hint Bürg en ud f ahl üll ſuß eilweiſe 1 1925 .6. 4046% Telegramm⸗Mbreffe: Badiſche Volkszeitung.) 2 Verantwortlich für Poltik? N Nanspes ſch der Stadt Maunheim und Umgebung.(Nannheimer Volksblatt.) ee deee u Der Boſtl ft- meagen untes 9 für Theater, Kunſt u. Feuilleton: zenſtah Ar. 2958.„Dr. Friedrich Walter. 1 un Abouuement. für Theil: )* 60 Pfa. monatlich. für den Junſeratentheil⸗ Sringerlohu 20 Pfg. monatlich, Karl Apfel. ferng durch dir Poſt bez. inel Poſtauf⸗ 9 Rotationsdruck und Verlag der — ſchiag M..30 bro Quartal. — In; 8 druckerei(Erſte Nannheimer Die e Pig(110. Jahrgang.) aee 40 ände e„Zei 2 8 as„Mannheimer Journal“ ündt**ͤVV Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. fege falge ien uzel⸗ 3 Pfg. 8 5 8 7 5 5 Bürgerh tals. . Doobel Rummern 5 Bfg⸗ E&, 2 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. E 6, 2 fan i enne ding⸗ 2885 2 7 1 0 Nr. 33.(Mittagblatt.) Samſtag, 20. Januar 1900.(Celephon⸗AUr. 218) 85 deutſchen Poſtdampfer nicht auf bloßen Verdacht hin an⸗ Bereichs der Möglichteit liegt. Was geſchehen kang, iſt nach meiner Deutſcher Reichstag. 1 5 gc ſollen. Dieſe Juſtruction verbleibt Ueberzeugung geſchehen. Freilich für den Kanitzſchen Antrag 2 in Kraft, bis etwa zwiſchen beiden Regierungen ein anderes Arkan⸗ habe ich mich damals ſo wenig wie die verbündeten Regierungen er⸗ 11d 130. Sitzung vom 19. Januar.(Schluß.) gement getroffen wird. Ferner haben wir in London die Unter⸗ 19 nen⸗(Heitetlet) Man hat auch meine Aeußerung über den Staatsſekretär v» Bülow(fährt fort) Sechſtens: War die werfung aller nicht anderweitig erledigter ſtrittiger Fragen unter ein In duſtrieſtaat, die eine einfache Conſtatirung der Thatſachen alte Aufbrin ung nicht gerechlfertigt, ſo iſt der kriegführende Staat zur ſcchleunig ein zuberufendes Fechiedegeficht vorgeſchlagen. par, in die Debatte gezogen und mich darüber angegriffen. Man hat tleſt kuperzüglichen Freigabe von Schiff und Ladung und vollſtändiger] Die engliſche Regierung hat die Hoffnung ausgeſprochen, daß es der das ſog ar weiter verbreitet, und in einer Verſammlung, die im ö Schadenerſatzleiſtung verpflichtet. Hiernach läßt ſich gegen die auf Einſetzung eines Schiedsgerichts nicht bedürfen würde, hat ſich aber d. ga Fnde j 2 5 aun doher See, bezw bei Aden erfolgte Anhaltung der 95 Dampfer gegebenenfalls mit der Einfetzung eines Schiedsgerichts für die Hannober e Mee e 115 And aue der deutſchen Oſtafrikalinie und gegen die Prüfung ihrer Papiere Abmeſſung der Schadenerſatz⸗Anſprüche einverſtanden erklärt. eigenthümliche Reſolution worden. Es beißt da⸗ 1 125 ſi ein Einwand aus der jetztgen Lage des praktiſchen Völkerrechtes nicht] Endlich hat die engliſche Reglerung ihrem Bedauern über das ganz beſonders ſtimmen ſie“— die dortigen Mitglieder des Bundes leoſß begründen. Dagegen la ßtes die thatf ächlich ohne aus⸗ Vorgefallene Ausdruck gegeben.(Hört, hört! Beifall.) Wir der Landwirthe—„ihrem Abgeordneten bei, wenn er es unbegreiflich zeichenden und begrün deten Verdacht vorgenommene geben uns der Erwartung hin, daß derartige bedauerliche Zwiſchen⸗ findet, wenn die Abgeordneten, die auf das Programm des Bundes ider erbringung der Dampfer„Bund esrath“ und„Herzog“ fälle ſich nicht wiederholen werden. Wir hoffen, daß die engliſchen gewählt ſind, ein Vertrauensvotum der nationalliberalen Partef unter⸗ ift zach Durban und das Löſchen der Ladung des 397*„ undesraths“ und des„Generals“ als nicht gerecht⸗ fertigt erſcheinen. Wie ich bei dieſer Gelegenheit noch erwähnen en geß möchte, waren wir anfangs beſtrebt, die engliſche Regierung zu ern, veraulaſſen, betreffs des Handels der nach der Delagoabai beſtimmten fel ie zieutralen Schiffe derjenigen völkerrechtlichen Theorie beizutreten, die dem Handel der Neutralen während des gegenwärtigen Krieges die größte Sicherheit gewährleiſtet. Dieſe Theorie, die in dem Satze Gipfelt, daß für jede ein neutrales Schiff befrachtende, von einem geutralen Hafen nach einem anderen neutralen Hafen konſignirte Waare der Begriff der Kriegskontrebande überhaupt nicht platzgreifen könne, würde von der engliſchen Regierung beanſtandet. Wir haben Aus die Erörterung darüber für die Zukunft offen gehalten, einſt⸗ weilen weil es uns darauf ankommen mußte, möglichſt ſchnell zu einer praktiſchen Löſung der vorllegenden Differenzpunkte zu gelangen, ſodann weil thalſächlich der aufgeſtellte Satz in der Theorie wie in der Praxis noch nicht allgemeime Anerkennung gefunden hat. Der Standpunkt, den wir auf Grund dieſer generellen Rechtsauffaſſung einnehmen, von dem wir glauben, daß er ſich mit der allgemeinen Rechtsauffaſſung der ziviliſtrten Welt deckt, läßt ſich dahin Jatke zuſammenfaſſen: Wir erkennen die Rechte an, die das Völker⸗ ünſtig kecht den kriegführenden Parteien gegenüber den neutralen lung Schiffen, dem neutralen Handel und dem neutralen Verkehr wirklich gere einräumt; wir verkennen nicht die Pflichten, die der Kriegszuſtand ei⸗ den neutralen Reedern, dem neutralen Kaufmann und Schiffer —40435 Anferlegt— aber wir verlangen, daß die Kriegführenden ihre dies⸗ Anf⸗ hezüglichen Beſugniſſe nicht über die Grenzen der abſoluten Kriegs⸗ geeedite ausdeunen; wir verlangen, daß die kriegführenden tthel“ Parteien die unveräußerlichen Rechte des legitimen Handels der hr gul achten, und wir fordern vor allem, daß die kriegführenden 84, — rthold ft fort⸗ 1165 4 8 als fllt aufeg, Neutralen 116 Parteien ihr Recht der Unterſuchung und ihr Recht der Beſchlag⸗ 10 15 gahme eines neutralen Schiffes und neutraler Waaren in der Weiſe ausüben, die der Nothwendigkeit der Aufrecht⸗ igen irhaltung des neutralen Handels und normaler Be⸗ immungen zwiſchen befreundeten und geſitteten luzall Ländern entſprichk.(Lebhafter Beifall.) Von dieſer Auf⸗ 4100 faſſung ausgehend, legten wir in London ſofort ernſte Verwahr⸗ ung gegen das Vorgehen der engliſchen Seebehörde ein.(Beifall.) e ir verlangten in erſter Linie die unverzügliche Freigabe der Reichspoſtdampfer Bundesrath“,„General“ und„Herzog“. Die Reichspoſtdampfer„General“ und„Herzog“ ſind auf unfere Forder⸗ ung alsbald freigegeben worden. Die Freigabe des„Bundesrgath“ erfolgte geſtern, Zweitens fordern wir Schadener ſatz für die ungerechtfertigt erfolgte Feſthattung der Schiffe und die dadurch den ͤ Leie detheiligten Reichsangehörigen entſtandenen Verluſte. Die Schaden⸗ ch zu eratzpflicht iſt von England grundfätzlich anerkannt worden. r 1en die britiſche Regierung hat ſich bereit erklärt, jede legitime Genug⸗ nedes tauung zu gewähren. Drittens wieſen wie auf das Bedürfniß hin, an die engliſchen Schiffskommandanten die Weiſung zu erlaſſen, alle deutſchen Handelsſchiffe außerhalb der Nähe desKriegsſchauplatzes jeden⸗ bäuld falls aber von Aben her nordwärts nicht zu behelligen. Die engliſche Fegierung hat Inſtruktion erlaſſen, wonach die Anhaltung und 7 an Durchſuchung in Zukunft weder in Aden noch in gleichen oder weiteren — Eutfernungen vom Kriegsſchauplatz ſtattfinden darf. Viertens: Wir baben es als in hohem Grade wünſchenswerth bezeichnet, daß die eng⸗ liſche Regierung ihre Schiffskommandanten anweiſt, Dampfer die mit 5 und en zu Breite ſtigen illigen au inmen deutſcher Reichspoſtflagge fahren, nicht anzuhalten. Die ˖ 31l engliſche Regierung hat eine Inſtruction erlaſſen, wonach die — 7Pcc Seebehörden nicht wieder ohne ausreichenden Grund in übereilter, unfreundlicher Weiſe gegen unſere Schiffe vorgehen werden.(Sehr gat!) Schon die Reellität und Loyalität der deutſchen Rhederei, die ſich auch bei dieſem Anlaß wieder bei der deulſchen Oſtafrikalinie bewährt hat, ſollte dies verhindern(Sehr gut!) und die Rückſicht, die man ſich unter befreundeten Staaten ſchuldet, ſollte es erſt recht verhindern.(Zuſtimmung, Beifall) Das deutſche Reich, das ſeit 30 Jahren, ſeit ſeinem Beſtehen ſo oft bewieſen hat, wie fern ihm aggreſſive Tendenzen ſtehen, hat das Recht dar au f, von allen anderen Staaten in rückſichtsvollſter Weiſe behandelt zu werden.(Lebhafter Beifall.) Die dankenswerthe Thatſache, daß die heutige Interpellation von einer ſehr großen Mehrheit des Hauſes unterſtützt iſt, beweiſt aufs neue, daß es, wenn es ſich um die Wahrung des Rechtsſtandpunktes und die Wahrung nationaler Rechtstitel handelt, zwiſchen dem Hauſe und den verbündeten Regierungen jene Uebereinſtimmung beſteht, die eine ſichere Stütze unſerer auswärtigen Politik iſt.(Wiederholter, lebhafter Beifall.) Nach der bereits mitgetheilten Bemerkung Podbielski's und dem angeblichen Antrage auf Beſprechung der Interpellation folgt die Fortſetzung der zweiten Berathung des Etats: Etat des Re ich s⸗ kanzlers und der Reichskanzlei. b. Kardorff(Reichsp.) knüpft an eine frühere Rede an, in der er der Regierung zu große Connivenz gegenüber dem Großkapital und der Sozialdemokratie vorgeworfen hatte. Dieſe Behauptungen halte er aufrecht. Selbſt das in überſeeiſchem Handel angelegte Kapital könne nur floriren bei günſtiger Lage der Landwirtſchaft. Redner betont, daß die freihändleriſchen Zeitungen der jetzigen Regierung am meiſten Beifall zollen. Das„Berliner Tageblatk“ könne noch immer Be⸗ ziehungen zur Regierung haben. Es ſei bebauerlich, daß die Regierung der Sozialdemokratie gegenüber die Waffen geſtreckt habe. Mit der auswärtigen Politik des Reichskanzlers ſei er einverſtanden. Dank ſeiner Erfahrung ſei die entgleiſte Politik wieder in ruhige Bahnen gelangt. Hoffentlich werde die Landwirthſchaft bei den neuen Handels⸗ verträgen beſſer berückſichtigt. Die Maßregelung preußiſcher Beamten habe die Autorität der Regierung ſchwer geſchädigt. Reichskanzler Fürſt zu Hohenlohe: Ich kann nicht umhin, zu antworten, und zwar gleichzeitig auf die Angriffe, die von Seiten des Herrn v. Kar dorff wie des Herrn Grafen vom Limburg⸗ Stirum in der früheren Debatte gegen mich gerichtet worden ſind. Ich habe dies damals unterlaſſen, weil ich glaubte, es wären die gegen mich gerichteten Angriffe von keiner beſonderen Bedeutung. (Heiterkeit.) Das war nur ein Fehler; denn einmal ſind die Aeuße⸗ ruugen hervorragender Polititer immer von Bedeutung(Heiterkeit) und dann hatte dieſes Stillſchweigen den Nachtheil, daß es in der Preſſe zu einer Niederlage aufgebauſcht wurde, die der Reichskanzler erlitten haben ſollte. Der Herr Abgeordnete v. Kardorff hat damals verſchiedene Angriffe gegen mich gerichtet, und ich habe mich darüber nicht ge⸗ wundert, weil zwiſchen ihm und mir manche Punkte beſtehen, in denen wir berſchiedener Meinung ſind. Ich erinnere nur an die Währungsfrage.(Heiterkeit.) Der Herr Abgeordnete v. Kar⸗ dorff iſt Bimetalliſt; ich halte an der Goldwährung feſt und bin der Meinung, daß das Aufgeben unſerer beſtehenden Währung zu Calami⸗ täten erſten Ranges in finanzieller Beziehung führen würbe.(Sehr richtig! links.) Ich beſtreite dann, daß, was die Landwirthſchaft betrifft, die Regierung nicht Alles gethan habe, was innerhalb des e —— ers U. Au⸗ 22 fſt 9 H— 5 5 Slefſte's Heirath. 0 Nomau von Heinrich Lee. Auch(Nachdruck verboten.) 97 ed Erſtes Kapitel. u0„Frau von Arnsberg!“ lauts Durch die ganze Geſellſchaft ging eine ſtarke Bewegung. —Diͤe Unterhaltung, in der man begriffen war, wurde abge⸗ brochen und Alles, Herren und Damen, fah nach der Thür, in der Frau von Arnsberg, von ihrem Gatten, dem Oberſt, be⸗ zleitet, ſoeben eingetreten war. Wenn Frau von Arnsberg in einer Geſellſchaft erſchien, vleib⸗ pirkte ſie wie eine Senſation. Die Verſetzung ihres Gatten nach telbar er Haupkſtadt rührte erſt von dem Beginn des Winters her. 22 0 Wird Frau von Arnsberg da ſein?“ fragte man ſich, wenn von 1 mem bevorſtehenden Ball oder Diner die Rede war. Intereſſirten rped ſh die Herren, wie das natürlich war, für ihre Perſon an ſich, b die Damen beſonders für die luxuriöſen Toiletten, die Frau wacsſen Arnsberg ſtets entfaltete, und die der bekannte Reichthum daacg hres Mannes ihr auch ermöglichte. Frau von Arnsberg wurde ſofort von einem ſo dichten Kreiſe nut umringt, daß er ſie in dieſem Augenblicke ganz verdeckte. Von der Decke des Salons warf ein großer Kryſtallkronleuchter über —die glänzende Geſellſchaft ſein taghelles Licht. Die großen Nlügel der Schiebethür, die in den Speiſeſaal führte, hatten ſich ver koch nicht geöffnet. Es war, als hätte die Herrin des Hauſes, e en Geſandtin auf ihren intereſſanten Gaſt nur noch ge⸗ kt In einer Fenſterniſche, die der Eingangsthür gegenüberlag, 4 ſtanden zwei Herren, ein junger in der Uniform eines Dragoner⸗ lieutenants und ein älterer im Frack. Mit nur ſchlecht ver⸗ hohlenen nervöſen Blicken ſah der Jüngere nach der zuſammen⸗ gedrängten Gruppe, die Frau von Arnsberg umgab, hinüber, in ſeinem Geſichte zuckte etwas, und faſt ungeduldig zwirbelte er an dem einen Ende ſeines emporgekämmten blonden Schnurr⸗ barts. Der Andere, der Aeltere, betrachtete ihn, indem er ein großes Monocle in ſein Auge klemmte, mit einem gewiſſen mali⸗ tiöſen Ausdruck. Herr von Rochow war wegen ſeiner kleinen Vosheiten bekannt. Er war ein alter Junggeſelle, war in ſeiner Jugend Diplomat geweſen und lebte ſeikdem ohne Amt und Wülrden nur ſeinen Pafſionen, unter denen auch der Verkehr in der Geſellſchaft eine Rolle ſpielte. „Werden Sie Frau von Arnsberg nicht auch Ihr Com⸗ pliment zu Füßen legen?“ fragte er den jungen Offizier, deſſen Augen unausgeſetzt noch immer an der Gruppe hingen, als wollten ſie dieſe durchbohren. Auf die Frage ſeines Nachbarn zuckte er ein wenig zu⸗ ſammen. „Das wird Frau von Arnsberg wohl entbehren können,“ erwiderte er in einem halb trockenen, halb ſchneidenden Tone, aus dem jedenfalls nicht viel Verbindlichkeit gegen den Frager herausklang. Jemand, der Lieutenant von Brockſtreek kannte, mußte ſich fragen, wie es kam, daß ein ſonſt ſo galant dem Dienſt der Damen ſich widmender Offizier es heute vorzog, ſtatt ihnen wie gewöhnlich den Hof zu machen, ſich einſam mit Herrn von Rochow ſich ſo etwas Wichtiges zu erzählen? Nein. War Herr von Rochow ſein Freund? Das erſt recht nicht. Es ſchien nicht anders, als langweile die ganze Geſellſchaft den jungen Offizier, als wartete er auf etwas und als ſei er wegen dieſes Etwas überhaupt nur hergekommen. Wenn alſo Herr von Rochow mit ſchreiben, welches demſelben Reichskanzler Anerkennung ausſpricht, der Deutſchland, über die Landwirthſchaft hinweggehend, zum Induſtrie⸗ ſtaat machen will.“ Ich führe das an als charakteriſtiſch, aber ohne die Abſicht zu haben, darauf irgendwie weiter einzugehen. Eigen⸗ thümlich berührten mich damals in der früheren Debatte die Vorwürfe des Herrn v. Kardorff oder des Grafen Limburg⸗Stirum, daß ich die Machtmittel des Staates preisgäbe. Ich bin ein ebenſo entſchiedener Gegner aller revolutionären Beſtrebungen wie die beiden Herren; ich halte es aber nicht für zweckhmäßig, wenn die konſer⸗ vatibe Partei oder einzelne ihrer Mitglieder ſolche Machtmittel in Form von Geſetzentwürfen zu Nut und Frommen der fündigen Menſchheit fahraus jahrein an die Wand malen, beſonders wenn dieſe Entwürfe ſchließlich die Zuſtimmung des Reichstags nicht finden. Ich halte den Ausdruck, den ich neulich einmal geleſen habe, für einen ſehr weiſen, da ß die Sozialdemokratie eine vorübergehende Er⸗ ſcheinung ſei.(Hört, hört!) Dagegen kann ich das Gegentheil der Weisheit in dem Satz der Hamburger Nachrichten finden, welche verlangen, daß die Regierung der Sozfaldemokratſe an die Gurgel ſpringen ſolle, um ſte zu erwürgen. Als eine Preisgebung der Machtmittel des States wird es auch angeſehen, daß wir das Berbindungsverbot aufgehoben haben, und zwar unmittelbar, nachdem das Arbeitswilligengeſetz in einer für die Staatsregierung peinlicher Weiſe zurückgewieſen worden war. Die Herren vergeſſen aber, daß für uns gar keine Wahl 51 S B. Ich hatte im Jahre 1886 im Namen der verbündeten Regierunz 3½% Erklärung abgegeben, um das Zuſtandekommen des Bürgerliche Ibuches nicht zu gefährden, daß das Verbindungsverbot vor dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Geſetzbuchs aufgehoben werden würde. Daß es nicht früher geſchehen iſt und daß es ohne Compenſationen geſchehen iſt, das iſt nicht meine Schuld. Nun ſtand der 1. Januar vor der Thür, der preußiſche Landtag war nicht verſammelt, es blieb uns alſo gar nichts anderes übrig, als den Weg der Reichsgeſetzgebung ſofort zu beſchreften. Das ſind ungefähr die Punkte aus den letzten Debatten, die ich zu berühren hätte. Rickert(fr. Ver.): Es ſei traurig, daß der Reichskanzler hier wiederbolt ſich vertheidigen müſſe, weil er ein feierliches Verſprechen eingelöſt habe. Die Regierung bekämpfe die Sozialdemofratie git viel mit der Polizei. Man ſolle es mit einer freiheillicheren Politik verſuchen. Die Lage der Landwirthſchaft habe ſich gebeſſert, Staatsſekretär Dr. Graf v Pofadowsky: Die Worte des Abg. v. Kardorff, die Regierung mache Complimente vor dem Groß⸗ kapital, ſeien bloße Schlagworte Er habe perſönlich zum„Berliner Tageblatt“ keine Beziehungen. Er ſei von dieſem ſehr mit Unxrecht angegriffen worden.(Heiterkeit). Die Regierung könne die Sozialdemokratie nur auf Grund der beſtehen den Geſetze behandeln. Das Geſetz betreffend den Schutz der Arbeits⸗ willigen balte die Regierung heute noch füir berechtigt. Liebermann v. Sonnenberg(Reformp.) greift die Re⸗ gierung unter großer Unrube und großer Heiterkeſt des Hauſes an. Graf Orio la(natl.): Er glaube ſich mit der Zuſtimmung der großen Mehrbeit des Hauſes ſicher, wenn er auf die Ausführungen des Vorredners nicht einginge, So dann wird die Weiterberathung auf morgen 1 Uhr vertagt, Weiterberathung des 2 Schluß 5 Uhr. ieeeeeeeeeee Arnsberg war, ſo war ihm das unter ſolchen Umſtänden nicht zu verübeln. 8 „Es ſcheint,“ fuhr Herr von Rochow in ſeiner Weiſe fort, „auch Ihr Herr Kamerad, der kleine Verden iſt von dieſer Abſichk erfüllt. Er ſoll ja freilich ſo eine Art Verwandter von iht oder von ihrem Manne ſein.“ Unter den Herrſchaften, die Frau von Arnsberg umringten, befand ſich, wenn auch beſcheidentlich ganz in der letzten und äußerſten Reihe, in der That noch ein anderer junger Dragoner⸗ Offizier, deſſen Geſicht, weil er den beiden Herren den Rücken wandte, gleichfalls nicht zu erkennen war. „Bitte, mich intereſſiren Ihre Bemerkungen über Frau von Arnsberg abſolut nicht, Herr von Rochow,“ gab Lieutenant von Brockſtreek noch einmal in demſelben Tone wie vorhin zurück. Vielleicht hatte er noch einen ſchärferen Zuſatz auf der Zunge, als der Kreis vor Frau von Arnsberg ſich jetzt öffnete und zu einer Gaſſe bildete, in der die Dame nunmehr ſichtbar wurde, was auch Herrn von Nochow nun die Antwort abſchnitt. Frau von Arnsberg war eine allerdings ſehr ſchöne Erſchei⸗ nung. Die hohe ebenmäßige Geſtalt umfloß ein Kleid von kirſch⸗ rothem Sammt. Ihr Geſicht erinnerte an die prächtigen ſtolzen Köpfe der italieniſchen Renaiſſance⸗Maler, nicht durch ſeine eigenartige Schönheit, ſondern auch durch das lebensfrohe und ſiegesbewußte Lächeln, das darüber ſpielte. In das Schwarz des Haares miſchte ſich, wenn das Licht darüber ſpielte, eine Nuance, wie das Blau der Schwalbenflügel. Um den blendend weißen Hals trug ſie ein enganliegendes prachtvolles dreireihiges, aus auffallend großen und gleichmäßigen Exemplaren beſtehendes Perlencollier, das vorn von einem großen blaſſen Rubin, der zu der Farbe des Kleides paßte, geſchloſſen war. In der Hand hielt ſie einen weißen Straußenfächer. Der anmuthige Reiz in jeder der ihm eigenen Malice darauf rieth, daß dieſes Etwas Frau von ihrer Beweaungen, die Liebenswürdigkeit, mit der ſie alle die 1 1 8 7 nAH 8 NN e dLasenns u AEAO 5 An gil 5 Ei gel . mi B. ſeſ be be D ſn ſch JTCFCCTCTFTCTTCT ⁰ 5 1900 eine Zunahme der Zahl der Steuerpflichtigen und des aus Gewerbe⸗ einmal angehört hatte, wieder zurückberufen werden würde. Er Kes General- Anzeiger. uar⸗ Maunbeim, 20. Ji Politiſche Ueberſicht. Mannheim, 20. Januar. Ueber die Zunahme des Einkommens in Baden Ichreibt die„Südd. Reichskorreſp.“: Die Veranlagung zur Ein⸗ kommenſteuer hat wie in den Vorjahren ſo auch für das Jahr ſſteuerbaren Einkommens ergeben. Während im Jahre 1899 rund 440 000 Perſonen einkommenſteuerpflichtig waren, iſt für 1900 eine Vermehrung dieſer Zahl um 16 000 eingetreten. Das ſteuerpflichtige Einkommen hat ſich— immer in runden Zahlen — von 1899 auf 1900 im Ganzen um 34 441 000%, die Summe der Steueranſchllige um 18 508 000% erhöht, und Zwar das Einkommen aus Grundſtücken, Gebäuden und dem Betrieb der Landwirthſch um 3 675 000%(1,83 Proz.), und Handelsbetrieb um 7152 000%(4,15 Proz.), aus ſonſtiger Arbeit und Dienſtleiſtung(auch die Be⸗ amten und die ſogenannten liberalen Berufsarten in ſich ſchlie⸗ ßend) um 23 052 000%(9,20 Proz.), aus Kapitalien und Renten um 3 733 000(5,21 Proz.). Bei dem Einkommen aus Gewerbe und Handel iſt der Prozentſatz der Vermehrung gegen⸗ über den Jahren 1898 und 1899(6,89 und 4,74 Proz.) zurück⸗ gegangen, hält ſich aber noch annähernd auf der Höhe von 1897, wo er 4,19 Proz. betrug. Die Schuldzinſen haben von 1899 auf 1900 um 3 171 000%(6,36 Proz.) zugenommen. Von der ganzen Einkommensvermehrung entfallen auf die Einkommen unter 5000% rund 67 Proz., auf die Einkommen von 5000% an aufwärts rund 33 Proz. Die Zunahme der Einkommen zwiſchen 500 und 1400% beträgt etwa drei Achtel(36,86 Proz.) des ganzen Zuwachſes; an der Zunahme ſind alſo die Einkommensgruppen zwiſchen 500 und 3000/ mit 58,69 Proz. betheiligt. Der Reſt der Zunahme mit 41,31 Proz. entfällt auf die Einkommen von 3000% und darüber. Der Zuwachs der Einkommen, die der progreſſiven Beſteuerung unterliegen(von 25 000% an aufwärts), berechnet ſich auf 17,48 Proz. Die Vertheilung der Einkommen auf Stadt und Land wird durch folgende Zahlen veranſchaulicht: Die Geſammtſumme des ſſteuerbaren Einkommens für 1900 beträgt 679 285 000. Hiervon entfallen auf die 10 Städte mit mehr als 10 000 Ein⸗ wohnern 287 248 000%(42,29 Proz.), auf die 17 Städte und Gemeinden mit mehr als 4000 bis zu 10 000 Einwohnern 50 292 000(7,40 Proz.), auf die übrigen 1551 Gemeinden 341 745 000%(50,31 Proz.); auf die Städte und Gemeinden mit über 4000 Einwohnern entfällt alſo ein ſteuerbares Einkom⸗ men von rund 338 Millionen Mark(beiläufig 50 Proz.), und der der Steuerentrichtung zu Grunde zu legende Steueranſchlag für dieſe 27 Gemeinden des Landes beziffert ſich auf rund 198 Millionen Mark, gegenüber einem Geſammtſteueranſchlag von kund 319 Millionen Mark. Mit anderen Worten: es werden kund 62 Proz. der ganzen Einkommenſteuer von den 27 Ge⸗ meinden des Landes mit über 4000 Einwohnern und nur rund 38888 Proz. der Einkommenſteuer von allen übrigen Gemeinden des Landes aufgebracht. Die Juterpellation Möller über die Beſchlagnahme deutſcher Schiffe iſt vom Reichstage in ſachgemäßer und würdiger Form erledigt Pörden. Der Interpellanf fraxündete ſeine Anfrage in kräftigen Worten, ohne jedoch hohles Pathos zu verfallen. Graf Bülow erwiderte in kiker Rede, deren erſter Theil ein mehr akademiſcher Vortrag über das Seerecht, ſeine Mängel und die für deutſche Staatsmänner maßgebenden Grundſätze war. Im zweiten Theile ſetzte Graf Bülow dann auseinander, welche praktiſchen Schritte er in London gethan hatte, um Sühne für das gewaltthätige Vorgehen Englands zu erlangen. Nachdem aman dieſen Theil der Rede geleſen hat, wird man es verſtehen, warum der Reichstag eine weitere Beſprechung der Interpellation Richt beliebte. In dieſem Verzicht lag die ſchmeichelhafteſte An⸗ erkennung ihres Verhaltens, die die Regierung ſich hätte wün⸗ ſchen können. Die Agrarier hätten ſich die Gelegenheit zu einer fröhlichen Bülow⸗Hetze gewiß nicht entgehen laſſen, hätten ſie micht erkannt, daß gegen die Schritte, die die Regierung gethan hatte, ſchlechterdings nichts einzuwenden war, fintemalen ſie kaſch, energiſch und mit beſtem Erfolge gethan worden. Die, ſo ihre Hoffnung auf Johannes von Migquel geſetzt haben, hatten überhaupt keinen heitern Tag geſtern. Herr von Kardorff hätte von rechtswegen ſeine große Abmachung mit dem Reichs⸗ kanzler halten ſollen; ſie fiel aber recht matt aus, wie wenn der Redner einen Wink„von oben“ bekommen hätte, die allzu poltern⸗ den Angriffe auf den Fürſten Hohenlohe ſeien nicht opportun“. Dafür war der alte Herr ſehr gut bei Laune und ſhat die großen„Staatsmänner“ der Rechten, den Grafen Limburg⸗Stirum und Herrn von Kardorff auf einmal ab, kurz aber mit überlegener Jronie. Fürſt Hohenlohe hat vor ſeinen verbiſſenen konſervativen Gegnern eine Eigen⸗ ſchaft voraus, die in den Augen aller anſtändigen Menſchen eine ſehr wirkſame Waffe bildet: Die vornehme Denkweiſe. Schlimm genug für die Herren auf der Rechten, daß der Kanzler ihnen zum zweiten Mal auseinanderſetzen mußte, wenn ein Ehrenmann ſein Wort gegeben habe, ſo bleibe ihm keine Wahl mehr, ob er es erfüllen wolle oder nicht. Die Tſchechiſirung Böhmens. In den nächſtens erſcheinenden Mittheilungen des„Allg. deutſchen Schulpereins zur Erhaltung des Deutſchthums im Ausland“ berichtet der Profeſſor der Geſchichte an der Uni⸗ verſität Berlin Richard Schmitt, wie er kürzlich die böhmiſchen Schlachtfelder beſuchte und nur mehr mit Mühe ſich zurecht fand; denn alle Wegweiſer ſind jetzt tſchechiſch. Iſt z. B. im Generalſtabswerk Weißline verzeichnet, heißt es jetzt Bila Hlina; knapp an der preußiſchen Grenze muß man nach Nove Meſto gehen, wenn man nach Neuſtadt will. In der Stadt München⸗ grätz ſind alle Straßentafeln tſchechiſch. Auf den Bahnhöfen ſind auf den Eiſenbahnkarten alle Ortsnamen tſchechiſch ge⸗ geben, ſelbſt das vorwiegend deutſche Trautenau als Trutnow. Nur ein alter ſteinerner Wegweiſer trug noch die Aufſchrift: „Nach Prag.“ Wie ein ſtummer Wegweiſer einer vergangenen Zeit ſtand er da. Während des deutſch⸗öſterreichiſchen Krieges und noch die erſten Jahrzehnte nachher verſtand die Bevölkerung nur deutſche Wegangabe. Deutſches Reich. * Berlin, 19. Jan.(VDie Wahlprüfungskom⸗ miſſion) des Reichstages beanſtandete die Wahl des Fürſten zu Inn⸗ und Knyphauſen(Wahlkreis 1 Hannover). Sie erklärte die Wahl des Abg. v. Löbell(Potsdam) für un⸗ giltig. Oeſterreich⸗ Ungarn. * Wien, 19. Jan.(Das neue Miniſterium.) Wie die Blätter melden, wurde der Miniſterwechſel heute vollzogen. Das Cabinet iſt folgendermaßen zufammengeſetzt: v. Koerber Präſtdium und Inneres, Graf Welſersheimb Landesvertheidi⸗ gung, v. Wittek Eiſenbahnen, Dr. v. Böhm⸗Bawerk Finanzen, b. Hartel Unterricht, v. Spens⸗Booden Juſtig, Frhr. Pall⸗ Roſenberg Handel, Frhr. Giovanelli Ackerbau, Dr. Rezek und Dr. Poenkat Landsmannminiſter. —(Ein Peſtfall in Galizien.) Die„Neue Freie Preſſe“ meldet aus Krakau: Der Aſſiſtent des bakterio⸗ logiſchen Inſtituts Dr. Koſtanecki ſtarb geſtern unter peſt⸗ artigen Erſcheinungen. Profeſſor Weichſelbaum aus Wien und Profeſſor Mepunowicz aus Lemberg reiſten zur Vor⸗ nahme der Sektion und der bakteriologiſchen Unterſuchungen nach Krakau. Aus Stadt und Land. Maunheim, 20. Januar 1900. des Wöchnerinnenaſyls über das Jahr 1899. 1 Dem eben erſchienen, von dem dirigirenden Arzt, Herrn Medi⸗ zinalrath Dr. Mermann verfaßten Bericht über das 13. Jahr des Beſtehens der unter dem Protektorate unſerer Großherzogm ſtehenden Entbindungsanſtalt für unbemittelte Frauen entnehmen wir folgendes: Die Zahl der aufgenommenen Frauen hat wieder bedeutend zuge⸗ nommen. In dieſem Jahre kamen 458 Frauen in der Anſtalt nieder. Unter den Geburten war auch dieſes Jahr wieder eine ſehr große Gaun regelwidriger und ſchwieriger, da Fälle, die ein operatives ingreifen verlangen, der Anſtalt aus der Skadt und Umgebung zuge⸗ wieſen werden. Größere Operationen mußten 36 mal gemacht werden, darunter einmal der Kaiſerſchnitt mit günſtigem Ausgang für Mutter und Kind. Die Geſundheitsverhältniſſe der Wöchnerinnen waren auch in dieſem Jahre die denkbar beſten. Es kam kein Todesfall und kein Fall einer ernſten Wochenbettkrankheit vor. Seit Juli 1897 kam in der Anſtalt kein Todesfall, auch keiner an einer zufälligen mit den Geburtsvorgängen nicht in Verbindung ſtehenden Urſache vor, ſo daß eine ununterbrochene Serie von nahezu 1000 Geburten ohne Todesfall ſtattgehabt hat. Seit Beſtehen der Anſtalt fanden 3175 Geburten ſtatt und wurden 3220 Kinder— 45 Mal Zwillinge— geboren. Unter den Aufgenommenen in dieſem Jahre waren 48, die auf Ueberweiſung des allgemeinen ſtädtiſchen Krankenhauſes Aufnahme im Wöchnerinnen⸗Aſyl fanden. Nach einem Uebereinkommen mit der ſtädtiſchen Verwaltung des Krankenhauſes geht vorerſt in Proviſoriſcher Weiſe die bisher im allgemeinen Krankenhaus beſtandene, geburts⸗ hülfliche Station auf das Wöchnerinnen⸗Aſyl über. Das Allgemeine Krankenhaus zahlte an unſere Anſtalt den ortsüblichen Krankenhaus⸗ preis von 2% 50 J für den Tag der von uns Aufgenommenen. Im Jahresbericht allgemeinen Infereſſe wird wohl aus dem proviſoriſchen kon ein definitives, da jetzt allgemein von Aerzten und Hygt 12 Standpunkt vertreten wird, daß geburtshülfliche Abtheilungen allgemeinen Krankenhäuſern verbunden ſein ſollen, und da Suh⸗ niſchen Einrichtungen und die Schulung des Perſonals in ein es d„ ſchließlichen Entbindungsanſtalt den Aufzunehmenden beſſere G. en; bieten. In mehreren deutſchen Wöchnerinnen⸗Aſylen hat bere aine ſolche Uebernahme der geburtshüllflichen Station des bekre heiden ſtädtiſchen Krankenhauſes ſtattgefunden; in Nürnberg wurde gleh bei der im vorigen Jahre mit ausgiebiger kommunaler Unterſtützung er⸗ möglichten Gründung des Wöchnerinnen⸗Aſyls dieſe Vereinigung ins Werk geſetzt. Im Lauſe der Jahre wird vorausſichtlich der Wirkungss kreis der Wöchnerinnen⸗Aſyle, die jetzt ſchon in etwa 25 großen deutſchen Städten beſtehen, ein immer weiterer werden und dieſelben werden ſich 7 * 1Dioce recrn Kenee zu vollſtändigen ſtädtiſchen Frauenkliniken auswachſen, genau wie aus den alten Entbindungsanſtakten der Univerſitäten die jetzigen Univerſi⸗ täts⸗Frauenkliniken geworden ſind. *Verſetzungen. Eiſenbahn⸗Expeditionsaſſiſtent Joh. Sch illing in Heidelberg würde nach Mannheim und Eiſenbahn⸗Expeditions⸗ aſſiſtent Goorg Wambsganß in Mannheim nach Freiburg verſetzt. *Telephoniſches. Genappe in Belgien iſt zum Sprechver⸗ 5 kehr mit Manuheim zugelaſſen. Die Geſprächsgebühr beträgt 8. 5 7 Karnevalsgeſellſchaft Kiautſchou. Die am Mittwoch, 10. ds, jiy abgehaltene 2 karneval. Sitzung nahm einen ſehr animirten Ver⸗ lauf. Die ſelbſtverfaßten Lieder ſowie die bekannten Redner der ſc Geſellſchaft ſorgten dafür, daß der Abend zu einer wahren Sieges,„ feier des Humors und Frohſinns über den alten Griesgram wurde, Die originelle Idee, Redner auf den Rednerſitz zu kommandiren brachte urkomiſche Situgtionen hervor, welche die Zuhörer nicht aus dem Lachen herauskommen ließen. Der Abend kann in jeder Be, ziehung als ein gelungener bezeichnet werden. Die nächſte Sitzung findet am Sonntag, 21. ds. Abends 7 Uhr ſtatt(ſiehe Inſerat), wog de auch Damen zugelaſſen werden und herzlich willkommen ſind. Di Geſellſchaft geht in ihrem Beſtreben, den echten rheiniſchen Karnevg* zu pflegen, von dem Grundfatz aus, daß die Damen hierbei nicht b zurückgedrängt werden, ſondern an den Freuden des Karnevals ihreſ ſo vollen Antheil nehmen follen. Die erſte Sitzung zeigte bereits einen k5 ſtattlichen Damenflor, ſo daß die zweite in dieſer Beziehung noch B. Beſſeres erwarten läßt, zumal an ſolchen Abenden für ein vor D wurfsfreies Programm ſtets geforgt iſt. Wer alſo ſeine Frau lieh ſte hat, läßt ſie nicht zu Hauſe, fondern bringt ſie mit in die Sitzung be wo einige ſchöne und gemüthliche Stunden in Ausſicht ſtehen. 80 »Hochwaſſer. Der Rhein ſteigt noch lungſam. In Maraf Fi iſt er ſeit geſtern von 520 auf 581, in Mannheim von 575 auf 60% 7 gewachſen. Der Neckar fällt dagegen auf ſeinem ganzen Laufe, I da Diedesheim iſt der Neckar ſeit geſtern von 596 auf 347, in Heilbroſſß Alr von 465 auf 280 und in Mannheim von 719 auf 665 zurückgegange la Von auswärts wird gemeldet: Ta Niederſtetten, 19. Jan. Durch den raſchen Schneegan wo ſtellte ſich Hochwaſſer ein, ſo daß das ganze Vorbachthal in ene 55 See verwandelt wurde. Die Bewohner der unteren Stadt mußtel 5 5 ihre Geräthſchaften, auch Vieh, in Sicherheit bringen. ent Ensheim, 18. Jan. Den ganzen geſtrigen Tag ſiel ein ſte“ 90 mender Regen und gegen 6 Uhr Abends ging ein Wolkenbruch niede! nie ſo daß unſer Dorf größtentheils unter Waſſer geſetzt wurde. Dat Kül Waſſer riß Brücken und Stege weg. Im unteren Dorf ſtand daß ſch Waffer bis zu zwei Juß Höhe in den Stuben und das Vieh muß beg aus den Ställen geſchafft werden. Auf den Feldern ſind die Korſ hal und Weizenſagten, die ſehr ſchön ſtanden, kotal vernichtet. fkro Adt'ſche Fabrik konnte den Betrieb durch Elektrizität nicht fortſetze! G0 Der Schaden iſt ſehr groß. Seit dem Jahre 1880 hat man kein er ähnlichen Waſſerſchaden gehabt. Aus Peppenkun, Hornbach, Mauſch da; bach und den lumliegenden Ortſchaften werden auch große Hoch wie waſſerſchäden gemeldet.„chei Wittersbeim, 18. Jan. Am geſtrigen Abend ging dabie nick ein förmlicher Wolkenbruch nieder, infolgedeſſen ſowie wegen des raſche! bm Schmelzens des Schnees der Mandelbach in kurzer Zeit ganz erheblich nict in die Höheging. Die Wohnhäuſer, Brücken ꝛc. waren in Gefahr. Auch! ſich ein bedauerlicher Unfall zu verzeichnen. Das 12jährige Töchkerchen ie ein Adjunkten lehnte ſich zu weit über die Brlücke und ehe unter deſ bra Rauſchen des Waſſers ein Menſch etwas bemerkte, war das Kiſ dei von den Wellen fortgeriſſen worden. Nach langem Suchen iſt di Er Leiche des Kindes geländet worden. ber Rheinbiſchofsheim, 18. Jan. Schon geſtern ſtanden diee Am Matten und das angrenzende Ackerland zwiſchen hier und Hauß in d gereuth unter Waſſer. Er chönau i.., 19. Jan. Der Schnee ſchmilzt ſchnell wel⸗ und die Wieſe geht bereits recht hoch. Der wilde, von den Höben uch von St. Antoni kommende Angenbach läßt bereits das charaktertſliſn 1 Rollen und Donnern von Felsblöcken hören, welch letztere di aber tobenden Fluthen mitreißen. Por „Muthmaßliches Wetter am Sonntag den 21. Januar. J gan Irland, ſowie in Weſtfrankreich iſt der Hochdruck auf über 770 un Als geſtiegen und hat auch bei uns das Barometer zu beträchtlicheh und Steigen gebracht. Der Reſt des letzten Luftwirbels über der Elte einen mündung und der unteren Nordſee iſt dadurch ausgeglichen. Aug aber in Oeſlerreich das Barometer niedriger ſteht als bei uns, eiß Schi ſtehen in Süddeutſchland bei nordweſtlichen bis weſtlichen Winden Hale noch immer vereinzelte Niederſchläge, Für Sonntag und Montil gleie iſt demgemäß fortgeſetzt größtentheils bewölktes, aber nur zu kurze! wurk und ſporadiſchen Niederſchlägen geneigtes Wetter in Ausſicht ſamt nehmen. 3 21 5 1 Aus dem Grofherzogthum. nur Weinheim, 20. Jan. Am Donnerſtag entfernte ſich al 8 dem Allg. Krankenhauſe, wo er Heilung von Schwermuth, die ih ſeit dem Sommer v. J. nach dem Tode ſeiner Frau befallen hallt ſuchte, der Ziegeleibeſitzer Georg Wagner. eſtern Nachmitig fand man ihn erhängt auf der Burg Windeck. Der Verblichel bewußten und unbewußten Huldigungen, die ihr dargebracht wurden, hinnahm und ein eigener weicher Klang in ihrer Stimme vervollſtändigten noch ihren Eindruck. 5 Hinter Frau von Arnsberg wurde, während ſie ſich mit einigen älteren Damen, die auf ihren Sitzen geblieben waren, jetzt begrüßte, ihr Gemahl ſichtbar. Obberſt von Arnsberg, der Commandeur des Regiments, in dem Lieutenant von Brockſtreek diente, war ein Mann von fünfzia Jahren. Er war von ſchlanker, ſtraffer Geſtalt, welche die ſeiner Frau noch um faſt Kopfeslänge überragte. Sein kurzgeſchorenes Haar war ſchon grau, ſein Geſicht war ernſt und blaß und ver⸗ rieth den Offizier, der außer im Frontdienſt auch noch bis ſpät in die Nacht bei der Lampe arbeitete. Die Arbeiten des Oberſten Arnsberg waren in der Armee bekannt. Es war nur eine Frage wer Zeit, wann der Oberſt zum großen Generalſtab, dem er ſchon war mehr als zwanzig Jahre älter als ſeine Frau. Die noch völlig ungebrochene ſoldatiſche Kraft aber, welche aus ſeiner Er⸗ ſcheinung trotz ſeiner blaſſen Geſichtsfarbe ſprach, ließ dieſen Unterſchied vergeſſen. Soeben küßte Oberſt von Arnsberg der Frau Geſandtin, einer freundlichen alten Dame, der man die Würde der Excellenz nicht anſah und die ihn nun mit faſt mütter⸗ licher Herzlichkeit in Beſchlag nahm, die Hand. (Fortſetzung folgt.) üntes Feuilleton. — Sechzehn Staatsoberhäupter und eine Kaiſerin ſind um Verlaufe des verfloſſenen Jahrhunderts ermordet worden. Das erſte Opfer war der Zar Paul I. von Rußland, der in der Nacht zum 28. März 1801 durch Verſchwörer, deren Haupt der St. Petersburg mit ſeiner eigenen Schärße erdroſſelt wurde. Als zweites folgte der Sultan Selim III.; ihn ließ Muſtapha IV., nachdem er zur Regierung berufen worden war, in Haft nehmen und im Mai 1808 ebenfalls erdroſſeln. Graf Kapodiſtrias, Präſident des griechiſchen Staates, wurde nach knapp dreijäh⸗ riger Präſidentſchaft, am 9. Oktober 1831 zu Nauplia beim Ein⸗ tritt in die Kirche St. Spiridon von Konſtantin und Georg Mauromichalis durch vier Dolchſtiche in die Bruſt getödtet. Der Herzog Karl von Parma mußte im Juni 1854 unter dem Meſſer eines Mordgeſellen ſein Leben laſſen. Der erſte Fürſt von Mon⸗ tenegro Danilo., fiel nach achtjähriger Regierungszeit im Jahre 1860 der Blutrache zum Opfer. Weil der Fürſt einen Bauern wegen Augübung der Blutrache erſchießen ließ, erſchoß ihn der Sohn des Gerichteten auf Anſtiften der Mutter zu Cattaro, Der ſechzehnte Präſident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Abraham Lincoln, wurde ein Opfer des Schauſpielers Wilkes Booth, der ihn am 14. April 1865 während der Vorſtellung im Fordstheater zu Waſhington von der Bühne aus erſchoß. Drei Jahre ſpäter, 1868, fiel der Fürſt Michael Obrenovic durch Mörderhand im Wildparke Topſchider bei Belgrad. Im Jahre 1870 wurde der Präſident von Haiti, Salnave, erſchoſſen. Das Jahr 1875 brachte die Ermordung des Präſidenten von Ecua⸗ dor, Dr. Garcia Moreno. Der 32. Sultan der Osmanen, Abdul⸗Aziz⸗Chan, wurde am 30. Mai 1876 von dem durch ihn erzwungenen„patriotiſchen Miniſterium“ des Mehemed Ruſchdi und Huſſein Awni genöthigt, zu Gunſten ſeines Neffen Mehemed Murad dem Throne zu entſagen. Am 4. Juni 1876 hieß es, er ſei als Staatsgefangener eines natürlichen Todes geſtorben. Ein im Juni 1881 gegen mehrere der höchſten Staatsbeamten eingeleitetet Prozeß ergab indeſſen, daß Abdul während der Nacht in ſeiner Kerkerzelle ermordet worden war. Garfield, der Graf Peter von der Pahlen war, im Michailowſchen Palaſt zu 20. Präſident der Vereinigten Staaten, erhielt am 2. Juli 1881 in Wafhington von einem brodloſen Fanatiker, Guitrau, einen Revolberſchuß in die Bruſt, der zwar nicht ſofon tödtlich war, den Präſidenten aber zu langſamem Siechthuß verurtheilte und ihn am 18. Sept. dieſes Jahres von ſeine ze qualvollen Leiden erlöſte. Zar Alexander II. von Rußlan wurde am 13. März 1881 auf der Rückkehr von einer Paral das Opfer eines Anſchlages; Orſinibomben wurden unter ſeine Schlitten geworfen, die beim Platzen ihn ſo verwundeten, er ſich in wenigen Augenblicken verblutete. Am 7. Juli 180 wurde der Präſtdent Merendez der Republik San Salvadoß ermordet, und am Abend des 24. Juli 1894 tödtete in Lyol„der der italieniſche Anarchiſt Caſerio den franzöſiſchen Präſdente nan Carnot. Ein Landsmann von ihm, der Anarchiſt Lucchent, ern Stei ſtach bekanntlich am 10. September 1898 zu Genf die Kaiſerin Eliſabeth von Oeſterreich, als die Fürſtin eine Dampferfahrt unternehmen wollte. Den Beſchluß der kraurigen Statiſtik bil dete im Mai vorigen Jahres die Ermordung des Präſidente eines amerikaniſchen Staates. Es fielen alſo durch Mörder⸗ hand: 9 Präſidenten, 2 Kaiſer, 2 Fürſten, 2 Sultane, 1 Schaßf und 1 Kaiſerin. berſte — Die Pariſerin und ihr Opernglas. Der ſeit undenk und lichen Zeiten im Salon wie im Ballſaal ſeine Herrſchaft MEben hauptende Fächer iſt von den eleganten Pariſerinnen vor Kutz ihres zem in die Acht erklärt worden. Die Männer ſind es jetzt, lendel ſich des plötzlich in Ungnade gefallenen, bisher ſo unentbehrii Debü geweſenen Attributs der in Geſellſchaftstoilette erſcheinendi Gebre Modedame erbarmen und ihm Gerechtigkeit widerfahren laſf darau indem ſie— Fächerſammlungen anlegen. Für beſonders eige wund artige Exemplare werden nicht ſelten Hunderte gezahlt. chein nun die wankelmüthigen Schönen anbetrifft, ſo wenden ſie ganzes Intereſſe gegenwärtig dem Opernglas und der Lon nette zu, welche Gegenſtände gar nicht koſtſpielig und auffallk Geueral Anzeiger. lar. Fimterlaz zue. Wagner gehörte zu den beſten und angeſehenſten t Gürgern von Weinheim. kragte, wozu er ſich den Revolver gekauft habe. —— Heute früh 6 Uhr braunten Haus Sug⸗ Das Fener 80. 11 5 Jeuer ſcheint in der zu ſein Der etwa jahrige verheirathete len e lzer aus Heiligenzell, welcher im 3. Stock wohnte, ane verſuchte noch über die Treppe zu entkommen, erſtickte aber; man fand elden ihn vollſtändig verbrannt auf. Dem Säger und dem Knecht gelang 9 bei Mable Nortähe ſad we den Boden zu gewinnen. 3 Eer Uh Dd äthe ſind erftchert. Engen, 19. Der Schnellzug Zürich⸗Stuttgart, der um .26 Uhr Nachmittags die hieſige Station pafſirt, blieb geſtern wegen Mangel an Dampf auf offener Strecke zwiſchen hier und Station Thalmühle ſtecken. Jufolge deſſen erhielt nicht nur dieſer Zug, ſondern auch der mik ihm auf Station Thalmühle kreuzende weſent⸗ liche Verſpätungen. Pfalz, Jeſfſen und Alingebung. ling„ Nenſtadt, 19. Jan. Die Commiſſton zur Errichtung eines ions⸗ Bismarckdenkmals in hieſiger Stadt hat ſich für einen Entwurf ent⸗ vſetzt, ſchieden, welcher einen Koſtenbetrag von ca. 20000 Mk erfordern bvesß würde. Es ſind ledoch bis jetzt nur ca. 14000 Mk. vorhanden, die 3 N. von Privaten gezeichnet ſind. Der Ausſchuß hat daher beſchloſſen, an den Stadtrath die Bitte zu richten, den in einer früheren Sitzung 0. ds, in Ausſicht geſtellten Beitrag aus der Stadtkaſſe bewilligen zu wollen. Ver⸗ Grünſtadt, 19. Jan. In letzter Nacht brannke der Holz⸗ der ſchuppen des Sägewerksbeſitzers Heiner nieder. Das Feuer ver⸗ 1 nichtete große Holzvorräthe und beſchädigte das Sägewerk ſtark. diren, 8 t aus Gerichtszeitung. Manuuheim, 19. Januar. Schwurgericht. Vorſitzender: zunn Herr Laudgerichtsrath Wengler. Vertreter der Großh. Staats⸗ 0 behörde: Herr Staatsanwalt Dr. Mühling. 1 10. Fall. In Tanzſtunden knüpfen ſich bekanntlich ſehr oft l Verhältniſſe, welche für junge Leute von den bedenklichſten Folgen ihren begleitet ſind, Folgen, welche nicht nur den Charakter verderben, eine fondern auch für das ganze übrige Leben verhängnißvoll werden 6 können. Ein ſolches Verhältniß dildete den Ausgangspunkt des 5i Verbrechens, das heute der Beurtbeilung der Geſchworenen unterlag. lieb Die Anklage gegen den 20 Jahre allen Schloſſer Georg Gack⸗ ſtädt aus Obrigheim lautete auf Mordverſuch. Im März v. J. zung, degann der Angeklagte ein Verhältniß mit der 17 Jahre alten ſtaral. Fabrikarbeiterin Eliſe Porth. Die Eltern des Mädchens wollten 0 dieſe Beziehungen nicht dulden, worauf Eliſe Porth das elterliche e. J Haus verließ und ſich unter Mitwirkung Gackftädis in Ludwigs⸗ bron hafen verdingte. Am Pfingſtmontag, den 22. Mai v.., reiſte der Angeklagte nach Leipzig, in der Abſicht, die Porth nachkommen zu inge laſſen. Da er aaber dort keine Arbeit fand, kehrte er nach etwa 14 Tagen wieder hierher zurück. Die Porth verließ nun ihre Stelle, e wohnte verſchiedene Tage bei Gackſtädt's Mutter und bezog dann 5 ein Logis, wo ſie von dem Angeklagten bis zu einem gewiſſen Grade zußleh verbalten wurde, denn ſie hatte nicht regelmäßig Arbeit. Im Auguſt ſtti entſchloß ſich Gackſtädt nach Hamburg zu reiſen. Er verſprach der den Porth, ſie mitzunehmen, reiſte aber, als er ſah, daß ſein Geld dazu ne nicht reichte, allein ab, oder vielmehr in Begleitung einer gewiſſen 9 9 Küchler, die nach Kiel reiſte. Er halte von der Porth keinen Ab⸗ ſchied genommen und ihr auch keinen Rath gegeben, was ſie nun 19 beginnen ſolle, obwohl ſie Arbeitsſtelle und Wohnung gekündigt 20 halte und ſich reiſeferlig gemacht hatte. Die Porth glaubte ſich be⸗ krogen und hielt das Verhältniß für aufgelöſt. Indeſſen ſchrieb ihr 19 Gackſtädt von Hamburg ans, ſte folle zu ihm nach Hamburg kommen, a er werde ihr das Reiſegeld ſchicken. Das Mädchen konnte ſich aber 959 dazu nicht entſchließen. Anfangs November kehrte der Angeklagte, Hoch, wie er ſagt, unruhig wegen des Schickſals des alleinſtehenden Mäd⸗ % chens, wieder nach Mannheim zurück. Die Porth wollte anfangs da nichts mehr von ihm wiſſen, ließ ſich aber doch bereden, wieder mit aſcheh iem in das frübere Verhältuiß zu treten. Die Verſöhnung hrelt ſebli kieht lange an, es kam bald wieder zum Bruch, dann verſöhnte man aee lich wieder und ſchied abermals von ihm. Am 3. Dezember v. Is., en 10 einem Sonntag, machte man, um den Ausdruck der Porth zu ge⸗ 7 brauchen, vollſtändig miteinander ab. Darauf kaufte ſich Gackſtädt ö 90 dei Ludwig Herzmann einen Revolver um 4 Mk. und 7 Patronen. iſt o Er war entſchloſſen, die Port zu fragen, ob ſie wieder mit ihm gut 90 werden wolle und wenn ſie nein ſage, wollte er ſie niederſchießen. en Am Mor tag den 4. Dezember begab er ſich nach dem Miltageſſen Habß, in die Gegend von 6 5, wo die Porth bei einer Frau Kunz logirte. Er traf dort mit einer Freundin der Porth, Eliſe Körner, zuſammen, 1 welche ſagte, ſte warte auf die Porth, ſie wollten zuſammen Arbeit Hhh ſuchen gehen. Gackſtädt ſagte zu ihr:„Ich will gehen, ſonſt mach' iſtiſgh ich mich noch unglücklich“, ging auch ein paar Schritte weg, kehrle e aber dann um und wandbe ſich nach dem Hauſe G 5, 11, wo die Porth wohnte. Als die Porth herauskam, ſtieß er ſie in den Haus⸗ „ Jgang zurück, indem er nichts ſagie, ſondern ſie nur ſtarr anblickte. 70 n Als er ſie etwas an die Wange drückte, zog ſie ſeinen Arm herunter liche und ging mit den Worten:„Ich will nichts mehr von Dir wiſſen“ Elbe, einen Schritt zurück, um in ihre Wohnung zurückzukehren. In diefem Augenblick gab der Angeklagte noch aus unmittelvarer Nähe einen „en Schuß auf das Mädchen ab. Das Geſchoß drang in die rechle Findeß Halsſeite ein und blieb im Unterkiefer ſtecken. Gackſtädt ergriff kontah gleich nach der That die Flucht. Als er wahlrnaum, daß er verfolgt kurze) wurde, rief er wacker mit:„Halt ihn! halt ihn!, um die Aufmerk⸗ cht ſamkeit von ſich abzulenken. Er entkam in der That. Den Revolver warf ex in ein Kellerloch des Hauſes M 1, 10, Nachmittags ſtellte er ſich dann freiwillig der Polizei. Die Verletzung der Porth war nur geringfügig, berelts nach 14 Tagen konnte das Mädchen als 0 al geheilt aus dem Krankenbauſe entlaſſen werden. Der Angeklagte ie ih war in der heuligen Hauplverhandlung, wie bisher im Allgememen hatle 5—————v— milig genug ſein können. Das Opernglas für Theater und Konzert liche— die Lorgnette für Salon und Tanzſaal. Die hervorragen⸗ 77 dere Rolle ſpielt entſchieden das Opernglas. Von zierlicher 15 Jorm mit langem Stil, in Gold, Silber, Elfenbein, Perlmutter thun oder Schildpatt ausgeführt, mit koſtbaren Steinen und Perlen bdeſetzt, repräſentirt das graziöſe Spielzeug— eine andere Be⸗ U zeichnung verdient der moderne Operngucker kaum— oft einen 111 ganz bedeutenden Werth. In Bezug auf die Juwelenausſtattung aral wird der Phantaſie des Juweliers vollkommen freier Spielraum ſant gelaſſen. Sehr hübſch iſt ein Glas aus blondem Schilbkrot, an ö 1 dem die Einfaſſungen der kleineren Linſen von ſchmalen Gold⸗ ftreifen umgeben ſind, auf denen winzige Perlen, Brillanten und 92 irgend welche farbige Steine— Saphire, Smaragde, Rubine 0 oder Türkiſen— abwechſelnd nebeneinader geſetzt prangen. Ge⸗ nie nau übereinſtimmend, nur mit beträchtlich größeren Perlen und 5 Steinen geſchmückt, ſind die breiteren Reifen, welche die Um⸗ 1 0 andungen, der unteren größeren Linſen umſpannen. Gleich⸗ faht alls mit Gold, Steinen und Perlen eingelegt iſt der Stiel des b bilperkthvollen Bijon. Nichts iſt geeigneter, die allgemeine Auf⸗ enten, erkſamkeit zu erregen, wie ein juwelenblitzendes Opernglas in rver der Hand einer ſchönen Frau. Die volle Wirkung erzielt die Schahf eſitzerin eines ſolchen Kleinods aber erſt,„wenn ſie die„Kunſt“ derſteht, es richtig zu handhaben. Es gehört ein gewiſſes Talent angeborene Grazie dazu, um dieſe neue Kunſt zu erlernen. ſt Ebenſo wie die junge Spanierin ſich von den„Erfahrenen“ Kür ihres Geſchlechts darin unterweiſen läßt, den Fächer mit vol⸗ 15. lendeter Anmuth zu bewegen, ſo erhält heute die ſich für ihr hriich Debüt in der Geſellſchaft vorbereitende Pariſerin Unterricht im end! Gebrauch des Opernglaſes. Ihr Hauptaugenmerk muß ſich aſeh darauf richten, das Glas zu halten, daß der Blick etwaiger Be⸗ eigel wunderer von vielleicht vorhandenen Mängeln ihrer äußeren Er⸗ cheinung abgelenkt und ſo geſchickt dirigirt wird, daß er auf die tein gan ſpeziellen Reize ihrer Perſon falln muß. So hält z B. Lon die Dame, die wundervoll geformte Arme aufweiſen kann, das alla nicht mit einem Stiel verſehene Glas mit beiden Händen vor — 3. Sete. geſtändig. Bezeſchnend war feine Antwort, als der Vorfitzende ihn „Ich wollte die Porth „Ader wenn man Jemanden elwas vagen will, dann braucht man doch nicht gleich einen Revolver.“ Angetl.:„Ich wollte ſie fragen, ob ſie mir wieder gut ſein wolle. Wenn Sie„Nein“ ſagen würde, ſei er entſchloſſen geweſen, ſie niederzuſchießen. Er Behnape auch, er habe die Porth, als er den Hausgang betrat, zuerſt um die Taille gefaßt und ſie gefragt:„Eliſe, willſt Du mir wieder gut ſein?“ Das Mädchen beſtritt dieſe Be⸗ hauptung aufs Beſtimmteſte. Gackſtädt habe nur geſagt:„Siegſcht!“ (Siehſt) und ſonſt nichts, als er ſchoß. Die Geſchworenen bejahten die auf Antrag der Vertheidigung(.⸗A. Mlüller) geſtellte Frage nach verſuchtem Todtſchlag, worauf das Gericht mit Rückſicht auf die erhebliche Euergie bei Ausjührung der That und die hohe Gefährdung des Lebens einerſeits, die andauernde leidenſchaftliche Erregung und die unerheblichen Vorſtrafen anderſeits, eine Gefängniß⸗ ſtrafe von 3 Jahren über den Angeklagten verhängte und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre aberkannte. 12. Fall. Die blutige Meſſ affaire, die in der letzten Neujahrs⸗ nacht ein Menſchenlebenkoſtete, fand heute bereits ihr Nachſpiel vor dem Schwurgericht. Als Angeklagter erſchien der 27 Jahre alte Schreiner Franz Keller aus Tiefenbach. In der Neujahrsnacht, früh gegen 23 Uhr, ſtanden an der Ecke des Quadrats G 7 vor dem Frißer'ſchen Laden, gegenüber der Wirthſchaft„Zur Eintracht“, der Taglöhner Johann Herold, die Straßendirne Magdalene Bauſch aus Heidelberg und die Arbeiterin Katharina Kirſchner, als der Angeklagte in betrunkenem Zuſtande von II 7 herüberkam, ſich durch die Gruppe durchdrängte und dabei Herold vom Trottoir ſtieß. Der auf der anderen Seite der Straße ſtehende Wirth Friedrich Frey fragte Herold, was der von ihm gewollt habe. Herold antwortete, er habe nichts mit ihm gehabt und ging dann dem Angeklagten nach. An der Sackgaſſe in G 6 holte er ihn ein und fragte, warum er ihn vom Trottoir geſtoßen habe. Als Antwort verſetzte ihm Keller einen Stock⸗ hieb über den Kopf, daß Herold blutete, packte denſelben dann, warf ihn auf den Boden und ſchlug mit der Fauſt noch auf ihn ein. Dann lief er gegen E 6 davon. Die beiden Begleiterinnen Herolds folgten ihm, um ihn einem Schutzmann zu übergeben. Keller hatte an der Ecke beim„Krokodil“ noch ein Recontre, das aber nur kurze Zeit dauerte. Immer noch verfolgt von der Kirſchner und der Bauſch kam er auf die andere Seite der Straße. Die Bulldogge des Wirths Frey ſprang ihm an die Beine, er ſtach das Thier nieder, obwohl es einen Maultorb trug. Die betrunkene Bauſch ſchrie wiederholt:„Der hat meinen Schatz geſchlagen! Stromer, wir gehen Dir nach, bis Du verhaftet biſt!“ Als ſie ſchließlich auch noch mit dem Hausſchlüſſel auf ihn einſchlagen wollte, drehte ſich Keller um und hieb mit dem geöffneten Stellmeſſer auf die Bauſch ein. Mit dem Ruf:„Ach Gott, ich bin geſtochen!“ ſank die Verletzte einem Paſſanten in die Arme. Sie ſtarb noch ehe man das Militärlagareth, wohin ſie getragen wurde, erreichte. An dem Thäter wurde inzwiſchen ein Akt der Volksjuſtig vollzogen. Ein Haufen fiel über ihn her und richtete ihn mit Schirmen, Stöcken, geſchloſſenen Meſſern u. dergl. fürchterlich zu. Nur dem Eingreifen eines Schutz⸗ manns hatte er ſein Leben zu verdanken. Nicht weniger als 22 Wunden wurden an ihm konſtatirt. Keller leugnete Anfangs, ſpäter räumte er ein, aus Aerger und Wuth darüber, daß man ihn verfolgte, mit dem Meſſer blind herumgeſchlagen zu haben. Er habe nicht geglaubt, daß ein Frauenzimmer hinter ihm ſei. Heute behauptete er, er habe aus Angſt vor den Verfolgern blind nach hinter geſchlagen. Dieſer Be⸗ hauptung des Angeklagten ſteht nicht nur das Zeugniß des Friſeurs Schack entgegen, der geſehen hat, daß ſich Keller völlig umwandte, ſondern auch das Gutachten des mediziniſchen Sachverſtändigen, Herrn Medizinalrath Dr. Greiff, entgegen, wonach der Stich, der von oben nach unter ging, nur bei direktem Gegenüberſtehen verſetzt werden konnte. Wenn es zugegangen wäre, wie Keller angibt, ſo hätte der Stich die Richtung von unten nach oben nehmen müfſen. Der Leumund des Angeklagten iſt ſehr gut. Er wird als durchaus friedfertiger, fleißiger, ſparſamer und nüchterner Mann geſchildert, auch über Herold iſt Nachtheiliges nicht bekannt, während die Bauſch als eine der lieder⸗ lichſten und ordinärſten Straßendirnen charakteriſtrt wird. Trotz der glänzenden Vertheidigung durch.⸗A. Br. Katz bejahten die Ge⸗ ſchworenen die Schuldfrage unter Zubilligung mildernder Umſtände. Das Gericht erkannte ſodann auf 2 Jahre Gefängniß. Die Höhe der Strafe rief im Publikum Bewegung hervor. Schluß der Sitzung 84 Uhr. noch einmal fragen.“ —.— Stimmen aus dem Publikum. Die Einführung der engliſchen Arbeitszeit. Mit großem Intereſſe verfolgte ich in den letzten Nummern des General⸗Anzeigers die Stimmen aus dem Publikum über die Ein⸗ führung der engliſchen Arbeitszeit. Neben draſtiſcher Schilderung über die Ausnützung der freien Zeit bei einem großen Theil der jungen Kaufleute, waren verſchiedene ſehr wichtige Punkte angeregt. Nachdem der Einſender des letzten Artikels die Verhältniſſe der kaufmänniſchen Beamten in Neckarau, Rheinau u. ſ. w. angedeutet hat, will ich heute auf dieſen Punkt etwas näher eingehen. Der Einſender des Artikels in Nr. 14 ſchreibt von ſchädlichen, ſanitären Folgen bei Einführung der engliſchen Arbeitszeit; wenn er ſich jedoch auch nur einigermaßen über die Art der Mittagspauſen bei dieſen Angeſtellten informirt hätte, ſo hätte er wohl ſicher ſeine aufgeſtellte Behauptung unterlaſſen. eerrdenee eeee die Augen, indem ſie ſich in ihrer Loge mit vornehmer Nach⸗ läſſigkeit in den Fauteuil zurücklehnt. Ein ungewöhnlich ſchmales Handgelenk kommt zur beſten Geltung, wenn ſich die Beſitzerin etwas vorbeugt, den Ellbogen des rechten oder linken Armes leicht auf die Sammetbrüſtung ſtützt und die Hand beim Halten des Glaſes nach innen biegt. Die Eigenthümerin tadelloſer Hände kann, ohne gegen den guten Ton zu verſtoßen, einen Handſchuh ablegen und das Glas recht graziös mit den bloßen Fingern erfaſſen. Eine Schöne, die ſich großer„ſeelen⸗ voller“ Augen rühmen darf, wird den Operngucker niemals an beide Augen zugleich halten. In nicht zu auffälliger Koketterie ſpielt ſie mit dem koſtbaren Glas, das gar nicht winzig genug ſein kann und an langem Stiel befeſtigt iſt, und benutzt es nur ab und zu einmal als Monocle. — Eine moderne Arche Noahs. Ein Bewohner von New⸗ Haven will von Gott die Offenbarung erhalten haben, daß die Bewohner der Vereinigten Staaten, ſowie die ganze übrige Menſchheit für ihre Verbrechen und ihre Gottloſigkeit durch eine Sintfluth werden beſtraft werden. Zugleich hat ihm der Herr befohlen, er ſolle für ſich und etwa 20 andere Perſonen eine Arche bauen. Anfangs, ſo erzählt die„Fronde“, gedachte der Brape, ein Schiff nach dem Muſter der Arche Noahs zu bauen, aber nach reiflicher Ueberlegung zog er es vor, ihm die Form einer modernen Pacht zu geben. So wird er auf dem Gipfel eines Hügels in der Nähe von New⸗Haven in ſeiner Pacht die Sint⸗ fluth erwarten, die nach ſeiner feſten Ueberzeugung nächſten Sommer eintreten wird. — Eine Tanzkrankheit. In den„Annales'hygiene et de medecine coloniales“ erzählt ein Marinearzt, Dr. Lasnet, von einer unter den Sakalaven herrſchenden, anſtecken⸗ den Nervenkrankheit, welche an die dämoniſche Tanzwuth des Mittelalters exinnert. Sie ſoll jetzt am meiſten unter dieſem Volksſtamme der Inſel Madagaskar verbreitet ſein, kommt aber auch bei den Hovas vor, heute jedoch weniger häufig als früher. Ob während der Mitktagspauſen das Springen dom Bahnhoß 1 Tiſch und von da wieder zum Bahnhof, ſowie das Fahren in dem ichtbeſetzten und aft ſchlecht venttlirten Wagen der Lokalzüge, der Und ſonſtigen Geſundheit eines Menſchen beſonders 1 dienlich iſt, möchte ich ſtark in Zweifel ziehen und denke jetzt ſchon mi Schrecken an die ſchönen an be wo man mit gefülltem Magen, bei den glühenden Strahlen der Mi tagsſonne, in den von allen mög⸗ lichen Gerüchen geſchwängerten Eiſenbahn⸗Coupecz, eingezwängt in eine Ecke, die Mittagspaufe zubringen darf. Mit welcher Arbeitsluſt man alsdann die Feber wieder ergreift, um die auf ſo angenehme Weiſe verbrachte Mittagspauſe durch Arbeit bis Abends 7 Uhr wieder nachzuholen, haben verſchiedene Prinzipale ſchon eingeſehen und nicht zu ihrem Nachtheil haben ſie die Arbeits⸗ zeit nach engliſchem Muſter eingeführt. Betrachtet man den weiteren Punkt, der während der Winter⸗ monate für die Prinzipale pekuniär ſehr ins Gewicht fällt— ich meine damit die tägliche 2ſtündige Lichterſparniß auf den Bureaus flilr die Dauer von ca. 4 Monaten—, ſo darf man doch bei nüchterner Be⸗ trachtung trotz aller„burenfreundlichen Geſinnung“ den prakkiſchen Sinn der Engländer in dieſer Beziehung nicht ſo abfällig beurtheilen, wie es der Einſender in Nr. 14 gethan hat. Ueber die Einſicht in die kaufmänniſchen Verhältniſſe und die Behauptung des betr. Einſenders, daß ſich das Perſonal der kauf⸗ männiſchen Bureaus zum größten Theil aus jungen Leuten im Alter von 16—20 Jahren rekrutirt, mag ſich jeder der geehrten Leſer ſelbſt ein Urtheil fällen. Trotz alledem hak der Einſender den Dank von Vielen verdient, indem er die ſchon lange keimende Frage zu neuem Leben angefacht hat und ich gebe mich der Hoffnung hin, daß ſeine treue konſervative Gefinnung recht bald gute Früchte zeitigt. E. Theater, Kunſt und Wiſfenſchaft. „Der Probekandidat“, Schauſpiel von Max Drehyer, geht am Montag, 22. Jan.(Abonnement A) hier erſtmals in Szene. Die Titelrolle ſpielt Herr Götz, den Präpoſitus Herr Jacobi, den Direktor Herr Godeck, den Oberlehrer Störmer Herr Eckelman, den Paul Benefeldt Herr Köckert. In der permanenten Ausſtellung des Kunſtvereins ſind nen ausgſtellt: Prof. Eruft Hildebrandꝛ:„Auf Helgoland“, Prof, Anton Burger:„Aflügende Ochſen“, W. Velten:„Proviaut⸗ Transport“, A. Höffler:„Waldinneres“, M. Pitzner: Am Schlagbaum“, H. v. Schlögl:„Die Königſpitze“, Bei Schluderbach“, „Auf der Campenwand am Chiemſee“, Wilh. Wißmann:„Land⸗ ſchaſten“, Wilh. Nagel: 30 Oelgemälde, Studien und Radierungen, Das Kaim⸗Orcheſter aus München, das am 23. Jan. hier in Mannheim unter Leitung Felix Weingartners ein Konzerk geben wird, konzertirt am 24. Jan. in Heidelberg im dortigen ſlädtiſchen Saalbau. Das Progamm lautet: Brahm 8,-dur Symphonie, Liszt, Taſſo, Mozart, Esdur Symphonie, Beethoven, Leo⸗ norenouverture Nr. 3. Spielulan des Großh. Hoftheaters in Karlsruhe. a) Jut Hoftheater Karlsruhe: Samſtag, 20. Jan.:„Emilia Galotti“. Sonntag, 21:„Die Hugenotten“. Dienſtag, 28.:„Als ich wiederkam“. Donnerſtag, 25.:„Mignon“. Freitag, 26.:„Der Hülten⸗ beſitzer, Samſtag, 27.:„Die Zauberflöte“. Sonntag, 28.„Der Freiſchütz“. Moutag, 29.:„Cyprienne“, Mittwoch, 31.:„Die ber⸗ ſunkene Glocke“. b) in Baden⸗Baden. Mittwoch, 24. Jan.: Dienſtag, 30.:„Das Nachtlager in Granada“. Kainz in Frankfurt. Joſef Kainz ſpielte geſtern Abend in Frankfurt den Hamlet. Leider, ſchreibt die„Fr. Zig.“, waren von dem Unwohlſein, das Herrn Kainz unterwegs befallen, noch merkliche katarrhaliſche Beſchwerden zurückgeblieben. Hamlet mußte viel Geſchicklichkeit aufbieten, um mit guter Manier die Luftwege freizubekommen, und manche Scene ſpielte er mit dem Taſchentuch in der Hand. Dieſe Schwierigleit behinderte wohl den Effekt ſeiner Leiſtung, berührte aber nicht die Art ſeiner Kunſt. Geiſtreich iſt Kainzens Hamlet, dies ſei gern eingeräumt, zuſammengeſetzt aus einer Fülle kluger Erwägungen und ſcharfer Beobachtungen, aufſteigend zu vereinzelten großen Momenten, allein im Innerſten ſo eiskalt, daß man friert, wenn man an ihn zurückdenkt. Daß der Gaſt ein ausgezeichneter Schaufpieler iſt, der die Technik ſeiner Kunſt beherrſcht, bedarf nicht unſerer Beſtätigung. Der Verſuchung, in Manier zu gerathen, wird er ernſtlich Widerſtand leiſten müſſen. Das Beſtreben, Wort und Geſte innerhalb einer beſtimmten Grenze zu zügeln, treibt den ſtärkeren Ausdruck von ſelbſt zur Mimik hinüber, und im Mienenſpiel geht Herr Kainz heut ſchon über jedes natürliche Maß hinaus. Das Publikum, betroffen von der fremden Hamlet⸗Erſcheinung, die ihm heute entgegentrat, brauchte ge⸗ raume Zeit, ſich an ſie zu gewöhnen. Dieſes Gefühl der Unbe⸗ haglichkeit war ſo ſtark, das die Enttäuſchten, kurz entſchloſſen, nach dem zweiten Akte den losbrechenden Applaus niederziſchten. Später erloſch dieſe mißvergnügte Regung, und des Gaſtes Kunſt erzwang ſich lauten und einmüthigen Beifall. In München ſoll ein neues Theater bis zum 1. September 1901 gebaut werden. Auf Verfügung der Feuerpolizei muß das„Volks⸗ theater“ bis 1. September 1900, das„Schauſpielhaus“ am 1. Seßpt, 1901 geſchloſſen werden. Die Direktion des Schauſpielhauſes, die „Heimath“. im Waſſer lebend, weil viele derſelben tagelang in Sümpfen ſtehen, wohin die Seelen Verſtorbener ſie gezerrt haben ſollen. Die Hovas nennen ſie„Menabe“, nach einem rothen Baumwoll⸗ zeug, in das ſie ſich einhüllen, oder auch„Ramanenjana“, d. i. die nicht ruhig bleiben können. Die Tänze ſcheinen ganz den Charakter der bereits erwähnten epidemiſchen Tanzſucht des Mittelalters zu haben. Ganze Dörfer werden davon ergriffen und geben ſich unter wilden Gebärden und Zuckungen den ſelt⸗ ſamſten Sprüngen hin, bis der Schaum den Leuten aus dem Munde quillt und ſte erſchöpft hinfallen. Auch die gefährlichſten Kletterkünſte ſollen ſie ausführen und allen Heilverſuchen wider⸗ ſtehen. Sie gelten für geheiligt, und wer ſie zurechtweiſen oder aufhalten will, wird nach dem Volksglauben die Beute böſer Geiſter, welche einen Eingriff in ihr Gebiet nicht dulden. — Sumoriſtiſches. Hauſirer.„Ausgezeichnete Doſen, meine Herren! Wollen Se nix kaufen!“— Gaſt(anulkend): „Solches dummes Zeug machen wir ſelber.“— Hauſtrer:„Thut mir leid, meine Herren, das iſt Zuchthausarbeit!“— Gr hat recht. Sie:„Nun, wie gefiel Dir heut' die Primadonna?“— Er:„Ich fand ſie reizend wie einen Engel!“— Sie leifer⸗ ſüchtig):„Haſt Du denn geſehen, wie gemalt ſie war?“— Er: „Ja, haſt Du denn je Engel geſehen, die nicht gemalt waren?“ — Unbeabſichtigte Kritik. Bei der ſehr langweiligen und ausgedehnten Feſtrede des Profeſſors Quaßler will ſich ein Gaſt entfernen und bittet den Portier, ihm die Thür zu öffnen. — Portier:„Nee, det jeht nich; wenn ick Ihnen öffne, woll'n ſe gleich Alle naus!“— Aus einem Kinderkopf. In einer Schilderung ſpaniſchen Lebens, die von einer Schulklaſſe ge⸗ meinſam geleſen wird, kommt das Wort„Fandango“ vor. Lehrer: Weiß Jemand was„Fandango“ iſte Schüler: So eine Art Pfannkuchen. Lehrer: Nanu! Junge, wie kommſt Du auf die Idee? Schüler(nach langem Zögern): Weil es in dem Liede heißt:„Wo der Knabe mit der Schönen alühend den Fandango ſchlingt.“ Bei den Sakalaven beißen die Kranlen„Velonandrano“, d. h. . Aad N * 1E „„e: g len en E „FFFFCFFFCCCCCCCCCTTTTTTTTTTTTTT — eite ee Seneral Auzeiger A Swem, 20 Januct. Herten Schmederer und Stollberg, ſind nach der„.Ztig.“ im Begriff, in nächſter Nähe ihres Theaters ein Grundſtück zu erwerben, um auf demſelben ſo bald wie möglich das neue Münchener Schauſpielhaus erſtehen zu laſſen. Wie aus Wien verlautet, ſoll das berühmte Heinedenkmal, das Kaiſerin Eliſabeth in ihrem Schloß Achilleion auf Korfu errichten ließ, bor dem ehemaligen Laubhauſe der verewigten Kaiſerin in Lainz bei Mien Aufſtellung finden. Georges Feydeau, der bekannte franzöſtſche Schwankdichter, hal mit ſeinem jüngſten Produkt dieſer Gattung, welches den Titel führt„Die Damen von Maxim“ in Paris einen großen Erfolg er⸗ rungen. Vor einigen Tagen erlebte das Werk ſeine erſte Aufführung in deutſcher Sprache am Reſidenztheater zu Berlin, und die Blätter der deutſchen Hauptſtadt betonen ebenfalls, daß der Schwank an komiſchen Tries und gewagten Situationen Alles überbiete, was jemals von der foßen Seineſtadt importirt worden ſei. Wie denken Sie über den Souffleur? Dieſe Rundfrage hat ein Pariſer Blatt kürzlich an dortige Künſtler gerichtet.„Welche Frage?“ Außert ſich Coquelin.„Sie hätten mich ebenſo fragen können, wie ich über Effen, Trinken und Schlafen denke.“— Sarah Bernhardt ſchreibt: „Sie meinen wohl, ob ich den Souffleur für nöthig halte? Ich denke, die Frage iſt ſelbſtverſtändlich bejahend.“— Monnet⸗Sully ſagt:„Ach, fragen Sie doch, wie der Souffleur über mich denkt.“— Baron ſchreibt:„Der Souffleur iſt gewöhnlich ein anſtändiger Menſch.“— Got ſchreibt:„Der Souffleur gehört dazu wie die Bühne, wie der Vor⸗ hang, wie Dekorationen und Coſtüme.“— Die Reichemberg ſchreibt: „Sie meinen, ob ich den Soufzleur für nöthig halte? Glauben Sie, daß ein Schauſpieler der Welt ihn für überflüſſig hält? Sie ver⸗ binden mich, wenn Sie meinen Namen nennen.“ u. ſ. w. Das Marcellus⸗Theater in Rom. Dieſer Tage wurde in Rom das Marcellus⸗Theater(eines der ſchönſten Gebäude, die in dem Rom der Kaiſerzeit gebaut worden ſind) für das kunſtliebende Laien⸗ publikum und die Gelehrtenwelt geöffnet, ſeitdem es auf Koſten des Staats und der Familie Orſini reſtaurirt worden iſt. Es ſind von dem Theater, deſſen Bau von Cajus Caeſar begonnen und von Auguſtus vollendet worden iſt, leiver nur ſpärliche Reſte übrig geblieben. Im neunten Jahrhundert wurde es in eine Feſtung verwandelt; dann wurde Eigenthum der Familie Savelli, die den Bühnenraum als Baugrund fr ihren Palaſt benutzte. Im vorigen Jahrhundert erwarb es die 0 Orſini. Man baute es wieder auf, ſo gut es ging. Außen eht man zwölf Bogenwölbungen. Auch im Innern des Baudenkmals onnten die joniſchen und doriſchen Säulenreihen zum Theil wieder rgeſtellt werden. Auf dem unteren Theile der Säulen befinden ſich uſchriften. Das Marcellus⸗Theater faßte 20 000 Zuſchauer. Daßz Eugland am Ende des 19. Jahrhunderts noch immer Kinen Komponiſten von klaſſiſcher Bedeutung aufzuweiſen hat, wird A der letzten Nummer des„Outlook“ unter Hinweis auf die nicht be⸗ nders hochſtehenden muſtkaliſchen Leiſtungen, zu welchen die Kriegs⸗ zegeiſterung der jüngſten Zeit engliſche Komponiſten inſpirirt hat, tief zeklagt.„Wir haben heute keinen Komponiſten, ſagt das Blatt,„der werth iſt, mit Wagner oder Brahms in einem Athem genannt zu werden— den letzten Rieſen, mit denen eine ruhmpolle Linie, die unge⸗ brochen bis auf Bach und Händel zurückgeht, ihren melancholiſchen Abſchluß findet. Der Mann der Zukunft iſt noch nicht gekommen. Ein Muſtter von Genie hat Gelegenheit, ſich das Jahrhundert zu erobern. Wer will die Lorbeeren pflücken? In einer Zeit, wie der heutigen, wo Patriotismus wieder einmal die erſte Tugend wird, ſcheint die Ant⸗ wort auf die Frage ziemlich naheliegend. Ein engliſcher Komponiſt, der ſeine Inſpirationen auf die natürlichſte Weiſe aus der gegen⸗ wärtigen Kriſts des Landes ſchöpfen könnte, ſoll von dem leeren Thron Beſitz ergreifen. Nun fragen wir aber: Iſt die Theorie richtig, daß Krieg und ähnliche Ereigniſſe zu muſikaliſchen Schöpfungen begeiſtern? Was hat die Kunſt, die keine Grenzen kennt, mit dem Patriotismus u thun, der immer innerhalb der Grenzen bleibt? Der Pakriotismus ann nur Jenen beſondere Inſpirationen verleihen, bei denen eine lakürliche Begabung vorausgeſetzt werden darf. Gewiß— die deutſchen Triumphe von 1870 gaben uns den„Kaiſermarſch“ von Wagner und das„Triumphlied“ von Brahms. Aber Brahms hatte ſchon vorher das„Deutſche Requiem“ komponirt und Wagner den„Ring der Nibe⸗ e Die hervorragendſten Produkte patriotiſcher Kunſt, die die üngſten Ereigniſſe in unſerem Reiche ans Licht gebracht haben, ſind Soldiers of the Queen“ und Sullivans„Abſent⸗Minded Beggar“. Fann man mehr ſagen, oder weniger?“ Neueſte Rachrichten und Celegramme. * Stettin, 19. Jan. Der Finanzminiſter und der Miniſter der öffentlichen Arbeiten haben dem hieſigen Magiſtrat die Mittheilung zugehen laſſen, daß die Staatsregierung ſich bahin ſchlüſſig gemacht habe, dem Antrag zur Anlegung eines Großſchifffahrtsweges von Berlin nach Stettin in öſtlicher Linienführung keine Folge zu geben. Dagegen ſoll ein Geſetzentwurf über die Ausführung eines von der Waſſerbauverwaltung ausgearbeiteten Weſtprojektes borbereitet werden. Zur Verhandlung über die Garantieleiſtung iſt eine kommiſſariſche Berathung auf Freitag, 26. d. Mts., in Berlin angeſetzt, zu der auch die Vertreter von Stettin und Ber⸗ tin eingeladen ſind. * Dresden, 19. Jan. Uhr von hier wieder abgereiſt. Liegnitz, 19. Jan. Im Gatkenmordßprozeß wurde geſtern Abend das Urtheil geſprochen. Die Geſchworenen erklärten Markwißz bes Mordverſuchs für ſchuldig, Frau Marie Berndt für nichtſchulvig. Markwitz wurde darauf zu fünf Jahren Zuchthaus und ſechs Jahren Ehrverluſt verurtheilt. Markwitz unter⸗ nahm einen Fluchtverſuch, wurde aber in einer Nebenſtraße ein⸗ gefangen. *Krakau, 19. Jan. Die unter der peinlichſten Vorſicht vorgenommene Sektion der Leiche des Aſſiſtenzarztes Dr. Koſtaueckis ergab eine infektiöſe Krankheit, deren Charakter momentan nicht näher beſtimmt werden konnte. Die Leiche iſt unter Beobachtung aller möglichen Vorſicht ſodann auf dem hieſigen Friedhofe beſtattet worden. Auf Anordnung des Kreisphyſikus iſt die Familie des Verſtorbenen ganz iſolirt in dem hieſtgen Spital untergebracht worden. Das bakterio⸗ logiſche Inſtitut iſt auf unbeſtimmte Zeit geſchloſ⸗ ſen worden.(Vgl. Oeſterreich⸗Ungarn. D..) Kalkutta, 19. Jan.(Reuter.) Im Generalgouver⸗ nementsrath ſprach der Sekretär des Departements für die Ein⸗ künfte und den Ackerbau, Ibbetſen, über die zur Zeit in Indien herrſchende Hungersnoth. Ende März betrugen die der Regierung durch die Hungersnoth erwachſenden Koſten 30 oder 40 Mill. Rupien. In den britiſchen Territorien litten 22 Mill. erſonen unter der Noth, in den Eingeborenenterritorien 27 Millionen. Es müſſe eine Erleichterung des beiſpielloſen Zu⸗ ſtandes geſchaffen werden. Der Vigekönig führte aus, das von der Hungersnoth betroffene Gebiet ſei in einer Weiſe gewachſen, die die ſchlimmſten Befürchtungen überſteige. Das Land leide unter dem Mangel an Vieh, Waſſer und Nahrungsmitteln, der ſich in fürchterlichſter Weiſe geltend mache. Eiwa 3½ Millionen Menſchen empfingen jetzt Unterſtützungen. 1897 ſeien in England Hunderttauſende für die Nothleidenden geſammelt worden. Die ganze Welt nehme Antheil an den Die Kaiſerin iſt Abends Sorgen Englands. Jetzt habe Indien ſich allein durczüukämplen, denn alle Gebanfen Englands und der Engländer konzentrirten ſich auf Südafrika. England müſſe ſeine Aufgabe mit Geduld und Tapferkeit durchführen im Bewußtſein, ſeine Pflicht zu erfüllen, wenn es Millionen von Menſchenleben vom Hunger⸗ tode rette. 4* 4.* Der Burenkrieg. Am Tugelsg. In London erwartete man für Freitag ſcharfe Kämpfe, hauptſächlich auf Seite des Generals Warren, der mit nahezu 14000 Mann die Ueberflügelung der feindlichen rechten Flanke anſtrebt.— Die„Times“ meldet aus Spear⸗ mans⸗Farm: Die Stellung der Buren erſtreckt ſich nach Weſten zu 6 Meilen längs der Potgieters⸗Drift gegen⸗ über liegenden Hügelteihe. Die Stellung liegt bedeutend tiefer, als die britiſche Stellung auf dem Mount Alice wo Schiffs⸗ geſchütze placirt ſind. Die Buren halten den dicht am Fluſſe ge⸗ kgenen Spionkop beſetzt. Die Verſchanzungen der Buren dehnen ſich mehrere Meilen nach rückwärts aus.— Es heißt, Oberſt Plumer ſei aus Tuli mit 3 Panzerzügen in der Nähe von Gaborones angekommen. Er habe augenſcheinlich die Abſicht, Mafeking(von Norden her) zu entſetzen. Politiſches. * London, 19. Jan. Die Erledigung der Angelegenheit des Dampfers„Bundesrath“ wird, der„Köln. Ztg.“ zu Folge zwar nicht in beſter Laune, aber doch mit Erleichterung aufgenommen. Man ärgert ſich darüber, daß man irgend Jemand, wahrſcheinlich den böſen Buren. auf den Leim gegangen iſt. Anderſeits iſt man frog, daf— Sache aus der Welt geſchafft iſt. Man murrt über die langſame Erledigung und erkennt vollſtändig an, daß man damit unabſichtlich zur glatten Erledigung der deutſchen Flottenverſtärkung wahrſchein⸗ lich bedeutend beigetragen hat.— Die Zeitungen melden, es ſei der Befehl gegeben worden, eine achte Diviſion ſofort in Alderſhot zu mobiliſiren. * Waſhington, 19. Jan. Im Senat hielt Hale eine Rede, in der er ſagte, er ſei englandfreundlich geſinnt. Doch bedaure er, daß eine ſo große Macht verſuche, eine Republik zu ſtürzen, beſonders da England den Anſpruch erhebe, eine Nation zu ſein, die für die Frei⸗ heit eintrete. * Pretoria, 19. Jan. Die Päſſe aller ſich noch im Randgebiet aufhaltenden britiſchen Unterthanen werden einer Reviſion unterzogen. Die Betreffenden müſſen die Gründe angeben, weshalb ſie im Lande zu bleiben wünſchen. Tekegramme. *London, 20. Jan. Reutermeldung aus Ladyſmith vom 17. ds. über Springfield: Alles iſt ruhig, die Lage unverändert. Ein ganz unbedeutendes Bombardement hat ſtattgefunden. Der Schall der Geſchütze der Entſatztruppen wurde geſtern von Colenſo und Springfield her gehört. Es herrſcht eine intenſive Hitze. Die Krankheit nahm nicht mehr zu. * London, 20. Jan. Das Reuter⸗Bureau meldet vom 16. ds. Mts. aus Vilkingskamp, am oberen Tugela, über Lourengo Marques:: Die zweite Bewegung des Generals Buller(vor dem Marſch auf Springfield) war eine Rekognos⸗ zirung mit einem ſtark bemannten und Geſchütze mit ſich führen⸗ den Panzerzug gegen Colenſo, während der letzten Nacht. Es folgte ein heftiges Bombardement, worauf die Eng⸗ länder in das Lager zurückkehrten. Ein Bur wurde verwundet. Die Buren erwiderten das Feuer nicht. Dieſe Bewegung fand ſtatt um die großen Bewegungen flußaufwärts zu decken. Die Kaffern diesſeits des Tugela wurden von den Engländern benachrichtigt, ihre Kraals zu verlaſſen, da ein Gefecht unmittel⸗ bar bevorſtände. *** (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“.) * Dar m ſtea dt, 20. Jan. Bei dem Einſturz eines Neu⸗ baues wurden 3 Arbeiter verſchüttet. * Mien, 20. Jan. Der Gemeinderath hat mit 78 gegen 14 Stimmen einen Antrag des Stadtraths angenommen, an das Eiſen⸗ bahnminiſterium eine Petition um energiſches Vorgehen gegen die Südbahn aus Anlaß der zahlreichen Unglücksfälle der letzten Zeit zu richten, ſowie einen Zuſatzantrag Geßmanns, die Regierung zu er⸗ ſuchen, bald eine zweite Bahnverbindung mit Trieſt herzuſtellen. * Krakau, 20. Jan. Die kliniſchen Smptome bei dem Sektionsfund der Leiche des Dr. Koſtanecki hatten bezüglich der Peſt ein negatives Ergebniß. Die Negrokospy ergab das Bild einer aluten Infektion mit Streptococcen(Bazillen des Kindbeltfiebers. D..) * London, 20. Jan. Das RNeuker⸗Bureau meldek aus Kalkutta vom 18.: Dem in Teheran umlaufenden Gerücht, daß ein ruſſiſcher Vertreter in Kabul ernannt worden ſei, wird hier keine Glaubwürdigkeit beige⸗ meſſen. Die Bewegungen der ruſſiſchen Trup⸗ pen in Centralaſten wurden als Mobiliſtrungsverſuche betrach⸗ tet.(Dieſe Beſchwichtigungsdepeſche wird wohl Kalkutta nie geſehen haben, ſondern in London fabrizirt ſein. D..) Mannheimer Handelsblatt. Elefantenbräu vorm. L. Rühl in Worms. Im erſten Quartal des neuen Betriebsfahres wurden 15058 Hektoliter Bier abgeſetzt gegen 18396 Hektoliter im gleichen Zeitraume des Vorfahres; mithin iſt ein Mehrabſatz von 1662 Hektoliter erzielt worden. 0 Getreide. 5 Mannhe im, 19. 8 Die Stimmung war unveränder ruhig bei ſchwacher Kaufluſt. Preiſe per Tonne eit Rotterdam: Sa⸗ vnska M. 181—134, Südruſſiſcher Weizen M. 122—1438, Kanſas II. anuar⸗Februar Abladung M. 120, Redwinter M. 126, La Plata kag. M. 122, feinere Sorten La Plata M. 124—129, Ruſſiſcher Roggen M. 105, Weſlern⸗Roggen M.—, Mixed⸗Mais M. 78, La Plata Mais rye terms M. 78, Ruſſiſche Futtergerſte M. 105. Weißer amerik Hafer M. 3, Ruſſiſcher Mittelhafer M. 94—102, Prima ruſſiſcher Hafer M. 104—112. Frankfurter Effekten⸗Soeietät vom 19. Jan. Oeſterr. Credit 234.20, Diskonto Commandit 194, Deutſche Bank 208.30, Darmſtädter Bank 145, Berliner Bank 115.60, Deutſche Gffekten⸗ und Wechſel⸗ Bank 127.70, Bayeriſche Bank München 105.60, Südd. Bank Mann⸗ heim 113.70, Staatsbahn 137, Lombarden 27.70, Northern 75.30. Gotthard 141.90, Schweizer Centralbahn 148.20, Nordoſt 98.80, Union 80.10, Jura⸗Simplon 87.90, Allgem. Lokal⸗ und Straßenbahn 182.30, Aproz. Italiener 94.20, 4proz. Spamer 67.40, Zproz. Portugieſen 23.80, Laura 258.80, Harpener 205.30, Oberſchleſ. Eiſen⸗Induſtrie 176.70, Lothringer St. Akt. 50, Lothringer Prior. Akt. 106, Gelſenkirchen 194, Elektriz. Schuckert 229, Bad. Zuckerfabrik 77.10. Wiehmarkt in Mannheim vom 17 u. 19. Fan.(Amtlicher Be⸗ zicht der Direktjon.) Eis wurde bezaßlh düs 80 e, Schlachtgewicht; Nlber: h Naſt⸗(Vollm⸗Maſt) und beſte Saugkälber 00—75., b) mittlere Maſt⸗ und gute Saugkälber 00—70., c) ge⸗- ringe Saugkälber 00—65., d) ältere gering genährte(Freſſer) 00—00 M. 1 Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 00—00., b) ältere Maſthammel 00—50., c) mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzſchafe) 00—00 M. 1065, Schweine; 4) vollfleiſchige der feineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alten bis zu 1¼ Jahren 00— 54., b) fleiſchige 00—52., 6) gering entwickelte 00—-50., d) Sauen und Eber 00—00 M. Es wurds bezahlt für das Stück: 00 Luxuspferde: 000 0000., 00 Arbeitspferde: 000,000., 00 Pferde zum Schlach⸗ ten: 00—00., 00 Milchkühe: 00—-000., 000 Ferkel; .00—.00., 0 Zicklein:—0., 0 Ziegen: 00—00 M. uſammen 1346 Stück. Handel ſchleppend. tewyork, 19. Januar. Schlußnotirungen: 18 19. 18. 19. Weizen Januar—— Mais Juli—— Weizen März 72/73— Mais September—— Weizen Mai 71¼71½¼ Kaffee Januar.05 7— Weizen Juli 710½ 72¼ Kaffee März.15.10 Weizen September————Kaffee Mai.25.20 Mais Januar——Kaffee Juli 735.80 Mais März—— Kaffee September.45 740 Mais Mat 39¾89¼ Chicago, 19. Januar. Schlußnotirungen. 18. 19. 18. 19. Weizen Mai 65¼½ 65¾ Mais Juli 34½ 337% Weizen Juli 66 ¼ͤ 66¾] Schmalz Januar.80 5ʃ8 Mais Mat 88,/ 833½% Schmalz Mai.97 5ʃ4 Schifffahrts⸗Nachrichten. Mauuheimer Hafen⸗Berkehr vom 18. Januar. — Hafenbezirk VI. Schiſſer eb. Kap. Schlh Kommt von Sadung Alt Gchäfer Guſtav⸗Adolf Ruhrort Rohle/ 841³ Schöler Joh. Guſtav 155 5 18308 Fuchs Gumder Amiſterdam ungl. Kohlen 6973 Bauhardt ge] Auna Jobanna Ruhror⸗ Kohlen 8489 Schmitt Helene Altluß heim Backſteine 90⁰ Hermann Vaterrhein Otterſtadt 5 809 7 Auguſt 5 900 Hartmann Eba Altrip 0 20⁰ Daues Aung Spehyer Waſſerſtandsnachrichten vom Monuat Januuar. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 15.16. 12.18.19.20. Bemerkung Konſtanz 5 2,74 2,74 Waldshut..,50 1,50 2,82 3,162,60 Hüningen 1,151,84 Abds. 6 Uhn Kehl 11,801,78.90 2,49 3,84 3,68 N. 6 U. Lauterburg 3,08 3,234,49 Abds. 6 U. Maxauunun 3,602,97 3,08 4,26 5,20 5,81 2 Uhr Germersheinm̃ 2,76 2,83 8,82.-P. 12 U. Maunheim 22,802,63 2,58 3,28 5,75 6,34 Mgs. 7 Uu. Manz 0,87 0,72 0,610,67 1,98.-P. 12 U, Wihen 1,48 10 U. Kauvbsds„II1.80 1,74 1,581,66 3,10 2 N. Koblenz 2,26.,09 2,05 10 U. Köln„2,58 2,31 2,16 2,00 2,68 2 U. Ruhrort 1,961,78 1,68 6 U. vom Neckar: Maunheim J2,952,80 2,74 3,50 7,19665 PV. 7 n. Heilbroen 1,00 0,90 1,25 8,50 4,65 2,80] V. 7 U. Geld⸗GSorten. Dukaten M..70 65 Ruſſ. Imperialß M.—.— 2“ Franken Stücke„ 1019 15 Dollars in Gold„.40. Engl. Souvereiaus„ 20.68 89 Witterungsbeobachtung der metebrologiſchen Station Maunheim. „„„ „ 2—2 8 3 8 Datum Zeit 38 5 8 5 288 3 0 4 S2 mm d8 2 S 10. Jan. Morg. 7˙0759,0 8,2 NNWE 19.„ Mittg. 2⸗/764,1 8,4 ſtill 19.„ Abds. 9766,2 2½2 Inn 20.„ Morg.•9/768,9 14 84 1 öchſts Temperatur den 19. Fan. + 46% iefſte 5 vom 19½0. Jau. + 06 Pall-Jeiden-Robe u. us und höher— 14 Meter!— porto⸗ und zollfrei zugeſandt! Mu Vor umgehend; 9915 von ſchwarzer, weißer u. farbiger„Henneberg Seide“ von 75 Pf. bis 18.65 p. Met. 301 G. kHenneberg, Lelden-Fabnkant(K. u. k. Hofl) Zürich Als Ballpuder von unerreichter Deckkraft und deſtinguirlel Parfum nimmt der Neue Creme Iris⸗Puder(elegt Doſe M. 1 von Apotheker Walter Weiß Berlin.0. 33(früber Gi ßen) die h6 vorzugteſte Stellung ein. Man gebrauche denſelben gleich eil mit der beliebten, ärztl. warm empfohl, Neuen Créme Iris(Toß M..—, Tube 60 u. 20 Pfg), ſowie Neue Creme Iris⸗Seiſe(8 Slh M..50). Ueberall in Apoth., Parfüm. u. 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Januar 1900. 190 und muſikaliſche Vorträge, Feſtrede. lrich Wbends ½7 Uhr: Glockengeläute und Böllerſchießen. Stalf. %7 Uhr: Vorſtellung im Großh. Hoftheater:„Zopf — uund Schwert“, hiſtoriſches Luſtſpiel in 5 Aufzügen Heſfeulliche Auſfordtrung. 2 eee Oieter 6e zur Aeheun 1 9½, Uhr: Muſikaliſcher Zapfenſtreich, von der Schloß⸗ ſßrer geſetzlichen Bienſtpflicht ein⸗ 19 i0 wache ausgehend. berufen wecven ſollten, haben chei ſich bis 1 nicht geſtellt und 3 600 Hauptfeler: 1 ieſer Zeit außer ontrole. 4110 Samſtag, den 27. Jannar 1900: alendteher J. 0 0 NMorgens ½8 Uhr: Wecken von der Kapelle des Grenadier⸗ Nazenbueg 71 8300 Regiments und Böllerſchießen... Zimmiermann Chriſtian „ 1½10 Uhr: Feſtgottesdienſt in der Trinitatis⸗, Friebrich Bohlmann, geb am 15. Jeſuiten⸗ und Schloßkirche, ſowie in der Synagoge⸗ e e 8 le,„ 12 Uhr: Parade auf dem Karl⸗Theodor⸗Platz. Bapfiſt, Zoſef Jung, gedoren Nachmittags 2 Uhr: Feſteſſen im Saale des Stadtparks, (Trockenes Gedeck 4 Mk. und Muſik 50 Pfg.) Abends ½7 Uhr: Feſtvorſtellung im Großh. Hoftheater: „Der fliegende Holländer“ romantiſche Oper in 3 Akten von Richard Wagner, Borſtehendes Feſtprogramm bringen wir zur öffentlichen Kenntniß und Nedehn uns die Einwohner Mannheims zur Theilnahme an dieſer Feier ganz ergebenſt einzuladen. 104 Damit derbinden wir das Erſuchen, am Feſttage die * 1 ſer feſtlich zu beflaggen. 050 Einzeichnungsliſten für das Feſteſſen(4 M. 50 Pfg. ſee Muſtk ohne Wein) liegen auf dem Rathhaus 10 Saale des„Stadtparks“ auf. 5 deſ Mannheim, 15. Januar 1900. s e Der Gr. Amtsvorſtand: Der Oberbürgermeiſter: 100 Pfiſterer. a.: Martin. 3JFFCC. 12855 Taul MassKkKO. Optiker 2, 22. Alle opuiſche Artikel villigſt. Brillen und Zwicker mit guten 385 Hläſern von M..50 an. Ein Paar 15 Eryſtallgläſer M..—. Reißzeuge r Schüler und Techniker, auch werden ſolche billlg geſchlifſen. 115 ltä⸗Aufertigung von Brillen genau fachmauniſch und Unch ärztl. Vorſchrift. 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Januar, Nachmittags 3 Uhr verſteigere ich neue und gebrauchte Piani⸗ nos, Zithern, Violinen, in Ludwigshaſen, 30, 1 Treppe, Alb, Steinacker, 41899 Rechtsconſulent. Auch werden die Inſtrumente bis dahin täglich perfauft⸗ Das Lokal muß bis 1. Februar ge⸗ räumt ſein. Gemüse-Conserven Junge Erbsen Carotten, Tomaten Schneidebhohnen Frinzessbohnen Stangen- u. Breechspargel Obst-Conserven in Doſen und Gläſern. Marmelade in Eimern und Töpfen. Extraſtines Olivenö! Spezlalität in ½ und ½ Flaſchen HKronen-Hummer in ½ und ½ Doſen Delichfess-isringe Caviar ffſte. Gothaer Cervelatwurſt Pumpernickel andere, besonders Schleimsuppen zu kräftigen. treis⸗Verkündigungsblatkl. Gemäߧ 47 des Kaſſenſtatuts ſind durch Neuwahl nach dem Mitgliederſtande von heute 180 Vertreler der aſſenmitglieder, 45 Stellvertreter derſelben, ſowie 90 Vertreter der Arbeitgeber, 23 Stellvertreter derſelben, zu wählen. Zur Vornahme dieſer beiden Wahlen haben wir Ter⸗ min zur Abgabe der Stimmen auf Samstag, den 27. Januar 1900, Nachmittags von 12 Uhr bis Abends 8 Uhr und zwar im im Kaſſenlokal G 2, 19/20, 2. Stock, anberaumt. Die Herren Arbeitgeber und Kaſſenmitglie der über 81 Jahre(männliche u. weibliche) werden hiermit zu rech⸗ zahlreicher Betheiligung an der Wahl eingeladen. Wir bemerken, daß die Verzeichniſſe der Wählbaren zur gefälligen Einſicht auf unſerem Kaſſendurkau— G 2, 19/0— zur Verfügung ſtehen. Mannheim, 19. Januar 1900. Der Vorſtand: Friedrich Hoffſt aetter, Vorfttzender. Keine Zäüähne und Wurzeln ſollten mehr ausgezogen werden. Kranke und ſchmerzende Zähne werden geheilt und mit Wold, Plalin, Silber oder Emaille gefüllt. Meine Ideal-Kronen-.-P. 41981 empfiehlt 41930 J. H. Kem C 2, l. Friſch eingetroffen: Schellfische, Cabljau, Flusszander, Flusshecht, Bürsche, Soles, Schollen, gew. Stockfische bei Lonis Lochert R I, I, am Markt, Pfß, Ound, Pfanken. Fluß⸗ u. Seefiſche. Bratbiekinge.“ Naſurbuſſer, ſd fd Colli M .50, Blüttzenhonig M..0 Spitzer, Probuzna 1/, vig Krakau. 40694 b. 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Expedition daſelbſt: Druckerei J. J. Reiſf, Mark⸗ grafenſtraße 46. 65017 — 2 8 des Se P —— —̃äͤ— „ —— „ e S* e 4. S Eee enerafAnzelger⸗ Mannheim, 20, Jauuar. Loloſſeumsthegter in Maunheim. (Neckarvorſtadt). Direktion: Fritz Kerſebannt, Sonntag, den 21. Januar. Zwei Vorſtellungen. Nachmittags 4 Uhr u. Abends 3½ uhr. Don Cäſar von Irun. Romantiſches Schauſpiel in s Akten von Friedrich Die vollſtändig neue Koſtümausſtattung lieferte die Fieug H. Baruch u. Comp, in Berlin. 1555 Gr. Bad. Haf⸗ u. Aalionaltheuter in Maunheim. Sonntag, den 21. Januar 1900. 44. Vorſtelluung im Abonnement B. Die Walküre. Erſter Tag des e e„Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner. Dirigent: Herr Hofkapellmeiſter Kähler.— Regie: Herr Hildebrandt. Siegmund J eeeenee ee „„„»Herr Mohwinkel. Sieglinde%%%öĩͤ ricka 8 2 n„ Frl. Kofler. erhilde, Frl. Fladnitzer. Ortlinde, rl. Wagner. Waltrauie, Frl. Kofſer. Schwertleite, Frl. Hofmann. Helmwige, Walküren»Frau Fiorg. Siegrune, Frau Schönfeldt. Brimgerde, Frau Schilling. Noßweiße, Frl. Bendfeld. Schauplatz der Handlung: Erſter Aufzug: Das Innere der Wohnung Hunding's. Zweiter Aufzug: Wildes Felſengebirge. Dritter Aufzug: Auf dem Gipfel eines Felſengebirges(„des 4 Brünnhildenſteins“). „ Brünnhilde: Fran Kammerſänugerin Loniſe Reuß⸗ Belce von Wiesbaden als Gaſt. Saſſeneröffn. 5 Uhr. Anf. präc. ½ Uhr. Ende nach 10 Uhr. Dauer des erſten Zwiſchenactes 15 Minuten, des zweiten 20 Minuten. Große Eintrittspreiſe. Wontag, 22. Jaunar. 45. Vorſtellung im Abonnement A· Zum erſten Male: Der Probekaudidat. Schauſpiel in vier Aufzügen von Max Dreyer, Anfang 7 Uhr. Aadedesesoss888888 — Heidelberg Städtischer Saalbau. —— Mittwoch, don 24. Januas, Abends 7˙% Uhr OConcert& des vollständigen NKaim-Orchesters aus München unter Leitung seines ersten Dirigenten Herrn Hofkapellmeister Felix Weingartner. aneeses AAgesseessesesesesssesese 41926 rograrmarmgn: 1. Johannes Brahms: Zweite Symphonie (-dur) op. 78. 2, Liszt;: Tasso, ymph. Dichtung. 8. Wolfg. Amad. Mozart:Symphonie(Es-dur). 4. V. Beethoven: Leouore Nr. 8. ————— Sperrsitz Mark 4 50, Saal Mark.—, Gallerſe Mark.— Für Studenten: Saal Mark.50, Gallerie.50, An der Kasse 50 Pfg. Aufschlag. Carl Hochstein, Musikbaudlung, Heidelberg- Hauptstrasse Nr. 78. Sesseesbesessees geseesssessesssssse &X*&R&R& R&&& brossh. Hoftheater-Concertsaal Donnerstag, den 25. Januar, Abends 7½ Uhr OONOGERT Ben Davies Tenor der Royal Opera in London unter Mitwirkung der Concertsängerin frau Paula Ehrenbacher-Edenfeld, Jepräh und der 40846 Frau Professor Leonie Grössler-Heim, Königl. Württ. Hofplanistin. ic d d* 7 Narten-Ausgabe an der Kasse des Gr. Hoftheaters; Sperrsitz I. Abtheilung M. 5, Sperrsitz II. Abthbeilung M. 3, Gallerie-Vordersitze M..50, Saalstehplätze M. 2, Gallerie-Stehplätze M. 1. X R M N M* Eeole franeaise prix moderes M N N M M* 4, 18. Mannheimer Parkgeſellſchaft. Sonntag, 21. Jannar, Nachm. 36 Uhr: Grosses Concert der hieſigen Grenadier⸗Capelle unter perſönlicher Leitung des Herrn Kapellmeiſters M. Vollmer. Kinder 20 Pig. 9 intritt 50 Pfg. 1789 Der Vorſtaud, — 2 Phiſharmonischer Verein. Sonntag, den 21. Jaunar 1900, Vormittags 11 uhr im Concertſaale des Gr. Hoftheaters — MatinéCée— unter gefl. Mitwirkung von Fräulein Franziska Balliy aus Frankfurt(Geſang) und Fräulein Helene Ferchland aus Berlin(Violine). Das Orcheſter ſteht unter Leitung des Herrn Muſikdirektors Th. Gaulsé. Eintrittskarten ſind in der Muſikalienhandlung von Th. Sohler, bei unſerm Vorſtandsmitgliede Herrn Jakob Klein ( 2, 4½) und an der Kaſſe zu haben. Reſervirter Platz im Sgal M.—, Nichtreſervirter Platz im Saal M..50, Reſerpirter Platz auf der Gallerſe M..50. Nicht⸗ reſervirter Platz auf der Gallerie M..—. 41386 Krieger Verein. Sountag, den 21. Jannar 1900, 3 Uhr Abends iim Stabtparkſaale 41882 deier des Gehurtstages Seiner Majeſtät des Deulſchen Kaiſers und des —— 2 Stittungsfestes des Vereins unter liebenswürdiger Mitwirkung der Gr. Hofſchauſpielerin Fräulein Kaden, des Herrn Hofkapellmſtrs. Langer, des Herrn Hofopernſängers Maikel u. des Herrn Hof⸗ opernſängers Kromer, ſowie des Herru Kameraden und Gr. Hofſchauſpielers Kökert. Der Vorstand. Freiwillige Feuerwehr. Jamſflag, 10. gebruar 1900, Abends 8 Ahr, 2 + im großen Saale des Saalbaues. Die Einzeichnungsliſte liegt bei Kamerad Chriſt, „Alemania“, Q1, 9, auf. Vorſchläge für Einzuführende von Sonntag, den 28. Januar d. J. ab und zwar Sonntags Vormittags von 11—1 Uhr und an den folgenden Wochentagen bis einſchließlich Samſtag, 3. Febr., jeweils Abends von ½9—10 entgegengenommen. Die Eintrittskarten ſind am Samſtag den 3. Februar, Abends von ½9 bis 10 Uhr im gleichen Lokal in Empfang zu nehmen. 41868 Das Ball-Comité. NB. Der Zutritt zum Ball iſt für Nichtfeuerwehrleute nur egen Vorzeigung der Eintrittskarten und für Feuerwehrleute nur in Uniform(mit Helm und Beil) geſtattet. Mannheimer Liedertafel. Samſtag, den 20. Januar, Abends 8 uhr 4119 Abend-Unterhaltung mit Tauz in den Sälen des Ballhauſes. Näheres durch Rundſchreiben. Der Vorſtand · Carntvlls⸗Grſclſchaft Ki-autsch-au! Sonutag, 21. Jannar 1900, Abends 7 Uhr 11 Min. capnepalistsche Damen⸗Sitzung zu der auch Herren der Zutritt geſtattet iſt, in den Sälen der Reſtauration„Liederhalle,“ R 7, 40. Der Ller⸗Rath. eeeeeeeeeeeeeeee Rheinpark. 41860 Sonntag, den 21. Januar: Oeffentlicher Feſtball Kaa, wozu freundlichſt einladet r. Geyer. Frühjahrs-Tanz-Cursus begiunt 1. Febrnar. Anmeldungen baldigſt erwünſcht. Extraunterricht zu jeder Tageszeit. 41671 41967 Verein ehemaliger badiſcher Lrib⸗Grenadiere. Denjenigen Herren Kameraden, welche ſich zur Aufnahme in den Perein vorgemerkt haben, zur gefl. Nachricht, daß die Auf⸗ nahmekarten, Statuten und Vereinszeichen von heute an bei Herrü Kamerad Scheid, 6, 3, Reſtauration Bir⸗ kenſeld, in Empfang genommen werden können gegen Eutrichtung der ſateenmiß hen Aufnahme⸗ gebühr von 2 M. Der Quar⸗ talsbeitrag wird ſpäter erhoben. 41922 Der Vorſtand. Jes 8 Sängerbund. Hente Samſtag Abend 9 Uhr Procbe. Sing⸗Verein Sountag, den 21. ds. Mts., Abends 5 Uhr Familien-Abend 41909 im Lokal. Der Vorstand. Einführungen ſind micht Zeſtattet. Freiw. Feucrwehr. Die Kameraden der 1. Compag. werden auf Montag, d. 22. dſs. Monats, Abeuds 9 Uhr im Lokal „Luxhst“ (Nebenzimns) zu S einem 41888 Comp.-Abend freundlichſt eingeladen. Der Hauptmann:; H. Kuhn. Ebendaſelbſt werden auchNe Mannheim. Abtheilung für Stellen⸗ Vermittlung. GeehrtenHandlungshäufern empfehlen wir unſere Vermitt⸗ lung auch bei Beſetzung von Lehrlingsvatanzen. 41877 Der Vorſtand. Aulmännsath, Merein Mannheim. Eltern u. Vormünder, welche geſonnen ſind, ihre Söhne und Mündel kommende Oſtern in eine kaufmänniſche Lehre zu geben, wollen ſich zur unentgeltlichen Beſorgung unſerer Vermittlung bedienen, da wir nur ſolche Firmen nachweiſen, welche den Lehrlingen erfahrungsgemäß Gelegenheit zu einer tüchtigen Ausbildung als Kaufmann bieten, 41878 Der VBorſtand. Lefein“ Le“ J000. ommis von Gaufmänniſcher Verein). Hamburg. 41910 Koſtenfreie Stellenvermittelung, Penſtons⸗ Krankenkaſſe, Vereins⸗ organ:Der Handelsſtand“. Ueber 58000 Angehörigezüber 77000 Stellen vermittelt. In 1899 wurden 10028 Mitglieder und Lehrlinge aufgenommen, ſowle 6113 Stellen beſetzt. Die Mit⸗ gliedskarien für 1900 und die Quittun zen derverſchiedenen Kaſſen liegen bei Herrn Carl Duünz, iin Hauſe Wottſchalck KDicker in Mannheim, Bismarckplatz 8, zur Einlöfung bereit. Nach dem 1. Februar iſt Berzugsvergütung zu ent⸗ richten. Eintkitt käglich. Vereinsbeitrag jährlich 6M. Einladung. herbetge zur Heimath. ie diesjährige Weneral⸗ verſammlung der Herberge zur eimath findet ſtatt: vntag, 22. Jaunar 1900, Bormittags 12 uhr, im Vereinshauſe, U 5, 12, zu welcher die Herren Mitglieder hiermit eingeladen werden. Tages⸗Ordnung: 1. Bericht des Vorſtandes über die Geſchäftsführung 1899. 2. Rechnungsablage. 41791 Der Worſtand. Dankſagung. An Weihnachten erhielten wir auch in dieſem Jahre von den Einwohnern Mannheims reich⸗ liche Geſchenke aller Art. Wir fühlen uns verpflichtet, den güti⸗ en Gebern uunſeren innigſten ank zu ſagen und verbinden damit zugleich die Bitte, unſerer Anſtalt auch ferner ein geneigtes Wohlwollen zu bewahren. 41888 Der Vorſtand der Marien⸗Waiſen⸗Anſtalt. Heiraths-Gesuch. Ein ſolider jſunger Mann, für ſtändigem gutem Geſchäft. bei welchem die Mithilfe der Fran ausgeſchloſſen iſt, ſucht ſich mit einem braven Mädchen mit etwas Vermögen zu verehelichen. Abonnenten frei, Taz sfff. Kahnle, 1 3* 1 Gefl. Off, unt. Nr. 41868 an die Exped. dieſes Blattes. in dem oberen Saal des ſtäbt. Spiel⸗ u. Feſthauſes zu Worms a. Rh. ſtattfindenden 1 eingeladen. liegt vom 1. Februar I J. ab, zur Einſicht der Herren Aktionaz auf dem Bureau des Vorſchuß⸗& Credit⸗Pereins E. G. m. d. zu Worms.hih. während deren Geſchäftsſtunden offen. Theil nehmen wollen, werden bis inel. 16. Februar 1900 oder bei dem Bankhauſe M. Hohenemſer zu Fraukfurt auh die Eiutrittskarten zur General⸗Verſammlung gegen Hinterlegu ihrer Actien in Empfang zunehmen. Wormatia Heſelſchaft für Lederfabrikation in Liguidgtieg in Worms a. Rh. Die Herren Aktionäre werden hiermit zu der am Montag, 19. Februar 1900, Nachmittags 3 Uhr, General- Versammlung 41820 Tages⸗Ordnung: J. Bericht der Liquidatlous⸗Commiſſton. 2. Vorlage der Schluß Nechnung über die zu End⸗ geführte Lignidation der Geſellſchaft. 3. Ausſchüttung der Schluß⸗Rate. 4. Ertheilung der Entlaſtung an die Liquidationz Commiſſion. Der Bericht der Liquidations⸗Commiſſion nebſt Schluß⸗Nechnum Die Herren Aktionäre, welche an der General⸗Verſammlußz gebeten, in der Zeit vom 1. Februß bei dem Bankhauſe H. L. Hohenemſer& Söhne Mannheim Worms./h., 19. Januar 1900. Die Liquidations⸗Commiſſioß 62 tegh MOhlen ghpde 105 od Popier. — 70 o PTbbTTbTbTTT Zillig, Ce zdverla Sig SdOber. —— Colonialwaaren⸗Geſchäften und den durch Piaka kenntlichen Verkaufsſtellen. einzelne Zünder die Kotzle eutzündet. In Fällen, ſuß ein Feuerio verſagt, wurde er falſch angewandt Wir erbieten uns in einem ſolchen Falle jedem Ver⸗ braucher gratie Anuleitung durch unſere Angeſtellteg zu geben. 22242 Telepben 720. Jsbf Hüester&. Oich, U 6, 3 l Erhältlich in Packetchen zu 20 Pfg. in faſt allen N. B. Wir machen darauf aufmerkſam, daß jedet Hochachtungsvoll Urin-Untersuchung aunf Elweiss und Zucker. Stadtvikar Hofhein Ahles. Herr Stadtvikar Hofheinz. 11 Uhr: Kindergottesdienſt, Herr Stabdt⸗ wikar Sauerbrunn. Abends 6 Uhr: Predigt, Herr Stadtollah 0 Sauerbrunn. Simon. 11 Uhr Chriſtenlehre, Herr Stadlpfarrer Simon. Friedenstirche. Morgens halb 10 Uhr Predigt, Herr Stadb' vikar Kamm. Schöpffer. Herr Pfarrer Achtnich. Garantie für gewiſſenhafte Analyſe 1 Mark. 2 Apotheker E. Gummich, 2 2, Mannheim. 3, I. Kirchen⸗Anſagen. 10 Evang. proteſt. Gemtinde Raunheim. Trinitatiskirche: Morgens halb 9 Uhr: Predigt, Hen Morg. 10 Uhr: Predigt, Herr Skadtpfarte⸗ Morg 11 Uhr: Chriſtenlehre, Herr Stadkpfarrer Ahles, Concordienkirche: Morgens halb 10 Uhr: Predigt Lutherkirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Herr Stadtpfarrg 0 11 Uhr: Chriſtenlehre, Hert Stadtpfarrer von Diakoniſſenhauskapelle. Morgens halb 11 Uhr Predigt Neekarſpitze. Nachmittags s Uhr: Predigt, Herr Stadtolkg Kamm. theilung über 1. Könige, 18,—18. Stadkyikar H über Friedrichsſchule Y 2. Cvang. Müänner⸗u. Jünglingsverein LU4,2 4 Sonntag Abends halb es Uhr Vortrag von Pfarrer Ach tnich über„Theodor Fliedner“. Montag Abend: halb 8 Uhr Bibelſtunde 115 älteren Abe ofheinz. Abend: halb 9 Uhr Bibelſtunde der Jugendab⸗ ukes 2. 41—52. Stadtmiſſionar Kehrberger. kittwoch Abend: halbes Uhr Turnen in der Turuhalle deß Der Donnerſtag Abend halbes Uhr Generalvexſgengelua.. bthe reitag Abend von halb Uhr ab Spielabend der Juge vog, abtheilung. 95 Jeder junge Mann iſt herzlichſt eingeladen!— Auskunft in Vereiusangelegenheiten ertheilt der Vorſitzende, Vikar Greiner, R 1, 18.— Ac Methodiſſen⸗Gemeinde, U 6, 28. Sonntag Nachmittag Uhr Kinvergottesdienſt, 18 Abends 8. Uhr Bibelſtunde. Dienſtag Abend 8 ¼ Uhr Gebetſtunde. Jedermaun iſt freundlich eingetaden. Seichigelegenheit von Mittags 4 Uhr an. krauz. 21. Feſt der hl. Famitie. B fah 5505 i ſſe. ½9 32 Jahre alt, evaug, mit ſelbſt⸗ Slunmeſe mlt Prebigt n und Hochamt. chriſtl Mütterbruderſchaft: Predigt und Audacht zur hl. Faumlllt mit Segen. Katholiſche Gemeinde. Laurentiustirche. Neckarvorſtadt. Samſtag, den 20. Jan Abends 6 Uhr Noſen ½10 Uhr(Hauptgottesbienſt) Predigt Halb 3 Uhr: Anläßlich des der —— Altkatholiſche Gemeinde. Sountag, den 21, Januar um 10 Uhr Gottesdieuſt lar. agem, Aarmur: Jognae A e b e M. Krepp Nachf., Eentral⸗ a 7 Unſtſtraze. Uhr, .Nh. 700 23 ollo-s) e Theater.) Samſtag 0 tionz, keine Vorſteſtung. Sonntag, den 21. Januar chnuß Morgens ½12—1 Uhr Großer 8 dehn Frühſchoppen 12 unter Mitwirkun 0 geſammten Hauso chers 3 Nachmittags 4 uh blosss Einhelts- 5 94705 3, 1. Hen farres les. redigh Skaldl⸗ tolkat fartet Stabb vol vedigt toikar 20 htnich u Ab⸗ ndab⸗ le des Per Kinder Lleblingsspeise ist Vogeley-Fudding. vo geley Puddingpulver Fäckchen à 20, 1Fund 10 Pfg. 38955 ift in net, — ugros! bel: edigt 0 iillt 5 15 0 0 Vorskellung. allen 50 Pfgs. Hichen uftreten des geſammt engagirten Perſonals. Abends 8 uhr Gala⸗Vorſtellung. Ganz Mannheim iſt mon 6e über Armoen Careno das größte Stimmphä⸗ nomen der Welt. Emm/ Leischner Königin des heiteren und ernſten Vortrages. 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RP. 5 Geschmacks- und Gebrauchs Muster ge- 2 gegen alletehrie nEabrinate nur von uns ö ae en eee bee be AlK f FEl 1 AK 0 ff 8 50 Fabriken nicht it den Origi 55 7 5 flen der Elekkrizitäts-Aktiengesellschaft vormals Schuckert& 00. Denn 2 2—4 in Nücnberg Esch d Ci ſe., N 7 2 2 Nachdem noch Vielfach Gesuche um Umtausch von Aktien der Continentalen Ge- BSbraik Erischer Oefen, Memnheirn. sellschaft für elektrische Unternehmungen in Nürnberg in Aktien der Elektrizitäts-—————:•?]j 0 Aktiengesellschaft vorm. Schuckert& Co. in Nürnberg nach Ablauf des in unserer Bens Qie. 0 25. Oktober 1899 hierfür festgesetzten Termines an uns heran⸗ Rhein Gasmotorenfabrik.G. Mann eim, etr j 8 8 1 8 eten sind, se en wir uns veranlasst, neuerdings eine Frist für die Vornahme dieses„Motor Benz- W 0 1 mtausches anzuberaumen und wiederholen unser in Vollziehung des Generalversamm- stehender und liegender Const 55 5 8—.— N Struetion für der Aktionäre unserer Gesellschaft vom 12. Juli 1899 im Auftrag eines Petroleum-Ligroin. m Konsortiums den Aktionären der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen 4800 Motoren mit— in Nürnberg gemachtes Angebot, welches folgendermassen lautete. 24000 Pferdekraften abgelieferk““ 1 vlm Tausch gegen je 2 Aktien der Continentalen Gesellschaft für electrische eeeee e ee 2 Unternehmungen à nom. M. 1000, welche mit Dividendenscheinen fur 1899 /900 im interssse elnes ſoden Käufers lient 6s, unsere Prosnegte“ und die folgenden Jahre an uns abgeliefert werden, überlassen wir eine Aktie——ä—— der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Schucker& 0e, à nom. M. 1000 mit SS TTbb Dividendenscheinen für 1899/900 und die folgenden Jahre.“ De, 92ö Tolg Nh Ler lVeugelb, 2 An diejenigen Aktionäre der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unter-— 5 i nehmungen, welche von diesem Anerbieten noch keinen Gebrauch gemacht haben, ergeht die Aufforderung, ihre Aktien mit den Dividendenscheinen für 1899/1900 und die tolgenden Jahre innerhalb der Zeit vom 22. Januar bis 3. Februar ds, Is. einschliesslich, in München bei der Hayeriſchen Vereinsbank „„ Fayeriſchen Hypotyrken⸗ und Wichſelbank. „ Strlin„„ dommerz- und Pistonlo⸗Bank 0 erlendg peoge ſcht „ Fraukfurt a. M.„„ Commerz und Histauto⸗Gauk—705 2 u. Seifenhandlungeg. tcch „„ Faubfttma E. Jandenburg Habrikationfirlesswe henigpatent Picök,Brl8 L. Minlos 8 le Köln-EHrenfel me Heot, PaLlS-E. SKöln-Ehrenfell 5 Hamburg„„ Commerz und Pistonlo⸗Hauk d 88 dar „ Büln„ dem A. Schaaſſhauſen ſchen Bankverkin Naan dſhſſ dieſ 11 58 Hafgabe“ 00 1 6 Snssrven: khen eschgſtsg 30 Mannheim 75 der Baukfirma W. H. Ladenburg K Jöhne 65 ee e Wachsbohnen, Carstten, Total Ausperkad We 9 ampignons, Kaſſererbſen, Erbſen mit Carotten, Diner⸗ 8 Mit 28 7 Elberfeld 15 von der Hendt⸗Kerſten& Söhue Spargel, Rieſenſpargel, Tomaten, Trüffel 418856 55 Nüruberg s 1 55 Aulon Kohn Apri 195 12 87 ſäte 8 kleoſen. Birnen, Erdbeer, Kirſchen, Nüſſe. Pfirſiche meines großen Sagers während der üblichen Geschäftsstunden mit einem arithmetisch geordneten Nummern- Venme Geaſ euche Kelgedenben, Mirezelen Barſer 8 80 2 3 85 5 7„RNeinecla„Mir 5 Verzeichniss, wozu Formulare bei den Einreichungsstellen ausgegeben werden, einzuliefern..½ Doſess g. dd pg. r Uis. g. eeeeee 9 Ueber die eingelieferten Akti der Conti 5 5 8„aue. Doſe 78 Pfa. 109 Pfg.—— 115 Pfg. r tious⸗Gegenſtäude, gege 17 ing rte ctien der ontinentalen Gesellschaft für elektrische ſiepflaumen, Preiſelbeeren, ugwer, Ananas, empfiehlt Säulen, Büſten, Figuren richt Unternehmungen wird vorläufig ein Empfangsschein ausgestellt, welcher gegen Aus- Fr en en enrelbon, we ee, 25 2 2 25 5 77 d s. händigung der dagegen zu empfangenden Aktien unserer Gesellschaft zurückzugeben ist. 6, 7. Schpeg Stt 2 1 16, Weittelür, bs, Gonlarb⸗ Pbtographle-Habmen, mün Bal Die Ausgabe letzterer Aktien erfolgt, sobald die stattgefundene Erhöhung des Grund„„igee Lalondsche ung des Grund-- EStagere, Salontischef dert 52 4 a 05 Gesellschaft, in das Handelsregister eingetragen ist. Die Einreicher von 7 35 Ständerlampen, auf etien der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen werden alsdann G ün ſtig 2 5 6 legen 6 eit Sobreibzeuge, Schreihſ es g. 1 Aufgefordert werden, die Stücke bei den Einreichungsstellen in Empfang zu nehmen geboten für Gründung eine u an chter 5 85 0 iner 41662 ren⸗ und Armleuchten Die Kosten der auszustellenden Schlussnoten werden von unserer Gesellschaft S eZzereihandlun Hausapotheken Eigarrel“ den;! getragen. 8 0 Schränke, Rauchtiſche, daz 0 NURNBERG, den 16. Januar 1900. o Cigarren.,f hotog apnfef ange Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Sege, e 2 8 ggeee 5 A Habe mein 40489 Hebe 5 Kuartonage-, Album- und bübr. Löwenhaupt, zun Form, Schuckert& Co. Buchbinderei-Geschäft lüh. Frar„omenhzagi füct 4——— von K 3, 20 nach 8, 4 verlegt. Mache Kaufhaus. g780 dagt 8 5 Ausführung aller einſchlagenden— die R 8 MANVIEIM. uANVIEIM. S eenn e 8 10 eigni 8 E. WNHIGEI. 5 72 T 8, 4. Maunheim T 6, 4 15 4 zulſo B S irthſ. chafts Er öffnun g. Soeeeeeeο,enaʒee n 8 55 einem Meinen werthen Gäſten und Bekannten, ſowie einem titl. auswärtigen Publikum die ergebene f iglagi 55 5 Aber daß ich am Mittwoch, den 12. Januar das vollſtändig umgebaute und allen Chemisches l. bacteriologisches Laboratorium ce Fähis N* f r 2 2 2 niorderungen der Neuzeit entſprechend ausgeſtattete Meſtaurant 41407 Dr. A. Cantzler. Conptoir⸗Einrichtunge tren *. +.—. 66 staatlich eernkt. Nahrungsmittel-Chemiker, nen und gedrancht echen uchen 9 9 I II Orchen o0. M 2, 15½, Telephon Nr. 1828. tannen. Caſeſchrönte, Conſ d. K 1 u toirabſchlüſſe billigſt 385 eeeee 8„Technisch chemische b—— 1. 221 Breitestrasse. K., 2 dugen ug Patenten, Begutachtangen und Goasultaenen Daniel Aberle N habe. 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Groyen, Oberſtabsarzt, Hamburg. 1 aann— 2, 15(Geſetzlic Nur 3 Mark eideter Chemilfer und Sachverſtändiger. 40618 Kegiſtern toſten 85 6 Barte ce, L ecle Seniſer⸗ Tan natt, 8 Daunen⸗D 15 kt 5 elcüßt) Olar daunen Dieſer weltberſihmte Mebiein. Bitter iſt zu hahen pr. d½% M. f Nan Raktz aretbige une s Baſſen, is Laften Jun Barn Bellbell 5 2 Vfun eAl M. 20. ½ M ½80 und ½ L. M. 1— in Maunheim peten⸗Ha monite, 58 enn garc argbeg 10 aſtese Jale, en drene] mit rotdem Dannentöper fe aſt. Wels Spezlalſtat erſten Ranges! Uebertriſſt an dauernder Kün⸗ bel: J. Keck, Dutlacher Hof, J. Augenſſein, zwölf Apoſteln, Skraß, Nelckariatur, uit Wigele Antlent. toſten aur chn Tart. „ Weſchbelt u. Haltbarkeit alle and. Sorten Daunen zu gleſchen goldene Gerſie, L. Kühner, Schloßkeller, G Gackſtatter neue Schlange zegen Nachnahme. Porte 9 Bſar alegee koſten auf 4 larn erand ÜUſtändi 2 Pr. 112 Farbe den Elderdaunen ähnlich! Garantirt neu]! Beſte Reint⸗ N. Sebold, Zweibrücker Hof, L. Fuchs, zur Reichspoſt, b. 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