4 0. 928 UK 1 ei 2 — ee, Weeeee n 1 51 elegramm⸗Adxeſſe: „Journal Mannheim.““ In der Poſtliſte eingetragen unke Nr. 6. Abonnement: 60 Pfa. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Rummern 8 Pfg. Doppel⸗Rummern 5 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2 der Stadt Mannheim und Umgebung. (107. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Gelkſenſte nnd verbritelſte Jeitung in Maunheim und Amgegend. 5 Verantwortlich; für den politiſchen u. allg. Thell: 5 Paul Hartwig. für den lokalen und prov. Theil: Eruſt Müller. für den Inſeratentheil: Far pfel. Notationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Auſtalt. (Das„Mannheimer Journgl“, iſt Eigenthum des katholiſchen e 9 ſämmtlich in Mannheim. (Mannheimer Volksblatt.) rnal. E 6, 2 Nr. 248. TTTTTCTCTCTCTCTCTCTCTCTTT Zum freiſinnigen Parteitag in Nürnberg. Die Vorbereitungen zum Parteitag der freiſinnigen Volks⸗ partei, der vom kommenden Sonntag bis Dienſtag in Nürn⸗ berg tagen ſoll, ſind nun ſoweit bekannt gemacht worden, daß auch weitere Kreiſe ſich ein Urtheil bilden können, und nicht nur die über die ſpäte Veröffentlichung etwas ungeduldig ge⸗ wordenen Parteigenoſſen. Am 1. September wurde die Dis⸗ poſition der Tagung und der Geſchäftsordnung zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht, geſtern fruͤh erſt der ſchon damals angekündigte Antrag des Zentralausſchuſſes betr. das Pro⸗ garakteriſirt— und eigentlich auch entwerthet. gramm für die nächſten Reichstagswahlen, und zwar— weil eiſt Tags zuvor zur Vorbereitung des bevorſtehenden als ganz ungewöhnlich bedeutſam behandelten Part itags der Zentralaus⸗ ſchuß in beſchlußfähigem Zuſtand hatte zuſammenkommen können. Und heute wird der„elou“ des Parteitages bekannt gegeben, der Antrag des geſchäftsführenden Ausſchuſſes für den Nürnberger Parteitag betreffend die Förderung der Landwirthſchaft. Da⸗ zwiſchen gehen in einer andern Rubrik der Freiſ. Ztg. gelegent⸗ liche Erläuterungen, die über die Situation, aus der heraus der Parteitag einberufen wird, weit mehr zwiſchen den Zeilen verrathen als der Wortlaut der Anträge zugeben möchte. Und ſie weiſen darauf hin, daß es mit dem Nürnberger Parteitag die alte Geſchichte iſt, wie mit der erſten 1894 in Erfurt ab⸗ gehaltenen Tagung der 1893 geborenen freiſinnigen Volks⸗ partei. Es ſoll die alte Fiktion, daß die freiſinnige Volkspartei wirklich eine Partei ſei, deren Aktionen den Ausfluß poſitiver Ideen ihrer Anhänger im Lande ſei und ſich dadurch erfolgreich auszubreiten vermöge, für einige Jahre weiter geſichert werden; es ſollen zunächſt über die Wahlen hinaus die Getreuen in dem Glauben erhalten bleiben, daß ſie beſtimmen, daß ſie ſchieben, während ſie weiter die einflußlos Geſchobenen bleiben; geſchoben von der in dem Abgeordneten Richter verkörperten und aller⸗ dings durch ſeine Arbeits⸗ und Agitationskraft auch rechtmäßig erworbenen Autorität über die Maſſe ſeiner Parteigenoſſen. Wozu iſt der Parteitag überhaupt einberufen? Für die nächſten Reichstagswahlen, wie es in den Vorbereitungen hieß, doch wohl nicht. Denn für die nächſten Reichstagswahlen ſoll ja erſt ein beſonderer Wahlaufruf alles nöthige ſagen, ſobald die kommende Seſſion zu Ende gegangen iſt; ſo wird jetzt in der„Freiſ. Zig.“ ſelbſt das von dem Zentralausſchuß der Partei für die nächſten Reichstagswahlen entworfene Programm Und die Ent⸗ werthung dieſer Arbeit des Zentralausſchuſſes wird auch da⸗ durch nicht vermindert, daß wiederum die„Freiſ. Ztg.“ ſelbſt darauf hinweiſt, was ein Vergleich mit dem, auf dem oben erwähnten Erfurter Parteitag angenommenen Programm auch ſofort ergibt: daß die Arbeit des Zentralausſchuſſes ledig⸗ lich darin beſteht, das damals gefaßte Programm einfach mit dem Blauſtift zu behandeln, zu ſtreichen und zu umſtellen. Den übrigen, unbefriedigt bleibenden Erwartungen wird mit der Klauſel„unbeſchadet aller übrigen Programmpunkte“ ein tröſtender Ausblick einleitend eröffnet.„Neu“ ſind nur einige Stellen, die dem alten Schlachtruf durch Bezugnahme auf die jüngſte Geſetzgebung ein aktuelles Intereſſe zu verleihen ver⸗ juchen, und etwas äußerliche Dekoration aus dem Agitations⸗ beſtand des Abg. Richter von der„Paradeflotte“ und„ſoge⸗ nannten Weltpolitik.“ Auch ſoweit die Partei an ſich in Be⸗ tracht kommt, iſt kein Anlaß erkennbar, eine Haupt⸗ und Staats⸗ aktion in Bewegung zu ſetzen. Sie iſt wirklich einig, was ihr ja auch nicht allzu große Schwierigkeiten macht, und die Befeh⸗ dung durch die„Freiſinnige Vereinigung“ braucht ſie auch nicht zu tragiſch zu nehmen, denn als von dieſer die erſten Annähe⸗ rüngsverſuche kamen, um nach deren ergebnißloſen Verlauf mit Wurde an die Thuren der freiſinnigen Wahlkreiſe klopfen zu ALönnen, würde ja ſchnell dafür geſorgt, daß dieſe den Herren 1* von der„freiſinnigen Veruneinigung“ geſchloſſen blieben. — ͤ—— Deutſches Reich. Die Kanzlerkriſis verlegt. *Berlin, 10. Sept. Das durchaus nicht überraſchende Reſultat der Homburger Tage für die innere Politik iſt die Hinausſchiebung der ſchleichenden Kanzlerkriſis ad Kalendas Graecas und das Verſchwinden des Generals v. Bülow von der Kandidatenliſte für den Reichskanzlerpoſten. Man verſucht jetzt die Nennung dieſes Namens als eine Art Scherz darzu⸗ ſtellen, von dem man an maßgebender Stelle nicht begreifen könne, daß er in Berlin und anderwärts in Deutſchland ernſt⸗ lich diskutirt werden konnte. Die jetzt wieder vorübergezogene Ranzlerkriſis wird menſchlichem Ermeſſen nach erſt wieder in ein akutes Stadium treten, wenn der Bundesrath vor der end⸗ giltigen Entſcheidung über die Militärſtrafprozeßreform ſteht, ſalls nicht vorher eine alle Faktoren beffiedigende Einigung in Reſer Frage erzielt wird. Die Regierung und die Eiſenbahnunfälle. *Berlin, 10. Septbr. Die„Norddeutſche Allgemeine Zeitung“ entgegnet der„Kölniſchen Zeitung“ und anderen Blätlern, die das Sparſamkeitsſyſtem der Regierung für die letzen Eiſenbahnunfälle verantwortlich machen Samſtag, 11. September 1897. verurtheilen, daß die Urſachen bisher noch nicht endgiltig feſtgeſtellt ſeien. Soweit jedoch bekannt iſt, ſeien die Unfälle auf bos⸗ hafte Handlungen Nichtangeſtellter oder pflichtwidrige Nachläſſigkeit bisher bewährter Angeſtellter zurückzuführen. Anderſeits habe der Landtag zur beſſeren Ausrüſtung des Eiſenbahnnetzes ſehr er⸗ hebliche Mittel bewilligt, ſodaß in dieſer Beziehung von einem Sparſamkeitsſyſtem der Regierung nicht die Rede ſein könne, da die Bewilligungen ſämmtlich auf Antrag der Bahnverwaältung unter voller Zuſtimmung der Finanzverwaltung erfolgt ſeien. Die gegen beide Reſſorts gerichteten Vorwürfe falſcher Spar⸗ ſamkeit ſeien gänzlich unhaltbar. Ein ruſſiſcher Waſſerſtrahl nach Frankreich. »Die Pariſer Spektakelmacher, die in der Nacht vom 31. Auguſt zum 1. September bei Gelegenheit der„Allianz feſtlichkeiten“ vor der deutſchen Botſchaft allerlei demon⸗ ſtrat ven Unfug verübten, haben der Regierung einen ſehr unangenehmen Querſtrich gemacht, weil ſie die neugeſtählte Freundſchaft dadurch in Rußlands Augen koupromittirten. Daß dies in der That der Fall geweſen iſt, beweiſt folgende Peters⸗ burger Meldung der„Münch. Allgem. Ztg.“, die erſichtlich inſpirirt iſt und ſich an die franzöſiſche Adreſſe richtet: „Aus Warſchau hier eingelroffenen Nachrichten zufolge hat an maßgebender ruſſiſcher Stelle die Nachricht von der Demon⸗ ſtration eines Theiles der Pariſer Bevölkerung gegen Deutſch⸗ land den denkbar ungünſtigſten Eindruck gemacht. Hochgeſtellte Perſonen erklärten unumwunden, die Schwäche der franzöſiſchen Regierung ſei zu bedauern; die künſtlich erregten Volksmaſſen ſeien eher entſchuldbar, da ſie ſich im Glauben befänden und in dieſem Glauben durch das Privatintereſſen verfolgende Gebahren der Regierungsmänner beſtärkt würden, daß die Zarenworte an Bord des„Pothuan“ den franzöſiſchen Chauviniſten ein Anrecht auf Erfüllung ihrer Hoffnungen gewährten. Dieſe Auffafſung des ruſſiſchen Entgegenkommens franzöſiſchen Wünſchen gegen⸗ über ſei durchaus irrig, durch nichts begründet und bekunde eine vollſtändige Verkennung der thatſächlichen Situation.“ Man erkennt hieraus, bemerken dazu die„Berl. Neueſt. Nachr.“, wie unangenehm der Gedanke in Rußland berührt, als könnte die Freundſchaft mit Frankreich dort zu tendenziöſen antideutſchen Zwecken ausgebeutet werden. Wenn die franzö⸗ ſiſche Regierung das Verhältniß zu Rußland ſich nicht trüben laſſen will, ſo wird ſie hiernach ſorgfältig bedacht ſein müſſen, Alles zu verhüten, was eine Verletzung der deutſchen Empfin⸗ dungen zur Folge haben und auf das Conto der nuſſiſch⸗fran⸗ zöſiſchen Intimität geſetzt werden könnte. In Deutſchland aber wird man dieſe taktvolle Wahrung Rußlands ſeiner guten Be⸗ ziehungen zu Deutſchland mit Dank als einen werthvollen Beweis für die Aufrichtigkeit der Sympathien begrüßen, die gegenwärtig auf ruſſiſcher Seite für Deutſchland beſtehen und von allen unbefangenen Deutſchen gern erwidert werden. —— Aus dem Manöver. Nachklänge zum 4. Tag. Ueber die Reiterſchlacht bei Petterweil, welche wir geſtern ſchon erwähnt, leſen wir noch in der„Köln. Zig.“ folgende Einzelheiten: Homburg v. d.., 9. Sept, Das Hauptintereſſe des heutigen Kampfes bildete die vom Kaiſer mit großem Elan durchgeführte Reiterſchlacht bei Petterweil, an der ſich das geſammte heute bei der Oſtarmee⸗Abtheilung der Bayern befindliche Cavalleriecorps be⸗ theiligte. Nachdem der Kaiſer an der Spitze des bei Vilbel zu⸗ ſammengezogenen, aus 12 Cavallerie⸗Regimentern beſtehenden Cavalleriecorps durch Patrouillen hatte feſtſtellen laſſen, daß die ab⸗ ziehende, den rechten deß Fen es bildende Weſtarmee⸗Ab⸗ theilung unter Graf Häſeler zwiſchen den Bahnlinien Hanau⸗Friedberg und Frankfurt⸗Gieſen nicht beſonders nach dieſer Seite geſchützt ſein ſollte, ordnete er die ihm zur Verfügung ſtehenden Cavalleriemaſſen unter dem General der Cavallerie v. Kroſigk zum Angriff auf den rechten Flügel der abziehenden erſchütterten Weſtarmee⸗Abtheilung an. In drei Staffeln auf den Höhen Nieder⸗Erlenbach und Dortelweil entwickelte der Kaiſer unter dem Schutze des die Arrisregarde des Feindes heftig bedrängenden Artilleriefeuers die gewaltigen Cavalleriemaſſen zum Angriff auf Petterweil und Holzhauſen. Die mit ſtarken Ah⸗ theilungen Häſelers beſetzten Orte ſollten dem Rückzug der Weſt⸗ arme als Vertheidigungsſtellen dienen. Heftiges Artilleriefener von der Artillerie des Cavalleriecorps zwang den Führer der Weſtarmee, ein Arrieregardengefecht anzunehmen. Während der Beſetzung der Orte Kloppenheim, Petterweil, Holzhauſen, Karben, Rodheim und Niederwöllſtadt mit Infanterie⸗Abtheilungen ließ der Kaiſer das Signal zum Einſchwenken der Cavallerieſtaffeln geben; bald erfolgte das Signal zur Attacke. Mit gefällter Lanze fluthete alsbald die gewaltige, über 6000 Reiter zählende Cavalleriemaſſe einer Winds⸗ braut gleich über die Hochebene zwiſchen beiden Bahngeleiſen. Die bei Petterweil gedeckt im Rückmarſch befindlichen Infanterie⸗ Abtheilungen von mehreren Bataillonen ſchwenkten ein und gaben auf die anbrauſenden Reiter heftiges Gewehrfeuer in Salven ab, ſodaß ſich hier beide Cavalleriediviſionen, ſoweit Ihr Berichterſtatter es überſchauen konnte, trennten, einſchwenkten und ſich ſüdwärts ziehend zu neuen Attacken ordneten. Ob dieſe auf Holzhauſen, Rod⸗ heim und Niederwöllſtadt gelangen, konnte Ihr Berichterſtatter wegen allzugroße Entfernung und bei den durch regneriſchen Nebel getrühten Gefechtsfelde nicht feſtſtellen. Die in ſolcher Großartigkeit wohl ſelten noch ausgeführte Cavallerie⸗Attacke war von packendſter Wirkung. Der Kaiſer ritt vor der Front der attackirenden Reitermaſſen. Die Kaiſerin und die Königin Margherita, König Humbert, Prinzregent Luitpold wohnten, die Damen ſeitwärts im Wagen haltend, dem im⸗ poſanten Reiterangriff bei, der anſcheinend ſeinen Zweck erreicht hat, Friedberg, 9. Sept. Einem ſehr intereſſant geſchriebenen ausführlichen Bericht der„Münch, Allgem. Ztg.“, der zweifellos aus der Feder eines hervorragenden Militärs ſtammt, entnehmen wir folgende intereſſanke Momente: (Gelephau⸗Ar. 218.) 5 EUUVUVCVCVCCCCC In dem Kaiſermanöver hat ſich in der Theorie eine bedingte Ueberlegenheit der Defenſive über die Offenſive ergeben. Am erſten Tage, bei Hanau, fiel die Vertheidigung den Bayern zu, der Angriff den Heſſen und Heſſen⸗Naſſauern. Das Ergebniß der Operationen und Kämpfe war, daß Graf Häſeler, trotz großer Fixigkeit und Zähigkeit bei Durchführung des ungemein ſorgfältig vorbereiteten Angriffs, nicht durchzudringen vermochte und daß den Bayern der taktiſche Sieg und der ſtrategiſche Erfolg verblieben. Am zweiten Tage veränderte ſich die Situation und wandte ſich das Blatk. Die Defenſive fiel an den Grafen Häſeler, die Offenſive an den Prinzen Leopold. Was der bayeriſche Prinz in Wirklichkeit gethan haben würde, ob er ſofort angegriffen, oder ob er zunächſt, mit Rückſicht auf die Stärke des Gegners und nicht minder mit Rückſicht auf die ſich ihm entgegenſtellenden Terrainſchwierigkeiten, verſucht hätte, Ver⸗ ſtärkungen heranzuziehen oder den Gegner aus ſeinen formidablen Stellungen herauszumanövriren, vermag ich nicht zu beurtheilen; ich bezweifle aber, daß er gethan haben würde, was er hier mit Rückſicht auf die Dispoſttionen der Manöveroberleitung, mit Rück⸗ ſicht auf den anweſenden Kaiſer, mit Rückſicht auf deſſen fürſtliche und nichtfürſtliche Gäſte und mit Rückſicht darauf, daß in dem zur e ſtehenden knappen Zeitraum von vier Tagen ein zum oraus beſtimmtes Penſum abgearbeitet werden mußte, gethan hat, nämlich den Stier, den er bereits als toro bravo kennen gelernt hatte, einfach bei den Hörnern anfaſſen zu wollen. Daß er dies jetzt dennoch verſuchte, weil er es verſuchen mußte, konnte nur den einen Erfolg haben, den es gehabt hat, einen Mißerfolg. Graf Häfeler war, obgleich noch nicht einmal alle ihm zur Verfügung ſtehenden Truppen auf dem Gefechtsfelde eingetroffen waren, dort, als die Entſcheidung des Tages fiel, nicht zu delogiren, und um die Manöver in ihrem wei⸗ teren Verlauf nicht zu ſtören, mußte die Oberleitung eingreifen, der Weſtarmee aus Gründen, die der allgemeinen Kriegslage entnommen wurden, unterſagen, ihre taktiſchen Erfolge auszunutzen und den Grafen Häſeler anweiſen, zur Sicherung der imaginären Hauptarmee, deren Seitendeckung er ja bekanntlich nach der den ganzen Manbvern zu Grunde liegenden und am erſten Tage auch an dieſer Stelle ver⸗ öffentlichten Generalidee nur zu beſorgen hatte, obwohl ſtegreich, ſich doch weiter rückwärts zu concentriren. Der dritte Tag verlief dann für das angreifende Oſteorps noch weniger glücklich als der zweite. Von allen Seiten wird die geſchickte, auf ſorgfältigſter Erkundung des Vorterrains und der Stellung, ſowie der Bewegungen des Geg⸗ ners beruhende Leitung der Oſtarmee anerkannt, auch über die vor⸗ züglichen Leiſtungen der bayeriſchen Unterführer und der bayeriſchen Truppen, namentlich auch der bayeriſchen Cavallerie im Aufklärungs⸗ dienſt, herrſcht nur eine Stimme voller Ruhm und Lob. Aber was nicht geht, geht nicht. Graf Häſeler, der diesmal alle ſeine hervor⸗ ragendſten Eigenſchaften voll entwickelte, der in der genialſten Weiſe das ihm zur Verfügung ſtehende Terrain ausgenutzt hatte, der ebenſo meiſterhaft bei Aufſtellung ſeiner Truppen, in Sonderheit ſeiner Reſerven verfahren war, der aus ſeiner Artillerie den denk⸗ barſten Vortheil zog, und der im letzten Moment zu den Vortheilen, die ihm die Defenſtve bot, die Vortheile fügte, die ihm aus kurzen, kräftigen Offenſivſtößen erwachſen mußten, war wieder nicht zu be⸗ ſiegen, ja diesmal mußte ſogar, um die Manöveridee zu retten, dle Situation in dem bereits am Tage zuvor begonnenen Sinne radieal umgeändert werden. Der Rückzug der Graf Häſeler nach den Anweiſungen des Haupt⸗ quartiers wider Willen antreten mußte, führte dieſer nach dem Ur⸗ theile maßgebender Militärs meiſterhaft und wunderbar aus. Der Rückzug gelang dem Grafen ſo vollſtändig, daß ihm von den eifrig vigilirenden Schiedsrichtern auch nicht ein Geſchütz, nicht ein Munitions⸗ oder ſonſtiger Wagen und nicht eine Compagnie„abge⸗ knöpft“ werden konnten. Als die Vortruppen der Oſtarmee an den Nidder⸗Brücken eintrafen, waren dieſe glücklich von den letzten Truppen der Weſtarmee paſſirt, abgebrochen oder zerſtört, * * Der 5. Manövertag. Groß⸗Karben, 10. Sept. Längs des Niddafluſſes bogann das Infanteriefeuer ſchon heute Morgen gegen 7 Uhr. Baieriſche Pioniere ſchlugen dort bei Dottenfelderhof zwei Brücken. Kurz nach 8 Uhr erſchien der Kaiſer auf einem öſtlich von Klein⸗Karben und Groß⸗Karben gelegenen Hügelrücken, von wo ſich eine weitreichende liebliche Ausſicht, im Hintergrunde abgeſchloſſen durch den Taunus mit dem an deſſen Fuß ſichtbaren Homburg, bietet. Der Kaiſer, im grauen Paletot, trug Infanterie⸗Uniform. Neben ihm ſtanden lange plaudernd die bairiſchen Prinzen Ludwig und Leopold. Auch General v. Witlich und der bairiſche Generalſtabschef Lobenhofer waren er⸗ ſchienen, Auf dreifüßigem Geſtell war ein Fernrohr aufgeſtellt, das der Kaiſer und die Prinzen, die im Norden, Weſten und Südweſten ſich entwickelnde Schlacht betrachtend, oft benutzten. Um 8 Uhr 20 Minuten begann das Artilleriefeuer. Dicht bei dem Kaiſer feuerte eine bairiſche Batterie. Die Truppen hatten zum Anmarſch dermaßen weite Wege zurückzulegen, daß man erſt langſam einen Ueberblick gewann. Auf dem linken Flügel ſchien das 1. bairiſche Corps zu ſtehen, dann das.; hieran ſchloß ſich das 11., auf dem äußerſten rechten Flügel das 8. preußiſche Corps. Ein bairiſcher Feſſelballon blieb nach anfänglichem Aufſteigen im Dorfe Klein⸗Karben halbgefüllt an der Erde kiegen. Die Preußen hatten zwei Ballons; der eine gehörte dem 11. Corps bei Oberwöllſtadt, der andere, wahrſcheinlich vom 8. Corps oder auch dem markirten Feinde angehörig, ſchwebte in der Richtung nach Aſſenheim, Um ½11 Uhr entbrannte allenthalben lebhafter Kampf, aber die Schlacht blieb wenig überſichtlich und für die Zuſchauer unintereſſant, weshalb auch wahrſcheinlich die fürſtlichen Damen fehlten. Der Regent zu Wagen paſſirte um 9 Uhr Kloppenheim. Der Kaiſer blieb andauernd auf der erwähnten Anhöhe, während die bairiſchen Prinzen Ludwig, Rupprecht und Ludwig Ferdinand wegritten. Bei dem kaiſerlichen Standpunkt waren bloß ländliches Publikum und ich als einziger Be⸗ richterſtatter anweſend, Homburg, 10. Sept. Vier Armeecorps der Oſtarmee über⸗ ſchritten die Engwege bei Friedberg, Karben und Vilbel und griffen die auf den Höhen von Ober⸗Erlenbach bei Homburg ſtehende Weſt⸗ abtheilung an. Das linke Flügeleorps verſuchte eine Umfaſſung des Feindes, wurde aber durch einen Vorſtoß der Weſtabtheilung wieder gegen Vilbel zurückgedrängt. Nun befahl der Kaiſer der Cavallerie einzugreifen. Die geſammten Cavallerie⸗Maſſen der Oſtarmee (2 Diviſionen) vollführten eine großartige Attacke gegen das Cen⸗ trum der Weſtabtheilung. Die Schützenlinien, die Reſerve und die Artillerie wurden durchbrochen. Der Feind mußte ſeine Stellung räumen. Hinter der Cavallerie verfolgten zwei Armeecorps tam⸗ bour battant die zurückgehenden Weſtkruppen. Auch der rechte —————— 3CCC e eee eedeee—— eee eeeee Len 2. Seite. General⸗ Anzeiger. Mannheim, 11. September. Flügel des Feindes mußte ſich nun von Homburg zurückziehen. Die beiden Armeecorps auf dem rechten 89 915 der Oſtarmee ver⸗ hinderten das Entweichen des Feindes nach Norden zur Haupt⸗Weſt⸗ armee. Die Weſtabtheilung wurde iufolgedeſſen gegen den Taunus geworfen. Ganz zum Schluß brachte ein nochmaliger Cavallerie⸗ Angriff die letzten Abtheilungen des Feindes, welche bei Ober⸗Erlen⸗ bach ſtandzuhalten verſuchten, zum Weichen. Dem Manöver wohnten auch die Kaiſerin und die Königin von Italien in einem Wagen ſitzend bei, ferner der König von Italien und König Albert von Sachſen zu Pferde, ebenſo Prinzregent Luitpold von Bayern. Nach 12 Uhr verkündeten die Signale die Beendigung der Uebungen und damit den Schluß der diesjährigen Manöver. Die Abreiſe des italieniſchen Königspaares und der bayriſchen Fürſtlichkeiten. Homburg v. d.., 10. Sept. Um 5¼ Uhr Nachmittags nach dem Prunk⸗ und Abſchiedsmahle im Kurhauſe ſind König Humbert und Königin Margherita mit Visconti Venoſta, Lanza und dem andern Gefolge abgereiſt. Die Kaiſerin und der Kaiſer unter⸗ hielten ſich eifrig und herzlich mit ihren hohen italieniſchen Gäſten. Der Kaiſer ſprach lange und eingehend mit dem Miniſter Visconti Venofta und dem Grafen Lanza. Als der Zeitpunkt des Abſchieds kam, umarmte der Kaiſer die Königin Margherita zweimal und küßte ſie auf die Wange, ebenſo verabſchiedeten die Kaiſerin und die Königin ſich mit mehrfachen Küſſen und Umarmungen. König Humbert reichte der Kaiſerin Friedrich den Arm und führte ſie bis an den italieniſchen Salonwagen; Kaiſerin Auguſte ſchritt zur linken Seite des Königs, der Kaiſer führte die Königin Minen am Arm. Sie verabſchiedeten ſich nochmals vor dem inſteigen der italieniſchen Majeſtäten mit herzlichen Umarmungen. Bis zum Abfahren der Majeſtäten winkten die Kaiſerin und der Kaiſer ihren Gäſten herzliche Abſchiedsgrüße zu. Bei der Fahrt zum Bahnhof wie bei der Abfahrt des Zuges brach die begeiſterte, die Straßen füllende Menge in ſtürmiſche Hochrufe aus. Das Kai⸗ ſerpaar begab ſich zu den vor dem Pavillon auf dem Bahnſteige zur Abreiſe bereitſtehenden bayriſchen Prinzen. Der Prinzregent in Ar⸗ tillerie⸗Uniform verabſchiedete ſich nach längerer Unterredung von der Kaiſerin und ſprach dann einige Zeit mit dem Kaiſer in herz⸗ lichſter Weiſe, der ihn zum Salonwagen geleitete. Nachdem die Prinzen Ludwig, Leopold, Karl Theodor und Gefolge eingeſtiegen, Unterhielten der Kaiſer und der Prinzregent ſich in herzlicher Weiſe. Im Augenblick der Abfahrt reichte der Prinzregent dem Kaiſer noch⸗ mals die Hand zu kräftigem Händedruck. Bald darauf reiſte auch Prinz Albrecht von Preußen ab. Das herzliche Ginvernehmen des Kaiſers mit dem Prinzregenten wurde nach der Abfahrt viel be⸗ ſprochen, Aus Sladt und CLand. Maunheim, 11. September 1897, Aus der Stadtrathsſihung vom 3. September 1897. (Mitgetbeilt vom Bürgermeiſteramt.) Die für die außergewöhnliche Abnützung der von den kechni⸗ ſchen Aemtern ſeither innegehabten Miethräume an die Vermiether zu zahlenden Entſchädigungsſummen werden feſtgeſetzt. Die Geſuche von zwei techniſchen Beamten um Urlaub wer⸗ den genehmigt. Von einem Erlaſſe des großh. Oberſchulrathes, wornach dem ſtadträthlichen Geſuche um Aufnahme des fakultativen La⸗ teinunterrichtes in den Lehrplan der Oberreal⸗ ſchule nicht entſprochen zu werden vermag, wird Kenntniß ge⸗ nommen. Eine von Profeſſor Dr. Cramer in Heidelberg mitgetheilte Aus⸗ Peive betreffend die Neckarverunreinigung in eidelberg und ihre Beziehung zum Abführſyſtem wird zur Kenntniß gebracht. Der Voranſchlag großh. Hof⸗ und National⸗ aters pro 1897/98 nach dem von der Intendanz vorgeleg⸗ Entwurfe, ſowie der dadurch bedingte ſtädtiſche Zuſchuß von M,. 121400 wird genehmigt und Vorlage hiernach an den Bürger⸗ ausſchuß beſchloſſen. Eine Einladung des Gartenbauvereins„Flora“ zu der am Samſtag 11. September er. in der Aula der Friedrichsſchule ſtatt⸗ findenden Ausſtellung und Prämiierüng der im Frühjahr an die Volksſchülerinnen der 2 letzten Klaſſen zur Pflege vertheilten und nun zur Rücklieferung gelangenden Zuchtpflanzen wird zur Kenntniß gebracht. 5 Der Farren des landwirthſchaftlichen Bezirks⸗ vere 50 dahier wird von der Stadtgemeinde um den Kaufpreis von 700 Mk. übernommen. Bei den Baggerarbeiten im Altrhein in der Nähe der Zellſtofffabrik, welche beim Induſtriehafenbau vorgenommen werden, wurde ein gut erhaltener Mamuthzahn gefunden. Der Wirthſchafts⸗ und Culturplan bezüglich des Stadtwaldes pro 1898 erhält die Zuſtimmung des Stadtrathes. Befürwortet werden: 35 Geſuche um Aufnahme in den Staalsverband. Der 19 Jahre alte Emil Georg Mock von Oſtheim wurde wegen Verunreinigung des ſtädtiſchen Brauſebades in der Neckarvorſtadt von Großh. Bezirksamt mit 3 Tagen Haft beſtraft. Folgende Verträge wurden genehmigt: J. Mit Zimmermeiſter Herrmann& Cie. wegen Herſtellung der Zimmerarbeiken zum Wirthſchaftsgebäude des Schlachthofneubaues. 2. Mit den vereinigten Speyerer Ziegelwerken.⸗G. in Speyer am Rhein über Lieferung von Backſteinen für den Sielbqu. 8. Mit der Firma Dyckerhoff& Söhne hier über Lieferung von 4. Mit Gypſermeiſter Lange u. Conſ. wegen Herſtellung von Verputzarbeiten beim Umbau des Magazins D 7, 22 zu einem Schulhaus. 5. Mit der Firma Werle u. Hartmann hier und Anton Jäger in Enkenbach über Lieferung von Granitſteinhauerarbeiten zum Verbindungsbau der beiden Schulhäuſer Lit. K 5. 6. Mit Gypſermeiſter Friedrich Klein wegen Herſtellung von Verputzarbeiten beim Neubau der Doppelturnhalle K 6. 7. Mit Fabrikant H. Engelhard über Liefern und Verlegen von Linoleum im Erweiterungsbau des allgemeinen Krankenhauſes. 8. Mit der Firma Ph. Holzmann u. Cie. in Frankfurt a. M. wegen Ausziehen und Neuſchlagen von Streichpfählen im In⸗ duſtriehafen. 9. Mit Ernfſt Dahringer hier wegen Abgabe von warmen Vollbädern an hieſige Arbeiter ꝛc. „Die von der pfandgerichtlichen Schätzungskom⸗ miſſion vorgelegten Liegenſchaftsſchätzungen werden genehmigt. „Bezüglich 9 Gebäuden, welche zur Feuerſicherung einge⸗ ſchätzt wurden, wird der Kaufwerth feſtgeſetzt. Den Anträgen der Haushaltskommiſſion ent⸗ ſprechend werden verbeſchieden: 6 Wirthſchaftsgeſuche und 4 Umlage⸗Ausſtandsgeſuche. Die Lieferung von ca. 150 Ster Tannenſcheit⸗ holz wird der Firma Gg. Lutz jun, hier übertragen. * Das Geburtsfeſt des Großherzogs am Hofe. geſtrigen Geburtsfeſt des Großherzogs nahm derſelbe im Lanfe des Vormittags die Glückwünſche des Hofſtaates entgegen und empfing zahlreiche Abordnungen von Vertretern der umliegenden Gemeinden. Um 11 Uhr fand ein von Prälat D. Doll abgehaltener Gottesdienſt ſtatt, welchem Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog, die Groß⸗ herzogin und die Erbgroßherzogin anwohnten. Um 12 Uhr wurden die Spitzen der Behörden von Konſtanz zur Beglückwünſchung empfangen. Nachmittags unternahmen die Höchſten Herrſchaften einen Ausflug mit Extraboot auf dem Ueberlinger See, wobei in Bodman kurze Zeit angelandet wurde. „Der Großtherzogstoaſt des Staatsminiſters Dr. Nokk. Bei dem Feſtmahl in Karlsruhe zu Ehren des Geburtstags des Großherzogs brachte Herr Staatsminiſter Dr. Nokk folgenden Trinkſpruch aus: Hochanſehnliche Feſtverſammlung! Herrlich war das Schauſpiel des vorigen Jahres, als das bad. Volk in herzlichem Einklang mit dem deutſchen Empfinden, einmüthig in Liebe und Treue das ſtebzigſte Geburtsfeſt des edelſten und wei⸗ ſeſten Fürſten feierte, der Sein Leben nach dem hehren Wort lebt: „Laſſet uns Gutes thun und nicht müde werden“. Nicht nur jung an Geiſt und Herzen erſchien Großherzog Friedrich, auch was Er körperlich leiſtete, zeigte der Jugend Kraft; alt war nur Seine Liebe zum Volke. Aber auch auf den Höhen des Lebens ſind Freude und Leid verſchwiſtert. Das Jubiläumsjahr hat unſerem theueren Fürſten manch' trübe Stunde gebracht, die Er in chriſtlicher Geduld mit der Ruhe des Weiſen getragen. Seine hohe Seele wird in den Feuergluthen des Leids nur geſtählt. Heute beginnt unſer Fürfſt und Herr ein neues Lebensjahr. In den heimiſchen Bergen mit ihren rauſchenden Wäldern und laben⸗ den Lüften iſt das Uebel von Ihm gewichen und die alte Kraft kehrt wieder. Möge der allmächtige Gott— auch in dieſem aus tiefſtem Herzen quellenden Wunſche iſt das badiſche Volk eins— die vollſte Geneſung dem Herrſcher ſchenken, der ja alle Seine Gaben nur verwendet zum Glück ſeiner Mitmenſchen, zum Heil und Wohl Seines Volles. Ernſt iſt die Zeit, groß und ſchwer ſind die ihr ge⸗ ſtellten Aufgaben. Da thut uns der in alter Geſundheitsfülle Seines hohen Amtes waltende Landesherr vor allem Noth, der von Sich ſagen darf:„Meine Welt iſt Harmonie“. Sein weiter und hoher Geiſt, unbeirrt durch die Kämpfe des Tages, das Auge gerichtet auf das Echte und Dauernde, wird uns auch künftig die rechten Wege des kulturſchaffenden Fortſchreitens zeigen; Sein reiches und treues Herz voll unerſchöpflicher Güte ſoll uns den ſchlimmſten Feind des allge⸗ meinen Gedeihens beſiegen lehren, den harten und kalten Egoismus. Lange, lange geſegnete Jahre noch möge Großherzog Friedrich's ge⸗ heiligtes Haupt über uns leuchten! Beglückte Zeiten mögen herauf⸗ führen des Reiches hilfreich getreuer Fürſt und Freund, unſer allge⸗ liebter Landesvater, von deſſen Regierung das ſchöne Wort Uhland's gilt:„Des Fürſten und des Volkes Rechte ſind verwoben, wie ſich Ulm' und Reb' umſchlingen.“ Rufen Sie mit mir mit der ganzen Innigkeit germaniſcher Treue, in tiefſtem Gottvertrauen, in freudigſter offnung: Der große Miſſionar der Vaterlandsliebe, Seine König⸗ iche Hoheit Großherzog Friedrich von Baden lebe hoch, hoch, hoch! * Die vom nationalliberalen Bezirksverein Lindenhof am Mittwoch Abend im Saale des Herrn Baumeiſter zur Feier des 71. Geburtstages unſeres allverehrten Großherzogs veranſtaltete Feſtlichkeit nahm programmgemäß einen ſehr ſchönen, glänzenden Verlauf und gereicht den Veranſtaltern ſowohl als auch ſämmtlichen Mitwirkenden zur höchſten Ehre. Schon lange vor Beginn der Feier war der geräumige, mit Blattpflanzen und der Büſte des Groß⸗ herzogs geſchmackvoll dekorirte Saal von Feſttheilnehmern, darunter ein ſchöner und ſtattlicher Damenflor, vollſtändig beſetzt. Eingeleitet wurde die Feier durch einen prächtig vorgetragenen Chor:„Gruß an's Badner Land“ vom Männergeſangverein Lindenhof, der in Ge⸗ meinſchaft mit der Sängerabtheilung„Patria“ in ſo dankenswerther Weiſe bereit war, durch Geſangsvorträge das Feſt zu verſchönen. Nach der recht herzlichen Begrüßungsanſprache durch den zweiten Vorſitzenden, Herrn Jak. Kämmerer, und einem weiteren Liede des Geſangvereins Lindenhof ergriff der erſte Vorſitzende des Bezirks⸗ vereins, Herr Hauptlehrer Haußer, das Wort, um den Toaſt auf S. K. H. den Großherzog auszubringen. Herr Haußer entledigte ſich der ihm geſtellten Aufgabe in glänzender Weiſe, indem er einzeln hervorhob, was das badiſche Volk und unſer engeres Heimathland Baden unſerm allverehrten und geliebten Großherzog und ſeiner treuen, landesväterlichen Fürſorge zu verdanken haben. Das von Am vor⸗ vollſtändige Wiedergenefung unſeres Großherzogs ausgebrachte Hoch fand derart ſtürmiſchen Beifall und jubelnde Begeiſterung, wie wir ſolche noch ſelten bei derartigen Feſtlichkeiten beobachten konnten, Eine angenehme Abwechslung boten ein mit vielem Beifall ausgezeich⸗ netes Zithertrio unter Leitung des Herrn E. Scheid und ein künſt⸗ leriſch vollendetes Violinſolt des Herrn Hofmuſikus Siefert, welch' letzterer durch ſein meiſterhaftes, bezauberndes Spiel die Zu⸗ hörer förmlich mit ſich fortriß, ſo daß nach jeder Piege der Beifalls⸗ ſturm von Neuem losbrach und faſt kein Ende nehmen wollte. Nicht minder begeiſterte Aufnahme fanden zwei Geſangsſoli der Herren Walther(Bariton) und Steiner(Tenor), die mit ihren herr⸗ lichen, prächtig geſchulten Stimmen förmlich entzückten und die ſich beide zu Zugaben verſtehen mußten. Den Glanzpunkt des Abends bildete aber unſtreitig das Luſtſpiel„Toilettengeheimniß“, das ſehr flott und vortrefflich geſpielt wurde, ſo daß die Feſttheilnehmer faſß gar nicht mehr aus dem Lachen herauskamen. Was die Damen Fran Grabenſtein als Kammerzofe und Fräulein Diehm als gnä⸗ dige Frau darboten, das waren künſtleriſch abgerundete Leiſtungen erſten Ranges; auch die Herren Bendel und Meudt können ſich mit vollem Rechte in den wohlverdienten, nicht enden wollenden ſtürmiſchen Applaus theilen, der fämmtſichen Darſtellenden am Schluſſe der Vorſtellung zu Theil wurde. Sehr wirkſam und mit feinſt geſchulter Klangfülle kamen alsdann noch die Chöre:„Das deutſche Lied“ und der„Morgengruß an den Rhein“ von der Patria und„Fröhlich Pfalz“ vom Männergeſangverein Lindenhof geſungen, zum Vortrag, worauf Herr Bezirksthierarzt Ulm unter allgemeiner Heiterkeit in der ihm eigenen Art und oft von köſtlichem Humor gewürzt, allen Mitwirkenden für die ſo ſchön und harmoniſch verlaufene Feier, für den Alles bereiteten genußreichen Abend den herzlichſten und verbindlichſten Dank ausſprach. Damit war der offtzielle Theil der Feier, es war nämlich mittlerweile 1 Uhr geworden, zu Ende; aber trotzdem blieb noch ein ſehr großer Theil der Feſttheilnehmer gemüthlich beiſammen und es folgten neben Geſangsvorträgen noch eine Reihe von Toaſten, theils heiteren, theils ernſteren Inhalts, die aber alle Zeugniß davon ablegten, daß krotz aller gegneriſchen Be⸗ hauptungen die nationalliberale Partei noch lange nicht todt, im Gegentheil, daß ſie dem An⸗ ſturm der vereinten Gegner gegenüber von dem Gefühle der Zuſammengehörigkeit und von einem Geiſte durchdrungen iſt, der für die bevorſtehen⸗ den Landtagswahlen zu den beſten Hoffnungen berechtigt. Dem nationalliberalen Bezirksvereine Lindenhof und ſeinem trefflichen Leiter, Herrn Haußer, nochmals von ganzem Herzen Dank und volle Anerkennung für die ſchöne Feier. *Gartenbau⸗Verein„Flora“ Maunheim.(Unliebſam ver⸗ ſpätet.) Näher und immer näher rückt der Tag der großen Blumen⸗ Pflanzen⸗ und Obſt⸗Ausſtellung beſagten Vereins in dem vor⸗ trefflich hiezu geeigneten„Stadtparke“ heran, an die ſich ein großer, allgemeiner Verkaufstag der von den Herren Handelsgärtnern aus⸗ geſtellten Blumen, Pflanzen und anderer Objekte reiht. Was die Ausſtellung ſelbſt angeht, ſo kann heute ſchon, nach dem von ſach⸗ kundiger Hand künſtleriſch angelegten Plane und den überaus zahl⸗ reichen Anmeldungen der bekannteſten und namhafteſten Firmen der hieſigen Handelsgärtner und vielen dem Unternehmen ſehr ſympathiſch gegenüberſtehender Privaten geſagt werden, dieſelbe wird im vollſten Maß in harmoniſchſter Abwechſelung Alles bieten, was man auch ſelbſt bei den weitgehendſten Anforderungen von einer Lokal⸗Aus⸗ ſtellung verlangen kann. Die großen Räume des Saales, des Vor⸗ platzes, der Nebenlokalitäten, wie größere Plätze im Freien wurden in der entgegenkommendſten Weiſe von der Park⸗Geſellſchaſt dem Vereine zu Ausſtellungszwecken zur Verfügung über⸗ laſſen. Was das Auge ergötzt und das Herz erfreut, wird maßz in einzelnen prächtigen Gruppen und in einem harmoniſch zuſammen⸗ gefügten Geſammtbild vereinigt ſehen. Man wird ſehr ſchöne Deko⸗ rationspflanzen: als Palmen, Lorbeeren in Pyrgmiden⸗ und Kronen⸗ form und andere ſeltene Warmhauspflanzen in mannigfaltiger Ab⸗ wechſelung von reizenden Gruppen mit ſchön blühenden Cyelamen (Alpenveilchen), gefüllten und einfachen Primeln, prächtigen Nelken und wie die zahlreichen der übrigen lieblich im Herbſte blühenden Kinder Floras heißen, begegnen. Alle Pflanzen vereinigt werden beſonders des Abends bei der elektriſchen Beleuchtung mit dem künſt⸗ leriſch angelegten Springbrunnen, dem melancholiſch plätſchernden Waſſerſalle auf den Beſchauer einen impoſanten, bezaubernden Ein⸗ druck machen. Die Glashalle iſt zur Aufnahme von Obſt, abgeſchnit⸗ tenen Blumen, Gartenplänen ꝛc. beſtimmt, die geſchmackvollſte Blu⸗ menbinderei, die einladenſte Tafeldekoration wird den Beſucher zu einem kleinen Halt veranlaſſen. Obwohl auch im Stadtparke ſelbſt ſehr ſchöne kunſtvolle Teppichbeete ſind, fehlen auch dieſe ſeitens der Ausſteller nicht. Ueberhaupt wird man hier finden, was die gärtneriſche Kunſt in Mannheim zu leiſten vermag. Die Vorſtandſchaft der„Flora“ hat es in höchſt erfreulicher Weiſe ver⸗ ſtanden, ſozuſagen alle ihre Mitglieder zur Theilnahme an dieſer Ausſtellung heranzuziehen. Wie alljährlich wurden auch heuer wieden im verfloſſenen Frühlinge Stecklinge der verſchiedenen Pflanzen mik den erforderlichen Erklärungen über die Zucht und Pflege derſelben abgegeben. Nun werden dieſelben in der Ausſtellung zur Anſicht ausgeſtellt und nehmen an der Preisvertheilung Autheit Jetzt bringt Geſchick und Fleiß Lob und Ehre ein. Wirklich ein Intereſſe erregendes löbliches Vorgehen. Durch den ſich an dieſe Ausſtellung anſchließenden großen Verkaufstag von Blumen, Pflanzen und an⸗ deren Objekten ſtellt ſich die„Flora“, die nachweislich auf ihre Thätigkeit mit einer gewiſſen Befriedigung blicken kann und ſich ſelbſt der höchſten Anerkennung erfreut, in uneigennütziger Weiſe in den Dienſt der Allgemeinheit. Nur ſehr ſchöne, geſunde, kräftigs Pflanzen in reichſter Auswahl ſtehen dem Liebhaber um äußerſt mäßige Preiſe zur Verfügung, wie dies nur dem um die Förderung ſeiner edlen Sache beſtrebten Vereine würdig iſt. Daß natürlich, wie ſtets gebräuchlich, auch hier wieder das Glücksrad den Beſuchern das Glück zu verſuchen anbietet, iſt ſozuſagen ſelbſtredend. Auch fehlt am Sonntag, den 19. September, in den Ausſlellungsräumen ein großes Militärconcert nicht. Sonach wird Alles zu bieten ver⸗ =rrrrrnrrer. eeeeeeee für den Bau der Kanäle im Lindenhof, ihm am Schluſſe ſeiner herrlichen und ergreifenden Rede auf die Dr Der Antergaug der Hibernia. Roman von A. J. Mordtmann. Alle Rechte vorbehalten.] Nachdruck verboten.] (Für Amerika copyright.) (Fortſetzung.) Der Marquis war ermordet— auf wen anders konnte der Ver⸗ dacht fallen, als auf mich? Alle Umſtände waren gegen mich ver⸗ ſchworen; ſelbſt wenn ich den wirklichen Mörder in llagranti abge⸗ faßt hätte, wäre eine Vertheidigung deſſelben, die einfgch den Spieß AUmkehrte und mich als den Thäter bezeichnete, nach allem, was vor⸗ hergegangen war, ihres Erfolges unbedingt ſicher geweſen. Der Tod fürchtete ich nicht, aber als Mörder wollte ich mich nicht verurtheilen laſſen. Und dem konnte ich nur durch eilige Flucht entgehen. Ich horchte noch einmal nach allen Seiten hin und dann entfloh ich— unſchuldig und doch angſtvoll wie ein wirklicher Verbrecher. Erft als ich wieder auf der Landſtraße ſtand, ſchöpfte ich Athem und ſah nach der Uhr; bis zum Abgang des belgiſchen Zuges fehlten noch dreiviertel Stunden. Ich überlegte, daß bis dahin eine Entdeckung in dem einfamen Gehölz nicht zu befürchten ſei, und gewann wenigſtens ſoweit meine Ruhe wieder daß ich kühler Erwägung fähig war. Vor allen Dingen mußte ich es vermeiden, Verdacht zu erregen. So kehrte ich zunächſt in den mehrerwähnten Ausſpann zurück und fragte den ſchielenden, ſchmutzigen Wirth, welcher, die Hände in den Hoſentaſchen, vor der Thür ſtand:„Iſt der andere Herr ſchon wieder dageweſen?“ „Nein, Ihnen zu dienen.“ „Ich kann länger warten; er trifft mich am Bahnhof.“ „Sehr wohl, Monſieur.“ Scheinbar gemächlich wanderte ich die kurze Strecce oem Bahn⸗ hofe zu; doch ſchten es mir eine Ewigkeit zu dauern, bis ich ihn er⸗ reichte. Wenn ich wirklich der Mörder geweſen wäre, hätte meine Angſt vor der Entdeckung nicht größer ſein können; ich blickte unruhig im die wenigen Nebenſtraßen hinein, die nach der Chauſſee und dem Wäldchen führen konnten, und ſuchte mir immer wieder die Unwahr⸗ ſcheinlichkeit ſelbſt zu beweiſen, daß die dort ſichtbaren Leute von 65) dem Wäldchen herkämen oder dahin gingen; dann wieder beſorgte ich man möchte mir meine Unruhe anmerken, und gab mir, mit dem be⸗ kannten ſchlechten Erfolge, Mühe, möglichſt unbefangeu auszuſehen. Wenn ich in einem Augenblicke meine übertriebene Angſt verlachte, ſo erinnerte ich mich im nächſten, wie zahlreiche Verbrechen gerade auf die unwahrſcheinlichſte Weiſe entdeckt worden waren; dabei ſiel mir weiter ein, wie man viele Mörder, die mit äußerſter Vorſicht zu Werke gegangen waren, dadurch erwiſcht hatte, daß ſie irgend einen naheliegenden Umſtand überſehen hatten; und gerade, als wenn ich der wirkliche Mörder geweſen wäre, vergegenwärtigte ich mir alle Umſtände des heutigen Morgens noch einmal. Nein,— es war nirgends ein mich belaſtendes Moment, das ich hätte beſeitigeu können. Indem ich dies bedachte, griff ich in die Taſche, um mir eine Eigarre anzuzünden— ja was war das? Das war ja nicht meine Eigarrentaſche... Mein Rock! Der Todte hatte meinen Ueber⸗ zieher an! Und ich hatte vergeſſen, ihn umzutauſchen; in dem Ueber⸗ zieher waren Viſitenkarten und Schriftſtücke von mir—, bequemer konnte ich dem öffentlichen Ankläger die Sache wahrlich nicht machen! Aber das Urtheil war jetzt nicht mehr gut zu machen. Neuen Troſt und eine faſt komiſche Beruhigung ſchöpfte ich aus dem Um⸗ ſtande, daß in dem Städtchen alles den gewohnten ſchläfrigen Gang ging. Hätte ich irgendwo nur eine Spur von Aufregung bemerkt, nur irgend Jemand laufen ſehen, ſo würde mich augenblicklich die Angſt ergriffen haben, die blutige That wäre ruchbar geworden. Auf dem Bahnhof angelangt, fand ich zu meiner weiteren Be⸗ ruhigung, daß ſein Ausſehen von dem gewöhnlichen nicht verſchieden war, daß weder Poliziſten noch Magiſtratsbehörden am Platze waren. Ich löſte mein Billet und ſchritt in Erwartung des Zuges auf der Plattform auf und ab; in die Unruhe über eine mögliche Entdeckung miſchte ſich ein Wirrwarr von Gedanken und Sorgen, die wir kaum zum vollen Bewußtſein gelangten und keinen anderen klaren Entſchluß in mir aufkommen ließen, als daß ich zunächſt glücklich von hier ab⸗ gereiſt ſein und in Belgien eine vorläufige Sicherheit erreicht haben 5 ehe ich eine ruhige und geordnete Ueberlegung eintreten laſſen wollte. Erkeichtert athmete ich auf, als endlich der Zug ſignaliſirt wurde und zehn Minuten ſpäter einfuhr. Nun hatte ich aber noch im letzten Augenblick einen heftigen Schrecken. Der Gaſtwirth des Ausſpanns kam athemlos heran und auf mich zugeſtürzt, als ich im Begriff war, dein Houpee zu beſteigen, Er arußte, drügte nur haſtig einen Brief in die Hand und rief keuchend und in kürzen Abſätzen:„Der Herr fü 1 5 nicht mehr gekommen— aber er ſchickt— dieſen Brief— Ur Sie!“ Glücklicherweiſe ſetzte der Zug ſich gerade jetzt in Bewegung, ſo daß der Wirth das verdutzte Geſicht nicht bemerken konnte, womik ich die von ihm überbrachte wunderſame Botſchaft anſtarrte. Das Kouvert trug keine Aufſchrift; ich öffnete es und las, was drinnen auf ein Blättchen Papier ſtand; es waren nur wenige Worte, aber dieſe genügten ſchon, um meine Gedanken noch mehr zu verwirren Es hieß darin: „Seien Sie ohne alle Sorge für ſich. Aufklärung über alle un⸗ annehmlichkeiten, die Ihnen zugeſtoßen ſind, wird Ihnen wohl nie zu Theil; aber über den heutigen Vorfall kann Herr Felix vonn Rumohr Sie aufklären, Der alte Egypter.“ Ich will dieſe Blätter nicht mit den zahlloſen Zweifeln und Ver⸗ muthungen anfüllen, welche dieſe Denunziation in mir erregte: Jeder, der ſich in meine damalige Lage hinein denkt, kann ſte ſich ſelbſt vor⸗ ſtellen. Nur ſoviel ſtand bei mir feſt, daß ich wenigſtens in der nächſten Zeit, keine Nachforſchungen anſtellen wollte, da ſie höchſtens die Aufmerkſamkeit auf mich lenken würden, was ich begreiflicherweiſe vermeiden müßte. Ueberdies war ich geneigt, den Brief für weiter nichts als eine grobe Falle zu halten. In Brüſſel ſtieg ich in einem mittleren Gaſthofe ab und ſchrieb mich als Düring in das Fremdenbuch ein. Unter demſelben Namen hatte ich ſchon zwei Tage vorher von Paris aus meinen Koffer mit den nothwendigſten Kleidungsſtücken und Effekten hierher abgeſandt⸗ Meine nächſte Sorge war, über die etwaige Entdeckung des Mordes einiges aus Pariſer Blättern zu erfahren; darauf ſollte ich nicht lange zu warten haben; der„Figaro“ brachte ſchon zwei Tage darauf folgende Notiz: „Ein Duell mit belgiſchen Grenze zwiſchen zwei in der Pariſer Welt wohlbekannten deutſchen Adligen ſtattgefunden. Einer derſelben, Herr von Liliencron, wurde auf dem Flecke getödtet; ſein Gegner, der geſtern noch hier geſehen wurde, ein Herr v. Rumogr, ſollte heute früh verhafted werden, hatte es aber vorgezogen, Paris zu verlaſſen.“ (Fortſetzung folgt.) en eeeerreseres S 22 blutigem Ausgang hat bei Feignies nahe der + Mafnneim 11. Sepfember. 0 General⸗Anzeiger. 9. Seite. Fucht, was Beſucher den Aufenthalt in der Aus⸗ ſtellung ſo angenehm als möglich macht. * Die ſilberue Nettungsmedaille wurde vom Großherzog dem Maurer Jakob Wagner und dem Schiffer Andreas Zeh II. von Ilvesheim verliehen. Fröhlich Pfalz, Gott erhalt's! Der„Pfälziſche Kurier“ ſchreibt:„Fröhlich Pfalz, Gott erhalt'“. Alt und ehrwürdig iſt der Wahrſpruch der ſonnigen Pfalz am Rhein, ſo alt und ſo ehrwürdig, daß man meinen ſollte, kein Pfälzer— der das Herz auf dem rechten Fleck, der Verſtand und Gefühl für Charakter und Weſen ſeines Stammes, ſeines Landes— könne dulden, daß man ſich vergreife an dem ſinnigen Gruß, der ſeit alters in leidvollen Tagen eines mann⸗ fah ringenden Völkchens ganze Hoffnung, in freudigen Stunden 5 dem freundolichen roher Männer lauten Jubel in ſich ſchließt. Als aus dem Welſch⸗ and einſt wilde Horden ſengend, plündernd und mordend einbrachen in unſer Land, drang die brünſtige Bitte zum Himmel:„Fröhlich Pfalz, Gott erhalt'!, und ſiegesſicher klang der gleiche Gruß aus ſtolzgeſchwellter Bruſt den Regimentern nach, die gen Weißenburg und Wörth zogen zu Kampf und Sieg. Was immer eines Pfälzers Herz bewegt in engſtem Zuſammenhang mit dem Geſchicke ſeiner Brüder, ſeines Landes, das faßt er kurz in den ſchönen Wahrſpruch ſeines Stammes: Fröhlich Pfalz, Gott erhalt's! So haben dieſe vier Worte Sinn und Bedeutung erhalten; ſinnlos und bedeutungs⸗ los aber werden ſie durch die girrend nach Oben gerichtete Verball⸗ hornung: Bayern und Pfalz, Gott erhalt's! Schon bei der erſten Reiſe des Regenten im Jahre 1888 machte man ſchüchtern den Ver⸗ ſuch, unſern ehrwürdigen Wahrſpruch in's ausgeſprochen Weißblaue zu überſetzen. Damals aber drang der Unſinn nicht durch; mittler⸗ weile machte er Schule, und heute kann man ihn leſen in Stein ge⸗ meiſelt am Monumentalbrunnen Ludwigs I. zu Ludwigshafen am Rhein. Wiſſen denn die Autoren dieſer ſubalternen Auffaſſung des alten Wahrſpruches nicht, daß der pfälziſche Volksſtamm nicht nur von weißblauen Grenzpfählen umhegt iſt? Die badiſchen Blätter haben durchaus recht, wenn ſte Proteſt einlegen wider eine Verſton, die hiſtoriſch unbegründet, und die heſſiſchen Zeitungen könnten ſich folgerichtig anſchließen. Aufgabe der geſammten Preſſe aber wird es ſein, anzukämpfen gegen alle Verſuche, welche darauf ausgehen, die Geſchichte eines Volksſtammes in ihren populärſten Merkmalen auf den Kopf zu ſtellen. Rhein und Neckar ſind ſeit hier weiter beträchtlich geſtiegen. Der Rheinpegel zeigte heute früh 705 CEtm., gewachſen 32, der Neckarpegel 702, geſtiegen 33 Ctm. Beide Flüſſe wachſen noch. Der Neckar hat ſein ganzes Vorland überſchwemmt. Eine Anzahl zuſammengekoppelter Güterwagen ſteht auf dem jenſeitigen Neckar⸗ ufer mitten im Waſſer, das jedenfalls zu raſch hervorgefluthet iſt, um die Wagen rechtzeitig zu bergen. Hochwaſſer. Von der Waſſerfülle im ganzen Rheinzufluß⸗ gebiet laufen bedenkliche Nachrichten ein. Die Basler Nachr. melden aus Baſel: Der Rhein iſt in fortwährendem gefahrdrohenden Steigen begriffen. In wildem Tanze ſtürmen die gewaltigen Waſſerwogen unter mächtigem Getöſe daher und machen die alte Rheinbrücke in ihren Grundfeſten erzittern. Die Waſſereinläufe auf Kleinbasler Seite ſind vollſtändig zugedeckt, ja, die Oberfläche des Rheines ſteht ſtellenweiſe faſt auf gleicher Höhe wie der Uferrand. Der Fähre⸗ perkehr mußte überall eingeſtellt werden. Im Canton Glarus ſind die Waſſerläufe, namentlich die Linth, ſtark gefüllt und übergetreten. Am Walenſee hat ein großer Erdrutſch ſtattgefunden. Aus Schwyz wird gemeldet:„In Sattel iſt das Hotel„Rößli“ infolge eines Erd⸗ rutſches eingeſtürzk und in den Bach gerutſcht. Es konnte vorher in aller Eile ausgeräumt werden.“ Schlimm ſieht es im Lammbach⸗ gebiet bei Brienz aus; bekanntlich rutſcht dort ſeit vorigem Jahre ein ganzer Bergabhang. Der endloſe Regen iſt dort auch dieſes Jahr verhängnißvoll geworden. Die von Seiten der Mauuheimer Haudelsgärtuer⸗Ver⸗ bindung verauſtalteten Ausſtellung wurde geſtern früh 10 Uhr eröffnet. Bei dieſer Gelegenheit entwickelte Herr Wilhelm Preſti⸗ napvi die Ziele der Verbindung ungefähr in folgenden Worten: Verſammlung! Werthe Damen, werthe Herren! Noch iſt es nicht Jahresfriſt, daß ſich das Gärtnervolk am hieſigen Platze zuſammenſchaarte, um durch gegenſeitige Unterſtützung und Berathung dieſen Stand zu heben und zu fördern, heute ſchon, werthe Verſammlung können wir mit freudigen Herzen darangehen, einem Werke die Weihe zu geben, das nur entſtehen konnte durch gemein⸗ und uneigennütziges Zuſammenarbeiten, das nur entſtehen ſonnte unter dem Eindrucke und dem Bewußtſein, einer gerechten Sache zu fördern. Meine Damen und Herren, wir können heute mit Freude conſtatiren, die Mannheimer Handelsgärtner⸗Verbindung hat die Feuerprobe glänzend beſtanden, ſie hat bewieſen, daß ſie lebens⸗ fähig iſt, ſie hat gezeigt, was Einigkeit vermag. Hoffen und wünſchen wir, daß auch die Zukunft uns in gleicher Weiſe vereſnigt. Der Er⸗ folg kann und wird alsdann nicht ausbleiben. Hochanſehnliche Ver⸗ — Fn werthe Damen und werthe Herren! es iſt mir die ehrenvolle lufgabe zugefallen, dieſe erſte Ausſtellung der Mannheimer Gärtnerverbindung zu eröffnen und glaube ich, daß dieſes nicht würdevoller geſchehen kann, als daß wir unſeres geliebten ——— Buntes Feuilleton. —Eine Plattenzeitung nach der andern ſtirbk. Das Zeik⸗ ungsunternehmen der Firma Hachfeld, Schmitz u. Co, in Berlin fordert fortgeſetzt ſeine Opfer und die Betroffenen empfinden nun, wie verhängnißvoll es für ſie geworden iſt, daß ſie ſich mit der Ge⸗ ſellſchaft eingelaſſen haben. Ein neues Opfer des Plattenunternehmens iſt die Firma F. A. Böhme u. Co. in Magdeburg, die vor einigen Monaten begründet wurde und die dortige„Elbe⸗Zeitung! druckte. Statt der erwarteten goldenen Berge ſtellten ſich Zahlungsſchwierig⸗ keiten ein, und jetzt, nachdem die Einlagen der beiden Theilhaber in Höhe von etwa 26,000 Mk. aufgezehrt ſind und ſich eine gewaltige Schuldenlaft angeſammelt hat, ſucht ſich die Firma mit ihren Gläubigern auf gütlichem Wege auseinander zu ſetzen, was für die⸗ mit großem Verluſte verknüpft iſt. Nach einer Zuſammen⸗ tlellung der„Magdeburgiſchen Zeitung“ ſind bereits folgende Gründ⸗ ungen eingegangen: Die„Ballenſtedter Zeitung“, die„Eutiner Nachrichten“, die„Elbe⸗Zeitung“, die„Glogauer Neueſten Nach⸗ richten“, die„Kottbuſer Zeitung“, die 0 Zeitung“, die „Naumburger Nachrichten“,der Neubrandenburger General⸗Anzeiger“, die„Neue Zabrzer Zeitung“, das„Roſtocker Tageblatt“, das „Weimariſche Tageblakt“, die„Wittenberger Neueſten Nachrichten“ und der„Weſtphäliſche Courier“, in Hamm. Die Mittelſächſiſche 85 in Meißen bezog gerade acht Tage ihren„Stoff“ von Hach⸗ eld, Schmitz u. Co. — Zwei merkwürdige Dörfer hal der märkiſche Touriſten⸗ klub in der Mark Brandenburg entdeckt. Er berichtet darüber in einen neuſten Mittheilungen: Die beiden Dörfer liegen in der tähe ſüdlich von Lübbenau. Das eine iſt Klein⸗Kleſſow; es zählt nur vier Nummern mit im Ganzen vier Familien. Von den vor⸗ handenen vier Hauswirthen bilden drei die Ortsbehörde: Einer iſt Gemeindevorſteher, die beiden Anderen ſind die Schöffen, und der Letzte mit ſeiner Familie bildet das„Volk“.— Während nun dieſes Dorf keine Gaſtwirthſchaft hat, beſitzt das nicht viel größere Dorf Groß⸗Kleſſow deren zwei mit voller Schankgerechtigkeit. Bei der geringen Einwohnerſchaft(etwas über 200, darunter alſo höchſtens 40 trinkfeſte Männer) würden beide Wirthſchaften zu gleicher Zeit nicht gut beſtehen können, die Inwohner wechſeln daher von Jahr zu Jahr mit der Ausübung ihres Gewerbes ab, ſo daß immer nur eine der beiden Gaſtwirthſchaften offen iſt. In der Sylveſternacht Punkt 12 Uhr wird dann dieſe geſchloſſen und die vorhandenen Gäſte ſtedeln nach der anderen Schänke über. Der auf ein Jahr zzur Dispoſition“ geſtellte Wirth von Nr. 1 wird dann Gaſt des zweiten und ſo weiter abwechſelnd. .. Eine unvermuthete Autwort auf eine Ungezogenheit Khat— ſo erzählte Paſtor Faber letzten Sonntag auf dem Rixdorfer Miſſionsfeſt— ein Herr bekommen, der ſeinen Mangel an Lebensart unter Anderem dadurch bekundete, daß er die ruhig ihres Weges gehenden Afrikaner in Berlin wegen ihrer Hautfarbe„anulkte“., Als er eines Tages einer ſchwarzen zungen Dame anſichtig wurde, ging er auf ſie zu und redete ſie an:„Nun, Sie ſchwarzes Fräulein, was wollen Sie denn eigentlich in Berlin?“„Mein Herr!“ war die unerwartete Antwort,„wenn Sie es wünſchen, kann ich Ihnen einige Stunden Anſtandslehre geben!“ Die afrikaniſche Dame be⸗ ſucht in der Reichshauptſtadt ein Conſervatorium. 8 Onkel Faures Puppen beſchreibt der„Figaro“ ausführlich. Es ſind dies drei Puppen, die der Präſident der Republit der kleinen das Wappen der Beſchenkten trug, mitgebracht hatte. Landesfürſten, des Beſchützers des Gewerbes, des Schirmherkn des Friedens, denn nur im Frieden können Floras Kinder blühen und ge⸗ deihen. Meine Damen und Herren ich fordere ſie auf mit mir ein⸗ zuſtimmen in den Ruf unſer geliebter Landesfürſt Se, königliche Hoheit der Großherzog Friedrich von Baden er lebe hoch, hoch, hoch. Die Veranſtaltung iſt als eine höchſt gelungene zu bezeichnen und iſt dem Vorgehen dieſes jungen Vereins recht zahlreicher Beſuch und beſter Verlauf zu wünſchen. Mit Intereſſe iſt wahrzu⸗ nehmen, daß die Leiſtungen der hieſigen Gärtner vollkommen auf der Höhe der Zeit ſtehen und geſtatte ich mir nachſtehend, die Leiſt⸗ ungen der betreffenden Ausſteller näher zu erörtern: Herr X. Bodenhöfer Feudenheim zeigt eine ſehr ſchöne Gruppe gemiſchter Pflanzen, worin die Specialität ſeines Geſchäfts hervortritt Herr Jakob Fuhr ſtellt gleichfalls eine Gruppe blühender und Blattpflanzen aus, welche einen höchſt vortheilhaften Eindruck macht. Die Cyelamen und Ericen des Herrn C. Hochtritt ſind von ta⸗ delloſer Beſchaffenheit und wahre Ausſtellungsexemplare, Die reno⸗ mirte Samenhandlung von F. Liefhold brachte ihre Specialitäten in gärtneriſchen Bedarfsartikeln, Blumenzwiebeln und Markartma⸗ terial. Einen impoſanten Eindruck macht gleichfalls ein aus 150 Cycarwedeln hergeſtellter Rieſenkranz. Die gemiſchte Gruppe des Herrn Niederheiſer zeigt Herbſtblüher in manigfaltiger Aus⸗ wahl. Auch machen wir auf deſſen hochſtämmige Roſen aufmerkſam. Die allbekannte Firma Oscar Preſtinar unter Leitung des Hrn. Wilhelm Preſtinari hat mit ihrer mit Büſten verzierten Palmen⸗ gruppe den Vogel abgeſchoſſen; desgleichen zeigen deſſen Aranegrien, Lorbeerbäume, hochſtämmige Roſen ꝛc. ein Bild höchſter Vollkommenheit. Herr Georg Reiß zeigt uns eine großartige Palmengruppe, ſowie wunderſchöne Gummibäume und verſchiedene andere Pflanzen. Man merkt an deſſen Culturen, daß ein Cultivirer 1. Ranges an der Spitze ſteht. Herr Rueß⸗Neckarau hat eine Gruppe der neuen Begonie, Erfurter Kind, ausgeſtellt, welche alles Lob verdient. Eben⸗ falls ſehr gut ſind ſeine verſchiedenen jungen Pflanzen in Cultur. Herr Landſchaftsgärtner Schönhaar hat am Eingange ein ſehr ſchönes Teppichbeet zuſammengeſtellt. Von allgemeinem Intereffe iſt die Neueinführung von Phyralis Alkakengi(Japaniſche Lampionpflanze), welche Herr Schröder⸗Seckenheim in beſter Cultur zur Ausſtellung brachte; auch finden deſſen ſonſtige Ausſtellungsobjekte lebhaftes Intereſſe und finden beſonders deſſen Zierbäume und ⸗Sträucher Bewunderung, Herr Th. Wüſt, ein Pionier auf dem Gebiete der Spezialkulturen, führt uns ſeine muſtergiltigen Nelken, Jardinierenpflanzen ſowie junge Roſen mit beſtem Eindruck vor Augen, ganz beſonders ſchön ſind deſſen Salvia R. A. Maier. Herr Landſchaftsgärtner Heinrich Wühler hat uns aus ſeiner Baumſchule Obſt⸗ und Zierbäume vor⸗ geführt, die alles Lob verdienen. Der Geſammteindruck der Aus⸗ ſtellung iſt ein höchſt vortheilhafter und findet ſeitens des Publikums allgemeines Lob. Das kaufluſtige Publikum iſt nur wiederholt darauf aufmerkſam machen, daß es ſowohl ſeinen Einkauf an Topf⸗ pflanzen, ſowie Obſt⸗ und Zierbäumen, Blumenzwiebeln ꝛc, am hie⸗ ſigen Platze jedenfalls vortheilhafter als von guswärts decken kann. Ein Beſuch der Ausſtellung iſt nur zu empfehlen. * Arbeiterfeſt. Am Donnerſtag Abend wurde von einer grö⸗ ßeren Anzahl von Beamten und den Vorſtänden des Arbeiter⸗Vereins und der Krankenkaſſe ſowie des Arbeiter⸗Ausſchuſſes der Mannheimer Portland⸗Cement⸗Fabrik in dem Nebenzimmer des Reſtaurants„zum Weinberg“ zu Ehren des für ununterbrochene 30jährige treue Dienſt⸗ leiſtung bei genannter Firma mit der vom Groherzog eigens zu die⸗ ſem Zweck geſtifteten Verdienſtmedaille ausgezeichneten Mitarbeiters Fuhrmann Auguſt Brand eine Feier veranſtaltet. Dieſelbe wurde eingeleitet durch ein von der Fabrikleitung geſtiftetes reichhaltiges Abendeſſen, welches der Küche des Herrn Hummel alle Ehre macht. Herr Fabrikdirektor W. Merz widmete, nachdem er die Feſttheilnehmer willkommen geheißen, dem bei ſeinen Vorgeſetzten und Mitarbeitern allgemein beliebten Jubilar von und zu Herzen gehende Worte und überreichte demſelben eine von der Fabrik geſtiftete Ehrengabe— 100 Mark in Baar—. Der Redner ſchloß mit dem Wunſche, daß die übrigen Arbeiter ſich an Brand ein Vorbild nehmen und Gleiches nachahmen ſollten.— Als⸗ dann ergriff Herr Fabrikdirektor Chr. Riehm das Wort, um in ſchöner Weiſe auf unſeren allverehrten Landesherrn den Großherzog Friedrich von Baden zu toaſtiren und fand das auf denſelben aus⸗ gebrachte Hoch bei allen Anweſenden kräftigen Widerhall.— Hier⸗ auf ſprach Herr Werkmeiſter G. Kellenbenz den Veran⸗ laſſern dieſer ſchönen Feier den Dank der Feſttheilnehmer aus und toaſtirte auf das fernere gute Einvernehmen und die erſpießliche Zuſammengehörigkeit zwiſchen Direktoren, Beamten und Arbeitern der Mannheimer Portland⸗Cement⸗Fabrik. Die Herren Wellenreuther und Ingenhaag trugen durch ihre ſchönen Bariton⸗Solis ꝛc, unter der feinfühligen Begleitung des Muſiklehrers Herrn A. Pelliſſier weſentlich zur Verſchöne⸗ rung des heiteren Abends bei. Mit dem Gedanken, wieder ſchöne, 118 Stunden verlebt zu haben, trennte man ſich erſt nach Mitter⸗ nacht. *Unfall. Verunglückt iſt geſtern Nachmittag der ledige Ran⸗ KK...ꝛ5rðv'—ꝶe.———9ä entl.———'—»—ͤ— ͤ ͤ ͤ—-—— Großfürſtin Olga in einem Koffer, welcher das Monogramm und Die eine, ein Baby, kann eine ganze Rede halten und fünf Lieder ſingen. Die zweite iſt eine hochelegante Pariſerin mit vier erſtaunlichen Toiletten und die dritte kann in vier charakteriſtiſche Landestrachten gekleidet werden, abwechſelnd als Normannin, Arleſierin, Bretonin und Bearnerin, wobei auch der dazugehörende Goldſchmuck nicht fehlt. — Die Sucht, Alles durch Polizeiverordnungen zu regeln, wird von Capus im„Figaro“ verſpottet. Ein Spaziergänger(will einen Kreuzweg überſchreiten): Potztauſend! Wie viel Wagen!— Schutzmann: Paſſen Sie auf!— Spaziergänger: Aber.— Schutzmann: Haben Sie die letzte Polizeiverordnung über den Straßen⸗ verkehr geleſen:— Sp.: Ich habe ſie in der Taſche.— Schutzmann: Nun alſo, richten Sie ſich danach. Es iſt das einzige Mittel, um nicht überfahren zu werden,(Ab.)— Sp.(allein): Er hat recht. Zum Teufel, da kommt ein Omnibus. Was thun? Sehen wir, was die Verordnung ſagt.(Sucht).— Omnibuskutſcher: Gehen Sie auf die Seite, Schafskopf!— Sp.: Ich werde auf die Seite gehen, nach⸗ dem ich die Verordnung geleſen habe....(Lieſt) Aha! Artikel 75. Steht in der Verordnung, daß ich auf die Seite gehen ſoll? Ja„die Fußgänger ſollen beim Vorüberfahren der Omnibuſſe auf die Inſel⸗ perrons ſteigen.“ Alſo, ſteigen wir auf den Inſelperron.— Omni⸗ buskutſcher: Rindvieh!— Sp.(wagt ſich von Nenem auf den Fahr⸗ damm): Verſuchen wir jetzt hinüber zu gehen.— Ein Radler(ſtößt ihn mit der Lenkſtange): Ungeſchickter!— Sp.: Iſt es meine Schuld? Sie ſind es.— Radler: Wollen Sie Ihr Leben lang da ſtehen blei⸗ ben, zum Donnerwetter!— Sp.: Was ſoll man thun, wenn man von einem Radler angerempelt wird? Suchen wir Artikel 254— nein, das iſt es nicht— ah, hier, Artikel 321„Die Fußgänger...“ — Radler: Das iſt unerhört, mitten auf der Straße die Zeitung zu leſen!— Sp.;: Das iſt keine Zeitung, das iſt die Polizeiverordnung. — Radler: Sie ſind wahrhaftig verrückt.(Stößt ihn mit der Hand zurück und fährt davon).— Sp.: Aber es ſteht in der Verordnung — Schutzmann(legt ihm die Hand auf die Schulter): Es ſteht in der Verordnung, daß ich Sie auf die Wache führen werde, wenn Sie nicht losgehen und etwas ſchnell! — Der Prinz und die Pfaunkuchen. Ein hübſches Ge⸗ ſchichtchen wird aus Dänemark berichtet: Prinz Chriſtian von Dänemark hatte vor Kurzem einige Truppen in Bierre, einem kleinen Landſtädtchen, zu beſichtigen. Müde und abgeſpannt ritt er nach Hauſe, und da er gerade an einem Bauernhaus vorbei kam, trat er in die Thür und bat um einen Trunk. Eine alte Frau, die Pfann⸗ kuchen in der Küche buk, lud ihn ein, näher zu kommen, und auf ſeine Aeußerung, daß er Pfannkuchen ſehr gern äße, rückte ſie ihm einen Stuhl an den Küchentiſeh und ſetzte ihm einen Teller voll Gebäck vor. Als der Prinz gegeſſen hatte, fragte er die alte Frau, was er ihr ſchulde. Doch davon wollte ſie nichts wiſſen und auf ſein weiteres Drängen klopfte ſie ihm, gutmüthig lächelnd, auf die Schulter und ſagte freundlich:„Sie ſind ein Soldat, mein Sohn, und Soldaten haben es immer knapp, ich nehme nie etwas von ihnen an.“„Aber ich habe mehr, als Sie meinen.“„O, das weiß ich beſſer“, und mit einem bedeutſamen Augenzwinkern wandte ſie ſich wieder ihren Pfannkuchen zu.„Es iſt aber ſo, gute Frau“, ſagte der Prinz, herzlich lachend,„denn mein Großvater iſt zufällig der König.“„Was?“ rief die erſtaunte Wirthin und ließ vor Schreck beinghe ihren Pfannkpchen in's Jeuer fgllen. Einige Sekunden ſah girer Joſef Geißler bei ded Lagerhalls der Firma Leon Weiß, indem er ſeine rechte Hand zwiſchen 2 Puffer brachte, wodyrch dieſe vollſtändig zerquetſcht wurde. Er fand Aufnahme im allgemeinen Krankenhaus. ee e der meteorologiſchen Station Maunheim. K 2 22 8. 55 3 Datung Zeit 88 8 28ů 5 32 Vamerk⸗ S m F c 885 nn 2 10. Sept. Morg. 7˙0755,9 + 9,0 NW'̃4 10.„ Mittg. 220758,17144 N 4 10.„ Abds. 950759,6 10,6 N 2 11.„ Morg. 75761,4 8½4 N 4 öchſte Temperatur den 10. Sept. + 15, ioffte 55 vom 10/11. Sept. + 6,0 Aus dem Grofherfogthum. * Heidelberg, 10. Sept. Der 58 Jahre alte Landwirth Adam Fritz JI. von Neuenheim, der in der Nacht vom 29. auf 30. Auguſt in ſeinem Hofe von einem unbekannten Thäter überfallen und durch ee Hieb auf den Kopf ſchwer verletzt wurde, iſt ſeinen Verletzungen erlegen. «Bruchſal, 10. Sept. Zum Bahnwart Froſchauer(am Forſter Wald) kamen zwei angetrunkene Burſchen aus Forſt, von denen der eine unter dem Rock eine gerupfte Ente hervorzog und von Froſchauer verlangte, daß er dieſelbe braten laſſen und ihnen dazu Flaſchenbier liefern möchte. Als Froſchauer dies Anſinnen ablehnte und d bemerkte, daß er ja nicht wiſſen könne, auf welchem Wege die Burſchen zu der Ente gelangt ſeien, entriſſen ſie ihm die Fahne, mit der er das Zeichen für den eben herannahenden Zug geben wollte, ſchlugen ihm damit auf den Kopf und warfen ihn auf das Bahn⸗ geleiſfe. Zum Glück war der Ablöſer in der Nähe und eilte dem Bedrängten zu Hilfe, worauf die Unholde ſich entfernten. Wie der „Krchg. Ztg.“ mitgetheilt wird, ſind dieſelben inzwiſchen verhaftet worden und ſehen ihrer Beſtrafung entgegen. Dittigheim, 9. Sept. Geſtern vor Beginn des muſikaliſchen Zapfenſtreichs erſchreckte ein furchtbarer Krach unſere Einwohner. In einer Ecke der der Kirche angebauten Sakriſtei war ein Loch in den Boden gerifſen, die Fenſter der Sakriſtei, ſowie Fenſterſcheiben des Schulhauſes waren eingedrückt und die Steine flogen bis zum Marktplatz. Es ſcheint eine Bombe oder Dyngmitpatrone entzündet worden zu ſein, wohl in Uebermuth, deren Wirkung der Attentäter, ſcheints, nicht kannte. *Mospach, 10, Sept, Herr Bürgermeiſter Strauß hat in der heutigen Bürgerausſchußſitzung ſeinen Rücktritt erklärt. Baden⸗Vaden, 10. Sept. Oberlandesgerichtsrath a. D. Herr Dr. Ludwig Wilhelmi iſt im 80. Lebensjahre vorgeſtern in Baden⸗ Baden geſtorben. Geboren 1818 zu Mosbach, wurde W. 1840 Rechtspraktikant, 1847 Kriegsminiſterialſekretär, 1848 Amtsaſſeſſor in Ettenheim, 1849 Amtmann in Sinsheim, 1851 Amtsvorſtand da⸗ ſelbſt, 1852 Regierungsrath in Karlsruhe bei der Regierung des Mittelrheinkreiſes, 1858 Stadtdirektor in Heidelberg, 1861 Geh. Re⸗ gierungsrath in Freiburg, 1864 Kreisgerichtsrath daſelbſt und 1879 Oberlandesgerichtsrath. Wilhelmi, welcher, wie aus dem Obigen hervorgeht, früher der Verwaltung angehörte, hatte ſchon im Jahre 1849 bei der preußiſchen Beſetzung des Landes den wichtigen Poſten als Civilkommiſſar bekleidet. Als ſpäteres Mitglied des Mann⸗ heimer Oberhofgerichts ging er dann mit der Organiſgtion von 1879 zum Karlsruher Oberlandesgericht über. Pforzheim, 10. Sept. Zwei im hieſigen Amtsgerichtsgefäng⸗ niß inhaftirte Diebe haben in einer der letzten Nächte einen Aus⸗ bruchsverſuch unternommen. Sie bearbeiteten die Wand mit einem Stemmeiſen, welches ſie von einer Bettlade genommen hatten und verhängten dann, als der Tag anbrach, die Stelle mit Kleidern, während ſte den ausgebrochenen Schutt unter der Bettſtatt verbargen. Dem Gefängnißwärter Hofmann ftelen die an der Wand hängenden Kleider auf. Er enlfernte ſie und entdeckte ſo das Reſultat der nächtlichen Arbeit. Da das Ausbrechen ſo wenig ſtatthaft iſt, wie das Einbrechen, ſo wurden die beiden freiheitsliebenden Zellonge⸗ noſſen alsbald geſchloſſen und in einen andern Gewahrſam verbracht. Bonndorf, 10. Sept. Hier hat ſich ein Hilfskomitee, an deſſen Spitze die Herren Oberamtmann Meyer, Abgeordneter Krſechle, Bürgermeiſter Pfendler, Stadtpfarrer Honold und Bezirksrath Faller ſtehen, gebildet, zur Entgegennahme von Spenden für die Byandbe⸗ ſchädigten in Unterwangen. ſie ihn ſprachlos an, dann bemerkte ſie treuherzig:„Da hätte Sie wohl in die Wohnſtube führen ſollen, nicht wahrs⸗ 85 — Prinzeſſin Chimay in Orſova. Aus dem Grenzſtädtchen Orſova, an der Pforte des Orients, wird folgendes Hiſtörchen be⸗ richtet: In einem Garten⸗Reſtaurant zog ein eleganles Paar die Aufmerkſamkeit auf ſich. Er ein unterſetzter brünetter Herr, ſte eine elegante Blondine. Sie ſaßen dicht neben der Zigeunerkapelle, und ſo oft einer der braunen Geſellen abſammeln kam, erhielt er von der eleganten Dame ein reiches Douceur. Die täglichen Gäſte des Lokales wurden vom Zahlkellner mit einem geheimnißvollen Lächeln und der„vertraulichen“ Mittheilung empfangen, die Prinze Chimay ſei mit Rigo auf dem Wege nach Konſtantinopel in Orſong angekommen. Sie ſei für den Harem des Sultans„engagirt“ und wolle ſich noch einmal nach Herzensluſt bei Zigeunermuſik unter⸗ halten. Und in der That: jetzt ſpringt der brünette Herr auf, nimmt dem Primas die Geige aus der Hand und beginnt mit großer Fertigkeit das„Repülj tocskem“ zu ſpielen. Das Publikum, welches inzwiſchen das Lokal bis auf das letzte Plätzchen gefüllt hatte, bricht in ſtürmiſchen Applaus aus. Dies macht die Herrſchaften ſtutzig, ſie zahlen und entfernen ſich raſch. Erſt nachträglich ſtellte es ſich heraus, ein Muſiklehrer habe ſich auf der Durchreiſe mit ſeiner Frau einen vergnügten Abend machen wollen. — Neufüdiſche Poeſie. Auf dem kürzlich abgehaltenen Zioniſten⸗ kongreß zu Ba ſel iſt das folgende Gedicht eines Dr. Feld zum zioniſtiſchen Nationallied erhoben worden: 1)„Dort wo die Zeder ſchlank die Wolke küßt und wo die ſchnelle Jordansquelle fließt, dort, wo die Aſche meiner Väter rußt, das Feld getränkt hat Makkabäer Blut, dies hehre Reich am Mee⸗ resſtrand, es iſt mein liebes, trautes Vaterland! 2) Und wenn mich rohe Kraft von dorten riß, in fremde Länder grauſam mich verſtieß, das Herz, es blieb in Zion noch zurück, nach Sonnenuntergang fliegt mein feuchter Blick, ich fleh', nach Oſten täg⸗ lich hingewandt, um Rückkehr in das theure Vaterland. 3) Wenn aber nach des Schickſals ſtrengem Mund zu fzüh mein Auge bricht auf fremdem Grund, ſo ſenkt mich in die kuble Gruft behend mit meinem Antlitz uach dem Orient, mit meiner Stirn 0 Zion hingewandt, nach meinem theuren, lieben Vaterland. ) Drin will ich lauſchen, lauſchen in Geduld, bis abgebüßt i meiner Väter Schuld, bis ſich das Maß der Leiden hat gefüllt un ein Erlöſer meine Sehnſucht ſtillt, der das vertriebene Volk mit ſtarker Hand zurückbringt in das holde Vaterland. 5) Dort wo die Ceder ſchlank die Wolke küßt und wo die ſchnelle Jordansquelle flietzt, dort wo die Aſche meiner Väter ruht, das Feld getränkt hat Makkabäer Blut, in dieſes Reich am blauen Meeres⸗ ſtrand, in dieſes liebe traute Vaterland.“ Wir glauben nicht, daß viele ſeiner Stammesgenoſſen Dr. Felds ſchwärmeriſche Sehnſucht nach den Cedern und den Jordanswellen theilen werden! — Der zwitſcherude Froſch. Ein Wiener Blatt ſchreibt: „Der oft beklagte Setzkaſtenkobold hat ſich wieder einmal einen argen Exceß erlaubt. Er hat die Naturgeſchichte um das recht eigenarkige Weſen des„zwitſchernden Froſches“ bereichert. Um uns nicht ſeitens der ganzen Froſchzunft eine geharniſchte Berichtigung zuzuziehen, conſtatiren wir, daß es in dem Wiener Referate Über eeee (Carl⸗Theater) ſtatt:„Fräulein Pahlen zwitſcherte wie ein Froſch herum“ richtig:„Fräulein Pahlen zwitſcherte wieder forſch herum“ heißen ſollte.“ 4. Seite. eietet Anzelger Todinauberg, 10. Sept. Der zweite Stock vom Nathhaus⸗ Neubau iſt theilweiſe eingeſtürzt. Pfälziſch⸗Heſſiſche Nachrichten. »Tudwigshafen, 10. Sept. Im Auftrage des dbale überreichte nach dem„N. Pf. Kur.“ geſtern Geheimrath v. Lavale dem Dirigenten der bei der Brunneneröffnung mitwirkenden vereinigten Geſangvereine, Lehrer Bauer dahier, eine prachtvolle Vorſtecknadel, deren goldner, mit Brillanten beſetzter Rand ein blau emaillirtes Schild umſchließt, auf dem ein doppelt verſchlungenes„L“ mit darüberſtehender Königskrone den Namen des hohen Gebers zeigt. In gleicher Weiſe wurde durch ein prächtiges Andenken geehrt der Kapitän des Feſtſchiffes der Preuß.⸗Rhein. Dampfſchifffahrtsge⸗ ſellſchaft„Hohenſtaufen.“ „Speher, 10. Sept. An der Schwellenfabrik unterhalb des hieſtgen Hafens wurde eine männliche Leiche geländet. Dieſelbe war elegant gekleidet mit ſchwarzem Gehrock, entſprechender Hoſe und Weſte, in welcher ſich noch die Uhr befand. Ob hier ein Unglück oder Selbſtmord vorliegt, wird hoffentlich die Unterſuchung, die bereits eingeleitet iſt, ergeben. Auch über die Perſönlichkeit des Todten konnten wir noch nichts Beſtimmtes erfahren. Sauſenheim, 10. Sept. In der hieſigen Gemarkung wurden geſtern nahe am vorjährigen Herd zwei von der Reblaus verſeuchte Weinſtöcke aufgefunden. Wörth a. Rh., 10. Sept. Infolge der ſtarken Regengüſſe ſl der Rhein ſo geſtiegen, daß er die hieſige Altrheinbrücke über⸗ uthet und die Bauersleute vom größten Theil der Gemarkung ab⸗ ſchneidet. Mit dem Ausmachen der Kartoffeln an niedrig gelegenen Aeckern iſt man eifrig beſchäftigt, da ſich das Druckwaſſer ſchon allenthalben einſtellt. „„Kaiſerslautern, 10. Sept. In der Pfalz hat ſich bekannt⸗ lich jüngft ein Verein für Volksheilſtätten mit dem Sitz in Speyer gebildet, deſſen Zweck es iſt, zur Bekämpfung der Tuberkuloſe Heil⸗ ſtätten zu errichten, welche der Maſſe des Volkes zugänglich ſind. Zur Beſchaffung von Mitteln ſollen in möglichſt vielen Orten Lokal⸗ Komites gebildet werden, und es iſt z. B. ſchon ein ſolches Lokal⸗ Komite in Kaiſerslautern zuſammengetreten, das ſich mit einem Auf⸗ ruf an die dortige Einwohnerſchaft wendet. Darmſtadt, 10. Sept. Wie beſtimmt verlautet, werden der Kaiſer und die Kaiſerin von Rußland mit ihren Kindern Anfangs Oktober dahier eintreffen und vorausſichtlich dann auch die anderen Geſchwiſter des Großherzogs dahier verweilen. Der Beſuch der ruſſiſchen Majeſtäten foll diesmal ein reiner Familienbeſuch ſein. Theater, Kunſt und Wiſfſenſchaft. Jeſtkonzert in Homburg. Am 5. d. M. fand im Königlichen Schloſſe zu Homburg ein Hofkonzert ſtatt, zu dem die Wies⸗ badener Künſtler in einem Extrazuge hin⸗ und zurückbefördert wur⸗ den. Die Mitwirkenden waren: Frau Kammerſängerin Reuß⸗ Belee, Frl. Brodmann, Herr Kammerſänger Müller, Herr Schwegler und der größie Theil des Königl, Orcheſters. Nach dem Konzerte ſprachen die deutſchen und italieniſchen Maje⸗ ſtäten den Künſtlern ihre Allerhöchſte Anerkennung für die gebotenen Leiſtungen aus. Insbeſondere unterhielten ſich der Kaiſer und die Königin von Italſen längere Zeit mit Frau Reuß⸗Belee und Krkundigten ſich eingehend nach ihrer Mitwirkung bei den diesjähri⸗ baf in Bayreuth und nach dem künſtleriſchen Verlaufe erſelben. Berlin, 10, Sept. Wolzogens Kombdie„Un jamwewe“, die heute im Leſſingtheater gufgeführt wurde, ſchildert die Berliner Erlebniſſe einer Eroberernatur. Im Helden des Stückes, dem Afrikg⸗ reiſenden Ewert, wollte Wolzogen, wie der„Fr..“ berichtet wird, einen Karl Peters⸗Typus menſchlich erklären. Die Geſtalt gerieth aber in romantiſch verklärte Sphäre, es kam keine innere Theilnahme für ſie auf, ſo daß nur nach dem ſentimentalen Schluß des zweiten Aktes der Beifall lebhaft wurde, Nach dem dritten Akt miſchten ſich Ziſchlaute in den Beifall, Berlin, 10. Sept. Der Liederkomponiſt W. Heiſer iſt geſtern geſtorben. in Friedenau bei Berlin Von einem Comite bedeutender Muſiker Hamburg, 10. Sept. wurde ein Aufruf erlaſſen zur Errichtung eines Denkmals für hannes Brahms. Der Streit um das litterariſche Eigenthum. Vor einem Mabrider Gericht ſtritten ſich dieſer Tage zwei Schriftſteller um das litterariſche Eigenthum eines Romans, den jeder der beiden Prozeß⸗ ührenden als„ſeine Originalarbeit“ reklamirte. Die Entſcheidung es Richters war ſehr ſcene denn die beiden Littergten legten eigenhändig niedergeſchriebene anufkripte des Romans vor, die genau denſelben Inhalt 1 Der Kläger behauptete, daß ſein „Freund“ ihm das Manufkript geſtohlen und es wört ich kopirt haben müſſe; ganz daſſelbe ſagt aber auch der Beklagte, nur daß er den Kläger als den„littergriſchen Piraten“ bezeichnete. So lagen die Dinge, als der Richter durch einen zufällig anweſenden Litteratur⸗ kenner darguf aufmerkſam gemacht wurde, daß der in Frage ſtehende Roman die Originalarbeit eines Franzoſen ſei, die von einem bereits verſtorbenen ſpaniſchen Schriftſteller ins Spaniſche überſetzt und von —55 Prozeßführenden einfach abgeſchrieben worden ſei. ablegu ———— Unfall des Früh⸗Perſonenzugs Köln⸗ Frankfurt a. M. Köln, 10. Sept. Der 64o heute Morgen von Ktlu nach Nie⸗ derlahnſtein abgelaſſene Perſonenzug ſtieß auf dem Bahnhofe Urbach mit einem Theil eines Güterzuges zuſammen. Von dem Perſonenzug entgleiften die Maſchine und drei Waggons, von dem Güterzuge vier Waggons. Packmeiſter Becker und der Bremſer Otten von dem Güterzuge wurden getödet. Weitere Perſonen ſollen nicht zu Schaden gekommen ſein. Köln, 10. Sept. Das Eiſenbahnunglück wurde dadurch herbei⸗ geführt, daß ein Güterzug, der vor der Station Urbach halten mußte, bei der ſpäteren Weiterfahrt ſechs Wagen durch Zerreißen einer Kop⸗ pelung zurückließ. Der um 6˙0 Uhr von Köln abfahrende oberrhei⸗ niſche Perſonenzug ſtieß bei dichtem Nebel mit voller Kraft auf die zurückgebliebenen Güterwagen. Sämmtliche Wagen des Güterzuges ſind zertrümmert. Ebenſo der größte Theil der Wagen des Perſonen⸗ zuges Getödtet wurde der Packmeiſter Becker aus Deutz, ſowie der Hilfs⸗ bremſer Otten aus Kalk. 2 Perſonen wurden ſchwer, zahlreiche andere leicht verletzt. In Folge des Unfalls wird der Verkehr über Mül⸗ heim geleitet, wodurch die Oberrheiniſchen Züge eine bedeutende Verſpätung erleiden. Durch den Trümmerhaufen ſind beide Geleiſe geſperrt. Der geſammte oberrheiniſche Verkehr mußte unter Beo⸗ bachtung der größten Vorſtchtsmaßregeln über Mülheim nach Köln eleitet werden. Die Züge traſen mit einſtündiger Verſpätung in Köln ein. Mehrere Vertreter der Eiſenbahnbehörde werden ſich an Ort und Stelle begeben. Das Eiſenbahnunglück bei Elberfeld. Elberfeld, 10. Sep.„Am 10. ds. ſind von dem aus Bahnhof Rittershauſen um 3 Uhr 40 Min, vormittags abgefahrenen Güterzuge Tad7 elf Wagen auf der Strecke Langerfeld⸗Ronsdorf in dem Augen⸗ blick abgeriſſen, als der Zug vor dem Blockſignal zum Halten gebracht wurde. Die abgeriſſenen Wagen ſind in dem 1,40 ſtarken Gefälle nach Bahnhof Rittershauſen zurück und im 4. Geleiſe auf die daſelbſt ſtehenden leeren Perſonenwagen aufgelaufen, wobei ſechs Wagen zer⸗ krümmt und ſechs beſchädigt wurden. Die auf dem abgeriſſenen Zug⸗ theile befindlichen zwei Bremſer ſind abgeſprungen, wobei der eine ſich leicht an der Hand und am Kopfe verletzte. Die Urſache des Unfalles iſt noch nicht mit voller Sicherheit feſtgeſtellt; Unterſuchung iſt eingeleitet.“ Mannheim) 112 Septemberf *— Aeueſte Nachtichten und Felegramme. * Homburg, 10. Sept. Der König von Sachſen reiſte Abends 8 Uhr von hier ab. »München, 10. Sept. In einem Hauſe an der Eliſenſtraße ſuchte heute Abend ein Kaufmann ſeine Schwägerin zu erſtechen und, als dies nicht gelang, verwundete er ſie durch Revolverſchüſſe tödtlich, worauf er ſich felbſt durch einen Schuß den Tod gab. Aſchaffenburg, 10. Sept. Um 7 Uhr 42 Min. Abends traf der Prinzregent in Begleitung der Prinzen Ludwig, Leopold und Ruprecht am Bahnhofe ein, woſelbſt die Vertreter der Stadtbehörden und zahlreiche Einwohner erſchienen waren, Der Prinzregent und die Prinzen verließen den Wagen und nahmen auf dem Perron Abſchied. Um 7 Uhr 50 Min. fuhr der Hofzug nach München weiter. Hirſchberg(Schleſien), 10. Sept. Das jetzige andauernde e hat wiederum bedrohliches Steigen der Gebirgsbäche im Gefolge. * Geeſtemünde, 10. Sept. Die letzten Stürme haben zahlreiche Seeſchäden verurſacht. So gerieth das däniſche Schiff„Wilhelmine Sophie“ an der jütiſchen Küſte in Seenoth. Die aus 4 Mann be⸗ ſtehende Beſatzung wurde von dem deutſchen Fiſchdampfer„Fried⸗ rich“ gerettet und hier gelandet. Der deutſche Fiſchdampfer„Mainz“ traf die norwegiſche Brigg„Emma“, von Sundsvall nach Poole be⸗ ſtimmt, in der Nordſee voll Waſſer, nahm ihre Mannſchaft an Bord und ſchleppte das Schiff nach Nordenham ein. *Berlin, 10. Sept. Das Militärwochenblatt meldet: Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern iſt zum Chef des III. Theodor in Bayern zum Chef des Dragoner⸗Regiments Man⸗ teuffel(5. Rheiniſches) ernannt worden. Totis, 10. Sept. Der Kaiſer kam Nachmittags, empfangen von den Spitzen der Komitatsbehörden und einer großen Menſchenmenge, hier an. Er antwortete auf die Be⸗ grüßung des Obergeſpans mit dem Ausdruck des Bedauerns über den Waſſerſchaden, den das Komitat durch die Ueber⸗ ſchwemmung erlitten hat, und ſprach die Hoffnung aus, die Bevölkerung werde die Truppen gaſtfreundlich aufnehmen. Der Kaiſer begab ſich in das Schloß des Grafen Franz Eszterhazy. Die Oberleitung der Manöver übernimmt, wie früher, nach direkten Befehlen des Kaiſers, Feld⸗Zeugmeiſter Beck. *Wien, 10. Sept. Vom Hochſchwab ſtürzte der Touriſt Zanipari ab. Er wurde todt aufgefunden. Wien, 10. Sept. Die„Neue Freie Preſſe“ meldet aus Olmütz: In der Hohenſtädter Braueret von Wilhelm Braß u. Co. fand heute früh eine große Keſſelexploſton ſtatt, bei der 11 Perſonen getödtet und viele verwundet wurden. Der Scha⸗ den iſt beträchtlich. ö Prag, 10. Sept. Die Budapeſter Meldung einiger Wiener Blaͤtter, die Prager deutſche Parteileitung habe der ungariſchen liberalen Regierungspartei ein Memorandum über⸗ reicht, worin u. A. erklärt wird, daß die Deutſchböhmen gegen den Ausgleich keinerlei Gegnerſchaft an den Tag legen werden, iſt nach maßgebenden Ortes eingeholter Information eine Er⸗ findung, wahrſcheinlich von Perſonen ausgehend, denen daran gelegen iſt, Zwietracht innerhalb der geeinigten deutſchen Parteien zu erregen. Eger, 10. Sept. Die heute getroffene Entſcheidung des Oberlandesgerichts verfügt die Haftbelaſſung des Redakteurs Hofer auf Grund des angeblich hochverrätheriſchen Inhalts der im eigenen Blatte abgedruckten Rede Hofers in Leipzig. Dieſe Entſcheidung rief Erregung hervor. Man beabſichtigt ein nochmaliges Kautionsangebot. *Agram, 10. Sept. Im Bezirk Slunj ſind bedrohliche Bauernunruhen ausgebrochen, die die Entſendung von zwei Compagnien Militärs erforderlich machten. Madrid, 10. Sept. Der Kriegsminiſter telegraphlrie an General Weyler und erbat weitere Mittheilungen über die Einnahme von Vietoria durch die cubaniſchen Aufſtän⸗ diſchen. Eine ſpaniſche Expedition ſoll organiſirt ſein, um den Platz wiederzugewinnen. Madrid, 10. Sept. Der Präfekt von Madrid demiſ⸗ ſtonirte. Sein Nachfolger iſt der Vicomte Irueſte. London, 10. Sept. Aus Johannesburg wird vom 8. d. M. gemeldet: In dem Dynamitmagazin der South Goch Deep Level⸗Mine wurde durch eine Exploſion eine große Ver⸗ müſtung angerichtet. Man nimmt an, daß 5 Weiße und 25 Kaſſern dabei ums Leben gekommen ſind. Belfaſt, 10. September. Eine gewaltige Feuersbrunſt zerſtörte heute früh mehrere große Leinenmagazine mit bedeutenden Vorräthen an Leinenwaaren und Garnen. Der Schaden iſt ſehr beträchtlich. „Neweaſtle(Colorado), 10. Sept. Ein Perſonenzug der Denver und Rio Grande⸗Eiſenbahn ſtieß heute mit einem Viehzug zuſammen. Mehrere Wagen des Perſonenzugs gerieihen in Brand. Es wird befürchtet, daß 40 Perſonen ums Leben gekommen ſind. Newyork, 10. Sept. Der Verkauf des Panamakanals wird in Waſhington bezweifelt. Newyork, 10. Sept. In Neworleans ſind 12 Erkrank⸗ ungen vorgekommen, die für gelbes Fieber gehalten werden, ** (Privat⸗Telegramme des„Geueral⸗ Anzeigers.“) Graz, 11. Sept. Der in Folge Schneeſturms auf dem „Hohenſchwab“ vermißte Touriſt, Buchhalter Chambare, wurde geſtern früh todt gufgefunden. Er war abgeſtürzt. Paris, 11. Sept. Im Stadthaus fand geſtern Abend beim Gemeinderathe ein überaus glänzender Empfang zu Ehren der Mitglieder des Orientaliſtenkongreſſes ſtatt. Madrid, 11. Sept. General Weyler wird im Ober⸗ kommando verbleiben. Im Miniſterrathe verlas der Kolonial⸗ miniſter den Entwurf eines Reform⸗Dekrets für die Philippinen. Madrid, 11. Sept. Nach einem Telegramm aus Ferrol richteten vor dem Hauſe des Stadtrichters und dem des Bürger⸗ meiſters in St. Martin, welche eine Meile von der Stadt wohnen, zwei daſelbſt niedergelegte Dynamitbomben gräßlichen Schaden an. Menſchen wurden nicht verletzt. Die Gendarmerie fahndet nach dem Urheber. Athen, 11. Sept. Der engliſche Kapitän Craimorn nahm in der Nähe von Gibraltar 3 in Seenoth betroffene ſchleſiſchen Dragoner⸗Regiments Nr. 15 und Herzog Karl portugieſiſche Matroſen an Bord und brachte ſie nach den Piräus. Der Kapitän vermuthet, daß die Portugieſer auf boher See ein Verbrechen gegen ihre Kameraden begangen ha⸗ ben und hat ſte dem Hafenkommandanten übergeben. Mannheimer Handelsblattt Courszettel der Maunheimer Effektenbörſe vom 10, Sapt. Obligationen. Staatspapiere. Pfandbrieſe. Badiſche Obligat. 101.20 8 Rhein, Hyp.⸗B. unk. 1897 100.—53 107.2 8 5 9950 65 ab. ig. Mar 102. B + 50 G 50 102.80 53 CCCT 19480 0 8„„(abgeſt. 8½) 40 6½„„„Communal] 99.50 Stadte · Aulehen 97.65 b 75 4„.100 Sooſe 146.— G 9% Sreszung 100 50 ö 81 Baher. Obligationen 1 5 B 5 8 1 2 1890 154—0 %8„ 77.80 B Sudwigshafen M. 925 53 97.70 G 4 8 108.25 G 4. Deutſche Reichsanleihe 104.—& 870 100.75 V 3½„ 5 109.90 G 81 Mannheimer Obl. 1 005 1 1 98.— G 75 75 85 4 Preuß. Conſols 104.— G 37 50„ 1895 100.60 4. Induſtrie⸗Obligationen 5 55 4 Sad 19 775 4½ Elektr. W. gahmeyer u. Co. 75 Eiſenbahn⸗Kanlehen. 4% Speyerer Ziegelwerke— 4 Pfälz.(Ludw. Max Nord) 102.10 8 4½ Verein Chem. Fabriken 102 50 6 % 5 101.80 6z 4½ Wagh. Zuckerfabrik 8½„ convertirte 100.75 1r 4¼ Zellſtofffabrit Waldhof 103,20 6 + Metien. eeg, deg Gabiſche Bank 12.— G Ludwigshafener Brauerei—.— Gewerbebauk Speher 50% ꝛ8.50 G Waga Attienbrauerel 175.— 8 Jaudauer Votcsbank 80% f—— Pfalzbrau. p. Geiſel u. Mohr 138.— 8 12.50% Drauere Siuner, Grünwinke 08.— Sialecce Bant 149.40 8 e Pfälz. Hyp.⸗Bauk 168.80 G 8 In 98.— b earen pb, gatben 449.0 c Seee Rheiniſche Creditbank 167.60 G„ z Storch, Sick„ 132.—8 Rhein. Hyp.⸗Bank 178.2⁵ 85 5 Hengen bwonge 5 144005 Giſenbahnen ormſer rauhaus v. Oertge 0 Pfätziſche Zudwigsbahn 240.— G Pfälz. Preßh. u. Spritfabr. 140.—6 10 57 0 55 5 Transport 77 Oordbahn 5 II Heilbronner Straßenbahnen 116.— B.˙ 199— 60 Chemiſche Induſtrie, Maung. e 186.— b5 .,0 f. chem, Judufre 124. Hab. ie z. Meiberd 400— 9 Badiſche Anilin⸗ u. Soda 5453.50 G Bad. Schifffahrt⸗Aſſecuranz 590.— Sben Jatrik galbenberg 100.— Conkinenkale Verſicherung 240. f Schötenſack— FN—0 Feſmanm u brike 148.50 Mannhelmer Verſicherung 580. 18 185 fabriken 104. G Oberrhein. Berſ⸗Geſelſchafßß100.— 5 Weſteregein Alkal Stamm 20450& Württ. Transportverſich⸗ 7— Vorzug 104.— bf nduſtrie. Zenſtofffabrit Waldhof 245.— K Smaldiefae irxweiler 124.— Suckeraffen Waghäufel 08.— B Emaillirwerke Mafkammer 164.— uckerraffinerte Mannheim 104.50 U 1 2 80 Hüttenheimer Spinnere 125 Brauereien. Karlsruher Maſchinenbau—— Bad. Brauerei Stamm 80 42— 15 510 ibiube 55 Vorzugs⸗AN..— aunh. Gum.⸗ u. 8— Bluger Aktienbierbrauerei 125.50 Naungznes Lagerhaus 117.50 53 e e ee 1.„U.„ Elefantenbräu Rühl, Worms 113.— B Portl.⸗Cementwk. Heldelberg 188.— Brauerei Ganter, Freiburg 12. Verein Speherer Zjegelwerke 97.— Mannheimer Vieh⸗ und Pferdemarkt am 8,/10, Sept. Es waren beigetrieben und wurden verkauft per 100 Ko. Schlacht gewicht zu Mark:— Ochſen I. Qual.—, II. Qual.— Schmalvieh I.—, II.—, III.—.— Farren I.—, I— 187 Kälber I. 160, II. 165, III. 150. 30 Schweine J. 189, II. 128. — Luxuspferde 0000/000.— Arbeitspferde 000/%0000.— Milch. kühe 000/000.— Kalbinnen——. 376 Ferkel 10—186. 1 Schafk 00—80,— Zuchtfarren 000/00.— Lämmer—, 1 Ziagen 16.— — Zicklein—.——.—, Zuſammen 874 Stütck, Frankfurter Eſfekten⸗Societät vom 10.]Sept, Oeſterreichiſche Kredit 308½, Diskonto⸗Kommandit 205.60, Berliner Handelsgeſell⸗ ſchaft 000.00, Banque Ottomane 121.50, Oeſterr.Ung. aats⸗ bahn 292¾, Lombarden 77, Darmſtädter Bank 000.00, Deutſche Bank 208.20, Dresdener Bank 159, Northern Pref, 58,80, Wiener Bankverein 220, Türken B 42, 0 24.90, D 22.80, Aproz. Griechen 37.20, Türken Looſe 37.80, Allgem. Glekt.⸗Aktien 266,40, Laurg 176.20, La Veloce 94.80, Nürnberg⸗Fürther Straßenbahn 270.00, Gotthard⸗Aktien 154.00, Schweizer Central 141.20, Schweizer Nordoſt 115.00, Schweizer Union 82.50, Jura⸗Simplou 90,00, 5prog. Itali⸗ ener 93.80 ult,, Leykam⸗Joſefsthal 68.90, Amerik. Produkten⸗Märkte. Schlußgourſe vom 10, Sept. New⸗ ork Chieggeo 90 8 Nonat Weizen Mais Schmalz Caſfee Welzen Mais ednab f.— 2.——— Auguſt——————.——————— Seped 4047e 66U.—.85 98½ 94—.85 Oktober 403¼ů 87¹½⁰—.——.———.——.— Dezembes 101%% 5857——.— 625 88.— 39270 Mle er,* 6 50——— Mai—.60—— Schifffahrts⸗Nachrichten, ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. Der Dampfer„Roland“ iſt am 9. Sept, wohlbehalten in Balti⸗ wongeageczel di ch Ph Eglinger in Mannheim alleiniger, itgetheilt dur Jac. Egki i 5 füür's Baben conceſſionirter Generglagent des Norddeutſchen Lloyd in Bremen. Waſſerſtaudsnachrichten vom Monak September. Liebhaber von praktiſchem Schuhwerk, finden die reichſte Aus⸗ wahl in allen möglichen Schuhwaarenſorten bei 3842 7 Georg Hartmann, rößtes Schuhwaarenhauns, D K. 6/. Spezialität: Bene gediegene Schuhwaaren. Alleinverkauf von Otto Herz& Cie. in Frankfurt a. M.(Teleph. 448.) Pegelſtationen Dat um: vom Rhein: 6..9. 10. 11. Bemerkungem Konſtaunz JI481 784 5,09 n„„„ 4,10 4,98 5,42 4,46 4,58 Abds. 6 U. Kehl„J4,46 4,62 4,69 5,09 5,48 N. 6 U. Lauterburg 365,48 6,07 6,16 6,82 6,66 Abds. 6 U. Maxaun J5,84 6,42 6,50 6,717,07 2 U. Germersheim 5,91 6,33 6,45 6,70.P. 12 U Maunheim 5,87 5,78 6,37 6,65 6,78 708 Mgs. 7 U. Mainz„J2,31 2,50 2,82 38,18 3,26.-P. 12 U. 1 Bingen 2,67 2,82 3,09 3,44 8,54 10 U.— Kaub 3,18 3,50 8,86 4,28 4,42 2 U. Koblenz 3,14 8,82 8,60 4,06 4,52 10 U. Soo 3,30 8,70 4,00 4,48 4,98 2 N. Nuhrort J22,85 8,85 4,01 9 U. vom Neckar: 45 Maunheim J5,32 5,8666,88 6,616,69%½09 1,15 1,95 1,0 1,58 2,20 8. 7 8 21258 Imperigls M. retlge 5 160—18 Dollacß in Gold„ C40.—16 Engl. Soverelgns„ 20.87—82 ſchwarz, weiß u. farbig von 60 Pfg. bis Mk. 18.65 p. Met.— glatt, geſtreift, karriert, gemuſtert, Damaſte ꝛc.(ca. 240 verſch. Qual. und 2000 verſch. Farben, Deſſins ꝛc.) Seiden-Damaste v. Mk..35—18.65 Sall-Seide v 75 Pfg.—16.68 Seiden-Bastkleider v. Robe„„ 18.80—68.50 Seicen-Grenadines„ Mk..35.—.65 Seiden-Foulards bedrudkt„ 95 Pfg.—.85 Seiden-Bengalines„„.95—.80 per Meter. Seiden⸗armüres, Monopols, Eristalllques, Molre antique, Duchesse, Prindesse, Mosgovite, Maroellines, ſeidene Steppdecken⸗ und Fahnenſtoffe ꝛc. ꝛc. porto⸗ und ſteuerfrei ins Haus.— Muſter und Katalog umgehend.— Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. Seiden-Kabriken G. Henneberg, Zürich&& K. Hullleano. 298)8 bgesHEN V 10 44 — eb—=rneSe r S SS S SSSS SNTNS .= GSSA SSS&e 1 * 8 9* 00 1* 55 + D‚ ⏑ ι + — Nalteiſen in 7 General⸗Anzeiger! ate⸗ Mirubenn 12. Septentber! Amts gungsblall. Bekanntmachung. Die Verleihung des (247) No. 527261. Im Namen Sr. Kgl. Ho wurde das durch landesherrliche Verordnung v eſtiftete Ehrenzeichen„Für treue Arbeit“ durch Paniſteriuns des Innern vom 2. September ds. J. Firma Baſſermann& Herrſchel dahier: 1) Auguſt Fäßler. A. H. A. Beuder Söhne Korkſtopfenfabrik dahier: 2) Johann Sattelmaier. III. Blumhardt k Pfander, Holzhandlung: ) Jakob Leitz. IW. Böhringer Söhne, Fabrik chemiſcher Produkte: 4) Georg Seifert. 5) Heinrich Kreß und 6) Georg Groll. V. Zudwig von Derblin, Tapetengeſchäft: 7) Adam Boſſo. VI. Maunheimer Portlandcementfabrik: 8) Math. Auguſt Brand. VII. Ludwig Oppenheimer Söhne, Brauntweinbrennerei: 9) Johann Chriſtian Schültz. 9 VIII. Zuckerraſſinerie Mannheim: 10 8 Köhler. 1 11) Peter Ludwig Heß und 12) Anton Walz. Anton Nöll, Maurermeiſter in Neckarau: 13) Friedrich Zaß. X. Conrad Ginz Söhne, Herrenſchneider: 14) Johann Franz Huge. XI. Verein chemiſcher JFabriken: 15) Karl Lederle. 16) Adam Eckert und 17) Philipp Beck. XII. Aktiengeſellſchaft Spiegelmanufaktur Waldhof; 18) Heinrich Gattung. 19) Philipp Gropp. 20) Johann Bauſſan⸗ cbürk, 21) Theodor Schuh. 22) Sebaſtian Klemmer. 23) Adam Senger. 24) Joſ Schmitt. 25) Mathias Abba u. 26) Leop. Weick. cl Ehren⸗ zeichens für treue Arbeit betr heit des Großherzogs 111. November 1895 Entſchließung Gr. Is, perliehen an: werden wir auch bei Vereins⸗ wird derſelbe auf Grund XIII. Porzellanmanufaktur Sterner: 27) Carl Henninger. XIV. Major g. D. Seubert: 28) Franz Peter Vetterolf. XV. Katz& Cie. Nachfolger, Holzhandlung Chriſtian Lutz und XVI. Georg Karl Zi 31 30) Kaſpar Tremmel. mmer, Fabrikant: Heinrich Barth. Mannheim, den 10. September 1897. 4826 Gr. Bezirksamt. Pfiſt erer. Hekanntmachung. Die Abhaltungöffent⸗ licher Bälle dur Vereine betreffend. (248) No. 818821J. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir Tanzbeluſtigungen von Vereinen und geſchloſſenen Ge⸗ ſellſchaften, zu welchen außer den g Verelnsmitgliedern u. beſonders eladenen Gäſten noch andere erſonen, entgeltlich oder unent⸗ geltlich Zutritt haben, nur noch an folgenden Tagen geſtatten werden! 1. Neujahrstag, 2. Dritter Sonntag im Januar oder 6. Kaiſers Geburtstag, 4. Faſinacht⸗Sonntag, 5. Faſtnacht⸗Dienſtag, 6. Oſtermontag, 7. Zweiter Sonntag im Mai, 8. Pfingſtmontag, 9. Dritter Sonntag im Juni, 10. Zweſter Sonntag im Juli, 11. Zweiter Sonntag imAuguſt, 12. Großherzogs Geburtstgg, „Letzter Soüntag im Sept., Zweiter Sonntag im Okt., Dritter Sonntag im Nov., 16. Zweiter Weihnachtsfeiertag. Auüßerdem werden wir für derartige als öſfentliche Tanz⸗ beluſtigungen zu betrachtende Vereinsbälle Polizeiſtundenver⸗ längerung nur bis 1 Uhr ge⸗ währen. Nach dieſen Grundſätzen veranſtaltungen verfahren, bei denen ag der Zutritt zu der Tanzbeluſtigung, nicht aber auch zu den derſelben unmittelbar vorausgehenden Aufführungen auf die Bereinsmitglieder be⸗ ſchränkt iſt. 44339 Mannheim, 8. Septbr. 1897. Größh. Bezirksamt: Schaefer. Ladung. No. 32375. Der am 10. Märzz 1861 zu Wilhermsdorf(Amt Neuſtadta..) geborene Drechsler Sixtus Höpfner, zuletzt wohn⸗ ſaft in Käferthal, z. Zt. unbe⸗ annt wo, wird beſchuldigt, daß er als beurlaubter Landwehr⸗ mannl. Aufgebotsausgewandert iſt, ohne der zuſtändigen Militär⸗ behörde Anzeige zu erſtatten, Ue 8 gegen§ 360 Ziff. 8.⸗Str.⸗G.⸗B. Derſelbe wird auf Anordnung des Großh. Amtsgerichts, Abth. 8, hierſelbſt auf Dienſtag, den 9. Novbr. 1897, Bormittags 9 uhr vor das Gr Sanan gee hier zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentſchuldigtem Aus⸗ er nach 8 472 Abſ. 2 u. 8 Str.⸗ Man eeten dem Bezirkskom⸗ mando Mannheim ausgeſtellten Erklärung vom 19. Juli 1807 verurtheilt werden. 44186 Mannheim, den 7. Sept. 189 7. Der Gerichtsſchreiber Großh⸗ Amtsgerichts. Brehm. (dae) Eingefangen und bei Waſenmeiſter Stamm, E 5, 9, untergebracht: 44302 Ein vothbrauner Jagdhund, weiblichen Geſchlechts. Großherzogl. Bezirksamt. Würde als alleinſtehende Dame, Wittwe, ein junges Mädchen aus guter Familte nur im Alter von 8 bis 10 ahren unter günſtigen Ver⸗ 44847 Pension nehmen. Gefl. unt Nr. 44347 an die Exped. ds. Bl. erb. 2 Schüler oder junge Nauf⸗ leute erhalten in guter Familie Fa⸗ — Heu⸗Lieferung. Auf dem Submiſſtonswege vergeben wir ganz oder getheilt 0 1000 Etr. 8 laukleehen und 500 Etr. Wieſenhen lieferbar franco Compoſtfabrik. Als Gewicht wird dasjenige 068 Fabrikwagage zu Grunde elegt. Offerten mit Muſter ſind mit entſprechender Aufſchriſt verſehen, bis längſtens Dienstag, den 14. Sept. 1897, VBorm. 11 uhr, auf unſerem Bureau im ſtädt. Bauhofe U 2, 5, franco einzu⸗ reichen, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung derſelben in Gegen⸗ wart etwa erſchienener Sub⸗ mittenten erfolgt. Angebote treten erſt nach Um⸗ fluß von 8 Tagen, vom Eröff⸗ nungstage an gerechnet, uns en außer Kraft. Erfüllungsort iſt Mannheim. Die Landwirthe der nächſten Umgebung machen wir beſonders darauf Aüferſam, daß auch kleinere Quantitäten Berückſichti⸗ guch finden. 43939 Mannheim, den 6. Sept 1897. Städt. Abfuhranſtalt. Die Verwaltung: Krebs. Hafer⸗kieferung. Auf dem Suhmiſſionswege vergeben wir 1000 Centner prima Hafer, ganz oder ge⸗ theilt, lieferbar ſofort franco Compoſtfabrik. 43940 Als Gewicht wird dasfenige unſerer Fabrikwaage der Liefer⸗ ung e Grunde gelegt. fferten mit Muſter von mindeſtens einem Liter ſind mit entſprechender Aufſchrift ver⸗ ehen bis längſtens ontag, 13. September d.., Vorm. 11 uhr auf unſerem Bureau im ſtädt. Bauhofe, U 2 No, 5 einzureichen, u welchem Zeitpunkt die Er⸗ offnung derſelben in Gegenwart etwa erſchienener Submittenten erfolgt. Angebote treten erſt nach Um⸗ fluß von 8 Tagen, vom Er⸗ öffnungstage an gerechnet, uns gegenüber dußer Kraft. Mannheim, 6. September 1897. Städt. Abfuhr⸗Anſtalt. Die Verwaltung. Krebs. Verſteigerung. Wir verſteigern am Donnerstag, 16. ds. Mts., Vormittags 10 uhr in unſerer Compoſtfabrik an der Seckenheimer Straße die Aus⸗ leſeergebniſſe als: Grünglas, Weißglas, Knochen, Meſſing, Zink, Guß⸗ u. Schmied⸗ eiſen öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden gegen baare Bezahlung. Die Verſteigerungsbedingungen können in den üblichen Geſchäſts⸗ ſtunden auf unſerem Bureau U⁰H2, 5 751 werden. 44135 Städt. Abfuhr⸗Anſtalt Die Verwaltung: Krebs. Hürgerſchulgeld. Das Schulgeld für den Be⸗ ſuch der Bürgerſchule— viertel⸗ jährlich zum voraus zahlbar— wird für die Zeit vom 28. Juli bis 23. Oktober l. J. am Mitt⸗ woch, den 15. September, Donnerstag, den 16. Septbr. und Freitag, den 17. Septhr. 1.., Vormittags in den Klaſſen der Schüler und Schülerinnen zum Einzug kommen. 44163 Wir erſuchen die Zahlungs⸗ pflichtigen, hiernach das Schul⸗ geld für das II. Viertelſahr 1897/8 gefälligſt entrichten zu wollen. Mannhbeim den 7. Sept. 1897. ie Stadtkaſſe: Röderer⸗ nmn Regenſch tum blieb in unſerem Expeditions⸗Bu⸗ requ ſtehen. 4436 — ite Penſion bei milienanſchkuß. 417 Näheres im Verlgg. General⸗Anzeigenr, Lumpen, und Kreis⸗Verkündi Bekaunimachung. Orossh. Eymnasum Mannheim. Vom heutigen Tage ab befinden ſich die Dienſträume des Städt. Hochbauamts im 2. Stock des neuen Erweiterungs⸗Baues des allgem. Kranken⸗ hauſes in Lit. R 5. n. Städt. Hochbauamt. J. 2* 2 Ittigtrungs ankündigung. In Folge richterlicher Verfüg⸗ ung wird am 43760 Donnerſtag, 30. Sept. 1897, Nachmittags 3 Uhr die nachbeſchriebene Liegenſchaft des Kaufmannes Eugen Schwab hier im Rathhauſe öffentlich zu Eigenthum verſteigert. Der endgiltige Zuſchlag er⸗ folgt, wenn der Schätzungspreis erreicht wird. Die übrigen Ver⸗ ſteigerungsgedinge können beim Unterzeichneten eingeſehen werden Beſchreibung der Liegenſchaft, Das Eck⸗Wohnhaus dahier Litr. K 1 No. 9 nebſt allen lie⸗ genſchaftlichen Zugehörden, geſchätzt zu M. 90,000.— Mannheim, 28. Auguſt 1897, Der Vollſtreckungsbeamte. Wyerner. Großh. Notar. Bekanntmachung. Wir haben beſchloſſen, auch in dieſem Jahre für die hohen Feiertage im Wallhauſe einen Betſaal einzurichten. Der Beſuch des Goſtesdienſtes daſelbſt ſteht, ſoweit der Raum es ge⸗ ſtattet, ſowohl den Erwachſenen, als auch der Jugend frei. Das Recht auf einen feſten Platz, wird jedoch nur durch Vor zeigung einer auf unſerer Kauzlei F 2, 14 gelöſten Eintrittskärte nach feſtgeſetzten Taxen begründet. Mannheim, den 10. Seßt; 1897. Der Synagogenrath. Simon Bensheim. 44325 Hekanntmachung Um einer Ueberfüllung vorzu⸗ beugen, haben wir beſchloſſen, daß an den hohen Feiertagen d. J. zum Gottesdienſt in der Haupt⸗ und Claus⸗Synagoge nur die Inhaber feſter Plätze Einlaß haben. 44326 Mannheim, den 10. Sept. 1897. Der Synagogenrath. Simon Bensheim. Ohmdgras⸗ Verſteigerung. Das Ohmdgras von den kirchenärarlſchen Wieſen auf den Gemarkungen Brühl mit Rohr⸗ hof, Edingen, Schwetzingen und Seckenheim mit einer Geſammt⸗ fläche von 58 h 44 a 75 qm wird am Donnerſtag, 16. Sept. d.., Vobmittags 9 Uuhr, im Tanzſaal des i locs⸗ zum Pflug in Brühl, loos⸗ weiſe öffentlich verſteigert. Nähere Auskunft ertheilen Wieſenaufſeher Jünger in Ketſch und Wieſenſchütz Schumm in Brühl, 44205 Maunheim, den 6. Sept. 1897. Evangeliſche Collectur. Verſteigerung. HK 3, 21. H 3, 21. Montag, 13. und Dienſtag, 1 Mts werde ich in dem Hauſe 3 21 wegen Aufgabe eines Möbel⸗ eſchäftes nachſtehende Gegen⸗ ſtände öffentlich gegen Baar⸗ zählung verſteigenn g Nesbaa u. Seegrasmatratzen, Kanapees, Divans, Bettladen, Kinderbettladen, Schränke, Chiffo⸗ nier, Küchenſchränke, Kommoden, Pabe runde Tiſche, Stühle, ½ Dutzend Speiſeſtühle, 1 Kranken⸗ Reale, 1 Hobelbank, ſtuhl, Sch fäffer, 1 eichenes Thor, 1 vier⸗ räderiger Karren, mehrere Ole⸗ anderbäme ꝛc. ꝛc. wozu freund⸗ lichſt einladet 44357 M Bermann, Geſchäftsagent, Mannheim. Zwangs⸗Verſteigerung. Wenigg, 13. Septbr. d.., achm. 2 Uhr werde ich im Pfandlokal Q 4, 5 im Vollſtreckungswege: Kommoden, Kanaßee, Schreib⸗ ult,Waſchtiſch, Vertikow, Waſch⸗ femmode mit Marmorplatte, Schneidersnähmaſchinen, Schnei⸗ dersbügeleiſen, Tiſche, Kleider⸗ ſtänder, Hänglampen, Bügel⸗ bretter, Kragenböcke, Schränke, ebelbanken, Kommode mit Marmorplatte, 1 Opaltiſch und 1 Anrſchte gegen Baarzahlung öffentlich verſteigern. 44358 Mannheim, 10. Septbr. 1897. Futterer, Gerichtsvollzieher, P 8, 8½. Jwangsverſteigerung. Montag, 13. September 1897, Nachmittags 2 uhr werde ich im Pfändlokal 4, 5: 19 Kommoden, Kana⸗ pees, S chränke, 1 Ladentheke, 1 Eisſchrank, 1 Hackklotz Waſch⸗ und Nachttiſche, ein Reiſekoſſer, verſch. Herrenkleider⸗ u. Wäſche 1 Nähmaſchine, 2 Bilder, eine Weckeruhr, 1 Ständer m. Bohnen, 1 Hafen mit Gurken u. s Gläſer Geise im Vollſtreckungswege gegen Bagrzahlung öffentlich ver⸗ 1. 44341 11. Septbr. 1897. ibſchenberger, Gerichtsvollzieher. Soxleth⸗Apparat hillig zu verk 4 8% pgrt. Montag, den 13. September werden die An⸗ meldungen neu eintretender Schüler von 8 Uhr an im Konferenzzimmer entgegengenommen. Dabei ſind vorzu⸗ legen: Geburts⸗ und Impfſchein(von den 12jährigen und älteren der zweite Impfſchein) und die Zeugniſſe über früheren Schulbeſuch. Dienſtag, deu 14. September, von 9 Uhr an, finden die Aufnahme⸗ und Nachprüfungen ſtatt. Mittwoch, den 15. September, um 10 Uhr, haben ſich fämmtliche Schüler zur Eröffnung des Schuljahres in der Aula einzufinden. 44139 Groß h. Gymnaſiums⸗Direktion: Haug. Großh. Höh. Mädchenſchule. Neu aufzunehmende Schülerinnen bittet man am Montag, den 18. September 1897 zwiſchen 10 und 12 Uhr vormittags im Direktionszimmer zur Einſchreibung anzumelden; für alle iſt der Geburts⸗ und Immpf⸗Schein, für jene, welche vor dem 1. Fanuar 1897 das zwölfte Lebensjahr zurückgelegt haben, auch die Beſcheinigung über geſchehene Wiederimpfung(der grüne Impf⸗ ſchein) vorzulegen. wie Vorprüfung der neu aufzu⸗ nehmenden Schülerinnen und die Nachprüfungen finden Dienſtag, den 14. September 1897, morgens 9 Uhr ſtatt. Der Unterricht des neuen Schuljahres beginnt Mittwoch, den feee e de 5 Behufs Verkaufs des in eirca 1094 Strohſäcken ausgelagerten Bettſtrohs iſt auf 43718 Donnerſtag, 16. Sept. 1897, Vormittags 11 uhr im Geſchäftszimmer der unter⸗ zeichneten Verwaltung A 1, 4, ein Verdingungstermin anbe⸗ raumt. Die diesbz. Bedingungenkönnen daſelbſt eingeſehen werden. Königl. Garniſon⸗Verwaltung. Zeige hiermit ergebenſt aͤn, daß ich mit eineim dTransport norddeutſcher u. ruſſiſcher Wagenpferde, Jucker und Ponys angekommen bin, wozu ich Kauf⸗ liebhaber höflichſt einlade. Achtungsvollſt 43975 Jacob Hüller, Maunheim, Schwetzingerſtr. 96. Pereinte Manuheimer Liedertafel Samſtag, 11. September, Abends ½9 Uhr Wiederbegiun der regel⸗ mäßigen Geſaugs⸗Nrobeu. Sängerbund.; Heute Samſtag Abend ſd uhr Wiederheginn der regelmäß. Prohen. Wufmännsafg, Perein Mannheini. Abtheilung: Handelsſchule Das Winterſemeſter beginnt Montag, den 13. September. Wir machen unſere Schüler darauf aufmerkſam, daß der Unterricht nach dem ſeitherigen Stundenplan weiter ertheilt wird In die beſtehenden 3 Klaſſen der Heſpeichtenr ſowohl, wie in die Unterrichtskurſe für freiwillige Theilnehmer, könnien noch Schüler eintreten, ſofern ſie die entſprechen⸗ en Vorkenntniſſe beſitzen. Ferner werden bei genügender Bekheiligung neue Kurſe in Franzöſiſch, Engliſch, Ita⸗ lieniſch, Spaniſch, u. doppel⸗ ter Buüchführung eingerichtei. Lehrprogramm ſund Unter⸗ richtsbeſtimmungen ſind auf unſerem Bureau erhältlich. Schriftliche Anmeldungen werden bis zum 10. September erbeten. 48821 Der Vonſtand. 5 50 Mainamneete Werein Mannheim. Abtheilung: Handelsſchule. Mit Beginn des Winter⸗ e(18. September) werden ür diejenigen jungen Kaufleute, welche mik dem Zeugniß der Berechtigung zum einjährig⸗frei⸗ willigen Dienſt, die Mittelſchule verlaſſen haben und ſich während en Lehrzeit in den kaufmänni⸗ ſchen Unterrichtsfächern auszu⸗ bilden wünſchen, beſondere Uuterrichtskurſe eingerichtet. Dieſelben ſind auf die Dauer eines Jahres berechnet und er⸗ ſtrecken ſich auf kaufmänniſches ſche, franzöſiſche u. engliſche Handelskorreſpondenz. Die näheren Beſtimmungen hinſichtlich Schulgeld, Unterrichts⸗ zeit und Dauer der einzelnen Kurſe ſind auf unſerem Buregu zu erfahren. Schriftliche Aumeldungen werden his zum 10, Septemher erheten⸗ 43322 Der Vorſtand⸗ Rechnen, Buchführung, deut⸗ 15. September 1897, morgens 9 Uhr. 43598 Großh. Direktion: Walleſer. eeene Taen Verein Maunheim. N Unſern verehr⸗ lich. Mitgliedern zur Kenntniß, daß am September, das Turnen in der Turuhalle 2 wieder beginnt und ſind die regelmäßigen Uebungsabende wie folgt feſigeſetzt: Montag: Kürturnen, Dienſtag: Männerturnen, Mittwoch: Riegenturnen, Dounerſtag: Zöglingturnen, Freitag: Riegenturnen, Samſtag: Männerturnen. Anmeldüngen ſind ſchriftlich einzureichen; auch werden ſolche an den Uebungsabenden auch in der Turnhalle entgegen ge⸗ nommen. 43831 Zahlreichen Beſuch erwartet Der Voyſtand. Gpangel. Arbeiterverein Sonntag, den 12. ds. Mts., Abends 7 uhr 44840 Geburtstagsfeier Sr. Kgl. Hoh. bes Großherzogs verbunden mit Stiktungs⸗Fest der jugendabthellung im Saale der„Kaiſershütte“ Um zahlreiche Betheiligung erſucht Der Vorſtand. Oder⸗Hrebſe Hummer, Rheinsalm ſehr billig, Astrachaner Lanlar mild geſalzen, Neue Maronen ervais-Käse eingetroffen. 44379 Ifred Hrabowski 5 Teleph, 488. Friſche Fraukfurter Bratwürste Neue Hellerlinsen Neues Sauerkraut Neue Maronen Friſche Süßrahm⸗Tafelbutter einpftehlt 44381 arnst Dangmann, Kunſtſtvaße N 3, 12. Maronen Kieler Büeklinge Frkftr. Bratwürſte Blaufelchen in allen Größen. 44380 Schellfisehe leb. Forellen zc,. Ph. Günd, Rasten⸗ Planken Neue algeriſche grüne arbſen Feinſt. Delikateß⸗Sauerkraut, neue Preiſelbeeren. 44378 Fraulfurter Bratwürſte, friſche Gothaer Cervelatwurſt, hausgem Frankf. Leberwurſt Neue Oelſardinen, Hronen-Hummer in ½ u. ½ Doſen. Bism.-Häringe. Universal-Gewürz, unenthehrlich für jede Haushaltung per Flacons M. 1. Feine Käse, Hüßrahmtafel-Wutter Blüthenhonig per Pfd. M..— empfiehlt .Il.Kern, G.l. Eingefangen auf der Ilves⸗ heimer Jagd, links des Neckars, eine gelbe Hündin mit weißer Bruſt und 4 weißen Pfoten. Abzuholen beg⸗ Erſtattung der Unkoſten, be„A. 1 Thiergrzt, Mannſeim, E1,. 440 0.0 Ressabrant ſſochsehwender 8 40, (am Fruchtmarkt) Pa. Bürgerbräàu hell und dunkel. IJ Anerkannt hochfein I! Vorzügliehe Küche. Diners a Mkk. I1.—. Diners à MkK.—.80. — Menu: dudelſuppe Daſenleſc, chaleſc, eilagen. Beilagen. Schweins⸗Carree, Sauce⸗picante, Kartoffel und Rothkraut. Deſſert. Diners à Mk.—.60. Schweins⸗Carree, Sauce⸗picante, Kartoffel und Rothkraut. Sonntag, 12. September. ff. Haſenbraten, Nu delſuppe, Feldhühner mit Kraut, Ochſenfleiſch, Reſtauration a la caxte, Schweins Carree, Reichhaltige Auswahl in Abend⸗ Sauce⸗picante, platten Kartoffel und Rothkraut. 5 44361 Menu: ꝛ0nsAnAA s10 ½ Reine Weiss- und Rothweine! Hochachtend! L. Bechtold. Rittergarten, C212 Samſtag und Sonntag Großes Schlachtfeſt, wozu höflichſt einladet Emil Reith. u. außer Abonnement Empfehle vorzüglichen Mittagstiſch in zu 50 und 60 Pfg. IB. Habe eln ſchönes Nebenzimmer, 60—70 Perfonen faſſend, mit Klavierbenützung zu vergebeit, Die Maunheimer Handelsgärtuer⸗Verbindung veranſtaltet vom 10.—14. 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Beichtgelegenheit von Morgens 6 Uhr an. 7 Uhr Früh⸗ meſſe.%9 Uhr Singmeſſe mit Predigt. ½10 Uhr Predigt und Amk. 2 Uhr Chriſtenlehre. ½3 Uhr Vesper. eee anksagung. d ſch vieſen Beweiſe innigſter Theilnahme an dem uns ſo ſchwer betroffenen Verlüſte, ſowie für die zahl⸗ reiche Leichenbegleitung und Blumenſpenden, Herrn Me:⸗ dizinalrath Dr. Winterwerber für die gufmerkſame Be⸗ handlung, insbeſondere den verehrl. Diakoniſſenſchweſtern für ihre auſopfernde Pflege und Herrn Staptpfarrer Ahles für ſeine troſtvolle Rede am Grabe, ſpreche ich im Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen tiefge⸗ fühlteſten Dank aus. 44292 J. Ayrer, Privatmann. FPFFFC eee—— Schützen⸗Geſellſchaft. Sonntag, 12. Septbr. 1897 Mannheim, 11. September. Genernl⸗Anzeiger⸗ Krieger Samſtag, den 11. September, Abends 3½ Uuhr, im kleinen Saale des Saalbaus, zur Feier von Großherzogs⸗Geburtstag Großer Jamilienabend und Kunſtfreunde. Vereinsabzeichen ſind anzulegen. Einführungen geſtattet. zahlreiches Erſcheinen rechnet Der Vorstand. Maunheimer Parkgeſellſchaft der Kapelle Petermann. 4427 Dixektion: Herr Kapellmeiſter Petermann. Eutree 50 Pfg. Kinder 20 Pfg. Jahren jeweils Sonntags Nachm.—6 Uhr Concerte im Sagl ſtatt. Der reiwillige Jeuerwehr. Abends ½9 Uhr Fest-Bankett ſtatt, wozu ſämmtliche Kameraden eingeladen werden, im Uni⸗ formrock zu erſcheinen. Mannheim, den 8. September 1897. Der Verwaltungsrath. W. Bouquet. Zur Feier des 71. Geburtsfeſtes Sr. oönigl. Hoheit des Großherzogs ſindet am nächſten 44188 Samſtag, den 11. September 1897, 5 dem reſervirten Saale des Luxhofes etn inmitten des Schlossparkes, zu jeder Tageszelt, vorzügliche Weine und Münchener Biere vom Pass. Einzeln-Diners von 12—8 Uhr, Veran- staltung grösserer Essen bei vorheriger Bestellung. 2 8 Täglich Concert 4% Uhr. Sountag, 12, Septbr., Nachm.—6 uhr, Abends—11 uhr 2 grosse Concerte Abpnnenten frei, 92585 Wir machen hierdurch bekannt, daß von nun ab die regel⸗ Große Oper mit Tanz in ö Abtheilungen nach dem Franzöſiſchen unter Mitwirkung der Kapelle Petermann, verſchiedener Künſtler mäßigen Concerte aufhören, dagegen finden wie in früheren orſtand. Warme und kalte Speisen Gr. Bad. Hof⸗ u. Aalisnalthegter in Mannheim. Sonntag, 12. September 1897. 4. Vorstellung im Abonnement A. Der Prophet. 3 es Seribe Muſik von Meyverbeer. eDirigent; Hr. Hofkapellmeiſter v. Reznicek. Regie: Hr. Hildebrandt. Johann von Leyden wdi ug Fidue deſſen Mitteeer Frf Spiegel. Ferrm deſſen Brauet Frl. Heindl. Heabgzig, Herr Döring. Mathiſen, J Wiedertäufer„ Herr Marx. Jongs, Herr Erl. Oberthal ͤ ðùZ‚.àCàV**V 52 1 rſter Gu 3 4 err Starke 1. Faſteer Kriegshaupemannnn Peters. Gaſthaus zum Nebſtock. Zutbesetzte Tanzmusik, ausgeführt von der Capelle Petermann. Carl Herz Ww. mit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe — Der Hauptmann: Elz. 44218 Die Mannſchaft der I. Compagnie wird hier⸗ Zu einem Freiwillige Feuerwehr. Tanfehr⸗Jufün Tüner, Saalbal. 5 am Montag, 13. September, Abends ¼6 uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig einzufinden. 2 3, 2/, 2. Stock machen zu wollen. Alichweihfeſt in Tamperſpeim. ee eſ e erſte 33 0 8 Sonntag, den 12. und Montag, den 13. September 1397 Anelte Bäuerin Hierzu ladet ergebenſt ein 14109 rſter 9 Herr Starke I. Zweiter Bürgerr Herr Schödl Britter) Herr S D illing. 0 err Rüdiger. llbb.( Strubel. 0 err Sachs. Erſt Frl. Schelly. Frau Schilling. FJJCV))C0000 Geiſtliche, Chorknaben, Würdenträger, Edelleute uld Pagen, Herolde, Trabanten, Soldaten, Wiedertäufer, Bauern und Bäuerinnen, Bürger und Bürgerinnen. Vorkommende Tänze: 8, Akt: Redowa,) arrangirt von Fräul. Bänike, getanzt von D [Tanz-Cursus 5. Akt: Bachanale,) derſelben, Fräul. Bethge, den Damen des Ballets und den 5 Kaſſeneröffnung ½6 Uhr. Anfang 6 uhr. Ende geg. 10 Uhr. Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. igurantinfſen. können noch Damen und Herren heitreten. Gefl. Anmelduagen bitte baldigſt in meiner Wohnung Hochachtend 43275 Frei 1 II ge Feu erw ehr. Mitglled der Genoſſenſchaft deutſcher Tanzlehrer(Sit Berlim. Die Mannſchaft der III. Compagnie wird hierr nit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe 72 725 2785 Der Hauptmann: Grünewald. am Montag den 13. September, Abends ½6 uhr Table'höte 1 Ubr Mk..50. am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig einzufinden. 5 44219 Gustav Lüner, Heidelber g. Schloss-Hötel. Mässige Pagespreise und vortheilhafte Arrangemente bei längerem Aufenthalt. Reizende Salons für Familien- festlichkeiten. 41908 wird hiermit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe am Montag, den 13. Sept., Abends 6 Uhr 44220 am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig einzufinden. Der Hauptmann: Battenſtein. Neene e enereehe, Slkriliſrir Kindermilch 90 9 Kranzſchießen auf Feld⸗, Staud⸗, Jagd⸗ und * Piſtoleuſcheibe. Aufang 2 Uhr. 44261 Der Vorſtand. Schluß 6 Uhr. Mannheim. Zur Feier unſeres X. Stiftungsfestes deranſtalten wir am Samſtag, den 11. September, Abends 3½ Uhr im hintern Lokal des„Prinz Max“ H 3, 2 einen Herren-Abend Sz und am Sountag, den 12. September einen Hamilien-Ausflug nach Schmebingen mit gemüthlicher Zusammenkunft und Tanz in dem Saale des„Hotels Haßler“. Sammlung um ½2 uhr am Hauptbahnhof. Wir laden hierzu die Damen und Herren ſämmtlicher hieſigen Slolze'ſchen und Schrey'ſchen Stenographen⸗Vereine, ſowie Gönner unſeres Bereins höflichſt ein. 44085 Der Vorstand. elsben babelsberger sche 8 100e Kenographie, alld 4 Heſte u. einheitliche deutſche Schnell⸗ ſchrift, einziges ſtaatlich anerkanntes j Syſtem, 5 ndel anne at den Maunheimer Schulen; gegen 187 allein zugelaſſen. Anſere Kurſe beginnen demnächſt. Honorar Mk. 10.—. Anmeldungen erbitten wir uns baldthunlichſt. 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