr. v. Miquel zum zweiten Mal im preußiſchen Staatsminiſterium einen Sturm gegen den Reichstag zu entfeſſeln geſucht, indem er ſich gegen zwei Beſchlüſſe der Budgeikommiſſion, betreffend die Beſhilfe für bedürftige ehemolige Kriegstheilnehmer, wandte. Der that ächliche Hergang der Sache war der, daß der Staats⸗ ſekretär Glaf Poſadowsky in der Sitzung des Staats⸗ miniſteriums über die beiden bekannten Beſchlüſſe der Budget⸗ kommiſſion referirte und daß das Staa sminiſterium ihm Recht darin gab, wenn er den Standpunkt der verbündeten Regie⸗ rungen dahin wahrnehmen zu müſſen geglaubt hatte, daß der Reichstag nicht ſpontan erhöhte Ausgabebeträge in den Etat einſtellen dürfe. Er konnte dann eben ſo gut eines ſchönen Tages hergehen und ganze Beamtenkategorien in ihren Gebalisbezügen aufd' ſſern wollen; damlt nehme er Rechte in Anſpruch, die nur der Exeecutive zuſtänden. Das thue kein Parlament.— Ueber die Schwierigke ten, welche wegen der Militärſtrafgerichtsordnung noch immer im Bundesrath beſtehen, vernimmt man zuv'rläſſig, daß dieſelben nicht etwa daher rühren, daß die preußiſche Vorlage Bayern nicht liberal genug wäre; den Stein des Anſtoßes bildet vielmehr die Frage der richterlichen Central⸗Inſtanz. Es beſtehen indeſſen keine ernſtlichen Zweifel darüber, daß ſchließlich ein Compromiß zu Staude kommen werde. Deutſcher Reichstag. Berlin, 3. Februar. Erſte Berathung des Entwurfes einer Grundbuchordnung⸗ Staatsſecretär Dr. Nieberding begründet die Vorlage, die in das beſtehende Recht eingreife und deshalb erſt nach ſorgfältiger Prüfung eingebracht ſei. Das materielle Recht bedürfe auch hier der einheitlichen Feſtſezung im Hinblick auf den Bodeneredit, auf die Rechtswirkung der Eintragungen u. ſ. w. Die Vorlage beruhe auf den Grundſätzen des preußiſchen Grundbuchrechtes. Die Abweich⸗ angen hiervon beruhten meiſt auf den Conſequenzen des bürgerlichen Geſetzbuchs. In vielen Punkten ſeien Ergä⸗ zungsgeſetze für die Ein⸗ zelſtaaten vorbehalten. f Abg. Dr. Spahn(Centr.) iſt mit dem Entwurfe im allge⸗ mneinen einverſtanden und beantragt deſſen Ueberwerſung an die 16. Commiſſion, welche die Novelle zum Zwa gsvouſtreckungsgeſetz vor⸗ zuberathen habe. Redner bringt eine Reihe von Ausſtellungen vor und wünſcht die Zuweiſung der Beſchwerdeſachen an ein Oberlandes⸗ gericht in jedem Bundesſtaat. Abg. Himburg(eonſ.) ſteht dem Entwurfe ſympathiſch gegen⸗ über und ſchließt ſich dem Antrag auf Ueberweiſung an eine Com⸗ miſſton an. Abg. Kauffmann(fr. Vp.) hält den Entwurf nicht für eine vollſtändige Grundbuchordnung und ſtimmt der Commiſſtonsüber⸗ weiſung bei. Die Möglichteit einer Beſchwerde an das Reichsgericht ſei grade ein Vorzug der Vorlage. Abg. Dr. Pieſchel(natl.) ſchließt ſich ebenfalls dem Antrag auf Ueberweiſung der Novelle an eine Commiſſion an. Abg. Dr. v. Buchka(eonſ.) iſt damit einverſtanden, daß den Bundesſtagten gewiſſe Eigenthümlichleiten auf dieſem Gebiete er⸗ halten werden. Die Vorlage wird darauf an die 16. Commiſſion überwieſen. Es folgt die erſte Berathung des Geſetzentwurfes betreffend die Kündigung und Umwandlung der Apro entigen Reichsanleihe. Sſtaaksſekretär Dr. Graf v. aen führt aus, die Borlage entſpreche faſt wörtlich der preußiſchen. Die Abweichungen eien nur formaler Natur. Mit dem Converſionsverfahren werde einte ſtatiſtiſche Unterſuchung nach den Beſitzern der Reichsanleihe verbunden werden. Ir 77 0 Gelöſte Räthſel. Roman von G. M. Robins. Autoriſirte Ueberſetzung von L. A. H. (Nachdruck beubsten.) (Fortſetzung.) XII. Eine Unterhaltung bei Sternenlicht. Das Diner verlief ſehr heiter. Natalieus Uebermuth war an⸗ eckend, ſie ſprach und lachte ſo viel, daß alle Uebrigen ihrem Bei⸗ piel zu folgen begannen. Nur der arme Conrad ſaß ſtill zwiſchen einen ehrwürdigen Nachbarinnen, weit entfernt von Fränzchen, welche Eharlie Graves Überwieſen worden war. Doch eine Belohnung er⸗ wartete ihn. Nach Tiſch brachte Gertrud den Pfarrer, den Admiral ud die beiden alten Damen am Whifttiſch im Leſezimmer unter. Dann rief ſie die Diener und in ein Angenblick waren die Teppiche üfgehobn und die Halle zum Tanz vo bereitet. Frau Clayton, Zelche die Whiſtparlie abgelethnt hatte, ſpielte einen Walzer und Jertrud legte dem Herrn des Hauſes keine Beſchränkungen mehr auf, güußer dem Ratg, ſich an Miß Pelham anzuſchließen. Sie ſelbſt ſchloß ſich an den Oberſten an. Im Ganzen hatte Grund, mit ſeiner Aufmerkſamkeit zufrieden zu ſein; er bemühte ach, höflich zu ſein und in ihrer Phantaſte erwachten berauſchende Zäume, daß ſie wirklich als Königin der Schönheit gekrönt werden berde, Als der erſte Walzer vorüber war, nahm ſte großmüthig — 9 am Piano Platz, da Frau Elayton zumWhiſttiſch berufen wurde, weil Frau Marsden ſich verabſchiedete. „Sie brauchen nicht zurück zu kommen, Kennett,“ ſagte der Oberſt zu ſeinem Kutſcher, während er ſeiner Mutter in den Wagen half. „Die Nacht iſt ſo ſchön, wir werden zu Fuß gehen.“ Er wußte, daß Fränzchen ihm zuſtimmen werde. Seine Mutter machte keine Einwendungen und er kehrte in den Saal zurlick. Frlorenee ſaß neben Daubre, mit dem ſie den erſten Walzer ge⸗ Anzt hatte. Weder ſie noch er ſprachen ein Wort, aber aus ihrem geußern ſchloß er, daß ſoeden eine Seene unfreundlicher Natur zwiſchen ihnen vorgegangen ſei. Er näherte ſich ihnen und forderte Zlorence zu einem Tanz auf. 19 Abg. Hug(Cenkrumßſerklärt ſich mit dem Vorgehen der Reſchs⸗ regierung einverſtanden und wünſcht hinlängliche Schonung der Gläubiger. Abg. Hammacher(utl.) hält die Ueberweiſung der Vorlage an eine Commiſſion für überflüſſig und iſt mit dem Entwuͤrfe im Allgemeinen einverſtanden, hat aber gegen eine Converſion bis auf 8 Prozent aus wirthſchaftlichen Geſichtspunkten Bedenken. Staatsſekretär Graf Poſadowsky hofft auf einen guten Er⸗ folg der Statiſtik. Abg. Bebel(Soz.) hält es für falſch, ſich auf volle acht Jahre die Hände zu binden. Die Converſion werde eine bedeutende Curs⸗ ſteigerung der 3½ procentigen Papiere herbeiführen. „ Abg. Graf Stolberg(konſ.) erklärt, daß nunmehr ſeine fämmtlichen Freunde der Vorlage zuſtimmen werden. Ein Theil derſelben ſei allerdings für eine Converſion auf 3 Procent. Abg. Barth(fr. Ver') polemiſirt gegen den Abgeordneten 3½ Prozent entſprächen der derzeitigen wirthſchaftlichen age. Abg. Meyer⸗Danzig(Rp.) will perſönlich gegen die Schutz⸗ friſt ſtimmen. Im allgemeinen werde ſeine Partei für die Vorlage eintreten. Staatsſekretär Graf Poſadowsky bekämpft die Ausführungen des Abgeordneten Bebel und bemerkt, die Unterbringung der Anleihen im Inlande ſei wünſchenswerth. Es folgen weitere Bemerkungen der Abgeordneten Hammacher (ntl.), Lieber(Centr.), Bebel(Soc.) und Barth(fr. Ver.) Ein Antrag auf Commiſſionsberathung liegt nicht vor. Die zweite Leſung findet demgemäß im Plenum ſtatt. Nächſte Sitzung morgen 1 Uhr. Tagesordunng: Antrag Auer betreffend den Achtſtundentag und Petitionen. Schluß 5 Uhr. Aus Stadt und Land. Manunheim, 4. Februar 1897, Aus der Stadtrathsſtung vom 22. Januar 1897. (Mitgerheilt vom Bürgermeiſteramt.) (Schluß.) Gemeindediener Theodor Annamaier in Käfer⸗ thal wird auf 1. Februar l. Is. unter Bewilligung eines Gnaden⸗ gehalts von 500 M. jährlich vorbehaltlich der Genehmigung durch den Bürgerausſchuß, außer Dienſt geſetzt. Die hiernach frei werdende Gemeindedienerſtelle wird dem früheren Polizeidiener Frank übertragen. Dem Baumeiſter G. Waibel wird zur Aufſtellung eines Bauzaunes vor dem Hauſe K 1, 1 Genehmigung ertheilt. Die Lieferung des Bedarfs an Boraxſeife wird der Firma Joſef Brunn hier, die Lieferung von eirca 600 Centner Kohlen für Stadttheil Käferthal dem Valentin Hörner in Käfer⸗ thal übertragen. In der Frage der Grwerbung militärfiscaliſcher Grundſtücke iſt den Militärbehörden von dem Beſchluſſe des Bürgerausſchuſſes Kenntniß zu geben. Nach dem Bericht der Armen⸗Commiſſion wurden im Monat Dezember 1896 folgende Unterſtützungen verabfolgt: Wochengelder an 187 Perſonen M. 1235.50 Miethzinſe 878 52„ 1660.— Geſchenke„ 158 5„ 1517.— Einm. Unterſtützung„ 57„ 274.— Pflegegelder für arme Kinder in Familien„ 10899.16 In Anſtalten„ 4626.01 Brod an 361 Perſonen 5678½ Kilo 1 70 24831 Portionen Suppe 328 Verſchiedene Kleidungsſtücke. Die von der Schätzungscommiſſion vollzogenen pfandge⸗ richtlichen Schätzungen von 8 Liegenſchaften werden ge⸗ nehmigt. Die berechneten Kñaufwerthe für 30 zur Feuerver⸗ ſicherung eingeſchätzten Neu⸗ und Umbauten werden als richtig beurkundet. Zum Schluſſe werden noch erledigt: 12 Geſuche um Erlaubniß zum Betrieb von Wirthſchaften, Aus⸗ ſchant von Branntwein; 1 Geſuch um Ausſtand zur Zahlung von Umlage; 2 Geſuche um Nachlaß von Schulgeld des Realgymnaſiums und der Realſchule; 1 Geſuch um Aufnahme in den badiſchen Staatsverband. — Sitzung am 29. Januar 1897. Nach einem Telegramm des Reichstagsabgeordneten Baſſermann in Berlin hat die Budgetcommiſſion des Reichstags die I. Entwurfsrate für den hieſigen Kaſernenbau genehmigt. Dem Kaſſengehilfen Theodor Richter wurde die Ge⸗ nehmigung der Weiterführung der Geſchäfte eines Kirchenſteuererhe⸗ bers im Stadttheil Käferthal auf Widerruf ertheilt. Stellen find zur Bewerbung auszuſchreiben: für einen Ingenieur als Abtheilungsvorſtand im Tiefbauamt für Sielbau und Hausentwäſſerung, für einen Ingenieur beim Induſtrieyhafenbau, für zwei Architeekten beim Hochbauamt. Dem Verein für vereinfachte Stenographie da⸗ hier wird ein Lehrzimmer im R⸗Schulhauſe unter den üblichen Ve⸗ dingungen eingeräumt. An der Gewerbeſchule haben 2Samariterkurſe, von den Herren Dr. Katz und Dr. Bräuninger geleitet, am 12. Januar begonnen und am 22. Januar geendigt. Zwei weitere Kurſe, geleitet von den Herren Dr. M. Büchner und Dr. W. Mayer „Sie ſind es?“ ſagte ſie,„wie ſonderbar! Herr Daubreſhat mich ſoeben gefragt, was Sie bei Tiſch zu mir geſagt haben. Wie iſt das möglich, ſich deſſen zu erinnern, was man bei Tiſche ſagt?“ „Uebrigens eine feine Idee,“ ſagte der Oberſt,„auf dieſe Weiſe genießt man die Unterhaltung zweimal.“ „Aber, was ſprachen wir denn bei Tiſch? War es denn etwas Beſonderes?“ rief das Mädchen mit naivem Trotz. „Die Moral iſt,“ ſagte der Overſt ernſthaft,„ſprich niemals mit einer jungen Dame von den Tugenden Deines verſtorbenen Hühner⸗ hundes, denn zehn Minuten ſpäter hat ſie Alles vergeſſen. Nach dieſem bittern Schlag, Miß Trevorn, erwartete ich wenigſtens, daß Sie nach Elbridge kommen würden, um Blumen auf das Grab dieſes Vierfüßlers zu ſtreuen.“ „Das will ich auch!“ rief ſie lachend.„Und ich bitte um Ent⸗ ſchuldigung, aber Geſchichten von Hunden ſind einander ſo ähnlich nicht wahr?“ Sie ſtand auf und legte ihre Fingerſpitzen auf ſeinen Arm. „Ich glaube, Sie haben dieſen Tanz mir verſprochen,“ ſagte Daubre in ſeiner niedlichen Art und erhob ſich gleichfalls. Sie blickte ihm voll in's Geſicht. Sie irren ſich,“ ſagte ſie und ging mit Herbert davon. Der Walzer klang rythmiſch und verlockend in ihre Ohren, das magiſche Vergnügen des Tanzes erfaßte ihre Sinne. Er blickte ſie an. „Darf ich?“ Sie legte ihre Hand in die Seinige und im nächſten Augenblick drehten ſie ſich im Gewühl der Tanzenden. Sein Arm leitete ſie und mäßigte ihre Schritte und einige Augenblicke gaben ſich beide dem Entzücken des Tanzes hin. „Daubré iſt alſo der Mann?“ ſagte er endlich ſehr ruhig. Sie ſchauderte ein wenig in ſeinem Arm. „Der Mann?“ „Ich meine, der Mann, dem Sie Ihre Zukunft anvertrauen wollen? Wenn es nicht ſo wäre, ſo würde er ſich ſicherlich nicht er⸗ lauben, Sie über Ihre Geſpräche mit anderen Herren zu verhören.“ „Sie ziehen Ihre eigenen Schlüſſe,“ ſagte ſie zögernd,„warum ſollte ich denſelben widerſprechen.“ „Nun ja, warum, wenn ſie wahr ſind.“ „Herr Daubrs iſt— hat— kennt mich ſeit langer Zeit,“ ſagte ſie etwas haſtig. „Sie ſehen ihn als alten Freund an?“ begannen am 20. Januar und endigen am 5. Februar. Dieſe Kurſe verſprechen einen guten Erfolg; die Schüler folgen mit ſichtlichem Intereſſe den Ausführungen der Herren Aerzte und werden die ge⸗ ſtellten Fragen meiſt mit richtigem Verſtändniß beantwortet. Zur verbeſſerten Ausſtattung der Fremdenloge im Hoftheater wird im Budget pro 1897 die Summe von 2200 M. vorgeſehen. Der Petition der der Städteordnung unterliegenden badiſchen Städte an das Großh. Miniſterium des Innern bezüglich der An⸗ ſtellung von Militäranwärtern im Gemeindedienſt nach dem vom Städtetag beſchloſſenen Wortlaut ſchließt ſich der Stadtrath an. Die Drucklegung der Tabellen über Gewerbe⸗ und Berufs⸗ 1501 1 5 ſowie über die Haus⸗ und Wohnungsſtatiſtik wird ge⸗ nehmigt. Zur Deckung der Koſten für die Borarbeften behufs Errichtung einer elektriſchen Centrale ſoll der Betrag von M. 10,000 im Voranſchlag vorgeſehen werden. Wegen Aenderung des Projekts über die Erbauungzeines Induſtriehafens erfolgt Vorlage an die Gr. Staatsbehörden. Die Turnhalle des Schulhauſes E 5 ſoll auf den freien Platz U 2 transferirt und die hierzu erforderlichen Mittel mit ca. 10,000 M. aus Anlehensmitteln beſtritten werden, wozu Genehmigung des Bürgerausſchuſſes einzuholen iſt. Die Lieferung einer Lokomobile zur Ausführung der Waſſerhaltungsarbeiten beim Bau des großen Kanals in der öſtlichen Stadterweiterung wird der Firma Heinrich Lanz bier und die Lieferung einer Centrifugal⸗Pumpe der Firma Gebrüder Sulzer in Ludwigshafen übertragen. Zur Uebertragung der Pacht des ſtädtiſchen Gartens Nr. 20 bei der Kaiſershütte von Frau A. Wingenroth Wittwe auf Baumeiſter Friedrich Lehr wird die Zuſtimmung ertheilt. Herr Stadtrath Freytag wird zum Vorſitzenden, Herr Heinrich Küllmer zum Mitglied des Verwaltungsraths der Hof⸗ theater⸗Wittwen⸗ und Waiſenſtiftung— an Stelle der ausgeſchiedenen Herren Stadträthe Bernatz und Kahn— ernannt. Die Verſteigerung des ſtädt. Bauplatzes Roſengarten⸗ ſtraß e Nr. 21 im Maaße von 380,12 Quadratmeter zum Preiſe von 50 M. pro Quadratmeter 16506 M. wird auf Grund der vom Steigerer Bildhauer Joſeph Jürgens vorglegten Baupläne genehmigt. Die am 23. Januar ſtattgefundene Verpachtung der Jagd vom Diſtrikt 1 zwiſchen Rhein und Neckar hieſiger Gemarkung— Steigerer: Bankdirektor Teſcher und Ingenieur Smrecker hier um jährlich M. 1,900,— wird genehmigt. Die Ausführung der chemiſchen Unterſuchungen von Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchs⸗ gegenſtänden wird für das laufende Jahr den Herren Or. Biſſinger und Henking hier übertragen. Der Entwurf eines Vertrages mit den Genannten wird genehmigt. Der Druck der pro 1897 erforderlichen Werth⸗ zeichen(für Marktgeld, Verbrauchsſteuer, Waagſcheine, Schlacht⸗ hausgebühren, Viehmarktgebühren ꝛc.) wird der Firma A. Löwen⸗ haupt Nachfolger(Fahlbuſch) übertragen. 5 Die von der Kommiſſion vorgelegten pfandgerichtlichen Schätzungen von Liegenſchaften(15 Stück) werden genehmigt. Zum Schluſſe werden noch 5 Geſuche um Erlaubniß zum Betrieb von Schankwirthſchaften ꝛc., ein Geſuch um Entlaſſung vom Militärdienſt und eine Anzahl Aus⸗ ſtands⸗ und Schulgeld⸗Nachlaß⸗Geſuche verbeſchieden, Dem öffentlichen Verkehrsweſen dürfte in nicht allzu ferner Zeit eine weſentliche Aenderung bevorſtehen, die geeignet iſt, die Epiſtenz von vielem in Frage zu ſtellen, was im Bereich der Vehikel liegt. Insbeſondere dürfte den Droſchkenunternehmern in großen Städten eine ernſte Gefahr erſtehen, denn dieſe Neuerung iſt darauf gerichtet, dieſe Art von Verkehrsmitteln durch andere zweckmäßigere zu erſetzen, die weniger Speſen erfordern, und dadurch billiger zur Verfügung geſtellt werden können. Das Fahrrad nämlich, das ſich zuerſt als ein vom Wagen befreites Dreirad vorſtellte, hat, ſo be⸗ richtet uns das Bureau für Patentſchutz und Verwerthung von Dr. J. Schanz u. Co.(Berlin, Breslau, Köln, Leipzig, Stuttgart, Würz⸗ burg) wieder einen Schritt nach rückwärts gethan, denn in England wurde zunächſt eine Velocipedkutſche konſtruirt, welcher bald eine Velocipeddroſchke folgte. Wir ſehen ein Syſtem ähnlich dem des Dreirades, aber mit doppeltem Pedale, das durch eine Ueberſetzung mit einander verbunden iſt. In der Mitte aber baut ſich das Cab, der Kutſchenſchlag, auf. Es iſt alſo eine veritable Kutſche bezw. Droſchke und unterſcheidet ſich von den gleichnamigen üblichen Trans⸗ portmitteln hauptſächlich dadurch, daß ſie nicht von Pferden gezogen, ſondern von Menſchen fortbewegt wird. Der Vortheil liegt auf der Hand. Es iſt anzunehmen, daß dieſe Neuerung im Publikum dand⸗ barer Aufnahme begegnet, und daß ſich den ſo oft bedauerten Droſchken⸗ gäulen die Ausſicht eröffnet wird, ſich ins Privatleben zurückziehen zu können. Deutſche Nationalfeſte. Aus der in Berlin abgehaltenen Verſammlung, welche den Plan der Einrichtung deutſcher National⸗ feſte mit großer Begeiſterung aufnahm, iſt folgendes zu erwähnen. Betreffs der Organiſation beſchloß man, ein Präſidium von 38 Herren aus allen Theilen Deutſchlands zu wählen, die ihre Arbeits⸗ kraft und ihren Einfluß in den Dienſt der Sache ſtellen würden. Durch Zuwahl ſolle dieſe Zahl auf 48 erhöht werden. Die anwe⸗ ſenden Mitglieder des gewählten Präſidiums traten am Schluß der Sitzung zuſammen, um den Vorſtand desſelben zu wählen. um erſten Vorſttzenden wurde der Abgeordnete von Schneckendorf 8 ör⸗ litz) beſtimmt; die Stelle eines erſten Stellvertreters wurde für einen ſüddeutſchen Vertreter offen gehalten. Dr. F. A. Schmidt(Bonn) wurde zum zweiten ſtellvertretenden Vorſitzenden, Hofrath Dr. Rolfs (München) zum Generalſekretär im Ehrenamt, ſowie Direktor Raydt (Hannover) zum Geſchäftsführer erwählt. Man wurde darüber einig, periodiſche Feſte in regelmäßiger Wiederkehr in der erſten Septemberwoche zu veranſtalten, ohne zunächſt eine Wiederkehr in 5 Jahren feſtzulegen. Die weitaus wichtigſte Frage bildete aber e „Das iſt für mich ſehr angenehm zu hören, da ich ein um ſechs Wochen älterer Freund bin als er.“ „!“ rief ſie in ihrem Schmerz ſehr leiſe,„Sie wiſſen zu viel, Sie wiſſen zu viel.“ „Ich bitte um Entſchuldigung und weiß garnichts; und wenn Anſpielungen—“ Sie unterbrach ihn. „Sie ſagten bei Tiſch, ich habe zu entſcheiden, ob wir uns in Zukunft begegnen ſollen oder nicht. War das ernſthaft oder nur Spott?“ „Spott? Miß Trevorn!“ „Dann, wenn es Ernſt war, ſo muß ich eine Bedingung ſtellen, daß Sie niemals irgendwie auf die Vergangenheit anſpielen. Unſere neue Bekanntſchaft muß von heute datiren.“ 5 „Angenommen mit einem einzigen Vorbehalt.“ „Und das iſt?“ „Wenn ich wünſchen ſoll, das verſiegelte Buch wieder zu er⸗ öffnen, ſo darf ich Ihre Erlaubniß, dazu erbitten. Das Recht, ſis auch zu verweigern, bleibt Ihnen aber immer.“ „Iſt das das Aeußerſte, was Sie verſprechen wollen?“ „Das Aeußerſte,“ erwiderte er feſt. „Dann muß ich damit zufrieden ſein.“ Dieſes kurze Geſpräch wurde während des Tanzes geführt und Niemand konnte vermuthen, daß etwas Ungewöhnliches zwiſchen ihnen vorging. Es fiel Florence nicht auf, daß er ihren Wünſchen ſo ent⸗ gegen 5 und ſo ſorgfältig vermied, ihre früheren Beziehungen er⸗ rathen zu laſſen. Sie fand das natürlich. Er aber war inner⸗ lich erſtaunt über den Erfolg ſeiner Manöver. Es war wichtig für ihn zur Ausführung gewiſſer Pläne, mit ihr in ungezwungenem Um⸗ gang zu ſein und er hatte heute mehr erreicht, als er gehofft hatte. Sie ſchwiegen beide, während ſie unermüdlich weiterwalzten und einige Minuten vergaß das Mädchen den drückenden Kummer ihres Lebens und verlor ſich in einem füßen Traum. Das plötzliche Aufe hören der Muſik rief ſie wieder zu ſich. Es war vorüber, der Druck ſeines Armes hörte auf, ſie ſaßen im hellen Lampenlicht vor den Blicken aller Gäſte. Natalie war der Mittelpunkt einer Gruppe mitten im Saal. (Fortſetzung folgt.) —— f⸗ er on m gt. un n er tit 0 5 ne N 8 N. er ie el en re ur es r. eeeere ——.— Mannheim, 4. Februar. Weneral Anzeiger. 8. Selte. naturgemäß die Wahl der Feſtſtätte. Hierüber waren die Meinungen etheilt. Sowohl der Kyffhäuſer, wie das Niederwalddenkmal, die Städte Leipzig und Frankfurt a. M. fanden warme Fürſprecher. Hierüber kam es noch zu keiner Entſcheidung. * Zum vorgeſtrigen Einzug des Großherzoglichen Paares in Karlsruhe wird noch geſchrieben, daß das allgemein vortreff⸗ liche Ausſehen des Großherzogs nach ſo langer und ſchwerer Krank⸗ heit mit Freuden bemerkt worden iſt. Zur Auflöſung der Mannheimer Produktenbörſe bringt die„N. B..“ geſtern einige Erörterungen, auf die einzugehen wir weil zwecklos, verzichten. Das Schickſal der Mannheimer Produkten⸗ börſe ſcheint nunmehr beſiegelt zu ſein: die Auflöſung ſteht bevor. Wir haben die hieſigen Getreidehändler vor dieſem äußerſten Schritt gewarnt, leider vergebens. Mögen ſie nun thun, was ſie nicht laſſen können. Die Mannheimer Bürgerſchaft in ihrer geradezu uͤberwältigenden Mehrheit wird ruhig darüber ſchlafen. Das Hausentwaſſerungsbureau macht die Haus⸗Gigen⸗ thümer durch Vermittelung der Preſſe auf die Nothwendigkeit auf⸗ merkſam, die Hochwaſſer⸗Verſchlüſſe periodiſch einer Nachſchau zu unterziehen, wir verweiſen auf die Bekanntmachung des Hausent⸗ wäſſerungs⸗Bureau's in heutiger Nummer. Beſitzwechſel. Die auf dem Gontard'ſchen Baugebiet ge⸗ legenenBauplätze, Meerfeldſtraße Nr. 23 und Nr. 25, im Geſammt⸗ flächenmaß von 450 Quadratmeter, wurden von dem Liegenſchafts⸗ agent Herrn Johann Reinert dahier, käuflich erworben, Der hieſige Verein für Voltsbildung hielt am Samſtag ſeine erſte Generalverſammlung ab, welche ſehr zahlreich beſucht war. Der 1. Vorſitzende gab einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Es wurde Unterricht gegeben im Rechnen, Schön⸗ ſchreiben, in Rundſchrift, Buchführung und Stenographie. Auch wurde Geſang reichlich gepflegt. Die Unterrichtsſtunden waren ſtets gut beſucht. Durch Ausflüge und Vorträge wurden den Mitgliedern manche genußreiche Stunden bereitet. Die Bibliothek, welche über 300 Bände umfaßt, iſt ſtark in Anſpruch genommen worden. Bei der Vorſtandswahl, bei der drei Vorſtaudsmitglieder auszuſcheiden haben, wurden zwei der Ausſcheidenden wieder⸗ und ein Herr neu⸗ gewählt. Der Verein kann auf ſein wirkſames einjähriges Beſtehen ſtolz zurückblicken. * Im Verein ſür jüdiſche Geſchichte und Literatur wird Donnerſtag, den 4. Februar, Abends präcis 81 Uhr im Kaſinoſaal Herr Rabbiner Dr. L. Roſenthal hier einen Vortrag über„Die Unſterblichkeit der Seele nach der Bibel“ halten. Wir verfehlen nicht, unſere Leſer auch an dier Stelle auf dieſen intereſſanten Vor⸗ trag aufmerkſam zu machen, und zweifeln nicht, daß ſich derſelbe eines zahlreichen Beſuches zu erfreuen haben wird. SFammlung für Rudolph Falb. Ferner ſind bei uns eingegangen: Transport. Mk. 284.22. Von Ungenannt 7.— 5„ 20.—. „ Oberſekunda à des Gymnaſiums 5.25. Summa. Mk. 310.47. Weitere Beiträge nimmt ſtets gerne entgegen Die Expedition des„General⸗Anzeigers“. * Das Kaiſer⸗Pauorama, D 2, 1a, führt uns in dieſer Woche in das geſchichtlich ſo berühmte Egypten. Wie die räthſelhafte Spbinks, die man ſich eben nur in einer egyptiſchen Landſchaft denken kann, ſo mächtig wirken alle im Kaiſer⸗Panorama ausge⸗ ſtellten Bilder aus dem Phargonenlande auf den Beſucher ein; die Ueberreſte alt⸗egyptiſcher Baukunſt, die hier an uns vorüberziehen, Immen zum Theil aus einer Zeit, welche weit über unſere bibliſche Z ürechnung hinausreicht, ſte ſind die Zeugen jener hohen Kultur, Ser ſich die Egypter ſchon damals rühmen durften. Ferner erblicken wir herrliche Nil⸗Partien von Nubien und Egypten. Bereitwillig opfere ein Jeder ein halbes Stündchen dem Beſuche dieſes Inſtituts; der geringe Eintrittspreis ermöglicht es ja ſelbſt den weniger Bemittelten. *Wegen Vergehens wider das Nahrungsmittelgeſetz hatten ſich vor dem Schöffengericht in Speier zu verantworten die Händlers⸗ Eheleute Avam Bernhard und ſeine Ehefrau Pauline von Mannheim. Dieſelben haben im Mai vor. Is. ſogen.„Amerikaniſchen Honig“ hier verkauft, der eigentlich keinen Anſpruch als Honig machen kann. Nach dem Gutachten von Dr. Halenke beſteht dieſer aus Stärkeſyrup und dergleichen Subſtanzen und hat auch nicht den geringſten Gehalt von Honig. Zu heutiger Sitzung waren verſchiedene Käuferinnen als Zeugen erſchienen. Eine derſelben begab ſich mit Erlaubniß des Gerichts nachhauſe und präſentierte dem Gericht eine Probe dieſes Honigs, der aber wenig mundete. Die Angeſchuldigten hatten ihr Produkt zu 70 und 80 Pf. das Pfund verkauft. Der Amtsanwalt beantragte für beide Beſchuldigten Geldſtrafen von je 90., wogegen Rechtsanwalt Dr. Meyer auf geringe Geldſtrafeg plädierte, da beide die Fälſchung nicht verübten. Das Gericht ging unter die beantragte Strafen herunter und verurtheilte Ehemann Bernhard zu einer Geld⸗ ſtrafe von 50., ſeine Ehefrau zu einer ſolchen von 20 M. * Vermißt wird in Neckarau ſchon ſeit einigen Tagen der 11½½ Jahre alte Sohn des hieſigen Pfläſtermeiſters Stix. Der Knabe, der ſich auf Samſtag Abend von zu Hauſe entfernt hat, iſt 1,20 m groß und hat rothe Haare. Bekeidet iſt derſelbe mit einer dunklen engliſch⸗ledernen Hoſe, hellgrauem Jaquet, rothen Strümpfen und Schnürſchuhen. Bei ſeinem Weggang war er ohne Kopfbedeckung. Buntes Feuilleton. — Die Familie Friedmann wird demnächſt wieder einmal das Gericht beſchäftigen. Als nach der Flucht Dr. Fritz Friedmanns ſeine eheverlaſſene Frau mit den Kindern ſubſiſtenzlos war, wurde von Verwandten und Freunden ein kleines Capital aufgebracht, welches für die Erziehung der Kinder verwandt werden ſollte. Die Geber verwahrten ſich aber dagegen, daß dieſes Capital der Frau Dr. Friedmann ausgehändigt würde, da deren einſichere Exiſtenz keinerlei Garantie dafür bol, daß das Capital ech wirklich dem ins Auge gefaßten Zwecke zugefühet werde. Nun hat Frau Dr. Friedmann einen ihrer Verwandten denuneirt, den Erziehungsfonds der Kinder unterſchlagen zu haben. Die Staatsanwaltſchaft hat dieſer Denuncigtion Folge gegeben und die 2. klage iſt erhoben worden. — Heirathsgeſchichten der merkwürdigſten Art fördert das Pariſer Leben zu Tage. So hatte kürzlich eine ſehr bekannte Halbweltlerin, Gabriele., den Gedanken gefaßt, ſich zu verhei⸗ rathen. Sie iſt ſehr hübſch und hatte ſich ein recht tüchtiges Ver⸗ mögen zuſammengeſpart. Als ihr Heirathswunſch bekannt geworden war, ſchwärmten die Männer um ſie herum, wie die Bienen um die Lindenblüthe. Aber Gabriel war wähleriſch und theilte viele Körbe aus. Endlich erſchien ein ja.„Cavalier im Geſichtskreis ihre Ehe⸗ ſucht, der ſich als ein Graf de Vallisre, Lieutenant an der Kriegs⸗ ſchule, vorſtellte. Graf und Lieutenant, das iſt ſchon etwas! dachte die ſchöne Gabriele und ohne ſich viel über ihn und ſeine Verhält⸗ niſſe zu erkundigen, ſank ſie ihm an das liebeglühende Herz. Der Liebesfrühling der Beiden dauerte ein Weilchen, ohne daß der Graf auf den Ehegedanken recht eingehen wollte. Endlich kam es heraus, daß Familienſchwierigkeiten zu überwinden waren, wozu Geld ge⸗ hörte. Vertrauensſelig hatte die gute Gabriele dem Grafen de Val⸗ liere ihr Herz geöffnet, vertrauensſelig öffnete ſie ihm auch ihre Börſe und gab ihm 15,000 Franken. Innig dankend entfernte ſich der Graf und— ward nicht mehr geſehen. Gabriele wartete und wartete, aber er kam nicht. Endlich nach langer Zeit erſchien er wieder; beſeligt ſchloß ſie ihn in die Arme. Aber er verlangt aber⸗ mals Geld. abriele wurde ſtutzig und ſagte nein. Da brach die wahre Natur des„Grafen“ durch. Er holte Jemand, den er als Polizeibeamten bezeichnete, und der ſie verhaften würde. Gabriele jagte aber, nunmehr vollkommen aufgeklärt, die Beiden zum Tempel hinaus und eilte zur wirklichen Polizei. Dort gelang es, feſtzumellen, daß der„Graf de Vallisre“ bei der Polizei bereits längſt vorge⸗ merkt war; er hatte in anderen Pariſer Vierteln ganz ähnliche Ma⸗ növer bei warmherzigen Mädchen verſucht. Man wird ihn nun wohl bald einheimſen. Die arme Gabriele weint ſich mittlerweile die Aeug⸗ lein roth, denn nicht nur die Heirathsausſichten ſind dahin, ſondern auch die ſchönen erſparten 15,000 Franken. So endete dieſe Heiraths⸗ Der Vater bittet im Betretungsfalle denſelben bei der nächſtgelegenen Polizeibehörde einzuliefern. Konkurſe in Baden. Donaueſchingen. Schirmmacher Valentin Albert in Donaueſchingen. Waldshut. Alb. Gantert, Inhaber der Firma Albert Gantert in Geißlingen. Muthmaßliches Wetter am Freitag, den 5. Februar. Der Luftwirbel aus dem atlantiſchen Ozean hat ſich in verſchiedene kleinere Theile aufgelöſt, welche theils ſüd⸗, theils ſüdoſtwärts wei⸗ terziehen und unterwegs allmählich aufgelöſt werden. Der erwartete Hochdruck aus dem Nordweſten dürfte alſo binnen Kurzem in die Erſcheinung treten. Für Freitag und Samſtag iſt noch immer iei an trübes Wetter zu erwarten, doch werden die Nieder⸗ chläge an Zahl und Ergiebigkeit erheblich nachlaſſen. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheim. „%„ 22 2 2— 2 22 S S Sr 8i„„ 388 Bemerk⸗ Datum Zeit 8 8 88 8 38 75 2 8 8 ungen en 8 8f 388 888 mm&?— .Februar Morg. 7590744,9 3,2 2 1,8 3.„ Mittg. 220744,5 48,2 WNW2 3.„ Abds. 950758,5 18 ſtill 4.„ Morg. 7ů9758,6 41,5 ſtill Höchſte Temperatur den 8. Februar + 9,3 Tiefſte 5 vom 3/4. Februar 0,0“ Aus dem Großherzogthum. A. Ladenburg, 4. Febr. Geſtern Abend iſt der verheirathete Feldſchütz Georg Vorgeitz, zwiſchen Ladenburg und Ilvesheim im e Nähere Gründe über den Unglücksfall ſind nicht ekannt. Bretten, 2. Febr. Heute, zwei Wochen vor dem Haupt⸗ tage des Melauchthonjubiläums hat der Verein zur Er⸗ richtung eines Melanchthonhauſes in Bretten die Einladung zur Grundſteinlegung für dieſes Gedächtnißwerk erlaſſen. Der Akt findet auf der Geburtshätte Melanchthons am 16. d. Mittags 12 Uhr ſtatt; ihm voraus geht eine Schulfeier, eine Sitzung des Vereinsausſchuſſes und Feſtgottesdienſt; Nachmittags 4 Uhr findet die erſte Aufführung des Thoma'ſchen Melanchthonfeſtſpieles in der Turnhalle, Abends Beleuchtung der Stadt und des Melanchthonhauſes ſtatt. Ob der hohe Protektor des Vereins, der Großherzog von Baden, an der Feier thrilnimmt, iſt noch nicht ganz beſtimmt. Es hängt dies von ſeinem Geſundheitszuſtand und der Witterung ab. Vormerkungen für Eintrittskarten zur erſtmaligen Aufführung des Feſtſpieles, für Nachtquarktere und Mittageſſen ſind bis 12. d. Mts. bei dem Feſt⸗ ausſchuß(Rathhaus) einzureichen, die Beiträge für das Denkmal an die Verrechnung des Melanchthonvereins in Bretten einzuſenden. Am 17. Februar wird das Feſtſpiel wiederholt. *Auggen, 3. Febr. Dem Berichte über den Raub iſt noch nachzutragen, daß die bedauernswerthe Frau Schilling, außer den Kopfwunden auch noch kleine Verletzungen an den Handgelenken hat, woraus man ſchließen kann, daß ſich die, wie wir erfahren haben, ſchon 75 Jahre alte Frau noch gewehrt haben muß. Frau Schilling hatte beim Ueberfall ein Kerzenlicht, welches ſie bei ihrer Auffindung noch krampfhaft feſthielt. Der verhängnißvolle Schlag muß das Scheuſal ſeinem Opfer von hinten beigebracht haben, was die Lage der Verletzten auf dem Geſicht verräth. Das Befinden der Unglück⸗ lichen hat ſich noch nicht gebeſſert, doch konnte man derſelben geſtern einige Nahrungsmittel eingeben. Nach ärztlichen Gutachten iſt es faſt ausgeſchloſſen, daß die Schwerverletzte noch vernehmungsfähig werden kann. Vom Mörder fehlt bis jetzt jede Spur. Das Gericht ſteht vor einem Rätſel und nicht der geringſte Anhaltspunkt iſt bis jetzt zu finden, der zur Entdeckung des Verbrechers führen könnte.— Die Einwohnerſchaft von Auggen ſteht begreiflicherweiſe in großer Auf⸗ regung bei dieſem rätſelhaften Verbrechen, umſomehr, da bei den vor einigen Jahren ſtattgefundenen Brandſtiftungsfällen der oder die Thäter bis heute ebenfalls unermittelt blieben. Im Intereſſe der Beruhigung der hieſigen Bevölkerung wäre es ſehr zu wünſchen, wenn bald Licht in das Dunkel käme. Vom Bodenſee, 3. Febr. In Stockach fand eine Verſamm⸗ lung von Pferdezüchtern ſtatt. Es wurde dabei ein Verband, be⸗ ſtehend aus den Bezirken Engen, Pfullendorf, Salem und Stockach, behufs der Hebung der ſchweren Halbblutzucht gegründet und Frhr. Ottmar v. Bodman zum Präſidenten gewählt. Die Vertreter der Bezirke Radolfzell und Donaueſchingen haben ſich ihre desfallſige Entſcheidung vorbehalten. Pfälziſch⸗Hefſiſche Machrichten. * Frankenthal, 2. Febr. Der etwa 50 Jahre alte Schuhmacher und Lumpenhändler Mackert von hier hat ſich erſchoſſen. Mackert war kürzlich in einer Straſſache Zeuge vor Gericht und ſoll Anzeige wegen Meineids gegen ihn gemacht worden ſein. Hierüber alterirt, ſoll er den Selbſtmord begangen haben. * Dürkheim, 2. Febr. Der 16 Jahre alte Sohn des Landwirths Johannes Schuhmann in Erpolsheim machte ſich im Heuſchuppen mit einer am Durchzuge befeſtigten eiſernen Kette zu ſchaffen, legte ſich dieſelbe um den Hals und ſetzte ſie in Bewegung. Die Kekte geſchichte. Die„Straßb. Poſt“ erzählt noch eine andere, die weniger tragiſch, aber auch recht charakteriſtiſch iſt. Fromme Vereine haben es ſich in Paris zur Aufgabe geſtellt, Leute, welche in„wilder Ehe“ leben, zu richtigem Eheabſchluß zu bringen. Das war ihnen neulich bei einer Marie C. gelungen, die mit einem Manne ſchon lange zuſammenlebte, ohne ſich um ſtandesamtliche oder kirchliche Vor⸗ ſchriften und Bedingungen zu kümmern. Als ſie nun auf das Bitten der frommen Vereinsleute ihre ſtandesamtlichen Nachrichten feſtſtellen wollte, ſtieß ſie auf ungeahnte Schwierigkeiten; der Bürgermeiſter ihrer Heimathsgemeinde ſchrieb, daß er ſie in ſeinen Büchern nicht finden könne. Indeſſen fand der Mann eine Marie C. verzeichnet, deren Geburtstag aber zwei Jahre ſpäter lag. Er machte von dieſer Marie C. den nöthigen Auszug und ſchickte das der heirathsluſtigen Marie., die ſich daraufhin mit ihrem Manne trauen ließ. Nun hatte aber Marie C. eine Schweſter, die merkwürdiger Weiſe gleich⸗ falls den Namen Marie trug. Dieſe zweite Marie wollte nun auch heirathen und als ſie ihren ſtandesamtlichen Weg betrat, erfuhr ſie zu ihrem größten Entſetzen, daß ſie bereits verheirathet ſei, ohne davon nur eine Ahnung zu haben. Würde ſie nun ihren gegen⸗ wärtigen Bräutigam geheirathet haben, dann hätte ſie zwei ſtandes⸗ amtliche Männer gehabt, ſich alſo der Bigamie ſchuldig gemacht. Allgemeines Durcheinander! Erſt nach vieler Mühe hat die Standes⸗ beamtenſchaft dieſen Knoten löſen können, ſo daß nun auch Marie C. Nummer 2 ihren Schatz heirathen kann. Wer Luſt hat, kann daraus ein paar Luſtſpiele fabriziren. — Eine eigenthümliche Eutführungsgeſchichte hat ſich vor kurzer Zeit in dem rufſiſchen Grenzſtädtchen Ritawen abgeſpielt. Dem„Memeler Dampfboot“ wird darüber Folgendes berichtet: Vor etwa 14 Tagen wurde zur Nachtzeit die minderjährige, 17 Jahre alte Tochter„Steche“ des iſraelitiſchen Landwirths Malamit in Ritawen von Dienern des Fürſten Oginski⸗Ritawen aus ihrem elter⸗ lichen Hauſe entführt. Wie ſich jetzt herausgeſtellt hat, befindet ſich das junge, bildhübſche Mädchen ſeit jener Zeit auf dem 1½ Meilen von Ritawen entfernten Schloſſe des Fürſten. Alle Bemühungen der Eltern, ihre Tochter zurückzubekommen, ſind bis jetzt erfolglos gewefen, der Fürſt hat ihnen nicht einmal geſtattet, ihr Kind zu ſehen und zu ſprechen. Als Grund der Entführung gibt Fürſt Oginski an, er beabſichtige, das Mädchen— vömiſch⸗katholiſch taufen zu laſſen. Eine Anzeige der Eltern bei der Polizei iſt ohne Ergeb⸗ niß geblieben. — Die Damen des ruſſiſchen Hofes haben unter anderen Heinen Schwächen auch diejenige für eine gute Cigarette, und manche der Schönen ſoll an einem Tage mehr Cigaretten konſumiren als ein Garde⸗Lieutenant. Auch an öffentlichen Orten drehten ſie bisher mit wunderbarer Fertigkeit ihr Eigarettchen und nahmen keinen An⸗ ſtand, den dufligen Rauch ihres exquiſiten Tabaks aller Welt ins Geſicht zu blaſen. Nun iſt es anders geworden. Die Zarin hat den * 90g ſich jetzt enger zufammen und der junge Menſch mußtle von ſeinen ihn ſuchenden Elter als Leiche von der Kette entfernt werden. *Worms, 3. Jebr. Im Gaſthaus„zum Rothen Haus“ wurde der Agent Wilhelm Braun, gebürtig aus Hernsheim, zuletzt hier aufenthältlich, am Fuße der nach den oberen Stockwerken führenden Wendeltreppe als Leiche aufgefunden. Am Kopfe fand ſich eine Wunde vor. Vermuthlich iſt derſelbe die Treppe herabgeſtürzt. Geridjtszeitung. Mannheim, 2. Febr.(Strafkammer II.) Vorſitzender: err Landgerichtsdirektor Dr. Cadenbach. Vertreter der Großh. taatsbehörde: Herr Staatsanwalt Morath. 1) Die Berufung des 60 Jahre alten Schmieds Konrad Maier von Hohenſachſen, der vom Schöffengericht wegen Körperverletzung zu 30 M. Celdſtrafe verurtheilt worden war, wurde für begründet erachtet und die Strafe auf 10 M. herabgeſetzt. Vertheidiger?.⸗A. Dr. Pfälzer. 2) Der 48 Jahre alte Steinbrecher Martin Klemm und der 20 Jahre alte Steinbrecher Samuel Heck, Stiefſohn des Erſteren, brachten ein Quantum Hafer, das dem Erſteren gepfändet worden war, auf die Seite. Wegen Verſtrickungsbruchs wurde Martin Klemm vom Schöffengericht zu 14 Tagen, Samuel Heck zu 8 Tagen Gefängniß verurtheilt. Ihre Berufungen wurden verworfen. Ver⸗ theidiger:.⸗A. Dr. Pfälzer. 3) Der 24 Jahre alte Fabrikarbeiter Ludwig Schumm von Brühl, der am 29. November v. J. in der„Roſe“ in Ketſch den Taglöhner Joſef Knittel mit einem Meſſer geſtochen hatte, war ſchöffengerichtlich zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. In⸗ folge ſeiner Berufung wurde die Strafe auf 2 Monate herabgeſetzt. 4) Der 25 Jahre alte Taglöhner Adam Schröder von Wein⸗ heim war vor einiger Zeit vom gleichen Gerichtshof wegen verſchie⸗ dener Schwindeleien zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Inzwiſchen ſind noch eine Anzahl weilerer Flunkereien ans Licht 110 mnde ſodaß heute die Strafe auf 1¼ Jahre Gefängniß erhöht wurde. Tlieater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Nach einer von Herrn v. Reznicek geleiteten Aufführung der Pagliacci folgte geſtern das Ballet„Wiener Walzer“, um defſen wohlgelungene Neueinſtudirung 15 Dänike ſich verdient gemacht hatte. Die hübſch zufammengeſtellten Wiener Tänze führen abwechslungsweiſe Bilder aus der Entwicklung des Tanzes vom Ende des vorigen Jahrhunderts bis zur neuen Zeit vor. Beſonders gefielen geſtern unter dieſen Tanznummern der Pas de trois(Frl. Beihge, Kromer und Müller) der Czardas Frl. Bethge, Kromer, Arno und Schmidkonz) und die böhmiſche Polka (Frl. Dänike und Diſchinger). In dem Ganzen herrſchte mehr Akurateſſe, als man ſonſt in den Ballekenſembles der letzten Zeit zu ſehen gewohnt war. Der Beifall war darum auch lebhafter als ge⸗ wöhnlich. Die einzelnen Balletmitglieder hatten natürlich mehrere „Rollen“, da unſer kleines Balletperſonal bei ſolchen Gelegenheiten kaum ausreicht. Auch die Mitglieder des Chors hatten infolgedeſſen Gelegenheit, ihre Tanzkunſt zu erproben; vom Schauſpiel zeichneten ſich Herr Köckert und Herr Löſch, ſowie Frau Delank durch choreographiſche Verwendbarkeit aus. Die unterhaltende Balletpan⸗ tomme fand im zweiten und dritten Bild lebhaften Beifall. Das luſtige Praterleben mit Schaubuden, Luftballon, Militärkapelle, Lampionzug und bengaliſcher Beleuchtung gab natürlich einen ſehr dankbaren Schlußeffekt ab. Dr. W. Das nächſte Akademie⸗Concert am Freitag verſpricht eine hochintereſſante Wagner⸗Feier zu werden. Zur Aufführung gelangt aus Parfifal: Verwandlungsmuſik und Schluß des 1. Aufzugs, ferner unter Mitwirkung des Mannheim⸗Ludwigshafener Lehrer⸗ geſangvereins:„Das Liebesmahl der Apoſtel.“ an Sorger wird 5 Lieder von Wagner ſingen. Zu Anfang des Con⸗ certs wird die.moll-Sinfonie von Beethoven geſpielt. Die öffentliche Hauptprobe findet Sonntag Morgen ſtatt. Geſangsletzrerin Fran Friederike Weyl veranſtaltet, wie man uns ſchreibt, am Freitag Abend im Saale der Loge einen Ge⸗ ſangs⸗Abend mit ihren Schülerinnen. Zur Aufführung gelangten Frauenchöre von Berger, Schuhmann⸗Quartette von Vierling, Curſch⸗Bühren Terzett von Taubert, ſowie Liedervorträge. Die Vorträge ernteten reichen Beifall der ſehr zahlreich erſchienenen Zuhörer. Namentlich die Solovorträge und Quartette, die künſtleri⸗ ſches Können verrathen, legten für die vortreffliche Schule das beſte Zeugniß ab, und dürfen die Schülerinneu mit ihrem Erfolg recht zufrieden ſein. 5 Das Berliner Theater bringt am Freitag als nächſte Novität das Schauſpiel„Mutterrechte“ von A. Weber zur Aufführung. Die Leitung des Leſſing⸗Theaters wird vom Jahre 1898 ab auf den Schriftſteller Dr. Otto Nenmann⸗Hofer übergeben. Die Vorträge ſollen in dieſer Woche abgeſchloſſen werden. Ueber die Verpachtung verlautet Folgendes: Die Pachtſumme beträgt 125 000 Mark jährlich, und der Vertrag ſoll auf 10 Jahre abgeſchloſſen werden. Hinter dem neuen Pächter ſteht eine Kommanditgeſellſchaft, an der auch die Herren Sudermann und Fulda mit je 50 000 Mk. betheiligt ſind. Da der Pächter für Gärderobe und Reſtauration im Leſſingtheater etwa auf 40 000 Mk. Unterpacht rechnen kann, ſtellt ſich der Pacht des Theaters allein auf ca. 85 000 Mk. jährlich. Der Pachtvertrag kann in einiger Zeit zum Kaufkontrakt werden, denn er ſieht die Eventualität eines baldigen Ankaufes in allen Einzelheiten vor. Dr. Blumenthal gedenkt ſich wieder ausſchließlich ſeiner literariſchen Thätigkeit zu widmen. Hof⸗ und Palaſtdamen das dtalen an oſfeutlichen Orten mceuge verboten. Das hat unte den Damen eine große Erregung hervor⸗ gerufen. Der„Matin“ at bieſer eittheilung folgende Bemerkung hei: Die weitaus größere Mehrheit der der ruſſiſchen Ariſtokratie angehörigen Damen hat eine Art W ehrung für den Tabak. Man erzählt von einem angeſehenen Handelshauſe, daß es für die Prin⸗ zeſſin Dimitri Woronzow eine eigene Gattung Eigaretten von exqui⸗ ſiteſtem Geſchmacke anfertige. Aber dieſer Cultus des Tabaks wird nicht von der Ariſtokratie allein getrieben. Das Weib des Muſchit gefällt ſich gerade ſo gut darin, den bläulichen Rauch ihrer Cigarette in die Luft zu blaſen, wie die Tochter des Fürſten. — Ein Ei als Heirathsvermittler. Allgemein beſprochen wird in der Umgegend von Brainerd(Amerika) die Hochzeit des biederen ſchleswig⸗holſteiniſchen Farmers L. D. Katſon. Dieſer hatle es durch Ausdauer zu einer eigenen Farm gebracht, beſaß auch ein hübſches Guthaben bei der Bank, aber keine Frau. Die heiraths⸗ fähigen Damen in der Umgegend geftelen ihm nicht, und ſo kam er auf den Gedanken, die Wahl ſeiner Zukünftigen dem blinden Zufall zu überlaſſen. Alſo ſchrieb er, als er vor einiger Zeit wieder ein⸗ mal eine größere Sendung Eier für den Kommiſſionshändler ver⸗ packte, auf eines im geliebten Platt, daß er ein anſehnlicher Jung⸗ geſelle ſei und heirathen möchte. Seine Adreſſe fügte er auch hinzu. Das Ei gerieth dem dem Hausſtand vorſtehenden Töchterlein des deutſchen Uhrmachers Zennen in Chicago in die Haäͤnde, ſie ſetzte ſich mit dem Ehekandidaten in Verbindung und vor Wochenfriſt war ſie plötzlich aus dem Elternhauſe verſchwunden. Sie fuhr nach Brainerd, wo Katſo ſie am Bahnhof empfing und als eheliches Ge⸗ mahl heimführte. — Das ideale Pferde. Die Wochenſchrift„Sport im Bild“ theilt folgende Anekdote mit: Um ein Pferd zu kaufen, begab ſich kurz vor Weihnachten ein wohlhabender Mann auf eine Auktion. Er fand dort eine ziemliche Auswahl von Thieren von guter Herkunft, doch ſchien ihm keines ſo recht zu paſſen. Endlich ſagte er zu dem Auktionator, der ein alter Bekanyter von ihm war:„Ich kann ein ſolches Pferd nicht brauchen. Die freſſen erſtens zu viel, und dann ſind ſie zu ſchwer und auf der andern Seite wieder zu empfindlich. Sie würden mehr Pflege brauchen, als meine Leute Zeit hälten, ihnen angedeihen zu laſſen. Ich ſuche ein Thier, das wenig frißt, klein und leicht iſt, und doch ein elegantes Aeußere hat;: dazu ſoll es ruhig und ausdauernd ſein, ſoll ſich eventuell für eine Dame eignen, und auch wieder ſchnell ſein, wenn es verlangt wird.“ Der Auktionator hatte aufmerkſam zugebört, dann ſagte er:„O ja, ich verſtehe Sie ſchon, doch was Sie da verlangen, das iſt überhaupt kein Pferd, ſondern ein Fahrrad!“ — Ein Menſcheukeuner. Wegelagerer(einen Studenten über⸗ fallend): Die Pfandſcheine her, oder das Leben 4. Seite. Geueral⸗Anzeiger. Maunheim, 4. Febrütar. Die Stadt Wien als Kunſtmäcen. Der Staderath verhandelte dieſer Tage über den vor kurzem von Coſtenoble geſtellten Antrag betreffend die alljährliche Verwendung eines größeren Betrages zum Ankauf von Kunſtwerken noch lebender öſterreichiſcher Künſtler. Es wurde beſchloſſen, zu dieſem Zweck für das laufende Jahr die Summe von 20000 fl. zu bewilligen. Für die Wahl der zu kaufenden Kunſt⸗ werke wird ein fünfgliedriges Tomite gewählt, das dem Stadtrathe Vorſchläge machen ſoll. Wien, 2. Febr.„Das grobe Hemd“, ein vieraktiges Volksſtück von C. Kartweis, erzielte, bei der geſtrigen Aufführung im Deutſchen Volkstheater verdientermaßen einen durchſchlagenden Erfolg, der noch weit größer war als bei deſſelben Autors„Goldenen Herzen“. Wahre Lachſtürme und Applausſalven durchbrauſten das Haus. Tyrolt bot eine glänzende Leiſtung als der reiche Schoellhofer, der ſeinen Sohn vom Talmiſozialismus kuriren will. Die Damen Retty und Glöckner waren ganz ausgezeichnet. Der in Wien anweſende Direktor Blumenthal hat die treffliche Dichtung bereits für Berlin erworben. Aus Paris, 2. Februar, wird der„F..“ telegraphirt. Marcel Hutin, der bekannte Mitarbeiter des„Gaulois“, erörtert in dieſem Blatte die Frage der deutſchen Theater⸗Vorſtellungen in Paris. Nachdem er konſtatirt hat, daß dieſe Vorſtellungen von den maß⸗ gebendſten deutſchen Organen, insbeſondere der„Frankfurter Ztg.“ widerrathen wurden, theilt er eine Depeſche, die er geſtern von Burck⸗ hardt, dem Direktordes Wiener Burgtheaters, erhalten hat, mit. Burck⸗ hardt telegraphirt:„Die Nachricht, das Burgtheater wolle in Paris Vorſtelluugen geben, ſei total falſch; ebenſo unrichtig ſei es, daß einzelne Mitglieder des Burgtheaters bei derartigen Vorſtellungen mitwirken würden.“ Marcel Hutin ſchreibt we ter:„Aus dieſem kategoriſchen Dementi folgt, daß Herr Lothar denjenigen hervorrag⸗ enden Mitgliedern der Pariſer Preſſe und Literatur, deren Unter⸗ ſtützung er erbeten. unrichtige Mittheilungen gemacht hat. Es lohnt wahrlich nicht der Mühe bedauerliche Zwiſchenfälle zu riskiren für eine deutſche Truppe vierten Ranges.“ Eine internationale Archäologenverſammlung wird zu Oſtern in Athen faulfinden im Anſchluß an das 50jährige Jubiläum der Ecole frangaise'Athénes. Durch Uebereinſtimmung zwiſchen den verſchiedenen archäologiſchen Inſtituten ſind dafür die Tage vom 25, bis 28. April d. J. feſtgeſetzt. Frau Agnes Sorma beginnt Mitte April in New⸗York ei mehrwöchentliches Gaſtſpiel im Irvingplace⸗Theater. Tagesneuigkeiten. „Heilbronn, 3. Febr. In den bis zu einer Tiefe von 100 Metern gediehenen Schacht des im Bau begriffenen Salzwerks bei Kochendorf, das für die erſoffene Saline Friedrichshall zur Errichtung kommt, drangen Wildwaſſer, die von den aufgeſtellten Pumpen nicht bewältigt werden konnten. — Wien, 3. Febr. Lueger iſt nach längerem Unwohlſein aus Abazzia zurückgekehrt. Er wurde heute bei ſeinem Wiederer⸗ ſcheinen in der Landtagsſitzung von den antiſemitiſchen Abgeordneten und den Galerien mitten in der Verhandlung mit ſtürmiſchen Hoch⸗ rufen begrüßt. Der Landmarſchall mahnte zur Ruhe. — Wien, 3. Febr. Bei einem Fabrikbrand der Petroleum⸗ Raffinerie Schodnieg in Czechdwitz wurden 25 Perſonen verletzt und zwei getödtet. — Barcelona, 3. Jebr. In der Parfümeriefabrik in der Sepulvedaſtraße erfolgte heute früh eine Keſſelexploſton. Ein Ma⸗ ſchiniſt und zwei Arbeiter wurden getödtet, ein Arbeiter wurde ver⸗ wundet. Der Unfall fand ſtatt, ehe die Fabrikarbeiten eingetroffen waren. — Harrisburg(Penſylvanien), 3. Febr. Das Capitol des Stagates Penſylvanien iſt abgebrannt, Der Schaden beträgt eine Million Dollars. Durch das Feuer ſind werthvolle Archivalien zer⸗ ſtört worden. Hochwaſſer. »Maunheim, 4. Febr. Rhein und Neckar ſind geſtern ganz ungeheuer geſtiegen und zwar der Rhein von 3,14 auf 6,11 m, der Neckar von 3,38 auf 7,.36 m. Der Rhein iſt noch im ſtarken Steigen begriffen, während der Neckar ſtill ſteht. Das Waſſer des Letzteren iſt ſchmutziggelb und führt allerhand Gegenſtände mit ſich. Da der Rhein niedriger iſt als der Neckar, können die Waſſermaſſen des Letz⸗ teren raſch abfließen und ſie ſchießen deshalb pfeilſchnell vorüber. Der Neckar hat ſelbſtverſtändlich ſein ganzes Vorland überſchwemmt und auch die ſtädtiſche Bleiche unter Waſſer geſetzt. Auch die nach Feuden⸗ heim führende Straße iſt theilweiſe überſchwemmt. Von auswärts liegen folgende telegraphiſche Meldungen vor: Neckar: Heil⸗ bronn 505, Stillſtand, Diedesheim 594, fällt. Rhein: Kehl 429, ſtark ſteigend, Plittersdorf 530, ſtark ſteigend, Maxau 551, ſtark ſteigend, Waldshut 407, langſam fallend. Weiter liegen folgende Nachrichten vor; Blieskaſtel, 8. Febr. Inſolge des raſchen Schneeabganges und heftigen Regenwetters iſt die Blies aus ihren Ufern geireten. In Kuſel iſt die Unterſtadt vollſtändig unter Waſſer geſetzt. Das anze Alſenzthal gleicht einem See. Bei Rockenhauſen über⸗ Kuthet die Alſenz Gärten und Wieſen. Die Kolvenmühle bildet nur mehr eine Inſel. Ihre Umgebung gleicht einem hohen See und immer noch ſteigt das Waſſer. Auch das Glanthälchen ſteht unter Waſſer, ebenſo das Wallabthal. Der Verkehr iſt vielfach unter⸗ brochen. Aus vielen Orten werden heftige Gewitter gemeldet. Zweibrücken, 3. Jebr. Die Stadt ſteht in ihrem ganzen unteren Theile im Waſſer, in jeder Straße faſt iſt der Verkehr ge⸗ hemmt. Einzelne Wohnungen ſind in ihren unteren Stockwerken voll Waſſer. Auf der Straße bieten ſich oft originelle Bilder, Damen werden auf den Armen über die Fluthen geſetzt, die Jugend iſt voller Jubel über das ſeltene Ereignitz, das ſeit 26. November 1882 nicht mehr zu erſchauen war. Damals fland das Waſſer bis zu Meterböhe in der Hauptſtraße. Großartig ſieht der Exerzier⸗ und Rennplatz aus, er gleicht einem weiten See. Der Schaden, den das Waſſer in Häuſern und Kellern anrichtet, iſt groß. Saargemünd, 3. Febr. Aus Völklingen meldet man,daß die Saar die umliegenden Wieſen überſchwemmt; aucl, er Köllerthaler Bach iſt aus ſeinen Ufern getreten und überfluthet ie en und Gärten. In Völklingen ſelbſt dringt das Waſſer bereits in die Häuſer. Aus Schleifmühle wird gemeldet: Der Fiſchbach, ein kleiner, ſonſt harm⸗ loſer Bach, iſt ſeit geſtern infolge des plötzlich eingetretenen Thau⸗ wetters derart angeſchwollen, daß er einem reißenden Strome gleicht und ſeine lehmigen Waſſermaſſen mit großem Getöſe zu Thale treibt. Das ganze Wieſenthal bis zur Thorhausſtraße iſt überſchwemmt, und im Orte Rußhütte iſt das wilde Glement in eine ganze Anzahl tiefer liegender Häuſer eingedrungen, ſo daß deren Bewohner Noth hatten, ihr Vieh in Sicherhei zu bringen. Kreuznach, 3. Febr. Die Nahe überſchwemmte in der letzten Nacht vielfach die angrende. e Gebiete. Heute Morgen wird von der obern Nahe langſames Fabey gemeldet, Trier, 8. Febr. Die Moſel iſt ſeit heute Nacht bedrohlich ge⸗ wachſen, die niedern Stadttheile ſind ſchon überſchwemmt. Aus Naſſau, 3. Febr. Heftiges Thauwelter hat in zwei Tagen die meterhohe Schneedecke ſchmelzen laſſen. Nur noch im hohen Taunus liegen ſtarke Schneemaſſen. Alle Bäche ſind ſtark ange⸗ ſchwollen, und gewaltige Waſſermaſſen werden der Lahn, dem Main und ihein zugeführt. Nürnberg, 3. Febr. Aus der ganzen fränkiſchen Schwelz wird von geſtern Abend und heute Vormittag Hochwaſſer gemeldet, wie es ſeit 20—30 Jahren noch nicht vorgekommen iſt. Nach Be⸗ wichten von Hersbruck und Lauf iſt heute Mittag bereits Fallen des Pegels eingetreten. Hier iſt das Hochwaſſer Mittags eingetreten. Stuttgart, 3. Febr. Inſolge Regenwetters iſt Hochwaſſer Lingetreten. Neckar, Nagold, Cyach, Kocher, Jagſt ſind ſtark ge⸗ ſtie en, u der Schweiz, 2. Febr. Aus allen Theilen der Schwe z, berichtet man den„Basl. Nachr.“, wird ſtarker Regenfall.. oet, Aus dem Hochgebirge wird ſtarker Schnee⸗ und Regenfall mit Lawinengefahr gemeldet, ſo namentlich aus Chur und Interlaken; im Rheinthal wie im Berner Oberland herrſcht hohe Föhnkemperatur, die namentlich im Lautenbrunner Thale große Lawinenſtürze ver⸗ mſachte. Aeueſte Aacrichten und Erlegramme. *Karlsruhe, 3. Febr. Die Karlsruher Wirthe beſchloſſen heute in einer ſtark beſuchten Verſammlung, an die Brauereien ine Petition zu richten, die Bierpreiſe im Hinblick auf die mißliche Lage des Wirthſchaftsgewerbes um 1 Mark pro Hektoliter nach den beſtehenden Vertragsverhältniſſen zu er⸗ mäßigen. Berlin, 3. Febr. Abends trifft in Berlin der Flügel⸗ adjutant des Zaren, Oberſt Nepokoiſchitzki, ein und überbringt im Auftrage des Zaren Fahnenbänder und Standartenbänder für die preußiſchen Regimenter, deren Chef der Zar iſt. Morgen werden die Bänder den Regimentern in Gegenwart des Kaſſers auf dem Platze vor dem Schloſſe feierlich übergeben. Hieran ſchließt ſich eine größere Frühſtückstafel im Schloß an. * Berlin, 3. Febr. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ beſpricht anläßlich der Reiſe des Dr. Koch nach Südafrika die Lage bezüglich der Rinderpeſt und ſchließt: Was ſpeziell das deutſch⸗ ſuͤdweſtafrikaniſche Schutzgebiet betrefft, ſo ſei es bis jetzt von der Kraukheit noch verſchont geblieben. Es ſtehe zu hoffen, daß dank den energiſchen Vorkehrungsmaßregeln Major Leut; weins es überhaupt'nicht zum Ausbruch der Peſt kommen werde. Berlin, 3. Febr. Die längere Unterredung, die der Kaiſer beute mit dem Fürſten Hohenlohe in deſſen Woh⸗ nung hatte, war vermuthlich durch Fragen der äußeren Politik bedingt, die durch den Beſuch Murawjew's angeregt worden ſind.— Es wird kaum ausbleiben, daß bei nächſter Gelegen⸗ heit im Reichstage, wenn wieder wirthſchaftliche Debatten ſtattfinden, verſucht wird, nähere Auskunft darüber zu erhalten, mit welcher Autorität der Staatsſekretär Graf Poſadowsky ſeine Kritik der beſtehenden Handelsverträge und ſeine Ankün⸗ digung über das, was in ſieben Jahren geſchehen ſoll, ausge⸗ ſprochen hat. Es iſt wichtig, zu erfahren, ob es nur Gedanken des augenblicklichen Schatzſekretärs waren oder ob er die An⸗ ſichten ſeines Chefs kundgegeben hat. Berlin, 3. Febr. Das heutige Ballfeſt beim Kaiſer⸗ paar im Weißen Saale des Schloſſes verlief aufs Glänzendſte. Gegen 2000 Perſonen waren eingeladen. Die Mitglieder des diplomatiſchen Korps mit Gemahlinnen waren ſehr zahlreich vertreten. Der Tanz wurde durch eine Pauſe unterbrochen, während der das Souper eingenommen wurde. Das Ende des Feſtes fand nach Mitternacht ſtatt. Hamburg, 3. Febr. Die Erprobung der auf Helgoland felliggeſtellten Seefeſtungsanlagen ergab die Nothwendigkeit der Verſtärkung der garniſonirenden Marine⸗ detachements, wofür das bisherige Barackenkaſernement un⸗ genügend ſei. Die Marineverwaltung beabſichtigt den Bau einer maſſiven Kaſerne. Nach dem Koſtenvoranſchlag beträgt die Ausgabe hierfür 200 000 Mark. * Rom, 3. Febr. Die hieſigen Studenten waren heute ruhig. Die Univerſtiät iſt geſchloſſen. Die Studenten er⸗ kkärien in einer Ver ammlung die Solidarität mit den beſtraften Geuoſſen, beſchloſſen aber, den geſetzlichen Boden nicht zu verlaſſen und öffentliche Kundgebungen hinfort zu unterlaſſen. Die U iverſität in Palermo wurde wegen lärmender Auftritte der Studenten ebeufalls geſchloſſen. In anderen italieniſchen Univerſitäten wurden Vorleſungen gehalten, es gab keine Ord⸗ nungsſtörungen. London, 4. Febr. Der Pariſer Berichterſtatter der„Times“ will in der Lage ſein, die über den Beſuch des Grafen Murawiew in Paris ausgegebenen Mittheilungen der Nachrichtenagenturen in Einzelheiten, die ſich bei dem Frühſtück am Ouay'Orſay abſpiel⸗ ten, zu ergänzen und zu berichtigen. Er behauptet, gleich nach Be⸗ endigung des Mahles hätten ſich die Miniſter Murawiew und Hano⸗ taux in des letztern Studirzimmer zurückgezogen und dort eine lange Unterredung mit dem türkiſehen Botſchaſter Munir Bey gehabt. Einigen der Gäſte ſei es unliebſam aufgefallen, daß der Wirth ſie ſo lange ſich ſelbſt überlaſſen habe. Ferner hätten die Gäſte, zaſt die Diplomaten, die als Vertreter ihrer Souveräne an dem Mahl theilnahmen, gar nicht daran gedacht, ſich während der Trinkſprüche der beiden Miniſter von ihren Sitzen zu erheben, wie die Blätter andern Tags mittheilten. Beide Herren hätten ihe Trinkſprüche aufge⸗ ſchrieben in der Hand gehabt und Graf Murawiew habe ſein Maſſu⸗ ſeript dicht an die Augen gehalten und vorgeleſen. Beide Reden ſeien ſchweigend angehört worden. Auch in einigen Etikettefragen ſei Gelegenheit zum Anſtoß geboten worden. So habe Graf Mura⸗ wiew im Elyſee an der Seite des Präſidenten Faure den Saal be⸗ treten während die Diplomaten, denen als Vertrekern ihrer Souveräne der Vortritt gebührt hätte, hinter dem ruſſiſchen Miniſter geſchritten wären. Auch ſähe das diplomatiſche Corps es nicht gern, wenn es in Gala⸗Uniform eingeladen werde, weil in der Republik keine Amts⸗ trachten eingeführt ſeien und alle, vom Staatsoberhaupt bis zu den Richtern, im einfachen Frack erſchienen. Es iſt nicht grade liebens⸗ würdig von dem engliſchen Blatt, der Republik derartige Kleinlich⸗ keiten und Schwächen vor aller Welt auf Kerbholz zu ſetzen, zumal da der Berichterſtatter ſelbſt hinzufügt, das diplomatiſche Corps in Paris wiſſe, daß bei alledem kein böſer Wille ſei, und deshalb habe 5 72 5 kein einziger der fremden Vertreter perſönlich zurückgeſetzt gefühlt. (Privat⸗Telegramme des„Geueral Auzeigers.“) » Wien, 4. Febr. Eine von der ſozialdemokratiſchen Partei eicberufene Verſammlung Arbeitsloſer, welche von etwa 1500 Perſonen beſucht war, nahm einen ſtürmiſchen Verlauf. Als die Redner grobe Angriffe gegen die beſtehende Geſellſchafts⸗ orbnung richteten, löſte der überwachende Beamie die Verſamm⸗ lung nuf. Die Anweſenden erhoben ſtürmiſchen Widerſpruch, Re ſelbſt wurde durch Polizeimannſchaften herbei⸗ gefüyrt. Mannheimer Handelsblatt. Pommerſche Hypotheken⸗Aktien⸗Bank, Berlin. In der am 2, Februar er. abgehaltenen Sitzung des Curatoriums wurde der Abſchluß pro 1896 vorgelegt und genehmigt. Aus demſelben ergibt ſich, daß die Bank auch in dem abgelaufenen Jahre mit günſtigem Erfolge gearbeitet hat. Der Netto⸗Gewinn beträgt 1019 809 M. (1895: 1001056.) Der außerdem erzielte außerordentliche Ge⸗ winn an Pfandbrief⸗Agio(abzüglich aller Stempel⸗, Anfertigungs⸗, Vertriebskoſten ꝛc. 625 248.) iſt ſogleich vorweg tantiemefrei auf den außerordentlichen Reſervefonds übertragen worden. Der auf den 2. März er. einzuberufenden General⸗Verſammlung wird die Vertheilung einer Dioidende von 7 pCt.(im Vorjahre 6½ pEt.), ferner die Dotirung des Beamten⸗Penftons⸗ und Unterſtützungsfonds um weitere 120000 M.(1895: 110 000.) und die llebertragung des Gewinn⸗Reſtes von 63 447 M. auf den außerordentlichen Re⸗ ſervefonds vorgeſchlagen. Mannheimer Gffektenbörſe vom 3. Febr. Heute notirten: Verein chemiſcher Fabriken 246.50., Zellſtofffabrik Waldhof 280., Mannheimer Gummifabrik 188., Oggersheimer Spinnerei 33., 34., Pfälzer Nähmaſchinen 140.50 bz., Heidelberger Cement 181 G. Frankturter Mittagsborſe vom 3. Februgr. Die Börſe zeigte beute keine einheitliche Tendenz. Am Schweizer Bahnenmarkt⸗ eröffneten die Courſe theilweiſe über dem ſchon erhöhten Niveau der geſtrigen Börſe, ſpäter wurde indeß Central und Anion nicht unbeträchtlich billiger abgegeben. Von Induſtrie⸗Aktien büßten Bielefelder Maſchinenfabrik 8 pCt., Höchſter Farbwerke 2 pCt., Elektricität Schuckert 1,20, Dampfkornbrennerei 1 pCt. ein. Wittener Stahlröhren konnten hingegen ihren ganzen geſtrigen Coursverluſt zurückgewinnen.— Privat⸗Disconto 2¾—2 ¼ PCt. Fraukfurter Eſſekteu⸗Societät vom 3. Febr., Abds. 6¼ Uhr. Oeſterreich. Kredit——, Diskonto⸗Kommandil 212.70, National⸗ bank für Deutſchland 149.30, Berliner Handelsgeſellſchaft 166.50, Deutſche Bank 202.40, Dresdener Bank 160, Schaffhauſener Bank⸗ verein 149.30, Banque Ottomane 110.40, Pfälzer Nordbahn 138.50, Oeſterr.⸗Ung. Staatsbahn 313 Lombarden 795¾, Zproz. Portugieſen 24.20, 3proz. Mexikaner 26.90, Schuckert Elektr. 270.50, Concordia 234.50, Gotthard⸗Aktien 169.40, Schweizer Central 142.60, Schwei⸗ zer Nordoſt 136.50, Schweizer Union 96.80, Jura⸗Simplon 98.10, 5proz. Italiener 92. Manuheimer Marktbericht vom 4. Febr. Stroh per Ztr. M. 1,50, Heu per Ztr. M. 3,50, Kartoffeln von M. 2,40 bis 4,00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 00 Pf., Blumenkohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 20 Pf., Wirſing per Stück 10 Pf., Rothkohl per Stück 20 Pf., Weißkohl per Stück 10 Pf., Weißkraut per 100 Stück 0., Kohlrabi 3 Knollen 12 Pf., Kopffalat per Stuck 15 Pf., Endivienſalat per Stück 6 Pf., Feldſalat per Portion 20 Pf., Sellerie per Stück 6 Pf., Zwiebeln per Pfund 6 Pf., rothe Rüben per Portion 20 Pf., weiße Rüben per Port. 10 Pf., gelbe Rüben per Portion 12 Pf., Carrotten per Buſchel 5 Pf., Pflück⸗Erbſen per Port. 00 Pf., Meerrettig per Stange 12 Pf., Gurken per Stück 00 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 0,00., Aepfel per Pfd. 12 Pf., Birnen per Pfund 14 Pf., Pflaumen per Pfund 00 Pf., Zwetſchgen per Pfund 00 Pf., Kirſchen per Pfd. 00 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf., Pfirſiche per Pfund 00 Pf., Aprikoſen per Pfd. 00 Pf., Nüſſe per 25 Stück 10 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 35 Pf., Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,60., Handkäſe—23 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per Pfd. 1,20 M,, Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 35 Pf., Laberdan per Pfd. 50 Pf., Stockfiſche per Pfd. 25 Pf., Haſe per Stück 3,50., Reh per Pfd. 1,00., Hahn(jung) per Stück 1,50., Huhn (Gung) per Stück 1,50., Feldhuhn per Stück 0,00., Ente per Stück 2,50., Tauben per Paar 1,20., Gans(lebend) per Stück 3,00., geſchlachtet per Pfd. 75 Pf. Coursblatt der Maungeimer Börſe vom 3. Februar. bligationen. Staatspapiere. Pfandbriefe. 4 Badiſche Ooligat. 404.70 55„B. unk. 1897 100—5 4 Dad. Oblig. Mark zaceee en, een, e eeee „„ 886 102.80 bz 5% 155 5 M. 98.90 %,„ 100.80 3½%,ç/ ů„„„„ 1504 105.— 89 „ 98.60 b8 3½„„„ Communal 99.— G 4„ T. 100 Looſe 146.40 bz 15 Bayer. Obligationen 102.80 Städte⸗Anlehen. „„ 5 8½ Freiburg l. B 101.—8 1. 98.40 b7 3 er b 8 1896 97. b 8 bz 510. 195785 65 2* Ludwigshafen M. 108.50 5 98.65 b5 2 4 Preuß. Conſols 10t4e 84g Manubeimer Obl. 12 100.50 ch 3½„ 5 164.05 U 31 81401. 0 98.70 65 15„ 1805 10125 55 Eiſenbahn⸗Anlehen. Induſtrie⸗Obligationen 4½ Elektr. W. Lahmeher u. Co. 102.50 5g 4 Pfälz. Eudw. Max Nord) 102.10 B 4½ Speyerex Ziegelwerke 103.40 55 9% 1 2 101.30 b3 4½ erein Chem. Fabriken 102 50 G 3½„ convertirte 100.75 53 4½ Wagh. Zuckerfabrit 101. 0 4/8 Zellſtofffabritk Waldhof 104.20 55 t Zellſt Aktien. Banken. Brauerei e 142.— 8 8 einlein, Heide— Badiſche Bant 115.25 8 udthigshafener Brauerei 288. Gewerbebank Speyer 50%.̃R 127. 50 ainee Attienbrauerei 165. Landaner Bolesbank 80% Pfalzbrau. v. Geiſel u. Mohr 129.50 Mannheimer Bank 105.— 93 Brauerel Sinner, Grünwinkel 249.50 Oberrhein. Bank 123.50 5z„ Schroedl Heldelberg 130,. G Pfälziſche Bank 140.— G Schwartz, Speyer 116.50 Pfälz. Hyp.⸗Bank 159.75 W„ Schwetzingen 99.— 157 Rheiniſche Creditbaur 187.25 63„ Sonne Weltz Speyer 140.80 5; Rhein. Hyp.⸗Bank 169.75 G„ 3. Storch, Sick„ 9050 b Eiſenbahnen. Wormſer Beuattne Nertge 164— Pfälziſche gudwigsbahn 248.— fälz. Prebg. u. Epritfab. 120e⸗ „ Maxbahn 158.— G Trausport „ Nordbahn 187.— und Verſicherung. Chemiſche Induſtrie Gutjahr⸗Aktien 185.— . ch d 1 Maunh. Dampfſchleppſchiff. 121.— .⸗G. f. chem. Induſtrie 128.— Köln. Rhein⸗ U. Seeſchifffahrt Badiſche Anilin⸗ u. Soda 428.— G Bad. Rück⸗ u. Mitverſich. 280.— Chem. Fabrit Goldenberg 160.— G Bad. Schifffahrt⸗Aſſecuranz 600.— Hofmann u. Schötenſack 95. 0 Continenkale Aee 460.— 8 Zerein chem Fabriken 136.50 A Mannheimer Verſicherung 600.— Uiren D. Oelfabriken 100½ 5 Oberrhein. Berſ.⸗Geſellſchaft 288. 8 Weſteregeln Alkal. ee 11 Württ. Transportverſich. 820.— ellſtofffabrir Walbhof 280, G Induſtrie. uckerfabrit Waghäuſel 60.50 G Eniaillirfabrit Kirrweiler 127.— Zuckerraffinerie Mannheim 115.— B F ened 19 8 t innere— Spinnerei 103. 8 Branereien. Karlsruher Maſchinenbau 105— Ur 9 4 0 Bad. Brauerei Stamm 74.— 6 Karlsr. Nähmf. Daid u. Reu 12 5 4 Vorzugs⸗A. 188.— bz Maunh. Gum.⸗ u. Asbeſtfabr. 188.— G Binger Aktienbierbrauerei 127.— 5 Mannheimer Lagerhaus 118. bz Durlacher Hof vorm. Hagen 160.— bz Oggersheimer Spinnere! 0 Eichbaum⸗Brauexrei 169.— bz Pfälz. Nähm. u. Fahrräderf. 140 50 b Gleiantenöran Rühl, Wormß 118.— G Vortteerenet ſeee 181. 8 Verein Speyerer Zlegelwerke Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 3. Februar. New⸗ ork Chicago Meohigs Weizen Mals Schmalz Caffee Weizen Mais SsGna November————.———————.— Februar 88a/0 289ͤ00——— 738. 22— 3 75 März 8475——.— 985——— Mai 81½ 297%86»—.— 940 74% 24—.85 Juli 7857 31/]—.— be Auguſt————.————.——.— September————— 9 50———5—.— Dezember—.—— 14.— 9 6⁵————— Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. New⸗York, 3. Febr.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Linie, Ank⸗ werpen). Poſtdampfer„Kenſington“, am 28. Januar von Antwerpen abgefahren, iſt heute wohlbehalten hier eingetroffen. 5 New⸗Dork, 29. Januar.(Drahtbericht der White Star Linie Liverpool.) Dampfer„Britannic“, am 20. Jan. ab Liverpool, iſt heute hier angekommen. Mitgetheilt durch die General⸗Vertreter Gundlach& Bären⸗ klan in Mannheim, R 4. 7, Waſſerſtaudsnachrichten vom Monat Jannar /Febr. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 30.) 31. 1. 2. 3. 4. Bemerkungen. Kouſtannzz 2,64 2,65 Hüningen.05 2,48 4,71 Abds. 6 U. Kehhhlln J1,871,84 1,82 1,84 2,90 N. 6 U. Lauterburg J2,71 2,78 2,78 2,77 4,06 Abds. 6 U. Maxau„J22,98 3,01 2,99 3,30 4,66 2 N. Germersheim 2,55 2,563,80.-P. 12 U Maunheim J2,31 2,31 2,31 2,32 3,14 5,98 Mgs. 7 U. Mainz„J0,29 0,27 0,27 0,80 0,56.-P. 12 U. 0,92 0,92 0,94 1,84 10 U. F ä nanenn 2 U. Koblenz:zz/ 1,48 1,48 1,50 3,00 10 U. KüiNnü 1id iſis ſs ſnseen 2 U. Miiinnt 0,862 0,59 0,59 0,70 9 U. vom Neckar; Maunheim 22,42 2,43 2,44 2,45 2,45 7,36] V. 7 U. Heilbrounn J0,75 0,75 0,75 0,78 8,50 4,68] V. 7 U. Geld⸗Sorten. Dukaten M..68 60 Ruſſ. Imperlals M. 16.80 20 Fr.⸗Stücke„ 16.2117 Dollars in Gold„.20.—16 Engl. Souvereigus„ 20.88 88 ſöbesstoffetesg ZurfocesetetePofſchcen zu billigſten Preiſen bei 27856 Ad. seXauer, D 2, 6. SSSegecSSsercese Sesss S SS GSG SeA 888 1* nt⸗ rie Mannheim, 4. Februar General⸗Anzeiger. 5. Seite. 4 Sekanntmechung. Die Unterſtützungen aus dem churpfäl⸗ ziſchen Waiſenfond in Mannheim pro 1896 bet r. (64) No. 5917, Die Bürger⸗ meiſterämter des Bezirks werden darauf aufmerkſam gemacht, daß Geſuche um Unterſtützung aus dem churpfälziſchen Waiſen⸗ fond ſpäteſtens bis zum 1. März 1897 hierher vorzulegen ſind. Mannheim, 1. Februar 1896. Großh. Bezirksamt: Schaefer. Bekanntmachung. Gerichtsvollzieher Heinrich Danquard wurde zum Amts⸗ 115 Mannheim verſetzt und at den Dienſt des 8. Diſtrikts eute angetreten. 28000 Derſelbe wohnt Lit. 8 1, 10. Gr. Amtsgericht 1. Gießler. Hekauntmachung. Der Stadtrath hat den Be⸗ ſchluß gefaßt, alsbald der Frage der Einführung der Waſſer⸗ leitung im Stadttheil Käfer⸗ thal näher zu treten, und die Direktion der ſtädtiſchen Gas⸗ und Waſſerwerke mit der Be⸗ arbeitung von Vorſchlägen und Koſtenberechnungen zu dieſem Zwecke beaufthagt. Dies wird hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenut⸗ 799 gebracht, daß ſeitens der Direktlon der ſtädtiſcſen Gas⸗ und Waſſerwerke demnächſt an ſämmtliche Hausbeſitzer des Stadttheils Käferthal eine ſpezielle Anfrage ergehen wird, wer den Anſchluß ſeiner Liegenſchaft an die herzuſtellende Waſſer⸗ leitung wünſcht. Mannheim, 1. Februar 1897. er Stadkrath: 28348 Diebold. Bekanntmachung. Unterſtützungen aus dem von Buſch'ſchen Armenfond dahier pro 1897 betreffend. Geſuche um Unter⸗ ſtützung aus dem von Buſch' ſchen Armenfond dahier ſind längſtens bis 1. März ds. Is. dahier einzureichen, päter ein⸗ kommende Geſuche müſſen unbe⸗ rückſichtigt bleiben. ir bemerken hierbei, daß nur katholiſche hieſige Arme unterſtützt und nur ſolche Geſuche einer näheren Prüfung unterzogen werden können, welche gehörig begründet ſind und eine enaue Darſtellung der perſön⸗ lichen und ſonſtigen Verhältniſſe der Bittſteller enthalten. 27186 Maunheim, 16. Januar 1896. Der Bräunig. Kallenberger. Vergebung Rheinkies u. Pfa kerſand No. 414. Die Lieferung von 4000 Cbm. Rheinkies wie er fällt, 4000 Cbm. geſiebten Pflaſterktes und 200 CEom. Neckarkies ſoll No. 34. im Submiſſionswege vergeben werden. 28330 Angebote, welche pro Cbm. geſtellt ſein müſſen, ſind porto⸗ frei, verſiegelt und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift verſehen, ſpäteſtens bis Samſtag, 13. Februar 1397, ormittags 10 uhr bei unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt Bedingungen und Angebotsformulare gegen Erſtattung der Vervielfältſgüngs⸗ koſten in Empfang genommen werden können. Den Bietern ſteht es frei, der Eröffnung der eingelaufenen An⸗ 5 an genanntem Lermin Mannheim, 2. Februar 1896. Tiefbauamt: Kaſten. Bebauntmachnug. Verkauf eines Pappel⸗ Stammes. No. 404. Am Samſtag, den 18. Februar er., Vormittags J10 Uhr wird auf dem Bureau der unterfertigten Stelle, P 6 No. 20, ein im Rhein geländeter Pappelſtamm, im beiläufigen Maaßgehalt von 1½ Feſtmeter, an den Meiſtbietenden gegen Baarzahlung öffentlich verſteigert. Der Stamm liegt auf dem Rheinvorland in unmittelbarer Nähe des Standortes dee.⸗ tärſchwimmſchule. 28029 kannheim, 1. Februar 1897. Tiefbauamt: Kaſten. Juwangs-Derfieigrrang. Freitag, 5. Febrnar d.., Nachm 2 uUhr verſteigere ich im Pfandlokal 24. 5 hier öffentlich im Voll⸗ gegen Baarzah ⸗ ung: 28861 2Rleiderſchrünke,2 Aguarium, Bilder, Bilderrahmen, Spiegel, 180 Stück Bilder⸗ u Spiegel⸗ rahmenleiſten, 1 Büffet, 70 Pfd. Raſſee Anſchließend am Pfand⸗ ort ſelbſt: 1 Kaſſenſchrank, 1 Granitfels. Mannheim, 4. Februar 1897. Maas, Gerichtsvollzieher. Hrberſchte erhalten Franke Uft⸗ entgeltlich. Malten'ſchedaturheil⸗ Vaben⸗ Baben. 27977 Ankündigung. In Folge richterlicher Ver⸗ fügung wird aus der Konkurs⸗ maſſe des Theobald Wendling, Buchdruckers von hier, z. Zt. an unbekannten Orten abweſend, die nachverzeichnete Liegenſchaft am 28298 Freitag, 19. Februar 1897, Nachmittags 2 Uhr im Rathhauſe dahier öffentlich verſteigert, wobei der endgiltige Zuſchlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis auch nicht ge⸗ boten wird. Beſchreibung der Liegenſchaft. Das Anweſen Litera H 7, 17a Louiſenring, ein dreiſtöckiges Wohnhaus mit Keller u. Dach⸗ zimmern, Seitenbauten mit Kellern, Querbau, Waſchküche, neben Heinrich Schneider Ehe⸗ frau, K. H. Proß Wittwe und Wilhelm Starker, geſchätzt zu 45000 M. Die Steigerungsbedingungen können im Geſchäftszimmer des Unterzeichneten D 1, 3 dahier eingeſehen werden. 28298 Mannheim, 2. Februar 1897. Gr. Notar: Herrmann. Fekanntmachung. No. 3086. Die Eigenthümer derjenigen Liegenſchaften, bei deren Entwäſſerungs⸗Anlage Hochwaſſerverſchlüſſe eingebaut wurden, machen wir darauf aufmerkſam, dieſe Verſchlüſſe nachſehen und ſchließen zu laſſen, um ihre Keller vor etwaigem bei Hochwaſſer eintretendem Stauwaſſer aus den Sielen zu ſchützen 28310 Hierbei erwähnen wir noch, daß die Hochwaſſer⸗Verſchlüſſe während der Dauer eintreten⸗ den Hochwaſſers stets ge⸗ ſchloſſen zu halten ſind und bei normalem Waſſerſtande auch mur für die Zeit, während welcher Waſſer abgelaſſen wird, geöffnet werden dürfen und dann ſofort wieder zu ſchließen ſind. Mannheim, im Februar 1897. Haußentwüfſerungs⸗Bureau: 9 Kleinbell. Gelündeverkauf. Nachbenannte kirchenära⸗ riſche Grundſtück ein der Ge⸗ markung Neckarau werden am 28842 Samſtag, 6. Febr. 1897, Nachmittags ½3 Uhr im Rathhauſe zu Neckarau öffentlich zu Eigenthum ver⸗ No. 3926— 62 àa 98 qm Acker in der Morch, .⸗B. No. 3996— 39 3 55 qm Acker im Reff, .⸗B. No 4016— 27 a 27 qm Wieſe im Morchfeld Die näheren Bedingungen liegen in der diesſeitigen Kanzlei während derGeſchäfts⸗ ſtunden zur Einſicht auf. Mannheim, 2. Febr 1897 Evangeliſche Collectur. Jeſentliche Verſteigerung. Freitag, 5. Februar d.., Vormittags 11 uhr werdeich im Verſteigerungslotale Q4, 5 hier: 28319 25 Sack Linſen nach aufliegendem Muſter gem. Art' 343.⸗G.⸗B. gegen baare Zahlung öffentlich verſteigern. Mannheim, 2. Februar 1897. Freimüller, Gerichtsvollzieher. Von Odenwälder Treibjagden: Fhasen, Braten in allen Größen, Ragont 50 Pfg. Rehe Schlegel un. Ziemer von 4 Me. an, Braten 70 und 30 Pfg. Ig. Hirſche Braten 70 und 30 Pfg. Rennthier Rücken und Keulen Wildenten, Faſanen, Haſel⸗, Schnee⸗ u. Birk⸗ Wild, Ig. Gäuſe, Enten, Tauben, Hahnen, Poularden, Capaunen, Suppenhühner Welſche ꝛc. Heute u. morgen große Sendg. Schellſiſche Cabliau, Zander, Hechte, Weſerſalm.— M. Soles, Turbots 28354 Sprotten, Bücklinge. J. Knab, E I, 5, Breitestrasse. Holländer Angel⸗Schellſt ſche heute eintreffend. 28351 Einst Dangmann Kunſtſtraße. N3, 12. Tr Inar 7 Flauenarbeftsschue des Frauenvereins. Der erſte diesjährige Unterrichts⸗Kurs im Putzmachen beginnt am 5. Februar, Nachmittags 2 Uhr. Anmeldungen nimmt die erſte Induſtrie⸗Lehrerin, Frl. E. May, während der Schulſtunden, im Schuthaus M 3, 1, bis zum 10. d. Mts. entgegen. 28081 Mannheim, 1. Februar 1897. Der Vorſtand der Abtheilung II (Frauenarbeitsſchule.) Ter-Club Mannheim. Freitag, 5. Februar a.., Abends 9 Uhr Offizieler Elub⸗Abend im. Lokal mit Muſik und L. B. Hierzu laden wir unſere ver⸗ ehrlichen Mitglieder mit dem Bemerken ergebenſt ein, daß an dieſem Abend elwas ganz Besonderes geboten wird. 28278 Der Vorſtaud. Turn⸗Verein Mannheim. Samſtag, 6. Februar a.., Abends 9 Uhr im Vereins-Lokal Grosse humor. Kneipe mit Muſik. Zum zahlreichen Beſuche ladet freündl. ein. 28337 Der Vorſtand. Turn⸗Verein Maunheim. Freitag, 5. Februar 1897, Abends präcis 10 uhr im Lokal rother Löwe itgledenesammlung Einem zahlreichen Beſuche ſehen entgegen 28169 Mehrere Mitglieder. Musikverein. Donnerſtag Abend 9 uhr Prokhnde für Tenor und Baß in der Aula des Gymnaſtums. S Große Auswahl Rehſchlegel Rehbug (Vorderſchlegel). Pfund S O Yfg. Nagout Pfd. 25 Pf. Straube, N 3, 1, Ecke gegenüber d.„Wilden Mann.“ 28336 Seezungen, Turbot Zander, Winterſalm Jorellen, Hummer Holländ. Auſtetn Straube, N 3, 1, Ecke, gegenüber d.„Wilden Mann.“ Schell ſiſche Sprotten, Bücklinge . Backmehl Iſte. Gemüſenudeln Taganf. Macearoni à 40, 50 u. 60 Pfg. per Pfd. Dürrobst Amerik. Dampfäpfel Apfelſchnitz, Kirſchen Bosniſche Pflaumen Apricoſen, Mirabellen Reineclauden, Brünellen Californ. Birnen gemischtes Obst A 40 U. 60 Pfg. per Pfd. empfiehlt 28357 Sthelſiſche, Cabljan S Aſtrachaner Cauiar.“ J H. Kern, C 2, ll. 74 9 Programm Feier des Gebuktefeſtes Skiner Majeſtät des deutſchen Kaiſers und des XVII. Stiſtungsfeſtes des Kriegttvereins am 7. Jebruar, Abends 8 Ahr Stadtpar K Saale unter gütiger Mitwirkung der kaiſerlich⸗ruſſiſchen Opernsüngerin Frau Fender, des Herrn Hofschauspielers Fender, des Herrn Kameraden und Mofschauspielers Köckert, ſowie mehreren Damen und Herren aus hieſigen Kunſtkreiſen. I. Abtheilung. 1. Märsche: a) Hie gut Brandenburg) allewege. Henrion. b) Kaiſerfanfaren. (Kapelle Petermann.) 2. Duverture zu Zampa. Herold. (Kapelle Petermann.) 3. Begrüssung der Gäste. 4. FProlog. (Herr Kamerad u. Hofſchauſpieler Köckert.) 5. Trinkspruch auf Seine Majestät den KAaiser. Allgemeines Lied:„Heil dir im Siegerkranz.“ 6. Bariton-Soli. Bernb. Weber. a) Prinz Eugen. Loewe. b) Der deutſche Zecher. Förſter. 7. Txrinkspruch auf Seine Königl. Hoheit den Grossherzog. Allgemeines Lied:„Heil unſerm Großherzog.“ 8. Auartett-Vorträge. II. Abtheilung. 1. Die Locke: Poſſe iu einem Act von Bernh. Weber. Dargeſtellt von der Kaiſerlich ruſſiſchen Opernſängerin Frau Fender, den Damen Fincke und Gölz und von Herrn Hofſchau⸗ ſpieler Fender und Köckert, ſowie Herrn Neumann. 2, Lieder-Vorträge: a) Zauberlied. Meyer⸗Hellmund. b) Der Burgei ihr Jodler. Millöcker. (Frau Fender, Kaiſ. ruſſ. Opernſängerin.) 8. Komischer Vortrag: a) Höchſte Cultur. b) Das Lachen. (Herr Hofſchauſpieler Fender.) 4. Komischer Vortrag. (Herr Hofſchauſpieler und Kamerad Köckert.) „Sonst und Jetzt. (Herr und Frau Hofſchauſpieler Fender.) —ů ů— III. Abtheilung. 2 Fest-Ball. 2 15 Eiuführungskarten können am 4. 5. und 6, Februar, Abends 29—10 Uhr im Vereinslokal zur„Stadt Lück“ in Empfang ge⸗ womtcheit ſiade ihren Familienangehörigen legitimiren ſi durch daz Veveinsabzeichen. 0 Der Vorſtand: Seiler. ece e e ee SSaalbau— Mannheim. Heute Donnerſtag: Auftreten Sons geſammten Künſtler⸗Perſonals. Aufaug 8 Uhr. 28358 Freitag u. Samſtag finden keine Vorſtellungen ſtatt Se eeeeeee Schellfische Cabljaue, Schollen Salm, per Pfd. Mk..— Leb. Karpfen, Hechte, Aal Forellen, lebend ins Haus Tafelzander Dürrobſt 28353 Nee von 59 Pfg. an. ordeaux⸗Pflaumen Große türk. Zwetſchen Waldh aſen Dampfäpfel, pr. Pfd. 50 Pfg. Edelbiruen, Aprieoſen . f Schlegel 11. Reineclauden. 5 N 15 D 2, 9, 2 6) Ziemer Ph. Guud, Planken. in groß. Auswahl Wildenten. lac. Schick, Großh. Hoflieferaut. G2, 24, nächſt dem Theater. Soeben friſch eingetroffen: Amerikaner Austern pr. Dutzend.60. 28352 Afred Hrabowski. Friſch eingetrofſen: D 2, 1. Teleph. 488. Ungesalz. Astr.-Paviar eeeeee (Malassolg. Holländiſche Schellfische heute. Joſ. Pfeiffer 28339 am Fruchtmarkt. lac. Schick, Großherzogl. Hoflieferant 24, u. d. Theater. 56 Bekanntmachung. Unſere Niederleger benachrichtigen wir, daß laut Bekanntmachung des Großherzoglich Badiſchen Finanz⸗ miniſteriums den Juhabern der 4% Badiſchen Staats⸗ Anlehen von 1859/61, 1862/64, 1875, 1878, 1879, 1880 und 1886 deren Umwandlung in 3/% An⸗ leihe mit der Wirkung angeboten wird, daß dieſes Angebot für augenommen gilt, weun nicht bis zum 25. d. Mts. eine gegeutheilige Erklärung abgegeben wird. Die umzuwandelnden Schuldverſchreibungen wer⸗ den noch bis zum 30. September 1897 mit 4 Prozent verzinſt. Eine weitere Herabſetzung des Zinsfußes der umgewandelten Schuldverſchreſbungen, ſowie eine außer⸗ ordentliche Tilgung derſelben findet vor dem 1. Oktober 1907 nicht ſtatt. Laut 1b unſerer Niederlegungsbedingungen wer⸗ den wir die angebotene Konvertirung rechtzeitig be⸗ ſorgen. Die Depotſcheine können unverändert beſtehen bleiben. Eines Antrages an das unterzeichnete Komtor bedarf es nur in dem Falle, wenn die Umwand⸗ lung in 3½% Schuldverſchreibungen nicht ge⸗ wünſcht wird. 28346 Berlin, den 3. Februar 1897. Komtor der Reichshauptbauk für Werthpapikre. Strahe. Bekanntmachung. Den Inhabern von Schuldverſchreibungen der 4% Preußiſchen konſolidirten Staatsanleihe ſteht ge⸗ ſetzlich das Recht zu, ſtatt der Abſtempelung ihrer Stücke die koſtenfreie Eintragung eines dem Nenn⸗ werthe der eingereichten Schuldverſchreibungen gleichen, vom 1. Oktober 1897 ab zu 3½ Prozent verzins⸗ lichen Betrages in das Staatsſchuldbuch zu beantragen. Diejenigen unſrer Niederleger, welche von dieſem Rechte Gebrauch machen wollen, fordern wir auf, ih re Anträge ungeſäumt, aber ſpäteſtens bis zum 15. Februar d. Js. unter Beifügung der quittir⸗ ten Depotſcheine bei uns einzureichen, da mit der Abſtempelung vorgegangen werden muß. Berlin, den 3. Februar 1897. Komkor der Reichshauptbauk für Werthpapiere. e eeeee Strahe. 28841 Waſſerleitung Reckargemünd. Die Stadtgemeinde Neckargemünd vergibt im Submiſſions⸗ wege die Ausführung von 2882⁰ Waſſerleitungs⸗Arbeiten. 1) Grabarbeiten für etwa 7750 m Leitungsſtränge, 3 Metallarbeiten für etwa 1600 650 900 600 400 1700 m Röhren mit 125 für 30 Hydranten und 31 Schieber ze 100 00 80 60 50 mm Lichtweite „ 1850 kg Ausriiſtungsſtücke in Brunnenſtuben und einen Hoch⸗ behälter, ſowie für etwa 16 55 ebote hierauf ſind für beide Arbeſten zuſammen mit der Aufſchrift „Waſſerleitung Neckargemünd“ verſchloſſen längſtens bis Donnerſtag, den 18. Februar d. I. B 10 uhr auf dem Rathhauſe zu Neckargemünd einzureichen. 8 Pläne und Bedingungen können bis dahin bei Großh. Waſſer⸗ und Straßenbau⸗Inſpektion Heidelber 7 en werden, von wo auch die Angebotsformulare zu bezlehen ſind. Zuſchlagsfriſt 14 Tage. Vollendungstermin 15, Juli d. J. Leldel baſt 2. Pebruge 1897. Großh. Waſſer⸗ und Slraßenban⸗Juſpekliun. Bekanntmachung. Zur Wahl des Börſenvorſtandes, Abtheilung füür Amks und Kreis⸗Verkündigungsblakt. Effekten, werden die Mitglieder des Vereins der Mann⸗ heimer Banken und Bankiers hierdurch auf 28335 Samstag, den 13. Februar 1897, Nachmittags von—3½ Uhr ins Börſenlokal ergebenſt eingeladen. Mannheim, den 4. Februar 1897. Die Handelskammer für den Kreis Mannheim. gez. Diffene. gez. Dr. Emminghaus. ee 0 Bekanntmachung. Den Geſchäftsinhabern, welche ſich mit der Herſtellunz und dem Vertrieb von Schreibheften befaſſen, wird hier⸗ mit bekannt gegeben, daß Muſterliniaturen für ſämmtliche in der hieſigen Volks⸗ und Bürgerſchule zur Einführung gelangenden Schreibhefte auf dem Sekretariat des Relte⸗ rats von heute an abgegeben werden. 28078 Mannheim, den 30. Januar 1897. Das Rektorat der Volksſchulen: Dr. Sickinger. Mannheimer Dampfſchleppſchifffahrts⸗ Geſellſchaft. Wir bringen hierſſit zur Kenntniß, daß wirl die Schifffahrt in vollem Umfange wieder auf⸗ genommen haben. 3. Februar 1897. Die Direktion. ———— Epangel. protefl. Gemeinde. Concord ienkirche. Donnerſtag, 4. Februgr, Abends 6 Uhs Predigt. Herr Stadtvikar Walther⸗ Mannheim, der 28294 — — ege0 1 6. Sette. 1 3330—A 25 Reisebureau Kappus, Palmer d Co., Jerusalem. 26853 Billige Frühjahra⸗Orientreiſe für 1000 M. Genua—Athen—Beirut—Baalbek—Damaskus— Tiberias—Nazareth—Halfa—lafa jerusalem—Irdan—Suezkanal—Kairo-Pyramiden—Alexandrien—Genua. Reiſedauer 34 Tage.— Abfahrt 22. April.— Anmeldungen bis Mitte März 1897. Auskunft und illuſtr. Programm gratis durch die Generalvertretung: Acl. Klett, Stutt⸗ gart, ſowie 88 2 55 Benzinger, Neuenſtadt a. Kocher(Württg.) — DEEeeee S8 0065 8 68 885 3Geſchäfts⸗ ⸗Uebertragung und Empfehlung. Einem Wat e Publikum, meinen Freunden und Bekannten, ſowie 9 900 ehrten Nachbarſchaft zur 1 85 Kenntniß, daß ich meine dtzgerei& Feinwurs l NK, 28 an Herrn Carl Nagel, Neggermeiſter käuflich übertragen habe. Für das mir in ſo reichem Maße geſchenkte Vertrauen und Wohlwollen danke hiermit verbindlichſt und bitte, daſſelbe auch äuf meinen Nachfolger gefälligſt übertragen zu wollen. Hochachtend Adl. Gebhard Wwe. 625 Bezugnehmend auf 1 Mittheilung empfehle ich meine Metzgerei& Feinwurstlerels allen Freunden und Bekannten, ſowie der verehrlichen Nachbarſchaft beſtens und ſichere 69 im Voraus ſchon nur reelle Waare bei beſter Bedienung zu. Hochachtungsvoll Carl Nagel. eebe Schwarzwälder Twiebacabnd in Vilingen(Schwarzwald.) Billige und reelle Bezugsquelle Jedermann verlange Preisliſte, für feinſte Zwiebacke. ſie koſtet nichts. 5 Nicht nur Margarine, ſondern auch Kokosnußbutter und alle andern Fettſurrogate Schutzmarke ſind ausgeſchloſſen, und ſind wir bereit, 1000 Mark Demjenigen auszubezahlen, der uns nachweiſt, daß wir ſtatt reiner Kuhbutter wiſſentlich auch nur 1 Gramm Margarine, Kokosnußbutter oder andere Fettſurrogate verwenden. esessgst ff... Beſtellungen und Preisliſten direkt oder durch 27128 von 3 ee 0 25 15. 0 Suppenwürzeiſt ebsdeler Qualität in Ouiginal Fläſchchen von 65 Pfg. an zu haben bei 28279 J. Knab, E 1, 5. — Die Original⸗Fläſchchen von 65 Ng werden zu 5 Pfg. und Wuanun von Mk..10 2 70 Pfg. mit Maggi's Suppenwiltge nachgefüͤllt. eeeeeee eee 1777757 1777577677 rutrils ltiger der Stadt Maunheim und Umgebuung Mannheimer Journal Amls- und Kreis⸗Verkündigungsblatt. Geleſenſte Zeitung von Maunheim⸗Ludwigshafen und Umgebung. Größte Abonnentenzahl unter allen in Maunheim erſchelnenden Hlättern. Drei Rotations⸗Maſchinen. Der„General⸗Anzeiger“(Mannheimer Journal) hat unter allen in Mannheim erſcheinenden Zeitungen nachweislich die größte Abonnentenzahlde und wird ſpeciell von einem gut ſituirten kaufkräftigen Publikum ſehr viel geleſen. Der„General⸗Anzeiger“(Mannheimer Journal) iſt fur Mannheim und Umgebung, ſowie ganz Baden das pzweckmäßigſte Juſerkionsorgan. Der„General⸗Anzeiger“(Mannheimer Journal) iſt amtliches Verkündigungsblatt der Großherzoglich Badiſchen Staats und ſtädtiſchen Behörden, offtzielles Publikations⸗Organ der Deutſchen Reichsbank und wird für Inſerate jeder Art von der geſammten Geſchäftswelt, von Banken, Juſtituten, Aktien⸗Geſellſchaften, von auswärtigen Behörden und Gemeinden, von der Generaldirektiou der Großh. Bad. Staatseiſeubahnen, der Direktion der Main⸗Neckarbahn zc. als Publi⸗ kations⸗Organ mit Erfolg benützt. Der Inſertionspreis iſt pro Colonelzeile 20 Pfg., worauf bei mehrmaliger Beſtel⸗ lung e Rabatt bewilligt wird. 9. Haas ſche Verlag des„Geueral⸗Anzeiger“ Wannheimer Zournal Amts⸗ und Kreis⸗Verkündigungsblatt. e ———— Helene, Aſtolfs Verein ehemal. bad. Leib⸗Dragoner wird am mächſten Male als am 7. d. Mts., den Kame⸗ raden in Käferthal einen BecSuehn Abfahrt Mittags halb 3 Uhr am Bahnhofe über'm Neckar, Orden und B derei inszeichen ſind anzulegen. 28175 Um zahlrei che Betheiligung erſucht Der Vorſtand. Gabelsberger Stenographenverein Mannhbeim. Samſtag, den 6. Jebruar 1897, Abends 8 Uhr, 1 Erinnerung an Gabelsbergers Geburtstag im oberen Saale Bellevue-Keller , wozu wir unſere verehrl. Mitglieder nebſt Familien-Angehörigen freundl. einladen. 28276 Der Vorstand. Mannheim. Freitag, den 5. dſs. Mts., 10 8½ Uhr, im Ver⸗ einslokale„Stadt Augsburg“, M 4, S es eines neuen Alterritskurſes wozu wir die angemeldeten Herren freundlichſt einladen. Gefl. Anmeldungen werden auch noch im Lokale entgegengenommen. 28184 Der Vorſtand. Velociped⸗Club Mannheim. Sonntag, 14. Februar, Abds. 6 Uhr in den vereinigten Sälen des „Badner Mofes““ Masken-Ball. Hierzu laden wir unſere verehrl. Mit⸗ glieder nebſt deren Familienangehörigen, o ſowie Freunde unſeres Clubs höflichſt ein. Vorſchläge für Einzuführende wollen eingereicht werden und zwar bei unſerem Schriftführer Herrn Carl Leitzig, T 5, 9, bei unſerem J. Vorſitzenden Herrn Jakob Vorgeitz, K 4, 11, ſowje in unſerem Lokal„Zum Alpenjäger“ Schluß der Kartenausgabe Mittes och, 10. Februar. Ohne Karte iſt der Zutritt nicht geſtattet. Der Vorſtand. NB. Die 8 ſchönſten Maskenpaare erhalten Preiſe. 27919 Vereinfür Feuerbestattung Commiſſar: J. 8. Morano, R 4, 6. 28885 Gr. Bad. Hof⸗ u. Nationalt healer in Mannheim. Donnerſtag, den 4. Februar 1897. 52. Vorstellung im Abonnement 4. ODuverture zu„Rosamunde“ von Franz Schubert. Das Lied. Ein Feſtgedicht von Karl Heckel. In Scene geſetzt vom Intendanten. i Frl. Kaden. Der Wanderer 8 4. Herr Ernſt. er Schäfer„ Herr Stury. Der Mülle perr Feſch Die Milleen 8„Frl. Wittels. Delllfe Frl. v. Rothenberg. Ein Knabe Ziſch ſch II. Ein kleines J zädchen 5 Kl. Knitel II. Der Jäger. Der Fiſcher. Landieute. Hierauf 2 Die Verschvworenen, oder: Der häusliche Krieg. Oper in 1 Akt von J. F. Caſtelli. Muſik 195 Franz Schubert. Dirigent: Hr. Hofkapellmeiſter Langer. Regiſseur: Hr. 19 Lüdenſtein, Bannerherk 5 2 5 Aſtolf von Reifenberg, Herr Er Garold von Nummen, Wen und ſeine Herr Ankenbrank. Friedrich von Trausdorf, zehensmänner Herr Starke J. Ludmilla, Heriberts Frl. Heindl. 5 Frau Sorger. Luitgarde, Garolds 1 Hausfrauen: Frl. Wagner. Kamilla, Friedrichs U Frau Seubert. Iſella, Ludmilla's Zofe 0„ Frl. Hübſch. Üdolin, Heriberts Edelknappe 8 Herr Rüdiger. Ein Kliappe des Grafen Frl, Diſchinger. Chor der Ritter, Heriberts Lehensmänner. Chor der Hausfrauen dieſer Rittes. Knappen und Pag en. Die Handlung geht in den Zeiten der Kreuzzüge vor. Zum Schluß: Franz Schubert. Ongiginal⸗Singſpiel in 1 Akt von Hans Max. Muſik mit Benützung Schubert'ſcher Motive von Franz Suppsé. Dirigent: Hr. Muſikdirektor Gaulé. Hr. Hildebrandt. Franz Schübert, Tondichter 5 Herr Kromer. Aberatus Starker, Regenschort err Marx. Ferdinand Gruber, Lanzitußttmeſter und Vorgeiger — Herr Löſch. Johannes Mayrhofer, PPF Herr Hildebrandt. Hofopernſänger„ kuſikalienhändler Herr Ankenbrank. Herr Tietſch. ee Frau Seubert. Frl. Waguer. Michel Vogel Jean Cappi, Hilderich, Müllermeiſter in der Brühl Anaſtaſia, ſeine Schweſter U. Marie, ſeine Tochter 5 Niklas, Müllerburſche H Se 0 Jel, 9 8* H Err Halnl, Müllergeſellen) bei Hilderich Herr Wberz⸗ Torner, Förſter 5 8 Herr Weger. Eine Magd 8 8„Frl. Knierlem. Ein Diener 8 Herr Steltzner. Ein Jäger Herr Schilling. Mülller⸗ und Wanderburſchen, Knechte, Mügde, Landleute, 155 Ort der Handlung: in der ſogenannten„Hildrichsmühle“ in der Hinterbrühl bei Mödling(in der Nähe von Wien). Zeit: Um das Jahr 1820. Kaſſeneröffnung ½7 Uhr. Anfang 7 Uhr. Eude 10 Uhr. Nach dem 1. und 2. Stück findet eine größere Pauſe ſtatt. Gewöhnliche Preiſe. Freitag, 5. Februar. 34. Vorſtellung im Abonnentent B. Die Ahnfrau. Trauerſpiel in fünf Akten von Franz Grillparzer. Aufang 7 Uhr. Zur Ballsaison wird Tanzunterricht zu jeder Tageszeit ertheilt und Waher oder Francaise in—3 Stunden gelehrt. 28312 J. 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