Verantwortlich: 52 =Adreſſe: 2 ene(Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung.(Mannheimer Volksblatt.) für den volitiſchen u. allg. Theil! In der 1 50 unter. 1 e beil r. 2870. ür den lokalen und prov. Theil: Abonnement:(NX ruſt Mſiſler 0 5 60 Pfg. monatlich. 9 9 für Aa 97 ringerlohn 10 Pig. monatlich, Notatiousdruck und Verlag der durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. X druckerei, Juſerate:(Erſte Mang enne Tppograph. 1 Auſtalt. e N 290. 1 99. Jahrgang.)(Das ai A e 2ig g. Erſcheint wöchentlich ſieben Mal. iſt ee 101 4 9 2 8 4 2 Bürgerhoſpitals. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 Geleſeule und verbreilelle Zeitung in Maunheim und Amgegend. E 6. 2 fümmtiſchein Maunbeim Nr. 160. Mittwoch, 14. Juni 1899.(GCelephon⸗Ar. 218.) ——— 2 2 2 PFPFPF ² 2 111 ˙²”; ꝙ00220 ̃˙²˙— ooo 8 aee eeereree— ederg FF 2—— 5 Erſtes Blatt ſchein erweckte, als ob Loubet, der Präſident der Republik, das Herr Regierungsbaumeiſter Raffelt nach Tſintau als Bevoll⸗ 5 e Elyſee nur unter dem Schutze von 30 000 Mann verlaſſen könnte. mächtigter geſandt worden. Nachdem den„Vereinigten Syndi⸗ en. Man neigte zu der Beſorgniß, daß Dupuy die Abſicht haben katen“, an deren Spitze der Unterſtaatsſekretär Fiſcher ſteht, bie 75 könnte, die Stellung Loubets durch ſolche Maßnahmen zu kom⸗ Konzeſſion für Bahn⸗ und Bergbau ertheilt worden iſt, wird die Sitzung des nationalliberalen Central⸗ 18 Vorſtandes. Im Reichstagsgebäude traten am Sonntag die national⸗ ülberalen Fraktionen des Reichstags und des preußiſchen Abge⸗ ordnetenhauſes unter dem Vorſitz des Abg. Baſſermann zu einer gemeinſamen Sitzung zuſammen, um den Bericht des Geſchäftsjahr 1898 entgegenzu⸗ Generalſekretär Patzig erſtattete, wurde einſtimmig genehmigt. Im Anſchluß daran wurden ver⸗ ſchiedene Angelegnheiten der Organiſation erörtert. Mit be⸗ ſonderem Intereſſe wurde von den Mittheilungen des Ver⸗ treters aus Köln, Herrn Prof. Moldenhauer, über die dortige Organiſation der nationalliberalen Jugend Kenntniß genommen, die mit ſo großem Erfolge von der Leitung der nationalliberalen Partei der Rheinprovinz in Angriff genommen iſt. Profeſſor Moldenhauer ſchilderte in lebendigen Farben, mit welchem In⸗ tereſſe ſich die jungen Leute an den Zuf ammenkünften des Vereins betheiligten; in der Regel werden allgemeine politiſche Fragen, insbeſondere die Einrichtungen des Staates und Verfaſſungs⸗ fragen behandelt. Nach der Arbeit kommt dann auch die Ge⸗ ;tlligkeit zu ihrem Recht. Die Organiſation hat bereits vielfach qgqgaute Früchte getragen, auch hat ſie den Anſtoß gegeben, daß ähnliche ältere Einrichtungen ſich wieder neu belebten, und daß in mehreren rheiniſchen und weſtfäliſchen Städten beſchloſſen iſt, das Beiſpiel nachzuahmen. Gleich erſprießlich hat ſich, wie Abg. Baſſermann berichtete, ein Verein bewährt, der in Mannheim alle Bevölkerungskreiſe zuſammenſchließt. Nach reiflicher Er⸗ örterung dieſer Dinge wurde beſchloſſen, allgemein im Lande den Parteifreunden zu empfehlen, daß ſie aus den Vorbildern pon Köln und Mannheim die Anregung enknehmen, um in örtlich geeigneter Weiſe die Heranziehung der Jugend zur Mit⸗ arbeit an den Aufgaben der noch innere Angelegenheiten des Centralvorſtandes erledigt und mehrere im Vordergrund ſtehende politiſche Fragen erörtert.— Nach Schluß der Sitzung vereinigten ſich die Theilnehmer zu einem gemeinſamen Mahle im Zoologiſchen Garten, das einen angeregten Verlauf nahm. Den Trinkſpruch auf den Kaiſer brachte der Abg. Baſ Fürforge gedachte, die Handel und Wandel und alle Erwerbs⸗ ſtände zu Waſſer und zu Lande, und der Ausbau von Eiſen⸗ bahnen und Kanälen bei dem Kaiſer finden, der, in den Traditionen ſeines Großvaters und der Politik des Fürſten Bismarck fortſchreitend, für die Wehr des Reiches ſorgt und in ſozialer Fürſorge alle Klaſſen gleichmäßig umfaßt. Der Vor⸗ ſitzende des Centralvorſtandes, Herr Dr. Hammacher, trank auf die Parlamentarier der Partei. In den reichen Schatz ſeiner politiſchen und parlamentariſchen Erfahrungen greifend, die ein volles Menſchenalter umfaſſen, ſchilderte er beredt, wie im Laufe der Jahre in gegenſeitigem freundſchaftlichem Verkehr in den parlamentariſchen Vertretungen der nationalliberalen Partei Männer der verſchiedenſten wirthſchaftlichen Anſchau⸗ ungen und aus allen Theilen des Reiches zum Wohl der Ge⸗ ſammtheit zuſammengewirkt haben, und gab dem Wunſche Aus⸗ druck, daß den nakionalliberalen Fraktionen der deutſchen Parlamente dieſer Schatz ungemindert bleibe: im gegenſeitigen Vertrauen die Meinungsverſchiedenheiten auszugleichen und alle Zeit das Wohl des Vaterlandes über das Intereſſe der Partei zu ſtellen. Der Abg. v. Eynern toaſtete auf die mehr als eine Million Wähler, die im verfloſſenen Jahre bei der Reichstags⸗ wahl der Partei ihr Vertrauen bekundet; Graf Oriola auf die Senioren der Partei, den Ehrenvorſitzenden des Centralvor⸗ ſtandes, Herrn v. Bennigſen, und dann auf die Herren Dr. Hammacher und Exzellenz Hobrecht, und Herr Profeſſor Molden⸗ hauer⸗Köln auf das Deutſche Reich, indem er die beſondern Pflichten der nationalliberalen Partei entwickelte, für die Wohl⸗ fahrt des Reiches alle Zeit ihre volle Kraft einzuſetzen Die franzöſiſche Kabinetskriſis In einer geſtern abgehaltenen Beſprechung mit den Prä⸗ ſidenten des Senats und der Kammer bezeichnete Präſident Loubet es als ſeinen Wunſch, die Kriſis ſchnell gelöſt zu ſehen. Es verlautet, Loubet werde ſchon am Nachmittag Poincare be⸗ tufen, um ihn mit der Bildung des Cabinets zu beauftragen. Wie verſichert wird, dürfte Poincare geneigt ſein, das Anerbieten anzunehmen. Man ſpricht von der Vertheilung der Portefeuilles i folgender Weiſe: Poincare⸗ Präſidium und Unterricht, Del⸗ 8qaeeaſſe Inneres, Bourgeois Aeußeres, Krantz Krieg, Rouvier oder Centralvorſtandes über das nehmen. Der Bericht, den Herr 5 menceau Handel, Sarrien öffentliche Arbeiten, Senator Jean Dupuy Ackerbau und Guillain Kolonieen. Die Blätter beſ prechen die Kriſis, ihre Gründe und ihre Löſung in unendlichen Artikeln. Die Zuſammenkunft Loubets mit den abgehenden Miniſtern hatte einen herzlichen Charakter. Loubet dankte ihnen auf das wärmſte für ihre Unterſtützung und fügte hinzu, daß er ihnen das beſte Andenken bewahren werde. In radikalen Kreiſen erklärt man, daß die Abſtimmung 1 80 Dupuy hauptſächlich durch die umfaſſenden militäriſchen aßregeln vom Sonntag hervorgerufen worden ſei, die den An⸗ Partei zu ſichern. Darauf wurden promittiren. Dies habe die republikaniſchen Parteien veranlaßt, die gegen die Regierung gerichtete Tagesordnung Ruau an⸗ zunehmen. Gelegenklich einer Abendgeſellſchaft beim Handelsminiſter Delombre äußerte eine Anzahl Abgeordneter, die Dreyfusſache habe viel zum Falle des Miniſteriums beigetragen. Sämmtliche Sozialiſten und eine große Anzahl Radikaler verlangen, daß die Generäle Boisdeffre und Mercier zur Verantwortung gezogen werden, und ſind der Anſicht, Dupuy habe nicht ſo weit gehen wollen. Deßhalb benutzten ſie die Interpellation Vaillant über das Verhalten der Polizei, um ihr Mißtrauen auszudrücken. In jedem Fall iſt die Abwicklung der Dreyfusſache das größte Hin⸗ derniß für die Löſung der Kriſe. Die Agentur Havas meldet: Die Abſtimmungen, die in der Kammer einander folgten, beweiſen, daß ſich bei ihnen eine Mehrheit zuſammengefunden hatte, aus allen Parteien mit dem Vorſatz, Dupuy zu ſtürzen, Die Interpellation Vaillant gab nur den Vorwand zur Verſchleierung der Wahrheit in Sachen der Kriſe. Die Sozialiſten und ſozialiſtiſchen Radikalen tadeln die widerſpruchsvolle Haltung des Kabinets in der Dreyfus⸗ angelegenheit. Die gemäßigten Republikaner erhoffen die Rück⸗ kehr von Meline, die Reaktionäre, Antiſemiten und Nationaliſten ſtimmten gegen Dupuy, indem ſte einen ihnen wohlwollender gegenüberſtehenden Nachfolger erhofften. Die 173 Abgeordneten, die das Kabinet unterſtützten, gehören dem gemäßigten Flügel der Radikalen an. Es verlautet, Briſſon könnte mit der Bildung des neuen Kabinets beauftragt werden. Loubet ſoll, ſo verſichert man, ſchon ſeit ſeiner Wahl über die Aufrichtigkeit der Rolle Dupuys ihm gegenüber ſtarke Zweifel gehegt haben, und bekannt iſt, daß er ſowohl perſönlich Dupuy ſeinen peinlichen Eindruck über die zu ſeinem Schutze aufgebo⸗ tene Polizei⸗ und Truppenmaſſen nicht verhehlt als auch Anderen ſeine Meinung über die Rolle Dupuhs zu erkennen gegeben hat, ſodaß letztere auch in parlamentariſchen Kreiſen nicht mehr un⸗ ſermann aus, indem er der eifrigen Delombre Finanzen, Waldeck⸗Rouſſeau oder Monis Juſtiz, Cle⸗ bekannt war. Für Loubet iſt vermuthlich der Sturz Dupuys nur eine angenehme Ueberraſchung geweſen. Er war aber in⸗ ſofern doch eine Ueberraſchung geweſen, als er früher erfolgte, als beabſichtigt war. Die Vortheile der Lage ſind auf Seiten der linksſtehenden Parteien. Das haben auch die Reaktionäre der verſchiedenen Richtungen bereits erkannt, indem ſie das neue Kabinet ſchon jetzt als feindlich und den Dreyfuſards als mit Haut und Haaren verkauft hinſtellen, als den Zuchthausgefangenen der drey⸗ fuſiſtiſchen Anarchie, wie Rochefort ſich ausdrückt, noch bevor das Kind geboren iſt. Die„Organiſirten“ in ihrer Glorie. Ein hieſiger(Mannheimer) Arbeiter kam in geſchäftliche Differenzen mit einem Dachdeckergehülfen, der ihn beſchimpfte, worauf er dann ſich revanchirte, indem er ſich über die politiſche Weisheit der hieſigen Dachdeckergehilfen kritiſch ausließ. Zwei Stunden ſpäter kam ein Mitglied derſelben zu ihm und erklärte ihm, ſie würden dafür ſorgen, daß er bei keinem Meiſter Arbeit bekäme. Ich habe natürlich ſelbſt aufgehört, ſchreibt uns der Arbeiter, bekam aber am Samstag bei einem andern Meiſter Arbeit. Als die ſogenann⸗ ten Organiſirten dies hörten, beſchloſſen ſie am Sonntag, mich zu maßregeln, was auch am Montag Morgen geſchah, wobei noch eine verſteckte Drohung fiel, die in einer demnächſtigen Vorlage (der ſog.„Zuchthausvorlage“) ſtark beſprochen werden wird. Wenn dieſe Leute ſich organiſirt nennen wollen, ſo hätten ſie wiſſen müſſen, daß ſie gar nicht das Recht haben, mich zu maß⸗ regeln, da ich als Hülfsarbeiter kein Mitglied ſein kann. Laut Abmachung zwiſchen den Meiſtern und den Geſellen wurde der Punkt betreffend die Hilfsarbeiterſchaft fallen gelaſſen und dem Meiſter anheim gegeben, mich anzuſtellen oder nicht, womit ich beſſer dran war wie früher. Folglich muß ich mich mit allen Mitteln gegenüber den Machenſchaften etlicher Gehilfen ſelbſt vertheidigen, was auch geſchehen iſt. Iſt es vielleicht taktvoll, wenn ſogenannte Geſellen die ſozialdemokratiſche Sammelbüchſe mit Bier anſtatt mit Geld füttern, oder einen Taglöhner mit Hieben traktiren, weil er ſich an ihren Tiſch ſetzt, oder daß man, wenn man ſein Recht ſucht, noch bedroht wird? Ich könnte mich nicht wundern, wenn viele Arbeiter Anhänger der„Zuchthausvorlage“ würden. So ſchreibt uns ein Taglöhner, ein Mann aus dem Volke. Der Terrorismus liegt auf der Hand; nur Schade, daß die meiſten Fälle dieſer Art unterdrückt werden oder nicht an's Tageslicht kommen. Für das„Induſtrie⸗Syndikat zur wirthſchaftlichen Erſchließung von Kiautſchon und Hinterland“, deſſen Geſchäftsleitung Herrn Emil Selberg, Berlin, unterſteht und an den bedeutende Groß⸗Induſtrielle, wie die Aktiengeſell⸗ ſchaft Elektrizitäts⸗Werke vorm. O. L. Kummer&& Co., Dresden, „Augsburger Maſchinenfabrik“.⸗G., Julius Pintſch⸗Berlin, Lokomotivfabrik Kraus& Co.,.⸗G. München, Berliner Bant, und es ſteht zu erwarten, daß ſich dort der deutſchen Unter⸗ ſich der Entſcheidung von Richtern, die nicht von ihm er umgebenden Menge bemächtigte. Er habe ohne Vorbedacht gehan⸗ Pfälziſche Bank Ludwiashafen g. R. u. ſ. w. betheiliat ſind, iſt eigentliche Entwickelung in der Provinz Shantung erſt beginnen, nehmung ein reiches Feld erſchließen wird Polniſche Bewegung. Die Polen planen eine große nationale Heerſchau. Poſen wird gemeldet: Die polniſchen Blätter veröffentlichen einen Aufruf, worin ſie zu einer Generalvolksverſammlung am 29. Juni einladen, In dem Aufruf heißt es:„Seit 1894 hatten wir keine Volks⸗ verſammlung mehr für die ganze Provinz, auf der wir unſere Meinungen, Wünſche und allgemeinen Forderungen hätten der lauten laſſen. Es iſt die höchſte Zeit, ein Lebenszeichen zu geben, daß wir den Muth nicht verlieren, auch nicht bei den feindlichſten Strömungen. Die Verſammlung ſoll beweiſen, daß wir ruhig und mit männlicher Würde unſere Angelegenheiten zu berathen verſtehen und den Mißgeſchicken die Stirn zu bieten vermögen. Auch müſſen wir bekunden, daß Solidarität alle Stände und Sphären des Polenthums verbindet.“ Unterzeichnet iſt dieſer 18 von 320 Perſonen, unter denen ſich viele Geiſtliche be⸗ inden. Aus Von der„Friedenskonferenz“, Wie dem„H..“ nachträglich gemeldet wird, hat ſich der deutſche Vertreter Dr. Zorn neulich gegen den britiſchen Plan eines permanenten Schiedsverfahrens erklärt. Die Einrichtung eines ſolchen ſei eine Beeinträchtigung der Souveränetät des Monarchen und der Unabhängigkeit der Nation. Ein zwiſchen zwei Nationen wegen eines eng begrenzten Gegenſtandes verein⸗ bartes Schiedsverfahren ſei eine ganz andere Sache als ein Schiedsverfahren, welches die Nation für eine unbekannte Zu⸗ kunft binde. Der deutſche Kaiſer würde ſich nicht verpflichten ſind, über Fälle, die noch nicht entſtanden ſind, zu unter 1 Dies ſeien die prinzipiellen Einwendungen. Bezüglich des Planes ſelbſt ſagte Dr. Zorn, es ſei leicht, einen Richter auf Lebenszeit zu ernennen; aber unmöglich ſei es, vorherzufagen, wie er ſich bewähren würde. Eine weitere geringfügigere, aber nicht unbeträchtliche Einwendung richte ſich gegen die Koſten der vorgeſchlagenen richterlichen Organiſation, welche ein ganzes Jahr exiſtiren könne, ohne einen einzigen Fall zur Erledigung zu⸗ gewieſen zu erhalten. Auch liege keine Garantie vor, daß unter Umſtänden, welche näher anzugeben unnöthig ſei, ein perma⸗ nentes internationales Tribunal nicht einen Urtheilsſpruch ab⸗ gäbe, welchen die unterliegende Partei und ſogar unbetheiligte Nationen für unbillig halten würden. Das Reſultat würde ſein, daß die Nationen gegen das Tribunal eingenommen würden und nicht mehr daran appelliren würden. So würde das Prinzip des Schiedsverfahrens der Mißachtung verfallen und die Lage ſchlimmer werden als jetzt. Sodann würden die Urtheilsſprüche, gleichviel, ob ſie gut oder ſchlecht ſeien, Präzedenzfälle werden und die Nationen auf nicht vorher zu ſehende Weiſe behindern. Dr. Zorn ſchloß unter peinlichem Schweigen des Comitees, W aus zwölf Delegirten, einſchließlich drei Botſchaftern, eſtand. Der neue Prozeſt Dreyfus. Der Regierungskommiſſar für das Kriegsgericht in Rennes Major Carrieère erklärt im„Gaulois“, daß die Unterſuchung in der Dreyfusſache von kurzer Dauer ſein werde. Man werde die Kriegsminiſter, die ihre Ueberzeugung von der Schuld des Drey⸗ fus behauptet hätten, als Zeugen vorladen und Dreyfus ihnen gegenüberſtellen. Im„Echo de Paris“ kündigt Quesnag de Beaurepaire an, daß er die Beweiſe für die Schuld des Hauptmanns Dreyfus liefern werde. Das Blatt wird in einige Tagen mit der Veröffentlichung dieſer Akten beginnen. Der„Gaulois“ hat den zum Regierungskommiſſar im neuen Dreyfusprozeß in Rennes ernannten Kommandanten Carriere ausgefragt. Er erklärte, er werde ohne Ausnahme alle Zeugen vorladen, deren Zeugniß er als nothwendig erachte, u. a. Mereier Caſimir⸗Perier. Wenn nothwendig, werde er wegen der angeb⸗ lichen Geſtändniſſe des Dreyfus Lebrun⸗Renaud und Dreyfus gegenüberſtellen. Die Dauer des Prozeſſes könne er nicht vorher beſtimmen, doch werde er ſeine Schlußanträge erſt dann ſtellen, wenn die Richter alle Belaſtungs⸗ und Entlaſtungsgründe bis in die geringſten Einzelheiten erfahren hätten. 5 Der Prozeß Chriſtiani. Vor dem Pariſer Zuchtpolizeigericht erſchien geſtern Graf Chriſtiani, der am Renntage von Auteuil den Angriff gegen den Präſidenten der Republik gemacht hatte. Auf die Frage des Prä⸗ ſidenten erwiderte der Angeklagte, er habe die That verübt unter dem Einfluß der außerordentlichen Aufregung, die ſich der ihn delt. Man müſſe den Umſtänden Rechnung tragen, worunter er die That verübt habe. Der Staatsanwalt Feuilloley vertrat ſelbſt die Anklage. Graf Chriſtiani wurde zu vier Jahren Ge⸗ fängniß verurtheilt. Im Juſtizpalaſt war eine zahlreiche Menge verſammelt. Beſondere Vorſichtsmaßregeln waren nicht getroffen worden. 32——— ů ů 2 —— „KXTKͤK«ͤ„ A Kolonialſekretär Chamberlains Ehrgeiz. Der ſchneidige Cham⸗ Bezug auf das Stimmrecht und das ſchiedsgerichtliche Ver⸗ ſo viel die Oeffentlichleit beſchäftigt haben, wird nach der Anſtalt Heſtätigte Gutachten der Gerichtspſychiater, das auf Schwachſinn lautet, e Matatſchitſch, das, wie erinnerlich, wegen Wechſel⸗ dDurch gnatomiſche und anthropologiſche Studien verdiente Dr. med. desheimer in Berlin. Tagesordnung lautete:„Das Zuchthausgeſetz“. Das Bezirks⸗ bverſagt, da der Ausdruck„Zuchthausgeſetz“ als nicht zum öffent⸗ wolkten nun Plakate anſchlagen mit der Aufſchrift:„Maſſen⸗ des Verbots zu erblicken und daher auch das Anſchlagen dieſes Plakates verboten ſei. Abänderung des Bankgeſetzes. tass erklärte die Wahl des Abgeordneten Brodbeck(d. Vp.) AReecchte des Herzens. 60(Fortſetzung.) Du mich jetzt noch verlaſſen?“— da beugte er ſich nieder zu dem blaſſen Menſchengeſicht und flüſterte heimlich, ſcheu, als dürften kämpfen, und auf ein Zeichen von oben warten, was wir thun ſollen!“ Dich wieder?“ bvor ſeinen Augen tanzten neckende Kobolde, ihr glücküberſtrahltes Geſicht lachte wie Sonnenſchein in ſeine Seele. 3 —— — Genueral⸗ Anzeiger. Maunkeim 1 Im Plafdoher führte der Staatsanwalt aus: Chriſtiani ſchlug mit ſolcher Wucht, daß der Skock zerbrach. Dieſem Um⸗ ſtande war es allein zu danken, daß Loubet nicht ins Geſicht ge⸗ troffen wurde. Chriſtiani handelte mit Vorbedacht. Die Be⸗ laſtungszeugen ſagten aus: Chriſtiani, der ſehr erregt war, ſtrengte ſich an, Loubet mit dem Stocke zu treffen. Die Entlaſt⸗ ungszeugen, beſonders Prinz Broglie und Graf Laborde, be⸗ zeugten, Chriſtiani treibe keine Politik und ſei liebenswürdigen und ſanften Charakters. Sie wären über die That erſtaunt und überraſcht geweſen. Der Staatsanwalt verlangte eine ſchwere Beſtrafung für dieſe gegen den erſten Staatsbeamten gerichtete, gehäſſige und lächerliche That. Der Vertheidiger führte aus, Chriſtiani handelte unter dem Einfluß der lebhaften Erregung, hervorgerufen durch die Ereigniſſe des Augenblicks. Nichts deſto weniger bleibe er ein ehrbarer und edeldenkender Mann, auf den nicht die ganze Strenge des Geſetzes angewendet werden dürfe. Nach halbſtündiger Berathung wurde das Urtheil verkündet, welches Chriſtiant, ohne mit der Wimper zu zucken, anhörte. Zur Lage in Trausvaal. Alle liberalen engliſchen Blätter und die meiſten konſerva⸗ tiven Organe in London, ſo ſehr alle den ungünſtigen Aus⸗ gang der zwiſchen Sir Alfred Milner und Präſident Krüger gepflogenen Unterhandlungen bedauern, erklären den Gedanken eines Krieges gegen Transvaal wegen der politiſchen Rechte der Uitlanders als unmöglich. Trozdem gibt es eine gewiſſe Preſſe, die mit dem britiſchen Kolonialamt in Verbindung ſteht, und als bedenklichſter und gefahrdrohendſter Umſtand gilt berlain, ſo ſchreibt man der„Voſſ. Ztg.“, hat eine ernſte Schlappe exlitten; zwar nicht die erſte, aber da er zu den Leuten gehört, die nichts vergeſſen und nichts vergeben, hat die ihm zugefügte Niederlage eine große politiſche Bedeutung. Der Erſte Volks⸗ raad der Südafrikaniſchen Republik hat den Beſchluß gefaßt, die Handlungsweiſe des Staatspräſidenten und der Deputation gut⸗ Zuheißen und erklärt ſich mit den Vorſchlägen des Präſtdenten in fahren einverſtanden und trägt dem ausführenden Raad auf, die Vorſchläge des Staatspräſidenten für das Stimmrecht in Form eines Geſetzentwurfes auszuarbeiten und ſobald als möglich dem Raad zur Behandlung vorzulegen. SHofnachrichten und Perſönliches. Der Katſer hielt geſtern im königlichen Schloſſe eine Sitzung des Kronraths ab. Der Herzog von Sachſen⸗Koburg⸗Gotha iſt geſtern aus des de e as Befinden des Großherzogs von Heſſen beſſert ſich. Die Villa Martius in Vonn iſt von 5 derzeitigen Beſitzer für den Preis von 500 000 Mk. an den Kaiſer verkauft worden. Die Vila ſoll dem Kronprinzen Wilhelm und ſpäter auch ſeinen Brüdern während ihres Beſuches der Bonner Univerſität zur Woh⸗ Rung dienen. Einer franzöſiſchen Meldung zufolge würde das franzöſiſche Schulſchiff„Iphigenie“ in dieſem Sommer bei Bergen in Norwegen den Beſuch Kaiſer Wilhelms erhalten. Prinzeſſin Luiſe von Coburg, deren Erlebniſſe Lindenhof bei Dresden gebracht werden. Das Entmündigungs⸗Ver⸗ fahrem iſt beendet, und auf das von der Wiener mediziniſchen Fakultät wurde die Prinzeſſin unter Curgtel geſtellt. Auch das Urtheil gegen ſchung auf mehrzährige Kerkerſtrafe ausgeſprochen wurde, iſt nun⸗ bom Wiener Oberlandesgericht beſtätigt worden. Geſtorben ſind: Der Poſtrath Otto Kuntzemüller in Düffeldorf.— Der Mies in Köln.— Der frühere Miniſter Biſchof Jakob Sverdrup in Chriſtianig.— Der Oberrabbiner Dr. Hil⸗ Murze Nachrichten. Die Sozſaldemokraten in Rürnberg hatten uf Montag vier Maſſenproteſtverſammlungen anberaumt, deren amt hat die Erlaubniß zum Anſchlagen der Einladungsplakate lcchen Anſchlage geeignet erachtet wurde. Die Sozialdemokraten Proteſt gegen das—“ und dann:„Tagesordnung—“. Das Bezirksamt erklärte, daß in dieſer Form lediglich eine Umgehung Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht das Geſetz betreffend Die Wahlprüfungskommiſſion des Reichs⸗ für den 5. Wahlkreis(Württemberg) für ungiltig und beanſtan⸗ dete die Wahl des Abgeordneten v. Kardorff, 3. Wahlbezirk Greslaußß 8 Die Verſammlunz des Bundes der Arbefigeber im Baugewerbe beſchloß geſtern mit allen gegen 4 Stim⸗ men die ſofortige Ausſperrung ſämmtlicher Maurer für Berlin und die Vororte, unter Ablehnung der Forderung eines Lohnes von 65 Pfg. für die Stunde. Der Magiſtrat zu Königsberg richtete an die Stadk⸗ berordnetenverſammlung das Erſuchen um Ermächtigung, behufs Entfeſtigung der inneren Stadt Verhandlungen über den Ankauf der Feſtungswerke mit der Reichsheeresverwal⸗ tung zu führen. Begründet iſt die Aufgabe der Befeſtigungen der inneren Stadt durch eine Mittheilung des Kriegsminiſters vom 10. September 1898, wonach der Kaiſer mit der Aufgabe der Stadtumwallung ſich einverſtanden erklärte unter der Vor⸗ ausſetzung, daß die fortifikatoriſchen Anlagen anderweitig erſetzt würden. Die Koſten ſollen durch die Veräußerung des Geländes der alten Feſtungswerke gedeckt werden. Die Koſten werden auf 15 Millionen Mark angegeben. Im gemeinſchaftlichen koburg⸗ gotha⸗ iſchen Landtage brachte Heuſinger einen Dringlichkeits⸗ antrag ein, der die Regierung auffordert, noch vor der dem⸗ nächſtigen Vertagung von den über die Thronfolge getroffenen Beſtimmungen dem Landtage Kenntniß zu geben und nach der Vertagung des Landtags den Landesausſchuß über alle weiteren die Thronfolge betreffenden Vorgänge auf dem Laufenden zu halten. Der Landtag nahm einſtimmig die Dringlichkeit an und ſetzte den Antrag auf die Tagesordnung der nächſten Sitzung. Wie die„Berl. Neueſt. Nachr.“ hervorheben, wäre es wün⸗ ſchenswerth und nöthig, daß die deutſche Regierung von der an Spanien zu zahlenden Summe ſeine Beträge abzieht, welche die ſpaniſche Regierung den Reichsangehöri gen auf den Philippinen ſchuldet. Das neue Kanonenboot„Jaguar“, das auf der Ausreiſe nach Oſtaſien begriffen iſt, ſoll, wie man hört, dazu auserſehen ſein, als Stationsſchiff auf den Karolinen zu dienen. Der Kaplan Mareus Bayer in Eibiswald bei Wies iſt zum Proteſtantismus übergetreten. Am Samſtag wurde er durch den evangeliſchen Pfarrer in Graz in die evangeliſche Kirchen⸗ gemeinſchaft aufgenommen. Der deutſche Schierholz, Angeſtellter des Hauſes Schock u. Co. auf Trinibad, klagt über geſetzwidrige Verhaftung und gewalt⸗ ſame Landesverweiſung aus Venezuela. Er beanſprucht 200.000 Dollars Schadenerſatz von Venezuela und hat ſich beſchwerdeführend an den deutſchen Konſul gewandt, Die Ruhe in Riga iſt vorläufig wieder hergeſtellt. Die Arbeiter der Fabriken haben die Arbeit wieder aufgenommen. Die nach Riga kommandirt geweſenen drei Eskadronen Koſaken des 3. doniſchen Koſakenregiments haben Riga noch nicht ver⸗ laſſen, ſie verbleiben dort bis zur Eröffnung der Baltiſchen Gewerbeausſtellung am 12. Juni, vielleicht ſogar bis zum Schluß der Ausſtellung. Laut Meldung aus Neid⸗Nork iſt ein Truſt in der Bildung begriffen, der alle Bierbrauereien der Vereinigten Staaten umfaſſen und eine Milliarde Dollars erfordern würde. In Tſintau(Kiautſchou) wird ein gewaltiger, an 4 Kilometer langer Wellenbrecher gebaut, wodurch ein ſicheres Hafengebiet von 400 Hektar gewonnen wird. Deutſcher Reichstag. Berliu, 18. Juni. Das Haus nimmt die Vorlage, betreffend den Reichsinva⸗ lidenfonds, unverändert und ohne Debatte in dritter Leſung an. Es ſolgt die dritte Leſung des Hypothekenbankgefetzent⸗ wurfs. In der Weneraldebatte erklärt Abg. Gamp(Reichsp.), er verzichte auf weitere Anträge, trotzdem ſeine Paxtei mit dem Er⸗ gebniß der zweiten e ſehr zufrieden ſei. Abg. Schrader(freif. Ver.), ſchwer verſtändlich, bringt eine Reihe von Ausſtellungen vor, Abg. Strombeck(Centr.) erklärt, auch er ſehe von Abänderungs⸗ anträgen ab. Abg. Löbell(eonf.) erklärt ſich im Namen ſeiner Partei für das Geſetz, ebenſo Abg. Munckel(freiſ. Volksp.). Nach Bemerkungen des Abg. Dietrich(konſ.) erfolgt auf Antrag des Abg. Büſing(utl.) die Annahme des Geſetzes. Hierauf tritt das Haus in die zweite Berathung des Invaliden⸗ verſicherungsgeſetzes ein. Es liegen Abänderungsanträge des Centrums vor, ferner ſieben von den Sozialdemokraten und zwei von Röſicke⸗Deſſau. Abg. Gamp(Reichsp.) kommt in der Generaldebarte auf den von ihm in der erſten Leſung gegen den früheren Abg. Lütgenau gerichteten Angriff zurück und verlieſt eine Auslaſſung deſſelben über deſſen Stellung zur Prügelſtrafe. Abg. Möller(utl.) hofft, die Vorlage werde noch vor der Ver⸗ tagung verabſchiedet werden. Abg. Löbell An tadelt einzelne Theile des 9 In der Frage der Rentenſtellen ſei es wünſchenswerth, daß die Reſchsanſtalt keine Einwirkung auf die Landesanſtalten ausübe. Er ſei überzeugt vom Nutzen des Geſetzes für die arbeitende Bevölkerung. Direktor Wödke entgegnet, es werde den Cen Bundesſtaaten überlaſſen werden, Rentenſtellen zu errich n, wo ſp es für nothwendig hielten. Die nützliche Wirkung der Rentenſtellen werde ſich auch da erweiſen, wa die Reichsanſtalt keinen direkten Ein⸗ fluß auzübe. Abg. Molkenbuhr(Soz.) trütt den Anfeindungen wegen der Prügelſtrafe enigegen, die Lütgenau in ſeinem Briefe entwickelh hal. Die Sozialdemokraten würden für die Vorlage ſtimmen, und dies würde noch lieber geſchehen, wenn einige ſozialdemokratiſche Anträgg angenommen würden. Redner begründet zwei ſozialdemokratiſche An⸗ träge, betreffend Einführung der Wahl der Beiſitzer auf Grund dez gleichen, unmittelbaren und geheimen Stimmrechts mit gleicher Be⸗ rechtigung der beiden Geſchlechter und auf Wiedereinführung von Schutzbeſtimmungen nach den Kommiſſionsanträgen. 8 Abg. Hitze(Centr.) ſpricht ſeine Freude über die geänderle Stellung der Sozialdemokraten aus. Abg. b. Sbaudy(konſ.) betont, daß es ihm ſehr ſchwer falle für das Geſetz zu ſtimmen. Die Porausſage der Konſervativen, daß die Lohnklaſſen das platte Land entvöllern würden, ſei einge⸗ troffen. Pfettör Wödke führt aus, daß die Entwickelung mit dieſen Entwurf keineswegs abgeſchloſſen ſei. Das Geſetz gehöre ſchon jetzt zu den beliebteſten. Er,danke der Kommiſſion für die mühevolle Arbein und die Zurückſtellung unerfüllbarer Forderungen. Nach einigen Bemerkungen von Möller(natl.), b. Schele(wild), Sattler(natl.) betont Molkenbuhr(Soz.) nochmals, daß die Sozial⸗ demokraten für die Vorlage ſtimmen würden. Damit ſchließt die Generaldebatte. Morgen 1 Uhr Weiterberathung und dritte Leſung des Nach⸗ tragsetats.* Aus Stadt und CLand. Maunheim, 14. Juni 1899 Die Erwerbung des Kaufhauſes, ſowie die Erbauung eines Rathhauſes durch die Stadt⸗ gemeinde Maunheim. Der Stadtrath hat dem Bürgerausſchuſſe eine neuerliche Vor⸗ lage unterbreitet, die am Dienſtag, 20, Juni, zur Berathung kommen ſoll und in der es heißt: Mit Beſchluß vom 21. Juni v. Js. hat ſich der Bürgerausſchuß damit einverſtanden erklärt, daß die Stadtgemeinde das Kaufhauß Litera N1 erwirbt, und zwar vom Staate auf der Grundlage eines Angebots von einer Million Mark, ſowie der Bereitſtellung eines Bauplatzes in dem Quadrat L 6 im Maaße von ca. 3459 qm unter der Bedingung, daß bezüglich der Benützungs⸗ und Dotations⸗ verhältniſſe des Großh. Hof⸗ und Nationaltheaters der jetzige Zuſtand noch mindeſtens 50 Jahre aufrecht erhalten werde. Nach längeren Verhandlungen mit Großh. Finanzminiſterium kam im März ein Vertrag zu Stande, mit dem ſich der Stadtrath einverſtanden er⸗ klärte, ſoweit er ſich lediglich guf die Erwerbung des Kaufhauſes bezog. Dagegen hielt der Stadtrath in Bezug auf die Regelung der Eigenthums⸗ und Benützungsverhältniſſe am Großh. Hof⸗ und National theater weitere Verhandlungen für geboten. Es wurde daher vom Stadtrath die Aufnahme folgender Ver⸗ tragsbeſtimmungen vorgeſchlagen: § 2. Die bezüglich des Theatergebäudes in Mannheim zwiſchen Staat und Stadtgemeinde beſtehenden rechtlichen Verhältniſſe erleiden durch dieſen Vertrag leine grundſätzlichen Aenderungen; doch ſollen, ſoweit nicht nachſtehend Aenderungen bedungen ſind, die über die Eigen⸗ ühumsrechte am Theatergebäude und über die Beſtreitung der Bau⸗ arbeiten an demſelben getroffene Vereinbarung vom 18. Februar 1853 (vergl. insbeſondere die§8 3 bis 5 und die Staatsminiſterialentſchließ⸗ ung vom 16. Juni 1883 Nr. 267), ſowie die vom Staate für die Theateranſtalt weiter gewährte jährliche Dotation, wie ſolche im Staatsvoranſchlag für 1898⸗99 bewilligt iſt während weiterer fünfzig Jahre, d. f. bis zum 18. Februar 1953 unverändert in ihrem ber⸗ maligen Beſtand aufrecht erhalten werden. §3. Wird das Theatergebäude während dieſer Zeit für den Theaterbetrieb entbehrlich, ſo wird dasſelbe, unter Aufrechterhaltung der Vereinbarungen über die Beſtreltung der Baugrbeiten an dem⸗ ſelben, der Stadlgemeinde weiterhin mit der Auflage belaſſen, dem⸗ ſelben eine den öffentlichen Zwecken, insbeſondere den Intereſfen der Kunſt oder Wiſſenſchaft dienende Beſtimmung zu geben. 8 1 4. Ergibt ſich während der in§ 2 bezeichneten Vertragsdauer ie durch einen Unglücksfall gänzlich oder ſoweit gerſtört, daß es nur mit unverhältnißmäßig großen Koſten wieder zu einem Theatergebäude her⸗ geſtellt werden kann, ſo geht das Eigenthum am Grund und Boden guf die Stadt Mannheim mit der Verpflichtung über, daſelbſt einen freien Platz anzulegen.„ Bei einer Zerſtörung des Gebäudes durch Feuer wird die ganze zur Auszahlung gelangende Verſicherungsſumme der Stadtgemeinde zur Verwendung bei der Herſtellung eines anderen Theatergebäudes zur Verfligung geſtellt. Vom Großh. Miniſterium der Finanzen wurde dem Verlangen der Stadtgemeinde in dantenswerther Weiſe entſprochen in der Weiſe, daß es eine endgültige Auseinanderſetzung bezüglich des Theaters zwiſchen Staaß und Stadt in Ausſicht nahm und diesbezügliche Be⸗ ſtimmungen in dem Vertragsentwurf vorſah. Erwähnt ſei noch, daß der ſtaatliche Zuſchuß zum Theater flür die nächſten 50 Jahre auf 28,000% feſtgeſetzt wurde, die aleiche Summe welche ſeither gezahlt worden iſt. Erzählung von Walther Schmidt⸗Häßler. (Nachdruck verbolen.) And als ſie leiſe bittend jetzt die Frage wiederholte:„Wirſt die Heiligenbilder rund umher dieſes Wort nicht hören:„Nein, nein, ich bleibe!— Ich will es verſuchen wie Du, weiter zu „IIch danke Dir!“ klang es zurück.—„Und wann ſehe ich „Am Freitag!“ „So ſpäte!“— Heute iſt Montag!“ „Gut denn, am Mittwoch!“ „Bis dahin fürchte ich ſtündlich, Dich verloren zu haben!“ „Morgen denn!“ „Auf Wiederſehen!“— Er wollte verſuchen, wie ſonſt das Zeichen des Kreuzes über ſie zu machen; aber ſeine Hand ſtockte, „Zürnſt Du mirs“ hauchte ſie leiſe zu ihm empor,„weil ich dich liebe“ vch bete Dich an!“ klang ſeine Antwort, aus der es heiß iud leidenſchaftlich herausbebte, daß ſie unwillkürlich erſchrack das Haupt ſenkte— bis ſein Schritt langſam auf dem Aögange verhallte! ** „Gondersheim! Ausſteigen! xief der Schaffner in das Koupee, und die ſcharfe Stimme des pflichteifrigen Beamten und der Strom kalter Nachtluft, die in den behaglich geheizten Raum drang, ſchreckten Fröben aus ziemlich feſtem Schlafe energiſch auf. Er hatte ſo wunderbar geträumt— lauter ruſſiſche Sachen! — Er ſprang, noch halb verſchlafen, auf, ergriff ſein Hand⸗ gepäck, während ein Bahnbedienſteter ſeinen Reiſekoffer aus dem Weg nahm, ſtieg aus dem Waggon, der ſchnell hinter ihm zuge⸗ ſchlagen wurde, die Lokomotive pfiff, und einen Augenblick ſpäter ſtand er allein in der ſpärlich erleuchteten Halle des kleinen Bahnhofs. „Gondersheim!“ Wie wunderſeltſam hatte ihn dieſes eine Wort berührt, welche Fülle von Erinnerungen geweckt! Wie oft war er auf dieſem ſelben Bahnhofe angekommen von der Univerſttät mit der lichtblauen Kouleurmüße, das junge Herz voll heller, ſonniger Träumereien! Dieſes Wörtchen„Gondersheim“ hatte ſo lange Jahre immer ſo eine Art von Zielpunkt in ſeinem Daſein bedeutet, und die rumpelige gelbe Poſtkutſche, die regelmäßig rechts von der Eingangsthüre hielt, hatte für ihn ſtets etwas Heimathliches gehabt. 8 Gondersheim, Poſtkutſche, Buchenchauſſee und Barren⸗ hauſen waren gleichſam für ihn die Anfangsworte für ein langes Kapitel ſeiner Jugendgeſchichte, worin das Schönſte und Idealſte geſchrieben ſtand— lauter friedliches, wolkenloſes Glück. Auch heute wieder, wo er wie aus einer fremden ganz anders gearteten Welt in dieſes kleine urdeutſche Landſtädtchen heimkam, umfing es ihn beim erſten Schritte ſo traut, ſo bekannt, daß es ihm war, ols habe er alles Vergangene nur in dem gemüthlichen Schlafkoußee geträumt. Er ſchüttelte den Kopf und ſah auf die Uhr. Faſt 7 Uhr leßten großen Station ſein Telegramm aufgegeben hakte, daß er mit dem 8 Uhr⸗Zug eintreffen würde. Er hatke alſo noch beinahe dreiviertel Stunden Zeit, his er den Wagen erwarten konnte, der ihn vom Schloß aus abholen ſollte. In dem Warteſaal, den er langſam durchſchritt, roch es nach ſchlechten Eigarren und ab⸗ Bier— genau ſo wie ſonſt, nichts hatte ſich ber⸗ ändert. Wie ſonderbar ihm das workam! Er hätte geglaubt, Alles, Alles müſſe anderes geworden ſein; denn er ſelbſt kam ſich doch ſo anders vor heute gegen damals, wo er zum letztenmal hier geweſen war. Er durchwanberte den langen Korridor und trat durch das Treppenhaus ins Freie. Und da überkam es ihn erſt recht das Gefühl des Heimathlichen, das Bewußtſein, daß hier nichts anders geworden war als er ſelbſt! Die Luft war ziemlich kalt, die Sterne funkelten in leuchtender Klarheit, und vor ihm lag die lange Pappelchauſſee, an die ſich der altbekannte Buchenweg anſchloß, an Dörfern und Windmühlen vorüber. Und da tönte bon fern auch ſchon Hufſchlag und Peitſchen⸗ knall, und eine Minute ſpäter glänzten die Laternen der Frei⸗ herrlich Lauterachſchen Landkaleſche zwiſchen den Stämmen der alten Pappeln. Leo lächelte unwillkürlich über den lieben alten Klapper⸗ kaſten, der auch noch ganz derſelbe geblieben war. Der alte Johann ſprang vom Bock und riß grüßend den Hut herunter. „Nun, Johann!“ rief Leo—„Grüß Gott!— Wie ſteht's denn im Schloßs“ „Schlecht, gnädiger Herr.“ erwiderte der Alte,„ſehr ſchlecht! —— Früher war mir luſtiger zu Muth, wenn ich Sie abholen durfte; ſelbſt meine zwei Braunen da hängen die Köpfe, als wenn ſie wüßten, daß ſie jeden Tag den Medizinalrath ins Schloß 20 Minuten! Ex mußte ſich alſo geirrt kaben, als ex guf der holen müſſen. Es iſt nur ein Glück, daß Sie endlich da ſind. othwendigkeit, das Gebäude niederzulegen, oder wird dasſelbe eine Verbindlichkeit für nicht übernommen werden kann und die Fertigung des Neubauprojekts Berufsfeuerwehr⸗ 22 Meter hohe, mit welche 5 Maflubefm, 14. Junt. *4 r. General Anzeiger. * 3. Sefte: Schritte des Stadtraths in der Kaufhausumbau⸗ reſp. Neubaufrage Mitgetheilt, die unſeren Leſern aber aus den laufenden Berichten über die Stadtrathsverhandlungen bekannt ſind und deshalb nicht wieder⸗ zolt zu werden brauchen. Wiederholt ſei nur die frühere Meldung, daß der Stadtrath ſeinerzeit beſchloſſen hat, vom hieſigen Hochbauamt ein Kaufhaus⸗Rathhaus⸗Umbauprojekt und ein Neubauprojekt aus⸗ arbeiten zu laſſen. Bis jetzt liegt nur das Umbauprojekt vor. Da die abſolute Richtigkeit dieſer Aufſtellung überhaupt noch geraume Zeit in Anſpruch nehmen wird, ſo iſt eine Stellungnahme gegenüber der Frage, ob ein Umbau des Kaufhauſes oder der vollſtändige Abbruch desſelben und die Aufführung eines Neubaues den Vorzug verdient, heute noch nicht möglich und muß ſpäterer Beſchlußfaſſung vorbehalten bleiben. Was die Erwerbung der Privatantheile am Kaufhaus, ſowie der für den Amtshausbau nothwendigen Gebäude in L 6 anlangt, ſo konnte bisher mit den betreffenden Eigenthümern eine Einigung nicht erzielt werden, da dieſelben bei Abgabe ihres endgültigen Angebots auf ihren früheren Forderungen beharrten, theilweiſe dieſelben ſogar erhöhten, weshalb die zwangsweiſe Enteignung wohl gegenüber dem größeren Theile der Beſitzer nothwendig fallen wird. Die einzelnen Anſprüche beziffern ſich wie folgt: Frühere Forderung: 5 Forderung: 450 Gebrüder Ciolina M. 450 000.— M. 000.— C. Heißler, Wwe.„ 400 000.—„ 400 000.— F. Algardi„ 300 000.—„ 300 000.— L. Nicol 110000.„ 120000.— F. Löwenhaupt„ 350 000.—„ 350000.— M. 1610000.— M. 1620 000.— Frau Ch. Vigneulle, Wwe., und G. P. Bauſt, L 6 180 000.— Nr. 1, 2, 3„ 190 000.— Frau L. Bauer, Wwe., L 6 Nr. 4„ 70000.—„ 70000.— Carl Gordt, L 6 Nr. 15„ 32000.—„ 60000.— M. 292 000.— M 310000.— Die Koſten für die Herſtellung des Rathhauſes im Falle des Umbaues des Kaufhauſes würden ſich daher ſtellen: Kaufpreis für den ärariſchen Kaufhausantheil M. 1000 000.— 5„ die Privatantheile„ U1 620 000.— 9„ die nothwendigen Gebäude L6„ 310 000.— Werth des ſtädt. Geländes L 6(Koſackenſtall)„ 2388 288.— Baukoſten laut Voranſchlags„%„ẽòO 2600 000.— zuſammen M. 5 768 288.— Auf Grund der gegebenen Darlegungen und da der Bürger⸗ ausſchuß die Genehmigung zur Einleitung des Expropriations⸗ verfahrens gegenüber den Privateigenthümern bereits unterm 21. Juni vorigen Jahres ertheilt hat, ſtellt der Stadtrath den Antrag,„der Burgerausſchuß wolle dem Vertrag über die Erwerbung des ftaatlichen Kaufhausantheils ſeine Zuſtimmung ertheilen und zur Beſtreitung des Kaufpreiſes mit M. 1,000,000.—, ſowie der Koſten und Aufwendungen für die Bearbeitung des Rathhausbauprojekts im Betrage von 100,000 M. aus Anlehensmitteln ſeine Genehmigung ertheilen.“ * „Die 12. Generalverſammlung des Vereins badiſcher Lehrerinnen fand am Sonntag in Karlsruhe ſtatt. Die ordentlichen Mitglieder ſind auf 542, die der außerordentlichen auf 306 geſtiegen. Das Vereinsvermögen erfuhr eine Vermehrung von 12000 Mark. Der in Karlsruhe für das Lehrerinnenheim veranſtaltete Jahrmarkt brachte 47091 Mk., für Antheilſcheine wurden 69 400 Mk. gezeichnet. Das Rechnungsjahr ſchloß fehr günſtig mit einem Ueberſchuß von 6900 Mk. ab. Die Krankenkaſſe wurde vom Verein in eigene Ver⸗ waltung genommen. Das erſte Jahr dieſer Selbſtverwaltung hat günſtig abgeſchloſſen; es wurden 68 Mitglieder unterſtützt, die Kaſſe ſelbſt zählt 303 Mitglieder. Es wurde beſchloſſen, daß der Verein auch außerhalb des Lehrerinnenheims in dringenden Fällen Unter⸗ ſtützungen gewährt. In Krankbeitsfällen vollzieht ſich die Unter⸗ ſtützung vermittelft der Krankenkaſſe des Vereins, die jährliche Ver⸗ gütung für den ſtändigen Aufenthalt im Lehrerinnenheim wurde auf 500—900 Mk. fipirt. Der Antrag auf Abſendung einer Petitſon an Regierung und Landtag wegen Streichung des§ 18 des Glementar⸗ geſetzes, ſoweit Mädchenſchulen in Betracht kommen, und auf Ver⸗ wendung von Lehrerinnen in allen Klaſſen, auch der oberen, wurde einer Commiſſion überwieſen zur Vorberathung. „ Auſchaffung einer mechaniſchen Drehleiter für die Der Stadtrath beautragt beim Bürgerausſchuß, anſtatt der ſchon früher bewilligten 4räderigen Maſchinenleiter eine drehbarem Podium verſehene Magirus'ſche Drehleiter für die Berufsfeuerwehr anzuſchaffen. Die Koſten dieſer Drehleiter betragen 6750 Mk., während für die ſchon bewilligte Maſchinenleiter nur 2500 Mk. genehmigt worden waren. Es müſſen alſo 4250 Mk. nachbewilligt werden. „Herſtellung der Gehwege auf der Nordſeite des Loniſen⸗ ringes. Auf der Nordſeite des Louiſenringes, vor den früher J 9, Js und K 8 bezeichneten Quadraten, beſteht noch ein unbefeſtigter Gehweg, welcher ſtädtiſcherſeits mit Kies unterhalten wird. Der Stadtrath hat beſchloſſen, den Wünſchen der dortigen Bewohner, neuerdings mit einer großen Anzahl Unterſchriften um ordnungsmäßige Herſtellung der Gehwege baten, zu entſprechen und dem Bürgerausſchuſſe für deſſen am nächſten Dienſtag ſtattfindende Sitzung eine diesbezügliche Vorlage unterbreitet. Die Koſten be⸗ tragen 11000 M. *Herſtellung der Seckenheimerſtraße. Nachdem der erſte Theil der Seckenheimerſtraße von der Luiſeuſchule bis zur Traitteur⸗ ſtraße gemäß Bürgerausſchußbeſchluß vom 6. November 1894 her⸗ geſtellt worden iſt, erſcheint die Herſtellung reſp. Verbreiterung des zweiten Theils derſelben von der Traitteurſtraße bis zum Schlacht⸗ und Viehhof als eine unabweisbare Nothwendigkeit. Der Stadtrath hat dem Bürgerausſchuſſe eine diesbezügliche Vorlage unterbreitet. Die Koſten belragen 145 200 Mk. Durch die Angrenzer, welche mit Die gnädige Baronin und Baroneß Hedwig haben den ganzen Tag heute die Stunden gezählt.“ „Was ſagt denn der Medizinalraths“ drängte Leo. „Was ſoll er ſagen, gnädiger Herr? Die Doktors wiſſen ja ſelber nichts, und wenn ſie was wiſſen, ſo ſagen ſie es nicht.— Ich glaube, der gnädige Herr wird nicht lange mehr unter uns ſein.— Dabei fuhr ſich der Alte mit dem Rockärmel über die Augen, hing er doch an ſeinem Herrn wie alle, die ihm dienten, gegen die er ſtets der gleiche gütige Herr geweſen war. „Alſo vorwärts, Johann,“ rief Leo,„fahren Sie ſchnell; denn auch ich ſehne mich danach, ſo ſchnell als möglich mich von Allem ſelber zu überzeugen.“ In die Wagenecke gedrückt, überließ er ſich ganz ſeinen Gedanken. Er dachte jetzt nur an die Seinen, an das ſchmerzliche Wiederſehen, das ihm bevorſtand Ab und zu fiel ſein Blick hinaus auf die Gegend, wo jeder Baum, jede Brücke ihm bekannt und vertraut war. Wie lange würde er hier bleiben, was wartete hier Alles auf ihn? Endlich ſchimmerten ihm die Lichter des Schloſſes entgegen, und als der Wagen an der breiten Freitreppe anhielt, kam die alte Baronin ſchon droben am Eingange dem Heißerſehnten ent⸗ gegen „Mama! liebe, theure Mama!“ flüſterte der junge Mann, als er tiefbewegt die ſchlanke Geſtalt der Baronin in ſeine Arme ſchloß, während ſie wortlos ihr Haupt an ſeine Bruſt lehnte und heftig weinte. Dieſe Thränen ſagten ihm mehr als alle Worte, wie troſtlos es hier ſtand, und daß er zur rechten Zeit gekom⸗ men war. „Wie haben wir uns nach Dir geſehnt, Leo!“ begann die Tante endlich, während ſie an ſeinem Arme durch das Zimmer In der ſtadträthlichen Vorlage werden dann weiler die Biöherſgenn 100 70 Au den Straßenkoſten heranzuztehen find, müfſen 72000 Mk. an die Stadtkaſſe zurückerſtattet werden. *Errichtung einer Villenkolonie bei Feudenheim. Die Grundeigenthümer der Aecker vor Feudenheim(vom Bodenhöfer'ſchen Anweſen anfangend bis an's Dorf) hielten vergangene Woche eins Verſammlung im„Reſtaurant Schießhaus“ dorten ab, um über eine Zuſammenlegung ihrer Grundſtücke in ſchickliche Bauplätze zu berathen. Es wurde einſtimmig beſchloſſen, ein dahingehendes Erſuchen an die Gemeinde zu richten und zwar iſt offene Bauweiſe geplant für kleinere Villen, welche es auch weniger Bemittelten ermöglichen, in geſunder Lage und nächſt der Stadt ein Eigenthum zu erwerben. Der Ortsbauplan iſt bereus vom Großh. Bezirksamt genehmigt. * Vornahme banlicher Veränderungen auf der Pump⸗ ſtation im Käferthaler⸗Wald betr. Die im Frühjahr 1886 be⸗ gonnenen und Ende 1887 dem Betrieb übergebenen Gebäude der Pumpſtation im Käferthaler⸗Wald erweiſen ſich nach jetzt elfjährigem Beſtande, ſowohl an inneren, als an äußeren Theilen ſchadhaft und deßhalb einer Renovation bedürftig. Außerdem haben ſich noch ver⸗ ſchiedene Erweiterungen und Verbeſſerungen der Gebäulichkeiten als nothwendig gezeigt. Der Koſtenaufwand beträgt 25000., um deren Bewilligung aus Grundſtocksmitteln der Stadtrath den Bürger⸗ ausſchuß erſucht. * Die vom Stadtrath und Schwarzwaldverein, Sektion Maunheim⸗Ludwigshafen angeregte Sammlung zu Gunſten der Brandveſchädigten in St. Peter nimmt einen recht erfreulichen Ver⸗ lauf. Neben reichen Spenden von privater Seite ſind unter Anderen 500 Mk. von der Rheini chen Hypothekenbank, 200 Mk. von der Rheiniſchen Creditbank, 200 Mk. von der Oberrheiniſchen Bank, 200 Mk. von dem Bankhaus W. H. Ladenburg u. S. gezeichnet worden. Beſchaffung eines größeren Stadtrathsſaales. Der Stadtrathsſaal iſt für das verſtärkte Stadtrathskollegium unzureichend geworden. Auf Vorſchlag des ſtäptiſchen Hochbauamtes hat der Stadt⸗ rath beſchloſſen, die zur Zeit von der Regiſtratur und von der Rath⸗ ſchreiberei benützten Räume im zweiten Stock des Nathhauſes zu einem Saale zu vereinigen. Die Herſtellungskoſten betragen 6000. * Rheinſchifffahrtskorrektion. In das nächſte Staatsbudget ſoll die erſte Theilzahlung zur Ausführung der Rheinſchifffahrts⸗ korrektion aufgenommen werden 5 * Evangeliſche Kirchenbauten. Die Ausſtellung von Plänen und Photographien evangeliſcher Kirchenbauten von Regierungsrath Otzen⸗Llin iſt im Kaſinoſaal eröfkne. worden und erfreut ſich lebhaften Zuſpruchs. Der Eintritt imt anentgeltlich. 23 * Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiert am Sonntag, 18. Juni, Herr Johann Mit ſch, Heizer, wohnhaft Käferthalerſtraße —5, mit ſeiner Ehefrau Roſa geb. Vogelbacher. Haudelshochſchule in Frankfurt. Auf die Mittheilung in Nr. 157 des„Mannh. General⸗Anz.“, wonach die Stadt Frankfurt zur Errichtung einer kaufmänniſchen Hochſchule daſelbſt einen Jahres⸗ zuſchuß von 30000 M. bereit zu ſtellen beabſichtigt und auf unſere Frage, was hier in dieſer Beziehung geſchehe, macht ein Freund unſeres Blattes darauf aufmerkſam, daß für die Schaffung einer ſolchen Anſtalt auch in Mannheim ſchon lange vor der ſeit cirea 3 Jahren audauernden Bewegung zur Reform des höheren kauf⸗ männiſchen Unterrichts in Deutſchlands, nämlich Anfangs der 90er Jahre, ernſtliche Schritte unternommen wurden und auch ſeither der Gedanke keineswegs aufgegeben ſei. Würde ſich, gleichwie jetzt in Frankfurt, auch in Mannheim ein opferwilliger Gönner finden, der gleich dem Gründer des Inſtituts für Gememwohl, Mentan in Frankfurt, für die Handelsakademie eine jährliche Beiſteuer in der enormen Höhe von 80000 M. leiſtet, oder, wie der Kölner Geheim⸗ rath v. Meviſſen, ein Gründungskapital von 300 000 M. hergibt, ſo dürfte die Handelshochſchule in unſerer oberrheiniſchen Metropole auch nicht mehr lange auf ſich warien laſſen. * Von der„Boruſſia“. Der am Sonntag zum erſten Mal nach Mainz gekommene neue, elegante Salondampfer der Kölniſchen Dampfſchifffahrtsgeſellſchaft„Boruſſia“ ſcheint ein Schmerzenskind der Dampfſchifffahrtsgeſellſchaft geben zu ſollen. Schon bei ſeiner erſten Probefahrt am Niederrhien einen Achſenbruch erleidend, machte man vorgeſtern kurz vor der Abfahrtszeit der„Boruſſia“ die Wahrnehmung, daß bei der vorgeſtrigen Bergfahrt die beiderſeitigen Achſenlager des Dampfers geriſſen waren. Die ſich in großer Zahl ſchon auf dem Schiffe befindlichen Paſſagiere mußten wieder ausſteigen und ſich damit zufrieden geben, auf einem kleineren Schiffe die Rheinreiſe zu machen. Die„Boruſſia“ wurde alsbald zur Reparatur auf die holländiſche Werft nach Kinderdyk, wo ſie gebaut wurde, geſchleppt. Durch den Unfall wird der Dampfer mindeſtens drei Wochen außer Dienſt bleiben müſſen. »Der Maunheim⸗Nheinauer Trausport⸗Geſellſchaft iſt die ſtaatliche Ermächtigung zur Aufhewahrung von Waaren in ihren Lagerhäuſern in Mannheim und Rheinau und zur Ausgabe von Lagerſcheinen(Warrants) in Gemäßheit des Artikels 301 des Allg. deutſchen Handelsgeſetzbuchs bezw. des§ 363 des neuen Handels⸗ geſetzbuchs vom 10. Mai 1897 ertheilt worden. * Verbandstag unterbadiſcher Ereditgenoſſenſchaften. Aus Heidelberg, 13. Juni, wird geſchrieben: Heute beſchäftigte ſich der 30. Verbandstag der unterbadiſchen Kreditgenoſſenſchaften zunächſt mit einigen weniger bedeutenden Anfragen und Mittheilungen aus den einzelnen Vereinen. Dann empfahl Herr Verbandsdirektor Finckh den Beitritt zur Ruhegehaltskaſſe fur Berufsbeamte der Genoſſenſchafton, die ſeit Neujahr beſteht. Herr Direktor Dünkel⸗ Heidelberg meinte, die ihm nicht ganz ſicher erſcheinende finanzielle Grundlage der Kaſſe halte Manchen vom Beitritt ab. Herr Ver⸗ bandsanwalt Ceuper trat den Bedenken entgegen und empfahl den Veitritt. In der darauf folgenden langen Debatte wurde allſeitig die moraliſche Verpflichtung der Genoſſeuſchaften für ihre Beamten in der obigen Weiſe zu ſorgen anerkannt, doch wurde die Alters⸗ grenze von 70 Jahren von einzelnen Seiten als zu hoch bezeichnet und auch eine Verſorgung der Hinterbliebenen gewünſcht. Nach dem von Herrn Roth⸗Mühlburg erſtalteten Bericht der Reviſions⸗ kommiſſion wurde dem Verbandsdirektor Decharge ertheilt und das Verbaudsbudget für 1899/1900 genehmigt. Dann wurden die Genoſſenſchaften bezeichnet, die den Verband auf dem allge⸗ meinen Verbandstag in Berlin und bei der gleichzeitigen Ein⸗ weibung des Schultze„DelitzſchDenkmals vertreten ſollen. Es defindet ſich darunter auch die Heidelberger Volksbank. Herr Verbandsanwalt Ceuper ſprach dann über Prolongation. In der lebhaften Debatte, welche ſich an dieſe Amde anknüpfte, wurde insbeſondere eine größere Unterſtützung der Landwirthſchaft durch die Genoſſenſchaften gewünſcht. Herr Lauxs Sinsheim ermahnte zur Vorſicht bei Prolongationen. Herr Meißner⸗Frankfurt ſprach dann über die Vortheile des Checkverkehrs und deſſen ſteigende Ent⸗ wickelung. Zum Schluß wurde der Verbandsdirektor als ſolcher wiedergewählt und der Vervandsreviſor und der Stellvertreter m ihrem Amt durch Zuruf beſtätigt. Ein Ort für den nächſten Ver⸗ bandstag konnte noch nicht beſtimmt werden, da keine Aumeldung vorlag. Mit Worten des Dankes, beſonders an die Volksbank, ſchloß der Verbandsdirektor, der die Verſammlung in ausgezeichneter Weiſe geleitet hatte, den Verbandstag. Nachmittags 5 Uhr fand ein ge⸗ meinſames Mahl in der Stiftsmühle ſtatt. Bei einbrechender Dunkel⸗ heit fuhr man zu Schiff nach Heidelberg zurück und nahm die Schloß⸗ beleuchtung und das ſchöne Feuerwerk in Augenſchein, das die Volksbank zu Ehren des Verbandstages veranſtaltet. Für morgen Vormittag hat Herr Konſul Menzer in Neckargemünd den Ver⸗ bandstag zu ſich zu Gaſte geladen. *Wohlthätigkeitsbazar im Oktober 1899. Der geſchäfts⸗ leitende Ausſchuß erſucht uns, auf die Anzeige der Verſammlung am 19. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, im Apollotheater, zum Zweck der endgültigen Bekanntgebung des Planes und der Raumvertheilung, im Inſeratentheil des heutigen Blattes, an dieſer Slelle aufmerkſam zu machen. « Die Einberufung der Generalſynode ſoll ſchon in aller⸗ nächſter Zeit erfolgen. „Zum Verkauf der„Karlsruher Bad. Landes⸗Zeitung“ Der„Frtf. Ztig.“ wird aus Karlsruhe geſchrieben: Eine größere Anzahl von Vertrauensmännern der nationalliberalen Partei beſchloß in Verbindung mit dem engeren Ausſchuß der Partei, die„Badiſche Landeszeitung“ anzukaufen. Die Ankaufsſumme im Betrage von 115,000 Mark iſt bis auf Weniges zuſammengebracht. Als Verleger wurde in der Verſammlung u. A. auch Victor v. Scheffel, der Sohn des Dichters, genannt, der ſich in letzter Zeit wiederholt an Finanzunternehmungen betheiligt hat. * Zu dem Auftritt zwiſchen hieſigen Leichenträgern, von dem wir in unſerer vorgeſtrigen Nummer berichteten, werden wir erſucht, mitzutheilen, daß ſich derſelbe viel harmloſer zugetragen habe und daß die Betheiligten vor Allem nicht mit ihren Mänteln zuge⸗ ſchlagen hätten. Sammlung für die Brandbeſchädigten in St. Peter(Schwarzwald). Transport 105 M. Von Eruſtel H. 5., von Familie Fr. 5 M. Summa 115 M. Zur Entgegennahme von weiteren Gaben iſt ſtets gerne bereit Die Expedition des„Geu.⸗Anz.“(Mannh. Journal.) 85— * Zu dem vorgeſtrigen Straßentumult. Gegen die auläßlich der Straßenunruhen am 12. l. M. Verhafteten ſind vom Bezirksamt insgeſammt 582 Tage Haft erkannt worden, welche ſofort vollſtreckt wurden. Von den 48 Verhafteten waren 9 Preußen, 12 Bayern, 3 Württemberger, 2 Heſſen und der Reſt Badenſer. * Muthmafliches Wetter am Donnerſtag, 15. Juni. Der geſtern im Norden Europas aufgetretene neue Luftwirbel hat ſeinnen Drehpunkt nach Littauen verlegt, iſt aber nun im Abzug nach dem inneren Rußland begriffen, well der Hochdruck über Großbritannien von Weſten her eine neue Verſtärkung erfahren hat. Für Donnerſtag und Freitag iſt trockenes und auch vorwiegend heiteres Welter bei nur mäßig warmer Temperatur in Ausſicht zu nehmen. Ans deinn roßhleriogthumt. * Seckenheim, 13. Juni. Hier iſt der 23jährige ledige Martin Schmiech von einem geladenen Heuwagen ſo unglücklich auf den ge⸗ pflaſterten Hof gefallen, daß er einen Schädelbruch erlitt ur Verletzungen erlegen iſt.— Bermißt wird das 3 Jahre alte Töchterchen des Gemeinderaths Schmiech in Seckenheim. Die Nachforſchungen nach dem Kinde blieben bis jetzt erfolglos. 5 Schriesheim, 15. Juni. Die trockene, warme Witterung der letzten Tage hat ſehr günſtig auf die Kirſchenernte einge⸗ wirkt. Seit 14 Tagen iſt man mit dem Brechen beſchäftigt und iſt das Ergebniß, gegen Erwarten, ein nicht zu verachtendes. Läßt die Quantität auch zu wünſchen übrig, ſo ſind die Preiſe um ſo beſſer, Es werden jetzt noch von Händlern 30 Pf. für das Pfd. bezahlt und gibt es Leute, welche von einem Bauern 80 Mk. und mehr einnehmen⸗ Es follen hier jetzt ſchon von Händlern über 20000 Mk. für gekaufte Kirſchen ausbezahlt worden ſein. Auch die Ausſichten für Aepfel ſind beſſer geworden. Nachdem die Bäume verblüht, zeigen ſich jetzt ſchon ziemlich Fruchtanſätze, welche ſich gut zu entwickeln verſprechen. Und— was am freudigſten zu begrüßen iſt— die Reben entfalten, wenn auch nicht gerade viele, aber um ſo kräftigere Samen, ſodaß manche Weinbauern auf einen halben Herbſt hoffen.„Wenig Schein, viel Wein.“ 5 * Schwetzingen, 18. Junj. Von einem ſchweren Schickſals⸗ ſchlage iſt die Familie des Waldhüters Andr. Mergenthaler in Ofters⸗ heim betroffen worden. Heute Morgen gelangte eine Depeſche von den Militärbehörde in Mülhauſen im Elſaß an, nach welcher der 22jährige Sohn der Familie, Joſeph, der im zweiten Jahr beim Militär diente, beim Baden ertrunken iſt. * Weinheim, 18. Juni. Bezüglich der früheren Mittheilung über das Ausſehen der Obſtbäume ſei bemerkt, daß infolge des Un⸗ geziefers, der Raupen und der Blattlaus, namentlich die Zwetſchgen⸗ bäume ein ſehr trauriges Ausſehen haben und zu befürchten ſteht, daß die Bäume auf Jahre hinaus ertragsunfähig oder mehr oder weniger ſchritt.„Jeden Tag, jede Stunde erwarten wir das Furchtbare, an das doch Niemand noch glauben kann und glauben will. Der Medizinalrath kommt täglich, zuckt die Achſeln, verſchreibt irgend etwas, wovon er ſelbſt überzeugt zu ſein ſcheint, daß es nichts mehr hilft, und ſagt, es könne noch Wochen dauern, ebenſogut wie es jeden Tag ſich entſcheiden könne.“ „Kann ich den Onkel ſehen?“ fragte Leo, der ſich ſehnte, in das kheure Geſicht zu ſchauen und die Hände des Kranken zu drücken. „Nein, Leo, heute nicht mehr,“ erwiderte die Baronin;„es iſt heute zu ſpät für ihn, obwohl er auf Deine baldige Ankunft vorbereitet iſt. Morgen früh führe ich Dich zu ihm! In dieſem Augenblick meldete der Diener, daß ſervirt ſei, und Beide begaben ſich in das Speiſezimmer, das im erſten Stock lag und von deſſen Fenſtern aus man die ganze herrliche Fernſicht vor ſich hatte. Ueber dem großen Speiſetiſch brannte die Lampe, im Kamin praſſelten mächtige Holzſcheite, und an der Schwelle des Zimmers ſtand eine junge Dame, ſchlank und vornehm, mit einem ſüßen jungen Geſicht, die dem Ankommenden beide Hände entgegenſtreckte „Willkommen, Leo,“ rief ſie mit einer lieben, unendlich be⸗ kannten Stimme,„herzlich willkommen! Verzeih, wenn ich Dich nicht unten am Wagen ſchon begrüßte; aber ich war bei Papa, der nach langem Fiebern endlich eingeſchlafen iſt.— Aber Du ſiehſt mich ja an, als wenn Du mich gar nicht erkennen wollteſte Habe ich mich denn ſo ſehr verändert in den paar Jahren?“ In der That konnte Leo den Blick nicht von der blühenden jungen Geſtalt wenden, konnte wirklich in der jungen Dame die herzlich die ſeinige legte. ———— 2— kleine Couſine nicht wieder erkennen, die ſo ganz anders in ſeinen Erinnerung lebte. War das wirklich die kleine Hedwig, Dinge Vor ihm ſtand ein Mädchen von unbeſchreiblicher Anmuth, aus der unſcheinbaren Knoſpe war eine Roſe von vollendeter Schönheit geworden. Um das zarte Oval des feinen Geſichtes ſchlang ſich volles, mattblondes Haar, große tiefblaue Augem blickten ſo treuherzig, ſo gut und ſo klug, und beſonders der hübſche Mund hatte etwas ungemein Reizvolles und Pikantes. Das einfache dunkle Hauskleid hob die Formen eines voll erblühten Mädchenleibes von ſeltener, ebenmäßiger Schönheit, kurz, das Ganze war ſo total verſchieden von dem Bilde, das iw ſeiner Phantaſte lebte, daß Leo ganz betroffen war und förmlich Zeit brauchte, ſich zu ſammeln. „In der That, Hedwig, begann er endlich,„ich hätte Dich wirklich nicht ſo leicht wieder erkannt! Verzeih mir— aber ich 17 55 für möglich gehalten, daß fünf Jahre ſo verändern önnen!“ 5 „Ich weiß nun zwar nicht,“ lächelte Hedwig,„ob dieſe Er⸗ klärung eine Schmeichelei oder das Gegentheil ſein ſoll, und nehme ſie deshalb wie einen delphiſchen Orakelſpruch, den ich egoiſtiſch zu meinen Gunſten auslege.— Jedenfalls, Vetter⸗ ſind wir im Innern die Alten geblieben, und das hoffe ich auch von Dir! Nicht wahr?“ 5 Dabei ſtreckte ſie ihm die weiße, weiche Hand hin, in die Leo das blaſſe, junge Dann ging man zu Tiſch., Fortſetzung folat.] —— 1 und Wiskonfin heim. eer eeeee erbard Streng, wo ich in Schlafſtelle bin, A, Sinee Aee Deneral! Anzeiger. on dürt werden. Auf Zwetſchgenertra icher ſieht es mit dem Stande 5 ſchs ſicht in nächſter Zeit ſch zu re n. Erf Heugro ungen für zreiſe erfahren. Die Hafenbauten machen ſichtliche Fortſchritte, uf ſei anze vorgeſehene Länge von 8 gebaggert. An 9 uaimauer aus die Werfthalle allmählich aus dem Maſſive Eiſenkonſtruktionen geben Meiter unten iſt der Getreideſpeicher bereits degen. Längs des Hochwaſſerdammes bemerkt ſtlichen Hafenſtraße. Das zwiſchen dieſer in iſt für die Lagerplätze vorgeſehen. Auf d Hafenbeckens wird ebenfalls eine dem Hafen Auch das Elektrizitätswerk er⸗ 4 4 dem Gebäude zu anſehnlich man bereif und dem entiang führende Straße angelegt. heht ſich bereits über den Waſſerſpiegel. Tauberbiſchofsheim, 18. Juni. Geſtern brach in Uiſſigheim ein Brand aus, dem 2 Scheunen, 2 Stallgebäude(1 mit Heuboden) b iſen und Schweineſtälle zum Opfer fielen. Die Brand⸗ ſind: Georg Valentin Berberich, Michael Joſef Pfreund⸗ ſchuh, Karl Vinzens Kaufmann. Berberich und Pfreundſchuh ſind für ihre Ge uftel nicht verſichert. Pfreundſchuh erlitt bei den n im Geſicht und an den Händen bedeutende ſchwere Barndwunden, ſo daß ärztliche Hilfe in Anſpruch genommen werden müßte. Entſtehungsurſache unbekannt. Triberg, 13. Juni. Der verhaftete Viehdieb Hackenſos, welcher längere Zeit ſein Unweſen im Schwarzwald trieb, wurde hier vielen beſtohlenen Landwirthen gegenübergeſtellt. Alle erkannten ihn beſtimmt als den, der auf ihren Höfen zur Zeit, als dort ein Diebſtahl verübt wurde, vorſprach. Der 44jährige Gauner, der ſchon faſt 18 Jahre Gefängniß und Zuchthaus abgeſeſſen hat, gibt nur den Reichenbacher Schafdiebſtahl zu. Die anderen Diebſtähle leugnet er. Wfalz, Heſſen und AUimgebung. *Speher, 13. Junf, Die bom Rechtsanwalt Feith⸗Kafſers⸗ fautern die vom Landgericht über ihn verhängte Gefängnißſtrafe den 6 Monaten und 3 Jahren Ehrverluſt beim Reichsgericht eingelegte Repiſton wurde verworfen; ebenſo diejenige des Staatsanwalts. *Neuſtadt a.., 18. Juni. Dis ehemaligen Angehörigen des K. bayr. 1. Ulanenregiments aus der Pfalz beabſichtigen, einen A. Ulanentag in der Pfalz abzuhalten, da das Regiment früher vor⸗ wiegend aus Pfälzern beſtand und zu dem voriges Jahr in Bamberg ſtatigehabten Regimentstage den Wenigſten die Möglichteit gegeben war, demſelben anwohnen zu können. Das frühere Feſtkomitee hatte am A. Juni in der„Kunigundenburg“ eine Verſammlung, in welcher man beſchloß, demnächſt eine Delegirtenverſammlung zur näheren Beſprechung kinzuberufen. Zuſchriften und Anfragen ſind von Kamerad Gotthold piur Kunigundenburg“ in Neuſtadt a. H. zu richten. *Ziweibrücken, 13. Juni. Als letzter Fall wurde die Anklage gegen Franz Anton Kreutzelberger, geb. 1860, Tagner von Alsheim, wegen perverletzung mit nachgefolgtem Tode verhandelt, Der Ange e iſt beſchuldigt am Abend des 12. März 1899 zu Alsheim den Zigarrenmacher Jakob Hartmeier von da durch einen Stich in den Unterleib vorſätzlich verletzt und dadurch den Tod des Verletzten ver⸗ Urſacht zu hahen. Das Urtheil lautet auf 10 Jahre Zuchthaus. * Frankfurt a.., 13. Junj.(Der Tod im Schnellzug.) üfgefunden wurde im Schnellzug der 76fährige Fabrikant Auguſt Kleinſchmidt aus Burtſcheid. Er wollte mit ſeiner Frau nach Homburg ceiſen, ſaß mit ihr in der erſten Klaſſe und befand ſich wohl bis kurz Dor Frankfurt. Plötzlich klaate er über Unwohlſein, und ebenſo plötzlich berſchied er auch Sport. Baden⸗Baden, 18. Junf. Nachdem jeßt das Ergebniß des + Atzlich erfolgten Nennungsſchluſſes für die Internationalen 8 F nen z u If im von den Rennſekretariaten des Aus⸗ landes ei zuſammengeſtellt iſt, können wir darüber einen recht erfeulichen geben. Das Ergebniß übertrifft bei Weitem Hasjenige der vorjährigen Jubiläumsrennen und es iſt 9 über⸗ kaſchend, wie ſich namentlich das Ausland betheiligte. Für die fol⸗ genden Rennen: Altes Badener Jagdrennen(10,000%), Zutunfts⸗ rennen(86,000), Fürſtenberg Memorial(20,000%), Oos Handi⸗ cap(10,000%), Saida Steeple⸗Chaſe(10,000%), Badener Prinz of Wales Stakes(30,000), Prinz Hermann von Sachſen⸗Weimar⸗ Rennen(16,000%), Kineſem⸗Rennen(10,000), Große Badener Handicap Steeple⸗Chafe(25,000), Fremersberg Hürden⸗Handicap 40,000%), Preis von Iffezheim(80,000) und Großer Preis gon Baden(100,000%) ſind 496 Nennungen erfolgt, worunter aus Frankreich allein 78. Es iſt dies eine recht erfreuliche Bethei⸗ ligung ſeitens unſeres Nachbarlandes, das nun auf jede Weiſe den Badener internat. Platz zu unterſtützen ſucht. Es hat ſich nicht allein wieder für Handicaps und die Hindernißrennen intereſſirt, ſondern den borigjährigen Beſchluß des Rennkomitees gewürdigt, nach welchem das Mehrgewicht von 33 Kgr. für engliſche und franzöſiſche Pferde im großen Rennen der Zweifährigen(Zukunftsrennen mit 36,000% aufgehoben worden iſt. Es ſind für dieſes Rennen 13 franzöſiſche Nennungen erfolgt. In ähnlichem Verhältniſſe betheiligten ſich vom Auslande am Nennungsſchluß Oeſterreich, Belgien, Eng⸗ land und Italien, ſodaß die Internationalität unſerer Rennen Höllig gewahrt iſt. Wir werden in dieſem Jahre nun dem intereſſan⸗ keſten internationalen Meeting auf dem ſchönen Raſen zu Iffezheim entgegenſehen dürfen. Sogel⸗Regatta bei Mainz. Bei beſteren Windverhältniſſen Wurde vorgeſtern in Mainz die Regatta des„Mittelrheiniſchen Segler⸗ Verbandes“ geſegelt. Den Kaiſer⸗Wanderpreis gewann„Extrem“ bom Mainzer Segelklub geegn„Corſar“⸗Frankfurk und„Mainnixe“⸗ Frankfurt. 0 *Sieg der deutſchen Radfahrfarben über die en zliſchen. Von der geſammten deutſchen Sportswelt wird die überraſchende Kunde mit Freuden begrüßt werden, daß unſer Landsmann Paul Albert, ein„Herrenfahrer“ aus dem deutſchen Rheingau, aus Biebrich, Sams⸗ dag, 10. Juni bei dem Radwettfahren in Liverpool um die Meiſter⸗ ſchaften über eine Biertelmeile und eine Meile den Sieg über die Eng⸗ länder davongetragen haß. 8 E 4 Tagesnenigketter. — Gntgleiſt iſt der Luxuszug Oſtende⸗Wien bei Oberweſel im Folge Schienenbruchs. Niemand iſt verletzt, die Geleiſe ſind auf 200 Meter beſchädigt. — Abgeſtürzt iſt der ithograph Reichmann aus Wien bei der Beſteigung des Stockhorns im Berner Oberland. Er war ſofort todt. R. hinterläßt bejahrte Eltern in Wien. — Ein furchtbarer Wirbelſturm ſuchte Minneſota Er zerſtörte die Städte Haſti⸗ nas, Hudſon und Neu⸗Richmond. Ueber zweihun⸗ dert Perſonen ſollen getödtet worden ſein. Am meiſten hat Neu⸗Richmond gelitten. — GEin Kieler Blatt berichtete geſtern, zwei Spitzbuben hätten einer Frau auf offener Straße das Portmonnaie aus der Hand geriſſen. Die Enttäuſchung der Diebe ſei zweifellos groß ge⸗ Weſen, da der Inhalt aus 30 Pfg. beſtanden habe. Daraufhin er⸗ hielt die Redaktion einen Brief, in welchem der Thäter mittheilte, Haß er hei dem Raub keinen Komplizen gehabt, daß das Portemon⸗ naie mehr als 7 M. enthalten habe, ſo daß er ſich einen vergnügten Tag gemacht habe, und daß er bitte, dies zu veröffentlichen,„damit nicht immer falſch in den Zeitungen geſchrſeben wird.“ Im„General⸗Anz. für Bonn und Umgegend“ — Facht Geuſt Lajanke in Witterſchlict bekannt:„10 Mark Belohnung Demjenigen, welcher mir Auskunft geben kaun, daß ich mit Frau Harminiren thue“ Mafheim, 14. feft⸗ — Der in dieſen Tagen in Honnef verſtordene Rentner D10 Hölterhoff hat, in Grinnerung an ſeine verſtorbene Gemahlin, eine Tochter des frühern Profeſſors Eduard Bocking, der Univerſität Bonn ſein ganzes etwa 1 Millien Mark betragendes Vermögen ver⸗ macht. — Bei dem Badeorte Cranz in Oſtpreußen kenterte ein Fiſcherboot mit vier Inſaſſen; zwei Fiſcher wurden durch das Ret⸗ tungsboot gerettet, während zwei ertranken. Auf dem Steinkohlenbergwerk„Eintracht“, Tief⸗ hau bei Sieele, wurden ein Aufſeher und drei Arbeiter ver⸗ ſchüttet. Trotz der ſofort herbsigeeilten Hilfsmannſchaft war ihre Rettung unmöglich, Nach dem Befunde der ktzniglichen Berg⸗ revierbeamten, welche die Unfallſtätte wenige Stunden ſpäter be⸗ fuhren, iſt beſtimmt anzunehmen, daß alle Verunglückten in kurzer Zeit erſtickt ſind. An der Bergung derſelben wird nnunterbrochen unter ſteter Ablöſung von den Mannſchaften und Beamten gearbeitet, — In Halberſtadk verſchied in der geſtrigen Sitzung des Schwurgerichts plötzlich bei der Rechtsbelehrung der Vorſitzende, Landgerichtsrath Frhr. v. Berg. Der Tod trat in Folge eines Schlaganfalles ein. — Leutnant Rüdiger, der Vorſitzende des Kreis⸗Kriegerver⸗ bandes in Kaſſel, iſt beim Auffpringen auf den elektriſchen Bahnwagen geſtürgt, wobei ihm die Ferſe abgefahren wurde. Er iſt an den Ver⸗ letzungen geſtorben. — Im Hafen zu Sieitin verſank der Schleppdampfer „Erich“, der im Begriffe war, dem engliſchen Dampfer„North Star“ aus Lieth Aſſiſtenz zu leiſten. Er erhielt einen Stoß in die Mitte und ſank ſofort. Der Kapitän und der Booismann konnten ſich ſo lange über Waſſer halten, bis ſie gerettet werden konnten. Der Maſchiniſt hatte keine Zeit mehr, aus dem Maſchinenraum herauszukommen; er verſank mitſammt dein Schiffe in die Tiefe. Das Schiff wird ſpäter gehoben werden. — Ueber einen Doppelſelbſtmord meldet man aus Neapel: Im Hotel„Globe“ erſchoß ſich ein aus Palermo eingetroffenes öſterreichiſches Paar. Aus dem Militärpaß des Mannes ging hervor, daß der Selbſtmörder ein Baron Leopold Adrien Warburg aus Wien iſt.— In Berkin vergiftete ſich ein Ehepaar, das an Nahrungs⸗ ſorgen litt, im Hotel mittelſt Strychnins, ein früherer Rechtsanwalt Cäſar Würtemberg nebſt Frau. — Ueber das große Hagelwetter en Madrid wer⸗ den noch nähere Einzelheiten berichtet. Der Hagelſchlag dauerte kaum 12 Minuten, aber ſeine Wirkungen ſind geradezu unglaub⸗ lich geweſen. Die Straßen bedeckten ſich mit einer ſtellenweiſe 30 bis 50 Centimeter hohen Schicht von ſchmelzendem Eis; Alles war, wie im tiefſten Winter, wie weiß verſchneit. In einem Nu war alles Laub der Bäume abgehackt und es blieben nur die kahlen, zerſchlagenen Aeſte daran hängen. Hunderttauſende von Fenſterſcheiben flogen klirrend in Stücke, desgleichen viele Schau⸗ fenſter, Glasdächer und Laternen der öffentlichen Beleuchtung. Im königlichen Palaſt wurden alle Fenſterſcheiben zerbrochen. Die Hunderte von Tauben, die ſich das rieſenhafte Gebäude zur Wohnſtätte auserkoren hatten und ſeit Jahren gewöhnlich von der königlichen Familie gefüttert wurden, ſind faſt alle getödtet wor⸗ den. Viele Leute mußten auf Bäume oder ſonſtige erhöhte Gegen⸗ ſtände klettern, um ſich vor dem Ertrinken zu retten. In den Straßen ſah man, nachdem das Gewitter ſich verzogen hatte, zahlreiche Blutſpuren, von den herabſauſenden Schloſſen waren Hunderte von Perſonen verwundet worden. Geſtern Nacht brannte die große Streichgarnſpinnerei der Firma C. F. Eckhardt in Reichenbach im Vogt⸗ lande ab, ſämmtliche Säle und Maſchinen wurden zerſtört; die Anſtalt iſt bei mehreren Geſellſchaften verſichert, 200 Per⸗ ſonen werden arbeitslos . v 75 44—* 8 5 Theater, Aunſt und zmiſfenſchaft, Max Halbe's„Jugend“ und die Ultramontauen. Unſere Mittheilungen über die neueſten Schritte der hieſigen ultramontanen Eiferer gegen Max Halbe's„Jugend“ haben weit und breit berech⸗ tigtes Aufſehen gemacht und die geſammte Preſſe Deutſchlands hat Notiz von dieſer Angelegenheit genommen, die das allgemeinſte Inter⸗ eſſe erregt und die klerikale Anmaßung ins hellſte Licht ſetzz. Die „Karlsr. Bad. Landesgtg.“ bemerkt: 55„In Karlsruhe iſt die„Jugend“ bor 2 Jahren im Stadtgarken⸗ theater aufgeführt worden und hat beim Publikum als eine der beſten und gelungenſten Arbeiten Max Halbes den verdienten Bei⸗ fall gefunden. Die Rolle, welche der polniſche Hetzlaplan in dem Stücke ſpielt, iſt bekanntlich ſehr charakteriſtiſch und was die Liebes⸗ Geſchichte der beiden unglücklichen jungen Leute anbelangt, ſo iſt dieſelbe ſo wahr, ſo echt, und ſo poetiſch bei allem Realismus be⸗ handelt, daß die Auffaſſung, wie ſie die Mannheimer Eingabe be⸗ tont, für jeden literariſch Gebildeten unverſtändlich iſt. Freilich, der alte tolerante Pfarrer und Oheim des Mädchens dürfte unſern heutigen ultramontanen Eiferern ebenfalls ein beſonderen Stein des Anſtoßes ſein Ferner bemerkz die„Freiburger Jeikung „In wiepfel bedeutenden Dramen ſpielt ein einzelner Fürſt, ein Gerichtsbeamter uſw. keine ſympathiſche Rolle,— ohne daß dem Drama als Kunſtwerk auch nur das Geringſte abging. Ebenſowenig, wie man da von Angriffen auf Monarchie oder Staat reden darf, iſt es nöthig, in der Jugend einen Angriff auf die Religion zu ſehen. Nach unſerer Anſicht iſt die„Jugend eines der verheißungsvollſten Dramen der leßzten Jahrzehnte. Das hieſige ultramontane Organ ſieht ſich übrigens bemüßigt, in unſere Mittheilungen Zweifel zu ſetzen. Nach unſeren Informa⸗ tionen ſteht jedoch feſt, daß der Erzbiſchof von Freiburg ſich im Namen und auf Veranlaſſung der dem„Mannh Volksblatt“ naheſtehenden extrem⸗klerikalen Kreiſe in einem Beſchwerdeſchreiben an das badiſche Miniſterium gewandi hatd und aufs nachdrücklichſte Proteſt einlegt gegen dis fführung von ſo antireligidſen und ſittenverderbenden Stücken wie Halbes Jugend. Infolge dieſes erzbiſchöflichen Schrei⸗ bens iſt Herr Intendant Dr. Baſſermann vom Miniſterium als der oberſten Aufſichtsbehörde des hieſigen Hof⸗ und Nationaltheaters zu einem Bericht aufgefordert worden. Ein hieſiges Blatte behauptet, von dieſer famoſen Aktion der Ultramonkanen bereits vor mehreren Tagen gewußt zu haben, es habe jedoch mit der Veröffentlichung bis nach dem Austrag der Sache warten wollen. Demgegenüber erklärb ein anderes Blatt mit Recht, daß derartige Machinationen ohne den geringſten Aufſchub in die breiteſte Oeffentlichkeit und ins hellſte Tages⸗ licht gezogen werden müſſen. Aus Karlsruhe wird depeſchirt: Der vor wenigen Tagen pen⸗ ſtonirte Hofmaler, Galeriedirektor Ernſt Richard iſt, 81 Jahre alt, plötzlich geſtorben. Der Nachfolger Richards iſt Hans Thoma. Greßh. Hoftheater in Karlsruhe. Die Sommerferien des Großh. Hoftheaters beginnen am 19. d. M. und währen bis zum 28. Auguſt. Der Wiederbeginn der Vorſtellungen iſt auf den 27. Auguſt anberaumt worden und ſoll zunächſt der 150. Geburtstag Goethes durch Neueinſtudirung des erſten Theiles von„ 8 ſeſlich be⸗ gangen werden, dem dann der zweite Theil, ſowie„Götz von Ber⸗ lichingen“ und„Torquato Taſſo“ folgen ſollen. Da die Wallenſtein⸗ Trilogie zum Gedächtniß ihrer erſten Aufführung vor bundert Jahren in 12 05 Saiſon wegen völliger Neuausſtattung in dekorativer und koſtümlicher Beziehung nicht zur Darſtellung gelangen konnte, iſt ſie nunmehr für die Anfangszeit der nächſten Saiſon in Ausſicht ge⸗ nommen, desgleichen die Neueinſtudirung Shakespeare'ſcher Dramen, von Byrons„Manfred“ und Schillers feit längerer Zeit nicht mehr aufgeführten„Räubern“ An Novitäten Berzeichnet das Atepertote zunächſt Max Dreyers„Hans“ und„Unter blonden Beſtien“ Heyſes „Vanina Vanini“ und„Gräfin Königsmark“, Fuldas„Zeche“ und Hebhels bier noch nicht aufgeführte„Agnes Bernauer“.— An Gaſt⸗ vertragsmäßig abgeſchloſſen: Adele Sandrock für November, oſef Kainz für Januar und Agnes Sorma für Februar.— Die per wird diesmal mit der eykliſchen Aufführung hervorragender Werke erſt gegen Ende September beginnen, einer Zeit, in welcher das hieſige Thegterpuhlikum ſich ſchon vollzähliger wieder eingefunden zu haben pflegt, und ſind dafür Tannhäuſer, Lohengrin, Meiſterſinger, Triſtan und Iſolde, Figaros Hochzeit, Zauberflöte, Baſtien und Baſtienne zuſammen mit„Gärtnerin aus Liebe“, Bärenhäuter, Lobe⸗ tanz u. ſ. w, in Ausſicht genommen. An Novitäten im Gebiete der Oper verzeichnet das Repertoire Max Schillings„Der Pfeifertag“, „Das Thal von Andorra“ von Halevy,„Die Noſenthalerin“ von Rückauf,„Regina“ von Lortzing,„Fantaſio“ von Smyth, deßgleichen ein neues Ballet„Pan im Buſch“, Dichtung von Bierbaum, Muſtk von Felix Mottl. Neu einſtudirt werden mit entſprechender Neu⸗ ausſtattung u..: Freiſchütz, Undine, Don Juan, Mignon. Als Gäſte zu erwarten ſind Fräulein Ternina und Herr Friedrichs. Maldemar v. Bauſmern, deſſen zweite Oper„Dürer in Venedig“ unlängſt im Verlage von Breitkopf u. Härtel erſchienen iſt, hat kürzlich eine vierſätzige Sinſonie für großes Orcheſter anter dem Titel„Jugend“ vollendet, die für die Akademiekonzerte in Mannheim zur Aufführung angenommen wurde. Fräulein Hauſi Nieſe, die beliebte Wiener Künſtlerin, wird in abfehbarer Zeit Gelegenheit erhalten, in einer ganz neuen Rolle aufzutreten, nämlich als Angeklagte vor den Schranken des Bezirls⸗ gerichtes. Ihr werden als Kläger nicht weniger als 49 Voltsſänger gegenüberſtehen, welche gegen die temperamentvolle Soubrette die Ehrenbeleidigungsklage erhoben haben. Den Gegenſtand der Klage bildet eine Aeußerung, welche Fräulein Nieſe vor ihrer Verabſchiedung vom Raimund⸗Theater bei einer Aufführung des Langerſchen Volts⸗ ſtückes„Die Verein weſter“ von der Bühne herab gethan hat. Die Künſtlerin ſagte nämlich:„Der alte Guſchelbauer, der mit ſeine 65 Jahr' no' immer mehr Stimm' hat, als die ganzen Krepirl'n, die ſich heute Volksſänger heißen... Daß ſich die Volksſänger durch die Worte arg angegriffen fühlen, iſt wohl begreiflich, und ſo haben ſie denn Anſtalten getroffen, vor Gericht ſich Genugthuung zu verſchaffen. Rheiniſche Goethe⸗Ausſtellung in Düfſſeldorf. Von Tag zu Tag häuft ſich das Material, das allſeitig und bereitwilligſt für die Ausſtellung zur Verfügung geſtellt wird. Ueber 2000 Nummern ſind bis heute ſchon eingegangen, die nun der ſachkundigen Sichtung in der königlichen Kunſtakademie unterliegen. Auch die berühmte Lempertzſche Sammlung in Köln, die von der kunſtſinnigen Fa milie mit der größten Bereitwilligkeit zur Verfügung geſtellt wurde, iſt bereits eingetroffen. Dieſe Sammlung umfaßt über ſechshundert Nummern. Die Eröffnung der Ausſtellung erfolgt beſtimmt am 5. Juli. Eine hochherzige Schenkung. Die Erben des in Düren ver⸗ ſtorbenen Geh. Kommerzienraths Leopold Hoeſch haben der Stadt Düren die Mittel zum Bau eines großen Muſeums geſchenkt, das außer der Stadtbibliothek und dem Stadtarchiv eine Gemäldegalerie, naturhiſtoriſche Alterthumsſammlungen enthalten ſoll. Die große Schenkung gründet ſich auf die vom Reg.⸗Baumeiſter Faenſen aufge⸗ ſtellten Entwürfe zu dem Muſeumsgebäude, das in einer reizbollen Plaganlage in unmittelbarer Nähe der Marienkirche an der verlänger⸗ ten Weſtſtraße zwiſchen Lindenpromenade und Peſchſtraße errichtet werden ſoll. Für die Gemäldegalerte ſind ſchon größere Spenden von hervorragenden Bildwerken in Ausſicht geſtellt, daruntef eine bedeu⸗ tende geſchloſſene Sammlung, an deren Uebereignung ausdrücklich die Bedingung des Baues eines Muſeums geknüpft iſt. Ferner haben die beiden Afrikareiſenden Dr. Max Schoeller von Düren und C. G. Schillings aus Gürzenich ſich bereit erklärt, Beiträge aus ihren in den Kolonieen veranſtalteten Sammlungen für das künftige natur⸗ hi Kabinet zu liefern. In beredten Worten hob Bürgermeiſter Klotz den ideglen und praktiſchen Werth der Schenkung hervor, des Werkes, ganz geſchaffen im Sinne und Geiſte desjenigen, dem zu Ehren und zum ruhmvollen Andenken es erbaut werden ſolle, des Mannes, der bei ſeinen Lebzeiten in künſtleriſcher Beziehung bei ſeiner Mitbürgern vorbildlich gewirkt habe. Auch Mannheim bedarf in Lauf der nächſten Jahrzehnte eines ſolchen Muſeums, in dem ſeint reichen und werthvollen Sammlungen zentraliſirt werden könnten Und vielleicht findet ſich auch hier ein hochherziger Spender, der ſich durch die Stiftung eines ſolchen Muſeums ein ewiges Andenken bez ſeinen Mitbürgern ſichert. Der dreihundertſte Jahrestag der Geburt des berühmtet ſpaniſchen Malers Diego Rodrignez de Silva Velasquez wurde an 7, Juni in Madrid feſtlich begangen. Der St. Jakobs⸗Orden, den der große Künſtler angehörte, ließ für ihn eine Seelenmeſſe leſen. An 77 Nachmittag weihte die Königin im Muſeum des Prabo den neuen Velasquez⸗Saal ein. Während nämlich bisher die Gemälde des Künſtlers in verſchiedenen Sälen vertheilt waren, wurde nunmeht der geräumigſte und hellſte Sgal des Muſeums der bisher den Namet der Königin Iſabella trug, renovirt und ausſchließlich für die Werk des Velasquez beſtimmt: er enthält die 42 Gemälde, die der Prabs von dieſem Künſtler beſitzt. Im anſtoßenden Saale aber wurden din Photographien und Stiche anderer Gemälde des Meiſters, die ſich in, Privatbeſitz oder in auswärtigen Muſeen befinden, untergebracht. An Abend des Feſttages wurden in den Gärten des Prado die Meiſterwerk. des Künſtlers in elektriſcher Projektion dem Publikum vorgeführt. Vor 50 Jahren ſtarb in Paris ein Opfer der Cholera, ein in Berlin geborener Tonkünſtler, der über ein halbes Jahrhunderk in der erſten Reihe geſtanden hat, jetzt aber faſt der Vergeſſenheit anheim⸗ gefallen iſt; Friedrich Kalkbrenner, einer der berühmteſten Klavierbirtuoſen ſeiner Zeit, ein Künſtler, der etwa drei Jahrzehntt hindurch nicht nur in Deutſchland, ſondern nahezu in ganz Europa Triumphe gefeiert hat, wie ſelten wohl Einer zu damaliger Zeit⸗ Er verdankt dieſe Erfolge in erſter Reihe ſeiner Eleganz, Liebens⸗ würdigleit, Anmuth und dem feinen, vornehmen Geſchmack, der als ein Vereinigung der Vorzüge der Clementiſchen und Hummelſchen Schul⸗ zu betrachten iſt. Vornehmlich die Damen haben für ihm geſchwärmt⸗ und in ſeinen Kompoſitionen iſt er allzeit berühmt geweſen, dem Ge⸗ ſchmack des weiblichen Geſchlechts und der Mode entgegenzukommen. Wenn dies Talent ihm im Laufe eines langen, an Ehren und Erfolgen reichen Lebens ein fürſtliches Vermögen erwerben half, ſo hat ſich doch ezeigt, daß er eben nur mit und für ſeine Zeit ſchrieb, und ſo hat er, 0 anerkannt auch ſeiner Zeit namentlich ſeine Klavierſchule geweſen iſt, doch nachhaltige Spuren ſeiner ſchöpferiſchen Wirkſamkeit nicht hinterlaſſen. Selbſt ſeine kleinen inſtruktiven Klavierkompoſitionen, die, wie„Die Frau des Seemanns,“ noch in den 1860er und 1870er Jahren ab und zu von unſeren angehenden Jüngern vom Bechſtein geſpielt wurden, ſind jetzt wohl ganz in den Hintergrund getreien. Von der Beliebtheit, die Kalkbrenner insbeſondere in Berlin genoſſen hat, mag ein kleines Pröbchen, das wir der Berliner Kritik des Jahres 1833 entnehmen, genügenden Beweis geben. Der Virtuoſe war damals durch ein Handübel verhindert, von ſeiner Kunſt vollen Gebrauch zu machen, und mußte ins Seebad reiſen.„Halb Europa“, ſo hieß es damals in einer Rezenſton,„wird zum Aesculap flehen müſſen, daß er ſich günſtig zeige und den Hahn der Geneſung nicht verſchmähe.“ Aus dem Weltall. Die Tageslänge auf dem Planeten Mars oder mit anderen Worten ſeine Umdrehungsdauer iſt kürzlich wiederum genau beſtimmt worden, und zwar von dem bekannten engliſchen Aſtro⸗ nomen Denning. Es wurden zahlreiche Beobachtungen benußt, die im Monat Februar der Jahre 1869 und 1884 gelegenklich der größten Erdnähe des Planeten gemacht wurden. Als Fixpunkt galt dabei dee ſogenannte Große Syrte, eines der bekannteſten Landſchaftsgebilde auf der Marsoberfläche. Die letzte Beobachtung geſchah dann am 7. März 1899. Zwiſchen dieſer und der erſten Beobachtung am 4. Februar 1889 lagen 10 987 Tage 21 Stunden und 31 Minuten, während welcher Zeit der Mars 10710 Achſendrehungen vollführt hatte. Die Dauer der einzelnen Umdrehung beträgt demnach 24 Stunden 37 Minuten 22,7 Sekunden, demnach eine reichliche halbe Stunde mehr als der Erdentag. ! ↄ——%‚ ˙ĩ—Ü. öQœ0—0 19 feſtigungen beſichtigte. Er trug mehrere Pläne von franzöſiſchen „Wannbeim; Flüſſiger Waſſerſtoff. Profeſſor Dewar in London hat dieſe Flür gkeit einer Verſammlung vorgeführt, die ſich zur Feier des dertjährigen Beſtehens der Royal⸗Inſtitution im Vprtragsſgal der Geſellſchaft zuſammenfand. Dewar wies die klare, leicht flüſſige Maſſe we die von ſo geringem ſpezifiſchen Gewichte iſt, daß dein Rork wie deh Stein darin verſinkt. In einem offenen Gefäße vortzewieſen, ließ der flüſſige Waſſerſtoff die athmoſphäriſche Luft, die mit ſeiner Ober⸗ Aläche in Berührung kam, ſofort gefrieren, ſo daß ſie wie Schnee auf uhn herumſchwamm. Beträgt doch die Temperatur dieſes wunder⸗ baren Stoffes 252 Grad Celſius unter Null. Lord Kels in, der ein Dankesvotum an Dewar beankragte, bemerkte, die Bedeutung der vor⸗ gewieſenen Errungenſchaft der Experimentalphyſik laſſe ſich mur dann ermeſſen, wenn man ſich zu vergegenwärtigen ſuche, was Mumford, Daph, Farady empfunden hätten, wenn ihnen vergönnt geweſen wäre, dieſe Vorweiſung noch zu erleben. Literariſches. Ju einer prachtoollen Reiſenummer iſt das neueſte(20.) Heft der Modernen Kunſt“(Verlag Rich. Bong, Verlin, Leipzig, Wien, Stuttgart, Preis einer Nummer 60 I) ausgeſtattet worden. Alle bildneriſchen und literariſchen Beiträge athmen Reiſeluſt; von nur erſten Autoren wird in Vers und Proſa vom Reiſen erzählt; die vor⸗ züglichen Illuſtrationen friſchen im Leſer die ſchönſten Retſeerinne⸗ rungen auf; das Reiſen wird aber nicht nur von ſeiner poetiſchen Seite geſchildert, es werden auch ungemein praktiſche Reiſewinke gegeben. und höchſt zeitgemäße Nummer muß dringend empfohlen wwerden. * Gegenwärtig iſt ein Schriftchen aus Tageslicht getreten, welches ſeinem Herausgeber, dem Badiſchen Schwarzwaldverein, alle Ehre macht.„Ein Blick auf den Schwarzwald“ gibt uns in der kurzen Form von 32 Seiten ein von Tannenduft und Heimathsliebe friſch durchwehtes Bild des Schwarzwaldgebirges. Die Schrift iſt auf zartgrünem Kunſtdruckpapier mit ſehr hübſchen Zeichnungen (namentlich einer hübſch ausgeführten Schwarzwälderin, die auf Poſt⸗ karten bereits lebhaften Anklang findet) von Julius Faller, Todtnau, 8 Autotypien und 1 Karte durch die Druckerei Todingu(Gebr. Gutſch, Kärlsruhe) ſehr ſauber ausgeführt. * Die Entwicklung der Stenographie von den Tagen der Griechen und Römer bis auf unſere Zeit ſchildert in feſſelnder Weiſe das jüngſt zur Ausgabe gelangte Heft 30 des ebenſo belehrenden, wie unterhalten⸗ den Prachtwerkes„Das XIX. Jahrhundert in Wort und Bild,“ Politiſche und Kulturgeſchichte von Hans Kraemer (Deutſches Verlagshaus Bong& Co., Berlin., 60 Lieferungen A 60). Von den Extra⸗Veilagen der neuen Lieferung erwühnen wir eine hochintereſſante Darſtellung der Legung des erſten unterſeeiſchen Kabels, das im Auguſt 1857 von der Inſel Valentia aus ins Meer verſenkt wurde⸗ + 7 5 Atueſſe Nachrichten und Felegrammk. Graz, 13. Juni. In Mahrenberg(Unterſteiermark) 5 kraten laut„M. Ztg.“ in der Vorwoche 25 Perſonen zur evan⸗ geliſchen Kirche über. Die Urſache war der Mangel an deucſchen Prieſtern. Der Fürſtbiſchof von Lavant äußerte jüngſt, daß ihm in der ganzen Dizzeſe kein einziger deutſcher Prieſter zur Ver⸗ fügung ſtehe. nn13, Juni. Vork Herald“ hatte mit einem Mitgliede der Haager Konferenz eine Unterredung aus der hervorgeht, daß der Vorſchlag Ameri⸗ kas bezüglich der Unverletzbarkeit des Privateigenthums auf der See von fünf holländiſchen und den meiſten übrigen Delegirten unterſtützt wurde. Deutſchland ſei zurückhaltend, Frankreich ſei dem Vorſchlage durchaus abgeneigt, da es der Anſicht ſei, daß im Kriegsfall durch eine ſolche Maßregel eines der beſten Mittel zum Vorgehen gegen England ihm genommen würde. Rußland unterſtütze die franzöſiſchen Pläne. Das Gerücht von der in Nizza erfolgten Verhaftung des Herzogs von Orleans wird amtlich für unrichkig erklärt. Da⸗ gegen iſt thatſächlich der italieniſche General Giletta St. Joſeph berhaftet worden. Er wurde geſtern nicht weit von der ita⸗ lieniſchen Grenze feſtgenommen, als er die franzöſiſchen Be⸗ Feſtungen bei ſich. Giletta beſitzt eine Villa im Drpartement Alpes Maritimes und war ſeft einiger Zeit Gegenſtand einer ſorgfältigen Ueberwachung. Er verwahrt ſich dagegen, ſpionirt zu haben und erklärt, nur als Touriſt Ausflüge gemacht zu haben. Die Pläne, die in ſeinem Beſitz ſeien, enthielten durchaus keine Geheimniſſe. Paris, 13. Juni. Die Anklagekammer beſchloß laut „Frlkf. Zig.“ die Einſtellung des Verfahrens gegen Picquart und Leblois. Die Affaire des„Petit Bleu“ iſt damit beendetk. Wie verſichert wird, lag der Anklagekammer der bereits früher ew⸗ vor, der die Echtheit des„Pebte Der Haager Berichterſtatter des„New⸗ 88 General- Mafeiges- 5. Seite. Prekoria, 13. Juni. Die Vorſchläge des Präſidenten Krüger, betreffend das Stimmrecht, ſind dem Volksrath nunmahr in Geſtalt eines Geſetzes zugegangen. 8 Ma drid, 13. Juni. Die„Heralda“ bdeſpricht die Vor⸗ gänge in der Kammer und ſagt: Die Abgeordneten, die Partei⸗ günger des Kriegsminiſters ſind, erhoben in den Wandelgängen heftige Anklagen gegen den Miniſterpräſidenten. Abgeordneter Veja de Armijo ſagte, wenn der Präſident den Saal nicht ver⸗ laſſen hätte, wäre er geſchlagen worden. Der geſtrige Tag ſei unheilvoll für die Regierung geweſen. Man ſpricht nach dem Blatt von einer Miniſterkriſis, doch bedarf die Nachricht noch der Beſtätigung. 4* (Privat Telegramme des„General ⸗ Auzeigers“) „Paris, 4. Juni. Wie der„Figaro“ beriestet, bemerkte Präſident Loubet, als ihm die Verurtheilung Barons Chri⸗ ſtiani mitgetheilt wurde, dieſe vier Jahre werden ſehr ſchnell vergehen. Man ſchließt dargus, daß der Präſident Chriſtiani ſebr bald begnadigen werde 5 Paris, 14. Juni. Heute wird ſich Poincars wiederum ins Elyſee begeben. Sicherem Vernehmen nach hatte er geſtern Abend eine Beſprechung mit mehreren Parlamentsmitgliedern. London, 14. Juni. Das Reuterſche Bureau meldet aus Bombay: Die in den Bezirken von Maſſura und Tinevelly aus⸗ gebrochenen Unruhen gewinnen bedenklich an Ausdehnung. Mehrere Sepoys wurden am vergangenen Samſtag von etwa 2000 Aufſtändiſchen angegriffen; 6 Angreifer wurden getödtet. Aus allen Orten werden Ruheſtörungen gemeldet, ſowie Wachſen des Aufſtandes. Mehrere Dörfer wurden von den Aufſtändiſchen eingeäſchert. Madrid, 14. Juni. Im Senat und in der Kammer wurde die Vorlage betreffend die Abtretung der Karolinen u. ſ. w. verleſen. Für die Vorlage wurde die Dringlichteit beſchloſſen. Der deutſche Botſchafter wohnte der Verhandlung bei. Manunnheimer Handelsblatt. Mannheim 18. Juni. Bei guter Kaufluſt bleibt die Stim⸗ mung eine feſte. Preiſe per Tonne git Rotterdam: Saxonska M. 135—138, Südruſſiſcher Weizen M. 129—159, Kanſas II. M. 15⁰ ⁰ bis 135.50, Redwinter M. 189, Milwaukee M.—, Neuer La Plata M. 126—138, Ruſſiſcher Roggen M. 112—116, Weſtern⸗Roggen M. —, Mais mixed M. 80, La Plata⸗Mais M.—, La Plata⸗Mais neuer Ernte Juliabladung M. 73. Ruſſiſche Futtergerſte M. 92. Weißer amerik. Hafer M. 110, Ruſſtſcher Mittelhafer M. 109—118, Prima ruſſiſcher Hafer M. 120. wähnte Brief Schwartzkoppens Bleu“ außer Zweifel ſtellte. Gegen Picquart ſchweben nun noch zwei Anklagen vor der Militärjuſtiz, betr. die Brieftauben⸗ und Nancher Spionenaffaire, die auf die Initiative des neuen Kriegs⸗ miniſters ebenfalls eingeſtellt werden, falls dies nicht ſchon von Krantz entſchieden iſt. Czernowitz, 13. Junf. Das rumäniſche Organ 2Patria“ fordert die rumäniſchen Abgeordneten der Bukowina auf, aus der Mehrheit auszutreten und ſich der deutſchen Oppo⸗ ſttion anzuſchließen. 5 Rom, 13. Juni. Der auf franzöſiſchem Boden von fran⸗ Brigade von Cremona und Urlaub nach der Grafſchaft Nizza, er Beſitzungen hat, begeben hatte. London, 13. Juni. In gelangt, der Oberkommandirende und ſein Adjutant ſeien am 8. der Filipinos, General Lung. hatten, mit Wachmannſchaften in einen und mit Bajonetten niedergeſtochen worden, Repolver gezogen hatte. Helſingfors, 18. Juni. Zar habe aus dem Vortrag über die Senats vom Jahre 1896 erſehen, Bauern landlos ſei. Bauern habe der Kaiſer befohlen, Budgetſummen mit zwei Millionen und beſondere Regeln auszuarbeiten, zzſiſchen Gendarmen verhaftete General iſt der Kommandeur der Piacenza, der ſich mit regelrechtem woher er gebürtig iſt und wo Während eines Ausfluges iſt der General unter dem Verdacht der Spionage verhaftet worden. Manila iſt die Meldung ein⸗ Jun in dem Hauptquartier Aguinaldos, wohin ſie ſich zum Zweck einer Berathung begeben Wortwechſel gerathen als Luma ſeinen Hieſige Blätter melden, der Abrechnung des finländiſchen daß 34 pCt. der finländeſchen In Anbetracht der traurigen Lage der jährlich aus den Reſten der Mark einen Fonds zu bilben um allmählich für die Der Senat wurde beauf⸗ Courszettel der Maunheimer Effektenbörſe vom 13. Juni. 5 Obliagationen. Staatspapiere. Wfandbriefe. 4 Badiſche Obligar. 5— 2, Mhbein, Hyp.⸗B. unk. 1902J 101.50 5z 27„(abgeſt) 98 60 b5%„„ M. 25. b5 3½„ Obllg. Maxk 98.9 G 8½„„„„ 1904 95.90 ba 22 5„„ 98.90 bz 6½%„„„ Communalf 96,— bz 3%%%„ 1862%8 98.20 bi Städre⸗Aulehen. 88 60 55 8½ Freiburg i. B. 98.25 ö; 3 arlsruher v. J. 1896 9R.— 9j 4 2. 100 Looſe 144.— 5. 31¹5 Baher. Obligationen 98.75 b5 135 eee 1 25 8 15 5 87.90 b. 51 7855 3% Wegdcle Wesan, e; de e ee 5 05 98.50 55„ 1895, 98.— 5 8%„ 85 69.80 bz e 2898 98.— B 95 Preuß. Conſolg 9920 91 375 Pirmaſenſer 55 8½„ 29. 888 50 50 d 2% e 105.50 K 5 5 Heldelb.] 103.— G 7 e Elektr. W. Lahmeyer u. Co. 5 eub ahn⸗Aulehen. 4 Genzmühle 102.50 B 4 Pfälz. Sudw. Max Nord) J 101.50 b8 41½ Speyerer Ziegelwerke—— 3/„ 5 8 0 97.50 bz 4½ Berein Chem. Fabrike: 102 50 G %½„ conpertirte 99,70 J 4½5 Zellſtoffkabrit Waldgof 105.— 0 , Bauten.. 208.25 Gabiſche Hang eee ee eeere 4 0 Gewerbebank 50% W J 130.— 0 Pfalzbrau. v. Geiſel u. Mos 118.50 8 Maunheiner Ban s Brauerei Sinner Grünwink 270.— 8 Oberrhein. Bank 12⁵.75 G Schroeb! Heidelber⸗ 140.— Pfälziſche Bank 140.0 2 Schwartz, Speder 2 120.— G Pfälz. Hyp.⸗Bank 164.50 G 89 Schwetzin en 70.— 8 Pflz Spar⸗ u. Edb. Landan 139.50 8 bdone Welg Speher 148.— G ſcheiniſche Ereditpant 146.40 G Storch Si 9 118.50 0 Rhein. Hyp.⸗Bank 165. 425 Werger Worms 91.95 b e 1140 6[ Wornutet Vrauhaus b. Oertge 188.— 4 Etſenbahnen. Pfälz. Preßh. u. Spritſabr. 126.— 8 Pfälziſche Ludwigsbayr 211.— 05 Transport „ Maxbahn 5 158.— b5 aend Verſicherung. „ Nordbahn 141.50 55 Gutjahr⸗Aktien 182.— Heilbronner Straßenbahnen 93.— Maunh. Dampfſchleppſchiff 115.50 G Chemiſche Induſtrie⸗„ Jagerhaus 109 25 G .⸗G. f. chem. Induſtrie— Köln. Rhein⸗ u. Seeſchifffahrtff Badiſche Anilin⸗ u. Soda 435.— G Bad. Rück⸗ u. Mitperſich. 400.— Chem. Papol Goldenberg 193.— G„ Schlifffahrt⸗Aſſecuragß 510.— Them. Fabrit Gernsheim 21.— G Continentale Verſicherung 375.— bz JVerein chem. Fabriken 183.— 6 Manngeimer Veiſtcherung 455.— Bereln D. Oelfabriken 114.— 6 Oberrhein. Berſ.⸗Geſellſchaft 276.— 8 Weſteregeln Alkal. Staun. 224.— Württ. Transportverſich, 785.— Allofffab 15 Waldhe 28 89 f Juduſtrie ellſtofffabr 0 12 utterſabrit Waggäuſet 62.50 G a 122 83 Zucterraffinerſe Manuheim125.— 0 nal ürfabrik Kirpweiler 7 maillirwerke Maikammer 188 bz Brauereien. 105 50 Bad. Brauerei 928 144.50 8 Karlör. Nähmf. Hald u. Nen 188. 0 Binger Aktienbierbrauere 92. G Mannh. Gum.⸗ u. Asbeſtfabr. 108.—— Durlacher Hof vorm. Hagen 172.— Oggersheimer Spinnere 46.— rauerei 80. Pfälz. Nähm. u. Fahrräderf 139.— 5; efantenbräu Rühl, Worms 105.— 55 Portl.⸗wementwk. Deidelberg 178.— Mrauerei Ganter, Frelburg 118.— Vereinig. Freiburger Zieg lw. 123.50 G Kloit lein, Heidelberg 163.— Verein Speherer Zlegelwecke J 109,.— OMannbeimer Effectenbörſe vom 18 Juni. Heute wurden an der hieſigen Börſe Bad. Brauerei⸗Aktien zu 142.50% gehandelt. Brauerei Schwartz⸗Aktien waren zu 120% geſucht. Sonſt notiren: Gichbaun Brauerei Aktien 179.50 G. 180., Durl. Hofbrauerei 171 G. 172., Verein Chem. Fabr.⸗Aktien 188 G. Fraubſurter Eſſekten⸗Socteiat vom 18. Juni. Oeſterreich. Kreditaktien 223.70, Diskonto⸗Kommandit 196.60, Deutſche Bank 208.10, Dresdener Bank 162.20, Darmſtädter Bank 151.80, Berliner Handelsgeſellſchaft 168.70, Berliner Bank 119.90, Oeſterr.⸗ungar. Staatsbahn 152.30, Lombarden 30.60. Gotthard⸗Aktien 145.50, Schweizer Central 146.30, Schweizer Nordoſt 101.10, Schweizer Unton 81.20, Inra⸗Simplon 87.50, Aproz. Staliener 95, Aproz. Spanter 64.40, 5proz. amort. Mexikaner III. Serie 45.20, Zproz. Mepikaner 28, Zproz. Porkugieſen 27.40, Iproz. Türken D 23, Gelſenkirchen 204.90, Laura 264.80, Bochumer 273.10, Harpener 204.60, Hibernig 216.80, Eſchweiler Bergw.⸗V. 247. Maſchin.⸗Fabrit Faber k Schleicher 259.50, Concordia 312, Elektr. Helios 180, Intern. Electrie 160.50, Chem. Werke Albert 159.30, Seilinduſtrie Wolff 197. Gerlin, 18. Juni.(Eſſektenbörſe). An hieſiger Börſe notirten: Oberrheiniſche Bank 125.60 G. Pfälziſche Bank 140.10., Pfälz. Hypotheken⸗Bank—.— Rhein. Hypoth⸗Bank—.—. Chem. Induſtrie Mannheim 127.10., Deutſche Steinzeug 326.,—* Alkaliw. Stamm 223.90 bz., Alkaliw. Vorzug 108.90., Zellſtoff⸗ ſabrik Waldhof 276., aunheimer Rerſicherung——, Hötten⸗ heimer Spinnerei 102 bz. G. Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 10. Juni⸗ Hafenbezirk JI. Bauern einen Grundbeſitz anzukaufen. kragt, eigens hierzu eine Kommiſſion zu bilden. Sofia, 13. Juni. Negiment an die macedoniſche Grenze abgegangen. Außer Reiterei iſt noch ein Infanterie⸗ Wie die Blätter melden, ſind in zahlreichen Orten Macedoniens Unruhen ausgebrochen. Die kürkiſchen Reſerviſten wären einberufen. Ge⸗ rüchtweiſe verlautet, geſtern ſei eine kleine Bande über die Grenze Geiges Pruderllobe Eberbach“Steine 1090 Geller Friedrlich Rotterdam Petroleum 2281 Adler Vereinigung 88 Antwerpen Getreide 24764 Enger⸗ 0 7 93 Stückg. Belr“ 23300 Scholl 85 11¹ Keſtert 1 Gn Witter 1 b Notterdam 5 13853 Röking Nonbeurtvaart 11 Ainſterdam Stekgt. Petr. 2715 Hafenbezirk Ji. Vom 12. Juni: Ernſt Ernſt Nuhrort Kohlen 251 4900 Stemßel Großh. Friedrd:B; 55 2 7400 Schmitt 2 Finigkelt.„Gemünd'Steine 1009 Bock Pr. v. Zeſſen 5 1 90 Müßzig. Heinrich Seilbronn Bretter 13•0 Schlöſſer Gertrud Ruhrort Kohlen 3500 Schmellenberger tegelwe e 2: Speyer Backſteine 650 öhl tiegelwerk 9 55 5 112⁰ ingel 1 3 55 75 70⁰ ört Narg 8 Altrip 55 900 ehweller euverger 8 Vackſteine 8³⁰ Schuſter Aliſabeth Speher 55 989 Schwechheimer Frieda Alllußheim 4 40⁰ Jatob D. Blüm 1 Altrip 8 300 Hört Gg. Ludwig 7 Kies.0 Weiek Hutflies 8 80 5 300 bmmerſch 77 0 70⁰ Ze Wilhelm Aktrip 2 1009 chmitt Anna 90 5 6800 Hornig Marx 1 2 Backſteine Sco Schmitt The eſia Brlihl 15 850 Limbeck Limdbeck Speyer 8 510 Johr Lina Wilhelma Heilbronn Bretter 1400 Brezzen Konrad t 5 1600 Hafenbezirk VII. Hört Marx 4 Altrip Backſteine 800 Grubes Philipp Spever 800 Linz Anna 55 500 Hinkelbein Gottfried Sonderny. 14 1600 Rudy Ziegelwerk 1 Speyer 5 640 Klauer Baumann 1 Altrip 5 600 Demmer Schürmann 11 Ruhrort Kohlen 25˙50 Brech Ziegelwerk Speyer Backſteine 870 Hambſch Joſefa'hauſen 15 600 Hartmann Katharing Altriv 57 6⁴⁰ Nuſſel Kätchen Eberbach Sleine 1400 Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. Dampfer„Gliſabeth Rickmers“, ab Bremen, iſt am 12, Jum wohlbehalten in Galveſton eingetroffen. Mitgetheilt durch Ph. Jac. Eglinger für's Großherzogthum Baden concefſiouiyter Generalagent des Norddeutſchen Lloyd in Bremen. Fafenbezirk 115 Vom 12. Juni: in Maunheim alleiniger Schlußnotirungen: 1 Newyork, 13. Juni. 12. 8. 12. 18. Weizen Mai————] Mais Dezember—-— Weizen Juli 81— 81½ Mais Juni—— Weizen Septbr. 81— 81¼ʃ Kafſee Juni.50.55 Weizen Dezember 82/ 82¼J Kaffee Juli 465.60 Mais Mlärz——— Kaffee September.80.75 Mais Mai———Kaffee Dezembe⸗.20 5,15 Mais Juli 39% 40— Kaffee März.35.80 Mais September 39,⁰389% Chicago, 13. Juni. Schlußnotirungen. 12. 18 55 18.1 Weizen Juli 75¼76—] Mais September 33¾ 34% Weizen September 76% 77½¼] Schmalz Juli.95.93 Mais Juli 9½ 34¼ Schmals September.07.18 Waſſerſtaudsnachrichten vom Mouat Juni. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 9. 10.11 12.13.11. Beuerkungen Kouſtanz; Walslut„ 33,10 3,10 8,10 3,08 8,10 8,08 Hüningen 2,75 ,75 2,75 2,73 2,74 Abds. 6 U. Kehl J3,½25 3,25 3,25 3 24 3,25 N. 6 M. Lanterburgg J4,51 4,52 4,504,50 4,48 Abds. e Maxan. 4,51 4,514,514,51 4,48 2 Uu—— Germersheim 4,44.-P. 12 U. Maunbeim 4,29 4,254,224,½25,½2½0 Wigs 2. Mainnz 159 1,59 1,59 1,58 ,57-FP. 12 Bingen J208 Raund.. J2,67 2,86 2,85 2,88 2,36 Koblenz J245 Köln„42.52 2,45 2,44 2,42 2,89 Nuhrort„„„65*„ 2,08 vom Neckar: Mannheim„J4,25 4,25 4,25 4,24 4,22 4,21] V. Heilbroun 0,70%70 0,70 0,70 0,62 0,%äf V. Geld⸗Sorten. 70 Dukaten M..67 63 Nuſſ. Imperlals... 20 Franken Stück„ 16.20 00 Dollars in Gold„ 421—-117 Engl. Soveretaus 20.40—6 — — J. Beltermann, Maunbeim, D 1, 4 Telephon 1232. Sohnelder für feinere Herrenmoden. Telephon 1232, Grosses Lager in exquisiten Stoffen. 2 A 3, 4. 64068 pfalf.üse Mertin OEr Vis--Vvis dem Theatereingang. Telephon 1298. ächt zu haben bei MANNMEIM empfiehlt sieh zur Herstellung aller E 6, 2 Umographlsche Kunstanstalt Buch- U. Stelndruckerel Druckarbeiten für den geschäftlichen und privaten Verkehr in geschmackvollster Aus- in Lithographie und Buchdruck führung zu den billigsten Preisen- Schiffer er. Kay⸗ Schiff Kommt von Ladung 8 Schmitt 5 Babette Eberbach.⸗Stelne er 0 Saluck 751 Mabn Backſteine 780 Boß hein luſt Nuhrort Kohlen 7750 Wabris W. Auguſt 2 2 900 chner Jobanna N⸗Gemünd mSteine 100⁰ u Wes Chriſtina Muhrort Kogßlen 9³⁵⁰ Lo ngmann Margaretha 7 0 5200 Kr uath Eliſabet Heilbronn Bretter r000 75 Friebrlch 8 10⁰0 Sch Lis 1 Abdolf Ruhrort Koß ten 29135 Brüggismasn annhenm 00 5 Gde Kglaßer 44—— 965 „ ‚ —3———— — 9 N —Dandelsregiſtereintrag e GtuerePnzeiger. 15 Mannheim, 14. Junt. Amls und Kreis-Berkündigungsbkakt. Bekanntmachung. Die Vertilgung der Raupen betr. (160.) Nr. 52753I. Die Bür⸗ germeiſterämter des Amtsbezirks werden angewieſen, alsbald die in 8 1 der Verordnung vom 13. Juli 1888 Geſ. u..⸗Bl. Seite 345 genannte Aufforderung zur Raupenvertilgung mit entſpre⸗ chender Friſtſetzung zu erlaſſen und nach vollzo r Nachſchau ſpäteſtens nach 3 Wochen über den Erfund zu berichten. Mannheim, 12. Juni 1899. Großh. Bezirksamt: Pfiſterer. 28671 Bekauntmachung. Maul⸗ u. Klauen⸗ ſeuche betr (160) Nr. 52603. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ Riß, daß, nachdem die Maul⸗ und Klauenſeuche in den Stal⸗ Iungen der Landwirthe Johann Wagner und Jakob Berthold in Ilvesheim wieder erloſcheu iſt, die über die Gemeinde Ilvesheim emäߧ 58 der.⸗O. vom 19. hezember 1895— Geſ.⸗ u..⸗ O. Bl. 1896 Seite 1 ff— ver⸗ hängten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben werden. Die Gemeinde Ilvesheim iſt demnach wieder frel von Maul⸗ und Klauenſeuche. Mannheim, 13. Juni 1899. Gr. Bezirksamt Sternberg. Pefauntmachuag. Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche betr. No. 51843I1. In St. Leon (Amt Wiesloch) iſt die Maul⸗ und flauenſeuche weiter ausge⸗ brochen. 23670 Maunheim, 10. Juni 1899. Gr. Bezirktsamt: Sternberg. Koukursverfahren. in dem Konkursverfahren über das Vermögen der Kaufmann Adolf Geiger Ehefrau, Frieda ece Inhaberin der Firma 28 23669 Geiger in Mannheim, iſt Termin zur Abnahme der Schluß⸗ rechnung, zur Erhebung von Einwendungei gegen das Schluß⸗ perzeichniß und zur Beſchluß⸗ faſſung der Gläubiger über die Richt verwerthbaren Vermögens⸗ ücke vor Gr. Amtsgerichk III ier 8. Stock, Zimmer No. 18— eſtimmt auf 23613 Mittwoch, den 5. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr. Mannheim, 12. Juli 1899. Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts. Schweinfurth. — * No. 26680. Zum& deg. Bd. VIII,.⸗Z. 55, Firma Straßburger R ſchifffahrts⸗ — Geſellſchaft mit beſchränkter Haf⸗ tung“ in Mannheim, als Zweig⸗ niederlaſſung mit dem Hauptſitze in Straßburg wurde heute einge⸗ tragen: Ber bisherige Geſchäftsführer Julius Galm in Straßburg iſt usgeſchieden, Ernſt Stuckmann, Kaufman in Straßburg, als Geſchäftsführer beſtellt. Mannheim, 18. Juni 1899. Gr. Amtsgericht III: Groſſelfinger. Fahrniß⸗Verſteigerung Mit obervormundſchaftlicher Ermächtigung verſteigere ich aus dem Nachlaſſe des F Architekten Hans von Kenne hier, Schloß Fechter Flügel, Eingang am Aufgang zur Gemälde⸗Gal⸗ lerie 23584 Donnerſtag, den 15., Freitag, den 16., Samſtag, den 17. Juni 1399, ſeweils Nachmittags 2 uhr ffentlich gegen Baarzahlung: Verſchiedene Gold⸗ u. Silber⸗ ſachen, die ganze Küchenein⸗ klchtung, Vörhänge, Bilder, Spiegel, Frauen⸗ und Herren⸗ kHleidüng, Weißzeug, Leib⸗ und Bettwäſche, Teppiche; ferner urchitektoniſche Zeitſchriften und Werke, 1 Bibliothet, 1Brock⸗ haus⸗Lexikon, Prachtausgabe, 1 Pausapparat, 5 aufger Betten, Waſchtiſche, Nachttiſche, 1 Divan, 2 Canapee, 2 große antique ſchön hergerichtete eichene Schränke, eingelegte ſchöne autique Schreibcommode, 2 Chifſonniers, 1 Bücherſchrank, 1 Silberſchrank mit Spiegelſcheiben, 1 Splegelſchrank, 1 Schreibtiſch, 1. Ausziehtiſch, 2 Regulateure, 1 Nähmaſchine, 1 Kinderbett, 1 Commode, Tiſche, Nohrſeſſel und Stühle, 1 Geige, 1 Küchenſchrank, 1 Speiſeſchrauk und ſonſtige Hauseinrichtungsgegenſtände. Maunheim, 18. Juni 1899 Jacob Dann, Waiſenrichter K 3, 9. Bautechniker im Anfertigen von Ausführungs⸗ plänen, Veidingsunterlagen uſw. erfahren, wird für den Neubau der zweiten Gasanſtalt hierſelbſt egen beiderſeitige vierwöchige kündigungsfriſt möglichſt per ſoſort geſucht. 2 1 Meldungen mit Zeu Abſchriften, kurzer Lebensbeſchreib⸗ ung, ſowie Angabe der Gehalts⸗ 0 und Tag des even⸗ Uellen Bienſtantritts ſind bis zum 15. Juni d. Is. anher ein⸗ jureichen. Mannheim, 5. Juni 1899. Die Directlon der Slädt. Gas⸗ u. Waſſerwerke. Einladung. Zur Verſammlung des Bür⸗ wurde Tagfahrt au Dienſtag, 20. Juni 1899, Nachmittags 3 uhr, iu den großen Rathhausſaal dahier anberaumt. Die Tages-Ordnung enthält folgende Gegenſtände: 1. Ausgeſtaltung der Berufs⸗ Feuerwehr, hier Anſchaffung einer mechaniſchen Drehleiter 2. Vornahme baulicher Ver⸗ änderungen auf der Pump⸗ ſtation im Käferthaler Wald. 3. Herſtellung der Gehwege auf der Nordſeite desLuiſenrings. 4. Beſchaffung eines größeren Stadtrathsſaales. 5. Herſtellung reſp. Verbrei⸗ terung der Seckenheimerſtraße von der Traitteurſtraße bis zum ſtädt. Viehhof. 6. Erwerbung des Kaufhauſes, ſowie die Erbauung eines Nath⸗ hauſes durch die Stadtgemeinde Mannheim. Die Herren Mitglieder des Bürgerausſchuſſes werden zu der bezeichneten Verſammlung ergebenſt eingeladen. Mannheim, 10. Juni 1899. Der Stadtrath: Beck. Winterer. Rebiſorſtelle Die Stelle eines Reviſors, und zwar vorerſt in nicht etatmäßiger Eigenſchaft, nach Jahresfriſt etat⸗ mäßige Anſtellung mit einem Höchſtgehalte von 4500 Mark, bei vorzüglicher Dienſtleiſtung mit Ausſicht auf Vorrücken in höhere Gehaltsklaſſen, iſt als⸗ bald zu beſetzen. Bei Feſtſetzung des Aufangs⸗ gehalts, ſowie der für die Ruhe⸗ gehaltsberechtigung in Betracht kommenden Zeit ko amt die bisher im öffentlichen Dienſte zugebrachte Zeit in Anrechnung. Geſuche von Bewerbern aus der Zahl der geprüften Amts⸗ revidenten oder in ähnlichen Stellungen befindlichen Staats⸗ bezw. Gemeindebeamten wollen unter Anſchluß eines Lebens⸗ laufes, ſowie der Prüſungs⸗ und Dienſtzeugniſſe und unter Be⸗ zeichnung des Anfangsgehalts binnen acht Tagen beim Stadt⸗ rath eingereicht werden. 23694 Mannheim, den 18.J uni 1889. Der Stadtrath: Beck. Seeger. Belanntmachung. Zum Verkauf von Fleiſch⸗ u. Fleiſchwaaren ſind beſtluumt: auf dem Speiſemarkt& 1 ſechszehn Plätze; auf dem Markt⸗ platz zwiſchen N—0 6 ein Platz; auf dem Marktplatz hinter der Luiſenſchule drei Platze Dle Vergebung dieſer Plätze für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1899 findet am Donnerſtag, 22. ds. Mts., Vormittags 11 uhr im Nathhauſe in öffentlicher Verſteigerung ſtatt. Der Fleiſchverkauf iſt nur ge⸗ ſtattet auf dem Markte G 1, Montag, Donnerſtag, Samſtag, auf dem Markte zwiſchen N.— O 6, Dienſtag und Freitag, auf dem Markte hinter der Luiſen⸗ ſchule, Mittwoch und Samſfag waährend der feſtgeſetzten Markl⸗ zeit. 23700 Es wird bemerkt, daß die Hälfte des eee ſofort baar beim Zuſchlage zu be⸗ zahlen iſt. Die Steigerer haben zahlungs⸗ fähige Bürgen zu ſtellen; aus⸗ wäris wohnende Steigerer haben behördliches Zeugniß über ihre Zahlungsfähigteit vorzulegen. Mannheim, 10. Juni 1899. Das Bürgermeiſteramt: Ritter. Kallenberger. Einkaſſirer. Die ſ. Zt. ausgeſchriebene offene Stelle eines Einkaſſtrers auf der Ortskraukenkaſſe Mannheim 1 iſt nunmehr beſetzt, wovon wir den Geſuchſtellern hlermit Kennt⸗ niß geben, da bet der großen Anzahl der eingelaufenen Offerten eine Einzelbeantwortung zu um⸗ ſtändlich werden würde. 5 Der Vorſtand. Stäct. Gaswerk Mannheim Lichtſtärke des Leuchtgaſes vom 29. Mai bis 11. Juni 1899 bei einem ſtündlichen Verbrauch einer Flamme von 150 Liter = 15,79 Normalkerzen. Einem ſtrebſamen, in der Eiſen⸗ branche bewanderten Kaufmann wäre Gelegenheit geboten, ſich durch Uebernahme einer pros⸗ perirenden 28500 Eiſenhandlung ſelbſtſtändig zu machen. Dffert Mittheilung auf Wunſch. Offert. sub F. H. 4109 an Rudolf Moſſe Heidelberg erbeten. Ich empfehle ein ganz vor⸗ zügliches 14529 Mehl, 5 Pfund zu 70 Pfg., ſchöne füße türk. Zwetſchen, per Pfund 15 Pfg. beorg Dietz. 8 naet Telephon 559. Ein gebr. Belveſped billig in verkaufen 4, 12, pant. 18222 155 Deffentliche Verſteigerung. Freitag, 16. Juni 1899 Vormittags 11 Uhr werde ich im Börſenlokal E 6, Lhier 23629 300 Sack Weizenmehl Marke„Rheinmühlenwerke“ gegen Caſſa(90 Tage Reichs⸗ bankdiskont) gemäß Art. 343 .⸗G.⸗B. öffentlich verſteigern. Mannheim, 12. Juni 1899. Freimüller, Gerichtsvollzieher. Zwangsgverfleigerung. Donnerſtag, 15. 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