07 ſt⸗ tüt 084 — 100 7 Telegramm⸗Adreſſe:(Badiſche Volkszeitung.) „Journal Mannheim.““ In der Voſtliſte eingeiragen unter Nr. 2958. Abounement 60 Vig. mouatlich. Bringerlohn 20 Bfg monatlich, durch die Poſt vez. incl. Voſtauf⸗ ſchlag M..40 pro Quartal. JInſerate: Die Colonel⸗Zeile 20 Pfg. Die Reklamen⸗Zeile 60 Pfs. Einzel-Mummern 3 Pfg. Dophel Nummern 5 Pfg. Telephon: Redaktion: Nr E 8. 2 Man 377. der Stadt Mannheim und Umgebung. heimer (110. Jahrgang.) Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. Journal. Expedition: Nr. 218. Druckerei: Nr. 341. Verantworklich für Politik: Dr. Paul Harms, für den ot, und vov. Theil: Eruſt Müller, für Theater, Kunſt u. Feuflleton J..: Dr. Paul Harms, ſur den Inſeratentgeil: Karl Apfel. Notationsdruck und Berlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ drucklerei(Erſte Mannheimer Typographiſche Das„Mannheimer Journal“ ſt Eigenthum des katholiſchen Bürgerhoſpitals.) ſämmtlich in Nannbeim.—— (Mannheimer Volksblatt.) E 6, 2 . Nr. 434. Donnerſtag, 18. Oktober 1900. (Mittagblatt.) Aus dem Prozeß Harden. Ueber Zeugenausſagen in dem Majeſtätsbeleidigungsprozeß gegen Maximilian Harden will ein Eingeweihter mancherlei er⸗ fahren haben, was er in öſterreichiſchen Blättern niederlegt, ins⸗ beſondere über die Zeugenausſagen Dr. Schweningers, des Leibarztes Bismarcks. Frage:„Iſt es wahr, daß ein Mitglied des Kaiſerhauſes dem Geheimrath Schweninger gegen⸗ über ſeine Anerkennung über den unter Anklage geſtellten Ar⸗ kikel Hardens in der„Zukunft“ ausgeſprochen und daß dieſes Mitglied des Kaiſerhauſes, deſſen Name nicht genannt werden ſoll, denſelben Vater und dieſelbe Mutter hat, wie der Kaiſer?“ Schweninger:„Ja.“ Frage:„Iſt es wahr, daß Fürſt Bismarck den Angeklagten Harden einen guten Royaliſten genannt hat?“ Schweninger:„Ja.“ Er fügt hinzu, daß Fürſt Bismarck die freimüthige Kritik, die der Angeklagte zu üben pflege, grade vom Standpunkt eines guten Royalismus gebilligt habe. Frage: 8 es wahr, daß Fürſt Bismarck die Flaſche Steinberger Kabinet, die ihm der Kaiſer geſchickt hatte, mit dem An⸗ geklagten ausgetrunken hat?“ Schweninger:„Ja.“ Frage:„Iſt is wahr, daß Fürſt Bismarck bei dieſer Gelegenheit zu dem An⸗ hellagten geſagt habe:„Ich weiß, Sie meinen es mit dem Kaiſer ebenſo gut wie ich.““ Schweninger:„Ja.“ Frage:„Iſt es wahr, daß ſich der Vorgang in folgender Weiſe zugetragen hat: Fürſt Bismarck, Herbert Bismarck, Schweninger und Harden ſaßen an der Tafel des Fürſten. Der Fürſt ſagte zu Harden:„Es iſt eigentlich das erſte Mal, daß Sie hier mit Herbert zuſammen ſind. Das ſollte doch beſonders gefeiert werden.“ Darauf wandte ſich der Fürſt zum Diner und gab Befehl, die Flaſche Steinberger Kabinet hereinzubringen. War dies der Hergang?“ Schweninger:„Ja.“ Frage:„Iſt es wahr, daß Harden einige Tage, nachdem er wegen Majeſtätsbeleidigung in Anklage geſetzt und vom Berliner Landgericht unter Vorſitz des Landgerichtsdirektors Schmidt freigeſprochen worden, beim Fürſten Bismarck dinirte und der Fürſt bei der Tafel Harden zu⸗ trank, und zwar auf das Wohl des Landgerichtsdirettors Schmidt?“ Schweninger:„Ja.“ Frage:„Der Angeklagte be⸗ hauptet, der Kaiſer ſei manchmal nicht richtig informirt worden. Iſt es beiſpielsweiſe wahr, daß der Kaiſer dem Geheimrath Schweninger gegenüber die Aeußerung gethan, Fürſt Bismarck ſei nicht mehr im Stande, die Amtsgeſchäfte zu verſehen, weil er dem Morphinismus verfallen ſei?s“ Geheimrath Schweninger er⸗ widert, er möchte auf dieſe Frage keine Antwort geben, weil ſie den Kreis der ärztlichen Berufspflichten berühre. Zur Kriſis in China. Von der Fahrt der Palatia durchs rothe Meer ſtellt uns ein Freund unſeres Blattes nach⸗ ſtehendes Stimmungsbild gütigſt zur Verfügung, das dem Privatbriefe eines Offizers entnommen iſt: Palatia, 21. September. ... Der Aufenthalt im Rothen Meere hat uns viel Sorgen Wir hatten ungefähr die ungünſtigſte Zeit; einmal iſt r Anfang September der heißeſte Abſchnitt, und dann hatten wir den Wind von hinten, ſo daß die Hitze bald unerträglich war. Beſonders der Sonnabend und Sonntag waren die ſchlimmſten Tage. In der Kabine konnte Keiner ſchlafen, aber auch die Lachtruhe auf Deck war illuſoriſch, denn es war beſtändiges Hin⸗ und Herrennen, um die Leute, die vom zu retten. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag ſtarben zwei Stewards am Hitzſchlag, Beide nahmen mehr geiſtige Getränke zu ſich, als die hieſige Gegend erlaubt. Ich trinke nur Moſelwein und Himbeereſſig mit Waſſer, was mir ſehr gut bekommt. Ein Mann vom Regiment konnte nur durch ſtunden⸗ lange künſtliche Athmung ins Leben zurückgerufen werden. Am Sonntag Morgen 5 Uhr wurden die beiden Leichen bei einem Gottesdienſt in das Meer verſenkt. Bei der Andacht kamen wieder Hitzſchläge vor, ſo daß dieſelbe abgekürzt werden mußte. In den Kabinen und auf Deck waren 389 C. Ohne irgend welchen Luftzug, dabei die Luft geſättigt mit Feuchtigkeit. Sonn⸗ tag Abend verließen wir das Rothe Meer, und ſofort ſetzte eine friſche Briſe ein, ſo daß Alles aufathmete.— Die See iſt jetzt ſeit zwei Tagen bei einer Windſtärke 7 ziemlich bewegt. Viele Sturz⸗ ſeen gehen über Bord und durchnäſſen dann alle Leute. Die Seekrankheit graſſirt deshalb ziemlich heftig; ich für meine Perſon habe mich noch keinen Moment unwohl gefühlt. Das Schiff liegt ganz auf Backbordſeite, ſo daß man immer bergauf und bergab gehen muß. Wenn man lange auf dem Schiff iſt, merkt man doch, daß dasſelbe für eine ſo lange Reiſe, beſonders durch Tropengegenden nicht eingerichtet iſt. Die Belegung für eine ſolche iſt eine viel zu ſtarke. Außerdem iſt für Eis zu wenig geſorgt. Das Trinkwaſſer iſt lauwarm und kann für die Mann⸗ ſchaften nicht durch Eis abgekühlt werden. Selbſt für die Offiziere iſt jeden Tag ſehr wenig Eis verfügbar. Verſchiedene Tage mußten wir Alles warm trinken, da ein Oeffnen der Eis⸗ räume im Rothen Meer wegen der Hitze nicht möglich war. Geſtern erkrankte mein Burſche an Durchfall und Luftröhren⸗ katarrh, er hatte gleich 39,2 Fieber, iſt aber heute ohne Fieber. Ich habe ihm mehrere Schoppen guten Bordeaux geſchickt, die ihm auf die Strümpfe geholfen haben.„Feldmann“(brauner, deut⸗ ſcher Hühnerhund) befindet ſich ſehr wohl, er muß immer Be⸗ gleitung haben, ſonſt wird der Kapitän ungemüthlich Aus dieſen einfachen Zeilen geht ſoviel hervor, daß bei den ſchweren Leiden, denen Offiziere und Mannſchaften auf dem Transportdampfer ausgeſetzt waren, keine bedeutendere Er⸗ krankung oder gar ein Todesfall im Regiment vorkam. Und das ſtellt der Organiſation des Sanitätsdienſtes, der bei der Hitze dasſelbe litt, jedenfalls ein ſehr lobenswerthes Zeugniß aus. Reichskanzler Bernhard von Bülow. Kölu, 18. Okt.(Telegram.) Eine Extraaus⸗ gabe der„Köln. Ztg.“ meldet aus Homburg, 17. Ok br.: Der Kaiſer vollzog heute die Ernennung des Staats⸗ ſekretärs Grafen Bülow zum Reichskanzler, preußſſchen Miniſterpräſidenten und Miniſter der Answärtigen An⸗ gelegenheiten. Daß es um den oft prophezeiten Rücktritt des Fürſten Hohenlobhe diesmal Ernſt werden könnte, wurde geſtern Abend ſchon von Berlin gemeldet. In der That hat das deutſche Reich über Nacht einen neuen Kanzler, den vierten ſeit ſeinem Be⸗ ſtehen, bekommen. Und um eins gleich vorweg feſtzuſtellen: Des Kafſer Wahl iſt auf den Mann gefallen, den ſich die weitaus größte Zahl aller deutſchen Bürger heimlich längſt zum Nachfolger des greiſen Fürſten Hohenlohe gewünſcht hatte. Die Er⸗ eigniſſe auf dem Welttheater hatten ſich im Laufe des Sommers Hitzſchlag befallen wurden in einer Weiſe geſtaltet, daß auch beiLeuten, die dem FürſtenHohen⸗ lohe ihr Vertrauen nie entzogen haben, der Wunſch rege werden mußte, eine jüngere, leiſtungsfähigere Kraft möchte das Steuer der Reichspolitik in die Hand nehmen. Als die Kriſis in Ching ſich rapid bis zur Kataſtrophe zu entwickeln ſchien, als die Vor⸗ gänge bei der Truppenverſchiffung in Kiel das ganze Volk in Aufregung verſetzten, da wußte manchmal Niemand ſo recht ge⸗ nau, wo der Kanzler weile. Damals iſt auch darauf hingewieſen worden, bei dem heutigen Stande der Verkehrstechnik brauche Je⸗ mand nicht gerade am Schauplatze der Ereigniſſe zu ſein, um ihren Gang unmittelbar beeinfluſſen zu könne. Das war doch nur zum Theil richtig, und Herr von Bülow, der um die Perſon des Kafſers war, mag es mehr als einmal ſchmerzlich empfunden haben, daß ihm die Autorität des allein verantwortlichen Reichs⸗ miniſters nicht in jedem Augenblick zur Verfügung ſtand. Wenn dieſem Zuſtande jetzt ein Ende gemacht wird, wenn die verant⸗ wortliche Lenkung des Reichsſchiffes dem Manne anvertraut wird, der ſich in heitern und ernſten Tagen als klarer, ſach⸗ kundiger und beſonnener Realpolitiker bewährt hat, ſo wird dieſe Regierungshandlung des Kaiſers einer freudigen Zuſtimmung in ſolchem Umfange gewiß ſein, wie ſie vielleicht noch keiner andern zu Theil geworden. Es wird intereſſant ſein, in dieſen Tagen den Kurs der Staatspapiere zu verfolgen. Mit ganz beſonderer Befriedigung darf man es auch begrüßen, daß bei dieſem Kanzler⸗ wechſel an dem bewährten Grundſatz feſtgehalten worden, die höchſten Aemter im Reiche und in Preußen in einer Hand ver⸗ einigt zu laſſen. Graf Bülow wird damit in abſehbarer Zeit vor ganz neue Aufgaben, Aufgaben der inneren Politik geſtellt wer⸗ den. Zu ſchwer hat dieſe Jahre hindurch unter dem latenten Gegenſatze Hohenlohe⸗Miquel gelitten, als daß man nicht jetzt der Hoffnung Raum geben ſollte, es möchte der jugendlichen Elaſtizität und der diplomatiſchen Gewandtheit des neuen Kanz⸗ lers gelingen, dieſen todten Punkt erfolgreich zu überwinden. Wohl mit Rückſicht auf den nicht mehr fernen Zuſammentritt des Reichstags iſt der Zeitpunkt für den Kanzlerwechſel, der nicht erſt geſtern erwogen ſein wird, gewählt worden. Die Reichspolitif vor dem Parlamente zu vertreten, wird diesmal eine ſchwerer wiegende Aufgabe ſein als ſonſt; daß die phyſiſche Ausdauer des Fürſten Hohenlohe ihr nicht mehr gewachſen ſein würde, war zu erwarten. Andererſeits aber war es dringend erwünſcht, Graf Bülow, dem dieſe Aufgabe zufallen mußte, möchte ſich ihr nicht nur mit den formell immerhin gebundenen Vollmachten eines Stellvertreters, ſondern mit dem ganzen Nachdruck des ſelbſt⸗ verantwortlichen Staatsmannes widmen. Bei aller Ge⸗ nugthuung, die man ſomit über den vollzogenen Wechſel em⸗ pfinden darf, wird man dem ſcheidenden dritten Reichskanzler warmen Dank und aufrichtige Anerkennung nicht zu verſagen brauchen. Chlodwig Fürſt zu Hohenlohe ſchied vor ſechs Jahren aus einer Stellung, die ihm faſt reichsfürſtliche Unabhängigkeit gab, um das dornenvolle Erbe Caprivi's anzu⸗ treten. War ſeine Aufgabe nach außen hin auch nie blendend, was er im Stillen gewirkt hat, ſoll ihm unvergeſſen bleiben. Nicht wie der Soldat vor ſeinem Kriegsherrn hat er dem Kaiſer gegen⸗ übergeſtanden; er iſt immer der Grandſeigneur geblieben, deſſen Wort auch ein Fürſtenwort war. Er hätte übermenſchliche Kräfte des Geiſtes und des Körpers haben müſſen, hätte er in ſeinem hohen Alter, beſonders auch nach dem Verluſte der ge⸗ liebten Gattin, der Laſt der Staatsgeſchäfte noch in vollem Um⸗ fang gewachſen bleiben können. Die beſten Wünſche des Volkes, an deſſen Einheit er mitgearbeitet, das er auf dem ſchwiert Die Augen der Liebe. Roman von L. Haidheim. (Nachdruck verboten.) 18)(Fortſetzung. Sie ſah, er wollte beleidigt ſein! Er ſpielte den Gekränkten nur. Ihr Auge, ihr Ohr, ihr Herz riefen es mit unabweislicher Ueberzeugung: Er ſpielt! Und kein Blick der Liebe traf ſie. Keiner dieſer Blicke, die ſie ſo oft von ihm erhalten! Jeder Blutstropfen war aus ihrem Geſicht gewichen. Daß er ſie verſchmähte, ſagte ſie ſich noch nicht mit Worten, dazu war der Zuſtand ihres Innern zu erregt und verworren, ſie fühlte es nur, und daß ſte ſich dagegen wehren müſſe. Die Mutter ſaß ſtumm, wie von einem harten Schlage ge⸗ troffen. Jetzt war es an ihr, dieſen Schlag zu pariren. „Sie ſind einer der Erben Papas, Herr von Brandſtein, der Sonnenſchein ſollte Sie milde machen!“ ſagte ſie, mit Gewalt ſich zu ruhiger Sprache zwingend; das gelang ihr freilich nicht ſo ganz, daß er nicht die Erregung gehört hätte. „Sie rechnen mir als Unrecht an, daß man meiner Dienſte etzt mehr als früher bedarf! Sie ſind die echte Tochter Ihres Papas, Fräulein Eva!“ „Auf dies Letztere war ich immer ſtolz, Herr von Brand⸗ ſtein. Sie ſagten das ſchon öfter, wenn auch in anderm Sinne⸗ Heute ſoll es ein Tadel für ihn mehr als für mich ſein. Ich weiß wohl, und ich kann es Keinem wehren, aber mir ſagen ſoll es Niemand.“ „Sehen Sie, Exzellenz, ſo bin ich mit meinen freundſchaft⸗ lichen Empfindungen bei Ihrem Gemahl und der Baroneſſe übel angekommen; das iſt ſehr hart!“ erhob Brandſtein ſich empfindlich. Er war jetzt doch auch erbleicht und ſeine Blicke flogen unſtät hin und her, denn aus Evas Augen hatte ihn während der letzten Worte ein Blick getroffen, der es ihm ſehr ſchwer machte, die Nolle, die er ſich erſonnen, weiter zu ſpielen. „Lieber Freund— Sie kennen uns doch Alle lange genug, um zu wiſſen, daß Niemand von uns die Abſicht hegt, Sie zu verletzen!“ rief die Baronin dazu. „Sie ſind ſehr gütig, Exzellenz, das zu ſagen! Ich darf verſichern, daß ich, wie immer meine perſönlichen Anſichten auch von denen meines Herrn Chefs abwichen, beſonders in politiſcher und amtlicher Hinſicht!— ich doch ihm die höchſte Verehrung— ewige Dankbarkeit— doppelt ſchmerzlich berührt von der mir hier widerfahrenen Verkennung— Dabei küßte er ihr zum Abſchied die Hände. Er nahm keine Verſöhnung an. Frau von Tauberfels hatte ihn immer entſetzter und verſtändnißloſer angeſehen, darüber begann er zu ſtottern. Vor Eva berneigte er ſich, einen Augenblick zweifelnd, ob er ihr die Hand bieten ſolle wie ſonſt; dann, da ſie ihm nicht ent⸗ gegenkam, ging er. Den Ausdruck ſeines Geſichts vergaß Eva niemals. Ver⸗ legenheit, Schuldbewußtſein, Trotz und Energie, Falſchheit— Alles lag darin. Als die Thür ſich hinter ihm geſchloſſen, ſtarrte ſie ihm mit marmorbleichen Mienen nach. „Eva?“ ſtöhnte die Mutter,„Eva? Was war dase Seine Anſichten waren von denen ſeines Chefs abgewichen?— Seine Anſichten? Und wie ſagte er das! Als ob er— er, der Papa geradezu bewunderte!“ „Komödie!“ erwiderte ſie,„Komödie, ſonſt wie jetzt!“ Und dann aufſchluchzend ſtürzte ſie fort, die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Dort war Minette beſchäftigt, ihr einen Anzug zurecht zu legen, ein Koſtüm, das Brandſtein ſehr Itebte; Eba hatte Minekte dies neulich erſt erzählt. Mit einem Blick auf Minettes Thun erkannte ſie ſofort die Abſicht der Alten. „Laß nur, Minette! Das iſt unnütz! Geh, ich möchte allein ſein!“ ſagte ſie, ſich zur Ruhe zwingend. Das alte Mädchen war aber nicht umſonſt ſo lange ſchon die Vertraute ihrer Herrinnen. „Laſſen? Unnütz?“ wiederholte ſie erſchrocken. Und dabei richteten ſich ihre Augen auf die junge Herrim, und mit dem einen Blick ſah ſie Alles. „O Gott, Kind! Kind!“ 23 der Guten klang aus dieſem Alle Liebe und Treue Schreckensruf an Evas Herz. Sie ſagte nichts, weinte auch nicht. Aber ſie lag zitternd, von furchtbarſtem Herzweh geſchüttelt, in den Armen der alten Dienerin. „Evchen! Herzenskind! Ich hab's gedacht! Ich Hab gewußt, als er gar nicht kam! O, die Freunde im Unglück!— Aber von dem hätt' ich's doch nie und nimmer geglaubt! Ach, armes, liebes Kind, thu' ihn raus aus dem Herzen! Er iſt' nicht anders werth!“ Eva hörte die ſanft und leiſe geflüſterten Worte kaum; ſſe konnte nur zittern und leiden und in ihr klang dies ſchreckliche Wort nach:„Komödie!“ Das Härkeſte für den Exminiſter war, daß er gleich heus wieder erſcheinen ſollte vor den Menſchen. Er, der Stolze, der Selbſtbewußte, der für ſeine Leiſtungen und ihren Werth eine allzeit behagliche Schätzung gehabt, er mußte jetzt ertragen, daß ihm Hunderte don Augen das„Schuldig“ blickten. Er, vor dem ſich früher Alles gebückt, war jetzt weniger als nichts. Und wenn er wenigſtens noch im eigenen Gefühl ſeinen Werthes hätte ſtehen dürfen! eie Nanfandspoſten erfolgreſch derrtdder, N Weſchicke er ſecd 0 hindurch beſonnen geleitet hat, begleiten den arbeitsmüden anzler in den Ruheſtand, den Andere, wenn ihnen ein ſo langes Leben beſchieden war, wohl ſchon ein Jahrzehnt oder länger genoſſen haben. ** 8* In jenen verworrenen Zeiten, die im Oktober 1894 den Rücktritt des Grafen v. Caprivi und des Grafen Boiho zu Eulen⸗ hurg begleiteten, erging an den 75jährigen Statthalter von Elſaß⸗ Lothringen der Ruf des Kaiſers zur Uebernahme des Reichs⸗ kanzleramtes. Unter den Erfolgen, die er in ſeiner Amtszeit erzielt hat, ſteht in erſter Linie die Aufrechterhaltung guter freundſchaftlicher Beziehungen zu den mächtigſten Nachbarreichen, bor Allem zu Rußland, England und Frankreich. Auf dem Ge⸗ biete der inneren Reichspolitik treten als die weſentlichſten Erfolge des Fürſten Hohenlohe vor Allem das Zuſtandekommen des ein⸗ heitlichen Bürgerlichen Geſetzbuchs, weiler das nach vielen ver⸗ geblichen Bemühungen endlich erzielte Zuſtandekommen der Militär⸗Strafprozeß⸗Ordnung ſowie ſchließlich die Verabſchie⸗ dung der großen Flottenvorlage und die kräftige ſtete Förderung der deutſchen überfeeiſchen Intereſſen hervor. Namentlich bei der Militärſtrafprozeßordnung iſt die ſtille, unermüdliche Vermitt⸗ lungsthätigkeit des Fürſten, die nach außen nur wenig zu Tage getreten iſt, von ausſchlaggebender Bedeutung geweſen. Ohne ihn wäre dieſer große Fortſchritt, der in manchen wichtigen Punkten ſogar das bürgerliche Strafverfahren überholt hat, ſchwerlich jetzt in Kraft getreten. Die Aufhebung des Ver⸗ bindungsverbots war die letzte, beſonders hervortretende Gelegen⸗ heit, bei der Fürſt Hohenlohe ſich den Dank aller Parteien ver⸗ dient hat,— mit Ausnahme der Konſervativen, die bisher noch jeden Reichskanzler zeitweiſe bis auf den Tod angefeindet zu haben, ſich rühmen können. ** Fürſt Chlodwig Karl Viktor Hohenlohe⸗ für ſt, Prinz zu Ratibor und Corvei, wurde am zu Rothenburg an der Fulda als uſtd der Fürſtin Konſtanze, geb. Hohenlohe⸗Langenburg, geboren. Er ſtüpirte in Heidelberg, Göttingen und Bonn die Rechts⸗ und Staats⸗ Wiſſenſchaften, wurde 1841 Auskultator beim Gericht in Ehrenbreit⸗ ſtein, daun Referendar ber der Regierung in Potsdam. Im Jahre 1845 perließ er ſeine bisherige Laufbahn, um die ihm zugefallene Skandesherrſchaft Schillingsfürſt im bayeriſchen Regierungsbezirk Mittelfranken zu übernehmen. Im Jahre 1846 wurde er in die Kammer der bayeriſchen Reichsräthe als erbliches Mitglied eingeführt und am 31. Dezember 1866 baheriſcher Miniſter des Königlichen Hauſes und des Auswärtigen. In dieſer Eigenſchaft ſetzte Hohenlohe Die Zolleinigung der ſüddeutſchen Staaten mit Preußen durch. Im MWahlkreiſe Forchheim als Abgeordneter zum Zollparlament gewählt, war er drei Seſſtonen lang deſſen erſter Vizepräſident. Nachdem die boheriſchen Neuwahlen uin November 1869 eine ultramontane Mehr⸗ helt hatten, reichte er noch im gleichen Monat ſeine Enklaſſung ls Miniſter ein. Dieſe wurde zwar bom König nicht angenommen, edoch(viederholte Hohenlohe im Februar des nächſten Jahres ſein Entlaſſungsgeſuch und dieſes wurde endlich vom König am 7. März genehmigt. Hohenlohe blieb Mitglied des baheriſchen Reichsraths und ſüimmte in dieſer Eigenſchaft am 30. Dezember 1870 für den Ein⸗ tritt Baherns ins Deutſche Reich. Bei den Wahlen zum erſten deut⸗ ſchen Reichstag ließ ſich Hohenlohe in Forchheim aufſtellen, er wurde Lewählt und trat im Reichstag der beralen Neichspartei bei. Schon am 28. März 1871 wähylte ihn der Reichstag zu ſeinem erſten Bize⸗ dälſiventen, welche Stellung im deutſchen Parkament ex auch für die ſton bon 1874—77 bekleidete. Während ſeiner Präſtdentſchaft 0 ohenlohe, twie dies üblich iſt, keiner Fraktion an. Nach der Wezürfung des Grafen Arnim wurde Hohenlohe im Mai 1874 zum Iſchen Botſchafter in Pariß ernannt. Auf dem Berliner Kongreß im Jahre 1878 war er britter Bevollmächtigter des deutſchen Reſches. 4880 übernahm er interimiſtiſch die Geſchäfte e der Auswärtigen Angelegenheiten, 5 1. Juli kagenden Berliner Konferenz zur Schlichtung der Grenzſtreitig⸗ keiten zwiſchen der Türkei und Griechenland und kehrte im Nobember 1880 auf ſeinen Botſchafterpoſten in Paris zurück. Im Juli 1888 wuürde Hohenlohe als Nachfolger Manteuffels gum Statthalter von Elſaß⸗Lothringen ernannt und am 29. Oktober 1894 übernahm er an Stelle des zurückgetretenen Grafen v. Caprivi die Goſchäfte des itſchen Reichskanzlers und preußiſchen Miniſterpräſidenzen. Bernhard Heinrich Karl Martin v. B ülo w wurde als Sohn Stgalsſekretärs Bernhard Ernſt von Bülow am 3. Mai 1849 zu ein⸗Flottbeck in Holſtein geboren. Er ſtudirte 1867—70 in Lau⸗ ahnne, Leipzig und Berlin Rechts⸗ und Staatswifſenſchaften und Hachte den deutſch⸗franzöſtſchen Krieg mit. Nachdem er 1872 ſein Referendarexamen beſtanden hatte und beim Landgericht und beim zirkspräſidium in Metz beſchäftigt geweſen war, traf er 1874 in Das Auswärtige Amt über und fungirte als Legationsſekretär in Nom, Petersburg und Wien. Während des rufſtſch⸗türkiſchen Krieges von 7 und 1878 war er Geſchäftsträger in Athen, wurbe dann dem ngreſſes beigegeben und war 1879—84 ekretariat des Berliner Ko anfangs zweiter, dann erſter Botſchaftsſekretär n Paris und wurde dakauf zum Botſchaftsrath in Pelersburg ernannt, wo er häufig als ſolange die bulgariſche Frage im Vorder⸗ Geſchäftsträger fungirte, rund ſtand, und erhielt 1888 den Geſandtſchaftspoſten in Bukareſt. Schillings⸗ 31. März 1819 Sohn des Fürſten Franz Joſeph präſtdirte der vom 16. Juni bis In bie Zet feiner ines Skaatsſekretärs ſte doch in trefflicher Chara Vollendung ſeiner Univerſttäksſtudie Vakerland, um nach längeren Reiſen 17 und der Glanz des Hoflebens anzog, wurde Bekanntſchaft er ſuchte, als Sekretär angeſtellt er den berühmten Dichter, Friedrich II. abbrach und Potsdam Reiſen durch Deutſchland, die ihn auch nach Karl Theodors führten. dauernd niederließ, blieb Collin wollens des Dichters, und ſeiner Verwendung bei Kurl Theodor hatte es Collini zu danken, daß er 1760 nach Mannbeim berufen wurde. Während C Briefwechſel blieb, entfaltee er in Mannheim eine vege ſchriftſtelleriſche Thätigkeit. Lhistoire du Palatinat, der ihm aber Feſtredner der Mannheimer Akademie der Wi er manchesmal das Lob Karl Theodors Senern!⸗ Anzeiger. Mannheim, 18. Oktober. dortigen Amtsfüßrung fällt der Aßſchluß bes deukſch⸗rumäniſchen Handelsvertrags. Im Dezember 1893 wurde Bülow zum deutſchen Botſchafter am italteniſchen Hofe, Oktober 1897 zum Staatsſekretär des Auswärtigen ernannt. *** Ueber den Eindruck in Paris wird der Frkf. Ztg. gemeldet: Der Rücktritt des Reich Hohenlohe macht in den R um ſo größeren Eindruck, als man hier nach den letzten Berliner Andeutungen eher eine neue lebhaftere politiſche Bethätigung Hohenlohes erwartete. Der Temps ſprach noch in ſeinem heutigen Leitarttkel die Vermuthung aus, daß derKaiſer ſelbſt ein ſtärkeres Hervortreten des Reichskanzlers wünſchte, um ſeine eigene Ver⸗ ankwortung abzuwälzen. Wahrſcheinlich werden unnmehr die meiſten franzöſiſchen Blätter den Kanzlerwechſel als Ausgangs⸗ punkt einer noch prononcirteren perſönlichen Politik in Deutſch⸗ land betrachten.(Die Ernennung Bülows war in Paris noch nicht bekannt. D..) Aus Stadt und Land. *Mannheim, 17. Oktober 1900. Hofbericht. Vorgeſtern Mittag nahmen die Prinzeſſin Wilhelm und die Erbprinzeſſin von Anhalt an der Frühſtückstafel bei den Höchſten Herrſchaften in Schloß Baden theil. Prinz und Prinzeſſin Max krafen geſtern Nacht aus Homburg, wo dieſelben vorgeſtern vom Kaiſer und der Kaiſerin empfangen wurden, in Baden ein. Zum Hofjunker ernannt. Karl v. Witzleben in Mannheim zum Hoffunker ernannt. „Bei den Bekleidungsämtern mußte infolge der neuen Militärgerichtsordnung eine beſondere Regelung der Gerichtsbarkeit der Perſonen des Soldatenſtandes ſtaltfinden, die den ſtändigen Militärgerichten zu überweiſen waren. So wurde beim 14. Armee⸗ korps das Bekleidungsamt in Karlsruhe barkeit in erſter Inſtanz dem Feldartill zweiter Inſtanz der 28. Diviſion und für in erſter Inſtanz die skanglers edaktionen der Pariſer Blätter Der Großherzog hat den Amtmann für die niedere Gerichts⸗ erie⸗Regiment Nr. 14, in die höhere Gerichtsbarkeit ſer Diviſion und in zweiter Inſtanz dem General⸗ kommando des 14. Armeekorps überwieſen. Bei dieſer Gelegenheit iſt ferner beſtimmt worden, daß die Beamten der Bekleidungsämter im Frieden den Civilgerichtsſtand haben. Ueber den geſtrigen Aufſtieg des Zeppelin'ſchen Luft⸗ ſchiffes wird uns unterm 17. ds, aus Friedrichshafen noch gemeldet: Das Luftſchiff des Grafen Zeppelin wurde bei dem heute Nach⸗ mittag erfolgten Aufſtieg um.80 von dem Dampfer„Buchhorn“ aus der Montierungshalle gezogen. Um.50 ging der Ballon unter den Zurufen der Menge in die Höhe und trieb in füdlicher Richtung bis in die Rähe von Seemoos, wo er längere Zeit in Höhe von 600 m balaneierte und durch Drehen und Wenden ſeine Lenkbarkeit erprobte. Die Königin wohnte dem Schauſpiel ſeit 3 Uhr Nach⸗ mittag auf dem Dampfer„Charlotte“ bei. Der König, der um 8 Uhr von Altshauſen zurückkam, begab ſich ebenfalls an Ort und Stelle. Wetter: Bei ſchwachem Regen füdliche Windrichtung, Nach 1½% Stunden ging der Ballon weſtlich von Immenſtaad wohlbehalten und vorſichtig auf dem Waſſer nieder, Da faſt völlige Windſtille herrſchte, ſo ſind die Anſichten über das Gelingen der Lenkbarkeit zurückhaltend. Der Gasvorrath iſt für 10 Tage bemeſſen und es werden daher morgen ünd an den folgenden Tagen bei günſtiger Witterung die Fahrverſuche fortgeſetzt werden. * Maunheimer Alterthumsverein. Die Monatsverſamm⸗ lungen, die der Verein von Oktober bis März veranſtaltet, wurden am 8. Oktober durch einen Vortrag des Herrn Dr. Walter über das Thema„Ein Freund Voltaires am Hofe Karl Theodors“ im kleinen Harmonieſaale eröffnet. In großer Zahl waren Damen und Herren der Einladung gefolgt, und mit geſpanntem Intereſſe folgten alle den intereſſanten Ausführungen des geſchätzten Redners. Führten kteriſtik einen Mann vor Augen, der 47 Jahre lang hier in Mannheim gelebt und gewirkt hat, und deſſen Name durch die Benennung einer Straße nach ihm auch ſpäteren Geſchlechtern im Gedächtniß erhalten werden ſoll: Cos mo Aleſ⸗ ſamdro Collini. Ein Italiener von Geburt, verließ er kurz vor i˖ n im Alter von 21 Jahren ſein 50 in Berlin ſich niederzu⸗ Hier, wo ihn das Theater er pon Voltaire, deſſen Als ſolcher begleitete uls dieſer den vertrauten Verkehr mit verließ, auf ſeinen ereignißvollen Mannheim an den Hof Fernay bei Genf, wo ſich Voltaire i noch bis 1756. Aber auch nach ſeiner Tremung von Voltaire erfreute ſich Collini forigeſetzt des Wohl⸗ laſſen und ſchriftſtelleriſch thätig zu ſein. In als kurfürſtlicher Geheimſekretär ollini mit Voltaire in Als Hofhiſtoriograph veröffentlichte er einen Préeis de wenig Ruhm einbrachte. Als ſſenſchaften verkünvigte dilch 1780 iff Nafer der Ntdentie die Trauerrede, welk kühler zurückhaltender im Ton als ſeine Feſtreden. Bedeutender ſind naturwiſſenſchaftlichen Schriften, für die er ausgedehnte Studien it Mannheimer Naturalienkabinet machte, deſſen Direktor er 1766 9* worden war; in den Schriften der Alademie veröffentlicht. In Mannheim gründete er ſich auch eine glücklich Häuslichleit. Von ſeinen vier Kindern verhelrathete ſich eine Tochſ ndelte der Redne die Beziehungen Collinis zu Voltaire, deſſen Ur über Collini eiß ſehr günſtiges und ehrendes geweſen iſt. Aber guch feſ von dem Leben am Hofe Karl Theodors wußte der Redner So war denn der reiche Beifall, der ihm zu Bheil wurde, eben berechtigt, wie die herzlichen Dankesworke, bei dem an den Vortrag ſich anſchließenden geſelligen beim Glaſe Bier an den Herrn Vortragenden richtete. Früher Schnee. Na dem Taunus geſchneit, werden nunmehr au leichte Schneefälle gemeldet. Zum Heidelberger Eiſenbahnunglück. Dr. Frühauf in Karlsruhe, der bekannte Eiſenbahn ſich beim Heidelberger Landgericht zur unentgeltlichen des Expeditionsgehilfen Weipert erboten.— leber Unglück bemerkt eine offenbar tbildeß geben, wohl⸗ Del zu ſo Vertheidigung das Eiſenbahn dienſtkundige Feder im Landesboten Weipert hätte vorſchriftsmäßig allerdings nicht eher für den Kurszug„Freibahn“ nach Schlie Lokalzug im Bahnhof Karlsthor befand. Allein er hörte letzteren, nach dem Klingelwerk, einfahren, das Semaphor war für denſelben gezogen, vielleicht ſah er ſchon die vorderen Lichte der Lokomotive, und konnte alſo beſtimmt annehmen, daß der Zug in längſteus einer Minute im Bahnhof ſein werde, während der folgende Zug erſt in 8 Minuten kommen ſollte; daß es dem Loka zug nochmals einſtel, während der Einfahrt zu halten, konnte Weipert nicht annehmen; darum kann von eine nicht die Rede ſein; hätten, um den Kurszug genau eben ſo gehandelt. mindeſtens eine eben ſo wenn damit eine beſtimmte Vorſchrift auch nicht verletzt wurde. * Eine weitere Abend glücklicherweiſe im letzten Moment verhütet. Fahnbrücke bei Neckargemünd, woſelbſt gegenwärtig Reparatura vorgenommen werden, wurden von ruchloſer Hand, Zwecke einer Entgleiſung des um 7,10 Abends in Heidelb ˖ den Perſonenzuges, deſſelben Zuges, durch den vor 8 Tagen das Un⸗ glück am Karlsthor paſſirte, mehrere Bretter auf die Schienen gelegt, ger hundert andere Fahrdienſtbeamte nicht unnöthig in Schlierbach aufzuhalten, Das Halten auf freier Strecke war deßhalh rbeiten lediglich zum ein Abſtürzen deſſelben in den Neckar unbermeidlich geweſen und ein ſind dieſe Werke Colliß rbach geben dürfen, bis ſich detz m„ſträflichen Leichtſinn“ Weiperts abſoluß große Verfehlung, wie die des Aſſiſtenten, Eiſenbahnkataſtrophe wurde am Sonntag Auf/ der Eiſen⸗ erg eintreffen⸗ Dem Lokomotibführer iſt es gelungen, trozdem ſich ſchon Hölzer in die Räder eingekeilt hatten, den Zug zum Stehen zu bringen. Wäre dies nicht ſofort gelungen, ſo wäre eine Entgleiſung des Zuges und mit einem Herrn h. Duſch, dem Vater des nachmaligen badiſchg Staatsminiſters. In glücklichen Familienverhältniſſen beſchloß er 180 in Mannheim ſein rühiges Gelehrtendaſein, das er ſeit dem Toß Karl Dheodors führte.— Beſonders ihrlich be die Herr Major Seuber⸗ Rechtsanwalf reformer, hal davonkamen, in Heidelberg an. Unterſuchung iſt eingeleitet. Eine Maunheimer Getreideſirma in Zahlungsſchwierig, keiten gerathen, welche durch Börſenſpekulationen dieſer Firma hervor⸗ die Süddeutſche Bank und das Bankhaus Weil und Benjamin, Landauer Volksbank mit 54 000 Mk. betheiligt, jedoch beſitzt dieſe Bank durch Bürgſchaften vollſtändige Deckung. Die Firma Joſeph bietet ihren Gläubigern 10 Prozent, Muthmaßtliches Wetter am Freiag, 19. Okt. Hochdruck, der bis jetzt noch über der ſüdlichen Hälfte Frankreichz Süddeutſchlands, der Schweiz und Oberitalien lag, zieht ſich voß dem neuen Luftwirbel aus dem atlantiſchen Ozean oſtwärts zurück Der neue Luftwirbel ſelbſt wandert mit ſeinem Drehpunkt von Irland und Dänemark nach der unteren Oſtſee und wird am reitag und Samſtag fortgeſetzt größtentheils trübes und unbeſtändiges Wetter im Gefolge haben. Polizeibericht vom 18. Okt. 1. Geſtern Vormittag ½ 6 Kaminbrand aus, der von 2 Berufsſeuerwehrleuten gelöſcht wurde⸗ Gebäudeſchaden iſt nicht entſtanden. 2. In verfloſſener Nacht wurde ein verheiratheter Bild total betrunkenem Zuſtande mit eine Auge in der Aulags bei M7 von eine und in ſeine Wohnung verbracht. oder ob er körperlich mißhandelt worden iſt, wird feſtgeſtellt werden. 8. Zwei berüchtigte Individuen, der Heizer Wilh. Kupſch und Taglöhner Eduard Feuerſtein, verurſachten geſtern Abend halb 8 Uhr in und vor der Wirthſchaft P 4, 18 durch 12105 Unfugs, ruheſtörenden Lärms, Mißhandlung des Wirths Konrab und gegenſeitige Körperverletzung einen Menſchenauflauf von—800 Perſonen. Die Excedenten gelangten zur Anzeige. 4. Verhaftet wurden: r unerheblichen Verletzung an * Polizeipatrouille aufgefunden Ob ihm ein Unfall zugeſtoßen — er hielt dem todten Fürſten Aber nein! Dien Verſuch, nach außen hin eine W vor dem Gericht des eigenen Herzens verloren, machte er nicht. Er hatte ſich von ſeinen Beamten perſönlich verabſchiedet. die krugen ihm zum Theil eine unverhohlene Kälte entgegen; rum auch nicht? Er konnte ihnen nichts mehr anhaben. Wie er dies hinnehmen. Er wußle wohl wie er den Einen gefördert, dem Andern ge⸗ holfen, dem Drftten die größte Aufmerkſamkeit gezeigt. Aber er war ſo klug, ſich zu ſagen:„Das iſt Weltlauf! Ich mache nur die Erfahrung, die obr mir Taufende gemacht haben.“ Aum ſo mehr rührte es ihn, daß die älteren Subaltern⸗ Reamten kief bewegt ſein Scheiden beklagten, einige weinten bitterlich — ürde zu zeigen, die er Erzellenz waren uns ein guter Chef, hatten Einſicht in ere Lage und vertrauten unſerer Rechtlichkeit; das that uns er ſo wohl]!“ ſagte der Sprecher für die Andern. 0 ortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton. EDie Elektrizität in Japan. Japan iſt das Land des Uſchtedenſten und kaſcheſten Fortſchrittes auf techniſchem Gebiet. kann daher nicht Wunder nehmen, daß es ſich ſehr bald auch klektriſchen Kraft zur Förderung ſeiner wirkhſchaftlichen wecke bemächkigt hat. Schon gegen das Ende des vorigen Jahres Ute man in ganz Japan nicht weniger als etwa 400 ber⸗ hiedene elektriſche Anlagen, von denen 388 gur elektriſchen Be⸗ zuchtung, 76 zur Beleuchtung und gleichzeitig zur Kraftüber⸗ kragung, 14 blos zur Kraftübertragung und 19 zum Belrieb ektriſcher Straßenbahnen dienen. Die meiſten dieſer Werke werden mit Dampfkraft, etwa ein Viertel mittels Waſſerkraft f die elektriſche mit Dampfbetrieb befinden ſich in Tokio, Pokohama, Oſaka, Kobe und Nagoya. Ein Kanal aus dem waſſerreichen See Biwa verſorgt die g Trambahn mit motoriſcher Weftere 25 000 Pferdekräfte mündenden Abfluß desſelben Sees entnommen leuchtungszwecken, für Straßenbahnen und insbeſondere für elektriſche Kraftübertragung zu induſtriellen Betrieben aller Art bis auf Entfernungen von 32 Kilometer verwendet für die nä unter letzteren zum Bei Vollbahn Kobe—Oſaka und die Strecke andre auch ſchon im Bau begriffen, Kawaſaki. meiſt mit a wird nur vo Fabriken be heimiſche Maſchinener aber an Güte der Erzeugniſſe noch ſehr hinter den ausländiſchen Arbeiten zurückſteht. Beleuchtung eingeführk; beſonders größe Anlagen roße Centrale von Kioto ſowie die dortige elektriſche Kraft(an 4000 Pferdekräfte). ſollen dem bei Oſaka ins Meer und zu Be⸗ werden. Auch chſte Zukunft iſt noch eine ſehr bedeutende ſſe der zahl⸗ kerung, anderſeits das Streben nach möglichſt wohl⸗ Japan dringend bedarf, den Uebergang zum aber auch durch die Waſſerkräfte ſehr er⸗ Eine große Anzahl der beſtehenden Fabriken indet ſie ſchon mehrfach Anwendung. Eine ganze Reihe elektri⸗ cher Werke iſt für die nächſte Zeit projektirt oder bereils beßwpilligt, ſpiel die 32 Kilometer lange elektriſche Vokohama—Kawaſaki, wie die Strecke Tokio— Die Unternehmer ſind Japaner, arbeiten aber zu⸗ usländiſchem Kapital, die maſchinelle Einrichtung n europäiſchen oder amerikaniſchen elektrotechniſchen 28. Mai 1869 brach an; ſchon Konzertes waren die weiten H einer dichtgeſchaarten Menſche gefüllt. Das erregte Auditorium ſche Programms nur geringe Aufmerkſam nen Nummern, die Bülow in ſeiner wohnter Feinſinnigkeit dirigirte, ein m verklangen die letzten Töne der Schum ture und Bülow verließ das Dirigentenpult, um den Schöpfer der fünften Suite perſönlich auf da Schwirren und Summen wie in eine Saal; die Erregiheit war auf das lich die Thüre des Muſikzimmers der Seite Bülows, mit ſeinen wohlbekannten kleinen Schritten a. Der Bautechniker anz Riehl von Hockenheim wegen Vor⸗ CC—— eeeeee eee 5 „M. Allg..“ wieder Einfges aus ſeinen Erinnerungen. Seh⸗ amüſant lieſt ſich ein Erlebniß, Münchener Dirigentenzeit anknüßpft. den Dirigentenſtab niedergelegt und Bülow den Platz geräumt hatte, als die Wagner⸗Bewegung in München alle Kreiſe ergriff, hatte in der ſelbſtgewählten Muße ſeine fünfte Suite vollendet, Der Intendant, redlich bemüht, beiden Parteien Rechnung zu tragen, lud den greiſen Komponiſten ein, die erſte Aufführung ſeines neueſten Werkes ſelbſt zu leiten. Das geſammte muſikaliſche München gerieth in Erregung, als die Nachricht ſich verbreitete, das an Hans b. Bülows Franz Lachner, der grollen Zunahme der daß Franz Lachner nach langer Zeit den ruhmvoll geführten elektriſchen Anlagen zu erwarten, da einerſeits die vielſeitigen und überraſchend ſchnell anwachſenden Bedürfni reichen Bevöl feilen Betriebsmitteln, wie ſie das zu einem induſtriellen Aus⸗ fuhrſtaat gewordene elektriſchen Betrieb geradezu fordern, dieſer Benüßzung der zahlreichen und ausgiebigen leichtert wird. bedient ſich ſchon jetzt der elektriſchen Kraft, auch beim Bergbau Dirigentenſtab wieder in die Ha theilung des Konzertes ſollte Ha war ſeinem berühmten Vorg nd nehmen werde. Die erſte Ab⸗ ns v. Bülow dirigiren, die zweite änger allein überlaſſen. Der eine Stunde vor dem Beginn deß allen des königlichen Odeons von nmenge bis in den letzten Winkel nkte dem erſten Theile des keit, kaum, daß den einzel⸗ geiſtvollen Weiſe mit ge⸗ atter Applaus folgte. Da annſchen Genoveva⸗Ouver⸗ S Podium zu geleiten. Eig m Bienenſtock ging durch den Höchſte geſtiegen, als ſich end⸗ öffnete und der alte Herr, an ſorgt, unter Anderem auch aus Oeſterreich, da die zeugung zwar bedeutend billiger liefert, betrzehen. In allen bedeutenderen Städien des Landes iſt bereits auf die Tribüne zuging. „Ah!“ durchlief den Saal, un des greiſen Meiſters völlig ſi artiger Beifallsſturm los; P Ein tauſendſtimmiges, befreiendes 9 ſobald das napoleoniſche Profff chtbar geworden, brach ein orka — Lachner und Wülow. Ernſt v. Poſſart erzählt in der bon den Sitzen, Damen ſchwenkten ihre ublikum und Orcheſter Tücher, Minuten namenloſes Unglück, vielleicht noch größer als bei der letzten Kata⸗ ſtrophe, wäre entſtanden. Mit 4ſtündiger Verſpätung gelangte der. Zug, deſſen Inſaſſen mit einem allervings nicht geringen Schrecken keiten gerathen. Wie wir hören, iſt das Getreideagentur⸗ und Kommiſſionsgeſchäft Julius Joſeph, D 5, 4, in Zahlungsſchwierig⸗ gerufen worden ſind. Die Ueberſchuldung beläuft ſich auf 81 000 Mi⸗ Betheiligt ſind die Mannheimer Filiale der Dresdener Bank, Gegen eine weitere betheiligte Firma, das Bankhaus Richard Loeb, hatte die in Zahlungsſchwierigkeiten befindliche Firma für einen Betrag von 2000 Mk. den Differenzeinwand erhoben, jedoch würde dieſer vom hieſigen Landgericht glatt abgelehnt. Ferner iſt noch dis Der ſchwache 8 Uhr brach in dem Hauſe P 2 16 ein hauer iu groben berh begibt Zuſammenſeig dort chdem es den vergangenen Sonntag a10 jetzt ch vom Schwarzwalde Quai Stra Straf eben ſeur kirch darur Glock haben klektrf Steir Geme 5000 Geſan in R Wald keitsd Meti gerüc geſter Aug. Mitt Aug. iſcht frelt 25 6 Sam Anw flüch! Vorr den ig. ind ig⸗ or⸗ Mk. ink, in. e be 1 bde die eſe ph che 985 05 ick; nd ter in pe; in en en + + — 7 d= X. rn * nahme unzüchtiger Handlungen, verüßk un einem 11 Jähre „Wammbeim, 18. Oktober Genueral Anzeiger. . Skrtk. alten Mädchen. Die Ehefrau des Aufſehers Jakob Möſſinger hier wegen Hehlerei. 8 6 der von Gr. Staatsanwaltſchaft hier, wegen Unterſchlagung ſteckbrieflich verfolgte Elektrotechniker Juſtus Altmaier von Charmoilles(Frankreich); d. der Hausburſche Robert Ott von Cleverſulzbach, wegen Kuppelei, verübt im Hotel L 12, 1 e, die Fabrikarbeiterin Margaretha Ihrig von hier, wegen Kleiderdiebnahls; 8 1 die ſchwer betrunkene Mathilde Götz, weil ſie im Schloß⸗ garten beim Gockelsberg geſtern Nachmittag durch Zuruſen von Schimpfworten das Publikum beläſtigte; g. außerdem 7 Perſonen, degen verſchiedener Uebertretungen. Aus dem Großheriogthum. B0. Karlsruhe, 17. Okt. Lehramtsprattikant Dr. Karl Uhlig begibt ſich im nächſten Monat nach Dar⸗es⸗Salaam(Oſtafrika), um dort die Leitung der meteorologiſchen Station zu übernehmen. [] Karlsruhe, 16. Okt. Beim Rheinh afen bau beträgt jetzt die Geſammtfördermaſſe über 2 Mill. Kubikmeter. An der Quaimauer ſind die Deckplatten auf 320 Meter Länge verſetzt. Die Straßenbrücke über die verlegte Alb und die hieran anſchließende Straße nach der Werfthalle auf dem Nordmolo ſind dem Verkehr über⸗ geben worden. Anfangs dieſes Monats wurde auch mit der Her⸗ ſtelung des Gleisanlage begonnen.— Die Baukoſten der Chriſtus⸗ kirche, ohne Grund und Boden, belaufen ſich auf über 600 000, darunter befinden ſich 160 000% für Steinhauerarbeiten. Die Glocken wurden von F. W. Recker in Sinn(Naſſau) geliefert und haben 16 000% gekoſtet. Die Orgel ſtellte ſich(ohne Proſpekt und klektriſchen Betrieb) auf 13 450 /, ſie ſtammt aus der Fabrik G. F. Steinmeyer& Cie. in Oettingen. Für den Orgelproſpekt hat ein Gemeindemitglied 6000 /, für das Bild Chriſti Geburt ein anderes 5000% und für den Kronleuchter ein weiteres 6000% geſtiftet. Der Geſammtbetrag der Stiftungen beläuft ſich auf etwa 50 000, BN. Grießen(Amt Waldshut), 17. Okt. Letzte Woche wurde in Riedern der 28 Jahre alte Wilhelm Grießer verhaftet und nach Waldshut überführt, angeblich wegen Verdachts fortgeſetzter Sittlich⸗ keitsdelicte an Schulkindern. Der Verhaftete ſoll dieſes ſaubere Metier ſchon 8 Jahre betrieben haben, ſo erzählt man ſich wenigſtens gerüchtweiſe. BN. Waldshut, 17. Okt. Berechtigtes Auſſehen erregt hier die geſtern Morgen erfolgte Verhaftung des Nähmaſchinenagenten Aug. Philipp, einer weit und breit bekannten Perſönlichkeit. Heute Mittag wurde auch der Sohn desſelben früherer Bahngehilfe Aug. Philipp verhaftet. BN. Gremmelsbach, Amt Triberg, 17. Okt. Von einem tra⸗ giſchen Schickſal iſt die Familie des Bahnarbeiters Thomas Holzer ereilt worden. Holzer wurde wie bereits geſtern mitgetheilt, am 25 Sept. im Kehrtunnel oberhalb Triberg überfahren, ſtarb letzten Samſtag und wurde geſtern beerdigt. Heute Nacht brannte ſein Anweſen nieder. Die Kinder mußten nur nothdürftig bekleidet, flüchten. 1 8 Kühe, zwei Schweine, das geſammte Inventar und Vorräthe ſind verbrannt. Das Feuer ſoll durch Fahrläſſigkeit ent⸗ ſtanden ſein Das Anweſen, ein altes Haus, liegt hinter dem„Stauden⸗ wirthshaus“ auf der Höhe gegen Langenſchiktach zu; die Leute ſollen nicht verfichert ſein. .N. Aus dem Markgräflerland, 17. Okt. In unſerem ſonſt rubigen Markgräfler⸗Lande iſt infolge des guten Herbſtes ein reges Leben ausgebrochen. Das Weingeſchäft geht flott von ſtatten. Die für unſeren Wein bisher bezahlten Preiſe ſind zufriedenſtellend (40—45 Mk. pro Ohm), doch werden bei der guten Qualität des diesjährigen„Neuen? noch weitere Preisſteigerungen erwartet. BN. Müllh im, 17. Okt. Vorgeſtern Abend brach im Anweſen des Schmiedes Zöllin in Auggen Feuer aus, dem die Schmiede, die Scheuer und ein großer Theil des Hauſes zum Opfer ſiel. BN. Neuenburg, 17. Okt. Hier wurde geſtern ein Burſche verhaftet wegen der Beſchuldigung, daß er gemeinſchaftlich mit einigen anderen Kameraden vor einigen Tagen Steine auf die Eiſenbahnſchienen gelegt und dadurch deg Eiſenbahnzug der Strecke Müllheim Mülhauſen gefährdet habe. J Lahr, 16. Okt. In einem Vortrag des Herrn Dr. med. Schäffer über Alkohol und Volkswohl anläßlich des Jahresfeſtes bes badiſchen Landesvereins für innere Miſſion, erklärte dieſer, daß es für uns in Baden ein dringendes Bedürfniß geworden iſt, ein Trinberheil⸗ anſtalt ins Leben zu rufen, in der auch Unbemittelte aufgenommen werden können. In der Debatte einigte man ſich auf eine Reſolution, in der der Badiſche Landesverein für innere Miſſion insbeſonders ge⸗ beten wurde, im Hinblick auf Paragraph 6 Abſ. 3 des Bürgerl. Geſetz⸗ buches(Entmündigung von Trinkern betr.) die Errichtung einer für Unbemittelte innerhalb Badens ins Auge zu aſſen. BN. Furtwangen, 16. Okt. Obgleich der Anmeldeſchluß für die bom 11—13 Nob. dahier ſtatfindende Geflügelausſtellung erſt auf 24. Okt. feſtgeſetzt iſt, kann man doch jetzt ſchon ſagen, daß die Aus⸗ ſtellung mindeſtens ſo groß werden wird, wie die früheren badiſchen Verbandsausſtellungen. Insbeſondere werden ſich auch die württem⸗ bergiſchen Züchter ſehr zahlreich und vorausſichtlich mit großem Er⸗ ſolg betheiltgen. Für die Unterkunftr des Geflügels iſt beſtens geſorgt. Heizbare Säle, ſodaß trotz der vorgerückten Jahreszeit die Ausſtellung in allen theilen einen befriedigenden Verlauf nehmen wird. Ehren⸗ preiſe ſind ſehr zahlreich vorhanden: unter verſchtedenen Anderen ſtiftete auch S. Durchl. der Fürſt von Fürſtenberg einen Ehrenpreis. * Konſtanz, 13. Okt. Das ſchwefzeriſche Dampfboot Aren a⸗ berg, ein alter Kaſten, iſt bei Schaff hauſen plötzlich geſunken. Man bermuthet, daß ein unter Waſſer liegender Hahn in böswilliger Abſicht geöffnet wurde. Die Unterſuchung iſt im Gange. Pfalz, Heſſen und Uimgebung. Frankenthal, 17. Okt. Unter der Anklage der fahrläſſigen Tödtung ſtand der 42 Jahre alte Fuhrknecht Martin Caps aus wieder Minuten verſtrichen, bis Franz Lachner, der mit be⸗ ſcheidener Geberde, vorgeneigten Hauptes daſtand und dieſen Jubel regungslos auf ſich herniederrauſchen ließ, endlich den Taktſtock ergreifen konnte. Als ſich der Altmeiſter nach zahl⸗ loſen Hervorrufen verabſchieden durfte und in das Muſikzimmer zurückſchritt, beglückwünſchte ihn Hans v. Bülow in ſeiner ver⸗ bindlichen Weiſe zu dem großartigen Erfolge. Der Alte ver⸗ neigte ſich ſtumm.„Nicht wahr, Herr Generaldirektor,“ rief Bülow,„das Orcheſter hat herrlich geſpielt?“ Da warf der alte Herr den Cäſarenkopf in den Nacken und ſah ſeinen Nachfolger mit durchbohrendem Blicke an:„Ja, ja, ich glaub's wohl, ein Orcheſter, das ich dreißig Jahr lang' dirigirt hab', kann man net in zwölf Monaten ruiniren!“ — Die Trauung in Hemdsärmeln. Eine echt amerikaniſche Che⸗Romanze wird in Newyorker Blättern erzählt. Thomas Hartigan aus Renovo, Pennſylvanien, war vor einem halben Jahrhundert von ſeiner Braut Suſanne Thompſon zurück⸗ dewieſen worden, weil er ſeltſamer Weiſe darauf beſtand, in Hemdsärmeln getraut zu werden. Es werden vielleicht manche vom ſchönen Geſchlecht Miß Thompſon durchaus nicht tadeln, weil ſie einen Gatten zurückwies, der ſich ſchon vor dem Eintritt in die Ehe als ein eigenſinniger Herr erwies, Hartigan galt ſchon als junger Mann als ein Original, und eigentlich hatte er gerade badurch das Glück, das Herz der hübſchen Suſanne zu gewinnen, die damals im Alter von 28 Jahren ſtand. Alles ging gut bis zum Hochzeitstage, einem ſchwülen Tage im Hochſommer. Da kam dem originellen Hartigan der Gedanke, ſeinen Rock abzu⸗ legen. Als er jedoch ſeiner holden Braut ſeine Abſicht mittheilte, erklärte dieſe kategoriſch: ohne Rock keine Hochzeit! Dieſer energiſche Widerſpruch entwickelte nun aber auch in Thomas die Tudtwigshafen d. Rh. vor den Schranken der Strafkammer. Caps fuhr am zweilen Pfingſttag in angetrunkenem Zuſtande mit einem blinden erd im Zickzack durch die Oggersheimer Landſtraße in raſchem Tempo, ſo daß die Leute nur mit Mühe ausweichen konnten. Der dem Fuhrwerk entgegenfahrende Radfahrer Friedrich Wilhelm Bäſſanz, Maurer, wußte infolge des Zickzackkurſes nicht, wie er ausweichen ſollte, und wollte im letzten Augenblicke in vorſchrifts⸗ mäßiger Weiſe rechts vorbeifahren, wurde aber von der Deichſel des Fuhrwerks ſo in die linke Seite geſtoßen, daß er vom Rade geſchleudert wurde. Dabei erlitt Biſſanz ſchwere Quetſchungen innerer Organe, die eine Entzündung und Tags darauf den Tod herbeiführten. Caps beſtveitet jede Schufd, doch wird er für überführt erklärt und wegen fahrläſſiger Tödtung zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt. §s Aus der Mfalz, 17. Okt. Zum Zwecke der Unterſtützung der mit Schullaſten überbürdeten Gemeinden des Regierungsbezirkes der Pfalz iſt der Kgl. Regierung der Pfalz aus Centralfonds die Summe von 120,000% zur Verfügung geſtellt worden. Dieſe Mittel ſind dazu beſtimmt, den Vollzug des Schulbedarfsgeſetzes bom 10. Nov. 1861 überall da zu ermöglichen, wo er bisher wegen fehlender Leiſtungsfähigkeit der Gemeinden rückſtändig geblieben iſt. Sie haben Verwendung zu finden zur Errichtung neuer Lehrerſtellen an über⸗ füllten Schulen, zur Umwandlung von Verweſer⸗ uUnd Hilfslehrer⸗ ſtellen in definitibe Schulſtellen an mehrklaſſigen Schulen, zur Um⸗ wandlung iſolirter Verweſerſtellen in definitive Schulſtellen an Schulen, die bon mehr als 50 Kindern nach fünffjährigem Durchſchnitt beſucht werden, und zur Theilung übergroßer Schulſprengel und der dadurch veranlaßten Errichtung neuer Schulen ete. Die nach Be⸗ friedigung dieſer vordringlichen Aufgaben noch verfügbaren Mittel ſollen zur Verminderung der Schullaſten der Gemeinden, insbeſondere zur Abminderung der Schulhausbauſchulden verwendet werden. S8. Aus der Rheinpfalz, 17 Okt. Im 9 erbſtgeſchäft iſt eine für die Winzer erfreuliche Wendung eingetreten Die Moſt⸗ preiſe ſind im Steigen begriffen. Am obern Gebirg haben ſie —2 Mark per Logel(40 Liter) angezogen. Was zu Beginn des Herbſtes mit 8 Mark bezahlt wurde, gilt jetzt durchweg g9, 10 Mark. Es iſt wohl ſelbſtredend, daß dieſe Aufwärtsbewegung auch am mittlern und untern Gebirg, wo die beſſern Marken wachſen, nicht ſpurlos vorüber gehen wird. Dort dürſen ſich die Preiſe nunmehr auf 15—20 Mark ſtellen.— Nunmehr hat auch im Leuterthal und Alſenzthal der Herbſt begonnen. Die Preiſe ſtellen ſich ähnlich wie am obern Gebirg(—12 Mark). * Mainz, 16. Okt. Eine köſtliche Geſchichte iſt dieſer Tage dem alten Kunden eines hieſigen Milchhändlers begegnet. Dem Manne wird ſeine Milch jeden Tag durch einen meunjährigen Sohn des Milchhändlers ins Haus gebracht. Dieſer Tage fanden ſeitens der Poltzei ſcharfe Milchreviſionen ſtatt, wobei ganz außergewöhn⸗ lich viele Beanſtandungen und Konfiskationen vorgenommen wurden. Nach einigen Tagen erſcheint unſer Junge bei dem Kunden, wobei ſich folgender Dialog entſpann:„Ei en Gruß vun meim Vatter, un die Mich dhät vun morge ab ſtatt 9 Pfg. 10 Pfg. koſten.“„Warum denn?“ fragte der Kunde, dem dieſer plötzliche Aufſchlag nicht recht erklärlich war.„Ei die Polizei guckt uns jetzt zu viel uff die Finger!“ Weiterer Erläuterung über den unvermutheten Aufſchlag ſoll es nicht bedurft haben. Die Milch ſoll aber, ſo behauptet Fama, ſeit dem Tage beſſer geworden ſein. Bad⸗Naubeim, 17. Oktober. Der zweite Saal des Zander⸗ Inſtituts dahier iſt nun im Rohbau fertig, ſodaß in nächſter Saiſon Damen und Herren je ein beſonderer Saal mit den entſprechenden Zander⸗Apparaten zur Verfügung geſtellt werden kann. Herr Gabriel, der Beſitzer des Zander⸗Inſtituts, bietet damit den Patienten die große Annehmlichkeit und Bequemlichkeit, daß dieſelben bei dem Beſuch des Jaſtituts nicht mehr an einzelne Stunden gebunden ſind, ſondern nach Belieben während des ganzen Tages ihre Uebungen auszuführen Gelegenbeit haben. Möge auch dies neue Unternehmen für die leidende Menſchheit und unſere Badeſtadt und deren Bewohner von Vortheil ſein! *Gieſßen, 17. Okt. Im Walde von Schmidtlingen wurde heute die Taglöhnersfrau Kiefer von einem Handwerksburſchen überfallen und durch Meſſerſtiche ſchrecklich zugerichtet. Sterbend brachte man dieſelbe ins Spital. *Koblenz, 17. Okt. Ju Zeltingen an der Moſel wurden heute 10 Wohnhäuſer und 8 gefüllte Scheunen ein Raub der Flammen. Unter dem Verdacht der Brandſtiftung wurde eine Frauensperſon verhaftet. * Frankfurt, 16. Okt. Am Sonntag fiel auf dem Felbdberg, über deſſen Plateau ein ſcharfer und kalter Wind fegte, der erſte Schnee, der ſich für einige Minuten zu einem Schneegeſtöber ver⸗ dichtete. Einige Minuten ſpäter trat bei brauſendem Sturmwind wiederum anhaltender Schneefall ein, der erſt am mittleren Altlönig in Regen überging. * Tübingen, 16. Okt. Eine traurige Erſcheinung ſind die vielen, überaus kraſſen Sittlichteitsberbrechen, mit denen ſich letzter Tage württembergiſche Schwurgerichte zu beſchäftigen hatten. Eines ſolchen Falles, der ſich ſ. Zt. dei Neuenbürg zugetragen hat, wurde ſchon gedacht, er führte die Verurkheilung des Schuldigen zum Tode herbei. Ein anderer Fall, der dasſelbe Schwurgericht(Tübingen) beſchäftigte, iſt kaum minder traurig, der gerichtliche Ausgang daher doppelt befremdlich. Es gehen am hellen Nachmittag 2 Kinderchen, Bruder und Schweſter, das eine 7, das andere 6 Jahre alt, auf der Landſtraße von Nürtingen nach Frickenhauſen, um dort ihren Vater zu beſuchen, der einen Fabrikneubau erſtellt. Der 26jährige Mechaniker Echhardt begegnet den beiden, er zieht ſein Taſchenmeſſer und richtet die Kleinen ohne jeglichen Grund gräßlich zu. Dem Knaben verſetzt er mehrere Stiche, von denen einer die Bauchhöhle öffnet. Das Mädchen hielt er an der kinken Hand feſt und verſetzte ihm durch die Kleider hindurch einen ſolchen Stich in die linke Bauchſeite, daß ein Theil des Gedärmes durch die Wunde hervortrat, Die ſo unmenſch⸗ lich zugerichteten Kinder ließ das Scheuſal im Straßengraben liegen. Der Knabe konnte ſich noch nach Nürtingen ſchleppen, das Mädchen FWirrde halbrodf gefunden. Merkwürdigerweiſe kamen beide troßz den gräßlichen Berwundungen mit dem Leben davon, aber ſie werden zeitlebens eine geſchwächte Konſtitution haben. Trotz der Nohheit des Verbrechens konnten ſich die Geſchworenen nicht entſchließen, Fie Frage auf berſuchten Todtſchlag zu bejahen, und ſo erhielt der Un⸗ menſch wegen„gefährlicher Körperverletzung“ nur 8 Jahre Gefängniß. port. * Athleten⸗Wettſtreit. Bei dem am Sonntag den 14 Okt. im Geſellſchaftshaus vom Stemm⸗ und Ring⸗Klub Ludwigshafen ſtattgefundenen Athleten⸗Wettſtreit errangen ſich folgende Mitglieder des Mannheimer Athleten⸗Klub Schwetzinger Vorſtadt Preiſe: 8. Klaſſe, Stemmen: Jakob Stech 1. Preis, Fritz Fottner 16. Preis; 2. Klaſſe, Stemmen: Franz Schneider 4. Preis, Alexander Dammert 12. Preis; 1. Klaſſe, Stemmen: Fridolin König 5, Preis. 3. Klaſſe, Ringen: Jakob Stech 11. Preis; 2. Klaſſe, Ringen: Ludwig Stock 1. Preis. Franz Schneider 2. Preis, Alexander hammert 8. Preis; 1. Klaſſe, Ringen: Otto Klein 1. Preis, Eduard Seuberlich 5. Preis. Griechiſch⸗Römiſches Ringen: Otto Klein 1. Preis, Paul Schmid⸗ berger 2. Preis, Ludwig Stock 3. Preis. Die Preiſe beſtehen aus 5 Ehrenpreiſen, ſilberne Medaillen und Diplome. Der genaunte Athl. Klub Schwetz.⸗Vorſtadt hält am Sonntag in den Lokalitäten der Kaiſerhütte ſein 14. Stiftungsfeſt mit Preiskegeln ab. * Fußzball. Am vergangenen Sonntag fuhr der Mannheimer Fußball⸗Club„Franconia“ 1900 nach Pforzheim, um dort mit dem Pforzheimer Fußball⸗Club„Franconia“ ſein erſtes Match auszu⸗ ſechten, das zu Gunſten letzterer mit:1 Goal endete. Das Spiel verlief unter der größten Spannung, da Pforzheim eine erſtklaſſige Mannſchaft ins Spiel ſtellte, dagegen Mannheim nur mit 10 Leuten kam, unter denen ſich auch noch 3 Erſatzleute befanden. Im erſten Halftime konnten die Pforzheimer nur einmal den Ball durch Mann⸗ heims Thor paſſtren laſſen, da die Hintermannſchaft Mannheims ausgezeichnet ſpielte. Die zweite Hälfte fiel jedoch ungünſtiger für unſere Mannheimer aus, da der Wind ſowie furchtbarer Regen am Spielen hinderten. Trotzdem erzielte Mannheim gleich nach Halftime einen Goal. Gerichtszeitung. * Maunheim, 17. Okt.(Strafkammer II.) Vorſitzen⸗ der: Herr Landgerichtsdirektor Zehnter. Vertreter der Gr. Staats⸗ behörde: Herr Staatsanwalt Groſſelfinger. 1) Der 26 Jahre alte Invalide Adolf Horn, welcher eine ſchon von ſeiner Mutter betriebene Pfänderannahmeſtelle des ſtädt. Leth⸗ hauſes ſeit Frühjahr d. J. verwaltete, hat auf unrechtmäßige Weiſe ſich einen Nebenverdienſt verſchafft. Der aus der Verſteigerung eines verfallenen Pfandes ſich ergebende Mehrerlös(d. i. was mehr heraus⸗ kommt, als das auf das Pfand gegebene Darlehen beträgt) bleiht ein Jahr zur Verfügung des Pfandgebers aufbewahrt. Horn wußte ſich in den Beſitz dieſes Mehrerlöſes von etwa 10 Pfandſtücken zu ſetzen, indem er ſich bon einigen Bekannten oder von Pfandgebern Blankette unterſchreiben ließ, welche er dann ſo ausfüllte, daß ſie Quittungen für Mehrerlöſe darſtellten. Die unterſchriebenen Pfand⸗ geber glaubten, es handle ſich um den etwaigen zukünftigen Mehr⸗ erlös aus ihven Pfandſtücken, was aber nicht zutraf, da Horn auch mit dieſen Quittungen den Mehrerlös aus der Veräußerung anderer Pfandſtücke erhob. Der Reinertrag aus dieſem Geſchäft belief ſich auf ca. 20 /. Horn wurde wegen Urkundenfälſchung und Betrugs zu 9 Wochen Gefängniß verurtheilt. 5 Wochen der Unterſuchungs⸗ haft wurden auf die Strafe aufgerechnet. Vertheidiger:.⸗A. Dr. Geißmar jr. 2) Seit 7 bis 8 Jahren mäſtet ſich der Metzger Eugen K eller aus Leimersheim aus dem Ertrag des Laſterlebens der Dirne Marja Andreas, die er auf die abſchüſſige Bahn gebracht hatte und der er jede Abſicht zur Rückkehr in die Schranken der Sitte durch Drohungen und Mißhandlungen vereitelte. Der Zuhälter wurde wegen Kuppelei zu 1 Jahre Gefängniß verurtheilt. Ferner wurden ihm die Ehrenrechte auf 4 Jahre aberkannt und Ueberweiſung an die Landespolizeibehörde verfügt. 3) Der 18 Jahre alte Tagner Hugo Britting aus Frankfurt d. M. enbwendebe im Hauſe Käferthalerſtr. 9 dem Hausburſchen Her⸗ mann Neck aus deſſen Koffer 10% und dem Fuhrknecht Karl Hahn eine Taſchenuhr im Werthe von 15 l. Am 18. Sept. ergriff er in der Wirthſchaft von Michnel Schenzel auf dem Waldhof, als Die Wirthin auf einige Minuten das Wirthslokal verlaſſen chatte, die Buffetkaſſe mit 18 25 J Inhalt und 11 Stück Cigarren und ſprang davon. Er wurde aber eingeholt und verhaftet. Außer dieſen Diebſtählen hat der Burſche auch noch ein Sittlichkeitsvergehen an einem Kinde berübt. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnißſtrafe von 1 Jahr. 4) Der 22 Jahre alte Taglöhner Guſtav Steck aus Schollbrunn, ein trotz ſeiner Jugend ſchon ſchwer vorbeſtrafter Menſch, hat kürzlih bei einer Rempelei auf der Straße ſofort zum Meſſer gegriffen und einem gewiſſen Helfmann zwei Stiche in den Rücken verſetzt. Vom Schöffengericht zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt, legle er Berufung ein, welche jedoch als unbegründet berworfen wurde. 5) Der 20 Jahre alte Hausburſche Ludwig Knobloch aus Eggenſtein ſtahl, während er in der Wirthſchaft„Zur Kanone in Dienſt ſtand, dem dort logirenden Franz Nägele deſſen geſammte Effekten im Werthe von 62/ und dem Kellner Olinatſcheck eine Uhr im Werthe von 30 /. Knobloch, wiederholt, zuletzt mit 1 Jalhr 1 Monat Gefängniß vorbeſtraft, erhielt 1 Jahr 8 Monate Gefängniß. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und Natioual⸗Theater in Maunheim. Lueia di Lammermoor. Oper in 3 Akten von Donizettl. W. Von den nahezu 70 Opern, welche der faſt fruchtbarſte Kom⸗ poniſt Italiens, Gaetano Don izetti, komponirt hat, haben ſich Suſanne wollte in dieſer Hinſicht auch nicht zurückſtehen und da keiner nachgab, kam die Hochzeit nicht zu Stande. Einige Monate darauf verließ Hartigan die Gegend, um ſein Glück in Californien zu machen. Er erwarb ſich auch ein Vermögen und verheirathete ſich. Als ſeine Frau vor fünf Jahren das Zeitliche ſegnete, kam er nach Renovo zurück, wo er auch Suſanne als verheirathete Frau vorfand. Auch dieſe wurde Wittwe. Hartigan wartete die Zeit der Trauer ab, dann begann er zum zweiten Male um ſie zu werben, und er hatte die Genugthuung, zum zweiten Male ihr Jawort zu erhalten. Sie war jetzt 78 Jahre alt, er ſelbſt war Achtziger. Das reſpektable Alter muß die Braut zu milderer Sinnesart gebracht haben, denn ſie willigte jetzt ein, daß der Bräutigam zu der Trauung in Hemdsärmeln erſchien. Ganz Renovo war bei der merkwürdigen Trauung zugegen, merkwürdig ſowohl wegen des Alters, des„jungen Paares“, als auch wegen des Anzugs, in dem der betagte Bräutigam erſchien. — Katze und Haſe. Die in Weißenburg erſcheinenden „Elſäſſer Nachr.“ erzählen folgendes Geſchichtchen: Im nahen Weiler nahm man vor einigen Wochen einer Katze ihre Jungen weg und tödtete die Thierchen. Daraufhin entfernte ſich die alte Katze für einige Tage vom Hauſe ihres Herrn, um dann mit einem Feldhäschen wiederzukehren, das ſie draußen in Wieſe und Flur an Kindesſtatt angenommen zu haben ſcheint. Seither ernährte ſie den kleinen Langohr mit ihrer eigenen Milch, und die Katzenmutter und das Feldhäschen vertrugen ſich auf's Beſte. Aber ſiehe da, ſeit der leßten Woche bricht täglich im Katzenheim Streit aus, wobei es für den jungen Lampe jedesmal recht derbe Schläge abſetzt. Die Katzenmutter fängt nämlich oftmals des Tages Mäuſe, legt ſie dem kleinen Langohr vor, damit er nach wiſſen von Mäuſefangen und Mäuſefreſſen und die Katze haut ihn dann tüchtig hinter die Ohren. Allerdings hat er ſich mit der Katzenmilch großziehen laſſen und begleitet ſeine Amme auch auf ihrer Mäuſejagd, aber ſtatt Mäuſe zu ſuchen und zu freſſen, treibt er ſich doch lieber in Kleeäckern und Kohlfeldern umher. — Von einer„'widern Geburtstagsfeier“ berichtet das „Neue Wiener Tagblatt“: Fuhrwerksbeſiter Alois Plank war nach mannigfachen Vorſtrafen wegen Nichtbeleuchtung ſeines Wagens zu einer Woche Arreſt verurtheilt worden, ſchickte aber zur Verbüßung dieſer Strafe den Hilfsarbeiter Ludwig Ribaciegz, der auch in den Arreſt gebracht wurde. Der Schwindel wurde nach zwei Tagen entdeckt und Plank vorgeführt. Richter: Sie ſind der Alois Plank?“— Angekl.: J bins.“— Richter: Wann geboren?“— Angekl.:„Am 11. Oktober 1870.“— Richter: „Eil da feiern Sie ja gerade heute Ihren 30. Geburtstag?“— Angekl.:„Im Arreſt..., dös is'wiber!“— Richter:„Daran ſind nur Sie Schuld! Geben Sie zu, den Ribacicz bewogen zu haben, daß er für zwanzig Kronen die Strafe für Sie verbüßhe“ — Angekl.:„Er hat bei mir n Strafzettel'ſeg'n, da ſagt er; „Sö! i hab' ka“ Arbeit und Sö ham ka Zeit.., zahlen S' mir 'n Wochenlohn von 10 Gulden und i ſitz für Ihna!“— Richter: „Und Sie waren einverſtanden?“— Angekl.:„Anſtatt daß er ſpazieren geht. er hat ka' Arbeit'habt!— Richter:„Sis haben ihn auch inſtruirt, haben ihm genau Ihre Generalien ein⸗ gelernt, haben aber vergeſſen, auch das Vergehen anzugeben, für das die Strafe ergangen iſt.“— Das Urtheil lautete auf zehn Tage ſtrengen Arreſt mit zwei Faſttagen.— Angekl.: Zehn Täg'?“— Richter:„Jawohl! Und die Woche Arreſt von früher, macht zuſammen ſiebzehn Tage! Nehmen Sie die Strafe ang“ — Angekl.(ſich hinterm Ohr kratzend):„Dös is z wider Art junger Katzen mit ihnen ſpiele und ſie endlich freſſe. Trotz Oppoſition, und er beſtand eigenſinnig auf ſeinem Vorhaben. alles Vorzeigens will aber der junge Feldhaſe abſolut nichts ſiebzehn Täg.. und heut is grad' mein Geburtstag!“ Her italfeniſchen Bühne. ſichtlich der Formen an als wohlverdient gelten. Paſſagen; auch müßie in Herrn Erl, welcher Fenten als Bidebent, chwierigſten Enſemble's Jurchführung ſeitens der Langer geſtaltete ſich Ueber die Frage e vdor dem Umverſttätsgeb bis Mitte des nächſten erſten ſer Wilhelm habe geſchmückt, aufgefunden. Kleine Notizen. große Poſſen oder Scha Tolge leiſten. wird, das zeigle ſich in nimmt. Wenn er in die blößten das Haupt; wenn Sare ins Leere, und es ſchien, kordnete, Senatoren, der Graf von Turin, und Awet 1 Datle AB 1 ſichern können: Die R menk Lammermosr“. Lehtete bedeutet für den Komponiſten den Höhepunkt ſeinez Schaffens. Sie entſtand im Kampfe mit dem da⸗ mals(18365) alles beherrſchenden Bellinſ, der Donizetti in 55 mit ſeiner„Puritanerin“ ſchlug. Bellint's noch in dem⸗ elben Jahre erfolgter Tod machte Donſzetti zum unbeſtrittenen Herrn tochter“ bei ihrer Erſtaufführung in Paris(1840) nur einen mittel⸗ mäßigen Eindruck. Mit Glück und Geſchick ſchloß Donizetti ſich hin⸗ ihm ſein natürliches Talent für Melodiebildung vortheilhaft zu ſtatten kam.— Die geſtrige Aufführung der„Lucia“ dürfte als Debut des Frl. van der Vyven gelten, welche uns hier zum erſten Male in einer größeren, ihrem ſtimmlichen Charakter entſprechenden Partie entgegenkrat. Frl. ban ber Vyven kann mit ihrem Debut zufrieden ſein. Sie gewann ſich die Sympathie der Zuhörer von Akt zu Akt in ſteigendem Maße. Ihre äußerſt ſympalhiſche, kraftpolle, nach Höhe und Tiefe hin gleich klangreiche Stimme verräth eine aus⸗ Pezeichnete Koloratur⸗Schule. Eine gantz vorzügliche Wiedergabe fand burch ſie beſonders die Arie am Anfang des dritten Aktes, und der allgemeine Beifall des Publikums und mehrmalige Hervorrufe dürfen der Vypen noch nicht die genaue, klar ausgeführte Figurirung der Klang reichthums befleißigen. Die„Schwere“ der Stimme weiſt bie frünſtlerin übrigens unſerer Anſicht nach auf das Dra⸗ matiſche hin. Ihr Spiel dürfte ſich mit der Zeit noch elwas freier ausgeben. Einen ausgezeichneten Partner fand Frl. van der Vypen ſtaltete. Beſonders die Schlußſcene brachte Herr Erl zu erſchüttern⸗ dem Ausdruck. Die übrigen Partien, welche, wie das meiſt bei Doni⸗ zetti und ſeinen Zeitgenoſſen der Fall iſt, mehr in den Hintergrund kreten, quaſt nur als Folie dienen, lagen in bewährten Händen. Herr Kromer als Lord Aſthon, Herr Maſikl als Lord Bucklaw, Herr 8 al Morman, ſie alle trugen zum Gelingen des Ganzen ihr eſentlich Theil bei. Beſonders lobend hervorzuheben iſt die Aus⸗ führung des Sextetts(Lucia, Aliſa, Bidsbent, Bucklaw, Edgar und Afhon) gegen Ende des zweiten Alktes. Es iſt dies eines der dieſer Art, und verdient deshalb die tadelloſe Zum Schluſſe möchten wir noch des Herrn Hofmuſikus Stegmann gedenken, welcher ſich durch den wundervollen Vorktrag ſeines Harfen⸗ ſold's(nach der Verwandlung im erſten Akt) lebhaften Applaus ge⸗ wann. Unter der umſichtigen Leitung des Herrn Hofkapellmeiſters Theater⸗Notiz. Die Intendanz theilt mit: Frau Adler⸗ ugonnet, welche Freitag die Parthie der Roſine im„Barbier von Sevilla“ ſingen wird, iſt ab September 1901 frei zum En⸗ — Den A⸗Abonnente äuſer— erſtes Gaſtſpiel Wittich— bis Samſtag den 20. Oktober, Mittags 1 Uhr, gewahrt. Die Ausgabe der vorausbeſtellten Gintrittskarten erfolgt Montag den 22. Oktober, Vormittags von 10—1 Uhr. ſoll, wird, nach Mitthellungen der„Voſſ. Ztg.“ von gut unterrichteter Seite, die endgiltige Entſcheidung ſchon in der nächſten Zeit getroffen werden. Der Berliner Bildhauer Ernſt Wägner, der bei der Preis⸗ bewerbung unter den eingereichten 71 Entwürfen den erſten Preis davontrug, iſt von dem Denkmalsausſchuß aufgefordert worden, den Unterbau ſeines Entwurfes vollſtändig umzuarbeiten, und wirb vorausſichtlich mit dieſer Arbeit noch in dieſem Monat oder Ausſchuß ſich darüber ſchlüſſig machen, ob Wägner mit der Aus⸗ 8 des Denkmals betraut werden ſoll öder ob mau einem der ildhauer Deutſchlands, der ſich an der Preisbewerbung nicht betheiligt hat, die Herſtellung des Denkmals überträgt. Ein Freskenkauf Kaiſer Wilhelms. Aus Rom wird gemeldet, für die in Boscoreale gefundenen rbmiſchen en 2½ Millionen Mark geboten. Zu dieſer Meldung kiegen Neäpel noch folgende Details vor: Auf einem Grundſtück der Familie Prisco in Boscoreale wurde von Kurzem wenige Meter tief Unter der Erde ein großes Gebäude aus der Römerzeit herührend, älter als Pompeji, mit für einige diaſer Fresken 2 300 000 Mark an und bat den König von Flalien, ihm zu dieſem Kaufe zu verhelfen, der ſonſt, nach dem be⸗ Launten ktalieniſchen Geſetze, das den Export von alten Kunſtwerken verbiete, unmöglich wäre. Prisco hat ſich nun nach Berlin begeben, um den Vertrag abzuſchließen. Eine archäologiſche Commiſſion, welche die ausgegrabenen Schätze unterſuchte, ſprach die Meinung aus, daß auf dem öſtlichen Abhange des Veſuv unter der Erde noch weltere koſtbare Schätze des Alterthums verborgen ſein dürften. Theaterſkandal kam es vorgeſtern Abend bei der Vorſtellung der Seceſſionsbühne Aufgeführt wurden die nur litterar⸗ hiſtoriſch intereſſanten Komödien„Peter Quenz“ und„Die geliebte ohe Keſſ Das Sonntagspublikum, das im Alexanderplatz⸗Theater f, johlte und forderte das Geld zurück. Ein Mann üllte:„Es iſt eine Frechheit, uns ſo was zu bieten!“— Herr Thilo v. Trotha ſoll, wie der„New⸗ork Herald“ berichtet, auf Wunſch der deutſchen Kaiſerin ein einakkiges militäriſches Luſtſpiel verfaßt haben, das den Titel„Ohne Conf ſoll vom deutſchen Kronprinzen bei den nächſtes Jahr im 5 Schloß ſtattfindenden Privatvorſtellungen geſpielt werden. — Heidelberg, 17. Okt. Privatdocent Dr. Gd. Schneegans von der hieſigen Univerſttät hat einen Ruf als Profeſſor der romaniſchen Philologſe an die Univerſität Erlangen erhalten und wird demſelben Verdis Geburtstag. Man ſchreibt aus Mailand unter dem 10. Ottober: Heute vollendete Berdi, der gegenwärtig wieder in ſeiner Einſiedlerpilla zu Sant' Agata weilt, ſein 87. Lebensjahr. Der Unterrichtsminiſter Gallo richtete an den gefeierten Greis, zu dem ganz alſen mit neivloſer Bewunderung aufblickt, lüchwumſchkelegramm. Wie ſehr Gufſeppe Verdi in Italien verehrt Montecatint, wo der greiſe Masſtro alljährlich Sommeraufenthalt Spalier, die Damen verneigken ſich ehrerbietig, und die Männer ent⸗ mann ein Plätzchen, um eine mit dem Bildniſſe des Meiſters ge⸗ chmückte Anſichtspoſtkarte zu ſchreiben und ſagen zu können:„Ich chreibe hier ihm gegenüber und ibin ihm ſo nahe, daß ich ſeine Stimme dren kann;“ und bekannte Komponiſten, berühmte Künſtler und her⸗ Kapellmeiſter ein Wort, einen Gruß, ein Lächeln von dem Einzigen zu erlangen; ibünte, underühmte Menge aber ſtand andächkig ſchweigend in der Rühe und betrachtete ihn, wie man etwas Außergewöhnliches, Ueber⸗ denſchlches betrachtet. Gar manches Mal, wenn ihn die Gaffer wie einen Löwen im Käſig beſtaunten, erhob ſich der Melſter ziemlich un⸗ brummte:„Ich bin nicht einmal mehr Herr meiner hnauze“— er ſagte wirklich Schnauze, denn er liebt die kräftigen Ausdrücke. Am Abend im Park ließ man ihn ſchon eiwas mehr in ei nur einige intime Freunde waren bei ihm. Im Schakten der gen Cicaden bewohnten Oelbäume ſitzend, betrachtete r ſinnend den blauen toscaniſchen Himmel; manchmal aber blickte er 117 00 vorüberziehen ſähe: den ritterlichen Troubadour und den büſteren Don Carlos, den buckligen Rigoletto und den Fettklumpen Ferſalf, die ſterbende Bioletta und den eiferfüchtigen Othello. Und einfach gekleideien, kraurig lächelnden Greiſe ihre Huldigung darzu⸗ bringen; und eines Abends erſchien ein Prinz von königlichem Geblilt, e 1 ochter“ und„‚ucia di Merkwürdigerweiſe erzielte ſeine„Regiments⸗ den damals„großen“ Roſſini an, wobei In den erſten beiden Akten fand Frl. van ſie ſich in ihrer Mittellage eines größeren den Sir Edgar zu einer Prachtleiſtung ge⸗ Frl. Wagner als Aliſa und Herr Rüd i⸗ betreffenden Künſtler beſondere Anerkennung. die Vorſtellung zu einem bollen Erfolg. n bleibt das Vorkaufsrecht für Tann⸗ der Kammerſängerin Frau des Deukmals des jungen Goethe, das äude in Straßburg i. E. errichtet werden Monats fertig werden. Alsdann wird der ſiebzig Fresken in wunderbarer Schönheit Kaiſer Wilhelm bot, als er davon erfuhr, Aus Berlin wird berichtet: Zu einem uerdramen gewohnt war, murrte, ens“ trägt. Die Haupt⸗ ein höchſt ehrendes dieſem Sommer wieder in dem Badeorte Badehalle krat, bildete das ganze Publikum er dann im Leſeſaale erſchien, ſuchte Jeder⸗ drängden ſich heran, um einen Händedruck, als ob er ſm Geiſte ſeine unſterblichen Ge⸗ Etmintſter und Miniſter wetteiferten, dem gegeben: Der König, und ſich in den letzten fühlte, bedarf infolge lichen Wunſche des an, als ſie vermögen. Marfſeille. Anfvagen über antwortet werden. näherte ſich ehrfurchtsvoll dem großen alten nächſten Tagen mit der G zukehren Man, inte, Win un zu umarmen und zu kilſſen. ianerte man ſich, daß Verdis Name in Italten Jahre lang als Symbol und als politiſche Kundgebung gedient hatte, denn da man micht„Viva Bittorſa Emanuele, Ne'Italla“ rufen durfte, half man ſich damit, daß man„Viva B. G. R. d..“ rief. Aeueſte Nachrichten und Celegramme. Berlin, 17. Okt. Bei dem Garniſonsfriedhof in der Haſen⸗ haide wurden heute Nachmittag zwei Dragoner in einer Sandgrube verſchüttet. Giner von ihnen wurde ziemlich unverletzt, der zweite todt aus der Grube herausgeſchafft. Belgrad, 17. Okt. Der verantwortliche Redakteur und der Hilfsredakteur des kürzlich eingegangenen Blattes„Male Novine“ wurden heute von dem hieſigen Gerichtshofe wegen einer in dem erwähnten Blatte begangenen Majeſt ätsbeleidigung erſterer zu 5 letzterer zu 7 Jahren Gefängniß verurtheilt. *Konſtantinopel, 17. Okt. Der türkiſche Militär⸗ aktachs in Brüſſel erſucht um Enthebung von ſeinem Poſten mit der Begründung, daß finanzielle Gründe ihm nicht geſtatten, das Amt länger zu verſehen. Stockholm, 17. Okt. Ueber das Befinden des Königs wurde heute Morgen folgender Krankheitsbericht aus⸗ brinz mit der Ausübung der königlichen Regierungsgewalt bis auf Weiteres beauftragt. *Philadelphia, 17. Okt. Eine Konferenz der in der Kohlen⸗Induſtrie betheiligten Unternehmer be⸗ ſchloß, die von dem Grubenarbeiterverbande aufgeſtellten For⸗ derungen anzunehmen. Dieſer Beſchluß bedeutet die un⸗ mittelbare Beendigung des Ausſtandes. Der Burenkrieg. * London, 17. Okt. Lord Roberts belegraphirt aus Pretoria vom 16. Okt.: General Kelly Kenny berichtet: Leutnant Malcolm griff die Buren in der Nähe von Wepener mit einer kleinen Polizeitruppe von Wepener an und tödtete 7 Buren, zwei wurden gefangen genommen. Die Engländer hatten keine Verluſte. Kapitän Pius Caffin traf am 14. Okt. bei Len⸗ tersburg⸗Waldſtation auf die Buren und vertrieb ſte. Er erhielt ſodann die Nachricht, daß eine andere Burenabtheilung ſeine Rückzugslinie bedrohe. Er verlor auf dem Rückzug bei harter Bedrängung einen Leutnant und zwei Mann todt, einen Mann berwundet. General Barton berichtet aus Wewerdiend: Kleine Burenabtheilungen richten in der Nachbarſchaft ſo viel Schaden tödtete einige und erbeutete viel Munition. Thurnis Botha, ein Bruders des Generals Botha, übergab Volksver ſt. Pretoria, 16. Ott. In den letzten Tagen iſt der Telegraphenverkehr nach dem Süden und Weſten unterbrochen. Die Buren, die bishenr beim Zerſtören der Eiſenbahnlinien die Telegraphenlin pflegten, beginnen jetzt die Telegraphendrähte zu durchſchneiden. Lorenzo Marques, 17. Okt. Präſident Krüger hat ſeine Abreiſe auf Samſtag verſchoben. Er reiſt über Djibuti nach Bloemfontein, 16. Okt. 12 Buren plünder⸗ ten heute 18 Meilen von hier eine auf dem Wege nach Kimberley gelegene Farm. Sie erzählten dabei ſte einer ſtarken Truppe. * Zur Lage in China. 988 Letzte Nachrichten. Berlin, 17. Okt. Der„Reichsanzeiger“ weiſt darauf hin, daß bei Anfragen an das Kriegsminiſterium über den Ver⸗ bleib Angehöriger des oſtaſtaliſchen Expeditionskorps die An⸗ gabe des Regiments allein nicht genügt, fondern daß auch das Bataillon, die Eskadron, Batterie und Kolonne richtig bezeichnet werden müſſe. den Verbleib Angehöriger der Marine, wozu nicht allein die Schiffsbeſatzungen, ſondern auch die Marine⸗Infanterie und die bei dieſer befindlichen Feldbatterie, ſowie des Feld⸗Pionier⸗, Feld⸗Tele⸗ graphen⸗ und Sanitäts⸗Detachement gehören, können von der oſt⸗ aſiatiſchen Abtheilung des Kriegsminieſtriums, deſſen Auskunfts⸗ ertheilung nur auf Angehörige des Landheeres ſich bezieht, nicht be⸗ Wien, 17. Okt. Die„Pol. Korreſp. beginnt die Ver⸗ öffentlichung des Berichtes, den der öſterreichiſch⸗ungariſche Ge⸗ ſchäftsträger in Peking, Roſthorn, an das Miniſterium des Aeußern über die Ereigniſſe in Peking in der Periode von der Abſchneidung der fremden Vertreter von der Außenwelt his zum Entſatze der Miſſionen erſtattete. In dem zunächſt ver⸗ öffentlichten Theile wird feſtgeſtellt, daß ſich das Tſunglihamen Anfangs gegneriſch zu dem Verlangen des diplomatiſchen Korps nach der Entſendung einer Schutzeskorte ſtellte und den Vizekönig von Tientſin anwies, Transportmittel nicht bereit zu ſtellen, ſogar zu der militäriſchen Beſetzung der Bahnlinie Taku⸗Peking ſchritt. Erſt auf peremptoriſches Verlangen gab das Tſungli⸗ hamen am 31. Mai den fremden Vertretern bekannt, daß ſich die chineſiſche Regierung der Entſendung einer Schutztruppe nach Peking nicht widerſetzen wolle. Zugleich wird in dem Berichte feſtgeſtellt, daß ſchon in dem damaligen Stadium Unzweifelhaft aus allen Vorkommniſſen Anzeichen hervorgegangen, daß die Boxerbewegung hochgeſtellte Gönner hatte und ſich namentlich in chineſiſchen Militärkreiſen ausgezeichneter Sympathien erfreute. London, 17. Okt. Die Abendblätter melden aus Waf⸗ hington: Der amerikaniſche Konſul in Canton telegraphirt: Die kaiſerlichen Truppen nahmen Liukſchau wieder, die Auf⸗ ſtändiſchen zerſtreuten ſich oſtwärts.— Das Staatsdepartement er⸗ hielt die amkliche Beſtätigung der Hinrichtung des früheren chineſiſchen Geſandten in Waſhington, Tſchangjehnan.— Die Abendblätter melden aus Shanghal: Einem kaiſerlichen Edikt gemäß, werden 4 Mill. Taels für einen neuen Palaſt in Singanfu verausgabt. *NRewyork, 17. Okt. Frau Boronin v. Kekteler iſt geſtern Abend in Vickorta(Britiſch Colüumbien) eingetroffen und zu ihrem Bater nach Detroit weiter gereiſt. * Hongkong, 16. Okt. Die Rebellen im Hinter⸗ lande ſollen, wie es heißt, in der Nachbarſchaft von Packmafa, etwa 40 Meilen nordöſtlich der britiſchen Grenze, ſich konzentriren. Sie beabſichtigen augenſcheinlich, ſich mit den Aufſtändiſchen bon dem Oſtfluſſe in der Nachbarſchaft von Kweitſchan zu vereinigen. Admiral Ho's Truppen rückten heute von Samſchun zur Verfolgung vor. An der britiſchen Grenze und im neuen britiſchen Gebiet iſt Alles ruhig. *Tienkſin, 17. Okt. Der öſterreichiſch⸗ungariſche Geſandle Freiherr Czikann, der bekanntlich während der jüngſten Pekinger Unruhen auf Urlaub in der Heimarh war, iſt jetzt hier ein⸗ getroffen. Der ruſfiſche Geſandte v. Giers, der erſt am 1. ds. Mts. von Peking mit dem Perſonal ſeiner Geſandiſchaft hier angekommen war, hat bon ſeiner Regierung die Weiſung erhalten, in den aller⸗ NWiefer Sunde r⸗ der ſeit einigen Wochen an Bronchitis litt Tagen körperlich und geiſtig etwas ermüdet deſſen vollſtändiger Ruhe. Dem ausdrück⸗ Königs gemäß wurde heute der Kron⸗ **— Er kraf am 14. Okt, mehrere von ihnen, ien unperſehrt zu laſſen bildeten den Vortrab 1 von Abmiral Ho verfolgt. Memorandum der f Wirren gezeigt hätten. 1 großer Aufregung(). ſchütterungen gemeldet. ——— 2 125 8 *Pelersburg, 18. Okt. Nach ergänzenden Berichte welche dem Generalſtabe heute zugegangen find, J rückte der G neral Subotitſch am 17. September gegen Mulden wo die Chineſen ſich zum Widerſtande gerüſtet hatten. Ne ** der ruſſiſche Angriff durch Artilleriefeuer genügend vorber war, ging die ganze Kolonne zum Angriff vor. ſich der Feind in vollem Rückzuge. Bewegung gegen Ljaojang fortge des Generals Fleiſcher eingenommen wurde. namentlich auf der rechten Flanke heftigem Wi wohner der Stadt flohen, oder verſteckten ſich An den Thoren wurden ſtarke Wachen aufgeſtellt. D Um 4 Uhr befan Am 28. September wurde de ſetzt, welche von der Avantgarß ieſelbe begegneß derſtand. Die Be in ihren Häuſen Es wurde Geſchütze neueren Syſtems erbeutet. Die Truppen bewieſen be⸗ 296 großen Hitze große Ausdauer. Die Verluſte betrugen 1 odte. London, 18. Okt.„Daily Telegr.“ meldet aus Kanton Kaiſerliche Truppen haben Huitſchan wiedergenommen. Die Aufß⸗ Nr ſtändiſchen erlitten eine ſchwere Niederlage und flohen nach Oſten, regiſt. Waſhington, 18. Okt. Reuter. Der franzöſiſch Geſchäftsträger überreichte dem Staatsſekretär Hey ein überreichte dem Präſidenten eine Botſchaft des Kaiſers von China, worin dieſer dem Präſidenten für die Rückſichtnahm dankt, welche die Vereinigten Staaten während der chineſiſchen (Privat⸗Telegramme des„Geueral⸗ Anzeigers.) Berlin, 118. Okt. Dem„Berl. Tagebl.“ werden aus dem badiſchen Unterland und württembergiſchen Orten Erder Die Bevölkerung befindet ſich in Homburg v. d.., 18. Okt. Um 7 Uuhr 38 Miß traf der Kronprinz hier ein. 4 Fktricht beſchl ranzoͤſiſchen Regierung, woril drei verlangt wird, daß die Friedensverhandlungen mit China ſos gilt fort beginnen, entſprechend der günſtigen Aufnahme, welche di 98 franzöſiſche Note bei den Mächten gefunden habe. Den Hafer M. 106—116. kaner 25, 5proz. amort. do. Getreide. Fraukfurter Effekten⸗Societät vom 17, Okt, aktien 202, Diskonto⸗Kommandit Dresdner Bank 140.50, Darmſtädter Lombarden 24.70, Northern 71.70, Aproz. Spanier 70 60, 3proz. Mexi⸗ 40.80, Laura 192.50, Harpener 172.40, Hibernia 184.70, Gelſenkirchen 181.80. Schifffahrts⸗Nach richten. Maunheimer Hafenverkehr vom 16. Oktober. Mannheim, 17. Oktbr. Die Stimmung hat ſich etwas be⸗ feſtigt.— Preiſe per Tonne oit Rotterdam: Saxonska M. 135—142, Südruſſiſcher Weizen M. 130—144, Kanſas kI. M. 184.50—136, Redwinter M. 136, La Plata⸗Weizen M. 136, feinere Sorten M. 141, Rumäniſcher Weizen M 138—144, Ruſſiſcher Roggen M. 105—110% Mixed⸗Mais M. 96, La Plata⸗Mais M. 97, Rufſiſche M. 102, amerik. Hafer M. 101.50, Rufſiſcher Hafer Futtergerſte M. 100, Primg Oeſterr Kredit⸗ 170.20, Deutſche Bank 184.80, Bank 129.30, Staatsbahn 137.20, 68 ur 910 0 Mini weil, Mon vem! 10 U in abgeh Me 0 —— einge! bund ung Mi chineſiſche Geſandte beſuchte heute das Weiße Haus und 5 0 in dn Go beſige Hafenbezirk I. Schlffer ev, Kap. Schiff Kowmt von Ladung Etr Elter Induſtrie 23 Ruhrort Stückgüter Gräf Einigkeit 75 55 0 Jeitune Gobr. Kröll 2 Hochfeld Kohlen 9000 emtner Eliſabeth Rotterdam engl Kohlen 28121¹ Hafenbezirk III. Hleſtand Babenia 22 Antwerpen tülekgut 15900 Drieß Wacht am Rhein Biebelch ement 6000 Henkes Amſterdam 10 Amſterdam Stückgüter 8000 ohenbild Geptrub Rotterdam Hauhol 3266 856 Rynbeurtpaart 13] Amſterdam Stilekgülter 8007 Haſſert Ba enia 28 Autwerren 5 15584 Anſtatt Karl Konrab Weiſenau Fement 3500 de Brles Straßburg 11 Antwerpen Stückgilter 79⁵⁴ Bauer Apollo Heilbronn 5 501¹ Gerling Marla Ruhrort Kohlen 35⁰⁰ Keſſel Auna Gertruda Rotterbam Stlickgut 2102 Walter Maria Johannes Ruhrpot Koblen 7000 Loh Farnap 55 15 6800 Brüggemann München 55 5 14668 Haentſes Kronprinz 55 5 7600 imken Koblenz 17 75 15060 oͤhnen Schürmann S. 5 5 980⁰ Seißler Lichtenberger eilbronn Stückggter 700 Meffert Paberia Nuhrort 75 500⁰ Bekkers Mhelngold Mofterbam Bretter 10393 Klockner Ruhrort 30 Antwerpen Stückglüter 14805 Hafenbezirk V. Fendel euß Rotterdam Getrelde 16a09 Terjung arl Ruhrort Kohlen 90de Albrecht Raab K. 2 Duls burg 2 980⁰ Sander Robert Hochfeld—— 11500 Lang Vater Jahn 1 129⁰ Schmtt Unſer Fritz— 14800 Müßtg Neckar 8 De 3800 Kirchgeß ner Bilbas Nuhrort Kohlen 100⁰⁰ Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Oktober. Pegelſtation en Datum: vom Rhein: 13. 14. 15.16.17.18. Bemerkungen: Konſtanz 5,21 821 Waldshut 1,901,78 1,701,721,66.66 Hüningen 1,48,44 1,28„801,28 Abds. 6 Uhr TCTCCTT 1,90 1,811,761,76%2 N. 6 U. Jauterburg J3,05 8,012,95 2,84 2,88 Abds. 6 U, Maxan„J3,17 3,17 3,12 3,08 8,03 8,01 2 Uhr Germersheim 2,80 2,82 2,75 2,82 2,60.-P. 12 UH. Mannheim 2,49 2,52 2,49 2,39 2,32 2,82 Mgs. 7 U. Mainz 0,84 0,34 0,80 0,27.-P. 12 U, Dingen J,121,1209 1,08 1,06 10 U. Fanß f 1,26 1,25 1,25 1,23 1,14 E u. Koblenz 1,49 1,47 1,46 1,45 1,48 10 U. AInnn ee 1,04 1,02 1,20 2 U. Ruhrort„J0,52 0,52 0,49 0,40 0,47 6 U. vom Neckar: Maunheim.54.54 2,522,41 2,35 2,86 V. 7 U. Heilbrounn 0,43 0,50 0,460,44 0,40%0 F. 7 U. 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O ⸗Z. 18 wurde eingetragen:„Badiſcher Sänger⸗ bund“, Mannheim. Die Satz⸗ ung iſt am 16. September 1900 trrichtet. Der Vorſtand iſt nur beſchlußfähig, wenn wenigſtens drei Mitglieder desſelben an⸗ weſend ſind. Für alle Beſchlüſſe ilt die Stimmenmehrheit der nweſenden. Bei Stimmen⸗ leichheit entſcheidet die Stimme beg Vorſitzenden. 67221 Mitglieder des Vorſtandes ſind: Richarb Sauerbeck, Kaufmann in Mannheim, deinrich Küllmer, Privatmann ſtannheim, Gottfried Krug, Buchdruckerei⸗ beſiter, Ludwigshafen a. Rh., Theodor Rothweiler, Land⸗ gerichtsdirektor, Offenburg. Adolf Wilſer, Kaufmann und Stadtrath, Karlsruhe. Maunheim, 11. Oktober 1900. Gr, Amtsgericht I. Sroßh. Padiſche Staals⸗ Eiſenbahnen. eꝛose Mit Giltigkeit vom 12. Sep⸗ tember 1900 bis 1. Oktober 1902 kommen im Rheiniſch⸗Weſtfäliſch ⸗ Südweſtdeukſchen Verbande fü; die Beförderung von Sieinkohlen, Steinkohlenaſche, Steinkohlen⸗ koks, Steinkohlenkoksaſche, Stein⸗ kohlenbrikets, Braunkohlen(auch pulveriſirt), Braunkohlenbrikets (auch Naßpreßſteine) im Ver⸗ ſandte von deutſchen Seehäfen und den Umſchlagsplätzen an unenländiſchen Waſſerſtraßen in die billigeren Frachtſätze des Rohſtofftarißs an Stelle der⸗ 0 des Spezialtarifs III zur uwendung. 67082 Nähere Auskunft ertheilen das diesſeltige Gütertariſbureau und die Abfertigungsſtellen. Karlsruhe, 15. Oktober 1900. Groß. Generaldirektion. Moßh. Vadiſche Slaate⸗ Giſenbahaen. Mit Giltigkeit vom 1. Novem⸗ ber 1900 finden die Frachtſätze für Petroleum und Naphta von ehſen Mannheim Indu⸗ ſtriehafen und Kehl nach Baſel kranſit im Ausnahmetarif Nr. 10 des badiſchen Binnengültertarifs auch auf Sendungen nach den Stationen der Strecke Worb bis Emmenmatt einſchließlich der ura⸗Simplou⸗Bahn und Konol⸗ ngen⸗Stalden bis Steffisburg eluſchließlich der Burgdorf⸗Thun⸗ Bahn Anwendung. 67175 Karlsruhe. 14. Oktober 1900. Generaldirektion. gekaunkmachung. Das Großy, Domänenamt Mannheim wird am Dienstag, 23. Oxtober 1900, Bormittags 9 Uhr, die domänenärariſchen Grund⸗ ſtücce in den Gewannen„Käs⸗ wieſen“,„Im hintern Meerfeld“, „Meeräcker“„Kleine Weidſtlicker“ Graskreken“,„Lange Unter⸗ a Oberhellung bei ver “,„Lochgärten⸗ und„Harr⸗ lach“ auf der Gemarkung Mann⸗ helm auf ſeiner Wauzlei im Unken Schloßftugel auf eine weitere Periode von Martint ds Js. ab zum Theil aus der and, zum Theil in öffentlicher Steigerung verpachten. 67188 Dieſentgen Pächter, welche ſich durch Unlerſchrift bereit erklärt haben, ihre bisherigen Looſe um den Anſchlag wleder 1 behalten, haben hei dieſer Tagfahrt behufs Unterzeichnung des Haudver⸗ Vachtungsprotokolls zu erſchelnen. Zwaugs⸗Verfkeigerung. Freitag, 19. Okt. 1900, Nachmittags 2 Uhr, werde ſch im hieſ. früheren Hymmaſtumsgebändeschloß⸗ anban linker Flügel gegen bagre Zahlung öffentlich ver⸗ ſtelgern: 671286 Nahrete hundert Pflazen in Kübeln u. Töpfen Die Pflanzen können auch in gröheren Partieen abgegeben werden. Die Berſteigerung findet be⸗ ſtimmt ſtatt. Mannheim, 16. Okt. 1900. Danquard, Gerichtsvollzieher. Juangs⸗Perfrigerung 1 Am Freitag, 19. Okt., 5 m. 2 Uhr, werde ſch in Pfandlokale hier, J 4,5, gegen baare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich 1Ranen: 1 Aenn mapee, eſchirrſchrank, 1 Ziſch, 1 Confol, 67207 annheim, 17. Okt. 1900. chmiit, Gizichtzvollzieher, B 2, 16. Fahndung. Nr. 65512. Bei der Criminal⸗ polizei(Schloß) ſind eine Anzahl 8 jeſtücken,(gezeichnet J..,., A.., H..) ver⸗ ſcheinend ge⸗ 5 95 at 15. Oktobe Gr. Staatsanwal Groſſelfinger. 57215 Iwangsverſteigerung. Freitag, 19. 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