GBadiſche Volkszeitung.) Abonnement: 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 90 Pfg. monatlich, durch die Poſi bez. inel. Poſt⸗ auſſchlag M..48 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. Ju ſera te: Die Colonel⸗Zeile. 2 Pfg. Auswärtige Inſerate 80„ Die Reklame⸗Zeile 1 Mark Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Müttagsblatt Murgzens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. Anabhängige Tageszeitung. Täglich 2 Husgaben (ausgenommen Sountag) Eigene Redaktionsbureaus in Berlin und Karlsvuhe. (Mannheimer Vollsblatt.) Telegramm⸗Adreſſe „General⸗Auzeiges Mannheim“, Badiſche Neueſte Nachrichten Druckerei⸗Burean(An⸗ nahme v. Druckarbetten 841 Expedition und Berlags⸗ buchhandiung 8 Nr. 569. Die heutige Abendausgabe umfaßt 12 Seiten. Der„Fall Lück.“ sp. Straßburg, 5. Dez. Es war auf dem Parteitag des elſaß⸗lothringiſchen Zen⸗ trums im Oktober d.., als der Führer des badiſchen Zen⸗ trums, Geiſtl. Rat Wacker Leitſätze aufſtellte, in denen jedes, auch das lockerſte Verhältnis zwiſchen Zentrum und kirchlicher Autorität beſtritten wurde, die vielmehr den rein politiſchen Charakter des deutſchen Zentrums unterſtrichen. Das Kom⸗ mentar zu dieſer Erklärung gibt der auch von uns ſchon er⸗ wähnte Fall Lück, der jetzt ſeinem Ende zugeht. Die Vorge⸗ ſchichte iſt kurz folgende: Als mit der Ernennung des alt⸗ deutſchen Klerikers Benzler zum Biſchof von Metz, in deſſen Gefolge das Zentrum ſeinen Einzug in Lothringen hielt und ſich, unterſtützt von der Geiſtlichkeit, die dadurch den vor 1870 befeſſenen Einfluß wieder zu gewinnen glaubte, ziemlich raſch ausbreitete, erachtete es der Lothringer Block, die bisher maß⸗ gebende katholiſche, nicht klerikale Partei für nötig, ein in deutſcher Sprache erſcheinendes Organ„Die Lothringer Volks⸗ ſtimme“ zu gründen. Zu ihrem Chefredakteur verpflichtete ſie ſich den Pfarrer Lück, der damals dem elſäſſiſchen Klerus ange⸗ hörte. Es war nun ſchon ſehr bezeichnend, daß der Straß⸗ burger Biſchof Dr. Taitzen dem Pfarrer Lück die Erlaubnis zum Austritt aus ſeinem Klerus nicht erteilte, als er von der Abſicht Lücks, die Chefredakteurſtelle des„Lothringer“ zu über⸗ nehmen, erfuhr. Deſſen ungeachtet kam Lück um Aufnahme in den Klerus Biſchof Benzlers ein. Es wurde ihm dies jedoch rundweg abgeſchlagen. Durch Vermittlung des Herrn von Saunez, des Vorſitzenden des Lothringer Blocks, gelang es Lück endlich, in den Klerus des franzöſiſchen Erzbiſchofs von Aix aufgenommen zu werden, worauf Biſchof Benzler ihm auch die Erlaubnis zum Meſſeleſen geben mußte. Inzwiſchen hatte Lück die Redakteurſtelle übernommen und ſich von aller Anfang an auf die Seite der Zentrumsgegner geſtellt. Beſonders leb⸗ haft gegen das Zentrum agitierte er in Wort und Schrift bei den letzten Reichstags⸗ und Landesausſchußwahlen. Da, wie bereits geſagt, das Zentrum in Lothringen ſich vor allem auf Biſchof Benzler und die Geiſtlichkeit ſtützt, ſo konnte es nicht ausbleiben, daß Lück den lothringiſchen Klerus deshalb mehrfach angriff. Durch einen Artikel fühlte ſich Biſchof Benzler perſönlich beleidigt und entzog Lück die Erlaubnis zum Meſſeleſen. Der Konflikt zwiſchen Biſchof Benzler und Lück ſpitzte ſich noch mehr zu, als Lück in einem Prozeſſe gegen einen Zentrumskleriker durch dieſen ſelbſt feſtſtellen laſſen konnte, daß Benzler für das Zentrum agitierte. Biſchof Benzler konnte ſich vor dem Erſcheinen vor Gericht mit Zeugnisausſage nur durch eine„plötzliche Erkrankung“ retten, die ihn jedoch nicht hinderte, zum Beſuch des Kloſters Beuron nach Hohenzollern zu reiſen. Wie nunmehr Lück in ſeinem„Lothringer“ mitteilt, iſt ihm vom Erzbiſchof von Aix ein Brief zugeſandt worden des Inhalts, daß Biſchof Benzler ſich über ihn in Rom be⸗ — ſchweren wolle und daß er deshalb zu einer Beſprechung nach Mittwoch, 7. Dezember 1910. Aix kommen ſolle. Lück erklärt dazu, daß er nicht Canoſſa“ gehen werde. Er habe es ſatt, ſeiner politiſchen Ge⸗ ſinnung wegen im Kot herumgezogen zu werden und ſei ſtolz, als ein katholiſcher Prieſter auf dem Felde der Ehre, die Fahne der Freiheit und Wahrheitsliebe in der Hand, zu fallen. Die Erwiederung Biſchof Benzlers blieb nicht aus. In einem geharniſchten Artikel weiſt die„Lothr. Volksſtimme“ darauf hin, daß Abbé Lück ſeinem Oberhirten den Gehorſam verweigert und Biſchof Benzler perſönlich beleidigt habe. Die harte Strafe werde nicht ausbleiben. Es gilt als ſicher, daß Biſchof Benzler gegen Lück aus Rom die große Extom mu⸗ nikation erwirken wird. Es iſt damit der traurige und für die heutigen deutſchen Zuſtände bezeichnende Fall eingetreten, daß ein deutſcher katho⸗ liſcher Prieſter ſeiner politiſchen Stellungnahme wegen mit der härteſten Kirchenſtrafe belegt wird. Zwar werden von Biſchof Benzler aus Anklagen anderer Art(Miß⸗ achtung des Gebotes des Oberhirten etc.) gegen Lück erhoben werden; die Tatſache bleibt aber doch beſtehen, daß Lück allein ſeiner politiſchen Meinung wegen verfolgt wird. Mit Abſicht iſt Lück, der in einem Gegenſatz zum Zentrum ſtand, in einen Gegenſatz zum Biſchof und zur Kirche gedrängt worden. ** Die Verfolgungsſucht des Zentrums. Aus den Kreiſen der Deutſchen Vereinigung man uns: Die Verfolgungsſucht des Zentrums gegen diejenigen Katholiken, die ihm nicht Heeresfolge leiſten, zeigt ſich in be⸗ fonders abſtoßender Weiſe in kleinen Landorten. Ein Mit⸗ glied der Deutſchen Vereinigung in einem kleinen Städtchen in Naſſau wurde geſchäftlich boykottiert. Nachdem es dann, um Ruhe zu haben, ſeinen Austritt aus der Deutſchen Vereinigung erklärt hatte, erklärte der Ortspfarrer in einer Verſammlung im Wirtshaus:„Wir wollen wieder zu ihm hingehen. Wer hingehen will, mag es tun.“ Ein ähnliches Beiſpiel wird uns aus Scheuren(Kreis Ottweiler) berichtet. In einer dort am 27. November abge⸗ haltenen Zentrumsverſammlung verlas der Paſtor Dreſſel aus Scheuren die Namen derjenigen, welche die Einladung zu einer Verſammlung der Deutſchen Vereinigung in Neun⸗ kirchen unterſchrieben hatten. Das Verleſen dieſer Namen in der Heimatgemeinde der Betreffenden hatte natürlich keinen anderen Zweck, als dieſe Männer der werktätigen„Nächſten⸗ liebe“ der Vorfbewohner zu empfehlen. Geiſtliche vollends, die nicht der Zentrumsfahne folgen, ziehen die ganz beſonders intime Aufmerkſamkeit der Partei für Freiheit und Recht auf ſich. Das Schickſal des A bbE Lückin Metz iſt bekannt. Die kirchliche Maßregelung, die ihn erreichle, iſt ohne Zweifel an der fortgeſetzten Hetze des Zentrums gegen ihn zurückzuführen. Schreibt doch die„Köln. Volksztg.“ in einem Artikel„Der Fall Lück“(Nr. 1007): „Zum erſten Male machte die Lothringer Volksſtimme auf die Ungehörigkeit der Tatſache aufmerkſam, daß eine Zeitung, an der der Geiſtliche Lück tätig ſei, in dieſer Weiſe ſich über die katholiſche Organiſation(den Volksverein) in der Dibzeſe auslaſſe. Herr Lück bezeichnet das im Lothringer als eine ſchreibt „nach Abendblatt.) ———ä——— „Denunziation“, durch die man ſeine Aufnahme in den Metzer Diözeſanklerus verhindern wolle.“ Alſo den Volksverein, der nicht ſo ſehr ein katholiſcher, als ein parteipolitiſcher, ein Zentrumsverein iſt, darf ein katholiſcher Geiſtlicher nicht bekämpfen; dadurch gibt er „Aergernis“. So achtet die Zentrumspreſſe die politiſche und ſtaatsbürgerliche Freiheit des Geiſtlichen, die Preſſe der Partei, die vor drei Jahren ein Flugblatt herausgab, in dem es hieß:„ „Der Wähler, und zwar jeder ohne Unterſchied und jeder im gleichen Maße, genießt beim Gebrauch ſeines Wahlrechts volle Souveränität, die ein Biſchof ſo wenig antaſten darf, wie ein Miniſter oder ein Landesherr ſelbſt. Das gilt für die Laien, ſo auch für⸗Geiſtliche. Wie der Laie, ſo hat auch der Geiſtliche in Sachen des Wahl⸗ rechts und des Gebrauches desſelben nur Gott und ſein eigenes Gewiſſen über ſich.“ Damals galt es, Geiſtliche zu ſchützen, die für die So⸗ zialdemokraten agitierten; dieſe gaben kein Aergernis! Pofftische Uebersicht. *Mannheim, 7. Dezember 1910. Vom Kronprinzen. Wenn in Berlin die Rede auf den künftigen Träger der Krone kommt, ſo hört man immer und immer wieder ab⸗ ſprechende Urteile darüber, daß es dem Prinzen im Gegen⸗ ſatz zu ſeinem Vater an höheren, künſtleriſchen Intereſſen ge⸗ bräche. Was ſeine Teilnahme finde, ſeien der Zirkus, athle⸗ tiſche Spiele, verſchiedene Formen des Sports ſowie allerlei Unterhaltungen leichteſter Art, wie ſie z. B. durch den wieder⸗ holten Beſuch des Brettlkünſtlers Nelſon in ſeinem Hauſe charakteriſiert würden. Dieſes Urteil, ſo ſchreibt man der „Tägl. Rundſchau“, beruht auf der falſchen Vorausſetzung, daß mit dieſen Punkten das Programm des Kronprinzen für ſeine Erholungsſtunden in der Tat erſchöpft ſei. In Wahr⸗ heit liegt die Sache ſo, daß die in die Oeffentlichkeit ge⸗ drungenen Darſtellungen ein ganz falſches Bild von ſeiner Perſon geben. Um beim letzten Punkt zu beginnen: Nelſon war zwar wiederholt im kronprinzlichen Haus; andere Leute aber waren dies auch, ohne es nötig zu haben oder es geſchmack⸗ voll zu finden, die Kunde in die Oeffentlichkeit zu hringen. So geht im Hauſe des Kronprinzen eine Anzahl Berliner Künſtler ſtändig ein und aus; taktvoller Weiſe ohne Auf⸗ hebens davon zu machen. Dasſelbe gilt für gewiſſe Gelehrte umd Forſcher, auch Forſchungsreiſende. Profeſſor Kampf z. B. und der bayeriſche Forſchungsreiſende Leutnant Filchner, be⸗ kannt durch ſeine Tibet⸗ und jetzt durch ſeine Südpolarfahrt, waren bei den kleinen Geſellſchaften des kronprinzlichen Paares in der letzten Zeit regelmäßig als Gäſte zu treffen. Daß der Kronprinz oft das Theater beſucht, iſt bekannt. Feineren Be⸗ obachtern wird es nicht entgangen ſein, daß er hierbei im allgemeinen harmloſe Stücke, deren Beſuch keine beſtimmte Richtung des Geſchmacks erkennen läßt, bevorzugt. Wo dies nicht geſchehen iſt, hat dies jedesmal dem Kronprinzen un⸗ erfreuliche Erörterungen zur Folge gehabt; man hat z. B. darin in der Preſſe eine Art Demonſtration gegen den Ge⸗ eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeemrn. geuilleton. Deuiſche Muſik und deutſche Muſtker in der Kapkolonie. Von Dr. H. W. Egel⸗Mannheim. Die Kapkolonie, die Perle des neuen gewaltigen Reiches von „Britiſh South Afrika“ iſt ein Land, in dem viel muſiziert wird. Auch hier wird viel ſchlechte Muſik gemacht, wie überall, aber doch auch recht gute. Die herrliche Natur des Landes iſt voller Poeſie, gleich fruchtbringend für einen Dichter, wie für einen Tonpoeten. Die gigantiſchen, ſchroffen Berge, das blaue, ewige Meer, die ſtillen Täler mit ihren weißen Farmhäuſern, überglänzt vom azur⸗ blauen Himmelszelt, das alles weitet die Bruſt, regt an und muß in Stimmung verſetzen. Die Dichtkunſt hat ſchon manche zarte Blüte getrieben, ſowohl in engliſcher als in holländiſcher Sprache. Die Tonkunſt hat nur wenige kleinere Werke bis jetzt gezeitigt, die aus jenen ſüdlichen Stimmungen herausgewachſen ſind. Die Bevölkerung ſetzt ſich im Großen und Ganzen— ohne natürlich auf irgendwelche ethnographiſche Einzelheiten eingehen zu wollen,— aus vier Hauptkontingenten zuſammen, nämlich aus Engländern, Holländern, Deutſchen und Farbigen. Obwohl das Land doch mehr oder minder ein internationales Gepräge zeigt, ſo kann man ruhig ſagen, daß, namentlich in muſikaliſchen Verhält⸗ niſſen, der engliſche, holländiſche und deutſche Geiſt am meiſten mitzuſprechen hat. Sehr intereſſant iſt daneben die National⸗ muſik der eingeborenen farbigen Bepölkerung, die noch herzlich wenig ſtudiert iſt, und die mit ihrem originellen Rhythmus eine dankbare Quelle für moderne muſikaliſche Ausbeute bedeutet. Die ſchlechteſten Einflüſſe kamen und kommen noch jetzt durch das Meetingunweſen der frommen Sekten, die mit ihren greulichen „Sankey⸗Hymns“ ihre verwaſchenen Andachtsübungen genießbarer zu machen ſuchen. Auch die Heilsarmee tut hierin ihr Beſtes. Der Kirchenmuſik haben dieſe religiöſen Gaſſenhauer ſo unendlich ge⸗ ſchadet, daß es eine neue Generation notwendig macht, um wieder aus dieſem muſikaliſchen Schlamme ſich herauszuarbeiten. Das Schlimmſte iſt, daß in den meiſten Schulen dieſe„Schmarren“ bei den Morgen⸗ und Abendandachten geſungen werden. Die Ent⸗ wicklung guter Volksmuſik wird dadurch ſehr nachteilig beeinflußt. Ein Muſiker hat mit aller Macht dagegen anzukämpfen, ſo tief ſitzt dieſer böſe Stachel. Ein großes Glück, daß in den Presbyter⸗ Kirchen beſſere Choräle geſungen werden. Eine Freude iſt es einen alten holländiſchen Choral zu hören, der ja unſern deutſchen Choralſätzen in ihrer ungebrochenen Majeſtät ſo ſehr nahe kommt. Ueberblicken wir das geſamte Muſiktreiben der Kapkolonie, ſo müſſen wir ſagen, daß der Deutſche Einfluß ſehr ſtark iſt, namentlich in den letzten zehn Jahren. Zwei Faktoren ſprechen hierbei mit. Die Deutſche Muſik wurde gefördert durch die eng⸗ liſchen Muſikexamen und durch die deutſchen Muſiker des Landes. Es mag befremdend klingen, daß gerade das engliſche Muſik⸗ examen einen— man darf ſagen— ſehr bedeutenden Einfluß auf die deutſche Muſikpflege ausgeübt hat. Und dennoch ſind die Be⸗ weiſe ſehr leicht zu erbringen. Man braucht nur irgend eine Nummer der offiziellen Examenhefte für Klavier aufzuſchlagen, die jährlich von der„Academy of Muſic“ in London bei Augener gedruckt werden, und man wird überall auf die beſten Stücke unſerer Großmeiſter ſtoßen, daneben werden aber auch die Klein⸗ meiſter, ſelbſt die modernſten, nicht außer Acht gelaſſen. Wir haben es dieſen engliſchen Muſikſtaatsexamen, die in den achtziger Jahre begannen, zu danken, daß die Bach'ſche Klavierkunſt nach und nach ins muſikaliſche Volk dringt. Es mutet einem oft genug rührend an, wenn man weit, weit von der Heimat, die Inventionen des Meiſters auf einſamer Farm eerklingen hört. Die Zeiten ſind ſicher auch nicht mehr allzufern, wo ſeine Cantaten, ſeine Meſſen und Paſſionen im ſonnigen Süden erſtehen, und hoffen wir auch geliebt und verſtanden werden. Sehr viel geſpielt werden Beet⸗ hoven und Mozart; letzterer ſcheint in ſeinen Sonaten namentlich dem munteren Sinne der Afrikander noch vertrauter zu ſein. Selbſt den ehrwürdigen Hummel treffen wir mit Sonatenſätzen vertreten. Mendelsſohn und der Romantiker Schumann werden ſehr gepflegt. Brahms hat ſich dagegen noch ſehr wenig eingebür⸗ gert, ebenſo die ganz Modernen, mit Ausnahme von Grieg. Es iſt charakteriſtiſch, daß gerade die Tonſprache Griegs, jener muſi⸗ kaliſche Dialekt, wie ſie Riemann ſo treffend nennt, dem dortigen Geſchmack ſo nahe kommt. Man ſpielt dieſen nordiſchen Meiſter mit viel Liebe und Verſtändnis. Seine originelle Rhythmik ſcheint jenen Ohren viel vertrauter zu ſein, da ſie an die rhythmiſch fein⸗ pointierte Nationalmuſik der Farbigen von Jugend auf ge⸗ wöhnt iſt. Es iſt bedauerlich, daß auch in der Kapkolonie zu viel Klavier geſpielt wird, die andern Inſtrumente kommen dabei zu kurz. Wie oft hörte man klagen, daß es ſo ſchwer ſei, gute Streicher zu be⸗ kommen, noch viel ſchwerer aber'gute Bläſer, die ſehr dünn geſcit ſind. Das wiſſen namentlich die Chorvereinigungen, die unter dem Mangel an Streichern und Bläſern empfinblich leiden, wenn ſie bei Oratorienaufführungen auch nur eines beſcheidenen Orcheſters bedürfen. Selbſt in Kapſtadt ſind die Beſetzungen bei den Auf⸗ führungen, die Barrow⸗Dowling lektet, oft durchaus ungenügend oder aber ungeeignet und ſtillos arrangiert. Die größeren Muſikzentren ſind gegenwärtig das ebengenannte Kapſtadt, Stellenboſch mit ſeinem„South African Conſervatorium of Muſic“, Paarl, Wellington, Worceſter, Grahamstown, Port Elizabeth, Gradock u. a. m. In Kapſtadt, oder in Capetown, wie der Engländer ſagt iſt ſoeben ein Inſtitut gegründet worden, das den Namen„South African College of Muſic“ angenommen hat und 2. Seite. General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) ſchmack ſeines Vaters ſehen wollen. Solche Redereien ſind für ein Milglied des königlichen Hauſes ſehr unangenehm. Man hat in der Beſorgnis vor unbequemen Beſprechungen auch den Grund, weshalb der Prinz es vermeidet, auf dem Gebiet der bildenden Künſte, auf dem ſein kaiſerlicher Vater beſonders entſchloſſen Stellung genommen hat, öffentlich In⸗ (tereſſe zu betätigen. Privatim iſt das Intereſſe dafür vor⸗ handen. Was den Sinn des Kronprinzen für Sportliches anlangt, ſo verfolgt der Prinz das Ideal einer zur Propagie⸗ rung in Deutſchland beſonders geeigneten, nicht ſklaviſch vom Auslande zu übernehmenden Sportart. Unabläſſig beſchäftigt ihn dieſer Gedanke, auf den ſich ja auch gewiſſe Wendungen ſeiner Königsberger Rektoratsrede bezogen haben; er ſucht etwas, was ſich zur gleichmäßigen Ausübung durch alle Schich⸗ ken der Geſellſchaft eignet und ſich mit der Zeit zu einer natio⸗ nalen Eigenart entwickeln könnte. Aus einer ſozialdemokratiſchen Orts⸗ krankenkaſſe. Als por einiger Zeit der Kaſſierer der Freiberger Orts⸗ krankenkaſſe J, Gräßer, Selbſtmord beging, nachdem der Vor⸗ ſitzende der Kaſſe, Bieligk, die ſofortige Entlaſſung Gräßers, der faſt 20 Jahre lang im Amt geweſen war, beantragt hatte, bexlangten die Arbeitgebervorſtandsmitglieder der Kaſſe vom Stadtrat die Amtsenthebung Bieligks. Darauf entſchied der Stadtrat als Aufſichtsbehörde, daß wegen der in der Orts⸗ krankenkaſſe 1 vorgekommenen erheblichen Unregelmäßigkeiten nach den beſtehenden geſetzlichen Beſtimmungen zwar nicht eeine dauernde Amtsenthebung des Kaſſenvorſitzenden Bieligk, wohl aber eine vorläufige Amtsenthebung zu verfügen ſei. Durch dieſe Maßnahme fühlte ſich Bieligk beſchwert, und auch die Arbeitgebervorſtandsmitglieder waren mit der nur vor⸗ läufigen Amtsenthebung Bieligks nicht zufrieden. Beide Teile legten gegen die ſtadträtliche Entſchließung bei der Kreis⸗ phauptmannſchaft Beſchwerde ein. Dieſe hat nach den„Leipz. Neueſt. Nachr.“ nun beide Beſchwerden— die der Arbeit⸗ 150 gebervorſtandsmitglieder aus formalen und die Bieligks aus ſuchlichen Gründen— verworfen, jedoch feſtgeſtellt, daß der Vorfſitzende Bieligk von einer Mitſchuld an dem ziemlich ver⸗ wahrloſten Zuſtande der Kaſſenverwaltung nicht freigeſprochen 11 werden könne und daß er jedenfalls die volle Verantwortung dafür mit zu tragen habe. Die Kreishauptmannſchaft teilt auch weiter den Standpunkt des Freiberger Stadtrates, daß Beieligk, der früher Maurer war, nach dem Befunde als eine zur Führung der Kaſſengeſchäfte beſonders geeignete und ge⸗ ſchickte Perfönlichkeit nicht bezeichnet werden kann, insbe⸗ ſondere nicht dazu geeignet, in die verfahrenen und verwickel⸗ ten Verhältniſſe einer mangelhaft verwalteten Kaſſe wieder Ordnung zu bringen. Infolgedeſſen hat der Stadtrat nun beſchloſſen, die Ortskrankenkaſſe einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Von deren Ergebnis wird es abhängen, ſo heißt is in der Entſchließung des Stadtrats, ob ein ungeſtörter Fi kigang der Geſchäfte gewährleiſtet erſcheint und die interi⸗ miſtiſche Verwaltuſig der Kaſſe aufhören kann. So hat denn die Unterſuchung ergeben, daß wohl die Gräßerſche Amts: rung nicht ganz einwandfrei war— Veruntreuungen liegen och nicht vor—, daß aber der Vorſitzende Bieligk als Mit⸗ ſchuldiger und Mitverantwortlicher zu ſo ſchroffem Vorgehen gegem Gräßer keineswegs berufen war. MNationalliberale und Reichstagswahlrecht. WZSmem nationalkliberalen Profeſſor Sunkel in Kaſſel, der kürzlich in einem Artikel des TDag den Standpunkt ver⸗ kkat, daß die nationalliberale Partei höchſtens aus taktiſchen Gründen für das Reichstagswahlrecht eintrete, iſt jetzt von ſeinen Parteigenoſſen der Stuhl vor die Tür geſetzt worden. In einer öffentlichen Verſammlung der nationalliberalen Par⸗ ſtei zu Kaſſel führte Landtagsabgeordneter Landesrat Dr. Schröder, nach dem Bericht des„Kaſſeler Tagebl.“, folgen⸗ über die Artikel des Prof. Sunkels aus: Wenn die Nationalliberalen auch nicht für die Uebertragung des Reichstagswahlrechtes auf Preußen ſeien, ſo ſeien ſie doch be⸗ rufene Vertreter und Hüter des jetzigen Reichstagswahlrechtes, und enn ein bisheriges Mitglied unſerer Partei ſich gegen die Bei⸗ ehaltung des Reichstagswahlrechtes ausgeſprochen habe, ſo hat es ſich eben außerhalb unſeres Programms geſtellt und damit zu er⸗ nen gegeben, daß es nicht mehr zur nationalliberalen Partei zu⸗ ählt werden kann. Das Programm der nationalliberalen Partei peibt vor, daß das Reichstagswahlrecht unantaſtbar bleiben müſſe. Zuruf: Artikel Sunkels!) Herr Prof. Sunkel gehört nicht mehr ur nativnalliberalen Partei(Lebhaftes Bravo und Beifall); er nt ſich mit ſeinen Artikeln und ſeiner Auffaſſung über das Reichs⸗ agswahlrecht außerhalb der Partei geſtellt.(Zurufe: Sehr richtig!) CCCCCͥͤ ͤ frege. Barrow⸗Dowling und Walker geben abwechſelnd jeden Samstag abend ſogenannte„Organrecitals“ in der Stadthalle. Die große engliſche Orgel, mit ca. 60 klingenden Stimmen hat einen edlen Ton, der nur geſtört wird durch ein zu kräftiges Pedal 32 Fußton, das die tonale Balanz zwiſchen Manualen und dal allzu ſehr beeinträchtigt. Die Programme ſind für einen ſoliden deutſchen Geſchmack oft äußerſt— ſagen wir naiv. Dow⸗ Programme ſtehen ſehr tief, man atmet auf und freut ſich, ch all der andern Ware etwas Gediegenes zu hören. Die ogramme ſind buntſcheckig, ſie wollen einem breiten Publikum viel bieten. Früher waren dieſe Orgelvorträge gut beſucht, jetzt jen ſie ſehr abgenommen; der Reiz der Neuheit iſt vorüber. Die oßen Oratorienaufführungen beſorgt die„Muſical Society“. zie bringt Werke von Händel, jährlich den Meſſias, den Elias endelsſohns, Berlioz's Fauſt Verdammnis, moderne Werke wie Hyawatha von Colridge Taylor ete. In den Händelaufführungen des Samſon und Judas Makkabaeus war leider die Begleitung der eccorecitative nicht mit dem Klavier ausgeführt, das viel beſſer as alte Cembalo zu erſetzen im Stande iſt als die Orgel. Mit oßem Bedauern vermißt man die Chorwerke Mozarts, Beet⸗ ens, Schuberts und vor allem die Werke Bachs. Zumal unter den Cantaten ſind Sätze, die nicht allzuſchwer ſind für einen ge⸗ ſchulten Chor. Es hat den Anſchein, als ob man zu ſehr auf finanzielle Erfolge ſieht und das erzieheriſche Moment infolge⸗ ſſen außer Acht läßt. An Sinfoniekonzerten hat man ſo gut gie gar nichts, der Grund iſt eben in dem Mangel guter Bläſer ſuchen, dem Schmerzenskinde ſüdafrikaniſcher Muſikentwicklung. Es wäre an der Zeit, daß ein tüchtiges Unternehmen ein erſt⸗ Haſſiges Orcheſter hinunterſchickte, um einmal den reinen Genuß iner Mozart- oder Beethovenſinfonie dort erſtehen zu laſſen in griginaler Beſetzung. Die Holländer Muſiker Haſedyk, Luyt und an Erkel geben regelmäßige Kammermuſikaufführungen, in das ſtäbtiſch ſubventioniert iſt. Die Muſikpflege Kapſtadts iſt ſehr Maunheim, 7. Dezember. Man erinnert ſich, daß Herr Sunkel auch Sammlungs⸗ politiker iſt, die Karlsruher Zeitung bemächtigte ſich ſoiner bezüglichen Aeußerungen und um ihnen gegenüber den badiſchen Nationalliberalen ein beſonders moraliſches Ge⸗ wicht zu leihen, machte ſie Herrn Sunkel flugs zu einem „hervorragenden“ Nationalliberalen. Die Abfertigung, die Herr Sunkel jetzt in ſeinem eigenen Wirkungskreiſe erfahren hat, beweiſt aufs neue, daß die Karlsruher Zeitung dieſen Politiker erheblich überſchätzte und ſeiner Stimme ein Gewicht lieh, das ihr nicht beikommt; Herr Sunkel war ein äußerſt ungeeigneter nationalliberaler Helfer in der Not, als es galt, die Sammlungspolitik vor dem Zufſammenbruch zu bewahren;: wir kommen auf dieſe Dinge übrigens nur zurück, weil die Karlsruher Zeitung trotz unſerer Feſtſtellungen Herrn Sunkel weiter einen bedeutenden Nationalliberalen ſein ließ. Deutsches Reſch. — Die nationalliberale Partei und die unteren Poſtbeamten. Am Sonntag, den J. Dezember, ſprach in Braunſchweig in der Ortsgruppe der unteren Poſt⸗ und Tele⸗ graphenbeamten General⸗Sekretär Braumann, Magdeburg, über Spezialfragen dieſer Beamtenkategorie. Seine Ausführungen fanden lebhaften Beifall, dem der Vor⸗ ſitzende dadurch Ausdruck gab, daß er den Vortragenden bat, den Dank der unteren Poſt⸗ und Telegraphen⸗Beamten an die nationalliberale Fraktion, beſonders Herrn Geh. Regierungsrat Beck, Heidelberg, zu übermitteln für ihr tat⸗ kräftiges Eintreten für die niederen und unteren Beamten. — Vom Reichsverband der deutſchen Preſſe. Der Verein der Redakteure in Mecklenburg, Vorpommern und Lübeck beſchloß in ſeiner geſtrigen außerordentlichen Hauptverſammlung in Roſtock mit Einſtimmigkeit den Anſchluß an den Reſchsverband der deuk⸗ ſchen Preſſe. Der Name des Vereins wurde abgeändert in„Ver⸗ band der Preſſe in Mecklenburg, Vorpommern und Lübeck“. Neichstagswahlen 1911. Die Eroberungeines freiſin nigen Wahl⸗ kreiſes hat ſich der Vorſitzende des Bundes der Landwirte Abg. Dr. Röſicke vorgenommen, der 1907 in der Stichwahl gegen die Sozialdemokratie in Kaiſerslautern wiedergewählt iſt. Dr. Röſicke iſt jetzt für den ſchleswig⸗holſteiniſchen Wahl⸗ kreis Oldenburg⸗Plön als Kandidat aufgeſtellt, wo 1907 in der Stichwahl gegen einen Freikonſervativen Bokel⸗ mann der Abg. Dr. Struve mit 9954 gegen 9621 Stimmen gewählt wurde, nachdem im erſten Wahlgang 9376 konſer⸗ vative, 5984 freiſinnige und 3707 ſozialdemokratiſche Stim⸗ men abgegeben waxen. Freiſinnige und Nationalliberale in Pommern. Aus führenden nationalliberalen Kreiſen in Pommern wird der„Oſtſeeztg.“ geſchrieben, daß die Nationalliberalen ein Vorrecht der Fortſchrittlichen Volkspartei auf den vom Abgeordneten Gothein vertretenen Wahlkreis Greifswald⸗ Grimmen anerkennen. „Wir betonen aber— ſo heißt es weiter in dieſer Zu⸗ ſchrift— daß dies nur möglich ſein könne, wenn uns der Wahlkreis Stolp⸗Lauenburg eingeräumt würde, auf den wir vom erſten Tage der Verhandlungen an das größte Gewicht legten und ihn als eine conditio sine qua non be⸗ zeichneten. Um nach dem Beſchluß des Stralſunder Dele⸗ giertentages aber die Verhandlungen mit der Fortſchritt⸗ lichen Volkspartei nicht ohne weiteres abzubrechen, zeigten wir unſer äußerſtes Entgegenkommen, indem wir uns bereit erklärten, für Stolp⸗Lauenburg, das uns abgeſchlagen war, Greifswald⸗Grimmen zu nehmen. Dies bedeutet in der Tat ein großes Entgegenkommen, denn der Kreis Stolp⸗Lauen⸗ burg erſchien uns von Anfang wichtiger. Das Friedberger Zomhenattentat vor Gericht. (Von unſerm Korreſpondenten.) sh. Gießen, 6 Dez. Erſter Verhandlungstag. Unter außerordentlichem Andrang des Publikums begann heute nach 9 Uhr vormittags vor dem hieſigen Schwurgericht die Verhandlung in der Friedberger Bombenattentats⸗ und Bankraubaffäre, die am 22. Juni ds. Is. in ganz Deutſchland das größte Aufſehen erregte. Auf der Anklagebank denen ſie mit großer Liebe und gediegenem muſikaliſchem Geſchmack die beſten Werke der Kammermuſik zu Gehör bringen. Der Be⸗ ſuch dieſer Veranſtaltungen iſt naturgemäß ſchwach, da das Ver⸗ ſtändnis für dieſe intimſte Muſikgattung noch gering iſt. Deutſche Kirchenmuſik pflegt der Organiſt Kühn der deutſchen St. Martins⸗ kirche, die mit ihrem Geläute ſo wohltuend an die ferne Heimat gemahnt. Der Kirchenchor, den in früheren Jahren größere kirch⸗ liche Werke herausbrachte, iſt in der letzten Zeit recht zuſammen⸗ geſchmolzen, infolge des ſtarken Wegzuges des deutſchen Elementes. Kühn iſt ein tüchtiger Orgelſpieler und erfreut die kleine Ge⸗ meinde mit ſeinen Choralvorſpielen und öfters auch durch eigene entſprechende Kompoſitionen. In der katholiſchen Kirche iſt zur Zeit ein neuer Aufſchwung bemerkbar. Ein kleiner, aber tüchtig und ſtraffgehaltener Chor aus Knaben und Herren beſtehend, ſingt jeden Sonntag zur Meſſe nicht nur die geſamte Liturgie, ſondern auch nötigenfalls Einlagen. Wir hörten dort mit großer Freude Chöre von Paleſtrina, Orlandus Laſſus, Mozart ete. Der der⸗ zeitige Dirigent Weißbecker pflegt namentlich-Capella⸗Muſik und zwar mit vollem Recht. Sie iſt der Prüfſtein eines jeden geſchulten Chores und die Krone der geiſtlichen Muſik überhaupt. An hohen Feſttagen, ſowie an dem Geburtstagsfeſte des öſter⸗ reichiſchen Kaiſers werden auf Wunſch des dortigen Generalkon⸗ ſuls von Lieder'Ellevaux größere Meſſen mit Orcheſter und Orgel aufgeführt, ſo hörten wir eine Schubertmeſſe, die Endler vom Konſervatorium in Stellenboſch umſichtig leitete. Das deutſche Volkslied hat ſeine Stätte im Männerchor des Fritz Reutervereines, der ebenfalls ſchwer zu kämpfen hat, ſeinen kleinen Mitgliederkreis zu erhalten. Eines iſt zu beklagen. Wir haben faſt gar keine deutſche Sänger und Sängerinnen aufzuweiſen. Das deutſche einſtimmige Lied ruht in Vergeſſenheit, nur hie und da hört man deutſche Geſünge in engliſcher Ueberſetzung, die ja, wie bekannt, dadurch in keiner Weiſe gewinnen. 5 ſitzt der erſt 20jährige Monteur Friedrich Karl Werner aus Kaiſerslautern, der ſeinerzeit mit dem Mechaniker Otto Wingez aus Leipzig zuſammen die ihm zur Laſt gelegten Taten verüht hat⸗ Bekanntlich erſchoß ſich Winges auf der Flucht ſodaß die Anklage ſich heuſe ausſchließlich gegen Werner richtet. Den Vorſitz im Gerichtshofe führt Landgerichtsrat Schm idt, die Anklagebehörde vertritt Oberſtaatsanwalt Lang, während als Verteidiger des Angeklagten Werner Rechtsanwalt Dr. Tu⸗ tour 1(Kaiſerslautern) tätig iſt. Obwohl der Eintritt zum Zu⸗ hörerraum nux gegen Karten geſtattet iſt, iſt der Zudrang des Publikums, unter dem ſich auch zahlreiche Friedberger Bürger he⸗ finden, dermaßen groß, daß ein Gendarmerieaufgebot zur Auf⸗ rechterhaltung der Ordnung im Gerichtsgebäude herangezogen werden mußte. Der Angeklagte Werner wird kurz vor Beginn der Ver⸗ handlung vorgeführt. Er iſt ein mittelgroßer ſchmächtiger junger Mann mit glattem, ſchmalem Geſicht, blondem Haar und einem Anflug von Schnurrbart. Er trägt ſeine eigene Kleidung, in der er ſeinerzeit in Barmen in einem Automatenreſtaurant erkannt und feſtgenommen wurde. Zu ſeiner Perſonalfeſtſtellung gibt er an, daß er am 29. September 1890 in Kaiſerslautern in der Pfalz geboren ſei. Nach dem Eröffnungsbeſchluß wird er beſchuldigt: J) eines ſchweren nächtlichen Einbruchsdieb⸗ ſtahls in die Pulverfabrik St. Ingbert in der Pfalz, 9 eines Bombenatlentats auf die Villa des Banliers Majer in Frank⸗ furt am Main, 3) einer ſchweren Erpreſſung, begangen an dem Bankier Majer in Frankfurt a.., während deſſen Aufenthalt in Bad Homburg v. d.., 4) des Bombenattentats auf das Fried⸗ berger Rathaus in Verbindung mit einem Totſchlagsverſuch und 5) der Teilnahme an dem Raubmordverſuch auf den Reichsbank⸗ beamten Meyer in Friedberg. Der Vorſitzende richket zunächſt an den Angeklagten die Frage: Was ſind Sie? Angekl.: Dachkdecker. Vorſ.: Sie ſind vorbeſtraft?— Angekl.: Ja mit einem Jahre zwei Monate Gefängnis wegen Diebſtahls,— Vorſ.: Sie bekennen ſich ſchuldig? — Angekl.: Ja.— Vorſ.: Was ſind Ihre Eltern und wo haben Sie die Schule beſucht?— Angekl.: Ich habe die Real⸗ ſchule in Kaiſerslautern beſucht, mein Vater war dort Dachdecker⸗ meiſter.— Vorſi: Sie haben einmal bei einem Juwelier in Kai⸗ ſerslautern für 8000 Mark Juwelen geſtohlen?— Angekl.: Ja.— Vorſ.: Wo lernten Sie Winges kennen?— Angekl.: In einem bayeriſchen Gefängnis, in dem ich meine Strafe ver⸗ büßte. Infolge bedingter Begnadigung wurden wir beide zu⸗ ſammen vorzeitig entlaſſen.— Vorſ.: Sie hatten ſich gegenſeitig in Ihren böſen Neigungen verſtärkt? Angekl.: Ja.— Vorſi: Die Taten, die Sie planten, ſollten mit Sprengſtoffen vorgenommen werden.— Angekl.: Ja.— Vorſ.: Wann wur⸗ den Sie aus dem Gefängnis entlaſſen?— Angekl.: Im März borigen Jahres. Ich ging zu meinen Eltern, die aber auf Winges Verdacht hatten, daß er mich beeinfluſſen könnte. Ich wurde daher ſcharf beobachtet.— Vorſ.: Ihre Eltern warnten Sie alſo vor Winges?— Angekl.: Ja. Winges ſchrieb mir ſpäter, er wolle in Leipzig mit Sprengpulver Erpreſſungen verüben. Ich habe daher zunächſt Weißpulver hergeſtellt.— Vorſ.: Sie haben ſich auch ein Buch von Beckmann über Chemie angeſchafft.— Der Angeklagte bejaht die Frage und legt das Buch vor.— Vor⸗ ſitzender: Im April hatte Winges in Leipzig bei einem Inge⸗ nieur Unterſchlagungen begangen.— Angekl. Ja, die Staats⸗ anwaltſchaft vermutete, daß das Geld bei mir verſteckt ſei und es fand daher bei mir eine Hausſuchung ſtatk. Winges ſchrieb mir dann und erwartete mich am Markt in Kaiſerslautern. Ich ver⸗ ſchwand von Hauſe und Winges händigte mir bei unſerem Zuſam⸗ mentreffen 200 Mark ein. Wir trafen uns in Mannheim und gingen von dort nach Frankfurt, wo wir einige Wochen im„Hotel Luitpold“ logierten. Dann zogen wir zu einer Frau Engler und richteten uns eine Werkſtätte ein. Die Apparate kauften wir bei der Firma Lautenſchläger in der Moſelſtraße.— Vorſ.: Sie kamen nun mit Ihren Verſuchen nicht recht zuſtande?— Ange⸗ klagter: Ja, ich ſchlug daher vor, die Pulverfabrik in St. Ingbert zu beſtehlen. Ich war früher einmal dort und kannte die Oertlichkeiten.— Vorſ.: Wann fuhren Sie dorthin?— Angekl.: Es war Samstag nacht am 3. Juni.— Vorſ.: Die Dynamitgewölbe in St. Ingbert ſind in die Erde hineingebaut.— Angekl.: Ja, wir durchſchnitten zuerſt das Zinkblech und riſſen dann die Tür auf. Wir fanden zunächſt nur Zündſchnuren und gingen daher in das Hauptwerk. Dort ſtahlen wir etwa 80 Pfund Dynamit und hoben es gemeinſam über den Zaun. Davon nahmen wir zwei Pakete mit, die Zündſchnur ließen wir liegen. Wir fuhren mit etwa 40 Pfund Dynamit nach Frankfurt zurück. Es handelte ſich für uns Eine Stunde von Kapſtadt entfernt, in einem lieblichen Tale liegt Stellenboſch, umrahmt von ſeinen Weinfeldern und Erdbeer⸗ beeten. Es iſt eine Gründung des alten holländiſchen Gouver⸗ neurs van der Stel, und hier haben wir wohl die populärſte Mu⸗ ſikſchule des Kaplandes, das„South African Conſervatorium of Muſic“. Die Seele des Ganzen iſt Jan naſch, der Veteran der deutſchen Muſiker Südafrikas. In ſtiller dreißigjähriger Arbeik hat er das Konſervatorium begründet. Zuerſt am Boloemhof⸗ Seminar tätig, machte er ſich bald ſelbſtändig und gründete die Muſilſchule„Greplock“, aus dieſer heraus entwickelte ſich das heu⸗ lige Konſervatorium, das alljährlich weit über hundert Schüler ins Examen ſchickt. Jannaſch iſt der Typus eines deutſchen ar⸗ heitſamen Muſiklehrers, der ohne marktſchreieriſche Reklame ſeine Pflicht bis ins Kleinſte erfüllt, unbekümmert um den Neid Ande⸗ rer. Des Sonntags ſelbſt gönnt er ſich keine Ruhe, er iſt Organiſt an der Holländiſch⸗Reformierten Kirche und Chordirigent. Jan⸗ naſchs Verdienſte ſind außerordentlich vielſeitige. Er iſt ein an⸗ erkannt erſtklaſſiger Muſikpädagoge, der die Routine der engli⸗ ſchen Muſikexamen am Schnürchen hat, wie vielleicht kaum ein Zweiter in der Kolonie. Er hat in früheren Jahren regelmäßige Choraufführungen veranſtaltet, er brachte Werke von Händel, Mendelsſohn, Gade etc. heraus. Jannaſch iſt tüchtiger Orgel⸗ ſpieler, der immer ab und zu vom Beſten gibt, was deutſche Orgel⸗ kunſt hervorgebracht und ſelbſt auch gediegener Komponiſt. Die muſikaliſche Jugend Südafrikas verdankt Jannaſch unendlich viel. Eine weitere energiſche Kraft beſitzt das Konſervatorium in Endler, der es verſtanden hat, in verhältnismäßig kurzer Zeit ein Amateurorcheſter und einen gemiſchten Chor ins Leben zu ru⸗ fen. Er führte Haydns Jahreszeiten und Schöpfung auf, ebenſo Mendelsſohns Lobgeſang. Als ſehr tüchtiger Violoncelloſpieler hat er uns manchen Genuß bereitet und wir wußten es zu ſchätzen, wenn er uns die beſten deutſchen Komponiſten ſeines Inſtrumentes beſcherte. 5 1 e. Mannheim, 7. Dezember. Weueral⸗Anzeiger.(Abendblatt. 3. Seite. nun darum, das Dynamit, das ja an ſich nicht exploſibel iſt, zur Exploſion zu bringen. Der Angeklagte ſchildert dann, wie er in Frankfurt verſchie⸗ dene chemiſche Verſuche bornahm. Während er im Laboratorium mit Knallqueckſilber Verſuche anſtellte, fuhr Winges in die Umge⸗ bung von Frankfurt, um geeignete Orte für Verbrechen ausfindig zu machen. Wir waren nun endlich ſo weit und es wurde die Erpreſſung an Bankier Majer beſprochen. Winges kam mit dem Vorſchlage zunächſt heraus. In einer Schreibſtube der Zeil ſetzten wir die Briefe an Majer auf. — Vorſ.: Wieviel Dynamit war in den Blechbüchſen, die Sie zu Majer trugen?— Angekl.: Wir nahmen etwa 50 Gramm mit. Wir fuhren dann die Bockenheimer Landſtraße entlang bis zur Villa des Bankiers.— Vorſ.: Haben Sie die Bombe nieder⸗ gelegt?— Angekl.: Nein, das hat Winges getan.— Vorſ.: Sie waren aber doch der Fachmann?— Angekl. Winges hat ſich aber auch von jeher für Sprengſtoffe intereſſiert. Die Bom⸗ ben wurden an dem Hauſe niedergelegt, damit ſie nur geringen Materialſchaden anrichten konnten. Dynamit wirkt bekanntlich nur zerſtörend auf die nächſte Umgebung.— Auf Befragen durch den Sachverſtändigen Dr. Popp ſchildert der Angeklagte, wie ſie im Walde die Dynamitwirkung ausprobierten. Auch aus Büchern hätten ſie ſich darüber orientiert. Bei dem Attentat auf die Villa des Bankiers ſei er, als er den Schutzmann kommen ſah, auf ſeinem Rade zurückgefahren, nachdem er noch einmal gepfiffen hatte. Unterwegs hörte er den Knall. Da in die Büchſe auch Eiſenſtücke geſteckt waren, wurde die Exploſionswirkung der Bombe erhöht. Winges kehrte noch einmal an den Schauplatz der Tat zurück und beobachtete, wie Feuerwehr und Polizei anrückten. Der Vorſitzende bringt hierauf den Erpreſſerbrief zur Verleſung, der nach dem Attenkat an Bankier Majer geſchrieben wurde. Es werden darin 10 000 Mark nach Amſterdam gefordert. Die Un⸗ terſchrift ſei in engliſcher Sprache gehalten, der Angeklagte deutet ſie heute als„Internationale Verbrechervereinigung“. Er erklärt, die Zuſchrift ſollte auf eine engliſche Geſellſchaft hinweiſen und auch darauf, daß an den Erpreſſungen mehrere beteiligt wären, von denen einer bei einer Feſtnahme den anderen retten würde. Der Angeklagte krat mit ſeinem Komplizen nachher von dem Ver⸗ brechen zurück, da ſie erfuhren, daß der Dienſtmann, welcher den Brief zu Majer getragen hatte, von der Polizei bereits vernom⸗ men worden war. Der Angeklagte ſchrieb dann an Majer, daß er nichts unternehmen ſollte, ſonſt würde ihn die Verbrechergeſell⸗ ſchaft beſtrafen. Am Schluß des Briefes heißt es:„Unglücklicher Mann, Sie ſind abgetan. Mein Herr, Ihre Würfel ſind gefallen.“ Im Anſchluß an die Vernehmung ſoll dann die Zuſammenſetzung der Bomben erörtert werden.— Der Vertreter der Anklage be⸗ antragt aus Gründen der öffentlichen Sicherheit die Oeffentlich⸗ keit auszuſchließen, ſtellt aber anheim, die Preſſevertreter zuzu⸗ laſſen.— Der Gerichtshof beſchließt aber vollen Ausſchluß der Oeffentlichkeit auch für die Preſſe, für die etwa 20 Vertreter aus allen Teilen des Reiches erſchienen ſind. Aus Stadt und Tand. * Maunheim 7. Dezember 1910. * Die Theaterausſtellung in Berlin wurde bekanntlich in der letzten Sitzung des hieſigen Bürgerausſchuſſes in die Debatte ge⸗ zogen. Der ſozialdemokratiſche Abg. Geck hatte ſeinem Bedauern über die Nichtbeſchickung dieſer Ausſtellung durch Mannheim Aus⸗ druck gegeben. Oberbürgermeiſter Martin verteidigte das Ver⸗ halten des Stadtrats, wobei er bemerkte, daß der Verlauf der Ber⸗ liner Theaterausſtellung die ablehnende Haltung der Mannheimer Stadtverwaltung gerechtfertigt habe. Die Richtigkeit dieſer Dar⸗ legungen unſeres Oberbürgermeiſters geht auch aus dem Referat hervor, das die Naumann'ſche„Hilfe“ über die Berliner Theater⸗ ausſtellung bringt. Der Verfaſſer des Artikels ſpricht ſich ſehr ab⸗ fällig über die Veranſtaltung aus, die nach ſeiner Anſicht völlig mißlungen iſt. * Wegen der Herſtellung des Durchgangsweges in der Ameri⸗ kanerſtraße hat der Gemeinnützige Verein Schwetzingerſtadt an den Stadtrat und Stadtverordnetenkollegium eine Eingabe ge⸗ richtet, in der erſucht wird, die ſtadträtliche Vorlage in der Bür⸗ gerausſchußſitzung am 13. Dez. abzulehnen und die Durchführung einer zwölf Meter breiten Straße in die Wege zu leiten. Wir kom⸗ men auf die Eingabe noch zurück. * Auf den geſtrigen ſtäbtiſchen Seefiſchmärkten wurde die vor⸗ handene Ware— ca. 20 Zentner— vollſtändig verkauft. Der Verkauf ging diesmal ſehr flott von ſtatten, da auf beiden Märkten drei ſtatt früher zwei Wiegeſtellen eingerichtet waren. Auch das Bedienungsperſonal hat ſich nun etwas mehr eingearbeitet. Außer⸗ dem hat man durch Errichtung von Barrieren mehr für die ord⸗ nungsgemäße Abfertigung des andrängenden Publikums Vorſorge getroffe e Fiſchmärkte beginnen in Zukunft um 8 Uhr mor⸗ Kaiſerſtadt an der Donau führt uns der Film„Wiener Strand⸗ gens, um die rechtzeitige Verſorgung des Publikums für den Mit⸗ tagstiſch ermöglichen zu können. Die Preisſchwankungen richten ſich nach den jedesmaligen Fängen. Die Preiſe werden, dem Zwecke der Märkte entſprechend, dem minderbemittelten Publikum einen Erſatz für die teure Fleiſchnahrung zu bieten, ſo niedrig als möglich bemeſſen. Die Abgeordnetenwahlen für die Kreisverſammlung fanden heute vormittag ſtatt. Die ſozialdemokratiſchen Wahlmänner ver⸗ ſammelten ſich im„Coloſſeum“ am Meßplatz und zogen in ge⸗ ſchloſſenem Zuge, nach dem Alphabet geordnet, zum Wahllokal, dem früheren Bürgerausſchußſaal im akten Rathaus. Bürgermeiſter v. Hollander eröffnete kurz nach 9 Uhr die Wahlhandlung. Das Bureau wurde nach der geſetzlichen Vorſchrift aus dem vom Betzirks⸗ rat bezeichneten Vorſitzenden(Bürgermeiſter v. Hollander), einem Schriftführer und den drei jüngſten Wahlmännern als Beiſitzer beſtellt. Auf den Anweſenheits⸗Appell, der feſtzuſtellen hat, ob mehr als die Hälfte der Wahlmänner zur Stelle iſt, konnte angeſichts der großen Zahl der zur Wahl erſchienenen Wahlmänner verzichtet werden. Zuerſt wurden die Abgeordneten und dann die Erſatz⸗ männer gewählt. Das Ergebnis der Wahl iſt folgendes: Von 656 Wahlberechtigten haben 523 abgeſtimmt. Davon entfielen 512 Stimmen auf den ſozialdemokratiſchen Zettel. 15 Zettel waren weiß und durch Streichungen ungültig gemacht. Gewählt ſind folgende Abgeordnete: W. Arnold, R. Böttger, A. Geiß, R. Heck⸗ mann, Merkel und A. Remmele. Zu Erſatzleuten wur⸗ den gew R. Roth, nitz und Konrad Stephan. Abhaltung von Vorträgen in gewerblichen Vereinigungen. Morgen Donnerstag, 8. Dezember, abends 8½ Uhr, findet im Gaſt⸗ haus zum„Schützenhof“ in Sandhofen auf Autrag des Ge⸗ werbevereins Sandhofen ein Vortrag des Herrn Diplom⸗Inge⸗ nieurs Spiegelhalter beim Großh. Landesgewerbeamt über „die Verwendung der Elektrizität im Handwerk, Kleingewerbe und Landwirtſchaft“ ſtatt. Der Beſuch dieſes Vortrags, der jedermann geſtattet iſt, kann allen Intereſſenten, insbeſondere den Gewerbe⸗ treibenden, Handwerkern und Landwirten empfohlen werden. Ein⸗ trittsgeld wird nicht erhoben. * Konzerte der Meininger im Roſengarten. Die Regiments⸗ muſik des 2. Thüringiſchen Infanterie-Regiments Nr. 32 aus Mei⸗ ningen, eine der beſten Muſikkapellen Deutſchlands, hat letztmals im Jahre 1908 in Mannheim 3 Tage im Roſengarten konzertiert. Der außergewöhnliche Erfolg, den die Kapelle damals zu ver⸗ zeichnen hatte— die Konzerte waren von insgeſamt 6000 Per⸗ ſonen beſucht—, hat die Roſengartenkommiſſion veranlaßt, ſich neuerdings wieder die Kapelle für drei Konzerte, vom Sonntag, den 11. bis einſchließlich Dienstag den 13. Dezember, zu verpflichten. Der Dirigent der Meininger, Herr Obermuſikmeiſter Liepe, ver⸗ ſteht es, ſeine Muſikprogramme intereſſant und künſtleriſch wert⸗ voll zu geſtalten. So wird z. B. das am Sonntag abend ſtatt⸗ findende Konzert den Charakter eines Liederabends tragen, während das Montag⸗Abend⸗Programm unſeren deutſchen Meiſtern gewidmet iſt. Die Zuſammenſtellung des Programms für das 3. Konzert überläßt der Dirigent dem Geſchmack des Kon⸗ zertpublikums in einem originellen Wahlverfahren. Alles Nähere ſiehe Inſeratenteil. * Apollo⸗Theater. Wir machen hiermit nochmals auf den heute abend im Trocadero ſtattfindenden Künſtler⸗Abend aufmerk⸗ ſam. Herr Karl Bernhard, der beliebte Humoriſt ſowie Labrador Negrel, die berühmten Apachentäuzer, haben ihre Mitwirkung zu⸗ geſagt. Saalbautheater. Gar reizende Weihnachtsgeſchichten und ſchöne Erzählungen bietet das neue Programm des Saalbau⸗ theaters.„Peters ſchönes Weihnachtsgeſchenk“ iſt eine liebliche Weihnachtsgeſchichte. Ein wunderbares Märchen iſt der Film„Die Schlüſſel des hl. Petrus“. Zwei weitere hervorragende Dramen ſind„Der Argwohn“ und„Der Dienſtbefehl“. Nach der ſchönen bad“. Zum Schluſſe wollen wir noch das große Leichenbegängnis Tolſtois erwähnen. *Jugendtheater im Bernhardushof. Infolge des ſchulfreien Tages am Donnerstag, den 8. Dezember, findet ausnahmsweiſe am Donnerstag die Aufführung des Märchenſtückes„Die Prinzeſ⸗ ſin Bohnenblüte von Salamandrien“ ſtatt. Die Auf⸗ führung beginnt Punkt 4 Uhr. Das Weihnachtsmärchenſpiel wird vorausſichtlich eine große Anziehungskraft ausüben. Wir verweiſen deshalb die Beſucher auf den Vorverkauf. *Preſſe, Polizei und Gerichtsbehörde. Der Gerichtsbericht über die vorige Woche am hieſigen Jugendgericht ſtattgehabte Ver⸗ handlung gegen den Handtäſchchenräuber hat nur zur Ermittelung der Frau geführt, der das Handtäſchchen entriſſen wurde. Die Frau wohnt in Ludwigshafen. Die Aufforderung der Staatsanwaltſchaft Mannheim, ſich zu melden, hatte ſie nicht geleſen, wohl aber das in den Ludwigshafener Zeitungen erſchienene Referat über die Verhandlung, auf das ſie ſich, wie uns von Ludwigshafen berichtet wird, bei der hieſigen Staatsanwaltſchaft gemeldet hat. Bedauer⸗ licherweiſe verkennt man immer noch bei der hieſigen Polizei⸗ und Gerichtsbehörde die Bedeutung der Preſſe bei Eruierung von für wichtige Fälle in Betracht kommenden Perſönlichkeiten. Statt wich⸗ tigere Kriminalfälle zu ihrer Klärung der Preſſe anzuvertrauen, bekennt man ſich zu dem Syſtem des Schweigens und greift nach Wochen, wenn bereits der Tatbeſtand verdunkelt iſt und nachdem die geheimen Ermittelungen ergebnislos blieben, ſchließlich doch zur Preſſe. Schlägerei. Der Inhaber der Wirtſchaft„zum Rittergarten“ erſucht um die Feſtſtellung, daß eine Schlägerei, die mit der in der letzten Nummer mitgeteilten Rebolverſchießerei in Zuſammenhang zu bringen wäre, bei ihm nicht ſtattgefunden hat. Aus dem Großherzogtum. * Weinheim, 6. Dez. Heute fand eine Erſatzwah! für zwei ausgetretene und einen verſtorbenen Stadtrat ſtatt. Die Wahl ſtand unter dem Zeichen des Friedens und der Einigkeit. In die drei Sitze teilten ſich die beiden Bürgerparteien, die des Bür⸗ gerbereins und die Gegenpartei; den Sozialdemokraten wurde ein Sitz freiwillig überlaſſen. Die Gewählten ſind Profeſſor Rohr⸗ ſchneider, Direktor Wilhehm und Wirt Fichtner.— Di hieſiege Stadt zählt nach dem Ergebnis der letzten Volksz äh lung 14159 Einwohner gegen 12 560 vor 5 Jahren.— Im hie⸗ ſigen Amtsbezirk hat die Viehzählung das Ergebnis gehabt daß an faſt allen Orten der Rindvieh⸗ und Schweinebeſtand zu⸗ rückgegangen iſt. Bruchſal, 6. Dez. Bei der geſtern vorgenommenen Stadtrats⸗Erſatzwahl wurden für den vom Zentrum aufgeſtellten Rechtsanwalt Dr. Duttenhofer 34 Stimmzettel ab⸗ gegeben. Die vereinigten Liberglen und Sozialdemokraten ent⸗ hielten ſich der Abſtimmung. Da die erforderliche Stimmenzahl 56 nicht erreicht wurde, muß ein weiterer Wahlgang aube⸗ raumt werden.— * Karlsruhe, 6. Dez. Das Feſt der goldenen Hoch⸗ ze it ſeiern heute Herr Oberrechnungsrat Ludwig Bauer und Frau. Herr Bauer wurde 1831 in Wertheim geboren, wurde 1854 Teilungskommiſſär, war dann als Notar und Gerichtsnotar in Hornberg, Villingen, Tauberbiſchofsheim und Raſtatt und wurde 1878 zum Rechnungsrat, 1892 zum Oberrechnungsrat ernann.. Vom Jahre 1883 bis zum Jahre 1906, wo er nach 52jähriger Dienſtzeit in den Ruheſtand tkrat, war er Archivar der Erſten Kammer der Landſtände. )(Karlsruhe, 6. Dez. Eine Anzahl Zöglinge hieſiger Semi⸗ nare ſowie des Seminars in Etklingen hatten ſich zu einer„ge⸗ heimen Schülerverbindung“ zuſammengeſchloſſen, um ſtudentiſches Weſen und Treiben in fünfmal wöchentlich ſtattfinden⸗ den Kneipabenden nachzuahmen. Dieſe„neueſte Studentenverbin⸗ dung“ wurde von der Oberſchulbehörde entdeckt und von ihr auch ſofort aufgelöſt. Verſchiedene Seminariſten, die dieſer Korporation angehörten, ſind ausgewieſen worden. Gegen die Gründer der Verbindung, eine Anzahl Unterlehrer des Lehrerſeminars 1 wird laut„Bad. Pr.“ vom Oberſchulrat auf dem Disziplinarwe eingeſchritten werden. ):(Raſtatt, 6. Dez. Das„Raſtatter Tageblatt“ meldet aus Gaggenau: Dieſer Tage ſind hier wegen einer Sitt lichkeitsaffäre ſechs Perſonen verhaftet worden. Das gleiche ſoll noch einigen weiteren Perſönlichkeiten bevorſtehen Pfalz, Heſſen und Umgebung. Ramſen, 6. Dez. Geſiern nachmittag wurde im Stumpf⸗ wald, Abteilung Zimmerkopf, durch den Vorarbeiter Fuchs die Leiche des ſeit mehreren Wochen verſchwundenen Mühlenbeſitzer; Jakob Wittner von Albsheim an der Eis gefunden. Trippſtadt, 5. Dez. Das Pferd des Sodawaſſerfabrikan ten Hambſch von Unterhammer ſcheute am Freitag abend un rannte die abſchüſſige Straße zum Südausgange des Dorfes hingh Dabei fiel die älteſte Tochter des Beſitzers vom Bock herab, wobei ihn ein Vorderrad über die Bruſt ging. Ebenſo fiel eine zweite Tochte⸗ von Hambſch herunter, dieſer fielen dabei eine größere Anzahl Flaſchen ins Geſicht. Beide Mädchen ſind ſchwer verletzt. An der Karlstalſtraße ſtürzte der Wagen die Böſchung hinunter, doch blieb das Pferd unverletzt. 3 15 Sportliche Nundſchau. 2 1 Aviatik. ö 5 Ein Fernflug Rund durch Sachſen! Eine echt nationale Sach hat die Intereſſengemeinſchaft der ſächſiſchen Luftſchiffervereine bei einer in Chemnitz abgehaltenen Vorſtandsſitzung der Vertreter der Luftſchiffervereine beſchloſſen: einen Fernflug Rund durch Sachſen“ offen für deutſche Abiatiker! Die Preiſe hierzu ſollen durch Sammlungen aufgebracht werden. Ein großer Prei des Kriegsminiſteriums iſt bereits in Ausſicht geſtellt. Der Rund flug berührt Leipzig, Dresden, Zwickau, Plauen, Chemnitz, Lim bach. Als Termin iſt dem Deutſchen Luftſchifferverband die Zei vom 20. bis 29. Mai angemeldet worden. Es beteiligen ſich ſämt⸗ liche ſächſiſchen Vereine. Ein Bevorzugen einer Stadt ſoll dadurch ausgeſchloſſen werden, daß der Anfangs⸗ und Endpunkt des Fern⸗ fluges in die Stadt gelegt wird, deren Verein bis zum 15. Februar 1911 die meiſten Mittel zu den Geſamt⸗Preiſen zur Verfügung ſtellt. Ein Teil der Preiſe wird verwendet für den geſamten Preis des Rundfluges, der andere Teil für Preiſe der lokalen Flüge. Der Rundflug ſoll nämlich nicht in einem ununter⸗ brochenen Fluge ſtattfinden, ſondern etappenweiſe, und zwiſchen jeder Etappe ſollen in der betreffenden Stadt je nach der Höhe der Beiträge an einem, zwei oder gar drei Tagen lokale Flüge aus⸗ geführt werden und dann erſt die Fortſetzung des Fernfluges ſtakt⸗ finden Auch das nahe Paarl, zu Deutſch Perle, beſißt einen ſehr ge⸗ diegenen deutſchen Muſiker, den Geiger Metzler, der mit gro⸗ zem edlem Tone und feiner Technik vielen Freunden die Meiſter der deutſchen Heimat wieder näher brachte. Auch als füchtiger Lehrer iſt Metzler allgemein geſchätzt. An derſelben Bahnlinie liegt Wellington, ein Hauptſchulplatz der Kolonie. Auch hier iſt rege deutſche Muſikpflege. Der dortige gemiſchte Chor,„The Wel⸗ lington Choral Union“ führte in den letzten fünf Jahren folgende Werke auf: Liſzts Seligkeiten aus deſſen Oratorium Chriſtus, Feißts 91. Pſalm, Tſchaikowskys Liebe und Natur, Wagners Spinnerlied aus deſſen Fliegendem Holländer, Schumanns Zigeu⸗ ner; ferner die Oratorien: Händels Samſon und Joſua, Mozarts ate Meſſe, Mendelsſohns Paulus und Schumanns Paradies und Peri. Auch im„Hugnenot College and Seminary“ weht deutſcher Geiſt, Metzler iſt als Violinlehrer tätig und zwei deutſche Kla⸗ pierlehrerinnen, Frl. Spieſecke und Frl. Oelmann, ver⸗ richten ihre Arbeit im ſtillen Fleiße und mit dem beſtem Erfolge, ebenſo wie Frl. Herzberger im nahen Paarl; auch ſie ſind Pioniere deutſcher Kunſt ſeit langen Jahren. Es iſt außerordentlich ſchwer durch nur gute Muſik das Publi⸗ kum zu feſſeln. Ein Hauptfehler der großen Maſſe iſt der unbe⸗ ſtändige Sinn. Das Publikum iſt nur allzuſehr„rerum novarum ſtudens“, allerdings im ſchlimmen Sinne, es ſehlt ihm die Be⸗ ſtändigkeit, die Ausdauer. Schon manche Chorvereinigung iſt ge⸗ gründet worden, um alsbald wieder abzuſterben. Die heiße Sonne des Südens hat wohl manches auch an Energie geraubt, was zur Durchführung konſequenter Pläne nötig iſt. Aber trotz alledem iſt gerade die Kapkolonie ein äußerſt dankbares Arbeitsfeld gerade für den deutſchen Muſiker. Denn es herrſcht natürlicher muſika⸗ liſcher Sinn und noch vieles iſt dort zu wirken. In Wahrheit gilt das Wort: Die Ernte iſt groß, aber wenige ſind der Arbeiter. —— 80 Theater, RKunſt und Wiſſenſchaft. Vortrag„Der dreigeteilte Fauſt Ibſens“. Am nächſten Samstag(10. Dezember), abends 9 Uhr findet auf Veranlaſſung des Vereins für Handlungs⸗Commis von 1858 im hinteren Säl⸗ chen des Hotel National ein Vortrag des Herrn C. A. Wenzel aus Frankfurt a. M. über„Der dreigeteilte Fauſt Ibſens“(Peter Gynt, Kaiſer und Galiläer, Brand] ſtatt. Karten zu dieſem in⸗ tereſſanten Vortragsabend werden an Intereſſenten im Verkehrs⸗ verein(Kaufhaus) unentgeltlich abgegeben. Hochſchulnachrichten. Der Großherzog hat dem Privatdozen⸗ ien für Phyſik an der Techniſchen Hochſchule Karlsruhe Dr. Her⸗ mann Sieveking aus Hamburg den Titel außerordentlicher Profeſſor verliehn. Errichtung eines Deukmals. Die Stadt Neuſtadt, der Kolo⸗ nialverein, der Flottenverein und der Gewerbeverein beabſichtigen dem verſtorbenen Geheimen Admiralitätsrat Georg v. Neu⸗ maher ein Denlmal in Neuſtadt a. H. zu errichten. Der Ent⸗ wurf des Denkmals wurde von Bildhauer Steger ausgeführt. Die Einweihung, bei welcher Profeſſor Schott von der Seewarte in Hamburg die Feſtrede halten wird, findet am 21. Juni nächſten Jahres, am 85. Geburtsfage Neumayers, ſtatt, Das Ehrlichſche Heilmittel(hl, für das nun endlich die in den Höchſter Farbwerken für den Großbetrieb des Präparates eingeſtell⸗ ten Maſchinen und Präparate funktionieren, wird, wie dem„H..“ berichtet wird, unter der Bezeichnung Salvarſan in den Handel ge⸗ bracht. Die Ampullen, die 0,6 Gramm enthalten, ſind außerdem mit einem indifferenten Gas gefüllt, um das Salvarſanu vor Oyydations⸗ vorgängen zu ſchützen. Das Präparat fommt in Schachteln in den Handel, die den Namenszug des Erfinders, Prof. Ehrlich, tragen. Der Verkaufspeis in den Apotheken für eine Ampulle wird 10 ¼ betragen. Die Darſtellung des Produktes unterſteht der Kontrolle Ehrlichs. Da bei nicht ſachgemäßer Fabrikation von Salvarſan Nebenprodukte von ganz ungeheurer Giftigkeit eutſtehen können und die Abgabe eines unreinen Salvarſan eine ſchwere Gefahr fſir die Patienten bedeuten würde, ſo ſind die Farbwerke und Prof. Ehrlich dahin übereingekommen, daß ſie nur ein ſolches Prö arat abgeb das in dem Ehrlichs Leitung unterſtehenden Georg Speyerhaus biy⸗ logiſch auf ſeine einwandfreie Beſchaffenheit und dadurch bedingte Ungefährlichkeit geprüft worden iſt. Mitte Dezember wird das Sal⸗ varſan im Handel auftreten. Urauſſührungen, In Anweſenheit des Autors fand im Kölner Schauſpielhaus die Uraufführung der dreiaktigen Tragödie„Der Zorn des Achilles“ von Wilh. Schmidtbonn ſtatt. Der Dichter hat den Stoff der Jlias entnommen, ihn aber dramatiſch zuſammen⸗ gedrängt, am Schluß teilweiſe vexrändert und das Eingreifen der Götterwelt eltminiert. Die Aufführung fand großen Beifall.— „Dasgroße Narrenſpiel“, die Sprechtondichtung, deren Text non F. E. Koehler⸗Hauſſen, deren Muſik von Paul Colberg ſtammt, hat wie bei der Uraufführung in Chemnitz am 26. Novembex, ſo auch bei der Erſtaufführung in Dresden einen großen Ig exzielt. Der Neuartigkeit des Kunſtwerks gegenüber, das in ſigen Verſen das wilde Traumerlebuis Pierrots ſchildert und deſſen melodiöſe Muſik ſehr chaxakteriſtiſch iſt, verhielt ſich das Publikum anſangs abwartend, daun aber wuchs das Intereſſe, und am Schluſſe wurden die aus⸗ jührenden Autoren, der rezilierende Dichter und der dirigierende Komponiſt wiederholt hervorgerufen. e Engelbert Humperdinck wird mit ſeiner neuen Oper„Die Königs kinder“ als nächſter mit einexr Nopität am Berliner königl. Opern⸗ haus zu Worte kommen. Es geſchieht das, wie der„B..“ erfährt, auf beſondere Initiative des Deutſchen Kaiſers, der bereits vöp einigen Monaten ſeiner Verwunderung darüber Ausdruck gegeben hatte, daß Humperdincks neue Oper zuerſt in Newyork in Szeue geht. An dieſer Tatſache war nichts mehr zu ändern. Wohl aber wieder⸗ holte der Monarch ſeinen Wunſch, das neue Werk des Meiſters ſofort nach ſeiner Newyorker Uraẽufführung auch in Berlin zu ſehen und gab ſeinen Willen zu erkennen, daß die deutſche Reichshauptſtadt als erſte Herrn Prof, Humperdiuck mit ſelnem neuen Werk guf deutſchem Boden begrüße; denn, ſo äußerte ſich Kalſer Wilhelm, zu einem muſi laliſchen Herrn aus ſeiner Umgebung:„Er iſt ſicherlich heute der deutſcheſte Komponiſt!“ Die Berliner Humperdiuck⸗Premiere wird bereits Anſaug Januar ſlattſindeu, am 15. Jaunar folgt dann bereit im Neuen Theater zu Prag die erſte öſterreichiſche. Humperdinck i zurzeit eifrig in Newyork mit den Proben zu ſeinem beſchäftigf, das ex ſelbſt dirigieren wird und das in den Hauptrollen mit Geral⸗ dine Farrar und Herrn Jadlowker beſetzt iſt. 5 Nikiſch und die Wiener Hofoper. Direktor Gregor hatte biczh immer noch gehofft, Artur Nikiſch als Dirigent für die Wiener Byf oper zu gewinnen, auch noch, nachdem die Direktion der Leipßige⸗ Gewandhauskonzerte Nikiſch von ſeinem Vertrage nſcht entbunden 4. Seite. eseneral⸗Auzeiger.(Abendblatt.) Mannheim, 7. Dezember. Volkszählungsergebniſſe. Heidelberg, 7. Dez. Das vorläufige Ergebnis der Volks⸗ zählung iſt folgendes: 55 776 Einwohner(26 402 Männer und 29 374 Frauen). 1905 zählte unſere Stadt 45 527 Ginwohner. Hockenheim, 6. Dez. Die Volkszählung in hieſiger Stadt hatte folgendes Ergebnis: 7090 Perſonen(1905: 6312). Die Zu⸗ nahme beträgt infolgedeſſen 778 Seelen. *Konſtanz, 6. Dez. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Volkszählung hat die Stadt Konſtanz jetzt 27493 Einwohner ge⸗ genüber 24818 bei der Zählung von 1905. Die Zunahme beläuft ſich alſo in den letzten 5 Jahren auf 2675. Gegenüber dem Jahr⸗ fünft 1900—1905 iſt ein langſameres Anwachſen der Bevölkerungs⸗ ziffer zu verzeichnen. Worms, 7. Dez. Das Ergebnis der Volkszählung iſt 46 854 Seelen gegen 44 283 im Jahre 1905. Es iſt ſomit eine Zu⸗ nahme von 2566 Perſonen zu berzeichnen. Mülhauſen i. E, 6. Dez. Nach der Volkszählung be⸗ trägt die Einwohnerzahl von Mülhauſen 94021 gegen 94 498 im Jahre 1905. *Barmen, 7. Dez. gegen 156 080 vor 5 Jahren. *Elberfeld, 7. Dez. Am 1. Dez. zählte die Stadt 170 066 Einwohner gegen 162 853 vor 5 Jahren. Erfurt, 7. Dez. Nach der„Volksztg.“ ergab die Volks⸗ zählung von Erfurt eine Bevölkerung von 101 498 Perſonen gegen 98 847 vor 5 Jahren. Halle a.., 7. Dez. Die Volkszählung in Halle ergab 180 496 gegen 169 916 im Jahre 1905. Die Stadt zählte 169 019 Einwohner Von Tag zu Cag. — Mann über Bord. München, 7. Dez. Von dem Ballonunglück des Münchener Ballons, bei dem ein Mitfahrer in der Nordſee über Bord geſpült wurde, erhalten die„M. N..“ fol⸗ gende Schilderung: An der Gartentüre einer Villa in Berkſtone bei Kirkwall(auf den Orkney⸗Inſeln, eine Inſelgruppe zwiſchen der Nordſee und dem Atlantiſchen Ozean nördlich bon Schottland) extönte Sonntag abend gegen 10 Uhr lautes Klopfen. Auf die er⸗ ſtaunte Frage der Bewohner nach dem nächtlichen Störenfried erklang in gebrochenem Engliſch die Antwort:„Wir ſind hierher⸗ berſchlagene Luftſchiffer. Iſt dies England?“ Man öffnete die Türe: Da ſtanden zwei ſchmutzbedeckte Menſchen, die ſich kaum noch aufrecht erhalten konnten. Man führt ſie ins Haus, ſie wärmen ſich an einem ſchnell bereiteten Grog und können nun erſt erzählen, wie ſchreckensvoll ihre Fahrt war, wie furchtbar der Moment, da den Kameraden eine Woge aus ihrer Mitte riß.„Gleich nach dem Aufſtieg in Augsburg geriet der Ballon in dichten Nebel. Wir 75 glaubten, wir flögen über die Schweiz nach Frankreich. Sonntag früh 7 Uhr zerriß der Nebel, wir ſahen unter uns die vom Sturm 5 gepeitſchten, weißſchäumenden Wogenkämme der Nordſee. Manch⸗ mal, wenn der Wind den Nebel zerriß, gewahrten wir Dampfer und Segelſchiffe unter uns, aber alle Anſtrengungen, uns dieſen bemerkbar zu machen und ihre Hilfe anzurufen, waxren vergeblich. Der Ballon fiel rapid aufs Waſſer, die Gondel ſank tief unter. Dann hob ſich der Ballon wieder, die Gondel tauchte aus dem Waſſer— und unſer Kamerad Ernſt Metzger fehlte. Wir ſahen nichts mehr von ihm. Der Ballon ſtieg höher und höher, ein willen⸗ loſes Spiel des Sturmes. Stets waren wir gewärtig, plötzlich in das unter uns rollende Meer geſchleudert zu werden. Alles nur irgend Denkbare mußten wir nach und nach über Bord werfen; nür ſo gelang es uns immer wieder, hoch zu kommen. Sonntag abend, ſchon war der bleiche Schimmer der untergehenden Sonne ſern am Horizont verſchwunden, da ſahen wir plötzlich Land unter uns. Wir riſſen die Reißleine, aber der Sturm krieb den Ballon vor ſich hin, über Bäume und Felſen. Dann und wann ſchlug die Gondel auf. Endlich blieb der Ballon hängen, wir ſtiegen aus. Ein Wunder, daß wir unverletzt gerettet wurden. O unſer armer Famerad!“ — Graf Zeppelin und die Stadtverordneten⸗ wahlen. Aachen, 7. Dez. Der gegen die Gültigkeit der vor⸗ jährigen Stadtverordnetenwahlen der zweiten Abteilung von meh⸗ kreren Wählern eingelegte Proteſt, der u. a. mit der Unterbrechung des Wahlaktes infolge des Erſcheinens des Zeppelin⸗Luftſchiffes be⸗ gründet worden war, iſt geſtern in letzter Inſtanz vom Obervex⸗ waltungsgericht für begründet und damit ſind die betreffen⸗ den Wahlen für ungültig erklärt worden. Leßte Nachrichten und Telegramme. Karlsruhe, 7. Dezbr. Das Herzogsregentenpaar von Braunſchweig iſt heute gegen 1 Uhr wieder abgereiſt. Das Groß⸗ herzogspaar hat ihm das Geleite zum Bahnhofe gegeben. Grandenz, 7. Dezbr. Wie der Geſellige noch über die Vergiftung der Familie des Arbeiters Matzat mitteilt, ſind heute nachmittag auch die beiden 14. und 16jährigen Söhne geſtorben, ſo daß die ganze ſiebenköpfige Familie tot iſt. Heute nachmittag wird die Leiche des Arbeiters Matzat obduziert, um die Art der Vergiftung feſtzuſtellen. Ein Denkſtein an der Strandungsſtelle der„Deutſchland“. »Osnabrück, 7. Dezbr. In einer außerordentlichen Hauptverſammlung des Teutoburger Gebirgsverbandes, die vor einigen Tagen in Bad Rothenfelde abgehalten wurde, wurde die Exrichtung eines Denkſteins an der Strandungsſtelle des erſten ———— 8 B—xu—̃̃̃—(XÜ—ĩÜ—ö— ſondern ihn unter überaus günſtigen Bedingungen für Nikiſch auf Jahre hinaus verlängert hatte. Dieſer Tage fand nun, wie das Berliner Tageblatt“ meldet, in Berlin nochmals eine perſönliche Beſprechung zwiſchen Direktor Gregor und Nikiſch ſtatt, in der dieſer erklärte, es ſei ihm geweſen, dem allgemeinen Wunſch der JLeipziger Bevölkerung und dem Entgegenkommen der Gewandhaus⸗ birektlon nicht Rechnung zu tragen. Direktor Gregor hat nunmehr leden Verſuch, ſeinen Plan zu verwirklichen, aufgegeben. ** Delegierten⸗Verſammlung der Bühnen⸗Geuoſſenſchaft. (Von unſerem Berliner Bureau.) Berlin, 7. Dez. Im großen Saale des Künſtlerhauſes begannen heute Vor⸗ mittag die alljährlichen Beratungen der Delegiertenverſamlung der Bühnengenoſſenſchaft, denen man ſeit längerer Zeit mit Intereſſe eutgegenſieht und zwar infolge der Vorgänge innerhalb der Genoſſen⸗ ſchaft, des Falles Zickel und der Broſchüre Vogt und das perſönliche Verhalten Niſſens in der Oeffentlichkeit. Obwohl die geſtrige Ver⸗ fſammlung bis in die frühen Morgenſtunden gedauert hat, ſind die Delegierten heute vor Beginn der Verſammlung ſchon zahlreich er⸗ ſchtenen. Die geſtrige geheime Vorverſammlung ſoll einen ſtür⸗ miſchen Charakter gehabt haben und es ſoll unter anderem zu heftigen Auftritten gegen den General⸗Intendanten Graf Hülſen⸗Haeſeler gekommen ſein. Die heutige Verſammlung wurde kurz nach 11 Uhr vom Präſidenten Niſſen eröffnet. Zur Ge⸗ ſchäftsordnung meldete ſich Herr Wehlau aus Roſtock, der bezüglich der geſtrigen Verſammlung erklärte, daß dieſe ſtillſchweigende Ab⸗ machungen getroffen habe. Er habe denen nicht zugeſtimmt, ſondern den Saal verlaſſen. Er und ſein Lokalverband ſeien der Anſicht, daß Präſident Niſſen das Präſidiumntiederlegen ſolle. Der Präſident ſolle nicht aus dem Aufſichtsrat, ſondern aus der De⸗ legſerten⸗Verſammlung gewählt werden. Der Präſident Niſſen machte den Redner darauf aufmerkſam, daß nach§ 81 des Statuts der Antrag unz läſſig ſei. Es entſpann ſich über dieſen Punkt eine längere Debatte. Schließlich wurde der Delegierte Wehlau darauf aufmerkſam gemacht, daß es ſich heute nur um die Verhandlungen über die Penſionsanſtalt handele und es vollſtändig verfehlt ſei, daß Präſident Niſſen ſein Amt niederlege. Er werde gewiß im geeigneten Moment, vielleicht murgen oder übermorgen ſich ſelbſt beſtimmt flühlen, das Präſidium niederzulegen, wenn über gewiſſe Angelegen⸗ heiten verhandelt werde. Unteroffizieren befinden ſich die Sergeanten Ball und Alleſſandi. Ahnung davon hatte und daß keine Verſtärkungen nach Abehr Verkehrsluftſchiffes„Deutſchland“ am Limberge bei Wellendorf im Kreiſe Iburg beſchloſſen. Die Ausführung des Denkmals, das aus einem Findling mit angebrachter Bronzetafel beſtehen ſoll wurde einem Osnabrücker Bildhauer übertragen. Berliner Drahtbericht. [Von unſerem Berliner Bureau.] J Berlin, 7. Dezbr. Aus Monte Carlo wird berich⸗ tet, daß der Amerikaner Darnbourough im Laufe der letzten Tage die dortige Spielbank ſprengte, indem er 1 Mill. Franes gewann. Die Forderungen der Bergarbeiter. Berlin, 7. Dezbr. In einer Vorſtandsſitzung des Zechenperbandes iſt die Antwort beraten worden, die heute ſohwohl dem chriſtlichen Gewerkverein der Bergarbeiter als auch dem alten Verband zugeſtellt werden wird. Der chriſtliche Gewerk⸗ verein hat unterm 28. November eine Eingabe an den Verband gerichtet, in dem gebeten wird, den dem Zechenverband ange⸗ ſchloſſenen Zechen zu empfehlen, eine Aufbeſſerung der Löhne der Arbeiter über und unter Tage vorzunehmen. In zweiter Linie wurde gebeten, den Arbeitern die Möglichkeit zu geben, durch einige Vertreter etwaige Beſchwerden von Arbeitern gegen den Arbeitsnachweis mit unterſuchen zu können. Veranlaßt durch dieſes Vorgehen hat denn nun auch vor einigen Tagen der alte Verband eine Eingabe an den Zechenverband gerichtet und vor allen Dingen eine Sprozentige Lohnerhöhung ſowie Verwand⸗ lung des einſeitigen Arbeitsnachweiſes in einen paritätiſchen Ar⸗ beitsnachweis verlangt. Die Antwort des Zechenverbandes wird ſicherem Vernehmen nach die Ablehnung der geſtellten For⸗ derungen enthalten. Im allgemeinen ſtellt ſich der Zentralverband auf den Standpunkt, daß Lohnfragen nicht zu denjenigen Gegen⸗ ſtänden gehören, mit denen er ſich ſtatutengemäß zu befaſſen habe. Die Antwort an den alten Verband wird ſich in der Hauptſache auch auf die Antwort an den chriſtlichen Gewerkverein beziehen. Grundſätzlich hält der Zechenverband an dem Standpunkt feſt, die Organiſationen der Bergleute als verhandlungsfähige Inſtanzen nicht anzuerkennen. Im Repier glaubt man nicht, daß in abſeh⸗ barer Zeit es zu einem Streik kommen werde, da die Konjunktur und insbeſondere die gewaltigen Mengen Kohlen und Koks, die noch immer auf Lager liegen, einer ſolchen Bewegung un⸗ günſtig iſt. + Die Kämpfe im Wadeigebiet. Berlin, 7. Dezbr. Aus Paris wird gemeldet: Die Nachricht von der Ka'taſtrophe im Wadeigebiet in Nord⸗ afrika, der einer der tüchtigſten franzöſiſchen Offiziere Oberſt⸗ leutnant Moll zum Opfer gefallen iſt, hat überall große Be⸗ ſtürzung hervorgerufen. In den geſtern abend ausgegebenen Telegrammen waren noch keine Details über die franzöſiſchen Verluſte enthalten, anſcheinend wollte die Regierung das Un⸗ glück in ſeiner ganzen Größe nur nach und nach bekannt wer⸗ den laſſen. In den heutigen Morgenblättern macht jedoch der Kolonialminiſter bekannt, daß noch folgende Einzelheiten einge⸗ troffen ſind: Oberſtleutnant Moll hat im Gefecht am 9. Novbr. in der Umgebung von Trigelen gegen die Leute des Sultans von Maſſalit und des Sultans von Wadai den Tod gefunden, ebenſo Leutnant Jolly und zwei andere Offiziere. Unter den gefallenen Die Abteilung beſtand nur aus 200 Schützen, die von tauſenden gut bewaffneten Eingeborenen, alſo von einer erdrückenden Ueber⸗ macht angegriffen wurden. Es wird befürchtet, daß aus dieſer Maſſakre kein Mann lebend davon gekommen iſt. Die Nachricht iſt verhältnismäßig ſchnell nach Paris gekommen. Im allge⸗ meinen brauchen Telegramme aus dieſem Land 14 Tage. Vor einigen Wochen wurde von Konſtantinopel aus eine Depeſche ver⸗ breitet, die über eine franzöſiſche Niederlage im Maſſalitgebiet unweit Abehr berichtet. Tatſächlich hat der Kampf am 9. Novp. ſich abgeſpielt, ein Beweis, daß der Kampf gegen die Franzoſen im Wadaigebiet von langer Hand vorbereitet war, umſomehr muß man ſich wundern, daß kein franzöſiſcher Militärpoſten eine abgegangen ſind. Die heutigen Pariſer Morgenblätter laſſen es auch nicht an heftigen Angriffen gegen die verantwortlichen Stellen fehlen. Der Gouverneur von Übamghi, der Admini⸗ ſtrator Fourneau, der erſt vor einigen Tagen nach Afrika zurück⸗ gekehrt iſt, erklärt freilich, daß am 9. November dort alles ruhig geweſen ſei und daß er auch die Abteilung Molls für ſtark genug hielt, um einem Angriff der Eingeborenen Widerſtand zu leiſten. Mit Oberſtleutnant Moll verliert Frankreich einer ſeiner beſten, energiſchſten und begabteſten Kolonialoffiziere, der ſich jeder Auf⸗ gabe zur höchſten Zufriedenheit entledigte. Er wird auch in guter Erinnerung bei den deutſchen Beamten bleiben, mit denen er zuſammen vor einigen Jahren die Regulierung der Grenze zwiſchen Kamerun und Franzöſiſch⸗Kongo durchgeführt hat. Die Regierung wird in der Kammer über das Gemetzel, bei dem die Kolonne Moll ſo ſchwere Verluſte erlitt; interpelliert werden; insbeſondere darüber, warum man den Forderungen des genannten Offiziers, der bei ſeinem Pariſer Aufenthalt im Juni ds. Is. mit allem Nachdruck ſtärkere Nachſchiebe für Wadai und Abehr verlangte, keine Folge gab, im ganzen 400 Mann nach⸗ zuſenden. Der gegenwärtige Kolonialminiſter, der erſt einige Wochen im Amte iſt, wird ſelbſtverſtändlich jede unmittelbare Verantwortung auf ſeinen Vorgänger abwälzen, doch bleiben der Kriegsminiſter und der Miniſterpräſident Briand dem Parlament Rechenſchaft ſchuldig, wie es kam, daß ſie die franzöſiſche Ab⸗ teilung von der Weſtküſte bis zum Tſchadſee in ſo großer Gefahr ließ. Gegen Ehen zwiſchen Weißen und Farbigen. Berlin, 7, Dezbr. Aus London wird gemeldet: Die Burenmitglieder des neuen ſüdafrikaniſchen Parlaments be⸗ fürworten ein Geſetz, das Ehen zwiſchen Weißen und Farbigen verbietet. Die engliſche Hochkirche und die katholiſche Geiſtlich⸗ keit proteſtieren, wie aus Johannisburg gemeldet wird, ſehr energiſch gegen ein derartiges Verbot, nur die holländiſche Kirche erklärte ſich mit einem Verbot einverſtanden. Die Regierung verſucht, die Buren zum Nachgeben zu bewegen, ſcheint damit je⸗ doch wenig Glück zu haben. Ein verheerender Zyklon. Berlin, 7. Dezbr. Aus Pe'tersburg wird berich⸗ tet: Aus Taſchkent wird gemeldet, daß ein Zyklon furchtbar unter den Nomaden gewütet hat. Ueber 100 Kirgiſen ſind ge⸗ tötet worden, außerdem iſt eine Anzahl von Vieh zugrunde ge⸗ gangen. Ueber 30 Perſonen- und Güterzüge der Mittelaſiatiſchen Bahn ſind im Sand ſtecken geblieben. Deutſcher Reichstag. Berlin, 7. Dez. Nachdem geſtern der Reichstag nach vierſtündiger Be⸗ ratung§ 7 des N Arbeitskammergeſetzes in der Kommiſſionsfaſſung mit 17 Stimmen Mehrheit an⸗ genommen hatte, wonach alſo die Eiſenbahnarbeiter und die Handlungsgehilfen in das Geſetz aufgenommen werden ſollen, wird heute die Einzelberatung bei§ 11 fortgefetzt, der das paſſive Wahlrecht von der Vollendung des 21. Lebens⸗ jahres abhängig macht. Die Wiederherſtellung der Regierungsvorlage, welche das Wahlalter auf 25 Jahre feſtſetzt, verlangt der konſervative Abg. v. Bolko, während der Pole Kulerski beantragt, auch nichtdeutſchen Perſonen das Wahlrecht zu geben. Dem widerſpricht jedoch der Staatsſekretär Delbrück mit aller Entſchiedenheit. Den Deutſchen polniſcher Zunge ſei das Wahlrecht durchaus gewährt, Ausländern könne jedoch das Wahlrecht nicht zugeſtanden werden. Bei Annahme des polniſchen Antrages würde das Geſetz für die Regierung unannehmbar ſein. Hinſichtlich des Wahlalters erklärte der Stagatsſekretär, daß nach Anſicht der Regierung das paſſive Wahlalter nicht geringer als 30, das aktive nicht geringer als 25 ſein dürfe. Der Sozialdemokrat Severing verlangt nochmals die Herabſetzung des Wahlalters, mit dem Hinweiſe darauf, daß Prinzen im Alter von 18 Jahren zur Lenkung eines ganzen Staatsweſens zugelaſſen würden. Auch der Zentrums⸗ abgeordnete Wiedeberg tritt für die Zuſtimmung zu dem Kommiſſionsbeſchluſſe ein. Kulerski bringt ſeinen Antrag wieder in modifi⸗ zierter Form ein, findet aber auch damit den energiſchen Widerſtand des Staatsſekretärs. Nach weiteren Ausführungen der Abgg. Behr von der Wirtſch. Vereinigung und Dr. Potthoff von der Fortſchrittlichen Volkspartei werden ſämtliche Abänderungsanträge zu§ 11 ab⸗ gelehnt, und dieſer nach dem Antrage der Kommiſſion angenommen, ſodaß alſo das Wahlalter auf 21 Jahre feſt⸗ geſetzt wird. Unveränderte Annahme findet auch§ 12, in dem die Verteilung der Stimmenzahl der Arbeitgeber beſtimmt wird. Von dem ſozialdemokratiſchen Gewerkſchaftsführer Legien wird ein Antrag eingereicht, wonach die Mehrſtimmen der Betriebe mit großer Arbeiterzahl insgeſamt nicht mehr als 26 der Stimmberechtigten betragen darf. Der Antrag will einen allzugroßen Einfluß der Großbetriebe hintanhalten. Gegen den Antrag ſprechen ſich die Abgg. Ir!(Ztr.) und Potthof(Fortſchr. Verg.), ſowie Miniſterialdirektor Caſpar aus. Der Antrag wird ſchließlich abgelehnt. Das paſſibe Wahlrecht wird im Paragraphen 183 auf 25 Jahre feſtgeſetzt. Auch wird in dieſem Paragraphen nach den Beſchlüſſen der Kommiſſion die Wählbarkeit der Arbeiter⸗ und Arbeitgeber⸗ ſekretäre ausgeſprochen. Der Hamburger Gewerkſchaftsſekretär Bömelburg beantragt die Streichung jener Beſtimmung, welcher die Wählbarkeit von Perſonen ausſchließt, die in dem der Wahl vorangegangenen Jahre Armenunterſtützung aus öffentlichen Mitteln erhalten haben. Gegen die Wählbarkeit der Arbeiter⸗ ſekretäre ſpricht ſich der konſervative Abg. Bolkv aus, der ſich dabei das Vergnügen leiſtet, die Behauptung vom ſchwarzblauen Block als jeder Grundlage entbehrend zurückzuweiſen, da ja bei der gegenwärtigen. Vorlage Konſervative und Zentrum gänzlich verſchiedene Wege gingen. Er wie auch der Redner der National⸗ liberalen, der Abg. Horn verlangen die Wiederherſtellung der Vorlage, ſoweit ſie das paſſive Wahlrecht auf 30 Jahre feſtſetzt. Auch bunlehe die Wählbarkeit der Arbeiterſekretäre erklärt ſich der nationalliberale Redner mit großer Entſchiedenheit. Die Sozial⸗ demokraten verfolgen bei dieſem Antrage wieder einmal die Ten⸗ denz, durch dieſe Beſtrebungen Einfluß auf die Verwaltung zu gewinnen. Hingegen erblickt der Abg. Naumann die Haupt⸗ aufgabe der Arbeitskammern in Verwaltungsmaßnahmen, für welche die Arbeiter nicht ausreichendes Verſtändnis mikbrächten, hier habe nur der Arbeiterſekretär einen rechten Ueberblick. Unter lebhaftem Veifall der Rechten wie auch der Natio⸗ nalliberalen erklärt hierauf der Staatsſekretär des Innern, Dr. Delbrück, daß für die Regierung die Vorlage unannehmbar ſei, wenn in dem Geſetz die Wählbar⸗ keit der Arbeiterſekretäre ausgeſprochen werden würde. Der Staatsſekretär ſchätzt die Verdienſte der Arbeiter⸗ ſekretär, aber er hält gleichwohl eine Delegation der Arbeiter ⸗ ſekretäre in die Kammern für nicht zweckmäßig. ** Die Fernſprechgebührenordnung. Berlin, 7. Dez. Die Budgetkommiſſion führte heute die Beratung der Fernſprechgebührenordnung mit der erſten Leſung zu einem einſtweiligen Abſchluß, deſſen Ergebnis die Erklärung des Staatsſekretärs Krätke iſt, daß die Regierung dem Entwurf in der von der Kom⸗ miſſion beſchloſſenen Faſſung nicht zuſtimmen könne, da ſich daraus eine Unterbilanz von 2 Millionen ergebe. Die Kommiſſion hat den im geſtrigen Bericht mitgeteilten An⸗ trag Nacken angenommen, aber mit einer Abänderung der Fernſprechgebührenordnung. Sie wird folgendermaßen geſtaltet: Die Gebühren betragen bis 20 Km. 10 Pfg., bis 25 Km, 20 Pfg., bis 50 Km. 25 Pfg., bis 100 Km. 50 Pfg., bis 250 Km. 75 Pfg. bis 500 Km. 1., bis 750 Km. .50., bis 1000 Km. 2., über 1000 Km. für jede an⸗ gefangene weitere 200 Km. 25 Pfg. mehr. Aus der Beratung der Kommiſſion iſt zu erwähnen, daß der Antrag der Frei⸗ finnigen erklärte, daß für ſeine Freunde ohne die Pauſchal⸗ gebühr das ganze Geſetz unannehmbar ſei. Handel und Induſtrie fürchten nicht die Belaſtung, ſondern die Beläſti⸗ gung. Als die Zwei⸗Pfennig⸗Karte abgeſchafft wurde, ſeien wieder viele Neuanſchlüſſe entſtanden und bei der Vergünſti⸗ gung für das platte Land werden dort die Anſchlüſſe erheblich zunehmen. Staatsſekretär Krätke ſagte zu, daß die Einzel⸗ betriebe auf demſelben Grundſtück Stellen errichten können unter Kontrolle der Poſtverwaltung. Der Wortführer betont die Ausdehnungsmöglichkeit auf dem Lande im Falle der Verbilligung. Von freiſinniger Seite wurde Beſchwerde üher die Ungleichheit der Dienſtſtunden der Fernſprechſtellen laut. Der Staatsſekretär ſagte zu, daß der Beſchwerde von der Oberpoſtdirektion nach Möglichkeit Rechnung getragen wird. Sollen aber die Gebührenvergünſtigungen für ganz kleine Netze erfolgen, wird ein Koſtenaufwand von 1 Million ent⸗ ſtehen. Die Koſten einer Verbilligung der Nebenver⸗ bindungen, wie ſie aus der Kommiſſion gewünſcht wurde, beziffert der Staatsſekretär auf 3,5 Millfonen, die von der Kommiſſion hernach beſchloſſene Zwiſchenſtufe von 250 Km. mit 75 Pfg. auf 1,7 Millionen. Das Geſetz ſoll am 1. Oktober 1911 in Kraft treten. Teilnehmer, die nach der bisherigen Fernſprechgebührenordnung eine Pauſchgebühr entrichteten, und die zu den Grund⸗ und Geſprächsgebühren nach Maß⸗ nahme dieſer neuen Geſetzgebung nicht übergehen wollen, ſind befugt, ihre Anſchlüſſe bis 15. Auguſt 1911 zu kündigen. — dren keeeeeeeeeedeeen finanziellen Durchführung dieſes Projektes naßkoalte Sommer, 5 zu verzeicht 8 ſaftsaß ac al Mounhein, 7. Nage aigeiser-(Abendblatt)) Uolkswirtschafk. Rheiniſche Schuckert⸗Geſellſchaft für elektriſche Induſtrie Aktien⸗ geſellſchaft, Mannheim. Nach dem Geſchäftsbericht erzielte die Geſellſchaft im bergangenen Jahre einen ee von M. 692,885 gegen⸗ über M. 552,378 im Vorjahre. Nach Abzug der Unkoſten mit M. 135,395[M. 128,199), Steuern mit M. 14,292, Obligations⸗ zinſen mit M. 90,000(M. 23,990) und Abſchreibungen und Rück⸗ lagen mit M. 125,239(M. 89,752) verbleibt ein Reingewinn von M. 327,959 gegen M. 310,438 im Vorjahre. Nach Abzug von M. 19,800(M. 18,068) geſetzlicher Reſerve verbleiben zuzüglich M. 120,035(150,053) vorjahrigen Vortrag M. 428,194([M. 442,422) zur Verfügung der auf den 19. Dezember einberufenen General⸗ verſammlung. Die zur Ausſchüttung gelangende Dividende beträgt, wie bereits gemeldet, 7 Proz. wie im Vorjahre. M. 10,000 werden für Unterſtützungszwecke zur Verfügung des Aufſichtsrats zurückgeſtellt und M. 138,194 auf neue Rechnung vorgetragen. 5 Bericht des Vorſtandes wird ausgeführt:„Die Entwicklung unſerer eigenen Unternehmungen und das Ergebnis unſerer Beteiligungen war auch im abgelaufenen Geſchäftsjahr wiederum ein befri bebigene ſo daß das Geſamtergebnis die lusſchüttung einer Dividende von wiederum 7 Proz geſiattet, ob⸗ wohl unſer Ausgaben⸗Etat zum erſten Male mit den Zinſen unſe⸗ rer Obligationsanleihe belaſtet war. Der im letzten Geſchäftsbe⸗ richt von uns bereits erwähnte Verband rheinheſſiſcher Gemeinden ſchloß am 5. Februar ds. Is. einen Vertrag mit uns, nach welchem uns auf die Dauer von 50 Jahren das aus⸗ ſchließliche Recht eingeräumt wird, die Gemarkungen der ſämtli⸗ chen Verbandsgemeinden mit elektriſcher Energie zu verſorgen. Der Verband beteiligt ſich an der Durchführung dieſes Unter⸗ nehmens durch Hergabe eines feſt verzinslichen Darlehens in Höhe des halben Anlagekapitals. Mit Ablauf des dreißigſten Jahres und dann alle 10 Jahre kann der Verband das Werk nach dem Schätzwerte erwerben. Das Intereſſe an dieſem Unternehmen, welches faſt die ganze Probinz Rheinheſſen umfaßt, iſt ein reges, ſo daß wir mit einer günſtigen Entwicklung desſelben glauben rechnen zu dürfen. Die Zuſtimmung des Verbandes vorausgeſeßt, wird fitr das Unternehmen von uns eine ſelbſtändige Geſellſchaft errichtet werden. Mit dem Bau der Anlage wird in allernächſter Zeit begonnen. Die Bauarbeiten für 555 Kraftübertragungs⸗ und Bahnanlage Schwetzin gen⸗Ketſch nähern ſich ihrem Ende. Mit der Energieverteiſung in den beiden genannten Orten wurde bereits begonnen, und der Bahnbetrieb wird dieſes Monats noch eröffnet werden können Dieſes Unternehmen. eben ſo An ſſer Ladenburger Werk 05 allem Zubehör, werden wir bertragsgemaß an eine von der Stadt Man nheien, der Süddeutſchen Eiſenbahn⸗ geſellſchaft, der Neuen Rhein au Akt⸗ ⸗Geſ., der Süd⸗ deutſchen Discbntd⸗ Geſellſchaft.⸗G., Mannheim und uns zu gründende Geſellſchaft abtreten, deren Aufgäbe es ſein ſoll, die ſämtlichen beſtehenden Vorortshahnen um Mannheim berum zu elektriſieren, neue elektriſche Vorortsbahnlinien zu ſchaf⸗ ſen und auch die Umgebung von Mannheim mit elektriſcher Ener⸗ gie zu verſorgen. Die Verträge zwiſchen den oben genannten In⸗ lexeſſenten ſind bereits vereinbart, auch der Bürgerausſchuß der Stadt Mannheim hat dieſelben inzwiſchen genehmigt. Die Grün⸗ dung der Geſellſchaft unter der Eiſen bahn⸗Geſellſchaft mit Spei Sitze in Mannheim wird nach Erledigung aller Formalitäten vorausſichtlich Anfang nächſten Jahres erfolgen. Wie ſchon in der vorjährigen General⸗ verſammlung berichtet, hat uns die N totwendigkeit des weiteren Ausbaues der Edenkobener Kraftſtation auf den Gedanken ge⸗ bracht, dieſe Erweiterung nicht mehr in Edenkoben ſelbſt vorzuneh⸗ men, ſondern ſie an die Produktionsſtätte der Kohlen zu verlegen, den erzeugten Strom nach der Vorderpfalz zu leiten und im Zu⸗ ſammenhang damit die ganze Pfalz einheitlich mit elektriſcher Energie zu verſorgen. Verhandlungen mit der Königl. Baher. General⸗Direktion der Berg⸗, Hütten⸗ und Salzwerle in Mün⸗ chen, der die ſtaatlichen. Kohlengruben in Mittelberbach und St. Ingbert unterſtellt ſind, haben ſodann zu dem Abſchluſſe eines Vertrages geführt, wonach wir in der Nähe der Gruben ein großes Kraftwerk ſerrichten, für das uns von den Gruben billiges Ab⸗ fallmaterial geliefert wird. Ueber die Art der techniſchen und ſchweben zur Zeit Verhandlungen mit einem zu dieſem Zwecke aus Vertretiern der pfälziſchen Städte und Landgemeinden gebildeken Arbeitsaus⸗ ſchuſſe.“ In der Bilanz figurieren Beiriebsunternehduungen mit M. 3 688 836(M. 4 518 726), Beteiligungen mit M. 1 962 191 [M. 1 597072), Debitoren mit M. 1 745 425[M. 1 167 325), Haus⸗ konto mit M. 174 104, Mobilien mit M. 10 000, Avale und Kau⸗ tionen mit M. 41 582(M. 34 113), Effekten mit M. 15 230(M. 15 719), Kaſſa, Wechſel und Bankguthaben mit M. 83 199(M. 534637) und Interimskonto mit M. 28 941(M. 27 674). Bei einem Aktienkapital von M. 4 Millionen und 2 Millionen M. Obligationen betragen die Hypotheken M. 147 000[M. 151 000), der geſetzliche Reſervefonds M. 116 200(M. dagh, die Rück⸗ ſtellungen für Betriebsunternehmungen M. 1153 747(Mark 986 618), die Unterſtützungskaſſe M. 36923(M. 25 732), die Kre⸗ ditoren M. 1 783 664(M. 113 74), Obligations⸗Zinſen⸗»Ein⸗ löſungs⸗Konto M. 18157, Avale und Kautionen M. 56 396(M. 46 425) und Interimslonto M. 47 346(M. 44 472). Die Konten Betriebsunternehmungen und Beteiligungen haben ſich, ſo wird im Vorſtandsberichte bemerkt, im weſentlichen durch Erweiterungen der Werke Edenkoben, Achern und Ladenburg, bezw. durch Uebernahme neuer Aktien der uns befreundeten Un⸗ ternehmungen erhöht. Unter Hauskonto erſcheinen erſtmalig die bisherigen Aufwendungen für Grundſtück und Bauarbeiten eines Verwaltungsgebäudes, deſſen Errichtung ſich als notwen⸗ dig und zweckmäßig erwieſen hat, und welches Ende dieſes Jahres fertig geſtellt ſein wird. 0 R* Mülheim⸗Niedermeudiger Aktien⸗Brauerei u. Mälzerei(porm. Börſch u. Hahn in Mülheim a. Rh. Die Geſellſchaft erzielte im Geſchäftsjahr 1909/10 nach 46 446 ½ (i. V. 95 627 /] Abſchreibungen, wovon 2222(47 611 auf FJorde⸗ en entfallen, einen Gewinn von 16 472, wodurch ſich der lbetrag von 58 110 auf 41 638 ermäßigt. Das Vorjahr bakte mit einem Verluſt von 65 495„ abgeſchloſſen, wovon 7385 durch die Rücklage gedeckt würden. Der Geſchäftsbericht ver⸗ weiſt darauf, daß im Berichtsjahr zum erſten Male die Erhöhung der ſtaatlichen Brauſteuer voll zur Geltung kam. Die Verteuerung aller Lebensmittel verurſachte eine Ei chränkung des Bierverbrauchs; hierzu kamen die 9 0 Einführung kleinerer Gläſer ſowie der ſo daß auß in dieſem Jahre ein Rückgang des Firma Oberrheiniſche Der Bierabſatz im laufenden Ge⸗ Der Preis für Gerſte ſei der gleiche, kedr Die VVNV wegen eines neuen Lohntarifs dürften in der allernächſten Zeit szum Abſchluß gelangen und werden bei verminderter Arbeitszeit eine weitere Erhöhung der Löhne bringen. Neben 192 000 ½(i. V. 209 500 Mark) Ankeiheſchulden betragen die Akzeptverpflichtungen 6608 (31422 /) und die Buchſchulden 360 677&(364 780 ¼/)½ unter letzteren befinden ſich 173 888/(177 774% Guthaben von Aktionären. An bar, Wechſeln und Wertpapieren werden anderſeits 21754/(20 971) ausgewieſen, an Vorräten 123 915(132 867), ferner an Hypo⸗ thekenforderungen 134 680%/(166 942), an laufeuden Ausſtänden 75 730(07 788 4 und an Bankguthaben 18 950%(17 012), zuſam⸗ men an abzüglich 2242,(47 611 ¼] Abſchreibungen 227067/(284 132 ½. Hauptverſammlung der Leipziger Wollkämmerei. Die geſtrige Nach Mitteilung Leipziger Wollkämmerei genehmigte den Abſchluß. der Verwaltung arbeitet das Unternehmen ſeit Dezember etwas regelmäßiger und wird vorausſichtlich im Jaunuar wieder im vollen Betrieb ſein. Der eingetretene Rückgang der Rohwollwerte eröffne günſtige Ausſichten fſür eine normale Lohnbeſchäftigung. Anzeichen für Ueberraſchungen aus der Konjunktur ſeien nicht vorhanden. Die Abſtoßung des Reiherſtieger Engagements erweiſe ſich vorteilhaft für die Leipziger Wollkämmerei. Die Kammgaruſpinnerei Sennheim(Oberelſaß) weiſt, ohne Ab⸗ ſchreibungen erſichtlich zu machen, für das diesmal nur neun Monate umfaſſende Geſchäftsjahr einen Reingewinn von/ 93 600(für das ganze Jahr 1909 124 800) aus und verteilt dieſen Betrag als 4½ Prozent(6 Proz.) Dividende auf% 2½08 Mill. Aktienkapktal. Bei der Ver. Chemiſche Werke Akt. ⸗Geſ. in Charlottenburg uim mt das Geſchäft weiter einen normalen beſriedigenden Verlauf. Be ders die Glycerin⸗Abteilung liefert recht gute Reſultate, im Zu⸗ ſammenhang mit der Verſaſſung, in der ſich der Glycerinmarkt ſeit nun mehr als zwei Jahren befindet. In Paris, dem Markie für Rohglycerin, iſt der Preis ſeit 2½ Jahren für 100 Kg. Rohglucerin von Fra. 82.50 auf Frs. 212.50 geſtisgen. Ebenſo hat ſich auch der Preis für gereinigte Ware ſehr befeſtigt. Zahlungseinſtellung einer Schneidemühlenfirma. Wie wir hören, hat die Schneidemühlenzirma Wilhelm Trummel in Frankenberg(Heſſen⸗Naſſau) ihre Zahlungen eingeſtellt. Das Konkursverfahren iſt eröffnet worden, nachdem ein Vergleich, welchen die Firma anbahnte, geſcheitert iſt. Die Verbindlichkeiten werden auf etwa 200 000 Mark geſchätzt. In der Maſſe liegen nicht mehr als etwa 10 Prozent. **** Telegraphiſche Handelsberichte. Verſandt des Stahlwerksverbandes. Düſſeldorſ, 7. Dezbr. Der Verſandt des Stahlwerks⸗ verbandes in Produkten& betrug laut Frkf. Zeitung im Nopbr. nach der proviſoriſchen Aufſtellung insgeſamt 423 000 Tonnen gegen 459 449 Tonnen definitiv im Oktober ds. Is. und 390 355 Tonnen im November 90g. Hiervon enelen auf Formeiſen 116000 Tonnen gegen 165 759 Tonnen und 106 610 Tonnen, auf Eiſenbahnmaterial ca. 165000 Tonnen gegen 181 978 Tonnen und 158 265 Tonnen, ſowie auf Halbzeug ca. 142000 Tonnen gegen 131711 Tonnen und 130 480 Tonnen, Klage wegen leichtſinnigen Bankerotts. *Zürich, 7. Dezbr. Gegen den Verwaltungsrat der Ge⸗ werbekaſſe Kloten hoben die Aktionäre eine wegen leichtſinnigen Bankerotts erhoben. Das Züricher Obergericht hat laut Frif. Zeitung den Rekurs auf ſofortige Eröffnung des Konkurſes gut geheißen. Joſef Sedlmayhr, Brauerei zum Franziskanerkeller .⸗G., München. „In der Ge neralverſammlung, welche die Anträge der Ver⸗ waltung, insbeſondere die Verteilung einer Dividende von 8 Progz. 7 Proz.) genehmigte, wurde mitgeteilt, daß 55 erſten drei Monate es neuen Geſ chäfts sjahres nicht ungünſtig verlaufen ſind und daß Hoffnung auf ein wieder annehmbares Reſultat beſtehe. (Leiſtbrän) e Rord⸗ und Süddeutſche Sprit⸗ und Preßßhefe⸗Fabriken Baſt.⸗G., Nürnberg. Dis Geſellſchaft teilt der„Frkf. Zig.“ 1 5 905 obwohl der Abſchluß ſeit. 30. Sept. noch nicht vollſtändig beendet iſt, ſie ſchon in der⸗ Lage ſei, zu überſehen, daß die Verwaltung den Vor⸗ ſchlag einer in vorjährige Höhe 05 Prozent) geſtatten werde. Von der Reichsbank. 55 Berlin, 7. Dez. Die Reichsbank war kt.„Frkf. Zig.“ am 5. ds. Mts. mit 42 Mill. in der Notenſteuerpflicht. Es iſt kaum anzunehmen, daß ſie am 7. aus der Steuerpflicht herauskommt. Im Vorjahre bekrug die Steuerpflicht am 7. Dez. 42,62 Mill. 5 Vereinigung deutſcher e engliſcher Gardinen. Werlin, Deg Die Vereinigung deutſcher Webereien e Peſchloß die Verlängerung der Vereinigung auf unbegrenzte Zeit. vom Kohlenmarkt. *Eharleroi, 7. Dez. Im benachbarten Chaielineau wird it. „Frkf. Ztg.“ au der Bahnkete Köln⸗Paris ein neues Kohlenwerk errichtet werden, daß mehrere Hochöfen und Stahlwerke, ferner Wal; zwerke und Gießereien umfaſſen ſoll. Von der Bank von England. *London, 7. Dez. Angeſichts eines weiteren Zulüthaeichells des Privatdiskonts und des Ausbleibens ausländiſcher Goldnach⸗ fragen, ſcheint morgen eine weitere(proz. Bankermäßigung nicht ausgeſchloſſen. ***&*õ 2— 5 Telegraphiſche Börſen⸗Berichte. [(Privattelegramm des General-Anzeigers.) Frankfurt a.., 7. Dez. Fondsbörſe. Die Tendenz der heutigen Börſe unterſchied ſich nicht weſentlich von der des geſtrigen Tages. Bei dem allgemein ſehr ruhigen Geſchäft herrſchte auf den meiſten Gebieten ein ziemlich feſter Grundton vor, ohne daß jedoch die Kursbeſſerungen. durchſchnittlich als beſonders weſentlich zu be⸗ zeichnen wären. Die Botſchaft des Präſidenten Taft im Kongreß, welche im allgemeinen günſtig beurteilt wurde, machte in aubetracht der matten Haltung Newyorks keinen Eindruct, umſomehr Gerüchte von großen Arbeiterentlaſſüngen, bei dem Stahltruſt gur Ver⸗ ſtimmung Anlaß gaben. Baltimore Ohio gaben im Kurſe nach und wurden in ziemlich großen Beträgen offeriert. Pennſylvania⸗ und Orientbahn ſchwächer. Oeſterreichiſche Bahnen konnten ſich nur müh⸗ ſam behaupten. Schantungbahn behauptet, italieniſche ſind mäßig ab⸗ geſchwächt. Schiffahrtsaktien waren ruhig, Lloyd auf Realiſierungen gedrückt. Am Baukaktienmarkt 8 die Tendenz bei ſtillem Geſchäft gut behauptet. Die Aktien der Diskonto⸗Kommandit gaben etwas nach. Oeſterreichiſche Kreditaktien im Anſchluß an Wien ſchwächer. Die geſchäftliche Tätigkeit auf dem Montanmarkte ließ zu wünſchen übrig. Eine Stütze boten zwar die beſſeren Nachrichten aus der heimiſchen Eiſeninduſtrie. Demgegenüber trug allerdings die Annahme, daß der Rückgaug des Auftragsbeſtandes bei dem amerikaniſchen Stahtruſt ſtärker ſein würde als man bisher erwartet hatte, zur Zur alkung bei und verankaßte Verſtimmung auf dieſem Gebiete. die Kurs⸗ bewegung blieb bei ſtillem Geſchäft nur mäßig nach gerichtet. Kaſſainduſtriewerte ſeſter gehalten. Elektrizitätswerte ſind größten⸗ teils behauptet; ſchwächer Jagen Elektriſche Bergmann und Ediſon. Gummiwarenfabrik Peter 594 Prozent niedriger. Heimiſche Anleihe feſt. Von ausländiſchen Werten Portugieſen, Türken und Ungar⸗ rente feſt. An der Nachbörſe ruhig und ziemlich behauptet. Es notierten: Kreditaktien 21056, Diskonto⸗Kommandit 19356, Dresdner 1622, Staatsbahn 16076, Lombarden A7t, Baltimore⸗Ohlo 106½ bis 10076. Beirlin, 7. Die hauptſächlich auf un⸗ Dez. Fondsbericht. günſtige Berichte aus der amerikaniſchen Stahl⸗ und Eiſeninduſtrie und auf Gerüchte von großen Arbeiterentlaſſungen beim Stahltruſt zurückzuführende matte Haltung Newyorks rief an der hieſigen Börſe große Verſtimmung hervor und führte zu Realiſationen auf allen Gebieten. Am meiſten waren von der Abſchwächung naturgemäß amexrikaniſche Bahnen betroffen, die über 1 Prozent einbüßten. Der Montaumarkt war verhältuismäßig widerſtandsfähiger. Banken maxen gleichfalls überwiegend ſchwächer, nur für Darmſtädter beſtand Am Montanmarkt trat nach der der e„ doe 10„„ 13898 385 2 92.40 92.40/½ Japaner 435 5 355 Neerkaner äuß. 88/00 98.5 4 Heſſen von 1908 Tage eine leichte Reaktion ein. Ruſſen waren auf Paris ſchwäch Stärkere Einbußen erlitten die in den letzten Tagen bevorzu Türkenloſe. Auf dem Bahnenmarkte ſind noch Warſchau⸗Wiener zu erwähnen, die auf größeres Angebot ſich niedriger ſtellten. Ele trizitätsaktien wieſen gleichfalls durchweg Rückgänge auf, lagen Schiffahrts⸗Aktien ſchwächer. Oeſterreichiſche Werte gabe Wien nach. Das Geſchäft war ſpäter ſehr ſtill. Die Kurſe blieben faſt unverändert, nur Kanada beſſerten ſich etwas. Ruſſiſche Re giug auf den geſtrigen Stand zurück. Tägl. Geld 3½ Prozent. Börſe ſchloß im allgemeinen luſtlos. Hüttenwerte zeigten teilwe eine unbedeutende Erholung. Warſchau⸗Wiener weſenklich gebe bei lebhaſte 11 Umfätze en. Induſtriewerte des daſſamarktes 95 Berlin, 7. Dez. Produktenbericht. Tr der amerikaniſchen Märkie verharrte die hieſige Gelreldebö; ihrer Lethargie. Weigen war don Agenturfirmen, namentlich geg zugeſagte Effoktivware etwas angeboten, während Roggen ſehr ſtill Verkehr aufwies. Ju Haſer trat für Dezember regerer Decku begehr hervor, wodurch die Preiſe um 3 Mark anziehen ko Mats lag geſchäftslos. Rüböl war augeboten. Wetter: mild Rursblatt der Mannheimer Produktenbörſe. (Handetsrechtliches Lieferungsgeſchäft.) Mittwoch, den 7. Dezember 1910 Die Preiſe verſtehen ſich pro 1000 kg. Weizen: Sept.———— Sept.—— Nov.———— Nov.—— März 1911 208—bez.—— März—— Mai“ 1911——.—— Mai—— Noggen: Sepft.———— Mais: Sept.—— Nov.———— Nov.—— März-——— März—— i Mar eene e Effektenbörſe. Vom 7. Dezember.(Offizieller Bericht.) Die heutige Börſe war für einige Induſtrie⸗ Aktien Mannheimer Gummi⸗ und Asbeſtſabrik⸗Aktien wurden gehandelt. Pfälziſche Nähmaſchinen⸗ und Fahrräderfant.af en begehrt zu 175,50%, ferner Zuckerfabrik Fr und Zuckerfabrik Waghänſel⸗Aktien zu 188 9. Sonſtige rungen: Mannh. Verſicherungs⸗Aktien 700 G. 710., Oberr Verſicherungs⸗Aktien 980 G. und Württembergiſche Transp teV. ſicherungs⸗Aktien 610 G. 55 Aktien. Banken. Brief Geld Brief Geld Badiſche Bank 133.50 133.— Gewrbk. Speyer5oE—.——.— Frankona, Rück⸗ und Mitverſ. vorm. Bad. Pfälz. Bank—.—.105.—] Rück⸗ u. Mitver. Pfälz. Hyp.⸗Bank 195.— 194.— Francona, junge Rhein. Creditbank—.— 138.60 Fr. Transp.⸗Unfall u. Rhein. Hyv.⸗Bank 199.50—.— Glas⸗Verſ.⸗Geſf. Südd. Bank—.—117.60] Bad. Aſſecuranz Süͤdd. Disc⸗Geſ.—.— 117.70 Continental. Verſich. Verſicherung 710.— 7 Chem. Induſtrie. Oberrh. Verſich⸗Geſ. Bad. Anil.⸗u. Sodafbr.—.— 500.— Wil 5 Chein. Fab. Goldenbg.—.— 218.— 5 de Verſ. — 341.50 A0 ue Verein D. Oelfabriken 155.ä——.— 8 0 — uſe ſche Mſchfſbr. Weſt..⸗W. e 255 Emaillw. Maikammer—. „Vorzug 103.30 Ettlinger Spinnerei Brauereien. H. Fuchs Waf. Holbg. 18 Bad. Brauerei—.— 68— Hüllent. Spinnerei 6 Durl. Hof vm. Hagen 231.— 232.— Heddernh. Kupferw. u. Eichbaum⸗Braueret—.— 105.56 Südd. Kabelw. Frlf. 133.—— Elefbr. Rühl, Worms—.——.— Karlsr. Maſchinenhau 185.—— Br. Ganter, Freibg.—.— 91.— Nähmfbr Hald u. R Kleinlein, Heidelberg—.— 181.— Koſth. Cell. u. Papi Hombg. Meſſerſchmitt—.— 59.75 Maunßh. Gu Ludwigsh. Aktienbr.—.— 212.— Maſchinenf. Badenſa Mannh. Akttenbr.—.— 131.— Oberrh. Elcktrizität—. Brauerei Sinner 238.——.—fälz. Mühlenwerke—. Br. Heidlbg.—.—182.— Pf. Nähm. u. Fahrradf.—. Schwartz, Speyer—.— 124.— Portl.⸗Zement Hdlbg. „ S. Weltz, Speyer 85.25—.— Rh. Schuckert⸗Geſ. 129. Fe ee 555 H. Schlinck u. Cie Br. Werger, Worms—.— 72.— Südd. Draht⸗Induſt. Pf. Preßhn u. Spritſb.—.— 167.— ee„Ziegelw.! 6. 13 Trausport Würgne Neuſtadt u. Verſicherung. Jelhftoffabk Waldhof 261. B..⸗G. Rhſch. Seetr. 75.——.— Zuckerſbr. Seneee Mannh. Dampfſchl. 49.——.— Bue Frankenth. —.— 87.— Zuckerraff. Mannh. Lagerhaus TFrankfurter Effektenbörſe. Telegram me der e e eee Reichsbankdiskont 5%. Schlußkurſe. Wechſel. 6. 77 Amſterdam kurz 169.95 469.25 Check Paris Belgien 80.716 80,70Paxis kur 8 Italien 80.625 80.6250 Schweitz. Plätze„ 8 Check London 20.487 20.45 Pien 8 London„ 20.462 20.422 Napoleonsd'or 25 lang 20 422——[Privatdistonto Stoatspapiere. A. Deutſche. 6 255 1 Reichsanl 101 85 101.85 Mh. Stadt⸗A.1908 10⁰0 „ 190— 30 75 92.35 92 45/½%„ 1905 ᷣ 8. Ausländiſche. 84 15 84. 5 Arg.. Gold⸗A. 1887 90.2 15 vr. könſ. St.⸗Anl. 102. 102.5% Chineſen 1898 1 84.10 84.—3 Merxikaner innene 68 baſte St.⸗A.1901 100 40 100.50 Bulgaren 10⁰ „ 1908/09 101.50101.303¼ Aia Rente 12 55 Sabg 96.30 96.50½ Oeſt. Silberrente 97 5 1 K. 93.90 94.—4½ Papierrent.— 35 5 515———— Oeſterr. Goldrente 9 1175„ 1904 91.50 91.20ſ5 Vortug. Serie k —4* 1907 91.50 91.403 III 66 v0or b. B..b. 1015—.—101.10ʃ4 72 neue Ruſſen 1905 100 5 1918 101.50 101 40% Ruſſen von 1880 9 57% do. m. Allg. Anl. 91.25 91 25/4 ſpan. ausl. Rente 3 do...-Obl. 82.— 82.— Türken von 190s 86 4 Pfälz..⸗B. Prior. 100,80 100 40%„ unif. 375 1 91 40 914% Unger. Goldrente —.—101.25[Ä4 Fronenrente 3 Heſſen 80.55 80 40[Berzinsliche Loſe. 3 Sachſen 83.15 88.303 Oeſterretchiſcher860 176.5 4 Mh. Stodt⸗al. 1907—.——.—Kürkiſche 186 Aktien deuiſcher und ausländiſcher Transporlanſte Südd. Eiſenb.⸗G. 121 80 121 80 Hamburger Packet 144.½% 143.5% an aethen Norddautſcher Llond 106 0 1086% 5 4 DeſtUng. Staatsb. 161., 160 2% 8 a5 ionalbahn 18 ſr. Sübbabn Lomb. 22%½ 21. imore und O Vaeutſch. Luxemdurg 6. Seite. Genueral⸗Anzeiger. Abendbdlatt.) Mannhem, 7. Dezember. Aktien induſtrieller Unternehmungen. Bad. Zuckerfabrü 183.80 86 5% Südd. Immobil.⸗Geſ. 87. 87.20 Eiſchbaum Mannbeim 106.— 100.— Mh. Aktien⸗Brauerei———.— Parkakt. Zweibrücken 94.50 94 50 Weltzz. Sonne, Speyer 85.— 84. Cementwerk Heideldg. 147 47— Cementfabr. Karlſtabt 129 5129 20 Badiſche knilinfabrikß04—505 Ch. Fabrit Gries heim 275.50 275 25D Farbwerke Höcht 539.— 5.75 Ver. chem. Fabrit Mh. 341 50341— Holzverkohlung 252 50 258. Chem. Werte Albert 500.— 510.— Südd, Dradtind. Piy. 155.— 155.— Akkumul.⸗Fad. Hagen 222.— 222.— Aec. Böſe, Berlin 55 Elektr.⸗Geſ. Allgem. 268 ½ 267½ Lahmeyer 119 25 106 90 Elektr.⸗Geſ. Schuckert 156.50 156 2 Zeyß u. Freytag 1538.75 153 25 Hedd. cu. u. üdd. ſeb. 130 25 1303 Kunſtſeidenfabr. Frkf. 101.— 100.— Lederwerk. St. Ingbert 74 30 74.80 öpicharz Leder verke 98.— 98— Ludwigs9. Galzm ihle 161. 16ʃ1. Adlerfahrradw. Kleyer 428 50 428— Naſchinenfbr. Hilpert 85 50 85 30 Naſchinenfb. Badenia 212 50 214— Dürrkopp 416 50 416— Maſchinenf. Gritzunet 266— 265.50 Maſ.⸗,Armatf. Klein 728— 128— Pf. Nähm,au. Fahrradf Gebr. kayſer töhrenkeſſelfabrik vorm. Dürr& Co. Schnellpreſſenf. Frkth. 257.75 257.75 Ber.deutſcher Oelfabr. 154 75 15440 Schuhſabr. Herz, Frkf. 115.— 118 50 Seilindu trie Wolff 131.— 130 50 'wollſp. Vampertsn 41.10 41 50 kamengarn Kalſers!. 212.— 212.— Zellſtoffabr. Waldho 260 50 260.— 172.— 173.50 Bergwerksaktien. Rheimiſche 126.—126— Sismens& Halske 244.—244.45 Gumi ßpeter 369.75 334.— Bochumer Bergbau 223.¾ 228.5 Buderus 114—114 50 Goneordia Bergb.GG.ä 204 50 203.25 Eſchweiler Bergw. 185.—18. Friedrichszütte Bergb. 131 30 132 75 Gelſenkiraner 213—12 50 Harpener Zergbau 185 25 185.— ſkaliw. Weſterregeln 223 25 22.50 Oberſchl. Eiſenindu tr. 100.— 99.50 hönix 244% 248 5 Br.Königs⸗ u. Laurah. 171.— 170 50 Gewerkſch. Roßleben 120 00 120 00 Darmſtädter Ban: Deutſche Bank 180 75 180.75 259 75 259.25 — Bant 144— 44 D. Effelten⸗Bauk 110.— 109 80 Disconto⸗Comm. 193.⅝ 193 50 Dresdener Banf 163.— 162 50 Frankf. Kop.⸗Ban at Hyp.⸗Ereditv. ationalbant 215 70 211 80 107 20 167.2 130.% 130% Frankfurt a.., 7. Dez. Pfandbriefe. Prioritäts⸗Obligationen. 4% Frk. Hgp.⸗Ifdb. 99 50 99 50f% Preuß. Piandb.⸗ 4% F. K. B. Pfdbr.Os 99 80 99 80 Bank unk. 1919 100 25 00 25 85„ 1910 69 50 99 5% Pr. Pfdb. unt. 15 99.20 99 20 40%% Pf.Hyp B. Pfdb. 100— 00—%„„„ 17 99 80 99 80 91.10 91.10 93.10 93.10 31½% Pr. Bod.⸗Fr. 90 30 90.30 91.— 91.— 4% tr.Bd. Pfd.vdo 99.— 99—½½ Pr. fdpr,⸗Bk., 49æ„ 99 Klelnd unk. Oo 99— 99.½ Pr. Rfbbr.⸗Bk.⸗ 4%„ Pfdbr..0! Hyp.⸗Pfd.⸗Nom⸗ unk. 10 99.40 98.90 Obl. unkündb. 12——— 4%„ Pfbbr,v. 0g J5Rh. O. B. Pfb. 59 99.20 d 20 unk. 12 99.40 99.10%„„ 1907 92 20 99 20 3½„ Pfdbr. v. 86,„„ i1912 0 9 20 89 d. 94 89.50 895%„„ 91 99 60—— 60 biſ, Pfd. 98006 89.50 89.501%„„„ 1919 100 50 100 50 4%„ Gom.⸗Obl. iſ„ verſchied. 90.— 90 20 v. Lunt. 10 100 20 100 20 ½„„„ 1914 90.— 90.20 3%„ Com.⸗Obl,. 1% Sth..B. C. O 90.30 90.30 f v. 87/01 91. 91.—-]%N. W. B. C..100——— 51 eſ, v. 96/06 91.— 91.—1½e% Pf. B. Pr.⸗HO... 4% Pr. Pfob. unt. 09 98 75 98 75 wc rbettt.8. 2 t2 99.10 99 10—— 4%„„„ 14 99 20 99 20] Nan ern.⸗. A 705— 705.— 8 Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. Badiſche Bauk 133 20 133.2 Oeſterz.⸗Ung Baul 134.20 184.— 12 u. Metallb. 118.40 118 40 Oeſt. Länderbank 13470—.— Berl. Handels⸗Geſ. 170% 70 25 Kredit⸗Anſtal 211.— 210% Fomerf. u. Dist⸗G. 117— 114.— Pfälziſche Bank 105.— 105— 195.50 194 50 122.— 122 30 143— 143 75 138 90 138 90 199.— 199— 142 81 142 70 117 50 17 50 139.80 39.80 118 60 118 60 Bfälz. H5p.⸗Bank Greuß. Hypotheknd. Leutſche fteichsbk. Khein. Kreditbank Rhein. Hyp.⸗B. M. Schaaffh. Bantver. Sudd. Bank Nhm. Viener Baukver. Südd. Diskont Zant Ottomane 137 50137— Kreditaktien 210.8/%6, Diskonko 62 75 Han⸗ Commandit 193 5 dels eſellſchaft 170.25 Darmſtädter 13050 Deesdner Bank Deulſche Bank 259— Staatsbahn 160 75 Lombarden 21.75 Bochumer 223.—, elſenkirchen 211.75, Lautahütte 171.—, Un ar 98.60 Tendenz: ſchwach Nachbörſe. Stagatsbarn 160.½, Lombarden 21 Berliner Ef Berlin, 7. Dez. Kreditaktien 210.%, Diskonto⸗Commandit 193.%, 1 65 fektenbörſe. (Anfangs⸗Kurſe.) Kreditaktien 211.———Laurahütte Pisc.⸗Kommandit 193.¼—.— Böbönix 244.50 443.% e Harpener 184.¼ 185.25 ombarden 21.½ Nl D. Bochumer V Berlin, 7. Dez.(Schlußturſe.) Wechſel London 20.455 20.445] Reichsbank 143— 143 10 Wachſel Paris 80.92 80.92 Rhein. Kraditban! 138 20 138.20 40% Reichsanl. 101.80 101.90 Nuſſendant 167.20 166.20 40 5 1909—.——.—[Schaaffh. Bankv. 142 50 142.50 556% Neich anl. 92.40 92.50] Südd. Disc.⸗G.⸗A. 118 60 118.70 38 0„ 1909—.——.— taatsbahn 161.½% 160.¼ 30% Reichsauleihe 8430 8420 ombarden 22.— 21 5ʃ½ 4% Gonſols 102 10 102 10 Baltimore u. Ohio 107.25 106. 4ů4ů⁰„ 1909—.——.—Canada Vacific 196 ¼ 195 8 3% œ 93.50 92.50 Hamburg Packet 143 70 143 50 37% i pdbbdordd Lloyd 106 50 106 90 4000 5 84.10 84.10 Bochumer 228./ 228— geß Bad. v. 1901 100 70 100.70 Deutſch⸗Luxembg. 204.½ 208.% deſ„„1908/09 101.30 101.50[ Dortmunder—.——.— 3%„ conv.—.——.—[Gelſenkirchner 212 ¼ 212.½ die„ 190%8—.——— Harpener 185 25 185 25 37.% Bayern 91.20 91 20 Laurahütte 171.½% 171.25 3%% Heſſen 91.30 9140] Phönix 244.10 242 80 30% Heſſen 80,70 80.70 Weſteregeln 225.50 226 70 4% Sachſen 88 20 83.25 Allg. Elektr.⸗Geſ. 267.70 266 30 3½ Japaner 1905 97.60 97.80] Anilin 594.— 508 70 4% Italiener———.—[Anilin Treptow 383.— 382 70 4% Ruſſ. Aul. 1902 9340 98.10] Brown Boveri 167.20 167 20 4% Bagdadbahn 86.30 86 30] Chem. Albert 509 20 509.50 Deſter. Krediiakten 211.— 211.— D. Steinzeugwerte 242 50 242 10 Berl. Handels⸗Geſ. 170.% 170— Elberf. Farben 507 20 507 Darmſtädte! Bant 30.7½ 130%½ Celluloſe Koftheim 234.50 231.50 Dauiſch⸗Afiat. Ban 44— 143 70] Küttgerswerken 197 50 197 10 Deulſche Baut 259 ½ 259— Fonwaren Wiesloch 115 70 117. Diczc.tommandu 193 75 193 50 Wf. Draht. Langend. 229 70 248 80 Dresdner Bank 162.½ 162 50J Zellſioff Waldhof 260.— 260.— W. Berlin, 7. Dez.(Telegr.) Privatdiskont 4¾% Nachbörſe. Kredit⸗Aktien 210 50 210 25 J Staatsbahn 161.25—.— Distonto Komm. 193 75 1983 50J Lombarden 22.— 21.½ Pariſer Börſe. Parts, 7. Dez. Anfangskurſe. 3% Rente 9782 97.72] Debeers 435.— 434 Spenier 94.65 9455 Eaſtrund 128.— 128.— Türt. Looſe— 221 20 Goldfteld 144.— 144. Bangue Ottomane 679.— 676.— Randmines 213.— 213.— io Tinto 1743 1726 Tondoner Effektenbörſe. Aufangsturſe der Effettenbörſe. London, 7. Dez.(Telegr.) 2% Conſols 79— 78¼¾ Moddersfonteinn 11½% 11˙%, 3 Reichsanleihe 82½% 83 Primier 8 L 4 Argentinier 90— 893½/ Nand mines„ 4 Italiener 105— 103—Atchiſon comp. 103— 10155 4 Japaner 93˙½%, 931, Canadian 1984%% 196¼ 3 Mexikaner 35˙%, 35½ Baltimore 108% 107½ 4 Spanier 92½% 93/ Chikago Milwaukee 124½ 123— Ottomandank 17— 17—Denvers com. 29½ 28— Amalgamated 66¾ 64ʃ1 Erie 2 Anacondas 8/ 8½¼ Grand TrunkIII pref. 41¾ 40% Rio Tinto 69˙% 68½„ vrd 230% 23% Central Mining 15% 15¼] Louisville 145— 144½ Chartered 30% 30— Miſſouri Kanſas 3 De Beers 17— 17—Ontario 41⅛ 41 ½ Gaſtrand 5% 5— Southern Paciſte 116% 114% Geduld 1½% 1˙½ Union com 175— 171% Goldfields 5% 5% Steels com. 76/ 73% Jagersfontsin 8 L. 8¼/ Tend.“ ſchwach. Wiener Börſe. Wien, 7. Dez. Vorm. 10 Ubr. Kreditaktien 672 20 670 70 Oeſt. Kronenrente 94.55 9455 Landerbank 535.50 53470„ Papiecrente 97.15 97.1 Wiener Bankverein 555 30 555.2]„ Silberronte 97.15 97.15 Staatsbahn 754.50 752.50 Ungar. Goldrente 111.65 111.75 Lombarden 113.20 117.70 Kronenrente 92 05 92 05 Marknoten 117.50 117.58 Aipine Montan 768.— 770.05 Wechſel Paris 95.18 95.17 Tend.: träge. Wien, 7. Dez. Nachm..50 Uhr. Kreditaktien 672.— 671.20 Buſchtehrad. B. 1008 1008 Oe zerreich⸗Ungarn 1875 1875 Oeſterr. Papierrente 97.15 97 25 Bau u. Betr..⸗G.—„ Silberrente 97.15 97 25 Unionbank 641.— 641.—„ Goldrente 116.— 15.90 Unger. Kredit 861.— 863.—Ungar. Goldrente 111.65 11.20 Wiener Bankverein 555.— 555.—„ Kronenrente 92.05 92.05 Länderbank 535.— 535—-[Wch. Frankf. viſta 117.58 117.56 Türt. Loſe 258.— 260.„ London„ 240 40 240 30 Alpine 772.— 771.„„ 95 17 95 16 Tabakaktien————- Amtiterd.„ 199. 199.— Nordweſtbahn—.——.—Npoleon 19.06 19.06 Holzverkohlung—.——.—[MNatknoten 117.58 11756 Siaatsdahn 752.50 75.50 Ultimo⸗Noten 117.61 117.58 Lombarden 118.50 117.50] Tend.: ruhig. Berliner Produktenbörſe. Berlin, 7. Dez.(Telegramm.)(Produftenbörſe.) Preiſe in Mart pro 100 kg frei Berlin netto Kaſſe. 5. 6. 5. 6. Weizen per Dez. 203 75 203.Mais per Dez.—.——.— „ Mai 204 25 203,25„Mal.— —.——— 5—.—— *—.——.—[Rüböl per Nov.—.—.— Roggen per Dezbr. 148 25148 25„ Dez. 58— 57 90 „ Mal 156.25156.25„ Ma 57.40 57 40 Juli—.—.— 75—.——.— 5—.——., Spfiritus 70er loco—.——.— Hafer per Dez. 144.50 144.50] Weizenmehl 27.75 27.75 „Mai—.—155—Roggenmehl 21.20 21.20 „Juli—.—106.50 Budapeſter Produktenbörſe. Budapeſt, 7. Dez. Getreldemarkt,(Telegramm.) 6. 72 per 50 kg per 50 kg Weizen per April 1117—— willig 1108—2 willig „„ Mal 1113—-—— 11064— „„Okt. 10 88 10 98— Roggen por April 789—— willig 782—— willig „„Il!!(. 776ä— Hafer per April 8 45—— ruhig 844—— ruhig Mais per Okt.—— ruhig——— ſietig Mai 564—— 564— ——— Wetter: Kalt. Tiverpooler Vörſe. Ziverpool, 7. Dez.(Anfangskurſe.) 6. geohl raps Augu Weizen per März 71/ ruhig 740½% ruhig „ 771 Mais per Feb. 4/4¼ träge 48˙ ruhig pre Jan.„757 4/5 0 **** Tandesproduktenbörſe Stuttgart. Durchſchnittsnotierungen pro November 1910. Württ. Weizen M. 20.66, bay. Weizen M. 21.75, rumän. Weizen M. 22.25, Ulkaweizen M. 22.75, Saxonskaweizen M. 22.75, Azimaweizen M. 22.75, Laplataweizen M. 22.25, Kernen M. 20.66, Dinkel M. 14, Roggen, nom. M. 15.75, württ. Gerſte M. 17.19, pfälzer Gerſte M. 19, bayr. Gerſte M. 19.59, Taubergerſte M. 18.69, ungariſche Gerſte, nom., M. 22.50, ruſſ. Futtergerſte M. 13.31, württ. Hafer M. 15.25, Laplatamais M. 14.44, Donaumais M. 14.44. Mehl pro 100 Kgr. inkl. Sack, je nach Qualität: Tafel⸗ gries M. 32.50—33.50, Mehl Nr. 0 M. 32.50—33.50 Mehl Nr. 1 M. 31.50—32.50, Mehl Nr 2 30.50—31.50, Mehl Nr. 3 M. 29—30, Nr. 4 M. 25.50—26.50, Kleie M.—.50 (ohne Sack netto Kaſſe). *** Überſeeiſche Schiffahrts⸗Gelegramme. New⸗Dork, 4. Dezbr.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Line, Ant⸗ werpen.) Ber Dampfer„Lapland“ am 26. Nopbr. von Antwerpen ab, iſt heute hier angekommen. Rew⸗Nork, 5. Dez(Drahtnachricht der Holland⸗Amerika⸗Linie, Rotterdam.) Der Dampfer„Nieuw A nſterdam“ am 286. Nopbr. von Rotterdam ab, iſt heute vormittag hier angekommen. Red Star Line. Bewegung der Dampfer: Finland am 23. November von Newyork nach Antwerpen abgegangen; Manitou am 25. No⸗ vember von Philadelphia nach Antwerpen abgegangen; Lapland am 26. November von Antwerpen nach Newyork abgegangen; Samland am 27. November in Antwerpen von Newyork angekom⸗ men; Marquette am 28. November in Boſton von Antwerpen angekommen; Mackinaw am 28. November in Antwerpen von Baltimore angekommen; Minneſota am 28. November in Balti⸗ more von Antwerpen angekommen; Gothland am 29. November in Newyork von Antwerpen angekommen; Kroonland am 30. No⸗ vember von Newyork nach Antwerpen abgegangen; Mobile am 30. November in Havre von Baltimore angekommen. Menominee am 1. Dezember von Antwerpen nach Boſton und Philadelphio abgegangen. Canadian Pacific Railway Transatlantiſcher Dampferdienſt von Antwerpen nach Kanada. Bewegung der Dampfer: Montreal am 30. November bon Antwerpen nach St. John abgegangen. Mitgeteilt durch das Paſſage- und Reiſebureau Gundlach n. Bärenklan Nachf., Mannheim, Bahnhofplatz 7, direkt am Hauptbahnhof. *** Telegraphiſche Schiffsnachrichten des Nordd. Lloyd, Bremen. „Prinzeß Alice“ angekommen Aden,„Seydlitz“ angekommen Aden,„Goeben“ angekommen Colombo,„Kleiſt“ angekommen Hiogo, „Lützow“ angekommen Singapore,„Bonn“ angekommen Antwerpen, „Auguſtus“ abgefahren Galveſton,„Pork“ abgefahren Algier, „Gneiſenau“ abgefahren Algier,„Greifswald“ abgefahren Port Said,„Prinz Heinrich“ abgefahren Neapel,„Königin Luiſe“ abge⸗ fahren Neapel,„König Albert“ abgefahren Newyork,„Roon“ paſſiert Dover,„Rhein“ paſſiert Dover. „Kronprinz Wilhelm“ angekommen Bremerhaven,„Schleswig! angekommen Alexandrien,„Roon“ angekommen Bremerhaven „Gießen“ abgefahren Coruna,„Würzburg“ abgefahren Bahia, „Nork“ abgefahren Gibraltar,„Frankfurt“ paſſiert Lizard,„Rhein“ paſſiert Lizard,„Königin Luiſe“ paſſiert Palermo,„Brandenburg“ paſſiert Dover. Mitgeteilt vom Generalvertreter Hermann Malle⸗ brein, Mannheim, Hanſa⸗Haus, D 1 7/½8, Telephon 180. *** Marx& Goldschmidt, Mannheim Teleramm⸗Adreſſe: Margold. Fernſprecher: Nr. 56 und 1637 7. Dezember 1910. Proviſionsfrei! f— BVer⸗ fra it ſind als Selbſttontrahenten ktäufer ufer unter Vorbehalt: 5 9 695 0% ——————————b ̃—(— Atlas⸗Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft. Ludwigshafen 80 M.— Badiſche Feuerverſicherungs⸗Bank M. 240[ M. 220 Badiſſhe Maſchinenfabrik Sebold, Durlach 129— Baumwollſpinneref Speyer Stamm⸗Attien 55— Vorzugs⸗Aktlen 101— Benz& Co., Rhein. Gasmot. Mannheim, 152 150 Bruchſaler Brauerei⸗Geſellſchaft 64 zfr.— Bürgerbräu, Ludwigshafen— 218 Chemiſche Fabrifen Gernsheim⸗Heubruch— 96 Daimler Notoren⸗Geſellſ haft, Untertürkheim 186 184 Deutſche Südſeephosphat.⸗G. 1803zfr— Europa, Rückverſ. Berlin— M. 520 Erſte Oeſterreich. Glanzſtoffabriten 220— Fahr Gebr.,.⸗Gel., Pirmaſens 106 103 Filterfabrit Enzinger, Worms— 185 Flink, Eiſen⸗ und Broncegleßerei. Pannheim—— Herrenmühle vorm. Genz, Heidelberg 96— Fühnle, Kopp u. Kauſch,.⸗G. Frankenthal— 99 Lindes Eismaſchinen— 145⁵ 8 und 19 0 Electrie Theatres Ltd. 5 eingez. mit 7/ ſh.— gſh. Neckarſulmer Fahrrabwerke 140 Pacific Phosphate Shares alte ſhares—. 6% 5 0 121— L. 3— o preferre— 0 Nhenu, Tekraln⸗Geſelliche— 110 fr. Rheiniſche Automobil⸗Geſellſchaft.⸗G., Mannheim 150— Rheinmühle werke, Mannheim 140—— Rheinſchiff.⸗A.⸗G. vorm. Fendel, Mannheim 106— Schiff⸗ u. Maſchtnenban.⸗G. Mannheim, Stamm. obözft Stahlwerk Mannheim— 116 Süddeutſche Jute⸗Induſtrie, Mannheim 114— Süddeuiſche Kabel, Mannheim, Genußſcheine— M. 170 Untonwerke,.⸗G., Fabriken f. Brauerei⸗Einrichtungenn— 12¹ Unionbrauerei Karlsruhe— 40zfr Union, Projektionsgeſellſchaft, Frankfurt— 235 zur. Maſchinenfabrit, Werly 128— Bita Vebeusverſicherungs⸗Geſellſchaft, Mannheim M. 580— Waggonfabrik Raſtatt 90 80. Waldhof, Bahngoſellſchaft— f. 100 Geſchäftliches. Zur Wertung des Tees und Hebung ſeines Konſums. Das Intereſſe, welches die vorjährige unter dieſem Titel er⸗ ſchienene Abhandlung der bekannten Tee⸗Importfirma Ed. Meßmer, G. m. b. H.(Zentrale Frankfurt a..) beim Publikum fand, hat die Firma veranlaßt dieſes Jahr eine wiederum mit Illuſtrationen ver⸗ ſehene Fortſetzung herauszubringen. Das beachtenswerte Schriftchen wird allen Intereſſenten auf Wunſch gerne franko Übermittelt. ee Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum: für Kunſt und Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung: Richarb Schönfelder; für Volkswirtſchaft und den übrigen redakt. Teil: Frauz Kircher. für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. Haas'ſchen Buchdrückerei, G. m. b. H. Direktor: Eruſt Müller. Tausendfech bewbrte Nahrung belz, Brechdurchfall, laindermetu 5 Dlarrhöe, -Hrankenhe Daärmkatarrh, ete. 7094 . 888 Ein Helfer bei unerwartetem Beſuch ſing: * e feigste Meyon Anchoxy-Faste ESardellen-Buttarg 2190T eeeeeen eee Filr Jedermann eine gebrauchskertige belicateſſe.. (M. Reutlinger& Co. EKofröbelfabraikE 5682 Ausstellung für Wohnungskunst 85 O 3, 1 Mannheim 0 3, l. „ Mannheim, den 7. Dezember 1910. 7. Seite. Städtiſche Sparkaſſe Mannheim. General⸗Anzeiger. Aßendbfatt.) 8 Verein Verkauf Donnerstag abd. Piaus Leaher 5 5 iſ„Grü Demmer,'haſen. Summariſche Darſtellung der Ergebniſſe des nolt, G 12, 10 Für Brantlene Rechnungsabſchluſſes auf 51. Dezember 1009. Stammtiſch. me gut erholtene Salon⸗ Das Guthaben von.. 4 268 Einlegern ſtellte ſich am Samstag abend einrichtung vreisw zu verk. 31. Dezember 1909 aunn 81 659 434„krotel National““ Näh. W6. 10. 4 St. Uks. vorm. g. 8 Dasſelbe betrug voen 43 094 15 42141 am 31. Dezember 1985 4. 28 780 102 Vorfragsabend mit bamen 8 8 (21075 55748 8 Vermehrung. 3174 Einleger 2870 272— 50. 1 115 Im Jahre 1909 haben betragen: 6 Stutzflüge Bie Ainsanſſchriſte 14 030 707 d8- neu, wird zu ſehr billigem Die Zinsgutſchriften 986 936 5 Preis abgegebe! „„ ampenScarf& Haur, C 4, 4. 15 017 646 1 5 ab 62 470 Rücktzahlungspoſten. 412147 371 15 ſchon E9n el geg. Barabzug. 42148 Teteerſallſtr. 24. aſſen Surpen. Piano am vorteil- haftesten bei F. Welkel Einlagevermehrung wiedernrn 4 2870 272 33 907 848 5 81, 2 Das Bruttovermögen beziffert ſich aunft Darunter ſind begriffen: Breitestrasse ⸗ehdbabofigeg .¹ . — 16 — bn 1. Hupotheken 4 2 80 555 2105 22 10 6D a Ee VVVTVVVTVVVTVTVTTTVCT 4 5— Süädleoölegattoren.. 4 561682 1 10 5 Jungef lüch Mann fach 8 Sonſtige Darlehen an Korporationen. 487 405 eintreffend: verheira Lombarddarlehen dd 8 8 5 eldverkehr als Aufſeher, Bureau⸗ 05 Kapiialanngen 4 1147 68g 7 lüt 922 0 25 pdiener, 65 echſel 196 447 0 lit IU 9 80 85 80 500 de lnſtellung. Kaution Die Schulden beiragen„, 4 21 824 304 E 8 85 Nark auf z Nah8 119 geſtelt det— Darnnter Einlegerguthaben 4 91 659 434(das teinste was es gibt) 2 42197 d. d. Exp. d. Bl. 01. 42156— Reinvermögen + 2082 940 9111 R au die Erde⸗ 2 Am 31. Dezember 1908 berechnete ſich dasſelbe auf 1985 848 5 STrossͤ 8 0 38 355 5 i Hppotheken, 10— 5 8 15 ˖ arossmittel und s g. feſt, für nur gute Objekte p. Pe e ſonach eine Bermehrung des 4 97 101 5 Pfund 28 Plg Januar⸗Juli zu günſtigen—— Bei Zurechnung der der Stadtgemeinde über⸗ mittel un.Bedingungen zu vergeben. Metzgerei—1 wieſenen Ueberſchußanteile aus dem Rechnungsjahre[Keine Pfund 18 Pig Off. u. 41881 an die e bele Lage Freſbürgs i. Br. ver⸗⸗ N TTTTTVTTTCTTTTTVb 55 5 r 500 dſ ea mietbar. 0 Krit für 11. 0 gegen jänger Wenig Betriebs mitte und der Summe der erwachſenen Kursverluſte mit ite Sicherheit Offerten unt. nötig. Off. unt. O H. Nr. 21083— 20 401 nach Abzug der Kursgewinne mit 6111 14 290 Kleine Merlans Pfd. 15 i Rr. 42158 an die Erv. d. 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Dezember, vorm. 11 Uhr, im Börſengebäude(Effektenſaal) in Mannheim ſtatt. Tagesordnung: 1) Geſchäftsbericht und Rechnungsablage; 2) Genehmigung der Abſchlußrechnung auf 30. Sep⸗ tember 1910; 3) Entlaſtung des Vorſtands und des Aufſichtsrats; 4) Verwendung des Reingewinns. 5 Die Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt hegen Nachweis des Aktienbeſitzes bis zum 3. Dezember einſchließlich auf unſerem Geſchäftszimmer, bei der Rheiniſchen Ereditbank und der Bant für Handel und Induſtrie, Filiale Mannheim, hier. Manunheim, den 10. November 1910. Der Vorſtand. Rich. Sauerbeck. SZahnziehen fast Schmerzlos à 1 Mark 0 Speziell für Nervöse u. Schwache sehr zu empfehlen. Zahn-Ersatz sowie Plomben Aus bestem Material unter Garantie. 10364% Da ellzahlung gerne gestattet. PFrima Zähne von 3 Mark an. Tahn--Atelier R. Sohmidt's Nachf. P2 4 MANNIHEIM P2 4 gegenüber d. kath. Kirche 2 Grosser Brodabschlag in Neckarau. Weissbrod 1800 gꝙTr. 48 Pig. Kornbrod 1800 gTr. 44 Pfg:. Schwarzbrod 1800 gr. 42 Pfg. 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Von den in Monatsraten zum Voraus zu entrichten⸗ den Steigpreiſen iſt die erſte Rate unmitelbar nach dem Zuſchlage zu bezahlen. Nähere Auskunft wird auf Zimmer 2 des alten Rat⸗ hauſes in der Zeit von 10—12 Uhr vormittags er⸗ teilt. 635 Maunheim, 2. Dez. 1910. Bürgermeiſteramt: Ritter. Pergehung bon Bapgrbeiten. Zum Neubau eines Lehrer⸗ ſeminars in Lahr ſollen ge⸗ mäß Verordnung Großh. Miniſteriums der Finanzen vom 3. Januar 1907 nach⸗ ſtehende Bauarbeiten in öffentlicher Submiſſion ver⸗ geben werden. 1. Erd⸗ und Grabarbeiten, 2. Maurerarbeiten, 3. Beton⸗ und Eiſenbeton⸗ arbeiten, Steinhauerarbeiten, a) Granit, b) Sandſtein, Schmiedearbeiten, Eiſenlieferung. Die Zeichnungen und Be⸗ dingungen liegen bis zum 12. Dezember ds. Is. in un⸗ ſerem Geſchäftszimmer, Ste⸗ fanienſtraße 57, täglich von —12 Uhr zur Einſicht auf. 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Pirol in Lied u Tanz, Divertissement Fetras Einlage: Prinz Eugen, nach der ältesten Aufzeichnung vonn Kremser-Liepe II. Militär-Musik: 6. Ouverture ü. d. thüringische Volkslied Ach wie ist's möglich dann„Lasser 7. Süsses Mädchen, komm' zu mir, Lied für Trompete Solo: Herr Kellermann Rösch 8. Zwel Lieder, vorgetragen auf 12 Wald- hörnern u) Das einsame Röslein Zilcher a) Stille Liebe Christian 9. Nach berühmten Meistern. Humoreske über das Lied: Kommt ein Vogel ge⸗ rr Variationen ſiber das Lied: Lang, lang ist's her, für Tubus- Tampanaphon Solo: Herr Lewin 50 Dittrich. 10. Jeder Besucher erhält ein Verzeichnis von ca. 150 Musikstücken aller Art, von denen 10 Nummern (5 für Streich-, 5 für Militärmusic) auszuwählen sind. Die 12 am meisten gewünschten Nummern bilden das Programm für das Abschieds-Konzert am Dienstag, den 18. Dezember. ZWei weitere grode Konzerte Montag, den I2. Dezember, abends 8ſ½ Uhr Deutscher Meister-Abend. Dienstag, den 13. Dezember, abends 8½ Uhr Abschieds- u. Wahl-Konzert. HKassen-Eröfnung ½8 Uhr. Eintrittspreise 50 Fig. Datzendkarten s Mk. HKartenverkauf in den durch Plakate kenntlich ge⸗ machten Vorverkaufsstellen. 634 Ausser den Eintrittskarten sind von jeder Person über 14 Jahren die vorschriftsmässigen Einlasskarten zu 10 Pfg. Bekanntmachung. Ifraelitiſche Gemeinde Mannheim Anlehen vom Jahre 1900. Der letzte Zinsſchein zu den Schuldverſchreibungen obigen Anlehens iſt auf 2. Januar 1911 fällig. Die neuen Ziusſcheinbogen werden gegen Einreichung. der Ernenerungsſcheine, welche in Formularen zu verzeichnen ſind, bei uns ausgegeben. Die Formulare ſind bei uns erchältlich. Mannheim, den 5. Dezember 1910 Iſraelitiſche Gemeindeverrechnung: Schorſch. gtoßtr Maſſenserkauf über 1000 Haſen aes kezeden Aatahp ven M..50 Schlegel, Rücken, Ragont ſehr billig. Rebhe ganze Pfd. vol Pfg. an 85 Braten 70, 80 u. 100 Pfg. Wildschwein, Fasanen Brat- und Fetigänse gauz and zerlegt 12037 5N Tel. Maunheim, den 7. Dezember. 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Feudenheim 3,9 Burkhardt, Wiſhelm Meerfeloſtr. 48 9,5 Denk, Franz Neckarau 3, Dietrich, Karl Riedfeldſtr. 36 3,5 Dürr, Gottlob H 3, 13 3,3 Filſinger, Reinhard Sandvofen 8,5 Forſchner, Adam Fudenheim 4,0 Hammer, Peter Parkring 21 3,6 Hofmann, Otto Lenauſtr. 8 9,1 Jeutter, Fritz 5, 9,4 Ilg, Gottlob G6, 3,3 Karle, Friedrich Stockhornſtr. 12 47¹ Keller, Julius + 5, 11 3,5 Kempf, Franz Pan kring 25a 4ů Koch, Friedrich Neckarau 3,1 Kunzmann, Karl Augajtenſtr. 38 47,1 Leiſer, Pauline Dr aieſtr. 58 3,3 Löſer, Joſef Riedfeldſtt. 55 Markert, Friedrich Riedfe dſtr. 4 Metzger, Philipp Augartenſtr. 108.5. Oberle, Jakob» 3,6 Pfahler, Joſef Neckarau, Moltkeſtr. 2 3,„9 Pfeilſticker, Gertrud Augartenſtr. 67 471 Prägel, Wilhelm Draisſtr. 25 3,9 Schad, Stephan U 4, 23 3,5 Schmitt, Jakob Friedrichsfelderſtr. 44 3,9 Schmidt, Heinrich Feudengeim 3,5 Schmidt, Peter Leutershauſen.4 Schumacher, Jakob Neuhofen 35 15 1 1 2* Schwebel, Adam N 4, 6 3,9 Schwender, Wilhelm G 6, 2 4,1 Schwind, Georg Seck nheim 3,5 Seitter, Gottlob ER 7. 38 3,4 Volz, Philipp Seckenheim 3,5 Walz, Herm. +T 4, 84 3,2 Weniger, Simon R 6, 1 3,3 Will, Adam Wallſtadt.4 Zimmermann, Fran; Neckarau 4,0 Zimmermann, Gebhard Käfertalerſtr. 57 3,4 Milch unter 39% Feltgehalt darf in Mannheim nicht als Vollmuch verkauft werden. Mannheim, den 3. Dezember 1910. Gr. Bezirksamt, Abteilung III. Hekanntmachung. Herrenloſe Hunde betr. Zugelaufen und bei Peter Biedermann, Monteur, hier, Feudenheim, Schillerſtr. 28, Antergebracht ein herren⸗ loſer Hund: Spitzer, un⸗ gefähr 1 Jahr alt, männlich, gelblich. Zugelaufen und bei Jo⸗ hann Rivpberger, Bureau⸗ diener, hier, Kirchenſtr. 26, untergebracht ein herren⸗ loſer Hund: Foxterrier, männlich, weiß, am Kopf ſchwarz gefleckt. Zugelaufen und bei Jo⸗ jann Gruninger, Fuhrmann, hier, K 3, 24, II. unter⸗ gebracht ein herrenloſer Hund: Spitzer, weiblich, gelb mit weißer Bruſt. Zugelaufen und bei der Ehefrau Karl Fach, hier, Augartenſtraße 42, unter⸗ gebracht ein herrenloſer Hund: Dackel, männlich, ſchwarz. Mannheim, 2. Dez. 1910. Großh. Bezirksamt. Poligeidirektion. Nr. 7893. Das Gr. Amts⸗ gericht Mannheim hat heute folgendes Aufgebot erlaſſen: Die Katharina geb. Bauer, Ehefrau des Gaſtwirts Karl Haſſelbacher in Feudenheim iſt Eigentümerin des Grund⸗ ſtücks L. B. Nr. 20169 der Gemarkung Mannheim, d. i. 79 qn Hofraite mit Gebäu⸗ lichkeiten, Gewann Ortsetter Heckenwegſtr. Mit der Be⸗ hauptung, daß unter Abt. III, Ziff, 2,.⸗Z. 3 des Grundbuchs Mannheim Bd. 512 Heft 95 auf dieſem Grundſtück eine Sicherungs⸗ hypothek aus Kaufſchilling in Höhe von 1500/ zu Gunſten des am 15. April 1896 in Käfertal verſtorbenen Daniel Waſſer in Fendenheim ein⸗ getragen ſei, daß deſſen Erben unbekannt ſeien und die Hypothekenſchuld zu Leb⸗ zeiten des eingetragenen Gläubigers getilgt worden ſei, hat ſie die Ausſchließung des unbekannten Gläubigers beautragt. Der unbekannte Gläubiger wird aufgefordert, die An⸗ ſprüche und Rechte aus ge⸗ nannter Hypothek ſpäteſtens in dem auf: Donnerstag, 16. März 1911, vormiltags 11 Uhr Zimmer Nr. 112 Saal B vör das Gr. Amtsgericht Maun⸗ heim anberaumten Aufge⸗ botstermin anzumelden, wid⸗ rigenfalls die Ausſchließung des Gläubigers mit ſeinem Recht ausgeſprochen wird. Mannheim, 28. Nov. 1910. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts: — Schönith. Koukurs⸗Nerfahren Ueber das Vermögen der Firma Chemiſch Hygieniſches Laboratorium, vorm. Faber Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung in Maunheim wurde heute nachmittags Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Zum Koukursverwalter iſt ernannt: Rechtsanwalt Dr. Gerhard hier, Konkursforderungen ſind bis zum 28. Dezember 1910 bei dem Gerichte anzumel⸗ den. 5135 Zugleich wird zur Beſch faſſung über die Wahl eines definitiven Verwalters, über eines Gläu⸗ und eintre⸗ tenden Falles über die in § 152 der Konkursordnung bezeichneten Gegenſtände auf Dienstag, 3. Januar 1911, vormittags 9 Uhr ſowie zur Prüfung der an⸗ gemeldeten Forderungen auf Dienstag, 17. Jauuar 1911, vormittags 9 Uhr vor dem Gr. Amtsgerichte Abt. V, Obergeſchoß, Saal 114, Termin änberaumt. Allen Perſonen, welche eine zur Konkursmaſſe ge⸗ hörige Sache in Beſitz haben oder zur Kounkursmaſſe et⸗ was ſchuldig ſind, wird auf⸗ gegeben, nichts an den Ge⸗ meinſchuldner zu verabfol⸗ gen oder zu leiſten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Beſitze der Sache und von den Forderungen, für welche ſie aus der Sache ab⸗ geſonderte Befriedigung in Anſpruch neh„dem K kursverwalter bis zum Dezember 1910 Anzeige zu machen. Mauuheim, 3. Dez. 1910. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts V: J. Wohlſchlegel. 7 Giterrechtsregiſter. Zum Güterrechtsregiſter, Band X& wurde heute einge⸗ tragen: 1. Seite 442: Freund, Jof. Chriſtian, Landwirt, Maun⸗ heim⸗ und Katha⸗ rina verw. Geiger. Durch Vertrag vom 15. No⸗ vember 1910 iſt Errungen⸗ ſchaftsgemeinſchaft vereinbart 2. Seite 443: Mayer Franz, Kaufmann, Maunheim, und Elſa Antonie Leininger. Durch Vertrag vom 18. No⸗ vember 1910 iſt Errungen⸗ ſchaftsgemeinſchaft vereinbart 3. Seite 444;: Walter, Eug. Bücken Mannheim, und Ling Hockenberger. Durch Vertrag vom 22. November 1910 iſt Errungenſchaftsgemeinſchaft vereinbart. 4. Seite 445: Reuner, Karl, Metzger, Mannheim, und Mathilde Kohl. Durch Vertrag vom 25. November 1910 iſt Gütertrennung ver⸗ elnbart. 5. Seite 446: Wolf, Jean, Maurer, Mannheim, und Frauziska Kraft. Der Mann hat das der Fran gemäß B. G. B. 8 1357 zuſtehende Recht, innerhalb ihres häus⸗ lichen Wirkungskretſes die Geſchäfte des Mannes für ihn zu beforgen und ihn zu vertreten, ausgeſchloſſen. Mannheim, 3. Dez. 1910. Gr. Amtsgericht l. Konkurgverfahren. Im Konkurſe über das Vermögen des Kaufmanns Abraham Sperber in Mann⸗ heim, ſoll eine Abſchlags⸗ verteilung ſtattfinden. Verfügbar ſind 12 000 Zu berückſichtigen ſind 77 218,26 nicht bevorrech⸗ tigte Forderungen. Das Verzeichnis der zu berückſichtigenden Forderun⸗ gen kann auf der Gerichts⸗ ſchreiberei der Richterabtei⸗ lung IV des Großh. Amts⸗ gerichts Mannheim einge⸗ ſehen werden. 5120 Mannheim, 2. Dez. 1910. Der Konkursverwalter: Dr. Deimling, Rechts⸗ anwalt. Hekaunkmachung. Herrenloſe Hunde betr. Zugelaufen und bei Wil⸗ helm Eiſenhauer, hier, Gute⸗ mannſtr. 18, untergebracht ein herrenloſer Hund: Bernhardiner, männlich, weiß und gelb. Zugelaufen und bei Schul⸗ diener Adam Laule, Schul⸗ haus Wohlgelegen, unter⸗ acht ein herrenloſer : Zwergſpitzer, männ⸗ braun mit ſchwarzer Schnauze. 5115⁵ Mannheim, 29. Nov. 1910. Großh. Bezirksamt. Polizeidirektion. Vekauntmachung. Fund betreffend. In der Zeit vom 17. No⸗ vember bhis 5. Dezember 1910 gefüunden und auf dem Fund⸗ bureau— Zimmer 11— der Polizeidirektion zur Aufbe⸗ wahrung abgegeben wurde: 5 Geldbentel mit Inhalt; 4 Handtäſchchen mit Inhalt; 1 goldener Damenring mit Brillant und Perlen beſetzt; 1 gold. Damenuhr; 1 gold. Kettenarmband; 2 Broſchen; 3 goldene Ringe; 2 goldene Zwicker; 2 Herreuuhren; 1 Nickelzwicker; 1 Brille; 5 Loſe; 1 Pfandſchein; 1 Dolch⸗ meſſer; 2 Kaſſenſchlüſſel; Handkarren; 6 Teller; 1 La terne; 1 Herrenſchirm: Paar Kinderſchuhe; 1 Schü⸗ lermütze; 1 weiße Damen⸗ bluſe; 1 Gehrock; 1 Weſte; 1 ſchwarzer ſteifer Hut; 1 Filz⸗ hut; 1 grauer Pelz; 1 künſtl. Nelke. Falls ſich ein Empfangs⸗ berechtigter nicht rechtzeitig meldet, geht das Eigentum an der gefundenen Sache binnen Jahresfriſt auf den Finder oder die Gemeinde über. Mannheim, 5. Dez. 1910. Großh. Bezirksamt. Polizeidirektion. * — Hundelsregiſter. Zum Handelsregiſter& wurde heute eingetragen: 1. Band II,.⸗Z. 92, Fir⸗ ma„G. Altritt Ir. Nachfol⸗ ger“, Maunheim: Die Pro⸗ küra des Heinrich Klein, Maunheim, iſt erloſchen. ma„Mannheimer Holz⸗Comp⸗ toir Dreiſuß& Leviſteln“, Maunheim: Die Geſellſchaft iſt mit Wirkung vom 17. No⸗ vember 1910 aufgelöſt und das Geſchäft mit Aktiven und Paſſtven und ſamt der Fir⸗ ma auf den Geſellſchafter Adolf Leviſtein als alleinigen Juhaberübergegangen. Adolf Leviſtein Ehefran Marie geb. Eſſinger, Maunheim iſt als Prokuriſt beſtellt. 3. Band XIV,.⸗Z. 37, Firma„Südd. Tarif⸗ und Reklamatiousburean Eruft Eggler“, Manuheim: Der Firmeninhaber hat ſeinen Wohnſitz nach Heidelber verlegt. Die Prokura de Alfred Schick iſt erloſchen. Julius Sauter, Mannheim, iſt als Prokuriſt beſtellt. 4. Band XIV,.⸗Z. 67, Firma„Roſolwerk Fabrik chemiſcher Produkte Julius Dreifuß& Cie.“, Maunheim: Die Geſellſchaft iſt mit Wir⸗ kung vom 17. November 1910 aufgelöſt und das Geſchäft mit Aktiven und Paſſiven und ſamt der Firma auf den Geſellſchafter Julius Drel⸗ fuß als alleinigen Inhaber übergegangen. 5. Band XV,.⸗3. 80: Firma„Simon Buttenwie⸗ ſer“, Mannheim, U 1, 7. In⸗ haber iſt Simon Butten wieſer, Kaufmann un Rechtskonſulent, Mannheim. Geſchäftszweig: Handels⸗ und Privat⸗Auskunftel, Inkaſſo und Rechtsbüro. 6. Band XV,.⸗Z. 81: Firma„A. Orlof& Co.“, Maunheim, Jungbuſchſtr. 7. Perſönlich haftende Geſell⸗ ſchafter ſind: Abraham Orlof, Fabrikant, Mannheim, Max Rodies, Kaufmann, Mann⸗ heim. Offene Handelsgeſell⸗ ſchaft. Die Geſellſchaft hat am 1. Dezember 1910 he⸗ gonnen. Geſchäftszweig: Zi⸗ garettenfabrik. Band XV,.⸗Z. 82; Firma„Gebr. Schmid Licht⸗ paus ⸗ Anſtalt„Elektra“, Mannheim, R 6, 14/16. Per⸗ ſönlich haftende Geſellſchafter ſind: Kaſpar Schmid, Elektro⸗ techniker, Mannheim, Jo⸗ hann Schmid, Elektromou⸗ teur, Mannheim. Oſſene Handelsgeſellſchaft. Die Ge⸗ ſellſchaft hat am 28. Novem⸗ ber 1910 begonnen. Geſchäfts⸗ zweig: Herſtellung von Licht⸗ pauſen ete. Maunheim, 3. Dez. 1910. Großh. Amtsgericht J. Litferungs bergehung. Wir vergeben für das Jahr 1911 die Lieferung von etwa: 1000 g Motorbenzin, 250 leg Miueralſchmieröl, t, g gekochtes Leiun Putzwolle, 1. Sorke. ˖ können geſehen werden. 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Während ſämtliche Berufe ſich der immer ſchwieriger zu löſenden Exiſtenzfrage durch Erhöhung ihrer Bezahlung anzupaſſen ſuchten, blieb es dem Muſiker über⸗ laſſen, entweder durch äußerſte Einſchränkung mit dem ſeit langen Jahren feſtſtehenden Gehalt ſein Leben zu friſten oder ſogar durch noch kargere Entlohnung, wie ſie die Geſchäftsſpekulation verſchie⸗ dener Direktoren ſchuf, aus der gutbürgerlichen Klaſſe, zu der er ſich auf Grund ſeines Könnens rechnen muß und darf, zum Pro⸗ letariat herabzufinken. Daß der ſtaatserhaltende Gedanke, dem es vor allen Dingen daran liegen muß, dem Staate einen geſunden Mittelſtand, ein kräftiges Kleinbürgertum zu erhalten, dadurch nicht prosperieren kann, liegt auf der Hand. Es iſt in jüngſter Zeit ſehr viel mit dem Wort„Kulturträger“ operiert worden. In bezug auf die Muſik iſt dasſelbe aber eigentlich nicht angewendet worden, obwohl die Muſik, wie die ſchönen Künſte überhaupt, wohl den erſten Anſpruch darauf zu machen hätten. Das beweiſt aber immer wieder, daß an leitenden Stellen, der Begriff„Muſik“ entweder ein derartiges Abſtraktum iſt, daß man es wohl zu füh⸗ len und als angenehme Begleiterſcheinung zum Leben empfinden vermag, daß ſich aber die Erkenntnis, dieſe Kunſt in ihre praktiſche Bedeutung für die Erziehung eines Volkes umzuwerten, noch nicht zu greifbaren Reſultaten durchgerungen hat. Dieſe Kunſt kann nur gefördert werden, wenn gleich wie in anderen Berufen, die gewiſſenloſe Spekulation von ihr ferngehalten wird, die den Mu⸗ ſiker durch die denkbar ſchlechteſte Bezahlung und die denkbar ſchnellſte Nervenzerrüttung vor der Zeit dem Elend preisgibt. Das kann ferner dadurch geſchehen, daß der Staat ſchon den Vorbil⸗ dungsinſtuten in bezug auf gute Lehrerſchaft und anſtändige Ju⸗ genderziehung ſeine ſchützende Hand leiht und das kann ſchließlich dadurch erreicht werden, daß auch die Konkurrenz, wie ſie aus Militär⸗ und Beamtenkreiſen rein geſ ſchäftlich erwächſt, durch Ein⸗ führung geſunder Reformen auf jenes Minimum zurückgeführt wird, welches ſich mit der guten Sitte vereinbaren läßt, und wie es anderen Berufen gegenüber ſchon längſt geſchehen iſt. Wir müſſen etwaige Vorwürfe zurückweiſen, als ob die geſellſchaftliche Erziehung im Muſikerſtand nicht zu den Forderungen und Wün⸗ ſchen berechtigen würde, die von uns geſtellt werden. Auch derar⸗ tige Mängel find nur die Konſequenzen der ſtiefmütterlichen Be⸗ Rheinperle una Solo und die Pflanzenbutterugarine Wir garantieren für einwandfreie, tadellose Ware, die den Jurgens& Prinzen, Zuverläſſigſter Mappenwechſel an ſtets gleichen Wochentagen mit nur fortlaufenden NRummern Abonnementspreis für A oder B per Quartal: p. Woche ganz neu M. 13.— -3 Woch. alt„.——.60 •6„„„.25—.85 12 älter„5.——.20 Trauekan Abag S. E L.5 Hambeim C 4. 6 Fernsprecher 1212. (Abendßlatt.) Nlervenleiden! als: Neurasthenle, Neuralglen, Sehwächezustände, Gesichtsschmerzen, eees— RBheumati Fiont, Pehtes, Haut- u. Haarkrankheiten wie: Lunus, Sshuppen, Bart- und nassende Plechte 910 Gestchtspickel, Krampfadergeschwüre(dureh Eisenlichtbehandinng): Bronchial-Asthma En Lerbindung mit Frauenleiden Thure-Brandt-Massage dureh dle verschledenen Spezlal-Anwendungen des kombinierten Elektr. Lichtheilverfahren Hyaro- und Elektrotheranle, Hand- u. 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Aus eigener Kraft und da⸗ durch, daß, allen Berufneid bei Seite werfend, ſich Groß und Klein, ſowohl geniale Führer wie einfache Muſiker zu dem ernſten Werk verbanden, unſeren Beruf den Platz an der Sonne zu er⸗ obern, iſt es gelungen, die Lage der Orcheſter einigermaßen zu beſſern. Aber das Ziel iſt noch nicht erreicht. Das Ziel heißt einzig und allein—: Erlangung der ſtaatsbürgerlichen Geſetzes⸗ wohltaten! Vielleichk wird man uns den Vorwurf machen, daß wir nicht alluzu oft das einjährige Zeugnis, in ſeltenen Fällen das Abiturium aufweiſen können, nun, dem können wir entgegnen, daß dieſe Zeugniſſe für jemanden, der einen höheren bureaukrati⸗ ſchen oder wiſſenſchaftlichen Beruf ergreift, direkt unerläßlich ſind, daß aber die Muſik an ſich dieſer Teſtate nicht bedarf, daß wir aber analoge Stufen in der Kunſt erringen müſſen. Trotzdem aber glauben wir wohl, für einen modernen Orcheſtermuſiker, der die heutige Literatur bewältigen muß lein einigermaßen allgemein gebildeter Menſch wird wiſſen, was das bedeutet), mindeſtens jene Stufe als Gehaltsſkala beanſpruchen zu dürfen, die als die unterſte Stufe für Subalternbeamte verzeichnet iſt, nämlich die Aſſiſtenten⸗ klaſſe mit ihrem Dienſtalterszulagenſyſtem. Jene Klaſſe, die die meiſten Militärmuſiker nach 12jähriger Dienſtzeit erreichen, durch welche Bevorzugung mancher gute Muſiker, der nur ſeine Pflicht⸗ jahre abdienen wollte, ſeinem eigentlichen Beruf verloren geht, da er in Furcht vor unſicherer Exiſtenz ſich lieber dem Beamten⸗ tum zuwendet. Sämtliche behördlich angeſtellten Orcheſter müßten dieſe Stufe als Baſis ihr eigen nennen können mit analogen Verſor⸗ gungsbedingungen. Dieſe Klaſſe iſt gewiß nicht zu hoch gegriffen, bedenkt man die Koſten der Vorbildung, den Wert der Begabung, die Opfer an ſtändigem Hausfleiß, die unbedingt nötig ſind und die Abnutzung der Nervenkraft im Dienſt. Leiſtet man aber ſeinen behördlichen Dienſt, ſo wie er ver⸗ langt wird, dann bleibt zum Nebenverdienſt nicht viel Zeit, da der Hausfleiß auch in Rechnung geſtellt werden muß, und ein anderer ſtaatsgeſetzlicher Grundſatz verlangt, daß das Amt den Mann er⸗ nähren muß. Tut er außerdem noch etwas, was übrigens jedem an⸗ deren Beamten in ſeinem Berufe freiſteht, ſo wird es wohl nur das Würdigſte ſein dürfen, was ihn dazu veranlaßt. Auch könnte man erwähnen, daß ſich die Parallele mit der Beamtenſchaft nicht aufrecht erhalten läßt, weil es Inſtitute gibt, die mehrmonatige Ferien beſitzen. Doch auch dem iſt entſprechend zu erwidern. Erſtens haben derartige Engagements den Nachteil, daß der Fa⸗ milienvater gezwungen iſt, während des Sommers einen andern Ort zu Betätigung ſeines Berufes aufzuſuchen, da in ſeinem eigentlichen Engagement die Bezahlung vollſtändig unzureichend iſt. Die Folge iſt eine doppelte Haushaltung, eine Zerreißung des Familienlebens und trotzdem die größte Sorge, da die Ent⸗ lohnung knapp bei dem Haushaltsetat für ihn ſelbft ausreicht. 10988 Nein, erreicht muß werden, daß derartige ſtädtiſche Engagemen ſelbſt am Ort für paſſende Unterkunft ſorgen und die Kapellen in eigene Regie übernehmen. Wird dadurch doch der beſtändige Wechſel vermieden und das Niveau der künſtleriſchen Leiſtungen ein höheres. Oder aber man ſetze die Herren, ganz wie bei den zur Dispoſition geſtellten Beamten auf ein Wartegeld von etwa des Gehalts. Natürlich würde dieſes Verfahren nicht ſchon hei einer Ferienzeit von 4 Wochen, die wohl jedem Muſiker nach der anſtrengenden Winterſaiſon zu gönnen iſt, einzutreten haben. Die Regelung der verſchiedenen lokalen Unterſchiede iſt ja auch in deyt Beamtengeſetz vorgeſehen und am eklatanteſten durch das Woh⸗ nungsgeld ausgedrückt, dadurch regelt ſich die Frage von ſelbſt. Unterſchiede in bezug auf die J. und 2. Stimmen, reſp. Soliſten, werden durch ein geſundes Klaſſenſyſtem, außer den Konzerk⸗ meiſtern 2 Klaſſen oder Funktionszulagen in bemerkenswerter Höhe geſchaffen. Ebenſo müßten Saiten⸗ und Kleidergelder einge⸗ führt werden, da analog den Beamtenverhältniſſen, dort Papier, Feder und Tinte geliefert werden, und wir in bezug auf Kleider, die wir im Dienſt abnutzen müſſen, zum Geſellſchaftsanzug ge⸗ zwungen ſind. Hauptbedingung aber iſt, daß die Städte, wie die höfiſchen Haushaltungen, die Kapelle in eigene Regie nehmen. Von all dieſen Wünſchen iſt ſeitens der meiſten höfiſchen Behörden be⸗ reits vieles erfüllt, wenn auch nicht alles; aber dankbar erkennen wir an, was bis jetzt geſchehen. Ebenſo ſind in den letzten Jahren in verſchiedenen ſtädtiſchen Betrieben erfreuliche Beſſerungen zu vermerken; aber noch viele Behörden ſind rückſtändig, wie unſere Statiſtik beweiſt. Wollen die betreffenden Behörden aber künſtle⸗ riſch auf der Höhe bleiben, ſo werden ſie wohl allmählich einſehen müſſen, daß ſie auch derartige Reformen einzuführen haben, denn eine andere Statiſtik lehrt uns, daß die Bewerbung bei Probe⸗ ſpiel gerade für die Inſtitutionen, die das Aeußerſte verlangen, ſtark zurückgegangen iſt, daß es für einige Orcheſter mit künſtleri⸗ ſchen Traditionen bald unmöglich wird, ſich geeignet zu komplettie⸗ ren. Ein Symptom, nicht für den Mangel an Muſikern, ſondern an ſolchen Stellen, die den ſich immer mehr ſteigernden Anſprüchen zu genügen vermögen. Alles in allem zeigt unſere Statiſtif, daß ein ſtarker Rückgang zu verzeichnen iſt, ein wichtiger Faktor, der uns bei Erreichung unſerer ideellen und materiellen Wünſche un⸗ terſtützt und uns hoffen läßt, daß unſer großes Ziel, Beſſer⸗ ſtellung und volle Würdigung des deutſchen Orcheſtermuſikers, der in der ganzen Welt als muſtergültiger Interpret der Kunſt iit allgemeinen und der an erſter Stelle ſtehenden nationalen Kunſt genießt, ſeine Gleichſtellung mit geſellſchaftlich gleich hoch ſtehen⸗ den Berufen, vor dem Geſetz doch endlich erreicht wird. Unſeren genialen Dirigenten und Geiſtesheroen, den einſichtsvollen Be⸗ hörden aber, die uns bei dieſer kulturellen Arbeit leiſten, unſeren herzlichſten Dank. D. QW B. 12. Seite A mmeen. Zu vermieten: 0 1, 16, 1 lr. booh schöne—7 event. auch Bures et, per 1. 2—+ 25 er zu vyerm. Aher. im eau paxterre. 212 Damemſtraße 8 nächſt der Friebrichsbrücke, geräumig. 4 Zimmerwohng. eptl. wohnung zu verm. Friedrichsplaz. 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