im 027 1 h. 15⁴ N. 2 Die Reſultate liegen vor Augen. * Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim;“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2736. Abonnement: 60 Pfg. monatlich, Wringerlahn 10 Pfg. monatlich, Durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeille 20 15 Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) Maunheimer Jo der Stadt Maunheim und Umgebung. (107. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Verantwortlich für ene 1600 Theikt ruſt Otto Hopp. für den lokalen und prov. Theil; Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Kar pfel. Notationsdruck und Verlag der Dr. H. Haaz'ſchen Büch⸗ ruckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) (Das„Mannheimer Journglt, iſt Eigenthum des kafholiſchen (Mannheimer Volksblatt.) rnal. Sa d E 6, 2 Seleſenſte und verbreilelſte Zeilung in Maunheim und Amgegend. E 6, 2 ſeenme Nr. 258. Dienſtag, 21. September 1897.(delephon⸗Ar. 218.) Die Urwähler⸗Liſten liegen vom 20. bis einſchließlich 27. September, und zwar an den Wochentagen jeweils Vormittags von—1 Uhr und Nachmittags von—8 Uhr und Sonntag den 26. September Vormittags von—12 Uhr auf dem Rathhauſe 1. Stock, Zimmer Nr. 7— Büreau des Statiſtiſchen Amtes— zur Einſicht offen. Jeder Urwähler hat die Pflicht, ſich zu überzeugen, ob ſein Name auch in den Liſten ſteht. Wer nicht verzeichnet iſt, laſſe ſchleunigſt ſeinen Namen nachtragen. Nur der in den Liſten Vermerkte kann wählen. Erſtes Blatt. — Die wiedergewonnene Erkenntniß des Ultramontanismus. Die bevorſtehende Erneuerung der Hälfte der badiſchen zweiten Kammer gibt den„Mittheilungen für die Vertrauens⸗ männer der nationalliberalen Partei“ Anlaß zu einer Betrachtung, deren politiſche Gereiftheit nach den mannigfachen publiziſtiſchen und gelegentlich auch parlamentariſchen Verirrungen der jüngſten Vergangenheit doppelte Genugthuung gewährt. Das offizielle Organ der nationalliberalen Partei hebt die Bedeutung Badens als Bollwerk wider den Ultramontanismus hervor, um dann fortzufahren: „Aber Baden iſt auch ein ſicheres Bollwerk der freiheitlichen Staatsauffaſſung bis auf den heutigen Tag geblieben. Aus der Geſchichte der neueſten Zeit hebt ſich, man möchte ſagen, plaſtiſch hervor, wie das Land als erſtes aus dem Banne rückſtändiger Ideen befreit wurde, während in Preußen noch die feudale Geſellſchaft, im Süden überall die Vormundſchaft der Kirche ſich zu behaupten wußte — trotz aller geſchriebenen Verfaſſung. Ebenſo wirkungsvoll prägt ſich weiter ein, wie von jenem Tage der Befreiung, das will ſagen, bon den Anfängen der Regierung des Großherzogs Friedrich an, die Entwickelung der inneren Verhältniſſe ſtetig und in gerader Linie nach vorwärts ſich vollzieht. Das Mitbeſtimmungsrecht des Staats⸗ bürgers war ſchon gegebenes Recht, es wurde nun lebendige Wahr⸗ heit. Das Selbſtverwaltungsrecht in der engeren Gemeinſchaft, in Kreis, Stadt und Dorfgemeinde, wurde hinzugefügt. Gleichzeitig wurden alle Anſtalten getroffen, daß die heranwachſenden Geſchlechter zu einem kernigen Volksbewußtſein, zur freien Entwickelung ihrer geiſtigen Anlagen und zum nützlichen Gebrauch ihrer erwerbswirth⸗ ſchaftlichen Fähigkeiten erzogen würden. Dieſem Zwecke zu dienen, öffneten ſich die Simultanſchulen hier, muſterhafte Fortbildungs⸗ und gewerbliche Fachſchulen dort; und die Hochſchulen des Landes wur⸗ den weithin ſichtbare Wahrzeichen der Geiſtes⸗ und Gewiſſensfreiheit im Lande. Dem friſchen Volksthume merkt man auf Schritt und Tritt ſeine trefflichen Unterrichtsan⸗ ſtalten, nicht minder auch die tüchtige politiſche Schule an, durch die es Jahrzehnte lang gegangen iſt. Ein freimüthiges Wort, ein ſicheres Urtheil, eine ausgeglichene, weitumfaſſende Erwägung auf dem feſten Boden der Wirklichkeit; das iſt die überall bemerkbare Frucht einer gleichmäßig fortſchreitenden Volkserziehung. Schließlich hat auch jedes Volk das Beamtenthum, das es verdient. Die Regierungs⸗ aſſeſſoren aus dem älteren Preußen, die in den Weſten der Monarchie perſetzt werden, ſollten vorher nach Baden in die Lehre kommen. Will man verſtehen, wie das alles keimen, werden und ſich ent⸗ falten konnte, ſo muß man betrachten, wie die ganze Zeit hindurch der einfache, überall aber ſcharf geprägte Gegenſatz das Land be⸗ herrſchte: hie Staat, hie Klerikalismus. Es gereicht dem badiſchen Staate zum unvergänglichen Verdienſt, daß er es in dieſen vier Fahrzehnten jederzeit als einen widernatürlichen Gedanken ablehnte, mit dem Klerikalismus als Syſtem ſich vertragen zu ſollen. So wenig der moderne Staat in ſich den Drang hat oder aus äußeren Gründen nöthig hätte, mit der Kirche ſich aus⸗ einanderzuſetzen, ſo wenig braucht er den ſtreitbaren, herrſch⸗ ſüchtigen, deßhalb unduldſamen Geiſt einer Gruppe von Klerikern als die Kirche gelten zu laſſen, auch dann nicht, wenn dieſe Gruppe die völlige Herrſchaft in der Kirche ge⸗ wonnen haben ſollte. Ein Staat, der ſeine Hoheit über die Schule werthſchätzt, der ſich den Minderheiten, den Schwachen gegenüber perpflichtet fühlt, kann dem Klerikalismus auch nicht den kleinen Finger bieten. Mag die ſtreitbedürftige Schaar unter den Klerikern von vornherein wiſſen, wie ſie mit dem Staatsregiment dran iſt! Ein gleichmäßig feſtes Regiment muß zuletzt doch im Stande ſein, Lihren Widerſtand zu brechen.„Es gibt für den Staat nur ein, aber ein untrügliches Mittel zum Siege: feſt und unbewegt zu beharren bei ſeinem Recht. Beſonnen vorwärts, aber nie, nie auch nur einen halben Schritt zurück.“(Jolly.) Nach dieſen Grundſätzen wurde Baden in den kritiſchen ſechziger und ſiebziger Jahren unter Lamey, Matthy und Jolly regiert, und ſo viel Zeit und Mühe es manchmal koſtete, den Anſturm des Klerikalismus abzuwehren, die Geſchichte läßt doch erkennen, daß der innere Ausbau deßwegen nicht zu ſtocken brauchte. Die Güter der Bildung und Erziehung, wie die ſtaat⸗ lichen Grrungenſchaften mehrten ſich und wurden unter ſchützendem Dache geborgen. 5 5 Wie der ſtreitbare, ſo wußte aber auch der friedfertige Klerus und mit ihm die zu zwei Dritteln katholiſche Bevölkerung des Landes, daß eine feſte Hand das Staatsruder führe und daß es vergebliche Mühe des Klerikalismus wäre, einen Staat im Stgate gründen zu wollen. Das hatte ſeine guten Folgen. Auch in den Stunden des heftigſten Kampfes ſtand die große Mehrheit der Katholiken erklärter⸗ maßen auf der Seite des Staates und nur zum Theile nahmen die übrigen offen die Partei des ſtreitbaren Klerus. So ſehr hatte im Verlaufe des Streites das Vertrauen zu der Feſtigkeit des Regi⸗ ments, wie die Ueberzeugung von der Gerechtigkeit des ſtaatlichen Verlangens ſich befeſtigt, daß ein katholiſcher Pfarrer ſelbſt es von der Landtagstribüne aus offenbaren konnte:„Ich komme in un⸗ ſeren Tagen zu keinem anderen Schluſſe als zu dem, daß nicht die⸗ jenigen die wahren Freunde der Kirche ſind, die zum fortgeſetzten Widerſtand, ſondern die zum Nachgeben und zur Verſöhnung rathen.“ Darüber ſind zwanzig Jahre hingegangen. Der nachher in Berlin unternommene Verſuch einer Verſöhnungspolitik hat, über die ſchwarz⸗weißen Grenzpfähle fortwinkend, auch bis Baden hin leichte Wellen geſchlagen, jedoch mit einem beachtenswerthen Unterſchiede. Wenn immer die Nachfolger Jolly's verſuchten, mit Rom und der Jklerikalen Windſagt früherer Jahrzehnte, nicht etwa, um die klerikale Oppoſition des Landtags dem Mini⸗ ſterium durch diplomatiſirende Künſte näher zu bringen oder gar, um wichtige geſetzgeberiſche Fragen mit ihr zu erledigen, ſondern ausſchließlich, um der kirchlichen Verwilderung in den verwaiſten Gemeinden ein Ziel zu ſetzen. Den parlamentariſch und im Lande als Partei organiſirten Klerikalismus hat das Regierungsſyſtem in Baden jederzeit als einen unverſöhnlichen Widerfacher bewerthet und behandelt. Alle inneren Einrichtungen des Landes, alle Fortſchritte in cultureller und rechtlicher Hinſicht ſind gegen ſeinen Widerſpruch durch das Einvernehmen der Regierung und der nationalliberalen Partei beſchloſſen und vollbracht worden. Man hat den inneren Feind verdientermaßen ſeine Ohnmacht jedesmal von vornherein empfinden laſſen. Gewiß, der Gegenſatz iſt ſcharf geblieben wie am erſten Tage. Aber wer ſagt denn, daß dies ein Unglück wäre? Das Land ſelbſt verſpürt nichts dergleichen. Seine öffentlichen Einrichtungen be⸗ währen ſich; ſeine bürgerlichen Kreiſe wiſſen ſich, wo ſie auf den alten Feind ſtoßen, eines feſten Rückhalts am Staatsregiment ver⸗ ſichert; Cultus, Religion, Glaube und Dogma haben ihren freien Weg, wie andererſeits der Staat mit Etfer wacht, daß auch die Volksſchule ihre freien, d. h. von confeſſioneller Zwietracht und kirch⸗ lich⸗politiſcher Streitſucht unberührten Wege habe; die Landes⸗ verwaltung iſt unbehindert, ſich der Pflege der erwerbswirthſchaft⸗ lichen Intereſſen des Volkes, namentlich der bedrängten Landwirth⸗ ſchaft zu widmen,— genug, das„Muſterland“ kann ſich nicht nur ſpöttiſch ſo nennen laſſen, ſondern ſich mit Stolz jedem anderen deutſchen Staate zum Vergleich an die Seite ſtellen. Dabei wird ſich überall ergeben, daß es weitaus beſſer war, einen unüberbrückbaren Gegenfatz gar nicht verwiſchen zu wollen, ſondern entſchloſſen und offenen Sinnes das geſammte politiſche Thun und Laſſen darauf einzurichten. Baden hat den Beweis erbracht, nicht etwa nur, daß es„auch ſo“ geht, ſondern daß beſtändige Verhältniſſe und ſichere Fortſchritte nur ſo erzielt, vor Allem, daß nur ſo die friedfertigen Katholiken— Geiſtliche wie Laien— davor behütet werden, ſich dem Staate entfremden und als Werkzeuge des Klerikalismus mißbrauchen zu laſſen. Wohin die anderen Syſtem führen, lehrt ein flüchtiger Ueber⸗ blick. Im Reiche und in Preußen hat es nicht an Umwerbung der Klerikalen gefehlt; ſie ſind hoffähig geworden, haben in mancherlei Weiſe ſich das Zeugniß der guten patriotiſchen Geſinnung ausſtellen laſſen; dafür haben ſie ſich der Regierung zeitweilig— wenn dieſe ihren Schwächezuſtand eingeſtanden hatte— zur Verfügung geſtellt. Auf der Kehrſeite aber findet man, daß ihre Herrſchaft über die katholiſche Bevölkerung eine nahezu allgemeine geworden iſt; wenig⸗ ſtens iſt es umgekehrt wie in Baden: nur ein Theil der Minderheit hält es offen und freimüthig mit dem Staate, wenn dieſer einmal gegen das Centrum die Waffen führen muß. Deſſen ſich wohl be⸗ wuüßt, iſt die klerikale Partei zuſehends übermüthiger geworden, hat auch für ihre parlamentariſche Stellung immer mehr Terrain gewon⸗ nen.„Centrum iſt Trumpf“, hieß es ſchon 1892 in Mainz.„Die Entſcheidungsſchlacht auf märkiſchem Sande iſt ſchon geſchlagen!“ triumphirt 1897 Herr Lieber in einer Gedächtnißrede auf Windthorſt. Auf dieſer Linie— und ſie bedeutet den Mittelpunkt der An⸗ griffsbewegung— iſt der Klerikalismus von Erfolg zu Erfolg geſchritten. Aehnlich ging es in der Flanke zu. In Württemberg hat ſich eine Centrumspartei als Landespartei erſt vor drei Jahren aufgethan, juſt zu derſelben Zeit, als das Regierungsſyſtem ſich aufs Vertragen mit den Demokraten einzurichten begann, Die Land⸗ tagswahlen vom 1. Februar 1895 bedeuteten einen vollen Erfolg fürs Centrum. So mächtig auch der Wind die Segel der Demokratie blähen durfte: dennoch kamen die Herren Payer und Genoſſen nicht als ſelbſtſtändige Mehrheit aus den Wahlen heim, wohl aber präſentirte ſich eine nächſtſtarke Centrumspartei und begehrte mit Fug und Recht ihren Antheil an den Würden und der— Macht 5119 parlamentariſchen Mehrheit, deren einen Beſtandtheil ſie nun ildet. In Bayern freilich ſteht ſich das Centrum um ſeine Beute be⸗ trogen. Aber nicht die Staatsidee iſt es, die dort ein verlorenes Terrain zurückeroberte, ſondern ein dem Reiche und dem Bürger⸗ frieden geradezu gefährlicher Gaſt iſt dort ſchon drauf und dran, das Centrum abzulöſen, richtiger geſagt, es vom radicalen Flügel her aufzurollen. Auch dort ſprachen manche Anzeichen dafür, daß das Centrum, nachdem es bei den Landtagswahlen von 1893 ſein parlamentariſches Uebergewicht wieder hergeſtellt hatte, durch„kleine Geſchenke“ bei freundſchaftlicher Laune erhalten werden ſollte. Die feſte Tonart von ehedem hatte zwar gelautet:„Schießen Sie her, ſo ich hin!“ Aber ſchon v. Lutz ſelbſt hatte in den letzten Jahren ſeiner Zügelführung das Herſchießen meiſt nicht mehr gehört, ſondern es mit der Methode probirt, den ärgſten Schreiern einträg⸗ liche Pfarreien, Rectoratsſtellen oder dergleichen zu Theil werden zu laſſen. Die Nachfolger des verſtorbenen v. Lutz ſind dabei geblieben, und wenn ſie nichts weiter erreicht haben, ſo iſt doch noch jede Etatsberathung um alle Klippen herumgekommen. Aber das Entgegennehmen miniſterieller Gefälligkeiten und die in Preußen⸗ Deutſchland geleiſteten Hilfsdienſte haben ſtark zur Disereditirung der bayriſchen Centrumspartei nach unten hin beigetragen. Wiewohl man gelegent⸗ lich ſelbſt an Preußenhaß, an Haß gegen Bildung und Beſitz, an Uebertreibung und Einſeitigkeit des wirthſchaftlichen Standpunktes, ja auch an Rohheit der Sprache und der Denkart recht nette Leiſt⸗ ungen vollbrachte, fand ſich doch noch eine Geſellſchaft, die in alle⸗ dem das Centrum weit zu übertreffen vermochte und deshalb bei der Maſſe der Altbayern und Unterfranken ſofort mit Vertraue hrend aufrichtiger Freude begrüßt wurde: die Bauernbündler. Dgelaſſen 9 dem das Centrum in Bayern jetzt preisgegeben iſt, konh geſchehen, 1Südſtaaten. Freiburger Curie zu einem Einvernehmen zu gelangen, ſo geſchah es Nach alledem braucht man nicht mehr zu fragen, wer denn beſſer berathen war; die verſchiedenen Regierungen, die es mit dem Gat⸗ gegenkommen verſuchten, oder die Staatsmänner in Baden, die den Klerikaltsmus nicht an ſich herankommen ließen, vielmehr dem Lande und dem Volke im gegebenen Falle den ſchroffen Gegenſatz erkennen ließen: hie Staat, hie Klerikalismus. Der geſegnete Landſtrich zwiſchen Bodenſee, Rhein, Odenwald und der öſtlichen Abdachung des Schwarzwalds hebt ſich mit ſeinem klaren Gegenſatz und ſeiner be⸗ ſtimmt faßbaren Formel dafür wie eine Inſel aus den Wirren und Nöthen der Regierungskunſt überall ſonſt im Reiche empor. Kein Wunder denn, daß der Klerikalismus mit allen Mitteln und Hilfen darauf aus iſt, gerade dieſes Land Baden ſich zu unter⸗ werfen. So lange hier ein Bollwerk wider ihn fortbeſteht, iſt Centrum eben doch nicht oöllig Trumpf im Reiche!“ Der deutſche Kaiſer in Ofen⸗Peſt. * Der Einzug des deutſchen Kaiſers am Montag geſtaltete ſich zu der erwarteten, lebhaften und impoſanten Kundgebung, wiewohl es ſtellen weiſe an den bekannten landesüblichen Ueber⸗ treibungen und theatraliſchen Poſen nicht fehlte, und den Ver⸗ ſuchen allerlei unbefugter Elemente, ſich vorzudrängen, vermochten nur das ſtrenge Hofceremoniell und die daran geknüpften Ver⸗ ordnungen einen gehörigen Dämpfer aufzuſetzen, dennoch bot das Ganze ein ſchönes Bild aufrichtiger Freude und warmer Begeiſterung. Die Politik im engeren Sinne konnte bei dem Empfange nicht recht mitſpielen, da den berufsmäßigen Poli⸗ tikern außer den am Bahnhofe erſchienenen Miniſtern bei den geſtrigen Empfangsfeierlichkeiten keine Rolle zugetheilt war. Um ſo wirkungsvoller brachen daher die ungeſchminkten Gefühle der ſeit Tagen in aufregender, freudevoller Erwartung lebenden Bevölkerung hervor. Kaiſer Franz Joſef, der preußiſche Feld⸗ marſchallsuniform mit dem Bande des Schwarzen Adlerordens trug, war ungefähr 20 Minuten vor der Ankunft des den kafſerlichen Gaſt bringenden Zuges zum Bahnhof gefahren, wo ſchon ſämmtliche in Peſt weilenden Erzherzöge, Franz Ferdinand und Joſef in der Uniform ihrer preuß. Ulanenregimenter, Erz⸗ herzog Otto in bayeriſcher und Erzherzog Joſef Auguſt in öſterreichiſch⸗ ungariſcher Dragoneruniform, alle ungariſchen Miniſter, ferner der Corpscommandeur Prinz Lobkowitz, die Mili⸗ tärſectionscommandanten, der Obergeſpan des Peſter Comitats, v. Beniczky, der Oberſtadthauptmann Bela Rudnay, der Bürger⸗ meiſter Markus und die beiden Vicebürgermeiſter Gerloezy und Haberhauer ſeiner Ankunft harrten. Die mit Fahne und Muſik aufgeſtellte Ehenkompagnie hatte das Infanterieregiment„Kaiſerin Könſgin Maria Thereſia“ in Stärke von 32 Rotten geſtellt. Fünf Minuten vor 10 Uhr verkündeten 24 vom Ofener Blocks⸗ 12 5 gelöfte Kanonenſchüſſe die Einfahrt des kaiſerlichen Zuges in den Kelenfölder Bahnhof. Die Schüſſe waren kaum verhallt, als der Kanonendonner von Neuem begann. Kaiſer Wilhelm war in den feſtlich geſchmückten Oſtbahnhof eingefahren. Nach gegen⸗ ſeitiger herzlicher Begrüßung beider Monarchen und der Erzherzöge durch Händedruck und nach der üblichen Vorſtellung der zum Empfange erſchienenen Herren ſchritten die beiden Kaiſer die Front der Ehrenkompagnie unter den Klängen der preußiſchen Hymne ab und fuhren ſodann durch die feſtlich geſchmückten Straßen zur Ofener Hofburg. Kaum wurde die vor dem Bahnhofe befindliche Menge des Kaiſers anſichtig, als ſte in ſtürmiſche Eljen⸗ und Hurrarufe ausbrach, in die ſich mitunter auch ſchüchterne Hoch⸗ und Heilrufe mengten. Die begeiſterten Kundgebungen wiederholten ſich während der ganzen Fahrt und machten bei den Klängen der von der Militärmuſiken herüber⸗ tönenden preußiſchen Hymne einen erhebenden Eindruck. Auch das aus den Fenſtern hervorlugende, auf Balkonen und Erkern zuſammengepferchte elegante Publikum betheiligte ſich an den ſtürmiſchen Huldigungen. Tücher wurden geſchwenkt und Blumen geſtreut. In der Marokkanergaſſe hatte auf einem etwas abge⸗ ſonderten Raume der Gemeinderath Aufſtellung genommen, deſſen Mitglieder den Kaiſer mit lebhaften Eljenrufen begrüßten, was der Monarch dankend entgegennahm. Aehnliche ſtürmiſche Huldigungen bereiteten auch die vor der Kettenbrücke aufgeſtellten Hochſchüler. Kaiſer Wilhelm wohnt in denſelben Gemächern, die ehe⸗ mals vom Kronprinzen Rudolf bewohnt wurden, und in denen auch andere Mitglieder des Herrſcherhauſes während ihres hieſigen Aufenthalts zu wohnen pflegen. Auch das rumäniſche Königspaar, das Ende dieſes Monats hier eintrifft, wird die⸗ ſelben Gemächer innehaben. Sie gehen wohl auf die Donau, doch iſt ein ſchattiger Garten davor gelagert, ſodaß die dichten Baumreihen eine Ausſicht auf die Peſter Seite nicht geſtatten. Von der großen Treppe gelangt man über einen Gang in ein einen augenb Z. Seite. General⸗ Anzeiger! Mannbeim, 21. September. einfaches, aber vornehm gehaltenes Vorzimmer, deſſen koſt⸗ barſten Schmuck ein Kunſtwerk aus Schmiedeeiſen bildet, das noch Kronprinz Rudolf in der 1885er Peſter Ausſtellung ge⸗ kauft hat. Es iſt dies iſt dies ein hoher Spiegel in ſchmied⸗ eiſernem Rahmen mit zwei eiſernen Leuchtern und einer ſolchen Uhr. Aus dem Vorzimmer gelangt man in das einfenſtrige Adjutantenzimmer, das mit blauſeidenen Tapeten und ebenſolchen Möbeln verſehen iſt, ſodann in den großen Empfangsſaal, deſſen Wände mit bunter Seide ausgeſchlagen ſind; ein Thierbild und ein Genrebild ſchmücken die Wände. Es folgt nun ein einfenſtriges Durch⸗ gangszimmer, aus dem man in das Arbeitszimmer gelangt. Die Wände ſind hier ponceauroth, die Möbel von Mahagoni, der Schreibtiſch ein prächtiges Stück mit Broneeſchreibzeug. Gemälde ungariſcher Künſtler bilden die Ausſchmückung dieſes vornehmen Raumes, deſſen Thüren und Oefen, ſowie die ſämmt⸗ lichen Zimmer in Weiß und Gold gehalten ſind. Einfacher iſt das Schlafzimmer, das aus dieſem Anlaſſe neu ausgeſtattet wurde. Naͤchſt dem Badezimmer wohnt der Kammerdiener. Sämmtliche Gemächer ſind elektriſch beleuchtet und die Böden durchweg mit Teppichen bedeckt. Im großen Ceremonienſaale, in dem die Abendfeſtlichkeit ſtartfindet, iſt eine ſogenannte Seſ⸗ ſion für die Erzherzoginnen errichtet. In der Mitte des Sei⸗ tenganges befindet ſich eine Bühne für eine Zigeunercapelle. Auf dem Wege des deutſchen Kaiſers in ſelne Gemächer befin⸗ det ſich auch das Zentazimmer, ſo genaunt nach dem ſchönen Gemälde Engerts„die Schlacht bei Zenta.“ Generalconſul Prinz Ratibor überreichte geſtern dem älteſten Sohne des verſtorbenen Miniſters des Auswärtigen, dem Grafen Theodor Andraſſy, im Namen des deutſchen Kaiſers das Großkreuz des preußiſchen Kronenordens als ein Zeichen des Gedenkens des Kaiſers an den Grafen Julius Andraſſy, den Mitſchöpfer des Bündniſſes zwiſchen Deutſchland und Oeſterreich⸗Ungarn. Dem Botſchafter Baron Szoegyeny übergab Kaiſer Wilhelm perſönlich den Schwarzen Adlerorden. Kaiſer Wilhelm beſuchte geſtern in Geſellſchaft des Kaiſers Franz Joſef das landwüthſchaſtüche Wuſeum im Stadlwälöchen, Deutſches Reich. Reichstag und Landtag. Ueber die Termine der Einberufung des Reichstags und der nächſten Reichstagswahlen gehen verſchiedene Mittheilungen durch die Blätter. Wie wir hören, ſteht über beides noch nichts feſt. Beabſichtigt iſt vorläufig nur, für die nächſte Reichs⸗ tagsſeſſion die Vorlagen thunlichſt einzuſchränken, damit die Seſſion ſich nicht zu weit in das Jähr hinaus zieht. Die Neuwahl des Landtags wird möͤglicherweiſe früher als die des Reichstags vorgenommen werden. Wenigſtens ſchreibt die„Poſt“: Soweit uns bekannt iſt, wurde in Kreiſen, die wir für gut unterrichtet halten, damit gerechnet, daß bie Neuwahen zum preußiſchen Landtag bald nach Oſtern, die zum Reichstag erſt einige Monate ſpäter ſtattfinden würden. Die Frage der Abſchaffung der Beamtenkautionen ſoll, wie in polttiſchen Kreiſen verlautet, in der letzten unter dem Vorſitze des Bizepräſidenten Dr. v. Miquel abgehaltenen Sitzung des preußiſchen Staatsminiſteriums zur Berathung ge⸗ ſtanden haben. Die Aufhebung der Beamtenkautionen in Preußen wie im Reiche ſoll unmittelbar bevorſtehen.— Wie gemeldet wird, werden zur Zeit im preuß ſchen Kultusmini⸗ ſterſum Erwägungen darüber angeſtellt, wie auf geſetzlichem 775 eine beſſere Berſorgung der Hinterbliebenen del Lehrer an öffentlichen Volksſchulen herbei⸗ geführt werden könnte. Die Bezirksregierungen ſind vergnlaßt worden, dem Miniſterium baldmoͤglichſt die erforderlichen ſtati⸗ ſtiſchen und ſonſtigen Grundlagen fuͤr die Beurtheilung der Frage einzureichen.— In einer gegen den Fürſten Bismarck gerichteten Auslaſſung nimmt der„Reichsb.“ für die konſer⸗ vative Partei das Recht der Oppoſition gegen die Regie⸗ rung in Anſpruch. Jeder konſervative Mann freue ſich, wenn er die Regierung auf Wegen wandeln ſehe, auf denen er ihr folgen und ſie unterſtützen könne, aber die Konſervativen fühlten ſich trotzdem verpflichtet, ſolchen Miniſtern entgegenzutreten, die falſche Bahnen einſchlügen. Die konſervative Parteizuſammen⸗ kunft ſoll im Januar in Dresden ſtattftuden. Ueber Deutſchlanbs Fortſchritte auf dem Gebiete des Handels zußert ſich das ruſſiſche Blatt„Torgowi⸗Promiſchlenuaja“ in folgender Weiſe: „Die Deylſe„Friede“ ſteht heute auf den Flaggen aller europäi⸗ ——5 Staaten, und je feſter der Luede⸗ deſto mehr wird der ökono⸗ Wagner, Graf Gravina, Augen die ungeheuren Markt, den klaſſiſchen im H und Gewerbe wird man erſt recht dem„deutſchen Schulmeiſter“ zuſchreiben können, denn der Sieg gründet ſich auf die intellektuelle Tüchtigkeit, auf die Kraft im Wiffen und Können. Der ökonomiſche Wettbewerb, oder man darf wohl ſagen: Krieg wird allem Anſcheine nach mit immer zunehmenderem Eifer und mit ſtets ſchärferen Waffen ausgefochten werden, aber hier können Zufälle nicht ent⸗ ſcheidend eingreifen, hier wird nur derjenige ſiegen können, deſſen Wahlſpruch„Kraft im Können“ iſt.“ Aus Anlaß der vielen Eiſenbahn⸗Unfälle hat der Miniſter der öffentlichen Arbeiten eine Verfügung an die Direktionen der Staatsbahnen ergehen laſſen, in der er darauf aufmerkſam macht, daß dieſe Unfälle zu einem großen Theil durch die Nichtbeachtung klarer und einfacher Vorſchriften über die Handhabung des Betriebes hervorgerufen werden. In Apolda wurde bei ben ſaͤchſ.⸗weimar. Landtagswahlen der Sozial⸗ demokrat wiedergewählt; in Eiſenach und Ruhla kamen Frei⸗ ſinnige durch. Zu dem in Außſicht ſtehenden Strike in der Metallinduſtrie haben die Berliner Fabrikanten den Beſchluß gefaßt, Arbeitskräfte von außerhalb heranzuziehen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten; ſollten die Arbeitseinſtellungen großen Umfang annehmen, ſo iſt die Schließung der Werkſtätten auf Zeit als letzte Maßregel vorgeſehen. Geſtorben find: Der Kommerzienrath Adalbert Protzen, Mitinhaber der großen Teppichfabrik in Berlin.— Der Graf v. Jlem ming, Erbland⸗ marſchall von Pommern.— Der Baron B. v. Steinb erg, reich⸗ begütert in Hannover und Mecklenburg.— Der Juſtizrath Dr. Dreyer in Görlitz.— Dr. med. Aemil Storm in Huſum, ein Bruder des Dichters. Der Schwiegerſohn von Frau Coſima in Palermo.— Henri Chivot, ein beliebter Textdichter für Vaudevilles und komiſche Opern, der mit A. Duru zuſammen über 100 Textbücher verfaßt hat.— Der Land⸗ ſchaftsmaler Profeſſor Hurlitt in Naundorf.— Der tſchechiſche Karl Bendl in Prag. Frankreich. Die Mitglieder der ſiameſiſchen Geſandtſchaft, ſo erzählt die„Petite Republique“, die Napoleon III. be⸗ ſuchten, warfen ſich vor ihm nieder und näherten ſich auf allen Vieren rutſchend. Was weiter? fügt das Blatt hinzu. Die Siameſen haben damals geihan, was Felix Faure neulich in Pelerhof that, Zu den Wahlen. *Willingen, 20. Sept. Auf der gut beſuchten geſtrigen Ver⸗ ſammlung der Vertrauensmänner der nationalliberalen Partei des Wahlbezirkes Villingen⸗Neuſtadt wurde einſtimmig Herr Amtsrichter Böhler in Konſtanz als Kandidat aufgeſtellt. Derſelbe hat wäh⸗ rend ſeiner 5jährigen Thätigkeit im hieſigen Bezirk ſich die volle Sympathie der Bevölkerung in Stadt und Land erworben und würde im Falle ſeiner Wahl eine tüchtige Kraft ſein, welche dem Bezirk hervorragende Dienſte zu leiſten verſpricht, Seine Kandidatur fand begeiſterte Zuſtimmung. 5 Der falſche Erzherzog. Die Heirathsgeſchichte in Aachen ſpukt in allen Blättern. Der „Neuen Fr. Preſſe“ wird aus Peſt gemeldet, der Mann, welcher bei der bekannten Heiwathsgeſchichte in Aachen die Rolle eines Erzherzogs geſpielt habe, könne nicht der Hochſtapler Ahrends ſein. Dieſer nämlich halte ſich gegenwärtig in Peſt auf, habe ſich bei der Polizei gemeldet und erklärt, er habe nichts mit der Geſchichte zu thun. Auffallend ſei allerdings, daß der Kerl geſtanden habe, er ſei früher einmal unter dem Namen Ahrends in Aachen geweſen. Die Sache wird erſt ihre Aufklärung finden, wenn das Fräulein Husmann wieder zum Vorſchein kommt und erklärt, was ihm in der Zwiſchen⸗ zeit pafſirt iſt. Die„Politiſche Correſp.“ meldet aus Peſt: Erz⸗ herzog Franz Ferdinand verbleibt während des Aufenthalts der Kaiſer in Peſt, begibt ſich ſodann nach Wien und darauf auf ſeine Güter in Böhmen. Der Erzherzog hat ſich über die Ange⸗ legenheit noch nicht geäußert. Das„Polit. Tagebl.“ in Aachen bringt zur„Heirgth des Erzherzogs Franz Ferdinand“ Mittheilungen, welche das Erſtaunen über den allen Anſchein nach vorliegenden großartigen Schwindel nur noch vergrößern. Das Blatt ſchreibt u..:„Un⸗ ſere erſte Kenntniß von der Angelegenheit iſt auf einen Brief des Fräuleins Maria Husmann an ihren hieſigen Bruder zurückzuführen, deſſen Inhalt uns am Sonntag durch einen Bekannten zum Theil erzählt wurde. Sofortige Nachforſchungen blieben erfolglos, bis üns am Mittwoch aus der Verwandtſchaft die Vorgänge in Eſſen und London beſtätigt und am Donnerſtag ausführlicher mitgetheilt wur⸗ den, ſo wie man ſie in der Familie glaubte. Donnerſtag Abend be⸗ miſche Welkbewerb ſich entfalten. Wir haben jehr vor unferen ortſchritte Deutſchlands, das den engliſchen oden aller Induſtrie, zu verduukeln beginnt. Man darf wohl annehmen, daß der Autor des ſenſationellen Werkes 2Made in Germany“ die Handelserfolge Deutſchlands etwas über⸗ ſchätzt, aber immerhin bleſbt es zweifellos, daß Deutſchland die Welt andel wie im Kriege beſiegen wird. Von Frankreich hat Deutſchland einen Theil ſeines Territoriums gewonnen und von England wird es einen Theil des internationalen Marktes ab⸗ ſchneiden. Man kann von Deutſchland ſagen, daß es Frankreich ins Herz und England in den Magen getroffen habe! Während des deutſch⸗franzöſiſchen Krieges hieß es bekanntlich:„der deutſche Schul⸗ meiſter“ habe geſiegt. Den friedlichen Krieg und Sieg im Handel ſuchten uns die Herren Rector und Kaufmann Husmann und beſtä⸗ tigten mit vollſter Beſtimmtheit unſere Angaben, die ſtie noch weſen lich ergänzten; geſtern(Freitag) Vormittag hatte der Schreiber di ſer Zeilen in ſeiner Wohnung eine längere Unterredung mit dem richteten, daß die Vertreter der Familie ihre bisherigen Mittheilun⸗ wäre, ſie ſeien getäuſcht, ihre Schweſter ſchmählich betrogen. Abet wem ſollte es gelingen, drei erfahrene Männer, die mitten im ernſten Leben ſtehen, zwei volle Jahre hindurch zu täuſchen? Unſere erſte Frage betraf die Beweiſe über die„Perſönlichkeit“ des„Erzherzogs“; ſie mußten uns genügen. Man höre! Der Erzherzog kam bei ſeinen häufigen Beſuchen nur mit Extrazug in Eſſen an. Seine Briefe ſchickte er nur durch Huſaren⸗Staffeten vom Hüſſeldorfer Regiment, deſſen Chef der Erzherzog Otto, ſein Bruder, iſt. Er wohnke auf einem Schloß bei Düſſeldorf und verkehrte viel mit den Düſſeldorfer Huſaren⸗Offizieren, die wie viele andere Offiziere, wenn ſie nach Eſſen kommen, das Frl. Husmann als die erzherzogliche Braut mit auffälliger Ehrerbietung grüßen. Als er vor ſeiner Abreiſe nach London ſeinen Leibdiener Fritz entläßt, beſchenkt er ihn fürſtlich, mit einem Rittergute. Er kann ſich das leiſten, denn er iſt unabhängig von der Habsburger Dynaſtie, da er ſeit 1875, ſeit dem Ausſterben der zweiten Linie, im Beſitze des rieſigen Vermögens der Eſte iſt. Es erübrigt uns noch, etliche wunderbare Einzelheiten anzuführen, die von der Familie geglaubt wurden und heute noch immer geglaubt werden. Die ganze Familie Husmann war angeblich durch Spitzel Tag und Nacht bewacht. Bei dem Grubendirektor in Eſſen wurde ein neues Haus einziehen wollte, brachte ihm der Erzherzog die ge⸗ nauen Pläne des Grundriſſes aus Wien mit, wohin ſie durch Ge⸗ heim⸗Agenten gelangt waren. Eines Tages traf ein Bettler das Fräulein Husmann allein zu Haus an, ſie ging in ein anderes Stockwerk, um ein Almoſen zu holen, und während dem nahm der Bettler Wachs⸗Abdrücke von verſchiedenen Schlüſſellöchern. Der Erzherzog kannte alle geſchäftlichen und perſönlichen Verhältniſſe der drei Brüder und hatte das Fräulein Husmann dem Schutze zweier Privat⸗Geheimpoliziſten anvertraut. Und wer hatte ein Jutereſſe an den erwähnten geheimen Nachforſchungen? Die„Neben⸗ buhlerin“, die Erzherzogin Stephanie, die Wittwe des Kron⸗ prinzen Rudolf, die angeblich noch Kaiſerin werden wollte. Sie kam am vorletzten Sonntag auf der Durchreiſe nach Brüſſel durch Köln, ſtieg aber unterwegs in einen andern Zug und erſchien am gleichen Tage in Eſſen im Hotelzimmer des Erzherzogs, wo es eine heftige Auseinanderſetzung gab, in dem ſie ihm ſelne geſtohlenen Brieſe an ſeinen Bruder Otko vorhielt, in denen er eine Heirathsabſichten verrieth. Die Briefe waren chiffrirt, aber ſie beſaß ſelbſt den„Schlüſſel.“ Geheimnißvolle Drohungen veranlaßten den Erzherzog(der ſogar mit einem älteren Verwandten, der die Braut beſchimpfte, ein Duell hatte, bei dem er einen Schuß in den Arm bekam, ſo daß er drei Wochen nicht erſcheinen konnte), die Heirath zu ſchleunigen und die Dame in Sicherheit zu bringen. Die Formg⸗ litäten dazu waren vom Erzherzog ſchon bei ſeiner Anweſenheit in London anläßlich des Jübiläums der Königin vorbereitet, ſo daß das Paarx direet vom Schiff zum Skandesamt eilen konnte. Von da hatte er vor, nach Frankreich zu veiſen, wo ein befreundeter Biſchof die Trauung vollziehen ſollte. Die Wiener Berichtigungen nahm die Familie Husmann ſehr leicht; erſt ſollte der Erzherzog, der ſich danach in Ungarn befinde, hervor⸗ treten, alſo gewiſſermaßen den Gegenbeweis liefern. Immerßin wolle man zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten für das Paar und die Familien keine Angaben mehr in die Oeffentlichkeit ge⸗ langen laſſen, weil man erſt weitere Inſtruktionen ſeitens des Erz⸗ paares nach London verfäumt wurden. Und nun denke man ſich nach alledem den ſchweren Schlag, den die beklagenswerthe Familie erleidet durch die ungeheuren Enkhüllungen der„Kreuzzeitung“, für die vorläufig allerdings gleichfalls noch genügende Beweiſe fehlen. Die Familie hält ſie für Schwindel.“ Aus Stadt und Land. Manunheim, 21. September 1897, Prämiirungsliſte der Blumenausſtellung. (Fortſetzung aus dem zweiten Blatte.) VI. Abtheilung. Bindereien; 1. Für den ſchönſten Blumenkorb: 1. Preis Mk. 20 C. Hochtritt. 2. Preis Mk. 10 C. Graumann. 8. Preis Diplom W. Niederheiſer. 2. Für den ſchönſten Vaſen⸗ ſtrauß: 1. Preis Mk. 10 C. Hochtritt, 2. Preis Mk. 5 W. den ſchönſten Kranz: Ehrenpreis des Herrn Commerzienraths Seſpio Mk. 25 W. Niederheiſer. 1. Preis Mk. 10 C. Hochtvikt, 2. Preis Mk. 5 C. Graumann. 4. Für die ſchönſte Palmen⸗ dekoration: 1. Preis Mk. 20 C. Hochtritt. 2, Preis Mk. 10 W. Niederheiſer. 5. Für das ſchönſte Blumenarrangement Gantaſiearbeit): Ehrenpreis des Herrn Emil Hirſch Mi. 25 W. Niederheſſer. 1. Preis Mk. 20 C. Hochtritt. 6, Für die ſchönſte Tafeldekoration: Ehrenpreis des Herrn G. Hummel Mk. 50 L. Fvanz u. H. Thomge. 1. Preis Mk. 40 C. Dochtritt. VII. Abtheilung, 5 Coniferen; Eine Gruppe von 50 Stück; Ehrenpreis des Herrn Alfr. Lenel Mk. 25 Gebr. Velten. 1, Preis Mk, 50 Gebr. Velten. VIII. Abtheilung, Obſt und Gemüſe: Sorten: 1. Preis Mk. 40 Gebr. Velten. 2. Für ein Sortiment Birnen in 100 Sorten: 1. Preis Mk. 40 Gebr. Belten. Der Untergang der Hibernia. Roman von A. J. Mordtmann, Alle Rechte vorbehalten.][Nachdruck perboten.] (Für Amerila copyright.) (Fortſetzung, „Dies Kind der Sünde hat es auch nie erfahren; es würde ſich doch ſonſt vielleicht geweigert haben, als Werkzeug der Rache gegen — gegen wen meinen Sie wohl?— zu dienen,“ „Wer war der Vater, Elender?“ knirſchte Botho mit zufammen gebiſſenen Zähnen und geballten Fäuſten. „Es war der Baron Adolf v. Lilieneron, und der Mann, der meine Rachepläne gegen Sie ausgeführt hat, war.. Ihr Bruder.“ Erng umfaßte mit beiden Armen den auffpringenden Botho, von dem ſie eine fürchtbare Gewalthat fürchtete; aber es war, als ob ſeine Energie ſich in dem wüthenden Grimm über die früheren Ent⸗ hüllungen ſchon volltändig erſchöpft hätte, ſo daß die letzte nur noch i licklichen Ausbruch von Empörung, aber keinen nach⸗ haltigen Eindruck mehr hervorrufen konnte, Botho ließ ſich ohne Widerſtand von Grna an das Fenſter ziehen und hörte wortlos auf ihr eifriges beſchwichtigendes Zureden. Ein dumpfes Geräuſch hinter ihnen vief ſie wieder in die Stube urüg; über die Seitenlehne ſeines Stuhles hing der Operkörper aulſens; ſie richteten ihn auf; die glaſigen Augen ſtierten ſchauerlich ius Weite, blutiger Schaum ſtand ihm vor dem Munde— der alte Schulmeiſter war todt. Erng und Botho Deheal die alte Dienerin herein und ließen 100 Todten in ihrer Obhut; tief aufgthmend traten dann heide reie. Abgeriſſene Aeſte und Blätter bedeckten den aufgeweichten Boden; zerriſſene ſchwarze Wolken zogen über den Himmel, von den Bäumen 5 ees, ein kühler Wind kräuſelte die Tümpel, die der heftige Regen auf der Landſtraße gebildet hatte, im Oſten blitzte es zuweilen noch auf, Aher im Weſten geue die Sonne in voller Klarheit unter, und die Bläue des Himmels hatte jenen entzückend reinen Ton an⸗ Vom Schloſſe her kam ein Wagen gefahren.„Man läßt mich holen“, ſagte Erng zu ihrem Begleiter,„Ich mag Sie nicht auf⸗ ietzt mit mir zu kommen,— und doch laſſe ich Sie ungern allein.“ „Warum, gnädiges Fräulein?“ ſagte Botho mit ſchwermüthigem Lächeln,„Sie fürchten doch nichts für mich oder von mir? Seien Sie unbeſorgt. Jetzt gehe ich ins Dorf, um der alten Frgu Geſell⸗ ſchaft bersuf chicken, und morgen ſehen Sie mich bei meiner Schwägerin wieder. Der Wagen hielt und Botho öffnete den Schlag. Erna gab ihm die Hand und ſah ihm mit forſchendem Blick ins Auge; er exwiderte offen dieſen Blick und ſagte, indem er ihr leiſe die Hand drückte: Noch einmal, mein Fräulein, ſeien Sie unbeſorgt. Ich habe das ewitter hinter mir ünd ſchreite der Sonnenhelle enigegen. Mich ſeſſelt noch mehr an das Leben als die Rache.“ 15. Kapitel. Wieder in Deutſchland. An demſelben Tage, wo ein nur dem Rachegedanken geweihtes Daſein mit Paulſens Tod ſeinen Abſchluß fand, führte der Eilzug von Oſtende nach Verviers unter der großen Schaar von Engländern, welche die Herbſttage am Rhein und in Italien verleben wollten, auch Dr. Winckler und Melanie der deutſchen Grenze zu. Man hielt ſie allgemein für ein junges Ehepgar; ihre Blicke verriethen zu deutlich, daß ſie zu jenen beneidenswerthen Glücklichen gehörten, für die der Zwang, den ſie ſich in der Gegenwart Anderer auferlegen, eine zwar willig und heiter erkrggene Kette iſt, die man aber bei der erſten Gelegenbeit jubelnd abwirft, um ſich den lang entbehrten Liebkofungen mit neuem Ungeſtüm hinzugeben. Was die Zukunft bringen würde, darüber hatten Beide noch nicht nachgedacht; die Gegenwart war glücklich, Alles was darüber hinaus lag, 1 ſie nicht. Sie gehörten ſich an,—» weſſen bedurfte eßs mehr!? In dieſen Taumel ſorgloſen Entzückens brachte die erſte Er⸗ nüchterung eine Begegnung auf dem Bahnhofe in Verviers; als beide die halbſtündige Aufenthaltszeit zu einem Spaziergang auf dem Perron benutzen, ſahen ſie aus dem Warteſaal einen Reiſenden heraus⸗ trela“ welcher mit dem in Lüttich an den ihrigen angehängten F Zug eingetroffen war; indem er ſich umdrehte, riefen 5 der ſie auszeichnet, wenn die Luft alle Feuchtigkeit ver⸗ Er war es wirklich, und indem er auf Winckler zueilte, muſterte er mit unverhohlenem Erſtaunen deſſen auffallend ſchöne Begleiterin, vor der er ehrerbietig den Hut abunhm, bevor er den Freund mit warmem Händedruck begrüßte. Das Komiſche der Situation überwog jedoch das Peinliche in ſo hohem Grade, daß Winckler ſich eines Lächelns nicht erwehren konnte, als er den fragenden Blick bemerkle, den Vingenz auf Melanie warf. „Erlauben Sie“, ſagte er ceremoniös, daß ich Sie meiner Be⸗ gleiterin vorſtelle: Herr Perelg— Frau Melanie Perelg.“ Auch über Perelas Züge flog ein Lächeln, als er die ausgeſtreckte Hand Melanies ergriff, und fagte:„Beſſer konnte der Beweis nicht geführt werden, daß ich wirklich nicht Lorenzo, Ihr Gemahl, ſondern hier nicht in der Lage iſt, auf dieſe ſchöne Hand hier Anſprüche er⸗ heben zu können.“ „Bis vor Kurzem war ich im Zweifel“, verſetzte Melanie,„welche der von Ihnen geſpielten Rollen die wirkliche war. Aber was Dr Winckler mir in Dublin erzählte, klärte mich auf,“ „In Dublin?“ fragte Perela erſtaunt. Eine verlegene Pauſe entſtand, der Winckler ein Ende machte, indem er bemerkte:„Ich habe Ihnen eine Unmaſſe von wirklich auf⸗ regenden Neuigkeiten zu erzählen, wir fahren ja von hier ab zuſammen weiter und haben Zeit genug dazu.“ Das Signal zur Abfahrt wurde gegeben, die deutſchen Schaffner traten an Stelle der franzöſiſchen und belgiſchen, und bald raſſelte der Zug durch die wuünderlieblichen Landſchaften an der belgiſch⸗ deutſchen Grenze den reizloſen Strecken entgegen, die bei Agchen be⸗ ginnen und ſich bis weit hinter Köln ausdehunen, Eine allſejtige Befangenheit wollte nicht vecht weichen. Melanie war wortkarg geworden, die beiden Herren mußten faſt allein die Koſten der Unterhaltung beſtreiten. erzählte von den Ent⸗ deckungen, die er gemacht hatte, Winckler von den ſeinigen; es war eigenthümliches Zuſammentreffen, daß es beiden gelungen war, einen lang für todt Gehaltenen wieder unter die Lebenden einzu⸗ reihen. (Fortſetzung folgt.) einem Munde: 4 eine Kaſſette erbrochen und alle Schubladen durchwühlt. Als er in 3 zweiten Herrn Husmann, auf Grund welcher wir geſtern Abend be⸗“ gen in allen Stücken aufrecht halten. An der Glaubwürdigkeit der Vertreter der Familie durften wir nicht zweifeln. Wir frugen uns deshalb immer wieder, ob es nicht möglich NeOD ne ee e herzogs abwarten wolle, die in der Eile der Abreiſe des Braut rene e er.e,e Niederheiſer. 3. Preis Diplom., Graumann. 3. Fur! 1. Für ein Sortiment Aepfel in 50 Bincenz, der leider für mich und glücklicherweiſe für meinen Freund — 4 — beſtä⸗ deſent⸗ die⸗ t dem d be⸗ eilun⸗ digkeit Wir öglich Aber rnſten erſte ogs einen Briefe ment, auf dorfer nach t mit nach 9, mit g von deiten ibrigt von laubt pitzel vurde er in ge⸗ Ge⸗ das deres der Der e der veier ereſſe eben⸗ ron⸗ Sie züſſel und gogs, eine 9 5 eſaß den raut Arm rath rma⸗ t in daß unte. ein Die icht; Dore rchin uar ge⸗ Erz⸗ aut⸗ ſich nilie für Nen. des ebr. 5⁰ ent — rte rin, mit vog nes kle, He⸗ Mafnßeim, 21, September. General Anzeiger. 3. Geſte. IX. Abtheilung. Gartenpläne. Für die beſte Leiſtung: 1. Preis Mk. 60 Stadtgärtner Lippel. 2. Preis Mk. 40 Garteningenieur Geucke. X. Abtheilung. Vom Verein an Mitglieder ausgegebene Steck⸗ lingspflanzen: Für die 6 beſten Leiſtungen je 1 Diplom. 1. Ehrenpreis von Herrn Gg. Fiſcher 1 Palme, Fräul. Anna Hertweck. 2. Ehrenpreis von Herrn Gg. Fiſcher 1 Palme, Frau Legner, 3. Ehrenpreis von Herrn Roſenkränzer 1 Palme, Frau Groß Wwe., je 1 Diplom: Herr Neuer und Herr L. Hart⸗ mann, Frl. Anna Kunert, die Herren A. Boſſert. K. Schwander und J. Habermann. Ferner wurden zuerkannt: An Gebrüder Velten für ausgeſtellte Korbreben: Ehren⸗ preis von Gebr. Zimmern u. Co., Mk. 25, für Trauben und Früchte: Ehrenpreis des Herrn Dr. Diffene, Mk. 20, für ein Kartoffelſortiment: Ehrenpreis von Frl. L. Lauer, Mk. 25, für eine Canna indica(Neu⸗ heit): Ehrenpreis von Herrn Commerzienrath Mohr, Mk. 20, für eine Gruppe Coprosma, Mk. 10, für eine Gruppe Klaginella, Mk. 10, für eine Gruppe Celoſia criſtata, Mk. 5, für Kürbiſſe und Rüben⸗ ſorten, Mk. 5. An Herrn M. Kocher für Farren, Selaginella und Liviſtouſen, Ehrenpreis des Herrn Major Seubert M. 25, für eine Gruppe Avaucaria excelſa M. 15, für eine gemiſchte Gruppe M. 15, für eine Gruppe frühblüh. Chryſanthemum M. 10, für eine Gruppe Phyſalis M. 5, für eine Gruppe Margueriten.5, für eine Gruppe gefüllte * Primel M. 5, für eine Gruppe Bouvardien M. 5. 4 An Herrn Niederheiſer für eine Dekorationsgruppe, Ehren⸗ preis des Herrn C. Zimmer, 2 Sack Guano. An Herrn Guſtav Klemm, Obergärtner bei Herrn Major Seubert, für eine Gruppe Chryſanthemum M. 10, für eine Gruppe Saloven Diplom. An Herrn E. Bodenhöfer für eine Gruppe Syringen M. 5. An Herrn H. Nebendahl, Obergärtner bei Herrn Ferdinand Ladenburg, für eine Gruppe Phyſalis M. 10, für eine Gruppe Dieffenbachia M. 5. An Herrn Max Kronewitter für ein Sortiment Cacteen, Ehrenpreis der Herren H. L. Hohenemſer Söhne, M. 20. An Herrn Heinrich Thomae für ein Fruchtkorb 1 Diplom. An Herrn Ehrenfels, 1 Tafelgedeck, 1 Diplom. An den Bienenzuchtverein Mannheim 1 Diplom. An Herrn Neuſer, Kunſtſchloſſer, 3 Blumentiſche, 1 Diplom. Sozialwifſenſchaftlicher Kurſus in Karlsruhe. Die für den vom 4. bis 8. Oktober d. J. in Karlsruhe ſtattfindenden ſozial⸗ wiſſenſchaftlichen Kurſus noch nicht beſetzte Kommunalpolitik hat jetzt Stadtrath Fleſch in Frankfutt a. Main, einer der bewährteſten Fachmänner auf dieſem Gebiet, übernommen. Die übrigen Dozenten ſind Prof,. Mar Weber⸗Heidelberg(Agrarpolitik und Agrarver⸗ faſſung), Prof. Herkner⸗Karlsruhe(Unternehmer⸗ und Arbeiter⸗ verbände), Finanzaſſeſſor am ſtatiſtiſchen Landesamt zu Stuttgart Dr. Loſch(Bevölkerungsproblem), Privatdozent Dr. Troeltſch⸗ Tübingen(Handwerkerfrage), Prof. Dr. v. Schulze⸗Gaevernitz⸗ Freiburg(Handelspolitik und Handelsverträge). Anmeldungen zum Kurſus ſind bereits aus allen ſüddeutſchen Ländern, außer aus Baden, aus Württemberg, Heſſen, der Pfalz und dem Elſaß erfolgt. Anmeldungen nimmt, laut dem im Inſeratentheil abgedruckten Auf⸗ 9 die G. Braun ſche Hofbuchhandlung in Karlsruhe entgegen. * Preisausſchreiben für ein farbiges Reclamebild(Innen⸗ plakat). Die Firma J. G. Hpuven Sohn Carl in Aachen er⸗ läßt ein Preisausſchreiben für einen Plakat⸗Entwurf. Derſelbe ſoll außer der Firma die Stichworte:„Aachener Badeöfen“,„Original Houben's Gasöfen“, und„Ueber 50,000 im Gebrauch“ enthalten. Bedingungen: 1) Breite des Plakates nicht über 44 Ctm., Höhe be⸗ liebig. 2) Ausführung in höchſtens 4 Farben und einer Umriß⸗ reſp. Schriftplatte. 3) Die Entwürfe ſind ſo auszuführen, daß die Ver⸗ vielfältigung unmittelbar darnach erfolgen kann. 4) Der Entwurf iſt in modernem Plakatſtyl auszuführen. Die Wahl der Darſtellung iſt freigeſtellt. Eine bildliche Darſtellung eines Bade⸗ und Gas⸗ ofens kann angebracht werden. 5) Für die 3 beſten Entwürfe wer⸗ den als Preiſe ausgeſetzt: M. 400, M. 100, M. 60. Das Eigen⸗ thumsrecht und das Recht der ausſchließlichen Vervielfältigung der preisgekrönten Entwürfe geht an die Firma über. Ankauf weiterer Entwürfe behält ſich die Firma vor. 6) Die Entwürfe ſind bis zum 1. Dezember 1897 bei genannter Firma ohne Nennung des Namens mit Kennwort verſehen einzuliefern. Ein mit dem Kennwort ver⸗ ſehener verſchloſſener Umſchlag, Namen und Adreſſe des Bewerbers enthaltend, iſt beizufügen. Die eingereichten Entwürfe werden öffent⸗ lich ausgeſtellt. Die Entſcheidung des Preisgerichts erfolgt am 15. Dezember 1897. Die nicht preisgekrönten oder angekauften Entwürfe werden auf Wunſch poſtfrei zurückgeſandt. Das 25jährige Geſchäftsjubiläum der Firma S. Fels. Am hieſigen Platz nur in engſten Kreiſe bekannt, von auswärts jedoch mit 100 von Telegrammen und Glückwunſchſchreiben geehrt, feierte am Samſtag die bekannte Mode⸗ und Seidenwaaren⸗Firma S. Fels das Jubiläum ihres 25jährigen Beſtehens. Anläßlich deſſen wurde dem ganzen Perſonal Abends ein großes Feſteſſen im Saale des „Deutſchen Hofes“ gegeben, wo man bei würzenden Reden, Vorträgen und gemüthlichem Tanz bis zum frühen Morgen verſammelt war. Die Firma darf mit Stolz auf ihre Erfolge während der letzten 25 Jahre zurückblicken, denn ſie hat es verſtanden ſich durch große Reellität ſowie hervorragenden Geſchmack auf dem Gebiet der Mode, die Gunſt des Publikums zu erwerben und ihren Kundenkreis über ganz Süddeutſchland auszudehnen. Kann doch das Haus eine ſehr große Anzahl Kunden aufzählen, die ununterbrochen ſeit 25 Jahren ihren Bedarf bei ihm decken! Gewiß ein Beweis dafür daß die Prinzipien des Geſchäfts ſtets nur die beſten Qualitäten zu bil⸗ ligſten Preiſen zu verkaufen, die richtigen waren! Sie hat ſich nicht beirren laſſen wenn auch andere Geſchäfte, wie dies heute leider viel⸗ fach der Fall, ganz geringe Qualitäten zu Spottpreiſen brachten, Buntes Feuilleton. — Von den Manövern bei Homburg wird noch folgende heitere Geſchichte berichtet: Auf dem Manöverfelde auf der Höhe vor Dortelweil hielt der Prinzregent von Bayern mit ſeinem Stabe. Zahlreiches Publikum hatte ſich natürlich gleichfalls in der Nähe der bayriſchen Königsſtandarte zuſammengeſchaart, unter ihm auch zwei Bäuerlein aus der Umgegend auf einem kleinen Leitrrwagen, mit welchem ſie dem Gang des Manövers, immer im Nachtrab des bay⸗ riſchen Stabes, eifrig folgten. So kommt es, daß der leutſelige greiſe bayriſche Landesverweſer auch einmal für eine Zeit lang neben kte cht bem ländlichen Fuhrwerk entlang reitet und dabei die biederen Land⸗ ern ind er⸗ che Dr te, uf⸗ en lex lte ch⸗ e⸗ ſie it⸗ ar en u⸗ leute in ein Geſpräch zieht.„Sie ſind wohl hier aus der Umgegend, Landleute, nicht wahr?“„Jawohl, ich ſein aus Dortelweil, und mei Kolleg do is aus Nieder⸗Erlebach.“„Nun, wie ſind Sie denn dieſes Jahr mit der Frucht zufrieden, Alles trocken nach Hauſe gebracht?“ „No jo,'s giht jo ſo weit, freilich, vorm Johr hotts meh' ins Maß gewwe.“„So, ſo, und das Gras? Wie ſteht's denn mit der erſten und zweiten Mahd?“— Hierauf folgte zunächſt ein banges Schweigen, dann aber ſah der Nieder⸗Erlebächer den Regenten ſo recht treuherzig von der Seite an und platzte heraus:„Ja no, die irſcht Mahd (Maid, Mädchen), die is ſoweit verheurath, unu die zwatt', die is ſtark verliebt!“ — Fürſt Bismarck, ſo erzählt Jemand, der ihn unlängſt be⸗ ſuchte, in den„L. N..“, kehrt in ſeinen Erinnerungen gern in die Zeit des Ausbruchs des deutſch⸗franzöſiſchen Krieges zurück. Die Rede kam bei ſolcher Gelegenheit auf den bekannten Vorgang, daß im Sommer 1870 verſchiedene vornehme Welfenlegionäre u. A. in Skrelitz Zuflucht gefunden und von dort aus conſpirirt hätten. Um der Nothwendigkeit zu entgehen, ſie ſchließlich nach Kriegsrecht ab⸗ urtheilen zu laſſen, ordnete Graf Bismarck, wie man weiß, die Ver⸗ richtig ſei, wenn kürzlich in den Blättern mitgetheilt worden wäre, daß eine ſolche Verhaftung in Strelitz durch ein Piquet Paſewalker Kürafſtere vollzogen worden ſei und daß er auf die Strelitzer Be⸗ ſchwerde hin dort habe erklären laſſen, daß, wenn ſolche hochver⸗ rätheriſche welfiſche Umtriebe weiter ſtattfänden und begünſtigt würden, Niemand in Strelitz hoch genug ftehe, um vor dem Schick⸗ ſale der Welfenlegionäre ſicher zu ſein. Der Fürſt fuhr fort, es ſei uns wohl in der Erinnerung, welche Haltung die„Hannoverſche Legion“, die ſich als„Hannoverſche Arines“ betrachtet und gerirt derſelben an. Auf Befragen erklärte der Fürſt, daß es und feſtgehalten an dem Grundſatz, daß gute Stoffe doch immer die billigſten ſind! Sie war nicht allein ſtets bemüht ihren Kunden ſtets das Allerneuſte was die Mode brachte, vorzulegen, ſie hat es auch an zeitgemäßen Neuerungen nicht fehlen laſſen, um auf der Höhe zu bleiben. War ſie doch die erſte, die im Jahre 1885 bereits ein Ver⸗ kaufslokal großen Styls erbaute, das ſelbſt bedeutenden auswärtigen Firmen als Muſter gedient hat. Ebenſo war das Haus Fels das erſte, das elektriſche Belechkung bei Verkaufslokalitäten zur Anwen⸗ dung brachte und ſomit auch belebend auf die übrigen Detailgeſchäfte wirkte. Man kann daher auch getroſt ſagen daß die Firma S. Fels ſich in Bezug auf Auswahl ſelbſt mit den bedeutendſten Geſchäften anderer Städte, von weit größerer Einwohnerzahl als Mannheim, meſſen kann. Durch die bedeutende Zunahme des Kundenkreiſes und die ſich immer ſteigernden Anſprüche haben die Waarenläger der Firma bereits ſolche Ausdehnung gewonnen, daß die vorhandenen Verkaufsräume längſt nicht mehr ausreichen und die 4. Gtage zu Magazinen hinzugenommen werden mußten. Das Fachblatt der „Confectionär“ ſchreibt darüber: „Das 25jährige Geſchäfts⸗Jubiläum der Mode⸗ und Seiden⸗ waaren⸗Firma S. Fels in Mannheim wird, wie ſchon in letzter Nummer kurz erwähnt wurde, am 18. September d. Is. feſtlich be⸗ gangen werden. Seitens des Perſonals und der zahlreichen Ge⸗ ſchäftsfreunde der Firma, werden für dieſen Tag große Ehrungen vorbereitet. Der Jubilar, Herr Siegmund Fels, iſt eine allgemein beliebte und ſympathiſche Perſönlichkeit, deſſen große, während eines Vierteljahrhunderts errungenen Erfolge neidlos anerkannt werden. Aus kleinen Anfängen heraus hat Herr Fels, dank ſeiner außer⸗ ordentlichen Rührigkeit und ſeines angeſtrengten Fleißes, ein Eta⸗ bliſſement geſchaffen, welches durch Reellität und Solidität groß ge⸗ worden, heute zu den bedeutendſten des Platzes gehört. Beſonders in dem letzten Jahrzehnt hat die Firma einen außerordentlichen Auf⸗ ſchwung genommen und es durch eifrige Außenthätigkeit dahin ge⸗ bracht, daß ſie heute die erſten Coſtumconfections⸗Firmen in Süd⸗ deutſchland und am ganzen Rhein zu ihren Kunden zählen kann. Möge die Firma S. Fels, geſtützt auf die Sympathien der weiteſten Geſchäfts⸗ und Handelskreiſe, im kommenden, zweiten Vierteljahr⸗ hundert ihres Beſtehens ſich weiterer glücklicher Erfolge wie bisher an möge ihr ferneres Wirken wie bisher von Segen begleitet ein!“ Wir unſererſeits können der Firma zu ihren bisberigen Erfolgen nur gratuliren und wünſchen ihr auch ferneres Blühen und Gedeihen. » Der Güterverkehr auf den Bahnen iſt gegenwärtig trotz des hohen Waſſerſtandes und der durch ihn begünſtigten flotten Schifffahrt ein ſehr ſtarker. Auf dem hieſigen Centralgüterbahnhof hat man alle Hände voll zu thun, um die ankommenden und ab⸗ gehenden Güter ſowie den Umſchlagsverkehr zu bewältigen. Wie uns mitgetheilt wird, veichen die vorhandenen Arbeitskräfte nicht aus, vielmehr ſucht die Güterverwaltung noch zirka 20 bis 25 zuverläſſige Männer. Anwerber wollen ſich bei der Güterverwaltung melden. * Der Reiterverein erſucht dringend, das Reiten auf den ge⸗ pachteten Wieſen⸗ und Waldwegen im Neckarauer Wald vorerſt zu unterlaſſen, bis dieſelben vollſtändig abgetrocknet ſind. Nur bei Be⸗ folgung dieſer Bikte wird die baldige Wiederherſtellung derſelben ermöglicht. *Schlagfertig. Man ſchreibt uns: Zum Beginn der Vorſtel⸗ lung im Saalbau erlaubte ſich ein„Witzbold“ vorgeſtern Abend, als der Kopfrechner Heinhaus auftrat, die Frage:„Wie viel iſt 1 1 und empfing ſofort die Antwort:„Wenn Ew. Gnaden ſich dahinter ſtellen, machts— 10.“ Dieſer verblüffende Beſcheid beraubte, wie es ſchien, den wiſſensdurſtigen Jüngling aller Luſt zu weiteren Anzapfungen des Rechenkünſtlers. *Eiſeubahnunfall. In der Nacht vom 19./20. d. Mts. iſt bei Ausfahrt des Orientexpreßzugs 24 aus dem Bahnhof Kehl der Schluß⸗ packwagen infolge vorzeitiger Weichenumſtellung entgleiſt. Verletz⸗ ungen ſind nicht vorgekommen; der Materialſchaden iſt unbedeutend. Der Zug konnte ſeine Fahrt mit einer Verſpätung von 50 Minuten fortſetzen, nachdem der entgleiſte und der Reſtaurationswagen, deſſen Puffer ſich in denen des erſteren verfangen hatten, abgehängt war. * Feuer. Heute Nacht um ½12 beobachtete der hieſige Thurm⸗ wächter ein Feuer in der Gegend des Hemshofes. *Hochwaſſer. Rhein und Neckar ſteigen infolge der neuerlichen Regengüſſe wieder ganz beträchtlich. Heute früh ſtanden der Rhein auf 712 Etm., geſtern 666 Ctm., der Neckar 711 Etm., geſtern 661 CEtm. Aus verſchiedenen Orten des Oberrheins wird gemeldet, daß die Felder der Rheinniederungen überſchwemmt ſind, ſodaß die Land⸗ wirthe großen Schaden erleiden. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheim. 8 828 8 — S 5 Datum Zeit 88 825 2 15 8 8 2 Bemerk⸗ S F 3ungen 28 e mm 2* 20. Sept. Morg. 7˙ 747004 8,4 ſtill 20 Mittg. 22%749,7 +12.2 SSWᷣ̃ 4 20.„ Abds. 9757,6+ 9,2 S 5 172 21.„ Morg. 7,751,6+ 9,0 SSW 4 Höchſte Temperatur den 20, Sept. 12,0 Tiefſte 72 vom 20/1. Sept. +.0 * Muthmaßliches Wetter am Mittwoch, 22. Sept. Vom Aer⸗ melkanal und Holland iſt der letzte Luftwirbel von 750 mm nach habe, in der Zeit vor dem franzöſiſchen Kriege beobachtet hätte. Sie ſei in Holland, in der Schweiz und ſchließlich in Frankreich als fremde Truppe förmlich einquartirt geweſen und habe ſich mit Zukunftshoffnungen getragen, deren Er⸗ füllung die Zerſprengung des Königreichs Preußen zur Vorausſetz⸗ ung gehabt habe. Es ſei kein Zweifel darüber geweſen, daß die Herſtellung eines unabhängigen Königreichs Hannover das Ziel ge⸗ bildet habe, für das ein Theil des früheren Königl. Hannoverſchen Heeres im Auslande bereit gehalten worden ſei, und zwar ſei man welfiſcherſeits dabei von der Anſicht ausgegangen, daß dies Ziel nur in Folge eines Krieges erreicht werden könne, den Frankreich, allein oder im Bunde mit Oeſterreich, gegen den Norddeutſchen Bund ſtegreich geführt haben würde. Zwar habe beim Ausbruch des Krieges 1870 keine Welfenlegion mehr in Frankreich beſtanden, immerhin aber habe die Thatſache vorgelegen, daß vormals hannoverſche Offiziere ſich bereit gehalten hätten, auf Befehl des Königs Georg wieder in Aktivität zu treten, daß ſie eine Gefolgſchaft von Unteroffizieren und Soldaten, wenn auch vielleicht weniger zahlreich, doch immer noch gefunden haben würden, eben ſo gut wie auf ihrer Wanderung nach Hol⸗ land, der Schweiz und Frankreich, ſei immerhin ſehr wahr⸗ ſcheinlich geweſen. Für die deutſche Politik wäre es aus vielen Gründen menſchlicher und politiſcher Natur eine Calamität geweſen, wenn ſie Hannoverſche Soldaten in den Reihen der Landesfeinde ge⸗ funden häkte oder genöthigt geweſen wäre, gegen aufſtändiſche Be⸗ wegungen in dem Lande zwiſchen Weſer und Elbe militäriſch und kriegsgerichtlich einzuſchreiten. Er habe es deßhalb für ſeine Auf⸗ gabe gehalten, mit allen Mitteln zu verhindern, daß deutſches Blut auf dieſe Weiſe vergoſſen werde, und zu dieſen Mitteln hätten auch die fraglichen Verhaftungen gehört; er hoffe ſich damit Anſpruch auf Dank erworben zu haben. Bei einer anderen Gelegenheit kam der Fürſt auf die Angabe zu ſprechen, König Wilhelm und er ſeien in der Zeit vor dem franzöſiſchen Kriege ſo ſehr bemüht geweſen, jede unnöthige Reizung des franzöſiſchen Nationalgefühls zu vermeiden, daß ſte den Wunſch Badens nach Aufnahme in den Norddeutſchen Bund abgelehnt hätten. Der Fürſt erklärt dies für unrichtig, der badiſche Wunſch ſei überhaupt nicht in einer Form zum Ausdruck gebracht worden, der ſeine Ablehnung erforderlich gemacht habe. Man habe ihn in Berlin wohl gekannt, aber ihn unerfüllt gelaſſen; dies ſei indeß keineswegs aus Rüſckſicht auf Frankreich geſchehen, ſondern lediglich aus Rückſicht guf die öbrigen deytſchen Südſtaaten. Mecklenburg und Pommern gewandert und wird von dem ihm nach⸗ folgenden Hochdruck aus dem atlantiſchen Ozean noch weiter oſt⸗ wärts gedrängt. Auch im Südweſten Europas hat der Hochdruck wieder zugenommen. Für Mittwoch und Donnerſtag ſteht zwar noch zeitweilig bewölktes, aber trockenes und mehr und mehr aufheiterndes Wetter in Ausſicht. Aus dem Großherjogthum. * Ladenburg, 20. Sept, Bei der am 18. d. M. ſtattgehabten Bürgerausſchußſitzung wurde der Vertrag, den die Stadtgemeinde mit einer Glektrizitätsgeſellſchaft behufs Errichtung eines elektriſchen abgeſchloſſen hat, mit 36 gegen 11 Stimmen genehmigt⸗ agegen wurde der Antrag auf Abſchaffung des Schulgeldes ver⸗ worfen. 10 Weiunheim, 20. Sept. In der Nacht von Freitag auf Sams⸗ tag wurde in die Wohnung des Burgwarts Peter Kuhn mit einem Revolver geſchoſſen. Die Kugel ſchlug in die Bettlade ein, und wäre der Schuß ca. 1 Ctm. höher abgegeben, hätte er unfehlbar den im Bett liegenden 70 Jahre alten Mann getroffen. Kuhn glaubt, daß ein Racheakt vorliege und hat auf die Ermittelung des Thäters eine Belohnung von 50 Mark ausgeſetzt. Weinheim, 20. Sept. Die ſeitens des Obſt⸗ und Garten⸗ bauvereins veranſtaltete Ausſtellung wurde am Samſtag eröffnet. Herr Bleidorn entwickelte die Beſtrebungen des Vereins, ſprach allen thätigen opferwilligen Mitarbeitern an der Ausſtellung den Dank des Vereins aus und ſchloß mit einem begeiſtert aufgenommenen Hoch auf den Großherzog. Die Veranſtaltung iſt eine höchſt 112 lungene und macht dem jungen Vereine alle Ehre. Mit Genugthu⸗ ung macht man die Wahrnehmung, daß die Leiſtungen der hieſigen Gärtner und gewerblichen Ausſteller vollkommen auf der Höhe der Zeit ſtehen. Beſonders einige Freunde und Förderer des Vereins haben es ſich angelegen ſein laſſen, das Unternehmen des Vereins zu einem würdigen zu geſtalten. Heidelberg, 20. Sept. Wie ſchon mitgetheilt iſt der Land⸗ wirth Adam Fritz in Neuenheim ſeinen ſchweren Verletzungen er⸗ legen. Sein älteſter Sohn, der Briefträger Johann Fritz iſt als der That verdächtig verhaftet worden. 5 *Kleingemünd, 19. Sept. Hier wurde eine Flaſche geländet, in der ſich ein Zettel mit folgender Inſchrift befand:„Hier endete ich am 12. Aug. 1897 mein kummervolles Leben. Wer dieſe Flaſche findet, denke an die Schlechtigkeit der Menſchen, die auch mich ins Unglück ſtürzten. Anna Maria..... Meine Eltern ſind ſchon todt. Meine Tante wohnt in Nürnberg.“ * Bruchfſal, 20. Sept. Geſtern kam es vor dem badiſchen Hof zwiſchen Civiliſten und beurlaubten Soldaten zu einem Wortwechſel, der bald in Thätlichkeiten ausartete, Ein Metzgersburſche, Namens Steiner, wurde durch einen Stich in den Leib und einen Schlag auf den Kopf ſchwer verletzt. Die Thäter wurden verhaftet. * tarlsruhe, 20. Sept. Der 13 Monate alte Knabe eines Blechners iſt in einem Eimer voll Waſſer, während des Aufwaſchens, ertrunken. Die Mutter des Knaben war ca. 5 Minuten abweſend, und fand nach ihrer Rückkunft das Kind mit dem Kopfe nach unten in dem mit Waſſer gefüllten Eimer. IE Karlsruhe, 20. Sept. Vor einiger Zeit ging durch eine Reihe von Blättern die Nachricht, daß der bekannte Straßburger Staatsrechtslehrer, Prof, Laband in Sachen des Fürſtenberg'ſchen Erbſchaftsaccisſtreits ein Gutachten zu Gunſten der Fürſtenberg'ſchen Standesherrſchaft abgegeben habe. Wie wir von competenter Seite erfahren, iſt Laband von keiner Seite um ein Gutachten angegangen worden und hat auch kein ſolches abgegeben. Wfalz, Heſſen und Umgebung. * Lndwigshafen, 20. Sept. Einer Kellnerin in der Rheinſchanze wurde von dem Maurer Hch. Moſa ein Bierglas auf den Kopf ge⸗ ſchlagen, ſodaß eine blutende Verletzung entſtand; die Urſache hier⸗ von war ein Streit wegen Zahlung der Zeche.— Am 19. ds. Mts. ver⸗ unglückte der Hausburſche Ernſt Töſching aus Friedelsheim bei Wirthin Ww. Weydemeyer zum„Hiesl“ dadurch, daß er mehrere Bierfäſſer mittelſt hydrauliſchen Aufzuges in den Keller hinunter laſſen wollte und er ſelbſt durch irgend einen Umſtand unten von einem herab⸗ fallenden Faß auf die Bruſt getroffen und ihm dadurch der Bruſt⸗ korb eingedrückt wurde; an ſeinem Aufkommen wird gezweifelt. * Kaiſerslautern, 20. Sept. Wegen groben Unfugs verurtheilte das Schöffengericht den 20jährigen Giſenbahnarbeiter Heinrich Mie⸗ ger von Enkenbach zu 6 Wochen Haft. lich des pfälziſchen Kriegertages in Enkenbach, während eine Rede gehalten wurde, des Unfugs dadurch ſchuldig gemacht, daß er den Redner fortgeſetzt durch alberne Zwiſchenrufe unterbrach. Zweibrücken, 20. Sept. Das hieſige Schwurgericht verur⸗ theilte den 84 Jahre alten Fabrikarbeiter Chriſtoph Wautz von Franken⸗ thal wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode zu 8 Jahren Zuchthaus. Wautz hatte nach kurzem Wortwechſel am Abend des 16. Auguft in Frankenthal vor der dortigen Wolterſchen Wirtſchaft den Taglöhner Karl Löffler ſo ſchwer durch einen Meſſerſtich verletzt, daß nach einigen Tagen der Tod eintrat. * Roſenberg, 20. Sept. Ein Oekonom in Wirnsricht bei Roſen⸗ berg(Obpf.) ſchlug ſeinen Sohn, der einem Arbeiter der Maxhütte Uhr und Kette geſtohlen hatte, derart, daß der Burſche kurz nach der Züchtigung ſtarb. Gießen, 20. Sept. Auf der Jagd ſchoß verſehentlich beim Laden der Schornſteinfegermeiſter Nebel ſeinem Jagdgenoſſen Metzger⸗ meiſter Schmall eine ſchwere Schrotladung auf fünf Schritte Ent⸗ fernung in den Unterleib, der Mann iſt lebensgefährlich verletzt.— Der Einjährige Gefreite Jakobi, der bei dem Duell betheiligt war, das vor einigen Tagen hier ſtattgefunden hat, iſt ſeinen Verletzungen erlegen. Sein Gegner liegt hoffnungslos darnieder. Straßburg, 18. Sept. Geſtern war in Straßburg, Schiltig⸗ heim, Biſchheim und Hoehenheim ein Erdbeben zu verſpüren. Die Erdſtöße wiederholten ſich dreimal, kurz vor 12 Uhr Vormittags, Nachmittags.15 Uhr und.15 Uhr. Die Stöße waren ſo heftig, daß in zahlreichen Häuſern die Thüren aufſprangen. Das in der Nähe der Univerſität gelegene Gebäude der Landesverſicherungs⸗ anſtalt erhielt am Sockel und Kellergewölbe drei Riſſe. ——— Wenn man dem Wunſche Badens entſprochen hätte, ſo würde Bayern und Württemberg die Empfindung gehabt haben, dadurch in eine Zwangslage verſetzt worden zu ſein; es wäre ein Druck auf ſte ge⸗ weſen, und dieſen Druck zu vermeiden habe im Intereſſe der dama⸗ ligen norddeutſchen Politik gelegen, deren Aufgabe es geweſen ſei, abzuwarten, bis das geſammte Süddeutſchland zum Anſchluſſe bereit geweſen ſei, ohne den ungeſchickten Verſuch zu machen, die Entſchließ⸗ ungen in München und Stuttgart durch den Druck der Aufnahme Badens in den Norddeutſchen Bund zu beſchſeunigen, — König Oskar von Schweden, deſſen Regierungs⸗Jubiläum weit hinaus über die Grenzen ſeines Doppelreiches innige Theilnahme ſtndet, verräth überall in ſeinem Auftreten die ihm eigene hochherzige Geſinnung und geiſtige Bedeutung. Als eor auf ſeinem Schtoſſe Drottningholm die Theilnehmer des internation. Preßcongreſſes in wahrhaft unvergleichlicher Weiſe empfing, redete er auch einen ſocial⸗ demokratiſchen Publiciſten an, indem er ihm die Hand drückte und ſagte:„Das iſt recht, daß Sie zu mir gekommen ſind,— wir wollen ja ſchließlich Beide das Beſte des Volkes!“ Und in ſeiner Anſprache an die Journaliſten konnte der König von ſeinem Lande erklären: „La liberté de la presse notamment Y est on peut le dire, qresqu“ Ulimitee en pratique. Jeden Sommer verweilt König Oskar einen Monat hindurch auf dem ſchönen Felſeneiland Marſtrand an der Schwediſchen Feſtküſte. Auf ſeiner Hacht„Drott“ verſammwelt er dann nicht ſelten einen kleinen Kreis von Schriftſtellern, Gelehrten und Künſtlern, die er mit den Erzeugniſſen ſeiner Muſe erfreut Auch Marſtrand ſelbſt hat er bei dieſem Aufenthalt in einem längeren Gedicht beſungen. In dieſem Jahr wurde bei ſeiner Ankunft auf der Inſel ſein Denkmal enthüllt, das erfte, das dem König errichtet worden iſt. Als man ihm einſt bei der Begrüßung Blumen auf den Weg ſtreute, bat die Damen dringend, die ſchönen Blumen nicht auf die Erde zu werfen, und er nahm ſie ihnen ſelbſt aus der Hand. Auf ſeinen Spaziergängen ſprach er Jeden an, der ihm begegnete, ohne Unterſchied des Standes und Alters. So traf er einſt in einem Bade eine Gothenburger Familie, mit der er ins Geſpräch kam. Der Zufall wollte es, daß der König nach einigen Tagen den Herrſchaften an einem anderen Orte wieder begegnete; er erkannte ſie ſofort und äußerte ſeine Freude über das neue Zuſammentreffen; beim Schluſſe der Unterhaltung bat er die Herrſchaften, wenn ſie einmal nach Stockholm kämen, ihn doch ja aufzuſuchen!... Das war durchaus ernſt gemeint; denn es kommt ganz häufig vor, daß der König Perſonen, deren Unterhaltung ihm gefällt, zu ſich einladet. Mieger hatte ſich gelegent⸗ — 4. SHtt 2 Geſieral- Anzeiger. Urgesneuigkeiten. — In Charlottenburg iſt der Filialkaſſierer des deutſchen Holzarbeiterverbandes unter Mitnahme des Kaſſenbeſtandes ver⸗ ſchwunden. — Aus Konitz meldet man, daß der Mörder des Poſtillons Fritz entdeckt und verhaftet worden iſt. General Bourbaki, 81 Jahre alt, liegt im Sterben. — In Pavis faßte man drei Diebe am Weſtbahnhof ab, die ſich mit Werthpapieren im Betrage von 150,000 Fres. aus dem Staube machen wollten. In Warſchau gingen dem ruſſiſchen Kaiſerpaar während ſeines Aufenthaltes dort 4000 Bittſchriften zu. — Ein Goldklumpen, der einen Werth von gegen 180,000 Mk, hat, iſt in Californien gefunden worden. Auf der Zugſpitze, dem höchſten Berggipfel Deutſch⸗ lands, iſt am Sonntag das„Münchener Haus“ eingeweiht worden. Fünfzig Herren der Münchener Sektion des Alpenvereins über⸗ nachteten. eIn Aegypten erregt großes Aufſehen die Ermordung eines Engländers Mr. Welch. Dieſelbe iſt ein Racheakt, der durch die Blutthat eines Engländers und die mangelhafte engliſche Juftiz im Phargonenlande veranlaßt worden iſt. Vor einigen Mo⸗ naten hat nämlich eine engliſche Schildwache ohne plaufiblen Grund das Kind eines Eingeborenen erſchoſſen. In dem darauf gegen ihn eingeleiteten Prozeſſe iſt der Soldat abſolut freigeſprochen, nicht einmal einen Verweis hat er bekommen. Seit der Zeit haben die Beduinen auf Rache geſonnen. Theater, Kunſt und Wiſlenfcaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und Natioual⸗Theater in Mauuheim. Zum erſten Male: Der Herr Direktor. Luſtſpiel in 8 Akten von Biſſon und Carrs, überſetzt von F. Groß, Herr De la Mare— früher Delamare, dann ariſtokratiſcher De Lamare, und jetzt ſehr ariſtokratiſch De la Mare— der Direktor im Miniſterium des Innern, iſt ein einflußreicher Mann; durch ſeine Hand gehen die Ernennungen der höheren Verwaltungs⸗ beamten. Man muß ſich gut zu ihm ſtellen, um Karriere zu machen. Anf beſondere Tüchtigteit, auf bureaukratiſche Vorzüge wird wenig gegehen, ſeine Protektion genügt. Um ſich dieſe Protektion zu ver⸗ ſchaffen, hat man nur einen Vorzug, nur eine unumgänglich nöthige Eigenſchaft zu beſitzen— eine hübſche, unwiderſtehlich hübſche Frau oder Conſine, die den Herrn Direktor recht herzlich um das neue Amt bitten muß und den weitgehenden Anforderungen an Dankbar⸗ keit, die der Herr Direktor womöglich ſchon vor der Gewährung der Bitte zu ſtellen gewohnt iſt, keinen Widerſtand entgegenfetzen darf. Eine ſchöne Frau, die ſeinem für weibliche Reize ſehr empfänglichen erzen gegenüber nicht die Spröde ſpielt, darf mit der beſtimmten uverſicht auf Gewährung ihrer Bitte ſein Arbeitskabinet betreten. Seine Lieblingslektüre iſt die„Vie parislenne“, und unter den Deputirten⸗Schreiben, die ſich auf ſeinem Schreibtiſch häufen, be⸗ 0 0 ſich ganze Stöße zartduftender Billets von lieber Frauen an Die Beamten ſeines Reſſorts kennen ſeine Schwäche, und die Streber unter ihnen wiſſen ihren Nutzen daraus zu ziehen, oder ſie verſuchen es wenigſtens, Zu den Verſuchenden gehört Liegois, der Gatte der ſchönen Sidonie, und Chalardon, ein zweiter, der ſich aus ſeiner Unbedeutendheit durch eine ſchöne Couſine den Weg zu einer glänzenden Karriere zu bahnen hofft. Ein dritter, der alte Bouquet, iſt Junggefelle: er hat damit trotz all ſeiner büreaukratiſchen Pünkt⸗ lichkeit jede Ausſicht auf ein Emporſteigen aus ſeiner untergeordneten Stellung verloren. Lardillae, ein vierker, iſt der Neffe des Allmäch⸗ tigen und daher feiner Gunſt ſicher; die größte Unfähigkeit iſt da⸗ durch kompenſirt. Sein Leben iſt ganz den Frauen gewidmet, ſogar ſein Onkel hält ſich über ihn auf, neben dem er wie ein degenerirtes Nachbild ſteht. Da iſt ſchließlich noch Lambertin. Zehn Jahre iſt er bereits im Bureau des Hirektors beſchäftigt, mit 2400 Franks jährlichem Ein⸗ kommen, das er dadurch etwas aufzubeſſern verſucht, daß er für die Schulen Molierebearbeitungen herausgibt, Bearbeitungen ſonder⸗ barer Art; für Schüler ſind alle weiblichen Rollen, für Schülerinnen alle männlichen Rollen aufs Peinlichſte ausgemerzt. Seit Kurzem iſt Lambertin verheirathet; er hat Gilberte eine reizende kleine, Pariſerin, heimgeführt. Madame Mariolle, ſeine Schwiegermutter Vermißt den Ehrgeiz in ihm, ſie möchte höher hinaus, ihr genügt die kleine Beſoldung, die beſcheidene Stellung ihres nicht mehr. Und ſie bringt es in wenigen Tagen zur Unterpräfektin⸗ Mutter, allerdings nicht durch eigenes Verdienſt. Sie hört, daß die Unterpräfektur in Chäteau⸗Vieux frei ge⸗ worden iſt. Dieſe für Lambertin zu erlangen, iſt jetzt ihr einziges Trachten. Sie hört auch, wie das zu erlangen ſei, wie man dem Herrn Direktor entgegenzukommen habe, Aber Lambertin hält auf die Ehre ſeines Hauſes, man nennt ihn ſpöttiſch den eiſernen Mann. Da alſo Gilberte, das zaghafte Täubchen, keine Rolle in den Angriff auf den Herrn Direktor übernehmen darf, beſchließt Madame Mariotte ſelbſt die Höhle des Löwen zu betreten, Sie kommt juft in dem Mo⸗ ment zu De la Mare, als dieſer in Folge moraliſcher Anwandlungen ein neues Kapitel ſeines Lebens beginnen will, das mit dem voraus⸗ gegangenen nichts mehr gemein haben ſoll. Die Probe wird ihm bei Mad. Mariotte natürlich leicht, aber gleich darauf haben ſeine guten Vorſätze die wirkliche Feuerprobe zu beſtehen, in der ſie dahin ſchmelzen, wie Wachs. Gilbertes Schweſter, Sufanne Henderſon, die ſoeben aus Amerika zurückgekehrt iſt, wo ſte innerhalb eines Jahres Gouvernante, Kaſſiererin, Gattin des Sohnes ihres Prinzipals und Wiltwe mit einem ſchönen Vermögen geworden iſt, beſchließt, ſich bei De la Mare als Gattin Lambertins einzuführen und die Unter⸗ präfektur für ihn zu erbitten. Sie hat Lebenserfahrung und Ge⸗ wandtheit, auch Männerkenntniß genug, um ohne Furcht das direk⸗ toriale Kabinet zu betreten. Ihr iſt noch kein Mann gefährlich ge⸗ worden, warum alſo er? Sie erreicht durch ihr ſüßes Bitten alles, was ſie will, der Direktor iſt bezaubert von ihr, alle guten Vorſätze brn zu Waſſer, ſie muß ihn ihrer rückhaltloſen Dankbarkeit ver⸗ chern. Was nun im dritten Akt folgt, iſt leicht vorauszuſehen. Gr ſpielt bei Lambertin in der Unterpräfektur zu Chateau⸗Vieur; De la Mare kommt, um die vermeintliche Frau Lambertin aufzuſuchen, er findet Suſanne und Gilberte, die ihm als Mad. Henderſon vorge⸗ ſtellt wird. Allerhand hübſche Situationen folgen, aus denen ſchließ⸗ lich die mit der unvermeidlichen Verlobung De la Mares mit Suſanne endigende Aufklärung reſultirt. Es war echte Pariſer Waare, die man uns geen in der Form bot, die ihr Ferdinand Groß für die Aufführungen im Wiener Burg⸗ theater gegeben hat. Die auſpruchsvolle Bezeichnung Luſtſpiel iſt auch hier, wie ſo oft, deplaeirt; Schwank wäre die einzig richtige Bezeichnung 0 für das, was wir geſtern zu ſehen bekamen. Gine franzöſiſche Aufführung mag um viele Points vornehmer wirken, und die Pikan⸗ terien im Dialog und in den Situationen werden franzöſiſch, von franzöſiſchen Darſtellern wiedergegeben, erſt ihren vollen pikanten Reiz entfalten. Aber man amüſirte ſich geſtern offenbar ſehr gut und ließ ſich die Pariſer Koſt nicht übel gefallen. Ein beſonderes Intereſſe gewann die geſtrige Vorſtellung dadurch, daß Herr Godeck die Titelrolle ſpielte, die in Wien von dem ver⸗ ſtorbenen Mitterwurzer kreirt wurde. Es war eine ſchwierige Auf⸗ abe für den jungen talentvollen Künſtler, die halb ins Bonvivant⸗ dalb ins hinüber ſpielt. Er hatte im zweiten Akt manche Momente, in denen man mehr die büreaukratiſche Vornehm⸗ heit, die zurückhaltende Ruhe des hohen Beamten und weniger die legere, oft zu jugendliche Haltung des Lebemannes zu ſehen wünſchte, wußte aber durch ſeine Leiſtung zu intereſſiren, und ſich auch in dieſer —— nicht ſehr günſtig liegenden Rolle Anerkennung zu verſchaffen. wurde durch Frl. Liſſels vorzügliches Spiel, das wegen der großen Scene des zweiten Aktes beſonderes Lob beanſpruchen darf, aufs Wirkſamſte 58 Herr Rittig, der, wie es ſcheint, in ſ e e ältniß getreten iſt, hatte als Lambertin eine ener Rollen, die mehr umfangreich als dankbar ſind. Sein etwas prödes Organ, das ſchon bei ſeinem erſten Gaſtauftreten aufftel, machte ſich auch geſtern im Konverſationsſtück geltend; ſeine geſtrige Leiſtung war etwas ungleich, aber er fand ſich doch im Allgemeinen mit ſeinem ausgeſprochenen Talent befriedigend in dieſe ihm wenig uſagende Rolle hinein. Auch Frl. Kaden hatte als Gilberte Lam⸗ bertin eine ziemlich undankbare Partie. Herr Fender als Bouquet und Frau Jacobi als Schwiegermutter ſorgten für Schwanktomik, Mannheim, 21! Seplempef 91 Köcke rt ſpielte den blaſirten Lebemann Kaiſer den bleichen Streber Lingois und Herr We ger den un⸗ bedeutenden Chalardon. Der verſchmitzte Diener des Direktors, der die Büſte der Republik ſchamvoll umdreht, wenn verführeriſcher Da⸗ menbeſuch das Arbeitszimmer ſeines Hervn betritt, war bei Herrn Löſch beſtens aufgehoben, ebenſo die Dienſtmagd Adele bei Frau Delank. Herr Jacobi ſtattete die kleine Epifodenrolle des Maires wirkſam aus, ebenſo Herr Tietſch die nur aus wenigen Worten beſtehende Rolle des Gentil, der dem Herrn Direktor melden ſoll, daß es in ſeinem Hauſe brennt, aber zweimal abgewieſen wird, bis er das, was er vorzubringen hat, vorſchriftsmäßig zu Papier ge⸗ bracht hat. Das gibt für die Autoren den Knalleffekt am Schluß des zweiten Akts ab, ebenſo wie die von der Deputation der ſtreikenden Färber in allen Farben beſchmierte Schwiegermutter am Ende des dritten Aktes— alſo derbſte Schwankeffekte, wie ſie auch ſonſt dieſem ſogenannten Luſtſpiel eigen ſind. Im Ganzen genommen: Der Herr Direktor amüſirte vortrefflich. Was der Autorenbund ſeiner hübſchen Erfindung durch die ſtark verbrauchte Schwiegermutter Eintrag that, wurde durch viel Pikanterie, etwas Eſprit und ein wenig Satire erſetzt, Dr. W. Hoftheater. Im Opernſpielplan ſteht für den 29. Sept. eine Aufführung„Der Regimentstocher“ bevor, ferner eine Wiederholung der„Martha“(6. Okt.) und eine Neueinſtudirung von„Des Teufels Antheil“(8. Okt.) Die Siegfriedgufführung iſt auf 3. Okt. anbe⸗ raumt, für den 17. Okt. iſt eine Aufführung„Der Pfeifer von Hardt“ geplant. Als Novität auf dem Gebiet der Operette ſoll trauß„Waldmeiſter“ auf unſerer Bühne erſcheinen.— Im Schau⸗ ſpiel geht man an eine Neueinſtudirung von Grillparzers„Der Traum ein Leben“, die 30. Sept, in Scene gehen foll. Ferner ſteht in Aus⸗ ſicht: 1, Okt.„Goldene Herzen“, 4. Okt.„Bibliothekar“, 7. Okt. „Ein Wintermärchen“, 11. Okt.„Mein Leopold“, 18. Okt.„Aus der komiſchen Oper“, 15. Okt. z. 1. Mal„Die verſunkene Glocke“, 18. Okt.„Was ihr wollt.“ Und für ſpäterhin die Poſſe:„Auf eigenen Füßen“ und Shakeſpegres„König Lear.“ Der Muſikverein bringt am 19. Oktober als Gedächtnißfeier für Joh. Brahms deſſen Deutſches Requiem mit Frau Sorger⸗Klap⸗ rolh und Herrn Dr. Felix Krauß⸗Wien als Soliften. Das Concert ſoll eingeleitet werden durch die Tragiſche Duverture, einige Lieder, geſungen von Dr. Krauß und die As-molberuge für Orgel(Herr Hänlein) von Brahms. Für den 14. Dezember iſt die Missa solemnis von Beethoven und für Charfreitag 1898 die Mathäuspaffion von Bach mit hervorragenden Soliſten in Ausſicht genommen. Die Proben für das Requiem haben bereits begonnen und hat ſich ein ſtattlicher Damen⸗ und Herrenchor eingefunden. Dieſe großen Werke erfordern aber erhebliche Mittel, wenn ſie in künſtleriſcher Weiſe auf⸗ geführt werden ſollen. Es ergeht daher an alle Kunſtfreunde, die noch nicht Mitglieder des Muſikvereins ſind, die Bitte, dem Verein beizutreten(Jahresbeitrag für 1 Billet 12., für 2 Billete 20 Mk. für alle Concerte) und dadurch die Oratorienconcerte in Mannheim auf einer würdigen Höhe zu erhalten. Das erſte Akademiekonzert findet am 12. Oktober ſtatt, und zwar, wie man wohl beſtimmt hoffen darf, im Konzertſaale des Hoftheaters. Atneſte Nachtichten und Lelegramme. Wiesbaden, 20. Sept. Der Kaiſer wird am 18. Oktober uach Wiesbaden kommen zur Enthüllung des Kaiſer Friedrich⸗ Denkmals, der die engere Familie des verſtorbenen Kaiſers bei⸗ wohnt, mit Ausnahme der Kronprinzeſſin von Griechenland. Breslau, 20. Sept. Der neue große Schifffahrtskanal iſt hier ſeierlich eröffnet worden. Oſterode, 20. Sept. Zwiſchen Schönſee und Jablonowo in Weſtpreußen wurde in einem Abtheil der erſten Claſſe des Schnell⸗ zuges Nr. 51 gegen eine aus Berlin kommende Dame ein Atten⸗ tat verübt, Als der Schaffner in Oſterode den Abtheil öffnete, ſah er, daß die Dame narkotiſirt war und daß ihr die Hände übers Kreuz gebunden waren. Die Kleider waren zerſchnitten bezw. zerif⸗ en. Geld und werthvolle Schmuckſachen fehlen. Verdächtig der hat erſcheinen zwei Herren, die in Schönſee in den Abtheil geſtie⸗ gen und in Jablonowo ausgeſtiegen waren. *Wien, 20. Sept, Auf der Strecke Karlsſtadt⸗Kaposvar iſt in der Nähe der letztgegannten Stadt ein Schnellzug mit einem zum Truppentransport benutzten Güterzuge zufammen geſtoßen. Drei Bremſer und ſechs Soldaten wurden getötet; dreißig Soldaten wurden ſchwer verletzt, „Ofen⸗Peſt, 20. Sept. Bürgermeiſter Markus richtete an den Oberbürgermeiſter Zelle in Berlin folgende Depeſche:„In dem Augenblicke, in dem Seine Majeſtät der deutſche Kaiſer von der Bevölkerung unſerer Haupt⸗ und Reſidenzſtadt mit der größten Be⸗ geiſterung empfangen wurde, begrüße ich Namens unſerer Stadtver⸗ waltung und Stadtvertretung den Magiſtrat und die Stadtverord⸗ neten der Haupt⸗ und Reſidenzſtadt Berlin.“ Der Verein der Reichs⸗ deutſchen veranſtaltete ein Feſtbankett, dem eine Abordnung Deutſcher aus Siebenbürgen beiwohnte. Am Abend war Galadiner und Feſt⸗ vorſtellung in der Oper. „Paris, 20. Sept., Der„Temps“ meldet aus San Sebaſtian, der Geſandte der Vereinigten Staaten von Amerika habe dem ſpaniſchen Miniſter des Auswärtigen höflich, aber deutlich erklärt, es liege die Nothwendigkelt vor, den Krieg auf Cuba zu beenden. Der Geſandte fügte hinzu, wenn bis Ende Oktober nicht Alles beendet wäre, würden die Vereinigten Staaten thun, was nach ihrem Gutdünken erforderlich wäre, um den völligen dauernden Frieden auf Cuba herzuſtellen. Der„Temps“⸗Correſpondent meldet weiter, die ſpauiſche Regierung habe ſich eine Antwort auf dieſe Erklärung des Geſandten vorbehalten, indem ſie gleichzeitig gegen die amerika⸗ niſchen Prätentionen Verwahrung einlegte. Paris, 20. Sept. Der Antrag der ſozialiſtiſchen Gruppe des Gemeinderaths auf Einberufung einer außerordentlichen Tagung, um über die Brodtheuerung zu berathen, wurde von dem Prä⸗ fekten abgelehnt. * Paris, 20. Sep. Aus Weſtafrika meldet man, daß die Sol⸗ daten des Häuptlings Samory ganz unerwartet am 20. Auguſt in der Gegend von Lobi im Hinterlande der Eiſenbahnküſte eine Ab⸗ theilung von 98 eingeborenen Tirailleurs angegriffen haben, die ab⸗ geſandt waren, um einen Laudſtrich zu beſetzen, den Samory aufzu⸗ geben ſich erboten hatte. Nähere Nachrichten fehlen noch, doch ſoll es ſicher ſein, daß zwei Offiziere, ſechs Soldaten und 38 Mann Hilfstruppen getödtet ſeien oder verſchwunden ſind. Rom, 20. Sept. Der Jahrestag der Beſetzung Roms wurde hier in üblicher Weiſe gefeiert. Der König von Italien ſandte ein Glückwunſchtelegramm. Konſtautinopel, 20. Sept. Lardillge, Herr Der Friedenspräliminar⸗ Vertrag zwiſchen der Türkei und Griechenland erhält noch einen Artikel 11, der lautet:„Um die Aufrechterhaltung guter Beziehungen und Nachbarſchaft zwiſchen den beiden Staaten zu ſichern, verpflichten ſich die Türkei und Griechenland, auf ihren Gebieten keine Agitationen u dulden, welche die Sicherheit und Ordnung der Nachbarſtaaten ören könnten.“ Sodann folgt der bereits bekannte Schlußartikel. Eine öffentliche Verlautbarung gipt bekannt, daß die Präliminarien des Friedensvertrages unterzeichnet ſind und der Kriegszuſtand zwiſchen der Türkei und Griechenland aufgehört hat. Dies wurde dem Großvezier und allen Abtheilungen des Kriegs⸗ und Marine⸗ miniſteriums, ſowie allen Truppenkommandeuren mitgetheilt. Die meiſten Souveräne beglückwünſchten den Sultan; die türktſchen Blätter feiern die Unterzeichnung als einen Erfolg des Sultans. (Privat ⸗Telegramme des„Geueral Auzeigers.“) 5 0 21. Sept. Im Wilhelmtheater ſtürzte beim Reck⸗ turnen der Artiſt Schwarz. Sr serlitt einen Schädelbruch und ſtarb. SBreslau, 21. Sepk. Die Kaiſerin iſt, begleitet vom Ober⸗ präſidenten früh 7 Uhr nach Schmiedeberg abgereiſt, um die von der Ueberſchwemmung betroffene Gegend zu beſichtigen. Bern, 21. Sept. Bei Diſentis und Graubünden wurden 2 irten von einem Schneeſturme in einen Bach geſtürzt. Die Leichen nd noch nicht gefunden. Petersburg, 21. Sept. Wie jetzt amtlich aus Graznojask gemeldet wird, wurde am 14. September Abends 11 Uhr in dem Dorſe Anteiferowskoje der Ballon, welcher für denjenigen An⸗ drees gemeldet wird, von einem im adminiſtrativen Wege Ver⸗ ſchickten, Namens Hempel, am nordweſtlichen Himmel bemerkt. Nach dellen Annahme ſoll der Ballon in der Größe eines großen Apfels erſchienen ſein und in hellem Lichte gegkänzt haben. Er blieb fünf Minuten ſichtbar und verſchwand ſodann hinter Wolken, zum Hor zont herabſinkend. Mannheimer Handelsblatt. Dortmund, den 20. Sept. Der Auffichtsrath der Harpener Berge baugeſellſchaft beſchloß eine Dividende von 8 pCt. in Vorſchlag zu bringen. Es wurde ferner beſchloſſen, die beſtehende 4½ proz. Anleihe zu kündigen und der Generalverſammlung die Genehmigung einer neuen Anleihe im Betrage von 18 Millionen Mark unter Mitverpfändung des Bergwerks„Hugo“ vorzuſchlagen, ſodaß 6 Millionen eintreten den Falles verfügbar ſind. Es wurde berichtet, die Nachfrage nach Kohlen und Coks ſei nach wie vor außerordentlich groß, die Kohlen förderung ſehr flott, aber auch die Löhne ſtiegen fortgeſetzt. Baſel, 20. Sept. Die Schweizeriſche Centralbahn vereinnahmte im Auguſt im Perſonenverkehr Fes. 868 000, im Güterverkehr Fes 870 000, total Fes. 1 788 000, Plus 57 410 Fes. gegen das Vorfahr definitiv Fes. 1678 590. Die definitive Ermittelung der Maieig⸗ nahmen ergab 1 430 247 Fes. gegen proviſoriſch ausgewieſene Feh 1361 000= Plus 69 247 Jes. Coursblatt der Maunheimer Börſe(Produkten⸗Börſe) vom 20. September. Wejſzen pfälz. neu.—.——20.25 f Gerſte rum. Brau —.———.— „ norddeutſcher 20.25—20.50 Hafer, bad. 14.50—14½5 % ruſſ. Azima 21.—21.75„ kuſſiſcher 14.50- 0 „ Theodoſig—.— 22.50„norddeutſcher—.—— „ Saxonska 21.25—21.50„württemb. Alp—.— „ Girkg 21.——21.50 Mais amer.Mixed 10.28—10.50 „ Taganro 21.——21.50„Donau—.—10.7⁵ „ rumäniſcher—.——22.50„ La Plata—.—10.5 „ am. Winter.—.——21.50 Kohlreps, deutſch.—.——29.— „ Spring—.— 21.50„ ungar.—.—29.— „ Manitoba 1—.—22.75 Bohnen „ Walla Walla—.——22.25 Wicken 17.—— „ Kanſas II 21.50—21.75 Kleeſamen deutſch, 1.—.— „ Californir—— 22.75 5 5—.—— „ La Plata 21.50—22.—„ Luzerne—.——.— Kernen 20.50—20,75„Provence,—.——.— Roggen, pfälz. 15.25—15.50 „ kufſiſcher 15.25—15.50 „ rumäniſcher—.———.— „ norddeutſcher % Eſparſette Leinöl mit Faß Rübök„— 38. Petroleum Faß fr. Gerſte, hierländ. 18.75—19.25 mit 20% Tara 19.——19.2 „ Pfälzer 18.75—19.50 Petrol, Waggons—.——18.40 „ Ungariſche—.——.— Rohſprit, verſteuert—.— 118.— Futter 11.50—11.75 90er do. unverſt.—.——32.50 Weizenmehl 8 84.50-7582.50.75 30.50⸗75 29.50.75 28.5075 25.5075 Roggenmehl Nr. 0 23.7524 1) 21.75.22, Weizen ruhiger, Uebriges ziemlich unverändert. Maunheimer Vieh⸗ und Pferdemarkt am 20. Sept. Eg waren beigetrieben und wurden verkauft per 100 Ko, Schlach gewicht zu Mark: 30 Ochſen I. Qual. 144, II. Qual. 140. 920 Schmalvieh I. 132, II. 106, III. 80. 27 Farren J. 112, II. 100, 231 Kälber J. 150, II. 140, III. 130. 514 Schweine I. 186, II. 128/ — Luxuspferde 0000/00o. 34 Arbeitspferde 100/1000. 85 Milchz kühe 200%50.— Kalbinnen——.— Ferkel—00. 11 Schaße 20—28.— Zuchtfarren 000/000.— Lämmer—. 0 Ziegen— — Zicklein—.——.—. Zuſammen 1852 Stück. Tendenz ſchleppend. betrug 2608 Stück. Frankfurter Effekten⸗Societät vom 20. Sept, Oeſterreichiſche Kredit 303¾, Diskonto⸗Kommandit 200.00, Berliner Handelsgeſell⸗ ſchaſt 165.70, Banque Ottomane 120.00, Oeſterr.⸗Ung. Staats; bahn 288¼, Lombarden 76, Darmſtädter Bauk 154.60, Deutſche Bank 206.30, Dresdener Bank 156.10, Nationalbank für Deutſch⸗ land 146.80, Northern Pref. 53.90, 6proz. Mepikaner 98.90, do, Zproz. 24.40, Türken Looſe 37.20, Schuckert Glektr.⸗Aktien 258.50% Gelſenkirchen 183, Harpener 182.60, Hibernia 198.70, Türken B 497 Laura 174.40, Bochumer 189.70, Albert 118.50, La Veloece 84.00% Gotthard⸗üktien 151.70, Schweizer Central 141.80, Schweizer Nordo 113.60, Schweizer Union 31.80, Jura⸗Simplon 88.00, Sproz. Italle ener 98.10 ult., Cont. Glekt.⸗Akt. 151.70. Taudes⸗Produkten⸗Börſe Stuttgart. Börſenbericht vom 20, Sept. 1897 mitgetheilt von dem Vorſitzenden Fritz Kreglinger. Hopfenmarkt: Zufuhr 128 Ballen. Geſchäft ruhig. Preiſe gedrückt. Bezahlt wurden für prima M. 67—80, mittel 56—65, geringe M. 40—55 per Zentner. Wir notiren per 100 kg frachtfrei Stuttgart, je nach Qualitätf und Lieferzeit: Weizen württemb. 20.50—21, nordd. 20.50—21.28% Ulta 21.75—22.—, Saxonska 21.75—22.—, rumän.— 5 Amerikaner 22.50—23.—, Walla⸗Walla 22.50, Kernen oberländ. 22 Dinkel 13.40—14, Roggen ruſſ. 16.—16.10, rumän.—.—, Gerſt pfälzer 20.75—21.—, württ. 19—19.50, ungar. 20.——22.—, 1 . 20.50, kaliforniſche—.—.—.—, Hafer württemberg 18.20 14.40, ruſſ.—.—15.57, Amerikaner—.—, Mais Miped 11.— weißer 11.—, Laplata neu 11.50, alt beſchädigt—.—, Mehl preiſe per 100 kg inel. Sack: Mehl Nr. 0: 35.——86, Nr. 13 33—34, Nr. 2: 81.50—32.50, Nr. 3: 29.50—30.—, Nr. 4: 25—26.—3 Suppengries 35.50—86.50. Kleie mit Sack.— Waſſerſtaudsnachrichten vom Monat September. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 16. 17. 18.19.] 20. 21. Bemerkungenz —.————————— Kouſtanz- 85 Hüningen 44ſ72 5,164,64 4,31 4,61 Abds. 6 U. Kehl 14,35 4,30 4,74 5,18 4,76 Ween, Lauterburg 46,01 5,85 6,28 6,54 Abds. 6 U. Maan J6,82 6,17 6,27 6,65 6,92 2 U. Germersheim„ 6,1 6,70.-P. 12 u Maunheim g6,69 7,52 6,46 6,50 6,66 7,12 Mgs. 7 U. Maiunz 3,35 3,27 3,16 8,14 8,16.P. 12 U. Bingeen„J3,68 3,56 8,45 8,48 10 U. Kaubbvb„4J4,53 4,86 4,22 4,19 4,25 2 U. Kobleunsz 44,31 4,15 3,95 8,98 10 U. Köln„4J44,80 4,66 4,46 4,86 4,33 3 Ruhrort 4,29 4,10 8,95 9 U. vom Neckar: Maunheim J6,62 6,45 6,44 6,44 6,61 7,11] V. 7 U. Heilbroun„11,15 2,00 1,841,58 2,45 V. 7. Waſſerſtand nach heute früh eingetroffenen Nachrichten: Waldshut 4,64 m langſam fallend Plittersdorf 6,02 m 10 Maxau 6,81 m„ 2 eernn, 5 „.67 68„Im U. 20 Feetge„ 16.20—17 Do 55 5 Golb 50 48.—16 Engl. Sovereigus„ 20.38—84 abgepaßt und am Stück in grosser Auswahl Linoleum [Doebrüder Keis, Möbeffabrit , büchst dem Speisemarkt. Grosses Lager gediegener Holz-& Polstermöbel Silgener Fabrilkatien. 38007 Lager und Alleinverkauf bedentendster Spezlalfabriken, Mehrijährige Garantile, Billigste Preise. 230 complet aufgestellte Musterzimmer. bet 27856 Ad. Sexauer D 2, 6. 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Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß, daß in nächſter Zeit die Nachtenerſchau in hieſiger Stadt vorgenommen wird. In⸗ dem wir diejenigen Hauseigen⸗ thümer bezw. Stellvertreter, an welche bezügliche Auflagen er⸗ angen ſind, nochmals auffor⸗ 1155 für Beſettigung der vorge⸗ fundenen feuerpoltzeklichen Män⸗ gel Sorge zu tragen, machen wir noch beſonders darauf auf⸗ merkſam, daß, falls dieſe Auf⸗ lagen nicht oder nicht gehhrig erfüllt worden ſind, neben Be⸗ ſtrafung zwangsweiſer Vollzug Fenfolge zu gewärti⸗ en iſt. 45160 Maunheim, 16. Septbr. 1897. Großh. Bezirksamt: v. Merhart. Bekauntmachung. Die Bitte der Geſell⸗ Gal⸗ in Rheinau um enehmigung zurAn⸗ lage weiterer Verlade⸗ böcke zur Aufſtellung von elktriſchen Krah⸗ nen am Rhein, Ge⸗ markung Neckarau betreffend. Nr. 21587. Die Geſellſchaft „Rheinan“, G. m. b. H. in MRheinau hat unter Voklage ender Pläne den Antrag auf Genehmigung weiterer Verlade⸗ böcke zur Aufſtellung elektriſcher Krahnen am Rhein geſtellt. Die Anlageſtelle befindet ſich auf Neckarauer Gemarkung am Rhein. 45159 Pläne und Beſchreibungen liegen 14 Tage lang im Rathhaus von Neckarau auf. Wir fordern hiermit auf, et⸗ waige Einwendungen gegen dieſes Unternehmen während dieſer Zeit bei diesſettiger Stelle oder dem Gemeinderath in Neckarau anzu⸗ bringen, widrigenfalls alle nicht auf privatrechtlichen Titeln be⸗ ruhenden Einwendungen als ver⸗ ſäumt gelten würden. Schwetzingen, 17. Sept. 1897. Großh. Bezirksamt Brecht. Nune Nr. 85954 UI. Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffen 2 5 Kenntniß. Mannheim, 20. Sept. 1897. Großh. Bezirksamt Konkursuerfahren. No. 42874. In dent Konkurſe über das Vermögen des Peter Schulz, Frucht⸗, Mehl⸗ und Weinhandlung in Neckarau, iſt Termin zur Abnahme der Schluß⸗ rechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen dgs Schlußverzeichniß und zur Beſchlußfaſſung der Gläu⸗ iger Über die Erſtattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mit⸗ glieder des Gläübigerausſchuſſes duf 45165 Donnerſtag, 7. Oktbr. 1897, Vornt. 11 uhr vor Gr. Amtsgericht J hier, 2. Stock, Zimmer 5 beſtimmt. Mannheim, 20. Sept. 1897. Der Gerichtsſchreiber Oroßherzo Amtsgerichts: iſſel. Heu⸗kieferung. 105 dem Submiſſionswege vergeben wir ganz oder getheilt 300 Ztr. Wieſenhen lieferbar ſofort franco Faſſelſtall⸗ Käferthal. Gewicht wird dasjenſge der ſtädt. Waage in Käferthal zu Grunde gelegt. Offerten mit Mu ſchelf ſind mit entſprechender Auſſchrift ver⸗ 85 bis 45134 h 27. Septbr. 1897, orm. 11 uhr auf unſerem Bureau im ſtädt. Bauhofe 2, 5, franko einzu⸗ reichen, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung derſelben in Ge⸗ genwart etwa erſchienener Sub⸗ mittenten erfolgt. Angebote trelen erſt nach Um⸗ fluß von 8 Tagen, vom Eröff⸗ nungstage an gerechnet, uns ge⸗ Erfülluugsort iſt Mannheim. Die Landwirthe der nächſten Umgebung machen wir beſonders darauf aufmerkſam, daß auch kleinere Quantitäten Berückſichtig⸗ Ung finden. Mannheim, 20. Septbr. 1897. Kultur⸗Verwaltung: Krebs. Großh. Badiſche Staals⸗ Ciſenbahnen. Mit Giltigkeit vom 1. Sep⸗ tember d. J. ſind im niederlän⸗ diſch⸗füdweſtdeutſchen Güterver⸗ kehr, Tarif⸗ Heft VI, mit den Stationen Bovenkarſpel⸗Groote⸗ brock, Heer⸗Hugowaard und Nord⸗Scharwoüde der Hollän⸗ diſchenckiſenbahngeſellſchaftdlrekte Frachtſätze für die Beförderung Nähere Auskunft ertheilen die Dienſtſtellen. 45087 Karlsruhe, 18. Septbr. 1897 Geueraldirektion. Gasmotoren werden zur Behandlung an⸗ genommen. Offerten unter No. 45085 an Handelsregiſtereinträge. No. 42841. Zum Handels⸗ regiſter wurde eingetragen: 1. Zu.⸗Z. 692, Firm.⸗Reg. Bd. IV. Firma Bopp& Eiſen⸗ beiß hier; Die Firma iſt er⸗ loſchen. 2, Zu.⸗Z. 381, Firm.⸗Reg Bd. II., Firma E. Imbach hier: Die Firma iſt als Einzelfirma erloſchen. Das Geſchäft iſt auf Ernſt Imbach und Richard Im⸗ bach übergegangen, die es in offener Handelsgeſellſchaft unter der ſeitherigen Firma fortführen. 3. Zu.⸗Z. 24, Geſ.⸗Reg. Bd. 8: Firma E. Imbach ein Mannheim. Offene Handels⸗ geſellſchaft. Die Geſellſchafter ſind: Ernſt Imbach und Richard Imbach beide Kaufleute inMann⸗ heim. Die Geſellſchaft hat am 1. Juli 1897 begonnen. 4. Unter.⸗Z. 779, Firm.⸗Reg. Bd. IV.: Firma Friedrich Hitſch⸗ fell in Mannheim. Inhaber iſt Buchbinder Friedrich Hitſchfell in Mannheim. Der von dem⸗ ſelben mit ſeiner Ehefrau Eliſa⸗ betha geb. Bäuerlein unterm 4. September 1897 errichtete Ehevertrag beſtimmt in Art. I, daß während der Ehe die geſetz⸗ liche Gütergemeinſchaft unter den Ehegatten beſtehen ſoll, dieſe jedoch auf die Errungenſchaft beſchränkt bleiben ſoll, gem..⸗ .„S. 1498 und 1499. Nach Art. 2 wirft ein jeder der Ehe⸗ gatten 100 Mk. in die Güter⸗ gemeinſchaft ein. 5. Zu O⸗Z. 180, Firm.⸗Reg. Bd. IV.: Firma Johann Kadel in Mannheim. Inhaber iſt Kaufmann Johann Kadel in Mannheim. Der von dieſem unterm 9. Auguſt ds. Is. mit Franziska geb. Hellinger hier errichtete Ehevertrag beſtimmt in Art. 1, daß jedes der künfti⸗ gen Ehegatten den Betrag von 50 Mk. in die Gemeinſchaft ein⸗ wirft, daß dagegen alles ührige gegenwärtige und künftige Ver⸗ mögen mit allen etwa dau auf haftenden Schulden von der Ge⸗ meinſchaftausgeſchloſſen und für verliegenſchaftet erklärt wird. 6. Zu.⸗Z. 675, Firm.⸗Reg. Bd. IV., Firma Ludw. Poſt: Der Auguſt Poſt Ehefrau, Eu⸗ genie geb. Schütz iſt Prokurg ertheilt. 7. Zu.⸗3. 85, Geſ.⸗Reg. Bd. VII., Firma Zerbe und Kauf⸗ mann hier: Der von dem Theil⸗ haber Joſef Valentin Kaufmann mit Louiſe geb. Schön unterm 25. Auguſt d. Js. errichtete Ehe⸗ vertraglbeſtimmt in Art 1,daß je⸗ des der Ehegatten von ſeinem ge⸗ genwärtigen beweglichen Ver⸗ mögen den Betrag von 50 Mk. zur Gütergemeinſchaft einwirft, während alles übrige bewegliche und unbewegliche Vermögen, welches die Brautleute beſitzen oder während der Ehe durch Erbſchaft, Schenkung oder andern unentgeltlichen Rechtstitel er⸗ werben, ſammt den etwa darauf 7 meinſchaft ausgeſchloſſen bleibt. .-.⸗S. S. 1500 ff. 8. Zu.⸗Z. 25, Gef.⸗Reg. Bd. VIII Firma Schulmann u. Neu⸗ maier in Mannheim. Offene HandelsgeſellſchaftGeſellſchafter ſind Jonas Schulmann, Kauf⸗ mann u. Karl Neumgier, Kauf⸗ mann beide in Mannheim. Die Geſellſchaft hat am 1. Septem⸗ ber 1897 begonnen. 45079/86 Mannheim, 18. Septbr. 1897. Moß Amtsgericht II. tittermaier. ek anntmachung. Zwei zeichneriſch und rechneriſch Bautechniker wer⸗ en ſofort zu engagiren geſucht. Geſuche mit kürzem Lebens⸗ lauf und Gehaltsanſprüche ſind bis ſpäteſtens 24. d. M. an unterfertigtes Amt einzureichen. Hochbau amt: Uhlmann. Bekanntmachung. Die Konſtatirung der Einkommenſteuer ge⸗ mäß Artikel 15 Abſatz! des Einkommenſteuer⸗ Geſetzes betreffend. Nach dem oben angeführten Geſetzes⸗Paragr. iſt Jedermann der in einem Steuerdiſtrikt erſt⸗ mals, od. nach dem ſeine Steu⸗ erpflicht geruht hat, erſtmals wie⸗ der ein ſteuerpflichtiges Einkom⸗ men aus Arbeitod.Dienſtleiſtung bezieht, ſofern das Einkommen nicht aus einer Staatskaſſe fließt, verpflichtet, innerhalh 14 Tagen vom Beginn der fraglichen Thä⸗ kigkeit bei dem Unterzeichneten ſchriftlich od mündlich die erfor⸗ derliche Erklärung abzugeben. ierauf werden die Steuer⸗ pflichtigen mit dem 1 45133 aufmerkſam gemacht, daß Zu⸗ wiberhandlungen funnachſicht⸗ lich durch die im Artikel 28 des Fee ausgeſprochenen Strafen geahn⸗ det werden. 38004 Mannheim, 15. Juni. 1897. Der Großh. Steuerkommiſſär Ur den Stadtbezirk Mannheim Däuth. Es wird ſortwährend Waschen And Bügeln angenommen und prompt und billig beſorgt. 38868 ewaſchen u. gebügelt bei billig⸗ er Berechnung. die Expepition d. Blgtles⸗ 2 5, 19, paeierre, haftenden Schulden von der Ge⸗ h Große Vorhänge werden bartenbau-Verein„lora“ Ausstellung im Stadtpark Heute Dienstag Eintritt 30 Pfg. Mittwoceh: Grosser Verkaufstag. 45168 Format, je 8 allgemeine Anerkennung. von ganz Weſtdeutſchland beſten Erfolg. CCCCCCcCC ˙A auf die Die Fachzeitſchrift„Was Rheinschiſk“ Seiten groß, in hübſcher Ausſtattung, Eorreſpondenzen vom Rhein und ſeinen Nebenflüſſen. Ferner erſcheinen in je mehrere Original⸗Aufſätze über Schifffahrt und Handel von auch die Mannheimer Wochen⸗ un deutſchen Binnenſchifffahrts⸗B Rhedern, Spediteuren und S Verſicherungs⸗ und Transpor des Rheinus und ſeinen Nebenflüſſen in Beziehung und ein unen behrliches Fachblatt geworden. Was Nheinschiff,“ iſt nunmehr an allen Strömen, Flüſſen und Kanälen 0 85 8 Offizielles Publikations-Organ der Westdeutschen Binnenschifffahrts-Berufsgenossenschaft. Central-Organ für die Interessen der Schifffahrt und des Handels auf dem Bhein und seinen Nebenffüssen. Die Fachzeitſchrift„Was Rheinschiff“, zugleich offtzielles Organ der Weſt erufsgenoſſenſchaft, iſt ſedem Schiffsbeſitz ern, den Tit“ mit der Schifffahrt in Bezlehung ſtehenden ellſchaften, ſowie überhaupt verbreitet und haben deßhalb Zu zahlreichem Abonnement adet ergebenſt ein: Verlag der Fachzeitschrift„Das Rheinschiff“ in Mannheim, E 6, 2. erſcheint wöchentlich 1 Mal, Folio⸗ und bringt zuverläfſige Original⸗ Waarenberichte finden durch die guten Informationen Verbindung ſtehende Publikum Aaneseneennendde Abonnements⸗Einladung Fachzeitſchrift Aanenesesseseennneenenndenes ne er Nummer Auloritäten erſten Ranges; Sbeſitzer, den Herren für das mit der Schiffahrt einſchlägige Iuserate Iwangsberſteigerung. Mittwoch, 22. Sept. 1807, Nachmittags 2 Uhr, werde ich im Pfandlokale Q 4, 5 i 45170 ier: 1. Badeeinrichtung, Divan, Stkühle, Tiſche, Spiegel, Kom⸗ mode, Kanapees, Waſchkommode, Chiffonier, 1 Schreibtiſch, 1Kaſſen⸗ ſchrank, 1 Küchenſchrank ſowie ſonſtige Gegenſtände gegen Baar⸗ zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern. Mannheim, 21. Sept. 1897, Moſter, Gerichtsvollzieher, C 1, 12. Iwangs⸗Perſteigerung. Mittwoch, 22. Sept. ds. Is., Nachmittags 2 Uhr, werde ich im Pfandlokal q 4, 8: 1 Kaſſenſchrank, 5 Grabſteine, 22 Blattkränze, 8 Kilo Einwickel⸗ papfer, 12 Dtz. Blumen im Voll⸗ ſtreckungswege gegen Baarzah⸗ lung öffentlich verſteigern. Mannheim, 21. Septbr, 1897,. ner, Gerichtsvollzieher. 45154 Jwangs⸗Berſteigerung. Mittwoch, den 22. ds. Mts., Nachm. 2 uhr werde ich im Pfandlokal Q 4. 5, 1 Kleiderſchrank, 3 Chiffonieres, 1 Kommode, 1 Kanapee, 2 Näh⸗ maſchinen, 1 Küchenſchrank, 1 Nachttiſch, 1 Bettlade mit Roſt U. 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Dirigent: Herr Chordir Graf Peter von Finſterberg 5 0 Luz, deſſen Revieljäger Hell, Pfarrer von Kirchfeld Der Schulmeiſter von Alt⸗Oetting Der Wirth an der Wegſcheid FCVCVVVV Haut beider Sohn Frigitte, Hell's Haushälterin 5 8 Herr Löſch. Frl. v. Rothenberg. Herr Weger. „Frl. Fries. Herr Stury. Herr Er Frl. Wittels. Thalmüller Loisl Franzl, ſeine Braut Michel Berndorfer Der Wurzelſepp Anna Birkmeſer au * 0 „ * * 0 8 St. Jakob in der Einöd Netter, Pfarrer von St. Jakob in der Eindd Herr Jacobi. Wentüger) Herr Strubel. Thalmeier) Bauern 555 Landleute von Alt⸗Oetting und Kirchfeld. Mufikanten. Kaſſeneröffn.?7 uhr. Anfang? uhr. Ende gegen ½10 uhr. Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. Bolksvorſtellungs⸗Preiſe. Mittwoch, 22. Sept. 7. Vorſtellung im Abonnement B. Die verkaufte Braut. Komiſche Oper in 3 Akten von Karl Sabine. Deutſcher Text von Max Kalbeck. Muſtk von F. Smetana. Aufang 7 Uhr. Saalbau-Mannheim. Täglich große 44906 Künſtler⸗Vorſtellungen. Nur Kräfte I. Banges. 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