Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannhein:.“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2821. Abonnement: 70 Pfg. monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, 180 die Poſt bez. inel. Poſtauf⸗ ſchlag M..42 pro Quartal. Inſerate: der Stadt Maunheim und Umgebung. heimer Journal. Verantwortlich für Polltik: Dr. Paul Harms, für den lokalen und prov. Theil: Ernſt Müller, für Theater, Kunſt u. Feuilleton: Eberhard Buchner, für den Juſeratentheil: Karl Apfel, Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buch⸗ druckerei,(Erſte Mannheimer Typograph. Aunſtalt.) (Mannheiner Volksblatt.) Politiſche Ueberſicht. Maunnheim, 26. Juli 1901. Dem Abg. Fieſer, der bekanntlich auf eine weitere parlamentariſche Thätigkeit ver⸗ zichtet, widmet die„Bad. Landesztg.“ einen Artikel, der ſeine Bedeutung als Parteiführer in herzlicher Weiſe würdigt. Wir entnehmen ihm Folgendes: Den parlamentariſchen Boden, für den ihn die Eigenart ſeines Weſens im Voraus beſtimmt hat, betrat Fieſer zum erſten Male 1878. Mit Ausnahme von zwei Jahren hat er ſeitdem ununterbrochen dem Landtage, dazwiſchen auch drei Jahre lang dem Reichstage angehört. Mehr als ein Vierteljahrhundert ſteht er ſomit im parlamentariſchen Es läßt ſich verſtehen, daß der Verzicht auf die Die Colonel⸗Zeile.. 20 Pfg. dll. Jahrgang.)(Das„Mannheimer Journal“ Aele 5 Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Filiale: Nr. 815. iſt Eigenthum des ratholiſchen Gige Nammen s„ 6, 2 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. E 6, 2 ſammiiſth in Maluneem. Ar. 541. Freitag, 26. Juli 1901.(Mittagblatt.) ſen ihren glänzendſten Führer der nationalliberalen Partei ſchwer aufs Herz fällt. Wenn trotzdem die Empfindung ſich nicht zum eigent⸗ lichen Abſchiedsſchmerz geſtaltet, ſo liegt das eben darin, daß der Politiker Fiefer nicht verſchwindet, wenn auch der Parla⸗ mentarier Fieſer zurücktritt. Vom Banukkrach und ſeinen Folgen. Der Zuſammenbruch der Leipziger Batnk hat unter Anderm eine Prinzipienfrage aufgerollt, die für alle Kaufleute von Intereſſe iſt, die im Giroverkehr mit der Reichs⸗ bank ſtehen. Die Reichsbankhauptſtelle Leipzig hat nämlich, wie jetzt bekannt wird, Gelder, die auf das Giroconto der Leip⸗ ziger Bank eingingen, nicht ausgezahlt, ſondern erklärt, die Reichsbank werde dieſe Eingänge aufnehmen gegen die Forderun⸗ gen, die ſte an die Concursmaſſe der Leipziger Bank hat. Von juriſtiſcher Seite wird die Rechtmäßigkeit dieſes Vorgehens be⸗ ſtritten; jedenfalls wäre es ſehr erwünſcht, daß die Frage durch einen Richterſpruch unzweideutig entſchieden würde.— Zum Krach der Trebergeſellſchaft ſchreibt man der„Köln. Volksztg.“ aus Dortmund, 25. Juli 1901:„Nachdem nunmehr der Gründer der Trebertrocknungsgeſellſchaft, Kaufmann Otto hierſelbſt, durch die Staatsanwaltſchaft in Kaſſel verhaftet wor⸗ den, iſt ein außergerichtlicher Ausgleich hinſichtlich der Erſatz⸗ anſprüche an den Aufſichtsrath ſo gut wie ausgeſchloſſen, das Concursverfahren über das Vermögen dieſes Aufſichtsmitgliedes unausbleiblich. Die Zurücknahme des bereits einmal geſtellten An⸗ trages auf Eröffnung des Concursverfahrens hat Otto 3200 Mark gekoſtet, da die Berechnung nach der Höhe des Vermögens⸗ beſtandes zu geſchehen hatte, den Otto ſelbſt auf 6 Mill. Mark angab. Das Schickſal iſt nun vollſtändig, und wer weiß, welche Ueberraſchungen die nächſten Tage bringen werden. Das Con⸗ cursverfahren über das Vermögen des Rittergutsbeſitzers Schulze⸗Dellwig in Sölde wird wohl abgewendet werden, was jedoch für ihn nur einen moraliſchen Erfolg haben kann. Denn pob Concursverfahren oder nicht, die Auffichtsrathsmitglieder der Trebergeſellſchaft werden mit ihrem ganzen Vermögen haftbar gemacht werden. Die Gerichtsbehörden üben über die ankom⸗ menden Briefſchaften für die Aufſichtsrathsmitglieder fortgeſetzt die ſtrengſte Aufſicht aus; alle ankommenden Poſtſendungen gehen durch die Hände der Gerichtsbehörden. Auf Grund der in den Briefen enkhaltenen Mittheilungen iſt eben gegen Otto ein Haft⸗ befehl erlaſſen worden.“ In einem der Briefe hatte nämlich Otto um Sendung von Geld zur Deckung von Wechſelverbindlichkeiten erſucht und hinzugefügt: Verbrennt dieſen Brief. Es wird hier⸗ aus gefolgert, daß Ottos Sache keine reine war, er vielmehr um die Schwindeleien von Schmidt wußte. Die Verhängung des Concurſes über das Ottoſche Vermögen dürfte nun unausbleib⸗ Es wird bei dem Concurſe aber kaum viel heraus⸗ kommen, da die vorhandenen Werthgegenſtände hoch belaſtet ſind. Außer Treber⸗Aktien ſind weitere Vermögensſtücke kaum vorhan⸗ den.— Ueber die Art, wie der flüchtige Biedermann Terlin⸗ den ſeine ausgedehnten Wechſelreitereien ermöglichte, gibt der Vertrag Aufſchluß, den er mit der durch ihn geſchäbigten Firma Fritz Dietz& Co. in Köln zu Stande brachte. Danach lieferte er dieſer Firma, wie die„Köln. Ztg.“ hört, für 500 000 Mark Waaren unter der Bedingung, daß er das Recht hatte, dafür ſo⸗ Garantiewechſel bis zum doppelten Betrage des ſerthes von der Firma zu fordern. Im Vertrauen auf die an⸗ ſcheinend glänzende Lage der von Terlinden geleiteten Geſellſchaft „222SSCC TTTT und auf, ſeine eigene Perſon wurde dieſer nette Vertrag unter⸗ zeichnet, und ſo ſind auf ſeiner Grundlage nicht weniger als 830000 Mk. Wechſel von Terlinden in Umlauf geſetzt. Dieſe Ver⸗ pflichtungen haben den Zuſammenbruch der genannten Firma herbeigeführt, deren Geſchäft im Uebrigen eine geſunde Grund⸗ lage hatte. Terlinden hat die anderen Firmen, mit denen er in Beziehungen ſtand, durch die Sa e Gewandtheit ſeines Auftretens offenbar in ganz ähnlicher Weiſe hereingelegt. Die Völker im Seeverkehr. In dem in den nächſten Tagen erſcheinenden Jahrbuch für Deutſchlands Seeintereſſen wird das Erſtarken der Völker zur See behandelt und wie folgt charakteriſirt: Wenn nicht alle Zeichen trügen, ſo wird die Tendenz der überſeeiſchen Politik die Entwicklung der nächſten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts be⸗ herrſchen. Die Regierungen der Großmächte folgen in ihr nicht ſowohl dem eigenen planvollen Willen als dem Drängen der Völter, das in den wirthſchaftlichen und politiſchen Nothwendig⸗ keiten wurzelt. Namentlich in Großbritannien und in Nord⸗ amerika, aber auch in Rußland und Japan, quellen aus tiefen, ſchier unerſchöpflichen Quellen dieſe Ströme des Verlangens nach Antheil am Weltmarkt oder an der Weltmacht. In einem ge⸗ wiſſen Sinne ſteigen die Zeiten des 15. und 16. Jahrhunderts wieder herauf, wo kühne Seefahrer und harte Helden neue Länder entdeckten, der Heimath angliederten und überſeeiſche Reiche gründeten. Deukſchland hat ſeine Eroberungen nicht mit der Schärfe des Schwertes gemacht. In friedlicher Arbeit hahem ſeine Kaufleute und Fabrikanten weite Gebiete des Weltmarktes errungen, ſeine Kolonien ſind ohne blutige Feldzüge gegründet, und ſeine Stellung in der Welt hat es der Energie ſeines Wollens und der Geſchicklichkeit ſeiner Diplomatie zu verdanken. Aber alle dieſe Gewinne, die Ehre, Macht, Reichthum verheißen, können nicht von Dauer ſein, wenn hinter ihnen als Deckung und Rück⸗ halt nicht die wirkliche Macht in Heer und Flotte ſteht. Dafür haben Regierung und Parlament ſich geeint, nicht zum Wenigſten auch in der Erkenntniß, daß Deutſchland, wie zu Lande, ſo auch zur See, nur dann mit Erfolg den Weltfrieden bewahren kann, wenn es ſo ſtark iſt, daß ſein Wort in den ernſten Stunden de Entſcheidung durchdringt. Das Erſtarken der Völker zur See, das unſrer Zeit den Stempel aufdrückt, vermehrt zunächſt ſchein⸗ bar nur die wirthſchaftliche und die militäriſche Macht der Groß⸗ ſtaaten. Seine Wirkungen aber auf die Kultur können mit der Zeit nicht ausbleiben. Manch feines und ſtilles Wirken mag damit der Vernichtung anheimfallen— große welthiſtoriſche Wandlungen vollziehen ſich niemals ohne Gewalt, ohne eine gewiſſe Härte und Zerſtörung. Dafür erblüht aber tauſend⸗ fältiges neues Leben. Deutſches Reich. * Herlin, 25. Juli.(Der Zolltarifentwurf) wird den Informationen der Poſt zufolge in den allernächſten Ta⸗ gen veröffentlicht. Das iſt nicht mehr als verſtändig, denn ſchon mehren ſich die Veröffentlichungen von Bruchſtücke deren Richtigkeit nicht zu kontrolliren iſt. Ausland. Frankreich. Boulanger und der Schnäbele⸗Fall) Bekanntlich veröffentlicht der Jigaro gegenwärtig Erinnerungen Loben Badens. Keine Frage, daß er zu ſeinen hervorragendſten Ver⸗ tretern alle Zeit wird gerechnet werden. Denn die beſonderen Forde⸗ rungen, die an den Politiker dieſer Zweig des öffentlichen Lebens ſtellt, hat er auf ganz beſondere Art erfüllt. Er konnte es um ſo mehr, als er mit Ausſchließlichkeit dem Parlamentsberuf ſich widmete. Die Feder, ſonſt wohl ein geſchätztes Rüſtzeug des Politikers, hat bei dem berehrten Führer niemals allzu hoch in Gnaden geſtanden. ein. Andere Federn für ſich und ſeine Zwecke in Bewegung zu ſetzen, hat 175 er desgleichen ſtets verſchmäht, wenn er auch die Bedeutung der Adet„Federfuchſerei“ in ſofern würdigte, als er ſehr böſe ſein konnte, iud⸗ wenn zu ſeinem Mißfallen geſchrieben wurde. Seine Natur liebt die fteie Luft und das pulſirende Leben. Ehrlichkeit nicht ganz ohne 1 Derbheit, Elaſtizität des Denkens, Unerſchrockenheit haben ihn, der ung bei umfaſſneder geſchichtlicher und literariſcher Bildung über einen alle Reichthum an edler Sprache verfügt, mehr und mehr dem Feld der inz⸗ Rede zugewendet. Und hier hat er die Siege erfochten, die ihn in den Augen von Freund und Feind zum unbeſtrittenen Führer der eit Nationalliberalen haben werden laſſen. Der Macht ſeines Wortes 10 hat ſich Keiner entzogen. Zwar rein äußerliche Effektmittel gab es chen für ihn niemals. Denn es war ihm um den Effekt als ſolchen . niemals zu thun. Trat er vor die Schranken, ſo war es der ganze Mann, der ſich der Oeffentlichkeit zur Verfügung ſtellte. Alle ſeine 75 perſönlichen Eigenſchaften legte er unbewußt in ſeine Rede. Hatte eder er noch eben, in gerechtem Zorne erglühend, dem Gegner ein 5 ſchlimmes Wort gegeben, ſo drängte ſich Liebenswürdigkeit und ſerk Humor ſchnell hervor, um die Wogen zu glätten, die der Sturm auf⸗ 119 gewühlt hatte. Auf lange Gedankenreihen, die lediglich der Verſtand imer entworfen hatte, auf Sätze klügſter und feinſter taktiſcher Berechnung 105 folgte faſt unvermittelt ein Strom der Leidenſchaft, den Hörer wie leld⸗ den Redner ſelbſt mit ſich fortreißend. So erreichte er als Redner das höchſte Ziel: man wußte nicht herauszufinden, ob hier ein im lich ſein. 195, Voraus entworfener Plan durchgeführt werde oder ob der Augen⸗ 10 bplick die Rede eingegeben habe. So oder ſo, er übte immer die un⸗ und mitelbarſte, und darum die tiefſte und echteſte Wirkung aus. Fieſer dle 2 5 8 ls⸗ iſt einer der fleißigſten Parlamentarier geweſen, die wir kennen. ein⸗ Fleißig nicht nur in dem Sinne, daß er die einfache Pflicht der die Präſenz erfüllte. Nein, man ſah ihn in der Sitzung nie mit etwas 1 Anderem beſchäftigt, als mit dem Berathungsgegenſtande. Kein uhe, Redner war ihm zu unbedeutend. Seine geſpannte Aufmerkſamkeit genannte bůe⸗ gehörte den Vorgängen der Sitzung. Die Erfahrungen, die er hier W geſammelt hat, bedeuten einen Beſitz von höchſtem Werthe. —— 765 7r Des Nächſten Ehre. Driginal⸗Roman von Hildegard v. Hippel. Nachdruck verboten) 88)(Fortſetzung.) „So zum Beiſpiel iſt es eine Gewohnheit von ihr, Briefe zu ſchreiben, viele Briefe, die ihr Schaden bringen und denen, die ſte bekommen, auch, und mir auch, Brüderlein! Denn die Briefe ſind aufgeregt und krank, und ſie fühlt das, und wenn ſie abgeſandt ſind, iſt ſie dann ſehr traurig. Sie weint und ſtöhnt und kommt bei mir kagen, und warum foll man ihr das nicht erſparen!“ Die Stimme der Alten wurde ſchneidend. „Da iſt es doch ſchon das Beſte, Brüderlein Dein Wohl, Brüderlein, und das deiner ſchöner Frau Liebſten! Das Allerbeſte, Du ſtempelſt die Brieſe gar nicht erſt ab, ſondern ſendeſt ſie mir ſo⸗ 1 52 durch einen Boten, der ſicher iſt, daß ich ſte in Verwahrung nehme.“ Eliſabeth war todtenblaß geworden, weit vorgebeugt ſah ſie der Alten ins Geſicht. „Komm hier fort, Eliſabeth!“ ſagte ſie hart. Mit einem Ruck richtete ſich die junge Frau auf. „Sage mir, Marie, woher Du Alles weißt! Wie kommt dieſer Brief in Deine Hände. Die Alte lachte rauh. „Das macht die Liebe, mein Schwälbchen, die Liebe! Die Reſi, Dein Stubenmädchen, hat einen Schatz, der iſt der junge, neue Schal⸗ terbeamte auf der Poſt.„Reſi,“ hat er geſagt,„was willſt du den Brief deiner Frau beſorgen, wo er doch nicht beſorgt wird. Trage ihn nur hin auf deines Herrn Schreibtiſch, denn dort hin kommt er ja doch!“ Aber die Reſi, die hängt an ihrer Frau, die horcht nicht! Und ſo brachte ſie mir den Brief und fragte mich leiſe, ob es wahr iſt⸗ ne „Sef ſtill!“ ſchrie Eliſabeth⸗ Die Alte ſtand auf. „Das bin ich fünf lange Jahre geweſen!“ ſagte ſie ſcharf.„Haſt Du in den letzten Monaten auf einen einzigen Brief, an dem Dir lag, Anmtwort bekommen, ſind Deine Geldanordnungen von der Bank be⸗ rückſichtigt worden? Eliſabeth wandte ſich ab, ihr zarter Körper bebte vor Erregung. „Sage mir,“ murmelte ſie,„ſage mir, ob es wahr iſt, daß ich krank bin?“ Die Alte fuhr herum, ſie ſah in das Geſicht ihrer jungen Herrin und kniete neben ihr nieder. „Mein Herzblatt,“ ſagte ſie mit unſicherer Stimme,„das fehlte noch, daß Du auf ſo etwas kommſt, das iſt das Letzte! Krank?“ Sie ſtand auf.„Biſt ſo geſund, Eliſabeth, ſo geſund wie ich es bin, aber gehſt Du nicht, ſo kann es leicht geſchehen, daß Du krank wirſt.“ Eliſabeth trat an den Tiſch, auf dem die Lampe ſtand, ihr ſchönes, ſanftes Geſicht war wie verwandelt. „Wann können wir hier fort?“ fragte ſie finſter. „Um zehn Uhr kommt der Schnellzug durch Raſedorf, es iſt beſſer, wir ſteigen dort ein, nicht hier!“ antwortete die Alte. Sie ſchien unbeſchreiblich erleichtert. „Bitte, packe die Sachen und bringe mir meine Mappe und Tinte. Und woher bekommen wir einen Wagen?“ „In der Stadt!“ „Nein, nicht in der Stadt, bat Eliſabeth angſtvoll,„da könnte man uns ſehen!“ Die Alte brachte Schreibzeug und Mappe⸗ „Deine Sachen, mein Herzblatt, ſind ſchon ſeit Wochen gepackt.“ Die junge Frau ſchrieb hierauf mit feſter Hand die Adreſſe: „An Herrn Hauptmann Schern!“ Dann ſchnitt ſie ſorgfältig den Brief an ihren Bruder auf, der ihr auf ſo eigenthümliche Weiſe wieder in die Hand geſpielt war, nahm das einliegende Geld und die von ihrer Hand beſchriebenen „Die Annähme dieſes Briefes, ſchrieb ſie auf dis leere Seite, „wurde hier auf der Poſt verweigert!“ 5 Sie ſetzte ihren Namen unter die wenigen Worte und ſtand auf. Die Alte nahm ſtatt ihrer an dem Schreibtiſch Platz und ſchrieb auf ein Blatt daneben: „Die gnädige Frau gehen aus dem Hauſe fort, nachdem ſie er⸗ fahren hat, daß ihre Briefe und Geldanordnungen unterſchlagen werden. Ich würde an Stelle des Herrn Hauptmann der gnädige Frau lieber nicht nachreiſen, das thäte ich nicht, das würde ihm nichts nützen. Denn die Rechnung habe ich in Händen von dem Goldſchmied in Straßburg, die der gnädigen Frau vor einigen Tagen zugeſchickt wurde. Was hier in dem Briefe liegt, das iſt nur eine Abſchrift von der Rechnung, und manches Andere habe ich auch noch, wenn der Hauptmann wünſchen ſollte, daß es zum Zeugniß kommt, denn dafür iſt ſo etwas gut. Dies thut dem Herrn Hauptmann kund die Marinka Storiſchew.“ Ihre Augen funkelten, als ſie das Blatt faltete⸗ „Das findet er morgen,“ ſagte ſie halblaut,„auf ſeinem Schreibtiſch findet er es, denn heute, wenn er heimkommt, kann er ja doch nicht mehr leſen!“ Eliſabeth öffnete das Fenſter, die Regentropfen wehten ihr in das Geſicht. Sie ſtand in ſtolzer, ruhiger Haltung und ſah in die Nacht hinaus. Drüben leuchteten in langer Reihe die Laternen des Städtchens, auf der entgegengeſetzten Seite lag der Bahnhof. einer Stunde würde ſie von dort drüben abfahren, dann ſah ſie den Ort, deſſen Lichter durch die Dunkleheit zu ihr hinüber grüßten, nie wieder! Ueber ihr Geſicht ſchlug eine Flamme, als ob ein beleben⸗ der Gedanke über ſie gekommen wäre. Aber ihre Haltung wurd noch ſtolzer. Nicht zum zweitenmal würde ſie betteln bei jene ſie berrieth! In Elend und Verlaſſenheit zu ihm flüchten, d von ihr wandte in Glanz und Freude, der ſte aufgeben kom Ehrſucht halber, niemals!„ Tödtlichere Kränkung gab es nicht! Sie ſchloß das Fenſter, Geſicht wurde wieder blaß und ſtarr. daß die arme, junge Frau krank ſei.“ Wieder dieſe bezeichnende Handbewegung. Plätter heraus und ſteckte ihren Trauring in das nun leere Couvert. Leile hatte die Alte Hut und Wantel aebradlt. 2. Seite General⸗Anzeiger. Mannheim, 26, Inli. von und an Felix Faure. Darin ſpielte dieſer Tage auch der Schnäbelefall eine Rolle und zwar in einer Form, der ſofort mehrere beſſer Eingeweihte widerſprachen. Der Journaliſt Furetieres hatte in dem damaligen kritiſchen Zeitpunkt eine nebenſächliche Unterredung mit dem Kriegsminiſter Boulanger. „Schön“, ſagte dieſer,„Ihre Sache wird erledigt werden. Sprechen wir aber jetzt von etwas anderem!“ Ich wollte danken, der Miniſter ftel mir aber ins Wort und ſagte:„Sie ſind Journaliſt? Ich kann Ihnen eine große Neuigkeit mittheilen. Sie ſind der erſte, der ſie erfährt.“ Welche denn, Herr Miniſter?—„Alles iſt geordnet. Es kommt nicht zum Kriege.“—„Standen wir denn ſo nahe vor einem ſo furchtbaren Unglück?“— Geſtern noch ſchien er unwider⸗ ruflich beſchloſſen. Aber jetzt iſt lei der Alles aus.“—„Sie fürchteten den Krieg alſo nicht?“—„Gewiß nicht! Und das was Sie freudig erregt und vom Lande mit Jubel aufge⸗ nommen werden wird, betrübt mich tief. Nie— hören Sie mich wohl an!— war Frankreich mehr bereit, als augen⸗ blicklich. O, Sie haben keine Ahnung von der Begeiſterung, die in den Regimentern herrſcht. Wird die Erinnerung und das Rachegefühl für die erlittene Niederlage noch in einigen Jahren vorhanden ſein?.. Ich bin troſtlos....“ Wünſchte der General Boulanger, daß dieſe Unterhaltung ſofort ver⸗ öffentlicht würde? Ich bin feſt davon überzeugt. Aber obwohl Journaliſt, hielt ich mich für den Augenblick zur Zurück⸗ haltung verpflichtet.“ Für einen franzöſiſchen Journaliſten gewiß alles Mögliche. Boulanger tritt bier als neuer Leboeuf auf, der nichts gelernt und nichts vergeſſen hat. Ehina.(Aus der Mongolei) ſind vom 9. Mai datirte Nachrichten in Brüſſel eingetroffen. Darnach weilt der Nachfolger des ermordeten Biſchofs Hamer, der apoſtoliſche Vikar Bermyn, gegenwärtig in Santaoho im Nordweſten des Orboslandes, wo ſich Prinz Tuan aufhält. 2000 Menſchen eien dort dem Hungertode nahe. Bermyn habe von dem franzöſtſchen Geſaudten in Peking europäiſche Soldaten oder Waffen und Munition erbeten, jedoch keine Antwort erhalten. Die Mongolen bedrohten die Chriſten fortgeſetzt mit dem Tode. Das Erſcheinen einiger hundert europäiſcher Soldaten würde genügen, um die Mongolen niederzuhalten. Bermyn forderte die üickkehr der jüngſt über Rußland heimgekehrten Miſſionare, um den in Noth befindlichen Chriſten zur Seite zu ſtehen. Aus Stadt und Land. »Mannuheim, 26. Juli 1901. Der landwirthſchaftliche Bezirks⸗verein Mannheim hielt am Dienſtag, 28. ds. Mts., Abends 8 Uhr, im Badner Hof dahier, Unter 0 Vorſitz des Herrn Kommerzienraths Schrader ſeine diesjährige Bezirksverſammlung ab. Aus dem vom Vereins⸗Sekretär 25 erſtatteten, ziemlich umfangreichen Geſchäftsbericht entnehmen wir nur das Weſentliche. Nn Anbetracht der hieſigen Verhältniſſe, die die eigentlichen Landid. Verhältniſſe mehr in Hintergrund treten laſſen, hat der Verein ſeine Hauptaufgabe der Förderung der landw. Thier⸗ insbe⸗ ſondere Pferdezucht zugewendet. Dieſem Zwecke dienen die mit zwwei erſtklaſſigen Oldenburger Deckhengſten beſetzte Hengſtſtationen, die Unterhaltung der ca. 20. Morgen großen Fohlenweide, die Förderung des Matmarktes und die Errichtung einer Hühnerzuchtſtation. Da die Stabtgemeinde der vom landw. Verein ſeit vielen Jahren ge⸗ pachtete und den Zwecken der Hengſt⸗ und Faſſelhaltung dienende Anweſen I 2, 14 zu eigenen Zwecken in Anſpruch nahm, ſo erbaute ſich der Verein auf eigenem Grund und Boden in den 2. Spelz⸗ gärten No. 406, in der Nähe der Fohlenweide, ein eigenes Anweſen — Hengſtſtall mit den nöthigen Nebenräumen und einer Wärter⸗ wohnung—mit einem Aufwand von ca. M. 47 000.— Das Anweſen konnte am 11. Oktober v. Is. bezogen werden; es hat ſich als zweck⸗ dienlich erwieſen und ſichert den Verein vor allen Eventualitäten. Der vom Verein zu leiſtende Zuſchuß zu dieſem Betrieb dürfte ſich in Zukunft unter Einrechnung der Verzinſung auf die nicht uner⸗ hebliche Summe von M. 3800.— belaufen. Erfreulich kann der Be⸗ trieb der Fohlenweide— eine Art Ferienkolonie für Pferde— be⸗ zeichnet werden. Die Thiere wurden gut und ausreichend gefüt⸗ terk, täglich mit 6 Pfund Hafer und 6 Pfund Heu, dazu Grünfutter nach Belteben. Dieſelbe war begangen von 42 Fohlen und 12 Pferden. Krankheiten und Unfälle größerer Art waren nicht zu ver⸗ zeichnen. Die Folgen des Weidegangs waren bei faſt allen günſtig, zeigten doch faſt alle Thiere eine Gewichtszunahme, die zwiſchen 8 und 75 Kg. ſchwankt. Die Verbeſſerung aber der Gangart, die man jedem Pferd, das als Fohlen längere Zeit eine Weide begangen hat, anmerkt, dürfte wohl der Hauptgewinn ſein. Die Ausgaben be⸗ liefen ſich auf M. 5067.35 bei einer Einnahme von M. 3707. Doch wurde durch die dankenswerthe Subventionierung, die die Gr. Re⸗ gierung dieſem Betrieb zu Theil werden ließ, ein größerer Zuſchuß N des Vereins in dieſem Jahre nicht nöthig. Noch iſt zu bemerken, daß der Verein jedes Jahr eine Anzahl ſolcher Fohlen, die von den Vereinshengſten abſtammen und die Weide begehen, durch Ver⸗ leihung von Prämien ausgezeichnet und ſo deren Beſitzer zur Zuchi ermuntert.— Bekannt dürfte ſein, daß der Verein jährlich M. 2000 zur Verleihung von Prämien beim Maimarkt für die beſten dem Verkauf ausgeſetzten Pferde, des Rindviehes und der Schweine zur Verfügung ſtellt und daß er durch Veranſtaltung einer Maimarkt⸗ Lotterie durch Ankauf von Gewinnen bei Händlern, Landwirthen und hieſigen Geſchäftsleuten gemeinnützig zu wirken ſucht, wie er anderſeits durch Subventionirung einer größeren Anzahl gemein⸗ nütziger Unternehmungen und Anſtalten das ihm für ſeine Thätigkeit auf landw. Gebiet etwas zu enge Gebiet zu erweitern ſucht. Als ſtänd. Bureau und Vorort des Pfalzgaues— umfaſſend die Bezirke Eppingen, Sinsheim, Neckarbiſchofsheim, Wiesloch, Hei⸗ delberg, Schwetzingen, Mannheim, Ladenburg und Weinheim— ſteht dem Verein die Leitung und Anberaumung der Sitzungen, die je⸗ weils in Heidelberg ſtattfinden, zu. Die Ausführungen der Be⸗ ſchlüſſe, die Berathungen und Begutachtungen an Großh. Behörden und Korporationen bringen dem Verein mancherlei Arbeit. Der Mitgliederſtand erhält ſich ſo ziemlich in gleicher Höhe und überſteigt die Zahl 300. Die Direktion beſteht aus 28 Herren; an Stelle des durch den Tod ausgeſchiedenen Herrn Landes⸗Commiſſär Irhr. v. Rübdt trat Herr Geh. Reg.⸗Rath Lang. Leider iſt unſer verdienter 1. Vorſitzender, Herr Gutsbeſitzer und Kommerzienrath Scipio, z. Zt. in St. Moritz zur Kur weilend, ſeit einiger Zeit wegen leidender Geſundheit verhindert, die Sitzungen zu leiten. Doch iſt zu hoffen, daß ihm dieſer Aufenthalt Erholung und Kräftigung bringen wird, ſo daß er nach ſeiner Rückkehr, dem von ihm ſo lange Jahre bekleideten Amte wieder wird vorſtehen —— Ein Begrüßungstelegramm wurde an denſelben abge⸗ ſandt. Nach Erſtattung des Rechenſchaftsberichts, der in Druck gelegt, jedem Mitgliede zugehen wird, und nachdem für die als richtig be⸗ fundene Rechnungen Entlaſtung ausgeſprochen, wurde das Rech⸗ nungsergebniß vom vorigen Jahre entgegengenommen und der auf⸗ geſtellte Voranſchlag und Geſchäftsplan genehmigt. Die ſtatuten⸗ gemäß ausſcheidenden 12 Herren wurden per Akklamation wieder gewählt. Es ſind dies die Herren Rentier Imhoff, Geh. Reg.⸗ Rath Lang, Stadtrath Orth, General⸗Agent Peters, Lan⸗ des⸗Commiſſär Pfiſterer, General⸗Conſul Reiß, Güterbe⸗ ſtätter Reichert, Kutſcherei⸗Beſitzer Ries, Kommerzienrath Schrader, Gutsbeſitzer und Commerzienrath Scipio, Begirks⸗ Thierarzt Ulm und Landwirth Wolff. Mit Worten des Dankes an Alle, die in uneigennütziger Weiſe mitgearbeitet und ihre Zeit und Fähigkeit in den Dienſt einer guten Sache geſtellt haben, ſchloß der Vorſitzende die Verſammlung. Beyſetzt wurden der Giſenbahn⸗Eypeditionsaſſiſtent Ludwig Kuth in Radolfzell nach Offenburg, Eiſenbahn⸗Expeditionsaſſiſtent Adam Ruprecht in Mannheim nach Graben⸗Neudorf. Die Ver⸗ ſetzung des Eiſenbahn⸗Expeditionsaſſiſtenten David Bechtold in Mannheim nach Graben⸗Neudorf wurde wieder zurückgenommen. * Das neue Leſebuch der badiſchen Fortbildungsſchulen, Zur Kritik des„Bad. Landsmann“ an dem Leſebuch für die badiſchen Forkbildungsſchulen wird der„Lahrer Ztg.“ geſchrieben: Der Lands⸗ mann muß die Leſeſtücke ſehr oberflächlich„überflogen“ haben, ſonſt wäre ihm wohl aufgefallen, daß die Fremdwörter, die darin vor⸗ kommen, faſt ſämmtlich techniſche Ausdrücke ſind, die in einem Lehr⸗ und Leſebuch nicht nur nicht vermieden werden können, ſondern zur Einführung der Schüler in die betr. Gebiete unumgänglich nothwen⸗ dig ſind. Auch das iſt keineswegs zutreffend, daß die Leſeſtücke, wie der Landsmann meint, viel zu ſchwierig wären. Für die dümmſten Schüler ſind ſie allerdings nicht berechnet, wohl aber für Schüler mit normaler Vorbildung und geſunder Auffaſſungsgabe. Eine leichte Lektüre, die ohne Nachdenken für ſolche Schüler verſtändlich wäre, ſollen die Leſeſtücke durchaus nicht bilden; ſie ſollen vielmehr gerade zum Nachdenken anregen, und wenn jeder Schüler ſie ohne weiteres verſtehen könyte, wozu wäre dann der Lehrer da? Das Leſebuch iſt ferner nicht einmal allein für die Schule, ſondern zugleich auch, wie ausdrücklich geſagt worden iſt, für das ſpätere Leben der Schüler berechnet, und da gibt es in ſeinen vier Abtheilungen: Hauswirth⸗ ſchaftskunde, Landwirthſchaftskunde, Gewerbekunde und Bürgerkunde, eine ſolche Fülle gediegenen, praktiſch verwerthbaren Wiſſensſtoffes, daß es als Haus⸗ und Volksbuch beſter Art bezeichnet zu werden verdient. Eine„Mißgeburt“ iſt dagegen die oberflächliche Kritik des „Bad. Lundsmann“. Auch das iſt verfehlt, wenn dieſes Blatt ſagt, die meiſten Schüler hätten ſich bei allzuſpäten Erſcheinen der Ein⸗ führungsverordnung ſchon mit dem alten dritten Theil verſehen ge⸗ habt und weigerten ſich jetzt„nochmals“ Geld auszugeben. In faſt allen Volksſchulen des Landes— es kommen da nur wenige Aus⸗ nahmen in Betracht— iſt der dritte Theil eingeführt; diefer iſt alſo bereits in den Händen der Schüler, wenn ſie in die Fortbildungs⸗ ſchule eintreteu. Das Leſebuch für Fortbildungsſchulen iſt ein Buch, auf das unſere Unterrichtsverwaltung ſtolz ſein kann, ein Buch, das, wenn es fleißig von Schülern und Erwachſenen geleſen wird, unſer Volk zu bürgerlicher und gewerblicher Tüchtigkeit, zur Vaterlandsliebe und zu wahrer Freiheit, die durch die Achkung der ſtaatlichen Ein⸗ richtungen und Geſetze bedingt iſt, erziehen kann. Es iſt ein Auf⸗ klärungsbuch im ſchönſten Sinne und daher vielleicht manchem ver⸗ haßt, aber gewiß nicht den Beſten. * Oeffentliche Bezirksrathsſitzung vom 25. Juli. Genehmigt wurden folgende Schankwirthſchaftsgeſuche: ohne Branntwein: des Heinrich Süß, Eichelsheimerſtr. 52; des Georg Orth in Neckarau, Feudenheimerſtr. 2; des Franz Vetter, Meerfeldſtraße 54; des Johannes Gum b, Eichelsheimerſtr. 46; der Marie Batz geb. Greiff, T 6, 2; des Adolf Körner, B 5, 9; des eee re Adam Jung, Ecke Lindenhof⸗ und Gontardſtraße; mit Brannt⸗ wein: des Jacob Müller II. zum„Adler“ in Ladenburg. Ge⸗ nehmigt wurden ferner folgende Schankwirthſchaftsüber⸗ tragungsgeſuche: ohne Branntwein: des Friedrich Eckart von Schbwetzingerſtraße 103 nach Traitteurſtr. 2 und Friedrichsfelder⸗ ſtraße 38; des Nikolaus Baudh, von Holgſtr. 5 nach Colliniſtr. 24.5 der Hermine Fäßler, von P 4, 2 nach P 6, 1. Weiter wurden ge⸗ nehmigt: das Branntweinausſchankgeſuch des Auguſt Zillhard in ſeiner Wirthſchaft Käferthalerſtr. 162. Nicht genehmigt wurde das Geſuch des Jofef Geißler in F 7, 18, um Exlaubniß zum Brannt⸗ weinverkauf, abgeſetzt das Schankwirthſchaftsgeſuch des Ludwig Ehrhard in G 3, 24. Abgeſetzt wurde ferner die Sache der Albert G. Schatz'ſſchen Konkursmaſſe gegen die Stadtgemeinde Mannheim, Umlageforderung; genehmigt das Geſuch der Johann Baptiſt Beinder Ehefrau, Karoline Philippine geb. Stein, um Erlaubniß zum Betrieb des Gewerbes als Stellenvermittlerin; begutachtet die Vertheilung der Preiſe aus der Pfarrer Herrman'ſchen Dienſtboten⸗ ſtiftung. *Folgendes Ausſchreiben erläßt die Großh. Staatsanwaltſchaft in Mannheim:„Am 14. Juli 1901 wurde im Rheine auf Gemarkung Mannheim die Leiche eines Mannes geländet, deſſen Perſönlichkeit bis jetzt nicht feſtgeſtellt werden konnte. Perſonalbeſchrei⸗ bung: Etwa 30—40 Jahre alt, 1,78 Mtr. groß, von kräftigem Körperbau, dunkles Haar und dunkelbrauner Schnurrbart. Klei⸗ dung: Hellgraue ſchwarzgeſtreifte Hoſe, graugelbe, karrirte Juppe, ntit ſchwarzem Zanellafutter, roth und blau karrirtes Oxfordhemd, graue Hoſenträger mit Metallſchnallen. Sachdienliche Mittheilungen über die unbekannte Perſon bittet man hierher bekannt zu geben.“ *Einſtellung des Pferdebahnbetriebs in der Schwetzingerſtraße. Infolge des Beginns der Kanaliſationsarbeiten in der Schwetzinger⸗ ſtraße wird der Betrieb der Pferdebahnſtrecke Oberrheiniſche Bank⸗ Neckarauer Uebergang vom Montag, 29. d. M. ab gänzlich eingeſtellt. *Stadtpark. EGine ungeheure Menſchenmenge hatte ſich geſtern in den Abendſtunden im Stadtpark eingeſunden, um die Bekannt⸗ ſchaft des jüngſten Sprößlings der berühmten Strauß⸗Dynaſtie zu machen. Johadn Strauß jr., der Sohn von Joſeph Strauß, Neffe des beliebten Walzerkönigs, ſowie des allbekannten ehemaligen Hofballmuſikdirektors Eduard Strauß, iſt erſt im vorigen Jahre vor ein größeres Publikum getreten und hat ſich wie im Fluge die Herzen ſeiner Zuhörer zu erobern gewußt. Er iſt ein echter Strauß, wenn er auch ruhiger, geſetzter erſcheint als 8 Vorgänger. Ein echter Strauß auch in ſeinem Aeußeren, beſonders charakteriſtiſch iſt hier das ſcharfe, eigenwillige Kinn. Wie ſein Onkel ſo ſtreicht auch Johann Strauß ſelbſt wacker die Violine; den Fiedelbogen legt er nicht aus der Hand, er dient ihm zugleich als Dirigentenſtab. Wundervoll iſt es zu ſehen, welche belebende Kraft von Strauß auf ſein Orcheſter ausſtrömt. Das iſt eine prickelnde Lebensfreudigkei in den Tönen, ein Schwung und Schmiß— köſtlich. Strauß bot uns geſtern Abend der Gaben gar viele und gar verſchiedenartige. Sein Genre iſt nicht eigentlich der Wiener Walzer, obſchon er auch verſchiedene Walzernummern, ſo vor allem die„Roſen aus dem Sü⸗ den“ und eine eigene Compoſilion„Wiener Weiſen“ vollendet zu Gehör brachte. Er brillirt vornehmlich in feiner Filigranarbeit. Das leiſe Raunen und Flüſtern der Violinen, kleine zierliche Melo⸗ dieen, kleine kaprieiöſe Einfälle— das iſt ſeine Specialttät. So war der Vortrag der Thomasſchen Raymond⸗Ouverture eine Pracht⸗ leiſtung erſten Ranges. Dasſelbe gilt von dem liebenswürdigen Märchen von Komzak. Weniger imponirte uns die Auffaſſung des Ginzugsmarſches aus dem„Tannhäuſer.“— Alles in allem, ein überaus genußreicher Abend. Da heute noch ein letztes Straußcon⸗ cext ſtattfindet, können wir unſern Leſern einen Ausflug in den Stadt⸗ garten nur dringend empfehlen, zumal der Aufenthalt in dem kühlen Park am Abend auch der Naturgenuſſe eine Fülle zu bieten hat. *Saalbau⸗Theater in Mannheim. Es wird uns geſchrieben: Freitag, 26. Juli, wird auf vielſeitigen Wunſch die vorzüglich romantiſch⸗komiſche Operette von Planquette:„Die Glocken von Corneville“ gegeben, welche im kommenden Herbſt unter Betheiligung zahlreicher muſikaliſcher Kreiſe aus Paris, in Corneville ſelbſt als Feſtvorſtellung aufgeführt werden wird. Samſtag iſt„Opernball“ und Sonntag Abend wird die Wiener Operette„Lachende Erben“ von Weinberger gegeben, während Nachmittags das Werk des popu⸗ lären Wiener Volksdichters und öſterr. Klaſſikers Johann Neſtroys „Der böſe Geiſt Lumpaci⸗Vagabundus“ in Scene geht. In Vor⸗ bereitung ſind in glänzender Ausſtattng der militäriſche Schwant „Die Ste Eskadron“, welcher am Leſſingtheater in Berlin bisher alle Abende mit Jubel aufgenommen wurde, ſowie das reizende Vaudeville:„Die kleinen Lämmer“. * Baubeſchränkungen in Ludwigshafen. Die Ludwigs⸗ hafener„Pfälz..“ ſchreibt: Wie wir hören, wird ſich der Stabtrath in nächſter Zeit mit den das ganze Baugewerbe und den geſammten hieſigen Handwerkerſtand ſo ſehr beſchäftigenden Paragraphen der neuen Bauordnung eingehend befaſſen. Wenn es auch nicht zu ver⸗ kennen iſt, daß einige Beſtimmungen der neuen Bauordnung von nicht zu unterſchätzendem Vortheil für die bauliche Weiterentwicklung der Stadt ſind, ſo unausführbar iſt dieſes Geſetz in ſeinem jetzigen Ueber⸗ gangsſtadium und ſchädigt das geſammte hieſige Bauhandwerk bereits auf das Allerempfindlichſte. Obgleich nämlich die Ausführungsbe⸗ ſtimmungen ausdrücklich wünſchen, daß das Geſetz in ſeinem Ueber⸗ gangsſtadium in der möglichſt mildeſten Form zur Ausführung kommen ſoll, ſo wird es von den ausführenden Behörden lediglich dem Buchſtaben nach gehandhabt, der dadurch dem hieſigen Bau⸗ handwerk und den von demſelben abhängigen Geſchäftsleuten zu⸗ gefügte Schaden iſt ſo groß, daß manchen Geſchäftsleuten hier ihre ganze Exiſtenz in Frage zu ſtehen ſcheint. Fälle, in denen Bauluſtigen „Wir werden uns zuſammen nach einem Wagen umſehen müſſen, denn es iſt beſſer, Du warteſt hier nicht auf mich. Der Jona⸗ than auf der anderen Seite des Weinberges hat einen, zu dem wollen wir gehen, dann brauchen wir nicht ins Städtchen.“ Glifabeth nickte und band ſich den dichten, grauen Schleier vor das Geſicht, die Alte zog ihr den Mantel an. Gleich darauf verließen Beide unbemerkt das Haus. Sie wandten dem Städtchen den Rücken und gingen auf ein einſam liegendes Gehöft am Fuße des Berges zu. Durch verſchloſſene Fenſter⸗ läden ſchimmerte ſeitwärts ein ſchmaler Lichtſtreifen; die Alte blieb ſtehen. „Hier iſt es!“ ſagte ſie leiſe.„Komm, ich führe Dich drüben unter das Dach der Scheune, da biſt Du vor dem Regen geſchützt.“ Eliſabeth folgte ihr. Mit wüthendem Gekläff ſchlug auf dem Hofe der Kettenhund an; ſie fuhr zuſammen. „Wenn mich Jemand ſieht!“ murmelte ſie. „Das iſt unmöglich,“ flüſterte die Alte.„Bleibe hier ruhig ſtehen und warte auf mich, ich beſorge den Wagen.“ Seie tauchte unter in der lautloſen Finſterniß. Eliſabeth hörte, wie ſie an die Thür des Hauſes pochte, wie der Hund abermals an⸗ ſchlug und man ihr öffnete. Dann war Alles ſtill. Starr ſah ſte auf die Stelle, wo die Getreue verſchwunden war. Neben ihr ragte die ungewiſſe Form einer Mauer auf, ſie fühlte den kühlen, modrigen Hauch bis ins Mark hinein. Das leiſe Rieſeln des Regens ver⸗ ſtummte, aber dafür erſchien es ihren überreizten Nerven, als begönne es hinter der Mauer zu raunen und zu flüſtern. Eliſabeth wagte ſich nicht umzudrehen, unverwandt hielt ſie die Stelle im Auge, an der die Alte verſchwunden war. Aber auch dort— regte es ſich dort nicht— und kam auf ſie zu? Der Herzſchlag ſtockte ihr. Wenn man ſie hier fand, um dieſe Stunde! Sie, die Souveräne, Menſchengleich⸗ gültige, zitterte bei dem Gedanken. Das Gift der Frau Krahn be⸗ gann zu wirken, ſie ſah, wie ſich höhnende Augen auf ſie richteten, Finger auf ſie deuteten, ſie hörte überall das Raſcheln und Flüſtern. Und jeßzt, dort, gerade vor ihr— barmherziger Gott— das war das boshafte Geſicht der Frau Krahn! Sie ſchlug die Hände bor die Augen und wandte ſich bebend vor Angſt zur Flucht. Da zertheilte der Mond das treibende Gewölk am Himmel und ſchien hell und friedlich auf die menſchenleere Landſtraße hinab. Und zugleich wachte in ihrer Seele etwas auf und klang wie Glocken⸗ läuten, und ſie ſtand ſtill, um zu lauſchen. Da hörte ſie eine Stimme, eine Stimme, in der die zitternde Sehnſucht einer ganzen Welt lag: „Die Lippen, die mich ſo berührt, Sind nicht mehr deine eignen,— Sie können doch, ſo lang du lebſt, Die meinen nicht verleugnen. Die Lippen, die mich ſo berührt— Sind rettungslos gefangen, Spät oder früh, ſie müſſen doch Sich tödtlich heimverlangen.“ Die Schrecken der Nacht verſanken, um ſie her wurde es Licht. Ihre Füße ſchritten— ſie wußte es nicht— ſie ging dem Klange jener Stimme nach! Näher und näher rückten ihr die Lichter des Städtchens. (Fortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton. —„Verlängerte“ Schönen. Ueber eine abfonderliche neue Modethorheit der Pariſerinnen wird einem engliſchen Blatte aus Paris berichtet: Jetzt, wo der Beſitz von tizianrothem Haar ſo ge⸗ wöhnlich geworden iſt, daß es nicht mehr beachtenswerth oder vor⸗ nehm iſt, färben die Pariferinnen nicht länger ihr Haar in der verlangten Schattirung. Dafür iſt eine andere Modethorheit aufge⸗ kommen: Zur Zeit iſt es der brennende Wunſeh der„petite Parisienne“, ihrer Statur einige Zoll hinzuzufügen. Seit Jahren verſucht ſte das durch hohe Hacken und kunſtvolle kleine Erfindungen wie„talonnettes“, die, in ihre zierlichen Schuhe gelegt, ihr einen Extragentimeter verleihen. Nunmehr iſt aber, dank der geſchickten Entdeckung eines vornehmen Boulevarddoktors, für die fleine Schöne eine Hoffnung vorhanden, das Ziel ihres Ehrgeizes beſſer zu erreichen. In Folge eines ſinnreichen Verfahrens, durch das die Gelenke der Knöchel und Knie täglich mit einem elektriſchen Rundkörper bearbeitet werden, wird— wir zitiren wörtlich:„die knöcherne Subſtanz an den Gelenken ausgedehnt und das Knochenwachsthum angeregt“; auf dieſe Weiſe werden die Glieder weſentlich verlängert. Der Doktor wendet den Rundkörper auch am Rückgrat an und ſagt, er könne durch Er⸗ gebniſſe, die er an„verlängerten“ Patienten ſchon erhalten habe, beweiſen, daß er ein halbes Jahr lang monatlich einen Centimeter der Größe Jedes, der ſich ſeiner Behandlung unterwirft, hinzufügen könne. Nach halbjährlicher fortgeſetzter Behandlung wird die„Aus⸗ dehnung“ eine zeitlang eingeſtellt und ſpäter im Nothfall wieder auf⸗ genommen. Natürlich muß der Patient jung und geſchmeidig fein, ſonſt könnte das Gliederſtrecken ernſte Folgen haben. Die Sprech⸗ zimmer des geſchickten„Erfinders“ werden täglich von ſchönen, aber kurzen und dicken— und fügen wir hinzu: nicht allzu geſcheiten— Damen belagert, ſo daß der Entdecker dieſes neuen Schönheitsmittels ſchnell ein reicher Mann geworden iſt. — Im Damenbade zu Heiligendamm herrſchte, ſo ſchreibt man der„Voſſ. Ztg.“, am Sonntag unbeſchreibliche Aufregung. Die „Jungfer“ der feſchen Frau R. aus Wien ſieht den Schwimmkünſten ihrer Herrin zu; plötzlich entgleitet ihr der„Pompadour“ in die Meerestiefe, der den ganzen ihr anvertrauten Schatz von Arm⸗ bändern, Ringen, Banknoten und wer weiß was noch enthält. Die ſchleunigſt herbeigerufenen Bootsleute der Badeverwaltung kommen mit Stangen und allerhand Fangzeug und ſtechen und angeln nach dem verlorenen Schatz, aber vergebens. Wer war der Götterbote, der ſich auf das hier unvermeidliche Zweirad warf und plötzlich im „Herrenbade“ von den„Herren der Schöpfung“ Hilfe erflehte? Und „wei Edelknechte zart und keck“, die ſich eben noch luſtig in den Fluthen tummelten, ſchwingen ſich heraus in die Kleider, aufs Rad, zum Damenbad, ſchälen ſich aus ihren Gewändern, ſchlüpfen in Damenbadekoſtüme und— Alles ein Werk weniger Minuten— plätſchern luſtig vor einer Korong von erwartungsvoll lauſchenden Huldinnen herum. Der eine der Wünalinae kaßte ſeine Aufaabe —— Mamhein, 20. se SGeneral? Auzeiger: die Auflage gemacht wurde, 12, 15, 18 und noch mehr Taufend Mark für Straßenherſtellungskoſten vorzulegen, und zwar an Straßen, an denen bereits Häuſer ſind, Gas, Waſſer und Kanal liegt, ſind zu Dutzenden vorhanden, in der Vorſtadt Mundenheim ſind ſogar Fälle bekannt, in denen die Baugenehmigung von Vorlagen für Straßen⸗ herſtellungskoſten abhängig gemacht werden, welche die Bauſumme überſteigen, der Bauluſtige muß alſo, wenn er ein Häuschen von —6000 Mark bauen will, 8000 Mark für Straßenherſtellung vor⸗ legen. Daß unter dieſen Umſtänden einfach nicht gebaut wurde und gebaut wird, iſt ſelbſtverſtändlich, und die ſich hieraus ergebenden Konſequenzen wird die Stadtverwaltung im kommenden Winter nur zu raſch an ſich herankommen ſehen. Warum werden dem Bauluſtigen Bedingungen auferlegt, die einfach unerfüllbar ſind? Viel beſſer wäre es, man würde das Bauen einfach verbieten. Wir hoffen, daß der Stadtrath Stellung gegen Verhältniſſe nimmt, die faſt in ihrem ganzen Umfange die hieſige Einwohnerſchaft, namentlich aber das Baugewerbe und die Entwickelung der Stadt aufs Empfindlichſte ſchädigen. „Ueber die Schnakenplage, unter der ſeit Jahren beſonders die Bewohner der Rheinniederungen zu leiden haben, klagt man neuerdings auch auf den Höhen des Schwarzwalds. In dieſem Sommer tauchten die unerwünſchten Gäſte in ſolcher Menge in Bonndorf auf, daß ſie zur wirklichen Plage werden. Man kann ſich kaum erklären, woher die Plaggeiſter eigentlich kommen. Bonndorf liegt ſehr hoch und frei, hat immer erfriſchenden Wind, es iſt kein Gewäſſer, See oder Tümpel, auch kein Sumpf oder moraſtiges Land in der Nähe und doch giebt es von Jahr zu Jahr mehr Schnaken. Manche Leute behaupten, die Schnaken würden durch die Italiener eingeſchleppt. Seitdem die Söhne des Südens ſo maſſenhaft im Lande ſich einfinden, habe man auf dem höchſten Schwarzwald Schnaken. Was ſagen die Männer der Wiſſenſchaft zu dieſer ſcharf⸗ finnigen Erklärung? Wiedergefunden. Herr J. Raiſch ſchreibt uns unterm geſtrigen: Für Ihre prompte Berichterſtattung über das„Entlaufen“ meines 5 Jahre alten Sohnes Robert beſtens dankend, kann ich Sie nun glücklicherweiſe benachrichtigen, daß derſelbe, nachdem geſtern bis in die tiefe Nacht hinein und heute ſchon vor Tagesgrauen an nach demſelben geſucht worden, heute Vormittag 10 Uhr vom Beſitzer des Molkenkurhotels, Herrn Dr. Mittelkamp, in den Hecken eines alten Steinbruches, wohin derſelbe beim Blumenpflücken abgeſtürzt war, aufgefunden wurde. Es iſt ein reines Wunder, daß der Kleine hierbei nur geringe Hautabſchürfungen im Geſicht und Riſſe an den Händen von den Dornen davongetragen hat. Meine Frau und ich ſind ſehr glücklich den Jungen aus ſolcher Gefahr ſo wohlbehalten zurückerhalten zu haben und verdient die eifrige Nachforſchung des Herrn Dr. Mittelkamp, die den Jungen aus ſeiner kritiſchen Lage befreiten, beſonderen Dauk. Ein rachedürſtiger Menſch iſt der Gypſer Philipp Johann Schollmaier aus Wallſtadt. Weil der and Johann Schubert in einer Diebſtahlsaffaire im Jahre 1899 als Belaſtungs⸗ euge zu ſeinen Ungunſten ausſagte, ſodaß er zu einem Jahr 9 onaten Gefängniß verurtheilt wurde, zerſtörte er am 12. Mai d. J. den Salatgarten des Schubert, wodurch dieſem ein Schaden von 40—50 Mark entſtand. Mit Rückſicht auf die gemeine Rachſucht er⸗ kannte das Schöffengericht auf 4 Wochen Gefängniß.„Wenig genug.“ *Eiſenbahnunfall. In der Nacht vom 24./5. Juli entgleiſte bei der Einfahrt in den Bahnhof Speyer an der Weichenverbindung 12 das vordere Drehgeſtell am letzten Schlafwagen des Luxuszuges Berlin⸗Baſel⸗Luzern. Reiſende wurden nicht beſchädigt und konnten die in dem letzten Wagen untergebrachten 10 Perſonen nach Umſteigen in die vorderen Wagen nach kurzem Aufenthalt die Reiſe fortſetzen. Ueber die Urſache des Vorkommniſſes iſt Unterſuchung eingeleitet. 81 dieſer amtlichen Darſtellung des Vorfalles berichten die pfälziſchen lätter noch: Der Schlafwagen fuhr noch 200 Meter außerhalb des Gleiſes weiter. Er war mik Damen gut beſetzt. Um 3 Uhr langte ein Zug von Ludwigshafen mit Arbeitern an zur Aufräumung. Es iſt nur Materialſchaden entſtanden. *Muthmaßliches Wetter am Samſtag, 27. Juli. Ueber Spanien und Südfrankreich nimmt der Hochdruck wieder zu und bringt auch in Süddeutſchland das Barometer zum Steigen, weshalb die über dem Oder⸗ und Elbegebiet ſowie der Nordſee liegende Depreſſton von 755 wm. nordwärts zurückgedrängt wird, da im nörd⸗ Ichen Rußland ſich immer ein mäßiger Hochdruck behauptet. Für Samſtag und Sonntag iſt zwar noch immer zeitweilig bewölktes, aber faſt ausnahmslos trockenes Wetter in Ausſicht zu nehmen. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Manunheim. 83 3 3 F„— 8 8 Bemerk Datum Zeit 8— 58 3 8 55 53 33 S5 mm S 5 3 885 25. Juli Morg. 7d750,6] 17,6 S 4 Mittg. 2˙752,9 22, S5 25.„ Abds. 920751,8 20,6 ſtill 26.„ Morg. 79b753.3 16,8 S1 Höchſte Temperatur den 25. Juli +. 22,6 Tiefſte 4 vom 25./26. Juli + 15,2 Polizeibericht vom 26. Juli. 1. Einen Menſchenauflauf verurſachte geſtern Abend 8½ Uhr ein Schiffer, der auf der Straße zwiſchen G und H 7 einen Matroſen mihandelte und Ihnt udt einent oſſenen im Geiff feſſtehenden Meſßer nachſprang. Derſelbe wurde verhaftet. 2. Von noch unbekannten Thätern wurden dahier entwendet: a) am 21. ds. Mts. aus dem Hofe des Hauſes Seckenheimerſtr. 56 eine blaue Dogge, 6 Monate alt; b) am 24. ds. Mts. in einer hieſigen Wirthſchaft ein Hundertmarkſchein. 8. Verhaftet wurden: a) der von Gr. Staatsanwaltſchaft hier wegen ſchweren Diebſtahls verfolgte Hausburſche Robert Bannholzer von Rottweil; p) der von Gr. Amtsgericht Mainz wegen Straßen⸗ raubs verfolgte Taglöhner Wilhelm Wengenroth von Gmünden; e) die Karl Kopf Ehefrau, Margarethe geb. Engel von Gaugreh⸗ weiler, wohnhaft hier, wegen Betrugs und Unterſchlagung; d) der frühere Conſtabler Leopold Karl Gallmeiſter von Nikulain, wegen mehrfachen Betrugs; e) 6 weitere Perſonen wegen verſchiedener ſtrafbarer Handlungen. Aus dem Großherzogthum. A: Heidelberg, 25. Juli. Wenn man bedenkt, wie die Bahn⸗ hofsfrage in Karlsruhe die Bürgerſchaft durcheinander bringt, ſo freut man ſich doppelt, zu ſehen, wie in Heidelberg die Angelegenheit glatt und coulant behandelt wird. Obgleich die Verlegung des Bahnhofs bier doch manche Intereſſen ſchädigen wird, ſo hat ſich die geſammte Bürgerſchaft der Einſicht nicht verſchloſſen, daß die Verlegung eine Nothwendigkeit iſt. Der Bürgeraußſchuß hat ihr geſtern einſtimmig beigepflichtet.— Beim vergangenen Schützen⸗ feſt hat man für die Preſſe, ſpeziell für die auswärtige nicht genü⸗ gend vorgeſorgt. Ein Artikel im hieſigen Tageblatt, der das kon⸗ ſtatirt, verdient Zuſtimmung. Es iſt ſchade, daß der Verleger des Tageblatt, der Mitglied der Preßkommiſſion war und in derſelben mehrmals das Wort ergriffen hat, nicht rechtzeitig eine Anregung in der Kommiſſion gegeben hat.— Am nächſten Sonntag gelegentlich der internationalen Hundeausſtellung wird auf dem Schützenfeſtplatz eine große Ochſenbraterei ſtattfinden. Dies Schauſpiel wird gewiß viele Zuſchauer anlocken. B. C. Karlsruhe, 25. Juli. Der 24 Jahre alte, verhei⸗ rathete Kaufmann Oskar Schuppin von hier und der 24 Jahre alte ledige Elektrotechniker Karl Brenna aus Eberfingen, die ſich bald als„Subdirektoren des deutſchen Hilfscomitees“, bald als die Vertreter der Centrale des„Internationalen Verkehrs⸗ bureaus“ und des„Kaufmänniſchen Stellenvermittlungs⸗Bu⸗ reaus“ ausgaben, haben von einem Manne aus Durlach und einem Friſeur aus Rintheim, die ſie als Bureaudiener enga⸗ girten, eine Caution von je 300 Mark herausgeſ chwindelt, welche angeblich bei der Centrale in Berlin ſicher geſtellt werden ſollte, aber von den Schwindlern bis auf den letzten Pfennig ver⸗ braucht wurde. Ferner haben die Gutedel einem engagirten Diener 200 Mark und vier Kaufleuten für die Stelle als Filial⸗ leiter in auswärtigen Städten— welche aber, ebenſowenig, wie die Centrale ſelbſt, exiſtirten— Cautionen von 500—41000 Mark abzuſchwindeln verſucht. Durch die Feſtnahme der beiden „Gründer“ ſind viele Leute vor Schaden bewahrt worden. Freiburg, 25. Juli. Bei Sasbach wurde geſtern am Rhein die Leiche des vermißten Dr. Emden gelandet. Eine Anerkennung iſt noch nicht erfolgt. Pfalz, Beſſen und Amgebtung. * Neuſtadt, 25. Juli. Geſtern ertönte die Feuerglocke. Es brannte in der Pechfabrik Eiſenbeiß. In dern ſchuppenartig gebauten Fabrikattonsraum war ein gefüllter Pechkeſſel in Flammen gerathen und das Feuer hatte im Nu auch dort aufgeſtapelte Roh⸗ materialien wie Lack, Oel ꝛc. erfaßt. Die Feuerwehr war raſch zur Stelle und hielt in Anbetracht der Situation es für geboten, die Rückwand einzufloßen und ſo die Flammen durch den Schutt in der Hauptſache zu erſticken. Alzey, 25. Juli. Ein„feines“ Tröpſchen. Vor einigen Tagen lieſen bei der hieſigen Polizeibehörde Beſchwerden ein, daß von einem hieſigen Weinproduzenten und Verkäufer ein„Wein“ verab⸗ veicht würde, deſſen Beſtandtheile nicht denjenigen, die das alte Weingeſetz noch erlaubt, entſprechen. In Folge deſſen wurde durch die Schutzmannſchaft eine Kellerprobe entnommen, um dieſelbe zur Unterſuchung an das chemiſche Unterſuchungsamt zu ſenden., Dieſe Unterfuchung fiel für den Produzenten ungünſtig aus; die Analyſe ergab, wie der„Rh.⸗ u..⸗Z.“ mitgetheilt wird, daß das Produkt ein langgeſtreckter Treſterwein ſei. Nunmehr hat geſtern das hieſige Großh. Amtsgericht weitere Proben aus dem betreffenden Weinkeller entnommen und ſämmtliche Fäſſer unter Siegel gelegt. Gerichtszeitung. *„ Mannheim, 25. Juli. Vorſ.: Herr Landgerichtsdirektor Wengler. Vertreter der Großh. Staatsbehörde: Herr Referendar Dauth. 1. Eine außerordentliche Seltenheit in der kriminellen Praxis bildete die Anwendung des Paragr. 176 Ziff. 3.St.G. B. gegen eine Perſon weiblichen Geſchlechts. Das 18jährige Dienſtmädchen Char⸗ lotte Winkler von Zotzenbach hat, als ſie bei Gaſtwirth Georg Mich. Gau in Plankſtadt in Dienſt ſtand, an einem Pflegeſohn des⸗ ſelben unzüchtige Handlungen im Sinne des erwähnten Paragraphen begangen. Das Urtheil lautete auf 7 Monate Gefängniß. Verth.: .⸗A. Dr. Köhler. 2. Der 23 Jahre alte vorbeſtrafte Verſicherungsinſpektor Wilh. Jo ſt von hier war angeklagt, in der Sänger'ſchen Badeanſtalt zwei Badegäſte, den Lehrer Otto Eberhard um 20 M. und den Kaufmann Ludwig Borrho um 30 M. beſtohlen zu haben. Es liegen dringende Verdachtsgründe gegen den Angeklagten vor, allein das Gericht hält ernſter und mit mehr Sachkenntniß auf als der Andere. Er ließ von den Bootsleuten an der bezeichneten Stelle von etwa 3 Meter Tiefe eine Stange gegen den Grund ſtemmen und erreichte an dieſer die Tiefe. Aber dreimal mußte er tauchen und den Grund durchſuchen, ehe er triumphirend den Pompadour herauf befördern konnte. Dem heißen Dank der„Jungfer“ und dem frenetiſchen Jubel der weiblichen Badewelt wußte ſich der beſcheidene Jüngling eilfertig zu entziehen —„natürlich wieder per Rad“— und bald ſaß er bei uns an der Table'höte, ohne beſonderes Weſen von der Sache zu machen. —„Beſchleunigte“ Telegrammbeförderung. Die„St. Petersb. Ztg.“ ſchreibt: Am 13. Juli häuften ſich die Telegramme um 12 Uhr Nachts auf dem Warſchauer Bahnhof in ſo ungewöhn⸗ lichem Maße, daß beſchloſſen wurde, Maßregeln zur Beſchleunigung der Depeſchenbeförderung zu treffen. Es wurde direkte Aufgabe auf dem Häupttelegraphenamt beſchloſſen und ein Expreßbote ausgerüſtet und mit einem Theil der Telegramme bepackt, die er raſch zu Fuß in das Haupttelegraphenamt ſchleppen ſollte. Wir ſtehen ja im Zeichen des Verkehrs! Im Vollbewußtſein ſeiner Pflicht trabte der brave Eilbote ſeines Weges daher. Schon war er bom Warſchauer Bahn⸗ hof bis zum Ismaflowfki Proſpekt gelangt(auf den bekanntlich die Front des Warſchauer Bahnhofes gerichtet iſt), ſeinem Ziele alſo ein Stück näher gekommen, als er, von den Gedanken an ſeine wichtige Miſſion für einen Augenblick abgelenkt, ſich auf ſein Packet mit den eiligen Telegrammen beſann. Zu ſeinem Erſtaunen bemerkte er da, daß er das koſtbare Packet nicht mehr bei ſich hatte. Er mußte es wohl„irgendwo“ verloren haben, meinte die Obrigkeit, und beſchloß salle Maßregeln“ zur Ermittelung der verloren gegangenen Tele⸗ gramme zu ergreifen. Der ehrliche Finder der zu ſchleunigſter Be⸗ förderung beſtimmten Telegramme wird gebeten, ſolche in der Ver⸗ waltung der Petersburger Poſt⸗ und Telegraphenbezirks(Ligotpfkaja Nr. 57) abzugeben. —„Sie iſt meine Tochter!“ Ein kleines Sittenbild aus dem Pariſer Straßenleben, deſſen Deutung das Geheimniß der Be⸗ theiligten bleibt. Eine junge Modiſtin von 19 Jahren, die hübſche Adele.. ging gegen 2 Uhr Nachmittags durch die Avenne Opera. Ihren Spuren folgte ein älteret, ſehr fein gekleideter Herr, der plötzlich vorausgeht, eine Droſchke herbeiruft und ſich zu dem Mädchen wendet:„Komm, Louiſe, es ſieht Dich Niemand.“ Da ſich Adele weigert zu folgen, nimmt ſie der Herr beim Arm und will ſie in den Wagen hineindrängen. Adele wird wüthend und verſetzt dem Alten eine furchtbare Ohrfeige. Da ſich Leute anſammeln und auch ein Schutzmann dazutritt, ändert ſich die Szene. Der Alte hat Thränen im Auge und iſt tief erſchüttert.„Die Unglückliche erkennt mich nicht. Sie iſt meine Tochter und hat ihren Vater geohrfeigt.“ Der Schutzmann bringt Beide in der Droſchke auf das Polizeibureau, und dort erzählt der Alte den Roman ſeines Lebens; er heißt Aime R. iſt Kaufmann in der Rue Rivoli; ſeine Frau iſt ihm vor zwölf Jahren mit ſeinem Töchterchen Louiſe dabongelaufen und ſeit⸗ her ſucht er ſeine Tochter. Endlich ſah er heute Louiſe, die ihrer Mutter frappant ähnlich ſieht.„Aber ich heiße ja Adele, wohne bei meinem alten Vater auf dem Boulevard Saint⸗Michel und Sie haben ſich durch meine Aehnlichkeit verleiten laſſen. Verzeihung, meiz Herr. Es thut mir leid, daß ich heftig wurde. Der alte Herr war noch immer ſehr erſchüttert. Dann aber berließ er mit Adele, die alſo nicht ſeine Tochter war, das Polizeibureau. — Die Fauſtkümpfe der Frankfurter Schuſtergeſellen. Im 17. und 18. Jahrhundert, ſo ſchreibt die„Köln. Ztg.“, waren die Ge⸗ ſellenherbergen wegen des wüſten Treibens, das in ihnen herrſchte u. an dem die alten vagabondirenden Geſellen, Stromer, die Haupt⸗ ſchuld trugen, weit und breit berüchtigt. Der junge Handwerker fand nach des Tages Arbeit auf den Herbergen nicht mehr wie früher im Verkehr mit ältern einheimiſchen und fremden Kollegen anregende, durch einen wohl derben, aber niemals ungeſunden Humor gewürgte Geſelligkeit, ſondern ein frivoler Unterhaltungston machte ſich dort breit. Die einſt ſo bilderreiche Sprache der Handwerksceremoniells hatte einer platten, oft ans Alberne grenzenden Ausdrucksweiſe Platz gemacht und war, z. B. bei dem Freiſprechen der Lehrlinge, durch allerlet unſinnigen Formelkram verunſtaltet worden. Früher, zur Zeit der Blüthe der Zünfte, hatte der Geſelle bei feſtlichen Gelegen⸗ heiten zum Zeichen ſeiner perſönlichen Freiheit einen Degen ge⸗ tragen, nach dem Verfalle der Zükſ inielte der Knüppel, das Sym⸗ bol der Knechtſchaft, eine wichtige„In den Verſammkungen auf den Beweis nicht für ganz ausreichend und ſpricht ihn frei, nicht ohne ihn ernſtlich zu verwarnen, daß er ſich für die Folge in Acht nehmen möge. Verth.:.⸗A. Dr. Nauen. 3. Der 28 Jahre arte Kaufmann Karl Gutgeſell aus Bruch⸗ ſal iſt der mißrathene Sohn braver Leute. Schon wiederholt wegen Betrugs u. Urkundenfälſchung vorbeſtraft, hat er ſich immer noch nicht entſchloſſen, den abſchüſſigen Pfad, den er betreten, zu verlaſſen. Im Aßpril d. J. ſtellte ihn der Kaufmann Georg Keſſelring inReckarau, dem er die Licenz für die Herſtellung eines von ihm erfundenen Schrubberhalters verkauft hatte, als Reiſender an. Gutgeſell machte aber keine Geſchäfte und ſuchte ſich deßhalb dadurch Propiſion zu verſchaffen, daß er fingirte Beſtellungen aufgab. Damit erlangte er in verſchiedenen Beträgen zuſammen 20 M. Das Gericht erkennt auf 6 Monate Gefängniß. 4. Der Taglöhner Ernſt Anderwerth aus Emmishofen hat ſich von der Frau des Sodatvaſſerhändlers Mich. Rehhäuſer in Schwetzingen 5 M. erſchwindelt. Er hat ähnliche Geſchichten ſchon wiederholt gemacht, weßhalb auf 6 Monate Gefängniß gegen ihn erkannt wird. 5. Der Erdarbeiter Gantono Morelli aus Caſtellane zeigte im Auguſt vor. Is. die Geburt des Kindes ſeiner Geliebten beim Bürgermeiſteramt Seckenheim als ehelich erfolgt an und ließ in der gleichen Weiſe den drei Monate fpäter eingetretenen Tod des Kindes falſch beurkunden. Urtheil: 3 Wochen Gefängniß, ab 14 Tage der Unterſuchungshaft. 6. Der Korbmacher Valentin Müller von Ladenburg iſt durch ſchöffengerichtliches Urtheil wegen Beleidigung mit 2 Wochen Ge⸗ fängniß beſtraft worden. Er hatte den Unterlehrer Ries wegen einer angeblich übertriebenen Züchtigung ſeines Sprößlings im Schul⸗ zimmer zur Rede geſtellt und dabei die Aeußerungen gebraucht, welche zum Gegenſtand der Anklage gemacht wurden. Die Berufung Müllers blieb erfolglos. Verth.:.⸗A. Dr. Frank. 7. Auf die Berufung des Gypſers Georg Blatkmann von Käferthal, den das Schöffengericht wegen Körperverletzung zu la Tagen Gefängniß verurtheilt hatte, wurde dieſes Urtheil aufgehoben und die Strafe in eine Geldſtrafe von 30 M. event. 10 Tage Ge⸗ fängniß umgewandelt. Verth.:.⸗A. Dr. Jordan. Theater, Nunſt und Wiſſenſchaft. *Der Schillerverband deutſcher Frauen verſendet einen Aufruf, in dem es mit dem Blick auf Schillers hundertſten Todestag am 9. Mai 1905 heißt: Seit am 10. November 1859 von Major Serre durch die Schillerlotterie der große Fonds der Schillerſtiftung ge⸗ ſchaffen wurde, haben ſich die Anſprüche an den Fonds von Jahr⸗ zehnt zu Jahrzehnt geſteigert. Die ungeheuere Entwickelung der Preſſe hat bei dem Aufſchwung unſeres nationalen Lebens Heer⸗ ſchaaren geiſtiger Arbeiter gefordert, und die Schiller⸗Stiftung kann die Fürſorge für die bei aufreibender geiſtiger Arbeit invalid ge⸗ wordenen Schriftſteller und Schriftſtellerinnen und deren Hinter⸗ bliebene nicht mehr allein bewältigen. Und ſo ergeht denn die Bitte an alle deutſchen Frauen, ſich zu einem großen Verbande zuſammen⸗ zuſchließen, deſſen Einzelglieder an allen Orten, wohin unſer Aufruf gelangt, Ortsgruppen des Schillerverbandes bilden ſollen. Der Schiller⸗Verband deutſcher Frauen widmet ſich der Aufgabe, bis zum 9. Mai 1905, dem hundertjährigen Todestage unſeres großen natio⸗ nalen Dichters, durch Veranſtaltungen, Aufführungen, Sammlungen, Preisausſchreiben und freiwillige Gaben der Schiller⸗Stiftung neue Mittel zuzuführen. Der Aufruf, der mit Schillers Wort ſchließt: „Werft die Angſt des Irdiſchen von Euch!“ iſt von einer Fülle klang⸗ voller Namen aus den führenden Kreiſen der Geſellſchaft in allen Theilen Deutſchlands und Oeſterreichs unterzeichnet. Eine Madonna geſtohlen! Aus Rom meldet man dem„Berl⸗ Tagebl.“: Ein werthvolles Oelgemälde, die Madonna del Roſario von Saſſoferrato, 2 Meter zu 1 Meter 20, wurde geſtern Nacht von unbekannten Dieben aus der Kirche Santa Sabina auf dem Aben⸗ tishügel entwendet, Japans dichtender Kaiſer beſitzt den ſehr lobenswerthen Ehrgeiz, ſich von der ſchlitzäugigen Muſe ſeines Landes krönen zu laſſen. Baron Takafaki, der Vorſteher des kaiſerlichen Poeten⸗ bureaus, theilt mit, daß des Herrſchers Liebe zur Dichtung mit den Jahren zunimmt. Kaum ein Abend vergeht, ohne daß er 27 bis 30 „Wa⸗ka“— unter welcher Poeſieform der japaniſche quaqus ac parnassum eine Strophe von 31 Silben ohne Reim verſteht. Die fertigen Strophen werden dem Baron Takaſaki zur Prüfung über⸗ geben, der ſein gegenwärtiges Amt bereits ſeit 1890 inne hat und erklärt, daß der Kafſer von da bis Ende 1901 nicht weniger als 37 000 ſolcher Strophen— gedichtek hat. Das Amt des Barons Takaſaki, als Vorſteher des kaiſerlichen Poetenbureaus ſcheint dem⸗ nach nicht zu jenen Hofämtern zu gehören, bei denen man der Ruhe pflegen kann. Akueſle Nachrichten und Jelegramme. „Batum, 25. Juli. Heute Mittag fand in dem dichtbevölL⸗ kerten Centrum der Stadt eine Exploſion ſtatt, bei welcher viele Perſonen getödtet wurden. Mehrere Offizier werden vermißt. Einzelne Häufer wurden zerſtört. An der Unglit sſtelle werden abgeriſſene Gliedmaßen gefunden. Die Zahl der Opfer läßt ſich bisher noch nicht annähernd angeben. Das Centrum der Stadt liegt in Trümmern. „„:vx8— 5 der Herberge. Der Geiſt dieſer ſittlichen Verwilderung äußerte ſich auch in einem Brauche, der unſeres Wiſſens nach nur unter den Schuſtergeſellen oder Schuhknechten, wie ſie damals genannt wurden, in Frankfurt a. M. üblich war und von dem Lersner in ſeiner „Ehronik der freien Reichsſtadt Frankfurt a. M.(Ausgabe von 1706) folgende Schilderung gibt:„Wann ein Schuhknecht gegen den andern ſeines Gleichen Streit hat, es ſey Zank, Streit, Schmähen⸗ Schimpf⸗ oder Scheltworte, ſo überfällt einer den andern nicht gleich, ſondern er ſchickt zwei Schulknechte an ihn, wo er arbeitet und läßt ihm andeuten, er würde wiſſen, was er mit ihm vorgehabt oder zu thun hätte, er erwartet ſeiner auf der Herberge, und wann er ein brafer Kerl wäre, ſo ſolle er zu ihm kommen; widrigenfalls er es nicht thut, arbeitet kein Geſelle länger denn la⸗ Tage neben ihm, ſon⸗ dern ſtehet aus. Wann er aber auf die Herberge kommt, ſo Hält einer dem andern das ſeine vor und ſie fordern einander auf drei Gänge Schuhknechtsmanier; daß ſich keiner unterſtehe, in währendem Schlagen ein Meſſer zu zucken, einen heimlichen Griff noch Biß zu thun, ſondern ſich zu wehren, wie es einem brafen Schuhknecht zu⸗ ſteht. Darauf ziehen ſie ſich aus, ſtreifen die Ermel am Hembd hinter ſich, ſtecken die Haare unter einen Kopfriemen, die vier Alt⸗ Geſellen nehmen vier ausgemalte Stecken, welche man Schreib⸗Hölzer kitulirt und ſtellen ſich zwei oben und zwei unten in die Stub, ſchlagen die gemalten Schreib⸗Hölzer kreuzweis vor, daß keiner zum andern kaum, bis ſie die Schreib⸗Hölzer öffnen. Vor Aufhebung der Schreib Hölzer reden die Alt⸗Geſellen ſie nochmalen an, ob ſie ſich nicht in Güte vergleichen wollen; wenn ſie es verneinen, laſſen ſie ſolche zu⸗ ſammen, da klopfen ſie ſich braf herum. Sobald ſie zur Erde fallen, ſpringen die vier Alt⸗Geſellen herbei mit ihren Schreib⸗Hölzern; de darf keiner einen Schlag mehr thun. Wenn ſie aufgeftande muß der, der oben geſtanden, unten ſtehen, dann thun ſie den ſeite Gang und darauf den dritten. Wenn alle drei Gänge vorbe geben ſie einander die Hände und fragen, ob einer den ander vor einen brafen und ehrlichen Kerl hielte. Wann ſie es bejah trinkt einer dem andern zu, darauf ſehnd ſie wieder gute Freunde, obſchon zum öftern der eine ſtehet und ihm das Blut aus der Naſen 4. Seite. — — 5 Geneval⸗Anzeiger. Mannheim. 26. Juli. Die Wahl in Duisburg⸗ * Duisburg, 25. Juli. Das vorläufige Ergebniß der heutigen Reichstagserſatzwahl iſt: Beumer(natl.) 25 368, Rintelen(Centrum) 20 000, Hengſtbach(Socialiſt) 14 312; Renckhoff(freiſ.) 1089, Czarlinskt(Pole) 2717 Stimmen. Es iſt Stichwahl zwiſchen Beumer und Rintelen erforderlich. * 1** Privat⸗Telegramme des„General⸗Anzeigers.“ *Berlin, 26. Juli, Der„Lokal⸗Anzeiger“ meldet aus Konſtantinopel: Vor einigen Tagen wurde eine große Geſellſchaft bei dem Sheriff Sadik Paſcha im Vorort Ortaking Nachts umzingelt und aufgehoben. Sadik Paſcha wur de mit 26 Gäſten, darunter mehrere Egypter, gefeſſelt und nach Stambul ins Centralgefängniß geführt, weil er angeblich gegen den Sultan conſpirirt hätte. Berlin, 26. Juli. Die Kreuzzeitung will wiſſen, daß der Entwurf des Zolltarifgeſetzes heute Reichsgnzeiger veröffentlicht würde. Borbereiteten Materials habe zu vielfachen Irrthümern in der Preſſe geführt. Die ſchematiſche Zuſammenſtellung der Wünſche von Inter⸗ eſſenten oder gutachtliche Aeußerungen der Sachverſtändigen oder des kwirkhſchaftlichen Ausſchuſſes über den gewünſchten Mindeſtzollſchutz der heimiſchen Produktion und den erforderlichen handelspolitiſchen Zuſchlag habe man für den Entwurf eines Maximal⸗ und Minimal⸗ tarifes gehalten. Wien, 26. Juli. Blättermeldungen aus Budweis zufolge ſprang bei der Sprengung eines Felſens in der Nähe von Kienberg ein Funke in das Pulverlager und verurſachte eine ge⸗ walkige Exploſion, woburch mehrere Perſonen getödtet und verwundet wurden. Wien, 27, Juli. Wie aus Graz gemeldet wird, explodirte beim Wetterſchießen in Spielfeld beim Laden die erhitzte Wetterkanone, 38 Perſonen wurden verletzt, eine davon ſchwer. New⸗Mork, 26. Juli. Da mehrere vertikale Kabel der großen Hängebrücke zwiſchen Brocklyn und Manhattan aus ihren Lagern getrieben wurden, iſt der geſammte Verkehr über die Brücke, mit Ausnahme des Fußgängerverkehrs, geſperrt. 5*** Bahreuther Feſtſpiele. Bayreuth, 27. Juli, 7 Uhr 50 Min. Vorm. Die geſtrige Aufführung von„Rheingold“ iſt glänzend verlaufen. Der Fürſt von Bulga rien und die Erbprinzeſſin von Hohenzollern wohnten der Vorſtellung bei. oder morgen im Mißbräuchige Verwendung des *.** Giſenbahnunfall, Baſel, 23. Juli. Der Elſäſſer Perſonenzug Nr. 218, der um 2 Uhr 43 Min. von Baſel abgeht, entgleiſte beim(hieſigen) Güterbahnhof St. Johann. Zwei Perſonen wurden getödtet, drei dervundet; der Materialſchaden iſt bedeutend. Baſel, 26. Juli. Ueber die Entgleiſu ng des Elſäſfer Perſonenzuges wird weiter gemeldet: Das Unglück ereignete ſich hei der neuen zweigleiſigen Elfäſſer Linje, 300 Meter von der Güter⸗ ſtation St. Johann. Die Urſache iſt noch nicht genau ermittelt. Der Zug hatte 10 Wagen. Die Lokomotive grub ſich tief in den Bahnkörper ein, ſtürzte um und wurde total zertrümmert, während die nachfolgenden Perſonen⸗ und Güterwagen auf die an⸗ dere Seite geworfen wurden. Gänzlich zertrümmert wurde der Wagen zwejter Klaſſe, der nachfolgende Wagen dritter Klaſſe wurde nur leicht beſchädigt. Eine ältere Dame aus dem Auslande wurde geködtet, ihr Gatte verletzt. Ein Bremſer wurde zwiſchen zwei Wagen eingeklemmt und mußte im hoffnungsloſen Zu⸗ ſtande ins Hoſpital gebracht werden, Mehrere andere Perſonen wurden weniger gefährlich verletzt. An der Unglücksſtelle muß umge⸗ ſtiegen perden. Die Arbeiten zur Aufräumung der Unglücksſtätte und Herſtellung von Nothgeleiſen ſind im Gange. Die Schwindeleien Terlindens. * Berlin, 26. Juli. Die Morgenblätter melden aus Köln: Die Kölner Firma Fritz Dietz& Comp., deren Com⸗ manditeur Terlinden war, hat geſtern Concurs angemeldet.(Vgl. Ueberſicht.)— Die Concursverwaltung der Akt.⸗Geſ. Ger⸗ hard Terlinden in Oberhauſen theilt den Arbeitern mit, der Betrieb werde bis 1. Auguſt eingeſtellt und dieſer Zeitraum zur Inventur benutzt. Es hat ſich thatſächlich herausgeſtellt, daß Terlinden ſeit Jahren mit Unterbilanz gearbeitet und alle Bilanzen gefälſcht h 90 7 ur Beſchaffung von Geldmitteln fälſchte Terlinden für 13 l. Mark Formulare ſeiner 3½ Mill. Mark Aktien und lombardirte ſie, ſpäter folgten Wechſelfälſchungen. 55**. Der Burenkrieg. London, 26. Juli, Eine Depeſche Kitcheners aus Pretoria, bom 27. Juli, meldet: Berittene Truppen von der Abtheilung Garatte überfielen am 21. Juli einen Convoh der VBuren in der Nähe * bon Reitzhurg, machten 25 Gefangene und exbeuteten mehrere Wagen. Auf Seiten der Engländer wurden 2 Offiziere und 6 Mann ver⸗ wundet. 5 * Der Tuberkuloſe⸗oongreß. London, 26. Juli. Earl Spencer führte in der heu⸗ tigen Sitzung des Tuberkuloſe⸗Kongreſſes den Vorſitz. Profeſſor Mefadycan von der Kgl. thierärztlichen Schule verlas einen Bericht über die Tuberkelbazillen in der Milch. Redner betonte, wenn er auch nicht ſagen könne, daß ſeine Anſchauungen von denen des Profeſſors Koch abwichen, dem die Schuhriemen zu löſen er ſich nicht für würdig halte, ſo ſehe er ſich doch geneigt, zu erklären, daß er Kochs Theorie nicht annehmen könne. Redner führte ſtatiſtiſche Belege vor, gewonnen aus Unterſuchungen, die in den beiden größeren Kinderhoſpitälern Englands an verſtorbenen Patienten vorgenommen wurden, aus denen hervorgeht, daß bei dem einen Hoſpital in 29,1, bei dem anderen in 28,1 Prozent der Fälle die erſte Anſteckung der an Schwindſucht geſtorbenen Kinder von innen heraus erfolgte. Die Zahlen ſtimmen nicht zu Kochs Angaben, daß derartige Fälle äußerſt ſelten ſeien. Er ſei aus eigener Erfahrung zu dem Entſchluß ge⸗ kommen, daß die Milch oft Infizirungen der Menſchen durch Tuber⸗ kelbazillen veranlaſſe. Redner ſtellt noch feſt, er habe durch einen Zufall erfahren, daß Tuberkulin nicht durchweg ausreichend ſei, um beim Vieh die Krankheit genau zu beſtimmen. Nach ſeiner Mei⸗ nung liege das Heilmittel in einer gründlichen Kontrolle. Der Vor⸗ ſitzende Spencer tritt dafür ein, daß die Regierung eine genaue Prüfung der Theorie Kochs vornehmen laſſe. Nocard führte aus, er theile die Anſichten Mefadyeans. Dr. Crichton Browne zollte dem Muth Kochs Anerkennung, mit dem er ſeine Theorie vorgebracht habe, die ſicherlich die Kritik herausfordere; aber eine ſolche Kritik würde dazu beitragen, die Wahrheit aus Licht zu bringen. Die Ge⸗ ſetzgebung dürfe ſich nur an abſolut erwieſene Thatſachen halten. Mannheimer Handelsblatt, Getveide. Mannheim, 25. Juli. Die Tendenz war heute wieder weſentlich feſter. Die amerikaniſchen ſowohl wie die europäiſchen Märkte haben ihre Forderungen erhöht.— Preiſe per Tonne eit Rotterdam: Saxonska Mk. 128 bis 134, Südruſſiſcher Weizen M. 129 bis 146, Kanſas M. 131½ bis 133, Redwinter M. 131 bis 132, La Plata M. 128 bis 132, feinere Sorten Mk. 186 bis 137, ruſſiſcher Roggen Mk. 104—106, neues Mixed⸗Mais M.— J Plata⸗Mais M. 96, Rufſiſche Futtergerſte M. 103, amerik. Hafer M.—, rufſiſcher Hafer M. 111—114, Prima vuſſiſcher Hafer M. 117—128. Fraukfurter Effekten⸗Societät vom 25. Juli. 198.50, Diskonto⸗Kommandit 172.70, Deutſche Bank 190.8 Bank 128.90, Nationalbank f. D. 104.90, Lombarden 22, Gotthard 152.50, Anatol. Eiſenb. 83, Nürnberg⸗Fürth. Straßenbahn 0 Bochumer 166, Harpener 151, Hibernia 153.30, Ober chleſ. Eiſen⸗ Induſtrie 101, Eſchweiler 182.50, Gelſenkirchen 161.90, Coucordig 258.80, Gleltriz. Schuckert 104.80, Ereditaklie Waſſerſtandsnachriehten vom Nonat Juli. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 21.32.23.24.25. 29. Bemerkungen, Mainz 142 1,40 186 Bingen 1,95 1,921,93 iſſeaeee.„12 Walssbukt. 299 292 2,94301.91 Düniegen 242,7 250.522,55 Abds. 6 Uße Kehl,. 6,08 2,93 2,94.96 300 N. 6 Uhr Lauterburg 44,49 4,44 4,38 4,88 4,41 Abds. 6 Ußr Nazaun. 436 4,31.26 4,26 4,29 2 Uhr Germersheim„14,21 3,17 4,10 4,07 4,09.-P. 12 UAhr Maunheim 4,08 3,97 8,88 3,84 3,86 3,90 Morg. 7 Ubr 2,24 2,22 2,17 Kanb 2,182,11 Koßlenz„ 2,28 2,25 2,21 2,19 2,15 VVVF 2,16 2,14 2,092,06 Mußhronvt„„ ,59 1,55 1,51½47 vom Neckar: Mannheim 4,00 8,95 3,88 3,84 3,86 3,90 P. 7 Uhr Heilbrounn J0,55 0,70 0,80 0,94 0,80 0,0 V. 7 Uhr Waſſerwärme de Rheins 16½½ Grad. in Kauf und Miete Oelgemälde bei A. Doneeker, LI 7 77864 2 + 34. 43 25 Ein werthvoller Mitarbeitet in jedem Geſchäfte, das ſich auf der Höhe erhalten will, iſt eine durchgreifende Reklame durch Annonden in Zeitungen und geſt⸗ ſehriften. Aber eine Reklame, welche ſich als erfolgreich erweiſen ſoll, kann nur ausgearbeinet werden auf Grund reicher Erfahrung im Zeitungsweſen, da nicht nur die richtige Wahl der Blätter und die zweckmäßige Abfaſſung des Teptes, ſondern auch die Anordnung des Drückſatzes und die geſchickte Eintheilung der Aufnahmezeiteſ für die Wirkſamkeit der Annoneen ausſchlaggebend ſind. Dis ein⸗ gehende Kenntniß dieſer wichtigen Faktoren findet der Inſerent bei der größten Annoncen⸗Expedition Deutſchlands Rudolf Moſſe vertreten. Wer ſich in Annoncen⸗Angelegenheiten an die Firma Rudolf Moſſe wendet, hat die Gewißheit, zuperläſſige Berathung und ſorgfältigſte Ausführung, unter Einräumung höchſtmöglicher Ver⸗ günſtigungen auf die Originalpreiſe der Zeitungen zu finden. Die Ausarbeitung von Koſtenanſchlägen, geſchmackvollen Entwürfen für eine zweckmäßige Reklame, der Verſand der Kataloge geſchieht koſten⸗ frei. Büregu in Mannheim 0 6, 7a, neben Hötel Victoria. Tele⸗ phon 495, 46507 Die Auskunftei W. 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Die Raufluſt der Geſellen wurde durch dieſe in beſtimmten Regeln und Formen gebrachten Fauſtkämpfe ſo genährt, daß ſie die größten Ausſchreitungen herbei⸗ führten. Schließlich ſah ſich der Magiſtrat Frankfurts bergnlaßt, das Fauſtrecht der Schuſtergeſellen ſtrenge zu unterſagen, doch wie bei den meiſten andern gegen die zahlreichen Zunftmißbräuche erlaſſenen Verordnungen, beachteten die Geſellen auch dies Verbot nicht und hieſten noch längere Zeit heimlich ihre Zweikämpfe gh. Mit dem Schreck davyngekommen ſind am Dienſtag die baden⸗ den Damen in Lauterbach guf Rügen. Vormittags 11 Uhr brach plötzlich(wahrſcheinlich in Folge Altersſchwäche), wie der„Tägl. Rundſchau“ von dort geſchrieben wird, die halbe Damenbadeanſtalt zufammen, wodurch mehrere Perſonen in ernſte Lebensgefahr kamen. Frauen und Kinder waren zwiſchen den Trümmern eingeklemmt oder in den umgeſtürzten Badezellen eingeſperrt. Wer ſich ſelber retten konnte, eilte auf dem glücklicherweiſe unverſehrt gebliebenen Stege zum Ufer, aber viele riefen noch um Hilfe. Dieſe kam auch bald aus der mehrere hundert Meter entfernten Herrenbadeanſtalt. Zum Glück verloren die Männer nicht erſt durch umſtändliches Ankleiden koſtbare Zeit, ſondern eilten in Badehoſen herbei, wie ſie gerade waren, und nach wenigen aufregenden Minuten waren alle gerettet und waren auch die meiſten Kleidungsſtücke und Werthſachen ge⸗ borgen. — Nur recht großmüthig. Ein ergötzliches Stückchen ſtaat⸗ licher Oekongmie wird aus Wien erzählt. Zum Zwecke des Stu⸗ diums der großen Eiſenbahn⸗ und Waſſerbauten beſchloſſen die Hörer des letzten Jahrgangs des Wiener Polytechnikums eine Stu⸗ dienreife nach den großen Hafenanlagen des Rheins und den bedeu⸗ tendſten Fluß⸗ und Bachkorrektionen der Schweiz zu unternehmen. een—— Gedeihen der zarten Menſchenpfanze. Man hat das kleine Kind oft mit einer jungen zarten Pflanze verglichen, die der Gärtner Anfangs bor Hitze und Kälte, bor Wind And Wekter käglich behüten, forgſam pflegen, gießen und fäubern, imſt nahrhaftem Erdreich verſoehen muß, wenn ſie gedeihen foll. Dieſer Vergleich iſt in der That ſehr treffend. Die zarte Menſchen⸗ flanze, das kleine Kind, wird allerdings nicht von einem Gärtner, de bon einer Gärtnerin gepflegt, die Tag und Nacht auf nichts edacht iſt, als guf das Gedeihen des lieben Sprößlings. Wie einem Bfläuschen, das gedeihen ſoll, führk ſte ihm Luft und Licht zu, hält inti Winter die Kälte, im Sommter die Sonnengluth möglichſt von ihm fern, ſpart nicht mit dem Waſſer und gibt ihm die rechte Nahrung in richtiger Menge und Beſchgffenheit. Freilich, die kleine Pflanze eutiſimmt ſie aus eigener Kraff dem Erdreich durch ihre Mürzelchen; dem kleinen Menſchenkinde nuß ſie eingeflößk, genußfertig dargereicht werden. 92023 Die Mutter— denn dieſe iſt die fürforgliche Gärtnerin— muß eben ihr Fach gut verſtehen, will ſie das Pflänzchen kräftig in die Hühe bringen. Sie muß ganz genau miſſen, was ihm gut iſt und ſas nicht. Sie darf ſich keine Mühe perdrießen laffen, wenn es gilt, dbur die paſſende Koſt zu bereiten, darf ſich auch nicht von Hinz und ——— Angeſichts der Bedeutung ſolcher Studien für die gerade auf dieſem Gebiete in nächſter Zeit in Oeſterreich zur Ausführung gelangenden großen Arbeiten glaubte das Rektorat beim Unterrichtsminiſterium um eine Subvention für den Ausflug einkommen zu dürfen. Und das Miniſterium beſchloß, abgrundtief in den Staatsſäckel zu greifen, um zu beweiſen, wie ſehr man die Bemühungen der ftudirenden Jugend zu ſchätzen wiſſe, und ſiehe da, für alle fünfzig Theilnehmer an der Exeurfion wurden zuſammen baare 100, ſage und ſchreibe hundert Kronen für die Reiſe in Gnaden bewilligt, alſo ein Gulden bro Kopf. Die Polytechniker, gerührt von dieſer unerhörten Groß⸗ muth, verzichten auf den ſtaatlichen Beitrag, wahl um die Stagats⸗ finanzen micht in allzu hohem Maße zu belaſten. — Eine Giftſchlange im Eiſenbahnkoupee, Während der Fahrt des Stadtbahnzuges Hütteldorf⸗Wien ereignete ſich, wie Wiener Blätter melden, Sonntag um ½3 Uhr Nachmittags in einem Coupee dritter Klaſſe ein Vorfall, der den Paſſagieren einige bange Minuten bereitete. Als der Zug die Station Unter⸗St. Veit verlaſſen hatte, bemerkte ein im Coupee befindlicher Herr, daß ſich hinter der Röhre der Dampfhejzung etwas bewege. Im nächſten Momente ſchon kroch eine 1½ Meter lange Kreuzotter hervor und ſchlängelte ſich lang⸗ ſam in den Mittelgang des Coupees. Der wenigen Paſſagiere es waren einige Frauen und Kinder— bemächtigte ſich eine unbe⸗ ſchreibliche Angſt, und ſte flüchteten in die Ecke des Waggons. Dem Herrn ſelbſt ſtockte, wie er erzählte, vor Angſt das Blut in den Adern, denn die Giftſchlange befand ſich berelts in ſeiner Nähe und konnte ihn jeden Moment beißen. Mehr mechaniſche als mit Abſicht hielt er ihr den Spagierſtock hin, und ſie ringelte ſich um dieſen. Nun öffnete der Paſſagier die Coupeethüre ein wenig, ſteckte den Stock mit der Schlange in die entſtandene Oeffnung und ſchloß ſodann die Thür. Die Schlange wurde dadurch getödtet und die Paſſagiere aus ihrer Todesangſt befreit. Die Kreuzotter, deren Biß bekanntlich tödtlich wirkt, ſoll in Hütteldorf beim Heizen der Maſchine in den Waggon gelangt ſein. — Ein„allgemeines Deutſches Käſeblatt“ erſcheint jetzt Aut in Gandersheim, der Stadt der ehrwürdigen Nonne Hroswitha. Die hifeinreden laſſef; denn piele Foöche perderben den Bref⸗ Selbſtſtändig, klar und zjelbewußt muß ſie ihre Aufgabe erfüllen. Aber auch die Fähigkeit, Menſchengärtnerin zu ſein, fällt ihr nicht, wie eine Eingebung, vom Himmel. Die Mutker muß ſie ſelbſt lernen und durch Erfahrung ſich erwerben. Nachdem ſie ſich aus guten Büchern theoretiſch die nöthigen Kenntniſſe angeeignet hat, muß ſie hraktiſch arbeiten, um ſie für das kleine Wefen nutzbar zu machen. Ihr Arbeitsfeld, ihre Welt iſt die Kinderſtube. Hier nun ſind die Anfänge der Kindespflege. Hier ſoll der zarte Keim zunächſt eintrurzeln und ſich zu einem Heinen Stämmchen ent⸗ wickeln. Und da ſteht nun die Ernährungsfrage in erſter Reihe; denn gor allen Dingen ſoll ja der lleine Körper zunehmen in allen ſeinen Theilen, ſich kräftig weiter entwickeln, um dann, noch vor Jahres⸗ ſchluß, auf eigenen Füßen zu ſtehen. Langſamer als Thier und Pflanze entwickelt ſich das höhere Weſen, der Menſch, in früher Kind⸗ heit,— aber um ſo ſicherer und um ſo dauernder entfaltet ſich ſein Organismus bei zweckentſprechender Ernährung. Es iſt einleuchtend, daß dieſe in erſter Linie die Mukterbruſt dem Ade bietet. 1 15 Thiermilch n wue e die Sae⸗ milch ganz vollfommen erſezene— weder ihrer Miſchung und Be⸗ ſchaffenhen„noch ihrer Zuſammenſetzung nagh Aber nur ölt ofk ſſt die Peukſer ncht inr Sande — erſte Nummer bringt unter der Ueberſchrift„Was wir wollen“ fol⸗ gende Erklärung über die Abſichten der Zeitung:„Schon wieder ein neues Käſeblatt? Iſt daran Mangel? Iſt unſer liebes Deutſch⸗ land nicht genug geſegnet mit Käſeblättern? Bemühen ſich nicht die meiſten unſerer Blätter— faſt alle die unzähligen kleinen in Stadt und Land und gar viele auch von den großen politiſchen Organen — bemühen ſie alle ſich nicht, unentwegt dem Ideale eines echten Käſeblattes nachzueifern? Wozu ein neues Käſeblatt? Aber ſpir wallen mehr ſein— wer dieſe Nummer durchgeblickt hat, wird ge⸗ ſtehen: das iſt das Käſeblatt aller Käfeblätter,— das rechte unver⸗ fälſchte Käſeblatt!! Denn wir wollen uns nur allein mit dem „Käſe“ beſchäftigen, der Blüthe des Käſes, dem Deutſchen, dem Gan⸗ dersheimer Käſe!“ Darauf alſo läuft es hinaus. Das neue Organ bringt eine Reihe Dichtungen unſerer bekannteſten Lyriker, die den Gandersheimer Ueberkäſe in duftigen Verſen beſingen. — Ein dreizehnjähriger Vatermörder. In der Nähe von Odeſſa hat ſich ein ſchreckliches Familiendrama zugetragen. Der 18fährige Peter Kutſcherenko entwich häufig aus dem Elternhauſe, um gemeinſchaftlich mit anderen Altersgenoſſen kleine Diebſtähle in den benachbarten Dörfern auszuführen. Als Minderjährigen über⸗ gab die Polizei den nichtsnutzigen Jungen zur Beſtrafung, ſobgld er auf ſeinen Abendbeſchäftigungen erkappt wurde, den Eltern. Kürz⸗ lich nun band der Vater ſeinen ungerathenen Sohn zur Strafe in der Scheune an einen Pfahl und hielt ihn dort bei Waſſer und Brod bier Tage feſt. Der Mutter that aber ihr Sohn leid. Abends ſchlich ſie ſich in die Scheune und befreite ihn. Der Tgugenichts ſtieg durch das Fenſter in die elterliche Wohnung, ergriff ein Beil und tödtete mit einem Hieb ſeinen ſchlafenden Vater, Am nächſten Morgen wurde der Mord entdeckt. Da die Schweſter den Peter in des Vaters Zimmer bemerkt hatte, fiel der Verdacht auf den Knaben. Nach kurgzem Suchen fand man ihn in einer leeren Scheune des Nachbar⸗ hofes. Es begann eine regelrechte Hetzjagd auf den jungen Mörder In höchſter Angſt ſprang dieſer in den Brunnen und wurde ball darguf als Leiche hergusgezogen. dem Kinde ſelbſt dieſe Nahrung zu bieten oder ihm eine koſtſpielige Amme zu halten, Die Kuhmilch aher iſt wiederum in vielen Gegenden Deutſchlands, trotz aller Fort⸗ ſchritte im Molkereiweſen, nicht immer frei von geſswiſſen bedenklichen Baeillen,— denen der Tuberkuloſe, wie die namhafteſten Autoxitälen in den jüngſten Jahren nachgewieſen haben. Gänzlich frei von Perl⸗ ſucht ſind aber die prächtigen Schweizer⸗Milchkühe, die meiſt hoch oben in reiner Bergluft, auf üppigen Alpenwieſen weiden und gemolken werden und nur kurze Zeit des Jahres in ſauberen Ställen ver⸗ bringen. Dieſe geſunde, fettreiche, würzige Milch iſt in condenſirter, d. h. mit Zucker eingedickter Form der Hauptbeſtandtheil des ſeit über 30 Jahren in Tauſenden von Familien ſo beliebten„Neſtlé⸗Mehls“, das zugleich in Folge ſeines Gehaltes an fein gepulbertem Jwieback das Kind angenehm, gleichmäßig und ohne ſtörende Zwiſchenfälle er⸗ nährt. Seine Hauptvorzüge ſind, daß man der oft ſo zweifekhaften friſchen Kuhmilch nicht bedarf, daß es wohlſchmeckend, für die Ver⸗ dauungsorgane bekömmlich, völlig keimfrei und haltbar iſt. Für die zarte Menſchenpflanze iſt das alte, ſchlichte, unge⸗ künſtelte„Neſtls⸗Mehl“,— die veredelte Form des dolksthümlichen Milch⸗ Ziwiegack⸗Breies,— ſicher die beſte Nahrung, die ihr Gedeihen 0, Dresdne NSi NN oo r nenene er 2 I* 7 21 ,, ·d rrrrrrne Mannhetm, 26. Jult. Saanuln nathung. Die Lieferung der Vor⸗ für die Klaſſenzimmer au des Realg: Wege der hänge Freitag, 2. lt guſt d. Is., Vormitlags 11 uhr, hei unterfertigtem ichen, woſelbſt die dingungen den Angebotsformularen Umdruck⸗ genomme f an Erſt attung der ſoſten in Empf äng * heim, 165 24. Juli 1901. Yo ch 999 a mt: 8 125 94686 1 Ffer rbe gerſt igerung. Wir perſteigern am 94675 Honnerſtag, 1. Auguſt l.., Nachmittags 8 Uhr inn ſtädtſſchen Bauhofe U 2, 5 5 10 Wochen altes bll ſaiches Elulfohlen f diiſche Fuhr⸗ u. utsverwaltung: Krebs. Steigerungs⸗ Verlegung. 94747 Samſtag, 27. d. Mts., Die 21 auf Vermittags 9 Uhr e Hohlenverſfeigerung Wwird verlegt auf Sanſtag, 3. Auguſt 1901, Vormittags 9 Uhr. Mannheim, 25. Juli 1901. Moſter, Gerichtsvollzieher. Deffentliche Verſteigerung. Am 94659 Montag, den 29. Juli, Nachmittag⸗ 2 Uhr und folgende Tage werde ich z an Haufe D 3, 16 dahier im Auftrage des Herrn Konkurs⸗ verwalters Fiſcher dahier die zur Lonkursmaſſe des Raufmanns Jean Nichols dahier gehbrigen Fahrniſſe und Waaren gegen Baar⸗ zahlung öffentlichperſteigern: 1 Lsdenthecke, 8 e— reuregale, 2 Ladimtiſche, 1 Schaufenſtereineſchtung, 5 Lüſter, 1 Tafilwaage mit Gewichten, Ron⸗ legur, Ständer Vor⸗ hänge, ferner: Seu, Cog⸗ uge, Liqueur, iechwaſ⸗ ſer, Tokayer⸗Wein, Port⸗ wein, Chocolade, Facao, Danille, eandirteßrüchte, Confeetu. dergl., livesfe . u. Atefftze mit Chocolade, 1 Narthie Packpapier und Düten ie Verſt findet de erſteigerin nde beſtimmt fiatte Waunh 15 10 1901. Sch Herichtsvoltgieher. B 2, 16. Räte⸗Perſſeierung. Dlenſtag, den 30. guli l.., Nachmittags Büuhr läßt die Gemeind Sroß⸗ ſachſen die Plätze zur Afſtel dung der Verkaufsbuden af Nir weihe 1901 an Ort ud telle meiſtbietend öffentlich veſteigern. Roßſachſen, den 28. Ali 1901. VBüärgerneifterart: Mexkel. Bitte. In der Arbeiter olguie Müteubner macht ſit wieder der Mangel an Nöcka, Jop⸗ ben, Hoſen, Weſten, Unter⸗ heſen, Socken u. Sathiwerk ühlbar. Wir richten deshalb beim Wechfel der Jahrzzeit an ie Herreſi Vertrauengänner und Freunde des Vereis die mlid he Bitte, wieder nun⸗ lungen der geuannten Akleid⸗ ſuen Gegenſt alten zu wollen. Die geſammelten Kleideigs⸗ fücke wollen entweder an errn ausvater Wernigk in Alen⸗ duck— Poſt Dürrheiut nd Station Klengen—, oder anie enktal⸗Sammielſtelle in Kan⸗ kühe, Sophienſtraße Nr. 25, e⸗ geſendet werden. Etwaige Gaben an Geld, d gleichfalls recht erwünſcht ſind wollen an unſere Vereinskaſſe 85 Feviſor Zeuck— in Sophienſtraße 28, güligſt abge führt werden. Karlsxuhe im Apr ril 1901. Der Ausſchuß des Landesvereins f Nichtig für O 5. Seite. Amks⸗ und 450 Verk e 5 06. Zudt ſſche Flaacz⸗ kiſenbeſnen. Zum Ausnahmetariffür Stein⸗ kohlen u. ſ. w. Südweſtdeutſch⸗ land-Mittel⸗ und Weſtſchweiz vom 1. Februar 189s iſt mit Giltigkeit vom 1. Auguſt l. Is. b erſchienen. 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Die Berichte der Tagesblätter über neue, ſtaunenswerthe Fortſchritte der Technik, welche auf vielen Gebieten eine totale Umwälzung hervorgerufen haben, erregten gewiß ſchon öfters Ihr Intereſſe. geſchmack und einen ebenſo viel höheren Gebrauchswerth, ohne im Ankanf theurer zu ſein, als anderer, auf weniger vollkommenen Maſchinen geröſteter Kaffee: Meinem Grundſatz gemäß, meiner werthen Kundſchaft das Beſte zu bieten, laſſe ich ſorgfältig zuſammengeſtellte Miſchungen geröſteten Kaffee's, nach dem beſchriebenen Dies dürfte bei ſolchen Erfindungen, welche zu dem Haushalt in näherer Beziehung ſtehen, in noch höherem Grade der Fall ſein. Der Erfindungsgeiſt hat auch hier manches Neue, Vollkommene hervorgebracht. Eine der neueſten wichtigſten Erfindungen, die ſich auf den Haushalt beziehen, betrifft die Behandlung eines täglichen, faſt unentbehrlich gewordenen Genußmittels,„das Röſten des Kaffee'.“ Die neueſte vollkommenſte Schöpfung auf dieſem Gebiete iſt das Syſtem eines neuen Röſte⸗Apparats, welcher wegen der Anwendung eines heißen Windſtromes„Sirocco-Röstapparat“ genannt iſt. Das Röſten des Kaffee's geſchieht nach dem damit ausgeübten Röſtverfahren durch die Wirkung eines heißen, durch weißglühenden Coks hoch erhitzten, mit eireg 800—1000 Grad Hitze in die Röſtkugel eintretenden Windſtroms, welchem der Kaffee mit großer Schnelligkeit, regenförmig zerſtreut, entgegengeworfen wird. rd außerordentliche Schnelligkeit der Röſtung erzielt(Röſtdauer von 1 Centner Kaffee, welche in alten Apparaten 1 Stunde erforderte, iſt nur ca. 10 Minuten) und alle ſchädlichen Stoffe, wie Staub, Schmutz, hülſenbrenzliche Dämpfe und übelriechende ſchlechte Subſtanzen, die in den alten unvollkommenen Röſt⸗Apparaten, insbeſondere in den Haushaltungs⸗ Kaffeebrennern zum großen Theil beim Brennen verkohlen und dadurch das feine Aroma verderben, werden ausgeſchieden, wodurch es ſich erklärt, daß das Unbehagen, welches manche nach dem Genuß einer Taſſe Kaffee empfinden, beim Genußz von Sirocco⸗Kaffee nicht auftritt. Der Erfolg des Verfahrens iſt eine tiefeingreifende Aufſchließung der aromatiſchen Stofß⸗ der Kaffeebohne und die Entwickelung eines bisher unbekannten Wohlgeſchmacks, welcher bei grsßter Ausgiebigkeit den Feinſchmecker durch ſeine Fülle und Feinheit über⸗ raſcht. Die intenſive Abſaugung der ſchädlichen Stoffe macht den Kaffeegenuß bekömmlicher und der Geſundheit zuträglicher. Eine vergleichende Analyſe des chem. Laboratoriung der Kgl. Centralſtelle für Gewerbe und Handel, Stuttgart, ergab, daß derſelbe Kaffee durch Sirocco geröſtet einen um mehr als 30 9% höheren Gehalt an in Aether löslichen Stoffen, d. ſ. aromatiſche Oele und Fette, beſitzt, als bei gewöhnlicher Röſtung. Es hat darnach alſo Sirocco⸗Kaffee einen um 30% höheren Gehalt an Aroma und Wohl⸗ Verfahren des Sirocco-Böstapparats herſtellen. Johann Schreiber, T 1, 6, L 12, 10, H 3, 39, Schwetzingerſtraße 24, Mittelſtraße 91,& 4, 10, R 3, 15, Mittelſtraße 58, E 5, J, J7, 14, Seckenheimerſtraße 34, Augartenſtraße 5, Louiſenring 4, Schwetzingerſtraße 73, T 6, 7, Gontardplatz g, Neckarau, Waldhof. Gleichzeitig zeige ich die Ewöffmung meiner Filiale Riedfeldstrasse 249 Fund bitte um geneigten Zuſpruch. „——— * iht⸗ Salzhäring 100ler in zarter fetter Waare verſ. das Poſteolli ca. 45 Stück M..— frei Poſtnachnahme Guſtav Klein, In geſundheitlicher Beziehung iſt es gewiß von Vortheil, wenn Damen⸗, Herren⸗ und Kinderkleider, Msbelſtoffe, Vorhänge, Teppiche, Decken ꝛc. reehtzeitig chemiſch gereinigt werden, auch wird dadurch dem Ordnungsſinn, dem Geſchmack und dem perſönlicl en Wohlbehagen Rechnung 5 getragen. Durch Anwendung der chemiſchen Reinigung bekommen dleſe Gegenſtände ihr neues Ausſehen wieder, bleiben bezügl. 20 Läden. Fagon ꝛc. intact, und wird bei rechtzeitiger Wiederholung dieſer Reinigung auch manche Neuanſchaffung nicht nöthig. Wir reifswalb, Häringsſalzerel. g970 empfehlen unſere Auſtalt in dieſem Sinne. Dadurch wird eine 94295 . FilbeTei Bef. Rövor chem. Waschanstalt. 200 Angeſtellte. Bei Herrn Kammervirkuoſe Fl. Zafic, Berlin ausgebiſte ertheilt gründl. Violinunterſſch Auch würde ſich derſelbe a Privatquartetten betheiligen, Näh. K 3, 8, III. 912N Michts Die ſicherſte, ſchnellſte und untrüglichſte Hilfe iim Kampfe mit ſämtlichen läſtigen Inſekten iſt und bleibt„Ort.“ Fliegen, und Läuſe, beſonders au kakerlaken, ferner Motten, Blattläuſe und Milben, vor allen aber die ekelhaften Wanzen fallen dem„Ori“ unfehlbar zum Opfer.— Der Erfolg iſt verblüffend. Die rapide Wirkung iſt fabelhaft und ſtaunenerregend. Jeder Mißerfolg iſt ausgeſchloſſen. Einzige praktiſche Rettung vor Fliegen in den Wohnungen. 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