nichts gezeigt und ihrer Schwenkung in der Wahlrechtsfrage ſei daß jedes noch ſo geringe Anwachſen Deiner Verpflichtungen die Un⸗ Bhwöglichkeit, Dir zu helfen, in immer ſtärkerem Maße vermehrte. Nun Ei ſie binnen einigen Tagen aufzutreiben, iſt unmöglich! Der Vater ſch ſage es nicht, um Dich zu ſchrecken, ſondern weil es Wahrheit iſt.“ Abonnement: 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. (Badiſche Volkszeitung.) Inſerate: Die Colonel⸗Zeile der Stadt Mannheim und Umgevung. Unabhängige Tageszeitung. Telegramm⸗Adreſſe: „Jvurnal Mannheim““ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2821. (Mannheimer Volksblatt.) Telephon: Redaktion: Nr. 377. 524. Montag, n. November Offenburg, 10. November. Die Landesverſammlung der Zentrumspartei war aus allen Landestheilen ſehr zahlreich beſucht. Trotz des Sonntags waren guch viele Geiſtliche anweſend und etwa die Hälfte der Zentrums⸗ abgeordneten. Auffallenderweiſe fehlten aber gerade die, von denen ſonſt geſagt wird, daß ſie nicht auf Seite Wackers ſtehen, nämlich die Herren Gießler, Zehnter, Hug, Bir ken⸗ meher. Der Vorſitzende des Zentralkomitees Wilhelm Fiſcher kröffnete die Verſammlung und bezeichnete als ihren Zweck eine Heerſchau nach der Wahlſchlacht⸗und eine gründliche Ausſprache der Parteigenoſſen. Zu einer ſolchen kam es aber nicht, denn der folgende Hauptredner Wacker ſprach volle zwei Stunden, ſo daß zu einer Ausſprache faſt keine Zeit übrig blieb. Auch gab der Zentrumsführer wohlweislich den Rath, über Sachen, wie die Karlsruher Wahl, die am meiſten Anlaß zur Ausſprache ge⸗ geben hätte, zu ſchweigen. Als dritter Redner folgte Rechtsanwalt Bechler⸗Offenburg, der ein beſtimmtes Thema nicht behan⸗ delte, ſondern ein politiſches Sammelſurium aus allen Gebieten bot, mit der offenſichtigen Tendenz, zu beweiſen, daß die Zen⸗ ttumswähler treu zu ihrem Führer Wacker ſtehen müſſen und auf andere Stimmen nicht hören dürfen. So ergab ſich als Zweck der Verſammlung in der Hauptſache ein Proteſt gegen die Wider⸗ ſacher Wackers, der jedoch abſichtlich nur verblümt zum Aus⸗ druck gebracht wurde. Denn was Wacker ſonſt noch vortrug, lohnte nicht einmal eine Reiſe von Bühl nach Offenburg, ge⸗ ſchweige denn vom Bodenſee oder Taubergrund. Es war das⸗ ſelbe, was er ſchon Fmal im Beobachter zum Theil erſt in den letzten Wochen des Langen und Breiten behandelt hat. Wacker wollte mit ſeinen Ausführungen beweiſen, daß auch bei der letzten Wahl ſeine Parole„Keinen Nationalliberalen“ die einzig rich⸗ lige war und daß dieſer Parole vorderhand auch noch für die Zukunft eingehalten werden müſſe, denn in der Hauptſache habe ſich die politiſche Lage nicht geändert. Er ſage zwar nicht, daß das Zentrum niemals mit den Nationalliberalen zuſammen gehen bperde und könne, allein bevor dies geſchehe, müßten ſie durch Thaten bewieſen haben, daß ſich nicht bloß ihr Programm, ſon⸗ dern auch ihr Geiſt geändert und gebeſſert habe. Ihr Verhalten bei der letzten Wahl habe von einer ſolchen Beſſerung allerdings borerſt auch nicht zu trauen. Beinahe ebenſo ſchlecht wie auf die Aiberalen war Herr Wacker auf die Konſervativen zu ſprechen. Er fand es ſogar unbegreiflich, daß ſich Zentrumsleute für eine Wiederwahl des Herrn von Stockhorner in Karlsruhe⸗Land be⸗ geiſtern können und meinte, ein ehrlicher Antiſemit wäre einem Manne, mit dem man ſolche Erfahrungen gemacht, wie mit Herrn don Stockhorner, vorzuziehen. Für die Sozialdemokratie könne das Zentrum„natürlich“ niemals eintreten. Wacker traut jetzt den Sozialdemokraten ſogar zu, daß ſie marſchbereit ſind, gemein⸗ ſam mit den Nationalliberalen gegen das Zentrum ins Feld zu fiehen. Den neuen Männern der Regierung müſſe das Zentrum einſtweilen noch abwartend gegenüberſtehen. Wenn es wahr ſei, daß die Regierung in der Ordensfrage durch Zulaſſung einiger Klöſter entgegenkomme, ſo werde dieſer Streit⸗ unkt, inſoweit er aktuell ſei, verſchwinden, denn die Zentrums⸗ aktion habe keinen Zweifel darüber gelaſſen, daß es ihr in der rdensfrage zunächſt nur darum zu khun war, daß einem vor⸗ handenen Bedürfniß entſprochen wird. Erkaufen werde es jedoch die Orden nicht, und wenn einige Klöſter zugelaſſen werden, 5 damit kein Anlaß zu beſonderen Dankeskundgebungen eboten. Candesverſammlung der Zentrumspartei. Auswärtige Inſerate 8 25 g. Erſeheint wöchentlich zwölf Mal.„ Erpedition: Nr. 218. Geleſenſte und verbreitelte Zeitung in Maunheim und Amgebung. E 6, 2.% Nie, Nr. (Mittagblatt.) politiſche Ueberſicht. Maunheim, 11. November 1901. Die Eutſchädigung deutſcher Reichsangehörigen. Die„Norddeutſche Allgemeine Zeitung“ theilt mit, daß zwiſchen der deutſchen und der britiſchen Regierung ein Abkommen getroffen worden ſei, wonach zur Deckung der Ent⸗ ſchädigungsanſprüche der aus Südafrika Ausgewie⸗ ſenen die britiſche Regierung eine Pauſchalſumme zahlt, wo⸗ von auf die deutſchen Anſprüche 30 000 Pfd. Sterl. entfallen. Gedeckt werden durch dieſe Summe nur die Forderungen der Reichsangehörigen, die den unmittelbaren Schaden betreffen, falls ſie in London vor der Kommiſſion erhoben wurden und bis zum 17. Oktober zur amtlichen Kenntniß gelangt ſind, und falls die Ausgewieſenen nicht die Neutralität verletzt hatten. Die in Südafrika ſelbſt erhobenen Anſprüche werden vom Abkommen nicht berührt, vielmehr dort weiter verhandelt, ebenſo alle An⸗ ſprüche, die ſich nicht auf die Ausweiſungen beziehen. Wir wollen hoffen, daß auch die weiteren noch ſchwebenden deutſchen Anſprüche raſch und glatt erledigt werden. Miniſter Möller hielt auf dem Feſtmahl, das der Einweihung des Gebäudes der Handelskammer und der Kaufmannſchule in Krefeld folgte, eine Rede, in der er einen Ausgleich zwiſchen den Intereſſen des Handels und der Landwirthſchaft empfahl. Er ſagte unter Anderm: Wir können ſtolz darauf ſein, daß unſere Thatkraft uns dahin geführt hat, wo wir uns befinden. Und wenn wir heute nach einer Periode übergroßen Vertrauens in unſere Kraft in einer Perfobe des Rückgangs uns befinden, ſo kann uns über Befürchtungen das hinwegbringen, daß ewig es im menſchlichen Getriebe ſo geweſen iſt, daß auf Perioden größter Anſpannung der Kräfte Perioden der Er⸗ ſchlaffung in natürlicher Weiſe kommen müſſen. Ich gehöre nicht zu Denjenigen, die unſere heutigen Zeitläufte als Peſſimiſten betrachten. Wir haben einfach zu viel in unſerm Wagemuth unternommen in der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Wir haben ſoviele neue Werthe geſchaffen, daß die Erſparniſſe im Lande nicht aus⸗ reichten, dieſe Werthe zu bezahlen. Ich ſchätze dieſe mehr geſchaffenen Werthe äm Lande auf 1½ Milliarden Mark, einen ſehr hohen Betrag. Naturgemäß bedarf es einer Zeit der Ruhe, einer Zeit der Sammlung, auch der Sammlung neuen Vermögens, um das auszu⸗ gleichen, was durch die jugendliche Expanſionskraft zuviel geſchaffen worden iſt. Weiter erklärte der Miniſter: Wir dürfen nicht vergeſſen, was die Grundlage unſerer Kraft geweſen iſt: die Land⸗ wirthſchaft. Ich betone dies gerade hier in dieſem Kreiſe, weil wir unbedingt auf Seite der Induſtrie das Verſtändniß an⸗ bahnen müſſen. Wir dürfen in Deutſchland nicht den Weg gehen, den England gegangen iſt. Wir dürfen die Landwirth⸗ ſchaft nicht fallen laſſen, wir müſſen ihr die Möglichkeit der Exiſtenz ſchaffen, und zwar innerhalb der Grenzen, in denen auch Induſtrie, Handel und Gewerbe zu beſtehen vermögen. Es wäre ein Unheil, wenn eine der kämpfenden Parteien als Sieger über die andere hervorginge, denn dann wäre eben der rechte Ausgleich nicht gefunden. Wenn es mir nun gelingen ſollte, u einem guten Ende beizutragen, ſo würde ich eine der ſchönſten Aufgaben meines Lebens für erfüllt anſehen. Maſchinen⸗Export⸗ und Import⸗Länder. In dem neueſten Vierteljahrsheft zur Statiſtik des deutſchen Reichs befindet ſich eine überſichtliche Arbeit über den Außenhan⸗ del mit Maſchinen in den wichtigeren Herſtellungsländern. Die Einfuhr⸗ und Ausfuhrverhältniſſe eines jeden Landes ſind für ſich betrachtet; einen großen Reiz gewährt es aber, die Haupt⸗ daten des Exports und Imports zuſammenzutragen, da man da⸗ durch einen ſchnellen Ueberblick über die Länder gewinnt, welche als Exportſtaaten, und die, welche als Importſtaaten angeſpro⸗ chen werden können. Zudem läßt ſich ſchnell überſehen, wo im letzten Dezennium ſtarke Fortſchritte zu verzeichnen ſind. Es betrug die Maſchinen⸗ Zufuhr Ausfuhr bei 1891 1900 1891 1900 Deutſchland 32,4 10ʃ,1 67,5 228,8 Mill. Me Belgien 15,5 54,9 40,9 57,„ Frauken Frankreich 55,2 141,5 45,4 61,½4„ 15 England 1897: 2,4 3,8 15,8 19,6„ Pfd. Sterl, Deſterreich⸗Ungarn 35,3 52,1 8,8 15,4„ Kronen der Schweiz 1892:816,1 29,2 20,5 48,2„ Franken den V. St. v. Amerika 2,9 8,3 19,5 71,6„ Dollars England, Amerika und Deutſchland ſind die wichtigen Ex⸗ portländer, auch die Schweiz weiſt ein anſehnliches Ausfuhr⸗ plus auf, bei Belgien iſt daslelbe gering, Frankreich und Oeſter⸗ reich aber haben einen ungewöhnlich großen Maſchinenbedarf. Was bei dieſer Ueberſicht aber noch ſofort ins Auge fällt, iſt das ungewöhnlich ſtarke Anwachſen des Imports bei faſt allen Ländern, allerdings auch die große Ausfuhrſteigerung bei der amerikaniſchen Union und bei Deutſchland. Das Ende des franzöſiſch⸗türkiſchen Zwiſtes. Eine Note der„Agence Havas“ beſagt: Der türkiſche Mi⸗ niſter des Auswärtigen hat in einem Schreiben kraft eines kaiſerlichen in dieſem Schreiben erwähnten Irades erklärt, daß die Pforte, nachdem ſie den zuerſt erhobenen franzöſiſchen Reklamationen entſprochen hat, und indem ſie die neuen fran⸗ zöſiſchen Forderungen annimmt, 1) legale Exiſtenz der gegen⸗ wärtig beſtehenden Schulen anerkennt und ihnen Zollfreiheiten in Gemäßheit der beſtehenden Verträge und Konventionen zu⸗ billigt; 2) legale Exiſtenz der gegenwärtig beſtehenden Hoſpitäler und religiöſen Zwecken dienenden Anſtalten anerkennt und ihnen Befreiung von der Grundſteuer zubilligt, ſowie ſonſtige Zollfrei⸗ heiten in Gemäßheit der beſtehenden Verträge und Konventionen; 3) die Pforte genehmigt den Bau, die Wiederherſtellung oder Ver⸗ größerung von Gebäuden, die Schulzwecken, Zwecken der Kran⸗ kenpflege oder religibſen Zwecken dienen, und während der Er⸗ eigniſſe, die ſich in den Jahren 1894, 1895, 1896 in der aſta⸗ tiſchen Türkei oder in Konſtantinopel abſpielten, beſchädigt oder zerſtört worden ſind; 4) die Pforte verpflichtet ſich, als mit zu Recht beſtehend anzuerkennen: Gründungen, Vergrößerung von Bauten oder Verbeſſerungen, zu welchen Frankreich in Zukunft ſchreiten ſollte, wenn die Pforte von der Abſicht Frankreichs in Kenntniß geſetzt iſt und die kaiſerliche Regierung binnen 6 Mo⸗ naten keine Einwendungen gemacht hat; 5) die Pforte beſtätigt die Wahl des chaldäiſchen Patriarchen. Außerdem iſt der fran⸗ zöſiſchen Botſchaft in Konſtantinopel Kenntniß gegeben worden von den Schriftſtücken, welche darthun, daß die oben erwähnten Entſcheidungen zur Ausführung gebracht ſind. Unter dieſen Um⸗ ſtänden, benachrichtigte der Miniſter Deleaſſe die Pforte, nimmt Frankreich die diplomatiſchen Beziehungen wieder auf und hat dem Admiral Caillard ſoeben den Befehl zu⸗ gehen laſſen, Mytilene zu verlaſſen. Lopd Salisbury's Guildhall⸗Rede. Beim Lordmayor⸗Bankett in der Guildhall hielt Lord Salisbury am Samſtag wie alljährlich eine Rede, in welcher er ſagte, die jetzigen Zeiten ſeien ſchwerer als vor einigen Jahren, doch müſſe man ſich beglückwünſchen, daß der Frieden der Welt im Allgemeinen ſo wenig geſtört ſei. Die leichte Wolke, die ſich in den letzten Wochen im Mittelmeer gezeigt, habe ſich ſchnell ver⸗ J0gen Das ſei ein glänzendes Reſultat. Vor fünfzig Jahren —— In Jeſſeln erſter Liebe. Roman von Haus Richter. (Nachdruck verboten.) 45(Fortſetzung.) „Alſo— fiel Regina ſcharf ein,„Du haſt in unbegreiflichem Leichtfinn immer weiter gewüſtet, trotzdem Du Dir ſagen mußteſt, iſt es zur abſoluten Unmöglichkeit geworden. Um des Vaters willen e ich bisher für Dich gearbeitet, geſorgt,— nun gebe ich es auf, Es wird ja nutzlos in jeder Weiſe; wir haben keine Hilfsquellen mehr. Achttauſend Thaler!— Ich weiß nicht, wieviel Zeit dazu gehören ürde, ſie aus Bramſtein herauszuwirthſchaften. Jahre jedenfalls dat Mühe gehabt, Deckung für die gekündigte Hypothek ausfindig zu machen. Eine neue Laſt aufzunehmen, alſo unmöglich—“ Reging holte tief Athem, dann faßte ſie krampfhaft Ottomars beide Hände und wiederholte:„Unmöglich— unmöglich! Verſtehe mich doch— In der That ſchien ſeine Verzweiflung keineswegs ſo groß ge⸗ weſen zu ſein, wie ſein Brief andeutete. Er hatte wohl gemeint, mit deuevollen Klagen, Bitten, Verſprechungen und Drohungen, wie bisher — auch heute das ſcheinbar Unmögliche zur Möglichkeit zu machen. Nun aber lehrte ihn Reginas Ton und ein Blick in ihr ent⸗ 125 Antlitz, daß es diesmal ernſter ward, als ſonſt. Ein Zucken nef Affenen Aufſchluß über unſere Verhältniſſe gegeben. Du aber fandeſt durch ſeie ſchlanke Geſtalt, und auch ſein Geſicht entfärbte ſieh⸗ „ Daß es ſo ſchlimm ſtehe, glaubte ich nicht, murmelte er. „Weil Du es nicht glauben wollteſt! Oft genug habe ich Dir Ee behaglicher, ſie zu ignoriren und allen Abmachungen zum Trotz deinem Leichtſinn die Zügel ſchießen zu laſſen, als ſtände binter Dir —— ein ſo großes Vermögen, wie es bei manchen Defner Kameraden der Fall ſein mag. Ich habe in dieſen Tagen ein Wort gehört, das auf Dich Anwendung finden mag. Es haben ſich ſchwere Schatten um Dein Leben geſponnen durch Deine eigene Schuld. Ich bermag ſie nicht mehr zu löſen. Sie halten Dich gefangen, wie jede Schuld auf Erden. Wie hielteſt Du es überhaupt für möglich, daß wir Dir helfen könnten!“ Wieder fuhr er mit der mädchenhaften weißen Hand durch das blonde Haar. „Sollte nicht Nettelhorn—“ „Unmöglich! Sein ganzes Vermögen ſteckt in der Pachtung; er könnte eine ſo große Summe gar nicht flüſſig machen, ſelbſt wenn er es wollte. Ueberhaupt glaube ich nicht, daß er Dir helfen würde. Mir vielleicht oder dem Vater, aber nicht Dir, nicht in Deinem Falle! Dieſer einfache Mann, der ſich unter den härteſten Entbehrungen und Mühſeligkeiten ſeinen Wohlſtand zufſammengearbeitet hat, kann für Deinen Leichtſinn noch weniger als ich Entſchuldigung finden. Er weiß auch zu gut, wie wir ſtehen.“ „Dann— offen geſtanden: ich dachte meiſt an Alfred. Ihm wäre es eine Lappalie! Ich freilich darf ihm nicht kommen, aber Du. Wie es mir bei unſerem letzten Zuſammenſein ſchien, liegt es nur an Deinem Willen, ihn ganz und gar zu beherrſchen und damit die Herrin ſeiner halben Million zu werden,— wenn's nicht ſchon'ne ganze iſt. Eigentlich hat er doch Schuld, daß ich wieder in dieſes verfluchte Pech hineingerieth. Wenn Du ihn bitteſt— weißt Du, ſo eine kleine Morgengabe— und da kannſt Du ja gleich ein bißchen mehr ſagen „ fünfzehntauſend oder „Schtveig!“ warf Regina mit einer ſeltſam harten Stimme ein, ſo daß Ottomar erſchreckt auffuhr.„Um nichts bitte ich Alfred. Wieviel ich Dir bereits geopfert, mag vergeſſen ſein. Mein ganzes Leben aber, mein Herz und meine Ehre darf ich nicht verſchleudern, auch um Deinetwillen nicht. Nie wird Alfred mein Gatte.“ „Rea!“ „Ich ſpreche die Wahrheit!— Was ich thun kann, Dir zu helfen, will ich verſuchen, doch nicht um den Preis dieſes Opfers.“ „Dänm iſt's beſſer, Du ſparſt Dir jedes Work,“ knirſchte Otto⸗ mar.„Aus ſeinem eigenen Munde weiß ich's ſchon, daß er nur den Bruder ſeiner Braut retten wird. Da bleibt eben nur das Piſtol!— Hol' der Teufel dieſes Jammerleben!“ Er ſtülpte die triefende Mütze auf das Haupt und faßte Regina an beiden Schultern.„Du ſagſt ſelbſt, es gehe um Papas Leben— kannſt Du nicht darum einen Mann heirathen, der— der vielleicht nicht gerade der angenehmſte iſt, Dir aber doch das Leben ganz angenehm geſtalten kann? Mit dem ganzen rückſichtsloſen Egoismus des von jeher Verwöhnten, der ſchließlich jedes ſeinem Wohlbefinden gebrachte Opfer als eine ſelbſt⸗ verſtändliche Pflichtleiſtung anſah, drängte er in Regina, doch nun war auch deren ſo langmüthige Geduld erſchöpft. Sie konnte es ja nicht, was er verlangte, konnte nicht ihr Leben dahin werfen für ſeine Schuld. Offen ſprach ſie es aus Er war kein Knabe mehr, der die Folgen ſeiner Leichtfertigkeit ſtets und immer wieder anderen Schultern aufbürden darf, wie er es bisher gethan, nun ſoll er als Mann ſich ſelbſt zu helfen wiſſen. Dann freilich, als er mit einem wilden Fluche davon ſtolperte, wieder umkehrte und ſie unter wilden Thränen küßte, indem er ſtam⸗ melte:„Verzeihe mir, Rea, und lebe wohl!— Ich werde Euch nicht mehr zur Laſt fallen. Einen Ausweg gibt es ja,— dem Todten werdet Ihr leichter vergeben!“— dann wünſchte ſie wohl, dieſe harten Worte nicht geſprochen zu haben. Vergebens, daß ſie ihm nacheilte und flehend ſeinen Namen rief — die Dunkelheit hatte ihn bereits ihrem Geſichtskreis entzogen, und im Toſen des Sturmes verhallte ihre Stimme ungehört. Dann fiel ihr ein, daß in dem Vorgange der Kapelle noch der Leuchter brannte. Sie wandte ſich um, prallte aber erſchrocken zurück, als ſie die Thür wieder öffnete; denn an der weißgetünchten Wand zeichnete ſich in grotesk verzogenen Umriſſen der Schatten eines Mannes ab. Alfred war es, der nun raſch aus dem Hintergrund hervor in den Umkreis des flackernden Lichts trat. Wie ein Geſpenſt ſtarrte ſte ihn an. Willenlos ließ ſie es ſchehen, daß er ſie am Handgelenk faßte, hereinzog und die Thi binter ſich ſchloß.„„„„ 2. Seite General⸗Anzeiger. Manuheim, 11. November, würde ein ſolches Ereigniß nicht ſo ſchwache Spuren hinterlaſſen haben. Es liege jetzt nichts wirklich Ernſtes vor, als der ſüd⸗ afrikaniſche Krieg. Was dieſen Krieg anbetreffe, ſo müſſe man die Sachlage nicht peſſimiſtiſch anſehen, denn dafür ſei kein Grund vorhanden. Die Engländer hätten ſich beſtändig dem Endziel genähert. Das Ende des Krieges ſei nicht ſo nahe, wie man gehofft habe, aber die Beſorgniſſe, die man gehegt habe, ſeien zum großen Theile dem Umſtande zuzuſchreiben, daß man ſich keine genaue Nechenſchaft von dem Charakter des Krieges gegeben habe, der kein gewöhnlicher Krieg ſei. Es ſei in euro⸗ päiſchen Kriegen oft vorgekommen, daß ein Guerillakrieg länger gedauert habe, als man vermuthete. Unfere Politik, ſo ſchließt Salisbury, bleibt unverändert. Wir wünſchen nichts ſo ſehr, als die Gebiete, wo augenblicklich der Kriegs⸗ zuſtand herrſcht, im Zuſtande des Friedens und der Freiheit zu ſehen und baß ſie bei der nächſten Gelegenheit ſich der Wohlthaten der Autonomie erfreuen können, aber die Unabhänglichkeit der Buren iſt Unvereinbar mit unſerer Sicherheit. Das engliſche Volk iſt entſchloſſen, dafür Sorge zu tragen, daß dieſer ſchreckliche Krieg ſich niemals er⸗ neuert. Wir müſſen die Urſachen der Gefahr in dieſem Winkes des Reiches entfernen. Die Intereſſen Englands ſind mit unſerem Erfolge eng verknüpft. Die lange Dauer von Guerillakriegen belegte Salisbury mit zahlreichen Beiſpielen. Nur eins ließ er aus, das doch ſo nahe liegt: den erſten und erfolgreichſten Guerillakrieg der Spanier, an dem ſelbſt das Feldherrngenie eines Napoleon ſcheiterte. Der neue Hafen in Oſaka. In Ermangelung eines günſtigen, natürlichen Hafens in der Bucht von Oſaka, der geſichertes Liegen und bequemes Löſchen und Laden großer Schiffe geſtattet, hat ſich die Stadt Oſaka entſchloſſen, einen künſtlichen Hafen anzulegen. Sie hofft, mit ſeiner Hilfe die bedeutendſte Handelsſtadt Japans zu werden, wie ſie bereits die erſte Induſtrieſtadt iſt. Jeden⸗ falls glaubt man in Oſaka, den Löwenantheil des amerikaniſchen Durchgangshandels nach und von der ſüd⸗ und mittelchineſtſchen Küſte und die Haupteinfuhr für Japan durch günſtige Schiff⸗ fahrtsverhältniſſe und Verſchiffungsgelegenheiten an ſich zu reißen und Kobe⸗Hiogo kalt zu ſtellen. Nach Fertigſtellung dieſer neuen Hafenanlagen ſoll Oſaka der Truppen⸗Einſchiffungsplatz der Armee werden; Ujina bei Hiroſhima beabſichtigt man als⸗ dann ganz aufzugeben, da dort eine immerhin nur beſchränkte Truppenmacht gleichzeitig zur Einſchiffung gelangen kann und Alles, alſo auch die Pferde, in Leichtern längſeit der Transport⸗ ſchiffe gebracht werden muß. Deutſches Reich. B. N. Pforzheim, 10. Nov.(Eine Verſammlung des ſozialdemokratiſchen Vereins) ſollte am Samſtag Abend Stellung zur Landtags⸗Erſatzwahl in Pforz⸗ heim⸗Stadt nehmen. Die Verhandlungen führten jedoch zu leinem endgiltigen Reſultate, da ſich eine Strömung gegen die Kandidatur Blum beſonders unter den einheimiſchen Elementen geltend machte, während die nicht geborenen Pforzheimer für dieſelbe eintraten. Nach einer heftigen Debatte wurde ſchließlich ein Antrag angenommen, dahingehend, daß ſobald als möglich eeine Parteiverſammlung einberufen und dazu die Wahlmänner für Opificius eingeladen werden ſollen, um dort in gemeinſchaft⸗ licher Arbeit eine Klärung herbeizuführen. BVerlin, 10. Nov.(Prof. Dr. Spahnz) ſollte nach einem Pfälzer Blatte beim Antrittskommerſe des katholiſchen Studentenvereins„Frankonia“ in Straßburg geſagt haben, er beklage die Verirrungen, in welche er in jugendlicher Begeiſter⸗ ung, in dem Suchen und Streben nach den Idealen in Kirche und Stagt gerathen ſei. Demgegenüber erklärt jetzt die„Germ.“: „Wir ſind ermächtigt, dieſe angeblichen Aeußerungen kurz und Hünvig als Schwindel zu erklären.“ —(Die ODeffentlichkeitder Marine⸗Kriegs⸗ gerichte) glaubten einige Blätter dadurch gefährdet, daß die letzten Verhandlungen nicht an Land, ſondern an Bord geführt wurden. Dagegen wird offizibs erklärt, daß in dem einen Falle, wegen des Unterganges der„Wacht“, die Oeffentlichkeit durch Gerichtsbeſchluß ausgeſchloſſen war. In dem andern ſei nur aus techniſchen Gründen an Bord verhandelt worden, übrigens aber in vollſter Oeffentlichteit. Aus Stadt und Tand. Manunheim, 11. November 1901. Aus der Stadtrathsſitzung vom 8. November 1901. (Mitgetbeilt vom Bürgermeiſteramt.) Nachdem das Tiefbauamt die bezüglichen umfangreichen zeich⸗ neriſchen Unterlangen zur Vorlage gebracht hat, wird nunmehr bei Großh. Bezirksamt der Antrag auf Einleitung des waſſerpolizeilichen Verfahrens zur Er bauung einer zweiten Neckarbrücke und zugleich auch des Verfahrens zur Planlegung des Gebietes der Brückenauffahrt auf der rechten Neckarſeite geſtellt. Es wird zur Kenntniß gebracht, daß der Hofmuſäkus a. D. Karl Franz Mahyer durch letztwillige Verfügung der Wespin⸗ ſtiftung 5000/ dem Ergänzungspenſtonsfond des Hoftheaters 1000 Mark, dem Allg. Krankenhaus 1000%, dem evangel. Bürgerhoſpital 500%, dem katholiſchen Bürgerhoſpital 500%, der Armenkommiſſion 300%, der freiwilligen und der Berufsfeuerwehr je 150% zugewendet hat. Zum Ausdrucke des Dankes und der Ehrung für den edlen Schenk⸗ geber erheben ſich die Mitglieder des Stadtrathskollegiums von ihren Sitzen. Der Vorſitzende referirt über die Verhandlungen auf der geſtrigen Konferenz der Städtevertreter. Der Stadtrath beſchließt im Prinzip die Beſchaffung farbigen Fenſters für das Treppenhaus der neuen Oberrealſchule. Eine Einladung der Sektion Mannheim⸗Ludwigshafen des Schwarzwaldvereins zu dem am 8. November im Saale des Börſen⸗ gebäudes ſtattfindenden Vortrage wird zur Kenntniß gebracht. 58 wird der Anbau einer größeren Küche beim Iſolirſpital be⸗ ſchloſſen. Dem Anſuchen des geſchäftsführenden Ausſchuſſes zur Errich⸗ tung eines Moltke⸗Denkmals hier entſprechend, werden die Koſten für Fundamentirung und Herſtellung des zur Aufnahme des Denkmals beſtimmten Platzes ſammt Umgebung auf die Stadt⸗ gemeinde übernommen. In Bezug auf die Fortſetzung der Bismarckſtraße durch das alte Gymnaſtum ſoll das Planlegungsverfahren eingeleitet werden. In der gleichen Angelegenheit ſtellt das Großh. Juſtizminiſterium den Antrag, hinſichtlich des Beizugs des projektirten Amtsgerichts⸗ neubaues zu den Koſten der Straßenherſtellung das Straßengelände nicht mit dem vollen Erwerbspreis(ca. 177/ pro Quadratmeter), ſondern nur mit 20%/ pro Quadratmeter zu berechnen. Der Stadt⸗ vabh vermag der Konſequenzen wegen dieſem Anſinnen nicht zu ent⸗ ſprechen. Das nach mehrmaliger Umarbeitung von Tiefbauamt vorgelegte Projekt für die Umgeſtaltung des Neckarauer Waldes äin eine Parkanlage mit einem Koſtenaufwande von 125 000 Mark wird dem Antrage der Park⸗ und Anlagekommiſſion entſprechend genehmigt. Die bezügliche Vorlage an den Bürgerausſchuß wird als⸗ bald erſtattet werden. Gleichzeitig ergeht an das Tiefbauamt der Auftrag zur Be⸗ arbeitung eines Projekts für die Ausbuggerung bezw. theil⸗ weiſe Auffüllung des Bellengrappens und deſſen Ver⸗ bindung mit dem Rheine durch eine unterirdiſche Rohrleitung, ſowie für die Anſchüttung des Platzes für die ſpäter in Ausſicht genommene Errichtung einer Waldſchenke im Neckarauer Walde. Der Wittwe des Theaterportiers Ludwig Korn wird nach Maß⸗ gabe der Beſtimmungen über die Altels⸗ und Hinterbliebenenver⸗ ſorgung der ſtädtiſchen Arbeiter ein Wittwengehalt bewilligt. Nachdem die Amtszeit der Herren Landgerichtsrath Dr. Grohe und Privatmann Hch. Küllmer als Mitglieder der Theater⸗ kommiſſion kürzlich abgelaufen iſt, werden dieſelben auf die Dauer bis zu den nächſten Gemeindewahlen wiedergewählt. Der Verkauf und die Verpachtung eines In duſtriehafen⸗ platzes werden genehmigt. Die Zunahme der Steuerkapitalien Mannheims für 1901 beträgt 65 365320 Mk, und zwar entfallen hiervon auf Grund und Häuſer 18 127010 M. auf Gewerbe 23 985 200 M. Kapital⸗ renten 17381660 M. und Einkommen 3870 450 M. Von der durch die Firma C. Meyl& Cie. geſpendeten 1000 Mk. für die Beruſs⸗ und die Freiwillige Feuerwehr werden 609 Mk. der letzteren und 400 Mk. der Berufsfenerwehr zugewjeſen. Farrenwärter Georg Schmitt in Neckarau wird unter Bewilligung des ach Analogie der Grundſätze für die Verſorgung der ſtädt. Arbeiter berechneten Ruhegehalts auf 1. Dezember d. J. in Ruhe⸗ ſtand verſetzt. Der Kinderbewahranſtalt G. m. b. H. Lindenhof wurden die Straßenkoſten für ihr Anweſen Bellenſtraße 59 mit 1463 Mk. 25 Pfg, geſtundet, ſo lange das letztere ſeinen gemeinnützigen Zwecke erhalten bleibt. Der Dank des Anſtaltsvorſtandes wird heute zur Kenntniß gebracht. Die für Verpflegung zweier Lungenkranken in einer Heilanſtalt entſtandenen Koſten von 784 Mark werden auf die Stadtkaſſe übernommen. Schloſſer Valentin Winkler in Mannheim⸗Neckarau wird zum Antritt des angeborenen Bürgerrechts zugelaſſen. Die Lieferung der Schlackenpflaſterſteine zur Pflaſterung der Bahnhofſtraße(aus der Kochhütte und Kupferkammerhütte) wird der Firma Richard Keil in Eisleben übertragen und zwar: a. 66 000 Stück Würfel 1. Sorte von 16/16 em Kopffläche zum Preis von 27 Pfg. pro Stück; b. 2000 Stück Binder 1. Sorte von 16/24 em Kopffläche zum Preis von 40½ Pfg. pro Stück; 0. 14000 Stück Rechteckſteine von 16/12 em Kopffläche zum Preis von 23 Pfg. pro Stück. eines Der allgemeinen Orientierungsſäulen⸗Geſellſchaft m. b. H. Dresden wird die Aufſtellung einer Orientirungsſäule am Friedrichs, ring(bei der Hebelſtraße) geſtattet. vorm. Fendel in Mannheim um Ertheiflung der Genehmigung zur Errichtüng einer Reparaturwerkſtätte auf dem Block VI beim Rheig⸗ kai hier wird nichts eingewendet. Die Lieferung von 2 Ueberfall⸗ und 2 Vollthüren zur Spülung der Dücker in der Kammer⸗ und Floßſchleuſe wird der Firma Geigerſſche Fabrik für Hausentwäſſerung und Kanaliſation in Karlsruhe um deren Angebot von 4992 Mk. übertragen. Vier Vorlagen an den Bügerausſchuß erhalten die Zuſtimmung und werden die ſtadträthlichen Referenten beflellt. Ein Nachtrag zu den Satzungen der Oberraelſchule in Folge von Neuerrichtung von 4 Profeſſorenſtellen wird gebilligt, vorbehaltlich der Zuſtimmung des Bürgerausſchuſſes. Der Wittwe des verſtorbenen Vorarbeiters Martin Sauer wird der ſtatutenmäßige Verforgungsgehalt bewilligt, ebenſo wurde den Kindern des 7 Bureaugehilfen Heinrich Schmidk der geordnete Unter⸗ ſtützunbetrag angewieſen. Ver von den Angrenzern der 10,, 11., 12., 14., 15., 16., 17. und 18. Querſtraße gegen den Beſcheid des hieſigen Bezieksraths vom 13. Juni l. Is. wegen des Beizugs zu den Straßenherſtellungskoſten eingelegte Rekurs iſt vom Großh. Miniſterium des Junern als unbegründet zurückgewieſen worden. Hinſichtlich7 zur Landesbrandkaſſe neu eingeſchätzten Gebäuden wird der Kaufwerth feſtgeſetzt. Armenpflegerverſammlung. Auf Mittwoch, 183. Noy, Nachmittags 5 Uhr, hat die hieſige Armenkommiſſion eine allgemeine Armenpflegerverſammlung in den großen Rathhausſaal anberaumf, in welcher Herr Armenarzt Dr. Deibel einen Vortrag über„Woh⸗ nungshygiene“ halten und der Vorſitzende, Herr Bürgermeiſter 9. Hollander, über die in Lübeck ſtattgehabte Jahresverſamm⸗ lung des Deutſchen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit referiren wird. *Proteſtverſammlung gegen Chamberlain. Wie wir Mts., eine Verſammlung einzuberufen, um Proteſt zu erheben gegen die unerhörte Beſchimpfung des Andenkens der Helden von 1870 durch den engliſchen Kolonialminiſter Chamberlain. * Patentliſte. Mitgetheilt durch das Patent⸗ und techniſcht Burecau von Paul Müller, Civil⸗Ingenſeur und Patent⸗Anwalt in Berlin NW., Luiſenſtr. 18. Vertreter: Joh. Biſchoff, Cibjl⸗ Ingenieur, Mannheim, M 3, 7.— Patent⸗Anmeldungen. D. 10 457. Verfahren zur Verarbeitung von Sulfitzellſtoffablaugen. L. J. Dorenfeldt, Wolfach i. Baden.— R. 14178. Thürbremſe mit Gleitſchiene und Bremshebelwerk. Georg Rüppel, Baden⸗Baden. Patent⸗Ertheilungen. 127 196. Geſprächszähler für Fern⸗ ſprechſtellen. Fritz Lux jun., Ludwigshafen a. Rh.— 127 082. Kork⸗ verſchluß für Flaſchen. Karl Binkele, Lahr, Baden.— 127 085. Rechts und links zu öffnende Thür. F. Bock Nachfolger, Fiſcher& Kieſer, Karlsruhe i. B.— Gebrauchsmuſter⸗Eintragumgen, 162 302. Erdkabelbedeckungen aus mitbindender Maſſe gefüllten ſack⸗ artigen Hüllen. Wayos c& Freytag.⸗G., Neuſtadt a. d. Haardt,— 162 381. Armband mit und ohne Mittelſtück mit verdeckt liegender Feder und begrenzter Ausziehbarkeit der Einzelſtücke. G. F. Herbff, Pforzheim.— 162 568. Kollegienhefte mit lehrwiſſenſchaftlichen Ab⸗ bildungen. Karl Widmaier, Karlsruhe i. B.— 162 325. Einfüll⸗ verſchraubung, bei welcher die Einfüllöffnungen des äußeren Gewinde⸗ ringes und der Verſchraubungskapſel durch Drehung auf einander ge⸗ ſtellt werden können. Oberrheiniſche Metallwerke g. M. b.., Mannheim. »Statiſtiſches aus der Stadt Maunheim von der 42. Woche vom 20. Oktober bis 26. Oktober. 1901. An Todesurſachen für die 38 Todesfälle, die in unſerer Stadt vorkamen, verzeichnet das kaiſer⸗ liche Geſundheitsamt folgende Krankheiten: In— Falle Maſern und Rötheln, in— Falle Scharlach, in 1 Fälle Diphtherie und Erdup, in— Falle Unterleibstyphus(gaſtr. Nervenfteber), in— Falle Kindbettſieber(Puerperalfieber), in 4 Fälle Lungenſchwind⸗ ſucht, in 4 Fälle akute Erkrankung der Athmungsorgane, in 4 Fälle akute Darmkrankheiten,(in— Fälle Brechdurchfall, Kinder bis 1 Jahr—). In 23 Fällen ſonſtige verſchiedene Krankheiten. In 2 Fälle gewaltſamer Tod. * Ortskrankenkaſſe Mannheim 1. Im Monat Ottober 1901 wurden vereinnahmt an Krankenkaſſenbeiträgen 64,355 Mk⸗ 27 Pfg., verausgabt an Krankengeld 4 Wochen 20,516 Mk. 97 Pfg, Familienunterſtützung 560 Mk. 73 Pfg., Wöchnerinnenunterſtützung 782 Mk. 50 Pfg., Uunfallzuſchuß(vom Arbeitgeber wieder rückzuer⸗ ſtatten) 802 Mk. 80 Pfg. Der Mitgliederſtand bezifferte ſichnfang des Monats auf 19,241 männliche, 4,566 weibliche, zuſ. 23,807, Ende deſſelben auf 18,561 männliche, 4,665 weibliche, zuf. 23,226 Perſonen, Anmeldungen gingen ein 5,226 St., Abmeldungen 5,737 St. Lohn⸗ veränderungen wurden auf der Caſſe gemeldet 404 St. Neue Perfonal⸗ karten wurden angelegt 1415 St. Die eingelaufenen Briefſchaften der Krankenverſicherung betrugen 406 St. Am Krankenſchalter wurden abge⸗ geben 1397 Talons für praktiſche, 528 Talons für Spezial⸗ und Zahn⸗ ärzte ꝛc. Geſammtſumme der Erkrankungen mit(Erwerbsunfähig⸗ keit) 1352, der Todesfälle 20(16 männlich, 4 weiblich). An Invall⸗ denbeiträgen wurden vereinnahmt 20,382 M. 56 Pfg., Beitragsmarken wurden verklebt Lohnklaſſe II(à 20 Pfg.) 150, III(24 Pfg.) 28,322, IV(30 Pfg.) 28,520, V(36 Pfg.) 39,940. Quittungskarten wurden am Schalter abgegeben 1928 St. Expedirte Poſtſtücke der Invalidität 280. * Feuerlöſchinſpektionen. Der Badiſche Landesfeuer⸗ wehrverein hat bei dem Miniſterium des Innern angeregß, die in einigen Bezirken auf Veranlaſſung der Bezirksämter beziw⸗ Gemeinden getroffenen Einrichtungen der Beſtellung von Feuer⸗ 25 n „Ich ſah von meinem Jimmer aus Acht in der Kapelle und wollte mich ſelbſtverſtändlich überzeugen, was das zu bedeuten habe,“ begann er.„Eines abſichtlichen Lauſchens darfſt Du mich alſo nicht anklagen, obwohl ich nicht leugnen will, daß ich zugehört habe, als ich Euch erkannte. Es wurde ja auch mein Name dabei genannt. Leider nicht in einer Weiſe, die für mich ſchmeichelhaft oder ſonſtwie er⸗ freulich wäre.“ Regina hatte ſich ein wenig gefaßt. Mit ruhigerer Stimme er⸗ widerte ſie:„Es thut mir gewiß leid, daß Du das hören mußteſt. Doch da es einmal geſchehen iſt, kann ich es nicht widerrufen. Ich bin nicht mehr im Stande, mich gehorſam in die Feſſel einer Ehe zu fügen, an welcher mein Herz kein Antheil hat. Ich ſehe darin eine Erniedrigung, einen ſchändlichen Verkauf, in welchen zu willigen mir meine Mädchenehre verbietet. Gedankenlos habe ich bisher gemeint, das Bewußtſein erfüllter Pflicht könne mich entſühnen, jetzt weiß ich mit voller Gewißheit, daß kein Weib größeren Frevel begehen kann, als ſicch ſelbſt hinzugeben ohne Liebe. Sie ſchändet damit das Heiligthum, zu deſſen Prieſterin ſie geſetzt iſt, erniedrigt ſich ſelbſt ſo tief, daß ſte keiner Theilnahme und Achtung mehr werth iſt.“ „Aber früher ließeſt Du mich glauben, daß es auf Deiner Seite wenigſtens zu der leidenſchaftsloſen Zuneigung kommen werde, welche oft das Glück einer Ehe dauernder und feſter begründet, als über⸗ ſchwänglich emporflammende Leidenſchaft. Seit Jahren hatten wir Umns alle in den Gedanken eingelebt, das Vermächtniß des geliebten Dahingeſchiedenen—“ Mit einer blitzſchnellen Bewegung fuhr Regina auf. „Nenne ihn nicht, nicht jetzt— nicht hier! Ich habe ſeiner warlich nicht vergeſſen, doch das Leben iſt mächtiger als der Tod, das Licht ſtärker als der Schatten.“ Dennoch ſchien es, als wecke die Erinnerung an den Todten ein an Angſt grenzendes Gefühl in ihr. Unwillkürlich drängte ſie näher an Alfred heran, es garnicht bemerkend, daß er leiſe, ganz behutſam ſeinen Arm um ihre Hüfte legte Ihr von Sturm und Regen auf⸗ gelöſtes, blondes Haar ſtreifte, im Luftzuge wehend, ſeine Wangen, in Tondoner Brief. (Von unſerm Korreſpondenten.) §London, 8. November. Der böſe Nebel meint es in dieſem Winter ganz beſonders gut mit der engliſchen Rieſenmetropole, nachdem er im vorigen Jahre zu allgemeiner Freude in ganz ungewohnt geringer Stärke aufgetreten war. Jetzt holt er aber nach, was er damals verſäumt hat, und zwar mit Zinſeszinſen. Die Sonne exiſtirt für London ſeit einer Woche nicht mehr, und die ganze Miſére des gefürchteten Unholdes, des ſchlimmſten aller Nebel, laſtet in ſchier unerträglichem Maße auf der unglücklichen Hauptſtadt Englands. Gewöhnlich dauert er ein oder zwei Tage an und treibt ſchon dann Menſch und Thier zur Verzweiflung, ſtört den Verkehr in weitgehendſter Weiſe und iſt für eine rapide Zunahme der üblichen Winterkrankheiten verantwortlich, Heute iſt ſchon beinahe eine ganze Woche vergangen, ſeit der unheim⸗ liche Gaſt mit voller Macht ſeinen Einzug hielt und ſeit er wie ein grimmiger Feind aller Lebeweſen die größte Stadt der Welt okku⸗ pirt hat. Die allgemeine Stimmung in London war ſowieſo ſchon in den letzten Wochen und Monden die denkbar gedrückteſte, und in allen Schichten der Bevölkerung ſah man dem kommenden, nach Anſicht der Wetterpropheten beſonders bedrohlichen Winter mit Grauen und Gruſeln entgegen. Daß es aber ſo ſchlimm kommen würde, hätte ſich denn doch Niemand träumen laſſen. Am erſten Tage war der Nebel ſchon dicht genug, aber es war doch nur der ſogenannte weiße Nebel, der wenigſtens nicht die Augen und die Athmungsorgane in ſo grauenhafter Weiſe affizirt, als wenn er ſich erſt in die gelbe oder ſchwarze Maſſe verwandelt hat, die jetzt ſeit fünf Tagen in den Straßen und Häuſern Londons ſich feſtgeſetzt hat. Eine Rettung vor dieſem böſen Feinde der Menſchheit gibt es überhaupt längſt nicht mehr, es ſei denn, daß man in der Lage iſt, London den Rücken kehren und Zuflucht in einer reineren und geſunderen Atmoſphäre ſuchen zu welche nun eine jähe, dunkle Gluth emporſchoß.(Fortſ, folgt.) können. Speziell für die ärmere und ärmſte Bevölkerung Londons ſind matltrlich die augenblicklichen Zuſtände geradezu fürchterlich, zu⸗ mal ein ſtarker Froſt einſetzte, und ſomit eine bittere Kälte die all⸗ gemeinen Leiden noch vergrößerte. Die Brodloſen Londons ſollen Ic nach Hunderttauſenden zählen, und wie es um dieſe Aermſten in dieſer brodloſen Zeit beſtellt iſt, das läßt ſich leicht ausmalen. Selbſt die großartigen Wohlthätigkeitsanſtalten⸗ und Beſtrebungen Londons reichen da bei Weitem nicht aus dem Elend zu ſteuern und durchgrei⸗ fende Erleichterungen zu ſchaffen. heimliche Zunahme der Verbrechen jeder Art, beſonders der Vergehen den Verbrechern, ihre dunkle Thätigkeit im umfangreichſten Maße auszuüben, und macht es für die Londoner Polizei in vieler Hinſicht einfach unmöglich, der Bürgerſchaft und der Stadt den nöthigen Schutz angedeihen zu laſſen. Ganz beſonders das ſogenannte Garot⸗ Männer und Frauen werden ſelbſt in verkehrsreichen Straßen boll Hinten überfallen, indem ein Angreifer ſeine Arme um den Hals und Mund des Opfers ſchlingt und daſſelbe ſomit wehrlos macht, währ annektirt. Ein ganz neuer Trick dieſer Straßenräuber beſteht darin daß ſie mit einem gefüllten Sandſack ihre Opfer von hinten nieder⸗ ſchlagen, ſie dadurch bewußtlos machen und dann ausplündern. Veden Tag kommen derartige Fälle vor, und nur ſehr ſelten iſt es bisher ge⸗ lungen, derartige Verbrecher dingfeſt zu machen, weil dieſelben in dem dichten Nebel einfach ſpurlos verſchwinden und überhaupt nicht ber“ folgt werden können. den Pocken, Scharlachfieber, Dyptheritis, Ruhr etc. erkrankt ſind, und auch in den beſſeren Kreiſen der Bürgerſchaft ſind ſchwere Er⸗ krankungen an der Tagesordnung, ſo daß die Aerzte alle Hände de zu thun haben und Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen können. Winters ein Vermögen verdienen und beſonders derartige? perioden bilden eine großartige„Geſchäftszeit“ für die vernehmen, beabſichtigt der Alldeutſche Verband auf Freitag, 15, ds Die Folge iſt natürlich eine un; gegen das Eigenthum, der Raubanfälle, Einbrüche und auch der Selbſtmorde. Der jeder Beſchreibung ſpottende Nebel ermöglicht 8 tiren ſteht augenblicklich wieder in voller Blüthe; gut gekleidets ein anderer Räuber in aller Gemüthsruhe Börſe und Werthſachen Die Hoſpitäler Londons ſind überfüllt mit Patienten, die an Gegen das Geſuch der Firma Rheinſchifffahrts⸗Aktiengeſellſchſl Es gibt Doktoren in London, welche im Verlaufe eines ſolchen böſen 61.——. ̃ ᷣ ̃ ⁵⁵ —eees er ne„ e e ee r SSne eee eer SS am dle 9, rd en d 0 ten il5 len er⸗ ge em er⸗ und Sr⸗ voll en. ſen el⸗ Platze, dieſe Lotterie durch tüchtigen Loosankauf zu fördern. Haupttreffer beträgt 10 000 M. i.., baar ohne Abzug 7500 M. Mannheim, 11 November. General Anzeiger. 8. Sekte! Töf chinſpektionen auf das ganze Land auszudehnen und dieſe Einrichtung zu einer obligatoriſchen zu geſtalten. Wie die„Südd. .⸗K.“ bernimmt, hat der Verwaltungsrath der Generalbrandkaſſe ſich bereit erklärt, die Gebühren der Feuerlöſchinſpektionen auf die Generalbrandkaſſe zu übernehmen, wenn Gemeinden ſich freiwillig zur Aufſtellung ſolcher Inſpektoren entſchließen, und wenn die Per⸗ ſönlichkeit, die für dieſes Amt beſtimmt iſt, eine erſprießliche Wirk⸗ ſamkeit verbürgt. In einem an die Großh. Bezirksämter gerichteten Erlaß erklärt das Miniſterium des Innern, daß es die Einführung von Bezirks⸗FJeuerlöſchinſpektionen überall da für zweckmäßig er⸗ achtet, wo die Gemeinden freiwillig ſich dieſer Kontrole unterſtellen. Dagegen erſcheine es nicht angezeigt, auch da, wo dieſe Voraus⸗ ſetzung fehlt, auf die obligatoriſche Beſtellung ſolcher Inſpektionen hinzuwirken, da in dieſem Fall leicht ſtatt einer Förderung eine Schädigung des Feuerlöſchweſens ſich ergeben könnte. Auch der Ver⸗ waltungsrath der Generalbrandkaſſe hat ſich dahin ausgeſprochen, daß dieſe Einrichtung der freien Vereinbarung der Gemeinden eines Vezirks, wo ſich das Bedürfniß dazu geltend mache, zu überlaſſen ſei, deren obligatoriſche Durchführung für das ganze Land aber nicht befürwortet. *Zur Heidelberger Schloßreſtaurirungsfrage. In Nr. 88 der „Deutſchen Bauzeitung“ ſchreibt deren Redakteur, Herr Albert Hof⸗ mann, anſchließend an die Sachverſtändigen⸗Konferenz vom 15. Oktober, wörtlich wie folgt:„Um über die Verhandlungen ein zu⸗ berläſſiges Bild ſich machen zu können, würde es nöthig ſein, das ausführliche Protokoll über die Konferenz abzuwarten, das, wie man hoffen darf, bald der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wenn es inzwiſchen nicht ſchon geſchehen iſt. Aber auch ohne das Proto⸗ koll können wir es heute ſchon ausſprechen, daß die Partei der Ruinenromantiker, deren Beſtrebungen noch im Anfange der neun⸗ ziger Jahre des verfloſſenen Jahrhunderts eine zweifelloſe Berech⸗ Ugung hatten, durch die ganz ausgezeichneten Wiederherſtellungs⸗ arbeiten Schäfers ein ſtarkes Gegengewicht nach der architektoniſchen Seite hin erhalten hat. Denn es unterliegt doch keinem Zweifel, daß 2 eine mit möglichſter Vollendung durchgeführte Wiederherſtellung des Heidelberger Schloſſes in den Theilen, welche für eine ſolche Unter⸗ nehmung überhaupt noch genügende Anhaltspunkte bieten, aus den Ruinen ein ungleich reicheres Bild wiedererſtehen laſſen würde, als das Schloß in ſeinem Verfall es darzubieten vermag! Vielleicht geht man auch nicht fehl, den früheren Widerſtand gegen Wieder⸗ herſtellungen im Allgemeinen und gegen das Heidelberger Schloß im Beſonderen zu einem nicht geringen Theile auf die thatſächlich feſt⸗ ſtellbare mangelhafte frühere Kenntniß der alten Denkmäler und auf die hierdurch bereits begangenen Sünden zurückzuführen. Doch die Wandlungen in dieſer Beziehung ſind große; die Vertiefung in dem Studium der alten Denkmäler hat ſolche Fortſchritte gemacht, daß, wenn die geeigneten Perſönlichkeiten gefunden werden, die Paukunſt ſich unbedenklich an die größten Aufgaben wagen kann. Und eine ſolche Perſönlichkeit von ſtarkem Gepräge iſt Karl Schäfer, der Wiederherſteller des Friedrichs⸗Baues.“ * Straßburger Pferdelotterie. Beachtenswerth, beſonders in Elſaß⸗Lothringen, iſt die Straßburger Pferde⸗Lotterie, bei welcher trotz der hohen Steuer faſt die Hälfte der Einnahme für Gewinn ver⸗ wandt wird. Von beſonderem Werth iſt die Einrichkung, daß die 34 erſten Gewinne mit 25 Proz. Rabatt und 1130 letzte Gewinne mit 10 Proz. Rabatt in baar ausbezahlt werden, wenn die Gewinne nicht in Natura zu empfangen gewünſcht werden. Sowohl den Pferdezüchtern wie den Handwerkern fließen durch die Straßburger Pferde⸗Lotterie ſchöne Einnahmen zus und es iſt daher wohl am Der Gegen Einſatz von nur 1., 11 Looſe 10., beim Generalagenten Stürmer, Langeſtr. 107, Straßburg i. E. und allen Loos⸗ geſchäften zu haben. Die Ziehung findet ſchon dieſe Woche, 16. Nov., ſtatt und beeile man ſich daher mit dem baldigen Einkauf, da die Zeit kurz und der Vorrath zur Neige geht. * Der Betrieb des Saalbaues wird von dem gegen den ſeit⸗ herigen Wirth, Herrn Thoma verhängten Konkursverfahren nicht berührt, ſondern nimmt ſeinen unverminderten Gang. Es finden täglich Vorſtellungen ſtatt. Das jetzige Programm endet mit dem 15. um am 16. d. einem neuen Enſemble Platz zu machen. Von der bisherigen Direktion des Saalbautheaters wird uns hierzu noch mitgetheilt: Verſchiedene Blätter brachten die unrichtige Notiz, daß der über den Saalbau verhängte Konkurs von dem Inhaber an⸗ gemeldet worden ſei. Wir ſehen uns veranlaßt, zu berichtigen, daß die Konkursanmeldung ſeitens der Weinfirma D. Mayer u. Co. in Dürkheim wegen einer Forderung von M. 1000 geſchah. Die Mannheimer verſchiedenen Lieferanten(27) haben insgeſammt nur M. 6631.41 zu fordern. Es haben ſich bereits eine Brauerei und ein Freund des Direktors Thoma, Herr Seeligmann in Frankfurt, bereit erklärt, die Angelegenheit durch Zahlung aus der Welt 3u ſchaffen. Beſitzwechſel. Verkauft wurde das Haus Seckenheimer Landſtraße Nr. 172(Wirthſchaft zum Schweizerhaus) von Herrn Georg Hartmann an Herrn Joh. Cramer Wirth hier ſür 27 000 Mk. „Feuerio“. Große Carneval⸗Geſellſchaft in Mannheim. Wir machen hiermit nochmals auf die heute Abend im„Habereckl“ ſtatt⸗ udende Carneval⸗Anfangsfeier aufmerkfam. Beginn der Sitzung 8 Uhr 11 Minuten. Der Geſangverein„Flora“ veranſtaltete zur Feier ſeines 29. Stiftungsfeſtes geſtern Vormittag im Saale des Coloſſeums ein Concert, welches ſich eines außerordentlich ſtarken Beſuches zu erfreuen hatte. Das Programm war ein ſehr gewähltes und be⸗ and aus Männerchören, Violinſolos und Sololiedern. Die„Flora“, welche für ihre Leiſtungen auch ſchon manchen Preis auf Geſangs⸗ — wettſtreiten davontrug, hat mit ihren geſtrigen Darbietungen aufs Neue bewieſen, auf welch' hoher Stufe ſie ſteht, denn die gewählten Chöre zählen mit zu den beſten und ſchönſten auf dem ſo reichen Gebiete des Männergeſangs. Der des Vereins, Herr Hauptlehrer Walch, iſt uns ſchon ſeit langen Jahren als Leiter derartiger Veranſtaltungen auf das Beſte bekannt und der ſtürmiſche Beifall, welcher den Männerchören gezollt wurde, galt in erſter Reihe dem Dirigenten, deſſen feinfühliger und ſicherer muſikaliſcher Leitung der Cbor willig folgte. Von den zum Vortrag gebrachten ſieben Chören gefiel uns ganz beſonders Abt's„Ständchen“, welches in der duſtigſten, zarteſten Weiſe zum Gehör gebracht wurde; auch „Sommernacht“ von Brambach und„Walpurga“ von Hegar ſind treffliche Compoſitionen, in welchen ſich die Reinheit der Stimmen und die dynamiſche Schattirung aufs Glänzenſte zeigte.— Das Concert veraittelte uns auch die Bekanntſchaft mit einem jungen Künſtler, dem noch eine bedeutende Zukunft bevorſtehen dürfte, es war dies der Violinvirtuoſe Herr R. Pracht, ein Schüler der Herren Hofkapellmeiſter Langer und Concertmeiſter Schuſter. Edle Tongebung und ſchöne Bogenführung ſind die hervorragenſten Eigen⸗ ſchaften des Künſtlers, der Ton des von ihm geſpielten Inſtruments klang voll und rund; ſein ganzes Können konnte Herr Pracht in der von ihm geſpielten„Tarantelle“ von Spies entfalten und war der Beifall, der ihm geſpendet wurde, ein ſo reicher, daß der Künſtler ſich noch zu einer Zugabe entſchließen mußte. Die Klavierbegleitung wurde von Herrn Buſelmeier in der disereteſten Weiſe ausgeführt. — Zwei Vereinsmitglieder traten als Soliſten auf: Herr Chr. Wühler ſang zwei Lieder für Bariton, mit der an ihm be⸗ kannten Meiſterſchaft, während Herr Matheis in zwei Terzetten für Tenor, Violine und Klavier die Singſtimme übernommen hatte, doch ſchien uns der junge Mann etwas befangen, da er mit ſeiner Stimme nicht recht aus ſich heraus ging. Die Violinpart ſpielte Herr Pracht in ganz ausgezeichneter Weiſe.— Das Coneert verlief in der beſten Weiſe und gebührt der„Florg“ der Dank der Hörer für den muſikaliſchen Genuß. *Fahrradſchwindler. Bäcker Johannes Ludwig Pfromf aus Feudenheim, der ein vom Fahrradhändler Peter Edelmann gemiethetes Fahrrad im Wertbe von 160 Mark dem Wirth Karl Häfele hier verkaufte, erhielt vom Schöffengericht wegen Unter⸗ ſchlagung 3 Wochen Gefängniß. Brand in einem elektriſchen Straßenbahnwagen. Aus Frei⸗ burg i. Br. wird unterm 8. November gemeldet: Geſtern Nach⸗ mittag 5 Uhr, als der elektriſche Straßenbahnwagen Lorettoſtraße⸗ Rennweg fuhr, ertönte plötzlich vor der Ludwigskirche ein heftiger Knall, in welchem Augenblick auch der Wagen auf der Decke beim Blitzableiter in Feuer gehüllt war. Sämmtliche Inſaſſen ſprangen aus dem Wagen, der ſofort geſtellt wurde. Der auf dem Wagen be⸗ findliche Kontrolleur ſchaltete den Strom augenblicklich aus und traf Vorkehrung, ſo daß das Brennen aufhörte. Die Fahrt konnte dann auch wieder au en werden. Der Vorgang ſoll ſich dadurch ereignet haben, de 5ß der Blitzableiter mit der Erdleitung in Be⸗ rührung kam und urch die Exploſion entſtand. Zu Schaden iſt bei dem Vorgang Niemand gekommen. *Muthmaßliches Wetter am 12. und 13. Nov. Der über dem nordweſtlichen Rußlaud bedeutend vertiefte Luftwirbel beherrſcht ganz Oſteuropa und hat auch den in Mitteleuropa liegenden Hoch⸗ druck erheblich abgeflacht. Im Sſidweſten von Großbritannien liegt noch ein Hochdruck von wenig über 765 mm. Bei vorherrſchend weſtlichen Winden iſt für ag u ittwoch bewölktes und auch zu vereinzelten Niederſchlägen geneig Velter zu erwarten. 8 Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Station Maunheiin. 8 8 E S 88. ———— 2 7 EN IBFZZB5rn?x ̃ 8 Datum Zeit Ss 3 3583 3Vemerk⸗ 55 855 ungen S5 SA 228 8 2 558 mu 2 85 3— f 125 5335 10, Nov. Morg.%7590 5,4 SW 2 52 10. Mittg. 2d%758,2 7,8 ſtill * + 10.„ Abds.%07578.5 ſtil 1 Morg.%754 4 6,6 S3 Höchſte Teiperatur den 10. Nov. 8,1⸗ Tiefſte 5 vom 10/11. Nov. + 5,0 Polizeiberſcht vom 9. November. 1. Am 9. d.., Mittags 119½4 Uhr, warf der Maurer Franz Maierhöfer hier vom dritten Stock des Neubaues Ried⸗ feldſtraße 50 hier ein Stück Holz(Bolzen) in den Hofraum. Der im gleichen Augenblick unten vorbei gehende Maurer Philipp Rudolf von Neunkirchen wurde von dem Bolzen auf den Kopf getroffen, was den ſofortigen Tod desſelben zur Folge hatte. Unterſuchung iſt eingeleitet. 2. Beim Aufſteigen auf einen mit Hauſteinen beladenen Zweiſpänner⸗Laſtwagen rutſchte am 9. d.., Vormittags 11½% Uhr, der 15jährige Fuhrknecht Jakob Frank aus Dürkheim vor dem Hauſe Parkring Nr. 17 aus, kam zu Fall und das linke Hinterrad ging ihm über den linken Fuß. Er erlitt einen Knöchelbruch und mußte mittelſt Krankenwagen in das allge⸗ meine Krankenhaus verbracht werden. 3. Ein mit zwei Pferden beſpanntes Laſtfuhrwerk eines hieſigen Fuhrwerksbeſitzers wollte, obwohl der dasſelbe lenkende Fuhrknecht rechtzeitig davor gewarnt wurde, am 9. d.., 7 Abends 6½ Uhr am Friedrichsring beim Panorama über das Geleiſe der Mannheim⸗Heidelberger Nebenbahn fahren, wurde aber von dem daſelbſt manövrirenden Zuge Nr. 26 erfaßt, um⸗ geworfen und beſchädigt. Die Pferde blieben unverletzt, der Fuhrknecht dagegen wurde vom Wagen gegen eine Mauer ge⸗ ſchleudert und erhielt am Kopfe einige unbedeutende Quetſch⸗ wunden. Weiteres Unglück konnte durch das beſonnene Vorgehen des Zugführers, welcher ſofort die Nothbremſe zog, verhindert werden. 4. Im Hauſe S5, 4 b entſtand am 8. d. M. ein Zimmer⸗ brand, welcher von den Hausbewohnern alsbald wieder gelöſcht wurde. 5. Drei Körperverletzungen— in den Wirthſchaften J 5, 9 und Lindenhofſtraße 60 ſowie auf der 16. Querſtraße verübt— gelangten zur Anzeige. 6. Verhaftet wurden 18 Perſonen ſtrafbarer Handlungen. wegen verſchiedener Aus dem Großherzogthum. B. C. Karlsruhe, 10. Nov. Die evangeliſche Kirchengemeinde veranſtaltete heute Abend im großen Saale der Feſthalle eine Luther⸗ feier, die außerordentlich ſtark beſucht war und einen erhebenden Verlauf nahm. Nachdem Stadtpfarrer Rohde die Anweſenden be⸗ grüßt und der Südſtadtkirchenchor den 100. Pfalm von Mendelſohn zum Vortrag gebracht hatte, hielt Prof. D. Otto Baumgarten aus Kiel eine nach Form und Inhalt gleichoollendete Feſtrede über „Martin Luther und die deutſche Nation“. Hierauf wurden einige packende Seenen aus dem Herrig'ſchen Lutherfeſtſpiel vorgeführt. An die Feier ſchloß ſich eine geſellige Vereinigung. *Karlsruhe, 10. Okt.(Aus dem Stadtrath.) Dem badiſchen Obſtbauverein wird die ſtädtiſche Ausſtellungshalle zu einer im Jahre 1902 geplanten Landes⸗Obſtausſtellung unentgeltlich zur Ver⸗ fügung geſtellt. Wegen Einrichtung eines Obſt⸗Großmarktes in hieſiger Stadt ſollen Verhandlungen mit dem genannten Vereine gepflogen werden. BN. Karlsruhe, 10. Nov. Bei der ſtädtiſchen Sparkaſſe betrug im Monat Oktober die Zahl der Einlagen 3622 mit einem Einlege⸗ betrag von 332 968.07, die Zahl der Rückzahlungen 2248 mit einem Geſammtbetrag von 479 767.83, Einleger gingen zu 493 ab 345. BN. Niedereſchach, 10. Nov. Der Fuhrunternehmer Wipf von hier verunglückte dieſer Tage dadurch, daß er beim ſog.„Stumpen“ vom beladenen Frachtfuhrwerk überfahren wurde, wobei er an einem Fuß chwer berletzt wurde. Man fand ihn Morgens beim Stumpen bewußt⸗ Wipf fuhr nämlich mit dem Frachtfuhrwerk von Villingen d konnte etwa um 11 Uhr beim Stumpen geweſen ſein. Bei der dort jäh abfallenden Straße ſcheint er zu ſpät gebremſt zu haben, wo⸗ durch der Wagen in raſchen Lauf kam und das Unglück geſchah. Sulsburg, 10. Nov. Dieſer Tage brach in Ballrechten im Hauſe des Sattlers Löffler Feuer aus, welches in kurzer Zeit die gefüllte Scheune und das Wohnhaus einäſcherte. Das Vieh ſowie einige Fahrniſſe konnten gerettet werden. Die Entſtehungsurſache iſt unbekannt. Das Feuer kam in der Waſchküche zum Ausbruch, wo gerade der Waſchtag war, Haus und Fahrniſſe ſind verſichert. Schopfheim, 10. Nov, In der Sutter'ſchen Papierfabrik ver⸗ unglückte der Arbeiter Philipp Trefzer. Er war im zweiten Stock⸗ werk beſchäftigt, während Arbeiter durch den Aufzugsſchacht Weiſung gaben, den Aufzug herunter gleiten zu laſſen. Um feſtzuſtellen, was vor ſich ging, beugte ſich Trefzer über den Schacht und wurde von dem herabgleitenden Aufzuge am Kopf ſo ſchwer verletzt, daß der Tod ſofort eintraf. BN. Waldshut, 10. Nov. Herr Rathſchreiber Carl Ganter, der langjährige Vorſtand des Bad. Rathſchreibervereins, fejert am 30. Dez. cr. ſein 25jö 5 Jubiläum als Rathſchreiber hieſiger Gemeinde. BN. Kynſtanz, 11. Nov. Am nächſten Freitag wird der Bürger⸗ ausſchuß über die Erwerbung des ehemaligen Garniſonslazareths, ſowie über die Errichtung weiterer Hauptlehrerſtellen an der Volksſchule berathen. B G. Konſtanz, 10. Nov. Nach dem vom Arbeitsamt Konſtanz veröffentlichten Bericht hat ſich die Lage des Arbeitsmarktes im Monat Oktober an der Grenze nicht nur gegen voriges Jahr, ſondern auch gegen den vorhergehenden Monat verſchlimmerk. Die Zahl der ausgebotenen Stellen betrug 482(vor. Jahr 576), die der Arbeit⸗ ſuchenden 934(vor. Jahr 732). Beſetzt wurden 405 Stellen(gegen 454). Im Vergleich der ausgebotenen Stellen zur Zahl der Arbeit⸗ ſuchenden ergab ſich im September das Verhältniß 1: 1,76, im Oktober 1: 94.— Die Erdarbeiten zur Erſtellung des zweiten Geleiſes zwiſchen Radolfszell und Allensbach ſind ſoweit fertig ge⸗ ſtellt, daß die Entlaſſung von gegen 100 italieniſchen Arbeitern be⸗ reits erfolgen konnte. Die Bahnarbeilen zwiſchen Konſtanz und Allensbach nehmen noch einige Zeit in Anſpruch, da dort größere Einſchnitte abzugraben und Stützmauern zu erſtellen ſind. Die Durch⸗ läſſe und Brücken ſind ſchon vollendet, ſo daß bald mit der Schwellen⸗ und Schieuenanlage begonnen werden kaun. Um die Sicherheit des Bahnverkehrs zu erhöhen, wird überall, wo es angeht, die Bahn über Wege und Straßen entweder über⸗ oder unterführt. Bei Allensbach muß der B hnkörper bis zu 4,70 Meter erhöht und vom Stationß⸗ gebäude aus muß eine Stiege erſtellt werden zum Einſteigen. Pfalz, Beſſen und Uumgebung⸗ eLudwigshafen, 11. Nov. Die 43 Jahre alte Ehefrau des Tagners Adam Richter hat ſich am 2, d. M. aus ihre Wohnung eutfernt und iſt bis jetzt nicht zurückgekehrt. In einem hinterlaſſenen Briefe erklärt ſie, daß ſie ſich im Rhein ertränken werde. Die Zahl der durch den Nebel verurſachten Unglücksfälle war ſelbſtverſtändlich in dieſer Woche Legion, und in den Zeitungen füllen dieſelben tagtäglich ganze Spalten. Soweit der Riefenverkehr in den Straßen überhaupt durchführbar war, ließen ſich Kolliſſionen zwiſchen den Omnibuſſen und ſonſtigen Fahrzeugen gar nicht ver⸗ meiden, und zahlloſe Paſſagiere ſind dabei zu Schaden gekommen. Auch die armen Pferde haben eine ſchwere Zeit, und jeden Tag mußten zahlreiche Thiere getödtet werden, weil ſie im Nebel ſchwere einbrüche ete. erleiden. Der Londoner Omnibus⸗Kutſcher, ſonſt in jedem Wetter ein unverwüſtlicher Humoriſt, wenn auch oft von bru⸗ taler und lauter Art, verliert im Nebel mit der Fähigkeit, ſeine Roſſe guf der richtigen Fahrt zu halten, jede Lebensluſt und jede Freude aun mehr oder weniger witzigen Wortgeplänkel mit Kollegen oder ſahrgäſten; muß es ihm doch nur zu häufig paſſiren, daß er ge⸗ ztwungen iſt, von ſeiner ſtolzen Höhe herabzuſteigen und mit der Laterne in der Hand zuſammen mit dem Kondukteur des Omnibuſſes ie Pferde an der Kante des Trottoirs entlang Schritt für Schritt zu führen. Schießlich wird auch dies unmöglich, wenn der Nebel dar zu ſchwarz iſt, und dann wird es unvermeidlich, daß in dem droßen Verkehrsweſen der Metropole Hunderte und Aberhunderte gon ahrzeugen jeder Art in endloſer Prozeſſion ſich feſtfahren und erſt nach langer mühevoller Arbeit ſeitens der Konſtabler allmählich wieder ihre Fahrt fortſetzen können. Noch bedeutend verderblicher jedoch ſind die Folgen des Nebels tu dem großen Hafen von London. Natürlicherweiſe waren die Nebel⸗ ſſen nirgendwo dichter und ſchwerer als auf und an dem Waſſer, and in den Docks, welche ſich an der Themſe entlang erſtrecken, war meiſtens an irgend welchen Verkehr oder an geregelte Thätigkeit über⸗ baupt nicht mehr zu denken. Dabei war leider an jedem Tage und ſreen, nach jeder Nacht eine bedauerlich große Verluſtliſte unaus⸗ Reiblich, und bis heute ſind ungefähr 35 Perſonen, meiſtens Dockar⸗ ter und Schiffer als ertrunken oder vermißt zu melden. Die Leute zuf den Quais haben ſich bielfach auf Händen und Füßen auf den Weg dentlich konſervativ und bildet in dieſer Hinſicht das ſtereotybe Vor⸗ nach einer geſicherten Zufluchtsſtelle taſten und ſuchen müſſen, weil in den komplizirten Hafen⸗ und Dockanlagen mit ihren zahlloſen Waſſer⸗ wegen, deren Seitenmauern nur ſelten durch Geländer geſchützt ſin bei jedem Schritte das Verder in die naſſe Tiefe erfolgen kon Opfern der Fall geweſen ſein ſammenſtöße von Schiffen und Eiſenbahnzügen ſind natürlich lis an der Tagesordnung Daß außer dem phyſiſchen Unbehagen auch das moraliſche Uebel⸗ befinden der guten Londoner unter ſolchen Verhältniſſen mit jedem Tag rapide anwächſt iſt wohl leicht verſ denn wie der wirkliche Nebel auf der Stadt und dem Lande t ein häßlicher und un⸗ durchdringlicher politiſcher Nebel den Gemüthern und vergällt jegliche Lebensfreude. Der Krieg ütdafrika will kein Ende nehmen, die Regierung hat ihre hohlen und k aufgebraucht und genießt nur noch offiz außerdem ſtellt ſie nun ſchon wieder e Steuerlaſt für das kommende Jahr mehr, als ſelbſt der größte britiſche P kann. Allgemeines politiſches Unb „Mann in der Straße“ weiß ſchon( noch von der allgemeinen La⸗ zochtrabenden Phraſen ſchon längſt lles oder of ſes Vertrauen; ch bedeutend ſchwerere cht, und das iſt natürlich ot auf die Dauer ertragen vorherrſchend, und der mehr, was er eigentlich ag ten ſoll. Der Londoner, an und für ſich ein geborener Jingo 1 Radaupatriot, glaubt zwar den ſchönen Worten, mit denen die Natoin von der Regierung bezüglich des ewigen Krieges in Südafrika und der ſonſtigen Politik des Landes immer noch abgeſpeiſt wird, längſt nicht mehr ſo recht, aber er wehrt ſich gegen dieſen Unglauben, er will nicht einſehen, daß er ſich in ſeinem lärmenden und künſtlich gezüchteten Patriotismus geirrt hat, ſo wie er ſich in der ganzen Regierung täuſchte, und deshalb iſt es immer noch ch, daß in der Londoner Preſſe öffentlichen Banquets und in politiſchen oder ſonſti Verſammlungen das alte unwahre Evan⸗ barkeit und Vertrauenswürdigkeit der jetzigen gelium von der Unfe Regierung gepredigt werden kann. Der Londoner iſt eben außeror⸗ ————————— bild für die übrige Bevölkerung Englands, die nach London ſchaut, wik die Mohammendaner nach Mekka. Außerdem hat die Rückkehr des Thronfolgerpaares von ſeiner Weltreiſe mit den damit verbun⸗ denen eierlichkeiten dem vielleicht doch etwas ſchlaff gewor⸗ denen Patriotismus der Londoner wieder einen neuen Impetus ge⸗ geben, und dann lebt man auch jetzt in der Vorfreude auf die dem⸗ nächſtige, nach Beendigung der Hoftrauer eintretende Wiederaufnahme der großen Hoffunktionen, ſowie auf die großartigen Krönungsfeier⸗ lichkeiten im nächſten Jahre, d. h. ſoweit dieſe Vorfreude nicht durch die bange Sorge um die thatſächlich ſchwer erſchütterte Geſundheit des Königs Edwards getrübt wird. Es ſoll thatſächlich um den Zuſtand des Herrſchers ſchlimmer beſtellt ſein, als natürlich offiziell zugegeben wird. Ob es ein Krebsleiden iſt, oder eine andere ebenſo unheilbare und tückiſche Krankheit von der man nicht gerne ſpricht, mag dahinge⸗ ſtellt bleiben; Thatſache iſt aber, daß der König meiſtens gezwungen iſt, ſeine Nahrung in flüſſigem oder doch ſehr dünnem Zu ſtande einzu⸗ nehmen, und zwar ſoll er ſich dabei einer beſonders konſtruirten ſil⸗ bernen Röhre bedienen, da auch ſeine ganze Mundhöhle ſehr ſchlimm afftziert ſein muß und zur Verarbeitung von feſten Speiſen nicht mehr dienlich iſt. Es iſt ferner Thatſache, daß König Eduard in den letzten en Monaten ganz außerordentlich gealtert hat, und es erregte bei dem Einzuge des zurückkehrenden Thronfolgerpaares allgemeines Erſchrecken, als nur zu deutlich erſichtlich wurde, wie krank und grau die Geſichtsfarbe und das ganze Ausſehen des Königs war. Zum Ueberfluß war ein nervöſes oder ſchmerzhaftes Zucken der Geſichtsmus⸗ keln mehr wie auffällig, und wenn zu dieſen Umſtänden die Gerüchte von einem in voriger Woche ſtattgefundenem Ohnmachtsanfall und von häuftgen Athmungsbeſchwerden des Königs gerechnet werden, ſo wird die Angſt der Londoner und der Engländer im Allgemeinen verſtändlich, daß bielleicht die für nächſten Juni angeſetzte Krönung des Königs, für welche ſchon jetzt die großartigſten Vorbereitungen getroffen werden, niemals werde ſtattfinden können.“ 4. Seite⸗ General⸗Anzeiger. Mannheim, 11. November. Hochheim, 9. Nov. Vor einiger Zeſt iſt aus dem Allg. Krankenhaus in Waunheim ein ſchwerer Verbrecher, der berüch⸗ tigte Radmarder Peter Derſt, welcher aus dem Zuchthaus Diez zu weiterer Aburtzeilung nach Maunheim überführt worden war, aus⸗ vochen. Diefer Tage wurde er in Hochheim wieder feſtgenommen. zalte die Gelegenheit der Hochheimer Kirchweihe wahrgenommen, Jetrunkeue Kirchweihgäſte auszuräubern und war dabei mit anderen Galgenvögelu feſtgenommen worden. Seit ſeinem Ausbruch hat er ſchon wieder einige Diepſtähle verübt. Er reiſte auf fremde Papiere. * Frankfurt, 8. Nov. Ein außerordentlicher Bezirkstag des Bezirkspereins beider Heſſen und Naſſau im Deutſchen Fleiſcherver⸗ band fand hier ſtatt. Ziemlich ſämmtliche dem Vereine angehörende Innungen waren mit etwa 300 Theilnehmer vertreten. Die vier Punkte der Tagesordnung: 1) der neue Zolltarif⸗Entwurf, 2) die Ausführungsbeſtimmungen zum Fleiſchbeſchaugeſetz, 3) die obli⸗ gatoriſche Schlachtvieh⸗Verſicherung und 4) der Handel nach Lebend⸗ gewicht— wurden in langen Ausſprachen genügend geklärt und nahm zu jedem einzelnen Punkt die Verſammlung in Reſolutionen Stellung. Gegen Schluß der Verſammlung nahm der Sekretär der Handwerkslammer Kaſſel, Lippert, das Wort, um der Verf bſammluyz darzuthun, daß die Kammer den Beſtrebungen der Fleiſcher fehr freundlich gegenüberſteht. —— Thegter, Aunft und Wiſſeuſchaft. Großh. Badiſches Hof⸗ und Natioual⸗Theater in Maunheim. Zum erſten Male: Die Zwillingsſchweſter von Fulda. (Gaſtſpiel von Agnes Sorma.) Der Inhalt des neueſten„Fulda“ iſt unſern Leſern nicht unbe⸗ kannt; über die Berliner Premiere hat unſer Korreſpondent ſ. Zt, an dieſer Stelle berichtet. Es iſt die Geſchichte des Mannes, der auf dem Punkte ſteht, ſeinen Ehefeſſeln zu entſchlüpfen, von der klugen Gattin Aber, unter der Maske ihrer Zwillingsſchweſter, ein zweites Mal erobert kwird. Man hat gegen dieſes heitere Spiel mit ernſtem Hintergrunde nur einen Einwand erhoben: man hat ſeine reale Möglichkeit bezweifelt. Man hat angedeutet, Herr Orlando und Frau Giuditta müßten weniger berheirathet geweſen ſein, als anzunehmen, wenn eine ſolche Täuſchung auch nur eine Viertelſtunde lang ſollte gelingen können. Wir glauben, die ſolches bezweifeln, überſchätzen die Zuberläſſigteit, womit unſern Sinnen unterrichtet werden. Die iſt nämlich weit ge man gemeinhin glaubt. Sie iſt ſo gering, daß unſer Ve den alltäglichſten Dingen gröblichſt irrt, ſobald er ſich ar nur eines Sinnes verlaſſen muß. Wer Erfahrunge: 0 ſammeln will, der laſſe einmal Jemand mit verbundenen Augen feſt⸗ ſtellen, ob er dunkles oder helles Bier, rothen oder weißen Wein trinkt; es giht dabei in der Regel die wunderlichſten Ueberraſchungen. Aehnliche Ueberraſchungen, wie man ſie erlebt, wenn man auf Maskenbällen einen guten Freund oder eine noch beſſere Freundin herausfinden ſoll, deren Koſtüm man nicht kennt. Andererſeits ſoll es auf Maskenbällen auch ſchon vorgekommen ſein, daß ein Ehemann ſeiner legitkimen Gattin eine Hicht ganz underfängliche Liebeserklärung gemacht hat. So ganz ohne Beiſpfel wäre der Hereinfall des Herrn Orlando mithin nicht. Er iſt der Frau gegenüber, die ihm als ihre eigene Schweſter entgegentritt, ja auch nur auf einen einzigen Sinn, angewieſen, das Auge. Jener innere Sinn, der Menſchen ihre Nähe fühlen macht, auch wo ſie ſich nicht ſehn, muß verſagen; denn das Band gegenſeitiger Sympathie, bas Eheleute doch erſt miteinander verbindet, war ja im Begriff zu gerreißen. Innerlich war Orlando ſeiner Frau bereits ſoweit entfremdet, baß er mit einer Andern„anbandelte“, und dem äußen Schein einiger⸗ maßen zu mißtrauen, hatte er Grund, da ihm die verblüffende Aehnlich⸗ keit der Zwillingsſchweſtern bekannt war. Die Täuſchung iſt alſo vom Dichter gar nicht übel motivirt, ind es verſchlägt nichts, daß Orlando inen ganzen Tag darin befangen bleibt. Es iſt ganz richtig beobachtet, der einmal Getäuſchte ſich felbſt in ſeinen Irrthum immer tiefer hineinarbeitet. Alles kommt alſo darauf an, uns den einen Augenblick Pes erſten Begegnens annehmbar zu machen. Gerade hier aber hat der Dichter ſich eines techniſchen Fehlers ſchuldig gemacht, der die Wirkung eines ſonſt ſo amüſanten Spiels beträchtlich ſchwächt. Er hat das 5 ſo völlig zum Vertrauten der Abſichten Giudittas gemacht, daß ihm bei der erſten Begegnung jeder Kontakt für die Gemüthsver⸗ faſſung Orlandos fehlt. Er durfte uns immerhin verrathen, daß Giu⸗ ditta bei ihrer vermeintlichen Abreiſe etwas im Schilde führt. Aber was, das müßte er uns nicht mit reportermäßiger Gewiſſenhaftigkeit auseinanderſetzen. Dann hätte ſich uns, bei ihrem Wiedererſcheinen, ein wenjg von der Unſicherheit Orlandos mitgetheilt, wir hätten Ver⸗ ſtändwiß für die grundlegende Situation gehabt und wären der weiteren Entwicklung, die dem unbefangenen Zuſchauer ja nicht lange räthſel⸗ haft bleiben kann, mit innigerm Antheil und geſpannterm Intereſſe gefolgt. Aber es iſt ſeltſam, die Dichter von heute ſcheuen ſich geradezu, beim Publikum ſo etwas wie verſtändnißvolles Entgegenkommen vor⸗ auszuſetzen. Vielleicht nicht ganz mit Unrecht, doch kann das Wagniß ſo groß nicht ſein, wenn man die tragende Rolle eines Stücks doch eimmal einer Sorma auf den Leib ſchreibt. Zwar, im erſten Akt hatte man am Samſtag Mühe, die Sorma wiederzuerkennen, Das war eine eintönige Steeple⸗Chaſe von Worten, von der die Mitſpieler derart angeſteckt wurden, daß Jemand, ver das Buch nicht kannte, ſchwerlich allzupiel verſtanden hat. Vom zweiten Akte aber ward die Rede ſo chärakteriſtiſch wie das Spiel, das mit vollendeter Meiſterſchaft den Mann beherrſchte und zugleich, durch ein vertrauliches Nicken, einen Seitenblick, ein unterdrücktes Auflachen, das Publikum zum Mitwiſſer machte. Das dicht beſetzte Haus— man hatte ſogar das Orcheſter geräumt— erwärmte ſich auch von Szene zu Szene mehr und ſpendete kTauſchenden Beifall. Das ſtille Entzücken der Damenwelt, waren die Renaiſſance⸗Tofletten des Gaſtes. Durchweg ſind die Charaktere des Stückes nur leicht ſlizzirt, und über die einzige Stelle, wo ſich ein kiefer angelegter Konflikt zu entſpinnen ſcheint, gleitet der Dichter raſch hinweg: Die Stärke ihrer Schauſpielkunſt an ihrem Kinde zu erproben, bekommt Frau Giuvitta nur flüchtig Gelegenheit. Hervorragende Auf⸗ gaben werden alſo den übrigen Darſtellern nicht gerade geſtellt. Doch iraten Herr Tietſch als Parabosco und Frau Eckelmann als Eiſa rühmlich hervor. Auch Herr Göß als Orlando— wenn nur das Aberhaſtete Sprechen nicht wäre!— Herr Köhler als Valla, Herr Kökert als Lelio, Herr Hecht als Beppo und die kleine Weiß als Sandro verdienen genannt zu werden, wie denn auch die übrigen Rollen ausreichend beſetzt waren. Im Ganzen aber trug die Vorſtellung das Gepräge jener Unruhe und unfertigen Eile, wie ſie Gaſtſpiele nun ein⸗ mal mit ſich zu bringen pflegen; guf der Höhe der doch weit unbedeuten⸗ beren Fee Caprice ſtand die Wiedergabe nicht. s. Theater⸗Rotiz. Die Intendanz des Hoftheaters macht noch einmal darauf aufmerkſam, daß die heutige Vorſtellung„Nora“ %8 Uhr beginnt.— Kommenden Freitag, 5. November wird in der Auffüßhrung von Mozart's Oper„Figaros Hochzeit“ Frau Felſee aſchowska vom Hoftheater zu Darmſtadt die Parthie der Gräfin ſingen. hueber Frau Sormas Darſtellung der Nora entnehmen wir dem Stettiner Generalanzeiger einige Worte: Eine ihrer Lieblingsauf⸗ ſaben bildet noch heute die Nora, in welcher Ibſen die Vertheidigung Frauenrechte in ſeiner ihm eigenen ſcharfen Weiſe führt. So manche Künſtlerin hat hier in dieſr Rolle Erfolge errungen und doch hat uts keine ſo ausſchließlich gefeſſelt und ſo überzeugt von der Wahrheit dieſes oft angefochtenen Charakters, wie Agnes Sorma. Mit überſprudelndem Tewerament lebt ſie in ihrer Rolle, unterſtützt purch den ſprechenden Blick ihrer Augen. Welch' harmlos⸗kindliches Gemüth offenbarte ſie zunächſt in ihrem Puppenheim; wie innig und ſelbſtlos gab ſich die Liebe zu ihrem Gatten! Wie ergreifend ſchildert ſie die Seelenqualen unter dem Druck ihres Geheimniſſes und dann — als ſie den erbärmlichen Egoismus ihres Mannes erkannt hat— wie greifbar deutlich entwickelt ſich da der ſeeliſche Umſchwung vor unſeren Augen bis zur Verachtung deſſen, den ſie ſo heiß geliebt hat. Sie gab die großartigen Schätze ihres Innern, ohne uns dabet die künſtlichen Mittel fühlen zu laſſen. Man vergaß die Schauſpielerin und das Theater, man ſah nichts als das Weib und ſeine tiefe Er⸗ regung, die unwillkürlich zu herzlichem Mitempfinden zwang:— eine Lehre von der vollkommenen Menſchendarſtellung, die ſich alle Jünger und die Dienerinnen der Kunſt zu Nutze machen ſollten. Eine ſolche Nora vergißt man nie wieder. Modernes Theater im Apollotheater,.„Ein Trick“, dieſer köſtliche Schwank, hatte wieder am Samſtag Abend wahre Lach⸗ ſtürme zu verzeichnen Heute Montag, 11. Nov., wird er zum 9. Male wiederholt. Dienſtag, 12., geht zum 4. Male„Sein Doppel⸗ gänger“ in Scene. Am Mitkwoch, 13. ds. Mts. findet der zweite Premieren⸗Abend ſtalt. Zur Aufführung gelangt das Luſtſpiel von Stobitze„Liſelott“. Die rührende Figur der pfälziſchen Prinzeſin, die am Pariſer Hofe Ludwig XIV. den Angriffen der franzöſiſchen Höflinge ausgeſetzt war und wacker ihre deutſche Art vertheidigte, hat den humorvollen Autor zu einem Luſtſpiel angeregt, das bereils in Dresden und Hamburg mit freudigem Beifall begrüßt wurde. Der Violiniſt Peter Heppes, welcher morgen Dienſtag im Kaſinoſgale unter gefülliger Mitwirkung von Frau Fenten⸗Malmede (Geſang) und des Pianiſten Charley Lachmund aus Rio de Janeiro ein Concert veranſtaltet, concertirte am vergangenen Freikag mit äußerſt günſtigem Erfolge in Nordhauſen bei gut beſuchtem Saale. Ebenſo hatte Herr Lachmund mit ſeinen pianiſteſchen Leiſtungen einen vollen Erfolg. Concert des„Kirchenchors dey Lutherkirche“ in der Neckarvorſtadt. Unter Mitwirkung der Damen, Frau Dr. Seubert, Frau A. Brechter, Fräulein M. Reuther, der Herren J. Ratz, E. Dapper, Hofopernſänger Maikl und Hofmuſtkus Stegmann gab der Kirchenchor der Lutherkirche zu wohlthätigem Zweck geſtern ein Concert, deſſen Programm ſich im erſten Theil aus Orgelvortrag, Harfenſolo und augsſtücken, im zweiten Theil aus dem kirchlichen Dratorium„Ifggks Opferung“ von Muſtkdireklor Hermann Franke, in Sorau, zuſammenſetzte. Die allerdings nicht allzugroßen Räume des Gotteshauſes waren bis auf den letzten Platz gefüllt und an⸗ dachtsvoll lauſchte man etwa 1½ Slunden lang den zumeiſt wohl⸗ gelungenen Darbietungen. Aus dem erſten Theil des Concertes erwähnen wir vor Allem die kirchlichen Lieder:„Pax vobiscum“ von Fr. Schubert, und„O Jeſulein ſüß“ von J. S. Bach, von Frau A. Brechter(Alt) wit ſchöner und wärmper Tongebung vorgetragen; desgleichen Wo du hingehſt“ von E. Hildach, von Frau Dr. Seubert(Sopran) ganz prächtig interpretirt.„ troduktion und Adagio“ aus Roſſini's„Moſes“ für Harfe, ei äußerſt wirkungsvolle Compoſition, gab Herrn Hoſmuſtkus Steg⸗ mann Gelegenheit, wiederum glänzend darzukl daß er Meiſter ſeines ſo ſchwer zu handhabenden Juſtruments.„Iſagls Opferung“ iſt ein muſikaliſch recht intereſſantes, an Schönheiten reiches Werk, deſſen oft nicht unbedeutende Schwierigkeiten von dem ausführenden gemiſchten Chor zumeiſt gut überwunden wurden. Als Soliſten bethäligten ſich darin wiederum mit ſchönem Erfolg, die Damen Brechter und Frau Dr. Seubert in den Parthien des „Erzähler“ und des„Iſaaks“; Herr Hofopernſänger Maikl(Engel) ſang ſeinen Part mit großer, ſchöner Tongebung prachtvoll und zu Herzen dringend, und ein Herr Ratz(das Programm wies nicht auf„Woher er kam der Fähri“) dokumentirte in der Parthie des „Abrgham“ eine Baritonſtimme von angenehmem Timbre und guter Schutung. Die Orgelbegleitung, die, ſoviel wir wiſſen, auch bei dem Oratorium in den Händen des Herrn Dapper lag, bewährte ſich darin ſowohl, als auch bei den Einzelvorträgen auf das Beſte. ich Von der Darmſtädter Künſtler⸗Kolonie. In einer nicht öffentlichen Sitzung der Darmſtädter Stadtverordneten⸗Verſammlung riefen die Verhältniſſe der jüngſt zu Ende gelangten Ausſtellung der Künſtler⸗Kolonie eine lebhafte Debatte hervor. Der Bürgermeiſterei iſt Namens der Stadt— wie allen Garantiefondszeichnern— mitgetheilt worden, daß die Ausſtellung, im Gegenſatz zu ihrem ſonſtigen durchaus befriedigenden Verlauf, leider ein ſehr ungünſtiges finanzielles Ergeb⸗ niß gehabt habe. Der endgültige Rechnungsabſchluß ſei noch lange micht zu Stande gebracht, es ſtehe aber ſchon zweifellos feſt, daß die Garantieſumme in ſehr bedeutendem Maße in Anſpruch genommen werden müſſe. Die Garantiefondszeichner werden deßhalb erfucht, zur Verhütung des Aufwachſens von Zinſen einſtweilen 50 Prozent ihrer Zeichnungen einzuzahlen. Dies bedeutet für die Stadt, die 30 000% gezeichnet hat, die Zahlung von vorläufig 15 000. Obgleich man es zum Mindeſten für zweifelhaft erachtet, ob die Stadt zur Zahlung jetzt ſchon berpflichtet iſt, glaubte man doch angeſichts der Sachlage die Ent⸗ pichtung dieſer Summe nicht ablehnen zu ſollen. Man ſah ſich aber Angeſichts der offenbar ganz unverhältnißmäßig hohen Defizits zur Erörterung der Frage veranlaßt, wie dasſelbe entſtehen konnte, und man ſprach die Erwartung aus, daß durch neue Rechnungslegung eine Rechtfertigung desſelben ſeitens der Künſtler⸗Kolonje eintreten werde. Vorher ſoll eine weitere Zahlung nicht erfolgen. Die Frage der Heran⸗ ziehung der Künſtler mit ihrem Vermögen behufs Deckung des Defizits will man porerſt offen laſſen, aber man ſetzt voraus, daß ſte es als Ehrenſache betrachten, keinerlei Honorar aus der Ausſte,ung für ſich in Anſpruch zu nehmen, inſolange nicht das Defizit, ohne Zahlung der Garantieleiſter, gedeckt iſt. Ferner wurde ein Anerbieten des Bau⸗ unternehmers abgelehnt, der die jetzt abzubrechenden Gebäude der Aus⸗ ſtellung der Stadt verkaufen möchte, und beſchloſſen, auf baldigſte Be⸗ ſeitigung der Einfriedigung des betreffenden Geländes zu drängen. Zum Fall Vöcklin⸗Muther weiß der römiſche Correſpondent des Berl. Tgbl. noch folgendes mitzutheilen: Wie ich erfahre, wird Carlo Böcklin durch eine Reihe von Zeugen den Beweis liefern, daß die von Herrn Profeſſor Muther als gefälſcht bezeichneten Bilder: Polyphem, Viſion auf dem Meere und Meeresidylle, bereits im Jahre 1895 von ſeinem Vater gemalt wurden. Sehr richtig bemerkt die Redaltion hierzu: In der That erſcheint auch uns der Beweis der Echtheit durch Zeugenausſagen der einzig richtige; durch Kunſtſach⸗ verſtändige nachweiſen zu wollen, ob ein Biid echt iſt, bleibt bekannt⸗ 15 immer eine prekäre Sache— da auch Kunſtkenner ſich käuſchen unen. Fritz Volbachs neue Schöpfung„Königskinder“ ſcheint Saiſon⸗ werk werden zu wollen. Am 10. Oktober aufgeführt durch Schuch, gelegentlich eines Konzertes der kgl. Kapelle zu Dresden, hatte es bei Publikum und Preſſe dort einen Erfolg, wie er gleich entſchieden Neu⸗ heiten des Konzertſgales nur ſelten zutheil wird. Ebenſo wieder um Mitte Oktober in der„Queenshall“ zu London. Weitere Auf⸗ führungen ſtehen unmittelbar bevor: für Deutſchland in Dortmund (unter Leitung des Komponiſten) und in München(unter Wein⸗ gartner), für England noch in Birmingham und Liverpool. Zur Zeit arbeitet der Komponiſt an einem Quintett für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier, deſſen Erſtaufführungen für Köln, Frank⸗ furt a.., Haunover bereits in Ausſicht genommen ſind. Dovprak und das böhmiſche Streichguartett. In Prag findet gegen⸗ wärtig aus Anlaß des ſechzigſten Geburtsfeſtes von Anton Dvorak ein ſechstägiges Muſikfeſt ſtatt, bei dem das böhmiſche Streich⸗ quartett in hervorragender Weiſe betheiligt iſt. Auch der nächſten Donnerſtag hier ſtattfindende Kammermufikabend der Böhmen wird zu Ehren Dvoraks durch eines ſeiner beliebten Streichquartte er⸗ öffnet werden. Neueſe Nacuimten und Telegramme. * Hamburg, 10. Nov. Der in Elbing beheimathete Dampfer„Primus von Hamburg nach Danzig mit einer Ladung Getreide unterwegs, iſt in der Oſtſee, unweit der Höhe von Arkona, infolge eines ſchweren Sturmes, geſtern Morgen voll Waſſer geſchlagen undgekentert. Sechs Mann der Beſatzung, daxunter der Kapitän und der Steuermann, er⸗ tranken. Der Hamburaer Seeſchleopdamofer Glabiator“ hnat. 15 5 e des„Primus“ gerettet und nach Holtenau ze⸗ racht. *Paris 10. Nov.(Agence Havas.) Das Geſchwaber des Admirals Caillard wird von Mytilene wahrſcheinlich nach Syra in See gehen. Der Botſchafter Conſtanz wird ſich demnächſt nach Konſtantinopel zurückbegeben. * Peking, 9. Nov. Die Geſandten begaben ſich Nachmittags zur Wohnung Li⸗Hung⸗Tſchangs, wo der öſterreichiſch⸗ungariſche Botſchafter als Doyen des diplomaliſchen Korps eine Beileidsadreſſe verlas, die te Sohn des Ver⸗ ſtorbenen dankend erwiderte. Die T chkeiten werden nach dem ganzen in China gebräuch ell abgehalten werden. ** 4 Wrivat⸗Telegramme des„Heueral⸗ Anzeigers) Paris, 11. Nob. In einem Bazar explodirte geſtern eine Petarde, welche eine Panik unter der Kundſchaft Indeſſen iſt Niemand zu Schaden gekommen, auch der Sachſe nur gering. Die Exploſion wird den Bedienſteten zugeſch welche verlangken, daß das Geſchäft Sonntags geſchloſſen bleibe⸗ * Madrid, 11. Nov. Nach den bisher bekannten Ex⸗ gebniſſen iſt bei den Wahlen zum erſten Male ein Sozigliſ gewählt. * ale* Ein Unfall der engliſchen Flotte. Akhen, 11. Nob.(Agence Havas.) An Bord des engliſchen ffes„Rayal Sovereign“ explodirte geſtern bei einer Uebung außerhalb des Hafens von Aſtakos ein ſchweres Ge⸗ ſchütz. Ein Offizier und 6 Artilleriſten wurden getödtet, der Kom⸗ mandant und 18 Matroſen ſchwer verwundet. *.*.* Die Politik Amerikas. Boſton, 11. Nov. Senator Lodge, welcher das den Rooſepelts genießen ſoll, hielt geſtern bei einem tteine Rebe, worin er ſich für allgemeine NRezißprogl⸗ täüätspoli-tik erklärte. Amerika ſtehe in guten Beziehungen zu der geſammten Welt. Nur ein Punkt der Gefahr beſtehe; Amerika müſſe feſt aber mild die Monroe⸗Doktrin aufrecht er⸗ halten und unbeugſam dem Eindringen jeder großen Nation in die amerikaniſche Halbkugel ſich entgegenſetzen, ſei es durch Land⸗ erwerbung oder durch Errichtung von Forts oder Seeſtationen. Das einzige Mittel, den Frieden aufrecht zu erhalten, ſei für die Vereinigten Staaten, eine ſo ſtarke Marine zu beſttzen, daß keine Nation in Verſuchung kommt, dieſelbe anzugretfen. Panzerſe Verantwortlich für Politik: Chefredakteur Dr. Paul Harmz, für den lokalen und provinziellen Theil! Ernſt Müller, für Theater, Kunſt und Feuilleton: Eberhard Buchner⸗ für den Inſeratentheil: Karl Apfel, Rotationsdruck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckere. (Erſte Mannheimer Typograph. Anſtalt.) Mannheimer Handelsblatt. Maunheimer Marrtbericht vom 11. Nopbr. Stroh per Zlr. M..— bis M..—, Heu M..50 bis M..—, Kartoffeln M..— bis M..— per Ztr., Bohnen per Pfd. 00 Pfg., Blumenkohl per Stück 25—35 Pfg., Spinat per Portion 00—00 Pfg., Wirfing per Stück —10 Pfg., Rothkohl per Stück 20—00 Pfg., Weißkohl p. St. 00 bis 00 Pfg., Weißkraut per 100 Stück 8., Kohlrabi 3 Knollen—12 Pfg., Kopfſalat per Stück—8 Pfg., Endivienſalat per Stück—10 Pfg., Feldſalat p. Portiono Pfg., Sellerie p. Stück—10 Pfg., Zwiebeln p. Pfund—9 Pfg., rothe Rüben per Portion 7 Pfg., weiße Rüben per Portion 4 Pfg., Büſchel 4 Pfg., Pflück⸗Erbſen per Portion 00—00 Pfg.,Meerrettig per Stange 15—20 Pfg., Gurken per Stück—00 Pfg., zum Einmachen per 100 Stück 00—00 Pfg., Aepfel per Pfd. 12—18 Pfg., Birnen per Pd, 15—25 Pfg., Kirſchen per Pfd. 00—⸗00 Pfg., Trauben per Pfd. 00 Pfg. Pfirſiche per Pfd. 00—00 Pfg., Aprikoſen per Pfd. 0 Pfg., Nüſſe per 25 Stück 00—.00 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 00 Pfg., Eier per 5 Stück 80—35 Pfg., Butter per Pfd..20—.30., Handkäſe 10 Stück 40 Pfg., Breſem per Pfd. 50—60 Pfg., Hecht per Pfd. 1,20., Barſch per Pfd. 70—80 Pfg., Weißfiſche per Pfd. 40 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg, Stockſiſche per Pfd. 30 Pfg., Haſe per Stück.00—.50., Reh per Pfd..75—.00., Hahn(jg.) p. Stück.50—2., Huhn(jung) per. Stück.50—2., Feldhuhn per Stück.00—.00., Ente per Stück —.00., Tauben per Paar.30., Gans lebend per Stllck —5., geſchlachtet per Pfd. 75—00 Pfg., Aal.20—00 Pfg. Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. New⸗ork, 9. Novbr. Drahtbericht der Ameriean Line, Sout⸗ hampton. Der Schnelldampfer„Pbiladelphia“, am 2. Nopbr. von Southampton ab, iſt heute hier angekommen. Mitgetheilt durch das Paſſage⸗ und Reiſe⸗Bureau Gund⸗ lach& Bärenklau Nachf. in Mannheim, Bahnhofplatz Nr. 11, direkt am Hauptbahnhof. Waſſerſtandsnachrichten vom Mouat November, Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 6. 7. 3. 9. 10. 11.[Bemerkungen Fouſtaunz J6,23 3,16 Waldshut 1,981,961,931,911,85 1,80 Hüningen ,56 1,511,47 Abds. 6 Uhr Kehl!l! 2,04 2,022,00 1,97 1,911,87] N. 6 Uhr Lauterburg J,36 8,36 3,36 Abds. 6 Uhr Maxau 1J3,0 3,36 8,36 3,32 3,30 3,26 2 Uhr Germersheim 33,05 3,02 3,00.-P. 12 Uhr Maunheint 2,80 2,80 2,77 2,73 2,702,65 Morg. Uhr Mainz 09,70 0,67 0,65 0,68 0,61.-P. 12 Uhr Bingen 1,411½401,37 10 Uhe Kaub II,S1 1,58 1,561,54 1,51 2 Uhr Koblenz; J1.96 1,93 1,89 10 Uhr iae eg d 2 Uhr Rührort J,86 24 ½17 6 Uhr vom Neckar: Maunnheim 22,85 2,85 2,81 2,79 2,75 2,70 V. 7 Uhr Heilbronn 0,78 0,70 0,69 0,69 0,69 0,69 V. 7 Uhr eeeeeee——— Semiemailbilder nach jeder Photographie hergeſtellt, goldenk Broſchen und Herren⸗ Nadel⸗Faſſungen in jeder e 1 empftehlt * 2 1 5 1 tr. Siegfr. Rosenhain, Juwelier, izzisd.Euk, Die Auskunftei W. Schimmelpfeng in Maunhei D 1, 7/8,(30 Bureaus mit über 1000 Angeſtellten, in Amerſka un Auſtralien vertreten durch The Bradstreet Company) ertheilt nut kaufmänniſche Auskünfte. Jahresbericht wird auf Verlangen e Bruſtbeſchwerden, Katarrhe, Lungenleiden. Man Erfolge angewandt. Viele Atteſte. Man achte auf den Namenszug. zugeſandt. Huſten gebrauche nur Apotheker Wagners echten euſ⸗ 9 ſiſchen Kusterich. Seſt Jahrz. mit größtem Cartons à 50 Pf. u. 1 Mk. zu haben bei E. Gummich, Drogerie zum Waldhorn, B 8, 1. 10868 elbe Rüben per Portion 5 Pfg., Carrotten per —2——„5k ᷣ reer. 22222 SN * 82 r . „„„n —— Abonnement 30 Pfennig mongtlich⸗ Trägerlohn 10 Pfennig. Durch die Poſt bezogen inel- Poſt⸗ gufſchlag Ye..83 pro Quartal. Poſtliſte Nr. 4646a. Telephon: Redaktion: Nr. 377. 1 55 Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt. Inſerate: „ 20 Pfg. nferale 28 ie Colonel⸗Zei ertte vlig eklame⸗Zelſe 60 —— R — . Expedition: Nr. 218. Nr. 19. —27 1 Bekauntmachung. Straßenſperre betr. No, 188461 1l. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ liß, daß behufs Vornahme von Sielbau⸗Arbeiten in der Kreuzung Kaiſer⸗Ring und Schwetzingerſtraße die Ab⸗ ſperrung der öſtlichen Seite des Kaiſerrings zwiſchen Bismarck und Moltkeſtraße bis auf Wei⸗ leres nöthig fällt Zeitraunis iſt der erwähnten für den ge⸗ Fuhrmerksverkehr Bährend dieſ chren 305 widerhandlungen werden gemäߧ 121.⸗St.⸗G.⸗B. mit Geld bis zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. Maunheim, 7. Nov. 1901. Or. Bezirksamt: Schaefer. Bekauntmachung. Straßenſperre beir. Nr. 13876111. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß behufs Vornahme von Siel⸗ bau⸗Arbelten in der 2. Querſtraße zwiſchen Mittelſtraße und Lang⸗ e die Abſperrung dieſer ße vom 11. d. Mis. an bis iteres nöthig fällt. Während dieſes Zeltraums iſt die Beuützung der erwähnten Straßenſtrecke für den getkamm⸗ len Fuhrwerksverkehr ver⸗ bolen. 304 viderhandli werden nemäß 8 121 P. B. mit Geld bis zu 60 Mk. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. Maunheim, 8. Novbr. 1901, Großh. Bezirksamt: Schagefer. Bekanntmachung. Straßenſperre betr. Nr. 188662 J. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ Uiß, daß behufs Verlegung der Geleiſe in der Jungbuſchſtraße, vom Lutſenring bis zur Beil⸗ ſtraße, die Abſperrung dieſer 91 975 bis auf Weiteres nöthig fällt. Während dieſes Zeitraumes iſt die Benützung der erwähnten Slraßenſtrecke für den geſammien Fuhrwerksverkehr verboten. Zuwiderhaudlungen werden gemäߧ 121.⸗St.⸗G.⸗B. mit Geld bis zu 60 M. oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft. 303 Mannheim, 7. Nopbr. 1901. Großh. Bezirtsamt Schaefer. Bekaunimachung. Die Maul⸗ ünd Klauen⸗ ſeuche betr. Nr. 106770 J. Wir bringen hier⸗ Mit zur öffentlichen Kenutniß, daß im Stalle der Fr. Schmitkt iw. und der Frau Gackſtadter Wiw, in Ladenburg die Maul⸗ und Klauenſeuche ausgebrochen und von uns gemäß 88 5s der Verordnung Großh. Mini⸗ ſeriums des Innern vom 19. Dezember 1895(Geſ.⸗ und B. O. Bl. 1896 Seite 1 fſ.) Stallſperre verhängt wurde, Danach darf auch aus den nicht verſeuchten Beſtänden der Gemeinde Vieh(Rindpſeh, Schafe, Schweine, Ziegen) während der Dauer der Seuche nur auf Grund eines thierärztlichen Zeugmiſſes, welches die Seuchenfkeiheit des betr. Thieres beſcheinigt, ausge⸗ lühet werden. Nur für ſolche Thiere dürfen ee Niſſe ausgeſtellt werden, welche mindeſtens ſeit 5 Tagen in ſeuchenfreiem Zuſtande in der emarkung ſich befinden, in welcher ihre Unterſuchung erfolgte. Fülr Ferkelſchweine, welche un⸗ mittelbar auf einen Schweine⸗ markt verbracht, ſowie für Vieh, weſches zum Zwecke alsbaldiger chlachtung ausgeſührt wird, kaun der Ortsfleiſchbeſchauer das Zeugniß gusſlellen. Das Zeug⸗ niß des Fleiſchbeſchauers verllert ſeine Giltigkeit mit dem Ablauf des auf den Ausſtellungslag fol⸗ genden Tages. 307 Manuheim, 9. Novbr. 1901, Hroßßh. Bezirksamt: Heintze. Gefunden und dei Großh. Bezirksamt deponirt: ein Portemonale ein Ehering. 302 Verſteigerung. Im Auftrag verſteigere ich Dleuſtag, den 12. 56. Mts., Nachmittaas uhr dfangend, Lit. W 6, 3, gegen arzahlung folgende Gegen⸗ tände als: 15827 Eine große Parthie Küchen⸗ geſchirr 1 Aurichte, 1 Tafelwaage mit Gewicht, 1 Meſſerpuß⸗ nügſchine, 2 polirte Bettladen At Noſt, Matratzen u. Bektung, Chiffounſer, 1 Spiegelſchranf, Glasſchrank, Commode, Nacht⸗ iſſche mit und ohne Marmor⸗ Natten, 1 Divau, 2 Canapee, 3 Veitröſte, 2 Küchenſchränfe, 1 achenen AusziehtiſchOval⸗Tiſche, plereckige Tiſche,3 Comptoirflühle, 7 Bekauntmachung. Die Handhabung der Baupolizei im Land⸗ bezirk Mannheim, hier das Bauen bei Froſt betr. Nr. 104789. Die Bau⸗ unternehmer und Bauhand⸗ werker des Landbezirks wer⸗ den hiermit zur Darnach⸗ achtung auf die Beſtimmungen der bezirkspolizeilichen Vor⸗ ſchrift vom 5. März 1898 hingewieſen. Dieſe Beſtimm⸗ ungen lauten: Sobald die Temperatur unter denGefrierpunkt ſinkt, darf nicht mehr gemauert werden. Das friſch erſtellte, offen⸗ liegende Mauerwerk iſt durch Abdeckung genügend gegen den Froſt zu ſchützen. 8 2 2. Mit durchfrorenemMate⸗ rial darf nicht gemauert werden. Mauerwerk, velches durch Froſt gelitten hat, muß be⸗ ſeitigt werden. 8 8. Iſt in einzelnen Aus⸗ nahmefällen die Fortſetzung od. Vornahme von Maurer⸗ arbeiten während der Froſt zeit Rothwendig, ſo kann das Bezirksamt durch be⸗ ſondere Genehmigung die Vornahme der Arbeiten bei künſtlicher Erwärmung und mit entſprechendem Mate⸗ rial geſtatten. Zuwiderhandlungen geg. dieſe Vorſchrift werden mit Geld bis zu 150 Mk. oder mit Haft beſtraft. 806 Mannheim, 4. Nov. 1901. Großh. Bezirksamt: Frech. F. 4Nn Großh. Sadiſche Skaals Eiſenbahnen. Am 1. Dezember l. ein Nachtrag 13 ſüdöſterreichiſch⸗ ſchen Gütertariſs zur Alisgabe. Derſelbe enthält u. A. Aender⸗ ungen und Ergänzungen der Tarif⸗Tabellen ſowie der Auſtoß⸗ kaxen für den direkten Verkehr mit Cormons, Görz u. 1w Soweft hierdurch Erhöhungen eintreten, bleiben die ſeitherigen Sätze bis 1. Jauuar 1902 in Kraft. 13821 Karlsruhe, 7. November 1901. Er. Generaldirektiun. Bekaunkmachung. Die Abhaltung des Weihnachtsmarktes pro 1901 betr. Nr. 30781 1. Der Weihnachts⸗ markt, welcher auf dem Zeug⸗ hausplatz abgehalten wird, be⸗ ginnt am 11. kom. Mts. und eudigt am 2. Weihnachtsfeiertag, Nachmittags 3 Uhr, doch müſſen wäbhrend des ganzen erſten Weihnachtsfeiertages die Ver⸗ kaufsbuden und Stände ge⸗ ſchloſſen bleiben und werden Zu⸗ widerhandlungen ſtrenge beſtraft. Die Zutheilung der Verkaufs⸗ buden findet im Wege der öffent⸗ lichen Verſteigerung am 13704 Samſtag, 30. Novbr. d. Is., Nachmittags 3 Uhr auf dem Rathhauſe ſtatt. Zum Verkaufe ſind nachge⸗ nannte Waareungattungen zu⸗ gelaſſen: 1. Ohne Rückſicht auf die Höhe des Verkaufspreiſes: Conditor⸗, Spiel⸗ und Korb⸗ waaren, Bilder, Tabakspfeiſen, Cigarreuſpitzen. 2. Ferner ſind zugelaſſen: Sogenannte 10 bis 50 Pfennig⸗ ſtände mit Wagren aller Art (ausgenommen jedoch Genuß⸗ mittel), Ehriſtbäume und Gegen⸗ ſtände zu deren Ausſchmückung, als: Kerzen, Kugeln dꝛe, Zum Verkauſe von Chriſt⸗ bäumen werden folgende Plätze beſtimmt: 1. Die Planken bei D 8, 2, der hinter der ehemaligen Rheinthorkaſerne freie Platz bei 6 3. Die Planken bei Nys und 6 Wegen Zuweiſung von Plätzen haben ſich die Berkäuſer bei dem ſtädtiſchen Meßkommiſſär(Rath⸗ haus, 3. Stock, Zimmer No. 31) anzumelden. Manuheim, 6. November 1901. Bürgermeiſteramt. Ritter. Kallenberger. Aufgepaßt! Prima Fleiſch 60 Pf. Hammelfleiſch 50„ 1 N Montag, ni. November 1901. Ul. Jahrgang. Herhſt⸗Kontrol⸗Verſammlungen 1S0il iin Landwehr⸗Bezirk Mannheim, Bezirk des Hauptmeldeamts Maunheim, Es haben zu erſcheinen: Im Borort Neckarau(Marktplatz). Alle zur Dispoſition der Erfatzbehörden entlaſſ Mannſchaſlen. Diejenigen Landwehrlente J. Aufgebots der Jahresklaſſe 1889, welche in der Zeſt vom 1. April bis 390. September eingetreten ſind, und die Jahresklaſſen 1894 bis 1901 der Jnfanterſe von Neckaran Montag, 11. November 1901, Nachmittags 2½ Uhr. Jahresklaſſen 1894 bis 1901t aller übrigen Waffen von Neckarau Dienſtag, 12. November 1901, Vormittags 10 Uhr. In Saudhofen(Schulhof). Alſe zur Dispoßition der Erfatzbehörden entlaſſenen Aaeee Diejenigen Laudwehrleute l. Aufgebots der Jahresklaſſe 1899, weſche in der Zeit vom 1. Appil bis 30. September eingetreten ſind, und die Jahresklaſſen 1694 bis 1901 ſämmtlſcher Waßfen von Sandhoſen, Sandtorf, Kirſchgartshauſen und Schaarhof Dienſtag, 12. November 1901, Nachmitlags 3 Uhr. Im VBorort Käſerthal(Marktplatz)⸗ llle Disvoſition der Grfatzbehörden enllaſſenen Mannſchaften. Diejenigen Landwehrleute. Aufgebols der Jahresllaſſe 1389, weiche in der Zeit vom 1. April bis 30. Sebptember eingeireten ſind, und die Jahresklaſſen 1694 bis 1901 fämmtlicher Waſfen von Köferthal Mittwoch, 18. November 1901, Vormittags 9½ Uhr. zur Im Vorort Waldhof(Platz vor der Spiegelſabril), Allle zur Dispoſttion der Erſatzbehörden enilaſſenen Mannſchaften. Dieſenigen Laudwehrleute J. Aufgebols der Jahresklaſſe 1389, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September eingetreten find, und dle Jahresklaſſen 1894 bis 1991 fämmtlicher Waffen von Waldhof, Atzelhof und Ineienberg Mittwoch, 13, November 1901, Nachmittags 3 Uhr⸗ In Feudenheim(Alter Friedhof), 5 Alle zur Dispoſition der Erfatzbehörden enllaſſenen Mauunſchaften. Diejenigen Landwehrleute J. Aufgebols der Jahresklaſſe 1889, welche in der Zeit vom 1, April bis 36. September eingetreten ſind, und die Jahresklaſſen 1694 bis 1901 ſämmtlicher Waffen von Feudenheim, Wallſtadt und Ilveshein: Donyerſtag, 14. November 190t, Vormittags 8¼ Uhr. In Ladenburg(Schulhoß). zur Dispoſition der Erſatzbehörden entlaſſenen ſchaften. Diej en Laundmehrleute J. Aufgebots der Jahresklaſſe 1 welche in der jt voſ 1. April bis 30. Seytember eingefreten ſind, und die Jahresklaſſen 1894 bis 1901 fämmtlicher Waffen von Ladenburg, Schriesheim und Neckarhaufen Donnerſtag, 14. November 1901, Nachmittags 2 Uhr. In Seckenheim(vor dem Gaſthaus zum Lamnt). Alle zur Dispoſition der Erſatzbehörden entſaſſenen Mgnuſchaften. Diejenigen Landwehrlente I. Auſgebols der Jahreskfafe 1689, welche in der Zeit vom 1. April bis 30, September eingetreten ſind, und die Jahresklaſſen 1894 bis 1901 ſämmtlicher Waſſen von Seckenheim, Rheinan, Stengethof und Relaſshäuſer Freitag, 15. November 1901, Vormittags 9½ Uhr. Militär⸗Päſſe ſind mitzubringen. Die Jahresklaſſe jedes Mauues findet ſich auf der Vor⸗ derfeite des Militärpaſſes verzeichnet. Unentſchuldigtes Fehlen und Erſcheinen zu einer Unzichtigen Kontrolverſammlung werden beſtraft. Erſatz⸗Reſerviſten haben zur Herbſt⸗ Konkrolverſammlung nicht zn erſcheinen. Bezirks⸗Kommando Maunheim. Nr. 31.621 M. Vorſtehende Bekanntmachung des Bezirks⸗ Kommandos Maunheim wird den Bürgermeiſterämtern des Be⸗ zirks(mit Ausnahme der Stadt Mannheim) hiermit zur Kennt⸗ kiß gebracht, mit der Verfügung, dieſelbe den Mannſchaften durch mehrmaliges Ausſchellen, Anſchlagen am Nathhauſe, au Fabriken Und größeren Etabliſſements bekaunt zu geben— Daß dieſes ge⸗ ſchehen, iſt dem Hauptmeldeamt Maunheim zum 10. November dſs. Is. initzutheilen. 5 5 Bei ungünſtiger Witterung wollen die betreſſeuden Bürger⸗ meiſterämter für Sicherſtellung eines bedeckten, zur Aufnahme von 300 Maun geuügend groſſen Raumes Sorge tragen. Mannheim, den 14. Oktober 1901. Großherzogliches Bezirksamt. Frech. Hranereigeſellſchaft Eichbaum (vorm. Hofmann) Mammnmhaeim. Die diesjährige ordentliche General⸗Verſammlung findet am Samſtag, den 7. Dezember 1901, Nachmittags 51½ uhr im Eſchbaum, Stadtquadrat 5, P, II. Stock, ſtatt Die Herren Ackionäre werden gebeten, gemäß 8 15 der Sta⸗ zuten behüfs Entgegennahme der Eintrittskarten, ſpäteſtens am 2. Werktage vor dein Generalverſammlungstage ibre Actien bei der Geſellſchaft zu hinterlegen, oder ſich über ihren Aotſenbeſitz bei dem Vorſtand genügend auszuweiſen. Tages⸗Oronung: 1. Geſchäftsbericht und Rechnungsablage über das verfloſſene Geſchästssahr unter Vorlage des Neeolſtonsbeſundes⸗ 2. Beſtimmung der Verwendüng des Reingewinns, 8, Entlaſfung des Vorſtandes und des Aufſichtsrathes. 4. Statutenmäßige Wahl des Aufſichtsraths und der Reviſoren. 5. Verkauf und Ankguf von Grundſtücken. 6. Beſchlußfaſſung über rechtzeitig angekündigte Anträge des Aufſichtsraihs oder der Actionäre. bezeie 0 hneten Beſtimmunge Dere geues ſt durch dieſelben in 1 Betrſeben, in denen Arb gendliche Arbefter(zwiſchen mMindeſtens hal n und bei dieſer G ſämmtlichen Gewer bücher betreffende — beginnen und dabei folgende Pi 1. Wie groß iſt die Zahl . p. zwiſe ., Unter 14 Jahren? d. ſern 5 . + Für die „Sind ſämmtliche minder der in gefüllten Arbeitsbi „Iſt in den Arbeitsr 16 8 deo —2 immen die rege 0 den Vorabe geſetzlichen Vorſchrlften( ordüſun Anzeige überein? elljeutgen Arbeitel Usweſen zu b dige Miktags den nicht —* Ebinn ihrer Niede Beſchäſtigung fü igt werden, der 912 8. Sti und Mmm 9 mei Bauſe: en überei 1 die 91 r mit d 2 51 nach 3 139a 2 ſind, ſo iſt f Arbeiteriunen und jugen Mung mit dieſen beſonde Dabei ſind die Formulare dieſelben die 8 160 Abf. 1 wirfen, ſoie zutreffendenfalls ai die Vernerke über die vorgenom Aaf 1. Dezeniber l. Ss., den Bollzug entgegen. Maunheim, deſi 2. Novembe Großherzogl. Fr Bekauntmachn per darin beſchäftigten Arbeiterlunen über En g) und mis der der Oi eſorgen hab pauſe gewäh ng. Aufſicht über die Durchführung der Vorſchriften über die Arbeits⸗ bücher und über die Beſchaftigung 175 Arheiterinnen und der jugend⸗ + chen Arbeiter beir. heiterinnen über 16 Jal inkte feſtzuſtellen: W der in der revidirten Aulage zur Zeit beſchäftigten Arbeiter. 16 und 21 Jahren? hen 14 und 16 Jahren? unter Lit. a, b und o bezeichneten Arbeſter die Zahlen getrenut nach Geſchlechtern feſtzuſtellen. nn Ausnahme Zifſer 12 bezeichneten) mit vorſchriftsmäßig aus⸗ hern verſehen? äumen, in denen Arbeiterinnen über 6 Jahre beſchäftigt werden, der Auszug aus den geſetz⸗ licheit Beſtimmungen ausgehängt? jährige Arbeiter(mit ägliche Arbeitszeit, die Arbeits⸗ der Sonn⸗ und Feſtiage und die pauſe der Arbekterinnen über 16 Jahre mit den 9 137 Abſ.—4 der Gewerbe⸗ Spollzeibehörde erſtatteten june neüüber 18 Jahre, welche eln auf ihren Antrag eine 1½ 0 Vorſchrift des ordnung während der erſten 4 rkunft beſchäftigt, oder iſt, ſofern ung während der fölgenden 2 Wochen ſtatt⸗ 5 Heuguiß eines approbirten Arztes, welches dieſe iſſig erklärt, beigebracht worden? in den Arbeltsräunten, in denen jugendliche Arbeiter Szug aus deit geſetzlichen Be⸗ imungen und das Verzeichniß der jügendlichen Arbeiter ie Beſchäfligung der dlichen Arbeiter ſu Uebereinſtim⸗ rell Anorbuyngen ſtattfindet. und 55 zu benützen und lu .2 vorgeſehenen Einträge zu be⸗ if das alts ntene Nach ſehen wir ehängte Verzeichniß U chau zu ſetzen. der Anzeige über 319 1 1901. Bezirksamt: ech. Sbeben 0 Jer für Jas 3 begrbeitet Zu beziehen durch ſän lungen, Ladenpreis P; ER 24 14 Altb — ſchiener f It Manuheim ahr 1900 im Auftrage des Stadtraths von Dr. Friedrich Walter. In 17 Abſchnitten mit 15 Illuſtrationen, über 200 Seiten umfaſſend, vornehm ausgeſtattet. untliche hieſige Buchhand⸗ F. 2. 13040 Mannheim, den 28. Oktober 1901. Bekauntmachung. Der Ertrag an Mauer⸗ rohr und Streu vom Alt⸗ neckar bei den großen Neu⸗ wieſen wird am Dienſtag, 12. Nov. 1901 BVorm, 11 uhr guf unferem Bureau, Bau⸗ hof U 2, 5, öffentlich ver⸗ ſteigert. 13696 Mannheim, 6. Nov. 1901. Städt. Gutsverwaltung: Krebs. Der Stadtrath, Impoffantes Welhnachte⸗ Geſchenkt „Lebensgr. Porkraits“ in(Aquarell⸗Prachtfarben) Zeſch⸗ nung u. d. Leben im Hauſe des Beſtellers. Sitzung eirc. 30 Min. Preis Mk. 10,. Naturgetr. künſtl. Ausführung! Bei Beſtellung genügt Poſikarke. Arthur Gehle, Portrait⸗Maler, 13449 —— zu beaufſichtigen, insbeſon⸗ utgen im 8 148 g. a. O. aufge⸗ Jahre und ju⸗ 14 und 16 Jahren) beſchäftigt werden, e ordentliche Nachſchan vorzunehmen, ürch eine beſondere Kontrole bei ern die Befolgung der die Arbeits⸗ Beſtimmungen zu überwachen. rgermeiſterämter und Stabhalter werden dem zu Folge angewieſen, mit der regelmäßigen Nachſchau unverzüglich zu 21 Myferte. e Arbeits⸗Vergehung. Die um Umban ves vor⸗ mals Stammel'ſchen Rhein⸗ bades erforderlichen Arbeiten und zwar 13681 1) Zimmer⸗Arbelten, 2) Reparatur⸗Arbeiten an den ſeruen Pontons 0 ollen im Wege des öffentlichen Angebots au leiſtungsfähige Unternehmer vergeben werdeit⸗ Angebote hierauf ſind verſchloſſen und mir eulſprechender Auſſchrift verſehen bis ſpäteſtens Donnerſtag, den 21. d.., Vormittags 11 uhr bei unterfertigter Stelle einzu⸗ reichen, woſelbſt die Eröſſnung in Gegenwart eiwa erſchienener Bleter erfolgen wird. Angebotsſormulare 10 5 gegen Erſatz der Umdruckkoſten er⸗ hältlich. Wir bemerken, daß die Ge⸗ ſchäftsräume des Hochbauamts Mitie dieſes Monaks nach dem Kaufhaus Lit. N 1 No. 9 ver⸗ legt werden, Mannheim, 7. November 1901. Hochbauamt: N V Haufer. f Bekauntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der verehrlichen Gemeindemitglieder, daß die Liſten der Stimmberechtigten zur Wahl der Einſchätzungs⸗ behörde und der Gemeinde⸗ vertretung von heute an während acht Tagen auf unſerer Kanzlei F 1, 2 Vorm, von 10—12 uhr zur Einſicht aufliegen, und daß nach Ablauf der Auf⸗ legungsfriſtczinſprachen gegen nicht mehr zuläſſig ſind. Mannheim, 11. Nov. 1901,. Der Synggogenrath: Max Stockheim. Fahrniß⸗Verſeigerung. Aus dem Nachlaß des ver⸗ wittweten Hofmuſikus g. D. Karl Franz Mayer werden in deſſen Behauſung, L 2, ea, Mannheim, Montag, 11. Nopbr. 1901, Dienſtag, 12. Novbr. 1901, Morgens jeweils 10 uhr m. Mittags jeweilshalb uhr, öffentlich gegen Baarzahlung verſteigert: Kücchengeſchirr, Weiſzeug, Vor⸗ lagen, Kommode, Schreibpult, rultder Tiſch, 2 compl. 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Theod, Schmidt, Architekt. 18813 Zun Waſchen und Bügels wird jederzeit augenommen bei prompter und billiger Bedienung. 11204 Hatlz. Kilz, 13. Querſtraße 46a, 1. Et. K 4, 5. K 4, 5. — Demestika, 55 rolli 175 Hlasche M..50 Kalavopta, rolſ:%½ Hlasche M..80 Metaxata, orñ/ Plasche M..60 Camarite, bvoll/ Nasche H..70 KRombola, weiss/ Blasehe A. 1. 70 Achaia Sherry, werss ½ Hlasee A..00 olſter⸗ und andere Stühle, 1 2 Manuheim, den 8. November 1901. 18855⁵ e iee; Der Vorſtand M. Piie, durengter, Lucdwig Maunbeimer, Edm. Hoft j 8, K. 79204 A. OEmanmn Jz. Elgenthümer: Katholiſches Bürgerhoſpital.— Verantwortlicher Redakteur: Karl Apfel.— Druck und Griechische Weine Clarets(herb). Samos, ror 1 Vlascſie M..80 Licuri, zde/ Aatcle M..00 Tokayer, griechisch, ½ Fl. U..00 Mavrodaphne, ron/ Hlascſe M..20 Mavrodaphne, roli ½% Flascſis M..20 5 Diese Heine slammen aus den besten Kellereien Griechenlande, ue galchaig Cesellschaft,„ Ralras, E, A. bole, Ceplaloniai, es sind alte abgelagerie Ong. nalaueine umd sis inerten von mir mit Original- Bereiehnungen verkaufti. 13841 von Johann Schreiber. Süsse Weine. Achaia Malyasier, Gutland Malvasier, werre /½ Hlasche M..00 abergs/ Flasche M..00 rotn ½/ Flasche MH..00 J. Serie. General⸗Anzeiger. N 55 Colosseum-Theater Mannheim Montag, den 11. November, Abends 3½ uhr: 13804 Der Orgelmann und ſeine Familie. Original-Volksſtück mit Geſaug in 6 Akten von Langer. Großh. Hof⸗ u. Nationaltheater in Manuheim. Maontag, den II. November 1901: Achte Vorſtellung außer Abonnement(Vorrecht.) Letztes Gaſtſpiel von Fran Agnes Sorma. NMNORN oder: Ein Puppenbheim. Schauſpiel in 3 Aufzügen von Heurik Ibſen. Deutſch von W. Lange. Regiſſeur: Herr Jacobi. Robert Helmer, Advokat 5„Herr Godeck. * Nora, ſeine Frau 5 5 Erwin 1455 Kl. Finke. Bob ihre Kinde Kl. Weiß. Emmy) Doktor Rank„ Günther Marianne, Kinderfrau Helene Hausmädchen Ein Dienſtmann * „„„%ͤĩ“! deic Frl.'Arkonge. bei Helmer Frau De Lank. „„%% ¾ ᷣ peier 8 8.Frau Agnes Sorma. Das Stück ſpielt in Helmers Wohnung. — Nach dem zweiten Aufzuge findet eine größere Pauſe ſtatt. Großſe Eintrittspreiſe. 1 13 1145 1 el„e 8 Vorperkauf von Billets hei Auguſt Kremer, Kaufhaus und in der G211„ 5 Filiale des General⸗Anzeigers, Friedrichsplatz 5. Dienſtag, 12. Nov. 1901. 17. Vorſtell. im Abonnem. A. Ueber unsere Kraft. I. Theil. Schauſpiel in zwei Aufzügen von Björnſtjerne Björnſon. Aufang ½8 Uhr. Casinosaal Mannheim. Dienstag, den 12. November 1901, Abends 7½ Uhr 1 1 5 CONCERT von Peter Meppes aus Mannbeim(Violine) Unter getälliger Mitwirkung der Frau Elvira Fenten-⸗ Malmedé in Mannheim(Gesang) und Herrn Charley Lachmund aus Rio de Janeiro(Klavier). Kartenverkauf in der Hofmusikalienhandlung von K. Ferd. Heckel, Musikalienhandlung Th. Sohler und Buch. handlung Brockhoff& Schwalbe. 13682 Apollotheate. „Modernes Cheater“. Leitung; Julius Türk. Montag, 11. November 1901, Abends 8 uhr: veranstalt Zum 9. Male: Sein Triek n n Desvallieres und Mars. 13822 Dienskag, den 18.: Zum 4. Male: Sein Doppelgänger N Schwank in 8 Akten. H. Lill, Hofpuotograph, B 5, 12/18 87780 Tel. 835. Thee laaden Thee der Firma P. E. Thueré. Utrecht, Holland Gegründet 1828 in den Preislagen ron M..— an per Pfund en gros und en detail2 Mannheimer Cafs-Import- und Versandt- Geschäft Theodor Seyboth 90755 Telephon 2150. N 2, 5, gegenüber dem Kaufhaus. goοοοοοοοοοοοοσ 9 8 Herren-Hemden 8 8 nach Maanss, unter Garantie für eleganten Sitz em- O O Pflehlt 11664 8 Friedrich Bühler. 8 Sοοοοοοοοοοοοο Badeeinrichtungen, 8 40askocher und Ph. Fuchs& Priester, Ingenieure, Schwetzingerſtr. 53. Friedrichsplatz 1(am Waſſerthurm). 5 ee D 2, 10. 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SGäſte ſind willkommen. Der Vorſtand. Samſtag, den 16. November l.., Abends ½9 Uhr, findet in den Lokalitäten der Kaisershiltte unſer diesjäyriges mit darauf folgendem h BALLE ſdcatt, wozu wir unſere verehrl. Mitglieder freundl. einladen. 18814 Auszug aus den Skaudesbüchern der Stadt Judwigahafen a. Ah. 31. Gg. Lindenmeyer,.⸗A. u. Anna Maria Heyer. 51 Franz Wilh. Wirth, Maurer u. Ida Franz. Wirth. Mietherverein Maunheim. im oberen Saale der„Centralhalle“, Q 2, 6, KN 99 N Die nüchſten Aufgaben der Unſere Mitglieder ſind freundlichſt eingeladen. Mannheimer Sängerkreis. Stiftungsfest Näheres durch Rundſchreiben. Der Vorſtand. Oktober. Verkündete: 21. Fob. Miays Nigher, Paſch⸗Former. Jof. Weechler 31. Brund Th. Rößger, Heizer und Maſch. Uu. Kath. Ditſch. 31. Mich. Hoffmann, Invalide u. Eva Eliſ. Gries. 31. Paul Nau, Winzer u. Sofie Eliſ. Löhr. 28. Rich. Oſtermeier, Maſchinenfhr. u. Em. Noſ. Budſchinsky. 31. Karl Ed. Ewald, Kfm. u. Bertha Aug. Scheuermann. November. 2. Frdr. Moll,.⸗A. u. Herm. Eller. 2. Joh. Storzum, Kfm. U. Frieder. Krück. 2. Ernſt Wilh. Oſter, Schuhm. u. Aunna Mar. Glaſer. 2. Gg. Hick XII., Tagner u. Kath. Uebelacker. 2. Jak. Vondung III., Former u. Franz. Scharvogel. 4. Karl Jak. Kämpf, Schuhm. u. Wilh Widmaier. 4. Joſ. Müller,.⸗A. mit Annga Maria Oppermaun. 4. Jak. Winter, Eiſenhobler und Anna Mar. Rößle. 5. Phil. Schneider, Ackerer und Marg. Ruckriegel. 5. Math. Niklas,.⸗A. und Anng Chriſt. Kaiſer. 5. Gg. Friedr. Streily, Inſtallateur und Kath. Reinhard. 5. Franz Keiner,.⸗A. und Anna Wemmert. 5. Herm. Fieß, Schloſſer und Em. Wilh. Fieß. 7. Wilh. Volz,.⸗A. und Eliſ. Schuſter. 6. Aug. Nied'. Hch. Karl Hichert,.⸗A. und Frieda Schöpf. 6. Alois Val, Gaber, Bäckermſtr. und Anna Maria Platz. Getraute: Joh. Muth,.⸗A. mit Marg. Froſch. 2. Paul Naab, Winzer mit Magd. Kurz. ak. Fickert, Schloſſer mit Märia Chriſt. Mader. Adam Freund, Schloſſer mit Kath. Pfirrmann. 2. Gottlieb Engele, Schuhm mi Wof 2. Wilh. Franz,.⸗A. mit Eliſ. S 2. Phil. Stuhlfauth,.⸗A. mit Eliſ. f. 2. Peter Schläfer, Schaffner mit Magd. Eberle. 5. Chriſt. Klein,.⸗A. mit Kath. Sofie Stumpf. 7. Edm. Weil, Kfm. mit Paul. Charl. Mann. Oktober. Geborene: 28. Maria Pauline, T. v. Wilh. Dietz Schloſſer. 27. Auguſt Jak., S. v. Joſ. Heim, Schloſſer. 30. Alex. Johann, S. v. Ludw. Panſeri, Müller. Wilhelm, S. v. Ignaz Weber,.⸗A. Georg Eugen, S. v. Ad. Schuſter, Maurermſtr. 30. Emil Frdr., S. v. Joh. Friedr. Schelling, Schuhmachermſtr. 27. Pauline Elſa, T. v. Joſ. Steinhard, Schloſſer. 30. Emma Eliſ., T. v. Joh. Probſt, Maurer. 31. Erna Joh., T. v. Gg. Raith. Wirth. 29. Rich. Oskar, S. v. Guſt. Lips, Spengler. 30. Karl, S. v. Georg Schmid, Schaffner. 30. Otto Friedr., S. v. Karl Schäfer, Schloſſer. 30. Marke, T. v. Georg Friedr. Schreck,.⸗A. 29. Anna, T. v. Phil. Braun, Zimmermann. 31. Jakob, S. v. Hch. Bind, Graveur. 31. Emil Karl, S. v. Hch. Reffert, Kfm. November. 1. Hedwig Emma, T. v. Friedr. Rödel, Speugler. „Maria Wilhelmine u. Karl, Zwill v. Karl Gundacker,.⸗A. Wilhelm Ludw., S. v. Franz Mrünch,.⸗A. Karl Joſef, S. v. Seb. Fürſt,.⸗A. Jakob Wilh., S. v. Wilh. Wild, Schloſſer. Anna Eliſ., T. v. Gg. Hch. Lud. Hieronimus, Steinhauer. Johann, S. v. Joh. Spatz, Schmled. Franz Wippel, Magaz.⸗Arb. 5 2 2 do— 8 Hugo, S. v. Ad. Johaun Hch., S. v. Joh. Heinr. Flagge, F⸗A. Maria Ther., T. v. Gg. Trauth,.⸗A. „Karoline Frieda, T. v. Joh Chriſt. Dürr, Müller. Chriſt. Ernſt, S. v. Joh Karl Vogelmann, Kutſcher. Auna Mar ta, T. v. Wilh. Michel, Schloſſer. „Eliſabeth, T. v. Wilh. Ruf, Gipſer. Cäcilie Julle, T. v. Hch. Reichert, Schloſſer. Joh. Friedrich, S. v. Ant. Felleiſen, Heizer. Gg. Adam, S. v. Mich. Sattler, Inſtallateur. „Erna Henr. Eliſ., T. v Karl Theod. Bähn, Bahnſekretär. Karl Joſef, S. v. Karl Timp,.⸗A. Adele Hel., T. v. Maurice Ganmſer, Architekt. „Friedrich Ludw., S. v. Gg. Allvatter, Packer. Reinhard Ernſt Hch., S. v. Hch. Bogner, kgl. Reallehrer. Alanz Rudolf Walter, S. v. Adolf Ufer, kgl. Bezirksamts⸗ Aſſeſſor. Alex. Jakob, S. v. John Cäſar Matthew, Ingenieur. 6. Marie Anna, T. v. Ad Dann, F ⸗A. 6. Johann Math., S. v. Jak. Schönwald, Gipſer. 6. Alois, S. v. Jak. Hentich. Schreiner. 5. Edgar Septimus, S. v. Dr. Ernſt Franz Ehrhardt, Chemiker. 6. Adam Emil, S. v. Jakob Schneider,.⸗A. Oktober. Geſtorbene: 31. Emil Ludw., S. v. Joh. Hutter, Metzger, 8 M. a. 31. Emma, T. v. Karl Benz, Verſ.⸗Inſp., 1 M. a. November. 1.—5 Rudolf, S. v. Jak. Fath, Lacktrer, 10 T. a. 1. Reging Wilh., T. v. Mart. Tuſchner, Tagner, 6 M. a. 2. Gg. Müller, Schaffner, 28 J. a. 8. Chriſtian, S. v. Chriſt. Weldner, Schloſſer, 3 M. a. 3. Kath. Miedrich geb. Poulein, 39 J. a. 3. Hugo, S. v. Adam Franz Wippel, Magaz.⸗Arb., 14 St. a. 4. Wilhelm, S. v. Konr. Spunſel,.⸗A., 1 J. a. 5. Adolf Gg. Karl Friedr. Balz, Spengler, 38 J. a. 4. Charlotte Kräh geb. Müller, 32 J. a. 5. Auguſte, T. v. Konr. Neubauer,.⸗A., 2 J. a. * O e9 entwickelt dureh dſesen e Ozon, Feſches eine ausserordentlich reinigende und bleichende Wirkung auff die Wäsche ausübt, ohne sie im Geringsten anzugreifen und wodurch sich d. stets steigende Absatz v. Gloth's gemahlener Kernseife erklärt. Preis p. Faquet 16 Pfg. Ueberall erhältlich Fabrik 2 Giot Hanau, 389K Straußfedern Geſchäft von Pir K Nachf. heſindet ſich B 5, 12. Zu haden bei Johann Schreiber, Filialen. Federn werden gefärbt auf Neu gew. und gewaſchen. Boa 8 und gef. dringend gebeten, bei der Mittwoch, den pflicht zu genügen. 13809 Nationalliberaler Verein MHannheim. Unſere Mitglieder und Parteifreunde werden 8 Mittags von 12 ſtattfindenden Wahl der Kreiswahlmänner ihrer Wahl⸗ 15. November, 1 Ahr, Der Vorſtand. Jüdd. Discuſſtons⸗Verein Montag, 11. November 1901, Abends ½9 Uhr im Schulſaale, F 1, 11 hier, Vortrag über Mendelsohns Jerusalem. Freie Diseussion, Gäſte willkommen. 188384 „13. Nov. 1901, Abends 8¾ Uhr im Lokale 12894 Vereins⸗Abend. Tages⸗Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Bernhard Weber: Ueber den Betrieb des Studiums an der Han⸗ delshochſchule Leipzig. 2. Sonſtige Vereinsangele⸗ genheiten. Der Vorſtand. Mannheim, 30. Okt. 1901 Bitte. In der Arbeiter⸗Kolonie Ankenbuck macht ſich wieder der Mangel an warmen Röcken, Joppen, Hoſen, Weſten, Hem⸗ den, unterhoſen, Socken und insbeſondere an Schuhwerk fühlbar. Wir richten deshalb beim Wechſel der Jahreszeit an die Herren Vertraäuensmänner und Freunde des Vereins die herzliche Bitte, wieder Samm⸗ lungen der genannten Bekleid⸗ ungs⸗Gegenſtände gütigſt ver⸗ anſtalten zu wollen. Die Sammlungen wollen ent⸗ weder an Hausvater Wernigk in Ankenbuck— Poſt Dürr⸗ heim und Station Klengen—, oder an die Central⸗Sammelſtelle in Karlsruhe, Sophienſtraße 25, eingeſandt werden. 12368 Etwaige Gaben an Geld, die gleichfalls recht erwünſcht ſind, wollen an unſere Vereinskaſſe in Karlsruhe, Sophienſtr. 25, gütigſt abgeführt werden. Karlsruhe im Oktober 1901. Der Außſchuß des Landesvereins für Arbeiterkolonien im Großherzogthum Baden. Thüiren ſolid gearbeitet und billigſt ſtets aufbager J. Schmitt& Co. Holz- u. Parqust-Geschäſt, +T 6, 25. Tel. 1082. 93936 Mein Lockenwasser gibt jedem Haar unverwüftliche Locken⸗ u. Wellenkräuſe. à Glas 1 Mark. 11508 Drogerie 5 Waldhorn, 35 Schönes Haar erhält man beim Gebrauch des echten Haarſpiritus aus der Medlelnal-Drog. 2. Tothen Kreuz gegründet 1888 Th. von Eichſtedt, N 4, 12. Original⸗Flaſche M..28, ſo⸗ wie 185 ausgewogen. 12021 Arbeitsmarkt der Central-Anstalt für Arbeitsnachweis jeglicher Art. 8 1,17. Mannheim 8 1,17. Telephon 818. Die Anſtalt iſt geöffnet an Werk⸗ tagen von 8 bis 1 Uhr und von —6 Uhr. Stelle ſinden. Mänunliches Perſonal. Holzbildhauer, Friſeure, Bar⸗ biere, Glaſer, Rahmenmacher, Hafner(Geſchirr), Schneider, kl. Stücke, auf Woche, Uniformen, Möbelſchreiner, Schuhmacher, Spengler für Bau⸗ u. Ladenarbeit. Lehrlinge. 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Um vollzähliges Erſcheinen bittet Der Vorſtand. .S. Gleichzeitig machen wir nochauf unſere Schwimm⸗ abende aufmerkſam, welche jeweils Dienstags von ½8 bis ½10 Abends bei Herrn Karcher ſtattfinden. 13835 Holländer Austern Nheinbärſch heute eintreffend 13860 Alfred Hrabowski. D 2, 15.— Telephon 2190. per Pfund 35 Pfg. ſoeben eingetroffen. 18846 Carl Müller, I 3, 10 B 6, 6. Telefon 1611. Obsthalle Thomae. Treibhaus-Trauben Ital. Trauben in Kiſtchen, Frische Feigen; Japan Kakis, Bananen Frische Ananas, Blrnen Span. Orangen Frische Tomaten Engl. Celerie Artischoken Romaine, Kadis. Telephon 514. IAnterrichtß Berlitz-Schule, P 2, I, Ttoppe, Sprachschule für Erwachsene, Herren u. Damen, unter Ober- leitung des Herrn Prof. Berlitz. 2 gold. Medaillen Par. Welt-Ausstellung. Französisch, Englisch, Italien,, Russ., Span,, Deutsch ete, Conversation, Litteratur, Cor- respondenz. Ueber 160 Zweig⸗ schulen. 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