Telegramm⸗ Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2736. Abonnement: 80 Pfa. monatlich, Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag R..80 pro Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zelle 60 2 Einzel⸗NRummern 38 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2 Mannheimer der Stadt Maunheim und Umgebung. (107. Jahrgang. Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Seleſenſte und verbreilelſte Jeitung in Maunheim und Umgegend. Journal. 13 1 0 5 Verantwortlich: für den politiſchen u. allg. Thefk! 5 Ernſt Otto Hopp. für den lokalen und prov. Theil: Eruſt Müller. für den pn eratentheil: (Mannheimer Volksblatt.) Kar pfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) 1315„Mannheimer Jouenal“, iſt Eigenthum des kafholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. E 6, 2 Nr. 347. Deutſches Neich. Unangenehm für die Sozis. In der letzten Mittwochsſitzung des Reichstages erfolgte ein Zuſammenſtoß zwiſchen Herrn Bebel und dem Freiherrn v. Stumm, weil Bebel einen Redakleur des Stumm'ſchen Organs, der„Poſt“, der gleichzeitig Parteiſekretär der Frei⸗ konſervativen und Reichspartei iſt, ſchwerer ehrenrühriger Ver⸗ gehen beſchuldigt hatte. Der Beſchuldigte erläßt nunmehr eine Erklärung, die für Bebel recht fatal iſt. Er ſtellt darin klar, daß er nie wegen Wechſelfälſchung in Amerika beſtraft worden, und daß er aus dieſem Grunde auch nicht aus dem Verein „Berliner Preſſe“ ausgetreten iſt. Herr Fink ſchließt ſeine Erklärung mit den Worten:„Ich erwarte nun vom Abgeord⸗ neten Bebel, daß er mir Gelegenheit gibt, auch an gerichtlicher Stelle zu beweiſen, daß er ſich auch in dieſem Falle wieder an einem Orte, wo ich ihm nicht ſofort entgegentreten konnte und wo ihn die Immunität der Volksvertretung ſchützt, zum Träger von Verleumdungen gemacht hat.“ Gleichzeitig erlaͤßt der Korbmacher Ernſt Fiſcher in der „Poſt“ eine Erklärung, in der er verſichert, daß er der Ver⸗ faſſer der oft genannten Broſchüre ſei, ſie Wort für Wort ge⸗ ſchrieben habe und ſehr ungehalten geweſen ſei, als er hörte, Herr Fink habe ſeine Arbeit redigirt. Er richtet dabei ſcharfe Angriffe gegen Bebel und die Sozialdemokratie und ſagt u..: „Die Redefreiheit des Reichstags wird dazu benutzt, mich in den Staub zu ziehen und die Strafen vorzuhalten, die die Lehre der Sozialdemokratie hervorbringen muß. Die Sozialdemokratie iſt die Verbrecherin an mir, ſowie an tauſend anderen Familienvätern, aber ſobald ein Arbeiter erwacht und dieſe Partei als ſolche kennzeichnet, können die Herren Führer in ihrer Ohnmacht nur mit ganz niedriger Geſinnung— und man bedenke im Reichstag, wo ihre Anſchuldig⸗ ungen nicht ſofort widerlegt werden können— antworten. Als ich meine Akten Herrn Bebel einſchickte und den Vorfall, den meine Broſchüre enthält und jetzt von Bebel Meſſerſtecherei genannt wird, erklärte, da blieb ich ſein„werther Genoſſe“, wie mich die Herren Auer, Fiſcher und Singer nannten, weil ſie von meiner Unſchuld überzeugt waren. Geſtern nennt mich mein„werther Genoſſe“ Bebel einen Burſchen. Ich betone, der Sozialdemokratie iſt jeder Verbrecher angenehm, ſolange er zu ihr gehört und erinnere Herrn Bebel an einen Ernſt Kunze, der Zuchthausſtrafen bis zu fünfzehn Jahren wegen der gemeinſten Verbrechen verbüßte, und trotzdem man es wußte, unter dem Sozialiſtengeſetz Vertrauensmann der Partei und Ein Buſenfreund Bebels war“. Unangenehm für die Sozis waren auch die Wahrheiten, die ihnen der nationalliberale Abgeorgnete Paaſche neulich zu Gemüthe führte. Beſonders ſcharf ging der Redner mit der bekannten ſozialdemokratiſchen Ueberwälzungstheorie ins Gericht, nach der angeblich die Hauptlaſten des Militarismus von den Arbeitern getragen wuͤrden. An der Hand der Stariſtik führte der Abg. Paaſche den Nachweis, daß von den 400 Millionen für Zölle im deutſchen Reich mindeſtens die Hälfte auf die Arbeitgeber und die Beſitzenden fällt, auf denen außerdem die hohen direkten Steuerlaſten ruhen. Die Bebelſche Be⸗ hauptung, daß auch die Rückſchläge einer wirihſchaftlichen Kriſis in erſter Linie wieder die arbeitenden Klaſſeu treffen würden, wurde von dem Redner aufs Wirkſamſte zerpflückt durch einige lapidare Zahlen aus der Entwickelung unſerer Kohleninduſtrie. Die Produktion hat die Tendenz, auch in ungünſtigen Zeiten ſich auszudehnen, um billiger erzeugen zu können. Die natür⸗ lichen Folgen ſind dann ſinkende Erträge, nicht aber eine Ein⸗ ſchränkung der Arbeiterzahl. Die Kohlenproduktion hat ſich ſeit dem Anfange der Soer Jahre erhöht von 55 Millionen Tonnen auf 79 Millionen, die in ihr beſchäftigte Arbeiterſchaft iſt gewachſen von 207,000 auf 303 000 und die Anfänge dieſer Produktionsſteigerung fallen grade in diejenigen Jahre, in denen die Verzinſung die allerſchl chteſte war. Wo ſind denn in dieſen ſchlechten Zeiten die Arbeiter auf die Straßen geworfen worden? Wo ſind denn Diejenigen, aus deren Fellen man die Riemen geſchnitten hat? Die Dividende war küm⸗ merlich, aber den Schaden hatten nicht die Arbeiter, ſondern die Capitaliſten, und das ſind doch auch nicht nur die großen Milli⸗ onäre, ſondern Hunderttauſende und Millionen von Induſtriewerthen ſind in den Händen kleiner Capitaliſten, die eine Verminderung der Dividende bitter empfinden. Da kommt ſehr oft weit mehr Sorge vor, als bei den viel beneideten, viel beſprochenen Arbeitern.(Ge⸗ lächter und Lärm bei den Sozialdemokraten.) Ja, ich möchte den Ausdruck gar nicht einmal widerrufen. Wie oft iſt mir in meiner Nachbarſchaft z. B. geſagt worden: Ich beneide meine Arbeiter. (Lärm bei den Sozialdemokraten.) Der Bauer iſt von früh bis in die Nacht an ſeinem mühſamen Tagewerk und weiß nicht, ob ſeine Arbeit lohnt, oder ob er die Ernte bergen kann, oder ob ſie ver⸗ fault wie heuer. Der Arbeiter ſteckt ſeinen Lohn ein und lebt oft beſſer als der bäuerliche Beſitzer. In der Eiſeninduſtrie, iſt die Pro⸗ duction in die Höhe gegangen. In einer Zeit der Kriſis vermehrt man die Produktion, das heißt alſo nicht ſinkende Arbeitslöhne, ſondern zum Mindeſten gleichbleibende Arbeitslöhne. Bebel ſagt: Ohne den Arbeiter kein Handel und keine Induſtrie. Selbverſtänd⸗ lich, aber auch das Gegentheil iſt eben ſo wahr, was Herr Ham⸗ macher ſagt: Ohne Handel und Induſtrie kein wohlſituirter Arbeiterſtand. Alſo rütteln Sie nicht an den Wurzeln unſerer Kraft, damit ſowohl Handel und Induſtrie wie Landwirthſchaft gedeihen können. Ueberſchätzen Sie nicht die Obliegenheiten des Arbeiters in der wirthaftlichen Produktion. Mindeſtens ebenſo wichlig ſind diejenigen des Arbeitgebers, von deſſen Intelligenz, Gewandtheit und Sachkunde der Induſtriezweig abhängt. Bei gleichen Beding⸗ ungen kommt ein Betrieb mit einem geſchickten Leiker vorwärts, ein anderer nicht. Das iſt berechtigter Unternehmergewinn. Sollte die Flottenvemehrung neues Leben in die Induſtrie bringen, ſo kommt das nicht blos den Arbeitgebern zu gute, ſondern zum größten Sountag, 19. Dezember 1897. Theil den arbeitenden Klaſſen. Deshalb hat unſer Standpunkt Be⸗ rechtigung. Die lärmenden Unterbrechungen auf ſozialdemokratiſcher Seite ſind ein Beweis, daß der Redner ins Schwarze getroffen hat. Die erſte Leſung der Militär⸗Straf⸗ prozeßordnung wurde im Reichstage zu Ende geführt. Dann ging der Reichs⸗ tag in die Weihnachtsferien und vertagte ſich bis zum 11. Jan. Die erſte Rede hielt der nationalliberale Abg. Baſſermann, der die Vorlage wohlwollend und ſachgemäß beurtheilte. Er ging geradenwegs auf das Ziel und bezeichnete als abänder⸗ ungsbedurftig vier Punkte: Die Beſtimmungen über die Stän⸗ digkeit der Gerichte, die Ausgeſtaltung der Vertheidigung, die Art und Weiſe der Urtheilshinderung und die Formulitung der Oeffentlichkeit. Namentlich hinſichtlich der Oeffentlichkeit des Verfahrens macht man ſich auch in militäriſchen Kreiſen kein Hehl daraus, daß ſie unter Umſtänden nur auf dem Papier ſteht, wenn die Gerichtsverhandlungen in Kaſernen abgehalten würden. Mit Recht verlangte deswegen der Abg. Baſſermann, daß nur in ſolchen Räumen Recht geſprochen werden ſoll, wo die Oeffentlichkeit auch ihatſächlich Geltung behält. Beſonders eingehend beſchäfligte er ſich mit der Frage des Reichsmilitär⸗ gerichts; hier wünſchte er mehr Juriſten, als der Entwurf vorſieht, und führte dann bezüglich der geltend gemachten bay⸗ riſchen Reſervatrechte aus: daß der von den Centrumsabge⸗ ordneten Frhr. v. Hertling eingehend entwickelte Reſervatſtand⸗ punkt auf nationalliberaler Seite nicht getheilt wird; daß die Errichtung eines oberſten bayriſchen Militärgerichts indes kein Grund ſein werde, das ganze Geſetz abzulehnen. Er machte den Einigungsvorſchlag, gegebenfalls beide Ge⸗ richtshöfe zuſawmen zu legen, um gleiche Entſcheidungen herbeizuführen; daun hatte er gewichtige Bedenken dagegen, daß der Anfang der Beweisaufnahme vollſtändig in das Ermeſſen des Gerichts geſtellt, ferner gegen das Zuſtandekommen des Urtheilsſpruches und die Einſchränkung der Wahl eines Ver⸗ theidigers. Er wies dann noch weitere ſchwache Punkte nach. Die Kritik war ſehr beſtimmt, aber von dem ausdrücklichen Wunſche geleitet, daß eine die in dem Entwurfe noch wider⸗ ſtrebenden Anſchauungen verſöhnende Formulirung die Zuſtim⸗ mung der geſetzgebenden Faktoren finden werde. Der Sozial⸗ demokrat Frohme ͤußerte ſich natürlich möglichſt abſprechend. Generalauditeur Ittenbach ſprach ſich insbeſondere für das Inſtitut des Gerichtsherrn aus.„Wohlwollend“ ſprachen der reichsparteiliche Graf Bernſtorff und der Antiſemit Werner, wogegen der ultramontane Abg. Ler no den ſpeziell bayeriſchen Standpunkt vertrat. Nach einer kühlen Begutachtung des Abg. Munckel ging die Vorlage an die Kommiſſion. Das Haus war ganz auffallend leer. Von der Petroleum⸗Induſtrie. Ueber die vielgenannte Standard Oil Company erhält der„Finanzherold“ folgende Daten:„Zweck der Geſellſchaft iſt die Ueberwachung der Petroleum⸗Raffinerien in den ſämmt⸗ lichen Hauptſtädten der nördlichen Union, und thatſöchlich ent⸗ fallen 65 pCt. der Geſammtproduktion auf ſie. Sie kontrolirt ferner die Oelquellen in Pennſylvanien, Ohio und Weſtvirginien und beſitzt Röhrenleitungen zur Beförderung des Petroleums. Die Certificate des Tiuſts ſind auf Grund ſeines Beſitzes von Aktien der überwachten Raffinerien, Bohr⸗ und Handelsgeſell⸗ ſchaften ausgegeben. Urſprünglich 97½ Millionen Dollars werden ſie allmälig getilgt und durch Anweiſungen auf den Aktienbeſtand erſetzt. Eine derartſge Anweiſung ſtellt alſo einen Antheil an dem Beſitzthum der Vereinigung dar, während die alten Truſteertificate nur Anſpruch auf Theilnahme am Er⸗ trägniß haben. Beide notiren indeß zu gleichen Curſen und empfangen die nämliche Dividende, welch letztere aus dem Er⸗ trag der in den Truſt gegebenen Aktien beſtritten wird. So konnten 1896 bezahlt werden: im März 13 pCt., im Juni 10 PpCt., im September 3 pCt., im Dezember 5 pCt.; 1897: im März 10 pCt., Juni 10 pCt. und im September 5 pCt. Der letzte Cours war etwa 330 pCt.“ Der ruſſiſche Fiuanzminiſter hat die Bakuer Petroleum⸗Juduſtriellen ſchon wiederholt aufgefordert, die Ero⸗ berung des deutſchen Marktes mit größerer Rührigkeit zu be⸗ treiben. Unter Anderem wurde nach der„M..“ einmal vorgeſchlagen, man möge den deutſchen Verbrauchern ruſſtſche Lampenbrenner koſtenfrei zur Verfügung ſtellen. Eine ſolche Maßregel könnte unter Umſtänden erfolgreich ſein, beſonders wenn ſich die neuerdings von der deutſch ruſſiſchen Naph'ha⸗ Import⸗Geſellſchaft an dieſen Brennern angebrachſen Verbeſſe⸗ rungen bewähren ſollten. Das ruſſiſche Leuchtöl(Keroſin) iſt noch mit dem unerheblichen Mangel behaftet, daß es bei unvor ſichtiger Behandlung der Lampe(wenn der Docht zu raſch oder zu ſtark herausgeſchraubt wird) etwas leichter rußt als das amerikaniſche. Die erwähnte Verbeſſerung der Brenner und der Cqinder zielt auf die Abſchwächung dieſes Mangels und zugleich auf die Erhöhung der Leuchikraft. Die geringe Ver⸗ breitung des Verbrauchs von Keroſin in Diutſchland iſt übci⸗ gens in der Hauptſache lediglich den völlig unzureichenden ge⸗ ſchäftlichen Einkichtungen des ruſſiſchen Ausfuhrhandels zuzu⸗ ſchreiben. (Aelephau⸗Ar. 218.) Ueber die Kiautſchubucht ſchreibt die ruſſiſche„N. Wr.“: „Die Bucht iſt belegen an dem ſüdöſtlichen Ufer und zwar an der ſchmalſten Stelle der Halbinſel Schanſung, die den Meer⸗ buſen von Petſchili im Süden umſchließt. Gegenwärtig freilich gilt das am nördlichen Ufer der Halbinſel, in der Nähe von Wei⸗hai⸗wei belegene Tſchifu als der Haupthafen dieſer Pro⸗ vinz, und dieſe Stadt het in der letzten Zeit den vormals ſehr bedeutenden Handel der Kiautſchu-Bucht an ſich gezo zen. Die letztere war früher der Haupthafen des geſammten nördlichen Chinas. Der in die Bucht mündende Floß Tfao Leiko beſteht eigentlich aus zwei beſonderen, durch einen Kanal verbundenen Flüſſen, von denen der Leiko nach Norden(in den Petſchili⸗ Meerbuſen) fließt, der Tſao jedoch in die Kiautſchu Bucht, ſo daß auf dieſe Weiſe eine Verbindung des inneren Gelben Meeres(Petſchili⸗Buſen) mit dem äußern, alſo dem freien Ozean hergeſtellt iſt. Dieſe Fluß⸗ und Kanalverbindung zwiſchen den beiden Haupttheilen des Gelben Meeres iſt zwar gegenwärtig verſandet und die Kiautſchu⸗Bucht hat zur Zeit in Folge deſſen an Bedetung verloren, aber noch unlängſt, im Jahre 1890, plante man, um für die chineſiſche, das Nordufer der Halbinſel vertheidigende Flotte die Freiheit der Aklion nach dem äußeren Gelben Meere zu gewinnen, dieſe Kanal⸗ und Flußverbindung wiederum in vollſtändigen Stand zu ſetzen; es wäre dies dann eine Art Seitenſtück zum Kieler Kaiſer Wlhelm⸗Kanal geweſen. Nach Reinigung und Regulirung des Fahrwaſſers werden die Deutſchen auf der Schantung⸗Halbinſel eine ausgezeichnete maritime Poſition beſitzen. Bei ſo geſtalteter ſtrategiſcher Lage wird, nachdem auch noch Eiſenbahnen werden erbaut ſein, die Schantung⸗Halbinſel nur noch ein nomineller Beſitz der Chineſen ſein.“ Hofnachrichten und Perſönliches. Der Kaiſer wird am 21. dſs. Mts. Thorn und Graudenz be⸗ ſuchen. In letzterer Stadt wird vor dem Rathhauſe, dem Abſteige⸗ quartier der Königin Luiſe im Jahre 1806, eine Begrüßung durch die ſtädtiſchen Behörden ſtattfinden. ——— Vom Pariſer Weihnachtsmarkt und vom Tage. Paris, 16. Dez.(Eigenbericht, Nachdruck verboten). Wenige Tage trennen uns noch von dem ſchönen und freudebringenden Weih⸗ nachtsfeſte; ſchon vermeint man in den Straßen von Paris beim Anblick der unzähligen Weihnachtsgeſchenke, die an die Auslagefenſter unwiderſtehlich hevanlocken, das fröhliche Glockengeläute in der Luft zu vernehmen, glaubt den Abglanz der tauſende von Lichtern zu ſehen, die in Kürze über all dieſe Pracht und Herrlichkeit ihren ver⸗ klärenden Schimmer breiten werden. Welcher Reichthum der Phan⸗ taſie, welche Meiſterſchaft der techniſchen Ausführung in all' dieſen Wunderwerken menſchlichen Geiſtes und menſchlicher Geſchicklichkeit, angefangen von dem feenhaft arrangirten Kinderſpielzeug, das eine ganze Welt im Kleinen für die Welt der Kleinen darſtellt, bis zu den Kunſtwerken höheren Styls aus gebranntem Thon, die ein deuk⸗ ſcher Meiſter Friedr. Goldſcheider, auf der Avenue de'Opera einem kunſtſinnigen Publikum bietet. Modellirkunſt und Malerei vereinigen ſich hier, um die todte Malerei zu bezwingen, ihr einen täuſchenden Schein von Leben, Geiſt und Empfindung einzuflößen. Ob dieſe Dinge ebenſo viel gekauft, als bewundert werden? Im Allgemeinen nicht; und wer ein wenig die Pfychologie der Großſtadt ſtudirt, wird es auch ganz natürlich finden, daß die Fülle von Schönheit und Kunſt, die ſich den Augen aller Vorübergehenden darbietet, die Begierden eher beruhigt als weckt. Mit Ausnahme der Toiletten⸗ und Konſumgegenſtände, deren eigent⸗ licher Genuß erſt mit ihrem Beſitze beginnt, iſt der Genuß aller an⸗ deren ſchönen Dinge— d. h. ihr Anſchauen, Allen geſtattet. Schön⸗ heit war und bleibt zum Glücke, allen herrſchenden ſozialen Syſtemen zum Trotze— Gemeingut. Zur Weihnachtszeit aber, wo es ſich um eiwas Beſſeres als um Selbſtgenuß handelt, finden die meiſten die⸗ ſer Dinge ihre Käufer und erfüllen ſo ihre Miſſion, Freude zu be⸗ reiten. Und Freude wahrlich braucht Paris, das ſeit Wochen ſchon mit immer neuen, einander an hölliſchem Charakter überbietenden Ereigniſſen zu thun hat. Diesmal iſt es, nach Anſicht der Gelehrken, ein wirklich ſchöner Fall, mit Shakeſpeare'ſchen Lichteffekten und voll grauenhafter Tragik. Die von der Juſtiz wie der Schwämmeanſtalt Carrara's, unter freundlicher Mitwirkung des Mörders, veranſtaltete Beſichtigung des Thatortes, konnte auch die größte Gier nach ſtarken Ein⸗ drücken befriedigen. Es gehört die Feder eines Edgar Pos dazu, um alle Schrecken dieſer Winternacht zu ſchildern, die der Mörder vor jenem Feuerſchlunde zugebracht, das langſame Schmoren eines Menſchenleichnams bewachend! Hier auf der weichen Aſche herum⸗ tretend, die vor Kurzem Menſch geweſen, konnten die Männer der Gerechtigkeit manche tiefe Beobachtung machen. Aus dem Umſtande, daß vom Menſchen, dieſer Krone der Schöpfung, dem Beherrſcher der Natur, auch nicht eine Spur übrig geblieben war, während ein Häufchen Gold,— die zuſammengeſchmolzene Uhr des Opfers un⸗ verſehrt gefunden wurde, konnte man die gefährliche Schlußfolgerung ziehen:„Alles vergeht, nur Gold beſteht.“ Der Charakler des Mörders aber, wie er aus deſſen Geſtändniſſen und aus den Ent⸗ hüllungen ſeiner Frau hervorgeht, weiſt auf die allgemeine That⸗ fache hin, daß das Verbrechen, wie alle ſozialen Erſcheinungen einen Eutwickelungslauf durchmacht. Die Verbrecher der Gegenwart be⸗ gnügen ſich nicht mehr mit einem einfachen Morde oder Raubmord, den ſie von Leidenſchaft übermannt, oder, wie der italieniſche Kri⸗ minaliſt Lombroſo behauptet, als nothwendiges Reſultat ihres krank⸗ haften Organismus, ausführen. Für Carrara iſt das Verbrechen ein Geſchäft wie jedes andere; es wird vorſichtig überlegt und kaltblütig ausgeübt; er iſt Meiſter in ſeinem Fache. Seine Frau gibt ihm das Zeugniß, daß er ebenſo geſchickt ſtehlen, Feuer unter⸗ legen und betrügen, als morden kann. Bis jetzt werden ihm außer der Ermordung und ſpäteten Verbrennung des Boten der Escompte⸗ Geſellſchaft, Lamarre, noch drei Verbrechen zur Laſt gelegt: der Diebſtahl eines Geldſacks vom Wagen ſeines Nachbars, die Anzün⸗ dung ſeines Stallgebäudes, um eine Aſſecuranzprämie zu erheben, und der beabſichtigte Mord eines Mannes— des Geliebten ſeiner Frau—, um ſich deſſen Geld anzueignen. Intereſſant iſt, daß er 2. Selke: General⸗ Anzeiger! Maunzeſm, 19. Dezember. jich zur Ausübung dieſes Verbrechens techniſche Kenntuſſſe aus einem Colportage⸗Roman zu verſchaffen ſuchte, der einen ähnlichen Fall er⸗ zählte. Ein evidenker Nutzen dieſer Art von Literatur, die neben derjenigen der Unſittlichkeit zu den meiſt geleſenen in Paris gehört. Und doch gibt es auch gute Bücher genug, die jedoch nur der intelli⸗ Minderheit zugänglich ſind. So hat der letzte Roman von auriee Barres„Les Déracinés“ in den gebildeten Pariſer Kreiſen räſch Verbreitung gefunden und ſeiner Tendenz wegen viel für und egen ſich ſprechen gemacht. Barres ſieht die Urſache der franzöſi⸗ ſchen Entartung darin, daß die kraftvolle Jugend der Provinz, die nur in ihrem Land und für dasſelbe ſegensreich wirken und von dort aus belebende Säfte nach allen Richtungen ſenden könnte, ſich ihrem heimathlichen Boden entreißt und nach Paris eilt, wo ſie entwurzelt und entkräftet, in dieſem Pfuhl der ſittlichen und phyſi⸗ ſchen Verderbniß zu Grunde geht. Das Wort„déraciné“(entwurzelt) der Titel des Buches, hat ſich ſeit dem Erſcheinen des Werkes der franzöſiſchen Sprache als neuer Begriff einverleibt. Es wird damit jeder in Paris wohnende Provinzler bezeichnet. Die dezentraliſtiſche Tendenz theilt Barres mit ſeinem ſchriftſtelleriſchen Kollegen Paul Bourget, der demſelben Gedanken vor einigeu Tagen, bei Gelegenheit der Einführung eines neuen„Unſterblichen“ in die Akademie, des Schriftſtellers Andre Theuriet, Ausdruck gab. Es ſei nicht genug, meint er, in einem Lande geboren und erzogen zu werden, man müſſe auch die thatkräftige Periode ſeiner Reife unter dem beleben⸗ den Einfluſſe der vererbten heimathlichen Atmoſphäre zubringen. Wer ſich ihr entreißt, zerbricht das heilige Band zwiſchen Menſch und Boden. Außerhalb deſſelben aber gebe es weder ein glückliches . noch Einheit des nationalen Wirkens, weder Geſund⸗ eit des Geiſtes, noch Sicherheit des Willens. Aus Stadt und Cand. Maunheim, 19. Dezember 1897, Induſtriehafenban. Die Vorlage des Stadtraths wegen Bewilligung von weiteren 2,140,000 M. für die Fortführung der Ar⸗ beiten des Induſtriehafenbaues wird den Bürgerausſchuß in deſſen Sitzung vom Dienſtag, 28. Dezember, Abends ½8 Uhr beginnend, beſchäftigen. * Die hieſigen Kaſernen tragen anläßlich des heutigen Gedenk⸗ kages an die Schlacht bei Nuits Flaggenſchmuck. Verpachtung des Theaterkellers. Unter Vorbehalt münd⸗ licher Begründung hat der Stadtrath folgenden Antrag dem Bürger⸗ ausſchuß unterbreitet.„Verehrlicher Bürgerausſchuß wolle zur Ver⸗ pachtung des Theaterkellers an die Mannheimer Actienbrauerei Löwenkeller mit Wirkung vom 1. Januar 1898 auf die Dauer von füuf Jahren und gegen die jährliche Pachtſumme von Mk, 3500.— die Zuſtimmung ertheilen.“ Ein Gedächtnißtakt des hieſigen Grenadierregimentes 15 heute Vormittag 11 Uhr zur Erinnerung an das Gefecht bei uits am hieſigen Kriegerdenkmal ſtatt. Unter klingendem Spiele zogen die Truppen nach dem Monument am Rheinthor, woſelbſt 215 Oberſt von Zaſtrow eine markige zündende Anſprache hielt, chließend mit einem dreimaligen Hurrah auf Kaiſer Wilhelm II. Die Muſik ſtimmte hierauf die Nationalhymne an, während die Truppen präſentirten. Hiermit hatte die erhebende Gedenkfeier ihren Abſchluß gefunden und das Regiment marſchirte in die Kaſernements zurück. Die Truppen haben heute dienſtfrei. Unſeres Wiſſens iſt es dieſes Jahr das erſte Mal, daß das hieſige Regiment einen derartigen Gedächtnißakt an den für Anſere Soldaten ſo ruhmvoll verlaufenen 18. Dezember 1871 begeht. Wir möchten dem Wunſche Ausdruck geben, daß dieſe, wenn auch beſcheidene, ſo doch ſchöne Erinnerungsfeier alljährlich veranſtaltet wird, Unſere Brüder, welche vor 27 Jahren für das gemeinſame Vaterland geſtritten und geblutet, haben es ſicherlich verdient, daß man den Ehrentag des hieſigen Regiments nicht ſang⸗ und klanglos vorübergehen läßt. Zur Vorbereitung der Hebung des Schraubenboots Blitz, der Rhederei Faßbender gehörig, welches bekanntlich in der Nacht vom Montag zum Dienſtag an der hieſigen Teufelsbrücke geſunken iſt, ſind gegenwärtig Taucher an der Unfallſtelle beſchäftigt. Kunſtperein. Bei der heutigen Verlooſung erhielten den 1. Gewinn(F. Kallmorgen„Auf dem Heimweg“), Herr Paul Giulini, den 2. Gewinn(Anderſen⸗Lundoy„Winter“) Herr nahmen auf M. 1,253,228, die gefammten Ausgaben auf M. 1209,201. Die fortdauernden, alſo regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben ſind um M. 63,000 gewachſen. Als Umlagenprozentſatz ſind wiederum 145 Prozent angenommen.— Mit dem neuen Schuljahr müſſen ſechs weitere Schulſtellen errichtet werden, da die Schülerzahl von 4978 in dieſem Jahre nach den gepflogenen Erhebungen auf 5882 bei Beginn des nächſten Schuljahres anwächſt. Speyer, 17. Dez. Eine ſchwere, aber gerechte Strafe hat das Schöffengericht über die Thäter, welche Anfangs vorigen Monats den Arbeiter Ganweiler durch Meſſerſtiche erheblich verletzten, ver⸗ hängt. Der Haupträdelsführer, ein gewiſſer Thierg, erhielt 1 Jahr Gefängniß und 3 Wochen Haft, ſein Mitſchuldiger Auguſt Schopp 3 Monate Gefängniß und 2 Wochen Haft. Offenbach, 17. Dez. In der letzten Sitzung des Kreisaus⸗ ſchuſſes erhielten drei Gemeinderäthe der Stadt Neu⸗Iſenburg eiue Verwarnung, weil ſie den Gemeinderathsſitzungen fern blieben. Als Grund hierfür gaben ſie an, daß es nicht mehr erlaubt ſei, in den Sitzungen zu rauchen. Straßburg, 17. Dez. Ein Seitenſtück zu der Geſchichte vom falſchen Erzherzog ſpielte ſich vor der hieſigen Strafkammer ab. Auf der Anklagebank ſaß der 40 Jahre alte verheirathete Kaufmann Kurt Blume aus Leipzig, beſchuldigt des Betrugs. Der Angeklagte, der in Amerika gelebt hatte, kehrte ſpäter nach Deutſchland zurück und gründete in Leipzig ein Geſchäft. Damit hatte er aber kein Glück, er gerieth 1895 in Konkurs. Im April 1897 kam er nach Straßburg und wurde durch Zufall mit einer hieſigen Dame be⸗ kannt, der gegenüber er ſich als Arzt ausgab. Zuerſt ſagte er der Dame, er ſei ledig, ſpäter geſtand er zu, daß er verheirathet ſei, fügte aber bei, die Ehe ſei unglücklich, er ſtehe im Scheidungs⸗ prozeſſe und könne durch Chikanen ſeiner Frau augenblicklich ſein Geld nicht beziehen. Da er ſich mit der Dame inzwiſchen verkobt hatte, ſo ſtellte ihm dieſe in Vorausſicht der bevorſtehenden Ver⸗ hetrathung zunächſt einige Hundert Mark zur Verfügung. Inzwi⸗ ſchen hatte Blume ſeinen Wohnort nach Kehl verlegt, unterhielt aber den Verkehr mit der Dame in der bisherigen Weiſe aufrecht. Ihre Erkundigungen nach dem Stande der Scheidung beantwortete er ausweichend. In der Zwiſchenzeit korreſpondirte er fortwährend mit ſeiner Frau und ſchickte ihr des Oefteren Geldbeträge von 40—50 Mk. Von ſeiner Braut erhielt er nach und nach 3000 Mk. Um dieſe Zeit nun erfuhr Blume durch ſeine Frau, daß man ihn im Verdacht habe, er treibe Spionage. Er hatte ſich näml. durch das viele Geld, das er ſehen ließ, und durch ſeinen Verkehr mit Unterofftzieren, denen er häufig Getränke ſpendirt, bei der Kehler Polizei verdächtig gemacht. Blume hielt es daher für angezeigt, auf einige Zeit zu verſchwinden, er reiſte uach Baſel, blieb aber im ſteten brieflichen Verkehr mit der Braut. In Baſel, traf er mit ſeiner Frauzuſammen und beide machten mit dem Gelde, das Blume von der Straßburger Dame erhalten hatte, eine Schweizerreiſe. Nach Beendigung derſelben kehrte Frau Blume nach Leipzig zurück, während ihr Mann ſich nach Triberg begab, wo er verabredungsgemäß mit ſeiner Braut zuſammentraf, die ſich mit ihren Angehörigen dort aufhielt. Von der Dame erhielt er wieder über 3000 M. Nach Ablauf dieſer Zeit kehrte die Dame nach Straß⸗ burg zurück, während Blume ſich wieder nach Baſel begab. Als er am 2. Oktober in Appenweier, wie dies öfter geſchah, mit ſeiner Braut zuſammentraf, wurde er am Bahnhofe an ihrerseite verhaftet. Der Spionageverdacht erwies ſich als Seifenblaſe. Blume verthei⸗ digte ſich mit Ruge und Geſchick. Er räumt ein, geliebt zu haben und noch zu lieben. Er hätte ſeine Eheſcheidung ins Werk geſetzt, wenn nicht die Spionage dazwiſchen gekommen wäre. Nicht um Betrug, ſondern um den Beſitz ſeiner Geliebten ſei es ihm zu thun geweſen. Seine Geliebte, die nach ſeiner Verhaftung Hölzer zum Scheiterhaufen zugetragen, und Blume belaſtet hatte, nahm ſpäter ihre Ausſagen wieder zurück und erklärte unter Eid, ſie fühle ſich nicht betrogen und ſei auch nicht betrogen worden. Der Gerichtshof gab freilich nichts auf dieſe Ausſagen und verurtheilte den Ange⸗ klagten zu 1½ Jahren Gefängniß. Gerichtszeitung. Mannheim, 17. Dez.(Strafkammer III.) Verſitzender: Herr Landgerichts⸗Dir. Zehnter. Vertreter der Großh. Staats⸗ behörde: Herr Staatsanwalt Sebold. 1) Großes Unheil richtete am 28. Mai d. Is. in betrunkenem Zuſtande der 19 Jahre alte Gerber Johann Beiſel von Ziegel⸗ hauſen mit dem Meſſer an. Bei einer aus reinem Uebermuth provo⸗ zirten Rauferei griff er zum Meſſer und ſtach blind darauf los. Der Maurer Theodor Stadler erhielt neben anderen Stichen einen ſolchen, der vom Rücken aus bis in die Bruſthöhle drang. 22 Wochen Wiesbaden, 18. Dez. Der von Vallet des Baſſos iſt geſtorben. »Bern, 18. Dez. Die ſchweizeriſche Handelskammez ſprach ſich mit allen gegen eine Stimme für das Eiſen“ bahnrückkaufsgeſetz aus. »Wien, 18. Dez. Das„Fremdenblatt“ erfährt, de Einberufung der Landtage werde demnäͤchſt erfolgen. Paris, 18. Dez. In Folge des heute Mittag berrſchen den dichten Nebels ſtieß ein Vorortzug der Nordbahn mit einem duus der Ringbahn zuſammen. Mehrere Perſonen wurden verletzt. Bukareſt, 18. Dez. Im Senat wurde die Adreſſe an den Köuig mit großer Mehrheit angenommen. Präſidenk Stourdza ſagte u..: Seit der von Bratiano begründeten Politik ſtehe Rumänien dem Dreibunde, der den allgeme nen Frieden garantirt, ſympatiſch gegenüber, und ebenſo der ruſſtſch⸗ franzöſiſchen Allianz, welche das gleiche Ztel verfolge. Es ſei wichtig, daß Deutſchland, Rußland und Oeſterreich Ungarn in der General der Juſanterie, Orientfrage eine Einigung erzielten, betreffend die Aufrechterhaltung des status quo auf dem Balkan und die Unabhängigkeit der Balkanſtaaten, wie dies Graf Goluchowski ſo klar ausgeführt habe. Rumä⸗ nien gehöre nicht zu den Balkanſtaaten und nehme nicht an den Verwirrungen theil; es gehöre zu der europäiſchen Famill und unterſtütze die Mächte in dem Beſtreben, den Frieden zu erhalten. Der Miniſterpräſident erinnerte zum Schluß an daz Wort Bratiano's, daß Rumänien nur durch einen europäiſchen Umſturz oder durch die Anarchie im Innern bedroht werden könne, und endete mit der Bemerkung: Wir wollen Beides ver⸗ meiden. Athen, 18. Dez. Die griechiſchen Mitglieder der Grenz⸗ regultrungskomm ſion ſind geſtern hierher zurückgekehrt. Die Arbeiten der Kommiſſion mußten wegen der Strenge deß Winters eingeſtellt werden. Literariſches. *Gotthardt's Kochbuch, oder die Kunſt, mit wenig Mitteln geſund und ſchmackhaft zu kochen, von Natalie Gotthardt,(Ver⸗ faſſerin von Gotthardt's Einmachekunſt, eleg. geb. 2 Mk.).(Dresden, Selbſtverlag.) Preis: eleg. geb. M..50. Daſſelbe iſt nach lang⸗ jähriger Praxis herausgegeben, enthält nur vorzügliche, ſelbſterprobte Kochrezepte, iſt leicht faßlich und ſo überſichtlich geſchrieben— alle Zutbaten ſind über jedem Rezept angemerkt,— daß ſelbſt gänzlich Unerfahrene ohne jede Hilfe und ohne die Furcht, eine Speiſe zu verderben, ſchmackhaft danach zu kochen vermögen, weßhalb ſich das Buch vorzüglich zum Selbſtunterricht eignet, Mannheimer Getreide-Wochenbericht vom 18. Dezember. Die auffallendste Erschelnung ist die vollständige Zurückhaltung der ersten Hand in Laplata, deren Grund nunmehr aufgeklärt ist, Durch andauernden Begen wurde der Schnitt verzögert, und in Folge dessen kommen die Zufuhren vom Lande sehr langsam bei und das wenige, das beikommt, ist zur Erfüllung der Januar-Contrakte er⸗ forderlich. Chicago war gegen vor 8 Tage für Weizen per Dezemper 2 ½ cents und per Januar 1% niederer, und die Offerten für Kansag ermüssigten sich um M. 2 die Tonne.— Russland behauptet seine Preise ziemlich unverändert bei schwachem Angebot. Von Norcl⸗ deutschland war das Angebot weniger reichlich bei etwas anziehen- den Preisen, Die Nachfrage für Frankreich war abgeschwächt, Die erstrebte Gleichstellung des Ausnahmetarifs von Norddeutschlaud nach Basel mit Altmünsterol tritt mit 20, ds. in Kraft. Der Absgtz im Allgemeinen war der Jahreszeit entsprechend schwach, Der wWieder abfallende Wasserstand des Rheines haß die erhoffte Wiedereröfnung der Schifflahrt nach Strassburg verhindert, s0 dass Elsass seinen Bedarf durch Bahnbezug von hier decken muss. Roggen war knapp angeboten, aber auch wenig begehrt. Die Notirungen sind ziemlich unverändert. FF — EErrrrrr Emil Schenck und den 3. Gewinn(Pitzner„Zur Ueberfahrt“) lag Stadler an dieſer Wunde krank, er mußte vier Operationen über⸗ Gerste. Brauverste ist sehr fest, da die Vorräthe beim Brauer Herr Lorent Vögel. Das weitere Reſultat der Verlooſung wird ſtehen, wober ihm ſieben Rippen weggeſchnitten wurden und den schwinden. Futte. erste fest. —5 der nächſten Nummer unſeres Blattes(Montag) rechten Arm kann er heute 8 nicht heben. Außerdem hatte Beiſel schwache Nachfrage, bei unverxänderten Preisen, ekannt gegeben. bei jener Gelegenheit auch den Bäcker Stefan Stadler und den Metzger Mais etwas fester. Michgel Brickle, welche Theodor Stadler zu Hilfe eilten, durch Meſſer⸗ Fati 4 Aus dem Grofherzogthum. ſtiche 5 e sind: 175 3 Eberbach, 17. Dez. Die Einverleibung von Neckarwimmers auf eine Gefängnißſtrafe von 2 Jahren onaken, abzüglich 6 bach in die Stabtgemeinde Eberbach, die jedoch nur in Kraft treten] Monate der Unterſuchungshaft. 15 1 1 ſoll, wenn hierſelbſt eine feſte Neckarbrücke zu Stande kommt, wurde 2) Wegen Diebſtahls eines Bords war der 28 Jahre alte Zim⸗ Californier 1 5 923178 don der Gemeindeverſammlung in Neckarwimmersbach und von dem] mermann Mathäus Wiegand von Eppelheim ſchöffengerichtlich zu Nieglaſeſl„ 169—188[5 hieſtigen Bürgerausſchuſſe einſtimmig genehmigt. 1 Woche Gefängniß verurtheilt worden. Seine Berufung gegen dieſes Theodosi 5 172—186 5 Karleruhe, 17. Dez. Einer unglaublich rohen Handlungs⸗ Erkenntniß lautete auf Freifprechung. Sarondka Alter„ 167—172 1 13 i 1 2 2*— 5 7 eee e ee Nae 185 111 Ghe⸗ Tlieater, Kunſt und Wiſſenfchaft. Nälerber. ſ 1 14—106 85 iſe 1 Spieiplan des Großh. Hof⸗ und Nationaltheaters in Neuer Laplata Febr./ März„ 168—166[ eee 995 15 Mannheim in der Zeit vom 19. Dez, bis 26. Dez. Sonntag, 19.: Roggen. Nicolgjeff, 9 pud 10/15„ 1100 8 ee 8 15 1 6 1 5(A)„Der Freiſchütz“. Montag, 20.:(B)„Haus Huckebein“ Mitt⸗ amerikanischer Western„ 110 7 er en e kleinen Aee en 11 0 0 woch, 22.(4) Zum erſten Male.„Die Legende von der heilſgen] Gerste, russische Futtergerste„ 84—86 Kuaben Namens Otto mit. Schon in den erſten Wochen nach der Eliſabeth“. Donnerſtag, 23:(B)„Rüpezahl“,„Tanzſtunde“. Samſtag, Hafer. russischer„ 112—188 8 Heirath hatte das arme Kind unter den Brutalitäten ſeiner Stief; 25.:(Aufgeh. Abonn.) Nachmitiags ½ Ubr:„Hänfel und Gretel“; amerikanischer weisger„ 106 Mutter zu leiden, die ihre mütterlichen Pflichten nur darin zu ſehen] Abends:(5)„Götz von Berlichingen“. Sonntag, 26.:(Aufgeh. Ab. Mais Mired altes M. 74, neues„ 2 ſchien, ßen kleinen Knaben zu mißhandeln. Wie durch Hausbewohner Vorrecht):„Taunhäuſer“. Laplata, Rye terms altes„ 84 wurde, war Otto oft lange Zeit in einem dumpfen und 60 5 e e 10 Pfälzer Weteen M. 21,25—21.50 nſteren Zimmer eingeſchloſſen und im Geſichte grün und blau ge⸗ 1 1 5 109, Dedbr.„ 0 oggen 15.75—16 cicgen 5 wurde 67655 5 Wahrnehmung Naende daß das Kund Gretel“,„Die Puppenfee“, Dienſtag, 21.:„Die verkaufte Braut“. Braugerste, Pfälzer 1 19.25—20.25 per 100 Kilo nicht nur mit der Hand und einem Stock in rückſichtsloſer Weſſe— Donnerſtag, 28.:„Heimg funden“.— Samſtag, 25.„Der flie⸗„rheinhessisch,, 19.50—90.50 0 fer guf den Kopf geſchlagen wurde, ſondern mit einem eiſernen Schür⸗ gende Holländer“.— Sopnieg, 26.„Die Afrikanerin“ ebIm„ Badische„ 18.75—19.25 acken blutende Wunden zugefügt bekam. Die Angeklagte ſcheute Theater in Baden: Mittwoch, 22.:„Hänſel und Gretel“; Bal⸗ Hafer badischer„ 14.25—15.50 ch gar nicht, ſich ihrer traürigen Thaten zu rühmen und dabei zu Hausbewohnern zu äußern:„Das Kind iſt mir ein Dorn im Auge, es muß noch verrecken“. Durch eine gerichtliche Anzeige ward end⸗ lich das unglückliche Kind von ſeiner Peinigerin erlöſt. Es war auch an der Zeit, denn der Knabe trug an allen Körpertheilen die Spuxen ſchwerſter Mißhandzungen und wäre, wenn er denſelben noch eine Zeit lang ausgeſetzt geweſen, ſicher dem Tode entgegen⸗ worden. Die Triebfeder für die Handlungsweiſe der Ange⸗ lagten ſcheint wohl in der Thatſache zu ſuchen zu ſein, daß das dem kleinen Otto angefallene Vermögen vor ihrem Zugriff geſichert war. Der Gerichtshof erachtete nach der Lage der Beweiſe eine ſtrenge aune für angemeſſen und erkannte deshalb auf 1 Jahr Ge⸗ gniß. FKarlsruhe, 17. Dez. Angeſichts der ſteigenden Spekulation in Wirthſchaftsobfekten haben die Stadträthe in den badiſchen Städten, in welchen die Bedürfnißfrage eingeführt iſt, ſich dahin eeinigt, beim Miniſterinm des Innern wegen Aufhebung dieſer Be⸗ chränkung vorſtellig zu werden. Man wird, um dem Vorgehen achdruck zu verſchaffen, die Ankaufs⸗ und Verkaufspreiſe der Wirth⸗ chaftsrealſtäten, welche in den letzten Jahren ihre Veſitzer gewechſelt ſaben, ermitteln und die Verzeichniſſe der Eingabe beifügen. *Karlsruhe, 16, Dez. Vor der hieſigen Strafkammer war am 14. September d. J. die Ehefrau des Wirths Gregor Gartner hier wegen Hehlerei zu einer Zuchthausſtrafe von einem Jahr und zu Ehrverluſt verürtheilt worden. Bei jenem Strafprozeſſe atte es ſich um die bekaunten, von einer Anzahl Metzgerburſchen ver⸗ übten Fleiſchdiebſtähle gehandelt. Die Angeklagte beantragte die Wiederaufnahme des Verfahrens und dieſem Ankrag iſt auch ſtattgegeben worden. Heute ſtand die Anklage gegen Frau Gartner wiederüm por der Strafkammer zur Verhandlung. Auf Grund der ſagw Beweisführung erhielt die Angeklagte zwei Monate Ge⸗ fängniß, falz, Heſlen und Umgebung. Judwigsgafen, 17. Dez. In der Stadtrathsſitzung heute ein Pauſchal⸗Voranſchlag der Stadt pro 1898 bekannt elaufen ſich die muthmaßlichen Geſammt⸗E in⸗ letdivertiſſement. Aus Bayreuth wird der„Muſikwelt“ berichtet, daß Frau Coſima Wagner die Stylbildungsſchule auflöſen will, weil Herr Muſikdirektor Julius Kuieſe, der derzeitige Leiter derſelben, ſich bereits um andere Stellungen beworben habe. Theodor Mommſen hat, wie das„B..“ aus ſehr guter Quelle erfährt, den ihm zum 80. Geburtstag angebotenen Excellenz⸗ titel abgelehnt. Das entſpricht Mommſens prinzipiellem Stand⸗ punkt. Schon vor geraumer Zeit hat er den„Geheimrath“ ausge⸗ ſchlagen. Mommſen iſt nach wie vor ſtolz darauf, nichts weniger und nichts mehr zu ſein als deutſcher Profeſſor. Profeſſor Hermann Grimm, der verdienſtvolle Kunſthiſtoriker der Berliner Univerſität, der einzige Sohn Wilhelm Grimms, feiert am 6. Jauuar k. J. ſeinen ſiebzigſten Geburtstag. Seine zahlreichen Freunde, Verehrer und Schüler bereiten beſondere literariſche und künſtleriſche Ehrungen für den trefflichen Gelehrten vor. Der Stadtrath von Venedig beſchloß angeſichts des Erfolges der zweiten internationalen Kunſtausſtellung eine dritte, vom 22. April bis 31. Oktober 1899, abzuhalten, Die Errichtung eines Wagnertheaters nach Bayreuther Muſter in Paris, in welchem zum erſten Male„Parſifal“ außerhalb Bayreuths gegeben werden ſoll, iſt für das Jahr 1900 geſichert.(2) Atueſte Aachrichten und Eelegramme. (Privat⸗Telegramme des„Geueral⸗ Anzeigers.)“ Berlin, 18. Dez. Das Staatsminiſterium trat heute Vormittag unter dem Vorſitze des Reſchskanzlers Fürſten Hohen⸗ lohe zu einer Sitz ing zuſammen. * Marburg, 18. Dez. Die Uebergabe der Fahnenbänder der Könſgin Maraherita von Italien an das heeſige Jäger⸗ bata llon, welche heute Vo mitiag ſtattfand, iſt gläuzend ver⸗ laufen. Die Fahnenbänder wurden von dem itslieniſchen Milüäxaltachee in Berlin an die Fabne geheftet. 2 5 ten.— Ref. im Prosp.— Zintritt jederzeit. Als paſſende Weihnachtsgeſchenke eignen ſich: Elektriſche Kochapparate, Bügeleiſen, Eigarrenanzünder, trausportable Accumulgtoren für Schlafzimmer⸗ und Treppenbeleuchtung ꝛe, Elektrsche Chrtstzaum-Beleuchtung akren Sr allen Farben Jede weitere Auskunft ertheilen: 51425 Stotz& Cie., P 6, 20, fute Vcteri, Alleinverkauf italieuiſcher Haarhüte à M..50 der renom' mirten Fabrit Boſfa Roeulo& Cie., Tavigliand, 48504 Hehr. Labandter(Inh. James Labandter) (Telephon 630). I1, 1, Gckladen. Zum Eing.-Freiwilligen- u. zum Fähnrichexamen. sowie für Tertia bis.-Prima(.—8. Kl.) von Gymnasien und Realschulen bereitet das Institut Fecht in Karlsruhe(.) vor.— Individueller Unterricht in kleinen Abtheilungen; sorgfältige Aufsicht u. Ver⸗ pflegung.— Seit 1877 erhielten von 482 Geprüften 445 den Be- rechfigungsschein; darunter in 9 Prüfungen je all' seine Angora- und Ziegenfelle beſonders ſchöne Exemplare empfiehlt 483 Adolt Sexauer, U 2, 6, Mannheim, Plankog. Teunich⸗Spezial⸗ Geſchäft. 1 itteln Ver⸗ sden, lang-. vobte alle izlich ſe zu das . tung ist, dolge das Wex. mhber sag zeine Jord- hen- Haud osgtz eder aung inen Di0 auler eeeeen eemeenee eee 97- ze- Die g. Seſte. Geueral-⸗Anzeiger⸗ Mannheim, 19. Dezenderd Amts⸗ und Kreis⸗Verkündigungsblakl. Hekauntmach Ung. Den Schutz der Brief⸗ tauben und den Brief⸗ tauben⸗Verkehr im Kriege betr. (846) Nr. 75,371J. Die Mit⸗ glieder der Brieftaubenvereine Wfeil und Phönix, welche ihre Brieftauben der Militär⸗Ver⸗ waltung zur Verfügung geſtellt haben, genießen für ihre Tauben den beſonderenSchutz desReichs⸗ geſetzes vom 28. Mai 1864, wo⸗ rüber unſere Bekanntmachun vom 24. Juni ds. Js. in Nr 170 des hieſigen General⸗An⸗ zeigers vom 25 Juni ds. Is zu vergleichen iſt. 51578 Zur Zell ſind dieſe Mitglieder die folgenden: A. Vom Brieftauben⸗Verein „Pfeil“: Ludwio Wellenreuther, Bauhof Otto Breig, 8 2, 20, Alexanber Smoll, Seckenheimer⸗ ſtraße 31, Franz Buſch, Kepplerſtraße 28, Karl Stamm, E 5, 9, Georg Settelmeyer, Q 7, 20, Jakob Rau, Mannheim⸗Fabrik⸗ ſtation, Friedrich Biſſinger, T 4, 15, Faanz Dann, 14. Querſtraße, Karl Heller, Langſtraße 65/71, Jakob Safferling, T I, ga, Jean Huber, ER 7, 86. B Nom Brieftauben⸗Verein „Phönix“: Pytlipp Lechleitner, 19. Quer⸗ ſtraße 4, Jakob Wellenreuther, 18. Quer⸗ ſtraße 17, Friedrich Grünewald jr., 13. Querſtraße 67a, Ernſt Geißler, 9. Querſtraße 23, Joſef Kratzmann, Langſtraße 38, Peter Gillet, Meerfeldſtraße 18, Wilhelm Schaefer, 8 3, 6, Friedrich Schroth, 8 4, 18, Anton Wittemann, R 7, 1, Jean Hartmann, I 4, 22, Friedrich Hoffmann, U 5, 21, Rudolf Schmiederer, F 2, 12, Philipp Spieß, J 7, 11, Hermenegildus Maps, Klein⸗ feld 3/6 Nr. 21. Mannheim, 15. Dezbr. 1897. Großh. Bezirksamt Pfiſterer. Aufgebolsverfahren. No, 59956. Durch Ausſchluß⸗ urtheil Großh. Amtsgerichts III Mannheim vom 10. Dezember 1897 wurden alle Rechte dritter Perſonen an der auf Gemarkung Mannheim im Quadrate B 6 gelegenen, von den Grundſtücken 6No. 15, B 6 No. 30/31, B 6 No. 28 einerſeits und B 6 No. 16, B8 6 No. 25, 26, 27 anderſeits begrenzten ſogenannten Gartengaſſe, Lagerbuch der Stadt Mannheim No. 2207 im Flächenmaße von 374 qm, welche in den Grund⸗ und Pfand⸗ bhüchern der Stadtgemeinde Mannheim nicht eingetragen ſind, ſowie ſonſt nicht bekannte dingliche und auf einem Stamm⸗ gut oder Familiengutsverbande beruhenden Rechte der Stabdt⸗ gemeinde Mannheim gegen⸗ über für erloſchen erklärt. Mannheim, 15. Dezbr. 1897. SGerichtsſchreiber Or. Amtsgerichts Stalf. 51542 Bekauntmachung. Die Auguſt Fabris Stiftung dahier betr. Nr. 46148. Aus der Stiftung des am 3. Februar 1885 dahier verſtorbenenPrivatmannsAuguſt Fabris ſollen auf den Todestag des Stifters alljahrlich die Zinſenerträgniſſe zur gleichheit⸗ ichen Vertheilung an vier Familien gelangen und zwar: a, zur einen Hälfte an iſraeli⸗ tiſche Familien, b. zur anderen Hälfte an nicht iſraelktiſche Familien. Anſpruch an die Stiftung haben ſolche Familien, welche ohne ihr Ver⸗ ſchulden in Unglück, Noth und Verarmung gerathen ſind, damit ſie ihren nöthigen Hausſtand wieder einrichten können. Ueher⸗ dies muß das Familienhaupt hier geboren oder 10 Jahre hier anſäſſig ſein. Etwaige Anverwandte des Stifters, auch wenn ſie nicht hier heimathsberechtigt ſind, haben bis zu einem Viertel den Vor⸗ zugsanſpruch auf die Zinſener⸗ tragniſſe. Bewerbungen um Stiftungs⸗ preiſe unter Anſchluß der Be⸗ n ſind ſpäteſtens i u 3. Jannar 189563 bei dem unterzeichneten Verwaltungs⸗ kathe einzureichen. 51557 Mannheim, 11. Dez. 1897. Der Verwaltungsrath der Auguſt Fabris⸗Stiftung. Beck. Lemp. 5 Sekanutmachung. Verſteigerung der Plätze zumßleiſch⸗ verkauf auf den Marktplätzen G 1 und zwiſchen N 6 und 0 6. Zum Verkaufe von Fleiſch und Fleiſchwaaren ſind auf dem Marktplatz G 1 ſechszehn Plätze, auf jenem zwiſchen N6 und 0 6 zwei Plätze beſtimmt. „Die Vergebung dieſer Plätze für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1898 findet am Donnerſtag, den 23. d.., Bormittags 11 uhr, auf hieſigem Rathhauſe im Wege öffentlicher Verſteigerung an den Meiſtbietenden ſtatt. Der Fleiſchverkauf iſt nur an den Hauptmarkttagen Montags, Donnerſtags und Samſtags bezw. auf dem Markt N 6 und 0 6 nur Dienſtags und Freitags ge⸗ ſtattet. Die Bedingungen können in⸗ zwiſchen im Rathhauſe 3. Stock, Zim. Nr. 381, eingeſehen werden. „Es wird bemerkt, daß die Hälfte des Steigerungspreiſes ſofort baar beim Zuſchlage, der Reſt zum Voraus am 1. April 1898 zu bezahlen iſt. „Die Steigerer haben zahlungs⸗ fähige Bürgen zu ſtellen, aus⸗ wärkts wohnende Steigerer haben behördliches Zeugniß über ihre Schianb dh vorzulegen. Manfheim, 10. Dez. 1897. Bürgermeiſteramt. räunig, 51367 Kallenberger. Dankſagung. Von den Kindern des verſtorbenen Herrn Jakob Bürckel hier erhielten wir heute zum ehrenden Andenken an ihre ſeligen Eltern, Herrn Privatmann Jakob Bürckel und Frau Chriſtine Bürckel, geb. Götz, den Betrag von 51529 Eintauſend Mark mit der Beſtimmung, daß dieſe Spende dem diesſ. Geſchenke⸗ fond einverleibt werde und bei eintretendem Nothſtand unter hieſige Bedürftige zur Verthei⸗ lung gelange Wir ſprechen hierdurch den edlen Schenkgebern für die reiche Gabe Namens der damit be⸗ dachten Armenunſernherzlichſten und wärmſten Dank aus. Mannheim, 17. Dezbr. 1897. Armenkommiſſion: Martin. Köbele. Bekanntmachung. Die Abfertigung zollpflich⸗ tiger Poſtſtücke während der Weihnachtsfeiertage betreff. 51556 Wir bringen hiermit zur öffent⸗ lichen Kenntniß, daß das Poſt⸗ zollbureau am 25. und 26. d.., Vormittags von 10—12 Uhr zur Empfangnahme fichtiger Poſtſtücke geöffnet iſt. Mannheim, 17. Dez. 1897. Großh. Hauptzollamt. St. Eliſabethen⸗Perein. Bitte. Armen ſchulpflichtigen Kindern, die am allgemeinen Freuden⸗ und Beſchenkstage ſonſt leer aus⸗ gehen müßten und doch vielfach des Nothwendigſten namentlich in Kleidung für die Winterszeit ermangeln, möchten wir auch dieſes Jahr durch eine Beſcheer⸗ ung und Chriſtbaumfeier eine Weihnachtsfreude bereiten. Gaben zu dieſem Zweck nehmen noch dankbar entgegen die Vorſtands⸗ damen des Vereins und der Unterzeichnete 51474 E. Amann, Kaplan, A 4. 2. Bitte. Der evangeliſche Hilfs⸗ verein der Schwetzinger Vor⸗ ſtadt und des Lindenhofs beabſichtigt auch in dieſem Jahre eine Weihnachts⸗Beſcheerung armer Familien ſeines Bezirks zu veranſtalten. Da es ſich um etwa 130 Familien mit mehr als 400 Kindern handelt, ſo bittet er ſeine Freunde und Wohlthäter der Armen über⸗ haupt ihn auch dieſes Mal durch gütige Zuwendungen von Geld, Nahrungsmitteln und Kleidern(auch getragenen) in den Stand ſetzen zu wollen, ſein Liebeswerk an den Noth⸗ leidenden ausüben zu können. Der unterzeichnete Vorſtand nimmt freundliche Gaben dank; barſt entgegen. 50430 Frau Dir. Hoff, B 6, 20, Frau Dir. Gerbel, Linden⸗ hofplatz 1, Fran Nutzinger, Friedrichs⸗ felderſtr. 5, Frl. Rank, Meerfeldſtr. 1, Frau Ziegler, Traitteur⸗ ſtr, 21, Stadtpfarrer v. Schoepffea, Werderſtr. 7, Weihnachten der Herberge zur Heimath. Hundert Wanderer der Land⸗ ſtraße, rn aller Art wird bei uns ein Beſ ‚ freunde 11 Sachen, S n Gabeu von wol tiefeln, Kleide Fi U 9 ger ſei jeder Geber Einp ewiß. lerberge zur Heimath, Uö5, 12. Der Vorſtand: Schrader, Ahles, Baſſermaun, Mohr, f Egelha Ludwi Bei tmeir, Leinhas, tälin, Bouquet. tachvichtigung erfolgt ig der Gaben. Dankſagung. Zum Andenken an ihre ſeligen Eltern: Herrn Privatmann Jakob Bürckel und deſſen Ehefrau Chriſtine geb Götz haben die einder dem hieſigen Zweig⸗ verein der ev. Guſtav⸗Adolph⸗ Stiftung die Summe von WMierhundert Mark übergeben. 51577 Für dieſe reiche Gabe ſagen wir den Hinterbliebenen herzlichen Dank. Mannheim, 17. Dezbr. 1897. Der Vorſtand des Zweigvereins Ruckhaber. Für füche und Haushalt ein füchtiges Mädchen bei hohem Lohn geſucht. 51492 5 F 8, 10, 8. Stock. Großh. Hadlſche Staats⸗ Eiſenbahnen. Verſteigerung. Am Donnerſtag, 23. Dezbr., Vormittags 11 uhr verſteigern wir in unſerer Land⸗ güterhalle II 51569 Ein Faß Wein, 191 Kg. ſchwer mit einem Inhalt von 153 Liter öffentlich gegen Baarzahlung, wozu Kephabte eingeladen werden. Gr. Güterverwaltung. Bekanntmachung. Nr 7590. Zur Verhütung von Störungen im Bezuge von Gas und Waſſer erſuchen wir unſere verehrlichen Conſumenten, die Gas⸗ und Waſſermeſſer, ſo⸗ wie die Zuführungen zu den⸗ ſelben während der Winter⸗ monate gut zu verwahren und insbeſondere die Kellerladen geſchloſſen zu halten. 50051 Maunheim, im Novbr. 1897 Die Direktion der ſtädt Gas⸗u.Waſſerwerke Bekauntmachung. Auf Antrag der Erben des verſtorbenen Chriſtoph Geigerl, Landwixth in Käferthal, werden am 51426 Mittwoch, 22. Dezbr. 1897, Nachmittags 2 Uhr, im Rathhausſaal zu Käferthal folgendeLiegenſchaften verſteigert: 5 Lgb. No. 378, Grundb. Bd. 9 No. 88, Seite 218 ein einſtöckiges Wohnhaus mit gewölbtem Keller, Scheuer, Stall, Schweineſtälle mit Backhaus ſowie 2 ar 57 ꝗqm Hofraithe u. 1„ 93„ Hausgarten Summa ar 50 qm an der äußeren Wingertsſtraße, einer⸗ ſeits Philipp Heckmann Wwe., anderſeits Johann Freund II. Taxirt zu 5000 Mk. Lgb. 1321. 12 ar 25 qm Acker, 57. Gewann, Mannheimer Ge⸗ markung neben der Korbangel, einerſeits Bernhard Diefenbach, anderſeits Jakob Dick. Taxirt zu 400 Mk. Igb. 1413. 18 ar 2 qm Acker, 64. Gewann, Mannheimer Ge⸗ markung am Riedweg, einerſeits Georg Schüßler, anderſeits Jakob Gleißner. 600 Mk. Taxirt zu Igb. 956. 17 ar 49 qm Acker, Käferthaler Gemarkung, 26. Ge⸗ wann, links des Heddesheimer Weg, einerſeits Joſeph Geiger, anderſeits Peter Bick Wwe. Taxirt zu 1000 Mk. Der Zuſchlag erfolgt, wenn der Anſchlag oder mehr geboten wird. Die näheren Bedingungen können bei dem Unterzeichneten elngeſehen werden. Mannheim⸗Käferthal, den 14. Dezeinber 1897. Der Waiſenrichter: Wolfgang. Danksagung. Zum ehrenden Andenken an ihre ſel. Eltern Jakob Bürckel und Chriſtine geb. Götz erhielt der Guſtav⸗ Adolf Frauen⸗ verein von deren Töchtern die Summe von 51546 Einhundert Mark, wofür herzlichſt dankt Der Vorſtand. Daukſagung. Das evaugel. Rettungshaus für Mädchen hier erhielt folgende Weihnachtsgaben: G. J. G. H. 10., Frau Dr. C. D. 10., Frau J. St. 2., Frau Chr. St. 3., Hr. J. K. 2., Frau Jugen. J. 10., Frau M. St. Wtw. 10 1 2., Frau H. 2., Frl. J. Sch. 2 D, r. O. 8. M, Frau B. M. 5., Frau Hauptl. M. 3., Hr. A. H. 3., Frau E. K. 3., Hr. Komzr. Sch. 5 ., von mehreren Freunden durch Hr. Sch. 25., durch Hr. Chr. G. 15 M, durch Frau Dr D. von Frl. E. R. 20., Fr. R. H. 20., Frau R. B. 8., durch Frau B. M. von Frau Kr. 5., Frau L. L. Wtw. 10 M. Frau W. 2 M. Frl. E. B. 2., Hr. J. G. 3., Hr. Sch. in L. 5., Hr. Stadtpf. S. 5 ., durch Frau L. L. von Hr. H. 5., Frau Sch. 6 M, durch Hr. Kirchenr. Gr. von 2 5 E. M. 10., von Frau C. L. 10 ., von Loge Carl ſar E. 10 ., Frau B. 9 m bwl. Flanell, Frau B. M. 2 Düten Springerle, durch Frau Dr D. von Hr Werth. u. Dr. 18 m Stoff, Hr. L. D. einegröß. Parthie Bleiſtifte, Federn, Federhalter, Bilder, Spiele, Spruchkarten, Hr. W. Sch. 20 Hutzelbrode, 1 Korb Buttergebackenes, Springerle u. Anisplätze, Frau H. K. 14 Harmonika, Schürzen, 6 Hemden, 6 Paar Hoſen und Stoffreſte, Fran Stadpf. S. 1 Körbchen Konfekt, Hr. F. u. N. 4 Jacken und 1 Mantel, Frau W. 1 Korb Aepfel, Frl. Fl. 2 M. Indem wir für dieſe Gaben herzlichen Dank ſagen, beehren wir uns alle Freunde u. Wohl⸗ thäter der Anſtalt zur Chriſtbe⸗ ſcheerung unſerer Kinder auf Donnerſtag, den 23. d.., Abends halb 5 Uhr freund⸗ lichſt einzuladen. 51585 Maunheim, 17. Dezbr. 1897. Der Vorſtand. Laufmädchen 51423 Maalſg Pereude. Kommenden Sonntag, den 19. Dezember, Nachmittags 3 Uhr findet im Caſino⸗Saale eine Chriſt⸗Beſcheerung für unſere ſchulpflichtige Jugend ſtatt, zu welcher die Mitglieder und Freunde unſerer Gemeinde geziemendſt eingeladen werden. 51594 Der Kirchenvorſtand. Bekanntmachung. Den Verkauf ſtädtiſcher Bauplätze in der 1 01 5 Stadterweiterung betr. Nr. 38 922. Die Stadtgemeinde Mannheim läßt am Montag, den 20. Dezember 1897, Nachmittags 3 Uhr, im Rathhaus dahier, II. Stock, Zimmer Nr. 14, nachverzeichnete ſtädtiſche Bauplätze zu Eigenthum öffentlich verſteigern: 1. Tullaſtraße Nr. 15 im Maaße von 468,00 qm 2. 7 1 17* 1 17 468,00 8. 10 1 19 +**1 468,00 4. 5 2 7„ 288,00„ 5. 5 15„ 406,08„ 6. Prinz Wilhelmſtraße„ 15„ 70„ 433,80„ Der Anſchlagspreis beträgt 45 Mark per qm. Klumpenausgebot findet nicht ſtatt. Der Lageplan nebſt Meßurkunden ſowie die Verſteigerungsbedingungen liegen in dies⸗ ſeitiger Regiſtratur zur Einſicht auf. 49994 Manuheim, den 22. November 1897, Stadtrath. Bräunig. Schaum. Bekanntmachung. Den Fortbildungsunterricht betr. Nach s 2 des Geſetzes vom 18. Februar 1874 ſind Eltern, Arbeits⸗ und Lehrherren verpflichtet, die fortbildungsſchul⸗ pflichtigen Kinder, Lehrlinge, Dienſtmädchen u. ſ. w. zur Theil⸗ nahme am Fortbildungsunterrichte anzumelden und ihnen die zum Beſuch desſelben erforderliche Zeit zu gewähren. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbuße bis zu 50 Mark beſträft(Abſ. 2 desſelben). Fortbildungsſchulpflichlige Dienſtmädchen, Lehrlinge u. ſ.., die von Auswärts hierher kommen, ſind fofort anzumelden, ohne Rückſicht darauf, ob dieſelben ſchon in ein feſtes Dienſt⸗ oder Lehrverhältniß gefreten oder nur verſuchs⸗ oder probeweiſe aufgenommen ſind. 51567 Mannheim, im Dezember 1897. 5 Das Rektorat der Volksſchulen: Dr. Sickinger. Frauenarbeitsſcule) Frauenvereins Mannheim. Mit dem 3. Januar 1893 beginnt ein neuer — Lehrkurs im Hand⸗ und Maſchinennähen, Kleivdermachen, Sticken jeder Art, Flicken und Stopfen, Uuterricht im Putzmachen während dieſes Kurſes im Frühjahr, eunſtgewerbliches Zeichnen nach Maßgabe der Theilnahme. Aunieldungen nimmt von heute au bis einſchl. Mittwoch, den 22. ds. Mts, Vormittags, die erſte Lehrerin Fräulein E. Map, in unſerem Schulhaus M 3. 1, während der Schul⸗ ſtunden entgegen und ebenſo nach Eröffnung des Lehrkurſes im Januar k. 8. Jede gewünſchte Auskunft wird dort gern ertheilt Und der Lehrplan uneſitgeltlich abgegeben. Mannheim, den 14. Dezember 1897. 51146 Der Vorſtand. Feuerwehr-Singchor. Unſere diesjährige Weihnachtsfeier findet Sountag, den 26, d. Mts.,(zweiter Feiertag), Abends 7 uhr, im Saale der„Liederkafel K 2, 25 ſtatt. Nachmittags 3 Uhr Kinderbeschseerung, wozu wir ſämmtliche Kameraden des Corps freundl. einladen. Der Vorſtand. Karten für Einzuführende können im„halben Mond“ und bei Kamerad Roſt 8 2, 1 in Empfang genommen werden. Die Kameraden werden gebeten, in Uniformrock und Mütze zu er⸗ ſcheinen. 51497 Verein Kaiserliche Marine Mannheim, PE P. Wir beehren uns ergebenſt auf den Sonntag, den 19. Dezember, Nachmittags 6 uhr und Dieuſtag, den 21. Dezember, Abends 8 uhr im Saalbau ſtattfindenden, durch 24 große(12 qm) Lichtbilder veranſchaulichten Vortrag des Fürſtl. Hofrezitators, Herrn W. Neander aus Hännover, über „Deutſchlands Macht zur See“ aufmerkſam zu machen und bitten um recht zahlreichen Beſuch. Der Vorstand. Eintrittskarten: Reſerv. Platz M..—, ſonſt 50 Pfg., ſind hei Herrn Th. Sohler, p 2, 1, bei Herrn A. Kremer, N 5 Kaufhaus, am Zeitungskiost und an der Kaſſe ½ Stunde vor Beginn zu haben. Schülervorſtellungen ſind bereits mit den verehrl. Rectoraten vereinbart. 51339 Radfahrer-Verein MLANNHEIM. Sonntag, den 2. Jaunar 1898, Abends 7 Uhr, im Caſino, R 1, 1. Weihnachts feier mit hum⸗muſikal. Abendunterhaltung und Tanz wozu unſere verehel. Mitglieder mit ihren Familien, die werthen Damen unſeres Vereins mit ihren Angehörigen, ſowie Freunde und Gönner unſeres Clubs hiermit freundlichſt eingeladen ſind. Karten für Einzuführende ſind Dienſtags u. Freitags Abends im Lokal:„Hotel 3 Glocken“ zu haben; Vorſchläge beliehe man unter genauer Angabe der Adreſſe des Vorzuſchlagen⸗ den baldigſt bei unſerem 1 Schriftführer Herrn C. Ritſert, F 3, 3½ part., oder im„Hotel 3 Gloeken abzugeben. Ohne Karte iſt der Zutritt nicht geſtattet. 51548 Der Vorstand. Vogelzuchtwerein„Canaria“ Mannheim bkale Ausſtelung mit Prämürung. Samſtag, den 18., Sonntag, den 19. und Montag, den 20. Dezember F 3, 13½. Dieſelbe iſt von beſtrenommirten Züchtern beſchickt und kommen Harzer Kanarienhähne nebſt Zuchtweibchen, Zucht⸗ Utenſilien, ſowie Vogelfutter zur Prämirung. Außerdem ſteht den Beſuchern eine große Anzahl Zucht⸗ hahnen und Weibchen, ſowie ausländiſche Sing⸗ und Zler⸗ vögel zum Ankauf verfügbar. 5022 Der Eintrittpreis beträgt 20 Pfg. Goldener Karpfen F 3, 13½. ———— 3 Kirchen⸗Anſagen. Kakholiſche Gemeindt. In der Jeſuitenkirche. Sonntag, den 19. Dezember. 4. Adventſonntag. ½6 Uhr Frühmeſſe. ½7 Uhr heil. Meſſe. 8 Uhr Militärgottesdienſt mit Predigt. ½10 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt.(Predigt und Amt). 11 Uhr hl. Meſſe. 2 Uhr Chriſtenlehre. ½8 Uhr Adventsandacht. 25 In der Schulkirche. 8 Uhr Gottesdienſt für die Schüler der Mittelſchulen mit gemeinſchaftl. hl. Kommu⸗ nion. 9 Uhr Kindergottesdienſt. Untere kath. Pfarrei. Sonntag, den 19. Dezember. 4. Adventſonntag. 6 Uhr Frühmeſſe“ 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt. ½10 Uhr Predigt, nachher Amt. 11 Uhr hl. Meſſe. /2 Uhr Cheiſtenlehre für die Knaben der 2 letzten Jahre. 8 Uhr Advents⸗Andacht. ½5 Uhr Verſamm⸗ dauſt des kathol. Dienſtbotenvereins mit Vortrag und An⸗ acht. NIB Die Kollekte nach der 8 Uhr Meſſe und dem Amte iſt für arme Theologieſtudirende beſtimmt. An den 1 iſt jeden Morgen von ½7 Uhr an Beichtge⸗ egenheit. Kath. Bürgerhoſpital. Sonntag, den 19. Dezember. 7 Uhr heil. Meſſe. Halb 9 Uhr Singmeſſe mit Predigt: 4 Uhr Advents⸗Andacht Laurentiuskirche(Neckarvorſtadt). Sonntag, 19. Morgens 6 Uhr an Belcht. 7 Uhr Frühmeſſe. Halb 9 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt. Halb 10 Uhr Predigt und Amk. 2 Uhr Chriſtenlehre. Halb 3 Uhr Adventsandacht. Dez. Von Süddeutsche Bank Telephon Nr. 250, Eröffnung von laufenden Wechnungen mit und ohne OCreditgewährung. Provisionsfreie Check- Rechnungen und Annahme der Baareinlagen. ammahme von Werthpapieren zur Aufbe⸗ Wwahrung in verschlossenem und azur Verwaltung in offenem Zustande. Vexrmiethung von Presorfüchern unter Selbst⸗ verschluss der Miether in feuerfestem Mewölbe. An- und Verkauf von Werthpapieren, sowie Ausführung von Börsena uflträgen an der Mann- heimer und allen auswärtigen Börsen. 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