mit ohn. 2575 Stock r zu 5884 ſtatt eicher aum 1955 ſüger 1289 aum, eine ver⸗ „8 2 1 1 3 ingen Urbſt⸗ ſowie er im toder 29979 Stoc * r aüf 32662 heiz⸗ n als Juni 33651 und 2 und er zu 32647 Länder aber hinter Deutſchland zurückbleiben. graphenkongreß durch Männer vertreten iſ Vertretern der anderen Großſtaaten nicht zurückſtehen; um nur die gegenwärtig am meiſten genannten Namen zu erwähnen, Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2870 Abonnement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung. annheimer Journal. (109. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. 0 Verantwortlich: für den politiſchen u. allg. Thell: Eruſt Otto Hopp. für den lokalen und vrov. Theil: Eruſt Müller. für den Juſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei, (Erſte Mannheimer Typograph.⸗ Anſtalt.) (Das„Mannheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) (Mannheimer Volksblatt.) ee E 6, 2 Geleſeulle und verbrkilelſtt Zeitung in Maunheim und Amgegend. E 6. 2 ſämmtlſch in Maunheim. Nr. 274.(Mittagblatt) Dienſtag, 3. Oktober 1399.(Aelephan⸗Ar. 218.) er ruhig ein. Im Dezember 1880 kam die Rede auf den Miniſter Ein Rückblick auf den Geographenkongreß. Als„Pfadfinder für den Welthandel“ hat Fürſt Hohenlohe die Geographen gelegentlich des im Reichskanzlerpalais veran⸗ ſtalteten Feſtmahls zu Ehren des internationalen Geographen⸗ kongreſſes begrüßt und darauf hingewieſen, wie gerade Deutſch⸗ land dieſer Pfadfinder bedarf, und wie es bei ſeinem ſteigenden Antheil am Welthandel auf die geographiſche Wiſſenſchaft an⸗ gewieſen iſt. In der That beſteht zwiſchen der geographiſchen Forſchung, die fremde Länder erſchließt, und dem Welthandel, der ihr auf den neu erſchloſſenen Wegen auf dem Fuße folgt, ein enger natürlicher Zuſammenhang und eine rege Wechſel⸗ wirkung, und das Volk, das das lebhafte Intereſſe für geo⸗ graphiſche Forſchungen hat und die tüchtigſten Forſcher aus⸗ zuſenden vermag, hat auch ſtets einen hervorragenden Antheil an den wirthſchaftlichen Beziehungen zwiſchen den Völkern und Erdtheilen gehabt. Es iſt kein Zufall, daß einer der berühmteſten und kühnſten geographiſchen Forſcher unſerer Tage dem kleinen und politiſch wenig bedeutenden Norwegen entſtammt, demſelben Norwegen, deſſen Handelsflotte in ihrer Leiſtungsfähigkeit un⸗ mittelbar neben der franzöſiſchen ſteht. Nur von der britiſchen, deutſchen und nordamerikaniſchen Handelsflotte wird ſie erheb⸗ lich übertroffen und dürfte ſogar die franzöſiſche, die ſie jetzt faſt erreicht hat, bei gleichbleibender Entwicklung in beiden Staaten binnen Kurzem ein gutes Stück hinter ſich zurücklaſſen. 2 Mit Genugthuung muß es uns Deutſche angeſichts jener engen Beziehungen zwiſchen geographiſcher Forſchung und An⸗ dheil am Welthandelsverkehr erfüllen, daß die deutſche Wiſſen⸗ ſchaft guf dem in Berlin verſammelten internationalen Geo⸗ ſt, die hinter den erſten genügt es, auf Profeſſor Chun, den Leiter der großen Valdivia⸗ Expedition, nach der Südſee, und Profeſſor Erich von Drygalski, den Organiſator der für 1901 bevorſtehenden deutſchen Süd⸗ polarexpedition, hinzuweiſen. Neben ihnen ſtehen Männer wie Frhr. v. Richthofen, deſſen oſtaſtatiſche Forſchungen mit den Grund gelegt haben zum Fußfaſſen Deutſchlands auf chineſiſchem Boden, Friedrich Ratzel, der der geographiſchen Wiſſenſchaft neue Bahnen gewieſen und alte Zweige mit neuem Geiſt erfüllt und populär gemacht hat, und viele Andere von ähnlich hohem Ruf. Dieſe hervorragende Vertretung Deutſchlands unter den geo⸗ graphiſchen Forſchern und Gelehrten aller Länder der Erde ent⸗ ſpricht der Stellung, die Deutſchland in überraſchend kurzer Zeit unter den Großmächten des Welthandels und Weltverkehrs erobert hat. Deutſchland ſteht mit ſeinem Antheil am geſammten Welt⸗ handel und der Leiſtungsfähigkeit der Welthandelsflotte unter allen Staaten an zweiter Stelle, es hat den Vortheil auszunutzen gewußt, der ihm durch ſeine trefflichen Pfadfinder, ſeine in allen Erdtheilen kühn und mit ſchönen Erfolgen vordringenden geo⸗ graphiſchen Forſcher geboten wurde. Dabei iſt zu berückſichtigen, daß die gegenwärtige Stellung Deutſchlands im Welthandel erſt ſeit wenig mehr als einem Jahrzehnt gewonnen iſt. Heute iſt das Reich an dem geſammten Welthandel mit etwa 12 pCt. be⸗ theiligt, während England 17 pCt. beanſprucht, alle anderen Der deutſche Außenhandel hat ſich ſeit der Gründung des Reiches mehr als verdoppelt, die Handelsflotte vervierfacht. Dieſe von keinem anderen Staate erreichte ſchnelle Vorwärksentwickelung verdanken wir zu einem nicht geringen Theile ſicherlich dem Umſtande, daß ſich in großer Zahl kühne und thatkräftige deutſche Forſcher fanden, die in die dem Welthandel bisher verſchloſſenen Länder vordrangen als Pioniere der Wiſſenſchaft und als Bahnbrecher für deutſchen Handel und deutſche gewerbliche Arbeit, und daß ihre Beſtrebungen immer wieder aufs Neue befruchtet wurden durch das lebhafte Intereſſe, das breite Schichten der Bevölkerung auch den rein wiſſenſchaftlichen Ergebniſſen der geographiſchen Forſchung jetzt entgegenbringen. England und Trausvaal. Aus Lourengo Marques ſchreibt uns unſer ſtändiger Herr Mitarbeiter: Es iſt bekannt, daß die für Rechnung der ſüdafrikaniſchen Republik von einer deutſchen Firma gelieferte Munition im hieſigen Hafen lagern mußte, da auf Betreiben Englands der Generalgouverneur die Anweiſung erhalten hatte, die Durchfuhr der Munition nach dem Transvaal zu verwehren. Als nun kürzlich dieſes Verbot zurückgezogen wurde, konnten die Buren nicht erfreuter ſein, als die hieſige portugieſiſche Kolonie, deren Mitglieder erklärten, daß ſie das unfreiwillige Verhalten ihres Gouverneurs als eine Vergewaltigung Portugals durch England empfunden hätten. Die Verſendung der Munition über Land iſt bereits in vollem Gange. Munition von dem Hulk„India“, wo der engliſche Kreuzer„Tartar“, ſei es, die Ausſchiffung von dem Schauſpiele zu. Daß nicht einſtimmen, wollen wir ihnen nicht weiter ve Leichter auf Leichter brachte die ſie ſeit ihrer Löſchung durch den deutſchen Dampfer lagerte, an Land, und friedlich ſah von dem es hieß, ſeine Aufgabe dem Hulk gewaltſam zu verhindern, die hieſtgen Engländer in die allge⸗ rdenken. Wenn man ſich aber über die Kriegslieferungen an den Burenſtaat beſchwert fühlen will, ſo halte man ſich zunächſt an die eigenen Landsleute. Der Zufall will nämlich, daß neulich auch ein engliſcher Dampfer, an dem nur der Name„German“ deutſch iſt, mit einer großen Ladung Kriegsmaterial für Transvaal hier anlangte und nun auch von der Aufhebung des Durchfuhr⸗ verbots für ſeine Ladung Nutzen zieh⸗ 4* Die Königin Wilhelmine von Holland er⸗ hielt einen Brief der Königin Viktoria, worin, wie verlautet, die Wendung, die die Transvaalkriſis genommen hat, tief beklagt und verſichert wird, die Königin habe bis zur Löſung betrieben.— Der engliſche Geſandte in Haag, Howard, gab an amtlicher Stelle die Erklärung ab, England müßte die Beurlaubung holländiſcher Offiziere zum Eintritt in den Dienſt Transvaals als feindliche Haltung betrachten. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ ſchreibt: Nach ſüdafrikaniſchen Zei⸗ tungen richtete der oberſte Befehlshaber der Armee der Südafri⸗ kaniſchen Republik an alle ihm unterſtellten Kommandanten ein Rundſchreiben, worin er denſelben einſchärft, daß Ausländer nicht zur Dienſtleiſtung im Heere herangezogen werden ſollen. Das Blatt bemerkt, daß der deutſche Vertrag mit der Südafri⸗ kaniſchen Republik von 1885 namentlich hinſichtlich des Militär⸗ dienſtes die Meiſtbegünſtigungsklauſel enthält. Da nun z. B. der portugieſiſche Vertrag mit der Republik ausdrücklich die Be⸗ freiung der beiderſeitigen Staatsangehörigen vom Militärdienſte in dem anderen Staat vorſieht, ſo genießen die Deutſchen die gleiche Begünſtigung. Aus dem Orte Lady⸗Smith berichtet man: 800 Burghers ſtehen in Albertina(Oranjefreiſtaat) und beabſichtigen, nach der Grenze vorzurücken. Es iſt wahrſcheinlich, daß ſie einen Zug gegen Lady⸗Smith unternehmen, ſobald ſich ihre Zahl vermehrt hat. Dr. Wilſon, ein angeſehener Engländer in Harry⸗Smith, wurde von den Behörden des Oranjefreiſtaates zum Militär⸗ dienſt herangezogen. Einer Depeſche aus Kapſtadt zufolge wird die Nachricht des Blattes„South African News“, daß ein Sonderzug zur Ab⸗ holung des britiſchen Agenten nach Prätoria abgegangen ſei, amtlich für unrichtig erklärt und hinzugefügt, dem britiſchen Agenten ſei keine Weiſung geſandt worden, Prätoria zu verlaſſen. Sozialdemokratiſcher Terrorismus. Der„Märk. Volksztg.“ wird aus Berlin das Nach⸗ ſtehende berichtet:„Auf dem Bau von Lachmann u. Zuber in der Belleallianceſtraße(Berlin) iſt ſeit 14 Tagen das Mitglied des chriſtlichen Verbandes der Maurer(hervorgegangen aus dem Verein„Arbeiterſchutz“) Maurer Napotnick beſchäftigt geweſen. Die erſten acht Tage ging Alles gut, und der Polier, welcher ein Bekannter des N. iſt, ſagte ihm, daß wegen der Zugehörigkeit zum chriſtlichen Verband weiter nichts paſſiren werde. Doch die Rechnung war ohne die Genoſſen gemacht. Nachdem wiederum eine Anzahl neuer Arbeitskräfte eingeſtellt worden, ging man dem Kollegen N. zu Leibe. Kein Mittel der Ueberredungskunſt blieb unverſucht, den bis vor Kurzem ſozialdemokratiſch, jetzt aber chriſtlich Organiſirten zurückzuführen. Als Mittel gebrauchten die liebenswürdigen Freunde die Koſenamen Lump, Streik⸗ brecher u. ſ.., wie dies bei den ſozialdemokratiſchen Berliner Maurern den chriſtlichen Kollegen gegenüber Sitte iſt. Na⸗ wotnick, deſſen Bruder in der Richthofenſtraße während des letzten Streikes gemaßregelt wurde, lehnte es aber ab, in die ſozialdemo⸗ kratiſche Organiſation zurückzukehren. Als die Genoſſen das Vergebliche ihrer Bemühungen einſahen, erklärten ſie, mit Na⸗ wotnick nicht länger arbeiten zu wollen, ſie drangſalirten ihn in einer Art und Weiſe, daß Nawotnick dem Polier erklärte, nicht mehr länger auf dem Bau arbeiten zu können, und ſich entſchloß, nach dem Bureau der ſozialdemokratiſchen Lokalorganiſation der Maurer zu gehen und dort Nachfrage zu halten, was dieſe Or⸗ ganiſation eigentlich mit ihm beabſichtige. Dort wurde ihm aber eröffnet, daß die chriſtliche Organiſation der Maurer von ihnen (den Sozialdemokraten) nicht anerkannt werde, daß er(Nawot⸗ nick) vielmehr Alles ſeit ſeinem Austritt aus der ſozialdemo⸗ kratiſchen Organiſation nachzahlen müſſe, ſonſt habe er das „Nachſehen“. Angeſichts dieſes Erpreſſungsverſuches wurde es dem chriſtlichen Arbeiter klar, daß ſeines Bleibens auf dem Bau nicht länger ſei und er verließ die Arbeit, um den Drang⸗ ſalirungen der Genoſſen zu entgehen.“ Bismarck⸗Grinnerungen. Aus dem kürzlich erwähnten Buch„Perſönliche Erinnerungen an den Fürſten Bismarck“ von John Booth wird in der„Nationalztg.“ noch Folgendes mitgetheilt: Als man im April 1879 auf die Geſund⸗ heit des Fürſten Bismarck zu ſprechen kam, erzählte dieſer, wie einfach er früher gelebt habe. Er und ſeine Gutsnachbarn waren überein⸗ gekommen, bei Beſuchen niemals eine beſondere Schüſſel zu geben uſw. Bei einem großen Theile der Gutsbeſitzer komme ihre Verſchuldung nur von zu üppiger Lebensweiſe her; wenn man z. B. in der Provinz Schleſten bei einem Schleſier äße, ſo würde einem immer der Fürſt Pleß als tonangebend vorgeführt. Im Juli 1880 erzählte er, wenn er des Nachts erwache und ſich dann im Halbſchlafe in Debatten herum⸗ Maybach, und Bismarck erzählte die damals in Berliner Geheimraths⸗ kreiſen rundgehende Geſchichte:„Ein neuer Beamter, der ſich ihm vor⸗ ſtellen will, trifft ihn auf der Treppe des Miniſteriums und ſagk: „Habe ich das Vergnügen, Herrn Maybach zu ſehen?“, worauf dieſer erwidert:„Mein Name iſt Maybach, aber von Vergnügen iſt hier nicht die Rede.“ Bei dieſer Gelegenheit ſprach er ſich ſehr anerkennend über den Miniſter aus. Später erzählte Bismarck:„Ein Freund hab mir neulich ſeinen Sohn für den diplomatiſchen Dienſt empfohlen, nament⸗ lich hinweiſend auf ſeine Sprachgewandtheit, worauf ich ihm ſagte: „Die hat jeder elegante Oberkellner auch. In ſeiner Mutterſprache muß man ſich vollkommen ausdrücken können, was verhältnißmäßig nur Wenigen gegeben iſt. Das Franzöſtſche muß man allerdings auch kennen, jedoch nicht vollkommen, nur gute Gedanken eben auszudrücken verſtehen.“ Koloniales. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet: Der Gouverneur von Kamerun telegraphirte, daß Hauptmann v. Kamptz mit der Schutztruppe auf ſeiner Expedition in Adamaua am 25. Auguſt zum zweiten Male in Tibati einmarſchirte und die dortigen einheimiſchen Gewalthaber gefangen nahm. Der Gouverneur berichtete ferner, daß auf⸗ ſtändiſche Balis den Platz Kribi überfielen und in mehrtägigen Ge⸗ fechten unter Führung des kommiſſariſchen Diſtrikthnuuptmanns von Malſen geſchlagen wurden. Malſen. wurde leicht verwundet. Es handelte ſich um einen kühnen Raubzug einzelner Häuptlinge. Der Gouverneur hat Schutzmaßregeln getroffen. Das Kriegsſchiff „Habicht“ fuhr nach Kribi und Großbatanga, um die europäiſchen Mederlaſſungen zu ſchützen. Der Gouverneur entſandte ferner eine Polizeitruppe von 30 Mann unter dem Polizeiinſpektor Biernatzli füdwärts, welche in Großbatanga und Kribi bleibt. Der ſerbiſche Hochverrathsprozeß, Gegenüber der Belgrader Verdächtigung, der Fürſt von Montenegro hätte von einer Verſchwörung gewußt, erklärt nun das montenegriniſche Amtsblatt„Glas Cernagorza“, der Fürſt Nicolaus ſtehe zu hoch, als daß der Schmutz des Belgrader Pro⸗ zeſſes an ihn heranreichen könne.„Wenn Wiener und Peſter Blätter das öſterreichiſch⸗ruſſiſche Einvernehmen in lächerlichem Prahlertone Montenegro entgegenhalten, ſo mögen ſie ein für allemal wiſſen, daß dies Einvernehmen in Montenegro mit großer Genugthuung begrüßt worde und daß man ſich in Cettinje glück⸗ lich ſchätzt, die Obſorge für eine heilſame Entwicklung der Bal⸗ kandinge Oeſterreich und Rußland anvertraut zu wiſſen. Gott ſei gedankt, daß zwiſchen Oeſterreich und Rußland Einvernehmen beſteht. Zwiſchen Rußland und Montenegro beſteht ja ein ſolches ununterbrochen und ungetrübt ſeit zwei Jahrhunderten.“ Das Standgericht wurde am Sonntag Abend durch könig⸗ lichen Ukas aufgehoben. Die unerledigten Anklagen wurden dem ordentlichen Gerichte überwieſen. Die Skupſchtina beginnt heute. Aus Urnguay. Die derzeitige Regierung von Uruguay hat die Ausführung eines ſchon lang geplanten Unternehmens in Angriff genommen: ausgedehnte Hafen⸗Anlagen in Montevideo, von welchen das Land ſich große Vortheile verſpricht. Unter dem Vorgänger des Herrn Cueſtas in der Präſidentſchaft, dem ermordeten Juan Iriarte Borda, wurden die Vorſtudien zu dieſen Anlagen gemacht, welche in Folge einer öffentlichen Ausſchreibung, bei der ſich die erſten Unternehmer Englands, Frankreichs, Hollands, Italiens, und Nord⸗Amerikas betheiligten, dem aus dem Wett⸗ dewerb ſiegreich hervorgegangenen deutſchen Hauſe Luther in Braunſchweig übertragen wurden. Mit der Begutachtung des Ergebniſſes dieſer Vorſtudien bezw. Vorarbeiten betraute die Regierung die zu dieſem Behufe aus Europa berufenen Autori⸗ täten, Herrn Geheimen Baurath E. Kummer, Berlin, und den franzöſiſchen Ingenieur Vetillard, Erbauer des Marſeiller Hafens, welch' Letzterer im Einverſtändniß mit Herrn Geheim⸗ rath Kummer die Pläne für die Anlagen daraufhin ausarbeitete. Dieſe Pläne gelangten in allen weſentlichen Punkten Seitens der jetzigen Regierung zur Annahme, und wurden vom Kongreß genehmigt. Hofnachrichten und Perſönliches. Der König und die Königin von Sachſen ſind, von Hamburg kommend, geſtern Nachmittag.30 Uhr mit Gefolge in Bremen eingetroffen und wurden von den Bürgermeiſtern Schultz und Pauli, den Mitgliedern des Senats, dem ſächſiſchen Conſul ſowie dem Regimentskommandeur v. Bötticher empfangen. Unter den be⸗ geiſterten Hochrufen der Bepölkerung fuhren die Majeſtäten durch die reichbeflaggten Straeßn der Stadt nach Hilsmanns Hotel. Hier gab der König ein Diner, zu dem die Spitzen der Behörden geladen waren. Der Großherzog von Luxemburg iſt ſeit einigen Tagen nicht unbedenklich erkrankt. Der König von Dänemark hat es auf ärzt⸗ lichen Rath aufgeben müſſen, der großen Revue anläßlich der Herbſtmanöver beizuwohnen. 8 Amtlich wird mitgetheilt: Miniſterialdirektor Bitter wurde an Stelle des in den Ruheſtand getretenen Oberpräſidenten v. Wilamowitz zum Oberpräſidenten der Provinz Poſen, Regie⸗ rungspräſident in Bromberg, v. Bethmann⸗Hollweg zum Oberpräſidenten der Provinz Brandenburg ernannt. Geſtorben ſind: Der Obermedizinalrath Dr. Karl Martius in Ansbach.— Der Kunſthiſtoriker Profeſſor Dr. Eduard Dobbert in Charlotten⸗ burg.— Der Oberſchulrath Rauch, ein hervorragender, ſehr beliebter Schulmann, in Gotha. 55 zanke, ſtehe er auf und mache ſein Bett, d. h. ordentlich, lehre Pfühle meine Befriedigung über die Aufhebung des Durchfuhrverbots und Alles um: das brächte auf andere Gedanken und hernach ſchliefe — 2. Selte. General⸗Anzeiger. 8 Mannbeim, 3. Oktober. Kurze Nachrichten. In Hamburg fand die feierliche Eröffnung der in 22 Jahren mit einem Koſtenaufwande von 1 800 000/ er⸗ bauten neuen Fahrbrücke zwiſchen Harburg und Wilhelmsburg ſtatt. Durch dieſe Brücke wird eine feſte Verbindung zwiſchen Hamburg und Harburg geſchaffen. In Oeſterreich doht ein allgemeiner Setzerſtreik. Die Verhandlung zwiſchen öſterreichiſchen Druckereibeſitzern und dem ſozialdemokratiſchen Setzer⸗Ausſchuß blieb am Sonntag ergeb⸗ nißlos, da die Setzer eine Erhöhung der Satzkoſten um ein Drittel verlangen und für Wien die Verpflichtung, durch fünf Jahre keinen Lehrling aufzunehmen. Der Finanzausweis, den der italieniſche Schatzminiſter der italieniſchen Kammer bei ihrer Wiedereröffnung zu uterbreiten beabſichtigt, kündigt an, daß angeſichts der gebeſſerten Wirth⸗ ſchaftslage und der infolgeeſſen andauernden Steigerung der Steuer⸗Erträge das Gleichgewicht der Einnahmen und der Ausgaben im Staatshaushalt des laufenden Rechnungsjahres für Italien wieder hergeſtellt ſei. Sogenannte,deutſche Tage“ bürgern ſich in den Ver⸗ einigten Staaten immer mehr ein und tragen zu einer Belebung des deutſchen Gedankens erfreulich bei. Geſtern feierte man in Evansville im Staate Indiana den deutſchen Tag. Aus Stadt und CLand. Mannheim, 3 Oktober 1899 * Ordens⸗Verleihung. Der Großherzog hat dem Senats⸗ präſidenten beim Reichsgericht, Dr. Adrian Bingner, das Groß⸗ kreuz und dem Reichsgerichtsrath Karl Wielandt das Komman⸗ deurkreuz erſter Klaſſe des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. . ee und Auſtellung. Buchhalter Oskar Kautz in Donaueſchingen wurde zum Finanzamt Bruchſal verſetzt, Haupt⸗ amtsgehilfe Albert Rupß in Baſel als Hauptamtsafſiſtent etat⸗ mäßig angeſtellt. Städtetag der mittleren Städte Badens. Die mittleren und kleineren Handelsmüller Badens, die bekanntlich eine geſtaffelte Umſaßzſteuer für Getreidemühlen und verſchiedene Tarifirung für Getreide und Mehl anſtreben, haben ſich mit der Bitte um Unter⸗ ſtützung ihrer Beſtrebungen u. A. an den Städtetag der mittleren Städte Badens gewendet, in der Annahme, daß dieſe Städte an der Erhaltung der kleineren Mühlbetriebe auch ein Intereſſe haben werden. Der Gegenſtand iſt noch nachträglich auf die Tagesordnung des Städte⸗ tagß geſett worden. * Herr Stadtrath Barber ſendet uns folgende Zuſchrift: „Verehrl. Redaktion des Generalanzeigers hier. Der in der heutigen Mittagsnummer(272) Ihres Blattes enthaltene Artikel„Zu den ſtädtiſchen Wahlen“, unterzeichnet Frz. Bertram und Johann Lugins⸗ land, nöthigt mich zu folgender Erklärung: An öffentlichen ſtädtiſchen Submiſſionen habe ich mich ſeit ungefähr ſechs Jahren überhaupt nicht mehr bethefligt. Meine Arbeitsleiſtungen für die Stadt beſchränken ſich auf Unterhaltungsarbeiten, zu deren Leiſtung ich ſtets direkt ſeitens des Hochbauamtes aufgefordert wurde. Seit dem Jahre 1895, in welchem das neue Submiſſionsregulativ in Kraft trat, nach welchem das Hochbauamt verpflichtet iſt, Arbetten bis zu/ 500 der Reihe nach ſämmtlichen leiſtungsfäühigen hieſtgen Geſchäftsleuten zuzuweiſen, habe ich für die Stadt für 1109.31 Arbeiten geliefert. Ferner wurde ich einmal zu einer engeren Submiſſion auf Lieferung von Luſtres für die Turnhalle K 6 aufgefordert, der nicht Folge zu leiſten keine Veranlaſſung für mich vorlag. Die Zutheilung fiel auf mich, und die anze Lleferung betrug/ 907.52, Das ſind die Arbeiten, die ſch für die Stadt geltefert habe. Eine weitere Arbeit, die Lieferung der Brauſebadeinrichtung für die Luiſenſchule, kommt hier nicht in Be⸗ tracht, da mir dieſelbe auf Grund einer Submiſſion vom Jahre 1891 zugetheilt wurde. Seitdem ich die Ehre habe, dem Stadtrathe anzu⸗ gehören, habe ich mich gefliſſentlich von der Bewerbung um. ſtädtiſche Arbeiten fern gehalten und nur ſolche übernommen, die in Gemäßheit der eingeführten Art der Arbeitsvergebung an jeden ſoliden hieſigen e⸗ tsmann kommen müſſen. Daß ich bor anderen Geſchäfts⸗ kollegen nicht bevorzugt worden bin, ergeben obige Zahlen, die mit den Bilchern de Hochbauamtes Übereinſtimmen. Dem objektiv Urtheilen⸗ ben dlürften ſie genügen. Daß ſich die Stadträthe früher an ſtädkiſchen Arbeiten und Lieferungen nicht hätten betheiligen können, iſt ein Jrr⸗ thum, der leicht zu widerlegen wäre, wenn ich nicht ſeden Anſchein, zu dem gegenwärtigen häßlichen politiſchen Kampfe Steine herbeizu⸗ tragen, vermeiden möchte. H. Barber.“ Dieuftjuviläum. Wohl ſelten iſt in hieſtger Stadt ein Jubi⸗ läum gefeiert worden, wie dasjenige des Kultusbeamten Herrn Leo⸗ pold am geſtrigen Tage. Die ganze Wohnung des Jubilars glich einem Blumengarten und war kein Plätzchen an dem nicht ein Prachtvolles Geſchenk, oder die Kinder Floras plaeirt warey. Un⸗ zählig war die Maſſe von Gratulanten, Briefen, Depeſchen und Ge⸗ 0 ſchen en und gereicht es dem Synagogenrath Mannheim und der iſrgelitiſchen Oevölterung zur hohen Ehre, daß ſie einen wohlver⸗ dienten, pflichttreuen Beamten nicht allein durch ein Schreiben, in welchem deſſen Verdienſte rühmend erwähnt ſind, ſondern auch durch ein keſches Ehrengeſchenk, welches Herr Emil Hirſch mit begeiſterten tiefgefühlten Worten dem Jubilar im Beiſein des Komitees über⸗ 05 auszeichnete. Möge der Jubilar ſich noch einer langen Reihe von In der Erinnerung an dieſen Ehrentag erfreuen. Generaſperſammfung des Allgemeinen badſſchen Lehrer⸗ wittwen⸗ und Waiſeuſtiftes, In Offenburg tagte am Samſtag die Generalperſammlung des Allgemeinen Badiſchen Lehrerwittwen⸗ und Waiſenſtifts. Sie wurde Furch den Vorſtand des babdiſchen Lehrervereins, Hauptlehrers Grimm⸗Achern eröffnet. Herr 1. Bürger⸗ meiſter Hermann begrüßte die Erſchienenen Namens der Stadt, Herr Hauptlehrer Schnarrenherger⸗Schutterwald als Vorſitzender der Vorbereitungskommiſſion, Herr Hauptlehrer Steiger⸗Offenburg als Direktor des Peſtalozzivereins. Auch Herr Kreisſchulrath Schenk ſprach herzliche Begrüßungsworte und rühmte die Gründung des Stifts als eine humane, ſoziale chriſtliche That. Obmann Grimm dankte den Herren für ihre freundlichen Begrüßungsworte, worauf man die Herren Lehrer Wehrle⸗Offenburg und Schnarrenberger⸗ Schutterwald zu Schriftführern berief und in die Tagesordnung ein⸗ trat, die 8 Punkte umfaßte. Wir können nicht näher darauf eingehen, ſondern heben nur hervor, daß bei Punkt 5:„Feſtſetzung der Bezüge für die Jahre 1899, 1900 und 1901“ eine Erhöhung von 32 auf 40 Mk. beſchloſſen wurde, und hei Punkt 6:„Gehaltsreviſion des Stiftsrechners Hetzler⸗Mannheim im Namen des Vorſtands eine Er⸗ höhung um 200 Mk,, alſo auf 500 Mk. beantragte, die einſtimmig genehmigt wurde, Als Ort der nächſten Generalverſammlung wurde auf ergangene Einladung von dort die Stadt Heidelberg beſtimmt. Um ½5 Uhr konnte Obmann Grimm, der die Verſammlung leitete, dieſe ſchließen, worauf man ſich zu einem Bankett vereinigte, das durch ſchöne Liedervorträge des aus den hieſigen Lehrerinnen und Lehrern beſtehenden gemiſchten Chors und das künſtleriſche Flöten⸗ ſpiel von Herrn Lehrer Wehrle⸗Offenburg gewürzt wurde. „Jahresfeſt der hieſigen Stadtmiſſton. Letzten Sonntag wohnten wir dem Jahresfeſte der hieſigen Stadtmifſton bei. Es war eine erhebende Feier. Um ½3 Uhr fand in der Trinitatiskirche der Feſtgottesdienſt ſtatt, der ſehr gut beſucht war. Den Eingang machte der Vorſſtzende der Stabtmiſſion, Herr Kirchenkath Greiner, mit einer Begrüßungsanſprache über die Geſchichte vom Gichtbrüchigen (Lue. 5, 17—). Mit zu Herzen gehenden Worten zeigte Redner, wie jene 4 Männer, welche den Gichtbrüchigen zu Jeſu trugen, uns als Vorbild dienen können, wie Miſſion zu treiben iſt. Der Feſt⸗ prediger Herr Miſſtonar Rehm aus Karlsruhe ſprach Ihm merkte man den praktiſchen Miſſtonsarbeiter an. Unſeres Volks⸗ lebens Schäden und Verirrungen wahrgheitsgetreu ſchildernd, bezeichnete er als alleinige Hettung aus dem Verderben den Rückzug zu Gott, wozu der Prophet an der angeführten Stelle ermahut. Die kräftige, theilweiſe ergreifende Predigt machte tiefen Eindruck auf die Hörer. Im Bericht ließ uns Herr Pfarrer Achtuich im Geiſte einen Gang machen durch die verſchiedenen Arbeitsgebiete der hieſtiigen Stadt⸗ miſſton. Beſonders eingehend redete er über die Thätigkeit der Miſſionare, wenn ſie Arme und Kranke beſuchen, um ihnen Hülfe und Troſt zu bringen, oder wenn ſie den Entkirchlichten nachgehen, um ſie zu ermahnen, ſich um Kirche und Gottes Wort wieder mehr zu kümmern. Ein gut geſchulter Gefangchor, der, ſo viel wir wiſſen, ebenfalls ein Zweig der Skadtmiſſion iſt, brachte zwei fein nuanelrte Lieder zum Vörtrag. Im Ganzen mußte man als Gaſt bei dieſer Fahresfeier einen ganz reſpettablen Eindruck von der Wirkſamkeit der Stadtmiſſion erhalten. Es iſt doch eine nicht hoch genug zu ſchätzende Sache, wenn angeſehene Männer aus der hieſigen epange⸗ liſchen Gemeinde in uneigennützigner Weiſe ſich zu einem Evange⸗ liſchen Verein zuſammenſchließen, um, weun auch nicht abhängig vom Kirchenregiment, doch ganz im Rahmen der Landeskirche und für dieſelbe zu arbeiten, bezw. Männer berufen und anſtellen, die in ihrem Auftrage die Arbejt thun. Mit Freuden haben wir darum vernommen, daß ſich ihr Werk auch im letzten Jahr wieder etwas ausgedehnt hat, Aber wir müſſen ſagen, zwei Miſſionsarbetter für eine ſo große Stadt ſind immer noch zu wenig, Wenn auch der gute Beſuch des 265 gezeigt hat, daß man die Stadtmiſſiou mehr und mehr zu würdigen weiß— ſo möchten wir die bei der Feier ge⸗ hörten Ermahnungen, ſich thatkräftiger daran zu betheiligen, doch hiermit weitergeben, Die gute Sachs wäre es immerhin werth, daß ihr noch größeres Iutereſſe zugewandt würde, daß ſie noch über reichere Mittel und über mehr Arbeitskräfte verfügen könnte, Silberne Hochzeit. Morgen Balthaſar Stang mik ſetner Ghefrau Feſt der ſilbernen Hochzeit. Militärverein. Zu Ehren ſeines ſcheidenden 1. Vorſitzenden Herrn Profeſſor Mathy, veranſtaltet der Verein am kommenden 59 5 Abend im Sagle der„Liedertafel“ ein großes Abſchieds⸗ ankett. Spezialitäteutheater im Saalbau. welches fetert Herr Schneidermeiſter Barbara geb. Kratzert das Das neue Enſemble, 1 letzten Sonntag im Saalbau auſtritt, verſteht es durch Vielſeitigkeit der Darbietungen das Intereſſe des Publikums in hohem Grade zu feſſeln und deßhalb war auch die eſtrige Vorſtellung, für einen Werktag, außerordentlich gut beſucht, Wle Direktion des Saal⸗ bautheaters ſcheut aber auch keine Koſten, um das Publikum mit den neueſten Erſcheinungen auf dem vielſeitigen Geblete der Artiſtenwelt bekaunt zu machen und wohl eine der hervorragendſten Gruppen dieſer Art ſind die gegenwärtig im Saalbau gaſtirenden Sven⸗ galis. Was dieſelben bieten, haben wir in unſerem Sountagsblatt ſchon des Näheren angedeutet und brauchen heute nicht weiler darauf einzugehen; es ſind Gedankenleſer auf mimiſchem und muſikaliſchem Gebiet, die mit unfehlbarer oft verblüffender Sicherheit die dem im Zuſchauerraum weilenden Herrn zugeflüſterten Wünſche der An⸗ weſenden errgthen und ſofort in die That umſetzen. Dabei ſind die Porträts berühmter Zeitgenoſſen, welche ſeitens des männlichen Ver⸗ treters dargeſtellt werden, von großer Aehnlichkeit und plaſtiſcher Schärſe, während die junge Dame eine erſtaunliche muſikgliſche Sicher⸗ heit und ein nie verfagendes Gedächtniß beſitzt, um ihrerſeits die Wünſche des Publikums erfüllen zu können.— Von ſonſtigen Spe⸗ ialitäten bietet das Programm noch eine Tänzerin, La Roſe Arcanſas, welche die ſchwierigſten Gvolukionen nicht allein guf choreographiſchem, ſandern auch auf gymnaſttſchem Gebiete ausführt; das Trio Decaruſo, italieniſche Minſtrels, Glockenimitaſoren, Sere⸗ nadeuſänger und Juſtrumentalvirtuoſen, iſt gleichfalls lobend zu er⸗ wähnen. Clown Loiſſet bringt dreſſirte Störche, Gänſe und Hunde, die auf Kommando den Befehlen ihres Herrn und Meiſters folgen. über Hoſeg 8, 1. Alnter ſchwerem Verdacht. Don J. v. Böttcher. (Nachdruck verboten.) 60)(Fortſetzung.) ö Sieben Tage, nur eine Woche, ein kurzer Zeitraum, aber er hatte Eberhard um fünfzehn Jahre gealtert. Wie anders ſah er jetzt aus, als der ſtattliche Edelmann, der nach Linden gekommen war und Helene ſchlafend im Salon gefunden hatte. Sein Anblick ſchmerzte Marie faſt noch mehr als das Leid ihrer Schweſter es gethan hatte. Helene war an Gram und Kummer ewöhnt geweſen, während Eberharbd ſtets ſo heiter und froh⸗ ſinnig geweſen war, 15 es mehr als befremdend erſchien, ihn ſo kroſtlos und niedergeſchlagen zu ſehen. „Es wird ihn tödten, es wird ihn tödten!“ ſagte ſich der junge Prediger mehr als einmal während jener ſieben Tage, wo er ſeinen Jugendfreund nicht eine Stunde verlaſſen hatte. „Selbſt der ſtärkſte Mann könnte ſolchen Schmerz nicht lange erkragen, ohne darüber zu Grunde zu gehen.“ Aber nicht in Thränen oder Klagen machte Eberhards Schmerz ſich Luft. Sobald die erſte Alles überwältigende Ver⸗ zweiflung ſich gelegt und er wieder zu denken vermochte, begann er auch zu handeln. Sie war geflohen, allein er wollte ihr folgen und ſei es auch bis an das Ende der Welt. Den erſten Tag hatte er in Begleitung des Geiſtlichen und Albert Helmſtedts die Umgegend durchwandert, um ſie zu ſuchen. Selbſt Bertha und Anna hatten ſich dabei betheiligt, die Erſtere voll Reue darüber, daß ſie zu dem Kummer ihres Bruders und der Verzwefflung Helenens ſo viel beigetragen hatte. Bis zum Abend verzweifelten ſie nicht an dem Erfolg ihrer Nachforſchungen, ſie hielten es leinen Augenblick für möglich, daß Helene bis zum Städtchen hafte zu Fuß gehen können, ebenſo leicht hätte ſte auch zu Fuß nach der Hauptſtadt wandern können. Sie hielten ſorgfältige Nachfrage bei allen Pächtern und auf allen Bauernhöſen in der Nachbarſchaft, allein ohne Erfolg und in Berthas Herzen faßte die ſchreckliche Furcht Wurzel, daß ſte das arme Weib in den Tod getrieben habe. Vielleicht herrſchte dieſelbe Furcht auch noch in anderen Herzen: jedoch nicht in Mariens Bruſt; denn ſie kannte nur zu gut den Muth des Duldens ihrer Sckweſter, um an demſelben zu zweifeln, allein in dem Herzen Eberhards, der ſich der Todes⸗ angſt erinnerte, welche aus ihren Augen am Abend vorher ge⸗ ſprochen, und wie ſie ihn zurück gerufen und ſich an ihn ge⸗ klammert, als könne ſie ihn nicht laſſen. Der Morgen war gekommen, ohne daß er eine gräßliche Ent⸗ veckung gebracht hätte. Müde und matt, der Verzweiflung nahe, mit blutunterlaufenen Augen und brennenden Lippen ſchleppte er ſich nach Haus Linden. Vergebens ſuchte Marie ihn zu be⸗ ruhigen, ſie konnte nur über ſeinen wilden Schmerz weinen, dem der Troſt der Thränen verſagt war. Helmſtedis ruhigeres Urtheil und größere Erfahrung kamen ihnen jetzt zu Hilfe. Er fuhr nach dem Städtchen hinüber und brachte in Erfahrung, daß eine einzelne Frau, eine ſchlanke Dame in ſchwarzer Kleidung mit dem Frühzuge nach der Hauptſtadt abgefahren ſei, und daß der Kaſſierer ſowohl, wie einer der Gepäckträger über die leiſe und niedergeſchlagene Stimme der Reiſenden ſowohl, wie über die Mattigkeit ihrer Bewegungen betroffen geweſen wären und ebenſo, daß, obgleich ein dichter Schleier ihr Geſicht verhüllt habe, Beide feſtſtellen konnten, aß ihr Haar goldblond geweſen. Auf dieſe Auskunft hin reiſte Eberhard mit dem Prediger nach der Hauptſtadt ab. Ohne Zweifel wäre Helmſtädt bei dieſen Nachforſchungen weit nützlicher geweſen, als der Geiſtliche, allein Eberhard war war überzeugt, daß der junge Geiſtliche, welcher Helenen zu⸗ gethan war und ſie bekkagte, ein weit beſſerer Gefährte für den Mann war, der ſie[iebte, als er, der ſie eines Verhrechens ſchuldig geglaubt hatte. So ungewiß der Bericht auch war, ſo unglaublich es auch ſchien, daß Helene den langen Weg nach dem Städtchen zu Fuß zurückgelegt haben konnte, ſo klammerte ſich doch Eberhard mit einer Zähigkeit an dieſe Hoffnung an, welche dem Geiſtlichen zeigte, wie groß ſeine Befürchtungen geweſen waren. Keine Feder vermöchte die Qualen zu beſchreiben, welche Eberhards Herz während der Tage ſeines Aufenthalts in der Hauptſtadt gerſteiſchten, als nach und nach jedes Atom von Hoffnung ſie zu finden, dahinſchwand. Helmſtedts Briefe an die geſchickteſten Detektivs und das Geld, welches Eberhard mit vollen Händen ausſtreute, verſicherten ihn wohl des beſten Rathes und des thätigſten Beiſtandes, allein Tag auf Tag verſtrich und brachte keine Aufklärung, ſondern nur tiefere und hoffnungs⸗ loſere Verzweiflung. Morgens, Mittags und Abends durchwanderten die beiden jungen Leute die belebten Straßen. Sie gingen auf alle Polizei⸗ wachen, ſie ermüdeten die Geduld der Detektios durch ihre Be⸗ harrlichkeit und verfolgten auch die leiſeſte Spur. Voll Angſt gingen ſie täglich in das Leichenſchauhaus, um irgend eine Ver⸗ ungfückte zu ſehen, in der Furcht, ſie könne es fein; allein ſie fanden ſie nicht. Eberhard hatte weder am Tage, noch Nachts Ruhe und dachte nur daran, Nahrung zu ſich zu nehmen, wenn ſeine Kräfte ihn verließen. Nach Ablauf einer Moche bewog Hans ihn, heimzukehren. einigermaßen gegen ihn erkaltet, und der junge Rechtsanwalt Jür ſie war in der Hauptſtabt nichts mahr zu ihun, die Nach⸗ — ſaab Eine ruſſiſche Sänger⸗ und Tänzergeſellſchaft, die Trup pe Tarſg⸗ Beß koff, beſtehend aus 4 Damen, zwei Herren und einem Knaben, feſſelt Mät durch die Pracht ihrer Koſtüme nicht minder, wie als flotte, ſchneidige teck Tänzer und Sängerz dabet iſt beſonders hervorzuheben, daß die Dameg Beg nach ruſſiſcher Art in langen Gewändern ihre Tänze gusführen.— wide Alte liebe Bekannte begrüßten wir in den Parterre⸗Akrobaten, deſ Jug Metzetti⸗Truppe, welche ſich, wie ſtets bei ihrem Auftreten frük rauſchenden Beifalls und mehrmaligen Hervorrufs erfreuen durflen. rath und auch die kleine Kätchen Loiſſet, die Minigtur⸗Vortragskünſt⸗ Uhr lerin, wußte das Publikum wieder durch ihre reizend vorgetragenen dem Liedchen zu bezaubern und wurde hierfür durch die Ueberreichung ſaal eines mächtigen Blumenkorbes ausgezeichnet. Den Schluß des Pro, feeſſe gramms bildeten die Darbietungen des komiſchen Jongleurs Ley Adr Billward, der durch ſeine Virtuoſttät im Tellerzerſchlagen off Se ſtürmiſche Heiterkeit hervorrief. Die Kapelle Petermanßg Kr führte den muſtkaliſchen Theil wie immer in vorzüglicher Weiſe aus, Ob * Ein Realſchüler vermißt. Aus Frankenthal, 2. Olt, Sck wird gemeldet: Seſt Dienſtag, den 26. September, fehlt der 12 Jahrk ein alte Realſchüller Heinrich Schuhmann. Derſelbe iſt ſchlanken Wuchſes, trägt rothbraune Kleidung, geſchloſſene Joppe, Kniehoſen, Schnürſchuhe, Schülermütze mit Wachstuchüberzug und ſpricht badi⸗ ſchen Dialekt. Es wird gebeten, nach demſelben zu fahnden und im wä! Betretungsfalle Nachricht an das Real⸗Lehrinſtitut dahier, das Bürger⸗ hie meiſteramt Lambsheim oder die betrübten in Lambsheim wohnenden im Angehörigen gelangen zu laſſen. Für die Ermittelung des Knaben iß eine Belohnung ausgefetzt. 9ei Muttmaßtliches Wetter am Mittwoch, 4. Okt. Der Hoch Nu druck über Rußland und ebenſo derſenige über Italien hat aine age Verſtärkung erfahren. In Folge deſſen wurden die nach Süd⸗ 115 deutſchland vorgedrungenen Vorpoſten des Luftwirbels in der Nord⸗ 2 ſee aufgelöſt und letzterer ſelbſt iſt unter erheblicher Abflachung Har rückläufig geworden. Bei fortgeſetzt milder Temperatur iſt füß Mittwoch und Donnerſtag nur mäßig hewölktes und zeitweilig auf⸗ geheitertes Wetter zu erwarten. 155 in Aus dem oeßroßheriogtliuunt. tur 0 Heidelberg, 2. Okt. Wie ſtarke, vielverſprechende Geiſtes⸗ we gaßen mit einer Perverſität des Empfindungslebens Hand in Hand gal gehen können, das zeigt der traurige Fall des Lehramtspraktſtanten ha und Privatdozenten Baumſtark. Der junge Mann zeigte groß He prächtige Begabung. Als Student löſte er eine Preisaufgabe in ſt akt vorzüglicher Weiſe, daß man ihm eine brillante Lauſbahn prophezeitt un Nun hat er durch ſeine krankhafte(anders kann man wohl nicht ſagen) ree Neigung zur widernatürlichen Unzucht ſeine Karrisre in Deulſchland br. für immer perdorben. Die näheren Umſtände des Falles entzſehen ſich ſei der Mittheilung. Geſagt ſei nur ſoviel, daß B. angehalten wurde⸗ A als er eines Morgens mit einem Bäckerfungen eine Broſchkenfahrk Li antreten wollte, bezw. eben angetreten hakte. Auf der Polizei ſucht: er,z; er ſich mit Sinnesverwirrung zu entſchuldigen. Baumſtark wurde kre vom Oberſchulrath ſofort aus dem Dienſt entlaſſen und wandte ſich ha nach Italten. ſſte Bruchſal, 2. Okt. Der Verkauf der Brauerei des Herrn dit Eugen Greulich iſt nunmehr perfekt geworden, Die Brauerei geht S um den Preis von Mk. 256000 an das nämliche Confortium über, ge das vor kurzem das Brauereianweſen des Herrn E. Memwarth 1 It zum Zweck der Umwandlung in eine Aktiengeſellſchaft für beide be Brauereien erworben hat. Das Aktienkapital iſt mit 750,000 Ml. vorgeſehen. Wallbach, 1. Okt, Geſtern Nacht brach in der Doppelſcheues (Strohdach) der Landwirthe Siegmund Menk und Jakob Bäumle Feuer aus. Wie raſend theilte ſich das Feuer anderen Gebäuden 90 mit, und in kurzer Jot ſtanden 8 ede er mit Scheuern und ge Stallungen nebſt der Poppelſcheuer in hellen Flammen, Die meiſten be Leute ſchliefen; nur der Geſangverei hatte noch Probe, und durch in die Sänger konnte dann das Vieh gerettet worden. b Kartsrutze, 1. Okt. Bei der vor der Strafkammer ſtattge⸗ be habten Berhandlung über die jüngſt verhafteten Goldſchnipfler iſt d folgendes Urtheil ergangen: Faſſer Andreas Rein 18 Monate, pe FJaſſer Johann Becker 10 Monake, Faſſer Auguft Panitz 6 Mongte, 70 zaſſer Friedrich Uetter 5 Monate, Ausläufer Georg Füß 5 Monate, d Kaufmann Gottfried Rothfuß 10 Monate, Goldärbeiter Wilhelm Kupp 3 Monate und Geflügelhändler Chriſtian Grapp 5 Monats e. Gefängniß. Goldarbeiter Adolf Hintermann und Bij.⸗Fabr. Gruſt a Blindt ergalten eine Zuchthausſtrafe von je 2 Jahren. 7 en letzteren beiden ſind die bürgerlichen Rechte auf die Dalſer von de 5, Jahren, den Angeklagten Rein, Panitz, Vetter und Gropp auf die Dauer von 3 Jahren aberkaunt. BN. Frieſenheim, 1. Okt. Hier wurden geſtern bei Grab⸗ arbeiten zur Erweiterung eines Kellers 8 menſchliche Skelette auf⸗ ſ gefunden. Dem Anſchein nach ſind die Leute bei einem Brand ums N Leben gekommen und verſchüttet worden, vielleicht zu Kriegszeiſen, in (da man bei ruhigen Zeitläuften doch nach verbrannten Menſchen zu d ſuchen pflegt.) Der Dorfklatſch freiſch will wiſſen, daß bor langen Jahren in dem betreffenden Hauſe der„Weiberſattler“ gewohnt habe,. deſſen 8 Frauen ſ. Zt. auf geheimnißvolle Weiſe verſchwunden ſeien. 5 * Renchen, 1. Ott. Das einzige, ca. 6 Jahre alte Kind der 4 Wittwe Schrempp wurde überfahren und war ſofort lodt, Das Kind d hatte ſich guf die zweite Deichſel zweier hintereinander gehängter Wagen n geſetzt, fiel während der Fahrt herunter und kam unter die Räder. Der n Schmerz der Mutter iſt ein überwältigender; allenthalben herrſcht d tiefſte Theflnahme mit der Schwergeprüften. d * Prechthal, 1. Okt. In der Bürgerausſchußſitzung wurden 0 15 000 Jals Beitrag der Gemeinde Prechkhal zu dem Bahnbau Walv⸗ 5 kirch—Elgach genehmigt; damit dürfte derſelbe nunmehr geſichert ſein. BN. Lahr, 1. Okt. Das 40jährige Dienſtjubiläum des Herrn* Franz H. Kränkel. Direktors am hieſigen Gymnaſtum, wurde hier 6 in feſtlichſter Weiſe begangen. Am Vorabend fand im großen Rappen⸗ f . eeeee perſtand dieſes Gefühl und trug es ihm nicht nach. Seine Theil⸗ 1 nahme für Eberhard war aufrichtig, er wußte, daß nichts ſo 2 ſchwer zu ertragen iſt, wie die Qualen der Ungewißheit, und er 1 2 er vor Erſchöpfung zuſammenzubrechen drohte, und er fühlte, daß Kaale ein Kommers ſtatt, veranſtaltet von ehemaligen Schülern des a. Gefeierten, der äußerſt zahlreich beſucht war. Wrannbeim, 3. Oktoder⸗ Senna; Annanker- Stadtkapelle und feſſelt„Männergeſangverein„Concordia“ erfreuten mit reizenden Vorträgen. eidige Rechtsanwalt Dr. Metzger, der präſidirte, hielt eine kurze, herzliche amen n.— widerte hierauf und brachte ſein Glas den Idealen der Jugend und der de reteß rften ünſt⸗ genen chung Pro⸗ Leb r oft ang allß, Olt, Jahtt anken oſen, badi⸗ d im rger⸗ nden m iff doch eine Süd⸗ kord⸗ hung füle auf⸗ iſtes⸗ Hand mteß zroßz n ſo zeite. gen) Mand ſch urde, Ffahrt uchte urde ſich errn geht iber, 0 jr.— geide Ml. euer imle iden und iſten urch tge⸗ late, igte, jate, helm nate wuſt ren. von die ab⸗ zuf⸗ ams ſen, au igen abe, ien. der ind gen Der ſ den Ud⸗ ein. rrn hier en⸗ —1 eil⸗ e u⸗ den dig uch uß nit en che der on an nit hes nd ⸗ en je⸗ gſt r⸗ tS Begrüßungsrede und feierte den Jubilar. Direktor Kränkel er⸗ Jugend, die ſie durchführt. Herr Hermann Kölblin⸗ Baden, ein früherer Schüler, weihte ſeinen Toaſt der Stadt Lahr, Herr Stadt⸗ rath Wittich als„alter Herr“ den ſeinen den„Jungen. Um 211 Uhr begann die Fidelitas. Heute früh 7 Uhr brachte die Stadtkapelle dem Jubilar ein Ständchen, um 11 Uhr Vormittags fand im Zeichnen⸗ ſaale des Gymnaſiums eine Schulfeier ſtatt, bei welcher Herr Pro⸗ feſſor Mohr im Namen ſeiner Kollegen eine kunſtvoll ausgeführte Adreſſe übereichte, jede Klaſſe eine Blumenſpende darbrachte, Herr Scherle im Namen der früheren Schüler, Herr Oberamtmann von Krafft⸗Ebing im Namen des Gymnaſiumsbeiraths und Herr Oberbürgermeiſter Dr. Altfelix im Namen der Stadt und der Schulkommiſſion ihre Glückwünſche ausſprachen. Abends fand noch ein Feſteſſen in der„Sonne“ ſtatt. Pfalz, Hellen und Aingebung. Neuenbürg, 1. Okt. Vorgeſtern Nacht bemerkte der Nacht⸗ wächter zu ſpäter Stunde in der Bäcker Silbereiſen' ſchen Wirthſchaft Hier verdächtigen Lichtſchein und betraf„einen feinen Herrn“, der eben im Begriffe ſtand, die Kaſſe zu ſprengen. Dem Einbrecher gelang es war, durchs Fenſter zu eutfliehen, allein einige von der„Schicht“ eimkehrende Senſenſchmiede nahmen ihn feſt und brachten ihn in Nummer Sicher. Der feine Herr mit Zwicker wies ſich als General⸗ agent Götz aus dem Urbacher Oberamt aus. Derſelbe hatte ſich tags Zuvor bei einer Witiwe im gleichen Hauſe eingemiethet. Er leugnete hartnäckig, bis ihn die bei der Kaſſe gefundene Stockzwinge verrieth Pport. * Mannheimer Fußzballgeſellſchaft„Union“. Am ver⸗ gangenen Samſtag feierte die Mannheimer Fußballgeſellſchaft„Union“ in dem überfüllten Lokale des Mannheimer Singvereins ihr 2. Stif⸗ tungsfeſt. Nachdem der 1. Vorſitzende, Herr Grißmann, die An⸗ weſenden durch eine Anſprache begrüßte und ſeinen Dank für das gahlreiche Erſcheinen ausſprach, ſchritt man zur Abwickelung des reich⸗ haltigen Programms. Es folgten nun abwechſelnd Solovorträge der Herren Joſt und Weinreich, ſowie die Aufführung dreier Ein⸗ alter:„Auguſt im Verhör“,„Leutnant Strudelwitz und ſein Burſche“ und„Heimkehr von der Kirmeß“, die durch die Herren Jo ſt, Wein⸗ reich, Fahſold, Mann und Zaiß treffend zur Darſtellung ge⸗ bracht wurden und damit wohlverdienten Beifall ernteten. Beſonders ſei jedoch dem Quartett, beſtehend aus den Herren Röſchel, Naut h, Aug und Karl Kräger gedacht, die durch ihre gut ausgewählten Lieder das Programm weſentlich bereichterten und überreichen Beifall erzielten, ebenſo auch die Baßſolis des Herrn Kräger, der über eine kräftige, wohlausgebildete Stimme verfügt. Den muſtkaliſchen Theil hatte Herr Strubel übernommen und führte er denſelben zur voll⸗ ſten Anerkennung aus. Verſchiedene eingelaufene Glückwünſche ſowie die Gratulationen von Seiten der Vertreter verſchiedener hieſtger Sportsvereine wurden von dem Vorſitzenden mit Dank entgegen⸗ genommen und ſchied man erſt in ſpäter Stunde von einander, und gwar in dem Bewußtſein, einen vergnügten Abend in fideler Stimmung berhracht zu haben. Einen glänzenden Sieg bak die Liſte der Nationalliberalen und des Centrums bei der geſtrigen Stadtverordnetenwahl durch die Klaſſe der Höchſt⸗ beſteuerten davongetragen. Das unlautere Wahlmanöver, das in letzter Stunde verſucht wurde und deſſen Urheber noch nicht bekannt ſind, hat zwar eine ſehr große Stimmenzerſplitterung Fur Folge gehabt, aber den Sieg der nationalliberal⸗centrums⸗ parteilichen Kompromißliſte nicht verhindern können. Vor Allem kann mit Freude und hoher Genugthuung konſtatirt werden, daß die höchſtbeſteuerte Wählerklaſſe ſich entſchieden in nationalliberalem Sinne ausgeſprochen hat, denn die auf die von angeblich „Mehreren liberalen Wählern“ entfallenen Stimmen müſſen auch den Nationaliberalen zugerechnet werden. Von 1400 Wahlberechtigten erſchienen 1147 an der Urne. Davon entfielen rein nicht geänderte Zettel: 492 auf die gemein⸗ ſame Liſte der Nationalliberalen und des Centrums, die mit dem Namen„Bolze“ begann, 103 auf den den Namen„Felix Baſſer⸗ mann“ an der Spitze tragenden Wahlzettel und 355 auf die demokratiſch⸗freiſinnige Vorſchlagsliſte, auf welcher der Name „Magenau“ den Anfang bildet. Nicht weniger als 186 waren zerſplittert, von denen weitaus die meiſten nationalliberale Wahl⸗ zettel ſind. Will man einen richtigen Maßſtab zur Beurtheilung des Ausfalles der Wahlen in parteipolitiſchem Sinne finden, ſo muß man die auf die Bolze⸗Baſſermann⸗Liſten entfallenen Stim⸗ men zuſammenwerfen. Herr Kaufmann H. Glaſer, der auf der Bolze⸗Liſte und auf der Baſſermann⸗“Liſte, aber nicht auf dem demokratiſch⸗freiſinnigen Vorſchlagszettel ſtand, erhielt 705 Stimmen, die höchſte Zahl, welche ein ausſchließlich auf den beiden nationalliberalen Vorſchlagsliſten ſtehender Kandidat er⸗ reichte. Dann kommen Herr Bankdirektor Zeiler mit Guſtab Ladenburg mit 699 Stim⸗ — ̃ ̃ ᷑ ñꝰ P p———— ̃——— 615 und Herr Bankier —.————— forſchungen lagen in geſchickteren Händen als den ihrigen; es war beſſer, wieder zurückzureiſen und in der Nachbarſchaft von Buchholz ihre Nachforſchungen zu erneuern, wo ſich vielleicht trotz alledem noch aufhalten mochte. (Fortſetzung folgt.) Buntes Feuilleto. Afflavit et dissipati sunt. Alte Inſchrift einer engliſchen Siegesmedaille. Es war einmal ein Reich, ſo ſtark und groß, So übermächtig und ſo grenzenlos, Daß in den Ländern, die es all umfing Die liebe Sonne niemals unterging. Kein Volk auf Erden, das ihm widerſtand. Denn ſeinen Heeren diente Mord und Brand, Und Schiffe ſchickt es in die fernſte Ferne Zahllos wie unterm Himmelszelt die Sterne. Und wie die Menſchen ſo ſich ihm ergaben, Wollt' es die Herrſchaft über Alle haben, Und wie es Umſchau hielt: ſieh da! da fand Ein kleines Volk ſich, das ihm widerſtand. Ein Volk von tiefer Einſamkeit umfloſſen, Ganz auf ſich ſelbſt geſtellt und abgeſchloſſen, Dem Fremden gegenüber kühl und ſcheu, Dem Freunde aber in den Tod getreu. Da fiel's dem Herrn des großen Reiches ein, Auch dies Land müff ihm unterthänig ſein, Und ſeine Heere rief er da zuſammen Und tauſend Schiffe, die zum Angriff ſchwammen Er ſah ſie ausziehn, ſeine Seele prahlte Ob all der Söldner, die ſein Gold bezahlte, Die weißen, braunen, gelben und die Mohren— men. Dieſe beiden Namen befanden ſich gleichfalls mit auf dem Baſſermann⸗Zettel. Man kann alſo wohl behaupten, daß in der zahl zum Ausdruck kommt, welche die nationalliberale Partei für ſich in Anſpruch nehmen kann, natürlich abzüglich der vom Centrum abgegebenen Stimmen, die in dieſen Ziffern mit ent⸗ halten ſind. Würde ſomit von der bis jetzt noch unbekannten Seite kein zweiter faſt rein nationalliberaler Zettel aufgeſtellt worden ſein, ſo wären auf die nationalliberal⸗centrumspartei⸗ liche Kompromißliſte über 700 Stimmen entfallen, ein geradezu erhebendes Abſtimmungsergebniß. Von den übrigen auf der Bolzeliſte befindlichen Namen, die aber nicht auf dem Baſſer⸗ mannzettel ſtanden, erhielten die meiſten Stimmen Herr General⸗ direktor Bolze mit 611. Was nun die übrigen nicht durchgegangenen Namen anbelangt, ſo erhielt die höchſte Stimmenzahl Herr Felir Baſſermann, der auf dem Baſſermann⸗Zettel und der demokratiſch⸗freiſinnigen Vorſchlagsliſte ſtand, und welcher es auf 540 Stimmen brachte. Von den von den Demokraten und Freiſinnigen auf⸗ geſtellten Kandidaten erhielten die höchſte Stimmenzahl Herr Fabrikant Brinck mit 424, die geringſte Herr Emil Hir ſch. Es haben alſo bei der geſtrigen Wahl die Nationalliberalen mit dem Centrum nahezu 300 Stimmen mehr erhalten als die Demo⸗ kraten und Freiſinnigen. Man wird es den Nationalliberalen nicht verdenken, wenn ſie angeſichts dieſes glänzenden Wahl⸗ ausfalles mit großer Freude und berechtigtem Stolz erfüllt ſind. Die Herren Geh. Kommerzienrath Philipp Diffens, Fabrikant Emil Mayer und Generalkonſul Carl Reiß be⸗ fanden ſich auf ſämmtlichen 3 Liſten und wurden nahezu ein⸗ ſtimmig gewählt. Die meiſten Stimmen hat Herr Geh. Kom⸗ merzienrath Philipp Diffens aufzuweiſen, indem von 1147 Abſtimmenden 1104 für ihn votirten, ein glänzendes Ehren⸗ zeugniß, welches die Mannheimer Bürgerſchaft ihrem um unſere Stadt ſo hochverdienten, mit jeder Faſer ſeines Herzens in ihr wurzelnden Mitbürger ausgeſtellt hat. Herr Generalkonſul Carl Reiß hat nur eine Stimme weniger als wie Herr Diffens und Herr Fabrikant Emil Mayer nur 19 Stimmen weniger er⸗ halten. Auch dieſen beiden Herren beweiſt das Abſtimmungs⸗ ergebniß, welch' hoher Achtung und welch' großen Anſehens ſie ſich in den weiteſten Kreiſen der Bürgerſchaft erfreuen. Infolge der großen Zerſplitterung nahm die Auszählung der Stimmen eine lange Zeit in Anſpruch, ſodaß das genaue Wahlreſultat erſt gegen Mitternacht feſtgeſtellt war. Es freut uns aufrichtig, daß auch die Centrumsnamen durchgegangen ſind. Wir würden es auf das Lebhafteſte bedauert haben, wenn das Centrum die Koſten des unſauberen Wahl⸗ manövers, deren Urheber wir leider nicht kennen, hätte tragen müſſen. Treue und Ehrlichkeit muß auch in der Politik gelten, ill. eine Partei Anſpruch auf die Achtung der Gegner erheben Will. Wir laſſen unmehr die einzelnen Liſten mit dem Abſtim⸗ mungsergebniß folgen: Nationalliberal⸗eentrumsparteiliche Liſte. Höhe der auf dieſe drei Namen entfallenen Zettel die Stimmen⸗ Die anonyme Liſte: Bafſſermann, Felix, Kaufmann 540 St. Bender, Ph., Rentner 98„ Diffene, Ph., Geh. Commerzienrath 1104„ Glaſer, Hermann, Kaufmann 708 Hartmann, Heinrich, Architekt 410„ Keßler, Johann, Direktor 97 Ladenburg, Guſtav, Bankier 699 Löwenhaupt, Heinrich, Kaufmann 469„ Magenau, Emil, Kaufmann 5 Mayer, Emil, Fabrikant 1085„ Reiß, Karl, Generalkonſul 1103„ Selb, Georg, Rechtsanwalt 98 Stachelhaus, Wilhelm, Kaufmann 107 Stockheim, Max, Privatmann 527 Wüſt, Otto, Bankdirektor 501„ Zeiler, Wilhelm, Bankdirektor 615„ Abgeſtimmt haben 82 pCt., 25 Stimmen ſielen auf verſchiedene andere Namen. Tagestieuigkeiten. — Der Generaldirektor der Werſchen⸗Weißenfelſer Braun⸗ kohlen⸗Aktien⸗Geſellſchaft Bergaſſeſſor Vollert erſchoß ſich, wie es heißt, in einem Anfalle von Geiſtesſtörung. — Aus Paxis wird folgendes Abenteuer einer jungen Beamtin berichtet: Die Dame iſt Kaſſirerin in einem Modehauſe und ſetzte ſich vor Kurzem Morgens, wie gewöhnlich, zu der Geldlade, in der ſie über Nacht einige Banknoten verwahrt hatte. Als ſie zur Bezahlung einer Rechnung die Banknoten aus der Lade nehmen wollte und dieſe hervorzog, ſprang ihr eine Ratte ins Geſicht. Die Kaſſirerin war vor Schreck einer Ohn⸗ macht nahe. Als ſie ſich erholt hatte, war von der Ratte keine Spur zu ſehen, aber auch das Geld war verſchwunden. Man vermuthet, daß ein kürzlich entlaſſener Diener die Banknoten ſtahl und die Ratte in die Lade einſchloß, um glauben zu machen, daß das Nagethier die Papiere gefreſſen habe. — Der Bremerhavener Fiſchdampfer„Carl“ iſt mit 10 Mann Beſatzung in der Nordſee untergegangen. — In Montebruno bei Neapel gerieth der Colon Garbarino mit ſeinem in der Nachbarſchaft wohnenden Onkel in Grenzſtreitigkeiten. Im hitzigen Streit ſchlug er dieſem mit einem Beil den Schädel ein, trennte der hinzueilenden Frau mit einem Schlage den Kopf vom Rumpf, hieb dann den beiden Couſinen Tereſa und Maxia die Schädel ein, verwundete ſchwer deren Schweſtern Giulig und Clementina und durch Revolverſchüſſe auch deren Brüder Antonio und Agoſtino. Der Werth des ſtreitigen Objektes war drei Lire. Der Mörder iſt flüchtig. — Bei der Berliner Getreide⸗ und Bankfirma A. Aſcher hat ein Angeſtellter Namens Zerkowski Unterſchlagungen berübt. Der Defraudant iſt flüchtig. auf 30—40,000/ geſchätzt und ſollen durch Verluſte an der Fonds⸗ börſe verurſacht ſein. — Die Feſtlichkeiten in Newhork zu Ehren des Ad⸗ mirals Dewey dauerten mehrere Tage. Ueber eine Million Men⸗ ſchen war zuſammengeſtrömt, um den Sieger von Manila zu ſehen, und es herrſchte ein wahrer Höllenlärm in der Stadt. — Der zweite Steuermann des Hamburger Dampfers„Neapel“, rr Friedrich Guſtav Schlüter, rettete unter eigener großer ebensgefahr einen ins Waſſer gefallenen Arbeiter im ſpaniſchen Hafen San Felix de Chuihols. Der brave deutſche Seemann wurde in reich beſchenkt und in deutſchen und ſpaniſchen Blättern gefeiert. — Der Knecht Paul Hoffmann, der in Oldisleben den Land⸗ mann Müller, deſſen Frau und zwei Kinder ermordete, iſt ge⸗ elant und hat vor ſeinem Ende reumüthig die ſcheußliche That annt. — Am 1. Oktober waren es 50 Jahre, daß die elektriſche Telegraphie zum erſten Male in Preußen in den Dienſt der All⸗ gemeinheit geſtellt wurde. Die Reichshauptſtadt hat jetzt 99,000 Kilo⸗ meter Anſchlußleitungen, die jährlich 224,000,000 Verbindungen ver⸗ mitteln. Keine andere Stadt der Welt hat ein ſo umfaſſendes Fern⸗ ſprechſyſtem aufzuweiſen. Zwiſchen Schwarzen und Weißen herrſcht im Kohlenrevier zu Carterville im Staate Illinois ſeit Wochen ein erbitterter Kampf. Kürzlich wurden dort 13 Neger von den weißen Arbeitern überfallen und 7 von ihnen erſchoſſen. — Ein Bild des Jammers zeigte ſich vorgeſtern in Berlin den Bewohnern des Hauſes Königsbergerſtraße 16. Dork wohnte der 36 Jahre alte Arbeiter Friedrich Gröngok mit ſeiner Frau und drei Kindern im Alter von 4 bis zu 8 Jahren. Der Mann war ein Trunkenbold und ſchon drei Tage lang Abends betrunken nach Hauſe gekommen. Ebenſo ging es auch vorgeſtern Abend um 7 Uhr wieder. Als nun Frau Gröngok ihm Vorwürfe machte, gab es einen heftigen Streit, der damit endete, daß der Mann ſie zur Thür hinaus⸗ warf. Die drei Kinder, die der Vater bei ſich behalten wollte, nahm die Mutter an ſich. Mit ihnen ſaß ſie faſt die ganze Nacht auf dem Treppenflur, da Gröngok die Thür der Wohnung abgeſchloſſen hakte. Erſt am Morgen um 6 Uhr konnte ſie einen Schloſſer holen, um mit Gewalt öffnen zu laſſen, da ſich drinnen nichts mehr regte. Gröngok hatte unterdeſſen ſeinem Leben ein Ende gemacht. Bolze, Hans, Generaldirektor 611 St. Diffene, Philipp, Geh. Kommerzienrath 1104„ Fürſt, Raimund, Möbelhändler 872„ Glaſer, Hermann, Kaufmann 1 Grieſer, Eugen, Privatmann 589„ König, Friedrich, Rechtsanwalt 80 Kuhn, Jakob, Privatmann 601„ Ladenburg, Guſtav, Bankier 699„ Mayer, Emil, Fabrikant 1085„ Noll, 89990 Ankon, Baumeiſter, Neckarau 605„ Orth, Jakob, Landwirth, Neckarau 613„ Reiß, Karl, Generalkonſul 1103„ Tilleſſen, Rudolf, Architekt 607„ Ulm, Robert, Thierarzt 568„ 3 eiler, Wilhelm, Bankdirektor 615„ immern, Heinrich, Kaufmann 598„ * 1* Demokratiſch⸗freiſinnige Liſte: Magenau, Gmil, Kaufmann 524 St. Baſſermann, Felix, Kaufmann 540„ Bensheimer, Julius, Buchdruckereibeſitzer 384„ Brinck, Ernſt, Fabrikant 424„ Diffené, Philipp, Geh. Commercienrath 1104„ Fucke, Georg, Bauunternehmer 403„ Gordt, Heinrich, Schloſſermeiſter 408„ ir ſch, Emil, Kaufmann 884„ öwenhaupt, Heinrich, Privatmann 469„ Mayer, Emil, Fabrikant 1085„ Reiß, Carl, Generalkonſul 1103„ Schad, Robert, Kaufmann 418„ Schlatter, Carl Theodor, Weinhändler 406„ Stockheim, Max, Privatmann 527 Teſcher, Louis, Bankdirektor 418„ Wüſt, Otto, Bankdirektor S0 **.* 2— eeeeeeeeeeeg mel Und jene Wen'gen, die er zwingen wollte, Die fühlten, wie ſie Heldenblut durchrollte, Die ſtanden da mit ihren eignen Leibern Als Schutzwehr vor den Kindern und den Weibern. Sie ſtanden an dem Ufer feſt und ſtumm, Da tönt' es aus der Ferne Dum⸗Dum⸗Dum, Und nah und näher unterm dunklen Lauf Der Wolken tauchten weiße Segel auf. In Denen aber, die die Schiffe brachten, Wie Mord⸗ und Raubgelüſte da erwachten! Wie ihre Fäuſte ſich zum Angriff ballten Und beutegierig ſich die Finger krallten! Was ging das Recht des tapfern Volks ſie an? Was hatt' es Böſes ihnen angethan? Sie fochten keiner für das eigne Haus! Sie zogen als geworbne Söldner aus! Doch über den Gewölken ſieht ein Blick In Ewigkeit voraus und auch zurück: Ein Hauch nur aus des ew'gen Vaters Mund: Afflavit Deus, dissipati sunt! Geh betteln, armes Märchen, durch das Land: Und bietet hilfreich dar ſich keine Hand, So hebe zu den Sternen Deine Hände, Daß Gott noch einmal Schimpf und Schaden wende! (Nat. Ztg.) Hermann Grimm. — Das Glück— ohne Dienſtboten. Gelegentlich einer Be⸗ ſprechung der im Juni des laufenden Jahres im Auftrage der deutſchen Regierung herausgegebenen ſtatiſtiſchen Reſultate der letzten Volks⸗ zählung in Deutſchland vom Juni 1895, bei denen namenklich die Klaſſifikation der Deutſchen nach ihren verſchiedenen Berufsarten be⸗ ſondere Berückſichtigung findet, gibt die„Times“ einige intereſſante Vergleiche zwiſchen deutſchen und engliſchen Verhältniſſen. Beſonders bemerkenswerth iſt der Vergleich zwiſchen den Dienſtbotenverhältniſſen in Deutſchland und England.„Es iſt höchſt ſonderbar,“ bemerkt das Blatt,„daß 52 Millionen Deutſche weniger als eine Million weiblicher Dienſtboten beſchäftigen, während im Jahre 1891 bei einer Bevölkerung innen konſtatirt wurden. Es wäre intereſſant, zu erfahren, ob dieſer Unterſchied nur auf die Erkenntniß der deutſchen Hausfrau zurückgeht, daß es ihre und ihrer Töchter Pflicht iſt, vieles perſönlich zu beſargen, was die engliſchen Damen durch Mägde und Kammerzofen beſorgen laſſen, oder ob man ſich die Differenz dadurch erklären ſoll, daß die Dienſtboten im engliſchen Haushalte mehr Bequemlichkeit haben und ihr Recht auf Erholung und freie Tage mehr betonen können. Es iſt ſehr lehrreich, zu beobachten, wie die deutſchen Dienſtboten in England zu jeder Arbeit bereit ſind und bei einem monotonen, mit harter Arbeit ausgefüllten Leben eine Zufriedenheit an den Tag legen, die hei unſeren engliſchen Dienſtboten im Abſterben begriffen iſt. Von nicht geringem Intereſſe iſt es auch, daß in dem aufblühenden Deutſchland die Zahl der Dienſtboten ſeit 1882 nicht bloß im Verhältniß zur Bevölkerung, ſondern ganz abſolut abgenommen hat; es iſt, als ob man ſagen wollte, daß die Dienſtboten zu dem behaglicheren Leben, das die letzten paar Jahre vielen deutſchen Familien gebracht haben, nichts beitragen konnten. — Von einem gefährlichen Bade erzählt in den„Daily News“ Mr. Frank R. Thomſon, einer der Pioniere der Chartered Companh, bei Schilderung der Erlebniſſe, die ihm und Mr. Maguire während ihres erzwungenen langen Aufenkhaltes am Hofe Loben⸗ gulas in Südafrika zuſtießen.„Eines hätte beinahe eine Kriſis herauf⸗ beſchworen. Maguire ſetzte ſich in den Kopf, ein Bad zu nehmen— ein ganz unerhörtes und verdächtiges Unternehmen in den Augen der Matabeles. Zum Unglück war der Teich den er auserwählte, des Königs eigenes geheiligtes Trinkwaſſer. Während er ſich entkleidete und in das Waſſer ging, kam eine Anzahl Eingeborener, die ſich um den Teich herumſetzten und ihm zuſahen. Aber das war ihm einerlei. Er hatte eine Zahnbürſte, etwas rothes Zahnpulver und Kölniſches Waſſer mit ſich und begann ſeine Jähne zu putzen. Er putzte die Zähne mit dem Pulver, ſpuckte aus und gurgelte dann mit Kölniſchen Die Eingeborenen kreiſchten vor Erſtaunen, und bevor Ma⸗ guire es ſich verſah, hatten ſie alle ſeine Kleider gepackt und rannten mit ihnen zum König. Maguire kam zu mir, wie ihn Gott geſchaffen, damit ich ihm mit Kleidern aushelfe. Ich hatte aber ſelbſt nur ein Paar Hoſen. Doch Heer und Flotte gingen ihm verloren! von 29 Millionen in Enaland und Wales über 14 Millionen Diener⸗ bolen. Wir fanden den König und vor ihm die Eingeborenen, dis Die Unterſchlagungen werden an der Börſe Und nun kamen die Boten des Königs, um ihn zu 5 4. Setke⸗ Seleral⸗ Anzeiger: Maonmfefm, 8. — In der Gemeinde Gokleſchen bei Troppau in Oeſter.⸗ Schleſten äſcherte eine Feuersbrunſt 60 Häuſer ein. Eine Frau und ihr Kind kamen in den Flammen um. — Als geſtern Abend 9z Uhr der von Norden kommende Zug Nr. 288 mit Rekruten aus Flensburg, nach Metz und Diedenhofen Leſtimmten Dragonern, am Kloſterthorbahnhof in Hamburg ein⸗ gelaufen war, ſtiegen viele Rekruten gegen den Befehl des komman⸗ direnden Offiziers aus und blieben auf dem erſten Geleiſe ſtehen. Der gleich darauf bon Blankenſee einlaufende Zug fuhr in die Men ge hinein. Sieben wurden ſchwer und 23 leicht ver⸗ lez t. Von allen Seiten ſind Aerzte und Ambulanzwagen zur Hilfe⸗ leiſtung auf der Unglücksſtelle eingetroffen. Die Verletzten würden ins Krankenhaus gebracht. Die Aufregung iſt unbeſchreiblich. — Die Unterſuchung der Andree'ſchen Polarbojfe hat nichts Neues und nichts Weſentliches ergeben. — In Folge ungeſchickten Steuerns kenterte in der Bucht von Kiautſchou ein Ruderboot mit vier Matroſen und einem Offizier von der„Gefion“. Es gelang nur dem Offizier und einem Matroſen, ſich zu retten. Die Namen der Ertrunkenen ſind die Matroſen Peterſen aus Noſtock, Rehn aus Berlin und Zernick aus Zehlendorf. — In München wurde die Metzgersfrau Sauter, welche heſchuldigt war, zehn Perſonen haben vergiften zu wollen, um einen Schauſpieler heirathen zu können, freigeſprochen. Tlfegter, Kunſt und Wilfenſcjaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Mauuheim. n der geſtrigen Wiederholung der Poſſe„Der Regiſtrator auf Reiſen“ ſpielte an Stelle des Herrn Hecht, den ein Trauerfall in ſeiner Familte abrief, Herr Guſlav Conradi vom Hoftheater in Darmſtadt die Rolle des Cäſar Wichtig und zwar mit gutem Erfolg. Das Haus war ſtark beſucht. Theater⸗Notiz. Die Intendanz tbeilt mit: Der langjährige verdiente Chordirektor Herr Johannes Starke iſt auf ſeinen Wunſch von dieſer Stellung zurückgetreten. An ſeiner Stelle wurde Herr Richard Bärtich mit der Leitung der Chorprobe betraut. (Wir freuen uns über dieſe ehrenvolle Beförderung des jungen ſtrebſamen Muſikers und ſind der feſten Zuverſtcht, daß ſeine neue Wirkſamkeit, für die er als Dirigent des Ludwigshafener Cäcilien⸗ Vereins und des Geſangvereins„Flora“ bereits glänzende Proben ahgelegt hat, für den Hoftheater⸗Singchor eine erſprießliche ſein wird. Die Red.) Fräul. Suſaune Munte, der Stern des kaiſerlich ruſſiſchen Nationaltheaters, wird, wie uns von ihrem Impreſario mitgetheilt wird, am 14. Oktober hier im Mannheimer Hoftheater als„Zaza“ in der gleichnamigen intereſſanten Komödie von Berton und Simon gaſtiren. Irl. Munte hat in Rußland, beſonders in Petersburg, und dann in Holland, wo ſie ſoeben eine Tournee beendete, große Triumphe geſeiert. Mit ihr gaſtirt eime franzöſiſche Truppe, die ſich aus Künſtlern erſten Ranges wie M. Joumard von der Comedie Frangaiſe und Madame Bode vom Theatre du Gymnaſe ꝛc. zu⸗ ſammenſetzt. Herr Mohwinkel hat vor einigen Tagen in Straßburg bei der Feſtrorſtellung zu Ehren der Generalverſammlung der deutſchen Geſchichts⸗ und Alterthumsveruine mit großem Erfolg den Wotan in der„Walküre“ geſungen. Wir leſen darüber in der„Straßburger Poſt“: Für den durch Unpäßlichkeit am Auftreten verhinderten Herrn Roleff ſang den Wotan der Heldenbariton des Hof⸗ und Nationaltheaters in Mannheim, Herr Henry Mohwinkel, ein Sänger, dem ein un⸗ gewöhnlich kraftvolles Organ und eine ausdrucksvolle Prägnanz der Deklamation zu eigen ſind. Gradezu ehern erklang die mächtige Stimme im Ausbruch des Zornes über die ungehorſame Tochter, aber im Abſchied vom herrlichen Kinde fand er auch Töne von ſchönem Schmelz. Ferner in der„Bürgerzig“: Da Herr Roleff in letzter Stunde Mannheim für die Rolle des Götterfürſten„Wotan“ berufen. Das Publikum lernte in dieſem Gaſte einen Künſtler kennen, der wohl zu den beſten Wagnerſängern gerechnet werden darf. Mit hervorragenden Skimmmitteln, die ſowohl in dem großen Monolog des zweiten, als auch in der Abſchiedsſzene des dritten Aktes ſchön zur Gelkung kamen, berbindet der Sänger eine höchſt klare und ausdrucksvolle Deklamation und eine durchaus ſelbſtſtändige Auffaſſung, die uns den Beherrſcher Walhalls nicht gar ſo kläglich erſcheinen läßt, wie dies ſonſt in der Regel der Fall iſt. Auch das„Journal'Alſace“ ſpricht ſich überaus lobend über Herrn Mohwinkels Gaſtſpiel aus. Spielplan der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienſtag, 3. Okt.:„Luſtige Weiber“. Mittwoch,.:„Hänſel und Grethel“, hierauf„Coppelia II. Akt.“ Donnerſtag,.:„Waffenſchmied“. Freitag,.:„Iris“. Samſtag,.: Triſtan und Iſolde“. Sonntag,.: Nachm. Lumpaeivagabundus“, Abends:„Der Maskenball“. Montag,.:„Fledermaus“. Schauſpielhaus. Dienſtag, 3. Oktbr.:„Madame Sans Gene“. Mittwoch,.:„Wallenſteins Lager“, hierauf„Piccolomini“. Donnerſtag, 5:„Im weißen Röß'“. Freitag,.:„Wallenſtein's Tod“. Samſtag,.:„Fuhrmann Henſchel“. Sonntag, 8. Okt.: Nachm. „Zaza“, Abends„Nareiß“. Montag,.:„Madame Sans Gene“. Bahreuther Feſtſpiele. Im Sommer des Jahres 1901 werden es 25 Jahre, ſeitdem Richard Wagner die Feſtſplele in Bayreuth in Scene geſetzt hat. Dieſes Jubiläum der Eröffnung des Bayreuther Feſtſpielhauſes ſoll nach den Jutentionen der Frau Coſima Wagner beſonders feſtlich begangen werden. Aus dieſem Anlaſſe wird nur der„Nibelungenring“, mit dem die Feſtſpiele in Bayreuth eröffnet wuürden, unter Mitwirkung hervorragender Kunſtkräfte— man nennt fedn ſchon Kraus(Berlin), Schmedes(Wien) und Burgſtaller(der in einem feſten Eugagement ſteht)— zur Aufführung gelangen. Max Halbe i nach München gereiſt, um den Proben und der Grſtauffüheung ſeines neuen Dramas„Das tauſendjährige Reich“ beizuwahnen. Die Premiere findet in der zweiten Hälfte des Oktober im Münchener Hoftheater ſtatt. Aus Berlin wird berichtet: In Veranlaſſung der Anweſenheit der Rönigin von Württemberg bei einer Duſe⸗Vorſtellung im, Lefſing⸗ Theater“ wird daran erinnert, daß einmal der König von Württem⸗ herg bei Gelegenheit eines Gaſtſpiels dieſer Künſtlerin im Stuttgarter Feue der Duſe die beſondere Auszeichnung ſeines Beſuches in hrer Garderobe machen wollte und— nicht angenommen wurde. Wie wenig es der König übel nahm, wie der regierende Herr der 0 Dame und Künſtlerin nichts verdacht hat, ſcheint nunmehr ewieſen. Peroſi's neueſtes Oratorium. Aus Rom wird geſchrieben: die Kritik hat Peroſi's neueſtes Werk„Geburt des Heilandes“ ziem⸗ lich kühl aufgenommen. Am 11. Sepiember in der Kathedrale von Como zum erſtenmale aufgeführt, vermochte es bei der dritten Wieder⸗ holung kaum fünfhundert Menſchen anzulocken. Danach zu urtheilen, twäre der Stern des kleinen Abbatino ſchon im Verblaſſen; dem ſcheint indeſſen nicht ſo zu ſein. Peroſi hat nur ein echtes Oratorium ge⸗ ein Oratorium im Stile Bach's und Händel's, und die alteniſchen Muſikkritiker, die derlei im Allgemeinen kaum vom Hören⸗ —. laut gegen den Zauberer klagten, er habe das Waſſer des Königs wurde wie Blut(das war das rothe Zahnpulver). Dann habe er ngerufen(das war, als er gurgelte), wieder auf das Waſſer geſpuckt Und es wurde wie Milch. Er ſei ein Hexenmeiſter, ein Zauberer. Es ſtete uns viele Mühe und Geſchenle, über dieſes Bad hinwegzulgmmen und Maguires Kleider zurückzuerhalten.“ Zeitrechuung in der Schlafſtube. Nommt mein Mann des Nachts nach Hauſe ö Und macht Lärm in ſeiner Klauſe Dann lann ich ganz ſicher geh'n: „Es iſt zehn!“ Aber, wenn er mehr, wie üblich, Sagt:„Guten Abend!“ freundlich, lieblich Wenn er ſcherzt und wenn er lacht: „Mitternacht!“ er aber 1 leiſe i0 In ganz ungewohnter Weiſe— Stumm ſich 5 mit Noih und Müh: „Bann u kcünr⸗ eN pergiftet. Zuerſt habe er in das Waſſer geſpuckt und ſtehe da, Alles ein Geſicht zu ſeinem Gott aufwärts gewandt, ihn mit„Ulu⸗Ulu⸗Ulu“ 129 ſagen kennen, haben darüßer die Haltung verloren; das Publifum aber, das in den italieniſchen Kirchen keuſch zugeſtutzte Opernarien, Cantilenen oder emphatiſche lyriſche„Intermezzi! zu hören gewohnt iſt, das Publikum hat ſich ehrlich gelangweilt. Ein geiſtvoller Mann ſchreibt in der„Mafländer Perſeveranza“, profane Ohren könnten an der letzten Arbeit Peroſi's kein Genüge finden, ſo lauge der Geiſt echter Kirchlichkeit ſte nicht für myſtiſche Gefühle empfanglich mache. Das Werk ſei nichts weniger als tadellos es zeuge aber für die Tüchtig⸗ keit des Meiſters, für den Ernſt und die Klarheit ſeines Strebens. Peroſt habe plötzlich alle Merkmale des Wunderknaben abgeſtreift, um als Mann den größten Meiſtern der Kirchenkunſt nachzuſtreben. Das überſchwängliche Lob, das andere tüchtige Anfänger verdarb, haben ihn Zurückhaltung und Einkehr gelehrt, und das iſt mehr werth als ein Oratorium in der Art der früheren, wo Phantaſte und Zügelloſig⸗ keit ſich die Wage hielten und das lyriſche Temperament nicht blos die Feſſeln des Stils, ſondern auch jene des kirchlichen Anſtandes ſprengte. Mag ſein, daß dieſes Oratorium von der Geburt des Hei⸗ kandes nicht lebensfähig(das endgiltige Urtheil iſt nicht geſprochen), es iſt aber der erſte Anfang zu einer Reihe von Arbeiten, die dem Meiſter wahren und dauernden Ruhm bringen werden. Ein Mord auf offener Bühne. Die Blätter brachten kürz⸗ lich aus Newyork eine telegraphiſche Meldung, die mit knappen Worten berichtete, daß in Chattanooga eine Schauſpielerin einen Schauſpieler auf offener Bühne während der Vorſtellung erſchoſſen habe. Nun⸗ mehr liegen folgende ausführlichere Angaben vor. Der Name des Schauſpielers war Frank Leiden, der ſeiner Kollegin Julia Morriſon. Leiden ſpielte in dem Stücke„Pariſer Pflaſter“(Plaſter of Paris) die Hauptrolle. Als er in der Mitte des zweiten Akts auf der Bühne ſtand, trat Julia Morriſon, die Trägerin der weiblichen Hauptrolle, auf ihn zu, richtete einen Revolver gegen ſein Herz und feuerte ab. Leiden ſank zu Boden, aber Julia jagte ihm noch eine Kugel in den Leib, während das Publikum vor Schreck wie gelähmt daſaß. Als der Schauſpieler bereits leblos auf der Bühne lag, richtete Julia die Mündung der Waffe noch einmal gegen ſeine Wangen und feuerte einen dritten Schuß ab. Dann verließ ſie ruhig, als wenn nichts ge⸗ ſchehen wäre, die Bühne, während ein anderer Schauſpieler ſich der Rampe näherte und fragte, ob ſich unter den Zuſchauern vielleicht ein Wundarzt befände. Ein Mann in der erſten Reihe fragte:„Iſt das ein Unglücksfall?“, worauf der Schauſpieler erwiderte:„Nein, ein Mord.“ Es folgte eine furchtbare Panique, in welcher Julia Morri⸗ ſon allein feſt und ungerührt blieb. Der Ehemann der Schauſpielerin, der auch ein Mitglied der Truppe iſt, ſtand kampfbereit hinter den Couliſſen und erwartete die Folgen der That ſeiner Frau. Die Polizei verhaftete Mrs. Morriſon, aber die Schauſpieler verlangten energiſch auch die Verhaftung ihres Mannes, da er das Weib zu dem Verbrechen angeſtiftet habe. Die Menge wollte die Beiden lynchen, und es mußte eine ſtarke Polizeimacht requirirt werden, um die Mörderin zu ſchützen. Julia Morriſon erklärte zu ihrer Vertheidigung, daß ſie von Leiden verfolgt und beſchimpft worden ſei. Arnelie Nachrichten und Trlegramme. Bern, 2. Okt. Der Nationalrath nahm endgültig mit 113 gegen 1 Stimme bei 12 Stimmenthaltungen die Geſetzesvorlage betr. die Kranken⸗, Unfall⸗ und Militär⸗Verſicherung an. Das Geſetz ſoll am 1. Januar k. J. in Kraft treten. Das Volk kann gegen Schluß das Referendum ergreifen. Wien, 2. Okt. Da der Frhr. v. Kolbenſteiner die Uebernahme des Finanzminiſteriums entſchieden ablehnte, wurde der Sektionschef Kanizolacki zur Leitung dieſes Miniſteriums berufen. Das Kabinet iſt nunmehr gebildet. Prag, 2. Okt. In der heutigen Sitzung des Stadtverordneten⸗ kollegiums wurde einſtimmig eine Erklärung angenommen, worin gegen die durch die Aufhebung der Sprachenverordnungen beab⸗ ſichtigte Verkürzung der Rechte der iſchechiſchen Nation Verwahrung eingelegt und erklärt wird, daß das Stadtverordnetenkollegium ſich einem derartigen Beſtreben energiſch entgegenzuſtellen wiſſen werde. Paris, 2. Okt. Der„Figaro“ veröffentlicht den bereits aus⸗ zugsweiſe mitgetheilten amtlichen Bericht des Capitäns Granderh, des franzöſiſchen Reſidenten in Say, über die Niedermetzelung der Miſſion Klobb. Oberſtleutnant Klobb wurde bei Daman⸗ gara von Hauptmann Voulet und deſſen Leuten angegriffen, Klobbs Truppe beſtand aus 40 Mann ſowie einigen Laſtträgern und Eſel⸗ treibern. Von ihnen wurden ſechs Mann, einſchließlich Klobb, getödtet und acht verwundet. Von Letzteren blieden zwei ſchwer verwundet auf dem Platze liegen, zwei andere ſind verſchollen. Ein Spahi und ein Eingeborener, beide gleichfalls verwundet, kehrten nach Say zurück, meldeten den Verlauf dem Reſidenten und überreichten als Beweis⸗ ſtücke zwei Lebelkugeln— Modell 1886—. Sie berichteten: Voulet kommandirte:„Feuer!“, ſtellte ſich an die Spitze der Schützen, ließ das Seitengewehr aufpflanzen und zum Sturm übergehen. Die Spahis, die ſich bis dahin im Gebüſch verſteckt hatten, kamen nun hervor und machten den Verſuch, die Leute Klobbs zu umzingeln. Ein Brigadier rief ſogar einzelne Miiglieder der Miſſton Klobb mit Namen und erſuchte ſie, ſich zu ergeben, und verſicherte, es würde ihnen kein Leid geſchehen. Dieſe Aufforderung wurde mit Gewehrſalven beantwortet, Ein Sergeant der Miſſion Klobb fand noch Zeit, zu ſagen:„Erwidene Deinem Hauptmann, daß, nachdem er unſern Ober⸗ ſten und unſere Leute erſchoſſen hat, Niemand von uns ſich ihm er⸗ geben wird!“ Ein Spahi, der ſich unter einen Buſch geflüchtet hatte, ſah, wie die Senegaleſen unter Führung Voulets im Laufſchritt heran⸗ ſtürmten, er ſah auch, wie Voulet ſich über die Leiche Klobbs beugte und den Revalver an ſich nahm. Der Ort, wo der Kampf ſtattfand, iſt nunmehr genau feſtgeſtellt. London, 2. Okt.„Standard and Digger News“ ver⸗ öffentlichen ein Telegramm aus Johannesburg, wonach die Mobiliſatron der Buren raſch vor ſich ging und ſich umfaſſende Bewegungen gegen die Grenze in wenigen Stunden vollzogen. Memner von 16 bis 60 Jahren ließen ſich einreihen. Den Kom⸗ mandos gehören Mitglieder des Ausführenden Raths, deren Söhne, viele Verwandte des Präſidenten, Mitglieder des Raads, Richter, Anwälte ſowie andere Angehörige höherer Berufsarten an. Das franzöſiſche Corps zählt 150 Mann. Bei dem Abgange des Kommandos herrſchte großer Enthuſiasmus. London, 2. Okt. Ein Mullah, welcher ſich für den Mahdi ausgab und Berbera an der Somaliküſte bedrohte, ſtiftet in der Gegend Unkuhe an. Die indiſche Regierung beſchloß, ein eingeborenes Regi⸗ ment von Bombay nach Berbera abzuſenden; ferner gegen von Aden aus 400 Mann Infanterie nach Berbera. Bukareſt, 2. Okt. In dem offiziellen Handelsausweis für 1898 wird der Import mit 389,908,489, der Export mit 2838,181,567 Lei angegeben. ** (Privnt⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“) Berliin, 3. Okt. Die„Natonalzeitung“ ſchreibt: Der Centralvorſtand der nationalliberalen Partei richtete an die Frau des Abgeordneten Jebſen⸗Apenrade ein Beileidstelegramm. — Die Morgenblätter melden, der in Kuttenberg zum Tode ver⸗ urtheilte Hilsner nahm ſein e mit der Erklärung zu⸗ rück, er habe nur die Hinrichtung aufſchieben wollen. Pilſen, 3. Okt. Geſtern Abend zogen etwa 1500—2000 halb⸗ wüchſige Burſchen unter Abſingung tſchechiſch⸗nationgler Lieder durch die Straßen. Einzelne ankiſemitiſche Rufe wurden vernommen. Die Häuſer der deutſchen und jüdiſchen Beſitzer wurden durch die Polizei geſchützt. Ein Fenſter in der deutſchen Turnhalle wurde zer⸗ Militär zerſtreute ſchließlich die lärmende Menge. ondon, 2. Okt, Die Blätier melden, daß unter dem Vorſitz der Königin am Sonnabend in Osborneaſtle eine Sitzung des Prir, Kapſtadt, 2. Okt. Das Reuter⸗Bureau meldet: Gegen,. über dem Gerücht, daß die Boeren drohen, ſich britiſchen Gebiels d zu bemächtigen, bemerken die„Sonthafrican News“: Wir hörten aus beſter Quelle, daß die Boeren nichts Derartiges thun werden. Den Leitern der ſüdafrikaniſchen Republik verbiete das religihſe“ Gefühl, die Schrecken des Krieges durch eine Zufallentſcheidung vorzeitig herbeizuführen, ſolange ein anderer Weg offen bleibt.— Dasſelbe Blatt meldet, Hofmeyr ſtellte ſich der engliſchen Regie⸗ rung zur Verfügung, zur Förderung jedes billigen Vorſchlages, de der das Element zur Löſung der Kriſis enthalte. 7 G Mannheimer Handelsblatt. Getreide. f0 Mannheim, 2. Oktbr. Die Stimmung war feſt bei beſſerer er Kaufluſt. Preiſe per Tonne eik Rotterdam: Saxonska M. 185—144,—5 Südruſſiſcher Weizen M 186—156, Kanſas II. M. 182—138, Red! 8 winter M. 132, La Plata tag. M. 129, feinere Sorten La Plata M. 133—141, Ruſſiſcher Roggen M. 119—121. Weſtern⸗Roggen M.— di altes Mixed⸗Mais M. 80—81, neues Mixed⸗Mais November⸗Februgt 5 M. 78, La Plata⸗Mais rye terms M. 78. Ruſſiſche Futtergerſte b0 M. 109. Weißer amerik. Hafer per September M. 108, Ruſſiſcher fr. Mittelhafer M. 105—110, Prima ruſſiſcher Hafer M. 113—120. be Frankfurter Effekten⸗Societät vom 2. Oktbr. Oeſterr. Credit ar 226.50, Diskonto Kommandit 198.40, Deutſche Bank 199.90, Dresdner Bank 160.20, Darmſtädter Bank 147.80, Banque Ottomane 111, Northern 75, Gotthard⸗Aktien 142.50, Schweizer Central 144.80, Schweizer Nordoſt 95.70, Schweizer Union 80.40, Jura⸗Simplon 85.80, 1 4proz. Italiener 92.20, 5proz. amort. Mexikaner I. bis III. Ser. 42.60, Sproz. dito 25.80, 3proz. Portugieſen 24.10, 6proz. Buenos Aireß 89.40, Laura 252.50, Bochumer 254.50, Harpener 198.10, Oberſchlef, gtt 285 en⸗Induſtrie 174.20, Gelſenkirchen 198.40, Elektr. Allgem.(Edifon)— Viehmarkt in Maunheim vom 2. Oktbr.(Amtlicher Bericht der Direktion.) Es wurde bezahlt für 50 Ko. Schlachtgewicht: At 36 Ochſen) vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwerthes böchſtens? Jahre alt 70—72., b) junge fleiſchige, nicht ausge⸗ 8. mäſtete, und ältere ausgemäſtete 68—70., c) mäßig genährte 5 zunge, gut genährte ältere 66—68., 4) gering genährte jeden Alters 00—00 M. 29 Bullen(Farren): a) vollfleiſchige höchſten Schlachtwerthes 00—58., p) mäßig genährte jüngere u. gut genährte 0 ältere 00—56., e) gering genährte 00—00 M. 800 Färſen; 8. Rinder und Kühe): a) vollfleiſchige, ausgemäſtete Färſen, Rinder au höchſten Schlachtwerthes 64—68 Ml., b) vollfleiſchige, ausgemäſtete O. Kühe höchſten Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren 58—62., o) ältere 1. cthe ausgemäſtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe, Färſen 0 und Rinder 56—62., d) mäßig genährte Kühe, Färſen u. Rinden 50—56., e) gering genährte Kühe, Färſen und Rinder 40—50 M. hei 158 Kälber: a) für Maſt⸗(Vollm.⸗Maſt) und beſte Saug⸗ kälber 80., b) mittlere Maſt⸗ und gute Saugkälber 00—75., o) ge⸗ O. ringe Saugkälber 00—70., d) ältere gering genährte(Freſſer) 05 00—00 M. 10 Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 70 —00., b) ältere Maſthammel 00—50., c) mäßig genährte couneil ſtattfinde, woſelbſt wahrſcheinlich die Einberufung deß Varkamenzs aul den 17, Ottober belchlollen werds, Hammel und Schafe(Merzſchafe) 00—00 M. 759 Schweine; D. à) vollfleiſchige der feineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alten in bis zu 1¼ Jahren 00—87., b) fleiſchige 00—58., e) gering boimatteſte 0 58 i, ch Sauen und Eber 00—00 M. es wurds e bezahlt für das Stück: 00 Luxuspferde: 000—0000., 28 De Arbeitspfer de: 200/200., 20 Pferde zum Schlach⸗ Me ten: 30—70., 00 Milchkühe: 00—000., 000 Ferke beſt —0., 0 Zicklein:—0 M. 0 Ziegen: 00—00 M. Fur Zuſammen 1901 Stück. Der Handel war in Allem ſehr lebhaft; und es wurde ausverkauft. Der Geſammtumſatz der letzten Woche deteug 6502 Stück. 33 Schifffahrts⸗Nachrichten. O. Maunheimer Haſen⸗Gerkehr vom 29. September. in 8 Hafenbezirk J. 38 Schiffer eb. Rap. Schlyr Kommt von Ladung Etr⸗ Kai Tilles Mannheim 86 Rotterdam Getreide 8268— Zimmermann Maria Anna Antwerpen 75 SGor de Vrles Straßburg 11 Rotterdam 5 861 Brauer Ruhrort 20 3 75 10515 vert Hammerſtein Andromedg 85 85 engl. Kohlen 21810 50 Michel Nuhrort 40 Dufsburg Rohlen 20604 wi Hafenbezirk III. am Slnk M. Link Heilbronn Steinſalz 1058 Sigmund Scriba Jagſtfeld 8 127⁴ 7 Seißler Lichtenberger eilbronn 8 858 Struckmaun Victoria Matß. uhrort Kohlen 19500 6. Engler Schmitt Jagſefeld Steinſah 1600 Schinitt Graf Rauzau; a Kohlen 16000 Kapyv Katharing Amſterdam Stüctgüter 12784 Lerch 8215% Köln 5 360⁰0 Schneldler Helvetia Straßburg 15 760 Oeß Hornberg tilbronn Steinſalz 1064 Kretzer Fiefer u. Streiber uisburg Kohlen 8000 Bell Joſefina Düſſeldorf Stückgüter 30³8 Hafenbezirk F. Kinzler Heichemer Rotterbam Chinadäh 8200 Zehres Reichsadler Duisburg Kohlen 69000 Börſch Maria Luiſe 1 16000 Stachelhaus Arminius ochfeld 55 1250⁰ Metzger Raab G. 1 ulsburg 10 18000 Waſſerſtandsnachrichten vom Monat September⸗Oltober. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 28.29. 30.] 1..8. Bemerkungen: Konſtauz 571 370 570 Waldshut..„ 2,47 2,352,48 2,.85 2,85 Hüningen„ 12,152092,12 2,011,99 Abds. 6 Uhr Kehl J2,54 2,49 ,46 2,412,41 2,40 N. 6 U. Lauterburg 2 222* 8,91 8,91 8,75 8,79.74 Abds. U. Maau„„ J3,86 3,80 3,69 8,74 3,67 8,68 2 Uhr Germersheim 3,69 8,69 3,54 3,50.-P. 12 UI. Mannheinm„6,44 3,443,86 8,30 3,30 8,22 Mgs. 7 U. Manz„ 1,10,081,08 1,02 1,02.-P. 12 U. Bingen,„1,711,691,68 1,866 1,64 10 U. Kaub«„%„ 0 1,86.95 1,93 1,88 1,88 2 U. Koblenz 2,12.09 2,08 2,07 2,03 10 U. Köln J2,082,001,99 1,61,92 Ruhrort 1,581,581,581,57 1,52 6 U. vom Neckar: E Maunheim 3,45 3,458,38 3,81 3,32 3,23 PV. 7 U. Heilbronn J0,59 0,60 0,57 0,56 0,52 V. 7 N Maunheim, 3. Oktbr. Nach Peilung vom 2. Oktbr. 1899 be⸗ trägt die kleinſte Fahrwaſſerttefe: 25 Rheinſtreck 15 ee einſtrecke; egels in waſſer⸗ —5 km: Stein. en tiefe inem Straßburg Straßburg⸗Lauterburg 162,150 190 180 Lauterburg⸗ Maxau 192,% bad. Maxau 9,0 bayer, 86 180 8 Maxau⸗Leopoldshafen 194,% bad. Maxau— 19,% bayer. 367 170 3 Leopoldshafen⸗Speyer 205,19 bad. Maxau 1 22, 0 bayer, 36 2¹⁰ Am werde Voullſt 1 Dach garr am 28 Und! Fleisch-Extraet 8. „Abertrifft an Nährkraft und Wohlgeschmack die Tiebig'schen Extracte und ist in allen ſich 2 besseren Drogen-, Delicatessen- und Ooloniab an Waaren-Handlungen zu haben. e 4 GenerabDepot: Kauffmann& Gerlach, —255 ſcht. erer 144, Red⸗ M. rugt erſte cher edit dner 11¹, .80, .80, .60, ireß hlef. ſon) icht hes ge⸗ rte den ſten yrte ider tete tere pſen der ug⸗ ge⸗ ſer) mel ENreee ee Ihr be⸗ Ea — 5. Seite. General⸗Auzeiger. Mannheim, 3. Oktuber. 672725.. und Kreis-Verkündigungsblakl. N 2 WAulg. zoſtpacketvertehr mit briti Ho (mit Britiſch⸗Neu⸗G ſandt werden; die B erung erfolgt, je nach der Wahl des Abſenders, entweder auf dem direkten Seewege über Bremen oder im Durchgang durch Oeſter⸗ deich und Italien über Neapel dis Sydney und von da durch guſtraliſche Dampfer bis Bris⸗ bane. Die Poſtpackete müſſen frankirt werden. Ueber die Taxen und die näheren Verſendungs⸗ beſtimmungen ertheilen die Poſt⸗ anſtaltenauf Verlangen Auskunft. Berlin,., 26. Sept. 1899. Der Staatsſekretär des Reichspoſtamtes: von Podbielski, 32597 Handelsregiſtereinträge. Nr. 41179. Zum Handelsre⸗ giſter wurde heute eingetragen: 1. Zum Firm.⸗Reg. Bd. V, DO..280, Firma,LouisSchmidt“ in Mannheim: Inhaber iſt Louis Schmidt, Agent in Mannheim. Der zwiſchen ihm und Mathilde Fiſchel von Jugenheim am 19. 5 1881 in Bruchſal er⸗ richtete Ehevertrag beſtimmt, daß keder Theil 100 M. in die Güter⸗ emeinſchaft einwirft und alles brige Vermögen ſammtetwaigen Schülden von der Gemeinſchaft ausgeſchloſſen wird. 2. Zum Firm.⸗Reg. Bd. V, .3. 261, Flema„Albert Wal⸗ ther“ in Mannheim: Inhaber iſt Friedrich Albert Waälther, in Mann⸗ deim. 8. Zum Firm.⸗Reg. Bd. IV, DO.Z. 480, Firma„Gremm& Vorenz“ in Manuheim: Die Firma iſt geändert in „Jean Gremm'“. . Zum Firm.⸗Reg. Bd. V, Niann Firma„Jean Gremm“ in Mannheim: Inhaber iſt Jean Gremm, Kaufmann in Mannheim. ODer zwiſchen ihm und Clara Bertſche in Mannheim am 81. Mai isos errichtete Ehevertra beſtimmt, daß jeder Theil 100 Me. zur Gütergemeinſchaft einwirft And alles ührige Vermögenſammt etwaigen Schulden von der Ge⸗ Meinſchaft ausgeſchloſſen wird. 5. Zum Firm.⸗ 5 .58 Daniel Konrad, 1in Mannheim. ziſchen ihm und Emerenzig Zorn von Eppingen am 2. Januuar 7869 in Waibſtadt errichtete Ehe⸗ vertrag beſtimmt, daß jeder Theil 80 fl. zur Gütergemeinſchaft ein⸗ wirft und alles übrige Vermögen 150 Schulden von emeinſchaft ausgeſchloſſen Bitd ch geſchloſf 6. Bun, Flrm.⸗Reg. Bd. Iy, 8.„Firma einri Upp“ in Mannheise 85 ullus Knapp in Mannheim iſt als Prokuriſt beſtellt. 1, Zum Firm.⸗Reg, Bd. v, .⸗Z. 264, Firma„Eiſenwerk Germania Alexander Heſſel“ in Ladenburg: Inhaber iſt Alexander Heſſel, Ingenieur in Neuwied. 8. Zum Firm.⸗Reg, Bd. Iy, Degz. 6b8, Firma„Gebrüder Dörflinger“ in Mannheim: Die Firma iſt erloſchen. „Zum Flrm.⸗Reg. Bd. Iy, Ketterle, find als Prokuriſten Labandter“ 9 71 670, Firma„Ed. Wöllner“ Mannheim: Abam Buchinger und Valentin beide in Mannheim, heſtellt. 10 Zum Firm.⸗Reg. Bd. II, . 401, Fürma„Gebrüder müdter“ in Maunheim: Die Firma iſt erloſchen. 11. Zum Firm.⸗Nag. Bd. Iy, .3. 788, Firma„Bopp& Reuther“ in Mannheim: Die Prokura des Otio Höring erloſchen. 32785/45 Carl Reuther junior, Ludwig Zuber, Paul Loſch und Carl Heitefug, alle in Maunheim Wohnhaft, find als Prokurlſten kart beſtellt baß jeder mit einem andern Prokuriſten zeichnen darf. Maunhelm, 30. Seplbr. 1899. Broßh. Aintsgericht III.: e ee . 40948. Zum Geſ.⸗Reg. Fanl,.g. 305 in Fort⸗ 5 von e3 867, Firma berrheiniſche Zank“ in Mann⸗ eim wirde heute eingetragen: Johgun Neuberth in Karls⸗ zuhs iſt ars Prokuriſt beſtellt. Maunheim, 30, Septbr 1899, Großh. Amtsgevicht III.: Groſſelfinger. 32722 Zwangs⸗erſeigerung. Am Mittwoch, 4. Okt. D.., Nachm. 2 uhr werde ich im Pfandlokale q 4,5 zer gegen baare Zahlung im ollſtreckungswege Iffentlich ver⸗ ſteigern 52777 85 Stüek engliſche ſchwarze achshunde, 4000 Stück Gi⸗ ein Paar Kinder⸗ und i 1 mpfe, Taſchentücher Manihelm, 8. Oktober 1699, „Serictvelllicher, B 27 10. Im Blügeln empflehlt ſich iun und außer dem Hanſe. 25404 42, 3, 4. Stock Vohs, ereeeeeeeeee Ordemil Dienſtmädchen ge⸗ Hucht. 8 i, 10 2. Stoc. 32880 Großherisgiich Fabiſ Slaakseiſenbahnen. Am 1. Oktober ds. Is. tritt unter Aufhebung des Tarifs vom 1. Juli 1896 ein neuer Tarif für den deutſchen Levante⸗ Verkehr über Hamburg ſeewärts (nach Hafenplätzen der Levante) in Kraft. Bon den Aenderungen ere] werden folgende hervorgehoben: In den meiſten Tarifklaſſen treken in Folge Erhöhung der von der deutſchen Levantelinie eingerechneten Hamburger Ver⸗ mittelungsgebühr an Frachtver⸗ theuerungen ein, wovon ſedoch Verſandtſtationen mit beſtimm⸗ ten weiteren Entfernungen von Hamburg, namentlich die dies⸗ ſeitigen Verbandsſtationen nicht betröffen werden. Daneben kommen aber auch für viele Ausfuhrartikel Ne ungen, zum Theil recht 51 liche, zur Durchführung. Als Verbandshäfen ſind neu aufge⸗ nommen: Algier, Nicolajew, Martopul, Tägaurog, Novo⸗ roſſisk, Batum, Trapezunt und Samſun. Ferner treten einige neue Verbandsſtationen hinzu. Die Frachterhöhungen und Ver⸗ kehrseinſchränkungen kommen erſt vom 11. Oktöber d. J. ab in Anwendung. Der Tarif kann zum Preiſe von 085 M. das Stück durch die betheiligten Güterabfertig⸗ ungsſtellen und die deutſche Levantelinie in Hamburg be⸗ zogen werden. 32672 Karlsruhe, den 25. Sept. 1899. Sroßh. Generaldirektion. II. Gaswerk der Stadt Maunheim. Die bei der Erbguung der Kohlenhalle und eines Retorten⸗ hauſes vorkommenden Schloſſerarbeiten u. Eiſen⸗ Lieferungen werden in öffentlicher Sub⸗ miſſion pergeben. Die Lieferung, 34000 kg. Eiſeneonſtruetion umfaßt, iſt in 2 Looſe getheilt, doch bleibt die event. Vergebung des Ganzen in eine Hand vor⸗ behalten. Offerten wollen ver⸗ ſchloſſen, mit der Aufſchrift „Submiſſion auf Eiſenconſtrue⸗ tionen für Gaswerk Lucienberg“ verſehen, bis 61610 Mittwoch, 4. Oktober 1099, Vormittags 11 uhr, bei unterfertigter Stelle K 7, 2. eingereicht werden. Die allgemeineu und beſon⸗ deren Lieferungsbedingungen, Pläne und Angebotsformulare ſind gegen Erſtattung der Co⸗ pialgebühren mit M..— eben⸗ daſelbſt erhältlich. 31610 Wir machen beſonders auf⸗ merkſam, daß unvollſtändige oder nach Eröffnung des Sub⸗ miſſionstermins einlaufende An⸗ gebote keine Berückſichtigun finden können. Die Bieter, wel⸗ che 4 Wochen an ihr Angebot ebunden bleiben, können dem ermin beiwohnen. Mannheim, 19, Septhr. 1899. Die Direction der Städt. Gas⸗ und Waſſerwerke. II. Gaswerk der Stadtemannheim. Die bei Erbauung einer Kohlenhalle und eines Retor⸗ tenhanſes(Loos 1, Lleferung), ſowie einesühler⸗Serubber⸗, Maſchinen⸗ und Keſſelhauſes nebſt Anlage einer Theer⸗ und Ammoniakwaſſergrube(Loos II, Lieſerung B) vorkommenden Erd⸗ und Manrergrbeiten werden in öfſentlicher Submiſ⸗ ſion vergeben. 1609 welche ca. mit der Aufſchrift„Erd⸗ und Maurerarbeiten für Gaswerk ee längſtens Mittwoch, 18. Oktover, Dormittags 11 uhr bei unterfertigter Stelle, K 7, 2, eingereſcht werden. Pläne, Bedingungen und Angebotsformulare könſten gegen Erſtattung der Copialgebühren mit Mk..— von ebendaſelbſt bezogen werden.— Den Birtern ſteht es frei, der Submiſſions⸗ verhandlung Die Zuſchlagsfriſt, während welcher die Bieker an ihre Ange⸗ bote gebunden bleiben, iſt auf 4 Wochen feſtgeſetzt. Wir machen beſonders aufmerkſam, daß un⸗ vollſtändige oder nach Fröffnung der Submiſſtonsverhandlung ein⸗ laufenden Angebote keine Be⸗ rückſichtigung finden können und daß die eventnelle Vergebun beider Lieferungen in eine Han vorbehalten bleibt. Mannheim, 19. Sept. 1899. Die Direktion der Städt. Gas- und Waſſerwerke, Hauaufſeher geſucht. Zur Ueberwachung der Aus⸗ füßrungsarbeiten beim Neubau des Gaswerks ſuchen wix einen älteren, praktiſch durch⸗ gus erfahrenen Bauaufſeher auf gegenſeitige vierwöchige 1 75 Ung. 32724 Offert. mit gehensbeſchreibung, Sebelt arleeuften Angabe der ehaltsforderung und des Zeit⸗ punkts des Dienfteintritts wollen bis längſtens 18. Oetober 1899 bel unterfertigter Stelle eingereicht werden. Mannheim, 2. Oktbr. 1899. Die Direktion der ſtädt, Gas⸗ u. Waſſerwerke, Jüng Mäschenf, leicht. Monats⸗ dienſt geſ. D 5, 5, 3. Stock. 82930 9e 58 ag wollen vecchlolſeg 0 Vekauntmachung. Wir machen darauf aufmerk⸗ ſam, daß die auf 1. Oktober d. Is. fälligen Ackerpachtzinſen ſpäteſtens s Tage nach der Fällig⸗ keit bei Vermeidung der vor⸗ geſchriebenen Mahnüng anher zu entrichten ſind. 32595 Mannheim, 2. Oktober 1899. Stadtkaſſe. Röderer. Verhebung don Glonit⸗Steinhauerarbeiten. Für den Neubau eines Real⸗ ymnaſinms in der Tullaſtraße ollen die Granit⸗Steinhauerar⸗ beiten im Submiſſtonswege ver⸗ gebeu werden. Angebote ſind portofret, ver⸗ ſegel und mit entſprechender Aufſchrlft ſpäteſtens bis Mittwoch, 11. Oktbr. 1899, VBormittags 11 uhr bei unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt Pläne und Be⸗ dingungen eingeſehen und An⸗ gebotsformulare gegen Erſtat⸗ tung der Umdruckgebühren in Empfang genommen werden können. 32702 1. Oktober 1899. ochbauamt: Uhlmann. Fuhrniß⸗Jerſteigerung. Wegen Wegzugs von hier ver⸗ ſteigere ich im Auftrage des Herrn Ludwig Baltzer, Kauf⸗ mann, hier im Hauſe T I, 10, öffentlich gegen Baarzahlung: Dieuſtag, 3. Oktober 1899, Nachmittags 2 uhr 1 Ladeneinrichtung mit The⸗ ken und Waagen, 1 Dezimal⸗ waage mit Gewichten, 1 Oelbe⸗ hälter, 1 Petrolsumſtänder, 1 Cigarrenſtänder, Leitern, ferner 1 Küchenſchrank, 1 Tiſch, Stuhl, 1 Waſſerbank, 3 aufger. Betten, 2 n 1 pol. Weißzeug⸗ ſchrank, 2 1th. Schränke, 1Mäd⸗ chenbett, 2 Waſchtiſche und 2 Nachttiſche mit Marmorplatten, 1 Divau, 1 Canapee, viereckige und ovale Tiſche, 6 Rohrſeſſel, Stühle, 2 große Spiegel, eine Singernähmaſchine, 1 Regula⸗ teur, 1 Wanduhr, Bllder, Vor⸗ hänge, Lampen, etwas Weißzeug und Sonſtiges. 32625 Jacob Daun, Waſſenrichter, K 3, 9. Iwangs⸗Perſteigerung. Mittwoch, den., Detober, Nachmittags 2 Uhr werde ich in 4, 5 hier gegen baare Zahlung im Vollſtreck⸗ ungswege öffeütlich verſteigern: avier, 1 Spiegelſchrauk, Vertikops, 1 Sekretär, 1 Bett, Kleiderſchränke, Kanuapees, 1 Tiſch, 1 Schreibtiſch, Vilder, Kom⸗ moden, 1 Chiffonier, 1 Waſch⸗ tiſch, 1 Regulateur und ſonſt Verſchiedenes, 82755 Männheim, 2. October 1899. Hilvebrandt, Gexichtsvollzieher. Irtiwillige Jerfeigernng. Im Auftrage des Herrn Joſef Zeig hier werde ich 82734 Mittwoch, den 4. ds. Mis, Nachmittags 2 uhr im Pfaudlokal d 4, 5 hier ein gut erhaltenes Zweirad 2785 Baarzahlung öffentlich ver⸗ teigern. Manunheim, 2. Oktober 1890, Hildebrandt, Gerchtsvdgeher, Guätabe. Jwaugs⸗Herſteigerung. Mittwoch, 4. Oktober 18b9, Nachmittags 2 uhr werde ich im Pfändlokal Q 4, 5 i 32771 ier Stühle, Tiſche, Kommode, Kleiderſchränke, Kangpee, 1 Kla⸗ vier, 5 Mille Eigarren, ſowie eine kleine, unvollſtändige Dampf⸗ maſchine in loſen Theilen und ſonſtige Gegenſtände egen Baafzahlung im Voll⸗ n e0 öffentlich ver⸗ aan 2 8. Oktober 1899. oſtev, Seilchmrolhheeher. Areiwillige Berfleigerung. Mittwoch, 4. Oktoper(, Is., Nachmittags 2 uhr werde ich im Auftrage des C. Oſter in Heidelberg im Pfand⸗ lokal q 4, 5 dahier 32757 1 Nähmaſchine und im Auftrage des F. Geißler dahier 1 Ladeutheke gegen Baarzahlung öffentlich Berſteigern. 2 e Oktober 1899. 2 be, 2 Gerichtsvollzieher, Sprach⸗Auterricht. Eineerfahr, geprüfte ehrerin, welche längers Jahre im Aus⸗ land gelebt hat, wünſcht Unter⸗ richt i Converſatſon, Grammatik und Littergtur des anchſſcden Italieniſchen und Franzöſiſchen zu erthellen. Feinſte Reſerenzen. u erfragen in der Redaktion dieſes Blattes. 281870 Noſes-Sehfeysoßte Stenographie Maschinenschreiben und Buekführung dopp. u. amerik) lehrt Damiensund Herren Eaburethandt Maunbeim 7 Dienſtag, den 3. Oktober, Abends ½9 uhr: Spezial⸗Probe für I. und II. Baß. 32762 Der Vorſtand. Turn⸗Verein Mannbheim. Damen⸗Abtheilungen. e ſſg Unt bF Bad- 75 % Die Uebungs⸗ ſtunden unſerer bdeiden Damen⸗Ab⸗ llungen finden in der 4 ſtädkiſchen Turnhalle K 6 ſtatt und ſinnd wie folgt feſtgeſetzt: 17242 Montag von 8½—9¾ Uhr Damenabtheilung A. Dienstag von—7½ Uhr Dameuabtheilung B. Freitag von—7½ Uhr Damenabtheilung B, Freitag von 8½—9¼ Uhr Damenabtheilung A. Anmeldungen zur Aufnahme in den Verein beliebe man während den Uebungsſtunden an den Leiter oder ſchriftlich au den Vorſtand gelangeſ zu laſſen. Der Vorſtaud. NB. An den Uebungsſtunden der Damenabtheilungen iſt der Zutritt zur Halle nur Damen geſtattet. „Löwenkeller 1 B 6 Nr. 30/81. Empfiehlt im Abonnement ſeinen vorzügl. Mittagstiſch zu 80 Pfg., einfach 60 Pfg. Abendtiſch nach Auswahl 50 Pfg, 32187., Bofßfo W 115 Schellfiſche, Cabljau ſind eingetroffen bei 32774 Louis Lochert, I, I, am Markt. Eelchen, u. ſ. w. 32778 Servals-KRäses Th. Aund, flanten, Für Zuckerkrauke Aleuronat⸗Brod täglich friſch empfiehlt J. A. Reinhard., Soeben eingetroffen: 1 Cir. friſche Günſelebern. Otto Schneider, O2, 19. 32776 3 Eine ſtaatlich Pin ſe Lehrerin ertheilt Unterricht in der franz,, engl., ital, u, ſpan. Sprache, ſowie in allen deutſchen Fächern Uu. Nachhilfe in der Muſik. 16517 Zu erfr. in der Exped, ds Bl. itte. In unſerer Arbeiter⸗Koloni Ankenbnek macht ſich beſonders wieder der Mangel an Röcken, Joppen, Hoſen, Hemden, u, Socken, Stieſein u. Schuhen fühlbar. An die Herren Ber⸗ trauensmänner und Freunde unſeres Vereins richten wir darum beim Wechſel der Jahres⸗ zeit die herzliche Bitte, Saſum⸗ lungen der genannten und anderer für die Zwecke der An⸗ ſtalt noch brauchbarer Gegen⸗ ſtände gütigſt veranſtalten zu wollen. Die Elnſendung der geſammel⸗ ten Kleidungsſtücke u. w. wolle an Herrn Hausvater Wernigt in Ankenbuck— Station Kleugen bei ut⸗ und Poſt Dülrr⸗ 1015 be 1— ex⸗ olgen. Auch d ule Saſenlene ſtelle in Karlsruhe, Sofienſtraße Nr. 28 iſt Ale Empfangnahme derartiger Bekleidungsgegenſtände das ganze Jahr über bereit. Geldgaben, welche ebenfalls ſehr willkommen ſind, wollen an unſeren Kaſſier, Herrn Reyldent Zeuck in Karlsruhe, Soſienſtr. 25 gütigſt abgeliefert werden. Karlsruhe, im April 1899. 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Aalionalkhrater Coloſſeumstheater in Mannhein. Bauholz Samſtag, den 7. October, Abends 8½ Uhr in Mannheim.(Reckarvorſtadt). Direktion: Friedr. Kerſebaum. — Dienf Dienſtag, den 3. Oktober 1699, Abenvs 8½ uhr: und(Vvrrathsholz), ſowie 6 bis 8 9 Abschiedsbankett Dienſtag, den 3. Oktober 1899. 1 den 4. Oktober 1099, Abends 3½% uhr. aggon Ablatten hat 5 1 8 uihe S der tedereales K 2, 32, Erste V OIKkS. V orstellung. Orzüglie Pak ank. Grosser Lacherfolg. 1. Stei 1 Ehren unſeres 1. Vorſitzenden, Herrn Profeſſors Mathy, wozu 6 10 3 2 wir ünſere verehrlichen Mitglieder(ohne Fanlienangedegen„Zueignung von Goethe als Feſtſpiel. ADpageno Sägewerk und Holzhandlg 1 ee Geſprochen von Herrn Ernſt. oder: Der Herr Stadtrath in der Klemme 1 0 i Zutritt. S 5 dnei Ei eiſitzige Gar Ea m Jel ee 0 58 5 Schwand in 4 Akten von R. 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