Telegramm⸗Adreſſe:(Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.“ In der Poſtliſte eingetragen unter r. 295 Abonnement: 60 Pfg. monuatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..40 pro Quartal. JInſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg, Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfsg. Telephon: Redaktion: Nr. 377. der Stadt Mannheim und Umgebung. Mannheimer Journal. (110. Jahrgang.) Erxpedition: Nr. 218. Druckerei: Nr. 341. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Verantwortlich für Politik⸗ Dr. Paul Harms. für Theater, Kunſt u. Feuilleton! Dr. Friedrich Walter. für den lok. und prov, Theil: Ernſt Müller. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei(Erſte Mannheimer Typographiſche 89855 (Das„Mannheimer Journal“ iſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) (Mannheimer Volksblatt.) 5 Ih. E 6, 2 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. E 6, 2 ſammtlich in Mannheim. Freitag, 6. Juli 1900.(NMittagblatt.) Nr. 306. Neiſe-Abonnemenks und Saiſon-Abonnements. Zur Bequemlichkeit des reiſenden Publikums ſowohl als derjenigen Zeitungsleſer, die in Kurorten und Sommer⸗ friſchen bleibenden Aufenthalt nehmen, richten wir, wie bis⸗ ber, für den Sommer Reiſe⸗Abonnements ein. Jeder Inhaber eines Reiſe⸗Abonnements gelangt ſo ſchnell in den Beſitz des„General⸗Anzeigers“, wie es nach Lage der Eiſenbahn⸗ und Poſtverbindung des betreffenden Aufent⸗ haltsortes überhaupt möglich iſt. Bei Rundreiſen wird die Zeitung nach den vorher anzu⸗ gebenden Orten derart expedirt, daß der Abonnent dieſelbe „poſtlagernd“ oder unter jeder uns aufgegebenen Adreſſe vor⸗ findet. Der Abonnementspreis wird— ohne Rückſicht auf das Land, nach welchem die Exemplare zu dirigiren ſind— auf nur 60 Pfennig per Woche (bei täglich einmaliger Franco⸗Zuſendung) feſtgeſetzt. kLkon Dart 1 Auswärtige Beſteller werden darauf aufmerkſam gemacht, zeuß die Bezahlung am Einfachſten durch Poſtanweiſung oder rülinſendung von Briefmarken bewirkt wird. Ba BVBei längerem Aufenthalte au ein und demſelben iſt das außerordentlich billige Abonnement bei den be⸗ vohffenden Poſtanſtalten entſchieden der direkten Streifbandſen⸗ 9 werng vorzuziehen. Expedition des„General⸗Anzeigers“ Ful (Mannheimer Journal). ———. Badiſcher Landtag. 21. Sitzung der Erſten Kammer —.C. Karlsruhe, 5. Juli. Der Geſetzentwurf betr. Veranlagung zu den direkten Steuern wird ohne Debatte in der Faſſung der Zweiten Kammer angenommen. — Freih. v. Göler berichtete ſodann über den Geſetzesvorſchlag Wacker und Genoſſen, betr. Abänderung der Wahlkreis⸗ eintheilung für die Zweite Kammer. Auf die Beſprechung der Denkſchrift und der Wahlrechtsfrage verzichtete die Erſte Kammer, da kurz vor Schluß des Landtags eine entſprechende Behand⸗ lung dieſer Angelegenheit nicht mehr möglich war. Bezüglich des vor⸗ liegenden Antrags war die Kommiſſion der Anſicht, daß es ſich ohne weifel um eine Verfaſſungsänderung handelt. Da die Vorlage in der weiten Kammer die 23 Majorität nicht erreicht hat, ging die Kammer auf das Materielle des Entwurfs gar nicht ein und ſtellte den Antrag, dem Vorſchlag die Zuſtimmung nicht zu ertheilen. Derſelbe wurde hierauf einſtimmig abgelehnt.— In den ſtändiſchen Aus⸗ chuß wurden gewählt: Freih. v. Göler, Freih. b. Rüdt und Geh. ath Engler. Kammerpräſident Freih. Franz v. Bodmann gab hierauf die Geſchäftsüberſicht. Freih. v. Gͤler dankt dem Präſidium für die Geſchäftsleitung. Staatsminiſter Dr. Nokk er⸗ Härte ſodann den Landtag für vertagt. Der badiſche Landtag hat ſeine Arbeiten geſtern beſchloſſen; formell wurde er nur ver⸗ kagt, damit dem Prinzen Max beim Einzug noch eine Adreſſe überreicht werden kann. Der Rückblick auf die Tagung gewährt im Großen und Ganzen ein erfreulicheres Bild, als man zu e—— ihrem Beginn im November vorigen Jahres hoffen durfte. Der Moſt, der ſich bei der Prüfung einiger nationalliberaler Mandate recht abſurd geberdete, gab ſchließlich doch noch'n leidlichen Wein. Ja, wenn die Landboten zeitweiſe ihr Herz entdeckten und in fröhlichem Wettſtreit das Loblied der Verwaltung ſangen, dann hätte man unſer Land mit Fug und Recht für eine Art von politi⸗ ſchem Arkadien halten können. Selbſt als man auf das ver⸗ fängliche Gebiet der Kultus⸗ und Ordensfrage kam, war Herr Wacker mehr ein„gemalter Wütherich“, und das feierliche Ana⸗ thema, das er über den Staatsminiſter Nokk auszuſprechen ſich nicht verſagen konnte, nahm er ſpäter halb und halb zurück. Im Centrum haben mäßigendere Einflüſſe die Oberhand gewonnen; wenn man im Reichstage regierende Partei iſt, ſpielt man im Landtage nicht gern mehr den wilden Mann. Die Budget⸗ berathung wurde, außer dem allgemeinen Wettloben auf die Regierung, charakteriſirt durch eine ſtarke Freigebiegkeit von Seiten der Erwählten in der zweiten Kammer, der die beſonnenen Männer der erſten einen Dämpfer aufzuſetzen für gut fanden. Die Reichsangelegnheiten ſpielten zweimal in die Verhandlungen des Landtags hinein und ſchufen ſehr abweichende Bilder. Das eine Mal, als es ſich um einen Proteſt gegen die Zuchthausvorlage handelte, that die Regierung gar nicht mit und es bildete ſich die übliche oppoſttionelle Mehrheit gegen die nationalliberale Re⸗ gierungspartei. Als Gegenſtück dazu bildete ſich um die lex Heinze eine Gruppirung, wobei ſich eine antiklerikale Mehrheit um die Regierung gegen das vereinſamte Centrum ſchaarte. Das war ein Hinweis darauf, daß die Zukunft, der gewiſſe Leute unter dem Schlachtruf„Tod den Nationalliberalen“ entgegenſteuern, der Möglichkeiten mehrere im Schooße birgt. Von den beiden großen Reformen, Steuerreform und Wahlreform, wurde nur die erſte um eine Theilſtrecke gefördert, dies aber in erfreulicher Uebereinſtimmung zwiſchen der Regierung und allen Parteien der zweiten und, dum grano salis, auch der erſten Kammer. Die Wahlreform aber blieb abermals ſtecken. Die zweite Kammer brachte mit Ach und Krach eine Neueintheilung der Wahlkreis⸗ eintheilung durch, wovon der Abg. Wacker einige auf Vorrath gearbeitet hatte; auch dies kümmerliche Flämmchen wurde aber von der erſten Kammer wieder ausgeblaſen. Die zweite Kammer hatte gar keinen Verſuch gemacht, eine Verſtändigung mit der Regierung anzubahnen, das war vielleicht ein taktiſcher Fehler. Die Regierung kann jetzt nicht ohne Grund die Schuld auf die Kammer ſchieben, daß nichts zu Stande gekommen. Die National⸗ liberalen ſtellten ſich auf einen ganz unzugänglichen Standpunkt, der ſtarken Widerſpruch in den Reihen ihrer eigenen Wählerſchaft hervorrief. Das war ſicher ein taktiſcher Fehler. Denn trotz der lex Heinze werden ſie ſich nun bei den nächſten Wahlen wieder einem„eiſernen Ring“ von ſchwarzen und rothen Demokraten aller Schattirungen gegenüberſehen, der um jeden Preis die Zwei⸗ drittelmehrheit erringen will. Was die ungleichen Brüder mit dieſem koſtbaren Beſitz dann Glorreiches zu Stande bringen wer⸗ den, das mag der Himmel wiſſen. Jedenfalls, ſo ſachlich⸗ruhig die Seſſion ablief, ſo leidenſchaftlich dürfte der nächſte Wahl⸗ kampf werden. Denn der Oppoſttion fehlen nur noch zwei Man⸗ date zu ihrer Sehnſucht letztem Ziel. Deutſches Reich. * Berlin, 5. Juli.(Eine zweike Erſaßwahl zum Reichstag), wird am Freitag in Northeim⸗ Einbeck vollzogen werden. Dort iſt ſeit 1898 ein Vertreter der beſonderen Art von Agrarbewegung, wie ſie in der Provinz Hannover ſich entwickelt hat, im Beſitz des Mandats geweſen. Er hat es in der Stichwahl gegen den Sozialdemokrat erworben, iſt aber nur mit geringem Vorſprung vor dem nationalliberalen Kandidaten in die Stichwahl gekommen und verdankte dieſen Vorſprung, wenn nicht eine noch weit größere Stimmenziffer, dem Uebereifer eines Landrathes, was zur Folge hatte, daß die Wahl kaſſirt wurde. Jetzt hat der Bund der Landwirthe darauf verzichtet, einen„reinen“ Bundes⸗Kandidaten aufzuſtellen. Er hat dem freikonſervativen Landtagsabgeordneten für Gronau⸗ Alfeld. es überlaſſen, ſich um das Maudat zu bemühen. Indeſſen iſt damit nur dem äußeren Anſcheine nach der Schwerpunkt von der extrem⸗agrariſchen Rechten nach der mittleren konſervativen Stellung hin verſchoben. Die Wahlbewegung ſpielt ſich, ab⸗ geſehen davon, daß die Landräthe ſich geſagt ſein laſſen, was zur Kaſſirung der Wahl geführt hat, ſogar noch leidenſchaftlicher ab, als 1898. Es beſteht begründete Erwartung, daß diesmal der nationalliberale Bewerber den Vorſprung vor dem ſogenannten freikonſervativen Kandidaten haben und in die Stichwahl ge⸗ langen wird. Dann iſt ſeine Wahl kaum zu bezweifeln, denn die nationalen Parteien ſind bei einiger Entſchloſſenheit dem Sozial⸗ demokraten auch in dem Falle um etliche zweitauſend Stimmen überlegen, daß die Welfen wie 1898 faſt geſchloſſen für den Sozialdemokraten eintreten. —(Zur Abfindung der früheren Privat! poſtenz) liegt jetzt die erſte Entſcheidung vor. Sie betrifft die Kieler Stadtpoſt„Courier“. Dem früheren Inhaber Guſt Heinemann iſt von der Reichspoſtverwaltung eine Entſchädigung von 63 496%/ 85 J zugeſprochen als geſetzmäßig für den thak⸗ ſächlichen Schaden und den entgangenen Gewinn. Der bean⸗ tragte Erſatz des Kaufpreiſes für die Erwerbung der Anſtalt und die Unkoſten des Ankaufs wurde als unbegründet zurückgewieſen. Die Schadloshaltung des Heinemann ſei nach dieſer Richtung in dem aus dem Unternehmen bisher erzielten Gewinn zu erblickenn, Die zuerkannte Entſchädigungsſumme von 63 496% 85 wurde gefunden, indem der nach allen Abzügen verbleibende Ge⸗ winn von 6959%/ 72 J mit dem Zehnfachen kapitaliſirt wurde⸗ Von dieſem imaginären Kapital von 69 597% 20 J wurden jedoch noch 12 514% 70 J zu amortiſtrendes Anlagekapital ab⸗ gezogen, da der Beſitzer des Kieler„Courier“ nach ſeinem bis⸗ herigen Gewinn zu dieſer Amortiſation verpflichtet geweſen wäre⸗ Belgien. * Brüſſel, 5. Juli.(Im Prozeß Sipido) wurven die drei Mitangeklagten Sipidos freigeſprochen. Die Geſchworenen ſprachen Sipido ſelbſt des Mordanfalls gegen den Prinzen von Wales ſchuldig, auch daß er mit Vorbedacht gehandelt habe, verneinten aber die Frage der Zu⸗ rechnungsfähigkeit. Damit wäre eigentlich Sipido auch freigeſprochen. Sein Vertheidiger ſtellt den Antrag auf ſofortigs Entlaſſung. Hierüber wird noch berathen. Zur Lage in China ſchreibt man uns aus London, 5. Juli. Wenn es nach den geſtri⸗ gen Trauerbotſchaften noch eine Nachricht gab, die die letzten üher die furchtbare Tragik der Geſammtlage in Ching hier und da noch vorhandenen Zweifel zerſtreuen konnte, ſo war es die offiziöſe Botſchaft, die Admirale hätten im gemeinſamen Kriegs⸗ rathe beſchloſſen, auf jeden Verſuch, Peking zu entſetzen, ſolange Gemäß Verabredung. Engliſcher Roman von J. Marsden Suteliffe. Uebertragen und bearbeitet von F. Red. (Nachdruck verboten.) (Fortſetzung.) Herr Baron!“ Wie ſüß klang dieſer Titel in ſeinem Ohr. Dieſe Anrede ſagte ihm aber auch Alles, was er zu wiſſen wünſchte, wonach zu fragen aber doch zu mißlich geweſen wäre. Alſo war ein Erbe ſeines älteſten Bruders nicht vorhanden und auch anſcheinend nicht zu erwarten. „Wo iſt meine Mutter?“ „Die Frau Baronin iſt mit ihrer Tochter in der Bibliothek. Frau Deniſon iſt bei Lady Bruton. Darf ich den Herrn Baron anmelden?“ „Iſt das jetzt noch nöthig?“ fragte Reginald, worauf der —5 Diener eine entſchuldigende Verbeugung machte und zur ite trat. Reginald nahm beide Hände der Mutter in die ſeinigen, 7 küßte ſie auf die Backen und ſagte:„Glaube mir, liebe Mutter, ich bin tief bekümmert über Alles, was uns betroffen hat.“ Nach liebevoller ernſter Umarmung ſah die alte Dame ihm prüfend ins Geſicht. Sie fand daſſelbe noch immer hübſch, aber das Auge der Mutter entdeckte trotz der langen Trennung, wie viel ſchärfer die Naſe als früher hervortrat, wie unſtet ſeine Augen blickten, wie deutlich ſich in ſeinem Geſicht eine unheimliche Selbſtſucht ausprägte. Ein noch ſo kleines Zeichen, daß er als teuiger Sohn heimkehre, gewahrte ſie dagegen durchaus nicht. Und gerade dieſes aus der Art geſchlagene Kind hatte ſie ſtets am liebſten gehabt. Tiefbekümmert erkannte ſie, daß Beſitz, Ver⸗ mögen und Ehre der Familie in unwürdige Hände übergingen. Als er ſich zur Begrüßung ſeiner Schweſter umwandte, ſank ſie mit dem Wehruf:„Oh Reginaldl, mein Sohn!, mein Sohn!“ in ihren Stuhl zurück und weinte bitterlich über Gottes un⸗ erforſchlichen Rathſchluß, daß dieſer am Leben bleiben mußte, der jeder der älteren Beiden ihr durch ein grauſames Geſchick entriſſenen Söhne die Familie ſoviel würdiger vertreten haben würde. 6. Kapitel. „Schweſter Weſt! Nr. 42 iſt wach und verlangt nach Ihnen.“ Dieſe Mittheilung iſt von einem ſo ſchalkhaften und ver⸗ ſchmitzten Blick aus den ſchwarzen Augen der Schweſter Gore begleitet, daß Winfriede heftig erröthet. Die Schweſtern ſagen's alle, ein ſo unruhiger und ungedul⸗ diger Kranker wie Nr. 42 wäre noch nie im Spital geweſen, namentlich aber, ſeit er auf dem Wege der Beſſerung ſei. Warum er nur immer nach der Geſellſchaft der Pflegeſchweſter verlange? Winfriede iſt dadurch zur Zielſcheibe eines reichlichen, aber harm⸗ loſen Spottes unter den Schweſtern geworden. Zu ihrem eigenen Aerger vermag ſie das verrätheriſche Roth nicht, wie ſie gern möchte, von ihren Wangen zu bannen, wenn die Neckereien in ſo bezeichnendem Tone vorgebracht werden, wie Schweſter Gore das ſo gut verſteht. „Er iſt ſchon nimmer ruhig, wenn Sie nicht bei ihm ſind. Den ganzen Tag über heißt's:„Wo iſt Schweſter Weſt?“„Kann Schweſter Weſt nicht kommen?“ Jetzt eben hat er mir auf⸗ getragen:„Bitte, ſagen Sie Schweſter Weſt, ich hätte ihr eine ganze Menge zu erzählen.“ Das kann doch gar kein andres Ende nehmen, er muß um Sie anhalten, ehe er fortgeht. Das werden Sie ſchon ſehen.“ 5 Winfriede kennt dieſe Sticheleien ſchon zu gut, ſie hört ſie daher nur ſelten bis zu Ende mit an. Auch jetzt legt ſie ihre Arbeit raſch aus der Hand und geht ihrer Pflicht nach. 8 Sehr auffällig iſt es ja, daß Winfriedens Pflegebefohlenem auch nicht das Geringſte an ihrer äußeren Erſcheinung entgehk⸗ „Was gibt's denn, Schweſter? Sie ſehen ja ſo erregt auss“ ruft Nr. 42 ihr beim Eintritt entgegen. 15 Um das Geſpräch von ſich abzulenken, fragt ſie ruhig „Wünſchen Sie etwas, Herr Maclean?“ „Jawohl! Sie wünſche ich hier zu haben!“ lautet die frei⸗ müthige Antwort.„Sind Sie denn ſo beſchäftigt, daß Sie nicht einmal fünf Minuten für einen armen Kranken zur Unterhaltung übrig haben?“ „Ich kann ſehr wohl beſorgen, wünſchen.“ „Dann bitte, reichen Sie mir jenen Korb Trauben und langen Sie ſelbſt auch zu.“ „Aber Sie wiſſen doch, daß wir das nicht dürfen!“ Troß dem nahm ſie, um nicht ganz abzulehnen, einige Beeren und a ſte. Das gefiel aber dem Kranken keineswegs, er ſuchte die ſchönſte Traube aus und legte ſie ihr in den Schooß. „Bille, thun Sie das nicht. Es iſt ſehr freundlich von; Ihnen, aber auch ſehr unrecht. Ich darf das wirklich nicht an⸗ nehmen.“ „Was für ein Unſinn!“ rief Maclean ungeduldig.„Ich werdg meiner Pflegeſchweſter doch etwas Wein ſchenken dürfen, ohne die Jausordnung zu verletzen. Darf ich's nicht, dann iſt eben dig Hausordnung ſchlecht.“ „Ach, das iſt's ja nicht, Herr Maclean,“ ſagte Winfriete eilig,„es iſt,— en i—- was Sie etwa zu hab 21 Selter General Anzeiger. 7 3u bderzichten, als nicht weit bedenkenbere Streitkräfte ihnen zur gzuläffigen kolonie ſei unverſehrt geweſen, ſchiffen mu wenn auch die Bomben zum Glück meiſt nicht geplatzt ſeien, und ſo wenig Menſchenopfer gefordert hätten. Aber ein Bleiben war in ihnen nicht mehr und die Truppen hatten genug zu thun, ſich in ihren ſtrategiſchen Poſitio⸗ nen in der Defenſive zu halten, nachdem ſie bereits ſeit Mitte vorfger Woche auf jede Offenſive hatten verzichten müſſen.(Nach det Times⸗Meldung im geſtrigen Abendblatt wären ſie je doch am Samſtag früh wieder zur Offenſive übergegangen und hätten die Eingeborenenſtadt geſtürmt. Ob es ihnen gelungen iſt, die FJorts einzunehmen, die die Fremdenſtadt beherrſchten, wird leider Richt beſtimmt geſagt. D..) Aber nicht nur die Verbindungs⸗ linien zu Lande waren den pereinigten Truppen abgeſchnitten, auch ihre letzte Rückzugslinie auf die Takuforts, ja dieſe ſelbſt war bereits bedroht, denn ſtarke kaiſerliche Truppenkorps hatten ſich von Lutai im Norden kommend der von dort direkt nach Taku führenden Bahn bemächtigt. Dadurch wird auch die Wendung in der Admiralsdepeſche ganz berſtändlich, man werde„berſuchen Taku zu halten, falls Tientſin nicht zu halten ſei.“ Das Hoff⸗ Rungsloſe in all dieſen traurigen Nachrichten hat jetzt einen ſo ſtarken Peſſfimismus hervorgerufen, daß auch die größten Schauergeſchichten aus allerverdächtigſter Quelle Glauben finden, die vordem Niemand auch nur des Leſens für werth gehalten hätte. Aus Stadl und Land. * deren werden. Die Repiſio Abä beim Anhalten heim auf Er Laterne mit ro und Signale in hierüber, wie u über die Zuſtän 5 Manuheim, 6. Juli 1900. Centralkommiſſion für die Rheinſchifffahrt. SRK. Vom 4. bis 28. Maf d. J. war die Centralkommiſſton ir die Rheinſchifffahrt zu einer außerordentlichen Sitzung in Mann⸗ im berſammeit. Waſſerſtraße, de Strafſachen als Derſelben gehöre die Stellungnahme mehrerer ſchließung noch nicht ergang Ueber die Feſtſetzung von höch ſtraunglängen gänzung der Rheinſchifffahrtspolizeio unter 300 Zenkner Tragfähigkeit, ſchriften betrafen die Signale die Nachtſtignale. geſtellten Anträge für begründet erachtet wurden, kon Antrage des Partikulierſchifferverbands„FNus et J. ſetzung des weißen Hecklichtes dur Die Wahrnehmungen, dem Oberrhein gemach Regierung veranlaßt, die Einführung geregte Aenderungen ſchließung der Regieru Die Centralkommiſſton ſtellte cußerdem den Jahresbericht iſt weſentliche Zung auf dem Rhein eingetreten iſt Hafenanlagen, ſowie für di Endlich war die Centralk Der Beginn der or dieſes Jahres feſtgeſetzt. Pafſagierzahl a uf die Beſchlußfaff ßte en war. und über die von ſoll er n der Rheinſchifffahrtspolizeiordnung bezüglich der S auf Schleppzügen, don Perſonendampfſchiffen an Während bezüglich der beiden erſteren uderungsvorſchläge ch eine then und grünen Scheiben nicht t wurden, Anregung zu bringen. ber einige weitere, von der Rheinſchifff ngen einzuholen. Niederland und de der hme der Verke e Inſtand r Hafen⸗ und Landungsanlagen gemacht Appellinſtanz ungerufen. Rheindampf⸗ ung ausgeſetzt werden, weil über Regierungen zu dem Entwurfe eine Ent⸗ ſten zuläſſigen Schlep p⸗ Elſaß⸗Lothringen angeregte Er⸗ rdnung hinſichklich der Schiffe ſt bei der nächſten umfaſſen⸗ Nachenſtationen und nte dagegen einem ustitia“ in Mann⸗ ſtattgegeben werden. welche bei den Baggerungen quf haben die Elſaß⸗ beſtimmter Schifffahrtszeichen Es wurde beſchloſſen, ſowohl ahrtspolizeiordnung die Ent⸗ Jahresbericht Rheinſchifffahrt im Jahr 1899 feſt. Aus dem zu entnehmen, daß auch im verfloſſenen Jahre eine hröbewegung und im Schiffsbeſtande und große Aufwendungen für neue haltung und Verbeſſerung der ommiſſton in ſteben Civil⸗ und zwei dentlußhen Sitzung wurde auf den 31. Auguſt Manuheim, 6. Juli⸗ —— ſowie um die ganze Knabenhortſache ſo verdienſtvolle Lanbdgerichtsdirektor Wengler, eröffnete mit grüßung der Anweſenden die Verſammlung, als Gaſt anweſende Vorſt Schmidt, willkommen Wengler einen Bericht Vorſitzende, Herr einer herzlichen Be⸗ wobei er insbeſondere die tzende des Vereins Mädchenhort, Frl. Eliſe hieß. Sodann gab Herr Landgerichtsdirektor über das abgelaufene Vereinsjahr. Darna ſind die Ergebniſſe in finanzieller Beziehung leider keine ſehr günſtigen, indem der Verein mit einem Defizit von 1000/ abſchloß. Aller⸗ dings iſt zu berückſichtigen, daß ein großer Theil dieſes Fehlbetrags auf verſchiedene Neuanſchaffungen entfällt die nothwendig waren, weil man die Veranſtaltung einer Ausſtellung von Knabenhorks⸗ arbetten geplant hatte, die aber ſchließlich fallen gelaſſen worden iſt. Erfreulicher Weiſe hat die Stadt Mannheim ihren Zuſchuß gegen das Vorjahr bedeutend erhöht, ſodaß ſich die Finanzlage des Vereins etwas gebeſſert hat. Immerhin iſt es aber dringend nothwendig, daß die edlen Beſtrebungen des Vereins Seitens der Bürgerſchaft Mannheims noch thatkräftigere Unterſtützung und Förderung finden, als es ſeit⸗ her ſchon geſchehen iſt, denn mit der rapid wachſenden Zunahme der induſtriellen Bevölkerung Mannheims treten immer größere Aufgaben an die Knabenhorte heran. An das Referat über die allgemeine Lage des Vereins ſchloß ſich die Erſtattung des Kaſſenberichts und die Auf⸗ ſtellung des Voranſchlags für das neue Jahr. Nach dieſem Voran⸗ ſchlag ergibt ſich zwar ein kleiner Ueberſchuß, jedoch wird ſich derſelbe in ein Defizit verwandeln, wenn die Errichtung eines weiteren Hortes erfolgt und die Geſchenke nicht mehr in großer Anzahl fließen ſollten. Ueber dieſe Frage der Errichtung eines weiteren Hortes entſpann ſich eine lebhafte Debatte, in der alle Redner die Nothwendigkeit der Ver⸗ mehrung der Horte betonten und erklärten, daß man bezüglich der Be⸗ ſchaffung der erforderlichen Mittel nicht allzu ängſtlich ſein, ſondern ſich auf den bewährten Wohlthätigkeitsſinn der Mannheimer verlaſſen ſolle, der den Verein Knabenhort auch diesmal ganz ſicher nicht im Stiche laſſen werde. Auf Antrag des Herrn Landgerichtsdirektors Wengler beſchloß die Verſammlung, den Vorſtand zu ermächtigen, entweder bei der jeßigen Finanzlage etnen einfachen Hort in einen Doppelhort umzuwandeln, oder im Falle des Eingehens weiterer größerer Unterſtützungen einen ganz neuen Hort zu gründen. Der Vor⸗ ſitzende nahm noch Veranlaſſung, ſeine Freude darüber auszudrücken, daß ein edler Menſchenfreund und Gönner des Vereins, dieſem durch entſchieden ignalvor⸗ die Signale Signale die prismatiſche Lokhringiſche Preußen an⸗ worden ſind. Aͤber ſie kam nicht weiter. welche Auslegung ſeine Aufmerkſa fanden, und wie ſie in beiderſeitige Neckereien zu vermeiden wünſchte. wollen, ſolche Botſchaften, wie die le fenden, In ihrer Verlegenheit aber, da ſie ſich faſt verrathen hätte, kam ſie nicht dazu, ſondern erröthete aufs Neue. „Wie ſon Sie ſind, wenn Sie ertöthen!“ rief Maclean. „Gie ſind ja auch ſonſt ganz hübſch, wirklich. Aber wiſſen Sie, gerape ſetzt, ſo roth Übergoffen, find Sie das ſchönſte Weib, elches ich je geſehen habe!“ DVer kühne Freimuth, mit dem er das ſagte, nahm jede be⸗ leidigende Spitze aus ſeinen Worten. Ihm hätte ja nichts ferner gelegen, als die Abſicht, ſeine Pflegerin kränken zu wollen. Sein gerades faſt knabenhaft ungeſchminktes Weſen hatte ihn einfach hingeriſſen, ſeiner Bewunderung Ausdruck zu verleihen; er glaubte jeder Andere, der Winfriede jetzt geſehen, müßte genau das Dleiche thun, wie er. konnte ihm doch nicht ſagen, mieiten bei den Schweſtern m Intereſſe jeden Anlaß zu Sie hatte ihn auch bitten tte, nicht wieder an ſie zu Chineſen. Es Gee eine wa Hausarbeit, ko größten keit und konnte er nicht in Alles, was reinigen dießes entgegnete, daß der Sohn des Woche Salon (Fortſetzung folgt., Buuntes FFeuilleton. — Eine gelbe„Perle“. In dem ſoeben erſchienenen Buche anglo⸗amerikaniſchen Raubthierjägers Baillie⸗Grohmen, der Weiſe das Leben in den Jagdgebieten von eitiſch⸗Columbia und Weſtamerika ſchildert, findet man ein die behandelndes Kapitel, das eine höchſt ergötliche Stelle enthätt. Die Gattin des Autors erzählt darin ihre Er⸗ fahrungen mit weißen und farbigen Dfenſtboten und ſtellt die ehauptung auf, daß der chineſiſche Diener am Tüchtigſten und 0 ſei. Mr. und Mrs. Grohman mietheten in Montreal ein möblirtes Haus und übernahmen gleichzeitig einen weiſung des pr war, ſteckte der Groh man that, imme r dichtere bei dem Beſitzer zwei Jahre hindur hre Perle gefunden hat Zufriedenheit ſeiner Herrſchaft. Ehrlichkeit ließ er nichts zu und gut, der bezopfte Jüngling war Haares Breite von den Abo Führung des Heaushaltes waren. Geſchah dies, dan oft recht komiſche Scenen. „Miſſus“ ſo gemacht hatte. des Verfaſſers Beſen und M Chineſen aufforderte, die G in ſeinem gebrochenen Engli verſchwand er und, um ihre Perl die Lady wirklich daran, die leichteren ſchleppen und dann zu fegen, daß der hatte ſich den eleganten Morgenrock gebunden. Als ſie mitten in der ihr ſpalte und ſchaute einige Sekunden gehen lieber ſpazieren, denke i zeigte ſich balb, daß te. chte gut und beſorgte d ein Juwel. vertzragen: von der früheren Herrin Gee für da Eines Vormittags fand Zimmer.“ das wohl ſe Himmliſchen Reiches,„an allein geſäubert. e ni gelbhäutige Diener d als bemerke ſie ihn g Staubwolken. Da rief Gee entſetzt: ch in Dienſt geweſenen jungen man in dem kaum 18jährigen Er verſtand jede Art von ie geſammte Wäſche zur An Intelligenz, Sauber⸗ wünſchen übrig— kurz Mr. Grohman durfte nicht um eines rdnungen abweichen, die in Bezug auf n gab es ſtets große Aufregung und Schließlich fügte ſich die junge Frau s Richtige hielt, weil es ſeine erſte üllſchaufel im Salon. Als ſie den egenſtände fortzunehmen, meinte er ſch naiv:„Ich denke, Miſſus wird Erſtaunt ſah ihn die Dame an und ine Sache ſei.„Nein, nein,“ beharrte dere Miſſus hat jede Gee hat keine Zeit. cht zu erzürnen, machte ſich Möbel auf den Corridor zu Staub nur ſo wirbelte. Sie aufgeſchürzt und auf An⸗ aktiſchen Gee ein reines Wiſchtuch um den Kopf völlig ungewohnten Arbeit en Kopf zwiſchen die Thür⸗ ganz verblüfft zu. ar nicht, und hüllte ſich in 1„Ich habe keine Zeit dazu, Gee!“ erwiderte die Herrin, ohne aufzuſehen. auf ſie zu, nahm ihr den Beſen auf der Hand, tuch vom Kopfe, band es ſich ſelber um und, di ſam aus dem Gemach ſchiebend, meinte er ha berächtlich:„Miſſus verſtehen das nicht, machen. Viel beſſer, wenn Miſſus ſpazie daß ihre kleine Liſt den gewünſchten Erfolg das Haus und kam erſt Sauberkeit und Ordnung p antritt fragte Gee Mrs. der Maſter oder die Miſſ Der Chineſe ſtürzte riß ihr das Staub⸗ e Lady faſt gewalt⸗ lb verzweifelt, halb ren gehen.“ Glücklich, hatte, verließ Madame zurück, als der Salon in ſchönſter rangte. Am Tage nach ſeinem Dienſt⸗ Grohman, wer Herr im Hauſe wäre, us. Ganz ernſthaft bedeukete ihm die Ladh, daß ſie dem Gatten gehorchen müſſe, die Dienerſchaft ſich aber ihren Befehlen zu fügen hätte. Damit toar John Chinaman auch ganz einverſtanden und that willig, was ihm die Herrin auf⸗ trug. Jedem ditekten Befehl Mr. Grohmans dagegen widerſetzte er ſich und führte ihn mürriſch aus, wenn es durchaus nicht anders ging. 55 — Die Toilettengelder des„Maſſon de Moliere“ Der Brand der„Comedie Frangaiſe“ in Paris hat es einigen neu⸗ gierigen Perſonen ermöglicht, Einblick in gewiſſe, bis dahin ſelbſt vor den Angeſtellten des Theaters ſorgfältig verborgen gehaltene Bücher zu gewinnen. Eine franzöſiſche Zeitſchrift iſt ſbeben in den Beſitz eines Verzeichniſſes gelangt, in welchem die genauen Beträge angeführt ſind, die der berſtorbene Direktor M. Perrin jedem der weiblichen Bühnenmitglieder zur Anſchaffung der noth⸗ wendigen Toiletten für ein neues Stück bewilligte. Der frühere Bühnenleiter hat durchaus keinen Anſpruch erhoben, für beſonders freigebig zu gelten; ſein Nachfolger, Jules Claretie, aber hat nicht das Geringſte an den Arrangements geändert. Ungeachtet der Tollettenpracht, die von den Künſtlerinnen anderer Pariſer Theater entfaltet wird, müſſen ſich die Damen der„Comedie“ mit einer Ball⸗ oder Geſellſchaftsrobe begnügen, die höchſteng Nur Eines getroffen die Gattin 4 Damit Mrs. „Miſſus Gee wird ſelber Alles n zur Zeit als Mitglieder an: Für Baden Geh⸗* Der Großerzog und die Großherzogin kreffen heue faf Verfügung ſtänden, als das gegenpärtig der Fall iſt. Die in der Oberregierungsrath Föhrenb ach, für Bayern Miniſterialrath Freitag früh gegen 9 Uhr in Karlsruhe ein und beendigen damit ihren 5 65 ft Belagerten un lücklichen Opfer fanatiſchen v. Beber, für Elſaß⸗Lorhringen Geh. Regierungsrath Traut, für Aufenthalt auf Schloß Baden. In der Nacht zum Samſtag treten engliſchen Bo ſchaf 55 Heſſen Miniſterialrath Frhr. d. Biegeleben, für Niederland der Ihre Königlichen Hoheſten bie Reiſe nach Gmunden an. Dieſelben Fremdenhaſſes ſind alſo aufgegeben— ihrem furcht⸗ Juſpekteur ban den Waterſtaat Leemanzs, für Preußen Geh. Ober⸗ dverden von Samſtag Mittag bis Sonntag Mittag in Salzöurg ver⸗ baren Schickſal überlaſſen— oder die Admirale wußten, als ſte regierungsrath von der Hagen. Den Vorſiß führte der heſſiſche weilen und an dieſem Tag, Nachmittags 2 Uhr, gleichzeitig mit dem ihren gewiß ſchweren Beſchluß faßten, daß es bereits 3 ſpät ſei, Bepollmächtigte. Erbgroßherzog und der Erbgroßherzogin, welche von Koblenz kommen, in Aund daß jene Meldung recht habe, wonach in den Mauern Pekings Die Centraltommiſſton ſtellte zunächſt feſt, daß bie Abänderungen in Gmunden eintteffen. Ihre Königliche Hoheit die Kronprinzeſſi l1 kein einziger Euro päer mehr am Leben wäre. der Pege lhöhen in den fämmtlichen Rheinuferſtagten mit von Schweden und Norwegen hat ihre Ankunft in Gmunden für i Was die offtziöſe Note dann weiter ſagt, beſtätigt leider unſere Wirkung vom 1. Oktober 1899 an in Kraft geſetzt worden ſind. Montag, 9. Juli, angeſagt und wird direkt aus Franzensbad dorthin heutigen trüben Nachrichten aus Tientſin. Die Admitale be⸗ Desgleichen wurde konſtatirt, daß die Vereinbarung vom 4. Juni 5—.— 5 Fur reiten uns bereits darauf vor, daß auch Tientfin ge⸗ 1 5 17 4 Anc Fapegarte 5 nnernd Sio voe ene ee Wen 91 räumt werden muß, ſie„werden indeß berſuchen, Taku zu vom 17. Oktober 1868 in allen Uferſtaaten publizirt und in Kraft Eberbach und dem Oberbürgermeiſter Dr. Guſtav Altfelix in 5 halten!“ Bei einem folchen Stande der Dinge kann allerdings geſetzt worden iſt. 268 das ei erſter Klaſſe des Ordens vom Zähringer 190 pernünftiger Weiſe von einer Offenſive gegen Peking keine Rede Hierauf beſchäftigte ſich die Centraltommiſſton mit dem bon den Löwen verliehen. 15, bHe ſein, ſolange nicht ganz andere Truppenmaſſen auf chineſtſchem deutſchen Bevollmächtigten in der Sitzung vom 4. Oktober 1899 ber, 55 ee e Sohm he 901 N Boden gelandet werden konnten, als jene etwa 14000 Mann, die einbarten Entwurf einer Aichordnung für die Rhein⸗ Titeis„Bautontroleur, zum Zeichner der Gehalteklaffei ernan ſr ſelbſt den Peſſimiſten noch vor wenigen Tagen als genügend ſchiffe. Von den deutſchen Bevollmächtigten wurde daß den Kanzeirath Karl Blattner beim Miniſterium des Innern unter fül erſchienen, die„Rebellenhorden“ zu Paaren zu treiben. Heute Sene— 5 ff 5 Nuhend un 7 8 langjährigen treu geleiſteten Dienſte in den 75 5 Dieſe G 111 0 Ruheſtand verſetzt. der können dieſe Elitekorps des bereinigten Euroba bereits kaum ſich gleich übereinſtimmend beſtätgen, daß nach Anſicht ihrer Regierungen„Deffentliche Bezirksrathsſitzung vom 3. Juli, Genehmigt Ci in der wichtigſten Küſtenſtadt des Reiches halten, denn Tientſin die vor dem J. Auguſt 1899 vorſchriftsgemäß ausgeſtellten deutſchen wurden folgende Wirthſchaftsgeſuche ohne Branntwein: des Jacoh Ve mit ſeiner Küſtenbahn kann kaum als etwas Anderes angeſehen Aichſcheine nach Ablauf der in Artikel 3 Abſatz 1 der Brüſſeler Ueber⸗JSattel, IH 7, 10; der Adolf Berger Ehefrau, J 3, 163 des Karl Ko werden, und müſſen vielleicht morgen ſchon zufrieden ſein, ſich einkunft feſtgeſetzten Uebergangszeit nur des Anſpruchs auf An⸗ Schad, Riedfeldſtr. 87, des Johann Wörner, 68, 8; des Friedrich ſar noch ohne allzugroße Opfer an Menſchenleben auf die Takuforts erkennung im Auslande, nicht aber auch ihrer Giktigkeit im Inlande Eckert, Schwetzinderſtr. 05; des Peter Uhrigni, Feudenheim, 5 h 0 5 117 3557 Michſche;„Käferthalerſtr. 206a; des Georg Werkmeiſter, Kaiſerring Nr. 40 urückziehen und dieſe halten zu können. Wie ſchlimm die Lage verluſtig gehen und es für die mit vorſchriftsmäßigen Aichſcheinen ver N Wer⸗ un 1 ͤ ichten: ehenen deutſchen Schiffe zur Wahrung der Uehergangsvortheile einer nicht genehmigt wird das gleiche Geſuch des Johann Heß iß im Tientſin bereits gediehen war, zeigen die heutigen Nachrichten: beſandeven Ghtrg 155 mäß 2 5 Abſat deb Uebereinkunft Seckenheim, Schwetzingerlandſtr. 11; abgeſetzt die gleichen Gefuche ſch Die kaiſerlichen Bannertruppen hatten ſich troz eines nderte von. tragung gemätß Artike der Rheiniſchen Gummi⸗ und Celluloidfabrik in Neckarau und des erſ ihnen e Aellderteſeers der in der nußt mehr bebürſe. Den Einführungstermin Garl Röſchtein, K 1,9. Genehmigt werden: das Gaſtwirthſchafts m un Uebeteinſtimmung darüber, daß es unthunlich erſcheine, den Zeitpunk Geſuch des Georg Jöſſt in Schri sheim(Schriesheimer Hof) das Fn Nacht zum Dienstag der von den Ruſſen 48 Stunden lang mit des Inkrafttreteng früher als auf 1. Oktober 1900 feſtzuſetzen. Nealgadtwiecſtee deß Georg Spe 23 ac ece 5e fin vollſter Todesverachtung dertheidigten Bahnſtation und faſt Die Entwürfe einer die Rheinſchifffahrtspoltzeiordnung hinſicht⸗ in Schriesheim; das Branntweinausſchanksgeſuch des Wilhelm Kraſſt Sa gleichzelkig der über den Peiho führenden Brücken bemächtigt, lich der Sicherheit der Schiffsva myfkeſfel ergänzenden Ver⸗ in ſeiner Schankwirthſchaft, Seckenheimerſtr. 170; ſowle die Schank⸗ da H. h. den Vereingten die Rückzugslinie nach den Takuforts, ſowie ordnung, ſowie von Beſtimmungen über die Vornahme außer⸗ I e Ge 17 5 elbnt 955 In alle übrigen Verbindungslinien auf dem Landbwege abgeſchnitten, Schiffsdanpff ſ1 55 5 55 85 Jebe Pfetfer von 15 Ouerſtr 54 e Nr 155 der 10 1 11 51 em einge⸗ i mpfteſſel haben die immung der Regierungen g 55 16 e len ae 1. Aber auch bieſen fuchten ſie ihr zu berlegen und ſich zu dieſem kigten hierbei 950 Auftahne eſner Saſbeſenn 5 5 1 Seee aee See genehtmigz fan Ende beider Ufer des Peiho unterhalb der Stadt zu bemächtigen, in die Rheinſchifffahrtspoltzeiordnung, wonach bei Keſſelüberlaſtungen das Geſuch des Jakob Ru py um Erlaubniß zum Kleinverkauf von ſe wie ſie ſich ſchon vorhet oberhalb feſtgeſetzt hatten. Schon Tags auch die Schiffseigner oder Pächter haftbar gemacht werden können, Branntwein in ſeinem Hauſe, Bellenſtraße 11, ſowie das gleiche Ge, we zuvor hatte der Kommandant alle Frauen und Kinder ſowie die war eine Einigung im Sinne des preußiſchen Vorſchlags nicht zu ſuch des Adam Unger, Rheinhäuſerſtr, 10. Beſprochen wurde das de meiſten übrigen europäiſchen Eiviliſten auf einen Dampfer erreichen. Abdeckereiweſen in Mannheim, verworfen die Beſchwerde des Bau⸗ ſtü ſchaffen laſſen, der ſie nach Taku bringen ſollte, aber ſelbſt dieſes Die neuen Beſtimmungen über die Beförderung ätzen⸗ meiſters Karl 8 5 b in Wallſtadt gegen eine baupolizeiliche Ver⸗ 8. der und giftiger Stoffe auf dem Rhein kreten am ſügung, aufgehoben die Planlegung der Koſackenſtraße im Quad⸗ da⸗s Schiff wurde angeblich von den Chineſen vom Ufer aus ange⸗ 1 September 1900 in Kraft rat L 6, ergänzt der Schatzungs⸗Ausſchuß in Neckarhauſen. Mi geiffen, iſt aber offenbar glücklich durchgekommen, denn man hatte Bezüglich der Dienſtbücher des S chiffsperfonals Genehmigt das Geſuch der Gebrüder Heuß dahier, um Genehmigung der von ihm in Tientſin keine weiteren Nachrichten und ſcheint ſich ſind bie Entſchließtungen einzelner Regierungen noch ausftehend. zur Exrichtung einer Krahnenanlage im Induſtriehafen, genehmigt Th auch keiner beſonderen Beſorgniß darüber hin egeben zu haben. j die Abänderung des Statuts der Betriehskrankenkaſſe der bad. Altien⸗ B 4 te nicht di 0 Ein ues uchnung ves Fahrwalſers anlangend, wurde eſellſchaft für Nheinſchifffahrt und Seetransport und ertheilt die Auch alle Männer, die nicht direkt an der Vertheidigung der eine Einigung wenigſtens hinſichtlich der den Schifffahrtszeichen zu Sea A 0 Beſchluffe des Bit erausſchuſſes Mann⸗ 55 Sſkabt theilnahmen erhielten nun Befehl, Tientſtn zu verlaſſen. gebenden Farben, ſowie darüber erzielt, daß rothe und ſchwarze] Staatsgenehmigung z ee 150 5 zer, 5 15 8 zr; 5 heim vom 20. Februar ds. Is. über den Beizug der Angrenzer der* Die Maßregel erklärt ſich ſehr einfach aus der Geſammtlage: Tonnen künftig nur zur Bezeichnung des Fahrwaſſers zu verwenven 8 und 19. Querſtraße zu den Straßenherſtellungstoſten. 2 die Chineſen hatten ſich zu Herren aller jener Poſttionen gemacht, ſin Sadlene Ferb, 5 5 e un Berein Kuabenhort. Geſtern Abend ſand im Gaſe Opern„ welche das Frembenviertel beherrſchen, und beſchoſſen dieſes Hebe 55 85 Veb 115 üchtigten ür Preußen vorgelegten] die alljährliche Generalverſammlung des Vereins Knabenhork ftatt. 1 bereits ſeit vorigen Donnerstag mit überlegener Artillerie, ſo Entwurf bner Weetbnung betreſſenp die Ermkilang per böch ſben Dieſelbe war zahlreich beſucht. Der um das Aufblüßhen des Vereins, 0 war, daß ein Bericht ſagt, nicht eins der Häuſer der Fremden⸗ 72 335 Mannbei 8. Juli.— 5 Ar 7 (Ferrn Stadipfarter Simon ein Geſchenk von 1000 hade Uberreichen laäſſen. Herr Simon wurde beauftragt, dem hochherzigen Spender, Ler nicht genannt ſein wolle, den herzlichſten Dank des Vereins zu Amitteln. Herr Wengler knüpfte hieran noch den Wunſch, daß dieſes ine Beiſpiel edler Opferfreudigkeit und hohen Gemeinfinns recht le zur Nacheiferung anſpornen möge. Lebhaft zu bedauern iſt, Iß die Mitgliederzahl nicht zu⸗ ſondern abgenommen hat. So ſind m laufenden Vereinsjahr bis jetzt neu eingetreten 2 Mitglieder mit inem Jahresbeitrag von 8 y, ausgeſchieden dagegen zirka 30 Mix⸗ lieder mit einem Jahresbeitrag von insgeſammt 107. Es iſt * Rückgang der Mitgliederzahl des Vereins Rnabenhort eine ſehr betrübende Erſcheinung dbedarf es wohl nur dieſes Hinweiſes, um eine un 1 größere Anzahl opferfreudiger Mannheimer ir in Bürger zum Beitritt in den Verein zu veran⸗ hringer[ſaſſen. Bei dem nächſten Punkt der Tagesordnung:„Vorſtands⸗ wahl“, theilte der Vorſitzende mit, daß an Stelle des ausſcheidenden at den Herrn Dr. von Engelberg Herr Geiſtlicher Verwalter Buch das g des Amt eines Schriftführers übernommen habe; Sache der Generalver⸗ nannt, ſammlung ſei es, die definitive Wahl des Herrn Buch zum Schrift⸗ untek führer zu vollziehen. Die Wahl des Herrn Buch zum Schriftführer n den erfolgte einſtimmig. Der Vorſitzende gab der Hoffnung Ausdruck, daß der neue Schriftführer„haltbarer“ ſein möge als ſein.e Vorgänger. ihmigt Ein weiterer Punkt der Tagesordnung betraf die Frage, ob der Jacoh Verein eine Korporation des öffentlichen Rechts bleiben, oder eine iedrich KNorporation privatrechtlichen Charakters werden ſolle. Die Ver⸗ nbe entſchied ſich nach längerer Debatte, an der ſich die Herren b. 40⸗ andgerichtsdirektor Wengler, Bürgermeiſter von Hollander aß in und Herr Max Stockhe im betheiligten, für das Erſtere. Eine Zu⸗ ſchrift des Flottenvereins, in welcher dieſer den Verein Knabenhort eſuche 5 des erſucht, ihm als Mitglied beizutreten, wurde dadurch erledigt, daß hafts, man die Zuſchrift einfach zu den Akten legte.(Was ein„Verein das Fnabenhort“ mit dem Flottenverein zu thun hat, iſt auch uns uner⸗ Hof“ findlich. Durch ſolche Dinge ſchädigt der Flottenverein ſeine gute erafſt Sache. Red. d. Generalanz.) Herr Lehrer Schmidt theilte mit, chank⸗ daß ein Fußballklub, der ſich in dieſem Frühjahr aufgelöſt, ſein ganzes des Inbentar dem Knabenhort geſchenkt habe. Man gehe wohl nicht fehl, „ der wenn man annehme, daß Herr Max Stockheim derjenige geweſen iſt, idwig welcher den ſich auflöſenden Fußballklub zu dem Geſchenk veranlaßt hat geſetzt und es ſei daher wohl angemeſſen, Herrn Stockheim, ſowie den ehe⸗ en⸗ maligen Mitgliedern des Fußballklubs hierfür den Dank der Ver⸗ hmigt fammlung auszuſprechen. Hiermit war die Tagesordnung der Ver⸗ Fvon ſammlung erledigt. Herr Wengler richtete noch einen e Ge., warmen Appell an die Mannheimer Bürgerſchaft, das den Verein Knabenhort recht kräftig zu unter⸗ Bau⸗ ſtützen durch Beitritt als Mitglieder, ſowie durch Ver⸗ Spendung von Geſchenken. Ferner richtete er an die Preſſe auad⸗ das Erſuchen,, die Beſtrebungen des Vereins auch in Zukunft nach uſen. Möglichkeit fördern zu helfen. Nachdem noch Herr Max Stockheim gung dem Vorſitzenden, Herrn Wengler für ſeine erſprießliche aufopfernde migt Thätigkeit im Dienſte des Vereins gedankt und Herr Profeſſor ktien⸗ Behaghel dem unermüdlich thätigen Rechner des Vereins, Herrn 5 die Kaufmann Julius Berge, Worte der Anerkennung und Dank gezollt 9 55 hatte, wurde die Verſammlung geſchloſſen. der, ⸗Stadtpark. Das wegen ungünſtiger Witterung verſchobene pper“ euerwerk ſoll morgen Samſtag Abend abgebrannt werden. Da per er Vorſtand der Parkgeſellſchaft dieſes Jahr Herrn Weiffen bach, ſtatt. ihmlichſt bekannt durch ſeine großartigen Feuerwerke in Baden⸗ eins, aden, engagirt hat, ſo dürfte die Beſucher des Stadtparkes am Herr umenden Samſtag ein impofantes, großartiges Schauſpiel erwarten. Be⸗ reichhaltige Programm bringt durchgängig ſchöne erwartungs⸗ e die bolle Nummern. Eliſe 5 Schloßfbeleuchtuugen ſin Heidelberg. In dieſem Monat ektor Perden noch zwei Schloßbeleuchtungen ſtattfinden und zwar am 22. nach Suli anläßlich des 90jährigen Stiftungsfeſtes des Studentenkorps ‚Suevia“ und am 30. Juli anläßlich des 80. Stiftungsfeſtes des 1110 Corps„Saxo⸗Boruſſig.“ 5* Uufall. Am 5. Juli l. Is, Vormittags 10 0, Uhr, iſt dem 9 12 Jahre alten Joh. Machwirth, Sohn des Landwirths Jakob Mach⸗ ren, wirth von eneee e wohnhaft dortſelbſt, auf der iss Seckenheimerſtr. hier ein Unfall dadurch zugeſtoßen, daß derſelbe als iſt. er mit einem zweiräderigen Handkarren vom ſtädt. Schlachthaus her⸗ das kommend, auf der linken Seite der Seckenheimerſtr. führ, gegen das was Vorderrad des von der Stadt herkommenden Kohlenfuhrwerks des die Adam Pfeiffer, H 4, 5, hier ſtieß, wodurch er mit der Laune, welche ims er feſt hielt, gegen die Deichſel genannten Fuhrwerks geſchleudert eit⸗ wurde. Er hat nur geringe Verletzungen erhalten. Der Leiche agnoseirt. Die am Sonntag im Ahein auf der Endwigshafner Seite geländete Leiche iſt diejenige des Winzers Abraham Schleich von Wiesloch, der ſich am 24. v. M. von Wiesloch age entſernt hatte. luf⸗ Muthmaßliches Wetter am Samstag den 7. Juli. Der Hoch⸗ an⸗ druck aus dem atlantiſchen Ozean hat ſich nunmehr über ganz Mittel⸗ elbe europa ausgebreitet. Von Nordweſten her iſt ein neuer Luftwirbel tes gegen Schottland im Anzug, welcher ſüdliche Winde und damit leb⸗ ten. hafte Wärmeznunahme im Gefolge haben wird. Für Samstag und ſich Sonntag iſt bei warmer Temperatur vorwiegend trockenes und auch er⸗ mehrfach heiteres Wetter neben zeitweiliger gewitterartiger Bewölkung Be⸗ in Ausſicht zu nehmen. ern ſen TPPU!xxx ů———————— 11 1000 bis 1200 Francs— Jupons, Atlasſchuhe, Blumen, Hand⸗ en, ſchuhe mit einbegriffen— koſten darf. Die gleiche Summe wird ten für einen eleganten Mantel aus Brokat oder Sammet zur Ver⸗ rer fügung geſtellt. Eine Nachmittags⸗ oder Viſitentoilette muß mit 5 800 Fres. beſchafft werden und ein Morgenkleid mit 500 bis 19 600 Fres., wenn es beſonders ſmart ſein ſoll, mit 250 bis — 800 Fres., wenn Kaſchmir oder Foulard genügt. Hüte dürfen te nie mehr als 100 Fres., das Stück koſten, und für Schuhe, die 105 in verſchiedenen Formen— flach, halbhoch und ganz hoch— er⸗ 1 forderlich ſind, werden nur 20, 30 und 50 Fres. bewilligt. Er⸗ Ib achten„ces dames“ dieſe Beiträge für zu gering, ſo ſteht es e8 ihnen frei, aus ihrer eigenen Taſche, ſo viel ſie wollen, anzulegen. 95 Gewöhnlich thun ſie das auch, wenngleich nicht, ohne über den le Geiz gewiſſer Leute zu ſchimpfen. Nur wenige Damen vom er„Thsstre Frangais“ wagen es, ſich vor den kritiſtrenden Blicken ⸗ der Zuſchauer in Gewändern zu repräſentiren, deren„Billigkeit“ im grellen Licht der Rampen ſofort unangenehm in's Auge je fallen muß. 0— Eine prächtige Blüthenleſe neueſterſprachlicher Berirrungen ſtellt der Verfaſſer der bekannten Bücher „Gut Deutſch“ und„Deutſcher Sprachhort“, Profeſſor Albert e Heintze, in einem leſenswerthen Aufſatze in der neueſten Nummer t der„Zeitſchrift des Allg. Deutſchen Sprachvereins“ zuſammen, die er meiſt aus Schriftwerken der jüngſten Zeit geſammelt huat. Einem namhaften Novellenverfaſſer bindet er einen artigen Strauß von ſchwerfälligen Zuſammenſetzungen, in denen immer ein Theil ganz überflüſſig iſt:„Bewußtſeinsgefühl“,„Fracht⸗ fuhrwagen“,„Gänſekielfeder“,„gewohnheitsgebräuchlich“,„Her⸗ rengaſtſtube“(eines Gaſthauſes),„Kleinkrautgewächs“,„Maku⸗ laturpapier⸗Verſteigerung“,„Pflichtobliegenheit“ u. ſ. w.— Alles dies und noch Anderes der Art in einer Novelle! Eine beliebte Erzählerin gefällt ſich in der Zuſammentragung ſonder⸗ barer Ausdrücke, die ſie entweder irgendwo aufgegabelt oder auch ſelbſt gebildet hat, ohne ſich an die Geſetze der Sprache zu kehren, als da ſind:„das Schnurrbartnadelſpitz“, ein„Vivatstupfen von Nettigkeit“,„zappeliger Guggalder“,„naſeweiſer Blippenplapp“, „weißkeilige Zähne“(eines jungen Mädchens— wie geſchmack⸗ , ͤ ne Aus dem Großherzogthum. B. N. Plankſtadt, 5. Juni. Für die hier in Bau begriffene katholiſche Kirche wurde von mildthätiger Seite ein Seitenaltar im Werthe von 1800 Mark, von anderen Gutthätern die Chorfenſtern und 4 Glocken geſtiftet. B. N. Heidelberg, 5. Juli. Geſtern Abend 8 Uhr erhängte ſich auf dem Heiligenberg der 44 Jahre alte Taglöhner Andreas Knauber. Finanzielle Nöthe ſollen den Selbſtmörder in den Tod getrieben haben. .N. Karisruhe, 5. Juli. In der geſtrigen Schwurgerichts⸗ ſitzung wurde u. A. gegen den Finanzaſſiſtenten Georz Creuzbauer aus Pforzheim wegen Unterſchlagung im Amt und Urkundenfälſchung verhandelt. Es wurde feſtgeſtellt, daß der Angeklagte 2360 M. Do⸗ wänengelder und 494,20 M. Privatgelder veruntreut hatte. Das Urtheil lautete auf 1 Jahr 6 Monat Gefängniß, abgerechnet wurden 12 Wochen Unterfuchungshaft. Der Taglöhner Jakob Fiſcher aus Untereichenbach wurde wegen ſchweren Diebſtahls und mehrfachen Straßenraubs zu 4 Jahren und 3 Monaten Gefängniß verurtheilt; 8 Monat Unterfuchungshaft werden abgerechnet. BN. Karlstuhe, 5. Juli. Heute Nachmittag wurde der 36 Jahre alte Ablöſer Johannes Glasſtetter aus Malſch am hieſigen Puer⸗ bahnhof unterhalb des Rüppurrer Ueberganges gegenüber der Güter⸗ halle, wo er Dienſt hatte, von dem Zug 356 Karlsruhe—Mühlacker aus eigener Schuld überfahren. Er war ſofort todt. Der Verun⸗ glückte hinterläßt eine Frau und 5 Kinder. B. N. Gernsbach, 5. Juli. Zur Unterſtützung der Einfuhr von Kühen, Kalbinnen und Farren der Wälder⸗Viehraſſe für die Ge⸗ meinden und Landwirthe des hinteren Murgthales hat die Kreisver⸗ waltung dem hieſigen landwirthſchaftlichen Bezirksverein einen ein⸗ maligen Kreisbeitrag zukommen laſſen. Es ſind nun mehr eingeführt worden 24 Zuchtkühe, 3 Zuchtkalbinnen und 1 Gemeindefarren. „ Unterkirnach, 3. Juli. Das fünfte Schwarzwaldgau⸗Verbands⸗ ſchießen findet hier nun beſtimmt am 29., 30. und 31. Juli ſtatt und ſind ſeitens der Schützengeſellſchaft Unterkirnach bereits vorläuftge Einladungen an die Schützenvereine ergangen. BN. Vom Kaiſerſtuhl, 5. Juli. Auf Sonntag, 15. ds. Mts., iſt die Eröffnung des Neunlindenthurmes geplant. Von 3 Ausgangs⸗ punkten her: Bözingen⸗Oberſchaffhauſen, von Ihringen und Rothweil erfolgen gemeinſchaftliche Aufftiege auf den Neunlindenberg und es werden jeweils Mitglieder der Schwarzwaldvereinsſektion Kaiſerſtuhl zur Begleitung der Feſtgäſte zur Stelle ſein. Die Eröffnungsfeier iſt auf ½12 Uhr anberaumt, ſodann folgt geſellige Unterhaltung auf dem Feſtplatz und dann gemeinſames Mittageſſen im Rebſtock in Bickenſohl. * Von der Kinzig, 4. Jult. Ein nettes Stücklein paffirte letzt⸗ hin anläßlich des Schülerausfluges. Ein 7jähriger Käſehoch wollte ſeiner Pflegemutter eine Freude machen, kaufte ſich daher eine Anſichts⸗ karte von Triberg, dazu einen Bleiſtift, um ſchreiben zu können. Nun hatte er ſich aber ausverkauft, denn zu einer Fünfpfennigmarke reichte es nicht mehr. Die gutmüthige deutſche Reichspoſt beförderte auch die Karte richtig an Ort und Stelle. Sie wird ihren Spaß gehabt haben, denn auf der Rückſeite der Karte ſtand:„Es grieſt dich dam Ongel“ (Onkel), auf der Vorderſeite aber neben der Adreſſe war zu leſen:„Ich ha konne fimpf fennig gab“(gehabt); dazu war an Stelle der Brief⸗ marke mit Bleiſtift ein großer Fünfer gemalt. Wir wiſſen nicht, ob dieſer ehrliche Vermerk für die Poſt die Adreffatin vor dem Strafporto bewahrt hat. Dieſes Geſchichtchen iſt faſt noch beſſer, als eines von Fürſtenberg, wo ein Büblein, das vorigen Jahres im November ſeinen Katechismus ncht gelernt hatte, darüber zur Rede geſtellt, erklärte: „J ha gmont(gemeint) d' Welt goht unner.“ Pfalz, Heſſen und Umgebung. *Mutterſtadt, 5. Juli. Geſtern Abend wurde der 38 Jahre alte Monteur Kuver Wittmann aus einem kleinen Orte im Be⸗ zirksamt Beilngries(Oberpfalz) wegen Bettelns verhaftet und im Arreſtlokale Mutterſtadt untergebracht. Als ihn die Gendarmerie heute Morgen zum Weitertransporte nach Ludwigshafen abholen wollte, fand ſie denſelben erhängt vor. Wittmann hatte das Fenſter des Arreſtlokals abgeriſſen, am Gitter desſelben ſeine Hofen⸗ träger befeſtigt und ſich auf dieſe Weiſe die Schlinge um den Hals gelegt. Wittmann iſt verheirathet und Vater von drei Kindern. Es gelang den Selbſtmordkandidaten wieder zum Leben zurück⸗ zubringen. * Frankfurt a.., 5. Juli. Zu den Ueberfällen im Stadt⸗ walde meldet der Polizeibericht: Als weitere Perſonen, welche ſich derBeihülfe zu den Nothzuchtsverbrechen, die der geſtern feſtgenommene Wirth aus Niederrad begangen, ſchuldig gemacht haben, ſind noch feſtgenommen worden: Sattler Karl Naumann, Bäcker Adolf Rothen⸗ burger, Formerlehrling Johann Moritz. Erwieſen iſt, daß die Braut des überfallenen Kraus, als derſelbe von Wirth in die Flucht ge⸗ ſchlagen worden war, von den vorgenannten Perſonen feſtgehalten worden iſt und ſomit nicht die Flucht ergreifen konnte, ſondern dem Wirth in die Hände fiel. Die Wegelagerer ſitzen nun hinter Schloß und Riegel und können wohl einer ſtrengeren Beſtrafung entgegenſehen. Lei⸗ der wird es nicht möglich ſein, die Banditen, ſpez. den Rädelsführer Wirth, ſo zu beſtrafen, wie er es verdient hat, und ihn damit für möglichſt lange Zeit unſchädlich zu machen, denn die meiſten ſeiner ſchändlichen Thaten ſind nicht zur Anzeige gelangt, aus allerdings ſehr begreif⸗ lichen Gründen. Der Kerl muß es übrigens in der letzten Zeit ganz gefährlich getrieben haben, denn, wie ſich jetzt herausſtellte, hatte er am verfloſſenen Freitagabend, als er den Fabrikarbeiter Müller und deſſen Braut überfiel, bereits einen Kaufmann aus Mannheim, der mit einem Mädchen aus dem Wald heimkehrte, angefallen. Der —————— ſcheinen ſich förmlich auf die Verfertigung„ſtilvoller“ neuer Wörter gelegt zu haben. Da finden wir:„Offenporigkeit“ (Feinfühligkeite),„dunkelheitsnächtiges Wettergewölk“,„ſchatten⸗ tödterigbizarr“,„bartſtoppeliges Cäſaren⸗Angeſicht“,„höhlen⸗ geheimes Wehſal“,„ſkilgeheimes Granitkornzerlecken“,„ſich be⸗ krakehlen“,„vorüberwuppen und büſcheln“,„katzen“(der Flügel⸗ bau von Erz tatzt trotzig himmelwärts) u. A. m.—, wozu ſich dann noch ebenſo geſchmackloſe wie ſchiefe Wendungen geſellen: „ein Orkan von Blitzen“—„das Bumpern der Sturmglocken“, eine„belegt ausgefranſte Stimme“,„losgeſtreift aus den ſtumpf⸗ umzirkenden Engen ichſüchtiger Selbſtheit“—„die Sonne ſpülte ihren Glanz ins Thälchen“—„trübe Bilder, die ich glaubte für ſtets hinuntergeſchluckt zu haben“ u. ſ. w. u. ſ. w. Und da gibt es noch Leute, die einen Verein zur Pflege der ſolchergeſtalt mißhandelten deutſchen Mutterſprache für ein müßiges Unter⸗ nehmen erklären! — Von Einem der mit Bismarck nicht in Konflikt kommen wollte, erzählt ein Leſer der„Täglichen Rundſchau“: In den achtziger Jahren fuhr ich in Bosnien an der Drina herunter nach Basniſch⸗Brod. Der direkte Weg führte durch den Wald, den man nur paffiren konnte, wenn man einige Gendarmen als Be⸗ deckung mitnahm, denn es hauſten dort noch Räuber. Wollte man die Gendarmen ſparen, ſo mußte man einen großen Umweg am Walde entlang machen. Da ich hierzu keine Luſt hatte, ſo ging ich zum biederen öſterreichiſchen Wachtmeiſter der Gendarmerie, miethete den Mann mit ſeinen Trabanten und fuhr luſtig in den Wald hinein. Der Wachtmeiſter ſaß neben mir im Wagen. Wir rauchten vorzüglichen Herzegowiner Tabak und unterhielten uns beſtens. Da wollte es mein Pech, daß dem Herrn Wachtmeiſter mein Dialekt auffiel. Er fragte mich:„Schauen's, aus welcher Provinz ſeind denn, ſeind ein Steier?“ Kaum hatte ich geſagt, „ich bin kein Oeſterreicher, ich bin ein Deutſcher,“ da ſchrie der Kerl, als wenn er am Spieße ſtäke:„Holt, holt!“ und befahl dem Kutſcher, umzudrehen. Ganz außer ſich, macht er mir Vorwürfe, wie ich ihn verleiten könnte, mich, einen Deutſchen, durch den Wald zu führen.„Ja“, ſagte der Mann,„wenn Sie Oeſterreicher wären, ſo wäre das eine andere Sache, dann führe ich mit. Da voll!) u. f. w. Einzelne Schriftſteller jüngſter Zeit und Art Sie aber Deutſcher ſind, ſo werde ich mich wohl hüten. Glauben eeeeeeeeee ͤ ˙——KK—K11010 Kaufmänn fatte ſich allerdings ſehr energiſch zur Wehr geſetzt und das Mädchen war entflohen. Anzeige wurde auch hier nicht erſtattet. Auch am Sonntag Abend, als der Schreiner Kraus überfallen wurde, ſoll Wirth vorher andere Perſonen angegriffen haben. Anderentags gab dann Wirth im Wirthshauſe im Kreiſe ſeiner Kumpane ſeine nächtlichen Abenteuer zum Beſten und rühmte ſich ſeiner Heldenthaten. Wirth iſt ſchon erheblich vorbeſtraft. Gerichtszeitung. * Mannheim, 4. Juli.(Strafkammer.) Vorſ.: Herr Land⸗ gerichtsrath von Babo. Staatsanwalt: Herr Mühling. 1) Der Taglöhner Philipp Nagel aus Oeſtringen, der als rück⸗ fälliger Dieb die Anklagebank eingenommen hatte, entwendete bei ſeiner Logiswirthin eine Tabakspfeife von unbedeutendem Werth. Außer⸗ dem blieb er Koſt und Logis ſchuldig, welche er unter falſchen Vor⸗ ſpiegelungen erhalten hatte. Der leichtſinnige Burſche erhielt 3 Monate und 1 Woche Gefängniß, wovon 6 Wochen als durch die erlittene Unter⸗ ſuchungshaft für verbüßt gelten. 2) Erwiſcht wurde der Gärtner Joſef gen. Jacob Regelein von hier, als er im Begriffe war, ſich mit einer Beute zu entfernen, die er im Hauſe des Gärtners Mittel hier zuſammengekratzt hatte. Das Mädchenzimmer hatte er gewaltſam aufgebrochen und darauf ver⸗ ſchiedene Schmuckgegenſtände entwendet. Als rückfälliger Dieb empfing er heute wegen ſchweren Diebſtahls eine Gefängnißſtrafe von 1 Jahr 6 Monat, wovon 1 Monat Unterſuchungshaft abgerechnet wurde. 3) Taglöhner Ferdinand Burkhardt aus Wallſtadt gab ſich bei dem Wirth Steinhilber hier als Partieführer aus und erſchwindelte ſich Biermarken und Eßwaaren, ſowie einen Baarbetrag bon 5. Als rückfälliger Betrüger wurden ihm 3 Monate Gefängniß diktirt, abzüglich 1 Monat Unterſuchungshaft. 4) Ein einträgliches Geſchäft gründete ſich der 15jähr. Zimmer⸗ mannslehrling G. Hermann von hier. Nachdem er die Zimmer⸗ mannsaxt bei Seite gelegt, fertigte er ſich einige Zettel an mit der Unterſchrift des Eiskutſchers J. Schertel, mit der Bitte um Geld⸗ darlehen von 3 bis 5%. In der Zeit vom 30 Mai bis 2. Juni ds. Is. ſprach er bei verſchiedenen Leuten, hauptſächlich Wirthen, wo Schertel, den er kannte, Eis hinbrachte vor und verlangte die Geldbeträge. Theilweiſe wurden ihm dieſelben verabfolgt, theilweiſe auch nicht. Mit Rückſicht, daß der Erfolg nicht ſo glänzend war und er einen guten Leumund beſitzt, hielt das Gericht die Strafe von 6 Wochen Ge⸗ fängniß wegen Urkundenfälſchung für angemeſſen. 3 Wochen hat er ſchon durch die a verbüßt. 5) Verworfen wurde die Berufung der Großh. Staatsanwalk⸗ ſchaft gegen das ſchöffengerichtliche Urtheil, das auf Freiſprechung des Thierarztes Adam Weiß hier lautete. Letzterer war beſchuldigt, den Herrn Bezirksamtmann von Merhardt dadurch beleidigt zu haben, daß er demſelben nachgeſagt haben ſoll, er habe in der Unter⸗ ſuchung gegen Schmitz in Firma Schmitz u. Oechelhäufer wegen Ge⸗ brauchs gefälſchter Plomben nicht ſofort die nölhgſten und ſchärfſten Schritte gethan, weil er ebenfalls Mitglied im Offiziers⸗Kaſino ſei. Das Gericht hielt die Zeugeneindernahme reſp. den Sachverhalt nicht genügend aufgeklärt und verwarf die Berufung als unbegründet. WSport. * Sommerfeſt der Allgemeinen Radfahrer⸗Union, D. DT.⸗El., Hauptkonſulat Mannheim. Wir hatten heute Gelegen⸗ heit, die Ausſtellung der Preiſe für die Veranſtaltung der A..e. im Schaufenſter der Wanderer⸗Fahrrad⸗Werke M 1 zu beſichtigen und können uns nicht verſagen, der rührigen Union zu den gewählten Preiſen zu gratuliren. Silbern und golden glänzt das Fenſter, deſſen Hintergrund durch die für die Lotterie beſtimmten erſtklaſſigen Räder eingenommen wird. Prächtige Hörner in berſchiedenerlei Größen fallen zuerſt in's Auge, dann Humpen und Becher, Vaſen und ſonſtige Gegenſtände, ſogar eine Uhr mit Ständer iſt vorhanden und darum die verſchiedenartigſten Bowlen, Service, Schalen gruppirt. Ganz im Vordergrund glänzt der Ehrenpreis der Stadt Mannheim, eim ge⸗ diegener, echt ſilberner und reich vergoldeter Becher im Jugendſtil und daneben fallen zwei prachtvolle Kandelaber(Bronce mit Silber) ins Auge, geſtiftet von den als Ehrengäſte der A..⸗U. angehörigen Mit⸗ gliedern des Hoftheaters, die ſchon ſo oft in uneigennüßiger Weiſe die Unionsfeſte verſchönten. Mögen ſich dort am Fenſter die Unions⸗ Mitglieder Muth holen, den Corſo als Einzelfahrer oder Gruppe mir⸗ zumachen, es iſt werth, um ſolche Preiſe zu konkurriren.— Die Vor⸗ bereitungen zum Feſt ſind im vollſten Gange, alle Betheiligten in Aufregung, ſogar die Damen kennen nur die einzige Unterhaltung; „Wie gehen wir zum Sommerfeſt, hell oder dunkel, was ziehen wir an?“ Helle Kleider, meine verehrten Sportsgenoſſinnen, denn das Wetter wird ſo ſchön wie das Feſt ſelbſt und wir freuen uns ſchon, Ste alle im Sommerſtaate mit leuchtendem Auge begrüßen zu können. Glauben Sie nicht, daß etwa bei eintretendem Regen— iſt jedoch ganz ausgeſchloſſen— große Enge eintreten wird. Die große Halle faßt 1500 Perſonen bequem und zu einem Tanzphat langts auch noch, ein Podium für die Muſik iſt vorgeſehen und eine Bühne auf⸗ geſchlagen, ſodaß es auch dann nicht fehlt an Unterhaltung und erſt recht fidel wird. Bei gutem Wetter wird ſich ein echtes Volksfeſt auf ſchattigem Platze abſpielen mit vieler, vieler Abwechslung. Am Schießſtand wird geſchoſſen um prächtige Preiſe, auf der Kegelbahn wird geſchoben um Humpen und Becher, zu Rad wird in friedlichem Ihnen ein Unglück paffirte?“ Wir drehten um und ich mußte den weiten Weg um den Wald fahren, denn der Mann war nicht zu bewegen, mich weiter zu begleiten. Selbſt in den dunkelſten Wäldern war, wie man ſieht, der Alte aus dem Sachſenwalde gefürchtet. — Heiteres. Sein Fall. Leutnank:„Wer iſt denn dort das hübſche Mädchen?“ Sergeant:„Die Tochter eines un⸗ ſerer Wachtmeiſter, Herr Leutnant!“ Leutnant:„Aeh, tadelloſe Kaſernenhofblüthe!“ Verſtändnißinnig. Diener: „Sbeben war Ihr Schuſter hier, Herr Baron!“ Baron:„Haben Sie ihn befriedigt?“ Diener:„Jawohl, er liegt noch unten!— Nach der erſten Radtour. Beſuch:„Wie iſt das Be⸗ finden Ihrer Gnädigen heutes“ Zofe:„O, Sie iſt heute noch ganz entzweigerädert!“— Höchſte Zeit. Madame(von der Reiſe zurückkehrend):„Da bin ich wieder, Guſte!“ Köchin:„Gott ſei Dank, Madame, ich habe heute gerade den letzten Teller zer⸗ brochen!“— Die verkannte Nothbremſe.„Es gibt doch kein ſchöneres und bequemeres Fahren, als in einem Speiſe⸗ wagen.“—„Hören's mir auf; ich hab einmal drin eine Maß Bier getrunken und wie ich noch eine wollte und dem Kellner'ſchellt hab' habe ich dreißig Mark zahlen müſſen!“— Humor des Auslandes. Pat geht in die Ordinationsſtunde eines Arztes Doktor:„Nun, wo fehlts's, Pat?“— Pat:„Ja, wenn ich das wüßte, dann würde ich Ihnen nicht zwei Dollars zahlen, damit Sie es mir ſagen!“ Dame:„Ich brauche einen hübſchen Stuhl für mein Beſuchszimmer.“ Tapezierer:„Da kann ich Ihnen etwas Vorzügliches anbieten. Bitte, nehmen Sie auf dieſem Stuhl Platz.“ Dame:„Aber der iſt ja entſetzlich unbequem, auf dem kann man nicht fünf Minuten mit Behagen ſitzen.“ Tapezierer: „Das iſt ja eben das Richtige, der Stuhl iſt doch für ein Be⸗ ſuchszimmer beſtimmt!“— In der Pferdebahn überläßt ein Herr einer älteren Frau ſeinen Platz. Sofort ſetzt ſich ein in der Nähe ſtehender Mann darauf nieder.„Bitte, ſtehen Sie auf, ſagte der Herr,„ich habe meinen Platz für dieſe Dame aufgegeben.“„Schon gut,“ erwiderte der Andere,„ſie iſt meine Frau“ „—eeeeeeee 85 72 SGeneral Anzeiger Monnbeim, 6. Juilt. 4, Eulg 4 4 155 zur Freude der Zuſchauer gekämpft um goldene Pokale, Ddann lädt ein Karouſſel zur luftigen Rundfahrt und der Photograph bittet die Herrſchaften, näher zu treten. Am Totaliſator gibts— Biermarken zu gutem friſchem Trunk und an den verſchiedenen Stän⸗ den Poſtkarten, Glückslooſe und Medaillen, Valentins ſüße Unions⸗ hude fehlt nicht und dazu konzertirt die ganze Militärkapelle. Herz was willſt du mehr? Iſt der Abend hereingebrochen, ſo öffnet ſich Das Naturthegter, um allerlei Schönes zu ſpenden und das pompöſe Feuerwerk ſpritzt leuchtende Funken und erhellt den Abendhimmel mit Raketen und Leuchtkugeln. Dann erfolgt die Preisvertheilung im Laufe des Abends mit Tuſch, All Heil, Auto Heil und die Ziehung der Lotterie. Jede nummerirte Eintrittskarte„berechtigt“ zum Ge⸗ koinnen und wer ſeinem Glück nicht recht traut, kann es durch erneuten Looskauf verbeſſern. Angeboten werden Looſe jedoch nicht, was be⸗ ſonders betont ſei. Die Feſtkarte berechtigt ſonach zu allen Ver⸗ anſtaltungen, zum Frühſchoppenkonzert, zur Corſotheilnahme, zum Beſuch des Feſtplatzes und zur Lotterie. Wer noch nicht beſtellt hat, beſorge es eilig und hole die Karten zum letzten Termin am Samſtag Mittag zwiſchen 12 und 2 Uhr im Café Stern, B 2, ab. Schön wird's, ſo denkt wohl Mancher, doch wie komme ich zum Feſtplatz und wieder zurück. Nun dafür iſt auch geſorgt. Droſchken und Wagen gibt's am Tatterſall und Rennplatz und die Nebenbahn fährt Smal hin, um 6,.24,.21,.14,.40, und Zmal zurück, um 12, 12.30 und 2 Uhr. Ein 200 Meter langer, gut und hell erleuchteter Weg führt zur Halteſtelle. Räder und Automobile erhalten beſte Pflege; abgeſchloſſene Aufbewahrungsorte unter Kontrolle ſtehen zur Ver⸗ fügung. Die Reſtauration liegt in den bewährten Händen des Herrn Theilacker, deſſen Genie ſich beim Rennen ſchon in hellſtem Lichte geigte. Vorzügliche warme und kalte Speiſen, auch gute Getränke bei zibilen Preiſen ſind zu haben. So rüſtet Euch denn, Unionsmitglieder, zum fröhlichen Feſt und bringt Humor mit, auf daß der Feſtplatz widerhallt vom begeiſternden Ruf:„All Heil Union!“ * Mannheimer Laton⸗Tennis⸗Club. Die Verträge zwiſchen den für obigen Verein handelnden Garanten und der Stadt wurden jetzt vollzogen und ſind die in Betracht kommenden ſtädtiſchen Aemter, das Hochbau⸗Amt, Tiefbau⸗Amt und die Gas⸗ und Waſſerwerke vom Bürgermeiſteramt beauftragt worden, unberzüglich die Herſtellung der borgeſehenen 5 Tennisplätze und des Garderobe⸗Häuschens auf dem freien Platze an der Goetheſtraße vorzunehmen. Der Verein hat einen ſehr tüchtigen Lehrer, welcher ſeit 7 Jahren in Bad Kiſſingen an den Tennis⸗Plätzen der Kgl. Badeperwaltung angeſtellt iſt, gewonnen, ſo daß auch Anfängern Gelegenheit gegeben iſt, das die Geſundheit för⸗ dernde Tennis⸗Spiel unter fachmänniſcher Leitung zu erlernen. Dem Elub ſind bis jetzt 75 Mitglieder beigetreten. Die konſtitufrende Generalverſammlung und Wahl des Vorſtandes wird nach Fertig⸗ ſtellung der Vereinsſatzungen, welche ſich z. It. in Arbeit befinden, demnächſt ſtattfinden. Theater, Kunſt und Wiſfenfchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und National⸗Theater in Maunheim. Galeotto. In Gchegarays intereſſantem Drama verabſchiedete ſich geſtern Herr Vietor Senger vom hieſigen Publikum. Sein Erneſto, der Hbvon früheren Vorſtellungen her als vorzügliche Leiſtung bekannt iſt, wuürde an dieſem Abſchieds⸗Abend mit doppelt lebhaftem Beifall gusgezeichnet. Daß der ſcheidende Künſtler gerade den Erneſto als Abſchſebsrolle wählte, hatte ſeine volle Berechtigung, denn der Erneſto gehört zu dem Beſten, was wir während ſeiner zweijährigen Wirkfamkeit an der hieſigen Bühne von ihm geſehen haben, er gehörtüberhaupt zu dem Rollenkreis, welchem ſeine ſchauſpieleriſche Individualität am meiſten enktſpricht. Moden⸗ſenſible leidenſchaftliche Charaktere ſind es, mit denen ex ſich auf der Bühne am vollkommenſten zu identiſizieren bvermag. Soweit wir ihn keunen lernten, lag ihm die abgeklärte Idealität klaſſiſcher Helden ferner; ſie gelangen ihm noch am beſten, wenn er darin, wie z. B. beim Franz im Götz oder beim Mortimer in der Maria Stuart ſein lebhaftes Temparameunt ſpielen laſſen konnte Wo es ſich um ſcharfes Charakteriſiren handelte, war er, in ders piel von einem jugendlichen Charakterſpieler ſteckt, viel mehr eom Platze, als da, wo es lediglich Helden zu ſpielen galt. Darum ſagte ihm der Clapigo außerordenklich zu. Für das Pathos eines Max Pieolomini dagegen, oder die Reſignatſon eines Brackenburg hatte erwenig übrig. Rollen, in denen er ſo ganz aufgehen konnte, waren außer dem Erneſto, der Paul Wartenthien in Max Halbe's Mutter Erde, der Hermann Kröger in Otto Ernſt's Jugend von heute, der Henrt in Schnitzler's grünem akadu, der Loxris in Sardous Fedora, der Armand in Dumas Cameliendame und andere dieſer Art. Eine ſeiner beſten Leiſtungen war, als er mit Frau Agnes Sorma zuſammen in Schnitzler's Liebelei ſpielt. Damals mag Frau Sorma auf ihren Partner aufmerkſam geworden ſein, den ſie nun für ihre große euxopäiſche Gaſtſpieltournee engagirt hat. Wir werden mit Intereſſe die weitere Laufbahn des talentirten Künſtlers verfolgen, die ihn zu⸗ Rächſt, in Frau Sormas Gefolge, durch die Hauptſtädte Euxopas, dann Aber vielleicht an eine Bühne führt, wo er ein Feld für ſeine ſpezielle darſtelleriſche Begabung findet. Die lephaften Beifallsovationen und die zahlreichen Lorbeerſpenden zeigten ihm, daß ihn die Sympathie großen Theils des hieſigen Publikums begleitet, Von der geſtrigen Vorſtellung ſei nur noch erwähnt, daß Frl. Wittels am Stelle von Frl. Liſſl, die in Folge von Erkrankung berefts ihren Erholungsurlaub antteten mußte, die Rolle der Julia ſpfelte. Ihre Wiedergabe verbient mit Rückſicht darauf, daß ſie dieſelbe ſchnell für dieſe eine Vorſtellung ſtuvirt hat, beſondere Anerkennung.— Dr. W. pPerr Theo Wünſchmann, der als Kühleborn, Heiling und elländer hier gaſtirte, iſt, wie wir hören, vom September 1901 ab 18 Nachfolger des Herrn Mohwinkel für das Mannheimer Theater Verpflichtet worden. Uleber das Gaſtſpiel Matkowsky im Heidelberger Stadt⸗ theater wird uns noch geſchrieben: Die Gaſtſpiele ſchloſſen geſtern mit Kean“. Von den 4 Darſtellungen war die bedeutendſle Leiſtung Matlowskys der Othello, der auch ſeiner Begabung am meiſten ent⸗ ſprach. Das Publikum verfolgte mit Enthuſiasmus die Leiſtungen des Gaſtes. Das Theater war an allen Abenden trotz der hier ungewohnten hohen Preiſe ausverkauft. Einen vortrefflichen Schau⸗ pieler lernten wir in Herrn Ewald Bach vom Schillertheater kennen, ehr ſympathuſch war Frl Hofer. Leider ließ beinahe das ganze 2 55 Euſemble faſt alles zu wünſchen übrig. Die geſtrige Kean⸗ guffüßhrung, der außerdem kaum eine Probe vorausgegangen zu ſein war deshalb nur durch die Darſtellung der Titelrolle durch atkowsky zu ertragen. Heidelberger Uniperſität. An der naturwiſſenſchaftlich⸗ mathematiſchen Fakultät der hieſigen Univerſität wird ſich am 7. ds. Dr. Karl Boehm aus Mannheim mit einer Probevorlefung über edie Mathematik der Natur“ habilttiren, Joſef Kaiuz begann im Münchener Gärtnerplatztheater ſein mehrkägiges Gaſtſpiel als Don Erneſto in Galeatto. Das ausver⸗ verkaufte Haus brachte dem Künſtler begeiſterte Ovationen. Der Kaſſer überſandte dem in Wiesbaden weilenden Hofrath Ludwig Barnay ſein Bild mit eigenhändiger Widmung und mii einem Eitate aus Schillers„Wallenſtein“. Reneſte Nachrichten und Telegramme. Mälhauſen i. E, 5. Juli. Bei der Reichstagserſatz⸗ ah erhielt Schlummberger 17,670 Stimmen, Emmel(Soz.) 68 Stimmen. Schlumberger iſt ſomit gewählt. Der Wahlkreis rde feit 10 Jahren durch einen Sozigldemokraten vertreten. Budapeſt. 5. Juli. Bisher trafen beim Ackerbauminiſterium Komitaten Berichte über die Wirkung der tropſchen Hitze die an den Spätſaaten 20—40 pCt. Schaden anrichtete. In pbeckfkerek wurden bei 34 Grad Reaumur 7 Per⸗ ſonen vom Sonnenſtſch betroffen. dLondon, 5. Juli.(Unterhaus.) Balfour theilt mit, Daß eine aus 3 Mitgliedern, dem Präſidenten des Aerztekollegiums 5 Angtomie Cunningham⸗Dublin und Church, dem Profeſſor der die Behandlung der Verwuüundeten und Kranken in Südafrika ernannt worden ſei. Labouchere beantragt die Ver⸗ tagung des Hauſes, um gegen die Zuſammenſetzung der Kommiſſion in der das ärztliche Element zu ſehr überwiege, Einſpruch zu erheben. Campbell Bannermann und Asquith ſowie der Konſervative Saun⸗ derſon erklären, die Kommiſſton werde nicht das öffentliche Vertrauen beſitzen. Die Kommiſſion müſſe durch zwei Laien ergänzt werden. Nach längerer Debatte willigte Balfour ein, die Kommiſſion durch zwei weitere Mitglieder zu ergänzen, worauf Labouchere ſeinen Antrag zurückzieht. Brü ſſel, 5. Juli.(Prozeß Sipido.) Sipido iſt todtenbleich. Das Urtheil lautet dahin, daß er bis zum Alter von 21 Jahren unter Aufſicht der Regierünig geſtellt und ſofort in Freiheit geſetzt wird. Das Publikum jubelt. In der großen Halle ds Juſtizpalaſtes und draußen ſind über tauſend Menſchen verſammelt. Der heraustretende Sipido wird, nach der Frkf. Stg., von Hunderten umarmt und geküßt. Die Menge äußert ihre Freude auf alle Weiſe. Sie johlt, bingt Hochs auf die Jurh, die Vertheidigung und Sipido aus. New⸗MPork, 5. Juli. Ein Theil der Werke der„Standard Dil Compani“ in Bayonne(New Nerſey) iſt niederge⸗ brannt. 17 Tanks mit je 30 000 Barrels Oel ſind explodirt. 50 Schiffe wurden durch Schlepper aus den Doks gezogen. Baum⸗ ſtämme und Klötze waren im Halbkreis im Waſſer ausgelegt, damit das brennende Oel ſich nicht auf dem Waſſer verbreiten und die Schiffe zerſtören könne. Der Schaden wird auf 2½ Mill. Dollar geſchätzt. Der Aufruhr in China. Ueber die deutſche China⸗Politil führt ein Berliner Brief der„Pol. Korxreſp.“ aus: Wie die aus⸗ wärtige Politit Deutſchlands den oſtaſiatiſchen Ereigniſſen gegen⸗ über bisher ſtets mit Rußland Fühlung hielt, wird es auch weiter geſchehen. Auch in der Haltung England gegenüber wird keine Aenderung eintreten. Ebenſowenig werden die Intereſſen der anderen betheiligten Mächte, wie Japan und die Vereinigten Staaten, deutſcherſeits unbeachtet gelaſſen werden. Das deutſche Reich werde es nicht daran fehlen laſſen, zu Gunſten der Fort⸗ dauer der Eintracht der Mächte aus allen Kräften mitzuwirken. Das bedeute freilich nicht, daß ſich die deutſche Politik bereit finden könnte, die Ausführung der ihr gewordenen Aufgabe in fremde Hände zu legen und die Wahrnehmung ihrer ureigenſten Intereſſen und der nationalen Pflicht Anderen zu überlaſſen. Die auswärtige Politik des Deutſchen Reiches werde mit allen zuläſſigen Mitteln auf die Wiederherſtellung der Ord⸗ nung in den betreffenden chineſiſchen Landestheilen hinwirken, aber thunlichſt Aules unterlaſſen, was eine dauernde Erſchütterung der Grundlagen des chineßt⸗ ſchen Reiches herbeiführen würde, Bei den Europäern in Peking befinden ſich auch der in Berlin wohlbekannte chineſiſche General b. Hanneken nebſt ſeiner Frau und deren beiden Schweſtern, Töchtern des Zolldirektors Detring, die Ende vorigen Jahres Berlin nach mehrjährigem Aufenthalte verließen. Das Per⸗ ſonal der deutſchen Geſandtſchaft beſteht nach den neueſten Feſtſtellungen aus den beiden Legationsſekretären von Below⸗Saleske und von Bergen, dem zur Ge⸗ ſandtſchaft kommandirten Leutnant à la suite des Dragoner⸗ Regiments König Friedrich 1II.(2. Schleſtſches) Nr.8, v. Löſch, dem zweiten Dolmetſcher Cor des ler iſt erſt vor Kurzem vom Urlaub nach Peking zurügekehrt und bei dem Angriff auf Herrn b. Ketteler berwundet worden), dem Stabsarzt Dr. Velde, dem als Hülfsſchreiber kommandirten Seeſoldaten Koch vom Gouvernement in Kiautſchou, dem Kanzleiſchreiber Pifre⸗ ment, dem Amtsdiener Hummelke und dem Dolmetſcher⸗ Eleven Dr. Merklinghaus. Der erſte Dolmetſcher, Frhr. v. d. Goltz, hat am 2. April einen Urlaub angetreten, der neu ernannte Legationskanzliſt Dobrikow iſt noch unterwegs und wird nach Berlin zurückberufen werden. Londoner Blättern wird aus Schanghai vom 4. Juli gemeldet: Der Kaiſer Kuangſü wungen, ſich durch Opium das Leben zu nehmen. Die Kaiſerin⸗Regentin folgte ſei⸗ nem Beiſpiele, lebt aber noch, ſoll jedoch in Folge der Wirkung des Opiums geiſteskrank ſein. Dieſe Erklärung wurde amtlich vor den deutſchen Konſularbeamten abgegeben. Es handelt ſich offenbar um eine Erklärung chineſtſcher Beamten, und es läßt ſich nicht feſtſtellen, wie weit ihre Wahrheitsliebe durch das Beſtreben beeinträchtigt wird, für die Blutthaten gegen die Aus⸗ länder in Peking eine Entſchuldigung zu ſuchen. In Tſchifu wird jetzt auch das bisher friedliche Verhältniß zwiſchen den Fremden und Einheimiſchen durch durchziehende Aufrührer und die drohende Haltung des chineſiſchen Militärs gefährdet. Der amerikaniſche Konſul bereitet die Abreiſe ſeiner Schutzbefohlenen vor. Der deutſche Konſul ließ die Proklamation des Admirals von Neuem verbreiten, um einer Verhetzung der Be⸗ völkerung durch das Pekinger Kriegsedikt gegen die Fremden vorzubeugen. Das Reuterſche Bureau meldet von dork: 800 Mann franzöſiſcher Truppen ſind mit 2 Batterjen Feldgeſchützen in Taku eingetroffen. Die Verbündeten erwarten Verſtärkungen, bevor ſie einen Vorſtoß auf Peking berſuchen. Die regneriſche Jahreszeit, wo der Transport und das Marſchiren ſchwierig wird, fängt jetzt an. Ueberſchwemmungen ſind wahrſcheinlich; der Vormarſch dürfte bis zum Herbſte un mö Läufer, der Peking am 27. Juni verlaſſen hat, berichtet, daß die dort ſich befindenden aufſtändiſchen Soldaten ſich auf über 100 000 Mann belaufen. Es ſei ihnen noch nicht ge⸗ lungen, in die Geſandtſchaften einzudringen. Im engliſchen Unterhauſe erklärte die Regierung, es ſei die Anſicht der Befehls⸗ haber, daß der weitere Vormarſch umöglich ſei, bis die Truppen⸗ macht etwas verſtärkt ſei. In dieſer Beziehung müſſe die Antwort der japaniſchen Regierung auf die an ſie gerichtete Mittheilung abgewartet werden. Die britiſche Re⸗ gierung bedeutete dem chineſiſchen Geſandten, daß die Behördez Pekings perſönlich für ſchuldig gehalten würden, falls die Mit⸗ glieder der eurapäiſchen Geſandtſchaften oder andere Ausländer in Peking Verletzungen erlitten. Der chineſiſche Geſandte ſei aufgefordert worden, dieſe Botſchaft in ſolcher Weiſe zu beför⸗ dern, daß ihre Ablieferung an die Behörden in Peking geſichert Lordrichter Romer beſtehende Komwiſſtan zur Unterſuchung über — wurde am 19. Juni von dem Prinzen Tuan ge⸗ glich ſein. Ein eine andere Frage erwidert Brodrick, es fei zweifelhaft, ob eine organiſirte Regierung in China vorhanden ſei, mit der ſich England als imKriege befindlich betrachten könnte. Die erſten Angriffe auf das Perſonal der engliſchen Geſandtſchaft ſeien am 9. und 10. Juni erfolgt. Die Sommer⸗Reſtdenz der engliſchen Geſandtſchaft, die außerhalb Pekings liegt, ſei an dem letztgenannten Tage zerſtört worden. Der Vormarſch auf Peking ſei ſ. Zt. auf Verlangen des engliſchen Geſandten Macdonald unternommen worden. Telegramme. Brüſſel, 6. Juli.(Kammer.) Auf eine Anfrage ver⸗ breitete ſich der Miniſter des Aeußeren über die Ereigniſſe in Ching und erklärte, der belgiſche Konſul habe gegen die ſtattgehabte Verwüſtung, beſonders der Eiſenbahn energiſch Einſpruch erhoben. Die Regierung werde über den Intereſſen ihrer Staatsangehörigen wachen. Der Burenkrieg. *London, 5. Juli. Einer Depeſche Bullers aus Standerton vom 5. Juli früh zufolge iſt Clery, von Greplingſtad kommend, geſtern mit Hart, der von Heidelberg kam, am Zuckerboſch⸗ Randfluß zuſammengetroffen. Er ſtieß auf dem Marſche nur auf geringen Widerſtand. Eine Interpellation. * Parts, 5. Juli.(Senat.) Franck Chaubeau interpellirk über den Rücktritt der Generäle Delanne und Jamont und be⸗ antragt eine Tagesordnung, worin das Bedauern über die Maßregeln, die das Heer desorganiſiren, ausgedrückt wird. Waldeck⸗ Rouſſeau antwortet: Der Kriegsminiſter halte das Recht, gewiſſe Offiziere des Generalſtabs zu verſetzen. Jedenfalls ſtehe der General⸗ ſtabschef unter dem Befehl des Kriegsminiſters, der immer die letzten Worte haben müſſe.(Beifall links.) Waldeck⸗Rouſſeau iſt der Anſicht, daß das Land nicht in Aufregung berſetzt werden könne durch die Ver⸗ ſetzung zweier Buxeauchefs, aber wohl durch die abſcheulichen Rath⸗ ſchläge, die man dem Heere ertheile, namentlich dadurch, daß dieſe Rathſchläge ſo leicht befolgt werden.(Beifall links.) Der Miniſter⸗ bräſident hebt weiter hervor, daß man der Regierung aus dem häufigen Stellenwechſel im Generalſtab nicht einen Vorwurf machen könne, da ſie ſich geweigert hatte, die von Delanne berlangte Entlaſſung anzu⸗ nehmen. Was den Rücktritt Jamont's betreffe, ſo ſei dieſen bedeutungslos, da dieſer ja ohnedies in einigen Monaten die geſetzliche Altersgrenze exreicht habe. Die Regierung habe als neuen Generaliſſi⸗ mus einen fungen General gewählt.(Verſchiedene Zwiſchenrufe.) General Brugsre habe für den Militarismus nur einen Fehler, er zolle dem Vaterlande und ſeiner Verfaſſung die gleiche Verehrung. Was ſeinen Einfluß auf ſie zu ſichern. Man wende hierfür alle Mittel an. Wir wollen, ſchloß der Miniſterpräſident, unſere Aufgabe trotz der Hinderniſſe, die man uns täglich in den Weg legt, beendigen und zeigen, muthigt.(Wiederholter ſtarker Beifall.) Hierauf nimmt der Sengt klärungen und Beſchlüſſe der Regierung gebilligt werben, Nach⸗ dem noch das Haus mit 153 gegen 90 Stimmen beſchloſſen hatte, die Rede des Miniſterpräſidenten öffentlich anſchlagen zu laſſen, wird die Sißung aufgehoben. (Privat⸗Telegramme des„Geueral⸗ Anzeigers.“) Kanſas⸗City, 6. Juli. Die demokratiſche Nationalkonvention ſtellte Bryan als Kandidaten für die Präſidentſchaft auf. Paris, 6. Jult. Der„Soir“ meldet: Nach einem Tele⸗ gramm aus Djibuti griffen die Somalis am 16. v. M. 2 Perſonen der im Bau befindlichen Eiſenbahn an. 18 Per⸗ ſonen, nämlich 8 Italiener, 2 Griechen und 8 Abeſſinier wurden niedergemetzelt, Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Juli. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 1. 2. 3. 4..6. Bemerkungen Konſtanz;;z Waldshut. 33,162,99 2,98 3,03 3,56 3,44 Hüningen.69 2,89 2,59 2,68 3,87 Abds., 6 Uh⸗ eßt 8,02 2,94 2,92 2,98 8,38 Lauterburg 4 50/,42 4,314,31 4,58 Abds. 6 U. Maxan 44.56 4,49 4,40 4,45 4,78 2 Uhr Germersheim„ 4,45 4,87 4,27 4,25 4,39.-P. 12 ll. Maunheim 44,24 4,15 4,06 4,00 4,06 4,42 Mgs. 7 U. Mainz F„„ 1,89. 1,80 1,54 1,49 1,46 F,-P. 12 U. 1 Bingen J2,17 2,02 10 U. Kaulbb J2,512,46 2,412,86 2,31 2 U. Koblen;z 22,56 2,56 2,48 2,45 2,40 10 U. %%%... ç 2,52 2,65 2,60 2* Nuhrort 11,18 2,08 2,112,21 6 U. vom Neckar: Maunheim.,23 4,15 4,06 3,98 4,08„,0 F Heilbronn„10,68 0,60 0,55 0,62 1,48 0,00 V. 7 U. darf nicht fehlen, enn die Tasse Kaffee munden soll. Veberal 20 haben. Ueberbringer von 15 ſolch. Bons er⸗ hält in all. Niederlag, der berühmten Eiermann's Spezialfabrikate 1 Pack, gratis. Außerdem muß jede Haus⸗ und frau—10 Mark baar gewinnen, da auf den Jahresumſatzvertheilt1000 CToupons im Werthe von—10 Mark den Packet beigefügt werden, welche in den Niederl.geg. baar eingelöſt wer⸗ den. Man achte genau auf die Firma Jedem Pack. Eier⸗ maun's Backpulver, Vanillinzucker verbeſſertem Kaiſer⸗ puddingpulver liegt ſei. Der Inhalt der Botſchaft werde den Vicekönigen im ganzen Hinefiſchen Reiche bekaunt gemackt werden. In Ertuizerung auf „6771 Kriedr. Eiermaun, Pforzheſm. — * man wolle, ziele nicht darauf ab, die Armee zu vertheidigen, ſondern Man thäte beſſer daran, für ſie zu arbeiten, mit ihren Bedürfuiſfem ſich zu befaſſen und zu bewirken, daß ſte die erſte des Kontinents werde. daß wir nicht zu Denjenigen gehören, die man einſchüchtert und ent⸗ mitt Rat porte Di iege Bülre He Gr. mit 159 gegen 91 Stimmen eine Tagesordnung an, in der die Er⸗ Auſ nim! dien Ka Kai e „ Sehanuim . 11 Jungskoſten beim bauleitenden 12, 1 bezogen werden. Weneral⸗Auzeigerz 222 Rauntmachn Den* Le⸗ um Berberich, Konrad in Mann⸗ heim, Strafe 30 M,(), Jäger, Joſef III. Ehefrau, in Weiher, Strafe 50 M.(), Schüßler, Peter in Mannheim, Strafe 40 M.(). Mannheim, den 4. Juli 1900. Großh. Bezirksamt: Sternberg. Tanalarbeit Kaünalarhel„ Wir vergeben Namens der ede zur Anlage elner Kanalſſation daſelbſt, nach⸗ ſtehendenlrbeitenimSubmiffions⸗ weg: 57347 1. Die Herſtellung von ca, 800 lfd. Rohrgraben für Cement⸗ rohrkanäle von 20 bis 50 em L. 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Juli 1900, VBormittags 11 Uhr bei unterſertigter Stelle einzu⸗ reichen, zwpſelpſt die Eröffnung derſelben in Anweſenheit der er⸗ ſchienenen Bieter ſtaltfindet. An⸗ geboksformulgre können gegen Erſatz der Umdruckkoſten im Zimmer Nr. 8, im 3. Stock des Buregugebäudes Litra L 2, 9 Eingang an der Bahnhofſtraße krhoben werden. 57843 Mochbauamt. Abtheilung II: Hauſer. Hung. Die Lieſerung von ca, 710,000 ig Steinkohlen ſoll durch öffent⸗ liche Verdingung 57393 Mittwoch, den 25. Juli 1900, VBormittags 10 uhr, im Geſchäftszimmer der Garni⸗ ſonverwaltung, Rheinſtraße 47, in drei Looſen vergeben werden. Bedingungen liegen aus und Töuuen gegen Zahlüng der Selbſt⸗ koſten heßogen werden. Verſchloſſene Angebote ſind vor dem Termin mit der Auf⸗ ſchrift„Angebot auf Kohlenlie⸗ ferung“ abzugeben, Garniſonverwaltung Wiesbaben. Hekanntmachung. Am 10. Juli wird in Alten⸗ bach eine Neichs Telegraphen⸗ Auffalt in Verbindung mit der vorhandenen Poſthülfſtelle eröff⸗ net. Die neue Betriebsſtelle mimmt Theil am Unfallmelde⸗ dieuſt. 57453 Karlsrühe(Baden),4. Juli 1900. Kalferl. Ober⸗Poſtdirettion. Geisler. Atbeitspergebung. Die Schloſſerarbeiten der Re⸗ miſen und Werkſtätten der elek⸗ triſchen Straßenbahn gelaugen in drei Looſe eingetheilt im Wege des öffentlicheii Angebots zur Vergebung. PläueundBedingungenkönnen gegen Erlag der Vervielfälti⸗ Archftekten Herrn V. Lindner, Eingaben mit entſprechender Auſſchkift verſehen ſind bis zum 16. dſs Mts., Vormittags 11 Uhr, den Straßenbahnamt, Luiſen⸗ ring 49, einzureichen, woſelbſt die Eröffuung der Augebote in Ge⸗ genwart etwa erſchlenener Bleter erfolgt. 957421 Mannheim, den 5, Juli 1900, Städt, Straßenbahnamt Löwit. Verſeigerung. 2574⁴⁴ Montag, den 9. Juli 1900, Vormittags 11 Uhr laſſe ich meinen Vorrath an Pferdemist Iffentlich an den Meiſtbietenden 8 Georg Carl Zimmer und Krei 2⸗Berkündign 1 ſen ſſta- Peen Ingenteurſch le m ſunhei. NMIAAHnRHeirn. Samſtag, den 7. Juli 1900, Abends 3½ Uhr Vereius⸗Herſammlung im Lokale der Gambrinushalle. Vortrag des 1. Vorſitzenden Herrn Kuhn über:„Reiſeerinnerungen au Südfrankreich und Italien.“ Geſangs⸗Borträge, Zu zahlreichem Beſuch ladet ein 57664 Der Vorſtand. 40008 Blaufelehen u. ſ. w. 57457 Ph. Gund D 2, 9 K7, 27 2= Kaiser- Blume 42047 Feinster Seet 1 Gebr. Boehl, cGeisenheim a. Rh. Zu beziehen dureh die Weinhandlungen. U Nenue Sdenwälden Grünkern liefert in Quantum von min⸗ deſtens ein Zentner. 57204 Aufragen reſp. Beſtellungen nimmt entgegen; Müller⸗Karcher, N 4, 23. Suche noch mehrere Ab⸗ nehmer für Ceutrifugen⸗ butter ſowie Landbutter. H. J. Gaum, Molkerei u. Buttergeſch. Pforzheim. 59326 RNeuen 1900er Salzhering in gzarter fetter Wagre verſ. das Poſteolli ca. 45 Stck. M..— frei Pochſtnachn. GustavKlein, Greifswalb, Heringsſalzerel. 88892 — 7 Handkäſe per 100 Stück 3 Mk. empfiehlt Dampfmolterei 57400 Ludwigshafen a. Rh. Schluß des Ausverkauf⸗ am 9. 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Anſicht und ———— Groß⸗Rhedereien allgemein, ja ſogar zum größten Theil noch verſchärft Abnahme, ab Samstag, den 7. Juli. 8 Deutsche zur Wün hehen pe F f 0 0 ö N 1 85. 8 ig ir haben daher beſchloſſen, das ſeither bei Lieferung von Ano Brennmaterialien theilweiſe noch geſtattete Fiel fernerhin nicht ranz U er 8 Or ann eim habe M. G. Martens mehr zu gewähren. E 1(San f 5 a— 5 daher 5 die Sebe die Lieferungen e 0 3 1 zuwelſang. Mobe. materialien nur noch gegen Baarzahlung zur Ausführun 5 darü e ene kbommen, wie dies in andern Großſtodten berete ſet Jahren der ga Im Geſchüftshauſe Fiſcher⸗Riegel. Son 56145 Die Direction. iſt und bitten wir verehrliches Publikum, hiervon gefl. 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