Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen untet Nr. 2870. Abonnement: 60 Pfg. monatlich Bringerlohn 10 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2 der Stadt Mauuheim nud Umgebung. Naunheimer Jou 1409. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. Gtleſeuſle und verbrritelte Zeilung in Maunheim und Amgegend. 5 Verantwortlich: für den politiſchen u. allg. Theill) Fruſt Otte Hopp. für den lokalen und prov. Theil; Eruſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) (Das„Maunnheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Maunheim. (Mannheimer Volksblatt.) rnal. E 6, 2 Nr. 110. Samſtag, 22 April 1899. Cclephon-Ur. 218. Der Friedenskongreß. 1 Binnen Kurzem wird der vielbeſprochene Friedenskongreß in dem alterthümlichen Schloſſe ohnweit vom Haag, der nieder⸗ ländiſchen Reſidenz, eröffnet werden. Die unfriedlichſte Re⸗ 465 erung der Welt, die ruſſiſche, die ſeit faſt zwei Jahrhunderten 1 Länderraube das Menſchenmöglichſte geleiſtet hat, das zahl⸗ lichſte europäiſche Volk, beruft bekanntlich die Verſammlung ein, M der als innig befreundetes und ſorgſam beſchütztes auch eins er kleinſten theilnimmt, das hammeldiebende der„ſchwarzen Herge“. Eine deutſche Fürſtentochter hat ſich dieſer Tage mit ſem Erbprinzen von Montenegro verlobt, und die Alles ent⸗ Lenden Zeitungen haben es ſofort herausgeſchnüffelt, daß das Koßberzoglich mecklenburgiſch⸗ſtrelitzſche Haus flawiſches Blut n ſeinen Adern führt. Viel intereſſanter iſt aber die religiöſe 1 5 Dege. Wird Prinzeſſin Jutta dem Beiſpiel der griechiſchen 8 folgen und treu zu ihrem Glauben ſtehen, oder ng ird ſie, wie die heſſiſche Kafſerin aller Reußen, die am tiefſten 1 ſtehende Form chriſtlichen Bekenntniſſes, die griechiſch⸗katholi⸗ inng ſche, wählen, um das beneidenswerthe Schickſal zu erringen, daß zae, ſſe Herrſcherin im öden Karſtgebirge wirf But⸗ Kehren wir nach dieſer Abſchweifung zum Friedenskongreſſe Bben, + zurück. Die kleineren Staaten, wie Holland und Belgien, Nor⸗ Ar— wegen und Schweden, Serbien und Dänemark, Portugal und die de Schweiz, Griechenland und Rumänien, die im europäiſchen Kon⸗ 15945 zert die erſte Flöte nicht ſpielen, ſind die natürlichen Patrone autfs dieſer Veranſtaltung. Denn die Laſt der Waffenrüſtung drückt ſte. Auch auf Oeſterreich⸗Ungarn und Italien glaubt man rechnen zu können, Mexiko(wenn es eingeladen wäre), Siam, „Perſien und China ſind dem Frieden direkt gewiß recht ungefähr⸗ lich und das aus tauſend Wunden noch blutende Spanien nicht minder. Aber den Ton geben die großen Staaten an, Eng⸗ Hand und Rußland, Deutſchland und Frankreich, und die beiden und amerikaniſchen Parvenüs, Japan und die Ver⸗ einigten Staaten; und dieſe ſechs letztgenannten Mächte können wohl behaupten, friedlich geſinnt zu ſein, aber an ihre Ab⸗ rxüſtungs⸗Leidenſchaft zu glauben wäre ein Wahn. An prakti⸗ ſche Entſchlüſſe in der Richtung auf Abrüſtung glauben wir nicht. Den Selbſterhaltungstrieb kann dem Menſchen auch das Künßllichſte Friedensbekenntniß nicht rauben. * Was wird dann aber das Ziel des Friedenskongreſſes ſeine Profeſſor Aegidi hat dieſer Tage einen Aufſatz darüber ge⸗ ſchrieben, deſſen Ausführungen wir in manchen Punkten getroſt 725 unterſchreiben können. Die Wirkſamkeit der Schiedsgerichte in ernſten Fragen be⸗ zweifelt auch Aegidi. Aber in Bezug auf die Reviſion des Kriegs⸗ rechts wendet er ſich gegen die Auffaſſung, daß im Kriege Alles erlaubt ſei, und betont, daß die ſtete Reviſion des Kriegsrechts ſeine Vermenſchlichung zum Geſichtspunkt haben und dahin ähren müſſe, von dem, was heute noch als nothwendiges Uebel betrachtet wird, eins nach dem andern aus der Welt zu ſchaffen. Neben der Aufräumung mit Einzelheiten müſſe hier die Reform des Seekriegsrechts die Loſung für die Friedenskonferenz ſein, Beſeitigung der noch herrſchenden Barbarei, welche das Privak⸗ eigenthum zur See der Kaperei preisgibt.„Der weltgeſchichtliche Staondal, daß nach unſerem Völkerrecht eine Seemacht mit Kauf⸗ euten Krieg führt, daß die Marine die Dienſtpflicht von Piraten zu erfüllen hat, ſollte das neunzehnte Jahrhundert nicht über⸗ leben: das nahe zwanzigſte hat der Menſchheit als Willkomm die Arerkennung der Kulturmächte zu bringen von der„Freiheit des Privateigenthums zur See in Kriegszeiten“!“ Hierin ſieht Aegidi das zunächſt erreichbare Ziel der Friedenskonferenz. Ob die Engländer ſich im Ernſtfalle hieran kehren würden, erſcheint indeſſen recht zweifelhaft. Auch ſonſt haben ſich die sangelſächſiſchen Vettern“ in ihren Kriegen in Indien, China 13 und Afrika recht barbariſch benommen. Die Kulturſtufe, auf „bdeer das ruſſiſche Volk ſteht, iſt eine ſo tiefe, daß ſchon aus dieſem +5 Grunde auf eine beſonders humane Kriegsführung ſeitens der ruſſiſchen Soldaten vorläufig nicht zu rechnen iſt. Die Franzo⸗ 3 ſen, die nach dem ihrerſeits mißglückten Kriege von 1870ʃ71 auf bdie Revanche rechneten, haben ſich nicht geſchämt, wiederholt 25 kundzugeben, wie ſie ſich dieſen Rachekrieg denken: Mord und 15 Brand und Schändung und Zerſtörung und Greuel: Auch die Amerikaner wollen, wie es ſcheint, nicht zurück⸗ I bleiben. Einer ihrer neueſten Dichter beſingt Vergangenheit und 18 Zukunft in einer wenig friedlichen Tonart: Und es iſt R Man ſieht, des Friedenskongreſſes Aufgaben. Und Macht war Recht, als Das iſt der Glaube der alten Warum man König und Weil hinter ihnen die Schwertfrohe Raſſen Und Freihei Die„Menſchenrechte“ ſind Betrug, von niedern Geſchöpfen erdacht, Und„Jedem das Seine“ iſt der Spruch, Denn Macht i ſt Recht, wenn niederſtürzt ein Reich im feurigen Sturm, echt, wenn ſchwache Brut zertreten „grünen Laub“ ſtimmung des Sta betreffend die Aus fache des jährliche terung erwähnte ganze Reich. Di Grund zu ernſthaften Bef jährige Erfahrung hat gezeigt, daß bei einiger Entſchloſſenheit das ſozialdemokratiſche„Kaffeekochen“ Es iſt den ſozialdemokratiſchen Agitatoren bisher nicht gelungen, der bürgerlichen Welt einen Feiertag aufzudrängen, und es iſt kein Grund für die Annahme vorhanden, daß die dies⸗ jährige Arbeitseinſtellung größere wie es in den Vorjahren der Fall war. nicht hat. Haftung gegründ Verträge vom ſomit alſo die G Kontingentirung geben waren. anträge zur Heb in dem zu der und deren Vertre Lohnverkürzung, erhöhung oder an Vortheilen zur D verleiten. Dafür gegen ſinnige.— Die „Macht war Recht, als Cäſars Blut die Steine Roms genetzt, Magzt war Recht bon Bunkers Hill bis Montereh zuletzt! In Schwetzingen wurde anberaumten Verſammlung der Vertrauens⸗ männer des Bundes der Landwirthe für den 44. Landtagswahl⸗ bezirk Herr Profeſſor Trei ber aus Plankſtadt Kandidat aufgeſtellt. Die Reichstagskomiſſion Abg. Dr. Paaſche(ntl.), daß die 1900 einzugehen haben und daß von dieſem Termine an keine neuen errichtet werden dürfen. Die Kommiſſion nahm ferner gemäß der Regierungsvorlage des Urſprungsortes, ſowie Abſatz 8 des die höchſte Entſchädigung Zuckerinduſtrie und für deutſchem Muth die Stadt Paris erlag, Welt und der von heutzutag! Präſident, Geſetz und Ordnung ehrte Waffenmacht die Welt noch Ehrfurcht lehrt! erobern die Welt und fliegen von Sieg zu Sieg, rde noch nie erlangt, es ſei t wu denn in blutigem Krieg. womit man die Starken verlacht! wird wie ein Wurm. harren recht ſchwierige ——— Zur Wahlbewegung. in einer in der Brauerei zum einſtimmig als Aus der Poſtkommiſſion. für das Poſtgeſetz beſchloß mit Zu⸗ atsſekretärs v. Podbielski nach dem Antrag des Privatpoſtanſtalten am 1. April Denunziationen und Erpreſſungen herleiten könnten. Das waren die Gründe, die im vorigen Jahre bereits die Regierung da⸗ gegen geltend gemacht. Aus dem Reichstag aber wurde weiter als höchſt bedenklich bezeichnet, daß ein ſolches Vergehah als ein Offizialdelitt behandelt werden ſoll, wodurch alſo jeder beliebige Dritte in die Lage verſetzt wird, aus unlauterſten Motiven auf Jahre hinaus mit der Anzeige zu drohen oder Erpreſſungen zu verüben. In Folge deſſen hat auch am., März der Staats⸗ ſekretär Dr. Nieberding im Reichstag ausdrücklich erklärt, daß die verbündeten Regierungen ſich auf die Eingangs erwähnten Beſtimmungen„unter keinen Umſtänden einlaſſen werden“. Wir heben dies ſchon jetzt hervor, ſagt die„Natl. Korr.“, um zu kon⸗ ſtatiren, wer die Schuld trägt, wenn diesmal wieder der Ver⸗ ſuch, im Intereſſe der Sittlichkeit die ſtrafgeſetzlichen Handhaben zu vermehren, ſcheitern ſollte. Hungersnoth in Nußland. Ueber die Lage im Nothſtandsgebiet werden in ruſſiſchen Blättern u. A. folgende Mittheilungen gemacht: Perſönliche Einſicht in die Lage des Volkes überzeugt davon, daß die Noth groß, grauſam und tief eingewurzelt iſt. Da iſt mit etwas Land⸗ hafer nicht zu helfen. Das Volk iſt durch die Noth ermattet. Wir wiſſen ſeit dem Herbſt nicht, was warme Speiſe iſt. Das Volk nährt ſich von Eicheln, Baumrinden, Blättern, ſogar von gefallenem Vieh. Ich beſitze, ſagt Herr Sſergejenko, Brod⸗ proben, die allem Möglichen ähneln können, nur nicht wirklichem Brod. Die Mißernte war im vergangenen Jahre an einigen Orten vollkommen. Zuerſt brannten Dürte und heiße Winde Alles aus, ſpäter vernichteten Frühfröſte alles Nachgebliebene. Abſatz 1 und 3 des 2. Artikels dehnung des Poſtregals auf verſchloſſene Briefe 4. Artikels an, wodurch der Privatpoſtanſtalten auf das Acht⸗ n Reingewinnes feſtgeſetzt wird. In der Erör⸗ der Staatsſekretär, unter den weiteren in Ausſicht genommenen allmählichen Tarifreformen befinde ſich der Gedanke der Ausdehnung des Fünf⸗Pfennig⸗Briefportg⸗ auf das e ſozialdemokratiſche Maifeier. Für die Arbeitgeber, ſo ſagen Berliner Blätter, liegt ein forgniſſen keineswegs vor. Eine zehn⸗ einen praktiſchen Werth Dimenſionen annehmen wird, Aus der Zuckerinduſtrie. Die Kartellverhandlungen in der Zuckerinduſtrie ſind nun⸗ mehr nach den„B. N..“ Nachdem das Rohzucker⸗Syndikat und das Raffinerie⸗Syndikat ſich bereits vor längerer Zeit zu einem gewiſſen Abſchluß gelangt. als Geſellſchaften mit beſchränkter et hatten, beſtand die weitere Aufgabe darin, Kartellverträge feſtzuſtellen und gegenſeitig zu genehmigen, die von dem Rohzuckerſyndikat mit den Rohzuckerfabriken, von dem Raffinerieſyndikat mit den Raffinerien, den Weißzuckerfabriken und den Melaſſe⸗Entzuckerungsanſtalten abzuſchließen ſind. End⸗ lich galt es als Hauptſache, einen Vertrag zwiſchen den beiden Syndikaten abzuſchließen. Rohzucker⸗Syndikat gutgeheißen und angenom⸗ men waren, geſchah das Gleiche in der letzten Generalverſamm⸗ lung des Raffinerieſyndikats, worin 43 Raffinaden vertreten und Nachdem vor acht Tagen alle dieſe rundlagen für eine Kartellfrung der deutſchen die Erreichung des Zweckes, nämlich die der Produktion für den Inlandsverkehr, ge⸗ Der Arbeitgeberparagraph. Die Reichstagskommiſſion, der die Vorlagen und Initiativ⸗ ung der Sittlichkeit überwieſen worden ſind, hat den ſogenannten Arbeitgeberparagraphen angenommen, der Regierungsvorlage eingebrachten Zentrums⸗ antrage ſtand und dahin geht, daß Arbeitgeber oder Dienſtherren ter mit Gefängniß bis zu einem Jahre beſtraft werden, welche ihre Arbeiterinnen und Geſinde unter„Mißbrauch des Arbeitsverhältniſſes“ durch Androhung von Nachtheilen, Zuſage und Gewährung von Arbeit, Lohn⸗ deren aus den Lohnverhältniſſen ſich ergeben den uldung oder Verübung unzüchtiger Handlungen ſtimmten 13 Mitglieder der Kommiſſion, da⸗ 8, und zwar nur Konſervative, Nationalliberale und Frei⸗ gute Abſicht dieſer Beſtimmung iſt bisher von teiner Seite in Zweifel gezogen worden; mit einer ſolchen Be⸗ ſtimmung erreicht man aber das erſtrebte Ziel nicht. Die Ar⸗ beits⸗ und Dienſtverhältniſſe ſind ſo verſchieden, daß ſie nicht ohne Unterſcheidung zur Grundlage eines neuen Sittlichkeits⸗ vergehens gemacht werden können. Die Worte„Mißbrauch des Arbeitsverhältniſſes“ gehen zu weit, beſonders bedenklich aber iſt, daß nicht Unbeſcholtenheit auf Seite der wird, und beſcholtene Perſonen daraus Verleiteten erfordert eine Gelegenheit zu Die Bevölkerung blieb ohne Brod, ohne Kartoffeln, ohne Kohl. In der äußerſten Noth verkauften Viele die Winterſagt. Ver⸗ brechen und Sterblichkeit nahmen zu. Die Zahl der Todtge⸗ borenen ſtieg gewaltig. Skorbut und Typhus wütheten wie durch Sturm angefachtes Feuer— da brennen aber nicht Wohn⸗ häuſer und Scheunen, ſondern lebende Weſen! In den Dörfern rauchen am Abend keine Schornſteine, an den Fenſtern brennt aufgehört, in Wuth zu gerathen und ſind längſt Hungers ge⸗ ſtorben. Man fährt wie über einen Friedhof; beim Eintritt in die Wohnſtuben begegneten uns dumpfe Luft, wachsgelbe Ge⸗ ſichter, Geſtöhn Ermatteter, Weinen der Kinder, widerlicher Ge⸗ ruch aus Krankenbetten. Die Hilfe, die den Leidenden durch das Rothe Kreuz, die Semſtwo und die Adminiſtration erwieſen wird, lindert nicht die Hälfte der Noth, es fehlen ſowohl Mittel als helfende Menſchen Der Krieg auf Manila. Die amerikaniſche Regierung iſt aufs Aeußerſte beſtürzt über die Nachrichten aus Manila. Die Unionsarmee iſt in vollem Rückzuge begriffen, General Lawton bereits wieder in Manila eingetroffen, der Krieg vollſtändig aufgegeben. Der Präſident iſt überraſcht über dieſen plötzlichen Wechſel der ganzen Lage, den er — nicht erwarten konnte. Erſt kam General Otis mit ſeinem famo⸗ ſen„Drei Wochen“⸗Telegramm; jetzt kommt die Nachricht vom Rückzug des immerfort ſiegenden Generals Lawton mit ſeiner großſprecheriſchen Verſicherung:„Wenn ich 100 000 Mann hätte, dann könnte ich freilich ſchnell durch die ganze Inſel mar⸗ Verfügung hat, eiligſt nach der Küſte zurück und überläßt die acht eroberten Plätze an der Paſiglinie, und die Lagung de Bah wieder dem Feinde. So iſt denn nicht einmal die nächſte Umgebung der Hauptſtadt in den Händen der Nordamerikaner, die trotz aller ihrer auspoſaunten Siege thatſächlich die Unterlegenen ſind. Hofnachrichten urd Perſönliches Geſtern Vormittag ſind der Herzog von Sachſen⸗Koburg und Gotha und der Herzog von Connaught zum Beſuch des Kaiſers auf der Warkburg eingetroffen. Die Schwäche des Cardinals Krementz hat zugenommen. Provinzialdirektor Geh. Rath v. Marguardt in Darmſtadt ſoll demnächſt in den Ruheſtand treten. Als ſeinen Nachfolger bezeichnet man den Kreisrath Haas⸗Offenbach. Geſtorben find: Der Geh. Sanitätsrath Dr. Fr. Birnbaum in Trier.— Der Berlin. Kiepert war ſeit 1874 ordentlicher Profeſſor an der Berliner Univerſität und hatte mehrfach Kleinaſien und Griechenland bereiſt. Hellas und den helleniſchen Colonieen“. „Neue Handatlas der Erde“,„Atlas antiquns“ und Schulwandkarten. Außer Abhandlungen, die in den Monatsberichten der Akademie erſchienen, verfaßte er ein„Lehrbuch der alten Geographie“ u einen„Leitfaden der alten Geographie“.— Der Geh Commereienrath Leopold Hoeſch in Duüren, Rheinprovinz⸗ Kurze Nachrichten. Mitte Mai, Ju Gegenwart von etwa 200 Theilnehmern wurde in Dresden geſtern der 27. deutſche Aerztetag eröffnet. Bei der Reichstags⸗Erſatzwahl in Melle⸗ Diepholz erhielten: Wamhoff(natl.) 5945, b. Bar(Welfe) 5331, v. Peſtel(konſ.) 1234. Die Sozialdemokraten hatten ſich den Abſtimmung enthalten. Es findet alſo, wie geſtern ſchon er⸗ wähnt, Stichwahl zwiſchen Wamhoff und v. Bar ſtatt. 1 kein Licht, Hunde bellen nicht, ſie haben ſchon ſeit dem Herbſt nach den fortwährend eintreffenden Siegesnachrichten durchaus ſchiren.“ Er konzentrirt ſich aber, obwohl er 40 000 Mann zur berühmteſte Kartograph der Jetztzeit Profeſſor Heinrich Kiepert n Seinen wiſſenſchaftlichen Ruf begründete er durch den„Atlas von Dann folgten u. A. den Man erhofft den Schluß des badiſchen Landtages gegen 1 r r — 20 Weneral Anzeiger, Manhelm, 22. Noftr Im preußiſchen Abgeordnekenhaus fand geſtern die erſte Leſung der Vorlage betreffend die Dienſtſtellung der Kreisärzte und die Einrichtung von Geſundheitskommiſſionen ſtatt. Die Vorlage wurde einer Kommiſſion überwieſen. Die Strafkammer in Braunſchweig ver⸗ urtheilte den früheren braunſchweigiſchen Hofſtaatsſekretär Koen⸗ necke wegen Mafeſtätsbeleibdigung zu zwei Jahren Gefängniß. Koennecke hat wegen des gleichen Vergehens bereits 13 Jahre verbüßt. Die deutſch⸗amerikaniſchen Gegenſeitig⸗ leitsverhandlungen wurden nach Berlin verlegt. In Waſhington wird erklärt, Deutſchland könne nicht erwarten, dieſelben Zugeſtändinſſe zu erhalten wie Frankreich, falls es nicht Konzeſſionen mache ähnlich denen, wodurch Frankreich ſich das Abkommen mit Amerika ſicherte. Zwei italieniſche Schriftſteller, die ſich ſeit etwa§ Jahren inBerlin aufgehalten haben, erhielten lt.„Frkf. Ztg.“ von dem Berliner Polizeipräſidium den Ausweiſungs⸗ befehl. Dieſer wurde damit begründet, daß ſie ſich an ſozial⸗ demokratiſchen Beſtrebungen betheiligt hätten. Die Ausgewieſenen müſſen nach 14 Tagen Preußen verlaſſen haben. Wie aus Waſhington verlautet, hat der Stgatsſekretär Hay den amerikaniſchen Konſul auf Samoa angewieſen, er ſolle verſuchen, den Frieden vor der Ankunft der Samoakom⸗ miſſion wieder herzuſtellen. Hay ſandte ferner dem Admiral Kautz den Befehl, Konflikte mit den Eingeborenen zu vermeiden und ſich auf den Schutz des Lebens und des Eigenthums der Amerikaner zu beſchränken. Der engliſche Vertreter dürfte ähn⸗ liche Anweiſungen erhalten haben. Das Staatsdepartement ver⸗ nimmt, der engliſche Konſul ſei ermächtigt worden, ſich den an⸗ deren Konſuln betreffend eine Proklamation an die Eingeborenen anzuſchließen, in der ſie aufgefordert werden, bis zur Ankunft der Kommiſſion ſich der Feindſeligkeiten zu enthalten. Die interngtiongle afrikaniſche Antialkoholkonfe⸗ venz iſt in Brüſſel zuſammengetreten, Elf Mächte ſind vertreten. Auf Vorſchlag des engliſchen Geſandten wurde Stagatsminiſter Baron Lambremond zum Vorſitzenden gewählt. Deutſchland iſt vertreten durch den Geſandten Grafen Alvensleben, Geh. Rath Dr. Goering und den Bezirkskommiſſar von Viktoria⸗Kamerun, Boeder. Badiſcher Landtag. 136. Sitzung der Zweiten Kammer. Karlsruhe, 21. April, Abg. Wittum(gnat.⸗lib.) berichtet über das Geſuch der Thierſchutzvereine mehrerer Städte um ein Schächtverbot. Er erkennt die edlen Beſtrebungen der geſuchſtellenden Vereine an, glaubt aber, daß die Schächtfrage hinreichend geklärt ſet. Die Anſchauung, als ſei die jüdiſche Schlachtmethode barbariſch, ſei durch 253 Gutachten widerlegt. Wer die in Tauſenden von Fällen vorkommende Kaſtration von Thieren anſehen kann, der ſolle ſich doch auch Zurückhaltung in einer Angelegenheit auferlegen, die für viele Staatsbürger eine religiös⸗xituelle Frage ſei. Abg. Birkenmayer(Zentr.) glaubt auch, daß das Schächten ſelbſt keine barbariſche Maßregel ſei. Höchſtens könnten die Vorbereitungen etwas gemildert werden. Die Sportsbetriebe hoher Herren, die Rennen und Diſtanzritte und die Viviſektionen ſeien auch Thierquälereien. Abg. Pfiſterer(Antiſemit) hält es für zweifellos ſicher, baß das Schächten eine Thierquälerei iſt; insbeſondere die Vor⸗ bereitungen ſeien grauſam. Treferes Fleiſch gehöre auf die Frei⸗ Bank. Die Gutachten, die das Schächten billigen, ſeien von Juden beſtellt und bezahlt. Auch hier machten ſich jüdiſche Ein⸗ flüſſe geltend. Ex ſei für Ueberweiſung an die Regierung zur Kenntnißnahme. Abg. Freiherr v. Stockhorner(konſ.) wäre für Ueber⸗ weiſung des Geſuchs an die Regierung in dem Sinne, daß die Miniſterfalverordnung vom 29. März 1889, in der eine Mil⸗ derung der Schächtvorbereitung zur Vorſchrift gemacht wird, beſſer durchgeführt werde. Präſident Gönner verlieſt einen Antrag auf Ueberweiſung des Geſuchs an die Regierung zur Kenntnißnahme. Abg. Geck(Soz.) iſt für den Kommiſſionsantrag Abg. Mampel(Antiſ.) erklärt, daß von dem jüdiſchen Oberrath das Schächten nicht als ein religiöſer, ſondern als ein ritueller Akt gekennzeichnet worden ſei. Man könne es alſo ver⸗ bieten. Wolle man überall geſchichtliche Einrichtungen vor dem Verfall bewahren, ſo möge man nur ruhig alle Kulturarbeit auf⸗ geben. Er ſei für Ueberweiſung an die Regierung zur Kennt⸗ nißnahme. Miniſterrath Dr. Glockner erklärt ſich mit dem Kom⸗ miſſtionsantrag einverſtanden. Soweit Rohheiten vorkommen können, ſei ihnen durch die Verordnung vom 29. März 1889 vor⸗ gebeugt. Eine Verfehlung dagegen könne man ja zur Anzeige bringen. 15 Die Indierin. Von G. Struder. (Nachdruck verboten.) 89(Fortſetzung.) „Sie ſollen heiterer und mittheilſamer ſein, und das werden Sie auch ganz von ſelbſt werden, wenn Sie ſich erſt an den Gedanken gewöhnen wollten, daß Sie ſich unter wirklichen Freunden befinden. „Ich will verſuchen, Ihren Wunſch zu erfüllen, gnädiges Fräulein.“ 5„„„ „Bitte, ſagen Sie doch einfach Eva zu mir. „Auch bdieſer Wunſch ſoll ein Befehl ſein, ebenſo wie der andere, und ich will mir erlauben, nicht nur mittheilſam, ſondern ſelbſt neu⸗ jerig zu werden. Zunächſt alſo eine neugierige Frage: Sie ſcheinen 55 jungen Mann, der uns geſtern Geſellſchaft leiſtete, recht gerne zu haben. Iſt dem ſo, wenn ich fragen darf?“ „Das iſt allerdings richtig,“ begegnet Eva lächelnd.„Franz iſt ein ſehr entfernter Verwandter von uns, er war lange Jahre mein Jugendgeſpiele und ich habe ihm bis auf den heutigen Tag eine treue, freündſchaftliche Zuneigung bewahrt.“ „Aber wie verträgt ſich dieſe Zuneigung mit Ihrer Liebe zu Ihrem Bräutigam?“ „Aufs allerbeſte, liebe Leonie, Herrn van Geert liebe ich eben, wie man ſeinen zukünftigen Gatten lieben ſoll, Herrn Borkers da⸗ gegen etwa wie einen Bruder.“ „Ja, das iſt eben eine ſeltſame Geſchichte, zumal wenn, wie in dem vorliegenden Falle, dieſer wie ein Bruder Geliebter der ihn alſo Liebenden eine Liebe entgegenbringt, wie der Mann ſie nur für ſeine zukünftige Gattin hegen ſoll.“ „Wie lommen Sie zu dieſer Bemerkung?“ frug Eva, die über und über roth geworden war, worauf Leonie ſpöttiſch erwiderte: „Einfach dehsalb, weil ich eben gute Augen habe. Die auf Sie getdorfenen Blicke dieſes Herrn ſind mir, ſo verſteckt ſie auch waren. nicht enigangen, und ich habe für ſie nur eine Deutung gehabt, „Sie krren ſich, Sie müſſen ſich irren, ſagte Eva heftig, aber Abg. Flüge(wild lib.) findet, daß ein Unterſchied ſei zwiſchen dem Schächten und den Vorbereitungen dazu. Er ſei dafür, daß die Regierungsverordnung vom 29. März 1889 dahin ausgedehnt werde, dem Schächtthier ſei eine Strohmatts unter⸗ zulegen. Da der Landtag zur Schaffung eines allgemeinen Ge⸗ ſetzes nicht zuſtändig ſei, erkläre er ſich für den Antrag der Komiſſion. Abg. Schuler(z3entr.) iſt von ſeinem Standpunkt aus auch für die Schonung ſolcher religiöſer Einrichtungen, die nicht Glaubensſache ſeien. Für die deutſchſoziale Reformpartei gebe es andere Kampfesmittel gegen die Semiten. Da ein Schächt⸗ verbot glaubenstreuen Israeliten den Fleiſchgenuß unmöglich mache, ſo müſſe man zu dem Kommiſſtonsantrag kommen. Auch der Kriegsminiſter geſtatte für jüdiſche Soldaten rituelle Schlach⸗ tungen.(Zuruf: Verjudung des Heeres.) Schuler: Bei der be⸗ kannten Tapferkeit der Juden fürchte er deſſen Verjudung nicht. (Heiterkeit.) Er ſei für den Kommiſſionsantrag. Abg. Venedey(Dem.). Rituelle Schlachtungen ſeien nicht gegen das Verbot zu ſchützen, wenn ſie unſeren ſittlichen Anſchauungen widerſprechen. Aber der thierquäleriſche Charakter des Schächtens ſei nicht feſtgeſtellt ſondern nur die Vorbereitungen ließen allenfalls Rohheiten zu. Da man aber zu der Regierun das Vertrauen haben könnte, daß ſie ihre Verordnung durchführl, ſo ſei er für den Kommiſſionsantrag. g. Dr. Lenenier(Dem.) iſt mit dem Vorredner ein⸗ verſtanden. Das Geſuch der Thierſchutzvereine hätte einen beſſeren Eindruck gemacht, wenn ſie ſich auch gegen andere Thierquälereien gewendet hätten. Abg. Dr. Wilckens(natl.) erklärt gegenüber einer Bemerkung Pfiſterer, daß ſeine Fraktion nicht unter jüdiſchem Einfluß ſtehe und daß ſie ſich weder von dem Semitismus noch von dem Antiſe⸗ mitismus leiten laſſe. Die Thierſchutzvereine ſeien vom beſten Willen beſeelt geweſen. Aber ſie befinden ſich in einem ſachlichen Jerthum. Er ſei im Uebrigen dafür, daß die Verordnung von 1889 neu in Erinnerung gebracht und eventuell erweitert werde. Hierzu ſei aber eine Ueberweiſung an die Regierung zur Kenntnißnahme nicht nöthig. Dieſe könnte⸗das Mißverſtändniß hervorrufen, als ſei das Haus für ein Verbot. Präſident Gönner erklärt, wenn Pfiſterer einen Theil des Hauſes für beeinflußt habe erklären wollen, dann müſſe er dieſe Bemerkung zurückweiſen. Abg. Mampel(Antiſ.) begründet ſeinen Antrag und betont, daß das Geſuch den edelſten humanen Beweggründen entſpringe. Er ſei für allgemeine Einführung der Schutzmaske. Abg. Pfiſterer(Antiſ.) verweiſt auf Flüges Schilderungen über die Rohheiten beim Schächten. Er hätte im hohen Hauſe ein Verſtändniß für die Darlegung vorausgeſetzt. Deshalb habe es ſich die Bemerkung erlaubt. Präſident Gönner fragt, ob damit die Anſicht des Abg. Wilckens beſtätigt werden ſolle. Abg. Pfiſterer: Nein, es iſt mir nur ſo herausgefahren. (Heiterkeit). Flüge(nat.⸗lib.) tritt nochmals für obligatoriſche Einſührung der Fallmatratze ein. Miniſterialratb Dr. Glockner verweiſt darauf, daß ein thier⸗ quäleriſches Niederwerfen des Thieres nicht ſtattfinde, daß er daher der Fallmatratze nicht bedürfe. Abg. Schmid(nat,⸗lib.) betont, daß er ſeine frühere, in einem Kalender kundgegebenen Anſicht über das Schlachtverfahren geändert habe und daß er Boden des Kommiſſionsantrags ſtehe. Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Dr. Heimburger, Dr. Wilckens und Birkenmayer und einer perſönlichen Bemerkung Pft⸗ ſterers, der nicht bei allen, ſondern nur bei einem großen Theile des Hauſes jüdiſchen Einfluß vermuthet und darüber zur Ordnung ge⸗ rufen wird, findet der Kommiſſionsantrag mit allen gegen 8 Stimmen Annahme. Nächſte Sitzung: Montag. ——— Aus Stadt und Cand. Mannheim, 22. April 1699 * Dem Jahresbericht der Badiſchen Anilin⸗ und Soda⸗ ſabrik in Ludwigshafen entnehmen wir folgende intereſſante Mit⸗ theilungen:„Der Geſchäftsabſchluß für das Jahr 1898 ergibt ein Erträgniß von/ 8,466,480.66 gegen 7,808,372.01 in 1897. Unter unſeren neuen Fabrikationen nimmt die wichtigſte Stelle der künſtliche Indigo ein. Erwartungen, welche wir, geſtützt auf die her⸗ vorragenden Eigenſchaften dieſes Fabrikates, von der Aufnahme und Abſatzfähigkeit deſſelben glaubten hegen zu dürfen, haben ſich in vollem Umfange verwirklicht. Die Entwickelung des Geſchäftes hat die Noth⸗ wendigkeit auferlegt, ohne Aufſchub eine weitere Ausdehnung der in Frage kommenden Anlagen und Einrichtungen in Angriff zu nehmen und fortzuführen. Die bis jetzt ſchon vollendeten und noch in Aus⸗ führung begriffenen Einrichtungen für die Indigo⸗Fabrikation werden einen Betrag von reichlich 10 Millionen Mark beanſpruchen, ohne Berückſichtigung der für dieſen Zweck erforderlichen Betriebsmittel. Die Löhne der Arbeiter haben im Berichtsjahr eine außergewöhnliche Steigerung erfahren, was auf unſere Ausgaben um ſo nachhaltiger einwirkt, als wir die Zahl unſerer Arbeiter bedeutend vermehren mußten. Dieſelbe betrug Ende Dezember 5495 und die im Berichts⸗ jahr 1898 bezahlte Lohnſumme beziffert ſich laut Nachweiſung für die Berufsgenoſſenſchaft auf/ 6,204,821.48. Dem Ausbau unſerer Wohlfahrts⸗Einrichtungen für Arbeiter und Beamte haben wir auch in dieſem Jahre die gewohnte Aufmerkſamkeit und Sorgfalt angedeihen laſſen. Unſere Geſellſchäft hat ſtets den größten Werth darauf g den Arbeitern geſunde und ßbillige Wohnungen zu verſchaffen. welchem Umfang das ſeither geſchehen, iſt bekannt. Wir haber Abſicht, auf dieſem Gebiete nach aller Möglichkeit ſtekig weiter zugehen, es ſind aber Umſtände eingetreten, welche unſeren Beſt ungen in letzter Zeit große Hinderniſſe bereitet hahen. Die Landpre in der unmittelbaren Nachbarſchaft der Fabrik ſind auf eine ungerech! ferkigts Höhe getrieben worden und geſtiegen. Dabei hat das Ein⸗ greifen von Spekulanten es geradezu unmöglich gemacht, große Kom⸗ plexe zu erwerben. Wie haben einen Ausweg geſucht und auch ge⸗ funden. Unmittelbar am Bahnhof von Mutterſtadt gelegen, welcher mit unſerer Fabrik durch die Bahn verbunden und nur 8 Kilometer entfernt iſt, haben wir ein größeres Gut(Limburger Hof) erworben, um auf demſelben eine Arbeiterkolonſe anzulegen, welcher wir eine beliebige Ausdehnung geben können. Die Arbeiter können von dort durch beſonders eingelegte Züge direkt nach der Fabrik gelangen. Die Fabrik hat in den letzten Jahren an Feuerverſicherungsprämien , 653,172.65 bezahlt, während ſie als Erſatz für Feuerſchaden im gleichen Zeitraum insgeſammt nur 11,146 bekam. Unter ſolche Umſtänden mußten wir endlich den Gedanken der Selbſtverſicherumg ernſtlich in Betracht ziehen und wir haben uns entſchloſſen, dieſelbe beim Aufſichtsrath zu beantragen. Bei der prinzipiellen Wichtigkeit der Sache will derſelbe nicht ohne Zuſtimmung der General⸗Verſamm⸗ lung vorgehen und er wird derſelben die erſorderlichen Anträge unter⸗ breiten. Als Aufwendungen für Arbeiter und Angeſtellte wurden im Jahre 1898 verausgabt: Auf Grundgeſetzlicher Verpflich⸗ tung: Beiträge zur Krankenkaſſe, Berufsgenoſſenſchaft, Alters⸗ und Invaliditäts⸗Verſicherung 130,368.20. Freiwillige Leiſt⸗ ungen des Geſchäftes: Krankengeld⸗Zuſchuß, freie ärztliche Behandlung der Angehörigen der Arbefter, Altersprämien, Untet⸗ ſtützungen an Arbeiter, Wiktwen und Waiſen, Unterſtützungen an zum Militärdienſt Einberufene, Beitrag zur Beamten⸗Penſionskaſſe; fernen Betriebskoſten von Speiſe⸗Anſtalt, Frauen⸗ und Kinderbad, Haus⸗ haltungsſchule, Wöchnerinnen⸗Aſyl, Krankenhaus Dannenfels 313,464.83. Für Anſtalten und Einrichtungen big Ende 1898: Für Beamten⸗ und Arbeiter⸗Wohnungen, Schweſtern⸗ haus, Speiſeanſtalt und Speiſehalle, Frauenbad, Badeanſtalten in der Fabrik, Haushaltungsſchule, Wöchnerinnen⸗Aſyl, Krankenhaus Dannen⸗⸗ fels, Turnhalle/ 5,234,810.74. Den zum Zwecke der Unterhaltung der Arbeiter⸗Wohnungen erhobenen Miethen im Betrage von. 42,902.23, ſtehen Reparaturkoſten von/ 47,210.54 gegenüber. Der Arbeiter⸗Unterſtützungsfonds beträgt am 31. Dezember 1898 1,430,532.68, das Vermögen der Beamten⸗Penſtonskaſſe beträgt am 31. Dezember 1898 1,696,468.45. * An dem Kaſſeler Wettſtreit werden ſich die 18 nachge⸗ nannten Vereine mit insgeſammt ca. 3000 Sängern betheiligen und zwar: Männer⸗Geſangverein„Sansſouci“, Dortmund,— Straß⸗ burg j..,— Eſſen a. Rh.,— Hannover,—„Polyhymnia“, Dork⸗ mund,— Lehrer⸗Geſangverein, Bremen,— Lehrer⸗Geſangverein, Berlin,— Liedertafel in Gotha,— Männer⸗Geſangverein, Pots⸗ dam,—„Frohſinn“, Mühlheim a..,—„Arion“ in Mühlhauſen i⸗ Thür.,— Köln a. Rh.,— Erfurt,—„Concordia“, Aachen,— Lehrer⸗ Geſangverein, Magdeburg,— Sängerchor des Turnvereins in Offen⸗ hach a..,— Männer⸗Geſangverein„Concordia“ in Eſſen a.., Liederhalle in Karlsruhe. Verein ehemaliger badiſcher Leib⸗Dragoner. Außer den in unſerem Bericht aufgeführten Herren, die das Stiftungsfeſt mit ihrer Gegenwart beehrten, waren noch zugegen Herr Major Grabert, Gendarmerie⸗Kommandant hier, dem der Verein den Hauptantheil des glänzenden Verlaufes des Feſtes verdankt. Ohne feine kräftige Mitwirkung ſowohl bei Einübung als Arrangirung hätte das Feſt ſeinen Glanzpunkt nicht erreicht. Ferner die Herren Direktor Fuchs, Nöther und andere Herren, die ſich ſchon ſehr um den Verein verdient gemacht haben. Auch der Damen, die zum Gelingen des Feſtes in erſter Reihe beigetragen haben, ſei noch er⸗ wähnt: Frau Legner, Frau Mattlin, Fräulein Geiler, Frl⸗ Klettner, Frl. Keller, Irl, Legner, Frl. Horch, Frl. Rudolf und Andere. Die Dekoration war von Herrn Wilhelm Gräſſer ſehr geſchmackvoll arrangirt. Am Sonntag Morgen 11 Uhr hielt bei Einweihung des Grabdenkmals des 7 Kamerad Schiffer⸗ decker am Grabe desſelben Herr Major Grabert in gediegenen und ſchwungvollen Worten die Rede. Der Kommandeur des hieſigen Grenadier⸗Regiments Herr Oberſt v. Zaſtrov und deſſen Adjudant beehrten den Verein bei dieſem Akt mit ihrer ſehr geſchätzten Gegenwart. *Neuwahlen zum Bürgerausſchuß. Bei den im kommenden Herbſte ſtattfindenden Neuwahlen zum Bürgerausſchuß ſcheiden im Ganzen 60 Stadtverordnete und 14 Stadträthe aus. Von den 60 Stadtverordneten ſind 18 Vertreter der dritten, 23 Vertreter der zweiten und 19 Vertreter der erſten Wählerklaſſe. Von den verblei⸗ benden 36 gehören 15 der ſozialdemokratiſchen, 16 der freiſinn⸗demo⸗ kratiſch, 2 der nationalliberalen und 2 der Centrumsfraktion an; 1 Mitglied iſt Es ſcheiden aus dem Stadtrath aus 6 Nationalliberale, 2 Demokraten und 1 Freifinniger, Es verbleiben im Stadtrath 3 Sozialdemokraten, 2 Demokraten, 3 Freiſinnige und 1 Centrumsmann. vollſtändige Kapelle des 4. Großherzoglichen Heſſiſchen Infanterie⸗ Regiments aus Worms unter perſönlicher Leitung des Kapellmeiſters Herrn Schneider. Bei günſtiger Witterung ſindet das Coneert im Freien ſtatt. * Arbeiterkolonie der Badiſchen Anilin⸗ und Sodafabrik auf dem Hofgute Limburg. Die Bad. Anilin⸗ und Sodafabrik wird mit der Anlage ihrer profektirten Arbeiterkolonie auf dem von ihr käuflich erworbenen Hofgute Limburg bereits mit kommendem Früh⸗ jahre ſicher beginnen. Zunächſt wird mit etwa 80 Wohnhäuſern der Anfang gemacht werden, die Zahl derſelben wird ſo nach und nach auf mehrere Hundert— man ſpricht ſogar von eiwa 1200— an⸗ eeeeee eeeeeeeeeeeeee eee ihre Begleiterin ſchüttelte hartnäckig mit dem Kopfe. „Nein, ich irre mich nicht, dieſer Herr Franz iſt total in Sie verliebt. Aber was brauchen Sie ſich weiter hierüber aufzuregen? Sie werden ja bald Frau van Geert heißen und dann wird der Herr Franz ſeine Liebe endgüllig begraben müſſen. Schlimmer wäre es ſchon, wenn Herr van Geert eine Liebe zu einer Andern in ſeinem Herzen trüge.“ „Oh, das iſt nicht zu befürchten,“ erwiderte Eva raſch.„Ich weiß, daß er mich aufrichtig gerne hat und daß er an keine Andere denkt.“ 5 „Es würde Ihnen wohl viel Kummer berurſachen, wenn ſich troz⸗ dem Herr van Geert in eine Andere verlieben und damit die projek⸗ tirte Heirath rückgängig gemacht würves“— „Gewiß, aber vielleicht noch mehr würde Papa ſich hierüber grämen. Denn erſtens war dieſe Heirath ſein Lieblingswunſch, und zweitens würde er die Aufhebung der Verlobung als eine unſerem Hauſe widerfahrene Schmach empfinden, die ihn, ehrgeizig und auf das Renommee unſerer Familſe bedacht, wie er iſt, fürchterlich aufregen müßte.“ te, Sie glauben natüüerlich, daß dieſer Fall nie eintreten könnte.“ „Ich würde es für eine Schändlichleit halten, wenn ich auch nur im Geringſten an der Treue und der Ehrenhaftigkeit meines Bräuti⸗ gams zweifeln wollte.“ „Nun, ein ſolches Vertrauen ehrt Sie ja, aber im Allgemeinen ſoll man ſich doch nicht dazu blindlings auf die Treue der Männer ver⸗ laſſen. Geſchichten, in denen die Treuloſigkeit der Männer eine trau⸗ rige Rolle ſpielt, ſind ja leider keine Seltenheiten.“ 8 „Ste wollen mich wohl ängſtlich machen?“ frug Eva in einem Tone, der ſcherzhaft klingen ſollte, in Wirklichteit ſich aber recht gepreßt anhörte, worauf die Indierin ruhig erwiderte: „Ich will Sie nicht ängſtlich machen, ſondern nur borſichtig. Wenn ich einen reichen Bräutigam hätte, der unter dem Vorwande, noch etwas Geld zu dem ſeinigen zu verdienen, ſo lange von mir weg⸗ bliebe, ſo würde mir das hinreichend Stoff zum Nachdenken darüber geben, wie es mit ſeiner Liebe zu mir eigenklich beſchaffen wäre. Auf einer ſolchen Reiſe laſſen ſich mitunter verhängnißvolle Belanntſchaften 922 9 5 inſofern nicht etwa bereits früher angeknüpfte vorhanden nd. „Ich bitte, quälen Sie mich nicht weiter mit derartligen Ideen, ſagte Eva, die merklich die Farbe verändert hatte.„Herr van Geert iſt treu und ehrlich, aber ich werde ihm heute noch ſchreiben, daß er ſobald wie möglich zurückkehrt.“ „Thun Sie das Fräulein, aber vergeſſen Sie nicht, vaß auch hier ſich der Herr Bräutigam noch keineswegs gußer aller Gefahr befindet.“ „Ich ſchlage vor, daß wir dieſes Thema nunmehr abbrechen,“ ver⸗ ſetzte Eva entrüſtet.„Ich begreife überhaupt nicht, wie Sie über Herrn —5 Geert in dieſer Weiſe reden können, wo Sie ihn nicht einmal ennen. „Hätte ich ahnen können, daß eine Unterredung über Ihren Bräutigam Ihnen unangenehm wäre, ſo würde ich von einer ſolchen gewiß abgeſehen haben,“ meinte Leonie gleichmüthig.„Ich habe eben kein Glück bei Ihnen. Wenn ich ſchweige, ſo ſchelten Sie mich wegen meiner Verſchloſſenheit, rede ich aber, ſo errege ich wiederum Ihr Mißfallen. Es wird voch vielleicht beſſer ſein, wenn ich mich in irgend einem Hotel einquartiere.“ „Dagegen würde ich mich ganz entſchieden auflehnen,“ erwider die raſch wieder beſänftigte Eva in lebhaftem Tone.„Laſſen Sie u. einfach von anderen Dingen plaudern. Sie werden ſich dann hoffe; 5 ſchnell überzeugen, daß es ſich mit mir doch recht gut verkeh äßt. 18 51 55 Seit drei Tagen befand ſich Leonie in dem Rups'ſchen Haufßf und in dieſer Zeit hatte ſich nach und nach eine maßloſe Erbitterung gegen den exotiſchen Gaſt in dem Hausherrn herangebildet, wozu ihm durch das Benehmen der Indierin allerdings Veranlaſſung genug geboten war. Wenn ſie nach einem feſten Plane, um Herrn Rups auf jede Weiſe zu ärgern und zu reizen, gehandelt hätte, ſo hätte ſie ihr Ziel nicht beſſer erreichen können als durch ihr zwar ungewöhnliches, aber doch ſchwerlich von irgend einer beſtimmten Abſicht geleitetes Be⸗ nehmen. Irgendwelche Rückſichten gegenüber dem Hausherrn ſchien ſie thatſächlich kaum zu kennen. Seitdem ſie z. B. aus ſeinem Munde erfahren hatte, daß er gewohnt ſei, zu einer beſtimmten Minute zu r 2 *Stadtpark. Morgen, Sonntag den 23. dſs., konzertirt die 15 orben, r eine n dork angen. dämien en im ieſelbe tigkeit ſamm⸗ unter⸗ den im f li ch⸗ 3⸗ und Je i f 2 rötliche Unter⸗ n zum ferne Haus⸗ I8 c eſtern⸗ in der biß 0 1 Altagstiſch im Kreiſe ihrer Familie einzunehm „Arbeiterkolonie wird alsdann während dieſer Pauſe hin⸗ und bildung—Frauenſtudium hatte n Winters akademiſche Vorleſungen für Frauen und Mädchen veran⸗ erſt im nächſten Wi begonnenen Cyklus über die„ ſophie von Ariſtoteles Gymnaſtums zu Heidelberg. 28 Ie Naneim, 22. Aprſl. General⸗ Anzeiger. BeeSelte; Boßz en. Die Pläne üßer die Anlage der Sfraßen und freien Pläze ſchen bereits fertiggeſtellt ſein. Die Wohnhäuſer ſind für je 2 Fa⸗ ſeien eingerichtet. Schon längere Zeik ſoll man ſeitens der Direktion auch mit der Abſicht tragen, die Mittagspauſe zu verlängern, um zich den entfernter wohnenden Arbeitern zu ermöglichen, ihren en. Zur profektirten ein Arbeiter⸗Extrazug die Arbeiter urückbringen.—— * Die Abtheilung Heidelberg des Vereins Frauen⸗ git großem Erfolge im Laufe des ſtaltet. Herr Profeſſor Henſel hat ſich nun bereit erklärt, anſtatt nter bereits im Sommerſemeſter allwöchentlich den Hauptprobleme der Philo⸗ bis zur Neuzeit“ fortzuführen. Die erſtg Vorleſung wird am 27. April ſtattfinden im Singſaal des Der Eintrittspreis zum ganzen Cyklus bekrägt für Vereinsmitglieder 8, für Nichtmitglieder + 10, für eine Einzelborleſung/ 1. Für zweite Familienmitglieder und für Lehrerinnen tritt eine Preisermäßigung von 3 ein. Wir zweifeln nicht daran, daß recht viele Mannheimer Damen auch an dieſem zweiten Mannheim verſetzt; Heinemann, 3 2. Bad. Grenadier⸗Regiment Kaiſer Wilhelm I. annen⸗⸗ altung bon Der 1898 ägt am nachge⸗ en und Straß⸗ Dort⸗ werein, Pots⸗ uſen i. Lehrer⸗ Offen⸗ + zer den eſt mit Major in den Ohne igirung Herren on ſehr ie zum joch er⸗ Bilhelm 11 Uhr chiffer⸗ en und gieſigen Djudant chätzten menden den im den 60 tdemo⸗ on an; ith aus bleihen ge und tirt die anterie⸗ neiſters Concert afabrik von ihr Früh⸗ ern der id nach — an⸗ — handen Ideen,“ 1 Geert daß er uch hier findet.“ ber⸗ r Herrn einmal Ihren ſolchen be eben wegen m Ihr irgend wider Sie u. hoffe; rkeh Hauß tterung⸗ zu ihm genug Rups ſütte ſie nliches, tes Be⸗ hien ſie Munde nute zu * am letzten Mittwoch im„ * 1122 ſie bis jetzt noch von * ifabrik lätter kolportiren die Nachricht von dem Verkauf des„Pfälzer Beſitzer des„Pfälzer H Schutztruppe. Wilhelm I. Nr. 110, ſch und wird mit dem 20. April als Leutnant mit ſeinem bisherigen Patent in der Schutztruppe für Südweſta Beſuch des großh. Hofes in Karlsruhe ein. 1 nicht ſtatt. und werthvoller Gegenſtände aufweiſen, Jan dem gemeinſchaftlichen einfach wieder um und ging na Cyklus theilnehmen werden. „Verſetzungen und Er aſſiſtent Eugen Bender in « Militäriſches. Fle nennungen. Verſetzt wurde Eiſenbahn⸗ Mannheim nach Dinglingen. ck, Kaſerneninſpektor in Karlsruhe, nach ahlmeiſter, dem 3. Bataillon Nr. 110 zugetheilt. unheimer Offizier geht zur ſüdweſtafrikaniſchen Böttlin, Li. im 2. Bad. Grenadier⸗Regiment Kaiſer eidet mit dem 19. April aus dem Heere aus Ein M. frika angeſtellt. geſtern Vormittag zum Ein ofſizieller Empfang Der Großherzog begrüßte den hohen Gaſt am 5 Schloß, wo der König von der Groß⸗ herzogin empfangen wurde. Geſtern Abend fand im Hoftheater eine Feſtvorſtellung ſtatt, in der bei ausverkauftem Hauſe„Lohengrin“ geben wurde. Der König verläßt heute die badiſche Reſidenz. „Die ermäßigten Fahrkarten nach Heidelberg werden vom Mai ab wieder zur Ausgabe gelangen. Dieſelben gelten an den zonn⸗ und Feiertagen den ganzen Tag, an den übrigen Tagen da⸗ igen nur von 12 Uhr Mittags. Näheres iſt aus der Annonee er“ chtlich. Eine Ausſchreibung Der König von Schweden traf ahnhof und geleitete ihn in 1 für den Neubau der Infanterie⸗ kaſerne iſt nunmehr erfolgk. Angebote ſind bis 15. Mai ds. Is. n E rniſonsbau⸗Inſpektor Hohn in Karlsruhe einzureichen, von em äuch die Bedingungen und ſonſtigen Einzelheiten bezogen wer⸗ in können. Meckardampfſchifffahrt. Wie aus Heilbronn mitgetheilt ird, gilt für die dortige Schifffahrtsgeſellſchaft die Frage des Heck⸗ addampfers als beſeitigt. Ob mit kleinen Seitenraddampfern ein weiterer Verſuch gemacht werden ſoll, wird die Generalverſammlung Ju entſcheiden haben, die nun in Bälde ſtatlfinden ſoll. *Das„Maunheimer Maiſchleßen“ bildete das Thema einer Goldenen Pflug“ abgehaltenen Mitglieder⸗ Berſammlung der Schützeugeſellſchaft Mannheim. Da Herr Ober⸗ chützenmeiſter Stadtrath Kallenberger verhindert war, beizuwohnen, o führte deſſen Stellvertreter, Herr Oberſteuercommiſſar Dauth, en Vorſitz. Nachdem die Dienſteintheilung für die 5 Feſttage ge⸗ regelt und die Organiſation zum Probeſchießen bekannt gegeben war, referirten die Herren F. Netz und K. Pfund über die Vorarbeiten zum Preisſchießen und deren bisherige Ergebniſſe, woraus zu ent⸗ nehmen war, daß die außerordentlich hohen und zahlreichen Preiſe — die Maunheimer Schützengeſellſchaft hat für beſtimmt zu ver⸗ theilende Baarpreiſe 6000 Mark zur Verfügung geſtellt, außerdem kommen hierzu noch Ehrenpreiſe im Werthe von ca. 2000 Mark— zu der Annahme berechtigen, daß das Maiſchießen auch von aus⸗ wärtigen Schützen gut beſucht werden wird. Dieſe günſtigen Chancen, keinem Schießen dieſer Art geboten wurden, rften auch Schützen aus großer Entfernung animiren, unſere Stadt 1 beſuchen, und es ſind, wie wir hören, bereits aus München, eipzig, Stuttgart, Berlin, Nürnberg, Zürich, Braunſchweig u. ſ.., schützenbrüder aviſirt; diejenigen der näheren Umgebung werden ch um ſo zahlreicher einfinden, da ſie durch den Beſuch des Mai⸗ arktes zugleich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden können. n geſtifteten Ehrengaben, welche für ſogen. Blättchentreffer beſtimmt ſind, wird das Maiſchießen eine unerwartet große Anzahl ſchöner o daß ſich auch für weniger eübte Schützen eine äußerſt günſtige Ausſicht bietet, ſich hübſche Preiſe zu holen. Durch ſpezielle Beſtimmungen vieler Stifter wird auch die Jagdſcheibe mit ſehr zahlreichen Gaben bedacht ſein und ungefähr über die doppelle Anzahl verfügen, die anfangs in Ausſicht genommen war; es iſt ſomit auch den Herren Jägern, die auf dem Scheibenſtand ſonſt ſeltener zu treffen ſind, Gelegenheit geboten, mit Hoffen wir, daß dieſes Unternehmen der Erfolg zu konkurriren. H Mannheimer Schützengeſellſchaft, das zur erhöhten Frequenz des d, ſich günſtiger Witterung und Maimarktes weſentlich beitragen wir zahlreichen Beſuches erfreut, damit die Geſellſchaft veranlaßt und ermuntert wird, dieſes Freiſchießen jedes Jahr zu erneuern. * Angeblicher Verkauf des Pfälzer Hofes. Die Pfälzer Hofes“ an das Frankenthaler Brauhaus weiter. Ein Blatt behauptet, der Kaufpreis betrage 8 Millionen Mark. Wir können demgegenüber nur wiederholen, daß die Nachricht jeder Grundlage entbehrt. Die ofes“ haben weder Jemandem Auftrag zum Verkauf des Auweſens gegeben, noch iſt an ſie ein Anerbieten heran⸗ getreten. „Eine intereſſante Privatbeleidigungsklage kam geſtern or dem hieſigen Schöffengericht zur Verhandlung. Kläger war der —————— er zu Mittag zu ſpeiſen, fand ſie ſich regelmäßig zu ſpät Tiſche ein, als ſie aber eines Tages über eine Diner kam und ſah, daß Vater und Tochter der Suppe beſchäftigt waren, da kehrte ſie ch ihrem Zimmer zurück, ohne ſich durch a, doch zu bleiben, irgendwie um⸗ * Frühſtücken od halbe Stunde zu ſpät zum bereits mit dem Verzehren die Bitten der ihr nachgelaufenen Ev ſtimmen ließ Fortſetzung folgt. ——— Buntes Feuilleton. Neckar⸗Waſſerzauber. Vom Regen erſchwoll des Neckars Fluth Und brauſet mit Macht zum Thale. Es ängſtigen ob der Gewäſſer Wuth, Sich bereits die geriebenſten Aale. Nicht Schiff und Floß mehr wagt ſich hinaus In das wüthende Wogengedränge. Am Ufer bekreuzt ſich mit Zagen und Graus Die angſtvoll gaffende Menge. Voll Sorgen verankert der Schiffer den Kahn Vor der reißenden Woge Tücke, Die jauchzend umtoſen im thörichten Wahn Die Pfeiler der wackeren Brücke Da horch! aus dem Unterkhal zieht es heran, Kommt näher und näher gezogen; Wie ein ſtolzer, gewaltiger, leuchtender Schwan Durchfurcht es ſtromaufwärts die Wogen. Wie dickſchwarze Wolken entſtrömt ſein Hauch Dem muthig fauchenden Munde; Schuhmachermeiſter Julſus Bartenſtein, früher Hauptmann der 4. Kompagnie der Freiwilligen Feuerwehr, Beklagter der Steindrucker Ludwig Bartſch von hier, ehemaliger Obmann und Vertrauens⸗ mann derſelben Kompagnie. Der Thatbeſtand iſt folgender: Barten⸗ ſtein hat durch Vermittelung des Beklagten bei dem Lithographen Bartſch vor einigen Jahren Druckſachen herſtellen laſſen, aber die Bezahlung verweigert, da die Arbeiten nicht nach Wunſch aus⸗ gefallen ſeien. Es wurde gegen Bartenſtein eine Klage anhängig gemacht, und dieſer vom Gericht zur Zahlung der ſchuldigen 384 Mark verurtheilt. Die vorgenommene Pfändung war aber erfolglos, da Bartenſteins finanzielle Verhältniſſe zu⸗ rückgegangen waren, ſo daß ſeine Frau ihr Vermögen von demjenigen ihres Mannes abgeſondert hatte. Barkſch ſuchte nun fortgeſetzt den Bartenſtein wegen dieſes Vorkommniſſes berunterzuſetzen, Bartenſtein ſei nicht mehr würdig, die Stelle eines Hauptmanns zu bekleiden, da er nichts mehr habe und ſein Geſchäft nicht einmal mehr auf ſeinen Namen gehe; es müſſe deshalb unbedingt dafür ge⸗ ſorgt werden, daß Barten ſtein ſeine Stelle als Hauptmann niederlege, um ſo mehr als er ſeinen Dienſt nicht mehr richtig ver⸗ ſehe. Weiter ſtellte Bartſch in Gegenwart mehrerer Perſonen die Behauptung auf, Barten ſtein habe einen Wechſel gefälſcht. Um diefen ſchweren Vorwurf drehte ſich in der Hauptſache die geſtrige lange Verhandlung vor dem Schöffengericht, zu der eine große Anzahl von Zeugen geladen worden waren. Bartenſtein hatte in einer Feuerwehr⸗ Vertrauensmännerverſammlung einen Schuldſchein in Form eines Wechſels vorgelegt, aus welchem hervor⸗ ging, daß er dem verſtorbenen Feuerwehrdiener der 4. Compagnie Franz Lotz im Jahre 1889 M. 5250 geliehen habe. Als Barten⸗ ſtein den Feuerwehrdiener Lotz im vorigen Jahr nur um die Summe von 250 Mark hatte verklagen und fruchtlos pfänden laſſen, ſoll von einer Summe von 5250 Maik nicht die Rede geweſen ſein. Die als Zeugin geſtern vernommene Wittwe Lotz weiß ebenfalls nichts von einer Summe von 5250 Mark, auch habe ſie in ihrem Haushalt von dem Eingehen einer derartigen Summe nichts gemerkt. Bartenſtein erklärte, er habe dem Lotz das Geld gegeben für einen Feuerwehr⸗ hauptmann, deſſen Namen ihm Lotz aber nicht angegeben habe, weil ihm(Lotz) ſtrengſte Diskretion anbefohlen worden ſei. Durch den Tod des Lotz ſei er(Bartenſtein) des Betrags von 5000 Mark ver⸗ luſtig gegangen und in Folge deſſen in zerrüttete Bermögensverhält⸗ niſſe gerathen. Da ein Gegenbeweis, welcher die FJorderung des Bartenſtein ſtreitig macht, durch den Tod Lotz nicht zu erbringen war, mußten die Angaben Bartenſteins, welche durch die Unterſchrift des Lotz bekräftigt werden, als richtig anerkannt werden Bartſch erklärte, er habe bei ſeinem ganzen Vorgehen nur das Intereſſe der Feuerwehr im Auge gehabt. Das Gericht hielt ihm zu Gute, daß die Sache mit dem Schuldſchein nicht aufgeklärt erſcheinen könne und Bartſch deßhalb leicht der Meinung ſein konnte, daß ſeine Be⸗ hauptungen richtig ſeien. Es wurde deßbalb gegen ihn nur eine Geldſtrafe von 25 Mark, eventuell 5 Tage Haft, ausgeſprochen. Außerdem hat er die Koſten zu tragen. Bemerkenswerth iſt noch, daß Bartenſtein bei der letzten Hauptmannswahl wieder gewählt wurde, die Wahl aber ablehnte, während Bartſch als Obmann nicht mehr gewählt worden iſt. *Hochwaſſer im ober thale iſt Fochwaſſer eingetreten. en Neckarthale. Im oberen Neckar⸗ In Eßlingen ſtieg das Waſſer rapid. Die gelben Waſſermaſſen bringen zahlreiche Geſträuche, Bretter ꝛc. mit. An mehreren Stellen hat der Strom ſeine Ufer verlaſſen. Große Waſſermengen bringen die Bäche aus der rauhen Alb. Nach den neueren Mittheilungen verläuft ſich das Waſſer raſch und beginnt bereits wieder zu fallen. Die Urſache des ſchnell und ganz unerwartet gekommenen Hochwaſſers iſt darin zu ſuchen, daß in den letzten Wochen auf dem württembergiſchen Schwarzwald be⸗ deutende Schneemaſſen gefallen ſind, welche durch den darauffolgen⸗ den Regen raſch zum Schmelzen gebracht wurden. * Coloſſeumtheater. Die geſtrige Vorſtellung zum Benefiz für Frau Dir. Kerſebaum brachte ein volles Haus. Das Theater war bis auf den letzten Platz beſetzt. Der Verlauf der Vorſtellung bewies deutlich, daß Frau Dir. Kerſebaum der Liebling des Mann⸗ heimer Publikums geworden iſt, denn unzählige Hervorrufe, Blumen⸗ körbe und Bouquetts wurden der Beneftzianten zu ihrem Ehrenabend geſpendet. „Eiue fidele Kindtaufe. Fabrikarbeiter Adam Fendrich in Sandhofen war bei ſeinem Schwager, dem Taglöhner Peter Samſtag zur Kindtaufe eingeladen, wobei es„ſidel“ herging. Samſtag ſah ſich veranlaßt, ſeinen Schwager hinauszuwerfen, weil dieſer ſich ungebührlich benahm und ſehr betrunken war. Hierbei kam es zu einem Handgemenge. Fendrich verſetzte ſeinem Schwager mit einem Taſchenmeſſer einen Stich in das Geſäß. Das Schöffengericht verurtheilte den Meſſerhelden geſtern zu 12 Tagen Gefängniß. * Ein äußerſt drolliges Stückchen hat ſich in Worms zuge⸗ tragen. Sitzen da gelegentlich einige muntere„Kratzvögel“ am Stamm⸗ tiſche eines Bierlokals und raſch geht beim braunen Gerſtenſaft der Rede Strom. Plötzlich öffnet ſich die Thüre und herein tritt ein be⸗ häbiges Bäuerlein, deſſen ſtark entwickelte und tiefrothe Naſe ſofort die Ueberzeugung weckt, daß derſelbe„weingrün“ iſt. Breitſpurig ſetzt er ſich an den benachbarten Tiſch und lauſcht dem Geſpräche der Stamm⸗ gäſte. Letzteres dreht ſich zufälliger Weiſe um den Bau einer Neben⸗ bahn, die von Worms nach dem Dorfe projektirt und welches die Heimath unſeres Biedermanns iſt. Letzterer vermuthet in der Tafel⸗ runde Eiſenbahnbeamte und— ſchlauer Miene erhebt er ſich und nimmt ebenfalls an dem Stammtiſche Platz zum Staunen der bereits Dran⸗ ſitzenden.„Ihr ſeid die Herren von der Bahn,“ redet er die Letzteren an und beſtellt gleich eine Flaſche etikettirten Weins, den er ſelbſt den Erſtaunten in entſprechenden Gläſern vorſtellt. Letztere erfaſſen ſofort die Situation und beiahen die Fragen des Bäuerleins. Im Laufe des ſich nun entwickeinden Geſprächs kommt nun Letzterer darauf zu ſprechen, er habe einen Acker in der Nähe des projektirten Bahnhofs in dem Orte und richtet an die Tafelrunde die Bitte, ſie mögen den Bahnhof derart verlegen, daß er auf ſeinen Acker zu liegen komme. Die raſch zu Ingenieuren, Bahninſpektoren u. ſ. w. Avancirten ſtellten die Erfüllung der Bitte in ſichere Ausſicht und verſprachen dazu noch eine neue Berbefferung der ganzen Strecke. Unterdeſſen war die Zahl der geleerten Flaſchen bedeutend geſtiegen und mit wohlhabender Miene zieht der Bitkſteller ſeine gefüllte Börſe und begleicht die beträchtliche Zeche. Befriedigt nimmt er dann mit den Worten Abſchied:„Abir ihr Herren, ich halt Euch beim Work!“ Wegen ſchwerer Mißhandlung ſtand geſtern die Ehefran des Taglöhners Guſtar Hurle, Roſa geb. Bergofsky, hier vor dem Schöffengericht. Dieſelbe hat am 18. März in einer hieſigen Fabrik der Arbeiterin Katharina Walk einen irdenen Kaffeetopf auf den Kopf geſchlagen, ſo daß eine erhebliche Wunde entſtand. Das Gericht erkannte auf 3 Wochen Gefängniß. * Geläudet wurde im Rhein zwiſchen Worms und Rhein⸗ Dürkheim die Leiche eines unbekannken, etwa 30 Jahre alten, 1760 Meter großen Mannes mit dunklem Haar, kräftigem, dunkelblondem Schnurrbart(Mücke), gut erhaltenen, in dem Unterkiefer auffallend kleinen Zähnen. Die betreffende Leiche war mit braunem wollenem, abgetragenem Tuchanzuge mit blauweißem Futter, blau und roth geſtreiftem Oxfordhemd, Halbſchuhen mit Gummizügen, altem ledernen Gürtel mit Schnalle bekleidet. In den Taſchen befanden ſich zwei rothe Taſchentücher ohne Zeichen. 45 Selbſtmord. In der verfloſſenen Nacht hat ſich der, 19. Quer⸗ ſtraße 8 a wohnhafte Taglöhner, Friedrich Gerne, in ſeiner Woh⸗ nung erhängt. „Wiuthmaßliches Wetter am Sonntag, den 28. April. An der Weſtküſte Irlands iſt ſchon wieder ein neuer Luftwirbel einge⸗ troffen, der nach Auflöſung des Hochdrucks über England und der unteren Nordſee raſch oſtwärts vordringt, aber auch in ſüslicher Richtung Vorſtöße unternimmt, weshalb auch in Süddeutſchlaud das Baromeker mieder im Fallen begriffen iſt. Für Sonntag und Mon⸗ tag iſt nach der kurzen Beſſerung abermals vorwiegend bewölktes und 055 zu vereinzelten kurzen Niederſchlägen geneigtes Wetter zu erwarten. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Statien Maunheim. 8 2 2 88 8 Datum] Zeit 8 8 8 2 8 8 888 8 8Bemerk⸗ 8 E 2 Uungen 88—. S8 328 82 —3 88 mm E 88 2³ 21. April Morg. 7755,5 6,0 SSGE2 21.„ Mittg.““752,4 16,% W2. 21.„ Abds. 9⸗752.6 9,8 N2 22.„ Morg. 7˙752,1 7,6 S2 8,8 Höchſte Temperatur den 21. April + 17,5 Tiefſte vom 21½2. April + 7,0 Aus dent Großherjogtlum UKarlsruhe, 21. April. Seitens des Unterſuchungsrichters in gegen den flüchtigen Schreinergeſellen Philipp Eckel aus Hahn, zuletzt in Bietigheim, Haftbefehl wegen Mordverſuchs exlaſſen. Es iſt möglich, daß Eckel ſich den Namen Heinrich Lippert aus Niederklingen beilegt. * Pforzheim, 21. April. Der Gaſthof„zum Schiff iſt für 146,000% an Herrn Kaufmann Hermann Hager hier verkauft worden.— Die Wirthſchaft„zum weißen Roß' wurde an die Bier⸗ brauereigeſellſchaft„zum engliſchen Garten“ in Stuttgart um 80,000 Mark verkauft. Pforzheim, 21. April. Wie in ſo vielen anderen Orten, ſo endete auch in Dill⸗Weißenſtein die Muſterung mit einem traurigen Schluß. Abends, als die Burſchen mehr wie genug gezecht halten, kam es zu Streitigkeiten, in deren weiterem Verlauf ein Goldarbeiter ſeinen Kameraden durch Meſſerſticheßlebensgefährlich verletzte⸗ Freiburg, 21. April. Das Schwurgericht verurkheilte den 22jährigen Metzgerburſchen Guſt. Götz wegen räuberiſcher Erpreſſung und Diebſtahls zu 6 Jahren und 6 Monaten Zuchthaus und 10jährigen Ehrverluſt. Am 5. Februar d. J. machte er hier die Bekafintſcha des verſchwenderiſch veranlagten Wilhelm Weber aus Karlsruhe, zecht mit ihm in vielen Wirthſchaften und ſchwindelte ihm dabei eine Uhr im Werthe von 30% ab. Gegen Mitternacht führte er den betrunkenen Zechgenoſſen hinter die Stadt auf eine Wieſe und beraubte ihn ſeiner goldenen Uhr und ſeiner Baarſchaft im Werth von ca. 340. Der Angeklagte ſteht ſeit ſeiner Jugendzeit im denkbar ſchlechteſten Ruf 1 5 ſchon im 16. Jahre ſeine Eltern mit gefährlichen Waffen edroht. 5 Lörrach, 21. April. laffung größerer Schulden plötzlich hier verſchwand und über deſſen Vermögen alsdann das Konkursverfahren eröffnet wurde, wird von Gr. Staatsanwaltſchaft Freiburg wegen betrügertſchen Bankerotts ſteckbrieflich verfolgt. Wahrer ſoll bereits in Amerika ſein. Wfalz, Hellen und Alingebung. Landau, 21. April. Ein ſchwerer Unglücksfall ereignete ſich in der Nähe von Insheim. Dort war ein Bellheimer Fuhrwerk auf dem Heimwege begriffen und befand ſich in der Nähe des Durch⸗ ganges beim Eiſenbahndamm. Vor dem vorbeifahrenden Schnellzuge ſcheute das Pferd; der Lenker war nicht mehr im Stande, es zu bändigen und wurde bei dieſem Bemühen durch den Wagen an das Mauerwerk des Durchganges gedrückt. Hierbei trug er ſo ſchwere Verletzungen davon, daß der Tod ſofort eintrat. Deidesheim, 21. April. Ein Witzbold charakteriſirte die animirte Stimmung, den Nagel dabei entſchieden auf den Kopf treffend, bei einer dieſer Tage dahier abgehaltenen Wein⸗Verſteigerung alſo: Beim Ausgebot der Weine der 2. Seite des Verſteigerungs⸗ Katalogs: gemüthlich; 3. Seite: angeheitert; 4. Seute: bewölkt; 5. Seite: benebelt; au deren Schluß:— voll! ——— Doch juſt vor dem Heidelberger Schloß Wird's ſtutzig, und zitternd bleibt's ſtehen Und wie ein verwöhntes, ſcheuendes Roß Will's nicht von der Stelle mehr gehen. Und ſtaunend erkenn' ich das Zauberthier, Den trefflichen Wogen⸗Zerſtampfer, Des Neckars Wunder, des Schiffbau's Zier— Den Heilbronner Heckrad⸗Dampfer Eine Waſchfrau aus Petersthal, grade nicht blöd', Hörk laut' ich die Anſicht entwick le: „Wann eens mir den Kaſchde do ſchenke dhät, Ich nähm'n, mei' Wäſch druff zu drikkle!“ A. M. in Heidelberg. — Eine barbariſche Pflanze. Von Menſchen und Thieren iſt man an Grauſamkeit gegen Ihresgleichen und gegen andere Geſchöpfe der Natur leider gewöhnt, daß aber auch eine Pflanze mit derſelben Charaktereigenſchaft behaftet ſein kann, iſt neu. Allerbings kann man einwenden, daß der Fang von Inſekten durch Pflanzen, ihre Gefangen⸗ haltung und ſogar Verſpeiſung einer ganzen Gruppe von Gewächſen zu dem Namen der inſektenfreſſenden Pflanzen verholfen hat; doch kann man darin wohl noch keine eigentliche Grauſamkeit erblicken. Anders iſt es mit einer braſilianiſchen Kletterpflanze, Araujia albens, die neuerdings in England eingeführt iſt und dort das Klima ſoweit verträgt, daß ſie in ihrer Entwickelung und Lebensweiſe außerhalb ihrer Heimath beobachtet werden kann. Dr. Lowe, deſſen Vortrag vor der Linne'ſchen Geſellſchaft wir dieſe Mittheilung entnehmen, hatte im vorigen Sommer reichlich Gelegenheit, das Gewächs in voller Blüthe in dem Garten von Lord Ilcheſter zu Abbotsbury zu ſtudiren. Die Blumen waren von zahlreichen Schmetterlingen, Tagmotten, Bienen, Weſpen und großen Fliegen beſucht und der Naturforſcher bemerkte bald, daß die Inſekten häufig von den Blüthen gepackt und eine Zeit lang gefangen gehalten wurden. Sicher fanden ſie bei der Pflanze Und hinten verſpritzt det ſchäumende Bauch Weiß glätſchernden Gicht in der Nunde. einen reichlichen Neklarſchmaus, aber ſie mußten ihn ſämmtlich theuer des Polizeibꝛamten. So geſchehen in England. —...——x————— bezahlen, indem ſie ihren Rüſſel und zuweilen auch noch ein Bein, das nicht ſtark genug geweſen war, um ſich aus der Klemme zu befreien, einbüßten; nur einige große Hummeln blieben von dieſem Schickſal verſchont. Zu dieſer Barbarei, die ſich wie ein Hohn auf die ſonſt ſo freundlich geſpendete, wenn auch niemals uneigennützige Gaſtfreund⸗ ſchaft der Pflanzen gegen die Inſekten ausnimmt, iſt die Arauia noch ganz beſonders eingerichtet. Sie beſitzt oberhalb des Blüthenkelches in jeder Ecke eines fünfſeitigen Hohlkegels, der die Narbe umſchließt, flache hornartige Platten, die keinen anderen Zweck haben, als dis Inſekten feſtzuhalten. Auf der Oberſeite der Blüthe iſt nur eine klein Oeffnung vorhanden, indem ein enger Schlitz in jede der fünf Abthei⸗ lungen des Kegels hineinführt. An den beſchriebenen Greifzanget ſitzen als Lockſpeiſe gerade die Staubbeutel mit dem füßen Hönig⸗ Wenn nun ein Inſekt hinzufliegt und ſeinen Rüſſel in einen der Schliße ſteckt, ſo kann es nur entrinnen, wenn es ſich ſchleunigſt mit den erbeuteten Blüthenſtaube davon macht oder indem es den Rüſſel zurück läßt. Lowe hat eine ganze Anzahl von Araufia⸗Blüthen erhalten bei denen ſich in jeder der fünf Ecken des Kegels ein Rüſſel von einen Schmetterlinge oder einer Motte fand. Da die Inſektzn ohne dieſen wichtigen Körpertheil nicht am Leben zu bleiben vermsgen, ſo kam man ſich denken, daß jede dieſer Pflanzen eine ziemliche Anzahl vos Inſektenmorden auf dem Gewiſſen hat. — Polizei und Induſtrie. Ort der Handlung: Speiſeſas eines Reſtaurants, nicht in München, auch nicht im Deulſchen Reiche Perſonen: Ein Automobilfahrer und ein höherer Polizeibeamter Zeit: Jüngſte Gegenwart. Polizeibeamter:„Sie haben ein ſeh ſchönes Fahrzeug.“— Automobiliſt:„Es fährt ſich ſehr bequem un ſehr raſch damit.“—„Sogar zu raſch! Sie müſſen bei uns die Ge ſchwindigkeit des Wagens den Vorſchriften anpaſſen.— Ich dank für Ihre freundliche Lehre, es nimmt mich aber Wunder, daß ich trob meiner längeren Reiſe im Lande bei gleich hoher Geſchwindigkeit vor keinem Polizeimann beanſtandet wurde.—„Witr wenden das Geſet mit aller Strenge gegen Kutſcher und Radfahrer an, gegen Automobil⸗ fahter ſind wir aber viel nachſichkiger, denn es kann nicht in unſere Abſicht liegen, eine neue Induſtrie zu enimuthigen, war die Antwor⸗ Kaufmann H. Wahrer, der mit Hinter⸗ 2 — ene π Rrn Denmal Aszeiger Mafinheim, 22. Apri.—. Mainz, 21. April. Wegen großer Kaffeediebſtähle wurden bier verhaftet der Sackträger Chr. Kramer, wegen Hehlerei und Beihülfe dazu deſſen Schweſter Kath. Eckel, deren Ehemann Heinrich Eckel, der Vater des Diebes, ein 72jähriger Mann B. Kramer und zine gewiſſe Frau Balbine Weishaar. Der Kaffee wurde dem be⸗ ſtohlenen Kaufmann Herrn Feine wieder Übermittelt. Sport. Radrennen. Das kommenden Sonntag in Mannheim ſtatt⸗ findende Wettfahren verſpricht außerordentlich intereſfant zu werden, De ſich die deutſche Mannſchaft wie Rucker Jörnz, Münden, Osk, Breitling, Mich. Herty, Willy Koch, Beckers, Weeck, Bocquillon und Heering mit ausländiſchr Konkurrenz, mit Guignard und Sofbub aus Paris, zu meſſen haben. Haben die deutſchen Fahrer bereits in Berlin, Hannover und Mainz ihr Können gezeigt, ſo geht den beiden Franzoſen ein guter Ruf voraus, ſo daß ſämmtliche Rennen, beſonders das Hauptfahren mit Schritt⸗ macher, ein Hauptanziehungspunkt bilden dürfte. Auch die Ama⸗ keurrennen ſind ſehr gut beſetzt und wird Kirchert, der vergangenen Sonntag in Mainz die dortige Konkurrenz abfertigte, zu beweiſen Haben, daß er thatſächlich beſſer als Fürſt, Seiſchab und Grünewald⸗ Mainz iſt. Zum Tandemfahren haben ſich die Paare noch nicht end⸗ gültig zuſammengefunden, doch dürfte ſchon jetzt als feſtſtehend zu hetrachten ſein, daß die Entſcheidung zwiſchen Jörns⸗Rucker und den Franzoſen Guignard⸗Sofbud ſein wird. Das Haupi⸗ intereſſe wird ſich auf die Motorrennen, die Sonntag hier und in Berlin zum erſtenmale in Deutſchland ſtattfinden, konzentriren. Bei dieſen Rennen gibt nicht allein die Schnelligkeit der Motore, ſon⸗ dern auch der ſichere Handhabung der Maſchine ſeitens der Fahrer den Ausſchlag. Wie wir bereits mitgetheilt, haben lauter„alte Herren im Sport“, wie Jaide⸗Frankfurt, Göbel⸗Mainz, Carl Heß⸗ Mannheim, Hch. Jeannin⸗Straßburg, Max Gehrig⸗Frankfurt und Guſt. Braunbeck⸗Stuttgart, alles frühere„Meiſterfahrer auf dem Dreirad“, gemeldet und bürgen dieſe Namen für intereſſanten, aufregenden, aber ordnungsgemäßen ſicheren Verlauf der Motor⸗ rennen. Hoffentlich hält das Wetter und dürfte es dann nicht fehlen, daß das Meeting einen günſtigen Verlauf nimmt⸗ Leutuaut v. d. Kneſebecks„Timberil“, die am Sonntag mit Leutnant v. Kayſer(17. Huſaren⸗Regiment) im Sattel im Kirchroder Jagdrennen auf der Bult zu Fall kam, bat, wie ſich jetzt heraus⸗ Beſtellt hat, eine Verletzung am Kreuze erlitten, ſo daß ihre Ueber⸗ führung nach Carlshorſt bislang nicht erfolgen konnte. Major v. Heyden⸗Lindens„Haslinger“ iſt aus dem Stalle des Trainers Scar in Hoppegarten wieder nach Hannover zu ſeinem Beſitzer zurückgekehrt. Es zeigte ſich, daß der Fünfjährige noch nicht in Training genommen werden konnte, da ſeine Pedale Fehler auf⸗ wieſen, die eventuell bei der Arbeit ſich verſchlechtern würden. * Tagesneuigkeiten. — Der St. Andreasberger Silberbergbau, der einſt in hoher Blüthe ſtand, in den letzten Jahren aber ein nur kümmer⸗ liches Daſein friſtete, hat jüngſt einen erfreulichen Aufſchwung ge⸗ nommen. Es wurden kürzlich in drei Schichten für etwa 10—12000 Mark gediegenes Silber gefördert. Auch die übrigen Grubenbezirke⸗ des Oberharzes haben augenblicklich gute Gebrüche. — Aus Tarbes wird geſchrieben, daß die 50 Extrazüge dort durchgekommen ſind, welche die 40000 Lourdes⸗Wailfahrer enthielten. Um ſich von der Verproviantirung des berühmten Wall⸗ fahrtsortes aus dieſem Anlaß einen Begriff zu machen, ſei erwähnt, daß ein einziger Reſtaurateur an einem Tage 2 Ochſen, 20 Kälber und 57 Hammel ſchlachtete. Einen ſo großen Zuzug von Pilgern foll Lourdes übrigens noch nicht gehabt haben. — Wegen Verdachts des Landesverraths wurde ein Feld⸗ webel vom 129. Inf.⸗Reg. von Vromberg nach Spandau gebracht. — Beim Beſitzer Wilms in der Danziger Niederung die Stallgebtzude nieder, Zwei ſchlafende Knechte ver⸗ annten. — Ein in einem Hotel in Padua, Italien, plötzlich verrückt ge⸗ wordener Gutsbeſitzer vernichtete einen großen Theil ſeines Ver⸗ Aens, indem er ein Packet Tauſender⸗Noten zerſtückelte. — Die Frauen des Dorfes Avesnes lez Aubert im Norden rankreichs haben jüngſt beſchloſſen, ſich nicht mehr von Todten⸗ rägern zu Grabe tragen zu laſſen. Sie wollten durchaus die Be⸗ atte einer Frau durch Männer verhindern, bis ſich endlich die izei ins Mittel legte. — Der Schreiber Willy Lange, welcher der Verlagsfirma W. T. Bruer u. Co. 42 000 Mark Nee hatte, wurde in Berlin zu fünf Jahren 1 veruxtheilt. Die Strafe wurde darum ſo hoch bemeſſen, weil Lange ſich hartnäckig weigerte, über Verbleib der unterſchlagenen Summe Auskunft zu geben. — Die Polizeipräfektur hat keine Kenntniß von peſtver⸗ dächtigen Erkrankungen, die, wie ein Morgenblatt in Paris meldete, dort ſein ſollen. Die Nachricht wird für eine 1 N ehalten. 88 begann bei mäßigem Waſſerſtand der Gisgang auf der Newa. Die Gröffnung der Schifffahrt ſteht zumittelbar bevor. — Daß„New⸗York⸗Journal“ hat einen neuen Zug in den mo⸗ zernen Journalismus hineingebracht, indem es Gelder zum Bau imer unterirdiſchen GEiſenbahn zuſammenzubringen ver⸗ ucht. Seiue Leſer haben bereits 2,600,000 D. gezeichnet, 15 Mill, d göthig. Das Blatt ſelbſt hat 5 Mill. gezeichnet. Die„World Hrerſeits erbietet ſich, 1 Million D. 775 — 50 000 Francs fand man in der Wohnung imes Bettlers, welcher dieſer Tage in Saint⸗Gilles bei Brüſ ſel keſtorben iſt. Den Alten kannte in der Stadt jedes Kind. Mit ſen ſchmußigſten Lumpen und Lappen bekleidet, humpelte er jurch die Straßen. Als er vor einigen Tagen erkrankte, nahm ich die Armenverwaltung ſeiner an und bezahlte Arzt und Apo⸗ heke für ihn. Trotzdem aber gab es eine Anzahl von Leuten, pelche behaupteten, daß der arme, unglückliche Betkler vermögend ei. Als er nun ſtarb, durchſuchten die lieben Verwandten gierig je Wohnung des Bettlers, ohne jedoch Geld zu entdecken. Am Tage nach der Beerdigung jedoch fand ein Neffe des Verſtorbenen im Ofenloch unter einem großen Aſchenhaufen ein Dokument auf zen Namen des Bettlers, welches die Hinterlegung von einer halben Million bei einer Bank von Brüſſel bezeugte. — Den wunderlichen Namen„Heilige Beige“ hat ſich eine Spiritiſtenſekte beigelegt, die in Koswig zei Meißen und Umgegebend ihr Unweſen treibt. Hauptſächlich heſteht dieſe aus jungen, unerfahrenen Leuten, die für den Spiri⸗ ismus Empfänglichkeit beſitzen, für die er aber auch am ver⸗ jängnißvollſten wird. Vor einigen Tagen mußte ein 158jähri⸗ jes Mädchen in die Heilanſtalt„Lindenhof“ gebracht werden, pbeil es ſich durch die ſpiritiſtiſchen Lehren den Kopf hatte ver⸗ brehen laſſen⸗ Reiſen und Entdeckungen. Der Fall Eſſer. Der Afrikareiſende Dr. Eſſer hatte unlängſt, wle er angab, Reiſen im Norden von Deutſchſüdweſtafrika gemacht und über ſeine Reiſeroute Karten angefertigt und Vorträge gehalten. Es kam ſo weit, daß er vom Kaiſer empfangen und mit einem hohen Orden dekorirt wurde. Da trat aber ein Geograph, Dr. Wagner, auf und wies nach, Eſſer habe einen Theil der von ihm beſchriebenen Reiſen gar nicht gemacht, beſonders nicht die an 1000 Kilometer lange Reſſe von Moſſamedes im portugieſiſchen Weſt⸗ afrika nach dem Alſo ein reiſender Afrika⸗Wippchen! Aehnliches hatte auch eln Dr. Schütt früher einmal in Weſtafrika geleiſtet und ein engliſcher Reiſender in Kabul— beide hatten ver⸗ nligt in einer Ortſchaft geſeſſen und gegeſſen und getrunken und ſich auf Koſten geographiſcher Vereine unterhalten. Die Sache erregt viel Aufſehen, beſonders da jetzt verlautet, man habe dem Dr. Wagner ein Schweigegeld geboten. erſcheint kehr bedauerlich das man den ——— ohne ernſte Prüfung den Angaben des Dr. Eſſer geglaubt hat; und beſonders die betr. Hofbeamten und Kolonialfreunde, die fofort eine Audienz deſſelben, ſowie ſeine Dekoration vermittelt haben, ſind ſchmählich„hineingefallen“. 5 Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Mannheim. Zum erſten Male: „Jugend.“ Das Halbe'ſche„Liebesdrama“, das geſtern Abend zum erſten Mal in Mannheim über die Bretter ging, hat ſeinen Rundlauf bereits über die meiſten deutſchen Bühnen angetreten und iſt heftig angegriffen und ſtark gelobt worden. Den weſentlichen Inhalt haben wir ſchon neulich, vor der hieſigen Aufführung, mitgetheilt. So erübrigt nur noch eine Betrachtung über die Grundgedanken und Charaktere, ſowie über die Art, wie die Mitſpielenden ihrer Aufgabe gerecht geworden ſind. Die Kritik des Publikums, das geſtern zahlreich erſchienen war, kann nur als eine anerkennende und lobende bezeichnet werden. Die Verſuche, durch auffälliges Gelächter zur unrechten Zeit eine Störung hervorzurufen und dadurch— vielleicht— den Verſuch zu machen, das Niveau des Stückes etwas herunterzubrücken, wurden in dankens⸗ werther Weiſe prompt zurückgewieſen. Halbe hat ſich mit dieſem Stück, dem wirkungsreichſten, das er bislang geleiſtet, ohne Frage ſofort in die vorderſte Reihe der modern⸗ ſten Dichter geſtellt. Die Expoſition und der erſte Akt ſind nicht nur Meiſterwerke, ſie ſind voll von einer zu Herzen gehenden und tief⸗ bewegenden Schönheit und beſitzen alle Vorzüge der Idhlle. Der ältere und jüngere Geiſtliche, der abgeklärtere, erfahrenere und mildere Land⸗ Pfarrer, den Niemand beſſer als Lenau geſchildert hat: Vund alle ſegnend, allen mild und gut, So war ſein Herz, ſo lebten ſeine Sitten“ und daneben der fanatiſchere, mehr düſter gehaltene, asketiſche jüngere Caplan, die beide in einem weltentfernten Winkel im Weſtpreußiſchen wohnen, der halbpolniſches Gepräge hat und durchaus nicht eines ge⸗ wiſſen Naturreizes entbehrt, ein in diefer Einſamkeit aufgewachſenes junges Mädchen, des älteren Mannes Nichte, deren Herz noch einem ungetrübten Spiegel gleicht, eine thaufriſche junge Menſchenblume— das ſind die drei Hauptperſonen. Amandus, Annchens jüngerer Stief⸗ bruder, ein durchaus nicht ſalonfähiger Halbidiot, der fortwährend Hunger hat und ſich durch die urwüchſigſten Geſten und Laute aus⸗ zeichnet, und endlich eine derbpolniſche Magd Maruſchka vervollſtän⸗ digen das Enſemble der Bewohner der Pfarrei. In dieſe ſtille Verborgenheit dringt zum Beſuch ein angehender junger Student, der Sohn einer Jugenofreundin des Pfarrers, Hans Hartwig, der bisher die Schulbank gedrückt hat, wie Annchen unbe⸗ rührt von Welterfahrung, kräftig, energiſch, aber unſchuldig wie der Pareival in der Gralſage. In ſeinem Herzen(sdert eine wilde Flamme, der Wunſch nach, Freiheit nach zeraftentfaltung, nach Be⸗ thätigung ſeiner Gaben, er iſt froh darüber, den engen Schulſtuben entronnen zu ſein, ſeine Seele lechzt nach einem friſchen Athemzug. Auch die Liebe hat er bisher nur aus Büchern gekannt; ein kurzes Zufammenſein mit Annchen genügt, und die beiden jungen Menſchen⸗ Under ſinken ſich in die Arme, überwältigt von ihren Empfindungen. Mit elementarer Gewalt entwickelt ſich in ihren Herzen ein jähes Wild⸗ feuer: die Jugend erzeugt ganz natürlich und faſt unbewußt die Liebe. Wie hierauf ein Fehltritt folgt, an den die Kataſtrophe ſich an⸗ ſchließt, die der Halbidiot hervorruft,— er will den Studioſus tödten und erſchießt ſeine Schweſter— das verlangt keine Beſchreibung, ſon⸗ dern muß geſehen, gehört, miterlebt werden in der kurzen Spanne des effektvollen dritten Aktes. Ob Fräulein Burger(Annchen) bei allen ſonſtigen Vorzügen großer Gewandtheit im Spiel die richtige Inter⸗ pretin der Rolle war, wollen wir nicht feſtſtellen; bei einer Wieder⸗ holung werden etliche Ecken wohl noch abgeſchliffen werden können. Herr Senger(Hans Hartwig) hatte ſeine Rolle charakteriſtiſch erfaßt und führte ſie in der dezenten Weiſe, die ſie erfordert, durch, Herr Ernſt(Pfarrer Hoppe) und Herr Godeck(Kaplan Gregor v. Schi⸗ 5 entſprachen allen Anforderungen, und Herr Kökert(Aman⸗ us) war geradezu ausgezeichnet. Das Enſemble zeugte von gutem Studium, die Inſcenirung war trefflich. Doch ſoll die Halbe'ſche„Jugend“ von uns nicht nur gelobt wer⸗ den, das Stück verträgt kein uneingeſchränktes Lob, mögen guch die Darſtellendn noch ſo rühmend hervorgehoben werden. Es wird unter der Zuhörerſchaft immer Leute geben, die von dem äſthetiſchen Gehalt des Dramas nicht angezogen werden: wie wir ſchon im Anfang an⸗ deuteten, die„Jugend“ iſt je nach dem Standpunkt des Kritikers gar verſchieden beurtheilt worden. Wir danken es dem Verfaſſer, daß er den mulus nicht dazu auserſah, ſeine privaten religibſen Anſichten zu entwickeln, die doch wohl nur einen Bruchtheil der Beſucher voll über⸗ zeugt hätten. Herr Godect als polniſcher Kaplan hat eine etwas outrirte Chargenleiſtung zu erfüllen, die er maßvoll aufgefaßt hatte. Der Gegenſatz zwiſchen polniſch und deutſch kam zum Schluß in recht präziſer Weiſe zuz Darſtellung und erregte einen Beifall, der unter den Zuſtänden, wie ſie im Oſten vorherrſchen, als ein aktueller be⸗ geichnet werden darf. Mit der ſittlichen Spitze ſich abzufinden, über⸗ laſſen wir dem Publikum. Der Referent verzichtet auf eine eingehen⸗ dere Darlegung ſeiner Privatbegriffe. EOH Karlsruher Hofthegter, Für die Erſtaufführung von Sieg⸗ fried Wagners Bärenbäuter am 27. dö. Ms. in Anweſenheit des Kaiſers wird unabläſſig gearbeitet und geprobt. Hoſtheatermaler Wolf hat eine Anzahl ueuer Dekorationeu fertiggeſtellt. Man ſpricht auch davon, Siegfried Wagner werde die Aufführung ſelbſt leiten. Straßburger Staditheater. Joſeph Engel, ehemaliger Eigen⸗ thümer des Kroll⸗Theaters in Berlin, iſt zum Nachfolger Krükls als Direktor des Straßburger Stadttheaters gewählt worden. Zur Angelegenheit des Hofſchauſpielers Bertram in München erfährt die„Allg. Zig.“, daß auf die eingelegte Haftbeſchwerde bis heute Abend vom Hamburger Landgericht keine Mittheilung des Be⸗ ſchluſſes erfolgt iſt. Es ſteht zu vermuthen, daß der Beſchwerde nicht ſtattgegeben wurde, da ſonſt wohl eine draßtliche Weiſung ergangen wäre.—u. 10 Profeſſor. Die Feier des 70. Geburtstages des Fräulein Mestorf in Kiel am 17. April erſtreckte ſich noch auf den 18. Die Zahl der eingegangenen Telegramme überſtieg ſchon am erſten Tage die Zahl 250. Der erſte Glückwunſch war der von der Kaiſerin ge⸗ ſandte Frauenberdienſtorden. Unter den Anſprachen ſind zu nennen diejenigen des Kurators der Univerſität Dr. Chalybäus, der den Profeſſortitel überbrachte, diejenige des Rektors, der Dekane, der Muſeumkommiſſion u. ſ. w. Ganz beſonders erfreut ſchien Fräulein Mestorf durch das Erſcheinen des Profeſſors Montelius aus Stock⸗ holm, welcher die Glückwünſche der königlich Schwediſchen Akademie der ſchönen Wiſſenſchaften und des ſchwediſchen Alterthums⸗Vereins überbrachte, ſowie die Kopie einer Silberſchale des 11. Jahrhunderts — welche letztere von den Beamten des Muſeums geſtiftet. Vom Berliner Opernhaus. Herrn le Borne, dem Komponiſten der„Mudarra“, iſt vom Kaiſer der Kronenorden verliehen worden. Eine zweite franzöſiſche Oper wird am königlichen Opernhaus vor⸗ bereitet. Es iſt Saint Sasns'„Samſon und Dalila“, die mit Herrn Kraus und Frau Goetze in den Titelrollen als eine der erſten Novitäten der nächſten Satſon herausgebracht wird. Außer dem Komponiſten wird auch ein franzöſtſcher Sänger an der königlichen Oper zu Gehör kommen. Wenigſtens ſchweben mit dem erſten Tenor der Großen Oper in Paris, Herrn Guillaume Pbos, und der königlichen Generalintendanz die allerdings noch zu keinem Abſchluß geführt aben. Die Univerſität Edinburg hat den Dozenten an der Leipziger Univerſität Dr. Hugo Riemann zum Ehrendoklor der Muſtk ernannt. Riemann ſtudirte arſt die Rechte und dann Philoſophie und Geſchichte in Berlin und Tübingen. Erſt im 31. Lebensjahr wandte er ſich der Muſik zu, ſtudirte am Leipziger Konſervatorium, ging dann als muſikaliſcher Leiter nach Bielefeld, wurde Dozent an der Univerſität Leipzig, des Weiteren Profeſſor an der Muſikſchule in Hamburg, Sondershauſen und Wiesbaden und endlich wieder Dozent in Leipzig. Mit ſeiner „muſtfaliſdus, Naait it e in Aättinnen die ubilaſanbsfchen Fakultät promovirke, begann er die lange Reihe ſeiner cheör geſchichtlichen und praktiſchen Werke. Wer 50 Feſikonzert des Vereins für klaſſiſche Kirchenmuſik. Seit jeher geichnen ſich die Programme des Vereins für klafſiſche⸗ Kirchenmuſik durch ihren gediegenen Gehalt und ihre ſorgfältige Zu⸗ ſammenſtellung aus. Es iſt eine feinfühlige, kundige Hand, die für die Auswahl der Programmnummern ſorgt und ihre Wiedergabe leitet. Geſtern feierte der hochverdiente und hochangeſehene Verein ſein 28⸗ jähriges Beſtehen durch ein Feſtkonzert, bei dem es galt, von der Leiſtungsfähigkeit des aus kleinen Anfängen heraus geſund und kräftig emporgewachſenen Kirchenchores Zeugniß zu geben und im Programm zugleich den Hörern einen Ueberblick über die Entwickelung der kirchen⸗ muſikaliſchen Kompoſition durch mehrere Jahrhunderte hindurch zu verſchaffen. Paleſtrina ſtand an der Spitze des Programms, Nichard Wagners Abendmahlsgeſänge aus dem Parſifal bildeten den Schl Den Meiſtern ſtrenger Kontrapunktik folgten Vertreter des freie Stils und der modernen Richtung. Einen wichtigen Platz nahm, wie ſich's gebührte, der große Johann Sebaſtian ein mit einer ſeinet Motetten. und für eine würdige Vertretung der Neueren ſorgte Allem Verdi's„Pater noſter“. Chronologiſche Lücken, fehle Zwiſchenglieder ließen ſich in dem ebenſo künſtleriſchen als zw mäßigen Aufbau des Programms nicht vermeiden, denn es muthete der Ausdauer des Chores und des Auditorfums ohnehin ſchon gußer⸗ gewöhnlich viel zu und mußte bei ſeiner großen Ausdehnung durch den Wegfall des Cornelius'ſchen Chores„Ich will dich lieben meine Krone“ noch eine unvorhergeſehene Lücke einkreten laſſen. Ermüdend wirkte das Programm troß ſeiner Länge nicht, denn der vorzügliche Verlauf des Konzerts wußte das Intereſſe der die weiten Räume der kordienkirche vollſtändig filllenden Hörer nicht nur friſch zu erhal ſondern zu ſteigern. Mit dem achtſtimmigen, doppelchörigen„ date dominum“ von Paleſtring begannen die Leiſtungen des Cho ſehr verheißungsvoll. Schon in dieſem bei aller Einfachheit übere kunſtreichen, mächtig ausklingenden Lobgeſang machten ſich die Vorzlige dieſes Chores vortheilhaft bemerkbar. Klangvolle Stimmen, gut ge⸗ ſchult und mit großer Sorgfalt in ihre Aufgaben eingeführt, feſt und ſicher zuſammenhaltend, den Angaben ihres Dirigenten aufmerkſam folgend, beſonders im Sopran und auch in den Männerſtimmen ſehr ſchäzbarem Material ausgeſtattet, den Anforderungen des durchaus gewachſen— was ſich damit in fleißigem Studium erzie läßt, hat der unermüdliche Chormeiſter dieſes Vereins, Herr Muſik⸗ direktor Hänlein, aufs Neue mit ſchönem Erfolg gezeigt. Bach'ſche Motette„Jeſu meine Freude“ war wohl die ſchwierigſte Auf⸗ gabe, die dem Chor im geſtrigen Programm geſtellt war. Er hielt ſich ſehr tüchtig darin und brachte beſonders ſtimmungsvoll die drei Choralſätze zur Geltung, in denen die Soprane mit helltönenden, durch⸗ dringenden Knabenſtimmen gemiſcht waren. Das kleine, aber klippen⸗ reiche Terzeit„Denn das Geſetz des Geiſtes“ war der guten Leiſtung des Chores leider nicht ebenbürtig. Mozarts innigſchönes Gebet aye verum gorpus“(mit Streichorcheſterbegleitung) und der weihevoll ernſte Charfreitags⸗Acapella⸗Chor„Der ſterbende Erlöſer“(Tene⸗ brae factae sunt) von Michael Haydn, dem Bruder des großen Sym⸗ phonikers, ſodann der von der ganzen Eigenart und Größe ſeines Schöpfers erfüllte„Elegiſche Geſang“(mit Streichorcheſterbegleitung), den Beethoven einer Freundin ins Grab nachſandte, waren eindrucks⸗ volle Höhepunkte dieſes Konzerts. Nicht minder gut gelang Mendels⸗ ſohns 43. Pfalm„Richte mich Gott“, Vierlings, des greiſen, aus der Pfalz ſtammenden Komponiſten, Oſterlied Jauchzet ihr Himmel“ und, womit der Verein geſtern ganz beſondere Ehre einlegte, das italieniſch geſungene Paternoſter von Verdi, das bereits vor 4 Jahkren eine Aufführung durch den Kirchenchor erlebt hat. Man kann durchaus dem Wunſch beiſtimmen, dem die Procrammerläuterung Ausdruck gab, daß dieſes vornehme und intereſſante Werk in Deutſchland öfter auf⸗ geführt werde, als es bis jetzt der Fall zu ſein ſcheint. Dieſes Pater⸗ noſter nach Dante' ſchem Text iſt ein ernſt und edel, durch und durch kirchlich empfundenes Werk von hoher Schönheit. Weltlichere Tön? poll Frühlingsfreude und Oſterjubel ſchlägt der bereits genannte Bier⸗ lingſche Chor an, zu dem ein nachkomponirtes Orgelpräludium vom Komponiſten dem Verein zu ſeinem Ehrentag und zur geſtrigen Auf⸗ führung gewidmet wurde. „Wenn ſich dieſer Verein als Verein für klaſſiſche Kirchenmuſik bezeichnet. ſo iſt damit nicht ausgedrückt, daß er ſeine Thätigkeit auf die Klaſſtker der musica saora beſchränkt, ſondern daß ſie im Mittel⸗ — punkt ſeiner Beſtrebungen ſtehen. Das Neuere und Moderne iſt, wie das Programm von geſtern dokumentirt, dabel weder ausgeſchloſſen, noch in den Hintergrund gedrängt. Die Abendsmahlsgeſänge aus dem erſten Parſifalaufzug erſchienen ſchon vor dreizehn Jahren in einem Konzert des Vereins und figurirten guch geſtern auf dem Pro⸗ gramm, dasſelbe bis in die neuſte Zeit leitend. Bei der Beſchränktheit der hier zu Gebote ſtehenden Mittel ſind natürlich mancherlei Modi⸗ fikationen, beſonders im orcheſtralen Theil nöthig, aber die geſtrige Aufführung konnte denen, die das Werk von Bayreuth her noch nicht kennen, einen guten Begriff geben von der weihevollen, faſt überirdi⸗ ſchen Schönheit dieſer Charfreitagsgeſänge. Beſonderes Lob ver⸗ dienen die Einſätze der in der Nähe der Orgel aufgeſtellten unſichk⸗ baren Stimmen aus der Höhe. Dem Orcheſter fehlte es leider infolge der getrennten Aufſtellung des Streichquintetts an einheitlichem Zu⸗ ſammenhalten. Dem hierbei mitwirkenden Harfeniſten des Hof⸗ theaterorcheſters, Herrn Stegmann, gab das Programm in zwei Nummern Gelegenheit zu ſoliſtiſchem Hervortreten. Es waren die beiden ernſt gehaltenen, aber doch zum übrigen Programm nicht recht paſſenden Nummern 2 und 4 aus Liszts„Consolations“(eigentlich einer Klavierkompoſition), die Herr Stegmann mit guter Technik ſpielte. Der Hauptſoliſt des Abends war Herr Kammerſänger Hromada aus Stuttgart, der mit verſchiedenen Baritonvorträgen bon Händel und Albert Becker zum hiſtoriſchen Aufbau des Programms ſoliſtiſche Beiträge lieferte. Der ſeit vielen Jahren als ausgezeichneter Bühnen⸗ und Konzertſänger bekannte Künſtler erfreute das Publikum durch ſeine edle Baritonſtimme und durch die vornehme Art ſeines geſang⸗ lichen Vortrags. Er hatte einen zuverläſſigen Orgelbegleiter an Herrn Hermann Egel, einem aus unſerer Stadt ſtammenden Schüller des Dirigenten, der ſeit Abſolpirung des hieſigen Gymnaſtums am Konſervatorium zu Leipzig ſtudirt und ſich ſpeziell der Kirchenmuſib zugewendet hat. Herr Egel zeigte in berſchiedenen Solovorträgen, worunter eine Paleſtrinaſche Ricercata und von Bach Präludium und Fuge in E⸗moll ſich befand, daß er eine gut ausgebildete Orgeltechnik und ein in den Geiſt der Werke eindringendes muſikaliſches Verſtändniß beſitzt. Der Leiter dieſes Konzerts, Herr Muſikdirektor Hänkein, hat mit dem ſchönen Gelingen dieſes Konzerts dem Kranz ſeiner Verdienſte um die Pflege der Kirchenmuſtk in Mannheims Mauern ein neues, ehrenvolles Blatt hinzugefügt, der von ihm gegründete Verein aber, den er zu einem wichtigen Faktor im hieſigen Konzertleben gemacht hat, darf mit Befriedigung auf die geſtrige Feſtaufführung, wie auf die Thätigkeit der letzten 25 Jahre zurückblicken und wohlgemuth in das zweite Vierteljahrhundert ſeines Beſtehens eintreten. Unſere wärmſten Münſche geleiten ihn und ſeinen Dirigenten dabei! Dr. W. — Arneſte Nachrichten und Telegramme. Berlin, X. April. Die„Berl. Polit. Nachr.“ hören, in dem Nachtragsetat des Reiches für 1899 werde ſich die Forderung des Reichsamts des Innern zur Unterſtützung der Südpolar⸗ Expedition vorfinden. München, 21. April. Der bauernbündleriſche Reichstags⸗ abgeordnete Eßlinger hat wegen der jüngſten Niederlage in einer Verſammlung niederbayeriſcher Bauern lit.„Frkf. Itg.“ ſein Reichstaasmandat niedergeleat. 0 175 gekündigt worden iſt, haben heute faſt ſämmtliche Aus⸗ beabſichtigen, den oberſten Induſtrie⸗ dringlichen Berathung über vorläufige Maßnahmen Arbeitgebern und Arbeitern einzuberufen. * eparaten Ausſtellungsraum nicht erlangte. * in dem er wiederholt ſeine heime Doſſter ausſagen zu wollen. ſeine Anſicht über das Telegramm Lund als waltung einſprachig, jedoch wöze ten lich die 5 Jhat des Feoee gebildet, das den Zweck hat, eine Verſtändigung zwiſchen den 1 igenden Antrag des Verfaſſungsausſchuſſes an: Der Landtag 1 fzuheben und der Ausgleich mit Ungarn verfaſſungsmäßig ab⸗ ſchließen iſt. kHonshofes kraten heute Mittag halb 1 Uhr zu einer geheimen Nund zuſammen. General Chanoine und Paleologue erſchienen Verhör als Zeugen. chreiben an den Generalinſpektor Fournier ſeine Ueberraſchung 18 5 Er, Bertillon, habe den Polizeinſpektor erſucht, eine Un⸗ ſuchung bezüglich der Urheber lichte zu eröffnen. Es ſeien ihm niemals Zweifel über die Schluß⸗ olgerungen ſeiner Expertiſe im Jahre 1894 gekommen und nie⸗ als habe er einen Selbſtmord beabſichtigt. Darauf gäbe er gler hat ue Der Zeuge de Kagt aus, Lebrun⸗Renault habe ihm geſagt, n ſan die Roffer direkt aus dem Gefängniß gekommen iſt. 1 den 44 Ausſage Dupreſſoirs als verdächtig bezeichnet. 70 1 f Au In 0 Adet. Atlonschef Alcher auf Grund des§ 14 eingeführt werden ſoll. Der Entwurf ellt fünf Zonen auf: eine chechiſche, eine vorwiegend deutſche, eine vorwiegend tſchechiſche wiegend deutſchen Zone wäre das amtliche unter die gemiſchtſprachigen Bezirke mit doppelter Amtirung ein⸗ zureihen. Prag, 21. Ain einigen Dörfern dauert der Ausſtand noch fort. In Budweis kannt geworden iſt, will er beweiſen, daß das Kriegsminiſterium in der Auslegung dieſer Depeſche Recht lebrun⸗Rtenault bekräftigen hören, daß Dreyfus keine Geſtänd⸗ ſſe abgelegt hat. Zeuge Picque, Direktor des Depots der Ver⸗ Hurtheilten auf der Inſel St. Martin de Ne, ſagt, er habe, als „Dreyfus ihm am 18. Januar 1895, 10 Uhr Abends, aus⸗ geli Mpefunden mit den Wort en: 0 an Degradirung abwartete, ſagt, er habe von 805 Es folgen alsdann vertrauliche militäriſche Berichte, in a 12 000, in dem von Charleroi 21000 Bergleute aus⸗ ändig, In allen Orten herrſcht Ruhe. Es Plateau von Hapre, +—— der Gegend ausgedehnt. Anherm, 22. Apeſt. 1 5 Gerernl. Tnzeig B. Seitt⸗ 4 unſchweig, 21. Wril. Die Verhandlungen zwiſchen ändigen Maurern und den Maurermeiſtern hatten kein mil 3. Die Maurermeiſter werden morgen ſämmtliche Bauten ſicgzund alle Maurer entlaſſen. Der Ausſtand der Maler iſt 91 durch Vereinbarung zwiſchen Meiſtern und Geſellen . ichen bach in Schleſ., 21. April. Außer den Anſtiftern, diſche die Arbeit wieder aufgenommen; ſomit iſt der Ausſtand Alle Forderungen der Prag, 21. April. Den Stummer bereits einen Arbeiter ſind abgelehnt worden. „Norodny Liſti“ zufolge hat der Geſetzentwurf ausgearbeitet, einſprachige deutſche, eine einſprachige eine gemiſchtſprachige mit nationaler Minderheit von mehr 25 vom Hundert. In der einſprachigen Zone wäre die Ver⸗ ze bei jeder Behörde ein der zwei⸗ Landesſprache kundiger Beamter anzuſtellen. In der vor⸗ Verfahren grundſäßz⸗ deutſch, es würde aber von einer größeren Anzahl Beamten Kenntniß der tſchechiſchen Sprache gefordert. Prag wäre April. Im Nachoder Strikegebiet herrſcht Ruhe; ſich ein Schiedsgericht aus Vertretern der Gewerbeinſpektorats, der Bezirkshauptmannſchaft und der Stadtgemeinde, Arbeitgebern und Arbeitern herbeizuführen. Prag, 21. April. Der Prager Stadtrath beſchloß, ſich an Pariſer Weltausſtellung nicht zu betheiligen, da man einen Salzburg, 21. April. Der Landtag nahm einſtimmig cht die Ueberzeugung aus, daß die Sprachenverordnungen Paris, 21. April. Die vereinigken Kammern des Kaſ⸗ Der Schreibfachverſtändige Bertillon ſpricht in einem über die heute im„Figaro“ veröffentlichten Ausſagen Four⸗ dieſer verleumderiſchen Ge⸗ Ehrenwort. Capaignac hat an den Kaſſationshof ein Schreiben gerichtet, Bereitwilligkeit erklärt, über das ge⸗ Auch will er dem Gerichtshof Panizzardis mittheilen. Ob⸗ ch er den italieniſchen Wortlaut dieſer Depeſche nicht geſehen und ſie ihm nur in der ihm übermittelten Ueberſetzung be⸗ gehabt habe. Von den Veröffentlichungen des„Figaro“ iſt noch Folgendes Salles, Staatsanwalt in Melun, das„Geſtändniß“ Zeuge Bayol hat Dreyfus ſei nur Geſchwätz der Zeitungen. efert wurde, in ſeinem Koffer in einer Weſtentaſche ein Papier „Da Sie mir den Ort nicht angeben, dem ich Ihnen begegnen kann, ſende ich Ihnen einige intereſ⸗ te Auskünfte.“ Es folgte dann eine Aufzählung der Dinge, auf dem Bordereau ſtanden. Der Zeuge weiß nicht, ob der Auch der Zeuge preſſoir, der ſich in dem Zimmer befand, in dem Dreyfus die Geſtändniſſen nichts en unter Anderem General Zurlinden dem Kriegsminiſter die Der Reforme zufolge ſoll der König und Arbeitsrath zu einer zwiſchen den Brüſſel, 21. April. Mons 21. April. Im Becken von Mons ſind 3500, im beſtätigt ſich, daß der von Mons Montag allgemein ſein wird. der Ausſtand auf alle Kohlengruben des ferner auf Seraing und die übrigen Kohlen⸗ sſtand im Becken Lüttich hat ſich 8* — 10 3— 2 8—— willige würden alsbald unterdrück⸗ Nach allen Gegenden ſind Verſtärkungen für die Gendarmerie geſchickt worden. In Ver⸗ ſammlungen fordern die ſozialiſtiſchen Abgeordneten fortdauernd zum Ausſtand auf. In Lüttich dam es zwiſchen betrunkenen Berg⸗ Ein Mann wurde durch arbeitern zu einer blutigen Schlägerei. einen Beilhieb tödtlich verletzt. London, 21. April. Die Blätter veröffentlichen eine De⸗ peſche aus Havanna, wonach der karliſtiſche General Mirabel in Begleitung von 50 jungen Leuten, die von Don Carlos zu Offizieren ernannt ſind, Dank einer von den kubaniſchen Carliſten geſpendeten Geldſumme, ſich von Havanna nach Frankreich ein⸗ geſchifft habe 5 Warſchau, 21. April. Die Gährung nimmt, wie in ruſſiſchen Induſtriebezirken, auch in der Arbeiterſchaft Polens zu. Es ſcheint ein allgemeiner Ausſtand bevor zu ſtehen. Beſon⸗ dere Vorſichtsmaßregeln werden getroffen. Polizei und Militär ſollen in den Induſtriegegenden verſtärkt werden. Madrid, 21. April. Der„Reforma“ zufolge werden ſich die Ausgaben des Kriegsbudgets in dem gegenwärtigen Finanz⸗ jahre höher ſtellen als in dem vorigen Budget. Hiervon ſollen 12 Millionen zur Bezahlung des Soldes an die aus den Kolonien zurückgekehrten Truppenführer und Offiziere erforderlich ſein. Saigon, 21. April. Der Gouverneur von Indochina, Doumer, kam am 16. April in Bangkok an. Der König und die Prinzen bereiteten ihm einen glänzenden Empfang, durch den ſie bewieſen, daß es ihnen erwünſcht wäre, mit Frankreich wieder freundſchaftliche Beziehungen anzuknüpfen. Hongkong, 21. April. Die aufſtändiſchen Chineſen ſind nunmehr aus dem erweiterten Gebiet von Kaulung vertrieben worden; die britiſchen Truppen verfolgten ſie von Dorf zu Dorf und brachten ihnen zahlreiche Verluſte bei. Ein weiterer Wider⸗ ſtand wird nicht erwartet, jedoch wird das engliſche Truppenlager zwei Meilen landeinwärts gelegt und der ganze Bezirk von Tai⸗ pafu beſetzt gehalten. Shanghai, 21. April. Die Frage der Herſtellung eines Anſchlußgeleiſes zur Verbindung der deutſchen Niederlaſſung in Hankau mit dem dortigen Bahnhof der Hankau⸗ Peking⸗Bahn iſt nach längeren Verhandlungen den deutſchen Wünſchen ent⸗ ſprechend geregelt worden. Wafhington, 21. April. Nach einem Telegramm des Geſandten der Vereinigten Staaten in Lapaz iſt die Revolution in Bolivia beendet. Mannheimer Handelsblatt. Courszettel der Maunheimer Effektenbörſe vom 21. April. Obligationen. Staatspapiere, Pfandbrieſe. 4 Badiſche Obligat.—— 4 Rbein. Hyp.⸗B. unk, 1902 101.30 bz 8(abgeſt.) 9980 ö3 255„ 1964 850 91 310 ̃ 5 5 6% 2 85 Gommunal 97.— 655 77 6.50 bz 5„„ 3/%„ 13892%4 100.50 55 Slädte- umeben „ 91.— b5 2% Feetseaer v. 255 98.25 ö5 5 lsruher v. J. 1 92.— bf 4„ K. 100 Looſe 146.50 0 e 7 1 3½ Baher. Obligationen 9080 55 22 585 75 75 8 805 b bl. 188 96.— 8 3½ Deutſche Reichsanlelhe 100.85 bö 1 5 8 10 1880 96.— B 6%„ 5„ 88.—8 10 2 99.— 35 Pieuß. Confols 91.80 b5 1210 0— 0 ee e e 8„Ba 2 4 ifff. 2. 4 We e N 108. G 4½ Elektr. W. Lahmeyer u. Go. Eiſendahn⸗Anlehen. Genzmüßle 102.50 4 Pfälz.(Zudw. Mar Nord) 192.— 65 4½ Speyerer Ziegelwerke— 3½„ 75 5 98.30 bz 4½ Berein Chem. Fabriken 102 50 W 2½„ convertirte 98.30 11 4/ Sellſtofffabrik Waldhof 105.— Aktien. 5 Banken⸗ Fe Meſſerſchmitt 108.25 N 8 1 udwigshafener Brauerel 296.— ablſche Bank 124.— G Mannheimer Aktienbrauere! 172.— Gewerbebauk Speher 50% K 128.50 Pfafzbrau. v. Gelſel u. Mohr 117.— 5 Maunheimer Bank 183. 55 Brallerei Sinner, Grünwinkel 270.50 Oberrhein. Bank 128 20 b1„ Schroebl Heidelbergſ 14, 9 Pfälziſche Bank 142.80 55„Schwarg, Spever 118 50 8 Pfälz. OHyp.⸗Bank 164.80 G„ Schwesingen 70. G Feeece een e eg—8 einiſche Creditban—„Storch, Sick„ 108. hein. Oyp.⸗Bank 166. 5 erger, Wormz 91.95 b1 Südd. Bank 116.— 6 Wormſer Braubaus v. Oertge 138.50 Eiſenbahnen. 94 0 Pfälz. Preßh. u. Spritfabr. 226.— ofahiſche Aurgahn n 153.50 G Transport osbahn 148.50 G und Verſicherung Heilbronner Straßenbahnen 100.— Hunaß Benmclppſchſ 115.— 1 annh. am* 250 Chemiſche Judnſtrie. Mannhelmer Lagerhaus 10.— .⸗G, f. chem, Indußrie 127.—8 Köln. Rhein⸗ u. Seeſchifffahrt— Badiſche Anilin⸗ u. Soda 448. Bad. Rilck⸗ u. Mitverſich. 400.— b; Cbem. Fabrik Goldenberg 1903. G Bad. Schiffſahrt⸗Aſſecurangz 539.— —37 e 1 3 Continentale Berſicherung 755 95 erein chem. e Verſicherun See a Sn 113— 9 Serrtde. berteleelden 418— 8 Weſteregeln Alkal. Stamm— Bürtt. üich⸗ 15.— 1 5 7 5 070 95— 8 Wlülrtt. Zellſtofffabr aldho 0 Juceerſabeit Wa häufſel 82.25& Alct.⸗heſellſch f. Seilzuduſtrie 5 1 heim 117.— Ematüirfabrik Kirrweiler 26. Juckerkaffinerſe Maunhe 7 Emaillirwerke Malkammer 1. — Ettlinger Spinnerei—2 Brauereien. Saer g Spinnerei 105 50 Bad. Brauerei 185.28 arlsr. Mähmf. Hald u. Ren 188.— 8 Blnger Aktlenbierbrauerei 8 2 Mannh. Gum.⸗ u. Asbeſtfabr. 107.— 0 Durlacher Hof vorm. Hagen 171.— Oggersheimer Spinnerei 50. Eichbaum⸗Brauerei 180. 5 95 Iz. Nähm. u. Fahrräderf. 146.50 B Elefautenbräu Rühl, Worms 105.— bf Bortl.⸗Cementwk. 166 Brauerei Ganter, Freiburg 118.— Verelni e Ziegelw 8 Kleinlein, Heidelberg 187.— Verein Sveverer iegelwerke„.— Mannheimer Effectenborſe vom 21. April. An der heu⸗ digen. Börſe würden Bad. Brauerei⸗Aktien zu 135.25%, Bad. Rück⸗ u. Mitverf.⸗Aktien zu 400 umgeſetzt. Geſucht wurden! Mannh. Oel⸗ fabrik⸗Aktien zu Mehrere Angriffe auf Arbeits⸗ ——— 111.30, Südd. Bank⸗Aktien zu 116. U¹ 4 3— in hiesiger Stadt gemeinschaftlich eine — zis Mk..85 p. Meter in den neueſten deldle n. ſowie 80HWaTZe, Blouſen ab Fabrik! Seiden-Damaste Zeiden-Bastkleider p. Robe„„ Seiden-Foulards bedrudt ardelllnss, umgehenbd. bis zu 1¼ entwickelte 00—52., bezahlt für das Stück: 000 Arbeitspferde: ten: 00—000., 00 —16., 0 Zickle:; 150.90, Deutſche Bank Ottomane 115.20, Berliner Handelsgeſellſ 118.40, Effektenvank 128.50, Oeſterr Slaa 25.80. Gotthard⸗Aktien 144.30, Schweizer Nordoſt 98.10, Schweizer Italiener 94.70, Mittelmeer 26.90, 5proz, amort. Mex. II, .85, 4½ proz, innere ſentirchen 199.30, Harpener 193.60, Schuckert 289, Alkalt Weſteregeln 216, Eſchweiler lske 194.40, Nordd. Lloyd 121.80, Albert 144.80, Hamb. , Cont. Elektr. 136. ). An hieſiger Börſe notirten: ank 141.50 bz.., Pfälz. Chem. Induftrie ., Weſteregeln eregeln Alkaliw. Vorzug 106.25., Maunheimer Verſicherung—.—, Mexikaner Aproz. Spanier 59.20, Türken C. 2 72.50, 4½ proz. Chineſen Laura 245 60, 247.90, Siemens u. Ha Fürther Str. 262.90, Hilgers 127, 120.90,. Sürther Maſchinenf, 106.,2 Werlin, 21. April,(Effektenbörf Oberrheiniſche Bauk 125.80., Pfälziſche B Hypotheken⸗Bank—.—, Ithein. Wiannheim 127.—., Deutſche Alkaliw. Stamm 216.75 bz.., Weſt Zellſtofffabrik Waldhof 275.25., Hüttenheimer Spinnerei 108.75 bz. B. fahren, Mi Viehmartt in Mannbeim vom 19. richt der Direktion.) Es wurde bezahlt für 231 Kälber: a) feinſte Maſt⸗(Vollm.⸗M 00—90., b) mittlere Maft ringe Saugkälber 00—80 00—00 M. 2 Schaſe: 00—00., d) ältere Maſthammel 00 Hammel und Schafe(Merz a) vollfleiſchige der feineren Jahren 00—56., d) Sauen und Gber 00 000/%0 Mannheim, 21. April. die amerikaniſchen Offerten La Plata⸗Offerten Saxonska M. 186— II. M. 127.50 bis M. 1 Neuer La Plata M. 128— Weſtern⸗Roggen M.— Ruſſiſche Futtergerſte M. 95. ſiſcher Mittelhafer M. 112—117, bis 125 Newyork, 21. April, 20. unveränd New⸗Mork, 18. April,( werpen), Dampfer„Kenſington“, am 8. iſt heute hier angekommen. tgetheilt durch die General⸗Vertreter Gund La klau in Mannheim, R 4, 7. Dampfer„Friedrich der Große“, ab Bremen, if ſchafe) 00 Raſſen und deren b) fleiſchige 00—54 M. —00 M. 000-0οο., de zum Schlach⸗ 454 Ferkel: Ziegen: 00—00 M. Zuſammen; 1511 Stück. Handel in Kälber ſehr lebhaft; in Ferkel mittelmäßig. Frankfurter E Milchkühe: 00—000., .,—0 M. 0 fferten⸗Soeietät vom 2 Kreditaktien 222.60, Diskonto Kommandit 195. 210.10, Dresdener 160.20, chaft 164.30, Berliner tsbahn 154.30, Lombarden Central 142.20, Schweizer Union 76,80, Jura-Simplou 87.70, Sproz, 85.10. Gel 141, Südruſſiſcher Weizen M. 29, Redwinter M. 186, „Mais mixed ſt⸗ und gute Saugkälber 00.— ., d) ältere gering genährte a) Maſtlämmer und jüngere M 70., o) mäßig genährte —00 M. 824 Schweine: Kreuzungen im Alter „ e) gering Es wurde Luxuspferde: 00., 00 Pfer 1. April. 20, Darmſtädter Bank Nationalbank 145, 1. Npril.(Amilſcher Be⸗ 50 Ko. Schlachtgewicht: aſt) und beſte Saugkälber 85., c) ge⸗ (Freſſer) aſthammel 0⁰ Oeſterreich. Bank 108 50, Suͤdd. Eiſenbahn 165. Zproz. Hypoth.⸗Bank—.—, Steinzeug 341.75 bz. Getreide. Die Tendenz war unver N S. 44 10, 6proz. do, 100,80, Argentinier Urnbg. Packetf. ändert leſt, theilweiſe M. 1 per Tonne⸗ niedriger, erk. Preiſe ver Tonne eit Rotterdam. 127—180, Kanſas Milwaukee M.— 133. diuſſiſcher Roggen M. 113—117. Weißer amerik. Hafer Schlußnotirungen: wohlbehalten in New⸗York angekommen. Dampfer„Kaiſer Friedrich“, ab Bremen, behalten in New⸗NJork eingetroff Mitgetheilt dürch Ph. Jac. ür's Großherzogthum Baden Rorddeutſchen Lloyd in Bremen. Waſſerſtandsnachrichten vom en. Egling .95 .10 .80 .60 20, 355 .20 .25 21. Weizen März———Mais September Weizen Mai 79— 78¼]Mais Juni Weizen Juli 79¼ 785„] Kaffee März Weizen Septbr, 79— 77¼ Kaffee Mai Mais März——— Kaffee Juli Mais Mai 40¼ 40¼ J Kaſſee September Mais Juli 40% 39⅛] Kaffee Dezember Mais April—— Chicago, 21. 1 Schlußnotirungen. 20. 21. Weizen Maj 74— 73˙ Mais Juli Weizen Juli 75¼74% Schmalz April Mais Mat 35% 34%% Schmalz Prai Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. Drahtbericht der Red⸗Skar⸗Linie April von Antwerpen ch K Bären t am 20. Aprf W. 79, La Plata⸗Mais M. 81 M. 116, Ruſ⸗ Prima ruſſiſcher Hafer M. 120 21. — 492 5 J .30 .60 21. 85— .21 •.2 Ant⸗ abge iſt am 19. April wohl er in Mannheim alleinige conceſſtontnter Generalggent Monat April. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 17.18.19.20. 21. 22. Bemerkungen Konſtanzz 4328 3,2 6,28.29 8,88 +5 Walslut J2,43 2,28 2,64 2,43 8,02 2,77 55 Hüningen 3„% 8 2,17 2,10 2,11 2,27 Abds. 6 U. ehlll„ 2,912,88 2,82 2,93 9,59 3,52 N. 6 U. Lauterburg 4,14,27 4,214,17 4,40 Abds. 6 U, Maxgan 4,324,314.20 4,23.50 2 U. Germersheſm„ 4,81 4,23 4,15.07 4,21.-P. 12 U. Maunheim.35 4,204,18 4,02 4,04 5,00 Mgs. 7 U. Mainnz 6,98.80 1,711,62.58.P. 12 Bingen J256 2,38 2,262,19 2,11 e Haß;, 29 2,76 2,68 2,53 ,45 2 U. Koblenz J3.70½4 8,15 3,01.90 10 U. Köln„.23 8,98 8,68 8,56.28 2 U. RMuhrort 4,07 8,80 8,54 3,25 8,01 6 U. vom Neckar: Mannheim 4,35 4,26.20 4,08 4,00 5,42 V. 7 U. Heilbroun 11,22 1,15 1,121,45 8,50 2,80] V. 7 U. 5 Geld⸗Sorten. 5 4 Dukaten MN..67 68 Auſſ. Imperlals..— 20 Stüce„ 16.28 10 Vollars in Golb„ 421-17 Enal. Soverelaus„ 20.40 86 wahl, auch in ganz billigen Artikeln, bei Georg D 3, 12 Schuhwaarenhaus an de Alleinverkauf der Fabrikate von Frankfurt aMain(Telephon FTCTTTCTCTTTTTTT0TCT0TCTCT0T0T0TTTT r Meter. 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Die unent⸗ Staatseiſenbahnen verw ſind, zu Mit der Impfung wird am auf Station Neckarau wieder] Stück à 20 geldliche Impfung der impflich⸗ luren 1 ligen Kinder wird im laufenden gekannlmachung. üch eigen Damſtags Nachmittags uhr Vom 1. Mai bis 30. Septem⸗ werden jeder Zeit abgegeben Ifg. 4 g 2 Mittwoch, den 26. dſs. Mts., Nückfahrkarten von Mannheim per Stück gegen daate Zahlung. Lehrvertragsformulare Fur tit. Publikum und Radfahrer iſt der direkte We 9 Nachmittags 2 Uhr, begonnen. nach Heidelberg⸗Hanptbahnhof Städt. Abfuhr⸗Anſtalt Mannheim. können von unſeren Mitgliedern] zur Rennbahn 10 —— Jahr jeweils Mittwochs und — Impflotal, Schulhaus ber l. Is. werden auf Station 10 Pg Stück 2 Nr. 2 durch den Gr. Herrn g 11 755 AUft und darüber à 15 Pfg. Bezirksarzt L. vorgenommen. Mannheim? Hauptbahnhof und bei Abnahme von unter 50 Geimpft müſſen werden: J) Jedes Kind vor Ablauf des auf ſein Geburtsjahr folgenden Kalenderjahres, ſofern es nicht nach ärztlichem Zeugniſſe die natürlichen Blattern überſtan⸗ den hat. 2) Aeltere impflichtige Kinder, welche noch nicht oder ſchon ein⸗ mal oder zweimal jedoch ohne Erfolg geimpft wurden. Eltern, Pflege⸗Eltern, VBor⸗ münder, deren Kinder und Pflegebefohlene dem Geſetze zuwider der Impfung entzo: gen bleiben, werden an Geld bis zu 50 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen be⸗ ſtraft. Für Kinder, welche von der Impfung wegen überſtandener Blattern oder früherer Impfung befreit ſein ſollen, oder z. Zt. ohne Geſahr für Leben oder Ge⸗ fundheit nicht geimpft wer⸗ den können, ſind die ärztli⸗ chen Zeuguiſſe dem Impf⸗ arzte vorzulegen. Die geimpf⸗ ten Kinder müſſen bei Straf⸗ vermeiden zu der von dem Impfarzte bei der Impfung beſtimmten Zeit zur Nach⸗ ſchau gebracht werven. Mannheim, 21. April 1899. Gr. Bezirksamt: Sternberg. 19488 Hekauntmachung. Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche betr. (110) Nr. 36681. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenuntniß, daß die Maul⸗ und Klauenſeuche im Stalle des Johann Dettweiler in Mannheim, G 4, 16 erloſchen iſt und die unterm 30. März 1889 Nr. 309771, Amtsblatt Nr. 90 zum ermäßigten Preis von I. Claſſe M..60, II. Claſſe M..10 u. III. Claſſe 65 Pf. ausgegeben. Dieſe Rückfahrkar⸗ ten ſind an den Sountagen ſowie den beiden geſetzlichen Feiertagen Chriſti⸗Himmel⸗ fahrt und Pfſingſtmontag während des ganzen Tages, an den übrigen Tagen jedoch nur zu den nach 12 Uhr Mit⸗ tags verkehrenden Zügen erhält⸗ lich und gelten nur für den Tag der Ausgabe. Bel Beuützung von Schnellzü⸗ gen ſind Schnellzugszuſchlagkar⸗ ten— je für Hin⸗ und Rückfahrt beſonders— zuzulöſen. Ueber⸗ gang in höhere Wagenklaſſe iſt nicht geſtattet, ebenſo iſt die Be⸗ nützung einer Umwegsſtrecke aus⸗ geſchloſſen. 19506 Mannheim, 20. April 1899. Gr. Stationsamt: Schuldheis. Großherzoglich badiſche Ilaalseiſenbahnen. Verkauf einer Thurmuhr. Die noch gut erhaltene Thurm⸗ uhr auf dem Dienſtwohngebäude in Heidelberg mit 4 Zifferblät⸗ tern und Viertelſtundenſchlag ⸗ werk ſoll, weil entbehrlich ge⸗ worden, dem Verkaufe ausge⸗ ſetzt werden. Angebole wollenſpäteſtens bis 20. Mai d. Js. bei dem Unter⸗ zeichneten eingereicht werden. Die Verwaltung⸗ Krebs. 79177 Fahruiß⸗Verſteigerung. Wegen Aufgabe des Haus⸗ des Walſenrichters Alex. Gros hier im Hauſe 4, 13, Montag, 24. Aprit 1899 u. Dienſtag, 25. April 1899, Nachmittags 2 Uhr beginnend öſſentlich gegen Baarzahlung: Oelgemälde, darunter 1 Bild „Chriſtus“, 1 Wachsbild, Gold U. Silberſachen, ältere Schmuck⸗ fachen, darunter ſchönen The⸗ aterſchmuck, alte ſich auf und Schriften, 1 alter Plau von Maunheim, Münzen, 2 Frankenthaler Taſſen, ein Fächer, Elfenbein, bemalt, 1 Sägeuhr, Tiſchbeſtecke, 1 antiques Toilettentiſchchen de. ꝛc., Frauenwäſche, Vorhänge, Bilder, 1 großer taunener zweith. Klei⸗ derſchrank, 1 gr. Küchenſchrank, 2 Kanapee, Tiſche, Stühle, 2 Bettladen mit Roſt und Roß⸗ haarmatratzen, 1 Spinurad und ſonſtigen Hausrath. Die letzteren Gegenſtände können vorher beſichtigt und event. aus freier Hand verkauft werden. 109288 Jacob Dann, Waiſenrichter. 17 Hausverſteigetung. Bäcker Gottilieb Reichert Eheleute laſſen 19490 Montag, den 1. Maidſs. Is., Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhaus dahier: Ein zweiſtöckiges Wohnhaus mit Nebengebäuden und Hof, ſowie 261 Meter Hausgarten, haltes verſteigere ich im Auftrage Maunheim beziehende Bücher auf unſerem Sekretariat(Bahn⸗ hofsplatz No. 7) in Empfang genommen werden. 19520 Der Vorſtaud. Sängerbund.? Hente Samſtag Abend 9 Uhr Prohbe und Besprechung. die nördliche Parkst Wagen und Droſch heimer Straße. Die Herren Radfahrer bit Parkſtraße abzuſitzen und das Maunheimer Liedertafel Samſtag, den 22. April, Abends ½9 Uhr 19479 Geſaumt⸗Chor⸗Probe. Velocipediſteu⸗Htreim Maunheim. Sonutag, den 23. April., Vormittags 11 uhr Frühſchoppen im Vereins⸗Lokal des Velocipe⸗ diſten⸗Verein„Zum Sport,“ D 3, 3. Anläßfich der Anweſen⸗ heit unſerer auswärtigen Sports⸗ Collegen gelegentlich des Gau⸗ Commers bitiet um zahlreiches weg, herunter zu ſchieben. Lass6(is--vis J 5 und 8 67* ten wir dringend, am Ende der Rad, den abſchüſſigen Fuft⸗ z Mannheim. 19547 0 ken nehmen den Weg über die Secken⸗ Sportplat weſene in d 7 Troubadours, das Rieſtu⸗prograun und zu gleicher Zeit Schluß⸗Programm der Winterſaiſon. Nur noch wenige Tage: Staunenerregend und entzückend, die kleine Soubrette 1* 0 8. ſtellt alles bis jetzt dage SSeit n Schatten. beſtes Damen. verhängt geweſene Stallſperre chne Tax 20,000 Mk., an der Haupt⸗ Frſchei uufgehoben wirb. 19530 Heidelberg, 19 April 1899.„ ſtraße(Steinweg) galege frei⸗] Erſcheinen. 19518 Euſemble, kaunheim, den 19. April 1899. Der Groherzogl. 19507 willig zu Eigenthum verſteigern. Der Vorſtaud: 2 55 1 Großh. Bezirksamt: Bahnbauinſpektor II. Das Anweſen liegt au der NN ſowie Die übrigen nur erſtklaſſigen Nummern. Sternberg. Brkauntmachung beſten Lage der Stadt und iſt 2 I 1 4 1 ee ſeiner Räumlichkeit wegen zu F 7 Ulh 6* ˖ + 8 Bekanntmachung. In den Monaten Januar, jedem Geſchäftsbetrieb geeignet. 85 1 rre 7 Die Naturalleiſtung für Febcuar, März 1899 ſtarben im]“ Weinheiln, 21. April 1899. Oun 0 I1 2 11 5 die bewaffnete Macht im Stadtbezirke Mannheim Ghne Der Waiſenrichter: Mannh Sim 0 1 1 8 — e ae d 1 Ne e n Gegründet 1846, 28 15 2 hung auf 8 9 des Reichdge⸗ Jabrene 7s 1585 Kohlenlieferung. Sogfaghens, Nachmittags 4 Uhr u. Abends 8 Uhr. 9 1 etzes vom 18. Februar 1875] Es ſtarben im Stadtbezirke Wir beabſichtigen für den]; achmittags 3½ Uhr 14605„„ N. 5 Ar 75 2— 1 0 2 1 1 9 5 805 ee ei e den ent in der ſtädtiſchen Turnhalle, K 6 Nachmittags vollſtändiges Programm bei ermäßigten Preiſen. eſezes vom 21. Juni 1887,] Piaſern un eln 1, Keuch⸗ von etwa 1400 bis 1500 Zentner 8 Fesie Raturalleiſtung für die be⸗Thaſten 10, Ruhr 9, Typgus!“]prima Nußkohlen. 229914 Ichan Aruen 18527 Heh. N ottbusch, Direktor. N 18 818 0 ee Schar⸗] Luſttragende Lieferanten wollen 0 1 8 1 13—5 0— 85 etr., wonac ie Vergütung lach 1, Puer der 4. Jihre Angebote unter Bezeichnung— 5 0 3 2 5 6 für verabreichte Fourgge mit Es waren erkrankt im der Bezügsbedingungen bei dem 97 Vaman A aunel Konkurs⸗Ver al ren emuse- InsServen Dund pde Wierte aeber unterzeichneten Verein einreichen. Abtheilungen, Malta⸗Kartoffeln Undert nach dem Durchſchnitt Typhu 2 er ſteber 4, Landl. Kreditverein wozu wir rehrlick Rit⸗ 5 toffe der höchſten Preiſe des Kalen: charlach lal Diphtheritis 21, Babſtadt: glicder boſlaht ee Aus der Konkursmaſſe Schäfer(früher Domſchenke) ee e dermonats, welcher der Leiſte Kraup d Blahtonte Eingetragene Genoſſenſchaſt mit! Karten für Einzufüßrende kommen 19378 ung vorausgegangen, nach dem] In den Monaten Januar, unbeſchränkter Haftpflicht. können an den Turnabenden in 5 0 einſte Lyoner M 15 1 den Amtsbezirk maßgeben⸗ Februar, Mär 1899 ſtarben im 5 8 der Halle in Empfang genommen—6000 Flaſchen feiuſter Saar⸗ U. Moſelweine ae pe en Hauptmarktort erfolgt Mannheim(ohne Iwangs⸗ eiſteigerung. werden. Ohne Karte hat Niemand Backpulver werden die für den Amtsbezirk] Tovtgeburten) 146, darunter bis Montag, den 24. April Zutritt. 19055 zum freihändigen Verkauf. Die Weine ſtammen zum großen— Mannheim maßgebenden zu 1 Jahre 64; von 1 bis 15 2 N 2 n Bergütungsfätze für den Jahren 28. n ˖ Theil aus den hervorragenden Jahrgängen 1893 u. 1895 f 2 22 werde ich im Pfandlokal 4,5 eene kxtrafeints Olivenöl und es befinden ſich darunter Crescenzen des Reichsgrafen Monat April lauf. Jahres„Es ſtarbem im Landbezirke im Vollſtreckungswege gegen Keſſelſtadt, des biſchöfli Pri inars, der Specialilät e JJ ebracht: 552 5 ſteigern: 0 5. 1 Mei 18 irin(Salatöl) I. Für Naturreinheit der Weine leiſtet die Firma Fritz .Hafer pro 100 Kilo 17.06 Pf uſten 5, Rubr 6, Typhae 1 Polſterſtühle, 1 Banern⸗ fi ſich i Stroh„„„ 5 8„ Vapbhells 2. Kroap 0, Schar aicharn feieldebſchränke l Spte, Montag den za da ts. Drig in Fried Gdgzer Außerdem befindet ſich in der feinſte Gothaer Cervelatwurſt t lach, Puerperalſieher 1. gelſchrank, 2 Planino.! Parthie aubendz präs. uhr Maſſe ein Fuder 189 ger Lieſever Frankſtr. Leberwurſt Mannheim, 9. April 1899. Es waren erkrankt im Beaßs and dl ca. 1506 Liter findet im Lokal eine 19482 Gebinden abgegeben wird. Intereſſenten wollen ſich an den 8 75 feine Käse ete Großh. Bezirksamt: Landbezirke Mannheim an:] Weiß⸗ und Rothwein in kleineren außkrordtl. Verſammlung unterzeichneten Konkursverwalter wenden. Der Konkursverwalter: empfiehlt 190990 Frech. Typhus 4, Puerperalſieber 8,] Gebinden, 1 franz Billard, ſte i ir Unfere ver⸗ Scharlach 5, Dypztheritis Chiffon eſe, Kanap ez, 2 Weiß⸗ chrl. wa ba ſehr dchtige Dr. Panther, Rechtsanwalt. J. H. Ker n, C ͥ2, Il. er en 0. 5 101 ſiche N 15 rr N 3419. Die Ehefr 2 1—* Waſe ünktli„zahlreid Er⸗ No. 66419. Die Ehefrau des] Die Großh. Bezirksärzte. kommoden mit Marmor, 1 Fahr⸗ een u. zahlreiches E Kaufmanus Adrian Thelen, Chriſtina geb. Sleinmüller in Mannuheim Q 1, 14, hat gegen ſhren Ehemann bei diesſeitigem Landgerichte eine Klage mit dem Begehren ingereicht, ſie für derechtigt zu erklären, ihr Ver⸗ mögen von demjenigen ihres Ehemannes abzuſondern. Termin zur Verhandlung hier⸗ Aber iſt auf Samſtag, 27. den Mai 1399, Vormittags 9 Uhr beſtimmt. 19505 Dies wird zur Keuntnißnahme der Gläubiger veröffentlicht. Maunheim, 21. April 1899. Gerichtsſchreiber Großh. Landgerichts. Altfelix. Kegenſchafts verſteigerung No. 18084. Die Stadtgemeinde Mannheim läßt am 19079 Saniſtag, 29. April 1. Is., Bekauntmac ung. Wir bringen hiermit zur Kennt⸗ niß der Kirchenſteuerpflichtigen, daß am 19534 Mittwoch, den 26. ds. Mts., Abends 6 Uhr in der Concordienkirche eine Kirchengemeinde⸗Berſamm⸗ lung ſtaltfindet, welcher ſolgende Punkte zur Berathung und Be⸗ ſchlußfaſſung vorliegen: 1. Creditüberſchreitung beim Umbau des Pfarrhause Litra 4, 23 2. Erweiterung der Heizungs⸗ anlage in der Concordienkirche, hier die Nebenarbeiten; 3. Aenderung der Heizun 8⸗ anlage in der Trinitatiskirche, hier die Nebenarbeiten; 4. Abgängliche Verrechnung unbeibringlicher Kirchenſteuern; 5. Voranſchlag des ev. Kirchen⸗ und Almoſenfonds und rad, 1 Knabenfahrrad, 1 Schreib⸗ kommode, 1 Parthie verſchied. Bürſtenwaaren, 1 runder Tiſch, 1 Parthie Putzlappen und Schwämme, 1 großer Spiegel, 8 aufger. Betten, 1 Pfeiler⸗ ſchränkchen, 80 Fl. Magenbitter⸗ 50 Fl. Cognac, 1 Violine mit Kaſten, Kommoden, 1 Waſchtiſch, 3 Ballen Papier, 20 Ries Canzlei⸗ papier, 5 neue Herrenhemden, 1 Vogelkäfig mit Kanarienvogel (Hahn] und noch Verſchiedenes. Mannheim, 22. April 1898. Hibſchenberger, Gerichtsvollzieher. 19545 Heffentliche Verſteigerung. Montag, 24. April ds. Js., Nachmittags 2 Uhr werde ich im Auftrage des Kon⸗ kursverwalters das zür Konkurs⸗ maſſe des J. Hoſch hier gehörige Pferd 19551 Rothschimmelwallach Dex Worstand. Dtlokrankenkaſſe der Valdlaugsgehilſen Etadt Maunheim. Am Samſtag, den 29. April 1399, Abends 3½ Uhr, ſindet im oberen Saale der„Cen⸗ tralhalle“,& 2, 16, die Ordentliche General⸗Verſammlung ſtatt. 19545 Tagesordnung: 1. Vorlage der Jahresrechnung pro 1898. 2. Berichterſtattung der Rech⸗ nungsprüfungskommiſſion und 8. Kurze Mittheilungen über die Abänderung der Statuten L. A. Wein⸗Verſteigerung u Deidesheim(Rheinpfalz). Mittwoch, den 26. April 1899, Vormittags 11¼ Uhr, Jordan (E. H. Baſſermaunn⸗Jordan) Gutsbeſitzer in Deidesheim, en. 80 Fuder 18977er, die ſelbſtgekelterten Weine und das aus den Gemarkungen Forſt, Dei berg öffentlich verſteigern. Probetage: 12., Deidesheim, 1. April 1899. 17. und 26. April. Crollx, kol. Notar. Ubsttalte Toma. Frische Erdbeeren, Tafelbirnen 19541 Canada-Reinetten Frische Ananas Friſche Maikräuter für Bowilen. Frische Spargeln geſammte eigene Wachsthum 0 5. ve g ten und Nup 9700 Gurken, Rettiche ete 1 Fris che Tomaten 1 Zum Abſchluß von Verſicherungen gegen — Einbruch⸗ Villen-Verkauf in Heidelberg. 8 nen erbaute Billen(Mitte April beziehbar) Machmittags 3 uhr im großen Nathausſaal dahier] die Jahre 1899 und 1900. diebſtahl werden gegen höchſte 1 6 Kirchenſſteuervotanſchlag für] m Pfandlokal 0. 4, d. gegen] keſp. das Ausſcheiden von Kaſ⸗ 15 dag f Vegrznhlung öſſennlich verſtagern ſenmitgliedern nach 8 19 IV. das vdormals Benderſche Auwe⸗] Meannheim, 20. April 1899. Maänſiheim, 21. April 1899. des Krankenverſicherungsgeſetzes it bil 98 5 ſibz ſen Lanbenbofftratz⸗ No. 40,.(.] Ev. Kirchengemeinderath: Futterer, betteſſend. ben deücgetgen Blie on Schloß und Necar, Proviſi 50 1657 Wan e Nuckha Gerichtsvollzieher. e boſteh ſofort unter günſtigen Anzahlungsbedingungen zu ver⸗ 80 5 hof⸗ und Gontardſtraße beſtehen Sidmann. 1 zu obiger Verſammlung höflichſt ö Mezner kt eeee e in einem zſtöckigen Wohnhauſe Zwangsutefteigerung. eingeladen mit dem Aullge, dahnlg eldein, eſden Bas. and Ede erenang kuergiſ k Jerkreter ölbtem Keller und Dach⸗ Am Monteg, 24. April 1899 5 die i e u. Schweineſtällen, neſt Grund⸗ 99 0&Herbindüngs⸗ mr 5 5 Pfandlokal G 4, 5 mation bei der Generalverſamm⸗ 9 8 5 e 8 inth. i Ve euege dederſeus e. J de 5 Schrant, 1 Ueberzicher, 1 90 luch eichzeinng mit der Einladung von Chriſtian Vaumeiſter zu verpacht„J. zufock, 1 Fettmaſchine, 1 goldene] wird den Hekren Delegirten auch Preis Mark 32.000—-48.000. Enthaltend 7, 8 und 11 Zimmer(hohe Räume) nebſt reichlichem Zubehör. Offerten unter J. II. 285 Offert. unt. Chiffre Z 2562 an Maasenstein& Vogler,.-G. Heidel- befördern Haaſenſtein& Vog⸗ berg, erbeten. 18269 ler,.⸗G., Maunheim. geſucht. 5 tpachten.*19477 8 8 77 Eigenthum öffentlich verſteigern. Uhrkette, 1 Kauarienvogel mit] der Rechenſchaftsbericht pro 1898 ZIch empfehle ein ganz vor⸗ Oer Steigerer iſt verpflichtet, die Pachtmdeiſes e Käfig, 1 Buch(das neue Natur⸗ zu d.——...————————PTPTPT0T0T0TTT0T——— zügliches 14529 alten Gebäulichkeiten miederzu⸗ 190 77 7 7 inderhealh 14 Lagen heilverfahren) 115 Nähmaſchine kannheim, 21. April 1899. ͤ irch ei N Ibti egen Baarza 5f ˖ 2 4 en 25 9 en etegne Vabsgg Juſpettr ElLek, Vorſender, Verpachtung kiles Hotels In killet bedeutenden M S IU 1 9 Der Auſchlagspreis beträgt) unſerer Rechnungsſlelle einzu⸗ 1899.Alle Lithern, Violinen, 7 5 Pfund zu 70 Pfg⸗, N 45.— pro qm Grundfläche, ſchöne ſüße türk. ſehen, 11 und es geſchieht die Steigerung] Ma Gerichtsvollzieher. in der Weiſe, daß Angebot und Weitergebote unr vro qum des 2 Baugeländes erfolgen. fihgmf ö m Die Meßurkunden neoſt Ver⸗ Chemische Aahysen wollen ſich ſammeln! 194134 Ludwigshafen, Eſtraße 30. 17188 fahrener, cautlousfähiger Gaſtwirth als Pächter unter Seinee füddeutſchen Haudelsſtadt. 85 gebe wegen längerer Krankheit Für den bereits länger eingerichteten Betrieb eines elarier billig ab. Ohue Bermitilung] größeren, in ſehr günſtiger Vergehrt elcher Lage befindlichen 2 w etſchen 25 Mt. extra. J. Demmer, Hotels, verbunden mit Reſtauraut. wird ein tüchtigter, er⸗ 9 pver Pfund 15 Pfg. eigerungsbedingungen können jeder Art v. Nahrungs⸗ u. Ein ſunger küchtiger geſchülſergünſigen Bedingungen geſucht. 19548 f G 2. 8 * n Nathhauſe eiugeſehen werden. Henußmitteln, Weinen ꝛc. Früchtler Centrale Buchnalece auel die Uebernahme könnte eventl. in ganz kurzer Zeit erfolgen. beerg Dielz. n Miarkt, 1899. 1 4075 0 der Bücker 8 Unt. Chiffre XyII an die Annoncenexpedition von Telephon 559. her ath: zhem. n aunheim, 8 6, 3, II. rechts. in den Abendſtunden zu übern.„Daube& Cie.(Fritz Oppermann„Mannheim(Baden). 8 fü ſſch Beck.. A. Camntzler, M 2, 168,(Bertr. zu ſprechens—9 Uhr Abds.) Gefl. Off. sab 19091 ͥ. d. Exp..!.... Altlel — 1 e 13 ˙wv²n 8 Telephon 1652. beenuntag früh ½12—1 Uhr: Grosses Extra- kähſchoppen⸗ au Kre— 4 1 8 der Hanskapelle unter perſönlicher Leitung des Herrn Capellmeiſter Kleindin. Tgadel Tau Weneral-Anzeiger. rfplatf Nannhelm. 08 deu 23. April, Nachmiltags ½3 Ahr Großes Trühjahrs⸗Rad⸗Wettfahren auf der neuen Rennbahn im„Louiſenpark“. S grosse Rennen darunter Hauptfahren 10000 Meter mit Schriltnucher. Candemfahren 3000 Reter. „5 300 11 f MHotordreiradrennen 2000 Mtr. Kölorontäge 4 2 fell! Neuf noterdreiradrennen 10000 Mtr. 7 2 5 2 Frelse Ger Flätze: Vorverkauf: GrosseFamilienvorstellung 5 eh⸗ Nummerlrter Tribünen⸗Pla Mk..257 Mk..50 Jeder Erwachſene ein Kind frei! Unnummerirter Tribünen⸗Platz und Sattelplatz 85„— der„Auſtreltn des geſammten grofartigen Programms. grſer Pias„.90„ 1— Zweiter Platz„.40„.,50 uß⸗ Zum 1. Male: Karteu im Vorverkauf ſind zu haben am Jeit 62 1 Ren⸗ e, el —— feln inge zurken aroni uin uöl ohnödl atwurſt ürſt etel 19559 25 ll.; ſuck. xen. 19541 tten 1as inter aten eln e ete. ſ von gegen ahl jöchſte 19528 krter Grosses Concert 2562 & Vog⸗ inz vor⸗ 14529 , Pis. en, Ig⸗ n Piarit, pff ehliſſch rt. 19084 * (Neueste Monstre--Combination) NTeu:(Krüger u. Kirsten! Neu! 1 Der urkomische Moritg Heyden— Die phäno- Eine musikaſisch-Lkomische Maskerade Zeitungskiosk(Planken), bei den Herren P. A. Keil, O 1, 5, Moritz Herzberger, n3, 17, J. M. Ruedin, I 1, 2, A. Dreesbach Nachſig., K 1, 6, Adolf Stöcker, U 1, 8. * Nummerirte e ſind im Vorverkauf und bis Sountag Mittag 12 Uhr zu haben, 18957 Ymenalen à Eugenes.— Die graziöse Olara] Näheres durch Plakate und Programme. Ballerini.— Jones-Robinson, die besten Excentries ete. ete. Han 8 Uhr: Sroese GSale⸗ auptvorstellung 19513 Stüdtiſche Milchkur⸗Auſtalt Schloßgarten. Seit dem 15. April iſt wieder alle Tage, von Morgens 6 bis 9 Uhr und Nachmittags 4 bis 7 Uhr friſchgemolkene Milch zu Ir. Gad. Hof⸗ u. Malionaltheater in Mannheim. Samſtag, 22. April 1899. Neunte Volks-Vorstellung. Haſemann's Töchter. Original⸗Volksſtück in 4 Akten von Adolf'Arronge. Regiſſeur: Herr Hecht nton Haſemann, Kunſt⸗ und Handels⸗ ärtner 2JJ Jate Aberkine, ſeine Fra VVVVVVeobk mille, rl. Kaden. oſa, ſeine Töchte: Frl. Wittels. ranziska, Frl. Burger. 075 Knorr, Schloſſermeiſter, Emilien's. atte 5 /˙‚ii n Körner, ein reicher Fabrikant err Porth. haben; den ganzen Tag kalte und gekochte Milch und Kefyr, ſowie Kaſſee, Thee, Chocolade und Cacao, natürliche und künſtliche Mineralwaſſer; daß Waſſer, welches nicht guf Lager iſt, wird ſchnellſtens beſorgt, auch werden Beſtellungen auf Kinder⸗ milch à Liter 40 Pfennig frei in's Haus ſtets gerne entgegen⸗ genommen. Mache noch beſonders darauf aufmerkſam, daß die Kühe ge⸗ impft ſind und ſowohl die Kühe als auch dis Milch unter ſtädtiſcher Kontrole ſtehen. 19170 Es ladet zu freundlichem Beſuche ergebenſt eln J. Hörler, Pächter der Milchtur⸗Auſtall. Club der Sachſen und Thüringer. Sonntag, den 23. April, Abends präeis 7 uhr zur Feier des Geburtstages Sr. Maj. deß Königs Albert von Sachſen Fest-Ball aron von Zinno. Herr Godeck. in den oberen Sälen des„Badner Hofes.“ Klintert. Haſidſchuhmacher: fFef 1 0 ene NB. Clublokal: Scheffeleck, M 3, 9. Clubabende: „ Frlev Roſenperg. Joden Mittwach: 85 Gieſeke frau Schllling. rau Klinkert 5 rau Kanzleidirektor ** Aduard Klein, Proviſor in der Löwenapotheke 8 Löſch. Dr. Seller, Arz.. Herr Eichrodt. Anna, Dienſtmädchen bei Haſemaunn 15 Wagner. Marthe, in Körneris Dlenſten 8 Frl. Fries. Fritz, Schloſſerlehrling. Frl.— zohmaun err Strubel. darisch 5 Schloſſergeſelltesns— Peters. n Dienſtmäbchen. Schloſſergeſellen. Zwiſchen dem 1. und 2. Akt llegt ein Zeitraum von 1 Jahren. 2222 ²⅛Üi——ͤ᷑ꝛññ— aſſeneröſſn. ½7 uhr. Anf. präcis 7 Uhr. Ende geg.%10 uhr. Mannheimer Zither-Club. (Gegründet 1873). Samſtag, den 29. April a.., Abends 8 Uhr: Musikal. Aufluhrung mit Tauz im alten Saale des Badner Hofes. Näheres durch Rundſchreiben. 19512 Der Vorſtand. * Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. Volks⸗Vorſtellungspreiſe. Sonntag, 23. April 1899. 78. Vorſtellung im Abonnement B. Neu einſtudirt: Tell. 9 earbeitet von Haupt. Muſik von Roſſinl.— Dirigent: Regiffeur; Herr Hildebrand. Geßler, kaſſerlicher Landvogt der Schweiz.Herr Marx. Rudolf der Harras, ſein Vertrauter Herr Peters. Tell, err— 9 Walter Fürſt, err Moſel. Melchthal, Schweizen Herr Kromer. Arnold, ſein Sohn, ert Abel. Zeuthold, err Voiſin. Natbilde, kalſerliche Prinzeſſin Fran Fiorg. edwig, Tell Gattũ n. Kofler⸗ zemmi, Tell's Soan Frl. übſch. un Fiſcher err Erl. amen und Geſolge Mathildens, Hauptleute und Soldaten unter Jäger und Bogenſchüßtzen, Anführung, Knechte Geßler's, Landleute aus Schwyz, ler'8 4 Ury und Unterwalden. und dem Balletperſonal. Faſſeneröffn. 6uhr, Anf. präz. ½7 Uhr. Eude geg. Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ſtatt. Heroiſch⸗romantiſche 13— in 4 Akten von Jouy und Bis, fret 0 Herr Hofkapellmelſter Langer. 8. Akt:„Tyrollenne,“ getanzt von Frl. Dänike, Frl. Bethge F7˙¹0 Uhr. Die verehrl. Müglieder des Evang. Diako⸗ niſſenvereins werden zu einer außerordentlichen General-Versammlung am 1. Mai Nachmittags 3 Uhr im Diakoniſſenhaus, F 7, 27/29, eingeladen. Tages⸗Orduung: Aufnahme einer Anleihe, Mannheim, 20. April 1899. 19496 Der Vorſtänd. Kirchen⸗Anſagen. Euanug. prateſt. Gemtinde Maunheim. Sonntag, den 23. April 1699. Trinitatiskirche. Morgens s Uhr Predigt. Herr Stadt⸗ vikar Sauerbrunn. Morgens 10 Uhr Predigt. Herr Deean Ruck⸗ haber. Morgeus 11 Uhr Ehrlſtenlehre. Herr Decan Ruckhaber. Concordienkirche, Morgens 9 Uhr Previgt. Herr Kirchen⸗ Morgens 11 Uhr Kindergottesdienſt. Herr Stadt⸗ vikar Ziegler. Nachmittags 2 Uhr Chriſtenlehre, Hefr Kirchen⸗ rath Greiner. Abends s Uhr Predigt, Herr Stadtpikar Ziegler, Sutherkirche, Morgens ½10 105 Predigt. Herr Stadt⸗ pfarrer Simon, Morgens ½11 Uhr hriſtenlehre. Herr Stadt⸗ pfarrer Simon. Morgens ½10 Uhr Waiſ Herr Stadt⸗ 1 Friedeuskirche. pfarrer von Schöpffer. Morgens 11 hr Chriſtenlehrr. Herr ½11 Uhr rath Greiner. Stadtpfarrer von Schöpffer. Diakoniſſenhauskapelle. Herr Pfarrer Achtulch. Stadtmiſſion Morgens Predigt. eeeeee Gpangrliſchts Verrinszhans, K 2, 10. Montag, 24. April 1899. 78. Vorſtell· im Abonnem. A. an Vorm. 11 Uhr, Sonntagsſchule. Nachm. 8 Uhr, 23 7 1 Erbauungsſtunde. Herr Stadtmiſſionar Krämer. 6 ½ Uhr, Jung⸗ Die bezähmte Widerspenstige. Luſtſpiel in 5 Aufzügen von Shakeſpeare, bearbeitet von Deinhardſtein. Anfang 7 Uhr. Mittwoch, Abends ½9 Uhr, Allgemeine Bibelſtunde. Herr Stadtmiſſtonar Krämer. Donnerſtag, Abends s Uhr, Jungfrauenverein. Mannheimer Park⸗Geſelſchaft. Sountag den 23. April, Nachmittags—6 uhr der vollſtändigen Kapelle des Großherzogl. Heſſ. Juf.⸗Rgts. Prinz Karl Nü. 119 aus Worms. Direktion: Herr Kapellmeiſter F. Schneider. Entree 50 Pfg. Kinder 20 Pfg⸗ Der Vorſtand. i n werden gebeten, beim Eintritt in den Park Die Abonnente 9 die Abonnementskaxten vorzuzeigen. Abonnenten frei. Freitag, Abends 9 Uhr, röbe des Geſangchors Zlon. Traitteurſtraße 19 Sonntag: Morgens s Uhr und 1 Uhr Nachm,, Sonntags⸗ ſchule. Abends 8 Uhr, Allgemeine Bibelſtunde. Herr Stadt⸗ miſſionar 1 Freitages Uhr: Allgemeine Bibelſtunde. Hr. Stadtmiſſionar Krämer. Euang. Männer-u Jünglingsnerein.,28. Sonntag, s Uhr Jugendabtheilung. Vortrag von Herrn ancke über die„Phönlzier.“ ½9 Uhr ält, Abtheilung: Dis⸗ uſſion. Montag, ½9 Uhr Bibelſtunde und Monatsverſammlung der ält. Abtheilung. Herr Stadtvikar Ziegler. Dienſtag, ½9 Uhr Bibelſtunde der Jugendabtheilung. Katholiſche Gemeinde. 5—— Sesucht: Naſhinenſchreinet Gute Bezahlung und dauernde Stelle. Leute wollen ſich melden. * Otto Jansohn& Co. Säge⸗ und Hobelwerk, Maunheim. für Abrichtmaſchine. Nur tüchtige, erfahrene 19340 Laurentinskirche. Neckarvorſtadt. Samſtag, den 22. April. Beichtgelegenheit von Mittags s Uhr an. Abendz 7 Uhr Roſen⸗ kranz. Sonntag, den 28. April. Beichtgelegenheit von Morgens 6, Uhr an. J Ußr Frühmeſſe. ½ Uhr Stugmeſſe mit Predigt. 2 10 Uhr Predigt und Amt. ½3 Uhr Vesper. Landwirthſchaftlicher Bezirks⸗Verein, Maunheim. Das Ausſtellungslokal der zu diesjähriger Ver⸗ lobſung des Maunheimer⸗Maimarktes angekauften Gegenſtände befindet ſich in Litera 1, 1.„Nek⸗ laden“ und iſt der freie Zutritt zu deren Beſichtigung Jedermann geſtattet. 19532 Die Verloosungskommission. Verein für Geflügelzucht Mannbheim. Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß die in Folge des Brand⸗Unglückes verſchobene Ziehung der Verlooſung nunmehr am 1939 Dienſtag, den 25. April ds. Irs., Nachmittags 5 Uhr durch Großherzogl. Notar Herrn Wöruer im Saale des Baduer Hofes ſtattfindet. Die Abgabe der Gewinne findet in der kleinen Reitſchule des Großh. Schloſſes(Eingang Ecke beim Beckerdenkmal) ſtatt. Das Geflügel kann unentgeldlich beſichtigt werden. Mannheim, den 18. April 1899. Der Vorſtand: Dr. med. Hch. Kessler. Fr. Hoffstaetter. Frauenarbeitsschule des Frauenvereins Maunnheim. Mittwoch, den 3. Mai d. J. beginnt ein neuer Unter⸗ richtsgang in ſämmtlichen Zweigen weiblicher Handarbeit mit Ausnahme des Putzmachens. Anmeldungen nimmt von heute an die erſte Lehrerin Fräul. G. May, in unſerm Schulhaus M 3, 1, während der Schul⸗ ſtunden entgegen. Jede Auskunft wird gern erthellt und der Lehrplan unent⸗ geltlich abgegeben. Eine Allsſtellung der Arbeiten der Schülerinnen der Frauen⸗ arbeitsſchule findet am 29. u. 30. d. Mits. und 1. Mai, iewells von 10—1 und—5 Uhr in unſern Schulräumllichkeiten ſtatt. 10 Wir laden Jedermann zum Beſuch der Ausſtellung freund⸗ ein. den 11. April 1899. 7 — Der Vorſtand. Deulscher Radfahrer-Bund Gaunerband Ar. 5(Mittelrheingan). Der diesjährige erſte SKau-⸗GOGommers findet am nächſten Samſtag den 22. d. M. Abends 8 uhr im kleinen Saale des„Saalbau“ ſtatt, wozu wir unſere Mit⸗ glieder freundlichſt einladen. Einführungen durch unſere Mitglieder ſind geſtattet. Der Gau-Vorstand. Freiwillig 19321 e Feuerwehr. 5 Die Mannſchaft der I. Compagnie wird hiermit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe am Montag, 24. April d.., Abends 6 Uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig ein⸗ einzufinden, 19451 Der Hauptmann: Kuhn. Freiwillige Feuerwehr. Die Maanſchaft der IV. Compagnie wird hiermit aufgefordert, ſich behufs Abhaltung einer Probe am Montag 24. April d.., Abends 6 Uhr am Spritzenhauſe pünktlich und vollzählig ein⸗ zufinden. 1945 Der Hauptmann: Naßner. Cinladung zur Geueralperfaumlung der Gemeinnützigen Baugessllschaft Mannheim In Liquidation Dienſtag, den 16. Mai, Abends 7 Uhr. in der Reſtauration der Mannheimer Parkgeſellſchaft, Tages⸗Ordnung: 1. Vorlage der Schlußrechnung. 2. Genehmigung der Schlußbilanz. 8. Entlaſtung des Liquidators und des Aufſichtsraths. 4. Beſchlußfaſſung über die Verwendung des Geſellſchaftsver⸗ mögen nach 24 der Statuten. 5. Beſchlußſaſſung über Verwahrung der Geſchäftsbücher ꝛc. der Geſellſchaft. Mannheim, den 15. April 1899. 19178 Der Aufſichtsrath in Vertretung des Vorſitzenden Dr. Aug. Hohenemser. eee tre Damen beginnt am Montag, den 24, ds. Mits., Abends 9 Uhr in der Friedrichsſchule, Zimmer No, 8, ein neuer 19587 Unterrichtskursus in der leicht erlernbaren und practiſch vorzügl. Roller'sehen Stenographie, Dauer des ganzen Kürſus—8 Stunden. Honorar incl. Lehrmittel Mk.—. Anmeldungen werden beim Veginn des Kurſus entgegengenommen. Damen-Verein f. Roller'sche Stenographie. Der Vorſtand. *— 722 ö Für Vogelliebhaber! Als lauglähriger Züchter und Händler empfehle ich ein von mir ſelbſt etztes gutes und billiges Vogelfutter, das Beſte, was bis jetzt in den Handel gebracht wurde Sing⸗ ſutter für Kanarien, Droſſel, ardinäle, Walpvogel⸗ futter u. ſ. w Mache die Vogelliebhaber auf meine verſiegelten Packete mit Schutzmarke aufmerkſam, welche allein und echt 32 haben ſind bei: 19522 E, Gummich, Drogerie z. Waldhorn, Mannhelm, PD 3, 1. J. Scheufele, Drogerie,„ E 5, Eruſt Daugmann, Colonialwaaren, N 3, 12. Altkatholiſche Gemeinde. 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