Sbuc heisen Eig. Weing 14 872 Abonnement: 70 Pfennig mouatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Rummer 5 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) Inſerate: der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Maunheim“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 2892. (Mannheimer Volksblatt.) Telephon: Direktlon und Druckeret: Nr. 341. 8 Colonel⸗Zeile 15 Pfg. 5 8 4 Nedaktion: Nr. 677. Die Rellams gele. 580 E 6, 2. Geleſenſte und verbrritetſte Zeitung in Maunheim und Amgebung. E 6, 2.„Fe 9 61g. Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendbatt Nachmittags 3 Uhr⸗ Nr. 152.(Mittagblatt.) Donnerſtag, 20. März 1902. politische Uebersicht. Mannheim, 20. März 1902. 1 Die Geſchenke des Sühneprinzen. Der Sühneprinz Tſchun hatte bekanntlich ſeiner Zeit eine große Anzahl chineſiſcher Kunſtgegenſtände nach Berlin mit⸗ gebracht, die er im Namen des Kaiſers von China dem Kaiſer und der Kaiſerin als Geſchenke darzubringen wünſchte. Die Annahme dieſer Geſchenke wurde damals abgelehnt. Auf eine erneute Bitte, wenigſtens zu geſtatten, daß die Gegenſtände den chineſiſchen Sammlungen der Muſeen zu Berlin überwieſen wer⸗ den möchten, iſt nunmehr die kaiſerliche Erlaubniß eingegangen, jedoch mit der Bemerkung, daß dabei auch andere in Betracht kommende deutſche Muſeen berückſichtigt werden ſollen. In Be⸗ folgung dieſes Befehls ſind nunmehr verſchiedenen deutſchen Muſeen und gewerblichen Inſtituten koſtbare Seidenſtoffe u. ſ. w. überwieſen worden. Hundepeitſche und Revolver haben geſtern im öſterreichiſchen Abgeordneten⸗ hauſe ihre Aufwartung gemacht. Das erſtgenannte Hilfs⸗ mittel parlamentariſcher Ueberredungskunſt hatte der alldeutſche Arbeiterführer Franko Stein, ſeiner Ankündigung gemäß, mitgebracht. Sein tſchechiſcher Gegner, Dr. Dyk, hält ſich ihm möglichſt fern, verläßt dann inmitten mehrerer Parteifreunde den Saal und erſcheint ſpäter mit einem Revolver bewaffnet wieder. In aufgeregter, an Zwiſchenfällen reicher nameselicher Abſtimmung wurde dann der Antrag'Elverts auf Streichung des für die tſchechiſche Technik in Brünn eingeſtellten Budget⸗ poſtens mit 191 gegen 136 Stimmen verworfen. Für den An⸗ trag ſtimmten die deutſchen Parteien und die Alldeutſchen; die Sozialiſten und das katholiſche Centrum ſtimmten mit den Slawen. Die Italiener waren abweſend. Die Abſtimmung ver⸗ lief ſtürmiſch, da Wolf den Tſchechen verwehren wollte, mit zAno“ ſtatt mit„Ja“ zu ſtimmen. Wolf wurde verhöhnt und bheſchimpft, ohne daß ſeine frühern Parteigenoſſen oder andere Deutſche für ihn eingetreten wären. Als er und andere All⸗ deutſche bei der Abſtimmung des Deutſchklerikalen Kathrein „Pfui“ riefen, wurde der Lärm ſo arg, daß die Abſtimmung zeitweilig unterbrochen werden mußte. Es fiel auf, daß zahl⸗ reiche Chriſtlichſoziale, mit Geßmann an der Spitze, bei der Ab⸗ ſtimmung fehlten.— Gegen Schönerer's vorgeſtrige Rede, mit ihrem unangebrachten Hoch auf die Hohenzollern, nimmt auch die Norddeutſche Allg.⸗Ztg. Stellung. Sie beruft ſich auf Bis⸗ marcks Grundſatz der Nichteinmiſchung in inneröſterreichiſche Verhältniſſe und ſchließt:„Der Abg. Schönerer hat gegen dieſe bewährten Grundſätze mit dem Schlußſatz ſeiner Rede gröblich verſtoßen und der Wirkung nach, was auch ſeine Abſicht geweſen ſein mag, nur ſeinen tſchechiſchen Gegnern und anderen zer⸗ ſetzenden Elementen Vorſchub geleiſtet.“ Es iſt vielleicht be⸗ merkenswerth, daß dem Abg. Schönerer hier in ziemlich milder Form der Text geleſen wird. Die neue Wehrpflicht in Finnland. Der Zar ordnet in einem an den General⸗Gouverneur von Finnland, General Bobrikow, gerichteten Handſchreiben an, daß die Zahl der in dieſem Jahre zum Militärdienſte einzuberufen⸗ den Finnländer nur 280 betragen ſoll. Nach der offtziellen „Finlandskaja Gazeta“ ſtellt Finnlans jährlich ein Kontingent von 2000 Rekruten, die Ordre des Zars bedeutet ſomit eine be⸗ ſondere Gunſtbezeigung für die Finnländer. Dieſer Ordre ſind in Helſingfors Ereigniſſe vorangegangen, welche von der tiefen 55 5 eeee Bewegung der Finnländer gegen die neue Wehrpflicht⸗Ordnung in Finnland noch immer Zeugniß ablegten. Nach einer Meldung der„Petersburgskija Wjedomoſti“ kam es Anfangs März in den Kirchen von Helſingfors zu großen Demonſtrationen gegen das Wehrpflicht⸗Manifeſt des Zars. In der Nikolai⸗Kirche machte der Paſtor den Verſuch, das Manifeſt vorzuleſen, wurde aber mit Gewalt daran gehindert, wobei die Demonſtranten aus Senatoren, höheren Beamten und Journaliſten beſtanden. Die Polizei wurde inſultirt, ein Polizei⸗Kommiſſär ſogar thätlich beleidigt. Auch revolutionäre Proklamationen, von Landtags⸗ Abgeordneten unterzeichnet, wurden in Helſingfors verbreitet. Dieſe Vorgänge dürften auf den Entſchluß des Zars nicht ohne Einfluß geweſen ſein. Sur Bekämpfung des Landſtreicher⸗ Unweſens. Es iſt verſtändlich, wenn im Hinblick darauf, daß mit Beginn der beſſeren Jahreszeit zahlreiche Arbeitsloſe die Land⸗ ſtraßen bevölkern werden, das ſozialpolitiſche Intereſſe in ver⸗ ſtärktem Maße ſich der Frage zuwendet, wie ſich am beſten einer ungemeſſenen Steigerung der Zahl der hilfsbedürftigen Wanderer begegnen laſſe. Mit Recht iſt auf der ſiebenten ordenk⸗ lichen Verſammlung des Geſammtverbandes deutſcher Ver⸗ pflegungsſtationen(Wander⸗Arbeitsſtätten) im November v. Is. erklärt worden, wenn die geſetzliche Regelung des Wander⸗ armenweſens erſtrebt werde, ſo müſſe zunächſt von dem Grund⸗ ſatz ausgegangen werden, daß der arbeitsſcheue Bummler nicht nach ſeinem Belieben auf Koſten der Steuerzahler leben ſolle. An eine geſetzliche Regelung iſt einſtweilen nicht zu denken. Um ſo mehr muß die Selbſthilfe in Staat und Kommunalverband in die Erſcheinung treten. Und da handelt es ſich in erſter Linie darum, Wandererarbeitsſtätten und Arbeitsnachweiſe zu er⸗ richten. Als zu Anfang des 9. Jahrzehnts des vori⸗ gen Jahrhunderts der Kampf gegen die Wanderbettelei degonnen wurde, ſchrieben die Vereine, welche ſich zu dieſem Zwecke in allen preußiſchen Provingen und in den meiſten deutſchen Staaten bildeten, faſt übereinſtimmend auf ihr Programm: 1) Errichtung von Arbeiter⸗Kolonien, 2) Unter⸗ ſtützung der Verpflegungsſtationen, 3) Beförderung des Arbeits⸗ nachweiſes. Arbeiter⸗Kolonien gibt es jetzt im deutſchen Reiche 32. Sie hatten bis im vorigen Herbſt 124 000 obdachlofe Men⸗ ſchen aufgenommen. Das bisherige Stationsſyſtem mit den Fußwandererſtraßen und Tagesmärſchen von 2 bis 3 Meilen hat ſich auf die Dauer nicht bewährt. Vollſtändig auf dem Papiere ſtehen geblieben aber iſt die Beförderung des Arbeitsnachweiſes. Es iſt aber zweifellos, daß eine gut geleitete, einen größeren Bezirk umfaſſende Arbeitsnachweisſtelle ſchon heute in der Lage iſt, in erfolgreichſter Weiſe Arbeitsgelegenheit zu vermitteln. Es wurde erwähnt, daß auf den deutſchen Arbeiterkolonien bis in den vorigen Herbſt 124000 Menſchen verpflegt worden ſind, der durchſchnittliche Aufenthalt eines Koloniſten auf der Kolonie betrug 90 Tage, der Koſtenaufwand etwa 1 Mark für den Tag, das macht zuſammen Mark 11 160 000.— Eine Bettlerloſung beträgt nach mehrfach angeſtellten Ermittelungen mindeſtens 2 Mk. für den Tag, ſomit hätten dieſe 124000 Menſchen, wenn ſie in der Zeit ihres Aufenthaltes auf der Kolonie auf der Land⸗ ſtraße umhergewandert wären, der Geſammtheit das Doppelte gekoſtet. Außerdem kommt in Betracht, daß ſie, während ſie auf der Kolonie waren, arbeiten mußten, Sumpf und Haide in Acker und Wieſe umgewandelt, anderweite landwirthſchaftliche ſowie Werkſtattsarbeiten verrichtet und dadurch das National⸗ bermögen vermehrt haben. Der ordentliche Menſch, der wan⸗ dernd Arbeit ſucht und dabei mittellos ſich genöthigt ſieht, die öffentliche Unterſtützung in Anſpruch zu nehmen, befindet ſich, ſo lange er nicht eine Arbeiterkolonie oder den Mittelpunkt eines Arbeitsnachweisnetzes erreicht, in ſchlimmerer Lage als je zuvor. Während die Verpflegungsſtationen beſtanden, haben ſich auch die Gemeindevorſteher ihrer Verpflichtung, für hilfsbedürftige Wanderer zu ſorgen, gänzlich entwöhnt. Deshalb weiſen ſie zu allermeiſt den Hilfsbedürftigen einfach ab, und es bleibt dieſem dann nichts Anderes übrig, als zu betteln. Thut er das aber, ſo wird er gerade, wenn er ein ordentlicher Menſch iſt und die Kundenſchliche nicht kennt, über kurz oder lang abgefaßt, und wenn dies zwei⸗ oder dreimal geſchehen iſt, ſo wandert er ins Korrektionshaus, und dann iſt es in der Regel für ihn ausge⸗ ſchloſſen, daß er wieder in das geordnete bürgerliche Leben zurücktehren kann. Die Hauptſache alſo wird ſein, die Zahl der Arbeiterkolonien und Arbeitsſtätten zu vermehren und das Netz der Arbeitsnachweisſtellen mit Hilfe der Ortsvorſtände oder der Herbergen zur Heimath, auch unter Umſtänden der Geiſt⸗ lichen, ſo eng zu ziehen wie möglich. Nur wenn nach dieſem Geſichtspunkt verfahren wird, kann auch gegen den Arbeits⸗ unwilligen, den bloßen Landſtreicher, mit Erfolg vorgegangen und dem Eintreten einer Landplage durch die arbeitsloſen Wanderer begegnet werden. Deutsches Reich. Karlsruhe, 19. März.(Zum Miniſterialrath) im. Miniſterium des Innern iſt nun an Stelle Schluſſer's Ober⸗ amtmann Hans Wild in Waldshut berufen worden. Wild gilt als ein hervorragend tüchtiger Verwaltungsbeamter, war früher in Mannheim und Buchen thätig und wurde 1896 zum Vorſtand des Bezirksamts Waldshut ernannt. Berlin, 19. März.(Ausſtellung in Japan) Wie das hieſige japaniſche Konſulat mittheilt, hat die japaniſche Regierung beſchloſſen, in Verbindung mit der Nationalaus⸗ ſtellung, die vom 1. März bis 31. Juli 1903 in Oſa ka, der größten Handelsſtadt Japans, ſtattfindet, ein Gebäude zu er⸗ richten zu dem ausſchließlichen Zweck, Muſterkollektio⸗ nen von induſtriellen Erzeugniſſen fremder Länder auszu⸗ ſtellen, die geeignet ſind, der vorausſichtlich zur Ausſtellung ſtrömenden kaufmänniſchen Bevölkerung, nicht allein Japans, ſondern auch des aſiatiſchen Kontinents, ein anſchauliches Bild bon der Entwickelung und Leiſtungsfähigkeit der fremdländiſchen Induſtrie vorzuführen. Proſpekte über die Ausſtellung ſtehen Intereſſenten im japaniſchen Konſulat zu Berlin zur Verfügung. * Kiel, 19. März.(Die Landung des Prinzen Heinrich.) Das Linienſchiff„Kaiſer Wilhelm II.“ lief um 5 Uhr 15 Min. hier ein. Der Kaiſer und Prinz Heinrich ſtanden an Deck. Das Schff paſſirte langſam die lange Reihe der hier ankernden Kriegsſchiffe. Die Beſatzungen brachten dem Prinzen ein dreimaliges Hurrah. Die Flaggoffiziere und Schiffskom⸗ mandanten begaben ſich auf das Kaiſerſchiff zur Begrüßung. Prinz Heinrich verließ um 6 Uhr das Kaiſerſchiff und landete mit der Admiralspinaſſe an der Barbaroſſabrücke. Die verſammelte Menſchenmenge begrüßte ſtürmiſch den Prinzen, der ſich in das Schloß zur Prinzeſſin Heinrich begab Ausland. * Rußland.(Die Warſchauer Spione.) Pol⸗ niſche Blätter melden aus Warſchau, Oberſt Grimm habe als Spion ein regelmäßiges Aabregehalt von 12 000. be Dreue Heelen. Roman von Maria Thereſia May, preisgekrönte Verfaſſerin 5 bon„Unter der Königstanne“ und„Wie es endete“. (Nachdruck verboten 99(Fortſetzung.) Laugſam erhob ſich Gellner.„Bei den Anderen war das leicht, Richard, aber bei dieſer, nein, wenn Du ſie nur geſehen hätteſt! Und nun zu denken, daß ſo ein unverſchämter Menſch, wie dieſer Geck, ihr nachſpüren wird, während ich „Die Herrengaſſe war eine Verlegenheitsadreſſe?“ „Natürlich— ich war übrigens gleich dort. Die Verkäuferin lächelte ſo malitiös, daß ich ſie am liebſten eine dumme Gans ge⸗ Raunt hätte. Aber ſie wußte gar nichts. Die junge Dame hatte nur einen kleinen Einkauf beſorgt und ſei ſofort davongefahren.“ Thielemann tröſtete gutmüthig ſcherzend ſeinen Freund und berwies ihn auf die Möglichkeit eines günſtigen Zufalles. Der Kummer Gellners war nicht ſehr ernſt zu nehmen. Dieſes Original mit dem Ausſehen eines Unholdes hatte häufig romantiſche Anwandlungen. Einige Wochen ſchwärmte er glühend für irgend einen Stern, dann trat in der Regel eine Erkaltung ſeiner Gefühle ein, am ſchnellſten, dann, wenn die Angeſchwärmten ſich geneigt geigten, ſeine Huldigungen gnädig aufzunehmen, oder ſogar Konſe⸗ quenzen daraus zu ziehen, denn trotz ſeiner Häßlichkeit würde er bei mehr als einem eheluſtigen Mädchen Erhörung gefunden haben. Er hatte eine ziemlich gute Anſtellung, und das genügt in den meiſten Fällen ſchon, um einen Mann annehmbar erſcheinen zu laſſen. Aber heirathen, nein, dieſen Entſchluß hätte Hans Gellner niemals zu faſſen vermocht, und ſo zog er ſich in der Regel zurück, wenn man ihn merken ließ, er ſei willkommen, und ſchwur die „Komantik ab, bis wieder ein neuer Stern an ſeinem Horigonte auf⸗ kauchte. Es war ſpät geworden, die Freunde mußten ſich beeilen, recht⸗ zeitig in das Theater zu kommen, und mit wahrer Andacht lauſchte Richard der herrlichen Dichtung, die in vollendetſter Weiſe ver⸗ körpert wurde. Im zweiten Zwiſchenakt faßte Hans plötzlich heftig nach dem Arm ſeines Freundes. „Du, dort im Parquett, das iſt er!“ „Wer?“ „Das Gigerl von heute Mittag.“ Richard folgte der angegebenen Richtung und bemerkte in einer Gruppe ſchwatzender und lachender Herren eine hochgewachſene, ſehr elegante Männergeſtalt. Das Geſicht von bräunlich blaſſer Farbe drückte Langeweile und Abgeſpanntheit aus, die ſchwarzen Haare waren glatt an die Schläfen gekämmt, den ſcharfgeſchnittenen Mund verzog jetzt ein leiſes, ſchlecht verhülltes Gähnen. Nach kurzem Blick ſagte Richard bedauernd zu ſeinem Freunde⸗ „Der da unten iſt leider kein Gigerl.“ „Weßhalb leider?“ „Weil er dann für Deine unbekannte Angebetete ungefährlicher wäre, während dieſer Mann mir bedenklich ausſieht.“ Beim Ausgang des Theaters trafen die Freunde zufällig mit dem Fremden zuſammen, der ſie indeß nicht bemerkte.„Zu Dreher!“ hörten ſie ihn zu ſeinen Gefährten ſagen, und ſofort be⸗ ſtand Gellner darauf, ebenfalls zu Dreher zu gehen. „Wer weiß,“ meinte er,„wenn wir erfahren, wer der Kerl iſt,“ Herr Gellner bediente ſich, wenn er erregt war, niemals ſehr gewählter Ausdrücke,„ſo können wir vielleicht die Dame vor ihm bwarnen. Eine ſolche Schönheit muß ſogar in Wien leicht auffind⸗ bar ſein.“ Und trotzdem Richard gegen dieſen Plan energiſch proteſtirte, zog Gellner den Freund in die genannte Reſtauration. Die Räume des vielbeſuchten Lokals waren jetzt, nach Schluß der Theater, dicht gefüllt, und nur mit Mühe gelang es den beiden jungen Leuten, in einer Ecke Platz zu finden. Gellner hatte, während ſie das Lokal durchſchritten, eifrig ſpähend nach dem Manne umgeſchaut, den er⸗ ſuchte, allein er war in der Menſchenmenge und in dem Rauch⸗ ſchleier, der die Köpfe aller Anweſenden umhüllte, fürs Erſte nfcht zu erblicken. Mißmuthig vertiefte ſich Gellner in ſein Glas, während Thiele⸗ mam eine Abendzeitung durchflog und darüber das Eſſen kalt wer⸗ den ließ. „Ei, das iſt ja mein liebenswürdiger Rivale vom Graben, ſagte plötzlich eine ſpöttiſche Stimme ganz in der Nähe Gellners, und aufſchauend erblickte dieſer neben ſich den geſuchten Fremden. „Das iſt ein Wink des Schickſals,“ fuhr Jener mit übermüthigei Ironie fort, ſichtlich beluſtigt von dem Ausdruck zorniger Verblüfft⸗ heit in Gellners Mienen, wodurch allerdings das häßliche Geſicht nicht ſchöner wurde.„Ich muß Ihnen dankbar ſein, denn wer bpeiß, ob ich ohne Sie ſo bald die Wohnung der reizenden Blondine ge⸗ fünden hätte.“ 7 „Mein Herr, Sie ſind.. fuhr Gellner auf, aber der Fremde hob beſchwichtigend die Hand.: „Bitte, wozu ſich ereifern, mein Herr! Sie kennen die Dame nicht, was geht es Sie alſo an, ob ich mich für ſie intereſſire. Ich habe gar nichts dagegen, daß Sie daſſelbe thun. Sie wohnt Mar⸗ garethen, Glockengaſſe Nr. 5, ich habe ihr heute bereits Roſen ge⸗ ſchickt, und morgen können Sie ihr Veilchen ſchicken. Die ſchöne Roſa Erſchrocken hielt der Fremde inne, denn Richard hatte die Zeitung fallen laſſen und war aufgeſprungen. „Roſa Kleinpaul!“ ſtieß er athemlos hervor. „O, Sie kennen die Dame?“ fragte der Fremde betroffen, die Erſcheinung Thielemanns erſtaunt muſterñd. „Sie hat Ihre Blumen nicht angenommen, nicht wahr? fragte Thielemann anſtatt zu antworten. Nur mit Mühe vermochte er ſeine Erregung zu beherrſchen, und doch war er gezwungen, um nicht die Aufmerkſamkeit der übrigen Gäſte zu erregen, in dem gleichen halb⸗ lauten Tone zu ſprechen, deſſen ſich bis jetzt der Fremde bedient hatte. Ein kaum merkliches Lächeln huſchte über das blaſſe Geſicht deſſelben.„Die Herren geſtatten, daß ich mich zunächſt vorſtelle,“ ſagte er mit vollendeter Höflichkeit zu Thielemanm gewendet, nahm aus einem Portefeuille zwei Viſitenkarten und reichte ſie den Frem⸗ den, indem er gleichzeitig ſeinen Namen nannte:„Guſtab Freyenegg, 2. Seite. Nannbeim, 20. Meärz. und hohe Extrahonorare. Grimm habe als Generalſtabsoffizier den Auftsr habt,, nach franzöſiſchem Muſter den fremden Agenten falſche Pläne in die Hände zu ſchieben, er habe aber die echten ausgeliefert. Grimm ſoll, um ſein Leben vielleicht zu retten, umfaſſende Geſtändniſſe gemacht haben, wonach durch ein weitverzweigtes Syſtem faſt alle Mobiliſtrungs⸗ und Feſtungs⸗ pläne auch anderer Militärbezirke ausgeliefert worden ſeien. In Siedlee wurde der Bergwerksunternehmer Rupp verhaftet und in die Warſchauer Citadelle gebracht. *Belgien.(Wahlgeſeß.) Die Repräſentantenkammer begann die artikelweiſe Berathung des Geſetzentwurfs über das allgemeine provinziale und kommunale Stimmrecht. Der Para⸗ graph 1 des erſten Artikels bezüglich des Stimmre chts für Frauen wurde mit 56 gegen 24 Stimmen bei 58 Stimm⸗ enthaltungen abgelehnt. Der Paragraph 2, der das Alter für das kommunale Wahlrecht auf 21 Jahre feſtſetzt, wurde gleichfalls abgelehnt. * Serbien.(Miniſterkri ſe.) erklärte ſich die Mehrheit gegen den Juſtizminiſter Stamen⸗ kowitſch. Es handelt ſich um den Antrag des Radikalen Pro⸗ titſch auf Abänderung des beſtehenden Beamtengeſetzes, deſſen Zweck iſt, den jetzigen Beamten für den Fall eines Regierungs⸗ wechſels ihre Stellungen zu ſichern. Der Juſtizminiſter, welcher Gegner des Antrages iſt, forderte wiederholt die Ueberweiſung an den Ausſchuß, trotzdem beſchloß die Mehrheit, den Antrag ſofort zu verhandeln und nahm den Antrag mit großer Mehr⸗ heit in erſter Leſung an. In Folge des Konflikts gab das Kabinet ſeine Entlaſſung. Aus Stadt und Land. Mannheim, 20. März 1902. Am letzten Montag hat in Karlsruhe im Juſtizminiſterlum der mündliche Theil der 1. juriſtſchen Staats⸗ Prüſung begonnen. Außer dem Vorſitzenden, Miniſterlaldirektor Hübſch prüſen noch die Herren: Landgerichtspräſident Dorner(Römiſches Recht und bürgerliches Geſeghuch), Oberamtsrichter Bleicher(bürger— liches Geſetzbuch), Miniſterialrath Düringer(Civilprozeß), Profeſſor von Liltenthal von der Uniperſität Heidelberg(Strafrecht) und Miniſterial⸗ rath Weingärtner(Nationalökonomie). * Die Bis marckſeier auf dem Feldberg wird in dieſem Jahre zum erſtenmal ein Gegenſtück erhalten durch eine Bismarckfeier auf dem höchſten Gipfel der Vogeſen, dem Großen oder Sulzer Belchen, der 1424 Melter über dem Meer liegt und dem Feldberg in der Luftlinie un⸗ gefähr 60—70 Kilometer entſernt iſt. Das Gaſthaus auf dem Großen Belchen iſt lange nicht o geräumig wie der Feldberghof, daher verbietet ſich eine Feſtveranſtaltung von größerem Umfang in dieſer Jahreszeit von ſelbſt. Doch werden ſich Bismarckverehrer aus den Reichslanden mit ſolchen aus anderen Bundesſtaaten vereinen, um das Andenken des Reichsgründers zu ehreu. Die Feier beginnt am 1. April, Mittags 12 Uhr und ſoll ſo eingerichtet werden, daß die Theilnehmer, die noch am gleichen Abend heimreiſen wollen, um 4 Uhr den Abſtieg antreten lönnen. Aumeldungen ſind willkommen und müſſen vor dem 25. März an den Belchenwirth, Herrn Ed. Wolf in Murbach, Kreis Gebweiler, Obexelſaß, gerichtet werden. Noch vor einigen Jahren wäre eine ſolche Feier undenkbär geweſen. wird neue Beziehungen zwiſchen den beiden ſtammverwandten Ländern zu beiden Seiten des Rheinufers knüpfen. Dem Jahresbericht des Vereins Voltsbibliothek, erſtattet vom Vorſtand, für die Jahre 1899, 1900 und 1901 entnehmen wir Fol⸗ gendes: Die Inanſpruchnahme der Volksbibliothek war eine ſtets ſtei⸗ gende. Die Zahl der Entleihungen betrug im erſten Vereinsjahr 1895) 6000 Bände, im zweiten 21 045, im dritten 38 764, im vierten 48 627 und in dem hier zu beſprechenden fünften 52 573, ſechſten 57 737 und ſiebenten 67 755, im Ganzen 287 501 Bände. Wie ſegensreich das Inſtitut einer Volksbibliothek an und für ſich kwirkt, bedarf keiner Ausführung. Man wird ſagen dürfen, daß die unferige mit den gegebenen Mitteln ihr Möglichſtes geleiſtet hat. Um jedoch ein höheres Ziel zu erreichen, um eine Volksbildungs⸗ anſtalt in großem Stile zu bewirken, dazu ſind die vorhandenen Mittel leider noch ganz ungenügend. Wir zählen zu den nothwen⸗ digſten Grundlagen einer Entwi lung größeren Stils die Errichtung einer großen, leicht zugängl Leſehalle, welche ſchon durch ſach gemäße, bequeme Eiurichtung und entſprechende Annehmlichkeiten einen ſtarken Anreiz zur Benützung bieten würde. Mit privaten Mitteln läßt ſich das wohl nicht erreichen, es ſei denn durch be⸗ deutende Stiftungen, wie dies anderwärts, ſo namentlich in Eng⸗ land und Amerika, erfreulicherweiſe jedoch in neurer Zeit auch in verſchiedenen Städten Deutſchlands, geſchehen iſt. Allein Stiftungen dieſer Art ſind hier bis jetzt unſeres Wiſſens nicht ins Auge gefaßt worden, bedauerlicherweiſe ſind ſogar die Geldſpenden ſeitens Pri⸗ bater erheblich zurückgegangen. Auch die pribaten Bücherſpenden, für welche wir jedoch in jedem Falle dankbar ſind und ſein müſſen haben ihren Zweck oftmals nicht erfüllt, indem ein erheblicher Theil der in den letzten Jahren geſpendeten Blcher ünd Zeitſchriften als für die Ziele der Volksbibliothek ungeeignet, keine Verwendung Die Frequenz des Leſezimmers war in den letzten finden konnte. D drei Jahren eine fortwährend ſteigende. Um den erhöhten An⸗ Tiſche aufgeſtellt, die Lefe 35 In der Skupſchtina * Juriſtiſche Staatsprüfung. Sile ichen forderungen zu genügen wurden weitere Lefe⸗ zeit an den Werttagen um zwei Stunden und zwar von—10 Uhr Abends erweilert und verſchiedene Zeitſchriften und Nachſchlage⸗ werke augeſchafft. Die Zahl der Entleihungen bei der Gartenlaube (4250), welche Zeitſchrift durch Schenkungen in genügender Zahl Feutnant der Reſerve.“ Ilnd ſo groß war die zwingende Sitte, daß ſowohl Thielemann wie Gellner die Vorſtellung mit einer Verbeugung erwiderten, obgleich das Benehmen des Fremden ſie Beide empört hatte. Während Thielemann die ſeinige übergabd, raunte Gellner unwirſch ſeinem Freunde zu:„Hab' keine Karte, ſtell' mich vor.“ Die Förmlichkeit war erledigt und merkwürdig, mit dem Eingreifen Thielemanns in das Geſpräch ſchien Herr Guſtav Freyen⸗ egg wie ausgewechſelt, namentlich der Spott war völlig verſchwunden. Artig bat er, einige Augenblicke Platz nehmen zu dürfen, um Thicle⸗ manns Frage zu beantworten. „Ich nehme an, daß Sie, Herr Doktor, durch Ihre Beziehungen zur Familie der jungen Dame ein Recht zu Ihrer Frage haben,“ ſagte er, den jungen Mann ſcharf beobachtend. Als Richard ſchwieg, fuhr Freyenegg fort: „Fräulein Kleinpaul konnte mir die Blumen nicht zurück⸗ ſchicken, einfgch, weil ich Sorge getragen hatte, eine ſolche Even⸗ tualität unmöglich zu machen.“ „Und hat die junge Dame Sie zu dieſer Annäherung durch ihr Verhalten auch nur im Mindeſten ermuthigt?“ fragte Dr. Thiele⸗ mann ſcharf. Freyenegg drehte ſeinen ſchwarzen Schnurrbart und warf unter den geſenkten Wimpern einen forſchenden Blick auf den Frager.„Nein,“ antwortete er langſam. Thielemann athmete auf. (Fortſezung folgt.) Buntes Feuilleton. — Das Weinen. Ueber„das Weinen“ plaudert eine engliſche Wochenſchrift:„Bei kleinen Kindern, deren Blut erregbarer iſt und deren Phantaſie mit flüchtigen Schwingen ſchnell von einem Gegenſtande zum zweiten ſchreitet, ſehen wir ſehr oft Lachen und Weinen nahe an⸗ einander grenzen; und wenn wir uns dabei erinnern, wie grünblich anders unſere eigene Stimmung oft iſt, und welche ganz andere zuckende Bewegungen wir in der weichen Musculatur des Antlitzes empfinden, ſo werden wir inne, daß es mit dem Lachen und Weinen ein gar geheimnißvolles Ding iſt. Durch die ſtoffliche Unterlage des Weinens, die Thränen, und durch die chemiſche Beſchaffenheit derſelben Macht der Senernbunzemer. für hieſige Verhältniſſe vorhanden iſt, redet eine deutliche Sprache. Die Erfahrung lehrt tagte daß weitaus die größte Meh der Entleiher mur daum dem Guten und weun das verlangte Beſte ſchon an andere entlieher hieſige Voltsbibliothel ihrer Aufgabe voll und ganz gerecht werden, ſo bedarf ſie künftig in noch höherem Maße der Unterſtützung durch Gemeinde, Kreis, Staat und gemeinſinnige Privatperſonen. Höchſt mögliche Entleihzahlen wurden erreicht mit Werken über Literatur, Muſik, über den Krieg 1870⸗71(322 Bände), 1866, 1848, 1813⸗14, über König Friedrich den Groß bon Preußen, Bismarck, ke, die Geſe e der Stadt Mannheim, mit Werken über Han l, Gewerbe, Induſtrien und Erfindungen, mit Werken über das Thierleben, die Naturkräfte, über Phyſik, beſonders über Elektri⸗ zität, mit Reiſebeſchreibungen und Berichten über Sitten fremder Völker und über unſere Kolonien, ſowie mit Werken über Erziehung und Philoſophie. Kunſtgewerbeverein„Pfalzgau“. Geſtern Abend fand im Kaſinoſgale der dritte der öffentlichen Vorträge dieſes Vereins ſtatt, n ſpelchem Herr Maler Carl Langhein, vom Künſtlerbund Karlsruhe, über„Lithographie und moderne Kunſt“ ſprach. Es ſei ein gewaltiger Unterſchied, ſo führte Redner etwa aus, zwiſchen dem Künſtler, wie wir ihn aus den 40er Jahren kennen und dem, was man heute unter dieſem Sammelnamen verſtehe; der Künſtler ſei heute nicht nur ein moderner, ſondern auch ein ſchaffeuder Menſch geworden, der ſeiner Aufgabe auf den verſchiedenſten Gebieten der Kunſt gerecht werde und namentlich haben ſich viele der Graphik zugewendet, wovon die letzte Dresdener Ausſtellung ein beredtes Zeugniß gegeben. Redner geht ſodann auf die Erfindung und Ge⸗ ſchichte der Lithographie kurz ein und führt aus, daß die Herſtellung dieſer Erzeugniſſe bis zum Anfang der 8ber Jahre ganz den Tech⸗ nikern überlaſſen blieb und erſt von dieſem Zeitpunkt ab ſich eine Er⸗ weckung der graphiſchen Kunſt in künſtleriſcher Hinſicht beſtimmt nachweiſen läßt. War es doch kein Geringerer, als der hervorragende Maler Ludwig Thoma, der zwei Jahre praktiſch in dieſer Kunſt thätig war, neben ihm iſt auch Me nael zu nennen, der ſich aber nicht mit der farbigen Lithographie beſchäftigte. Die Aufgabe der Lithographie in heutiger Zeit iſt eine dreifache, ſie habe zu ſorgen für den Buchſchmuck, den Wandſchmuck und die Reklamekunſt, nament⸗ lich letzteres ſei in neueſter Jeit ein ganz bedeutendes Feld künſt⸗ leriſcher Thätigteit geworden, wenn man dabei die geradezu gräß⸗ lichen Plakate früherer Zeit im Auge habe. Eine Anzahl Karls⸗ ruher Künſtler haben ſich darum zuſammengethan und haben namentlich in Bezug auf Chromolithographie den Boden für die ſchaffende Kunſt auf dieſem Gebiete geebnet. Zum Zweck der Be⸗ kämpfung der Oeldruckbilder, die ſich vornehmlich noch als Wand⸗ ſchmuck in den Häuſern des Mittelſtandes finden, haben die oben⸗ genannten Künſtler ſich gleichfalls zuſammengefunden, um dem deut⸗ ſchen Volke in künſtleriſchen Wandtafeln Erſatz hierfür zu bieten und wirkliche Kunſt in das deutſche Haus zu bringen. Es ſind dies jene bekannten Bildertafeln, wie man ſie vielfach in den hieſigen Kunſthandlungen ausgeſtellt findet, die von hervorragenden Meiſtern gleich auf Stein gezeichnet und dann vervielfältigt werden. Die Karksruher hätten für ihr redliches Streben aber beſſeres Ver⸗ ſtändniß im Auslande gefunden als bei uns in der Heimath, während die deutſche Kunſt doch nur dabei gewinnen könne.— Reicher Beifall wurde dem Redner für ſeine intereſſanten Ausführungen zu Theil; zu bedauern blieb nur der ſpärliche Beſuch. Mit dem Vortrag war zugleich eine kleine Ausſtellung verbunden, beſtehend in Wandtafeln, worunter eine ganze Collection Ludwig Thoma ſcher Werke auffiel, auch Gratulations⸗ und Menukarten, Flaſchenetiketten, Anſichtspoſt⸗ karten etc. in künſtleriſcher Ausführung, die von den Anweſenden eingehend beſichtigt wurden. * Die Generalverſammlung der Medizinalkaſſe der katholiſchen Vereine fand am vergangenen Sonntag ſtatt. Die Einnahmen und Ausgaben der Kaſſe belaufen ſich auf ca. 40 000 M. Im Namen der Reviſoren berichtete Herr Schlierz dem Rechner wurde Ent⸗ laſtung ertheilt. Als Vorſtandsmitglieder wurden wiedergewählt die Herren Lauer und Freff, ſodaß der Geſammtvorſtand nunmehr beſteht aus den Herren Kurat Knebel, Dr. Deibel, Kön ig, Ehmann, Franz, Angſtmann, Kunkel. Herr Klor⸗ manun wurde als Reviſor neugewählt. Die Generalverſammlung beſchloß weiter die Erhöhung der Beiträge für Einzelperſonen von 20 auf 25 Pfg., ſowie für die Familien aus 2 bis 3 Perſonen be⸗ ſtehend von 30 auf 35 Pfg. Nach einer warmen Anſprache ſeitens des ſtellvertretenden Vorſitzenden, Herrn König, wurde die Ge⸗ neralverſammlung gegen 6 Uhr geſchloſſen. * Vom Rheiniſchen Automobil⸗Club. Die rührige mobiliſtiſche Vereinigung brachte ſoeben an ihre Statuten zur Verleſung. Es iſt denſelben als Anhang die bad. Polizei⸗ verordnung über den Verkehr mit Motorfahrzeugen angefügt, eine Zu⸗ gabe, die den Automobilfahrern ſehr willkommen ſein wird. Immer mehr und mehr breitet ſich auch in Baden und den angrenzenden Ländern die Vorliebe für das Motorfahrzeug aus, das dürfte der ſtete Mitgliederzugang zum Rhein. Automobil⸗Elub am am Beſten illuſtriren, gehen demſelben doch jede Woche Neuanmeldungen zu, in letzter allein ſechs, darunter auch der bekannte ehemalige Radreunfahrer Auguſt Lehr aus Frankfurt a.., der auch im Juni an dem großen Automobil⸗ rennen Paris—Wien Theil nimmt. Die Genehmigung für die Fern⸗ fahrt Mannheim—pforzheim ſteht vom Miniſterium noch aus, doch wird ſolche täglich erwartet. Das Intereſſe für das große ſportliche Exeigniß iſt im ſteten Wachſen begriffen und werden Vorbereitungen ſchon getroffen. Die Erlaubniß iſt wohl nur Formfache. * Ueber die rapide Abnahme der Singvögel im Schloßgarten klagt mit Recht ein Leſer unſeres Blattes. Die Nachtigallen ſeien faſt ganz ausgeſtorben. Die Schuld ſchiebt der Einſender auf das alljährlich ſtatt⸗ hieſige auto⸗ Mitgliedr die neuen Wenn man es nicht mißverſtehen und nicht buchſtäblich gemeint auffaſſen und daunn als über einen Unſinn verläſternd herfallen will, ſo könnte man das Weinen eine Ausſcheidung der Empfindung nennen, auf welche — Trauernde werden es beſtätigen— ebenſo, wie auf andere Aus⸗ ſcheidungen, das Gefühl der Erleichterung folgt.. Bekanntlich ſind die Thränen ſtark geſalzen und kein Ausſcheidungsſtoff enthält ſo viel Koch⸗ ſalz als ſie. Das Kochſalz iſt der einzige aus dem Steinreich ſtammende Stoff, der unmittelbar als Speiſezuſatz von uns genommen wird, und nicht bls, wie man gewöhnlich meint, eine Würze, ſondern ein wirk⸗ licher Nahrungsſtoff d. h. ein unentbehrlicher Beſtandtheil des Blutes, den wir alſo zum Leben gar nicht entbehren können. Aber nicht nur im Blute, ſondern in allen Theilen des Körpers führen wir einen An⸗ theil von Kochſalz, wenn auch einen geringeren als in jenen. Daß dieſer Stoff wie alle anderen unſeres Körpers in deſſen Geweben und flüſſigen Theilen nicht feſtgelegt, ſondern im Stoffwechſel durch Aufnahme und Ausſcheidungen einer ununterbrochenen Erneuerung unterworfen iſt, kann als bekannt vorausgeſetzt werden. Faſt doppelt ſo groß als im Blut iſt der Kochſalzgehalt der Thräuen, ſo daß ſte einer der hauptſäch⸗ lichſten Wege ſind, die Wiederausſcheidung des Kochſalzes zu bewerk⸗ ſtelligen, wofür alsdann durch Speiſe und Getränk neues eingeführt wird. Ohne Gefahr für die Geſundheit und ſelbſt für das Leben darf im Körper das nothwendige Maaß von Kochſalz in der Nahrung nicht weſentlich verkürzt werden. So gewinnt das Weinen ſogar einen Ein⸗ fluß auf den Körperzuſtand, und wenn ein langes Nachhängen einer tiefen Trauer nicht endenwollendes Weinen bewirkt, ſo kann und muß dies ein Verarmen des Blutes an Kochſalz um ſo mehr herbeiführen, als der vor Trauer Weinende in der Regel keine Eßluſt verſpürt, vor⸗ gusgeſetzt, daß der Salzgehalt ſolcher Thränenergüſſe nicht bald geringer wird, was wohl nicht anders ſein kann. Vielleicht hängt auch die nach längerer Thränentrauer ſich einſtellende Ermattung mit der Kochſalz⸗ verarmung des Blutes zuſammen. Welch wunderbarer Einfluß der Gemüthserregung auf die Funktionen des Körpers: Trauer, Freude, Rührung rangiren chemiſch gleich den Zwiebeln, dem Rettig! Und wieder wie beim Lachen ganz unabhängig von urzerem Willen, ja mit unwiderſtehlicher Gewalt gegen denſelben. Eine Szene im Schauſptel, die doch nur Gedachtes vorführt, ergreift ſelbſt manchen ernſten Mann mit derartiger Gewalt, daß er trotz alles Ankämpfens einer falſchen Scham gegen die ins Auge tretende Thräne ſich von einem in ihm ſtattfindenden chemiſch bedingten Lebensvorgang überwunden fühlt: er iſt daßs Weinen eine wwefentlich andere Erſcheinung als das Lachen. Schloß⸗ Abten findende zu lichte Beſchneiden der garten. Weiter ſind ar Abr die Hunde ſchuld, welche in ch den loßgarten ſpringen, kreuz und quer die Bit bern, die auf der Erde oder in niedrigem Gebüſch bauenden Vügel verſcheuchen ader ihre Neſter zerſtören. Das Klagelied von den Hunden, welche den Schloßgarten und den Neckarauer Walb unſicher machen, iſt auch ſchon von anberer Seite angeſtimmt worden. Kürzlich kam eln Herr auf unſere Redakſſon und klagte darüber, daß in dieſem Jahre faſt keine Singvögel zu hören ſeien. Was dieſer Serr dem geſammten Hundevolk All gewünſcht hat, wollen wir den Liebhabern dieſer Vierfüßler lieber nie verrathen. Aber Recht hatte dieſer„als er ſagte, daß die Vögel gerade ſoviel Exiſtenzberechtigung beſitzen als die Hunde und daß ein Verein für den Schutz der Singvögel mindeſtens ſo wichtig und nothwendig ſei als ein Hundeſchutzverein, denn haben die Einen ihre Freude an den Hunden, ſo haben die Anderen ſie an den Singvögeln. In vielen Städten be⸗ ſteht die Beſtimmung, daß die Hunde in den Parkanlagen an der Leine geführt werden ſollen. Warum ſehlt in Mannheim bi jetzt eine ſolche Beſtimmung? Mindeſtens fir den Schloßgarten ſollte ſie erlaſſen wer⸗ den. Geſchieht es nicht, dann wird in einigen Jahren im Schloßgarten ein Singvogel zu den Seltenheiten gehören. Und das dürfte ſelbſt von den rabiateſten Hundefreunden, welche meiſtens die Sklaven dieſer Vier⸗ füßler ſind, bedauert werden. Die deutſche Dogge. Ueber dieſe Hunderaſſe wird heute Sport“ ein Vortrag Donnerſtag Abend 9 Uhr im Verein„Hunde⸗ gehalten, worauf wir die Intereſſenten aufmerkſam machen. Verhaftet wurde in Mannheim die Ehefrau eines in letzter Zeit in Ludwigshafen wohnhaften Monteurs Zugring wegen einer Reihe von betrügeri Manipulationen, die ſie zum Theil in Ludwigshafen, zum Theil in Mannheimer Ladengeſchäften ver⸗ übte. Sie ging dabei in der Weiſe zu Werke, daß ſie zur Bezahlung von ihr zum Kauf au ählter chen ein Zehn⸗ oder Zwanzig⸗ markſtück auf den Ladentiſch legte. Während die Verkä lfer mit der Herausgabe von Kleingeld beſchäftigt waren, ließ die Schwindlerip Hecken und Geſtre 1 el Herr das Goldſtück in einem unbewachten Augenblick wieder verſchwindetg und die betreffende Ladenkaſſe hatte den Nachtheil. * Muthmaßliches Wetter am 21. und 22. März. Der letzte Luftwirbel an der Nordküſte Schottlands iſt unter Abflachung auf 745 mim weiter nordoſtwärts gewandert und wird wohl dieſen Weg in der Nichtung nach Finnland und dem Weißen Meere fortſetzen. Ueber Oſtfrankreich und dem Elſaß, ferner über Süddeutſchland, der Schweiz, Oberitalien und Oeſterreich⸗Ungarn mit Ausnahme von Böhmen und Südungarn liegt noch ein Hochdruck von über 765 mm, iſt aber durch gewitterartige Luft⸗ einſenkungen in der Weſtſchweiz in der Auflöſung begriffen. Für Freitag und Samſtag iſt zuiehmende Bewölkung und Neigung zu vereinzelten Störungen, die ſogar gewitterartig werden können, zu erwarten. Konkurſe in Baden. Staufen. Ueber den Nachlaß der Franz Joſef Kiefer Wwe,, Lydia geb. Urich; Konkursverwalter Kaufmann Emil Stoll in Staufen, Anmeldetermin 31 März.— Baden. Ueber das Vermögen der Schuh⸗ waarenhändlerin Virginia Fuhrmann in Baden; Konkursverwalter Kaufmann Wilhelm Schindler in Baden; Anmeldetermin 9. April. Villingen. Ueber den Nachlaß des Berthold Eduard Hermann Schröder, Poſtverwalter a. D. von Klengen; Konkursverwalter Rechtsauwalt Schloß in Villingen; Anmeldetermin 10. April. Polizeibericht vom 20. März. 1. Das 1 Jahr alte Kind Irma Geberth von hier ber brühte ſich am 3. d. M. Abends in ſeiner elterlichen Behauſung derart mit heißem Waſſer, daß es in Folge der erlittenen Ver⸗ letzungen am 19. d. M. geſtorben iſt. 2. Geſtern Abend 76 Uhr fiel die 2 jährige Katharing Gölz von Käferthal in einen mit heißer Wurſtſuppe gefüllten Kochhafen und verbrühte ſich ſo ſchwer, daß ſie in's Krankenhaus aufgenommen werden mußte. 3. Beim Ueberſchlagen von Bleiringen mittelſt Dampf⸗ krahnens zerriß geſtern Vormittag eine Tauſchlinge, an welcher 14 je 1 Zentner ſchwere Bleiringe hingen, und fiel die ganze Laſt in das Innere des Schiffes„Fendel No. 20“%, welches im Rhein⸗ hafen bei der Lagerhalle der Pfälziſchen Bank vor Anker liegt. Ein Theil der abſtürzenden Laſt kraf den im Schiffsraum be⸗ ſchäftigten Schiffer Wilhelm Horchheimer von Neckax⸗ gemünd und warf ihn zu Boden, ſo daß er einen Bruch des linken Oberſchenkels davontrug. 3. Der Maurerpolier Chriſtian Schmidt von hier fiel geſtern Vormittag vermuthlich in Folge eines Fehltrittes am Neubau des hieſigen Poſtgebäudes G 2,./5 vom Außengerüſt etwa—6 Meter hoch herunter auf einen Stein und zog ſich da⸗ durch einen Schädelbruch und Verletzungen im Geſicht zu. Der Schwerverletzte wurde in das Allgemeine Krankenhaus gebracht. 4. Am 16. oder 17. d. M. wurde im Hauſe IL 4, 12 hier, von noch unbekanntem Thäter, ein Superbe⸗Fahrrad, hieſige Polizeinummer 9630, entwendet. 5. Verhaftet wurde: à. ein Metzgerburſche aus Malter⸗ dingen wegen Unterſchlagung; b. ein Gärtnergehilfe aus Mauer wegen Diebſtahls; 6,acht weitere Perſonen wegen verſchiedener ſtrafbarer Handlungen. 6. Zur Anzeige gelangten drei Körperverletzungen, welche auf der Straße vor M 2, 2, II 3, 9 und im Hauſe Mittelſtraße Nr. 8g9 hier verübt wurden. ]—ͤ— muß wefnen, obgleich er innerlich über feine Thränen vielleicht lächelt... Tief im Hintergrunde jeder Augenhöhle liegt die Thränen⸗ drüſe, wo das wunderbare Naß zunächſt zu einem Zwecke ſich anſammelt, der im Vergleich zu ſeiner ſeeliſchen Bedeutung gemein genannt werden kann; es hat dafür zu ſorgen, daß der Augapfel nicht trocken in ſeiner Höhle liegt, ſondern von Feuchtigkeit umgeben, leicht und beweglich darin ſpiele. Dazu wäre nun allerdings ein weit geringeres Maß von Thränenflüſſigkeit, als ein längeres Weinen es ausgießt, hinreicheng, Dieſer Ueberſchuß, den die Empfindung zu ihrer äußerlich ſichtbaren Darlegung verwendet, und der dadurch ein bedeutungsvoller Maaßſtab wird, wonach wir die Gemüthsbeſchaffenheit eines Menſchen beurtheilen, und dieſer Ueberſchuß läuft, ſo lange ſich die Empfindung deffelben nicht bemächtigt, einen gemeinen Weg: durch ein feines Loch im Grunde der Thränendrüſe fließt er in das Innere der Naſenhöhle, um dort zur Bildung der Ausſcheidung beizutragen... Die Thräne iſt in der Sprache aller Länder deſungen und von den Dichtern aller Nationen verherrlicht worden. Wie ſonderbar müſſen die Menſchen geartet ſein, die bei aller Wärme der Empfindung nicht weinen.“ — Königin und Gräfin. Wie man weiß, gehört das Königreich der Niederlande zu denjenigen Staaten, wo das parlamentariſche Syſtem am reinſten ausgebildet iſt. Die Zuſammenſtellung eines Kabinets iſt deshalb auch nicht Sache der Krone, ſondern wird dem anerkannten Führer der Mehrheit der Volksvertretung übertragen, geſellſchaftliche Stellung, hohe Geburt und ſonſtige„natürliche und ſoztale Vorzüge“ ſpielen bei der Beſetzung der Miniſterportefeuilles durchaus keine Rolle, und wenn der Miniſter des Aeußern häufig dem niederländiſchen Adel angehört, ſo iſt dies mehr Zufall oder die Folge der bekannten That⸗ ſache, daß der Adel ſich mit Vorliebe der diplomatiſchen Laufbahn widmet. Selbſtverſtändlich iſt jeder Miniſter hoffähig und ebenſo verſteht es ſich nach holländiſchen Auſchauungen von ſelbſt, daß auch die Frauen und Töchter der Miniſter Einladungen zu den Hoffeſten erhalten, auch wenn bei erſteren der Stammbaum bis in die tiefſten Tiefen des Volkes„hinab⸗ ſteigt“. Mit dem jetzigen Miniſter Dr. Abraham Kuyper iſt der ſtrenge, unerbittliche Calvinismus zur Herrſchaft gelangt, und auch der ver⸗ biſſenſte Gegner der jetzigen Regierung wird gegen den Premier⸗ miniſter nicht den Vorwurf erheben können, daß er in ſeinem Thun und Laſſen im geringſten von dem abgewichen iſt, wofür er als einfacher Pfarrer und ſpäter als Journaliſt gewirkt und gekämpft hat. Dr. Kunper iſt Wittwer, hat aber 2 erwachſene Töchter, die vermöge der Stellung ihres Vaters hoffähig ſind und deshalb zu dem erſten großen Mannheim. 20. Wlarz. Aus dem Großberzogthum. Weinheim, 18. März. In der heutigen Bürgerausſchuß⸗ igung wurde der Gemeindevoranſchlag für das Jahr 1902 und damit auch die Erhöhung der Umlage von 50 auf 55 Pig. ge⸗ ehmigt. Die Gutheißung erfolgte ohne erhebliche Debatte. Zu §8(Schulgeld) wurde Seitens der ſocialdemokratiſchen Mitglieder ſes ſind deren 4) der Antrag geſtellt auf Aufhebung des Schulgeldes und Uebernahme auf die Gemeindekaſſe; der Antrag fand mehrfachen eifall, es konnte aber Mangels eines Eintretens für denſelben on anderer Seite die Mehrheit des Ausſchuſſes hiefür nicht ge⸗ Ponnen werden. AI Heidelberg, 19. März. Der alkkatholiſche Sterbe⸗ kaſſeverein Charitas dahier hielt am Sonntag, 16. d.., in der Heidelberger Aktienbrauerei unter der Leitung des Herrn Stadtpfarrers Dr. Stubenvoll ſeine 18, ſtark beſuchte General⸗ berſammlung ab. Es zeigte ſich, wie auf dem Wege charitativer Selbſthilfe durch kleine Mittel Großes erreicht werden kann. Perein, der zur Zeit 1820 Mitglieder zählt, hat ſeit ſeinem 18jä Beſtande ber hunderttauſend Mark Sterbegeld an meiſt bemittelte ausbezahlt und dabei ein Vermögen von nahezu 17 000 Mark geſammelt. Ju der heutigen Verſammlung wurde das Sterbe⸗ geld von 180 auf 200 M. erhöht, bei 12 Pfg. Sterbebeitrag. Grün⸗ der und Verwalter des in 70 Orten Deutſchlands verbreiteten Ver⸗ eins iſt der hieſige alttatholiſche Stadtpfarrer Dr. Stubenvoll, dem guch heute wiederum der begeiſterte Dank der Verſammlung aus⸗ geſprochen wurde. Auch Evangeliſche finden Aufnahme. 0* Heidelberg, 19. März. Ein hieſiger Milchhändler, der für ſeine Milch ſchon verſchiedene„Ehrendiplome“ in Form von Strafmandaten erhalten hat, gerieth in der Rohrbacher Straße in große Bedrängniß. Von Weitem ſah er einen Polizeibeamten auf ſich zukommen, der jeden⸗ falls die Abſicht hatte, eine Milchprobe bei ihm vorzunehmen. In ſeiner Bedrängniß wußte ſich der Milchhändler nicht anders zu helfen, als daß er das nächſte beſte Haus betrat und im vierten Stockwerk den ganzen Inhalt ſeiner Kaune in einen Waſſerſtein ſchüttete, ſo daß der nach⸗ ſolgende Polizeibeamte nur noch an dem blau⸗weißen Schimmer des Schüttſteins erſehen konnte, welch edle Flüſſigkeijt von dem Milchhändler geopfert worden war. * Eberbach, 19. März. Wie die„Eberb. Ztg.“ hört, ſind die Petitionen betr. Hebung des Verkehrs im mittleren und ſüdlichen Odenwald durch Einlage neuer Züge im kommenden Fahrplaun von Erfolg gekrönt worden. Es wird Morgens ein Frühzug nach Eberbach abgelaſſen, welcher gegen 8 Uhr daſelbſt eintrifft und ſofort wieder zurückkehrt, ſomit Anſchluß aus und zach dem Odenwald bietet. In gleicher Weiſe fährt der Abendzug von König bis Ederbach durch, kehrt etwa um 9 Uhr von Eberbach zurück unter gleichz tiger Berückſichtigung aller Anſchlüſſe. .C. Karlsruhe, 19. März. Mit den Wahlen in der erſten Klaſſe erreichten die Stadtverordnetenwahlen ihr Ende. In der erſten Klaſſe wurden für die Kandidaten der bürgerlichen Par⸗ teien 544 Stimmen abgegeben; ein Gegenliſte war nicht auf⸗ geſtellt. Insgeſammt haben die bürgerlichen Parteien ca. 5100 Stimmen gegen 3300 ſozialdemokratiſche Stimmen erhalten. Die Sozialdemokratie hat 10, die Demokratie 2 Sitze verloren. Der Bülregerausſchuß ſetzt ſich nach den Neuwahlen zuſammen aus 46 Nationalliberalen, 16 Freiſinnigen, 10 Centrum, 10 Kon⸗ ſervativen, 10 Sozialdemokraten und 4 Demotraten. Im Stadtrath erhalten Centrum und Freiſinnige je einen weiteren Sitz; erſteres hat dann 2, letztere haben 3 Sitze. .C. Karlsruhe, 19. März. Nach kurzer Krankheit iſt geſtern Landgerichtsrath Robert Forſter im Alter von 41 Jahren unerwartet geſtorben. Forſter war vom Jahre 1890 als Amts⸗ richter und 1898 an als Landgerichtsrath in Waldshut thätig und iſt im Jahre 1899 hierher verſetzt worden. .C. Baden⸗Baden, 19. März. Bei der Berathung anſchlags erwiderte Oberbürgermeiſter Gönner auf eine Anfrage wegen des Umbaus des Converſationshauſes, daß bereits ein Projekt ausgeärbeitet ſei. Der Staat ſei aber zur Zeit nicht in der Lage, für das Projekt etwas zu thun. Für das Palais Hamilton wolle der Staat eine weitere Lotterie genehmigen. Mit dem Lotterieunternehmer Stürmer in Straßburg ſchweben zur Zeit Unterhandlungen; derſelbe wolle aber nur noch 20 000 Mk. bezahlen. Der Ertrag der erſten Lotterie beläuft ſich auf 98 000 Mk. 75 5 IJ Breiten, 19. März. Abend dies diesjährige Häuptverſammlung des hieſigen Grund⸗ und Hausbeſttzer⸗Vereins ſtatt. Nachdem der Vorſtand des Vereins, Rath⸗ ſchreiber Gö tz, die Verſammlung eröffnet, den Rechenſchaftsbericht ſowie den Mitgliederſtand mitgetheilt hatte, hielt Herr Hoffmaun, Vor⸗ ſtandsmitglied des Grund⸗ und Hausbeſitzervereins Maunheim einen Vortrag über„Hausbeſitzervereine und Landesverbände“. Weitere An⸗ ſprachen wurden von einigen Vorſtandsmitgliedern des Haus⸗ und Grundbeſitzervereins Pforzheim gehalten. Sämmtliche Redner ernteten den Beifall der Verſammlung, welche auch beſchloß, daß der hieſige Verein bei Gründung eines Landesverbandes ſtädtiſcher Grund⸗ und Hausbeſitzervereine Badens dieſem beitritt. Der hieſige Verein zählt . Zt. 48 Mitglieder. B. N. Pforzheim, 19. März. Die geſtern ausgeſprochene Be⸗ flürchtung, daß der Landwirth Pr iſſch in Brötzingen bdei dem Brande ſeines Wohnhauſes das Leben laſſen mußte, hat ſich bewahrheitet, da bei den Aufräumungsarbeiten der Schädel und einige Knochen ge⸗ funden wurden. Die gerichtliche Unterſuchung hat bis jetzt zu keinem greifbaren Ergebniß geführt, ob wirklich Brandſtiftung oder Leicht⸗ ſiun ſeitens des Verbrannten vorliegt-⸗ 855 B. N. Todtmobs, 19. März. Durch die Exploſion eines 30pferd. Gasmotors, der im Hotel Wirthle zur Erzeugung des elektriſchen Lichts in Betrieb war, wurden geſtern dem Maſchiniſten Stortz beide Beine zerſchmettert. Der Verunglückte wurde nach dem Spital in Riehen bei Baſel verbracht. Unmittelbar nach dem Unglücksfall er⸗ Der des ſtädt. Vor⸗ Im„Badiſchen Hof“ hier ſand vorgeſtern hielt der Verletzte von ſeiner ihm jungen Frau aus Mannheim die telegraphiſche Nachrichk vdon der glücklichen Geburt eines Knäbleins. 5 ——e— Pfalz, Heſſen und Umgebung. * Wiesbaden, 18. März. Die Stadt will auf dem Adlerterrain ein erſtklaſſiges Badehaus errichten, und es handelt ſich min darum, ob in dasſelbe auch Moorbäder aufgenommen werden ſollen. Vier projektirte Moorbäder würden einen Koſtenaufwand von einer halben Million und einen jährlichen Zuſchuß von 20,000 Mark erfordern. Angeſichts der ſehr in Anſpruch genommenen ſtädtiſchen Finanzen beſchloß die Stadtverordnetenverſammlung, das Projekt der Moor⸗ bäder vorläufig fallen zu laſſen.— hat ſich auch für die diesjährige Düſſeldorfer Ausſtellung erklärt, Reiſeſtipendien an Handwerker u. ſ. w. zu verleihen, ſofern die betreffenden Städte und Gewerbevereine ein Gleiches thun. Der hieſige Gewerbevexrein hat ſich bereits entſchloſſen, ſechs Handwerkern durch Bewilligung von je 100 M. den Beſuch der Ausſtellung zu ermöglichen, während nach einem Beſchluſſe des Magiſtrates für etwa zehn Perſonen 1000 Mark ſeitens der Stadt aufgewandt werden ſollen. Hierbei ſollen auch Handwerksgeſellen berückſichtigt werden. Die Stadtverordneten gaben zur Verwendung dieſer Summe ihre Zuſtimmung. * Nürnberg, 18. März. Volle 4 Tage hat bereits bei der Strafkammer der Prozeß wegen der verkrachten Waſſerleitungsbau⸗ aktiengeſellſchaft vorm. Armaturenfabrik und Inſtallationsgeſchäft Die Ne 2 1 e 75 erer 8* Ehriſtian Hilpert wegen Falſchgründung und Falſchbilanzirung in Anſpruch genommen. Angetlagt iſt der Vorbeſitzer und ſpätere Direktor der Aktiengeſellſchaft Ehriſtian Hilpert. Die vielen Zeugen, die bereits vernommen wurden, haben keineswegs Klarheit verſchafft und wenn auch unumſtößlich iſt, daß ſehr viele Inkorrektheiten bei der Hilpert'ſchen Geſellſchaft vorgekommen ſind, ſo iſt doch bis jetzt nach dem Gange der Verhandlung nur das Eine gewiß, daß ein jeder die Schuld auf den andern ſchiebt. Sport. Am vergangenen Dienſtag fand im Reſtaurant „Grünes Haus“ ein Wettſpiel zwiſchen dem Kegelklub Schuſterſtuhl und der Kegelgeſellſchaft Filzbach ſtatt, wobei letztere ſiegten. Kegelſport. —— Theater, Kunſt ung Wiſſenſchaft. Großh. Bad. Hof⸗ und Nationaltheater in Mannheim. Zum erſten Male: Jolanuthe. Lyriſche Oper in einem Aufzuge. Text nach Henry Hertz König Renés Tochter“ von Modeſt Tſchaikowsky, deutſch von Haus Schmidt. Muſik von Peter Tſchaikowsky. Der Untertitel„Lyriſche Oper“ deutet bereits an, daß man von dem Textbuch nicht viel Dramatiſches zu erwarten hat. Jolanthe, des Königs Rens Tochter, wird fern von der Welt in einem para⸗ dieſiſchen Orte aufgezogen, umgeben von ſorgender Liebe, ohne von ihrem Mißgeſchick etwas zu erfahren. Sie weiß nichts von der Augen Licht. Da wird ihr durch einen Eindringling Kunde von der Welt, die ſie noch nicht kennt. Ihr dieſe zu erſchließen vermag des Arztes Kunſt, wenn ſie ſelbſt mit vollem Herzen ſich danach ſehnt. Doch ſie iſt wunſchlos. Was ſoll ſie begehren, deſſen Werth ihr unbetannt iſt. Die Hoffnung auf Heilung ihres Leidens ſinkt, bis der Vater in plötzlicher Eingebung zur Liſt ſeine Zuflucht nimmt. Er, der ſeine Tochter aufgeklärt hat, ſoll ſterben, es ſei denn, daß Jolanthe von ihrer Blindheit befreit werde. Weil in ihr die Liebe zum Fremden erwacht, hat ſie nun keinen ſehnlicheren Wunſch als ſehend zu werden, damit er lebe. Mit Geduld unterzieht ſie ſich der Operation und wird geheilt. Das Textbuch iſt mit Geſchick zuſammengeſtellt; dra⸗ matiſch ohne Bedeutung, aber mit innigen, lyriſchen Momenten reich ausgeſtattet. Die Sprache in der deutſchen Umarbeitung hält ſich von geſuchten und gezierten Phraſen frei, ſie verdirbt nichts, auch da, wo ſie poetiſcher ſein könnte. Eine Reihe Verſe ſind im Rhythmus ſchön gelungen.— Dieſen Text hat Tſchaikowsty wundervoll komponirt. Jeder Ton ſagt, mich hal ein Muſiker von Gottes Guaden erſchaſſen, frei aus dem Jnnern heraus, wie das Herz ihn trieb. Nichts von Künſtelei, ſeelen⸗ volle Muſik. Deren Schönheit zu Liebe vergißt man gern, daß das Werk gar keine Oper iſt. Noch lyriſcher als der Texk gibt ſich die Muſik, ob⸗ wohl ſie einige wenige wirkungsvolle dramatiſche Stellen aufweiſt. Aus der Inſtrumentation und dem Rhythmus lugt häufig der Slawe hervor. Mit Vorliebe werden Klarinetten und Flöten effektvoll behandelt, zwei Harſen ſorgen ausgiebig für weiche, elegiſche Stimmung. Die Streicher treten ziemlich zurück. Während der kurzen Introduktion haben ſie überhaupt nichts zu ſagen, da gehört den Holzbläſern allein das Wort unter Begleitung der Blechinſtrumente. Wo es aber angebracht iſt, dürfen die Cellt ſingen zu der Stimme Klang und einmal begleitel die Solovioline mit den zwei Harfen voll Glanz den Geſaug. Aufdringlich wirkt die Kompoſition nie, das fremde Colorit gibt ihr für uns noch einen beſonderen Reiz. Den einzelnen Stimmen wird viel zugemuthet. Hoch hinauf und tief hinunter müſſen ſie ſteigen, ſür die Anſtrengung werden ſie aber auch belohut. Im Grunde ſind ſie doch ſaugbar ge⸗ ſchrieben trotz aller Schwierigkeit. Die Aufführung lag in den Händen des Herrn Hofkapellmeiſters Langer. Mit Eifer iſt das ſchöne Werk einſtudirt worden. Nur einige Stellen ſchienen mir etwas zu ſchleppend vorgeführt zu werden. Frau Fiova ſang die Jolauthe ſchön und innig. In der erſten Seene allerdings drang die Stimme nicht recht durch. Es mag das daran ge⸗ legen haben, daß die Begleitung nicht unter der Geſangsſtimme liegt und vielleicht auch etwas zu ſtark durchgeführt wurde. Mit ihrem vor⸗ erſt bor Jahresfriſt angetrauten] krefflichen Geſang vereinigte Js wohl 8t Wie das junge unerfahrene Mädchen ſo verſtändnißlos der ſich ihr er⸗ ſchließenden Welt gegenüber ſteht, wie ſie ſo gar nicht begreifen kann, was der Fremde mit ſeinen„rothen“ Roſen will, das kam natürlich heraus. Fein wurde auch das unbeſtimmte Gefühl vorgeführt, daß iht bei allem Wohlleben doch etwas ſehle. In der Darſtellung des geheilten Mädchens, das ſich nicht in ihrer ungekannten Umgebung zurechlſinden kann, fand Frau Fiora ergreiſende Töne. Ihr Schickſal, den Graſen Vaudemond, gab Herr Malkl geſanglich vollendet, während ſein Spiel nicht über gewiſſe conventionelle Formen hinauskommt. In den Könißz Reus hatte ſich Herr Fenten gut eingelebt. Im Spiel paſſend, wußte er ſich der geſanglichen Aufgabe ſchön zu eutledigen, beſonders des Gebels zu Gott. Beifall auf offener Seene erraug Herr Voiſin. Mit Friſche verkörperte er den Herzog Robert von Burgund, die ſchönſte Epiſodenfigur des Stückes. Sein Geſang von der ſchönen Geliebten, Mathilde von Lothringen, zündete; dramatiſch wundervoll aufgebaut, wie er iſt, muß er bei guter Wiedergabe wirken. Sympathiſch war der mauriſche Arzt des Herrn Kromer. Alle übrigen Rollen ſind nur wenig bedacht, ſie wurden paſſend durchgeführt von den Damen Kof⸗ leir, Fladuitzer und van der Byver und den Herren Marez und Rüdiger. Unter den Chören verdient das Schlummerlied Er⸗ wähnung, überhaupk war der Chor in der Geſangsleiſtung einwandfrei, zeigte aber in der Darſtellung zu wenig Leben. Das große Enſemble, mit dem das Werk eſfektvoll abſchließt, kam genügend zur Geltung. An der Regie des Herrn Fiedler war nichts auszuſetzen. Der Beifall des Hauſes, das gut beſetzt war, hätte lebhafter ſein können. Offenbar konnte beim Publikum die Schönheit der Lyrik das ſehlende Dramatiſche nicht völlig erſetzen. Trotzdem gebührt der Inten⸗ danz aufrichtiger Dank dafür, daß ſie uns einmal mit der poetiſchen Schöpfung eines echten Muſikers bekannt gemacht hat. Nachdem das Luſtſpiel von Julius Keller„Mädel, ſei ſchlau!“ gegeben war, erſchien ebenfalls Zum erſten Malbe: Die Hand. Mimodrama in einem Akt. Handlung und Muſit von Henrf Bereuhy. 5 Das iſt ein Stück für die Maſſe. Auf niederſte Juſtinkte berechnet geht die Handlung vor ſich. Prächtig ausgeſtattetes Bou⸗ doir einer Balleteuſe. Nacht. Sie kommt mit einem Anbeter, wider⸗ ſteht ſeinen ſüßen Lockungen, weil die Gaben nicht ſo prächtig ſind, als ſie es gewohnt iſt. Betrübt zieht er ab. Bevor ſie ſich zur Ruhe begibt, führt ſie in aller Koketterie noch vor dem Spiegel den Tanz auf, mit dem ſie morgen Triumpfe feiern wird. Nun will ſie ſchlafen gehen. Plötzlich entdeckt ſie durch den Spiogel die Hand eines Ein⸗ brechers aus einem Vorhang herausgeſtreckt. Entſetzen, Verzweif⸗ lung. Durch Liſt weiß ſie ihrem Anbeter den Schlüſſel zu ihrent Gemach zuzuſtellen. Der Einbrecher bemächtigt ſich ihrer Koſtbar⸗ leiten. Der Retter naht. Der Einbrecher muß das geſtohlene Gut wieder hergeben und eilt von dannen. Vereinigung der Liebenden Abgeſehen von der ſcheußlich berechneten Senſation kann man der Handlung Anerkennung nicht verſagen. Auch die Muſik iſt gefällig, einfach und wirkungsvoll komponirt, zum Theil recht melodiös, Auch hier tritt Berenh mit raffinirter Berechnung auf, das an und fü ſich ſchöne a⸗gis⸗a⸗Thema wird mit Aufdringlichkeit immer wieden gebracht. Sehr ſchön iſt die Stelle, wo ſich die Kokette ihres abgeblitzten Liebhabers entſiunt und gedankenvoll den Roſenſtrauß zerpflückt. Die Vorgänge auf der Bühne wurdei vorzüglich dargeſtellt. Fräulein Ro⸗ berkine ſpielte und tanzte ausgezeichnet. Eine Muſterleiſtung muß der Einbrecher des Herrn Eckhelmaunn genannt werden. Er g N gerade, als ob er in dieſem Artikel ſchon gemacht hätte. Dieſe Habgier die vor nichts zurückſcheut, und dann die Macht, die des Weibes Sch ſo unbezwinglich auf ihn ausübt, daß er weich wird. Den Beiden ſich Herr Kökert als girrender und rettender Baron würdig zu Seite. Fräulein Robertine hat die Regie mit Sicherheit durchge führt; die Leitung bewahrte Herr Hofkapellmeiſter Zanger paſſe Und das Publikum! Das freute ſich, wieder ein Gruſeln zu fühlen im Bewußtſein der eigenen Sicherheit ſo was recht Schauriges ſehen. Das wirkt immer. Der Beifall war denn auch groß. Armor Tſchaikowsky, Du hätteſt eine beſſere Geſellſchaft verdient! Er *—* Modernes Theater. Zwei kleine Stücke gingen geſtern Abend im„Mod Theater“ über die Bühne. Zuerſt wurde eine Epiſode in zügen, betitelt„Im Schatten“ von Dora Duncker aufg iſt ein recht hübſches Werk, das Lob und Anerkennung verdie ſich ſicher einen bedeutenden Freundeskreis erwerben wird Handlung iſt einfach. Ein bisher wenig erfolgreicher Maler, de das Glück hat, der Sohn eines reichen Cementfabrikbeſitzers z berliebt ſich in eine arme jedoch hochbegabte Malerin, wird geliebt und heirathet ſie. Das iſt der erſte Aufzug Im ziweiten Akt finden wir das von der Hochzeitsreiſe heimgekehrte ſeiner elegant und behaglich eingerichteten Wohnung. D Ehemann iſt mit dem Malen eines Bildes beſchäftigt, die junge ſchöne Schweſter ſeiner Frau Modell ſteht. Er in féiner Ehe nicht glücklich, verliebt ſich in ſeine Schwäg geſteht ihr, als ſie wieder Modell ſitzt, ſeine Liebe, die erwidert w Die Beiden wollen entfliehen, da tritt die Gattin des Male⸗ die reſignirt auf das Paar blickt. Der ungetreue Eheman auf ſeine Gattin zugehen, dieſe liſpelt aber nur das von Thra erſtickte Wort„Geh“, er thut es und der Vorhang fällt. C. raktere des Stückes ſind ſcharf gezeichnet, die Sprache borniehm, die Handlung lebhaft und ſpannend. Das leider nu ſpärlich anweſende Publikum ſpendete lebhaften Beifall, der auch der ausgezeichneten Darſtellung galt. Sodann wurde das „Mitller und Miller“ von Alexander Elz aufgeführk. Der gipfelt in der Verwechſelung zweier junger Männer, die Hofball dieſes Jahres auch die übliche Einladung erhalten haben. Auch am niederländiſchen Hofe ſchreibt die Etikette vor, daß die Damen dekolletirt erſcheinen, und die ebenfalls calviniſtiſch erzogenen Töchter des Miniſters richteten deshalb an die Oberſthofmeiſterin der Königin einen Brief, worin ſie in aller Beſcheidenheit mittheilten, daß ſie nicht dekolletirt erſcheinen werden, daß dies aber, wie ſie hofften, kein Hinderniß ſein werde, der Königin vorgeſtellt zu werden. Die SOberhofmeiſterin, bei der der Menſch erſt mit dem Baxron anzufangen ſcheint, antwortete, wie man der„Voſſ. Ztg.“ aus Amſterdam ſchreibt, den Damen in hochnäſſigem Tone, daß von der Etikette nicht abgewichen werden könne, daß ſie übrigens die Nothwendigkeit, daß die beiden Damen Kuyper Ihrer Majeſtät vorgeſtellt werden, gar nicht einſehen könne. Papa Kuyper ſteckte den Brief, ohne ein Wort zu ſagen, in die che und legie ihn am andern Tage, als ſein amtlicher Vortrag bei der Königin erledigt war, dieſer vor. Dieſe ſoll üher den 0 Ton der Oberhofmeiſterin ſehr empört geweſen ſein, ließ im Laufe der Unterhaltung durchblicken, daß ſie ſowohl wie ihre Mutter unter den epflogenheiten und Lebensanſchauungen dieſer Hofcamarilla auch zu iden habe, erklärte aber, daß ſie hinſichtlich der Kleidertracht in der einmal beſtehenden Etikette keine Veränderung bringen könne, ver⸗ ſp ch aber, daß ſeine beiden Töchter volle Geuugthuung erhalten ſollten. Am Tage nach dem Hoſball, auf welchem ſie natürlich nicht er⸗ ſchtienen waren, erhielten ſie von der Königin eine intime Einladung zum Thee und in der That plauderten die beiden Töchter des früheren Journalſten volle drei 10 die Obe ſterin im Vorzimmer mit dem übrigen„Geſinde“ des Winkes der nigin gewärtig ſein außle, die ſich von deu beiden Töchtern des Miniſters ſchließlich herzlich verabſchiedete und ſie ſogar bs zur Treppe leitete. Das war in den Hof⸗ und Adelskreiſen im Haag geradezu ein wolutionäres und welterſchütterndes Ereigniß, aber die Königin hat Wort glänzend eingelöſt, denn die Oberhofmeiſterin, die eine ge⸗ ene Gräfin iſt, hat den verdienten Denkzettel erhalten. — Warum ſind die guten Tenpriſten ſo ſelten? Ein 15 niſchen Operntruppe, die gegenwärtig in Wien gaſtirt, gehört auch „Tenoriſt Bonei au, der im vergangenen Jahre vä brich⸗Gaſtſpiels bei Kroll auch in Berlin großes Auff der Wiener„Reichswehr“ verſuch den hochfahrenden Stunden mit der Königin, während die Oberhof⸗ Aber in wie wenigen 8 Egsismus und der Einer ita⸗ Tenoriſten! während des 8 Uebung deſſelben. Namentlich fü währende flei wenige gute Tenoriſten. der alten Erbfünde ſo vieler Sänger. Die meiſten gehen zur Bühne, ohne recht das Bewußtſein erlangt zit haben, was ſie mit dem Material auf dem Theater zu beginnen haben. Der Mangel an Schulbildung und der ungewöhnliche Kräfteverbrauch im Theater⸗ dienſte greift unbarmherzig die Stimme an, und ehe der Sänger es abgelauſcht hat, wie er es hätte mit ſeinem Organ aufangen ſollen, iſt er ausgeſungen und„fertig“. Auch in unſerem Vater⸗ lande, der gebrochen, Stimmen welche die größten Geſangs⸗Ignoranten mit oft blühenden zu frühzeitig dem Sängerberufe Überliefert. ertheilt heutzutage faſt jeder dem Lyceum entlaufene Muſikant, der kaum mit dem Clavierſpiel fertig geworden iſt, Geſangsunterricht. Ich bin ſogar in der unangenehmen Lage, berichten zu müſſen, daß meines Wiſſens in ganz Italien gegenwärtig nur noch ein einziger großer Geſaugsmeiſter exiſtirt, deſſen Methode einwandfrei iſt, und dieſer heißt Coen und lehrk im Liceo Marcello di Venezia.— Waxum gibt es ſo wenig gute Tenoriſten? Weil die Herren Kol⸗ legen uicht das Repertoire ſingen, das allein ihrer Stimme zuträg⸗ lich iſt, Es gibt meiner Ueberzeugung nach zivei ſtreng zu ſcheidende Gruppen von Teubren: die lyriſchen und die dramatiſchen. Man kaun nicht Beides zugleich ſein und auch nicht Alles köunen wollen. Es darf nicht falſcher Ehrgeiz, die Eitelkeit oder die Neugier den immen, ſich auf ein Wagniß einzulaſſen, das der Stimm muß, als dem unbefriedigten Ehrgeiz⸗ llen bewahrt die Selbſtkritik, der geſundt Selbſterhaltungstrieb den Künſtler vor ſtimm Sänger bef noch gefährlicher werden lichem Ruin!— Und noch einmal, warum gibt Weil beſonders die Beſitz is die Pflego 5 Heimath des„bel canto“, iſt eine förmliche Epidemie aus⸗ 51 Mit, der Decadence des Sängerthums geht die bei uns ſo überhandnehmende Eharlanterie der„Stimmbildner“ Hand in Hand. Bei uns zu Hauſe ſo ſvenige gute r dieſer Stimmgattung aus] Beſcheidenheit traten die Garibaldiauene wendigteit einer ſtändigen Uebung der Stimme den wichtigſte ſtandtheil der Intelligenz eines Künſtlers ausmacht. Aber dieſe Intelligenz gehört zu den ſeltenſten Beigaben der Natur deshalb gibt es auch ſo wenige gute Tenoriſten.“ — Die Rettung der Villa'Eſte. Nach Mittheilu Onkels des ehemaligen Geſandten beim Vatikan, Kurt gibt dem„Stuttg. N. Tgbl.“ Dr⸗ Paul Curtius folgend Schilderung bon denkwürdiger Art und Weiſe, wie di ſo werthvolle Villa'Eſte in Tivoli bei Rom vor Verwüſtung die Freiſchaaren Garibaldis bewahrt wurde.„Nachdem jahr und Sommer 1867 in Rom und Umgegend die Cho bar gewüthet hatte, traten zum Herbſt die Invaſionspl. baldis mehr und mehr in die Oeffentlichkeit; u. A. ha die Nachricht verbreitet, daß die Freiſchaarenbande Piancian Tivoli zu verſchanzen beabſichtigte.— Da die Befürchtu daß hierbei die herrliche Villa'Eſte in Mitleidenſchaft werden könnte, ließ der Beſitzer jener Villa, der damalige M Hohenlohe, mit der ausdrücklichen Genehmigung Schlözer zu der Zeit während der Abweſenheit des Geſandten Harr Chargé ckaffaires war, ſeinem Verwalter den Befehl zugehe dem Eingangsthor die preußiſche Fahne aufzuziehen. 5 Pianciant Einlaß in die Villa begehrten und ſchon wenden wollten, verwies der fürſtliche Verwalter die auf die ſchwarz⸗weißße Fahne und machte ſie darauf es die preußiſche Fahne ſei und daß die Villa u Preußens ſtehe.„Dieſe Worte,“ ſagt Schlöze elektriſcher Schlag. Prussjanfi! riefen allen d „„„ 1 nostri amiei! Nachdem die Freiſchagee 0 geben hatten, die berühmten Aulagen Biie 5 kühren zu wollen, öffneten ſich die Pfer in den 0 ger in dei artigen Cypreſſen und Waſſerw Se 123 8 17„„„FCFFCC 7 5 So lettete lichſt dankend wieder zurück..., ſoeben aus Frankr laut, die Kunde von dem 4. Seite General⸗Anzeiger. ſchönen wie ſeltenen Namen Mit nicht nur Herr„Müller“, wie ſondern auch Herr„Miller“ führen. am Anſang d eirathet, damit, daß e t das einzig *** Rezitation Stratoſch. Wir machen auf den beute Abend ½8 Uhr im Caſtnoſaale ſtattfindenden dramatiſchen Vortrag des Herrn Prof. Alexander Strakoſch nochmals aufmerkſam. Zum Vortrag gelangen: Julius Cäſar(Shakeſpeare) große Forumſeene: Die Wallfahrt nach Kevelar, von Heinr. Heine; Belſazar, von Heinr. Heine; Die Räuber,(Schiller) 4 Akt., Thurmſcene; Strandgut, dramatiſches Gedicht von Franc. Coppse, deutſch von Cd. Mautner. „Modernes Theater“ im Apollotheater. Heute findet eine Wiederholung der Doppel⸗Vorſtellung„Im Schatten“, Epiſode von Dora Duncker, welchem das dreiaktige Luſtſpiel„Miller und Müller“ folgt, ſtatt. Eduard Grützner. Je mehr der Humor in der deutſchen Genre⸗ malerei auszuſterben droht, deſto mehr wächſt die Freude an den wenigen Humoriſten, die noch in ungebrochener Kraft unter uns ſchaffen. Eine hochragende Säule unter ihnen, die alle Stürme der neuleren Kunſtbewegung, alle Wandlungen des Geſchmacks un⸗ erſchüttert überdauert hat, iſt Eduard Grützuer in München,„der unübertroffene Schilderer feuchtfrohen Behagens und lebenskluger Abgeſchloſſenheit“, dem der neueſte(58.) Band der beliebten, von H. Knackfuß herausgegebenen Kün ſtler⸗Monographien (Verlag von Velhagen& Klaſing in Bielefeld und Leipzig, mit 105 2 Abbildungen, Preis 3 Mk.) gewidmet iſt. Fritz von Oſtini erzählt uns in ſeiner warmherzigen, kernhaften Art von dem Werden, Ge⸗ deihen und Wachſen eines Mannes, der vom ſchleſiſchen Bauernſohne zu einem der populärſten und gefeiertſten Künſtler Deutſchlands emporgeſtiegen iſt. Grützner iſt dem großen Publikum nur als Darſteller des fröhlichen Stilllebens der Mönche in tiroliſchen und Hbaheriſchen Klöſtern und daneben noch als wahrhaft klaſſiſcher Schilderer von Falſtaff und ſeinen Genoſſen bekannt. Aus dieſer erſchöpfenden Charakteriſtit ſeines Schaffens erfahren wir aber, daß er ſeine Studien auch auf andere Lebenskreiſe, auf Förſter, Jäger, Wilddiebe, Bauern, auf Schauſpieler, Pfahlbürger und allerlei andere Leute, aus denen ſein unvergleichlicher Humor Kapital ſchlagen konnte, erſtreckt hat. Daß der große Humoriſt auch ein ausgezeichneter Koloriſt iſt, lernen wir aus ſeinen Innenraum⸗ ſtudien kennen, die von einer meiſterlichen Beherrſchung des Hell⸗ dunkels zeugen. —2 Deueſte Hachrichten und Telegramme. Dulsburg, 19. März. Die„Rhein⸗ uld RNuhrzeitung“ meldet: Terlinden befindet ſich au Bord des von Newyork am 13. März nach Bremerhaven abgegangenen Dampfer„Dresden“. Nach der An⸗ kunft wird er in das hieſige Landgerichtsgefängniß gebracht. Hongkong, 19. Märg. Heute hier eingegangene Mel⸗ dungen berichten bon neuen Gr folgen der Aufſtän⸗ diſchen in Kwangtung und Kwangſi. Der Kommandant der chineſiſchen Truppen verlangte Verſtärkungen.(Wie von unterrich⸗ teter Seite verſichert wird, ſind die deutſchen Jutereſſen durch den Aufſtand nicht bedroht.) *** Prinz Heiurich's Heimkehr. Kiel, 19. März. Geſtern Abend fand an Bord des Linienſchiſſes „Kaiſer Wilhelm II.“ bei dem Ka iſer Abendtafel ſtatt, an welcher außer dem Prinzen Hein rich die ſämmtlichen Begleiter des Prinzen auf der Fahrt nach Amerita und Generaldirektor Bal Jin theilnahmen. Dieſenigen Begleiter des Prinzen, welche zum eigenen Gefolge ge⸗ Hörten, begaben ſich ſodaun mit Sonderzug nach Berlin. Das Linien⸗ zchiff„Kaiſer Wilhelm II.“ ging heute von 7 Uhr früh bis 6 Uhr Abends durch den Kanal. Bei der Ankunft im hleſigen Hafen wurde von den ger liegenden Kriegsſchitſen nicht Salut gefeuert, ſondern von den Mauuſchaſten drei Hurrahs für den Prinzen Heinrich ausgebracht, der während der Einſahrt ſich auf der Steuerbordkommandobrücke befand. Es meldeten ſich die hier anweſenden Admirale und der kommandirende General des 9. Armeekorps, General von Maſſow. Zur Abendtafel bei dem Kaiſer auf„Kaiſer Wilhelm II.“ waren geladen: Der komman⸗ birende General von Maſſow und der Geueralinſpekteur der Marine, Admiral von Köſter. *** Zweibund gegen Zweibund. Paris, 19. März. Die„Agence Havas“ veröffentlicht olgende Note: Die diplomatiſchen Vertreler Frankreichs und Rußlands theilten heute den Miniſtern des Akußern der Mächts, ie das Protokoll von Peking am 7. September 1901 unter⸗ zeichneten, folgende Erklärung mit: Die verbündeten Regierungen Frankreichs und R luß la nid s, denen der engliſch⸗japaniſche Vertra g vom 30. Januar 1902 mitgetheilt worden— iſt ein Vertrag, der ab⸗ geſchloſſen wurde, um den Status quo und den allgemeinen Frieden im äußerſten Orient zu ſichern und die Unabhängigkeit Chinas und Koreas, die für den Handel und die Induſtrie aller Nationen vorgeſehen, londe bei 5 br welche die Grundlage ihrer Politik bilden. Die beiden em etwas ſaden Luſtſpiel, welches nur Danf einer ganz vorzüglichen Regierungen ſind der Auſicht daß die Reſpektirung dieſer Darſtellung wirken konnte, M. 9 15 ſtee daß 10 man ee 5böllig befriedigt, im zufinden, die ſie ſel ſtellen und Vertrage die weſentlichen Grundſätze vor⸗ bſt zu wiederholten Malen erklärten aufzu Grundſätze zugleich eine Garantie für ihre ſpeziellen Intereſſen im äußerſten Orient bildet, daß ſie aber gleichwohl gezwungen ſind, ihrerſeits den Fall ins Au ge zu faſſen, wo die aggreſſive Aktion der betheiligten Mächte oder neue Wirren in China die Integrität und freie Entwicklung dieſer Macht in Frage ſtellen und zu einer Drohung für ihre Intereſſen werden könnten. Die beiden verbündeten Regierungen behalten ſich vor, ebent. auf Mittel bedacht zu ſein, um ſich den Schutz zu ſichern. (Das Wolff'ſche Bureau übermittelt dieſe Note in einem ſo miſerablen Texte, daß der eigentliche Sinn der entſchei⸗ denden Schlußſätze kaum zu erkennen iſt. D..) ***. Privat-Telegramme des„General-Hnzeigers“. »Darmſtadt, 20. März. Die Strafkammer verurtheilte nach dreitägiger Verhandlung den Heilmittelſchwindler Schu hmacher zu 4 Jahren Gefängniß, 4500 Mark Geldſtrafe und 10 Jahren Ehrverluſt. *Stuttgart, 20. März. gemeinſame Reiſe des K von Württember der„Schwäb. Merkur“ Zu der Meldung über eine aiſers und des Königs g durch die Nordſee nach Skagen erfährt von zuſtändiger Seite, daß, ſoweit die Perſon des Königs in Betracht komme, hiervon nichts bekannt ſei. Berlin, 20. März. Die„Voſſ. Ztg.“ meldet: Zu der vom Bundesrath geplanten Neuordnung des Verkehrs mit Geheimmitteln bereitet das Aelteſtenkollegium der Ber⸗ liner Kaufmannſchaft eine Eingabe vor, die für die berechtigten Intereſſen ſowohl der pharmazeutiſchen Induſtrie wie des Han⸗ dels und der Preſſe nachdrücklich eintritt. Die„Voſſ. Ztg.“ ver⸗ öffentlicht auch eine vom Verein für pharmazeutiſche Groß⸗ Induſtrie dem Bundesrath überreichten Entwurf zum Reichs⸗ geſetz über den Verkehr mit Geheimmitteln. Berlin, 20. März. Zu der Meldung der„Nationall. Korreſp.“, daß die Stellung des Bundesraths in der Diäten⸗ frage ablehnend aſki, wiederholt die„Nat.⸗Ztg.“, daß eine Löſung der Frage im Bundesrathe bis und erſt nach Oſtern zu erwarten ſei. * Berlin, 20. März. Der„Lokalanz.“ meldet: Die Pariſer Vorſtellungen der Leipzi ger Studenten ſind bis nach den franzöſtſchen Kammerwahlen verſchoben worden. Berlin, 20. März. Der„Lokalanz.“ erfährt aus Bremenu: Der Maler Grimm aus Haſtedt iſt wegen Todtſchlags, begaugen an der Ehefrau Schnappberger in Oſterholz und dreier Diebſtähle zu lebenslänglicher Zuchthausſtraſe verurtheilt worden.— Dasſelbe Blatt meldet aus Deſſau: Der Fabrikwächter Rau ſcheit Roßlauer Fabrik wurde er mordet und ber aubt Der muthmaßliche Mörder iſt flüchtig. Jolkswirthschalt. Die Subeription auf die Auleihe der Hofbierbrauerei Schoefferhof, Aktiengeſellſchaft in Mainz, mußte infolge Ueberzeich⸗ nung geſchloſſen werden. Maunheimer Marktbericht vom 20, M..— bis M. 4 her nicht ſtattgefunden von einer aufgefunden. März. Stroh per Ztr. —,Heu M..50 bis M..—, Kartoffeln M..— bis M..00 per Ztr., Bohnen per Pfd. 00 Pfg., Blumenkohl per Stiick 30—35 Pfg., Spinat per Portion 40—00 Pfg., Wirſing per Stück —10 Pfg., Rothkohl per Stück 25—00 Afg., Weißkohl p. St. 25 bis 30 Pfg., Weißkraut per 100 Stück 0., Ko hlrabi 3 Knollen—12 Pfg., Kopfſalat per Stück 10—15 Pfg., Endivienſalat per Stück—10 Pfg., Feldſalat p. Portion 10 Pfg., Sellerie p. Stück8—10 Pfg., Zwiebeln p. Pfund 10—12 Pfg., rothe Ritben per Portion 7 Pfg., weiße Rüben per Portion 4 Pfg., gelbe Rüben per Portion 5 Pfg. Carrotten per Büſchel Pfg., Pflück⸗Grbſen per Portion 00—00 Pfg., Meerrettig per Skange 15—20 Pfg., Gurken per Stück—00 Pfg., zum Einmachen per 100 Stück 00—00 Pfg., Aepfel per Pfd. 15—25 Pfg., Birnen per Pfd. 00.—00 Pfg., Kirſchen per Pfd. 00.00 Pfg., Trauben per Pfd. 00 Pfg Pfirſiche per Pfd. 00—00 Pfg., Aprikofen per Pfd. 0 Pfg., Nüſſe per 25 Stück—.00 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 35 Pfg., Eier per 5 Stück 30—85 Pfg., Butter per Pfd..20—1 30., Handkäſe 10 Stück 40 Pfg., Breſem per Pfd. 50—60 Pfg., Hecht per Pfd. 1,20., Barſch per Pfd. 70—80 Pfg, Weißfiſche per Pfd. 40 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg. Stockfiſche per Pfd. 30 Pfg., Haſe per Stück.00—0 00., Reh per Pfd..00—.00., Hahn(jg.) p. Stück.70—2., Huhn(jung) per. Stück.70—2., Feldhuhn per Stück.00—.00., Ente per Stück .00., Tauben per Paar 1,20., Gans lebend per Stück 0., geſchlachtet per Pfd. 00—00 Pfg., Aal.00—00 Pfg. Fraukfurter Effekten⸗Socletät vom 10. März. Kredikoktien .805 i Kommandit 196 bz.., ütſche Bank auk 167.5) bz., Darmſtädter Bank 141.50 ir Sliddeutſchland(Darmſtadt 110 50 bz.., Berliner Handelsgeſellſchaft 156 bz. G. Lomharden 18.70 bz., Henri 95 bz., G. 3zproz. Mexikaner.50 bz., 5proz. amort. Mepikaner 41.10 bz.., 4½%proz. Chineſen 89.50 bz. ult., 89.60., Looſe 115 bz. Bochumer 186 bz. De 50 G. ept., Türkiſche „Gelſenkirchen 164.60 bz., Harpener tungen dazu geführt haben, nicht nur dem Hummor, ſondern aulch den Seekrabben und mehreren Sorten von Schalthieren den unver⸗ meidlichen Untergang vorherzuſagen. Auf dem Pariſer Markte wird der Artikel immer rarer, künſtliche Fiſchzucht aber, ſowie Schutz⸗ maßregeln für Seefiſche ſind an den franzöſiſchen Küſten wenig be⸗ kannt. Es wird nicht mehr lange dauern, meint der erwähnte Ge⸗ lehrte, ſo werden die Meere ſozuſagen ausgeſtorben ſein, ſofern man eben nur au jene von Feinſchmeckern ſo geſchätzten Einwohner des Meeres denkt. Nun pflegt au Luxusartikeln der Verdienſt oft krecht großer Kreiſe zu hängen— im vorliegenden Falle der Küſten⸗ fiſcher—, und dies iſt der Grund, weshalb die Ankündigung des Profeſſors, genauer beſehen, auch der Küſtenbevölterung eine rocht unangenehme Perſpektibe eröffnet, weil ihr ein geſuchter und in Folge deſſen gut bezahlter Artikel entgehen wird. Hummern, See⸗ krabben und ähuliche Weichthiere geben für die Raubfiſche ein wenn man ſo ſagen darf— ſehr beliebtes Wild ab. In den Tiefen des Meeres wird ein furchtbarer ernichtungskampf geſührt, in latürlich der Schwächere untergehk. Der Unverſöhnlichſte dder Hummern iſt nun die Tintenſchnecke. Aber die Jagd Aherfätelichen Vertilgers allein hätte vielleicht nicht viel zu wenn;? gicht noch ein anderer Umſtand dazu käme. Die Hum⸗ hre ſich ganz außerordentlich ſtark. Oft legt ein Weib⸗ chen an die Bunderk Lanſende von Eieru, und zwar auf Seegras und Algen. Das für die Erhaltung der Sbezies ſehr günſtig: kun aber wird durch ſted te Ebbe und Fluth viel von dieſen Algen uf der anderen wird Seegras iti Land geſchwemmt⸗ gewiſſen Jahreszeiten in gr 15 gewwiſſen Jahresge thezen Maſſen getragen, weil es theils 1 Fralnzi für gungszwecke g für die Sodafabrikation, findet. In den vendung 5 nelleftiſchen Blättern wird die öffentlich⸗ 5*— N 1 an Vorſchlägen zu lit gegen Funter befindet ſich einer, der die die Dintenſchnecken empfiehlt. inwendung von—— 85 81 ſfurchtbare Blutthat 8 8165 — Eine ſurcht 8 ſt in Eberswalde verübt worden. Dch ein Fenſter il Der ruſſiſche Arbeiter Geisler draug kürz borher V V Sett geg 2 — ene Wi Morgens ne in der Bergerſtraße geleger des 5 7 164.10, Surther Maſchinenfabr. 47.50 bz. G. Elektr. Schuckert 10 offen bleiben ſollen, aufrechtzuerhalten waren bz.., Elektr. Anlagen Köln 26 bz. Es iſt ein franzöſiſcher Forſcher, den ſeine Beobach Rebolverſchuß in die linte Bruſtſeite ſchwer, tödtete die 2ljährige Newyork geme Tochter durch in der Kamu Grund zu d verſwundete Diehi inen Schußz in welch Bluttl in den Kopf und erhängte ſich dann ſelbſt er das Verbrechen begangen hakte. was Liebesgram. Die fährlich Krantenhaus 5 er„Evening News“ wird aus Rupert Fritz, der bei dent iin das Eſſen lieferte, durch Er lieh ſich große Mengei und viele von dieſen nahmen Meſſer, Gabeln, Löffel, Salgzfä andere Gegenſtände als„Andenken“ mit! Fritz kaun das Silberzeug nicht erſetzen; er meldete ſeinen Konturs an und trat von ſeiner Stellung als Oekonom des Liederkranztlub zurück. — Neue Poſtkarte der Vereinigten Stanten. Aus Waſhington wird berichtet: Im Graveur⸗Departement des Poſtamtes ſpurde ſo⸗ eben eine neue Vereinigte Staaten⸗Poſtkarte fertiggeſtellt, welche zum erſten Male das Bild des vielbeklagten Präſidenten Mecdin⸗ leh an Stelle des bisher auf der Poſtkarte prangenden Bildniſſes des berſtorbenen Präſidenten Jefferſon ziert. Die erſte Ausgabe von vier Millionen Stück wird in einigen Tagen dem Verkehr übergeben werden. Ferner wird gleichfalls in einigen Tagen eine neue Marke in Umlauf geſetzt werden, eine 13 Cents⸗Marke mit dem Bildniß des Präſidenten Harriſon, welche für nach dem Ausklande gehende eingeſchriebene Sendungen beſtimmt iſt. Madein Ehng Eugliſchen Zeitungen zufolge iſt ebiſe„Macle in in den Vexeinigten Stagten gerade ſo bekaunt und verbreitet, wie die Bezeichnung„Made in Germany“ in Großbritannſen. Zum Beweiſe dafür wird eine Anekdote erzählt, die natürlich— wie alle Auetdoten— auf Wahrheit beruht und ſich bei einem Feſtmahl an Waſhingtons Geburtstag zugetragen haben ſoll, Das Diner war ausgezeichnet, aber einem der Gäſte fiel es auf, daß das Menn nicht ſehr patriotiſch„Wir haben engliſche Der 10 wurde in das her Euthuſigsmus t, daß der Stapellauf der Dacht de ilk die Raritätenjäger vuinirt worden iſt. Silberzeug für die 2000 Gäſte 8258 und ende D die ei. Seczungen, engliſche Faſauen, franzöſiſches Brod, ſranzöſiſche Weine, warum bekommen wir nicht auch amerikaniſche Mar⸗ garine??„Voruhigen Sie ſich,“ war die Antwort des Gaſtgebers, exletzte deſſen Frau durch einen 00 Zur beit gegangenen Arbeits Vartels, vohnung Pfölziſche Bank. ende Gewinnverſ 951 Aufſich In der geſtrig en udung vorgeſchla 750 Dividende, M. 150 000 zeiſung au Mark Abſchreibung auf He laſſe und Beiträge, Gratifikationen an die Beamtan, M. 253 32 Me. neralverſammlung findet am 17. Abril d. J 5 flatt. Getreide. Mannheim, 19. März. Die erhöhten Forderungen von Amerika und La Plata. Tonne eit Rotterdam: Saxonska Mk. 132—184, Weizen M. 130—141, Kanſas M. 136—138, R La Plata M. 138 ruſſiſcher Ro Donau⸗Mais M. 104, La Plata⸗Mais M. M. 103—000, amerik. Hafer Mk.— Prima ruſſiſcher Hafer M. 134—141 Tendenz Ueberſeeiſche Schifffahrts⸗Nachrichten. Netuo⸗Nort, 17. März.(Drahtbericht der Rotterdam). Der Dampfer„Maas dam ab, iſt heute hier angekommen. Southampton, 19. März.(Drahtbericht der Southampton). Der Schnelldampfer„St. von New⸗Nork ab, iſt heute hier angekommen. Mitgetbeilt durch das Paſſage und lach c Bärenklau Na direkt am Haupkbahnhof. Pegelſtationen Datum Manuheim, 20. März. zung wurde 000 ſuſer tud Immobilten, M. 65 00 .64, Voxtrag auf neue Rechnüng. War 5517 2 Proz Delerederekonto, 140.810 50 Penſions⸗ 7000 gemeinnüttzige Die Ge⸗ feſter bet — Preiſe per Südruſſiſcher Reiſe⸗Bureau chf. in Mannheim, Bahnhofplatz Nr. 5 Waſſerſtandsnachrichten vom Monat edwinter M. 140 ggen M. 109—110, Mixred⸗M⸗ ais.121 Holland⸗Amerikg⸗Line, dam“, am 6. März von Rolker⸗ Amerkan Linſe, Paul“, am 12. März Gun d⸗ ärz. für den Inſeratentheil: Karl Apfel. DRAIS RDDEEN. für Lokales, Provinzielles und Volkswirthſchaft: Eruſt Müller, für Theater, Kunſt und Feuilleton: Fritz Goedecker, Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei G b Aussergewöhnlich billige Preise! oder Draiswerke, G. m. b. H. Verkaufsstellen(zu gleichen Preisen): Martin Decker, A 3, 4 in der Fabrik in Waldhof. 21479 94190 12 7 + Siegfr. Rosenhain. Iuwelier Conſirmaunden⸗ und Oſtergeſchente Schaufenſterauslage mit ſichtbaren Preiſen. 01, 5, Breitestr- vis--Visd. Kaufh. in jeder Preislage. 21902 Veberalt zu haben unentbehrliche 28 176 Septis „Kalodont“ in erfolgreichster Verwendung * 0 Staaten bewährt hat. — mu-OGrerne. ur Reinhaltung der Zühne genügen Zahuwässer allein nicht. Die Eutfernung aller am Zahnfleisch sich unausgesetzt neu bildenden, schädlichen Stoffe kann nur durch die mechanische injgung in Verbingdung mit einer erkrischend und anti⸗ ch wirkenden Fabu- Creme erfolgen, als welche sich bereits in allen Viele Leute glauben, es ſei vortheilhaft, eine billige Sorte Kaffee zu kaufen. Das iſt aber ein großer Irrthum. Man nehme lieber einen guten Kaffee und ſetze/ bis!„Kathreiners Malz⸗ kaffee hinzu. Das gibt ein vorzüg⸗ liches, wohlſchmeckendes Geträut zu mäßigem Preiſe. 20570 Adavon baben Sie jetzt ſchon genug gegeſſen“ 15, Rufſiſche Futtergerſte „ruſſiſcher Hafer Mk. 130—152, 14 vom Rhein; 15. 16. 17.18.19. 20. Bemerkungen unffanzß e r Waldshut 2,002½42,062,0! 2,011,98 Hüningen. 64 1,74 78 J,68, Abds. 6 Uhr Kehl 5„„ 2 2,1221 2,20 2,17 2,12] N. 6 Uhr Lauterburg J3,58 3,543,61 3,84 8,60 Abds. 6 Uhr ran 4616,1 3,½71.7267 3,610 2 Ubr Germersheim 3,32 3,39 3,46 3,38.-P. 12 Uhr Maunheim 8,25 3,15 3,213,33 3,36 3,27 Morg. 7 Uhr Mainz;z;.14,131,17 1,22.⸗P. 12 Uhr N 13.82 1,81 1,88 10 Uhr Kaub 2,162.07.06.09 2,.15 2 Uhr Robſenn 2,42 2,392,42 2,48 10 Uhr ii!!ß! 2,662,53 2,47 2,47 2,50 2 Uhr MRußtörkt 2,12 2,02 2,022,03 6 Uhr vom Neckar: Maunheim 13,32 3,30 3,33 3,48 3,52 3,42 F. 7 Uhr Heilbroun ,10 1,15 1,40 1,42.30 V. 7 Uhr Verantwortlich für Politik: Chefredakteur Dr. Paul Harms, 7 1 11 N. 9 au Gt 19 bet er jer 0 ſte 25 Naungenm, 20. März⸗ Geueral-Augeiger 5. Seite. ee, Imängs⸗ Verfkeigerung⸗ Donnerſtag, 20. März 1902, Nachmittags 12/. uhr, Jers beim ich in W haus in Käferthal in gelommen werden kö Die Bedingungen, unter denen dis Nutzung ſtattfinden darf, ſind e 1— 0 ſowie Mobel aller Art, 22129 Die Verſteigerung findet be⸗ ſtimmmt ſtatt. bei der Nutzung der Slken Maunheim, 19. März 1902 * dürten keine Aferttes Rechen Kramer,.⸗ Genichtd lzieher. verwendet werden; 2. Unterwuchs von Laub oder Ver ſteigerung, Nadelholz darf nicht be⸗ O 3, 2 2 ſchädigt werden Im An ftrage 10 1 5 8. es dürfen nur Moos, Na⸗ Freitag, den 21. 58. Mis. deln und Forſtunterk genutzt werden. Di von Humus⸗ oder eber 8185 wird ſtreng beſtraſt. 4. Die Abfuhr der Streu muß längſtens nach 4 Wochen vom Tage der Ausgabe d ooszettel an gerechnet, endet ſein. Nachm, 2 Uhr anfaug gend Lit. C 3, 24, gegen Baarzählung ſolgendes, als: Bettladen mit Rof u. Matratzen, (Küchengeſchirr, Bilder, Spiegel), 1 Küchenſchrank, 1 Chiffonier, 5 Spiegelſchrank, 1 Verlico, 1 Waſcheommode, 1 Nähtiſch, 2 Can lapee, hrauk, voval. be⸗ Die Streu, welche nach dieſem] Tiſch, T iſch, Stühte und ſonſt Termine noch nicht abgeholt iſt, Veiſchlevenes 22010 verbleibt dem Walde. M. Hilb, Auctionator, Verſpätete Abfuhr wird gemäß Maunheim, 8 43 des Forſtgeſetzes beſtraft. F 4, 16. E. 4. Mannheim, 17. Me rz 190e. 5 Schwämme, Commiſſion für Toilette-, Bade- und Kdee 14. Fuhr⸗und Gutsverwaltung: Ritter. 22139 Buſch. bee 7 Vergebung aeneenen Frotir · Gu- ten und„Sürsten, Waschhandschunh, Schwamm⸗ Säcke, Reiserollen und Seifendosen. Emil Scbröder E 3, 15, Parſümeriebandleng Tel. 2017 von Sielbauarbeiten. Nr. 2655. Die Ausführung der Eutwäſſerungsaulage zum Schulhauſe Waldhof ſoll in ein oder zwei Looſen öffentlich ver⸗ 21925 gehen werden. 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