ee D „ 71 3* u οfdd F on 1 17r** . n dονε 218 dn Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim.“ In der Voſtlifte eingenagen unzer Nr. 2958. (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung. Verantwortlich für Polilik: Dr. Paul Harms. für Theater, Kunſt u. Feuilleton: Dr. Friedrich Walter⸗ (Maunheimer Volksblatt.) Miniſtertiſch Geh. Oberregierungsrath Becherer, Miniſterialrath Schluſſer. Eingegangen ſind verſchiedene Petitionen, darunter eine ſolche des oberbadiſchen Weinbauvereins, die Aufhebung der Weinacciſe betr., eine weitere der mittleren Städte Badens, die Reform der direkten Steuern betr., und eine ſolche der Stadt Oberkirch, die Verſtaatlichung der Renchthalbahn. Das Geſetz die Zwangserziehung betr. wird einer ſtebengliedrigen Kommiſſion überwieſen, die aus den Abgg. Uibel, Weygoldt, Burk⸗ hardt, Armbruſter, Lauck, Hagiſt und Geiß beſteht. Abg. Herth berichtet über die Bitte des früheren Gerichts⸗ aktuars Nakhan Wertheimer in Breiſach um Erhöhung ſeines Suſtentationsgehalts. Dem Antrag auf Uebergang zur Tagesord⸗ nung, da auf geſetzlichem Wege nichts zu machen ſei, wird zugeſtimmt, nachdem die Abgg. Schüler und Birkenmeher eine Unter⸗ ſtützung für denſelben befürwortet hatten. Die Regierung ſagt dies zu, doch müſſe der Petent um eine Unter⸗ ſtützung einkommen. Abg. Franz berichtet über die Bitte der Gemeinde Dietlingen, Amts Waldshut, um Trennung von der Gemeinde Weilheim und Er⸗ 75 hebung zu einer ſelbſtſtändigen Gemeinde. Der Antrag geht auf Ueberweiſung zur Kenntnißnahme, dem debattelos zugeſtimmt wird. Abg. Werr berichtet über die Bitte der Gemeinde Gengen⸗ bach um Wiedererrichtung eines Bezirksamts in Gengenbach. Der Petition haben ſich auch die 14 Gemeinden des Amtsgerichtsbezirks angeſchloſſen mit einer Einwohnerzahl von über 15,000 Einwohnern. Die Petition wurde auf früheren Landtagen der Regierung wiederholt zur Kenntnißnahme überwieſen. Das gleichfalls aufgehobene Amts⸗ gericht wurde Ende der achtziger Jahre wieder errichtet. Die Regie⸗ rung hält die Frage wegen der guten Verbindung mit Offenburg nicht für dringend. Die Kommiſſion betont, daß auch ſeitens anderer Orte ſchon auf früheren Landtagen gleiche Petitionen eingegangen ſeien. Picht zu beſtreiten ſeien die wirthſchaftlichen Nachtheile, die durch die Aufhebung entſtanden und die auch ſeitens der Regierung anerkannt Hinblick auf die umliegenden Orte, für die das Wort„Zeit iſt Geld“ auch eine Bedeutung habe. Es könnten aber auch noch einige Orte aus dem Wolfacher Bezirk hinzugenommen werden; der Geſchäftsſtand würde nach Anſicht der Kommiſſton ein hinreichender ſein. Auch die Herforderlichen Gebäude ſeien vorhanden und die Umbauten mit geringen verknüpft. Der Antrag geht auf Ueberweiſung zur Kenntniß⸗ mahme. Abg. Hennig befürwortet die Petition und weiſt auf die roßen Nachtheile hiu, die durch die Aufhebung für den Ort ent⸗ ſtanden ſeien. Die Koſten würden geringe ſein, abgeſehen davon, daß es dann auch nicht nöthig ſei, das Offenburger Bezirksamt zu erweitern. Abg. Herth wendet ſich gegen die Lostrennung der Gemeinden aus dem Bezirk Wolfach. Abg. Fieſer hätte einem weitergehenden Antrag zugeſtimmt, da er der feſten Meinung ſei, daß Offenburg auch ohne Gengen⸗ bach genügend beſchäftigt ſein werde. Auch die geographiſche Lage berechtige Gengenbach zu der Forderung, wie denn auch Offenburg ſchon ein aufblühender Ort geweſen ſei, als das Bezirksamt Gengen⸗ bach noch exiſtirte. Ein ſo wunderſchöner Fleck Erde ſei durch die Wegnahme des Bezirksamts zurückgegangen. Es liege auch im Ver⸗ waltungsintereſſe in Gengenbach, das Bezirksamt wieder zu er⸗ richten. Man brauche auch von den anderen Bezirken keine Orte wegzunehmen. Abg. Weber erklärt, daß der Gemeinderath Offenburg gegen die Wiederrichtung des Bezirksamts in Gengenbach nichts einzu⸗ wenden gabe. worden ſeien. Auch die Bedürfnißfrage ſei zu bejahen, beſonders im Ez— der eigentliche Prügelknabe iſt aber doch der Dramatiker. Als 9 Abouuemeut: 9 für Theil: 60 Pig. mouatlich. 5 ü Iiierdrtenn Heingerlohn 20 Pfg. monatlich 155 e durch bez. inel. Poſtauf⸗ 9 Matationsbruck 175 ee .80 Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ J 41 2 1(Erſte Mannteimer (110. Jahrgaug.) 69 Mannbeet anene eile 5 25 5 8 as,, Mannheimer Jo 8 e Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. iſt Eis gndgerge baleden zel⸗ 1 7 oſpitials. * Dovuel Kuumers 5 Pfu. E, 2 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung; E 6, 2 fümmilich in dlaunenn Nr. 108.(Mittagblatt.) Dienſtag, 6. März 1900.(Celtphon⸗Ar. 818) N Abg. Wacker befürwortet einen von Hennig, Dieterle und 5 45 Badiſcher Landtag. Fieſer eingebrachten Antrag auf empfehlen de Neberweſſung, mir das Schamgefühl einer ſechzehnjährigen Penſtonärin anders 89. Si d 8 9 Miniſterialrath Schluſſer erklärt, daß die Regierung der Petition] geartet, als das eines erwachſenen Mannes, und ich freue mich, „Sitzung der Zweiten Kammer. ſympathiſch gegenüberſtehe; notowendig ſei jetzt eine eingehende] nach den Vorgängen der letzten Zeit konſtaliren zu können, daß B. N. Karlsruhe, 5. März. Prüfung der nothwendigen Vorausſetzungen, die vorgenommen Beamie unſerer Polizei, daß ehemalige Sergeanten noch ſcham⸗ Vizepräſidenk Lauck eröffnet ½5 Uhr die Sitzung. Amwerden würde, beſonders nach der Richtung, ob weitere Gemeinden hafter ſind, als ſechzehnjährige Mädchen!(Gelächterl) Aber die dem Bezirksamt Gengenbach zuzutheilen ſeien. Auch die finanzielle Frage müſſe geprüft, beſonders welchen Aufwand die Räumlichkeiten erforderten. Nach kurzen Bemerkungen Hennigs, Armbruſters, der die Wiedererxichtung des Bezirksamtes in Kenzingen in empfehlende Erinnerung bringt, Fendrichs, Breitners und des Bericht⸗ erſtatters wird dem Antrag auf empfehlende Ueberweiſung zu⸗ geſtimmt. Nächſte Sitzung Dienſtag 9½ Uhr. Eberlein und Sudermann über die lex Heinze. Aus der Verſammlung gegen die geplante lex Heinze, über deren Verlauf wir geſtern ſchon kurz berichtet haben, ſei hier noch einiges nachgetragen. So ſprach der Bildhauer Eberlein mit einer Stimme, die vor Erregung bebte, über ſeine Kunſt: Uns Künſtler, die wir den Siegeszug Deutſchlands gefeiert, die wir im neuen Jahrhundert auf noch freiere Ausdehnung gehofft haben— uns will man der Polizei ausliefern, unſere Schöpf⸗ ungen will man der Kritik der Schutzleute unterwerfen! (Stürmiſcher Beifall.) Ja, es kann ſo weit kommen, daß, wie man Kunſtgeſchäfte durchſucht, auch der Künſtler in ſeiner Werk⸗ ſtatt kontrolirt wird. Selbſt die beſten Inſtruktionen hindern nicht die unverſtändigen Uebergriffe wenig gebildeter Unter⸗ beamter. Können die ausführenden Organe der Poltzei ver⸗ ſtehen, daß die Nacktheit adelt? Können Sie es begreifen, daß der nackte Menſch die Schöpfung Gottes, die Krone der Schöpfung und der Kunſt bleibt, trotz aller Philiſter und Tartuffes?(Rufe: Roeren! Bravo!) Die Kunſt ſpricht zu den Sinnen ebenſo wie zu dem Herzen und dem Verſtand. Selbſt die religiöſe Kunſt iſt undenkbar ohne das Studium des Nackten. Und deßhalb mu ß ſich die Kunſt das Recht ſichern, das Nackte geſtalten zu dürfen, wo und wie es für ſie nothwendig erſcheint!(Beifall.) Wir Künſtler, die wir geſchaffen und geſtrebt, die wir unſere Werke in das fremde Land ſenden, um dem Vaterland Ehre zu machen, wir müſſen erſcheinen, befleckt mit dem Brandmal einer unaus⸗ löſchlichen Erniedrigung, beſchmutzt durch die geſetzliche Zu⸗ ſammenkoppelung mit dem Auswurf des Menſchengeſchlechts. Ja, würde die Kunſt die großen Schickſale der Nation ſo klar wiederſpiegeln können, wenn ſie nicht eine reine Seele beſäße? (Bravo!) Wir Bildhauer, die wir vom Kaiſer gerade in dieſen letzten Jahren ſo herrlicher Unterſtützung und Gunſt uns zu er⸗ freuen hatten, wir trauen auf ihn. Wir glauben es nicht, daß ſein hoher Geiſt den niedrigen Gedanken dieſer Dekretirung der Kunſt zur Dirne billigen kann.(Bravol) Nachdem der Schauſpieler Hermann Niſſen geſprochen hatte, ergriff Hermann Sudermann das Wort. Er führte nach dem Berl. Tgbl. Folgendes aus: Wie Sie wiſſen, ſchwebt über allen Jüngern der Kunſt zur Zeit die moraliſche Zuchtruthe ein Vertreter dieſer übel beleumundeten Menſchenklaſſe ſtehe ich vor Ihnen. Der Paragraph, auf den es für uns Dramatiker ankommt, ſpricht von zwei Gefühlen, die verletzt werden können: Vom Schamgefühl und vom Sittlichkeitsgefühl. Nun denke ich eigentliche Gefahr birgt der Paragraph doch in dem Ausdruck „Sittlichkeitsgefühl“. Früher kannte man nur gute und böſe Menſchen auf der Bühne. Da war es ſehr leicht, eine Unter⸗ ſcheidung zu treffen— auch für Sergeanten. Heute ſind wir zu der Anſicht gekommen, daß es nicht ſchlechthin gute oder böſe Menſchen in Reinkultur gibt, daß ſich in der Menſchenſeele mancherlei Edles und Unedles miſcht.(Die Weisheit iſt ſo neu nun gerade nicht. Ein gewiſſer Gotthold Ephraim Leſſing hat ſie ſchon vor beinahe 150 Jahren drucken laſſen. D..) Das wollen aber unſere Freunde von der lex Heinze nicht gelten laſſen. Sie wollen die Kunſt, ſie wollen das Lebn moraliſirn. Zwiſchen einer ſolchen ſchematiſirenden Weltanſchauung und Dichtern iſt ein Streit unmöglich. Was hilft es, dieſen Leuten zu ſagen, daß nach den Worten des alten Philoſophen Alles fließt, Alles, auch das Gefühl für das Schickliche und Unſchickliche dem Wechſeh unterworfen iſt? Was wiſſen Sie von einer Problemdichtung? Für ſie iſt die Sitte normirt durch Bibel und Katechismus, und ſo ſoll ſie bleiben in alle Ewigkeit! In dieſer Zeit, in der man die Dichtung, die ihre eigenen Wege ſucht, mit Gefängniß bedroht, könnte kein hervorragendes Werk des letzten Jahrzehntes mehr zur Geltung kommen. Von mir ſchweige ich— ich bin ja auch ſchow im Reichstag öffentlich gebrandmarkt!(Gelächter, Beifall.) Aber ich danke der Offenherzigkeit des Herrn Roeren, die ganz klar gezeigt hat, wohin der Schlag treffen ſoll. Es handelt ſich nicht um Volksſtücke, in denen Patriotismus und Trikots iw bengaliſcher Beluchtung in Erſcheinung treten, es handelt ſich nicht um franzöſiſche Schwänke, es handelt ſich um das moderne Drama. Stücke wie„Weber“,„Jugend“,„Haubenlerche“— jch auch den„Talisman“ rechne ich trotz des Märchenſtoffes dazu! — Die ſollen verſchwinden. Wenn man nicht den Fl Lächerlichkeit vor der ganzen Welt fürchtete, würde man wa. auch die Klaſſtker verſchwinden laſſen! Wie aber wird ſich Alles in der Praxis machen? Ich erzähle Ihnen einen kraſſe Stoff. Ein Gaſtfreund, der die Frau ſeines Wirthes verführt, und bei dem die erotiſche Gluth noch ſtärker auflodert, als er er⸗ fährt, daß die Geliebte ſeine Schweſter iſt, dürfte der Richtey einem ſolchen Stoff ſeine Zuſtimmung geben? Er dürfte es nicht, ich ſelbſt würde es nicht, wenn er mir nur als„Stoff“ vorgetragen wird, und mit dem Voto wäre, wie Sie ſchon erkannt haben, der erſte Akt von Wagners„Walküre“ von der Bühne verbannt! Das mag Ihnen beweiſen, wie wenig ein Stoff bedeutet, wie un⸗ endlich viel die künſtleriſche Form zu bedeuten hat. Aber nehmem wir das Geſetz einmal als geſchaffen an. Wie würden die Zu⸗ ſtände ſich dann ausbilden? Panzerraſſeln, epigonenhafte Phraſen, große dramatiſche Ahnengalerien würden auf den Bühne erſcheinen!(Stürmiſcher Beifall.) Wie viele Fürſten⸗ häuſer gibt es in Deutſchland! Alle ihre Ahnen würden wir be⸗ wundern müſſen! Und das ſoziale Drama! Da würden die Vertreter der freieren Geſinnung an die Wand gedrückt, da würde der Strike durch das ſanfte Zureden des wackeren Ortsgeiſtlichen beſchwichtigt werden; und wie oft würde das tugendhafte Minchem ſich belohnt ſehen durch die Vereinigung mit dem geliebten Re⸗ ferendar, der es noch mal bis zum Landrath bringen kann! Stefſte's Heirath. Noman von Heiurich Lee. (Nachbruck verboten.) (Fortſetzung.) Am nächſten Morgen reiſte Leonie mit ihrem Manne ab. Seit jenem Zwiegeſpräch war in ihr etwas zurückgeblieben, elwas, was nicht mehr von ihr weichen wollte, ein Druck. 13 In München machten ſie Station, nicht um bei dem herr⸗ lichen Wetter in die Muſeen und in's Theater zu gehen, ſondern um nach dem Starnberger See hinauszufahren. Zum erſten Mal ſah Leonie wieder die ſchimmernden Häupter der Alpen, Hermann ließ ſie nicht mit dem Dampfboot, ſondern ſtill in einem Kahn, nach Ammerland hinüber rudern und Arm in Arm gingen ſte unter dem grünen Buchendache, durch welches das Herbſtgold funkelte, am Waſſer hin. „Das ſoll nun erſt der Anfang ſein,“ ſagte er,„wenn ich baran denke, was wir noch vor uns haben. Vier ganze Wochen und da gehören wir uns ganz allein. Wie hätt' ich früher Alles das, was ich daheim gelaſſen habe, den Dienſt und meine Arbeit, auch nur für kurze Zeit entbehren können— ohne zu ſpüren, daß ich etwas entbehrte. Nun biſt Du mir Alles Leonie. Wie hätt' ich mir ein ſolches Glück in meinen Jahren noch erwarten können. Jetzt erſt, hier in der Einſamkeit, wo wir alles Andere, nur uns ſelbſt nicht, hinter uns gelaſſen haben, fühle ich's in ſeinem ganzen Maße. Das alte Wanderlied kommt mir in den Sinn: Wem Gott will rechte Gunſt erweiſen, den ſchickt er in die weite Welt, dem wird er ſeine Wunder weiſen.. Mir weiſt er auch ein Wunder, Leonie, aber nicht bloß in Berg und Wald und Strom und Feld. Auch im Menſchenherzen und das Wunder biſt Du!“ 800 So ſprach er und die Sonne glänzte über ſein Geſicht. Der Civilanzug, den er trug, gab ſeiner Erſcheinung mit ihrer hohen, ritterlichen Geſtalt etwas Jugendliches. Es war Leonie zu Muthe, als wüchſe ſie bei ſeinen Worten zu ihm empor, als würde ſie ihm gleich, als beſtände zwiſchen ihnen nun keine Verſchiedenheit mehr, auch nicht in ihren Jahren. Und doch, wie ſie den Druck ſeines Armes fühlte, mit dem er den ihrigen um⸗ ſpannt hielt, ſo fühlte ſie auch wieder den Druck in ihrem Innern. Seine Seele lag vor ihr da, ſo unverhüllt, ſo klar und durch⸗ ſichtig wie die Fläche des von dem Kranz der Ufer umſäumten Sees, der ſich vor ihrem Blicke dehnte. Die ihre aber barg eine Lüge vor ihm. Von den Bergen her ſtrich ein friſcher Wind und erquickend ſog er ſich in jede Bruſt. Ihre Bruſt aber blieb be⸗ klommen. War ſie zu feigee Nein, es galt ja nicht nur ihr eigenes Glück— es galt auch das ſeine. Oder war auch das eine Lüge, 5 1 ſie ſich, den Kopf in den Sand ſteckend, nur ſelbſt belügen wollte Der Wind wurde kräftiger. Um den Fluß der Berge, aus dem grünen Uferlande aufſteigend, ſäumten ſich ſchon dunkle und nur die Spitzen glühten noch in einem goldenen oth. 1 wird für Dich zu kühl,“ ſagte er beſorgt—„wir wollen zurück.“ In der Ferne unter einer überhängenden Erle, mit der Kette an einem Pfahl befeſtigt, ſchaukelte ſich der Kahn. Der Schiffer wartete in einer Wirthſchaft auf ſie. Am andern Tage reiſten ſie weiter über den Brenner nach Riva, wo ſie das Dampfboot aufnahm und ans Ziel trug.— Auch das andere junge Ehepaar hatte ſeine Reiſe angetreten. Die Route ging über Berlin. Steffie kannte Berlin noch nicht. Als Brockſtreek mit der hänge herabzulaſſen. erſten Tage ihrer Ehe bemühte, ihr antrug, ein paar Tage im Berlin Station zu machen, um ihr die Herrlichkeiten der Reichs⸗ hauptſtadt zu zeigen, erwiderte ſie mit der ſtillen Empfindungs⸗ loſigkeit, in die ihr ganzes Weſen verfallen war:„Wenn Du es nur um meinetwillen willſt, dann danke ich dafür!“ „Du wirſt aber Ruhe brauchen, Steffie, die Fahrt hat Dich ſchon ermüdet,“ ſagte er—„und wir haben noch eine ganze Nacht im Coupee vor uns.“ Obwohl ſie blaß und abgeſpannt ausſah, ſo ſchüttelte ſie doch den Kopf:„Ich wünſchte bloß, daß die Reiſs bald vorüber wäre,“ antwortete ſie. Weil die Gelegenheit, daß ſie einen Wunſch an ihn hatte, ſich nur ſelten bot u. weil alle ihre Wünſche nur die beſcheidenſten waren, ſo hatte er ſich daran ge⸗ wöhnt, nie in ſie zu drängen, auch wenn es ſich um ihr eigenſtes Beſtes handelt. So reiſten ſie in Berlin, ohne den Bahnhof zu verlaſſen, weiter. Faſt ohne ein Wort mit einander zu wechſeln, ein Jeder nur mit ſich ſelber beſchäftigt, ſo ſaßen ſie ſich im Wagen gegenüber, Steffie in einen grauen Reiſemantel gehüllt und die glanzloſen ſtarren Augen hinaus auf die ſchon herbſtlich gefärbte Landſchaft gerichtet, er in die Zeitungen verkieft— Beide das Bild eines vornehmen Ehepaares, über das ſich keiner der Mit⸗ reiſenden irgendwie verwundert hätte. Das änderte ſich zwiſchen ihnen auch nicht, als ſie von einer großen Station ab endlich allein miteinander waren. Es wurde draußen dunkel und durch den dämmerig gewordenen winzigen Raum, der ſie nun umſchloß, ergoß ſich jetzt von der Ampel an der Decke das milde Licht⸗ „Du wirſt jetzt ſchlafen wollen,“ ſagte er. 5 Er war aufgeſtanden, um über die Ampel die blauen Vors 51„Laß nur,“ erwiderte ſie—„Du haſt ſonſt kein Licht zum eſen. Eine Antwork ſchwebte ihm auf der Zunge, die Ankwortz geräuſchloſen Zuvorkommenheit, deren er ſich gegen ſie ſeit dem „ich brauche dazu kein Licht. Ich leſe ja auch gar nicht, wenn Senerm: Anzeiger! 5 Manabeim, 8. P: (Gelächter) Und warum das Alles? Weil man behaußtet, Deutſchland ſei im ſittlichen Niedergange; die Sittlichkeits⸗ verbrechen hätten ſich verdoppelt. Schon im Reichstag iſt von einem hohen Juſtizbeamten dieſe Annahme als falſch bezeichnet, Aber wir brauchen gar keine Rechtsgelehrte, um ſie als falſch zu etkennen. Ein Volk, das ſo arbeitet, wie das deutſche, kann ſſittlich nicht untergehen!(Bravo!) Ein deutſcher Dichter hat geſagt:„Der Dichter ſolle das Volk bei der Arbeit aufſuchen.“ Heute wird man das deutſche Volk nirgends anders finden können, als bei der Arbeit! Und wie verblendet iſt es, daß man, Am das Laſter zu beſtrafen, aus der Haut der deutſchen Drama⸗ tiker die Riemen ſchneiden will! Einſt hat Schiller dem Dichter den Platz im Olymp zuerkannt, heute weißt man ihm einen an⸗ deren Platz an, unter den Zuhältern und unter den Dirnen! (Bewegung.) Meine Herren! Wir ſind bisher ſtill Schaffende geweſen. Wir haben allzu verträumt den Gang der Ereigniſſe an uns vorüber ſchreiten laſſen. Jetzt reißt man uns aus unſerer Werkſtatt, von unſerem Schreibtiſch. Man zwingt uns, Agi⸗ tatoren zu werden. Gut, wir wollen es werden. Und wir wollen nicht eher vom Kampfplatz verſchwinden, bis das verlorene Gebiet wieder erobert, bis jede Schmach von deutſcher Kunſt genommen ſiſt. Wir Alle müſſen uns verſprechen, in dieſem heiligen und ehrlichen Kampfe auszuharren. Ich, meine Damen und Herren, ich verſpreche es!“(Minutenlanger Beifall.) Dann wurde die bereits gemeldete Reſolution angenommen. Bemerkt ſei noch, daß die Reſolution zwar einſtimmig genehmigt wurde, daß ſich aber vorher ein ſtarker Widerſpruch gegen ihre ruhige Form erhob und ſtürmiſch ein ſchärferer Proteſt gefordert wurde. Deutſches Reich. .N. Karlsruhe, 5. März.(Aus dem Landtage.) Nach dem Bericht der Budgetkommiſſion der 2. Kammer über das Budget des Großh. Miniſteriums des Innern bemerkt die Kom⸗ miſſion bei Titel XV: Förderung der Gewerbe. Lehr⸗ lingswerkſtätten befinden ſich insgeſammt 109 an 30 Orten des Großherzogthums. Für ſonſtige Förderung der Gewerbe, außer den Beiträgen zur Ausbildung von Lehrlingen in Werkſtätten werden diesmal 100 000%(gegen 70 000% 1898099) ge⸗ fordert. Die Kommiſſton beantragt die Genehmigung dieſer For⸗ derung, ſowie die Poſition zur Unterſtützune der Anſtalten für Arbeitsnachweis zu genehmigen und wenn a Mfalls noch weiter⸗ Mittel nothwendig, für überſchreitbar zu erklären. Zum Beſuch der Pariſer Weltausſtellung ſind, wie bereits gemeldet, 30 000% gefordert. Die Kommiſſion legt großen Werth darauf, daß hauptſächlich tüchtige Handwerker, Werkführer, Arbeiter Reiſe⸗ beihilfen zum Beſuch der Ausſtellung erhalten ſollen u. beantragt, daß die geforderten 30 000% auf 50 000%/ feſtgeſetzt und daß auch dieſe Summe für genannten Zweck noch für überſchreitbar erklärt werde. Wie der Bericht ferner beſagt, hat die örtliche Organiſation des Handwerks im Lande in den letzien zwei Jahren ganz erhebliche Fortſchritte gemacht. Während 1897 erſt 165 en beſtanden mit 10 940 Mitgliedern, wurden im Juli v. J. 386 Organiſationen mit 20 775 Mit⸗ gliedern gezählt, worunter 17 602 Handwerker waren. Es waren alſo etwa 35% der Handwerker organiſirt. Gegenwärtig dürfte dieſe Zahl auf 40 geſtiegen ſein. Die Kommiſſion beantragt chließlich die Genehmigung des außerordentlichen und ordent⸗ kchen Etats für die„Förderung der Gewerbe“. * Berlin, 5. März.(Der deutſche Dampfer „Bundesrath'“), der von den Engländern wegen muthmaß⸗ licher Contrebande angehalten worden war, iſt am 3. März in Marſeille eingetroffen. Die Schiffsgeſellſchaft ſoll für den Eatägigen Aufenthalt in Durban eine Schadenerſatz⸗ klage auf eine Million Mark gegen die engliſche Regierung angeſtrengt haben. Bulgarien. HSGerüchte, worauf wir ſchon vor längerer Zeit aufmerkſam gemacht hatten, tauchen auch jetzt wieder auf. So meldet man ber Köln. Ztg. aus London: Seit 14 Tagen ſchon gehen hier in Kreiſen, die gut berichtet ſein ſollten, Gerede über bevorſtehende Ereigniſſe auf der Balkanhalbinſel und Vorbereitungen zur Er⸗ klärung der Unabhängigkeit Bulgariens und der Annahme des Königstitels um.— Auch aus Wien ſchreibt man dem Blatte: Fürſt Ferdinand ſcheine ſich um Zuſtimmung Rußlands zur Annahme der Königskrone zu be⸗ werben, und Rußland ſei nicht ganz abgeneigt gegen ausgtebige Ruſſifizirung der Armee zu zuſtimmen. Im Sinne der Stärkung und ſelbſtſtändigern Entwicklung Bulgariens würde man in Wien wohl geg doch ginge das Ganze gegen den Berliner Verkrag, und en die Königskrone an ſich wenig einzuwenden haben, der Sultan häte wohl ein Hauptwort mitzuſprechen. Aus Stadt und Cand. Maunheim, 6, Märßz 1900,. Zur Frage der Organiſation der Volksſchule in Maunheim. III. In unſerm heutigen Artikel ſoll noch ein Zweites etwas niedriger gehängt werden. Herr Rödel ergeht ſich in einem langen, geſpreizten Exkurs über die Wichtigkeit der ſittlichen Erziehung und läßt zwiſchen den Zeilen leſen, daß die ſittliche Erziehung(Gemüths⸗ und Charakterbildung) gewiſſermaßen zu kurz kommen, wenn der Neform⸗ vorſchlag durchgeführt, d. h. die Unterrichtsforverungen für die ver⸗ ſchiedenen Intelligenzgrade verſchieden bemeſſen und letzteren ange⸗ paßt würfden. Er nennt das einſeitige Betonung det Intellekts. O sancta simplieitas! Als ob nicht alle Einwirkungen der Er⸗ ziehung am letzten Ende ihren Weg durch die Köpfe der Schüler nehmen müſſen. Das Erziehungsziel(Bildung des Gemüthes und des Willens) hängt mit dem Unterricht(Ausbildung der Denkkraft) aufs Innigſte zuſammen, ja das Erſtere geht aus dem Letzteren hervor. Oder wie der Altmeiſter Peſtalozzi zur Begründung der Forverung allgemeiner Volksbildung ſich ausdrückt:„Nur durch Ausbildung aller Geiſteskräfte und insbeſonder durch Anregung der De 0 kfähigkeit iſt ein ſittliches Verhalten des Menſchen zu erzielen.“ Ein„erziehender“ Unterricht ohne Wirkung des Intereſſes iſt ein Nichts und die Weckung und Erhaltung des Intereſſes hat die Berück⸗ ſichtigung der intellektuellen Anlage des Kindes zur erſten und noth⸗ wendigen Vorausſetzung. Das ſind Grundſätze über die ſich die Päda⸗ gogen und Pſychologen der alten und der neuen Zeit in ſeltener Ueber⸗ einſtimung befinden, nachgerade Binſenwahrheiten für Alle, die ſich mit den Vorausſetzungen eines erſprießlichen Unterrichts und einer wirkſamen Erziehung einigermaßen vertraut gemacht haben. Damit die Ungereimtheit und der Widerſinn des von ihm konſtruirten Gegen⸗ ſatzes zwiſchen„erziehendem“ Unterricht und„Gliederung“ des Schul⸗ weſens, durch welche eine Differenzirung des Unterrichts nach der intellektuellen Befähigung der Kinder ermöglicht wird, Herrn Rödel ſo recht zum Bewußtſein komme, empfehlen wir ihm zum Studium die Schriften des Pädagogen Ziller, des Hauptvertreters des ſoge⸗ nannten„erziehenden“ Unterrichts und der„wiſſenſchaftlichen“ Päda⸗ gogik, auf deren Boden Herr Rödel nach ſeiner eigenen öffentlich abgegebenen Verſicherung ſteht. Ueber das, was er dort finden wird, mögen ihm nachfolgende Stellen aus Zillers Hauptwerk„Grundlegung zur Lehre vom erziehenden Unterricht“ zur Orienttrung dienen(S. 510 und 521): „Beim Unterricht muß die erſte Frage ſein, ob die geiſtige Thätig⸗ keit, die mit einem beſtimmten Studium verbunden iſt, wirklich paßt zu dem Geſammtzuſtande eines Individuums, ob ſeiner Natur gerade dieſe und ſo viel Kenntniſſe und Geſchicklichkeiten angemeſſen ſind, oder ob ſie ſeine Kräfte erſchöpfen, oder doch zur Unzett in An⸗ ſpruch nehmen. Der Schein vollends, als ob vlel geleiſtet werde, wo doch nach der Beſchaffenheit der Individualität nicht viel geleiſtet werden kann, muß gänzlich verbannt werden. Alle Modifikationen aber, die durch die Individualität des Zöglings bedingt ſind, vorzüg⸗ lich auch die in Bezug auf Konzentraktion des Unterrichts haben zur Folge, daß in den verſchiedenen Schulen und überhaupt bei dem Unterricht verſchiedenartige Kinder Sonderungen der Lehrart eintreten müſſen, weshalb ſelbſt die gleichen Lehr⸗ fächer, die vorkommen, auf verſchtledene Weiſe zu be⸗ handeln ſin d. Die Einheit des Volkslebens wird durchaus nicht am Zweckmäßigſten auf dem Wege angeſtrebt, daß alle Kinder, ſei es überhaupt, ſei es wenigſtens bis zum Schluſſe der Elementarbildung, einen gemeinſamen Unterricht oder wenigſtens ein gleiches Maß von Unterricht erhalten. Denn hierbei wird die Indi⸗ bidualikät der einzelnen Zöglinge fehr gewalt⸗ ſam und ganz unpädagogiſch behandelt.“ Kann man beſtimmter das von Herrn Rödel im Namen des „erziehenden“ Unterrichts geforderte uniforme Schulweſen und den uniformen Unterricht ablehnen, als es hier vom Haupt⸗ vertteter des erziehenden“ Unterrichts geſchieht?“ Eine köſtliche Probe von der Vielſektigkeit des Standpunkts, von dem aus Herr Rödel ſeine Ausführungen geſchrieben hat, bietet die von ihm beliebte Würdigung des Intellekts im Rahmen der Erzieh⸗ ung. Im erſten Artikel verlangt er im Namen der Volksbildung und Volkswohlfahrt eine höhere und umfaſſendere Ausbildung der Intelli⸗ genz namentlich für die induſtriellen Arbeiter und wettert gegen das Lied der Reaktionäre:„Wenn die Menſchen werden geſcheidtet, macht der Teufel die Hölle weiter.“ Im fünften Arkikel aber ſtimmt er als Schutzpatron der Gemüths⸗ und Charakterbildung eine Jeremiade an über den Intellektualismus, inſonderheit über den Reformvorſchlag, der für alle Kinder, für die ſchwachen wie für die leiſtungsfähigeren, einen Unterricht verlangt, der nach Umfang und Darbietung der intellektuellen Faſſungskraft des Zöglings angepaßt und gerade des⸗ halb zur beſtmöglichen Ausbildung des Intellekts, wie ſie Herr Rödel im erſten Artikel fordert, geeignet iſt. Ja die Logik iſt ein köſtlich Gut, freilich nur für den, der ſie beſttzen thut. Oder ging es Herrn Rödel, wie ſo manchem Leſer, der, nachdem er ſich zum fünften Artikel durchgearbettet, nicht mehr wußte, was der erſte enthaltene Delegirten Verſammlung der Gewerbe⸗ vereine des Pfalzgaues und des Kreiſes Mosbach. Eberbach, 5. März, Geſtern Vormittag 11 Uhr fand im Badiſchen Hof dahier eine Delegirtenverſammlung der Gewerbevereine des Pfalzgaues und des Kreiſes Mosbach, alſo des zukünftigen Handwerkskammerbezirks fülb die Kreiſe Mannheim, Heidelberg und Mosbach ſtatt. Dieſelbe war außerordentlich zahlreich beſuchlt. Als Gäſte wohnten die Herren Reichstagsabgeordneter Oberamtmaun Beck und Herr Bürgermeiſter Dr. Weiß⸗Eberbach den Verhandlungen bei. Nachdem der Vor⸗ ſitzende der Gewerbevereine des Kreiſes Mosbach, Herr Buchdruckerei⸗ beſttzer J. Wieprecht⸗Eberbach, die erſchieneſſen Delegirten imnt Namen des Gewerbevereius und Herr Bürgermeiſter Dr. Weiß die⸗ ſelben Namens der Stadt Eberbach begrüßt hatte, würde auf Vor⸗ ſchlag des Vorſitzenden der Pfalzgaugewerbevereine, Herrn A. Aul⸗ bach⸗Mannheim, Herr Wieprecht zur Leitung der Verſammlung beſtimmt, welcher hierauf zunächſt dem Herru Aulbach⸗Mannheim das Wort ertheilte. Derſelbe wies in beredten Worten auf die Wichtigkeit der heutigen Tagesordnung hin und gab ſeiner Freude darüber Ausdruck, daß es endlich gelungen ſei, zu erreichen, was viele Gewerbetreibende und Handwerker ſchon ſeit Jahren erſtrebt haben: eine geſetzliche Vertretung des Handwerks. An den Hand⸗ werkern ſelbſt liege es nun, zu zeigen, daß ſie bereit und in der Lage ſind, ihre Angelegenheiten ſelbſt zu beſorgen, ihre Intereſſen richtig zu wahren und zu vertreten und die Geſchäfte in würdiger Weiſe zu führen. Alsdaun berichtete Herr Verbandsſekretär Haußer⸗Maunheint über den 1. Punkt zer Tagesordnung: Berathung des Entwurfs des Handwerkskammerſtatuts und der Wahlordnung. Der Referent be⸗ merkte einleitend, daß der von dem ganzen badiſchen Gewerbe⸗ und Handwerkerſtand mit Spannung erwartete Entwurf nunmehr einge⸗ troffen ſei und daß das Großherzogliche Miniſterium des Innern in dankenswerther Weiſe den intereſſirten Kreiſen Gelegenheit gegeben habe, etwaige Wünſche ete. zum Ausdruck zu bringen. Derſelbe ging dann auf die Beſprechung der einzelnen Paragraphen ein, wobei er feſtſtellte, daß der Eutwurf allen Erwartungen entſpricht und er ſich in ſeinen Ausſührungen auf das Weſentliche beſchränken könne. Er erläuterte hierauf die Beſtimmungen über Name, Sitz und Bezirk der Kammer, über die nothwendigen und freiwilligen Aufgaben der⸗ ſelben, ferner über ihre Zuſammenſetzung, wobet angegeben würde, daß ſie aus 20 von den nach Maßgabe der von Großh. Miniſterium des Innern erlaſſenen Wahlordnung gewählten Mitgliedern und ebenſoviel Erſatzmäunern, ſowte aus 4 nach dieſer Wahl durch die Kammer zugewählten Mitgliedern und ebenſoviel Erſatzmännern be⸗ ſteht; alsdann über die Beſtimmungen hinſichtlich der Berathung und Beſchlußfaſſung der Geſammtheit der Kammer, über die Befug⸗ niſſe des Vorſtandes, der Ausſchüſſe, der Beauftragten u. ſ. w. Daran anſchließend machte Herr Aulbach Miltheilungen über die Wünſche, welche gelegentlich der von Großh. Miuiſterium des Innern nach Karlsruhe einberufenen Sitzung von Vertretern des Handwerks geäußert wurden und zu der außer dem Herrn Aulbach die Herren Leonhard⸗Mannheim und Wieprecht⸗Eberbach geladen waren. Des weileren berichtete Herr Haußer über den Eutwurf der Wahlordnung und ſtellte an der Hand von ſtatiſtiſchen Erhebungen feſt, daß die Gewerbevereine des Bezirks vorausſichtlich 12 bis 13 Mitglieder und ebenſovtele Erſatzmänner in die Kammer zu wählen haben werden. Unter Zugrundlegung dieſer Statiſtik wurden vier Erſatzmänner vorzuſchlagen haben würde. Der eine Bezirk umfaßt die Vereine der Amtsbezirke Adelsheim, Buchen, Boxverg, Tauber⸗ biſchofsheim und Wertheim, der andere diejenigen von Goerbach, Mosbach und einigen Vereinen aus den Amtsbezirken Heidelberg und Sinsheim, der dritte die übrigen Vereine aus dem Bezirk Heidel⸗ berg und Sinsheim, ferner die Amtsbezirke Eppingen, Weinheim und Wiesloch, der vierte Bezirk ſetzt ſich zuſammen aus den Vereinen des Amtsbezirks Maunheim und dem Gewerbeverein Seckenheim. Als Vororte wurden nach längerer Diskuſſion Tauberbiſchofsheim, Mosbach, Heidelberg und Mannhelm beſtimmt. Nachdem noch die Herren Wieprecht und Aulbach die Badiſche Gewerbe⸗ und Handwerkerzeitung empfohlen hatten, mit deren Ten⸗ denz die Herren Delegirten einverſtanden ſind, würden noch einige Aufragen beantwortet, namentlich bezüglich der Geſellenprüfung und der Wahl des Geſellenausſchuſſes und ſodann die Verſauunlung durch den Vorſttzenden geſchloſſen. Anläßlich des Hinſcheidens des Medizinalrathes Win⸗ terwelber liefen bei der Schweſter des Verſtorbenen folgende Telz⸗ gramme ein: 5 Ich erfahre ſoeben mit aufrichtigſter Theilnahme den Heimgang Ihres Biuders, den ich ſchon ſo lange Jahre her kamite und ſchätzen gelernt habe. Ich bitte Sie und Ihre Angehörigen den Ausdruck dieſer kmeiner herzlichen Antheilnahme zu empfanugen in aufrichtiger Mitempfindung Ihres Verluſtes. Ich habe einen Kranz geſendet. Großherzogin. Erbgroßhherzogin und ich nehmen wärmſten Antheil am ſchweren Verluſte, der Sie betroffen. Friedrich, Erbgroßherzog. Der Mannheimer Stadtrath ſandte ein Beileidsſchreiben und eine Kranzſpende, AZulaſſung der Frauen zum Studium an der Heidel⸗ berger Univerſität. Beim Senat der Heidelberger Univerſſtät lief geſtern ein Erlaß des Großh. Miniſteriums, betreffend die Zu⸗ laſſung von Frauen zur Immatrikulattion, nach⸗ ſtehenden Inhalts ein;„Frauen, welche gemäߧ 6 der akademiſchen Vorſchriften das Reifezeugniß eines deutſchen, ſtaatlich anerkannten Gymnaſtums, bezw. in den hiefür beſtimmten beſonderen Fällen eines derartigen Realghmnaſfums oder einer derartigen Oberrealſchule vor⸗ leſen heißt: Das in ſich aufnehmen, was man lieſt. Was geht mich die Welt mit ihren fremden Dingen an, wenn ich an mich und Dich nur denken kann, wenn Du mir hier gegenüber ſitzeſt, allein, ſo nahe, daß ich Acht auf mich geben muß, daß Dich mein nie nicht ſtreift. Du mir ſo nahe und doch ſo ewig weit. Du mein Weib und doch mir noch fremder als dieſe gleichgiltige Welt. Laß uns dieſes Schweigen brechen und willſt Du nicht reden, ſſo laß mich'!“ Reden! Und was? Sie liebte ihn nicht mehr und Alles, waß er ihr ſagen konnte, das war für ihre Seele leerer Schall, ber kein Echo mehr in ihr wiederfinden konnte, 85„Ich habe genug geleſen,“ erwiderte er,„und bin ſelbſt ein bischen müde. Wenn Du alſo erlaubſt!“ „Bitte!“ Mochte ſie immerhin an ſeine eigene vorgeſchützte Müdigkeit kauben, wenn ſie nur ſelbſt dabei zur Ruhe kam. Am liebſten hlätte er ſich jetzt, wo ſie im Coupee allein waren, eine Cigarre angeſteckt, aber zu den vielen kleinen Rückſichten, zu denen er ſich erzogen hatte, um Steffie damit zu umgeben, gehörte auch die, baß er zu Hauſe, wenn er rauchte, ſich dabei nur auf ſein Zimmer beſchränkte. (Fortſetzung folgt.) Zuntes Feuilleton. — Mit dem Carneval in Paris war es diesmal ſchlecht beſtellt. Der Maſtochſe beſchränkte ſeinen Umzug auf die nord⸗ Föſtlichen Stadttheile von Belleville und La Villette; die magere Kuh aber, das Sinnbild der hungernden Künſtler von Mont⸗ mare, blieb aus; der früher ſo üppig aufſchießende Bund zwiſchen den Göttinnen des Waſchzubers, den Wäſcherinnen, und den Studenten des Quartier Latin trieb keine Blüthen: für die innere Stadt begnügte ſich daher der Faſching mit dem leidigen Confeck⸗ werfen und Bandraketenſchießen, und das iſt wahrhaftig ein ſehr mäßiger und immer mißfälliger aufgenommener Genuß. Selbſt der große Opernball, der Sonnabend Abend den Carnepal ein⸗ leitete, entbehrte der früheren Betheiligung. Im vorigen Jahre wurde das Einſchrumpfen der Faſchingsfreude der Dreyfus⸗ Affaire aufgebürdet; Frankreich war in zwei feindliche Heerlager geſpalten, die ſich nur für die Frage Schuld oder Unſchuld be⸗ geiſterten. Glücklicherweiſe gab es im Quartier von La Villette einen großen Viehmarkt, der neunhundert Thiere, Ochſen, Schafe, Schweine und allerhand fettes Geflügel vereinigte; er ſcheint den Anſtoß zu einer Cavalcade gegeben zu haben, deren Mittelpunkt der Maſtochſe Frangois bildete. Die Politik der Gegenwart blieb bei den Feſtwagen ausgeſchloſſen; dafür ſah man aus der Ver⸗ gangenheit um ſo zahlreichere wackere Gallier mit herabhängenden Vereingetorix⸗Schnurrbärten. Die Grundidee war ſelbſtver⸗ ſtändlich die der materiellen Verproviantirung; auf dem erſten Wagen, dem der Ernährungskunſt, thronte daher die Göttin Ceres mit dem Weinſtocke und dem Bier; über ihr, aus Pappe gefertigt, die Rieſenfigur des Bacchus. Hinter ihnen und um ſie herum bewegen ſich die Köche, die Fiſcher und Fiſcherinnen, die Bratenwender; dann ein Heer von Pierrots, Harlekinen und Hanswürſten, an ihrer Spitze der Tombour⸗Major. Es folgte der Maſtochſe, geführt von der Zeit— die für ihn in einigen Stunden ablaufen ſollte— und gehätſchelt von Venus und Amor; hinter ihm ein ſtattlicher Metzgerburſche. Ein Jagdzug bildet den Abſchluß; die Herzogin von ÜUzes hatte ihm ihre Piqueurs und ihre Rüden zur Verfügung geſtellt; der zu hetzende Hirſch wird von Bauern auf einer Bahre einhergetragen. Gegen 4 Uhr erreichte die ganze Herrlichkeit ihr frühes Ende; was bei ihr am meiſten gefiel, war die blonde Venus, die unausgeſetzt ihre Küſſe verſandte. Die Boulevards verlegten ſich, wie geſagt, ausſchließ⸗ N2 lich auf Confetti und Paßierraketen; nur nimmt dieſe Art des Vergnügens einen immer widerwärtigeren Charakter an, ſo daß die Polizeipräfektur im nächſten Jahre den wüſten Schabernack wohl ganz unterſagen wird. 5 —Die Wüſte Sahara als Winterkurort. Da die Fran⸗ zoſen nun einmal große Anſtrengungen machen, die Sahariſche Wüſte möglich ganz in ihren Beſitz zu bekommen, ſo ſind ſie be⸗ greiflicherweiſe auch beſtrebt, dieſes in nicht gerade gutem Ruf ſtehende Gebiet mit allen möglichen Mitteln heraus zu ſtreichen. Viel wird ja dabei nicht herauskommen können, aber wenigſtens in einem Punkte kann man der Sahara vielleicht ewas Gutes nach⸗ ſagen. Wenn es bei uns in Mitteleuropa und oft ⸗genug auch ſchweigen, unangenehm kalt wird, ſo herrſcht in der Sahara ein herrliches Klima. Es iſt ja ſchon mehrfach darauf hingewieſen worden, daß der zu Algier gehörige Theil der Sahara, in dem beſonders die Oaſe Biskra mehr und mehr in die Reiſerouten der Touriſten aufgenommen wird, in hygieniſcher Beziehung manche Vortheile bietet, und die Pariſer„Gazette Medicale“ iſt neuer⸗ dings beſtrebt, die Sahara als Winterkurort für Schwindſüchtige zu empfehlen. Die Vorzüge des Wüſtenklimas im Winter werden folgendermaßen aufgezählt: Beſtändigkeit der Temperatur, eine ſehr geringe Luftfeuchtigkeit, außerordentlich wenig Regen, ein gleichbleibender Luftdruck, ſehr ſchwache nördliche Winde, faſt gänzliches Fehlen des böſen Sirocco, des berüchtigten Wüſten⸗ windes, köſtliche Reinheit der Luft, endlich eine große Durch⸗ läſſigkeit des Bodens, der alle etwaige Verunreinigung und Feuch⸗ tigkeit ſchnell aufnimmt. Solche Bedingungen wären allerdings für Freiluftkuren gegen die Tuberkuloſe außerordentlich günſtig, da beſonders die gleichmäßige Temperatur als weſentliches Er⸗ forderniß dafür erachtet wird. Wenn die Temperatur außerdem noch einen nicht zu niedrigen Betrag erreicht, ſo iſt dies ein wei⸗ insbeſondere in ſeiner Thätigkeit im Diakoniſſenhaus ſo ſehr noch in Ober⸗ und Mittel⸗Italien, von Spanien ganz zu ge⸗ ee 4 Wahlbezirke gebildet, von welchen jeder drei Mitglieder und drei ———— WMarrheff. a. März 25 Seneral Anzeiger. 8˙ Selle⸗ Kgen und im Hebrigen die erforderlichen Nachweiſe für die Immakri⸗ Aulgtion erbringen, werden, zunäcchſt jedoch nur verſuchs⸗ und probe⸗ gwweiſe, zur Immatritulation an den beiden badiſchen Landes⸗Univer⸗ 5 18 bt d⸗ er 1 ek nt· 8 18 in n 18 ch ör vk 1 Ut 1 ie 8 3* er 8 cj t 1 1 8* ei 1 1* , * A* eee ſitäten zugelaſſen.“ Ueber die Wahlen zu den Handwerkerkammern in Baden. Es ſollen bekanntlich in Baden vier Handwerkerkammern errichtet werden. Es kommen für das Großherzogthum 4 Gruppen von gewerblichen Vereinigungen in Betracht: 1) Handwerker⸗Innungen mit 7,6 Prozent der organiſirten Handwerker des Landes, 2) Fach⸗ vereinigungen mit 12,8 Prozent, 83) Handwerkervereine mit 28,7 Proz., 4) Gewerbevereine mit 55,9 Prozent dieſer Handwerker. Dieſe vier Gruppen ſollen die Wahlkörper für die Handwerkerkammern bilden. Die Vertheilung der für jede Kammer zu wählenden Mitglieder und Erſatzmänner(20) auf die 4 Gruppen ſoll nach dem Verhältniß erfolgen, in welchem die Zahl der wahlberechtigten Mitgleder der jedem einzelnen Wahlkörper zugehörigen Vereinigungen zu der Geſammtzahl der wahlberechtigten Mitglieder aller 4 Wahlkörper ſteht, mit der Maßgabe, daß jeder Wahlkörper mindeſtens ein Mit⸗ glied und einen Erſatzmann zu wählen hat. An wahlberechtigten Vereinigungen entfallen nach dem Stande vom 1. Juli v. J. auf die einzelnen Kammerbezirke: 1. Konſtanz 54 Vereinigungen mit 2872 Handwerkern 2. Freiburg 77 5„ 3868 45 8. Karlsruhe 124 5 5178 55 4. Mannheim 131 5„ 5684 5 Im Großherzogthum ſind wahlberechtigt nach obigem Stande: 34 Iunungen mit 1385 Handwerkern 72 Fachvereinigungen„ 2255 5 118 Handwerkervereine„ 4170 5 162 Gewerbevereine„ 9842 5 zuf. 886 Vereinigungen mit 17602 Handwerkern Von den Innungen ſind 11 Zwangs⸗ und 23 freie Innungen. Der Alkoholismus iſt in den letzten Jahren in wachſendem Maße als eine Volkskrankheit erkannt worden, die eine Un⸗ ſumme von Elend und Entſittlichung im Gefolge hat und in allen Schichten der Geſellſchaft zahlloſe Opfer an Geſundheit, Glück und Wohlſtand fordert. Auch in unſerer Stadt hat ſich, nicht zum wenig⸗ ſten durch die eingehenden Darlegungen des Herrn Dr. Aſchaffenburg, die Erkenntniß von der tiefeinſchneidenden Bedeutung dieſer Frage Bahn gebrochen. Eine Anzahl Männer verſchiedener Klaſſen und Parteirichtungen haben ſich daher zuſammengefunden, um eine plan⸗ mäßige Bekämpfung dieſer Seuche in die Wege zu leiten. Es findet zu dieſem Zwecke am Donnerſtag Abend ½9 Uhr präzis in der Friedrichsſchule U 2(Eingang Friedrichsring) eine vorbereitende Be⸗ ſprechung der nothwendigen Maßregeln zur Beſchaffung paſſender Erſatzmittel für das gefährliche Getränk, wie der beſten Wege zur Aufklärung über die Vedeutung der Sache ſtatt. Herr Profeſſor Dr. Kraepelin, der Leiter der Irrenklinik in Heidelberg, eine an⸗ erkannte Autorität auf dem Gebiete und ein gründlicher und geiſtvoller Redner, hat das einleitende Referat übernommen. Den Vorſtänden der hieſigen Arbeitervereine, den Organen der Aerzte und der Lehrer⸗ ſchaft wie der Stadtverwaltung ſind Einladungen zugegangen. Auch andere Freunde dieſer Beſtrebungen, die ein thalkräftiges Einareifen zu fördern bereit ſind, werden willlommen ſein. * Herr Paſtor Bührmann aus Potsdam wird Dienſtag und Mittwoch, 6. und 7. März, Abends je um ½9 Uhr im Evang. Vereinshauſe K 2, 10 Bibliſche Vorträge halten. Am erſten Abend wird er reden über das Thema:„Am Rande des Ab⸗ grunds“ und am zweiten Abend iſt ſein Thema:„Das Ge⸗ deimniß des Glücks“. Jedermann iſt eingeladen. * Die Verſammlung freiwilliger Mitglieder der Orts⸗ krankenkaſſe der Handlungsgehilfen, welche geſtern Abend im Nebenzimmer der Reſtauration„zum Hohenſtaufen“ ſtatt⸗ fand, war leider nicht ſo zahlreich beſucht, als dies im Intereſſe der Sache zu wünſchen geweſen wäre. Die Verſammlung wurde durch Herrn Pfeiffle eröffnet und wählte hierauf Herrn Mansfeld zum Vorſitzenden. Herr Pfeiffle als Berichterſtatter verhreitete ich ſodann in längeren Ausführungen über den Zweck der Verſamm⸗ ung, wonach der Vorſtand der Ortskrankenkaſſe der Handlungsgehilfen beſchloſſen habe, die freiwilligen Mitglieder dieſer Kaſſe mit dem U. April d. J. auszuſcheiden; vorläufig ſollten von dieſer Maßregel jedoch nur Diejenigen betroffen werden, welche nicht in reinen Handelsgeſchäften angeſtellt ſeien. Herr Pfeiffle glaubt jedoch, daß der Vorſtand bei einer ſolchen halben Maßregel nicht ſtehen bleiben werde und der übrige Theil der freiwilligen Mitglieder den erſteren bald folgen dürfte. Den Anſtoß zu dem Beſchluß des Vorſtandes ſoll die Geſellſchaft der Aerzte gegeben haben, welche für die Behandlung freiwilliger Milglieder der Kaſſe einen höheren Honorarſatß verlange, als ihnen bisher gewährt worden. Es ſei aber Sache des Vorſtandes, wenn der jetzige Beitrag für die ärztliche Behandlung der Familien⸗ mitglieder nicht reiche, den wöchentlichen Beitrag für dieſe Kaſſe zu erhöhen, doch müßten hiervon alle Mitglieder und nicht blos ein Theil derſelben betroffen werden.— An dieſe Ausführungen ſchloß ſich eine längere lebhafte Debatte und wurde folgende Reſolution einſtimmig angenommen:„Die heute am 5. März im„Hohenſtaufen“ abgehaltene Verſammlung freiwilliger Mitglieder der Ortskrankenkaſſe der Hand⸗ kungsgehilfen proteſtirt entſchieden gegen den Beſchluß des Vorſtandes genannter Kaſſe, der den Ausſchluß der freiwilligen Mitglieder be⸗ zweckt; ſie erblickt in dieſem Ausſchluß eine ſtatutenwidrige, ungeſetz⸗ liche Handlung und einen Eingriff in die ſtatutariſchen Rechte der Mitglieder.“— Schließlich wurde noch eine aus 5 Herren beſtehende Kommiſſion gewählt, welche ſich zunächſt mit dem Vorſtand der Kaſſe ins Benehmen ſetzen ſoll und, falls eine Einigung auf gütlichem Wege nicht erzielt wird, die Vermittlung des Großh. Bezirksamts anrufen und in letzter Linie eine Entſcheidung des Großh. Verwaltungsgerichts⸗ hofs herbeiführen ſoll. terer Vorzug, obgleich ja auch in hochgelegenen Heilſtätten bei niederen Temperaturen gute Erfolge gegen die Schwindſucht er⸗ tzielt werden. Immerhin müſſen bei niederer Temperatur alle here kleinen Vorſichtsmaßregeln gegen Erkältung beobachtet wer⸗ en, bei denen eine winzige Unterlaſſungsſünde von den verderb⸗ lichſten Folgen werden kann, und all dies fällt bei einer Winterkur in der Sahara fort. Die anregende Wirkung warmer trockner und teiner Luft, wie ſie in der Müſte herrſcht, wird allgemein an⸗ erkannt und beſonders wirkt ſie auf den Appetit förderlich. Ein immer klarer Himmel und dauernder Sonnenſchein ſind ebenfalls wichtige Vortheile für die Behandlung der Tuberkuloſe. Die Reinheit der Luft iſt in der Wüſte eine ſo hohe, wie ſie ſonſt nur noch über dem Meere zu finden iſt. Ein unbeſtreitbarer Vorzug für die Errichtung von Heilſtätten in der Sahara iſt die Billig⸗ keit des Boden, denn es läßt ſich nicht erwarten, daß die Franzö⸗ ſiſche Negierung für ein„Grundſtück“ in der Wüſte einen ſonder⸗ lich hohen Preis verlangen wird. Es wäre eine merkmürdige Fügung der Natur, wenn die Menſchheit gerade von ſolchen Theilen der Erde, deren Vorhandenſein in wirthſchaftlichet Be⸗ ziehung als höchſt überflüſſig betrachtet werden kann, mit Rück⸗ ſicht auf ihre Geſundheit ſo hohen Nutzen ziehen ſollte. Vor⸗ läufig nützt allerdings die Billigkeit des Grund und Bodens in der Sahara noch wenig, und man wird vielleicht noch auf die Luftdroſchte warten müſſen, bis auch weniger bemittelte Kranke die geſundheitſpendende Wüſte werden aufſuchen können. — Ein ſchrecklicher Mord in Paris. Am Freitag Vor⸗ mittag wunderte man ſich in der Nachbarſchaft eines kleinen ver⸗ rufenen Schanklokals in der Rue de Malte, das den Spitznamen „la Guillotine“ trägt, darüber, daß die Läden noch geſchloſſen waren und die Wirthin Caron ſich noch nicht hatte blicken laſſen. Die Polizei wurde benachrichtigt und fand, als ſie eindrang, die Leiche der Caron mit zerſchnittener Gurgel und acht Meſſerſtichen In Feſberbeberein und Pandwerkerverband findel heute, Dienſtag Abend um ½9 Uhr und zwar im unteren Saale der Gam⸗ brinushalle, U 1, 5, eine 2 außerordentliche Generalverſammlung mit folgender Tagesordnung ſtatt: Beſchlußfaſſung über die Verwendung des Gewerbehallenfonds. Daran anſchließend hält Herr Gewerbelehrer Retzinger hier, einen Vortrag(mit Experimenten) über Luftgas, worauf die Vereins⸗ und Verbandsmitglieder beſonders aufmerkſam gemacht werden. * Bei Erleruung der Steuographie ſoll man ſich genau verläſſigen, ob das gewählte Syſtem auch eine große Verbreitung beſitzt, worüber die alljqährlich um dieſe Zeit bekannt gegevenen ſtatiſtiſchen Zählungen Auskunft geben. Das weitaus verbreitetſte Syſtem iſt das Gabelsberger'ſche. Als Mitglieder von Gabels⸗ berger'ſchen Stenographen⸗Vereinen in Deutſchland wurden im vorigen Jahr gezählt 42 694, und im vorigen Jahre ſind nach dieſem Syſtem neu unterrichtet worden 42554 Perſonen. An zweiter Stelle erſcheint das Syſtem Stolze⸗Schrey mit 26479 Mitgliedern und 38305 Unter⸗ richteten. Bedeutend zurück ſtehen die anderen Syſteme wie Steno⸗ tachygraphie, Nationalſtenographie, Roller ꝛc., welche noch die in Frage kommenden ſind. Genau abgeſchloſſene Zählungen liegen zwar nicht vor. Die Nationalſtenographen bezeichnen die Zahl ihrer Mitglieder mit rund 3000, die Stenotachygraphen mit 10 162, wäh⸗ rend Roller die Zahl der Unterrichteten einſchließlich Ausland auf 1469 berechnet. Der ſtädtiſche Vorauſchlag für 1900 iſt nunmehr den Mitgliedern des Bürgerausſchuſſes zugeſtellt worden. Darnach ſind die eigenen Einnahmen der Stadt auf M. 3,405,527 gegen M. 2,978,740 im Vorjahre und die Ausgaben auf M. 6,259,468, gegen M. 5,567,292 im Vorjabre, veranſchlagt. Durch Umlagen ſind ſonach zu decken M. 2,853,941, gegen M. 2,593,552 im Vorjahr. Der Rechnungsabſchluß der Stadtkaſſe für das Jahr 1899 hat ſich erheblich günſtiger geſtaltet, als zu Beginn des verfloſſenen Jahres angenommen worden war. Die zur Deckung eingeſtellten Beträge aus den Reſerven früherer Jahre wurden nicht in Anſpruch genommen; es ergab ſich vielmehr ein Wirthſchaftsüberſchuß von 47,366.49, um welchen Betrag die Reſerven aus früheren Jahren ſich erhöht haben. An Reſerven ſind vorhanden: Wirihſchaftsguthaben der Stadtkaſſe 238,751.12, Kaſſenvorrath 155,256.09, Summa 394,007.21. Hiervon ab Betriebsfond 100,000, zur Anſammlung eines Stadt⸗ Jubiläums⸗Fonds 10,000. Verfügbar bleiben 284,007.21. Von dieſem Betrag ſollen zur Deckung der Ausgaben des Jahres 1900 herangezogen und demgemäß in Einnahme geſtellt werden 6s 45,256.09. 164,172=% 209,428.09, während der Reſt mit e 7d, 579.12 für künftige Jahre reſervirt bleibt. Die günſtige Ge⸗ ſtaltung des Rechnungsabſchluſſes für 1899 ſowohl wie auch die raſche Zunahme der Steuerkapitalien und der übrigen ſtädtiſchen Einnahme⸗ quellen ermöglichen die Beibehaltung des vökjährigen Umlagefußes von 46 Pfg., trotz der noch ſtärkeren Vermehrung der Ausgaben. Im Hinblick auf den Umſtand, daß das weitere Anwachſen der Einnahmen in dem in den letzten Jahren beobachteten Grade auf die Dauer nicht zu erwarten iſt, daß dagegen das Anwachſen der Aus⸗ gaben nicht leicht gemäßigt werden kann, erſcheint die Erhöhung des Umlagefußes für die Zukunft nicht unwahrſcheinlich. In dem Etat für 1900 betragen gegenüber dem Vorjahr die Mehreinnahmen und Wenigerausgaben c 659,000, die Wenigereinnahmen und Mehrausgaben 927,100, ſodaß ein Mehraufwand von 267,500 gegenüber dem Vorjahr zu decken iſt, welcher Betrag durch die Erhöhung der Steuerkapitalien ohne Erhöhung des Umlagefußes aufgebracht wird. * Sie die Mannheimer, ſo wollen auch die Frankfurter ein neues Rathhaus erbauen. In der reichen Mainſtadt iſt man nun ganz entſetzt darüber, daß das neue Rathhaus 4,615,000, c% koſten ſoll und ſchlägt die Hände über dem Kopf zuſammen über dieſe großen Opfer. Da ſind die Mannheimer doch— beſſere Leute! Bei uns ſoll ein Rathhaus erſtellt werden, das nicht weniger als—9 Mill. Mark koſten wird, und dabei zucken die Stadtväter noch nicht mit den Wimpern. Wie rückſtändig doch die Frankfurter ſind! * Coloſſeumtheater. Die Direktion kündigt für heute Dienſtag, 6. März, die letzte Aufführung des tollen Schwankes„Die Ilvetritſche“ an. Das Stück gelangte bereits fünfmal bei vollbeſetztem Hauſe mit ſenſationellem Erfolge zur Aufführung. Zwer kleine Vrände entſtanden geſtern Abend. Gegen ¼8 Uhr brach in dem zweiten Stock des Hauſes O 3, 10(Trifels) dadurch Feuer aus, daß die Vorhänge in Brand geriethen. Das Feuer konnte aber durch einige entſchloſſene Männer raſch gelöſcht werden. Die herbeieilende Berufsfeuerwehr fand keine Arbeit mehr vor. Ferner gerieth gegen ½12 Uhr auf der Bonadiesinſel ein Stroh⸗ haufen in Brand, ſodaß die Berufsfeuerwehr gerufen wurde. *»Muthmaßliches Metter am Mittwoch den 7. März. Ueber England einerſeits, ſowie über Nordſkandmavien andererſeits liegt ein Hochdruck von 765 mm., in Libland, Polen und Ungarn eine ſchwache Depreſſion, wogegen die Depreſſton über Italien ſich lang am aufzulöſen beginnt. Für Mittwoch und Donnerſtag iſt bei wenſg gelinderer Temperatur faſt ausnahmslos trockenes und auch mehrfach heiteres Wetter zu erwarten. Aus dem Großherzogthum. .O. Karlsruhe, 5. März. Die Leiche des bisher vermißten Frl. Weiß, des dritten beim Landauer'ſchen Brande verun⸗ in der Bruſt am Boden liegen. Fünf Tiſchmeſſer ſchienen der Geſellſchaft, die ein Nachbar gegen Mitternacht bei Frau Caron geſehen hatte, dazu gedient zu haben, ſie zu ermorden. Alle vor⸗ handenen Schränke und Schubladen waren geöffnet und ihres Inhalts entleert worden. Man nimmt an, daß die Räuber einige Tauſend Franken in baar und Werthpapiere an ſich brachten. Der Streich ſoll von einer Miſſethäterbande, der die Polizei auf der Spur iſt, ausgeführt worden ſein. — Jn die antarktiſche Nacht! Als Nanſen beim Feſtmahl des vorjährigen Geographenkongreſſes ſeine ſtürmiſch umjubelte Rede hielt, ſchloß er mit den Worten:„Den Pioniren, die den Kampf aufs Neue wagen wollen, trinke ich mein Glas. Die Loſung ſei für ſie und für uns: Tageshelle in der antarktiſchen Nacht!“ Die Worte ſind, wie man weiß, nicht verhallt. In Deutſchland und in England rüſtet man für wiſſenſchaftliche Forſchungsreiſen, die dem Geheimniß des Südpols gelten. Einige Nachrichten über das Schiff der Engländer, das bei der Schiffs⸗ baugeſellſchaft in Dundee im Bau begriffen iſt, werden auch in der weiteren Oeffentlichkeit intereſſiren. Das Schiff wird wie das deutſche aus Holz hergeſtellt und ſoll die Takelung einer Bark (dreimaſtig) erhalten. Die Länge beträgt 172 Fuß, die größte Breite 33 Fuß und der Tiefgang etwa 16 Fuß. Der Raum⸗ gehalt ſoll 1570 Tonnen betragen, der Rumpf wird im Allge⸗ meinen aus Eichenholz hergeſtellt, mit einem äußeren Belag aus Grünholz. Auch bei dieſem Schiff muß ſelbſtverſtändlich auf die Widerſtandskraft gegen den Eisdruck beſondere Rückſicht ge⸗ nommen werden. Auf dem oberen Deck in der Mitte des Schiffes wird ein magnetiſches Obſervatorium Platz finden, und um jede Störung der Beobachtungen zu vermeiden, müſſen alle Metall⸗ theile in 30 Fuß Umgebung von dieſem Platze aus Meſſing her⸗ geſtellt werden. Das Deck wird mit Asbeſt bekleidet und die Maſchinerie nach hinten verlegt, damit das Obſervatorium in der glückſen Mädchens, würde heute Nachmitſag ſm Fellergeſchoß des gänzlich zerſtörten Rückgebäudes aus dem Schutt hervorgezogen. Der Kopf und die Glieder ſind bis zur Stunde noch nicht gefunden; der Rumpf iſt ſtark verkohlt.— Geſtern hat ſich der 32jährige Kunſtmaler Pfannkuch, der erſt vor Kurzem aus England(Slasgow) hierher⸗ kam, permuthlich in einem Anfall von Geiſtesſtörung erſchoſſen⸗ .C. Freiburg, 5. März. Herr Dr. Franz Gaeß hat der ſtäbt. Sammlung für Kunſt und Alterthümer ca. 3700 Münzen und Medaillen im Werth von 8000% zugewieſen.— Die Baukoſten der auf dem Schloßberg zu errichtenden Bismarckſäule ſind auf 16,000 veranſchlagt. Der Entwurf des Architekten Oskar Geiges ſoll zur Ausführung kommen. Short. *Der Deutſche Radfahrerbund, Gauverband I, hält nächſten Frenag im Saale des Bellevue⸗Kellers hier einen Frühjahrs⸗Gau⸗ ommers ab. Bei dieſer Verauſtaltung findet die Vertheilung der in der vergangenen Fahrſaiſon für Dauerfahrten erworbenen Preiſe an die hier wohnenden Preisgewinner bezw. Dekorirung von ſolchen ſtatt. Der Deutſche Radfahrerbund iſt bekanutlich die älteſte und größte Radfahrervereinigung Deutſchlands und zählt z. Zt. eires 45 000 Mitglieder. Der Gauverband V, zu dem Mannheim gehörk und deſſen Mitgliederzahl im letzten Jahre auf rund 1300 angewachſen iſt, tritt zwar nicht häufig mit feſtlichen Veranſtaltungen vor die Oeffentlichkeit, er iſt aber um ſo rühriger auf dem eigentlichen Ge⸗ biele des Sports, beſonders des Tourenweſens. Wenn nun nach längerer Pauſe der Gauverband ſeine Freunde wieder einmal zu einigen fröhlichen Stunden zuſammenruft ſo wird ſicherlich dieſem Rufe allſeitig gerne Folge geleiſtet werden. s Fußball. Das am Sonntag, 4. d. Mts., ſtattgefundene Matich zwiſchn dem Frankfurter Fußballklub„Victorig“ und der hie⸗ ſigen Fußballgeſellſchaft„Sport“ 1899 endete unentſchieden mit 22 Goal. Trotzdem beide Mannſchaften ihr Aeußerſtes thaten, bot das Spiel wenig Intereſſantes, da der ſcharfe Wind und der hartgefrorene mit Schnee bedeckte Boden ein ordentliches Zuſammenſpielen faſt gänz⸗ lich unmöglich machten. Trotz des ſchlechten Wetters hatten ſich immerhin zahlreiche Zuſchauer eingefunden, ein Beweis, wie ſehr ſich auch in unſerer Stadt das Intereſſe für den Fußballſport reat. CTheater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Die Journaliſten. Herr Franz Schönfeld, vor einer Reihe von Jahren Mit⸗ glied des bieſigen Hoftheaters, jetzt Regiſſeur des Leſſingtheaters in Berlin, hat von der hieſigen Intendanz Gelegenheit erhalten, in mehreren Gaſtrollen vor das Mannheimer Publikum zu treten, das ibn zum Theil noch von früher her kennt und ſchätzt. Er begann mit der ſehr wenig für ihn geeigneten Rolle des Röcknitz und ſpielte geſtern die ihm günſtiger liegende Rolle des Konrad Bolz. Gewandtheit und Eleganz laſſen ſich dieſem Bolz nachrühmen, aber was er nicht oder nicht mehr beſitzt, das iſt die jugendliche Friſche, über deren Mangel auch die Elaſtizilät ſeiner Bühnenroutine nicht hinwegtäuſchen kann. Den Profeſſor Oldendorf, der neben dieſem Bolz viel zu jugendlich auftrat, ſpielte Herr Senger in Vertretung des zu einer mili⸗ täriſchen Üebung einberufenen Herrn Götz. Soweit ich der Auf⸗ führung beiwohnen kennte, zog er ſich mit Geſchick aus dieſer neben einer Glanzrolle wie Bolz nicht beſonders dankbaren Aufgabe. Trotz⸗ dem die Journaliſtan in dieſer Saiſon ſchon verſchiedenemale gegeben worden ſind, war da Haus doch verhältnißmäßig gut beſucht, was wohl dem Intereſſe des Bublikums an dem Schönfeld'ſchen Gaſtſpiel zuzuſchreiben iſt. In Abonnentenkreiſen hört man übrigens in leßzter Zeit lebhafte Klagen uber das Repertoire, das, trotzdem mehr als die Hälfte der Abonnementrorſtellungen vorüber iſt, im Grunde genommen wenig Abwechslung und wenig intereſſante neue Stücke gebracht hat, Und zwar im Schauſpiel wie in der Oper, ganz beſonders aber in der Oper, die nun ſchon den dritten Sonntag zum Nachtheil der Kaſſe mit dem verfehlten„Bärenhäuter“ ausfüllt und vergebens auf neue Thaten warten läßt. Dr. W Kuuſtſalon Heckel. Es ſind neu ausgeſtellt Oelge O. Burger„Waldinneres“, Corregio„Landſchaft mit Rehe Jung„Sommerabend“,„Herbſtabend“; E. von Müller vier Mädchen⸗ köpfe“, Rich. Pietzſch„Herbſttag“,„Ernte am Ammerſee“; Prophet „Portrait“; Prof. Hans Thoma„Waldrand“; W. Graf Bülow von Dennewitz„Aquarelle“:„Trüber Tag“;„Morgenbeleuchtung“, Kirch⸗ lein am Moor“,„Im Hafen von Venedig“,„Am Gardaſee“,„Alter Edelſitz im Eggthal“; Willy von Beckerath Kohlenzeichnung„Johannes Brahms am Klavier“. Ludw. Bolgiano Paſtell:„Villa Meviei bei Fieſole“.—Der mit ſo großem Intereſſe aufgenommenen Velasquez⸗ Ausſtellung, mit der die Heckel'ſche Kunſthandlung ihren vornehmen, neuen Salon eröffnete, iſt nunmehr als zweite Sonderaus⸗ ſtellung gefolgt eine reichhaltige Kollektion von Oelgemälden des Malers George von Hößlin, unter denen folgende hervor⸗ gehoben ſeien:„Maria“,„Der Mutter Ahnung“,„Orgelfantaſie“, „Traumbild“,„Weibeszauber“,„Ein Luftſchloß“,„Viſion einer Welt⸗ kirche“,„Karpatile“,„Der Engel des Todes“,„Melancholie“,„Morgen⸗ lied“,„Weiblicher Kopf“,„Mädchen⸗Bildniß“,„Homeriſche Küſte“ „Refugine“,„Waldbach am Meer“,„Caſtell am Meer“(Rapallo), „Villa Spinola“(Riviera),„Cypreſſen und Orleander“,„Herbſt⸗ ſtimmung“,„Brandung“(Seſtri),„Kapelle am Weg“,„Silber⸗ pappeln“,„Am Comerſee“,„Mühle bei Rapahlo“,„Kirche mik Cypreſſen“, Villa am Meer“,„Fiſcherboot“,„Alte Weide“,„Weiden bei Hochwaſſer“,„Weiden mit Kahn“,„Torre del Grecg?(Neapel), „Weiden am Bodenſee“,„Sübliches Meer“. Die Märzausſtellung des Kunſtſalons Goldſchmidt in Frankfurt a. M. enthäkt, wie uns geſchrieben wird, eine Kollektion Mitte des Schiffes von ſtörenden magnetiſchen Einflüſſen frek bleibt. Im Großen und Ganzen wird die Einrichtung des briti⸗ ſchen Expeditionsſchiffes wohl der des deutſchen entſprechen. Während jedoch die deutſche Expedition noch in dieſem Jahre Europa verlaſſen ſoll, iſt die Fertigſtellung des engliſchen Schif⸗ fes erſt auf den März 1901 feſtgeſetzt, die Baukoſten werden aus⸗ ſchließlich der Schiffsmaſchine 674 000 Mark betragen. 5 — Das Auflegen von Spiungeweben auf Schnittwunden zur Stillung des Blutes hat einem Wirthſchaftsbeſitzer in der Ortſchaft Fiſchau bei Grünberg in Schleſien das Leben gekoſtet. Er hatte ſich durch Unvorſichtigkeit eine Wunde an der Hand bei⸗ gebracht und legte ſofort Spinngewebe auf die verletzte Stelle. Nach zwei Tagen ſchwoll ihm die Hand und dann der ganze Arm an. Der hinzugezogene Arzt ſtellte Blutvergiftung feſt und als Urſache derſelben die Verunreinigung der an ſich ganz unbe deutenden Schnittwunde durch das Spinngewebe. Der Un⸗ glückliche ſtarb bald darauf unter den gräßlichſten Schmerzen. — Das nere Goldland. Die in letzter Zeit vielfach auf⸗ getauchten Gerüchte von einem zweiten Eoldlande im äußerſten Norden von Alaska finden nun durch ſoeben eingetroffene Nach⸗ richten aus Victoria in Britiſch Canada volle Beſtätigung. Gold⸗ gräber, die in dem vielgerühmten Pukonlande vergebens ihr Glück verſucht hatten, wanderten im Anfang des vorigen Sommers nach Kap Nome. Dort ſtießen ſie ſehr bald auf goldhaltiges Erd⸗ reich, und es gelang ihnen, mit Hilfe der einfachſten Werkzeuge täglich 50 bis 100, nicht ſelten 300 Dollars Werth zu Tage zu fördern. An beſonderen Glückstagen durfte die Ausbeute ſogar auf 1000 bis 1500 Dollars geſchätzt werden. Goldklumpen im Werthe von 300 bis 400 Dobars wurden in der Nähe von Anvil⸗ Creek gefunden, und in Snow⸗Gulch ſoll der Geſammtertrag des Sommers ſich auf mindeſtens 400 000 Dollars belaufen haben. Snow⸗Gulch iſt aber nur eine kleine Strecke des ſich 125 engliſchs 1 5 Nor in Alterhum, Mittelalter, Neuzeit und Neueſte Zeit inne, dringenden Berichte von fabelhaften Goldfunden. . Eifler Genekal: Anzeiger; Mannbefti, 8. März. Bon 28 Werken des bekannten Berlſner Nünfflers Walter Leifro w, ſowie eine Sammlung von 14 Gemälden des Norwegiſchen Marine⸗ malers Lauritz Haaland. Neben dieſen beiden hervorragenden Kollektiv⸗Ausſtellungen ſind Werke von Kaulbach, Lenbach, Stuck, Thoma, Meyerheim, Gritzner u. A. m. veitreten. Der Eintritt iſt frei, Spielplau der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt g. M. Opernhaus. Dienſtag, 6. März:„Das goldene Kreuz', hierauf„Vergißmeinnicht“. Mittwoch,.:„Der fliegende Holländer“. Donnerſtag,.:„Die Puppe“. Samſtag, 10.:„Slegfried“. Sonn⸗ tag 11., Nachm.:„Trompeler v. Säckingen“, Abends:„Die Puppe“. Montag, 12.:„Der Bärenhäuter“. Schauſpielhaus: Dienſtag, 8. März:„Kain“. Mitt⸗ woch,.;„Minna von Barnhelm“. Donnerſtag, 8,:„Wenn wir Todten erwachen“. Freitag,.:„Othello“. Samſtag, 10.:„Talis⸗ man“. Sounntag, 11., Nachm.:„Jugend von heute“. Abends: „Hedda Gabler“. Montag, 12.:„Kain“. Die Müunchner Hofoper in Verlegenheit. Wir leſen in der „Allg. Zig.“ über eine Repertoire⸗Störung am letzten Sonntag folgendes: Der Sonntag bereitete uns einen in den Annalen des Hoftheaters ſeltenen, um nicht zu ſagen einzigen Thegterſkandal. Und das ging ſo zu. Es war der Triſtian mit Emil Gerhäuſer von Karlsruhe als Gaſt angeſetzt. Lange vor 6 Uhr drängte ſich die Menge um die Eiagänge des Theaters, um zu erfahren, daß ſtatt Triſtian der„Lohengrin“ aufgeführt werden ſollte. Aber auch das ſchien zweifelhaft. Nach längerem Warten wurde das Publikum Dann offtziell verſtändigt, daß Frau Bettaque, welche die Iſolde ſingen ſollte, erſt nachmittags plötzlich abgeſag habe. Des Sonnkags und der Vorgerückten Zeit wegen koſtete es unendliche Mühe, überhaupt eine Opernvorſtellung noch zu ermöglichen. Auch Frau Claus⸗Fränkel, die andere Iſolde, konnte, an Influenza erkrankt, nicht einſpringen. Außerdem mußten auch die neuen Dekorationen erſt geſtellt werden — kurz es mag hinter den Kouliſſen recht bunt zugegangen ſein. Herr v. Poſſart 39008 ein begreifliches Grauſen vor ſo viel Pech ängekommen zu ſein und die Flucht ergrifſen zu haben, wenigſtens war er nicht zu ſehen. Als aber um 7 Uhr noch nicht begonnen war, wurde das Publikum ungeduldig und fing an zu trampeln, Applaudiren, zu ziſchen und zu pfeifen. Endlich 10 Minuten nach 7 Uhr konnte Stavenhagen das Vorſpiel beginnen laſſen. Die unter ſo widrigen Auſpizien begonnene Vorſtellung verlief leidlicher als erwartet werden konnte. Zwar im erſten Akt war Allen noch die Erregung deullich anzumerken, und das Quintett wurde richtig wieder einmal umgeworſen. Aus München wird geſchrieben: Wie die„M. N..“ mittheilen, gehen die Ultramontanen in der Kammer mit dem Gedanken um, das Poſtulat von 15 000% für das Hoftheater aus dem Budget zu ſtreichen, weil die Hornſtein ſche Legende„Buddha“ aufgeführt wurde. Das Poſtulat iſt dazu beſtimmt, die Feuergefährlichkeit der jetzigen Hölzernen Bühneneinrichtung durch Umwandlung in Eiſenkonſtruktion zu erſetzen. Es wird immer ſchöner. Die polizeilichen Maßznahmen gegenüber den Berliner Kunſthandlungen werden, wie die„Tägl. Rundſchau“ ſchreibt, guf einen Wunſch des Kaiſer zurückgeführt. Vor einiger Zeit war gu einem Feſt im Schloſſe auch Polizeipräſident von Windheim geladen⸗ Bet dieſer Gelegenheit ſoll der Kaiſer geäußert haben, daß manche Wilder u. ſ. w. keineswegs geeignet ſeien, die Sittlichkeitsbeſtrebungen gu unterſtützen. Er befahl, ſo wird behauptet, dem Polizeipräſtdenten, gegen die Kunſthandlungen vorzugehen, aber in ſchonender Form, Hamit die Betheiligten nicht geſchädigt würden.— In der Potsdamer⸗, Billow⸗ und Kurfürſtenſtraße wurden am Donnerſtag wiederum mehrere Kunſt⸗ und Zeichenmateriglien⸗Geſchäfte von der Polizei beſucht. e Die freie Vereinigung Düſſeldorſer Künſtler in Düſſeldorf veranſtaltet ihre 9. Jahresausſtellung in der Zeit vom 11. bis 18. April in den Räumen des Kunſt⸗Gewerbe⸗Muſeums und gibt einen reich illuſtrirten Katalog mit Originalbeiträgen der Künſtler heraus. Die Geſchäftsführung der Ausſtellung iſt der Hofkunſthandlung von Bismeyer und Kraus übertragen, Mvette Guilbert war mach einem Bericht des„Journal“ in oßer Geſahr, Die noch an den Folgen der Operalſon leidende ſtlerin wäre neulich„beinahe verbrannt; die Vorhänge des es fingen an der Lampe Feuer, während ſie auf dem Sopha „Die Dienerſchaft mußte ſie, da ſie nicht aufſtehen konnte, auf dem Sopha aus dem brennendeu Zimmer tragen. 4. 1* Helmolts Weltgeſchichte. Gon der neuen im Verlage des Bibltiographiſchen Inſtituts (Meher) herauskommenden Weltgeſchichte, deren erſter Band ſ. Zt. an Pieſer Stelle ausführlich beſprochen wurde, iſt jetzt der zweſte er⸗ des Geſammtwerkes vierte Abtheilung, welche die Geſchichte er Mittelmeervölter behandelt. Die ſchwungvolle Einleitung, die den inneren geſchichtlichen Zuſammenhang der am Mittelmeer wohnhaften Manpyölker nachweiſt, ſtammt aus der Feder des zu früt verſtorbenen Grafen Wilezet, die alten Bölker am Schwarzen Meer und am Aſtlichen Mittelmeer hat Dr. Karl Georg Brandis behandelt, die Entſtehung des Chriſtenthums und ſeine öſtliche Entfaltung Profeſſor Dr. Wilhelm Walther, Norbafrila ſowie die pyrenäiſche Halbinſel Or, Heinrich Schurtz, Griechenland Prof. Dr. Rud. v. Scala, die Uroßlter der Apenninenhalbinſel Prof. Dr. C. Pau li und Ita⸗ tien und die rbmiſche Weltherrſchaft Prof. Dr. Julius Jung. Der mit ſieben farbigen Bildbeigaben geſchmückte Banp enthält beſon⸗ ders zahlreiche Karten und eine ganze Reihe prächtiger Tafeln in Holz⸗ ſchnitt und Aetzung. Der wahrhaft vornehmen Ausſtattung entſpricht der Inhalt, durch den der eigenartige Plan des Werkes in geradezu Weiſe eine Verkörperung erfährt. Der ee Dr. Helmolt beginnt nicht wie dies bei faſt allen größeren Geſchichtswerken üblich iſt, mit den älteſten Kulturvölkern und hält auch nicht die e ondern enſüpft die Geſchichte an den geographiſchen Boden, auf dem ſie ſich agabſpielt. So wird die Hiſtorie Spaniens von den Zeiten der iberiſchen Urbevölterung und der Phönizier an bis zum jüngſten ſpaniſch⸗ ameri⸗ Konflitt in einem Guſſe behandelt, ebenſo die Geſchichte afrikas bis auf den heutigen Tag. 7fff—fff Meilen weit an der Meeresküſte hinziehenden Goldgebietes, das den Namen, Goldgürtel von Cape Nome“ erhalten hat und in zwölf einzeine Diſtrikte eingetheilt worden iſt, von denen Bonanza, Nome, Eldorado und Norton Bay als die ausgiebigſten zu bezeichnen ſind. Dawſon City wird nun mit jedem Tage 1 leexer. Selbſt die Mehrzahl der Storekeeper(Ladenbeſttzer) ſind vor Kurzem mit Sack und Pack nach Cape Nome aufgebrochen. Ganz Nordamerika, beſonders aber die Bewohner der Pacifte⸗ küſte ſind in Aufregung über die aus dem hohen Norden zu ihnen Sümmtliche nach Cape Nome beſtimmten Dampfer ſind vom Anfang bis zum Ende der für die Reiſe zu benutzenden Saiſon vollkommen be⸗ 60 t. Mehr als 65 000 Menſchen ſind im Begriff, nach dem loldlande aufzubrechen. Im Centrum des neuen Goldgräber⸗ Diſteikts iſt bereits eine kleine„Stadt“ erſtanden, die den Namen Anvil⸗Ciiy führt. Anpil⸗Creek heißt die Stelle, an der bei Cape Nome das erſte Gold entdeckt wurde. r Humoriſtiſches. Dem Herrn Profeſſor Grübelhuber bringt die Studentenſchaft an ſeinem Jubiläumstag einen Fackel⸗ zug. Der Zug naht, und die FFrau Profeſſorin findet ihren Gatten eifrig in allen Winkeln ſuchend.„Aber Aurelius, es wird höchſte Zeit,— ſie kommen!— Was ſuchſt Du denn noch?“— „Wie Du nur ſo unlogiſch fragen kannſt, Emma!— meine Fackel uch' ich!“ 1—Und obl! 1 die Frau des Hauſes auch muſikaliſch?“ Sie mal hören, wenn die ihrem Manne— —„Na, die ſollten den Marſch bläſt!“ Die Ergebniſſe der neueſten Forſchungen ſind üderaff berpperdher worden; hierzu nur einige Beiſpiele. Die Fabel, daß die Van⸗ dalen Spuxren ihrer Herrſchaft in Nordafrika zurückgelaſſen haben, wird gründlich widerlegt. Es waren, Weiber und Kinder mitgerechnet, ihrer nur 80,000, die in Afrika landeten, und beſonders auch die keli⸗ iöſen Verſchiedenheiten verhinderten eine Vermiſchung mit den dort ſeßhaften Volksſtämmen: die Vandalen waren Arjer, die Chriſtus für homolousios(gottähnlich), nicht aber für homoousios(gottgleich) hielten. Aber auch in Spanien hinterließen ſie keine nachweisbaren Spuren, ebenſowenig wie die Alanen und Sueven. Selbſt das Cothenthum hat nicht viele Jahrhunderte lang ſeine charakteriſtiſchen Stapfen in Spanien gewahrt, und die römiſche Kultur weit mehr als die arabiſche. Auch die Geſchichte eines der älteſten und bedeutſamſten Völker, die im alten Italien eine Rolle ſpielten, der Ebrusker, iſt nach den Ergebniſſen der neueſten Forſchungen in höchſt intereſſanter Weiſe behandelt worden. Mit Recht weiſen die Verfaſſer darauf hin, daß wohl die mächtige Perſönlichkeit des genialen Hannibal unſere volle Sympathie verdient, vielleicht auch die ganze begabte Familie der Barkiden, deſto weniger jedoch das karthagiſche Volk und die karthagiſche Regierung, die nicht einmal auf dem geſammten nord⸗ afrikaniſchen Küſtenſtrich unbeſtrittene Herrſchaft übten. Den Handel verſtanden ſie gründlich, aber ihre ethiſchen Begriffe waren ſehr minderwerthig. Ihre Kolonien blieben denn auch bloße Handels⸗ emporien ohne beſiedeltes Hinterland, pährend Griechen und Römer auf lange Jahrhunderte ihr charakteriſtiſches Kulturgepräge den„bar⸗ bariſchen“ Nationen aufdrückten. Als eine meiſterhaft flüſſig geſchriebene Geſchichte ſtellt ſich die Jung'ſche Arbeit über Italien und die römiſche Weltherrſchaft dar; in großen Zügen entwirft der Verfaſſer ein mächtig anregendes Bild des römiſchen Volkes, deſſen Geſchichte und Politik neben dem deutſchen vielleicht die größte aller Zeiten war. Auch über die ſozialen Ber⸗ hältniſſe fällt hier und da ein neues Licht. So nennt Jung den Brutus, wie es ſcheint, mit Fug und Recht, einen Leuteſchinder, und von dem Sohne Vespaſians, dem Kaiſer Xitus, der bekanntlich Jeru⸗ ſalem zerſtörte, heißt es, daß er talentvoll, aher⸗ausſchweifend war: „Seine Geſundheit war untergraben. Als er⸗die Alleinherrſchaft an⸗ trat, ſprach er den Grundſatz aus, daß Piemand vom Kaiſer unge⸗ tröſtet weggehen dürfe. Damit wäre er auf die Dauer nicht weit ge⸗ kommen.“ Für jede Periode ſind immer die wichtigſten Quellen an⸗ gegeben. In großartigen Wogen rollt in dieſen Büchern die Geſchichte der Menſchheit vor unſerem geiſtigen Auge auf und nieder, warnend, be⸗ lehrend, dabei ohne unnöthiges Wortgepränge, knapp und überſichtlich, immer Land und Volf zuſammen betrachtend, eine erfreu⸗ liche Gabe deutſcher Forſchung, deutſchen Fleißes, genialer deutſcher Auffaſſung, wie ſie weder die Franzoſen noch die Engländer bei ſo billigem Preiſe in ſo prächtiger Ausſtattung beſitzen. Aeneſte Nachrichten und Telegramme. *Berlin, 5. März. Wie die„Nordd. Allgem. Ztg.“ von maßgebender Stelle erfährt, meldet der Kreuzer„Seeadler“ durch ein am 26. Januar von Matupi abgeſandtes und am 26. Februar in Sidney aufgegebenes Telegramm: Die Unternehmung iſt mit vollſtändigem Erfolg geglückt. Hierunter iſt zweifellos die Beſtrafung der Eingeborenen auf den Admiralitätsinſeln für die Ermordung des Händlers Metzke zu verſtehen, zu deren Ausführung der Kreuzer nach frührer telegraphiſcher Meldung vom Gouverneur requirirt und am 18. Januar von Matupi in See ging. Der„Seeadler“ be⸗ abſichtigte nach dem vorerwähnten Telegramm am 30. Januar von Matupt aus eine Rundreiſe durch die Karolinen⸗, Marianen⸗ und Palauinſeln anzutreten. * Berlin, 5. März. Der Direktor der kgl. akademiſchen Hochſchule der bildenden Künſte, Anton v. Werner, ver⸗ öffentlicht im Namen des Hauptvorſtandes ſſer Allgemeinen Deutſchen Kunſtgenoſſenſchaft über den Geſetzentwurf betr. Ab⸗ änderung des§ 186 des Strafgeſetzbuches einen Proteſt, worin es zum Schluſſe heißt, die Künſtlerſchaft werde jedem geſetz⸗ geberiſchen Vorgehen gegen Ausſchreitungen im Sinne der Re⸗ gierungsvorlage der§8 184 und 184a beipflichten, ſoweit ſolche klar beſtimmbar ſind, und ſeiner Auffaſſung dahin Ausdruck geben, müſſe aber Verwahrung einlegen, wenn die Majorität des Reichstags beabſichtigte, ihrer Auffaſſung dahin Ausdruck zu geben, daß die bildende Kunſt an ſich oder die Werke, wie ſie in unſeren Muſeen und öffentlichen Orten ſichtbar ſind, geeignet ſeien, die Sittenloſigkeit und Unzucht zu fördern. * Paris, 5. März. In der Kammer interpellirte Georges Berry über den Fall Philipp. Er machte der Re⸗ gierung den Vorwurf, nicht rechtzeitig eingeſchritten zu ſein und durch ihre Nachläſſigkeit die Flucht Philipps ermöglicht zu haben. Camille Pelletan enthüllt in längerer Rede die Finanz⸗ ſpekulation einer Anzahl Beamten des Marineminiſteriums und beantragt, den Marine⸗Etat um 500 Fr. zu kürzen. Dieſer Antrag wird mit 488 gegen 20 Stimmen an⸗ genommen. * Rom, 5. März.(Kammer.) Visconti Venoſta beantwortet die Anfrage Boddaris und anderer republikaniſcher Depu⸗ tirten, die zu wiſſen wünſchen, ob Visconti gewillt ſei, das Frie⸗ denswort zwiſchen Engländern und Buren zu ſprechen. Der Miniſter erklärt, er verſtehe die Gefühle, die die Anfragenden heſeelen, glaube aber, daß Schritte in der gewünſchten Richtung nur dann gethan werden köpnten, wenn ſie die Umſtände opportun erſcheinen ließes und man ſich eine günſtige Wirkung ver⸗ ſprechen könne. Er glaube, die gegenwärtigen Umſtände ſeien u n⸗ günſtig.(Zuſtimmung.) * London, 5. März. Nach amtlicher Feſtſtellung be⸗ trugen die Verluſte Bullers während der letzten Operationen zum Entſatze von Ladyſmith 98 Mann todt, 604 verwundet und 25 vermißt. * Konſtantinopel, 5. März.(Wiener Correſp.⸗B.) Der„Servet“ meldet: Ein muſelmaniſcher Fürſt in Centralafrika, Namens Eburbadji, unternahm militäriſche Operationen, die auf die Vereinigung mit den in Wadai angekommenen türkiſchen Truppen gerichtet ſind, um ſein Land der Türkenherrſchaft zu unterwerfen. Eburbadji verfügt über 60 000 Truppen und einige Batterien. 2 (Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers“) * Berlin, 6. März. Im Abgeordnetenhauſe brachten Eynatten und Genoſſen den Antrag ein, die Regierung zu erſuchen, womöglich noch im Laufe der Seſſion einen Geſetz⸗ entwurf vorzulegen, welcher den Kirchengemeinden der an⸗ erkannten Religionsgemeinſchaften im preußiſchen Reichsgebiet die Anlage konfeſſioneller Friedhöfe ermögliche. *Berlin, 6. März. Infolge einer Pulverexploſſon in der Spandauer Pulperfabrik iſt geſtern das Trockenhaus in die Luft geflogen. Menſchen wurden nicht verletzt. Die Erſchütterung wurde im Umkreiſe von 6 Kilometern verſpürt.— Bie Morgenblätter melden: Von den 4 Angeklagten, welche im vorigen Herbſt an der Oberſpree in der Nähe von Berlin Räuberejen verübten, wurden zu 15 Jahren Zuchthaus, einer zu 6 Jahren Gefängniß verurtheilt, 48—54., e) gering genährte K Fraulfurt a/Main.(Telephon 445,) — Der„Lokal⸗Anz.“ meldet aus Geeſtemünde: Der Herings⸗ dampfer„Arthur“ iſt während der letzten Stürme in der Nordſess untergegangen. * London, 6. März. Im Unterhauſe wird der Antrag des Iren Redmond auf Herabſetzung der Theezölle mit 209 gegen 60 Stimmen abgelehnt und die Erhöhung mit 228 gegen 48 Stimmen angenommen. Dann werden die Beſchlüſſe, zur Beſtreitung der Kriegskoſten auf Tabak, Zigarren, Spirituoſen und Thee erhöhte Zölle zu legen, unter Oppoſition der iriſchen Nationaliſten mit großer Mehrheit angenommen. 1* 1** Der Burenkrieg. GKapſtadt, 6. März. Reuter⸗Meldung. Das Amts⸗ blatt veröffentlicht eine Proklamation des Gouver⸗ neurs Milner, welche beſagt: Infolge der feindlichen Ein⸗ fälle in den Diſtrikten Prietzka, Kenhardt, Vritſtown und Barkly⸗ weſt, und da viele britiſche Staatsangehörige die Waffen ergriffen haben gegen die Regierung, iſt es nothwendig, die Eindringlinge zu vertreiben und den Aufſtand zu unterdrücken. Deßhalb wird in dieſen Diſtrikten das Kriegsrecht proklamirt. *Kapſtadt, 6. März. Reuter⸗Meldung. Eine ſtarke Abtheilung Engländer marſchirte von Kimberley nörd⸗ wärts. Man erwartet, daß die Uebergänge über den Vaalfluß bei Fourtenſtreams ſtreitig gemacht werden. Die Bahnbrücke wurde zerſtört. Mannheimer Dampfſa lepp hifffaurts⸗Geſellſchaft. Der Aufſichtsrath hat in ſeiner geſlrigen Sitzung beſchloſſen, der General⸗ verſammlung die Vertheilung einer Dividende von 51, Prozeut für das Jahr 1899, gegen 6 Prozent im Vorjahr, vorzuſchlagen. Getreide. Mannheim, 5. März. In Folge der höheren Forderungen von Amerika und La Plata war hier die Stimmung feſter bei beſſerer Kaufluſt. Preiſe per Tonne oik Rotterdam: Saxogska M. 138—136, Südruſſiſcher Weizen M. 125—144, Kanſas II. Januar⸗Februar⸗Ab⸗ ladung M. 125—126, Redwinter M. 131, La Plata tag. M. 126 bis M. 128, feinere Sorten La Plata M. 163—137, Ruſſiſcher Rog⸗ gen M. 112, Weſtern⸗Roggen M.—, Mixed⸗Mais M. 82, Ja Plata⸗ Mais rye terus M. 85, Ruſſiſche Fultergerſte M. 108. Weißer amerikaniſcher Hafer M. 105, Ruſſiſcher Mittelhafer M. 97—108, Prima ruſſiſcher Hafer M. 106—1186, Fraukfurter Effekten⸗Societät vom 3. März. Oeſterr. Credit 284.50, Diskonto⸗Kommandit 197.10, Deutſche Bank 212.20, Bauque Ottomane 114.70, Berliner Handelsgeſellſchaft 173, Berliner Bank 118, Lombarden 29 80, Gotthard 143.80, Schweizer Central 145.40, Schweizer Nordoſt 93.60, Union 80.90, Jura⸗Simplon 91.20, Henri 116, Allgem, Lokal⸗ und Straßenbahn 176, Nürnbg.⸗Fürth. Straßen⸗ bahn 216.30, Zproz. Portugieſen 24,40, Oproz, amort. Mexikaner 42.40, Aproz. Spanier 69.30, Aproz. Italiener 94.90, Eſchweiler Bergw.⸗V. 268, Bochumer 275.20, Gelſenkirchen 211.80, Harpener 228.50, Hibernig 289.30, Laura 272.70, Alkali Weſteregeln 217.80, Armaturen Hilpert 126.80, Zellſtoff Dresder 91. VBiehmarkt in Maunheim vom 5. März.(Amtlicher Bericht der Direktion.) Es wurde bezahlt für 50 Ko. Schlachtgewicht: 35 Ochſen a) vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwerthes höchſtens 7 Jahre alt 68—70., b) junge fleiſchige, nicht ausge⸗ mäſtete, und ältere ausgemäſtete 66—68., e) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 64—66., d) gering genährte jeden Alters 00—00., 283 Bullen(Farren): a) vollfleiſchige höchſten Schlachtwerthes 00—56., b) mäßig genährte jüngere u. gut genährte ältere 00—54., e) gering genährte 00—00 M. 703 Färſen: Rinder und Kühe): a) vollfleiſchige, ausgemäſtete Färſen, Rinder hbehſten Schlachtwerthes 64—66., b) vollfleiſchige, ausgemäſtete Kühe höchſten Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren 56—60 M. e) ältere ausgemäſtete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe, Färſen und Rinder 56—60., 4) genährte Kühe, Färſen u. Rinder ühe, Färſen und Rinder 38—48 M. 163 Kälber: a) für Maſt⸗(Vollm.⸗Maſt) und beſte Saugkälber 00—80., b) mittlere Maſt⸗ und gute Saugkälber 00—75., o) ge⸗ ringe Saugkälber 00—70., d) ältere gering genährte(Freſſer) 60—00 M. 1 Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 00—00., b) ältere Maſthammel 00—70., e) mäßig genthrte Hammel und Schafe(Merzſchafe) 00—60 M. 728 Schweine: a) vollfleiſchige der fſeineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1¼ Jahren 00—52., b) fleiſchige 00—50.,) gering entwickelte 00—49., d) Sauen und Eber 00—-00 M. Es wurde bezahlt für das Stück; 00 Luxuspferde: 000 0000., 72 Arbeitspferde: 150/1000., 73 Pferde zum Schlach⸗ ten: 50—100., 00 Milchkühe: 00—000., 000 Ferkek: .000.,00., 0 Zicklein:—-0., 0 Ziegen: 00—00 M. Zuſammen 1778 Stück. Geſchäft mit Ochſen, erſte Sorte Rinder und Kühe lebhaft, geringere Waare etwas langfamer, Schweine, Kälber und Pferde lebhaft. Der Geſammtumfatz der letzten Woche betrug 2944 Stück. Maunheimer Hafen⸗Verkehr vom 2. März. Hafenbezirk III. Schiſſer ey, Kap. Schiſ Kommt von Ladung Wir. Reibel Otto Heinrich Rotterdam Stückgut 9200 Schimitt Bertha Heilbronn Steinſalz 2680 Meyer Henelette Claſina Amſterdam Stückgut 9800 Schumann Graf Moltke Nuhrort Kohlen 18100 chmitz Deutſcher Kalſer Duisburg 1 12000 Veith Ruhrort 28 Rotterdam Stückgüter 16164 Borgards Heſtnung Nuhrort Kohlen 14458 eber offnung Heilbronn Steinfal⸗ 2940 Hafenbezirk V. arting Anguſta Rührort Kohlen 18400 agack Kronprinz v. Pr. 75 7 12500 Eſſenhut Kannen ſeſer 15 55 7 22150 Brehm Paula Wilhelm. Dulsburg 20500 Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Februar⸗Mürz. Pegelſtationen Datum: vom Rhein:.. 8. Bemerkungęn: Konſtanz[3528 7 Waldshut. 42,782,75 2,59 2,552,50 Hüningen J2,60.50 2,43 2,32 2,26 Abds. 6 Uhr FJJCÄÄ 3015 605 2,962,87 N. 6 U. Lauterburg„.91 4,89 4,77 4,62 4,50 Abds. 6 U. Magau J4,99 4,93 4,80.66 4,54 2 Uhr Germersheim 4,80 4,88 4,66 4,52.-P. 12 lI. Maunheim 4,75 5,00 5,02 4,85 4,64 4,46 Mgß. 7 U. Mainz 1J12,242,34 2,502,44 2,80 Fe, 2 Bingen 2,81 2,94 10 U. Naub J3,273.85 8,55 3,50 3,86 2 U. Koblenz„ e,79 8,88.68 10 U. Köln„14,204,15 4,18 4,18 2. Ruhrort„„J3,99.80 3,79 3,77 6 U. vom Neckar; Maunheim 4,82 5,10 5,18 4,95 4,70 4,55 V. 7 U Heilbrounn J2,10 2,081,78 1,631,53 ieeeeeeeeeeeeeee Blauerel-Akademie Beginn des Sommer- Semesters am 1 8. prii 1808. Worns, 43450 Programm durch E. Ehrich, Worms, EEEE L. J. Peter Hofmöbelfabrik. Mübel und Deeorationen, ) Kunstgewerbl. Etablissement Il. Ranges, Mannheim C 8, 3. 11 98 nden die reichſte Aus⸗ 38807 „Llebbaber von praktiſchem Schuhwerk wahl, auch in ganz billigen Artikeln, bei Georg Hartmann, D 8, 12 Schuhwaarenhaus an den Plauken 3, 12 Alleiuverkauf der Fabrikate von Otto Herz& Gie. in 134 — 1 — nit ige ird rke uß icke Der al⸗ für gden rer 36, Ab⸗ 126 og⸗ ita⸗ ßer 05, dit que ank 40, nri en⸗ 40, V. nia ert L beide in Mannheim, SGeſammtprokuriſten beſtellt und 2 Mannheim, 6. März. Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche betreffend. (108) Nr. 19248 J. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntuiß, daß in der Stadtgemeinde Wein⸗ elm und in der Gemeinde chatthauſen, Bezirksamt Wies⸗ loch, die Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche ausgebrochen iſt und der 8 ö5s der.⸗Odg. vom 19. 12.1895 in Kraft geſetzt wurde, Erloſchen iſt die Seuche in der Stadt Heidelberg und in den Gemeinden Obrigheim, Neu⸗ leiningen, Grünſtadt und Oppau, Bezirksamt Frankenthal und würden die angeordnet geweſenen Sperrmaßregeln wieder aufge⸗ hoben. 45958 Mannheim, den 3. März 1900. Großh. Bezirksamt: Steruberg. Handelsregiſtereinträge. Zum Handelsregiſter wurde eingetragen: 1. Zum Firm⸗Reg. Bd. III., .⸗Z. 355, Firma:„Sophie Link“ in Mannheim. Das Geſchäft iſt mit der Firma auf Hubert Mauel, Kaufmann in Mannheim übergegangen. Die Prokura des Friedrich Ludſwig Stuhl iſt erloſchen. 2. Zum Firm.⸗Reg. Bd. IV., .Z. 61, Firma„Jacob Reichert“ in Mannhe m. Die Firma iſt erloſchen. 8. Zum Geſ.⸗Reg. Bd. IX., .Z. 48, Firma„Jacob Reichert & Sohn“ in Mannheim Offene Handelsgezellſchaft. Ge⸗ ſellſchafter ſind: Jacob Reichert und Bernhard Reichert, beide in Mannheint. Die Geſellſchaft hat am 1. November 1899 begonnen. 4. Zum Geſ.⸗Reg. Bd. IX., .⸗Z. 49, Firmna„J. Hirt& Eie.“ in Mannheim. Offene Handelsgeſellſchaft. Ge⸗ ellſchafter ſind: Johaunes Hirt, Privatmann und Jacob Eiſinger, Kaufmann, eide in Maunhelm. Die Geſellſchaft hat am 28. Februar 1900 begounen. 5. Zum Firm.⸗Reg Bd.., .⸗Z. 345, in Fortſetzung von Bd. III.,.⸗Z. 222, Firma„E. F. Sigmann? in Mannheim. Louls Hoſeurs und Karl Motz, ſind zu * gemeinſam zur Zeichnung der Fiihig berechtigt. 6, Zum Firm.⸗Reg. Bd.., .Z. 346, Firma„Georg Leb⸗ kuchen“ in Mannheim. Inhaber iſt Georg Friedrich Lebkuchen, Kaufmann in Mann⸗ heim. 5 45888 Mannheim, 3. März 1900. Großh. Amtzgericht III. Handelsregiſtereintrag. No. 9224 Zum Geſ⸗⸗Reg. Be. IX,.Z. 43, Firma„Straß⸗ burger Rheinſchifffahrts⸗ Geſell⸗ ſchaft mit beſchränkter Haftung“ in Mannheim wurde heute eiſ⸗ getragen: 45894 Das Stammkapital iſt auf 408000 Mark erhöht.(Beſchlüſſe der Geſellſchafter vom 22. Sep⸗ tember 1897 und 6. Juli 1899,) Mannheim. 2. März 1900. Großh. Amisgericht III. Swangeverſteigerung. Am Mittwoch, 7. März 1900, Nachm, 2 Uhr, werde ich im Pfaudlokale, hier, %s gegen baare Zahlung im Vollſtrecküngswege öſſentlich ver⸗ ſteigern: 44 Badeöfen, 1 Vertikow, 1 Divan, 1 Komode ſowie 1 gold. Finger⸗ 5 mit Stein. 45940 kannheim, 5. März 1900. Schmitt, Gerichtsvollzieher, B 2, 16. Iwargs⸗Perſteigerung. Mittwoch, den 7. März 1900, Nachmittags 2 Uhr, werde ich im Pfandlokal Q 4, 5 hier gegen baare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich ver⸗ ſteigern: 45941 eine feingeſchnitzte ſchwarze Zimmereinrimtung, als;: ein Sopha, 4 Siſſel, 2 Fautenils, 1Conſol mit Spiegel, Lovaler Tiſch m Decke, 1 Vertikow, 1 Säule m, Figur, ferner: 2 pollſtändige Bitten, 2 Kauapres, 1 Sekretär, 1 Spie⸗ gelſchrank,.Nühtiſch, 2 Tiſche, 4 Seſſel, 1 Wanduhr, 1 Ge⸗ mülde, 2 Spiegel, 1 Kleider⸗ ſchrank, 1 Nipptiſchchen, 1 Waſchtiſch m. Marmorplatte, 2 Nuchttiſche, 1 Chiffonier u. A. mi. Ferner: 1 Divan Schreibtiſche, Waäſchkommoden, Tiſche, 1 Se⸗ kretär, 1 Klavier, Chiffonier und ſonſt Verſchiedenes Mannheim, den 8. März 1900. Hildebrandt, Gerichtsvollzieher, Gontardpl. 9. Vekauntmachung. Die Gemeinde Feudenheim vergibt die Ausfſührung von 1000 qm Rinnenpflauer mit Sandſteinen. 459 8 Offerten mit Preisangabe pro am wollen bis zum 14. d. Mts. dahier eingereſcht werden. Feudenheimm, 5. März 1900. Der Gemeinderatßh. Bohrmann. Erfinder! verlanget kostenfrei Prospeet und Vortrag von R. Fiedler, Berlin durah den Vertreter: Franz Erdmenger, Ciwü-Ingenieur 48407 Aannhelzs. Amts⸗ Helaunkmachung. Daaunagung 55 Aus der Seligmann, Julle und Leopold Ladenburg'ſchen Stiftung und ihren Zuſtif⸗ tungen ſind pro 1900 und am 2. Januar 1901 Stiftungspreiſe im Geſammtbetrage von 8207 M 16 Pf. verfügbar und zwar auf den 10. und 11. Mai und 15. Juni je M. 685.72, auf den 19. Juni M. 875.—, auf den 21. Juni M. 900.—, auf den 3. Juli M. 500.—, auf den 10. Juli M. 350.—, auf 16. Juli und 8. Sep⸗ tember je M. 200.—, 19. September M. 500.—, auf den 9. Dezember M. 1400.—, auf den 16. Dezember M. 875.—, und auf den 2. Januar 1901 M. 350.—. Dieſe Preiſe werden in ganzen oder in Theilbeträgen ſolchen be⸗ dürftigen Familten oder ledigen männlichen oder weiblichen Per⸗ ſonen, ohne Unterſchied der Re⸗ ligion verltehen, welche durch un⸗ verſchuldetes Unglück ins Elend gerathen ſind und mindeſtens 6 Jahre laug ununterbrochen inMaunheim gewohnt haben. Dagegen können Perſonen, welche dauernd aus öffentlichen Kaſſen Unterſtützung beziehen, keine Be⸗ rückſichtigung finden. Hinſichtlich der Preisvertheilung von 900 M. am 21. Juni 1900 tritt außer den obengenannten Beſtimmungen die weitere hinzu, daß ſolche Be⸗ werber, welche dem Kaufmauns⸗ ſtande angehören, in erſter Reihe berückſichtigt werden ſollen. Bewerbungen um obige Preiſe wollen unter Anſchluß etwaiger Zeugniſſe binnen 4 Wochen bei der unterzeichneten Stelle einge⸗ reicht werden. Mannheim, 12. Februar 1900. Die Stiſtungskommiſſion: Beck. 44537 Winterer. 45670 No. 6815 J. Geſucht zwei junge Schreibgehilſen mit ſchöner Schrift zum bal⸗ digen Eintritt. Gehalt je nach Lelſtungsfähigfeit 50—85 Mark monatlich. Lebenslauf, Schul⸗, Dienſt⸗ und Leumundszeugniſſen find binnen 10 Tagen dieſſeits einzureichen. Mannheim, den 28. Febr. 1900. Bürgermeiſteramt: Martin. Arbeils⸗Hergebung Diegimmevmaunsarbeiten zum Neubau des Verwaltungs⸗ Gebäudes der Ortskrankenkäſſe Mannheim 1(Ecke Friedrichs⸗ ring u. Ruprechtſtraße) ſollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Pläue liegen im Bü des bauleitenden Archi Herrn A. Laugheinrich, rk: platz 18, zur Einſichtnahme auf, woſelbſt auch die Bedingungen und Angeboisformulare zu er⸗ halten ſiſid. Angebote hlerauf ſind ver⸗ ſchloſſen u. mit entſprechender Aufſchrift verſehen bis längſtens Montag, 12. Marz 1900, Nachmittags 4 Uhr auf unſerm Verwaltungsburegu G 2, 19/0, 2. Stock, einzureichen. 45918 Mannheim, 6. März 1900. Ortskrankenkaſſe Mannheim J. Der Vorſtand: Friedrich Hoffſtgetter, Vorſitzender. Heirath. 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Lösl. Frühstück'-Suppen Gemüse- u. Kraftsuppen Bouillon-Kapseln Suppen-Mirzee— Vötter. halte ich stets vorräthig. Diese, 8 17 vorzüglichen Produkte Zur Nochbilfenn Beaufſichtigung N 45834 0 der Hausarbeit eines Gyn⸗ naſtaſten wird geeigneter Herr H. Hannstein Rel0 Offerten unter I. 8. zontardplatz 9. Nr. 45508 bef. die Exped. d. Bl. Maunheimer Darleih⸗Aaſe. Die Herren Mitglieder der Mannheimer Darleih⸗Kaſſe werden zu der diesjährigen ordentlichen General-Verſammlung, Mittwoch, den 21. März d. Js., Nachmittags 3 Uhr im Hauſe der Anſtalt Lit. II 2, 1 ſtattfindet, hiermit freun eingelgden. 1. Geſchäftsbericht über das Jahr 1⸗99. 2. Vornahme der Erneuerungswahlen. 3. Statutenänderung. Verſchiedene Anträge. 8 berd ſ 45664 5 N Allgemeiner Tages-Ordnung: 1 Weiblicher Krauken⸗ R verſicherungg⸗Herein FNTENTAN Erheberin: Marg. Braunwarth. Filiale Mannheim, C 2, 2. Mittwoch, den 7. März 1900, 4 Mannheim, den 1. März 1900. Der Vorſtand. 29566 Abends 8 Uhr. TarlebenscaſſenvereinFendenheim (eingetr. Genoſſenſch, m. unbeſchr, Haftpflicht) Sonntag, den 16. März d.., Nachmittags 4 uhr ndet im Saale des Gaſthauſes zum„Badiſchen Hof“ h ſi die diesjahrige General⸗ Verſammlung im Nebenzimmer des „Freiburger Hoſes“, 8 2, 8, Tages⸗Ordnung: Bekten 12 Pit. m. rothem, grau⸗rothem gerse oen Percen] z. Peaſadaß vh e, 10 e 1 und 2. des Vor⸗ 458583 e Sahnde 3 desgleich, 2 chlafeig, 25— de Vereinsaltgeteen ordentliche Generalperſammlung ſtatt, mit folgender Tagesordnung: 1. Bericht über das abgelaufene Geſchäftsſahr. 2. Eutlaſtung des Vorſtandes. 3. Verthellung des Reingewinnes. 4. Piſt Nu des Höchſibetrages, alle Spareinlagen Anlehen zufämmen nicht überſ und hreſten dürfen. 6. Vereinsgngelegenheiten. Die Mitglieder ſind zu dieſer Verſammlung höflichſt einge⸗ laden; gleichzeitig werden dieſelben darauf aufmerkſam ge daß die Rechnung von heute an 8 Tage lang zur Einſicht der Mitglieder auf unſerem Bureau aufliegt. Die Aetipa betragen. M. 359737,90 „ Paſſiva„ Somit Reingewlun Stand der Mitglieder; 355055.95 M. 4711.95 emacht, Verſand bei 05 Verpackung gegen Nachnahme, Rückſendung oder Umtauſch geſtattet. Neec Weißenberg, erliu ko, tandsbernerstr. 39. Pre sliſte gratſs u, franfo. 9 4 19902 beiten. Zu zahlrelche 17555 e 10 Der Vorſtand, Wir verleihen mäßige Vergütung Fräcke. gegen ürberei und Beinigung von Damen- und Herren- Kleldern, sowie von Mäbel⸗ stokfen jeder Art. F Gg. Benzinger., Am 1. Januar 1899 waren es, eingetreien ſind im Jahre 1899 Stand am 31. Dezember 1899. Ausgetreten und geſtorben ſind Mithin Stand am 1. Jannar 1900. Feudenherm, 6. März 1900. Der Vorſtand: Martin Ruf I1 957 Mitglieder 92 5 88 0 3 1 I Mitglieder Der Klufſichtsrath: Jacob Rihm, Vorſitzender. Joh. Schaaf VI. Stellvpertr. Donnerſtag, den 15. März J.., Nachmiltags 2 Uhr 45968 Wein-Versteigerung. laſſen die Erben des Herrn ihelm Bohrmann in Hannheim im kleinen Saale des Caſino, R 1, 1 baſelbſt 0d, 94,000 Liter Weiss- u. Rorhweing öffentlich verſtetgern, Probetag für die Herren Commifſionäre am 18. März im Hauſe R 1, 12 in Mannheim. Allgemeiner Probetag am 15. März im Verſteigerungslokale und vorher im Hauſe R I, 12. Weinreſtaurant — F7, 31. Morgen Mittwoch, 7. März 1900 Grosse Metzelsuppe. Coreley. 2 C. Bauer, empfehle ich in Bler und in Kaßnen. ſowie Doppel Bock⸗Bier früher Salvator, Pilſenet, Culmbacher und Moninger Kaiſetbier fäßchen 3 5 und 10 Liter Juhalt, in Flaſchen 45907 Hochachtungsvoll F. E. lofmann,, Caſe Frangais. Telephon 440. Selfenstempel, Datumsempel, Eutwerthungs Stempel für Alterg⸗ und Inpaliden⸗Ver ſicherung. Unſer Kamerad, Herr hauſe, k 5, aus ſlatt. brapen Vereins⸗ und Waschanstalt Fülr Gardinen aller Art, echte Spitzen ete. Reinigungs-Anskalt für dobelins, Smyrus⸗, Velours- und Brüsgeler Teppichie ete. Fürberei und Wäscherel für FVedern und Handschuhe. d Portogebühren- wercken seitens der Aunahmestelle nient nnehr erhoben. Annahme für Maunheim Hel 45881 Carl Braun, D 4, J8. Sricgerperein J. Todes-Anzeige. Georg Schmitt, Platzaufſeher, welcher den Feldzug 1866 und 157%1 mitgemacht hat. 5 iſt am 4. e ahler geſtorben. 9 ene 5 Die Beerdigung findet Dienſtag, den 3. März, Nachmittags 5½ uhr, vom Allgeineinen ſcranten⸗ Zahlreiche Betheiligung am letzten Ehrengeleite bleſes riegs⸗Kameraden erwartet Manuheim, den 5. März 1900. Der Vorstand. 1 5 munheim! 45939 05 — eie 11 1175 1 173 13 4 8. Seſte. Gefergl Anzeiges, + Mannheim, 8. März. Coloſſeumsthegter ir Mannheim. (Neckarvorſtadt). Direkti ienſtag, den 6. Maärz on: Fritz Kerſebaum, boes 1900, AUbends 3½ uhr: Letzte Aufführung des Lokalſchwankes: Die Ilvetritsche. Lokalſchwank in 4 Akten von F. Kerſebaum. Kailser⸗ C1. 14 Pauorama, 0 1. 14. SGeöffnet von Morgens 10 bis Abends 10 uhr Eine hochintereſſante Reiſe nach den Südſee⸗Inſeln: Samog, Mariaunen⸗ und Carolinen⸗Inſeln. Eintritt 30 Pfg., Kinder 20 Pfg: 45531 In Verſammlungslokal er apoſtol. Gemeinde, T 6, 8, Rückgebäude, part., Dienſtag, den 6. März, Abends 8¼ Uhr, Oeffentlicher Vortrag von Robert Scheu über: 45820 wDas Gleichniss von den Zeiten Noehs und seine Erfüllung in diese (Matth. 24, + letzten Zeit.“ 37—42) Der Eiutritt iſt frei.— Jedermann iſt freundlichſt eingeladen. Nationallbef Ael-Vefeig MANNHEINM. Donnerſtag, 8. März 1900, Abends 9 Uhr, findet in dem Saaſe im Gaſthaus zu den drei Glocken, P 4, 4/ eine gemüthliche Zu ſtatt. ſammenkunft 45964 Vortrag: VBundesrath u. Reichstag. Referent: Herr Rechtsanwalt Dr. Frantz. Krieger⸗M Verein Mannheim. Sonntag, den 11 März, Abends 8 Uhr, im Vereinslokal zum Scheffeleck, M 3, 92: Familie und mn bend 45968 Vorkrag unſetes Ehrenvorſitzenden Uber:„Die Frau im bürgerlichen Geſehbuch.“ Um recht zahlreiches Erſcheiner 1 bittet Der Vorſtand. 75 in unſerem Loka 45942 AaanaheimerTunerbundbermanla. Dienſtag, den 29. März, Abends präe. 8% Uhr le„Wilder Mann“, N 2, 9 Fordeul Hauptverſammlung Näheres durch Rundſchreiben. Maunheim, 7. März 1900. Der Turnrath. Arbeiter⸗Fortbildungs⸗Verein 0 5, Am Samſtag. 10. März a. 1. „, Abends präecis ½9 uhr, kindet im oberen Saale des adner Moles üuſer dieblährit er BALL Ratt und laden wir hierzu unſere Eibönit ſowie Freunde des Vereins höfl. ein. Uzuführende können Abends im verehrl. Mitglieder, deren An⸗ Vorſchläge für Vereinslokal abgegeben werden und müſſen ſpäteſteus bis Dieuſtag, 6. März a.., erfolgen. 45250 Der Vorſtand. Verein der Nannheimer Wirche. Dienſtag, den 13. März 1900, Abends 8 uhr im großen Saale des Apollo⸗Theaters Sechszehntes Skiftungsfeſt beſtehend in Separat⸗Feſtaufführun Orcheſters des Apolle⸗Theaters mit g des Geſammt⸗Enſembles und darauffolgendem PFest-Balk. Wir laden unſere verehrl. Mi iglieder nebſt Angebörigen hierzu Höfl. ein. Einführungen ſind geſtattek. Näheres darch Rundſchreiben. 44290 Der Vorstand. Mauunheimer Liedertafel] Dienſtag, den 6. März, Abends ½9 Uhr, Spezial-Probe für 1. und 2. Baß. 45875 Der Vorstand. Deutſcher Radfahrerbund Gauverband V. Freitag, den 9. März, Abends 3½ Uhr, OGadu-Commers im Saale des„Bellevue⸗Keller“, wozu mit der Bitte um zahl⸗ keichen Beſuch höflichſt einladet. 48994 DerßVorſtaud. N O deornppe mMmanheim. Vorsammlung ieden Mittwoch Abends 9 Uhr Scheffeleck, M à,. aſte willtommen. 86778 Proviſ Damen geſucht, welche die Auf⸗ nahme von Damen in äͤärztl. Privat-Entbindungs Auſtalt 1. Ranges vermitteln. Off. u. 45908 bef. d. Exp. d Bl. 45908 Ca. Ml. 20,000 ſind auf erſte event auch auf zweite Hypotheke per 1. April a. e. Auszulerhen. 45920 Offerten von Selbſtreflectanten unter Nr. 45920 a. d. Erp. d. Bl —0000 WMe. auf 2. Hypothek geſucht. Offerten u. Ch. A. Mr. 15628 an die Erped. dſs. Blits. 15000— 2. Hypothek bei pünktlicher Zinszahlung auf großes Haus, Feutrum der Stadt geſucht. Näheres bei K. Ben⸗ inger, K I, 17, Burean der Medizinalkaſſe der katholiſchen Vereiſte. 45872 üchtige Fran zum Waſchen u. Pützengeſ. 6, 15, part.“868 Zienen⸗Honig, 3 ſelbſtgezüchtet, garautirt rein, empflehlt Keller, 0 8, 18. 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