Filkb I 17459 zur Gewerbeordnung ſprach ſodann über Arbeitszeit, Laden⸗ der Lehr- ihre 76518 Beſtimmungen des Entwurfs für unzureichend und fordert ſtatt ungsfriſten. Jeder bei freier Station Angeſtellte muß ein aus⸗ der kalten Jahreszeit geheizt uftwechſel zu ernannt werden.“ Eiberding⸗Elberfeld und begründete Was helm,. Aer Telegraph n Hndunch nicht herleh „Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen Unter (Badiſche Volkszeitung.) 1. 287 Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtau ſchlag M..30 pro Quartal, Inſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗ Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. — E 6, 2 6 Mannhe rath Mündler, Faßeſkörehnt, Beneral-Anferaexter FWrunten⸗ thaf Direktor Paul Pakheiſer und Kaufmann Louis Kühnle in der Stadt Maunheim und Umgebung. imer Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. kleſtule und verbreilelſte Zeitung in Maunheim und Amgegt Journal. 5 5— — 5* 5 n N 8*— 5 855 Nem⸗Vork, 4. April.(Dragtoericht ee emer 4 Verautwortlich: ſü den politiſchen 1t. allg, Theil! Eruſt Otto Hopp. fülr den lokalen und prov. Theil: Eruſt Müller. für den Inſeratenthell: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ 8 druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) (Das„Maunheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Mannheim. (Mannheimer Volksblatt,) ud. E 6, 2 Nr. 94. Donnerſtag, 6. April 1399. Erſtes Blatt. Vom deutſchen Handlungsgehilfentag. In Kaſſel tagte dieſer Tage gehilfentag, „Waarenhäuſer und Handlungsgehilfen“, dann„Novelle Gewerbeordnung“ und endlich „kaufmänniſche Schiedsgerichte“. Die von den Rednern vorgeſchlagenen Reſolutionen wurden ein⸗ ert v. Pein⸗Altona. Die von ihm befürwortete Reſolution be⸗ agt u..:„Der Handlungsgehilfentag kann die von der königl. preußiſchen Regierung beabſichtigte Ergänzung der Gewerbe⸗ teuer nicht als ein geeignetes Mittel zum Schutze des Klein⸗ zandels anſehen, hält vielmehr eine ſtufenweiſe ſteigende Umſatz⸗ keuer, verbunden mit einer Brancheſteuer, für die einzig wirkſame aßregel, um den bisherigen ſeßhaften deutſchen Kaufmanns⸗ ſtand gegen die Uebermacht großkapitaliſtiſcher Unternehmungen Au ſchützen, und gleichzeitig auch für den Handelsgehilfenſtand kträgliche Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit der Selbſt⸗ ländigmachung zu erhalten. In Anſehung, daß es ausge⸗ Eoſſen erſcheint, daß alle deutſchen Bundesſtaaten eine ge⸗ gende Umſatzſteuer einführen, iſt es dringend geboten, eine chsgeſetzliche Regelung dieſer Frage in die Wege zu leiten.“ n Bezug auf die gewünſchten Abänderungen in der Novelle ſchlußſtunde, Arbeitsräume u. ſ. w. Herr Rich. Döring⸗Hamburg. Die von ihm begründete Reſolution findet die vorgeſchlagenen .eſſen Folgendes:„Für Geſchäftsbetriebe, in denen den Ange⸗ ſtellten Koſt und Logis vom Prinzipal gewährt werden, muß die Mittagspauſe mindeſtens eine Stunde betragen, dagegen in andern Geſchäftsbetrieben, bei denen die Angeſtellten für ihre Beköſtigung ſelbſt zu ſorgen haben, muß die Mittagspauſe mindeſtens zwei Stunden betragen.“ Ferner:„Jede offene Verkaufsſtelle muß an den Wochentagen in der Zeit von 8 Uhr arin angeſtellten Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter verboten. Durch die Ortspolizeibehörde kann die Ladenſchlußſtunde be⸗ iebig herabgeſetzt werden. Bis 9 Uhr Abends dürfen die Ver⸗ aufsſtellen geöffnet ſein während der zwei letzten Wochen vor Weihnachten und außerdem an jährlich höchſtens zehn von der Prtspolizeibehörde zu beſtimmenden Tagen... Weil auch in en Kontoren der Fabrik⸗, Bank⸗ Engros⸗ und Speditions⸗ eſchäfte, gleichwie in den offenen Verkaufsſtellen, die Ange⸗ ſtellten über eine zu ausgedehnte Arbeitszeit klagen und zwar it Recht, und weil andererſeits die Zahl der arbeitsloſen Kauf⸗ für einzelne Geſchäftszweige. Bei kengliſcher(durchgehender) Arbeitszeit darf die Beſchäftigung acht Stunden nicht überſchreiten“. Ferner:„Handlungsgehilfinnen ürfen nicht länger als acht Stunden täglich beſchäftigt werden. n jedem Geſchäftsbetrieb ſollen Tafeln öffentlich angebracht werden, auf denen Anfang und Ende der Arbeitszeit ſteht, über die Reihenfolge der Ausbildung der Lehrlinge, kürzere Kündi⸗ teichend möblirtes Zimmer zu ſeiner Verfügung erhalten, das werden muß... Bei dem Laden, Urbeits⸗ und Lagerraum iſt für genügend Licht, Luftraum und ſorgen u. ſ. w. Zur Ausführung und Ueber⸗ achung dieſer Vorſchriften iſt eine beſondere Aufſichtsbehörde zu ſchaffen, indem Handlungsgehilfen als Handlungsinſpektoren Ueber das Lehrlingsweſen ſprach Paul eine Reſolution, worin A. Folgendes verlangt wird:„Wo Fachſchulen beſtehen, iſt leder Gehilfe und Lehrling unter achtzehn Jahren verpflichtet, 5 zu beſuchen. Der Unterricht muß an den Tagesſtugben ie Lehrzeit darf nicht länger afs drei Jahre dauern. Wer eine Gehilfen beſchäftigt, darf nicht mehr als einen Lehrling ben. Bei drei Angeſtellten dürfen zwei Kehrlinge ſein, auf te drei Gehilfen darf je ein Lehrling kommen. Am Schluſſe 1 Vehrzeit ſoll eine Prüfung ſtattfinden.“ Ueber die kauf⸗ Tänniſchen Schiedsgerichte ſprach zum Schluß Herr Franz Schneider⸗Leipzig und befürwortete eine Refolution, worin der Vorſahre gefaßte Beſchluß erneuert wi: der Bundesrath ichtung nufmänniſcher Schiedsgerichte vorſegen Aus Baden. In den Jahren 1885 bis 1898 ſind in Baden gewachſen: Gewerbeſeuerkapitalen von 406,5 auf 784,8; die Kapital⸗ Aenkeauer talien von 982,9 auf 1,485,000%; endlich die der Deutſche Handlungs⸗ der von 788 Städten beſucht war, und beſchäftigte ſich in der Hauptſache mit drei großen Gegenſtänden, einmal zur ſtimmig angenommen. Ueber die Waarenhäuſer u. ſ. w. ſprach hofft werden kann. Samoa⸗Acte noch in Kraft iſt und nur durch einſtimmige Be⸗ attfinden. Der Prinzipal muß die nöthige freie Zeit gewähren. e geändert werden kann. Ebenſo ſind ſie ſämmtlich er Anſicht, jetzigen Lage ſich empfiehlt, hinauszuſenden, die eine ſchleunige Wiederherſtellung von Ruhe und Ordnung auf den Inſeln Prüfung der bisherigen Ereigniſſe den drei Regierungen Vor⸗ ſchläge unterbreiten ſollen, vorzubeugen. Auf dieſer Verhandlungen zwiſchen lle bapigſt dem Reichstage einen Geſetzer wurk über die Er⸗ führt werden. Schritte gethan hat, um die engliſche Regierung zu einer freund⸗ lichen und durchaus entgegenkommenden Haltung gegenüber Deutſchland in der Samoafrage unerwarteten Vorgänge ſehr lebhaft bedauern und weiter daran Millionen Mark. Die Jahresſteuer aus dieſen drei Steuergat⸗ tungen ſtieg von 4,50 auf 7,44 Millionen Mark. In ähnlicher Weiſe ſtieg die Zahl der Pflichtigen bei der Kapitalrenten⸗ und der Einkommenſteuer. In das neueſte Budget ſind eingeſtellt die Gewerbeſteuer mit 1,14; die Kapitalrentenſteuer mit 1,44 und die Einkommenſteuer für ſich allein mit 7,60 Millionen Mark. Aus Württemberg. Es wird auch für weitere Kreiſe von Intereſſe ſein, zu hören, daß die Thätigkeit der Gemeinden für das Wohl der arbeitenden Klaſſen ſich immer ausgiebiger entwickelt. Namentlich iſt die Geſtellung von geſunden und billigen Arbeiterwohnungen im letzten Jahre laut„K..“ verſchiedentlich in Angriff genommen worden. In Stuttgart ſteht ein Verein im Begriff, nach der Kolonie Oſtheim nun eine zweite, Südheim, zu ſchaffen, wo kleine, ſchmucke und geſunde Häuſer zu dem genannten Zweck er⸗ ſtellt werden ſollen; das nöthige Kapital iſt ſchon faſt ganz bei⸗ ſammen. Die Stadt Ulm hat 180 Wohnungen gebaut, wozu 69 von zwei gemeinnützigen Geſellſchaften errichtete hinzutreten; die Preiſe für zwei bis drei Zimmer ſtellen ſich auf 185 bis 295 Mark pro Jahr. Der Invalidenfonds hat die Sache durch Zprozentige Darlehen gefördert. In Schwäbiſch⸗Hall ſoll dem⸗ nächſt ein erſter Verſuch durch Herſtellung von zwölf Arbeiter⸗ wohnungen gemacht werden, wobei aber nur Vermiethung, nicht, wie in Ulm, käufliche Erwerbung ſtatthaft ſein ſoll, Der Danziger Freihafen. In Neufahrwaſſer bei Danzig fand geſtern in Gegenwart ſämmt⸗ licher Spitzen der Civil⸗ und Militärbehörden, der Landwirthſchafts⸗ kammer, der Kaufmannſchaft und zahlreicher Bürger die feierliche Eröffnung des Freihafens Danzig ſtatt. Nachdem Oberpräſident v. Goßler das Hoch auf den Kaiſer ausgebracht, ſprachen der Regierungspräſident v. Holwede und Eiſenbahndirektionspräſident Thome, der die Anlagen der Provinzialſteuerdirektion übergab, in deren Namen Provinzialſteuerdirettor Ertmann den Freihafen für eröffnet erklärte. Nachdem ſodann ein Rundgang durch die neuen Anlagen ſtattgefunden, begaben ſich die Theilnehmer mittels Sonderzuges nach Danzig zurück, wo Abends im Börſenſaal ein Feſteſſen ſtaltfand. Das Feſt in Eckeruförde. Anläßlich der 50. Wiederkehr des Tages, an dem bei Eckern⸗ förde ein Sieg über die däniſche Flotte erfochten wurde, wurde geſtern Vormittag eine Feier am Grabe Theodors v. Preuſcher gehalten, an der das geſammte Offizierkorps des auf der Eckern⸗ förder Reede liegenden Panzers„Oldenburg“ und eine Matro⸗ ſenabtheilung theilnahmen. Der Kapitän des„Oldenburg“, Kor⸗ vettenkapitän Wahrendorf, legte auf dem Grabe p. Preuſchers ſowie dem däniſchen Maſſengrabe einen Kranz nieder. Oberprä⸗ d ſident v. Köller nahm ebenfalls an der Feier theil. Später wurde d ein Feſtgottesdienſt in der Kirche gehalten. Die Stadt Eckern⸗ förde war reich beflaggt. d Unſere Flotte und die ſampaniſchen Wirren. Eine Berliner Korreſpondenz verbreitet die Nachricht, als ob die zuwartende Politik Deutſchlands aus Anlaß des Samoa⸗ Zwiſchenfalls um ſo richtiger wäre, als„unſere Flotte, nament⸗ lich in Folge der mißglückten Keſſelproben zur Zeit nicht aktions⸗ fähig genug ſei“. Demgegenüber muß laut den B. N. N. nachdrücklich darauf hingewieſen werden, daß die deutſche Flotte allerdings zur Zeit den an ſie zu ſtellenden Anforderungen in keiner Weiſe entſpricht, wie das ja auch die Verhandlungen zum Flottengeſetz dargethan haben. Der Grund hierfür liegt aber nicht in den Erfahrungen beim Verſuch mit einer neuen Keſſelart, wie ſie in jeder Marine und zu jeder Zeit gemacht werden, ſondern lediglich daran, daß Deutſchland es ſeit Mitte der 8oer Jahre verabſäumt hat, ſich diefenige maritime Rüſtung zu verſchaffen, die es gebraucht, damit die Vertretung ſeiner Intereſſen auf der unbedingt noth⸗ wendigen Grundlage der realen Macht ſteht. Die diplomatiſchen Verhandlungen über die Samoafrage haben jetzt eine gemeinſame Grundlage ergeben, auf der eine weitere Verſtändigung zwiſchen den drei Mächten leichter er⸗ Alle drei Mächte halten daran feſt, daß die 3 a. im Re daß es für eine unbefangene Beurtheilung der drei neue Vertreter nach Apia herbeiführen und nach eingehender um der Erneuerung ähnlicher Wirren Grundlage werden jetzt die weiteren übergetreten. Seit 1. Linz 128, Graz 119, Innsbruck 31, Laibach 7 Perſonen. ſung gegen täriſchen Meldung erlaſſen. ſammlung, während welcher die kontrolpflichtigen Soldaten der Mili⸗ verſammlungen in Böhmen vorgekommenen Fälle der Gehorſamsver⸗ weigerungen wurden allerdings nur im Disziplinarwege behandelt, da bisher die Maßnahmen anzuordnen. hinderung der Wiederholung ähnlicher, die freiwillig, kann jedoch von den drohenden oder bereits eingetretenen Epidemie für die Bebölkerung zwangsweiſe beſtimmt werden. geſtern nach München zurückgereiſt. noch bis auf weiteres in Baden⸗Baden das General⸗Commando des 10. hannoverſchen Armeecorps. Nachfolger wird Generalleutnant v. erſten Bürgermeiſter von Nordhauſen ragende ehemalige rath Dr. Eng Dr. Hüllmann in Magdeburg.— Der emerttirte Provinzrabbiner Dr. Levi in Gießen, Vater des Generalmuſtkdirektors Bayern wurde für die bevorſtehenden Landtagswahlen ein Wahl⸗ kompromiß abgeſchloſſen. kalen in den mittelfränkiſchen Wahlkreiſen unterſtützt und den Kleri⸗ kalen werden die zwei Abgeordneten im Wahlkreis Weißenburg (Celenhou-Ar. A8. Die Uebertrittsbewegung in Oeſterreich. Aus Brenn bei Reichſtadt(Böhmen) wird Folgendes er⸗ zählt: Der katholiſche Pfarrer hatte in der Ortskirche Brief⸗ käſten anbringen laſſen, in welche die Gläubigen ihr Anliegen an die verſchiedenen römiſchen Heiligen einzuwerfen hatten, natürlich mit Porto und Rückporto verſehen. Das ſchlug dem Faß den Boden aus, das war den Leuten zu ſtark, und die Gen meindevertretung berief Pfarrer Schindelar zu einem Vortrag über das Altkatholikenthum. In Gablonz traten 75 Perſoner der altkathol. Kirche bei, in Warnsdorf in der verfloſſenen Woche 11, in Deſſendorf⸗Tiefenbach 42, in Graz neuerlich 19 in Leoben⸗Donawitz neuerlich 28 Perſonen. Die Uebertritts⸗ bewegung ſcheint nun aber auch den römiſchen Klerus zu er⸗ greffen. Seit Neujahr liefen beim altkatholiſchen Biſchof Dr Herzog Anmeldungen von 21 römi ſchen Prieſtern ein — In Baden bei Wien haben 30 Uebertritte zur epangeliſchen Kirche ſtattgefunden. Der jungen evangel. Gemeinde in Kram: mel⸗Oberſedlitz bei Auſſig ſind zu den Feiertagen prächtigg Altargeräthe, eine Bibel, eine Anzahl Liederbücher, ſowie ein anfehnlicher Geldbetrag als Geſchenk aus dem Reiche zugekom men. Auch das Grundſtück für die Kirche iſt bereits geſchenk worden, ſo daß der Bau eines evangeliſchen Gotteshauſes woh bald zur Ausführung kommen dürfte. Die Zahl der Uebergetre⸗ tenn iſt dort auf 135 angewachſen. Nach einem Telegramm aus Wien iſt Abgeordneter Wolf ſammt ſeiner Familie am Freitag zum ebangeliſchen Glauben Januar ſind übergetreten in Wien 230. Gegen das Tſchecheuthum. Das öſterreichiſche Kriegsminiſterium hat eine ſeh f gsmin hr ſcharfe Wer⸗ den Uebermuth des Tſchechenthums in der Frage der mili⸗ Wenn bei einer Kontrolper⸗ kärgerichtsbarkeit unterſtehen, dieſe ſich wei ern, dem Befehle 3 horchen, ſich mit„Hier⸗ Wesbe der Subordinations⸗Verlezung ſchuldig, das mindeſtens einer Kerker! ſtrafe von ſechs zu melden, ſo machen ſte ſich des Verbrechens Monaten unterliegt, bei nachgewieſener Verabredun ogar des Verbrechens der Meulerei.„Die bisher bei den Konkrol⸗ 2 Nothwendigkeit nicht unbedingt borlag, die ſtrengſten Es iſt aber im Inlereſſe der abſoluten Ver⸗ Heeresdisziplin gefährden⸗ er Geſchehniſſe Sorge zu Hinkunft militäriſcherſeits tragen, daß in nach der vollen Strenge des Geſetzes vorgegangen werde.“ Die Impfung in Japan. Das japaniſche Parlament hat einen Geſetzentwurf angenommen, er die S chutzim bfung gegen Pocken obligatoriſch macht und ie koſtenfreie Vertheilung der Lymphe anordnet. Es iſt die Beſtim⸗ Gebnd 7 5 1 0 den erſten zehn Monaten ſeiner ebürt geimpft werden muß und daß, falls die Im ung ohne Erfol bleibt, innerhalb ſechs Monaten eine fu f 25 und ſo weiter, bis eine Reaktion eintrilt. im Alter von Wiederholung ſtattfinden muß Ferner müſſen alle Kinder heinmal im Alter von zwölß Nach dieſer Zeit wird die Impfung örtlichen Behörden im Falle einer ſechs Jahren und dann noch ahren wieder geimpft werden. Hofnachrichten und Perſönliches. Erbprinz und Erbprinzeſſin v. ſind er Reichskanzler gedenkt zu verweilen. poſen ſches Corps) übernimmt Sein Stülpnagel in Königsberg. General Graf Eulenb urg iſt zum Commandeur der 1. Diviſion Der General v. Bomsdorff(ö8. ernannt worden, Contag, der zweite Bürgermeiſter von Elbing, wurde zum gewählt. Geſtor ben ſind: Der Geh. Regierungsrath Dr. Bri in Berlin.— Der hervor⸗ Profeſſor der pathologiſchen Anatomie Regierungs⸗ el in Wien.— Der württembergiſche Oberftnan 5 D. G. von Miſani in Mainz.— Der Geheime Sanitätsrat Herm. Levi, 93. Lebensjahr.— Der großherzoglich weimariſche Stgats⸗ und gierungsrath Dr. Friedrich Urtel in Weimar, Kurze Nachrichten. gwiſchen Klerikalen und gonſervattbeg 1 Die Konſervativen werden von den Klerie⸗ Berlin, London und Waſhington ge⸗ zu bewegen. Rhodes foll die nun rheiten, auch eine für Deutſchland befriedigende Löſung in Sa ö ameldeten Einkommenſteuerkapitalien von 414,4 auf 644,8 f 5 der Samoafrage herbeiguführen garantirt. gegenüber dem niedrigeren Stand erreicht. Nach dem dem preußiſchen Herrenhauſe zugegangenen Be⸗ richt der Staatsſchuldenkommiſſion hat die preußiſche In London verlautet in beſtunterrichteten Kreiſen, daß Staatsſchuld am 31. März 1898 insgeſammt Cecil Rhodes gleich nach ſeiner Rückkehr nach London 6 484 878 569 Mark und 74 Pfennig betragen. Sie hat damit 8¹ März 1897 einen um 9,6 Millionen haben ſich von Lauban, Liegnißz, Außer der Handelskammer von Bres lau mehr auch die Handelskammern Ent gan, Sorau, Görlitz u W nb Oppeln gegen den wurf einer 5 atenhausbeſteuerung erklärt. 0 2 N 75 wernen). Dampfer„Southwark“, am 25. März von Antwenpem abge⸗ — E e ——— SGenernl! Anzeiger e— Rfrerifafe, Pofen und Sozfaldemokraten ziehen jetzt in der polniſchen Sprachenfrage an einem Strang. Auf ihrem letzten Parteitage haben nämlich die ober⸗ ſchleſiſchen Sozialdemokraten einſtimmig beſchloſſen:„Es iſt dringend wünſchenswerth, daß in Landgegenden mit polniſcher Bevölkerung der geſammte Volksſchulunterricht in polniſcher Sprache ertheilt wird.“ In Groß⸗Salze, Provinz Sachſen, wurde der Grund⸗ ſtein zu einem Bismarck⸗Denkmal geleg In einer in Altona abgehaltenen öffentlichen Verſammlung der Schneider theilte deren Vorſitzender mit, daß wenig Ausſicht vorhanden ſei, in Altona und Ottenſen den Lohnkampf der Schneider zu einem für die Geſellen günſtigen Abſchluß zu führen. In Hamburg wurde zwiſchen den ausſtändigen Schneidergeſellen und 55 Meiſtern der größeren Schneidergeſchäfte eine Einigung erzielt Das Oberverwaltungsgericht hat entſchieden, daß ein Geſang⸗ vecein, wenn ſich aus ſeinem Verhalten oder ſeiner Leitung ergebe, daß er die Beſtrebungen einer politiſchen Partei zu fördern ſuche, zu den Vereinen gehöre, die eine Einwirkung auf öffentliche Ange⸗ ewaffnung der ruſſiſchen Feldartillerie mit einem Schnellladegeſchütz hat der Zar 180 Millionen Rubel aus⸗ geworfen. Die Neubewaffnung ſoll ſofort geſchehen. ——— Aus Stadt und CLand. Maunheim, 4. April 1899 Audienz beim Großherzog hatien geſtern von Mannheim Mabeade Perſonen: Oberamtsrichter Dr. Gro ſſelfinger, Be⸗ Arksarzt Medizinalrath Behrle, Rentner Jordan und Profeſſor VBebkuchen. In den Ruheſtand getreten iſt der Vorſtand der General⸗ ſtaatskaſſe, Geheimer Finanzrath Albert Waag, wegen vorgerückten Alters. Der Großherzog verlieh dem verdienten Beamten aus Anlaß ſeiner Penſtonirung das Ritterkreuz des Ordens Berthold des Erſten. Sein Nachfolger wurde der Vorſtand der Zollrechnungsreviſion, Finanzrath Wilhelm Anſelm, an deſſen Stelle wiederum der Ober⸗ ſteuerinſpektor Hermann Warth in Sinsheim unter Verleihung des Titels Finanzrath tritt. 5 Berſetzung. Obergrenzkontroleur Joſef Mutſcheller in Kadelburg wurde in gleicher Gigenſchaft nach Brennet verſetzt. Derſetzung und Ernenunng. Eiſenbahn⸗Expeditionsaſſiſtent Peter Junghans in Heidelberg wurde zur Zentralverwaltung verſetzt, Verwaltungsafſiſtent Johann Kapferer beim Landes⸗ fängniß und der Weiberſtrafanſtalt Bruchſal zum Buchhalter da⸗ elbſt ernannt. Ihr 60jähriges Dienſtinbiläum feierten zwei alte badiſche Generale, die Generalmajors z. D. v. Kraus und Schuhberg. Eduard v. Kraus ſtand lange im badiſchen Generalſtab, führte im Kriege Nabe Frankreich das 8. Infanterie⸗Regiment und lebt ſeit 1875 im heſtande. Generalmajor z. D. Auguft Schuhberg gehörte lange dem badiſchen Kriegsminiſterium an, war daun Direktor der rtilleriewerkſtatt in Straßburg und wurde ebenfalls 1875 zur Vispoſition geſtellt. Zum Fernſprechverkehr mit Maunheim wurde der Ork Grenzach. Die Gebühr beträgt für ein Geſpräch von drei Minuten 1 Mark. Eine Kouferenz badiſcher Gewerbeſchulmänner wird nüchſte Woche in Karlsruhe ſtattfinden. Die Einberufung der Kon⸗ ſerenz ging vom Miniſterium aus. Sountagsrückfahrkarten in der Pfalz. Wie die Direktion der Pfälziſchen Eiſenbahnen bekannt gibt, werden die erſtmals im Jahre 1898 eingeführten Sonntagsrückfahrkarten von Ludwigshafen am Rhein nach Dürkheim und Neuſtadt an der Haardt unter den bisherigen Bedingungen künftig und bis auf weiteres für jede Bommerfahrplan⸗Periode, d. i. vom 1. Mai bis 30. September, wieder ausgegeben. * Der 4. deutſche Haudlungsgehilfentag, der an Oſtern in Caſſel ſtattfand, nahm, wie uns geſchrieben wird, einen geradezu glänzenden Verlauf. 718 deutſche Städte waren vertreten. Ferner wohnten verſchiedene Reichstagsabgeordnete, ein Vertreter des Oberpräſidenten von Caſſel, Bicebürgermeiſter Dr. Endemann u. a. m. den Verhandlungen bei. Die zur Tagung geſtellten Punkte: Waaren⸗ und Handlungsgehilfen, Novelle zur Gewerbeordnung und ufm. Schiedsgerichte wurden mit großer Sachkenntniß behandelt und Entſchließungen angenommen, die den geſetzgebenden Körperſchaften übermittelt werden ſollen. Ueber den Verlauf des ndlungsgehilfentages wird Herr Richard Heinrich Müßig⸗Mann⸗ am Freitag, den 7. April, Abends 9 Uhr pünktlich, im oberen aale der„Landkutſche“, D 5, 8, berichten. Alle deutſche Kaufleute Mannheims ſind hierzu freundl. eingeladen. „Zweibrücker Pferde⸗Lotterie. Seitens des eee Miniſtertiums des Innern iſt dem Pferdezuchtverein der Pfalz(a..) in Zweibrücken der Vertrieb der Looſe ſeiner am 26. September 1899 zu veranſtaltenden Pferdelotterie(40,000 Looſe à 1 Mark) auch im Großherzogthum Baden genehmigt worden; die General⸗Agentur zer Lotterie iſt in Händen der Firma Peter Rixius, Ludwigs⸗ jafen a/ſth. e Frauenarbeit. Von Seſten des Vorſtandes des hieſigen rauenvereins wird uns geſchrieben: Im Beſtreben, der Frauenbe⸗ chäftigung auf den paſſenden Gebieten immer mehr Ausdehnung zu ſchaffen, möchten wir nicht unterlaſſen, auf das Kunſtſticken als inen lohnenden Erwerbszweig— tüchtige Kenntniſſe und Leiſtungen zorausgeſetzt— aufmerkſam zu machen. Die Kunſtſtickereiſchule des Vadiſcen Frauenvereins in Karlöruhe, eine unter dem beſonderen Nachligal mit Recht verdient. r Schuß der Großherzogin ſtehende, vorkrefflich geleitete Anſtalt, bietet zur gründlichen Erlernung jenes Zweiges kunſtgewerblicher Thätigkeit eine vorzügliche Gelegenheit. Die Schule bildet nicht allein berufs⸗ mäßige Lehrerinnen des Kunſtſtickens in einem dreijährigen Lehrgang aus, ſondern ſie erkheilt in einem viermonatlichen Kurs ſo gründlichen Unterricht an Mädchen und Frauen, welche für Geſchäfte arbeiten wollen, daß ihnen ein weit höherer Verdienſt bei guter Leiſtung in Ausſicht ſteht als bei regelloſer Vorbildung. Häufige Nachfragen nach tüchtigen Zeichnerinnen und Kunſtſtickerinnen, auch von auswärts, beſtätigen den guten Ruf und die ſchönen Lehrerfolge der Karlsruher Kunſtſtickereiſchule. Auch feine Kartonnagearbeiten anzufertigen bezw. deren Anfertigung zu erlernen, iſt dort ermöglicht, unter Umſtänden ebenfalls eine lohnende Handarbeit. Mitte April wird ein neuer Lehr⸗ kurs beginnen. Auskunft ertheilt bereitwilligſt die Vorſteherin der Kunſtſtickeretſchule des Bad. Frauenpereins in Karlsruhe, Fräulein Liſinka Thelemann, Linkenheimerſtraße 2. * Das Schickſal eines badiſchen Veteranen aus dem letzten Kriege. Am Samſtag vor Oſtern ſtarb in Karlsruhe nach langem Leiden Landgerichtsrath a. D. Alfred Leip heimer. Seine Gaktin, eine geborene Konſtanzerin, Thereſe Keller ging ihm in den Tod voraus. Zwei Töchterchen beweinen den Valer. Leipheimer zog als 18jähriger, ausnehmend kräftig entwickelter Gymnaſiaſt frei⸗ willig mit in den Krieg. Eine Dragonerpatrouille, die er anführte, wurde am 9. Dezember 1870 bei Gevrey⸗Chambertin in Burgund von Franctireurs überfallen. Sein Pferd wurde ihm unter dem Leib er⸗ ſchoſſen, er ſelbſt erhielt mehrere Wunden, darunter einen Schuß durch das Knie, der ihn zu lebenslänglichem Leiden verurtheilte. Erſt 1879 ſchloß ſich die Wunde, doch brach ſie öfters wieder auf. Im Bette liegend, ergänzte Leipheimer ſeine Gymnaſtalſtudien und bezog mit dem ſteifen Bein die Uniperſitüät. Von Waldshut kam er 1885 als Landgerichtsrath nach Offenburg, 1889 nach Karlsruhe. Ein Herz⸗ leiden, zu dem die Kriegsſtrapazen den Grund gelegt, dermehrte ſeine Beſchwerden und führte zur Erblindung. Selten hat ein Mann mit größerer Selbſtbeherrſchung und klagloſer ſein ſchweres Schickſal er⸗ kragen. 1896 ſah er ſich durch die völlige Beraubung des Augenlichtes genöthigt, in den Ruheſtand zu treten. Die letzten Jahre waren ein Marthrium für ihn, von dem der erſt 47jährige Mann durch einen ſanften Tod erlöſt wurde. * Die Deutſch⸗Amerikaniſche Petroleum⸗Geſellſchaft ver⸗ ſendet an Ludwigshafener Detailliſten folgendes Cirkular:„Der Verein zum Schutz für Handel und Gewerbe überſendet uns mittelſt Schrei⸗ bens vom 29. März a. c. eine gegen das Verſchließen unſerer Behälter gerichtete Reſolution mehrerer Kolonialwaarenhändler. Da ſich unter dieſer Reſolution auch Ihr Name befindet, ſo nehmen wir Veran⸗ laſfung, Ihnen unſere Stellung zu der Reſolution wie folgt klar⸗ zulegen: 1. Sie ſind in dem Einkaufe Ihres Petroleums vollkommen unabhängig, können alſo das Petroleum ſowohl von uns, wie auch von unſerer Konkurrenz nach Ihrem freien Ermeſſen beziehen. 2. Wir können dagegen nicht genehmigen, daß für die Lagerung und den Verkauf des von unſerer Konkurrenz bezogenen Petroleums unſere Behälter benutzt werden, und zwar aus folgenden Gründen: 3) Die Behälter ſind aus unſeren Mitteln angeſchafft und werden auf unſere Koſten unterhalten und amortiſirt. Eine Entſchädigung irgend welcher Art, insbeſondere eine Mieihe haben Sie uns dafür nicht gezahlt. b) Es iſt klar, daß wir dieſe Opfer nicht bringen und gebracht haben, um die Geſchäftsintereſſen unſerer Konkurrenz zu fördern, ſondern um den Abſatz des von uns gekauften Petroleums zu erleichtern. Dieſer mit der Aufſtellung der Behälter verbundene Zweck kann Ihnen niemals unbekannt geweſen ſein. 3. Es hat ſich herausgeſtellt, daß manche Kunden, einzelne ſogar in größerem Umfange, unſere Behälter zur Lagerung und zum Verkauf des von unſerer Konkurrenz bezogenen Petroleums benutzt haben. Hiergegen können wir uns nur durch Ver⸗ ſchließen der Behälter ſchützen, da eine andere Kontrole, wie erklärlich, unmöglich iſt. 4. Diejenige Kundſchaft, welche nicht eine mißbräuch⸗ liche Benutzung der Behälter beabſichtigt, hat gar deinen Grund, gegen die Verſchließung zu opponiren, da ihr Geſchäftsbetrieb durch die Anbringung eines Verſchluſſes in keiner Weiſe beeinträchtigt wird. 5. Wenn Sie nicht wollen, daß unſer in Ihrem Verkaufslokal befind⸗ licher Behälter am Zulaufrohr verſchloſſen wird, ſo iſt es, falls Sie unſeren Apparat behalten und ſich keinen eigenen anſchaffen, nicht mehr als billig, daß Sie uns eine jährliche Miethe zahlen, wodurch die Verzinſung unſeres Anlagekapitals, ſowie die Koſten der Unterhal⸗ tung und Amortiſation mindeſtens gebeckt werden. Dieſe Miethe würde je nach Größe und Beſchaffenheit des Behälters feſtzuſetzen ſein. Wir ſehen Ihren diesbezüglichen Erklärungen gern entgegen und zeichnen Hochachtungsvoll Deutſch⸗Amerikaniſche Petroleum⸗Geſell⸗ ſchaft.“ * Falſche Reichskaſſenſcheine zu 20 Mark ſind zur Zeit im Umlauf. Sie ſind in Tinte und Tuſchfarben hergeſtellte Original⸗ Handzeichnungen, ziemlich täuſchend gemacht, bei einigermaßen ein⸗ gehender Beſichtigung aber leicht als Falſifikate erkennbar. * 23 Einjährig⸗Freiwillige ſind beim Heidelberger Bataillon des Mannheimer Grenadier⸗Regiments am 1. April eingetreten. „Die oberrheiniſche Turnlehrerverſammlung wird an Pfingſten d. J. in Mannheim ſtattfinden. Die vorzuführenden Uebungen hat auf Erſuchen der Ehrenvorſitzende des Ausſchuſſes, Herr Direktor Maul⸗Karls rube, ausgewählt. „Der Dampfer Heilbronn liegt bis zur Stunde noch an der gleichen Stelle in Ziegelhauſen und wird ſeine Fahrt nach Heilbronn überhaupt nicht antreten. Das eeeeeeee hat auch in dem gegen⸗ wärtig gaſtirenden Enſemble wieder eine Reihe vorzüglicher Kräfte aufzuweiſen, die es erklärlich machen, daß das Theater ſich fort⸗ geſetzt eines guten Beſuches zu erfreuen hat. In erſter Reihe iſt hier die exotiſche Sängerin Prinzeß Pocahuntos zu erwähnen, eine ganz ausgezeichnete Künſtlerin, die ihren Beinamen„Die indiſche Die Dame verfügt über eine gut Miß Balmaine's Vergangenheit. Roman von B. M. Croker, Autoriſtrte Ueberſetzung aus dem Engliſchen von Pauline Klaiber. (Nachdruck veeboten.) 57)(Fortſetzung.) „Ja, ja, freilich!“ keuchte Amy.— herd“—„Ja— ſie iſt hier!“—„Nun, Bekanntſchaft nicht machen, ſo viel iſt gewiß.“—„O Roſamond, ſchweig, ſchweig! Du biſt mein Tod!“ rief die Andere mit erſtickter Stimme; und mit dieſer unverſtändlichen Bemerkung riß ſie die Thür auf und[ief davon. Dreiunddreißigſtes Kapitel. Das— für ihn ſpießbürgerliche Leben auf Balmaine Court wurde Mr. Ted. Brice ſehr bald zuwider. Er machte ſich nichts aus dem Jugen, Schießen und Fiſchen, wie er ſagte. Die ewigen Geſchichten ſeines Vaters, das jugendliche Ausſehen ſeiner Stiefmutter und das Gegacker Amy's waren ihm entleidet. Und Roſamond? Ja, ſie bildete ſchließlich den ſprichwörtlichen letzten Strohhalm. FTroß Allem war Mr. Brice feſt entſchloſſen ſie zu heralhen. Das „Gehalt eines Vaters aus den Balmaine'ſchen Revenülen“, wie er ſich witzig auszudrücken beliebte, würde in wenigen Jahren aufhören; in⸗ deſſen war er entſchloſſen, die junge Dame zur Vernunft zu bringen unb ihr anzukündigen, was ihr ſchließliches Schickſal ſein würde. Natürlich konnte ſte ſich auch von ihm loskaufen, aber mit der Zeit würde ſie es doch noch billiger finden, ihn zu heirathen. Sie irug ihr Haupt jetzt ſo hoch mit ihrem ſchlanken Hals, ihren dunklen Augen uUnd ihrem ſpöttiſchen Mund Ha, ſte würde ſich als eine Kaiſerin der Grafſchaft ſehr gut ausnehmen, aber er wollte ihren Stolz ſchon demüthigen. Ehe er die Gegend verließ, beſchloß er, ſeine Heiraths⸗ angelegenheiten in ein ruhiges Fahrwaſſer zu bringen. Er wußte, Roſamond war durch das weſtliche Thor— denn er hatte ſie beobachtet — in den Park gegangen; er ſtürzte alſo ein großes Glas Couragao kinunter, um ſeine Nerven zu ftärken und ging nun auf die Suche nag „Kommkt ſie vielleicht hier⸗ ich werde auf alle Fälle ihre ihr, mit einem brennenden Glimmſtengel im Munde und dem feſten Entſchluß im Herzen, Roſamond allein zu ſprechen, ſich durch ihre Airs nicht abſchrecken zu laſſen und ſich den Weg zum Altar zu flaſtern. Roſamond war heute nicht auf der Jagd, der Verſammlungsori war zu weit weg und ſie war mit Roy auf eine nicht ſehr weit entfernte Wieſe gegangen. Amy, die von geſtern Abend her immer noch er⸗ ſchüttert war, ſaß am Kaminfeuer, einen Roman in der Hand. Sie war eine kleine, verfrorene Perſon und ſah blaß, zitlͤrnd und fröſtelnd und unzufrieden aus; auch war ſie durchaus nicht auf ein Alleinſein mit Roſamond aus. Sie wußte wohl, daß ſie ihre Zunge, dieſes un⸗ ruhige Uebel, nicht im Zaum hatte; der Himmel konnte wiſſen, wie ſie ſich verſchnappen wrüde; da war Schweigen der beſſere Theil, und Zurückhaltung eine größere Tugend; auch ſtimmten Pflicht und Neigung diesmal merkwürbiger Weiſe überein; ſie war alſo entſchloſſen da zu bleiben. Roſamond ſah wirklich friſch und entzückend aus, als ſte im pelz⸗ verbrämten Mantel und Pelzmütze Amy umſonſt vom Feuer wegzu⸗ locken verſuchte.„Du wirſt bald eine richtige vertrocknete alte Jungfer werden, wenn Du den ganzen Tag am Fenſter ſitztt, Deine Haut wird ganz einſchrumpfen und dann wirſt Du wie ein gebratener Apfel aus⸗ ſehen. Geh, zieh raſch Deine Stiefel an und komm mit! „Nein, nein!“ Amy ſchüttelte den Kopf und ſchauderte zuſammen, während ſie ſprach. Es ſei ſo ein kalter Tag, und ſie merke, es ſei ein Katarrh bei ihr im Anzug; ſie habe auch Schmerzen in ihrem Knöchel, entſchuldigte ſie ſich, auf alle Fälle weigerte ſie ſich mitzu⸗ gehen, und ſo zogen Roſamond und Roy allein ab. Rog war jetzt ſieben Jahre alt, aber heute noch war es ſein größtes Vergnügen, wenn er zu einem Spaziergang mitgenommen wurde und wieder herumjagen und ſich wie ein beſeſſener Hund wälzen konnte, gerade wie einſt auf dem Moor von Horton Er und ſeine Herrin gingen eine kurze Allee neben einer ſchmutzigen Straße entlang, dann über zwei Felder auf einem Fußweg und von da auf eine weite, herrlich wild ausſehende Wieſe, oder beſſer geſagt auf ein Moor, an verſchiedenen Stellen mit Ginſter und Heidekraut be⸗ wachſen; da und dort erblickte man einige zerſtreute Schafe, aber nirgends war eiwas von einer menſchlichen Wohnung zu ſehen, Eine und deutete mit ihrem Schirm befehleriſch vor ihm hin.[Ich auf die Ehre Ihrer Begleituns“ Maunbeit 6. Ayell⸗ geſchulte Sopranſtimme von ſo ſympathiſchem Wohllaut, daß ſie ſofort die Zuhörer für ſich einnimmt. Die Züge der Sängerin, die durch das dunkle Colorit ihrer Hautfarbe mit den lebhaft feurigen Augen gehoben werden, ſind anmuthig und ſchön zu nennen. Dabei beherrſcht dieſe fremdländiſche Sängerin unſexe Mutterſprache mit ſolcher Meiſterſchaft, daß ſie mancher deutſchen Bühnenkünſtlerin als Vorbild dienen könnte, denn bei ihren in deutſcher Sprache geſungenen Liedern war jede Silbe klar und deutlich zu verſtehen. Wiederholter Beifall und ſtürmiſcher Hervorruf lohnte die Sängerin für ihre hervorragende Leiſtung. Den Beſuch des Saal⸗ baues rechtfertigt es ſchon allein, wenn man nur dieſe Künſtlerin hört. — Einen trefflichen Jongleur, wie er in gleicher Vollendung bisher noch nicht in unſerer Stadt aufgetreten, lernten wir in Herrn Joſe Hugini kennen, der ſeine ſehr gelungenen Kunſtſtücke mit allen* möglichen und unmöglichen Gegenſtänden ausführt; ſeine Billardkunſt⸗ ſtücke und namentlich diejenigen mit den Billardkugeln ſind ſtaunens⸗ werth und geben Zeugniß von einer Virtuoſttät, wie man ſie ſelten findet. Der Humor iſt durch zwei Tiroler Alpenſänger, die Herren Fiſcher und Wacker, vertreten, zwei mit prächtigen Stimmen be⸗ gabte Künſtler, welche ihrer Laune die Zügel ſchießen laſſen, ſo daß das Publikum nicht aus dem Lachen herauskommt. Namentlich der Vortrag der„Stumpfſinn⸗Schnaderhüpfeln“ wirkte elektriſtrend auf die Zuhörer.— Ferner ſind noch zu erwähnen die Geſangsduettiſtinnen Relly und Selma Serini, die jugendliche Trapezkünſtlerin Little Erna und die Koſtümſoubrette Frl. Hella Collier. Das akrobatiſche Gebiet wird vertreten durch die Parterre⸗Gymnaſtiker Gaſch⸗Trio(ein Herr und zwei noch in jugendlichem Alter ſtehende Mädchen), während die choreographiſche Kunſt in den Ge⸗ ſchwiſtern Dell⸗Janso ihre Vertretung findet. Einen alten Be⸗ kannten begrüßten wir in Herrn Heinrich Blan k, der als Bauch⸗ redner mit ſeinen Papier⸗Machee⸗Figuren gleichfalls zur Heiterkeit des Publikums das Seine beitrug. Vergeſſen ſeien auch nicht die Leiſtungen der Kgapelle Petermann auf orcheſtralem Gebiet. Der Beſuch der geſtrigen Vorſtellung war ein guter zu nennen und wird derſelbe auch dem Saalbau für die noch folgenden Vorſtellungen er⸗ halten bleiben, denn die Leiſtungen, die dort geboten werden, verdienen mit Recht einen guten Beſuch des Etabliſſements *Mannheimer Alterthums⸗Berein. Samſtag, 8. Aprif, Abends punkt 7 Ubr, findet im„Hotel National“(Eingang durch den Hof) die diesjährige Mitglieder⸗Verſammlung ſtatt, mit Bericht über die Thätigkeit des Vereins, Rechnungsablage und Vorſtands⸗ wahl. Um hald 8 Uhr beginnt der Vortrag des Herrn Dr. Friedr. Walter über„Karl Maria von Weber in Mannheim(1810) und die damaligen Theater⸗ und Mufſikverhältniſſe hier“. Um halb 9 Uhr gemeinſames Abendeſſen, das trockene Ge⸗ deck zu 2 Mark. Die verehrlichen Mitglieder nebſt Angehbrigen ſind zu zahlreichem Erſcheinen eingeladen. „ Ein erfreulicher Fortſchritt auf dem Gebiete der Ar⸗ beiterfürſorge wurde durch die Mannheimer⸗ Eiſengießerei⸗ und Maſchinenbau⸗A.⸗G. getroffen. Durch ihren Generaldirektor Herrn Bolze pachtete ſolche ein großes Stück Gelände beim Neckarauer Uebergang, das in Parzellen eingetheilt, älteren verdienten Arbeitern mit reichem Kinderſegen zur unenigeldlichen Benutzung überlaſſen wurde. Die Parzellen ſind derart angelegt, daß auf je zwei eine Waſſerſammelſtelle und eine Hütte entfällt, ſo daß das Begießen der Pflanzen bei trockener Witterung erleichtert und die zur Bebenl⸗ ung des Bodens erforderlichen Werkzeuge in den verſchließbaren Hütten untergebracht werden können. Rechts und links der Hütten kommen Ruhebänke hin, ſo daß, wenn alles grünt und blüht, es für die betreffenden Leute ein Genuß ſein muß, nach gethaner Arbeit mit ihrer Familie ein Stündchen Raſt halten und ſich an Gottes Natur erfreuen zu können. » Dir Abfertigung inm Mühlauhafen betr. der Güter des gebundenen Verkehrz⸗ hat die Großh. Zolldirektion verfügt, daß das ganze rechte Ufer des Mühlauhafens mit Wirkung vom 1. Apri d. J. an zur ordentlichen Amtsſtelle erklärt wird. Von dieſem Zeit⸗ punkte an hat die Erhebung von Gebühren für Abfertigungen inner⸗ Ei halb der geordneten Dienſtſtunden daſelbſt zu unterbleiben. Die, kör Betheiligten werden mit Intereſſe von dieſer Vereinfachung des ſich Verkehrs Kenntniß nehmen. * Eine gerechte Sühne wurde in der geſtrigen Schöffengerichts⸗— verhandlung dem ſchwerbeleidigten früheren Gemeinderathſchretber är⸗ jetzigen Privatmann Herrn Martin Jutz in Feudenheim zu Theil. bef Unſere Leſer werden ſich noch verſchiedener Artikel erinnern, die im) 85 „General⸗Anzeiger“ zum Abdruck gelangten und in denen Herr Lug Sa in Schutz genommen worden iſt gegen die Schmähungen, Verdüch⸗ tigungen und Verläumdungen, welche in verſchiedenen Artikeln der al „Volksſtimme“ auf ihn gehäuft wurden. Geſtern hatte ſich bat nunmehr der Urheber all dieſer Herrn Lutz ungerechter Weiſe zusg gefügten Kränkungen und theils aus der Luft gegriffenen, theils ſo er gar wider beſſeres Wiſſen erhobenen Beleidigungen in der Perſor urt des Maurermeiſters und Gemeinderaths Johann Glzer in Feuden⸗ 95 heim vor dem hieſigen Schöffengericht zu verantworten, welches dem mit Angeklagten Elzer die ſchwere aber wohlverdiente und ihm in Ber vollem Maße gebührende Strafe von fünf Wochen Gefängniß zu⸗ jrö diktirte. Außerdem hat Glzer die Koſten des ganzen Verfahren, zu tragen einſchließlich der Gebühren, welche durch die Veröffeffk⸗ lichung des Urtheils im Mannheimer„General⸗Anzeiger“ und in der „Volksſtimme“ entſtehen. Elzer müß ſomit ſeine ganz unverant⸗ wortlichen erfundenen Beleidigungen und Verläumdungen recht theuer bezahlen und das von Rechtswegen. In der Urtheilsbegründung“ De wurde ausdrücklich hervorgehoben, daß die Beleidigungen und Verleumdungen des Elzer ganz gewöhnliche politiſche Gehäſſigkeiten ſeien und deßhalb keine Gnade verdienen, Herr Lutz hatte zuerſt gegen den Redakteur der„Volksſtimme“, Herrn Herzberg, Klage erhoben, dieſe aber wieder zurückgezogan, nachdem Herzberg den Namen des Einſenders der beleidigenden Artikel genannt hatte. Man kann aus dieſer Seee e abermals erſehen wie oft Artikel der„Volksſtimme“, in denen die Ehre dritte Perſonen in unverantwortlicher Weiſe—um uns milde auszudrücken! 8. Landſtraße führte mitten dürch; ſie würde aber bon Noſamond und gioh 8. vermieden; ſie ſchlugen einen Fußweg durch das hohe Gras ein. Ach, wie gerne wäre Roh zwiſchen die Schafe gefahren und hätte ſie vor ſich hergetrieben, aber er war ein wohlerzogener Hund und kannte die Regel: Noblesse oblige. Nach einem ſcharfen Gang von zwei Meilen drehten ſie wieder I um, als zu Roſamonds ſehr unangenehmer Ueberraſchung ihr Teddy Brice mit ſeinen gewöhnlichen, ſtuzermäßigen Schritten und einem ki breiten Lächeln auf ſeinem Geſicht, entgegentrat.„Hallo Roſte!“ rief gue: er ihr in vertraulichem Tone zu. Sie ere nicht eine ſolche Bes dee⸗ gegnung für Vieles?—„Wo gehen Sie hin?“ lautete ihre kurze Frag chled —„Ich ging nur ein wenig bummeln, um Sie zu ſuchen—„Miche“ mit e herging, indem er verfuchte, ſeine Schritte ihrem ſchnellen Gang an⸗ ſind! zubequemen. Fens, gelaunt darüber auszuſehen, mein liebes Kind, ich verſichere Sie, ich betrachte dies als ein großes Kompliment.“—„Ein Kompliment, das das können Sie wirklich nicht. Setzen Sie ſich bei mir nur nicht guß de⸗ das hohe Pferd. Das hat gar keinen Wert)— ich weiß zu viel, Aſt Gentleman zu benehmen hat“, antwortete ſie mit einem eiſigen Blick, „und was noch mehr iſt, Sie werden es auch nie lernen.“ einerlei. Das läuft an mir herunter, wie Waſſer an einer Ente, werde ſchon noch an die Reihe kommen“, fügte er nachdrücklich hinz erwiderte ſie mit verächtlichem Lächeln, als er umwandte und neben iht hergi „Ja, und Sie brauchen durchaus nicht ſo ärgerlich und ſchlecht 7 17 55 ſer ich ſehr gut entbehren kann“, erwiderte ſie ſcharf.—„O nein, Roſie, jen. ha, ha!“— Auf alle Fälle wiſſen Sie nicht, wie man ſich als „Da, da! Sie ſind gerade wie immer, aber mir iſt das ganz aß ie f —„Darf ich vielleicht fragen, was Ste damit meinen?“ Sie blichſteirat ihn zornig an.—„Sie wiſſen, ich bewundere Sie ganz ſchrecklih einma Roſte.“—„Nennen Sie mich doch nicht immer Roſie!“ ihn leidenſchaftlich.„Ich erlaube es nicht! 5 „Ahal ich verleze wohl ihre zarten Gefühle, nicht wahr, Mg na Balmaine?“ damit brachte er ſein Geſicht dem ihrigen ſehr nah heute „Das war wohl der Lieblingsausdruck des Anderen,( was? „Zurück ſage ichl“ rief ſie zornig.„Gehen Sie weiter Agte ſte hinz niemal ver ſch der ei er wö T nicht 1 unterbrach ſein, — Mun, nunz ſie dar 1 — 20 2 5. Maännßeſc 25— Seneral- Anzeiger 9 Sgelter —— 5— 2255 52 5 5 Manuheim, 8. Aptil. 55 General Anzeiger.— 4 Dangegriffen wird, den Thatfachen geradezu widerſprechen und wie ſjedoch nur vereinzelte und kürze Niederſchläge im Gefolge dat. Für 1) Der 23 Jahre alter Hauſtrer G. Keſſenhefmeß doöt Niele Artikel vor dem Tageslichk gewöhnlich in ein haltloſes Freitag und Samſtag iſt größtentheils bewölktes, aber noch immer Elmenau erhielt wegen unerlaubter Ausſpielung 3% Geldſtrafe. Nichts zerfließen. Was die von Elzer erhobenen Beleidigungen ſelbſt vorwiegend trockenes Wetter zu erwarten 2) Der Z8 Jahre alte verwittwete Schuhmacher Friedr. Fechti anbelaugt, ſo hatte er u. A. behauptet, daß von den Feudenheimer Gemeinderathsmitgliedern Protokolle über die Gemeinderathsſitzungen unterſchrieben worden ſeien, ohne daß dieſelben den Inhalt dieſer Protokolle kannten. So ſtellte er in Abrede, daß ein Protokoll des Mannheimer Amtsgerichts, in welchem gegen verſchiedene Ge⸗ meinderathsmitglieder von Feudenheim kleine Geldſtrafen ver⸗ hängt worden waren, im Gemeinderath verleſen worden ſei, obgleich er ſelbſt das Gemeinderathsprotokoll unterſchrieben hatte, in welchem die erfolgte Verleſung des Amtsgerichtsprotokolls aus⸗ drücklich bekundet wurde. Die geſtern unter Eid vernommenen Gemeinderathsmitglieder erklärten, daß ihnen ſämmtliche Beſchlüſſe ⸗ und Protokolle eröffnet worden ſeien. Der Vorſitzende in der te geſtrigen Schöffengerichtsverhandlung, Herr Amtsrichter Dr. der limm, fragte nach dieſen Feſtſtellungen den Angeklagten Elzer, be⸗ ob er denn geſchlafen oder im Schlaf ſeinen Namen unter die baß Protokolle geſchrieben habe, ohne vorher von dem Inhalt Kenntniß 551 10 nehmen. Ebenſo baltlos und den Thatſachen ins Geſicht Guf chlagend waren die übrigen Behauptungen, die in dem Artikel nen der„Volksſtimme aufgeſtellt wurden. So hatte Elzer es Lutz 0 zum ſchweren Vorwurf gemacht, daß er bis zum November erin 1898 im Rathhaus wohnen blieb, während er ſchon mit dem 1. April er. 1898 außer Dienſt getreten war. Es ſtellte ſich nun heraus, daß iker Lutz im Gemeinderath mitgetheilt hatte, daß er ſeine Stelle auf den lter J. Novpbr. 1898 kündige; bdekomme der Gemeinderath ſchon früher Ge⸗ Erſatz, ſo gehe er auch vor dem 1. November, nur wolle er in dieſem Be⸗ Falle bis zum 1. Nopbr. wohnen bleiben. Der Feudenheimer Ge⸗ uch⸗ meinderath hatte ſich hiermit einſtimmig einverſtanden erklärt, Zu rkeit der geſtrigen Schöffengerichtsverhandlung waren die Freudenheimer die Gemeindebücher in großen Koffern herbeigebracht worden. Als Ver⸗ biek⸗ kreter des Klägers Lutz fungirte Herr Rechtsanwalt König und als wird Vertreter des Beklagten Elzer Herr Rechtsanwalt Staadecker. Schöffen 5 5 waren die Herren Kaufmann Radewitzer und Kaufmann Darmſtädter, enen i Einen intereſſanten Vortragüberdie Entwickelu ng des„Norddeutſchen Lloyd“ hielt geſtern Abend im Kauf⸗ priſ, männiſchen Verein Herr Dr. Koch aus Bremen. Im erſten Theile urch N ſeiner Ausführungen gab er zunächſt ein umfaſſendes Bild von den richt bis in den Anfang dieſes Jahrhunderts zurückreichenden verſchiedenen nds⸗ Zerſuchen der Einrichtung einer deutſchen Dampferlinie nach Amerika, iedr. ie jedoch entweder wenig erfolgreich oder nur von ſehr geringer 810) Hirkung waren. Im Jahre 1857 trat hierin mit der Gründung des 105 Norddeutſchen Llohd“ durch den kürzlich verſtorbenen Konſul H. H. G5 ſteier in Bremen eine entſcheidende Wendung ein. Anfangs hatte ſind ſe nur mit 13 Millionen Mark Aktienkapital ausgeſtattete neue Ge⸗ Alr⸗ Uſchaft ebenfalls mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, jedoch 5 fühte ſie mit der Zeit gewaltig empor und zu der deutſch⸗ameri⸗ 172 niſchen Linie geſellten ſich Dampferverbindungen nach allen Welt⸗ aller kilen. Heute ſtehen im Dienſte des„Norddeutſchen Lloyd“, der faſt itern ine ganzen Schiffe in Deutſchland bauen läßt, ca. 10,000 Perſonen, aſſen denen etwa 53 Tauſend ſeemänniſch gebildet ſind. Kaufmänniſche eine igeſtellte hat der„Norddeutſche Lloyd“ über 200. In der großen ießen in Bremen ſind 2000 Perſonen thätig. Im zweilen ebelt⸗ Reile ſeines Vortrags führte Herr Dr. Koch in einer großen Anzahl baren ichtbilder die gewaltigſten Schiffsrieſen des„Norddeutſchen Lloyd“ ütten Ganzen und in ihren einzelnen Theilen vor, ſo den Dampfer„Kaiſer d, es ihelm den Großen“,„Kaiſer Wilhelm II.“ u. ſ. w. Die leider irbeit cht ſehr zahlreiche Zuhörerſchaft folgte den intereſſanten Ausfüh⸗ 'ottes ngen des Redners, welche die großen Verdienſte des„Norddeutſchen tehrs⸗ loyd“ um die maritime Entwickelung Deutſchlands in ein helles Licht rückten, mit großem Intereſſe. ſchloß der diesjährige Voriragscyklus des Kaufmänniſchen Vereins. Eine Ferag des Freitrunks im Großen Mayerhofe. Ein Vorfall, der leicht ſehr ſchlimme Folgen hätte nach ſich ziehen önnen, ereignete ſich am Dienſtag Abend. Ein Barbiergehilfe hatte ch im„Großen Mayerhof“ beim Freitrunk einen kleinen„Spitz“ Mit dem geſtrigen Vortrage daß Aprih Zeit⸗ inner⸗ 92 des angedudelt. In dieſem Zuſtande raftrte er ſpäter einen Herrn, hatte aber hierbei das Unglück, demſelben eine erbebliche Wunde am Hals ichts⸗ Peizubringen. Der Blutverluſt war ein ziemlich bedeutender, ſo daß Theil ürztliche Hilfe in Anſpruch genommen werden mußte. Eine Gefahr Theil in beſteht gl cklicherweiſe nicht. ie imet Wegen erſchwerter Körperverletzung erhielt geſtern vom Luß Schöffengericht der Maurer Peter Becker aus Eiſenbach, welcher am rdäc 21. März dem Wirth Philipp Rühl mit einem zugeſpitzten Maurer⸗ in dern hammer nach kurzem Wortwechſel einen Schlag auf die Hand verſetzt ſiche? hatte, ſodaß eine erhebliche Verletzung entſtand, 7 Wochen Gefängniß. ſe a Tod herbeigeführt durch Blutvergiftung. In Heidelberg 18 ſo⸗ verſchied der 22 Jahre alte Bankbeamte Ludwig Arnold von Frank⸗ zerſonz 5 in Folge einer Blutvergiftung. Der junge Mann hatte ſich uden⸗ urch Erkältung eine Pocke an der Unterlippe zugezogen, welche er Aus dem Grogheriogthun. OSeidelberg, der Hauptſtraße ein neues Kaufhaus aufgethan. laden die Käufer zum Eintreten ein. den Laden balgten. Frequenz iſt immer das Publikum in dieſe Bazare artig kalkulirt werden, daß ſie oder Preiſe verzeichnet ſind. * Heidelberg, 5. April. Poſt einzubezahlen, behielt ſie für ſich und begab ſich damit Heidelberg. Hier verpraßte Ausgaben. Der Polizei gelang es, den Dieb zu verhaften. * Silsbach(A. Sinsheim), 5. Abril. herausgeſcharrt wurde. Dieſelbe war bereits im Zuſtande ſtarker Verweſung. ſchon mehrere Wochen alt war, läßt ein verdächtig in Haft genommen. JMingolsheim, 5. April. iſt in der Dampfſägerei des Herrn A. heute früh 5 Uhr geſtorben. * Appenweier, 8. April. Joſef Schoch von Dorf Kniebis einem Schnellzug überfahren und auf der Stelle getödtet. des Verunglückten mußte das grauſige Schauſpiel mit anſehen. * Raſtatt, 5. April. auf dem hieſigen Bahnhof “ Triberg, 5. April. war; Wechſelfälſchungen begangen und ging flüchtig, wurde ſchon in Freiburg verbaftet, Wfal, Heſſen und Ungebung. Ludwigshafen, 5. April. Die Wittwe des kürzlich ſtorbenen Kommerzienrathes Dr. gen aus Anlaß des Todes ihres gefügt, ſie M. 10,000 überwieſen. Jahre Präſident des Aufſichtsrathes der Pfälziſchen Bank, *Ludwigshafen, 5. April. abgeſchält. Von den Thätern fehlt bis jetzt jede Spur. Maudach. 5. April. Die Straßenbahn, welche um 11 über die Weiche hinaus und mit voller lenwagen. büßte dabei ein Horn ein. Der Materialſchaden iſt bedeutend; zum Glück unbeſetzte Abtheilung des Poſtwagens zertrümmert mehrere Kohlenwagen und auch die Lokomotive beſchädigt. Germersheim, 5. April. Der Aſſiſtenzarzt beim 17. fanterie⸗Regiment, Herr Graf, truppe in Weſtafrika einberufen. Binningen, 4. April. Koch hier brach ein Brand aus, gebäude vollſtändig zum Opfer ftelen. ſtehungsurſache unbekannt. ainz, 5. April, Fabrikant und Stadtverordneter, der Italien gemacht hatte. da geſellten ſich zwei Perſonen zu ihm, welche Art anrempelten. Seitens des Fabrikanten ſich dies energiſch bittend, wurden die Italiener handgreiflich, was zwei Paſſanten anlaßte, den Mainzer aus den und ihm ſicheres Geleite bis zu ſeinem Hotel zu verſchaffen. wiederholtem Dank füngſt eine Erholungsreiſe dem mit dem Fingernagel losriß. Die Lippe ſchwoll und wurde die hn in Werbringung nach dem Krankenhaus nöthig, woſelbſt er unter den ß zu zrößten Schmerzen verſchied. 115 Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station 5 5 Mannheim. exant⸗ 5 83VUU theuer J. 2 2 8. 5 5 3 8 8 ndung Datum] Zeit 88 8 ane und? 8 388 8 225 S S8 9 gkeiten 8 88 38 zuerſt“ mm S 8 8 Klage den 5, April Morg. 720759, 10,6 S3 atte, eſehenſs.„ Mittg. 2d781,0 14,2 NWZ drilterß orücken 8. Abds. 9˙0782.0 10,8 ſtill e + 385 8. Morg. 720788,4 10,8 S3 1 N dor ſich Hiöchſte Temperatur den 5. April + 16,0 ite Ddie Tiefſte 1 vom 5. April + 8,2 105„„Muthmaßliches Wetter am Freitag, den 7. April. Der Wwiever uf 750 mm Luftwirbel über der oberen Nordſee 10 Teddt funmehr nach Südfkandinavien gewandert und ruft, da über Frank⸗ einem eich und den ſüdlichen Theilen von Mitteleuropa der Hochdruck an⸗ 5 115 uert, bei uns eine lebhafte Luftbewegung aus Weſten hervor, die eeeeeereeeee, eeeeeeeeee————————————— Frage⸗ chlechter Laune ſein, nicht wahr, Roys?“ wandte er ſich an den Hund Michs“ mit einem luſtig ſein ſollenden Ton, während er noch immer neben ihr ben ihrſterging. Sie wiſſen, Roſte, daß ich Sie ſchrecklich bewundere; Sie ng ans ſind das leibhaftige Ebenbild eines unwiderſtehlichen, hübſchen Mäd⸗ bens, einer Künſtlerin auf dem Trapez im 2 ſchlecht„Es iſt ganz einerlei, wo. Ich wünſche durchaus nicht zu wiſſen, Sie, ich ich Ihrer Anſicht nach gleich ſehe.“—„Oh wenn Sie ſie geſehen nt, das ſten, ſo wären Sie gar nicht ſo kurz angebunden, das kann ich Ihnen „Roſie. en. Sie iſt ganz und gar mein Fall und Sie ebenſo—“ er kam icht auß der näher.—„Das genügt!“—„Wollen Sie wohl weg bleiben 15 ie daran genügen laſſen zu wiſſen, daß Sie durchaus nicht mein ſt all ſind!“ n Blig, Nicht! in der Thate“ erwiderte er krotzig.„Nun Sie ſind ſehr genthümlich, das iſt wenigſtens ein Troſt. Ich ſchmeichle mir jedoch, 5 ich Ihren Fall auch ſehr gut kenne— einen dunklen, falken⸗ gigen Kerl mit einem ſchwarzen Schnurrbart. Ha! Ha! Ha! Nun, r wollen uns nicht um das Ausſehen ſtreiten; wenn man erſt ver⸗ irathet iſt, dann hat es keinen Deut mehr zu ſagen. Wenn wir hrecklißeinmal ein Jahr lang verheirathet ſind, wird es mir ganz gleichgiltig ſtach ſſein, ob Sie eine Venus oder ein kleines Scheuſal ſind. „Wenn wer verheirathet iſts“ fragte ſie ſcharf.—„Nun, Sie und r, Miſich natürlich“, lautete die prompte Antwort.—„Sie fantaſtren wohl * nah heute Nachmittag ein wenig, Mr. Brice“, ſagte Roſamond ſpöttiſch. 82,—„Nein, ich war niemals bei geſünderem Menſchenverſtand ie hin niemals! Wßrum ſollten wir uns⸗denn nicht heirathen?“—„Nun „Und 15 us liche Wahrnehmung, daß ſeine wohlgefüllte Brieftaſche, ſowie Portemonnaie und Uhr aus ſeinen Taſchen verſchwunden waren. Beſtohlene, der, um Zweifel darüber, ob die Strolche, welche ihn ſeine nachträglichen Beſchützer ihn ausgeraubt haben. Werichtszeitung. Maunheim, 4. April. Hcr Landgerichtsdirektor Dr. begörde: Herr Staatsanwalt Mora Th. geſetzt. Verth..⸗A. Dr. Katz. 2) Die Berufung des Taglöhners Lorenz Gick von Ketſch, das Schöffengericht 2 Monaten Gefängniß belegt hatte, Dr. Deutſch. 3) Wegen einigen kleinen 4 Monate Gefängniß. Mannheim, 5. April. der: Herr Landgerichtsrath Tra behörde: Herr I. Staatsanwalt Seiler. lieber ſterben, als jemals Mrs. Eduard Brice werden!“ alledem werden Sie mich Obgleich ich Ihre ganze Geſchichte kenne, will ich doch ein Auge drücken und Sie zu meiner Rückſicht auf ſechs Tauſend Pfund im richtig, meine ſchöne Dornenroſe! „und wenn ich nein ſage?“ muß ich eine Schraube anſetzen. dann zu erwarten haben. Ich werde—“ und ſehr deutlich die wahre Geſchichte Alles ſagen. für Diejenigen, von Miß Balmaine erzählen. Es wird ein Leckerbiſſen für Viele werden. Die Eiskönigin, ja— Der Schein trügt!“— er ſchüttelte ſeinen Kopf bedeutungsvoll. folgten mir damals aufs Work. dieſelbe Erlaubniß. niemals wieder mit Geſchöpf, das jemals Sie! Ich werde hier ſind!“ Sie hielt an der Ecke der Wieſe an. icht iuder wäre s“ verzichtaus einem ſißr einfachen und ſehr triftigen Grnud.“ „Daß ich Fie mehr als irgend Jemand ſonſt auf der weiten Welt Tortſetzung folgt.) 5. April. Kurz vor Oſtern hat ſich hier auf Große Schau⸗ fenſter ſind mit wohlfeilen Gegenſtänden aller Art ausgeſtattet und 0 In den erſten Tagen war der Zudrang ſo ſtark, daß die Leute ſich buchſtäblich um den Eintritt in Jetzt hat er wohl etwas nachgelaſſen, allein die noch ſehr bedeutend. Es iſt merkwürdig, wie es zieht, wo die Verkaufsobjekte ſo eigen⸗ ſelten eine runde Summe bilden, wo vielmehr meiſtens ungerade Pfennige— 17, 29, 33, 97 u. ſ. w.— Ein junger Mann, der von einer Frankfurter Firma 1200 Mark erhielt, um dieſelben auf der dortigen er ungefähr 600 Mark durch luxuriöſe Auf eine eigenthümliche Art kam eine verbrecheriſche Handlung ans Tageslicht, indem durch einen Hund eine auf dem hieſigen Friedhof vergrabene Kindesleiche in einen Schurz eingehüllt und Die Thatſache, daß das Kind Verbrechen nicht ausgeſchloſſen erſcheinen und wurde infolge deſſen eine in Sinsheim bedienſtete, jährige ledige Frauensperſon, Namens Marie Huber von hier, in deren Vaters Grabe die Leiche gefunden wurde, als der That dringend Der verheirathete Arbeiter Klee Auslinger dahier geſtern dadurch verunglückt, daß er mit dem Kopfe in ein Getrieb gerieth, welches einer Reparatur unterworfen wurde. Der Unglückliche iſt Vorgeſtern wurde der Landwirth Ein Sohn Der Bürgerausſchuß bewilligte 110000 Mk. für den Umbau des Rathhauſes, das vor 200 Jahren erbaut wurde, Der hieſige frühere Herr Stadtbaumeiſter Karl Fuchs hat in St. Georgen, wo er in letzter Zeit beſchäftigt Karl Clemm hat ihren Schenkun⸗ Gemahls noch eine weitere hinzu⸗ hat der Beamten⸗ Penſionskaſſe der Pfälziſchen Bank Bekanntlich war Herr Dr. K. Clemm viele An der Oggersheimer Landſtraße wurden mehrere Alleebäumchen abgeknickt oder ihnen die Rinde von Dannſtadt hier einfährt, lief heute Vormitlag bei der Halteſtelle Wucht auf 6 geladene Koh⸗ Einige Perſonen trugen Beulen davon, und ein Rind wurde zum Dienſt bei der Schutz⸗ In der Schuhfabrik des Herrn Peter dem Fabrik⸗, Wohn⸗ und Oekonomie⸗ Sämmtliche Maſchinen, Schuh⸗ und Ledervorräthe wurden ein Raub der Flammen, Ent⸗ Unter Räuber gerathen iſt ein hieſiger Derſelbe promenirte eines Abends in Rom, ihn auf alle mögliche Händen ſeiner Beläſtiger zu befreien Sich mit von ſeinen Beſchützern verabſchiedend, machte der Fabrikant, als er eben ſein Zimmer betreten hatte, die wenig erfreu⸗ von Rom fortzukommen, jetzt gezwungen war, bei einem dortigen Bekannten ein kleines Anlehen zu machen, iſt im zuerſt angerempelt, oder (Strafkammer II.) Vorſitzender! Weſt. Vertreter der Großh. Staats⸗ 1) Auf die Berufung des Taglöhners Jakob Kohl von Alten⸗ bach hin, der vom Schöffengericht wegen Körperverletzung 4 Monate Gefängniß erhalten hatte, wurde die Strafe auf 10 Wochen herab⸗ wegen Körperverletzung und Bedrohung mit blieb erfolglos. Verth..⸗A. Diebereien erhielt der Knecht Johann Gärtner von Waldmichelbach mit Rückſicht auf ſeine Vorſtrafen (Strafkammer.) Vorſttzen⸗ u b. Vertreter der Großh. Staats⸗ verabſcheue! Ich würde piel lieber ſterben 5 verſtehen Sie mich— —„Trotz heirathen, und ich will Ihnen ſagen warum. Frau erwählen.“—„Danke ſehr— aus Jahre, nicht wahr?—„Ganz Sie haben es diesmal errathen.“ erwiderte ſie verächtlich.—„Bann Ich will Ihnen gleich ſagen, was Sie er ſprach jetzt ſehr langſam „bei allen meinen Freunden herumgehen und ihnen Ich werde ihnen ſein, beſonders die Miß Balmaine abfahren ließ. Sie wird dann aus der Geſellſchaft ausgeſtoßen, ſie wird eine geſellſchaftliche Paria Proſit Mahlzeit! Ein hübſcher Rein⸗ fall das— keuſch wie Eis— rein wie Schnee! O Himmel, o Himmel! „Ich habe Ihnen ſchon einmal erlaubt, hinzugehen und Ihr Schlimmſtes zu thun“, erwiderte ſein Opfer leidenſchaftlich,„und Sie Ich gebe Ihnen heute wiederum Aber ſo lange Sie leben, wagen Sie es nie, mir zu ſprechen; wagen Sie es niemals wieder, unter demſelben Dache mit mir zu wohnen, Sie, das erbärmlichſte auf Gottes Erdboden herumgewandelt iſt! Gehen warten, bis Sie aus meinen Augen verſchwunden von Birkendorf war wegen Stttlichkeitsvergehens angeklagt, das e⸗ an ſeiner 8 Jahre alten richt erlangte nicht die volle Ueberzeugung ſeiner Schuſd und ſprag ihn deshalb frei. Vertheidiger:.⸗A. Dr. Strauß. 3) Die Berufung des Schieferdeckers Karl Rau ch e von Neuen ſtadt, der vom Schoöffengericht wegen Hausfriedensbruchs zu 3 4 Geldſtrafe verurtheilt worden war, wurde als unbegründet verworfen 4. Der 37 Jahre alte Buchbinder Wilhelm Hofmann von Edenkoben entfernte als Meiſter der Kartonagenabtheilung der Gela⸗ tinefabrik von Roſenfeld u. Hellmann das Schutzblech an einer Biege maſchine, das ſpeziell zur Verhinderung angeordnet iſt. Was ihn zu dieſer Maßnahme veranlaßte, war de Umſtand, daß das Schutzblech bei der Ausführung beſtimmter Ar beiten einigermaßen hinderlich iſt. Als nun eine friſch eingeſtellt Arbeiterin, Namens Anna Boſſert, an dieſe Maſchine kam, dauert es nicht lange, ſo war das vordere Glied des Mittelfingers der rechten Hand abgeſchnappt. Hofmann wurde wegen fahrläſſiger Körperver⸗ letzung unter Berückſichtigung einer Reihe mildernder Umſtände zu einer Geldſtrafe von 20 ebent. 2 Tagen Gefängniß verurtheilt Das Gericht war der Anſicht, daß die Sicherheit des Arbeiters von der Bequemlichkeit gehe und ſtellte es weiterem Ermeſſen anheim, ol nicht andere an der Leitung des Geſchäfts betheiligte Perſonen, welch die Abnahme des Schutzblechs geduldet, zur Verantwortung zu zieher ſeien. nach 36⸗ Sport. Mannheimer Pferderennen. Für die diesjährigen Rennen haben die Handicaps einen glänzenden Rennungsſchluß gefunden, de der Preis der Stadt Mannheim mit 27, der Preis von der Pfal gleichfalls mit 27 und die Badenia mit 28 Unterſchrifren geſchloſſen hat Die Klaſſe der Pferde verdient beſondere Aufmerkfamkeit; allein de Großhorſteler Stall beabſichtigt mit einem ſo mächtigen Juarten wie Golden Ridge, Peterzell, Loreley T und Lara an den Neckar zz ziehen. *Fußballwettſpiele. Begünſtigt von herrlichſtem Frühlings wetter fanden am Oſterſonntage und Montag in Stuttaart zwe Fußballwettſpiele der Mannheimer Fußballgeſellſchaft 1896 gegen den Güddeutſchen Fußball⸗Club Stuttgart und den Carlvorſtädter Fußballelub ſtatt, welch' beide Spiele die Anerkennung verdienen, di von Mannheimer Seite aus ein äußerſt prächtiges Zuſammenſpie entwickelt wurde.— Obwohl die Ungewohntheit des Platzes der Mannheimern am erſten Tag etwas nachtheilig war, ſo gelang es dem eifrigen Bemühen derſelben doch, das Spiel gegen die„Süd deutſchen“ mit 1 Goal= 1 Goal zu gewinnen.— Der zweite Taß bot ſehr viel Intereſſantes, indem ſowohl auf Mannheimer als auz „Carlvorſtädter“ Seite unermüdlich heftig gekämpft wurde— Das Spiel ſchloß reſultatlos, da es keiner Partei gelungen war, ihrer ſeits irgend einen Vortheil zu erringen.— Dieſe beiden Wettſpiel, haben wieder bewieſen, welch' hohen Rang die Mannheimer Fußball geſellſchaft 1896 in Sportskreiſen einnehmen muß. * Mainz, 5. April. Zu dem in den Tagen vom 14. bis 20 Juli unter dem Protektorat des Großherzogs von Heſſen hier ſtatt findenden 16. Kongreß der Allgemeinen Deut ſchen Radfahrer Union iſt nunmehr das vollſtändige Programm aufgeſtellt. An 15. Juli findet Vormittags Sitzung der Präſtdialmitglieder der ver⸗ ſchiedenen Ausſchüſſe und Nachmittags Kongreßberathung ſtatt. An 16. Juli Mittags Preis⸗Blumenkorſo und Nachmittags Rennen Kaiſerpreis auf Hochrad, Meiſterſchaft. Am 16. Juli Abends großes Konkurrenz⸗Kunſt⸗ und Reigenfahren in der„Stadthalle“. Am 18 Juli Rheinfahrt nach Rüdesheim und 19. Juli Beſichtigung verſchie⸗ dener Keller und Volksfeſt. Den Schluß bildet am 20. Jult ein Rad⸗ ausflug nach Wiesbaden. von aber Ver⸗ Uhr die nnd Iu⸗ Tagesnenigkeiten. — Zu dem Untergang des engliſchen Vergnügungs⸗ dampfers„Stella“, bei dem achtzig Menſchen ihr Leben verloren, wird aus London noch berichtet: Donnerſtag früh verließ von der Waterloo⸗Station ein ſtark beſetzter Vergnügungszug London. 183 Perſonen hatten, verlockt durch billige Fahrpreife und auch, weil ſi wegen der Oſtern Zeit dazu fanden, an dem Ausflug Theil genommen Von Southampton aus ſollte ſie der Dampfer„Stella“, eines der beſten und ſchnellſten Schiffe der South Weſtern⸗Linie, nach der Inſel Guernſey bringen. Das Wetter war herrlich. Eine friſche Briſe kam frühlingslau bom Ozean und an Bord herrſchte in Folge deſſen die fröhlichſte Stimmung. Man ſang und ſcherzte, luſtige Weiſen wurden aufgeſpielt, Irländer ſangen die ergreifend ſchönen Lieder der grünen Inſel. Nach dreiſtündiger Fahrt änderte ſich das Wetter ſchnell Wind ſprang auf und bald legte ſich leichter Nebel über die Fluthen. Kapitän Reeks, einer der erfahrenſten Seeleute des Kanals, ließ das „Schiff Halbdampf gehen. Der Nebel lichtete ſich theilweiſe und ganze Stellen waren nebelfrei. Daher ſchloß der Kapitän, daß der Nebel wie man ſagt, nicht allgemein, ſondern nur in Bänken beſtehe, und um ſeine Fahrgäſte nicht um ihren Feiertag zu bringen, vielleicht auch verleitet durch das allgemeine Bedauern wegen des Wetterumſchlages, ließ er wieder Volldampf aufmachen und mit einer Schnelligkeit von achtzehn Knoten eilte das Schiff durch die Nebelwand dahin. Plötz⸗ lich große Schatten rechts, eine ſchwarze Maſſe taucht auf, der Mann auf dem Ausguck brüllt: Brandung voraus! Die Matroſen und Offi⸗ ziere ſtürzen nach dem Vorderſchiff. Der Kapitän ſchreit: Volldampf zurück! Die elektriſchen Klingeln ſchellen— ein Stoßen, Krachen, Knirſchen— und das Schiff ſauſt mitten in die ſpeerſcharfen Spitzen der Klippen hinein, welche ihm die ſtahlgepanzerten Seiten wie Sezir⸗ meſſer aufſchlitzen. Wegen des Nebels befanden ſich die meiſten Paſſa⸗ giere im Salon. Der furchtbare Stoß warf alle durcheinander, und die erblaßten Geſichter zeigten, daß Alle ſich der Gefahr bewußt waren. Man ſtürzte an Deck und die Vorbereitungen der Mannſchaft bewieſen, daß ernſte Gefahr vorhanden war. Schon erſcholl das Kommando⸗ „Boote herunter!“ Die Seeleute, die Offiziere voran, arbeiteten mit Haſt und Anſtrengung und ihre Thätigkeit, die ſich in größter Orp⸗ nung vollzug, beruhigte die Paſſagiere einigermaßen. Eile that noth: das Schiff legte ſich ſeitwärts und ſank zuſehends. Die Paſſagiere wurden auf dem Vorderdeck aufgeſtellt. Die Frauen und Kinder ſtan⸗ den in erſter Reihe, etwa dreißig. Das zweite Kommando kam:„Die Boote los! Frauen und Kinder zuerſt!“ In aller Ordnung wurden ſie in die Boote gebracht, oft na herzzerreißendem Abſchiede für die Ewigkeit. Ein Mann ſtieß ſeine ſich an ihn klamemrnde Frau ſauft von ſich mit den Worten:„Geh um der Kinder willen!“ Sie wurde gerettet, der Mann ging unter. In zwölf Minunten waren ſechs Boote klar. Kapitän Reeks ſtand immer noch auf der Kommando⸗ brücke, und, nachdem alle Frauen in die Boote gebracht waren, er⸗ tönte ſein letzter Befehl:„Männer, rettet Euch, wie Ihr könnt!“ Alles ſtürzte nach den Booten, die bald überfüllt abſtießen. James Parton, der Vertreter der American⸗Linie, ließ ſich an einem Stricke in das letzte Boot herab, als dieſes eben abſtieß. Dieſem Umſtande hat er zu danken, daß er heute wieder mit ſeiner Frau vereinigt iſt, die mit einem früheren Boote abgefahren war. Er iſt fünfzehn Stunden von ihr getrennt geweſen. Kaum hatte das Boot eine Ent⸗ fernung von 50 Metern erreicht, als mit gewaltigem Krachen die Keſſel platzten. Das Schiff brach in zwei Hälften auseinander. Man ſah, wie die Zurückgebliebenen nach vorn drängten, an achtzig verzweifelte Menſchen, man ſah den Kapitän die Mütze ziehen und mit der Hand ſeinen dahinfahrenden Seeleuten zuwinken— dann verſank das Schiff in den Wellen. Die Boote mit den Inſaſſen wurden, nachdem ſte die Nacht auf dem Meere zugebracht hatten, von verſchiedenen Schiffen aufgenommen und gelandet. Noch werden 88 Perſonen vermißt. An den verhängnißvollen Casquets⸗Klippen ſind ſchon oft Schiffe ge⸗ ſcheitert. Das älteſte Unglück dieſer Art traf den Sohn König Hein⸗ 2u nach ver⸗ ver⸗ ſein Der den zu⸗ * Stieftochter begangen haben foll. Das Gee von Fingerbeſchädigungen — g Geueral: Anzelget Monngem, 6. Aprlk „fdichf en Prinzen William, der 1119 nebſt feinem Pefolge dort eindringenden Trkenuiniß detr Abſichten des Meiſters zeugt. Möge Wen bie Frauen erprobt hahen, dem pleiben ſie treu Aunterg Wiz 5 uns ein derarkiger reiner Kunſtgenuß recht bald wieder zutheil werden! und ſie laſſen ſich dann durch nichts mehr irre machen. Ans dieſen 3¹* 1 5 Dr. W Grunde iſt 91 ſchon ſeit in — 5 2 8 983 ne i ghaltungen als beſtes Putzmittel allein im Gebrau 9 S— Al ⸗Eyvtku tern au Der Verein für klaſſiſche Kircheumuſik, welcher zu Oſtern ne 155 0 Als der D⸗Zug Berlin⸗Eydbtkuhnen ſich geſtern auf 1674 von Heren Muſtdireclor Hänlein dazier gegründet und ſeitdem und die Hausfrauen ſorgen dafür, daß er kumer⸗ allgemeine e ſch ſeiner Fahrt zwiſchen Flatow und Konitz befand, ſprühte in der 5 1 1 1 f ines 25 jähri Verwendung findet. Amor erzeugt wundervollen Glanz, ſpart Zeit, dri Nähe der Bahnſtation Zalogewo die Maſchine ausnahmsweiſe ſtarle] gun ihm geleitet wurde, veranſtaltet zur Feier ſeines aonden] Mühe und Geld und iſt in Doſen 4 10 Pfg. überall zu haben. Funken, welche bon dem heftigen Nordweſtwinde auf die Dächer der] Beſtebens ein FeſrsCongert, das vokausſichtlich Freitag den] Amor iſt icht wechſeln mit veralteker rother Putzpomade 2 en der Bahn gelegenen Beſitzung des Dorfſchulzen Kulta von 21. ds. M. in der Concordienkirche ftaltſinden wird. Jur ſoliſtid CCCCVCVCVCCCCCCVCCCCCCCCCC 1775 3 Mitwirkung iſt der Kgl. württemb. Kammerſänger(Bariton) Herr 4 Friedrichsbruch getrieben wurden. Die mit Stroh gedeckten Gebäude Hromada von der ofoper in Stuttgart gewonnen worden 9 Feriethen ſofort in Brand und das Feuer griff ſo ſchnell um ſich, daß der in ſeinem Wirken in Sper und Concertfaal As bervorragender Verſchiedenes. 55 Bewohner nicht im Stande waren, auch nur ein Stück ihrer Hab.] Künſtler geſchätzt wird und als geviegenen Gefanglehrer weithin— Militäriſches. Lieutenant: Die Parole iſt„Erbs feligkeiten zu retten. Das Feuer äſcherte das ganze Gehöft ein, wobei] geſucht iſt. Sein wohlgeſchulter geſanglicher Vortrag eignet ſich auch wurſt“, verſtehen Sie! Sie haben Keinen einzulaſſen, der nicht die 5 auch zwei Pferde, vier Kühe, 29 Schweine und ſämmtliches Mobiliar]ganz beſonders gut für zeligiöſen Geſang in Kirchenconcerken. Parole„Erbsurſt“ geſagt hat— verſtanden?“— Soldat:„Ju und Inventar ein Raub der Flammen wurden. Profeſſor Arthur Kleinſchmidt⸗Heidelberg wurde zum Aus⸗ Befähl, Herr Leitnant!—(Kurze Zeit darauf kommt ein Herr, er 5 Vox einem gro ßen Kriſt allfund berichtet man ſchußmitglied des im Juni 1900 in Alexandria ſtattfindenden inter⸗] Einlaß begehrt.)—„Se können nicht herein, mei Kuteſter, Es duht ber„Gotthardpoſt“: Schon vor einigen Tagen berichtete ein Aufſeher] nationalen Kongreſſes für die Napoleoniſche Geſchichte ernaunt. mir ja ſähre leid— aber Se därfen nicht eher herein, bis Se„Erbs⸗ 1/ der Granitunternehmung im Rießwald, daß man auf ein großes Die Reuovation des Bruchſaler Schloſſes. Wis die All⸗] wurſt“ gefagt haben!“ Strahlband geſtoßen ſei und Bergkriſtalle zu finden hoffe. Die Er⸗ gemeine Stg. mittheilt, ſoll demnächſt die Renovation des Bruchſaler auptmann(zu ſeiner Kompagnie):„Kerls, Ihr müßt beim wartung hat ſich beſtätigt. Als man am Dienſtag um Mittag eine Schloſſes, eines der glänzendſten Baudenkmäler der Rokokozeit, in Parabemaiſch die Bell⸗ obenllich— 5 daß Se. Majeſtät den Herrn 4 größere Felsparkie abſprengte, zeigte ſich eine beträchtliche Oeffnung, umfaſſender Meiſe en Angriff genommen werden. der eiaſtige] Oberſt fragen muß:„Herr Oberſt, wo kommen denn die vielen Raben 7 ri 5„Prachtbau, den der geniale Schöpfer des Würzburger Reſidenz⸗ 5 895 0 die mit prachtvollen Kriſtallgewächſen beſetzt war. Sofortige Unter ſchlofſes, Balthaſar Neumann, hergeſtellt hat, war lange Zeit der her, die da in der Lufk fliegen e“ und, der Herr Oberſt nur antworten fliuchungen haben ergeben, daß man es mit einer Höhle von größerem unverdienten Vergeſſenheit anheimgefallen und im Laufe der Jahr⸗ kann:„Majeſtät, das ſind die Stiefel der 12. Kompagnie meilles AUmfange und einem großarkigen Funde zu thun hat.„Die Kriſtalle zehnte mehr und 101 vernachläſſigt worden. Regiments!“ 5 —55 volldunkel, ſo daß man dufch ein zolldickes Stück kaum den Bergeraes Napoleondrama„Plas que reine verſpricht nach—Aus der höheren Töchterſchule. Lehrerine en n chimmer einer elektriſchen Flamme wahrzunehmen vermag, und es] den Eindrücken der Pariſer Generalprobe nur einen geringen Erfolg. der Spitze des Heeres von 90 000 Mann zu Fuß und 12 000 Reit en wurden 82 8 15 zu 125 Das Stück, deſſen Heldin 70506 ſich erſt 65 letzten] ſetzte Hannibal über die Alpen, 37 mit 195 beigle ongreß der deut⸗ Drittel zu einer wirklichen Verwickelung. Coquelin als Bonaparte— Trudchen((eiſe ſeufzend):„Ach Gott, das arme elweiß!“ Ichen Geſellſchaft für Chürurgte. eröffnet, an dem Pro⸗] und Jane Hading werden in den Hauptrollen treffliche Leiſtungen Elgähen Sie mir jetzt von den Eroberüngen feſſor Buſenbaum⸗Wien, Kocher⸗Bern, Röhmlein⸗Zürich, Barker⸗ bieten. Die Empire⸗Ausſtattung iſt großartig. Karls des Großen!“— Schülerin(verlegen):„Von den„Erobe⸗ London theilnahmen, ſowie eine größere Anzahl deutſcher Chirurgen, Müuchener Hof⸗ und Nationaltheater. Die Premiere von] rungen?!“.. Ach, aus dem Privatleben Karls des Großen welß ſe unter anderen Trendelenburg⸗Leipzig, v. Bramatsn⸗Halle Hoffe⸗ 2 55 Vogls Oper„Der Fremdlin g“ wird um etwa zehn ich gar nichts!“ 8 05 Würzburg, v. Vergmann⸗Berlin, ſowie Vertreter des Sanitätstorps age verſchoben werden müſſen, da die Vetreterin der weiblichen Aus dem Auffaßhefte einer höheren Tochter: und eine Anzahl höherer Offiziere; geſtern ſprach Profeſſor König⸗ Hauptrolle Fräulein wiereng erkrankt iſt. Das Werk wird alſo„... An den blumigen Ufern des Baches melkten die Mägde die Verlin, Kocher, b. Bergmann und Barker. Mit dem Kongreß iſt eine vorausſichtlich in der letzten Woche des April zur erſten Aufführung Kühe; im Waſſer war es umgekehrk.. kommen. Ausſtellung chirurgiſcher Inſtrumente verbunden. Verlobung Siegfried Wagners. Unter dieſem Titel läßt ſich das Wiener„Fremdenblatt“ aus München unterm 3. d. M. tele⸗ 0 — Die Maul⸗ und Klauenſeuche im Berliger 11anln Centralviehhof iſt geſtern erloſchen. Nane. 5 28 f 0 phiren:„Siegfried Wagner hat ſich mit der Naiven des könig⸗ Aas — Wie die„Hamburger Börſenhalle“ meldet, wurde die gol⸗ 5 Schaufpielhauſes in München, Frl. Centa Bree verlobt. Offiziell Aeueft Nachrichten und Teltgramme. 0 bene Medaille für Kapitäne, die ſich beſonders ausge⸗ ſoll die Verlobung am nächſten Sonntag verkündet werden, wo Hamburg, 5. April. In der heute Abend abgehaltenen geichnet haben, nebſt einem Diplom von dem Direktor der Hamburg⸗ Hiesin bemeefk oke Ag. M. f de ee Sitzung der Bürgerſchaft wurde der Antrag des Senats belr, Amerita⸗Linie an den Kapitän Schmidt von der„Bul⸗] auf einen böſen Aprilſcherz mit Aplomb hereingefallen. Erſtens Umgeſtaltung der Eifenbahnanlagen in Hamburg mit großer garig' überreicht. Vor dem Napfgationsgericht findet heute Vor⸗ 17 die 1 Aſpielhan it Nane a Mehrzeit underändert il Nachod(Böh mitiag eine Verhandlung über die im Februar ſtattgehabten Unfälle ondern am„Münchener Schauſpielbaus“ drittend wißd ul Bre Neuſtadt a. d. Mettau, 5. April. In Nachod(Bomen) 5 Wulharin e e een dae, e alenen ingeſch ſind große Arbeiterunruhen ausgebrochen. Es wurde militäriſche — Der auf einer Fahrk zur Erforſchung der Südſee befindliche] zu Angeſicht zu ſehen und viertens— nein, das Eine iſt wahr: Herr Hilfe aus Joſefſtadt herbeigeholt. Die Häuſer und Läden der Dampfer„Valdivia“ iſt geſtern Morgen in Aden eingetroffen. Siegfried Wagner wird, wie angekündigt, am nächſten Sonntag Iſraeliten ſind gefährdet. 5 0 An Bord iſt Alles wohl. 8 ſeinen„Bärenhäuter“ dirigiren und gewiß gleich, Frl. Bré mit Eckernförde, 5. April. Nachmittags bewe te ſich ein 5 ſt 0 Ed 0 9 9 —InLandsberg a. M. hat ſich geſtern der Amtsgerichtsrath Ueberraſchung ſeine Verlobung e Frl. Centa Bre großartiger Feſtzug durch die Straßen der Stadt. Unter den nach Meß aus dem im dritten Stockwerk gelegenen Dienſtzimmer des Amts⸗ ſte 10 1 16105 Niatdeeten N ae ae ee Taufenden zählenden Theilnehmern befanden ſich viele Mik⸗ erichts auf die Straße geſtürzt und blieb mit zerſchmettertem Schädel e ee Schleuther ſah ſie 119 der 0 Woche kämpfer aus den Jahren 1848 und 1870 ſowie alle Gewerke⸗ 8 legen. Der Tod trat auf der Stelle ein. Der Verſtorbene, der an] als Franeisca Schäl im„Fubrmann Henſchel“, Er machte ihr einen] Um 4 Uhr lief unter Salutſchüſſen das erſte Geſchwader ein, e ß weilige Grund zur Thak ſonſt vorliegt We a raneſen eic en Fugee Herſchere und doch do gee guft ſag en d dänische Kriegsſchiff„Ehriſtan NIIleh. Liebelei,“ als Franeisca Schäl im„Fuhrmann Henſchel“ und noch f die Luft f f 4 —Nach einer Meldung aus Montevideo hat die Sübpolar⸗in einigen Rollen. Auch Herr Stock vom Schauſpielhauſe erhielt] in die uf flog, ein Feuerwer ſtatt. 5 unternehmung der„Belgica“ vollen Erfolg gehabt.] von Pirector Schlenther einen Antrag, iſt aber bereits von 1900 an Wien, 5. April. Obwohl die Türkei ſich gegen die Zu⸗ Man babe neue Länder enlbeckt, ſei ſehr viel weiter nach Süden ans Berliner Leſſingtheater gebunden. Frl. Bröe hat in München laſſung Bulgariens zum Friedenskongreß erklärt hat, gilt bdie W 5 10 7 noch einen Conttaef eie Junt 1800.„Einladung Vulgariens hier als ſicher, da Bulgarien eine⸗ eigene orgebrungen und auch einige thätige Vulkane geſehen. Eiunen geiſtreichen Muſikrezenſenten hat das„Köln. Tagebl,“.] Armee beſizt.— Die bul ariſche Meldung übe den Zuſam⸗ 1 — Die Times“ meldet: Der Dampfer„Cyila“ ging an dieſee 9 vergleicht zwei Tenoriſten wie folgt:„War.. ſo in Harſche ung über den an, ber faliforniſchen Küſte unter Von 44 Mann Beſaßung dieſer Rolle wie in andern eigentlich nie ein Ctſar, ſondern ein] menſtoß bulgariſcher und türkiſcher Truppen wird hier bezwei⸗ und 5 Paſſagieren ſind 11 gerettet. Belifar, oder wenn es mal ganz boch kam, ein Hebakuk, ſo ſucht felt entſprechend der kürkiſchen Ableugnung.— ne u B ie in Schlelien berarſhelle] Pümen den dnle Soane du a e Seanezenen des Teng fe 5 Paris, 5. April. Duclaue und Grimaus die Vizeßra; den Kaſſierer Clemens Grottkauer von der Volksbank wegen 58 An de E 98 105 n ſidenten der Liga der Menſchenrechte, ſowie drei Komiteemitglie⸗ 1 Unterſchlagung von 40,000% zu zwei Jahren Gefängniß und 1000% gewaltige Entdeckung und berichtet?„In den Vortrag dieſer Arie der wurden vor das Korrektionstribunal verwieſen. Die Unter⸗ Geldſtrafe. 85 5 hatten ſich auch aus der Liebesſehnſucht des Schwermüthigen etliche ſuchung bezüglich aller Ligen iſt jetzt vollſtändig zu Ende — 5 ausgiebigen die Bewohner der Reichs⸗ ſehr entwicklungsfähige Stimmüngsbazillen eingeſchlichen.“ Der geführt. 3 hauptſtabt von dem ſchönen Wetter während der beiden Oſtertage]Rezenſent hat ſich entſchieden verſtiegen! Das Blatt„Voltafre“ verſichert, aus pen Ausſagen No b emacht haben, geht unter Anderm daraus hervor, daß die große Der in Paris lange vernachläſſigte„Joſeph in Egyp⸗ 7 Perkiner Sfraßenbahn am Oſterſonntage 600,000 und am ten“, Meßuls Meiſteroper, ſon demnächſt dort boch wieber zu Ehren Oſtermontage 700,000 Perſonen befördert hat. Obwohl Wagen und] kommen, und zwar an zwei Stätten. Sowohl die Pariſer„Große weder Oberſt S 9 lt, gen, Pferde aufs Aeußerſte in Anſpruch genommen worden ſind(die Pferde[Oper“ als auch die„Komiſche Oper“ bereiten Repriſen des Wertes rſt Schwartzkoppen noch Panizzardi Beziehungen zu ft mußten zum Beiſpiel an dieſen Tagen durchſchnittlich 30 ſtatt 22 vor, letztere Bühne bereits für den 15. dieſes Monats, beide Theater Dreyfus hatten. Das Blatt führt eine Erklärung des deutſchen Allometer fahren), waren die Wagen in den Hauptverlehr ſtunden] mit A und Mektnttben⸗ Fanree Botſchafters von 1896 an, nach der Schwartzkoppen die Verſiche⸗ 105 nicht im Stande, den vorhandenen Bedürfniſſen zu entſprechen, Erinnerungen aus der Vorgeſchichte des„Joſeph“ kommen bei dieſerrung abgab, daß er mit Dreyfus nie in Beziehung geſtanden vie 5 mußten viele Tauſende darguf derzichten, die Straßenbahn] Gelegenheif an die Oeffentlichteit. Baour Lormtan harſe gerape ein] habe. Auch Graf Tornielli übermittelte der franzhſiſchen Regie⸗ 2 zu benußen. eeeee bibliſches Trauerſpiel unter dem Titel„Omaſis“ aufführen laſſen,] rung ein amtliches Schreiben, worin verſichert wird, daß er nie⸗ 2 5 u Griechen land iſt ein i in 18 gum und Fit els gln ſo hefti 9 0 eaſchla⸗ 105 155 boß kolofsake Strecken Wein⸗ medeein eeen Rahmen von Purltun and Kritik als gänze] mals mit Dreyfus etwas zu thun gehabt habe. Auch der ita⸗* ger Hag 9. n gegangen, e 11 lich unpaſſend gefundene Liebesintrigue eingeflochten hatte. Darauf lieniſche Generalſtab erklärte, niemals direkte oder indirekt berg vernichtet, und die Ausſichten auf eine ergiebige Ernte für erbot ſich Alexander Duval auf Grund einer Wette, in wenigen Tagen; zeralſtab erklärte, niemals direrd en indirekte Be,. ee geſchwunden ſind. Der Geſammkſchaden ein Textbuch zu ſchreſben, in bem von Liebe nichts enthalten und bas ziehungen mit Dreyfus gehabt zu haben. Schliehlich gab Pale⸗ 890 85 zonen geſchäßt. dennoch wirkungsvoll und intereſſant ſei. In kaum acht Tagen war logue der Kriminalkammer von einem amtlichen Schreiben Torſ f0 e die Arbeit vollendet, das Textbuch lag fertig da, und Mehul ſetzte es niellis an Hanotaux vom 27. Januar 1898 Kenntniß, wori 5 Kwheater, Runſt und Willenſch aft. in Muſik, das bedeutendſte Werk ſeines Lebens daraus ſchaffend. Tornielli wiederholt verſichert, daß Dreyfus niemals Be 1 Kammermuſik⸗Aufführung. Einen außergewöhnlichen muſi⸗ Trauerfeier für Hermann Müllet. Sonntag, den.] zjehungen zu italieniſchen Agenten hatte. Das Blatt„Voltaire 12l taliſchen Genuß bot allen Freunden der Kammermuſik der geſtrige] April, findet im Foher des Berliner Deutſchen Theaters, das zu einem] theilt weiter eine chiffrirte De izzardis mi ich Quartettabend der Herren Profeſſoren Joachim, Halir, Wirth Feſtſaale umgewandelt wird, eine Trauerfeier für den verſtorbenen 1 die e Wae dede und Hausmann, Man nennt dieſes Quartett meiſt ſchlechtweg Hermann Müller ſtatt. Direktor Dr. Brahm und Joſef Kainz werden Miniſterium des Auswärtigen entziffert 1 d ſchloß:„We das Joachimquartett, und dieſe Bezeichnung iſt durchaus berechtigt,] die Gedenkreden halten. Der Theaterchor wird die Feierlichkeit mit D 8 f 5 in kei gen entzt und ſch oß:„Wenn en Neen uner geelſen aber Bal eör zuſ der deulſche Hieſſer. Luen ien kfen und ſcheber Ungefahr 400 Perſonen werden Drehfus zu dieſen in keinen Beziehunzen ſeinde önnt man 8 109 jellei j eidi eiger, iſt die Seele dieſes Quartetts, ſein spiritus reotor. Ihm vor zugegen ſeinn Botſchafter vielleicht erſuchen, ein amtliches Dementi zu veren llem, nicht blos ſeiner Mitwirkung am erſten Geigenßult, ſondern Die Berliner Liedertafel hat auf ihrer Konzertreiſe nach öffentlichen, um zu vermeiden, daß die Sache in den Blättern be⸗nd noch bielmehr ſeiner geiſtigen Leitung verdankt es dies Quarteit, daß] Italien am Oſtermontag in Mailand, der erſten Station, ſchon den ſprochen würde.“ Die mit der Entzifferung betrauten Beamten er es die erſte Stelle unter gallen derartigen Vereinigungen einnimmt. erſten großen Erfolg gehabt. Wie bon dort gemeldet wird, mußten hatten, wie Poleologue weiter erklärt, Bedenken, die Schluß Die zweite Geige iſt mit einem ausgezeichneten Künſtler wie Halir in dem Konzert das achmittags ſtattfand alle Nummern wiederholt] wendung zu überſetzen, da ſie ſich fragten ob hinter den Worleſf Beſetzk, und für Biola und Violoncell ſchließen ſich die Herren Wirſh werden. Die kgl. Opernſängerin Frau Hergog, welche die Sänger]„amtliches Dementi“ nicht ſtehen ſoll von Agenten berichtigt und Hausmann als bewährte Vertreter an. Dem zahlreichen Beſuch als Soliſtin begleitet, erhielt ſtürmiſchen Beifall und herrliche Blumen⸗ Ob 1 ̃ en ſolle„von Agenten chtig des geſtrigen Konzerts und dem begeiſterten Beifall nach zu ſchließen, ſpenden. Dem Chormeiſter Zander wurde ein ſilberner Taktſtock über⸗ erſt Henry und General Gonſe nahmen dies an, aber diſe den die einzelnen Sütze fanden, wußte das hieſige Publikum dies be⸗ reicht und der„Deutſche Geſangperein“ in Mailand ſtiftete der Lieder⸗ Entzifferung einer ſpäteren Depeſche zeigt, daß das Erſtere daſt deutungsvolle Ereigniß im diesjährigen Konzerkleben unſerer Stadt tafel ein Erinnerungsbild. Abends wurde ein Kommers zu Ehren richtige war. Außerdem gab Paleologue ein Telegramm an 1 in bollem Maße zu würdigen. Das Brahmsſche B⸗dur⸗Quartett der Verliner Sänger veranſtaltet. franzöſiſchen Botſchafter in Rom an, worin es heißt, 5 5 op. 67, das zuerſt geſpielt wurde, eignete ſich nicht beſonders gut als Ein Biſchof revidirt den Theaterſpielplan. Erz⸗ erhielt me als 300 000 Franken von auswärti Einführungsnummer, namentlich wegen des erſten Sages, der außer biſchof Brucheſti, das Haupt der katholiſchen Kirche zu Montreal in Nelee habe niemals 5 ſeinen eigenartigen rythmiſchen Kontraſten wenig Anziehendes enthält. Canada, hat in dortigen Theaterkreiſen eine Senſation hervorgerufen, Brief von Kaiſer Wilhelm eſehen Ab Weit höher ſtehen die beiden folgenden Säße und die geiſtvollen indem er dem Eigenthümer des„Her Majeſty's Theatre“ geſchrieben DD 4iſt fü N6 8 555 Variationen des Finales geben dieſem Quartett, daß mit den, berühm⸗ hat, er müſſe gewiſſe Opern von ſeinem franzöſiſchen Opern⸗Spielplan et„Figaro“ iſt für nächſten Samſtag vor das Zuchtpol teren des Meiſters nicht konkurriren kann, einen wirkſamen Abſchluß. abſetzen, ſonſt würde er, der Biſchof, ſich genöthigt ſehen, den Gläu⸗ zeigericht geladen, um ſich wegen der Veröffentlichung der Unter 21 Sewunderswerih darin iſt die echt quartettmäßige Schreibart, ſelbſt da.] bigen in einem Hirtenbrief den Beſuch des Theakers zu verbieten, ſuchungsakten zu verantworten.— Hier verlautet beſtimmt, deh 1 e e ee des e ae 0 bellaß, 2 Vertrag zwiſchen Frankreich und Deutſchland, betreffend Erl. g der vier Stimmen war es, wa er vollendeten Wiedergabe richtu j 5 1 —. 27 15 ee 15 a Aa daſchene 17— Weſchäftliches.—5 ſe! ee dieſen beiden Län⸗ zulſirt in dem Schumannſchen A⸗dur⸗Qaueen, zem dritten aus der Dr. med. Theinhardt's iſama. Die Heilung der dreigeſchwiſtrigen Quartetigabe op. 41. Die Berliner Herren ſpielten] Bleichſucht(Blutarmuth) iſt viel d gemühlte 111 en 0 Nach Meldungen engliſcher Blätter Fi zieſes Quartett mit einer unvergleichlichen Steigerung des Eindrucks, Diät zu erreichen, als man anzunehmen geneigt iſt. Allerdings liegt on hier wird ein be giſches Syndikat fünf Ingenieure zum zinen Saß ſchöner wie den andern. Um ihr abgeklärtes, geiſtig ver⸗ oft ein großes Hindern iß für eine zweckdienliche Ernährung in der Studium des Baues einer Eiſenbahn auf den Philippinen 0 tieftes 8 an alle 1515 e 5 1 Leiden 18 79 15 ſb zwiſchen Manila und Batanga abſenden. pendbaren Superlative der deutſchen Sprache zuſammenne men. Das uſtg bis zum Widerwillen gegen alle nahrhaften peiſen eigert. Rom, 5. il. Di 5 Vitel⸗ Meiſterſtück ihres geſtrigen Konzerts aber war unſtreitig ihre letzte Daher muß den Bleichſüchtigen und Blutarmen eine möglichft leschi Nobili an e e An das Beethol Bedur⸗ tt op. 130. Vollendeter concentrirte und doch zugleich ſehr leicht verdauliche und den A etit ͤ˖˙f]!: wP kiefen Ernſt vereinigt, wohl überhaupt nicht hören. Um nur auf dies] Magens möglichſt leicht und raſch direkt in den Säfteſtrom des Anfrage heißt es, ſte wünſchten zu wiſſen, ob die Regiern zne hinzuweiſen, wie ergreifend und innig erklang die berühmte e 90 Thenbardgs—— 10 ſehr Kenntniß von dem franzöſiſch⸗engliſchen Abkommen habe, Fe⸗dur⸗Kavatine, die in langgedehntem 9 0 den Tanzrythmen des] da es einerſeits ſehr veich an leichtverd aulichem Giweiß 5 1 durch Frankreich der event. Beſitz der Hinterlande von Tripolf G Alla tedesca⸗Satzes folgt! Es war eine himmliſche Seelenſprache anderſeits einen hohen Gehalt an ebenfalls leicht affimikirbaren zugeſichert wird und welche Schritte die Regierung demgegenü lialet goll höchſter und reinſter Verklärung, die aus den wenigen Noten dieſes andern werthvollen Nährſtoffen beſitzt. Das Präparat iſt hierdur eihan habe oder zu thun gedenke. bei all ſeiner Einfachheit ſo tief gehaltvollen Adagios zu ung tedete. für den ſchwächſten Organismus bekömmlich und Faete Iapn 9 5 London, 5. April. Hinſichtlich des deutſchen Einſchted* Gerade dieſes Beethovenwerk zeigle am beſten die Einheitlie teit im kurzem Genuß Hebung des darniederliegenden Appetiteß, der ge⸗ tens in Schantung erklärt die„Times“, wenn Deutſchland f liebe⸗ Zuſammenwirken dieſer Quarlettſpieler, bei denen jede röhthmiſche und ſunkenen Kräſte und zu gleicher Zeit ein geſteigertes allgemeines der Aufgabe unt 05 für di 7 5 in der Piferer dnamiſche Nüance, jedes Hervorkreten und Zurückkreten der einzelnen] Wohlbefinden. er Aufgabe unterziebe, für ie chineſiſche Regierung in Ubeſt Stimmen, die Klangwirkung jeder Note aufs genauete feſgeſenn iſt, n 7 vinz Ordnung zu ſchaffen, ſo könne England dieſen Berſuc aeng. kei denen jeder Taft don einer in die letzten Tiefen der Kompoſition anerkennendem und wohlwollendem Intereſſe beobachten, ſolaslhnle fe Deneral⸗Anzeiger en fiihelm, s: Aßen. 215 1 Rürr⸗ helm, 8, Aprir⸗— 2 50 Briliſche Rechte dadurch nicht verletzt würden. Daily Telegraph 25 ghält es angeſichts der Erklärungen Bülows für undenkbar, daß ſeln es bei dem deutſchen Einſchreiten auf Einverleibung abgeſehen ide. ſei, zudem ſei die kommerzielle Intereſſenſphäre viel weniger koſt⸗ ſpielig und einträglicher als die Einverleibung. Ro m, 5. April. Die Eröffnung des VI. internationalen Preßkongreſſes fand heute Vormittag auf dem Capitol in Ge⸗ genwart des Königs, der Königin, des Prinzen und der Prin⸗ zeſſin von Neapel, des Miniſterpräſidenten Pelloux, der übrigen Miniſter und der Behörden in feierlicher Weiſe ſtatt. Rom, 5. April. Der„Meſſagero“ meldet, der Schwäche⸗ zuſtand dauere beim Papſte fort. Unmittelbare Gefahr iſt frei⸗ lich nicht vorhanden, doch fürchtet man in der nächſten Umgebung des Papſtes, daß die Kräfte noch weiter abnehmen könnten. Um den Papſt zu beruhigen, geſtattet man, daß er alle zwei bis drei Tage Jemanden empfange. Die Audienzen ſind aber ſehr kurz; Die Beſucher werden gebeten, mit dem Papſte nicht zu wichtige Dinge zu beſprechen. Die„Agenzia Stefani“ meldet: Die Aerzte zapponi und Mazzoni dementiren offiziell die beunruhigenden Jerüchte bezüglich des Geſundheitszuſtandes des Papſtes. Das pkale Leiden ſei völlig geheilt. Dublin, 5. April. Die iriſchen Nationaliſten des Unter⸗ os⸗ beim 1 5¹ ngen Fobe⸗ uſes verſammelten ſich geſtern hier. Dillon ſchlug die Neu⸗ welß brganiſation der Partei auf der Grundlage der früheren parnel⸗ litiſchen Partei vor. Die neue Partei ſolle durchaus unabhängig er: ſein und Home Rule verlangen. e die Petersburg, 5. April. Wie die„ Morning Poſt“ erfahren haben will, ſoll die Unterlage der Unterhandlungen zwiſchen Rußland und England, bezüglich Chinas der Grund⸗ ſatz der Intereſſenſphäre ſein. Die„Times“ meldet hingegen, daß es unnöthig ſein werde über einen ſolchen Grundſatz zur dentett Verſtändigung zu kommen, da Rußland dafür halte, daß China betr⸗ icht als ein zweites Afrika angeſehen werde. 'oßer Bukareſt, 5. April. Die Seſſion des Parlaments wurde 5 kute mit einer Thronrede geſchloſſen. In der Thronrede wird 5 mächſt dem geſetzgebenden Körper Dank fü die fruchtbare Thä⸗ riſche gkeit ausgeſprochen und ſodann die Wichtigkeit der geſchaf⸗ 1 der nen Geſetze, unter anderen die mit Deutſchland abgeſchloſſene iſenbahn⸗, Poſt⸗ und Telegraphen⸗Konvention, betont. Die b ein hronrede wurde mit großem Beifall aufgenommen. 0. Madrid, 5. April. Wie verlautet, beabſichtigt der Mik⸗ nicht, den Zinsfuß der öffentlichen Schuld herab⸗ Vv jiuſetzen. 1 5 Manila, 5. April. Nach Meldungen engliſcher Blätter lätte⸗ Hat General Mae Arthur den Schatz der philippiniſchen Regie⸗ 11I. 4 rung in Malolos aufgefunden. Hongkong, 5. April. Der Polizeichef iſt wohlbehalten Zuz hierher zurückgekehrt.— Wegen fremdenfeindlicher Plakate, die lt Pie don chineſiſcher Seite ausgehen, und wegen der Hinderniſſe, die aene bei den Arbeiten für die Erweiterung des engliſchen Gebiets uſen von Kaulung thätigen Feldmeſſern durch die Chineſen bereitet 685 werden, erhob der Gouverneur von Hongkong Proteſt beim Vize⸗ welskbnig von Kanton, und drohte, das Hinterland von Kaulung be⸗ 2 ſetzen zu laſſen, wenn die gegen die Feldmeſſer ausgeübte Ob⸗ 1 85 ſtruktion nicht bis Mittwoch aufhöre. Der Vizekönig erließ eine 115 Proklamation, in der er der Bevölkerung einſchärfte, ſich der Be⸗ End⸗ äſtigung der Feldmeſſer zu enthalten, und entſandte ferner 895 ruppen zum Schutze der Feldmeſſer. Shanghai, 5. April. Der engliſche Geſandte Mac⸗ 5 ald iſt am 3. d. hier eingetroffen. Er begab ſich nach Hankau, um über die Beſchwerden der Mitglieder der engliſchen Kolonie und über die für Belgien nachgeſuchte Konzeſſion eine Unter⸗ fuchung anzuſtellen. Macdonald wird auch den Vizekönig Lin⸗ kunhji in Nanking beſuchen. dunden 85 0 abanna, 5. April. Der Ausſchuß der cubaniſchen Regie⸗„Aufſtändiſchen⸗Armee hat ſich durch Mehrheitsbeſchluß auf⸗ er ni gelöſt; die Armee iſt entlaſſen und die Waffen ſind den Ameri⸗ er ita⸗ inern ausgeliefert. Sodann wurde der Gemeinderath von Ha⸗ banna als endgiltige(2) Regierung der Cubaner aufgeſtellt. PNewyork 5. April. Während Lord Salisbury ſich bis fetzt mit dem deutſchen Vorſchlage, eine Kommiſſion nach Samoa in l ſenden, nur unter der Bedingung einverſtanden erklärte, daß Kie⸗ den drei Kommiſſionen die Majorität ausſchlaggebend ſein Alte, hat er jetzt laut„Frkf. Ztg.“ dieſen Punkt fallen laſſen, N im Prinzip den deutſchen Vorſchlag angenommen, jedoch mit Klauſel, daß die Befugniſſe der Kommiſſion ſowie andere n tails noch näherer Beſprechung und gemeinſamer Ueberein⸗ Hpenft unterliegen ſollen. ebie Chicago, 5. April. Der Demokrat Carter H. Harriſon mit einer Mehrheit von 39 600 Stimmen zum Bürgermeiſter aed Ehicago gewühlt worden. 1 Manuheimer Handelsblatt. i 71 Badiſche Anilin⸗ und Soda⸗Fabrik. In der geſtrigen Sitzung Aufſichtsrathes der Geſellſchaft wurde die Bilanz für das ſchäftsjahr 1898 vorgelegt. Dieſelbe weiſt ein Gewinn⸗Ergebniß M. 8 466 480.66 nach. Der Aufſichtsrath beſchloß neben der ſte tenmäßigen Zuweiſung an den Außerordentlichen Reſervefonds 00„Abſchreibung auf Liegenſchaften⸗, Gebäude⸗ und Apparate⸗Conto al M. 2 660 780,13 vorzunehmen und der General⸗Verſammlung Ler Aktionäre die Vertheilung einer Geſammt⸗Dividende von 24% in Vorſchlag zu bringen.— Die Direktion ſtellte den Antrag, das Aktienkapital der Geſellſchaft um 3 Millionen Mark nominal auf 21 Millionen Mark zu erhöhen, mit der Maßgabe, daß davon imt, 18 Millionen ſofort, reſtliche 12 Millionen Mark im kommenden nd E zur Ausgabe gelangen ſollen, Dieſer Antrag fand die Zu⸗ 7 Fimmung des Aufſfichtsrathes welcher der General⸗Verſammlung n Län⸗ borerſt die Ausgabe von M. 1,800,000 neuer Aktien zur Genebmigung orlegen wird, während der Reſt von M..200,000 der Bewilligung Blütter kiner nächſten General⸗Verſammlung vorbehalten bleiben foll⸗ re zum Spinnerei und Weberei Hüttenheim⸗Benfeld. Das abge⸗ 85 ufene Geſchäftsjahr ergab einen Reingewinn von M. 276 31768. lippinen havon ſind abzuziehen: 3% für den Reſervefonds M. 18 815.88. erner 5% Dividende M. 125 000, Statuten⸗ und vertragsmäßige ſantismen M. 20 056.97, 1% Superdividende M. 25 000, Ab⸗ hreibung der Obligationen⸗Unkoſten M. 57 510, Extra⸗Abſchreibung Werkzeugmaſchinen und Werkzeuge M. 20 520.90, Zuſ. M. 78 080 90 für Gratificattonen und zum Vortrag auf neue Rechnung 418.88 verbleiben. Frankenthaler Keſſelſchmiede und Maſchinenfabrik Kübule, u. Kauſch Akt.⸗Geſ. Unter dieſer Firma iſt geſtern eine igeſellſchaft mit dem Sitze in Frankenthal gegründet worden. aler tag eſellſchaft übernimmt die Fabrikgeſchäfte der Firmen: Kühn⸗ zaſchinenfabrik, Dampfkeſſelſchmiede Hans Kopp und 97 7 Keſſelſchmiede Velthuyſen u. Comp., G. m. b H.(Inhaber ſch). Das Aktienkapital beträgt M. 1 500 000. Zum Vor⸗ 55 Herr Hans Kopp. Zu ſtellvertretenden Vorſtands⸗ be ſtaht aune t ſind beſtellt: die Herren Rudolf Kauſch und Gg. Mündler. net allein, die beiden letzteren collektiv. Der Aufſichts⸗ 8 11 Sei „ 7. Selen rath Mündler, Fabeſtölrekto 3. Tyrunten⸗ thal, Direktor Paul Pakheiſer und Kaufmann Louis Kühnle in Mannheim. Mannheimer Marktbericht vom 6. April. Stroh per Itr. M. 1,25, Heu per Ztr. M. 1 50, Kartoffeln M. 4 bis.00 per Ztr., Bohnen per Pfd. o0 Pfg., Blumenktohl per Stück 35 Pf., Spinat per Portion 30 Pf. Wirſing per Stück—8 Pf., Rothkohl per Stück 10—12 Pf., Weißkohl per Stück 8 Pf., Weißkraut per 100 Stück 00., Kohlrabi g Knollen 10 Pf., Kopfſalat per Stück 12 Pf., Endivienſalat per Stück 8 Pf., Feldſalat per Portion 20 Pf., Sellerie per Stück 10 Pf., Zwiebeln per Pfund—8 Pf., rothe Rüben per Portion 6 Pf., weiße Rüben per Port. 6 Pf., gelbe Rüben per Portion 5 Pf., Carrotten per Büſchel 5 Pf., Pflück⸗Erbſen per Port. 00 Pf., Meerrettig per Stange 20 Pf., Gurken per Stück .20 M. zum Einmachen per 100 Stück.00 Pf., Aepfel per Pfd. 12—20 Pf., Birnen per Pfund 00—900 Pf., Pflaumen per Pfund 0 Pf., Zwetſchgen per Pfund 0 Pf., Kirſchen per Pfd.—00 Pf., Trauben per Pfd.00—00 Pf., Pfirſiche per Pfund 00 Pf., Aprikoſen per Pfd., 00 Pf., Nüſſe per 25 Stück 00 Pf., Fit 120 per Pfd. 35 Pf. Eier per 5 Stück 35 Pf., Butter per Pfd. 1,20., Handkäſe per 10 Stück 40 Pf., Breſem per Pfd. 50 Pf., Hecht per Pfd. 1,40., Barſch per Pfd. 80 Pf., Weißfiſche per Pfd. 50 Pf., Laberdan per Pfd. 50 Pf., Stockſiſche per Pfd. 25 Pf., Sale per Stück 000—00, Reh per Pfd. 0., Hahn(jung) per Stück.50—2., Huhn jung) per Stück 1,50—2., Feldhuhn per Stück.00—0., Ente Stück.50—3., Tauben per Paar 90 Pfg., Gans lebend p. Stück .00—0., geſchlachtet per Pfd. 00 Pf. Berlin, 5. April.(Effektenbörſe). An hieſiger Börſe notirten: Oberrheiniſche Bank 125.60 bz. u.., Pfälziſche Bank 142.—., Pfälz. Hypotheken⸗Bank—.—, Rhein. Hypotheken⸗Bank—.—. Chem. Induſtrie Mannheim 129.50 bz. u.., Deutſche Steinzeug 381 bz. U.., Weſteregeln Alkaliw. Stamm 220 bz. u.., Weſteregeln Alka⸗ liw. Vorzug 106.75 bz. u.., Zellſtofffabrik Waldhof 282., Mann⸗ heimer Verſicherung—.—. Hüttenheimer Spinnerei 98.75 bz. u. G. Courszettel der Mannheimer Effektenbörſe vom 5. April. Obligationen. Staatspapiere Pfandbriefe. 4 Badiſche Obligat.—.— 45 Rhein. Hyp.⸗B. unk, 1902 101.10 9 34„(abgeſt.) 99.80 bj 1 M. 99.80 5 3½%„ Oblig. Mark 100.50 öf 8/%„„„M„ 1904 97.50 b3 3½%„ 1888 100.20 5z 6.„„ Communal] 97.50 bz 3¼% ͤ„ 1892½98 100.90 bz Städte⸗Aulehen. 8 W 91.50 bz 3½ Arelerng i. B. 98.25 53 7 arlsruher v. J. 18 92.— b3 4„ T. 100 Looſe 146.50 1 15 30 Baher. Obligationen 1910 1—5 e N. 10 955 55 5 91.8 11 51 5 3½ Deutſche Reichsaulelhe 100.70 15 5 1 5 122 0 8 8½„ 2508 100 85 8 10 Wreuß. Confols 0950 52%, Pirnteſenſe: 25 * Induſtrie⸗Obligationen 955 92.— bʒ 2 0 * Bad. A⸗G f. Rhſchifff. 103. 1 Kleinlein 8160 103.— Elektr. W. Lahmeyer u. Co—.— GEiſenbahn⸗Aulehen. 102.50 b5 6e,(Ludw. Max Norb) 2 4 5 105 50 6 12 10 5 9. 8 Verein Chem. Fabriken 2 8½„ conbbrtirte 99.20 417 4½ Zellſtofffabrir Waldhof 108.50& kien. omburger Meſſerſchmitt 108. 5 8 Aabeeiggaf e 296.— Sadiſche Bank 131.— 55 Mannßeimer Aktlenbraueret! 172.— G Hennne Soikr ie, Fe, 35d 12 935 rauerel Sinner, Grünwinkel 270. Oberrhein. Bank 125.50„ Schroedl Heidelberg 147. 8 i 1% Se e Pflz Spar⸗ u. Gdb. gandau 137.70 0 1 Sbee mi Sptver 144.50 8 Ae 9 5— 2 Stotch Sick„ 108. nein. Hyp.⸗Ban.7„ Werger, Worms 91.98 b3 Südd. Bank 115.50 8 1 771 5 v. Oertge 12800 ilg. Preßh. u. Spritfabr. 128. orane een eee taxbahn 255 5 dün 143.50 G and Berſicherung eesunr Sbnsabnen 100.— B Haunahr Arnen 123— 8 Chemiſche Induſtrie. in Apenn Cegeh 8 55 0 4 Aailte 8ba 1 Bad. Rilck⸗ u. Mitberſtch. 860.— G 5 Bad. Schifffahrt⸗Aſſecurang 520.— 8 Shem. Fabrit Goldenberg 198.— G Continentale Verſicherung 5 375.— 53 Ghem Fabrit Gernsheim 25.— 07 Mannheimer Berſicherung 460.— G Vereln chem. Fabriken 190.— 0 Oberrhein, Berſ.⸗Geſellſchaf! 280.— 5 Verein D. Oelfabriken 113.— Wllrtt. Transportserſich 716. G Weſteregeln Alkal. 195, 1 Juduſtrie. 1 e 5 Act.⸗eſellſch f. Seilinduſtrie 193.50 G offtaneir waidgof Emalltrfabrik Kirrweller 125.— bz uckerfabrik Waghäuſel 58.25 G Gmailli te Mait 15 0 uckerraffinerie Mannheim 112.— er—.— Brauereien. üttenhelmer Spinnerei 97 0 Bad, Brauerei Stamm, arlsr. Nähmf. Hald u. Neu 188.— 5 5 Vorzug—.— Mannh. Gum.⸗ u. Asbeſtfabr. 101.— 05 Binger Aktlenbierbrauerei—.— Mannheimer Lagerhaus 109.50 bz Durlacher Hof vorm. Hagen171.— 8 Spinnerei 50. Eichbaum⸗Brauerei 179.— 8 Pfälz. Nähm. u. Fahrräderf. 148.— G Elefantenbräu Rühl, Worms 105.— bz Portl.⸗Cementwk. Heldelberg 166 G Brauerei Ganter, Freiburg 118.— 4 ee Ziegelw.] 125.— B Kleinlein, Heidelberg 137.— Verein Speverer Ziegelwerke 105.— G Manunheimer Effectenvörſe vom 5. April. An hieſiger Börſe notiren heute: Pfälz. Spar⸗ u. Ereditbank 137.70, Süddeutſche Bank⸗Aktien 115.25 G. u. 115.50., Bad. Anilin und Sodafabrik 460 bz., Bad. Bank-Aktien zu 121 bz., Verein chem. Fabriken 190., Brauerei Sinner 270., Brauerei Schwartz 117.50 bz. u. G. Hüt⸗ enheimer Spinnerei 97., Mannheimer Gummi⸗Aktien 101 G. t Getreide. Mannheim, 5. April. Auf neuerdings niedereres Amerika hin war die Stimmung matter. Preiſe per Tonne eik Rotterdam: Sa⸗ ronska M. 135—141, Südruſſiſcher Weizen M. 126—132, Kanſas II. M. 126, Redwinter M. 134, Milwaukee M.—, Neuer La Plata M. 121—126. Ruſſiſcher Roggen M. 113—117, Weſtern⸗Roggen M. 117. Mais mixed M. 79, La Plata⸗Mais M. 80. Ruſſiſche Futter⸗ gerſte M. 95. Weißer amerik. Hafer M. 115, Ruſſiſcher Mittelhafer M. 112—117, Prima ruſſiſcher Hafer M. 120—125. Tabak. Mannheim, 5. April. Die gute Meinung für 1897er Tabake hält an und werden bis zu den Sommermonaten die Vorräthe bis auf Minimum geräumt ſein. In neuen 1898er Tabaken ruht das Geſchäft noch vollſtändig. Die zweite Fermentation dieſer Waare hat begonnen und erſt nach deren Vollendung wird ſich das Geſchäft darin entwickeln. Es iſt vorauszuſehen, daß die Vor⸗ räthe alter brauchbarer Tabake im Laufe des Jahres er⸗ ſchöpft ſein werden, ſo daß dem 1898er Produkt ebenfalls prächtige Abſatzverhältniſſe erwachſen dürften. Die Zurück⸗ haltung der Cigarrenfabrikanten iſt zum Theil darauf zurückzuführen, daß deeſelben in 1896er und 1897er Tabaken ſtark verſehen ſind, theilweiſe aber auch darauf, daß einige größere Fabrikanten unter ztemlich bedeutenden Vorräthen zu leiden haben. Bei dem guten Gang der Induſtrie und der Bauthätigkeit in ganz Deutſchland wird ſich dieſer momentane Stillſtand bald ausgleichen und dann zweifellos ein beſſerer Gang der Zigartenfabrikation auch ſeine Ein⸗ wirkung auf das inländiſche Rohtabakgeſchäft ausüben. In Schneid⸗ tabaken ſind billige Elſäſſer ziemlich gefragt, außerdem werden größere Abſchlüſſe in 1898 Spinn⸗ und Schneidtabaken gemeldet. In den letzteren Tabaken dürfte das Sortiment im Verhältniß zu den den ange⸗ legten Preiſen ein beſſeres ſein. Die Schneidtabake hatten unter der Ungunſt der Witterung zu leiden und ſetzen viel Schimmel an. In Rippen iſt etwas mehr Nachfrage, für feine überſeeiſche Rippen werden —9 bezahlt. Pfälzer Rippen ſind noch immer ſehr vernachläſſigt und zu zirla 3, erhältlic. Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen⸗Berkehr vom 4. April. Hafenbezirk II. Schiffer ev. Kap. Schißyr Kommt von Ladung Etr. Becker Vereinigung Rotterbam Stckgt. Getr. 760 Bobd Sctffer becker 55 18 Antwerpen 5 15 11850 Wahl* 9 Keſtert 5 0 750⁰ We 15 11 7 4 6000 Rnob Hilde Jagſifeld Sleinſalz 32 05 Anna 3 75 1¹2 Vorſitzender), Richard Haumann ſeither in Firma chinenfabrik(ſtellv, Vorſitzender K, Landgerichtz⸗ 980 Herren Generaldirektor Eswein in Ludwigs⸗ — 1 Mir ſuchere aiae i huü 5 f 5 Nelü⸗Vork, 4. April. eeeeeeeeee werpen). Dampfer„Southwark“, am 25. März von Antwerpen abge⸗ fahren, iſt heute hier angekommen. Mitgetheilt durch die General⸗Vertreter Gundlach KBären⸗ klau in Mannbeim, R 4. 7. Dampfer„Kaiſer Friedrich“, am 28. März ab Newyork iſt am 5. April wohlbehalten in Southamptun angekommen. Dampfer„Kaiſer Wilhelm der Große“, am 28. März ab Bremen iſt am 4. April wohlbehalten in New⸗York angekommen. Mitgetheilt durch Ph. Jac. Egling er in Mannheim alleiniger für's Großherzogthum Baden coneeſſionirter Generglagent des Norddeutſchen Lloyd in Bremen. Waſſerſtandsnachrichten vom Monat April. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 31..3. 4..6. Bemerkungen: Kouſtaunz 2,82 Walshut 1,89 1,92 2,54 2,88 ö Hüningen 1,64 1,51 2,14 Abds. 6 U. 2,26 2,82 2,89 Ni% M Lauterburg 3,44 3,81 3,33 Abds. 6U. Maxau..,732,72 8,24 8,25 8,24 3,68 Germersheim 3,18.81.-P. 12 U. Maunheim 2,27 2,26 2,42 2,94 2,82 3,05 Mgs. 7 U. Maing 0,28 0,28 0,45 0,65 F i u, Bingen 0,99 1,071,88 10 U. Ranhhddßß!.16 1,151,201,491,49. Koblenz 1J1,49 1,45 1,49 1,69 10 U. Rain 1,19 1,08 1,15 565 Nuhrort 0,61 0,61 0,62 6 U. vom Neckar; 2 Maunheim 2,40 2,85 2,50.97 2,88 3,18 V. 7 U. Heilbroun 10,62 0,70 0,65 1,30 V. 7 M. Geld⸗Sorten. Hukaten M..67 68 Ruſſ. Imperials M.——.— 20 Franken Stücke 16.21.— Dollars in Gold 4% 4 1 7 Engl. Sovereigns„ 20 af 36 1 krlooſungen. Oeſterr. 250 fl.⸗ doſe vom Jahre 1854. Ziebung am 1. April. Auszablung em 30. Juni 1899. Hauptpreiſe: Ser. 1805 Nr. 27 à fl. 100 000, S. 3973 Nr. 14 à 10 000 fl. Alle übrigen ge⸗ zogenen Nummern je 300 fl. Zum Einj.-Freiwiliigen- u. zum Fähnrichexamen, sowie für die IV. bis VIII. Klasse von Gymnasien u. Realschulen bereitet durch individuellen Unterricht in kleinen Abtheilungen das Institut Fecht in Karlsruhe(.) vor. Bereits in zehn Prüfungen haben je all' geine Kandidaten bestanden, und im Ganzen seit 1877. von 532 Geprüften 490 ihr Ziel erreicht,— Refer. im Prospekt. Eiuntritt jederzeit, 16028 Liebhaber von praktiſchem Schuhwerk finden die reichſte Aus?, wahl, auch in ganz billigen Artikeln, bei 727444 Georg Hartmann, D 3, 12 Schuhwaarenhaus an den Plauten 1) 3, 12 Alleinverkauf der Fabrikate von Otto Herz& Cie, in Frankfurt aMain(Telephon 448). Hundecttausende Werden Waggeworfen durch unzweckmäßige Abfaſſung von Annoncen unß durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Inſerat muß nicht allein ſachverſtändig und treffend abgefaßt ſein, ſondern es iſt auch der Leſerkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zei⸗ tungsweſens wird ſich der Laie nicht leicht orientiren und deßhalb eines erfahrenen und zuverläſſigen Rathgebers bedürfen, um ſein Geld nutzbringend anzulegen und mit einiger Sicherheit Srbe zu erzielen. Ein berufener Führer iſt die älteſte Annoncen⸗GExpodt tion Haaſenſtein& Vogler,.⸗G., Mannheim, D 2, 11 parte Durch 40jährige Praxis, welche zu den intimſten Verbindunge mit allen Organen der Zeitungspreſſe des In⸗ und Auslandes 9? führt hat, iſt ſie mit ihren zahlreichen Zweighäuſern und Aeene vorzugsweiſe in der Lage, dem inſerirenden Publikum ſich in jede Weiſe nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt un billigſt ausgeführt, da nur die Originalzeilenpreiſe der Zeitunge berechnet werden, und kommen auf dieſe Preiſe bei helangreichere Aufträgen noch die höchſten Rabatte in Abrechnung, Man verſäun deßhalb nicht, ſich bei obiger Firma vor Vergebung eines Annonexß Auftrags erſt genau zu informiren.. Ceulssenhafte Berailung Ausafbellung wirkramer Annoncen Zec kentenrechendes Arrangement des Infiatts ſel 5 Wall der riehtigen Zeitungen Sere ntolle der erschienenen Anzeigen elc. eto. eto. Alle diese Vortheile geniessen bei Berechnung der Originalpreise der Blätter, also ohne dass bieraus Mehr⸗ kosten erwachsen, diejenigen Inserenten, welche ihre Anzeigen besorgen lassen durch die 76518 Annoncen-Expedition Rudolf Mosse. Bureau in Mannheim: O 6, 22 neben Hotel„Viktoris.“ DelepRen Ae s. Perſonenüberfahrt Maunhein⸗Ludwigshuſen. Vom 6. April ab fahren die Ueberfahotsboote von Morgens 5 Uhr 15 Min. bis Abends nach 9 Uhr. Ludwigshafen, den 4. April 1899. 17867 C. Arnheiter's Erben. eeeeeeeeeeeeeeeee boschäfts-Verlegung und Empfenlung. Einem geehrten Publikum die H5fl. Mittheilung, daß ich mein opfiſe 5 Geſchäft 5 253 nach . SSn verlegt habe und bitte um weiteres geneigtes Wohlwollen. 179935 Hochachtungavoll Paul Masskow, Optiker. n ⏑— 1 6 und Kreis⸗ * eee pebal aag ug Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche betr. (94) Nr. 31277 1. In Sennfeld (Amt Adelsheim) iſt die Maul⸗ Aund Kla che ausgebrochen und in B m(Kreisamt Heppenheim) rloſchen. Im freiſe Heppenheim, mit Ausnahme von 0 ſbach und Bürgermeiſterei? Wimpf fen iſt ril bis 1. Juli 1899 mit felauenvieh im Umß 1 bei Strafvermeiden Geld bis zu 150 M. oder im 1 f Haft bis zu fal Wochen) verboten. Mannheim, den 31. März 1899. Großh. Bezirksamt: Sternberg. 18137 Bekauntmachung. Rothlauf in Sand⸗ hofen betr. 194) Nr. 31314 J. Wir bringen ur öffer en Kenntniß, daß der Schweinerothlauf in der Ge⸗ meinde Sandhofen wieder er⸗ Joſchen iſt. 18186 Mannheim, den 4. April 1899. Großth. Bezirksamt: Sternberg. Heu⸗ Lieferung. Auf dem Submiſſionswege bergeben wir ganz oder getheilt 200 Ztr. prima ſüßes Wieſenhen kleferhar ſofort franco Farrenſtall⸗ Käferthal. Als icht. wird slenige unſerer 0 Waage zu G inde 0 5 Ruſter ſind mit ſſchrift verſehen April 1899, — Dienſtag, 11. Vormittags 11 uhr zuf unſerem Bureau im ſtädt. Gaubof U2, 5, franco einzu⸗ geichen, zu welchem Zeitpunkte le Eröffuung derſelben in Gegen⸗ hart etwa erſchienener Submit⸗ mten erfolgt. Angebote treten erſt nach Um⸗ uß von 8 Tagen, vom Eröff⸗ igstage an gerechnet, uns enüber außer Kraft. Erfüllungs ort iſt Mannheim. Die Landwirche der nächſten Ingebung machen wi ir beſonders arauf aufmerkſam, daß auch leinere Quantitäten Berückſich⸗ igung finden. Mannheim, 5. April 1899. Kulturberwaltung Landw. Abtheilun Krebs. Aferbauſteine. Gr. Meinban⸗Inſpektion mAunheim vergibt die freie Zrung von 1740 obm. Ufer⸗ Meinen Il. Klaſſe und 3290 m. III. Klaſſe zur Unterhaltung Neckarbauten, der Hafenan⸗ zen und Juduſtriehafen Mann⸗ n in 18 Poosabtheilungen. Frungsbedingung und Loos⸗ heilung liegen dahier und Dammimmeiſter 00 in kargem! ind zur Einſicht auf. Abbte ſind verſchloſſen, porto⸗ und mit der Auſſchrift hallſteine“ verſehen, bis zur Pitiſſionseröffnung oige ng, den 18. d. Mts., Vormittags 10 uhr Anſerer n Büregu(Parkring 89) einzureichen. L18091 de Zuſchlagsfriſt beträgt 7297.— wangsnerfleigerung. 1 Freitag, 7. April d.., achmittags 2 uhr ch im Pfandlokake Q 4, 5, 18147 lles Pianino, 1 Divan, 3 lſtete Betten, Waſchtiſche, Eſchrä änke, Kommode, Nacht⸗ mit Marmorplatten, 1 n, 1 runder Tiſch, 6 Rohr⸗ 1½ 1 Nähmaſchine, 1 gr. el, ampe mit Zugvorrichtung, genteller 2 Bilder,! 5 1 Boden teppich, 2 Paar Nrgor e 1 Eugelsftgur, eß⸗ U. 19 NRudelmaſchine und eichene Dielen im Voll⸗ gswege gegen Baarzah⸗ bößſentlich verſteigern. 6. April 1899. Klaus, btsvollzieher, Bellenſtr. 30. dangsperfteigerung. heitag, den 7. April, ctachmittags 2 uhr ich im Hauſe, 12½ mit eiſernen llen, ferner 2 hölzerne Aben, 8 alte Strohſäcke und Wolſter im Vollſtreckungs⸗ te gen Baarzahlung 9 8 5 Aeigern. 18161 heim, 5. April 1899. Abſchenberger ch 8 v ollzieher. wängsverſteigerung. itag den 7. April 1899, Nachmittags 2 uhr de ich im Pfandlokale Q 4,5 gegen baare Zahlung im Uſtreckungswege eee ver⸗ gern: 18157 Divan, 1 Marmorrolle, 1 Achrank, 1 Ladentheke, 1 1 Sandſteinkreuz u. 2 keine. 188 95 8. April 1899. 211. Freimüller, Gichtsvollzteher. 42——— ein junger Alaufen Forterrter bien) weiß mit braunen Abzugeben gegen Be⸗ 3 Wontardſtr. 40, Lad. dhhnkauf wird gewarnt. NI Lahrniß⸗Derfleigerung. Mit amtsgerichtli tigung verſteigere i Nachlaß der 1 Anna, Maria geb. Schmitt, geſch. Ehefrau des Schuhmachers Gerh, Roes, hier öffentlich gegen Baarzahlung': Donnerſtag, den 6. und Freitag, den 7. April, jeweils Nachmittags 2 Uhr im Hauſe U 3, 12, parterre, nicht UA4, 12, parterre: Sämmtl iches b. Piſchmſche Leib⸗, Bett⸗ und Tiſchwäſche, Frauenkleidung, V Vorhänge, 5 piche, Bilder a 4 gerüſt. Betten, 2 Waſchtiſche m. Mar⸗ morpl 2 Cagapee, 1 Nacht⸗ ſeſſel, 1 Chiffonier, 2 zweith. Schränke, 2 einth. Schränkchen, 1 Commode, 1 Schreibeommode, 1 Küchenſchrank, Tiſche,[] und ic Ermäch⸗ aus dem Jacob Dann, Wai Jenrichter, K 3, 9. Fteinkohlenlieferung. Für die Zeit vom 1. Juli 1899 bis dahin 1900 vergeben wir die Lieferung von 12000 bis 15000 Zentner Stein⸗ kohlen(wovon etwa vier Fünftel Fettſchrot und ein Fünftel Nuß⸗ kohlen) 18151 Angebole hierauf ſind ſpäte⸗ ſtens bis Samſtag, den 22. April d. J. bei der Gr. Amts⸗ kaſſe Mannheim einzureichen. Die Lieferungsbedingungen liegen bei der genannten Amts⸗ kaſſe ſowie bei der diesſeitigen Regiſtratur zur Einſicht offen. Karlsruhe, den 1. April 1899. Großh. Verwaltungshof. Farren⸗ Jerſtrigerung. Seine 3. April J. 38., Nachmittag 5 Uhr läßt die hieſige Gemeinde einen fetten Rinderfarren im Farrenhofe dahier öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigern. Ilvesheim, 5. April 1889. Bürgermeiſteramt: Hoefer. Matjes⸗Häringe neuer Caviar ger. Lachs Oelſardinen Thunfiſch Crevetten Sardelſenbutter Cölner ub10 Schwarzbrod. J. Knab, 9 Breiteſtraße. 92 empfehle ein ganz 11 zügl liches Meul. 5 Pfund zu 70 Pfg., ſchöne ſüße türk. Zwetſchen, per Pfund 15 Pfg. dGeorg Dietz. n Marit Telephon 559. Durlacherhof⸗ Flaſchen⸗Bier Tafel-Vier nach Pilſener Art Dunkel Export⸗Bier à la Münchener empfiehlt 5019 OC. Rascher, Merzelstr. 27 a. Telephon 1368. E Aulgepasst! Morgen Freita deng wird au em Markte zwi⸗ ſchen O und N 8 (Gockelsmarkt) eine junge ſchwere prima fette Kuh zu 45 fig⸗ per ausgehauen. — ZSämmtl. Reiseeffeeten Lederwaaren Hosenträger NMAsterkreffer für M. Bärenklau. Inh. Carl Bärenklau, Sattler, E 3. 17. alle Branchen. 73781 ScgRulramzen. 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Beſchlußfaſſung über die dadurch bedingte Abänderung von Antrag des Aufſichtsrathes, den Außerordentlichen Re⸗ ſerpefonds neben ſeiner bisherigen Beſtimmung gleich⸗ ſu u einer Verſicherungs⸗Reſerve zu erklären. nahme an der General⸗Verſammlung na berechtigte Aktionäre haben ſich nach 8 32 über den Beſitz ihrer Aktien mindeſtens eine Woche vor dem Tag der Generalverſammlung auf dem Comptoir der Geſellſchaft in a. Rh. oder bei den Bankhäuſern: Württembergiſche Vereinsbank in Stuttgart und deren Creditbank in Mannheim und deren Zweiganſtalten, W. H. Ladenburg& Söhne in Mannheim, E. Ladenburg in Frankfurt a.., Deutſche Vereinsbank in Frankfurt a.., J. W. Junker& Co. in Moskan auszuweiſen und Legitimationskarten in Empfang zu nehmen, Vierzehn Tage vor der General⸗Verſammlung liegt Bilanz und Geſchäftsbericht für die 1 auf dem Büreau der Ge⸗ zur Ludwigshafen a. Rhein, den 5. April 1899. Der Aufſichtsrath. * 8 * erkündigungsbkaff. At Fel eſchlußfaſſung über die zur 31 Zweiganſtalten, Einſicht auf. Grab⸗ u. Maurerarbeit, Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, Verputzarbelt, Eiſenlieferung, „Blechnerarbeit. eee Schreinerarbeit, Glaſerarbeit, 10. Schloſſerarbeit, 11. Tüncherarbeit, hauſe in Seckenheim auf, woſelbſt Die auf Ein F Freitag, den 1 beträgt 8 Tage. eckenheim, 29. März 1899. Bauarbeiten⸗ Für den Umbau des Rathhauſes in ſind folgende Arbeiten im Wege öffentlicher Submiſſion zu vergeben: Pläne und Bedingungen liegen von heute an duf dem Nath⸗ Empfang genommen werden können. 71 ſtellenden Angebote ſind bis längſtens April 1899, Vormittags 9 uhr auf dem Rathhauſe in Seckenheim einzureichen. Das e Vergebung. veranſchlagt zu M. 1 „ 1500.— „ 2100.— 2400.— 750.— 250.— 300.— 2000.— 700.— 500.— * * 22 23 383 8 2 23* 3 auch die Angebotsformulare in Die Büſchlan Prnzess HKeilnrioh 18167 Der Vertrieb von nur Mosbacher, Kulmbacher Auf keiner feinen Tafel, Seckenheimerſtr. No. 58. E 8, Faalbau Hannlelm Heute und folgende Tage: Krosse Vorstellung. Relly u, Selma Serini, Geſangsduettiſtinnen. 8 W. Dell-Jano, Original⸗Verwandlungs⸗Tänzerinnen. Pocahuntas die indiſche Nachtigall. HELLACOLLIER, Coſtüm⸗Soubrette. Gasch⸗Trio, Parterregymnaſtiker, JoseHurgini, Jongleur. Little Erna, Trapezkunſtlerin. Feiſcher und Zur geſl. Notizg: Bis zur Pauſe iſt das Rauchen verboten. Heh. Nottbusch, Direktor. Fanebier Rurlenbieren Hierdurch geſtatte ich mir die ergebene Mitthei⸗ lung, daß ich den Vertrieb von Kannenbier er⸗ öffnet und zum Verſandt bringen werde. folgt nämlich in reizenden Reinſteinkannen mit luft⸗ dicht ſchließendem Patentverſchluß, deren allerliebſte Ausſtattung unwillkürlich den Appetit auf den nicht minder empfehlenswerthen Inhalt erregen. Zum Verſandt bringe ich in 1 Liter ſowie ½ Liter Kannen. ſchmeckt aus dieſen Kannen thatſächlich wie friſch vom Faß und haben ſich dieſe Kannen bereits begeiſterte Anhänger in hohen und höchſten Kreiſen erworben. darf heute Kannenbier fehlen und verſende von 5 Kannen ab frei ins Haus und ſichere meiner werthen Kundſchaft eine pünktliche Bedienung zu. Mit aller Achtung! Flaſchen⸗ u. Kannenbiervertrieb F. Hucker E 6, 2 Itets vorräthig: Mieth-Verträge Dr. Haas sche Druckeret BlankEK?E Wacker. Biere erſten Ranges er⸗ und Müuchner Bier Das Bier auf keinem Familientiſch Telephon Nr. 86l. 1000.— 8 Soll. Bilanz An Immobilien⸗ Conto Mobilien⸗Conto — 2 L. Hohenemſer Söhne ein⸗Conto, —— eeeeeeeeee Per Saldo „ Wein⸗Conto Gewinn 5„ Zinſen⸗Conto. eeneeeeeeee Export. Gewinn- und „Mitglieder⸗ Beiträge⸗ Conto Mannheim-Rheinauer Transport-Gesellschaft. Spedition— Lagerung. Hauptbureau in Mannheim, B G No. 4. Regelmässiger Sammel-Verkehr von und nach Nord- und Süddeutschland, Elsass, chweiz und ſtalien. 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April 1899. grosses Lager 01,14 C. F. Korwan 0 1, „ 270,423.09 M. 612,940.15 ‚ Milttärnerein Maunheim Johannes Corbet, 5 welcher den Feldzug 1870%½1 e hat im 2. Kbn Die Beerdigung findet Donnerſtag, den 6. April, 5 Nachmittags ½6 Uhr vom Trauerhauſe, Schwetzinger⸗ 175 Kamerad Der Vorstaud. Sabmonumenle 14606 1817 Haben M. 312,000.— 1944.41 8,572.65 20,000.— 21,879,85 10,000.— 8,572.68 40,452 50 2 4 9 18000 1 1613 f n dieſes 14 Kihentier in Mide Deſins Staubtücher in diverſen Deſſins leinene. Scheuertücher. Servietten in allen Preislagen. Tiſchtücher am Stück u. abgepaßt. Rein Leinen zu Hemden u. ſ. w. Rein Leinen tttüchern und Bettwäſ Halbleinenz. 01 585 Bettwäſche Alles mit d 955 haſte Waare. erte von Zeugn niſſen beſtätigen dies. Muſter 95 Preis⸗Courante ſtehen gerne gratis Die kaufmünniſche Leitung beſorgt Naftegeiepeg Halbwollenen Sto kleidern Wartbur Geſtrickte Zagbweſten. Baugz fanten ⸗ k.—8 pr 5, 19, part. 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Vorstellung im Abonnement B. 18184 4 9 5 Der Freiſchü — .— KRomantiſche Oper in 3 Akten von Friebtich Kinb, .09 1 Muſik von C. M. von Weber. 5 Dirigent: Herr Hofkapellmeiſter v. Reznicek.— Regiſſeur! .41— 18 .65 Herr Hildebrandt 73 DOtteſar, regierender Graf„Herr Kromer⸗. — 4* Zal, gräflicher Erbförſtee:„ Herr Starke. —.5 Agathe, ſeine Tochter 8 0 Aennchen, ihre Verwandte 5 Frl. Wagner. i Caſpar, erſter Jägerburſche„„ Herr Moſel, eee Max, Jägerburſche.„ Herr Abel, 9,85 Samiel, der ſchwarze Jäger Herr Moſer. .— Ein Eremit Herr Marx, .65 Kilian, ein Bauer f g Herr Rüdiger, (Herr Peters. JNäger 5 0 U 0 0 0 Herr Eichrodt. Brautjungfern il. Schrand Frl. Fries. * Agathe: Frl. Martha Fritz vom Herzogl. Hoftheater zu Altenburg als Gaſt Grfolge. Jäger, Landleute. Muſikanten. Brautſungfern. Erſcheinungen. 7 Szene: Böhmen. Die Zeit der Handlung iſt kurz nach Beendigung des 61 dreißigjähtzigen Krieges. 0 . Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. Gewöhnliche Preiſe. MIGNON. + 1 Wieh in 3 Akten mit Benützung des Goetheiſchen Romans „Wilhelm Meiſters Lehrjahre“ von Michel Carrs u. Julius Barbier. 3 Deutſch von Ferd. Gumbert. Muſik von A. Thomas. „„Mignon: Fräulein Martha Fritz als Gaſt. 2933 N H The three Eugeénes II Hof⸗ l. Aalionallhealer Kaſſeneröſſu. ½7 uhr Anf. präc. 7 uhr. Ende J½%10 Uhr. Samſtag, 8. April, 72. Vorſtellung im Abonnement ſonaſſſperaſer MANNHREIM. Donnerſtag, den 6. April Abends 9 Uhr Vitlefn findet im Saal im Hofe des Scheffel⸗Eck, M 3, o, der Partei ergebenſt einladen. wie nun allwöchentlich eine gemüthliche Zusammenkunft ſtatt, zu der wir unſere Mitglieder und die Freunde 79085 Wir ſehen zahlreichem Beſuche entgegen. Der Vorſtand. Handelskammer welch' letztere von den iſt, liegen im Sinne des Art. 22 1878 bezw. 26. Bureau der tigten auf. Mannheim, den 5. April 1899. gez. Diffens. April 1886 von heute ab Handelskammer zur Einſicht Einladung. Auf Grund des 26. April 1886, Art. 22 und Jahresversammlun Tagesordnung pro 1899. 2. Entlaſtung des Rechners. 8. Wahl dreier Rechnungs⸗Reviſoren. Mannheim, den 5. April 1899. Handelskammer für der Kreis Mannheim: gez. Diffens. für den Kreis Maunheim. Der Voranſchlag pro 1899 und die Rechnung pro 1898, Herren Rechnungs⸗Reviſoren geprüft des Geſetzes vom 8, Dez. 14 Tage lang im der Wahlberech⸗ 18149 gez. Dr. Emminghaus. Geſetzes vom 8. Dezember 1878 bezw. gemäߧ 15 der Geſchäfts. ſordnung werden die Wahlberechtigten des Kammerbezirks zur Jauf Mittwoch, den 19. in den Sitzungsſaal Jeingeladen April 1899, Mittags 12 Uhr, der Handelskammer freundlichſt J. Vorlage und Genehmigung des Voranſchlags gez. Dr. Emminghaus. Zweigverein Ludwigshafen. Unſere findet Mittwoch, den 12. Geſellſchaftshauſe in Ludwigshafen a. dih. ſtatt. Tagesordnung: 1. Geſchäfts⸗ und Kaſſenbericht. 2. 80 des Vorſtanſſeg 0 8. a dreier Reviſoren. 4. Verſchiedenes. Um zahlreiches Erſcheinen bittet dringend Deulſcher Priwal⸗Seamten⸗Perein. 18057 ordentliche Hauptverſammlung April a.., Abends 3½ uhr im Der Vorſtand. Foloſcmeheater in Manein. (Reckarvorſtadt). Dlrektion: Friedr. Kerſebaum. * Die Blinde von Zum dritten Male: 18044 5 Ber mann 8 Mahlan Inhaber Anton Bergmann, 0 Optiter u. Feinmechaniker. Flanken 1, 15. Telephon 929. Spezialiſt für genau u. bequem fitzende Augengläſer. Brillen von Mk..50 an m. br; Cryſtallgläſern. Operngläſer von 6 Mk, Feldſtecher von 10 Mk. an. Stets auf Lager: Feldſtecher von Carl Zeiß, Wel Tritder-Binoele von Gör, erlin. Ueber Lehrmittel für Schulen u. Schüler verlange man Spezialpreisliſte. 13095 Werkſtätte für Neuarbeiten und Reparaturen Wirthschafts-Eröffnung und Empfehlung. 75 Meinen verehrten Freunden und Gönnern, ſowie meiner 10 e zur gefl. Kenntniß, daß ich unterm Hentigen Edie rthſchaft zur „Fechtſchule“, 0 1, 15, röffnet habe. 18115 + Empfeble puma helle und dunkle Biere aus der Brauerei ichbaum, ſowie vorzügliche veine Weine. Restauration zu jeder Tageszeit. Wilhelm Henn. 11. m geneigten Zuſpruch bittet In Saale der Tiederkafel, H 2 32. Freitag, den 7. April, Abends 8¼ Uhr zöffentlicher Vortrag von Robert Schen über. 17954 4 Mie Anferſtehung Chriſti als hatſache n. als gild 19 und Anterpfand unſerer Auferſlehung. 1 Der Sintritt iſt frei! Jedermann iſt freundl. eingeladen. „annheimer Zither⸗Club. 888 fler(Gegründet 1873). 15 Samſtag, den 29. April a.., Abends 8 Uhr usikal. Aufführung mit Tanz im alten Saale des Baduer Hofſes. — ein Vitel⸗„ 902 ft. ANäheres durch Rundſchreiben. 18140 edl röße. 5 Der Vorſtand gieruß enographte Tripe 3 ger alf Freitag, Verfoden 7. April er., Abends 9 uhr, beginnt im Gchnihaulſchlert Zimmet Nr. 3, ein neuer 17713 u 1 1. Wrunnterrichtskursus 5 baun dem leicht ſelernbaren und practiſch vorzüglichen Syſtem 8 Pller. Dausſt Als—s Stunden. Honorar inel Lehrmittel M..— Dienſten Zur Betheilih eiß ing werden geehrte Herren höfl. eingeladen. Donnerstag, den G. April 1899, Abends 8¼ Unr Muännheimer Curnerbund „Germania.“ eſetzt: enſtags Donnerſtags (ſeparat), Samſtags Kürturnen. halle des Großherzogl. naſiums, Litera + 2 No. 10. gefl. 79 zu laſſen oder af- den in der Halle abzugeben. Unſere nebungsabende ſind bis auf Weiteres wie folgt feſt⸗ Miegenturnen, Irritags Münnerkurnen 55 Beginn des Turnens jewells 8½ Uhr Abends in der Turn⸗ Gym⸗ 4 No. 1, Eingang Schloßgartenſeite. Samſtags nach dem Turnen Wochen Berſammlung im Local„Wilder Mann“, Litera Anumeldungen beliebe man ſchriftlich an den Turnrath 18127 Der Turnrath. Feudenheim. diesjährige am Sountag, den 16. April d.., Gaſthaus zum Pfliug hier ſtattfindet mit folgender agesorduung: Rechenſchaftsbericht Entlaſtung des Vorſtandes und Rechnerß „Vertheilung des Reingewinns. Erneuerungs⸗ und Ergänzungswahl des Vorſtandes. — Finkh vorgenommene Revifte⸗ Vereinsgngelegenheiten. Die Mitglieder ſind eladen. Gleichzeitig ma echnun unſerem — en wir darauf aufmerkſam, 99 2 aufliegt. Stand der Mitglieder: Am 1. Januar 1898 waren es Eingetreten im Jahr 1898 ſind * Stand am 31. Dezember 1898 Sr Ausgetreten und geſtorben ſind 30 0 Stand am 1. Januar 1889 57 5 Feudenheim, den 6. April 1899. Der Vorſtand. Georg Bentzinger V. Jacob Rihm, Vorf. Martin Ruf II. Joh Darlehensflaſſen-Verein (Eingetr. Genoſſenſchaft mit unbeſchränkter Haftpflicht.) Wir benachrichtigen hierdurch unſere Mitglieder, dau 1 ordentliche Generalverſammlung Nachmittags 4 uhr im und Eröffnung der Bilanz pro 1898, Erneuerungs⸗ und Ergänzungswahl des Aufſichtsrathes. „Berichterſtattung über die dürch Herrn Verbandsdirektor u dieſer Verſammlung 95 1 aß die von heute an 8 Tage zur Einſicht der Mitglieder auf Die Aetſpa betragen M. 310510.84 „ Paſſiva„„ 306719.07 Somit Reingewinn M. 3791.27 855 Mitglieder. 32 Der Aufſichtsrath. Schaaf VI, Stellv. Rohes et Manteaux. uz. Rasting aus Brüssel 8 Tattersallstrasse 5. a Lhonneur dinformer son honorsée olientéle que les Solleetions de Iainages et soieries de Paris sont rentrées. 18128 Tollettes de vilie et de oeérémonfe, * Costumes tallleur, robes'inteérleur. aei, folleltniß zcher Stenographen-Verein. relns. debae v 4 19. ————— 2 88 —— Aansssdessssssssss ** 2 Ansessses andeng ——————— Zum Schluſſe der Saiſon findet am: 18000 Weiteg den 7. April 1899, bends 9. 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