1 3 —9 Abonnement: 70 Pfeunig monatlich. Bringerlohn 30 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ auſſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. (Badiſche Volkszeitung.) di der Stadt Mannheim und Amgebung. eſte Anabhängige Tageszeitung. Telegramm⸗Adreſſe⸗ „General⸗Auzeiges Maunheim“, Direktion u. Buchhaltung 1445 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbetten 341 In ſera te: f 5 211 aktion 3388 Die Colonel⸗Zeile. 25 Pfg. Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung Täglich 2 Husgaben Eigene Redaktionsbureaus Ned 93 0 Auswärtige Inſerate. 30„ in Mannheim und Umgebung.(ausgenommen Sonntag) in Berlin und Karlsruhe. Expeditian und Veriags⸗ Schlaß der Inſeraten⸗Auuahme für das Mittagsblatt Morgens z6 0 uhe, für das Abendblatt Rachmittags 3 Uhr. 53 Nr. 475. Donuerstag, 13. Oktober 1910.(Mittagblatt) ——— ae„„55————— Die heutige Mittagsausgabe umfaßt 12 Seiten. Celegramme. Die Abgabenfreiheit der Elbſchiffahrt. *Wien, 12. Okt. Im Einlaufe der öſterreichiſchen Dela⸗ gation befindet ſich eine Interpellation Exner betreffend die Ab⸗ gabenfreiheit der Elbſchiffahrt. In der Interpellation wird auf eine Erklärung des Handelsminiſters Dr. Weißkirchner hinge⸗ wieſen, daß die öſterreichiſche Regierung für irgendwelche Zu⸗ geſtändniſſe, die die Freiheit der öſterreichiſchen Elbſchiffahrt be⸗ rühren, nicht zu haben ſein werde, ſowie auf den Beſchluß des öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſes vom 4. März 1910, in dem gegen die Erhebung von Abgaben auf der Elbe entſchieden Stellung genommen wird und die gemeinſame Regierung gefragt wird, ob ſie die Anſchauung der öſterreichiſchen Regierung und des öſterreichiſchen Abgeordnetenhauſes teile und entſchloſſen ſei, für die Aufrechterhaltung der bisherigen Abgabenfreiheit der Elbſchiffahrt rückhaltlos einzuſtehen. Keine Klärung der inneren Lage in England. OLondon, 13. Okt.(Von unſerem Londoner Bureauß). Die vom Unterhaus⸗Abgeordneten Bottomley herausgegebene Zeit⸗ ſchrift John Bull iſt in der Lage, zu erklären, daß die Ver⸗ ſuche der VBetolonſerenz, eine Klärung der ſchwebenden Fragen berbetzuführen, fehlgeſchlagen ſel und daß eine diesbezlgliche offi⸗ zielle Mitteilung unmittelbar bevorſtehe. Die Regierung ſei ge⸗ willt geweſen, auf ein Kompromiß einzugehen, wenn die Lords ſich verpflichten ſollten, einige den Liberalen ganz beſonders am Herzen liegenden Maßnahmen anzunehmen, die unter anderem den Irländern einen gewiſſen Grad von Homerule gewähren ſollen. Die Konſervativen hätten ſich aber darauf nicht einlaſſen wöllen. Heute findet eine Sitzung des Kabinetts ſtatt, in welcher eventuell ein entgültiger Beſchluß der Regierung gefaßt werden dürfte. Die konſervative„Morning Poſt“ kündigt an, daß, was auch immer bei der Vetokonferenz herauskäme, Neuwahlen un⸗ bedingt im Januar ſtattfinden würden. Laſſe ſich die Regierung auf ein Kompromiß ein, dann würden die Konſervativen auf alle Fälle in der Herbſt⸗Seffion gegen das Budget ſtimmen und da die iriſchen Nationaliſten und die Arbeiterpartei gegen das Kom⸗ promiß ſein dürften, ſo würde es nie leichter ſein, darüber die Regierung zu ſtürzen. Verlaufe aber die Konferenz ergebnislos, dann wird die Auflöſung des Parlaments unter allen Umſtänden erfolgen müſſen. Das Schickfal der portugieſtſchen Königsfamilte. OLondon, 18. Okt.(Von unſerem Londoner Bureau). Die königliche Jacht„Victoria and Albert“ iſt geſtern abend von Portsmouth nach Gibraltar abgegangen. Von dort wird ge⸗ meldet, daß König Mannel und ſeine Mutter am Montag die Reiſe antreten werden. Die Königin wünſchte durchaus mit ihrem Sohn dauernden Aufenthalt in Villa Manrique zu nehmen, aber die ſpaniſche Regierung erklärte wiederholt, daß dieſe Villa doch zu nahe an der portugieſiſchen Grenze liege, als daß Spanien für einen genügenden Schutz für die königliche Familie garan⸗ tieren könnte. Dann erſt entſchloß ſich die Königin⸗Mutter, mit ihrem Sohn nach England zu gehen. Der Geſund heits⸗ zuſtand des jungen Monarchen habe ſich, ſo wird weiter gemeldet, in ganz bedenklicher Weiſe verſchlim⸗ mert und bereite ſeiner Umgebung große Sorgen, denn es ſei ganz und gar unmöglich, den König zum ſprechen zu bringen. Beſonders verſchlimmerte ſich ſein Gemütszuſtand, als der kgl. Familie mitgeteilt wurde, daß einige Offiziere, die ihr beſonders nahe ſtanden, nicht nur Republikaner geworden ſeien, ſondern auch die rebolutionären Farben geküßt hätten. Zum erſtenmal ſeit Königin⸗Mutter in Tränen aus. Von einem hohen Beamten aus der Umgebung des Königs Manuel wurde einem Vertreter des „Daily Telegraph“ beſtätigt, daß der König keinerlei bares Privatvermögen beſitze. Es gehöre ihm nur einige nicht beſonders wertvolle Güter in Portugal. Dieſe ſind aber, wie Präſident Braga wiederholt erklärte, von der repu⸗ blikaniſchen Regierung mit Beſchlag belegt worden, und wenn i znigs auch reſpektiert werden ſollte, ſo wür⸗ NNV Millionen Franes abziehen als gurückerſtattung für die Schulden, die der König angeblich bei Natt Der neue Premierminiſter von Por⸗ Vertreter des Standard in Liſſabon,, önig keinerlei Penſion ausbezahlt werde. den doch die Republikaner 15 der Nation gemacht habe. ugal dem dem Journaliſten weiter, daß nd zu gehen, Ausbruch der Repolution brach die der Eiſenbahner⸗Ausſtand in Eine Erklärung des Miniſterpräſidenten. * Paris, 12. Okt. Der Miniſterpräſident erklärte mehreren Vertretern der Preſſe, welche ihn über den Eiſenbahner⸗ ſtreik befragten, u. a. folgendes: Es handelt ſich nicht um einen Ausſtand im geſetzli⸗ chen Sin ne des Wortes. Die Umſtände, unter denen die Eiſen⸗ bahnerbewegung vorbereitet wurde und die Strafhandlungen, welche dieſelben verzeichnen, zeigen, daß ſich die Regierung einem verbrecheriſchen Unternehmen voll Gewalttä⸗ tigkeit, Unordnung und Sabotage gegenüber befindet. Dieſe Bewegung iſt eine rein aufrühreriſche und vollſtän⸗ dig dem Eiſenbahnperſonal ſelbſt entglitten, welches zu ſpät ein⸗ ſehen wird, daß man es den ſchlimmſten Ausſchreitungen entgegen⸗ treibt. Der Ausſtand iſt ohne jeden Grund ausgebrochen, nach einer Unterredung, welche die Vertreter der Heizer und Lokomo⸗ tivführer ſowie des Eiſenbahnerſyndikates mit mir und dem Mi⸗ niſter der Oeffentlichen Arbeiten hatten. In dieſer Unterredung iſt vereinbart worden, daß die Syndikatsgruppe mir ihre Forde⸗ rungen ſämtlich bezüglich der Lohnerhöhung in eingehender Weiſe darlegten. Ich hatte mich verpflichtet, dieſe Forderungen den Di⸗ rektoren der Fahrgeſellſchaften zu übermitteln, damit ich aufgrund ihrer Antwort eine gütliche Unterredung zwiſchen den Vertretern der Eiſenbahn und der Eiſenbahnbedienſteten vermitteln könnte, die gewiß zu einem Ergebnis geführt hätte. Schon vorher war der Miniſter der Oeffentlichen Arbeiten und ich bei den Eiſenbahn⸗ direktoren dafür eingetreten, daß dem Perſonalalle berech⸗ tigten Verbeſſerungen bewilligt würden. Die Oſt⸗, Nord⸗, Orleans⸗ und Paris⸗Lyon Mittelmeerbahn hatten bereits in einzelnen Punkten den Forderungen der Eiſenbahner Rechnung getragen. Speziell in der Frage der rückwirkenden Kraft der Ruhegehälter hatten ſich die Vertreter des Bahnperſonals von dem Vorgehen des Miniſters der Oeffentlichen Arbeiten für be⸗ friedigt erklärt. So war der Stand der Dinge, als plötzlich der Streik verkündet wurde und ſofort die ſchlimme Wendung an⸗ nahm. Ich wiederhole, die Regierung befindet ſich nicht einem Streik, ſondern einem verbrecheriſchen Unternehmen gegenüber. Ich habe die Leiter der Eiſenbahner vor ihrer eigenen Unvorſich⸗ tigkeit gewarnt und ihnen nicht verhehlt, daß ſie ſich furchtbaren Strafmaßnahmen ausſetzen. Sie haben weder meine Ratſchläge noch auch den guten Willen berückſichtigt, welchen die Regierung zu ihren Gunſten bewieſen hat. Deſto ſchlimmer für ſie! Die Einberufung von Eiſenbahnern zum Heer. * Paris, 12. Okt. Das Amtsblatt“ wird morgen einen Erlaß veröffentlichen, durch welchen vom 14. Oktober an die Be⸗ amten aller Bahnen, ausgenommen der Südbahn, ſoweit ſie wehr⸗ pflichtig ſind, auf 21 Tage zum Militär einberufen werden. * Paris, 12. Okt. Eine ſtark beſuchte Verſammlung der Eiſenbahner in der Arbeitsbörſe faßte eine Proteſt⸗ reſolution gegen die militäriſche Einberufung der Eiſenbahner und beſchloß, dieſem Befehl nicht zu gehorchen. Lille, 12. Okt. In einer von 4000 Eiſenbahnern be⸗ ſuchten Verſammlung wurde beſchloſſen, der Einberufung unter die Fahnen nicht Folge zu leiſten. Die Regierung ſchreitet zur Verhaftung der Streikführer. * Paris, 18. Oktober. Die von der Verhaftung bedrohten Streikführer begaben ſich um 2 Uhr nachts in Begleitung von 20 Eiſenbahnern, ſozialiſtiſchen Deputierten und Advokaten nach dem Redaktions⸗Bureau der„Humanite“. Der Streikausſchuß gibt dies in einem Aufruf bekannt, in welchem erklärt wird, daß die von der Verhaftung bedrohten Streikführer ſich in der Redaktion der„Humanite“ den Polizei⸗Agenten des Miniſterpräſidenten zur Verfügung ſtellten ſowie daß alle Maßnahmen getroffen worden ſeien, um die zu verhaftenden Streikführer zu erſetzen. Es heißt, daß die mit der Vorführung betrauten Polizei⸗Kommiſſäre genö⸗ tigt ſein werden, die Türen der Redaktionsräume der„Humanits“ gewaltſam öffnen zu laſſen. 5 Verurteilung des Streiks durch die radikale Preſſe. Paris, Die radikalen Blätter vei ſchärffte Die Lar iſch von Reiſenden zurückgelaſſen, weil m Weiterfahrt über Calais hinaus nächt g Agnicht. Gemeint iſt offenbar ein übrigens we rurteilen rankreich. Wahnſinn. Die„Aktion“ meint: Die Eiſenbahner haben das Vaterland in eine große Gefahr geſtürzt. Um eine Erhöhung ihres Lohnes zu erlangen, haben ſie die Nord⸗ und Oſtgrenze des Vaterlandes der deutſchen Invaſion geöffnet. Verbrecheriſche Anſchläge der Streikenden. *Becon(Dep. Maine et Loire), 12. Okt. Die Ausſtändi gen der ſtaatlichen Weſtbahnen ließen eine Lokomotive gegen ein Weiche los, wodurch die Strecke unfahrbar gemacht wurde. Mehrere Züge erlitten Unfälle. Die Ausdehnung des Streikes. * Paris, 13. Okt. Nach einer heute Nacht von der Parte der Heizer und Maſchiniſten gefaßten Entſcheidung ſoll der Streik auf der Oſtbahn heute früh e6 Uhr beginnen. * Paris, 13. Okt. Aus Algier wird gemeldet: Das dortige Syndikat der Heizer und Lokomotivführer hat be⸗ ſchloſſen, ſich dem Eiſenbahnerſtreik anzuſchließen, ſobald vom Streikausſchuß der Befehl hierzu eingegangen ſein werde. * Paris, 13. Okt. Das Syndikat der ſtädtiſchen Unter grundbahn, Bedienſtete und Arbeiter erklärten im einer heu⸗ Nacht abgehaltenen Verſammlung, daß zur Verwirklichu ihrer Forderungen nur der Geſamtausſtand übrig bleibe Führer des Syndirats wurden beauftragt, die zum Stn befehl geeignete Stunde zu beſtimmen. Paris ohne Lebensmittel. * Paris, 12. Okt. Einzelne Lebensmittel, namentl Eier, Milch und Butter haben weiter eine Preisſteigerun von etwa 20 pCt. erfahren. In der Bevölkerung gibt ſi auch in dieſer Hinſicht lebhafte Beunruhigung kund u großen Geſchäfte ſind mit Kunden überfüllt, welche f längere Zeit mit Nahrungsmitteln verſorgen wollen. * Paris, 12. Okt. Privatunternehmer haben Automobilverkehr nach den Großſtädten Oſt⸗ und frankreichs eingerichtet, doch wird derſelbe wegen zu mäßigem Preiſe nur wenig in Anſpruch genomme Amerikaner zahlte einem Automobilchauffeur für die von Boulogne ſur Mer 3000 Franecs. * Paris, 12. Okt. Eine der Fragen, welche die Rer rung gegenwärtig am meiſten beſchäftigt, iſt die de proviantierung von Paris. Es heißt, daß hierzu vor die Waſſerwege benutzt werden ſollen, und daß die Schiffahrt behörden mit dem Kriegsminiſterium zu dieſem Beh bereits einen detaillierten Plan ausgearbeitet haben. Das Publikum als Opfer der üblen Launen der Eiſen ahn „Paris, 13. Okt. Die Direktion der Oſtbahn erklär einer öffentlichen Bekanntmachung unter anderem: Das Pub wird nicht begreifen, warum es das Opfer der üblen Launen Eiſenbahner geworden iſt. Es wird noch viel ſtrenger jede At ſtandsbewegung des Oſtbahnnetzes verurteilen. Zum Schl. erklärt, daß alle Eiſenbahner, die den Dienſt verweigern unverzüglich entlaſſen werden ſollen. 5 Chaotiſche Zuſtände im Verkehr mit Großbrit OLondon, 13. Okt. Der Paſſagier⸗ und Fracht verkehr mit dem Kontinent befindet ſich ſeit dem geſt Tage in einem Zuſtande des wildeſten Chaos und leider auch nur wenig Ausſicht vorhanden, daß in dieſem fu Durcheinander, welches infolge des franzöſiſchen Eiſenbe Ausſtandes entſtanden iſt, bald in Ordnung gebracht könnte. Auf allen Londoner Bahnhöfen wurden Hu tieren konnte. Das mitleidende Ausland. So lange ſich der Ausſtand auf die franzöſiſche Nor ſchränkte, konnte man von Deutſchland aus Paris leicht 1 nutzung der Oſtbahn erreichen, die man in Givet(Belgi n über Luxemburg, Metz uſw. aufſuchte. Nachdem aber der meine Ausſtand verkündet iſt, wird auch dieſes Aush Ifs ausſichtslos. In ganz rückſichtsloſer Weiſe haben die Au; gen internationale Züge zwiſchen Köln und Paris mit Strecke und mitten in der Nacht ſtehen laſſen; mochten ſenden, darunter manche kleine Leute, ſehen, wie ſie ſich fen. Es iſt u. a. auch Beſorgnis ausgeſprochen word eines Luxuszuges Köln⸗Paris, der mittags 1 Uhr in Dienstag fällig war. Einen ſolchen Luxuszug gibt Wien⸗Oſtender Luxuszug Gi 2. Seite. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt). Maunheim, 13. QOktober. ſteigen in den von Antwerpen kommenden Schnellzug. Die er⸗ wähnte belgiſche Nordbahn, die in Wirklichkeit eine Südbahn iſt, hat ihren Namen daher, daß ſie der franzöſiſchen Nordbahn ge⸗ bört, doch wird ſie, den belgiſchen Geſetzen gemäß, geſondert be⸗ trieben, als Nord—Belge oder auch unter dem alten Namen Lüttich⸗Givet. Ihr gehören die Strecken Lüttich(Longdoz]⸗Fle⸗ malle und Lüttich(Guillemins)—Namur-—Givet, Charleroi—Er⸗ quelinnes(welch letztere Station von den Franzoſen aber Erque⸗ lines geſchrieben wird), ſowie Mons. Feignies(Brüſſel—Paris). Man darf erwarten, daß dieſer belgiſche Beſitzteil der Nordbahn gegenüber der Bewegung in Frankreich immun bleiben wird, es könnte ſonſt auch für Belgien eine ernſte Lage entſtehen. Die bel⸗ giſchen Verkehrsbeziehungen nach Paris ſind ſehr lebhaft dank der politiſchen und wirtſchaftlichen Hinneigung weiter belgiſcher Kreiſe nach Frankreich. In dieſen Kreiſen iſt bezeichnenderweiſe eine wahre Panik ausgebrochen, als der intellektuelle Faden nach Paris durchſchnitten wurde und die geliebten Pariſer Zeitungen ausblieben. Der belgiſchen Staatsbahnverwaltung wurde von dieſer Seite ſchon angeſonnen, die belgiſchen Schnellzüge, die aber durchweg aus Nordbahnwagen beſtehen, mit belgiſchem Perſonal nach Paris durchzuführen. Das iſt ſelbſtverſtändlich abgelehnt worden; immerhin werden, wie bisher, die belgiſchen Züge bis Lille geführt, und man hat ſich, wie es ſcheint, auf belgiſcher Seite òoch dazu verſtanden, die belgiſchen Züge bis nach St. Quentin zdu geleiten. Inzwiſchen iſt durch Zerſtörung der Geleiſe auch das unmöglich gemacht worden. **** 5 * Paris, 12. Okt. Auf der Station Botignolles ſind drei Ausſtändige verhaftet worden, weil ſie verſucht hatten, Arbeits⸗ willige zur Niederlegung der Arbeit zu veranlaſſen. * Paris, 12. Okt. Der Streikführer Pataud unter⸗ breitete heute dem Seinepräfekten die bereits vor zwei Monaten formulierten Forderungen der Elektrizitätsarbeiter in Form eines Ultimatums. * Paris, 12. Okt. Die Angeſtellten der Pariſer Untergrundbahn haben beſchloſſen, morgen die Arbeit einzuſtellen. * Paris, 12. Okt. Auf der Oſtbahn und der Mittelmeerbahn hat die Erklärung des Ausſtandes bisher noch wenig Wirkung geübt. Nur eine ganz geringe Anzaht Angeſtellter haben den Dienſt verlaſſen. Die Abend⸗ ſchnellzüge nach Deutſchland, der Schweiz, Italien und Südfrankreich ſind normal abgefahren. * Metz, 13. Okt. Bis heute früh 8 Uhr hat ſich der Verzehr mit Frankreich in normaler Weiſe entwickelt. Sämt⸗ liche Züge ſind fahrplanmäßig eingetroffen. * Köln, 12. Okt.(Amtlich.) Infolge der Arbeits⸗ einſtellung bei der franzöſiſchen Nordbahn iſt der Perſonen⸗ verkehr über deren Linien vorläufig geſperrt. Auf den belgiſchen Linien verkehren die Perſonenzüge bis und von der Grenzſtation Erquelinnes. Polftische Aebersſcht. *Maunnheim, 18. Oktober 1910. Aus der fungliberalen Bewegung. Infolge des am 1. und 2. Oktober in Kaſſel ſtattgehabten Parteitages wurde der diesjährige Vertretertag des Reichs⸗ verbandes der Vereine der nationalliberalen Jugend, der wach Köln einberufen iſt, auf Samstag, den 22. und Sonntag, den 23 Oxktober verlegt. Am Freitag geht der Vertreterverſammlung eine Geſamtvorſbandsſitzung des Reichsverbandes vor⸗ Eus, die ſich mit den letzten Vorbereitungen zu der Tagung heſchäftigen wird. Im Mittelpunkt der Verhandlungen am Samstag ſteht der politiſche Bericht des Verbandsvorſitzenden Dr. Fiſcher mit anſchließender Diskuſſion der Vertreter. Gerade nach Kaſſel dürfte die Ausſprache der Jungliberalen beſonderes Intereſſe hervorrufen. Am Sonntag erſtatten dann die Herren Dr. Mehr⸗ mann Koblenz und Dr. Treſcher⸗Düſſeldorf Referate über die„auswärtige Politik Deutſchlands mit beſonderer Berückſichtigung der Wirtſchaftsfragen“. Den Höhepunkt der feſtlichen Veranſtaltungen ſoll die für Samstag, den 22. Oktober abends vorgeſehene Jubiläumsfeier des 10jährigen Beſtehens des Reichsverbandes Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Theater⸗Notiz. Die Intendanz teilt mit: Die erſte Wieder⸗ holung von Ernſt Hardts„Tantris der Narr“ findet heute 7 Uhr ſtatt.— In Halevys Oper„Die Jüdin“, die am Sonntag, den 16. Oktober als nächſte Neueinſtudierung in Szene geht, wirken in den Hauptrollen die Damen Schubert, Norden und die Herren Decker, Fenten, Voiſin, Felmy, Nieratzky mit, Fräulein Norden, eine neuengagierte Anfängerin, wird als Eudoxia debütieren. Die mufikaliſche Leitung hat Artur Bodanzky, die Regie führt Eugen Gebrath. Die Vorſtellung findet außer Abonnement ſtatt. Vortrag Julius Meier⸗Graefe. Wir machen hierdurch noch⸗ mals auf den heute abend im Kaſinoſagale ſtattfindenden Vor⸗ wag über„Impreſſionismus und Tradition“ des hervorragenden Kunſtgelehrten Julius Meier⸗Graefe aufmerkſam. Wie wir bören, ſind noch eine Anzahl Karten für die Abendkaſſe reſerviert. Das Text- und Programmbuch für die Jubelfeier des Hei⸗ delberger Bach⸗ und Akademiſchen Geſangvereins(23. bis 25. Oktober] iſt ſoeben bei Carl Pfeffer in Heidelberg erſchienen und in den dortigen Muſikalienhandlungen zum Preiſe von 1 Mk. zu haben. Es iſt von Philipp Wolfrum ſelbſt verfaßt und „mit Randbemerkungen verſehen.“ Es enthält ſämtliche genaue Programme, dazu Einführungen in die zur Aufführungen ge⸗ langenden Werke und ſelbſtverſtändlich alle Texte der Vokal⸗ werke. Als Beilagen figurieren die Bildniſſe der Dirigenten und Soliſten ſowie eine von Ph. Wolfrum in Klavierſatz ge⸗ brachte Kompoſition J. S. Bachs, die am erſten Feſttag aktuell werden ſoll, ausgeführt von großem Chor, Orcheſter und Orgel. Ueber die Zukunft des Münchener Prinzregenten⸗Theaters kurſieren, nachdem die M. N..“ kürzlich einen Artikel über die Pachtverhältniſſe gebracht hatten, widerſprechende Gerüchte. Auf Grund zuverläſſiger Informationen iſt die„Tägl. Rundſchau“ in der Vereine der nationalliberalen Jugend abgeben. Die führenden Mitglieder der Partei ſind zu der Tagung ein⸗ geladen. Zur Bewegung unter den Werftarbeitern. In der Angelegenheit der neuen Werftarbeiterbewegung waren geſtern in Hamburg zunächſt die Vertreter der Werften zur Beratung zuſammengekommen. Anſchließend hieran tagt gegenwärtig eine Kommiſſion des Medtallinduſtriellen⸗ verbandes und der Arbeiterorganiſationen. Das Ergebnis ſteht noch aus. Leider iſt feſtzuſtellen, daß die neuen Schwierig⸗ keiten mit den Werften überaus tiefgehend ſind. Es iſt Tatſache, daß die Auszahlung der Ueber⸗ ſchüſſe der durch den Streik unterbrochenen Akkorde als eine zwiſchen der Vertrauenskommiſſion des Geſamtverbandes deutſcher Metallinduſtrieller und den Arbeitervertretern ge⸗ troffene Abmachung in das Protokoll aufgenom⸗ men worden iſt. Von dieſer Abmachung haben indeſſen die Werften, wie die„Köln. Ztg.“ hört, keine Kenntnis erhalten. Der Verlauf der Dinge war ſo, daß ſeinerzeit die Werft⸗ vertreter in der Konferenz mit der Vertrauenskommiſſion der Metallinduſtriellen ihre Zugeſtändniſſe mit Bezug auf Löhne und Arbeitszeit feſtgeſtellt hatten. Als dann die Kommiſſion des Geſamtverbandes mit den Arbeitervertretern zuſammen⸗ trat, erklärten letztere die Zugeſtändniſſe der Werften für ungenügend und verlangten insbeſondere noch die Wieder⸗ einſtellung der Arbeiter ohne Arbeitsnachweis und die Aus⸗ zahlung der Akkordüberſchüſſe. Die Verhandlungen der Einigungskommiſſion wurden dann ausgeſetzt und beim Wiederzuſammentritt der drei Vertreter der Metallinduſtriel⸗ len und der Arbeitervertreter wurde vereinbart, daß auch die Auszahlung der Akkordüberſchüſſe zugeſtanden werden ſollte. Das wurde protokolliert in der Vorausſetzung, daß die Werf⸗ ten nichts dagegen einzuwenden haben würden. Die Werften ſtellen ſich jedoch auf den Standpunkt, daß dieſe beiden Dinge über ihren Kopf hinweg zugeſtanden worden ſeien. Sie haben der Einigungskommiſſion nunmehr aufs beſtimmteſte erklärt, daß ſie die Akkordüberſchüſſe unter keinen Umſtänden bewilligen würden. Somit haben die heutigen Verhand⸗ lungen zwiſchen je zwei Vertretern des Geſamtverbandes und der Arbeiter bisher zu keinem Ergebnis geführt, da auch die Arbeitervertreter auf ihren Schein beſtanden. Die Verhand⸗ lungen ſollen zwar morgen fortgeſetzt werden, doch dürfte ihnen keine praktiſche Bedeutung mehr beizumeſſen ſein. Die Werften haben jetzt formell den Antrag geſtellt, den Zentral⸗ vorſtand des Metallinduſtriellenverbandes in Korpore an⸗ zurufen, damit dieſer die Sache weiter behandle. Unter dieſen Umſtänden iſt nicht abzuſehen, wie die Dinge ſich ſchließlich geſtalten werden. Bemerkt ſei noch, daß die Wörmannlinie heute die zwiſchen den Werften und den Arbeitern getroffenen Abmachungen auch für ihre Betriebe anerkannt hat. Der Ausſtand auf den Flensburger Schiffswerften iſt wieder vollſtändig. Die geſtern wieder eingeſtellten 50 Prozent der Arbeiter haben die Arbeit abermals nieder⸗ gelegt, während die andere Hälfte, die heute beginnen ſollte, überhaupt nicht auf den Arbeitsplätzen erſchienen iſt. Deutsches Reich. — Die Hauptſtelle deutſcher Arbeitgeberverbände hält am 28. Oktober eine Vorſtands⸗ und Ausſchußſitzung ab. Neben der Erledigung der regelmäßigen geſchäftlichen Angelegenheiten ſoll ſich die Erörterung insbeſondere auf die umfangreichen Ar⸗ beiterbewegungen des laufenden Jahres und die daraus zu ziehenden Folgerungen erſtrecken. Badiſche Politik. St. Georgen i. Schwarzwald, 12. Okt. Im hieſigen nationalliberalen Verein erſtattete geſtern abend Herr Redakteur Römer Bericht über den Kaſſel er Parteitag, dabei gedachte man auch in gebührender Weiſe des dieſer Tage zurückgetretenen hochverdienten Parteichefs, Herrn Landgerichtsdirektor Dr. Obk ircher und jſandte eine Sympathiekundgebung an denſelben ab. In dieſer wurde betont, daß man den Rücktritt ſchmerzlich bedaure, aber der zuverſichtlichen Hoffnung Raum gebe, daß die unerſetzliche Arbeitskraft des Herrn Obkircher der Partei und damit dem Vaterlande erhalten bleibe. Miniſterialdirektor Göller in den Ruheſtand getreten. A. Karlsruhe, 12. Okt. Miniſterialdirektor Göller, dem nach dem Tode des Finanzminiſters Dr. Hon⸗ ſell bis zur Ernennung des neuen Finanzminiſters die Lei⸗ tung des Finanzminiſteriums übertragen war, iſt in den Ruheſtand getreten. Amtlich wird hierüber folgen⸗ des mitgeteilt: Der Großherzog hat mit Staatsminiſterial⸗ entſchließung vom 11. Oktober den Miniſterialdirektor im Finanzminiſterium Geh. Rat 2. Klaſſe Ludwig Göller auf ſein Anſuchen unter beſonderer Anerkennung ſeiner lang⸗ jährigen und erfolgreichen Dienſte und unter Ernennung zum Wirklichen Geh. Rat bis zur Wiederherſtellung ſeiner Geſund⸗ heit in den Ruheſtand verſetzt.— Der nun aus ſeinem Amte Geſchiedene wurde im Jahre 1853 in Heidelberg geboren. Göller wurde 1876 Kameralpraktikant, 1882 Finanzaſſeſſor bei der Zolldirektion, 1885 Finanzrat, 1890 Miniſterialrat im Finanzminiſterium, 1898 Geh. Oberfinanzrat, 1899 Divektor der Amortiſationskaſſe und 1904 Miniſterialdirektor im Finanzminiſterium. Die badiſchen Arbeiter auf der Brüſſeler Weltausſtellung. :(Karlsruhe, 12. Okt. An der Fahrt der bad. Arbeiter zur Brüſſeler Weltausſtellung beteiligen ſich 126 Perſonen. Als Vertreter der Preſſe nehmen daran teil: Herr Weißmann bom „Karlsr. Volksfreund“ und Herr Krauß vom„Mannheimer Volksblatt“. Seitens der Fabrikinſpektion ſind an der Fahrt be⸗ teiligt: Oberregierungsrat Dr. Bittmann, Regierungsrat Dr. Föhliſch, ſowie die techniſchen Aſſiſtenten Haas und Altfelix. Montag vormittag verſammelten ſich die Reiſeteilnehmer in Straßburg i.., von wo nachmittags die Fahrt über Megz, Namur nach Brüſſel ging, woſelbſt die bad. Arbeiter abends ½9 Uhr(Deutſche Zeit) eintrafen. In Brüſſel nahmen die Teilneh⸗ mer in einem alten Patrizierhauſe Quartier. Für Dienstag vor⸗ mittag war eine Beſichtigung eines Teiles der Stadt Brüſſel in Ausſicht genommen. So beſuchten die Teilnehmer zunächſt das Palais des Grafen von Flandern, das Denkmal von Gottfried von Bouillon auf dem Königsplatze, die herrliche Notre Dame Kirche und den Juſtizpalaſt, worauf es in reſervierten Straßenbahn⸗ wagen zum Ausſtellungsplatze ging. Im Deutſchen Hauſe entboten Reichskommiſſar Geh. Regierungsrat Albert ſowie der Präſident des Deutſchen Komitees, Geh. Kommerzienrat Ravene den badi⸗ ſchen Arbeitern herzlichen Willkomm. Die eingehende Beſichti⸗ gung des deutſchen Hauſes, wie der Gang durch die Ausſtellung ſelbſt nahm den ganzen Nachmittag in Anſpruch. Die Fleiſcher⸗Innungen und die Fleiſchteuerung. Rh. Baden⸗Baden, 12. Okt. In einst von etwa 180 Obermeiſtern und Delegierten der badiſchen und pfälziſchen Fleiſcher⸗Innungen beſuchten Verſamm⸗ lung hielt heute Herr Stadtrat Obermeiſter Koch⸗Heidelberg einen Vortrag, worin er die Urſachen der gegenwärtigen Fleiſch⸗ teuerung eingehend darlegte und die Mittel zu ihrer Beſeitigung beſprach. Er wies dabei vor allem auf den immer bedenklicher wer⸗ denden Mangel an Schlachtvieh und auf die ſehr bedeu⸗ tende Steigerung der Viehpreiſe hin, die er mit einer Reihe ſtatiſtiſcher Angaben nachwies. Wenn auch die Zufuhr auf den Schlachtviehmärkten nach der Stückzahl nicht abgenommen habe, ſo ſei doch die Durchſchnittsqualität des aufgetriebenen Viehs und ſein Durchſchnittsgewicht geringer geworden. Dazu komme, daß die auf dem Lande wohnenden Metzger, die früher ihren Schlachtvieh⸗ Bedarf direkt beim Landfpirk decken konnken, nunmehr ebenfalls auf die Märkte angewieſen ſind und dort die Nachfrage vermehren. Bezeichnend für die Qualitäts⸗Verringerung ſei die Tatſache, daß bei der Süddeutſchen Fettſchmelze innerhalb weniger Monate die Fettablieferung pro Stück um durchſchnittlich ein Drittel zurück⸗ gegangen iſt. Bei früheren Viehteuerungen hätten die Regierungen und die Landwirtſchaft eine Vermehrung der einheimiſchen Vieh⸗ haltung in Ausſicht geſtellt; dieſe Verſprechungen ſeien aber nicht gehalten worden, im Gegenteil ſeien ſeit acht Jahren die Viehpreiſe um 30 bis 40 Proz. geſtiegen. Gine durchgreifende Abhilfe ſei nur von der Oeffnung der Grenzen zu erwarten. Eine Seuchen⸗Ein⸗ ſchleppung könne leicht verhindert werden, ohne daß die Tuberkulin⸗ probe notwendig ſei. Die Viehzölle müßten auf ein erträgliches Maß herabgeſetzt, die Futtermittel⸗Einfuhr erleichert, und der vieh⸗ loſen Wirtſchaft entgegen gewirkt werden.— Nach kurzer Debatte, in welcher Herr Obermeiſter Rößler⸗Baden auf die mit der Abmelke⸗Wirtſchaft verbundenen Mißſtände hinwies, wurde fol⸗ gende Reſolution einſtimmig angenommen: „Die heute in Baden⸗Baden verſammelten Obermeiſter und Delegieten der Fleiſcher⸗Innungen des Bezirks⸗Vereins Baden⸗ Pfalz im Deutſchen Fleiſcher⸗Verbande legen mit aller Entſchie⸗ denheit Verwahrung dagegen ein, daß die derzeitige Fleiſch⸗ teuerung in irgend einer Weiſe dem Fleiſchergewerbe zur Laſt gelegt werden könnte, betonen vielmehr, daß die eigent⸗ liche Urſache ausſchließlich in dem andauernden empfindlichen Mangel an ſchlachtreifem Vieh und den dadurch be⸗ dingten dauernd hohen und ſogar immer noch ſteigenden Vieh⸗ ———.—.——————....—— 'der Lage, mitzuteilen, daß für die nächſten fünf Jahre um das Prinzregenten⸗Theater keine Beſorgniſſe zu hegen ſind, da die Zivilliſte bis dahin den Vertrag verlängert hat. Erſt von 1915 ab wird die Frage brennend werden, ob die Stadt das Theater übernimmt oder ob es der privaten Spekulation zum Opfer fallen ſoll. Ein amerikaniſches Konſortium trägt ſich mit der Hoffnung, das Theater erwerben zu können. Aller Vorausſicht nach wird dieſe Abſicht von der Stadt durchkreuzt werden. Der Magiſtrat hat die Frage der Erwerbung des Prinzregenten⸗Thea⸗ ters ſeit langem erwogen. Feſt ſteht, daß die königl. bayeriſche Zivilliſte an eine Erwerbung des Theaters vor 1915 ab nicht denkt. Da aber die Stadt heute ſchon die geſamte Pacht bezahlt, glaubt der Magiſtrat Mittel und Wege zu finden, um 19ʃ5 als Käufer des Theaters auftreten zu können. Ob das Feſtſpieltheater Münchens dann verpachtet wird, oder ob es die Stadt unter einem Intendanten in eigene Regie übernimmt, ſind ſo lange müßige Fragen, als die Uebernahme nicht vollzogen iſt. Erinnerungen an Bruckner. In der„Neuen Muſikzeitung“ (Stuttgart, Karl Grüninger) veröffentlicht Joh. N. Kerſchagl hübſche Erinnerungen an Anton Bruckner als Lehrer. Wir leſen da:„Unter den Hörern Bruckners befand ſich ein bereits zum Dok⸗ tor graduierter Philoſoph, der die Abſicht hatte, Mufikkritiker gu werden. Seine muſikaliſchen Fähigkeiten waren durchaus keine hervorſtechenden, und wenn Bruckner ihm 3. B. ein Modulations⸗ problem zu löſen gab, war die Blamage faſt unausbleiblich. Bei einer ſolchen Gelegenheit ſagte Bruckner gutmütig⸗boshaft: „Geltn's, das is net ſo leicht, ats man glaubt. Und jetzt erſt: a Symphonie ſchreib'n! Wenn S' amol in Hanslick ſei' Nachfolger werd'n, ſan S' halt a bißl gnädig mit uns arme Komponiſten!“ Ein andermal betrat der Meiſter das Lehrzimmer einer Harmonte⸗ lehrklaſſe im Konſervatorium und grüßte in ſeiner gewinnenden Herzlichkeit die Schülerſchar. Da blieb ſein Auge auf einem kleinen Iſraeliten(er iſt heute Mitglied eines bedeutenden Wiener Orcheſters) haften, der in der erſten Reihe ſaß und wegen ſeiner unanſehnlichen Geſtalt jünger gusſah, als er war. Bruckner ging —KKBBPFͤ · VAAA ³¹¹A ³ AA ⁵T....ß—.—— zu ihm hin, ſah ihn eine Weile an, legte dann eine Hand auf den ſemitiſchen Krauskopf und ſagte faſt mitleidig:„Liabs Kinderl, glaubſt du denn wirkli net, daß der Meſſias ſchon auf Erden war?“ Das junge Auditorium wollte platzen vor Lachen. Bruckner, dem glaubenseifrigen Katholiken, war es aber jedenfalls tief ernſt mit der naiven Frage.— In der Kontrapunktſtunde ſollte einmal ein Schüler, der etwas ſpät ſich der Muſik zuwandte und ſeinen Kom⸗ militonen im Alter weit voraus war, ein Thema im fugierten Stil harmoniſieren. Als Bruckner die Löſung der Aufgabe an der Schultafel in Augenſchein nahm, platzte er heraus:„Is dös ſau⸗ dumm'macht! Hörn', Sö ſan aber a Damian!“— Der bär⸗ tige Schüler war ganz verblüfft und ſtottert:„Herr Profeſſor, ich — ich habe geglaubt, ich bin an einer Hochſchule. Das kann ich mir doch nicht bieten laſſen. Bitte— zu bedenken, daß— daß ich ein verheirateter Mann bin!“ Etwas verlegen, aber mit einem verſchmitzten Lächeln um die Mundwinkel ſagte Bruckner, der Hageſtolz:„Ach ſo! Warum ſag'n S' denn das net? Wie geht⸗ denn der Frau Gemahlin?“ Die Sache löſte ſich ſodann in Wohl⸗ gefallen auf. Der Dramatiker als Möunch. Der ſeit einundzwanzig Jahren verſchollene Dichter Emanuel Bozdiech, einer der bedeutendſten tſchechiſchen Dramatiker, lebt, wie die Prager„Nar. Liſty“ mel⸗ den, noch und befindet ſich in ſtrengſter Obſervanz in einem Kloſter auf dem Balkan. Bozdiech war am 10. Februar 1889 aus ſeiner Prager Wohnung verſchwunden und ſeitdem nicht mehr aufzufinden. Schillermuſenm in Marbach. Wie ſchon berichtet wurde, iſt neuerdings ein lange verſchollenes Jugendbildnis Schil⸗ lers durch die Nachforſchungen von Dr. Max Rubenſohn in Kaſſel wieder bekannt geworden. Nach ſeinen Ausführungen in der Oktobernummer von Weſtermanns Monatsheften wurde das dort farbig wiedergegebene Bild,— bisher im Beſitze des Rech⸗ nungsrates Bode in Kaſſel— von dem Porträtmaler Jakob Friedrich Weckerlin gemalt, der, zwei Jahre jünger als Schiller, von 1772—1785 Zögling der Künſtlerabteilung der Karlsſchule war.„Was an dieſem Dichterkopf zunächſt jeden Be⸗ —. Mannheim, 13. Oktober. Geueral⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) preiſen zu ſuchen ſind, unter denen gerade das Fleiſ am 2 zu leiden hat. 5 Eine wirkſame Abhilfe iſt nur von einer weſentli Erleichterung der Schlachtvieh⸗Ginfuhr aus 92 5 lande und einer angemeſſenen Herabſetzung der Vieh⸗ z5lle zu erwarten. Als weitere Mittel zur Bekämpfung der Viehteuerung ſind die Abſchaffung der Futtermittelzölle, die Er⸗ leichterung der Einfuhr bon Zucht⸗ und Jungvieh, die Er⸗ mäßigung der Fvachttarife für Schlachtvieh, die Aufhebung der Fleiſchſteuer Urrd die Verminderung der Schlachthaus⸗ und Fleiſchbeſchau⸗Gebühren dringend zu empfehlen. Auch ſollte der Staat, ſoweit ſein Einfluß reicht, insbeſondere bei der Verpach⸗ tung der Domänen ernſtliche Vorſorge treffen, daß die Landwirle einen zur rationellen Bewirtſchaftung ausreichen Viehſtand Sodann wurde beſchloſſen, zur einheitlichen Regel 3 Wurſtverkaufs eine Kommiſſion in die iede und pfälziſche Innung je einen Vertreter zu ernennen hat, zu der aber auch einige Wurſtfabrikanten zugezogen werden ſollen.— Nach einem Referat über die Notwendigkeit eines Arbeitgeber⸗ Schutzverbandes für das Fleiſchergewerbe wurde die Grün⸗ dung eines ſolchen Verbandes einſtimmig gutgeheißen. Er bezweckt, unberechtigte FJorderungen gewerblicher Hilfskräfte abzuwehren und die Fleiſchermeiſter bei Lohnkämpfen und Bohkotts zu unter⸗ kützen. Die Jahrhundertfeier der Verliner Univerſität. erlin, 12. Okt. In ſeiner Rede bemerkte der Dekan der juriſtiſchen Fakultät zur Verleihung der Würde eines Ehrendoktors an den Kaiſer: Daß Se. Majeſtät der Kaiſer, die Würde eines Doktors beider Rechte in Gnaden anzunehmen geruht haben, betrachten wir mit ehrerbietigem Dank als eine der ganzen Univerſität erwieſene Auszeichnung und Ehre. — Der Dekan ſchritt ſodann zur Verkündigung weiterer Ehren⸗ promotionen und fuhr fort: Ich beginne mit dem edlen Sproß eines erlauchten Hauſes und dem künftigen Erben ſeiner Krone, Se. königl. Hoheit Prinz Rupprecht von Bayern. Zwanzig Jahre ſind es her, daß er ſelbſt als studiosus juris an der Ber⸗ liner Univerſität imatrikuliert war; der erlauchte Komilitone hat uns die Ehre und die Freude erwieſen, bei unſerer heutigen Feier anweſend zu kein und damit bezeugt, daß er jener Zeit ſtets eingedenk blieb und daß ſein Aufenthalt an unſerer Alma liner Univerſität imatrikuliert war; der erlauchte Kommilitone hat Unſere Ehrenpromotion ſei die Beurkundung der unaus⸗ löſchlichen Einheit von Süd und Nord im Deutſchen Vaterlande und des gemeinſamen Geiſtes, der alle deut⸗ ſchen Stämme durchdringt. *Berlin, 12. Okt. In dem Ehrendiplom der philoſophiſchen Fakultät für den Reichskanzler von Bethmann⸗Hollweg heißt es: Den die ſpöttelnde Menge, indem ſie ihn den Philoſophen auf dem Miniſterſeſſel nennt, eben damit gegen ihren Willen anerkannt, als des höchſten Amtes be⸗ ſonders würdig in einem Staate, der ſeine Kraft in der rechten Geiſtesbildung ſeiner Bürger ſuchend auf Veranlaſſung des Philoſophen Wilhelm Humboldt eingedenk ſeiner Pflicht dieſe Univerſität gegründet hat. * Berlin, 12. Okt. Die offiziellen akademiſchen Veranſtal⸗ tungen zur Jubelfeier der Univerſität haben heute mit einem glänzenden Feſtkommers in den Ausſtellungshallen beim Zoologiſchen Garten ihren Abſchluß gefunden. Die Zahl der Teil⸗ nehmer dieſes größten Kommerſes in der deutſchen Univerſitätsgeſchichte betrug etwa 10 000. Dr. Prinz Auguſt Wilhelm hatte in einem Telegramm an das Präſidium des Kommerſes ſeinem herzlichen Bedauern darüber Ausdruck gegeben, am Erſcheinen verhindert zu ſein. Erſchienen waren mit dem Rektor der Univerſität und den Dekanen der vier Fakultäten faſt ſämtliche Profeſſoren, auch die neuen Exzellenzen, die meiſten auswärtigen Feſtgäſte, Ferner Kultusminiſter D. von Trott zu Solz, Staats⸗ ſekretär v. Schwartzkopff und Miniſterialdirektor Dr. Naumann u. a. Das mit ſtürmiſcher Begeiſterung aufgenommene Kaiſerhoch brachte der Leiter des Kommerſes cand. phil. Sommer(Korps Normannia) aus. Im Anſchluß daran wurde ein Huldigungstele⸗ gramm an den Kaiſer abgeſandt. Die eindrucksvolle Feſtrede hielt cant. phil. Deiters(V. d. St.) Auf die liebenswürdige beredte Begrüßung der Gäſte durch cant. phil. Biller(Akademiſcher Verein) antwortete Profeſſor Dr. Roethe, der Dekan der philoſophiſchen FJakultät, mit einer begeiſterten, immer wieder durch Beifall und Zuſtimmung unterbrochenen Rede auf die Studentenſchaft. Der techniſche Apparat des Rieſenkommerſes funktionierte ausgezeichnet. *** Ueber die neuen Forſchungsinſtitute wird dem„B. .“ von hervorragender wiffenſchaftlicher Seite mitgeteilt: Die Vorarbeiten zu dem Unternehmen ſeien von Profeſſor Harnack im Verein mit dem Miniſterialdirigenten Schmidt vom Kultusminiſte⸗ rium im Auftrage des Kaiſers erledigt worden. Der Plan ſelber liege ſchon mehrere Jahre zurück; aber ſchon vor dem Tode Althoffs, der ſich mit dem Projekt beſchäftigt hatte, ſei die Angelegenheit wieder in den Hintergrund getreten. Später hätte dann der Kaiſer den Plan wieder aufgenommen. Profeſſor Nernſt hat einem Mit⸗ arbeiter desſelben Blattes erklärt, daß die kaiſerliche Stiftung für die ganze neue Gelehrten⸗Generation eine Befreiung von ernſten wiſſenſchaftlichen Sorgen bedeute. Der gewaltige Plan Humboldts, durch die Bildung von Forſchungsanſtalten neben den Unterrichts⸗ anſtalten einen mächtigen Geſamtorganismus der Wiſſenſchaft zu ſchaffen, ſolle damit endlich zur Wahrheit werden. Alle modernen Naturwiſſenſchaftler dürften jetzt das Hochgefühl empfinden, daß für die Fortſchritte ihrer Aufgaben geſorgt ſei. Das edelſte Moment dieſer Gründung liege wohl in ihrer Unabhängigkeit, in ihrer Freiheit von einengenden Beſtimmungen, und es ſei deshalb anzu⸗ nehmen, daß die Schaffung ſolcher Inſtitute immer jeweils nach trachter unwiderſtehlich feſſelt, das iſt die wundervolle jugendliche faſt knabenhafte Friſche, die über das Geſicht ausgegoſſen iſt. Wie ein junger Held blickt der Dargeſtellte kühn und verwegen in die Welt, und wir ahnen es, daß es für dieſen Jüngling keine Schwie⸗ rigkeit gibt, keine Gefahr, die er ſcheut, kein despotiſches Mact⸗ gebot, das ſeine dichteriſche Entwicklung zu hemmen vbermöchte. And die geiſtige Hoheit, der Adel der Seele, die mit dieſem jugendlichen Feuer ſo herrlich verſchmelzen, laſſen uns auch nicht bange werden um dieſen Jüngling, daß ihn je Not und Elend erniedrigen.“ Das Bildnis, das den jungen Dichter etwas unter Lebensgröße darſtellt, und eines der beſtgemalten Schillerbilder genannt werden darf, iſt jetzt in den Beſitz des Schillermuſeums in Marbach übergegangen, deſſen Sammlung von Originalbild⸗ niſſen Schillers dadurch um ein ganz hervorragendes Werk be⸗ reichert worden iſt. 5 Gorki beim König von Italien. Wie eine ruſſiſche Zeit⸗ ſchrift meldet, kam der ruſſiſche Dichter Gorki kürzlich, als er von Capri aus eine Reiſe nach Neapel machte und dort durch die Straßen ſtreifte, an den alten Palaſt der Könige von Neapel, wo gerade der König von Italien wohnte. Gorki ſragte den Wacht⸗ poſten, ob er den Palaſt beſichtigen könne, und als er eine ab⸗ ſchlägige Antwort bekommen hatte, ſchickte er ſeine Karte dem wachthabenden Offizier. Nach wenigen Minuten ſtieg ein Herr eilig die Ga⸗ eppe herauf, der geradewegs auf Gorki zuging treten. Gorki fragte, mit wem er die Ehre 928 er König ſelbſt vor ſich. Dieſer dem eintretenden Bedürfnis geſchehen würde. Solche Inſtitute wür⸗ den alſo Laboratorien im weiteſten Sinne ſein. Die bisher den Univerſitäten angegliederten Laboratorien dienten ja naturgemäß vor allem nur dem Unterricht; jetzt aber hat auch die Forſchung, die nicht zugleich lehren will, eine Heimſtätte. Zunächſt ſoll ein Labo⸗ ratorium für die phyſikaliſche Chemie und eins für allgemeine Chemie aus dieſer Stiftung begründet werden. Für ſpäter denke man an ein Inſtitut für Radio⸗Aktivität, aber auch noch an ver⸗ ſchiedene mediziniſche Inſtitute wie Immuno⸗Chemie, Gärungs⸗ lehre, Mineralſyntheſe und ähnliche Zwecke. Arbeiter⸗Diskuſſionsklub.— Mann⸗ heimer Stadtſchulorganiſation. Kkz. Karlsruhe i.., 12. Okt. Im Arbeiterdiskuſſionsklub ſprach geſtern Abend Herr Stadtſchulrat Dr. Sickinger von Mann⸗ heim über die dortige Stadtſchulorganiſation. Das weſentliche Moment derſelben iſt, daß neben der achtklaſſigen Hauptſchule noch 2 weitere Schulen, je verbunden mit jeder Hauptſchule, nebenherlaufen. Aehnlich wie hier hat dort nämlich jede Schule noch einen, aus vier Abteilungen beſtehenden Hilfsklaſſenzug, der die ganz ſchwachen Kinder aufnimmt. Sie befinden ſich aber ſchon auf einer ſo niedrigen Stufe der Bildungsfähigkeit, daß ein noch geringeres Maß davon die Kinder für die Blödenanſtalt nur geeignet erſcheinen laſſen könnten. Zwiſchen dieſer Art Kinder und den einigermaßen regelmäßig in der Achtklaſſen⸗Schule ſortkommenden Kinder befinden ſich aber viele, die weder zu der einen noch zu der anderen Gruppe zu rechnen ſind, — Kinder, die wegen ungünſtiger häuslichen Verhältniſſe, wegen häufigen Domizilwechſels der Eltern(ſogen.„Zugvögel“), wegen Krankheit, wegen ererbter oder erworbener ungünſtiger Eigenſchaften vorübergehend andauernd mit den normal veranlagten Kindern im Sinne des Normalpenſums nicht mitkommen, ohne gerade zu den geiſtig ganz Armen zu gehören, kommen in Klaſſen, die mit den Hauptklaſſen parallel laufen, in ſogenannte Förderklaſſen, in denen das zu bewältigende Penſum und die Schülerzahl kleiner iſt und in einer für dieſe Schülerart paſſenderen Methode durchgearbeitet wird. Zum Schluſſe eines jeden Schuljahrs wird feſtgeſtellt, wer aus der Haupt⸗ in die Förderklaſſe und umgekehrt aus dieſer in die erſtere zurückverſetzt werden kann. Nach den Darlegungen des Redners hat das Syſtem bereits viele Anerkennung im In⸗ und Auslande ge⸗ funden, wird teilweiſe auch bereits anderwärts zur Einführung ge⸗ bracht(Pforzheim, Charlottenburg, Chemnitz i..), hauptſächlich aber wohl nicht ſo ſehr die Einzelheiten des Syſtems, die mehr ſchultech⸗ niſcher und finanzieller Natur ſind, als der ihm innewohnende Ge⸗ danke, nicht jedem Kinde alles, ſondern jedem Kinde alles das zu bieten, womit man ſeinem geiſtigen Vermögen gerecht wird, und ſo unter Vermeidung der großen Repetentenziffern jedem Kinde eine ſeiner Bildungsfähigkeit entſprechende, in ſich abgeſchloſſene, har⸗ moniſche Ausbildung zu geben. Dieſem Zwecke dienen für die über Normale begabten Kinder verſchiedene andere Einrichtungen, z. B. die in den Lehrplan der Stadtſchule in Mannheim eingeführten Sprachklaſſen, die beſonders organiſiert, unter gewiſſen Voraus⸗ ſetzungen, aber koſtenlos, geeigneten Zöglingen zugute kommen. In der Diskuſſion ſprachen u. a. Stadtſchulrat Ziegler⸗ Pforzheim, Hauptlehrer Stehlin, Reallehrer Fink und 2 Arbeiter. Alle Diskufftonsredner pflichteten im Weſentlichen dem Referenten bei, indes wies Herr Stehlin nach mehrfach zum Ausdruck gelangten Wüunſchen, daß Karlsruhe Mannheim folgen möge, darauf hin, daß Karlsruhe mit Ausnahme der Förderklaſſen und der Sprachklaſſen im Weſentlichen das Gleiche biete auf dem Gebiete des Schulweſens wie Maunheim, daß über die Sprachklaſſen, ihrer Ausführung nach, er mit dem Referenten noch nicht einig ſei, die Förderklaſſen aber auch von ihm empfohlen werden. Einer der beiden Arbeiter machte Bedenken gegen das zu häufige Wechſeln der Kinder zwiſchen Haupt⸗ und Förderklaſſen geltend, was wohl auf die verſchiedene Begabung der Kinder für den einen oder den anderen Lehrgegenſtand zurück⸗ zuführen ſei ——— Aus Stadt und Land. * Mannheim, 18. Oktober 1910. Hiſtor. Tageskalender für Mannheim. 13. Oktober. Stiftung den„Deutſche Geſellſchaft“. In derſelben hält Schiller am 26. Juni 1784 einen Vortrag über„Was kann eine gute ſlehende Schaubühne eigentlich wirken?“ 1775 * Die Kreiswählerliſten liegen, wie aus der amtlichen Be⸗ kanntmachung im Inſeratenteil erſichtlich iſt, zur Einſicht offen. Die Aufſtellung der Liſten erfolgte gemäß Stadtratsbeſchluß auf⸗ grund der Perſonenſtandsaufnahme vom vorigen Jahre, um die großen Erhebungskoſten bei der geringen Beteiligung an dieſen Wahlen zu ſparen. Diejenigen Wahlberechtigten, welche von ihrem Wahlrecht ſeinerzeit Gebrauch machen wollen, werden er⸗ ſucht, ſich von der erfolgten Aufnahme in die Wählerliſte zu überzeugen. * Evangeliſcher Bund. Anläßlich des 25jährigen Jubiläums des hieſigen Guſtav Adolf Frauenvereins am 15. und 16. ds. Mts. im Kaſinoſaal K 1, 1 werden hiermit die Mitglieder des evangel. Bundes ebenſo höfl. als dringend gebeten, ſich recht zahlreich an den jeweiligen Veranſtaltungen beteiligen zu wollen. * Fahrplanänderung der MannheimFeudenheimer Dampf⸗ ſtraßenbahn. Von Samstag, den 15. Oktober, verkehren die Züge ab Mannheim früh:.30,.00,.20,.40,.00,.20,.40 und .00 Uhr morgens; ab Feudenheim morgens: 500,.30, .00,.20,.40,.00,.20,.40 und.00 Uhr. Im übrigen bleibt der Fahrplan wie ſeither beſtehen, AZum Stadtpfarrer in Remſcheid wurde gewählt Herr Stadt⸗ vikar Dr. Fineiſen, der nach ſeiner Verſetzung von Mannheim in Freiburg amtierte. * Handels⸗Hochſchule Mannheim. Im Vorleſungsver⸗ zeichnis für das Winterſemeſter 1910%1 ſind wieder eine Reihe von Vorleſungen enthalten, die auch ohne den Nachweis einer beſtimmten Vorbildung einem größeren Zuhörerkreis zugäng⸗ lich ſind. Es werden leſen: Herr Profeſſor Dr. Altmann über „Geld und Kredit“,„Beſprechung volkswirtſchaftlicher Fragen im !-r ñ7P Ä8Ä88 führte den Dichter durch den Palaſt bis in die Küchenräume und dann bat er ihn in ſein Arbeitszimmer, um ein wenig zu plau⸗ dern. Man ſprach zunächſt von Kunſt und Literatur. Der König erklärte ſein großes Intereſſe für die ruſſiſche Dichtung und zeigte ſich wohl beleſen in den Werken Tolſtois, Turgenjews und An⸗ drejews. Gorki fand bei ihm auch eine Sammlung ſeiner eigenen Werke in italieniſcher Uebertragung, und der König las ihm mehrere Seiten daraus laut vor. Das Geſpräch ging dann zum Sozialismus über. Der König behauptete, er ſei Sozialiſt; aber dies Bekenntnis erſchien weniger überraſchend, als er ſeine Ge⸗ danken darüber ausführlicher darlegte. Sein Sozialismus, ſagte der König, gehe nicht ſoweit, wie der der meiſten lebenden So⸗ zialiſten. Er glaube nicht, daß der Staat in erſter Linie und ſozuſagen ausſchließlich die wirtſchaftliche Seite des Lebens zu ordnen habe; ebenſo wenig dürfe der Staat lediglich ein einziges wirtſchaftliches Syſtem vertreten. Das einzige, was vollkommen in den Händen des Staates liegen müſſe, ſei die Erziehung. Das Geſpräch wandte ſich dann Fragen der Ehe und der Politik zu. „Der blaue Vogel“ in Paris. „Blauer Vogel“ in Rußland, England und Amerika aufgeführt worden iſt und in dieſem Winter auch im Deutſchen Theater in Szene gehen ſoll, wird nun endlich auch Paris mit einer Auf⸗ führung des Stückes nachfolgen. Frau Rsjane hat den„Blauen für ihr Theater erworben, wo er im FJebruar mit Geor⸗ gette Leblanc in der Hauptrolle zur Aufführung gelangen wird. Vogel“ Honigmarkt, findet hier vom 23. bis 25. Oktober 1910 ſtatt lich machen würde, als es die Witterungsverhältn beſtialiſcher Weiſe auf ihn ein. Der junge Man Burſchen anderer Orte mit ihrem blödſinnigen Nachdem Maeterlincks die Grenzen Ludwigshafens und Mannheims Anſchluß an den Handelsteil großer Zeitungen“,„Geſchichte nationalökonomiſchen Theorien ſeit A. Smith'; Herr Regierm rat a. D. Profeſſor Endres über„Die geographiſchen und wirt ſchaftlichen Grundlagen des Verkehrs“; Herr Dr. Muckle⸗Heidel berg über„Die Geſchichte der ſozialen Bewegung im 19. Jahr:; hundert“; Herr Gr. Baurat Dr. Fuchs⸗Karlsruhe über führung in die Sozialpolitik“!?; Frau Dr. Altmann⸗ heiner über„Lektüre und Beſprechung ſozialpolitiſcher S ten“; Herr Profeſſor Dr. Radbruch⸗Heidelberg über„Ein rung in die Rechtswiſſenſchaft“; Herr Stadtſyndikus Landm über„Verfaſſung des Deutſchen Reiches“; Herr Privatdozent Dochow⸗Heidelberg über„Völkerrecht“; Herr Profeſſor Dh becke über„Wirtſchaftsgeographie der Tropenländer“; Direktor Wittſack über„Die Elektrizität im Dienſte de duſtrie und des täglichen Lebens“; Herr Geh. Hofrat Profeſſor Gothein⸗Heidelberg über„Italieniſche Kultur⸗ und K geſchichte im Zeitalter der Renaiſſance“. Anmeldungen zu Vorleſungen werden im Sekretariat der Handelshochſchule K& 4 entgegengenommen. Die Mitglieder der kaufmänniſchen und ke niſchen Vereine Mannheims und Ludwigshafens können die Ko zum ermäßigten Preiſe von 8 Mark für die Wochenſtunde dire der Stadtkaſſe(Schalter 7) gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte Empfang nehmen. * Eine große Obſtausſtellung, verbunden mit Obſt⸗ Einrichtung ſtädtiſcher Obſtmärkte hat ſich in den letzten Jah außerordentlich bewährt; die Obſtproduzenten wie das ob kaufende Publikum haben daraus wichtige Vorteile gezogen. M und mehr verſteht das hieſige Publikum die auf dieſen Märkt feilgebotene Ware, die in einwandfreier Sortierung und mäßiger Verpackung erſcheint, in ihrer ausgezeichneten Qua zu würdigen. Während der vorjährige Markt im Saale Bernhardushofes ſtattgefunden hat, wird der diesjährig Nibelungenſaal des Roſengartens abgehalten, wo Räumlichkeiten für eine ſolche Veranſtaltung weſentlich günf ſind. Man hat im allgemeinen an den bewährten Grun des letztjährigen Marktes feſtgehalten, hat ſich aber auch die bei gemachten Erfahrungen zunutze gemacht. Als Neuerung dient u. a. hervorgehoben zu werden, daß der erſte Tag(S tag, den 23. Oktober), an dem der Markt dem Publikum g ſein wird, ein ſogenannter Beſchautag iſt, an dem di ſucher, ohne daß ein Verkauf ſtattfindet, ſich die ausgeſt Obſtſorten gegen ein minimales Eintrittsgeld in Ruhe tigen können. Erſt am folgenden Tag(Montag, den 24. beginnt ſodann der eigentliche Verkauf, der eventuell nac darf Dienstags noch fortgeſetzt wird. Zur Ausſtellung un Verkauf gelangen Aepfel, Birnen, Nüſſe, ferner in dieſem zum erſten Mal Honig. Beſchickt wird der Obſtmarkt von Produzenten, ferner von der Pfalz und einigen be heſſiſchen Bezirken der Bergſtraße. Die Beſchickung d badiſchen Obſtproduzenten, ſowie die Beſchickung mit Honi von der badiſchen Landwirtſchaftskammer geleitet. e Das ſtädtiſche Männer⸗Freibad erfreut ſich, ſo ſchreibt ma uns, zurzeit eines ſehr regen Beſuches. So haben am le Sonntag 70 Herren die Gelegenheit ergriffen, um in friſchenden Fluten des Rheins ein ſtärkendes Bad zu Das Freibad bildet nicht bloß für die„Enragierter“ ſondern für weitere Kreiſe des Publikums eine wirkliche Stätte d holung von den Strapazen des alltäglichen Lebens. Es daher tief bedauerlich, wenn man bei dem herrlichen He wetter, wo die Sonne währer ganzen Jahres macht, dieſe Mannheimer Annehmlichkeit ſo f zeitig entbehren müßte. Die Stadtverwaltung wäre d bvieler ſicher, wenn ſie ſich von praktiſchen Erwägungen ließe und das Schwimmbad noch ſolange der Benützu Wir haben alles Vertrauen zu unſeren Stadtpätern, dieſem Wunſche, deſſen Erfüllung zudem keinen Pfenni Rechnung tragen werden. „ Der Arbeiter⸗Fortbildungsverein, IL 2, 15, verſende ſein Winterprogramm an ſeine Mitglieder, aus erſehen iſt, daß am 25. Oktober wieder Unterri in Schönſchreiben, Geſchäftsaufſatz, Buchführung, Sbolze⸗Schrey, Franzöſiſch und Zuſchneiden für Schn ginnen. Vorträge finden 6 ſtatt. Ferner iſt eine Beſi der Städt. Kunſthalle unter Führung des Herrn Wichert vorgeſehen, ſowie mehrere geſellige Veranf durch die Geſangsabteilung des Vereins verſchönt Heſſiſcher Blumenverkaufstag. Die Großherzog beabſichtigt, am 2. Sonntag vor Weihnachten ein meinen heſſiſchen Blumenverkaufstag zu der Großh. Zentrale für Mütter⸗ und Säuglingsfürf abzuhalten. Es werden vorausſichtlich in allen heſſiſchen und auch auf dem Lande Komitees gebildet, die den Pro im einzelnen vorbereiten. An dem Tag werden hergeſtellte Blumen zum Preiſe von 10 Pfg. berkauft. Der Er fließt der Großh. Zentrale zu. * Das Meſſer. Zwiſchen 8S 2 und J 2 gerieten he 23 Jahre alte ledige Magazinier Albert Rippli R 4, 3, und beſchäftigt bei der Firma Metzger hier und ein Schiffer namens Kettner in Streit. D das Meſſer und verſetzte ſeinem Gegner einen 7 Zent Stich in die eine Geſichtshälfte. Der Verletzte muß Krankenhaus aufſuchen, der Täter klam hinter Schlo * Aus dem Schöffengericht.„Der iſt von Wal kommt ſeine Prügel“, ſchrie in Feudenheim der 1 Gipſer Adam Lang in der Nacht zum 21. Auguſt. dem Heimwege durch Feudenheim begriffenen M Löb vor dem Schwanen vorbeigehen ſah. Er und de Georg Höllenſchmied, ſowie der Taglöhner Marti und der Tapezier Franz Braun gingen dem Manne r gar nicht kannte und riſſen ihn, ohne daß ein W̃ wurde, von hinten zu Boden. Dann kraten un — beiden Augen mit den Händen, um die Augen nich erhalten. Endlich gelang ihm die Flucht, aber die ſtürmte ihm nach und riß ihn noch einmal zu Boden, zweites Mal zu mißhandeln. Die Rowdies fragten hn „Kennſt Du einen von uns?“ Hätte er ja geſa 0 wohl nicht mit dem Leben davongekommen. Die Burſch für ihre unglaubliche Roheit einen Denkzettel, merken dürften: Vier Monate Gefängn wegen Fluchtverdacht ſofort in Haft abgeführt. * Vortrag. Auf den morgigen Vortrag Peters im Bernhardushof über„Das Liebes⸗ Weibes“ ſeien die Leſerinnen nochmals aufme Frauen und Mädchen im Alter von über 17 Ja Eine dreifache Feier kann in dieſen Oktober tüchtig geſchätzte Baugeſchäft Joſ. gehen, deſſen Inhaber die 3 Ludwigshafen und Joſef Ho 15 91080 G Sd e 4. Seite. ebten Herrn Joſef Hoffmann ſenior, ſowie das 50fährige Be⸗ ufsjubiläum des heutigen Seniorchefs der Firma Herrn 25 3 rauz o ffmann ſenior, der gleichzeitig auch in dieſem 7 88 ahre des 25jährigen Beſtehens der Berufsgenoſſenſchaften das 25⸗ fährige Jubiläum als Vertrauensmann und Vor⸗ ſtandsmitglied der Bayeriſchen feiert. Im Jahre 1843 von Herrn Baumeiſter Joſef Hoffmann ſen, begründet, iſt das Baugeſchäft mit der Entwicklung Ludwigshafens, deſſen be⸗ merkenswerte ältere, heute noch bekannte Bauten es ausführte, eng berknfoft. Baunteiſter Joſef Hoffmann ſen. war auch von 1868 bis 1872 Ehrenbürgermeiſter pon Ludwigshafen und zwar der dritte ſeit der Erhebung der Stadt, Von dem leiſtungsfähigen Geſchäft, das mit einem Palier und 20 Mann begann, wurden u. a. folgende größere Bauten zur Ausführung gebracht: 1846 die kgl. Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben; von 1852 bis 1853 die alte Giuliniſche Fabrik, 1858 die katholiſche Kirche ſüdlicher Stadtteil mit Pfarrhaus, Türme dazu 1882 bis 1884; 1858 proteſtantiſche Kirche ſüdlicher Stadtteil, Turm 1870; von 1845 an das Zollgebäude und das Wohnhaus der höheren Zollbeamten an der Ludwigsſtraße; in den ßher Jahren die beiden Alten Direktionsgebäude der ehemaligen Pfälziſchen Eiſenbahnen, 1867 der Kaſſenbau; die großen Lagerhäuſer der Eiſenbahn und von NVbebrüder Zimmern am Winterhafen und am Luitpoldhafen, das 1982 vollendete Geſellſchaftshaus in der Bismarckſtraße, der Neubau ber k. Filialbank an der Kaiſer Wilhelmſtraße und noch viele andere größere Bauten. Im Jahre 1859 wendet ſich der am 29. Mai 1844 ge⸗ borene heutige Seniorchef der Firma, Herr Frz. Hoffmann ſen. dem väterlichen Geſchäft als Maurer⸗ und Steinhauerlehrling zu. Er lernte bis 1862 praktiſch, beſuchte von 1862 ab die Baugewerbeſchule in Holzminden, trat 1866 als Bauführer in den Dienſt der Großh. Badiſchen Stantseiſenbahnen und 1870 als Teilhaber in das Geſchäft des Baters ein, dem er ſeitdem ſeine ganze Kraft ſein reiches Können widmet. Die erſten hauptſächlichſten Bauten, bei denen Herr Franz Hoffmann ſen. beſchäftigt geweſen iſt, waren die katholiſche Kirche, die e ee Kirche, das katholiſche Pfarrhaus, der Neubau der enbrauerei u. a. Seit dem Jahre 1865, der Gründung der Ba⸗ en Anilin⸗ und Sodafabrik in Ludwigshafen, wurden von der Firma Joſ. Hoffman u. Söhne, deren ſämtliche Haupt⸗ und Neben⸗ gebsäude nebſt den Arbeiterwohnungen gebaut, ſodaß ſich nach dem Dintritt des Herrn Franz Hoffmann ſen in das väterliche Geſchäft für ihn auch hier ein Geßiet reicher Tätigkeit erſchloß. Im Jahre 1873 errichtete die Firma Mannheim ein Zweiggeſchäft, das von dem Bruder des Herrn Franz Hoffmann ſen. und Mitinhaber der Firma, dem Herrn Joſef Hoffmaun 1 geleitet wird und das hier ebenfalls ganz hervorragende Bauten erſtellte(Rheiniſche Kreditbank, Waſſerturm, Feſthalle, Oberrealſchule, Börſe, verſchiedene große Lagerhäuſer und induſtrielle Bauten!“ Das Geſchäft hat für den Be⸗ trieb bei großen Neubauten eigene Zimmerei, Schreinerei, Schmiede, ſowie alle für die Bauausführung notwendigen Hilfsmaſchinen zur erfügung. Eine ganz anſehnliche Zahl von Beamten und Arbeitern mit einer kangen Relhe von Dienſtfahren ſteht der Firma in ihrem Unternehmen treu zur Seite. Der heutige Seniorchef, Herr Bau⸗ eiſter Frz. Hoffmann ſenivr, hat trotz ſeiner ſchweren Berufsarbeit ch Zeit gefunden, als treuer Staats⸗ und Gemeindebürger ſeine Pflichten gegen Staat und Gemeinde in ganz hervorragender Weiſe 5 erfüllen. Wir ſehen ihn von 1868 bis 1872 als Hauptmann der Freiwilligen Feuerwehr und von 1889 bis 1901 als Führer der Frei⸗ bwilligen Sanitätskolonne, deren Ehrenführer er heute noch iſt. Als Führer des Sanitätsvereins 1870.71 des Vorgängers der Sanitäts⸗ tolonne, hat Herr Frauz Hoffmann ſen. auf dem Gebiet der frei⸗ bwilligen Krankenpflege im Kriege ſich große Verdienſte erworben, die Furch Verleihung des Verdienſtkrezuges und der Kriegsdenkmünze Für Nichtkombattanten ehrend anerkannt wurden. In der Periode 1895—1899 gehörte Herr Franz Hoffmann ſen. dem Stadtrat, ferner guch eine zeitlang dem Fabrikrat als fleißiges Mitglied an. Seit⸗ 1 iſt er noch in verſchiedenen ſtädtiſchen und ſtaatlichen Kom⸗ 15 iltonen als Miiglied erfolgreich tätig. Ein Geſchenk der Firma an ie Stadt iſt die hübſche Treppe, die vom Brückendamm herab auf die Etraße„Am Brückenaufgang“ mündet. Einen ausgeprägt gewerb⸗ lichen Sinn bekundete die Firma Joſ. Hoffmann u. Söhne, als ſie bor einigen Jahren den Stadtverwaltungen in Mannheim und Lud⸗ Wigsgafen die Joſef Hoffmann u. Söhne⸗Stiftung übergab, aus deren Zinſen alljährlich tüchtige Handwerkslehrlinge Prämien er⸗ alten. Seit dem Jahre 1885 iſt Herr Franz Hoffmann ſen. ununter⸗ rochen zunächſt als Vertrauensmann und dann als Vorſtands⸗ Bayeriſchen Baugewerks⸗Berufsgenoſſenſchaft tätig. Für le der Berufsgenpſſenſchaft treugeleiſteten Dienſte wurde er anläß⸗ lich des Wjährigen Beſtehens der Bayeriſchen Baugewerksberufs⸗ Zenuoſſenſchaft mit der Verleihung der Erinnerungsmedaille und der renurkunde ausgezeichnet. Trotz ſeiner 67 Jahre, verheiratet iſt in glücklicher Ehe ſeit 21. November 1871, hat Herr Franz Hoff⸗ un ſen, noch keine Zeit zum Ausruhen gefunden. Wie in ſeinem Feſchüft, ſo iſt er auch in all den Ehrenämtern, die ihm übertragen ind, noch unermüdlich tätig. Möge die Firma, die am 16 Oktober den hundertſten Geburtstag ihres Begründers in Verbindung mit dem Geſchäfts⸗ und Berufsgenoſſenſchaftsfubiläum ihres jetzigen Beniorchefs 1 8 weiter blühen und gedeihen, möge ſtets der Ge⸗ ſchäftsgeiſt ihres Begründers wie ihres heutigen Seniorchefs über 1 r walten, möge aber auch Herrn Franz Hoffmann ſen., dem Arbeitsfrohen, noch ein recht langer geſegneter Lebensabend be⸗ ſchieden ſein„ das ſei unſer Wunſch zu dem dreifachen Jubiläum. Schiffsdiebſtähle. Die unter dieſer Spitzmarke erſchienene ptiz im geſtrigen Mittagsblatt iſt dahingehend richtig zu llen, daß die fraglichen ca. 35 Zentner Kohlen nicht von einem Schiff der Mannheimer Dampfſchleppſchiffahrts⸗Geſellſchaft, ſondern von einem ſolchen der Firma T. Schürmann Söhne geſtohlen worden ſind. * Aus dem Stadtrat Ludwigshafen. Im Stadtratsſaal iſt zur Zeit das Modell der Unterführung der Frankenthaler Straße ausgeſtellt, über die der Stadtrat in ſeiner nächſten Sitzung Be⸗ chluß zu faſſen hat. Die Stadt hat zu dem Bau 167,000 Mark heizutragen, eine um ſo weniger erfreuliche Tatſache, als die Stadt ſchon ohnehin durch die Verſtaatlichung der Pfälziſchen Bahnen einen Einnahmeausfall von 100 000 Mark zu verzeichnen hat. Mill aber die Stadt mit ihrer Straßenbahn über den Friedhof inauskommen, muß ſie eben in den ſauren Apfel beißen, denn ihne die Unterführung erhält die Stadt keine Genehmigung zur Fortführung der Straßenbahn. Die Breite der Unterführung be⸗ trägt 18 Meter, die eigentliche Fahrbahn 13 Mtr, die Höhe 4 Me⸗ r. Die Geleiſe werden.60 Meter höher gelegt. Mit der Bahn⸗ of⸗Erweiterung iſt man zur Zeit beſchäftigt, aber man iſt ſich wohl auch an maßgebender Stelle im Klaren darüber, daß damit Kur den dringendſten Anforderungen des Verkehrs Rechnung ge⸗ kragen iſt und daß eine Verlegung des Bahnhofes bei der Weiter⸗ ntwicklung des Verkehrs völlig unvermeidbar iſt. „ Aus Ludwigshafen. Der Matroſe Franz Verbeck aus Holland, bedienſtet auf dem Schiffe Herold, das zur Zeit an der Anilinfabrik or Anzer liegt, ging geſtern Abend in ſeine Koje zu Bette, wudde er heute Morgen nicht mehr gefunden, Die Kleider lagen ſämtlich guf dem Stuhl, es iſt alſo anzunehmen, daß der Mann nachts ſeine Noldurft verrichten wollte und dabei in den Rhein geſtürzt und rtrunken iſt.— Ein lediger Händler wurde geſtern Abend erlebzung am Kopfe aufgefunden. Auf der Poligeiwache gab er ſpäter an, daß er von ſieben Burſchen ohne Urſache überfallen und mißhandelt worden ſei. Sportliche Rundschau. Vorausſagungen für in⸗ und ausländ iſche Perdee Karlshorſt, 13. Oktober. Märkiſches Hürdenrennen: Anker— Iſwau. Preis von Stralan:(Ritterſchlag)— Versbau— Hermes I. Jagdrennen der Dreijährigen: Laertes— Flottweg. N Manöverjagdrennen: Dandy Dick— Red Girl. Ahorn⸗Jagdrennen: Illo— Sternberg. Stutenpreis: Beatrice B— Harzburgerin. Preis von Bollensdorf:(Prinzipal) Epſoma— Drakon. 5 2 Pferderennen. Part3, 12. Okt. Die für morgen in Comiegne angeſeßten rderennen fallen wegen des Streiks der Eiſenbahner „ Pfe 1 5 u der Prinzregentenſtraße bewußtlos und mit einer ſ chweren General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) * Dortmund, 12. Okt. 1. Roſenberg⸗Jagdrennen. 2000 M. 8600 Meter. 1. Lt. v. Guelichs Solid Silver, 2. Minnersville, 3. Fontanka. 35:10, 14, 1710.— 2. Tremonia⸗Jagdrennen. 3000M. 4000 Meter, 1. P. Mecklenburgs Edfu(Dr, Rieſe), 2. Street Arab, 3. Eceington. 41:10, 15, 15:10.— 3. Offizier⸗Jagdrennen. 2000 M. 3500 Meter. 1. Rittm. G. v. Schierſtaedts Sion(Lt. Braun), 2. Le Balancier, 3. Sir Archdale. Tot. 35:10.— 4. Verbands⸗Jagdrennen. 3000 M. 3200 Meter 1. H. Weſtens Sternſchnuppe(It. Braune) 2. Banane, 3. Orgueil. 27:10, 14, 38:10.— 5. Halden⸗Jagdrennen. 2000 M. 3000 Meter. 1. Graf M. Schmiſſings Leoville(et. von Platen), 2. Dublin Füſtlier, 3. Edelweiß. 69:10, 13, 12, 19:10.— 6. Abſchieds⸗Jagdrennen. 4000 Myo 3500 Meter. 1. Graf F. E. Metternichs Chryſantheme(Gädicke), 2. Blitzmädel, 3. Waghals. 84:10, 35, 16:10. * Pferderennen zu Le Tremblay. Prix la Jave. 2000 Frs. 1. Dumonts Adoreſe(Ryan), 2. Bobo II, 3. Schimonte. 29:10; 14, 15:10.— Prix Aloès. 4000 Frs. 1. Lazard's Baryte(Barat), 2. Sa⸗ fran III, 3. Pythagore. 75:107 27, 17:10.— Prix Javelot. 3000 Frs. 1. Minelle's Athou(Mr. Buſſoth), 2. Quesnou III, 3. Villecerf. 57:10) 20, 17:10.— Prix 1 4000 Frs. 1. Fiſchhofs Mon Cheri(Jennings), 2. Avide II, 3. Lorette. 13:10.— Prix Vitupere. 4000 Frs. 1. J. Darra's Trembley(Stern), 2. Le Remendabo, 3. Snob II. 68:10; 15, 12:10.— Prix Jamilhac. 7000 Frs. 1. W. Dar⸗ lings Eglantine(G. Bartholomew), 2. Valdahon, 3. Saint Michel II. 15:10; 13, 17:10. **** Berliner Flugwoche. Berlin, 13. Oktbr. Der geſtrige vierte Tag der Johannisthaler Flugwoche war wiederum vom prächtigſten Wetter begünſtigt. Die Senſation des Tages, die Ankunft des Luftſchiffes P. 6 hatte ein zahl⸗ reiches Publikum nach Johannisthal hinausgelockt. Sofort nach Beginn der Konkurrenz ſtartete Lindpaintner, der die Abſicht ausgeſprochen hatte, P. 6 entgegenzufahren. Drei Minuten ſpäter ſtartete Jeannin und um 3 Uhr 7 Min. Wiencziers. Alle drei bewarben ſich um den täglichen Dauerpreis u. um den großen Preis des Kriegsminiſteriums. Auch Dorner und Brunhuber ſtiegen mit Paſſagieren auf. Dorner ging jedoch ſchon nach 3Z Min. Flugdauer wieder zur Erde, dagegen fuhren die anderen vier Flieger dem P. 6 entgegen, der kurz vor 4 Uhr in Sicht kam. Jeannin und Lindpaintner waren in ihrem Flug beſonders raſch, jedoch mußte Jeannin in der Nähe von Bukow zu Boden gehen. Infolge des Leichtſinns einer ſeiner Monteure war der Oel⸗ hahn des Aeroplans nicht richtig geſtellt worden, ſodaß er wegen Oelmangels gezwungen war, auf freiem Felde zu landen. Die Sorge um den Pilot war natürlich ſehr groß, jedoch Lindpaintner verſtändigte das Publikum von der glatten Landung Jeannins. So kam auch der Nachrichten⸗ dienſt vom Aeroplan auf ſeine Koſten. Inzwiſchen war P. 6 dem Flugplatz näher gekommen. Er arbeitete nur langſam. Zunächſt konnte man die Urſache des verminderten Fluges wicht feſtſtellen. Ein ſchönes Bild bot die Ankunft des P. 6, der von drei Aeroplanen begleitet wurde, die ihn teils um⸗ kreiſten, teils überflogen. Kurz nach halb 5 Uhr landete P. 6 glatt vor dem Schuppen. Oberleutnant Stelling, der Führer des Luftſchiffes, berichtete, daß während der Fahrt nach Ber⸗ lin, kurz hinter Wittenberg, die Schaufel der großen Schraube gebrochen war. Das abfliegende Stück flog gegen das Schutz⸗ netz. Die Schraube arbeitete aber weiter. gleichmäßigen Arbeitens zerbrach die Welle. Die vor⸗ läufige Reparatur wurde unterwegs ausgeführt, ſodaß eine Landung vermieden werden konnte. Das Luftſchiff fuhr dann mit einer Schraube weiter, konnte jedoch die Fahrt nur mit geringer Schnelligkeit ausführen. Wäre der Unfall nicht eingetreten, ſo hätte P. 6 ſchon um 2 Uhr auf dem Flug⸗ platz landen können. Lindpaintner war nach einer Flugdauer von 1 Stunde 33 Min. zu Boden gegangen, nach⸗ dem er 415 Meter Höhe erreicht hatte. Auch Wienoziers war.18 Uhr gelandet, nachdem er die Mindeſthöhe von 300 Meter überſchritten hatte. Jeannin konnte ſich, nachdem er den Oelhahn ſeines Aeroplans in die richtige Lage ge⸗ bracht hatte, wieder vom Boden erheben. Er fuhr nach dem Flugfeld zurück und landete dort unter großem Beifall um 5 Uhr 19 Min. glatt. Er hatte eine Höhe von 770 Meter erreich. Brunhuber ſicherte ſich mit einem Paſſagier⸗ flug von 1 Stunde 46 Min. die erſte Anwartſchaft auf den Belaſtungspreis des Kriegsminiſteriums. Oberleutnant Menk auf Wright verbeſſerte im Preis für den kürzeſten Anlauf die Leiſtung Wiencziers auf 27,05 Meter. Wiencziers führte ſpäter noch einen zweiten Flug aus von 56 Min. Flugdauer. Das Reſultat des Tages iſt: Lindpaintner 2 Stunden 19 Min. 43,4 Sek., Jeannin 2 Stunden 19 Min. 21 Sek., Thelen 1 Stunde 33 Min. 57,2 Sek., Menke 49 Min. 9 Sek. und ſpäter noch einmal 2 Min. 2 Sek., Brunhuber 44 Min. 5 Sek. und 5 Min. 4,4 Sek. Bon Tag zu Tag. — Eine Erpreſſerbande. Berlin, 12. Okt. Auf die Ermittelung der Erpreſſerbande Belſchmug ſind 1000 Mark ausgeſetzt worden. Die Bande hatte den Hofmaler Fiſcher Unter den Linden und ſeine Familie in ſchamloſeſter Weiſe beläſtigt. Fiſcher wurde bedroht teils durch Telephonanrufe, Briefe und Poſtpakete. — Die Freundinnen des Emirs von Buchara. Petersburg, 11. Okt. Der Emir von Buchara hält ſich zurzeit in ſeinem Schloß bei Jalta auf, wo er alljährlich den Herbſt zuzubringen pflegt. Unter den vielen ruſſiſchen Gäſten des Emirs befanden ſich ſeit mehreren Tagen auch zwei niedliche Franzöſinnen. Obgleich die Mohammedaner gegenwärtig ſtrenge Faſten haben, verleiteten ſie den Emir zu einem wüſten Gelage, das in eine Orgie aus⸗ artete und mit der totalen Betrunkenheit aller Anweſenden endete. Dieſen Moment benutzten die Franzöſinnen, um zu verſchwinden, wobei ſie die Summe von 10 000 Mark ver⸗ ſehentlich mitnahmen. Nach einigen Stunden der Ruhe be⸗ merkte der Emir den Verluſt und ſetzte die Polizei in Be⸗ wegung. Der Bezirkschef eilte im Automobil nach Sewaſto · pol, um die Franzöſinnen zu verhaften, doch waren ſie längſt über die Berge. Letzte Nachrichten und Telegramme. * Hamburg, 12. Okt. Auf der Terraſſe des geſtern hier eröffneten Cafes Marklof, das nach den Entwürfen von Bruno Paul gebaut iſt, wird das Heine⸗Denkmal aus Corfu auf einer den Straßenpaſſanten ſichtbaren Weiſe aufgeſtellt werden. ch. Wien, 18. Okt.(Priv.-Telegr.) In der Volksoper er⸗ deutſche Uraufführung der fünfaktigen Oper Quo zielte die altiger Vadis, Tert nach Sienkiewiez, von Henri Cein, Muſik von Jean Nougues, einen großen Erfolg. Infolge des un⸗ Maunheim, 13. Oktober. Barſinghauſen, 12. Okt. Die ſeit geſtern nachmittag im Bullerbachſchacht eingeſchloſſenen 23 Bergleute ſind heute nach⸗ mittag gegen 5 Uhr geſund zutage gefördert worden. Nach der Befreiung der im Bullerbach⸗Schachte eingeſchloſſen geweſenen 23 Bergleute war der Jubel unbeſchreiblich. Rührende Szenen ſpielten ſich vor dem Schachte ab. Hunderte begleiteten die Geretteten nach den Wohnungen in den nahe gelegenen Dörfern. Die Flucht der portugieſiſchen Königsfamilie. *Paris, 13. Okt. Der Sonderberichterſtatter des„Matin“ hatte eine Unterredung mit dem nach Liſſabon zurückgekehrten Kapitän der Jacht„Amelie“, mit der ſich die portugieſiſche Kö⸗ nigsfamilie nach Gibraltar geflüchtet hatte. Der Kapitän erzählte u.., das Schiff nahm zunächſt eine nordweſtliche Richtung. Der König hatte nämlich erklärt, daß er nach Oporto gehen werde, wo er Anhänger und treue Truppen finden werde, mit denen er hoffe, nach Liſſabon marſchieren zu können. Die beiden Königin⸗ nen hätten ſich aber dieſem Vorhaben widerſetzt, darauf ſei be⸗ ſchloſſen worden, nach Gibraltar zu ſegeln. [Von unſerem Berliner Bureau.] [J Berlin, 18. Okt. Aus Liſſabon wird gemeldet: Der portugieſiſche Geſandte beim Quirinal hat demiſ⸗ ſioniert. Die Regierung beſchloß, die Botſchaft beim Vatikan aufzuheben. Die Regierung hat geſtern eine Note der braſiliani⸗ ſchen Regierung erhalten, worin dieſe die neue Republik cmerkennt. Die Note wurde ſofort veröffentlicht. eBerlin, 13. Okt. Aus Hamburg wird berichtet: Das in den nächſten Tagen erſcheinende Staatsbudget für Hamburg ſchließt mit einem Defizit von 16 Millionen Martk ab. [ Berlin, 13. Okt. Die Vertrauensmännerverſammlung der konſervativen Partei für den 1. Marienburger Reichstagswahl⸗ kreis ſtellte der„Kreuzztg.“ zufolge einſtimmig den Reichstagsabge⸗ ordneten Tiſchlermeiſter Pauli⸗Potsdam als Kandidaten auf. Der Wahlkreis war von 1881—1907 im Beſitz der konſervativen Partei und wurde 1907 von dem freiſinnigen Reichsgrafen von Bothmer erobert. Der Eiſenbahner⸗Ausſtand in Frankreich. Berlin, 13. Okt. Aus Paris wird gemeldet: Die geſtrige Unterredung Briands mit ſeinen Miniſterkollegen hatte das Ergebnis, daß für heute die Verhaftung von 22 Streikführern beſchloſſen wurde, der, wenn nötig, noch weitere Feſtnahmen folgen ſollen. Die Verhafteten ſollen nach dem Geſetz über Aufruhr und Verhetzung vom Jahre 1881 unter Zum erſten Male ſeit Beginn der Anklage geſtellt werden. Streikbewegung zeigt ſich bei der Pariſer Bevölkerung ernſte Beſorgnis über Ausſchreitungen der undis⸗ ziplinierten Ele men te. In den öffentlichen Lokalen wur⸗ den die vorausſichtlichen Folgen der angekündigten Verhaftung von 22 Streikführern eifrig erörtert. Man erzählte, daß bereits für ſofortigen Erſatz vorgeſorgt ſei, da die Elektriker ihre tatkräftigen und energiſchen Leiter in den Dienſt der Eiſenbahnbedienſteten ſtellen wollen, und daß ſein Maſſenſtreik der Elektriker pielleicht nur nocheine Frage von Stunden ſei. Im Hinblick auf mögliche Streiktumulte erließ Polizeipräfekt Lepin in allen Kaſernen Paris und den Vororten ſtrenge In⸗ ſtruktionen. Die Räume des ehemaligen Prieſterſeminars wurden von 800 aus der Provinz herbeibeorderten Soldaten beſetzt, deren Verwendung für den Verkehr und den Straßenſchutz ſich als uot⸗ wendig erweiſt. Die Regierung traf Anſtalten zur beſſeren Aus⸗ nützung der Flußwege, um die Lebensmittelzufuhr zu bewerkſtel⸗ ligen. Man glaubt, daß die Bauarbeiter noch heute den Stre ik erklären werden. Aus allen Vororten treffen Meldungen über Zerſtörung von Signalen und Verſperrungen wich⸗ tiger Wechſelgeleiſen ein. Unter dieſen Umſtänden wurden nach Einbruch der Nacht keine Züge mehr nach Norden und Oſten ab⸗ gelaſſen. Der Invalidenbahnhof iſt geſchloſſen. Auch auf dem Bahnhofe St. Lazare iſt der Zugsverkehr eingeſtellt, da die Tele⸗ graphen⸗ und Telephonleitungen durchſchnitten ſind. Ein ſehr gefährliches Attentat ſoll gegen den Südexpreßzug, der geſtern vormittag von Bordeaux im Orleaner Bahnhofe ein⸗ traf, verübt worden ſein. Ein Lokomotivführer bemerkte zu ſeinem Schrecken, daß eine Weſtinghouſebremſe nicht funktionierte. Der⸗ Zug durchfuhr die Halle des Bahnhofes in Auſtel, wo er zwar glücklicherweiſe das Geleiſe frei fand und konnte erſt durch Kontre⸗ dampf zum Stehen gebracht werden. Die Unterſuchung ergab, daß ein wichtiger Beſtandteil der Weſtinghouſebremſe, deſſen Fehlen ein Funktionieren unmöglich machte, auf der Stativn von Bor⸗ deaux von ruchloſer Hand losgeſchraubt worden war. In der Zentralhalle von Paris macht ſich der Eiſenbahner⸗ ſtreik ſtark fühlbar. Die geſamten Marktprodukte ſteigen im Preiſe. Die Lebensmittelverſorgung der Stadt Paris bildet eine Hauptſorge der Regierung. Von Seiten der Behörde hat eine Enquete über die Zahl der Laſtkähne und Schleppdampfer ſtattgefunden. Die Ufer und Brücken der Seine wurden unter militäriſchen Schutz geſtellt und der Schienenweg ſoll durch den Waſſerweg abgelöſt werden. Man befürchtet jedoch, daß auch dieſer Plan durch den Streik der verwandten Berufe verhindert wird. Der von den Angeſtellten der Linie Paris⸗Lyon⸗ Mediterranne beſchloſſene Streik hat geſtern abend 6 Uhr für die internationalen Linien und 10 Uhr für die Vorortsbahnen be⸗ gonnen. W. Paris, 13. Okt. Wie das Miniſterium der öffentlichen Arbeiten mitteilt, ſind im Laufe des geſtrigen Tages im Nord⸗ bahnofe 128 Züge ein⸗ und ausgegangen. In Lille zeigte ſich eine merkliche Beſſerung der Lage. Im Pariſer Oſtbahnhofe ſind alle Züge fahrplanmäßig abgegangen. Von 200 Ausſtändigen nahmen 110 die Arbeit wieder auf. Alle Telegraphenleitungen nach dem Oſten und dem Auslande ſind im Betrieh, 700 Säcke mit der letzten Poſt aus den Vereinigten Staaten, die in Havre liegen geblieben waren, wurden mittels Dampfer auf der Seine nach Paris gebracht. w. Paris, 13. Okt. Die Staatsanwaltſchaft leitete gegen die Führer der ausſtändigen Bahnangeſtellten ein Verfahren ein. Dem Vernehmen nach ſind 20 Haftbefehle für Paris und weitere für die Provinz erlaſſen worden. Auf der Nordbahn macht ſich ein geringes Nachlaſſen des Streikes bemerkbar, das, wie man annimmt, weitere Fortſchritte machen dürfte. Einige Ausſtän⸗ dige ſind zur Arbeit zurückgekehrt, ſo daß 47 Züge abgehen konn⸗ ten. Andererſeits kamen einige Akte von Sabotage vor. Das Ge⸗ richt von Pontoiſon verurteilte einen Maſchiniſten, der geſtern ſei uſt verließ, zu 2 Monaten Gefängnis. Die Direktion der At erfüllte verſchiedene Forderungen ihrer Angeſtellten. Die Befreiung der eingeſchloſſenen Bergleute. 5 Maunheim, 13. Oktober. General⸗Auzeiger.(Mittagblatt.) Vergnügungen. *Apollo⸗Theater. Das gegenwärtige Senſations welches allabendlich ſürmiſchen Beifall auslöſ, kKauft ar noch prez Tage. Es iſt deshalb allen denjenigen, die die wunderbaren Dar⸗ bietungen noch nicht geſehen haben, zu raten, den Beſuch des Gbabliſſements nicht zu verſäumen. * Apollo„Trocaderv“. Wir machen wiederholt darauf aufmerk⸗ ſam, daß heute der zweite gemütliche Künſtlerabend ſtatt⸗ findet. Auch Herr Robert Steidl hat ſich bereit erklärt, zur Unterhaltung der Gaſte beizutragen. Aus dem Grogherzogtum. R. Heide lberg, 12. Okt. Die Vorunterſuchungen der be⸗ kannten Fleiſchdiebſtahlsangelegenheit im ſtädt. Schlachthauſe ſind jetzt zum Abſchluß gekommen, ſo daß in etwa 14 Tagen die Verhandlungen vor der Strafkammer ihren An⸗ fang nehmen können. Angeklagt ſind 6 Metzgerburſchen wegen ſchweren und leichteren Diebſtahls und 3 weitere Perſonen wegen Hehlerei. Die Diebe waren mit Nachſchlüſſeln in die Kühlräume eingedrungen. * Weinheim, 12. Okt. Heute morgen ereignete ſich in der Freudenbergeſchen Lederfabrik ein ſchwerer Unfall. Der Ar⸗ beiter Franz Boch aus Unterflockenbach war an einer Leder⸗ maſchine beſchäftigt, als ſich die Maſchine in Bewegung ſetzte und dem Manne das Rückgrat brach. Er war ſofort tot. 90 Bruchſal, 12. Okt. Bei der am Sonntag vom hieſigen Offizierskorps veranſtalteten Schnitzeljagd ſtürzte Rittmeiſter Frhr. von Dungern mit ſeinem Pferd und zog ſich dabei einen Bruch des rechten Schenkels zu. 0 Karlsruhe, 12. Okt. Bei der heute nachmittag von der Kirchengemeindeverſammlung vorgenommenen Wahl eines Pfar⸗ rers für die evang. Pfarrei der Neuweſtſtadt wurde Pfarrer Karl Schilling in Lörrach gewählt. Es ſtanden 6 Kandidaten zur Wahl; auf Pfarrer Schilling fielen 64, Pfarrer Bujärd⸗Heilig⸗ kreuzſteinach 23 und auf Pfarrer Faißt⸗Schopfheim 6 Stimmen. Der Gewählte gehört der liberalen Richtung an. Tandwirtſchaft. Weinberichte. * Schriesheim, 12. Okt. Die diesjährige Weinleſe war, abgeſehen von vereinzelten Weinbergen, die einen Drei⸗ viertelherbſt gemacht haben, durchweg ſehr ſchlecht. Man konnte auch dieſes Jahr wieder beobachten, daß die Wein berge, die geſchwefelt und geſpritzt waren, dem Bebauer durch ein entſprechendes reicheres Erträgnis dankten. Wenn man ſich entſchließen würde, weiter die Weinberge zu bebauen, ſo würde man zweifelsohne wohl zu den obligatoriſchen Arbeiten das Schwefeln und Spritzen an erſte Stelle zu rücken haben. Vom Kaiſerſtuhl, 11. Okt. In Ihringen wurde am Samstag ein Eiſenbahnwaggon„Neuer“ abgeſandt. Es iſt dies die einzige Sendung in dieſer ſonſt ſo ertragreichen Weingegend im„Kometenjahr 1910“. Weiſenheim a. B. 12. Okt. Der Weißtrauben⸗ herbſt iſt in hieſiger Gemarkung vollſtändig zu Ende ge⸗ bracht. Der Ausfall befriedigte derart in jeder Hinſicht, daß man getroſt behaupten kann, daß der hieſige Ort mit ſeiner Weinernte am beſten in der ganzen Pfalz abſchnitt. Der gute Ausfall rührt hautſächlich daher, daß der Wurm keinen großen Schaden anrichtete und daß unſere Gemarkung von ſtärkerem Hagelſchaden verſchont blieb. Die Trauben waren recht vollkommen und geſund. 5 * Neuſtadt, 12. Okt. Die Weinleſe in Neuſtadt iſt entgegen einer kürzlich veröffentlichten anderweitigen Mel⸗ dung doch noch nicht vollkommen beendet. So hören wir 3.., daß die Firma Johann Wilhelm Lingenfelder ihre Lage „Neuſtadter Karlsberg“ erſt jetzt herbſtet. Bekanntlich iſt dieſe Lage eingetragene, patentamtlich geſchützte Marke, und es dürfte das gute Herbſtwetter auf die Qualität der Ries⸗ lingtrauben einen ausgezeichneten Einfluß ausgeübt haben. * Wachenheim, 12. Okt. Die zuletzt vorgenommenen Moſtgewichte bei der Bürklin⸗Wolfſchen Gutsverwaltung er⸗ gaben das ſchöne Reſultat von 120—136 Grad. Obſt⸗ und Produktenausſtellung. Ausdem Weſchnitztal, 110kt. In den Tagen vom 8. bis 10. ds. Mts, fand in Mörlenbach eine große Viehſchau verbunden mit einer Obſt⸗ und Produkten⸗Aus⸗ ſtellung ſtatt. Beide Ausſtellungen legten beredtes Zeugnis dafür ab, welch enormen Aufſchwung ſowohl die Viehzucht, als auch der Obſtbau im Odenwald genommen hat, welche große Aufmerkſamkeit der Odenwaldbauer dieſen beiden Zweigen der Landwirtſchaft jetzt zuwendet. Alle Beſucher waren erſtaunt über das Gebotene. Die Viehſchau erſtreckte ſich auf Pferde, Kalbinnen, Kühe, Bullen, Schweine und Ziegen. Es konnten an Prämien 7000 Mark verwendet werden. Bei der Obſtausſtellung zeigte es ſich augenſchein⸗ lich, welch großen Erfolg der vor einigen Jahren gegründete Kreisobſtbauverein aufzuweiſen hat. Große Bewunderung zollte man auch den ausgeſtellten Obſt⸗ und Gemüſe⸗Kon⸗ ſerven. Für die Obſtausſtellung wurden nahezu 1000 Mark für Preiſe verteilt. Die meiſten ausgeſtellten Obſtſorten werden auf den vom 15. bis 17. ds. Mts. in Mannheim ſtattfindenden Obſtmarkt gebracht und zum Verkaufe ausgeſetzt weeden. Mit der Tierſchau war auch zugleich eine Ausſtellung von landwrtſchaftlichen Maſchinen und Geräten verbunden. Dabei waren auch die weltbekannten Firmen Lanz⸗Mannheim und Badenia⸗Weinheim vertreten. DOiollswirtschalt. Deutſche Stärke⸗Verkaufsgenoſſenſchaft, E. G. m. b. H. Abteilung Mannheim. Der am 12. Oktober in Berlin abgehaltene Stärke ⸗ markt, welcher wider Erwarten nur eine mäßige Beteiligung der Intereſſenten aufwies, verlief in durchweg abwartender Hal⸗ tung. Das Reſultat der Kartoffelernte wurde vielfach beſprochen und ging die allgemeine Anſicht dahin, daß der Ausfall quantitativ beſſer als erwartet iſt, jedoch wurde übereinſtimmend über mäßige Stärkeprozente und weit geringere Ausbeute bei der Verarbeitung als im Vorjahre geklagt. Zirkulierende Angebote waren den hohen Einſtandspreiſen für Rohmaterial entſprechend baſiert und fanden nur mäßige Umſätze ſtatt. neber den Fortgang des Kampfes gegen die Bucketshops lverband des Deutſchen Bank⸗ bes(E..) geſchrieben:„Zufolge un⸗ d itungen verſandten und von der Bereitwilligkeit abgedruckten Berichts der Bucketshops von uns getroffenen Eiſen und Metalle. Kupfer, ſtetig, p. Kaſſo 56.18.9. ag 168.100, 3 Mon. 159.05.0 Blei t, Gewöhnl. Marken n Zuſchriften zugegangen, die lichung dieſes Berichts außer⸗ Reihe von Fällen ſind der Eingehung bedenklicher in nicht minder häu⸗ Verbindungen vor Eintritt eines er⸗ bgebrochen werden. Das bei uns eingegan⸗ unter anderem Geſchäfte be⸗ reits mehrfach genannten Ber⸗ Steig, J. Grunitz u. Co., ſowie der Dresdener Maßnahmen iſt uns eine Fülle vo beweiſen, daß bereits die Veröffent egensreich gewirkt hat In einer die Beteiligten noch rechtzeitig von Geſchäftsverbindungen abgehalten worden, figen Fällen konnten ſolche heblichen Schadens a gene Beſchwerdematerial, welches trifft, die mit den in der Preſſe be liner Firmen Martin Fardgo, Funk u. A. Neckel u. Co., A. von Krauſe u. Co., ockſch ir. abgeſchloſſen worden ſind, iſt in un⸗ wir erteilen auf Grund desſelben den ſoweit ſich dies mit unſerer Verſchwie⸗ reinbaren läßt. Gegen fteten Sattler lin ſtand, haben Strafanzeige trafrechtliche Beurtei⸗ tlichen Geſichtspunkte. zugegangenen Material die ſchäftsleute überwie⸗ völkerungsſchichten anzugehören ſchei⸗ ſchwer bedauerlich, weil es zeigt, in t hochgebildete Perſonen in keineswegs chäftlicher und angeln. Der Vorſtand Miniſter für Han⸗ enen Maßnahmen aus⸗ ſelben beſtimmte Vorſchläge über ein r vom Zentralverbande 3 Mon. 57.10.0, Zinn, ſtetig, p. K paniſch 13.—.0, 13˙17.6, ſpeztal Marten 24.10.0. Glasgow, 12. Okt. vants, por Kaſſa 49/07½ ber Monat 49/10½. enaliſch 13 05.0 Zink feſ Roheiſen, ſtetig. Middlesborough war⸗ waſſerſtandsnachrichten im Monat Oktober. Pogelſtationen Firma Eduard R vom Rhein: ſerem Archiv niedergelegt; Intereſſenten Auskünfte, genheitspflicht gegenüber den Einſendern ve einen Berliner„Bankier“, der mit dem verha Firma Mercur] in enger Verbindung Grund des uns unterbreiteten Materials erſtattet, unter Hervorhebung der für die ſ lung dieſes und ähnlicher Wenngleich nach dem uns bisher Kunden der hier in gend den vermögenderen Be nen, ſo iſt doch auch dies welchem Maße vielfach ſonf beſonders komplizierten Fragen geſ Natur der Einſicht und des Urteils erm Verbandes hat den preußiſchen Herrn be über die bisher getroff ——————— Hüningen“?) Lauterburg 59„ Fälle u. E. weſen 2„ Betracht kommenden Ge 5. von Neckar: 0,60 0,45 0,65 *) Windſtill, Bedeckt. + 6“. del und Gewer führlich berichtet und dem ammenarbeiten der Behörden mit de der Bucketshops begründeten Zentralf beſtimmten Mitteilungen berſchrift„Bucketshop⸗An⸗ rn Rechtsanwalt Otto heenſtraße 3, II, zu richten.“ Witterungsbeobachtung der meteovologtſch en Statton zur Bekämpfung terbreitet. Alle für dieſ bitten wir, wie bisher, unter der Ue gelegenheit“ an unſ Bernſtein zu e Zentralſtelle tung ſtand Zufttemperat. d Colf.“ rozent Nieder⸗ ſchlagsmenge e eren Syndikus, Her und Stärke (IO⸗theilig). ſiter per qm Berlin NW. 7, Dorot 9 Barometer⸗ * Windrich 2 Mannheimer Börſe. Infolge hohen israelitiſchen Feiertages bleibt die Börſe heute geſchloſſen. erhandlungen in der Montaninduſtrie. Wie von lautet, finden gegenwärtig Verhand⸗ p.G. in Eſſen und den Man⸗ p⸗Geſellſchaft Kommanditgeſellſchaft auf Aktien, Blei⸗ t, weiſt nach M. 140 000(wie i. 5 Proz. Dividende mit winn von M. 418 756 Verwendung wieder nichts zu erſehen do M G o Neue Fuſionsv gut unterrichteter Seite ver lungen zwiſchen der Fried. Krup nesmann⸗Röhrenwerken.G. in einen Uebergang der Mannesmannwerke an die Krup herbeiführen ſollen. Die Schaeffer u. Co., cherei und Fär .) Abſchreibungen und na Mark 102 000(wie i. 281) auf, über deſſen Aktienkapital beträgt M. 2 400 00⁰0⁰ Telegraphiſche Handelsberichte. Neues vom Dividendenmarkt. Okt. Die Warſteiner Gruben⸗ und Hütten⸗ n Gewinn von 275 499 Mark dende von 9 Prozent verteilt — do Tempevatur den 12 Okt. 17.0⸗ vom 12.(18. Okt 9,6 *Mutmaßliches Wetter am 14. und 15. Oktober 1910. ftwirbel von 755 Millimetern üben tliche Hälfte Frankreichs vorgeſ verurſacht auch bei uns ſtärkere Bewö kung, doch dürfte der noch über Rußland liegende Hochdruck 775 Millimetern längere Störungen nicht aufkommen laſſen daß für Freitag und Samstag zwar mehrfach bewölktes, jedo höchſtens zu geringen Niederſchlägen geneigtes Wetter berei in Pfaſtad ch Abzug der .) noch einen Ge Skandinavien hat ſich ein Lu England, Holland und di ben. Dieſes Minimum Berlin, 13. werke zu Warſtein erzielten eine (202 733.). Es wird eine Divi (i. V. 6 Prozent). (J Bielefeld, 18. Okt. .⸗Ge vorm. Hengſtenberg u. Ko. f 5 Prozent(6 Prozent] vor. IVerlin, werke.-.“ in A Mark(100 753.). 4 Prozent zur Verteilung. Berlin, 13. Okt. .⸗G. erzielte einen Ueberſchuß von 635 627( wird eine Dividende von 12 Propzent(8 Prozent JBerlin, 13. Okt. Die Klangte einen Reingewinn von 136 637 M. wird eine Dividende von 10 Prozent w. i. V. Shiffahrtz⸗Aahrichten im Ranuhrimer Hafeuvträehr Hafeubezirk Nr. 1. Angekommen am 11. Oktober A. Jvoſten„St. Maria II“ v. Rotterdam, Aug. Lang„Fendel 83“ von Rotterdam, Georg Rösler„Fendel 36“ v Herm. Treſch„Fendel 10“ Hch. Schmahl„Induſtrie 9, Vollmar„Emma Hilda“ 1 Heck„Badenia 34“ von Düſſeldorf, „St. Joſef“ von Rotterdam, von Amſterdam, 3000 Dz. S 8600 Dz. Stückgut u. Getreide. 2005 Dz. Kohlen. Berantwortiich: Die Verwaltung der Ankerwerke chlägt eine Dividende von Konſolidierten Braunkohlenberg⸗ ß von 119 137 18. Okt. Die Atzendorf erzielte einen Ueberſchu Es gelangt wiederum eine Dividende von Direktor: Eruſt Müller. Hervprragend bevfatrie Nahrung. 22 VvVorzüglleſ dabe! Keranken- Aleen nichf an K* gssfürung Die Sarotti⸗Schokoladeninduſtrie 344 844) M. Es ) ausgeſchüttet. Humboldtmühle.⸗G. in Berlin es, internationales Auskur ſonderer Abteilung für Leſſer& Liman vereinigt mit der Holländiſchen Auskunftei erſten Ruſſiſchen ehme Organiſation zur Einholung licher Auskünfte. 6 380 Dz. Gtr. u. Holz. 8000 Dz. Getreide. 12.300 Dz. Gtr. u. Stg. 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Tel. 3247. 39598) J1, 2. Tel. 4611. —— Grossindastrielle. Roman von Ernſt Georgy. [Nachdruck verboten). 24)(Fortſetzung.) „So ſo, das iſt mir recht intereſſant! Ich wollte mir ganz ergebenſt zu fragen geſtatten, ob Sie, verehrter Herr, mit der Familie Werner⸗Eiſenhütt in Verwandtſchaft ſtehen?“ „Ich bin der älteſte Sohn Paul Werners.“ „Des Beſitzers der Maſchinenfabriken und Eiſenwerke?“ „Zu dienen, Herr Profeſſor.“ Hartwig lächelte. Er begann, den alten Herrn mit den guten, dummlichen Augen und dem pe⸗ dantiſchen Weſen komiſch zu finden. „Iſt es möglich!?“ rief dieſer jetzt ſo lebhaft, daß es auffiel. „Sie ſind Herr Hartwig Werner, der edle Menſchenfreund, der bvor drei Wintern in Kairob gelebt hatte?“ Werner verneigte ſich ſtumm. Eine heftige Unruhe überfiel ihn. Herriſch winkte er Agathe und ihrer Mutter ab, die ſich ihm nähern wollten.„Ich weiß nicht recht.“ „Aber ich weiß es,“ rief Neudeck freudig.„Ich danke dem Zu⸗ fall, der mich auf dieſen mir ſo fernliegenden Ball führte und den Rat gab, Sie anzuſprechen. Ich ahnte es ja, als ich Ihr bedeu⸗ tendes und doch ſo gütiges Antlitz ſah, daß Sie es ſein müſſen! Wie konnte ich nur zweifeln!“ „Bitte, folgen Sie mir, wir können uns dort in der Ecke un⸗ geſtörter ausſprechen,“ ſagte Hartwig, ſchwer beunruhigt. Der breite oſtpreußiſche Dialekt des aufgeregten alten Herrn lockte ſchon einige Zuhörer an.— Er ging mit ihm in einem Teil des Raumes, der bereits abgeräumt und noch leer war. Dort wies er guf zwei Stühle und ſetzte ſich ſelbſt auf einem nieder.„Bitte, Herr Profeſſor, ich verſtehe noch immer nicht den Zuſammen⸗ hang. Seine Augen bohrten ſich in die des Pädagogen. „Mein Herz iſt ſo voll Dankbarkeit, Herr Werner. Ich be⸗ wundere Ihre Vornehmheit, mit der Sie eine Ausſprache dieſes Gefühls verhindern wollen.“ „Was war mit Kairo?“ fragte Hartwig befehlend, „Was dort war? Nun ein reicher edler Menſchenfreund nahm ſich eines armen, ſchwer kranken, ja ſterbenden Schulamtskandida⸗ ten mit Großmut an und tat alles, um iſm— „Sprechen Sie von Johannes Schulz?“ Werner ſtieß es ge⸗ quält hervor. Seine Hand umklammerte die Stuhllehne mit eiſernem Griff. Der Profeſſor nickte mehrmals bejahend und zog ein rieſiges ſeidenes T aſchentuch hervor, mit dem er ſich gerührt ſchneuzte und dann über die Augen fuhr: „Von meinem armen, beimgegangenen Neffen— ja ſagte er endlich. ß„Meine arme Schweſter und wir alle werden nie vergeſſen, wie Sie dem guten Jungen bis zum Tode zur Seite waren. Jeder Brief war ja ein Hymnos des Lobes und der Dankbarkeit über ſeinen Wohltäter. Sie haben ihn ja auch begraben———“ Neudeck vermochte nicht weiter zu ſprechen. Hartwig aber ſaß ſtumm, zuſammengeſunken da und ſtierte zu Boden. Ein lähmendes Entſetzen kroch langſam ſeinen Rücken hinab und vereiſte ſeinen ganzen Körper. „Sie haben den Lebensabend—— der müden Frau in dem winzigen Pfarrwitwenhaus zu einem glänzenden und geſegneten gemacht!“ Der Profeſſor brachte das alles nur mit Mühe heraus. „Ihnen danken meine drei Nichten, daß ſie ſich zu einem würdigen Berufe vorbereiten konnten, dankt mein verkrüppelter jüngſter Neffe, dass „Hören Sie auf!“ Hartwig ſtieß es wild heraus. „Nein, nein!“ widerſprach Neudeck.„Gönnen Sie mir die Freude, Ihnen das endlich einmal mündlich ſagen zu dürfen, was Ihre Großmut ſich ſchriftlich ſo energiſch verbeten hat. Wir wagten ja gar nicht mehr, an Sie zu ſchreiben, Herr Werner. Wir konnten ja nur für Sie beten. Als aber neulich die An⸗ weiſung und das Schreiben Ihres Rechtsvertreters kamen, da be⸗ ſchloß ich, meine Berliner Reiſe zu benutzen. Der morgige Tag ſollte einer Fahrt nach Eiſenhütt gewidmet ſein, und nun führt uns Gottes Güte hier zuſammen, Herr Werner!“ Der Alte packte plötzlich deſſen ſchlaff auf den Knien liegende, eiskalte Linke und preßte ſie überſchwänglich. Fahl, mit erloſchenen Augen ſaß Hartwig da. Agathe Greſſon, die ihn beobachtet hätte, war beſorgt näher getreten und kam jetzt erſchreckt hinzu.„Hartwig, geliebter Hart⸗ wig, was iſt Dir, biſt Du krank?“ fragte ſie und ſah den Pro⸗ feſſor entſetzt an. Werner riß ſeine Hand los und fuhr damit einige Male über ſeine Stirn.„Nein, nein“, murmelte er, wie aus einem Schlafe erwachend,„ich bin ganz wohl.“ Er riß ſich mit Gewalt zu⸗ ſammen und erhob ſich langſam:„Herr Profeſſor Neudeck—— meine Braut“, ſagte er unwillkürlich vorſtellend. „Das ſchöne, liebe, gute Fräuleinchen iſt Ihre Braut“, lobte Neudeck, noch immer auf der Höhe ſeiner Gefühle,„ſo ein trautſtes Marjellchen? Ah, da gratyliere ich Ihnen von Herzen, Fräulein⸗ chen.“ Er ſchüttelte Agathes Hand.„Und da muß ich Ihnen nur ſagen, Fräuleinchen, Sie bekommen den beſten, edelſten, groß⸗ herzigſten Gatten von der Welt, das erkennen Sie nur an!“ „Ich weiß es längſt, Herr Profeſſor“, ſagte Agathe erfreut und herzlich,„äber wollen Sſe mir nicht ſagen, woher Sie es wiſſen?“ „Das iſt ganz unnötig, liebes Kind!“ unterbrach jetzt Hartwig verwilwele ſtirnrunzelnd und wan e ſich an Neudeck.„Ich haſſe, wenn über ſolche ſelbſtverſtändliche 9 05 überhaupt geſprochen wird und ver⸗ lange Ihre unbedingte Diskretion.“ „Aber lieber Hartwig, warum? Gönne mir doch die Freude!“ „Auf keinen Fall!“ Sein Ton war ſo heftig, daß er ſelbſt er⸗ ſchrak, als er ſie erblaſſen ſah.„Verzeih, aber— es handelt ſich um längſt vergeſſene Dinge.“ „Herr Werner“, der kleine Profeſſor blickte erſtaunt empor, Sie treiben es zu weit mit Ihrer Zartheit!“ „Nein, nein!“ Der Gereizte ſtampfte mit dem Fuße auf. „Gut, gut, wie Sie wollen“, beruhigte ihn Neudeck erſchreckt, „aber— Sie entſchuldigen, ich hätte doch gar zu gern noch etwas über die letzten Wochen meines armen Neffen erfahren.“ „Selbſtredend! Das verſtehe ich“, gab Werner zu.„Doch der Preſſeball iſt dafür nicht der Ort. Wollen Sie mich morgen in meiner Wohnung beſuchen?“ Er verabredete mit dem alten Herrn eine Zeit, ſchrieb ihm die Adreſſe auf und verabſchiedete ſich dann eiligſt von ihm, der zu ſeinem harrenden Freunde beglückt und mit vollem Herzen zurückkehrte. Werner führte Agathe langſam durch die Gänge. ſchweigſam ſchritt ſie neben ihm. „Mama iſt müde, Liebſter, und ich habe auch genug.„Willſt Du uns heimführen?“ fragte ſie, an der Treppe anhaltend. „Ja, Agathe“, antwortete er aufatmend,„mit Freuden.„Ich habe das Treiben ſatt. Der Oſtpreuße hat mich an ernſte Er lebniſſe gemahnt. Ich ſehne mich nach Stille.“ „Der alte Mann erinnerte Dich an gute Werke——“ „Laß das Kind, ich bitte Dich!“ Er ſah ihr betroffenes, trau⸗ riges Geſicht, und nach einem haſtigen Seitenblick umſchloß er es mit beiden Händen:„Habe Geduld, Agathe, ich habe Dich immer gewarnt. Du bekommſt einen ſchwierigen Mann.“ Mit heißer Liebe ſchaute ſie empor und ſchmiegte ſich an ihn. „Ich wünſche mir keinen andern, mein Hartwig. Nach und nach hoffe ich, auch Dein Vertrauen zu gewinnen.“ (Fortſetzung folgt.) Blaß und neu ausgestattete Ausstellung Elektr. Geseilschaft O 4, 8/9. b Brangäne Mannheim, den, 13. Oktober 1910 Eyvongeliſch-proteſtantiſche Gemeinde. Donnerstag, den 13. 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Eim köſtliches Stücklein von ruſſiſcher Staatskontrolle erzählt im„Hiſtoriſchen Boten“ der frühere höhere Kontrollbeamte G. P. Miller. Er war damals zum Beamtem in Turkeſtam ernannt wor⸗ den, wo der„berühmte Gemeral Annenkow nicht zu ſeinem Nach⸗ teil ſchaltete und waltete. Eines Tages wurde er zu ſeinem un⸗ mittelbaren Vorgeſetzten befohlen, der ihm den Befehl gab, nach Kiril⸗Arwal zu ſahrem und dort fünfzig Kamele abzunehmen, die von der Regierung gebauft waren, das Stück um 75 Rubel. Die Inſtruktion, die ihm der Vorgeſetzte lachend gab, ließ den Kontrol⸗ leur nichts Gutes ahnen. Kaum war der Zug in Kiril⸗Arwal eingetroffen, als Herr Miller auch ſchon zum Befehlshaber des Lagers, Oberſt Sultanow, geführt wurde. Der Oberſt empfimg ihn ſehr liebentswürdig und kud ihn ein, ſich erſt durch einen Trunk und einen„Imbitz zu ſtärkem. Aber der Befucher lehnte ab und wollte erſt die Kamele ehen. „Das wird ſeine Schwierigkeiten haben, lieber Freund“, ſagte der Oberſt jovial. „Wieſo, Herr Oberſt? Ich bim doch zu dieſem Zweck ge⸗ !“ „Ja, aber die Kamele „Nun, was denn? Wir haben doch die Kamele gekauft?“ „Ei freilich. Fünfzig Kamele, 75 Rubel das Stück. Hier iſt oie Quittung. Dabei zog er einen Fetzen Papier aus der Bruſt⸗ taſche, auf das irgend etwas Tatariſches gekritzelt war, das der Kontrolleur nicht leſen konnte. „So zeigen Sie mir die Kamele!“ „Die Kamele?“ „Num ja doch, darum handelt es ſich ja.“ „Ja, das iſt aber die Sache. Da iſt mir ein Kaſus paſſiert.“ „Was für ein Kaſus?“ „Hören Sie alſo. Ich habe die Kamele am Donnerstag voriger Woche von einem Tatarem gekauft, ihm die ganze⸗ Summe gleich be⸗ zahlt und von ihm dieſe Quittung erhalten. Nun gut, da ſtehen alſo meine Kamele bis zum Samstagmorgen. Mir hüpfte das Herz vor Freuden, wenn ich ſie anſah— ſo mumter waren ſie, ſo jung. Am Samsdtag erkrankte eines von ihnen, damn ein zweites, ein drittes, und am Abend ſind ſtatt der Kamele nur noch die Ka⸗ daver da; alle ſind krepiert, bis aufs letzte. Sie glauben mir nicht? Bei Gott, ſo war s! Ich habe auch ein Protokoll darüver aufgeſetzt. Und am Abend, als es ſchon zur Nacht ging. ſammelte ich ſie auf einen Haufen. Der Tatar half mir dabei.„Du haſt kein Glück, Väterchen, ſagte er,„ſie ſind alle tot, wirklich ge⸗ „Und was iſt mit den Fellen geſchehen?“ „Mit den Fellen? Ja, 8 iſt wieder ſo „Was denn jetzt für ein Kaſus? „In der 85 ein heftiger Wind und die Bürſchchen wurden ganz mit Salzſtaub überzogen. Bei Gott, es lohnte ſich nicht, ihnen die Felle abzuziehen. Wir haben ſie begraben, dort drüben auf denn Hügel. Der Tatar hat dabei geholfen. „Aber ſo graben Sie wenigſtens eime Leiche aus, ich muß mich ein Kaſus überzer 5 „Nicht doch Väterchen, laſſen wir ſie ruhen. Hier iſt die Ouittunn. Iſt das micht genug? Wir ſpucken hier auf ſolche Kleinigkeiten.“ „Aber Sie werden doch begreifen, daß ich ein Protokoll über die Sache a nen muß? wir noch eim Protokollchen. Was kann es ſchaden? Das Mütterchen Papier. nun ja, wir wollen alles aufſchreiben. Und dann geht es nach Petersburg, eine weite, wirk⸗ lich eine ſehr weite Reiſe. Und ehe es zurückkommt— ach, Väter⸗ chem, der Himmel weiß, wo wir beide danm ſind! Aber kommen Sie, nehmen wir jetzt einen Trunk und einen Imbiß, auf Ihre Geſundheit, Väterchen.“ Protokoll wurde dann aufgeſetzt und ging auch nach Petersburg. G. P. Miller hat nie wieder etwas von ihm gehört. — Aus Eiferſucht den Sohn getötet. Von einem entſetzlichen 2 Damen ſuchen möbliert. Zimmer mit 2 Betten, 1 5 21 part., Wohn⸗ und 7 Schlafzimmer gut möbl., ſep. Eing. ſof. 3. v7m. 847 unt, F. B. haupt⸗ 1 1¹ möbl. Zim. ſof. f. 3 M. I 12 b. W. J. verm. 39469 mieten. mannes lebte ſeit einiger Zeit ein junges Mädchen, eine Ver⸗ wandte der Hausfrau. In den letzten Wochen ſchien es der Frau, als entſpinne ſich zwiſchen ihrem Manme und dem Mädchen ein heimliches Liebesverhältnis. Sie waren oft in eifrigem Geſpräche, wenn die Frau das Zimmer betrat, und ſchienen verwirrt und berlegen, wenn ſie ſich zu den beiden anderen Hausgenoſſen ge⸗ ſellte. Nun fühlte ſich die Frau ſehr vereinſamt, da ihr einziger Sohn, ein junger Manm von 26 Jahren, nicht zu Hauſe weilte und ſeit 10 Jahren das Eltemhaus nicht wieder betreten hatte. Er voll⸗ endete ſeine Ausbildung und ſeine Studien in Deutſchbaund, und es war beſtimmt worden, daß der junge Doktor erſt nach Ablegung des Staatsexamens wieder nach Amerika kommen ſollte. Frau Hodslen war fortwährend auf dem Beobachtungspoſten, um ihren Marm der Untreue überführen zu können. Und eines Morgens ſchien es ihr, als wäre in der Nacht die Stille ihres Hauſes umter⸗ brochen worden. Sie machte fich auf und ſpürbe ührer Nichte nach, und vor der Tür des jungen Mädchens machte ſie plötzlich Halt; denn ſie vernahm ein leiſes Raunen und Wiſpern. Undeutlich, aber doch vernehmbar hörte ſie die Worte ihres Mannes:„Alſo um 4 Uhr in der Laube. Selbſtverſtändlich war ſie darauf be⸗ dacht, das Rendezvous zu verhindern. Sie ſchloß das junge Mäd⸗ chen in dem Zimmer ein und machte ſich daran, um 4 Uhr in der Laube zu erſcheinen. Mit ausgebreiteten Armen trat ihr ein Manm entgegen, der nur ihr Gatte ſein konnte. Die Dunkelheit des Ortes geſtattete nur, die Umriſſe zu erkennen; es war die gleiche hohe Geſtalt, das bartloſe Geſicht, die Augen mit ihrer ſonderbaren tiefen Lage.„Nun endlich wollen wir das Geheimnis lüftem,“ ſagte der Mann. Und die Frau antwortete mit einem zitternden„Ja“, nahm einen Dolch, den ſie zu ſich geſteckt hatte, heraus und ſtieß ihn dem Manne in das Herz:„So möge es allen Verrätern ergehen, ſagte ſte. Aber bei dem Schrei, der von den Lippen des Mammes ſich rang, erbebte ſie, ſie öffnete die Türe, ließ das Tageslicht hereinfluten und erkamte mit Entſetzem und Grauen, daß es ihr Sohn war, den ſie getötet hatte. Der Vater und die Nichte allein waren von der Ankunft des Sohnes in der Heimat unterrichtet. Man wollte die Mutter in dreifacher Weiſe überraſchen, ſie ſollte ſich über die Ankunft ihres Kindes freuen, ſie ſollbe ſein Examen gleichzeitig mit ſeiner Verlobung mit dem jungen Mädchen feiern. Dieſe Hoffnungen ihrer Familie hat ſie durch ihre Eiferſucht in dieſer eutſetzlichen Weiſe vernichtet. Die Frau bekam nach der grauſigen Tat einen Tobſuchtsanfall und konnte nur mit Mühe gebändigt werden. Die Aerzte haben keine Hoffnung, daß ſie den umnachteten Geiſt der Frau noch einmal werden dem Licht zuführen können. — Gerhart Hauptmaun als Hauptmann Gerhart. Unter die⸗ ſer Spitzmarke wird der„Voſſ. Ztg.“ aus Schmiedeberg im Rie⸗ ſengebirge geſchrieben: Trotz ſeines Dichterruhms und ſeines ſchönen Bergſchloſſes in Agnetendorf iſt Gerhart Hauptmann einem Hauptmann von der Armee kaum über. Tragen doch die „Gedienten“ hier im Gebirge den roten Streifen an den Sonn⸗ tagshoſen und die Militärmütze gern noch im Alter, wie ja der frühere Linien⸗ oder Landwehrleutnant auch im Greiſenalter noch hier im Gebirge„Herr Leutnant“ heißt. Was Wunder, wenn der Schreiber dieſer Zeilen ſchon zweimal Telegramme von Ger⸗ hart Hauptmann erhielt, die unterſchrieben waren mit dem Na⸗ men„Gerhart“ in großen Lettern und darunter„Hauptmann“ als Titel mit viel kleineren Schriftzügen! Gewiß war der ausfer⸗ tigende Telegraphenbeamte Soldat geweſen.. Und heute nun erzählt der„Bote a. d. Rieſengeb.“, daß ein Breslauer Herr durch Agnetendorf ſpaziert iſt und auf ſeine Frage nach Hauptmanns Wohnung die Antwort einheimſte:„Ja, wir hon hier zweie; der eene aber heeßt bluß aſu!“ — Eine heitere Vorſtellung. Das Publikum, aus welchem ſich die Stammgäſte der kleinen Volkstheater vekrutieren, iſt ganz 2. Frühſtück und anders geartet als die vornehme Welt, die die„eleganten“ Schau⸗ 0 ſpielhäuſer füllt. Es herrſcht in den anſpruchsloſen Volkstheatern zwiſchen den Zuſchauern und den auf der Bühne Agierenden ein merkwürdiger Kontakt und die Künſtler dürfen ſich hier manches herausnehmen, was ihnen an den ſich feierlich gebenden Stätten der dramatiſchen Kunſt übel bekommen würde Im„Giornale di Sicilia“ erzählt Arturo Lancellotti, daß er jüngſt im Metaſtaſio⸗ Theater zu Rom einer höchſt merkwürdigen Vorſtellung beigewohnt Zufallsſpiele, bei dem eine Mutter ihren Sohn getötet hat, wird habe. Geſpielt wurde ein Stück in ſtziliſcher Murtdart. An einer 1 Tr., mbl. Zimmer zu verm. 3. St., einf. möbl. 3. Tr., großes, fein möbl. Zimmer mit Bedienung zum Preiſe von 28, zu ver⸗ Seht ſchön mäbl. Zimmer an ſolid. Herrn z. vm. 39320 Kirchenſtr. 16 pt. a. Luiſenx. Umſtändehalber per 1. 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Man rief den Schau⸗ ſpielern„Gutem Appetit!“ zu, und die Stimmung wurde bald ſo gemütlich, daß der Komiker auch dem Souffleur Nudeln imn den Munmd ſteckte, was ſehr putzig ausſah und an die Tiſchfütterung eines Stubenhundes erinnerte. Als der Komiker ſah, daß das Parterre mit dieſem komifchen Intermezzo gamz zufrieden war, ſtand er von ſeinem Platze auf und ſchob einfach dem Souffleur einen ganzen Teller mit Maccaroim in den Kaften. So hatte jeder ſein Abendbrot. — Boccaccio in Afrika. Der große Florentiner Dichter würde ſein Vergnügen haben, wenn er in einem Büchlein blättern könnte, das der Forſchungsreiſende Leo Frobenius ſoeben hat er⸗ ſcheinen laſſen. Es heißt:„Der ſchwarze Dekameron“ und erzählt allerlei Hiſtörchen aus dem Helden⸗ und Liebesleben in Innerafrila, aus denen man erſehen kann, daß die Liebe im Norden und Süden, in Europa und in Afrika immer die gleiche ift. Aus dem Buche ſei das folgende Geſchichtchen wiedergegeben: Liebesprobe. Tamme, Dombou und Kambeu waren drei gute Kameraden. Sie waren alle drei von verſchiedenem Stamme, aber gute Freunde. Ohne daß einer vom andern wußte, bewarh ſich ein jeder um die Gunſt des gleichen Mädchens. Das war Jelle. Wenn Tamme zu Jelle ging, um mit ihr zu plaudern, brachte er ſtets einen Korb voller Früchte des Brotbaumes, wenn Dambou zu Jelle ging, brachte er einen Korb mit Erdnüſſen, und wenn Kam⸗ beu zu Jelle ging, brachte er einen Korb roter Kaurimuſcheln. Eines Tages ſagte Jelles Mutter zu ihrer Tochter:„Da ſind drei tüchtige Männer, die dich alle drei zur Frau haben wollen, wähle dir einen.“ Jelle ſagte:„Mutter, ich kann mich nicht entſchließen, Wähle du mir.“ Darauf wandte ſich die Mutter an eine alte Frau. Die ſagte:„Die Sache iſt ſehr einfach. Laß alle drei kommen, verſtecke deine Tochter. Sage ihnen, deine Tochter ſei ge⸗ ſtorben. Sage ihnen, du wollteſt ihnen ihre Geſchenke wiedergeben. Auf ſolche Weiſe wirſt du ſchnell erfahren, was an den Leuten dran iſt.“ Die Mutter ſandte die Botſchaft an Tamme, Dombon 10 Kambeu und ſagte, was ihr geraten worden war. Tamme ſenkte den Kopf zu Boden. Dann ſagte er:„Ich bin einverftanden Giß mir meine Geſchenke wieder. Wenn Jelle auch geſtorben iſt, ſo gibt es doch fünfzig andere Mädchen, die ich damit gewinnen Fanm. Er ging. Dombou ſenkte den Kopf zu Boden. Danm ſagte auch er:„Ich bin einverſtanden. Gib mir meine Geſchenke wieder Kambeu aber ſchwieg. Die Mutter fragte: Und wie iſt es mrt dir?“ Kambeu ſagte:„Was ſoll ich mit den Kaurimuſchein; Jelle war Jelle. Ich könnte mir ein anderes Mädchen erwerben, ader Jelle kann ich nun nicht mehr erlangen.“ Kambeu erhielt Jelle zur Frau. — Freunde in der Not. Aus Dresden ſchreibt mam: Als ge⸗ ſetzlich beſtellter Vormund des vor kurzer Zeit verſtorbenen vor⸗ trefflichen Operettenkomponiſten und Kapellmeiſters R. Del⸗ linger erläßt der Muſikſchriftſteller Prof, Hermann Starke in Dresden folgenden vielſagenden öffentlichen Dank:„Als R. Del⸗ linger vor nunmehr neun Monaten plötzlich erkrankte und nach ärztlichem Ausſpruche eine Geneſung von vornherein ausgeſchloſſen erſchien, wurde er zunächſt ins Coswiger Sanatorium, ſpäter in die hieſige ſtädtiſche Heil⸗ und Pflegeanſtalt untergebracht. Die ſehr namhaften Koſten dieſes neunmomatigen ſchweren Krankemlagers ſowie die Koſten einer würdigen Beiſetzung wurden in hochherziger Weiſe von Herrn Karl Witt. Direktor des Reſidenztheaters in Dresden, und den Herren Adolf Seivinski und Eruft Bloch In⸗ aber der Firma Felix Blochs Erben in Berlin, zur Verfigunig geſtellt. Es drängt mich, den genannten geehrten Herren hierdurch aufs wärmſte zu danken, um ſo mehr, als die zechlreichen Freunde Dellingers, die ich um Hilfe anrief, ſämtlich verſagten.— Wieder einmal das alte Lied: Als Gefährten froher Stunden, als illuſtren Umgang benützt mam in Deutſchland die Künſtler nur zu gern; aber wenn ſie wirkliche Freundſchaft brauchen, damen berläßt man ſie. — aus Eincinnati berichtet: In dem Hauſe eines begüterden Kauf⸗ —— Seicdlenstoff —, ̃ SchwWarz, Weiss ung farbig in tausenden von Dessins U. Farben zu aussergewöhnlich billigen Preisen 85 empffehit ——— ————— .FELS. 10650 353 12. Sette. Ge % — errnl Fgee h E 12 3 n 2 di E l Iu emgelen. K 3 28 ſchönes Zim.⸗Woh⸗ 5 nung ſof. zu v. 7 12 4 2 v. 3 Zim. u. 1 Zim. 12lu. Küche z. v. 393828 14 Spezerei⸗ u. Bik⸗ 4, tualienladen neu hergerichtet, ſofort od. ſpäter zu om. Näßh. 3. Stock. 20369 0 L II, 20 Zwei 5⸗Zimmerwohnungen utit Balkon, Beranda ete. zu vermieten. 20427 Näheres 2. Stock. 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