— ꝛ—„-—- —»uXXT1.!.—. ⁵˙— der Name des Kandidaten längſt feſt, großen Maſſe geſchaffen würde. Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingeiragen unter Nr. 2870. (Badiſche Volkszeitung.) Abonuement: 60 Pfg. monatlich. Bringerlohn 20 Pig. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..30 pro Quartal. Juſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. ie Reklamen⸗Zeile 60 Pfg. Einzel⸗Nummern 3 Pfg. Doppel⸗Nummern 5 Pfg. E 6, 2 Manunheimer der Stadt Mannheim und Umgebung. (109. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich zwölf Mal Seleſeule und verbrrilelſte ztilung in Maunheim und Umgegend. (N 9 ſür Karl Apfei. Rotationsdruck und Verlag der X Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ (Mannheimer Volksblatt.) Verautwortlich: für den volitiſchen n alla. Theil: Dr. Paul Harms. 5 für den iotalen und vrov. Theil: Eruſt Müller. den Junſeratentheil: druckerei, (Erſte Manuheimer Typograph. Autalt.) (Das„Mannheimer Journal, iſt Eigentbum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Maunheim. E 6. 2 Nr. 379(Mittagblatt) Die Denkſchrift der Großh. Regierung über die Wahlreform. „Die von der Großh. Staatsregierung angekündigte Denk⸗ ſchrift zur Wahlrechtsfrage iſt in der Zweiten Kammer vertheilt worden. Sie führt den Titel„Denkſchrift, die Zuſammenſetzung der Ständeverſammlung betreffend“ und beginnt mit einem hiſtoriſchen Rückblick auf die Entwicklung der badiſchen Be⸗ ſtimmungen, die ſeit 1818 Schritt für Schritt zum allgemeinen, gleichen, geheimen, aber indirekten Wahlrechte geführt haben. Der Haupttheil der 28 Seiten umfaſſenden und mit zahlreichen dem Vergleiche mit den anderen Bundesſtaaten dienenden Bei⸗ lagen verſehenen Schrift beſchäftigt ſich naturgemäß mit der Frage des indirekten Waßhlverfahrens, für deſſen Abſchaffung bekanntlich jetzt plädirt wird. Nachdem am Schluſſe des I. Abſchnittes auch hier die hiſtoriſche Entwicklung der Frage dorgeführt worden iſt, macht in Abſchnitt II. die Großh. Re⸗ gierung„den Verſuch, zu einer Verſtändigung über die ſeit Jahren ſo pielfach und zum Theil nicht ohne Leidenſchaft erörterte Frage der Verfaſſungsreviſion zu gelangen. Eine ſolche Darlegung ihrer Auffaſſung erſchien der Großh. Regierung um ſo unent⸗ behrlicher, als die ſeit Jahrzehnten erſtrebte Reform der Erſten Kammer, die mit dem Uebergang zum direkten Wohlſyſtem noth⸗ wendig verbunden werden müßte, in neuerer Zeit in der Zweiten Kammer zu eingehenderer Erörterung überhaupt nicht mehr ge⸗ langt iſt, ohne eine ſolche aber die Vorlage eines Geſetzesvorſchlags boch wohl der Bedeutung der Sache nicht entſprechen würde.“ Um einzelne hervortretende Punkte der Denkſchrift anzudeuten, ſo erblickt die Regierung den Vortheil der indirekten Wahl darin, daß die Wahlmänner„auch befähigt ſind, in voller Unabhängig⸗ keit und durch das Geheimniß der Wahl gegen jede Beeinträchti⸗ gung ihrer freien Entſchließung geſichert, den Mann auszu⸗ 885 zählen, den ſie für geeignet halten, in der Zweiten Kammer die Heute ſteht bekanntlich werden auf ihn die Wahl⸗ männer⸗Kandidaten verpflichtet, bevor ihre Wahl erfolgt. In dieſem Sinne haben ſich auch ſchon bei der indirekten Wahl die Mißſtände entwickelt, die in der Denkſchrift vom direkten Wahl⸗ techt in erhöhtem Maße erwartet werden. Die Regierung läßt daher zwar jetzt wieder„ihre Bedenken gegen den Uebergang zur direkten Wahl zurücktreten, allerdings nur unter der Voraus⸗ ſetzung, daß in anderer Weiſe jener Schutz gegen die mit dem allgemeinen direkten Wahlrecht berbundene Gefahr des Ueberwiegens der Ein ſolcher Schutz würde nach der Anſicht der Großh. Regierung ſich dadurch erzielen laſſen, daß in die Zweite Kammer neben den auf Grund des allgemeinen gleichen Stimmrechtes in geheimer und direkter Wahl gewählten Abgeordneten eine Anzahl Ab geor d⸗ nete treten, welche ebenfalls in direkter und geheimer Wahl, aber nicht von allen wahlberechtigten Staatsbürgern, ſondern nur von den jeni⸗ gen gewählt werden, welche durch ihre Be⸗ thätigung in den Selbſtverwaltungsorga⸗ nen des Landes nähere Einſicht in die öffent⸗ lichen Geſchäfte gewonnen haben.“ Für die Wahl der von den Mitgliedern der Selbſtver⸗ echte des Volksvertreters auszuüben“. Denkſchrift zu Folge, die Kreiſe als die natürlichen Montag, 4. Dezember 1899. (Aeleulon-Ur. 218). Wahlbezirke ergeben, doch müßten zur Vermeidung zu großer Unterſchiede in der auf einen Abgeordneten entfallenden Seelenzahl die zwei kleinſten Kreiſe Villngen und Waldshut zu einem Wahlbezirk vereinigt, der Kreis Lörrach vielleicht durch Zuſchlag eines Theils des Kreiſes Freiburg auf eine entſprechende Seelenzahl gebracht und der Kreis Karlsruhe in zwei Wahlbezirke getheilt werden. Die Eintheilung im Einzelnen hätte durch ein beſonderes Geſetz zu erfolgen, in dem auch die erforderliche neue Wahlkreisein⸗ theilung für die allgemeinen Wahlen vorzufehen wäre. In dieſen 11 Wahlbezirken wäre je ein Abgeordneter durch ein beſonderes Wählerkollegium zu wählen, das etwa durch die im Wahlkreis wohnhaften Mitglieder des Reichstags, des Landtags, der Kreisver⸗ ſammlung, der Kreisſonderausſchüſſe, der Bezirksräthe, der Handelskammern, der Handwerkskammern, des Vorſtands der An⸗ walts kammer und anderer durch Geſetz bezeichneter Organe der Selbſtverwaltung, ferner die Mitglieder der Ge⸗ meinderäthe und des Stadtverordnetenvor⸗ ſtands der Städte mit über 10 000 Ein⸗ wohnern, ſowie die Bürgermeiſter der Ge⸗ meinden mit über 2000 Einwohnern gebildet würde, ſelbſtverſtändlich nur ſoweit die hiernach wahlberechtigten Perſonen die badiſche Staatsangehörigkeit be⸗ ſiten. Die Zahl der Wähler in jedem dieſer Wahlkollegium würde ſich nach einer aufgeſtellten Berechnung auf durchſchnittlich etwa 140 belaufen. Außer dieſen elf Abgeordneten der Selbſt⸗ berwaltungsorgane müßte aber nach der Anſchauung der Großh. Regierung den Selbſtverwaltungsorganen der größeren Städte noch eine weitere Vertretung in der Art eingeräumt werden, daß in den ſeither eigene Wahlbezirke bildenden Städten Karlsruhe, Mannheim, Freiburg, Heidel⸗ berg, Pforzheim, Konſtanz, Baden, Raſtatt, Bruchſal, Lahr, Offenburg, Durlach und Lör⸗ rach, ſowie in Weinheim, das nach ſeiner Seelenzahl und ſeiner wirthſchaftlichen Bedeutung Anſpruch auf gleiche Berück⸗ ſichtigung haben dürfte, je ein Abgeordneter von den— die badiſche Staatsangehörigkeit beſitzenden— Mitgliedern des Bürgerausſchuſſes gewählt wird. Die Zahl der nicht aus allgemeinen Wahlen hervorgehenden Abgeordneten der Zweiten Kammer würde hiernach im Ganzen 25(14 Abgeordnete der Städte und 11 ſonſtige Abgeordneten der Selbſtverwaltungsorgane) zu betragen haben. An der ſeitheri⸗ gen Geſammtzahl der Mitglieder der Zweiten Kammer feſtzu⸗ halten, würde der Großh. Regierung nicht unbedingt geboten er⸗ ſcheinen; vielmehr würde ſie im Hinblick auf die inzwiſchen ein⸗ getretene Zunahme der Bevölkerung eine Vermehrung der Zahl der Abgeordneten etwa bis auf 75 für zuläſſig erachten, ſo daß das Land für die allgemeinen Wahlen in 50 Wahlbezirke einge⸗ theilt werden könnte. Als ſelbſtverſtändlich erſcheint hierbei, daß auch die nach der Seelenzahl mehrere Abgeordnete ſtellenden Städte beim Uebergang zum direkten Wahlrecht nicht mehr wie ſeither einen Wahlbezirk bilden, ſondern ebenſo wie das übrige Land in Wahlbezirke von etwa 34 500 Einwohnern eingetheilt werden. Was die Zuſammenſetzung der Erſten Kammer betrifft, ſo wird von der Megierung eine Erhöhung der Zahl der gewählten Eullungsorgane zu wählenden Abgeordneten würden ſich, der ——— DTreue. Nomau von B. Corony. (Nachdruck verboten.) 21¹)(Fortſetzung.) Wie eine Centnerlaſt legte ſich dieſe plötzliche Erkenntniß auf das Herz des Majors. Wie war es denn möglich, daß er ſo können? Und doch— es konnte ja nicht ſein— er hatte Heller ſein Wort gegeben, und noch war er hier Herr im Hauſe und konnte unerbittlich Gehorſam verlangen. Er wandte ſich Margot wieder zu. „Ob Du nun Heller liebſt oder nicht, heirathen!“ „Das werde ich nie thun, Vater!“ Zum erſten Mal ſah es der Major in den Augen ſeines Kindes trotzig aufleuchten. Es war nur ein Augenblick, aber er fühlte, wie ſich ſein Herz unter dieſem Blick zuſammenkrampfle. „Ich ſage noch einmal, Du wirſt es thun; oder wagſt Du 1* blind geweſen war— wie hatte das Alles ſo ſchnell kommen Du wirſt ihn es, Deinem Vater den Gehorſam zu verweigern?“ Seine Stimme bebte vor Schmerz und Zorn. Da war es um Margots Faſſung geſchehen. Sie fühlte den dusz der ſich klaffend zwiſchen ihr und ihrem Vater aufthat und ber den es keine Brücke mehr gab. „Bater, Vater!“ ſchluchzte ſie auf,„fordere Alles von mir, dbas Du willſt— nur das Eine nicht; ich kann es nicht thun. Habe Erbarmen mit Deinem Kinde!“ Weinend barg ſie den Kopf in ihren Händen. „JZum Lügner und Wortbrüchigen machſt Du Deinen Vater, zum Verräther an Heller— und forderſt Erbarmen von mir!“ — Ein furchtbarer Kampf tobte in ſeinem Herzen. Er liebte ſein Kind über Alles— aber ſeine gerade, ehrliche Natur ſträubte ſich in dieſem Augenblick gegen die Vaterliebe, die ihn, den Ehren⸗ mann, wortbrüchig machen wollte. Er ſah auf das Mädchen nieder, das ſtill vor ſich hinweinte. Ihr Anblick ſchnitt ihm ins Herz. Er fühlte klar und deutlich: es gab nur zweierlei für ihn, entweder er machte ſein Kind für das Leben unglücklich— oder er brach ſein Wort. Da kam es wie ein Schrei furchtbarer Qual über Margots zuckende Lippen:„O Gott, warum mußte das über uns kommen?“ Wie eine drohende Anklage trafen dieſe Worte das Herz des Majors. Ja, warum war es ſoweit gekommen? Langfam, aber furchtbar und unerbittlich dämmerte in ihm die Erkenntniß auf, daß ihn im letzten Grunde die Schuld an Allem traf.— Warum hatte er mit ſeiner Erziehung jeden eigenen Willen ſeiner Kinder gebrochen? Warum hatte er nie danach gefragt, ob Mar⸗ got Heller liebte? Warum hatte er über ihren Kopf weg ſie ihm zur Gattin verſprochen? Und da es einmal geſchehen, warum hatte er ſein Kind nicht beſſer gehütet. Er kannte ja Hagen⸗ dorf ſo gut von ſeiner für Frauen nur allzu verführeriſchen Seite. Immer klarer und deutlicher ſah es der Major— es hatte ja ſo kommen müſſen, wie es gekommen war— er war daran ſchuld und hatte nun kein Recht mehr, ſeine Tochter zu einem Schritt zu zwingen, der für immer ihr Lebensglück zer⸗ ſtören würde. Er mußte die Folgen ſeines eigenen Handelns tragen— er durfte ſein Wort bei Heller nicht einlöſen— es war die furchtbarſte Erkenntniß ſeines Lebens, und der ſtarke Mann, der bisher ſeinen Weg gerade und ehrlich durch die Welt gegangen war, an deſſen Namen nicht der kleinſte Makel klebte, glaubte unter der Laſt, die heute auf ſeine Schulter gelegt wurde, zuſammenbrechen zu müſſen. Und das Alles um Hagendorfs, Mitglieder um vier vorgeſchlagen, wovon drei von den Mit⸗ gliedern der Handelskammern des Landes, eines von den ordent⸗ lichen Profeſſoren der Techniſchen Hochſchule gewählt werden ſollen. Außerdem ſoll die Zahl der vom Großherzog zu er⸗ nennenden Mitglieder von 8 auf 10 erhöht und beſtimmt werden, daß zwei den Oberbürgermeiſtern der größeren Städte ent⸗ nommen werden müſſen. Die Regierung anerkennt, daß gewichtige Gründe gegen eine Erweiterung des Budgetrechts der Erſten Kammer ſprechen, immerhin könnte jedoch eine präziſere Faſſung des Eingangs des§ 60 der Verfaſſungsurkunde in Erwägung gezogen werden. Es könnte dienlich erſcheinen, in 8 60 der Ver⸗ faſſungsurkunde ſtatt„die Finanzen belreffende Geſetzesentwurf“ zu ſetzen„Geſetzesentwurf, durch welchen Einnahmen oder Aus⸗ gaben bewilligt werden ſollen,“ ſo daß nicht nur das Auflagen⸗ geſetz(Finanzgeſetz), 54 Verfaſſungsurkunde, einſchließlich des Staatsbudgets, ſondern auch alle Geſetze, welche die Erhebung von Abgaben und Gebühren, ſowie die Aufnahme und Rück⸗ zahlung von Anlehen vorſchreiben, nicht aber auch Geſetze, welche in ihrem Vollzug einer beſonderen ſtändiſchen Genehmigung be⸗ dürftige Einnahmen oder Ausgaben für die Staatskaſſe zur Folge haben, künftig unter die Vorſchrift des§ 60 fallen würden. Auf den Entwurf, der uns keine ſehr glückliche Löſung des Wahlproblems zu bringen ſcheint, wird noch zurückzukommen ſein, Deutſches Reich. O Heidelberg, 3. Dez.(Auf Veranlaſſung des Flottenvereins) ſprach geſtein Kupitäuleutnant a. D. Weger über de Noihwendigkeii einer ſtarken deutſchen Flotte. Die zahlreichen Zuhörer, die den großen Saalbaufgal nahezu vollſtändig füllten, folgten mit Aufwe kſamkeit den uberzeugen⸗ den Ausfuhrungen des geſchätzten Rdners. Nachher fand eine Verſammlung des hieſizen Flottenverens ſtatt, die ſich mit internen Vereinsangelegenheiten beſchäftigte. Der hü ſige Flotie verein iſt der zwe tſtä kſte im Lande. Den Schluß bildete ein gemüthlichts Bei ammenſein in den unteren Räumen des Saalbaues. Berlin, 3. Dez.(Die Kaiſerin) empfing geſtern im Neuen Palais die Sanitälsabordnung, die ſich in Hamburg gebildet hat und im Auftrage des Centralcomitees der deutſchen Vereine vom Rothen Kreuz nach Südafrika abgeht. Sie beſteht aus den Doctoxen Ringel, Wietnig, Flockemann, vier Pflegerinnen vom Allgemeinen Krankeuhauſe Eppendorf, vier Pflegern der Genoſſenſchaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege und einem ehemaligen Sanitätsoffizier der Schutztruppe. Die Abordnung ging geſtern ab, um ſich in Neapel einzuſchiffen. Oeſterreich⸗Ungarn. * Wien, 3. Dez.(Goluchowski's Expoſe.) Die Mehrzahl der Blätter ſpendet dem Expoſe Goluchowski's Anerkennung und erklärt ſich insbeſondere befriedigt von den Ausführungen über den Drei⸗ bun d und das enge Einvernehmen mit Deutſchland. Die„Neue F r. Preſſe“ betont, der von den Allianzen handelnde Abſatz verbreite volle Klarheit über den Punkt, worauf ſeit geraumer Zeit mißtrauiſch aweifelnde Blicke gerichtet waren. Das Neue Tagblatt“ führt aus, der Expoſe ſpreche die Aufrichtigkeit eines Staatsmannes aus, das nach ſorgfältiger Prüfung zu dem erfreulichen Ergebniſſe gelangte, daß wir im Zeichen des allgemeinen Friedens ſtehen. Das Vater⸗ land“ ſagt, wie in der Thronrede erſcheine im Expoſe unſere Monarchie gewiſſermaßen als Rückgrat des europäiſchen Friedens⸗ eeeeeeeeeee ſſeines Freundes willen! Warum war er zurückgekehrt und halfe den ſtillen Frieden dieſes Hauſes geſtörte 0 Margot ſah, wie es in ihrem Vater kämpfte. Das Schweigen war ihr qualvoller als alle ſeine Vorwürfe und ſein auf⸗ brauſender Zorn. 5 Er ſtand von ihr abgewandt und ſtarrte zum Fenſter hinaus. Leiſe erhob ſie ſich und trat mit zaghaften Schritten auf ihn zu. Der Major fuhr aus ſeinem Sinnen auf. Er ſah ihre fchönen Augen mit einem angſtvollen flehenden Blick auf ſich gerichtet. „Vater, Vater— ſprich nur ein einziges Wort— dieſes furcht⸗ bare Schweigen ertrage ich nicht länger!“ Aufſchluchzend barg ſie ihr Köpfchen an ſeine Bruſt. Er richtete ihr thränenüberſtrömtes Antlitz zu ſich empor, ſah ihr ernſt in die Augen und ſagte:: „Du haſt recht; ſo oder ſo muß ein Ende gemacht werden, Ich zwinge Dich nicht, Heller zu heirathen— aber ebenſo wenig werde ich zu einer Heirath mit Hagendorf je meine Einwilligung geben! Haſt Du mich verſtanden?“ Ja, Vater!“ kam es tonlos von ihren Lippen. Die Thür fiel dröhnend hinter dem Major in's Schloß. *** 5 5 Noch am ſelben Vormittag ließ ſich Hagendorf beim Major melden. „Die Zeit meines Beſuches ſcheint ſchlecht gewählt,“ begann Hagendorf, als der Major, ſtatt ihn wie ſonſt herzlich zu be⸗ grüßen, in auffallend kühler Weiſe ihn bat, Platz zu nehmen. „Sage es ganz offen, wenn ich Dir ungelegen komme, Du haſt bielleicht Verdruß gehabt und—“ 5 „Nein, bitte,“ fiel ihm Stetten in's Wort.„Ich war im Begriff, zu Dir zu gehen. Ich möchte mit Dir reden.“ „Um ſo beſſer, eben deshalb komme ich auch. Aber Stetten — um Gotteswillen— warum ſiehſt Du mich ſo finſter an; — — —— ee MN Etez Generul Anzeiger, Manndelm, 4. Dezember. Füftandes. Die Deut 7 ch e 3 eirung hett herbor, baß der Erpoſe den unerſchütterten Beſtand des Dreibundes noch wärmer betone, als de Thronrede, Frankreich. Paris, 3. Dez.(Der allgemeine Sozialiſten⸗ congreß) tſt heute Nachmittag im Gymnaſe Voltaire eröffnet worden. Es waren etwa 1000 Delegirte anweſend, darunter ſämmtliche ſozialiſtiſche Deputirte und die hervorragendſten Führer der Partei. Wie die„Liberts“ erfährt, wolle Mille⸗ ranb, falls es ſeine Parteifreunde für nothwendig erachten, im Sozialiſtencongreß erſcheinen, um ſeinen Eintritt ins Miniſterium zu rechtfertigen. —(Chamberlain), ſo meint der„Temps“, habe mit ſeiner Rede weder in Deutſchland, noch in Amerika und Frank⸗ reich die von ihm erwartete Wirkung erzielt. Chamberlain habe gezeigt, daß er weniger geſchickter ſei als man glaubte, gher darum für Frankreich nicht minder gefährlich. Türkei. Konſtantinopel, 3. Dez.(Kaiſer Wilhelm) richtete aus Vliſſingen an den Sultan ein Telegramm, in dem er ſeine hohe Befriedigung über die Vergebung der Konzeſſion für die Bagdad⸗Bahn an die anatoliſche Geſellſchaft ausdrückte. Das große Werk, das der Weisheit des Sultans ſeinen Urſprung berdanke Aund das nur dem Frieden zu Gute kommen lönne, werde zur An⸗ mäherung aller Völker beitragen. Der Kaiſer erfleht den Schutz des Allmächtigen über dieſes Werk und den Sultan, den er ſeiner auf⸗ wichtigen Freundſchaft verſichert.— Der Sultan dankte in einem Antworttelegramm an den Kaiſer; er wiſſe, daß die Bedingungen von der deutſchen Induſtrie in derem eigenen Intereſſe ehrlich erflüllt würden. Der Sultan verſichert den Kaiſer ſeiner unwandelbaren Freundſchaft und gibt ſeinem Danke für die von dem Kafſer ihm enk⸗ gegengebrachten freundſchaftlichen Gefühle wärmſten Ausdruck.— Der Heutſche Botſchafter wurde nach dem Selamik vom Sultan im Audienz empfangen und überreichte dieſem 3 Albums mit Photo⸗ graphien Kaiſer Wilhelms, der kaiſerlichen Familie, Kaiſer Wilhelms I. und Kaiſer Friedrichs, ferner einen Aßbum, enthaltend Anſichten Heutſchen Städte und Landſchaften. Vereinigte Staaten. * Waſhington, 3. Dez.(Samoa.) Heute haben Staatsſekretär Hag und Botſchafter v. Holleben, ſowie der Fritiſche Botſchafter Julian Paumahrte das Abkommen unter⸗ zeichnet, wodurch die Vereinigten Staaten von Amerika der peutſch⸗engliſchen Vereinbarung über Samoa beitreten.— Damit wäre allem Gerede über amerikaniſche Quertreibereien wohl endgiltig der Riegel vorgeſchoben. Gur Rede Chamberlainz.) Eine Depeſche des „Newpork Herald“ ſagt, die Antwort der Regierung auf die Rede Chamberlains und des ameribanfſchen Botſchafters Cliſate ſei die, daß keine Allfanz“ mit England oder Deutſchland beſtehe und auch nicht beabſichtigt werde. Die Bshörde erkläre, was immer zwiſchen dem Heubſchen Katſer und Chamberlain beſprochen ſein möge, ein Vorſchlag, Her ſich auf eine Allianz bezog, ſei weder von Deutſchland noch von England angeboten oder empfangen worden. Aus Stadt und Cand. »»Mannheim, 4. Dezember 1999, Aus der Stadtrathsſitzung vom 30. Nov. und 1. Dez. 1899,. (Mitgerhbeilt vom Bürgermeiſteramt.) Bezüglich der Erhebung von Straßeukoſten ſollen 3* Geländeeigenthümern in Zukunft folgende Er⸗ eſchterungen gewährt werden: 4, Bei ſchon bebautem Gelände ſind die Straßenkoſten erſt an⸗ zufordern, wenn der Fahrdamm der Straße bis zu dem be⸗ treffenden Gebäude benutzbar hergeſtellt iſt. 2, Bei noch unbebautem Gelände ſollen die mit dem Beginn des Baues fälligen Straßenkoſten nach der Sockelreviſion an⸗ gefordert werden. Zugleich ſind jedoch die Eigenthümer da⸗ von zu benachrichtigen, daß es ihnen freiſtehe, die mit 4 pCt. zu verzinſenden Straßenkoſten— ohne daß ein Stundungs⸗ geſuch eingereicht zu werden braucht— auch erſt im Laufe von 3 Monaten zu bezahlen. Es ſoll damit den Wünſchen derjenigen Bauherren entſprochen werden, die erſt nach Auf⸗ nahme der ſog. Rohbauhypothek Zahlung leiſten wollen. Die Schulgeldbefreiungsgeſuche von Schülern des Mealgym⸗ naſtums, der Oberrealſchule ſowie der höheren Mädchenſchule werden nach den Anträgen der Beiräthe bezw. des Aufſichtsraths genehmigt. Du haſt Aerger gehabt, und das erleichferk mir nicht gerade das, was ich Dir zu fagen habe. Ich komme nämlich mit einer Bikte zu Dir— nein, unterbrich mich nicht— mit einer Bitte, von beren Erfülkung mein Lebensglück abhängt. Es iſt viel, um was ich Dich bitten will, ſehr viel— ich bin gekommen, um Dich um die Hand Deiner Tochter, um Margots Hand zu bitten!“ Er hatte das haſtig geſagt, wie Einer, der ſeiner Sache nicht ganz gewiß iſt. Seine Augen ſuchten in dem Geſicht des Majors zu leſen, aber das blieb wie aus Stein gehauen. Er zuckte mit keiner WMimper, als er ruhig und beſtimmt ſagte: „Du verlangſt mehr, als ich geben kann. Ich wünſchte, Du hätteſt Dir und mir das erſpart!“ „Stetten!“— Der Baron ſprang auf.„Bei unſerer Freund⸗ ſchaft, was ſoll das— ich verſtehe Dich nicht!“ (Fortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton. — Amerikaniſche Milliardärskiunder. Im Verfolg ihrer von uns ſchon wiederholt gewürdigten Darſtellungen aus dem Leben amerikaniſcher Milliardäre gibt die Revue des Repues in ihrem Hefte vom 1. Dezember einige Details über Kindheit, Er⸗ ziehung und Entwickelung der Erben jener Kröſuſſe. Dieſe Schil⸗ derungen leſen ſich wie eine Tragödie. Die armen Kinder gehen en dem Protzenthum der Eltern geiſtig und ſeeliſch zu Grunde. Der junge Harry Pay Whitney, das Kind des Silber⸗Königs, hat eine Wäſche⸗Ausſtattung, welche 100 000 Dollars gekoſtet hat. Drei geprüfte Krankenwärterinnen bedienen ihn, vier Aerzte beſuchen ihn täglich und ſchreiben ihre Bulletins; er ruht im einer goldenen Wiege. Das jüngſte Haupt der Familie Vanderbilt, Die Räffen⸗ und Nechnufgsführung der Armenänffalt mit Wirkung vom 1. Jauuar k. 88. an der Stadtkaſſe über⸗ ragen. Dem Bürgerausſchuß ſollen gur nächſten Sitzung als Wweltere Vorlagen unterbreitst werden: 1. Die Ermäßigung der Hausanſchlußkoſten an das ſtädtiſche Glektrizitätswerk. 2. Die Erwerbung der Maunh⸗Ferdenheimer Dampfſtraßenbahn. 8. Die Erwerbung von Straßengelände im Lindenhofſtadttheil von Fahrikant Heinrich Lanz und det chemiſchen Fabrik Lindsahof Weyl u. Cie, 4. Die Erweiterung des allgemeinen ſtädt. Friedhofes. Wegen der neu zu errichtenden Stelle des Direktors der hieſigen elektriſchen Straßenbahnen wird Vorlage dem Bürgerausſchuß unterbreitet werden. Die Inſtallation der elektriſchen Beleuchtung im Rathhaus wird der Firma Frankl und Kirchner übertragen. Mit Bezug auf den von der Großh. Staatsregierung ausge⸗ arbeiteten Geſetzentwurf über die Reform der direkten Steuern in Baden wird eine gemeinſchaftliche Vorſtellung der badiſchen Städte bei Gr. Miniſterium des Innern eingereicht werden. Für das zur Herſtellung der Verbindungsſtraße nach der 17. Sandgewann von den C. H. Kellers Erben und dem Separatfond der Konkordienkirche erworbene Gelände hat einen Kaufpreis von 8 M. pro Quadratmeter zu ezahlen. Der Voranſchlag der höheren Mädchenſchule für das Jahr 1900 wird dem Gr, Oberſchulrath zur Genehmigung unterbreitet, Als Mitglied des Aufſichtsraths der höheren Mäd⸗ ne wird Herr Alfred Lenel ernannt. eim Gr. Oberſchulrath wird die Beſetzung der Stelle einer Hauptlehrerin an der höheren Mädchenſchule hier ſbing dd—5 die vom Aufſichtsrath empfohlene Bewerberin in Vor⸗ g gebracht. Für die ethnographiſche ſowie für die griechiſch⸗ römiſche Abtheilung des Hofantiquariums ſollen zur Unterbringung neu Gegenſtände vier neue Schränke an⸗ geſchafft werden. Ferner wird der ins nächſtjäbrige Gemeindebudget einzuſtellende Suelte an den Mannhelmer Alterthumsverein im inblick auf die neuerdings h Erweiterung ſeiner Vereins⸗ aufgaben von 2000 auf 3000 Mk. erhöht. Dem Antrag der Intendanz auf Ermächtigung zur Einſtellung der Summe von Mk. 5000 ins nüchſtjährige Theaterbudget Zwecks eines Opernregiſſeurs wird die Zuſtimmung ertheilt. Die elektriſche Beleuchtungsanlage im Hoftheater ſoll in Folge eines vom ſtädtiſchen Maſchineningenieur unterſtützten Antrages der Firma Brown, Boweri u. Cie. unter der Vorausſetzung, daß einige zwiſchen der Stadtverwaltung und der Firma Siemens u. Halske noch ſchwebenden Fragen vorher zur Erledigung gebracht werden können, vom 4, bis 8. d. M. an das Glektrizitätswerk an⸗ geſchloſſen werden. Einladungen liegen vor: J) vom Vorſtand des Vereins zur Verbeſſerung des Dienſtboten⸗ weſens zu der am 8. Dezember, Nachm. 8 Ubr im Harmonie⸗ ſaale Berang d Preisvertheilung. 2) vom Vorſtand des 7 der auf Mittwoch, 6. Dezember, Abends 8 Uhr in der Konkordienkirche anberaumten Aufführung des Weihznachtsfeſtſpieles von Prof. A. Thoma. 6) vom Vorſtand des Mannheimer Singvereins 2 dem am Sams⸗ tag, 3. Dezember, Abends 8¼ Uhr im Saale des Apollo⸗ theaters veranſtalteten Konzert. Die Herſtellung einer 15 Meter breiten Straße zwiſchen den Quadraten 06 und 07 im Koſtenanſchlag von 15000 Mk. wird genehmigt. Es 98 Vorlage an den Bürger⸗ ausſchuß behufs Bewilligung der Mittel. Der Ankauf des Ackers L. B. Nr. 6424 neben dem Verſitz⸗ graben zwiſchen Feudenheimerweg und Mannheimerſtraße in Käfer⸗ thal von Chriſtlan Arnold daſelbſt im Maaße von 1950 qm um 5 Mk, pro am wird vorbehaltlich der Zuſtimmung des Bürger⸗ ausſchuſſes genehmigt, Dem Frauenverein dahier wird für das Jahr 1900 für die Abth. II Frauenarbeitsſchule der bisherige Zuſchuß mit 1650 Mkk. bewilligt. Der Carnevals⸗Geſellſchaft„Feuerio“ wird ein ſtädtiſcher Zuſchuß von 800 Mk. bewilligt. Die Herſtellungdes Wellblechdaches zu denschweine⸗ buchten auf dem Schlachthof wird der Aktiengeſellſchaft für Verzinkerei und Giſenkonſtruktion, vormals J. Hilgers in Rheinbrohl um 860 Mk. übertragen. Die Anſtellung eines Bautechnikers als Bauaufſeher für den Induſtriehafen wird genehmigt⸗ Die Vieferung von 75 Stück laggenmaſthaltern nebſt zugehörigen Deckeln und Deckelrahmen wird der Firma Karl Biundo, Baumaterialienhandlung hier, um deren Angebot von 1841 Mk. übertragen, Dem Baugeſuch des Maurermeiſters Martin Schüßler in Käfer⸗ thal wird die Zuſtimmung verſagt. Die Baugeſuche: a) des Fuhrmannes Georgs Weinhard in Neckarau, Werder⸗ ſtraße, b) des Architetten C. Sammet hier an der nouen Querſtraße bei der Schwetzingerſtraße, 8 e) des Landwirths Philipp Wellenreuther in Waldhof, d) der Firma J. Louis Haas, Weineſſig⸗ und Konſervenfabrik hier an der Käferthalerſtraße, 00 125 J. B. Brück hier an der Schwetzinger⸗ traße, orgt— wird ärger als orienkali fötmlichen Hofſtaate von Kinderfrauen behütet und hat als kleines Kind einen Flügel im väterlichen Hauſe als Reſtdenz, ſeinen eigenen Marſtall, ſeinen Reſervegarten. Weiter in der Entwickelung iſt Jack Aſtor, der als fünfjähriges Kind bereits eine Gouvernannte in ſeinem Hofſtaate hat neben zwei Kammer⸗ jungfern, zwei Hausmädchen, zwei Kammerdienern, zwei Haus⸗ dienern, zwei Kutſchern und ſechs Stalljungen. Das arme Kind fährt täglich allein ſpazieren, die Goubernannte folgt in einem zweiten Wagen und ſorgt dafür, daß Niemand mit dem Jungen ſpricht, der ſelbſt„Ebenbürtige“ nur im Vorbeifahren grüßt. Jeden Morgen überreicht der erſte Kammerdiener dem Bürſchlein das vom Küchenchef entworfene Menu, welches der Kleine cor⸗ rigirt. Die Gouvernannte hat das Recht, die unzuträglichen Bonbons und Süßigkeiten zu ſtreichen. Ein oder zwei Mal im Monat hat er Aupienz bei ſeinem Vater. Das Ergebniß ſolcher Erziehung zeigen die Zwillingsbrüder Pullmann, die mit allen Gouvernannten Hofmeiſtern— aus allen Schulen wurden ſie fortgeſchickt— zu ſolcher Unwiſſenheit und vollſtändiger Ver⸗ blödung heranwuchſen, daß ihr Vater ſie„wegen vollſtändiger Unfühigkeit, ein Vermögen zu verwalten“ enterbte und ſie auf eine Rente von je 3000 Dollars jährlich beſchränkte. Von Wil⸗ liam Vanderbilt und deſſen Snobthum wird eine köſtliche Ge⸗ ſchichte erzählt. Der junge Herr, der im Bureau des Vaters „arbeitet“ ſammelt Kunſtſchätze, und der Sohn eines ſchottiſchen Antiquitätenhändlers, Mac Adams hat von dieſer Paſſion ein hübſches Taſchengeld eingeheimſt. Er erzählte William, ſein Vater beſäße eine Rüſtung, die ein Unicum auf der Welt ſei, und um deren Beſitz alle Welt den Eigner beneiden würde; aber ſie koſte 5000 Dollars.„Thut nichts,“ ſagte William,„wenn ſte ſo ſchön iſt, ſpielt der Preis keine Rolle.“— Die Rüſtung wurde ge⸗ Cornelius VN.— die Zählenbezeichnung iſt den Fürſtengäuſern ſchick, es war eine gepöhnliche Müſtung aus Stahl, modernſter Ydes Baumeſſters Johann Fangenbach in Waldhof, ) des Technikers Anton Würtz in Käferthal, 0 des Dieners Karl Konrad hier an der Käferthalerftraße, werden nicht beanſtandet ür 20 zur Landesbrandkaſſe neu eingeſchätzte Gebäude wird der e feſtgeſetzt. 5 Wirthſchafts⸗, 9 Ausſtands⸗, 8 Nachlaß⸗ und 2 Militär⸗ befretungsgeſuche werden nach Antrag der Haushaltskommiſſion ver⸗ beſchieden. Die Verpachtung der ſtädt. Lagerplätze No. 38 und 8g in der kleinen Quergewann an Baumeiſter Gg. Jakoby bezw. Schiefer⸗ deckermeiſter Karl Wahlheimer jung hier wird genehmigt. Herr prakt. Arzt K. Gruber in Waldhof wird vom 1. Januar Aaen als Armenarzt für den Stadttheil Waldhof an⸗ geſtellt. Dem Antrag des hieſigen Kaufmänniſchen Vereins durch Orts⸗ ſtatut das Verbot der Sonntagsarbeit in den Bureaux der hieſigen Engros⸗Fabrik⸗, Bank⸗, Speditions⸗, Agentur⸗ und Ver⸗ ſicherungsgeſchäfts auszuſprechen, kann im Anſchluß an eine gutächt⸗ liche Aeußerung der Handelskammer nicht ſtaitgegeben werden. Die Gebühren an die vom Gewerbegericht geladenen Zeugen und Sachverſtändigen werden vom 1. Januar 1900 ab direkt von der Stadtkaſſe bezahlt, welche für den Erſatz dieſer Gebühren durch die zur Zahlung verpflichteten Perſonen Sorge zu tragen hat. Emma Philipp, Roſa Höſchler und Victoria Frnſt werden als NVVVVAEAA bei der hieſigen Volksſchule angeſtellt. Auf Antrag des Verwaltungsraths der Gas⸗ und Waſſerwerks wird die Aufſtellung von 6 weiteren Ventilbrunnen ge⸗ nehmigt und zwar: 1. Litra 8 4 Trinitatiskirche(Erſatz für einen Pumpbrunnen; 2. Rheinhäuſerſtraße— Wallſtadtſtraße, 3. Augartenſtraße— Kleinfeldſtraße, 4. Rennershofſtraße— Gontardſtraße, 5. Riedfeldſtraße— 11. Querſtraße, 6. Waldhofſtraße— 4. Querſtraße. zu einer Turnhalle wird genehmigt und ſollen nunmehr die hierau erforderlichen Mittel beim Bürgerausſchuß angefordert werden, Prämiirung treuer Dienſtboten. Am geſtrigen Sonntage, dem Geburtstage der Frau Großherzogin, fand die übliche Prämtirung treuer Dienſtboten durch den Verein für Verbeſſerung des Dienſtboten⸗ weſens im Harmonieſaale ſtatt. Der Beſuch des erhebenden Aktes ſeitens der Herrſchaften und Dienſtboten war ein ſehr ſtarker. Als Ehrengäſte wohnten der Feier bei, die Herren Geh. Regierungsrath Pfiſterer, Amtmann Strauß und Bürgermeiſter von Hollander. Der Borſitzende des Vereins, Herr Skadtpfarrer Ahles begrüßte die Gäſte und hieß ferner die neueingetretenen Vorſtandsmitglieder willkommen. Er wies ſodann auf den Geburtstag der Frau Großherzogin hin und ſprach das Beileid über den durch das Ableben der Fürſtin von Leiningen über das Großh. Haus hereingebrochenen Trauerfall aus. Hierauf verlas Herr Stadtpfarrer Bauer den Jahresbericht. Die Mitgliederzahl nimmt beſtändig zu und hat ſich ſeit 1893 verdoppelt, ſteht jedoch noch immer in keinem Verhältniß zu der großen Zahl von Herrſchaften und Dienſtboten in unſerer Skadt. Die Kaſſenvevhält⸗ wiſſe ſind günſtige. Das Grundſtocksvermögen des Vereins beträgt el 13 864.48 und wurde durch ein Vermächtniß Ladenburg um 100 vermehrt. Die Einnahmen des Vereins im abgelaufenen Jahre be⸗ trugen 986.68, die Ausgaben 687.81. Es erfolgte ſodann die Vertheilung der Preiſe. Die Schlußrede hielt Herr Stadtpfarrer Ahles, welcher über die Ziele und Aufgaben des Vereins ſprach. An die Frau Großherzogin wurde ein Glückwunſchtelegramm aßgeſanbt. Eine Anzahl Lieder der Mädchen der Marienwaiſenanſtalt berſchönten die Feier. Die Preisvertheilung hatte folgendes Ergebniß: Den Aufmunterungspreis, beſtehend in einem Ehren⸗ briefe und einem Preisbuche, erhielten nach dreijähriger Dienſtzein 1. Albert, Frieda von Adelsheim, bei Frau Oskar Dörflinger Wwe, 3. Knorpp, Luiſe von Poppenweiler, bei Frau Dr. Max Benſinger, 4. Niermaier, Babette von Mundenheim, bei Frau Car! 1 5. Noe, Marie von Langenelz, bei Frau Marie Schleich. 6. Ro tenecker, Karoline von Offenburg, bei Herrn Dr. Schliferowitſch. 7. Sauckel, Roſa von Neckargemünd, bei Frau Alfred Lenel. 8. Schott, Julie von Berg(bei Stuttgart), bef Herrn Jakob Groß. 9. Steinbrenner, Martha von Gelbingen, bei Frau Bertha Morgenroth. 10. Weber, Mina von Holzwefler⸗Hof, bei Frau Joſ. Pallenberg. 11. Weinſtock, Fried. Luiſe von Groß⸗Gerlach, bei Frau Lufſe Hoff. 12. Laudenklos, Liſette von Hohenſachſen, bei Frau M. Engelhard, Landgerichtsralh. 183. Sans, Luiſe bon Ballenberg, bei Frau Guſtav Dieffenbacher, Fabrikant. Den I. Ehrenpreis, beſtehend in einem Ehrenbrieſe und einem werthvolleren Preisbuche, erhielten nach fünfjähriger Dienſt⸗ zeit: 14. Coſſäus, Clara bon Karlsruhe, bei Frau Georg Hart⸗ mann. 15. Götz, Margaretha von Thanfüß, bei Frau Friedrich Uebler. 16. Häfele Luſſe von Dürrenbüchig bei Herrn Profeſſon K. Baumann. 17. Hagner, Marie von Neckargartach, bei Frau Ferdinand Weiß. 18. Heid, Luiſe von Gochsheim, bei Herrn K⸗ Groß. 19. Raithel, Caroline von Schorndorf, bei Frau Dr, GEleonote Giulini. 20. Schemenau, Käthchen von Hüffenhardt, bei Frau Eliſe Sigmann. 21. Siener, Eliſabetha von Birkweiler, bei Herrn Wilhelm Darmſtädter. 22. Stffling, Anna von Steins⸗ furth, bei Fräulein Helene Lichtenberger. 28. Walther, Anna bon Schloſſau, bei Frau Friedericke Glock. 24. Weber, Caroline von Michelbach, bei Frau Rudolf Baſſermann. Den II. Ehrenpreis, beſtehend in einem Ehrenbriefe elnem Preisbuche und 6, erhielten nach zehnjähriger Dienſtzeit: 28. Ganz⸗ horn, Friedericke von Sindelfingen, bei Frau Lina Klopfer⸗ don einem Arbeit, der Helm war mit Federn in den franzöſiſchen Farben geſchmückt. Selbſt William war über die Einfachheit dieſes Unicums erſtaunt und wollle wiſſen, weöhalb dieſe Rüſtung ſo merkwürdig ſei.—„Das habe ich Ihnen noch nicht geſagts er⸗ widert Mac Adams,„Das iſt eben die Rüſtung, welche der große Napoleon in der Schlacht bei Waterloo trug!“— Es vergingen mehrere Wochen, ehe William einen„Gelehrten“ fand, der ihn von der Paſſion für Antiquitäten kurirte.— Wenn alle Milliardärskinder ſo erzogen werden, wird die nächſte Generation von den ſtolzen Namen der jetzigen New⸗Norker Geldkönige nicht mehr viel wiſſen. — Zur Verhütung der Gefahr beim Chloroformiren iſt bekanntlich die größte Vorſicht der Aerzte nöthig. Immer noch vergeht kaum eine Woche, ohne daß man in den mediziniſchen Blättern über Todesfälle bei der Narkoſe läſe. Nach der Deut⸗ ſchen Mediziniſchen Preſſe gibt es für den Arzt ein Mittel, im Voraus zu erkennen, ob eine Gefahr für den Patienten vorlieg und ob die Betäubung einen ſchwierigen oder einen glatten Ver⸗ lauf nehmen wird. Solche Kranke nämlich, bei denen die Narkoſe bedenklich ausgehen kann, behalten die Augenlider von Anfang an ganz oder halb offen. Drückt man ſie zu, ſo öffnen ſie ſich im nächſten Augenblick von Neuem. Dagegen ſchließen die Patienten, die das Chloroformiren gut vertragen, die Augenlider ſogleich. Zu erklären iſt dieſe Erſcheinung vielleicht ſchwer, aber ſie ſol in ihrer Deutung ſo untrüglich ſein, daß der Arzt ſich ſofort alle bei Narkoſezufällen in Anwendung tretenden Inſtrumente und Arzneimittel zurechtlegen ſollte, falls er die Augenlider des Kranken nicht geſchloſſen ſteht. — Die Geſellſchaftstoiletten der engliſchen Kinder. Auch die Kinder haben ihre beſonderen Moden. In dieſer Saiſon ſind in London Geſellſchaftstoiletten für Kinder aus chineſiſchet Seide Mode, Pliſſirte oder einfach gezogene Röcke ſind mit Spitzen Der Umbau der früheren Inſtitutskirche Lit. U.1 2. Bechold, Lina von Adelsheim, bei Fräulein Eliſabethe Thorbecke. . 8 r Maniſpherm, 4. Deiemper. WMeneral⸗ Anzeiſer. 3. Serke. eiger, Anng don nann, Friedericke bon Blaufelder, bei Frau Joſ. mer, Frieda von Sennfeld bei Fräulein 29. Köppel, Chriſtine oon Raſtatt bei Frau Rauch, Margarethe von Miltenberg, bei Frau Marie Seubert. Den III. Ehrenpreis, beſtehend in einem Ehrenbriefe, einem Preisbuche und 10„, erhielten nach fünfzehnjähriger Dienſtzeit: 31. Keller, Katharine von Böhringen, bei Frau Joſephine Ruoff Ww. 32. Rudolf, Margarethe von Waldangelloch, bei Fräulein Helene Lichtenberger. Den IV. Ehrenpreis, beſtehend aus einem Ehrenbriefe, einem Preisbuche und 17 c, erhielten nach zwanzigjähriger Dienſtzeit: 33. Er b, Friedrich von Laubach, bei Frau Commerzienrath J. Laden⸗ burg. 34. Pfaff, Käthchen bon Eberbach, bei Frau Emilie Herſchel, geb. Thorbecke. Der V. Ehrenpreis, beſtehend in einem Ehrenbriefe, einem Preisbuche und 26 c, erhielt nach ſechsundzwanzigjähriger Dienſt⸗ zeit: 35. Mittern, Babette von Bruchſal bei Herrn Emil Staudt, Kaufmann. Das von J. K. H. der Großherzogin geſtiftete ſilberne Ehren⸗ kreuz erhielten nach fünfundzwanzigjähriger Dienſtzeit: Gern⸗ hälter, Magdalene aus Waldangelloch, bei Herrn Ph. Bender, Privatmann, Huxel, Sophie aus Steinsfurth, bei Herrn Gg. Fr. Kaltenthaler, Privatmann, und Meyle, Pauline Mathilde aus Lud⸗ wigsburg(Württ.), bei Herrn Hauptmann Frank. ' Mädchen hort. Die Vorarbeiten zur Gründung von Mädchen⸗ horten nehmen einen erfreulichen Fortgang. Wie dringlich das Be⸗ dürfniß nach Einrichtung dieſer Anſtalt iſt, beweiſt die übergroße Zahl der auf die erſte vorläufige Anfrage bin erfo gten Geſuche um Aufnahme von Schülerinnen. Wie weit der junge Verein, der ſich in dieſen Tagen in öffentlicher Verſammlung begründen will, dieſem Bedürfniß wird entſprechen können, hängt natürlich von der Theil⸗ nahme und thatkräftigen Unterſtützung unſerer Einwohnerſchaft ab. Keine Familie, die in der glücklichen Läge iſt, ihren Kindern im eigenen Hauſe die nöthige Pflege und Beaufſichtigung angedeihen zu laſſen, ſollte es verſäumen, dazu beizutragen, daß recht vielen Mädchen die Wohlthat zu Theil werde, die ſchulfreien Stunden unter erziehlicher Aufſicht zuzubringen. Zunächſt kann natürlich nur mit einem Horte begonnen werden. Das Komitee hofft, denſelben ſofort im neuen Jahre und zwar in dem Schulhauſe K 5 eröffnen und bei entſprechender Zunahme des Vereins recht bald auch Ab⸗ theilungen in den Vorſtädten gründen zu können. Wir machen heute ſchon auf die in den nächſten Tagen ſtattfindenden begründende Ver⸗ ſammlung in der Aula der Friedrichsſchule aufmerkſam, in welcher die Satzungen und der Organiſationsplan beſprochen werden ſollen. Verkauf ſtädtiſchen Geländes. Der Stadtrath hat dem Bürgerausſchuſſe mehrere Vorlagen wegen Verkaufs ſtädtiſchen Ge⸗ ländes unterbreitet, welche in der am Dienſtag, 12. Dezember ſtatt⸗ findenden Sitzung des Bürgerausſchuſſes zur Berathung gelaugen. unächſt ſoll an Herrn Baumeiſter Wilhelm Fucke⸗Michels eine läche von 3,58 Quadratmeter vom ſtädtiſchen Grundſtück N 1, 17 zum Preiſe von 60 M. pro Quadratmeter verkauft werden. Weiter handelt es ſich um die Zuſtimmung zu der Genehmigung der erfolgten Verſteigerung der Bauplätze Mittelſtraße Nr. 22, 24, 26, 34, 36 und 38 im Maaße von zuſammen 1810,11 Quadratmeter zum Geſammt⸗ preis von M. 101 440.89, ſowie um die Zuſtimmung zu der erfolgten Verſteigerung des Baugeländes an der Ecke der 6. Querſtraße und Mittelſtraße im Maaße von 441,60 Quadratmeter und zum Preiſe von 70,50 M. pro Quadratmeter, alſo zum Geſammtpreis von M. 13 132.79. Eine weilere Vorlage beantragt beim Bürgerausſchuß, an Herrn Kaufmann Alois Breunig an der Louifenſtraße im Stadt⸗ theil Neckarau ein 15 Quadratmeter großen Geländeſtreifen zum Preiſe von 8 M. pro Quadratmeter zu verkaufen. * Ermäſtigung der Koſten der Hausanſchlüſſe an das Elektrizitätswerk. Der Stadtrath ſtellt beim Bürgerausſchuſſe den Antrag, zer wolle ſich damit einverſtanden erklären, daß denjenigen Stiromabnehmern, welche ſich bis zum 31. Dezember d. Is. zur Abnahme von elektriſcher Energie aus dem ſädtiſchen Elektrizitätswerk anmelden und ſpäteſtens vom 1. April 1900 ab dieſe Energie beziehen, der Hausanſchluß bis zu 7 Meter Kabellänge nur mit 50 Mark berechnet wird und die Mehr⸗ koſten auf das Baukapital des ſtädtiſchen Elektrizitätswerkes übernommen werden.“ Der ausführlichen Begründung der Vorlage iſt zu entnehmen, daß bisher die Anmeldungen zur Stromabnahme nur ſpärlich er⸗ folgten. Die Geſammtkoſten eines Hausaaſchluſſes werden von der Firma Brown, Boveri& Co. auf 180—200 Mark berechnet. Wie hoch ſich der nachgelaſſene Betrag ſchließlich belaufen wird, läßt ſich noch nicht angeben, der Nachlaß für die bis jetzt angemeldeten An⸗ ſchlüſſe beträgt ca. 178&(180—50) 130 23,140 Mark. Wegen Errichtung eines Freibades im Floßhafen hat der Stadtrath dem Bürgerausſchuſſe eine Vorlage für deſſen nächſte Sitzung unterbreitet. Die Koſten betragen Mk. 72300. Der Liege⸗ platz des Bades befindet ſich unmittelbar hinter der Floßſchleuße. Die projektirte Badeanſtalt erhält eine Länge von 68 Meter und eine Breite von 20,5 Meter. Die Anzahl der Badebaſſins iſt 4, wovon 2 für Erwachſene, 1 für Jünglinge und 1 für Knaben be⸗ ſtimmt ſind. Die Baſſins ſelbſt baben eine Länge von 21 Meter bei einer Breite von 4,5 bezw 4,3 Meter und entſprechen ſomit genau der Größe der Badebaſſins des Rheinfreibades nur daß die Anzahl der Baſſins hier 6 beträgt. Die Auskleidehütten ſind in Holz⸗ konſtruktion vorgeſehen, die Dachflächen werden mit Dachpappe gedeckt. Zur Ventilation der Auskleidehütten dient ein über ſämmtlichen Hütten ſich hinziehender ſogenannter Dach⸗ reiter, ſowie an den Außenwänden angebrachte verſtellbare Jalouſien. Der Bodenbelag iſt aus 24 mm ſtarken forlenen, in Tafeln zufammengeſetzten und durch unterhalb aufgeſchraubte Leiſten zuſammengehaltenen Brettern vorgeſehen, dieſelben werden längs der Baſſinsränder durch ſogenannte Schandeckel befeſtigt. Der Boden⸗ belag wird auf der Unterſeite ebenfalls mit Creoſot geſtrichen. Die Conſtruction der Badebaſſins, ſowie die Befeſtigung derſelben iſt in Impfingen, bef Frau Sedaſſſan ſihlmafn. Bad Wird füß 850 Perſonen berechſſet, don denen ſich 90 an Bord und 260 im Waſſer beſinden würden. Um eine Erneuerung des Waſſers und ſoweit dies bei den örtlichen Verhältniſſen möglich, eine Strömung herbeizuführen, iſt vorgeſehen, daß eine Rohrleſtung von 35 em Durchmeſſer vom Neckar her und eine zweite von 30 em Durchmeſſer durch den Leitdamm bei der Floßgaſſe hindurchgeführt wird. Die hierdurch zu erwartende Strömung dürfte jedoch nicht ausreichend ſein, um, wie dies beim Rheinfreibad der Fall iſt, die Waſſerreſervoire für die Brauſen ſelbſtthätig zu füllen. Es iſt des⸗ halb beabſichtigt, als Betriebskraft eiven mit Unterbrechung nach Bedarf arbeitenden Electromotor zur Aufſtellung zu bringen. Die Herſtellung einer Verbindungsſtraße zwiſchen der 7. und 11. Querſtraße in dem Neckargarten wird vom Stadtrath in einer Vorlage an den Bürgerausſchuß beantragt. Zugleich macht der Stadtrath in dieſer Vorlage die Mittheilung, daß für eine der nächſten Sitzungen des Bürgerausſchuſſes auch eine Vorlage über der., 1I., 12. und 19. Querſtraße erfolgen werde. Die zoſten der Errichtung der Verbindungsſtraße zwiſchen der 7. und 11. Querſtraße betragen Mk. 11750; ſie ſetzen ſich folgendermaßen zuſammen: für Geländeerwerb von Herrn Wilhelm Hackmann Mk 8925,70(pro Om theils 10, theils 15 Mk.), Kaufkoſten Mt. 147.10, Entſchädigung für Bäume und Gewächſe Mk. 77.—, für Zurückver⸗ ſetzung und Ergänzung der Einfriedigung, ſowie für die proviſoriſche Herſtellung der Straßenfläche und den Einbau von drei Sinkkäſten Mk. 2600.—. Eine Berhreiterung der Lindenhofſtraße ſoll nach einer Vorlage des Stadtraths an den Bürgerausſchuß an der Ecke der Windeckſtraße(gegenüver der Wirthſchaft zur„Windeck“) auf die gleiche Breite von zirka 9½ m, wie ſie der übrige Theil der Straße beſitzt, erfolgen. Hierzu iſt die Erwerbung eines Geländeſtreifens von dem Grundſtück des katholiſchen Kirchen⸗ und Baufonds im 10 1 5 35,09 am nothwendig. Der Kaufpreis betragt pro qm 0 Mark. Die Herſtellung der Mittelſtraße von der 17. Querſtraße bis zur Preußiſch⸗Heſſiſchen Staatsbahn ſoll nach einer ſtasträthlichen Vorlage an den Bürgerausſchuß erfolgen. Die Herſtellungskoſten betragen Mk. 43 420.—, welche von den Angrenzern zu tragen ſind. Eine von den Angrenzern erhobene Einſprache gegen ihre Heran⸗ ziehung zu den Straßenkoſten iſt vom Stadtrath als unberechtigt ab⸗ gelehnt worden. Verſammlung der Handlungsgehilfen⸗Krankenkaſſe. Zu der heute Abend im„Wilden Mann“ ſtattfindenden Verſammlung der Handlungsgehilfen⸗Krankenkaſſe ſind nicht nur die Handlungs⸗ gehilfen allein, ſondern auch die Arbeitgeber eingeladen. „unter dem Verdachte des Meineids wurden am Samſtag im Schöffengerichtsſaal Taglöhner Johann Borheimer und Gypſer Georg Wühler, beide aus Feudenheim verhafket und in das Unter⸗ ſuchungsgefängniß abgeführt. Dieſelben hatten in der Verhandlung gegen den Maurer Jogann Franz aus Feudenheim, der wegen eines im hieſigen Amisgefängniß gegen den Auffeber verübten thätlichen Angriffes angeklagt war, als ſeinerzeitige Zellengenoſſen des Franz dieſen als völlig ſchuldlos hinzuſtellen geſucht und behauptet, baß 5 Aufſeher zuerſt mit der Jauſt dem Franz ins Geſicht geſchlagen ahe. Todt in ihrem Bette aufgefunden wurde in R 7, 39 die alleinſtehende Wittwe Huck. Der Tod muß ſchon längere Zeit vorher eingetreten ſein. *Muthmaßliches Wetter am Dienſtag, den 5. Dezbr. Der letzte Luftwirbel iſt mit 745 mm von der oberen Nordſee nach der mütleren Oſtſee und dem finniſchen Meerbuſen gewandert, beherrſcht aber noch Norddeulſchland rechts der Elbe. In Irland iſt von Weſten her ein neuer Hochdruck mit 772 mm eingetroffen. Für Dienſtag und Mittwoch iſt bei neuerdings auffriſchender Temperatur zwar vorwiegend bewölktes, aber faſt ausnahmslos trockenes Wetter in Ausſicht zu nehmen. Aus dein Großherioatlum. * Schwetzingen, 1. Dez. Die Einſchätzung der Neubauten und Bauveränderungen in Schwetzingen hat im laufenden Jahre einen Werthzuwachs von nahezu 500,000/ ergeben. * Neckarbiſchofsheim, 1. Dez. Das Bahnprojekt Neckar⸗ biſchofsheim⸗Hüffenhardt liegt nun vollſtändig ausgearbeitet Großh. Regierung zur weiteren Vorlage an die Zweite Kammer zur Ge⸗ nehmigung vor. * St. Leon, 1. Dez. Auf Seiten der Buren kämpft auch ein hieſiger Bürgersſohn, Rudolf Steger, ein Sohn des verſtorbenen Altbürgermeiſters Gottfried Steger. Von Beruf iſt Steger Photo⸗ gvaph, und es ſoll ihm von der Regierung die Erlaubniß gegeben worden ſein, jederzeit photographiſche Aufnahmen vom Kriegsſchau⸗ platz zu nehmen. BN. Bretten, 1. Dez. Der Taglöhner Auguſt Knobloch von hier ſtürzte geſtern Mittag, als er in der Scheune des Gaſthauſes zur„Stadt Pforzheim“ mit Herabwerfen von Heu beſchäftigt war, ſo unglücklich herab, daß er ſchwer werletzt in das ſtädt. Krankenhaus verbracht werden mußte, wo er heute ſtarb. * Pforzheim, 1. Dez. Bei einer Dacharbeit am Neubau der Villa von Otto Sauer in der Lindenſtraße ſtürzten Blechnermeiſter Wilhelm Riecker und ſein Lehrling, der 18jährige Chpriſtian Sey⸗ fried von Enzberg, vom Eckthurm der Villa herab. Beide erhielten ſſchwere Verletzungen. Der noch dabei beſchäftigt geweſene Geſelle hatte das Glück, ſich am Dachrand feſthalten und von da ins Innere des Gebäudes ſich hineinſchwingen zu können. * Offenburg, 1. Dez. Vermißt wird ſeit einigen Tagen der Bureauaſſiſtent bei der Waſſer⸗ und Straßenbau⸗Inſpektion, Herr Wilh. Armbruſter. Der Genannte wurde zuletzt in Appenweier geſehen. Warum ſich A. von hier entfernte, iſt nicht bekannt; ein zwingender Grund lag nicht vor. BN. Freiburg, 1. Dez. Die Dienſträume der im Landgerichts⸗ gebäude vereinigten Gerichtsbehörden(Landgericht, Amtsgericht, Staatsanwaltſchaft und Kriminalpolizei) ſind unzureichend. Es iſt zwar in den letzten Jahren durch Anmiethung eines kleinen Gebäudes, in welchem eine Abtheilung des Amtsgerichts(freiwillige Gerichtsbar⸗ keit) untergebracht iſt, und neuerlich durch Verwendung der Dienſt⸗ wohnung des Landgerichtspräſtdenten zu Dienſträumen einigermaßen Abhilfe getroffen worden, ſo daß jetzt wenigſtens jeder Richter ſein eigenes Dienſtzimmer hat. Dagegen fehlt es noch an ausreichenden Räumen für die Regiſtratür, welche ſm raſchen Anwachſen begrifſen iſt; auch bedürfen die Gefängnißverhältniſſe in mehrfacher Beziehung einer Verbeſſerung. Es ſoll nun ein an das Landgerichtsgebäude an⸗ grenzendes Anweſen erworben werden, wofür der Juſtizetat 1900⸗1901 150,000 fordert. Vfalz, Heſſen und Uigebung. JLudwigshafen, 8. Dez. Von einem Ueberfahrtsboot ſprang geſtern Abend um 6 Ühr ein junger Kaufmaun aus Gießen in den Ahein, um ſich das Leben zu nehmen. Einige Schiffer der in der Nähe vor Anker liegenden Dampfer machten ſofort einen Nachen los und ſteuerten auf den Lebensmüden zu, den ſie auch rechtzeitig in's Trockene brachten. Vorläufig wurde derſelbe dem hieſigen Kranken⸗ haus übergeben. Ueber die Motive verlautet nichts. * Kaiſerslautern, 1. Dez. Auch ein Kaiſerslauterer befindel ſich im Burenheer, und zwar ein Bruder von Leberhändler Compter. Er bewacht die engliſchen Gefangenen in Pretoria. Ein anderer Pfälzer, Karl Burgard von Landſtuhl, kämpft dagegen in den Reihen der Buren, während ſein Bruder Wilhelm Burgard in dem viel⸗ genannten Kimberlehy ſich befindet und dort eine eigene Bierbrauerei mit Reſtaurant inne hat. *Kaiſerslautern, 1. Dez. Der Ackerer Daniel Loos bon Rehweiler hatte, um ſich an einem Nachbar für einen mit dieſem ge⸗ führten Pferdeprozeß zu rächen, einem werthvollen Pferde Kalk in die Augen geſtreut, ſodaß es erblindete. Vom Gericht deshalb zu einem Jahr ſieben Monaten Gefängniß und zum Erſatz des verurſachten Schadens im Betrage von 950 verurtheilt, ſann Loos auf Mittel und Wege nach, wie er ſich wieder rein waſchen und bon der Schaden⸗ erſatzpflicht befreien könne. Als brauchbares Werkzeug zur Ausführung ſeiner Pläne erſchien ihm der 16 Jahre alte Sohn einer kinderreichen Steinhauersfamilie, Namens Müller. Er feſſelte den jungen Müller an ſich, bewirthete ihn fleißig mit Speiſen und Getränken und brachte ihn ſchließlich ſo weit, daß er ſich zur Auswanderung nach Amerkla bereit erklärte. Auf dieſe Erklärung hatte Logs nur gewartet. Er begleitete den jungen Auswanderungsluſtigen bis Luxemburg, wobeß er ihm zu verſtehen gab, daß er„die Geſchichte mit dem Pferde“ gern von ſich abwälzen möchte. In Luxemburg hat Loos ſich ſodann, ohne daß der junge Müller Kenntniß davon hatte, in einer Druckerei ein mit dem Namen Müllers berſehenes Schriftſtück drucken laſſen, in welchem er dieſen haarklein erzählen ließ, wie er— Müller— die ſchwarze That ausgeführt habe und Loos daran vollſtändig ſchuldlos ſei. Dieſe Druckſchrift, die Müller nicht leſen dupfte, wurde mit Couverts verſehen und an das Landgericht Kaiſerslautern, den Adjunkz in Rohweiler, den Pfarrer Müller in Quirnbach u. ſ. w. zur Abſendung gebracht. Die Adreſſen der Sendungen mußte der junge Mülleß ſchreiben. Als dieſer nach nicht langer Abweſenheit dieſen Sommer nach Europa und Rothweiler zurückkehrte, ſtellte er auf Befragen die ihm beigemeſſene Schandthat mit Entrüſtung in Auvede und gab die obige glaubhafte Darſtellung, worauf gegen Loos neuerdings wegen wiſſenklich falſcher Anſchuldigung, Urkundenfälſchung, Entführung ete. Anklage erhoben wurde. Das Verbrechen der Entführung wird von der Staatsanwaltſchaft darin erblickt, daß Loos den jungen Müller ſeinen Eltern durch Liſt entzogen habe, um ihn zu gewinnfüchtigen Zwecken zu gebrauchen. Die Strafkammer Kaiſerslautern, die ſich mit der Sache zu beſchäftigen hatte, führte die Verhandlung zwar zu Ende, doch wurde beſchloſſen, das Urtheil erſt am 5. Dezember zu ver⸗ künden. * Darmſtadt, 1. Dez. In der Nacht vom 22. auf 23. Oktober wurde der Frühzug der Dampfſtraßenbahn in der Nähe von Gries⸗ heim dadurch zum Entgleiſen gebracht, daß ruchloſe oder leichtfertige Hände einen Bahnmeiſterwagen quer über das Geleiſe gezogen hakten. Perſonen wurden nicht verletzt, der Materialſchaden betrug etwa 300 Mark. Heute hatten ſich wegen Gefährdung eines Eſſenbahntransports die Mechaniker Brohm und Hoffmann und die Kaufleute Eiſenhauer und Rupp von hier vor der Strafkammer zu verantworten. Dig Handlung wurde nur als eine fahrläſſige angeſehen. Jeden erhiel eine Gefängnißſtrafe von 2 Monaten. Stimmen aus dem publikum. Mifßzſtand auf dem Friedrichsring 5 Wohl mit Recht kann Mannheim ſtolz ſein auf ſeine ſtaunen⸗ erregende Entwicklung, ſeine gewaltigen, an's Rieſenhafte grenzende Anlagen, ſeine neuplanirten Straßen und ſeine im feinſten Stil er⸗ richteten Gebäude. Ja, man kann weit herumkommen, bis man wieder beim Verlaſſen des Bahnhofs einen ſolch imponirenden Eindruck von einer Stadt bekommt, wie hier, und ohne Ueberhebung darf man, nach dem einſtimmigen Urtheil aller Fremden, ausſagen, daß Mann⸗ heim, wie es ſich in ſeinem Kaiſer⸗ und Friedrichsring zeigt, einzig daſteht; beſonders gilt dies von dem letztern auf deſſen öſtlichen Seite und öſtlichen Erweiterung. Nicht nur die ſchönſten und geſchmack⸗ vollſten Privatbauten, ſondern auch(dank dem hohen Kunſtſinn unſerez wohllöblichen Stadtverwaltung) impoſante, ſtylvolle öffentliche Ge⸗ bäude ſind eine wahre Zierde der betreffenden Gegend, Gine Anlage, wie die vom Waſſerthurm abwärts, dürfte ſobald nicht wider zu finden ſein. Auffallende Gleichmäßigkeit und beſondere Gleganz im der Ausführung zeigt ſich namentlich an dem Häuſerblock, der in den Form eines Dreiecks vom Friedrichsring einerſeits und der Ruprecht⸗ und Colliniſtraße anderſeits eingeſchloſſen iſt. Im Ring die von der Erde aufſtrebenden ſtehenden Erker, in der Ruprechtſtraße die chängenden Erker, in der Colliniſtraße die große Zahl freier Bal⸗ kone geben dieſen Fagaden ein etwas beſtonders ſtolzes Ausſehen, und recht friſch und freundlich iſt der Eindruck der mit dunkelrokhem Sand⸗ ſtein eingeſtellten Häuſer hier wie in der füdlichen Parkſtraße, eine ganz angenehme Unterbrechung der Faſſaden. Die Straßen der ganzen Stadt ſind jetzt wieder in beſtem Zuſtande und die Reinlichkeit iſt muſterhaft. Einen geradezu empörenden Kontraſt hiezu bildet jevoch die Ecke, wo die Schlachthausſtraße und Seckenheimer Bahn in den Ning münden. Hier, vor dem daſelbſt angebrachten hölzernen Ab⸗ ſchluß, der beſſer einen Schafpferch im Odenwald, als eine Straße in Mannheim begrenzen dürfte, hier, wo nicht weniger als 8 Straßen zuſammentreffen und infolgedeſſen zu manchen Stunden des Tages ähnlicher Weiſe conſtrurt vorgeſehen wie beim Raeinfreibad. Das oder gebauſchtem Muſſelin garnirt und eng gefaltete und benähte Bengalſchleifen von ſeidenem Band bilden einen zierlichen Ab⸗ ſchluß. Die Aermel reichen faſt immer bis zum Ellbogen. Da kleine Mädchen ſich beim Tanzen ſehr erhitzen, werden ausge⸗ ſchnittene Geſellſchaftskleider vorgezogen, damit die Gefahr der Erkältung auf dem Heimwege nicht ſo groß iſt. Zu den ausge⸗ ſchnittenen Toiletten tragen die Kinder oft zierliche Muſſelin⸗ fichus aus gefaltetem Seidenmuſſelin, die als Halsumhüllung dienen, wenn die Kleinen den Ballſaal verlaſſen. Die Kinder tragen die Röcke jetzt länger als in den früheren Jahren. Braune Seidenſtrümpfe und paſſende ſchwediſche Schuhe werden zu Geſellſchaften neben weißen ſehr viel getragen. Die hellbraunen durchbrochenen Strümpfe ſind oft mit einer kleinen Blume in der Farbe des Kleides oder Beſatzes beſtickt. Auf der Straße iſt der mit einer Spitze verzierte holländiſche Hut Mode, der den Kindern nach Anſicht der Mütter beſonders gut zu Geſicht ſtehen ſoll. — Wie liegen wir im Schlafe? Es iſt eine längſt be⸗ kannte Thatſache, daß viele Perſonen im Schlafe eine ganz be⸗ ſtimmte Lage einnehmen, die ſich vor Allem auf die Lage des Kopfes im Verhältniß zum Körper bezieht. Die Körperlage während des Schlafes iſt bei den einzelnen Perſonen keine zu⸗ fällige und durch die Gewohnheit allein bedingte, ſondern wie William Browning, prakt. Arzt in Brooklyn, in der„Zeitſchrift für Krankenpflege“ nachweiſt, hängt gerade die Lage des Kopfes von den Blutverhältniſſen im Gehirn ab. Die meiſten Menſchen ſchlafen mit dem Kopf auf einem gewöhnlichen oder dünnen ge⸗ polſterten Kiſſen. Bei einer andern Klaſſe genügt dieſes Normal⸗ maß nicht, der Kopf liegt auf einem Polſter mit einem oder zwei Kiſſen, oder auf einem aufgerollten Kiſſen, über dem Arm u. ſ. w. Dieſer Lage muß naturgemäß die Blutzufuhr zum Gehirn er⸗ ſchweren, den Blutabfluß dagegen erleichtern. Sie wird deshalb von ſolchen Perſonen eingenommen, die an Blutfülle des Gehirns, 3. B. durch geiſtige Arbeit, Gehirnkrankheiten u. ſ. w. leiden. Leute, die vor dem Schlafengehen geiſtig beſchäftigt geweſen ſind, ſchlafen meiſt in dieſer Lage ein, während im Verlaufe der Nacht der Kopf tiefer gleitet und ſchließlich normal liegt. Dieſer Klaſſe gegenüber umfaßt die dritte Kategorie ſolche Perſonen, welche mit dem Kopf niedriger als im Mittelmaß ſchlafen. Manche ſchlafen mit dem Körper in ganz flacher Stellung, ohne Kiſſen und Polſter. Von derſelben Bedeutung iſt die bisweilen beobachtete Gewohnheit, auf dem Bauche zu ſchlafen, mit dem Geſicht nach der Seite gewandt. Es iſt klar, daß alle dieſe Lagen das Blut reichlicher zum Gehirn fließen laſſen. Zu dieſer Klaſſe gehören Perſonen mit nervöſer Verſtimmung, ferner vor Allem Blutarme und Bleichſüchtige. Ein charakteriſtiſcher Zug dieſer Perſonen iſt, daß ſie weniger zum Träumen geneigt ſind. Ihr Schlaf iſt ge⸗ wöhnlich ſehr tief; ja ſie bedürfen ſogar beſonders viel Schlaf. Sie neigen dazu, ſchläfrig, ermüdet und erſchöpft aufzuwachen; je tiefer der Schlaf, deſto ſchlafſüchtiger ſind ſie beim Erwachen. Es könnte zunächſt gewagt erſcheinen, aus dem Verhalten während des Schlafes Schlüſſe auf den Körperzuſtand während des Wachens zu ziehen. Jedoch wenn man die einzelnen Fälle guf Jahre verfolgt, zeigt ſich die Richtigkeit der Beobachtung. Noch wichtiger als bei Geſunden, iſt natürlich die Lage des Kopfes beim Kranten, indem ſie einen deutlichen Fingerzeig gibt, um den allgemeinen Zuſtand des Gehirns zu beurtheilen. — Ueber den Tod des Afrikareiſenden Dr. Kolb berichtet Miſſionar Säuberlich von ſeiner Station Mulango⸗Kitwi in Britiſch⸗Oſtafrika Folgendes:„Die ſchwerſte Hiobspoſt kraf uns am 5. Oktober. Nach dieſer wurde Dr. Kolb nebſt dem(in Deutſchland erzogenen) Negerknaben Bario von einem und dem⸗ ſelben Naschorn getödtet. Dr. Kolb war mit zwei Eng⸗ ländern von Guaſo Nyiro aufgebrochen, um im Embe(nord⸗ öſtlich vom Kania) Eſſen zu kaufen, da es wegen herrſchenden Waſſermangels trotz vielfacher Verſuche unmöglich war, ſich einen Weg zum Rudolf⸗See zu bahnen. Am 18. September früh ging Dr. Kolb nebſt Bairo und einem Büchſenträger voraus. Einen ſchwarzer Gegenſtand am Wege hielten ſie für einen Stein wegen der Länge des Graſes. Dr. Kolb wurde ſeines Irrthum erſt gewahr, als er nur wenige Schritte vor dem aufſpringenden und ihn angreifenden Thier ſtand. Während er auf dieſes ſchoß, kam ein zweites vorher nicht geſehenes und rannte Dr. Kolb ſein Horn von hinten in den Unterleib. Bairo ſchoß ſofort, worauf das Thier von Kolb abließ und ſich Jenem zuwandte, ihm in furchtbarer Weiſe den Bauch aufreißend. Durch den hinzuge⸗ kommenen engliſchen Arzt wurden Beide eiligſt verbunden; ruhig und friedlich iſt Kolb nach anderthalb Stunden heimgegangen, während Bairo zwei volle Tage leiden mußte.“ 25 Weneral⸗ Auzeiger. Maſſngelm, 4. en⸗ und Wagenverkehr iſt, Luxus wäre, 11 gang gut auf d Da ſchüttet man Kies, hemmen ſſ 0 ckar auch geſchehen könnte, ſ. w. in Maſſen an, die den Verkehr die Metzgerkarren rechts und links mit den gewiſſen Tagen ſtu müſſen, ſpannten biſſi 78 die g Tag, ſondern noch mehr zur Nachtzeit parademäßig tmar doch auch manchmal Möbelwägen daſelbſt fein fäuberlich plazirt). Man dente! Alles dies an einer Stelle der Stadt, wo Unfälle keine Seltenheit ſind, an einer Stelle, die der Abſchluß einer der ſchönſten adt ſein ſoll, an einer Stelle, wo ſich ſeit einem Jahr hr zu N ein großer Theil der nach Mannheim kommenden Fremd hinbegibt, um eine der erſten Schenswürdigkeiten der Neuzeit zu bewundern(ich denke nämlich an das Panorama). Was ſagt unſere hochwohllöbliche Polizei dagu? Oder hat ſich ſonſt Jemand darum zu kümmern, um Abhilfe zu ſchaffen? Ich eweiß es nicht. Aber erlauben wollte ich mir, di bende Behörde auf dieſen Mißſtand aufmerkſam zu machen bhilfe dringend und höflich zu bitten. Bis dahin aber dürfte unſere verehrliche Schumannſchaft etwas mehr rechts und links ſchauen; ſie würde ſich den Dank der beireffenden Nachbarſchaft und der Paſſanten, die verurtheilt ſind, den obengenannten unäſthetiſchen Anblick tagtäglich zu genießen, beztehungsweiſe ſich jedmöglicher Gefahr käglich auszuſetzen, in hohem Maße verdienen. 12 heater, Kunſt und Millenleckaft. Theater⸗Notiz. Die Intendanz theilt mit: Wegen Heiſerkcit des Herrn Krug, und weil ein Erſatz trotz eifriger Bemübungen nicht zu beſchaffen war, kann die für heute angekündigte Vorſtellung don„Triſtan und Iſolde“ nicht Dafür wird heute ZCarmen“(Vorrecht à) und Mittwoch. den 6. Dezember„Tri⸗ tan und Iſolde“(Vorrecht), beide Vorſtellungen mit Frau Katharxing Senger ⸗Bettaque als Gaſt, zur Aufführung gelangen. Die für die betr. Vorſtellungen bereits beſtellten bezw. gelöſten Bil⸗ letts behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an der Kaſſe zurück⸗ gegeben werden. Die zweite Matinee des Mannheimer Streich⸗ guartetts ſindet am 10. Dezember Vormittags 11 Uhr unter gefälliger Mitwirkung der Konzertfängerin Frau Erneſtine Fiſh aus Boſton im Caftnoſaale ſtatt. Zur Aufführung gelangen: Mozart Quartett F⸗dur, Quartettſatz F. Schubert und Quardett von J. Brahms O⸗moll. Frau Fiſhh wird Lieder von Schubert, Brahms und Grieg zu Gehör bringen. Die Makinee der bewährten Künſtler, welche ſich in ihrem erſten Konzert als neue küchtige Korporation ſo vortrefflich eingeführt, verſpricht eine ſehr genußreiche zu werden. Konzert des Sängerbundes. Eine nachträgliche Goethefeier veranſtaltete der hieſige Sängerbund am Samſtag Abend im feſtlich dekorirten Konzertſaal des Hoftheaters. Die Dichtungen zu ſämmt⸗ lichen an dieſem Abend geſungenen Kompoſttionen rührten von Goethe her. Das Programm war geſchmackvoll zuſammengeſtellt und enthielt eine Reihe ſchöner und wirkſamer Nummern. Der Chor des Sänger⸗ Hundes, der unter der umſichtigen Leitung des Herrn Konzertmeiſters Schuſter ſteht, ſang in ſorgfältig vorbereiteter Wiedergabe folgende Kompoſitionen:„Wanderers Nachtlied“ von K. M. von Weber,„Heiden⸗ Töslein“, Volksweiſe, geſetzt von H. Werner,„Türktſches Schenkenlied“ bon Mendelsſohn„Der König von Thule“ von W. H. Beit und als größere Nummern mit Orcheſterbegleitung: Die Rhapſodie aus der„Harzreiſe im Winter“ von Brahms und „Meeresſtille“ und„Glückliche Fahrt“ von K. L. Fiſcher. Am beſten gelang hiervon der König won Thule, aber auch den übrigen Vorträgen iſt Präziſton der Einſätze und guinſtancirte Ausführung nachzurühmen. iſchers Kompoſition von Goethes„Meeresſtille“ und„Glückliche Fahrt iſt zwar wirkungsvoll aufgebaut, bewegt ſich aber auch ſehr ſtart konventionellen Gewäſſern. Das Altſolo in der Rhapſodie ſang Frl. Koflet, die außerdem noch mit einigen Liedern das Programmn be⸗ keicherte. Ihr letztes Lied„Wonne der Mehmuth“ von Beethoven war Kuch ihr beſtes, hier vereinigten ſich ihre prachwollen ſtimmlichen Mittel mit warmer Empfindung und feiner Detailausarbettung. In dem Lied der Mignon aus der Thomas'ſchen Oper und dem Veilchen won Mozark war es mehr die Freude an dem ſchönen Organ, als das Intereſſe un der Behandlung des Vortrages, was den Beifall der Hörer weckte. In der Rhapſodie vermißte man die geiſtige Beherrſchung der Aufgabe und die plaſtiſche Gliederung. Die Schilderung des einſamen welt⸗ berlorenen Menſchenhaſſes, der Brahms ſo ergreifende Toöne verliehen hat, und die rührende Bitte nach Erquickung, in der ſich die Frauen⸗ ſtimme mit dem Chor vereinigt, pflegt ſonſt von tieferer Wirkung 3u ſein. Ferner wirkte in 7 5 Konzerk ſoliſtiſch mit, das Vereins⸗ Mitglted Herr Jacob Eſchellmann, der mit ſeiner ſchönen Bariton⸗ ſtimme und dem Vortrag zweier Lieder:„Ueber allen Gipfeln iſt Ruh von Liſzt und„Der Fiſcher“ von Moriz Hauptmann das Publikum erfreute. Die Violinſtimme im letzgenannten Lied ſpielte Herr Konzertmeiſter Schuſter, der außerdem noch mit dem 8. Spohr'ſchen Konzert, der ſog. Geſangsſzene als Soliſt auftrat. Herr Schuſter hakke darim erneute Gelegenheit, ſein hervorragendes techniſches Können auf der Bioline zu zeigen. Sein Spiel wurde mit ſtarkem Beifall aufge⸗ nommen. An ſeiner Gattin, Frau Ottilie Schuſter, hatte er eine vortreffliche Klavierbegleiterin, die ihren Part mit Sicherheit und Geſchmack vortrug. Die Lieder begleitete diskret und mit an⸗ Paſſungsfähiger Gewandheit das Vereinsmitglied, Herr Karl Bühler. Als Orcheſter fungirte die Kapelle des hieſigen Grenadier⸗Regiments, die ſich ihter Aufgabe mit gutem Gelingen enfledigte. Dr. W. Orgelkonzert. Zur großen Freude aller Freunde kirchlicher Muſit hat Herr Muſikdirektor Hänlein in dieſem Jahr ſeine Orgel⸗ konzerte wieder aufgenommen, die uns immer eine Fülle des niereſſanten und Schönen kennen lernen laſſen. Es iſt ein hoher künſtleriſcher Genuß, den Vorträgen dieſes hervorragenden Meiſters deß Orgelſpiels zu lauſchen, der an der renovirten Orgel der Trin⸗ katiskirche ein großes und ſchönes Orgelwerk zur Verfügun hak. Er eröffnete ſein geſtriges Konzert mit einem Bach ſchen Werke: räludium und Fuge in J⸗moll, das er in Kar gegliedertem Aufbau zu eindring⸗ lichſter Wirkung brachte. Alle Feinheiten forgfältiger Regiſterbehand⸗ dung konnte er in der Hauptnummer des geſtrigen Programms: Drei Stimmungsbildern von Otto Malling, bekitell„Der Tod und die Auferſtehung Ehriſti“ zeigen. Dieſe drei Orcheſterſätze des 1848 geborenen Kopenhagener Komponiſten, ſtellen ſich die Aufgabe, Die Hauptſzenen der Paſſionsgeſchichte muſtkaliſch zu illuſtriren. Sie FJeſu Gebet und Gefangennahme in Geihſemane, im zweiten tze den Zug nach Golgatha, die Kreuzigung und den Tod des Heilands, ſowie im dritten Theil„Oſtermorgen“, die Auferſtehung. Es ſind drei vornehm behandelte und ſtimmungsvolle Kompoſitionen, elche mit klug berechneter Benutzung der Ausdrucksfähigkeit der Orgel, dem Spieler ſehr dandbare Aufga ſtellen, ohne den Eharakter ernſter kirchlicher Muſtk durch vergröberte Efſekte zu ütber⸗ ſchreiten. Die Wiedergabe durch Herrn Hänlein kann als hervor⸗ gagend gelungen bezeichnet werden. Als letzte Nummer ſpielte Herr Hänlein die fünfte der Mendelsſohn'ſchen Orgelſonaten op. 68 und Perlieh dadurch dem Konzert einen ſehr würdigen Abſchluß. Als Geſangsſoliſtin wirkte mit Frl. Mali Teubner, die üder eine anſprechende, wenn auch nicht beſonders große und metallreiche, aber k ausgebildete Mezzoſopranſtimme verfügt. Sie ſang mit gutem brkrag ein Gebet von Händel„Heilig, Gott, Herr der Wekten? und Des lauten Tages wirre Klänge ſchweigen“ aus den Vaterunſer⸗ Liedern von Peter Cornelius. Weniger ſagte mir ihre letzte Nummer u, ein Gebet von H. von Herzogenberg„Derr ſchicke was du willi“, des guch als Kompoſttion ziemlich kühl ließ. Die Solovpioline in dieſem Herzogenberg'ſchen Gebet ſpielte Herr Hofmuſiius Heſſe, don dem Eir ferner als Solonummern zwei langſame Sätze von Tartini hörten. Er entwickelte darin einen ſehr ſchönen, vollen und runden Ton und Euklockte ſeinem Inſtrument, das herrlich mit der Orgel guſammenklang, eplen, weihevollen Geſang. Zwei Kompoſitionen des Herrn Hofmuſiker Unger von Rer, eine Romanze und ein Intermezzo für Orcheſter, kamen vor einſgen Tagen in einem Konzerf der„Tfedertafel“ In Neuſtadt a. H. un fönlt Beifall zur Auffüh Neue rg g“ ſchreibt:„Als zwei inter⸗ eſſante Nummern erſchienen auf dem Programm eine„Romanze“ und ein„Intermezzo“, zwei Orcheſterſtücke, die unker Leitung des Kom⸗ poniſten Herrn J. Unger ihre erſte Aufführung erlebten. Beide Stücke ſind melodiös und ſprechen ſehr an, beſonders aber die Romanze zelchnet ſich durch ihre vorzügliche thematiſche Durcharbeitung aus. Leider ſchien uns das Orcheſter nicht recht auf die 92 ionen des Komponiſten eingehen zu wollen. Herr Unger erntete für ſeine beiden Schöpfungen reichen Beifall.“— Die„Neuſtadter Zeitung“ ſchreibt: „Eine weitere Aufgabe, di sgeführt wurde, lag ihm ob mit zwei neuen Orcheſte inem Intermezzo von dem Mannheimer Hofn Unger, der dieſelben auch ſelbſt dirigirte. Herr Unger zeigte ſich darin als beachtenswerther Komponiſt, der edle Form und melodiſchen Gehalt ſchätzt und ſich von geſuchten Modu⸗ lationen und Extravaganzen fernhält. Beſonders die Romanze iſt darum ein ſympathiſches Tonſtück, während man im Intermezzo viel⸗ leicht etwas mehr Temperament bezw. eine lebhaftere Koloriſtik wünſchen könnte. Beide Kompoſtkionen, namentlich die erſtere, fanden beifällige Aufnahme.“— Der„Pfälziſche Kurier“ ſchreibt:„Das Orcheſter ſpielte unter der Direktion des Komponiſten, Hofmuſtkus Julius Unger aus Mannheim, zwei Novitäten, Romanze und Inter⸗ mezzo. Beide ſind einſch elnd und klangſchön und gefiel nament⸗ lich das Intermezzo, das ſchwermüthig langſam anhebt und ſich zum Schluß ſehr ausdrucksvoll ſteigert. Unger dirigfirte mit Schwung und Temperament. Seine Kompoſttionen wurden mit großem Beifall auf⸗ genommen.“ Coucert des Singvereins. Ein geſchulter Männerchor mit prächtiger, edler Tonfülle hat einen eigenartigen Reiz. Und um ein Concert, in dem er das Grundelement bildet, gede ich manche rein inſtrumentale Darbietung. Ein gutes Programm vorausgeſetzt In dieſem Punkt ſcheint mir auch das diesjährige Winterconcert des Singvereins wieder vorbildlich. In trefflicher, ſteter Abwechslung zwiſchen Ernſtem und Heiterem, zwiſchen leichten und vollgewichtigen Melodieen verrieth ſich die feinſinnig erwägende Art des Dirigenten. Mit fünf Chören trat der Verein an dieſem Abend hervor.„Hei! luſtiger Ritt durch's Waldgeheg“ von W. Storm machte den Anfang. Ein friſch⸗fröhliches, und wenn mit ſo ſchönem, warmen Ton geſungen, auch dankbares Lied Später folgten zwer Chöre im Volkston: das bekannte„Mohnblümchen“ von G. Baldamus und„Tanz und Geſang“ von A. Zander. Es braucht nicht wiederholt zu werden, welch fruchtbares Gebiet das Volkslied für einen Männerchor iſt. Man hat es auch geſtern an der freudigen Art, in der geſungen wurde, und an dem reichen Beifall verſpüren können. Publikum und Sänger waren ſo„recht dabei“. Da war allen ein Stück Seele, ein Grundton ihres Empfindens in Muſik geſetzt. Und wenn geſagt werden muß, daß das erſte Lied,„Mohn⸗ blümchen“ etwas raſcher im Takt und zarter im Piano hätte ſein dürfen, ſo ſoll das die Freude an der herzerfriſchenden Art, wie ge⸗ ſungen wurde, nicht trüben. Was der Verein in ſchwierigem Kunſt⸗ geſang leiſten kann, das bewieſen die folgenden Chöre. An erſter Stelle mag genaunt werden„Waldharfen“ von Edwin Schultz mit Harfe(Herr Stegmann) und Tenorſolo(von Herrn Leger, dem ſtimmbegabten Ver⸗ einsmitglied, anſprechend geſungen); ein eminent melodiöſes und ebenſo klippenreiches Werk, offenbar die beſte Leiſtung des Abends! Am meiſten war man auf die Kompoſition des Dirigenten, Herrn Starke, geſpannt. Der Text(Barbaroſſas Erwachen) iſt ſchon öfters— wenn ich nicht irre— auch von Kremſer in Muſik geſetzt worden. Die gewaltige, dramatiſche Steigerung, der in mächtigen choralartigen Akkorden ausklingende Schlußſatz der Kremſer'ſchen Kompoſttton ſchien mir zwar in dem Werke des Herrn Starke zu Jers=ge fehlen. Aber dies iſt doch immerbin eine melodiöſe— ich erinnere nur an die das Herabfallen der Tropfen vom Geſtein charakteriſirende Stelle— und im Ganzen anſprechende, wirkungsvolle Schöpfung. Mit dem Chor„Triumph des deutſchen Lieds“ von Gellert, ſchloß das Konzert. Hier verdienen vor allem die äußerſt zartgeſungenen Halbchöre volles Lob. Sie zeigten das namentlich im 1. Tenor prächtige Stimmmaterial des Vereins. wiſchen die Chöre waren Solovorträge von Frl. Fladnitzer und Herrn Stegmann eingeſtreut. Frl Fladnitzer ſang zunächſt zwei ſtimmungsvolle Lieder mit faſt gleich ſchwärmeriſchem, ſehn⸗ ſuchtsvollem Grundton:„Komm wir wandeln zuſammen“ von Peter Cornelius und„Neue Liebe“ von A, Rubinſtein; dann das reizend graziöſe Frühlingslied von Gounod. Es iſt ſchwer zu ſagen, wel⸗ ches dieſer Lieder Frl. Fladnitzer am beſten geſungen, Nach einer kleinen Pauſe zeigte ſie ſich mit einigen netken Kleinigkeiten, von denen ſie das bekannte Lied„Spätz und Spätzin“ von Hildach mit einer reizenden, faſt burſchikoſen Manier ſang, daß ſte ſich zu einer Wiederholung verſtehen mußte. Nicht zu vergeſſen iſt, daß Herr Muſikdirektor Hänlcin in bekannter, feinſinniger, diskreter Art den Klavierpart durchführte. Herr Hofmuſtkus Stegmann iſt in dem Goncertfaal eine nicht unbekannte Erſcheinung. Geſtern trat er mit drei Stücken hervor, zunächſt mit einer Fantaſte in Es⸗moll von Thomas. Dies an Erfindung nicht ſonderlich reiche, aber doch intereſſante Werk gab dem jungen Künſtler reiche Gelegenheit, ſeine intime Vertraut⸗ heit mit ſeinem Inſtrument zu zeigen. Weit melodiöſer und gehalt⸗ voller waren die folgenden Stücke:„Die Legende“ von Zabel mit ſchönen choralarligen Sätzen und vor allem die Etüde von Schuecker „Am Springbrunſſn“ mit feiner, geiſtreicher Verwendung des lieder⸗ artigen Motives. Herr Stegmann ſpielte ſie nicht blos mit reiner Technik, ſondern auch mit ſchönem großem Ton und äußerſt zartem Piano. Der Singverein hat es auch diesmal wieder verſtauden, uns einen abwechslungsreichen, muſikaliſchen Genuß zu verſchaffen. Er darf mit Stolz auf ſein diesjähriges Konzert ſchauen. 0˙. F. Alparez, der Tenor der großen Oper in Paris, hat ſich nach Amerika begeben, um dort zwölf Gaſtſpielvorſtellungen zu geben, für die er die Kleinigkeit von 150,000 Franken Gage erhält. „Triſtan und Iſolde“ werden demnächſt ihren Einzug in Egypten halten. Die Direktion des Theaters des Khedive in Kairo weröffentlicht das Programm der diesjährigen Saiſon, die am 25. November eröffnet wurde. Unter den aufgezählten Werken des Reper⸗ toirs befinden ſich„Triſtan und Iſolde von Wagner,„Falſtaff“ von Verdi,„Princeſſe'Auberge“ von Jean Blockx u. a. Aeuelle Aachrichten und Felegraume. (Privat Telegramme des„General⸗Anzeigers“) *München, 3. Dez. Der Reichstags⸗ und bayriſche Landtagsabgeordnete Dr. Georg Ratzinger GBauernbund) iſt heute früh hier geſtorben. * Spezia, 8. Dez. Kaiſerin Friedrich traf in Sarzana ein und wird von dort zu Wagen nach San Terenzo die Reiſe fortſetzen. Die Kaiſerin nimmt in der Villa Pearſe Wohnung. 0** Der Burenkrieg. * Durban, 3. Dez. Nach einem Telegramm des„Natal Mereury“ aus Frore ziehen die Buren ihre Streitkräfte in den alten Stellungen in der Nähe von Colenſo hinter Groblersklorf zuſammen. Aufklärungsabkheilungen wur⸗ den in der Nähe von Chieveley geſehen. Alles deute auf den Ver⸗ ſuch hin, den Uebergang der engliſchen Truppen über den Tugefluß zu verhindern. *Pretoria, 28. Nov. Reutermeldung. Das Lager der Buren dei Derdepool()) wurde am Samſtag von einer ſtarken Abtheilung berittener Polizei angegriffen. Die Vorpoſten wurden bei dem Verſuche, in das Lager zurückzukehren, umzingelt. Der Kampf dauert noch fort. Das Mikglied des Volksraads für Ruſtenburg, Barnard, iſt gefallen. Bisher ſind 5 Burghers todt und mehrere verwundet. Commandant Delarey be⸗ daß Morgens, weſtlich von Kimberleg, Schüſſe gehört wurden. 8 Nephork, 2. Dez. Macrum in Pretoria! Adalbert H a, den Sohn Macruns. Hah ſoll ſofort abr Das Abſch Geſellſchaft Rothen 6 3 am 18. 10. a. St. an das Mi rium des Ausw Auftrage, der kriegführenden Parteien in Südafrika är täre Unterſtützung für die Kranken v britiſche Regierung, welche ih genügend erachtete, verzichtete r e keit für die angebotene Hilfe. Die Antwo rt von Transvaal erfo erſt am 7. 11. a. St., an welchem Tage Dr. Leydt telegraphiſch mittheilte, daß die Regierung die angebotene Hilfe dankend annehme. 5 Darauf wurde eine Sanitätsabtheilung gebildet aus Uerzten, von denen einer Chef der Abtheilung iſt, 2 Verwaltungsbeamten, 8 barm⸗ herzigen Schweſtern u. ſ.., ſowie ein Feldlazareth mit 25 Bette ür die Beſtreitung der Unkoſten ſind 100 000 Rubel angewieſen. heilung verläßt am 28. 11. a. St. Petersburg und geht über Odeſſa, Port Said, Lorenzo, Marquez nach Pretoria, um ſich der dortigen Regierung zur Verfügung zu ſtellen. * Las Palmas, 3. Dez. Einer von den auf dem Dampfer Sumatra eingetroffenen verwundeten Offi⸗ ziere ſprach ſich über die Schwierigkeiten des ſüd⸗ afrikaniſchen Krieges aus, die ſowohl aus Hinder⸗ niſſen, welche das Terrain biete, ſich ergäben, wie aus der vom den Buren verfolgten Taktik. Die Verluſte ſeien beiderſeits groß, die der Engländer jedoch bedeutender als die der Buren. *London, 4. Dez. Reuter⸗Bureau meldet aus Kap⸗ ſtadt: Der Oberſt Kekowitſch meldet aus Kimb exley vom 30. November. Die Betſchuanaland⸗Polizei nahm ein Burenlager weſtlich von der Stadt am 28. November. Mit Kimberley wurde von dem Modderfluſſe aus die Verbindung durch Scheinwerfer hergeſtellt. Wie das Kriegsamt weiter mit⸗ theilt, iſt das Transportſchiff„Ismore“ mit einer Bakterie Feldartillerie und einem Theile der 10. Huſaren am 3. Nopember bei der Sankt⸗Helenabaa auf Grund ge⸗ rathen. Die Truppen ſind glücklich gelandet. Die Pferde be⸗ finden ſich noch an Bord. Zwei Kriegsſchiffe und ein Transpork⸗ ſchiff leiſteten der„Ismore“ Hilfe. Sriefkaſten der Redaktion! Abonnent M 4. Es kann für dieſe Wohnungen an jedem Tage gekündigt werden. Die Kündigungsfriſt beträgt 1 Monat. Abonnent T. O. Das Realgymnaſium in Maunheim iſt aus der Höh. Bürgerſchule hervorgegangen: eröffnet Mitte Oktober 1840 mit 3 Klaſſen und 71 Schülern 1841/42 4 Klaſſen, 1842/%43 5 Klaſſen, 1851/52 6 Klaſſen. 1869/%70 Realgymnaſium mit 7 Klaſſen, 1870%½1 8 Klaſſen, 1879,80 9⸗klaſſiges(vollſtänd.) Realgymnaſium. Abonnent M. F. Das Lokal des katholiſchen Geſellenvereins befand ſich im Jahre 1871 im Hauſe J 1, 16. Im Jahre 1876 wurde es nach G 4, 17 verlegt. Abonnent G.. B. In Mannheim gibt es eine derartige Auſtalt nicht, Abonnent J. G. Das Mädchengymnaſium in Karksruhe be⸗ ſteht nunmehr ſeit 8 Jahren. 7 24 Maunheimer Handelsblatt. Maunheimer Marktbericht vom 4. Dezember. Stroh per Ztr. M..75 bis M..30, Heu M..00 bis M..50, Kartoffeln M..— bis M. 4 per Ztr., Bohnen per Pfd. 00—00 Pfg., Blumenkohl per Stück 30—85 Pfg., Spinat per Portion 15—20 Pfg., Wirſing per Stück —8 Pfg., Rothkohl per Stück 15—20 Pfg., Weißkohl per Stück 12 Pfg., Weißkraut per 100 Stück10—12., Kohlrabi g Knollen 00 Pfg,., Kopffalat per Stüg—10 Pfg., Endivienſalat per Stück—10 Pfg., Feldſalat per Portiono Pfg., Sellerie per Stück—10 Pfg., Zwiebeln p. Pfund—8 Pfg., rothe Rüben per Portion 10 Pfg., weiße Rüben per Portion 6 Pfg., gelbe Rüben per Portion 5 Pfg., Carrotten per Büſchel 6 Pfg., Pflück⸗Erbſen per Portion 00 Pfg., Meerrettig per Stange 15—20 Pfg., Gurken per Stück 0 Pfg., zum Einmachen per 100 Stück 0,00 Pfg. Aepfel per Pfd. 12—18 Pfg., Birnen per Pfd. 12—25 Pfg., Pflaumen per Pfd. 00 Pfg., Zwetſchgen per Pfbd. 90 Pfg., Kirſchen per Pfd. 00 Pfg., Trauben per Pfd. 00—.00 Pfg., Pfirſiche per Pfd. 00 Pfg., Aprikoſen per Pfd. 00 Pfg., Nüſſe per 25 Stück 15.—25 Pfg. Haſelnüſſe per Pfd. 50 Pfg., Gier per 5 Stück 30 Pfg., Butter ver Pfd. 1,20., Handkäſe per 10 Stück 40 Pfg, Breſem per Pfo. 50 Pfg., Hecht per Pfd. 1, 20., Barſch per Pfd. 70—80 Pfg, Weißfiſche per Pfd. 40 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg., Stockſiſche per Pfd. 25 Pfg., Haſe per Stück.50—8 40., Reh per Pfd. 50 Pfg. bis.40., Hahn(Jg.) p. Stück.50—2., Huhn(jung) per Stück 1,50—2., Feldhuhn per Stück 0,00.—.00., Ente per Stück .50—3 M, Tauben per Paar.20., Gans lebend per Stück —5 M,, geſchlachtet per Pfd. 70—78 Pfg. Schifffahrts⸗Nachrichten. Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 1. Dezember Hafenbezirk J. Schiffer ev. Kap Schliß Kommt von Ladung Ftr. Heggen W. Egan 17 fotterdam Stückgüter 9400 Scheidel Induſtrie 5 Nuhrort 5 4000 Werihes Ruhrort 18 Amſterdam 75 14238 Peter Sperl. u. Abelm. Köln 9 6000 Kuaub C. Bohrmann Worms 1 Lich terſchifß Baſtian Maunheim 45 Salzig 75 4 Te del Roſing Scöln Getrelde 67 Gottmainn Abolf Mülgelm 50 00 Hafenbezirk II. Qutz ahr Elie erh Aötterdam Stckgt. Gals. 970⁰ Hoch aing Ktöin 5 15 8250 Velth KRochen 5 25 4 3270 Nollert Gintracht Gberbach Steine 9170 Hafenbezirk III. Wiebel Badenla 19 Antwerpen Getreide Dletz Mercator Notterdam Stückgüter Ermers Gebr, Feudel 10 Mülhelm Getreide Roßbach St. Goar Solzig Stückgütes Schmitt Jortſchritt St. Goax Bretter Waſſerſtandsnachrichten vom Mouat November⸗Dezember. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 29.30[.2. 3. 4. Bemerkungen: Konſtanz 280 78 277 Waldshut 1,82 1,32 1,32 1,2 1,29.26 Hüningen 0,95 0,94 0,94 Abds. 6 Uhr Kehl....44 1,42 1,41 1,40 1,89 1,37 N. 6 U. Sauterburg J2,65 2,64 2,61 Abds. 6 U. Maxan.J2.59 2,58 2,55 2,54.54 2,51 2 Uhr Germersheim 223 2,28 2,28.P. 12 Ul. Manntzem 1,88 1,90 1,87.881,841,2 Mgs. 7 U. Mainz J0.09 1% 2%%5 5).-P. 12 U. Bingen J0,75 0,72 0,71 10 U. Kaugd 0,88 0,86 0,84 0,88 0,80 2 U. Koblenz J1,18 1,151,14 10 U. Köm 40,74 0,72 0,72 0,70 0,68 2 U. Ruhrort J0,23 0,22 0,20 6 U. vom Neckar: Maunheim J2,00.00 1,98 1,961,961.94 V. 7 U. Heilbronn. 40,85 0,88 0,80 0,35 0,20 0,40 V. 7 U. ) unter 0. Woll. Pferdedecken, abgepaßte und Stückwaaren, anerkannt beſte Qnalitäten, empftehlt zu billigſten Preiſen J. Gross Nachfolger, 19829 Inh. F. J. Stetter. 83 — 8 Nafinbelm, 4. Dezember. General⸗Anzeiger B. Seite, FFFFEETFCCCC Handelsregiſtekeintrag. Tagesor dnung. 82.0 Junt Geh. Reg. der am 37867 Bd. VIII,.⸗Z. 68 wurde heuke Hounerſtag, 7. Dezbr. 1899, eingetragen: 37884 VBormittags 9 Uhr, beginnenden Bezirksrathsſitzung. 1. Geſuch des Bernhard Kner um Erlaubniß zum Betrieb einer Schankwirthſchaft ohne Branut⸗ weinſchank in der Käferthaler⸗ ſtraße. 2. Geſuch des Johann Michael Barthel um Erlaubniß zum Be⸗ triebe der Realgaſtwirthſchaft zum ſchwarzen Adler in D 6, 18. 8. Geſuch des Hermann Martin um Erlaubniß zum Branntwein⸗ ſchauk in ſeiner Schaukwirthſchaft in Q 4a, 12. 4. Herſtellung einer neuen Straße ſüdlich der Oelgasfabrik. 5. Die Planlegung der Zu⸗ fahrtsſtraße zur zweiken Neckar⸗ brücke betr. 6. Die Abhaltung der Bezirks⸗ rathsſitzungen pro 1900 betr. 7. Geſuch des Eigarrenhändlers Georg Fr. Schmitiſpahn um Ver⸗ mehrüng der Verkaufsſtunden an Sonn⸗ und Feſttagen in 91950 Cigarrendetailgeſchäft in f adenburg. 8. Abhör der 1898er Rechnung der Gemeinde Wallſtadt. 9. Abhör der 1898er Rechnung der Gemeindekrankenverſicherung Wallſtadt. Sämmtliche auf die Tages⸗ ordnung bezügliche Gegenſtände liegen während 3 Tagen zur Ein⸗ ſicht der Bethetligten ſowie der Herren Bezirksräthe auf dies⸗ ſeitiger Kanzlei auf. Mannheim, 2. Dezbr. 1899. Gr. Bezirksamt: Pfiſterer. Sekauntmachung. Geſuch des Metz⸗ ers Jakob Schenkel VI n Sandhofen um Ge⸗ nehmigung zur Errich⸗ tung einer Schlacht ſtätke betr. (679.) Ne. 1059571. Metzger Jakob Schenkel VI in Sandhofen ſucht Um die Erlaubniß zur Er⸗ richtung einer Schlach ſteltte im Hofe ſeines in der Waldſtraße in Sandhoſen belegenen Auwe⸗ ſens nach. Wir bringen dies zur öffent⸗ lichen Kenntuiß mit der Auffor⸗ derung, etwaige Einwendungen bei dem Bezirksamte oder dem Gemeinderath Sandhofen binnen 14 Tagen vom Ablauf des Tages an vorzubringen, an welchem das dieſe Bekauntmachung ent⸗ haltendeAmisverkündigungsblatt ausgegeben wurde, widrigenfalls alle nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen als verfäumt gelten, Die Beſchreibüngen und Pläne liegen während der Einſprachs⸗ friſt auf der Kanzlei des Bezirks⸗ amts und auf dem Rathhaus in Sandhofen zur Einſicht offen Mannheim, 1. Dezember 1899. Großh. Bezirksamt: Frech. 37868 Bekauntmachung. Das Geſuch des Fa⸗ brikanten Heinrich Lanz hier um Geneh⸗ migung zur Erricht⸗ ung und zum Betrieb einer keſſelſchmiede auf ſeinem Fabrikan⸗ weſen im Lindenhof⸗ ſtadttheil hier betr. (679) Nr. 105669 J. Fabrikant Lanz beabſichtigt auf einem Fabrikanweſen im Lin⸗ denhofſtadttheit und zwar zwiſchen Gasfabrik und Weidſtückerweg eine Keſſelſchmiede zu errichten und zu betreiben. Wir bringen dies zur öffent⸗ lichen Kenntniß mit der Auf⸗ forderungetwaigeEinwendungen bei dem Bezitksamte oder dem Stadtrathe hier binnen 14 Tagen vom Ablauf des Tages an vor⸗ Baen, an welchem das dieſe ekanntmachung euthaltene Amtsverkündigungsblatt ausge⸗ geben wurde, widrigenfalls alle nicht auf pripatrechtlichen Titeln beruhenden Einwendungen als verſäumt gelten. Die Beſchreibungen und Pläne liegen während der Einſprachs⸗ friſt auf den Kanzleien des Be⸗ 8 und des Stadtraths ler zur Cinſicht oſſen. 37000 Mannheim, 30. Novbr. 1899. Großh. Bezirksamt: Dr. Strauß. Hrkauntmachung. Maul⸗ u. Klauen⸗ ſeuche betr. (79) No, 106121l. Wir bringen hiermtt zur öffentlichen Kenütniß, daß die Maul⸗ und Klauenſeuche in Handſchuhseim, Bezirksamt Heidelberg, ausge⸗ ee iſt und die 8 57 und 58 der.⸗O. vom 19. XII. 1895 in Kraft geſetzt wurden. Exloſchen iſt die Senche in Roth, Bezirksamts Wiesloch und Heiligenſtein, Bezirksamts Speyer und wurden die ange⸗ ordnet geweſenen Maßnahmen außer fraft geſetzt. Maunheim, 1. Dez. 1899. Großh. Bezirksamt. Sternberg. 37866 7=* Veiden⸗U. Holzperſteigerung. Großh, Rheinbautuſpektion Mannheim verſteigert Donner⸗ ſtag, den 2. d.., Nach⸗ mittags 2 uhr, bei dem Schleußenwartshaus an der Kammerſchleuße in dem IJnduſteie⸗ hafen das Weidenerträgniß guf der Bonadiesinſel und zum Abtrieb das Holz daſelbſt guf dem Stocg in mehreren Woeſen. 37873 Firma„Schiffs⸗ und Maſchi⸗ nenbau⸗Aktiengeſellſchaft vorm. Gebr. Schultz und vorm. Bernh. Fiſcher“ in Mannheim. Die in der Generalverſamm⸗ lung vom 30, Juni 1894 be⸗ ſchloſſene Erhöhung des Grund⸗ kapitals um 100,000 M. iſt, nachdem nunmehr auch die reſt⸗ lichen 21 Stück Prioritätsaktien à 1000 Mk.— ausgegeben ſind, vollſtändig durchgeführt. Mannheim, 2. Dezember 1899. Großh. Amtsgericht 8. Grofſelfing er. Handelsregiſtereintrag. Nr. 53484. Zum Geſ. Neg Bb. VIII.,.3. 885 in Fork⸗ ſetzung von 7155 215, Firma „Geſellſchaft für Brauerei, Spiri⸗ tus⸗ und Preßhefefabrikation (vorm. G. Sinner)“ in Käfer⸗ thal wurde heute eingetragen: Die in den Generalverſamm⸗ lungen vom 18. 915 und 10. November 1898 beſchloſſene Er⸗ höhung des Grundkapitals um eine Million Mark hat ſtattge⸗ unden. 37883 Die Prokura des Georg Brück⸗ heimer in Karlsruhe iſterloſchen. Mannheim, den 2. Dez. 1899. Großh. Amtsgericht III.: Groſſelfinger. VVV Nr. 538863. Zum Geſ.⸗Reg. Bd. VIII,.⸗3. 304 in Fork⸗ ſetzung von Bd. VII,.⸗Z. 298, Firma„Manuheimer Dampf⸗ ſchleppſchifffahrts⸗Geſellſchaft“ in Mannheim wurde heute einge⸗ tragen: Die Generalverſammlung vom 14. November 1899 hat die Ab⸗ änderung der Statuten beſchloſſen und beſtimmt, daß die neuen Statuten mit dem 1. Januar 1900 in Kraft treten ſollen. „Gegenſtaud des Unternehmens iſt der Betrieb der Schifffahrt, der Spedition, der Lagerung und Belehnung pon Gütern und der Betrieb damit in Verbindung ſtehender Geſchäftszweige. Das Grundkapital beträgt 3,800,000 M.— drei Millionen ſechshunderttauſend Mark— ein⸗ getheilt in 3600 auf Namen lautende Aktien 3 1000 M.— Küunftige Aktien werden auf In⸗ haber geſtellt. Namensaktien können in Juhaberaktien umge⸗ wandelt werden und umgekehrt. Der Vorſtand beſteht aus einer oder mehreren Perſonen. Bei einer Mehrheit von Vorſtands⸗ mitgliedern wird die Geſellſchaft von zwei Vorſtandsmitgliedern oder einem Vorſtandsmitglied und einem Prokuriſten vertreten. Die Prokuriſten zeichnen zu zweien. Wenn der Auſſichtsrath eines ſeiner Mitglieder zum Stellver⸗ treter eines behinderten Vor⸗ daſe liedes beſtellt, ſo i ieſer befugt, die Geſellſchaft allein zu vertreten. Der Aufſichtsrath iſt ermächtigt, einzelnen Mitgliedern des Vor⸗ ſtaudes die arue Aertheilen, die Geſellſchaft allein zu vertreten. Die Generalverſammlung wird mittelſt einmaliger Bekannt⸗ machung im deutſchen Reichsan⸗ eiger mit Friſt von drei Wochen erufen; iſt die Aenderung des Ge⸗ ſellſchaſtsvertrages beabſichtigt, ſo muß die beabſichtigte Aender⸗ ung gleichzeitig mit der Berufung der Generalverſammlung bekannt gemacht werden. 37898 Maunheim, 2. Dezember 1899. Großh. Amtsgericht III.; Groſſelfinger. Handelsregiſtereinträge. Nr. 58523. Zum Handels⸗ regiſter wurde heute eingetragen: 1. Zum Geſ.⸗Reg. Bd. VIII., .Z. 113, Firma„Gebrüder Buddeberg Lager chemiſcher& phyſikaliſcher Appgrate, 1 0h und mechaniſche Werkſtätte“ in Mannheim; Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt, das Geſchäft mit Aktiven und Paſſiven und ſammt der Firma auf den Geſellſchafter Cart Lud⸗ wig Buddeberg übergegaugen. 2 Zum Geſaneg Bd. VII., .Z. 8871 Firma„J.& O. Kruſt“ in Migünheim Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt, das Geſchäft mit Aktiven und Paſſiven und ſammt der Firma auf den Geſellſchafter Otto Kruſt übergegangen. 3. Zum Firm⸗Reg. Bd.., .⸗Z. 301, Firma„Elsbeth Lem⸗ mer⸗Vögel!“ in Manngeim. Inhaberin iſt Otto Lemmer Ehefrau Elsbeih geb. Vögeli in Mannheim, die von 505 Ehe⸗ mann zum Betriebe des Hanu⸗ delsgewerbes ermächtigt iſt. Oklo Lemmer iſt als Prokuriſt beſtellt. Der zwiſchen den Che⸗ gatten am 7. März 1399 errich⸗ tete Ehevertrag beſtimmt, daß jeder Theil 20 Mark zur Güter⸗ gemeinſchaft einwirft, und alles übrige Bermögen ſammt etwai⸗ en Schulden von der Gemein⸗ ſchaft ausgeſchloſſen wird. 4, Zum Firm.⸗ Reg. Bd.., .eZ. 302, in Fortſ. von Band 1I1.5 5 0 781, Firmg„Carl Flink“ in Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. 5 Zum Firm.⸗Reg. Bd.., .3 308, Firma„Interngtio⸗ nale Perlagsanſtalt Otto Beck⸗ many“ in Maunheim. Inhaber iſt Otto Beckmann, Kaufmann in Mannheim. 6, Zum Firm⸗Reg. Bd.., .⸗Z. 304, Firig„Robert Link“ in Mannheim. Inhaber iſt Ro⸗ bert Link, Kaufmann in Mann⸗ heim. 37899 No. 24558. Die Wittwe des Poftdirektors Karl Ludwig Hebel⸗ hör, Marie geb. Ritzenthaͤler dg⸗ hier hat dakum nachgeſucht, ſie in Beſitz und Gewähr des Nach laſſes ihres verſtorbenen Ehe⸗ mauns einzuweiſen. Dieſem Geſuche wird entſprochen werden keine Einſprache dagegen erhoben wird. 97865 Mannheim, 1. Dezbr. 1899. Der Gerichtsſchretber Gr. Amtsgerichts. Kaufmann. Aonkursverfahren. Nr. 53178 In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermöͤgen des Kaufmanns Max Stern⸗ Ellreich, Inhaber der Firma Eyklop⸗Fahiradwerke Max Stern⸗ Ellreich in Mannheim, iſt Ter⸗ min zur Erklärung über den vom Gemeinſchuldner eingereich⸗ ten Vergleichsvorſchlag auf: Freitag. 22. Dezbr. 1899. Vormittags 10 uhr, vor Gr. Amtsgericht 11 hier be⸗ ſtimmt. Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts Stalf. Konkursverfahren. Nr. 58170. In dem Konkurſe über das Vermögen des Kauf⸗ mauns Peter Schulz, Inhabers der Firma P. Schulz in Mann⸗ heim, iſt zur Abnahme der Schluß⸗ rechnung, zur Erhebung von Ein⸗ wendungen gegen das Schluß⸗ verzeichniß und zur Beſchlußfaf⸗ ſung der Gläubiger über die nicht verwerthbaren Vermögens⸗ ſtücke der Schlußtermin beſtimmt auf Samſtag, 30. Dez. 1699, Vormittags 11 uhr, vor Gr. Amtsgericht hier, Abthei⸗ lung XI. part., Zimmer Nr. 27. Mannheim, 1. Dez. 1899 Der Gerichtsſchreiber Gr. Amitsgerichts: Schweinfurth. 37863 Einladung. Von Seiten der III. Klaſſe der Wahlberechtigten wurden aum 20. September d. Js. die Herren 1 0 Banſch, Pribatmann, un Auguſt Sattler, Kaufmann, auf eine ſechsjährige Amtsdauer, d. 1. bis September 1905 zu Mit⸗ liedern des Stadtverordneten⸗ llegiums gewählt. Der Erſtere wurde ſodann am 26. November in den Stadtrath ewählt, der Letztere aber iſt mit Tod abgegangen. Für die Genannten hat nun⸗ mehr der Bürgerausſchuß gemäß §. 39 Abſ. 2 der Städteordnung für die Zeit bis zur nächſten regelmäßigen Erneuerungswahl des Bürgerausſchuſſes d. i. bis September 1902 Stellvertreter zu wählen. ur Vornahme der Wahl haben wir Termin im Rathhaus II. Stock, Zimmer No. 15, auf Dieuſtag, 12. Desbr. 1899,; Nachmittags v. 2¼.3¼ Uhr, anberaumt und laden wir hierzu die Mitglieder des Bürgeraus⸗ ſchuſſes ergebenſt ein Wählbar ſind alle Stadtbürger, deren Bürgerrecht nicht ruht, mit Ausnahme: 6) Derjenigen Beamten und Mitglieder von Behörden, welchen die ſtaatliche Auf⸗ ſicht über die Stadt über⸗ tragen iſt; b) der Stadträthe; oh der beſoldeten Gemeinde⸗ beamten. Maunheim, 23. Novbr. 1899. Der 87889 Winterer. Verſteigerungs⸗ Ankündigung. In Folge richterlicher Ver⸗ ügung wird dem Architekten duard Schneider von hier am Freitag, 29. Dezember 1899, Nachmittags 3 Uuhr, in dem Rathhauſe zu Mannheim die nachbeſchriebene Liegenſchaft der Stadt Maauheim öffentlich 5 Eigenthum verſteigert, wobei er Zuſchlag ertheilt wird, wenn der Schätzuſgspreis geboten wird. der Liegen⸗ ſchaft. Lgbch. No. 2098: 4 ar 34 qm Gruünd und Boden, wor⸗ ben ſich folgende Baulichkeiten befinden. a. Ein zweiſtöckiges Wohn⸗ haus Luir. A 2, 7, mit ge⸗ wölbtem Keller, Einfahrt und Dachzimmer. 37746 b. Gin zweiſtöckiger Seiten⸗ bau rechts, I. Theil, Abtritt niit Vorbau u. gewölbter Grube. ., Gin dreiſtöckſger Seiten⸗ ban. rechts, II. Theil, nebſt anſtoßendem Querbau und etwas ewölbtem Keller. In demſelben eſindet ſich: 8 1. unten ein Saal für ein Tanzinſtitut; 2. oben ein großes, modern eingerichtetes photographl⸗ ſches Atelier mit Em⸗ pfangsſalon u. den ſonſtigen nöthigen Geſchäftsräumen, welches 15 Jahre ununter⸗ brochen dient hat. d. Ein einſtöckiger Seiten⸗ ban, links, mit Abort und Schuppen, das ganze Anweſen geſchätzt zu M. 105 000 Maunheim, 30. Novbr. 1899. Der Vollſtreckungsbeamte: Großherzogliche Notar Woerner. Kohlund, Neferendär. Vin ſchön imnöpl. Zim. an Gr. Amtsgericht III. Mannheim, 2. Dez. 1899. Mroſſelfinger, beſſ. Herrn per 1. Jau, zu vernn. Nöberes im Verlgg. 878“1 und Kreis⸗ Mannheim, 29. Novbr. 1899. ſt dleſen Zwecke ge⸗ tirch t källigen Coupons unserer Pfandbriefe werden be- eits vom 15. De⸗ zember e. ab an un- serer Kasse in Berlin kostenlos eingelöst. 5788 Pommersche Hypotheken-Actien-Bank. Oeffentliche erſteigerung. Dienſtag u. Mittwoch den 5. und 6. d. M. je Nachm. 2 Uhr, werde ich im Pfand⸗ lokal q 4, 5 hier, im Auftrage des Herrn Konknrsverwalters Bühler hier die zur Konkurs⸗ maſſe des J. Deichelboher hier gehörigen Fahrniſſe und zwar 1 große Parthie Spezerei⸗ und Colonialwaaren, ſowie Beſen Strupfer, Bürſten(für Schiffer 2c. ꝛc.), Cigarren, Cigaretten, Tabak, Seiſe, Liqueure, Brannt⸗ wein, Eſſig, Spiritus, Oel, 1 Parthie Papier⸗Düten, ſowie ſonſtige Gegenſtände, gegen Baarzahlung ver⸗ öffentlich eigern 87 Mannheim, 4. Dez. 1899. Roſter, Gerichtsvollzieher. Große Verftigerung. Montag, den 4. Dezember, und folgende Tage, Nachmittags 2 Uhr, verſteigere ich im Ladenlokale Strohmarkt, P 4 Nr. 12, folgende Gegenſlände freiwillig gegen baar: pielwaaren jeder Art, 5 Poeſte⸗ und Schreibalbum, Poſt⸗ kartenalbum, Ziehharmonikas, Nähkaſten, Kammkaſten, Rauch⸗ ſervice, Nippgegenſtände jeder Art nebſt vielen auderen Gegen⸗ ſtänden. 87828 Irſchlinger, Auktionatkor. 90 At Belohnung Demjenigen, der einem küchtigen, mit guten Zeugniſſen verſeheſlen, kautionsfähigen Maune Stellung verſchafft als Aufſeher, Kaſſierer, Ausläufer oder dergl. Briefe ſind zu richten unter A. K. 100, Hauptpoſtlagernd Mannheim. Hochfeinen 37892 Süßrahm⸗Taſelbutter. Pf. Gund, Planken. Ia. Delikateß⸗ Früchtebrod, Gervais Käse empfiehlt 37898 Einst Dangmann Naehl. N 3, 12. Teleph. 324. 806 98·8 Große Treib⸗ jagden Hasen ſehr hillig. 37890 Braten von 57..80 an Ragont 50 Pf. NRehe Ganze 60 Pf. Braten 70 u 80 Pf. Ragont 40 Pf.,, Geflügel u. Liſche in großer Auswahl. J. Knab, E I1, 5, Breiteſtraße. Frische 3789] Schellfſche, OCabljau gew. Stochfische ſſud eingetroffen bei Louis Lochert, u 1 1. meee Friſche Perigord. Trüfſel ſowie größte Auswahl Günſelebern empfiehlt 37885 Ouo Sehneider, O2, 19. Privat-Tisch. Einige beſſere Herren finden nüten Wittags⸗ ulld Abendtiſch. Angartenſtraße 59, 2 Stiegen, rechts, gegenüber der Friedens⸗ irche. 87211 Jungbuſchbezirk. Guter bürgerlicher Mittagstisch an junge Kauſlente. 30316 Zu erfragen in der Expedition dieſes Blattes. E. Wirihſchaft in Zukunftslage, Neubau Niedfelbſtr. ab 1 Febeuar an cautionsfähige Wirthsleute in Pacht od Zapf zu überg. 5711s Näh, Guttmann, K 1, 2, 8. St, Verkündigungsblafl. bDie am 2. Januar 1900f Filiale:Lameystr.I5. Mannheimer Alterthumsverein. Montag, den 4. Dez. 1899, Abends ½9 Uhr Vereinsabend im Scheffeleck. Vortrag des Hrn.Karl Christ aus Heidelberg über Die alten Deutſchen und ihr Land. Hlerzu ſind die Mitglieder und Freunde des Vereins ſreundlichſt eingeladen. 37742 Föüerbesfatfung Hoidelberg. 3 Auskunft ertheilt die Friedhof-Commission, Wohlthäligkeita⸗ Bazar 1899. Eine Anzahl von Ge⸗ ſchirrſtücken, von den Wirth⸗ ſchaftsbetrieben zurückge⸗ blieben, können von den be⸗ J treffenden Eigenthümern innerhalb der nächſten 14 Tage in der Volks⸗ küche R 5, 6, abgeholt werden. 87770 Manuheim, 1. Dez. 1899. Turn⸗Verein Mannheim. 1548. Unſere allge⸗ meinennebungs⸗ Pabende finden in +der ſtädtiſchen Turnhalle K 8 wie folgt ſtatt: Dienstag: Riegen⸗ u. Zög⸗ lingstürnen. Mittwoch: Fechten und Männerturnen. Donnerſtag: Kiegen⸗ Zöglingsturnen. Samſtag: Männer⸗ u. Kür⸗ turnen. Jeweils von 8½ bis 10¼ Uhr Anmeldungen zur Auf⸗ nahme in den Verein beliebe man in der Turnhalle an den Turnwart oder ſchriftlich an den Vorſtand gelangen zu laſſen. 17241 Der Vorſtand. — Sefeatlige und Hiite. Der Vorſtand der frelreli⸗ iöſen Gemeinde dahier beab⸗ chtigt in Gemeinſchaft mit dem Frauenverein der Gemeinde den ſchulpflichtigen Kindern wenig bemittelter Gemeindeangehöriger auch in dieſem Jahre eine Weihnachtsfreude i bereiten, we halb er ſich er⸗ aubt, an die wohlhabenden Mit⸗ und Freunde der Gemeinde ie herzliche Bitte zu richten, durch Spenden an Geld oder ſonſt ge⸗ eigneten Gaben zur Ausführung dieſes ſchönen Zweckes beitragen zu wollen. Zur Entgegennahme von Gaben ſind gerne bereit: Frl. M. Kegel, E 7, I4a; Fr. Joſ. Rhodius, Gontardſtr. 18; Fr. K. de Haas. Jungbuſchſtr. 6; Fr. K. Schmidt, 2 7, 28; Frl. Aut. Duffing, K 2, 11, ſowie die ergebenſt Unter⸗ zeichneten. 87896 Für den Vorſtand B. Schatt, Bankbeamter, 2. Querſtraße 1. G. Schneider, Prebiger, Dammſtraße 7. Kleinkinderſchule N 8, 9 7* Dte Bitte um Meihnachts⸗ aben richten wir auch dieſes Jahr wieder an die edlen Gönner Und Freunde der armen Kleinen, um eine Chriſtbeſcheerung ver⸗ anſtaljen zu können. Zu dank⸗ barer Entgegenuahme ſind bereſt 5 Vorſtandsmitglied und die ehrerinnen in N 6, 8. 37722 Der Borſtand. Zum Waſchen und Bigeln wünſcht im Hauſe noch einige Kunden aufzunehmen 30255 Heil, fF 3, 3, 2 Tr. Im Bigeln empfiehlt ſich in und außer dem Hauſe. 28404 J 43, 3, 4 Stock Vohs. Zum Namenstieken wird angenommen. 36917 Courad, 8 5, 3, 2 Treppen. Gioße Pothünge werden zum Waſchen u. Bügein bei ſorgfältigſter Behandlung angenommen und prompt und billigſt beſorgt. 34000 Herrenwäſche mird gleich⸗ falls zum Waſchen und Bügeln übernömmen. 5 19. Geprüfte, ärztiſch empfohlene Kraukenpflegerinſ ſof. Pripat⸗ pllege. Näh. G 7 4 8 St. zuse Eine Frau enipfſchſt ſich im Kleidermachen in und außer dem Hauſe. Lindenhofſtraße 12, 8. Stock. 87588 Frau f. Beſchäft im Woſchen u. Puüßzen, K 8, Ta, 8. St, 57591 Abollo-Theater. Heute und folgende Tag⸗ Flotte Bursche unb die übrigen 87851 erstklassigen Speeialltkten. Gr. Bad. Hof⸗ n. Aaalionallheater in Maunheim. Montag, den 4. Dezember 1899. Neunte Vorſtellung uußer Abonnement(Vorrecht A) Gaſtſpiel der Kgl. Bayeriſchen Kammerſängerin Frau Katharina Senger-Bettaque vom Königl. Hoftheater in München. Carmen. Romantiſche Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Tert von Henry Meilhage und Ludovie Halevn. Dirigent: Herr Hofkapell⸗ meiſter Kähler.— Regiſſeur: Herr Hildebrandt Garmmen 33 Don Joſs, Sergeank Herr Erl. Escamillo, Stierfechter Herr Kromer. uniga, Lieutenant 8 der Fenten. coralss, Sergeant 0 Herr Boiſin. Micasla, ein Celermedchee Her Dima. „„ 2 255„ Dancairo, err Starke. ne Schmuggler err Rüdiger. Frasquita,) Frl Fladnitzer. Heerckdss Zigeunermädchen Frl. Wagner⸗ ein Bürgendn˖s Herr Peters. Soldaten, Straßenjungen, Eigarrenarbeiterinnen, Zigeuner, igeunerinnen, Schmuggler, Volk. Ort und Zeit der Handlung: Spanten 1820. „„„„%6„ 25„„„4„„„„ Im 2. Akt: Zigeuner⸗Tanz, im 4. Akt: Spaniſcher Tanz, getanzt von der Dänike und den Damen vonß et. Carmen: Fran KHatharina Senger-Bettaque als Gaſt, Kaſſeneröffn. ½7 uhr. Aufaug präz. 7 Uhr Ende J½10 Uhr, Nach dem zweiten Akt findet eine größere Pauſe ftatt, Erhöhte Eintrittspreiſe. Mittwoch, 6. Dez. 1699. 29. Borſtellung im Abvnnement 1. Als ich wiederkam Luſtſpiel in 3 Aufzügen von Osrar Blumenthal und Guſtar Kadelburg Anfang 7 Uhr. Coloſſeumstheater in Maunheim. (RNeckarvorſtadt). Direktlon: Fritz Kerſebaum. Montag, den 4. Dezember 1899, Abends 3 Uhr: Der blöckner von Noltre-ame. Senſationsſchauſpiel in 5 Akten von Charlotte Birch⸗Pfeiffer We Verkauf. direct an Conſumenten von 1 Pfd. an ab Magazin*. meiner auserleſenen und erprobten urantirt rrinſchmecenden. ktäftigen Sa ffees. 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Lamey's Geſtaltung der Selbſtverwaltung, die Beſeitigung von gewerblichen und ſocialen Beſchränkuugen der Staatsbürger, 175 Schöpfungen auf wichtigen Gebieten des Staatslebens, ſeine eiſtungen als Mitglied und langjähriger Präſident der II. badiſchen Kammer weiſen große, ſegenbringende Verdienſte auf. In hohem Maße haͤt Lamey bei Lebzeiten die Anerkennung 1 17 und die daukbare Verehrung des badiſchen Volkes gefunden. Es wurde deshalb der Gedanke, das Andenken dieſes badiſchen Stagatsmannes durch ein Denkmal zu ehren und auch ſpäteren Geſchlechtern gegenwärtig zu halten, allſeitig mit freudiger Zu⸗ Aimmung begrüßt. Sämmtliche Keisausſchüſſe des Landes haben eingedenk deſſen daß Lamey der Schöpfer der Kreisverwaltung und der unermüd⸗ Iche Förderer in deren Ausbau geweſen iſt, Beiträge bewilligt. 17895 Es ſoll ein würdiges Standbild in Mannheim, dem letzten! langjährigen Wohnſitze Lamey's, errichtet werden. 36558 Jedermaun, der das Andenken Lamey's in der gedachten Weiſe Nen will, iſt eingeladen, mit einem Beitrage ſich zu betheiligen. Beiträge nehmen entgegen: Die Unterzeichneten ſowie Herr eisſekretür Heiden— 1. 9— in Maunheim. gricola, Franz, Fabrikant in Ladenburg, Mitglied des Kreis⸗ ausſchuſſes Mannheim, Dr, Altfelix, Oberbürgermeiſter in Lahr, Dr. Freiherr von Babo, Geh. Legationsrath in Karlsruhe, a Rechtsanwalt u. Reichstagsabgeordn. in Mannheim, aumſtark, Landgerichtspräſident in Mannheim, eck, Oberbürgermeiſter in Mannheim, D, Blankenhorn, Bürgermeiſter in Müllheim, Reichtags⸗ und Landtagsabgeordneter, ., Blum, Vorſitzender des Kreisausſchuſſes Heidelberg, eſherr von Bodmann, Geh. Oberregierungsrath, Gr. Lan⸗ bdeskommiſſär in Konſtanz, Moeceh, Rechtsanwalt und Stadtrath, Vorſitzender des Kreisaus⸗ ſchuſſes Karlsruhe, ea von Boecklin, Vorſitzender des Kreisausſchuſſes reiburg, on Brauer, Excellenz, Miniſter des Großh. Hauſes und der answärtigen Angelegenheiten in Karlsruße, Dy. Buüchenberger, Excellenz, Finanzminiſter in Karlsruhe, Diſfenes, Geh Commerzienrath in Mannheim, Ding, Joh. cg J1, Oekonom in Edingen, Mitglied des Kreis. ausſchuſſes Mannheim, den Duſch, Oberſtaatsanwalt in Karlsruhe, 1* uttenhöfer, Stadtrath, Mitglied des Kreisausſchuſſes Mannheim, Irkhard, Geh. Commerzienrath in Mannheim, Gbret, Bürgermeiſter in Weinheim, Mitglied des Kreisausſchuſſes Manuheim, SDr. Eiſenlohr, Excellenz, Miniſter des Innern in Karlsruhe, Dr. von Engelberg, Regierungsrath in Mannheim, Dy. Landtagsabgeordneter und Landgerichtspräſident in Fieiburg, Frank, Hanomteah in Pforzheim, Landtagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausſchuſſes Karlsruhe, Dr, Carl Johannes Fuchs, Profeſſor der Nationalökonomie und Finanzw., z. Zt. Dekan der rechts⸗ und ſtaatsw. Fakultät der Univerſität Freiburg, Heiler, I. Staatsanwalt in Freſburg, Helvreich Vorſitzender des Kreisausſchuſſes Offenburg, Hönner, Oberbürgermeiſter in Baden, Haas, Bürgermeiſter in Ettlingen, Mitglied des Kreisausſchuſſes Karlsruhe, n Oberbürgermeiſter in Pforzheim, Hausjakob, Pfarrer in Freiburg, aug, Director des Gymnaſiums in Mannheim, irſchhorn, Stadtrath in Maunheim, mhoff, en Kaufmann, Mitglied des Kreisausſchuſſes Maunheim, bachim, Gr. Notar, Vorſitzender des Kreisausſchuſſes Mosbach. eller, Reſtaurgteur in Bruchſal, Mitglied des Kreisausſchuſſes Karlsruhe, u Kiliau Vorſitzender deß Kreisausſchuſſes Waldshut, Arsner, Vorſitzender des Kreisausſchuſſes Villingen, Klein, Präſident des bad. Landwirthſchaftsraths und Abgeord⸗ neter der II. bad. Kammer in Wertheim, Hlein, Ludwig, Fabrikant in Weinheim, e neter in Bretten, Mitglied des Kreisausſchuſſes Karlsruhe, öuig, Rechtsanwalt, Vorſitzender des reisausſchuſſes Mannheim. artin, I. Bürgermeiſt., Mitglied des Kreisausſchuſſes Mannheim, Mathy, Director des Gymnaſiums in Konſtanz, Dr. Maner, Regierungsrath, Oberrath der Iſraeliten in Farlsruhe, Dr. Saldelbe Profeſſor, Geheimerath, Prorector der Univerſität eidelberg, on Neubronn, Excellenz, Oberlandesgerichtspräſid. in Karlsruhe, Dr. Nokk, Excellenz, Staatsminiſter in Karlsruhe, Pfiſterer, Geh. Regierungsrath, Kreishauptmann des Kreiſes Maunheim, flüger, Vorfitzender des(breisausſchuſſes Lörrach, . Reſchardt, Bürgermeiſter in Durlach, Mitglied des Kreis⸗ ausſchuſſes in Karlsruhe, Meiſchert, Vorſitzender, Narnens des Kreisausſchuſſes Baden, Geh. Oberregierungsrath, Gr. Landeskommiſſär in Freiburg, Freiſerr Rüdt von Collenberg, Geh. Oberregierungsrath, Gr. Landeskommiſſär in Maunheim, Schnetzler, Oberbürgermeiſter in Karlsruhe, Schüſſele, Stadtrath, Mitizlied des Kreisausſchuſſes Karlsruhe, Seinſo, Ferd., Commerzieſirath in Mannheim, Dr. Seyb, Legationsrath in Karlsruhe, Steingötter Carl, Privatmaunn in Heidelberg. Stritt, Oberbürgermeiſter in Bruchſal, Strauß, Bürgermeiſter in Mosbach, Strübe, Kreisſchulrath in Heidelberg, WMeber, ee Vorſizender des Kreisausſchuſſes Konſtanz, HDr. Weiß, Bürgermeiſter in Eberbach, Dr. Wilckens. Oberbürgzermeiſter in Heidelberg, Dinterer, Oberbürgermfäſter in Freiburg, Wippermann, Großh. Naurath in Heidelberg, Mitum Fabritant und Landtagsabgeordneter in Pforzheim, Jahn, Bürgermeiſter in Hockenhetm, Mitglied des Kreisausſchuſſes Mannheim. Tüchtige Agenten wilche im Verkehr mit hhein Privatpublikum ſtehen, bei sehr hohem Verdienst von einer erſten Kunſtauſtalt geſucht. 37882 General Anzeiger. Grienlalisciie Seshbic 16 in allen Jimensionbn, empfslilen in heruorragend schäner und grosser Auswaf. 87506% odl. 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