WMN. S — VVVFWc angelegten Umfaſſungsſchlacht geſchlagen. 100 000 Gefangene rung der Inſeln Moon, Dagö und Oeſel vollenden die Nieder⸗ zwingt den Deutſchen noch einmal das Schwert in die Hand, ſchluß erkämpfen. Rommen hatte, erklärte der Vorſitzende Sokolniko w, daß Derantwortlich für den und Handelstell: Chefredakteur Dr. Fritz Goldenbaum; für den Anzeigentell: Anton Grieſer. Druck u. Verlag: Druckerei Dr. Haas Ranunheimer General⸗ Anzeiger e ſämtlich m Mannhgeim.— Telegramm⸗ Adreſſe: General⸗Anzeiger Raunheim.— Fernſprech⸗u⸗ ſchlus amt Maunheim: Hx. 7940, 7941, 7942, 798, 79ʃ4, und 7945.»Nonto: Nr. 2917 Ludwigsbafen am Rhein. Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.— Mittags⸗Ausgabe. 1918. Nr. 109. a nzeigenpreiſe: Die 1ſpaltige Kolonelzeile 40 Pfennig, Finanz- 0 5— 50 Pfennig, Reklamen R..—. Annahmeſchluß: Mittagblatt vormittags 8¼ Uhr, Abendblatt nachmittags 2½ Uhr. Für KRu⸗ zeigen an beſtimmten Tagen, Steten und Kusgaben wird keine Ber · 7 antwortung iernommen. Bezugspreis in Utannheim und Umge⸗ bung monatl. M..— mit Bringerlohn. Poſtbezug: Diertelj. R..42 einſchl. Zuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. N. 5. 70. Einzel · Nx: 10 Pfs· Das Weltgeſchehen im Bilde in moderner Kupfertiefdruck⸗ Ausführung. Das Ende des Iweifronlenltieges. Militäriſche Armfreiheik für die Reſtfronken. Durch den Frieden mit Rußland iſt der Zweifronten⸗ krieg beendet. Der eiſerne Umklammerungs⸗ ring um Deutſchland iſt geſprengt und die militäriſche Armfreiheit für die Reſtfronten gewonnen. Der Friedensſchluß mußte bis zum letzten Ende mit den Waffen erkämpft werden. Dieſer Kampf mit dem weit überlegenen Millionenheer des gewaltigen ruſſiſchen Reiches, das der Entente größte Hoffnung war, dauerte rund 43 Monate. Er wurde zu einem ununterbrochenen Siegeszuge, ſeitdem die Generale Hin⸗ denburg und Ludendorff die Führung der Operatio⸗ nen im Oſten übernahmen. Die 250 000 Mann ſtarke Narew⸗Armee wurde von einer deutſchen Minderheit in den letzten Auguſttagen 1914 bei Tannenberg in offener Feldſchlacht vernichtet. 500 Geſchütze und 90 000 Gefangene dlieben dabei in deutſcher Hand und 40 000 tote Ruſſen be⸗ deckten das Schlachtfeld. Am 10. September desſelben Jahres wurde die gleich ſtarke ruſſiſche Invaſionsarmee des Generals Rennenkampf an den Maſuriſchen Seen nach einer ſchweren Niederlage zum fluchtartigen Rückzug ge⸗ zwungen und damit Oſtpreußen bis auf das Grenzgebiet vor⸗ läufig befreit. Es folgen die Schlachten um Lodz, die faſt 140 000 Gefangene einbrachten. Am 6. Dezember fällt Lodz und die ruſſiſche Dampfwalze rollt nach Warſchau zurück. (Anfang Februar 1915 wird unter General Siewers die zehnte ruſſiſche Armee, die erneut in Oſtpreußen einfallen wollte, zwiſchen Johannesburg und Pillkallen in einer groß und unzählbare Geſchütze und Beute an Material fallen in deutſche Hand. Im Mai 1915 erfolgt die Durchbruchsſchlacht von Gorlice-Tarnow. Im Hochſommer desſelben Jahres erfüllt ſich das Schickſal Polens. Die Narwa⸗Linie wird den Ruſſen entriſſen. Die Feſtungen Pultuſk, Roshan, Oſtrolenka und Lomza werden erobert. Am 5. Auguſt fällt Warſchau, am 26. Auguſt Breſt⸗Litowſk. In der Verfol⸗ gung des Feindes werden die Wälder von Bialyſtok und die Pripet⸗Sümpfe kämpfend durchſchritten. Großfürſt Nikolai wird abberufen. Im September fallen Grodno und Wilna. Der ſieg⸗ reiche Vormarſch geht bis vor Riga und Dünaburg. Ruſſiſche Gegenoffenſiven ſcheitern unter ungeheuren Opfern. Die Folge der wuchtigen Schläge iſt das Ende der Zaren⸗ dynaſtie und der Beginn der ruſſiſchen Revolution. Die Re⸗ volutionsheere, die von Kerenſki zum Angriff erneut vorge⸗ trieben wurden, konnten den geplanten Durchbruch nicht er⸗ zielen. Statt deſſen ſetzte im Juli 1917 der Durchbruch der Mittelmächte bei Sloczow und in der Bukowina ein, ferner die Einnahme von Riga, Jakobſtadt, die Erobe⸗ läge der gewaltigen ruſſiſchen Armee. Friedensverhandlungen werden eingeleitet. Das Scheitern an dem Verhalten Trotzkys nit dem ſie in unglaublichem Tempo bis Narwa, Pleſkau und Poloſk, Gomel und Kiew vordringend den endlichen Friedens⸗ der Schlußalt in Breſt⸗Litowſt. Einzelheiten aus den enkſcheidenden Tagen. Breſt-Citowſk, 4. März.(WTB. Nichtamtlich.) Nachdem die ruſſiſche Delegation am 1. März die Entwürfe zum Frie⸗ densvertrag nebſt Anlagen und Zuſatzverträgen entgegenge⸗ er von einer Durchberatung in Kommiſſionen abſehen wolle. Am 2. März nahm der Vorſitzende und einzelne Mit⸗ glieder der ruſſiſchen Delegation Fühlung mit den Delegierten der Verbündeten. um ſich über die einzelnen Beſtimmungen der Entwürfe Aufklärung zu verſchaffen. Abänderungs⸗ wünſche wurden ruſſiſcherſeits nicht geäußert. Für die Unter zeichnung der Verträge wurde im gemein⸗ ſamen Einvernehmen der 3. März feſtgeſetzt. Um 11 Uhr vormittags traten die Abordnungen unter dem Vorſitz des öſterreichiſch⸗ungariſchen Botſchafters von Merey zu einer Vollver ſammlung zuſammen. Die Vollmachten wur⸗ den geprüft und richtig befunden. Im allſeitigen Einverſtänd⸗ nis wurde vorbehalten, daß Staatsſekretär von Kühlmann und Graf Czernin ihre Unterſchriften in Bukareſt nach⸗ tragen ſollten. 2 Sodann gab der Vorſitzende der ruſſiſchen Delegation „Nußlands Verzicht auf Einmiſchung in die Neuordnung der ſtaatsrechtlichen und völkerrechtlichen Verhältniſſe in den ehe⸗ mals türkiſchen Bezirken Erdehan, Kars und Batum. Herr Sokolnikow erklärte, daß dieſe Vertrags⸗Beſtimmung eine Gebietsänderung ohne Befragung der Bevölkerung dar⸗ 1 und von Rußland nur unter Proteſt angenommen werde. Der vergebliche Appell an die deulſchen Arbeiter. In ſeiner zweiten Erklärung betonte der Vorſitzende der ruſſiſchen Delegation, das deutſche Ultimatum habe troffen. Rußland ſehe ſich deshalb gezwungen, das Ultimatum anzunehmen und die ihm jetzt vorgelegten Verträge zu unter⸗ zeichnen. Dieſer Friede ſeikein Verſtändigungs⸗ friede. Die ruſſiſchen Randvölker würden unter dem Vor⸗ wand des Selbſtbeſtimmungsrechts dem Einfluß des Gegners unterſtellt, um die dort herrſchenden Klaſſen gegen die Revo⸗ lution zu ſchützen und die Kräfte der Gegenrevolution zu ſtärken. Auch in Finnland und der Ukraine ſtütze der Vier⸗ bund die revolutionsfeindlichen Beſtrebungen. Rußland, durch den Bruch des Waffenſtillſtandes vergewaltigt, unterzeichne, nachdem es vergeblich an die deutſchen Arbeiter appelliert habe, den Friedensvertrag, ohne in Verhand⸗ lungen darüber einzutreten. Botſchafter von Merey gab ſeinem Bedauern über die ruſſiſchen Erklärungen Ausdruck. Die Delegation des Vier⸗ bundes hätte gewünſcht und gehofft, daß am letzten Tage der Verhandlungen friedliche und verſöhnliche Töne ange⸗ ſchlagen würden. Wenn die ruſſiſche Delegation die Beſtim⸗ mungen über Erdehan, Kars und Batum beanſtande, ſo würde er bemerken, daß die ruſſiſchen Herren in der Lage geweſen wären und vollauf Zeit gehabt haben würden, dar⸗ über zu verhandeln und Abänderungswünſche geltend zu machen. Wenn ſie die Entwürfe ohne ſachliche Durchberatung im ei in- Buuſch und Bogen angenommen hätten, ſo beſäßen ſie nicht das Recht, ſich darüber zu beſchweren, ſon⸗ dern hätten dies allein zu verantworten. Jede Verant⸗ wortung und Schuld für die jetzige Lage Rußlands müßtendie Mächte des Vierbundes ablehnen. Die Verhandlungen in Breſt⸗Litowſk hätten bei voller Waffen⸗ ruhe zwei Monate gedauert. Bei ſachgemäßer Verwendung dieſer Friſt würde die ruſſiſche Delegation reichlich Zeit gehabt haben, das Friedenswerk auf der zu Beginn der Ver⸗ handlungen feſtgeſetzten Grundlage durchzuarbeiten und zu einem gedeihlichen Ende zu führen. Der größte Teil des Ma⸗ terials ſei überdies in den früheren Verhandlungen tatſächlich eingehend durchberaten worden. Wenn die ruſſiſche Delegation ſpäter dieſen Weg verlaſſen und jetzt auf abſchließende Be⸗ ſprechungen verzichtet habe, ſo treffe die Schuld hieran aus⸗ ſchließlich ſie ſelbſt. 92 In längeren Ausführungen und unter Beibringung reichen ge⸗ ſchichtlichn, ethnographiſchen und geographiſchen Materials trat hierauf der Vorſitzende der ottomaniſchen Delegation, Hakki Paſcha, der erſten Erklärung Sakolnikows entgegen. Er erinnerte daran, daß die fraglichen drei Bezirke vier Jahrhunderte lang zur Türkei gehört hätten, daß Rußland ſie als Erſatz für eine von der Türkei nicht bezahlte Kriegsentſchädigung an ſich geriſſen und daß die Türkei ſolange ſie Herrin der Bezirke geweſen ſei, von dort aus Rußland niemals bedroht habe. Den Vorwurf, daß hier eine Annektion vorliege, entkräfte er durch den Hinweis auf den Wort⸗ laut der von den Verbündeten vorgeſchlagenen Vertragsbeſtimmung, wonach die Bevölkerung das Recht haben ſotle, ihr künftiges ſtaat⸗ liches Schickſal ſelbſt zu beſtimmen. 2 General Hoffmann legte gegen den Vorwurf einer Ver⸗ letzung des Waffenſtillſtandsvertrages durch Deutſchland Ver⸗ wahrung ein, indem er auf die Erklärungen des Staatsſekretärs von Kühlmann in der Vollverſammlung vom 10. Februar hinwies. Herr von Kühlmann habe damals dem Volkskommiſſar für auswär⸗ tige Angelegenheiten klipp und klar geſagt, daß mit einem ein⸗ ſeitigen Abbruch der Friedensverhandlungen der Waffenſtillſtand automatiſch außer Kraft trete. Herr Trotzkij habe das wider⸗ ſpruchslos zur Kenntnis genommen. Die ruſſiſche Demobiliſation habe nicht erſt infolge des Befehls vom 10. Februar begonnen. In Wirklichkeit ſei ſie ſchon lange Wochen vorher im Gange und de facto das ruſſiſche Heer am 10. Februar bereits demobiliſiert geweſen. Schon Wochen vorher habe die deutſche Heeresleitung gewußt, daß und wieviel Kilometer der ruſſiſchen Stellung nicht mehr von ruſ⸗ ſiſchen Truppen beſetzt waren. Dieſe tatſächlichen Verhältniſſe ſeien der ruſſiſchen Regierung genau ſo bekannt geweſen, wie der deut⸗ ſchen Heeresleitung. 8 Geſandter von Roſenberg, der hierauf das Wort ergrifk. führte aus: Die deutſchen Delegierten hätten ſich im Dezember und Januar ehrlich bemüht, einen Frieden der Verſtändigung zuſtande⸗ zubringen. Sie hätten nicht auf die Rechte gepocht, die Deutſchland die Eroberungen feindlicher Gebiete hätten einräumen können. In dem Wunſche, den Idealen des neuen Rußland entgegenzukommen, ſei hieräuf verzichtet worden. Aber zu einer Verſtändigung gehören zwei Parteien, die die Verſtändigung wünſchten, und den guten Willen hierzu habe die deutſche Delegation auf der ruſſiſchen Seite vermißt. Infolge eines unſeligen Verhängniſſes habe die ruſſiſche Delegation an der Ehrlichkeit der deutſchen Abſichten mit den Rand⸗ völkern nicht glauben wollen. In Deutſchland haben ſich die Ver⸗ hältniſſe und naturgemäß auch die Forderungen Deutſchlands ver⸗ ändert. Aber auch heute noch ſeien die Forderungen Deutſchlands weit davon entfernt, eine rückſichtsloſe Ausnützung der Machtverhält⸗ niſſe darzuſtellen. Aber wenn die ruſſiſche Delegation nur die drei Tage im Auge habe, die zur Verfügung ſtanden, ſo ergibt ſich ein falſches Bild. Annähernd ſechs Wochen habe der Waffenſtillſtand gedauert, bis am 10. Februar die Vechandlungen abgebrochen wurden. Alſo. hätten der ruſſiſchen Regierung nicht drei Tage, ſondern ſechs Wochen plus 3 Tage zur Verfügung geſtanden, um ſich über die Annahme oder Abänderung der Friedensbedin⸗ Zmei Ertlärungen ab. Die erſte Erklärung beſchäftigte Ach mit Artikel 4, Abſatz 3 des Vertragsentwurfs betreffend gungen ſchlüſſig zu werden. Hierzu komme, daß die Beſprechungen im und Faebruar gerade auf dem Gebiete, ia dem die die ruſſiſche Republik im Zuſtand der Demobilmachung ge⸗ Materſe kompliziert ſei, bereits zu weitgehenden Ergebniſſen geführt hätten. Der Frieden werde Rußland nicht aufgezwungen. In der freien Entſchließung des ruſſiſchen Volkes ſtehe es, die deutſchen Bedingungen anzunehmen oder den Krieg fortzuſetzen. Die ruſſiſche Regierung habe nicht das Recht, die Aufrichtigkelt der von Deutſch⸗ land verkündeten Abſichten. mit der Bevölkerung der Randgebiete in Zweifel zu ziehen, um ſo weniger, als während der kurzen Zeit, da ſie am Ruder ſei, zwiſchen ihren Worten und ihren Taten ichwerſte Widerſprüche feſtgeſtellt wurden. Der Vorſitzende der ruſſiſchen Delegation habe in ſeiner Er⸗. klärung auch vom deutſchen Arbeiter geſprochen. Er glaubt, daß der deutſche Arbeiter für ſein Verhalten nach Innen und Außen Ver⸗ haltungsmaßregeln und Inſtruktionen vom Auslande beziehe. Er kennt den deutſchen Arbeiter nicht. der deutſche Ar⸗ beiter ſei derſelbe Mann, der draußen im Schützengraben ſeit vier Jahren mit grenzenloſer Hingedung ſein Vaterland verteidige Wenn er an der Einrichtung des deutſchen Hauſes, an der beſtehenden Ordnung der öffentlichen Dinge etwas auszuſetzen habe, ſo mache er es im eigenen Hauſe mit den eigenen Volksgenoſſen ab. Der Glaube, daß er dazu Natſchläge von draußen gebrauche, beleidige den deutſchen Arbeiter. Der Vorſitzende der bulgariſchen Delegation Herr Toſchoff b hervor, daß die Vertreter des Vierbundes mit den ruſſiſchen elegierten zuſammengekommen ſeien, um einen dauerhaften Frieden zu ſchließen und nicht, um den Keim für neue Kriege zu pflanzen. Die Sprache und die Erklärungen des Herrn Sokolnikow ſchüfen jedoch eine Atmoſphäre, die mit dieſer Abſicht nicht übereinſtimme. Er müſſe der unbegründeten Behauptung der ruſſiſchen Delegation entgegentreten, daß der Bierbund Rußland vergewaltigen wolle, ein Gedanke, der Bulgarien wie ſeinen Verbündeten ferne liege. Wenn Rußland ſich in einer peinlichen Lage befinde, ſo ſei dies lediglich die Folge jener nicht genügend weit ausſchauenden Wolitik, die Ruß⸗ land geführt habe. Nach einer Replik des Herrn Sokolnikow, der im weſentlichen nur die früher entwickelten Gedankengänge wieder⸗ holte, und nach einigen Gegenbemerkungen des Geſandten von Roſenberg und des Generals Hoffmann wurde die Sitzung um zwei Uhr auf zwei Stunden unterbrochen. Die Anterzeichnung des Friedensvertrages. Nach der Wiedereröffnung um 4 Uhr wurde zur Unter⸗ zeichnung des Friedensvertrages geſchritten die um 5 Uhr beendet war. Sodann folgte die Unterzeichnung der Rechtsverträge, die bis 5˙ Uhr dauerte. Nunmehr ergriff Votſchafter von Merey das Wort und erklärte: Ich möchte den feierlichen Akt, den wir ſoeben vollzogen haben, nicht vorübergehen laſſen, ohne der aufrichtigen Hoffnun gAusdruck zu geben, daß der heute unterzeichnete Frieden es den Völkern unſerer Mächtegruppe ſowie Rußlands, die ſich länger als Jahre im Kriege gegenübergeſtanden, er⸗ möglichen wird, doch allmählich die früheren freund⸗ ſchaftlichen Beziehungen wieder aufzunehmen. Nach Worten des Dankes an das Büro und an die Dol⸗ metſcher erklärte Botſchafter von Merey die Friedensver⸗ handlungen für beendet. ** Des Kaiſers Dank an Hindenburg und Ludendorff. Berlin, 5. März.(WTB. Amtlich.) S. M. der Kaiſer ſandte folgendes Telegramm an den Generalfeldmar⸗ ſchall von Hindenburg: Nachdem geſtern nachmittag der Friede mit Rußland unter⸗ zeichnet und hiermit der faſt vierjährige Krieg an der Oſtfront zum glorreichen Abſchluß gelangt iſt, iſt es mir tief empfundenes Herzens⸗ bedürfnis, Ihnen, mein lieber Generalfeldmarſchall, und Ihrem treuen Gehilfen, dem General Ludendorff, meinen und des deutſchen Volkes heißen Dank erneut auszuſprechen. Sie haben durch die Schlacht von Tannenberg, durch die Winterſchlacht in WMaſuren und durch die Kämpfe bei Lodz den Grund für alle weiteren Erfolge gelegt und die Möglichkeit geſchaffen, mittels des Durchbruchs von Gorlice⸗Tarnow die ruſſiſche Armee zu weiterem Rückzuge zu zwingen und in den ferneren Anſtürmen feindlicher Heeresmaſſen ſtandzuhalten. Und nun iſt der koſtbare Friedenspreis glorreichen Ringens in unſerer Hand. Unſere baltiſchen Brüder und Volksgenoſſen ſind vom ruſſiſchen Joche befreit und düͤrſen ſich wieder als Deutſche füßlen. Gott war mit uns und wird weiter helfen Wilhelm, I. R. Telegrammwechſel zwiſchen Kaiſer und König von Bayern. München, 5. März.(WTB. Nichtamtl.) Zwiſchen dem Deut⸗ ſchen Kaiſer und' König Ludwig hat nachſtehender Telegramm⸗ wechſel ſtattgefunden: 7 Seiner Majeſtät dem König von Bayern. Nachdem ſoeben der Frieden mit Rüßland unterzeichnet und hiermit dank der glorreichen Führung Deines Bruders der Kampf an der Oſtfront zum ſiegreichen Abſchluß gebracht iſt. habe ich ihm das Großkreuz des Eiſernen Kreuzes verliehen. Es macht mir Freude, Dir dies mitzuteilen.⸗ Gez. Wilhelm J. R. Seiner Majeſtät dem Deutſchen Kaiſer, Großes Hauptquartier. Unter dem erhebenden Eindruck des ſiegreichen Abſchluſſes des Kampfes an der Oſtfront ſtehend, erhalle ich Deine gütige Mitteilung über die hohe Anerkennung, die Du der Führung meines Bruders durch Verleihung des Großkreuzes des Eiſernen Kreuzes zuweiſt. Tiefgerührt und hocherfreut über die hohe Mürdigung der Verdienſte meines Brubers bitte ich Dich, mei⸗ nen herzlichſten Dank/für Deine Mitteilung entgegennehmen zu wollen. Gott der Herr, der bis jetzt ſiegreich uns und unſeren Heere geleitet hat, möge ferner mit uns ſein und uns bald zum endgültigen, ehrenvollen Feieden führen. geg. Ludwig. 2. Seite. Nr. 109. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Mittwoch, den 8. März 1918. Ne Beſetzung der Aalandsinſeln. Anberechtigte ſchwediſche Erregung. EBerlin, 6. März.(Von unſerem Berliner Büro.) In Schweden zeigt ſich eine gewiſſe Erregung wegen des von uns geplanten Eingreifens auf den Aalands⸗ inſeln. Zu ſolcher Erregung ſcheint uns nach keiner Richtung ein Anlaß gegeben zu ſein. An ſich wären ja vielleicht die Schweden die nächſten dazu geweſen: an dringlichen Hilfe⸗ rufen aus Finnland hat es jedenfalls nicht gefehlt. Aber in Schweden haͤtte man es für richtig befunden, ſich taub zu ſtellen, wie man überhaupt den Freiheitskampf Finn⸗ lands, deſſen Bevölkerung immerhin zu zehn Prozent ſchwe⸗ diſchen Blutes iſt und das ſozuſagen eine ſchwediſche Kolonie bleibt, mit bemerkenswerter Kühle verfolgt hat. Wenn Deutſchland ſich jetzt anſchickt, den Hilferuf der Finnländer zu erhören, ſo handelt es ſich dabei für uns nicht Rur darun die von der bolſchewiſtiſchen Raſerei bedrohte Freiheit des unglücklichen Landes zu ſchützen, das ſich eben erſt mühſam der ruſſiſchen Tyrannei entrang, wir haben hier auch andere, durchaus eigene Intereſſen wahrzunehmen. Wir ſind im Begriff, mit Finnland Frieden zuſchließen und diefer Friede iſt bedroht durch die längſt zur regelloſen Horde gewordenen ruſſiſchen Truppen und die Banden der Roten Garde, die in den Städten des finniſchen Südens alles von oberſt zu unterſt gekehrt haben. In dieſer Beziehung würde unſere Expedition nach Finnland nur dem gleichen, was deutſche und öſterreichiſch⸗ungariſche Truppen in der Ukraine ausgeführt haben. Wir bedürfen aber auch bei dem flüſſigen Zuſtand, in dem ſich die ruſſiſchen Dinge einſtweilen befinden und vielleicht noch auf lange befinden werden, ge⸗ wiſſer Garantien für die Durchführung und Aufrecht⸗ erhaltung des in Breſt⸗Litowſk Kgeſchloſſenen Friedens mit Rußland. Auch um deswillen kann es uns nicht gleich⸗ gültig ſein, ob in Finnland Ordnung und Sicherheit wieder⸗ kehten, oder ob es der wüſte Tummelplatz bolſchewiſtiſcher Ausſchreitungen bleibt. Das alles ſcheint uns ſo logiſch und ſelbſtverſtändlich, daß ſchon die Verſchrobenheit Lede⸗ hour ſchen Denkens dazu gehört, in dieſem Schritt Deutſchlands die Nachahmung der Koalitionskriege des aus⸗ gehenden achtzehnten Jahrhunderts zu ſehen. Auch in Schwe⸗ den werden, ſo hoſſen wir, allmählich Ruhe und Einſicht ein⸗ kehren, und man wird erkennen lernen, daß es Schwedens eigene Schuld iſt, wenn eine Aufgabe, zu der es vielleicht ſelber an erſter Stelle berufen war, ſchließlich von uns aufgegriffen werden mußte. Im übrigen hat, wie jſetzt auch die Norddeutſche Allgemeine Zeitung“ mitteilt, Deutſchland trotz ſeiner abſoluten Berechtigung, ſelbſtändig zu handeln, ſich mit Schweden vorher ins Einvernehmen geſetzt, und es iſt eine Verſtändigung mit Schweden zuſtande gekommen. Der deutſche Geſandte in Stockholm hat der ſchwediſchen Regie⸗ rung Erklärungen abgegeben, die in vollem Maße angetan ſind, die ſchwediſche Oeffentlichkeit zu befriedigen. Das halb⸗ amtliche Blatt verweiſt dann noch darauf, daß die Rote Flotte vor Helſingfors beſchloſſen hätte, unabhängig vom deutſch⸗ ruſſiſchen Frieden weiterzukämpfen. Alſo auch das beweiſt, daß Deutſchland alles Intereſſe hat, dem Unweſen der Rolen Garde in Finnland ein Ziel zu ſetzen. 75 Die halbamtliche Auslaſſung ſchließt: Einer Re⸗ elung der Aalandsfrage, über die der deutſch⸗ruſſiſche „Beſtimmungen trifft, iſt durch das deutſche Vorgehen auf Aaland in keiner Weiſe vorgegräif⸗ fen. Eine Einmiſchung in die inneren Verhältniſſe Finnlands bedeutet die deutſche Aktion inſofern gnicht, als Deutſchland weiter nichts tut; als die rechtmäßige finniſche Regierung, die es ebenſo wie die ruſſiſche Regierung ſeinerzeit anerkannt hat und deren Bevollmächtigte ſich in Berlin befinden, zu unter⸗ Regierung iſt vom ganzen finniſchen Landtag rechtmäßig auf Grund der finniſchen Geſetzesvorſchriften einge⸗ ſetzt worden. Erſt als die Repolution durch die maximaliſti⸗ ſchen Machenſchaften in Finnland angezettelt wurde, hat ſich eine neue Nebenregierung von Reinſozialiſten aufgetan. Dieſe Nebenregierung aber konnte ſich auf keine andere Autorität ſtützen, als auf die Baſonette der Roten Garde und der ruſſiſchen Maximaliſten. Soweit bekannt iſt, gerät auch dieſe Nebenregierung bereits ins Schwanken, da eine ihrer maßgebenden Perſönlichtejten, Herr Tokoi. ſein uſurpiertes Amt niedergelegt hat. Das deutſche Vorgehen erfolgt ſomit unter voller Aütorität der gegenwärkigen finni⸗ ſchen Regierung und iſt nach allen Seiten hin unanfechtbar. 5 Die Revolufion in Fiunland. Petersburg, 4. März.(Wi B. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphen⸗Agentur. Aus Helſingfors wird amtlich gemeldet, daß in der Stadt Nikolaiſtad auf Befehl des früheren bürgerlichen Senats die Mitglieder der Roten Garde und zahlreiche andere Perſonen, die ſich weigerten, die frühere Regierung anzuerkennen, verhaftet wurden und durch ein“ Kriegsgericht abgeurteilt werden ſollen. Tornea iſt gegenwärtig in den Händen der Gegenrevolutionäre. Eine Manzielle Kriſe iſt in der Stadt Kayen und in vielen anderen von der finniſchen Bourgeoiſie beſetzten Städten Nordfinnlands zu beobachten. Der Ort Karkkönummi in Nordfinnland wurde von den Gegenrevolutionären beſetzt, am Tage darauf jedoch von den revolutionären Truppen beinahe ohne Kampf genom⸗ men. Die Weißen Garden erlitten eine Niederlage. 440 Gegen⸗ revolutionäre, unter denen ſich viele Ausländer befinden, wur⸗ den verhaftet und nach Helſingfors gebracht. Nie zrledensverhaudlungen mil Aumünlen. Ungarns Anſprüche. Budapeſt, 4. März.(WTB. Nichtamtlich.) Peſter Lloyd ſchreibt über die Friedensverhandlungen mit Rumänien:„Die öffentliche Meinung beſteht mit Entſchiedenheit darauf, daß uns durch ſtrategiſche Grenzberichtigungen feſte Sicherheiten gegen künftige meuchleriſche Ueberfälle von rumäniſcher Seite geboten werden. den Ge⸗ des Karpatentales, der Rumänien von Siebenbürgen trennt, dürfen nicht weiter im Beſitze dieſes unzuverläſſigen Nachbarſtaates bleiben. Auch für die Wege⸗ freiheit an der Donau müſſen zuverläſſige Bürgſchaften er⸗ richtet werden. Endlich muß Ungarn verlangen, daß im Frie⸗ densinſtrument gegen die agitatoriſche Mirkfamteit der rumä⸗ niſchen Kulturliga, durch die Siebenbürgen dauernd beun⸗ ruhigt wurde, Abhilfe geſchaffen werde. Was die bulgariſchen Anſprüche auf die Dobrudſcha betrifft, fordert die öffent⸗ liche Meinung Ungarns, dieſen Anſprüchen kräftigſten Bei⸗ ſtand zu leiſten.“ Radoslawow über die Jorderungen der Miktelmächte 5 an Rumänien. ˖ Sofia, 4. März.(WTB. Nichtamtl.) In der Sobranje gab Niniſterpraſident Radoslawow unter allgemeinem Beifall den Jriedensſchluß mit der cuſſiſchen Bundesreyublik bekaunt und bat den Finanzminiſter Tontſchew, der heute Morgen aus Bukareſt zurückkehrte, vor der Volksvertretung den Gang der Verhandlungen mit, Rumänien darzulegen. Tontſchew entwarf ein Bild der Lage, wie ſie ſich zu Anfang der letzten Woche darſtellte. Er er⸗ wähnte den Briefwechſel, der zwiſchen den Delegationen der Ver⸗ bündeten und dem rumäniſchen Miniſterpräſidenten Averescu ſtattfand, der zuerſt auf die Mitteilung der Alliierten, worin ihre Friedensbedingungen enthalten waren, mit einem Schreiben ant⸗ wortete, in dem er erklärte, daß Rumänien bereit ſei, zu ver⸗ handeln auf der Grundlage gegenſeitiger Zugeſtändniſſe. Er er⸗ wähnte weiter das Ultimatum, das hierauf erfolgte, in dem der Pierbund Rumänien mitteilte, daß im Falle der Nichtannahme ſeiner Bedingungen bis Samstäg Mittag 12 Uhr ſpäteſtens der Waffenſtillſtand gekündigt und die Feindſeligkeiten wieder aufge⸗ nommen werden würden. Der Waffenſtillſtand wurde tatſächlich am Samstag gekündigt. Aber am Nachmittag des gleichen Tages gegen 5 Uhr teilten die Rumänen den Delegationen der Verbün⸗ deten mit, daß ihr in Jaſſy verſammelter Kronrat beſchloſſen habe, die vorgeſchlagenen Bedingungen anzunehmen. Dieſe Bedingungen beſtehen in der Abtretung der Do⸗ brudſcha, der Berichtigung der rumäniſch⸗unga⸗ riſchen Grenze und Begünſtigungen wirtſchaft⸗ licher Art. Hierauf wurde der rumäniſchen Regierung geantwortet, daß es innerhalb der Friſt bis Dienstag Mittag 12 Uhr den Vor⸗ friedensvertrag zu unterzeichnen habe, der die oben aufgezählten Punkte enthält, und daß die Verhandlungen zum Abſchluß eines neuen Waffenſtillſtandes und endgültigen Friedens unverzüglich wieder aufzunehmen ſeien. Der Vorfriedensvertrag, fagte Tont⸗ ſchew, wird den gleichen Text für ſämtliche Verbündeten enthalten. In den endgültigen Verträgen jedoch, die für jeden der Verbün⸗ deten einzeln abgefaßt werden, wird genau niedergelegt werden, daß Rumänien die Dobrudſcha an Bulgarien abtritt. Man wird darin mit größerer Genauigkeit die wirtſchaftlichen Zugeſtändniſſe beſtimmen. Dieſe letzte Regelung wird möglicherweiſe gewiſſe Zeit in Anſpruch nehmen. Daor Japans Eingreiſen in Kibirſen. Die militäriſche Aktion Japans ſtehl unmiktelbar bevor Waſhington, 5. März.(WTB. Nichtamtl.) Reutermeldung. Man glaubt, daß die militäriſche Aktion Japans in Sibirien unmittelbar bevorſteht. Die amerikaniſche Re⸗ gierung hat keinerlei Erklärungen abgegeben. In diplomatiſchen Kreiſen verlaute, daß Japan mit Rückſicht auf die dringende Nor⸗ wendigkeit raſch vorgehen und gleichzeitig die diplomatiſchen Ver⸗ handlungen fortſetzen wird, um ſich mit den Vereinigten Staaten und den Alliierten über Umfang und Ziele der Aktion zu einigen. Japan zu einer militäriſchen Tätligreit außerſtande. E Berlin, 6. März.(Von unſ. Berl. Büro.) Auf Genf wird gemeldet: Der„Temps“ vom Samstag veröffentlicht aufgrund einer Sonderdepeſche folgende Note aus Tokio: Infolge des Chaos, das in Rußland herrſcht, ſteht die Entſcheidung Japans noch nicht feſt. Japan iſt zu einer militäriſchen Tätigkeit in Sibirien jetzt außerſtande, abgeſehen davon, daß der Standpunkt der Verbündeten erſt geklärt und ein voll⸗ kommenes Einvernehmen zu einem endgültigen Entſchluß er⸗ zielt werden muß. SKeine Oppoſifion Amerikas? eondon, 5. Mätz.(WW. Nichtamtlich) Reuter.„Dallg Mall⸗ meldet: Die Verhandlungen über die Intervention Japane in Sibirien werden in den nüchſten 24 Stunden beendet ſein. Die Botſchafter Groß⸗Britannjens, Frankreichs und Italiens in Tokio n und zu verſuchen, beabſichtigen gemeinſame Vorſtellungen zu ma daß Schritte zum Schutze der Intereſſen der Allfierten in Sibirien unternommen werden. Man glaußt nicht, daß der Botſchafter der Bereinigten Staaten in Tokio än dieſen gemeinſamen Vorſtellungen Teil nehmen wird. Es iſt aber von Seiten der Vereinigten Staaten keine Oppoſition zu etwarten. m. Köln, 6. März.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ meldet von der Schweizergrenze: Havas berichtet aus Paris: In der Kammerkommiſſion für die auswärtigen Angelegenheiten erſtattete Pichon über die diplomatiſche Lage und die Verhandlungen Rußlands mit Japan Bericht. Mitglieder der Konmiſſion durchblicken, daß alle Verbündeten dar⸗ über einig wären, Japan für die Einmiſchung in der Mandſchurei und in Sibirien freie Hand zu laſſen. Beſtimmte Angaben würden allerdings nicht gemacht. Cupern und die Tüärkei. Beeln, 5. März.(Bon unſerem Berliner Büro.) Aus Wien wird gemeldet: Prof. rhummer erinnert in der„Neuen Freien Preſſe daran, daß der am 4 Juni 1878 zwiſchen England und der Türkei abgeſchloſſene Cypernvertrag am 1. Juli 1878 einen Zuſfatz erhielt, der die e und im Artikel 6 beſtimmt, daß„wonn Rußland der Türkei Kars und die andern Eroberungen, die es in Armenien während des letzten Krieges Pach hat, zurück⸗ erſtattet, die Inſel Cypern von England geräumt werde und die Uebereinkunft vom 4 Juni 1878 hinfällig ſein werde.“ So⸗ nach hätte England mit der Nückgabe dieſer Bezirke an die Türkei jedes Recht auf die V geſchweige denn auf ſeine Einverleibung in das britiſche Reich verloren. 2 Jlaliens Kriegsziele. Rom, 4. März.(WeB. Nichtamtlich.) Im weiteren Verlauf einer Rede im Senat betonte Miniſterpäſident Orlando, in Italien herrſche eine vollkommene Einigkeit, die ſich in der un⸗ bedingten Fortſetzung des Krieges äußere. Alle Parteien verlangten die Fortſetzung der kriegeriſchen Bemühungen und den Widerſtand, um jeden Preis bis zum äußerſten. Orlando brachte erneut die leb⸗ hafte Sympathie der italieniſchen Regierung für das monte⸗ griniſche Volk zum Ausdruck, deſſen Befreiung von der gegen⸗ wärtigen Beſetzung zu den Kriegszielen Italiens und der geſamten Entente Italien verfolge in dieſem Kriege als weſentliches e Kriegsziel die Exlangung von Grenzen, die verteidigt werden könnten, und den Schutz der unverjährbaren Rechte des italieniſchen Volkes. Es gebe gegenwärtig für den Krieg nur ein Ziel, nämlich zu ſiegen. Die Mittel, um es zu verwirklichen, beſtänden darin, das möglichſte zu tun, um den Feind zu ſchwächen. Zur Lage im In⸗ nern des Landes übergehend, erklärte Orlando, er halte es für überflüſſig, abermals den unerſchütterlichen Entſchluß der Regierung u betonen, den Burgfrieden zu erhalten. Der Miniſterpräſident ſchloß; Wir können und ſollen das Opfer unſeres geſamten Eigen⸗ tums, unſerer Zukunft, unſeres Vermögens und unſeres Lebens bringen, aber das Vaterland muß unſterblich ſein. Man muß alles verſuchen und wagen, damit Italien lebe. „Scialoja begründet darauf die Vertrauenskundgebung, die durch Zuruf angenommen wurde. Der Senat vertagte ſich dann bis auf weiteres. Deutſcher Abendbericht. Berlin, 8. März, abends.(mrB. Amtlich.) Von den Kriegsſchauplützen nich ts Neues. Eugliſche Sorgen wegen der Oſfſenſive. Der militäriſche Mitarbeiter der Londoner Wochenſchrift „The World“ ſchrieb am 15. Januar:„Haigs Verluſte haben während zweier Offenſiven nach den Veröffentlichungen des„War Office eine Million Toter überſtiegen. Es * —*21 Nach der Sißzung ließen die war unvermeidlich, daß die engliſchen Truppen zur Offenſive übergingen und alle Offenſiven ſind ſehr koſtſpielig. Dieſe Tat⸗ ſache aber macht es dem Oberkommando beſonders zur Pflicht, das Leben auch nicht eines einzigen Schützen zu verſchwenden. Viele unſerer Offenſiven, unter denen die Cambraiſchlacht nur eine iſt, haben gezeigt, daß ſicher in ſehr bedeutenden Fragen unſere Heeresleitung hinter der deutſchen zurückſteht. Anderer⸗ ſeits aber darf man nicht—— daß die Geſamtvorwurfe allein auf Sir Douglas Haig fallen. Das franzöſiſche Ober⸗ kommando hat auch ſeinen Anteil an der Verantwortung. Das Kriegsglück der letzten vier Feldzugsjahre zu wenden, iſt ein gigantiſches Unternehmen Tatſächlich ſind die Deutſchen großenteils auf dem entſcheidenden Operationsgebiet jetzt für uns viel gefährlicher, als ſie es während ihres Rück⸗ zuges von der Marne im September 1914 waren. Eine große Offenſive iſt in Vorbereitung, und es wäre geradezu Wahnſinn, anzunehmen, daß ſie fehlginge. Im Gegenteil, ſie wird zwei⸗ fellos von Erfolg begleitet ſein. Sie wird wahr⸗ ſcheinlich die lete im Kriege ſein, denn die ungewöhn⸗ lichen Verluſte, die auf beiden Seiten erlitten worden ſind, haben einen ſolchen Umfang angenommen, daß kein möglicher militäriſcher Erfolg eine Fortſetzung dieſes Gemetzels aufwie⸗ gen könnte. Es iſt darum Pflicht des Kriegskabinetts, in ſolch einer Kriſe die Lage ſo ſorgfältig wie möglich zu erwägen und ſich ſelber dagegen zu ſichern, daß der entſcheidende Feldzug von 1918 nicht durch unzureichende Führung beeinflußt wird. Badiſcher Candlag. Zweite Kammer.— 34. öffentliche Sitzung. Karlsruhe, 4. März 1918. Präſident Kopf eröffnete die Sitzung um 4 Uhr und erinnerte an den ſeit der letzten Sitzung Rußlandz er führte aus: Rußland, durch deſſen gewaltiges Auf⸗ gebor an Menſchen und Kriegsmaterial das deutſche Land und Volk germalmt werden ſollte nach den ſchönen Plänen unſerer Feinde, iſt unter den wuchtigen Schlägen des deutſchen Heeres zuſammen⸗ abgeſchloſſenen Frieden mir gebrochen und hat ſich zu einem Frieden verſtehen müſſen, der im ganzen deutſchen Volke innige Freude ausgelöſt und manche Mei⸗ nungsverſchiedenheit beſeitigt hat. Der Zweifrontenkrieg hat da⸗ mit ſein Ende gefunden und große Kräfte ſind für den Kampf im Weſten frei geworden. Anſtelle des ruſſiſchen Reiches ſind eine Reihe Einzelſtaaten getreten, die wir befreit haben. Wir ſind hier an einem Wendepunkt in der Geſchichte. Wir müſſen mit Dank⸗ barkeit unſerer Heere und ihrer Führer gedenken und auch der Staatsmänner, die die Intereſſen des deutſchen Volkes gewahrt en.(Beifall.) ir hoffen, daß auch der Endkampf zu unſeren unſten ausfällt.(Beifall) Der Präſident teilte mit, daß er dem Miniſter Dr. Hüb ſch am Sonntag zu ſeinem 70. Gehurtstage den Glückwunſch ausgeſprochen habe. Abg. Kölblin habe angegzeigt, daß ſein Bruder geſtorben ſei und daß er auf einige Tage um Ur⸗ laub bitte. Der Urlaub wurde bewilligt. Darauf wured in die Tagesordnung eingetreten, die Ferdſeteng der Beratung des Voranſchlags des Niniſteriums des Innern. Abg. Stockinger(Soz.) ſprach gegen die Aufhebung des Dandespverſicherungsamtes. Staatsminiſter Freiherr d. Bodman legte gegenüber dem Vorredner dar, daß kein Grund beſteht, die jetzt geltenden Ein⸗ richtungen zu änder n. Abg. Geiß(Sez) brachte Wünſche vor, die das Begirkscunt im Mannheim betrafen. enche 5 n 15 ch b 5 35055.) wünſchte eine gemeinnützige Bau⸗ gemoſſemſcha 1 Me' bach. 125 Nöckel(Ztr.) beſchwerte ſich, daß die Gendarmeriedienſt⸗ jahre nicht als Militärdienftjahre angerechnet werden. Abg. Stockinger(Sog.) regte zur wirkſamen Bekämpfung der Tuberkuloſe an, daß die Ernährungsvorſchriften des Kriegs⸗ ernährungsamtes für die Tuberkuloſe⸗Kranken eingehalten werden. Abg. Koch(Natl.) ſchlaß ſich der Empfehlung des Krüppel⸗ — in Heidelberg durch Abg. Bitter an und verlangte eine Er⸗ öhung des Staatsbeitrages für das Krüppelheim, an deſſen An⸗ weſen Verbeſſerungen vorgenommen werden müßten. Abg. Bock(Natl.) ſprach die Hoffnung aus, daß Badenmweiler nach dem Krieg wieder neu aufbküht. Die Wünſche, die früher für Badenweiler erhoben worden ſind, führt der Redner aus, ſind von der Regierung im allgemeinen in dankenswerter Weiſe ver⸗ wirklicht worden. Dagegen iſt das Kurhaus in einem ſchlechten Zuftande, es iſt zu klein und genügt den Bedürfniſſen nicht. Die Kurverwaltung möchte die Kurzeit erweitern, dazu genügt das Kurhaus aber nicht.— Staatsminiſter Freſherr v. Bodman führte aus: In der Irrenfürſorge iſt durch den Krieg eine Unterbrechung eingetreten. 88 ſollten neue Anſtalten erbaut werden. Ein Hauptmittel zur Abhilfe ſollte die Errichtung der großen Anſtalt in Raſtatt ſein, und dieſe Anſtalt ſollte die Aufhebung der Anſtalt in Pforzheim ermöglichen. Der Krieg hat die Du rung des Planes unmög⸗ lich gemacht. Nun ſind wir auf der Suche nach einem anderen Platze. Dieſe Anſtalt muß in das Mittelland. Sie 2 ein Erſatz werden für Pforzheim, ſie ſoll eine Aufnahmeanſtalt werden für Kranke aus Mittelbaden, deshalb muß ſie in das Mittelland. Wenn kein Platz gefunden wird, dann kann die Anſtalt nicht in das Hin⸗ terland kommen; dann können zwei kleine Anſtalten errichtet wer⸗ den; eine davon im Hinterland. Das Hinterland wird von uns nicht vernachläſſigt. Der Bau der Kirche der Konſtanzer Anſtalt muß— des Krieges ruhen. Wenn es möglich iſt, wird der Bau der Kirche beſchleunigt werden. Die Anſtalt in Pforzheim ſoll ſobald als möglich aufgehoben werden. Tröſtlich iſt, daß wäh⸗ rend des Krieges die Zahl der Geiſteskranken ſich nach der Statiſtik nicht ſo vermehrt hat, wie man befürchtete, ja, ſie iſt nicht einmal ſo ſtark gewachſen, wie man ohne den Krieg erwarten mußte. Im⸗ merhin müſſen wir auf einen Zugang rechnen und uns darauf ein⸗ richten. Daß die Wärter in Konſtang nur alle vier Wochen in die Kirche kommen, habe ich erſt jetzt gehört; ich werde der Sache nach⸗ gehen. Eine Mahnung an die oberen Beamten zum Beſuche des Gottesdienſtes muß ich ablehnen.(Abg. Röſch: Sehr gut!) Es iſt richtig, daß die Irrenanſtalten zu lei haben unter der Lebens⸗ mittelknappheit. Abg. Krauth(Natl.) rechtfertigte die Tätigkeit des Klein⸗ handels der ſich bei der Nahrungsmittelverſorgung während des Krieges bewährt hat. Allerdings ſei der Kleinhandel während des Krieges in Not geraten. Nach dem Kriege wird er wieder auf⸗ erſteben und weiter beſtehen, neben den Konſumvereinen. Abg. Weber(Soz.) wünſchte, daß für die Lehrlinge, die in⸗ folge des Krieges die Gewerbeſchule nicht beſuchen konnten, nach dem Kriege Kurſe eingerichtet werden. . Geh. Oberregierungsrat Dr. Schneider erklärte, es ſei hierfür ſchon Vorſorge getroffen. Abg. Rehm(Natl.) wies darauf hin, daß die Zahl der Ge⸗ werbelehrer im Verhältnis zu den Anforderungen, die an ſie ge⸗ ſtellt werden, zu gering ſei. Während des Krieges hat ſich der Lehrermangel an den Gewerbeſchulen gur Kalamität ausgemachſen. Die Abteilung für die Gewerbefachſchule ſollte an die Techniſche Hochſchule verlegt werden. Die Gewerbelehrer ſollten mit den ala⸗ demiſch gebildeten Lehrern gleichgeſtellt werden. Geh. Oberregierungsrat Dr. Schneider wies darauf hin, daß die techniſche Entwicklung ſo raſch vor ſich gage⸗ daß ihr das Schulweſen nicht folgen konnte. Dem Wunſche, die Gewerbe⸗ lehrer von der Baugewerbeſchule weg⸗ und an die Hoch⸗ ſchule kommen, kann die Regjerung nicht entſprechen. Die Aus⸗ bildung der Gewerbelehrer nimmt Rückſicht auf die Bei der Reviſion des Gehaltstarifs ſoll eine Beſſerſtellung Ge⸗ werbelehrer erfolgen. Dann wird auch ein ſtärkerer Zugang zum Berufe der Gewerbelehrer erfolgen. Hierauf vertagte ſich das Haus auf morgen Vormittatz 9 Uhr Tagesordnung: der heutigen Ausſprache. Schluß der Sitzung 71 Uhr. 7 ————— — urtwoch, den 6. März 1018. Mannbetmer General-Anzeiger.(Mittags⸗Ausgaba NX. 0.. Aus Staòt und Land. Eine ſirmenkundliche Ausſtellung. Man kannte ein ſolches Unternehmen bislang nur im Rahmen und den Räumen betriebswiſſonſchaftlicher Inſtitute, wie ſie unſere. Handels⸗Hochſchulen in mühevoller, aber gut angelegter Arbeit aufgebaut haben. Nun hat man in unſerer Stadt zum erſtenmale den Verſuch gemacht, eine firmenkundliche Ausſtellung in den Be⸗ trieb ſelbſt zu legen, und man kann ſagen mit überraſchend gutem Erfolge. Die unter Leitung des Herrn Vautrin ſtehende be⸗ triebswiſſenſchaftliche Abteilung der Handels⸗Hochſchule iſt mit ihrer Anregung an die geeignete Perſönlichkeit gekommen, denn 33 dorbildlich geleitetes Unternehmen und Großzügigkeit des Deiters ſind Vorbedingungen zu dem Erfolge einer derartigen Aus⸗ ſtellung. So wurde denn geſtern früh vor einem kleinen Kreis führender Männer aus Handel, Gewerbe und Induſtrie die Aus⸗ ſtellung in den Geſchäftsräumen der Firma Fiſcher⸗Riegel in E 1 eröffnet. Unter Ausnützung don Anxegungen, die ihm außer ſeiner eigenen geſchäftlichen Erfahrung auch ein früheres Hochſchur Studium gegeben hat, bietet Herr Albert Wolf, der Leiter des bekannten Modehauſes, in glücklicher Aus⸗ wahl und geſchickter Aufmachung einen lückenloſen Ausſchnitt aus der RNeklame⸗ und Innenorganiſationstätigkeit ſeines Geſchäftes. Die Ausſtellung zeigt neben einer plaſtiſchen und graphiſchen Dar⸗ ſteklung der Entwicklung des Unternehmens und ſeiner Zukunfts⸗ blätre. 1. Lehrlings⸗ und Angeſtelltenarbeiten auf dem Gebiete der Plakat- und Dekorationskunſt, ergänzt durch von Dekorations⸗ künſtlern ausgeführte Firmenentwürfe, 2. nach neuzeitlichen Ge⸗ ſichtspunkten ſelbſtentworfene Zeitungsinferate, 3. die Modeent⸗ ſchaulich beginnend mit dem 18. Jahrhundert bis heute, veran⸗ ſchaulicht an Wiener, Pariſer,engliſchen und deutſchen Mode⸗ zournaken, ergänzt durch Kataloge der Firma von 1898 ab, 4. die Organiſation der Einkaufs⸗, Verkaufs⸗ und Abrechnungstätigteit an Hand von Formularen, Karteien, Geſchäftsbüchern und ſonſti⸗ gen Geſchäftseinrichtungen und 5. Sammlungen kriegswirtſchaft⸗ licher Art. Das Reſt ſich nun ſehr einfach, aber es ſteckt eine Unſumme von Arbeit und Freude an ihr dahinter, eine Auffaſſung, die her⸗ geleitet iſt aus äſthetiſchem, ethiſchem und— ſo abſurd es klingen man— ans volkswirtſchaftlichem Empfinden. Zweckbeſtimmung breibt natürlich die höchſterreichbare Rentabilität des Geſchäfts, doch die Mittel, die zur Erreichung dieſes Zieles angewandt wer⸗ den, bedürſen der Heiligſprechung nicht erſt, ſie ſind ehrlich und gerade— aber ſie liegen nicht auf der Hand. Und darin liegt der große Wert der Ausſtellung, die in den nächſten Tagen auch dem bperten Publikum zugänglich ſein wird, und zu der ſich ſchon eine Reihe von Handels⸗ und Gewerbeſchulen angemeldet haden, daß ſte den Weg zum geſchäftlichen Erfolge zeigt, ohne kleinlich die Preisgaße von Betriebsgeheimniſſen zu befürchten. Der Ausſteller Aunterſtützt mit ſeiner Arbeit die im betriebswiſſenſchaftlichen In⸗ ſtitut gepflegten Beſtrebungen, deſſen Endzweck der Aufbau einer Organiſationswiſſenſchaft iſt, aufs wirkſamſte. Es iſt hier nicht der Platz, auf Einzelheiten der Ausſtellung einzugehen, es wird jeder— auch der, der ſich für den beſten Kaufmann hält— bei einem Rundgang dies und jenes finden, was ihn zur Verwertung im eigenen Geſchäft veranlaßt oder Anregungen in ihm weckt. Be⸗ ſonders ſtark ausgeprägt iſt in dem ausſtellenden Geſchäft die, wir woklen es einmal nennen: pſychotechniſche Seite, was bei der Branche wie der borliegenden— Damenkonfektion— verſtänd⸗ lich iſt. Im Intereſſe der Fortentwicklung unſerer kaufmänniſchen Organiſationseinrichtungen wäre es lebhaft zu kegrüßen, wenn das Vorgehen der Firma Fiſcher⸗Riegel Nachahmung finden und von anderer Seite vielleicht ein weiteres Gebiet der Innenorgani⸗ ſation dargeſtellt würde. ge pp. e eee Auszelchnungen. Vom König von Württemberg ſind die nach⸗ ſtehenden an der Kohlenverſorgung beteiligten Herren miüt Auszeichnungen bedacht worden: Der mmerzienrat Karl Weyhenmeyer, Generaſdirektor der Rheiniſchen Kohlenhandel⸗ und Reederei⸗Geſellſchaft in Mülheim an der Ruhr, zum K. Witrtt. Geheimen zienrat, Direktor Hahn, Leiter der Zweigutederlaſfung der genannten Geſellſchaft in„zum ——. S Rheiniſch⸗W Kohlen in en a. d. r, erhielt das— Ordens der Württ. Krone, der Reichs⸗ kommiſſar bei der enausgleichſtenke in Mannheim, Direktor Dach, das Nitterkreuz 1. Klaſſe des Friedrichsordens. verſetzt wurde In den Nuheſtand Oberſtationskontrolleur Eugen Stolz in Heidelberg bis zur Wiederherſtellung ſeiner Gefundheit. Das N. e eeee Lneegze werdunn pefinunt. J1n ß an den Erlaß vom 30. Juli 1917: Bei Abſchluß von An ngsverträgen iſt feſtzuſetzen, daß die vereinbarte Bergutung aebeten 25 daß dls ig erhebfige als nicht er e uim allgem iſt, der zur ienſtleiſtung Berpflichtete ſich jedoch den Betrag anrechnen zu laſſen hat, für die Zeit der Verhinderung aus einer auf Grund geſetzkicher Verpflichtung Kranken⸗ oder Unfall⸗ denkeremg— be ingungen Arbeitn er enthalten, vom Ablauf der erſten nach Beröffentlichung dieſer ae Sodiſche Candwehr voran! Aus dem Felde wird uns geſchrieben: Zwei und einhalb Stunden der Stoßtrupp des badiſchen Landwehr-Infanterie⸗Regiments Nr... gebraucht, um ſich in dem Dunkel der Nacht durch das ſchwer gangpare Vorgelände an die feindliche Stellung heranzuarbeiten! Ein breiter, knietiefer Sumpf war zu durchſchreiten geweſen. Nun liegen ſie gebuckt, in die kleinſte Bodenvertiefung gekauert, zweihundert Meter vor dem erſten franzöſiſchen Graben, während öie deutſche Artillerie ihr Ablenkungsfeuer auf die Nachbar⸗ abſchnitte legt.— 7 Sechs Uhr morgens! Schlagartig—— die Artillerie, wie perabredet, ihre Salven um die Einbruchsſtelle herum und riegelt ſie ſo nach hinten ab. Schon ſind die Drahtſchneider bei der Arbeit! Heiße Arbeit wird von ihnen verlangt! Sie müſſen, ehe das Feuer aufhört, die ſehr ſtarken und breiten Drahthinderniſſe weggeräumt haben! Drahtblöcke und daraufgeſetzte Spiraldrahthinderniſſe ſperren den Weg. Aber ſie kommen vorwärts. Beſonders ſchwierige Stellen müſſen mit Sturmleitern überſprungen werden. t ſind ſie nur noch zehn Meter von den erſten Poſten entfernt! Da wird es im franzöſiſchen Graben lebendig. Gewehrſchüſſe hallen durch den dunklen Morgen, Detonationen von Handgranaten erfüllen die Luft und erhellen auf Sekunden die nächſte Umgebung. Der Führer des Stoßtrupps, Leutnant der Landwehr Scheu, ſonſt Konipagnieführer der 6. Kompagnie, läßt Leuchtkugeln ab⸗ chießen und gibt gleichzeitig den Befehl zum losſtürmen. Ein Regen von Handgranaten 1 die entſetzten, aus dem Schlaf aufgeſcheuchten Franzoſen! Dann ein Sprung—. und die⸗ 239 iſt erreicht! Ein weithin ſchallendes Hurrah erſchüttert e Luftl Unteroffizier Lindner aus Itzehoe bei Hamburg, der von den erſten Schüſſen des Feindes verwundet wurde, folgt mit den Worten: „Einen Franzoſen muß ich haben, einen Franzoſen!“ Mit ſeiner letzten Kraft wirft er ſich auf einen Franzoſen, ſchlägt ihm mit dem evolver auf den Schädel und macht ihn unſchädlich. Dann bricht er ohnmächtig zuſammen! Der gefangene Poſten wird von dem erſten Stoßtrupp nach rechts in die. Stellung mitgeriſſen. Allen doran ſtürmt Vizefeldwebel Brenneiſen aus Reihen(Amt Sins⸗ . Dröhnend klingt ſein:„àa bas les armes, rendez⸗vous pri⸗ onniers!“ Aber noch leiſten die Franzoſen Widerſtand! Ein neuer Hagel von Handgranaten auf die Unkerſtände und Zugangsgräben beginnt und richtet fürchterliche Verwüſtung an! Ein Franzoſe, der ſich dem Vizefeldwebel Brenneiſen entgegenſtellt, wird über den hat ſich geſtern Vormittag eine 74 Jahre alte Fabritarbeiterswitwe haben, aus ſeinem Verſteck hervor. nächſten Tag auf Urlaub in die Heimat fahren! Armer Kerl! Nun marſchiert er geſenkten Kopfes nach Deutſchland 77 Der dritte Stoßtrupp dringt in die.. Stellung ein! Es iſt (7. Februar 1918) beginnenden Kündigungsfriſt ab entſprechend zu ändern. Ob ein Vertrag, der mit kürzerer als vierzehntügiger Friſt ekündigt werden kann, 195 kündigen iſt, muß mit Rückſicht auf die Berhältniſſe des Einzelfalles beurteilt werden. Wird nicht gekündigt, ſind die Gründe aktenkundig zu machen. ünſterſuue wnt 12 bei der Marine. Laut Erlaß des Kriegsminiſteriums vom 12. Februar erhalten die nachſtehend ge⸗ nannten Unteroffiziere und Mannſchaften vom 21. Dezember 1917 ab folgende 1. Der Matroſen⸗, Werft⸗ und Torpedo⸗ diviſionen, der Matroſenartillerieabteilungen und ſonſtige Löhnungs⸗ empfänger, ſoweit ſie nicht beſonders aufgeführt ſind: Monats⸗ löhnung a: Vizefeldwebel 93 Mk., Obermaat 93 Mk., Maat 69 Mk., Obermatroſe 36 Mk., Matroſe und die im Range gleichſtehenden Mannſchaften 33 Mk. einſchließlich 12 Mk. Kleidergeld. Monats⸗ löhnung d: Vizefeldwebel 84 Mk., Obermaat 84 Mk., Maat 61,50 Mk., Obermatroſe 25,50 Mk., Matroſe und die im Range gleich⸗ ſtehenden Mannſchaften 24 Mk., einſchließlich 9 Mk. Kleidergeld. 2. Marineinfanterie: Vizefeldwebel, Fähnrich, Sergeant und Unter⸗ offiziere nach 9jähriger Dienſtzeit 75 Mk., bezw. 69 Mk., Sergeant, Unteroffiziere nach 57½ ähriger Dienſtzeit 67,50 Mk., bezw. 60 Mk., Sonſtige Unteroffiziere 48 Mk., bezw. 42 Mk., Gefreiter 24 Mk., bezw. 16,50 Mk., Seeſoldat 21 Mk., bezw. 15 Mk. 3. Sonſtige Mannſchaften: a. Fähnriche zur See: 81 Mk. Monatslöhnung leinſchließlich 30, Mk. Kleidergeld; b. Seekadett(Seeoffizieranwärter) im Range der Maate 57 Mk., bezw. 51 Mk; im Range der Ober⸗ matroſen und Matroſen 51 Mk., bezw. 45 Mk. einſchließlich Kleider⸗ geld. Die nicht genannten Unteroffiziere beziehen die bisherige Löhnung weiter. Todesfall. Eine bekannte und hochgeachtete Perſönlichkeit, Herr Oberſtleutnant Karl Ludwig Wübenn ang2 8o f 220. tag Nacht im Alter von 66 Jahren nach kurzem, ſchweren Leiden verſchieden. Der Verblichene, der wie ſo viele andere, die ſich mit 2 5 zu Beginn des Krieges als alte Soldaten dem Vaterland zur erfügung ſtellten, das Ende des Weltringens nicht mehr erleben ſollte, war am 16. Januar 1852 geboren. Lange Jahre gehörte er dem Offizierkorps unſeres Grenadierregiments an. Als Sekonde⸗ leutnamt nahm er am deutſch⸗franzöſiſchen Krieg mit Auszeichnung teil, wurde 1878 Premierleutnant, 1886 Hauptmann und 1895 Major. In dieſem Jahre wurde er als Bataillonskommandeur in das Inf.⸗Regt. Nr. 62 nach Koſel verſetzt. Nach dem Ausſcheiden aus dem aktiven Dienſtſtande wirkte er als Bezirkskommandeur. Als er 1901 als Oberſtleutnant zur Dispoſition geſtellt wurde, ſiedelte zer nach Mannheim über, der Stadt, mit der ihn die regſten Be⸗ ziehungen verbanden. In den letzten Jahren vor Kriegsausbruch hatte er das Amt eines Großh Badiſchen Lotteriekollekteurs inne. Als das 2. Mannheimer Landſturmbataillon zuſammengeſtellt wurde, übertrug man Langsdorff die Führung. Er rückte mit dem Bataillon auch ins Feld, nahm von ihm aber bereits in Mülhaufen, wo es vor dem Abrücken an die Front in Vereitſchaft lag,——— Krankheit Abſchied und war ſpäter Führer eines badiſchen Landſturmbataillons, das in Warſchau Dienſt tat. Die angegriffene Gefundheit nötigte ihn, auch dieſes Kommando abzugeben. Der große Freundes⸗ und Bekanntenkreis wird dem jovialen Männe, der als alter Militär und begeiſterter Vaterlandsfreund die kriegeriſchen Ereigniſſe bis in die letzten Tage ſeines Lebens mit regſtem Intereſſe verfolgte, ein ehrendes Andenken bewahren. Berbot der Weinverſteigerungen— in Württemberg. Wenn gegenwär der Weinpreis eine Höhe erreicht hat, der vielfach wucheriſch genannt werden muß, ſo hat hierzu das Syſtem, den Wein neuer Ernte öffentlich an den Meiſtbietenden zu verſteigern, nicht an letzter Stelle beigetragen. Es iſt daher dankenswert, daß in Württemberg das Miniſterium des Innern jede Verſteigerung von Wein mit der Begründung verboten hat: bei der beträchtlich ſtarken Nachfrage nach Wein fehle es den Erzeugern, die noch Vor⸗ rat haben, nicht an Gelegenheit, ihn zu guten Preiſen freihändig ab⸗ — Dieſelbe Gelegenheit beſteht auch für die Weinbauer in anderen Bundesſtaaten. Ob von letzteren das württembe iſche — 15 e 15 1 zweifelhaft. Denn über den hochgetriebenen Preſſen für ſtille Weine die Behörden bisher ſehr duldſam. cz Verein für VBolksbüldung. Dienſtit Verhinderung wegen muß der ittwoch) abend angeſetzte Vortrag des Herrn Drumaturg r ger auf ſpäter verſchoben werden. Da. 83 findet nächſten Mittwoch der Lichtbildervo des Herrn Dr rrn Dr. 55 eber über die Eſſenbahnen der aſtatiſchen beſtimmt Att. 4 Das Japiläum 25lühriger Tüligteit begeht heule Herr Wilh. stäblin, Fotor bet der Büchdrudere Nabert h. Polizeibericht vom 6. März. Selbſtmord. In ihrer Wohnung in der Laurentiusſtraße vermutlich infolge geiſtiger Umnachtung durch Erhängen das Leben genommen. Vermutlicher Diebſtahl. Bei einem Verhafteten wurden 8000 Stück friſchgefertigte Zigarren in zwei verſchieden⸗ große Kiſten vorgefunden, die vermutlich von einem Diebpſtahl her⸗ rühren. Die Adreſſen auf den Kiſten ſind unleſerlich gemacht. Ferner zwei Korbflaſchen aues weißen Weiden, 10 und 15 Liter ltend. In einer inden ſich mehrere Liter Bonekamp⸗Eſſeng. e Eigentümer der arren und der Korbflaſchen wollen ſich auf dem Büro der Kriminalpolizei hier melden, wo auch ein Muſter der Zigarren zu beſichtigen iſt. Wäſchebiebſtahl. In der Wohnung einer wegen Dieb⸗ ſtahls in Haft befindlichen Frauensperſon wurden nachbeſchriebene Donnerskag, 7. Mürz, gellen folgende Marten: IJ. Fär die Lerbranckhe: Butter: Für ½ Pfd. die Buttermerke 8 in ben Berlafstellen bis 900.(Das volle Pfund koſtet 285 A; ſomeit nicht ein volles Pfund abzugeben iſt, ſondern die abzugebende Menge darunter oder darüber ſich bewegt, koſtet das„ Pfund 72 Pfg.) Eier: Für 1 Ei(82 3) die Eiermarke 2 in den Berkaufsſtelen—28. Weißer Käſe: Für Pfd.(das Pfund 75 Pfg.) dte Buttermarte 9 den Verkaufsſtellen 211—400. 5 Wilchkonſerven: Zur Beſtellung für Milchkonſerven(rondenſterte Milch oder Trockenmilch) die in den Dus⸗ terverkaufsſtellen bis Freitag, den 8. 58. Mis, abends. Die Bie⸗ ferung wird auf die tungzsmarke die vom Geſchae⸗ inhaber abzuſtempeln und dem Beſteler zurn tſt, erſolgen. Wager⸗ oder Buttermilch: Für 7s Liter die Marken 19 und. Kartoffeln: Für 3 Pfund die Marke 71 fowie die Wechſelmarken. 2 Haushalten mit Kartoffeln. Mit den eingekellerten Vorräten an Kartoffeln muß ſparſam ge⸗ wirtſchaftet werden. Für die zu früh verbrauchten Mengen kaunm kein Erſatz geleiſtet werden. Die Einkellerungsmenge von 7 für die Perſon muß bis 22. Juni reichen. II. Für die Verkanfsſtellen. Bei den Großhändlern liegen zur Abgabe bereit: Butter: Für die Butterverkaufsſtellen 901—1000 und—47 am Den⸗ 1275 2 fürr die Keinhändler betrütt nunm„ ark da And.) Eier: 5 5 1 266—580.(Berkaufsprets ſde 1 32 Pfennig. Weißer Käſe: Bei der Milchzentrale für die Verkaufsſtellen 40—425. Kindernährmittel: Bei Aug. Böhmer, Binnenhafenſtr. 8, für die Ko⸗ loninlwarenverkaufsſtellen—381 bis Donnerstag, den 7. ds. Mis., mittags 12 Uhr. Haferflocken(das Pfund 50 Pfg.]), Gerfenmeßk (das Pfund 76 Pfg.), Grieß(das Pfund 82 Pfg.) und Muffler's Kindermehl(die Doſe 1,40 Mark). Städtiſches Lebensmittelamt, C 2, 16/18. Die Städtiſche Bekleibungsſtelle, F 3, 5½8 iſt vom 4. bis 10. Närz für den Verkauf geſchloſſen. Kohlenverſorgung. 1— 5 989 geſtellt werden, für Wohnungsin„deren Zunamen m Buchſtaben „G, H und J am.—8. März auf Zimmer 1 der Ortskohlenſtelle. Kohlenheft mitbringen. Schuhinſtandſetzungs⸗Werkſtätte.— P 5, 18a. Annahme von Reparaturen täglich mit Ausnahme Samstags. Ge⸗ ſchäftszeit: Morgens—12 Uhr; mittags:—26 Uhr. Samstags werden nur fertige Reparaturen ausgegeben. Kriegsſchußwerkſtätte, Augartenſtraße 38, Hinterban. Haupt⸗Zweig: N Vofholz⸗Beſohlung. Wäſcheſtücke ꝛc. Ffane die zweifellos mittels Diebſtahls erlangt ind und deten Etigentümer bis jetzt n n werden f 9 jetzt noch konnten: 4 weiße Tiſchdecken, 1 bläuliches U uch, 1 Betteppich, 1 wollenes Bettuch mit 4 roten Streifen, 1 weiße Bett⸗ decke, 12 weiße Damenhemden, 2 weiße Dam 5 weiße Bettjacken, 2 weiße Kopfkiſſenbezüge, 2 weißleinene, er⸗ haltene Bettücher, 4 Zierdeckchen, 8 Damenbluſen, 9 weiße beinkleider, 9 weiße und 7 farbige Damenſchürzen, 7 weiße und 10 Labien Unterröcke, 4 weiße Handtüͤcher, weißes gut erhaltenes amenjackettkleid, 1 brauner Plüſchmantel, 1 ſchwarz und grau karrierter Damenumhang, 2 rote Stors mit weißer Stickerei, 19 Paar Damenſtrümpfe, 1 kleiner Karton, in dieſem 1* gene, braune Damenhalbſchuhe und einige Stückchen 81 mittelgroßer Schließkorb mit verſchiedenem Inhalt, wie Ledens⸗ mittel, Weckeruhr, Reichsbrotmarken ꝛc. Dieſe Gegenſtände wurden von dem Wäſche⸗Expreß⸗ und Eilgutwagen herunter geſtohlen. Die Diebſtähle dürften aber 1 im Jahre 1916 und bis Oktober 1917 verübt worden ſein. Die Wäſcheſtücke ſind teilweiſe K.., G.., J.., H.., L.., A.., M.., G.., S.., L. E. und T. L. gezeichnet. Die Wäſcheſtücke können auf dem Bülro der„ Schloß, linker Flügel, Zimmer 738, angeſehen wer n. Fundunterſchlagung. In der Nacht vom 31. Dezember auf 1. Januar wurde in 7 75 Skadt vom Apollotheater bis B 1 efne goldene Zugarmbanduhr mit ſchmalen länglichen Gliedern, ubverſchluß mit beſonderer Sicherung, weißem, vier⸗ eckigen Zifferblatt, arabiſchen Zahlen, Zeigern mit weißen Punkten und glatter Rückſeite verloren, die zweifellos und unterſchlagen wurde. Um ſachdienſiche Mitteilung erſucht die Kriminalpolizei. Fplelplan des Gronh. Nof- 8. Nalonal-Thesters Maunbelm Hof-Thester Neues Thester 6. März Tbomsement A Gpſel Ten WIu Ii er Mittwochſ Mnhere Preise“ Anfeng 7 Unr—— 7. März Abonnement C Der Nosenkavalier Donnerst Hohe Preise Anfang 7 Unr 8. Mürz Abennement A Hoffmanns Erzähl Freitag] Hohe Preise Anfang 7 Uhr 9. Mzrz Außer Abonn. 5—4— rt⸗ Samstagſ Mittlere Preise Aufang 7 Uhr 10. März Abonnement D Carmen Der Rberpelr Sonntagl Hohe Preise Anfang 6 Unr Anfang 7 Uur Haufen geſchoſſen, ein anderer, der dem kleinen Unteroffizier Thieme an der Gurgel ſitzt, wird ebenfalls niedergeſtreckt. Sechs Franzoſen ergeben ſich darauf durch In den entfernteren Unterſtänden erliſcht das Licht, die Türen werden verrammelt; aber erbarmungslos ſtürzen ſich die tapferen Badener auch auf dieſe, ſprengen ſie und werfen Handgranaten in die Eingänge! Drinnen entſteht ein wirres Durcheinander, kreuz und quer liegen Leichen, zerriſſene Leiber. Zwei Franzoſen ſuchen das Weite, er⸗ klimmen die Grabenböſchung, zwei wohlgezielte Schüſſe machen auch ihrem Leben ein Ende! Der zweite Stoßtrupp dringt unterdeſſen links der Einbruchſtelle in die... Stellung vor! Hier holen ſie ſich einen Poſten, den ſie wegen ſeines Huſtens und ſeines Katarrhs von der Vorerkundung her kennen, und dem ſie den Namen„Schutzſchildſpucker“ beigelegt Er wehrt ſich wie ein Löwe, wirft einige Handgranaten dem anſtürmenden Stoßtrupp entgegen. Viele ſinken verwundet um, Gefreiter Kocher bleibt ſchwerverwundet liegen. Vizefeldwebel Basler aus Karlsruhe, hat inzwiſchen den Kampf mit dem Schutzſchildſpucker aufgenommen, er geht ihm hart zu Leibe und nimmt ihn ſchließlich gefangen. Bald erklärt es ſich, warum der Franzoſe ſich ſo verzweifelt gewehrt halte: er ſollte den eine vier Meter tiefe Grabenſohle mit hohen Erdwällen umgeben. Sie gleicht einem Siedekeſſel voll Rauch und Staub und detonierender Handgranaten! Unteroffizier Uſelt wird tödlich getroffen und be⸗ ſiegelt ſeine Treue mit dem Heldentod! In einem Unterſtand iſt Unter⸗ offizier Probſt, ein urwüchſiger Schwarzwälder Holzhauer aus Neuenweg(Amt Schönau), an der Arbeit. Er hat auf Handgranaten und Gewehr verzichtet und iſt, wie immer, nur mit ſeiner grußen Axt, die er aus der Heimat mitgebracht hat, bewaffnet! Eine andere Sturmwaffe kennt er nicht! Er hat in dem Unterſtand zwei Fran⸗ zoſen angetröffen. Den einen, der ſich zur Wehr ſetzt, ſchlägt er mit der Axt nieder! Dem anderen, der demütig um ſein Leben bittet, er⸗ laubt er, ſich ſeine Schuhe anzuziehen! Den Befehl, die Unterſtände zu räumen, faßt Probſt ſo auf, neben dem Franzoſen auch ſonſt alles, was nicht niet⸗ und nagelfeſt iſt, mitzunehmen! Lagerſtätte, Tiſch und Stühle ſchlägt er kunſtgerecht in Stücke, die herumhängenden Pelzmäntel, Teppiche und Ausrüſtungsgegenſtände ſchnürt er in ein Bündel zuſammen und zieht ſich dann, reich bepackt, mit ſeiner Axt und dem Franzoſen, unbekümmert um die herumfliegenden Handgra⸗ natenſplitter, zur Einbruchsſtellung zurück. Dort trifft er ſeinen Führer Leutnant Scheu und Leutnant Beck, die die noch zurück⸗ gebliebenen Leute zuſammenrufen und ſammeln. Leutnant Scheu hat ſchon die Sturmpfeife angeſetzt. denn es iſt höchſte Zeit. daß der Graben verlaſſen wird. Auf den Amuf ſeines Führers: Probſt, raus aus dem Graben!“ ſagt er in ſeinem gemütlichen Schwarzwälder⸗ deutſch:„Herr Leutnant, zuerſt noch's Hfieſte anſtecken! Und trotz des nahenden Gegenſtoßes der Franzoſen, trotz der einſchlagenden Granaten und des Maſchinengewehrfeuers, läßt er ſich nicht ſtören, ſteckt 115 Pfiefle“ ruhig an und trollt dann mit ſeinem Gefan⸗ genen ab. Eine harte Arbeit iſt es, die Verwundeten zu bergen! Mit Mühe wird der ſchwere, zwei Meter lange Kocher geborgen, das Suchen nach der Tragbahre in dem einſetzenden Sperrfeuer nimmt zu viel Zeit in Anſpruch! Das Durchſchleppen durch das ſtarke Drahtverhau ee und gefährlich; aber alle faſſen ſie mit an, die tapferen ameraden zu retten und ſetzen ihr eigenes Leben dabei auf's Spiel! Der Regimentsſtoßtrupp war eine volle halbe Stunde im feind⸗ lichen Graben. Gegen halb t trifft die tapfere Schar wieder bei der deutſchen Feldwache ein! Der Gewinn iſt ſehr groß. Durch die Gefangenen erfährt die Führung neue Nachrichten über den Feind, gut ausgebaute Stellungen ſind völlig tört und den Franzoſen gezeigt, daß der Angriſfsgeiſt deutſcher ſchde 36 lange nicht verſiegt iſt und daß badiſche Landwehr ſich ſchneldig zu— weiß und an Kampfbegeiſterung trotz der langen Kriegsf chts ein⸗ gebüßt hat. Fürwahr ein herzerfreuendes Zeugnis für unſere Landwehrleute und den Stoßtrupp des Landwehrregiments der ſich mur aus Freiwilligen zuſammenſetzte und wie dieſe Unter⸗ nehmung ſchon viele vorher ruhmvoll und vorbildlich durchführte, immer unter der Führung ihres Leutnants Scheu. Badiſche Land⸗ —.— voran! Mit Recht und mit Stolz mag's in die Welt hinaus gen! Außer den bereits genannten und erwähnten Stoßtrupp⸗ kämpfern haben ſich noch beſonders hervorgetan der Vizefeldwebel Leo Klein, aus fizier— aus—— im Elſaß, der im ſchweren Kampf einen Franzoſen überw e und gefangen nahm, ferner die Unteroffiziere Birk aus Karlsrußhe, Romberg aus Katernberg, Höhndorf aus Hettſtedt, Bittel und Rüſſel, beide ebenfalls gus Karlsruhe, Kirchhöfer aus Mühlbach(Amt Eppingen), die Gefreiten Wallner aus Eſſen, Hille aus Tempelhof bei Berlin, die Wehrleute Kühn aus Ettlingen, Joſeph Müller, Joſeph Gerber und viele andere. Der Lohn flr dieſe erfolgreiche Unternehmung fand ſeinen Ausdruck in der Verleihung von Eifernen Kreuzen und der lobenden Erwähnung in Diviſions⸗ und Armee⸗Tagesbefehl. Wenige Tage darauf ſaß der Stoßtrupp bei einem Faſſe Bier und unter ihnen ihre Führer, ihre Vorgeſetzten, ja ſelbſt die Diviſion nahm an dieſem gemütlichen Abend teil. Von der Diviſion wurde — 4. Seite. Nr. 109. Mannheimer General⸗Anzeiger. ſags-uusgabe) Verrrwoch, den d. Nargz rere. Letzte Meloungen. Der Schlußakl in Breſt-Litowſt. Auſprache des Prinzen Leopold. Wien, 5. März.(WTB. Nichtamtl.) Aus dem Kriegspreſſe⸗ quartier wird gemeldet: General der Infanterie v. Cziscſeries iſt aus Breſt⸗Litowſk abgereiſt. Bei dem am vorange⸗ gangenen Abend ſtattgehabten Abendeſſen im Kaſino feierte Gene⸗ ralfeldmarſchall Prinz Leopold von Bayern in einer kurzen Anſprache an die verbündeten Delegationen den ruſſiſchen Friedensſchluß und drückte die Hoffnung aus, daß dieſem weltgeſchichtlichen Ereignis bald auch der Friedensſchluß mit Rumänien folgen werde. Dieſes Ereignis ſei den glän⸗ zenden Leiſtungen der Verbündeten und dem treuen, un⸗ verbrüchlichen Zuſammenhalten der vier Oberſten Kriegsherren zu verdanken. Prinz Leopold brachte hierau fein dreifaches Hurra auf die verbündeten Monarchen aus. Der Vorſitzende der öſterreichiſch⸗ungariſchen Delegation, Bot⸗ ſchafter von Merey, ſtellte in ſeiner Antwort gleichfalls die Ver⸗ dienſte der Armeen in den Vordergrund, in dem die Tätigkeit der Diplomaten nur durch die Herbeiführung des förmlichen Abſchluſſes beſtehe, während die urſprüngliche ſchöpferiſche das Heer vollbracht hätte. Im Hauptquartier des Oberbefehlshabers wolle er dabei vor allem der weltgeſchichtlichen Führertätigkeit Seiner Königlichen Hoheit und der Erfolge der ihm unterſtellten deutſchen Truppen ge⸗ denken, die Seine Majeſtät der deutſche Kaiſer eben aufs neue durch die Verleihung des Großkreuzes, des Eiſernen Kreuzes an Seine Königliche Hoheit anerkannt habe. Redner ſchloß hierauf mit einem Hurra auf Seine Königliche Hoheit und die dem Befehlshaberbereich Oberoſt angehörenden deutſchen Truppen. Die Revolution in Fiunland. Kopenhagen, 4. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der nach Finnland entſandte Sonderberichterſtatter des„Sozioaldemo⸗ kraten iſt in Feſſenn eingetroffen. Er drahtet, der Kom⸗ mandant der Feſtung Sveaborg, Oberſt Sievers. habe ihm erklärt, daß die ruſſiſchen Soldaten ſich bisher im ſinniſchen neutral verhalten hätten, ausgenommen nur einige tauſend Mann. Die Sachlage würde ſich aber ändern, wenn es Man⸗ nerheim gelingen ſollte, ſeinen Vormarſch durchzuführen. Die Ruſſen würden dann wie ein Mann für die Verteidigung von Helſingfors und Wiborg eintreten. Wenn Mannerheim glaube, das Spiel gewonnen zu haben, wenn er die finniſche Rote Garde beſiegt habe, ſo irre er ſich. Speaborg ſei gerüſtet, es mit der Weißen Garde aufzunehmen. hinter den Geſchützen der Feſtung und Flotte ſtänden 70 000 Soldaten und Matroſen. In Regierungskreiſen herrſche ein Mißverſtändnis bezüglich der Internention Schwedens in der Aalandsfrage. Die ſchwediſche ſozialiſtiſche Abordnung reiſte nachts mit einem Sonderzug an die Front und hofft dort einzutreffen, ehe die Rote Garde die Offenſive begonnen habe. Zahlreiche Arbeiter⸗ frauen ſind in die Rote Garde eingetreten. Die Engländer verlaſſen zu Hunderten Petersburg infolge der herrſchenden Lage. Aus Reval trafen tauſend Bolſchewiki in Helſingfors ein, eine Anzahl von ihnen keiſte nach Ruß⸗ land weiter. In Petersburg agitieren die ſozialrevolutionären Anarchiſten und Kommuniſten für den Krieg. Die Sozialrevo⸗ lutionäre verlangen, daß die Regierungsmacht an die Reichs⸗ duma übergehen ſoll. Die Anarchiſten bilden Bataillone für den Krieg, die ſchwarze Fahnen führen. Ein allgemeiner Bol⸗ ſchewikikongreß tritt am 5. März zuſammen. Der erſte Punkt der Tagesordnung iſt eine Reviſion der Parteiprogramme. Auf der Sitzung des Arbeiter⸗ und Soldatenrates am letzten Freitag wurde ein Antrag auf teilweiſe Beſchlagnahme des hürgerlichen Vermögens zugunſten der Arbeiter⸗ und Soldaten⸗ räte eingebracht. Sirola dementierte das Gerücht, daß die Rote Garde die allgemeine Wehrpflicht in Finnland eingeführt habe. In enefe iſt alles ruhig. Skockholm, 5. März.(WT B. Nichtamtlich.) Hier einge⸗ 27 ruar vier Kreuzer von Reval zum Schuße des Ar⸗ beiter⸗ und Soldatenrates an. In Helſingfors hat die Marine die Gründung einer Roten Flotte beſchloſſen, die unab⸗ 95 vom deutſch⸗ruſſiſchen Frieden weiterkämpfen — 5 Stocholm, 4. März.(WTB. Nichtamtlich) Nach Mel⸗ dungen an„Stockholms Tidningen“ erreichte die Schreckens⸗ 7 Anzeige erſtattet worden gegen Prof. Förſter, daß er gangenen zufolge kamen in Helſingfors am. herrſchaft der Roten Garden in Helſingfors im An⸗ ſchluß an die Nachricht von dem Herannahen der Deutſchen ihren Höhepunkt. Die Revolutionsregierung ſcheint ihre letzten Kräfte zuſammenzuraffen, um ſich noch möglichſt lange zu halten. Aus Reval kamen 5000 geflohene ruſſiſche Soldaten und Rote Gardiſten an. Nach einer Aeußerung des finniſchen Kommiſſars Sirola, des Miniſters des Aeußern der Revolu⸗ tionsregierung gegenüber einem Mitarbeiter vom„Social⸗ demokraten“ beſtehe kein Zweifel, daß dieſe den Sieg davon⸗ trägt, falls Deutſchland ſich nicht einmiſcht. Die deutſchen Sozialdemokraten gegen Sokolnikow. Berlin, 6. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Vorſitzende der diesmaligen ruſſiſchen Delegation, Herr Sokol⸗ nisow, hat in der Schlußſitzung in Breſt⸗Litowſk der deutſchen Arbeiterſchaft bittere Vorwürfe gemacht, daß ſie die Ruſſen im Stich gelaſſen hätten. Dieſe hätten, das war wohl der eigntliche Sinn der Vorhaltungen des ruſſiſchen Herrn, in Deutſchland einen revolutio⸗ nären Machtkampf entfeſſeln müſſen, um auf ſolche Weiſe den ſoge⸗ nannten„demokratiſchen Frieden“ zu erzwingen. Auf diſe Vorwürfe antwortet der„Vorwärts“ heute ein wenig melanchaliſch zwar, aber doch benerkenswert vernünftig:„Zu einem ſolchen Machtkampf fehlten alle Vorausſetzungen, vor allem die Mentalität der deutſchen Arbeiter ſelbſt. Die deutſchen Arbeiter ſagen ſich, daß durch den revolutionären Machtkampf nicht der demokratiſche Friede, ſondern der imperioliſtiſche Macht⸗ und Ge⸗ waltfriede zu Gunſtender Entente verwirklicht werden würde und das iſt der Friede, den von allen dankbaren deutſchen Arbeitern die allerwenigſten wollen.“ Der Aufſatz des ſozialdemokratiſchen Zentralorgans ſchließt: „Wir geben uns über die Haltung und den Einfluß der engliſchen und franzöſiſchen Arbeiterſchaft im Falle einer deutſchen Niederlage keinen Illuſionen hin und möchten nicht den Tag erleben, an dem ſich die Hoffnungen Deutſchlands nur noch an ihre Stärke und ihren guten Willen klammern: Sokolnikow verlangt von uns etwas, was wir nicht leiſten konnten, was jedes Land nur ſich ſelber leiſten kann. Nur Rußland konnte Rußland helfen.“ Der Jall Caillaux. EJ Berſin, 6. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus Genf wird gemeldet: Caillaur nimmt das Ergebnis der Unterſuchung ſeines Florentiner Bankdepots zum Anlaß, um in einem offenen Brief an ſeinen Freund und Verteidiger Cectaldi zu erklären, daß der Hauptvorwand, der ſeine Verhaftung veranlaßte, damit vollkommen hinfällig ſei. Von den 380 000 Frs, die in Florenz wuürden, gehören 300 000 Frs. Caillau Frau. Cail⸗ aux ſchließt ſeinen Brief:„Die ganze Anklage ſtürzt zuſammen, ich habe ſaubere Häade. Das Ergebnis der Unterſuchung in bringt dieſer meiner Erklärung die glänzendſte Beſtäti⸗ gung“. Cecteldi fügt dieſem Brief folgenden Kommentar an: „Seit vierzig Tagen hätte man den wahren Wert der Florentiner Effekten der Oeffentlichkeit mitteiſen können. Man hat es nicht gewollt. So täuſcht man die öffentliche Meinung. Nirgends, zu keiner Zeit und in keinem Lande war derartiges möglich.“ Prof. Jörſter erneul beſchuldigt. EJ Berſin, 6. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Aus München wird gemeldet: Bei dem bayriſchen Kultusminiſter iſt 2 entgegen ſeinem Verſprechen ſeine Hörer in geheimen Konventikeln politiſch zu beeinfluſſen geſucht habe. Der bayriſche Kultusminiſter teilt über dieſe Angelegenheit mit: Es wurde mir auf amtlichem Wege zur Kenntnis gebracht, daß Förſter am 26. Januar in einem Münchener Kunſtſalon mit ſeinem Hörerkreis einen ſogenannten Frageabend abgehalten habe. Kbeſtde hat nun geltend gemacht, er ſei zur Veranſtaltung dieſes Abends veranlaßt worden, weil in einer öffentlichen Studentenverſammlung vom 17. Januar die heftigſten Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, und er es für ſein Recht betrachtet habe, hierzu Stellung außerhalb der Uaiverſität zu nehmen. Das entſcheidende iſt hier, daß es ſich um eine Vecanſtal⸗ tung handelt, die ſich auf den Hörerkreis Förſters beſchränkt hat. Handel und Industrie. Deutsche Verelasbank, Frankfurt n. M. = Frankfurt, 5. März. In der heutigen Plenarsitzung dtes Aufsichtsrats legte die Direklion den Rechnungsabschluß für das Geschäftsjahr 1917 vor, welcher einen Reingewinn von Mark 302⁵ 379.66(gegen M. 2 717 504.13 i..) ergibt. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 20. März d. J. einberufenen Generalver- sammlung der Aktionäre die Verteihng einer Dividende von 6½%(im Vorjahre%) vorzuscfilagen. Nach den üblichen Zu- weisungen würde alsdann ein Gewingvortrag von rund 550 000 Mark(gegen rund M. 488 000 i..) auf neue Rechnung verbleiben. jeder Teilnehmer noch beſchenkt mit Erinnerungsblatt, da⸗ eine Auf⸗ nahme der gefangenen Franzoſen enthielt, den Text der Tages⸗ befehle und der betreffenden Stelle aus dem Heeresbericht und die perſönliche Unterſchrift des Diviſtons⸗Kommandeurs trug. Beſon⸗ ders der um ſeinen Urlaub trauernde„Schutzſchildſpucker“ erregte auf dem wohlgelungenen Vilde große Freude! Das lange Zuſammenſein an dieſem Abend, das vergnügte Lachen, das Sich⸗Erinnern, der gemeinſame, fröhliche Geſang eugten davon, wie Offiziere und Mannſchaften Vorgeſetzte und ntergebene eng zuſammenhalten, ſei's draußen vorm Feind, ſei's in den wohlverdienten Feierſtunden! ö Leutnant Bubendey, Offizierkriegsberichterſtatter. vortragsabend Toni Wittels. Der ganz Korrekte und Worteklauber wird fragen, was Leute wie Rilke oder Altenberg, wie Greinz, Queri oder aeſe9 mit dem Theaterkulturverband(dem Veranſtalter des geſtrigen Abends) zu tun haben, Autoren, die nicht einmal wie die übrigen geſtern zu Wort gekommen, die Pulver, Rittner, Thoma, im Nebenberuf Dra⸗ matiker ſind. Der weniger Korrekte wird ſich einzig über die Tat⸗ ſache freuen, daß Toni Wittels Gelegenheit gegeben wurde, ein⸗ mal ohne Maske zu ihrem Publikum zu ſprechen, und ſchließlich wird ſich der Korrekte mit dem weniger Korrekten in der Feſtſtellung — 7 daß, wie immer die Dinge liegen mögen, der Er⸗ ſ0 9 für die Veranſtaltung ſprach. Der Abend hatte etwas Dappelgeſichtiges. Er begann literariſch und endete in harmloſer Vergnüglichkeit, er begann mit ſtrenger Stilkunſt und endete mit bajuvariſchen Schnurren. Am Anfang war der Achtungserfolg und am Ende der Treffer. Das lag zunächſt an den gewählten Autoren und beinah ſo ſehr an ihrer Interpretin. Frl. ttels— einen viel zu feſten und geſunden Griff, eine zu unmittelbare Art der Charakteriſtik, zu viel Prägnanz und klare Menſchlichkeit, um für Rilkes eſoteriſche Kunſt, für dieſe herbſtliche, in ewiger Schwermut ſich ſpiegelnde Kunſt, für dieſe nur muſikaliſch nach———— nicht inhaltlich(dem Sinn nach) zu faſſen⸗ den ein Organ zu haben. Das„Marienleben“ iſt zudem eines von Riltes ſchwächeren Werken, in dem das Rankenſpiel die Melodie überwuchert. Man vergleiche nur die geſtern vorgetragenen Stücke, die„Darſtellung im Tempel“, die„Pietä“, den„Tod Maria“ mit der wundervoll ſchattierten„Oelberg“⸗Klage etwa in den neuen Ge⸗ dichten. Auch Max Pulvers, des jungen ſchweizer Dichters, einaktige Trägikomödie„Nartziſſos und die Amazone(ſie kam letzten Herbſt in zur Uraufführung), aus der Frl. Wittels zwei Szenen vorlas, iſt nicht das, was man von ihr zu hören wünſchte. Die Anmut dieſer ebenmäßigen Verſe, die noch ſpieleriſcher iſt als merkwürdig ge Schönheit der andern durch pimitive Tech⸗ gerieten in ergötzliches Schillern und zerplatzten endlich im Gelächter 5 8. Aufführung.— In der vom Intendanten neu inſzenierten Seſanas⸗ nik und Menſchengeſtaltung rührenden Dramen dieſes Lyrikers, zer⸗ 15 in der Kahlheit des langen Saales. Erheblich beſſer fügte ich Thaddäus Rittner, der öſterreichiſche Pole, mit einer ſeiner kleinen Geſchichten„Ein Charakter“ ein. Die Skepſis und geiſtreiche Fageſtellung, dieſes irgendwie Ueberraſchende und ſeeliſch dunkle ſeiner Menſchen, das einmal an Schnitzler und wieder an die Ruſſen denken läßt, Eigenſchaften, die Rittner zum öftergeſpielten und intereſſanten Dramatiker machen(„Wölfe in der Nacht“), wirken auch in ſeinen kleinen novelliſtiſchen Formungen. Außerordentlich fein fand ſich Frl. Toni Wittels danach in Peter Altenbergs ent⸗ zückende Kinderſtudie vom„ſchweren Herzen“, dieſes leuchtende Ge⸗ bilde eines unendlich gütigen und weiſe gewordenen Menſchen. Nun der zweite Teil. Das breite, humdrvolſe und bald ſatiriſche, das harmloſe und derbe Lachen der Greinz, Thoma, Roſegger und Queri durchſchütterte ihn. Sie bedürfen keiner Beſchreibung mehr. Und pfiffig, boshaft, ſpaßhaft, ſchnurrig, ſäuſelnd und brummig, wetternd und fluchend, im frömmſten Dialekt packte Toni Wittels ihre Leute an, hielt ſie feſt und ſtellte ſie auf vergnügliche Beine. Sie ward Schutzmann im Thomaſchen„Kohlenwagen“, Fuhrknecht und volksliedſammelnder Advokat. Temperament ſprudelte aus ihr und erwärmte die Laune, Wirkungen bereiteten ſich behäbig vor, der befriedigten Hörer. Nus dem Mannheimer Runſtleben. Thealer-Nachricht. Die heutige Vorſtellung von„Wallenſteins Tod“ beginnt um 7 Uhr.— Moraen gelangt Richard Strauß,„Roſenkavaſier“ zur poſſe„Robert und Bertram“, die am Samstag, den 9. März zum erſten Male zur Aufführung kommt, ſind auch die kleineren Rollen mit erſten Kräften beſetzt worden So ſpielen Fritz Alberti und Juſius Janſon die beiden Gendarme. Ferner ſind neu beſetzt die Rollen der Röſel mit Alice Liſſo, des Jpelmeier mit Robert Garriſon, des Bandheim mit Mar Grünberg, des Dr. Corduan mit Hons Godeck, der Iſ⸗dora wit Grete San“ heim, des Jack mit Adalbert Schlettow. Die beiden Vagabunden werden von Friß Odemar und Ludwig Schmitz dargeſtel. Die Vorſtellung findet außer Abonnement zu mittleren Preiſen ſtatt. Mannheimer Künſtler auswärts. Unſer Mannheimer Landsmann Fritz Hirſch, Charakter⸗ komiker am Hamburger Stadttheater, erhielt aus dem neutralen Ausland den ehrenvollen Antrag, dort in einer Anzahl größerer Städte Liederabende zur Laute zu veranſtalten. Der Künſtler hat die Gelegenheit, dem Humor im deutſchen Lautenlied auch jenſeits tzung reichlichen Abschreibungen eine Dividende von 11 Prozent der Reichsgrenge neue Freunde zu erwerben, gerne ergriffen. Seine Rundreiſe wird ſich über die ganzen Sommermonate 1918 exſtrecken. Süddeutsche Bodenkreditbank in Mänches. Nach dem Geschiäftsbericht erbrachten Hypothekenzinsen 21,37(i. V. 21,18) Mill.., während die Verzinsung der Pfand- brieſe 18,32(18,32) Mill. erforderte, so daß sich ein Zinsüberschuß von 3,06(2,86) Mill. M. ergab. Darlehensgebühren und Neben- leistungen erbrachten 206 130 M.(112 990.), verschiedene Zin- Sen 1 301 082 M.(1 126 840.), verschiedene Ueberschüsse Mark 50 569(21377.), aus dem Pfandbriefumsatz wurde ein Disagio- gewinn von 645 716 M.(471 484.) eingestellt und aus frei· gewordener Kriegsgewinnsteuer 160 180 M.(). Anderseits waren füür Gebühren 23 828 M.(19 123.), für Steuern und Gebühren 916 970 M.(700 600.), für Geschäftkosten 917 985(828 832) M. aufzuwenden. Zuzüglich 561 043 M.(487 263.) Vortrag beträgt der Reingewinn 4 120 022 M.(3 520 362.), woraus, wie bereits emeldet, u. a. 8 Prozent(J,5 Prozent) Dividende gezahlt werden. Bestand aàan Hypothieken Ling auf 504,02(508,21) Mill. M. zurück, wovon 503,50(507½790) Mill. zur Pfandbriefdeckung be-. stimmt sind, die sich auf 21 237(21 576) Posten verteilen. Auf Tilgungsdarlehen treſſen 221,94(208,21) Mill., auf kündbare 19953 (207,24) Mill. und in fespen Fristen rückzahlbare 82,13 92,35) Millionen M. Die Zinsrückstände betrugen bei Jahresschluß.84 (2,10) Mill. oder 7,05 Prozent(0,10 Pfozent) des Eingangssolls. Bis 14. Februar sind 604 643 M.(538 433.) beglichen worden. Die freihändigen Verläiufe betrugen 420(00 cie Beleihungen 7,08(.71) Mill, die Verkaufspreise 17,64(10,01) Min. Die Bank War an 28(36) Zwangsversteigeru beteiligt, darunter in 10 (13) Fallen als Antragstellerin. In keinem Falle brauchte die Bank ein Anwesen zu übernehmen, ihre Forderungen wurden in allen Fällen ausgeboten. Dagegen konnten zwei Anwesen um den Buch- wert ohne Verlust verkauft werden. Der aus drei städtischen An- wesen bestehende Liegenschaftsbesitz steht danach mit 0,37(0,41) Mill. zu Buch. An Zwangsverwaltungen sind 90(150) neu an- gefallen, und einschließlich der übernommenen Fälle bestanden bei Jahresschluß 285(242) Fälle. Der Pfandbriefumlauf exhöhte sich auf 496,45(491,74) Millionen. Grnuduug eises Tabakindustriersts. Man berichtet uns: In den Kreisen der Iabakverarbeiter hat der Gedanke des Zusammenschlusses aller am Tabak beteiligten Verbände zu einer Kartenl-Gemeinschaft oder einem lIabak- industrierat immer ſestere Formen angenommen. Fleute wird von berufener Seite zu einer wichtigen Besprechung nach Berlin ein- geladen, um zu diesem Zusammenschluſh Stellung zu neimen. Der Zweck dlesselben soll sein: Förderung aller gemeinsamen Inter- essen im Handel, Gewerbe und Iabakindustrie und zwar 1. auf dem Gebiete der Rohstoffversorgung, 2. Interessenvertretung in der Oeffentlichkeit(Presse), bei den Parlamenten, über der Regi und den Kriegsgesellschaften, 3. ämpfung des Schleichhandels und Wuchers, 4. Interessenvertretung bei den zu- kcünftigen Steuerfragen, 5. gemeinschaftliche Vertretung während der Uebergangswirtschaft und des Abbaus der Beschränkungen, 6. Kampf gegen und Preisschleuderei, Festsetz- ung einkeitlicher Zahlungs-Bedingungen, 7. Interessenvertretung des Rleinhandels auf dem Oebiete der Sozialwirtschaft(Sonntags- ruhe), 8. Nichtzulassung fremder Personen an Erzeugung und Handel zwecks Erhaltung des Mittelstandes und möglichst vieler selbständiger Existenzen. Der Zusangnenschlufj soll sich er- strecken auf die Verbände tabak-, Zigaretten-, Kisten-, Händler-, Formen-. Etiketten- Usw., füändter-, Verkaufsgeschäfts-, Großhändler-, Roh- tabalchändler und sämtliche im Ce tätigen Vertreter · Ver- einigungen. D1 EisaägBisch-Badische Wolltabriken,.-G. in Kehl usd Fors 1. I. Nach dem Geschiftsbericht brachte das Jahr 1917 eine zwar nicht volle, aber gleicunäßige Beschäfti mit Hee- reserzeugni wozu eine lohnende eee in Zivilwaren kam Im laufenden Jahre ist die Herstellung von Zivilware bisher nicht möglich gewesen, dagegen die Beschäfti in Militär- waren ungefähr die geblieben. Nach Abschrei. bungen von 158 501 M.(190 538) verbleibt einschließlich 37 165 (34 702) M. Vortrag ein Reingewinn von 508 825, M.(454 100), der folgende Verteilung fnden soll: Gewinnanteiſe 2 500 M.(i. V. 16 940.) und auferdem noch 45 000 M. Be die in ckhesem nicht ausgewiesen werden, wie bereits mitgeteilt, 1575(125) Dividende gleich 225 000 M.(180 000). Kriegsrüeciclage 225 000 M.(12 000.) und Vortrag 36 32 67 105.). Steigerung der Holsprelse im Ansland. Flir außerordentliche 8 Holzpreise spricht der Ausfall einer vor krrzem vou der Veszpremer Bischöfl. Verwal⸗ tung(Ungarn) veranstalteten Versteigerung eines Nadefholz.-Be. Sta dessen Wert auf rund 1,1 Millionen Kronen veransclilagt Wird. Ersteherin bleibt die Holzgroßhandl D. LöVꝙ u. Söhne in UIj die in der Versteigerung 2003 Millionen Kronen be- willigte. wurde alse fast das Doppelte der Taxe erzielt.. Gebruader webhardt, Dasseldert. r. Düsseldorl, 6. März.(Pr. Tel.) In der Aufsichtsrats- der Firma Gebrüder Gebhardt, Düsseldori wurde nachk wie E 87 im Vorjahre beantragt. Wiener Wertpaplerborse. Wien, 8. März.(WIB.) Mangeis neuer Anregungen goumie den Berichten von der gestri Berliner und Buda- J1 Börse nahm der heutige Börsenverkehr einen sehr schwer- illigen Verlauf, wobei Abgabeneigung vorherrschte, so daß die Kurse leichten Abschwächungen unterlagen. Verhältnismäßig Sär- heres Angebot trat im Hinbſick auf die Verordnung der ungari- schen Regierung betreffend die Beschränkung der Dividenden- zahlung seitens der ungarischen Aktiengesellscfaſten für die unga- rischen Werte eeee,—2 ee— bevorzugten ſenpapieren au —— Waren billiger erhältfich. Der Verkehr war an⸗ dauernd still und die Haltung histlos. Zürcher Devlsenkurse. EURIek, gen 3. Närr. WeokseHkeree bertschlend.. 86.80(. 00 8 4. 8. 4. R8 4 Wen 57.25 88.—[Pars..—7 Kristlanla. 34.-35— Hofland. 201.—201 50 fltallen..— 80.[etertburg. New Vork..4%.46 Ko enhagen. 132.— f33.—madrid. 19.—109.25 London.21.2 21.28[Stookheim.. 141.50 ffl62.08uegον Afros 1 195.— 8 Letzte NMandelsnachirichten. Berlin, 5. März.(WTB.) Bei der Hirsch Kupfer. und Mes- singwerke.-G. betragen für 1017 der Betriebsüberschuß 9,6 gegen 8,1 Mill., der Reingewinn 5,3 4,9 Minl. M. woraus 20 Proꝛzent Dividende auf das erhöhte + von 15 Mill. 20 Prozent auf 10 Mill. M. Kapital im Vorjahr verteilt IB. Nicrtamtlich.) Heute wurde ein Berlin. 5. März. Dem Zentralverband deutscher Elektrotechnik ins n gerufen. Verbande sollen alle fabrizierenden Firmen der Eleltrotechnik an- gehören. Eine einheitliche Vertr der wirtschaftlichen Inter- essen der deutschen Elelctrotechnik bestand bisher nicht. Während cdes Krieges war eine lose Vereinigung im Kriegsausschuß der deutschen Elektrotechnik gebildet, die nun im Zentralverband eine dauernde Form gefunden hat. —— Wasserstandsbeobachtungen im Monat März. Fegelstatton vom Datum W enn fheln 1. 1 ESK Huningen“) 00 07 des 928 00.23 Adeode e Ubr Kohll...87 11.88.9.86.96 Naohm. 2 Un⸗ Baaanrn.40.32.65.55.1 4½ Aaenm 2 er Mannhem„„ 3„.50.54.78.71 2865.090] gergens 7 Uhr Maln-.53.59.75.28.77 F= 12 Unr FCV00 175 12 vorqm 2 Ube. Kölin„„ 20¹ 2.50 Maahm. 2 ar vom Neekar Mannhemn 235 278 29 2½ 275 2] verm.? Nar Relldreus„4075.89.75.5 verm., 7 Bar Be4. Y im Nauchtabak-, Zigarren-, Kau-, 2 1 Nüttwoch, den 8. Närg 1918. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) Nr. 109. 5. Seite. CC 5 Abbaltung der Bezirks⸗ 7 32 5 39 Amtliche Bekanatmachunge ratsſihungen betr. Koks⸗ und Kohlenzufuhr.—— 22 99 2 72 4 5 1 77 Ae ee 55 b d A 2 . 19850 ſtehen und bei den derzeitigen Verhältniſſen die Be⸗ Bei + lie eralarm raumt regelmäßige Be⸗ ſchaffung dieſes Materials unmöglich iſt, weiſen wir tatt besonderer eige. 8 e e Marz 2 die Bezſeher—9 8251 18 0 155 darauf hin, daß 12 Uhr verschied nach schwerem Leiden unser 3 ann 2. 55 218.] wir die verſchiedenen Brennſtoffsarte icht mehr eliebter Vate 0 Seunne ſuchen— alle Lichter, die einen Großh. Bezirksamt Abt. I. 15 Zentnerſae 3 555 den puſthenn en 5 Oberstleutnant ein na ſen 8 5 Straßenbahn. önnen, ſondern loſe verladen zuführen müſſen. e ee Vom 7. N2670 eer ün e ücleeereng egahderf belvioanengen 1 0 2 zen. kehren die letzten Wagen zu gechährleiſten, iſt das Fuhrverſonal verpflichtet qT 1 1 Iim qn 8 0 betreten, beboor die Sirene ertönt oder der ab Paradeplatz nach den Meßgeſeße zu beuügzen, die die Auſſchriſt der zu Straßenbahnbetrieb wieder aufgenommen iſt. 2 1 9 2 Swis Ritter koher Orden, Inhaber des Eis. Kreuzes 1870/½1 inſchließli eita n Im Intereſſe der Bezieher liegt es, die Anliefe.“ 5 eergegeg an den rung gengu⸗ zu überwachen und darauf zu achten, im Alter von 86 Jahren. Polizeidirektion. 612— 1 1 N1. Meßgefäße ſtets benützt und voll gefüllt MANNHEIM, Rheinvillenstr. 18,. März 1918. Weitere Ablieferungsmöglichkeit beſchlagnahmter 8 Mannhei— E e Die trauernden Hinterbliebenen. Einrichtungsgegenſtände aus Kupfer, Meſſing, ber, letzter Wagen 11,30 Waſſer“, Gas- und Elektrizitätswerke. Die Feuerbestattung findet Freitaz, 8. März, nachm. 3 Uhr, Rotguß, Tombak und Bronze zum erhöhten 7 5 EIE im Biesigen Krematorium statt. Uebernahmepreis. ee eee e e Der Zuſchlag von 1 N. für das Kilo freiwillig] Fiezenbockverſteigerung. eögellefertes Einrichtungsgegenſtände zu den für 83 755 15 ie einzelnen Gruppen zu zahlenden Uebernahme⸗ vormittags 9 Uhr preiſen wird bis zu dem Tage, zu welchem die Be⸗ verſteigern wir⸗ in der kanntmachung über die Enteignung dieſer Gegen⸗ Farrenhaltu Neckarau ſtän den veröffentlicht iß, weiter gezahlt. b abgängige Juchtböcke öf. Es liegt daher im Intereſſe eines feden, die Ab⸗ fentlich an den Meiſtbie⸗ Referung der beſchlagnahmten Gegenſtände noch vor tenden Spa2 Felaß der Bekanntmachung an die ſtädt. Metall⸗ Mannheim, 4. März 191 ſammelſtelle Lulſenring 44.(geöſfnet an Werktagen Städt. Gutsverwaltung. Die Beisetzung unseres auf dem Felde der Ehre gefallenen herzens- guten Sohnes und Bruders Willy Heizler Fähnrieh im badischen Grenadler-Regimeut 110 undet àm Donn t den 7. Mürs, nachmittags 3 Uhr Vvon der hiesigen Friedhofkapelle aus statt. J69 MANNHEIM, den 6. März 1918. versichert Gebàude, Fabrik- und Haus- halts-Einrichtungen, sowie Waren die Stuftgar-Beriner Versieh.-Actien-Geseflschaſt durch ihre Vertreter: desſelben iſt auch bel unſerer Sammelſtelle Luiſen⸗ Verſteigerung. Max Lerseh, Tattersallstraßße 30, Telephon 7096 vorm. 10—12 und nachm.—4 Uhr) zu vollziehen. Die beſchlagnahmten Gegenſtände ſowoßhl, wie die nicht von der Beſchlaanahme betroffenen, deren freiwillige Adlleſerung ledoch erwänſcht iſt, ſind in der wiederbolt in den ageszeitungen erſchienenen Nachlaß⸗ Bekauntmachung einzeln aufgeführt, ein Verzelchnis ring 44 und in unſerem Verwaltungsgebäude K 7 Ztmmer 3 Schalter 1 erhältlich. Swis ee 1913, ua ag„ver⸗ Maunhelm, den id. November 1917. ſtelgere ich im Auftrage der Die Direktion der ſtädt. Waſſer⸗, Gas⸗- und Erben in der großen Elektrizitctswerke. Stadt. Metallfammelſtelle Werzelſtr. 7, ebener Erde, Pichler. 5 Fahr n t egen Gaseinſchränlung. S 69709 Durch die Berordnung des Reichskommiſſars für 5 aufgeriſt. Betten, 1 die Kohlenvertellung iſt eine Gaseinſchränkung von Spiegelſchrank, 4 Waſch⸗ 0 v. 8 gegenüber dem Jahre 1016 angeordnet wor⸗ kommode m. Marmorpl. den. Jede Ueberſchretlung der verbleibenden Ber⸗ u. Spiegelauff., 8 Nacht⸗ brauchsmenge wird mit einem Anſgeld von 50 Pfg. tiſche m. Marmorpl., 2 für ſeden Kubikmeter beſtraft. Die Aufgeldeinziehnmng. Diwans,: Vertiko, 1 iſt bisher hinausgeſchoben worden, in der Annahme, Liegeſofa mit Decke, 1 daß die vorgekommenen Ueberſchreuungen durch Konſol m. Splegel, Soſa⸗ kparſame Entnahme in den folgenden Monaten aus. u. UTiſche, verſch. Stühle. geglichen würden. Swe Bilder, egel, 4 Chif⸗ „Die letzte Zeit zeigt unn aber ein— der] foniers, 1 Flurgarderobe Dasentaahme, ſobaß eln weiteres Hinausſchieden desz i Bkcherſchrank m.(arb. Aufgeldeinzuges nicht mehr ſtattfinden kaun. Der Schelben, 2 Teppiche. Vor⸗ Einzug müßte daher erfolgen, wenn die eingelnen lagen. Oſiſter, 1 Küchen⸗ Berbraucher nicht durch ſofertige weitgehendſie und ſchrank, 1 Küchentiſch. 2 andanernde Einſchränkung die notwendige Gasein⸗ Hocler u. ſ kl. Hausrat. ſparung auſtholen. be Die Mötel ſind falt Eine weitere Warnung an den eintzelnen Ver⸗ neu und beſinden ſich in braucher— eine ſolche iſt bereits im vorigen Jahre ſehr gutem Zuſtande. erfolgt, kann vor dieſem Aufgeldeinzug nicht mehr Geng Landstetel ergehen. Verbraucher, die ſich ihre Einſchränkung Orktsrichter, Roſengarten⸗ nicht ſelbn ausrechnen küönnen, erhalten bei unſerer ſtraße 17. Feruruf 7300. Verbrauchsverrechnungeſtelle(K 7, Schalter 7) Aus- m kunſt. Bezieher von Gas duxch Automaten, ſowie 105 Sbezieher mit einer Verbrauchsmenge unter 50* ebene Kubikemeter im Monat ſind von der Einſchränkung 9 5 f 5 e— Apber kigekung. r Beleuchtung benützen, brauchen nur um ros. gegenäber der gleichen Zeit des Jahres 1916 einzu⸗ Im Auftrage des Bor⸗ Gustav Stain, D 7, 19, Telephon 2686 Riehare Gast, Lameystraße 17. leklobte eiegsgeraue! Grossere Lager in kmr Mnn Frau Emlly Heizler Emil Heizler. 766 — Stett Karten. Für die uns anlässlich des unersetzlichen Verlustes unseres lieben Vaters Nerrn Albert Wolf so reichlich bewiesene Teilnahme und die zahlreichen Kranz- spenden sagen Rerzlichen Dank 4144 Die traner nden Hinterblliebenen. MANNHETNM, den 6. März 1918. in ganz schwerer, reicher und auch in einfacher Ausführung, sowie eine Anzahl sfranr f. Meun in allen Preislagen Statt besonderer Anzeige. Heute morgen entschlief nach kurzer Krankheit Nanken muündes und der Erben, 2 2 2 unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Mannbeim, den 28. Februar 1918. verſteigere ich am 1 5 38 7. 95 1918 5 ädt. Waffer⸗, Gas un ektrizitätswerke. vormittags r N ichler. Angarteuſtraße 78, part. welche besonders preiswert ab- Nii f 8 Feornſe 405 6. entlich gegen bar an den Mitter eratungs- und Sün alingsfürſorgeſtele Fenngekenden: 50 4 Die Mütterberatungs⸗ und Säuglingsfürſorge⸗ 2 vollſt. gute Betten(hohe ſtene will der Sänglingsſterblichtelt entgegenarbeiten Häupterf mit Drahtroſt u. und ſie bezweckt daher vornehmlich die Förderung Federbetten, 3 Schränke, 1 des Selbſtſtidlens. Ihre Aufgabe kſt es alen Mättern. Sofa, 1 Sofatiſch, 1 Ver⸗ die ſich in b eeneeen der Säuglinnseftege tilow, Spiegel, 2 Kuchen⸗ dort einfinden, Beiehrung und Rat unentgeltlich ſchränke, 1 Waſchtiſch, Ti⸗ zu erteilen, außerdem werden ſolchen Müttern die ſche, Stühle, Hocker, 1 hre Kinder felbſt ſtilen, alle 14 Tage Gelobeihilſen] Ruheſtuhl, 7 Nachttiſche, von 6 M. zugewendet. Die Geldbeihilſe wird bei Bilder, Lampen, 1 Waage, geben. Die Möbel werden auf Wunsch “bvis zur Lieferung gratis in unseren Raumen aulbewahrt und ist es ratsam, jetzt einzukaufen, da die Preise später infolge grossen Be- darfes sicherlich noch mehr stei- M ‚ L geb. Dyckerhoff im 94. Lebensſahr. 8 Marie Mathy geb. Lamey KAugust Lamey redelmäßiger 14 tägiger Vorſtellunz des Sänglings 2 Holzko 1 en werden. 0 lin 8 beel + ütter. pie löre a c, e Dauline Zalie geb. Lamey na es Süuglings gew 1. blas 11 1 uder vier Monate regelmäßig vorſtellen, erhalten 7 Jeicestiſh R 4 Landes Söhne 0 5 4 1 Masbert Lamey, Oberst, 2z. Zt. i. Feide eine weitere Weldhethtife von 5 M. Erfolgt die Vor⸗ labe, verſch. Bücher, 1 Le. 1 5 ellung des Kkudes nochmals, wenn es 6 Monate ikon(Meyer), Küchenge⸗ OGiga Lamey geb. v. Pierson oder 1 Fahr alt iſt, ſo wird eine weitere Geldbeithilſe 14 von 3 5 1l. gewährt. es Upr ö Die Sprechſtunde der Mütterberatungsſtelle ſtent apparat 1 Nivellirinftrn⸗ drauen der Alitadt ſowie der Bororte oſſen und ment nebſt Statid u Pilfs⸗ Findet ſeweils Dienstag und Nete dac eee aßßenmenten(faft neu), üge im alten Lathaus dit. 1 1, 3. Stock, Zeichenbretter, Winkel a. KAimmer 23 unter ärztlicher Mitwirkung ſtatt. Verſchledenes. nkel u. Die Stillprämien gelten nicht als Armenunter⸗ 1 0 ſtützung und ihre Annahme hat nicht dle Beein⸗ Ortsrichter Julius Knapp rächtigung politiſcher Rechte zur Folge. U3, 10.— Tel.: 3088. Mannheim. August Mathy, Generalleutnant, 2. Zt. i. Felde Jane ramey geb. Dilger Florian Zalie, Prolessor Elisabeth Lamey geb. Diger. MANNHEIM, 5. März 1918. Es wird das Gertdckt verbreitet, dass „KalssT-Friedfich-Ouelle“ nicht mehr nach Mannhelm geliefert werde, bezwy nicht mehrzu kaufensel.— Wir machen darauf aufmerksam, dass die Firma Wiln. Müller jun. uS, 26 Tel. 1636 nach wie vor unser Quellprodukt in altem Umfange bezieht und dass Kaiser'-Frfed rich- Ouelle in allen Drogerlen und Kolonlalwarenge- sehäften käuflich ist. Ealh Otfenbach a.., den 15, Februar 1918. Kealser-Friedrich- Ouelle Aktlen- Gesellschaft. Auch nicht ſtillende Mütter werden koſtenlos be⸗ raten, ebenſo ſteht die Beratungsſtunde den Müttern ———————————— Das Teberer Kinder im vorſchulpflichtigen Alter bis zum Lebensjahre offen; es wird ihnen Rat über Pflege Oto E Die Bestattung findet in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzuschen. und Ernährungsweiſe der tleinen Kinder dort erteilt Mannheim, den 29. Ok ober 1017. Städt. Jugendamt. S68 Jagd⸗Verpachtung. J. Spezialhaus E 0 Die Ausübung des der Gemeinde 11 en 3 15 5 marktungzuſtehendenJagdre oll am 2 befindet sich ſetzt Mittwoch, 27. März 1918, vormittags 10 Uhr,., 17 auf dem Nathaus Neckarbiſchofsheim 155 öſſentlich auf 6 Jahre verpachtet eee ee 140 e eeeee 1 Danksagung. Allen, die teilnehmend unserer gedacht haben in dem Leid, das uns mit dem Ableben meines Mannes und unseres Vaters, des Grossh. Rektors 4106 Matthäus Lutz betroffen hat, sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. MANNHEIM, März 1918. Fricla Lutz geb. Friedlin Fricda leschet-Lulz und Familie. Waither unei Lieicdy TLutz. 85 e de, ic, d * 24 werden, für die Zeit vom 1. Febrnar 1919 bis 81. Jankar 1925 Ian. Neg. Retusche. Nee Dae, Jaadgebiet grenzt direlt an den Bahnhbof N 1 ungareiſcolsbeim der Bahultnienteccarelz⸗Meckesheim Privat- 1 SUU N 13. 185 erſtreckt ſich auf eine frläche von 1392 Hektar Feld 5 aher 5 10 in e en Handarbeits- U erßelger 8 utfinden des Gemeinderats auch im Ganzen 1 aller Art, sowie Kunst verglasung Der Wildbeſtand beſteht in Rehen, Haſen, Faſauen 22 3 ae e 22 Zelenen Mgifnäh-Schule vesttert scnell vranpt und preister Stei e ur ſolche Perſonen zuge⸗ laſſen, welche einen badiſchen Jagdpaß 1 von ſtesChw. Schinitt Ezmil Le e NR Die Jagdbedingungen können auf dem Nathaus erneaer ene eingeſehen* does peſindet sich jetzi H 7, 32 u. Qontardstr. 8, Tel. 4854—— bebe e e e 31, 9. Eintritt jeqer· FFFCFCVCC00G Schwarze Hüte in anen Preislagen —. Lieregt. Nellelber 264— ae Senreibmasehinenbönder Trauerhüte Wizn Cren aht ine Beng e ee e e Fe tre 2 und 5 10 Teleph. zuppen- eee e Bugo zimmern, N.9, funstef. Farbe Gewür- Würfel liefert vorteilhaft 3²²⁰ eeeeeeeeeeeeeeeeee eeeeeeeeeeee eeeeeeeeeeeee ctle. liefert in guter Gualitzt 8157 beinge eecke Otto Ziokendraht 0 Uetert schnell nd bfing Smith Premier + gure-Elnrlehtungen Telephon 7633. 1 1 F r. Villmann, Spepef, 180. 0 7, 5. Duncherenp 25 baas * 1156 Mer 2 U. M.. N. 7 6. Seite. Nr. 109. Mannheimer General⸗Anzeiger. (Mittags⸗Ausgabe.) Wintwoch, den 8. Märg 1018. Nrankenzusehusswasse„intraehl“ Versicherungsverein àuk Segenseſtigkelt Mannheim. 9 N 2 12 elentiehe Mitgüscer-Jersammfupg am Mittwoch, den 13. März 1918 abends 3/ Uhr bei Mitglied Dutzi in B 2, 12 hier. Tagesordnung: 1. Rechnungslegung 2. Vorſtandswahl 3. Verſchiedenes. Hierzu laden wir ſämtliche Mitglieder ein. Maunheim, 5. März 1918. L69 Der Vorſtand. Ellrat-Handels- Lehranstalt Merkur inh. Dr. phil. Rnoke staatlich geprüft für das Lehramt in den Handelswissenschaften Mannheim P A, 2 fel. 5070 Oster-Rurse Eu allen Handelsfächern u. Sprachen) beginnen O. PprIi. Prospekte und Auskunft kostenlos. Privat. Flangenegtee V. Stock Mannheim P f, 3 25 Fernspreeher 1702. Gründliche u. praktische Ausbil- dung für den kaufmänn. Beruf. Neun en von Damen u. Herren jeden—— am 1. jeden Monats. Beginn der OSTER- HURSE aum 9. April Man verlange Prospekte V50f »Bester Frauen-Beruf Lehr-Kursę in Ffisieren u. Ondulieren, sowie Schönheits-Pflege.Massage miſt Arxtllcher Prüfung. Lehrzeft.—10 Wooben. Adssiges Honorar. S8. Keller, Zuue d un, Mannhelm. L12a Rennershotfstrasse 21. ha Umnpfessen J. 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