1 Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Maunnheim.“ Iin deß Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2738. 5 Abonnement: 60 Wfa. monatlich, Drlugerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag N..30 pro Quartal. Inſerate: Die Colonel⸗Zelle 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Rummern 3 5 (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2 HDoppel⸗Nummern 5 P der Stadt Mannheim und Umgebung. (107. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Stleſkuſte und verbreilelſte Jeilung in Maunheim und Amgegend. * Velfe ein Con⸗ Jahre letzten ſeine it zu kom⸗ ands fr d Wiüiſchen u. Theil; r den politiſchen u. allg. Ceaſt Müller. für den lokalen und prov. Theil: Ernſt Müller, für den FKar pfel. Rotationsdruck und VBerlag der Dr. H. Büch⸗ (orſte M Weer 50 rſte Mannheimer Tupograph⸗ Nyſtalt) (Das„Mannheimer Je 57 It e des kafholiſchen a 9 ürgerhoſpit ſämmtlich in Mannheim. iw. 176. Rückrehr zum alten Kurſe. on einer Seite, der die„Tägl. Rundſchau“ ſchon mehr⸗ kiträge zu verdanken hatte, in denen Anſchauungen 15 Bismarck zum Ausdruck gelangten, wird dem rleben: interliegt keinem Zweifel mehr, daß die Perſonal⸗ ggen, die ſich in den oberſten Kreiſen der Reichs⸗ egierungen vollziehen, ſehr viel mehr bedeuten, als euswechſel; man wird kaum fehl gehen, wenn man baß wir vor einem gründlichen Wandel un⸗ ammten Politik ſtehen. Herr von Marſchall ieder in den Dienſt zurück, ſondern iſt— wie ſachſt ſtellvertretungsweiſe— durch den bisherigen ſoiſchafter beim Quirinal, von Bülom, erſetzt worden. betticher aber hat ſein Entlaſſungsgeſuch bereits lle Vermuthung ſpricht dafür, daß dasſelbe dem⸗ rliche Genehmigung erhalten wird. usſcheiden dieſer beiden Männer aus dem Reichs⸗ ach den Umſtänden, unter denen es ſtattfindet, die ines Umſchwunges in der Reichspolitik, und wir „wenn die Richtung, nach der hin er ſtattfindet, Aus anderen Anzeſchen erkennbar geworden wäre, ſie uch charakteriſirt würde, den der Reichskanzler, Fürſt zu duf ſeiner Rückfahrt von Kiel, natürlichim Cinverſtändniß Kaiſer, in Friedrichsrußh beim Fürſten Bis⸗ cht hat. Wir haben Grund zu der An⸗ dieſer Beſuch ein weiteres Symptom fniſſes und des Wunſches der maßge⸗ elle bildet, den Staatswagen in die Geleiſe des alten Kurſes zurückzu⸗ achdem ſich herausgeſtellt hat, daß die Fahrt auf Stiecken unſicher, ſchwaukend und gefährlich ſei. zwar ſchon auf den meiſten Gebieten der inneren Politik des Reiches die Rückkehr zu den Prin⸗ ſchauungen der Bismarckſchen Aera längſt bemerk⸗ ichnender Weiſe gerade in ſolchen Fragen, die ſich iſchen Tagen von 1890 als die Haupturſachen der rennung des Kaiſers von dem Rathgeber ſeines und Vaters wirkſam erwieſen hatten. Nächſt dem erſonen, die ſich unter dem Regime der Alles über⸗ Perſönlichkeit des eiſernen Kanzlers Kaiſer Wilhelms und deshalb außer Stande fühlten, die„neuen r„neuen Zeit“ zu erfüllen den Weg frei zu n es namentlich Meinungsverſchiedenheiten über g der Sozialdemokratie, über die„Verſöhnung“ ärteien, die unter dem alten Kurſe als reichsfeind⸗ er das Maß von Schutz, das die nationale Ar⸗ chswegen zu finden habe, und endlich über die ſeres Verhältniſſes zu Rußland, welche die Tren⸗ iſers von dem Fuͤrſten Bismarck herbeiführten. dieſen Fragen aber iſt in den letzten e Kräftigung des maßgeblichen Ur⸗ Gunſten des Fürſten Bismarck ein⸗ lich iſt der Gedanke an die Möglichkeit, die Sozial⸗ irch Entgegenkommen zu verſöhnen, fallen gelaſſen die Ueberzeugung, daß der Staat ſich mit allen ſtehenden Machtmitteln ſeiner Haut gegen die on zu wehren habe, wenn er ihr nicht ſchließ⸗ en wolle, iſt von Jahr zu Jahr ſtärker zum gelangt. Die verſchiedenen kaiſerlichen Auf⸗ Bekämpfung der Umſturzbewegungen ſtellen dar, deren Hoöͤhepunkt mit der Biele⸗ erreichbar iſt. Die Verſuche, die Polen Freunden des Reiches zu machen, ſind total und wir glauben zu wiſſen, daß auch in dieſer vollſtändige Umkehr des entſcheidenden Willens Aehnliches gilt hinſichtlich der früheren An⸗ möglich ſei, den Beſtand des preußiſchen Staates mung der parlamentariſchen Kleriko⸗Demokratie hrend für die jetzige Beurtheilung der Handels⸗ von 1891 die neuliche Erklärung des Kaiſers ſt, daß der Schutz der nationalen Arbeit einen e ſeines Regierungsprogramms bilde. Unſer ußland aber, das im Jahre 1890 als„zu geben wurde, hat in den letzten Jahren unaus⸗ ſtand ſorgſamſter Pflege gebildet, namentlich rung jedes Gravitirens der deutſchen Politik hen Intereſſenzone hin, ſo daß zur Zeit die n zwiſchen dem Deutſchen Reich und Rußland, jeder verſtändigen answärtigen Politik des müſſen, annähernd wieder hergeſtellt ſind. en alle dieſe Umſchwungserſcheiuungen auf die Wahrnehmungen zurück, die der Kaiſer per⸗ Augenſcheinlich hat ſich der Monarch immer zeugt, daß die Polifik der Freigebigkeit und che unter dem Grafen Caprivi inaugurirt und Theil noch fortgeſetzt wurde, weder den In⸗ ands noch Preußeus entipricht. Ob und bis Donnerſtag, 1. Juli 1397. (Gelephon⸗Ar. 218.) ———— zu welchem Grade er diejenigen Männer, die nach dem Aus⸗ ſcheiden des Grafen Caprivi als die Träger des Caprivismus galten, der in der Reichs⸗ und Staatspolitik immer wieder zu Tage trat, perſönlich für die geſchehenen Mißgriffe verantwort⸗ lich macht, können wir natürlich nicht wiſſen; jedenfalls waren Herr v. Boetticher und Herr v. Marſchall die prononcirteſten Vertreter des Caprivismus und es iſt für die Situation, in der wir uns befinden, ſicher charakteriſtiſch, daß es gelade dieſe beiden Männer ſind, auf deren Mitwirkung bei den Staatsge⸗ ſchäften der Zukunft Verzicht geleiſtet wird! Wir wollen ihnen Beiden nicht zu nahe treten und ihnen die Verdienſte, die ſie haben, nicht veikümmern. Sie liegen, namentlich bei Herrn von Boetticher, auf dem Gebiet der Detailarbeit und Beiden iſt Geſchicklichkeit als parlamentariſche Sprechminiſter nicht abzuſtreiten. Bei Herrn von Marſchall ſind die Dienſte, die er dem Reiche geleiſtet hat, ſchwerer er⸗ kennbar. Er iſt als auswärtiger Miniſter mit eigenen Aktionen auf dem Gebiete der auswärtigen Politik nicht her⸗ vorgetreten und man weiß nicht, welche Verdienſte er perſönlich an der Verbeſſerung unſerer Beziehungen zu Rußland hat; jedenfalls hat er unter dem Grafen Caprivi deſſen Richtung (gegen Rußland, die für die auswärtige Politik des Reiches ſo gefährlich war, mit mehr Eifer unterſtützt, als dies in ſeiner amtlichen Verpflichtung lag. Aber die letzten Gründe zu ſeiner Erſetzung durch Herrn von Bülow ſuchen wir doch nicht auf dem Gebiete der auswärtigen Politik und auch nicht in ſeinem Geſundheitszuſtande, ſondern in der Poſition, in die er ſich durch ſein Auftreten in den Moabiter Prozeſſen gebracht hat. Das hat begonnen, unbequem fühlbar zu werden. In Bezug auf Herrn von Boetticher aber glauben wir, wenn wir von Vorgängen perſönlicher Natur in der Vergangenheit und Gegenwart abſehen, daß es weſentlich das Verhältniß dieſes Miniſters zu denjenigen Parteien iſt, die unter dem Fürſten Bismarck unausgeſetzt als reichsfeindlich bekämpft werden muß⸗ ten, was einen Abgang unvermeidlich macht. In die neue Aera, in die wir hoffentlich eintreten, iſt weder für Herrn bon Boetticher noch für Herrn von Marſchall, unbeſchadet ihrer techniſchen parlamentariſchen Brauchbarkeit, eine erfolgreiche Wirkſamkeit für möglich zu halten.“ — —————— Dieutſches Reich. Unſer Großherzog und Dr. Buchenberger „ Karlsruhe, 30. Juni. Dem Präſidenten des badiſchen Finanzminiſteriums, Dr. Buchenberger, welcher die ihm angebotene Stelle des Reichsſchatzſekretärs abgelehnt hat, wurde vom Großherzog das Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. Aus dem Hofbericht iſt noch zu erſehen, daß Dr. Buchenberger geſtern vom Großherzog in einer längeren Audienz empfangen wurde. Badiſcher Viehverſicherungsverband. „Karlsruhe, 1. Juli. Nach dem Jahresbericht des Badiſchen Viehverſicherungsverbandes für 1896 gehörten dem Verbande 119 Ortsviehverſicherungsanſtalten mit 12,544 Viehbeſitzern an. Ver⸗ ſichert waren 44.407 Rindviehſtücke mit einem Geſammtver⸗ ſicherungswerth von 11,979,180., d. i. durchſchnittlich etwa 270 M. pro Stück. Der Geſammtverſicherungswerth iſt gegen⸗ über demjenigen des Vorjahres, dem Rückgang der Viehpreiſe ent⸗ ſprechend, nicht unerheblich nämlich von 12,375,995 M. auf 11,979,180 Mark, d. h. um 396,795., gefallen. Die Zahl der Entſchädig⸗ ungsanſprüche und der geleiſteten Entſchädigungen iſt dagegen er⸗ heblich geſtiegen. Es wurden 1244 Entſchädigungsanſprüche erhoben. Davon waren 1220 begründet und wurden voll entſchädigt, wäh⸗ rend 4 nur theilweiſe begründet und 20— 1,61 Prozent nicht be⸗ gründet waren. Auf je 100 verſicherte Thiere trafen 2,76 entſchädigte Verluſtfälle. Die Verluſtziffer iſt gegen das Vorjahr um 0,47 Proz. (S 236 Schadenfälle im Ganzen) geſtiegen. Von den zur Entſchä⸗ digung gelangten Rindviehſtücken waren 87 Proz. nothgeſchlachter, 8 Proz. waren umgeſtanden und 5 Proz. waren gewerblich geſchlach⸗ tet. Die Summe der ausbezahlten Entſchädigungen beträgt 278,838 Mark 42 Pf. oder durchſchnittlich 228 M. für ein entſchädigtes Rind⸗ viehſtück. Zur Deckung des Verbandsaufwandes für geleiſtete Ent⸗ ſchädigungen würde auf je 100 M. Verſicherungswerth eine Umlage (Verbandsumlage) von 121 Pf. zu berechnen geweſen ſein, wenn nicht aus Mitteln des Reſervefonds ein Betrag von 35,300 M. hätte vermindert werden können, wodurch es ſich ermöglichen ließ, die Verbandsumlage von 121 Pf. auf 91 Pf. per 100 M. Verſicherungs⸗ werth zu ermäßigen. Der Geſammtbetrag der von den verſicherken Viehbeſitzern zur Erhebung gelangenden Verſicherungsumlage für 1896 ſtellt ſich infolge deſſen durchſchnittlich auf 168 Pf. für je 100 Mark Verſicherungswerth.(1895 129 Pf.), 1894= 140 Pf.), (1893= 110 Pf.). Die Vereinsgeſetznovelle im preußiſchen Herrenhauſe. „ Berlin, 30. Juni. Das preußiſche Herrenhaus nahm heute die zweite Leſung der Vereinsgeſetznovelle vor. Berichterſtatter Graf Udo v. Stolberg fragt den Miniſter des Innern, ob er die Commiſ⸗ ſionsbeſchlüſſe annehme und ob die Regierung bereit ſei, dieſe Be⸗ ſchlüſſe im Abgeordnetenhauſe zu vertreten. Miniſter v. d. Recke er⸗ widert, die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit, die ſtaatlichen Machtbefugniſſe auf dem Gebiet des Vereins⸗ und Verſammlungs⸗ weſens zu ſtärken, iſt bei der erſten Leſung in dieſem Hauſe ſo ein⸗ müthig zum Ausdruck gebracht worden, daß das Bedürfniß nicht mehr vorliegt dieſe Nothwendigkeit nochmals auszuſprechen. Es handelt ſich hier nur um den Weg. Der geeignetſte und richtigſte wäre der der Reichsgeſetzgebung geweſen. Dies iſt nicht geſchehen, weil ein ſolcher Weg bei den jetzigen Zuſtänden ungeeignet iſt. Die Regierung iſt alſo auf den Weg der Landes⸗ geſetzgebung gedrängt worden. Die Regierung hat den Weg der Sondergeſetzgebung vermeiden wollen. Die Regierung kann nicht zugeben, daß die Bedenken gerechtfertigt ſeien, daß durch das Geſetz Beſtrebungen getroffen werden könnten, gegen die das Geſetz nicht gerichtet iſt. Ich bitte nochmals, an andere Staaten, beſonders an Hamburg, zu denken. Die dringende Nothwendigkeit, die Macht⸗ und Abwehrmittel des Staates zu ſtärken, iſt klar, und in der Ueber⸗ zeugung, daß die vorliegenden Commiſſionsbeſchlüſſe dasjenige treffen und kennzeichnen, was getroffen werden ſoll, iſt die Regierung be⸗ reit, ihre Bedenken zurücktreten zu laſſen.(Bravo!) Die Regierung beab⸗ ſichtigt nicht, den berechtigten Beſtrebungen der Arbeiter entgegenzu⸗ treten. Die Regierung erklärt ſich bereit, die Faſſung des Herren⸗ Veiſal 15 dem Abgeordnetenhauſe zu vertreten.(Allgemeiner eifall. Die Zuſtände in der antiſemitiſchen Partei. Der Reichstagsabgeordnete Profeſſor P. Förſter, der aus der antiſemitiſchen Fraktion des Reichstags ausgeſchieden iſt, entwirft in einem veröffentlichten Briefe eine erbauliche Schil⸗ derung der Zuſtände in der Partei. Es heißt darin:„Frak⸗ tionsſitzungen ſind ſeit Monaten gar nicht mehr abgehalten worden, früher auch nicht in genügender Weiſe. Die beiden Waählen in Königsberg und Wiesbaden ſind nicht beſprochen, kein Entſchluß iſt gefaßt worden. Der nächſte Parteitag hätte meines Erachtens längſt vorbereitet werden müſſen, ſoll er nicht eine ziemlich belangloſe Zuſammenkunft, wie der in Halle, werden. Dazu hätten denn auch die Dr. Stolp'ſchen Sätze mit beſpiochen werden müſſen, die wohl umſtändlich, aber dot geeignet ſind, uns ein Stuͤck vorwärts zu bringen. Und gerade in der ſozialeu Politik fehlt es uns noch an de⸗ rechten Stellungnahme und an der rechten Auslegung unſeres vorläufig brauchbaren, indeß doch nicht ausreichenden Programms. Mittelſtand und Mittelſtand, darauf ſitzen wi feſt, ohne daß recht erſichtlich wird, was wir wollen und wa/ wir nicht wollen. Von dem überaus mangelhaften Beſuche de⸗ Reichstages auf Seite unſerer Fraktion, von unſeren ganz un zureichenden Preßverhältniſſen will ich nicht weiter reden. Dl Folge jeles Beſuches und des Mangels an aller Beredung iſt daß die Stellung zu den wichktigſten Gegenſtänden dem Velle ben des Einzelnen überlaſſen bleibt. Und demgemäß wird un ſere Bewegung auch im Lande keine rechten Fortſchritte macher Stillſtand und Mangel am Leben überall! Oder zu viel Leben d. h. oberflächlicher Radau mit verbrauchten Schlagworten Welchen Werth hat die Zugehörigkeit zu einer ſolchen Partei! In ihrer ziemlich ſchwachen Antwort ſucht die Fraktion dieſ Vorwürfe zu widerlegen und reklamirt Förſters Wahlſitz al zum Beſitzſtand der Partei gehörig. Man will ihn alſo natür lich nicht wieder wählen. Eine weſtfäliſche Bismarck⸗Ovation. Hohenſyburg, 27. Juni. Auf der ſazenumwobene Burg, dem ehemaligen Sitze Wittekinds, hatten ſich heute mehrer Tauſend Weſtfalen verſammelt, um den Fürſten Bismarec zu ehren. Dieſe Zuſammenkünfte ſind von den Theilnehmern an der Fahrt der Weſtfalen nach Friedrichsruh im Jahre 1894 eingerichtet worden. An dem ſeiner Vollendung entgegengehen⸗ den Kaiſerdenkmal brachte Landgerichtsrath Bäumer aus Dort⸗ mund das Hoch auf den Kaiſer aus, das jubelndes Echo fand. Dann feierte Bürgermeiſter Dr. Haarmann⸗Witten den Fürſten in begeiſterten Worten; u. A. führte er aus: „Auch unſer jetzt regierender Kaiſer, der erſt vor wenigen Tagen in Bielefeld von den Weſtfalen rühmte, daß ihre Treue feſter ſtehe als die ehrwürdigen Grundmauern der Sparrenburg, er kann es nur gern ſehen, daß dieſe weſtfäliſche Treue gehalten wird auchdem Einſiedler von Fried⸗ vichsruh.(Lebhafter Beifall.) Und wäre es anders, wir könnten darum doch nicht von unſerm Bis⸗ marck laſſen, wie in der Geſchichte, ſo wird er auch in unſern Herzen unſterblich ſein.(Beifall.) Ihn zu verehren verträgt ſich auch dann wohl mit unſerm monarchiſchen Geſühle, grade weil wir monarchiſch geſinnt ſind durch und durch, meinen wir, Bismarck um ſo mehr feiern zu müſſen, je weniger Beachtung er an höchſter Stelle findet. Denn des ſind wir gewiß, kommen wird der Tag, wo alle Ver⸗ ſtimmungen geboben ſein und das edle Herz unſeres Kaiſers wieder in Dankbarkeit und Bewunder⸗ Einiger Deutſchlands ſchlagen wird, wie vordem.(Lebhafter Beifall.) Dann wird auch der Kaiſer es uns Dank wiſſen, daß wir den Alten nicht einſam im Sachſenwalde verträumen ließen, ſondern ihm den Lebensabend nach Kräften zu erheitern ſuchten.(Beifall.) Zum fernen Sachſenwalde, wo der Liebling des Volkes ausruht, von ſeinen weltbewegenden Thaten, ſenden wir unſere Grüße, indem wir rufen: der eiſerne Kanzler, unſer Bismarck, lebe hoch!“ Der Ruf erbrauſte wie Donnerhall in Weſtfalens Gauen hinein und begeiſtert ſang man„Deutſchland, Deutſch⸗ land über Alles.“ Das Kaiſerpaar in Bayern. * München, 29. Juni. Wie aus Tegernſee gemeldet wird, würden die kaiſerlichen Prinzen ſchon am Sonntag, den 4. Juli, die Kaiſerin dagegen erſt am 6. Juli, und zwar ohne München zu be⸗ rühren, mit Sonderzug über Regensburg und Schaftlach dort ein⸗ treffen. Mehrere Waggons mit Möbeln und Gepäckſtücken ſind be⸗ reits in Gmund, der Eiſenbahnſtation für Tegernſee und Rottach, eingetroffen, auch befindet ſich das Reitpferd der Kaiſerin, um an die Oertlichkeit gewöhnt zu werden, ſchon ſeit einigen Wochen am Tegernſee. Zwiſchen Berlin und Tegernſee⸗Rottach iſt telephoniſche Verbindung eingerichtet und ſeitens der bayeriſchen Poſtverwaltung der Brief⸗ und Packetbeförderung beſondere Sorgfalt zugewandt worden. Wie erſt jetzt bekannt wird, hat der aus Köln gebürtige ung für den 2. Selte. General⸗ Anzeiger. Herr Nemmerſch, ein früherer preußiſcher Offizier, aber jetziger bayriſcher Staatsunterthan, ſeine Villa, angeblich die prächtigſte unter allen im Privatbeſitz beſindlichen des bayriſchen Gebirges, keineswegs vermiethet, ſondern ohne jedwedes Entgelt dem Kaiſer⸗ paar zur Verfügung geſtellt, Herr Kemmerich ſelbſt wird während der ſechs Wochen bis Mitte Auguſt im Gaſthaus Steinmetz wohnen, wird dagegen Pferde, Wagen und elf Leute von ſeiner Dienerſchaft (wozu noch 60 Perſonen als Begleitung der Kaiſerin hinzukommen) im„Senger⸗Schlößchen“ zurücklaſſen. Dieſes von hübſchen Garten⸗ anlagen umgebene Schlößchen gehörte früher dem preußiſchen Ge⸗ ſandten Uebel, wurde aber 1898 von Herrn Kemmerich erworben und in deſſen Auftrag durch Gabriel Seidl zu einem überaus prächtigen Rococobau umgeſtaltet, deſſen innere Einrichtung kaum einer Er⸗ gänzung durch die von der Hoſverwaltung abgeſandten Möbel be⸗ darf. Das untere Erdgeſchoß enthält die verhältnißmäßig kleine Küche und die übrigen Wirtſchaftsräume, das obere Erdgeſchoß die Speiſe⸗ und Empfangsräume und das erſte Stockwerk die Schlaf⸗ zimmer, Boudoirs und Bade⸗Einrichtungen für die Kaiſerin und deren fünfjähriges Töchterchen, Die fünf Prinzen werden, wie ſchon ge⸗ meldet, das für ſechs Wochen(um angeblich 10 000.) gemiethete Anweſen des frühern Bürgermeiſters Niggl bewohnen. Einen großen Theil ihrer Zeit werden die kaiſerlichen Prinzen in den ſchönen Gärten und Parkanlagen des Augenarztes Herzogs Karl Theodor verbringen, deſſen faft in gleichem Alter ſtehende Söhne auf den neu hergerichteten Lawn⸗Tennis⸗Plätzen als Spielgefährten dienen werden. Was den Kaiſer anbelangt, ſo wird angenommen, daß er ſich zwiſchen ſeiner Nordlandfahrt uud der auf den 7. Auguſt feſt⸗ geſetzten Petersburger Reiſe drei bis vier Tage lang am Tegernſee aufhalten werde. Pfälziſche Zentrumsverſammlung. Landſtuhl, 30. Juni. Gegenüber den ſich in letzter Zeit in Bayern geltend machenden Beſtrebungen auf eine Los⸗ trennung der bayeriſchen Ultramontanen vom Reichs⸗Zentrum wurde von der hier ſtatigefundenen Generalverſammlung der pfälziſchen aun pente folgende Reſolution angenommen: „Die Generalverſammlung des pfälziſchen Centrumsvereins erklärt die Aufrechterhaltung des Centrums im Reichstag und in den Landtagen für das dringendſte Intereſſe der deutſchen Katholiken zur Wahrung ihrer religiſſen und politiſchen Rechte und Freiheſten, ſowie zür weiteren Förderung der Sozialreform. Sie weiſt daher jeden Berſuch einer Abtrennung vom Centrum unbedingt ab.“ Frankreich. Kaiſer Wilhelm und die Franzoſen. Paris, 29, Juni. Der„Gaulois“ publizirt ein ailgebliches Geſpräch, das Kaiſer Wilhelm bei einem Offtziersliebesmahl mit dem Neffen des Botſchafters Marquis v. Noailles gehabt haben ſoll, der als franzöſtſcher Dragonerlieutenant während ſeines Aufent⸗ haltes in Berlin von den preußiſchen Offizieren zu jenem Liebesmahl eingeladen worden ſei. Der Kaiſer hätte einen Vengkeichzwiſchen der deutſchen und franzöſchen Armee gezogen und ge⸗ ſagt, die franzöſiſche Infanterie, die er, der Kaſſer, ſelbſt habe ſchätzen lernen, als er in Frankreich geweſen, ſei bewundernswerth. Gleichwohl ſei die deutſche nicht minderwerthig. Die franzöſiſche Artillerie ſei in Material und Beſpannung der deutſchen überlegen.(2) Die franzöſiſche Kavallerie dagegen halte nicht den Vergleich mit der deutſchen aus. Wenn man in Frankreich den Rathſchlägen des Generals Galliffet gefolgt wäre, beſäße man die erſte Kavallerie der Welt. Der Kaiſer ſolle dann ſein Bedauern ausgeſprochen haben, daß er General Gallifet nicht kenne. Ferner ſoll er geſagt haben, er ſei ſehr glücklich über die vorzüglichen Beziehungen, die er mit dem franzöſiſchen Botſchafter Marquis v. Noailleß unterhalte. Die ganze Geſchichte dieſer Unterredung klingt ſchon deßwegen unwahr⸗ ſcheinlich, weil der Kaiſer, wie man geſehen, danach auch geſagt hätte, er ſei in Frankreich geweſen. Der„Gaulois“ tiſcht hier wohl einfach das alte Märchen von den heimlichen Reiſen des Kaiſers nach Paris auf. Aus Stadt und Land. Maunheim, 1. Juli 1897. Aus der Stadtrathsſiung vom 25. Juni 1897. (Mitgetheilt vom Bürgermeiſteramt.) Die Satzungen für die Oberrealſchule ſind demnächſt dem Bürgerausſchuß zur Genehmigung vorzulegen. Das Projekt der Schulhaußbauerweiterung auf dem Waldhof wird gutgeheißen und erfolgt ebenfalls Vorlage an den Bürgerausſchuß. Die Pläne wegen des Umbaues der Aulaſchule werden im Prinzip Wagnden und ſind zunächſt noch Verhandlungen mit den betheiligten Behörden zu pflegen wegen Herſtellung eines Ausgangs nach dem Schloßgarten und wegen Benutzung einer Turnhalle. Dem Vorſchlage des Hochbauamtes wegen reicherer Ausſtaltung der Hoffacade des Erweiterungsbaues K 5 wird zugeſtimmt und iſt dem Bürgerausſchuß hievon, ſowie wegen der Ausnützung der Räume im Souterrain der K⸗Schulhäuſer Mittheilung zu machen. Es wurden Erhebungen darüber gemacht, ob nicht an der Volks⸗ ſchule ebenſo wie an den Mittelſchulen mit dem Unterricht während des Sommers bereits um 7 Uhr Morgens begonnen werden könne, um Mittags entſprechend früher ſchließen zu können, Nach Mittheilung des Rektorats ſtehen der Ausführung ſo erhebliche Schwierigleiten, insbeſondere in Bezug auf die Handhabung des Stundenplanes für den Religionsunterricht ent⸗ gegen, daß von dem Vorhaben Abſtand genommen werden mußte. Der Negenapparat im Hoftheater ſoll mit Eintritt der Ferien wiederum einer öffentlichen Hauptprobe unterworfen werden. 8 Das Tiefbauamt erhält Auftrag zur Ausarbeitung eines 1 5 ſammt Koſtenanſchlag für ein Freibad im Floß⸗ afen. 7 Die Pläne für Herſtellung einer Milchkur⸗Anſt alt im Schloßgarten ſind behufs der baupolizeilichen Genehmigung dem Bezirksamte vorzulegen. Die Fertigſtellung der Anſtalt iſt für Mitte September zu erwarten. Die Lieferung der gußeiſernen Säulen zum Schlachthaus⸗ Neubau wurde im Submiſſionsverfahren in Abtheilungen der Firma Gebr. Gienanth in Eiſenberg und der Firma A. Reich in Neuſtadt a/H. übertragen. Die Vergebung der Zimmerarbeiten zum Wirthſchafts⸗ gebäude des Schlachthofes erfolgte an G. Herrmann hier. Mit der Einſtellung des Architekten Ernſt Dörich aus Hildesbeim erklärte ſich der Stadtrath einverſtanden und ſollen für Waaden beſban noch zwei weitere Zeichner beſchäftigt werden. Die Einweiſungen mehrerer Handarbeits lehrerinnen in höhere Gehaltsbezüge werden genehmigt; ebenſo die Auszahlung von Feldzulagen für die auf der Frieſenheimer Inſel be tigten ſtädtiſchen Arbeiter. 5 Der Urlaubsplan für die Beamten der Rathſchrei⸗ berei und Reviſion wird genehmigt. Auf Anregung des Stadtraths werden noch im Laufe des Som⸗ mers die Einmündungen von Seitenſtraßen in Hauptverkehrsſtraßen Auerbeleuchtung erhalten. Die Anbringung von zwei weiteren Laternen an der Waldho f⸗ ſtraß e mit einem Koſten⸗Aufwand von 240 Mark wird beſchloſſen. Für die Folge ſoll das Waſſer der hieſigen Waſſer⸗ leitung periodiſch nicht nur wie ſeither chemiſch ſondern auch bakteriologiſch unterſucht werden. Zufolge Beſchluſſes des Verwaltungsraths der Gas⸗ und Waſſer⸗ werke und mit Zuſtimmung des Stadtraths werden künftig Liefer⸗ ungen und Arbeiten für genannte Werke, ſofern ſolche von kleinerem Umfange im Turnus und bei größerem Umfange auf dem Wege der öffentlichen Submiſſion vergeben. 925 Herſtellung einer Waſſerhauptrohrleitung auf der Käferthalerſtraße nach der Gummifabrik der Firma Rode u. Schwalenberg wird die bedingungsweiſe Zuſtimmung ertheilt, Für die Ermittelung derjenigen Thäter, welche in der Nacht vom 19./0. d. Mis, in den ſtädtiſchen Anlagen beim Waſſerthurm Pflanzen abgeſchnitten und Teppichbeete zerſtört haben, wird der roßh. Staatsanwaltſchaft eine Belohnung von 100 Mk. aus der Stadtkaſſe zur Berfügung geſtellt. An Stelle des aus Geſundheitsrückſichten ausſcheidenden Herrn Joſef Böhm, Privatmann hier, wird Herr Stadtrath Dutten⸗ höfer in den Beirath des Realgymnaſiums gewählt. Zur Kenntniß gebracht werden: Eine Einladung des Vorſtandes des Wöchnerinnen⸗Aſyls hier zu der am 1. Juli d. J. ſtatt⸗ findenden Feier des 10jährigen Beſtehens genannter Anſtalt, ſowie eine Ginladung des Geſangvereins„Florg“ zum 25jährigen Stiftungsfeſte deſſelben am Sonntag, 4. Juli d. J. Die Stadtgärtnerei wird ſich an den dahier im kommenden Herbſte durch den Gartenbauverein„Flora“ zu veranſtaltenden Gartenbau⸗Ausſtellung nur mit bezüglichen Planmaterial betheiligen. Ein Antrag der ſtädtiſchen Gasarbeiter auf Rege⸗ Lohn⸗Verhältniſſe wird zur Verhandlung gebracht. Da noch Grhebungen zu machen ſind, wird die Entſcheidung bis zur nächſten Sitzung ausgeſetzt. Der neuernannte Vorſtand des ſtatiſtiſchen Amtes Heur Regierungsaſſeſſor Dr. Schott in Oldenburg, kritt am 1. Juli d. Is. ſeinen Dienſt dahier an. Wegen Erſtellung einer Fähre zwiſchen der Frieſen⸗ heimer Rheininſel und dem rechten Ufer des Floß⸗ hafens wird Antrag auf Ertheilung der Waſſerpolizeilichen Ge⸗ nehmigung geſtellt. Zum Zwecke der Herſtellung eines Verbindungswegs zwiſchen dem Hohwieſenweg und dem Herzogenried ſoll dem Großh. 5 10 cun urtnt, 1. 5 Nach dem Monatsbericht der Krankenhauskommiſſton ac W1 Bevölkerungsverhältniſſe des allgemeinen Krankenhauſes prg ſck Mai iſt folgender Stand zu verzeichnen: 55 Stand am 30. April: 2 Pflegl., 257 Kranke, 46 Perſongl, z 90 Zugang im Mai:— 328 2 Zuſammen: 2 580„ 49 5 un Abgang im Mai:—„ 328„ 85 da Abgang durch TTod:— 2 n Verbleibender Stand 5 am 1. Juni 1897: 2 2 46 5 0 Zum Schluß wurden noch einige Geſuche wegen Ausftaf 16 Zahlung von Umlage und Wirthſchaftskonzeſſionen, Befreinu H0 Entlaſſung vom Militärdienſt, Aufnahme in den Staggtßverbe gr nach Antrag der Haushaltskommiſſion verbeſchieden. & Nachdem idle ſeit einem Jahre beſtehende Oleh der Oberrealſchule dahier in der Zeit vom 21. bis 20, d. ſchriftlichen Abiturientenarbeiten gefertigt hatte, boſigg Klaſſe geſtern die mündliche Reifeprüfung, die durch Oberſch Dr. Waag geleitet wurde, mit Erfolg und tritt in die gewährten Berechtigungen ein. 57f äf⸗ Der Verein badiſcher Lehrerinnen hielt vorgeſtern ing de⸗ ruhe ſeine zehnte Generalverſammlung ab. Es mochten wogk un hundert Theilnehmerinnen ſich hierzu eingefunden haben, 7ite, Fi ſitzende des Vereins, Frl. Lang, hieß die Theilnehmerinnen 1 al⸗ willkommen. Nach dem von Frl. Baumann⸗Karlsrußs uſtß N. Jahresbericht hat ſich der Verein als ein lebenskräftiger Tb ſprechender Bau entwickelt. Daß das Blühen, Wachſen wi deihen des Vereins ſo geſichert erſcheint, ſei in erſter Linie d gel haften Intereſſe der Proktektorin des Vereins, Prinzeſſin W/ mi zu danken. Im vergangenen Jahre wurden dem Verein von in S0 badiſchen Städten Beiträge zugewendet; ſo von Maunhe an Karlsruhe je 500., Baden⸗Baden 100., Raſtatt und en 50 M. Die Berichterſtatterin erblickt in dieſen 8 fä Anerkennung der Beſtrebungen des Vereins Seitens der Stah, do Beweis, daß die Lehrerinnen den Grwartungen, die die 5 5 m fülle. Mitglieder zählt der Verein zur Zeit 481 ordentliche außerordenkliche, zuſammen 787. Einen ganz au 1280 kichen Aufſchwung hat die Abtheilung Man genommen, die heute 199 Mitglieder zählt, Ggf ſonders rührig ſind auch die außerordente Mitglieder der Mannheimer Abtheilung, die holt dem Verein Legate durch die Aceene ereee Gliſe Schmidt⸗Mannheim überweiſen ließen. Die finanzteneg hältniſſe der Krankenkaſſe ſind recht gute. Krankengeſder im vergangenen Jahre 2215 M. gewährt, 700 M. wern Hauptkaſſe überwieſen und 300 M. konnten auf der Sp rkaſſe werden. Das Lehrerinnenheim in Lichtenthal hatte t A ihre Wirkſamkeit ate entſprächen, was ſie mit hoher Freu n0 iſt al Li0 letzten Jahr eines guten Beſuches zu erfreuen. Beapſfchti ein Neubau für das Heim, der zwar einfach, aber allen pe ungen der Zeit entſprechend ausgeführt werden ſoll, Fiß Ja hierfür von etwa 11,000 M. iſt aus dem Vereinsvermihgen w vorhanden. Die Rechnungsablage, erſtattet von Oberke de Beiſel, gibt ein recht gutes Bild der finanziellen Vephleh 91¹ Vereins. Die Generalverſammlung beſchloß eine Reihe zin ungen des Statuts, die eine Erweiterung des Rahmens des bezwecken. Den Schluß der Verſammlung bildete ein die Generalverfammlung des Allgemeinen deutſchen Nehre Vereins in Leipzig, daß von Frl. Eliſe Schmidt⸗Raungs Stelle der erkrankten Delegirten Frl. Klein⸗Wertheim euftalt„% m * Der Zapfeuſtreich wird in der eſgrn Kaſerne 19 wieder um 10 Uhr geblaſen. Wie wir hören, wan dis Sir fügung von Anbeginn an nur auf 14 Tage berechnel, die g gangenen Montag umfloſſen waren. *25jähriges Dienſtjnbilaum. Herr M. G 0 weiſungsbeſteller, eine ſehr gern geſehene Perſönlichkeit, felert ſein 25jähriges Dienſtjubiläum. Derſelbe iſt nach dem 2 1870/71 als Kriegsinvalide am 1. Juli 1872 beim Kaiſerk, N hier in Dienſt gekreten und wurde ihm nach kurzer Zeſt der als Poſtanweiſungsbeſteller, welcher ſehr piel Verankworzlic ſich hat, übertragen, welchen er heute och auf-Das Pi m N ſt. 5 Der Antergang der Hibernia. Roman von A. J. Mordtmann. Alle Rechte vorbehalten.] (Für Amerika gopyright) (Jortſetzung.) Gewiß hat gber nur der kleinſte Theil der bei jenem Schiffbruch Umgekommenen auf dieſe Weiſe ſein Leben eingebüßt; bei weitem die meiſten ſind von dem in das Innere ſtromweiſe hineinſtürzenden 05 ſo plötzlich überraſcht und ſo ſchnell getödtet worden, daß ſie wohl kaum zu vollem wahren Bewußtſein gelangt ſind. Ich muß das auch daraus ſchließen, daß nach dem erſten Stoß kaum mehr als ein halb erſticktes Schreien hörbar wurde, das aber dann gleich da⸗ rauf verſtummte. Das Hintertheil des Schiffes war bei dem Auseinanderbrechen des Baues nach voru geneigt worden, ſo daß mir die Kajütentreppe beinghe horizontal erſchien; aber das dauerte nur wünſße Minuten; durch den Druck der eingeſtrömten Waſſermaſſen wurde die Ver⸗ bindung mit der unterſinkenden Mitte des 0 d geſprengt und das Hintertheil wieder nahezu in ſeine normale Lage gebrachk; jetzt ruhte es auf einer im Felſen befindlichen Spalte, ohne tiefer ſinken oder von dem heftigen Anſturm der Wellen fortgeriſſen werden zu können, wie es mit dem Vordertheil geſchehen war. Es mochte etwa drei Fuß aus dem Waſſer hervorragen, h0 daß Alles, was ſich nicht im erſten Augenblick nach oben gerettet hatte, unten erſtickt oder er⸗ trunken ſein mußte. AUngbläſſig ußzge die Wogen über dieſen kläglichen Reſt und die noch darauf befindlichen lebenden Weſen hinweg. Anfänglich mochten wir unſer zehn geweſen ſein; aber die Kräfte der meiſten erlahmten, bevor der Tag anbrach; Einer nach dem Anderen wurde zu matt, um ſich noch länger feſtzuhalten, Einen nach den Anderen riſſen die Sturzſeen mit ſich fort. Hätte man nicht ſelbſt in der un⸗ entrinnbaren Todesnoth geſchwebt, die alle Sinne und Empfindungen abſtumpfte, das hoffnungsloſe Stieren der Unglücklichen nach der nächſten Welle, der begegnen ſie keine Kraft mehr in ſich (Ngchdruck verboten. kaum weiniger blaß war Mathilde, die ihre Arbeit vergeſſen hatte und athemlos zuhörte; eine Frage auf ihren Lippen, ohne daß ſie wagte ſie auszuſprechen; ihren Bruder beſchäftigte derſelbe Gedanke; denn er ſagte mit einer Stimme, der man die innere Erſchütterung anmerkte: „Ihr Vetter,— war er mit oben?“ „Nein“, ee Perela.„Er war nicht unter meinen Un⸗ glücksgefährten, und ſo iſt mir das Aergſte, ihn vor meinen Augen fortgeriſſen zu ſehen, ohne ihm helfen zu können, erſpart geblieben. Nur drei von uns überſtanden die Schrecken dieſer Nacht und hielten aus, bis ein bleigrauer Schimmer im Oſten den Anbruch des Tages verkündete. Aber auch wir würden ſchwerlich dem Tode entgangen ſein, wenn nicht gegen zwei Uhr die Fluth nach Erreichung ihres höchſten Standes wieder abgenommen, und damit das unabläſſige Anſtürmen der Wellen aufgehört hätte. Nach und nach machte ſich der Eintritt der Gbbe durch das ruhigere Wogen des Ozeans be⸗ merkbar, und ſo waren wir vorläufig der doppelten Gefahr entgangen, durch die ungeſtümen Fluthwellen entweder ſelbſt über Bord ge⸗ riſſen zu werden, oder das ſchwache Wrack unter unſeren Füßen zer⸗ trümmert zu ſehen. Dieſe Wendung zum Beſſeren trat freilich nur ſehr allmählich ein, ſo allmählich, daß wir drei Schickſalsgenoſſen noch längere Zeit zwiſchen Furcht und Hoffnung ſchwebten und uns nicht trauten, unſerer Beobachtungen von der abnehmenden Gewalt der Brandung vollen Glauben zu ſchenken. Aber bald konnten wir nicht mehr zweifeln, der erſten Welle, die am Stern zerſtäubte und uns nur noch mit einem Sprühregen von Schaum überſchüttete, folgten immer mehr; bald waren es nur noch vereinzelte höhere Wogenkämme, die uns bedrohten; und endlich hörten auch dieſe Ausnahmen auf. Wir es, durch Hin⸗ und Hergehen auf der kleinen hölzernen Inſel, die für uns zur Rettungsplanke, für unſere Freunde von geſtern zum Grabe geworden war, geſchmeidiger zu machen, und rangen aus unſeren bleiſchweren, naſſen Kleidern das Seewaſſer aus. Bis dahin hatten wir nicht geſprochen; in ſtummer Verzweiflung hatte Jeder für ſich um ſein Leben gekämpft, unbekümmert darum, wie es 1 fühlten, ihr lautloſes Ferſcheinben ätte einen wahnſiunig machen Fawen.“ ſeinen Leidensgenoſſen ergehen möchte. Ich habe damals lebhaft emyfunden, wie in ſolchen Augenblicken, 1 1 52 Fringen We Domänenärar die erforderliche Geländeparzelle käuflich abgetreten ſieht, auch hat er durch muſterhaftes Beuegmen ſich alls Hoche 2 werden. erworben, wir wünſchen, daß dieſem Jubilar noch pieeß Die Anſchaffung einer mechaniſchen, für Pferde⸗ Dienſtjahre vergönnt ſein mögen. ̃ 5 beſpannung eingerichteten Schiebleiter wird genehmigt* Ueber zu frühes Schließen der Barrieren aß e d und die Wehrmänner für die neue Nachtwache ernannt. Bahnübergang im Schloßgarten wird in zwei uns zug 2 Zur Einſtellung des Emil Hotz als in de Ahen des] Einfendungen Klage geführt. Wir können die ers Tiefbauamts für die Auffüllungsarbeiten in der öſtlichen Stadt⸗ Klagen aus eigener Währnehmung beſtätigen, Die Ba 1fke erweiterung wird genehmigt. oft—6 Minuten vor dem Paſſiren des Zppes heruntergt Wegen Herſtellung der Gehwege in der verlän⸗ ſodaß hüben und drüben immer eine kleine Menf an. erten Rheinſtraße D8— E 8, welche demmächſt erfolgen entſteht, die ihrem Mißmuth in ſehr unzweideutiger weiſ 20 oll, wird Antrag an Großh. Bezirksamt e zur Herſtellung der zu geben pflegt. Wie wir hören, tragen die Schüld an pieſen 2 noch fehlenden Hausentwäſſerungs⸗Anſchlüſſe den bekr. Hauseigen⸗ ſtände nicht etwa die zwar ziemlich bejahrten aber ſeh 90 thümern entſprechende Auflage zu machen. und pflichtgetreuen Bahnwärter, ſondern die Dienſtvorſchriſten 5 Ferner wird zur Herſtellung der Gehwege Genehmigung des beſtimmen, daß die Barrieren an dem betr. Uebergange zu ſchl 2 Bürgerausſchuſſes eingeholt. ſobald der Zug auf dem Rangir⸗ und Zentralgüterbahnhof abeh; Das Baugeſuch des Herrn Georg Pfennig, Er⸗ kommt es aber auch oft vor, daß das Abfahrtszeichen richtung eines Wohnhauſes an der Rheinauſtraße, wird Großh. Be⸗ gegeben wird, in welchem Falle dann die Sperrung der Paſaag zirtsamt zur Verbeſcheidung vorgelegt. Straßenüberganges ſozuſagen zur Ewigkeit wird. Es Nach dem Berichte der Armenkommiſſion wurden im erforberlich, daß hier Wandel geſchaffen wird, denn Monat Mai dſs. Irs, folgende Unterſtützungen verab⸗ ſicherlich nicht zu den beſonderen Annehmlichkeiten, s de reicht: ja oft noch länger vor der geſchloſſenen Barriere zu ſtehen, g 10 Wochengelder an 214 Perſonen M. 1807.40 man weit und breit einen Zug ſieht. Die Beſeitigung Miethzinſe„ 392 0„ 2162.19 wärtigen Mißſtandes gebieten die einfachſten Regeln der Ri n Geſchenke 1. 168.— nahme auf die den Schloßgarten mit Vorliebe beſuchendes gr Einm. Unterſtützung, 29„ 186.50 heimer Bürgerſchaft. Pflegegelder für arme Kinder„ 1081.58„Abgeſtorbene Bäume. Einen ſehr triſten Einß ar Brod an 344 Perſonen 4869 Kilo die zwei abgeſtandenen Bäume am Zeughausplatz, deſen Ei fr Suppe 0 34155 Portionen bis jetzt noch nicht vorgenommen wurde, obgleich wir unz an 8808 Schulmaterialien„166 Schüler. des Monats Juli befinden und ſomit ſchon viele Wochen dez Verſchiedene Kleidungsſtücke. ſind ſeit der Wahrnebmung ihres erfolgten Abſterben 9 Perela athmele kief auf und trank haſtig ſein Glas aus; er war hät, in uns allen der Judivfdualismus, der uns angebereh in der Erinnerung an die erlebten Schrecken leichenblaß geworden; ſüchtige Ggoismus in ſeiner Stärke erwacht; der ſogengunte Oe keitstrieb macht ſich erſt dann wieder geltend, wenß m durch gemeinſame Anſtrengungen auch das eigene liebe können. Solange daran nicht zu deuken war, hatte keſner ſich um den anderen gekümmert, jetzt aber ſchien en aun über die Mittel zur Rektung nachzuſinnen, nachdem die ledie ee der Kataſtrophe geführten verzwz unge ämpfe ihr Ende erreicht hatte.“*ͤV'Ä „Mir kommt es vor“, bemerkte hier Winckler,„als wiin Alle in der freilich verzeihlichen Kopfloſigkeit jener ſchrecklichen en von Ihrem eee ſchlecht berathen g 15 meine, feſt aneingnder geſchloſſen würden Sie auch d chwe⸗ gerettet haben, ja, auch die Ueberlebenden, die Stürkeren dann weniger erſchöpft geweſen ſein.“ A „Sie haben gewiß Recht“, ſagte Perela,„Deß ism allemal ein ſchlechter Berather. Vielleicht wäre es 515 weſen, wenn wir unter uns liebe Angehörige oder Bez hätten, während wir nur oberflächliche Bekannte von „Wer waren die mit Ihnen Ueberlebenden?“ „Der Eine von meinen Unglücksgefährten war ein uun ein gewiſſer Campos, den ich wegen ſeines— recht leiben mochte; der Andere eben jener dies Bild habe. Er hieß, um dies nachzuholen, wie ich vermuthe, von Anbeginn an auf dem Verdeck ge wenigſtens hatte ich ihn nicht bei der fröhlichen W Kajüte geſehen, wie er ſich ja ſtets von allen Beluſtſhen e m. Bei der fahlen Helligkeit des düſter und wolfenene brechenden neuen Tages gewannen wir den erſten Ueberbli 8 unſere Lage. Vor uns, in einer Entfernung von nut wenigen Schritt, 370 eine ſchwarze Klippe, vermuthlich zu erf L ſch hörig, aus dem Meere, das ſich in kochender, wei Brandung an ihr brach; links von uns, nach unſerer Be eine Meile weit entfernt, ſchien eine hohe Landſpize ſchobener Ausläufer einer kanggeſtreckten Küſtenlines in dal vo hineinzuragen, während zu unſerer Rechten die bleigran 2 Waſſerfläche durch keine Landmarke unterbrochen miii M (Fortſetzung folgt,) 1. ei — Nanbtn 1. Jult 0 — 2 —N0— rnnn Weneral Anzeiger. ** 3. Gerke⸗ + kagen dier Zeilen dazu bei, daß an die deiden VBaumfeſchen nun⸗ ie imnbe gaſt bald die Axt gelegt wird, De keſtaurant Hochſchwender, welches kürzlich renovirt ſion uh Worden if id das in ſeinem neuen ſauberen Gewande einen recht es pro 9 ſchmucken behaglichen Eindruck macht, gab geſtern ſein Eröff⸗ ongl Rüngseſſen. de je, umſichtige Wirth, Herr Bechtold, lieferte olng z daßei zlänzde Proben der hervorragenden Leiſtungsfähigkeit ſeiner — und nes Kellers. Die Speiſen waren vorzüglich zubereitet 5 And die Wae von erquiſiter Qualität. Zahlreiche Toaſte würzten das Mahl. Zum Ausſchank gelangt prima Stoff vom Bürgerbräu ndudwigsafen. Wir zweifeln nicht, daß es den Bemühungen des — 5 Bechtld gelingen wird, der Reſtauration Hochſchwender wieder zeresenommee zu verſchaffen. Ausſt. Auf is von der Geſellſchaft„Fenerio“ im Habereck an⸗ e ifbbrezetzten Ausfluges in die Pfalz an den Hoſſchauſpieler verd Herrn Cond Dreher in München gerichtete Begrüßungstele⸗ amm gingolgende Antwort ein: Eben komme ich von Wien Und finde Eure Dichtung. „Ollen Kann ich ſelbſt auch jetzt nicht hin, 25. d. Mein Herz zieht nach der Richtung. beſtan Dem Auge fern, dem Herzen näher Oberſch Stets der Euere Konrad Dreher. n die b Fahndyg nach einem Schwindler. Pfälziſche Blätter ver⸗ iffentichen foende Fahndung: Aus der Pfalz, 29. Junj. In ſtern in Der letzten Ze hat ein Schwindler verſchiedene Urkundenfälſch⸗ nwohk zizen und Biügereien dadurch begangen, daß er bei Kunden der de, ene Tborbie u. Cie., Tabakfabrik in Mannheim, vorſprach, ſich rinnen is Sohn de Haufes vorſtellte und unter dem Vorgeben, der ihe er Peiſende ſei kak, Gelder einkaſſirte und hierauf unter dem Namen ſtigen Thporbecke Quungen ausſtellte und verſchwand. Der Schwindler gſen wies beſchriekals ein junger Mann aufangs der 20er Jahre, gut Linie gekleidet mit ller Kleibung, mittlerer Größe, ziemlich korpulent ſſin fi gellblonde Haaren und blaſſem Geſichte. Die oberen beiden von me eezäbned auffallend groß, ſtehen krumm und auseinander kaunhe and bilden eingahnlücke, durch die ein dritter Zahn ſichtbar iſt, and ee der linken nd zwei Ringe ohne Steine, Ausſprache ſchwer⸗ n fällig, meeſer oder Ludwigshafener Dialekt. Um Fahndung, er Zti vorkäufige Feuhme und Drahtnachricht wird erſucht. ie Städ Leiche unden. Wie man uns mittheilt, ſoll am Montag er ee in Neckaraue nald die Leiche eines Mannes aufgefunden worden ttliche 12 deſſen Münlichkeit bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt iſt. Die eror ei ar beſts ſtark in Verweſung übergegangen. aun! muthu liches Wettrr am Freitag den 2. Juni. Die It, Gaf Wetterlage iſti Allgememen noch immer unverändert. Doch neh⸗ deſti men die gewügen Lufteinſenkungen in ganz Mitteleuropa und „ietlich in addeutſchland an Zahl und Tiefe zu. Demgemäß ſezin i für Freitaged Samſtag bei fortgeſetzt ſehr warmer Temperatur anteneg esdechſelnd heſes und dann wieder zu mehrfachen und wahrſchein⸗ a lich auch ſcharf Gewittern geneigtes Wetter zu erwarten. rſtattet! E 4 die t, die aß R, it, felert dem 'iſerl. der den der Abſatz M tr gufmerkſam gework fedlichkeit zu verein, ſind die Namen der Redner weggelaſſen.“ Au dem Grofheriogthum. Schwetzien, 28. Juni. Die Spargelernte wurde vorige Peendigt. Die crſproſſen, weiche jetzt noch zum Vorſchein kommen, läßt man ſtehendmit ſie ſich zu krautartigen Stengeln entwickeln, was zur Aſag de eaſche Wurzelſtockes ee 9700 11 15 zer raſch vor ſich ging und auch durchſchnittli gute Preiſe bezahourden, ſind die Produzenten doch nicht ganz e mit ihrezinnahme, da eben wegen ungünſtiger Witterung 5 Stechen zu ſpbegonnen werden konnte. Heddesheitg9. Juni. Am letzten Sonntag kam es zwiſchen RDienſtknect auf der Straße im Muggenſturmerhof zu Kekigkeiten, diezmit endigten, daß einer von den Knechten ehkere Verletzung durch Meſſerſtiche, die jedoch nicht gefährlicher Natur ſind, davon Die Sache iſt angezeigt.— Der Dienſtknecht Adam Marx von Fengeſäß, bei Georg Peter Gaßner in Muggen⸗ ſu welcher bei Schlägerei betheiligt war, verſuchte lt.„Weinh. Auz auf dem Felzeim Kartoffelhäufeln ſich durch einen Revolver⸗ ſchuß, den er ſich die linke Seite beibrachte, zu entleiben, was eriucte 8 185 in ärztlicher ſich 8 en„ſich auf ähn das Leben nen Wochen ſchon einmal, ſich auf ähnliche Heidelberg, Juni. Bei dem Gewitter, das heute nieder⸗ ng, aän der ein Blitz der von einem eigenthümlich kniſtern⸗ rräuſch-bege war, das dem Donner vorausging, in dem phonapparat Firma Jagcob Müller in der unteren Reckar⸗ ſtraße in Form e Feuerkugel heraus, lief längs der Ableitung das Compt und über den Gang zur Waſſerleitung, durch Die ex in den Bolgeführt wurde. Schaden hat er aber außer am Heleppon keinen crichtet. Karlsruhe, Juni. Nach 45jähriger ſeelſorgeriſcher Thätig⸗ bdovon 33 Jc auf Karlsruhe fallen, tritt Herr Stadtpfarrer Georg Längin 45. Juli in den Ruheſtand und wird von da inen Wohnſkn Freiburg nehmen. In Längin verliert die evang. Genn nicht nur einen beliebten und hochbegabten rger, ſonderach einen Förderer alles Guten? Er war der Rußtzächlichſte Gnir des Fröbel'ſchen Kindergarten und ein kförderer derſae des deutſchen Schulvereins. 9 15 1 5 Autes Fenilleton. . Komiſcher as dem preußiſchen Abgeordnetenhaus. Zuſammenſteim von Beiſpielen unfreiwilliger Komik aus den Jahren 1896 1 97, geſammelt im preußiſchen Abgeordneten⸗ haas wird in der ferzzzeitung mit folgender Vorbemerkung ver⸗ Affenklicht:„Man kedſe Ausſprüche, deren Komik von den Red⸗ en nicht beabſichgt war, ſofort aufgefangen. In den ſteno⸗ raphiſchen Bericht diften ſie nicht zu finden ſein, da die Redner Sahrſcheinlich bei er orrektur ihrer Reden auf ihr Verſprechen nd. Um bei der Veröffentlichung jede Un⸗ Dieſe Sache ha dolein zweiſchneidiges Geſicht. Dieſe Vorlage f ei Kind meines Herzblutes. Ich ſpreche hiemie als Abgeordneter, ſondern als Vertreter 5 Wähler. Vieles auf dem zan iſt Zwang, nur die Produktion von Kin⸗ Hern iſt nicht Aue Waucet ſtetig. dDa war eine Mueda und mit der Mauer war ſchließlich nicht mehr zu rechnen Wir thun, was rir in, und werden es au Wir müſſen auf die keinfachung dieſer Mißgeburt hinwirken. Wir machen ja alle ihen großen Staatstopf. Bedenken Sie, daß ſidie alten Werderſchen Obftfrauen mit eeit in elegante Danchiffe verwandelt haben. Nach ſieben Jahren uben wir endlich der guten Hoffnung enigegenſehen zu können. Ich will noch zwei Ghtspunkte anführen, welche geeignet ſind, die Sache von einem weim Geſichtspunkte anzuſehen. Es ſtehen demlCölibaewiſſe andere ſchwerwiegende Verpflicht⸗ ungen gegenüber. 15 Im vorigen Sommer kte unſer Seeeen ein Einſehen für ere gerechte Sache unließ in Steinbruch eine großartige ben Der kleine Metzger, wper das kleine Schwein vielleicht nur Aumal im Jahre ſlachtet 5 Dann iſt die Genoſſenzft ein todtgeborenes Kind, ehe es ge⸗ Poxen iſt Ich habe mich in mein logiſchen Gewiſſen verpflichtet gefühlt. Dann haben Sie in d letzten Jahren der Bewegung mit ge⸗ ſchl⸗ ffenen Augen zugeſehen. Bei uns in Weſtfalen, o die Leute weit auseinander wohnen, die Frau, wenn ſie chmittags aus der Kirche kommt, ihre 5 Wed ürfniſſe befriedigen köm. 1 87 70 laſſen uns in Aden von drei Jahren Sanitätsberichte a80 Der Geſetzentwurf iſten allen Seiten des Hauſes mit ſchweren Ppeenken begrüßt worden RaʃRi;Nan kann einem geſſ dten Menſchen eine Dummheit ſo lange öLuedden, bis er ſie glaul Ich kündigte in eine berſammlung an, ich würde über die Waidefetze rechen. Da rde ich aufgelöſt. in Zukunft thun. 5 85 Freiburg, 30. Juni. Geſtern fand hier die Grundſteinlegung zum evangeliſchen Diakoniſſen⸗ und Krankenhauſe ſtatt. Müllheim, 29. Juni. Das„Müllh. Tagbl.“ ſchreibt: Un⸗ ſere geſtrige Mittheilung, den Kaſſier des Arbeitervereins betr., be⸗ ruht auf einem bedauerlichen Irrthum, da derſelbe Bücher und Kaſſenbeſtand in beſter Ordnnung vorwies. Mfälziſch⸗Selſiſche Rachrichten. TLudwigshafen, 30. Juni. Der Knecht des Fuhrmannes Jakob Stärk in Mundenheim fuhr heute Vormittag ohne Brems⸗ vorrichtung einen geladenen Malzwagen die Zufahrtsſtraße der Aktienbrauerei herab. In Folge des ſtarken Gefälles konnte das Pferd den Wagen nimmer halten; letzterer ſchoß über den Abhang auf die Straße, das eiſerne Geländer mit ſich reißend. Der Fuhr⸗ mann wurde überfahren und trug an einem Bein als komplizirten Unterſchenkelbruch eine ſchwere Berletzung davon. Das Bein muß wahrſcheinlich amputirt werden. Neuſtadt, 28. Juni. Im Saalbau hier begann der ſechſte Reblauskurs. Als Vertreter der wichtigſten pfälziſchen Weinbaube⸗ zirke waren erſchienen die Herren Bezirksamtmänner Juncker von Neuſtadt, v. Chlindergensperg von Landau und Müller von Berg⸗ zabern. Herr Bürgermeiſter Exter von Neuſtadt begrüßte die am Kurs Theilnehmenden— etwa 70 an der Zahl— aufs herzlichſte. Herr Profeſſor Nipeiller von Kaiſerslautern, der unter dem Beiſtand zweier Sachverſtändigen den Kurs leitet, eröffnet ihn mit einem Hin⸗ weis auf die Verheerungen, die die Reblaus bereits auf ihrem Wege durch Europa angerichtet hat. Die Wiſſenſchaft habe eine Waffe geſchaffen zur Bekämpfung dieſes Schädlings und die deutſche Regierung habe dieſe Waffe ergriffen durch die Schaffung eines wirkungsvollen Geſetzes. Redner erinnert ſodann an die bekannte Entdeckung des erſten Reblausherdes in der Pfalz, des bei Sauſen⸗ heim, und gedenkt in anerkennenden Worten des verſtorbenen Reichs⸗ raths Dr. Armand Buhl von Deidesheim, der einer der tapferſten Streiter in dieſem Kampfe geweſen ſei. Herr Buhl habe auch die Anregung gegeben zu dem Geſetz vom 6. März 1875. Es folgte ſodann ein Vortrag des Herrn Profeſſor Nipeiller über die Natur⸗ geſchichte der Reblaus, hieran ſchloſſen ſich mikrofkopiſche Uebungen. * Ebertsheim, 30. Juni. Zwei Pferde des Gutsbeſitzers Georg Schiffer in Obrigheim, welche Dung nach Ebertsheim fuhren, wurden beim Durchfahren des Zuges ſcheu und raſten mit dem Wagen durch die Ortsſtraße. Fünf Kinder, welche gerade auf der Straße waren, wurden dem„Gr. Anz.“ zu Folge überfahren und theils ſchwer, theils leicht verletzt. Vorher wurde der Knecht vom Wagen ge⸗ ſchleudert und an einem Arm ſchwer verletzt. Ernte⸗ und Marktberichte. Maunheim, 29. Juni.(Tabakbericht.) Die an die Fa⸗ brikanten verſandten Probeballen der jetzt und im Herbſt gekauften Tabake finden allgemeinen Anklang, und ſind die Käufer mit den er⸗ worbenen Tabaken ſehr zufrieden. Es fanden in der letzten Woche ziemlich ra Nachkäufe ſeitens der Fabrikation ſtatt. Ein⸗ zelne Artikel ſind bereits vollſtändig erſchöpft. Was an Aplati⸗Gin⸗ lagen noch vorhanden war, wurde zu ca. 65 Mark unverſteuert be⸗ geben. Eine Anzahl 96er Einlagetabak erzielte 45 Mark und ein größerer Poſten Ried⸗Umblatt(Breisgauer) wurde mit 55 Mark be⸗ zahlt. In allen 9ßer Eigarrentabaken fanden bei den Spekulanten einige Umſätze ſtatt, jedoch in ziemlich gedrückter Preislage. Die Preiſe variirten von 80—40., je nach Blattgröße. In Schneid⸗ tabaken blieb das Geſchäft ziemlich ruhig. Nur in Rippen fanden bei dem augenblicklich außerordentlich mäßigen Preiſe große Käufe ſtatt. Ein einziger Fabrikant ſoll 4000 Ctr. Rippen eingethan haben. Für Pfälzer Rippen erzielte man 5½—6., für überſeeiſche 9 bis 10½ M. Elſäſſer Schneidgut wird des billigen Preiſes wegen zu Anfangs der 20er Mark in größeren Quantitäten abgeſetzt; dagegen blieb bayriſche kurze Schneidwaare noch immer vernachläſſigt, Die Plaeirung des 96er entrippten Tabaks in England ſoll ſich, wie vor⸗ auszuſehen war, ſchon vollzogen haben, wenn auch die erlöſten Preiſe den von den Spekulanten am hieſigen Platze erzielten nicht ganz ent⸗ ſprechen. Von dem im Felde ſtehenden neuen Jahrgang lauten die Berichte weniger ungünſtig als während der kalten Tage, welche wir kürzlich durchlebten. Einige kleine Schäden dürfte der Froſt wohl angerichtet haben, allein die Entwickelung der ganzen Pflanze iſt noch von ſo vielen Witterungsverhältniſſen abhängig, daß heute auch noch nicht annähernd eine Meinung darüber, ob wir viel oder wenig Tabak, ob wir ſchwere oder leichte Waare erhalten werden, ernſthaft ausgedrückt werden kann. Eine gute Ernte von Cigarrentabaken wäre allen Betheiligten nur zu wünſchen, umſomehr, da eine Ver⸗ wendung für dieſelbe vorhanden iſt angeſichts des andauernden Man⸗ gels an brauchbaren überſeeiſchen Umblättern. Theater, Bgunſt und Wiſſenſchaft. Hoftheater.„Goldene Herzen“, Volksſtück von Karlweis, das in Berlin und Wien großen Erfolg hatte, wird, wie wir hören, die erſte Schauſpiel⸗Novität des hieſigen Hoftheaters in der kommen⸗ den Saiſon ſein. In der Oper iſt als Novität die dreiaktige komiſche Oper„LJakms“ von Leo Delibes, dem Komponiſten der Ballet⸗ muſik zu Sylvia, in Ausſicht genommen. Koſchat⸗Concert. Thomas Koſchat, der berühmte Com⸗ poniſt der Kärnthner Lieder und der ſchönen Männerchöre, wird PPW:F ˖«—˙»P— ᷣ ᷣ--r ̃t:̃ ⅜r⅜Rʃñ..iʃ. Wenn die Lehrer Kinder bekommen in dem Alter, daß ſte auf's Gymnaſtum gehen. Wie ſteht es nun, wenn Herr KX. auftritt und einen Heiligenſchein um die Perſon des Centrums zu weben verſucht? Regierungsräthe ſind ſolche Beamten, welche avanciren, und ſolche, welche nicht avaneiren. Man zieht die Hoſen nicht ſtramm, um dabei die ſchönen Formen zu bewundern. Der ſtarke Tabak, welchen er im Reichstage verzapft hat. Man wirft den Handwerkern vor, daß ſie ſich auf alte Zöpfe ſtützen wollen. Nun iſt, m.., das Schwein gar nicht einmal ſo ein Schwein, als welches es immer geſchildert wird. Die Streitaxt wird nicht begraben, ſondern erſt recht zum Leben ommen. Der Umbau des Bahnhofes Kafſel iſt nicht ein Lokal⸗, ſondern ein Weltſchmerz. Er hat geſchwiegen und auf meine zweite Aufforderung ſein Schweigen verdoppelt. Das Ei wird noch ganz andere Dinge ausbrüten. Sie haben geſchwiegen ſowohl nach der einen, wie nach der anderen Seite. Faſſung, die einen Mißbrauch ſo unmöglich als möglich macht. Es gibt auch eine platoniſche Liebe, die dem Geliebten wenig einbringt. Das ſagte der Miniſter, als er ſchon die Genehmigung zum Le⸗ gen des Eies in der Taſche hatte. Es iſt für uns unſchmackhaft. Aber es gibt eine zahlreiche Partei im Reichstage, die durch ihre Schadenfreude beweiſt, wie ſchmackhaft ihr das große Ei des Mi⸗ niſters iſt. Ich werde die erwähnte Königsberger Kaufmannſchaft auf den Tiſch des Hauſes niederlegen. M.., wir halten daran ſeſt, daß die Gemeindevertretung ein überflüſſiges Bedürfniß iſt. — Schreckliche Hitze in Spauien. Schon ſeit Anfang dieſes Monats herrſcht in Spanien eine faſt tropiſche Hitze, die in Madrid und Sevilla geradezu unerträglich iſt. Die vielen Gewitter, die Unheil in Hülle und Fülle gebracht haben, haben die Temperatur nicht um das Geringſte heruntergetrückt. Am ärgſten hauſte das Un⸗ wetter in der Provinz Valladolid und Guadalajara. Die Nach⸗ richten aus dieſen Provinzen lauten geradezu troſtlos. Der wolken⸗ bruchartige Regen, der das Gewitter begleitete, bewirkte, daß die Bäche und Flüſſe aus ihren Ufern traten und Alles überſchwemmten. Es ertranken verſchiedene Viehheerden. Ganze Dörfer ſtanden im Nu unter Waſſer, ſo daß auch der Verluſt vieler Menſchenleben zu be⸗ klagen iſt. Die Ernte in der überaus reichen Landſchaft Odearria iſt in Folge des Hagels und des Wolkenbruchs vernichtet. Auch in der Gemarkung Simancas(Valladolid) ſind die Saatfelder voll⸗ ſtändig vernichtet. Ein heftiger Cyklon verwandelte die Felder, Weinberge und Gärten in eine Wüſtenei. Der Hagelſchauer, der ſich entlud, war ſchrecklich. Die einzelnen Körner erreichten die Größe von Taubeneiern. Es ſind viele Unglücksfälle zu beklagen. hier heute Donnerſtag, den 1. Jult mitt ſeiner Künſtlerſchaak ein Ton⸗ kebk veranſtalten. Die Nachricht, daß Köſchak für die nächſten Jahre für Nord⸗ und Südamerika verpflichtet iſt und deßhalb zum letzten Mal eine Concert⸗Tournse an den Rhein unternimmt, wird ſeine zahlreichen Verehrer und Freunde veranlaſſen, die Gelegenheik zu ergreifen, den genialen Künſtler nochmals in unſerer Stadt willkom⸗ men zu heißen. Wie wir aus verſchiedenen Städten Deutſchlands und Oeſterreichs vernehmen, erfreute ſich Thomas Koſchat überall des größten Erfolges und Intereſſes. Für die muſikaliſchen Akademien der kommenden Saiſon, ſind, wie man uns mittheilt, folgende Soliſten verpflichtet worden: I. Akademie: Frau Emilie Herzog aus Berlin(Gefang). II.; Karg Alex. Ziloti aus Antwerpen(Clavier). III.: Fräulein Roſa Ettinger aus Paris(Coloraturſängerin), IV.: Herr Willy Bur⸗ meſter(Violine)..: Fräulein Marcella Pregi aus Paris (Geſang). VI.: Herr Emile Sauret aus London(Violine). VII.: Frau Marg. Stern, Königl. Sächſ. Kammervirtuoſin, aus Dresden (Clavier). VIII. Akademie: Beethoven⸗Feier. Chor⸗Fantaſie.— Sieges⸗Sinfonie(Schlacht von Vittoria) ꝛc. Außerdem wird Herr Concertmeiſter Schuſter in einer der Akademien ein Violin⸗Concert von Spohr ſpielen. Aus München wird gemeldet: Die geſtrige Verſammlung des Muſikfeſtvereins beſchloß, das erſte baieriſche Muſikfeſt Pfingſten 1898 in Nürnberg abzuhalten. Eduard Risler weilt gegenwärtig in Bayreuth und iſt bei den Feſtſpielproben zur muſikaliſchen Aſſiſtenz berufen. Die Stuttgarter Oper hat am Sonntag ihr Leipziger Gaſtſpiel mit„Mignon“ unter großem künſtleriſchem Erſolg abgeſchloſſen. Prof. Bernhard Vogel reſümirt in den„L. N..“ folgendermaßen über den Verlauf dieſes Gaſtſpiels:„Zieht man die Summe von dem, was während zweier Wochen von den Stuttgartern uns an vollwichtigen Leiſtungen geboten worden, ſo iſt das Geſammtergebniß erfreulich genug, ehrenvoll für die Geber, genußreich und in treuem Gedächtniß haften bleibend für die Empfänger. Indem ſie mit dem „Tannhäuſer“, der von ihnen auf lebhaftes Verlangen wiederholt werden mußte, einen künſtleriſchen Hauptſteg errangen, hatten ſie für den Ernſt ihrer Beſtrebungen wie für das bedeutende Maß ihrer Leiſtungsfähigkeit den beſten Beweis erbracht; nicht minder gewichtig und hervorhebenswerth iſt die Stiltreue, mit der ſie die komiſche Oper deutſcher wie franzöſtſcher Zunge behandelten in denz,Luſtigen Weibern“ und im„Poſtillon“. Daß ſie uns bekannt machten mit dem für Leipzig neuen, vieraktigen„Rateliff“ von Mascagni bleibt ſelbſt dann ein Verdienſt, wenn man dem unheimlichen, verworrenen Stoff keinen Geſchmack abgewinnt und an der weiteren Lebensfähigkeit dieſer Oper in unſerer Atmoſphäre zweifelt; vom einaktigen„Zanetto“ freilich, gleichfalls unſerem Publikum neu, war viel Aufhebens unter allen Umſtänden nicht zu machen. Um ſo höher anzurechnen und um ſo genußreicher waren alle die übrigen Abende. In der That kann man die Stuttgarter zu einem ſolchen Opernenſemble beglück⸗ wünſchen. Ein vornehmer Geift waltet über ihm; die Ginzelkraft, ſo Schönes und Bedeutendes ſie auch leiſten mag, ordnet ſich füg⸗ ſam dem Geſammtorganismus ein und unter; ein abſichtliches Her⸗ vortreten des Einen auf Koſten der Anderen iſt mir an keinem der zehn Stuttgarter Abende aufgefallen, und in dieſer harmoniſchen Geſchloſſenheit ruhten die ſtarken Wurzeln der außerordentlichen Leiſtungsfähigkeit des ſchwäbiſchen Muſterinſtitutes. Wer möchte ihnen nicht ein treues Andenken bewahren und ihnen zurufen:„Auf Wiederſehen!“ Das Berliner Theater ſchloß geſtern mit einer letzten Wieder⸗ holung von Weirauchs„Maſchinenbauer“ ſeine Pforten, zunächſt für die Dauer eines Monats, während deſſen einige bauliche Reparaturen im Zuſchauerraum und Bühnenhauſe vorgenommen werden ſollen. Das Gaſtſpiel der Mitglieder des Leſſing⸗Theathers ſoll am 1. Auguſt ſeinen Anfang nehmen, während die Vorſtellungen der neuen Spiel⸗ zeit des Berliner Theaters am 1. September beginnen. Paris. Hier ſtarb der Chemiker Paul Schützenberger, Mit⸗ glied der Akademie der Wiſſenſchaften. Er war 1827 in Straßburg geboren, wo er Mediein ſtudirte, war zuerſt Profeſſor an der höheren Schule zu Mülhauſen i.., dann zweiter Director des Laboratoriums der wiſſenſchaftlichen Facultät zu Paris, Chef der chemiſchen Ar⸗ beiten und ſeit 1876 Profeſſor am Collége de France. Seine Werke über allgemeine Chemie und Anwendung der Chemie auf e e ſiologie und Diagnoſe waren ſehr geſchätzt, ebenſo diejenigen über Farbſtoffe und Gährungserſcheinungen, die bis in die jüngſten Zeiten neue Ausgabe erlebten und auch ins Deutſche übertragen wurden, Abſchied der Frau Seubert. „Wohl ſelten haben ſolche Beifallsſtürme wie geſtern das altehr⸗ würdige Haus am Schillerplatz durchtoſt, und kaum hat eine Kün lerin jemals auf der hieſigen Bühne an ihrem Abſchiedsabend eine ſolche unendliche Fülle von Sympathiebeweiſen und Ehrungen empfangen, wie Frau Seubert geſtern Abend. Die Blumenläden hatten ſicherlich ausverkauft, denn die Zahl der auf die Bühne be⸗ förderten Kränze, Blumenkörbe und ſonſtiger Blumenarrangements belief ſich auf Hunderte. Ebenſo wie dieſe Blumenfluth, ſo nahm auch der Applaus nach jeder ihrer Szenen eine ungeahnte Aus⸗ dehnung an und er ſteigerte ſich zu einer ſüdlichen Wärme, die mit der im vollbeſetzten Hauſe herrſchenden Temparatur übereinſtimmte. Immer — Dankbarkeit. Ein hübſches Geſchichtchen, das ſich dieſer Tage zugetragen und das den Vorzug hat, wahr zu ſein, wird gewiß manchem Leſer Vergnügen bereiten. Eine wegen ihr Wohlthätigkeit und noch mehr ihres Reichthums halber bekannte Dame in einer niederrheiniſchen Induſtrieſtadt erhält einen Brief, worin ein armer Familienvater ſein Leid klagt und um Unterſtützung bittet. Die Dame erkundigt ſich nach den Verhältniſſen des Mannes und hört, daß alle Angaben betreffs Krankheit, Kinderreichthum ꝛc. auf Wahr⸗ heit beruhigen. Gutherzig wie ſte iſt, ſendet ſie ihm 50 ark.— Dabei wäre nun nichts Merkwürdiges, aber wie ſich die Dankbarkeit des armen Familienvaters äußerte, iſt gewiß der Erwähnung werth Eine Woche ſpäter erhielt die Wohlthäterin abermals einen Brie mit derſelben Handſchrift und vermuthlich ſchon, aufs äußerſte ver⸗ blüfft, eine abermalige Bitte. Sie öffnet das Schreiben und findet darin— eine Photographie der ganzen Familie bis zum füngſten Säugling, angefertigt von einem der erſten Photographen der Stadt; dazu eine Widmung,„nur auf dieſe Weiſe wiſſe er ſeine Dankbar⸗ keit auszudrücken ꝛc.“— Die Spenderin ſoll über die praktiſche Ber⸗ wendung ihres Geſchenkes einigermaßen erſtaunt geweſen ſein — Ein heftiger Rangſtreit iſt zwiſchen Frau Carnot und Frau Kan Faure entbrannt. Bei dem großen Empfangsabend in der Nuntiatur kam Frau Carnot zuerft an, wohl weil ſie an dem Grundſatz feſthält, daß Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige iſt. Sie begab ſich ſofort nach dem Hauptſaal, wo der jetzige Hof⸗ marſchall Crozier die amtlichen Perſönlichkeiten zu empfangen und vorzuſtellen hatte. Er ließ Frau Carnot nicht eintreten, ſondern bedeutete ihr ſehr höflich, ſie habe ſich als Privatperſon dem Se⸗ kretär der Nuntiatur vorzuſtellen, der das Weitere thun werde. Unterdeſſen trat Frau Faure ein, wurde vom Hofmarſchall mit dem vorgeſchriebenen Zeremoniell empfangen und an ihren Platz geleitet. Bei dem Gartenfeſt der engliſchen Botſchaft zur Feier der 60jährigen Regierung der Königin Viktoria kam Frau Carnot mit ihrem Sohn und nahm ſofort einen Platz in der erſten Seſſelreihe ein. Sie wurde jedoch ſehr bald gebeten, ihren Seſſel der nach ihr angekom⸗ menen Frau Felix Faure abzutreten. Die beiden Präſidentinnen maßen einander mit Blicken wie etwa Maria Stuart und Gliſabelh ſie wechſeln mochten, grüßten mit eiſiger Ruhe und— drehten einander den Rücken zu. — Die italieniſchen Zeitungen ſind beſonders erfindungsreich, neuen Köder aufzuſtellen, um Abonnenten zu fangen. Das Neueſte auf dieſem Gebiete leiſtet die römiſche„Tribuna“. Sie verlooſt unter ihren Abonnenten mehrere Rundreiſebillete erſter Klaſſe durch die Schweiz und Süddeutſchland. Die Hin⸗ und Rückreiſe vom Wohnorte der glücklichen Gewinner bis zur Grenze wird natürlich auch von der Zeitung beſtritten. — Malitiös. A.(zu B. auf einen General zeigend, der mit ſeiner jungen Frau, die ihn unter dem Pantoffel hat, des Weges kommt):„Sehen Sie, da kommt der General mit der General⸗ Direktion!“ — Ju einem Schöneberger Blatt finden wir folgende Anzeige: „Hausdiener, intelligent, der Gäſte bedient, Klavier ſpielt, auch Kellerarbeit machen muß, 1. Juli verlangt.“ Der betreffende Gaſt⸗ wirth verlangt etwas viel von ſeinem Hausdiener. —— Generäl: Anzelger Niet 12 Ful Seubert vor der Gardine erſcheinen dem der Abſchied nicht minder ſchwer wie unſer Publikum t ihnen eins fühlt. er Stunde der Trennung mmer wieder mußte Frau und ſich dem Publikum zeigen, wurde als ihr ſelbſt. Bei ſolchen Anläſſ an ſeinen beliebten Künſtlern häng Und das durfte die verehrte Künſtlerin in d an der ſie künſtleriſch emporgew weren Stunde, die ihr hinwegtröſten und ſie rer dreißigjährigen mit berechtigter Befrie⸗ dieſen dreißig Jahren nem beſonderen Auf⸗ unſere Bühne an ihr verliert, das Hörern aufs neue ſchmerzlich Zeichen der Liebe und W e die ihr 2 en zeigt es ſich, t, wie es ſich mi von der Stätte, Großes geleiſtet hatte, in dieſer für ſie ſo ſch ichtlich nahe ging, über den Abſchiedsſchmerz zugleich an dieſem Tage, der ja auch die Fei Bühnenwirkſamkeit in Mannheim bedeutete, digung erfüllen. Was ſie unſerer Bühne in geweſen iſt, das haben wir neu ſatze darzuſtellen verſucht; was kam bei ihrer geſtrigen A zum Bewußtſein. In den lich ſchon in ei die das Maunheimer Publikum verliehen. Es war ſe hochverdiente und aller⸗ d, der glücklicher Weiſe Als der Vorhang zu Be⸗ cena auf ihrem Lager ſicht⸗ und in den von dem e ſich ein toſender Applaus ud hindurch wurde jede Ge⸗ tlerin zu beweiſen, wie hoch hr Scheiden von der Bühne der letzten Scene noch einmal in ten all der unzähligen Blumen⸗ und benprächtigen Berg aufgebaut, faſt Mit tiefbewegten, aus dem innerſten en verabſchiedete ſie ſich von ihrem als erſten den, daß dem Dankes und der Bewunderung, d und ergreifend, wie man die ſeits beliebte Künſtlerin bei ihrem Abſchie noch kein Abſchied für immer war, ehrte. inn des zweiten Aktes aufrollte, und Azu ar wurde, mußte das Orcheſter Orcheſter darauf geblaſenen Tuſch miſcht Und den ganzen Aber legenheit benutzt, um der ſcheidenden Kür man ſie hier ſchätzt und wie ſehr n Als der Vorhang na die Höhe ging, erſchien ſie inmit Lorbeerſpenden, die, zu einem f den ganzen Proſpekt verdeckten. Herzen kommenden Dankeswort Publikum und fügt Inſtitut, dem ſie habe, und das jed volles Weitergedeihen beſchieden ſein mb man ſie nach ihrem Scheiden von der B Ihr geſtriger Ehrenab des Auditoriums. e zwei Wünſche hinzu, dreißig Jahre lang mit Leib u em Mannheimer ans Herz gewachſen ſei, ein kraft⸗ ge, und als zweiten den, daß ühne in freundlichem Anden⸗ end wird ihr die Gewiß⸗ Wirken und ihre Perſön⸗ ſſen bleiben wird. Dr. W. ken behalten möge. heit gegeben haben, daß ihr künſtleriſches lichkeſt im Mannheimer Kunſtleben unverge Julius Neumann. ſpielperſonal wird mit Ende dieſer Saiſon die ſich in der kommenden Saiſon ird: durch den Abgang Auch in unſerem Schau eine empfindliche Lücke geriſſen, indlich bemerkbar machen w d beliebten Hofſchauſpielers Neumann an der dramatiſchen Muſe geſtanden; und n voll Arbeit, aber auch voll Er⸗ tzt als Siebziger mit ungeſ chwächter noch öfters empfi unſeres verdienten un Achtzehn Jahre lang hat Herr wirkt, 43 Jahre im Dienſt der er kann auf eine Künſtlerlaufbah folgen zurückblicken, wenn er ſich je t in den wohlverdienten Ruheſtand zurückzieht. Als Robert in Otto Ludwigs„Erbförſter“ 1884 zum erſten Mal in Tem ſpäter, nachdem er von 1858.— rollen geſungen hatte, dann je war, Engagements Poſen, Riga und Königsberg, von Es war kaum ein Künſtlerjubiläum in Königsberg im Sep Mannheim gaſtirte und engagirt wurde. 31. Mai 1880 als Othello, Wallenſteins Tod), und am 11. Falliſſement; dieſe Gaſtſpiele waren ſolg begleitet und führter an der er dann ununter Muſter eines pflichtgetreuen Künſt umfaſſender Bildung. hier ſehr bald ins FJach der Über, in welchem ihm eine Fülle leiſtungen gelangen. fſings Gmilia Galotti, Liebe, an ſeinen Heinrich IV. in Sh haupt an ſeine ſcharf umriſſenen laffiſchen Dramas, oder an ſeine v zeneräle, z. B. ſeinen vorzüglichen ritzchen, und daneben an ſeine ſuührten Luſtſpielfigüren, wie z. B. Maedonald im Bibliothekar war, keit und Charakteriſtrungsgabe die Als Paul Werner in Leſſings„Minng von B ſich der Künſtler morgen Abend zu verabſchieden, dieſer Gelegenheit daran nicht allein dieſe Rolle, ments auch den Major r war alle Zeit, wie Kuunſt ein pflichttreuer, jetzt die hohe Zahl der Dienſtfahre Ruüheſtand zu kreten, ſo begleiten lange, erſprießliche Kunſtepoche un Andenkens bei ſeinem Publikum, d tenden Brettern erfreute, die beſten Wünſche esvar die Bühne betreten, er fand dann 1864 an verſchiedenen Bühnen Tenor⸗ doch wieder zum Schauſpiel zurück⸗ Leipzig, Hamburg, wo er dann nach Mannheim Jahr nach ſeinem 25jährigen tember 1879, als er in Er gaſtirte hier zuerſt am Juni als Wallenſtein(in Juni 1880 als Tjälde in Björnſons von großem künſtleriſchem Er⸗ in Düſſeldorf, berufen wurde. zu ſeinem Engagement a brochen bis zum heuti lers von vorne gen Tage wirkte als hmer Geſinnung und r älteren Helden ging er der alten Militärs u. ſ. w. charakteriſtiſch ausgearbeiteter Kunſt⸗ t nur an ſeinen Odoardo in Leſ⸗ n Schillers Kabale und 8 Königsdramen, über⸗ e auf dem Gebiet des Aus dem JFach de an ſeinen Präſidenten i ajor v. Droſſe in Sudermanns nicht minder wirkungsvoll ausge⸗ in den letzten Tagen noch ſein denken, um ſich der Vielſeitig⸗ es Künſtlers vollauf bewußt zu erinnert werden, daß er in dieſem Stück ſondern am Anfang ſeines hieſigen Enga⸗ Tellheim mit bedeutendem Erſolg ſpielte. Paul Werner ſeinem Major, ſein Beſtes einſetzender Kämpe, und wenn ihn den wohlverdienten e Erinnerungen an eine d mit der Zuverſicht freundlichen as er ſo oft auf den weltbedeu⸗ für ſein ferneres Wohl⸗ Aeueſte Nachtichten und Leltgramme. Serlin, 30. Juni. Ein Großfeuer bra In der Thauſſeeſtraße auf dem Grundſtücke einer us, das namentlich die Lagerräume 3 gen Lagerhof mit Schuppen, Fuhrwerkbauter Nacht⸗ Omnibusgeſellſchaft, Fuhrgeſ Foukagenlager, ſerner auch Wohngebäude Die Feuerwehr mit und des erſten Gardeſeldartillerieregin Niemand wurde getödtet; wurden leicht verletzt. *Berlin, 30. Juni. daß Generalmajor v. Podbiel r des Reichspoſtamts abgelehnt ha „Berl. Neueſt. Nachr.“: Dieſe Mit haupt begründet ſein ſollte, jedenfa der Angelegenheit und iſt jetzt wenig können ihr gegenüber, ſo ſchreibt hierzu der„8 verläfſigkeit unſerer Informationen Generals v. Podbielski erfolgt ſei) Berliu, 30. Juni. Schließung der Produktenbörſe beſchäftig da die Ueberzeugung allgemeiner wird, Getreidenotirungen der Unreellität einzeln leiſten geeignet iſt. In der geſtrigen in Moabit wurde angeregt, daß die häufern die Einkäufe mit den erf und die erzielten Preif Schließlich wurden die beauftragt, weitere Schritte in die Hamburg, 30. Juni. bäudes wurden 5 Feuerwehrleute leicht verletzt. ch auf etwa 250,000 M Hamburg, 1. Juli. Di liedern mit, er trete am mble werde er auflöſen. Bonn, 30. Juni. Unterſtützung Staatsſeeretä theilung ſtammt, wen ls aus einem früheren Stadium ſtens nicht mehr zut ann..“ Die„Poſt“ ſchreibt: en ſich jetzt auch daß das Fehlen zuverläſſiger er Händler Vorſchub zu wmlung der Bäckermeiſter Bäcker fortan in den Innungs⸗ chienenen Lieferanten abſchließen achblättern veröffentlichen ſollen. Obermeiſter beider Berliner Bäckerinnungen ſer Angelegenheit vorzubereiten. Feuer des Elektrizitätsge⸗ Der Schaden be⸗ ektor Renz theilte heute ſeinen Mit⸗ 1. Auguſt in den Rugheſtand, ſein En⸗ Bei außerordentlich ſtarkem Andrange des Publikums, unter dem man außer vielen Studenten auch eine An⸗ wurde heute vor dem Schwurgericht ge t der hieſigen chirurgiſchen Klinik, Juni d. J. den Aſſiſtenzarzt Dr. Fiſcher äger des Erſchoſſenen, Aſſiſtenzarzt 1. Klaſſe ebenſo iſt zahl Offiziere bemerkte, den 32jährigen Aſſiſtenzarz Reuſing, der am 2. im Duell erſchoß, ſowie gegen den Kartelltr Dr. Oskar Zeller, verhandelt. Dr. Reuſing iſt der Reſerve und hat den Rang eines Dr. Zeller Aſſiſtenzarzt 1. Klaſſe d klärte ſich, in Sachen Dr. Reuſing Sgche an das Militärgericht. Gegen Dr. Premierlieutenants, Der Gerichtshof er⸗ für unzuſftändig und überwies die Zeller wurde verhandelt, achſen war und Gefühlen des nd Seele angehört Jul. Neumann. hieſigen Bühne ge⸗ hat er im Jahre n unſerer Bühne, jors, Oberſten und arnhelm“ gedenkt und es mag bei im Dienſte ſeiner Dr. W. heute Nachmittag mnibusgeſellſchaft Das Feuer ergriff a und Wagenremiſen der Lumpenmagazine und und bedrohte die Nachbar⸗ des Gardefüſilierregiments nents rettete die benachbarten ſteben Feuerwehrleute ferde und 80 Wagen ſind ver⸗ Gegenüber der Mittheilung des„Graud. 3ski die Ernennung zum be, ſchreiben die n ſie über⸗ ſchaftlichen in Generalverſammlungen) f daß eine betrügeriſche der Tragweite ihrer Handlungen ſich nicht bewußt waren. Saradeth und Schmidt wurden zu je 200 Mk., Mittermeier zu 100 Mk. und Steinicker zu 50 Mk. Gel * Neu⸗Ulm, 30. Juni. jedoch an, Angeklagten beck“ ſtieß heute ſchiff„Berthilde“ zuſammen. reffend. Wir nür die Zu⸗ lich die Grnennung des mit Beſtimmtheit aufrecht halten. Mit der Frage der die Bäcker, 58 r. dieſer aber ſreigeſprochen, da er ſich ernſtlich bemüht hatte, das Duell zu verhindern. *München, 30. Juni. mitglieder und Liqui Konkurs gerathenen den Rechtsanwalt Steinicker als L gehens gegen die Aktie Berichten, Bilanzen, richten wird zugegeben, da dungenen Schnitter heute die Arbeit an deren Gegenden vor. Paris, 30. Juni. kriſis beſpricht, ſagt: Die Perſ die Perſönlichkeiten, die man neu eine neue Politik inaugu für die Beſtrebungen des errichteten Denkmal für Kai Friedrich Karl von Heſſen ſi önigin eingetroffen. Konſtantinopel, 30. Juni. Nachmittag im Hafen mit dem deutſchen Rettungs⸗ Das Schiff„Reinbeck“ iſt geſunken, der größte Theil der Mannſchaſt, mit Ausnabme des Kapitäns, er⸗ tranken, Bei den Rettungsarbeiten extranken 2 Matroſen des öſter⸗ reichiſchen Stationsſchiffes. New⸗York, 30. Juni. demzufolge der Reeiproeitäts⸗ züglichen pilirten erworben. Beſon erreicht wird.“ Die Strafkammer des Landgerichts hat die Kaufleute Saradeth, Schmidt und Mittermeier als Vorſtands⸗ datoren des mit 206 000 Mk. Unterbilanz in Vorſchußvereins Freiſing und ngeſetze(falſche Angaben in rechen⸗ Anzeigen bei Gericht und Erklärungen chuldig geſprochen. Das Gericht nahm dſtrafe verurtheilt. Zei Kellmünz ſind drei Mädchen von Kirchberg, im Alter von 13 Jahren, beim Baden in der Iller er⸗ trunken. Die Leichen wurden geländet. *Budapeſt, 30. Juni. Trotz offiziöſer Beſchwichtigungs⸗Nach⸗ ſ auf der Bakſer Herrſchaft von 220 ge⸗ n keiner, auf der Szegvarar von 120 blos 16 traten. Aehnliche Berichte liegen auch aus an⸗ Der„Temps“, der die deutſche Miniſter⸗ önlichkeiten, die man gehen läßt, und rirt werden ſoll, die gern ihre Nichtachtung Volkes und die nichtmilitäriſchen Verdienſte öffentlich kundgibt und welche nothgedrungen einen beklagenswerthen Konflikt herbeiführen wird zwiſchen dem Einheits edanken und dem preußiſchen Partikularismus, zwiſchen deutſchem iberglismus und preußiſcher Reaktion. London, 30. Juni. Kaiſerin Friedrich beſuchte heute die St. Georgs⸗Kapelle in Windſor und verweilte einige Zeit bei dem dort ſer Friedrich. Prinz und Prinzeſſin nd heute Nachmittag zum Beſuch der Der Senat nahm einen Beſchluß an, Vertrag mit Hawaii in Kraft bleibt. 105 demokratiſche Stagtskanvent nahm die Ghieggoer Silber⸗ planke an. (Privat ⸗ Telegramme des„Geueral⸗ Anzeigers.“) e Karlsruhe, 1. Juli. Gegen die beiden Direktoren der Nähmaſchinenfabrik Gritzner u. Cie. in Durlach wurde wegen Steuerdefraudation eine Strafverfügung in Höhe von je 132,000 Mark erlaſſen. „Paris, 30. Juni. ſofortige Mittheilung all nannte eine ggliederigen f prüfung, Die Regierung wir Die Panama⸗Commiſſion beſchloß die Unterſuchungsakten zu fordern und er⸗ tändigen Exekütionsausſchuß zwecks Akten⸗ d morgen die Frage berathen, ob die Mittheilung von Akten über eine ſchwebende Unterſuchung an die Kommiſſion angängig ſei. Geſchäftliches. Reiniger hat das Wort“, möchten wir ausruſen, nachdem wir das üUuſtrirte Flugblatt geleſen, das zu vielen Hunderttauſenden von Exemplaren vor kurzer Zeit in der Reichshauptſtadt vertheilt wurde und das die Vorzüge des Flacken⸗ waſſers„Opal in der Tonne“ hält der Profeſſor einen ſehr in und intereſſante chemiſche Neui mittel, das im Verlauf von no über die ganze Erde gemacht. „Profeſſor Fleck⸗ ſtruktiven Vortrag über jene wichtige gkeit, das bekannte Fleckenremigungs⸗ ch nicht 2 Jahren ſeinen Weg bereits Opal iſt wohlriechend, nicht ſeuerge⸗ ſährlich und entfernt in der kürzeſten Zeit alle 7 775 Es vegnerirt friſcht und macht Verbliche geſchätzte Appretur und Glaſtioikät zurück. Die l“ ſind in dem Flugblatt vorzüglich illuſtrirt. tikel über Deutſchlauds Parfümerie⸗ und aber auch die Farben, den Stoffen die ſo Vorzüge des„Opa Ju einem Ar Toiletteuſeifen⸗Induſtrie ſchr „Seifenſieder⸗Zeikung“, u. A.:„ lettenſeifen⸗Fabrik M. Kappus in Offenbach a. M. gehört zu den größten Etabliſſements dieſer Art in Deutſchland. Infolge ihrer vor⸗ Toiletteſeifen dere Erwähnung verdient eine viel verlangte Marke e derartig beliebt iſt, daß davon ſogar 30 Nach⸗ Es iſt dies die bekannte Konkurxreſizſeiſe, welche tig feinen Geruch von keiner der 30 Nachahmungen dieſer Firma, welch ahmungen exiſtiren durch ihren eigenar ziquidator wegen ſortgeſetzten Ver⸗ Abſicht nicht vorhanden und die beruft, laſſen darguf ſchließen, daß Das deutſche Handelsſchiff„Rein⸗ behandelte. In dieſem Flugblatt nes neu und gibt eibt das bekannte Fachorgan, die Die im Jahre 1848 gegründete Toi⸗ hat dieſe Firma ſich einen Weltruf Betrage von/ Pro (Depoſitenkaſſe). Portion 20 Pf., Portion 00 Pf., Mannheimer Handelsblatt. Aktienbranerei vorm. Kleinlein in Heidel⸗ berg. Auf den im Inſeratentheile dieſer Nummer enthaltenen Pro⸗ ſpekt über die 4 proz. zu 104 pet. rückzahlbaren Obligationen im Mill.., welche zur Notiz an der Mannheimer 99 beantragt ſind, machen wir noch ſpeziell aufmerkſam. Der ung auf bei der Oberrheiniſchen Bank Straßburg und Ludwigshafen a. Rh. Soeietät vom 30. Juni. Oeſterreichiſche Kredit 318½, Diskonto⸗Kommandit 208.10, Berliner Handelsgeſell⸗ ſchaft 168.60, Deutſche Bank 204.20, Dresdener Bank 159.20, Darm⸗ ſtädter Bauk 155.70, Banque Ottomane 112.10, Lombarden 76, Nationalbank für Deutſchland 145.00, Oeſterr.⸗Ung. Staatsbahn, Meridionalaktien 135.90, 5proz. Chineſen 101, Sproz. Portugieſen 23.90, Schuckert Elekt.⸗Aktien 260.10, Gelſenkirchen 176.40, Gußſtahl 184, Laura 165.20, Bochumer 169, Harpener 185.50, Gotthard⸗Aktien 153.30, Schweizer Central 139, Schweizer Nordoſt 118.90, Schweizer Unjon 84.50, Jurg⸗Simplon 88.90, 5proz. Italiener 94.10. Maunheimer Marktbericht vom 1. Juli. Strod per Itr. tr. M. 2,80, Kartoffeln von M. 2,40 bis 4,00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 40—80 Pf., Blumenkohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 20 Pf., Wirſing per Stück 10 Pf., Rothtohl per Stück— Pf., Weißkohl per Stück 10 Pf., Weißkraut per 100 Stück 00 Pfg., Kohlrabi s Knollen 12 Pf., Kopfſalat per Stück 6 Pf., Endivienfalat per Stück 10 Pf., Feldſalat per Portion 00 Pf., Sellerie per Stück 6 Pf., Zwiebeln per Pfund 10 Pf., rothe Rüben per weiße Rüben per Port. 00 05 gelbe Rüben per Carrotten per Büſchel 5 Pf., Port. 10 Pf., Meerrettig per Stange 12 Pf., Gurken per Stück 15—25 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 800 Pf., Aepfel per Pfd. 40 Pf., Birnen per Pfund 40 Pf., Pflaumen per Pfund 00 Pf., Zwetſchgen per Pfund 00 Pf., Kirſchen per Pfd. 12—20 Pf., Trauben per Pfd. 00 Pf., Pfirſiche per 00 Pf., Nüſſe per 25 Stan 10 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 35 Pf. Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,00., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per fd. 1,20., Bazech per Pfd. 80 Pf., Weißſiſche per Pfd. 35 Pf. Laberdan per Ffs 600 Pf., Stockfiſche per Pfd. 00 Pf., Haſe per Stück o,00 M. Reh per Pfd. 1,00., Hahn(jung) per Stück 1,50., Huhn (jung) per Stück 1,50., Feldhuhn per Stück 0,0., Ente per Stück 2,50., Tauben per Paar 1,20., Gaus(Lebend) per Stück .00., geſchlachtet per Pfd. 80 Pf. Spargeln 00—00. elHeidelberger pekt liegt zur Einzeichn in Mannheim, Heidelberg, Fraukfurter Effekten⸗ 300%%,qͤ Länderbank 207¼, M. 1,50, Heu per 3 Pflück⸗Erbſen per Pfund 00 Pf., Aprikoſen per Pfd. 4 70 7. 3¼„„„ 75 3½„ „. 77 10 ucke Seifried Dries Kißel Buyſer Poß Maus Meffert Graßhoff Dahmen Wafbel Schneider Uhrig v. Groen Schmitt Keßel Staaß Schmitz Better Terſchüren Weiler Hutſthes Stacheſhauß 0 ewalb e etgen Knaubd werpen). Staatspapiere 4 Badiſche Obligat. 4 Bad, Oblig. Marr 1886 4„ F. 100 Looſe 4 Bahyer. Obligationen 3/„ 77 4. Deülſche Reichsanleihe 8 E 4 Preuß, Con 30 Eiſenbahn⸗Anlehen. (Sudw. Max Nord) 12 7 0 31½%„ convertirte Banken. Badiſche Bank Gewerbebank Speyer 50e%% Landauer Volksbank 80% Mannheimer Bank Oberrhein. Bank Pfälziſche Bank Pfälz. Oyp.⸗Bank Wbein. e Credithank ein. Hyp.⸗Bank Giſenbahnen. Pfälziſche Zudwigsbahn Maxbahn 90 Nordbahn Chemiſche Induſtwie. .⸗G. f. chem. Induſtris Badiſche Anflin⸗ u. Sods Them. Fabrik Goldenberg Hofmann u. Schötenſack Berein chem. Fabriken Verein D. Oelſabriken Weſteregeln Alkal. Staumm 27 5 Vorzug . rik Waldhof 2 9 Mat aunheim Brauereien. Bab. Brauerei Stamm 22 1 Nehragerel 140.— Binger Aktienbierbog exei 125.50 8 Durlacher Hof vorm. Hagen Eichbaum⸗Brauerei Elefantenbräu Rühl, Worms rik W Zuckertacnerie Heute netirten: Emaillirfabris Firzweiler 126 bz, Schlffer en, Rap. Zimmesmagn Erban abgefahren, iſt h Mitgetheilt durch die G klau in Mannheim, B 4. Dampfer„Ha gefahren war, i in New⸗Nork angekommen. Mitgetheilt durch Ph. fürs Großherzogthu Norddeutſſchen New⸗Dork, 29. Juni.(Drahtbericht Poſtdampfer„Weſternland“, am eute wohlbehalten hier eing eneral⸗Vertreter Gn 7. lcher am 21. Jund. ſt am 384. Juni, Morger 101.20 102. 10¹ 1 104.— G 104.4 B 102.10 101.80 bf 100,75 b5 4½ Wagh. 4% Zellſto 116.56 G 128.50 G 186.50,G 123.20 B 189.40 164˙2 186.˙ C 4750 G 2* 2* Gutia Mann Köln. Gttl! 188.780 114. bö Prausrei Gichbaum or Bevein 188.75 b. r Lagerhaus 1IN.. Schifffahrts⸗Nachrichte vel“, we Gglin esnceſ Courszeitel der Maunheimer Effektenbörſe vom 0. Juni Obligationen. 5 Pfandbriefe. RMhein. Hyp.⸗B. unl. 397 4 90 7 Städte⸗Aulehen. 3½ Freiburg i. B. Karlsruher v. J. 8 5 Sudwigshafen M. * 1 48 an Manuheimer Obl. 5 7. Jnduſtrie⸗Obligatnen 4½ Eleltr, W. Labmehye: Co. 4½ Speyerer Ziegelwe 4½ Verein Chem. Faben ffabrit Wehof nN. Brauerei Ganter, Frazz „ Kleinleln, acherz Judwigshafener Braun Mannßheimer Aktienbiere Pfalzbrau. v. Geiſ Brauerei Sinner, Schroedl Schwartz, Schwetzinge! Sonne Wel peher 1 Wormſer Brauhaus Hertge Pfälz, Preßh. u. Spabr. Transpor und Verſicherſg ⸗ aee. 115 „Damp epet 197 u. Seeſchahrt Bad. Rilck⸗ u. Micheh. Bad. Schifffahrt⸗Aſſcans CTontinenkale Verſicheig Mannheimer Ver Oberrhein. Verſ.⸗ Mürtt. Trausportpei, Induſtrie Gmaillirfabrik Emafflirwerke Maik er Spinnerei Hüttenhelmer Spin Karlsruher Ma Karlsr. 241 Maunheimer Haſen⸗Berkehr vom Junz. Schiff Kommt von ang Rafendee III. WM. Agan 1 Nodterdam Vater Rhein Moguntid Motterbam Allegonda 5 Ryndeurtvaart 3 Amſderdam G. Sinner Maxau Induſtrie 12 Ruhrort Wilhelm Dulsburg Die Nuhrort A. v. nſtekn f Vhilo 555 Gböndermann— 9. Gapriok! Rußrort W. Egan 8 Notterdam olon eilbronn ugra Pegueng uhrort S. b. Gem 0 Jagſtſeld 28. 11 Hofanbezir Nordburgg Diebns Gebr. Win— Bismarck hiecd Beroling otterdam Ruhrort 91 Urminius Hochfed. 8 205 7 afenbez ir. Blüm E. Al Sophie N⸗ Gemünd Kathrina Duisburg Suſanna.⸗Gerach adae ruderliebe. — Wbon Heinrich 5 dalkes Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Naszien⸗ Pegelſtationen Datum vom Rhein: 28.20.% 1 Konſtanz 33 Hüninge 7 8,440 Kehl 1* 3,76, Lauterburg 5,082 Maxau 2 5,204 Germershei 7 0 5,176 Mannheim 5,1%2 Mainz 2,2144 Bingen 2,651 Kaub. 9* 8,008. Koblenzz 8,000 Köln 2 6 3,2,22 Ruhrort 232„ 2„9 vom Neckar: 5 Mannheim 83066 Heilbroun 0,,6 Waſſerwärme des Rhe Geld⸗Sorte Dukgten M..65..— Ruſſiperlals 20 Fr.⸗Stilcke 10.88 Dobin Gold Gugl. Sovereigns„ 20.87—38 Liebhaber von praktiſchem Schuhweiſind wahl in allen möglichen Schuhwaarenſol bei GMeorg Hartunn, größtes Schuhwaarenhaum 4 Spezialität: Feine gediegene Schuhwen. Otto Herz& Cie. in Frankfurt a.(Telep Glasmaleeien 18 5 88888 1 85 ſume u. Mifabr. mer Jagers u Sp eherer Zlüwe; ke derhh⸗Star⸗Linie, Auk⸗ 1geni von Antwerpen eon. dlach&K Bären⸗ ger Nnnheim allainger anle ena e Waſſerſtaudsnachrichten vom Mt Junz. 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Js. erſchienen. arlsruhe, den 29. Junt 1897. Generaldirektion. 39016 Hekauntmachung. Die Ländung eines Schiffernachens im Neckar betr. (176) Nr. 542191l. Am 25. ds. Mts. wurde am Neckarufer dahier in der Nähe des Kohlen⸗ lagers der Firma„Nedden u. Reichert“ ein Nachen geländet und von Hafenmeiſtergehülfe Müßig in Verwahrung ge⸗ nommen. 39037 Der Nachen iſt etwa s bis 7 m lang, zemlich innen mit 5 Eiſenſchienen beſchlagen und mit 3 Sitzbänken verfehen. Der Nachen bleibt während Wochen zur Verfügung des Eigenthümers aufbewahrt und wird nach Ablauf Neſe Friſt, falls Anſprüche an enſelben nicht erhoben werden, veräußert. Elwaige Elgenthumsrechte ſind bdei Großh. Bezirksamt— Zim⸗ mer 9— geltend 8 machen. Maunhefm, 26. Juni 1897. Großh. Bezirksamt: Dr. Gerbel. Konkursverfahren. No, 31075. In Aber das Vermögen des Heinrich Helfrich, Reſtaurateur zur Wolfs⸗ ſchlucht in Mannheim, iſt Termin zur Abnahme der Schlußrechnung und Erhebung von Einwend⸗ Aun zen gegen das Schlußverzeich⸗ niß vor Großh. Amtsgericht III, Amts- und Kr Dekauntmachung. Vollzug der ſtadträth⸗ lichen Deereturen betr. Der Stadtrath hat unterm 27. September 1895 No. 29617 be⸗ ſchloſſen, daß die Rechnungsvor⸗ lage für eine der Stadtgemeinde geleiſtete Arbeit oder Lieferung ei Vermeiden eines Abzugs von 5 50ſo innerhalb eines Monats zu erfelgen habe. MHannheim. Im Intereſſe der Handwerks⸗ meiſter und Lieferanten, welchen Arbeiten bezw. Lieferungen über⸗ tragen ſind, gleichzeitig aber auch im Intereſſe eines geordneten Geſchäftsganges, iſt nunmehr Nahriinh des wegen verſpäteter Rechnungsvorlage zu erfolgenden Abzugs beſtimmt worden, daß nach Amſtuß eines Monats nach beendigter Arbeit oder Lieferung, der Abzug nur noch 2% be⸗ lragen ſo end nungs⸗ vorlage innerhalb dieſes Mongts nicht erfolgt iſt. ieſer Abzug er 795 990 jeboch auf 5% wenn nach Ablauf eines weiteren Monats, alſo zwei Monate nach beendigter Arbeit oder Lieferung die Rechnung noch ausſteht. 27994 Mannheim, 22. Januar 1997 Der Stadtrath: Bräunig. Lemp. Mannheimer Darleih⸗Caſſe. Darlehen köunen erhalten: teſige volljahrige Einwohner und zwar: 1. Ge ae a) Auf 6 Monate: bei Stellung eines Bürgen bis Mk, 1000.—. b) Auf zwölf Monate oder auf laufende Rechnung und Sae Zzinſen: 80 ei Stellung zweier Bürgen 22 515 Mk. 4000.— ereinigung. im Lokal Caſino, R 1, 1, 3. Stock: Berſammlung, wozu wir unſere verehrlichen Mitglieder freundlichſt einladen. 37170 Der Vorſtand. Helocipediſfen⸗Jetein Maunheim. Freitag, 2. Juli 1897, Abends ½9 Uhr Verſammlung im Vereinslokal, „Zur Nenen Schlange“ Um zahlreiches Erſcheinen bittet 6500 Der Borſtand. Schwarzwaldperein. Zimmer 18, III. Stock beſtimmt Auf 389026 Fveitag, den 28. Fu 1897, Börmittags 9 Uhr. Mannheim, 30. Juni 1807. Der Gerichtsſchreiber Gr, e erichts. * Jehaunkmachnng. Nr. 9868. Größere Uebungen n der Zeit vom 4. Juli bis 4. Auguſt werden wie alljährlich rößere Pontonierübungen des önigl. Bayer. 2. Pionier⸗Ba⸗ taillons bei Speyer ſtattfinden. Mehrfach werden auch voll⸗ ſtändige Ueberbrückungen des Rheins vorgenommen, 0 da fült die paſſikenden Schiſſe un Flöße Ae Borſicht in der eit zwiſchen—12 Uhr Vor⸗ Mittags geboten erſcheint. Strömwachen ober⸗ und unter⸗ ſtrom werden in genügender Entfernung die Fluüßfahrzeuge benachrichtigen und mit ent⸗ ſprechenden Weiſungen verſehen, welchen mit Rückſicht auf die Stcherheit des Verkehrs unbe⸗ dingt Folge zu geben iſt. Mannheim, 14. Juni 1897, Der Gr. bad. Landeskommiſſär. für die Kreiſe Mannheim, Heidelberg u. Moshach: Irhr. Rüdt. 37947 Heffentliche Verſteigerung. Iveitag, den 2, Jult 1897, Burmittags 11 uhr, werde ich im Auftrag des Herrn Rechtsanwalt's Dr. Weingart hier, im Börſenlokale hier 500 Sack(à 100 kg) Platamais Kach aufliegendem Muſter, bezieh⸗ ar ſofort, eif Mannheim, zahl⸗ „ar gegen Zwei⸗Monats⸗Bank⸗ emhurs gegen Aushändigung er Dokumente auf Grund des Irk. 348.⸗G.⸗B. öffentlich ver⸗ ſteigern. 39006 Mannheim, 28. Juni 1897. Freimüller Gerichtsvollzieher. Zwangs⸗Jerſteigerung. Freitag, den 2. Juli 1897, Nachmittags 2 uhr werde ich im Pfandlokal q 4, 5 dahier gegen Baarzahlung im Vollſtreckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern: 39044 1 Divan, Kanapees, Kleider⸗ kaſten, Kommoden, Waſchtiſche, 2 Regulateure, 1 vollſtändiges eppiche, Biergläſer, Bierkrüge, Porzellangeſchirr, Eßbeſteck, Bier⸗ Plätichen und Litermaße, vier Stühle, 2 Schließkörbe, 1 Kraut⸗ ſtänder, 1 Kleiderſtänder und ſonſt noch andere Gegenſtände, Mannheim, den 1. Juli 1897. Schotter, Gerichtsvollzieher. Iwangsverſteigernug. reitag, den 2. Juli 1897, Nachmittags 2 uhr verſteigere ich im Pfandlokal 4, 5 öffentlich im Vollſtreck⸗ ungswege gegen Baarzahlung: 1 Pianind, 1 ſchwarzſeidene Polſter arnitar Spiegelſchrauk, — feilerſchränkchen, 1 Salon⸗ Vorhänge, 200 Stück Cuibre Poli⸗Rahmen, 1 Waſchkommode, 1 Kleiderſchrank, 1 Schreibtiſch, Stühle, Bilder, 1 Nachttiſch, 1 Kiſte Bilderglas, 1 Gehrungſäge, 4 neue große Spiegel,2 Kanapee, 1 Kommode und Sonſtiges. Au⸗ chließend am Pfandort 5 Grab⸗ eine. 39033 der Pioniere betreffend. 9 bb) do. do. dreier Bürgen Burgen Ssotion Mannheim⸗Lud⸗ bdbis Mk. 12000.— wigshafen a/ Rh. 2. Gegen een von] Ueber Touren im Schwarz⸗ Werthpapieren und hypothe⸗ wald wird gerne Auskunft er⸗ theilt bei den Auskunftsſtellen der Seetion und zwar: In Maunheim bei Herrn L. Peter, Lit. O 8 No. 83. In Indwigshaſen bei Herrn Wilhelm Kapferer, Bis⸗ marckſtraße 45. Ebendaſelbſt ſind die Karten des Vereins käuflich zu haben⸗ 38912 Der Vorſtand. Verſteigerung. Donnerſtag, 1. Juli 1897, Nachmittags ½3 uhr werde ich in O 3, 24, part. gegen baar verſteigern: 38664 2 Kinderwagen, 1 Kinderbett⸗ lade, 1 Kanapee, 2Küchenſchränke, 2 kleine Nähmaſchinen, 1 Seſſel, Vogelkäfig, Büchergeſtell, eine 1 Schrank, 1 eiſerne Bettade mit Maträtze, 1 t. Waſch⸗ tiſch 2[[Tiſche, 1 Bivan, 1 Se⸗ krekär, 1 oval. Tiſch, 1 neuer Gummiſchlauch u. Verſchiedenes. Nehme noch Gegenſtände hier⸗ zu an. 38964 J. P. Juſchſgiger, Austionator 18, 4. Herrenkleider⸗ u. Onzkin⸗ kariſch geſicherten Forderungen, owie von hier gelegenen legenſchaften: auf laufende Rechnung un Aüene Der Zinsfuß beträgt inel. Ver⸗ waltungskoſten für Darlehen egen Verpfändung von cours⸗ ähtgen Werthpapieren 4½0%, bei den übrigen Arten von Har⸗ lehen%. 14852 Bekanntmachung. Die Konſtatirung der Einkommenſteuer ge⸗ müß Artikel 15 Abſatz 1 des Einkommenſteuer⸗ Geſetzes betreffend. Nach dem öben angeführten Geſetzes⸗Paragr. iſt Jedermann der in einem Steuerdiſtrikt erſt⸗ mals, od. nach dem ſeine Steu⸗ erpflicht geruht hat, erſtmals wie⸗ der ein ſteuerpflichtiges Einkom⸗ men gus Arbeitod⸗Dienſtleiſtung bezieht, ſofern das Einkommen nicht gus einer Stagtskaſſe fließt, verpflichtet, innerhalb 14 Ta en vom Beginn der fraglichen Thä⸗ bei dem Unterzeichneten f riftlich od mündlich die erfor⸗ f derliche Erklärung abzugeben. Verſteigerung Hierauf werden die Steuer⸗ Freitag u. e den 2. pflichtigen mit dem Anfügen und 3. d. Mts., Nachmittags ½3 uhr in N 3, 14, parkerie werden eine große Parthie gufmerkſam gemacht, daß Zu⸗ widerhandlungen funnachſicht⸗ lich durch die im Artikel 26 daſ een Ser Kuaben⸗ u. Herreukleider, ausgeſprochenen Strafen geahn⸗ Burki der kwerden, 88004 Bunkinreſte in ſchicklichen Größen, courante Waare, zu jedem annehmbaren Gebot gegen Baar verſteigert, J. P. Jyſchlinger, Auctionator 5, 4. 39008 Crem 9·80iſe per Stück 50 u. 80 Pf., aner⸗ kannt gegen Sommerſproſſen N. zur Erzielung einer hellen u. zarten Haut. Echt nur mit Schutzmarke und Firma Irz. Kubhn, Nürnberg. In Mannheim uur bei: Adolf Bieger, Friſeur, PE 3, 18, Jean Roes, Friſeur, D 2, 6 und B. Fauſt, Friſeur, E 5, 18. 19171 Manine FKauf und Miethe. I. Fefd. Heckel, 3, 10. 894 Schreibmaſchine auf—3 Mongate zu leihen geſucht. Geft. Ofſerten unter No, g8928 an die Expedition dſs. Blattes. Strickarbeiten aller Art werden raſch u. billigſt ausgeführt. L. Schäfer, Maſchinenſtrickerei, Mittelſtraße 84, 2. Stock. 36925 Es wird ſtets zum Waſchen und gügeln (Glanzbügeln) augenommen, ſowie Vor⸗ hänge aller Art bet ſchöner Ausführung u. billiger Be⸗ Mannheim, 15. Junt. 1897. Der Großh. Steuerkommiſſär für den Stadtbezirk Mannheim Däuth. * Verſteigerung. Der Theilung wegen verſtelgere ich aus dein Nachlaß der Schneidermeiſter Leopolb Nießle Cheleute in IL. 6 No. 4, eine Stiege hoch, Freitag, den 7. Juli 1397, Morgens 9 Uhr, Mittags 2 uhr u. Samſtag, den 3. Juli 1997, Mittags 2 Uhr öffentlich gegen Baar⸗ zahlung: 98827 1 Secretatr, 2 Chiffontere, 4 Kleiderſchränke, 3 Pfelletſchränke, 1 Commode, 4 complette Betten, 2 Nachttiſche, 1 Waſchcommode mit Marmorpl., 4 Tiſche, drei Sofa, 4 Fautenuille, 2 Regulator, verſchiedenes Weißzeug, Klelder, 1 Taſchenuhr, 1 goldene Kette, mehrere Spieget und 7 7 5 Bilder, Teppiche, Küchenmöbel, 5 und verſchiedener Haus⸗ rath. Tranz Becker, Waiſenrichter. Zwangs⸗Verſteigerung. Freitag, dent 2. Juli D. Js., Nachmittags 2 uhr werde ich im Pfändlocale Q%8 1 Kleiderſchrauk, hieran anſchließend, Käfertha⸗ lerſtraße 28 38993 1 Treibhaus, 32 Stück Beet⸗ ſenſter und 2 Handkarren gegen baare Zahlung im Vollſtreck⸗ ungswege öffentlich verſteigern. annheim, 29. Juni 1897. Schneider, Gerichtsvollzieher in Mannheim. Kitten Glas, Porzellan ꝛc. ꝛc. wird beſtens beſorgt. 29346 EI, 4 Laden E I, 4. Zum Weißznähen wird an⸗ gelommen in und anßer dem Mgunheim, den 1. Juli 1897. Maas, Gerichts vollzieher 5 8 68899 rechnung prompt beſorgt. Abthetlung: Schneidermeiſter⸗ Heute Dounerſtag Abend 9 Uhr rechnung. niedrigen Spesensätzen. Unsern feuerfesten n- und Dons ete, ete. Gegründet 1868. Pir gowähren Credit in Form von Worschilsgen und in laufender Rechnung und eröffnen provisions- Freie Checkrechnungen unter vereinbarter Zinsbe. Wir discontiren Wechsel auf Bank- und Nebenplätze und besorgen das Incasso von Wechseln zu Ausserst echsel, Chechs und Creditbriefe auf das In- und Ausland exlassen wir billigst. 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Hannůheimer Hank. anduw. Bere- Bezirks⸗Verſammlung. Wir laden hiermit die Mitglieder unſeres Vereins auf Domnmnersteag, d Abends in den Babner freundlichſt ein. Reviſoren. Hof dahier zu einer Bezirksverſammlung 38757 Tages⸗Ordnung: 1. Bericht über die Thätigkeit der Direktion, 2. Vorlage der geprüften 1896er Rechnung. 8. Feſtſtellung und Genehmigung des Geſchäftsplans und Voranſchlags pro 1897. 4. Aufgabe der Farrenhaltung. 5. Wahl von Direktions⸗Mitgliedern und Rechnungs⸗ krein Mannheim. en„ n 8 Uhr Die Direktion. Anzug: Gewöhnlichen Sonnta Standartenbegleitung in dunklem und Vereinszeichen ſind anzulegen der Verein ehemallger Hölſcer Va drageler betheiligt ſich nächſten Sountag, den 4. Juli an dir Kriegerdenkmal-Enthüflung in Plankſtadt. Abfahrt Mittags 12 uhr 12 Win. 38990 Die Familienmitglieder der Kamergden find eingeladen. Nuang Verwaltungsrath und Anzug mit hohem Hut. Orden Der Vorſtand. zug nehmend, theilen wir ausgeſtattet iſt. reiswürdiger Waare zu a Damen⸗Bebienung 2 8 pfohlen. 25 G 2 2 2 0 8 8 3 8 25 — — bewährten Syſtem. kronen und Brückenarbejten(G loſes Zahnziehen und Plombier Geschäfts-HEröffunung. Auf unſere Anzeige in letzter Woche höflichſt Be „ Geſchäft nunmehr eröffnet und mit allen Socten Schuhen und Stiefeln Wir verſichern unſere geehrten Gönner mit nu ger einem geneigten Zuſpruch angelegentlichſt ein Altmann& Neher. nnbeim Marktatrasse, J. Dietrich's Laboratorium K8 v. kunstlichen Zahnersatz. KL8 U. Specialität für; Maeſe Gebiſſe nach eigen exfundenem, artlelle Erſatzſtücke, tigung unter Garantie bei Berechnung. Oienſtboten haben Preisermäßigung. 8 Sprechstunden—12 und—6 Hkr. hierdurch mit, daß unſe 3904 bedienen und halten unſe Hochachtend F 2 Nr. 2. inſt ahn⸗ ebiſſe ohne Platte), Anfer⸗ a n ꝛc. je. Unbemittelte uß 34481 Liebig COMPANT's eiscl. 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Februar 1884 iſt die Firma Die Obercheiniſche Bank in Mannheim und Heidelberg gewährt(laut 8 1 der Urkunde vom 18 Jun t807) b 0 0— 9 2 dieſes Darlehen, wogegen ihr als Sicherheit die Hypothek an erſter Stelle auf die Liegenſchaften und eee eidelberger ſittenbrauerei borm leinlein gegenſtände beſtellt wird, ſowie gegen Ueberlaſſung von nominell M. 500,000.— 4oiger auf den Namen lautender 5 7 Partialobligationen der er Aktienbraueret fandbalte 5 Diagaonen 9 1 n das H Zregiſter Großherzoglich Badiſ Hmtsgerichles f a ei bedingungen ausgibt. Die Oberrheiniſche Bank iſt der Pfandhalter der Obligationeninhaber und wir on dent C in das Aade edaer bes Unten ee eeee zu Heidelberg eingetragen worden. 5 Dieher 1 M. aſcehe 11 11 1105 0 5 5 1975 Zonds fe 55 Iweck iſt di er n der 7 Gehril Reſt der Anleihe iſt zur Tilgung der ſchwebenden Verbindlichkeiten und zur Vermehrung de Betiebsfor eſtimmt. 5 Hebelberg betrkcbenen Erabele iſt die Uebernahme und der Fortbetrieb der unter der Firma Gebrüder Kleinlein Dieß een 1 0 zu 5 de Miderlaſnger 15 e Hiſe 0 1 VBas Gr i ägt M.— Akti ̃ 22 Akti Iſind zahlbar bei der Oberrheiniſchen Bank in Mannheim und deren Niederlaſſangen in Hei elberg, Str.⸗ und hat jede 500 Ui 105 900 Se 200 Aktien zu M. 1000, und Hepofttenkaſſe in Ludwigshafen a. Rh., ſowie an der Kaſſe der Geſellſchaft; bei dieſen Stellen erfolgt auch Der Auffichtsrath beſteht aus mindeſtens 3 und höchſlens 7 Mitgliedern. Der Vorſtand wird vom koſtenfrei die Aushändigung neuer Zinsbogen. Dle nicht erhobenen Coupons verjähren innerbalb 5 Jahren. Aufſichtsrath ernannt. Er 55 aus einer oder mehreren Perſonen beſtehen it wiäbig O 1 1 5 9 1 zu M. 1000.— jede, mit den Nummern—500 und Die derzeiti Mtgli 8 fſi 5 N 5„mit halbjährigen Coupons per 1. April und 1. Oktober verſehen. 8 Die derzeitigen Mitglieder des Aufſichtsrathes ſind Herr Wm. Geiger, Heidelberg, Vorſitzender, Herr Oeſelben lauten auf den Namen der Oberrheiniſchen Bank und ſind durch Indoſſament übertragbar, Guſt. Kramer, Mannheim, Herr W. Reitz, Rauenber Vorf ir ̃ berrhe Sber, Benne und ilhele Piaenee, Prolſe erg und der Vorſtand wird gebildet aus den Herren Heiur jeboch iſt die Hebertragung durch Blancogiros ausgeſchloſſen. Die Generalverſammlung wird' mit einer Friſt von s Wochen vom Aufſichtsrathe durch öffentliche Be⸗ Jeder Indöſſakar kann verkangen, daß von der erfolgten Uebertragung der Heidelberger Aktienbrauerei kanntmachung in den Geſellſchaftsblättern berufen. vorm. Kleinlein guf ſeine Koſten Eröffnung gemacht wird. 55 tes Die Rückzahlung der Obligationen erfolgt mit einem Zuſchlag von 4% nach Maßgabe des den Die Bekanntmachungen der Geſellſchaft erfolgen im Deutſchen Reichsanzeiger f N 3 1 8 8 en 15 5 igatt 8 25 Jahr 5 1908 ab. der Geſellſchaft läuft vom 1. Oktober bis 30. September. Vie Bilanz iſt per 30. Sep⸗ eee e 1900 a5 h bg iGgeſelſchaſt dug Nacht ber gerſtärkten Kundlgung zu, ferner iſt die lkbanten Als Mindeſt⸗Abſchreibungen ſind vorgeſehen: 7% auf Brauerei⸗Einrichtungen, 5% auf Fäſſer,%8 auf Geſellſchaft Ai eieneen en folgt 3 55 Nagz f + 1 5 NRfiche 8 FTarah 7 2 5 Es ſind aber meiſtens viel höhere Abſchreibnngen in Anſatz gebracht worden. Die giegenſchaften c n Aaert 9 eßd Bei der Gewinnvertheilung ſind zunächſt 5% dem Reſervefond zu überweiſen, ſo lange derſelbe den Die Maſchinen febeident g Taxation der Herten Architekt Walder und Maſchinen⸗ 1 286.380.— 8 8 2 0 0 5„ 0— 1 2* 5 ehnten Theil des Grundkapitals nicht überſchreitet, dann kommen 5% Dividende und dann 10% Tantismen für en Aufſichtsrath und darnach die vertraglichen Tantismen an Beamte und Angeſtellte. Die Dividenden der letzten 5 Geſchäftsjahre betrugen: Zuſammen M. 587 880 Die vorerwähnten M. 500,000.— 4% ige zu 104% rückzahlbaren Odligationen ſollen vollſtändig in den 189½2 6½%, 1892/8 8%, 1898/4 8%, Verkehr werden. Die Bilanz und das Gewinn 5 10 B uut t b70 1855fol' ſt Uen ſich wie folgt inn⸗ und Verluſt⸗Conto pro ellen ſich wie folgt: Akctva lleidelberger Aktienbrauerei vorm. Kleinlein I18. BiLlanz. Passiva. N1 5 Hber. ppa. Mürnseer. Liegenſchaften VCVS¶/ᷣͥüCNNöäVlü eeeee;¶ M. 500,000. Maſchinen und Brauerei⸗Einrichtungen„ 227,100.— Nabetd F3¶ ddee JJJJJJ 44,800.— Neſervefonds%* 75,086.55 Auf Grund vorſtehenden Proſpektes haben wir die Notiz der JJJJ/JJJJ// ĩ ĩ(r 90 f reö iual Fuhrwer 197„100.— ewin 0 5„. 670,24 ö Aaeade und Wirthſchafts⸗Hypo⸗ 05 4 olgen Zl 04 0 rückzahlbaren Obligationen theken 8„ 195,506.20 5 Aelen* 15146505 der Heidelberger Aktienbrauerei vorm. Kleinlein e 80 öſer Mannheimer Börſe beantragt und legen dieſelben unter folgenden Bedingungen zur öffentlichen eendessesd] Subſeription auf: Gewinn- und erlust-Conto. 1) Die Zeichnungen werden vom Donuerftag, 1. Juli bis Samſtag, 3. Juli 1897 an unſeren Malz, Hopfen und Kohlen, Löhne und Gewinnvortrag M. 7,510.12 Kaſſen in Maunheim, Heidelberg, Straßzburg und Ludwigshafen 4 Ag., wägrend der andere Auslagen M. 449,016.27 Bier, Treber und Miethen„ 531,298.80 üblichen Geſchäftsſtunden entgegengenommen; früherer Schluß iſt vorbehalten. Abſchreibungen pro 1895/0 n„ U40,11741 2) Der Zeichnungspreis iſt auf 102% zuzüglich%è Stückzins vom 1. April 1887 feſtgeſetzt. Gewinn V„ 49,670.24 8) Die Zutheilung erfolgt nach freiem Ermeſſen der Zeichnungsſtellen möglichſt bald nach di Ah ben dugetheiten Stück⸗ bat ahlung des Zeichnungspreiſes zuzüglich Die Hypothekenſchulden be M. 300,000.—, 1. S 1 i ie Abnahme der zugetheilten Stücke gegen Jahlung des Zetcnung gekündigt ſind. cee J2ͥͤͥͤÿ laufender Stückzinſen in der Zeit vom 15. Juli 900 31. Juli 1897 zu erfolgen. Maunheim, 38880 0 im Juni 1897 Zufolge Aufſichtsraths⸗Beſchluſſes vom 81. Mai(8 17 der Statuten) wurde die Aufnahme eines Heidelberg, 2 8 0 10, 1i iagt 6 Aeſigen zu 1040% rückzahlbaren Obligationenanlehens von M. 500,000.— berrheinische Bank beſchloſſen, welches othekariſch an erſter Stell M. 2000.— Str i ir die! pothek 991 9 890 0005 der Habadee Elidziſchen taſe r 8 5 Krastel. Grosch. 5* —5 genheitskauf. Um vor Schluss der Hechsommer- Saison reohtzeitig zu räu- men, empfehle meine gans enormen Lagerbestände in: G 1, germann Berger! . vis--vis dem Kaufhaus. 55072 Wegen Umbau des Ladens und Mangel an Platz Räumungs-Verkauf und gewähre ich auf alle fertige Artikel wie: Handſchuhe, Strümpfen, Socken, Schürzen, Corſetts, Röcke, Unterkleider, Hosen, Jacken und Hemden Rüſchen, Taſchentücher, Kragen, Manſchetten, Cravatten, Hoſenträger 855 ſämmtl. vorgezeichn. Arbeiten Tabletten, Decken, Läufer, Handtücher ꝛe. 20 eent Aabal. Wasch-Costüme in Piqus, Leinen, Kattun ete. etc. Wasch-Blousen, in allen neuen Stoffen und Façons. Seidene Blousen, reizende Dessins in allen Farben. Wollene Costüme, Mousseline, Alpaca, Loden eto. Wollene Blousen, Hellfarb., Trauer u. Halbtrauer. [Costäüme-Röcke in 6 Qualitäten und Stoffarten. Sporthemden, aparte Neuheiten. Radfahrer-Blousen, Nouveaute-Fagons. 1 Bel sümmtlichen vorgenannten Artikeln habe ich eine Preisreduotion von 0 20. eintreten lassen. 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