El von de 900 uhr )5. Telegr„Adreſſe: adiſche Volkszeitung. i i .800 g e GBadiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung.(Maungeimer Volksblatt.) 1 5 Seranbworntg: 5 1 erx Poſtl:——* r den polit. und allg. rkt Nr. 2870. 5 7 Dr. Paul Harus. 15 Abonuement: 9 9 ſar de eeee talt 60 Pig monatlich. 5 ür den Jußeratentheil⸗ 5 5 f 7 . Bringerlohn 20 Pig monatlich Karl Apfel. jer Ar durch die Poſt vez. incl. Poſtauf⸗ 9 Rotationsdruck und Verlag der 8 1, 1 ſchlag 5.30 pro Quartal. 15 25 Raee Jnſerate: tuckere rſte Mannheim 1 2 che Auſtalt) and 20 Pig. 09. Jahrgang 0(Das e, e Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. itEiägen eaie len 8 7 f 1:* itals. e Doppel, Nummern 5 Pg. E&. 2 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung.: E 6, 2 güminle ae d iſe Nr. 419.(Mittaablatt.) Freitag, 29. Dezember 1399.(CTelephou⸗Ar 28) Tü ei— 3 n 5— 8 e 8 8 5 5 Metalf ̃ koſtet bei unſerer Expedition E 6, 2, bei den Trägerinnen(aus⸗ gleichfalls noch an ſeinem alten Lebelgewehr umgeſtaltet, erſcheint 175 Gul— ſchließlich Trägerlohn) und bei unſeren Agenlen monatlich nur die Sache noch nicht dringlich; ausbleiben wird die Forderung „ Bau“ Abonnements⸗Einladung. 60 Pfennig. eines Gewehres mit geſtreckterer Flugbahn und mit geringerem 2e e e Munitionsgewicht auch für das deutſche Reich nicht. — Der f 5 Poſt bezogen ohne Romaubeilage MNr. 2870) Was die ſo vielumſtrittene Frage der Infanterie⸗Munikion 8 nach Art der engliſchen Dum⸗Dum⸗Geſchoſſe betrifft, Friſeig iend täglich zwei Mal Durch die Poſt bezogen mit Romanbeilage(Ar. 2871) ſo 0 deren durch die diesjährige Haager Konvention fgranff erſcheinende 4 2 Mark 85 Pfennig(am Schalter abgeholb), berboten. Daß ſich die Engländer an dies Verbot nicht kehren⸗ 66 8 Mark 25 Pfennig(frei ins Haus gelieferb. würden, haben ſie an Ort und Stelle offen ausgeſprochen. Sie 15„General 5 Anzeiger Bei der großen Verbreitung des General An- haben ſule auch mit nach Ane 119 ohne ſie 128 Aef 920 8 und Land iſt er ein Juſertious? Organ jedoch bisher gegen die Buren zu verwenden. Den Buren ſind aünheimer Jaurnigt) ö ͤ in die Hände gefallen und ſie würden damik Sköchi Der„General⸗Anzeiger“ iſt Amts⸗ und Kreisver⸗ nun ſo che Pa ronen in d e9 ädche lädt hiermit zum Abonnement auf das kündigungsblatt 15 die höchſte Abon⸗ wieder ſchießen, falls die Engländer damit anfangen wollten⸗ aben I. Auartal 1900 mentenzahl aller in Mannheim erſcheinenden Dieſe Ausſicht wird wohl die nutzloſe Grauſamkeik wirkſamer Fann Blätter. verhindern, als das Verbot durch die Friedenskonferenz. Uebri⸗ ein. Der General⸗Anzeiger“ wird, unter Vermeidung alles über⸗ 15 flüſſigen Ballaſtes, ſeine Leſer über die politiſchen Tagesfragen raſch und erſchöpfend unterrichten. Er wendet ſich an die uk. Kreiſe, die auf der unerſchütterlichen Grundlage der Reichs⸗ ſe, Blf verfaſſung, unſer Staatsweſen im liberalen Sinne aus⸗ Diene zubauen wünſchen. Er wird auch ſtets dafür eintreten, daß Süddeutſchland in ſeinem berechtigten Einfluß auf die Reichs⸗ l. politik nicht verkürzt werde. — Der b-„General-Anzeiger“ err. er. wird es ſich zur Ehre rechnen, die Auſchauungen und Beſtredungen des unabhäugigen Bürgerthums in Stadt und Land zu vertreten, pdeſſen Intereſſen er auch im lokalen Theile wahrnehmen wird, Hadle Eine umfaſſende und prompte Berichterſtattung wird unſere Leſer, wie bisher, über alle Ereigniſſe und Erſcheinungen des kommunalen 1101 Lebens auf dem Laufenden erhalten. Der Gefah 500 telegraphiſche Depeſchendienſt 3512 des„General⸗Anzeigers“ 4,% ſowie die Berichterſtattung im In⸗ und Auslande Krenß werden unter Aufwand großer Koſten ſtändig erweitert. Beſonders machen wir darauf aufmerkſam, daß wir durch die Aaad- Ausgabe des General-Anzeigers“ in der Lage de er 5ie ün enr Reichstags und des badiſchen Land ſelben Tage zu berichten. Dem Unterhaltungs Theile des„Geueral⸗Anzeigers“ einfa wird nach wie vor unſere beſondere Aufmerkſamkeit zugewandt ſein. Auf reichbaltiges und intereſſantes Material, ſorgfältig ausgewählte ner an 39613 aßſe 9 und ſpannende 5 Romane ſowohl für das tägliche Feuilleton, wie für die ſechsmal wöchentlich erſcheinende Roman⸗Bibliothek werden wir eben ſo großen Werth legen, wie auf ſachverſtändige Beſprechungen über die Aufführungen des Mannheimer Hof⸗ theaters ſowie hieſige und auswärtige Coneerte. Der Handelstheil des„General⸗Anzeigers“ bringt die Berichte der Mannheimer und Frankfurter Börſe, der wichtigſten Broduktenmärkte, ſowie ſonſtige wichtige Handelsnachrichten und Schifffahrtsberichte. Der 11. is. 6. 2. Expedilion und Redaktion N —. Das militäriſche Jahr 1899. nd, Oberſtleutnant a. D. II. Was die Waffenfrage der Heere im Jahre 1899 betrifft, ſo hat die Neubewaffnung der Feldartillerien das ganze Gebiet beherrſcht. Es iſt bezeichnend für den inſularen Dünkel des großmächtigen England, daß gerade ſein Heer ohne eine Schnellfeuerkanone gegen die Buren ins Feld gerückt iſt, wo⸗ gegen letztere ſich zum großen Erſtaunen ihrer hochmüthigen Geg⸗ ner ſehr reichlich mit dieſem modernen Kriegsmittel verſahen, und Dank ſeiner vortrefflichen Bedienung durch deutſche und franzö⸗ ſiſche Artilleriſten der pompös ausgeſtatteten engliſchen Artillerie in fehr empfindlicher Weiſe überlegen zeigten. Wenn nachträglich England allerdings Hals über Kopf Schnellfeuerkanonen von Vicker's Sons und Maxim anfertigen läßt und ſeinen Truppen Won G Gegn 5 ſchweren Belagerungs⸗, Feſtungs⸗ u brauch machen. Aber auch leichte Maſchinengewehre treten nicht allein im afrikaniſchen Kriege auf, ſondern fangen auch an, ſich in Friedensheeren, z. B. in Deutſchland, immer mehr einzu⸗ bürgern. Im Vergleich zur Artillerie verlief die Bewaffnungsfrage der Infanterie ruhiger. Da indeſſen das deutſche Reichs⸗ gewehr Modell 88 nunmehr ein Jahrzehnt in der Truppe iſt, und in verſchiedenen Staaten die Annahme noch kleineren Kalibers als 8 und 7,9 mm— wie 7 mm in Spanien, und einigen Staaten Südamerikas, 6,5 mm in Italien, Rumänien, Holland, Schweden und Norwegen, 6 mm bei der nordamerikani⸗ ſchen Marine— durchgeführt iſt, liegt die Frage nahe, wie ſich die Staaten, die noch im Beſitz der veralteten 8Z mm Gewehre ſind, betreffs der Neubewaffnung ihrer Infanterie verhalten. Was das deutſche Reich betrifft, ſo werden allerdings Erſatz⸗ gewehre mit neuen Einrichtungen, wie Ladeſtreifen ſtatt Lade⸗ rahmen, hölzernem Oberſchaft ſtatt ſtählernem Laufmantel, zweck⸗ mäßigerer Viſierung u. ſ. w. angefrtigt, aber die Hauptſache, die große Laufweite, bleibt. Da aber Rußland auch erſt mit ſeinem Dreiliniengewehr fertig geworden iſt, und Frankreich Kap chſt vom gens liegt die Frage betreffs der Lyddit⸗Granate ganz anders. Der Verwendung ſolcher Geſchoſſe ſteht keine inter⸗ ndationale Abmachung entgegen, denn ein ſolcher Schuß ſetzt wohl mehr Leute auf einmal außer Gefecht als ein anderes, aber nicht auf grauſamere Weiſe. Aehnlich verhält es ſich mit den ſchweren pneumatiſchen Dynamitgeſchützen, die von den Amerikanern vor Manila erprobt ſind, und jetzt auch in Schweden zur Küſten⸗ vertheidigung eingeführt werden. Während Neuerungen in der Kavalerie vom Jahre 1899 kaum zu berichten ſind, ſo hat in dieſer Zeit eine Hilfs⸗ truppe feſtere Formen angenommen, die von manchem Reiters⸗ mann als bedenkliche Wettbewerberin mit ſcheelen Augen ange⸗ ſehen wird. Es ſind dies die Radfahrer⸗Kompagniem die immer mehr und mehr in feſten Verbänden zu geſchloſſenen Bewegungen und Gefechten zuſammentreten. Nachdem Frank⸗ reich und Italien darin vorausgegangen, und Oeſterreich⸗Ungarn, Rußland u. a. langſamer gefolgt ſind, hat jetzt Deutſchland im letzten Kaiſermanöber einen entſchiedenen Schritt weiter gethan. Spruchreif iſt die Frage allerdings noch nicht, aber allem⸗An⸗ ſchein nach werden in Zukunft radfahrende Schüßentruppen die llexie⸗Diviſionen in ihrer Gefechtskraft verſtärken, ohne gemeglichkeit zu beeinträchtigen 5 Von den vielen techniſchen Ktiegsmitteln, die 1899 e beſſerung erfahren haben, iſt beſonders der Motorwagen zu nennen. Nach dem guten Ausfall der Verſuche beim letzten deutſchen Kaiſermanöver läßt ſich mit Beſtimmtheit vorausſagen, daß das Militärfuhrweſen vor einer großartigen Umwälzung ſteht. Es iſt aber auch hohe Zeit, daß ſich neue Mittel finden, die im Stande ſind, die unermeßlichen Vorräthe zu bewegen, deren die heutigen Millionenheere zu ihrer Erhaltung bedürfen. Gar nicht gering zu ſchätzen iſt der deutſche Verſuch mit Trovon⸗Ernährung. Die dadurch in Ausſicht geſtellte Gewichtserleichterung der mitzuführenden Nahrungsmittel kommt vor Allem für die eiſernen Portionen der Infanterie in Betracht. Tropon⸗Zwieback, Tropon⸗Schokolade, Erbſen⸗ und Bohnen⸗ Tropon⸗Suppen ſchmecken vorübergehend nicht ſchlecht, ſind dabei leicht verdaulich und nahrhaft. Eine dreitägige eiſerne Portion, die jetzt 1950 Gramm wiegt, würde ſich mit Tropon auf nur 1200 Gramm ſtellen; der Gewichtsunterſchied könnte alſo zun Erleichterung des Mannes oder zur reichlicheren Ernährung be⸗ nutzt werden. Die hervorragendſte Friedens⸗Leiſtung im militäriſchen Jahre 1899 war das großartige Knaiſermanbver im Schwarzwal d. An den Manövern nahmen 913 Bataillone eeeeeeee 8001„General-Anzeiger“ für Mannheim und Umgebung 0(Mannhbeimer Journal) 15—— rekeeeeeetere ſtehend e Treue. 65 Roman von B. Corony. ch det(Nachdruck verboten.) 2868450(Fortſetzung.) immet „Er hätte ebenſogut Dich tödten können. Chancen und Ge⸗ fahr waren gleich.— Wo bleibt denn meine geträumte und er⸗ hoffte Macht, Dir den Frieden wiederzubringen, wie ſoll ich nicht an uns beiden irre werden, wenn der bloße Anblick dieſer Frau, bie freiwillig von Dir ging, ſolchen Aufruhr in Deiner Seele ich wachrufts“ 5 Nicht ich bin aufgeregt. Du »„Sprich von Dir ſelbſt! biſt es!“ „Hugo— ich ſtand heute Nacht ſtundenlang vor Deiner Thür, hörte Dich auf⸗ und abſchreiten, aufſeufzen wie unter namenloſer Qual, litt mit Dir und vielleicht noch mehr als Du, 3852wagte aber dennoch nicht einzutreten. Das war feige von mir 2 und ein Unrecht. Ich hätte an Deine Seite gehört, um mit Dir zuſammen den Kampf gegen den gemeinſamen Feind, der uns hrt broht, auszufechten. Ich hätte Dich in meine Arme ſchließen den ſbollen und zu Dir ſagen:„Hier ſteht Dein Weib, das Dich liebt jein und Dir Treue geſchworen hat bis in den Tod das nicht von Dir Jaſſen wird bis zum letzten Athemzug. Rette Dich in meine hent] Arme, ich will Dir helfen, will an Deiner Seite bleiben, will Dir Alles geben, was Jene nicht geben konnte, weil Du ihr niemals warſt, was Du mir biſt. Nun wollen wir gemeinſchaftlich ALbämpfen und den böſen Geiſt der Erinnerung beſtegen. Halte ſeſt zu mir, wie ich zu Dir halte, und wir ſind ſtark, ſind mäch⸗ iger als die Vergangenheit.“— Siehſt Du— das hätte ich thun ſollen— aber ich that es nicht— weil ich nichts weiter als ein ſchwaches, zaghaftes Weib war. Aber jetzt ſtehe ich bor Dir, rufe Dich und breite die Arme aus. Jene Frau, die geſtern plötzlich wieder auftauchte, verließ Dich in den ſchwerſten Stunden Deines Lebens, und wenn Du damals gefehlt hatteſt, ſo trieb Dich die heiße Leidenſchaft dazu, und Ilka hätte ſich ſagen müſſen:„Um meinetwillen hat er den Anderen getödtet, aus Lisbe zu mir!“ — Aber ſie ging, um den Todten jammernd, ſie ging, weil er ihr Alles war, weil ſie Dir Alles geweſen iſt.— Jetzt kommt ſie wie⸗ der, und Du ſtehſt wie damals unter ihrem Bann. Was hilft es mir, daß ich an einer neuen Zukunft für Dich baute? Die Längſtverſchollene ſchreitet darüber hinweg, und unter ihrem Fuß bricht Alles zuſammen.“ „Du ſprichſt wie eine Fiebernde, erwiderte Hagendorf, ſich unmuthig abwendend. Margot meinte, es ſei ihm peinlich, daß ſie mit ſcharfem Blick in ſeiner Seele geleſen habe. Schmerz, verletzter Stolz, das Weh tiefſter Enttäuſchung rangen in ihr mit dem ſtarken Willen, der Allem Widerſtand zu bieten entſchloſſen iſt. Leo von Kronecks Eintritt machte der Unterredung ein Ende. Er überbrachte der Baronim einige Roſen und ſagte zu Hagen⸗ dorf:„Graf Hiller vom Schönſtätt kheilt mir eben mit, daß Dir bei dem nächſten Rennen mit zu ſtarten gedenkſt, Oheim.“ „Ja, meine„Ingwelde“ ſoll ſich im Haupt⸗Jagdrennen ver⸗ ſuchen. Sie hat ſchon einmal auf der Hindernißbahn hübſche Er⸗ folge erzielt.“ „Glückauf! Ich hoffe Dir zu einem glänzenden Siege gratu⸗ liren zu können!“ „Ich fürchte wenigſtens kein Fiasko. begleiten?“ „Wenn ich um einen Platz in Ihrer Equipage bitten darf, Willſt Du Margot gnäbigſte Tante?“ „Gewiß! erwiderte ſie zerſtreut „Bleibſt Du zu Mittag, Leo?“ fragte der Freiherr. „Entſchuldige— Dich irgend eine andere Abmachunge“ „Nein.“ „Alſo, dann ſei unſer Gaſt.“ „Vorausgeſetzt, daß die Frau Baronim es geſtattet.“ „Sie ſind mir willkommen!“ erwiderte ſie gezwungen. Es war ihr ja klar, daß Hugo einem neuen Geſpräch unter vier Augen aus dem Wege gehen wollte. Die Unterhaltung drehte ſich hauptſächlich um das geplante Rennen, die ausgeſetzten Preiſe und die eingegangenen Wetten. Als dieſes Thema erſchöpft war, wußte Kroneck ein anderes an⸗ zuſchlagen. Leo's ſcharfen Augen entging es nicht, daß eine gewiſſe Mißſtimmung zwiſchen den Gatten herrſchte. Er nahm es mit heimlicher Befriedigung wahr. Grollte er doch der jungen Frau, die ihn um ſeine kühnſten Hoffnungen, um ein Erbe, auf das er mit größter Sicherheit rechnete, gebracht hatte. Schlimm für ſie, dachte er bei ſich, wenn die überraſchnede Begegnung im Thea ihren Ehefrieden ſtörte, aber im Grunde geſchah ihr ganz recht. Warum mußte ſie ſich in die Höhle des Löwen wagen?— Wenn dieſer früher oder ſpäter des hübſchen Spielzeugs müde wurde und ihr die Tatze zeigte— je nun— man mußte den Dingen ähren Lauf laſſen. Für ihn konnte es ja nur von Vor⸗ theil ſein. Als Leo ging, fühlte er ſich ſehr befriedigt und lächelte wie Jemand, der mit den angenehmſten Gedanken beſchäftigt iſt. Sein Geſicht wurde aber plötzlich ernſt und beſorgt, als er durch das Bibliothekzimmer gehend, Stein traf, der am Bücherſchrank berſchiedene Bände nach ihren Nummern ordnete, Das war auch Einer, mit dem man es nicht verderben, dem man aber auch ebenſo wenig rückhaltlos vertrauen durfte. 2elfer Sruerur · Anzeiger; Manndeim, 29. Dezember: keinſchließlich 4 Pfonfr⸗Bafaflfonc), 90 Schwapronen und 77 Batterieen, vorwiegend d., 14. und 15. A ſeil gegen das Vorjahr ein Mehr von 23 Bataillonen, 30 Schwadro⸗ men und einer Batterie, zugleich aber theilweiſe mit dem höheren Mannſchaftsſtande der Grenztruppen. Gegen das Vorjahr trat eine entſchiedene Erhöhung der Kriegsmäßigkeit der ganzen An⸗ age, Durchführung, ſowie eine planmäßige Ausbeutung aller techniſchen Kriegsmittel des Verkehrs, der Verpflegung und Unterbringung hervor. Schon die höheren, im Frieden nicht vorhanden Armeeſtäbe würden ganz kriegsmäßig vollkommen aus meu ernannten Führern und Helfern zuſammengeſetzt. Ganz plötzlich und unvermittelt traten, wie im Kriege, die wechſelnden Aufgaben an die Leitung der Truppen vom Feldherrn bis zum Gefreiten heran. Von parademäßiger Vorbereitung leine Spur! Trotz ihrer Koſtſpieligkeit ſind ſolche großen Truppen⸗ üübungen als Vorbereitungen für den modernen Krieg unerläß⸗ flich. Die Diviſton hat aufgehört, ſtrategiſche Einheit zu ſein; ketzt iſt die aus mehreren Korps gebildete Armee an ihre Stelle getreten. Die übrigen europäiſchen Großmächte, Frankreich, Rußland, Oeſterreich⸗Ungarn und Italien traten im Jahre 1899 etwas gegen die Vorjahre zurück; dagegen übte aber auch die kleine Schweiz wiederum wenigſtens im Verbande eines vollen Armeekorps.— Selbſtredend kommen die Werbeheere Englands und Amerikas, die, auf die unangreifbare Lage ihrer Länder bauend, auf jede Friedensübung größeren Stiles verzichten, für ein europäiſches Kriegstheater gar nicht in Betracht. Aber dennoch werden jene beiden ſeegewaltigen Staaten Hald unter ſich die Welt getheilt haben, wenn die übrigen Nationen micht gachteitg erkennen:„Auch unſere Zukunft liegt auf dem Meere!“ 1I 7 Deutſches Reich. * Manuheim, 29. Dez.(BVom Coelibat.) Der Bad. Beob. hatte kürzlich die auffällige Nachricht gebracht, der Pa pſt Habe für die Länder des lateiniſchen Amerikas das Eheverbot der Prieſter aufgehoben. Maßgebend dafür ſei be⸗ ſonders die Erwägung geweſen,„daß die Haupturſache, warum unſere heutige in materialiſtiſcher Atmoſphäre aufgewachſene Jugend ſich vom Prieſterſtand abwendet, im Coelibat zu ſuchen iſt, das ein heroiſches Opfer, eine ganz beſondere Gnade erfordert, die nicht Allen gegeben iſt.“ Der Beobachter erklärt jetzt, er ſei das Opfer einer Fälſchung geworden. Das bann jedem paſſiren, und die Sache ſelbſt wäre damit erledigt. Nur eins dünkt uns Davan noch bemerkenswerth. Der„Beobachter“ erklärt, er habe ſich die Sache ſeinerzeit überlegt und, da die Mittheilung be⸗ ſtimmt genug aufgetreten ſei, ſie ſchließlich für möglich gehalten. Wir haben uns die Sache ſeinerzeit auch überlegt und die Notiz des„Beobachters“, weil wir ſie für ſehr unwahrſcheinlich hielten, einſtweilen ad acta genommen. Wir haben mithin die über⸗ caſchende Erfahrung machen müſſen, daß die Möglichkeit einer katholiſchen Prieſterehe ſtrenggläubigen Katholiken weit weniger fern gelegen hat als uns. Oeſterreich⸗Ungarn. Wien, 28. Dez.(magyaren und Tſchechen) benutzen die Tagung der Delegationen gewohnheitsmäßig, um gegen den Dreibund zu hetzen. So haben die Tſchechen wieder eine Interpellation eingebracht über die Ausweiſungen öſterreichiſcher Arbeiter aus Preußen. Sie bezieht ſich auf die Antwort des Grafen Thun vom November 1898 auf die damalige gleichartige polniſche Interpellation und ſagt, ſeither ſeien Maſſenaus⸗ weiſungen in Preußem von Regierungswegen erfolgr, ohne daß Bſterreichiſcherſeits Repreſſalien, obwohl angedroht, auch aus⸗ geführt worden ſeien; die thüringiſchen Staaten hätten die Aus⸗ weiſung aller böhmiſchen Arbeiter beſchloſſen und neuerdings 60 Arbeiter ausgewieſen. Aus einer Poſener Zuckerfabrik ſeien 59 Polen durch Gendarmen wie Verbrecher über die Grenze geleitet worden. Die Interpellation verlangt, Goluchowsky ſolle eine energiſche Aktion gegen die grundloſe Verfolgung ſlawiſcher Ar⸗ beiter in Preußen einleitem Großbritannien. * London, 28. Dez.(RKußland und Afghaniſtan.) Die Times will erfahren haben, Rußland entſende Truppen nach der Grenze von Afghaniſtan. Rußland beabſichtige damit, ſich für alle Fälle vorzuſehen und beſonders auf dieſe Weiſe zu ver⸗ chindern, daß England bedeutende Truppenabtheilungen aus In⸗ dien nach Südafrika entſende, Das neue Juvalidenverſicherungsgeſetz. Einer den badiſchen Bezirksämtern vom Miniſterium des Innern zugegangenen Anweiſung über den Vollzug des In⸗ balidenverſicherungsgeſetzes entnimmt die„Südd. Reichskorr.“ folgende, allgemein intereſſirende Einzelheiten: Iadie ſonſtigen Angeſtellten, deren dienſtliche Be⸗ I. Verſicherungspflichtige Perſonen. In 8 1 Ziffer 2 des Geſetzes iſt die Verſicherungspflicht gedehnt auf die„Werkmeiſter und Techniker“, ferner auf aus⸗ ſchäftiung ihren Hauptberuf bildet“, ſowie auf „Lehrerund Grzieher“, ſämmtliche aber nur, ſofern ihr Jahres⸗ arbe rdienſt 2000% nicht überſteigt. Es ſind ſomit künftig die Zweifel darüber ausgeſchloſſen, ob Stadtbaumeiſter und ſtädtiſche Ingenieure ver⸗ ſicherungspflichtig ſind. Zu den ſonſtigen Angeſtellten zählen die Perſonen, die nach der Art ihrer Thätigkeit über den Kreis der Arbeiter, Gehilfen, Dienſtboten(§ 1. Ziffer 1 des Geſetzes) ſich er⸗ heben, ihrer ſozialen und wirthſchaftlichen Stellung nach den Betriebs⸗ beamten gleichſtehen und nur deshalb bisher nicht verſicherungspflichtig waren, weil ſie nicht in einem„Betrieb“, alſo in einer wirthſchaftlichen Thätigteit beſchäftigt waren. Hierzu gehören die Hausdamen, Geſellſchafterinnen, Privatſekretäre und ähnliche Hilfsträfte des Haushalts in einer über den Stand der Dienſtboten hinausgehenden Stellung; ferner alle diejenigen im Dienſte des Staats und der Gemeinden ſtehenden Perſonen ohne Penſionßanwartſchaft, welche bisher lediglich deshalb von der Verſicherung ausgeſchloſſen waren, weil ihre Thätigkeit nicht innerhalb eines„Betriebs“ ſtattfand, ſofern dieſe Perſonen nicht ſchon als„Werkmeiſter“ oder„Techniker“ der Verſicherung künftig unterliegen. Vorausſetzung iſt jedoch, daß die dienſtliche Thätigkeit dieſer Angeſtellten ihren Hauptberuf bildet. Es ſind alſo alle Angeſtellten der Gemeinden ausgeſchloſſen, welche die Grundlage ihrer wirthſchaftlichen Exiſtenz in irgend einer anderen, ſei es öffentlichen, ſei es privaten Thätigkeit, finden und nur nebenher und gegen ein geringfügiges Entgelt als Angeſtellte der Gemeinde fungiren. Ausgeſchloſſen von der Verſicherung ſind diejenigen ſtaat⸗ lichen und Gemeindebeamten, deren dienſtliche Thätigkeit vorwiegend in dem ſelbſtſtändigen Vollzug eigentlicher Hoheitsaufgaben beſteht und die deshalb weder zu den Betriebsbeamten noch zu den dieſen gleich⸗ ſtehenden ſonſtigen Angeſtellten gezählt werden können, wie die Bürger⸗ meiſter; auch die Rathſchreiber und Gemeinderechner werden nach der Art der ihnen übertragenen Aufgaben hierher zu rechnen ſein. Welche Kategorien der ſtaatlichen und Gemeindebeamten im Einzelnen der Verſicherungspflicht unterliegen und welche davon ausgeſchloſſen ſind, wird der Entſcheidung der Spruchbehörden gemäߧ 155 des Geſetzes zu überlaſſen ſein, wobei künftig von Wichtigkeit iſt, daß dieſe Be⸗ hörden an die vom Reichsverſicherungsamt aufgeſtellten Grundſätze gebunden ſind und Fragen von grundſätzlicher Bedeutung dem Reichs⸗ verſicherungsamt auf Antrag der Verſicherungsanſtalt zur Entſchei⸗ dung überwieſen werden müſſen. Ausgeſchloſſen von der Verſicherung ſind ferner die Staats⸗ und Kommunalbeamten, ferner die Lehrer und Erzieher an öffent⸗ lichen Schulen oder Anſtalten, ſo lange ſie lediglich zur Ausbildung auf ihren zukünftigen Beruf beſchäftigt werden oder ſofern ihnen eine Anwartſchaft auf Penſion im Mindeſtbetrag der Invalidenrente nach den Sätzen der erſten Lohnklaſſen(116%) gewährleiſtet iſt. Hiernach find dieſe Perſonen auch ſchon während der ſogenannten Wartezeit, und nicht erſt von dem Zeitpunkt an, in welchem nach Voll⸗ endung einer gewiſſen Dienſtzeit der Penſionsanſpruch erworben iſt, von der Verſicherung befreit. Es unterliegen ſomit nicht der Verſicherungspflicht alle etatmäßigen ſtaatlichen Be⸗ amten, ferner auch alle diejenigen nicht etatmäßigen, im ſtaatlichen Dienſt verwendeten Perſonen, nachdem ihnen die Beamteneigenſchaft verliehen iſt, ſofern ſie lediglich zur Ausbildung für ihren künftigen Beruf beſchäftigt ſind, wozu noch eine ſogenannte Probedienſtzeit zu rechnen iſt, oder ſofern ihnen eine Stelle übertragen iſt, die nach den beſtehenden Verwaltungsſätzen den allgemein üblichen Uebergang zu einer etatmäßigen Anſtellung bildet. II. Befreiung von der Verſicherungspflicht. Nachdem in§ 6 Abſatz 1 des Geſetzes den Penſionen und Warte⸗ geldern„ähnliche Bezüge“ gleichgeſtellt ſind, können auf ihren Antrag auch ſolche Perſonen befreit werden, die nur Unterſtützungs⸗ 85(Suſtentationen— 8 6 des Beamtengeſetzes) aus der Staats⸗ aſſe beziehen. 8————— ͤ—ä̃ r5ðʒ:ã¹ ů—— III. Quittungskarten. Die Ausſtellung, der Umtauſch und die Erneuerung der Quit⸗ tungskarten iſt wie bisher den Gemeindebehörden übertragen. Sie ſollen auch die Verlängerung der Giltigkeitsdauer durch Ab⸗ ſtempelung bewirken können. Die Giltigkeit einer Quittungskarte dauert künftig nur zwei Jahre vom Tcg ihrer Ausſtellung an.(§ 135 Abſatz 1 des Geſetzes.) Quittungskarten alten Muſters dürfen nach Ziffer 5 der Bekanntmachung des Bundesraths vom 10. November d. J.(..Bl. S. 667) nach dem 1. Januar 1900 nicht mehr ausgegeben werden. Die am Schluſſe des Jahres 1899 noch in Gebrauch befindlichen können zwar weiter verwendet werden, aber nur innerhalb zweier Jahre nach dem Tag ihrer Ausſtellung. Es müſſen deshalb nicht nur die im Jahr 1896 ausgeſtellten Karten längſtens bis zum Ablauf des Jahres 1899, ſondern auch die im Jahr 1897 ausgeſtellten Karten alsbald nach In⸗ krafttreten des neuen Geſetzes und die Karten des Jahres 1898 zu den dem Ausſtellungstage entſprechenden Terminen im Laufe des Jahres 1899 bei Vermeidung der Ungiltigkeit zum Umtauſch eingereicht werden. Der Vorſtand der Landesverſicherunganſtalt iſt übrigens geneigt, für die erſte Zeit nach dem Inkrafttreten des Invalidenverſicherungsgeſetzes im Wege der Nachſicht verſpätet eingereichte Karten auch ohne Antrag gemäߧ 135 Abſatz 1 des Geſetzes für giltig anzuerkennen. Die Quittungskarten müſſen künftig von den Verſicherten, ſolange die Beitäge von den Krankenkaſſen für ſie eingezogen werden, bei den Einzugsſtellen hinterlegt werden. Dieſe Hinterlegungs⸗ Kroneck reichte ihm die Hand.„Guten Abend, Herr Sekretär! Immer fleißigs Immer im Intereſſe meines Oheims beſchäftigt?“ „Das iſt nur Pflicht und Schuldigkeit, Herr Doktor.“ „Ja, doch Wenige würden ſich dieſer Pflicht mit gleichem Eifer widmen.— Ich trage heute eine recht ſchwere Sorge mit Mir fort.“ „Sie erſchrecken mich!— Wie ſoll ich das verſtehens“ „Der geſtrige Abend iſt doch nicht ohne Wirkung geblieben.“ „Wiees— Was wäre denme“ „Ich wollte es nicht glauben, als Sie mir vor länger als einem Jahre ſagten, Herr von Hagendorf habe ſeine erſte Ge⸗ mahlin nicht vergeſſen. Heute muß ich Ihnen leider recht geben. Ihr unerwartetes Erſcheinen ergriff ihn mehr, als ich für mög⸗ lich gehalten hätte.“ „Ja— ich— Ihre Worte ſind mir räthſelhaft.“ (Fortſetzung folgt.) Buntes FFeuilleton. — Das Dienſtmädchen als Millionärsgattin. Aus Boſton wird berichtet: Die Heirath des Brauermillionärs Wilhelm Schmidt mit ſeinem bisherigen Dienſtmädchen, Fräulein Joſephine Münz, bildet hier das Tagesgeſpräch, namentlich in deutſchen Kreiſen. Als der 60jährige Bräutigam vor einigen Tagen ſeinen erwachſenen Kindern ſeine bevorſtehende Hochzeit Mmit der hübſchen„Joſte“ verkündete, waren dieſe wie vom Schlage gerührt. Alle Proteſte halfen aber nichts, und ſchließlich fügten ſich die Kinder ins Unvermeidliche. Schmidt iſt das Haupt der Braufirma William Smith and Sons, welche mehrere Brauereten 08 Sein Vermögen wird auf viele Millionen Dollars ge⸗ ſch. * Qaus Stadt und Land. i ſie erklärt en Gebrauch pflicht gilt für die unffändigen Arbeiter nur dar haben, von der Befugniß, die Marken ſelbſt zu kleber machen zu wollen, oder wenn ber den ſelbſtklebenden unſtändigen Ver⸗ ſicherten anläßlich der Kontrolle eine ungenügende Markmverwendung feſtgeſtellt worden iſt und deshalb das Einziehungsverfahren erfor⸗ derlich wird. IV. Beiträge. Marken. In 8 34 des Geſetzes iſt eine fünfte Lohnklaſſe gebildet worden, um hochgelohnten Arbeitern und Betriebsbeamten den Er⸗ werb einer höheren Rente zu ermöglichen. Der Zuſatz zu 8 34 Abſatz 1, daß nicht der thatſächliche Jahresarbeitsverdienſt bei der Bildung der Lohnklaſſen maßgebend iſt, enthält keine neue Be⸗ ſtimmung ſondern ſoll nur deutlicher als bisher zum Ausdruck bringen, daß der Durchſchnittsbetrag maßgebend iſt, wie er nach 8 84 Abſatz 2 Ziffer 1 bis 5 ſich berechnet. Eine Durchbrechung dieſes Grundſatzes enthält 8 34 Abſatz 4 des Geſetzes. Iſt hiernach für einen Arbeiter ein feſter Wochenlohn von 30 M. im voraus vereinbart, ſo gehört er in die fünfte Lohn⸗ klaſſe, auch wenn er bei der Berechnung nach§ 30 Abſatz 2 nur in die vierte Klaſſe gehören würde, was z. B. der Fall wäre, wenn der nach§8 34 Abſatz 2 Ziffer 1 maßgebende durchſchnittliche Taglohn 3 M. beträgt. Freiwillig Verſicherte haben keine Zuſatzmarken mehr beizu⸗ bringen. Die Wahl der Lohnklaſſe ſteht idnen frei. Nach der Bekanntmachung des Reichsverſicherungsamts wird es künftig Marken für eine, für zwei und für dreizehn Wochen geben. Die Entrichtung der Beiträge ſoll auch künftig in der Regel im Wege des Einzugsverfahren durch die Krankenkaſſen erfolgen. Auch hinſtchtlich der unſtändig Beſchäftigten ſoll die bisherige Art der Beitragsentrichtung im weſentlichen beibehalten werden. V. Verfahren bei Anträgen auf Reute. Die Bezirksämter haben bei der Vorbereitung der Rentengeſuche für die Beibringung aller für die Begründung der Rentenanträge erforderlichen Nachweiſe Sorge zu tragen und alle in Betracht kommenden Fragen zu prüfen und zu erörtern, ſo daß der Vorſtand der Verſicherungsanſtalt auf Grund des von ihnen vorgelegten Materials in der Lage iſt, ohne weitere Rückfragen ſofort zu ent⸗ ſcheiden. Es ſind die Vertreter der Arbeitgeber und der Berſicherten nicht nur ſtets dann zu hören, wenn das Bezirksamt den Renten⸗ antrag für unbegründet hält, ſondern auch dann, wenn die Be⸗ gründetheit des Auſpruchs zweifelhaft erſcheint. Das Geſuch iſt nicht mehr an die Verſicherungsauſtalt vorzy⸗ legen, an welche zuletzt Beiträge entrichtet worden ſind, ſondern an die Landesverſicherungsanſtalt Baden. »Mannheim, 28. Dezember 1899. Zur Frage der Einverleibung Seckenheim⸗ Rheinau wird der„Schwetzinger Zeitung“ geſchrieben: Vor nun faſt zwei Jahren wurde von Rheinau aus die Abtretung des Rheinaugebiets in der damaligen Ausdehnung von den Gemar kungen Seckenheim und Neckarau, die Erhebung desſelben zu einer eigenen Gemeinde, und die Zutheilung dieſer Gemeinde Rheingu zum Amtsbezirke Mannheim bei der Regierung beantragt. Inzwiſchen iſth die Gemeinde Neckarau der Stadt Mannheim einverleibt worden, deren Gemarkung ſich in Folge deſſen bis ans Herz der Rheinau, zum Karlsplatz und der Halteſtelle Stengelhof rechts des Hafens und zum Lagerplatz von Kraus⸗Bühler links desſelben erſtreckt. Nachdem damit dem Traum einer das ganze Nheinauer Intereſſengebiet umfaſſenden Sondergemeinde Rheinau ein Ende gemacht war, nahm man hier als ſelbſtverſtändlich an, daß die Eingemeindung auch des Seckenheimer Theils zu Mannheim unmittelbar nachfolgen werde und dieſes Ereigniß ſicher auf kommendes Neujahr. Leider haben wir Rheinauer mit der Annahme, daß die Jahrhundertwende zugleichf auch der bedeutſamſte Wendepunkt i Geſchichte ünſeres andere Diff nzpur nnen. Es ſoll deshalb derf Gedanke der Lostrennung bei den Seckenheimer Behörden und der Regierung ganz aufgegeben und dafür beabſichtigt ſein, die Rheinau— ſelbſtredend nur, ſoweit ſte zu Seckenheim gehört— als Nebenort von Seckenheim einzurichten. Gleichzeitig ſollen dann Haupt⸗ und Nebenort zum Amts⸗ und Amtsgerichts⸗Bezirk Mannheim eingetheilt werden, Es mag dahin geſtellt bleiben, ob der völlige Anſchluß der Rheinau mit oder ohne die übrigen Theile der Gemeinde Seckenheim an 9 Stadt Mannheim nicht doch binnen Kurzem kommt, unzweifelhaft das für Rheinau erſtrebenswertheſte Ziel. Dem heutigen Zuſtande gegenüber, wonach die Rheinauer Umlageüberſchüſſe zur Entlaſtung⸗ der Seckenheimer Steuerzahler Verwendung finden, die wohlberechtig⸗ ſten Forderungen an die Gemeinde aber unbefriedigt bleiben, wenn ſie nicht die Rheinauer Unternehmer ſelbſt erfüllen,, iſt die Bildung einer Neben⸗Gemeinde Rheinau immerhin ein hoch anzuſchlagender den unſere Bevölkerung deßhalb auch dankbar begrüßen wird. Solche zuſammengeſetzten Gemeinden befinden ſich hunderte in unſerem Lande. Der Nebenort beſitzt ſeine eigene Gemarkung, eigenes Vermögen. Anſpruch auf eine beſtimmte Zahl von Gemeinderäthen, und Bürgerausſchußmitgliedern und für die Wahrnehmung ſeiner Sonderintereſſen einen eigenen Verwaltungs⸗ und Vertretungskörper, Er kann vor Allem die von ſeinen Angehörigen aufgebrachten Umlagen, abgeſehen von dem geringfügigen gemeinſchaftlichen Aufwand der Sammtgemeinde, für ſeine eigenen Zwecke verwenden. In unſerem r eeeeeee — Für das greuliche Lynchgericht, das jüngſt die Be⸗ wohner einer Ortſchaft in Kentucky am einem Neger vollzogen, gibt es keinen Schatten von Entſchuldigung. Allerdings hatte der Neger eine weiße Frau, ſeine Arbeitgeberin, im viehiſcher Weiſe ermordet, doch befand er ſich in den Händen der Juſtiz und ſeine Verurtheklung zum Tode ſtand außer Zweifel. Indeß die geſammte männliche weiße Bevölkerung der Ortſchaft holte den, Neger aus dem Gefängniß und verbrannte ihn langſam auf einem Scheiterhaufen. Die Grauſamkeiten, die vorher an dem Ge⸗ fangenen verübt wurden, ſpotteten aller Beſchreibung. Der Racenhaß und die Rachluſt gegen Neger ſind in den Südſtaaten noch ſo allgemein, daß die Bevölkerung davon zuweilen wie von einem plötzlichen Wahnſinn ergriffen wird. Eine Sühne iſt unmöglich. Die That wurde von einer 5000 Köpfe ſtarken Menge verübt, die man nicht vor Gericht bringen kann. Auch wenn nur gegen die Führer prozeſſirt werden könnte, ſo würde dieſe von jeder Jury freigeſprochen werden. Darum wird auch gar kein Verſuch gemacht, ordnungsmäßige Juſtiz walten zu laſſen. — Ein eigenthümlicher Rechtsfall wird nächſtens die Pariſer Juſtiz beſchäftigen, und man iſt auf die Entſcheidung ge⸗ ſpannt, weil es ſich um eine vollkommen neue Frage handelt. Das Corpus delicti iſt dabei ein wirklicher Corpus, nämlich die Leiche eines Notars, der vor etwa zwei Wochen zu Paris in betagtem Alter geſtorben iſt. Auf den Wunſch ſeiner Familie wurde er nach einem antiſeptiſchen Verfahren begraben. Dieſes Verfahren beſitzt angeblich die Fähigkeit, die Verweſung aufzu⸗ halten, ſo daß die Geſichtszüge und der ganze Körper ihr Aus⸗ ſehen bewahren und auch der Leichengeruch ausbleibt. Nun be⸗ ſteht für Paris eine Polizeiverordnung, daß keine Leiche ein⸗ balſamirt werden darf, ohne beſondere Erlaubniß der Präfektur. Da jenes antiſeptiſche Begräbniß nach Anſicht der Pariſer Polizei einer Einbalſamirung gleich zu gahten war, ſo wurde der beamtete balſamirungen in den Anklagezuſtand verſetzt. Die Vertheidi⸗ buntes Taſchentuch geknoteten Thaler zuwerfen muß. Dafür Arzt mit einer Unterſuchung beauftragk und er ſagke in ſeinem Bericht, daß die Leiche ſo wohl erhalten geweſen wäre, daß er ſie für einbalſamirt halten müßte. In Folge deſſen wurde der Mann, der das Begräbniß beſorgt hatte und der übrigens ſelbſt ein mit Diplomen verſehener Arzt Namens Chabanon war, wegen Ver⸗ letzung der Verordnung betreffs der Vornahme von Ein⸗ gung wird nun den Nachweis zu führen haben, daß jenes Ver⸗ fahren der antiſeptiſchen Beerdigung nichts mit einer Ein⸗ balſamirung zu thun habe, da es nur einen äußerlichen Prozeß darſtelkt. Die Sache an ſich macht viel Aufſehen und iſt inſofern. auch von allgemeinerem Intereſſe, als die angeblichen Vorzügs des antiſeptiſchen Begräbniſſes dieſes als eine recht nützliche und für die weitere Aufnahme empfehlenswerthe Einrichtung er⸗ ſcheinen laſſen. 5 — Ueber einen alten, neu erſtandenen Hochzeitsbrauch ſchreibt man dem Hann. Cour. aus dem Lande Hadeln: Die auf⸗ fallend vielen Hochzeiten, die in dieſem Spätherbſt und Winter ſtattfanden, haben, wie auch jetzt noch bei vereinzelten Hochzeiten zu beobachten iſt, einen alten Hochzeitsbrauch wieder auflebe laſſen, der früher ſtreng beobachtet wurde, dann aber allmähli unter dem Zuge des Modernen der Vergeſſenheit anheimfiel. Brauch beſteht darin, daß der Bräutigam, wenn er mit der Braulf auf dem Wege von oder nach dem Standesamte eine am We belegene Windmühle paſſirt, dem Müllergeſellen einen in ein rot hält der Geſelle die Mühle im Laufe an und ſtellt ſie„in e Schern“, wie der plattdeutſche Ausdruck lautet, das heißt er ſtellt die Flügel ſo, daß ſie einer halbgeöffneten Schere gleichen. Das wird dann als ein beſonderes Glückszeichen für die junge Ehe angeſehen. Ueber den Urſprung dieſer Bedeutung war bis jetzt nichts Näheres in Erfahrung zu bringen, nur das erfuhren w ßzt, ſich über die Grenge unde 7 54 in auf 1* hei ſch kap heu Lap Ge die Se aus der Au hei Se ſiſt hei hie ger bär Wu oft Ze rdieußt ie Be⸗ ingen, bſatz 2 ſatz 4 enlohn Lohn⸗ nur in un der iglohn beizu⸗ ird es⸗ geben. zel im Auch t der jeſuche uträge etracht rſtand legten u ent⸗ herten enten je Be⸗ voru⸗ rn an 399. eim⸗ retung! ſemar⸗ einer 1 zum hen iſt orden, „ zum d zum damit ſenden er als, benort erden heinau in die felhaft ſtande borgelegte Statutenentwurf Falle wird der Ort Rheinau nicht nur eine ziemliche Selbſtſtändigkeit in den ihn allein berührenden, ſondern auch einen gewichtigen Einfluß auf die mit dem Ortstheil Seckenheim gemeinſchaftlichen Angelegen⸗ ſchuß ſich nach dem Verhältniß der Bevölkerungszahl und Steuer⸗ iſt nicht für dieſe allein, ſondern ebenſo auch für die Gemeinde Secken⸗ ein neues Wohlthätigkeitswerk der badiſchen Lehrerſchaft in's Leben zu kufen, kein Ausdruck des Egoismus, ſondern ein Beweis idealer Ge⸗ finnung ſei, die in ſelbſtloſer Opferwilligkeit das Wohl der Geſammt⸗ heit des Standes fördern wolle. ſie ſicher in der heutigen raſchen Entwickelung aller Verhältniſſe zu ihrem Rechte kommen; das ſei ſein Wunſch, das ſei auch ſein Glaube. degrüßte Herr Hauptlehrer Holoch die Verſammlung, worauf Herr bare Bedürfniß hin, die Wohlthätigkeitseinrichtungen des bad. Lehrer⸗ verwaltung des in Gründung begriffenen Korreferat nochmals die Nothwendigkeit der Schaffung eines Lehrer⸗ ider Berſammlung unter lebhaftem Beifall des Vorſitzenden an alle Anweſenden, nunmehr unverzüglich und mit tung ſein ganzes Vermögne von mehr als einer Million vermacht. Sonderbar iſt der Wortlaut der letztwilligen Verfügung. Für den 5 Mannheim, 29. Dezember! Weueral Anzeiger. 3: Seite. heiten erlangen, da die Betheiligung im Gemeinderath und Bürgeraus⸗ kapitalien richtet. Nun macht aber die Einwohnerſchaft der Rheinau heute ſchon über ein Drittel der Geſammtbevölkerung, das Steuer⸗ kapital der Rheinau mehr als die Hälfte der Steuerkraft der ganzen Gemeinde aus. Nach dem Antheil an Einwohnerzahl und Steuerkraft wird auch die Quote bemeſſen werden, welche für den Nebenort Rheinau aus dem Seckenheimer Gemeindevermögen— Wald, Aecker, Kapitalguthaben ausgeſchieden werden muß. Von großer Wichtigkeit für die Zukunft der Rheinau iſt es, daß ihre Interſſen bei den hiernach bevorſtehenden Auseinanderſetzungen gegenüber den Intereſſen des Ortstheils Secken⸗ heim in gebührendem Maaße vertreten werden. Die Einräumung einer Selbſtſtändigkeit in vorſtehend angedeutetem Sinne an die Rheinau heim ſelbſt von großen Vortheilen begleitet. Wird die Gemeinde doch hierdurch der Obſorge um einen Ortstheil erledigt, der in fortſchreitend geringeren Beziehungen zum Dorfe ſteht und ſchon lange von der bäuerlich einfachen Verwaltung Seckenheims als Sorgenkind betrachtet wurde. Desgleichen entgeht Seckenheim durch die Ausſcheidung der oft befürchteten Nothwendigkeit, mit ſeiner Steuerkraft in ſchlechten Zeiten für das Rheinaugebiet eintreten zu müſſen. Hauptverſammlung des Vereins „Erholungsheim für Badens Lehrer“. * Lahr, 28. Dezember In der Aula der ſtädtiſchen Luiſenſchule fand die konſtitutionirende Hauptverſammlung des Vereins„Erholungsheim für Badens Lehrer“ ſtatt. Der Obmann des bad. Lehrervereins, Herr Hauptlehrer Grim m⸗ Achern, eröffnete die Sitzung, indem er den Vertreter der Stadt, Herrn Oberbürgermeiſter Dr. Altfelix, und den Vertreter des Schulbezirks, Herrn Kreisſchulrath Engler, ebenſo die zahlreich erſchienenen Kollegen bdr Wärmſte begrüßte und den Zweck der Verſammlung in kurzen orten darlegte. Herr Kreisſchulrath Engler brachte den an⸗ weſenden Lehrern herzlichen Willkommgruß und führte in längerer Anſprache aus, wie der Gedanke, in der Gründung des Erholungsheims Wenn die bad. Lehrerſchaft in dieſem Geiſte der Einigkeit fortfahre, ihre Intereſſen zu vertreten, ſo werde Namens der Vorbereitungskommiſſion und der Konferenz Lahr Obmann Grimm Herrn Oberlehrer Hüglin⸗Lahr zum Vorſitzenden vorſchlug. Nach einigen Dankesworten desſelben wurde in die Tages⸗ ordnung eingetreten, und es erhielt Herr Hauptlehrer Sänger⸗ Dinglingen das Wort zum Hauptreferat. Er wies auf das unbeſtreit⸗ ſtandes durch Errichtung einer Krankenfürſorge auszubauen, legte die ſeitherige Entwickelung der Frage nach den verſchiedenen aufgetauchten Anſichten dar, ſprach dann über die in Ausſicht genommene Organi⸗ ation, die Verwaltung und den Betrieb des Werkes, ferner über die Mittel und Wege wie die erforderlichen Summen aufgebracht werden könnten und endlich über die Geſtaltung der Central⸗ und der Bezirks⸗ Vereins. Herr Hauptlehrer Zähringer⸗Waldulm legte in ſeinem heims dar, erklärte ſich iw Weſenklichen mit den Ausführungsvor⸗ i anden, will aber Einrichtung und Betrieb erenten wurd Aend Re Beiden irch den Vor 7 der Letzteren ausgeſprochen. An der Diskuſſion betheiligten ſich die Herren Feigenbußz⸗ Ettlingen, Vogel⸗Mannheim, der die der Gründung einer Kranken⸗ kaſſe mehr geneigte Stimmung der pfälzer Kollegen zum Ausdruck brachte, und Ehinger⸗Mannheim. Herr Obmann Grimm⸗ Achern gab einen Ueberblick auf den heutigen Stand der Sache, dem wit entnehmen, daß bis heute 339 Mitglieder für den neuen Verein gewonnen und etwa 15 000% an freiwilligen Spenden aufgebracht ſeien. Die Konferenz Lahr ſtehe mit 50 Mitgliedern und 1629 000 Beiträgen oben an. Die Gründung des Vereins wurde nun einſtimmig beſchloſſen und auf Vorſchlag des Herrn Rödel⸗ Mannheim der en bloe angenommen, weil ja voraus⸗ ſichtlich bei der nächſten Hauptverſammlung doch über alle die Aus⸗ führung des Planes betreffenden Fragen eingehend werde verhandelt werden müſſen. Zu 8§ 3 des Statuts wurde beſtimmt, daß der unenk⸗ geltliche Beitritt zum Verein noch ein Jahr offen gelaſſen werden ſolle, alſo Aufnahmetaxen erſt vom 1. Januar 1901 ab erhoben werden. In Ausführung des§ 22 wurde einſtimmig der engere Ausſchuß des Lehrervereins mit der einſtweiligen Führung der Geſchäfte bis zur nächſten Hauptverſammlung betraut. Nach einem warmen Appell Sänger. allem Eifer an die Ausführung des Werkes zu gehen und demſelben innerhalb und außerhalb der Lehrerkreiſe opferfreudige Menſchenfreunde gzuzuführen, erklärte derſelbe die Hauptverſammlung als geſchloſſen. Auf Vorſchlag des Herrn Feigenbutz⸗Ettlingen wurde dem engeren Ausſchuß des Lehrervereins für ſeine ſeitherigen Bemühungen um die Sache, ſowie dem Vorſitzenden der Verſammlung für ſeine umſichtige ———————— dabei, daß eine früher an der Deichſtraße im Curhaven belegen geweſene Mühle wegen dieſes Brauches von Müllergeſellen als Arbeitsſtätte fehr begehrt war, da faſt alle dortigen Brautpaare bie Mühle paſſiren mußten, und ſich der Geſelle ſo im Laufe eines Fahres immer eine ſtattliche Sammlung von rothbunten Taſchen⸗ küchern und blanken Thalern anlegen konnte. — Das Teſtament eines Sonderlings. Der in Antwerpen verſtorbene Rechtsanwalt Finck hat der dortigen Armenperwal⸗ Teſtamentsvollſtrecker ſind 10 000 Francs ausgeſetzt, doch muß er dafür„ſämmtliche Werke“ des Verſtorbenen, von deren Daſein gußer dieſem bisher Niemand etwas wußte, in 5000 Stück drucken laſſen und unentgeltlich vertheilen. Ueber die Krankheit und den Tod Fincks iſt ein ärztlicher Befund aufzunehmen; die Leiche darf erſt beerdigt werden, wenn ſie alle Zeichen der Verweſung be⸗ kundet; ein Arzt hat bis dahin täglich einen Bericht über den Zu⸗ ſtand des Körpers zu erſtatten; ſchließlich muß die Leiche geöffnet und der Inhalt der Eingeweide unterſucht werben. In einem Schranke, der faſt das geſammte Vermögen enthielt, fand man eine Menge Geldtäſchchen, Pappſchachteln, Zigarrenkiſten u. ſ.., die 130 Eintauſend⸗Franesſcheine und 80 000 Francs in Gold und Silber enthielten. Eine Handtaſche barg für mehr als 450 000 Francs Werthpapiere, woran ſich faſt moch alle Zins⸗ ſcheine befanden. Vom Mörder der Kaiſerin Eliſabeth. Die Direktion der Genfer Strafanſtalt, in der der Mörder Lucheni ſeine Unthat verbüßt, het kürzlich in einem allgemeinen Bericht auch über dieſen einige Mittheilungen gebracht, denen wir u. A. entnehmen, daß Lucheni derſelben Gefängnißordnung unterworfen iſt, wie ſie für und ſachkundige Leikung der Verhandlungen der Dank der Anweſenden durch ein begeiſterte Hoch ausgeſprochen. Die Tagung ſchloß um 43 Ühr. Um 3 Uhr vereinigte ein gemeinſames Mittagsmahl einen großen Theil der Theilnehmer— es waren im Ganzen gegen 100— und von 8 Uhr ab fand ein Bankett im„Rappen“ ſtatt, bei welchem Muſik⸗ und Geſangsvorträge die Unterhaltung würzten. Auszeichnungen und Ordensverleihungen. Wie wir hören, hat Se. Kgl. Hoheit der Großherzog Herrn Kommerzienrath Carl Ladenburg zum Geheimen Kommerzienrath und Herrn Bankdirektor Wilhelm Zeiler zum Kommerzienrath ernannt. Ferner erhielten Herr Fabrikant Hermann Dyckerhoff das Ritterkreuz 1. Kl. vom Zähringer Löwenorden, ſowie die Herren Fabrikant Emil Maher, Gaswerksdirektor Beyer und Reviſor Wei ß beim hie⸗ ſigen Großh. Bezirksamt das Ritterkreuz 2. Klaſſe des Zähringer Löwenordens. Außerdem ſoll noch ein anderer hieſiger Bürger, deſſen Namen wir leider noch nicht ermitteln konnten, den Titel eines Kommerzienraths erhalten haben. „Die ſilberne Verdienſtmedallle wurde verliehen dem Lehrer der Hufbeſchlagſchule in Mannheim, Schmied Heinrich Brohm * Wegen Fortdauer der Seuchengefahr wird für ſämmtliche badiſche Amtsbezirke mit Ausnahme von Eberbach, Neuſtadt, Säckingen, St. Blaſien, Schönau, Triberg, Villingen, Waldkirch, Waldshut und Wolfach der Handel mit Rindvieh und für die Amtsgerichtsbezirke Ueberlingen, Stockach, Pfullendorf und Lörrach auch der Handel mit Ferkelſchweinen im Umherziehen bis zum 15, Februar 1900 auf Grund des Artikel 14 Ziffer 2 des Reichsgeſetzes vom 6 Auguſt 1896, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, verboten, bezw. das bereits früher erlaſſene Verbot bis zu dem genannten Zeitpnnkt verlängert. Ferner wird das vom badiſchen Miniſterium des Innern unter'm 20. Juni bezw. 24. Auguſt l. J erlaſſene Verbot des Handels mit Geflügel im Umherziehen bis zum 1. Juli 1900 verlängert. Da der Termin der Uebernahme der Trambahn durch die Stadt auch in Mannbeim immer näher heranxrückt, dürfte folgende Mittheilung aus Köln von allgemeinem Jutereſſe für unſere Stadt ſein:„Die Kölner Straßendahn geht in den Beſttz der Stadt Köln über. Der auf den 4. Januar 1900 anberaumten Hauptoerſammlung der Kölniſchen Straßenbahngeſellſchaft ſoll die Uebertragung des Unternehmens an die Stadt auf folgender Grund⸗ lage vorgeſchlagen werden: Die Stadt übernimmt das geſammte Straßenbahnunternehmen einſchließlich des beweglichen und unbe⸗ weglichen Inventars, gegen eine einmalige Abfindungsſumme von annähernd vier Millionen Mark, zahlbar zinsirei am 20. Juni 1918. Sodann ſoll die Stadt der Geſellſchaft, mit Rückwirkung vom 1. Januar 1899 ab bis zum 30. Juni 1913, für den der Geſellſchaft entgehenden Betriebsgewinn jährlich eine Million Mark zahlen. Für das Jahr 1918 ſind nur 500 000 Mark zu zablen. Außerdem ge⸗ währt die Stadt, mit Rückwirkung vom 1. Januar 1903 ab, der Straßenbahngeſellſchaft über jene jährliche Zahlung von einer Million Mark hinaus einen Antheil am Betriebsgewin, der, mit 25000 Mk. anfangend, ſich um jährlich 25000 Mark ſteigert. Der Stadt Köln ſteht für die Uebernahme der Gebäude das Recht zu, ſich bis zum Ablauf eines Jahres nach dem Vertragsabſchluſſe zu entſcheiden, welche Liegenſchaften ſie übernehmen will. Ser Gewerbeverein und Haudwerkerverband hält heute Abend halb 9 Uhr im Saale der„Drei Glocken“, P 4, 4/5, eine Mitgliederverſammlung ab mit Beſprechung über„zwei wichtige Handwerkerfragen“(Beſriedigung des Kreditbedürfniſſes der Hand⸗ werker und Veranſtaltung von Gewerbe⸗ bezw. Fach⸗Ansſtellungen), 910 Vereins⸗ und Verbandsmitglieder freundlichſt einge⸗ aden ſind. * Die Flügelradgeſellſchaft Mannheim hielt am erſten Chriſt⸗ tag, Abends 7 Uhr, in den dichtbeſetzten Sälen des Ballhauſes ihre Chriftbaumfeier ab Man kann ſich nur lobend über das an dieſem Abend Gebotene ausſprechen. Nach Begrüßung der Anweſenden · omotivführer Dunz, wickelte nen Uarle 1215 oliis fanden allgemeinen Beifall. Beſonders ſeien erwähnt Frl. Geiß und Herr Metz, ſowie die Herren Merkle, J. Dunz jün., Trenz, Zähringer und Dufrin. Ein Theaterfück mit lebenden Bildern,„Was die Tannen⸗ geiner flüſterten“, Weihnachtsfeſtſpiel von Woenig, der Hauptpunkt im Programm, welches von Kindern der Miiglieder aufgeführt wurde, machte einen erhebenden Eindruck. Das ganze Programm war aufgeſtellt und dirigirt von Herrn Hauptlehrer W. Schimpf, dem auch auf dieſem Wege der Dank ausgeſprochen ſei. Auch Herr J Dunz jun. und Herr Baumaun erwarben ſich durch ihre opfer⸗ willige Hilfe bei der ſecdie des Theaterſtückes und der lebenden Bilder arons Verdienſt. Die Verlooſung des Chriſtbaumes brachte viele Freude. Mitternacht war ſchon vorüber, als man ſich auf den Heimweg machte. * Coloſſeumtheater. Die Direktion des Coloſſeumtheaters hat die zugkräftige Novität„Mamſelle Tourbillon“ ange⸗ kauft, und bringt dieſelbe bereits heute Freitag, 29. Dez. hier in Mann⸗ heim zur erſten Aufführung. Im Berliner Reſidenztheater wurde die⸗ ſelbe ein ganzes Jahr lang aufgeführt, und berichtet der„Börſen⸗ kourier darüber Folgendes:„Mamſelle Tourbillon“ iſt ein Stück aus der Zeit für die Zeit, gleichſam das Satyrſpiel zur Dreyfustragödie, der er die meiſten ſeiner Motive, ſie in dem Hohlſpiegel des Humors verzerrt erſcheinen laſſend, entlehnt hat. Die alberne Spionenriecherei der franzöſiſchen Troupiers, die Juchtenbegeiſterung, die verſchleierte Dame du Paty de Clams, die ſuperklugen Schreibſachverſtändigen, Zola und Labori, Alle müſſen entweder zur Schürzung des Knotens oder zur Mürze des Dialoges beitragen. Als unpolitiſches, dafür aber umſo charakteriſtiſches ſoziales Ingredienz iſt auch der Jammergeſtalt eeee.———— r er eine kleine, dunkle Zelle, während er zur Arbeit in eine andere Zelle gebracht wird. Zu den Arbeiten, die ihm aufgetragen wurden, zeigte er zwar guten Willen, aber wenig Geſchick. Sein Benehmen im Allgemeinen bot der Gefängnißleitung bisher keinen Anlaß zum Tadel. Die Direktion erklärt, ſie habe aus ihren Ve⸗ obachtungen den Eindruck gewonnen, daß der Mörder der Kaiſerin Elifabeth auch heute noch die von ihm begangene ruchloſe That nicht bereut, daß er aber jedenfalls imHinblick auf die lebens⸗ längliche Strafe wünſcht, er möchte die That nicht begangen haben. Von einem Wächter wurde Lucheni gelegentlich befragt, ob er irgendwelche Wünſche habe, worauf der Verbrecher erwiderte, er möchte wohl wiſſen, ob von ihm immer noch in den Zeitungen zu leſen ſei, und ob ſeit ſeiner Einkerkerung„wiederum eine große That bon den Anarchiſten begangen worden ſei?“ Als ihm hierauf der Wächter bedeutete, daß man ſeither nichts mehr von ihm ge⸗ ſchrieben, und daß man auch von den Anarchiſten nichts mehr gehört habe, bemerkte Lucheni etwas verſtimmt, aber mit einer gewiſſen Zuverſicht:„Sie wollen es mir nur nicht ſagen, aber ich bin ſicher, daß eiwas geſchehen iſt.“ Von ſeinem anarchiſtiſchen Größenwahn ſcheint demnach Lucheni dem Anſchein nach noch nicht geheilt zu ſein. — Ein Gegner des Brauntwein⸗ ⸗Monopols. Die in Shitomir erſcheinende Zeitung„Wolyn“ veröffentlicht nach⸗ ſtehende Zuſchrift:„Hochgeehrter Herr Redakteur! Geſtatten Sie mir, mit Hilfe Ihres geſchätzten Blattes, gehörigen Orts zur Kenntniß zu bringen, daß der Schnaps in Wolhynien ſchlechter geworden iſt. Als großer Liebhaber des Schnapſes und täg⸗ licher Konſument von mindeſtens zehn Schnäpſen, die ich bei guter Geſundheit, je nachdem ich dazu aufgelegt bin, bis auf fünfzehn ſteigere, liegt es natürlich in meinem Wunſche, daß der Schnaps mir Behagen bereite und zuträglich ſei. So war es auch früher, Alle lebenslänglich Verurtheilten zu gelten hat. Gemäß dieſer Wrdnung befand er ſich bisher in Einzelhaft, und zwar bewohnt als ich noch die Schnäpſe von Sſmmirnow(Got erhalte ihn bei 8 des petft suerfer Max Vebaudy ihr Pläßchen in dem Stücke ange⸗ wieſen worden, jenes armen reichen Dummkopfes, deſſen Schickſal vor einigen Jahren die ganze Preſſe beſchäftigte. Man ſieht, die Verfaſſer haben ſich das ridende eastigare mores, das Geißeln der menſchlicher Schwächen mit der Pritſche des Humors zum Grundſatz gemachß, wodurch allerdings ein Stück von ſo ausbündig verwirrter Fabel enk⸗ ſtand, daß es kaum angängis iſt, dieſelbe auch nur mit annäherndes Vollſtändigkeit wiederzuerzühlen. Somit ganz und gar aus burles⸗ keſte Situationskomik geſtellt, verräth das Stück eine kombinatoriſche Mache von unerſchöpflicher Ausgelaſſenheit, die für den Augenblick mit fortreißt.“ Wer ſich alſo einige vergnügte Stunden verſchaffen will. berſäume nicht der„Mamſelle Tourbillon“ einen Beſuch im Coloſſeumtheater abzuſtatten. „Eis auf dem Rhein und Neckar Nach den heute. früh vorliegendeu Nachrichten iſt der Neckar von Mannheim bis Heidel⸗ berg eisfrei, von Heidelberg aufwärts ſtockt das Eis. Der Rhein har bis Caub kein Eis mehr, von Caub aufwärts ſteht das Eis feſt, ſodaß die Schifffahrt noch nicht aufgenommen werden onnte. „ Eis und Schuee. Während bei uns trübes regneriſches Metter herrſcht, wird aus verſchiedenen anderen Gegenden von Eis und Schnee berichtet. So wird unterm 27. Dezember aus dem Taunus geſchrieben: Der Winter hat mit aller Macht ſeinen Einzug gebhalten. Nachdem der Froſt ein feſtes Bett geſthaffen, ſchüttet ſeit heute früh Frau Holle unabläſſig weiche Flocken zur Erde nieder, und hüllt unſere Gebirgslandſchaft immer mehr in ein reizendes Winterkoſtüm. Es berrſcht bereits reger Schlittenverkehr⸗ Aus Wien wird gemeldet, daß in einzelnen Theilen Ungarus und Mährens enorme Kälte berrſcht. In der Umgebung von Deden⸗ burg, Eiſenſtadt und Nikolsburg erfroren ſteben Menſchen. * Ueber deu N ckar geradelt. Am Dienſtag Nachmittag vadelte in Heidelberg ein kleiner Oberrealſchüler von dort mit ſeinem Zweis rad über den zwiſchen der alten und neuen Brücke zugefrorenen Nackar. *Zimmerbraud Geſtern iſt in dem Hauſe Schwetzingerſtraße Nr. 79 ein kleiner Zimmerbrand ausgebrochen. * Eine„zarte Dame“. Am 20. Oktober bekam die Ehefrau des Karl Reber, Eliſe geb. Markſtein aus Neuſtadt a.., in der Speckſtraße auf dem Waldhofe mit dem Fabrikarbeiter Karl Kronauer Sireit und ſchlug dieſem mit einem Email⸗Nachtgeſchirr den Kopf blutig. Kronauer, der auch nicht die Hände in die Taſche ſteckte, er⸗ erhielt außerdem von ſeiner Gegnerin noch einen Stich in den Kopf⸗ Die gefährliche„Dame erhielt geſtern vom Schöffengericht 10 Tage Gefängniß, Kronauer wegen leichter Körperverletzung 20„ Geld⸗ ſtrafe eventuell 5 Tage Gefängniß. Der 17jährige Sohn der Reber, Friſeur Karl Reber, der ſeiner Mutter noch hilfreich beiſprang und der der Urheber des Streites war, wurde Mangels Beweiſen freis geſprochen. * Wegen Milchpantſcherei, Waſſerzuſatz bis zu 30 Prozenk, erhielt der Landwirth Johann Müller IV in Käferthal bom Schöffengericht 75/ Gelpſtrafe event. 7 Tage Gefängniß, deſſen Ehefrau Anna, geb. Eiſengrein, 65% Geldſtrafe event. 6 Tage Ge⸗ fängniß. Außerdem wird auf ihre Koſten das Urtheil im„General⸗ Anzeiger“ veröffentlicht. * Jugendliche Diebin. Die 12jährige Volksſchülerin Luiſe Hufnagel von hier entwendete in 3 Fällen in der Wohnung der Eheleute Jacob Wellenreuther in Käferthal aus einer Kommode eim Paar goldene Ohrringe, ein 20⸗Markſtück und einen Hundertmarkſchein. Das geſtohlene Geld gab ſie ihren Eltern, die ſich damit einige ver⸗ gnügte Stunden machten. Es erhielten dafür geſtern vom Schöffen⸗ gericht Bierführer Ludwig Hufnagel aus Heiligkreuzſteinach 5 Tage Gefängniß, ſeine Ehefrau Katharina 8 Taae Gefängniß. die 12fährige Diebin bekam 5 Tage Gefängniß. Koukurſe in Maunnerm. Ueber das Vermögen des G Vögelen, Wäſchegeſchäft in Maunheim; Konkursverwalter: Kauf⸗ mann Friedrich Bühler in Mannheim; Prüfungstermin Freitag 26. Januar. * Muthmaßliches Wetter am Samſtag den 30. Dezbr. Hinte den letzten, über der unteren Nordſee und an der normanniſcher Käſte liegenden Luftwirbeln folgt von Nordweſten her wieder etwas Fherer Druck, ſo daß dieſe Depreſſton gegen Süddentſchland gedräng wird, um dort allmählich aufgelbſt zu werden. Der Hochdruck ir Rußland iſt aber ſchon auf 765 mm abgeflacht. Für Samſtag And Sonntag iſt demgemäß größtentheils trübes und auch zu vereinzellez Schneefällen geneigtes Wetter in Ausſicht zu nehmen. Aus dein Großherzogthum. „Heſdelberg, 28 Dez. Die Gründung einer freien Schreiner Innung der Stadt Heidelberg wurde geſtern vollzogen. Die Be börde war vertreten durch Herrn Bürgermeiſter Dr Walz. Di⸗ Frele Schreiner⸗Innung beginnt ihre Thäligkeit am 1. Januar 1900 Von den 25 unterſchriebenen Meiſtern waren 14 erſchienen. Zun Sbermeiſter wurde Herr Schreinermeiſter Adolf Buſſemer ernaunt Vorſtandsmitglieder wurden die Herren Peter Beck, G. Liedvogel Schenkel, Schaller, Mock und Michel. Die Wahlen fanden burg Zuruf ſtatt. * Heidelberg, 28. Dez. Herr Ofenfabrikant Jean Heinſtein verkaufte ſein Haus Bienenſtraße Nr. 1 um den Preis von 78 000% an Herrn Privatmann Emil Rösler dahier.— F. A. Kepplers Erben verkauften ihr Baugelände in der Keplerſtraßt zwiſchen Ladenburger⸗ und Schröderſtraße, 82 Ar 29 Qmtr. um den Preis von 48 435/ an Herrn Kaufmann Albert Stützer dahier.— Herr Metzger Jakob Fehrenbach verkaufte ſein Haus Hauptſtraße Nr. 34 um den Preis von 149 500% an Herrn Kaufmann C. F. Beiſel dahier.— Herr Metzger Ed. Mall vern kaufte ſein Haus Rohrbacherſtraße Nr. 33 ſammt Metzgerei⸗Einn richtung um den Preis von 80 000% an Herrn Metzger Jakob Fehrenbach dahier. 5 guter Geſundheit) trank, um nach Einführung des Monopols auf den ſogenannten„Stolowoje“ zu 55 Kop. für die Flaſche überzugehen. Jetzt fange ich an zu merken, daß dieſe Waar immer ſchlechter und ſchlechter wird. Es fehlt ihr jener exquiſitg zlige, mollige Beigeſchmack, der von den Verehrern Sſmirnom und Nowoffilzews, freundlichen Angedenkens, ſo ſehr geſchäßt mird. Von unſerem Monopolſchnaps 10 Gläschen täglich z1 trinken, iſt ſchon nicht mehr angenehm; ja, es kommen ſogar ſolch Flaſchen vor, wo man ſich bereits zum achten Glaſe zwinges muß. Spezialiſten, an die ich mich wandte, meinten, der Schnapt werde wahrſcheinlich über Kohlen abgezogen. Noch neulich ver⸗ ſuchte ich wieder den Sſmirnowſchen Schnaps— und muß ge⸗ ſtehen, daß ein wahrer Abgrund der Verſchiedenheit ihn von dem Getränk unterſcheidet, auf das wit jetzt angewieſen ſind. Währen! unſer Schnaps einen groben Geſchmack hat, iſt der Sſmirnowſcht einfach delizibs zu nennen. Ich trank von letzterem 10 Gläschen(zum Mittag⸗ und zum Abendeſſen), und zwar nich nur ohne jeglichen Zwang, ſondern im Gegentheil, ich mußt mich zwingen, nicht mehr zu trinken. Wäre es daher nicht an gebracht, daß die örtliche Niederlage ein Getränk bereitete, be dem man nicht in die Lage käme, vergangener beſſerer Tage zu gedenken? Ein gemäßigter Schnapskonſument.“ Hoffen wir, daß dem Mann geholfen werden kann! — Ein Serum gegen Alkoholismus. Aufſehen erregt eim Mittheilung, welche die Doktoren Sappelier und Thébault in de geſtrigen Sitzung der Académie de médeeine über ein Serun gegen Alkoholismus machten, das ſie im Verein mit dem Apo⸗ theker Broca hergeſtellt haben. Das Serum ſtammt von einem künſtlich alkoholiſirten Pferde und flößt den damit behandelten Perſonen tiefen Ekel vor geſigen Getränken ein.— Wenn s nm angält! * 4. Srite General⸗ Anzeiger Mannheim, 29. Dezember; St. Leon, 28. Dez. Hier wurden fünf Burſchen verhaftet, die einen anderen jungen Mann ſchwer mißhandelt haben. B. N. Ettenheim, 28. Dez. Ein Unfug, vor dem ganz be⸗ ſonders jetzt, am Jahresſchluß, gewarnt werden muß, wurde am heiligen Abend in Kappel am Rhein verübt. Im Hauſe des Nachtwächter n einige Mädchen, darunter auch die 19 Jahr Cigarrenmacherin Roſa Lorber, verſammelt, unn den Weihnachtsbaum zu beſchauen. Bei dieſem Anlaſſe wurde auch, namentlich von Seiten der Mädchen, von dem Neujahrs⸗ anſchießen geſprochen. Kurz beſonnen, zog der 16jährige Fabrik⸗ arbeiter Karl Fliehler, Sohn des Obigen, eine Piſtole aus der Taſche, gegen die Roſa Lorber haltend, mit der Aeußerung: „Roſa, am Neujahr heißt es ſo!“ Im Moment krachte auch der Schuß, der dem Mädchen eine bedeutende Verletzung in die rechte Wange, bereits bis in die Mundhöhle beibrachte, die wahr⸗ ſcheinlich eine dauernde Geſichtsentſtellung zur Folge haben wird. Pfalz, Heſſen und Umgebung. JLLudwigshafen, 28. Dez. Der Voranſchlag für die Stadt Ludwigshafen pro 1900 iſt im Druck erſchienen und ſoll ſchon morgen Nachmittag, kurz vor Beendigung der Thätigkeit des alten Stadtrathes, endgiltig berathen und feſtgeſtellt werden. Obwohl die Gemeinde Mundenheim ſeit 1. Dezember in den Stadtbezirk einver⸗ leibht iſt, wird dennoch, und zwar der nöthigen Ueberſicht halber, für dieſen Stadttheil vollſtändig getrennter Boranſchlag und Rechnung geſtellt. Der intereſſanteſte Punkt des Voranſchlägs iſt ſtets für die Einwohner die Höhe der Gemeinde⸗Umlage, und dieſe verbleibt mit 445 Prozent der Geſammtſteuer auf ſeitheriger Höhe. Eine kleine Enitäuſchung bereitet das Budget durch Angabe der Geſammtſteuer auf%/ 770,000, etwa 62,000 mehr als im Vorjahre. In Anbetracht der für die Großbetriebe bedeutend höher angeſetzten Gewerbeſteuer, wie ſolche im Landtage dieſes Jahr beſchloſſen wurde, glaubte man Hier auf ein viel höheres Steuerfoll rechnen zu können. Auf welchen Umſtand dieſe Enktäuſchung zurückzuführen iſt, ob die Entlaſtung der Heineren Steuerzahler hierbei beſonders ins Gewicht fällt, bleibt erſt noch zu konſtatiren. Die gewöhnlichen Ausgaben ſind auf% 947,256 veranſchlagt(im Jahre 1899 auf 858,208), die außergewöhnlichen Ausgaben auf 640,488(1899: 474,754), bie Geſammt⸗Ein⸗ nahmen auf 1,640,400, ſo daß ein muthmaßlicher Ueberſchuß von 52,705 verbleibt. Die Einnahmen des Stadttheils Mundenheim belaufen ſich auf 130,817, die Ausgaben auf%/ 135,488, ſo daß ein Defizit, das eventuell aus der Stadtkaſſe zu decken iſt, im Betrage bon e 4671 berbleibt. Eine bedeutende Vermehrung erfährt die Polizeimannſchaft im Stadttheil Mundenheim, nämlich von 8 auf 12 Mann, ſo daß die Gehalte der Schutzmannſchaft in Mundenheim von 5000 bisher auf%/ 13,814 im nächſten Jahre anwachſen. Lampertheim, 28. Dez. Die Direktion der chemiſchen Fabrik Neuſchloß veranſtaltete am Weihnachtsabend eine Feſtfeter für ihre Arbeiter, an der außer dem Direktor auch noch Beamte, Aufſeher und Meiſter der Fabrik theilnahmen; im Speiſeſaal prangte ein Chriſtbaum und wurde ein Feſteſſen abehalten. Herr Direktor Alberts hielt eine entſprechende Anſprache; Aufſeher Pokh hatte den muſikaliſchen Theil übernommen und gut ausgeführt. Mainz, 29. Dez. Der Großherzog iſt heute Nachmittag zur Heſichtigung des Glektrizitätswerkes und der Grundfläche am Schloß⸗ latz, wo der neue Stadttheil erſtehen ſoll, hierher gekommen. Für ie Pläne zu dieſer Anlage ergeht ein Preisausſchreiben, B. N. Ulm, 28. Dez. Die Bauersfrau Sommer von Heu⸗ felden.⸗A. Ehingen hatte ihrem kranken Ehemann, der an einer ſchmerzhaften Wunde des rechten Oberarms litt und dem deßhalb zum Ausſpülen dieſer Wunde eine—3prozentige Car⸗ bolſäurelöfung und zur Linderung der Schmerzen eine Mor⸗ phiumarznei verordnet war, am 25. d. Abends, als es ſchon däm⸗ merte, aus Verſehen einen Löffel voll Carbolſäure ſtatt Mor⸗ bhium gegeben, wodurch in kurzer Zeit der Toy des Mannes in⸗ eige Eurbofvergrfkung erforgre Bie Frar cirde fier böß dek Strafkammer hier wegen fahrläſſiger Tödtung zu der geſetzlich kwündeſten Strafe von einem Tag Gefängniß verurtheilt. port. Ein deutſch⸗franzöſiſcher Antomobilmarch findet im kom⸗ menden Jahre zu ſtatt. Der franzöſiſche Automobilklub gibt Kämlich offtziell bekannt, daß ſein Präſident, Baron de Zuylen, von dem Präſidenten des Automobilklubs Deutſchlands, dem Herzoge don Ratibor, ein Schreiben erhielt, wonach der Berliner Verein ſich bereit erklärt, an dem Kampfe um den neugeſtifteten Gordon Wennekt⸗Becher theilzunehmen. Der Geſchenkgeber hatte die Be⸗ dingung geſetzt, daß je zwei Länder ſtets um den Beſitz dieſes Bechers kämpfen ſollen, ſo zwar, daß der erſte Match zu Paris da der A. C. F. vorläufig den Becher in Verwahrung erhielt), die folgenden jedoch im Lande des herausgeforderten Klubs ſtattfinden ſollen.— 2178 Mitglieder zählt gegenwärtig der Automobilklub de Franse, nachdem in dieſem Monate bereits 99 Neubeitritte erfolgten. Tagesneuigkeiten. —Kulturbild aus Spanien. Vorige Woche hat in Cer⸗ dera, einer Ortſchaft der Provinz Logrono am oberen Ebro, die Hinrichtung des Mörders Lucio Alvarez und ſeiner Mitſchuldigen Catalina Munoz ſtattgefunden und zwar unter Frauſenerregenden Umſtänden. Auf einem von Ochſen gezogenen Karren, ſo wird der Frkf. Zig. geſchrieben, wurden die zum Tode Berurtheilten, bekleidet mit der bei ſolchen Veranlaſſungen hier üblichen ſchwarzen Kutte, auf den Nichtplatz gebracht. Etwa zuſend Perſonen umſtanden geräuſchvoll das Schaffot, auf welchem am Fuße der zwei Pfähle, die das Hinrichtungswerkzeug, garrote. das Mürgeiſen trugen, Sitze angebracht waren. Lucio Alvareg hatte im Karren eine cyniſche Gleichgiltigkeit bewahrt und ſogar mit ſeiner Schickſalsgefährtin Witze ausgetauſcht. Er, wurde zuerſt auf das Schaffot gehoben. Hier rief er der Volks⸗ menge ein lautes Lebewohl zu und ſetzte ſich auf das Bänkchen unter einem der Mürgeiſen. Dieſes wurde heruntergeſchraubt; als Lucio auf ſeinem Nacken das kalte Eiſen fühlte, machte das auf ihn einen furchtbaren Eindruck. Er ſprang wie raſend auf and mit einer Übermenſchlichen Anſtrengung zerriß er ſeine Band und wollte entfliehen. Der Henker und ſeine vier Geſellen ſtürzten auf ihn ein und warfen ihn zu Boden, um ihn von Neuem feſt⸗ zubinden. Ein ſchrecklicher Kampf zwiſchen den Henkern und ihrem Opfer entſpann ſich. Lucio ſchlug wie beſeſſen um ſich, biß wie ein wildes Thier und ſtieß furchtbare Verwünſchungen aus. Fünfmal gelang es ihm, ſeine Feſſel zu löſen. Schließlich nach etwa einer Stunde wurden die fünf Henkersknechte ſeiner Hert. Sie banden ihn und zwängten ſeinen Hals in das Mürgeiſen. Eine Drehung der Schraube brach ihm das Genick. Die unglückliche Catalina hatte mit einem Tuch ihr Geſicht verhüllt, um die ſchauberhafte nicht mit anzuſehen. Sie beſtieg ruhig und ergeben das Schaffot und ließ ſich ohne Widerſtand hinrichten. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Hans Heiling. eſteige Aufführung des Hans Heiling fand in derſelben Beſetzung fatt in der wir die Marſchnerſche Oper im vorigen Spiel⸗ kahr mehrmals gehört haben. Die Titelpartie zählt Herr Mo h⸗ winkel zu den beſten Rollen ſeines Fachs. Er ſtattet ſie mit der roßen dramtiſchen Kraft ſeiner Stimme aus und weiß auch in dar⸗ be Berding uadode Wirkungen hervorzurufen. Frl. — Dke nſchaftlicher Liebesgluth auflodern läßt, ſympathiſche Zü ſie ſang ihre Partie emp gsvoll, wenn auch nicht immer geſchmackvoll. Der Jäger Konrad, der zu den farbloſeſten Tenorfiguren der Opernlitteratur gehört, fand an Herrn Erl einen bewöhrten Vertreter. Sehr ſchön ſang Frau Rock e⸗Heindl die Partie der Geiſterkönigin. Frl. Kofler als Mutter Gertrud und die Herren Hildebrandt und Marx als Bauern vervollſtändigte das ſemble, der le unte durch draſti Komik ſich aus⸗ Beſonders tief pflegt heute die Wirkung des Heiling nicht mehr zu ſein. Man bewundert Marſchners Muſik, deren große dra⸗ matiſche Ausdrucksfähigkeit in den ernſten, düſter⸗nomantiſchen Scenen und deren volksthümliche Luſtigkeit in den komiſchen Epiſoden immer wieder dem Muſik Jenuß gewähren und einige minder⸗ 2 freunde hohen werthige Nummern der Partitur gern mit in Kauf nehmen laſſen, Was aber doch heutzutage den Genuß an dieſer Oper ziemlich ſtark beeinträchtigt, iſt das zerfahrene Textbuch des ehemaligen Berliner Opernſängers und erſten Heilingdarſtellers Eduard Debrient. Man kann dieſer durchweg verfehlten Textdichtung mit ihrem verwaſchenen, bon der bekannten Volksſage abweichenden Schluß nur immer wieder lebhaftes Bedauern entgegenbringen, daß ein Muſtker wie Marſchner ihn der kompoſitoriſchen Behandlung würdigte. Und doch hat dieſer Text dem Komponiſten bedeutſame Anregungen und die Grundlage zu miuſikaliſchen Charakteriſtiken gegeben, die erkennen laſſen, daß der Meiſter ſich völlig eins fühlte mit ſeinem Werk, Dy, W. Im Befinden des Herrn Kammerſäugers Plauk iſt, wie der„Bad. Pr.“ mitgetheilt wird, ſeit geſtern, wo das Umbetten dem Kranken größere Beſchwerden verurſachte, keine Aenderung einge⸗ treten. Wenn auch jede Beſorgniß noch nicht geſchwunden iſt und namentlich der Kranke noch nicht fieberfrei iſt, auch zeitweiſe noch Blutungen ſich einſtellen, ſo hält doch anderſeits auch wieder der ſtabile Zuſtand des Kranken dabei die Hoffnung auf ein Beſſer⸗ werden wach. Jedenfalls entbehren ſomit die ſchlimmeren Gerüchte, die heute im Umlauf waren, glücklicherweiſe der Begründung. In Laudau bringt das Maunheimer Schauſpiel⸗Enſemble am Neujahrstage das dreiaktige Luſtſpiel Spitzbubenſtreiche“ von Moliere und den Einakter„Engliſch“ zur Aufführung, Reueſte Nachrichten und Telegramme. * Gießen, 28. Dez. Amtlich wird gemeldet: Mittwoch Abend 8 Uhr erfolgte auf freier Bahn zwiſchen den Halteſtellen G roßen⸗ buſeck und Reiskirchen der Strecke Gießen⸗Fulda ein Zu⸗ ſammenſtoß zweier leerfahrender Lokomotiben, wodurch heide exheblich beſchädigt wurden. Von den auf denſelben befindlichen Beamten wurden zwei ſchwer, drei leicht verletzt. Die alsbald in An⸗ griff genommenen Aufräumungsarbeiten wurden heute, Donnerſtag, Vormittag 11 Uhr beendet, ſodaß die Züge wieder ungehindert ver⸗ kehren können. Die Unterſuchung iſt eingeleitet. *** 5 Der Burenkrieg. Vom Kriegsſchauplatze laufen die Nachrichten nur ſpärlich ein. Das Hauptaugenmerk richtet ſich gegenwärtig auf Natal. Die Buren ſchanzen fort⸗ während, verſtärken ihre Stellungen und haben als Erſatz für die von den Engländern zerſtörte Straßenbrücke bei Colenſo bei Pieters eine Holzbrücke geſchlagen. Von den bisher in Capſtadt eingetroffnen ſieben Bataillonen der Diviſton Warren wurden fünf nach Natal befördert, ebenſo die Batterie, die jüngſt Schiff⸗ bruch gelitten hat und die in Capſtadt mit neuen Geſchützen aus⸗ gerüſtet wurde, ſowie eine Schiffsladung Maulthiere. Der Kriegs⸗ berichterſtatter des Dailh Telegraph im Lager von Chiveley meldet, am letzten Donnerſtag ſeien der Miſſionar Harmes, Vor⸗ ſteher der hannoverſchen Miſſion im Bezirk Umvoſti, und der Far⸗ mer Stricke verhaftet und eingebracht worden, weil gegen ſie der Beldeis vorliegen ſoll, daß ſie bei den letzten Plün 85 zügen ſüdlich von Colenſo den Buren als Führer gedient hätten. Beide wurden nach Eaſtcourt gebracht.— Mit Modder⸗ River ſcheint die Verbindung vollſtändig wieder hergeſtellt zu ſein. Die Agentur der„Central News“ meldet, daß Dienſtag Nacht das Burenlager plötzlich in große Aufregung gerieth. Die Verſchanzungen der Buren gaben eine ganze Weile ein wahres Höllenfeuer ab, ohne daß den Engländern der Grund dazu bekannt geworden wäre.„Dailh Mail“ ſetzt aufs Neue ihren Feldzug gegen das Kriegsamt und den Schatzkanzler fort. Ent⸗ weder der Kriegsminiſter oder ſein Fachmann, Lord Landsdowne, müſſe einem tüchtigen Nachfolger Platz machen, ſagt das Blatt, und jedenfalls müſſe Sir Michael Hicks⸗Beach durch einen küch⸗ tigen Finanzmann erſetzt werden.— Die Times meldet aus Lourenco Marquez vom 22..: Obwohl durch den täg⸗ lichen Eiſenbahnverkehr zwiſchen dem Hafen und Pretoria nur ſehr wenig Waaren befördert werden, werden alle nur erreich⸗ baren Lebensmittel von den Agenten der Buren aufgekauft. Die Preiſe ſind um 25 Prozent geſtiegen. Nach⸗ richten aus Johannesburg beſagen, die Preiſe gewiſſer Bedarfs⸗ artikel ſeien um 100 Prozent gewachſen, manche Luxusartikel ſeien beinahe überhaupt nicht zu bekommen. Die Intendantur der Buren verfüge über reichliche Vorräthe, in den Familien der Buren herrſche aber großer Mangel. Die Pferde der Buren wür⸗ den unbrauchbar infolge falſcher Behandlung. Aus den Minen werde faſt gar kein Nutzen erzielt.— Die Times meldet weiter aus Lourenzo Marquez: Unter den anweſenden Abgeſandten Transvaals befinden ſich die Direktorender National⸗ bank Puſſit und Woolfe. Der Leiter des hieſigen Zweigbureaus iſt ein britiſcher Staatsangehöriger Namens Lloyd. Die Regie⸗ rung von Transvaal wünſchte dieſen durch einen Bürger Trans⸗ vaals zu erſetzen, aber auf Anordnung des europäiſchen Verwal⸗ tungsraths, der die Hälfte des Kapitals vertritt, weigert ſich Llohd, den Poſten zu verlaſſen. Die Buren habem beim Einkauf von Mund⸗ und Kriegsvorrath auf dem europäiſchen Kontinent mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, wenn ſie nicht Gold⸗ barren dagegen verladen, die von den britiſchen Kriegsſchiffen mit Beſchlag belegt werden können. Die Verladung von Gold iſt um ſo unſicherer, wenn die Konſignation durch eine Bank erfolgen muß, deren Leiter ein Engländer iſt.—Nach amtlicher Meldung wird die Einſchiffunga der 7. Diviſion am 4. Januar begonnen werden Telegramme. * London, 29. Dez. Das Reuter⸗Bureau meldet aus dem Lager bei Chiveley vom 21..: Schwere Geſchütze traten heute früh in Thätigkeit, als der Feind beim weiteren Aus bau der Verſchanzungen geſehen wurde. Das Granat⸗ feuer zwang die Buren zum Zurückgehen. Die Buren flüchteten über die Berge hinweg. Als ſpäter kleinere Trupps des Feindes wieder ſichtbar waren, wurden ſie ſofort beſchoſſen.— Der„Lange Tom“ ſchoß vom Iſimbuwanaberge den Vormittag über auf Ladyſmith. Die britiſche Garniſon antwortete nicht. Die Patrouillen ſahen, daß der Feind auf der äußerſten Linken in großer Zahl ſtand. In dem Fort Wylie wurde ein Burenhoſpital errichtet. Die britiſche Artillerie iſt daher angewieſen, nicht darauf aF 9 B. (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“) Komutau, 29. Dez. Bei der Ergänzungswahl zum Landtag wurde der radikale deutſchnationale Pacher gewählt. * Prag, 29. Dez. In der heutigen Sitzung des Lande 8⸗ Ausſchuſſes widmete der Landmarſchall dem verſtorbenen Bei⸗ ſi kachruf und theilte ſitzer de hen Budgetz s Landesausſchuſſes Schleſinger einen mit, der Landtag werde nach Erledigung kollegiums ſprach der Stadtverordnete Inwalb Namens vieler Indu⸗ ſtrieller den Wunſch nach endlicher Verſöhnung aus nach den außer⸗ ordentlichen Erfahrungen, Lebens herbeiführen und der nationalen Verhältniſſe, was gewiß dem entſpreche. *Helſingfors, 29. Dez. Der„Afton Poſten“ zufolge wurde der Generalgouberneur beim Zaren vorſtellig wegen der neuen Preßverordnung. Die Verordnung ſolle für den Gouverneur das Recht vorbehalten, eventuell den Chefredakteur einer Zeitung abzu⸗ ſetzen, anſtatt die Zeitung zu ſuspendiren. Der Zar genehmigte das Anſuchen des Generalgouverneurs, daß öffentliche Vorträge und Reden nur nach ſpezieller Erlaubniß in jedem einzelnen Falle abgehalten werden dürfen. Dem Senate wurde aufgetragen, einen Geſetzentwurf hierüber auszuarbeiten. *Newyork, 29. Dez. Der Cunarddampfer„Strurta“ nahm am 23. ds. 4,925,000 Dollars an Bord Mannheimer Handelsblatt. A Getreide. Mannheim, 28. Dez. Die Stimmung bleibt ruhig, die Notirungen ſind unverändert. Preiſe per Tonne eit Rotterdam! Saxoaska M. 182—136, Südruſiſcher Weizen M. 124—148, Kanſas II, Januar⸗Februar⸗Abladung M. 122.50, Redwinter M. 127, La Platg tag. M. 122—123, feinere Sorten La Plata M. 126—130, Ruſſiſcher Roggen M. 110, Weſtern Roggen M.—, altes Mixed⸗Mais M. 78, neues Mixed⸗Mais November⸗Februar M. 77, La Plata Mais ryt terms M. 78, Ruſſiſche Juttergerſte M. 106. Weißer amerik Hafes 15 1955 1 Miktelhafer M. 96—103, Prima ruſſiſcher Hafer 105—115. Frankfurter Effekteu⸗Societät vom 28. Dez. Oeſlerr. Credit 234.50, Diskonto⸗Kommandit 192.90, Darmſtädter Bank 145, Deutſche Bank 207.30, Dresdener Bank 162.50, Banque Ottomane 112.90, Berliner Bank 117.30. Oeſterr. Staatsbabn 286.60, Lombarden 29.60, Northern 75 Gotthard 142.50, Schweizer Centralbahn 143.80, Nordoſt 94, Union 79.80, Jura⸗Simplon 85.60, Nürnberg⸗Fürther Straßen⸗ bahn 222, Harpener 200.90, Hibernig 21730, Verzinkerei Hilgers 122.70, Elektr. Helios 156.50, Cbem. Werke Albert 170, Zproz. Portu⸗ gieſen 23.90, 3proz. Mexikaner 24.50, 5proz. amort. Mexikaner 40.50, Aproz. Spanier 65, 4proz. Italiener 92.90, 4½ proz, innere Atgen⸗ vertagt werden. In der heutigen Sitzung des Stadtverordneten⸗ die den Ruin des volkswirthſchaftlichen Wunſche des Kaiſers und den Wünſchen der ganzen Bevölkerung l —— — tinien 70 90, Newyork, 28. Dezember. Schlußnotirungen: 27. 28. 27. 28. Weizen Juli—— Mais Dezember 59— 39— Weſzen September.———— Mais Mai 38/ 38½ Weizen Dezember 72% 72¾ Kaffee Dezember.75.90 Weizen März 75¼ 75½] Kaffee Maͤrz.05.10 Weizen Mai 74% 74¼ Kaffee Mai.10.20 Mais Juli 75— 74½ Kaffee Juli.15 630 Mais Närz——— Kaffee September.30.40 Mais September——— Chicago, 28. Dezember. Schlußnotirungen, 27. Mais Mai Schmalz Januar WHeze Wa ber 30% 30% N ſchießen. In einem Gefechte etwa 3 Meilen von hier wurden 9 — c¹ ſſerſtandsuachrichten vom Monat Dezember. 5 Pegelſtationen Datum: Aug vom Rhein: 22.] 23.26. 27. 28.29. Bemerkungen. Zeſah Konſtaunzz.72 kran Waldszut. 12 1,82 187 1,39 1,88 1,84 Hilſe Hüningen 40,95 104 104 Abds. 6 ußr ſte Kehlli.45 1,44 1,58 1,57 1,87 1,84 N. 6 U. Bäc Lauterburg 2,60 2,85 2,82 2,78 Abds. 6 U. Diet Mazaun 253 2,62 2,61 2,71.69 2,66 2 Uhr doch Germersheim 220 2,42 2,87.-P. 12 U. folge Manuheim„184 1,82 1,87 2,08 2,182,12 Mgs. 7 U. Velt Mainz 100 992%11.-F. U. bam Dingen 40,76 0,66 0,710,86 10 U. Fabr FFFCCCCCC 2,95 1,96 1,821,18 2 U. Stre Koblenz J1,10 1,301,87 10 U. Oris iN 084 0,640,710,77 2 U. gehit Ruhrort„900) 0,05 0,12 6 U. ſteht, vom Neckar: an Siunben 388.9.95 220 8 980 J. ½ 39 deilbronn.. 40,42%88 0,85 0,85 0,68%62 V. 7 dug ) unter 0. kraſl Geld⸗Sorten. hilfe 41 M. 1678—15 Rufß. Impetialz N. bei i e 8885 Dollarß in Golb„ 0 5 7 Trbr Min Han Bal Solden-Robe k. 10.50 Jf Amt und höher— 14 Meter!— porto⸗ und zollfrei zugeſandt! Muſtes len umgehend; ebenſo von ſchwarzer, weißer u. ferbiger„Henneberg.“ 55 Seide“ von 75 Pf. bis 18.65 p. Met. 33181ftrai E. Henneberg, elden-Fabtitant(k. u. K. Hofl.) Zurion, Bet Verei 8 97 ſchäf ugei 85 49 Ran —2 Ur! 52 Paer ie! 4109 N 1 Fleisch · Extract ber de dbertrikt wots billigeren Preises an Nübram f und Wohlgeschmack die Liebig'schen Extracte aigt und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- 9 und Colonialwaaren-Handlungen zu haben. 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Plata ſiſchel ſt. 78, 8 rye Hafer Hafer Lredit utſche 12.90, 29.60, ordoſt aßen⸗ ilgers zortu⸗ 10.50, ugen⸗ 28. 39.— 887½% .90 .10 .20 680 .40 28. 32˙0 2 ugen A. üſtet erg. 5181 ioh. 8 lus⸗ 807 ren zem von 712 iße⸗ — —— Seneral-Anzeiger! Amfs⸗ und Kreis Berkün digung Lall. ——— Hekauntmachung. Genaue Adreſſtrung der nach Berlin gerichteten Briefe. Um die Beſtellung der zum Jahresſchluß nach Berlin ge⸗ Aichteten Briefe zu erleichtern und zu beſchleunigen empfiehlt es ſich, in der Briefäufſchrift neben der enauen Augabe der Wohnung ach Straße, Rummer und Stockwerk den Poſtbezirk(., W. NW. zc.) und wenn thun⸗ lich auch die Nummer der Be⸗ ſtell⸗Poſtanſtalt deutlich und keffend anzugeben, z. B. Berlin O. 22, W. 9, NW. 52. Karlsruhe(Baden), 28. De⸗ zember 1899. (Kaiſerl. Ober⸗Poſtdirektion. J. B. 39678 Hennemann. Hekauntmachung. Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe am Sonntag, den 31. * * Dezember— Syl⸗ peſterſonntag— d. J. betreffend. (415). Nr. 112884 J. Mehrfach uus geäußerten Wünſchen enk⸗ ſprechend, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß ſpir in Abänderung von Litera& Ziff. 1 unſerer Bekanntmachung in obigem Betreff vom 80. No⸗ vember ds. Is. Nr. 1059941 nunmehr für die Stadt Maun⸗ heim eiuſchließlich Käferthal⸗ Waldhof und Neckaran die Verkaufsſtunden für die Colo⸗ malwaaren⸗ Spezerei⸗ und Delikateſſen⸗Geſchäfte am Sonntag, den 81. Dezember d. J. endglltig wie folgt feſtgeſeßt haben: [Vormittags von—9 Uhr. Nachmittags„ 11—3„ Abends„—9„ Unſere Bekanntmachung vom 21. ds. Mts. Nr. 1121491 betr. den Verkauf von Feuerwerks⸗ körpern am 31. ds. Mts. wird durch vorſtehende Anordnung Rur inſoweit berührt, als der Verkauf derſelben den Colonial⸗ wagren⸗, Spezerei⸗ u. Delikateſſen⸗ geſchäften nunmehr ebenfalls bis 3 uhr Nachmittags ge⸗ ſtattet iſt, Mannheim, 23. Dezbr. 1899. Großh. Bezirksamt. Frech. 39461 Sekanntmachung. Die Audeb adden der Mitglieder zu den Ortstrankenkaſſen der Stadt Maunheim be⸗ treffend. (410) Nr. 118406 1. Wir weiſen darauf hin, daß nach dem Erxlaß Großh. Miniſteriums des Inuern vom 6. März ds. Is Nr. 8100 die in ein em einh Nar ab Rur einer Kranke hören ſollen. Es ſind daher von Dieſem Zeitpunkt an ſämmntliche Angeſtellte eines Betriebs ins⸗ geſammt entweder der Orts⸗ krankentaſſe der Haudlungsge⸗ hilfen oder der Ortskrankentaſſe Maunheim I. zuzutheilen, ſofern ſie nicht der Ortskrankenkaſſe der Bäcker, der Metzger oder der Dieuſtboten angehoren. Da je⸗ doch über die Zugehörigkeit Ffolgender Betriebe, nämlich der Bekkiebe der Spediteure, Kohlen⸗ händler, Holzhändler, Fruücht⸗ ändler, Cigarren⸗ und Tabak⸗ abriken zu den Kraukenkaſſen Streit zwiſchen den betheiligten Oriskrankenkaſſen derHandlungs⸗ gehilfen und Maunheim 1 be⸗ ſteht, bleibt es bis zur Entſcheid⸗ ung dieſes Streits bei dieſen Belrieben bei dem bisherigen Zuſtand, d. h. die kaufmänniſchen Augeſtellten bleiben bei der Orts⸗ kraftenkaſſe der Handlungsge⸗ hilfen die übrigen Verſicherten 5 85 Ortskrankenkaſſe Maun⸗ im J. Die in den Betrieben der Höker, Trödler, Hauſterer und dergl. Minverkaufleute im Sinne des Handelsgeſetzbuchs beſchäftigten berſicherüngspflichtigen Perſouen gehören voin 1. Januar 1900 an brculc der Ortskrankenkaſſe er Handlungsgehilfen an. Wir weiſen ferner darauf hin, zaß gemäß 8 19 Abſ. 4 des ſtrankenverſicherungsgeſetzes, falls mehtere Gewerbszweige over Betriebsarten zu elnem Beirieb veteinigt ſind, die in dieſei be⸗ ſchäftigken nigen Perſonen derſenigen Orts⸗ Ränkenkaſſe angegdren, welche für den Gewerbszweig oder die rert errichtet iſt, in dem e i dieſer Perſonen be⸗ Die Beirlebsunternehmer, bei deren Arbeitern eine Aenderung des„Berſicherungsverhältniſſes Hattfindet, werden von den be⸗ theiligten Krankenkaſſen benach⸗ werden. 39708 kaunheim, 27. Dezbr. 1899. Großh. Bezirktsamt. 1 Witzleben. Srhanutmachung. Nr. 29005. Die Witiwe des am 11. September 1899 in Sand⸗ hofen geſtorbenen Eigarrenfabri⸗ tanten Peter Wern(. von Sandhofen Dorotheg gen Schmitt — die Gewähr des Nachlaſſes ihres en Ehemanns nachge⸗ ucht Dieſem Autrag wird ent⸗ Arachen werden, dpenn nicht innen vier Wochen Einſprache anher erhoben wird. Mannheim, 21. Dez. 1899. Gerichtsſchreiberei Großh⸗ Anitsgerichts: Kaufmann. 39480 Auf 7. Jannar 7 ſchön möbl ogſelbſt, hal um in Meknutmagung-. Die Gebührenord⸗ nung für Baupolizei⸗ ſachen in Mannheim, hier die Ausdehn⸗ ung des Geltungs⸗ bereichs derſelben auf das Gebiet der vor⸗ maligen Gemeinden Käferthal u. Neckarau 8 betr. (419 No. 1126961. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß gemäß Beſchluſſes des Stadtraths vom 20. Oktbr 1899, welchem der Bürgeraus⸗ ſchuß untern 12. Dez. d. J. ſeine Zuſtimmung ertheilt hat, mit Staatsgenehmigung die ſtädtiſche Gebührenordnung für Baupolizeiſachen vom 13. März 1895(vergl. diesſeitige Bekauntmachung vom gleichen Tag im Generalanzeiger vom 20. März 1895 No. 78) mit Wirkung vom 1. Jannar früheren Gemeinden Käfer⸗ thal—Waldhof und Reckaran ausgedehnt wird. 39681 Mannheim, 28. Dez. 1899. Großh. Bezirksamt. Dr. Strauß. Koukursverfahren. Nr. 58127. Ueber das Vermö⸗ gen des G. Bögelen, Wäſche⸗ geſchäft in Mannheim wird heute Nachmittags ½5 Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Zum Konkursverwalter iſt er⸗ nannt: Friedrich Bühler, Kaufmann in Mannheim. Konkursforderungen ſind bis zum 19. Jauuar 1900 bei dem Gerichte anzumelden und werden daher alle diejenigen, welche an die Maſſe als Konkursgläubiger Auſprüche machen wollen, hier⸗ mit aufgefordert, ihre Anſprüche mit dem dafür verlangten Vor⸗ rechte bis zum genannten Termine entweder 139 55 einzureichen oder bei der Gerichtsſchreiherei zu Protokoll zu geben unter Bei⸗ fügung der urkundlichen Beweis⸗ ſtücke oder einer Abſchrift derſelben. Zugleich wird zur Beſchlußfaſ⸗ ſung über die Wahl eines defini⸗ tiven Verwalters, über die Be⸗ ſtellung eines Gläusigeraus⸗ ſchuſſes und eintretenden Falles über die in 8 120 der Konkurs⸗ ordnung bezeichneten Gegenſtände deten Forderungen auf Freitag, 26. Januar 1900, Vormittags 10 uhr vor dem Gr. Amtsgerichte Abth. II. Termin anbeaunt. Allen Perſonen, welche eine zur Konkursmaſſe gehörige Sache in Beſitz haben oder zur Kon⸗ kursmaſſe etwas ſchuldig ſind, fgegeben, ni an den 0 zu leiſten, 1 e B tung auferlegt, von dem Beſitze Ner Woach⸗ und von den Forde⸗ rungen, für welche ſie aus der Sache abgeſonderte Befriedigung in Anſpruch nehmen, dem Kon⸗ kursverwalter bis zum 19 Januar 1900 Anzeige zu machen. Mannheim, 28. Dezember 1899 Gerichtsſchreiber Groſih. Amtsgerichts: Stalf. 69683 Sekanntmachung. Nr. 29251. Der Vormund der a ür Roſa Reinhard hier hat für dieſe Antrag auf Ein⸗ weiſung in den Nächlaß ihrer am 12. Oktober 1899 dahier ver⸗ ſtorbenen Mutter Feodora Rein⸗ hard geſtellt. Dieſem Antrag wird ſtattge⸗ eben, wenn nicht binnen 3 Wochen bei diesſeitigem Gericht Einſprache dagegen erhoben wird. Mannheim, 28. Dez 1899. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts: Kaufmann. 39457 Tiefenbach. Jagd⸗Verpachtung. Die Ausübung der Jagd auf Flächengehalt von 780 Hektar Feld und Wald wirb am Nittwoch, den 10. Jan, 1900, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier, auf 6 Jahre, 1. Februar 1900 bis 31. Januar 1906, nochmals öffentlich verpachtet, da in erſter Steigerung der Anſchlag nicht erreicht würde. Als Bieter wer⸗ den nur ſolche Perſonen zuge⸗ laſſen, welche im Beſitze eines Jagdpaſſes ſind, oder durch ein chriftliches Zeugniß der zuſtän⸗ igen Behörde kachweiſen daß gegen die Ertheilung des Jagv⸗ paſſes ein Bedenken nicht obwaltet. ie liegen von heute an auf dem Rath⸗ hauſe zur Einſicht auf, 35672 Tiefenbach, den 27. Dez. 1899. Gemeinderatht Vetter. Junger, akad. Beamter ſucht Mittagstiſch in gutem bürgerl Hauſe, Cefl. Off. unt Nr. 39702 an die Exped. dſs Blits. Ein ſchön möbl, Jimmer ſof. zu vermiethen. Näh. arkring 21, .Etage, zwiſchen 12—2 Uhr.39065 Tatterſallſtr. 24, part., fein möbl. Zim zu verm. 38860 Ein älterer Herr oder ältere Dame findet bei gebildeter kinderloſen Familie in feinem Hauſe—2 ſchöne und ruhige —5 leer oder möblirt und auf Wunſch mit Penſion. 35485 1, 13, über 8 Treppen. Mheindammſtraße 55 ſch. möbl. Po' errezimmer mit ſep. Eing an me beſſer, ſol. Hr. a. 1900 ab auf das Gebiet der ſowie zür Prüfung der augemel⸗ beeee beeeige hieſiger Gemarküng, mit einem Zim. im 8. Stock zu v. 39066 Näh, F 6, J, Sloſteskeller, 1, Jan, zu derm 59261 ee Hekannmachung. Leſeholzſammeln im Stadtwald betr. Nr. 42905 J. Wir bringen hier⸗ mit zur öffentlichen Keuntuiß, daß das Sammeln von Leſeholz im Stadtwald nur gegen Löſung eines Leſeholzſcheines geſtattet iſt. Anmeldungen zur— unentgeld⸗ lichen— Ausſtellung eines ſol⸗ chen ſind auf dem Rathhaus Mannheim— Zimmer Nr. 3— ſowie auf dem Gemeindeſekre⸗ tariat in Käferthal innerhalb der nächſten 8 Tage einzureichen. Die Leſeholzſcheine können ſodann vom 15. Januar ab auf dem Dienſtzimmer des Großh. Forſt⸗ amts B 5 Nr. 19 im Empfang genommen werden. 39578 Mannheim, 20. Dez. 1899. Bürgermeiſteramt: Ritter. Häling. Lieferung von Steinzeugröhren. Nr. 12469. Die Lieferung der für das Jahr 1900 erforderlichen Steinzeugröhren zur e von Hausanſchlüſſen ſoll im Submiſſionswege vergeben werden. Angebote, ſind porto⸗ frei, verſiegelt und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift verſehen, ſpäteſtens Donnerſtag, 11. Jan, 1900, Vormittags 11 Uhr bei unterzeichneter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt Bedingungen und Angebbdtsformulare gegen Erſtattung der Vervielfältigüngs⸗ koſten in Empfang genommen werden können. Den Bietern ſteht es frei, der Eröffnung der eingelaufenen Angebote an ge⸗ nanntem Termim beizuwohnen. Nach Eröffnung der Sub⸗ miſſion können Angebote nicht mehr angenommen werden. Mannheim, 14 Dezemb. 1899. iefbauamt: Abtheilung Sielban. Berger. 39000 Hafer⸗Lieferung. Auf dem Submiſſionswege ver⸗ geben wir die Lieferung von 1000 Centner prima Hafer ganz oder getheilt lieferbar nach ünſerer Wähl franko Compoſt⸗ Jabrik. Zur Berechnung gelangt das auf unſerer Waage ermittelte Gewicht. Offerten mit Muſter von mindeſtens einem Liter ſind mit entſprechender Aufſchrift ver⸗ ſehen bis längſtens Samſtag, 30. Dez. 1899, Vormittags 11 Uhr auf unſerem Bureau im Bauhofe C 2, 5 franko ei wart etwa erſchlenener Submit⸗ tenten erfolgt. Angebote treten erſt nach Uſi⸗ fluß bon 8 Tagen, vom Eröff⸗ nungstage an gerechnet, uns 1 57 außer Nraft. tädt. Abfuhr⸗Anſtalt Mannheim. VBerwaltung: Krebs. 39545 Behauntmachung. Wir machen ergebenſt aufmerk⸗ ſam, daß beim Eintritt von Froſtwetter die Gas⸗ u. Waſſer⸗ meſſer ſowohl als auch die Zu⸗ führungen zu denſelben in ge⸗ eigneter Weiſe gegen Froſt geſchützt und insbeſondere die Keller⸗ läden während der Winter⸗ monate geſchloſſen gehalten werden müſſen, um Störungen beim Bezug von Gas u. Waſſer und ſonſtige Schäden zu ver⸗ meiden. 38894 Maunheim, 4. Dez. 1899. Die Direktion der Städt. Gas⸗ u. Waſſerwerke. Submiſſiou. Für den Neubau des II. Gaswerks vergeben wir die Lieferung von Eiſenkonſtruktionen im Geſammtgewicht von ca. 54500 kg. worüber Bedingungen und Zeichnuugen gegen Erſtar⸗ tung der Copialgebühren von Mk..— auf dem Baublüreau des neuen Gaswerks Luzenberg bei Waldhof erhältlich ſind. Termin findet ſtatt Samſtag, 20. Jaunar 1900, Vormittags 11 uhr in unſerem Verwaltungsbüreau K 7, 2 und laden wir Reflek⸗ tanten ein ihre Angebote ver⸗ ſiegelt und mit entſprechender Aüfſchrift verſehen, dis dahin ein⸗ reichen zu wollen. 39359 Zuſchlagsfriſt 4 Wochen. Maunheim, 22. Dezbr. 1899. Die Directſon der Städt. Gas u. Waſſerwerke. II. Gaswerk der Stadt Mannheim. Zur Anferkigung von Aus⸗ führungsplänen u. 9 w. werden ein erfahrener Bautechniker und ein zeichneriſch gewandter Maſchinentechniker für ſo⸗ fortigen Einteitt geſucht. Offerten mit Lebensbeſchreib⸗ ung, Zeugnißabſchriften, ſowie Angabe der und der Zeit des Dienſteintritts wollen umgehend bei uns einge⸗ reicht werden. 39410 Manuheim, 22. Dezbr. 1899. Direktion der Städt. Gas⸗ und Waſſerwerke. Weissnahen u. Stieken wird billig u. gutausgef. 6184 5, 5, 3 Tr rechts. FFCC ISteigerungsankündigung Auf Antrag der Erben des Eiswerkbeſitzets Jakob Hein⸗ rich Günther von Munden⸗ heimt wird am: Donnerstag, 4. Jan. 1900, Nachmt. 3 Uhr, auf dem Bureau des Großh. Herrn Notars Mattes hier, die unten beſchriebene Liegenſchaft abermals öffentlich verſteigert und vorbehaltlich obervormundſchaftlicher Geneh⸗ migung zugeſchlagen, auch wenn der Schätzungspreis nicht er⸗ reicht wird. Die übrigen Stei⸗ gerungsgedinge können bei dem Unterzeichneteneingeſehen werden. Heſchreibung der Liegenſchaft: Wohnhaus Lit. O 7 No. 8 in Mannheim mit Knieſtock und Dachwohnung nebſt gewölbtem Keller, Seitenbau rechts I. Theil, als Wohnbaus m. Dachwohnung und gewölbter Waſchküche im Soutekrain, 3 Stock, Seitenbau rechts II. Theil mit Wohnung und in Eiſen gewölbtem Keller, 4 Stock, Querbau mit Wohnung und mit in Etſen gewölbtem Keller 2 Stock ſammt aller ſcſieee de Zubehör ein⸗ ſchließlich des Grund und Bo⸗ dens, auf dem die Gebäude ſtehen, geſchätzt zu 95 000 M. Fünfundneunzigtaufend Mark. Maunheim, 16. Dezbr. 1899. Großh. Notar. J. Vi.: Glanzmann. Große Cigarren⸗Herſteigerung. 5 Im Auſtrage ver⸗ ſteigere ich gegen Baarzahlung jeden 2 5 Nachmittag um 2 Uhr anfangend, ſoweit Vorrath reicht, 39312 im Laden N1 Nr. 4, Kauf⸗ haus, Thurmſeite, 100 Tauſend Stück Eigarren in der Fabrikpreislage von M. 18/60. Die Deckblälter beſtehen aus Sumatra, Vorſtenlandu Mexico. 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M 10—. Herr Conmrth. Schr. M. 5.—. Durch Herrn Engelhard: Frau L. Eugh. 6 Paar Socken. Herr R. Engh.3 Hemden, 100 Cigarren. Durch Herrn A. Ldwg. M..—. Durch Herrn Leinhas: Herr Ren. 6 Hüte. Herr mengr. Ueber⸗ zieher, Rock, Weſte, Hüte, Kragen, Cravatten. Durch Herrn Dir. Schneider: 6 Hemden, Kragen, Crävatten. Durch Herrn W. Bouquet: 1 Hoſe, 1 Unterhoſe, 1 Hemd, 3 Paar Socken. Durch Herrn Commrth. Mohr: 400 Stück Cigarreu. Beim Hausvater: Herr Com⸗ mrth. Engh. 2 Hoſen, Weſten, 3 Paar Schuhe, 7 Paar Socken, Kragen, Hemd. Herr Seifenſdr. Brn. Baumſchmuck, Lichter. Herr Oettgr. Socken, Cravatten. Herr Bli. 1i Paar Schuhe. Herr Dir. E, Hffm. M 20.—. Herr Morj. Parthie Kragen u. Cravatten. N. N. M. 20.—. Hutbazar Hfl. Parthie Hüte. Herr Freyſ. Hut, Schuhe, Socken, Kragen, Era⸗ vatten. Ungenaunt 30 Packet Tabuk u. Pfeifen. Herr Wilh. Krß. 3 Paar Schuhe, 3 Hoſen, 1 Weſte, 1 Paar Haudſchuhe. Herr Tepelm. 1 Anzug, 1 lleber⸗ zieher. Herr Lehrer L. Hs 1 Ueberzieher, 1 Hoſe. Ungenannt 1 Ueberzieher u. M. 3. Herren Greul. ck Hſchl. 12, fg Bohnen, 12,5 kg Erbſen. Frau Lauglth. 2 Paar Stiefel, 1 Hut, 1 Leib⸗ chen, 1 Weſte, 2 Hemden, Man⸗ chetten, Kragen, Cravatten, Hoſen⸗ träger, Socken. Frau Jedl. M. 3. Frau W. Ueberrh. 1 Ueberzieher, Cravatten, Kragen. Herr Zgler. 100 Paquet Cigarren. Herr Kſel. 100 St. Cigarreu. Herr Metzger Vierlg. 10 kg Rindfleiſch. Feau Eckhrd. Rock u. Weſte, 3 Hemden, Vorhemden, Kragen, Cravatten, Socken. Herr J. G. Fri. 6 Hals⸗ tücher. Frau Gtter. 100 Cigarren, Cravatten, M. 2. Herr Snn. 160 Brötchen. Herr mpp. 100 Brötchen, Herr Wlfgg. 16 Laib Heod. Herr Weidn, 100 Por⸗ tionen Wurſt. Herr E. Grß. 44 St. Würſfte, Durch Herrn fkreitmaler: Act.⸗ Geſ. für E⸗ u. Bronzegießerei M. 5. Frau Dr. Bhr. M. 8. Herr Commrth. L. A. Bm. M. 5. Herr W. Bcker. M. 1. Herr Prof. Or. A. Bhagl. M. 2. Herr Aug. Buder. M. 10. Herr Carl Berner M. 2. Herr Fr. Böhrg. M. 3 Herr Joſ. Brandſt. M. 1. Herr Moritz v. Carn. M. 2. Frau Onzel. M. 2. Herr Hugo Oörfl. M. 3. Herr Dr. Emil Fſcher M. 3. Frau C. Heiſl. iee M. 2. Herr Stadtr. Hnz. 2 M. Herr Direktor Hfm. M. 5 Herr F. E. Hfm. M. 2. Herr W. Hbner. M. 5. Herr G. Jaeb. M..50. err Profeſſor Kautzm. M. 2, Herren Kifl.& Wlf. M. 1. Herr Privatmann Khler M. 2. Herr Karl Khler⸗ M. 1. Herr Paul Khler M. 2. Herr Dr. ith. M. 2. Herr Guſt. Krmer. M. 5. Herr Nudolf Krmer. M. 1. Herr Emil Krth. M. 1. Fräul. Louiſe Lom. M. 10. Frau Commrth.Ledrle. Wwe..2. Herr Joſ. Leonh. M. 3. Herren Lerſch& Kr. M. 10. Herr Fr. Lotterh. M. 1. Herr Gg. Muz. M. 3. Herren Max& Gold⸗ ſchm. M. 3. Naturwein⸗Vertriebs⸗ Geſ.Neuſtadt M. 4. Hofelbeſitzer Naunb. M. 1. Herr Th. Orlm. M. 1. Herr Guſtav Ottger. M. 1. Frau Pallenb. M. 3. Herr Louis Ifl. M. 2 Herr Wilh. Prtz. . 2. Herr Generglkonſul Aß. M. 10. Herr Herm. Rppert. M. 1. Fräulein E. Röchl. M..— Hr. Jul. Scher. M..—. Herr A. Schmd. M..—. Or. Commrth. F. Sep. M..—, Herr Sepff. M..—, Herr Mafor Sbt. M. 10.—. Herr Wilh. Stachh. M. .—. Frau Stck. M..—. Hr. Stck.& Fſcher. 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Regie: Herr Jacobi. Hier auf: Englisch. Luſtſpiel in einem Akte von C. A. Görner. Regie: Herr Hecht. Zu m Schluß: Sonne und Erde. Hallet in vier Bildern von F. Gaul und J. Haßreiter. Muſit von J. Bayer. Arrangirt von der Balletmeiſterin Dirigent: Frl. L. Dänike, Herr Orcheſterdirektor Schuſter. Faffenerößfn. ½% Uhr. Anf. prae⸗ 7 Uhr. Ende 3/10 Uhr. Nach ben Luſtſpielen ſindet eine größere Pauſe ſtatt,. Aleine Eintritispreiſe. ——— Orf urrt igeſellſchaft Eichbaum vorm. Hofmann Mamnmnmhnein. In heutiger General Verſammlung wurde die Dividende für das Geſchäftsjahr 1888/1899 auf Mark s für die Aktien 4 M. 500 M ark Einhunder undzwanzig ür die Aktien à M. 1000 feſtgeſetzt, welche vom 2 Januar 1900 ab an unſerer Kaſſe ſowie bei den Baukhäuſern W. H. Ladenburg& Söhne in Mannbheim und E. Ladenburg in Frankfurt d.. gegen Einlieferung der betreffenden Dividendenſcheine No. 18 ausbezahlt wird. Die Aufſichtsrathsmitglieder Herr Erust Lämmert und Herr Hermann Rippert deren Dienſtzeit abgelaufen war, wurden aufs Neue ge⸗ wählt. 39251 Manuheim, den 19. Dezember 1899. Der Vorſtand. Liederkramnz. den 6. Jannar 1900: — II. Concer im großen Saale des Saalbau. Mitwirkende: Frau Marie Wittich, Königl. Sä Fräulein Faunie E. Levy au Herr Franz Ondricet aus Wien(Violi! 92 Das Großh. Hofthe'ater Orcheſter. Aufaug Abends 7 10 080 nerſängerin aus Sopran). (Cavier) 39655 — SS————8ʃ—— Bamstag, den 30. Dezember 1899. 5. Volks⸗Vorſtellung. Wallenstein's Lager. Vorſpiel in einem Akt von Friedrich Schiller. Hierau f: Die Piecolomini. Schauſpiel in 5 Akten von Friedrich Schiller. Anfang 7 Uhr. N Apollo-Theater. Heute Freitag, 29. Dezember: Letztos Gastspiel La Roulotte. Samſtag, 30. Dezember: Hochzeit bei Laternenſchein. Schbne Galaths. Meſters Kosmograf. Sonntag Vormittag ½12—1 uhr: Frühsehoppen⸗-Concert. 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Gemäß 8 25 und 26 der Statuten bezeichnet der Aufſtchtsrath als diejenigen Stellen, welchen die Aktien behufs Theilnahme an dieſer außerordentlichen Generalverſammlung und zu⸗ ſpäteſtens am 18. Jannar 1900 zu deponiren ſind: 1. Die Deutſche Vereinsbank zu Frankfurt a. M. 2. Die Basler Handelsbauk in Baſel. 3. Die Berliuer Handelsgeſellſchaft in Berlin. 4. Die Dresdſier Bank in Berlin. 5. Die Dentſche Bank in Berlin.— 6. Die Herren A. Cheueviere& Co. in Genf. 128 7. Die Allgemeine Deutſche Creditauſtalt in Leipzig. 1 Schrelbmaschin Sn 8. Die Rheiniſche Creditbank in Maunheim ſowie deren Filialen. dabeloſe Funkerpalden ſchuellſens reparirt 0 9. Die Bayeriſche Vereinsbank in Müiuchen. Hofmann& Co., Mannheim D 6, 6. — Semneresl-Pepet Ven 2 Telephon Nr. 1234. Patont-Stantspringfeder-Matratzen.— Torräthig in allen besser. Eisenwaarenhandlungen. Grakulationg⸗Karken in reichſter eluswahl bei 89466 Wilh. Nichter, Leonhard D2, 2 Mannheim. D 2, 2. Boften- und Wäasche-Fabrixation. 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