Mannheimer der Stadt Maunheim und Umgebung. 109. Jahrgang. Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Geleſeuſte und verbreilellle Jeilung in Mauuhtim und Amgegend. (NX 0 Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der 9 Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ Verautworklich: für den politiſchen u. allg. Theil! Eruſt Otto Hopp. ür den lokalen und prov. Th (Maunheimer Volksblatt.) eil Ernſt Müller. für den Juſeratentheil: druckerei, (Erſte Maunnheimer Typograph. Anſtalt.) (Das„Manunheimer Journal“ iſt Eigenthum des kacholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Maunheim. E 6, 2 Nontag, 9. Januar 1399. (Gelephon⸗Ar. 218.) Tel Ab 5 f ˖ 5 ee Gsbiſche Loksezeltteng In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2870. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poftauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die 1 Einzel⸗Nummern? g. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 Nr. 9. DDDDDD 5 Eine Wahlrechtsreform. Zur Eindämmung der ſozialdemolratiſchen Hochfluth, die alle auf dem Boden der heute gültigen Geſetze ſtehenden Bürger ihrer Rechte zu berauben droht, hat man, wie früher ſchon einmal kurg gemeldet, in der ſächſiſchen Großſtadt Chemnitz beſondere 1 Einrichtungen zu treffen beliebt. In gemeinſchaftlicher Sitzung der beiden ſtädtiſchen Collegien hat man dort eine Reform des Wahlrechtes beſchloſſen, welche auf einer Gliederung der Wähler nach Berufsſtänden beruht. Das königlich ſächſiſche Mini⸗ —ſierium des Innern hat ſeine Genehmigung dazu ertheilt und dfieſe Anordnung beſtätigt, von dem richtigen Grundſatze aus⸗ gehend, daß ein Verſuch, auch wenn er mißlänge oder ſich nicht bewähre, die Stadt Chemnitz nicht weſentlich ſchädigen werde. Von großem Werth kann aber dieſer Vecſuch für die großen Induſtriemittelpunkte werden, wo die Arbeiter als Sozialdemo⸗ kraten die politiſche Macht völlig an ſich reißen und die Nicht⸗ ſozialdemokraten zu terroriſiren, zu boykottiren und ſchließlich zu entrechten drohen. Speziell in Chemnitz war das Zuſtandekommen einer ſozial⸗ demokratiſchen Mehrheit im Stadtverordnetenkollegium zu er⸗ warten, da dieſer Ort durchaus eine Fabrikſtadt iſt; und da bei den Wahlen daſelbſt die Maſſen den Ausſchlag gaben, ſtand zu befürchten, daß diejenigen Bürger, die durch ihre Intel⸗ igenz und Steuerkraft das Meiſte zum gedeihlichen „Emporblühen der Stadt beigetragen hatten, einfach aus politiſchen Gründen bei Seite geſchoben und majoriſirt würden. — Nach der neuen Ordnung des Wahlrechts wird nun die Wähler⸗ im ſchaft in fünf Abtheilungen gegliedert: 7. 1) in eine„Allgemeine Abtheilung“, die durch Diejenigen gebildet wird, welche einer der folgenden vier Abtheilungen nicht angehören, 2) in den„Arbeiterſtand“, der aus Denjenigen gebildet wird, die der Alters⸗ und Indaliditäts⸗Verſicherungspflicht rengee e 10 AUnterliegen, 3) in den Beamken⸗ und Gelehrtenſtand“(Aerzte, Beamte, 3% öffentliche und private, aktive und in Ruheſtand verſetzte, Geiſt⸗ liche, Lehrer, Rechtsanwälte), offen 4) in den„Gewerbeſtand“, den diejenigen Bürger bilden, 9 5 ö welche ein Geſchäft beſitzen oder ein Gewerbe betreiben, ohne als Inhaber derſelben im Handelsregiſter eingetragen zu ſein, ſowie die Obermeiſter der Innungen, und 5) in den„Handelsſtand“ im Sinne des Handelsgeſetz⸗ ouchs. Ferner wählen in der fünften Abtheilung alle Diejenigen, bwelche nicht zu einer der Abtheilungen 2 bis 5 gehören, ſoweit ſie ein Einkommen von über 2500 verſteuern. neun und der Mittelſtand zwölf Stadtverordnetenſitze (von 57). Das neue Wahlregulativ, welches Anfang künftigen FJahres in Geltung treten ſoll, iſt in der Bewohnerſchaft— natürlich mit Ausnahme der Sozialdemokratie— günſtig auf⸗ genommen worden. Die ſtädtiſchen Wahlen werden dort künftig . einen ganz anderen Charakter annehmen, die vielen Gehäſſig⸗ keiten, das Hetzen und Agitiren, wird auf kleinere Kreiſe be⸗ ſchränkt oder ganz wegfallen und die ſtädtiſche Wahl wird ihres Charakters als politiſche Wahl bahn entkleidet. —— Wir würden letzteres als einen großen und wirklichen Fort⸗ 8 ſchritt begrüßen; denn für die ſtädtiſchen Wahlen ſollte nicht die „politiſche Stellungnahme, ſondern die Perſönlichkeit und die Her Frage den Ausſchlag geben: iſt der Mann nach ſeinem Wiſſen und Können ein geeigneter Vertreter, iſt er leiſtungsfähig, iſt er der rechte Mann am Platze Die Chemnitzer Probe dürfte darum auch für die Induſtrie⸗ fladt Mannheim von Intereſſe ſein. 3— 5— 6 Die Sozialpolitir im Jahre 1898 Im Abendblatte der Frankfurter Zeitung“ vom 5. d. Mts. iln fan leitender Stelle zu leſen: „So ſteril wie im letzten Jahre iſt die deutſche Sozial⸗ politik ſchon lange nicht mehr geweſen. Nicht ein einziges ihrer 8bl Spezialgebiete iſt gepflegt worden, Anfang und Ausgang des Jahres fanden die deutſche Sozialpolitik auf demſelben Punkte 3 55 poſitives Schaffen in Betracht kommt.“ nd weiter: a in einem Jahre auf einem Gebiete nicht wenkger als nichts geſchehen kann, dürfte das verfloſſene Jahr den kieſſten Stand der deutſchen Sozialgolitik dargeſtellt haben. Angeſichts ſolcher Behauptungen mag hier nach der„Berl. Corr.“ ein kurzer Ueberblick über diejenigen ſozialpolitiſchen Auf⸗ gaben Raum finden, die im verfloſſenen Jahre vorzugsweiſe durch die Arbeiten des Reichsamts des Innern gefördert und theilweiſe zum Abſchluß gebracht worden ſind. In erſter Linie iſt hier auf die in Angriff genommene Ne⸗ form der Arbeiterverſicherung hinzuweiſen. In der Novelle zur Invalidenverſicherung iſt eine ſtattliche Reihe von Punkten vorgeſehen, die unmittelbar und weſentlich die Lage der Verſicherten günſtiger geſtalten. Dahin gehört vor Allem die eingehendere Würdigung der einzelnen Fälle, die durch örtliche Rentenſtellen unter Mitwirkung von Beiſitzern aus dem Stande der Arbeitgeber und der Verſicherten ſowie in geeigneten Fällen nach mündlicher Verhandlung mit dem Rentenſucher und den ſeinen Zuſtand begutachtenden Aerzten herbeigeführt werden ſoll. Dazu kommt eine beträchtlich höhere Bemeſſung der Invalidenrenten für die ſchon nach kurzer Beitragsleiſtung in den Genuß einer Rente eintretenden Verſicherten— zur Zeit alſo für die Geſemmtheit derjenigen Perſonen, die eine In⸗ validenrente erlangen; ferner Erweiterungen des Kreiſes der Verſicherten, Hinzufügung einer höheren Lohnklaſſe mit größeren Rentenbezügen, Verkürzung der Wartezeit, Erweiterung der Bei⸗ tragserſtattungen, weitergehende Zulaſfung der Kumulfrung von Inpalidenrente mit Unfallrenten, Penſionen u. ſ.., Milderung der Formvorſchriften für die Einlegung von Rechtsmitteln. Die Abſicht, der arbeitenden Pevölkerung diejenigen Vor⸗ theile zuzuwenden, welche in der 1896 dem Reichstag vorgelegten damals aber nicht zu Stunde gekommenen Novelle zu den Unfall⸗ verſicherungsgeſetzen in Ausſicht genommen waren, beſteht auch gegenwärtig noch. Es hat nur davon Abſtand genommen werden müſſen, dieſen Entwurf ſchon in der diesjährigen Tagung dem Reichstag vorzulegen, weil die Reviſion des Invaliditäts⸗ und Altersverſicherungsgeſetzes als die dringlichere Aufgabe angeſehen werden mußte, und es im Hinblick auf die verfügbaren Arbeits⸗ kräfte, namentlich aber auch auf die ſonſtige Belaſtung des Reichstags ausgeſchloſſen iſt, zwei ſo umfangreiche Geſetz⸗ entwürfe in einem Winter zur Berathung zu ſtellen. Die Ende 1897 eingeleitete Erhebung über die gewerbliche Kinderarbeit außerhalb der Fabuken und der dieſen gleich⸗ geſtellten Anlagen iſt im verfloffenen Jahre zur Ausführung ge⸗ langt. Ihre Reſultate werden zur Zeit bearbeitet. Die Abſtellung der dabei zu Tage tretenden Mißſtände wird mit allem Nach⸗ druck verfolgt werden. Eine weitere wichtige Erhebung iſt inſofern veranlaßt, als die mit der Beſchäftigung verheiratheter Frauen in Fabriken zuſammenhängenden Fragen von den Gewerbeaufſichtsbeamten in ihren Berichten für das Jahr 1899 einer eingehenden Erörte⸗ rung unterzogen werden ſollen. Eine weſentliche Verſtärkung des Arbeiterſchutzes brachte die Verordnung über die Beſchäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern in Ziegeleien vom 18. Oktober v. Is. Wenn in der Preſſe hier und da gegentheilige Anſicht vertreten iſt, ſo ſteht dieſelbe zu den Urſachen in ſchärfſtem Widerſpruche. Sodann ſteht die Einbringung eines Geſetzentwurfs bevor, welcher eine Beſſerung der Arbeitsverhältniſſe in der Kleider⸗ und Wäſchekonfektion und den Schutz der Angeſtellten in offenen Läden vor Gefahren für Geſundheit und Sittlichkeit bezweckt. Auf dem Gebiete des hygieniſchen Arbeiterſchutzes(§ 120e der Gewerbeordnung) iſt eine vielſeitige Thätigkeit entfaltet worden. Zur Verhütung von Bleivergiftungen bei der Fabri⸗ kation elektriſcher Akkumulatoren iſt die Bekanntmachung vom 11. Mai 1898 erlaſſen worden. Die techniſch ſchwierigen und zeitraubenden Unterſuchungen zur Frage der Milzbrand⸗ bekämpfung in Roßhaarſpinnereien ſowie in Bürſten⸗ und Pinſelmachereien ſind ſoweit gefördert worden, daß ein auf dem Prinzip der Desinfektionspflichtigkeit ausländiſcher Rohmate⸗ rialien beruhender Entwurf von Schutzvorſchriften dem Bun⸗ desrath vorgelegt werden konnte. Die Beſchlußfaſſung darüber wird vorausſichtlich in aller Kürze erfolgen. Ferner ſind im Reichsamt des Innern Entwürfe von Schutzvorſchriften, betr. die Einrichtung und den Belrieb von Thomasſchlackenmühlen einerſeits und von Zinkhütten andererſeits, ausgearbeitet, welche demnächſt dem Bundesrath zugehen werden. Der Erlaß von Vorſchriften für Gummifabriken zum Schutze der Arbeiter gegen die ſchädliche Einwirkung von Schwefelkohlenſtoff iſt in Vor⸗ bereitung. Alle dieſe Maßnahmen, die, um eine wefentliche Verbeſſe⸗ rung der geſundheitlichen Verhältniſſe in den bezeichneten Be⸗ trieben herbeizuführen, den Unternehmern nicht unerhebliche Be⸗ ſchränkungen und Laften auferlegen, werden des mannigfachen Widerſpruchs der Arbeitgeber ungeachtet mit Nachdruck zur Durchführung gebracht. 2 Die umfangreichen Arbeiten zur Reviſton der Seemanns⸗ ordnung ſind im verfloſſenen Jahre ſoweit gefördert worden, daß die Ausarbeitung einer auf arbeiterfreundlichem Boden ſtehenden Vorlage nahezu abgeſchloſſen iſt. Schließlich mögen hier noch die Arbeiten Erwähnung finden, die dem Reichsamt des Innern aus der Mitwirkung bei den der Kommiſſion für Arbeiterſtatiſtik obliegenden Aufgaben er⸗ wachſen. Dieſe hat im Laufe des Jahres die Erhebungen über die Arbeitsverhältniſſe in den Getreidemühlen zum Abſchluß ge⸗ bracht. Auf Grund des von ihm ausgearbeiteten Berichts werden nunmehr die erforderlichen Vorſchläge aufzuſtellen ſein. Die Ex⸗ hebungen der Kommiſſion über die Verhältniſſe im Gaſt⸗ und Schankwirthſchaftsgewerbe haben mit der mündlichen Ver⸗ nehmung einer großen Zahl von Auskunftsperſonen vor Kurzem ihren Abſchluß gefunden. Sobald der von der Kommiſſion zu erſtattende Bericht vorliegt, wird auch zur Beſeitigung der auf dieſem Gebiete beſtehenden Mißſtände das Erforderliche zu ge⸗ ſchehen haben. Die vorſtehenden Darlegungen dürften geeignet ſein, die völlige Haltloſigkeit der von der„Frankfurter Zeitung“ an der des Reichsamts des Innern geübten Kritik zu er⸗ weiſen. e Der Grund der ſpaniſchen Flotteniederlage. Die Offiziere unſeres kleinen Kreuzers„Geier“ haben mit Erlaubniß des amerikaniſchen Admirals Sampſon die in der Seeſchlacht von Santiago de Cuba zerſtörten Wracks der ſpa⸗ niſchen Kriegsſchiffe beſichtigt und dabei eine Maſſe intereſſanter Wahrnehmungen gemacht, welche der Kommandant des Kreuzers Korvettenkapitän Jacobſen, an das Oberkommando der Marine eingereicht hat. Man hat ſich in Marinekreiſen ſehr darüber ge⸗ wundert, daß die ſpaniſchen Kriegsſchiffe, die doch eine viel größere Geſchwindigkeit als faſt alle amerikaniſchen hatten, den letzteren nicht entkommen ſind. Korvettenkapitän Jacobſen ſagt darüber Folgendes: Abgeſehen davon, daß die Schiffe des ſpa⸗ niſchen Geſchwaders ſeik langer Zeit keine Bodenreinigung vor⸗ genommen hatten, lagen ſie noch anderthalb Monat im Hafen von Santiago. Dies genügte, um einen ſtarken Bodenanfatz hervorzubringen. So gingen denn die Kreuzer„Maria Thereſo“, „Oquendo“ und„Vizcaya“, die in allen offiziellen Büchern mit mindeſtens 18,5 Seemeilen Geſchwindigkeit verzeichnet ſind, urit böchſtens 10 bis 12 Seemeilen Fahrt in die Schkacht und „Criſtobal Colon“, welches als neueſtes Schiff 20 Seemeilen laufen ſollte, erreichte als größte Geſchwindigkeit 13,7 See⸗ meilen. Kein Wunder, daß unter ſolchen für die Spanier un⸗ günſtigen Verhältniſſen, wo nicht allein das Perſonal unus⸗ gebildet und durch die lange Unthätigkeit phyſifch und moraliſch gelähmt war, ſondern auch die Schiffe thatſächlich unterlegen waren an Zahl, Geſchwindigkeit und Gefechtsſtärke, der Sieg der ein leichter war und mit geringen Opfern erkguft wurde, Nationalliberaler Parteitag der Pfalz. Xx. Neuſtadt a.., 8. Jan. Der heute hier abgehaltene nationalliberale Parteitag der falz war reich beſucht, der Verlauf ein recht erfreulicher und für die Zukunft der Partei piel verſprechender. Den Vorſitz führte Herr Oberlandes⸗ gerichtsrath Berü nings⸗Landau. Derſelbe widmete zunächſt dem Fürſten Bismarck einen herzlichen Nachruf und erklärte, daß es felbſt⸗ verſtändlich ſei, daß des großen Mannes bei allen künftigen national⸗ liberalen Verſammlungen in der Pfalz ehrend gedacht werden müffe. Herr Brünings trat ſodann der in einigen Blättern gebrachten Mit⸗ theilung entgegen, daß der Parteitag desshalb mehrfach vertagt worden ſei, weil die nationalliberale Partei in mehrere Sager geſpalten ſei. Die Vertagung ſei lediglich aus Gründen der Zweckmäßigkeit erfolgt. Redner erſtattete ſodann den Bericht über die Thätigkeit des Vorſtandes bei den Reichstagswahlen. Der Vorſtand ſei ſich darin einig geweſen, daß das Volkswohl eine energiſche Förderung der wirthſchaftlichen Intereſſen verlange. Er war beſtrebt, die Intereſſen auszugleichen, den Frieden wieder herzuſtellen. Der Vorſtand ſei ſich ferner darüber einig geweſen, daß im Hinblick auf die mißliche Lage der Landwirth⸗ ſchaft und des geſammten Mittelſtandes der Staat ſeine ganze und energiſche Fürſorge der Hebung dieſer Erwerbsſtände zuwenden müſſe. ſelhſtverſtändlich ohne Schävigung der andern Faktoren des Erwerbs⸗ lebens. Ferner war ſich der Vorſtand darüber klar, daß er ſuchen müſſe, die damals herrſchende Unzufriedenheit und Erregung zu dämpfen, um die Wahlſchlacht im Berain mit dem Bunde der Land⸗ wirihe ſchlagen zu können. Redner theilt mit, daß Herr Lucke beim Bunde der Landwirthe einen Beſchluß durchgeſetzt habe, daß der Bund nur diejenigen unter⸗ ſtützen werde, welche nicht der nationalliberalen Partei b Reichstagsabgeordneter Fitz erklärt, daß ein ſolcher Beſchluß ni gefaßt worden ſei.(Zwiſchenruf: Lucke iſt zu Allem fähig!) Bri nings entgegnet, daß ihm die Mittheilung von einer Seite geworden ſei, der er Glauben ſchenſen mußte. Wenn der Beſchluß nicht gefaßt worden ſei, ſo beſcheide er ſich. Nedner beſprach noch die Koalftion des Zentrums und der Sozialdemokraten in der Pfalz bei den Reichstags⸗ wahlen. Er erinnere ſich mit großem Vergnügen daran, daß ſelbſt bewährte Anhänger des Zentrums ihren Abſchen ausgeſprochen haben itber dieſen Vorgang, welcher das Jentrum als Stütze von Thron unß Altar trefflich illuſtrire. Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Deinhardt ſprach ber dem neuen Reichstag und insbeſondere über die neue nationalliberale Reichs⸗ tagsfraktion. Er ſei von vornherein ſich bewußt geweſen, daß es ſchwen ſein werde, in der neuen Fraktion eine Verſtändigung herbeizuführen Dieſe Verſtändigung ſei aber erfreulicherweiſe völlig gelungen. den Ausfall der Reichstagswahl habe der wirthſchaftlich rechts ſtehends Theil der Nationalliberalen eine Verſtärkung erfahren, während früher der linke Flügel ausſchlaggebend war. Es iſt gelungen, eine Ver⸗ ſtändigung zwiſchn beiden Zweigen in vollem Maße herbeizuführen ſodoß beide Theile mit neuer Freude und neuem Muthe zuſammen ärbeiten können auf dem Boden des nationalliberalen Programm (Bravo.) Herr Dr. Deinharde ſagte ferner aus, daß es auf⸗ fallend geweſen ſei, in der Thronrede nichts von dem bedeutſamſten Ereigniſſe des Jahres, dem Hinſcheiden Bismarcks, zu hören,(Sehr gut.) Es ſei dies um ſo ſchmerzlicher aufgefallen, als man in der Thronrede ſo viel kleine Sachen erwähnt habe. Wenn auch die Kafſer⸗ reiſe nach Paläſtina unſer Anſehen im Orient erhöht habe, ſo müſſe man ſich doch hüten, dieſe Reiſe als eine Großthat hinzuſtellen. Din auswärtige Politit liege jetzt in begabteren Händen als früher. Dir „„ 3 General Anzeiger) Malilßeim 9 Fanſar atesd des Herrn Baſſermann habe im Allgemefnen die zur Zeit in der Fraktion über die einzelnen Fragen herrſchende Stimmung wiedergeſpiegelt. Redner beſprach zum Schluß noch die Weinſteuer⸗ frage und fügte hinzu, daß die Partei ſtets für alle nationalen Bedürf⸗ 1 Ae aus leberzeugung eintreten werde, während man Hern Zentrum immer erſt fragen müſſe: Wa 82“% ürmiſcher Beifalf) ſt frag ſſe:„Was koſt'?“(Stürmiſcher Herr Dr. Bürklin war bei Beginn des Reichstages einige Tage in Berlin, um ſich über den Gang der Dinge in der neuen Feallion zu informiren. Er ſei zagenden Herzens nach Berlin gereiſt, aber in freudiger Stimmung zurückgekehrt. Seine Beſorgniſſe ſeien voll⸗ Zändig zerſtreut. In der nakionalliberalen Fraktion herrſche der Geiſt der Verſöhnung, des Friedens und des gegenſeitigen Entgegenkommens. Er blickte froh in die Zukunft. Die nationale Schwenkung des Zen⸗ trums ſei erfreulich, jedoch müſſe die nationalliberale Partei darauf achten, daß das Zentrum nicht allerlei Contrebande, wie die Bedroh⸗ ung der Gewiſſensfreiheit und der Freiheit der Wiſſenſchaft ins Haus ſchmuggle. Was den Kampf gegen die Sozialdemokratie anbelange, ſo dürfe derſelbe nicht nur mit regreſſtven Maßregeln erfolgen, ſon⸗ dern auch durch den Ausbau der Sozialgeſetzgebung. Der national⸗ liherale Elatsredner, Herr Baſſermann, habe mit Nachdruck hervor⸗ gehoben, daß die nationalliberale Partei ſtets auf dem Boden des Ausbaues der Sozialgeſetzgebung geſtanden, es gehe nur zu langſam borpärts. Was man unter„ſchnell vorwärts“ oder unter„zu lang⸗ ſam“ verſteht, das ſind ſehr difficile Fragen. Wir ſollten uns vor einem allzuraſchen Vorwärtsſchreiten hüten, wie vor einem zu lang⸗ ſamen Tempo. Aber Eile mit Weile. Er erlaube ſich, dieſen Wunſch den Herrn Reichstagsabgeordneten an das Herz zu legen. Die nationalliberale Partei dürfe aber über den nationalen Ge⸗ ſichtspunkten auch das Liberale nicht vergeſſen, ſie müſſe freiſinnig ſein, die Augen vor den Zeichen der Zeit nicht verſchließen, einem mäßigen Fortſchritt huldigen, ſie müſſe freimüthig ſein, ſowohl nach oben wie nach unten, ſie müſſe immer der Induſtrie und der Land⸗ wirthſchaft geben, was ihnen gehört. 0 das Seine! Bei der Frage der Schaffung der Organiſation wurde recht leb⸗ haft das Verhältniß zu dem Bunde der Landwirthe erörtert. Reichs⸗ tagsabgeordneter Gander erklärt, daß der Bund der Landwirthe in der Pfalz nur nationalliberal ſein könne. Man könne den Bund der Landwirthe innerhalb der nationalliberalen Partei ganz ruhig ſeine Wege gehen laſſen. Man kann ein Mitglied des Bundes der Jand⸗ wirthe ſein, und doch bis auf die Knochen nationalliberal. Herr Rechtsanwalt Platz von Zweibrücken führt aus, man ſolle den Pfälzer Bauern ihren nationalliberalen Rock und ihr bauern⸗ büudleriſches Hemd laſſen. Landwirth Keller von Lauterecken tritt für den Bund der Landwirthe ein. Landtagsabgeordneter Schmitt von Reichenbach:„Es gab eine Zeit, da iſt der Gedanke, daß jeder Arbeiter ſeines Lohnes werth iſt, vergeſſen wordeu. Das war in der Aera Caprivi. Der Gedauke wurde vergeſſen von der Regierung und von einzelnen Parteien. Derartige Vorkommniſſe ſind in der gegenwärtigen Legislaturperiode des Reichstages nicht möglich. Die nationalliberale Partei muß ſich auf den wirthſchaftlichen Stand⸗ punkt ſtellen, den Fürſt Bismarck ſeiner Zeit eingenommen: die Soli⸗ darität der einzelnen Berufsklafſen.(Bravo.) Herr Kuhn⸗Grünſtadt theilt mit, daß in ſeinem Kanton eine Einigung zwiſchen dem Bund der Landwirthe und der national⸗ liberalen Partei erfolgt ſei. Die weitere Debatte iſt von keinem Belang. Der Vorſitzende ſchloß die Verſammlung mit der Auf⸗ die Jugend der Pfalz mehr zur politiſchen Arbeit heran⸗ zuziehen, Ausweiſungen ruſſiſcher Arbeiteriunen aus Berlin. Dieſe von demokratiſcher Seite unnöthiger Weiſe als eine gegen Rußland gerichtete feindliche Maßregel aufgebauſchte Angelegenheit wird von Berliner Blättern jetzt näher beleuchtet. Es heißt: Seit einigen Jahren ſind in gewiſſen Hauptſtraßen Berlins kleine Cigaretten⸗ geſchäfte in ziemlicher Anzahl aufgemacht worden, die ihren gewinn⸗ bringendſten Abſatz unter der heranwachſenden Jugend ſuchen und finden. Gründer dieſer Eigarettengeſchäfte ſind ruſſiſche Staats⸗ angehörige. Um über billigere Arbeitskräfte zu verfügen, haben dieſe Leute ſich, je nachdem ihr Geſchäft ging, Mädchen aus Galizien und Rußland nachkommen laſſen. Dieſe Zuwanderung der Cigaretten⸗ ſpekulanten wie ihrer Arbeiterinnen wird Niemand als eine er⸗ wünſchte betrachten können, auch die freiſinnigſten Cigarrenhändler nicht, die darin eine unbequeme vielleicht gar unlautere Concurrenz erblicken. Es iſt durchaus gerechtfertigt, wenn die Polizei ſcharfe 8 übt und wo es ihr zweckmäßig erſcheint, Ausweiſungen vorfügt, Neue Dampferverbindungen. Die Hamburg⸗Amerika⸗Linie wird künftig alle zehn Tage einen erſtklaſſtigen Dampfer über Antwerpen nach Montreal, Canada, abgehen laſſen. Der Bremer Lloyd ſchloß mit Amerika einen Vertrag ab, wonach die deutſch⸗oſtafrikaniſche Dampferlinie vom Februar an in den Häfen der italieniſchen Somaliküſte, Mogadiſchu und Merke, anlegt. „Was thut der Deutſche nicht für Geld?“ Eines der erſten Kopenhagener Blätter, die„Nationaltidende“, teilt mit, daß eine bekannte Hamburger Ausfuhrſirma das„Herz eines däniſchen Kunden habe rühren wollen“, und zwar durch die Zuſendung einer Neujahrskarte mit einem däniſchen Spruch und mit einer däniſchen Fahne. Das Gebahren der Herren Blell und Jakobi iſt alſo noch übertrumpft in ſeiner ganzen Kläglichkeit. Wie ein derartig würdeloſes Benehmen von den nen beurteilt wird, das zeigt die„Nationaltidende“ ſelbſt, indem ſie ihrer Mittheilung, augenſcheinlich von berechtigtem Ekel dicetirt, die Ueberſchrift vor⸗ ſetzen:„Kvad 1155 Pysken ikke for Penge?“ d..: Was thut der Eine neue franzöſiſche Ligs. Die neue„Liga pour la patrie frangaise“ ſcheint den Bedürfniſſen der Lage keineswegs zu entſprechen. Man meldet nämlich die Gründung einer neuen Liga, die den Namen Natio⸗ nale Vereinigung, Union nationale, führen foll. Das Pro⸗ gramm dieſer neuen Liga beſtimmt, daß man die Entſcheidung des Kaſſationshofes ohne Vorbehalt annehmen und gegen die Anſchauungen kämpfen ſoll, die Frankreich ſpalten, indem einer gewiſſen Kategorie von Bürgern die Gleichheit vor dem Recht beſtritten werde. Dieſe Liga will ebenfalls gegen die kämpfen, welche das nationale Heer vor dem Ausland ſchwächen, indem ſie den Grundſatz der Mannszucht im Heere untergraben. Endlich predigt die neue Liga Beruhigung und Verſöhnung unter den Bürgern. Der Liga ſind, wie es heißt, Politiker, Mitglieder des Inſtituts,Univerſitätslehrer, Gewerbetreibende und Leute aus der Handelswelt beigetreten. Ein Brief Zolas. Der ſchon gemeldete Brief Zolas an ſeinen Vertheidiger Labori enthält im Weſentlichen Folgendes:„Der Sieg ſcheint mir nunmehr ſicher. Aber ich bin überzeugt, daß die Partei der Banditen bis zum letzten Augenblick Alles daran ſetzen wird, um der Gerechtigkeit Schwierigkeiten zu bereiten. Der heldenhafte Picquart ſcheint Dank Ihren Anſtrengungen gerettet zu ſein, nun werden Urbain Gohier und Reinach verfolgt werden, und ſogar am Vorabend der Freiſprechung Dreyfus' werden Sie noch einen widerſinnigen und ungeheuerlichen Verſuch der Dreyfus⸗ gegner und ein thörichtes Attentat erleben. O unſer armes Land! An das Vaterland denke ich jede Stunde mit Beſorgniß. Wie viel Schutt wird am Tage nach unſerem Siege vorhanden ſein, und wird man jemals das Haus mit all' dieſen verfaulten Materialien wieder aufbauen können? Das iſt der Schrecken der Zukunft.“ 152 Hofnachrichten und Perſönliches. Am Samſtag, dem Sterbetage der Kaiſerin Auguſta war das Mauſoleum in Charlottenburg ganz prächtig geſchmückt. Der Kaiſer hatte ſeinen Generaladjutanten Grafen Wedel beauftragt, in ſeinem und der Kaiſerin Namen einen Kranz aus weißen Roſen und Epheu auf den Sarg niederzulegen. Herrliche Kränze waren gekommen vom Großherzog und der Großherzogin von Baden, dem Offizierkorps des Auguſta⸗Regiments: die Zöglinge der Kaiſerin Auguſta⸗Stiftung in Charlottenburg fanden ſich zu einer kurzen Ge⸗ dächtnißfeier in der Kapelle des Stiftes ein und begaben ſich dann nach dem Maufoleum. Der kommandirende General des 10.(hanoverſchen) Armeekorps, General der Infanterie v. Seebeck, hat ſein Abſchiedsgeſuch einge⸗ reicht. Zu ſeinem Nachfolger ſoll der dienſtthuende Generaladjutant Generalleutnant v. Pleſſen auserſehen ſein, deſſen Stelle durch den Generalmajor v. Keſſel, Kommandeur der 1. Garde⸗Infanterie⸗ Brigade, erſetzt werden dürfte. Nach dem geſtrigen Gottesdienſt begab ſich die Kaiſerin mit den Prinzen ins Stadtſchloß zurück, während ſich der Kaiſer zu Fuß nach dem Offizierkafino des Erſten Garderegiments begab und 7 995 12 Uhr verweilte. Darauf kehrte der Kaifer ins Stadtſchloß zurück. Geſtorben ſind: Der frühere Oberamtmann Nitze in Deutſchſüdweſtafrika; er hatte ſich dort durch Anlage von Weingärten ausgezeichnet.— Der Generalmajor z. D. Hermann Pachur in Glogau.— Der Geheime Medizinalrath Dr. Deetz in Homburg v. d. H.— Der Geh. Ober⸗ regierungsrath Dr. Sieffert, ein beſonderer Kenner der Hand⸗ werkerfrage und des Innungsweſens, in Berlin.— Der Ehrendekan der proteſtantiſchen kheologiſchen Fakultät von Paris, Lichten⸗ berger, ehemals Profeſſor in Straßburg.— Der Geh. Juſtizrath a. D. C. Ilſemann in Hannover. —— Kurze Nachrichten. Die Juſtizkommiſſion der Zweiten badiſchen Kammer iſt unter dem Vorſitz des Landgerichtspräſtdenten Fieſer ſehr fleißig an der Arbeit, und hält mitunter Vormittags⸗ wie Nach⸗ mittagsſitzungen; man ſucht die Arbeit nach Thunlichkeit zu be⸗ ſchleunigen. Um den erledigten württembergiſchen Landtagsſitz in Tübingen werden ſich ſeitens der Volkspartei der Rechtsanwalt Lieſching, ſeitens der deutſchen Partei der Kaufmann Günßer bewerben. Der Ausgang iſt ſehr ungewiß. In Kaſſel beſchloß die Stadtverordnetenverſammlung die Errichtung eines Arbeitsnachweiſes auf ſtädtiſche Koſten und in ſtäptiſcher Regie. Der Reichstag nimmt morgen Nachmittag 2 Uhr ſeine Plenarberathungen wieder auf. Neben kleineren Vorlagen ſteht die Interpellation des Frhrn. v. Wangenheim auf der Tagesord⸗ nung; ſie lautet:„Iſt der Herr Reichskanzler bereit, Auskunft über die Ergebniſſe der Enqusten zu ertheilen, die in verſchiedenen Bundes⸗ ſtaaten über die angebliche Fleiſchnoth ſtattgefunden haben?“ Im Prozeß des Oberförſters Lange gegen den Fürſten Bismarck hat bie Abweiſung der Klage wegen höherer Penſtons⸗ anſprüche nunmehr Rechtskraft erlangt. Die angelſächſiſche Verbrüderung ſoll im Juni vorausſichtlich durch ein großes Feſt verherrlicht werden. Die Ameri⸗ Daeutſche nicht ür Gelde kaner werden ein aus Den beſten Schiffen zuſammengeſetztes Geſchwader nach Portsmouth ſenden. Natürlich wird ſich auch England en 1 rüſten. Das Kanalgeſchwader ſoll Anfang Juni auf de chede zu Spithead eintreffen, um ſich an dem Empfang zu betheilig In Bromberg wird mit einem Grundkapital von einer 9 lion Mark eine Bank zur Hebung von Handel und Induſtrie des Oſtens gegründet werden. In Hennegau haben auf den Steingruben von Ecauſſines 2500 Arbeiter die Arbeit niedergelegt, weil die Direttion eine B Wer⸗ ordnung angeſchlagen hatte, gegen welche die Arbeiter vergeblich Ein ſpruch erhoben hatten.— 9 Ein deutſch⸗braſiliſcher Verein iſt in Porto Alegre, der Südbraſilien, in Gründung begriffen, dem außer dem Staals⸗ Ho präſidenten und verſchiedenen höhern Beamteu und Offizieren auch ſein prib Pla eine digt der politiſche Chef des Landes Dr. Julio de Caſtilhos beizutreten erklärt hat. Prinz Georg in Kreta ernannte eine Kommiſſion von elf Cbriſten und vier Muſelmanen, die die Aufgabe hat, Geſetzentwürfe ſowie ein neues organiſches Statut auszuarbeiten, die der National⸗ Fü zur Berathung und Abſtimmung unterbreitet werden iat en. 1 Die tſchechiſchen Blätter fahren fort, iſchechſſch⸗ ut deutſchen Vereinbarungen von Volk zu Volk das Wort zu reden. Radodni Liſty tritt jedoch mit ber frechen Forderung auf, die Deutſch⸗ Mi Böhmen müßten zuerſt Bürgſchaften dafür geben, daß ſie gute Bürger beka des ſelbſtſtändiges Wenzelreiches würden. San Der König von Schweden und Norwegen nahm ficht eine mit 400,000 Unterſchriften verſehene Adreſſe entgegen, in der um lone Ausdehnung des Stimmrechts gebeten wird. freir Aguinaldo, der Führer der Philippiner, bezeichnet die Gerüchte, Kolt als würden die Gefangenen von den Philippinern ſchlecht behandeltz gelte als unwahr. Die Gefangenen erhielten genau die Koſt, die ihnen und die Philippiner aus ihren Mitteln gewähren könnten. Mal Silvela erkläcte in ſeiner Programmrede u.., die gegen⸗] ſich wärtigen ſpaniſchen Kammern ſeien moraliſch aufgelöſt. Er ſei mit San General Polavieja bezüglich des konſervativen Programms voll⸗ erſtr kommen einig. Eine Steuer auf alle mobilen Kapitalien ſowie eine folg, Vermehrung der indirekten Steuern ſei nothwendig. Weiter ver⸗ nete langte Silvela eine Reform des Wahlrechts und erklärte es für nothwendig, dem induſtriellen Reichthum des Landes zu einem Auf⸗ ſchwung zu verhelfen. Aus Stadt und Land. Maunheim, 9. Januar 1899 * Einen intereſſanten Vortrag über Indien hielt am Samſtag Abend auf Veranlaſſung des Kaufmänniſchen Bereins im Theaterſgal Herr Hauptmann Karl Tanera, der weitbekannte und vielgereiſte Schilderer fremder Völker und Sitten. Tanera, welcher das Land durchreiſt hat und ſo auf Grund perſönlicher Wahrnehmungen und Eindrücke erzählt, ſchilderte Indien als das Land der Ueber⸗ raſchungen, was gleichſam leitmotivartig durch all' ſeine Einzelvar⸗ ſtellungen immer wieder hindurchklang, wenn er von den merkwürbigen Sitten der Indien bewohnenden Volksraſſen und Religionsgemein⸗ kath ſchaften ſprach, den Hindu, Buddhiſten, Parſen, Muhamedaner ete. faufs von den märchenhaften Wundern der indiſchen Baukunſt; von des geb. Himalaya Höhen und was immer ſein Fuß berührte, ſein Auge ſah. cordi Was dieſen im glänzenden freien Vorkrage dargebotenen Schilderungen Lab. den eigentlichen Werth verlieh, war gerade das perſönliche Momente gon das in ihnen zur Geltung kam, die volle humorbeglückte Kernnatur iſt ei des Redners, ſeine ſchriftſtelleriſche Anſchaulichkeit. Eine bunte Kette ſamn von blühenden Epiſoden ſchlang ſich durch ſeine Ausführungen und oft nka genug auch wußte die frohgemuthe, launige Art, mit welcher Taner Vebie das Seltſamſte unter dem Seltſamen wiederzugeben verſtand, die hei⸗ ie terſte Stimmung unter den Zuhörern wachzurufen. Was die Lage de Engländer in Indien angeht, ſo ſchaut der Redner dieſe durchaus nicht als allgu roſig an. Der ungeheuere Haß, den ſich dort die engliſchen Verwaltung und das engliſche Heer zugezogen, zu denen heute nicht mehr wie ehedem gerade die fähigſten Köpfe ünd beſten Solpak geſandt werden, er hat dazu beigetragen, das Land zu unterwühlen a⸗ Anderſeits aber ſtreckt Rußland die Polypenarme ſeiner Herrſchafk 2 25 und Eiſenbahnen im Norden in unaufhaltſamer Zähigleit immen weiter vor, ſodaß es den Anſchein gewinnen muß, daß Nußland auch Brteb hier den Moment erwarket, da ihm eine reife Frucht mühelos in den Schooß fällt. Die vorzüglichen Schilderungen des Redners fanden Diad in einer großen Kollektion photographiſcher Aufnahmen eine dankens 1 werthe Ergänzung. Das Publikum belohnte den farbenreichen, feſſeln⸗ Desg! den Vorkrag mit ſtürmiſchem Beifall. 5 * Volksbibliothek. Wie entnehmen einem uns zugehenden or längeren Artfkel Folgendes: Dieſe gemeinnützige Anſtalk kommt mi 0 jedem Tage ihrem Ziele näher, ſind doch ihre Bücher in gar zahlrsichen Haushaltungen, beſonders in ſolchen dem Arbeilerſtand angehörend, zur Familienlektüre geworden. Die monatlichen Entleihungen habem das fünfte Tauſend bereits überſchritten. Geld⸗, Bücher⸗ und Zeit⸗ ſchriften⸗Geſchenke ſind daher ſtets willkommen. Durch die getroffene Einrichtung, daß das Zurückbringen vorgemerkter Bücher durch dicß 57 Poſt dem Vormerker ſofort gemeldet wird, konnten die Geduldspauſeng bedeutend verkürzt werden. Der ſchulpflichtige Sohn, die Tochte können ihre Leſeluſt befriedigen durch Benützung der Schülerbiblioe theken. Woher aber ſoll die ſchulentlaſſene Jugend im Alter bon% bis 18 Jahren zweckentſprechende Bücher beziehen? Sind doch diel) Volksbibliothek, die Oeffentliche Bibliothek, ſowie die berſchiebenen Vereinsbüchereien nur für Erwachſene beſtimmt. In die Volks⸗ Faſſ bibliothek dürfen ſtatutengemäß nur Perſonen aufgenommen werden ee welche das 18. Lebensjahr überſchritten haben; ſämmtliche Bücher ſindeß. aber auch nur für Erwachſene geeignet. Nun ſint aber unter den⸗ b! otht Aute Skarus. Novelle von Clara Jäger. (Nabruc verbsten.) Fortſetzung.) „Ila“, ſagte Friedrich noch einmal ſo weich, ſo innig, ſo bedeut⸗ ſam, als lägen in dieſen zwei Silben ihres Namens eine ganze Welt bon Gedanken und Empfindungen,„daß wir uns nach langer Tren⸗ nung zum erſten Male hier an dieſer Stelle wieder begegnen— ganz allein, ohne Zeugen— ich nehme es als ein günſtiges Vorzeichen⸗ Darf ich das?“ Er ſah ſie mit ſeinen großen, wunderbar leuchtenden Augen an, baß es ihr war, als blicke er bis auf den Grund ihrer Seele. Und dort mußte er ja, wie auf einer klaren Spiegelfläche, nichts als nur ſein Bild, ſein eigenes, geliebtes Bild erblicken! Sie erröthete bei dieſem Gedanken und ſchlug unwillkürlich die Augen nieder. Nun war ihr köſtliches, ſorglich gehütetes Geheimniß unwiderbringlich verrathen; aber für ihn ſollte es auch kein Geheimniß ſein. Er durfte es ja wiſſen, wie unbeſchreiblich lieb ſie ihn hatte. Zu ſeiner Flage nickte Ika leiſe freudige Zuſtimmung. Erſchien es ihr voch ſelbſt als ein köſtliches Vorzeichen, daß ſie ihm ſo un⸗ erwartet hier wieder gegenüber ſtand, Auge in Auge, Hand in Hand! 85 litt mich nicht mehr in der Ferne“, ſagte er leiſe.„Von Gehrbrandt weiß ich Alles, was ſich hier zugekragen hat. Ich mußte ſelbſt kommen, um hier zu ſehen und zu hören, ob ich wirklich zu fürchten habe, daß mein theuerſtes Gut mir entriſſn werden könne. Gotilob! Nun Nahe 88 15 9a— 8 por mit zu ſehen, daß mir keine Gefahr droht, unſere Herzen— Ein lautes Räuſpern in unmittelbarſter Nähe ſchnitt ihm das Wort von den Lippen ab. Wolf hatur es hervorgebracht, augenſcheinlich in der Abſicht, die zwyei ganz in ſich Berſunfenen auf ſeine Gegenwart aufmerkſam zu 3⁰0 „Ah!“ machte der neue Pfarrer, und Über ſeine Züge glitt ein ſardoniſches Lächeln.„Verzeihung wenn ich geſtört haben ſollte. Ich empfehle mich zu Gnaden.“ Die Stimme klang ſcharf und höhniſch. Lautlos, wie er ge⸗ kommen ſein mußte, verſchwand ihr Beſitzer hinter einer vom Gebüſch verſteckten Biegung des Weges. Ika und Friedrich hörten nur noch, wie Wolf hüſtelnd und räuſpernd ſich entfernte, und es wollte ihnen vorkommen, als vernähmen ſie auch von Zeit zu Zeit ein kurzes höhni⸗ ſches Auflachen. Ika ſtand blaß und zitternd da. Sie kannte Wolfs Charakter genugſam, um ſich ſagen zu müſſen, welchen Gebrauch er von dem Umſtande machen werde, daß er Herrn von Burgfelden und ſte, allein Hand in Hand, hier oben im Wäldchen angetroffen habe. Aber auch Burgfelden war ſich der Tragweite dieſer Begegnung mit Wolf wohl bewußt. Eben noch konnte, ja, durfte er nicht wünſchen, daß ſeine Beziehungen zu Ika„in der Leute Mund kämen“, ehe er offen mit ſeiner Werbung hervorzutreten im Stande war. Und ein ſolcher Schritt erſchien ihm bis zu dieſem Augenblick noch im Lichte des Unmöglichen. Jetzt lag die Sache anders. Jeßt durfte er nicht ſchwanken. Der Weg, den er zu wählen hatte, lag klar vor ihm. Unbeirrt und ohne Zögern mußte er jetzt vorgehen. Durch Wolfs Dazwiſchentreten war das zum unabweisbaren Gebote für Burgfelden geworden. Es gab kein Abwägen mehr, kein Klügeln noch Bedenken, und er fühlte, wie es in ihm bei dieſer Vorſtellung jubelte und fauchzte. Gleichviel, welche Hinderniſſe ſich aufthürmen, welche Wider⸗ wärtigkeiten ſich ihm entgegenſtellen mochten. Wußte er nicht, daß Ika's Herz ihm gehörte, daß ſie ſich freudig und ohne Rückhalt für Jeit und Ewigkeit ihm angeloben würde, trotz der„Nebelkappe, die ſein Haupt bedeckte? Was galten ihm dagegen alle Nebenumſtände der Welt! Alles Bedenkliche und Schwere derſelben traf ja im Grunde nur ihn ſelbſt. Seine Aufgabe war es, die Geliebte zu ſchützen vor jedem Leid, vor jedem ſcharfen Luftzug, der ſie treffen konnte. Und mit jedem neuen Gedanken an dieſe böſtliche Aufgabe fühlte er ſeinen Muth und ſeine Kraft wachſen. Er wollte ſie voll und würdig löſen, und machen. Ita und Friedrich fuhren auzeinander, als habs ein Blitz⸗ wenn die ganze Welt ſich dagegen verſchworen häfte! „Ika“ flüfſterte er, das zitternde Mädchen fanft in die Arme, an terun, ſein Herz ſchließend,„fürchte Dich nicht! Ich bin bei Dir, den der Himmel unfehlbar zu Deinem Beſchützer auserwählt und beſtimmt hat obglei Habe Vertrauen zu mir, Geliebte, volles, uneingeſchränktes Verktrauen o klu Sei mein für jetzt und immerdar! Du weißt, daß ich— laß mich bei dem Vergleich mit der einmal gewählten Märchengeſtalt bleiben— daß ich ein Fiſch bin, ein ſeltſames Doppelweſen. Und doch bin ich Vater ſo 25 und kteu, ſo innig und herzenstdarm in mieiner Liebe faſt i. zu Dir!“ 5 Sie blickte ſelig lächelnd zu ihm auf; lange kagen ihre llaren Augenſterne feſt und zärtlich auf den ſeinen. Dann flüſterte ſte: „Es iſt, als ob eine Engelsſtimme mir zuriefe, daß ich Dir ver⸗ trauen darf wie keinem Menſchen ſonſt auf der ganzen weiten Welt.““ Er ſchloß ſie an ſein Herz. Er bedeckte ihre Stirn, ihre Augen, ihre Lippen mit Küſſen. Die ganze Seligkeit eines ſolchen Augenblicks öffnete de reinen Menſchenherzen den von vielen ungeahnten Himmel eines geheiligtem einen Himmel, an dem es kein Wölkchen je zu gebem eint.— O, wenn es doch immer ſo bliebe!— Nicht lange, ſo kehrte die Amtsräthin von ihrem Ausfluge hefine por Ika ſah den ſtattlichen Zweiſpänner der Großmutter langſam die ber⸗ feb, gige Straße heraufkommen und zeigte ihn Burgfelden. Dann ſagte men ſie halblaut: 5 „Und was wird Großchen zu— uns ſagen!? Sie hält ſo viel von Wolf. Heute noch ſtritt ſie gegen Tante Laura, die merlwürdiger Weiſe auf meiner Seite ſteht, und ſagte, daß ich— nun warum ſog ichs nicht ausſprechen: daß ich ſehr glücklich werden würde.“ 45 „Und darin ſoll die Großmutter voll und ganz recht behalten ſerſt rief Burgfelden.„Sehr, ſehr glücklich ſollſt Du werden, aber ande ganz anders, als die Großmuter es gemeint hat! Nur eins verſpr mir, Ika, rede nicht wieder von einer gewiſſen Perſönlichkeit und wiſſen Anſprüchen derſelben. Ich kann es nicht ertragen, Dich u ihn auch nur zuſammen nennen zu hören! Deine vortreffliche Groß Pinfe ufge! mukter iſt mir in dieſem Punkte völlig unbegreiflich. Taub und blind ſcheint ſte gegen die Chvratzerſehte zenes lannes zu ſein, Seneral Anerzer. enfes eceinei 9. Jasſnat til dem ſchönen jugendlichen Alter von 14—18 pCt., welche die arbeitsfreien Stunden, be⸗ interabende durch eine Lektüre ausfüllen möchten, eichert, ihr Gefühl für das Wahre und Schöne ſtärkt die das in der Schule Erlernte erhält und erweitert. dieſer bildungsbefliſſenen ſchulentlaſſenen Jugend Rath iner geeigneten Lektüre? Der Verein hat zur Be⸗ Volksbibliothetk die gewiß lobenswerthe Abſicht, auch und weibliche Jugend von der Schulentlaſſung bis zum re mit einer guten, vollſtändig einwandsfeien Lektüre zu 1 herbezug bequem und zweckentſprechend zu regeln. auch zu dieſem gemeinnützigen Unternehmen wie Bründung der Volksbibliothek von ſtädtiſcher und die Mittel ſo reichlich, daß die Ausführung dieſes ſolchen Weiſe möglich iſt, daß die Anforderungen nach dlektüre in der Großſtadt Mannheim jederzeit befrie⸗ den und der Sterbekaſſe verwendet werden.— Herr Georg Iler, der Führer der Sanitätskolonne, gibt die Vereinbarung bek int, welche zwiſchen dem hieſigen Männerhilfs⸗Verein und der kskolonne der militäriſchen Vereine getroffen worden und richtet die Bitte an die Anweſenden der lokalen Abtheilung der Ko⸗ Uum lone beizutreten. Redner, welcher ſelbſt den Feldzug 1870%1 als 5 freiwilliger Sanitäter mitgemacht, erinnert daran, wie damals dieſe Ihee⸗ Kolonnen erſt nach Ausbruch des Krieges entſtanden ſeien, heute welt; gelke es, aber ſchon im Frieden für den Keieg vorbereitet zu ſein ihnen und deßhalb ſei es Pflicht jedes patriotiſch geſinnten deutſchen Mannes, und namentlich der Mitglieder der militäriſchen Vexeine, egene] ſich der Kolonne anzuſchließen, um ſo mehr als die Bildung von mit Sanitätskolonnen ſich gegenwärtig über das ganze deutſche Reich voll erſtrecke. Eine in der Verſammlung eirculirende Liſte hatte den Er⸗ aun folg, daß ſich ſofort 19 neue Mitglieder für die Kolonne einzeich⸗ 5 fttel eten.— Chöre der Geſangsabtheilung, unter Leitung des zen L. Weber und Deklamationen der Lbell Gg. Michel und ippolter bildeten den unter halten den Theil der Verſammlung N ud fanden die Vortragenden reichen Beifall für ihre Darbietungen. Der Haudfertigkeitsunterricht an der hieſigen Volke⸗ uud Bürgerſchnle wird von Oſtern an inſofern eine bedeutende Erweiterung und Förderung erfahren, daß von dieſem Termine an Auf⸗ ea 200 Schüler an demſelben ſich betheiligen werden, und die eigens 19 zu Zwecken dieſes Unterrichts mit allem Nöthigen aufs Beſte am! ausgeſtatteten Werkſtätten im Neubau K 5 in Benützung genommen rden Der Unterricht wird gratis ertheilt; die Schüler leiſten nur für Material einen Beitrag von 4 Mark per Jahr; er erſteckt ſich zane zuf Holzſchnitzen, Papp⸗ und Hobelarbeiten, letztere für die Schüler elcher der zwei oberſten Schuljahre. Es iſt erfrenlich, daß die ſegensreichen lugen Beſtrebungen des Vereins für Knabenhandarbeit auch in unſerer leber⸗ Stadt immer mehr Anerkennung und Würdigung finden. Möge die ldax⸗ begrüßenswerthe Neuerung von den beſten Erfolgen begleitet ſein. *Ankauf von Liegenſchaften durch die Stadt. Der Stadt⸗ mein⸗ tathh hat dem Bürgerausſchuſſe eine Vorlage unterbreitet wegen An⸗ 18 kaufs der Liegenſchaften der Frau Peter Soyez Wittwe, Henriette geb. Sulzer hier, und des Evangeliſchen Separatfonds der Con⸗ ſah. cordienkirche. Die beiden Grundſtücke liegen im vorderen Meerfeld, angen egb. Nr. 5603 im Maaße von 6065 am und Lgb. Nr. 5604 im Maaße menteſ von 6724 qm. Für die beiden nebeneinander liegenden Grundſtücke natunäſt ein Kaufpreis von 20.61 pro qm vereinbart worden, die ge⸗ Kelts ſammte Kaufſumme beträgt ν 263,911.05. Begründet wird der Ankauf dieſer Grundſtücke damit, daß die Stadt auf dem Lindenhof⸗ 85 ebiet keinerlei größere Grundfläche mehr zur Verfügung hat, im Hin⸗ uf die mächtige Entwickelung dieſes Stadttheils, die durch die ibung von Neckarau noch gefördert werden wird, es aber liſche oihſpendig iſt, der Stadt Gelände zu ſichern für künftige Schulhaus⸗ Hauten, ſonſtige öffentliche Gebäude oder zur Herſtellung öffentlicher Glätze. * Umwandlung des Friedrichsplatzes in einen Schmuck⸗ ekanntlich war vom Bürgerausſchuß am 19. April v. J. ge des Stadtraths genehmigt worden auf Umwandlung des zplatzes in einen Schmuckplatz. Der Koſtenaufwand war 000% feſtgeſetzt worden. Neuerdings hat nunmehr der h dem Bürgerausſchuſſe auf Anregung des Hochbauamts eine Vorlage unterbreitet, in welcher einige Abänderungen erſt für den Schmuckplatz genehmigten Planes beantragt werden. Es ſollen von den geplanten 7 großen Treppen nur die zwei mittleren Seitentreppen zur Ausführung gelangen und als Erſatz für die in en kommenden 5 Treppen an die Stelle des Abſchluſſes der Au Uſta⸗Anlage gegen den Friedrichsplatz eine Terraſſe mit 2 Treppen werden. Auch mit dieſer Aenderung iſt das urſprüngliche t unter genauer Einhaltung der bereits zur Verfügung geſtellten ausführbar und bildet ein vollſtändig in ſich abgeſchloſſenes Nun ſind aber noch außerhalb der gegebenen finanziellen Wünſche laut geworden, welche die Möglichkeit für eine he Verſchönerung und Vervollkommnung des Geſammtbildes nlage ſchaffen ſollen. Es handelt ſich hierbei um 1. die In⸗ on der elektriſch farbigen Beleuchtung der Kaskade mit Glüh⸗ ichtern; A die Inſtallation der elektriſch farbigen Beleuchtung der Rraßzen Fontäne mittels Reflektors. Ferner iſt es, um eine große Paſſervergeudung der Fontäne zu verhüten, nothwendig, im Waſſer⸗ 20 urm eine Pumpanlage aufzuſtellen, welche das Waſſer des großen aſſins ſtets hin⸗ und zurücktreibend durch die Fontaine zur fort⸗ eſetzien Wiederverwendung bringe. Würde die große Fontäne an das beſtehende Hochreſervoire angeſchloſſen, ſo würde dieſelbe einen der⸗ arfigen Waſſerkonſum beanſpruchen, daß zur Speiſung eine Erwei⸗ der Pumpſtation im Käferthaler Walde und damit eine weſent⸗ te, an zerung n der CFFFTTTETFTFTTFTFFCCTCTCCCCCCCTTTT—TCTCTCTCTT—T Zi Fhat! obgleich ſie ihn ſeit langen Jahren ſchon kennt, und ſie iſt doch eine auen ſo kluge, ſcharfſinnige Frau.“ mich„Schilt ſie nicht,“ bat Ika.„Großchen hält den Pfarrer für durch en— und durch ehrenhaft und achtungswürdig; er hat ſich ihr ſeit meines in ich Baters Tode als überaus erfahrener Rathgeber in tauſend Fällen Liebe faſt unentbehrlich gemacht, und dann „Erfahren und praktiſch— o, das mag er ſein!“ eiferte Burg⸗ 2„Aber macht ihn das zugleich liebenswerth! Die Gemüthsart ſollte doch den Ausſchlag geben, wenn es ſich um ſo ernſte Dinge ber⸗ hanbelt, wie um einen Ehebund. Ich habe Wolfs Charakter in der Belt.“ erſten Minute erkannt, als er mir damals, an jenem verhängnißvollen bend, die Thür öffnete; aber jetzt, ſeit dieſer Stunde, weiß ich, daß laren gen ihn noch mit viel zu günſtigen Augen angeſehen habe; ich weiß jetzt, 1 ßer auch hämiſch ſein kann und daß er von niedriger Denkungsart 15 Wie konnte die Großmutter es nur übers Herz bringen, ihm bei igten ir das Wort zu reden?“ geben, ch begreife es“, ſagte Ika einfach.„Großchen pflegt zu ſagen, — b ſelbſt habe lediglich aus Vernunft geheirathet. Dein Großvater, hat ſſie mir neulich erſt wiederholt, war ein durch und durch ehrenwerther, heiin pertrefflicher Mann in guter Lebensſtellung. Er hatte mich herzlich e berehseb, ich empfand nichts, was mich von ihm hätte zurückſchrecken ſagte zmen, das genügte mir und ihm. Wir heiratheten uns, und ich bin Gcttes Hilfe eine glückliche Frau geworden. Glücklicher vielleicht 9 biel ſtauſend Andere, die bei der Wahl ihres Lebensgefährten gar herbe rdiget een erfahren, da ſie lediglich der Stimme ihrer Herzen n ſolf Iglen.“ „Wie wir es trotz jener Enttäuſchung thun! jubelte Friedrich in lien! zberſprudelnder Fröhlichkeit.„Aber wir, nicht wahr, Ika, wir werden beſe unſere Herz sſtimmen ſegnen bis zu unſerer letzten Lebensſtunde? Ich kin davon überzeugt, wie bon der Seligkeit der Seligen auf Erden und t! je 10,000% erfordern werden. * Ein ſtädtiſcher Geländeſtreifen, der 71,21 qm umfaßt und an der Ecke der Waldhornſtraße und 2. Querſtraße ſich befindet, ſoll um den Preis von 30 M. per em an den Herrn Polizeiſer⸗ geanten Ferd. Zeil verkauft werden. Der Bürgerausſchuß wird ſich am Dienſtag 17. Januar mit einer diesbezüglichen Vorlage des Stadtraths zu befaſſen haben. Weiter ſoll ein 4,40 em e Gelände der Stadt an der turzen Mannheimer Straße in Käferthal an Herrn Hermanu Eckert zum Preiſe von 4 M. per em verkauft werden. * Zur Herſtellung eines Gehweges läuge drs Langen⸗ rötterweges verlangt der Stadtrath vom Bürgerausſchuß die Be⸗ willigung von 1500 M. Die Berathung der Vorlage erfolgt im Bürgerausſchuß am 17. Jan. In der Begründung der Vorlage heißt es: Allzährlich nach Eintritt der naſſen Jahreszeit laufen Klagen ſeitens des Publikums über den Zuſtand derjenigen Feld⸗ wege ein, die zwar noch den Charakter eines ſolchen tragen, jedoch ſchon mit Häufer angebaut ſind, oder aber einen beſonders ſtarken Verkehr haben. Wenn nun auch dieſen Wegen längſt und aus dem erwähnten Grunde beſondere Aufwendungen zugewieſen werden, die namentlich in der Unterhaltung einer Schotterdecke, gegenüber der ſonſt üblichen Bekieſung der Feldwege beſtehen, ſo iſt es doch nicht möglich, den Klagen vollkommen zu begegnen, da dieſen Wegen das Haupterforderniß einer Reinhaltung, nämlich eine geordnefe Ent⸗ wäſſerung fehlt. Die meiſten ſolcher Klagen laufen über den Langen⸗ rötterweg ein. Dieſer Weg hat aber thatſächlich einen bedeutenden Verkehr von Fuhrwerken und Fußgängern und letztere leiden unter den geſchilderten Mißſtänden. Wenn auch nun der Ausbau des Langenrötterweges in eine Ortsſtraße nicht mehr lange anſtehen wird, ſo glauben wir bis zu dieſen Zeitpunkt den berechtigten Klagen dadurch begegnen zu können, daß wie auf beiliegendem Plane ange⸗ deutet, ein erhöhter Gehweg angelegt wird. Die Koſten werden ſich ii Verwendung von Altmaterial auf M. 1500 elaufen. „Errichtung weiterer Bedürfnißhäuschen. Der Sadtrath hat dem Bürgerausſchufſe eine Vorlage unterbreitet auf Errichtung weiterer Bedürfnißhäuschen und zwar ſollen dieſe erſtellt werden in der Nähe der Doppelturnholle in K 6, auf den kleinen Planken in der Nähe des ehemals Milekſchen Hauſes, an der Stefanienpromenade, bei der Milchkuranſtalt im Schloßgarten und auf dem Marktplatz in der Neckarvorſtadt. Die Häuschen ſollen für beiderlei Geſchlecht eingerichtet werden und aus zierlichem Holzfachwerk mit Putzflächen dazwiſchen beſtehen. Einige Holzſchnitzereien und farbig grün glafirte Dächer mit eingeſchalteten Ventilationsaufbaute ſollen im Verein mit farbiger Behandlung denſelben ein ſo freundliches Aeußere geben, daß dieſelben ſich überall in das Straßenbild belebend und nicht ſtörend einordnen dürſten. Ein ſolches Häuschen koſtet 8500 Mark, die geſammte Ausgabe beziffert ſich demnach auf 42 500 Mark. Verein gegen Haus⸗ und Straßenbettel. Im Monat Dezember ertzielten Unterſtützung durch Gewährung von Mittageſſen 38 Perſonen, Abendeſſen, Obdach und Früßhſtück 530 Perſonen, zuſammen 561 Perſonen, gegen 486 Perſonen im vorigen Monate. Das Unterſtützungslokal befindet ſich nach wie vor in 8 1, 11. Central⸗Anſtaltfür Arbeits⸗Rachweis. Mannheim, 8 1, 17, Telephon 818. In Laufe des Monats Dezember wurden durch die Anſtalt 1265 Vermittlungsgeſuche befriedigt, und zwar 452 Arbeitgebor und 813 Arbeitnehmer. Von Zetzteren waren es 665 männlichen und 148 weiblichen Geſchlechts. In auswärtige Stel⸗ lungen wurden 77 Perſonen eingewieſen. Statiſtiſches aus der Stadt Maunheim von der 51. Woche vom 18. Dez. dis 24. Dezember 1898. An Todesurſachen für die 31 Todesfälle, die in unſerer Stadt vorkamen, verzeichnet das kaiſer⸗ liche Geſundheitsamt folgende Krankheiten: In— Falle Maſern und Rötheln, in— Falle Scharlach, in 1 Falle Diphtherie und Croup, in— Falle Unterleibstyphus(gaſtr. Nervenfieber), in— Falle Kindbettfieber(Puerperalfieber), in 4 Fällen Lungenſchwind⸗ ſucht, in 6 Fällen akute Erkrankung der Athmungsorgane, in 1 Fällen akute Darmkrankheiten,(in— Fälle Brechdurchfall, Kinder bis 1 Jahr—). In 15 Fällen ſonſtige verſchiedene Krankheiten. In 4 Fällen gewaltſamer Tod. Patent⸗Liſte. Mitgetheilt durch das Patent⸗ und techniſche Bureau von Paul Müller, Civil⸗Ingenieur und Patentanwalt in Magdeburg. Vertreter: Joh. Biſchoff, Civil⸗Ingenieur, Mann⸗ heim, M 3, 7.— Patent⸗Grtheilung: 101803. Als Einzel⸗ und Selbſtlader verwendbare Feuerwaffe. Th Bergmann, Gaggenau (Baden).— Gebrauchsmuſter⸗Eintragungen: 106998. Einſchwefelapparat für Fäſſer nach.⸗M. Nr. 91475 mit beweg⸗ lichem Roſt und abnehmbarer Kappe zum Auffangen der Aſchenreſte. Na Kraatz, Karlsruhe(Baden).— 107292. Geſtell für ſtehende ampfmaſchinen mit hinterem Ständer, vorderen ſchrägen Stütz⸗ ſäulen und Querſpreitzen zwiſchen Stander und Säulen. P. Straube, Karlsruhe.— 107293. Geſtell für ſtehende Dampfmaſchinen mit ſchrägen Stützſäulen, mit paarweiſe zwiſchen den Säulen angeordneten Querſpreitzen und mit Längs⸗Diagonalverſteifungen, P. Straube, Karlsruhe(Baden).— 107350. Speiſeeis⸗Erzeugungsapparat mit in einem feſten zum Durchleiten komprimirter Gaſe eingerichteten Be⸗ hälter drehbar angeordnetem Gefrierkeſſel. J. Zehra, Konſtanz.— 107851. Eiserzeugungsapparat mit in einem doppelwandigen Behälter unter Belaſſung von Zwiſchenräumen nebeneinander angeordneten e J. Zehra, Konſtanz.— 106878. Schirm⸗ und Stock⸗ griff mit Sicherung gegen Diebſtahl. Heinrich Hammelmann, — 107319. Imprägnirte wafſer⸗ und feuerbeſtändige elif⸗Asbeſt⸗Topfunterſätze. Mannheimer Gummi⸗, Gutta⸗ percha⸗ und Asbeſt⸗Fabrik, Mannheim. 107121. Kühl⸗ leitungsumhüllung, beſtehend aus mehreren, durch Erkalten ver⸗ härteten, aus Abfall von aus Pflanzen gewonnenem Material, Infuſorienerde, Kuhhaare, Waſſer, Pech und Schwefel hergeſtellten Hermann Dietrich, Ludwigshafen a Rh.— 107869, enzin⸗Stichflammen⸗Apparat mit aus Rohr mit durchlöcherter Platte, Wattefilter und Dochtröhrchen Flammenvergrößerer und ſtetigem Flammenerhalter. Karl Viehweg, Karlsrube(Baden). —.———,ʃ———ucä— „Und Du folgſt mir auf dem Fuße nach, mein herziger Schatz, nicht wahr? Damals eilteſt Du mir voraus nach dem Plattenhof, heute ich Dir; denn es darf noch Niemand wiſſen, daß wir zueinander gehören wie die Blüthe zum Strauch, wie die Sonne zur Erde. Die Großmutter muß es zuerſt erfahren! Gehab Dich wohl, mein Lieb! Und ſobald Du mich im Hauſe verborgen weißt, ſo folgſt Du mir nach. Die Gewißheit Deiner lieben Nähe wird meinen Muth beleben und ſtärken.“ „Fürchteſt Du Dichs“ flüſterte ſie beſorgt. „Faſt!“ ſagte er.„Es iſt kein leichter Gang, der vor mir liegt. Ich werde tüchtig ins Jeuer kommen, der Großmutter gegenüber. Es kann nicht anders ſein! Ein Händedruck, ein Kuß und davon eilte er, als könne eine ver⸗ lorene Minute ihn um ſein ganzes Lebensglück betrügen. Die Amtsräthin traute ihren Ohren kaum, als Stina Burgfelden anmeldete, mit dem Zuſatz, der Herr Baron ſei ſchon vor geraumer Zeit auf dem Plattenhof angekommen, und als er von Fräulein Laura's Ertrankung gehört, nach dem Wäldchen ſpaziert, um dort die Rücklehr der Herrin abzuwarten. „Wie hübſch, daß Sie ſich wieder einmal bei uns fehen laſſen!“ ſagte die Amtsräthin, Burgfelden freundlich begrüßend und ihn ein⸗ ladend, neben ihr Platz zu nehmen.„Heute iſt es hoffentlich kein böſes Muß, ſondern freier Wille, der Sie uns zuführt!“ „Vollkommen freier Wille, gnädige Frau,“ erwiderte Burgfelden, Aber ich möchte Einſpruch dagegen erheben, daß Sie meinen erſten Be⸗ ſuch bei Ihnen ein böſes Muß nannten. Die damalige Nothwendig⸗ keit hat ſich mir günſtiger erwieſen als gar mancher Umſtand, der die ſogenannte Gunſt des Geſchickes als Aushängeſchild mit ſich führte. Jener Abend in Ihrem gaſtlichen Hauſe, der darauffolgende Morgen — beides würde mir für alle Zeit unvergeßlich ſein, wenn jene Tage nicht gewiſſermaßen den Grundſtein zu einem Gebäude gelegt hätten, deſſen Krönung ich nun heute von Ihnen erbitten möchte.“ Die Amtsräthin ſah erſtaunt auf Burgfelden. Wie ſollte ſte ſich ſeine eigenthümlichen Worte deuten? Gortſetzung folgto Ache Erhößung der Bekrſebskoſten erfoderkſch wäre. Dieſe Fumpanlage im Waſſerthur koſtet/ 26,300, während die zwei anderen Neuerungen 2 25 107248. Pökelflüfſigkeitsinterrapparat, belteheno aus Cylinder mit ſchraubbarem und verſchiebbarem Kolben. Baum, Mannheim, eilnem — 2 Karz aum m.— 107098. Lichtpausapparat, bei welchem ein Luftkiſſen als Polſter verwendet wird. Friedrich Correll, Neuſtadz a. d. Haardt. 107256, Fahrrad⸗Aufhängevorrichtung, beſtehend aus einem Flaſchenzug mit ſelbſtthätig wirkender Feſthalte⸗Vorrich⸗ tung. Ernſt Geber, Mannheim. 107062. Glasgefäß mit Ab⸗ ſtreigſtern und Oelrillen nebſt übergreifendem Verſchlußknopf zum Aufbewahren leicht trocknender Flüſſigkeiten. Wilhelm Gentner, Frankenthal(Pfalz).— 107268. Ab ußventilkegel für Spülkäſten aus dünnwandigem Metall mit nach innen gekehrker Verſtetfungsbörds⸗ lung am unteren Rande. Carl Nuber, Baden⸗Baden. Der Fortbildungsunterricht für Knaben und Mädchen an der Volksſchule und der Bürgerſchule ſoll nach einer vom Stadtrath dem Bürgerausſchuſſe unkerbreiteten Vorlage eine ander⸗ weite Organiſation erfahren. Es ſollen von Oſtern 1899 an die Knabenklaſſen der Fortbildungsſchule nach den Berufsarten der Schüler zuſammengeſetzt und nach einem demgemäß feſtgeſetzten Lehrplan unterrichtet werden. In Bezug anf die Mädchenfortbildungs⸗ ſchule iſt beabſichtigt, von Oſtern 1899 an in der Altſtadt an Stelle des bisherigen Fortbildungsunterrichts die Haushaltungskunde mit Uebungen im Kochen einzuführen. Die neue Organiſation erfordert einen jährlichen Mehraufwand von 3800 Mark bei den Knaben und von 3000 Mark bei den Mädchen. Der Bürgerausſchuß wird ſich 8 85 Sitzung vom 17. Januar mit der Angelegenhelt zu befaſſen aben. Coloffermtheater. Bei pöllig ausverkauftem Hauſe gelangt geſtern Sonntag im Coloſſeum, Der Amerikaſeppl“ zur Aufführ⸗ ung. Das Stück wird noch mehrere volle Häuſer erzielen, denn der Erfolg des geſtrigen Abends war großartig. Auf die heutige Wieder⸗ holung ſei beſonders aufmerkſam gemacht. * Turner⸗Ball. Der am Samſtag Abend im Saaſe des „Badner Hofes“ abgehaltene Ball des hieſigen Turnvereins war ſehr gut beſucht und betheiligten ſich an der Polonaiſe weit über 100 Paare. Einen beſonderen Reiz hat der Ball immer dadurch, daß zwiſchen den Tänzen die Turner einige Vorführungen bieten, und war es dies⸗ mal ein Reigen, ausgeführt von 16 Turnerinnen und 16 Turnern welcher von Turnwart Kermas einſtudirt und in vorzüglicher Weiße durchgeführt, den Anweſenden einen herrlichen Genuß bereitete. Ber ſonders erwähnen wollen wir hier noch die kleidſame Tracht den Damen, welche beim Reigen mitwirkten und die gleichſam das Koſtüm der neu zu errichtenden Damen⸗Abtheilung bilbet und den Beifall der Anweſenden hervorrief. Ferner turnte noch eine Abthei⸗ lung der aktiven Turner unter Leitung des Turnwarts Weis am Barren, welches ebenfalls gut ausgeführt, die Anerkennung der Zm⸗ ſchauer verdiente. Von Seiten der ſtädtiſchen Behörde war es Herr Oberbürgermeiſter Beck und Herr Stadtrath Vogel, ſowie auch Herr Stadtſchulrath Dr. Sickinger, welche dem Ballvergnügen beiwohnten und den einzelnen Vorführungen mit ſichtlichem Intereſſe folgten und ihren Beifall zollten. Die Muftk ſtellte die Kapelle Peter⸗ mann unter perſönlicher Leitung desſelben und zwar in ganz vor⸗ Die Bedinung, ſowie Speiſen und Getränks waren vorzüglich. * Den Jutvelieren läßt die launiſche Mode gegenwiürtig ſher volle Gunſt zu Theil werden. So ſchreibt das Fachblatt für vie Golp⸗ und Silberwaareninduſtrie: Perlen und von farbigen Epelſteinen ganz beſonders Smaragden ſind ein ſehr begehrter Artilel geworden, deren Preiſe rieſig in die Höhe geſchnellt ſind. Die großen Importeure in Paris und London konnten der Nachfrage nach dieſen koſtbaren Obiekten kaum genügen und verlangen fabelhafte Preiſe. Nachedm ſich die angeblichen reichen Diamantfelder in unſeren ſüdweſtafrikaniſchem Kolonien nicht bewahrheitet haben, find auch die Preiſe für Brillanten in aufſteigender Linie begriffen, zumal bei den augenblicklich günſtigen Erwerbsverhältniſſen dieler edle Stein einen fortſchreitend gräßteren Conſum erfährt. 5 Aus der Stadtrathsſitzung vom 6. Januar 1899. (Mitzetbeilt vom Bürgermeiteramt.) Der Firma Brown Bove ri& Cie., welche zun Ekkichtung elner elektriſchen Fabrik in der 17. Sandgewann bereits eine Fläche von 50,000 qm erworben hat, wird zur Vergrößerung ihrer Anlage ein weiteres Areal von ca. 35,000 qm verkauft. Mit dem vom Tiefhauamt vorgeſchlagenen Bauprogramm, wonach der Ausbau der elektriſchen Straßenbahn in den Jahren 1899/1901 erfolgt und wobei der Schwerpunkt der Arbeiten auf das laufende und das folgende Jahr entfällt, erklärt ſich der Stadtratß einverſtanden. Die Herſtellung des Ober⸗ und Unterbaues für die elektriſche Straßenbahn erfolgt durch das ſtädt. Tiefbauamt. Zur Ermöglichung der Vergebung der übrigen Arbeiten und Lieferungen hiefür erfolgt ein beſchränktes Submiſſionsausſchreiben, in welchem die in Betracht kommenden Elektrizitäts⸗ bezw. Baugeſellſchaften zur Einreichung von Projekten eingeladen werden, 85 Die Gebaltsuerengen der Schreibgehilfen in ahre 1899 nach den beſtehenden Grundſätzen werden uu Zahlung angewieſen. Dem Direktor Beyer wird auf Erſuchen des Stadtraths Pfortheim die Erlaubniß zur Uebernahme des Amtes eines Sachverſtändigen in Sachen des Gaswerks⸗Umbaues ertheilt.„„ Die Vorlagen an den Bürgerausſchuß bezüglich Orgars⸗ ſation des Fortbildungsunterrichts für Knaben und Mädchen an der erweiterten Volks⸗ und Bürgerſchule, bezüglich Geländeerwerb von Wittwe Soyez und dem Ev. Separatfond vorderen Meerfeld, ſowie bezüglich Aenderung des Ortsſtatuts über die Führung der Grund⸗ und Pfandbücher werden genehmigt und die ſtadträthl. Referentem ernannt. ———— Buntes Feuilleton. — Berliner und Pariſer Kinder. In einem Berliner Volks⸗ kindergarten wurden die Schüler gefragt, woher denn wohl das Holz, das Brennholz käme.„Vom Holzmann“, lautete die Antwort. Der Lehrerin wollte das nicht genügen:„Wo hat es denn der Holzmann hers“ fragte ſtie. Darauf entſtand ein verlegenes Schweigen: Wo i aller Welt ſollte das Holz her kommen, wenn nicht vom Holzmann, Budiker oder etwa noch vom Tiſchler? Endlich rief ein findiger Kopß mit jubelnder Erleuchtung aus:„Kinder det kommt ja von de frine Bäume!“ Darauf großes Erſtaunen, große Freude in dem Geſicht all dieſer kleinen Stadtmenſchen und der Entſchluß, es Muttern heut bei Tiſche mitzutheilen, ihr Brennholz käme von de„frine Bäums. Die gleiche Szene, erzählt der Pariſer Correſpondent des„d..“, könnte ſich auch in einer Pariſer Kinderſchule zugetragen haben. Natur und Land liegt den Pariſern ebenſo fern wie den Bewohnern Berlins. Viele der kleinen Französlein aus der großen Stadt kommen in ihrem ganzen Leben nicht auf das Land hinaus; die, welche in den Vorſtädten des Nordens und des Südens wohnen, kennen ſogar die Seine nicht mit eigenen Augen. Was von Rohprodukten, ländlichen Erzeugniſſen, Eß⸗ und Trinkwaaren nach Paris kommt, erſcheint dort in einer ſo zurechtgemachten, zierlich koketten Form, wird derart Kunſt, daß man ihm ſeinen erdigen, mühevollen Urſprung, ſeine Natur gar nicht mehr anſehen kann. Jeder Salatkopf, der nach Paris hereingeführt wird, ift mit einem Strohband umbunden und wie ein Wickelkindchen eingeſchnürt. Die ſauber geputzten Mohrrüben bilden wahre Bouquets, und die hohen Zweiräderkarren, in denen auf einmal wohl an 1000 Bunde zur Stadt gebracht werden, bilden mit der geſchickten Stapelung der freiſchen Waare baumeiſterliche Kunſtwerke. Geht man endlich über die Blumenmärkte, ſo herrſcht auch bort nicht die Natur: um jeden Blumenſtock iſt eine große, weiße Papier⸗ düte geſchlagen, welche den Topf verhüllt und die Blüthen nur wie aus einem ſteifgeſtärkten Stuartskragen hervorlugen läßt. Den Gipfel des Künſtlichen haben jedoch die Kohlenhändler er⸗ n Himmel droben! Nun aber müſſen wir auch handeln, Geliebte. 5 Bunde muß das Siegel der großmütterlichen Zuſtimmung Hroß Rufgedrückt werden— je eher, deſto beſſer, denn wir können nicht uns pünſchen, daß die Großmama etwa zuvor ſchon erführe—“ ſein, uUm des Himmelswillen!“ rief Na erſgracken über dieſen Ge⸗ Janken.„eile Friedrich ich beite Bisn!—— Hommen: ſie ſtellen Proben dieſes maſſivden Rohprodunts nicht blork 4. Sehle, Weneral⸗ Angeiger. Manrpeem, 9. Kümue. 8 VBoln Vorſtande des Hochbauamts wird eine Skizze über die Aus⸗durch drei humorſſtiſche Liedervorträge erfreut, gekangten zum und des Internakſonalen Reunkomites ftart. Nach der Be; führung der Hauptfaeade des Realgymnaſumsneubaues im Schluß 6 lebende Bilder zur Aufführung, entworfen und arrangirt ſammlung tritt das neugewählte Rennkomite zufammen, um die Iro Style der Hoch⸗Renaiſſanee vorgelegt; dieſelbe findet die Billigung von Herrn Bildhauer J. 5 Bet der Darſtellung dieſer Bilder] Wahlen der Organe für den Rennbetrieb vorzuneßhmen. Die Tagung des Stadtraths. wirkten die Damen Frau Münch, ſowie die iſt auch von weitergehendem Intereſſe, weil auch das Remm⸗ 0 Frage der G ie iten swerks Herren Laug Vorgeiß, ng und eine Anzahl Kinder. programm für das Jahr 1899 in derſelben feſtgeſetzt wird.. iu der Frage der Erſtelkung eines zwel 205 Die Wirkung bieſer Bilder würbe noch eine intenſivere geweſen ſein, Ae wird an die zur Begutachtung des bezüglichen Projektes ernannten Sachverſtändigen das Erſuchen gerichtet, in ihrem Gutachten ſich auch ber die eventuelle Verwendung des Waſſergaſes, deſſen Einführung bereits in 2 Großſtädten Deutſchlands beabfichtigt iſt, ausſprechen zu wollen. Zur Ertheilung der Baugenehmigung an Wirth Wilh. Kraft hier, Seckenheimerſtr. 170 wird die Zuſtimmung ertheilt. Gegen die Errichtung einer Dampfkeſſelanlage im Induſtriehafen durch die Rheiniſche Gypsinduſtrie in Heidel⸗ berg wird nichts eingewendet. Auf eine Vorſtellung des Stadtraths theilt die Kaiſerl. Oberpoſt⸗ direktion Karlsruhe mit, daß ein Antrag auf Einführung der Ortsgebührenſätze für Poſtſendungen zwiſchen der Altſtadt Mannheim und dem Stadttheil Neckarau höheren Orts nicht befürwortet werden könne, da der bauliche Zufammenhang der beiden Ofte noch nicht in dem Maaße vorhanden ſet, daß ſich ein derartiger Antrag begründen ließe. Es ſei jedoch zu erwarten, daß durch die ge⸗ plante Einführung von Ortstaxen im Nachbarortsverkehr in nächſter Zeit die gewünſchte Ermäßigung ohnehin eintreten werde. Ein Geſuch um Aufnahme in den Bad. Staatsverband wird Gr. Bezirksamt befürwortend vorgelegt. Die von der pfandgerichtlichen Schätzungskommiſſion vorgelegten 15 Liegenſchaftsſchätzungen werden genehmigt. Weihnachts⸗ und Neujahrsverkehr au den tgen Poſt“ guſtalten. Die nachfolgenden Angaben über den jüngſten Weinachts⸗ und Neufahrsverkehr bei den hieſigen Poſtanſtalten dürften von allgemeinerem Intereſſe ſein. Es ſind: a) in der Zeit vom 16. bis einſchl. 24. Dezember 29885 Packete aufgeliefert worden(gegen 28764 im Jahre 1897). b) in der Zeit vom 19. bis einſchl. 25. Dezember 22918 Packete zur Beſtellung und Abholung eingegangen(gegen 21865 im Jahre 1897) und o) 50448 Packete(gegen 46419 im Jahre 1897) auf andere Poſt⸗ und Eiſenbahnkurſe umgeleitet worden. Demnach ſind hier im Ganzen 108246 oder täglich durchſchnittlich 13800 (Gegen 12951 im Vorjahre) Packetſendungen bearbeitet worden. Das Perſonal der Poſtanſtalten ift währeno der Weihnachtszeit von 181 auf 140 Beamte und von 197 auf 243 Unterbeamte verſtärkt worden. In der Zeit vom 27. Dezember Mittags bis 31. Dezember Abends ſind an den Schaltern im Ganzen 544252 Freimarken, geſtempelte Poſtkarten und Kartenbriefe(gegen 485415 im Vorjahre), darunter 258169 Marken zu 3 Pf., 119052 zu 5 Pf., 110474 zu 10 Pf. 21577 Poſtkarten und 474 Kartenbrieſe verkauft worden. Von dieſen Mengen entfallen auf die Zeit vom 30. Dezember Mittags bis 31. Dezember Abends insgeſammt an Freimarken, cee Poſtkarten und Kartenbriefen 264442(gegen 329616 im Vorjahre). Vom 30. Dezember Mittags bis 1. Januar Nachts 12 Uhr ſind 788586 Briefſendungen darunter 149572 Stadtbrieſe aufgeliefert worden. Aus anderen Orten, ſowie aus Mannheim ſelbſt ſind in der Zeit vom 31. Dezember Mittags bis 2. Januar Mittags 448400 Briefſendungen für den Ort eingegangen, darunter 138900 Stadt⸗ briefe. Von dieſen Sendungen ſind 394700, darunter 133400 Stadt⸗ brieſe, durch die Briefträger beſtellt worden, während der Reſt, alſo 56700 Briefſendungen, darunter 5500 Stadtbriefe den Empfängern an der Briefausgabe behändigt worden iſt. Im Vorjahre ſind während des gleichen Zeitraums 377013 Briefſendungen zur Abtrag⸗ ung gelangt, darunter 128200 Stadtbriefe. Das Perſonal iſt während der Neufahrszeit von 131 auf 149 Beamte und von 197 auf 291 Unterbeamte, alſo insgeſammt um 111 Köpfe verſtärkt worden, Durch raſtloſe Anſtrengung iſt es gelungen, die Beſtellung der Neujahrsbriefe am 3. Januar Vormittags zu beenden. Der Verband Manuheim der deutſchen Generalfecht⸗ ine Lahr hielt am Samſtag im Apolloſaale zu Gunſten des eichswaiſenhauſes in Lahr und hieſiger Waiſenkinder eine Abend⸗ unterhaltung ab, die ſo zahlreich beſucht war, daß der große Apollo⸗ theaterſaal kein unbeſetztes Plätzchen auſwies. Circa 1100 Perſonen hatten ſich zu dem ſchönen Feſte eingefunden. Das Programm war ein ſehr amüſantes und bot reiche Abwechſelung. Die Rapelle des Apollotheaters eröffnete mit der Weberſchen Jubel⸗ onvertüre den Abend, worauf Herr Hofſchauſpieler Weger in wirklich ausgezeichneter Weiſe und mit großem Effekt den Prolog ſprach. Zwei prüchtige Chöre der„Liedertafel“ folg⸗ ten; leider wurde die impoſante Wirkung dieſer Chöre 5 beeinträchtigt durch das Muſikgeräuſch, welches vom angrenzen⸗ en Saale, in dem der Turnverein ſeinen Ball abhielt, herüberklang. ier müßte Wandel geſchaffen werden. Dieſer Mißſtand hat ſich chon wiederholt unangenehm fühlbar gemacht, Herr Hugo Boiſin ang mit entzückender Stimme eine Arle, woran ſich hübſche Dekla⸗ mationen der Hofſchauſpielerin. Frl. Kaden ſchloſſen, denen 2 Lieder des beliebten Liedertafel⸗Tenoriſten F. Steiner folgten, der gleichſalls roßen Beifall fand. Die Aufführung der Gebirgsſcene„Der wilde Tont“ durch die Mitglieder des Coloſſeumstheaters ſchloß den 1, Theil. Das Enſemble ſpielte ganz vorzüglich, trotzdem es erſt in letzter Stunde einſprang, da die Herren und Damen vom Hoftheater, welche das Stück urſprünglich aufführen wollten, in Folge einer Repertotränderung am Hoftheaten abſagen mußten. Reicher Beifall wuürde den Herren Direktor Kerſebaum und Sölch, ſowie den Damen Frl. Kerſebaum und Frl. Bayerl geſpendet. Der zweite Theil des Programms brachte prachtvolle Baritonlieder des Herrn Jggob Groß, zwei von der„Lievertafel“ geſungene Volkslieder, die ganz vortrefflich zur Geltung kamen und mit rauſchendem Beifall aufgenommen wurden. Nachdem Fräulein Kaden die Gäſte noch „Statt der lebendigen Natur, da Gott den Menſchen ſchuf werden. hinein,“ wie Fauſt ſagt, umgibt ihn in Paris, wenn auch nicht„Thier⸗ erippe und Todtenbein“, ſo doch Kultur, noch einmal Kultur und wieder nur Kultur mit all thren Vorzügen und Nachtheilen. — Vom Neujahrsempfang republikaniſcher Präſidenten wird manches Ergötzliche berichtet. Präſident Mac Kinley und Frau hielten im Blauen Saale des Weißen Hauſes ihren Neufahrsempfang ab. Zuerſt kamen die Staatsſekretäre und das diplomatiſche Korps, geführt von dem britiſchen Botſchafter Sir Julian Pauncefote. Dann folgten die Richter des oberſten Gerichtshofes, die Bundesſenatoren und die Kongreßmitglieder, die Offiziere der Armee mit General Miles an der Spitze, die enthuſtaſtiſch empfangen wurden. Hierauf kam das große Publikum, in die Hunderte zählend. Mac Kinleh ſchilttelte ſeinen Mitbürgern die Hände mit einer Geſchwindigkeit von 75 in der Minute, ohne die geringſte Ermüdung zu zeigen.— Anpers ging es bei Felix Faure zu. Beim Empfang im Elyſée wurde ſtreng nach der Hofordnung darauf gehalten, daß die Beſucher zehn Schritt von dem Präſidenten ſich entfernt hielten, bis dieſer durch ein gnädiges Zeichen das Nähertreten geſtattete. Beim Neujahrsempfang iſt der erforderliche Stoff der Unterhaltung durch die Umſtände ge⸗ bolen. Präſident Faure hat alſo nicht nöthig, ihn mühſam aus der Ferne herbeizuholen, wie zum Beiſpiel kürzlich, als der Präſident Igleſtas ihn beſuchte: Felix Faure fragte ihn mit lauter und bernehm⸗ licher Stimme nach dem Preisſtand des Kaffees in Coſta⸗Rica. Während des Vorbeizuges der Würdenträger hatte der Präſident ſeine Miniſter um ſich. Er berſteht es vorkrefflich, jeder er l ent mit ihnen vorzubeugen, indem er ſich von ihnen ablöſt; der Präſtdent tritt einen Schritt vor, macht eine Bewegung nach rechts, eine andere nach links und ſteht dadurch in erhabener Einſamkeit und Hoheit da, wobei ihm ſeine große Geſtalt trefflich zu ſtatten kommt. Die monarchiſchen Ueberlieferungen ſind in Frankreich noch nicht ausgeſtorben, dem Präſidenten der franzöſiſchen Republik ſelbſt mag es vorkommen, als gäße es noch einen König in Frankreich, bemerken die Blätter. — Gleanor Marx und Dr. Aveling. Das Londoner„Gcho“ ſchreibt:„Es wird die meiſten unſerer Leſer, die den verſtorbenen Sozialiſten Dr. Abeling gekannt haben, wundern, zu erfahren, daß er hiele Monate vor ſeinem Tode, obgleich er mit Eleanor Marx zu⸗ ſammenlebte, ein junges Mädchen von 22 18 geheirathet hat. Es iſt eine bekannte Thalſache⸗ daß dis Neie. gling und dea! — —9—— wenn die Beleuchtung beſſer geweſen wäre. Die Verlooſung brachte ſehr ſchöne Gegenſtände und war der Abſatz der Looſe ein großer Ein Tanz ſchloß das ſchöne gelungene Feſt. *Konkurſe in Gaden. Buchen. Ueber das Vermögen der Geſchwiſter Frausziska und Thereſia Wieſe in Buchen; Konkurs⸗ verwalter Kaufmann Wilhelm Kieſer in Buchen— Freiburg. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Wilhelm Jeonhardt in Freiburg; Konkursverwalter Waiſenrichter Montigel in Freiburg. Muthmafliches Welter am Dienſtag, den 10. Jan. Der letzre Luftwirbel iſt nach den ruſſiſchen Oſtſeeprovinzen gewandert, aber dort ſchon völlig aufgelöſt, wie der Hochdruck von 770 mm über Italien ſich auch über Deutſch⸗Oeſterreich, Schleſten und Weſt⸗ polen ausgebreitet hat. Ein neuer Luftwirbel von 755 mm iſt in Irland eingetroffen, ruft aber bei uns vorwiegend ſüdöſtliche Winde hervor, weshalb für Dienſtag und Mittwoch bei ziemlich milder Temperatur vorwiegend trockenes und auch zeitweilig heiteres Wetter zu erwarten iſt. Aus dem Grofherfogthum. . Heidelberg, 8. Jan. Der Bahnarbeiter Karl Winkel, der den Packwagen der Main⸗Neckarbahn auf der Strecke Heidel⸗ berg⸗Fraukfurt zu beaufſichtigen hatte, wurde dieſer Tage wegen Diebſtahls in Haft genommen. In feinem Beſitze fand man eine reichhaltige Sammlung von Schmuckfachen, Toilettenartikeln, Herren⸗, Frauen⸗ und Kinderkleidungsſtücken, Büchern u. ſ. w. Auch einen Orden, das Ritterkreuz zum Zähringer Löwen hat der Dieb nicht verſchmäht. O Heidelberg, 7. Jan. Der Preis, den die Stadt für das Muſeumsgebäude zahlen ſoll, beträgt 350,000 Mark. Eine außführ⸗ liche und eingehende Begründung des Kaufvorhabens durch die Stadtverwaltung wird demnächſt erfolgen, Inzwiſchen wird für⸗ ſorglich mitgetheilt. daß die Umlage im nächſten Jahre auf dem bisherigen Fuße verbleibt. Da durch den Ankauf des Muſeums zugleich die Feſthallenfrage erledigt würde, ſo wird es wahrſcheinlich lebhafte Diskuſſionen geben.— Die hieſige Studentenſchaft arbeitet darauf hin, daß der 2. Juni zu einem akademiſchen Feiertag erklärt wird. Es ſoll an dieſem Tage jeweils eine Bismarckfeier ſtatt⸗ finden, deren Höhepunkt ein Sonderzug zum Bismarck⸗Denkmal bilden ſoll, Kork, 4, Jan. Hier verunglückte ein junger Mann beim Ent⸗ laden ſeiner Schußwaffe. Der Schuß war nicht losgegangen, und nun wollte der Beſitzer denſelben herausbohren. Dabei entzündete ſich das Pulver, und die ganze Ladung traf den Unglücklichen ins Geſicht. Ein Auge iſt ſo verletzt, daß es jedenfalls als verloren anzuſehen iſt. Unter⸗Moſſau, 8. Jan. Der 18jährige Sohn des Landwirths Kredel zielte im Scherz mit dem geladenen Jagdgewehr ſeines Vaters auf ſeine 17jährige Schweſter. Der Schuß krachte im ſelben Moment und traf das Mädchen in den Leib, Trotz alsbaldigen Hilfe konnten die Aerzte das arme Mädchen vom qualvollen Tod nicht mehr retten. *Karlsruhe, 8. Jan. Zum Vorſitzenden der Diseiplinar⸗ kammer für Aerzte, Thierärzte und Apotheker wurde Geh. Ober⸗ regierungsrath Föhrenbach ernannt. Wfalz, Beſſen und uingebung. * Ludwigshafen, 8. Jan. Die 13 Jahre alte Ottilie Ludyn, Tochter eines Eiſenhoblers dahter, welche den Taſchendiebſtahl am Donnerſtag Abend in der Trambahn verübt hat, iſt nun auch ge⸗ ſtändig, die in den letzten Monaten dahier ſo zahlreich vorgekommenen Taſchendiebſtähle vor und in den Kaufläden ſowie auch auf dem Bahnhofe verübt zu haben. Die Thatſache iſt frappirend, daß ein ſo jugendliches Mädchen im Diebeshandwerk eine faſt unvergleichliche Routine beſitzen konnte. R Waldſee, 8. Jan. 6— Vormittag, als die hieſige Ein⸗ wohnerſchaft grade in der Kirche war, brach in faſt unmittelbarer Nähe derſelben Feuer aus. Die Scheuer des Landwirthes Martin Hoffelder ſtand in Flammen und brannte mit ihrem reichen Inhalte vollſtändig nieder. Da das Gebäude ziemlich iſolirt ſtand, ſo hatte die Feuerwehr keine beſonders ſchwierige Arbeit. * Frankfurt, 7. Jan. Die„Deutſch⸗amerikaniſche Maſchinen⸗ Geſellſchaft“ hat eine amerikaniſche Geſellſchaft auf Zahlung von 100,000. Mark Konventionalſtrafe verklagt und das in Deutſchland befindliche Vermögen der Verklagten mit Arreſt belegt. Die ameri⸗ laniſche Geſellſchaft hat der Frankfurter eine patentirte Schuhzwing⸗ Maſchine zum Verkauf und zum Vertrieb in Deutſchland und dem größten Theil von Europa übertragen. Die Frantfurter Geſellſchaft hat ſich anheiſchig gemacht, alle Aufwendungen für vie Einführung des amerikaniſchen Patents zu machen, und ſich dafür ausgehalten, daß ihr in dem ihr vertragsmäßig überlaſſenen Gebiet weder direkt noch indirekt Konkurrenz durch Verkauf oder Benutzung ſolcher Ma⸗ ſchinen bei Vermeidung einer Konventionalſtrafe von je% 80,000 für jeden einzelnen Fall der Zuwiderhandlung gemacht werde. Es wurde aber ermittelt, daß in zwei Fällen die Amerikaner den Vertrag gebrochen haben. Man iſt auf den Ausgang des Prozeſſes geſpannt. Sport. Baden⸗Baden, 8. Jan. Der internationale Club hielt ſeine ordentliche Generalverſammlung unter Vorſitz des Prinzen Herrmann von Sachſen Weimar am 21. d. Mts dahier ab. Auf der Tages⸗ ordnung ſtehen: Rechnungsablage, Entlaſtung des Direktoriums, Budgetaufſtellung pro 1899, Mitgliederſtand und Diverſes. Außerdem findet die ſtatutengemäße Neuwahl des Präſidiums, des Direktoriums —————————————KKÄÄ————t.——— Frl. Marx ſehr unglücklich war, troßdem daß dieſe den Doktor leibenſchaftlich liebte und ihm viel von ihrem Vermögen, Tauſende von Pfunden Sterling, geopfert hatte. Das unglückliche Verhältniß bildete ohne Zweifel den Grund ihres Selbſtmordes. Bis jetzt waren die thatſächlichen Umſtände in Dunkelheit gehüllt. Am Morgen des Tages, wo Eleanor Marx Hand an ſich legte, erhielt ſie einen Brief, worin ſtand, daß der Mann, den ſie ſtets als ihren Gatten betrachtet huͤtte, eine junge Dame in Chelſea(London) geheirathet habe. Der Vertreter des„Echo“ fand bei ſeinen Nachforſchungen, daß der Trau⸗ ſchein am 8. Juni 1897 vom Regiſtrator ausgeſtellt worden iſt. Der Schein beſagt, daß der 45jährige Wittwer Alec Nelſon, Strand Nr. 420 wohnhaft, der unverheiratheten 22jährigen—— von Chelſea angetraut wurde. Der Bräutigam gab den Namen ſeines Vaters als Thomas William Nelſon, kongregattonaliſtiſchen Geiſtlichen, und die Braut den ihrigen als Profeſſor der Muſik an. Dr. Aveling pflegte ich des Namens Alee Nelſon bei verſchiedenen ſeiner Arkikel und ücher zu bedienen. Als er mit Frl. Marx in Grays⸗Inn wohnte, ſtend auf dem Thürſchilde: Dr. A. Aveling(Alee Nelſon). Ehe Frl. Marx Gift nahm, ſandte ſte ein Schreiben an ihren Anwalt und fügte dieſem den erhaltenen Brief bei, worin die Einzelheiten der Heirath des Dr. Aveling ſtanden. Der Anwalt hat die beiden Briefe nie er⸗ 5 Das Teſtament Dr. Avelings ſetzt Frau Nelſon zur Erbin ein. s beginnt:„Dieſes iſt der letzte Wille Edward Avelings, alias Alec Nelſons.“ Die junge Wittwe, die von großer Schönheft iſt, hat ſich ſeitdem der Bühne gewidmet.“ —„Weiße Bohnen— ſchwarze Bohnen“. Die neuliche Mittheilung, daß das„Volksgemurmel“ auf der Bühne vielfach durch fortdauernde Wiederholung des Wortes Rhabarber hervorgebracht wird, erinnert an folgendes Geſchichten von einer längſt verſtorbenen alten Dame eines regierenden deutſchen Fürſtenhauſes. Sie war pöllig taub, ſuchte dies aber zu verdecken, und ſah es gern, wenn ihre Um⸗ gebung eine fließende Unterhaltung führte, in welche ſie dann gelegent⸗ lich ein ganz allgemein gehaltenes Wort hineinſchob, z..:„Ah, ſehen Sie mal“ oder„Was man doch Alles erfährt“ und dergl. Ein durch Witz und Geiſt, nebenbei auch etwas Bosheit ausgezeichnetes Mitglied der Hofgeſellſchaft machte ſich nun die Unterhaltung in Gegenwart der alten Dame ſehr leicht, indem es zu ſeinen Nachbarn mit dem ver⸗ ſchiedenſten Geſichtsausdrucke, mit wechſelnden Kopf⸗ und Hand⸗ bewegungen u. ſ. w. immer nur ſagte:„Weiße Bohnen— ſchwarze Bohnen, weiße Bohnen— ſchwarze Vohnen. e eeeee e Elbe Leit Tagesneuigkeiten. richt — Da Ehmke ausgedient hat und Civiliſt geworden, iſt der und jett längſte Krieger des deutſchen Heeres der Garbe⸗ i du⸗Corps⸗Soldat Fritz Conrad. Der zweiundzwanzigjährige Maun, ver der im dritten Dienſtjahre ſteht, mißt genau zwei Meter und drei üb Centimeter! Dieſer„erſten Größe“ folgen zwei Regimentskameraden mit je zwei Meter einem Centimeter, während ein Mann im erſten 04 Garde⸗Ulanenregiment genau zwei Meter mißt. Erl In Inſterburg find durch ſchlechtes Trienkwaſſer Typhusfälle Foilli in der Garniſon vorgekommen. — 39,000 in Werthpapieren geſtohlen wurden bei MNar einem Einbruchsdiebſtahle in dem Gehöft des Bauerngutsbeſitzers Gäbler zu Schlauroth in Schleſien. 15 — An Blutvergiftung ſchwer erkrankt iſt der berüßme en am Ktankenhauſe zu Köln als Oberarzt thätige Chirurg Geheimrath Bus Profeſſor Bardenheuer. kur — Bei derSchleufe 7 des Bromberger Kanals ſtürzte ein bare Fuhrwerk in den Kanal. Der Beſitzer, deſſen Perſönlichkeit nicht or⸗ ſir mittelt werden konnte, ertrank. Fuhrwerk und Pferd verſanken. pri — Für die Abſtimmungen im Reichstage werden Satz gegenwärtig zwei prachtvolle Urnen dom Profeſſor Hildebrandt aus⸗ ſind geführt; die Koſten für dieſe in Bronze hergeſtellten Prachtſtücke ſind im auf 24,000, veranſchlagt. — Am Niederrhein nimmt die Mauf⸗ und Klauenfeuche in eini beſorgnißerregender Weiſe zu. Die Vieh närkte in Weſel, ſowte im und ganzen Kreiſe Mörs ſind bis auf weiteres aufgehoben. Der Acker⸗ m gehen Tauſende Mark im Viehſtall verloren durch Milch fo verluſt. Abmagerung und Abſchlachtung der Thiere, er — Auf der Köln⸗Mindener Eiſenbahnſtreche iſt ſchon wieder ein Unglück mit tödtlichem Ausgang vorgekommen, In einem Köln⸗Berliner J fuhr die 17jährige Katharina v. Mylam aus Kempen, die ein Kind nach Oſtenfeld bringen ſollte. Das Mäb⸗Itnit, chen ſtellte ſich vor das Wagenfenſter mit dem Kind auf dem Arm Plötzlich ging die Thür auf, und das Mädchen ſtel aus dem Zuge gegen einen auf dem Nebengeleife ſtehenden Güterzug, Dem Mäb⸗ chen wurde der Kopf vom Rumvpfe getrennt. Das Kind hatte ſi am Fenſtergitter feſtgehalten und konnte von einem Fahrgaſt noch zurückgehalten werden. — Näheren Mittheilungen aus Waſen(Schweiz) zufolge kom ſind die beiden vermißten Touriſten von einer Lawine ver⸗ von ſchüttet und todt. Es ſind zwei Mitglieder der Seetion Straß⸗ etwa burg des deutſchen und öſterreichiſchen Alpenvereins, Dr. Ehlert⸗ 85 Straßburg und Dr. Mönichs⸗München. Abſt — In Paris hat man eine ganze Niederlage geſtohlener milte Fahrräder entdeckt.— Die franzöſitche Akademie hat 120000 Frks. Qui zur Gründung eines Preiſes erbalten, der an„das ſchönſte Beiſpiel erre von Liebe und Verehrung zwiſchen Brüdern und Schweſtern“ ver⸗ Kont liehen werden ſoll. Fee — Profeſſor Harnack⸗Darmſtadt, deſſen Privatleben In das Telegraphenbureau lebhaft beſchäftigte, iſt dem Maiſon de au Sante 1 0 Schtöneberg bei Berlin überwieſen worden. Nach ſeiner Darſtellung iſt er, nachdem er die Geſellſchaft in der Bellevueſtraße Pr in Berlin verlaſſen hatte, von einer hochgradigen Unrube befallen als worden, und er ſei, ſich verfolgt glaubend, nach dem Schleſiſchen auf Bahnhof gegangen und von dort nach Wien gefahren, 15 wo er die dert Berichte über ſein Verſchwindeu geleſen habe, dort ſei ihm ſeine Die Lage klar geworden, und er ſei zurückgereiſt. Hoffentlich nehmen 1 jetzt die Depeſchen über ihn ein Ende. duge — Die Zahl der lebensmüden Oeſterreicher aus höchſten Kreiſen iſt wieder vermehrt worden. In London erſchoß ſich derlß; 25jährige Attache Graf Karolyi. Ueber die große Keſſelerxploſion in der Freul Hewett'ſchen Fabrik zu Barking bei London treffen genauere Sext Meldungen ein. Der Hilfskeſſel explodirte. Er hatte ſane Pferdekräfte, war lange nicht gebraucht und war probeweiſe ge⸗Habe heizt worden. Die Verheerungen ſind furchtbar. Die ganze ze Fabrik iſt demolirt, neun Angeſtellte wurden ſofort getbdtet, vie zorti Leichentheile Hunderte von Metern weit geſchleuderk, zahlreiche Perſonen ſind verletzt, davon neun ſchwer. Im Hofpital ſpielten als ſich ſchreckliche Szenen ab bei der Auffuchung der Opfer. Die Ur⸗ noch ſache der Exploſion iſt noch unbekannt. Th — In Hamburg zerſtörte ein mächtiges Feuer die chemiſche Fabrik in Billwärder, vormals Hell und Sthamer. genl Der Schaden beläuft ſich auf 400 000. auf — In Berlin wurde geſtern Morgen ein Schußzmann An von Strolchen angegriffen und gemißhandelt, Er ſchoß auf einen iheil der Angreifer und tödtete ihn. fale —In Tunis wurde der Neffe des Admirals Mouchez, 000 George., Verwalter einer großen Beſttzung, von einem Itck⸗ 1 liener aus perſönlichen Rachegründen ermordel. Mouchez bezeich⸗ Ferfol nete vor ſeinem Tode den Thäter. ISeſſt —In München fand ein Großfeuer im Volksvergnüg⸗ ehnt ungsetabliſſement Orpheum ſtatt. Die anſtoßenden vierſtöckigen(Blun Wohnhäuſer wurden gereitet. Das Lokal iſt völlig W—5 weſer ſich einiger Zeit in Gebrauch und zwar bei ven Leitfeuern von Stebderſand und Baſſenfleth. Das Spiritusglühlicht gibt ein prachtvolles helles, werßes, von andern Feuern in der Nachbarſchaft, namentlich von 10 ſolchen, die mit Erdölen geſpeiſt werden, ſich ſcharf unterſcheidendes n Licht. Ein beſonderer Vorzug des Spiritusglühlichtes gegenüber den vieldochtigen Oelbrennern iſt die geringe Ausdehnung feiner Lichk⸗ guelle und ſeine geringere Wärmeſtrahlung. Dadurch läßt ſich mit 2500 ihm mittels optiſcher Hilfsmittel(Linſen und Blenden) eine beſſere Lichtſtärke und größere Schärfe der Lichtquelle erreichen, ſo daß auch in a die Laternengröße entſprechend verkleinert werden kann. Der Leucht⸗ Sren feuerbetrieb mit Spiritus iſt völlig gefahrlos. Wie er ſich wirthſchaft⸗ von lich ſtellt, kann erſt nach längeren Betriebserfahrungen beurtheilt Jahr werden. Jedenfalls befriedigen die Spiritusleuchtfeuer alſe Bes felthe theiligten. ar — Miung kündigt rechtzeitig. Aus dem Weſten Berlias den wird folgende kleine Geſchichte erzählt, die beweiſt, wie ſich heut zu 5 7 Tage auch ſelbſt die Köchinnen die modernen Berkehrsmittel vienſtbar u machen verſtehen. Am Sylveſterabend wollte eine junge Hausfrau, ie„Herrin“ der ingeniöſen Köchin, die Neufahrsfeier im Hauſe ih ee K d gleichfalls in Berlin wohnenden Eltern verleben. Da aber eines ihrer eit ſeom kleinen Kinder unwohl geworden war, entſchloß ſte ſich nur ſehr uh chmer und nur auf bringendes Bitten der übrigen Angehörigen, ihr Fdarſt Haus zu verlaſſen. Schließlich, als ſich das Befinden des kleinen denf zalienten merklich gebeſſert hatte, und er unter guter Aufſicht einge⸗ Jarzl ſchlafen war, begab ſich die junge Frau zur Sylveſterfeier in das Haus ihrer Eltern. Hier wurde ſie fünf Minuten vor 12 Uhr auf das 5 das Furchtbarſte erſchreckt. Der Diener brachte eine Bepeſche ins: Ran Zimmer, die an ſie, per Adreſſe ihrer Eltern, adreſfirt war. Da außer den den Angehörigen ihres Hausſtandes Niemand wiſſen konnte, daß ſie 6 ſich zur Zeit in der Wohnung ihrer Eltern befinde, mußte die junge 55 3 annehmen, die Depeſche theile ihr eine ſchlimme Wendung im efinden ihres Kindes mit, und ſie öffnete das Telegramm zitternd a und leichenblaß unter lautloſen Schweigen der übrigen Geſellſchaft. 1 8 Nach dem Leſen der erſten Worte brach ſie jedoch in helles Lachen) And aus; und bald bemächtigte ſich auch der ganzen Geſellſchaft fröhliche kiſten Heiterkeit. Die Depeſche beſagte nämlich Folgendes:„Theile der dem gnädigen Frau rechtzeitig mit, daß ich 15. Januar den Dienſt der Dem aſſe. Minna.“ Es war alſo die Köchin, die auf dem bisher unge⸗ Aſtellu wöhnlichen Wege des Telegramms das heißt noch vor uf dem 1. Januar— ihre Kündigung übermitte eeeeeee⸗ eeeeeen, ee unuen 4 — Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. „ die Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim,. agung Der Trompeter von Säckingen. Nenn ung der Hauptrollen in der leider unverwüſtlichen —— veranlaßt uns, über die geſtrige Vorſtellung zu be⸗ ohwinkel ſang zum erſten Mal die Titelrolle önen Erfolg mit ſeinen Liedern, die er ſehr brachte. Auch die Maria des Frl. Dima Der Konradin war an Herrn Voiſin e ihm ziemlich fern liegende Rolle mit großer und ſpielte. Herr Marx als Freiherr und Frl. äfin vertraten ihre Rollen in gewohnter Weiſe. Herr Damian aus. Das Haus war namentlich auf ſeinen en ſehr gut beſucht. Dr. W. rein für Kammermuſik. Die geſtrige Matins des eichquartetts wies ein ſehr intereſſantes Programm Nummer war Felix Weingartners neue Kom⸗ eichguartett in-moll op. 24, das auch hier wie ärts ſich eines lebhaften Erfolges beim Publikum er⸗ irf als eine werth olle Bereicherung der modernen eratur gelten und verbürgt den Spielern bei dem wir⸗ und intereſſanten Aufbau ſeiner vier Sätze eine dank⸗ te ein ba warme Aufnahme. Die thematiſche Arbeit, die Harmoni⸗ ht or⸗ ſi ind die Verwendung der vier Inſtrumente, das formale Ge⸗ e und der muſikaliſche Inhalt der vier einheitlich durchgebildeten herden älh die Hand des feinſinnigen Muſikers. Beſonders ſchön aus⸗ f j n Slellen gelungen, wo ein Soloinſtrument in breitem e ſind melt nge über den anderen emporſchwebt, oder wo die vie ſich zu einer weihevoll getragenen Kantilene ver⸗ gelingen dem Komponiſten Klangwirkungen ſchönſter r Art. Ein oft bewundertes Juwel bir kammer⸗ Litteratur, das-dur Sextett op. 18 von Brahms eiſterwerk aus der beſten Zeit dieſes Komponiſten, in der hohes Maaß von Erſindungsreichthum und Empfindungs⸗ Spollem romantiſchem Schwung verfügte. Die tmermann(II. Bratſche) und Mäller(II. Cello) ſich zur ſehr beifallswürdigen Wiedergabe dieſes Werkes egen vom hieſigen Theaterorcheſter, den Herren „Gaule und Kündinger. Als letzte Nummer n Programmes ſpielten die genaunten ſechs Hexren hſextett op. 28 von Otto Kaletſech, das der noch ber ſtändig wachſenden Concertlitteratur für die neuen 1 Inſtrumente angehört. Die belden neuen Stelzner'ſchen St nente, die in dieſem Sextett zur Anwendung kon ie Violotta und das Cellone(geſtern geſpielt ren Zimmermann und Müller). Die Violstta, vie eine Bralſche, in Quinten geſtimmt und eine er ſtehend als die Violine, dient dazu, um in den großen chen der gewöhnlichen Bratſche und dem Cello ver⸗ ütreten. Das Cellone, etwas größer wie ein Cello, in mt und zwei Oktaven tieferſtehend als die Violine, ſeinem tiefſten Ton, dem Kontra⸗G, die Tiefe des feine Terz. Beſonders wichtig erſcheint die Ver⸗ lotta, die geſtern, ſoweit ſie als melodieführendes in Betracht kam, durch ihren warmen und kräftigen Ton auch in den Kombinationen mit den übrigen Stimmen Geltung kam. Im Streichquartett nach Stelzner'ſchem blert Ottave ti tleben n de 2 57 wir gllerdings geſtern nicht zu hören bekamen, ſoll ſie fallen die dritte Stelle einnehmen, während die Bratſche iſchen zweiten Violine aufrückt, ſo daß ein ſolches Quar⸗ r die ie, Bratſche, Violotta und Cello zuſammengeſetzt wäre. ſeine age der Violotta ermöglichſt dann, daß ſie be⸗ en Fällen, wo dem Cello die führende Melodie ergiebigerem Maaße als die Bratſche den Baß über⸗ Die ſechs Inſtrumente(2 Violinen, Bratſche, Violotta, zellone) klangen im Kaletſch⸗Sextett ſehr ſchön zuſammen; ition felbſt gibt zu einer Menge klangſchöner Kom⸗ Aulaß und erwies ſich als ein ſehr wirkſam geſetztes er⸗ rk, dem die Nähe des vorher geſpielten Brahms'ſchen Abbruch that, als man aufangs vielleicht gefürchtet ſes Sextett fand eine ſorgfältig ausgearbeitete Wieder⸗ der warmer Applaus zu Theil wurde. Dr. W. Hofaperufänger Kromer ſang am Freitag im Heidel⸗ delheater den fliegenden Holländer und erzielte beim n mit ſeiner ſchönen Leiſtung lebhafteſten Beifall. hmen! htzige halle. 0 ge⸗ 1 abe, Herr fauge berger 5 die Je reiche des Luſtſpieldichters. Daß Oscar Blumenthal elten zeißen Rößl“ neben ſeinem Mitarbeiter Kadelburg Ur⸗ i zu berückſichtigen hatte, die Anſpruch auf einen n erheben konnte, dürfte bisher nicht bekannt ge⸗ bie tſache exiſtirt indeß und folgendermaßen verhält chichte: Vor der Aufführung des„Weißen Rößl“ im Met. Theater hatte Oscar Blumenthal ſo wenig Hoffnung wie nie zuvor bei der Premiere eines ſeiner Stücke. fann aber die Gattin des Dichters. Theils aus Ueberzeugung, inen„ um ihrem Manne Muth zu machen, ließ ſie luſtig die Aeußerung Wenn ich nur jedesmal, wenn die Einnahmen des Stückes rk betragen, 20 Mark davon bekomme, ſo wäre ich ganz zu⸗ en und jetzt ſchon bergnügt.“—„Sollſt ſie haben“, ſagte ihr ithal etwas leichtſtnnig zu. Und nun kamen die großen Kaſſen⸗ des neuen Luſtſpiels! Etwa 130 Aufführungen ſah das ⸗Theater, die die genannte Summe und meiſtens noch ein An⸗ ſehn 1 nüg⸗ hes darüber einbrachten, und jedesmal erhielt Frau Oscar igen Blumenthal ihre 20 Michen, ſodaß ihre Einnahmen vom„Weißen IRösl“ bald in die Tauſende gingen. Ja— zur Noth verſtand ſie 1 ogar ein wenig nachzuhelfen und„corriger la fortune“. Eines ergab ſich nämlich nur eine Einnahme von 997 Mark; Kurz enthhloſſen entnahm die Direktorsgattin und treffliche Rechen⸗ meiſterin ihrer eigenen Kaſſe einen blanken Thaler, legte ihn zu der Tageseinnahme, die ſomit ihre Summe von 1000 Mark erreicht hatte, ends ens ee ſand . unb ſtrich dafür mit einem Reingewinn von Mark 17 die ihr zu⸗ ndes bmmende Tantieme ein.. Blumenthals und Kadelburgs„Im weißen Rößl“, das be⸗ kanntlich den größten Theatererfolg der vorigen Saiſon erzielte, hat in 240 Vorſtellungen bei einer durchſchnittlichen Tageseinnahme von 2500 M. dem Leſſingthegter in Summa 598 000 M. eingetragen. den zichk⸗ mit ſſere Ruſſiſche Cenſurverhältniſſe. Seit mehreren Wochen lagern auch in allen größeren Städten des ruſſiſchen Reiches Hunderte von uchbt⸗ Exemplaren des auch von uns ausführlich beſprochenen neuen Werkes haft⸗ von Dr. A. Kleinſchmidt, Univerſitätsprofeſſor in Heidelberg, Drei heilk Jahrhunderte rufſtſcher Geſchichte(1598—1898) und vergeblich iſt De felther die Genehmigung zu ihrem Verkaufe erwartet worden. Wenn es auch einzelnen Buchhändlern gelungen ſein mag, einige Exemplare den Späheraugen der Cenſurbeamten zu entziehen, ſo liegt doch die kroße Mehrzahl unter Siegel und Gewahrſam der Cenſurbehörden. Nie Genfur könnte doch einfach das ihr Mißliebige ſtreichen, wie ſie 135 ſt zu thun oflegt und dann das Werk ſelbſt freigeben. ber Audrs Antolne, der Direktor des Theatre Antoine in Paris, Ur t die Nachricht nach Berlin gelangen laſſen, daß er in nächſter hrer 655 daſelbſt eintreffen werde, um ſich im„Deutſchen Theater“ den ſehr Fuhrmann Henſchel“ anzuſehen, deſſen Titelrolle er in Frankreich ihr Farſtellen wird. Auch Ermete Zakconi gedenkt den„Fuhrmann inen Henſchel“ in ſeiner Heimath und auf Gaſtſpielreiſen demnächſt nge⸗ Jarzuſtellen. aus Eine der gläuzendſten Opernvorſtellungen, die je geweſen, das in dieſen Tagen das New⸗Yorker Metropolitan Opera Houſe. ins den„Don Juan“. Und an der Darſtellung des Mozart⸗ ißer den Meiſterwerkes betheiligte ſich die größte Künſtlerſchaar, die man ſte beiſammen geſehen. In der Titelpartie ſah man den ſoeben in inge eweMork gelandeten berühmten Baritoniſten der Pariſer großen Sper, Victor Maurel; neben ihm ſtand die mit ihm zuſammen 11 ugstroffene Lili Lehmann als Donna Anna, dazu kam als dritter e des„Künſtlerſchiffes“„Wilhelm der Große“: Edouard de eazke. Frau Nordica und Mareella Sembrich vervoll⸗ andigten mit ihren glänzenden Namen dieſe ſtolzeſte aller Künſtler⸗ iſten, deren Träger für einen Abend im Rahmen der Morzart⸗Oper dem New⸗Horker Publikum zu ſehen und zu hören vergönnt war. Dem Kunſtgenuß entſprechend war auch die Eiunahme dieſer Vor⸗ Iiellung: ſie bellef ſich auf mehr denn— zwölftauſend Dollars! alſo bor enn 50 000 M. nach unferm Gelde. Bweites Liederkvanzkoufert. Die zwei Soltſtiunen, mit denen uns da Konzert des Liederkranz am Samstag bekannt machte, waren Treffer erſten Rangs. Wir iind es gewohnt, daß uns in dleſen Konzerten nur ganz hervorragende 8 5 e Kräfte vorgeführt werden, meiſtens auch ſolche; die nicht chon überall als gefeierte Kunſigrößen bekannt ſind; die neuen Sterne am Ronzerthimmel, ſte begegnen uns meiſt in diefen Konzerten zuerſt. Zu der vorgeſtrigen Wahl darf man dem Vorſtand des Vereins ganz beſonders Glück wünſchen. Lillian Blauvelt und Irma Saenger⸗Sethe heißen die beiden Soliſtinnen, deren Bekanntſchaft auch das reichshauptſtädtiſche Publikum erſt vor kurzem gemacht hat. Lillian Blauvelt, die Sängerin, wurde gelegentlich des vorjährigen Mainzer Tonkünſtlerfeſtes in die deutſche Konzert⸗ welt eingeführt, und die deutſchen Triumphe der Violiſtin Frau Saenger⸗Sethe ſind noch jungeren Datums. Es ſind zwei Damen, die durch iher eigenartige Schönheit ebenſoſehr wie durch ihre her⸗ vorrggenden Leiſtungen imponieren. Zwei Schönheiten grundver⸗ ſchiedener Art: Frl. Blauvelt, dem Programm nach eine Amerikanerin, ihrem Auftreten noch vielmehr eine Franzöſin, ſchlank an Geſtalt, voll graciöſer Eleganz, liebenswürdiger Pikanterie, ene Schönheit echt romaniſcher Art, mit dunklem Haar, blitzenden Augen— daneben Frau Saenger⸗Sethe, dem Programm zufolge eine Belgierin, aus Brüſſel ſtammend, die Repräſentantin german ſcher Schönheit, blond, mit edlen, ernſten Zügen, eine imponferende Figur von walküren⸗ hafter Hoheit, in ihrem Geigenſpiel von hinreißeudem Temperament, wahrhaft männlicher Kraft und Energie Die amerikaniſche Fran⸗ zöſin ſang mit Ausnahme des einen Liedes„der Jäger“ von Brähms, das ſie um der Kurioſität ihrer deutſchen Ausſprache willen wieder⸗ holen mußte, nur franzöſiſche Texte franzöſtſcher Komponiſten. Die Fopean Vorzüge ihres ſchönen, umfangreichen und wohlgeſchulten oprans, ihre geſchmeſdige elegante und dabei doch auch tempera⸗ mentvolle Art zu ſingen ließ ſte bereits in ihrer erſten Nummer, der mit e eeeee geſungenen Arie„Fleures mes peux“ aus dem Maſſenetſchen Eid erkennen, faſt in noch höherem Maße aber in ihren ſpäteren Liedern, von denen ihr das ſtunend⸗ſüße„Pouxquoi“ aus Lakme von Delibes und desſelben Komponiſten kokelter Schlager zLes ülles de Cadix“ ganz beſonders ſchön gelangen. Ebenſo ſtürmiſchen Beifall wie dieſe Sängerin erntete die Violinſpielerin mil ihren Vorträgen. Man hat Frau Saenger⸗Sethe die Careuno der Geige genaunt, mit Recht, ſoweit derartige Vergleiche zutreffen. Die Wirkung ihres Spiels ſeine machtvolle Leidenſchaftlichkeit und Großzügigkeit ähnelt der jener Klaviervirtuoſtn. Ihre Techuik iſt virtuos, ihre Auffaſſung verräth hohen künſtleriſchen Ernſt. Das mit Orcheſterbegleitung geſpielte Biolinkonzert Op. 31 von Bieuxtemps kam zu glänzender Geltung. Voll Wärme und edler Größe war ihr Ton im laugſamen Satz, mit Energie und ſicherem Können bemei⸗ ſterte ſie alles, was das Finale an techniſchen Schwierigleiten zu⸗ ſammen krägt, In der Cuiſchen Berceuſe entwickelte ſie die ganze Süßigkeit ihres Sordinenſpiels, ein unggriſcher Tanz von Brahms gab ihr Gelegenheit zur Entfaltung ihreß großen violiniſtiſchen Temperaments. Sarabande und Gigue von Bach(für Solovioline) erſchien im Rahmen dieſes Konzerts etwas deplaciert, womit jedoch nicht eſaet ſein ſoll, daß ſte nicht auch dieſer Schwierigen Aufgabe in vollem Umfang gerecht wurde. Der Männerchor beteilgte ſich mit brei größeren Nummen am Programm:„Wider die W von Heinrich Zöllner,„Meine Götkin“ von Wilhelm Berger und„der 18. Pfalm“ von Franz Liszt, welche alle drei Orcheſterbegleitung(das Hoftheaterorcheſter) verlangten. In der Zöllnerſchen Kompoſition berührt ſympa⸗ thiſch der mittlereTheil, welcher die Liebe zu Suleima ſchildert, während die marſchmäßigen Außentheile einen ziemlich oberflächlichen Eindruck machen. Faſt noch weniger als dieſe orien⸗ taliſche Textvorlage iſt die Goetheſche Ode„Meine Göttin“ an ſich zur Kompoſttion geeignet. Wilhelm Berger, ein Berliner Komponiſt, der mit einer beim Mainzer Tonkünſtlerfeſt erfolgreich aufgeführten -durſymphone eine Probe hervorragenden kompoſitoriſchen Könnens abgelegt hat, wagte ſieh trotzdem an die muſtkaliſche Behandlung dieſes Lobhymnus auf das Götterkind Phantaſie, des Dichkers viel⸗ geſtaltige Schutzgöttin. Sein Werk, das bei einer Königsberger Kon⸗ kurrenz den erſten Preis davontrug, iſt als eine ſehr werhvolle Be⸗ reicherung der Männerchorlitteratur zu betrachten. Die Aufgabe für den Komponiſten des Gedichts„Meine Göttin“ war um ſo ſchwerer, als ihm die einheitliche Durchführung der Idee mangelt, wie man ſie in den ähnlichen Schöpfungen der lyriſch didaktiſchen Poeſie Goethes, beiſpielsweiſe in„Mahomets Geſang“ oder im„Geſang der Geiſter über den Waſſern“ findet. Bergers Kompoſition zerfällt in loſe verbundene Einzelſätze, allerdings von ſehr intereſſanter mu⸗ ſikaliſcher Struktur und mannigfaltiger Schönheit. Der Charakter des Hymnus iſt feſtgehalten auch da, wo die wechſelnden Erſchein⸗ ungen der Phantaſie, der roſenbekränzten, der im Sturmwind dahin⸗ brauſenden, der tauſendfarbig ihre Geſtalt ändernden, im Detail ge⸗ ſchildert ſind. Einen weihevollen Aufſchwung nimmt der Hymnus mit dem Dank an die Gottheit, die dem Menſchen das hohe Götter⸗ kind als treue Gattin zugeſellt, wie ſie dem beſchränkten Genußleben der übrigen Erdengeſchlechter vorenthalten blieb. Nach einem für die muſikaliſche Behandlung höchſt unbeguemen Seitenhieb auf die„alte Schwiegermutter Weisheit“, die das„zarte Seelchen“, die Phantaſte, nicht beleidigen und einſchränken möge, klingt das Ganze in einen Preis der„älteren geſetzteren Schweſter“ des ſeltſamen Joviskindes, der„ſtillen Tröſterin Hoffnung“ aus. An den Chor ſtellt Berger in dieſem Werke hohe Anforderungen, die der Liederkranz aber unter 75 01 ſeines Dirigenten, des Herrn Kapellmeiſters Lauger, der ich auch der übrigen Werke mit Sorgfalt angenommen hatte, mit ſchönem Gelingen bewältigte Liszts machtvoll aufgebaute Kompoſi⸗ tion des 18. Pfalms„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“, ein begeiſtertes Triumph⸗ und Preislied auf die Herrlichkeit Goktes, ſchloß das ſchön verlaufene Konzert in impoſauter Weiſe ab. Hier trat zu dem Orcheſter mit gewaltiger Wirkung die Orgel, von Muſikdirektor Hänlein mit gewohnter Meiſterſchaft geſpielt. Nicht unerwähnt ſoll bleiben, daß die Benützung dieſer interimiſtiſch im Saalbau aufgeſtellten ſtädtiſchen Orgel diesmal beſondere Schwlerig⸗ keiten hatte, da erſt der in Eiſen montierte Vorhangüberbau des Spezialitätentheaters, der ſeit dieſem Wiater die Orgel verdeckt, mit großer Mühe entfernt werden mußte. Es wäre zu wünſchen, daß dieſe Orgel und mit ihr unſere größeren Konzertveranſtaltungen recht bald in ein neues, würdiges Heim einziehen könnten, wo es keine Lokglmängel und Lokalſchwierigkeiten mehr giebt. Dr. W, Atueſte Nachrichten und Felegramme. (Privat ⸗Telegramme des„Geueral ⸗ Anzeigers.)“ Wien, 8. Jan. In der heute unter Vorſitz des Kaiſers abgehaltenen Konferenz der ungariſchen Miniſter wurde be⸗ ſchloſſen, in Peſt Vorverhandlungen zur Sanirung der Lage einzuleiten. Die ungariſchen Miniſter kehren heute nach Peſt zurück.— Der Reichsrath iſt für den 17. Januar einberufen. Paris, 8. Jan. Die Blätter ſagen bei Beſprechung des engliſchen Blaubuches betr. Madagaskar, England ſcheine entſchloſſen, gegen Frankreich Krieg zu führen. Dieſes müſſe ſeine Vertheidigung vorbereiten. Der Juſtizminiſter erhielt heute ein Schreiben Quesnay Beaurepatres, in welchem er ſeine Demiſſton als Kammer⸗ präſident des Kaſſationshofes wegen Meinungsverſchiedenheiten betr. die vom Kaſſationshof eingeleitete Unterſuchung gibt.— Vormittags fand die alljährlich wiederkehrende Wallfahrt der Freunde Gambetta's zu deſſen Sterbehauſe in Sspres ſtatt. Es wurden Anſprachen gehalten von dem Bürgermeiſter von Sepres, dem Deputirten von Havre, Brindeau, Namens der Stadt Havre, dem Senator Cazot und dem Präſidenten der Ver⸗ einigung der Elſaß⸗Lothringer Sansboeuf. Gegen die An⸗ ſpielung Sansboeuf's auf die Dreyfusſache proteſtirten der Bür⸗ germeiſter von Ville Davray als Gaſt, ein Verwandter Pic⸗ quarts, und Joſeph Reinach, indem ſie Sansboeuf das Recht AhIhradem Mamens der GHah⸗Lotbaingan au Torechet + .ͤ ͤ ᷣ ͤ ³·¹ꝛ; ͤ e 996 res, 8. Jan. Der franzöſiſche Narfemfuiſter woheez den Verſuchen mit dem Unterwaſſerboot„Guſtave Zede bei, dft ſehr gut gelangen. Kaneg, 8. Jan. Der Präſtdent der Kommiſſion, welchs aus zwölf Ehriſten und vier Mohamedanern beſteht und die mi⸗ der Ausarbeitung der neuen Verfaſſung betraut wurde, if Sphakianakts.— Die in der Preſſe verbreitete Nachricht, Prinz Georg begebe ſich jetzt nach Kandia ſowie die Nachricht, die mon tenegriniſchen Gensdarmen würden zurückgezogen, ſind verfrih Hierüber, ſowie über die Verminderung der internationalen Streitkräfte auf je ein Baaillon ſteht noch nichts feſt. Port Said, 9. Jan. Es herrſcht großes Unwekter, ſodaß 8 Schiffe nicht in den Hafen einlaufen können. Der Leuchtthurm mi rothen Lichtern auf der weſtlichen Mole iſt zerſtört. Ein engliſches Fahrzeug iſt geſcheitert. Philadelphia, 8. Jan. Der amerikaniſche Geſandiß in Peking theilte dem Staatsſekretär telegraphiſch mit, daß in⸗ folge des von dem amerikaniſchen und dem britiſchen Geſandten erhobenen Efnſpruchs die chineſiſche Regierung ſich weigerte, den Forberung Frankreichs auf Ausdehnung ſeiner Jurisdiktiog in Shanghai nachzukommen. Newyork, 8. Jan. Einer Depeſche aus Waſhington zu⸗ folge, gab die Regierung Befehl, daß die drei Kanonenbvolß khe Norktown und Bennington nach den Philippinen ab⸗ ahren. Mannheimer Handelsblatt. gGetreide⸗Vorräthe in Maunheim. Der Getreidelagerbe ſtand am 1. Jannar 1999 in Mannheim auf den Prlvattranſtk⸗ lägern betrug nach einer uns zugehenden Aufſtellung: Weizen 327.742 Roggen 12 665, Hhker 90.027, Gerſte 75.097, Mais 18.3454 Hülſenfrüchke.576; Mehl 1825, Reis.670, Kaffee 19.918; Petro⸗ leum 176.382 Doppelzentner. Weig. Bom Tuniberg, 7. Jan. Gegenwärtig iſt nicht nur bei uns ein Stillſtand im Weingeſchäft eingetreten, ſondern auch ein bedeu⸗ tenderer Rückgang im Prelſe. So wurde gleich im Herbſt der Wein mitſammt Hefe mit 45—50 M. per Ohm Weißherbſt und 62—67 M. für Rothherbſt bezahlt. Heute wird der Weißwein hell um 35—88 M. und Rothwein um 47—48 M. abgegeben. Dürkheim, 7. Jan. Die 1808er Weine ſind jetzt probefählg, Mit dem erſten Abſtich wurde bereits begonnen und es wird allge⸗ mein bemerkt, daß ſich derſelbe beſſer entwickelt, als man glaubte⸗. Der Handel mit dem neuen Wein bewegte ſich bisher in ſehr lang⸗ ſamer Bahn. Das Verkaufsgeſchäft in älteren Sachen, namenklich in 88er und 97er iſt ohne Unterbrechung ein ſehr lebhafſes, ohne daß dieſe Weinſorten in letzter Zeit eine weſentliche Preisſteigerung er⸗ ſahren hätten. Mauuheimer Marktbericht vom 9. Jan. Stroß per Ztr. M. 1,20, Heu per Ztr. M..80, Kartoffeln M. 4 bis.50, per Ztr., Bohnen per Pfd. 00 Pfg., Blumenkohl per Stück 30 Pf., Spinat per Portion 20 Pf., Wirſing per Stück—8 Pf., Rothkohl per Stück 10—12 Pf., Weißkohf per Stick 10 Pf., Weißkraut per 100 Stück 10., Kohlrabi 3 Knollen 15 Pf., Kopfſalat per Stück 0 Pf. Endivienſalat per Stück 8 Pf., Feldſalat per Portion 20 Pf., Selleris zer Stück 10 Pf., Zwiebeln per Pfund—8 Pf., rothe Rüben per Portion 6 Pf., weiße Rüben per Port. 6 Pf., gelbe Rüben per Portion 6 Pf., Carrotten per Büſchel 5 Pf., Pflück⸗Grbſen per Port. 00 Pf., Meerrettig per Stange 20 Pf., Gurken per Stück —00 Pf., zum Einmachen per 100 Stück.00 Pf., Aepfel per Pfd. —10 Pf., Birnen per Pfund 10—20 Pf., Pflaumen per Pfund 0 Pf., Zwetſchgen per Pfund 0 Pf., Kirſchen per Pfd. 000 Pf., Trauben per Pfd.00—40 Pf., Pſirſiche per Pfund 00 Pf., Aprikoſen per Pfo., 00 Pf., Nüſſe per 25 Stück 12 Pf., Haffelnüſſe per Pfd. 85 Pf⸗ Gier per 5 Stück 35 Pf., Butter per Pfd. 1,20., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 45 Pf., Hecht per Pfd. 1,20., Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 95 Pf., Laberdan per Pfd. 50 Pf., Stockfiſche per Pfd. 25 Pf., Haſe per Stück.90., Reh per Pfd. 1., Hahn(jung) per Stück.50—2., Huhn (jung) per Stück 150 Pfg., Feldhuhn per Stück.00., Ente per Stück.50—3., Tauben per Paar 90 Pfg., Gans(lebend) per Stück .50—6., geſchlachtet per Pfd. 75 Pf. Maunheimer Effeetenbörſe vom 7. Jau. Heute wurden hier Oberrheiniſche Bank⸗Aktien zu 124 pCt. gehandelt. Chemiſche Fabrik Gernsheim wurden zu 24 pt. angeboten, Braueret Gichbaunt⸗ Aktien zu 173.50 geſucht. Schwartz Brauerei⸗Aktien notirten 115,75 G. und 116.25 B. Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. New⸗Pork, 7. Jan.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Linie Ant⸗ werpen). Dampfer„Noordland“, am 24. Dezbr. von Antwerpen ab⸗ gefahren, iſt heute hier angekommen. New⸗Pork, 5. Jan.(Drahtbericht der White Star 19 Itverpool.) Dampfer„Majeſtie“, am 28. Dezbr. ab Liverpool, heute hier angekommen. maaenten durch die General⸗Vertreter Gundlach K BAve⸗ lau in Mannheim, R 4. 7. Waſſerſtandsnachrichten vom Mouat Jaunuar. Pegelſtationen Datume vom Rhein: 4..6. 2. 8. 9. Bemerkege Kouſtaunz J29 Walshut 22,07 1,99 2,20 2,08 2,01 Hüningen 2,23 1,97 186 1,82 Abbs. 6 U. Kehhl J2.81 2,56 2,54 2,67 2,35 2,48 N. 6 U. Lauterburg 86 8,92 3,83 Abds, 6 U. Magan 6,84 3,88 8,94 8,84 2 U. Germersheim 3,5 3,90 3,74 8,75.P. 12. Maunhelm. 3,45 8,92 8,74 3,80 8,85 8,75 Mgs. 7 U Maiuz J0,80 1,301,37 1,38 1,40.-F. 12 U 5 5 1,87 10 U Nanud. 178 2,24 9,87.80 2,85 2 Ksblenz 22,74 8,10 8,28 8,10 10 U. Köln. 1J32,80 8,90.82 3,58 8,88 2 U. Ruhrort.5/ 2,88 297 3,28 9 U. vom Necar: Maunheim J3,71 4,02 3,84 3,96 4,00 8,85 V. 7 N. Heilbronn„1,10 1,40 1,70 1,70 1,85 V. 7 U. 50 9. ſ. Imper—— .⸗Frkz Siig 1 4045 15 Dollan in Glz„ 121—17 Enal. Savereignes 2840 368 Stadt Venedig 30 Fr.⸗Looſe vom Jahre 1869. Ziehung am 81. Dezbr. 1898. Auszahlung am 1. Mai 1899. Haupfpreiſe: Serie 8977 Nr. 21 à 30 000 Fr. Ser. 6157 à 500 Fr. Ser. 2775 Nr. 10, S. 6249 Nr. 14, S. 11291 Nr. 11 je 180 Fr. Ser. 198 Nr. 6, S. 5776 Nr. 25, S. 5874 Nr. 7, S. 6700 Nr. 18, S. 6795 Nr. 28, S. 6888 Nr. 15, S. 6984 Nr. 28, S. 7997 Nr. 24, S. 8110 Nr. 10, S. 10042 Nr. 20, S. 12019 Nr. 22, S. 12580 Nr. 11, Ser. 18288 Nr. 11 je 100 Fr. Sammlung zu Gunſten des Valeutin Will von Hemsbach. Transport 14 M. Von K. 3., A. R. 2 M. Zuſammen 2 Näbhmaschine Martinm Deeker, Zur Gutgegennahme von weiteren Gaben iſt ſtets gern berelt uuür àallein 4.,4. MAXXEIM 4 3, 4. Die Exped. des General⸗Anzeigers. neht zu haben bei eeule das DBTA5d„ Malashan 14a= A¹ Mannheim, 9. Jaunur⸗ SGeneral-⸗Anzeiger⸗ Hekauntmachung. Die der Stadttheil betreffend. 18301. pierdurch die Architekten, Bau⸗ ünternehmer und Intereſſenten aufmerkſam, f (9 No. 15 barauf dem 1. Januar Baugeſuche für Neubaäuten, und Amts, und Kreis-Berkün Handhabung izei im Neckarau Ba Wir machen daß von d. Js., ab alle Bauanzeigen Umbauten oder tenden No. 868 J. behörden werden an die gemäß 8 bezirkspolizeilichen vom 30. October 1882 zu erſtat⸗ Tabelle über die während des abgelau⸗ fenen Jahres in der Gemeinde gegen Entgelt in Pflege abge⸗ gebenen Kinder unter 7 Jahren eventl. Felauntuacung. Den Schutz egen Entgelt gegebenen 10752 Die Ortspolizei⸗ Landbezirks flege Kinder betr. des Vorf Vorlage der an Erſtattung der in der chrift einer Die Manmheimer Darleih-Kasse nimmt Gelder an verzinslich zu 30% gegen Schuldſcheine über M. 100, 200, 300, 400, 500, 1000 und M. 2000. Gegen halbjährliche Kündi⸗ gung werden für größere Be⸗ kräge von M. 1000, M. 2000 u. höher 3½% vergütet. 71288 Gr. Bad. Staats⸗ Gordon hat dem Frauenverein aus dem Ertrag ſeines im vori⸗ gen Monat zu Gunſten des Ver⸗ eins Mk. dieſer edelmüthigen Spende mit herzlichem Dank. Bauveränderungen auf der bis⸗ herigen Gemarkung Neckarau gusſchließlich und unmittelbar bei dem Großherzogl. treksamt Mannheim ichen ſind. Alle Verzö oder Weiterungen, we entſtehen ſollten, d Geſuche und Pläne Behörden(wie rath, Bürger Ut oder dem Häptiſchen Hochbauamt) einge reicht werden, hätten ſich die Betheiligten ſelbſt zuzuſchreiben. Im Intereſſe möglichſt raſcher Erlevigung der Geſuche empfehlen wir dringend, die Baupläne engu den in 88 51 und 55 der anbezbau⸗Verordnung gegze⸗ beim Stadt⸗ denen Vorſchriften entſprechend 811 öffentlich gegen Baarzahlung. Miszuarbeiten und insbeſondere C iladung. Mannheim, 9. Januar 1899. bberſichtliche, die nähere Um⸗ Zur Verſammkung des Bürger⸗ Ebner lichtliche, die uchere Unn ausſchuſſes wurde Tagfahrt auf 18 f bung genau wiedergebende Sien 0 Gerichtsvollzieher. itunb onspläne vorzulegen. In Dienſtag, 17. Jaunar 1899, 7 Nachmittags 3 uhr, Zwangsbverſteigerung zem Sitnationsplan müſſen vie Betracht kommenden Nach⸗ Jarn genau angegeben ſein, amit deren Anhörung ohne eltverluſt erfolgen kann. Die 11 75155 eplante Ei ſſer auten muß aus heutlich erſehen we Maunheim, 5. Jauuar Großh. Bezirtsamt. Dr. Strauß. 10000 Hekauntmamung. Die Gewährung von Entſchädigungen bei Seuchenverluſten betr. (.) No. 858 1. An die Ge⸗ Meinderäthe und Stabhalter des Bezirks: Nach 8 9 des Geſetzes vom 18. März 1894 obigen Betreſſs, I ff..⸗B.⸗O. hiezu vom 28. uni 1894(Geſ.⸗ u..⸗O⸗Bl. Fehlanzeige hiermit erinnert. Amtsgerichts November Ehefr., des Baumeiſters Georg Geyer hier Auguſte Marie geb. Mannheim, 4. Januar 1899, Gr. Bezirksamt: v. Merhart. Hermögensabſonderung. No. 577. Durch Urtheil Gr. hier vom 25. 1898 wurde die 100 5 Lokalbahn ⸗Schnitttarif erſchienen. Exemplare find dur unſere Güterſtellen unentgeltlich zu Eiſenbahnen. Mit Giltigkeit vom 1. d. Mts. zum bayeriſchen Vizinal⸗ und vom Jauuar 1898 der II. Nachtra beziehen. 10711 Karlsruhe, 6. Januar 1899. Generaldirektion. Schweitzer für berechtigt er⸗ klärt, ihr Vermögen von dem Donneyſtag, 12. Jan d. J. ihres Ehemannes abzuſondern. Nachm. 3 Uhr Mannheim, 6. Jan. 1899. verſteigere ich in der Halle der Der Gerichtsſchreiber Gr. Mannhbeimer Lagerhausgeſell⸗ Amtsgerichts: ſchaft dahier gemäß Ark. 843 Skalf. 10738 des H. G. B 10780 Heffentliche Berneigtrung. 2800 Etr. Treber in den großen Rathhausſaal da⸗ hler anberaumt. 10756 Die Tagesordnung enthält folgende Gegenſtände: 1. Verkauf von 71,1 qm Ge⸗ lände an der Ecke der Walbhof⸗ ſtraße und 2. Querſtraße Polizeiſergeant F. Zeil betr. 2. Verkauf von 4½0 qm Ge⸗ lände an der kurzen Mannheimer Straße an Hermann Eckert in Käferthal betr. 3. Liegenſchaftskaufvon Wittwe Soyez und dem Evang. Sepa⸗ ratfond. 4. Herſtellung eines Gehweges längs des Langenrötterweges. 5. Errichtung weiterer Bedürf⸗ nißhäuschen betr 6. Verlängerung der Verwen⸗ dungsfriſt für den Kredit„Eut⸗ wäſſerung ſtädt. Gebäude.“ an1 1 ſt i1 Dienſtag, 10. Januar 1899 verſteigere ich im hieſigen Ver⸗ ſteigerüngslokal, 4, 5 leder, geſchirre,! gold.Herrenuhr u. a m. Straßenwartsſtelle No. 12 der Landſtraße No. 2 ſoll anderweitig beſetzt werden. bei Straßenmeiſter Naudaſcher Nachmittags 2 Uhr 1 Gigg, blaues Tuch, Safftan⸗ Schrank, 1 Serretär, Sattel, Pfervedecken, 2 Pferde⸗ Mannhelm, 8. Januar 1899. (Dauquard, Gerichtsvollzieher. 10751 Ettaßenwartsſtelle. Die in e kommende e auf Diſtrikt wiſchen Neckarau und Rheinau Bewerber haben ſich bis läng⸗ ens am 12. Februar d. J. Mannheim, Seckenheimer⸗ Mannheimer ſtabsarzt Dr, Wewer über: Dienſtag, 10. Jauuar 1899, 123/284) ſind vom Bezirks⸗ path alljährlich dieſenigen Per⸗ ſonen in der erforderlich hl zu bezeichnen, aus welchen die Bauer des lauſenden ahres in den einzelnen Fällen E drei zu dem Amte eines chätzers durch das Bezirksamt eun belufen ſinb. Beil der Wahl dieſer Schätzer 3 nicht nur auf perſönliche Ver⸗ rauenswürdigleit und die er⸗ 'orderliche Sach dern auch darauf Nückſicht zu nehmen, daß ſie vermöge ihrer Berufs⸗ und niſſe die Gefahr der ber Seuche nicht beſorgen laſſen. Demgemäß meinveräthe u Kuft agt vor uft. her zu berichten, ob die ſeither für 5 veſtellten Schätzer ſich noch zu chen An kenntniß derſelben, Verhält⸗ hleppung ſonſti werben die Ge Stabhalter be die Gemeinden bezw. Mannh benſt ei eim ngeladen. Der Stadtrath: Beck. Wint 7. Aenderung deꝛ Ortsſtatuts über die Führung der Grund⸗ und Pfandbücher in der Stadt 8. Die Organiſation des Fort⸗ bildungsunterrichts für Knaben und Mädchen an der erweiterten Volksſchule und der Bürgerſchule⸗ 9. Die Umwandlung des Fried⸗ richsplatzes in einen Schmnckplatz. Bie Herren Mitglieder des Bürgerausſchuſſes werden zu der bezeichneten Verſammlung erge⸗ Mannheim 6. Januar 1899. exer. Erſatzwahl des Jliftungsraths der Dapid und Zeanekte Aberle⸗ Laudſtraße No. 132 unter Vorlage der Milttärpapiere, des Leu⸗ mundszeugniſſes und ärztlichen Geſundheitsatteſtes zu melden, woſelbſt hinſichtlich der Dienſt⸗ und Einkommensverhältniſſe nähere Auskunft ertheilt wird. Heidelberg, 6. Januar 1899. Gr. Waſſer⸗ u. Straßenban⸗ Inſpektion. 10710 Dung⸗Verſteigerung. Samſtag, 14. Januar 1899 Vormittags 1i uhr verſteigern wir auf dem Rath⸗ haus in Neckarau das Dünger⸗ ergebniß von 4 Faſſel vom 15. September 1898 bis 17. Jan⸗ uar 1899. 10000 Mannheim, 7. Januar 1899. Kultur⸗VBerwaltung landw. Abtheilung. Krebs. fraglichem Amte eignen noch am Leben ſind, verneſnen⸗ Voiſcht wären eutſprechende Borſchläge zu machen. Bis längſtens 20. ds. Mts. uns Anzeige hierüber zu er⸗ atten. 10753 Mannheim, 4. Jan. 1899. Großh. Bezirksamt. Fliflung, betr. Der vom Bürgerausſchuß unterm 19. April 1888 auf eine ſechsjährige Amtsdauer zum Mitglied des Stiftungsraths er⸗ nalilte Stadtrathteduard Wachen⸗ heim iſt unterm 13. Juni 1898 mit Tod abgegangen und hat Patente besorgen und verwerthen II.& W. Pataky Rerlin N.., Lulsenstr. 25. 10 Fllialen. 49172 v. Merhart. Belauntmachung. Die Beſetzung der Feuer⸗ chauerſtelle des 1. Diſtrikts finden. 2 ahl tzes daher eine Erſatzwähl für deſſen Reſtdienſtzeit d. i. bis 19. Aprll 1904 ſtattzuft Ni hat nach 8 21 des durch chuß mittelſt geheimer den Frankfurt.., Kalserstr. l. Alleinvertreter für Mannheim: Oarl Stenz, Civ.-Ingenieur, etr. 10700⁰ (0% No. 1094 1. Wir bringen ſur öffentlichen Kenntniß, daß Bezirksbaukontroleur Karl echt dahier die Stelle eines euerſchauers für den 1. Diſtrikt, Amfaſſend die Gemeindenschries⸗ ſelm, Ladenburg, Neckarhauſen, lwesheim und den Stadttheil eckarau, übertragen wurde. Mannheim, 5. Januar 1899 Großh. Bezirksamt. Frech. Stkaunkmachung. Die Ergänzung der Straßenvolizeiordnung für die Stadt Mann⸗ heim betr. No. 110509. Mit Zuſtimmung Stadtraths und nach Voll⸗ klärung Gr. Herrn andeskon ſärs vom 14. Dez 1898 No. 5296 wird als§ 4ba 4 Straßenpolizeiordnung der tadt Mannheim vom 14. Maf 1890 folgende Vorſchrift einge⸗ ſchaltet: § Ada. „Beim Transport von Eiſen⸗ ſchienen(eiſernen Trägern) Mittelſt Wagen in der Akavemie⸗ 95 längs der Quadrate E is Fs und h 7 bis F7 müſ dieſelben durch geeignete U kagen, Umwickelung mit 8 bder ſonſtigen zweckn Stoffen derart verpackt werden daß durch das Rütteln auf dem Iflaſter bezw. auf ver Straße Abermäßiges Geräuſch ver⸗ mieden wird. Die Eiſenſchienen dürfen beim Abladen nicht ge⸗ worſen werden.“ gez. Schaefer. imgebung auf Grund einer chlagsliſte, welche dreimal ſoviel Namen zu enthalten hat als Mitglieder zu wählen ſind, zu geſchehen. Die vom Stiftungsrathe und Stadtrathe aufgeſtellte Vor⸗ ſchlagsliſte wurde vom Gr— Bezirksamt als unbeanſtandet erklärt. Dieſelbe enthält folgende Namen: Vorſchlagsliſte. 1. Dr. S. Stern, Stadtrath; 2. Eduard Schweitzer, Fabrikant; 3. Dr. M. Hachenburg, Rechts⸗ anwalt; Zur Vornahme der Wahl haben wir Tagfahrtauf Dienſtag, den 17. Jannar 1999, Nach⸗ mittags ¾ bis 3½ uhr in das Ralhaus dahier(kleiner Saal) anberaumt und laden hierzu die Mitglieder des Bürger⸗ ausſchuſſes unter Jane n eines Wahlzettels ergebenſt ein. Mannheim, 3. Januar 1899. Der Stadtrath, 0000 0 Beck. Winterer. Vakanz. Auf dem Werkmelſterbureau ves Gaswerks Lindenhof iſt die Stelle eines 10254 2 3 Zureang hilfen alsbald zu beſetzen. Bevorzugt werden Bewerber, welche ſchon in Fabrikbetrieben thätig waren und mit dem Lohnrechnungs⸗ und Krankenkaſſenweſen einiger⸗ maßen vertraut ſind.— Die Arbeſtszeit beginnt abwechſelnd um 6 und 7 Uhr früh. 10254 Schriftliche, mit Zeugniß⸗Ab⸗ ſchriften belegte Offerten wollen Beſchluß. unter gleichzeitiger Angabe der MNo. 47151. Vorſtehendes Gehaltsanſprüche bis zum 10. Feingen wir zur öfſentlichen] ds. Mts. bei uns eingereicht Feuntn werden. Mannheim, den 27. De. 1898 Bürgermeiſteramt: v. Hollander. 78 Mitte der Stadt ein gu öl. Parterreimmer zu verm. Schaum Mannheim, 2. Januar 1899. Die Derektion ber Stäbt. Gas⸗ und Waſſerwerke. ][Wohn⸗ u. Schlafzimmer in⸗ teinandergehend fein mbl. pr. Ende W, Ise. Telephon Nr. 1406. ————— Morgen Dienſtag frũh, wird auf dem Narkte mzwiſchen 1044 Nund 8,(Gockelsmartt) eine junge, ſchwere, prima ſette uAn zu 45 Pfg. per Pfd. ausgehauen. Butter. Butter. Fſte Allgäuer Süßrahm⸗ Tafelbutter, täglich friſch, La. 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Heute Montagubend ½8 uhr Spezialprobe für die Damen, ½0 Uhr für die Herren. Gewerbe⸗Yerein. (Schuhmachermeiſter⸗Vereinlg.) Montag, den 9. Jan. 1899 im Lokale Caſino Abends 9 Uhr Verſammlung. a. Entgegennahme der Anmel⸗ dungen zum Meiſterkurſus in Karlsruhe. 10718 b. Bekanntmachung des Unter⸗ richtsplanes. Um zahlreichen Beſuch erſucht Der Vorſtand. Freiwilige zeuerwehr I. Compagnuie. Montag, den 9. ds. Mts., Abends ½9 Uhr Geſellige Zuſammenkuuft im Luxhof, Nebenzimmer. Vertranensmann: 2 Treſch. 10352 Freiw. Fenerwehr II. Comp. Montag, den 9. d.., Abends ½9 Uhr 10514 gemüthl. Zuſammenkuuft bei Kamerad Hill(Seckenheimer Straße). Der Vertraueusmann: Röſinger. Atb. Fortbild.⸗Verein 0 5, 1 Montag, den 9. ds. Mts., Abends präcis 9 Uhr im Lokal Vortrag des Herrn Hauptlehrer N. Lleb⸗ maunn hier über 10620 Land u. Leute in Halbasien und laden wir hierzu 5 verehrl. Mitglieder ſowie Ju⸗ tereſſinten höfl. ein Der Vorſtand. Leonh. Wallmann D 2, 2 Mannheim 0 2, 2 Spezialitat: Complette Botten Englische Friſche 0781 Cabljau, Schollen, Schellfiſche, ſind eingetroſſen bei R I, 1, am Markt. gewäſſ. Stockfiſche Louis Lochert, Messing-Bettstellen. General-Depot von Patent- Stahlspringfeder- Matratzen und Patent-Bettstellen 59012 Eiserne Zaͤhnſchmerz wenigen Minuten Zahnwatte. (20% Carvacſol⸗Watte) nu ächt in plomb. Flaſchen à 50 P hoßler Zähne beſeitigt ſicher in 10693 bel M. Kropp, N2, 7, Kunſtſtr U. Ludw. Thiele, Breiteſtr. U1,8. NKindlerbettstellen. Matratzen und Federhetten. 1. Sinding. Sym „Elias.“— 8. J. mente. tags 10 Uhr im in das Parquett Mk.—.50. Solist: Herr Emil Götze Parquett Mk.—, Stehplatz i III. Ranges, I. Keihe, Mk..50, F Mk..50, Parterre Mk..50, Gallerie-Loge Mk..—, Gallerie 2 un aus Berlin. phonie(D moll). S. Bach. Concert No. 3 für 4. Lieder am Clavier.— Variationen für Orchester. Gr. Hoftheater statt. (Eingang durch gebkall Dlenstag, den 10. Januat IS, ½ e Nabe e Abends präecis 7 Uhr IMache kitl. Publila 1 im Grossh. Hoftheater V. Musikal. Akademie. EKönigl. preuss. Kammersänger — 2. Mendelssohn. Arie aus Streichinstru- 5. Heuberger, Die öffentliche Hauptprobe findet am Congerttage Vormit⸗ Eintrittskarten hierzu den Anbau am Schillerplatz) 2 Mk,.50 sind nur beim Theaterportier zu haben. m Parquett Mk..50, Logen rosceniumsloge III. Ranges, 10504 NB. Der Verkauf der Eintrittskarten findet vom Freitag, den 6. Januar 1899 an der Tageskasse des Hoftheaters statt. in Maunheim. Regie: Herr Jacobi. Gr. Had. Hof⸗ u. Nationaltheater Montag, den 9. Jauuar 1899. 46. Vorſtellung im Abonnement A. Die Tochter des Henn Fabrieius. Schauſpiel in 4 Akten von Adolf Wildbraudt. Eulenſtein, Gerichtsratckhhy. Herr Tietſ Rolf, Fabrikant 5 5 5 gWgJar Wodec⸗ Frau Ida Reinhold Fe v Rothenberg⸗ Frau Agathe Stern VVHVÿ ugo, Agathe's Söhnleen Kl. Ziſch. Fabriclus TTT 3 75 illlllll Jacobi. emmler, Rolf's Diener„„ͤᷣ. dger deh — Rolf's Gärtner„„% V Lant en Frau De Lank. ri 2 5 Handſchuhmacherinnen 5 Fiſcher. Protefolführer 4 5.„ Herr Weger. Gerichtsdiener„%%% ͤ—VBK——„bb ͤ ͤ „„Fabrieius: Herr Maximilian Wilhelmi vom Stadttheäter in Straßburg als Gaſt. Zweiter Gerichtsdiener. Gensdarmen. Die Handlung ſpielt in der Gegenwart, in einer Provinz⸗Hauptſtadt Kaſſeneröffn. ½7 Uhr. Anf. präc.7 uhr. Ende nach ½10 Uhr. Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. Gewöhnliche Preiſe. Anfang halb 3 Uhr. Danksagung. iermit ſprechen wir allen Freunden und Bekannten, für die uns bewieſene herzliche an dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſt meiner Lonise Rutischmaun geb. Deck und für die uns ſo zahlreich gewordene Blumenſpende von Herzen den beſten Dank aus. 10 Mittwoch, 11. Jannar. 44. Vorſtellung im Abonnement IB. CLAVIGO. Trauerſpiel in 5 Akten von Goethe. jeben Frau und Mutter 746 Die trauernden Hinterbliebenen: 2¹⁰ 6. — 25 Ngenten-, cnel Seltung ubern KAuinige uhi- une cer en E 9 Kaufe und Verkzufe, forſeden ghecfolhe immt æ Origina dan cnulemtesran eunnten belennm⁰e Keural. fnnonten-Expedition Xoin. C. r 2 17 Er, 5 49389 Nutſchmaun, Vater und Sohn. gen enter linhrung und Angebote. haber- Ac. Gesuckte, Laus-, Candguf-, beschafts- Cuführungen von Artikela a algen sich rugch and aſcher durch diie — Munonce. Bessrurru Nurcrefah ſ% 97 wleer Nnge nur n Jweol Sestgeeſgnate Jellenpreisen ſgrastere Hecinguaqea dis ach Oe L. Daube 8 Co. Dureaus n Herſm, 2 Surg, Fannober, ee Vertretung n llan 9 Frantfurs a. M. AMunchion ate. esern Siddtan. 6 darauf aufmerkfſam, daß nur Uhr Abends. ſpekte gratis Wer The Kerlitz School, Sprachlehrinſtit.f. Erwachſene P 2, 14, 2 Treppen, der Hauptpoſt. 7474 ENGLISCI FRANZ öS. [ITALIEN. SPANISCIN von Lehrern der betreffenden Nationalität. tonverſ., delskorreſp. u. Atteratin. 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