Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2870. Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. (Badiſche Volkszeitung,) der Stadt Maunheim und Umgebung. annheimer Journal. 109. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Verautwortlich: für den politiſchen u. allg. Theil! Eruſt Otto Hopp. für den lokalen und prov. Theil! Eruſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) (Das„Maunheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) (Maunheimer Volksblatt.) Zur Kanalvorlage. Diurch Ueberweiſung an eine 28gliedrige Kommiſſion iſt dieſe wichtige Vorlage des preußiſchen Abgeordnetenhauſes, die auch uns in Baden lebhaft intereſſirt, vor das Forum gebrach, bvbor dem ſachliche Gründe mit ſachlichen Gegengründen bekämpft werden und Schlagworte ſchweigen müſſen. Inſofern kann man fſagen, daß die Berathungen der Kommiſſion unter günſtigen Auſpizien beginnen, denn die nächſtbetheiligten Reſſortminiſter, bdie Miniſter der öfentlichen Arbeiten, für Handel und Gewerbe und Landwirthſchaft, haben keinen Zweifel in der erſten Leſung hinterlaſſen, daß ſie für die Vorlage mit der vollen Autorität ihres Amtes einzutreten ſich für verpflichtet halten. Wir gaben uns aber auch der Erwartung hin, daß nicht nur ihre ſachlich⸗ techniſchen Geſichtspunkte vollauf gewürdigt werden, ſondern t. auch die Erwägungen, denen ſie als Staatsminiſter, die für die Geſammthaltung der Regierung ſich verantwortlich fühlen, im ber. bereits aus innerlicher Ueberzeugung Ausdruck gegeben haben. In der Kommiſſion iſt namentlich Gelegenheit geboten, die 1 Rompenſationsforderungen eingehend zu prüfen und objektiv zu würdigen, zumal deren Behandlung für das Schickſal der Vor⸗ doge entſcheidend ſein würde. Das Staatsminiſterium hat, und zwar auf die Anregung des Vizepräſidenten Dr. von Migquel, ſich mit Recht dahin ſchlüſſig gemacht, daß es ſtaatsrechtlich nicht angängig iſt, im Einzelnen bindende Zuſagen der gewünſchten Art ſchon jetzt zu geben. Die Staatsregierung hat dabei aber auch, wie der Eiſenbahnminiſter im Plenum ausführte, ſich klipp und klar, ohne jeden Vorbehalt, bereit erklärt, falls der Kanal wirthſchaftliche Verſchiebungen zur Folge haben würde, die da⸗ durch hervorgerufenen Mißſtände zu beſeitigen. Daß dies kein leeres Wort iſt, hat für Schleſien der Miniſter für Handel und Gewerbe des weiteren nachgewieſen. An der oberſchleſiſchen Induſtrie itt der preußiſche Staat mit einer Reineinnahme von 8 Mill. betheiligt, und hat alſo — behnß das unmittelbarſte Intereſſe, die ſchleſiſche Induſtrie ver⸗ kehrspolitiſch nicht in Nachtheil kommen zu laſſen. Was dieſen Punkt anbetrifft, ſo hat auch der Abg. v. Eynern und ſicher in . Uebereinſtimmung mit der großen Mehrheit des Abgeordneten⸗ hauſes, ganz unbeſchadet der Stellung zur Vorlage, dargethan — wir folgen dem ſtenographiſchen Wortlaut: „Der Verkehrsminiſter hat in Bezug auf dieſe Anſprüche, im Falle wirkliche Verſchiebungen eintreten ſollten, die Erwägung der Maßnahmen zugeſagt, die einen Nothſtand beſeitigen könnten. Zu letztern wollen wir es aber doch in Schleſien nicht kommen flaſſen, bis die induſtrielle Entwickelung ſich dorten ebenſo ent⸗ falten kann wie am Rhein. Es iſt ja auch im Miniſterium die Anregung zur Regulirung der Gebirgsflüſſe im Odergebiete durch Thalſperren ſehr vorgeſchritten, die Errichtung eines Um⸗ ſchlagshafens in Oppeln ſteht in Ausſicht und die Vorarbeiten 4. die Regulirung der mittleren und oberen Oder ſind beendet. Man wird ja weiter gehen; Niemand wird dieſe Vorlage flür den Abſchluß der Kanalverbindungen überhaupt anſehen. Es iſt doch ſelbſtverſtändlich, daß wir bei den günſtigen Naturver⸗ hältniſfen unſeres Landes hier weiter fortfahren müſſen. Wes⸗ Uhalb ſollten wir die Anregungen von Schleſten zurückweiſen und ſagen: Wir im Weſten wollen Alles haben, ihr ſollt nichts haben! Ebenſo werden andere Kompenſationsanſprüche in der Kom⸗ miſſion Berückſichtigung finden müſſen.“ Die Kommiſſion hat aber nicht nur dieſen Geſichtspunkt zu ſeinem Recht kommen zu laſſen, ſondern auch noch manches andere auszugleichen, was verſtimmend aus der erſten Leſung ins Land hinaus gewirkt hat. Das iſt der erregte Widerſpruch, ben die genannten Miniſter alle drei gefunden haben, als ſie mahnten, Sonderintereſſen, perſönliche und regionale, zurückzu⸗ drängen, und vorgefaßte Meinungen nicht trotz beſſerer Gründe feſtzuhalten, und deſſen eingedenk zu bleiben, daß nach der Ver⸗ faſſung der einzelne Abgeordnete das ganze Land vertritt. Der Landwirthſchaftsminiſter hat perſönlich dafür ein ſo glänzendes Beiſpiel gegeben, und es würde der Autorität des Abgeordneten⸗ hauſes nicht frommen, wenn es ſich in der Sorge um das allge⸗ meine Staatswohl durch die Uneigennützigkeit höherer Staats⸗ beamter übertreffen laſſen wollte — Aus den Kommiſſionsberathungen. Die Poſtkommiſſion berieth, wie ſchon kurz gemeldet, den Artikel 2 des Poſttaxgeſetzes und zwar die angefochtene Be⸗ ſtimmung über die Einſchränkung der Beförderung durch expreſſe Leoten. Die Beſtimmung lautet: Die Beförderung von Briefen und politiſchen Zeitungen gegen Bezahlung durch expreſſe Boten oder Fuhren iſt geſtattet. Doch darf ein ſolcher Expreſſer nur von einem Abſender abgeſchickt ſein, poſtzwangspflichtige Gegenſtände nur bis zu einem Geſammtgewicht von 5 Kilogramm befördern und dem Poſtzwang unterliegende Gegenſtände weder von Aemtern mitnehmen noch für andere zurückbringen. Mährend der Beförderung darf ein Wechſel in der Perſon des Boten nicht ſtattfinden. Die Berathung war lang und ein⸗ gehend; ihr Ergebniß war, daß, dem Antrage des nationallibe⸗ ralen Abg. Dr. Haſſe entſprechend, die ganzen von der Regierung neugeforderten Beſchränkungen Einzel⸗ N 3 Pfg. 0 Doppel⸗Rummern 5 f. 6, 2 Stleſtult und verbrritelſte Jeitung in Maunheim und Amgegend. E 6, 2 fünimilſch in Wiannhemm Nr. 109. Freitag, 21. April 1899.(delephon⸗Ar. 218.) Drrre Weee 5 eeeeee————..—— Zu einem entſcheidenden Entſchluſſe kam, wie ebenfalls ſchon geſtern kurz erwähnt, in zweiter Leſung die Reichstagskom⸗ miſſion für das Invalidenverſicherungsgeſetz, und zwar über die Bildung eines Gemein⸗ und eines Sondervermögens. Gegen die Stimmen der Sozialdemokratie wurde dieſe Beſtimmung, wie folgt, formulirt: „Jede Verſicherungsanſtalt verwaltet ihre Einnahmen und ihr Vermögen ſelbſtſtändig. Aus denſelben ſind die von allen Verſicherungsträgern gemeinſam aufzubringende Laſt(Gemein⸗ laſt) und die den einzelnen Verſicherungsträgern verbleibende Laſt(Sonderlaſt) zu decken. Die Gemeinlaſt wird gebildet durch Altersrenten, die Grundbeträge aller Rentenabrundungen. Alle übrigen Verpflichtungen bilden die Sonderlaſt der Ver⸗ ſicherungs⸗Anſtalt. „Zur Deckung der Gemeinlaſt werden in jeder Verſicherungs⸗ anſtalt vom 1. Januar 1900 ab vier Zehntel der Beiträge buch⸗ mäßig ausgeſchieden(Gemeinvermögen). Dem Gemeinver⸗ mögen ſind für ſeinen buchmäßigen Beſtand von der Verſiche⸗ rungsanſtalt Zinſen gutzuſchreiben. Den Zinsfus beſtimmt der Bundesrath für die in§ 20 beſtimmten Zeiträume einheitlich für alle Verſicherungsanſtalten. Ergibt ſich bei Ablauf der in 8 20 bezeichneten Zeiträume, daß das Gemeinvermögen zur Deckung der Gemeinlaſt nicht ausreicht, oder nicht erforderlich iſt, ſo hat der Bundesrath für den nächſtfolgenden Zeitraum über die Höhe des dem Gemeinvermögen zu überweiſenden Theils der Beiträge unter Ausgleichung der entſtandenen Fehlbeträge oder Ueber⸗ ſchüſſe zu beſchließen. Eine Erhöhung des dem Gemeinvermögen zu überweiſenden Theils der Beiträge bedarf der Zuſtimmung des Reichstags.“ Damit iſt die Reform der Alters⸗ und Invalidenverſicherung, die die Bildung eines Gemeinvermögens für alle Anſtalten zur Vorausſetzung hatte, über ein Haupthinderniß hinweg, und der Verwirklichung um ein ganz erhebliches Stück näher gerückt. drei Viertel ſämmtlicher Invalidenrenten, die Der Dreyfus⸗Prozeß und die Ausſagen. Die vereinigten Kammern des Kaſſationshofes haben be⸗ ſchloſſen, in einet der nächſten Sitzungen den Hauptmann Frey⸗ ſtätter zu vernehmen und General Roget in Bezug auf ſeine Aus⸗ ſagen über Henry dem Unterſuchungsrichter Bertulus gegenüber zu ſtellen, ferner den Staatsrath Lepine zu vernehmen, der im Jahre 1894 Polizeipräfekt war und den Verhandlungen des Kriegsgerichts gegen Dreyfus vom Anfang bis zu dem Augenblick beiwohnte, wo das Kriegsgericht ins Berathungszimmer eintrat. Die Antireviſionſſten behaupten, die Mitglieder der Kriminal⸗ kammer hätten ſich gegen dieſe neuen Vernehmungen gewehrt. Die Reviſtoniſten zeigen ſich damit jedoch ſehr einverſtanden. Die Agence Havas meldet: Wir erfahren aus guter Quelle, daß die vereinigten Kammern des Kaſſationshofes in der gehei⸗ men Sitzung am 19. d. keinen endgiltigen Beſchluß hinſichtlich der Gegenüberſtellung Picquarts und Vertulus mit General Roget, noch weniger hinſichtlich des Verhörs des Majors Frey⸗ ſtätter gefaßt haben. Die von mehreren Blättern hierüber ge⸗ brachten Nachrichten ſind mindeſtens verfrüht. Die vereinigten Kammern mußten ſich in einer geheimen Sitzung abermals ver⸗ ſammeln, um die unterbrochene Berathung fortzuſetzen und haben ſich auf den 21. d. vertagt, weil die Kriminalkammer noch zahlreiche Einſpruchserhebungen zu prüfen hat. Es verlautet, der Kaſſationshof werde heute General Chanoine und Paleologue verhören. Im Juſtigpalaſt verlautet, Ballot⸗Beaupre wer de ſeinen Bericht vor dem 29. April beendet haben. Unter dieſen Uinſtänden dürfte die Entſcheidung des Kaſſationshofes Ende der erſten Woche des Mai, alſo nach dem Zuſammentritt der Kammer fallen. Wir fügen hinzu, daß nach einem beharrlich ſich behauptenden Gerücht im Juſtizpalaſt die Mehrzahl des Kaſ⸗ ſationshofes der Reviſion feindlich zu ſein ſcheint und zwar entſprechend der Anſicht des Berichterſtatters. Es würde dann nur die Entſcheidung der Frage, ob der Spruch des Kriegs⸗ gerichts auch annullirt werden ſoll, noch erübrigen. Dem„Temps“ zufolge hat Kriegsminiſter de Freycinet im letzten Miniſterrath einen Brief verleſen, den er von Pic⸗ quart erhalten. Picquart erklärte darin, daß er zwar von vielen der durch den„Figaro“ enthüllten Machenſchaften gegen ihn be⸗ reits Kenntniß gehabt habe, daß ihm aber nun auch noch neue bekannt geworden ſeien. Picquart verlangt, hevor er vor ſeinen bürgerlichen und militäriſchen Richtern erſcheine, eine Unter⸗ ſuchung über die Machenſchaften des Generals Gonſe, du Patys und des Perſonals des Nachrichtenbureaus. Er erinnert an die hauptſächlichen Hinderniſſe, die ſeinem Werke in den Weg gelegt wurden, unter Anderem an die Fälſchung Weylers, den Artikel des„Eelair“ vom 15. September 1896, die Berichte des Agenten Guence vom 30. Oktober und 21. November 1896, an den Ar⸗ tikel des„Matin“ vom 10. November 1896, an die Fälſchung Henrys, an die Telegramme„Speranza“,„Blanche“ u. ſ. w. Picquart erinnert beſonders an den Widerſtand Gonſes und hofft, den richtigen Weg eingeſchlagen zu haben, indem er ſich an den Kriegsminiſter wandte, um volles Licht auch in ſeine An⸗ gelegenheit zu bringen Aus dem bayeriſchen Landtage⸗ In der baheriſchen Kammer der Abgeordneten ſtand geſtern der Antrag Lutz zur Berathung, der das Staatsminiſterium auffordert, im Bundesrath für die Erhaltung der Privatnoten⸗ banken, gegen die Beſchränkung bez. des Discontoſatzes der Pri⸗ vatnotenbanken zu wirken. Redner aller Parteien befürworken den Antrag. Finanzminiſter Dr. v. Riedel erklärt, die Tendenz des Antrages ſei ihm ſympathiſch. Er bitte um einſtimmige Annahme mit dem Vorbehalt, daß man auch dem Reiche gebe, was dem Reiche zukommt. Der Miniſter hebt nachdrücklich die Verdienſte der Reichsbank um die Hütung des Gold⸗ und Baar⸗ ſchatzes hervor, die den Deutſchen Vortheil bringe. Die Privat⸗ banken dürften niemals die Discontpolitik der Reichsbank durch⸗ kreuzen. Auf eine gelegentliche Aeußerung des Abg. Jaeger er⸗ tlärte der Miniſterpräſident, in der Eiſenbahnpolitik ſei der Süden nicht vom Norden übervortheilt worden. Die baheriſche Eiſenbahnverwaltung ſtehe zu Preußen in freundſchaftlichſtem Verhältniß. Eine Eiſenbahngemeinſchaft ſei für Bayern kein Bedürfniß und ſei niemals von Preußen angeregt worden. Hier⸗ auf wird der Antrag Lutz einſtimmig angenommen. Die Steigerung des internationalen Wettbewerbs. Durch die beiſpiellos glänzende Entwickelung des amerikauiſchen Außenhandels hat ſich für die Konkurreuzſtaaten die Nothwendigkeit herausgeſtellt, ihre Anſtrengungen zur Förderung des Außenhaudels zu ſteigern. Namentlich fühlt ſich England von den jüngſten Erfolgen der amerikaniſchen Konkurrenz gegen die engliſche Induſtvie betroffen. Man ſtrebt in London die Schaffung eines beſonderen Handelsnach⸗ richtenbureaus an, um das informatoriſche Material aus den Auslands⸗ Konſulatsberichten für die einheimiſche Geſchäftswelt zweckdienlicher zu verwerthen. In den drei erſten Welthandelsländern betrug: die Einfuhr 1177777CC00C000000é⁰ vuubbubbbbbbbbbbb——ů— 8 — FFFC 1890 1898 Millionen Mark Großbritanniens 8 594,7 9412.0 der Vereinigten Staaten von Amerika 3 458,3 Deutſchlands 4145,6 5.— Zuſ. 16 198, 7 5888 5 5 die Ausfuhr 1890 1898 Millionen Mark Großbritanniens 5383,9 4 668,0 der Vereinigten Staaten von Amerika 8 353, 8333 Deutſchlands 4001½7 Zuſ. 12,283,8 14 003,0 Von der Friedeuskonferenz. In den Niederlanden ſieht man in offiziellen wie in den Bevölberungskreiſen der Friedenskonferenz mit recht gemiſchten Gefühlen entgegen. Die niederländiſche Regierung hakte, wie der „Int. Korr.“ von unterrichteter Seite aus dem Haag berichtet wird, bei der Uebernahme der Einberufung der Frievenskon⸗ ferenz es als ſelbſtverſtändlich angeſehen, daß auch die Buren⸗ ſtaaten eine Einladung erhalten würden. Dies war um ſo mehr zu erwarten, da ja auch Bulgarien anfangs auf die Liſte der Einzuladenden geſetzt war. Gleichzeitig mit dem Einſpruch der Türkei gegen die Zulaſſung Bulgariens erfolgten jedoch auch Vorſtellungen Englands in Petersburg, um die Ausſchließung Transvaals durchzuſetzen. Der Zar gab dem Wunſche Folge, ſo daß die niederländiſche Regierung in die Zwangslage verſetzt war, entweder die Abhaltung der Konferenz im Haag zurück⸗ zuweiſen oder der Zurückſetzung Transvaals zuzuſtimmen. Eine Anfrage bei der Regierung des Oranje⸗Freiſtaates, ob dieſer die Einladung annehmen werde, wenn Transvaal ausgeſchloſſen bleibe, beantwortete Präſident Steyn dahin, daß er eine Ein⸗ ladung des Oranje⸗Staates in dieſem Falle als eine Veleidigung der geſammten niederländiſchen Bevölkerung, Südafrikas an⸗ ſehen würde. Wie die Stimmung in Holland ſonſt iſt, ergibt ſich daraus, daß die von dem niederländiſchen Friedenskomitee auf⸗ geſtellte Adreſſe an den Zaren zwar 170 000 Unterſchriften er⸗ halten hat, nachdem ſie in allen Kaufläden und Schankwirth⸗ ſchaften wochenlang ausgelegt war; aber keine Zeitung hat die Adreſſe empfohlen, da die geſammte Preſſe übereingekommen war, angeſichts der Vergewaltigung Finlands jedes Lob des Zaren zu vermeiden. Die gleiche Haltung wollen die Zeitungen auch während der Konferenztagung beobachten 5 Die Deutſchen in Amerika. Die unter den Deutſchamerikanern entſtandene Bewegung gegen die deutſchfeindliche amerikaniſche Preſſe nimmt immer größere Dimenſionen an. Jetzt iſt auch von den deutſchen Ver⸗ einen, Logen und Kirchengemeinden von Kanſas Cith, im Staate Miſſouri, ſowie den Deutſchen in den Nachbarſtädten eine große Maſſenverſammlung anberaumt worden, um pgegen dit Hetzereien der anglo⸗amerikaniſchen Preſſe Deutſchland gegenüber und gegen den Abſchluß eines Bündniſſes der Vereinigten Staa⸗ ten mit England oder irgend einer andern fremden Macht zu pro⸗ teſtiren“. In allererſter Linie richtet ſich dieſer Proteſt gegen das in Kanſas Eity erſcheinende amerikaniſche Blakt„Kanſas Eity Star“, das in der unverſchämteſten und gemeinſten Weiſe gegen Deutſchland und bei der Gelegenhenheit gegen alles Deutſche überhaupt, auch hier zu Lande, gehetzt hat⸗ Auch in Daven⸗ port, im Staate Jowa, planen die Deutſchen eine impoſante Kundgebung gleichen Charakters. Selbſt die dortigen deutſchen Veteranen des amerikaniſchen Bürgerkrieges, die wie alle dieſe ſtrichen wurden mit 20 gegen 5 Stimmen ge⸗ Veteranen gewöhnlich ſtark amerikaniſirt ſind, haben ſich bei dieſer —— * 55 4 — Wemeinderath Gauß in Stuttgart nahm die ihm angebotene 2 * bflegung iſt wiederum in Anregung gebracht worden, und es 2—— 2 Te: ——— General Anzeiger. 80 Maunzelm 21. Avir. Belegenheit ihrer Abſtammung erinnerk und werden an der Pro⸗ keſtverſammlung theil nehmen. Sogar bis weit hinunter nach dem Süden erſtreckt ſich bereits nach einer Korr. der B. Ztg.“ aus Neuhork die Bewegung der Deutſchen gegen alle Angel⸗ ſachſen. So hat g. B. die hochangeſehene„Magnolia⸗Loge“ der „Hermannsſöhne“ in Houſton, Staat Texas, einen Aufruf zu einer Maſſenverſammlung nach dem Vordild aller übrigen er⸗ laſſen. Die amerikaniſche Preſſe, vor Allem die mit Me Kinleh durch Dick und Dünn gehende Expanſtonspreſſe, wollte die deutſch⸗amerikaniſche Oppoſttion anfangs todtſchweigen. Seit⸗ dem das unſcheinbare Bächlein aber zum reißenden Strom gewor⸗ den iſt, ſchimpft ſie nun in allen Tonarten Aber bie Deutſch⸗ Amerikaner und wirft ihnen unpatriotiſches oder was hier noch als ſchlimmer gilt unamerikaniſches Betragen vor. Die ſamoaniſchen Wirren. Mit der Ueberſchrift n wenig Licht über Samoa“ ver⸗ öffentlicht die„Truth“ ein Schreiben des früheren langjährigen amerikaniſchen Vizekonſuls at moa, Lloyd Osbourne, das die Religion als weſentliche Urſache der gegenwärtigen Samoa⸗ wirren bezeichnet. Der Londoner Miſſionarverein könne den Gedanken an einen römtſch⸗katholiſchen Sampakönig nicht er⸗ tragen. Darum werde mit engliſch⸗amerikaniſchen Waffen Tanu gegen Mataafa, der das ganze Land, obwohl es überwiegend proteſtantiſch iſt, hinter ſich habe, unterſtützt. Der Oberrichter Chambers ſei gänzlich in den Händen der engliſchen Miſſionare, daher ſeine Entſcheidung zu Gunſten Tanus. Der Brief ſchließt: Es kann nicht nachdrücklich genug betont werden, daß in der Angelegenheit Mataafa⸗Tanu Deutſchland im Recht und die Haltung des Generalkonſuls Roſe durchweg lobenswerth geweſen iſt. Wir, die Engländer und Amerikaner, ſind grauſam, brutal und im Unrecht.“ Hofnachrichten und Perſönliches. Der frühere Gouverneur Major von Wißmann kehrt im Beginn des Mai aus Deutſchſüdweſtafrika nach Deutſchland zurück. bejahrte Erzbiſchof von Köln, Kardinal Krementz, iſt ſchwer erkrankt, befindet ſich aber in Beſſerung. 8 Dor Präſident der königlichen Giſenbahndirektion Eſſen, Todt, iſt in den Vorſtand der allgemeinen deutſchen Kleinbahngeſellſchaft gewählt worden und wird dieſes Amt nach Austritt aus dem Staats⸗ dienſt antreten. Der Herzog von Connaught iſt mit eingetroffen. Familie in Gotha Oberſt Graf Moltke, bisher Militärattachs bei der Botſchaft in WMlen, wurde üunter Belaſſung ſeines Verhältniſſes als Flügel⸗ adjutant zum Kommandeur des Leib⸗Küraſſtierregiments Nr. 1 er⸗ Rannt, flügeladjutaut Rittmeiſter v. Bülow zum Militärattachs bei der Bolſchaft in Wien; Generalmajor v Deines, Obergouverneur der kaiſerlichen Prinzen, iſt zum Generalleutnant befördert, Der König von Sachſen eröffnete geſtern im Beiſein der Prinzen und Prinzeſſinnen des königlichen Hauſes die deutſche Kunſt⸗ ausſtellung in Dresden für 1899. Der heſſiſche Finanzminiſter Dr. Kü chlen, der ſich vor Wochen im Krankenhauſe zu Charlottenburg einer ſchweren Operation unter⸗ zogen hatte, iſt nach Darmſtadt zurückgekehrt und nimmt ſeinen Dienſt wWieder auf. Mit dem Kaiſer wird, wie der„Schwäb. Merkur“ berichtet, vorausſichtlich auch die Kaiſerin zu den Kaiſertagen im September Rach Stuttgart kommen. Der Hof wird dem Vernehmen nach im Juli und Auguſt im Schloß Friedrichshafen Aufenthalt nehmen. Der Reichskanzler Fürſt Hohenlohe ließ neulich aus Aulaß ſeines 80. Geburtstages ſeine ſämmtlichen Beamten, ſowie alle Geiſtlichen und Lehrer ſeines Patronats zu Schillingsfürſt und deren — 1 zu einem Feſteſſen in der Steinſchen Wirkhſchaft einladen. Die Theilnebmer, 32 au der Zahl, ſandten hierauf dem Reichskanzler ein Glückwunſchtelegramm. Handidatur als Stadtſchultheiß an. Geſtorben ſind: Der württembergiſche Rittmoiſter a. D. Ed. Frhr. v. zeim⸗Rügland, Kammerherr des Ebrsoben Max von Württem rails⸗ Königs und Hofmarſchall der berg.— Der aus Straßburg ſtammende hemiker, Mitglied des Inſtituts, Karl Frieden in Paris.— Der Schriftſteller Pailleron, Mitglied der franzöſiſchen Akademie. Geboren 1834, war er anfangs Schreiber bei einem Notar, widmete ſich dann der Litteratur, hatte(1868) große Erfolge mit der Komödie Le monde, on'on samuse“ und war ſeitdem ein geſuchter und an innahmen reicher Bühnenſchriftſteller.— Die Nachricht vom Tode des Dr. Kaufmann in Zürich wird widerruſen. Furze Nachrichten. Die nationalliberale Fraktion hat geſtern die ſtatutenmäßig vorgeſchriebene Wahl eines Vorſttzen den vorgenommen und Herrn Baſſermann mit dieſem Ehren⸗ amt betraut. Die von Freiherr von Berlepſch und Genoſſen berufene Verſammlung zur Beſprechung der Gründung einer inter⸗ ationalen Vereingung für Arbeiterſchutz findet am 3. Mai in Berlin ſtatt. Die Einführung des Zuckers in die Heeresver⸗ ſollen erneut Verſuche damſt vorgenommen perben, Bei jedem Armeekorps werden für 4 Kompagnieen jetzt und namentlich im Sommer längere Uebungsmärſche beabſichtigt, bei denen bon den befähigteren Mannſchaften Verſuche mit reinem Zucker mit Kaffee⸗ oder Eitronenzuſatz, in Waſſer in den Trinkbechern auf⸗ gelöſt, angeſtellt werden, um zu ermitteln, ob ſich vadurch Stra⸗ pazen leichter ertragen laſſen. In Berlein und Vororten ſind jetzt 101 Gaſtwirthſchaften für das Milttär geſperrt wegen des in dieſen Lokalen vorhandenen ſozialdemokratiſchen Verkehrs. Die„Nord. Allgem. Zig.“ ſchreibt: fort, das Staatsminiſterium betreffend die Kanalvor⸗ lagealsunefnig hinzuſtellen und insbeſondere den Vizepräſidenten des Staatsminiſteriums als wenig intereſſirt an der Durchbringung der von ihm ſelbſt mit eingebrachten Vorlage zu bezeichnen. Diejenigen, die auf eine Uneinigkeit im Staatsminſterium ſpekultren, werden ſich durch den weiteren Gang ber Verhandlungen bald enttäuſcht ſehen. Es könnte ſein, daß das geſammte Staatsminſteirium einmüthig für die Vorlage eintritt. Drei Angeſtellte des ſozialdemokratiſchen Kon⸗ ſumvereins für den Plauenſchen Grund verkauften aus⸗ ländiſche Fleiſchwaaren, die mit 474 Mark hätten verſteuert wer⸗ den müſſen, ohne daß dieſes geſchehen war. Sie wurden von dem Dresdener Landgericht zu je 1896 Mark Strafe verurtheilt, auch müſſen ſie den Einziehungswerth des Fleiſches mit 3918 Mark bezahlen. Der anttſemitiſche Rechtsanwalt Dr. daß er ſein Reichstagsmandat für den Wa Rinteln aus Geſchäftsrückſichten niederlegt. Dr. Lauterbach will eine Expedition nach Neu⸗Guinea unternehmen, um im Bismarck⸗Gebirge das Vorkommen von edlen Metallen feſtzuſtellen. Nach dreitägigen Verhandlungen nahm die Zweite heſſiſche Kammer in namentlicher Abſtimmung mit allen gegen acht Stimmen den Antrag an, die Regierung zu erſuchen, bei den Landkags⸗ wahlen das direkte Wahlſyſtem einzuführen. Das an die Regierung gerichtete Erſuchen wegen Beſeitigung der beſtehenden Beſchränkungen in Betreff der Steuerzahlung und Einführung von Wahlkouverts fand Annahme, dagegen wurde der Anttag Bavids, die Wahlen am Sonntag vorzunehmen, abgelehnt. Wie aus Odeſſa berichtet wird, ertheilte das Marinemini⸗ ſterium die Weiſung, auf den dortigen Werften Maßnahmen zu treffen, durch welche die Schiffsbauthätigkeit, be⸗ hufs Vermehrung der Schwarzenmeer⸗Flotte, w eſentlich erhöht wird. 26 von den jüngſt verhafteten ruſſiſchen Studenten, die am ſchwerſten kompromittirt erſcheinen, dürften nach Si bi⸗ rien deportirt werden. Die bulgariſchen Blätter beharren, entgegen allen anderwei⸗ tigen Nachrichten aus der letzten Zeit, bei der Behauptung, daß ſich auch Bulgarien an der Abrüſtungskonferenz im Haag betheilgten werde. Der portugieſiſche Miniſter des Aeußern, in der Kammer interpellirt, erklärte, die Unterhandlungen wegen des Han⸗ delsvertrages mit Deutſchland näherten ſich dem Ab⸗ ſchluß* verſchiedene Blätter fahren Vielhaben theilt mit, hlkreis Kaſſel⸗Hofgeismar⸗ Deutſcher Reichstag. Berlin, 20. April. Das Haus ſetzt die Berathung der Gewerbenovelle Abg. Dr. Hitze(Centr.) hält den Antrag Baſſermann nur für die Konſequenz der bereits beſtehenden Beſtimmungen. Es werde keine Schwierigkeiten machen, in der Kommiſſton ſich darüber zu einigen. Redner begrüßt auch freudig den Antrag des Frhrn. Heyl zu Herrnsheim als erneuten Vorſtoß gegen die Mißſtände in der Hausinduſtrie. Der Antrag bürfte zu einer Reſolution führen. Die Kontrole im Konfekkionsgewerbe würde ſich nur durch Controle der Arbeiksausgabebücher der Prinzipale ermöglichen laſſen. Eine unmittelbare Kontrole der Hausarbeiter ſei unmöglich. Seine Partei ſtehe im Prinzip auf dem Stand⸗ punkte des Regierungsentwurfes. Zu weit gehen jedoch die Be⸗ ſtimmungen über die einſtündige Mittagspauſe und die Arbeits⸗ dauer. Ein gleichzeitiger Lavenſchluß ſei bei der Zuſtimmung von zwei Dritteln der Intereſſenten vielleicht durchführbar. Be⸗ ſondere Berückſichtigung verdienten die Schreiber und Bureau⸗ arbeiter bei Rechtsanwälten. Eine weitere Ausbildung der Lohn⸗ fort Kaif ſtändig verfehlt ſei die Beſtimmung über dſe Mittagspaufe. Di⸗ ſtündige Mittagspauſe ſei das Mindeſtmaß. Der Ladenſchluß w die einzelnen Branchen geſondert zu beſtimmen, Gine ſehr bede Beſtimmung enthalte der Atitel über Schlachthauszwang, der unte ſtänden eingeführt werden könne. Bei eee für Geßt Theater⸗ u. f. w. Agenten würden wunderliche Bei den Thegteragenturen müſſe man unkerſch Stellenvermittlern und ſolchen, die für Inſtitute mit höherem Kuß intereſſe arbeiten. Als Redner auf die Geldgier der Agrarier b der Stellenvermittelung zu ſprechen kommt, wird er vom aufgefordert, zur Sache zu ſprechen. der Beſtimmungen über die Hausarbeit. Die Polizei ſei zur Kontrole nicht ſachverſtändig genug. Redner hat gegen den Antrag Baſſer⸗ mann nichts einzuwenden und iſt mit ber Kommiſſionsberathung ein⸗ verſtanden. Abg. Röſſcke⸗ Deſſau(wildlib.): Die Stellenvermittlet ſollten nicht conceſſtonsfähig gemacht werden. Dieſe Beſtimmung gehe zu weit. Anders ſei es, der Vermittlerin die Gewerbeconceſſion zu entziehen, wenn ſie ſich Vergehungen zu Schulden kommen laſſen. Die Anträge des Abg. Hehl zu Herrnsheim, die weit über die Vorlage hinaus gingen, ſeien dankbar zu begrüßen. Die Oppoſttion des Frhrn. v. Stumme gegen die Anträge ſei einſeitig. Ob die Arbeiterſchutzbeſtimmungen ſoweit ausgedehnt werden könnten, wie die Abgg Heyl und Baſſerriann wollten, ſei aber fraglich. Unzweifelhaft ſei es, daß die Kranlenver⸗ ſicherung auf die Hausinduſtrie ausgedehnt werden müſſe. Die Ein⸗ führung der Minimalruhezeit ſei zu billigen. Im Einzelnen ſeien noch einige Verbeſſerungen angebracht. Abg. Frhr. Heylzu Herrusheim(natl.) proteſtirt dagegen, daß ſein Antrag nach dem Abg. Lenzmann Agitationsmateriak ſein ſoll, und verteidigt ſeinen Antrag gegen die geſtrigen Ausführungen des Staatsſekretärs; deſſen Scherze über den Verſuch, den gewerblichen Arbeitern eine ausreichende Ernährung zu ſichern, zumal wo Naturalien den Lohn ausmachen, ſeien wenig erfreulich geweſen. Man könne recht wohl Handwerk, Hausinduſtrie und Fabrikbetrieb klar beſtimmen, wie ſie auch von der Rechtſprechung als feſtſtehend angenommen wurde, Staatsſekretär Dr. Graf v. Poſadowsky: Aehnliche Be⸗ ſtimmungen des von der Regierung vorgelegten Entwurfs für Fleiſch⸗ beſchau ſeien von o. Heyl und ſeinen Freunden heftig bekämpft worden. Die Regierung nehme in die jetzige Novelle neue Beſtimmungen auf, die auch ihre Schwäche haben. Die Anregung v. Heyls werde von der Regierung freudig aufgenommen. Die Berechtiguͤng der Forderung, daß eine ausreichende Kontrole eingeführt werde, habe er ausdrücklich anerkannt. Er wünſche die Vermehrung der Aufſichtsbeamten. Eine Kontrole der Verpflegung der Hausarbeiter ſei unmöglich, ſie würde die ganze ſtaatliche Einwirkung auf die Hausinduſtrie überſchreiten. Abg. Raah(D. Reformp.) iſt im Gegenſatz zu Lenzmann über die weitere Einſchränkung ver Getberbefreiheit erfreut und im Allge⸗ meinen mit dem Regierungsentwurf einverſtanden. Namentlich ausreichende Regelung der Ruhezeit ſei wünſchenswerth. Abg. Bebel(Soz.): Seine Partei wirke gern bei Beſeitigung von Uebelſtänden mit. Namentlich auf dem Gebiet der Stellenvermittelung herrſchten die größten Mißbräuche. Man ſollte ſtaatliche oder kommu⸗ nale Arbeitsnachweiſe einrichten. Die Beſtimmungen für Konſektion⸗ und Wäſchebranche genügten, man ſolle ſie auch auf bie Textil⸗ und Tuchbranche ausdehnen. Undurchführbar ſeien die Beſtimmungen über die Mitgabe von Handarbeit. Der Antrag Heyl ſei wohlwollend, aber nicht durchzuführen. Die Vorſchriften im Schankgewerbe ließen ſich leicht umgehen. Staatsſekretär Dr Graf v. Poſadowsky erklärt ſich im All⸗ gemeinen mit dem Vorredner einverſtanden, und führt einzelne Punkte an, wo dieſem Irrthümer unterlaufen ſeien. Gelegentlich ſollen Er⸗ hebungen angeſtellt werden, wie ſich die deutſche Arbeiterſchutzgef gebung zu der anderer Länder verhalte. Für einheitlichen Ladenſcht 5 müßte ſich die zwei Drittel⸗Mehrheit ſämmtlicher Ladeninhaber oder der einer Branche erklären. Abg. Gamp(Rp.) polemiſirt gegen Lenzmanns Angriffe auf die Agrarier. Abg. Frhr. v. Stum m(Rp.) ſpricht nochmals gegen die Anträge. Abg. Baſſermann(natl.): Ueber die Form der Anträge werde ſich eine Verſtändigung erzielen laſſen. Nach einer Reihe perſönlicher eBmerkungen wird der Entwurf an eine Kommiſſion von 21 Mitgliedern überwieſen. Präſident Graf Balleſtrem bittet um zahlreiche Beth an der zweiten Lef des Hauſes. Dienſtag, 25. April, Nachmittags 2 Uhr: Antrag Liebermann be⸗ treffend Schächten, Antrag Lieber betreffend Arbeiterkammern. — 77—— Aus Stadt und Land. Mauunhelm, 21. April laſig Poſtaliſches. Die Uebertragung der für den Bezirk der erlichen Oberpoſtdirektſon in Konſtanz auf 1. April d. J. zur lüthen gezeitigt wei eiden zwiſchen niede Sehr unglücklich ſei die Faſſung eiltgung ung. Beſchlußunfähigkeit entſpreche nicht der Würbe Präſi Präſidenten W büſcher und ⸗Zettel ſet ſehr erwünſcht. ſtimmungen würden hoffentlich abſchiedet. im Geſetzentwurf iſt abſolut gut, ſo die generelle e Bücherreviſoren und die Beſtimmung, daß für Kleider⸗ und Wä konfektion Lohnbiicher oder Arbeitszettel vorgeſchrteben werden. Die Lage der Handlungsgehltlfen und Lehrlinge gegenüber den Prinzipalen iſt auf dem Gebiete der Seetenenubung geradezu unerträglich. Voll⸗ Die betreffenden Be⸗ noch in dieſer Seſſion ver⸗ Abg. Lenzmann(Freiſ. Vp.): In den Anträgen drängten ſich gute und ſchlechte Beſtimmungen. Wir werden abwarten, ob die von der Commiſſion gezogene Bilanz mehr an Vorzügen enthält. er che⸗ — Erledigung gekommenen Poſtinſpektorſtelle an den Poſtinſpektor Weithaſe in Kiel, ſowie die Uebertragung der auf den gleichen Zeitpunkt bei der Kaiſerlichen Oberpoſldirektion in Karlsrube neu eingerichteten Poſtinſpektorſtelle an den Poſtinſpektor Thurmann in Pofen hat die landesherrliche Beſtätigung erhalten. Die Oberrtz. Dampfſchifffahrts⸗Geſellſchaft hat vorgeſtern mit einem neuen Raddampfer„Badenia“ eine regelmäßige Schlepp⸗ ſchifffahrt nach Straßburg eröffnet. Der ſtattliche Dampfer hatte einen Anhang mit 3 beladenen Schiffen und war feſtlich beflaggt. * Ueber den Abſchlußz der Probefahrten des Neckar⸗ dampfers„Heilbronn“ leſen wir im„Heidelb. Tgbl.“: Der Neckar⸗ dampfer Heilbronn“, der auf ſeiner geſtrigen Probefahrt im„Hack⸗ Die Indierin. Von G. Struder. (Nachdruck verboten.) 49(Fortſetzung.) Herr Rups verſuchte ſein Beſtes, um etwas Leben in die Unter⸗ haltung zu bringen, er fragte Leonie, wie der Geſundheitszuſtand des Heren Bandervelde ſei, ob ihre Reiſe glücklich verlaufen wäre, wie es ihr hier in Holland gefiele und dgl., aber ſtets erhielt er nur dieſelben kurzen und monotonen Antworten, die ſeine Geduld mitunter ſtark auf die Probe ſtellten. „Darf ich vielleicht fragen, was für eine Angelegenheit Sie hier⸗ her geführt hat,“ meinte er endlich.„Ich will natürlich nicht indiskret ſein, ſondern ich möchte Ihnen nur ebentuellen Falles meine Dienſte anbieten, zur leichteren und raſcheren Erledigung Ihrer Angelegenheit.“ Seiner Zeit ſollen Sie Alles erfahren,“ erwiderte ſie kühl. „Vorläufig möchte ich die Sache noch als Geheimniß betrachten.“ „In Ihre Geheimniſſe möchte ich natürlich nicht eindringen,“ ver⸗ ſetzte er förmlich, wobei er ſich nicht enthalten konnte, mit den Fingern nervös auf den Tiſch zu trommeln, und das veranlaßte Eva, die wohl wußte, wie weit man die Geduld ihres Vaters in Anſpruch nehmen dürfte, ſich in das Geſpräch zu miſchen. Es kam mir geſtern bereits ſo vor,“ ſagte ſie in herzlichem Tone, Lals laſte auf dem Herzen des Fräuleins ein geheimer Kummer, den ſie keinen Augenblick vergeſſen könne. Vielleicht gelingt es mir mit der Zeit, Fräulein Matare zu veranlaſſen, daß ſie mir die Urſache 7 ihrer melanch Stimmung mittheilt, und dann werde ich ſie ficher zu tröſte ſen.“ 2ſt es von hier aus weit bis zur Poſte“ frug Leonie mit einer Mleichgültigkeit, als hätte ſie die theilnehmende Bemerkung Ebas erhaupt nicht gehört, und das war für Herrn Rups denn doch zu viel. Von hier bis zur Hauptpoſt ſind es etwa 10 Minuten,“ ſagte ſprechen, in Batavia ſehr wenig mit Holländern verkehrt zu haben ſcheinen. Wenigſtens iſt unter den dortigen Holländern Sitte, daß nicht allein der Gaſtgeber ſich ſeinem Gaſte gegenüber höflich und auf⸗ merkſam erweiſt, ſondern daß auch der Gaſt die Artigkeiten ſeines Wirthes nach Möglichkeit erwidert.“ „Papa, ſagte hier Eva mit einem flehenden Blicke, der ihn zum Schweigen aufzufordern ſchien, und dann ſchaute ſie mit ängſtlicher Spannung Leonie an, was dieſe zu der ſehr deutlichen und die Pflich⸗ ten der Höflichkeit eigentlich ſtark verletzenden Zurechtweiſung wohl ſagen würde. Sie erwartete zum Wenigſten eine gereizte oder doch zornige Antwort des jungen Mädchens, aber nichts Derartiges erfolgte. Ruhig und beinahe gleichgültig erwiderte ſie: „Ich kann wirklich Herrn Bandervelde nicht dankbar genug dafür ſein, daß er mich an Sie empfohlen hat. Denn nicht genug damit, daß Sie mich in Ihr Haus aufnahmen, was Sie gar nicht nöthig gehabt hätten,— unterziehen Sie ſich auch der Mühe, mich darüber zu belehren, wie ich mich im Umgange mit Holländern zu benehmen hätte. Als ich vor einigen Monaken zu einer Soiree bei dem Herrn Gouverneur in Buitenzorg eingeladen war, ſagte mir derſelbe viele Artigleiten, aber ſo gütig, auch meine Manieren korrigiren zu wollen, war Se. Excellenz doch nicht. Ein derartiges Wohlwollen ſollte mir erſt hier in Amſterdam bewieſen werden.“ Herr Rups war bei dieſer Antwork bald rolh und bald blaß geworden. Er wußte ſich vor Verlegenheit kaum mehr zu faſſen, und es dauerte eine geraume Weile, ehe er, mühſam genug, zu erwidern vermochte: „Ich glaube, daß Sie meine Worte denn doch eiwas falſch auf⸗ gefaßt haben, mein gnädiges Fräulein. Ihnen allein eine Lektion im Anſtande ertheilen zu wollen, lag mir gänzlich fern, meine Worte hatten lediglich den Zweck, Sie zu veranlaſſen, eiwas aufgeräumter, etwas fröhlicher unter den Fröhlichen zu ſein. Sollte ich Sie alſo ſchu irgendwie verletzt haben, ſo bitte ich recht ſehr um Ent⸗ uldigung. „Es würde unklug von mir ſein, wenn ich mich durch Ihre Be⸗ er mit ſcharfer Vekonung.„Im Uebrigen erlaube ſch mir die Be⸗ merkung verletzt fühlen wollte, wo Sie der Einzige in dieſem fremden Lande ſind, an den ich eine Empfehlung beſitze.“ lautete die mit un⸗ merkung, mein Fräulein, daß Sie, obwohl Sie vorkrefflich Holländiſch erſchütterlcher Ruhe ertheilte Antwört, bei der Leonie ſich erhob. jet muß ich „Aber meinen Brief zur Poſt bringen, und vielleicht haben Sie die Güte, Weg zeige.“ einen Ihrer Diener zu veranlaſſen, daß er mir den Vielleicht erlauben Sie mir, daß ich Sie begleite, bemerkte Gpa freundlich, worauf Leonie einfach dankend mit dem Kopfe nickte und ſich entfernte, um ſich zum Ausgehen anzukleiden. „Nein, ſo was iſt mir denn doch in meinem ganzen Leben noch nicht vorgekommen,“ rief der Hausherr zornig aus.„Dieſe Dame mit dem Miſchblute in den Adern und dem braunen Geſicht thut ja gerade ſo, als ob wir ihr gegenüber nicht viel mehr als Bediente wären! Ihr Benehmen iſt wirklich mehr wie unberſchämt und wäre nicht der Empfehlungsbrief Vanderveldens da, dann würde ich ſie ſofort erſuchen, etwas artiger zu ſein oder ſich ein anderweitiges Unter⸗ kommen zu ſuchen. Es iſt geradezu unerträglich, in ſeinem eigenen Hauſe eine Perſon um ſich zu haben, die uns mif einer hochmüthigen oder ſelbſt feindlichen Nichtachtung gegenübertritt.“ „Weßhalb das Fräulein feindſelig gegen uns geſinnt ſein ſollte, iſt mir unfaßbar,“ meinte Eva lächelnd.„Nach meiner Anſicht iſt ſie durch irgend etwas, vielleicht durch ein ſchweres Mißgeſchick, augen⸗ blicklich ſtark mißſtimmt oder gereizt, ein Zuſtand, der indeſſen hoffent⸗ lich nicht mehr lange andauern wird.“ „Und ich ſage Dir trotzdem, daß ich mich nicht täuſche, Eva; beobachte einmal genau die Blicke, die ſie mir zuweilen zuwirft, Du wirſt mir alsdann zugeſtehen müſſen, daß in ihren Augen ein Aus⸗ druck liegt, der unwillkürlich an geheimen Haß erinnerk.“ Oder an geheime Sorgen, Papa. Nein, Du irrſt Dich, wenn Du etwas Derarkiges annimmſt, wofür bei Leonie doch abſolut keine Veranlaſſung vörliegen könnte. Ich ſehe in ihr nur eine Unglückliche, und ich werde mir von jetzt an alle erdenkliche Mühe geben, um ſie aufzuheitern und ihr Vertrauen zu gewinnen.“ „Das Letztere dürfte Dir wohl ſchwer werden,“ meinte Herr Rups kopfſchüttelnd,„denn von ihrer indiſchen Multer oder ihrem indiſchen Vater ſcheint ſie ein Theil indiſcher Verſtocktheit und Ver⸗ ſchloſſenheit geerbt zu haben. Am liebſten wäre es mir, wenn die Schutzbefohlene des Hern Vandervelde bereits wieder aus unferm een eedee ree err e N * — 8 81 e 57 2700 S * 75 — 2 Maunheim, 21. Aprſt. Weneral Anzeiger. N. Seite. Rufel feſtgefahren war fwurde Mitſags 1 Ußhr von einem Kettenſchlepp⸗ bampfer über die ſtarke Strömung hinausgeſchleppt. Darauf ſetzte der 5 Dampfer die Fah karaufwärts allein fort. Aber ſchon oberhalb 05„Adler in Ziegelhauſen gab er ſeine Weiterfahrt auf und legte an der ihm lieb gewordenen Stelle oberhalb der Fähre an. Die den Dampfer begleitenden Herren begaben ſich dann in das Gaſthaus zum 2Adler“, wo Herr Knauff in kurzer Zeit ein ſolennez Mittagsmahl bereitete, an dem ſich die Herren über die abermals unbefriedigend ver⸗ laufene Probefahrt tröſteten. Bei den guten leiblichen Genüſſen wurde auch die Stimmung bald eine recht anfmirte, und Reden und Toaſte, 6. A. auch auf die Schiffbaugeſellſchaft, bekundeten, daß die Dampfer⸗ frage keinen Prozeß zur Folge haben, ſondern auf friedlichem Wege geregelt werden wird. Die Schiffsbaugeſellſchaft nimmt den Dampfer zurück und wird ihn auf einem anderen Gewäſſer zu verwenden ſuchen. Wahrſcheinlich wird nun ein kleinerer Dampfer gebaut werden. Gegen 5 Uhr trennten ſich die Herren; die Heilbronner fuhren mit der Bahn in ihre Heimath zurück, während die übrigen Herren mit der„Heil⸗ bronn“ die letzte Thalfahrt nach Heidelberg antraten. Gegen 7 Uhr legte der Dampfer wiederum in Heidelberg an und fuhr geſtern Morgen bet Tagesanbruch auf Nimmerwiederſehen nach Mannheim zurück. Hiermit ſind die Probefahrten der„Heilbronn“ abgeſchloſſen. Der Dampfer erwies ſich auch bei dem gegenwärtigen guten Waſſerſtand als völlig ungeeignet. * Der Landesverein für Arbeiterkolonien im Groß⸗ herzogthum Baden hat ſeinen Jahresbericht für 1898 veröffentlicht. Aus demſelben entnehmen wir, daß die einzige bis jetzt beſtehende An⸗ ſtalt des Vereins, die Arbeiterkolonſie Aakenbuck bei Dürr⸗ heim(Schwarzwald) auch im vergangenen Jahre, dank der von zahl⸗ reichen Gönnern und Wohlthätern ihr zutheil gewordenen Unter⸗ ſtützung, ſich gedeihlich weiter entwickelt hat. Dadurch, daß die Kolonie⸗ Verwaltung mit den Arbeitsnachweisſtellen zu Konſtanz, Freiburg, Karlsruhe und Straßburg in Verbindung getreten iſt, war es dem Hausvater möglich, für die abgehenden Koloniſten in vielen Fällen Stellen zu ermitteln. Die Nachfrage nach Arbeitern, beſonders Hand⸗ werkern, war oft ſo groß, daß derſelben nicht genügt werden konnte. Die Erhebungen, welche über das Verhalten der durch die Kolonie⸗Ver⸗ „waltung in Stellung gebrachten Koloniſten, ſoweit Orte im Groß⸗ herzogthum Baden in Betracht kommen, im Jahre 1898 erſtmals an⸗ geſtellt worden ſind, lauten in den weitaus meiſten Fällen günſtig. Die wirthſchaftliche Lage des Vereins hat ſich ſoweit gebeſſert, daß it der Anſammlung eines Grundſtecks begonnen werden konnte, deſſen Borhandenſein mit Rückſicht auf die in abſehbarer Zeit beabſichtigte rrichtung einer zweiten Kolonie in der unteren Landesgegend freudig dn begrüßen iſt. Zur Erreichung dieſes Zieles ſind aber noch große ittel erforderlich, zumal die jetzt beſtehende eine Anſtalt noch bedeu⸗ kender Zuſchüſſe bedarf und derſelben auch für die Zukunft bedürfen wirv, weil bei der rauhen und wenig fruchtbaren Lage des Gutes koch für lange Zeit nicht daran gedacht werden kann, daß der Guts⸗ Ttrag zur Beſtreitung aller Bedürfniſſe der Anſtalt ausreichen könnte. 155 Ausſchuß bittet daher die ſeitßerigen Gönner, Wohlthäter und itglieder des Vereins, auch fernerhin deſſen Beſtrebungen zu unter⸗ ſtützen und namentlich durch Gewinnung neuer Mitglieder dieſelben zu fördern. Da die Mitgliedſchaft des Vereins ſchon durch Zeichnung eines Jahresbeftrags von einer Mark erlangt werden kann, ſo bürfte die Werbung neuer Mitglieder nicht ſchwer fallen. Wegen etwa noth⸗ wendigen Bezugs der Jahresberichte, Statuten u. ſ. w. wende man ſich an den Ausſchuß des Landesvereins für Arbeiterkolonien in 6 Karlsruhe. Patent⸗Liſte. Mitgetheilt durch das Patent⸗ und techniſche Bureau von Paul Müller, Civil⸗Ingenieur und Patentanwalt in Magdeburg. Vertreter: Joh. Biſchoff, Civil⸗Ingenieur, Mann⸗ heim, M 8, 7.— Patenk⸗Anmeldungen: K. 16918. Verfahren 5 zdur Darfſtellung von Triacetylpyrogallol. Knoll& Co., Ludwigs⸗ au hafen a /Rh.— L. 12191. Verfahren zur Herſtellung von Bohrknarren⸗ e W. Lorenz, Gttlingen⸗Karlsruhe.— Patent⸗Erthei⸗ ge. ungen: 103735. Speiſeregler mit Schwimmer und Dampfkolben. rde A. Hanemann, Karlsruhe.— 103669. Vorrichtung zum Verſtellen der Weichen vom Wagen aus. B. Fiſcher, Mannheim.— 108714. an Transportable Aufzugsvorrichtung Stotz& Co., Mannheim.— 103702. Schützenfänger. H. Clemens, Erfenbach bei Kalſerslautern. — Gebrauchsmuſter⸗Eintragungen: 112314. Konden⸗ 41 zationswaſſer⸗Ableiter mit Ausdehnungskörpern und von Hand ver⸗ ftellbarem Doppelventil. Gebrüder Reuling, Mannheim.— 902 412652. Glaſtiſcher Holzbettroſt, deſſen federnde Lättchen als Kopf⸗ —5 unterlage anſteigen. Hermann Weil, Hermann Schäffer, Ludwigs⸗ hafen aRh.— 112714. Aus Schwammabfällen beſtehender, mit einem Gewebeüberzug verſehener Kunſtſchwamm. C. A. Pfannſtiel, Mannheim.— 112507. Feuerregulator für Waſſerheizungen mit Queckſilberverſchluß für das expandirende Waſſer und Schwimmer mit e Eiſenwerk Kaiſerslautern.— 112308. Schnupf⸗ tabakdoſe beliebiger Art als Verpackung für Cigarren kleinen ormats. Sigmund de Jong, Mannheim.— 112427. Zerſtäuber er ür pulverförmige Maſſen, beſtehend aus einem Blaſebalg mit Ur krommelartigem Behälter, deſſen Ausblasrohr im rechten Winkel zu or den Handgriffen ſteht. Hugo Grün, Diedesfeld(Pfalz).— 112699. en Rehblatt für Waidmänner, beſtehend aus einem aus elaſtiſchem eu Material hergeſtellten und mit Fiepblatt⸗Inſtrument verſehenen in Ballon. Carl Engelmann, Neuſtadt a. d. Haardt.— 112521. Licht⸗ pauſe⸗Apparat mit einem mit Sicherheitsventil verſehenen Luftkiſſen. Friedrich Correll, Neuſtadt a/.— 112522. Lichtpauſe⸗Apparat mit Kachgiebig auf das Luftkiſſen drückendem Deckel. Friedrich Corxell, 1e Neuftadt a. d. H.— 112443. Schnurzug⸗Fahrradglocke mit unter Wirkung einer Feder ſtehender Schnurtrommel auf einer drehbaren Achſe. Anton Niemezik, Kaiſerslautern.— 112545. Futteral aus r⸗ 5 oder anderem Material für Trinkgläſer. Aug. Seyler, Deides⸗ r⸗ heim(Pfalz).— 112543. Verſenkbares und ſtaubſicheres Tintenfaß für Schulbänke, Schreibtiſche u. ſ. w. deſſen Tintenbehälter in metal⸗ Jiſchem Rahmen, verſehen mit Anſchlagnaſe für den excentriſch dreh⸗ er— 1(Pauſe wäre. Ihre Gegenwart iſt für mich ungemüthlich und ſelbft n einigermaßen unheimlich.“ Nach dieſen Worten verließ Herr Rups ſeine Wohnung, um ſich 5 nach ſeinem Geſchäftslokale zu begeben, und einige Zeit nachher traten auch Eva und Leonie auf die Straße. 7 Den ihr angebotenen Wagen hatte die letztere abgelehnt. Sie öge es vor, zu Fuß zu gehen, erklärte ſie nicht unfreundlich, denn in en letzten fünf Wochen hätte ſie ohnehin faſt keine Gelegenheit zu körperlicher Bewegung gehabt, wenn aber das gnädige Fräulein etwa lieber im Wagen fahren wolle, ſo ſei ſie bereit, auf ihren Wunſch zu derzichten. Davon wollte Eva natürlich nichts wiſſen, und ſo wanderten benn die beiden Mädchen langſam in der Richkung nach der Hauptpoſt dahin, woſelbſt Leonie ihren Brief in den Schalter warf, um als⸗ dann ihre Gefährtin ganz plötzlich zu fragen, ob es ihr recht wäre, wenn ſie ihren Spaziergang noch weiter ausdehnten. „Gern, wenn es Ihnen Vergnügen macht, liebes Fräulein,“ ver⸗ ſetzte Eva lebhaft.„So ein Spaziergang unter Menſchen iſt das beſte Mittel, um peinliche und quälende Gedanken eine Weile los zu werden.“ „Leiden Sie zuweilen an ſolchen?“ frug Leonie mit leiſer Ironie, worauf Eva in herzlichem Ton erwiderte: „Ich nicht, wohl aber Sie, wie ich deutlich bemerkt habe. Ach, haebe Leonie weßhalb ſind Sie eigentlich ſtets ſo merkwürdig ſtill und verſchloſſen gegen mich und noch mehr gegen meinen Papa? Wir beide ſind Ibnen doch mit aufrichtiger Freundlichkeit entgegengekommen, und ich vor Allem wünſchte nichts ſehnlicher, als daß Sie ſich recht imnig und vertrauensvoll an uns anſchließen möchten.“ „Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich zu allem dem ſagen ſoll,“ meinte Leonie trocken.„In Batavia empfahl man mir, ja nicht zu lebhaft und zu kordial zu ſein, weil dies den Gepflogenheiten der Hol⸗ länder nicht entſpreche; und weil ich mir Mühe gebe, dieſen Rath ge⸗ wiſſenhaft zu befolgen, nennen Sie mich ſtill und verſchloſſen, ja Ihr Vater ging ſogar noch einige Schritte weiter und warf mir Mangel an gutem Benehmen vor. Was ſoll ich alſo eigentlich thun, um keinen Anſtoß zu erregen?“ a(Foriſetzung folat.! rre n 7 er. baren Deckel hängf. G. Iſchocke, Kalferstautern.— II2888 Coptr⸗ preſſe mit von Hand oder Fuß niederbewegtem, gelenkig an das vordere Ende einer um das andere Ende drehbaren Platte angreifen⸗ dem Preßhebel. Jacob Bahnmüller, Kaiſerslautern.— 112608. Trausportkaſten für Trinkgläſer mit im Innern angeordneten Etageren. Aug. Seyler, Deidesheim(Pfalz). In Audienz empfangen wurde vorgeſtern vom Großherzog Herr Poukaſſirer Trunzer von Mannheim. Städtiſche Auleyen. Aus Mainz, 20. April wird be⸗ richtet: Zu dem geſtrigen Termin der Vergebung von 8 Millionen Mark 3½proz. Stadtanleihe waren nur von 18 von den 16 einge⸗ ladenen Firmen Schreiben eingelaufen. Von denſelben hatten 12 keine Offerten gemacht, während die Darmſtädter Bank ſtatt auf 8 Millionen Mark, die verkauft werden ſollten, nur für 1¼ Mill. Mark 94 pCt. ſeſt bot; den Reſt von 1½ Mill. Mark wollte ſie zu 94/ pCt. in Option, giltig bis zum 18. Juli. Die Stadtverordnetenverſammlung hat dieſe Offerte nicht genehmigt. Dagegen wurden 2 Mill. Mark Aproz. Anleihe an dieſelbe Bank zum Kurs von 99,, pt. freihändig begeben. Ein Schildaſtückchen in Karlsrutze. Aus Karlsruhe, 20. April wird uns geſchrieben: Eine nette Geduldsprobe haben die Anwohner der Karl Friedrichsſtraße und der Kaiſerſtraße durchzu⸗ machen. Dort wird nämlich ſeit mehreren Wochen das Geleiſe für die elektriſchen Bahnen gelegt. Nachdem die Arbeit nunmehr beinahe vollendet iſt, ſtellt ſich heraus, daß nach einer falſchen Zeichnung werder worden war. Jetzt muß die ganze Arbeit noch einmal gemacht werden. An der hieſigen Kochſchule für Frauen und Mädchen beginnt am Montag, 22. Mai, ein neuer Unterrichtskurſus. Näheres ſiehe Inſerat. JIn der Angelegenheit der Ableitung der Maunheimer Schmutzwäſſer in den Rhein hat, wie die„Südd Reichskorr.“ erfährt, das Großh. badiſche Miniſterium des Innern nunmehr auf den von den Städten Mannheim und Worms gegen das Bezirksraths⸗ erkenntniß vom 14. Juli v. J. eingelegten Rekurs im Sinne der von der zweiten Sachverſtändigen⸗Commiſſion vorgeſchlagenen Wer⸗ ſchärfung hinſichtlich der Reinigung der Abwäſſer Entſcheidung getroffen. * Ablöſung der Trambahnkonzeſſion. Der Vorlage des Stadtraths an den Bürgerausſchuß über die Ablöſung der Trambahn⸗ konzeſſion entnehmen wir noch folgende intereſſante Einzelheiten aus dem zwiſchen dem Manuheimer Stkadtrath und der Brufſeler Tram⸗ bahngeſellſchaft abgeſchloſſenen Vertrage: Die Stadtgemeinde Mann⸗ heim entſchädigt die Societs für den ihr aus der früheren Aufgabe des Betriebes entgehenden Reingewinn durch eine Abfindungsſumme, welche für die nachſtehenden Ablöſungstermine wie folgt beſtimmt wird: auf 1. Mai 1901 M. 18026.67, 1. April 37881.96, 1. März 49 080.42, 1. Februar 54 204.12, 1. Januar 68 470.25, 1. Dezember 1900 Mk. 67335.65, 1. November 77711.95, 1. Ottober 99 182.49, 1. September 119 335 28, 1. Auguſt 138433.87, 1. Juli 159 236.75, 1. Juni 177509.55, 1. Mai 197398.79, 1. April 215 654.02, 1. März 225 950.04, 1. Februar 230 693.94, 1. Januar 239 180.25, 1. Dezember 1899 Mk. 242700.85, 1. November 252 164.55, 1 Ok⸗ tober 271 753.21, 1. September 290 139.62, 1. Auguſt 307 564.23, J. Juli 326543.75. Die Zahlung hat in vierteljährlichen Raten jedoch mit der Maßgabe zu erfolgen, daß der letzte Theilbetrag der Schuld am 26. Mai 1901 zu tilgen iſt. Mit dem Tage der Aufgabe des Betriebes gehen fämmtliche auf Gemarkung Mauuheim verlegten Schienengeleiſe in das Eigenthum der Stadtgemeinde über, und zwar die zur Zeit des Vertragsabſchluſſes vorhandenen unentgeltlich, und die nach dieſem Zeilpunkt bis zur Uebernahme des Pferdebahn⸗ betriebes durch die Stadt neu verlegten Schienen gegen Entrichtung des nachgewieſenen Anſchaffungspreiſes. Die Verlegung von neuen Schienen darf nach Vertragsäbſchluß nur mit Genehmigung des Stadtrathes erfolgen. Die Sociéts bleibt Eigenthümerin der übrigen Beſtandtheile der Pferdebahnanlage, verpflichtet ſich aber, dieſe vom Tage der Aufgabe des Betriebes an die Stadtgemeinde Mannheim zu verpachten. Die Stadtgemeinde hat dafür folgende Pachtſummen zu bezahlen: 1. für ſämmtliche Immobilien(Gebäulichkeiten, Stall⸗ ungen, Remiſen ꝛc.) bis zum 26. Mai 1901 jährlich Mk. 5000, von da bis zur Beendigung des Pachtverhältniſſes jährlich Mk. 7000, 2. für den Wagenpark(z. Zt. 38 Stück) Ok. 90 pro Wagen und Jahr, 3. für die Pferde Mk. 100 pro Stück und Jahr, Für das übrige Inventar(Sattelzeug, Stallgeräthe, Werkzeuge zc.) wird ein Pachtzins nicht berechnet. Falls die Sladtgemeinde vorziehen ſollte, an Stelle der pachtweiſen Benützung der Pferde, den Pferdebeſtand ganz oder theilweiſe zu Eigenthum zu erwerben, ſo hat die Geſell⸗ ſchaft die Pferde zum Preiſe von Mk. 700 pro Stück käuflich abzu⸗ treten. Die geſammte Anlage ſteht auf Geſahr der Eigenthümerin. Letztere iſt als Verpächterin verpflichtet, ohne Anſpruch auf beſondere Entſchädigung, etwaige durch Alter, Abnutzung, Zufall, höhere Ge⸗ walt zu Grunde gegangene Theile des Pachtobjektes mit Ausnahme der Pferde unverzüglich inſoweit zu ergänzen, als dies zur Aufrecht⸗ erhaltung des Betriebes in ſeinem derzeitigen Umfange erforderlich iſt. Die der Stadtgemeinde zur Ergänzung übergebenen Objekte müſſen ſich in einer den Verkehrsbedürfniſſen entſprechenden Be⸗ ſchaffenheit befinden. Der Erſatz der durch Alter, Abuützung, Zufall, höhere Gewalt zu Grunde gegangenen Pferde obliegt der Stadt⸗ gemeinde; der auf die zu Grunde gegangenen Pferde entfallende Theil des Pachtzinſes kommt in Wegfall; die von der Stadtgemeinde angeſchafften Pferde werden ihr Eigenthum. *Sitzung des Bezirksraths vom 20. April. Genehmigt wurden folgende Wirthſchaftsgeſuche: ohne Branntwein: der Albertine Schröder Wwe. in Waldhof, Hubenſtraße 20, des Joſef Guſtav Schmitt, Schwetzingerſtraße 175, des Jakob Weil⸗ bacher, Kleine Wallſtadtſtraße 2, des Hermann Jeßler, B2, 4, der Chriſtine Trautwein Ehefrau, Dalbergſtraße 21—25, des Konrad Kraus in K 3, 19, des Karl Baur in G 7, 31, des Hermann Endres in 15. Querſtraße 14, des Friedrich Linden⸗ maier in Jungbuſchſtraße 23, des Adam Heid, J 7, 21, des — Buntes Feuilleton. — Zur Friedenskundgebung. Von Schmidt⸗Cabanis iſt gerade zur rechten Zeit ein Bändchen Zeitgedichte erſchienen, die„Stech⸗ palmenzweige“ heißen.(R. Boll, Berlin.) Wir entnehmen dem Inhalt zwei aktuelle Epigramme: Freunde ringsum. Endlich nach des Zweifels bangen Stunden Darfſt Du, liebe Seele, Ruhe trinken: Deiner Sorgen Löſung iſt gefunden! Friedlich drücken nun Europas Mächte All' in Eintracht ſich die biedre Rechte Den Repolbver heimlich in der Linken. Friedensgarantie. Und ſinnet in Süd, Oſt, Weſt und Nord Auch Einer nur auf des Anderen Mord, Und ſteht man ſie heimlich und offen ringen, Mit Haut und Haaren ſich zu verſchlingen, Doch webt ſich innig von Land zu Land Ein unzerreißbar urewiges Band, Ein Talisman gilt für die Allgemeinheit Im Defizit ruht Europas Einheit! — Auerhahnbalz. Wie funkelndes Geſchmeide müſſen am kühlen Frühmorgen die Sterne blitzen und über das Moos des Hoch⸗ gebirgs muß ein leichter Froſt ſeinen Brautſchleier gebreitet haben, wenn der wildſcheue Urhahn ſeinen Balzgeſang beginnen ſoll. Weiches Wetter macht ihn oft verdroſſen, juſt wie einen Kronenhirſch nur in kalten Septembernächten ſeinen Brunſtſchrei über den hochzeitlich geſchmückten Wald ertönen läßt. Erſteres bildet den Glanzpunkt der Jagd und wer ihre herbe, aber hoheitsvolle Schönheit einmal gekoſtet hat, weiß, was dies Jagen heißt. Mögen manche Nimrode ihren Fuchs hetzen, den Bock ſtrecken, den Haſen erlegen, Faſanen und Hühner zuſammenknallen; von der höchſten Jagd haben Viele keine Ahnung. Verlangt ſie doch ein hohes Maß weidmänniſcher Tugenden; denn manchen Fehlgang muß der Jäger thun, der den alten Pechhahn be⸗ ſtätigen will. Wie köſtlich ſind ſolche Aprilmorgen! Gleich nach Mifternacht ous den warmen Federn iſt freilich etwas berb, wird Adam Heller, F 4, 4, des Cuſtab Müller in 6, 2, des Michael Hertlein in Feudenheim, Leopoldſtraße 476, des Emit Kanngießer, Mittelſtraße 64—70; mit Branntwein: des Stefau Eramer auf dem Rennplatze auf den ſtädtiſchen Neuwieſen. Ge⸗ nehmigt werden ferner die Gaſtwirttſchaftsgeſuche des Heinrich Vogt in Waldhof, Langſtraße 28, des Philipp Kla m m in Neckarau, Adlerſtraße 498a, des Valentin Maler in P8, 17, ſowie die Real⸗ ſchankwirthſchaftsgeſuche des Johann Baptiſt Rehmann zur Goldenen Schlange“, 0 3, 7, der Karl Schad zum„Alpenhorn“, Mittelſtraße 48. Weiter wurden gutgeheißen folgende Wirth⸗ ſchaftsübertragungsgeſuche: ohne Branntwein: des Joh. Leopold Weſtermann von Dalbergſtraße 21—25 nach H 7, 305 des Philipp Bayerlein von H 7, 24 nach Jungbuſchſtraße 18. des Wilhelm Appel von G8, 16 nach Seckenheimerſtraße 100, des Eduard Heitzmann von Feudenheimerſtraße 1 nach Dauimſtr. 10, des Jakob Ludwig von Werderſtraße 1 nach J 7, 9, des Jakob Kinzinger von J 7, 21 nach H 7, 24, des Heinrich Maier von E 4, 10 nach M 2, 1, des Georg Schneck von G 8, 4 nach Damm⸗ ſtraße 45, mit Erlaubniß zum Ausſchank von Branntwein in letzterer Wirthſchaft. Abgewieſen wird die Klage des Ortsarmenverbands der Bürgermeiſterei Heerſtein gegen den Landarmenverband 5 Mannheim Verpflegungskoſten betreffend, genehmigt die Ab⸗ änderung des Ortsbauplanes von Neckarau, der Anſchluß des Piſſoirs im Hauſe P 2, 6 an die ſtädtiſche Kanaliſation und das Geſuch des ſtädtiſchen Elektrizitätswerks Brown, Boveri u. Co, hier um Wie einer Kondenswaſſer⸗ und Speiſewaſſerzufuhr⸗Kanal⸗ anlage. Der Maunheimer Ruderverein„Amieitia“ hat dieſe Woche ſein Sommerlokal im Boolshauſe wieder bezogen und ver⸗ anſtaltet daſelbſt morgen zur Eröffnung der Ruderfaiſon einen Herrenabend, wozu Mitglieder und Freunde des Sports ein⸗ geladen ſind.— Nach dem vorliegenden Programm zu urtheilen, verſpricht dieſe Unterhaltung eine recht genußreiche zu werden. * Stadtpark. Am Sonntag, 23. ds. wird die Milchkuranſtalk eröffnet. Den Parkbeſuchern dürfte die Mittheilung gewiß angenehm ſein, daß die daſelbſt zum Ausſchank kommende Milch nux von ge⸗ impften Kühen ſtammt. Der Pächter, Herr Fäßler iſt an dieſelben Vorſchriften gebunden, die bei der ſtädtiſchen Milchkuranſtalt im Schloßgarten beſtehen. * Coloſſeumtheater. Zum Benefice für Frau Dir, Kerſebaum gelangt heute, Freitag, 21. April, zum erſten Male das oberbayeriſche Volksſtück„Die ſchöne Kloſter⸗ bäuerin“ zur Aufführung. Die oberbayeriſchen Volksſtllcke üben immer eine beſondere Anziehungskraft aus, und dürfte ſpeziell das Genannte hier ein volles Haus bringen, da die Handlung und Aus⸗ ſtattung des Stückes eine ſehr effektvolle iſt. Frau Kerſebaum ſpielt im dem Stücke die Titelrolle, und wollen wir nicht verfehlen, auf dieſe Vorſtellung beſonders aufmerkſam zu machen, * Hochwaſſer. Wie aus Heilbronn telegraphiſch mitgetheilt wird, iſt daſelbſt der Neckar ſeit geſtern von 150 Centimeter auf 350 Centimeter geſtiegen. Das Wachſen des Waſſers hält an. Auch der Rhein ſteigt. Aus Waldshut wird unterm eHutigen telegraphirt, daß der Rhein ſeit geſtern von 243 auf 302 Centimeter geſtiegen iſt, jetzt aber wieder fällt. * Eine fette Zeitungsente. Das„Frankenthaler Tageblatt“ bringt die überraſchende Nachricht, daß das Frankenthaler Brauhaus den„Pfälzer Hof“ in Mannheim um eine hohe Summe erworben habe Wie uns auf unſere Erkundigungen hin mitgetheilt wird, iſt dieſe Nachricht, wie vorauszuſehen war, vollſtändig aus der Luft gegriffen. Es handelt ſich hier um eine fette Zeitungsente. * Entgleiſung. Dem vorgeſtern Nachmittag 5 Uhr 50 Min, aus Frankfurt abgegangenen linksrheinſchen Schnellzug 113, dem ſog. Frankfurt⸗Pariſer Schnellzug, ſtieß unweit Rüſſelsheim ein Unfall zu, der zum Glück ohne ernſte Folgen blieb. Der Zug hatte oberhalb Rüſſelsheim den Bahnübergang paffirt, als ſich plözlich eine Unregel⸗ mäßigkeit im Laufe und ein unheimliches Stoßen bemerkbar machte. Bei der großen Fahrgeſchwindigkeit durchfuhr der Zug noch eine Strecke“ von etwa 400 Meter, bevor er zum Stillſtand gebracht werden kannte. Wie alsbald feſtgeſtellt wurde, war an jenem Uebergang de Maſchine entgleiſt und an einem zweiten Uebergang nächſt der Stakion wieder regelrecht auf die Schienen geſprungen. Man erkannte dies aus dem Umſtand, daß zwiſchen beiden Uebergängen das Geleiſe ſtark beſchädigt war; u. A. waren die Bolzenköpfe der Laſchen weggeriſſen Die zahlreichen Reiſenden wußten gar nicht, in welch großer Gefahr ſie ſich befunden hatten. Nachdem eine Reſervemaſchine requirirt war, ſetzte der Zug mit 17 Minuten Verſpätung die Fahrt fort. enderd Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Mannheim. CCE 5 8 338 8 8 5 SS Ze: Bemerk⸗ datum get ß 38 ee S esn 3 2 SS8 8—5 2 232 8 min S B 20. April Morg. 7d0758,9 7,7 NN5 4 20.„ Mittg.•0754,8 12,8 N2 20.„ Abds. 90755.7 8,8 N2 21.„ Morg. 720755,5 6,0 SSe 2 Höchſte Temperatur den 20. April + 13,0 Tiefſte 5 vom 20./1. April + 5,2 — 5 5„ jedoch durch den Zauber der Hochgebirgsmorgendämmerung vielfach ver⸗ golten. Gewehr und Ruckſack über, ein Stück Speck und ein Fläſchchen Beſorgten Blickes Viſterwaſſer in die Taſche und dem Gebirge zu. ———— ͤĩ ²i——— 5 muſtert der Aufſteigende, wo eine Blöße im Walde freien Ausblicht bietet, den Zug der Wolken. Bei heftigem Regen und ſtarkem Wind denkt Meiſter„Klipp“ nicht an Knappen und Schleifen und manche Nacht erſteigt der Jäger die Höhe, dieſe ſpielt ihren Schabernack, und er muß erfolglos mit naſſem Buckel dem Thale zu wandern. Endlich einmal trifft es ſich recht: Auf der Höhe Nacht und Schweigen; aus den Schluchten dringt das Rauſchen des Gebirgsbaches herauf; fahl wird der Himmel gegen Oſten; eine dort niſtende Schnepfe macht ihren Morgenausflug; ſchon will das Rothkehlchen wach werden und— horch— an einem Abhange nach Sonneaufgang klingt es wie leiſes Schnalzen und Knappen, als läge dort eine Geſellſchaft Feuchtfröhlicher, die eine Flaſche nach der anderen entkorken. Der alte Hahn! Vorwärts! Zuerſt leiſe pürſchend, bis deutlicher das Schnalzen, der Hauptſchlag, bernehmbar wird. Während dem folgenden Schleifen, das den Höhe⸗ punkt der Erregung darſtellt, ſchließt der Hahn ſeine Lichter und iſt auf—3 Sekunden vollſtändig taub. Da gilt es, zwei bis drei Sprünge zu machen, um dann, in welche Stellung man auch gerathen ſei regungslos zu ſtehen. Nach weiterem Balzen geht es ſo vorwärts bis unter den Baum. Ein Tritt zu viel, ein Wanken— und der Hah donnert ab. Man lernt den Takt des Balzliedes aber ſchnell un kommt meiſt ſicher unter den Baum, wenn der Hahn gut falzt. Da gilt es dann warten, bis Büchſenlicht eintritt. Auf Kiefern nimmt ma ſelbſt im Dunkel meiſt den Hahn ſchnell wahr. Auf ſtarken Tannen dagegen iſt es oft unglaublich ſchwer, ihn auszumachen. Oft ſitzt er inmitten der dichteſten Tannenäſte, ſodaß man ihn kaum äugt; und durch dieſelben zu ſchießen, hat meiſt keine Wirkung⸗ 95 dieſem Falle heißt es abwarten, bis der Hahn ſich auf einen freien Aſt oder nächſten Baum überſtellt. Kommen ſchon Hennen angeſtrichen, iſt die höchſte Zeit, den Hochzeiter herunterzuholen. Welche Weidmannsluſt, wenn dann als harter Mühe Preis der ſchwarze Geſelle ſeine 8 bis 10 Pfund ſchwer, gut getroffen zur Erde poltert. Wie iſt dann beim Abſtieg alle Mühe der letzten, oft vieler Tage vergeſſen und wie jubelt heim Anblick der mit viel Weiß geſprengten Stoßfedern, das ſichexe Kennzeichen eines alten Onkels, das junge Jägerherz! Weidmannsheil 35 5 18 1 —ͤ˖7 ˖ ˖ ˖ ˖ ˖7˖ 9 —— — 4. Sette. Seneral: Anzeiger. Mannbeim, 21. April. Berhaftung einer Faſchendlebin. Aufgegriffen wurde in ſe hierauf aus 5 Kel desſelben, in Kronenburg,] läums des Beſitzes einer eigenen Druckerej. Seit ihrer Gründuß Mainz d 1 9ri Ottil A 5 zhaſen, Die 1 lau ur d an Weinpro men. ffinirter e zu 2 Monaten und verurtheilt worden war. Als dieſer Tage die ankenthal ſich mit ihrer Berufung zu befaſſen ich mit ihrer 11 Jahre alten Schweſter Anaſtaſia wegen einer 14 Tagen Gefä Strafkammer zu f hatte, war ſie plö verſchw s Wetter am Samſtag, den 22. April. Die gewanderte mäßige Depreſſion verurſacht erſchläge, während die über dem tyrrheni⸗ korditalien liegende Depreſſion in Süddeutſch⸗ land eine k bewirkt. Beide Depreſſionen ſind nun⸗ mehr in öſung begriffen. Für Samſtag iſt zwar noch größtentheils bewölktes, aber nur noch zu wenig oder keinen Niederſchlägen geneigtes Wetter in Ausſicht zu nehmen; der Sonn⸗ tag dürfte weitere Beſſerung briugen. Aus dem Großherfſogthum Heidelberg, 20. April. Unſere hieſigen Aktienbanken zeigen reben, ſich in eigenen den modernen Anſprüchen angemeſſenen Häuſern So baut die Filiale der Rheiniſcheu Kredit⸗ Bank ſich ein Geſchäftshaus an der Anlage und die Oberrheiniſche Bank hat zwei an die Univerſität anſtoßende Häuſer um 153 000 Mk. als Bauplatz für ein neues Geſchäftshaus angekauft. 5 + nach Oeſterreich bei uns noch immer 9 ſchen Meere und ül — das Be Heidelberg, 20. April, Im akademiſchen Krankenhaus, Baracke 4, brach geſtern Abend nach 10 Uhr durch unvorſichtiges Hantiren der ern beim Flüſſigmachen von Wachs ein Brand aus, der z zlück bald gelöſcht werden konnte. Neben dem brennenden Objekt lagen in einem Zimmer 20 Schwerkranke. UKarisruhe, 20. April. Herr Stadtpfarrer Halbig in Laudg hat definitir die Stadtpfarrei Karlsruhe abgelehnt, und zwar aus Geſundheitsrückſichten, die er mit ärztlichen Atteſten begründete. * Baden, 20. April. Wie das„Badeblatt“ hört, wurde Herrn 1 Muſtkdtrektor Roothaan hierſelbſt die Dirigentenſtelle des„Lieder⸗ 5 kranz Köln“ unter ſehr günſtigen Bedingungen angetragen. Herr Roothaan indeſſen den Antrag nicht angenommen, ſondern wird in ſeiner St rigent des„Sängerbundes Hohenbaden“ und der„Har rbleiben, was die beiden Vereine ſowohl, wie ſeine ler und Schülerinnen gewiß mit Genug⸗ whuung be *Raſtatt, 2 Bei der Zwangsvollſtreckung der Spreng⸗ ſtoff⸗Fabrik auf dem R erberg wurde das Anweſen von Herrn Heinrich Otte aus Straßburg zum Preiſe von 50 000 Mk. erſteigert. Der Anſchlag betrug laut„Raft. Tgbl.“ 10000 Mk. *Pfullendorf, 20. April. In dem benachbarten Orte Klein⸗ ſchönach drohte im Ha Landwirihs Max Lohr Feuer auszu⸗ Hrechen. D lebte ſchon längere Zeit in Unfrieden, weshalb die Frau d faßte, ihren Mann dem Feuertod zu über⸗ kiefern. Zu dief cke ſchleppte ſie in jener Nacht als der Mann im einer Kammer auf der Bühne eingeſchlafen war, mit ihrer 19jähr. Tochter ein Quantum Reiſigwellen in die Küche und ſteckte ſie in Brand. Das Feuer wurde r entpeckt und wieder gelöſcht. Die Tochter hat emn umfaſſendes Geſtändniß abgelegt, während die Mutter die That keugnet. Beide wurden in das Amtsgefängniß Pfullendorf verbracht. Wfalf, Helſen und ingebung. Ludwigshafen, 20. April. Der Stadtrath hält morgen eine 5, in der ſich berſelbe u. A. auch über die Aufnahme eines An⸗ ſſig machen wird. Aus dem Anlehen ſollen beſtritten : zwei Volksſchulhäuſer, wovon das eine im ſüblichen Stadt⸗ theil( 346 000), das andere im Stadttheil Frieſenheim(% 190 000) errichtet werden ſoll. Weiter ſind vorgeſehen, M 75 000 für zwei Pavpillon⸗Schulbauten, a 150 000 zur Erweiterung der Töchterſchule, 185 000 zur baulichen Erweiterung des ſtädtiſchen Krankenhauſes, und e 78 500 für die Erwerbung des Frieſenheimer Hofgutes. Die Koſten des Anlehens ſelbſt ſind auf 45 500% geſchätzt. Falls der Stadtrath dieſen Antrag annimmt, hat ſich noch die Bürgerverſamm⸗ —— ſung mit der Genehmigung derſelben zu befaſſen. JMundeuheim, 20. April. Jang de beſchloſſen, in Folge der rapid wachſenden Dienſt⸗ geſchäfte vom 1. Mai ab hier einen neuen Rathſchreiber anzuſtellen. Die Stelle ſoll zur Ausſchreibung gelangen. Frankenthal, 20. April. Unter Mitnahme eines größeren Helphetrages hat der 18 Jahre alte Volontär Julius Herter aus Mainz das Weite geſucht. Herter, der in einem hieſigen größeren Kolonial⸗ Waaxrengeſchäft thätig war, iſt mit dem Betrage von 600%/ nach Frankfurt 4. M. gefahren, wo er das Geld in lüderlicher Geſellſchaft iu verfubeln ſuchte. Er wurde verhaftet. Meuſtabt, 19. April. In einer Wirthſchaft in Unterlenzkirch n der letzten Gemeinderaths⸗ wurde ein junger Metzgerburſche von Bonndorf von einem Dienſtknecht von Bierthäler durch Meſſerſtiche derart ſchwer verletzt, daß er ohn⸗ mächtig zuſammenbrach. Da durch einen Stich ein großes Blutgefäß verletzt wurde, wodurch ſtarker Blutverluſt eingetreten war, iſt Gefahr für das Leben des Verletzten vorhanden. Derſelbe hatte vorher mit Dem Thäter leinerlei Streit; er wollte dieſelben nur, nachdem der Wirth Feierabend geboten hatte, zum Verlaſſen der Wirthſchaft ver⸗ anlaſſen. Der rohe Burſche wurde noch in der gleichen Nacht von der Genbarmerie feſtgenommen und in Unterſuchungshaft abgeführt. Mainz. 20. April. Der hieſige Wachswaarenfabrikant A. Mernes, der kürzlich mit einem hieſigen Apotheker ein Duell hatte, geſtern wegen verſchiedener Betrügereien verhaftet worden. Frankfurt, 19. April. In der Kafſerſtraße leiſtete ein Bettler bei ſeiner Verhaftung heftigen Widerſtand. Er berletzte den Schutz⸗ mann im Geſicht und konnte nur mit Mühe und Aſſiſtenz zweier Unter⸗ effisiere und eines weiter hinzugeeilten Schutzmannes auf die Station gebracht werden. Dort geberdete er ſich wie raſend; er ging auf die anweſenden Schutzleute los und im Notharreſt entkleidete er ſich voll⸗ ſtändig und ſprang wie ein Thier am Gitter empor. Auch rannte er mit ſeinem Kopf an die Bretterwand des Arreſtes und ſchrie wie wahn⸗ Fnnig. Nur mit Mühe konnte er in Arreſt gebracht werden. *Bingen, 19. April. Fritz Krüger, Bahnhofsreſtaurateur in Bingerbrück, hat ſich der Stadt Bingen gegenüber erboten, auf dem täptiſchen„Schloß Klopp“ eine Reſtauration feineren Styles, nach Art der Rathskeller⸗Etabliſſements zu errichten. Straßburg, 20. April. Die Reihe der elſäſſiſchen Wein⸗ fälſchungsprozeſſe hat nun auch hier in Straßburg einen Zuwachs er⸗ Halten. Der hieſige Angeklagte, Weinhändler Guſtav Jakobi aus Rindenheim und Inhaber der Weinfirma A. Jakobi Söhne hierſelbſt, wurbe der Staatsanwaltſchaft im Laufe einer gegen einen ober⸗ elſäſſiſchen Weinhändler geführten Unterſuchung verdächtigt, und es All Denfenigen, die das Glück haben, dieſes Frühjahr dieſen Jagdzauber Iin genießen. — Die Reizbarkeit eines Dichters. Die titalieniſche Profeſſorenwelt beluſtigt ſich augenblicklich über eine kleine Geſchichte, die dem Dichter Carducci paſſirt iſt. Abgeordneter Berteſi, der ſich auf der Durchreiſe nach Bologna befand, wollte eine Vorleſung des Prof. Carducci hören. Kaum hatte er die vollbeſetzte Aula betreten, als der Dichter, der ihn nicht kennt, ihn wie einen Eindringling be⸗ Handelte, indem er ihn aufforderte, den Saal zu verlaſſen. Abge⸗ ordneter Berteſt ließ es ſich nicht zweimal ſagen; am ſelben Tage aber ſchickte er an Prof. Carducci ſeine Viſttenkarke:„Alfredo Berteſi, Mit⸗ Zlied des ktalieniſchen Parlaments, wollte die Ehre haben, den Dichter zu hören, den er ſeit Langem bewundert; anſtatt des Dichters, fand Eaber einen Grobian.“ — Die Gluthen des Glückes. Der in Oberndorf a. N. er⸗ ſcheinende„Schwarzwälder Bote“, leitet ſeinen Bericht über den Beſuch, den das württembergiſche Königspaar dieſer Tage der Mauſer'ſchen Waffenfabrik abgeſtattet hat, mit nachſtehenden, wahrhaft ſchwung⸗ Lollen Worten ein:„Es war ein banges Warten, bis heute die Sonne ſchien. Und ſie ſchien heute unſerer Stadt, die Sonne des Himmels, welche ſtrahlend ſich erhob, nachdem noch in der Frühe des Tages Schnee daß Gefilde bedeckt und luſtig die Flocken niederwirbelten. Es ſchien Anſerer Stadt die Sonne des Glückes und der Freude, die uns Ihre Majeſtäten, unſer in Ehrfurcht geliebter König und ſeine hohe Wamahlin, bia gellekts Rönigin, irch ibren allerhöchten Beſuch&= .—— 82 285 8————— lĩhſe ſtellte nun feſt, daß eine Reihe von Proben nicht allein übermäßig eſſighaltig, ſondern auch, daß ſie übermäßig geſtreckt und mit chemiſch unreinem Stärkezucker hergeſtellt waren. Vetztere beiden Eigenſchaften gaben Anlaß zu einer ſtrafrechtlichen Unterſuchung. Der Staatsanwalt beantragte 3000% Geldſtrafe. Das Uriheil ſteht noch aus. * Mülhauſen, 20. April. Der Poſthilfsbote Wilhelm Morgen⸗ roth iſt ſeit zwei Tagen nach Unterſchlagung eines Einſchreibebriefes mit 11 000% Inhalt flüchtig. Es wird vermuthet, daß er die Flucht⸗ richtung nach Straßburg eingeſchlagen hat. Die Verſicherungsgeſell⸗ ſchaft„Rheiniſch⸗Weſtfäliſcher Lloyd“, bei der der Brief rückverſichert iſt, hat auf die Wiedererlangung des Geldes eine Belohnung von 1000 Mark geſetzt. Morgenroth iſt 23 Jahre alt Kport. Die Ausſchreibungen zur Mannheimer Regatta zeigen, ſo ſchreibt der Waſſerſport“, nur eine wenig veränderte Form gegen das Vorjahr. Man hak den Rennen, welche eine ſtändige Einrichtung des Mannheimer Programmes bilden, paſſende Namen beigelegt und man wird zugeben müſſen, daß die Bezeichnung„Preis von der Mühlau“ ſicherlich ſchöner klingt als Anfänger⸗Vierer. Man hätte nur noch weter gehen ſollen und allen Rennen entſprechende Namen beilegen ſollen, deren ſich eine Reihe paſſender Bezeichnungen hätte finden laſſen. Der Rhein iſt dreimal vertreten indem ein Preis vom Rhein, ein Rheinhafenpreis und eine Rheinmeiſterſchaft vorhanden iſt, was leicht Verwechſelungen aufkommen laſſen kann. Der Umſtand, daß man auch in Mannheim jetzt an derartige Dinge denkt, zeigt aber, daß auch die Einzelheiten jetzt viel ſorgſamer behandelt werden, als früher. Das Programm iſt reichhaltig und doch nicht überladen. Es gibt dem freien Wettbewerb an erſter Stelle weiten Spielraum und berückſichtigt doch alle Entwickelungsſtuſen, auf denen ſich die Mann⸗ ſchaften im Rheingebiet befinden. Es iſt aus einem Guß heraus ge⸗ arbeitet und nicht für eine oder die andere Mannſchaft zurecht gemacht, und das wird ihm neben der vorzüglichen Rennſtrecke den verdienten Erfolg ſichern. Die Rheinmeiſterſchaft, die von den Mannheimern begründet und ihnen ſpäter als ſtändiges Rennen entzogen worden iſt, wird in dieſem Jahre wieder in Mannheim gerudert werden und tritt im Programm an die Stelle des unbeſchränkten Einerrennens. Wenn auch ſonſt keine weſentichen Aenderungen vorgenommen worden ſind, ſo ſollen um ſo einſchneidendere im Regattabetrieb, insbeſondere in der Herrichtung des Regattaplatzes zur Durchführung gelangen. Die Tribüne ſoll eine bedeutende Vergrößerung erfahren und eine feſte Reſtaurationshalle errichtet werden. Vor Allem wird aber dafür Sorge gtragen werden, daß eine Bootlagerhalle errichtet wird, welche die Sicherheit des darin untergebrachten werthvollen Materials gewähr⸗ leiſtet. Die Zuſtände im vorigen Jahre fanden mit Recht ſchärfſten Tadel. Wenn auch örtliche Verhältniſſe die Urſache der unzureichenden Einrichtungen waren, ſo gaben doch die Ruderer ihrer Unzufriedenheit unverholenen Ausdruck und es iſt nur gerechtfertigt, wenn der Mann⸗ heimer Regattaperein beſondere Anſtrengungen macht, hier Wandel zu ſchaffen. Es iſt begreiflich, daß ihm die geplanten Neueinrichtungen bdeutende Mehrkoſten verurſachen und aus dieſem Grunde wird er wohl auch einer theilweiſen Ermäßigung der Einſätze für die be⸗ ſchränkten Rennen noch nicht näher getreten ſein. Darüber kann aber ſchließlich hinweggeſehen werden, wenn gute Einrichtungen einen ſport⸗ lich hervorragend guten Wettbewerb unterſtützen, und unbillige Forderungen werden von den Ruderern niemals geſtellt werden, wenn ſie der Augenſchein überzeugt, daß alle Anſtrengungen gemacht wurden, um in erſter Linie der Sache zu dienen. * Mainzer Ruderverein. Der Mainzer Ruderverein hat die Vorübungen für das Training aufgenommen und am 23. April trifft der Trainer Brightwell ein, um das ſtrenge Training in die Wege zu leiten. Der Mainzer Ruderverein wird zwei gute Seniorvierer erausbringen und die erſte Mannſchaft wird in alter Zuſammen⸗ 0000 mit Hummel 1, Brandt, Wewzeh, Knewitz 1 und Hummel 2 am Schlag rudern, da Piez nicht mehr trainirt. Die Berliner Regatta wird nicht beſucht, da dieſelbe ſo früh liegt, daß eine fertig trainirte Mannſchaft nicht herausgebracht werden kann. Da die Senjormann⸗ ſchaft ſehr ſchwer iſt, ſo wird ſie ein ſehr ſcharfes Training durch⸗ machen, das darauf abzielt, die Mannſchaft für die Frankfurter Regatta fertig zu machen und ſie noch bis zur Mainzer Regatta auf der vollen Höhe der Leiſtungsfähigkeit zu erhalten. Tagesneunigkeiten. — In Barmeu wurde die Metallknopffabrik von Witte und Comp. durch eine Feuersbrunſt zerſtört. Große Waarenvorräthe wurden vernichtet. Der Schaden 1 bedeutend, — In Sgarhrücken zerſtörte Feuer die Tonhalle mit der ganzen Bühneneinrichtung. In Kiel wurde in der Heiligengeiſtkirche ein Kirchenraub vollführt, bei dem Altargeräthe erbeutet wurden. Es gelang, einen der Diebe beim Feilbieten der zerbrochenen Altarleuchter zu ver⸗ aften. 5— In Krementſchug, Südrußland, iſt die Dampfmühle niedergebrannt. Sechs Müllergeſellen und acht Arbeiter ſind in den Nabe umgekommen. Der Schaden beträgt über eine Million ubel. — Das Land der Stenographiſtinnen iſt Amerika, Dort ſind hundertundzwanzigtauſend Damen, von denen 20 Tauſend allein auf New⸗York kommen, täglich und ſtändig mit ſtenographi⸗ ſchen Arbeiten beſchäftigt. Eine geſchickte Stenographiſtin verdient in Amerika 100 Dollars im Monat, alſo etwa 400 Mark nach un⸗ ſerem Gelde. In Neuß zerſtörte Feuer die Walzenmühle von Bloſer. Der Schaden wird auf über 300,000 Mk. geſchätzt. — Im Laufe der nächſten Woche finden Verſuche zwiſchen Eng⸗ land und den Vereinigten Staaten mit Telegraphie ohne Draht ſtatt. — Der in Geeſtemünde angekommene Lloyddampfer„Bonn“ trettete bei ſchwerem Wetter auf dem atlantiſchen Ozean die zehn Mann ſtarke, völlig erſchöpfte Mannſchaft der ſinkenden norwegiſchen Barke„Trient“. — In Roſenthal(Reuß)explodirie ein Dampf⸗ keſſel, wobei ſieben Perſonen getödtet wurden. — Die„Jenaiſche Zeitung“ beging geſtern die Feier ihres 225jährigen Beſtehens und des 150jährigen Jubi⸗ wieſen haben. Und wir kauchten uns in die Gluthen dieſes Glückes, wir genoſſen die Wonne, die uns der heutige Tag erhebenden Gedankens vergönnt hat.“ — Seemannstod. Ueber ein entſetzliches Schiffsunglück be⸗ richtet der Kapitän des Helſingborger Dampfers„Emanuel“ folgende Einzelheiten: Auf der Fahrt vom Mittelmeer nach der Nordſee er⸗ ſpähten wir am Freitag, 7. April, auf dem 89. Grade nördlicher Breite im Atlantiſchen Ocean einen Dreimaſter, der mit zerriſſenen Segeln Wind und Wogen preisgegeben war. Auf See tobte ein furcht⸗ barer Sturm. Wir näherten uns dem Schiffe und bemerkten, daß es vom Achterſchiff aus mittels Raketen Nothſtgnale gab. Nunmehr 1 wir die Fahrt, um in der Nähe der hilfloſen Bark zu bleiben und bei abflauendem Winde die Rettung der Beſatzung zu verſuchen. Abends zwiſchen 7 und 8 Uhr befanden wir uns zwei Kabellängen von dem Unglücksſchiff entfernt. Da traf eine ſchwere See den Drei⸗ maſter. Das ſtattliche Schiff legte ſich derart auf die Seite, daß die Maſten die Waſſeroberfläche berührten. Noch eine gewaltige Woge rollte über die Bark hinweg. Da kenterte der Dreimaſter und ver⸗ ſchwand ſofort mit der geſammten Bemannung in der Tiefe. Alle Unglücklichen— eine Bark iſt durchweg mit zwölf Mann beſetzt— fanden den Seemannstod. Da der orkanartige Sturm anhielt und tiefe Finſterniß herrſchte, vermochte der„Emanuel“ keinen einzigen Mann zu retten; ebenſowenig konnte der Kapitän über die Natfonalität des „Hannover angekauft worden Das Bild war vor Jahren im Salon Unglücksſchiffes etwas feſtſtellen. —— ununterbrochen wird die Zeitung von der Familie Neuenha herausgegeben. — Auf der Grube Trendelbuſch der braunſchwe! giſchen Kohlenwerke brannte der Förderſchacht⸗Schup⸗ 7 pen mit 20 000 Centnern Briketts ab. Der Betrieb wird daburch auf einige Wochen geſtört ſein. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Kirchen⸗Concert. Das heute Freitag Abend in der Concor⸗ dienkirche ſtattfindende Feſt⸗Concert des Vereins für klaſſiſche Kirchen⸗ muſik muß der Länge des Programms wegen pünktlich um 8 Uhr beginnen, weßhalb das verehrl. concertbeſuchende Publikum höflich gebeten wird, ſich möglichſt vor 8 Uhr in der Kirche gefl. einfinden zu wollen. Gerhart Hauptmann arbeitet an einem romantiſchen Ritter⸗ drama, das die Figur der Kunigunde von Thurneck, die mit einer Sage der Burg Kynaſt bei Warmbrunn verknüpft iſt, zur Heldin haben ſoll. 3 Björuſtjerne Björnſon ſchreibt, wie wir hören, gegenwärtig an einem modernen Schauſpiel, das in dieſem Jahre herauskommen wird und das den Titel führt„Laboxemus“. Edmond Roſtauds Bühnendichtung„Die Samariterin“, die 10 05 im Theatre des Natlons, oder wie es jetzt beißt Theatre Sarah Bernhard in Paris bereits die hundertſte Vorſtellung erlebt hat, wird demnächſt auch dem deutſchen Publikum zugänglich gemacht werden. Die Kölner Schriftſtellerin und Recitatorin Frau Ling Schneider hat eine vortreffliche, dem Roſtandſchen Reimverſe völlig gerecht werdende Ueberſetzung und zugleich dichteriſche Nachbildung des die Begegnung Chriſti mit der Samariterin am Jakobsbrungen behandelnden Stückes geliefert, die binnen Kurzem im Buchhandel erfcheinen wird und von der Verfaſſerin 1 in ihr nächſtwinterliches Vortragsprogramm aufgenommen worden iſt. Fränlein Marie Seyffert vom Stadttheater in Zürich iſt vom Auguſt d. J. an für die Leipziger Oper verpflichtek worden Sie tritt an Stelle der aus dem Verbande des Stadtthegters au ſcheidenden Frau Eliſe Beuer. Herkulanum und Pompeji auf der Pariſer Welt⸗ ausſtellung 1900. Ein ganz eigenartiger, von Künſtler ange⸗ regter Plan, der das Intereſſe der gebildeten Welt in Anſpruch nehmen wird, ſoll auf der Pariſer Weltausſtellung verwirklicht werden. Es handelt ſich darum, der modernen Epoche des 19. Jahrhunderts die alte Kultur gegenüberzuſtellen, wie ſie bor faſt zwei Jahrtauſenden in den von der Aſche des Veſuvausbruches begrabenen Städten Herku⸗ lanum und Pompeji ſich zeigte. Die Auswahl der darzuſtellenden Baupwerke wird ſich beſchränken auf das Forum civile mit den Tempeln des Jupiter, Apollo und Merkur, der Baſilika, dem Tribunal, dem Pantheon und dem Hauſe der Eumachia; auf das ſo kunſtreich ausge⸗ ſtattete und noch ſo trefflich erhaltene Haus der Vektier Domps Vettiorum); auf die Mauern mit den Hauptthoren und auf einige der vornehmſten Grabmäler. In den exakt darzuſtellenden Bauwerken will man das Leben der alten Welt mit den Trachten und Sitten der Zeit durch öffentliche Zeremonien und Feſte, durch Thegterauf⸗ führungen, ghmnaſtiſche Uebungen, Gladigtorenkämpfe u. f. w. auf⸗ erſtehen laſſen. Natürlich erhalten die Tempel, Häuſer, Gaſtſtätten auch ihre alte, echte Ausſtattung. Zur Verwirklichung des Planes haben ſich berufene Gelehrte und Künſtler vereinigt. Max Klingers Kreuzigung iſt für das Keſtner⸗Muſeum in 2 „ . SSin e Schulte ausgeſtellt. Es zeigt Chriſtus am Kreuz zwiſchen den Schächern, ihm gegenüber die faſt nur ſilhuettirte, ſeltſame, ſtarr auf⸗ rechte Geſtalt der Marig. Eine bewegte Gruppe der fanatiſchen Schrift⸗ 9005 0 und ein Mann und ein Weib in antiker Gewandung, herrlich chöne Geſtalten, die kalt und verſtändnißlos der Scene zuſchauen, ee Darſtellung ab. Das Werk iſt trotz mancher befrembdenden inzelheiten von ergreffender Mirkung. Hans Thoma, der neue Karlsruher Galleriedirektor, ſchreibt anläßlich ſeiner Ueberſiedelung von Frankfurt nach Karlsruhe:„Nie dachte ich mehr daran, Frankfurt zu verlaſſen— aber das Leben be⸗ ſteht aus einer Kette deren Glieder oft wunderbar ineinander greifen, ſodaß das eigene Wollen nicht mehr entſcheiden darf. Dem Rufe meines Landesherrn mußte ich folgen, denn es war i auch der Großherzog, der es durch perſönliches Eingreifen mir re 1859 möglich machte, mich der Künſtlerlaufbahn zu widmen. it meiner Berufung nach Karlsruhe e ſich ſo ein Kreis, der freilich von Niemand borausge⸗ ſehen und gewollt, doch zu einem zwingenden Bande wurde, dem mich zu entziehen mir nun wie eine Art von Feigheit vorgekommen wäre, Mit Vertrauen gehe ich der neuen Stellung entgegen und hoffe, daß ich auch da meiner Aufgabe treu befunden werde. Dies Vertrauen wird nun ſehr geſtärkt, ſeit ſch weiß, daß die guten Wünſche meiner Frank⸗ furter Freunde mich begleiten; daß es der Freunde mehr ſind als ich je zu hoffen wagte, ſtärkt das Band, das mich mit Frankfurt im Laufe der Jahre umwoben hat, ſo daß es nicht zerriſſen wird.— Vielleicht entſteht ja dadurch eine ſüdweſtdeutſche Kunſt, die ſich als Dritte im Bunde ſehr wohl neben die Münchener und Berliner ſtellen darf. Wie aus Wien gemeldet wird, ſteht das Engagement bon Fräulein Schacko von der Frankfurter Oper, welche gegenwärtig an der Wiener Hofoper mit Erfolg gaſtirt, bevor. Fräulein Schacko ſingt mit unterlegtem Kontrakt, von deſſen proviſoriſchem Abſchluſſe wir ſchon 5 vor einiger Zeit berichteten. Wie Brahns ſeine Briefe ſchrieb, erzählt Eduard Hanslich in ſeinem neuen Buch„Muſikaliſche Kritiken und Schilderungen“. Das Briefſchreiben war Brahms in der Seele verhaßt. Oft fand man ihn ganz verzweifelt am Schreibtiſch ſitzen, auf dem ſich ein Häuflein J Briefe angeſammelt hatte. Freilich waren da mitunter viele Sachen zu erledigen: Geſchäftsbriefe von Verlegern, Konzertdirektoren, gef Komitees, darunter auch Einladungen von Freunden, Huldigungen und Authographen⸗Bettelbriefe. Aber Brahms wurde bald ferkig — damit. Wenn irgend möglich, ſchrieb er auch Korreſpondenzkarken, um nicht viel ſchreiben zu dürfen. Er ſchrieb ſchnell und benutzte ſtets u Gänſekiele. Ort und Datum anzugeben, hielt er nicht für nöthig,— In kurzen, knappen Antworten brachte er es bald zur Virtuoſilät. 45 Seine Unterſchrift kürzte er ab mit J. Br. Das that er übrigens nicht nur aus Bequemlichkeit, ſondern weil er die Autographenſammler fürchtete, mit denen er ſchon ſchlechte Erfahrungen gemacht halte. In einem Auktionskatalog hatte er einmal mit anderen Autographen einen „Ausführlichen Brief von Johannes Brahms an ſeinen Vater zum Verkauf angeboten gefunden. Durch einen Freund gelang es ihm den Brief zurück zu erhalten,— aber ſeitdem wurde er noch vorſichtiger in ſeinen Briefen. Sogar Urtheile Über lebende Komponiſten oder muſikaliſche Richtungen finden ſich ſehr ſelten darin. Die immer zahl⸗ reicher ſich an ihn herandrängenden Autographenfäger fertigte er ſehr kurz ab. Fünf Notenlinien in, aller Efle hingeworfen, ein Motiv von zwei, höchſtens drei Takten, und die Unterſchrift— das war 7 Brahms' Autograph. Sehr unangenehm war es ihm, wenn die Korxe⸗ ſpondenzkarte nicht genügte, und er ſich auf einem Briefbogen offiziell für etwas bedanken mußte, etwa für einen hohen Orden, oder die Auf⸗ nahme in eine Akademie. Gern gab er dann einem Freund das Konzept vorher zur Durchſicht.„Einmal“, ſo ſchreibt Hanslick,„trat er mit ganz ungewohnter, geheimnißvoll vergnügter Miene bei mir ein und flüſterte, er habe etwas ganz Neues geſchrieben und wolle es mir zeigen — kein Menſch habe es noch geſehen. Nachdem er mich eine Weile in freudigſter Erwartung hatte zappeln laſſen, zog er behutſam ſein Konzept eines Dankſchreibens(wenn ich nicht irre, für den Maxi⸗ milians⸗Orden) hervor und ergötzte ſich an meiner Enttäuſchung.“ Eine Goethefeier in Amerika ſoll aus Anlaß des auf den 28. Auguſt d. J. fallenden 150. Geburtstages des Dichters bereits im Maf abgehalten werden und zwar in Boſton. Kuno Franke von der dortigen Harvard⸗Univerſttät, welcher bei der erhebenden Schurz⸗ feier in Newhork eine große Rede hielt, hat mit Herrn Dr. K. J. Belling, Muſikdirigenten und Pädagogen, die Anregung dazu gegeben. neee e eer 10 0 Aus dem von den deutſchen Profeſſoren der Univerſität in der New⸗ Norker Staatszeitung veröffentlichten Aufruf iſt zu eninehmen, daß 5 di Fties an einem der erſten Tagg den Mal in dem großen Saale des ——————————— 399— 5 Naunbelm, 21, Aprll. General⸗Anzeiger⸗ — * — 178 8. Selte⸗ 91ʃ5 4 88 15 dihh 4 Ker Turnvereins ſtattfinden ſoll und den Namen des größten deut⸗ Ha 9 Dichters durch Wort und Lied vekherrlichen wird. Die Erträge 15.1 Feier ſind für das Straßburger Denkmal beſtimmt. 05 5 +* 4 chup⸗*: dah, Arueſte Rachrichten und Celegramme. Berlin, 20. April. Gegenüber den Berichten, die von der Reiſe des Freiherrn Speck v. Sternberg nach Berlin zu melden wiſſen, iſt feſtzuſtellen, daß Herr v. Sternberg geſtern Newyork eor⸗ ſchen⸗ auf der Reiſe nach San Francisco verlaſſen hat, wo er am 24. „Uhr ds. eintreffen wird. Dort wird er ſich mit den andern Kom⸗ 5 miſſaren an Bord des amerikaniſchen Transportdampfers Bad⸗ ger begeben und mit dieſem am 25. ds. nach Samoa abgehen. Ausnahmsweiſe wird Honolulu auf dieſer Reiſe nicht an⸗ Velaufen. Berlin, 20. April. Es heißt, daß in der Kommiſſion des itter⸗ einer eldineg rtl preußiſchen Abgeordnetenhauſes, die die Kanalvorlage vor⸗ umen hat, 17 Gegner der Vorlage oder gar 19 unter 28 ſitzen. riu, WMWien, 20. April. Nach der„N. Fr. Pr.“ ſoll Kardinal leh Fiürſtbiſchoff D. Kopp in Weidenau ein für Gymnaſiialzwecke nacht beſtimmt geweſenes Haus zur Errichtung eines deutſchen Prie⸗ Ling ſterſeminars erworben haben. zöllig Wien, 20. April. Die Blätter melden aus Budweis in me Böhmen: Auf verſchiedenen Bauten arbeitende Bauarbeiter wurden von Ausſtändigen mit Stöcken und Steinen angegriffen. ſch Meherere Mann wurden verletzt. Die Gendarmerie und Polizei vertrieb die Ruheſtörer. Militär wird in Bereitſchaft gehalten. 9, iſt Prag, 20. April. Streiks ſind in mehreren Fabriken Nord⸗ 1 55 böhmens ausgebrochen. Paris, 20. April. Das„Echo de Paris“ meldet, daß der (oberſte Kriegsrath geſtern die Einwände gegen die Aufhebung al der Feſtung Lille geprüft habe. Der Rath habe in Anbetrach 55 Ir Neutralität Belgiens, die wegen der unzureichenden Verthei⸗ Es gungsmittel dieſes Landes leicht verletzt werden könnte(Y, die ſchloſſen, die Feſtung Lille beizubehalten. nden VUnterſuchungsrichter Pasques hat ſeine Entſcheidung in erku⸗ ſache Deroulede⸗Habert getroffen. Die beiden Angeklagten wer⸗ nden vor die Anklagekammer verwieſen, die darüber entſcheiden ipenm fird, ob ſie unter folgender doppelter Anklage vor das Schwur⸗ kricht verwieſen werden ſollen: I. durch Ruf und Reden zu einem iſchlag gegen die innere Sicherheit des Staates aufgereizt zu e der aben; 2. wegen Aufreizung von Militärperſonen zum Un⸗ erken ehorſam. ber Abgeordneter Gerville⸗Reache hat den Miniſterpräſidenten auf⸗ Hupuh benachrichtigt, daß er eine Geſetzvorlage auf Reviſion der 1175 Verfaſſung einbringen werde.„„ Lüttich, 20. April. Im Kohlenrevier von Craing iſt die Lage ſehr ernſt. Es arbeiten kaum einige Arbeiter. In einer n in Verſammlung beglückwünſchte der Deputirte Smats die Ar⸗ alon beiter der Cockerillſchen Kohlenbezirke, daß ſie ſich dem Ausſtande den— angeſchloſſen haben. Der Vorſtand des Kohlenbergwerks Keſſaler auf- bietet den Arbeitern Lohnerhöhungen an. Die andern Vorſtände rifte ſind ebenfalls geneigt, doch verweigern die Ausſtändigen die 110 Annahme. In Heriſtal iſt kein Arbeiter ausſtändig. nden Monz, 20. April. Die Zahl der Ausſtändigen im Becken von Mons beträgt 2000, alſo 1000 mehr als geſtern. Im reibt Centrum rechnet man 9000 Ausſtändige. „Nie(Charleroi, 20. April. Die Zahl der Ausſtändigen be⸗ n Becken von Charleroi nimmt beträchtlich zu und wird auf ifen, 48 000 geſchätzt. In den meiſten Gruben wird fedoch noch in be⸗ As ſchränktem Umfange gearbeitet. Ueberall herrſcht Ruhe. Es ver⸗ chie autet, daß einige Hüttenwerke mangels Kohlen beabſichtigen, nach die Feuer zu löſchen. Wenn der Ausſtand bis Samſtag nicht be⸗ 8ge⸗ kendet iſt, werden mehrere große induſtrielle Werke vorläufig mich geſchloſſen werden. äre. London, 20. April. Ernſte Meinungsverſchiedenheiten daß beſtehen zwiſchen den Mitgliedern der Junta der Filipinos in Europa. Die Mehrzahl ſei für die Verhandlungen mit den Ameri⸗ ich kanern. Vier, dieſen Standpunkt Theilende, ſeien nach Manila aufe abgereiſt. Agoncillo und zwei andere Vertreter des entgegen⸗ eicht geſetzten Standpunktes bleiben in Europa. im Tripolis, 20. April. Nachrichten aus Murzuk melden, daß eine franzöſiſche Unternehmung in Baghirmi angekommen bon ſei, um den Sultan gegen den Häuptling Kados zu unterſtützen. ilitär⸗ A Verein Samſtag, den 22. April 1899, Frühjahrs⸗ Generalperſammlung e ngee(Mitgliedskarte iſt mitzubringen.) 2. Sparkaſſe betreffend. 8. Verſchiebenes. Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet ein Im Falle des Erfolges ſoll der Sultan von Baghirmi zum Sultan von Bornu ernannt werden. Madrid, 20. April. In Sevpilla haben ſich die Führer der Ultramontanen für ein Bündniß mit den Carliſten aus⸗ geſprochen.— Der Kreuzer„Conde de Venadito“ hat Bilbao berlaſſen, um an der baskiſchen Küſte zu kreuzen und die Lan⸗ dung von Waffen zu verhindern.— Der ſozialiſtiſche Ausſchuß erhebt gegen die letzten Wahlen Einſpruch, deren Ergebniß er einen Betrug nennt. Der Miniſter des Innern erklärte, die Re⸗ gierung fahre fort, Vorſichtsmaßregeln zu ergreifen, um ver⸗ hängnißvolle Ueberraſchungen zu vermeiden.— Es verlautet, die Carliſten beabſichtigen, an der Küſte von Motril Waffen zu landen. Infolge deſſen wird die Küſtengegend von 2 Kompag⸗ nieen bewacht. Kanea, 20. April. Die kretiſche Verfaffung erhielt nun⸗ mehr die Zuſtimmung der Mächte. Nur Artikel 38 erklärten ſie für ungiltig. Somit enkfällt das Recht der Nationalverſamm⸗ lung, einen neuen Fürſten zu wählen, falls die Stellung des Oberkommiſſars, der im neuen Statut ſtets„Hegemon“(Fürſt) genannt wird, erledigt würde. Waſhington, 20. April. Sobald die Transportſchiffe bereit ſind, gehen 14000 Mann regulärer Truppen zur Ver⸗ ſtärkung der Truppen des Generals Otis nach Manila ab. Der deutſche und der amerikaniſche Kommiſſar für Samoa ſind heute abgereiſt. 1*** Privgt ⸗ Telegramme des„Genueral⸗ Anzeigers“) Berlin, 21. April. Zum Beſten der Nothleidenden in Deutſch⸗Oſtafrika fand geſtern Abend im Zoologiſchen Garten ein Konzert ſtatt, deſſen Protektorat die Kaiſerin übernommen hatte. Die bekannteſten Künſtler und Mitglieder der Hofgeſell⸗ ſchaft waren betheiligt. Die Kaiſerin war verhindert zu er⸗ ſcheinen. Hannover, 21. April. Die Reichstags⸗Erſatzwahl in Melle⸗Diepholz ergab die Nothwendigkeit einer Stichwahl zwi⸗ ſchen Wamhoff(natl.) und Bar(Welfe). Thorn, 21. April. Auf dem hieſigen Artillerieſchießplatze fanden drei Arbeiter einige Geſchoßzünder, mit denen ſie leicht⸗ ſinnig experimentirten. Eine Exploſion erfolgte, wobei alle drei fürchterlich verſtümmelt wurden. Paris, 21. April. Der König von Schweden hat heute Paris verlaſſen und iſt nach Wiesbaden abgereiſt Maunheimer Handelsblatt. Pfälziſche Bank. Unter Hinweis auf die in heutiger Nummer unſerer Zeitung enthaltene Publikation dieſer Bank machen wir darauf aufmerkſam, daß dieſelbe ihr derzeit 35 Millionen betragendes Actiencapital durch Ausgabe von 6000 jungen Aetien zu je M. 1200 auf M. 42 200 000 erhöht. Davon werden im Auftrag eines Con⸗ fortiums, welches die jungen Actien übernommen hat, 5833 Stück den ſeitherigen Aetionären in der Zeit vom 25. April bis inel. 5. Mai derart zum Bezug angeboten, daß auf je M. 6000 alte Altien ⸗M. 1200 junge zum Curs von 130% entfallen. Das Aufgeld fließt nach Abzug der Unkoſten, Stempel und Staatsgebühr in den ordent⸗ lichen Reſervefonds. Die Geſammtreſerven der Bank werden ſich alsdann auf ungefähr 9 Millionen oder ca. 22%% des erhöhten Actiencapitals von 42½ Millionen belaufen. Die neuen Aetien ſind pro 1899 halbjährig dividendenberechtigt. Die Geſchäfte der Bank, deren Dividende für die letzten 5 Jahre 7, 7, 7½, 8, 8% betrugen, erſuhren im letzten Jahre große Ausdehnung; auch wurden neue Niederlaſſungen in Bamberg, Frankenthal und Grünſtadt errichtet, eine weitere in Alzey, wo die Geſchäfle des Vorſchuß⸗Vereins auf die Bank übergehen, iſt in der Bildung begriffen, ſodaß angenommen werden darf, daß das erhöhte Capital ſofort lohnende Verwendung findet. Wir verweiſen im Uebrigen auf den veröffentlichten Proſpekt. Mannheimer Effeetenborſe vom 20. April. Heute wurden an hieſiger Börſe gehandelt; Bad. Rück⸗ u. Mitverſ.⸗Aktien zu 400. Geſucht wurden: Oelfabrik⸗Aktien zu 111.80, Bad. Brauerei⸗Aktien zu 135, Mannh. Gummi⸗Aftien 107. Sonſt notiren: Mannh. Lager⸗ haus⸗Aktien 109.50 G. 110., Oberrhein. Verf.⸗Geſ. 225 G. Frankfurter Eſfekten⸗Societat vom 20. April. Oeſterreich. Kreditaktien 221.60, Diskonto Kommandit 195, Darmſtädter Bank 150.80, Deutſche Bank 209.20, Dresdener 159.90, Ottomane 114.90, Oeſterr.⸗Ung. Bank 153, Berliner Bank 118,30, Oeſterr. Staatsbahn 158.70, Lombarden 26.30. Gotthard⸗Aktien 144, Schweizer Central 142, Schweizer Nordoſt 97.60, Schweizer Union 76,70, Jura⸗Simplon 87.60, 5proz. Italiener 94.70, Zproz. Portugieſen 26.70, 8proz Mexi⸗ kaner 26.70, Sproz. amort. Mex. II. S. 44 20, Türk. Looſe 122.80, Türken C. 27.85. Braunſchw. Eiſenb. 139, Nordd, Lloyd 120.50, Caro 161.70, Eſchweiler 239.30, Concordia 290.40, Gelſenkirchen 199.50, Harpener 194, Hibernia 210.80, Laura 242 50, Gdiſon 296.60, Alkali Mannheim. Abends 8½ Uhr Freiwillige Feuerwehr. Die Mannſchaft der I. Compagnie wird Mannheim. Fhiermit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Samſtag, den 2% April1809 Probe ubends 67½ Uhr Versammlung am Montag, 24. April d.., Abends 6 Uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig ein⸗ einzufinden. 19 Der Hauptmann: Kuhn. Weſteregeln 215.20, Nürnbg. Fürther Str. 289.70, Mannh. Them. Fabrik 194, Sürther Maſchineunf. 105.70, ellſtoff Dresden 120.50, Albert 143, Hilgers 125.50, Hüttenheimer Spinn. 104.80. Berlin, 20. April.(Effektenbörſe). An hieſiger Börſe notirten: Oberrbeiniſche Bank 125.80., Pfälziſche Bank 141.50 bz.., Pfälz. Hypotheken⸗Bank Rhein. Hypoth.⸗Bank—.—. Chem. Induſtrie 127.5., Deutſche Steinzeug 341 bz.., Weſteregeln ., Weſteregeln Alkaliw. Vorzug 106.25., Zellſtofffabrik Waldhof 274., Mannheimer Verſicherung—.—, Hüt⸗ tenheimer Spinnerei 101 bz. G. Coursblatt der Mannheimer Börſe(Produkten⸗Börſe) vom 20. April. Weizen pfälz.—.—17.25 J Hafer, württb. Alp—.——16.50 „ norddeutſcher 17.——17.25„ſamerik. weißer—.—. O bz „ ruſſ. Azima 17.25—18.25 Mais amer. Mixed—.——10.78 „ Theodoſia 18.——19.—„Donau——100.75 „ Saxonska 18.25—18.50„ La Plata—.—10.˙75 „ Girka 17.50—17.75 Kohlreps, d. neuer———24.50 „ rumäniſcher—.———..— Wicken 15.50—16.— „ am. Winter—.——18.— Kleeſamen deutſch. 1 100.—105.— „ Chicago II 17 25—17.50 9„ II 80.——90.— „ Manitoba1!—.——.—„ amerik. 75.——90.— „ Walla Walla—.——17.50„ neuerPfälzer——— „ Kan 17.25—17.50„Luzerne 85.——86.— „ Calif———.—„ Provene. 116.—125.— „ La Plata 17.——17.50„Eſparſette 26.——27.— Kernen—.——17.50] Leinöl mit Faß—.——42.— Roggen, pfälz. 15.50—15.75 Rüböl„„ „ ruſſiſcher 15.75—16.—„ bei Waggon——53.— Am, Petroleum Faß fr. mit 20% Tara—.——21.— Am. Petrol. Wagg.—.—20.40 „ rumnäniſcher „ norddeutſcher—.——. „ amerik. —ä—— Gerſte, hierländ.—.——17.—] Am. Petrol. in Ciſt. „ Pfälzer 17.50—18.50 p 100ko netto verzollt.17. „ Ungariſche—.—— J Ruff. Petrol. in Ci⸗ Futter—.——12.50 ſternen p. 100 ko netto.16.50 Gerſte rum. Brau—.. Ruſſ. Petrol. ſr. Taß—.—20.50 Hafer, bad. 15.25—16.— Ruſſ. Petrol. Wagg.—.19.90 „ruſſiſcher 15.50—16.50 Rohſprit, verſteuert.— 115.— „norddeutſcher—.———.—] 9oer do. unverſt.—28.50 Weizenmehl N 00——5 4 2 4 28.25 26.25 24 25 23.28 22.25 198 Roggenmebl Nr.). 25.25 1) 22.25. Weizen höher, Gerſte unverändert, Hafer feſt, Mais höher, Tabak. 2 Mannhe im, 20. April. Fur alle Cigarrentabake zeigt ſich lebhafte Nachfrage. Es herrſcht beſonders von gußerhalb für leichte Einlagen reger Begehr; freilich ſind nur kleine Vorräthe vorhayden. Ein in Zunahme begriffenes Intereſſe dokumentirt ſich für 38 er Herbſttabake. Es ergibt ſich, daß dieſelben, wenn auch nur bei kleinen Beſtänden, ein hübſches farbiges Sortiment ergeben, das von den Spinnern raſch aus dem Markte genommen wird.— Bedauer⸗ lich iſt das anhaltend kalte, rauhe Wetter, das die Fermentatjon der 98er Tabake zurückhält WGetreide. Mannheim, 20. April. Die Stimmung war heute weſentlich feſter, durch andguernde Klagen über den Saatenſtand in Amerika, Die Forderungen waren M.—3 höher und auch La Plata forderte weſentlich höhere Preiſe. Preiſe per Tonne oik Rotterdam: Saxonska M. 136—141, Südruſſiſcher Weizen M. 127—180, Kauſas II. M. 129 bis 130, Redwinter M. 136, Milwaukee M.—, Neuer La Plgata M. 123—133. Ruſſiſcher Roggen M. 113—117, Weſtern⸗Roggen M.—., Mais mixed M. 80, La Plata⸗Mais M. 81., Ruſſiſche Fulter⸗ gerſte M. 95. Weißer amerik. Hafer M. 116, Ruſſiſcher Mittelhaſer M. 112—117, Prima ruſſiſcher Hafer M. 120—125. Waſſerſtaudznachrichten vom Monat April, Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 10. 12. 18. 19.20. 21. Bemerkungen: Konſtannz[362 5,½7 8,28 3,28 Waglslut„12,45 2,43 2,28 2,842,48 Hülningen J2,22 2,172,10 2,11 2,27 Abds.0 Nelhll J2,94 2,91,88 2,82 2,93 N Lanterburgg.8 4,814,27 4,21 4,17 Mazau„ 43 4,32 4,31.204,28 2 U. Germersheim 4,81 4,23 4,15407.-P. 12 KU. Maunheim 4,58.35 4,20 4,18 4,02 4,04 Mgs. 7 U. Mainz„J2,15 0,981,80 1,711,62-.F. 12 U, Bingeen I2.78 2,56 2,38 2,26.19 10 U. Kaubbz J3.9 2,97 2,76 2,68 9,58 2 U. Koblenz„43.97 3,70 6,44 8,15 8,01 10 U. Köln„.50 4,23 8,98 8,68 8,56 2 U, Nuhrort J4,38 4,07 8,80 8,54 8,25 6 U. vom Neckar: Maunheim„„„ 4,58 4,35 4,26 4,20 4,08 4,00] V. 7 U. Heilbroun„„1,821,221,15 1,12 1,45 8,50 V. 7 U. Dufaten M 4% deneß 20 Frauken Slilcke„ 16.26 19 Bollang in deh 91 CA111 Enal, Sovereigns„ 20.40 686 Verein kalſerl. Marine im Lokal„Zur Landkntſche.“ Die Kameraden werden ge⸗ 45¹ beten, recht zahlreich und pünkt⸗ lich zu erſcheinen. 19437 im Lokale der„Gambrinushalle“ Tagesordnung: Aufnahme neuer Mitglieder und Ausgabe der Der Vorſtand. der—— 5 mit—. 1 an 1 1 beſeln füf Kl888 1 U U lick 5 —5 Zur Feler des 25Jährigen Bostehens lein Freitag, den 21. April, Abends präcis 8 Uhr 5 in der Concordienkirche 8 ö Ie t⸗ 1 igen Fest-COnc ten, tets nter gefl. Mitwirkung des königl. württemberg. Kammersängers 8 hig. von der Hofoper in Stuttgart, der Herren 1. Feierli lät. Hofmusſkus Stegmann(Harfe), Herm. Egel vom Leipziger ens Honservatorium(Orge, G. Schlatter von hier(Harmomum), 5 5 dcwie einer Anzahl Mitglieder vom hiesigen Hofthester-Orchester nler(Streich-Orchester). In Pirigent: Herr Musikdirsctor Hünlein. nen 8 um 1. Palestrins, a) Ricereata für Orgel(Herr Hgeh. b) Laudate ihm Dominum, Sstimm. Motette für Doppelelior, 2. Mändel, Gebet, MHeilig, Gott der Welten“ GHerr Hromada),. 8. Bach, 8) Prä⸗ iger dium u. Fuge,-moll für Orgel(Herr Egel). b)„ern; meine der Freude,“ Sstimm. Motette, 4, a) Mozart,„Aye verum, Chor mit ihl⸗ Streichorchester. b) M. Haydn,„Und eß ward Finsterniss, ſehr Chor a bapella. 5. a) Schubert,„Lebewohl““ b) F. schneider. Sel gegrüsst, schönste Blume(Herr Hromada). 6, Besthoven. von Nlegischer Gesang für Chor mit Streichorchester. 7. Mendels- ehn. 43, Psalm,„Richte mich, Gott,“ Sstimm. 8. Vierling. Orgel-Präludium und Osterlied„Jauchzet ſhr Himmel,“ östimmig. ſtell 9. Llazt. 2 Consolations für Harfe(Hr. Stegmann), 10, Verdl. f⸗ Sstimmiges Pater noster. I1. a) Alb. Beeker.„Der Herr igt 55 Meister“ b. Cornellus,„Also auch mir vergeben„Glerr t me 12 een 15 mi stimme Chor mit Harmonjum. 13. ch, Wagner. Di 2 und + mahlsgesünge aus„Parsifal“, für Chor, Streichorchester, Harfe und Harmonjum. Eintrittskarten für Nichtmitglieder des Vereins sind 42 Mark in den hies, Musikalienhandlungen, sowie an der Kasse am Eingang der Kirche zu haben. 19005 Vertin für Geflügelzucht Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß die in Folge des Brand-Unglückes verſchobene Ziehung der Verlooſung nunmehr am Dienſtag, den 25. April ds. Irs., durch Großherzogl, Notar Herrn Wörner im Saale des Baduer Hofes ſtattfindet. Mannheim, den 18. April 1899. Dr. med. Kessler. Freiwillige Feuerwehr. Die Maanſchaft der IV. Compagnie wird hiermit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer 15 Gbenel 1 Ehemalige Angehörige ſo⸗ wie Freunde 125 Matine ſind freundlichſt eingeladen. Kanonier-Vorein Probe Mannbeim. 19394 Nachmittags 5 Uhr am Montag 24. April d.., Abends 6 Uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig ein⸗ an April zufinden. 19452 Abends 8 Uhr Der Hauptmaun: Naßner, Versammlung Coloſſeumstheater in Mannheim. (Neckarvorſtadt), Freitag, den 21. April 1699, Abends 3½ uhr: Beneflz für Frau Dir. Kersebaum. Brillautes Volksſtück. Die ſchöne Kloſterbäuerin oder: Die Franzosen in Bayern. Volksſtück mit Geſang und Tanz aus dem bayriſchen Hochlande in 4 Akten von Prüller. Morgen Samſtag, 22, April 1699: Keine Vorstellung. im Lokal Dum, Soltene Um vollzähltges Arſcheinen bittet 2 5 Der Vorſtand. (( Tüchtiger Schriſtſezer (N..) findet ſofort bei fariß mäßiger Bezahlung dauernde u angenehme Condition. 19445 Druck⸗ u. Berlagsgeſellfcha, .⸗G. Emmendingen⸗ Direktton: Friedr. Kerſebaum, Höchſt eſſettvoll. Muſik von Brummer. 19440 Der Vorſtand: Fr. Hoffstaetter. Liederhalle. Samſtag, den 22, April 1899, Abends 8 Uhr Abend-Unterhaltung mit dsrauffolgendem Tanz, 2 bis 5 Uhr dem unentgeldlichen Zutritt des Publikums reltag, den 2 Ayril, Abends 1½ Uhr. Samſiag, 2. Aptif wender, Aig del aſchiugge⸗ w⸗ in den Salen des Ballhauſes, womn wir unſere verehrlichen geöffnet, 0 0 900 Uhr. Na wag 2105 1 oltesdlenf 920 ſe u. dog daß Mitglieder nebſt Famflienangehörigen freundlichſt einladen. b f et Ae, Ab. de b e des. Der Vorstand. 5 Der Vorſtand. f hr. dends 6 Uhr. 8, 10, patk 8— rr,ͤ 5——— Kunstverein. Die permanente Ausſtellung iſt von Sonntag, den 23. d. Mein Burcan befindet ſich von heute ab LL 18., 12., 2 Treppen hoch. Bergwerks- u. Hüttenprodukte. Frische Eiex von eignes Nocnadſtcte 191 1 8, 9. 45 58555 ederlage: J. KHnab, H l, 2% Brateſraße. Uin ſchöneg Dereinsistal nilt 1 5 für einige Ludwig Post, M. an jeden Sonntag von Mannheim, den 1 11 8 175 10445 2455 n 1 anee, eme 7 Iſragelitiſche meinde. Damen⸗Hüte n der Synagoge. —— SGe 115 im Flächenmaß wird hiermit auf: General⸗Auzeiger und Kreis⸗Verl ündigungsblakl. Belauntmachung. Verhütung von Wald⸗ bränden betr. No, 6875. Zur Verhütung von Waldbränden wird gemäß 8 368 0 8.⸗Str.⸗G.⸗B. und 8 230 „Str.⸗G.⸗B. das Rauchen in ſämmtlichen Waldungen des Amtsbezirts Weinheim bis 1. Juni l. Is. polizeillch verboten. Zuwiderhandelnde werden vor⸗ behaltlich etwaiger Verfolgung wegen Brandſtiftung an Geld bis zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. Weinheim, 14. April 1899. Gr. Bezirksamt. Senger. Hekauntmachung. Die Abhaltung von Obſt⸗ u. Gartenbau⸗ kurſen für Frauen u. Mädchen betr. Von Großh. Miniſterium des Innern ſind wir ermächtigt, Un⸗ kerrichtskurſe in Obſt⸗ und Gar⸗ tenbau für weibliche Angehörige der bäuerlichen Bevölkerüng ab⸗ zuhalten. 1946g dieſer Kurſe gelten folgende Beſtimmungen: 1. Der Unterricht wird vor⸗ zugsweiſe praktiſch u. theoretiſch nur inſoweit ertheilt, als es zum beſſeren Verſtändniß unbedingt erforderlich iſt. 2. Die Zahl der an einem Kurs Theilnehmenden iſt auf 20 feſtgeſetzt. 3. Der Unterricht wird unent⸗ geltlich ertheilt. Soweit es die verfügbaren Räume der Anſtalt geſfatten, werden die Theilueh⸗ merinnen in der Obſtbauſchule Wohnung und Koſt gegen eine tägliche Vergütung von 1,0 M. erhalten. Aphenn ttelken kann der Koſtbeitrag nachgelaſſen wer⸗ den. Entfernter Wohnenden kön⸗ nen die Reiſekoſten drltter Klaſſe ganz oder theilweiſe erſetzt werden. 8. Zur Theilnahme an dieſen Kurſen ſind Frauen und Mädchen von 18 Jahken an berechtigt Dleſes Jahr wird ein ſolcher Kurs in der Zeit vom 29. Mai bis 3. Juni abgehalten. Frauen und Mädchen, welche geſonnen ſind, ſich an demſelben zu be⸗ Heatn werden erſucht, ihre ewerhungen bis zum 15. Mai dſs. Is. unter Vorlage eines Leumündszeugniſſes ſchriftlich bei uns einzureſchen, von wo ihnen auch jede weitere Auskunft gerne erthellt und auf Verlangen ein ausführlicher Unterrichtsplan zu⸗ geſandt wird. Auguſtenberg(Poſt Grötzingen bei Durlach), 8. April 1899. Großh. Ooſtbauſchule: C. Bach. Nr. 36697J. Vaorſtehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffenk⸗ 0 Kenntuniß. kannhelm, 19. April 1899. Gr. Bezirksamt: Pfiſterer. eeee, No, 17912. Zum Geſ.⸗Reg. Bd. V,.⸗Z. 35, Firma„Aktlen⸗ für Handel und Schifffahrt H. A. Diſch“ in Mann⸗ im, als Zweigniederlaſſung mit bem Hauüptſiße in Mainz, wurde heute elngekragen: Durch Beſchluß der außer⸗ ordentlichen Generalverſamm⸗ lung vom 28. Oktober 1893 wurde Abſ. 1 des§ 18 u. Abſ. 4 des 8 28 der Statuten ge⸗ ündert. Es lautet nunmehr: 18 Abf. 1:„Allſährlich ſpäte⸗ ſtens im Monat Mai, an einem vom Vorſtande zu beſtimmenden Tage, findet die ordentliche ſtatt, zu welcher die Aktionäre drei Wochen Borher burch den Vorſtand durch Bekanntmachung im Reichs⸗ anzeiger, der Frankfurter Zeitung und dem Mainzer Tagblatt ein⸗ geladen werden.“ §.28 Abſ. 4:„Die Höhe des alljährlich dem Reſerve⸗Conto ür Erneuerungen gutzubringen⸗ en Vetrages beſtimmt auf Vor⸗ chlag der Direktion der Auf⸗ tsrath. aecob Stauder, Kaufmann in 1 113 iſt als Einzel⸗ Prokuriſt beſtellt. 19446 Mannheim, 20. April 1899. Gr. Amtsgericht III. Groſſelfinger. Handelregiſtereintrag. No. 17938. 5 Geſ.⸗ Reg. Bd. VII,.⸗Z. 168, Firma Manſtellabit Waldhof“ in aunheim wurde heute einge⸗ tragen: 19447 ommerzlenrath Dr. Carl Clemm in Ludwigshafen a. Rh. iſt aus dem Vorſtande ausge⸗ ſchieden. Die ſeitherigen Prokuriſten Wilhelm Lenz und Rudolf Con⸗ rab Haas, beide in Mannheim, zu Mitgliedeen des Vor⸗ andes ernanut. Mannheim, 20. April 1899. Großh. Anitsgericht III. Groſſelfinger. Jagerplatzverpachtung. No. 3589. Der ſtädtiſche Lager⸗ latz Nr. 10, in der kleinen e jenſeits des Neckars, von 150 qm, ſoll anderweitig verpachtet werden. Die öffentliche Verſteigerung 19249 Samſtag, 22. April l. Is., VBormittags 11 Uhr auf unſer Burean R 5, 6/, 8. Stock, anberaumt, woſelbſt die Pachtbedingungen und der Plan zur Einſicht aufliegen. Liefbauamt Abtheilung Straßenbau: Ka ſten. Maunheim, 18. Avril 1899. [Fahndung. Entwendet wurde dahier: 1. In der Nacht vom 7/½8 l. Mts. im Neubau des ſtädtiſchen Schlachthauſes ein grauwolleſſer geſtrickter Wams, 1 Paar Halb⸗ ſchuhe und eine blaugeſtreifte Arbeitsblouſe. 2. Am 14. l. Mts. im Hauſe Mannheimerſtraße Nr. 107 eine ſilberne Cylinderuhr, worauf ein Pferd eingravirt iſt. 3. Am 16. l. Mts. im Hauſe Jungbuſchſtraße 29, ein Propfe⸗ Fahrrad(Tourenrad), Fabrik⸗No. 159, Polizei⸗Nr. 3706. 4. Am 16. l. Mts. in der Wirth⸗ ſchaft F 6, 1s ein brauner Plüſchhut. 5. Am 17. l. Mts. im ſtädt. Schlachthauſe eine blau⸗ und weißgeſtreifte Metzgerblouſe. 6 Am 17. J. Mts. in Schmollers Ladenlokal ein ſchwarzledernes Portemonnaie mit 5 Mk. 20 Pf. Inhalt. 7. Am 17. l. Mts. im Hauſe H 7, 37 12 M. baares Geld und 4 neue halbleineneßrauenhemden. 8. Ain 18 l. Mts. auf dem Bbot„Belgien vI.“ eine Blech⸗ büchſe mit 18 M. baarem Geld. 9. Am 18. l. Mts. im Ver⸗ kaufslokal F 1, 3 ein ſchwarz⸗ mit 19 Mk. Inhalt. 10. Am 18. l. Mts. im Hauſe O 7, 17 ein Adler⸗Fahrrad Nr. 42, Fabrik⸗Nr. 102,167, Polizei⸗ Nr. 6994. Um ſachdienliche Mittheilungen wird erſucht 1945 Mannheim, den 20. April 1899. Criminalpolizei: Meng, Poltzei⸗Commiſſär. Lagerplatzverpachtung. Der Lagerplatz der Firma Jakob Hoch, Verbindungs⸗ kanal re ts, Hafenſtraße links No. 23, iſt auf 1. Juli d. J. zu verpachten. 19477 Angebote mit Angabe des für das Quadrat⸗ meter ſind innerhalb 14 Tagen ſchriftlich anher anzuzeigen. Die Bedingungen 10 auf 1690 5 Rechnungsſtelle einzu⸗ ehen. Mannheim, 19. April 1899. Gr. Hauptzollamt. Bekauntnachung. Das Verzeichniß der eines grundbuchmäßigen Eigen⸗ thumsnachweiſes entbehren⸗ den Liegenſchaften der Ge⸗ markung Mannheim⸗Neckaran liegt voin 20. April 1699 bis 20. Juli 1899 in den Dienſt⸗ Näumen der unterzeichneten Grundbuchbehörde zu manns Einſicht offen. Wer Eigenthümer eines im Grundbuch nicht eingetragenen Grundſtücks zu ſein glaubt, wird aufgefordert, Einſicht von dem Verzeichniß zu nehmen und ſeine Eigenthumsanſprüche beimAmts⸗ gericht Mannheim oder bei der unterzeichneten Grundbuchbe⸗ hörde längſtens innerhalb eines Monats nach Ablauf der oben bezeichneten Offen⸗ legungsfriſt anzumelden, widri⸗ enfalls auf Anordnung des ee der im Verzeichniß als Eigenthümer vermerkte im Grundbuch als ſolcher eingetra⸗ gen wird. 19342 Mannheim⸗Neckarau, den 19. April 1899. Die Grundbuchbehörde: A. Mayfarth. Großherzoglich badiſche Slaalseiſeubahuen. Mit Giltigkeit vom 1. Mai 1899 treten im rumäniſch⸗ſüd⸗ deutſchen Güterverkehr bezüglich der Anwendung des Ausnahme⸗ tarifs Nr. 1(für Güter aller Art) und des Ausnahmetarifs Nr. 8(für Eiſen und Eiſen⸗ waaren) anderweite Beſtimm⸗ ungen bezw. Ergänzungen in Kraft, die bei unſeren Verbands⸗ ſtationen und dem diesſeitigen Gütertarifbureau zu erfahren ſind. Karlsruhe, den 17. April 1899. Generaldirection. n Großherzoglich Kadiſche S aakseiſenbahnen. Umdan des Bahnhoſes Oos. Die Lieferung und Auſſtellung des Eiſenwerkes der Kreitgraben⸗ brücke bei Profil 17 23,5 des neuen Badener Einmündungs⸗ bogens im Gewichte von Flußelſen 15 770 Kg. ußeiſen 1030 Kg. ſoll im Wege der öffentlichen Wettbewerbung vergeben werden. Bedingnißheft nebſt Zeichnun⸗ gen und Gewichtsberechnung ſind auf dem dieſſeitigen Geſchäfts⸗ zimmer einzuſehen oder von da — ſoweit der Vorrath reicht— leihweiſe zu beziehen. Angebote auf 100 Kg. Fluß⸗ reſp. Gußeiſen ſind bis Ungſtens Freitag, den 5. Mai d. Is., Bormittags 11 Uhr, auf dieſſeitigem Geſchäftszimmer (Friegſtraße 17 II in Karlsruhe) verſchloſſen mit der Aufſchrift „ſkreitgrabenbrücke Proſti 17“ portofrei einzureichen. 19421 Zuſchlagsfriſt 3 Wochen. Karlsruhe, den 19. April 1899. Der Gr. Bahnbaninſpektor des Bezirks Raſtatt. Tüchtige Köchin empfiehlt ſich bei vorkommenden Feſtlichkeiten und zur Aushilfe. Näheres in der Expedition dieſes Blattes. 17884 Unterricht im Weißnähen und ertheilt 595 Frau A. Ott. G 5. 1. ledernes geripptes Portemonnale Jeder⸗ d Telephon 186. Pfalzische Bank. Zufolge Beſchluſſes der außerordentlichen Generalverſammlung vom 15. April 1899 wird das Grundkapital durch Ausgabe von 6000 Inbaber Actien à M. 1200.— um nominal M. 7 200 000.— erhöhl. Daobon bieten wir unſeren Actionären im Auftrag eines Conſortiums: 5833 Stück neue Actien à Mark 200— zum Courſe von 130% einſch eß ich derAuslagen für bayer. Staalsg⸗bühr(1½%), Actienſtempel(1 u. ſ. w. zum Bezuge an, und zwar unter folbenden Bedingungen: 1. Auf je M. 6000.— alt⸗ Actien können M. 1200.— neue Actien bezogen werden. 2. Das Bezugsrecht iſt bi Verm idung des 5. Mai inel ſchriftlich aus zuüben, und zwar in: Ludwigshafen a. Rh. bei unſerer Effectenkaſſe(Eingang Ludwigſtraße), Fraukfurt a.., Manuheim bei München, Nürnberg bei der Pfälz ſchen Bink, Neuſtadt a.., Kaiſerslantern, Pirmaſens, Dürkheim a.., Speyer a. Rh., Landau(Pialz), Zweibrücken, Frankenthal, Grünſtadt, Bamberg, Worms, Oſthofen ben de Filialen der Plaͤl iſchen Bauk, München bei der Bayeniſchen Handelsbaek, Berlin bei den Her en Herz, Clemm& Co., W. Franzöſ. Str. 32, Dresden A. bei den Herren Herz, Clemm& Co., Ferdinandſtraße 5, Karlsruhe bei Herrn Veit L Homburscer, Stuttgart bei der Königl. Württemb Hofbank, Regensburg bei Herrn G. Thalmeſſinger. 3. Bei Anmeldung des Bezugsrechtes ſind die alten Aetien ohne Dividendenbogen und arülhmetiſch georbnet mit den bei vorg nannten Stellen zu entuehmenden Anmeldeformularen, welche in duplo zu unter zeichnen ſind, zur Abſtempelung vorzulegen, ſowie gleichzeitig 0 erſte An ahlung 25%— Mk. 300.— von 30%%— ſammen Mk. 660.— pro Act e und Schlußnotenſtempel in baar zu erlegen. 4. Die weiteren Einzahlungen ſind wie folgt zu leiſten: 50%— Mark 600.— pro Actie am 1. Juli d. J. 25% Mark 300.— pro Actie am 25 August d. J. Auf jederzeit zuläſſtge Voraus⸗ und Vollzahſungen wird eine Zinsvergütung in Höhe des jeweiligen Reichsbank⸗Disconſatzes, Minimum 40% p.., gewährt. 5. Die angebotenen neuen Aetien erhalten die Hälfte der für das Jahr 1899 feſt⸗ 0pro Actſe des gezeichneten Betrages nebſt dem Aufgeld geſetzt werdenden Dividende. 6. Ueber geleiſtere Einzahlungen werden Caſſaquittungen ertheilt. Ludwigshafen a. Rh., den 20. April 1899. Verluſtes deſſelben in der Ziit vom 25. April bis der Pfälziſchen Bank, Mk. 360.— pro Actie, demnach zu⸗ 19483 Pfüälzisehe Bank. Kochschule für Frauen und Wädchen. Zur öffentlichen Kenntniß wird gebracht, aß am 19462 Montag, 22. Mai l. Is. ein neuer Unterrichtskurs an diesſeitiger Anſtalt eröffnet werden ſoll. Anmeldungen hiezu werden bis einſchließlich 12. Mai jeden Dienſtag und Freitag, Abends von —8 Uhr in der Kochſchule R 2 entgegen genommen. Mannheim, 19. April 1899. Das Comitò&. Skadigemeinde Heidelberg. Bauplatz⸗Verſteigerung. Am 664 Montag, den 24. April dſs. Is., Vormittags 11 Uhr, läßt das unterzeichnete Amt aus dem von der Stadtgemeinde nach Abbruch des Portland⸗Cementwerkes übernommenen Bau⸗ gelände folgende Stücke zur öffentlichen Verſteigerung 1) ſleaßkebr 24 ar an der Ecke der Bluntſchli⸗ und Vangerow⸗ raße; 2 ungefähr 60 ar 50 qm einen zuſammenhängenden Bau⸗ block bildend, an der neu angelegten Straße am Neckar mit freier Ausſicht in das Neckarthal und nach der Berg⸗ ſtraße. 85 Das unter Ziffer 1 aufgeführte Gelände läßt ſich in vier 0 Pic Bauplätze eintheilen, dasjenige unter Ziffer 2 in 9 bis 10 Plätze. Auf dem erſteren Gebiete dürfen unter Einhaltung der Vor⸗ ſchriften über die offene Bauweiſe Gebäude mit Erdgeſchoß und wei weiteren Stockwerken errichtet werden unter Ausſchluß von intergebäuden. Der unter Ziffer 2 bezeichnete Baublock iſt für eine rein vil⸗ lenmäßige Bebauung beſtimmt.(Freiſtehende Gebäude mit Erd⸗ geſchoß ünd einem Bbergeſchuß) Die Verſteigerung erfolgt bezüglich der beiden Komplexe ge⸗ trennt. Dieſelbe kann, wenn auch bezüglich der einzel⸗ nen Bauplätze geſondert erfolgen. Nähere Auskunft ertheilt das ſtädtiſche Tiefbauamt(Rathhäus). Heidelberg, den 28 März 1899. Das Bürgermeiſteramt: Dr. Walz. Kaufmann. Paul Masskowꝛ, Optiker, Q 2, 22. Empfehle mein Lager in guten Feldſtechern, Operngläſer, Neiß⸗ zeuge, Barometer und Thermo⸗ meter, Brillen von Mk..30 an, ſowie alle opt. Artikel zu den billigſten Preiſen. Extra⸗Aufertigung von Brillen u. ſ. w. nach ärztl. Borſchrift. Reparaturen gut und billig. 17995 Tefeppon-Apscglüss 1647. Gebrüder Born, I 2. 4, Möbel⸗ u. Bettenfabrik. Für Amzäunungen! Pfoſten, geſchnitten und rund, Schwarten, Bretter, Latten, Rahmen. 10142 Otto Jansohn& Oo. Dampfſäge⸗ und Hobelwerk, Mannheim, 19475 22 Sämgerbund. Samſtag, den 29. April 1899, Abends 9 Uhr Ordeutliche Maupi-Versammlung im Wereinslokal. PSASgSSSSOTGANRHUung: Erledigung der in Satz 18, Abſatz 1 der Satzungen vorgeſehenen Gegenſtände. Die verehrlichen Mitglieder werden zu zahlreichem Beſuche der Verſammlung ergebenſt eingeladen. 18794 Mannheim, den 14. April 1899. Der Vorstand. Cheatraliſcher Jerein Mannheim. Sonntag, den 23. dſs. Mts.: Ausflug nach Schuetzingen mit Muſik(Hauskapelle: Dir. A. Jahn). Abends ½,8 Uhr Hotel„Falken““ Schwetzingen zu Gunſten des dortigen Militärvereins theatraliſche Aufführung: * 50 4 4¹ „Krieg im Frieden“, wozu wir unſere activen und paſſiven Mitglieder höflichſt einladen. Abfahrt 20 Uhr vom Hauptbahnhofe; Zuſammenkunft—12 Uhr daſelbſt. Paſſive Mitglieder hahen nur gegen Vorzeigung der Legitimationskarte per April Anfführung. 19281 er Vorſtand. S2 2 94 Sing. Werein. Turn⸗ Verein Dreit Denezegeis ihr e1 e Gesammt-Probe.„e Sh, Sonntag, 23. April, Abends ½8 Uhr Liederhalle. im kleinen Saale des Heute, Freitag Abend, präcis ½9 uhr 19476 Gesammt-Probe im Ballhauſe. Um zahlreiches Erſcheinen wird gebeten. Saalbaues Lamilienabend wozu wir unſere Mitglieder höfl. einladen. 190586 Einführungen ſind nicht ge⸗ Der Vorſtand. ſtattet. Ortskraukenkaſſe der Dienſtboten n. Mauuheim. Hekanntmachung. Die Vertreter der Arbeitgeber, ſowie der Kaſſenmitglieder werden hiermit zu der am Freitag, den 28. April er., Abends ½9 uUhr im hinteren Nebenzimmer der Fechtſchule, Litera G 1, 15 ſtatt⸗ findenden 19415 Ordentlichen Geueral⸗Verſammlung Der Vorſtand. ür alle techniſchen Zwecke zu billigſt. Preiſen e aal Zilke& Cie., 2, 2. Hineralwasser: Apollinaris, Biliner, Emser Krähnchen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterw., Hunyadi janos Karlshader Mühl- u. Schlossbr. mit der Bitte um zahlreiches und pünktliches Erſcheinen höf⸗ lichſt eingeladen. Tagesordnung: Beſchlußfaſſung über die Ab⸗ nahme der Rechnung des Vor⸗ jahres. Mannheim, 20. April 1899. Der Vorſtand: Dettweiler. 5 Kempf. Auf unſere Schreibſtube ein ſchulentlaſſener Junge geſucht. Bauder& Lipp, 19474 N 4, 14. 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