grrpre — J brik Prinzes⸗ ahna 12 M..78, 2. * —reeeeeeeeee — 4 M 8 Aun der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 6. Abannement: 60 Big. monatlich, Pringerlohn 10 Pfg. m. atlich, daech die Poſt bez. incl. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Inſetate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Rummern 8 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 der Stadt Maunheim und Umgebung. unheimer Journal. (107. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte und verbreitelſte Jeitung in Mannheim und Umgegend. il (Mannheimer Volksblatt,) Verantwortlich⸗ für den pokitiſchen u. allg. Thell: 5 aul Hartwig. für den lokalen und prov. Theil: fa r den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Fruckerei, (Erſte Mannheimer Typograpg. Anſtalt.) (Das„Mannheimer Jouenal“, iß Eigenthum des kalokff Bürgerhoſpitalt.) ſämmtlich in Mannheim. E 6, 2 Nr. 225. Schutz gegen Schutzleute. Die Köln. Ztg. bringt als Leitartikel die Ausführung eines Fachmanns, die einen Vergleich zwiſchen der Stellung der Schutzleute in Deutſchand und Eugland enthält. Der Fach⸗ mann kommt zu dem Reſultat, daß man in England die Schutz⸗ leute mehr reſpektirt, und das deutſche Publikum ſich die Unzu⸗ träglichkeiten meiſtens ſelbſt zuzuſchreiben habe. Hiezu bemerkt die Redaktion der K..: Das mehrfach erwähnte Wort, in England nehme das Publitum für den Beamten und gegen den Verbrecher Partei, während in Deutſchland das Gegentheil der Fall ſei, iſt in dieſer Allgemeinheit nicht richtig, und zweitens trägt, wenn das deutſche Publikum wirklich einmal gegen die Polizei eintritt, ſehr häufig grade die barſche Art des auch Unbetheiligte gröblich auſchnaubenden Poliziſten mehr Schuld daran, als eine ange⸗ borene Gehäßfigkeit gegen die Polizei. Daß dieſe Gehäſſigkeit bei vielen Deutſchen und nicht etwa nur bei grundſätzlich die ſtaatlichen Einrichtungen beſchimpfenden Sozialdemokraten exiſtirt, ſodaß ſie, ohne im einzelnen Falle zu prüfen, von vornherein ceich gegen einen korrekt handelnden Poliziſten auftreten, iſt be⸗ dauerlich, aber erklärlich, wenn man beobachtet, wie zuweilen Schutzleute das Publikum faſt als zu drillende Rekruten be⸗ Handeln, ihre Perſon ungebührlich in den Vordergrund ſchieben und jede gleichgültige Anweiſung und Mahnung in beleidigendem Be⸗ fehlstone machen. Dadurchſwird in dem Ungebildeten, der den Schutz⸗ mann als Menſchen nicht zu überſchauen vermag, leicht ein Gefühl geweckt, als habe er gegen den Schutzmann ſeine Würde und ſeine bürgerlichen Rechte zu vertheidigen. In England dagegen zeigt der Poliziſt eine ſorgfältige Zurückhaltung, er iſt kurz und beſtimmt, indem er eine knappe Hoöflichkeit wahrt. Er iſt dem Publikum gegenüber gewiſſermaßen ein Automat, der auf be⸗ ſtimmte Dinge in beſtimmter Weiſe reagirt; der Menſch tritt hinter der Uniform zurück. Der deutſche Schutzmann tritt dagegen trotz der Uniform häufig zu ſehr als Menſch auf, der ſeine eigenen Anſichten und Leidenſchaften hat; manchen, dem nichts ferner liegt, als an Staatseinrichtungen rütteln zu wollen, ärgert es, wenn ein ſubalterner Beamter ihm gegenüber ſich als den geborenen Vorgeſetzten aufſpielen will. Das iſt nun einmal ein beſonders bei preußiſchen Beamten verbreiteter Wahn, der nur ſehr allmählich den modernen Anſchauungen weicht. Zum Lobe der deutſchen Schutzleute mag hervorgehoben werden, daß ſie häufig, wir möchten faſt ſagen meiſtens, eine freundliche Biite um Auskunft und dergleichen mit innerer Ge⸗ nugthuung durch eine höfliche Antwort quittiren, aber, wenn es zu ernſtern Zuſammenſtößen kommt, können ſie zu wenig ihr perſönliches Empfinden dem Erforderniß des Dienſtes unter⸗ ordnen. Wir nehmen übrigens durchaus nicht die Leute n Schutz, die ohne Anlaß ſelbſt in dem belobten Lande England zuweilen Poliziſten gegenüber protzig und verächtlich auftreten; das zeugt von einer Rohheit des Gemüthes, die man nicht ſcharf genug verurtheilen kann. Der Verfaſſer des obigen Artikels findet zwiſchen deutſchen und engliſchen Verhältniſſen ferner den Unterſchied, daß die engliſche Polizei bei den Behörden einen ausgedehntern Schutz genöſſe. Es iſt nicht recht klar, ob hier eine gewiſſe Partei⸗ nahme des Richters, der ja hauptſächlich hier in Betracht Kommt, für den Schutzmann verlangt wird. Nach unſerer Er⸗ fabrung iſt dieſe Parteilichkeit, die natürlich im beſten Glauben ausgeübt wird, eher bei den deutſchen als den engliſchen Ge⸗ lichten zu finden. Der deutſche Richter entſchließt ſich z. B. cbei der Zeugenvernehmung nur ſchwer, die Ausſage des Schutz⸗ nannes gegenüber andern Zeugenausſagen geringer zu bewerthen, ud in vielen Fällen trifft er auch damit unſtreitig das Richtige. HBei Vergehungen der Schutzleute, die„im Eifer des Gefechts“ 2 zvorfielen, iſt er in Anbetracht der ſchweren Aufgabe des Schutzmaunes und der ſchlimmen Elemente, mit denen er oft zu thun hat, mindeſtens eben ſo ſehr, ja noch mehr zu einer milden Auffaſſung geneigt, als der engliſche Richter. Das „Solidaritätsbewußtſein aller Beamten, der Nimbus der Uniform ſpielt in Deutſchland bei den handelnden Perſonen faſt unbe⸗ avußt eine größere Rolle. Wenn übrigens bei der Beſtrafung von Vergehen gegen Schutzleute in letzter Zeit eine mildere Praxis beobachtet wird, ſo hat dies in der Erfahrung ſeinen Grund, daß der Schutzmann häufig zuerſt zwar als Wächter des Geſetzes einſchreitet, dann aber die Ruhe verlor und ſtatt bei zuſtändiger Stelle die Beſtrafung zu bewirken, aufgebracht ſich zum Richter in eigener Sache aufwirft und ſich perſönlich Sühne verſchafft. Es iſt ihm in den wenigſten Fällen möͤglich, wie der engliſche Poliziſt die perſönlichen Ausfälle ſeiner Gegner Forläufig mit ſtillſchweigender Verachtung zu übergehen. Wenn du Schutzleuten ernſtlich eingeprägt würde, daß ſie nicht jene ſchroffe und ſtrenge Mannszucht, die im Heere nothwendig eſt, auch im öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten haben, daß ſte nicht mit irgend welcher Strafgewalt aus⸗ geſtatiet ſind, ſo würde auch das Verhalten des Publikums allmählich ein anderes werden. Zum Schluß eine Aumerkung über das Verhalten der Preſſe, die ja auch auf das Publikum in gewiſſem Sinne einwirkt: Anſtändigen Zeitungen bereitet es kelne Freude, Vergehungen von Pol zeibeamten agszugraben, Donnerſtag, 19. Auguſt 1897. (Gelephon⸗Ar. 218.) ſie ſind eher geneigt, ein Auge zuzudrücken, da der Schaden, ſocialdemokratiſchen und andern Hetzblättern Stoff zu liefern und von ihnen als ſonſt ſtaatsfreundliche Autorität angerufen zu werden, größer iſt als der zu erwartende Nutzen. Wenn aber die anſtändige Preſſe trotzdem in eine Kritik der beſtehen⸗ den Umſtände einzutreten ſich genöthigt ſieht, ſo kann ſie ver⸗ langen, daß man an maßgebenden Stellen ihr als Vertreterin des Publikums Gehör ſchenkt und, wie der Verfaſſer obigen Aufſatzes, ſich zu einer ruhigen, ſachlichen Erörterung bereit finden läßt. Geeignetere Vorbereilung und unnachſichtliche Aus⸗ ſonderung unbrauchbarer Elemente ſind Forderungen, deren Berechtigung ſonnenklar iſt. Deutſches Reich. Eine eigenhändige Abänderung des Kaiſers. Die Vereine in Oliva hatten bei der Hundertjahrfeier be⸗ ſchloſſen, am Thurm des Karlsberges, den einſt Kaiſer Wilhelm J. aus eigenen Mitteln erbauen ließ, ein Reliefportratt des alten Kaiſers anzubringen. Die Widmung ſollte lauten:„Dem Kaiſer Wilhelm.“ Die Pläne und Skizzen für das Portrait und die Widmungsſchrift wurden dem Civilkabinet des Kaiſers zur Genehmigung eingereicht. Jetzt hat der Kaiſer die Ge⸗ nehmigung ertheilt, die Widmung aber abgeändert, und zwar dahinlautend:„Kaiſer Wilhelm dem Großen widmet dieſe Tafel die Gemeinde Oliva.“ Die bayeriſche Volkspartei. Ueber ſeine Meinung von der Bedeutung und dem Wir⸗ ken ſeiner„bayeriſchen Volkspartei“ gibt der köſtliche Dr. Sigl im„Bayer. Vaterland“ Folgendes zum Beſten: „Denn das ſteht feſt, die Bildung einer hinreichend ſtarken baye⸗ riſchen Volkspartei bedeutet den Geburtstag einer ſelbſtſtändigeren bayeriſchen Politik gegenüber Preußen und gleichzeitig das Signal für eine ſolche auch in weiteren deutſchen Landen, den Beginn einer beſſeren Aera der Reichspolitik in Geſtalt einer Belebung des Selbſt⸗ ſtändigkeitsgefühls der einzelnen deutſchen Bundesſtaaten und deſſen fruchttragende Entfaltung in der Reichspolitik gegen das bisher ab⸗ ſolut herrſchende Preußen. Parlamentariſch, d. h. im Reichstage, würde eine neue kraftige Baſis dafür geſchaffen, in der Möglich⸗ keit einer Vereinigung aller gleichartigen Elemente, wie ſie als Welfen, Dänen, Polen, Elſäſſer ꝛc. ſich darbieten, denen bisher allerdings fälſchlicher, aber derzeit verdächtigender und deß⸗ halb wirkſamer Weiſe der Geruch der„Reichsfeindſchaft“ anhaftet und deren Agitation zudem unter dem Druck der preußiſchen Polizei ſehr unterbunden und auf die engen heimathlichen Grenzen beſchränkt iſt.— Würde aber im Reichstage neben der württembergiſchen eine bayeriſche Volkspartei auf dem Plane erſcheinen, ſo wäre ein breiter Boden geboten zu einer Einigung, und die württembergiſche, bayer. und hannoverſche Volkspartei würden in Verbindung mit den Polen, Elſäſſern und Dänen im geſchloſſenen Rahmen eine Partei von ele⸗ mentarer Wucht in allen ſie gemeinſam u. gleichmäßig betreff. Fragen gegenüber der preußiſchen Vergewaltigung oder Majoriſirung bilden, ganz abgeſehen davon, daß durch dieſen lebendigen Appell an das Stammes⸗Selbſtändigkeitsgefühl auch viele bisher noch laue Ele⸗ mente wachgerüttelt und fortgeriſſen würden, der entſtandenen Be⸗ wegung ſomit neue Kräfte zuführend und ihre Grundlage verbrei⸗ ternd und vertiefend, wie ja ſchon der heſſiſche Reichstagsabgeord⸗ nete Köhler für ſich und den mitteldeutſchen Bauernbund den An⸗ ſchluß an die bayeriſche Volkspartei im Reichstage offen proclamirt hat.“ Zuſtände in Chile und Warnung vor Auswanderung. »Ueber die deutſche Auswanderung nach Chile werden in neueſter Zeit vielfach widerſprechende Nachrichten verbreitet. In einem Artikel der„Südamerikaniſchen Rundſchau“ wird mit Bezug auf die in der„Deutſch. Kol.⸗Ztg.“ erlaſſene War⸗ nung vor der Auswanderung geſchrieben: Die Thatſache ſoll ohne Weiteres zugegeben werden, daß in den Kolonien des Araukanergebietes, alſo im mittleren Chile, nur das Fauſtrecht gilt. Nicht die Araukaner, ſondern die„rotos“ ſind es, die Leben und Eigenthum der hier angeſiedelten Koloniſten bedrohen und Zuſtände der Anarchie geſchaffen haben, die der ſtolzen Anden⸗ republik wahrlich nicht zur Ehre gereichen. Dieſe„rotos“ ſind ſo ziemlich das Schlimmſte, was an Mordſcheuſäligkeit exiſtirt, da ſie zum Morden und Sengen, und nur hierzu abgerichtete Menſchen⸗ beſtien ſind. Aus dieſem Kolonialdiſtrikt, und nur aus dieſem, ver⸗ lautet ſeit Jahren in der europäiſchen Preſſe der gellende Nothſchrei der Koloniſten, die der dortigen Anarchie zum Opfer gefallen ſind. Im übrigen Chile, wo überall die Fremden und ſpeziell unſere Landsleute, ein geſchloſſenes Zentrum bilden, ſo ganz beſonders in den deutſchen Kolonien von Valdivia, Puerto Montt, Oſorno, Los Ulmos, La Union, auf Chilos u. a.., ſind niemals Klagen über Rechts⸗ unſicherheit laut geworden, im Gegentheil, wir berufen uns auf das Zeugniß der diplomatiſchen und konſulariſchen Vertreter des Deut⸗ ſchen Reiches, wenn wir widerſpruchsvoll behaupten, daß in den ge⸗ nannten Niederlaſſungen ſich unſere Landsleute einer geradezu beneidenswerthen Sicherheit ihres Lebens und Eigenthums, und, wenn auch nicht der beſonderen Fürſorge der Regierung, ſo doch der wohl⸗ wollendſten Behandlung ſeitens der Provinzial⸗ und Lokalbehörden erfreuen. Wie amtlich verlautet, beabſichtigt die chileniſche Regie⸗ rung dieſer ſpezifiſch deutſchen Koloniſation im Süden Chiles, ſpeziell in Valdivia und Puerto Montt einen neuen Impuls zu geben. Iſt dieſe Abſicht der Regierung des Herrn Präſidenten Errazuriz ernſt zu nehmen, ſo wird, ſo viel an uns liegt, die deutſche Auswanderung nach dem Süden Chiles, ſpeziell nach Valdivia und Puerto Montt, in den Spalten unſerer Rundſchau immer den eifrigſten Fürſprecher finden. Hiernach muß es ſcheinen, als ob im ſuͤdlichen Chile Alles in ſchönſter Ordnung ſei. Ge ade jetzt aber kommt aus dieſem Theil Chiles die Nachricht von Gewallthaten die gegen deutſche Koloniſten verübt ſind: demſelbeu Abtheil Hanotaux, eeeee „Die letzt bekannt gewordene Greuelthat, die gegen deutſche Kolo⸗ niſten begangen wurde, trug ſich am 24. Mai zu. An dieſem Tage überfielen ſechs Banditen am hellen Tage das Haus des Koloniſten Emminger, verwundeten deſſen Frau und ein Kind, ſchnitten ihm ſelbſt den Hals durch und plünderten das Haus. Ein chileniſcher Poliziſt übernahm ſofort die Verfolgung der Mörder, verwundete zwei und verhaftete ſie. Es fragt ſich nur, ob auch der Richter des betreffenden Gebietes ſeine Schuldigkeit thun wird. Der deutſche Geſandte wird ſich gewiß der Angehörigen des Ermordeten, eines 75 Jahre alten Mannes, energiſch annehmen. Wie eine hieſige Corre⸗ ſpondenz erfährt, melden ſich krotz aller bisherigen Warnungen noch immer zahlreiche Perſonen auf den chileniſchen Konſulaten in Deutſch⸗ land, die durchaus nach Chile auswandern wollen. Die chileniſche Regierung ſollte veranlaßt werden, ſchleunigſt Truppen nach dem Süden des Rio⸗Rioftromes zu ſenden und im ganzen Kolonialgebiet, die Provinz Valdivia eingeſchloſſen, das Standrecht zu ploklamiren, Auf die oft angekündigte Reform und Verſtärkung der Polizei dürften die Koloniſten doch vergeblich warten. Aber nicht nur in dem ge⸗ nannten Gebiete iſt die Unſicherheit von Perſon und Eigenthum groß; beſonders ſchrecklich ſieht es in Oſorno, einer Stadt von elwa 3000 Einwohnern, aus. Schweiz. Soldatengeſchichten. In Zürich waren kürzlich Gerüchte von Recrutenqus⸗ lereien verbreitet und hatten ihren Widerhall in der Preſſe gefunden. Die röthlich durchhauchte„Züricher Poſt“ hatte daraus großes Capital zu ſchlagen geſucht, muß aber heute widerrufen. Sie ſchreibt: Der von uns gerügte Fall, daß in Zürich Cavallerierecuten auf allen Vieren laufen mußten, wird uns von dem betheiligten Offtzier folgendermaßen dargeſtellt. Unter den ihm zur Inſtruclion übergebenen Leuten hatten ſich Einige befunden, die durchaus nicht begreifen wollten, was beim Bahnreiten„Kruppe herein“,„Schulter herein“ u. ſ. w. be⸗ deute: ſchließlich habe er die Geduld verloren und einigen be⸗ fohlen, ſich auf alle Viere niederzulaſſen und ihnen an ihrem eigenen Leibe dann das Nothwendige demonſtrirt. Daraufhin hätten ſie begriffen. Eine Peitſche ſei nicht zur Anwendung gekommen, ebenſowenig hätten die Leute galloppiren oder traben müſſen. Eine merkwürdige Unterrichtsart bleibt dieſes„auf allen Vieren“ trotzdem. Frankreich. Die Abreiſe des Präſidenten verlief heute früh programmmäßig. Ein Trupp Infanterle ſtelkte die Ehrenwache, und eine Schwadron Euiraſſtre begleitete ihn zum Nordbahnhofe. Auf dem Wege zur Bahn hatte ſich eine beträchtliche Menge aufgeſtellt. Neben dem Präſidenten, der den Frack trug und den Großcordon der Ehrenlegion angelegt, hatte der Minfſterpräfident Meline platzgenommen. Ihm gegenüber ſaß General Hagron, Generalſeeretär der Präſidentſchaft, und Baron Fredericks, der zum perſönlichen Ehrendienſt beigegebene Militär⸗Attache der ruſſiſchen Botſchaft. Im zweiten Landauer ſaßen Hanotaux, Gervais und der Secretär Le Gall. Der Nordbahnhof war beflaggt, auf der Spitze flatterten eine franzöſiſche und zwei rufſiſche Fahnen. Der Wartefaal 1. Claſſe war in einen mit rothem Samt ausgeſchlagenen Ehrenfaal verwandelt. Die Menge bewillkommnete Faure lebhaft mit den Rufen: Es lebe Felix Faure! Es lebe Rußland! In dem Empfangs⸗ ſaale nahm der Präſident Abſchied und begab ſich unter Vorantritt des Chefs des Protokolls, gefolgt von den Miniſtern und hohen Be⸗ amten, auf den Bahnſteig. Bevor er in den Salonwagen ſtieg, reichte er bewegt mehrere Male dem Miniſterpräſtdenten Meline die Hand, ebenſo den andern Miniſtern. Mit Felix 1 fahren in die Admiräle Besnard und Gervais, Baron Fredericks, der Sekretär Le Galle und der Vicepräſident des Verwaltungsrathes der Nordbahn eſellſchaft. Die Lokomotive iſt ebenfalls reich ausgeſchmückt. Im Augenblick der Abfahrt entblößten alle Umſtehenden das„Haupt und der Präſident grüßte. Die Bombe, die in der Nähe des Nordbahnhofs fünf Minuten nach der Vorbeifahrt des Präſidenten Faure platzte, war ein eiſerner Cylinder mit einer Länge von 20 em und mit einem Durchmeſſer von 6 em. Sie war geladen mit Hufnägeln. Die Bombe war in einem kleinen leerſtehenden Stand einer Blumenverkäuferin an der Ecke des Boulevard Magenta und der Rue Lafayette ver⸗ borgen. Ein junger Mann, der im der Exploſion vor⸗ überging, ließ vor Schrecken eine gefüllte Weinflaſche fallen; die herbeieilende Menge nahm an, er ſei der Attentäter, und ſtürzte ſich auf ihn, erkannte aber bald ihren Irrthum. Die anfangs ſehr auf⸗ gebrachte Menge beruhigte ſich bald, als man ſich überzeugte, daß niemand verletzt war. Der am Nordbahnhof befindliche Polizei⸗ präfekt wurde ſofort benachrichtigt. Er ſtellte alsbald am Thatort Unterſuchungen an, die jedoch noch kein beſtimmtes Ergebniß hatten. Der Präſtdent Faure hatte bei der Abreiſe von dem Attentat noch keine Kenntniß. Die Machart der Bombe, ſowie aufgefundene Papier⸗ ſchnitzel, die die Worte„Vive la Liberté!“„Vive la Pologne!“ enthalten, weiſen darauf hin, daß der Anſtifter dieſes verungkückten Attentats derſelbe iſt, der auch die Scherze am Boſs de logne und vor der Bildſäule der Stadt Straßburg verurſachte. Spanien. „Gitelkeit des Schaffots“, Die Zelle zu Vergara, die den Mörder Angiolillo eine ſchließt, iſt 5 Meter lang und 3 Meter breit. Die Thür ſteht offen, daneben ſitzen zwei Gendarmen, die den an den Händen gefeſſelten Verbrecher nicht aus den Augen laſſen. Zahlreiche andere Poſten umgeben das Gebäude und ſind im Innern vertheilt, Spaniſche, franzöſiſche und engliſche Geheimpoliziſten ſind eingetroffen, um ſich die Perſönlichkeit des Mörders anzuſehen und mit den in ihrem Beſttz befindlichen Photographien zu vergleichen. In dem Verzeich⸗ niſſe der franzöſtſchen Polizei iſt Angiolillo übrigens als ein„gefähr⸗ licher“ Anarchiſt verzeichnet. Als er von Neuem photographirt werden ſollte, beſtand er darauf, erſt einen reinen Kragen, eine Eravatte und eine Brille anzulegen, da dieſe Gegenſtände bei den Vorgängen, die ſich unmittelbar nach der That abſpielten, abhanden ge⸗ kommen waren.„Ich will, daß man mich erkennt“ ſagte er,„mein Bild ſoll keine Caricatur ſein.“ Später erkundigte er ſich mit dem größten Intereſſe, wie es ausgefallen ſei. Er iſt offenbar ——̃—ä— ſvK—— Vyrr er rerr * i dem Schütenfeſt rrrrr 2. Selte Geueral⸗ Anzeiger Mannheim, 19! Auguſt. ſchon von der„Gitelkeit des Schaffols“ erfaßt. Sein erſter Wunſchgende beherzigenswerthe Zuſchrift zu: Man iſt im Allgemeinen leicht⸗ zeiger“ daran zu erinnern, daß er in früheren Zeiten, wo noch richtete ſich auf die Zeitungen, die über das Ereigniß handeln; erhin geneigt, die bei großen Unglücksfällen, Erdbeben, Ueberſchwem⸗ die Nationalliberalen die allgewaltigen Herrſcher im Rathhaufe erhielt ſie ſelbſtverſtändlich nicht. Als er hörte, daß er nicht nach mungen, Hagetſchlägen, Feuersbrünſten u. ſ. w. heutzutage ſich immer waren, bei ähnlichen Anläſſen mit keiner Silbe mit einer der⸗ Barcelona, fondern nach Vergara geſchafft werde, bemächtigte ſich bewährende und nicht dankbar genug anzuerkennende Mildthätigkeit artigen Forderung an den Stadtrath herangetreten iſt. ſeiner große Verſtimmung. Er hält den Meuchelmord für ein Einzelner wie ganzer Kommunen als ein beſonderes Kennzeichen Die„Volksſtimme“ ſcheint ein ſchlechtes Gedächt⸗ großes Heldenſtück und glaubt, daß nur die Höhe des Montjuich moderner Humanität und der ſtetig fortſchreitenden Kulturentwicklung niß zu haben. Unſeres Wiſſens iſt während der 9jährigen natio⸗ ein würdiges Piedeſtal für den Schlußack der Tragödie ſei. aufzufaſſen und zu preiſen; und doch finden wir ſchon in den älteſten nalliberalen Rathhausmehrheit die Nothwendigkeit der Unker 4 f ſtützung Bei der Hinrichtung in einem unbedeutenden Orte des Zeiten bei ähnlichen Vorfällen ganz dieſelben Aeußerungen theil⸗ von Waſſerbeſchädigten nur einmal zu Tage getreten. Dies war vor Baskenlandes fürchtet er, bald der Vergangenheit anheim zu fallen, nehmender Geſinnung und mildthaͤtigen Eifers. Als einſt die Inſel drei Jahren, als im Frühjahr weite Gebiete des badiſchen Mittel⸗ und ſein ganzer Ehrgeiz geht ja, wie bei ſo vielen dieſer Rhodos von jenem ſchweren Erdbeben heimgeſucht wurde(224 v. Chr.), und Oberlandes von einer ſchweren Waſſerkataſtrophe heimgeſucht Illummnirten, auf„Nachruhm“ aus. Montjuich war für ihn] durch welches das bekannte„ſtebente Weſtunder“, der am Hafen wurden. Damals hat der nationalliberale Stadtrath ſofort am das Licht, das ſeinen Namen in blutrothen Lettern über die ſtehende Koloß in Trümmer fank, entſtand in der ganzen römſſchen] nächſten Tage— es fand gerade die Budgetberathung im Bürgeraus⸗ ganze Welt widerſpiegeln ſollte. Mit komiſch wirkendem Pathos und griechiſchen Welt ein unglaublicher Wetteifer, den armen Rhodiern ſchuß ſtatt— die Summe von 10,000 M. angefordert und bewilligt, antwortet er, wenn man ihn fragt, was ihn denn eigentlich] zu helfen und die Nachwehen des großen Uuglücks zu mildern. Pri⸗ Wir erſuchen das Organ der neuen Rathhausmehrheit, uns gefälligſt die ſpaniſchen Angelegenheiten angehen:„Ich bin nur in geogra⸗ vatleute und Städte, Arme und Reiche, Fürſten und Könige mittheilen zu wollen, wann die nationalliberale Rathhausmehrheit 2 phiſcher Hinficht ein Italiener, aber das Unglück der ganzen Welt ſchickten ihre Liebesgaben, begleitet von Aeußerungen des Mitgefühls, die Pflicht der Nächſtenliebe gegenüber durch Hochwaſſer beſchädigten 4 1 intereſſtrͤ und beſchäftigt mich“. Gerne, ſo behauptet er, hätte er die noch heute etwas Rührendes an ſich haben und zur Bewunderung Landsleuten verabſäumt hat. Bis zum Nachweis dieſer Unterlaſ⸗ 5 auch dem General Polavieja den Garaus gemacht, aber Canovas hinreißen. Die Könige von Sieilien, Hieron und Gelon, ſandten ſungen müſſen wir die von der„Volksſtimme“ gemachten Bemerkungen ſei dazwiſchen gekommen. Als das nächſte Opfer bezeichnet er Felix jeder mehr als hundert Talente(über 1 Million Mark) und erhöhten als vollſtändig unbegründet zurückweiſen, Intereſſant iſt es übrigens, Faure. Man ßollte ſagen, Jemand der ſolche Sprache redet, müßte dieſe Wohlthat noch durch eine zart empfundene Ehrenbezeugung; daß der gleiche Vorwurf, den wir gegen unſeren Stadtrath erheben 6 ſchon in ſeinem Aeußern den blutgierigen Tiger verrathen und denn ſie errichteten auf dem Marktplatz ihrer Reſidenz zwei ſchöne mußten, in der geſtrigen Abendnummer der„Frankfurter Zeitung“ wenigſtens in zerriſſenen Kleidern, hungrig und mit drohenden] Bildſäulen, deren eine das Volk der Rhodier, die andere das Volk auch gegen den dortigen Stadtrath oder Magiſtrat, wie es in Frank⸗ It Blicken einherſchreiten. Nichts von alledem iſt der Fall. Auch der]der Sicilier vorſtellte, letztere die erſtere krönend, um, wie Polybius furt heißt, gerichtet wird. Anarchismus hat ſeine Dilettanten! Der Mörder iſt ein feiner ſagt, dadurch anzudeuten, daß die Sicilier ſich geehrt fühlten, ihren Wer die beiden Waſſerkünſtlerinnen im Cirenus Schu⸗ unger Mann von einnehmenden Geſichtszügen und faſt elegant ge⸗ unglücklichen Brüdern helfen zu dürfen.— Ptolemeus, König von maun noch nicht geſehen hat, der beſuche unbedingt die heutige ſt leidet. Niemand hätte ihn eines Verbrechens für fähig gehalten, Aegypten, ſchickte dreihundert Talente, eine Million Maaß Weizen, Vorſtellung, in welcher die beiden Damen zum letzten Male auf⸗ 8 wie ihn denn auch die Badegäſte in Santa Agueda wohl für einen Bauholz zu zwanzig Kriegsſchiffen und Handelsfahrzeugen, endlich] treten. Wir können verſichern, daß Jeder ſich freuen wird, unſerem 75 ekcentriſchen, nicht aber für einen gefährlichen Menſchen insbeſondere noch dreitauſend Talente(14139 000 Mark), um den Rathe gefolgt zu ſein. Die zwei ſchmucken Damen— ob ſie wirklich en. 5 Koloß wieder aufzurichten.— Aehnlich freigebig erwieſen ſich die aus Amerika ſind, wie man nach dem Programm annehmen könnte 3 ul jen. Könige Antigonus, Mithridates, Seleukos, Pruſtas, und die rei⸗ oder ob ihre Wiege in Europa geſtanden hat, iſt ja vollſtändig w Bu garien. chen Städte am Mittelmeer wett iferten mit ihnen. Unter gleichgiltig— führen in einem großen Eryſtall⸗Waſſer⸗Bafſin die be Der bulgari ſche Zaunks nig! den ſpendenden Pripatperſonen dürfte eine Fran Erwähnung ver⸗ aumuthigſten Bewegungen und Saltomortales, die ſie den Goldſiſchen m „ W 8 0 dienen, die ihrem Namen Chryſeis(die Goldige) in Wahrheit Ehre abgeguckt haben, aus, ſchwimmen wie dieſe in dem Baſin herum 11 115 ſeit ſhen i 5 ee ſie 0 ſchenkte Thelfachen und in Fue d N 1 dem ihnen heimiſch ewordenen Element allerlei 97 8 anderen ſich rein zu waſchen un ſeine beleidigenden] dieſer iſtoriſch verbürgten hatſachen und im Hinbli arauf, daß ſonſtige Kurzweil. Minutenlang halten ſich die beiden Damen unter Koburger Aeußerungen abzuleugnen ſucht, ſo bleibt 1 0 die unſere Stadt anläßlich der großen Ueberſchwemmung Anfangs der der Oberfläche des Waſſers auf, Es iſt wirllich ſtaunenswerth, was 2 Frage offen, warum er nicht einen bezü lichen offiziellen Schritt achtziger Jahre ſelbſt in der Lage war, die Segnungen opferfreudi⸗ dieſe Waſſerkünſtlerinnen, die für Mannheim vollſtändig neu ſind, 1 5 vezug oftztel ger Mildthätigkeit kennen zu lernen, iſt es für unfern Stadtrath leiſten. Auch ſonf⸗ iſt Herr Direktor Schumann beſtrebt, jeden Abend ha in gehöriger Form in Wien unternimmt. Als Erklärung hier⸗ eine EGhrenpflicht, dem Beiſpiele anderer Städte folgend, un⸗ etwas Neues zu bieten. So wurde geſtern die humorvolle Panto⸗ ge verlautet von guter Seite in Sofia, daß Stoilow verzüglich den durch Unwetter und Ueberſchwemmung nothleidenden mime Der eiferſüchtige Schuhmacher“ aufgeführt, in welcher den B. einlich zu einem pater peecavi Oeſterreich⸗Ungarn Bezirken unſers engern und weitern Vaterlandes mit einer ent⸗ vortreffliche Clown Gou⸗Gou die Hauptperſon war, was dem Ganzen kli gegenüͤber ſich bereits bequemt hätte daß es aber Fürſt ſprechenden Spende aus ſtädtiſchen Mitteln nach Kräften und hilf⸗ das beſte Gelingen von vornherein ſicherte. Bemerkt ſei noch, dasß Be 9 85 755 bereit beizuſpringen.— Schon ein altes Sprüchwort lautet: Wer im geſtern die einzelnen Künſtler verſchiedene neue intereſſante Tries an Ferdinand ſelbſt ſei, der hierzu ſeine Zuſtimmung ver⸗ Unglücksfalle raſch gibt, der gibt doppelt.— Hier handelt es ſich vorführten. t habe. Der Fürſt ſoll in ſeiner bekanntenum die Ehre und das Anſehen unſerer als opferbereit weithin be⸗ a. Die Centralkommiſſion für die Rheinſchifffahrt wird am wi Eitelkeit und Großmannsſucht ſich vom Wjener Hofe beleidigt] kannten Vaterſtadt Mannheim, und welchen Betrag auch der ver⸗ 31. Auguſt d. J. zu ihrer ordentlichen Sitzung in Maunheim zu.: Se fühlen und von einer geradezu feindſeligen Stimmung gegen ehrliche Stadtrath beſchließen mag, er kann im Voraus des Dankes ſammenkreten. NAn derſelben wird als Vertreker Badens Miniſterial⸗ ler 5 und der freudigen Zuſtimmung der Bürgerausſchuſſes und der ge⸗ direktor Geheimerath Dr. Schenkel theilnehmen. den Kaiſerſtaat erfüllt ſein. Danach gewänne die ganze Ange⸗ ſammten Bürgerſchaft ſicher ſein. Schwere Kataſtrophen für Süddeutſchlaud, das Elſaß, dir legenheit eine weſentlich andere Geſtalt als bisher, und es ftele Der Goldpakal, welchen der Großherzog von Baden für die Oſtfrankreich und Deſterreich prophezeit für die zweite Hälfte des Fr von nun ab die Verantwortung für alles Weitere nicht mehr diesjährigen Rennen in Iſſezheim ſtiftete und der gegenwärtig im Auguſt der Prager Meteorologe Zenger, lt. Ff. Z. augenblicklich wü dem Miniſterpräſtdenten, ſondern dem Fürſten von Bulgarien Kunſtgewerbemuſeum in Karlsruhe ausgeſtellt iſt, präſentirt ſich in Gaſt der Akademie der Wiſſenſchaften in Paris. Hoffenklich gehen Rkiß 70 2 ge ſehr geſchmackvollem, ſchlankem Aufbau von anſehnlicher Höhe als dieſe Anfagen nicht in Erfüllung. zu. Fürſt Ferdinand muß in der That ſeine politiſche Figur eine höchſt gediegene Arbeit der Goldſchmiedekunſt. Der Fuß von 8 Aaiſerahätte-Salſoniheater, Lachen iſt die Deviſe, nach In geradezu durch ein Vergrößerungsglas betrachten. Denn ſonſt zylindriſcher Grundform zeigt die Widmungsinſchrift, ſowie das welcher der kundige Bühnenpraktiker Rudolf Kneiſel für's Theater Ant iſt dieſe Don Quixoliade des bulgariſchen Zaunkönigs uner⸗ Wappen und die Naimenschiffre des Spenders und iſt, der Höhe des geſchrieben hat i chi„Papageno“ gilt für den beſten ſeiner Schwänke wir klärlich Ganzen entſprechend, kräftig und breit behandelt. Ueber dem mit aus neuerer Zeit. Zündend ſind die drolligen, urkomiſchen Siluationen nuf 1 Widderköpfen geſchmückten Wulſt des Uebergangs zum Hauptkörper]darin und daher die heiterſte Wirkung ungusbleiblich, Erwägt man iſt Die Feier in Ruſtſchuk. erhebt ſich die Kuppe d ebt 5 des Pokals in Geſtalt eines aufrechtſtehenden zudem die treffliche, humorvolle Darſtellung, wie ſie hier heute Sa Aus Ruſiſchuk wird über die dort am 14. ds. ſtattgefundene Ellipſoids. Dieſelbe iſt am oberen Rande von geflügelten Engels⸗] Donnerſtag geboten wird, ſo ſollte kein lachluftiger Theaterfreund die den feierliche Begehung des 10. Jahrestags des Regierungsantritts des köpfen in kräftigem Relief flankirt und anf mance Außenfläche„Papageno“⸗Aufführung verſäumen. als Jürſten Jerdinand Folgendes gemeldet: Die Feſtlichkeit wurde mit mit ſtilvollen, getriebenen Ornamenten geſchmückt. Den Deckel be⸗ Die Ehrenpreife, welche der Athleten⸗Club Schwetzinge, käck eiuem Tedeum begonnen, worauf der Fürſt auf dem Marsfeld eine krönt eine zzierliche weibliche Figur mit erhobenem Lorbeer des Vorſtadt bei dem am 8. und 9, Auguſt in Neuſtadt a. H. ſtattgehabten fFfrei Truppenrevue abnahm. Der Kriegsminiſter überreichte dem Fürſten] Sieges. Einen beſonderen Schmuck des Kunſtwerkes bilden die in 1. Kreisfeſte vom 4. Kreis des Deutſchen Athleten⸗Berbandes er⸗ die as Militärkreuz für zehnjährigen Dienſt, welche Ceremonie von der Natuürform ausgeführten, äußerſt geſchickt und leicht behandeltenrungen hat, ſind bei Herrn J. G. Haaf, Kaufmann, Schwetzinger⸗ anweſenden Menſchenmenge, die ungefähr 15,000 Perfonen gezählt Gewinde und Gebinde von Blättern und Blüthen, die als Meiſter⸗ ſtraße 90, ausgeſtellt, haben dürfte, mit lebhaften Zurufen begleitet wurde. Der Fürſt ſtücke der Metallplaſtik bezeichnet werden dürfen. Der ganze Pokal Eine gemeine That. Auf unſerer Redaktion ſtellte ſich geſtern des nahm im Laufe des Tages die Glückwünſche der auswärtigen Ton⸗ iſt in matter Vergoldung, die nur an den Buckeln und einzelnen der Hauptbe cheiligte in der in unferer vorletzten Rummer mſt den mit ſchaften entgegen. Die Stadt hat aus anderen Stellen durch Glanzpolitur wirkſam unterbrochen wird, ge⸗Spitzmarke„Eine gemeine That“ mitgetheilten Affaire Reinhard vor. ſcho Flaggenſchmuck angelegt. Abends gab die halten. Ausgeführt wurde der Pokal in der Großh. Kunſtgewerbe⸗ Er behauptet, den Rieinhard nicht auf der Straße angefallen auf Galadiner, Der Sultan hat am ſchule in Karlsruhe. zu haben, vielmehr ſei den Thätlichkeiten ein Wortwechſel ſind dinand eine Glückwunſchdepeſche* Deutſche Nationalfeſte. Die Mainzer Ortsgruppe des all⸗ vorausgegangen, zu, welchem Reinhard durch eine mehrere Zei gute Verhältniß zwiſchen Suzerän und deutſchen Verbandes hatte ſich mit dem Ausſchuß für die deutſchen Tage vorher emachte beleidigende Bemerkung den Ankaß lend an hat dem türtiſchen Commiſſariat in Nationalfeſte in Verbindung geſetzt und nunmehr von dem Vor⸗ gegeben habe. it der Schmiedeſtreikgeſchichte habe die Affaire gebe iſchen Handelsagentien in der Türkei ge⸗ ſitzenden deſſelben, Herrn von Schenckendorff, die Antwort er⸗ nichts zu thun gehabt. Auch iſt der betreffende Hauptbetheiligte ſeit en Anlaſſe ihre Gebäude zu illuminfren, halten, nach welcher der Vorſchlag, Mainz zur Feſtſtätte zu wählen, 14 Tagen gar nicht mehr in der Dörflinger'ſchen Achſenfabrik be⸗ derk Beachtung findet. Herr von Scheuckendorff erkannte an, daß der ſchäftigt, Wir geben dieſe Mittheilungen des Hauptbetheiligten de Platz hiſtoriſcher Boden iſt und allem Anſcheine nach auch den wirth⸗wieder, um auch ihn zum Worte kommen zu laſſen. Wer in Wirklich⸗ er ſchaftlichen Anforderungen entſpreche. Er verſpricht ferner, daß der keit Recht hat, der Geſchlagene oder ſeine Gegner, wird jg die ein⸗ eh Aus S ktadt und Land. Platz 510 0 0 1 725 geleitete Unterſuchung ergeben. oll Verban eutſcher uüchdrucker(Bezirksverein aun⸗ *Maunheim, 19, Auguſt 1897, heim). 5 315 ſt. ihren ogedruker ſtatten am kom⸗ eeadiag ner rineorologiſchen ſſo „Der Großherzo und die Frau Gro herzogin haben dem] menden Sonn ag, 22. Auguſt, ihren Co egen in Mannheim und 15 8———— bg⸗ Karlsruher Sitſee 1 5 Hnterſkzung ee Gewit⸗ Ludwigshafen ate ab. 355 den Letzteren iſt folgendes S„„ ta terbeſchädigten Württembergs den Betrag von 1000 Mark über⸗ Frogramm aufgeſtellt wor„effnorgens 9 Uhr Frühfchoppen in„ 2 8 8 18 wiefen Ludwigshafen; halb 11 Uhr Beſichtigung der Mannheimer Hafen⸗ Datum Zeit 8 5 5 2 383 33 e zeir 77 endi anlagen; halb 1 Uhr gemeinſchaftliches Mittageſſen im„Vadner 8 288 2 78 gen dal Mit den Einſteigen in fahrende Zügen der preußiſchen 1 bals e uh Spaßtergaug Jurch die t bt. Pen 3 S* 28 28 Bahnen beßdagge ſich ſolgender Erlaß der preußiſchen Eiſenbahn⸗ 90 i le8 Bei paß be⸗ M 2 085 6 ude won 6 Uhr an mm& 4 83 85 95— Direktion: Da es mehrſach vorgekommen iſt, daß Reiſende, welche eo 8 1 ei uſt 76 90—— guf einen bereits in Bewegung befindlichen Zu eſprungen waren, Da at der Maunheimer Stadtra ewilligt? Der 8 von Eiſenbahnbedienſteten 1 7117 55 Meneaben entfernt unter dieſer Spitzmarke in unſerer vorletzten Nummer gebrachte Ar⸗18,Auguſt Morg. 70758,118,2 8 2 5 worden ſind, wodurch ſowohl die Reiſenden, als auch die betreffenden tikel hat in der Sache den Beifall des Hauptorgans der neuen Rath⸗ 18 Mittg. 20788,2 26 8 WS88 4 aün Eiſenbahnbedienſteten in große Gefahr kamen, ſo ſollen für die Folge hausmehrheit, der ſoztaldemokratiſchen„Volksſtimme⸗ gefunden. Das i8. erg. 20126, ide derartige Reiſende nicht mehr vom Juge entfernt, fondern es ſoll] freut uns. Wir halten es für tenk ungbweisbare Pflicht des Stadt⸗ 18 Abds, 9⸗0,758,2.22.4 ihnen das Einſteigen vielmehr nach Möglichkeit erleichtert werden. raths, eine entſprechende Summe für die Waſſerbeſchädigten zu be⸗ 5 15 477 22, ſtill ein Der Zugführer hat dann nur dafür zu forgen, daß derartige Reiſende willigen. Der Bürgerausſchuß wird ſicherlich die erforderliche Zu⸗ 19 Morg. 7/752,4 17.8 in, guf der nächſten geelgneten Station eventuell auf der Zielſtation ſtimmung geben. Schon die Erinnerung an die ſchwere Waſſerkatg⸗—* org. +l7, zan vorgeführt werden, um die Perſonalien feſtzuſtellen und das Straf⸗ ſtrophe am Rhein in den 1880er Jahren ſowie das dadurch bedingte 5 Aein verfahren wegen Bahnpoltzet⸗lebertretung einleiten zu können. Geſübl der Dankbarkeit verpflichten unſere Stadt zur Hilfeleiſtung. Luoce Temperatur den 18. Auguſt + 28,8 v erſe ! Nächſteuliebe und Mildthätigkeit im Alterthum. Auf Infoweit ſind wir alſo mit der„Volksſtimme“ einig. In dem Ar⸗ iefſte vom 18/19. Auguſt 17.8 Fer. unſere gewiß berechtigte Frage:„Was hat der Man nheimer tikel des Sozialiſtenblattes findet ſich aber noch folgender Paſſus:*Muthmafßfliches Wetter am Freitag, 90. Aug. Aueh der aß abeilligtf“ geht uns ven befreundeter Seite fol⸗ Aber doch können wir nicht verſagen den„Generalan⸗ lahte in Scholtland aufgetretene Lultwirbel wandert gleich feinen 809 7 Der Direktor lächelte vielſagend.„Vergeſſen Sie nicht, mein zGriſon kam zur feftgefetzten Zeit pünktle⸗ in mein Hokel und zam 7 Fa antwortete er, daß der Margulzs von Chevreuſe und ſeine ließ ſich von mir igunächſt 75 einmat Alhen dusheeg eue lach kr l krgaug kr krnig. attin einer der erſten Familien des Fandes angehören und Einzelne Fragen, die er dazwiſchen warf, bewieſen jnir, mit welcher Aͥrüßf die Kartauſe nicht nur von allerhöchſter kirchlicher Seite, ſondern ſchnellen Auffaſſungsgabe er meinen Mittheilungen folgte. Als ich Roman von A. J. Mordtmann, auch von Ihrer Majeſtät der Kaiſerin beſchützt wird. Ich will nicht zu Ende war, fragke er mich, ob ich ein Bild von Herrn von Lilien⸗ 1 Hulle Rechte vorbehalten. Nachdruck verboten, behaupten— beachten Ste dies wohl,— aber es wäre immerhin ecron habe; es wäre das ein wichtiges Hülfsmittel für ſeine Nach⸗ ew (Für Anmerifa copyright) möglich, daß man an maßgebendſter Stelle eine weitere Unterſuchung forſchungen. Glücklicherweiſe konnte ich ihm das Gewünſchte geben. Sun der Sache nicht gern geſehen hätte,— kurz, ſie wurde nicht weiter Auf meine Frage, wie er vorzugehen gedenke, antwortete er; en 45) ortſetzung.) verfolgt.“„Ich reiſe zunächſt an Ort und Stelle nach Maubenge und Feignies un Der Polizeidirektor blätterte in dem Aktenhefte und erzählte, Ich wußte genug: die Unterſuchung war jedenfalls niederge⸗ und werde mich dort orientiren. Das Weitere hängt von den Um⸗⸗ Leine nachdem er gefunden, was er ſuchte, weſter;„Die Abweſenheit eines ſchlagen worden, weil man nicht die einflußreiche Familie des ſtänden ab. Ich ſchreibe Ihnen ſogleich.“ er Arztes zu könſtgtiren, hat viele Mühe gemacht, aber es iſt gelungen, Marquis oder ſeiner Gattin bloßſtellen wollte; klerikale Einwirkungen„Sehr gut“, war meine Antwirk.„Vor allen Dingen wollen wir uſe Die Polizei fahndete nun auf den Gegher Lilienerons, den Marquis hatten dabei eine große Rolle geſpielt, Vorſicht war alſo auch jetzt dafür ſorgen, daß es Ihnen nicht an Geld fehlt. Wie viel glauben rrau 0 Chevreufe, der deecende den 115 80 ich gleich ee noch geboten. 5 ie Geiſon hen a 840 will, nie wieder aufgefunden worbden iſt, Eine anonyme Denun⸗ Der Direktor klingelte nun und ließ ſeinen Agenten Griſon ein⸗ riſon getraute ich mit zwei⸗ bis dreihundert Franks recht weit in ziatſon. dieſe hier„ kennen Sie die Handſchrift?“ treten; dies war ein Mann von etwa e 920770 mit zu kommen. Ich gab ihm ſechshundert und ſtellte ihm, die Nach⸗ Vat Ich verneinte; er blätterte zurück und zeigte mir ein anderes] Augen und eneſchloſſenem Geſichtsausdruck; das Haar trug er kurz forſchungen möchten ausfallen, wie ſie wollten, eine namhafte Be⸗ 7 Nerd Blgtt mit genau derſelen Handſchrift,„Das“ bemerkte er,„iſt ein] geſchoren, das Geſicht glatt raſirk. Der Dikekter ſtellte uns vor und lohnüng in Ausſicht. Er lächelte zufrieden und hetheuerte mir, daß eern vor dem Buell von Botho von Lilteneron geſchriebener Brief, und verabſchiedete ſich dann mit den Worten:„Ich habe nun Alles fürer nichts unverſucht laſſen würde; mehr als am Gelde läge ihm daran, 5 es iſt doch ein ſonderbares Ding, daß dieſer Herr nach feinem Tode Sie gethan was jn meiner Macht ſtand, und Ihuen alles mir zu⸗]der Empfehlung ſeines Vorgeſetzten Ehre zu machen 80 00 Line Anzeige machen konnte. Nun, hier wurde von ihm berichtet, der gängliche Material mitgetheilt. Ich wünſche Ihnen piel Glück und Nun kam ich auf die Idee zurück, die mich feit Vormittag unab⸗ mich Marquis lebe als Mönch im Klloſter la Chartreuſe, So ungern bitte Sie, mich von denm Erfolg Ihrer Bemüſungen in Kenntniß zu läßpig beſchäftigt gatte. Ich ſtagte,Griſen, bo er es für möglich friſg wir uns mit dem Kloſter befaſſen mochten, wir konnten doch nicht ſetzen.“ alte, über die geheimnißvolle Porſönlichkeit, die in den Orden der Sie umhin und leiteten ſehr vorſichtig Recherchen ein. Dieſe müſſen trotz⸗ Ich bedankte mich gebührend bei dem wackeren Manne und ging artäuferr eingetreten war, im Kloſter ſelbſt Aufſchlüſſe zu erhalten. unſe dem— wo der Klerus im Spiele iſt, iſt eben Alles möglich— ruchbar] mit Griſon fort. Wir perabredeten, da er noch einige nothwendige„Möglich oder nicht verſucht muß es werden!, meinte er.„Nur 1 Adol geworden ſein; als wir der Chartreuſe einen Beſuch abſtatteten, gab Dinge zu beforgen hatte, eine Zuſammenkunft auf heute Abend, und iſt die Sache ganz außerordentlich ſchwierig. Wenn die guten keben der Prior unumwunden zu, daß allerdings kurz nach dem Duell ein ich benuͤtze die Awiſchenze unf Dir dieſen Brief zu ſchreiben, lleber Mönche nur die Ueberzeugung hätten, erſtens, daß keinem der Ihrigen beſſe Nopize dort Aufnahme gefunden habe; diefer ſei aber vor wenigen] den wefteren Verlguf hoffe ich baldigſt berichten zu können. darüber ein Leides geſchähe, zund zweitens, daß ſie keins ihrer Mit⸗ Das Tagen zn Miſſtonszwecken in das Gelobte Lalld entſandt worden, 10, Kapitel glüsder dadurch verlferen würden, ſo könſtte man ſte vielleicht zum 91 weil der Prior ihm die Berührung mit den Gerichten erſparen wollte. ga Ch 35 Reden bringen. Vielleicht.. Nun, eß muß eben verfucht werden. Auu Uebrigens ſei der neue Mönch nicht ein Franzoſe, nicht ein älterer Ebartreuſe. Aber wie? 5„ Herr, ſondern ein noch junger Mann und ein eutſcher“, Eine Woche ſpäter traf abermals ein Brief von Vincenz ein; den Darauf erklärte ich ihm, daß ich, damit keine Zeit verloren ainge,. hard Ich war auf dem Gi fel des Erſtaunens Jedenfalls Herr von Inhalt des früheren hatte Herr Perela an ſeinen Auftraggeber über⸗den Verſuch bei den Kartäuſern ſelbſt anſtellen wollte, während er bei 2 Lilieneron!“ rief jch 5 79 8 mittelt und darauf die Antwort erhalten, daß Herr von Hennings nach Maubeuge reiſte. Er nickte beifällig und fagte: 1 f˖ 155 7 5 unter lebhaftem Danke für das bisher Erreichte mit Spannung auf„Das wäre freilich das Beſte und Förderfamſte, Ich hätte da 5 15 Bielleicht— vielleicht auch nicht“, exwiderte der Direktor⸗ weitere Nachrichten warte; ſchon nach dieſem erſten Erfolge be⸗ eine Möglichkeit, Ihnen den Weg zu ebnen, die ich freilich ungern lelbſt Hier endigen meine Informationen.„Das Protokoll über die Aus⸗ trachte er ſich nur als Verwalter, nicht als Eigenthümer der Lilien benuße— aber man muß kein Miktel unverſucht laſſen.“ ie ſage des Priors iſt das letzte Aktenſtück in diefem Hefte.“ eronſchen Güler. Fortſetzung folgt,) Ich konnte nicht umhin, meiner lebhaften Verwunderung über Der zweite Brief von Vincenz lautete in dem auf die Ange⸗——————ů— dieſen auffallenden unbekriedigenden Schluß Ausdruck zu geben, legenheit Lilizneron bezuͤglichen Theile wie folgt; . 5 1 8 —...ͤ ͤV bo noch thhaufe ler der⸗ 0 ch ts natio⸗ tützung ar vor Mittel⸗ geſucht 5 rt am eraus⸗ villigt, älligſt hrheit digten terlaf⸗ ungen igens, heben tung“ Frrank⸗ Schu⸗ ulige auf⸗ ſerem rklich önnte indig die ſchen erum erlei; inter was ſind, bend nto⸗ der nzen daß rics am zus ial⸗ aß, des lich hen — ach ter nke ien an ute die let en r⸗ *0 un Es F. n l 12 55 it 0 * ⸗ 2 — bewande ihrer Rolle als„Iphigenie“ beftattet zu werden. 8 2* Kuſchigen Garten geführt, der ſich an das reizende Heim in der 60 a e zu Hietzing ſchmiegt und in dem ein mit Wid⸗ Aungsſchleifen behangener Lorbeerbaum, der ihr damals auf die gBühne ſthätigkeitsvorſtellung hatte die mit einer Motivirung übernommen, die allgemein bekannt zu werden Shelung die Pſerde von ihrem Wagen ausſpannen. W Mannheim, 19. Auguſt. Geueral⸗Anzeiger. 3. Geite. rgängen nach Miktelnorwegen weiter. Im Südweſten Europas zauert der Hochdruck fort; aber in Süddeutſchland die gewitterigen Zufteinſenkungen an Zahl und Tiefe zu. Trotz vereinzelter Ent⸗ ladungen dauert deßhalb auch am Freitag und Samſtag die Ge⸗ witterneigung noch fort, um jedoch bald wieder völligen Aufheiterung zu weichen. Exploſion. Geſtern Abend platzte in der chem. Fabrik von Weyl u. Cie. Waldhof ein Rohr, wodurch ca. 100 Kilo Schwefel⸗ und Salpeterſäure ausliefen. Bei den Erſtickungsarbeiten zog ſich der ledige Schloſſer Friedrich Schmidlin am Rücken und Genick der⸗ artige Brandwunden zu, daß er in das Allg. Krankenhaus verbracht werden mußte. *Todesfall. In Frankenthal ſtarb der bekannte Mannheimer Bote Franz Heilmaier, im Volksmund„Geldbeutelche“ gengunt. Heilmaier erreichte ein Alter von etwa 75 Jahren. Aus dem Grofherzogthum, Ladenburg, 16. Aug. Immer wenn die Muſen mit ihren edlen Künſten in den Dienſt der Wohlthätigkeit treten, durften ſie berechtigten Anſpruch machen auf ein zahlreiches und dankbares Pub⸗ likum. So hatte ſich denn am Abend des 15, Auguſt eine ſtattliche Anzahl Zuhörer im Saale des Gaſthauſes zum Schiff eingefunden, um dem Konzert beizuwohnen, das der hieſige Geſangverein, unter⸗ ſtützt von bewährten hieſigen und Mannheimer Soliſten, zu Gunſten der Hagelbeſchädigten des Kreiſes Eppingen gab. So ſehr man ge⸗ wohnt iſt, bei derartigen Veranſtaltungen des Geſangvereins gediegene Leiſtungen zu hören, ſo mußten geſtern ſogar die hochgeſpannten Er⸗ wartungen eines verwöhnten muſikaliſchen Geſchmackes befriedigt werden. Dazu trugen vor Allem die Mannheimer Gäſte bei, die als berufene Künſtler klaſſiſche Produktionen bieten. Herr Kammer⸗ muſtker Rud. Bärtich entzückte durch die elegante techniſch vollendete und dabei ſo gemüthvolle Art ſeines Violinſpiels. Er trug mehrere Nummern vor, darunter eine Kompoſttion eines Bruders Herrn Rich. Bärtich, die ſich durch einen eigenartigen Melodieenreichthum aus⸗ Letzterer hatte die Freundlichkeit, die Klavierbegleitung zu ämmtlichen Solo⸗Piecen zu übernehmen und wird man kühn be⸗ haupten können, daß wir in Ladenburg noch nie ein derartiges Spiel gehört haben. Herr J. Groß verfügt über einen wunderbaren Bariton, der in allen Lagen und Nuancierungen gleichanſprechend klingt. Am herrlichſten kam derſelbe in der Ballade v. Reinhold Becker„der Trompeter an der Katzboah⸗ zur Geltung; aber auch die anderen Darbietungen dieſes Herrn ſind der erwähnten würdig zur Seite zu ſtellen. Drei Ladenburger Damen waren es, die in liebens⸗ würdiger Weiſe es unternommen hatten, die einheimiſche Kunſt als Soliſtinnen würdig zu repräſentiren. In Fräulein Agrikola lernten wir eine gewandte Klavierſpielerin kennen, die recht wohl berufen war, als Partnerin mit einem Künſtler wie Herr Muſik⸗ direktor Rich. Bartich aufzutreten. Neben der erprobten Sängerin Frau Rharnberger, die wie ſchon früher, ſo auch jetzt in liebens⸗ würdiger Weiſe 4 Nummern des Programms übernommen hatte, ziß Fräulein Hochſtetter durch 2 nekte, mit ihrer klaren weichen Stimme vorgetragene Lieder das Publikum zu lautem Beifall hin. In gewohnter Meiſterſchaft wurden die Chöre vom Geſangverein unter der erprobten Leitung ſeines Dirigenten ausgeführt und ſo wirkte Alles zuſammen, um dieſen muſikaliſchen Abend zu einem ge⸗ nußreichen zu geſtalten. Auch das materielle Ergebniß mit 160 Mk. iſt in Anbetracht deſſen, daß hier eine zu gleichem Zweck veranſtaltete Sammlung vorausging, als befriedigend zu verzeichnen. So hat denn auch Herr Freitag allen Zuhörern aus dem Herzen geſprochen, als er in beredten Worten dem Danke Ausdruck verlieh, der haupt⸗ lächlich den Mannheimer Gäſten und den hieſigen Damen für ihre kreundliche Mitwirkung gebührt und ebenſo den wackeren Sängern, die trotz geſchäftlicher Abhaltungen ſo Tüchtiges zuſtande gebracht. Karlsruhe, 17. Aug. Die Hoffnung der Reſidenzler, daß wenigſtens ein Theil der Albthalbahn noch im Laufe dieſes oder des nächſten Monats dem Verkehr übergeben wird, verringert ſich mit jedem Tage. Trotzdem die Geleiſe von Karlsruhe bis Ettlingen ſchon ſeit einigen Wochen fertig geſtellt ſind und auch die Arbeiten auf der Strecke Ettlingen⸗Marxzell ſchon ſo weit vorangeſchritten ſind, daß eine Eröffnung dieſer Theilſtrecke ſchon in allernächſter Zeit wohl möglich wäre, heißt es jetzt, daß die Bahn erſt nach Vol⸗ lendung der ganzen Strecke Karlsrühe⸗Herrenalb dem Verkehr über⸗ geben worden ſoll. Farlsruhe, 18. Aug. Die Demokraten haben in ihrer geflrigen verkraulichen Verfammlung im„Prinzen Karl“ als Kandidaten für de Handtagswahl den Herrn Bauunternehmer Bletz hier aufgeſtellt, er ſich auch bereit erklärt hat, das Opfer der Kandidatur zu über⸗ ehmen. Herr Bleß iſt, ſo ſchreibt hierzu die„Bad. Edztg.“, uns ollſtändig unbekannt. Büßl,g17. Aug. Am Samſtag mußte infolge des ganz ko⸗ ſſalen Andranges hier ein Extrazug mit 22 Waggons Frühzwetſchgen bgeſertigt werden. Am Samſtag und Sonntag wurden auf den tationen Bühl und dem angrenzenden Ottersweier nicht weniger Is 50 Waggons mit Frühzwetſchgen abgeſendet. Die einzige Ge⸗ 15 Eiſenthal vereinnahmte allein für Zwetſchgen ca, 30,000 ar Buntes Feuilleton. — Profeſſor Rudolf Falb, der auf eine Einladung des kauf⸗ nänniſchen Vereins„Merkur? in Teplitz⸗Schönau ſich daſelbſt, ſchwer zidend, einer mehrwöchigen Kur unterzog, hat an den Obmann des ereins nachſtehendes Schreiben gerichtet:„Geehrter Herr! Nach einer Abreife von Teplitz drängt es mich, dem kaufmänniſchen Ver⸗ in„Merkur“ und Ihnen, als deſſen Vorſitzenden, meinen wärmſten zank auszuſprechen für die bedeutende Hilfe, welche Sie mir in zeiner Kur geleiſtet haben. Durch die energiſche Inangriffnahme erſelben von Seite des durch den Verein mir zugekheilten Arzles, er die günſtige Wirkung der Therme noch durch Glektrieität und Naſſage unterſtützte, iſt es ſchon nach vier Wochen gelungen, eine ſo edeutende Beſſerung meines Leidens herbei zu führen, daß trotz der Schwächung durch die nahezu zwölfſtündige Rückfahrt mich meine zamilie mit dem freudigſten Staunen empfing und ich mich jetzt, lach dreitägiger Ruhe, außergewöhnlich wohl befinde. Mit herzlichen Zrüßen ꝛc. Berlin, 10. Auguſt 1897. Rudolf Falb.“ — Eine Erinunerung an Charlotte Wolter. Bekanntlich hat ze vor einigen Wochen verſtorbene große Künſtlerin. 8 ſer ieſer Lunſch iſt hauptſächlich auf den großartigen Triumph zurückzuführen, en Shalente Wölter in dieſer Rolle bei einer Wohlthätigkeitsvor⸗ tellung und in einem— Vorſtadttheater zu Wien errungen hat. Ziner ihrer glühendſten Bewunderer erzählt uns, wie dies gekommen. er die Wolter in den letzten Zeiten beſuchte, ward gern in den gebracht worden war, die rührendſte Pflege fand. Jene Wohl⸗ Wolter mit beſonderer Freude und zerdient, weil ſie pfychologiſch hochinterefſant iſt. Die Wolter ſpielte gern in einer Vorſtadt.„Das Publikum,“ ſagte ſie,„iſt dort ſehr empfänglich und dankbar, und ich brauche ab und zu eine Auf⸗ munterung. Die Blumen und Kränze in der Vorſtadt bedeuten für mich immer einen neuen Kunſtfrühling. Ich kehre neu geſtärkt und friſch belebt nach Hauſe. Lachen Sie ja nicht über mich und halten Sie mich nicht für kindiſch. Das Feuer des Publikums verſtärkt unſer eigenes, wie ſich Leben nur am Leben entzündet. Fragen Sie Adolf Sonnenthal, auch er ſpielt gern in der Vorſtadt. Sie werden ſehen, daß ich die„Iphigenie“, die ſchönſte und hehrſte Frauengeſtalt, beſſer ſpielen werde als je zuvor.“ Die Prophezeiung traf ein. Das Publikum ſtürmte und jubelte, überſchüttete die Künſtlerin mit Spenden aller Art, und viele Enthuſtaſten wollten nach der Vor⸗ — Ein merkwürdiger Sammler. Der Privatier Alois Man⸗ hardt, der zu Beginn dieſes Jahres in ſeiner Wohnung in Hernals bei Wien einſam geſtorben iſt, hatte kein Teſtament, aber eine ganz ſonderbare Erbſchaft hinterlaſſen. Der Mann galt als reich, da er ſelbſt von Verwandten bedeutende Summen geerbt hatte. Es zeigte ſich aber, daß nur wenig Baargeld vorhanden war, dagegen eine Menge von Koffern, dicht angefüllt mit Eiſenbahnkarten aus allen Zeiten und Ländern. Man weiß, daß die Sammelluſt ſich auf die ſeltfamſten Gegenſtände erſtreckt, und ſo braucht man ſich nicht über⸗ *Waldshut, 17. Aug. Der Eiſenbahngehilfe Auguſt Kreidler von Waldshut wurde wegen Beleidigung des Stadtpfarrers Dominikus Saile von Waldshut vom hieſigen Schöffengericht zu einer Haftſtrafe von drei Wochen verurtheilt. »Von der Wutach, 18. Auguſt. Die ital. Arbeiter auſtino Gallo, Dominiko Gallo und Quinto Griſendo wurden ins mtsge⸗ fängniß von Waldshut verbracht. Sie arbeiteten am Wehr bei Wutöſchingen. Als ihnen bei der Entlaſſung nur der Lohn und auf ihr unberechtigtes Verlangen nicht auch das Reiſegeld nach Zürich bezahlt wurde, drangen ſie mit Dolchen ins Bureau der Fabrik Hor⸗ heim ein und bedrohten den Herrn Fabrikdirektor Schmid und Herrn Wehreguſſeher Weinmann. Gendarmen und handfeſte Männer nah⸗ men die heißblütigen Burſche feſt. Aus der Baar, 16. Aug. Auch ein originelles Geläute hat, nach dem„Schw.“ gegenwärtig die Gemeinde Pfohren. Wegen Um⸗ bau des Kirchthurms hängen zwei Glocken unter den Lindenbäumen auf dem Kirchplatz. Eine dritte befindet ſich in Villingen zum Um⸗ guß. Nachdem nun vor einiger Zeit an einer der Glocken auf dem Kirchplatz der Klöppel herausfiel, iſt in der Nacht vom letzten Samſtag auf Sonntag von der anderen Glocke der Klöppel verſchwunden. Um nun die Einwohner zur Kirche zu rufen, ſchlagen zwei Männer mit Hämmern im Zweitakt auf die Glocken, was der Dorfjugend große Freude macht. Hornberg, 16. Aug,“ Ungeheueres Aufſehen erregte I. Bad. Pr. die geſtern erfolgte Verhaftung des Julius Bittmann, Direktor der hieſigen Weberei Jeckele u. Co. Derſelbe hat ſich wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit, begangen an einem hieſigen Mädchen, zu ver⸗ antworten. Theningen, 18. Aug. Hier wurde heute Nacht ein frecher Pferdediebſtahl verübt. Einem Einwohner wurde ein prächtiges, junges 920(Wallach) im Werthe von mindeſtens 1000 M. aus dem Stalle geſtohlen. Freiburg, 18. Aug. Der Staatsſekretär Frhr. v. Marſchall traf geſtern Abend auf der Rückreiſe aus der Schweiz hier ein und begab ſich auf ſein Beſitzthum in Neuershaufen. Freiburg, 18. Aug. Heute früh wurde in einem etwa 75 Centimeter tiefen Schacht, welcher ſich in der Einfahrt zum Rath⸗ haushof befindet, der 57 Jahre alte, im Heiliggeiſtſpital untergebracht geweſene Alexander Rotzinger todt aufgefunden. Man fand bei ihm elwas Brod und einige Schnapsflaſchen. Man vermuthet, daß Rotzinger an gedachtem Orte heimlicherweiſe Schnaps aufbewahrt hatte und, als er ſich wieder dahin begab, verunglückte. Kounſtanz, 18. Auguſt. Tiefblicken läßt folgende Briefkaſten⸗ notiz, die wir in der„Konſt. Ztg.“ leſen. Es heißt da: Nach Radolfzell. Wir ſind ganz mit Ihnen einverſtanden, daß es für einen geiſtlichen Herr, ſelbſt wenn er hoch zu Roß iſt, durchaus un⸗ geziemend iſt, einem Landwirth wegen einer Lappalie„Sie Sau⸗ kaffer!“ zuzurufen, wie das bei Markelfingen geſchah. Mit Recht bemerken Sie, daß ein gebildeter Prieſter ſich eines derartigen Aus⸗ drucks um ſo weniger gegen einen Landwirth bedienen ſollte, als doch die Herren Pfarrer in der Regel Leiter und Beſchützer der Bauernvereine ſind. Konſtanz, 18. Aug. Ein Vorfall, der faſt an ſizilianiſche Zu⸗ ſtände erinnert, krug ſich It. Konſt. Ztg. Ende letzter Woche im F Tunnel zu. Bei der Durchfahrt wurde einer Dame im Coupé 2. Klaffe von 2 mitfahrenden Frauensperſonen betäubende Mittel unter die Naſe gehalten, wohl in der Abſicht, ſie zu berauben. Die Dame, auf die der Anſchlag geführt wurde, konnte noch um Hülfe rufen, ſtürzte aber dann bewußtlos zu Boden. Dieſe Gelegen⸗ heit benutzten wohl die Gaunerinnen, um die Betäubungsmittel zu entfernen, denn als man ſie ſpäter unterſuchte, fand ſich nichts der⸗ artiges bei ihnen vor. Die Dame kam bis Station Immendingen wieder zum Bewußtſein und trug den Sachverhalt vor, worauf die Attentäterinnen verhaftet wurden. Die eine hat ſich gus Stuttgart, die andere aus Texas legitimirt. Vörrach, 16. Aug. Gelegentlich des Gaufeſtes des Verbandes Wieſenthäler Kriegervereine in Lörrach ſandte der Großherzog von Vaden folgende Depeſche: An Herrn Major Platz! Die freundlichen Worte, welche Sie im Namen der verſammelten Militärvereine an mich richteten, erfüllen mich mit aufrichtiger Dankbarkeit. Ich er⸗ widere dieſe Kundgebungen mit treuen Wünſchen für Ihr Aller Wohlergehen. Den mit der Erinnerungsmedaille ausgezeichneten Militärvereinen wünſche ich noch lange Aac Wirkſam⸗ keit. Für die mir gewidmeten guten Wünſche ſage ich allen ver⸗ ſammelten Vereinsmitgliedern herzlichen Dank, St. Blaſien, 15. Auguſt 1897. Friedrich, Großherzog. Pfälziſch⸗Hefſiſche Nachrichten. Ludwigshafen, 18. Aug. Die Pfälz. Handels⸗ und Gewerbekammer hielt heute eine Plenarſitzung ab und pflegte eine rege Debatte darüber, ob es zweckmäßig ſei, die Einträge in's Handelsregiſter anſtatt durch die Landgerichte bei den Amtsgerichten zu veranlaſſen, indem dem Reichstag bei ſeinem nächſten Tag ein Entwurf in Vorlage gebracht werden ſoll, welcher dieſe Frage neu regelt. Als Referent war Herr Bankdirektor Wagner beſte 20 1 den Land⸗ ſich für die Einträge und Führung der Handelsregiſter bei CCCCCTTCT0T0T0T0T0T0TꝙTꝙä..— gerichten entſchied, indem letztere eine größere Praxis und einen größeren Einblick in das Getriebe des Handels befäſſen und auch eher in der Lage wären, kollegiale Berathungen herbeizuführen als kleinere Amtsgerichte, welche häufig nur mit einem oder 2 Richtes beſetzt wären. Die Kammer fällte ihre Entſcheidung im Sinne des Referenten.— 1 78 Dr. A. Basler, Photograph dahier, hat der Kammer ſeinen Austritt wegen Wegzug angezeigt.— Die hieſigen Bäcker haben dem Publikum den Aufſchlag des Brotes um 1 Pfg⸗ pro Pfund angezeigt. TMaudach, 18. Aug. Barbier Büttner, welcher geſtern Abend mit dem Lokalzug von Ludwigshafen hierher zurückkehrte, verſchlief die beiden Halteſtellen im hieſigen Orte und erwachte erſt, als ſich der Zug bereits auf freier Strecke bewegte. Schnurſtraks ſprang er aus dem Wagen, wurde von dem Zuge erfaßt und am Kopf, ſowie am Arm und Bruſt verletzt. Büttner liegt heute bedenk⸗ lich darnieder. Frankenthal, 17. Aug. Der Steinbruch⸗Aufſeher Nickel aus Weidenthal, der wegen größerer Unterſchleife ſich hier in Unter⸗ ſuchungshaft befand, hat ſich im Landgerichtsgefängniß erhängtz aus ſeinem Betttuch hatte er ſich einen Strick verfertigt. Die Leiche wurde in die Leichenkammer des Spitals verbracd t. Harthanſen, 18. Aug. Hier hat ſich der Germ. Ztg.“ zufolge ein entſetzlicher Unglücksfall zugetragen. Im Hof des Ziegeleibe⸗ ſitzers Steiger hatten ſpielende Kinder den großen Kettenhund geneckt und waren von der Frau des Beſitzers aus dem Hof gewieſen worden. Der gereizte biſſige Kettenhund riß ſich los, warf ſich auf die Frau und zerfleiſchte ſie am ganzen Körper ſo ſchwer, daß ſie wohl kaum mit dem Leben davon kommen wird. Mehrere Aerzte waren bald zur Stelle, gaben aber nur wenig Hoffnung auf Heilung. Der wüthende Hund wurde erſchoſſen. Landan, 18. Aug. Der Stadtrath bewilligte für die durch Hochwaſſer geſchädigten Bewohner des Deutſchen Reiches die Summe von 1000 Mark. Kaiſerslautern, 17. Auguſt. Die Pläne zum Umbau des Stadttheaters, wie ſie ſeitens des Herrn Bauamtmannes Stempel angefertigt worden ſind, wurden bei der zuſtändigen Behörde in München, der ſie zur Prüfung vorgelegen haben, nicht beanſtandet und iſt die Genehmigung zur Bauausführung bereits eingetroffen. —.Der Bau des Sanatoriums auf Johannis Kreuz ſoll jetzt eifrig gefördert werden; die Abſteckung des Terrains mit 21 Meter Front und 16 Meter Tiefe hat bereits ſtattgefundeu. Bei der herrlichen Lage desſelben darf man dem Sanalorium das prächtigſte Prog⸗ noſtikon ſtellen. Dunzweiler, 17. Aug. Dahier wird zur Zeit viel von einer ſogenannten Millionenerbſchaft geredet, herrührend von einem aus der Gegend von Kuſel ſtammenden, zu Anfang dieſes Jahrhunderts in Wien verſtorbenen Baron v. Ehr, der ein Mitglied des öſter⸗ reichiſchen Kaiſerhauſes einſtens von dem Tode des Ertrinkens ge⸗ rettet und dieſerhalb zu ſolchen Ehren und Vermögen gekommen ſein ſoll. Eine Familie von hier zählt ſich auch zu den glücklichen Miterben. Ein Miterbe in Fraiſen bei Kuſel ſoll Stammbaum und die ſonſtigen Urkunden bereſts geſammelt haben und ſeit langem mit der deutſchen Geſandtſchaft in Wien wegen dieſer Erbſchaft in Verbindung ſtehen. Wir ſind der Anſicht, daß es mit der Hebung dieſer Millionenerbſchaft gehen wird wie mit den anderen holländi⸗ ſchen und amerikaniſchen Erbſchaften. Nachdem die Erben ihr gutes Geld ausgelegt haben, ziehen ſie mit enttäuſchten Geſichtern ab. Es iſt auch gewagt, in„Oeſterreich“ eine Millionenerbſchaft, die ſeit dem Anfang dieſes Jahrhunderts eröffnet iſt, zu ſuchen. Mainz, 17. Aug. Wegen Lohndifferenz haben die Arbeiter der Fahrradfabrik der Firma Göbel u. Eie. die Arbeit niedergelegt. — 15 10ſtündige Arbeitszeit und 40 Pfennig Stundenlohn verlgngt. Gerichtszeitung. Maunheim, 17. Auguſt,(Ferien⸗Strafkammer.) Vorſitzender: Herr Landgerſchtsrath Dr. D ühringer. Vertreter der Großh. Staatsbehörde: Herr Referendar Lang. 1) Von fünf Wochen auf eine herabgeſetzt wurde die Strafe des 26 Jahre alten Schiffers Philipp Weller von Altripp, den das Schöffengericht wegen Körperverletzung zu einer Gefängnißſtrafe vor. der erſterwähnten Höhe verurtheilt hatte. Die Berufung Wellers wurde durch Aſſeſſor Oſterhaus verlreten. 2) Wegen Verſuchs der Vornahme unzüchtiger Sinne des§ 176 Ziff. 3 R. St.G. B. wurde der 56 mann Elias Bloch von Müllheim zu 2 Monagten urtheilt. 3) Die Mehlhandlung Lurch& Cie. im Spätjahr v. J. ab, dem Bäcker Adam ihr ca. 1200 Mark ſchuldig geworden war, Um ſie zur Weiterlieferung zu veranlaſſen, gab er ihr als Deckung vier Wechſel, die von ſeinem Bruder Ludwig acceptirt waren und auf je 500 M. lauteten. Im November v. J. gerieth er in Konkurs und nun wurde ſeitens der Anklage angenommen, er habe ſchon zur Zeit der Begebung der Wechſel gewußt, daß er ſeine Zahlungen ein⸗ ſtellen müſſe, und deshalb liege eine Begünſtigung der Firma andlungen im ahre Handels Gefängniß ver⸗ in Frankenthal lehnte e⸗ Emil Bender dahier, der weiter Mehl zu liefern Dieſelbe iſt nun kürzlich vom Gerichte den geſetzlichen Erben zuge⸗ ſprochen worden. Dieſe ließen die Sammlung durch Sachverſtändige ſchätzen, und es zeigte ſich, daß weitaus der größte Theil der Eiſen⸗ bahnkarten nur einen„Liebhaberwerth“ beſitzt; einzig die älteren Karten, die für die Geſchichte des Eiſenbahnweſens von Bedeutung find, ließen ſich in baares Geld umſetzen, und ſie wurden an ein Londoner Geſchäft für 2000 Gulden verkauft. Dem Sammler haben alle die Fahrkarten nachweisbar Hunderttauſende von Gulden gekoſtet. — Turlututu? Es war zur Zeit, als Napelon III. auf der 71 ſeiner Macht ſtand. Damals ſtrahlte die junge Kaiſerin in chönheit und Anmuth, und ihr liebenswürdig ungezwungenes Weſen gewann ihr alle Herzen im Fluge. Wie munter ſie manchmal zu ſein wußte, das läßt ein kleiner Vorgang erkennen, den Maſſa uns erzählt. Die Kaiſerin hatte einmal dem Exerziren des Regiments bei Fontainebleau zugeſehen und während einer Pauſe lud ſie die Offiziere zu einem Frühſtück, deſſen Vorräthe ſie mitgebracht hatte. Man gruppirte ſich auf dem Raſen um ſie herum, und nach genof⸗ ſenem Imbiß fragte die Kaiſerin, ob nicht unter den Offtzieren einer ſei, der, wie es zu einer richtigen Landpartie gehöre, ein Lied zum Beſten geben könne. Sofort riefen Alle:„Batſalle!“ Herr v. Bat⸗ ſalle war ein junger Offtzier, der durch ſeinen Coupletvortrag ſeine Kameraden ſchon manchesmal ergötzt hatte. Diesmal zögerte er aber, und als die Kaiſerin ihn drängte, erklärte er verlegen, ſeine Lieder wären wenig für die Ohren Ihrer Majeſtät geeignet.„Bah,“ erwiderte dieſe,„wenn ein allzu freies Wort vorkommt, dann er⸗ ſetzen Sie es durch ein„Turlututu“!“—„Ja, dann“—„Was denn noch?“—„Dann wird es eben nur Turlututus“ geben, Ma⸗ dame.“— Glücklicherweiſe bereitete das Signal„Aufgeſeſſen!“ der Verlegenheit des Sängers ein willkommenes Ende. Furchtbarer Gegenſatz. An das berühmtefte Gemälde Leonardo da Vineis, ſein 1490 vollendetes„Abendmahl“, knüpft ſich eins Geſchichte von erſchütterndem Ernſte. Leonardo hat als Modell für ſeinen Chriſtus einen Chorſänger verwendet, der ihm durch die Innigkeit ſeines Weſens und durch die edlen Züge ſeines Angeſichts aufgefallen war. Jahre waren ſeither vergangen. Eine Jünger⸗ geſtalt nach der anderen erſchien auf der Leinwand, aber das Gemälde war noch nicht fertig, der Judas fehlte noch. Suchend ging Leonardo umher in den Straßen Roms, ob er nicht einen Menſchen fände, der ihm für dieſen als Vorbild dienen könnte. Und er fand ihn. Ein Bettler war es, deſſen Züge den Stempel ausgeprägter Verworfenheit trugen. Gerne folgte ihm der Mann, galt es doch, etwas zu verdienen. Aber warum taucht vor der Seele des prüfenden Künſtlers ein Bild der Vergangenheit auf? Warum faßt ihn mit Grauſen eine furchtbare Ahnung? Warum entgleitet der Pinſel jetzt ſeiner Hand? Dort von der Leinwand her leuchtet in dem edlen, ſchönen Angeſichte des Herrn ihm das urſprüngliche Bild deſſen entgegen, der jetzt als Judas vor ihm ſitzt. Aus einem Jeſus ein Judas! Durch Trunk und Spiel war Pietro Bandinelli ſo tief geſunken, daß er als Modell der Verworfenheit verewigt werden konnte. — Das Ewig⸗Weibliche auf dem Aerztekongreß. Eine be⸗ trächtliche Anzahl von Damen, meiſtens Aerztinnen, wird, wie uns geſchrieben wird, an dem Moskauer Kongreß theilnehmen, darunter das vom vorjährigen Berliner Frauenkongreß bekannte Fräulein Dr. müßig zu wundern, daß der Mann den größten Theil ſeines Ver⸗ wuögeus in dieſe Sammlund von 400,000 Fahrkarten geſteckt hate⸗ Lydia Rabinowitſch, eine Schülerin des Profeſſors Robert Koch und Verlaſſerin mehrerer bahterſologiſchen Arbeſten. Unter dem Protek⸗ ——— e e e Frirrrrocſrpen, rr hhhr 8 222 N 2 n Eli Gemahlin des Groß⸗ it ſich ein Damenkomitee gebildet, das den Damen des Kongreſſes mit Rath und That zur Seite ſteht. Am 25. Auz dem vorletzten Tage des Kongreſſes, wird dieſes Komitee ein Damen feſt veranſtalten, auf welchem die Gattin des Profeſſors Sklifaſſowski den Vorſitz führen wird. Von dem geplanten Beſuch der Meſſe 8¹ Niſhni⸗Nowgorod ſeitens der Kongreßtheilnehmer wird übrigens woh Abſtand genommen werden, da die Meſſe in dieſem Jahre ſtill und wenig intereſſant zu werden verſpricht. — Amexrikaniſch. Der Berl. Börf.⸗Kur. erzählt aus der Zei da die Schauſpielerin Marie Seebach in Newyor gaſtirte, daß zw Tage nach ihrem erfolgreichen erſten Auftreten ſich früh Morgem⸗ ein Herr bei der Schauſpielerin melden ließ und ſich folgendermaße einführte:„Mein Name iſt Colonel Smith. Ich bin der Vertreter einer der größten Nähmaſchinenfabriken der Welt, Ich habe Sit vorgeſtern als große Künſtlerin kennen gelernt und will nun ſehen ob Sie auch eine Geſchäftsfrau ſind. Wollen Sie Geld verdienen 2* —„Oh, dagegen hätte ich gar nichts einzuwenden, wenn es auf kor⸗ rekte und anſtändige Weiſe geſchehen kann.“—„Auf die korrekteſte von der Welt natürlich. Ich biete Ihnen rund und nett 10,000 Dollars.“—„Und was habe ich dafür zu thun?“—„Eigentlich gar nichts.“—„Ja, aber..—„ hatte bereits die Ehre, Ihnen zu bemerken, daß ich Vertreter einer der größten Nähmaſchi⸗ nenfabriken der Welt bin. Das Einzige, was ich von Ihnen für die 10,000 Dollars verlange, iſt, daß Sie als Gretchen in der Spinn⸗ radſzene eine Nähmaſchine vor ſich ſtehen haben und in üblicher Weiſe in Bewegung ſetzen. Wir würden von der Gallerie heras Zettel ins Haus ſtreuen, auf denen geſagt iſt, die Nähmaſchins, an welcher die berühmte Marie Seebach ihr Gretchen ſpielt, iſt von der irma K......— Der Reſpekt vor der Goethe'ſchen Tragödie ſiegte jedoch bei der Künſtlerin und ſo wies ſie den Vertreter der Nähmaſchinenfabrik ab, torat der Großfürſtin Gliſabetha Feodorowna, fürſten Sergei, hat eeeeeeete Scherzhaftes. Reues Wort..:„Na, Kamerad, geſtern hüdſche Mädchen auf Soirse geweſen?“—.:„Nee, Mütter hatten Uebergewicht.“ .:„Aha— Mamajorität!“ — Uunverfroren. Schauſpieler(aus Verſehen nach der rechten Couliſſe hindeutend):„Da kommt der König mit dem Hofgeſinde!“ (Inzwiſchen kommt der König von links.)„Ha, da kommt uoch einer!“ ⸗Kindermund. Der kleinen Elſe iſt beim Mittageſſen etwas in die unrechte Kehle gekommen. Sie huſtet fürchterlich. Theilnehmend fragt die Mama:„Aber was machſt Du denn, Elſe! Haſt Du Dich verſchluckt?“—„Nein— i— ich bin— noch da!“ iſt bie unſchul⸗ dige Antwort, Modernes Stillleben. Die Wanduhr ſteht, das Baby ſchreit, Berkündet ſicher die Mittagszeit. Indeß Papa ſitzt fröhlich beim Bier, Klimpert die Gattin auf dem Clavier, Die heutige Zeitung die Köchin kieſt, Ein Herr tritt ein, der höflich grüßt, Der ſchreibt alsdann die Möbel auf, Und in acht Tagen iſt— Ausverkauf. c +. Seite. General Anzeiger. Mannhelm, 19? Auguftz Lurch& Cie., vor, die Bender nach Maßgabe des§ 211 St..B. ſtrafbar erſcheinen laſſe. Das Gericht ſprach Bender frei, indem es nicht für erwieſen erachtete, daß der Angeklagte einen Gläubiger zu begünſtigen beabſichtigte. Objektiv liege auch keine Begünſtigung vor, da Bender die Wechſel nur gegeben, um neue Mehllisferungen zu erhalten, welche dann der Konkursverwalter zum Theil mit Be⸗ ſchlag belegte. Die Frage, ob der Angeklagte ſeine Zahlungsunfähig⸗ keit kannte, könne unerbrtert bleiben, da er eben hoffte, durch die Dargabe der Wechſel neue Betriebsmittel zu erhalten und ſo ſeine Gläubiger befriedigen zu können. Vertheidiger:.⸗A. Dr. Jordan. 4) Als Proviſtonsreiſender der Margarinefabrik von N. Pfeil &Cie, in Neuß a/9ih. zog der ſchon mehrfach beſtrafte 41 Jahre alte Friedrich Rixinger von Wildbad von einer Reihe von Kun⸗ den dieſer Fabrik, den Bäckern Krieg, Henn, Greulich, Krauß, Volz, Fitzer und Jacoby hier Geldbeträge von über 100 Mk. ein, die er für ſich verwendete. Er machte heute eine Gegen⸗ forderung an Proviſion von 60 Mk. geltend. Ferner hat er von den Bäckern Adrian und Ferber 86 Mk. für Holz, das ihnen der Landwirth Hörner in Käferthal geliefert, einkaſſirt und ebenfalls für ſich verbrgucht. Rixinger wurde zu 4 Monaten Gefängniß, ab⸗ züglich 1 Monat der Unterſuchungshaft, verurtheilt. Verth.: Ref. Weinberger. 5) Der 18 Jahre alte Taglöhner Friedrich Peter Blumeyer von hier, verbarg ſich am Abend des 8. Juli dſs. Is. in der Neu⸗ beckſchen Wirthſchaft in U 5, 13 und ſtahl nach Schluß der Wirth⸗ ſchaft aus dem Buffet Gier, Wurſt, Sodawaſſer, Eigarren, ſowie 175 7 5 von 85 Pfg. Das Urtheil lautete auf 4 Monate Ge⸗ ängniß. 6) Die 19 Jahre alte, vielfach beſtrafte EGmma Bitſch von hier, welche ihrer Dienſtherrſchaft Weißzeug und Kleidungsſtücke im Werthe von 71 Mark ſtahl, wurde zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. 7) Eine harte Straſe traf den 16 Jahre alten Taglöhner Karl Weidner aus Neckarau wegen Verleitung zum Meineid. Er hatte dem Metzgerlehrling Schüßler ohne Veranlaſſung einen Meſſerſtich verſetzt und war deßhalb vor das Schöffengericht eitirt worden. Im Gerichtsſgal ſuchte nun der Junge auf Schüßler einzuwirken. Er meinte, Schüßler ſolle ſagen, er habe ihn angepackt, dann bekomme er noch nicht einmal 14 Tage. Schüßler that ihm aber den Gefallen nicht, ſondern zeigte die Sache an. Das Gericht erkannte auf die geringſte, geſetzlich zuläſſige Strafe von 1 Jahr Gefängniß, empfahl aber den Angeklagten, ſich nun auf dem Wege eines Gnadengeſuchs um Herabminderung der Strafe zu bewerben. Vertheidiger Rechts⸗ anwalt Dr. Mayer. 8) Der 283 Jahre alte Chorſänger Karl Weber von Karlsruhe wurde von der Anklage des Hauskfriedensbruchs und des ſtrafbaren Eigennutzes freigeſprochen. 9) Die 22 Jahre alte Näherin Karoline Beh von Großbottwar entwendete im„Weißen Lamm“ dahier der Dina Krayer Kleider im Werthe von 25 Mgrk. Als rückfällige Diebin erhielt ſie 4 Monate Geſängniß. Spovt. Der Rad⸗Touren⸗Club Mauuheim 1896 hielt am Sonntag, 15. d. Mts,, ſeine Preisvertheilung der Tourenwettfahrt nach Linken⸗ heim bei Karlsruhe und zurück, 100 Kilometer, ab. Zu Ehren der Sieger wurde Nachmittags ein Ausflug nach Seckenheim veranſtaltet, woſelbſt im Sgale des Reichsadlers eine gemüthliche Unterhaltung, gewürzt mit gumoriſtiſchen Vorträgen der Mitglieder Scherling, ke und Meier, und Tanzvergnügen ſtattfand, welche zahlreich eſucht war und ſehr gelungen verlaufen iſt. In animirteſter Stim⸗ mung wurde um 8 Uhr die Rückfahrt nach Mannheim ins Clublokal der Wirthſchaft zum„Hohenzollern“ angetreten, woſelbſt die Ueber⸗ gabe der Preiſe an die Sieger ſtattfand. Die Preiſe beſtanden in geſtifteten Ehrengeſchenken und zwar: 1. Preis eine Salonlampe mit Auffatz, 2. ein feines Bierſervice mit Unterfatz, 3. ein Regulator, 4. eine Fruchtſchale mit ſilbernem Geſtell, 5. ein Deſſertauffatz mit zwei Fruchtſchalen, 6. ein zweitheiliges feines Kaffeeſervice; außer⸗ dem bekamen die 1155 Erſten noch ſilberne Medaillen, Die Sieger waren: 1. Walther, 2. Baumbach, 8. Merkert, 4, Zinke, 5. Fiſcher, 6. Meier. Geſchäftliches. Auszeichnung. Der Firma Dr. Theinhardt's Nähr⸗ mittet⸗Weſellſchaſt in Cannſtatt iſt auf der unter dem Protek⸗ torate des Prinzen und der Prinzeſſin Ludwig Ferdinand von Bayern ſtehenden Allgemeinen Ausſtellung von Erzeugniſſen für Kinderpflege, Ernährung und Erziehung, München 1897, an welcher ſich die Ge⸗ ſellſchaft mit ihren Nährpräparaten Dr. med. Theinhardt's Hygiama und Dr. med. Theinhardt's lösliche Kindernahr⸗ Ang betheiligte, vom Preisgericht für„vorzüglich bewährte Präparate der Kinderernährung und Krankenkoſt“ die höchſte Auszeichnung— die goldene Medaille— zuerkannt worden. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Sudermauns„Johaunes“,. Vor einem kleinen literariſchen Kreiſe las Sudermann heute Abend ſeinen verbotenen„Johannes“ vor, Die Vorleſung endete in ſpäter Nachtſtunde. In Johannes will der Dichter die Tragödie des Propheten erfaßt ſehen, der, ein irrender Seher, die Sehnſucht ſeiner Zeit nicht ſtillen konnte. Das Werk ſcheint rationaliſtiſcher zu ſein, als der Stoff wohl verträgt; Das Verbot des Dramas kam den Hörern aber nicht recht verſtänd⸗ lich vor.(Frankf. Ztg.) Die Erhaltung des Parthenon. In einem Artikel vom 15. d. M. ſtößt der Temps einen Schrei des Schmerzes darüber aus, daß das größte Meiſterwerk griechiſcher Architektur, das Parthenon, ſeinem Verfall entgegengehe. Die Ausführungen des Blattes ſind im Tone eines Aufrufs an die ganze Welt gehalten. Es heißt darin:„Das Parthenon geht zu Grunde, und ſchon iſt der Tag nahe, an dem der 9 letzte Marmorblock dieſes Baues in Staub zerfallen ſein wird. Und das iſt wie die Auflöſung eines lebendigen Bandes unſerer 0 8 ation, die unruhig, erſchüttert und entnervt ſich ſchmerzlicherweiſe mehr der Erforſchung eines bisweilen unmöglichen Ideals widmet, als im Stande iſt, eine harmoniſche Vollendung des Schönen zu verwirklichen. Es iſt ſehr zu wünſchen, daß Europa ſich dieſes Stückes Alterthum, wunderbar im Bereich der Geſchichte und der Kunſt, annehme und eine Zeit vergehen laſſe, um es vor ſeinem traurigen Geſchick zu ſchützen. Ueber der Politik des neuen Griechenlands ſcheint man das alte zu vergeſſen. Es iſt alſo an der Zeit, einen heiligen Kreuzzug auszurüſten, um dieſes herrlichſte Menſchenwerk vor den brutalen An we der Zeit zu ſichern.“ Dazu bemerkt die N. A..: Wie wir wiſſen, ſind ſchon deutſche Architekten damit beſchäftigt, den Ver⸗ fall des Partheunon zu verhüten, und arbeiteten fleißig daran, dieſes Kunſtdenkmal zu erhalten. Der„Kreuzzug“ zu Gunſten des ehr⸗ würdigen Zeugniſſes heidniſcher Kunſt kann alſo getroſt unterbleiben. Konzentrirte Sonnenwärme. Nach einer Mittheilung von Profeſſor Ceraski hat derſelbe mittelſt eines verſilberten Glashohl⸗ n eine Temperatur von etwa 3500 Grad Celſius durch bloße 9 der auf den Spiegel auffallenden Sonnenſtrahlen erzielt, während die Sammlung der von einem elektriſchen Lichtbogen aus⸗ geſendeten Strahlen bei einer dem ſcheinbaren Sonnendurchmeſſer gleichen Länge des Lichtbogens nur eine Temperatur von rund 100 Grad Celſius ergab. Dieſer Verſuch läßt uns einen Rückſchluß gewinnen auf die unvergleichlich viel höhere Temperatur der Sonne, von deren Strahlung durch den Hohlſpiegel doch nur ein verſchwin⸗ dend winziger Bruchtheil aufgefangen werden kann. Marie von Bismarck öder Liebe über Liebe. Der„Peſter Lloyd“ ſchreibt:„Der bekannte Peſter Antiquar Ludwig Horovitz, der mit dem Fürſten Bismarck ſeit einem Vierteljahrhundert in ge⸗ aand de Verbindung ſteht, überraſchte 10 9 illuſtren Geſchaft freund dieſer Tage mit einer Broſchüre, die im Jahre 1784 edirt wurde und den Titel führt:„Marie von Bismarck oder Liebe über Liebe.“ Die Broſchüre, die über das genannte Mitglied der Familie Bismarck außerordentlich intereſſante, die Geſchichte des Fürſten⸗ hauſes ergänzende Ginzelheiten enthält, bereitete dem Fürſten Bis⸗ marck ſo lebhafte Freude, daß er in einem eigenhändig unterfertig⸗ ten Briefe unſerem Laudsmann ſeinen Dank für deſſen Aufmerkfam⸗ keit und das dem Fürſten„ſo lange bewährte Wohlwollen“ ausdrückle⸗ Erwähnenswerth iſt der Umſtand, daß Horovitz auch vor 25 Jahren, 5 1 einer ähnlichen Sendung, ein Dankſchreiben Bismarcks erhielt. Das koſtbarſte Buch in der Königl. Bibliothek zu Stockholm iſt die ſogenannte Teufelsbibel(Gigas librorum). Dieſen Ramen hat die Handſchrift von einem häßlichen Bilde erhalten, das den Teufel mit doppelter Zunge und langen Klauen an den Händen und Füßen darſtellt. Das Buch hat einen ungewöhnlichen Um⸗ fang; die 309(urſprünglich 318) Seiten, jede von 2 Kolumnen, ſind 0,9 Meter hoch und 0,5 Meter breit. Das Material beſteht aus dickem ſchön gearbeiteten Pargament, zu dem gegen 160 ganze Eſelsfelle erforderlich waren. Die Deckel beſtehen aus 4,5 em dicken, mit ſtarken Beſchlägen verſehenen Eichenbrettern. Das Gewicht des Buches iſt ſehr beträchtlich. Bei dem großen Schloßbrande in Stockholm im Jahre 1697 mußte die Bibel aus dem Fenſter geworfen werden, um ſie zu retten; hierbei wurden die Deckel ſehr beſchädigt, die Ausbeſſerung aber erſt im Jahre 1819 vorgenommen. An den alten Beſchlägen kann man noch erkennen, daß das Buch früher angekettet geweſen iſt. Dies merkwürdige Buch nebſt einer Menge anderer, kaum weniger ſeltener und koſtbarer Handſchriften, u. A. die in der Bibliothek zu Upfala aufbewahrte Ulfilasbibel, wurden im Jahre 1848 bei der Erſtürmung Prags durch die Schweden unter Königsmgrck„erobert“ und der Königin Chriſtine verehrt. Aͤlueſie Nachigten und Lelegramme. “ Berlin, 18. Auguſt. Der König von Siam wird am Donnerſtag, 26. d.., gegen Abend in Potsdam eintreffen. Er kemmt über Verviers und Köln, wohin der Geſandte und der Ehrendienſt ihm entgegenfahren. Freitag, 27. Auguſt, wird der Köuig nach Berlin kommen und beim Geſandten ein Gabelfrühſtück einnehmen;z am Samſtag wohnt er der Herbſt⸗ parade des Gardekorps bei, am Sonntag folgt er der Ein⸗ ladung des Herzogs⸗Regenten von Mecklenburg nach Schwerin und begibt ſich von dort nach Eſſen. *Wilhelmshöhe, 18. Aug. Die Galatafel zur Feler des Geburtstages des Kaiſers Franz Joſef fand heute Nachmittag 1½ Uhr ſtatt. An derſelben nahmen theil: Prinz Adolf zu Schaumburg⸗Lippe mit Gemahlin, der Fürſt und die Fürſtin zu Waldeck⸗Pyrmont, ferner die Mitglieder der öſterreichiſch ungariſchen Botſchaft, General der Kavallerie Fürſt Windiſch⸗ grätz, der kommandirende General des 11. Armeekorps der In⸗ fanterie v. Wittich u. A. Der Kaiſer trank auf das Wohl ſeines treuen Verhündeten, des Kaiſers Franz Joſef. Nach der Tafel hielt das Kaiſerpaar Cercle, Dünkirchen, 18. Aug. Präſident Faure traf heute Mittag 1 Uhr hier ein und begab ſich alsbald mit dem Miniſter des Aeußern Hanotaux, dem Admiral Gervais und dem General Fredericks an Bord des„Elan“, der ſie an Bord des Kreuzers „Pothuau“ brachte. Die zahlreiche, auf dem Quai ver⸗ ſammelte Menſchenmenge brachte dem Präſidenten Huldigungen dar, während die Schiffe des Nordgeſchwaders, welche auf der Rhede vor Anker lagen, Kanonenſchüſſe abfeuerten und die Matroſen, auf den Ragen ſtehend, Hurrahrufe ausſtießen. Der„Pothuau“ lichtete ſodann, gefolgt von„Surcouf“ und „Bruix“ die Anker. Paris, 18. Aug. Eine Depeſche aus Arras meldel: Präſident Faure traf heute Vormittag 11 Uhr hier ein. Auf dem ganzen Wege von Paris hierher wurde er überall bei der Durchfahrt mit ſympathiſchen Kundgebungen begruͤßt. In Amiens und hier hielten Vertreter der Behörden Anſprachen an den Präſidenten, in denen ſie ihre Genugthuung über die Reiſe ausdrückten, welche die Bande der Freundſchaft zwiſchen Frank⸗ reich und Rußland noch enger knüpfen werde. Bilbao, 18. Aug. Die Steinſchläger ſind in den Aus⸗ ſtand getreten und haben einige Ruheſtörungen verurſacht. 18 Perſonen wurden verhaftet. Madrid, 18. Aug. Der oberſtie Rath für Krieg und Marine beſtätigte das Todesurtheil gegen Angiolillo. Der Miniſterrath ſtimmte ebenfalls zu. Kanea, 18. Aug. Die internationale militäriſche Se⸗ Jrichtskommiſſion wird morgen im Oberkommando zuſammen⸗ treten. Die Admirale haben den Gouverneur aufgefordert, die ottomaniſche Gendarmerie dem Kapitän der italieniſchen Cara⸗ binieri zum Zwecke wirkſamen Zuſammenarbeitens und einheit⸗ licher Leitung zu unterſtellen. Ferner baten dieſelben den Gou⸗ verneur, den Gendarmen ihren Sold durch die Zolleinnahmen zu ſichern. *Konſtautinopel, 18. Aug. Heute Nachmittag wurde bei der Polizeidirektion in Pera eine Bombe geworfen, die jedoch nicht ex⸗ plodirte. Gleichzeitig wurden in der Ottomanbank in Gälata zwei verdächtige, europäiſch gekleidete Individuen verhaftet, die Dynamit bei ſich trugen. Auf der Seitenfront der Pforte, die das Groß⸗ vezirat mit dem Staatsrathsgebäude verbindet, erfolgte ebenfalls ein Dynamitattentat, wodurch Fenſterſcheiben zerbrochen und einige un⸗ erhebliche Beſchädigungen verurſacht wurden. Man ſpricht auch von einigen Verwundeten. Als Attentäter werden Armenier bezeichnet. In Folge der Vorfälle entſtand eine Panik. Die Geſchäfte wurden eſchloſſen, aber bald wieder geöffnet. Um 6 Uhr Abends herrſchte überall die vollſte Ruhe. Die Haltung der Polizei und des aufge⸗ botenen Miltärs war muſterhaft. Simla, 18. Aug. Der Stomm der Afridl rückt das Defils von Khyber entlang gegen Jamond vor, wäßhrend die Orakzai Samana bedrohen. Zwei Abtheilungen des Stammes der Mazazai haben ſich vereinigt und bedrohen den Poſten Parachenar im Thale von Kuram. Die iſolirten Truppen⸗ abtheilungen, welche die vorgeſchobenen Poſten beſetzt halten, haben den Befehl erhalten, ſich zurückzuziehen und ſich auf das Fort Lockhart zu konzentriren. * (Privat⸗Telegramme des„Genueral⸗ Auzeigers.“) Berlin, 19. Aug. Die Morgenblätter melden aus Breslau: Ueber einen Theil der Provinz Schleſien ſind neuerdings ſchwere Unwetter niedergegangen. Mehrere Perſonen wurden vom Blitz erſchlagen. In Rogau bei Zobten iſt der Typhus ausgebrochen, in Folge der Verſeuchung des Waſſers durch die letzte Hochwaſſerkataſtrophe. Die verſeuchten Brunnen ſind geſchloſſen. Mannheimer Handelsblatt. Mosbacher Aktienbrauerei in Mos bach a. N. In der Auf⸗ ſichtsrathsſitzung der obengenannten Geſellſchaft vom 17. ds. Mts, wurde oie 195 nebſt Gewinn⸗ und ſeren e 6 Vorſtande 0„ N vorgelegt, auf Grund deren der Aufſichtsrath beſch nach reich⸗ lichen Abſchreibungen der Generalverſammlung eine Dividende von 6pCt. zur Vertheilung vorzuſchlagen. Maunheimer Marktbericht vom 19. Auguſt. Strod per Ztr. M. 1,50, Heu per Ztr. M. 3,00, Kartoffeln von M. 2,50 bis 400 per Ztr., Bohnen per Pfd.—8 Pf., Blumenkohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 20 007 Wirſing per Stück 10 Pf., Rothkohl per Stück 20 Pf., Weißkohl per Stück 15 Pf., Weiß raut per 100 Stiis 00 Pfg., Kohlrgbi 8 Fgellen 12 PI, Kopfſglat ver Stück 8 Pf. Endivienſalgt per Skück 6 Pf., Feldſalat per Portion 90 Pf, Sellerie per Stück 6 Pf., Zwiebeln per Pfund 10 Pf., rothe Rüben per Portion 20 Pf., weiße Rüben per Port. 00 Pf., gelbe Rüben per Portion 15 Pf., Carrotten per Büſchel 5 Pf., Pflück⸗Erbſen per Port. 15 Pf., Meerrettig per Stange 12 Pf., Gurken per Stück 10—15 Pf., zum Einmachen per 100 Stück 50 Pf., Aepfel per Pfo. 12—20 Pf., Birnen per Pfund 10—20 Pf., Pflaumen per Pfund 0 Pf. Zwetſchgen per Pfund 00 Pf., Kirſchen per Pfd. 00—00 Pf., Trauben, per Pfd. 50 Pf., Pfirſiche per Pfund 50 Pf., Aprikoſen per Pfd. 00 Pf., Nüſſe per 25 Stück 10 Pf., Haſſelnüſſe per Pfd. 10 Pf. Eier per 5 Stück 30 Pf., Butter per Pfd. 1,00., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 40 Pf., Hecht per Pfd, 1,20 Barſch per Pfd. 80 Pf., Weiß 0 ., iit ſiſche per Pfd. 35 Pf., Laberdan i 0 per Pfd. 00 Pf., Haſe per Stück 000 M. B0 Pfd. 00 Reh per„„1,00 M. Hahn(jung) per Stück 1,50 M. Huhn der (Gung) per Stück 1,50., Feldhuhn per Stück 0,00., Ente per an Stück 2,50., Tauben per Paar 1,20., Gans(lebend) per Stück wie .00., geſchlachtet per Pfd. 80 Pf. Spargeln 00—00. niß. Fraukfurter Effekten⸗Speietät vom 18. Aug. Oeſterreichiſche Kredit 310¼, Diskonto⸗Kommandit 204,70, Berliner Handelsgeſell⸗ 3 ſchaft 170.00, Darmſtädter Bank 156.50, Deutſche Bank 207.70, 1 Dresdener Bank 161.90, Banque Ottomane 119.10, Nationalbank d für Deutſchland 148.50, Oeſterr.⸗Ung. Stgatsbahn 295½, Lom⸗ 8 barden 77¼, Effektenbank 117, Northern Pref. 48,.20, Mittelmeer 1 102.70, Prinee Henri 109.80, 4½ proz. Port. Tabak 94.30, Türken 0 1 28.25, 6proz. Mexikaner 92.60, do. 5proz. 88, do. Zproz. 24.30, 10 500er 24.40, Türken Looſe 36.70, Alkali Weſteregeln 195.50, Gelſen⸗ 4 kirchen 188.80, Naee 192, Laura 175.60, Bochumer 193.70, 1 Wiener Elektr.⸗Akt. 138.40, Ung. Glekt.⸗Aktien 125.50, Aluminium 150, Gotthard⸗Aktien 154.70, Schweizer Central 139.80, Schweizer Nordoſt 114.80, Schweizer Unſon 82,80, Jurg⸗Simplon 87.40, 5proz, Itgliener 94.80 ult, Schifffahrts⸗Nachrichten. 1 Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 16. Aug., mi Schlffer ev. Kap. Schiff Kommt von Ladung Etr. 50 Hafenbezirk IV. 1⁵⁰ v. Look 6 Johanna Rotterdam Getreide 6436 929 ff A 1 Ruhro · Koblen 6600 50f 90 2 Neltle Prinz Wilhelm 10 85 18000 unt Hafenbezirk III. bee v. Beckum Allemania Rotterdam Stückgüter 6000 Kaiſer Amſterdam 1 Amſterdam 55 6000 län Hammersdoyf elena Jagſtfeld Steinſalz 980 M. Waibel Alara Heilbronn Stückgüter 50⁰ 1 Wilhelr⸗ 25 5 600 afenbezirk v. ſcht Rüttgers N. g, f. 18 Kohlen 24600 ſeh Nalbach Aalabe 0 5 7995 555 errm ltſa 0 Sbrten K. k. K. Bae ˙ Vom 18. 11 125 afenbezir Hoffmann U 1 Stckgt. Getr.] 22320 Ta Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußcourſe vom 18. Aug. 0 New⸗Nork Chicag o M. Mongk Weizen Mals Schmalz Caffee Weizen Mals Schinalg 5 5 Jul Auguſt—————5——— Septeuber 96⁰⁶ 627—.— 645 887¼ 29˙. 4 60 Oktober———.——.——————.—— Dezember 9878 85³4s—.— 6 70 88⁰ 30˙—.— 4 Maärz—————.95——— e Mai———.—.05—— 8* Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Auguſt. Pegelſtationen Datum: 55 vom Rhein: 14. 15.16. 17. 18. 19, Bemerkungen: 5 Kouſtauz 3,918,91 Hüningen 2,69 2,64 2,60 2,922,90 Abds. 6 U. e Kehl 68,05 3,04 3,00 3,013,20 N. 6 U. 55 Lauterburg 4,25 4,21 4,16 4,0 Abds. 6 U. 1 Maxan„ 44,41 4,43 4,87 4,85 4,52 2 U. Germersheim 4,19 4,124,21 B. P. 12 1 pil Maunheim„ 4,06 4,05 4,06 4,01 ,99 4,17 m Mainz„1,58 1,48 1,48 1,45 1,44.-P. 12 U. Bingen 55 1,96 1,98.92 1,88 N. Kaubz.„2,26 2,22 2,21.18 2,18 2 U. f Koblensz 2,83 2,32 2,81 2,27 10 N. 55 FHölnnßn 2,80 2,282,25 2,22 2,20 2 U. er Ruhrort 1,741,711,68 1,86 9 U. 2 vom Necar: 5 Maunheim 4J44,04 4,04 4,04 8,97 8,97 B. 7 K. Heilbrounn J0,53 0,39 0,59 0,45 0,55 VB. 7 U. Geld⸗Sorten. Dukaten M..70 J— Ruſſ. Impertals M.———.— 20 Fr.⸗Stucke„ 16.22—18 Dollars i Gold„..—16 Gugl. Soverelgns„ 20.85—80 5 Liebhaber von praktiſchem Schuhwerk, finden die reichfte Aus⸗ E wahl in allen möglichen Schuhwaarenſorten bei 38427 0 Georg Hartmann, 5 e, arößtes Schuhwaarerhaus, N A. G½. 9 Spezialität: Feine gediegene Schuhwaaren. Alleinverkauf von Otto Herz& Cie. in Frankfurt a. M.(Teleph. 448.) f 1 Hunderttausende worden waggenafen durch unzweckmäßige Abfaſſung von Annoncen und durch Benutzung 5 ungeeigneter Zeitungen. Ein Inſerat muß nicht allein ſach ndig 1 und treffend abgefaßt ſein, ſondern es iſt auch der Leferkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. 52 dem weiten des Zei⸗ tungsweſens wird ſich der Laie nicht leicht orientiren und deßhalb eines erfahrenen und zuverläſſigen Rathgebers bedürfen, um ſein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Erfolge 1 zu erzielen. Ein berufener Führer iſt die älteſte Annoncen di⸗ I tlon Haaſenſtein& Vogler,.⸗G., Mannheim, R 5, 1 parterre 4 Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimſten Verbindungen 0 mit allen Organen der Zeitungspreſſe des In⸗ und Auskandes ge⸗ führt hat, iſt ſie mit ihren zahlreichen Zweighäuſern und Agenturen vorzugsweiſe in der Lage, dem inſerirenden Publikum ſich in jeder 0 Weiſe nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt Vei Au und Juy⸗ billigſt ausgeführt, da nur die Originalzeilenpreiſe der Zeitunger berechnet werden, und kommen Aufträgen noch die höchſten Ra deßhalb nicht, ſich bei obiger Auftrags auf dieſe iſe bei belangreichere balte in Abrecheung, Man 5 irma vor Vergebung eines Annoncen⸗ genau zu informiren. Dieses von Aerzten warm empfehlene, aus frischer Kuhmilch gewonnene vorsügliche Ef rat, da in Bezug auf leichte Verdauliehkeit, hrkraft un 100 Gr., ausrelchend für 13 Nabizeiten, dureh Apotheken, Droguen-Handlungen etc. zu bestehen * — 50 95 5 15 8 32 ellerie en per en per en per Stück r Pfd. 0 Pf. auben, r Pfd. 10 Pf. ſe per 0 M. in per O., Huhn te per Skück chiſche geſell⸗ 07.70, ilbank Lom⸗ elmeer rken 0 24.30, zelſen⸗ 93.70, üinium weizer Sproz, 436 000 320 4 11118181 ingen: — — 55 88 es? 85 4 2 . — —1¹ tzung ändig ö gei⸗ els halb 7 115 folge pedi⸗ terre ingen ge⸗ turen jede f * und neten Vorſtand einzureichen. uger W⸗ 8 F 5 knbeim, 19. Auguſts General⸗Anzeiger. Verkündigungsbkalt. eeee. Aulli HPthauntmachung. No. 25692. Wir bringen hier⸗ mit die von Großh. Bezirksamte 5 am 12. Oktober 1896 No. 87819 II erlaſſene ortspoltzeiliche Porſchrift über das Offenhalten der Schaufenſter an Sonn⸗ und Feſttagen nachſtehend wiederholt zur gefälligen Kennt⸗ nißnahme der Intereſſenten: „Das öffentliche Auslegen und Aushängen von Wagaren an Verkaufsſtellen iſt an Sonn⸗ und Feſttagen auch außerhalb der dem Gewerbebetrieb frei⸗ gegebenen Zeit, jedoch nicht während des vormittägigen Hauptgottesdienſtes(von 9 bis 11 Uhr) und nicht am Chriſt⸗ tag, am Oſterſonntag und am Pfingſtſonntag ſtatthaft. Mannuheim, 30. Jult 1897. Bürgermeiſteramt: Bräunig. a1888 Schilling. Strohlieferung. Wir vergeben auf dem Sub⸗ miſſionswege die Lieferung von 500 Ztr. Hanbdruſchkornſtroh, 1500 Str. Maſchinendruſchkornſtroh 1897er Ernte. 8 Die Lieferung hat franko Vieh⸗ hof je nach Bedarf zu erſolgen und muß bis Ende Dezember beendet ſein. 42817 Angebole ſind bis längſtens Montag, 28. Auguſt d. Js., Vormittags 10 uhr verſchloſſen und mit der Auf⸗ ſchrift„Strohſubmiſſion“ ver⸗ ſehen, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, an welchem Zeit⸗ unkte die Eröffnung derſelben in Gegenwart etwa erſchienener Bieter erfolgt. Das Angebot tritt erſt nach Umfluß von 8 Tagen, vom Eröffnungstermin an gerechnet, uns gegenüber außer Kraft. Erfüllungsort iſt Mannheim. Zur Berechnung iſt das güf der Viehhofwaage er⸗ mittelte Gewicht maßgebend. Mannheim, 14. Auguſt 1897. „Die Direktion des Städt. Schlacht⸗Viehhofes Fuchs. Aekanutmachung. Die Förderung des Obſtbaues im Kreiſe Mannheim betr. No. 2420. Zur Erledigung der von der Kreisverſammlung zur Förderung des Obſtbaues deſabeer Beſchuße 1 er Kreisausſchuß nachbezeich⸗ neten Unternehmungen nam⸗ hafte Unterſtützungen zu ge⸗ währen: 42366 1, Den Gemeinden zur Aus⸗ bildung und Anſtellung von Ge⸗ meindebbſtbaumwarten. 2. Beiträge zur Anlegung von Mufterpflanzungen, insbeſondere für Zwergobſt und Beerenkultur. Diejenigen Gemeinden oder Private, welche von dieſem An⸗ erbieten Gebrauch machen wollen, ſich bei unterfertigter telle zu melden. Mannheim, 18. Auguſt 1897. Der Martin. Hekanntmachung. Für ehemalige Zöglinge der Großh. Dbſtbauſc ule wird mit Ermächtigung roßh. Mint⸗ ſteriums des Innern am 16, bis 18. September d.., ein Wieder⸗ holungsunterrichtskurs ab⸗ begwec werden. 42331 Zweck dieſes Kurſes iſt, die Kenntniſſe der Schüler aufzu⸗ friſchen, mit Erfahr⸗ ungen und Neuerungen auf dem Gebiete des Obſtbaues bekannt zu machen und denſelben ferner ie Gelegenheit zu bieten, unter ſich Erfahrungen und Beobacht⸗ ungen auszutauſchen. Den Theilnehmern am Kurſe können die Reiſekoſten dritter Klaſſe vergütet werden. „Anmeldüngen mit Angabe der Zeit, während welchen der Be⸗ Kunz der Obſtbauſchule ſtattge⸗ unden hat, und einer vom Bürgermeiſteramt beſtätigten An⸗ gabe, daß der ſich Meldende zur Zeit auch praktiſch im Obſtbau ihätig iſt, ſind bis längſtens 10. September an den Aunterzeich⸗ Auguſtenberg(Poſt Grötzingen bei Durlach), 1. Auguſt 1807 Großh. Obſtbauſchule. C. Bach. Fahrniß⸗Verſteigerung. Im Auftrag verſteigere ich Donnerſtag, 19. 58. Mts., Nachmittags 2 uhr Lit. F 4, 12 Sablane egen ſo⸗ fortige bagre Zahlung folgendes Al 42404 Eine Parthie Herrenkleider, Bilder, Spiegel, Küchengeſchirr, Horbene weiße und farbige Vorhänge, Teppiche u. Bettvor⸗ lagen, 1 Tafelklapier, 1 Peluche⸗ cauſeuſe mit 6 Fauteuils, zwei Canapee, 1 Fauteuil, Bettläden mit und ohne Roſt, Roßhaar⸗ und Seegrasmatratzen zwei⸗ u. elnthürige Schränke, 1 Kommode, 1 Sekrekair, 1 Ausziehtiſch eine Putzleiter, 1 Küchenſchrank und vollſtändige Kücheneinrichtung,! eiſerner Pint und Garten⸗ bank und ſonſt Verſchiedenes. Daniel Aberle. Penſylvaniſch LIa. Petro⸗ Jeum, in fünf Liter⸗Kannen, frei in's Haus, G. Dolleſchall, Schweßingerſtraße 19/21. Beſtell⸗ ungen werden unfrankirt durch Amks und Krei Jwangs⸗Herſteigerung. Freitag, 20. Auguſt ds. Is., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal 04,5 hier 4251⁵ 1 Dezimalwaage, 1 Cigarren⸗ kaſten mit Glasdeckel, 1 Faß⸗ lager mit 4 Oval⸗Fäſſern, 1 monium, 1 vollſtändiges Bett, 1 Waſchkommode und 1 Nacht⸗ derſchrank, 1 Chaiſe longue, 1 Schreibtiſch, 1 Tiſch, 4 gepolſterte Stühle, 18 div. Spiegel, 1 Oel⸗ gemälde, 1 Muſterkoffer, 1 Bild, ſowie im Anſchluß hiergn am Pfandorte 1 rother Granitfels mit Rolle u. Urne, 1 gothiſches Monument und 1 rother Granit⸗ fels mit weißer Marmorrolle und Urne gegen baare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern, 42515 Mannheim, 19. Auguſt 1897. Freimüller, Gerichtsvollzieher. Jwangs⸗Herſteigerung. Freitag, 20. Auguſt 1897, Nachmittags? Uhr werde ich im Pfändl dahier gegen Bag treckungswege öffentlich v ſteigern: 1 Sekretär, 1 Splegelſchrank, 1 Chiffonter, Kommode, Sophas, Waſchkommode, Tiſche, 1 Regnu⸗ lator, 1 Lüſter mit 8 Glaskugeln, 1 Schuhmachernähmaſchine, ein Spiegel, 1 Kleiderkoffer, Waſch⸗ ſchrank, 1 Pfeilerkommode, ein großes Bild, 2 Nachttiſche und ſonſt noch verſchiedene andere Gegenſtände. Mannheim, 19. Auguſt 1897. Schotter, Gerichtsvollzteher. Bitte. n unſerer Arbeiterkolonie Ankenbuck fällt die Ergänzung an Bekleidungsgenſtänden wie⸗ der nothwendig; ganz beſonders macht ſich ein Mangel an Ar⸗ beitsröcken(Joppen), Hoſen, Hemden(farbig. Arbeitshemden) und Schuhwerk fühlbar. Wir vichten deshalb, wie früher, an die Herren Vertrauensmänner und Freunde unſeres Vereins die herzliche Bitte, Sammlungen oben genannter und anderer Kleidungsſtücke gütigſt veran⸗ ſtalten und ſolcheau Herrn Haus⸗ vater Wernigk in Ankenbuck — Station Klengen bei Fracht⸗ gut⸗ und Poſt Dürrheim bel Poſt⸗ Sendungen— gef, abſchicken u wollen. Auch können ge⸗ ſommelie Gegenſtände zu jeder Zeit und daß ganze Jahr über an die Centralſammelſtelle in Karlsruhe, Sophienſtraße 25, eingeſendet werden, von wo aus die Weiterbeförderung veran⸗ laßt wird. 31607 Etwaige Geldgaben wollen an unferen Vereinskaſſter, Herrn Revident Zenck in Karlsruhe, 9Sphienſtraße No. 25, gütigſt abgeliefert werden. arlsruhe im März 1897. DerAusſchuß des Landesvereing für Arbelterkolonien im Großherzogthum Baden. Zimmetmanns⸗Arbeit. Ich beabſichtige, einen großen Hofraum zu überdachen init neuemodergebrauchtem ratertal, Reflectanten füt dieſe Arbeit wollen ſich bei mir melden. Harx Maier, Waldhofſtraße. 42299 Dommerstag und Freitag treſſen ganz friſche Schellſiſche er Pfund 20 Pfg⸗ 85 ein bei 42517 Georg Dietz Teleph. 359, a/ Markt. Hochfeines neues Sauerkraut, per Pfund 20 Pfg⸗ empfiehlt Georg Dietz, Teleph. 559../Markt. Aeues hochfeines Sauerkraut. Blaufelchen, Soles, Turbots, Rheiuſalum, Zander, Hechte, 42520 SchRellfsche ete. Eu, Gund, te Planken. Neues Sauerkraut neue Salz⸗ u. Eſſig⸗Gurken, Hummer in ½ u. ½ Doſen (189 er Conſerofrung) Feinste mar. Häringe Neue Oelſardinen. Gothaer Cervelatwurſt ungar. Salami Corned beef Ochsenzungen in Doſen — 42518 empfiehlt Ladentheke, 1 Eisſchrank, 1 Har⸗ tiſch mit Marmorplatte, 1 Klei⸗ Mannheim. Abtheilung: Schueidermeiſter⸗ Vereinigung. Heute Donnerſtag, den 19., Abends 9 Uhr im Lokal Caſino, k 1, 1, 8. Stock: Verſammlung, wozu wir unſere verehrlichen Mitglieder freundlichſt einladen. 42491 Der Vorſtand. Liederhalle. Donnerſtag, den 19. Auguſt, Abends ½9 Uhr Gemüthl. Zuſammenkunft auf dem Schießhauſe, wozu wir unſere Mitglieder nebſt 42435 Der Vorſtand. Turn⸗Verein Maunheim. Wir machen unſern verehrl. Mitgliedern bekannt, daß das Turnen in der Turnhalle U 2, einladen. infolge Reparatur derſelben bis 6. September er ausfällt. Der Wiederbeginn wird ſ. Zt. recht⸗ zeitig bekaunt gegeben werden. Wer Worstand. Velocipediſten⸗Herein Maunheim. Freltag, 20. Auguſt 1897, Abends ½9 Uhr Verſammlung im Vereinslokal, „Zur Nenen Schlange“ Um zahlreiches Erſcheinen bittet 6500 Der Vorſtaud. Schwarzwaldperein. Seotion Mannheim-Lud⸗- wigshafen a /Rh. Ueber Touren im Schwarz⸗ wald wird gerne Auskunft er⸗ theilt bei den Auskunftsſtellen der Section und zwar: In Maunheim bei Herrn L. J. Peter, Lit. O 8 No. 8. In Judwigshafen bei Herrn Wilhelm Kapferer, Bis⸗ marckſtraße 45. Ebendaſelbſt ſind die Karten Familienangehörigen freundlichſt] des Vereins käuflich zu haben, 38912 Der Vorſtand. 2 eeee 42550 Froſcherzogl. Jangemerseſchnle Kalernhe. Das Winterſemeſter 1897/08 beginnt am Mittwoch, den 3. November v. J. An dieſem Tage finden die Aufnahms⸗ prüfungen ſowie die Einweiſungen in die einzelnen Abtheilungen und Klaſſen ſtatt. Die Schule beſteht aus folgenden 4 Abtheilungen: I. Hochbautechniſche Abtheilung. Dieſelbe hat die Auf⸗ gabe, dürch ſyſtematiſch geordneten Unterricht für ihren Beruf aus⸗ zubilden: Baugewerkmeiſter(Maurer⸗, Steinhauer⸗ und Zim⸗ mermeiſter), Banhandwerker(Schreiner, Glaſer, Schloſſer ꝛc.), ſtaatlich geprüfte Werkmeiſter, Bauführer und Zeichner. — Der Unterricht wird in 6 Klaſſen ertheilt; die 6 Klaſſe wird hauptſächlich auch von denjenigen beſucht, welche ſich dem ſtaatlichen Werkmeiſter⸗Examen ünterziehen wollen. Letztere wird nur im Winter geführt. Die Kurſe ſind halbſährig. 8 II. Bahn⸗ und] Tiefbantechniſche Abtheilung. Dieſelbe bezweckt zunächſt die Ausbildung von Technikern des mittleren Bähn⸗ und tiefbautechniſchen Dienſtes, ſowie von ſtaatlich ge⸗ prüften Werkmeiſtern(ſ Geſetzes⸗ und Verordnungsblatt 1895 No. XXVII). Dieſe Abtheilung beſteht ebenfalls aus 6 aufein⸗ anderfolgendeu Klaſſen mit je halbjähriger Dauer. Demgegenüber gewähren die unteren Klaſſen dieſer Abtheilung den Bahnmeiſtern die zu ihrer theoretiſchen Pfrüfung nöthige Ausbildung. Auch finden Bauführer und Zeichner ſowie event, auch Straſien⸗ und Dammmeiſter geeigneten Unterricht für ihre berufliche Aus⸗ bildung, ſobald dieſelben den Aufnahmebedingungen hin⸗ ſichtlich ver Borbildung und Praxis entſprechen. III. Maſchinentechuiſche Klotheilung. Dieſe bezweckt die Ausbildung von Maſchinentechnikern für Konſtruktionsbureau und Werkſtatt. Bei den Gr. badiſchen Staatseiſenbahnen kaun die theoretiſche Ausbildung der Werkfühver durch Zeugniſſe über den erfolgten Beſuch dieſer Abtheilung erbracht werden. Der wird hier in 4 Klaſſen mit ebenfalls halbjähriger Dauer ertheilt. IV. Abtheilung für Heranbildung der Gewerbelehrer. ie Kandidaten dieſes Lehrberufs haben 7 Semeſter die Anſtalt zu beſuchen. Für die Abſolventen eines Seminarxs iſt vor dem Eintkitt eine mehrwöchentliche praktiſche Thätigkeit nöthig, bei allen übrigen muß dagegen der Nachweis einer ſolchen mindeſtens von der Dauer eines halben Jahres erbracht werden. Das Schulgeld beträgt für ſämmtliche Abtheilungen pro Semeſter 30.; außerdem hat jeder neu eintretende Schüler eine Aufnahmstaxe von 5 M. zu entrichten. Das Unterrichts⸗ material hat der Schüler ſelbſt zu beſchaffen. Ueber die Aufnahmebedingungen in die verſchiedenen Abthei⸗ lungen gibt§ 4, Seile 5 des Mrügrammz nähere Auskunft. Die Anmeldungen können jederzeit ſchriftlich erfolgen, doch ſollen dieſelben ſpäteſtens 14 Taäge dor Beginn des Semeſters ſtattgefunden haben, 42400 Zum Beſuche eines Semeſters betragen die Ausgaben für Koſt, Logis und Bedienung in Privgthäüſern 200—230 M. ſiehe Prograüm 8 11, Seite 28. 8 Aneng der Programme und Antheldefgrinlare eriolgt Kgrlsruhe, im Auguſt 1897. Die Direßtion. Kircher. SSeeereoccreocccccccgeg Ich habe mich in Mannheim als 1 Rechtsanwalt 0 niedergelassen. Mein Bureau befindet sich Ar. G, parterre. Nrhn Dr. Max Jeselsohn. docccocececegS22 2 PPPPPPPbPPPFPbVbVbVVCVVVVVVV 0 Werkstatt für Ubrmacherei s 1 4. 1 von Carl Fischel 0 4,1 Notiz- und Tagebuch für Radfahret. Prompte und billige Bedienung. Preis pro Stück MIK..—, A. Löwenhaupt Söhne, Nachf. Vfahlhusch. Morgen eintreſſend: 4252 Tafel⸗Schellfiſche Cabliau Schollen Blaufelchen Salm(ſehr billig) Alfred Hrabowski. Skrickarbeiten aller Art werden raſch u. billigſt ausgeführt. L. Schäfer, Maſchinenſtrickerei, Mittelſtraße 84, 2. Stock. 86925⁵ Es wird fortwährend um Waschen U Bügeln angenommen und prompk und billig beſorgt. 88865 5, 19, parterre. Große Vorhänge werden ewaſchen u. gebügelt bei billig⸗ ſter Berechnung. Es wird ſtets zum 438 Waſchen und Hügeln (Glanzbügeln) angenommen, ſowie Vor⸗ hänge aller Art bei ſchöner Ausführung u, bitliger Be⸗ prompt beſorgt. 1, 2, Breiteſtr. Makulatur al zugeden⸗ 40409 die Stadtpoſt beförderp Fern⸗ ſendn, J. H. Kein, C 2,J, — Vib, in der Expedillen⸗ eheff, * I F der 575 iſt, die ſichere Bauart— ruhiger u. leichter Lauf— eleganteſte Ausführung, daß 29927 92 0 Dürkopp's die besten sind. Größte Fabrik der Fahrradbrauche in Deutſchland. lahresproduction: 50000 Fahrräder. Geueral⸗Vertreter Georg Schmidt, 63, Lager in allen Modellen. Billigste Preise. Zahlungserleichterung. Grösste u. leistungsfähigste Reparaturwerkstütte am Platze. 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Vorſchläge ſind ſchriftlich im Lokal oder bei dem Vorſtand einzureichen. 41961 Der Vorſtand. Elysium Mannheim gegr. 1877. AUnſere verehrl. Mitglieder, deren werthe An diice Freunde unſeres Vereins geſtatten wir uns hiermit zu den Sonutag, den 22. Auguſt 1897 ſtattfindenden großen Talnilien-Ausflug mit Musk mach Weinheim u. Umgebung höfl. einzuladen. Die Abfahrt erfolgt Nachmittags 1 Uuhr 2 Miunten vom hieſtgen und ſind N zum ermäßigten Preiſe von 68 Pfg. ür Hin⸗ und ckfahrt Stunde vor Abgang des 855 im Schaltervorraum bei den Vor⸗ ſtandsmitgliederſt erhältli 42049 Gefl. Anmeldungen wollen bei unſerem Sekrekär Herr Cark Grundhöfer, S 5, Ab, 2. St. oder im Bereinslokale K 3, 6 abgegeen werden. Näheres durch Rundſchreiben. m zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorſtand. Briefmarken-Ausstellung zu Gunſten der Hagel⸗Beſchüdigten der Gemeinden Eppingen und der augrenzenden württemb. Nachbar⸗ Gemeinden 42506 im kleinen Saale der Harmonie⸗Geſellſchaft Heidelbers, wom 21. bis 24. August. Europe Speolen-SrilunE, (Privat⸗Eigenthum des Herrn Joſ. Lindan, Helbelberg), 288 Ear⸗ kons, enthaltend ca. 7500 Stück verſchiedene Enrupamarken im Catalogwerthe von ca. M. 32.000. Alle erſten Seltenheiten, Fehldrucke und Curioſa's vertreten. Zur Gratisbenützung liegen für das Publikum deutſche und ausländiſche Markenkataloge auf. Der ganze Erlös ohne jeden Abzug(Unkoſten werden privat heſtritten) wird den betr. Hilfs⸗Comite's überwieſen und ſ. Z. öffentlich quittirt. Die Ausſtellung iſt geöffnet: An Wochentagen von—12 Uhr Vorm. und von—7 Uhr Nachm, Sonntag, den 22. von 11—7 Uhr Abends. Eintrittspreis 50 Pf., Schüler und Schülerinnen 25 P. Hagenleidende trinken zum Frühſtück ſowie am Dangmann's Arzfteh enptobl. Mafer-Cacno Pfund M..20, ausreichend für 65.—0 Taſſen. Vortheile: Hoher Nährwerth— Leichte Berdaulichkeit. 155 Kinder Magen⸗ und Nervenleidende gefünder all Blutarme 5 beventend billiger. Kaffee un Verkauf nur bei: 425186 Ernst Dangmann, Kunststr., Thee, dabei „I2. 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